(ANtrag, Antworten)
Zur Realisierung des Vorhabens hat sich der Verein InGa (Interkultureller
GemeinschaftsGarten) Großloheim Mai 2022 gegründet. t. Aktuellsind in ihm überwiegend Bewohner*innen des Stadtteils sowie einige
Akteur*innen (auch außerhalb des Stadtteils), u.a. aus dem Treffpunkt Großlohe, Q8 Großlohe
und der Politikvertreten.In monatlichen Gartenrunden, aber auch in zwei Workshopswird
Aktuelles besprochen und das weitere Vorgehen geplant.
Bisher wurden einige Fläche befestigt.Ein von der Kirchengemeinde Alt–Rahlstedt
gespendeter Container wurde aufgestellt und dient als Unterstellmöglichkeit für gemeinsam
genutztesGartengerät.AlsBodenverbesserungsmaßnahmenwurdeeineDüngungmit
Pferdemist und eine Kalkdüngung vorgenommen.
SeitdemFrühjahrsinddieerstenParzelleneingerichtet,öffentlichegemeinschaftliche
Aktionen finden wöchentlich statt. Ein Imker hat bereits einen Bienenstock angesiedelt.
Ein Brunnen zu rWasserversorgung wird voraussichtlich im Mai 202 3gebaut, die
Stromversorgung ist für Sommer 2023 geplant.
Bei uns haben sie Material für den Bau einer Kräuterspirale und eines Weidentipis für Kinder beantragt.
- Wie groß ist denn die Gruppe der (potentiellen) Gärtner*innen? Insgesamt sind wir aktuell etwas über 20 Mitglieder, aber wir rechnen noch mit viel mehr. Letztlich geht es aber nicht nur darum, wie viele mitgärtnern, sondern wie engagiert die einzelnen Gärtner*innen sind
- Wie genau können sich die Gärtner*innen an Planung und Aufbau des Gartens beteiligen?Es gibt monatliche Treffen am jeweils ersten Donnerstag, dort werden die aktuellen Themen behandelt und jede/r kann sich beteiligen. Zusätzlich gab es zwei Beteiligungsworkshops (Protokolle anbei), die öffentlich waren und allen Interessierten offen standen. Darüber hinaus gibt es eine Whatsapp Gartengruppe, in der viel besprochen wird.
- Was für zwei Workshop wird es wann geben?Die Workshops hat es schon gegeben (Sie erinnern sich, leider ohne Almut Siewert), siehe Protokolle anbei. Aber es wird sicherlich noch mehr Workshops geben.
- Was bedeutet, dass bisher Flächen befestigt wurden? Die Ackerfläche müsste ja sehr gut zum Gärtnern geeignet sein. Es ist ein Weg befestigt, um zum Kompost zu kommen und eine Fläche am Eingang, damit dort ein Container drauf stehen kann und Anlieferungen stattfinden können
- Wer hat die ersten Parzellen errichtet? In wieweit waren/sind hieran die Gärtner*innen selber beteiligt?Die ersten Parzellen (bisher 11) wurden in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Mitgliedern des Vereins abgesteckt. Die Gärtner*innen wurden an der Diskussion beteiligt im Workshop, wie groß die Parzellen für einzelne Interessierte, Einrichtungen oder Gemeinschaftsbeete sein sollen und in welcher Form. Aber das ist auch noch variabel, der ganze Garten ist schließlich ein Prozess
- Wie viele Beete soll/wird es geben und wie groß sind diese? Wir planen 20qm große Parzellen (entweder 4x5m oder 2x10m, je nach Wunsch). Erstmal gehen wir von ca. 30 Parzellen für Einzelne Personen / Haushalte aus und dazwischen immer wieder Gemeinschaftsflächen.
- Was an Infrastruktur gibt es sonst noch auf der Fläche/was ist geplant? (Neben den Beeten und dem Container), gibt es z.B. eine Toilette? Komposttoilette ist geplant, aktuell können wir beim Jugendzentrum oder beim Kleingartenverein nebenan auf Toilette gehen. Es ist schon ein Imker mit einem Bienenstock da, es sind Obstbäume geplant (kriegen wir vom Bezirksamt), eine Kompostanlage (wollen wir gemeinsam mit dem angrenzenden Kleingartenverein betreiben), ein Feuchtbiotop, eine Kinderspielecke, ein Gemeinschaftsbeet mit Kohl gibt es schon und weitere sind geplant, Parzellen für das Jugendzentrum, Kitas, fördern & wohnen, etc. eingeplant
- Wie ist/wird der Garten organisiert? Gibt es individuelle Parzellen oder ist alles gemeinschaftlich? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie läuft die Kommunikation?Es gibt einen Vorstand, der sich rege kümmert, aber auch einzelne Mitglieder, die sehr engagiert sind. Letzten Montag waren wir z.B. 15 – 20 Leute auf der Fläche. Die Entscheidungen werden in den monatlichen Treffen oder in der Whatsapp-Gruppe besprochen und gefällt. Wenn es zu sehr in Details ausartet (z.B. Beantragung Fördermittel, Brunnenbau, Containertransport, Planung Imkern, Kräuterspirale) läuft es über den Vorstand oder einzelne Gruppen (gibt z.B. eine AG Kräuterspirale). Als Quartiersentwicklerin unterstütze ich, aber auch Daniel Gren und Nicole Nanitz vom Treffpunkt Großlohe den Gemeinschaftsgarten.
- Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell? Wie die Politik und die Akteur*innen, die am Projekt beteiligt sind?Die finanzielle Beteiligung ist über die Beitragsordung geregelt. Die Preise für Privatpersonen ist bewußt niedrig gehalten (10,- pro Jahr), da Großlohe ein sozial benachteiligter Stadtteil ist und jede/r mitmachen können soll. Wer mehr geben möchte, kann das natürlich tun, auch als Fördermitglied.
- Wie groß soll die Kräuterspirale werden, wie viele Menschen können sich am Bau beteiligen und für wen soll es Schulungen geben? Wer kann die Kräuter dann ernten?Die Kräuterspirale soll einen Durchmesser von 3m haben. Beim Bau können ca. 6 Personen mitmachen. Es soll sogenannte „Kräutertalks“ geben, die öffentlich sind und nichts kosten. Eine unserer Vereinsaktiven ist ausgebildete Kräuterpädagogin und würde das gerne machen. Die Schulungen sollen aber auch für Kinder und Jugendliche sein, bei einem Tag der offenen Gartentür am 1.4. gab es z.B. schon ein Kräuterquiz, bei dem Jugendliche vom angrenzenden Jugendzentrum mitgemacht haben. Kräuter ernten können alle Vereinsmitglieder.