(Antrag/ANtworten)
– Die Gartengruppe besteht aus 10-15 Menschen, die regelmäßig da sind.
Dazu kommen noch Menschen, die sporadisch vorbei kommen oder auch einmalige Besuche machen.
– Die Gruppe agiert größtenteils eigenständig. Die Planung ist durchmischt. Die meisten Aktionen sind eigenständig geplant. Es gibt engagierte junge Familien, die das Angebt intesiv und eigenständig nutzen, die Ernte teilen oder sogar bei der Küfa verkochen. Vor allem die ältere Generation, die bei uns einen sehr großen Teil ausmacht, nutzt den Garten vor allem als Treffpunkt zum Pflegen der nachbarschaftlichen Verhältnisse. Einige Teilnehmende nehmen aufgrund ihres Alters und der körperlichen Einschränkungen unsere Hilfe sowohl mit Planung, als auch Durchführung in Anspruch. Es gibt monatliche Plena, bei denen wir die Bepflanzung im Frühjahr besprechen und Aufgaben formulieren und verteilen. Das Plenum als feste Instanz wird eher sporadisch angenommen, da die Menschen im höheren Alter tendenziell wenig mit diesem Format anfangen können.
– Der Gemeinschaftsgarten entwickelt sich ständig weiter. Die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden werden dabei in den Plena formuliert und gemeinsam besprochen. Wir sehen uns dabei als Unterstützung der Gruppe, vor allem um Konflikte zu lösen, die in der generationsübergreifenden Arbeit auftreten können.
– Die Teilnehmenden nutzen den Garten intensiv als „unseren Garten“. Die Freude über die Gemeinschaft und die gemeinsame Ernte ist groß, da viele in unserem Viertel nicht die Möglichkeit haben, einen eigenen Garten zu bewirtschaften. Daraus folgt auch ein Verantwortungsgefühl bei den Teilnehmenden und somit die erforderliche Verbindlichkeit. Unsere Mischform bei der Beetverantwortung (Gemeinschaftsflächen und
Individualbeete) führen zu einer größeren Identifikation mit dem Garten.
– Der Wunsch einer Sitzecke kam bei dem gemeinsamen Besuchdes Gemeinschaftsgartens „Wurzelwerk“ in Dresden auf. Der Besuch war schon vor etwa 2 Jahren, aber da er immernoch in der Guppe besteht, wurde er am Anfang des Jahres in die Meilensteinplanung beim Plenum aufenommen.
– Welche Kriterien die Sitzecke erfüllen soll (größerer Unterstand, überdachtes Informationsboard für bessere analoge Informationswetergabe), haben wir in einem gemeinsamen Treffen erörtert und ich bin als Praktikantin dazu delegiert, den Antrag bei der Anstiftung einzureichen. Die Menschen, die an der Planung der Sitzecke einbezogen wurden kommen regelmäßig, bis täglich in den Garten (4 von 8 Teilnehmenden des Besuchs in Dresden sind noch in der Gartengruppe). Das Bauen der Sitzecke soll nach den den Möglichkeiten der Teilnehmenden größtenteils in den Gartentreffs stattfinden. Wenn zuätzliche Bauaktionen erfordelich sein sollten, werden diese in den Plena, bzw. im Gartengruppenchat kommuniziert.
– Wie viele Menschen am Bau teilnehmen werden ist schwer einzuschätzen, da viele ältere, gesundheitlch angeschlagene Menschen dabei sein werden.
Wirklich aktiv, werden den Bau etwa 3 Personen unterstützen.
– Die Anleitung übernimmt die Projektleitung/ -assistenz, also Sandra Pleger, Werner Neumann und vielleicht noch eine Person aus dem Rabrykateam mit handwerklichen Skills (Werkstattleitung)
– Die Bänke in der Kostentabelle haben wir gewählt, weil es die kostengünstigste Variante ist. Außerdem übersteigert Neubau die Kapazitäten, bzw. handwerklichen Fährigkeiten der Teilnehmenden
– Workshops und andere Formate finden am Gartenhügel oder in der Nähe (das Gelände der Rabryka ist ja sehr groß und Vielfältig) statt:
Naturkosmetik, Naturnahes Gärtner, Schulklassen die im Rahmen ihres Unterrichts mit Umweltthemen in Berührung kommen, Saatguttauschbörsen, Familienfeste, Bienenhaltung (es gibt Bienenvölker am Garten); außerdem nutzen auch Gartenunabhängige Gruppen den Ort zum verweilen oder arbeiten
– In den letzten 2 Jahren gab es kaum Veränderungen. Wir haben das Bewässerungssystem verbessert, Gartengeräte werden nach wie vor im nahegelegenen Silo verwart, teurere Maschinen (Häcksler, Akkusense, etc.
) in besser gesicherten Räumlichkeiten des Werk I ( auch Rabryka). Der Garten ist sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto erreichbar. Gute Einbindung und Synergieeffekte im Alltag des Zentrums für Jugend- und Soziokultur (Rabryka) mit Küche, Bar, Werkstatt, Veranstaltungssaal, etc