Berlin: Möglichkeiten für die GGs im Campus Dammweg noch recht unbekannt

(Besuch)
In Neukölln ist Mondiale Berlin schon ein Weilchen Träger des Campus Dammweg. Hier war mal eine (kleine) Schule mit Schulgarten, alles lag lange brach, es dauerte Jahre (ich meine, Felix sagte 3), bis alle Genehmigungen für eine Nutzung vorlagen. Ein paar Mitarbeiter*innen von Mondiale Berlin sind im Campus Dammweg. Es gibt eine Art Nachbarschaftsgarten, eine Gruppe kümmert sich um Medizinpflanzen, es gibt ein großes Gewächshaus, in einem Gebäude entsteht eine syrische Bibliothek, Gruppen können die Räume nutzen, es gibt eine Saatgutbibliothek und Angebote für Gruppen (Jugendliche?).
Leider sind die Tage gezählt, da zumindest ein Teil mit einem Sportplatz (?) bebaut werden soll.

Und hier soll seit 2 Monaten und für weitere sieben Monate erprobt werden, wie ein „Haus des Gärtners“ aussehen könnte. Es sollen Infrastrukturen und bedarfsgerechte Angebote für alle Gemeinschaftsgärten in Berlin erprobt werden.

Doch gibt es dazu weder auf der Website oder anderen Medien Infos, noch passende Flyer o.ä. Und bisher weiß niemand mit dem ich bei Projketbesuchen darüber gesprochen habe, dass es diese Möglichkeiten gibt. Die Gärten können die Räume nutzen, Workshops anregen, es gibt bestimmtes Werkzeug, das ausgeliehen werden kann, die Saatgutbib.

Es gab schon eine Veranstaltung, bei dem der Ort vorgestellt wurde und gesammelt wurde, was der Bedarf ist. Da waren dann ca. 25 Leute aus verschiedenen Gärten dabei. Anna vom Team sagte, dass es Bedarf gäbe an Workshops, Beratung, wie die Gartengemeinschaften sich weiter öfnen und wie es gelingt, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu erreichen, wie es gelingt, nicht nur hauptsächlich weiße Menschen zu erreichen etc.

Es wurde auch diskutiert, dass es einen Mehrwert braucht für die Gärtner*innen aus den Berliner Gärten, exolizit dort hinzufahren.

Für das Team vor Ort besteht auch eine Spannung zum und mit dem Nachbarschaftsgarten. Sie wollen diesen Teil explizit für die Nachbarschaft und arbeiten an einem Konzept, wie das in das „Haus des Gärterns“ passt.

Sie hatten die Idee/Vision ggf auch den Auftrag? comnnuity supportete Strukturen für die Angebote des Haus des Gärtnerns aufzubauen. In einem gemeinsamen Gespräch wurde klar, dass das ohne schon vorhandene tragfähigere Netzwerkstrukturen nicht in einer so kurzen Zeit geht. Es könnte sich peu a peu aus der Nutzung und dem Mehrwert des Geländes hinaus ergeben. Im Moment ist wohl sinnvoller, sich als „Service“ort zu verstehen.