(Tel)
BUZo ist seit 2012 an dem Thema Urban Gardening dran und hat das in Karlsruhe initiiert. 2013 hatten sie den ersten Standort.
Sie sind offensiv auf die Stadt zugegangen. Diese hatte darauf gewartet, da sie nicht top down Flächen ausweisen wollten, sondern da aktiv werden, wo Bürger*innen Interesse bekunden.
BUZo arbeitet mit dem Gartenbauamt zusammen und hat Unterstützung auf dem Gemeinderat.
Die Stadt stellt die Flächen pachtfrei zur Verfügung, es muss aber immer der Öffentlichkeit zugänglich sein, alle dürfen ernten, niemand muss irgendwo beitreten. BUZO muss sich daraum kümmern, dass es läuft, Leute da sind. BUZO ist der Vertragspartern der Stadt (gibt auch noch andere), die vertraglichen Regelungen können aber auch abschrecken, da Rückbau etc. erwähnt werden.
Ab und an gibt es Erde oder Pflanzen, und die Stadt schmückt sich mit den Projekten.
BUZO dachte, dass sie über die Trägerschaft neue Mitglieder bekommen, doch das ist nicht augegangen. Sie sind ein sterbender Verein, da überaltert.
BUZO koordiniert und versucht auch zu vernetzen.
Die Gruppen sind eher klein.
Da alle Flächen ohne Zaun sind, gibt es Diebstahl und Vandalismus und es darf eben auch jeder*r ernten. Das führt zu viel Frust bei den Aktiven.