Mit dem Geld der Anstiftung konnten wir eine Trockentoilette für
Draußenveranstaltungen fertigstellen, die die Veranstaltungen überhaupt erst
möglich machten, Sträucher pflegen und Gemüse anbauen und
verschiedenste Gerätschaften ersetzten, die mal hier mal da kaputt gingen.
Was total schön war, war die interne Wuppwoche, während derer wir ua. die
Trockentoilette gebaut haben. Es gab bei vielen unserer Mitmachaktionen
vorher Leute von außerhalb, so dass wir unsere Gemeinschaft nicht richtig
spüren konnten und bei den internen Wupptagen kamen wir richtig in eine
gemeinsame Schaffenslust. Was gut klappte war, dass einige vorher die
Bauvorhaben gut vorbereitet hatten und dann viele Hände dazukamen, um
die Planungen zu realisieren.
Hilfreich für unseren Gemüsegarten war die Umstrukturierung. Vorher hatten
wir alle Beete gemeinsam und dann gab es manchmal einen Frust, wenn
manche Leute dann doch öfter nichts machten und die Arbeit für die tätigen
zu viel wurde. Letztes Jahr hatte jede Person die wollte ein eigenes Beet. So
waren manche Beete ungepflegter und manche sehr ertragreich, dafür war
die Verantwortung klar und der Frust geringer.
In unserem Gesamtgarten pflanzen wir dieses Jahr mehr Hecken und haben
ein Geländekonzept mit Zonierung für den Gesamtgarten erstellt, so dass nun
klar ist: wo ist ein Bereich auch für Gäste, wo ein geschützter Bereich für uns.
Zusätzlich haben wir uns einfach neue Schubkarren gekauft mit besseren
Rädern, die nicht ständig kaputt gehen. Das schafft enorme Erleichterung,
manchmal einfach neue Sachen kaufen zu können, wenn sie ausgedient
haben.
Insgesamt braucht es oft mehr Zeit als gedacht und wenn das klar ist, dann
kann gemeinschaftliches wuppen total Spaß bringen