Tübingen: Wilde Linde will wachsen

(Antrag, ANtworten)

Wir werden in die Gartensaison 2024 je nach WeNer zwischen 1.3. und 19.3. mit einem Team von
sechs Personen starten.
Wir haben uns im Januar als Plenum zur Jahresplanung 2024 getroffen und es gibt seitdem ein
OrganisaPonsteam von drei Personen, die organisatorische, planerische und kommunikaPve
Aufgaben bis auf Weiteres übernehmen.
Pflanzenbaulich möchten wir in 2024 zusätzlich zu unseren üblichen TäPgkeiten, die im Jahresbericht
2022 beschrieben sind, Folgendes umsetzen:
• BeerenstrauchsschniN zur Verjüngung
• Stecklingsvermehrung der Beerensträucher
• Pflanzen von Brombeeren
• Maßnahmen ergreifen, um unsere große Wiesenflächen zwischen Kräuterbeet und Kompost
blühender zu machen
• Ergänzende Randsteine für unser Kräuter-, Wucher- und Heilpflanzenbeet anschaffen und
verlegen
• Weitere Pflanzen wie Winterkopfsalat und gelbe Beete (siehe Kostenaufstellung) zum ersten
Mal anbauen
• Einen weiteren Komposthaufen errichten (aus eigenen ökologischen Materialien, ohne
Kosten)

  1. Was für Ideen habt ihr, dass sich die Gartengruppe vergrößert? Was habt ihr da im letzten Jahr für gemacht? Drei bis zehn Menschen ist ja im Durchschnitt ja doch recht wenig.

Wir haben ein neues Plakat gut sichtbar angebracht, um ‚Laufkundschaft‘ zu akquirieren;  eine eingeschlafene umfangreiche externe Mailingliste reaktiviert, um frühere Interessenten erneut anzusprechen; Lehrer des nahegelegenen Kepler-Gymnasiums angesprochen, um eine Kooperation zu initiieren, nachdem unsere Kooperation mit der benachbarten Grundschule eingeschlafen ist; die Vernetzung mit dem Gemeinschaftsgarten Grünen Tilsiter bei einem Treffen im Werkstadthaus und einem Grillfest verstärkt, um uns spezifisch über unser geteiltes Problem der Akquise auszutauschen; wir haben uns bei der Initiative torffreie Gärten des Nabu angemeldet und werden deren Schild gut sichtbar anbringen, um Interessierte damit anzusprechen; wir sind dabei über die lokale Zeitungen (Tübingen im Fokus und Schwäbisches Tagblatt) für unseren Gemeinschaftsgarten zu weben.    

  1. Wie wollt ihr unabhängiger von unserer Förderung werden?

Wir wollen mehr Spenden und Eigenbeiträge einsammeln und prüfen zudem, ob wir über den Verleih unserer Geräte etwas einnehmen können (und dabei auch vllt. Mitwirkende finden)

  1. Was für andere Finanzierungsmöglichkeiten seht ihr? Worum habt ihr euch gekümmert?

Wir haben uns über Hanna beim Werkstadthaus erneut nach der Möglichkeit eines Paypal-Spendenkontos erkundigt und sie hat die Frage an die Kassenwärtin des Werkstadthauses weitergeleitet. Damit könnten wir flexibel und einfach Spenden von Mitwirkenden oder sonstigen Interessierten einsammeln.

  1. Habt ihr mal kürzlich bei der Stadt nachgefragt? In immer mehr Städten und Kommunen gibt es ja Fördermöglichkeiten für Gemeinschaftsgärten u.a. bzgl. Klimaschutz und Biodiversität.

Das haben wir nicht, ist aber ein sehr guter Hinweis.  Vielen Dank! Wir erkundigen uns zunächst einmal beim Tübinger Förderprogramm für Artenvielfalt (was sich allerdings an Mieter und Eigentümer richtet).

  1. Es laufen derzeit ja viele Tauschbörsen für Saatgut und Jungpflanzen: seid ihr da mal hin gegangen? Andere Gemeinschaftsgärten bekommen dort einen großen Anteil der Samen oder auch Jungpflanzen, die sie brauchen.

Danke auch für diesen Hinweis! Wir werden zu einer Tauschbörse in Tübingen gehen und schauen, ob wir dort Saatgut bekommen.  Zudem versuchen wir, über einen Bekannten für diese Saison Saatgut aus der Saatgut-Bibliothek Konstanz zu bekommen. Das Problem hierbei ist, dass wir seblst derzeit nichts anzubieten und kaum die Kapazitäten haben, Saatgut zu produzieren.

  1. Wie beteiligen sich die Gärtner*innen inzwischen an den Kosten?

Sie beteiligen sich vermehrt mit einzelnen Spenden und Geschenke, die in den Berichten zusammfassend aufgelistet sind.

  1. Und wie ist der Stand mit den Beeten und der Ernte? Ist das alles gemeinschaftlich?

Ja, es wird alles gemeinschaftlich geerntet.