Stuttgart: MItmachgarten vor dem Café

(Besuch)
Der Bezirk Fasenenhof war/ist Soziale Stadt Gebiet, im Zuge der Partizipation ist ein Garten vor Häusern der Wohnungsbaugesnossenschaft entstanden (vom Beteiligungsbeirta ausgehend). Direkt an einem viel genutztzen Weg, vor einem Cafe der Genossenschaft. Es gibt keinen Zaun. 1 Jahr lang warben 2 von einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen gebaute Hochbeete für das Projekt, dann bauten die Gruppe größere Beete selber, es kamen noch welche hinzu, aus Aufsetztrahmen, die die Stadt auf einem Platz vor dem nahen Jugendhaus für ein zweites kleines Gartenprojekt aufgestellt hatte (und an den Beteiligungsrat in Absprache abgegeben hatte). Von einer Kirche ausrangierte Turnelemente werden auch als Beete genutzt (umgedreht) und als Sitzmöglichkeit. In einer Kiste mit Schlüsselcode sind ein paar Werkzeuge, die Genossenschaft hat einen Wasseranschluß zur Verfügung gestellt (mit Zähler).
Auf einem Teil sind alte Getreidesorten abgebaut. Sie träumen davon, diese zu Mehl zu verarbeiten und im nahen Backhaus (vor dem Jugendhaus) an einem der Backtage (3x p.a., nutzen nicht so viele, um selber zu backen).
Sie könnten sich auch noch ausweiten, warten aber, ob noch mehr Leute dazu kommen.
Es gibt viel Abstandsgrün, es sollte nachverdichtet werden, doch die Bewohner*innen waren durch Soziale Stadt geschult, ihre Interesse zu vertreten und die Nachverdichtung ist wohl vom Tisch, es werden lediglich noch Stockwerke aufgesetzt.

Sie sind zu siebt und treffen sich nur 1x im Monat, ggf. wollen sie das auf alle 14 ausweiten. Wenn sie da sind, gibt es viele Gespräche, doch bleiben danach keine Leute hängen.

Sie haben sehr guten Kontakt zum Garten/Friedhofs/Forstenamt und eigentlich gar nix mit der Anlaufstelle für Gärten in Stuttgart zu tun. Sie bekommen direkt Unterstützung, die Ansprechpartnerin im Amt hat das zweite Gartenprojekt initiiert etc.

Sie machen beim VHS Tage der offenen Gärten mit.