Freising: Knollen und Co: Träger von drei Gärten, Streuobstwiese, Vereinshaus

Knollen und Co gibt es seit 9 Jahren, gestartet mit einem Garten, um gemeinschaftlich gärtnern zu können. Dann wurde ihnen zwei private Grundstücke angeboten, eine Streuobstwiese und auch das Grundstück mit diversen Häuschen der Sudentendeutschen Landmannschaft. Sie haben alles genommen und nutzen die Grundstücke hauptsächlich gemeinschaftlich. Nur im Garten „Panama“ gibt es individuelle Beete. Hier grenzt ein Naturschutzgebiet an, die Pflanzen überwuchern sehr schnell auch den Garten immer wieder. Weiter hinten auf dem Gelände ist ein Weiher. Der Hauptansprechpartner fällt gerade aus, die anderen Gärtner*innen verstehen sich nicht als Gruppe, sie kümmern sich eher nur um ihre eigenen Beete.

Der Auengarten ist der jüngeste Garten in der Trägerschaft (seit 2021). Hier gibt es vier große Beete und sie versuchen, Teile der 4-Felder Wirtschaft umzusetzen. In allen Gärten gibt es Gartenhäuschen für die Gerätschaften, Wasser (meist gibt es Brunnen, die geschlagen wurden), im Auengarten gibt es Solar. Auf der riesengroßen Streuobstwiese gibt es keine Gerätschaften oder andere Infrastruktur, sie schaffen es hier auch nicht, die Bäume abzuernten. Unklar ist hier die Versicherungslage, Träger ist wohl der Landschaftspflegeverband.

Im Garten Cocgane gibt es Bienen, der Garten ist durch einen Weg zweigeteilt, hier wächst eine sehr große Vielfalt an Gemüse. Neulich ist der Garten mal ganz überschwemmt worden, das Wasser stand sehr hoch und hat alles unter sich begraben. Die meisten Pflanzen haben das überlebt. Es gibt eine Außenküche, doch seitdem der Verein das Haus der Sudentendeutschen mit voll ausgestatteter Küche nutzen kann, passiert hier viel weniger. Auch Gruppen nutzen den Garten, nächste Woche kommt eine Gruppe afrikanischer Frauen mit Kindern. Nebenan wird ein Gebäude saniert und soll Unterkunft für Geflüchtete werden, die dann hoffentlich den Garten mitnutzen. Bisher haben die Versuche, Geflüchtet einzubeziehen, nicht so gefruchtet, die Menschen haben andere Themen.

Organisiert sind die Gärten üebr regelmäßige (Planungs)treffen und Gartentage vor Ort, zu denen auch immer Ansprechpartner*innen da sind.
Die Vorstandsleute wünschen sich, dass aus jedem Garten eine Person mehr koordiniert und dann auch mit dem Vorstand kommuniziert, doch das klappt noch nicht gut.

Noch sind die meisten Arbeiten auf wenigen Schultern, was beim Gründer Till zu Ermüdungserscheinungen führt, er ist nicht mehr zu motiviert.

Sie haben letztes Jahr Umweltbildungsangebote mit externen Referent*innen angeboten, finanziert über die Postcode, dieses Jahr haben sie keine Förderung und machen das mit Bordmitteln.

Wenn etwas in der Zeitung über sie steht, errreicht das hauptsächlich ältere Leute. Der Workshio „Klima und Boden“ stand im Lokalteil der SZ und es kamen auch üebr 80-jährige, die von anderen per Mail angemeldet wurden.

Sie haben nun Kontakt zum Liegenschaftsamt, da sie damit liebäugeln, auch noch im Freisinger Norden eine Garten aufzubauen (da wohnt die eine Vorstandsfrau). Bisher haben sie diesen Kontakt noch gar nicht gehabt.

Sie suchen eigentlich auch noch mehr Mitmacher*innen.
Sehr bekannt und mit langer Warteliste ist ein Selbsternteprojekt eines Landwirts, was an einer vielbefahren Kreuzung liegt und somit sehr sichtbar ist.
Mit dem IG am Schafhof haben sie nicht viel zu tun, sie wissen voneinander.

Das GRunstück von dre Sudentendeutschen Landmannschaft können sie erstmal nutzen, es gehört wohl einer Stiftung und noch ist unklar, was damit passiert. Der bisherige Verein ist aus Altersgründen der Mitglieder da nun weg. Hier haben sie große Lagerflächen, einen Versammlungsort und ein Grundstück, auf dem auch gegärtnert werden kann. Das pflegt ein Vereinsmitglied.

Sie suchen Gelder für die Vernetzungsarbeit/die Vorstandsarbeit/die Koordination.