(Tel)
In Monheim hat eine zivilgesellschaftliche Initiative vor ein paar Jahren zwei kleine Gartenprojekte im Berliner Viertel gegründet. Im Viertel wohnen viele Einwander*innen/Menschen, deren Eltern oder Großeltern mal eingewandert sind, es ist wegen der baulichen Lage etwas abseits vom Rest der Stadt.
Die Gärten wurden als selbstorganisierte Projekte gegründet, in denen die Mitmachenden miteinander die Gegenwart und Weiterentwicklung umsetzen.
Durch den Neubau einer soziokulturellen Einrichtung zog ein Teil dieser Einrichtung in das Viertel, mit dabei: städtische Angestellte, u.a. ein Künstler, der über die Stadt finanziert wird und auf Projektsuche war. Er hat sich dann für das Gartenprojekt engagiert, auch andere (?) Verwaltungsleute haben sich dann da eingemischt und wollen die Projektentwicklung, was dort wir läuft und wie Entscheidungen getroffen werden, bestimmen.
Der Projektgründer sagte, er sei da dann rausgemoppt worden.
Das Projekt verliert das, um was es geht: dass die Menschen lernen, sich selber zu organisieren, selber wirksam zu sein! Das möchte er verhindern und ab 2025 wieder in das Projekt einsteigen.
Auch Fördermittel soll die Gruppe selber akquirieren, Konflikte selber lösen, ein eigenständiges Projekt bleiben