Gladbeck: INtek. Hochbeetgarten vergrößert sich

(Antrag, Antworten)

im Herbst 2022 haben wir mit Frauen aus dem Freundeskreis Gladbeck-
Alanya und der interkulturellen Frauengruppe in Gladbeck den
interkulturellen Hochbeetgarten im Jovypark im Rahmen des
Bundesprogramms „Engagierte Stadt“ als ein Ort der Begegnung und des
interkulturellen Austauschs ins Leben gerufen. Inzwischen konnten mit
Unterstützung des Umweltamtes der Stadt und lokalen Unternehmen und
Geschäftsleuten 9 Hochbeete aufgestellt werden.
Wir hatten mit Ihnen im September 2024 kommuniziert und haben
anschließend unser interkulturelles Hochbeetgartenprojekt auch in das
bundesweite Netzwerk eingetragen.
Die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) im Ruhrgebiet bietet
auf Ihrer Internetseite, der IGA-Plattform, nachhaltigen Projekten von
Bürgerinnen und Bürgern unter dem Menüpunkt „Mein Garten“ auch eine
Bühne! Auch wir haben unser Hochbeetgarten-Projekt bei der IGA
angemeldet und nach Prüfung, ob es auch den Kriterien der IGA entspricht,
ist das Projekt inzwischen freigeschaltet worden. Hier der Link:
https://www.meingarten.iga2027.ruhr/projekte/details/interkultureller-
hochbeetgarten-jovyplatz-gladbeck/
In diesem Frühjahr möchten wir noch zwei weitere Hochbeete aufstellen.
Eines davon wird ein rollstuhlgerechtes Hochbeet sein, das die Caritas-
Werkstätten in Gladbeck bauen werden. Das Umweltamt der Stadt
unterstützt uns dabei.
Meine Frage/Bitte wäre, ob wir über die Stiftung für Erde und Gartengeräte,
die wir noch brauchen, eine Unterstützung bekommen können.
Ihre Fragen, die Sie mir in der Mail geschrieben haben, beantworte ich in
diesem Zusammenhang wie folgt:
1. Wie kann man im Garten mitmachen? Gibt es neben den Beeten
noch weitere Bereiche?
Der Hochbeetgarten liegt in einem zentralen Park der Stadt,
dem Jovypark. Neben den Beeten gibt es weitere Flächen, wie eine
große Wiese und ein gepflastertes Rondell mit Bänken, die wir für
unsere Treffen und Veranstaltungen nutzen können. Alle Treffen
und Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten.
2. Sind die Beete fest verteilt, könnten noch weitere gebaut werden?
Wie viel Interesse dort zu gärtnern, gibt es?
Die Hochbeete haben Patinnen und Paten, die sie bepflanzen und
pflegen. Bisher sind jedes Jahr neue Beete hinzugekommen, die
wiederum an Patinnen und Paten vergeben wurden. Bei unseren
wöchentlichen Treffen kommen aus den angrenzenden Schulen oder
aus dem Quartier Menschen vorbei und erkundigen sich regelmäßig
über das Projekt und Anbaumöglichkeiten mit einem Hochbeet.
Das Interesse, selbst ein Hochbeet in der Nachbarschaft oder im eigenen
Garten aufzustellen wächst und hat schon an einigen Stellen in Gladbeck
Schule gemacht.
Wir selbst dürfen auf der Fläche im Jovypark maximal 12 Beet aufstellen.
3. Sind die Frauen noch dabei oder gärtnern nun inzwischen
hauptsächlich Gruppen?
Die Frauen sind die Initiatorinnen und Standbein des Projektes und sind
noch dabei, aber auch drei Gruppen und Seniorinnen.
4. Gibt es regelmäßige Treffen, gemeinsame Gartentage oder
ähnliches?
In der Gartensaison von April bis Oktober treffen wir uns regelmäßig
freitags zum Gärtnern und Austausch mit Getränken und Gebäck. Die
Treffen sind immer offen Interessierte. Ende September veranstalten wir
ein Erntedankfest. Alle zwei Jahre beteiligen wir uns auch bei den
„Wochen der Vielfalt“ in der Stadt mit unserem Projekt.
5. Gibt es Vandalismus oder Diebstahl? Und wenn ja, wie gehen Sie
damit um?
Bisher haben wir keine Probleme mit Vandalismus gehabt. Wir haben die
umliegende Nachbarschaft und die Schulen kontaktiert und sie über das
Projekt informiert, so dass alle ein wenig auf den Garten achten.
Außerdem ist in direkter Nachbarschaft eine Polizeiwache, die
wahrscheinlich auch abschreckt.
6. Wo kommt das Wasser her?
Das Wasser wird uns vom anliegenden KreativAmt zur Verfügung
gestellt. Das ist das ehemalige Finanzamtgebäude, in dem jetzt viele
startups untergebracht sind. Der Geschäftsführer vom Gebäude ist von
Anfang an von dem Hochbeetgartenprojekt begeistert und unterstützt
uns mit der Wasserversorgung.
7. Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die
Gärtner*innen da jederzeit ran?
Die Gartengeräte sind in einer stabilen Gerätekiste in der Größe eines
Hochbeetes untergebracht. Die Kiste hat uns ein Unternehmen
gesponsert und steht auf dem Platz bei den Hochbeeten und ist
abgeschlossen. Die Patinnen und Paten haben jeweils einen Schlüssel,
so dass sie jederzeit an die Geräte rankommen.