Besuch)
1x mussten sie nach den ersten beiden Jahren umziehen, waren vorher nähe am Bahnhof auf einer Sonnenacker-Fläche. Inge meinte, da waren sie nicht gewollt. Sie hat dann einen Bauer immer wieder gefragt nach einer Fläche und diese dann auch bekommen. Der Besitzer ist auch im Stadtrat (oder war das zumindest). Die Fläche ist inmitten von anderen Ackerflächen und man denkt, man ist weit draußen, doch alle sagten: nein, wir sind ganz zentral mitten in Dachau.
Ein Zaun grenzt die Fläche ab, ein Schild gibt es nicht, auch habe ich keine Infos zum/über den Garten gesehen.
Im Garten haben Menschen individuelle Parzellen, teilweise sind die recht groß. Oft stehen Plastikgewächshäuser auf den Parzellen oder die Gärtner*innen haben eigene Komposte. Es ist wie im Wuhlegarten oder im IG Gö.
Die Parzellen sind eingefasst, manche haben ein Minizäunchen, andere nicht. Es wird nach unterschiedlichen Methoden gegärtnert, mal permakulturell, mal steht das Gemüse in Reihen. Mal baut jemand nur Blumen an, Inge hat sich auf Heilkräuter und Teepflanzen „spezialisiert“.
VHS war bisher TRäger, nun ist Biopoly auch gemeinnützig und Inge will und kann nun endlich auch einen Antrag stellen, was bisher sehr schwierig war. Die TN kommen aber noch über die VHS. Oft ist die Warteliste aber so lang, dass es nicht geöffnet wird.
Sie haben einige interkulturelle Feste gemacht und wollen das auch wieder.
Seit einigen Jahren schon gibt es einen Frauenkreis, der sich 4x im Jahr zusammen findet, es wird gesungen, sie stellen Naturkosmetik her. Seit kürzerem gibt es auch einen Männerkreis.
Es gibt einiges an Infrastruktur für Vögel (Häuschen, Vogelstangen, Sitze für Greifvögel), Ingel (Igelbehausungen), genug Verstecke für Hermeline, der Feldhase ist da und auch Eidechsen. Und sie imkern. Und zwar mit der Bienenkugel. Auf 2 Parzellen haben sie je eine aufgestellt (Bausatz) und Inge gibt ihr Wissen weiter. Sie selber will die dunkle Waldbiene vermehren.
Sie haben einen Brunnen geschlagen und eine Pumpe dafür.
In den Gewächshäusern schlafen auch oft die kleinen Kinder der Familien, manche der Gärtner „wohnen“ auf ihren Parzellen, so oft sind sie da.
Der Gärtner, der auch imkert, beschreibt die Bienen als sein wirksamstes Antistressmittel. Er muss sie nur hören, dann kommt er runter
Leider wird geklaut, das Gemüse, aber auch Geräte.
Saatgut wird selbst vermehrt und auf den Parzellen wird Gemüse aus den Heimatländern der Gärtner*innen angebaut.