Berlin: ArtenGarten hat Fläche in blühenden GG verwandelt

(Besuch)

Der Träger Kulturschafft hat eine Fläche in Neukölln (Britz), die vorher von einem anderen Verein für Sprachkurse u.ä. genutzt wurde, in einen blühenden Gemeinschaftsgarten verwandelt. Auf der Fläche standen nur alte Bauwagen, ein paar rudimetäre Beetstrukturen waren zu erkennen. Nun ist die Fläche in drei Teile gegliedert: Bauwägen mit Sitzmöglichkeiten (schattig), Beete und kleine Gewächshäuser, Kompostklo und Sauna (anderer Verein, hier treffen sich die Mitglieder jeden Freitag). Die Gruppe, die wirklich gärtnert, ist noch recht klein, so ca. 5 Menschen sind intensiv dabei. Sie haben sich für individuelle Beete entschieden und wollen für die nächste Saison eine Art Musterbeet aufbauen, so dass Interessierte gleich sehen, wie ein Beet aussehen könnte. Es sind wohl viele Interessierte in den Startlöchern. Sie arbeiten eng mit BENN (QM) zusammen und BENN hat gute Kontakte zu Geflüchteten. Für Geflüchtete gab es schon einige Veranstaltungen, die aber nicht so gut besucht waren und geblieben ist bisher auch keine*r.
Eine Frau aus dem Gartenteam war vorher in einem GG in Dresden dabei (Columbusgarten), da wurde sehr viel geklaut. Sie möchte nie wieder in einem GG ohne Zaun dabei sein.
Der ArtenGarten ist von einem überwachsenen Zaun umgeben und auf grenzt an eine Kleingartenanlage (ist ggf. Teil davon). Die Wasserversorgung ist recht mühselig: sie müssen mit einem Standrohr und Schläuchen 2 IBC-Container befüllen. Eine Planung ist, die Gewächshäuser und Bauwägen mit Wasserauffangmöglichkeiten auszurüsten. Sie brauchen zudem Gartengeräte.

Sie wollen auch einen der beiden Eingänge so gestalten, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in den Garten kommen können. Das geht derzeit noch nicht, da es nur steile Stufen runter gibt.
Es finden verschiedene Veranstaltungen im Garten statt und die Gruppe ist bemüht, mehr Leute auf die Fläche und zum konkreten Gärtnern zu bekommen. Es gibt kein Laufpublikum und ein Schild sucht man auch noch vergebens.