Reinstorf: GG im Dorf nimmt Fahrt auf

Antrag, Antworten

der Träger will mit dem Garten als „alltagspraktisches Projekt“ zu „einem gemeinschaftsgetragenen Dorfleben, in dem Subsistenz und Commoning praktisch erprobt werden“ beitragen.
Fläche war bis vor kurzem noch überwuchert, haben sie von der Kirchengemeide kostenlos bekommen.
Ideen: Brot backen, Kräuterspirale und viels mehr.
Gruppe besteht aus jungen und alten Dorfbewohner*innen, sie treffen sich 2x/Monat, es gab schon einige Aktionstage. Hochbeete und Bänke wurden gebaut, sie machen das Projekt auch in etablierten Vereinen bekannt wie Feuerwehr und Landfrauen

Sie wollen mit dem Garten einen zentral gelegenen, alten Pfarrgarten weder beleben und auch Geflüchtete einbeziehen. Ein Lern- und Begegnungsort mitten in der Gemeinde.

  • Die Nutzung der Fläche ist grundsätzlich nicht befristet und verlängert sich nach dem 28.2.26 jeweils um ein Jahr bei einer jährlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten. Die Kirche nutzt (abgesehen von der gemeinsamen Nutzung) den vorderen Teil des Gartens (freie Fläche) für gelegentliche Kirchen-Veranstaltungen (Seniorencafé, Konfirmand*innen-Tage). 
  • In der Kerngruppe sind 6 Erwachsene und ca. 7 Kinder. Erreicht wurden bisher durch Veranstaltungen ca. 200 Menschen und Öffentlichkeitsarbeit ca. 2000 Menschen. 
  • In der Offenen Werkstatt der angrenzenden Projektscheune, die über einen Zahlencode auch der Gemeinschaftsgartengruppe zugänglich ist. (Zugang zu den Gartengeräten)
  • Bisher kommt das Wasser aus dem Außenwasserhahn des Pfarrhauses (Trinkwasser, daher nicht im größeren Rahmen zum Gießen vorgesehen). 
  • Bisher gibt es fünf Hochbeete, wovon eines bepflanzt ist. Sie sollten im Frühsommer mit mehrjährigem Gemüse bepflanzt werden, jedoch ist die Person, die den Hut dafür trägt, im Mai schwer erkrankt, sodass sie Hände und Füße derzeit nicht bewegen kann und noch in der Reha ist. Wir überlegen, ob wir die Hochbeete nun interessierten Gruppen zur Verfügung stellen, sodass sie gemeinschaftlich und gleichzeitig mit klarer Zuständigkeit bewirtschaftet werden. Der Ertrag des Gartens wird sich in Zukunft auch aus den gepflanzten Beerensträuchern (Felsenbirne, Berberitze, schwarze und rote Johannisbeere, Blaubeere, Himbeeren, Honigbeere, rote Stachelbeere) speisen, zusätzlich zu den alten und neuen Obstbäumen (Pflaume, Kirsche, Apfel, Birne) und Kornelkirschen. 
  • Wir haben eine Förderung durch die Landwirtschaftskammer („Transparenz schaffen“), die sich auf Honorare bezieht, so konnten wir einige Ehrenamtspauschalen auszahlen und Workshopleitende honorieren. Ein finanzieller Überschuss wurde bislang nur während der Saatgutbörse erziehlt, wovon wir die Kosten für Kaffee und Tee sowie einige neue Beerensträucher bezahlen konnten. Der realtiv große Betrag von ca. 6000 Euro in der Jahresbilanz bezieht sicht auf ein Privatdarlehen von 3000 Euro, das schon zurückbezahlt ist, aber eben bei Einnahmen und Ausgaben auftaucht. Es wurde benötigt, um die Honorare auszahlen zu können, da die Förderung erst rückwirkend gezahlt wurde und der Verein nicht über auszeichend Mittel zum Vorstrecken verfügt. Lassen Sie uns gerne wissen, wenn Sie mit „Überschuss“ die eigentliche Gartenernte meinten! Die wurde bisher z.B. in Form von Brombeermarmelade einvernehmlich aufgeteilt.
  • Wir beteiligen die Gartennutzenden zunächst einmal durch die Offenlegung unserer Finanzen, erklären den Eigenanteil unserer bisherigen Förderung und dass dieser derzeit nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt wird. Nach dem Solidaritätsprinzip können alle selbst entscheiden, Geld zu spenden oder Mitglied bei Gut leben Ostheide zu werden. Vor allem bringen die Gartenleute und Gruppen sich über das Mitbringen eigener Geräte und Werkzeuge für die Einsätze ein, sie haben Hochbeete und Jungpflanzen gespendet, und arbeiten natürlich ehrenamtlich an der Erhaltung, Gestaltung und Pflege des Gartens. Wir machen eine Mitgliedschaft im Trägerverein Gut leben Ostheide bewusst nicht zur Voraussetzung, um den Zugang möglichst niedrigschwellig zu halten. Die Kirche als Mitnutzende des Gemeinschaftsgartens wird ebenfalls nicht finanziell an den Eigenmitteln beteiligt, weil sie ja schon den Garten unentgeltlich zur Nutzung zur Verfügung stellt.