Isarvorstadt / Sendling – Wo Lagerhaus-, Schäftlarn- und Isartalstraße aufeinander treffen, gleich neben dem südliche Ende der Braunauer Eisenbahnbrücke, befindet sich eine kleine grüne Fläche. Seit Anwohner Vincent Kalnin dort am Kanal entlang spazieren geht, stellt er sich vor, wie viel schöner die Ecke sein könnte – „mit Sitzgelegenheiten, Pflanzen oder Hochbeeten“. Der Hobbygärtner will die ungenutzte Fläche jetzt aufwerten.
Unterstützung hat er sich bereits bei der „BürgerStiftung München“ geholt. Diese kennt sich mit Begrünungsprojekten aus und hat ein entsprechendes Netzwerk. Seit 2011 koordiniert sie beispielsweise das Projekt „Urbane Gärten München“, wie die Vorsitzende Cosima Schmauch erklärt. Ein anderes Projekt bringt Biodiversität ins Quartier, wie der „Südgarten“ am Bahnwärter Thiel, oder der „Stadtacker“ am Ackermannbogen.
Was an der Isartalstraße möglich ist, muss die Stadtverwaltung nun prüfen. In den beiden angrenzenden BA Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Sendling war man von der Idee jedenfalls angetan, beide Gremien unterstützen den Vorstoß.
Isartalstraße: Münchner Bürger wollen ungenutzte Fläche in Gemeinschaftsgarten umwandeln