(Bericht zu unsere Förderung)
Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten am Nachbarschaftstreff DOM war auch 2025 wieder ein beliebter Treffpunkt für Meschen mit verschiedenster Herkunft.
Was wir gemeinsam umsetzen konnten:
o Gemeinsame Planung des Gartenjahres
o Wöchentliche Treffen während der Saison jeden Freitag, Treff, gemeinsames Arbeiten, Sprechen (Deutsch lernen) und Austausch, Ernten und Essen
o Baumschnitt unter Anleitung, neue Unterstützung gefunden durch einen Studenten der Landschaftsarchitektur und Mitglied im Landschaftspflegeverband
o Kräuter- und Gemüsebeete – von der Anzucht über Pflege, Ernte und Saatgutgewinnung aus eigener Hand
o Bau neuer Kompostkästen
o Abbau alter Hochbeete
o Kleine saisonale Feste an Ostern, Sommer, Erntedank, Abschluss und Saisonende am Lagerfeuer
o Gesprächsrunden in gemischten Gruppen aus Einheimischer Bevölkerung und Migrant*innen – Philosophieren über Dankbarkeit, Vielfalt und Heimat
Der Garten freut sich über wachsende Beliebtheit. Vor allem zum Saisonstart waren viele neue Menschen, vorwiegend Frauen beim wöchentlichen Gartentreff um gemeinsam zu Säen und zu Pflanzen. So konnten vor allem Salate, Kräuter, Zucchini, Gurken, Tomaten und Chillis unterschiedlichster Arten angebaut werden. Auch der Baumschnitt und die Bautätigkeiten nahmen zum Jahresanfang einen starken Verlauf. Zum Sommer hin entstand eine gewisse Trägheit innerhalb der Gruppe, was mit beruflichen Veränderungen, Umzug und persönlichen Herausforderung mancher Gartenfreunde zu begründen ist. Im Herbst konnte eine Reihe von Gesprächsangeboten zum Thema Werte und Nachhaltigkeit durchgeführt werden, die sehr gerne genutzt wurden. Dies ermöglichte eine neue Kooperation mit der Hans Lindner Stiftung sowie der Akademie für philosophische Bildung und Wertedialog und dem Nachbarschaftstreff DOM. Mit dem Projekt „ChancenGleich 2.0“ fördern sie den Austausch zwischen den Kulturen. Da der Garten des Nachbarschaftstreffs DOM mitten im Brennpunktviertel der Wolfgangsiedlung liegt, ist diese Form des Austauschs ein Schlüssel für die zukünftige Gestaltung des Gartens als Gemeinschaftsort.
Woran wir noch arbeiten:
o Beet Einfassungen und Neubau von Hochbeeten
o Rank Gerüste bauen
o Zuständigkeiten für den, von allen genutzten Bereichen im Garten
o Verständnis für Permakulturen
Durch die Fluktuation und den permanenten Wechsel der interkulturellen Treffbesucher ist die feste Aufteilung der Gemüsebeete nur sehr begrenzt möglich.
Die Beete zu pflegen, zu bewirtschaften und zu ernten gelang in Eigenverantwortung der Gartenfreunde. Vorbereitende (Kompost einbringen, Gemüse-Sortenwahl) und abschließende Tätigkeiten (aufräumen) wurden gemeinschaftlich, unter Anleitung von Mitarbeitenden des Vereins durchgeführt.
Unter anderem wurde gemeinsam eine nahgelegene Gärtnerei besucht um hiesige Gemüsesorten kennen zu lernen.
Im Jahr 2026 wird noch einiges fertiggestellt, wie zB.: Die Beet Einfassungen im unteren „Bauerngarten“, sowie die Rank Gerüste für Bohnen etc. Die Werkzeuge und Materialien dafür konnten durch die Mittel der Anstiftung bereits gekauft werden.
Außerdem wird in diesem Gartenteil in Zukunft mehr der Focus auf Permakultur gelegt. Dafür muss erst einmal informiert werden so, dass ein Verständnis für die Arbeitserleichterung entstehen kann, die so ein Garten mit sich bringt.