○ Kooperation mit der Uni Hamburg: Geld für Mikroalgen-Projekt wird beantragt. Dabei geht es um CO²-Speicherung und Düngung. Das Biologie-Department steht bei Fragen zur Verfügung.
○ Neue Hühner: 2-3 neue Hühner vom Fundus-Theater sind bereits in den Garten eingezogen. Hühner stammen aus einem Theater-Projekt mit Kindern und Tieren aus einer Brüterei in Lübeck. Kooperation mit Kinderrat: Übergabe am 15.09. am Gartenkindertag.
. FairTeiler-Regal: Regal für Gemüse, kommt aus der Sonne an andere Stelle, ist nicht für Müll. Neue Baugruppe plant Standort für das Regal zwischen den Katen. (mehr …)
Autor: admin
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Hamburg: Luthergarten kooperiert mir Uni
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Berlin: Floating Gardens: Projekt auf dem Gelände des Rückhaltebeckens
In Kreuzberg, unweit vom Südstern ist das Rückhaltebecken des Tempelhofer Felds. Ein Verein nutzt die Fläche mit temporärer Architektur für Küche, Workshoporte, Stege, Strohballenhaus, Kompostexperiemente (Materina Kolareck) etc. Auch Gemüse wird angebaut, wenn auch nur wenig. In Hochbeeten, die an den Aufgängen hängen, ein Tomatenhaus gibt es, essbare Büten.
Sie wollen ein Gewächshaus bauen und mehr anbauen. Die Gartenaktivitäten sehen sie auch als Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen und als Tür für weiteres Engagement in und für das Projekt.
Letztes Jahr war kein Wasser im Becken, dieses Jahr schwimmen Enten etc.
Insgesamt geht es um ein Zusammenleben von verschiedenene Wesen und Erkundungen darüber, was Stadt sein kann. (mehr …) -
Berlin: GG AllerArten Garten
Stand der Dinge (GG in Neukölln):
Wir bauen (in sehr kleinem Rahmen aktuell) an und konnten auch schon etwas ernten.Wir gestalten den Raum (Beräumung der Flächen, der Gewächshäuser, der vorhandenen Bauwägen), wir nutzen den Garten für private Anlässe (für Vereinsmitglieder und Interessierte, die Raum benötigen), wir hatten auch bereits initiativen hier, z.B. einen Saunanverein, der hier ein Wochenende die mobile Sauna aufgebaut hat und wir werden demnächst im Rahmen der Woche der kulturellen Bildung einen Workshop „Imaginationsgarten“ für Kinder und Jugendliche der nahegelegenen Geflüchtetenunterkünfte durchführen…
Nichtsdestotrotz ist alles ziemlich mühsam, insbesondere es neben der sonstigen Arbeit her alles zu machen.
Der Garten sieht aber schon ganz gut aus, es sind mehrere Beete entstanden, es wurde einige Fläche freigelegt, die wir für die kommenden Veranstaltungen/ Workshops nutzen wollen.
Der vorhandenen und der neu zu bauenden Komposttoilette widmen wir uns voraussichtlich am 22.9. und darauffolgenden Tagen/ Wochenenden. Herausfordernd ist, dass wir eigentlich nur Samstags wirklich etwas im Garten arbeiten können, zumindest wenn wir bauen wollen… unter der Woche kommen wir kaum dazu und Sonntags geht es Lärmschutzmäßig nicht.
Die größte Herausforderung ist aber, dass nicht immer die gleichen wenigen Personen sich einbringen und Verantwortung übernehmen oder Initiative zeigen, sondern etwas Abwechslung innerhalb der Gruppe stattfindet und neue dazukommen.
Wir wollen aber dieses Jahr auf jeden Fall noch die Bänke gebaut haben und eine Art Schuppen/ Dachkonstruktion für die Gartenwerkzeuge, sowie die Komposttoilette. Das sind die Prioritäten für diese Saison.
Nun, worüber wir uns sehr gefreut haben war der Regen zu Beginn dieser Woche, es war einfach alles so unglaublich trocken und die Wassersituation vor Ort ja durchaus immer noch etwas kompliziert, wenn auch wesentlich besser als noch zu Beginn.
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Berlin: Gemeinschaftsgarten im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde
Bis Dezember gibt es jeden Monat Workshops und Sprechstunden im Rahmen des Projektes „Quartiersküche Germaniagarten – Gemeinsam schmeckt’s am besten“! Sie sind kostenlos und für alle offen, jeder und jede ist herzlich willkommen. Die Teilnahme ist jederzeit und ohne Anmeldung möglich, daher gerne einfach vorbeikommen, mitmachen und die Nachbarschaft beim gemeinsamen Gärtnern und Kochen kennenlernen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, wenn sich der Termin beispielsweise kurzfristig ändert, kann man sich über den unten stehenden QR-Code für den E-Mail-Verteiler zum Projekt anmelden.
Die Hochbeete im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde sind Gemeinschaftsbeete und sind für alle im Kiez zugänglich und nutzbar. Wenn es Interesse gibt, auch außerhalb der Ackersprechstunde bei der Pflege zu helfen, kann sich gerne an das QM-Team gewendet werden. Wir sind per E-Mail und Handy erreichbar. Lieblingsrezepte, Allergien, Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen können gerne angekündigt werden, sodass beim Kochen und Essen niemand vor einem leeren Teller sitzt.https://qm-germaniagarten.de/projektfonds/termine-fuer-quartierskueche-germaniagarten-mit-garten-und-kochworkshops/ (mehr …)
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Berlin: Urban-Gardening Aktionen der Naturfreunde
m Rahmen des Projektes „Dein Kiez, dein Wohnzimmer“ finden im September eine Reihe von Urban Gardening-Aktionen statt. Dabei trifft sich die Stadtteilgruppe und kümmert sich unter Anleitung des Projektträgers Natur Freunde Berlin e.V. um die Verschönerung des Kiezes. Bisher konnten bereits erfolgreich die Hochbeete durch Bepflanzungen flott gemacht werden. Außerdem wird gemeinsam in einer Parzelle der Kleingartenkolonie am Kienhorstgraben gegärtnert.
Die Gruppe freut sich immer über neue Gesichter, die mitmachen wollen. Denn der Kiez ist groß und bietet viel Potenzial. Und je mehr Hände zusammen den Boden bearbeiten, desto besser kann dieses Potenzial ausgeschöpft werden. Wer mitmachen möchte kann sich jederzeit melden (mehr …) -
Berlin: Gewächshaus als Experimentierort
im Berliner Osten hat sich diesen Sommer eine Initiavgruppe gegründet, die ein leerstehendes 1500m2 großes Gewächshaus ab nächsten Jahr anmieten und gemeinschaftlich mit Menschen aus der Nachbarschaft bewirtschaften möchte. Die Gruppe besteht aus Gemüsebäuer*innen (gelernte oder in Ausbildung), einer gelernten Ackerbäuerin, erfahrenen Gemeinschaftsgärtner*innen und Aktiven der örtlichen Kiezarbeit.
Im Kern unserer Projektidee steht, an dem Standort ein kollektiv getragenes non-profit Gartenprojekt aufzubauen. Wie dies genau in einem so großen Gewächshaus aussehen kann, wollen wir im Rahmen eines ersten Experimentierjahres ausprobieren. Dabei wollen wir eine Kombination verschiedener Modelle einer gemeinschaftlichen und solidarischen Nutzung
ausprobieren: ein Bildungs- und Schulgarten, (interkultureller) Nachbarschaftsgarten mit Einzelparzellen und Gemeinschaftsflächen.
Perspektivisch käme für uns für einen Teil der Fläche auch eine Weiterentwicklung in Richtung Selbsterntegarten oder solidarische Landwirtschaft in Frage. Für uns ist wichtig in diesem ersten Jahr ein Projekt aufzubauen, dass langfristig funktioniert, zur Nachbarschaft passt und sich von allein finanziell trägt.
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Gießen: zwei Gärten gibt es nicht mehr
Der freeschool Garten war nur eine „Zwischenraumnutzung“- mittlerweile steht auf dem Gelände ein neues Gebäude. :/ Allerdings war das von vornherein klar. Bei dem anderen Garten (Stadtacker) habe ich keine genauen Infos warum, aber ich meine, dass es einfach zu wenig aktive Menschen gab und einige vom Stadtacker sind nun miitlerweile beim inge Garten aktiv (mehr …)
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Neuwied: Mitstreiter*innen für Dorfgarten gesucht
(alerts)
Im Frühjahr konnte durch den Verein ReThink ein großes Grundstück in Neuwied-Oberbieber gepachtet werden, das nun der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt wird. Mitten im Dorf entsteht jetzt ein Gemeinschaftsgarten, der noch Platz für weitere Unterstützer, Ideen und Hobby-Gärtner hat.
Neuwied. ReThink ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für einen nachhaltigeren Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen einsetzt. Der Verein hat seinen Sitz in Heimbach-Weis und setzt dort bereits zahlreiche Projekte um; die Mitglieder organisieren Hofflohmärkte, betreiben einen Bücherschrank und ein Tauschregal, organisieren regelmäßige Repair Cafés und bieten Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit im Alltag an. In Heimbach-Weis wird durch den Verein bereits ein kleinerer Gemeinschaftsgarten bewirtschaftet.„Bei der Organisation des ersten Oberbieberer Hofflohmarkts habe ich Meike und Andreas Barth, die Vorsitzenden von ReThink, kennengelernt“ resümiert Ortsvorsteherin Maren Dümmler, „und von dem entstehenden Projekt des Gemeinschaftsgartens in der Hochstraße erfahren“. Schnell waren die ersten Mitstreiter auch hier vor Ort gefunden und ein kleiner Schritt in Richtung Gartenprojekt-Oberbieber gemacht. „Neben einer klimaangepassten Bepflanzung und ökologischen Bewirtschaftung ist uns Nachhaltigkeit besonders wichtig“ so Andreas Barth. „Deshalb versuchen wir, nach Möglichkeit natürliche Kreisläufe und Ressourcen zu nutzen.“ „Das Grundstück ist 1.000 Quadratmeter groß und bietet noch viel Platz für weitere Ideen“, ergänzt Meike Barth.
Erste Projekte verwirklicht
Die ersten kleineren Projekte konnten bereits angegangen werden. So wurde das Grundstück in Bereiche untergliedert, ein Container zum Auffangen von kostbarem Regenwasser besorgt, eine Sitzecke aus Palettenmöbeln gebaut und kleinere Beete angelegt. Ein Bienenvolk ist auch bereits eingezogen und erfreut sich an der neuen Blühwiese, die direkt neben der gepachteten Fläche weitere 2.000 Quadratmeter bedeckt.Dankenswerterweise unterstützt die „anstiftung“, welche urbane Gärten, offene Werkstätten und viele weitere Initiativen in ganz Deutschland fördert, das Projekt bereits mit 1000 Euro, was die Umsetzung vieler Vorhaben sehr erleichtert.
Geplant ist zudem, dass der evangelische Kindergarten einen eigenen Bereich zugeteilt bekommt. Spielgeräte, die derzeit im Hof der KiTa stehen und für den Abriss weichen müssen, können auf dieser Fläche aufgebaut und genutzt werden. Beim Umzug der Kinder in die Container bleibt somit eine gut nutzbare Außenfläche in fußläufiger Reichweite. Viele weitere Maßnahmen sind bereits in Planung: so sollen Sträucher und Obstbäume gepflanzt und Benjeshecken für die heimischen Kleintiere angelegt werden. Es wäre auch möglich einen alten Hühnerstall zu renovieren und zu nutzen.Um diese und andere Ideen zu verwirklichen, werden weitere Interessierte gesucht. „Jeder ist willkommen, ob mit gärtnerischen Vorkenntnissen oder nicht; die Ernte wird unter allen Helfenden geteilt. Es geht auch darum, die Gemeinschaft zu stärken oder mal neue Gartenformen wie Hügelbeet oder ‚Food Forest‘ zu erproben. Wir sind offen für Neues. Insbesondere freuen wir uns über weitere Personen, die von Zeit zu Zeit tatkräftig vor Ort mit anpacken“, rufen die Ansprechpartner vor Ort, Christine Welker-Krumm (E-Mail: christine.krumm@gmx.de) und Andreas Omerzu (E-Mail: andreas.omerzu@gmail.com, Telefon: 0178-1588596), dazu auf, sich zu melden. Alle Mitstreiter laden daher dazu ein, am 13. September um 17 zum Grundstück an der Hochstraße 68 zu kommen und sich über die Projekte zu informieren.
Die Verantwortlichen freuen sich auch über Pflanzenspenden: wer Stauden oder Kräuter teilen kann, Pflanzen doppelt hat und abgeben möchte, oder auch weiteres Verbrauchsmaterial spenden kann, darf gerne den Kontakt suchen, um zu klären, ob und wann diese eingesetzt werden können. (PM)
https://www.nr-kurier.de/artikel/146231-gemeinschaftsgarten-in-oberbieber—verein-sucht-noch-mitstreiter (mehr …) -
Berlin: Weinblätter Workshop im Satellit
ORAL HISTORY CUISINE: WEINBLÄTTER ROLLEN WORKSHOP
16-19 UhrRadikal regional! Aus dem Garten mit Weinreben, der direkt an unsere Terrasse anschließt, kochen wir gefüllte Weinblätter. Ab Frühsommer kommen verschiedenste Berliner*innen hierher und pflücken die frischen Blätter, die sie zum Kochen verwenden. Der Garten gehört zu wenigen zugänglichen Rebstöcken in der Stadt. Das Rezept stammt von einer Nachbarin, die uns vor zwei Jahren in die Kunst des Weinblätterfüllens eingeführt hat. Im diesjährigen Workshop wird es von Freundinnen des Dest Dan kurdischer Frauen Rat und Flamingo / Hevrin Xelef Garten interpretiert. -
Berlin: Stadtteilgarten Tempelhof: Berichterstatter*innen
(Insta)
interkulturellergarten_103plus
Menschen mit Behinderung und / oder Migrationsgeschichte erwerben unterstützt von Fachleuten Fähigkeiten und Kenntnisse, um die eigene Perspektive medial präsentieren zu können.
Teilnehmende des inklusiven „Stadtteilgarten Tempelhof“ und weitere Interessierte sind anschließend in der Lage, Text- und Videobeiträge zum Alltag im Stadtteilgarten, den Angeboten und Gestaltungsmöglichkeiten zu erstellen. Sie berichten aus eigener Sicht über die Einrichtung Stadtteilgarten, die Möglichkeiten mitzumachen und eigenständig mitzugestalten und sich zu beschäftigen und begleiten die Entwicklung und Umsetzung kritisch.Gemeinsam werden Führungen durch den Stadtteilgarten erarbeitet: die Teilnehmenden führen interessierte Besucher_innen durch den Stadtteilgarten und zeigen Ihnen, was es dort zu tun und zu entdecken gibt – und wo es noch besser werden muss.
Zum Abschluss werden die Ergebnisse im Sommer 25 gemeinsam im Stadtteilgarten präsentiert
Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte!
Zum Mitmachen genügt eine kurze formlose Nachricht an
mitmachen@stadtteilgarten-tempelhof.berlin.Das Programm wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus kofinanziert von der Europäischen Union und dem Land Berlin.
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Halle: Caritas gründet GG
Das Team des Caritas Kiez-Treff in Halle an der Saale, sind eine kleine Begegnungstätte für Kinder, Jugendliche und Familien. Wie haben ein offenes, niedrigschwelliges Angebot, das sich flexibel an den Bedarfen des umliegenden Sozialraums orientieren möchte. Hier im Viertel leben sehr viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Altersgruppen mit sehr vielen unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen in Bezug auf die gemeinsam gelebte Nachbarschaft. Diese zunehmende Komplexität die hier im Stadtteil entstanden ist, kann bereichernd sein aber ebenso auch Konflikte im alltäglichen Leben begünstigen.
Mit Hilfe eines nachbarschaftlichen Gartenprojektes im Hof unserer Wohnanlage wollen wir uns vor allem aber auf die bereichernden Aspekte des vielfältigen Zusammenlebens und den aktivierenden und sinnstiftenden Effekt des Gärtnerns konzentrieren. Durch gemeinsames Gärtnern wollen wir Begegnungen generieren, die für Austausch und Verständigung sorgen um im besten Fall am Ende Toleranz und gegenseitige Akzeptanz zu „ernten“. Dabei geht es uns, neben der Pflege des Gartens, vorrangig um die Pflege des sozialen Miteinanders.
Nun haben wir unser Vorhaben als Projekt bei der Stadt Halle eingereicht und eine Finanzierung in Höhe von 1100,- Euro bis Jahresende dafür erhalten.
Der vorläufige Bewilligungszeitraum für unser Gartenprojekt läuft zunächst nur vom 1. September bis Ende dieses Jahres. Während dieser Zeit, müssen wir möglichst viel vorantreiben und sichtbar umsetzen, damit wir so unsere Arbeit darstellen und rechtfertigen können, um eine forlaufende Finanzierung zu erhalten (mehr …)
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Karlsruhe: Garten am Ostring wird eingeweiht
nach fast zwei Jahren intensiver Vorbereitungsphase dürfen wir Sie als Gartenbauamt sowie im Namen des Vereins Mitmach-Gartens Ostring e.V. ganz herzlich zur Einweihungsfeier des neuen Urban Gardening Standortes in Karlsruhe einladen.
Mittlerweile bewirtschaften fast 30 aktive Mitglieder
des Vereins Mitmach-Garten Ostring e. V. das fast
5 700 Quadratmeter große Gelände. Der Ort soll
nachbarschaftliche Begegnungen ermöglichen
sowie Kultur- und Naturerfahrung für Alle schaffen.
Dabei sind die Motivationen und Fertigkeiten der
Gruppenmitglieder so unterschiedlich wie die Mitglieder
unserer Gesellschaft. Was Sie jedoch alle eint ist das
Interesse an Biodiversität, sozialer Begegnung und einer
nachhaltigen Bewirtschaftung.
Die Vielfalt der Mitglieder schafft insbesondere auch
Raum für unterschiedliche Ideen, Aktivitäten und
Schwerpunkte wie zum Beispiel:
… mit dem Karlsruher Institut für Technologie eine
Lärmschutzmauer aus Stroh und nachhaltigen Materialien
zu errichten.
… Sand- und Totholzhaufen anzuhäufen, um der Tierwelt
diversere Aufenthalts-, Nist-, und Speiseangebote zu
ermöglichen.
… biologische Kräuter für die gemeinwohlorientierte
Karlsruher Kulturküche anzubauen, um Menschen
eine günstige, warme und schmackhafte Mahlzeit zu
ermöglichen.
… der eigenen Familie Zugang zu Nachhaltigkeit und
angenehmen Aufenthalt im Grünen zu ermöglichen.
… einen gemütlichen Treffpunkt mit einem Bachlauf
anzulegen.
(mehr …) -
Freising: Knollen und Co: Träger von drei Gärten, Streuobstwiese, Vereinshaus
Knollen und Co gibt es seit 9 Jahren, gestartet mit einem Garten, um gemeinschaftlich gärtnern zu können. Dann wurde ihnen zwei private Grundstücke angeboten, eine Streuobstwiese und auch das Grundstück mit diversen Häuschen der Sudentendeutschen Landmannschaft. Sie haben alles genommen und nutzen die Grundstücke hauptsächlich gemeinschaftlich. Nur im Garten „Panama“ gibt es individuelle Beete. Hier grenzt ein Naturschutzgebiet an, die Pflanzen überwuchern sehr schnell auch den Garten immer wieder. Weiter hinten auf dem Gelände ist ein Weiher. Der Hauptansprechpartner fällt gerade aus, die anderen Gärtner*innen verstehen sich nicht als Gruppe, sie kümmern sich eher nur um ihre eigenen Beete.
Der Auengarten ist der jüngeste Garten in der Trägerschaft (seit 2021). Hier gibt es vier große Beete und sie versuchen, Teile der 4-Felder Wirtschaft umzusetzen. In allen Gärten gibt es Gartenhäuschen für die Gerätschaften, Wasser (meist gibt es Brunnen, die geschlagen wurden), im Auengarten gibt es Solar. Auf der riesengroßen Streuobstwiese gibt es keine Gerätschaften oder andere Infrastruktur, sie schaffen es hier auch nicht, die Bäume abzuernten. Unklar ist hier die Versicherungslage, Träger ist wohl der Landschaftspflegeverband.
Im Garten Cocgane gibt es Bienen, der Garten ist durch einen Weg zweigeteilt, hier wächst eine sehr große Vielfalt an Gemüse. Neulich ist der Garten mal ganz überschwemmt worden, das Wasser stand sehr hoch und hat alles unter sich begraben. Die meisten Pflanzen haben das überlebt. Es gibt eine Außenküche, doch seitdem der Verein das Haus der Sudentendeutschen mit voll ausgestatteter Küche nutzen kann, passiert hier viel weniger. Auch Gruppen nutzen den Garten, nächste Woche kommt eine Gruppe afrikanischer Frauen mit Kindern. Nebenan wird ein Gebäude saniert und soll Unterkunft für Geflüchtete werden, die dann hoffentlich den Garten mitnutzen. Bisher haben die Versuche, Geflüchtet einzubeziehen, nicht so gefruchtet, die Menschen haben andere Themen.
Organisiert sind die Gärten üebr regelmäßige (Planungs)treffen und Gartentage vor Ort, zu denen auch immer Ansprechpartner*innen da sind.
Die Vorstandsleute wünschen sich, dass aus jedem Garten eine Person mehr koordiniert und dann auch mit dem Vorstand kommuniziert, doch das klappt noch nicht gut.Noch sind die meisten Arbeiten auf wenigen Schultern, was beim Gründer Till zu Ermüdungserscheinungen führt, er ist nicht mehr zu motiviert.
Sie haben letztes Jahr Umweltbildungsangebote mit externen Referent*innen angeboten, finanziert über die Postcode, dieses Jahr haben sie keine Förderung und machen das mit Bordmitteln.
Wenn etwas in der Zeitung über sie steht, errreicht das hauptsächlich ältere Leute. Der Workshio „Klima und Boden“ stand im Lokalteil der SZ und es kamen auch üebr 80-jährige, die von anderen per Mail angemeldet wurden.
Sie haben nun Kontakt zum Liegenschaftsamt, da sie damit liebäugeln, auch noch im Freisinger Norden eine Garten aufzubauen (da wohnt die eine Vorstandsfrau). Bisher haben sie diesen Kontakt noch gar nicht gehabt.
Sie suchen eigentlich auch noch mehr Mitmacher*innen.
Sehr bekannt und mit langer Warteliste ist ein Selbsternteprojekt eines Landwirts, was an einer vielbefahren Kreuzung liegt und somit sehr sichtbar ist.
Mit dem IG am Schafhof haben sie nicht viel zu tun, sie wissen voneinander.Das GRunstück von dre Sudentendeutschen Landmannschaft können sie erstmal nutzen, es gehört wohl einer Stiftung und noch ist unklar, was damit passiert. Der bisherige Verein ist aus Altersgründen der Mitglieder da nun weg. Hier haben sie große Lagerflächen, einen Versammlungsort und ein Grundstück, auf dem auch gegärtnert werden kann. Das pflegt ein Vereinsmitglied.
Sie suchen Gelder für die Vernetzungsarbeit/die Vorstandsarbeit/die Koordination. (mehr …)
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Nürnberg: Kollekt Jardin feiert 5jähriges
wir freuen uns, Sie herzlich zu unserem fünfjährigen Jubiläum des gemeinnützigen Gemeinschaftsgartens Kollekt Jardin e.V. einladen zu dürfen! Dieses besondere Ereignis möchten wir nutzen, um Ihnen für Ihre wertvolle Unterstützung und die Ermöglichung unseres Projekts zu danken.
Die Jubiläumsfeier findet auf unserem Vereinsgelände (Adolf-Braun-Straße 40), am 31. August ab 15 Uhr statt.
Programm:
15h Workshops für Groß und Klein (Textilspace – nimm Dein T-Shirt mit und bedrucke es! Improtheater & Parcours)
16h Open Stage & HipHop Beats mit Lusus Naturae, moderiert von Nino Berry
18h Überraschungsprogramm
19h Cillout Session
20:30h Cat Nation LIVE und mit feuriger Begleitung
22h DJ Elektro Party mit Silent Disco (Tom Foxcock & OVERFLOW aka Old Schepperhand) -
Wuppertal: Wandelgarten gibt es nicht mehr
(alerts)
Die IG Luisenstraße ist nun wieder für den Bereich an der Luisenstraße verantwortlich, nachdem sich jahrelang der Verein „Neue Arbeit Neue Kultur“ darum gekümmert hatte. Mittlerweile habe sich auch schon eine Gruppe von Freiwilligen gefunden, die das Areal betreuen will. Dort soll es bald auch eine gemeinsame Aufräumaktion geben. Seit dem Frühjahr liegt die Fläche aber verlassen da. „Es wäre schade, wenn dort langfristig nichts stattfinden würde“, sagt Elberfeld Bezirksbürgermeister Thomas Kring. Jahrelang war der Wandelgarten von Ehrenamtlichen gepflegt worden, doch konnten sie das Arbeitspensum gen Ende nicht mehr stemmen, so Alexander Klein Anfang Mai dieses Jahres. Ehrenamtliche Helfer haben den Garten dann Anfang April leer geräumt. Die Pflanzen und Gewächse sind fort, auch die kleine Hütte und die Sitzgelegenheiten sind weg, wurden nun durch neues Mobiliar ersetzt.
Der ehemalige Wandelgarten war der erste Gemeinschaftsgarten gewesen, den der Wuppertaler Verein „Neue Arbeit Neue Kultur“ eröffnet hat. Das war im Jahr 2011. In der rund 200 Quadratmeter großen Baulücke entstand ein idyllisches Kleinod. Künstler stellten dort Skulpturen aus, es gab Filmabende oder auch Vorträge.
https://www.wz.de/nrw/wuppertal/neues-leben-im-urbanen-garten-in-wuppertal_aid-117737739 (mehr …)
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Leipzig: Querbeet plant moderierten Zukunftsworkshop
(Antrag/Antworten)
[…] waren die letzten Jahre für unseren Verein mir einigen
Herausforderungen verbunden. Insbesondere die Umzüge, um nicht von Räumungen zu reden,
änderten die Situaton des Vereins grundlegend, da sich die ehrenamtliche Arbeit von einem
großen Garten nun auf zwei kleinere Flächen verteilt. Dazu kommt, dass Querbeet Trägerschaf für
zwei weitere Gärten übernommen hat.
Aktuell betreibt Querbeet vier Gärten: den Ludwigsgarten und den ehemaligen Schulgarten am
Bernhardi-Platz in Leipzig Volkmarsdorf sowie den Mitmachgarten Wirrwuchs und das gerade
entstehende Projekt Kinderzukunfsland in Leipzig Paunsdorf. Die beiden erst genannten werden
im Wesentlichen durch ehrenamtliche Mitglieder betrieben. Für die beiden Gärten in Paunsdorf
werden mit Personalmiteln gefördert.
Neben der veränderten Situaton des Vereins, hat sich auch die Lebenssituaton vieler Mitglieder
geändert, sodass einfach weniger Kapazitäten für die ehrenamtliche Arbeit existeren. Dadurch
fällt es auch neueren Mitgliedern schwerer, in der Gruppenstruktur anzukommen.
Wir haben uns als Gruppe deswegen dafür entschieden, einen Workshop durchzuführen, der zwei
Ziele verfolgt. Zum einen wollen wir über aktuelle Konfikte sowie bessere Verantwortungs- und
Kommunikatonsstrukturen reden. Zum anderen wollen wir uns darüber austauschen, was die
einzelnen Mitglieder vom Verein erwarten, was sie selbst einbringen können und wollen, und wie
eine gemeinsame Vision für den Verein aussehen könnte.
Wir möchten für diesen Workshop gerne eine externe Moderaton beaufragen, um alle Mitglieder
gleichberechtgt einbinden zu können.– wie groß ist die Gruppe, die sich um die Gärten vom Verein aus kümmert, bisher?
Wir haben 37 Vereinsmitglieder, darunter sind aber auch stille Mitgliedschaften. Die verschiedenen Gartenprojekte arbeiten weitestgehend selbstständig, es gibt aber auch viele personelle Überschneidungen. Bei Veranstaltungen helfen Personen aus allen Gärten, auch wenn diese nicht in ihren „Hauptgärten“ stattfinden. Dazu kommt ein relativ großer Dunstkreis, von ca. 20 bis 30 Menschen, die bei den Projekten mitwirken, aber eben kein Vereinsmitglied sind. Deswegen sind die Fragen nicht so leicht zu beantworten. Ich versuche das eher in der nächsten Frage. Ich glaube, das ist zielführender.– wie viele Menschen gärtnern in den jeweiligen Gärten und wie sind die einzelnen Gärten organisiert?
Ludwigsgarten:
Das Gartenprojekt befindet sich auf einer Brachfläche, zu der auch Menschen aus der Nachbarschaft Zugang haben. Es ist also eine Art Brachflächen-WG.
Das Kernteam unsererseits bilden hier ca. 5 Ehrenamtliche. Dazu kommen 2 Gärtnerinnen, die hier mit ca. 20 Kindern ein Kita-Projekt betreiben. Auch hier gibt es viele Menschen, die gelegentlich unterstützen. Zu den Öffnungszeiten gibt es auch Besucher*innen, die sich hier einfach nur aufhalten, Veranstaltungen werden teilweise sehr gut besucht. Es gibt zwei feste Öffnungszeiten pro Woche. Für gärtnerische und organisatorische Themen gibt es eine interne Chatgruppe.Schulgarten:
Das Gartenprojekt befindet sich auf einer von der Stadt gepachteten Fläche.
Das Kernteam bilden ca. 5 Ehrenamtliche. Auch hier gibt es viele Menschen, die gelegentlich unterstützen. Auch die Familienmitglieder des Kernteams nutzen und helfen hier viel. Aufgrund der Lage und der Infrastruktur des Gartens gibt es hier weniger Veranstaltungen, aber auch hier gibt es natürlich Besucher*innen. In diesem Jahr gab es einen einwöchigen Pflanzenverkauf mit Küfa, der beispielsweise sehr gut besucht wurde. Zudem lagert hier viele Equipment, wie zum Beispiel die mobile Küche, Werkzeuge und andere Gegenstände, die in anderen Gärten auch benötigt werden. Es gibt eine feste Öffnungszeit pro Woche. Für gärtnerische und organisatorische Themen gibt es eine interne Chatgruppe.Wirrwuchs:
Das Kernteam besteht aus 5 Personen (Hauptamtliche in Teilzeit und 1 BFDlerin) und ca. 15 Ehrenamtliche aus dem Stadtgebiet. Es gibt Projekte mit Schulen und Kitas sowie Kooperationen mit den Jugendtreffs und Bibliothek, QM und Koordnierungsstelle Migration, 5 Öffnungstage/Woche
Es gibt eine Telegram Gruppe für das hauptamtliche Team und eine WhatsApp Gruppe für die Ehrenamtlichen, in der Aufgaben geteilt werden sowie Neuigkeiten, besondere Vorkommnisse wie Vandalismus, Einbrüche,…. Veranstaltungen, etc.
Kinderland:
Das ist kein klassischer Gemeinschaftsgarten sondern eher ein Projekt, das gerade entsteht.
– wie habt ihr euch bisher im Verein organisiert? Wie sehen die Gruppenstrukturen aus?
Eigentlich gab es immer ein großes Plenum, dass in einem monatlichen Turnus stattfand. Die im Antrag erwähnten Umzüge und letztlich auch Corona haben aber dazu geführt, dass dieses immer weniger besucht und genutzt wurde. Es ist auch relativ schwer, die Mitglieder aller Gärten immer zusammen zu bekommen. Wir glauben aber, dass es ein regelmäßiges Treffen braucht, nur vielleicht muss dieses seltener stattfinden. Die Jahreshauptversammlung des Vereins steht allen Aktiven (egal ob Mitglied oder nicht) offen. Sie findet in der Regel Anfang des Jahres statt. Außerdem gibt es aus jedem Garten ein Mitglied im Vorstand. Für vereinsspezifische Fragen gibt es eine gesonderte Chat-Gruppe. Die Gruppen arbeiten weitgehend autark. Außerdem kann es veranstaltungs- oder themenspezifische Gruppen geben. Die bilden sich dann i.d.R. spontan und lösen sich meist auch wieder auf, wenn die Veranstaltung oder der Anlass wieder vorbei ist.
– wie erreicht ihr neue Mitglieder?
Wir kommunizieren weitestgehend über die Chat-Gruppen und über unseren E-Mail Verteiler. Darüber hinaus gibt es Newsletter, die zwei bis dreimal im Jahr erscheinen. Für die Bewerbung von Veranstaltungen nutzen wir soziale Medien. Wir machen hier allerdings zunehmend die Erfahrung, dass das nicht so viel bringt. Hier entwickeln sich Telegram-Gruppen tatsächlich zu einem (vielleicht für Leipzig spezifischen?) Medium.
– mit wie vielen Teilnehmer*innen bei der Veranstaltung rechnet ihr?
Ich denke, wir werden ca. 15 bis 20 Personen, da vor allem der harte Kern teilnehmen wird.
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Neues Projekt von Acker e.V.: Gemeinschaftsacker
Der Schwerpunkt unseres gemeinnützigen Sozialunternehmens liegt dabei auf unseren vielfach ausgezeichneten Bildungsprogrammen für Kitas und Schulen. Aber auch Erwachsene und Familien kommen bei uns nicht zu kurz – dank Angeboten wie das Project GemeinschaftsAcker machen wir Nachhaltigkeit und bewusste Ernährung für alle erlebbar.
Mit dem GemeinschaftsAcker bringen wir Gemüseanbau und eine gesunde und nachhaltige Lebensweise in den Vordergrund von verschiedenen Kommunen. Wir möchten so Kommunale Nachhaltigkeitsziele erreichen und für alle Zugang zu einem naturnahen Lernort schaffen. Auf dem GemeinschaftsAcker können alle gemeinsam ackern und gemeinschaftlich verschiedene Gemüsearten nach ökologischen Kriterien anbauen. Mehr erfahren Sie hier.
Acker e.V. möchte das Projekt „Gemeinschaftsacker“ am liebsten in ganz Deutschland ausrollen. Sie haben einige Anträge dafür im Feuer. Sie bekommen Flächen von Kommunen dafür, die sie urbar machen und dann soll nach und nach ein sich selbst tragender Gemeinschaftsgarten entstehen. Sie haben im Ruhrgebiet ein paar wenige Pilotprojekte im ersten Jahr und in anderen Regionen mal Flächen, aber keine Gruppe oder es gibt Gruppen/Interessierte, aber keine Flächen. Beworben werden die Gemeinschaftsäcker über Kitas, Schulen, Kooperationspartner vor Ort.
Fokus liegt auf Bildungsprojekt die Teilnehmer*innen können da gärtnern lernen. Die Projekte laufen drei Jahre über Acker e.V., in dieser Zeit sollen die Gruppen soweit sein, die Gärten selber zu organisieren. Im ersten Jahr treffen sich die Mitmachenden hauptsächlich zu den Zeiten, an denen (ehrenamtliche) Ackercoaches da sind und zu Workshops. Je nach Wetter kommen da dann mehr oder weniger Leute. Ziel ist, dass es eine Gruppe wird, also die Leute nicht nur punktuell mitmachen. Die Leute könnten auch hingehen, wann sie wollen, doch das ist wohl noch sehr selten der Fall. Acker e.V. überlegt auch, ob es eigene Parzellen geben könnte und was noch an Infrastruktur pro Standort. Die Ernte wird unter denen aufgeteilt, die da sind oder an Kitas in der Nachbarschaft gegeben.Frau Fellner wollte hauptsächlich wissen, wie Workshops in den Gärten laufen, was das Sommercamp ist und wie die Gruppen sich in den Gärten bilden.
Sie hatte nicht verstanden, dass die Gärten alle unabhängig von uns sind, selber Workshops machen, das Sommercamp eine bundesweite Veranstaltung ist (mehr …)
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Hamburg: Obstbaumschnitt und Zusammenkunft im Winter
(Sachbericht)
Wir haben in einen tollen Baum- und Gehölzschnittworkshop abhalten können, der mit 22
Teilnehmer*innen sehr gut besucht war. Wir haben die Werbung für den Workshop lediglich
intern über unseren Newsletter geschickt und haben eigentlich mit weniger Leuten
gerechnet. Aber das Thema hat wohl einen Nerv getroffen und so kamen trotz Kälte am
03.Februar so viele Menschen zusammen. Unsere Workshopleitung hatte sich noch
Unterstützung mitgebracht und so konnten auch wirklich alle einmal selbst Hand anlegen.
Ohne die Sägen, Astscheren und die Axt wäre das nicht möglich gewesen. Es ist durchweg
gut gelaufen, ein Glück hatte die Kochgruppe genügend Essen gekocht, so konnten wir alle
Teilnehmenden auch noch mit Suppe versorgen. Die Werkzeuge sind nun in unserer
Werkstatt untergebracht. Nach einer kleinen Einweisungen können sich alle Gärtner*innen
die Werkzeuge ausleihen. Im Anhang findet ihr Fotos des Workshops.Die zweite Förderung von der anstiftung haben wir für unsere Winter- und
Frühlingskochreihe „Kochen am offenen Feuer“ erhalten. Mit unserem neuen Dreibein und
den passenden Töpfen haben wir die Samstage am Feuer verbracht. Die Idee eines
Angebotes, dass auch im eher leeren Gartenwinter einen Ort zum Zusammenkommen
bietet, ist gut angekommen. Da wir eine gelernte Köchin als Anleitung hatten, haben einige
das Angebot auch genutzt um sich den einen oder andren Kochtrick abzuschauen. Das
Angebot war gut besucht, je nach Wetter hätten es aber auch noch mehr Teilnehmende sein
dürfen. (mehr …) -
Leipzig: Verein vom Stadtgarten H17 wird 10
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Berlin: wenig Teilnahme aus GU bei Garten
Es gibt den Nachbarschaftsgarten Hagenower Ring noch. Der Träger der Unterkunft hat gewechselt, deshalb stimmt die Website nicht mehr. Die Ansprechpartner sind nun Albatros gGmbH. Wegen des Trägerwechsels bin ich nicht mehr dort im Garten aktiv, aber arbeite nun ganz in der Nähe in einem Nachbarschaftsprojekt mit angrenzendem Garten.
Leider ist seitdem die Situation im Garten Hagenower Ring nicht ganz so einfach. Die Ehrenamtlichen geben sich die größte Mühe, aber es fehlt die Teilnahme aus der GU (mehr …) -
Ludwigshafen: Entsiegelung Fläche HackGarten ist möglich
So wie es momentan aussieht, wird unser hack-museumsgARTen Teil der Umsetzung eines Klimaschutz-Förderprogramms, das vom Bereich Umwelt
der Stadt Ludwigshafen initiiert wurde. Hierbei ist eine Teilentsiegelung des Gartens / Hans-Klüber-Platzes vorgesehen. Nachdem die Bodenproben unbedenklich waren, können u.a. auch Bäume auf dem Areal angepflanzt werden. D.h. es stehen uns im nächsten Jahr größere Veränderungen bevor (mehr …) -
Köln: Game für NeuLand designed
(Insta)
All of the Critters
20–28 July 2024Two more game sessions on 27 & 28 July, 3pm.
All of the Critters is a role-playing game designed for the NeuLand Community Garden. No prior
experience is required to play. Participants take on the roles of organisms that live in, visit, or
otherwise interact with the garden.
Each player is given a project to complete. To complete the project, participants move through
the garden in search of tokens. All collected game cards and solved tasks can be added to a
virtual model of NeuLand and then activated. However, one person’s ideal habitat may be quite
the opposite for another. (mehr …) -
Dresden: jährliche Sprechstunde bei der Bürgermeisterin und Essen für Kinder im Garten
(Gespräch mit Herrn Viertel)
Die Dresdner (Umwelt)Bürgermeisterin Eva Jännig bietet jährlich eine Sprechstunde für die Gemeinschaftsgärtner*innen/Interessierte an den Gärten an. Dort können alle Fragen gestellt und diskutiert werden.
In einem Garten gibt es inzwischen 1x Woche ein Abendessenangebot für die Kinder aus der Nachbarschaft.
Gelder für die Gärten gibt es zwar noch, doch über andere Programme und Möglichkeiten, wie EFRE und einem bestimmten Programm, bei dem es um die gemeinwohlorientiere Wirkung für die Nachbarschaft geht. Bei dieser Fördermöglichkeit muss man sich bewerben und wenn der Garten auf einer kommunalen Fläche ist, muss Herr Viertel da auch Stellung zu beziehen. Eine Jury entscheidet dann. -
Berlin_Reinickendorf: vierter Garten der Naturfreunde
Im Frühjahr 2024 haben die NaturFreunde Berlin die heruntergekommenen Beete am Kienhorstgraben in der Kolo-
nie Gartenfreunde im Auguste-Viktoria-Allee-Kiez in Reinickendorf übernommen und wollen sie zu einer grünen
Oase für nachbarschaftliches Gärtnern machen. Außerdem entsteht in der Kolonie ein Kleingartengrundstück der
NaturFreunde, auf dem in Zukunft Hochbeete, ein Gartenhäuschen und Sitzgelegenheiten gebaut werden zum
gemeinsamen Gärtnern und Verweilen.
Die Beete am Fasanenweg können über den Eingang zur Gartenkolonie in der Kienhorststraße erreicht werden.
Jede/r darf gerne mitmachen, die Treffen finden jeden Samstag ab 17 Uhr stat (mehr …) -
Berlin-Wedding: Jurtenbau im ElisaBeet (FLINTA)
Mädchen und FLINTA* haben im ElisaBeet eine Jurte gebaut!
Zwei Wochenenden lang haben wir mit erwachsenen FLINTA* (alle Geschlechter außer Cis-Männer)-TeilnehmerInnen mit dem Bau der Jurte im ElisaBeet begonnen! Gemeinsam und in entspannter Atmosphäre lernten wir die Jurtenkultur kennen, wie sie gebaut wird und bereiteten die verschiedenen Elemente des Gerüstes vor. Wir haben dadurch Holzarbeiten und Werkzeuge wie Oberfräse, Kappsäge und Schleifer kennengelernt. Diese Erfahrung voller Austausch hat gezeigt, wie wichtig sichere Räume sind. Dazu gibt es hier ein kurzes Video!
Die Jurte wurde weiterhin mit jungen FLINTA*s in Zusammenarbeit mit MÄDEA – – ein Mädchenzentrum für Empowerment und Feminismus im Soldiner Kiez – gebaut – mehr dazu auf dieser Seite!
Im September und Oktober können lokale Initiativen und Privatpersonen die Jurte für Veranstaltungen nutzen – schreibt uns an elisabeet@himmelbeet.de, um sie zu buchen!
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Berlin-Mitte: Stadtgrün Mitgestalten – ein neuer Ansprechpartner im Bezirk
In Mitte wurde eine Person als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung eingerichtet, die zwischen beiden Seiten vermitteln soll.
https://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung.1431889.php (mehr …)
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Berlin Neukölln – neuer GG entsteht
Am 9. Juli 2024 fand bei großer Hitze der offizielle Auftakt im neuen Gemeinschaftsgarten im QM-Gebiet Sonnenallee Süd / High-Deck-Siedlung statt. Neben engagierten Anwohnenden waren Vertreterinnen und Vertreter vom Freilandlabor Britz, der EVM Berlin eG und dem QM vor Ort. Erfrischung und Stärkung gab es unter anderem in Form von leckerem Rhabarberkuchen, den das Team des Stadtteilzentrums „mittendrin“ bereitstellte.
Als Teil des Projekts „Nachhaltiges Quartier“ haben viele fleißige Hände aus der Nachbarschaft in den letzten Wochen bereits erste Hochbeete, Sitzbänke und Tische für den Garten fertiggestellt sowie die Beete mit Erde befüllt. Nun konnte es endlich mit dem gemeinsamen Säen und Pflanzen losgehen – sowie dem Austausch von Ideen und Wünschen. Gießwasser hatten das Freilandlabor-Team und der Hausmeister der EVM mit weiteren Helfenden bereits im Vorfeld eine Ecke weiter in Gießkannen abgefüllt und mitgebracht.
Ein Ort für Anwohnende mit grünen Daumen
Mit dem ehemaligen Bolzplatz am Michael-Bohnen-Ring hat die EVM den vielen am Gärtnern Interessierten aus dem Quartier, einen Ort für die gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit ansässigen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen oder Kitas.
Jeden Donnerstag gibt es die Möglichkeit, sich im Gemeinschaftsgarten zu treffen, zu gärtnern und ins Gespräch zu kommen. An diesen Nachmittagen steht das Team vom Freilandlabor für Fragen zur Verfügung. Das Projekt wird aus dem Projektfonds des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert und von der EVM Berlin eG unterstützt. (mehr …)
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Berlin: GG Frische Briese muss umziehen
Laut der einen Ansprechpartnerin des Gartens (Ana) haben die Schwierigkeiten mit dem einen Kooperationspartner (die Wohnungsbaugesellschaft) zugenommen und zudem ist das Dach undicht, so dass Wasser in das Parkhaus eindringt. Der Garten muss umziehen, bleibt dabei aber im Rollbergkiez (mehr …)
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Hamburg: Kebap-Garten kooperiert mit Schulen und Kitas
gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie
Das Projekt StadtNaturKind kooperiert bereits seit zwei Jahren erfolgreich mit der Louise Schroeder Schule. Aus der fünfzügigen Ganztagsgrundschule besuchen uns die Vorschulklassen und die Klassen 1 und 2 zu verschiedenen Jahreszeiten, lernen den KEBAP-Garten und den Bunker kennen. Mittlerweile kennen sich manche Kinder schon richtig gut aus und können Neulinge in die Tätigkeiten einführen. Es wird Erde geschaufelt, Bohnen hochgebunden, Schnecken und Müll gesammelt und nach den Winterquartieren der Tiere gesucht. Im neuen Schuljahr werden zusätzlich die Klassen 3 und 4 mit in die Kooperation eingebunden, inhaltlich wird das Programm mit Themen wie z.B. “Energie” und “erneuerbare Energien” sowie “Bunkergeschichte” erweitert.
Weitere Schulen und KiTas sind eingeladen KEBAP als außerschulischen Lernort zu nutzen, um die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Form von Projekttagen und -wochen zu verankern. Dafür entwickeln wir aktuell mithilfe der Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie eine Struktur, die KEBAP als außerschulischen Lernort für nachhaltige und kulturelle Bildung dauerhaft etabliert.
Um die Sinne auf unterschiedliche Art anzusprechen, haben wir dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Theater Mimekry zusammengearbeitet, das in seinen Stücken das Thema „reichhaltige Erde“ und den Stellenwert der Insekten auf spielerische Weise behandelt. Dies kommt besonders gut bei den jüngeren Kindern an. Mit den Kinderforschern an der TUHH sind wir im Austausch und wollen gemeinsam Methoden der Bildung Nachhaltiger Entwicklung entwickeln.
weitere Infos
https://kulturenergiebunker.de/stadtnaturkind/ -
Freiburg: Klimagarten baut Wasserspeichermögliuchkeiten aus
(Antrag/Antworten)
Anfang des Jahres hatten wir 200 Euro bewilligt.
Sie haben nun eine nachhaltigere Lösung gefunden (gar keine Plastikplane mehr, nur noch eine Holzkonstruktion, konkret Bau eines Tomatendachs, das mit einer Regenrinne versehen wurde, sodass das Wasser kontrolliert ablaufen und im Container zur Wasserspeicherung landen kann) und diese auch schon zusammen mit einer Schulklasse gebaut.Wir sind ein fester Kern von
etwa 12 Personen und in der Großgruppe etwa 30 Personen. Neuinteressierte kommen je
nach Saison dazu. Wir haben feste Gemeinschaftstage an Samstagen und regelmäßige
Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch
wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und es ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten
der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es
Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet
werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Aktionstagen dazuzukommen und so die
Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen, ob die Person bestimmte
Aufgaben übernehmen kann und nach einiger Zeit zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen
möchte und kann.
Bisher bewässern wir unseren Garten mit dem Wasser aus dem angrenzenden Bach. Das
wird bisher stillschweigend geduldet. Jedoch war der letzte Sommer sehr trocken und
daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung. Hierfür
haben wir bereits einen Antrag auf Finanzierung einer Wasserspeichermöglichkeit bei
Anstiftung gestellt und bewilligt bekommen. Ein Dach aus Plexiglas auf Holzpfosten mit
Regenrinne aus Metall zur Ableitung des Regenwassers konnte bereits realisiert werden.
Hierfür wurden die von der Anstiftung bereits bewilligten 200 Euro verwendet. Nun
möchten wir einen IBC Container anschaffen, in dem das vom Dach abgeleitete
Regenwasser aufgefangen werden kann. Anschließend soll der Container an Rankhilfen
mit Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzt werden. (mehr …) -
Eberswalde: GG gibt es noch, aber kein Fokus auf interkulturell mehr
IG Zusammenwachsen in Eberswalde läuft inzwischen über Alanus e.V.
Aber heißt anders
Den Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischen Viertel in Eberswalde gib es noch, allerdings nicht vordergründig mit dem Anspruch der interkulturellen Vernetzung. Bei uns sind dabei weiterhin Gärtnerinnen und Gärtner aus verschiedenen Herkunftsländern aktiv.Bitte nehmen sie die Listung des Gartens zunächst von Ihrer Webseite. Wir würden uns ggf. mit einer Aktualisierung zum Garten wieder bei Ihnen melden, insofern es gelingt das Projekt noch besser aufzustellen.
An Interessierten mangelt es derzeit nicht.
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Freiburg: Dachvereingründung wird diskutiert
„Zusammen sind wir mehr“
Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die in Freiburg und Region in Gemeinschaftsgärten aktiv sind oder einen Gemeinschaftsgarten gründen wollen. Heute wollen wir erträumen, was wir gemeinsam schaffen können:
Unsere Gärten sind so unterschiedlich wie das, was darin wächst, aber damit wir gut und glücklich Gärtnern können brauchen wir alle gute Rahmenbedingungen und Ressourcen. Wie können wir uns gegenseitig unterstützen und uns das Gärtnern erleichtern? Wie können wir uns gemeinsam für bessere Bedingungen einsetzen? Welche Möglichkeiten bietet ein solidarischer Zusammenschluss, uns gegen Vandalismus, Haftpflichtfälle und sonstige Rückschläge abzusichern? Wie machen das Gärten in anderen Städten?
Wir bitten wir alle Gärtner*innen, die am Freitag nicht mit-träumen konnten, aber trotzdem berücksichtigt werden wollen Ihre Ideen und Wünsche bis Freitag Abend an essbare-stadt@ernaehrungsrat-freiburg.de zu schicken mit dem Betreff „Dachverband urbane Gärten“
Weiter geht’s am Samstag, 20.07. 16-18Uhr (Flower Lounge):
„Freiburg blüht auf“
Dies ist der zweite Teil zur Veranstaltung „Zusammen sind wir mehr“ – eine Teilnahme an der ersten Veranstaltung ist keine Pflicht zur Teilnahme an diesem Treffen. Heute wollen wir gemeinsam konkrete Wege erarbeiten unsere Wünsche, Ideen und Ziele von gestern zu realisieren.
Welche Organisationsmodelle können wir uns abgucken? Welche rechtlichen Bedingungen müssen wir beachten? Wie können wir Aufgaben fair verteilen und wertschätzen? Wie fangen wir an, klein oder groß? Was sind wir bereit zu geben, und was erhoffen wir uns im Gegenzug davon? Was können wir von denen lernen, die sich bereits (erfolgreich) zusammengeschlossen haben? Wir wollen gemeinsam mit allen Gärten und Gärtner*innen, die sich gemeinsam organisieren möchten, Klartext reden und nächste Schritte festlegen.
Kommt und diskutiert mit, wenn ihr keine Zeit habt besprecht euch kurz mit euren Mitgärtner*innen, ob von eurem Garten jemensch dabei sein kann – zusammen sind wir mehr, lasst uns das urbane Gärtnern in Freiburg und Region langfristig sichern, besser machen und uns gegenseitig unterstützen.
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Gevelsberg und Region: neue Gärten
(alerts)
Annette Bußmann blickte sie auf die Entwicklungsgeschichte des Interkulturellen Bürgergartens in Gevelsberg zurück. Die Idee wurde auf dem Hauptforum 2010 „Klimaschutz durch kurze Wege“ formuliert. Im März 2011 wurde unter anderem auf dem Internationalen Frauentag dafür geworben. Bis heute gibt es viele Kooperationspartner, hier sind vor allem die Stadt Gevelsberg und die VHS Ennepe-Ruhr-Süd zu nennen. Der Bürgergarten hat sich etabliert und es finden dort regelmäßig Veranstaltungen wie z. B. die Pflanzentauschbörse statt.
Als drittes Projekt wurde das Projekt „Nachbarschaftsacker“ Urbanes Gärtnern der Hattinger Wohnungsbaugesellschaft (HWG eG) durch den Nachhaltigkeitsbeauftragten Christian Schmelzing und den Gärtner Tim Richter vorgestellt. In der dortigen Südstadt, in der es rund 1000 Wohneinheiten gibt, wurde im März 2023 eine Fläche von 100 m² entwickelt. Die Parzellen werden durch die Mieter gemeinschaftlich betreut. Die Einführung des Projekts erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Ackerpause und wird jetzt durch Tim Richter fortgeführt. Es erfolgen regelmäßige Pflanzaktionen auf Beeten und Hochbeeten. Seit März 2023 gibt es im Ortsteil Rauendahl ein weiteres Gelände mit einem Nachbarschaftsacker. Diese wurden eingezäunt, es wurden Blühwiesen und 2023 auch eine Obstbaumwiese angelegt. Auf dem Betriebsgelände erfolgt in einem kleinen Gewächshaus die Anzucht von vielen der benötigten Pflanzen.
Ein weiteres Projekt war „Wehringhausen gärtnert“. Durch die Finanzierung von „Spielen macht stark NRW“ wurde auf dem Bodelschwinghplatz ein Projekt mit Kindern zwischen 4 und 14 Jahren durchgeführt. Nach dem Vorbild der Stadt Andernach wird das „Essbare Wehringhausen“ entwickelt, bei dem Baumscheiben und Hochbeete bepflanzt werden. Wenn beantragte Fördermittel bewilligt werden, wird im Hagener Stadtgarten ein Bauerngarten als Mitmachaktion und ein essbarer Wildpflanzenpark entwickelt. (mehr …)
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Berlin: Schüler*innenuni in der Blätterlaube
(Insta)
Heute findet in der @blaetterlaube.fu einer der Workshops der Fortbildung für Bildung nachhaltige Entwicklung (BNE) der@schueler_innenuni_fu_berlin statt.
Unter anderem stellt Anja Proske hier Berliner Lehrkräften den neuen Wildbienen Bildungskoffer der @deutsche.wildtier.stiftung vor.????Die Schüler:innenUni findet zweimal jährlich statt und ist ein Bildungsangebot für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der 5. & 6. Klassen Berlins (mehr …)
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Berlin und Kassel: die urbanen Waldgärten wachsen
(NL)
Im Waldgarten Berlin Britz haben Anfang April die ersten Menschen freudig ihre Waldgarten-Kleingartenparzellen bezogen und sofort mit vielen großen Gehölzen bepflanzt. Außerdem sind die Bauarbeiten am Waldgarten-Kleingartenpark fast abgeschlossen.
Anfang Mai wurde der dritte urbane Modell-Waldgarten im Projekt feierlich mit ca. 300 interessierten Gästenin Kassel am Helleböhnweg eröffnet. Seitdem werden in diesem Waldgarten auch schon Veranstaltungen durchgeführt, wie zum Beispiel ein sichwöchentlich wiederholendes Feierabendgärtnern. Auch im Waldgarten am Wahlebach werden verschiedene Mitmachaktionen angeboten.Berlin: Ab dem 01.04.2024 startete offiziell der Bezug der ersten 30 Kleingartenparzellen, die nach dem Leitbild des Waldgartens von den zukünftigen Pächter*innen entwickelt und bepflanzt werden. Nach einigen Planungsworkshops und Sprechstunden für die Waldgartenplanung, die das Team zusammen mit Beteiligten aus dem Waldgarten im Winter veranstaltete wurde eine Sammelbestellung für Pflanzen gemacht. Die erste große Pflanzaktion fand gleich am 19.04.2024 statt. Viele hundert kleine und große Gehölze trafen im strömenden Regen im Waldgarten ein und wurden sogleich in den Parzellen gepflanzt. Es wird schon jetzt sichtbar, dass das Prinzip Waldgarten auch in den Parzellen fortgeführt wird.
Am 20.04.2024 kamen rund 30 WaldgärtnerInnen bei abwechselnd Regen, Hagel und Sonnenschein im Gemeinschaftsgarten zum ersten Arbeitseinsatz der Saison zusammen. Jede Gartenzone hatte ihre eigenen AnleiterInnen aus der Gruppe. So wurden reichlich Quecke und Löwenzahn entfernt, den essbaren Stauden Raum verschafft und auch geerntet – mittags gab es drei verschiedene Waldgarten-Pestos aus frischem Majoran, Salbei und Minze und eine warme Suppe. Im öffentlichen Parkbereich kümmerten sich neue Waldgarten-Interessierte und Engagierte, die über Freiwillik Grünteilnahmen um die Baumscheiben der Obstbäume und bekamen eine Einführung zum Gärtnern im Waldgarten und einen Überblick über das Gelände.
Am 25.05.2024 fand sich die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen zum nächsten Großeinsatz im Waldgarten zusammen. Schwerpunkt war die Pflege und zukünftige Entwicklung der Kraut- und Strauchschicht in den verschiedenen Zonen des Gemeinschaftsgartens und im Rahmengrün. Tatkräftig unterstützt und beraten wurden wir durch Volker Kranz vom Büro Baumrausch aus Bremen. Ende April sind nun auch die Bauarbeiten an den Außenanlagen durch die GaLaBau Firma abgeschlossen worden. Nun erwarten wir mit Spannung den weiteren Baufortschritt unseres Vereinshauses. Der Rohbau des Technikgebäudes ist bereits fertiggestellt. Direkt neben dem Vereinshaus wird auch die Außenküche am Versammlungsplatz dank des Einsatzes der Gemeinschaft nun bald fertiggestellt. -
Nürnberg: Gewächshaus im öffentlichen Raum
Unser ÖPNV zieht näher zu den Beeten des Allersberger Vespergarten und wird damit Teil unseres Gartens. Ihr habt Bock, euch einzubringen und zu lernen, wie ein autarkes Solar-Gewächshaus mitten im öffentlichen Raum funktioniert?
https://www.urbanlab-nuernberg.de/projekt/oeffentlicherpflanzennahverzehr/ -
Freiburg: kleiner GG entsteht im ländlichen Gebiet
(Antrag, ANtworten)
auf einer Grünfläche des Junghof Kappeln (bei Freiburg), entsteht ein kleiner Gemeinschaftsgarten auf 50m². Auf dem Hof/in der Umgebung leben viele Familien
Es gibt eine 15-köpfige Gruppe (Wir sind aus der Nachbarschaft ca. 10 Erwachsene und 7 Kinder und 5 Jugendliche,
welche die Fläche nutzen) die zusammen gärtnern möchte und weitere Menschen sind interessiert. Es sollen ab und an Workshop stattfinden, Wissen und Kräuter geteilt werden.
Die Kräuter sollen allen Beteiligten zur Nutztung zur Verfügung stehen und werden gemeinsam gepflegt. Ab und zu sollen
kleine Workshops zu Pflanzenwissen und -verarbeitung im Garten tattfinden, zu denen auch Menschen aus der Umgebung eingeladen sind
welche sich neu für den Garten interessieren.Die Gruppe möchte eine Kräuterspirale und ein Hochbeet bauen. Sobald das dann gebaut ist, wollen sie auch noch sichtbarer werden.
Größe der Kräuterspirale: Durchmesser 3 Meter, Höhe 1,70 Meter.
Größe Hochbeet: Höhe 60 cm, Länge 2m, Breite 1m
Die Fläche ist momentan bewachsen mit Zierpflanzen und Gras. Die Altlasten gibt es im gesamten Tal aufgrund des mittelalterlichen Bergbaus. Es gibt aber auch schon Blumen, Beeren, Kräuter und Obst wachsen, die aber aufgrund des belasteten Bodens nur wenig beerntet werden.
Es gibt eine Nutzungsvereinbarung ohne konkrete Frist.
Sobald der Garten angelegt ist, wird im Gemeindebürgberblatt, auf der Webseite des Junghof, auf der Infotafel des Junghof, Mündlich, auf der Seite urbanes-gaertnern-freiburg.de, im Newsletter der urbanen Gärten Freiburg und weiteren Social Media Kanälen über den Garten und die Möglichkeit mitzumachen informiert. Zum Bau der Kräuterspirale und des Hochbeets wird über einige dieser Kanäle dann vorher schon eingeladen.
Der Hof wird täglich von vielen Menschen besucht, auch aus der Gemeinde Kappel und aus der Region sowie von weiter weg. Es gibt hier viele kulturelle Veranstaltungen und wir möchten vor allem Menschen aus der Nachbarschaft, d.h. Kappel und der Molzhofsiedlung zum Mitgärtnern einladen. Einige haben bereits zugesagt. Die Fuß- und Radwege von dort zu uns sind nur ein paar Minuten.
Wir wollen uns dann über eine Chatgruppe und viermal im Jahr ein Orgatreffen organisieren, alle Aktiven entscheiden im Konsent mit Vetorecht des Vereinsvorstands des Junghof, von dem wir die Fläche zur Verfügung gestellt bekommen. Es wird Aktionstage und Workshops geben sowie Gartentage, wahrscheinlich einmal pro Monat oder öfters, dazu individuelle und spontane Pflegeaktionen.
Das Werkzeug wird in einem Schuppen neben der Fläche untergebracht, so dass alle Zugang haben, das Wasser falls nötig kommt aus einem Anschluss in der Nähe, ein Wasserhahn der an eine Quelle angeschlossen ist.
Spirale und Hochbeet bauen alle die bereits Teil der Gartengruppe sind zusammen mit weiteren Helfer*innen aus der Nachbarschaft.
Wenn weitere Kosten anfallen, werden wir kleine Beträge von allen Aktiven einsammeln, um sie zu finanzieren. Z.B. für weitere Pflanzen und Werkzeug.
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Stuttgart: Stadtacker muss erst 2025 umziehen
Und es gibt einen Film: https://youtu.be/8Oszfp5N2Wo (mehr …)
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Berlin: Interkultureller Garten 103plus – Teil eines Austauchs mit Chicago
(Insta)
We are part of the Berlin delegation of urban gardens and are very much looking forward to meeting the representatives of the urban gardens in Chicago and are excited to get to know the gardens in Chicago:
Urban Gardening Delegation: Growing a Sustainable Future for Chicago & Berlin
In collaboration with the German General Consulate Chicago (Auswärtiges Amt (Federal Foreign Office) Germany), we will be welcoming six delegates from Berlin-based community gardens and the Berlin government to Chicago from July 17 – 19. This delegation explores a new series of partnerships between Berliners and Chicagoans within the urban agriculture sector, and will include visits to Plant Chicago, Urban Rivers, Urban Growers Collective, and Green Era Chicago Campus.The Berlin delegation looks forward to working with Chicagoans on how to use urban gardens to improve food security and quality, expand the circular economy, and promote sustainability education. (mehr …)
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Berlin: KIezlabor mit Schwerpunkt Gärtnern
Kiezlabor*: wird mit dem Fokusthema Gärtnern in der Stadt vom 04. bis 07. September 2024 auf dem Frieda Süd-Gelände in Berlin-Kreuzberg stattfinden. Gemeinsam mit dem CityLAB Berlin planen wir [gruppeF] ein paar Tage voller spannender Angebote wie Vorträgen, Mitmachaktionen, Workshops und Austauschrunden.
Im Rahmen des Relaunches der Plattform „Berlin gärtnert!“ (ehemals „Produktives Stadtgrün“) auf berlin.de gestalten wir von gruppe F ebenfalls einen Programmpunkt. Die Plattform wird derzeit in einem partizipativen Prozess aktualisiert und an die aktuellen Bedarfe angepasst. Dazu fand am 20. März eine erste öffentliche Werkstatt statt,. Am 6. September 2024 laden wir von 17 – 19 Uhr zur 2. öffentlichen Werkstatt im Rahmen des Kiezlabors.* Das Kiezlabor ist ein Projekt im Rahmen der Strategie „Gemeinsam Digital: Berlin“ und bietet einen offenen Ort für Zukunftswerkstätten, Workshops, Bühnenauftritte, interaktive Ausstellungen, Netzwerktreffen oder einfach zum gemütlichen Kaffeetrinken. Hier der Link zur Veranstaltung auf der Seite von CityLAB: https://citylab-berlin.org/de/projects/kiezlabor/
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Stuttgart: GG essbarer Fahrradübungsplatz gibt es nicht mehr
(Tel)
Die Fläche wurde umgebaut. Die Jugendverkehrsschule „Westbahnhof“ wurde neu gebaut. EInen Garten gibt es dort nun nicht mehr. (mehr …) -
Göttingen: Gemeinschaftsträger und Saatgutbib
(Antrag, Antworten)
Ziel des Projektes ist, Gärtner:innnen und alle
Interessierten anzuleiten und zu begeistern, ganzjährig ihr eigenes Saatgut zu gewinnen.
Hierbei möchten wir den Schwerpunkt auf Herbstsorten von Nutzpflanzen sowie auf Stauden,
die als Nahrungsquelle für Wildbienen dienen, legen. In Praxisworkshops möchten wir
entsprechendes Wissen vermitteln und unterstützen, etwa zu Themen wie „Saatgut
aussähen“, „Pflanzen vorziehen“, „Saatgut sammeln“, „reinigen und wiederverwenden“, und
„Tipps und Tricks von Gärtner:in zu Gärtner:in“ rund um das Saatgut.
Für die Umsetzung planen wir, bereits aufgebaute Strukturen der Göttinger Saatgut-Bibliothek
sowie eines aktuellen Staudenprojektes der SUB Göttingen/Alter Botanischer Garten
Göttingen sinnvoll nachzunutzen und zu erweitern. Die Göttinger Saatgut-Bibliothek ist seit
November 2023 Teil des Gartengruppe von JANUN Göttingen e.V.
aufzeit: Da es sich um Saatgut-Projekte handelt, planen wir eine Erstlaufzeit von zwei Jahren,
wobei die handwerklichen Aktivitäten im ersten Jahr abgeschlossen sind. Die Praxisworkshops
werden saisonal angepasst angeboten, zudem sind das Saatgut sowie die begleitenden von
uns gestalteten Informationsmaterialien kontinuierlich bereitzustellen.
Projektbeschreibung
Die Göttinger Saatgut-Bibliothek etabliert sich mehr und mehr als Teil eines regionalen
Netzwerks von Menschen, die mehr zum Thema Saatgut wissen möchten, sowie von
Hobbygärtnern, Bildungsinitiativen und Erzeugern von biologischem, samenfestem Saatgut in
und rund um Göttingen. Wir möchten den Umgang mit samenfestem Saatgut und Saatgut-
Wissen mit unserer Projektidee fördern, um gemeinsam die Vielfalt regionaler Nutzpflanzen
zu erhalten. Zudem möchten wir vermitteln, dass jede(r) auf ganz eigene Weise in der Lage ist,
samenfestes Saatgut (und seine Verwendung) zu einem natürlichen Bestandteil des
Lebensalltags zu machen. Saatgut-Vielfalt spricht hierbei auch die Vielfalt der Bedürfnisse und
Interessen an: Einige interessieren sich für Nutzpflanzen und Ernährung, andere wiederum für
Blumen und Insekten. Gemeinsam ist, dass die Rolle jedes Einzelnen wichtig ist, wenn es um
einen Beitrag zur Biodiversität im direkten, nahen Umfeld geht. Dies wollen wir vorleben,
unterstützen und stärken.
Im Frühjahr 2023 hatten wir sehr viel Saatgut in der Göttinger Saatgut-Bibliothek verliehen
(besonders Bohnensorten und Tomatensorten), aber Herbstsorten haben bisher noch keinen
festen Platz bei uns. Diese Lücke möchten wir füllen, damit die Gärtner:innen und alle
Interessierten animiert werden, das gesamte Jahr über Saatgut zu vermehren. Wir möchten
damit zeigen, dass der Austausch mit der Natur im Garten nicht nur etwas für die
Sommerphase ist und dass es insgesamt viele Möglichkeiten gibt, das ganze Jahr über zum
Thema Saatgut aktiv zu sein. Entsprechend möchten wir das Bewusstsein für und Wissen über
unterschiedliche Sorten und ihre saisonalen Zeiten schaffen. Darüber hinaus möchten wir das Saatgut der in direkter Nachbarschaft befindlichen
Staudenwiese vor der Zentralbibliothek der SUB sinnvoll nachnutzen: Diese Stauden dienen
als Nahrungsquelle für Wildbienen und weitere Insekten, die aufgrund ihrer
Bestäubungsaktivität wichtig für Biodiversität sind. Wir möchten das Saatgut folgender
Stauden in unserer Saatgut-Bibliothek anbieten: Scabiosa columbaria, Scabiosa ochroleuca,
Centaurea scabiosa, Centaurea jacea, Betonica officinalis, Eryngium planum, Veronica
teucrium, Knautia arvensis, Verbena bonariensis, Verbascum nigrum, Salvia nemorosa,
Anthemis tinctoria, Achillea filipendulina, Origanum vulgare, Nepeta racemosa.
Mit passenden Praxis-Workshops zur Stauden-Saatgut-Ernte, Tipps zur Reinigung, zur
Anzucht von Stauden im Januar sowie aber auch zur Anzucht, Pflege und Saatgutgewinnung
der Herbstsorten, möchten wir die Gärtner:innen und alle, die mitmachen möchten, begleiten.
Für diese Praxisworkshops möchten wir Material beantragen.
Zudem planen wir, das gemeinsam gewonnene Stauden-Saatgut direkt am Staudenbeet in von
uns handwerklich aufbereiteten gebrauchten Kapselautomaten bereitzustellen. Hierfür
beantragen wird die Sachkosten für handwerkliche Aktivitäten. Die Besucher*innen können
sich direkt am Stauden-Beet an der geplanten Infotafel über die Staudensorten sowie Nutzen
für die Insekten informieren, am blühenden Anblick erfreuen und gleich „eine Portion
Staudenbeet“ als Saatgut-Kapsel mit nach Hause nehmen – hierbei mit wichtigen
Informationsmaterialien zur notwendigen Anzucht und Pflege der Stauden und die Einladung
zu unseren Praxis-Workshops.Die aktive Einbindung der Gemeinschaftsgärten ist bei unserem Projektvorschlag gegeben, da unsere geplanten Praxisworkshops zum Teil dort stattfinden und wir so das Vermehren von Herbstsorten und Stauden in den Gemeinschaftsgärten anregen möchten. Unser Ziel ist, die Gemeinschaftsgärten insgesamt als tragenden Bestandteil für Saatgut-Vermehrung in Göttingen verstärkt aufzubauen. Der eingereichte Vorschlag ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Wir tragen zudem mit dem Projekt zur weiteren Vernetzung der Gemeinschaftsgärten untereinander bei: Wir stehen mit 15 der auf der Seite „Gartennetz Göttinger Land“ dokumentierten 18 Gärten im Austausch und unsere hier für die Förderung vorgeschlagenen Ideen werden in dieses Netzwerk hineinkommuniziert mit dem Ziel, möglichst viele Interessierte zu erreichen – zum Mitmachen, zum Nachmachen. Manchmal teilen sich die Gärten dann Saatgutsorten auf und sprechen sich ab, wer was vermehrt. In diesen Gemeinschaftsgärten sind etwa 60-70 Personen aktiv. Unsere eigenen „Wissens-Impulse“ hatten bisher etwa 10-20 interessierte Teilnehmer, die zum Teil auch in Gemeinschaftsgärten aktiv sind. Bei unserem Saatgut-Ausgabetag für die Gemeinschaftsgärten in den Räumen von JANUN Anfang des Jahres waren etwa 8 Vertreterinnen da. Die Gartengruppe von JANUN, die etwa 45 Mitglieder hat, von denen sich 15-20 regelmäßig treffen, war ebenso vertreten. Im ALUMNI Göttingen Student Garden e.V. ,sind wir aktiv mit einem ganz eigenen Projekt im Garten involviert.
Die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsgärten ist also ein wesentlicher Bestandteil unserer Saatgut-Bibliotheks-Aktivitäten, die über die reine Bereitstellung von Saatgut hinausgehen. Für Saatgutvermehrung, die den Bestand einer Sorte garantieren soll, ist die Mitarbeit der Gemeinschaftsgärten besonders wichtig, da sie viel Saatgut vermehren können. Hier können wir vorhandene Strukturen, Wissen und Gartenbegeisterung mit unseren Praxisworkshops rund um Herbstsorten-Vermehrung aktiv bereichern und darüber hinaus die Gärten mit „Herbstsorten- und Stauden“ sinnvoll erweitern.Die Gemeinschaftsgärten tragen dann also einen wichtigen Teil im Kreislauf LEIHEN-SÄEN-ERNTEN-WEITERGEBEN.
- In welchen der Gemeinschaftsgärten wird schon Saatgut vermehrt? JANUN, Begegnungsgarten Holtenser Berg, Essbarer Waldgarten Grone, Friedlandgarten, Alumni Garten, Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, Albanigarten, Permakulturraum
- Wie wird sichergestellt, dass es sich bei dem Saatgut, das in der Saatgutbib landet um samenfestes, gesundes Saatgut handelt? Man kann im Grunde nicht „100% sicherstellen“, dass das Saatgut samenfest und gesund ist, das können wir nur bei eigenem Saatgut mit großer Sicherheit sagen. Sortenreinheit kann man auch nicht zu 100% garantieren, aber bei dem Saatgut von uns und dem, das in den Gemeinschaftsgärten vermehrt wird, sind wir nah dran weil dies erfahrene GärtnerInnen sind, mit denen wir in Kontakt stehen. Krankheiten und Verkreuzungen, die man am Samenkorn sieht, werden aussortiert. Wir vertrauen bei den Abgaben den richtigen Angaben auf unserem Rückgabezettel, auf dem angekreuzt wird, von wo das Saatgut ist, ob es verkreuzt oder sortenrein ist etc.. Wenn dort unsicheren Abgaben gemacht werden, wird das Saatgut nicht in die Saatgut-Bibliothek aufgenommen. Mitunter machen wir auch Keimproben. Manchmal, wenn es uns trotz Rückgabezettel nicht ganz klar ist, fragen wir nach und können so ganz gut ermitteln, ob es in die Saatgut-Bibliothek aufgenommen werden kann.
- Wie kommt das in den Gemeinschaftsgärten vermehrte Saatgut in die Bib? Gibt es da in den Gärten Personen, die sich für den Garten darum kümmern? Ja, wir organisieren hierzu Treffen und sprechen uns ab. Die Gärten haben Ansprechpersonen bestimmt.
- Wie hoch ist der Anteil des beantragten Saatguts, das dann in den Gemeinschaftsgärten vermehrt wird? Ca. 50%
- Welche und wie viele der benannten Workshops werden in Gemeinschaftsgärten stattfinden? Saatgut-Reinigung, Jungpflanzen vorziehen, Tipps- und Tricks um Pflege…je 1/Jahr…falls mehr Bedarf ist oder andere Themen gewünscht sind, gehen wir darauf ein.
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Halle: GutAlaune baut Planetengarten auf
(Antrag, Antworten)
Seit Anfang 2023 baut das Jugendarbeitskollektiv JutAlaune in Kooperation mit der Stadt Halle einen
Gemeinschaftsgarten in Trotha auf. Das Gelände hat eine Fläche von ca. 3000 m 2
, mit vielen
Laubbäumen und Sträuchern. Historisch gehörte das Gelände ehemals zur Schule und zur
angrenzenden Feuerwehr. Auch ein Fußballplatz soll hier mal gewesen sein. Das städtische
Grundstück liegt mitten im Wohnviertel und ist durch einen Zaun und ein großes Tor umrundet. Auf
dem Grundstück steht ein ausgebauter Bauwaagen, in dem auch gekocht werden kann. Der
Bauwagen verfügt über Solarmodule auf dem Dach, sodass ökologischer Strom genutzt werden kann.
Die Zugänglichkeit des Grundstücks außerhalb des regelmäßigen offenen Gartens für GärtnerInnen
ist durch eine Schlüsselbox und einen zweiten Eingang mit Zahlenschloss gegeben. Der Ost bietet viel
Raum für Gestaltung und Ideen aus der Nachbarschaft. Das Ziel dieses Projektes ist es, gemeinsam
mit den AnwohnerInnen einen Begegnungsort zu schaffen, in dem gegärtnert, gebaut, ausprobiert
und sich ausgetauscht werden kann.
III. Die Visionen & Umsetzung
Bei einem Workshop mit Menschen aus der Nachbarschaft haben wir Ideen und Wünsche für die
Gestaltung des Gartens gesammelt. Die Wünsche an den Ort sind vielfältig und reichen von
gemeinsamen gärtnern bis hin zu einem Nachbarschaftscafé und Veranstaltungen, wie gemeinsame
Feste. Etabliert haben wir bisher einen festen Gartentag am Donnerstagnachmittag. Hier sind alle
Menschen eingeladen, die den Garten kennenlernen möchten, gärtnern möchten oder auch einfach
nur den Schatten der Bäume genießen wollen. Momentan kommen zum offenen Gartentag immer 2-
3 Menschen, wobei manche Menschen regelmäßig kommen und auch immer neue Gesichter dabei
sind. Zusätzlich zu den regelmäßigen Gartentagen gibt es regelmäßige Mitmach- Tage, an denen wir
bestimmte Projekte im Garten angehen. So ist im letzten Jahr zum Beispiel mit Kindern ein Lehmofen
entstanden, in dem Pizza und Brot gebacken werden kann oder es wurden mit Nachbarinnen und
Nachbarn neue Beete und ein Naschgarten mit Beerensträuchern angelegt. Die Informationen zu den
Aktionen streuen wir über Aushänge im Schaukasten vor dem Grundstück und angrenzenden Läden,
über einen Telegram Kanal und unseren E-Mail Newsletter. Bei größeren Aktionen kooperieren wir
mit der Bürgerstiftung und der Freiwilligenagentur Halle. Im vergangenen Schuljahr haben wir
außerdem die Garten AG des Horts betreut und hier vielfältige Angebote für die Kinder geschaffen.
Das Gelände ist nicht versiegelt und es gibt keine festen Wege. Der humose Boden eignet sich dafür
Beete zum Teil direkt in der Erde anzulegen. An anderen Stellen wiederum ist das Anlegen von
Hochbeeten geplant, um das Gärtnern auch für eingeschränkte Menschen attraktiv zu gestalten. Eine
Vision ist es außerdem den Garten möglichst barrierefrei zu gestallten. In einem Bau-Workshop soll
eine rollstuhlgerechte Terrasse entstehen, wir wollen gemeinsam mit Jugendlichen ein
rollstuhlgerechtes Hochbeet bauen und die Hauptwege im Garten für die Nutzung mit Rollstuhl und
Rollator ebnen. Eine weitere Vision ist es, dass der Garten und damit der Raum auch zukünftig von
anderen Vereinen und Initiativen genutzt wird.
IV. Das Team
Das Team besteht momentan aus 4 Personen, die sowohl die Organisation des Gartens als auch die
Umsetzung der offenen Gartentage und Aktionstage als Aufgabe hat. Wir organisieren uns kollektiv
und übernehmen je nach Kapazitäten verschiedene Aufgaben. Zu dem festen Team kommen die
Nutzerinnen und Nutzer des Gartes. Momentan haben wir zwei private Beete vergeben. Zu den
offenen Gartentagen (Do Nachmittag) kommen im Schnitt 3 -4 Personen, wobei es sich hier nicht
immer um dieselben Personen handelt. Unsere Mitmach-Tage sind mit 5-10 Personen auch immer
gut Besucht. Wir sind bemüht den Garten in der Nachbarschaft noch mehr zu bewerben. Bis Ende Juli
läuft noch eine Förderung der PostCode Lotterie. Um die Arbeit in dem Umfang fortsetzten zu
können suchen wir momentan noch nach passenden Fördermöglichkeiten und schreiben Anträge.
V. Kooperationen & Vernetzung
Wir sind in der Stadt gut vernetzt mit der Freiwilligenagentur, der Bürgerstiftung und dem
Freiraumbüro Halle und stehen im Austausch mit dem Quartiersmanager von Trotha. Außerdem ist
die evangelische Gemeinde sehr wichtig für den Zusammenhalt im Viertel. In den Sommermonaten
finden die regelmäßigen Quartiersrunden hier im Garten statt. Außerdem gab es im Schuljahr
2023/2024 eine Kooperation mit dem Hort Delta. Eine Vernetzung der Gemeinschaftsgärten in Halle
ist in Planung und soll noch dieses Jahr angestoßen werden. Ab Juni wird der Verein KrimZkrams e.V.
auf der Fläche einen Bauspielplatz etablieren, sodass die Fläche dann gemeinsam genutzt wird. Mit
der Etablierung des Bauspielplatzes ändert sich die rechtliche Grundlage der Flächenpatenschaft hin
zur offiziellen Miete der Fläche beim Grünflächenamt der Stadt (Halle), was für uns eine
Langfristigkeit des Projektes garantiert. Ein großer Vorteil der Kooperationen, vor allem durch den
Bauspielplatz, ist die erhöhte Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Fläche für die Nachbarschaft.
VI. Material & Zweck
Wir möchten mit den Materialien zum einen Möglichkeiten für die Nachbarschaft bieten, sich
einzubringen und selbst tätig zu werden und zum anderen zum Verweilen einladen. Wir möchten so
einen Raum schaffen, der von der Nachbarschaft als Begegnungsort angenommen und genutzt wird.
Trotha ist ein Stadtteil in Halle, mit einem Defizit an Infrastruktur für soziale Projekte und sozio-
kulturelle Räume. Gleichzeitig ist dieses Stadtgebiet geprägt von sozial schwachen Strukturen und
benachteiligten Anwohnenden. Wir möchten durch Workshops und gemeinsame Bauaktionen
Wissen vermitteln und die Teilnehmenden so befähigen auch selbst Ideen zu entwickeln und
umzusetzen. Dabei legen wir Wert auf eine Kreislaufwirtschaft und möchten den Menschen über
Upcycling sowie Reparatur und Wiederverwendung von Materialien nachhaltige
Gestaltungsmöglichkeiten näherbringen. Die finanziellen Mittel über die Förderung der anstiftung
sollen in den gemeinsamen Bau von Infrastruktur fließen (barrierefreie Terrasse für
Nachbarschaftskaffee, Hochbeete & Bänke). Außerdem möchten wir mit Hängematten und einer
Tischtennisplatte das Gelände beleben und Anreize zum Aufenthalt auf der Fläche schaffen. Für den
Gemüse- und Obstgarten möchten wir Pflanzen kaufen und diese auf gut vorbereitete Beeten mit
Kompost versorgen. Zur Grundstückspflege benötigt es noch weitere Gartenwerkzeuge und da wir
momentan noch nicht über einen Wasseranschluss verfügen brauchen wir weitere Infrastruktur zur
Bewässerung der Beete- Was sind die Rahmenbedingungen für eine Grünflächenpatenschaft?
Die Grünflächenpatenschaft läuft direkt über einen Vertrag mit der Stadt Halle, vertreten durch den Oberbürgermeister. Patenschaften können von Einzelpersonen, Nachbarn, Gruppen, Vereinen oder Schulklassen übernommen werden. Die Gestaltung der Flächen ist dabei sehr individuell. Die Fläche gehört weiterhin der Stadt, gestaltet und gepflegt wird sie aber von der oder dem Paten. Vertraglich wurde die Entstehung eines Stadtteilgartens festgeschrieben.Die Patenschaft wird noch in diesem Jahr in ein Mietverhältnis umgewandelt. Die Fläche wird dann von dem Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. gemietet und wir werden einen Kooperationsvertrag mit zugehörigem Untermietvertrag erhalten. Die Kosten für die Miete trägt die Stadt Halle selbst. Hier steht der Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. im Kontakt mit der Stadt Halle (Saale). Das Projekt Bauspielplatz wird in einem bestimmten Bereich des Geländes stattfinden (ca. 600 qm).
- Ist die Nutzung der Fläche befristet?
Die Nutzung der Fläche (momentan über die Patenschaft, später über einen Mietvertrag) ist nicht befristet und das Projekt ist auf lange Sicht angelegt.
Durch das kommende Mietverhältnis haben wir außerdem mehr Rechte und eine langfristige Perspektive. Auch die Stadt ist sehr an einer nachhaltigen Nutzung der Fläche interessiert. Der Bauspielplatz auf der Fläche ist Teil der städtischen Kinder- und Jugendarbeit im Trotha.
- Gibt es eine Ansprechperson in der Stadtverwaltung für Gemeinschaftsgärten?
Es gibt keine Ansprechperson explizit für Gemeinschaftsgärten in der Stadtverwaltung. Unsere Ansprechpersonen setzten sich zusammen aus dem Quartiersmanagement ( Gregory Ward, quartiermanagement@halle.de, dem Dienstleistungszentrum Bürgerbeteiligung, der Bürgerstiftung und dem Grünflächenamt)
- Geht die Kooperation mit der Stadt über die Grünpatenschaft hinaus? Beteiligt sich die Stadt finanziell oder mit Materialien oder Dienstleistungen am Aufbau des Gartens?
Die Stadt beteiligt sich bisher nicht finanziell am Aufbau des Gartens. Wir stehen mit dem Grünflächenamt im Kontakt, um Holzhackschnitzel zu beziehen. Bereits letztes Jahr erfolgte eine Lieferung mit Holzhackschnitzeln. Im letzten Jahr hat die Stadt vor dem Beginn der Patenschaft noch einmal Geländepflege, in Form von Mäharbeiten durchgeführt. Zum Thema Baumpflege werden wir zeitnah mit dem Grünflächenamt Kontakt aufnehmen, damit im Herbst nötige Arbeiten durchgeführt werden können. Hier sehen wir die Stadt als Eigentümer in der Pflicht. - Auf was bezieht sich die Förderung der PostCode Lotterie? (Sind das Honorar, die ihr braucht, um die Gartentage zu machen) Und was passiert, wenn ihr keine Anschlussgelder bekommt?
Die Förderung wurde im Bereich sozialer Zusammenhalt gestellt und bezieht sich auf die initiale Gestaltung des Geländes und die Etablierung des Gartenprojektes als gemeinschaftsgetragener lebendiger Austausch- und Bildungsort. Es werden sowohl Sachkosten als auch Honorarkosten bis Ende Juli gefördert. Zu den Sachkosten zählen unter anderem die Beerensträucher für den Naschgarten aber auch Schilder, sowie Gartengeräte und eine künstlerisch-pädagogische Leitung des Gartens. Honorarkosten wurden für Workshops, Öffentlichkeitsarbeit und Aktivitäten Ehrenamtlicher veranschlagt.
Durch den Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. und dem Projekt Bauspielplatz ist die Fläche auch nach Auslaufen der Förderung gesichert. Auch nach dem Auslaufen der Förderung der PostCode Lotterie wollen wir den offenen Gartentag ehrenamtlich weiterführen und schreiben gleichzeitig weitere Förderanträge, um den Fortbestand des Gartenprojektes auf der Fläche zu sichern. - Wie viele Beete sind geplant? Was für einen (auch räumlichen) Stellenwert hat da Gärtnern?
Momentan gibt es 9 Beete in unserer Gartenecke auf der Fläche und ein weiteres großes Kürbis-Beet. Diese Anzahl der Beete kann je nach Interesse der Anwohnenden nochmal um ca. 10 Beete vergrößert werden. Zusätzlich können Hochbeete gebaut werden. Das Gelände bietet hier noch viel Platz und Möglichkeiten. Außerdem haben wir bei unserem letzten Mitmach-Tag eine Fläche von Brombeeren befreit, auf der zwei Hügelbeete entstehen werden. - Sind die Wege denn barrierefrei?
Die Wege sind alle mit Holzhackschnitzel ausgelegt und zum Teil auch schon rollstuhlgerecht. Ziel ist es einen durchgängigen breiten barrierefreien Weg über das Gelände anzulegen. Dazu müssen die Wege noch besser geebnet und verbreitet werden. Hier gibt es schon gemeinsame Pläne mit dem Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V.. - Wo soll die Terrasse entstehen (am Bauwagen?) und ist diese für das Gärtnern wichtig? Habt ihr für die Finanzierung schon an die Aktion Mensch gedacht?
Die Terrasse soll am Bauwagen als Eingangsbereich entstehen. Momentan liegen hier Paletten und ein barrierefreier Zugang zum Bauwagen ist nicht gewährleistet. Unebenheiten im Gelände könnten hierdurch ausgeglichen werden. In dem Wagen befindet sich neben Getränken für die GärtnerInnen auch Werkzeug und Handschuhe, daher ist der barrierefreie Zugang sehr wichtig. Wir haben durch Gespräche mit den Anwohnenden außerdem gemerkt, dass so ein Aufenthaltsort (welcher vom Eingang einsehbar ist) dazu einladen würde, in den Garten zu kommen. Der Großteil des Gemüsegartens befindet sich weiter hinten im Gelände und ist daher vom Eingang nicht gut einsehbar. Bei der Aktion Mensch haben wir bereits einen Förderantrag für eine barrierefreie Toilette gestellt. Hier warten wir noch auf eine Rückmeldung. - Wer würde die Terrasse bauen und wie viele Menschen könnten am Bau teilnehmen?
Der Bau der Terrasse wird durch uns geplant und und im Rahmen eines Workshop durchgeführt. Zielgruppe dieses Workshops sind Jugendliche aus Trotha. Eine Person aus unserem Team ist ausgebildeter Tischler und hat bereits Erfahrung in der Jugendarbeit. Die Teilnahme ist kostenfrei und die Honorarkosten können entweder noch über die PostCode Förderung abgerechnet werden oder es wird eine Förderung für Bildungsprojekte bei der Stadt Halle (Hallianz für Vielfalt) beantragt. Hier ist es sehr unbürokratisch möglich einzelne Aktionen fördern zu lassen. Die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt sich auf 6 Personen, damit eine gute Betreuung und Ausstattung mit Werkzeugen gewährleistet werden kann. - Wie viele Hochbeete wollt ihr bauen und wer baut diese dann?
Die Anzahl der Hochbeete orientiert sich stak an dem Interesse und der Nachfrage der Anwohnenden. Da sich der Garten momentan noch im Aufbau befindet rechnen wir mit einem steigenden Interesse.
Die Fläche bietet Platz für bis zu 8 Hochbeete. Gebaut werden können die Hochbeete im Rahmen von Mitmach-Tagen aber auch nach Absprache von den GärtnerInnen in Eigenregie. Die Werkzeuge und Materialien stellen wir zur Verfügung. - Könnten sich die Kooperationspartner an der Finanzierung des Gartens beteiligen?
Die Kooperationspartner können sich nur indirekt an der Finanzierung des Projektes beteiligen. So unterstützt uns die Gemeinde bei Festen z.B. mit Sitzgelegenheiten und Kuchen, deren Spendenerlös dann an den Garten geht. Außerdem profitieren wir vom kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. (z.B. gemeinsamer Ausbau der Wege, Nutzung von Holzspenden). Das städtisch finanzierte Projekt Bauspielplatz sieht allerdings keine finanzielle Unterstützung des Gemeinschaftsgartens vor. Bei der gemeinsamen Planung von Veranstaltungen und Workshops profitieren wir aber sicher von den finanziellen Mitteln des Vereins. - Sind Migrant*innen eine eurer Zielgruppen?
Ja, MigrantInnen sind auch eine unserer Zielgruppen. Laut der aktuellen Sozialraumanalyse ist der Anteil der ausländischen AnwohnerInnen in den letzten Jahren in Trotha auf 7,8% gestiegen (18% 0-18 mit MGH) (Stand 2023). 2020 lag der Anteil noch bei 4,4%. Ein weiter Anstieg ist zu erwarten. Der Gemeinschaftsgarten wird in der aktuellen Sozialraumanalyse unter anderem als Angebot für Demokratieförderung und Partizipation von Jugendlichen genannt. Zeil ist es, dass auf dem Gelände ein Ort der Begegnung entsteht und sich alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Sexualität oder Herkunft wohlfühlen. So haben wir es auch in unserem Schaukasten kommuniziert. - Wie sind die Kommunikations- und Entscheidungswege?
Das Organisationsteam kommuniziert für kurze Abstimmungen über eine Telagram Gruppe und wir haben uns bisher je nach Bedarf aller 14 Tage zum Plenum getroffen um uns auf den neusten Stand zu bringen, Ideen auszutauschen und Aufgaben zu verteilen. Entscheidungen werden im Kollektiv besprochen. Da wir uns bei den offenen Gartentagen auch regelmäßig sehen sind wir immer ganz gut informiert.
Zusätzlich haben wir für uns ein Pad zur Koordination der Termine und offenen Gartentage und eine Nextcloud zur gemeinsamen Arbeit an Förderanträgen.
Zur Kommunikation nach Außen nutzen wir einen Telagram-Kanal, einen E-Mail Newsletter und die Plattform nebenan.de um über Aktionen und Termine zu informieren. Außerdem gibt es noch eine weitere Telegram-Gruppe für Absprachen unter den GärtnerInnen. Beim offenen Gartentag gibt es immer die Möglichkeit mit uns ins Gespräch zu kommen, um Ideen und Wünsche auszutauschen.
Mit dem kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. planen wir ein monatliches festes Treffen.
Für die Zukunft wünschen wir uns selbstorganisierte AG´s, die sich auf der Fläche in unterschiedlichen Projekten einbringen und ihre Visionen und Ideen verwirklichen.
- Was sind die Rahmenbedingungen für eine Grünflächenpatenschaft?
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Berlin: Café im himmelbeet eröffnet
Unser Café wird endlich wieder geöffnet als inklusiven MitMachCafe. Die ersten Treffen sind schon geplant:
Offizieller Eröffnungstagam Freitag, 5. Juli. 2024 von 16 bis 20 Uhr
Rahmenprogramm mit Zauberer, Jam Session und Kunstworkshop.MitMachCafe, jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr.
Treffen für alle, die beim inklusiven MitMachCafe dabei sein möchten, um Pfannkuchen oder andere Leckereien zuzubereiten. Getränke und Essen werden gestellt (mehr …) -
Hamburg: Theater im Kebap-Garten
(NL)
Bei sommerlichen Temperaturen kamen am 26. Juni drei Grundschulklassen der Louise Schroeder Schule in den KEBAP-Garten, um das Theaterstück „Das große Gewusel“ von Sonja Ewald zu sehen. Sonja erzählt mit viel Spielfreude, Musik und fantasievollen, selbstgebauten Figuren und Kostümen eine Geschichte über Lebewesen im Boden und über das wahre Gold unserer Erde: den Humus. Die 60 Schüler*innen im Alter von sechs bis acht Jahren waren sehr gut in das Spiel eingebunden und haben sich rege beteiligt. Das Stück passt thematisch und stilistisch Stil (Sonja arbeitet mit recycelten Fundstücken) hervorragend in den KEBAP-Garten und zum Projekt StadtNaturKind, das die AG Bildung seit 2022 in Kooperation mit der Louise Schroeder Schule durchführt. Die Kinder waren alle bereits am KulturEnergieBunker und wissen bereits viel über das Gewusel in der Erde. Die Stimmung war bestens und auch die Lehrer*innen waren begeistert.
Projekt StadtNaturKind https://kulturenergiebunker.de/stadtnaturkind/ (mehr …)
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Leipzig: Pizzaofenneubau im Hildegarten
(Antrag, Antworten)
Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet. Sie wird uns von der Stadt Leipzig an die DENKMALSOZIAL gemeinnützige GmbH verpachtet, welche uns die Fläche vermietet. Das ist mit der Auflage verbunden, den Garten auch für Besucher:innen zu öffnen. Der Verein Gleisgrün koordiniert alle Projekte, die sich auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz befinden, wie der Bauspielplatz „Wilder Westen“ und das Café „Heiter bis Wolkig“. Der Garten befindet sich stetig im Wandel. Zurzeit sind ca. 40 Gärtner:innen aktiv an der Gestaltung des Gartens, bei der Veranstaltung von Festen und Ausrichtung von Workshops beteiligt. Wir kommunizieren auf unterschiedlichen Wegen, je nachdem, was besprochen werden soll. Alle Gärtner:innen treffen sich am letzten Sonntag im Monat zu einem gemeinsamen Frühstück und anschließenden Arbeitseinsatz. Dabei tauschen wir uns über allgemeine Dinge aus, wie anstehende Feste, Probleme und Wünsche einzelner Personen aus. Außerdem gibt es Gruppen, z. B. die Wagongruppe, die Finanzgruppe, die Bienengruppe, die sich mit einzelnen Themen beschäftigen und dann zum gemeinsamen Frühstück oder auch über ein Protokoll per Mail alle über neue Beschlüsse und Ereignisse informieren. Über den Messenger Signal kommunizieren wir, um kurzfristige Belange zu klären. Einen Großteil der Organisation, z. B. auch mit externen Gruppen wie unser Kooperationspartner die Grundschule am Grünen Gleis läuft über unsere Koordinatorin. Sie ist das Bindeglied zwischen Hildegärtner:innen, der DENKMALSOZIAL gemeinnützige GmbH und Gleisgrün e. V. sowie den Bundesfreiwilligen und Externen (z. B. Workshopleiter:innen). Alle wichtigen Themen und Beschlüsse werden demokratische bearbeitet. Außerdem gibt einen den „Hilderat“, dem sich alle Gärtner:innen anschließen können und der manche wichtigen Anliegen im Interesse aller schnell bearbeitet. Momentan befinden sich ca. 30 individuelle Beete unterschiedlicher Größe im Garten und 12 gemeinschaftlich genutzte Flächen. Dazu gehören unter anderem ein Heil- und Nutzkräuterbeet, ein Beet mit essbaren Blüten, ein kleiner Kartoffelacker, drei Beerenbeete, ein Gewächshaus und ein Permabeet. Diese werden regelmäßig von einer kleinen Gruppe der Ehrenamtlichen gemeinsam mit BesucherInnen beim „gemeinsamen Gärtnern“ betreut und beackert. Die unterschiedlichsten Gruppen sind aktiv als ehrenamtliche Helfer:innen im Hildegarten beteiligt, sowohl Familien, als auch Paare und Alleinstehende unterschiedlichen Alters und Berufsgruppen. Da der Hildegarten zu den Öffnungszeiten allen Bürger:innen zugänglich ist, sind auch die Besucher sehr gemischt.
Zum Antrag:
Am Ofenbau sind voraussichtlich 5-6 Personen beteiligt. Den Wiederaufbau übernehmen die zwei Ehrenamtlichen, die ihn schon im letzten Jahr gebaut haben. Es gibt eine Anleitung für den Bau, da wir einen Bausatz mit zurechtgeschnittenen Schamottsteinen gekauft hatten. Für die Lehmaußenwand nutzen wir verschiedene Anleitungen (z. B. https://www.schamotte-shop.de/lehmverarbeitung-bei-pizzaofen.html) und passen diese an unseren Ofen an. Für die Dachkonstruktion aus Holz gibt es keine Anleitung. Dabei vertrauen wir auf die Erfahrung und Fähigkeiten unserer Ehrenamtlichen. An diesen zwei Schritten sind auch andere Ehrenamtliche beteiligt. Sobald ein zeitlicher Rahmen feststeht, wird sich dazu eine feste Gruppe zusammenschließen und miteinander absprechen. Der Bau wird auf jeden Fall mit Bildern dokumentiert und diese könne wir auch gern online stellen. Als Armierungsgewebe nehmen wir Jute
n mühevoller Arbeit haben im letzten Jahr zwei Ehrenamtliche des Hildegartens unseren
Pizzaofen vom Fundament bis zum Bogenziegel erbaut. Zum Sommerfest 2024 wurde der
Pizzaofen das erste Mal mit viel Andrang von Gärtner*innen und Besucher*innen gleichsam
benutzt und eingeweiht. Ein Fest für Augen und Sinne – mit frischen Zutaten aus dem Garten.
Vom Beet direkt in den Mund.
Trotz hoher Sorgfalt beim Aufbau und der Befeuerung hielt der im Bausatz enthaltene
Feuerzement, die hohen Temperaturen nicht aus und ist bereits nach der zweiten Benutzung
zum Herbstfest gerissen. Auch den Winter konnte der Pizzaofen, trotz Abdeckung und
Wetterschutz, nicht unbeschadet überstehen und bracht im Frühjahr 2024 förmlich
auseinander. Der Zement wurde so spröde, dass wir uns als Hildegarten dazu entschlossen,
den Ofen abzutragen und mit neuem, besserem Feuerzement wieder aufzubauen.
Mit dem Anliegen, den Ofen wieder Herzurichten und zukünftig für Feste, Veranstaltungen
und Bildungs- & Vermittlungsarbeit zu verwenden, richten wir uns nur mit einem
Förderantrag an Sie.
Ziel des Projektes „Pizzaofen 2.0“ ist es, Gärtner*innen, interessierten Besucher*innen,
Kinder und Jugendlichen, die Möglichkeit zu bieten, den Kreislauf von Aussaat/Anbau bis zur
Verarbeitung eigener gesäter/gepflanzter Gemüse und Früchte zu begleiten; zu lernen, wie die
Ernte nähstoff- und ressourcenschonend verarbeitet wird und dazu einzuladen,
gemeinschaftlich ein Essen mit Zutaten zuzubereiten und zu genießen, das direkt vor Ort
gewachsen und geerntet wurde. Damit wird die „essbare Stadt Leipzig“ für alle Teilhabenden
zu einem genussvollen Erlebnis- und Erfahrungsraum.
Zudem möchten wir mit dem Angebot „Pizza – bunt und gesund“ Kindern und Jugendlichen
die Gelegenheit geben, neue Erfahrungen mit saisonalen, regionalen und gesunden
Lebensmittel zu machen. Gemeinsam wird geerntet, bestimmt, berochen, befühlt und dann zu
leckerem Pizzabelag aus vielen verschiedenen Gemüsesorten verarbeitet. Der Höhepunkt
stellt dann natürlich das selbstständige Belegen und backen – unter Anleitung – der Pizza dar.
Wir möchten so ein Bewusstsein für Herkunft und Geschmack von Lebensmittel schaffen und
einen Raum ermöglichen, in dem sich Kinder und Jugendliche auf gesunde Speisen einlassen
und ausprobieren können.
Leider sind aufgrund des baulichen Zustandes des Pizzaofens viele geplante Aktionen für
dieses Jahr in der Schwebe.
Mit einer Materialförderung ist es uns möglich, den Pizzaofen mit hochwertigem Feuermörtel
neu aufzubauen und anschließend mit einer festen Dachkonstruktion aus Holz vor
Wettereinflüssen schützten. Außerdem möchten wir nicht nur dafür sorgen, dass unser
Pizzaofen ein langer, stabiler Begleiter unserer gemeinsamen Koch- bzw. Backerlebnisse ist,
sondern den Ofen auch mit Blick auf den Energieverbrauch deutlich verbessern. Eine
Lehmverkleidung wird verhindern, dass übermäßige Wärme an die Umgebung abgegeben
wird und sich somit auch der Holzverbrauch zur Befeuerung um ein Vielfaches senken lässt.
Denn auch hier ist dem Hildegarten ein ressourcenschonender Umgang wichtig.
Für den Wiederaufbau benötigen wir feuerfesten Mörtel und für die wärmeisolierende
Lehmschicht benötigen wir Armierungsgewebe und Lehm-Unterputz mit Stroh. Für diese
zwei Arbeitsschritte planen die Projektverantwortlichen des Gartens einen Zeitraum von
maximal einem Monat und möchten den wiederaufgebauten Ofen bereits Ende Juli/Anfang
August wieder für Angebote nutzen.
Die wetterfeste Erweiterung mit einer Dachkonstruktion ist dann für den Herbst geplant und
es werden Einschlaghülsen, Holzpfosten und Siebdruckplatten benötigt (mehr …) -
Berlin_Satelllit hat noch nicht wirklich losgelegt
Projektbesuch
In Friedrichshain in einem ehemaligen Restaurant gibt es seit 3 Jahren das Projekt „Satellit“. Wir haben den geplanten Garten und eine Werkstatt gefördert. Anuscheh hat zur Antragstellung bei uns beraten. Sie haben eine große Terasse vor den Räumlichkeiten, die nicht barrierefrei erreichbar ist. Direkt daneben wächst Wein in mehreren Reihen. Hier bedarf es Expertise, damit die Pflanzen das bekommen, was sie brauchem. Einige Reihen sind recht ausgedünnt, andere wohl zu voll. Es kommen wohl Frauen aus ganz Berlin, um hier Weinblätter zu ernten. Die Nachbarschaft ist da nicht dabei, die sagt den Frauen eher, dass das bestimmt verboten ist. Es fehlt ein Schild. Mit dem Bau von Hochbeeten und Verschattung haben sie noch nicht begonnen. Es ist ein kleines Team mit vielen Aufgaben. Sie suchen weitere Mitstreiter*innen.
Und sie suchen weitere Gelder. Vielleicht schaffen sie es, Lebensmittelpunkt zu werden, dafür brauchen sie eine Lagermöglichkeit für SoLaWis (und eben eine Solawi, die das nutzt), eine community Küche und Workshops. EIne Küche haben sie, Workshops machen sie.
Bei den Workshops ist níe klar, wie viele kommen. Anmeldungen werden oft nicht verbindlich genommen.Die eine Vorstandsfrau, Susanne, arbeitet im Kreativhaus auf der Fischerinsel. Da ist der Sunseekergarten aus dem Hinterhof des Haus der Statistik gezogen und inzwischen, mit einiges an Mobilisierung durch die Mitarbeiter*innne, läuft der ganz gut. Dort gibt es auch eine Offene Werkstatt und sie wollen eine Reparatur-Initiative aufbauen
-
Neuwied. ReThink legt Klimagarten an
(Antrag und Antworten)
So wurde bereits
eine Online-Leihplattform für Alltagsgegenstände ins Leben gerufen, sowie Upcycling- und
Nachhaltigkeits-Workshops durchgeführt. Weiterhin organisieren wir regelmäßige Repair Cafés und
dorfweite Hof- und Gartenflohmärkte, und konnten dank einer früheren Förderung der anstiftung
einen florierenden Gemeinschaftsgarten im Ortsteil Heimbach-Weis aufbauen.
Nun wollen wir auf einem neu gepachteten Grundstück im Ortsteil Oberbieber einen Klimagarten
anlegen, mit dem wir die Prinzipien der ökologischen Gartenarbeit vermitteln, auf die
Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur aufmerksam machen, und Wege für den
Umgang mit selbigen aufzeigen wollen. Der Ort soll auch ein Treff-, Informations- und
Erholungspunkt für die Menschen der Region sein.
Die Arbeit am Klimagarten wurde bereits begonnen, doch ist noch viel Arbeit erforderlich, um aus
dem neuen Grundstück einen naturnahen Arbeits- und Begegnungsort zu machen.
Auf dem 2600m² umfassenden Grundstück (Hochstraße 68, 56566 Neuwied / Oberbieber) wurden
bereits 1000m² zu einer insektenfreundlichen Blühwiese umgewandelt. Auf weiteren 1000m² wird
der Neuwieder Klimagarten entstehen.
Dieser Teil des Grundstücks wurde ordnungsgemäß von ReThink e.V. für eine Mindestlaufzeit von
10 Jahren gepachtet, der Eigentümer erhebt jedoch als Unterstützung für das Projekt keinen
Pachtzins. Die Kellerräume eines angrenzenden Wohnhauses können als Lagerfläche genutzt
werden, ebenso kann von dort Strom und im Bedarfsfall Wasser bezogen werden. Das Regenwasser
vom Hausdach kann für den Garten genutzt werden.
Es hat sich bereits eine Gruppe von über 20 aktiven Helfer*innen gefunden, die mit Fortschreiten
des Projekts sicher noch anwachsen wird.
Anschließen kann sich jede*r Interessierte, um Versicherungsschutz und Haftung zu gewährleisten
wird ein Beitritt zu ReThink e.V. empfohlen.
Es gibt eine vereinsunabhängige Chatgruppe aller Helfer*innen für Planung und Koordination, in der
auch gemeinsam Entscheidungen getroffen werden.
Wir werden in unregelmäßigen Abständen Pressemitteilungen veröffentlichen, um über den
Fortschritt des Projekts zu informieren und die Thematik der Klimawandelanpassung ins öffentliche
Bewusstsein zu rücken. Bereits jetzt wird das Projekt von Stadtverwaltung und Politik mit großem
Interesse wahrgenommen und verfolgt.
Als primäre Maßnahmen müssen als Infrastruktur Wege angelegt und Wasserversorgung
sichergestellt werden. Weiterhin entsteht ein kleiner Platz als Treff- und Diskussionsort.
Parallel werden klima- und insektenfreundliche mehrjährige Stauden und Sträucher, sowie Bäume
als Schattenspender und zur Stabilisierung des Erdbodens gesetzt. Ebenso werden mehrere
(Hoch)beete für den Anbau von Obst und Gemüse angelegt, an deren Pflege sich Anwohner*innen,
örtliche Vereine und die benachbarte Kindertagesstätte beteiligen wollen.
Zur zusätzlichen Förderung der Biodiversität werden mehrere Benjeshecken angelegt.
Während und nach der Anlage des Gartens werden wiederkehrende Workshops abgehalten, in
denen die angewendeten Techniken und Prinzipien erklärt und praktisch demonstriert werden.
Die Erträge des Gartens werden nach der Ernte unter allen Teilnehmer*innen kostenlos aufgeteilt.
Eine Gewinnung von Saatgut für die kommende Saison ist geplant.
Die laufenden Kosten des Projekts werden teils durch die Mitgliedsbeiträge und Spenden an
ReThink e.V. finanziert. Gegebenenfalls werden weitere Fördergeber für zukünftige Teilprojekte
hinzugezogen.- Was war vorher auf dem Grundstück?
- Früher eine Gärtnerei, anschließend lag da Gelände über 20 Jahre brach. Der kleine Wald, der sich derweil gebildet hatte, musste vergangenes Jahr gerodet werden.
- da Politik und Verwaltung das Projekt mit großem Interesse wahrnehmen, haben Sie dort schon nach Fördermöglichkeiten nachgefragt?
Das haben wir. Fördermittel seitens der Stadt bestehen nicht, uns wurden jedoch ein paar öffentliche Förderprogramme empfohlen.
Die meisten davon haben jedoch andere Schwerpunkte, eines würde jedoch konkrete ökologische Einzelprojekte, wie das Anlegen der Benjeshecke, fördern. Sollten wir ein passendes Teilprojekt haben, bei dem Geldmittel erforderlich sind, werden wir darauf zurückkommen. - Handelt es sich bei den beantragten Pflanzen und dem Saatgut um Gemüse, Obst und/oder Kräuter?
Hauptsächlich mehrjährige, klimaresistente Pflanzen: Stauden, (Obst)sträucher, Obstbäume. Für die Beete werden wir auch „normales“ Obst und Gemüse setzen, auch eine Kräuterspirale ist vorgesehen. Im Vordergrund steht anfangs aber eine Auswahl resilienter, mehrjähriger Pflanzen, die einen echten Beitrag zur Biodiversität leisten. - Sollen Schilder und Infotafeln selber gebaut werden? Sind die 100 Euro Materialkosten?
Die Informationen der Schilder, beispielsweise Erklärung des Begriffs „Klimagarten“, zur Wasserspeicherung etc., würden wir gerne wetterfest drucken lassen. Die werden dann auf selbstgebauten Holzschildern montiert. Diese Schilder werden in erster Linie aus Holzresten gebaut, so dass die 100€ für den professionellen Druck vorgesehen sind. - 50 Euro für den Bau von Hochbeeten: haben Sie die anderen Materialien auf anderen Wegen bekommen? Wie viele Hochbeete sollen gebaut werden und wofür wollen sie die 50 Euro einsetzen?
Wir haben bereits viel Material wie Paletten, Folie und mehr aus verschiedensten Quellen bekommen.
Die 50€ sind für Schrauben, Winkel und Verstrebungen angesetzt.
Zu Beginn werden lediglich 3 Hochbeete gebaut, die übrigen Starter-Beete werden ebenerdig angelegt.
- Wie viele Beete für den Anbau essbarer Pflanzen wird es geben?
Wir starten mit den erwähnten 3 Hochbeeten, hinzu kommen 5-6 ebenerdige Beete.
Wenn sich mehr Interessierte für die Gartenarbeit und die Pflege der Beete finden, haben wir ausreichend Flächen eingeplant um diese zu erweitern.
- Was war vorher auf dem Grundstück?