Autor: admin

  • Frankfurt: an der ada_Kantine gibt es einen Gemeinschaftsgarten

    (Antrag, Antworten)

    Die ada_kantine ist ein solidarisches Restaurant für Alle in Frankfurt Bockenheim. Seit Juli 2020
    bieten wir jeden Freitag bis Montag ein Mittagsmenü auf Spendenbasis an. Von der Nachbar-
    schaft über Studierende oder Menschen ohne eigene Küche sind alle bei uns willkommen. Wir
    schaffen eine Atmosphäre, in der sich unterschiedliche Menschen wohlfühlen und allen Men-
    schen mit Wertschätzung begegnet wird.
    Wir kochen aus politischer Überzeugung vegan/vegetarisches Essen aus geretteten Lebensmit-
    teln. Die Kantine wird durch einen offenen Zusammenschluss von etwa 80 Freiwilligen betrie-
    ben. Wir sind basisdemokratisch selbstorganisiert. Mit Kochen positionieren wir uns gegen aus-
    schließende, ausbeuterische und diskriminierende gesellschaftliche Dynamiken. Wir nehmen
    uns den Raum für eine solidarische, fürsorgliche Praxis.
    Uns geht es über das Essen hinaus um mehr: Wir sind ein soziales Zentrum, ein Austausch- und
    Begegnungsort, ein gemütlicher Treffpunkt, ein Auffangbecken und ein wichtiger Baustein im
    Versorgungsnetz vieler Menschen. Dabei spielt auch unser öffentlich zugänglicher Gemein-
    schaftsgarten eine wichtige Rolle. Wir haben dort gemütliche Sitzgelegenheiten geschaffen.
    Menschen können von ihrem stressigen Alltag zur Ruhe kommen und sich begegnen. In den
    selbst angelegten Hochbeeten bauen wir Gemüse und Kräuter an, um unser gerettetes Lebens-
    mittelsortiment zu ergänzen. Das gemeinsame Gärtnern stärkt das Gemeinschaftsgefühl und
    gibt unseren Gästen die Möglichkeit, sich einzubringen.
    Ein paar Eindrücke aus dem Garten gibt es hier: https://ada-kantine.org/urban-farming/
    Den bestehenden und viel genutzten Garten möchten wir im laufenden Jahr ausbauen und für
    die langfristige Nutzung fit machen. Die zwei größten anstehenden Projekte sind dabei:
    – Bau eines stabilen Schattenspenders aus Holz
    Seit es den Garten gibt, spendet dort ein Pavillon Schatten. Dieser musste in den letzten
    Jahren bereits mehrfach ausgetauscht werden, weil er durch Regen und Wind zerstört
    wurde. Ein Schattenspender ist für die Sitzgruppen unbedingt notwendig, weil sich regel-
    mäßig Menschen länger in dem Garten aufhalten. Um langfristig Ressourcen zu sparen,
    möchten wir ein mobiles Holzdach errichten. Das Dach soll langlebig gebaut, aber flexi-
    bel je nach Bedarf an verschiedenen Stellen im Garten eingesetzt werden können.
    – Bau eines wassersparenden Bewässerungssystems
    Um das Gießen zu erleichtern, möchten wir durch die Beete ein Wasserschlauch-System
    verlegen. Die Pflanzen werden damit wassersparend und direkt in der Erde bewässert.
    Die Gartenarbeit wird so auch für körperlich eingeschränkte Personen zugänglich.
    Darüber hinaus gibt es einige Ideen für kleinere Projekte bzw. Materialbedarfe:
    – Solar-Lichter
    Auch abends wird der Garten gern von der Nachbarschaft oder unseren Gästen genutzt.
    Um gemütlich beisammen sitzen zu können, ohne Strom zu verbrauchen, möchten wir
    am Holzdach einige Solar-Lichter anbringen.
    – Regentonne
    Um weiteres Wasser zu sparen, möchten wir an dem Holzdach eine kleine Regenrinne,
    verbunden mit einer Regentonne anbringen. Diese soll auch mit dem Bewässerungssys-
    tem verbunden bzw. für Pflanzen in den Innenräumen der Kantine genutzt werden.
    – Gartenmaterial
    Um uns die Gartenarbeit zu erleichtern bzw. mehr Gerätschaften für gemeinsames Gärt-
    nern bereitstellen zu können, möchten wir unseren Bestand an Material aufstocken.
    Dazu gehören z.B. Heckenscheren und kleinere Gartenscheren, Hacken, Grubber, Spa-
    ten und kleinere Schaufeln.
    Die gemeinsame Gartenarbeit wird von unserer AG Garten in Form von regelmäßig stattfinden-
    den Gartentagen organisiert. Alle Engagierten der ada_kantine können Teil der AG Garten werden
    oder auch einfach bei einzelnen Gartentagen mithelfen. Es wird basisdemokratisch entschie-
    den, wie wir unseren Garten gestalten. Auch unsere Gäste und die Nachbarschaft sind dazu ein-
    geladen, sich zu beteiligen oder den Garten zu nutzen

    1. Wem gehört die Fläche und ist die Nutzung befristet? Müssen Sie Pacht zahlen?

    Die Fläche gehört der Stadt Frankfurt, verwaltet durch die KEG. Wir zahlen der KEG eine monatliche Miete für die gesamte Kantine inkl. Garten, die jedoch wiederum von der Stadt Frankfurt übernommen wird. Das heißt, wir nutzen die Fläche im Grunde mietfrei, gehen nur in Vorauszahlung. Die Nutzung ist vorerst bis Ende März 2025 befristet. Wir sind aber bereits in Gesprächen über eine Verlängerung, die sehr wahrscheinlich ist.

    1. Wie ist die Fläche beschaffen? Können Sie auch in der Erde gärtnern oder nur in Hochbeeten? Wie viele (Gemüse)Beete gibt es und wie groß sind diese? Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird?

    Die Fläche ist so beschaffen, dass nur im Hochbeet gegärtnert werden kann. Es gibt 7 Hochbeete für Gemüse und Kräuter + 3 Blumenbeete. Die Hochbeete haben ca. 1,5qm Fläche. Die Fläche auf der gegärtnert wird ist ca. 90qm groß. 

    1. Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Wie groß die Kerngruppe?

    Es gibt eine Kerngruppe für Organisationsarbeit von etwa 5 Personen. Bei z.B. Gartentagen sind meist so um die 15 Personen dabei, was für die Größe des Gartens auch gut passt.

    1. Wie ist der Garten organisiert? Wie laufen die Informations- und Entscheidungsflüsse? Wie kann man mitmachen und wie werden neue Interessierte eingebunden? Woher erfahren potentiell Interessierte vom Gemeinschaftsgarten?

    Der Garten ist als Ag in unseren Kantinenbetrieb eingegliedert. Wir sind basisdemokratisch organisiert, d.h. alle größeren Entscheidungen werden gemeinsam konsensorientert im Plenum getroffen. Kleinere Entscheidungen können die Ags selbst treffen. Es können alle mitmachen, die Interesse haben. Wir sind sehr offen und niedrigschwellig organisiert. Einzige Voraussetzung ist der Besuch des Onboardings, in dem wir unser Leitbild und unsere Struktur erklären. Dies ist auch der erste Anschlusspunkt für Interessierte. Danach können sie am Plenum teilnehmen, sich im Schichtplan für den Kantinenbetrieb eintragen und/oder in Ags wie der Garten Ag aktiv werden. Die Ags berichten regelmäßig im Plenum und laden Interessierte zum Mitmachen ein. Größere Aktionen wie Gartentage werden in der Gruppe angekündigt. So können auch Interessierte mitmachen, die nicht aktiv Teil der Ag sind. Interessierte erfahren also von dem Gemeinschaftsgarten über das Plenum oder unsere internen Kommunikationskanäle, wenn sie schon Teil unserer Gruppe sind. Ansonsten teilen wir Infos zum Gemeinschaftsgarten auf unserer Webseite, über Social Media und unseren Verteiler.

    1. So weit ich weiß, fördert die Stadt Frankfurt Gemeinschaftsgärten. Haben Sie dort schon mal nachgefragt? Ansprechpartnerin: Elke Heidelbach: mitmachen.amt67@stadt-frankfurt.de

    Tatsächlich wussten wir von dieser Möglichkeit bisher nicht, es wurde noch nicht angefragt.

    • Wer wird den Schattenspender und das Bewässerungssystem bauen und wie viele Personen können da mit machen?

    Den Aufbau des Schattenspenders wird ein erfahrener Zimmermann planen und anleiten. Dafür organisieren wir einen Workshop, an dem Interessierte mithelfen können. Wir planen, dass etwa 4-5 Interessierte pro Tag mithelfen können. Der Workshop ist für zwei Tage angesetzt. Das Bewässerungssystem haben Mitglieder der Ag Garten geplant und werden das mit anderen Mitgliedern der Ag bauen. Dort können bis ebenfalls bis zu 5 Personen mithelfen.

    1. Wie soll der Schattenspender von einem Ort zum anderen bewegt werden?

    Der Schattenspender soll nicht fest im Boden oder an der Hauswand verankert werden, sondern so an bestehenden Strukturen befestigt werden, dass er jederzeit abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden kann. Wir stellen uns das ähnlich wie einen Pavillon vor, nur aus Holz und beständiger. Der Auf- und Abbau wird natürlich nicht so flexibel sein, wie bei einem Pavillon. Allerdings ist es uns wichtig, den Schattenspender flexibel zu gestalten, z.B. wenn im nächsten Jahr Beete anders geplant werden oder eine besondere Veranstaltung im Garten ansteht oder eine Bauaktion etc.

    1. Wofür würde einen Akku Kreissäge und ein Winkelsschleifer noch gebraucht, wer kann diese Werkzeuge bedienen und wo würden die dann gelagert werden? Können Sie sich diese Werkzeuge für die Bauvorhaben (hierbei geht es ja nur um den Bau des Schattenspendern) nicht auch leihen?

    Da wir unser Projekt auf Spendenbasis organisieren, bauen wir viel selbst. Vor allem im Garten müssen wir immer mal wieder Hochbeete ausbessern neue Gartenmöbel bauen oder den Zaun ausbessern. Die Akku Kreissäge und Winkelschleifer wären uns daher nicht nur für das geplante Projekt von Nutzen, sondern auch für zukünftige Bauvorhaben. Die Workshopleitung für den Schattenspender würde uns eine Einführung für die Nutzung des Werkzeugs geben, sodass mehrere Mitglieder der Ag Garten es bedienen können. Außerdem gibt es in unserer Gruppe bereits einige Handwerker*innen, die das Werkzeug bedienen können. In unserem Keller gibt es einen Raum, in dem wir unser Gartenmaterial und Werkzeug lagern. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir das Werkzeug anschaffen könnten, weil wir mittlerweile auch für andere Gruppen eine wichtige Anlaufstelle geworden sind. In unserem solidarischen Netzwerk, das wir über die letzten Jahre aufgebaut haben, sind wir bekannt als Infrastrukturgeber, der an andere Gruppen Materialien für Projekte und Aktionen verleiht. Auch das Werkzeug würden wir so noch mehr Menschen zugänglich machen. Nur wenige Gruppen haben Lagerräume wie wir im Keller und Platz, um kleinere Bauprojekte umzusetzen. Wir möchten unsere Infrastruktur deshalb gern auch anderen zur Verfügung stellen.

    1. Bitte beachten Sie, dass das Honorar für den Workshop bei uns nicht förderfähig ist
    2. Wie ist das Bewässerungssystem bisher? Woher kommt das Wasser?

    Wir hatten bereits ein Schlauch-Bewässerungssystem, welches letztes Jahr leider beschädigt wurde. Im Moment gießen wir mit Gießkannen, die mit einer Schubkarre bewegt werden. Das ist sehr mühsam. Aus unseren Erfahrungen möchten wird das Bewässerungssystem wieder einbauen, diesmal mit besserem Schutz, sodass es nicht wieder beschädigt werden kann. Das Wasser kommt aus einem Wasserhahn in unserem Innenhof.

    1. Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wer hat wie Zugang dazu?

    Die Gartengeräte werden in einem Lagerraum in unserem Keller gelagert. Während unserer Betriebszeiten (Fr-Mo, 9-17 Uhr) haben alle Gruppenmitglieder Zugang dazu. Die Nutzung erfolgt nach Absprache mit der Ag Garten. Außerhalb der Betriebszeiten hat nur ein Teil der Gruppe einen Schlüssel und somit Zugang. Auch die Ag Garten hat einen Schlüssel. Die Geräte werden von der Ag Garten verwaltet und gewartet.

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  • Berlin: unigardening feiert 10 jähriges Jubiläum

    Unigardening ist ein Projekt von Sustain it! Sustain it! wurde 2010 ins Leben gerufen von einer Gruppe Studierender, denen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Uni zu kurz kamen und die beides auf dem Campus erlebbar machen wollten. 2012 gab es an der TU ein Projekt (eine Projektwerkstatt?) zum Thema Permakultur in Stadt und Land. Das war ein weiterer Baustein für die Gründung des Gartens. Dieser startete mit einem „essbaren Balkon“ auf dem Gelände des Botanischen Gartens.

    Sustain it! gehört zur erweiterten Governance der Uni. Wichtig ist im Garten die trans- und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Es gibt auch eine Kooperation mit der Botanikerschule. Es ist Ort der Begegnung, der Praxis, des Lernens, des Austauschs.

    der Garten ist gewachsen, es ist ein Permakulturgarten, alles gemeinschaftlich. Viel gibt es für Wildbienen und andere Insekten, sogar ein Sandarium. Sie haben ein großes Gewächshaus, Arzneipflanzen und Färberpflanzen. Die beiden Themen Färben und Insekten waren und sind immer wichtig im Garten. Es gibt auch eine Bienen Ag, die sich Sonntags trifft. Die Gruppe ist 30 Menschen groß, die aktiv gärtnern und 90 sind im Freundeskreis, Menschen, die dort mal gegärtnert haben. Die Gemeinschaft ist sehr wichtig und sie schaffen es, die Neuen wirklich willkommen zu heißen. Die Gruppe besteht aus Studis der FU und der TU, Mitarbeiter*innen des Botanischen Gartens und Interessierte Anwohner*innen. Alle sind willkommen. Sie machen Führungen, Workshops, Kreativangebote, haben einige Male bei der Langen Nacht der Botanik teilgenommen, machen Angebote für die Schüler*innenuni.
    Ganz wichtig für das Funktionieren des Garten ist, dass es um die Vermittlung von Bildung geht, in eine vertrauensvollen Atmosphäre, einem Raum ohne Wertung, in dem auch Fehler möglich sidn. Sie sind nicht nur vom Wissens zum Handeln gekommen, sondern auch vom Handeln zum Wissen.

    Es gab einen Kontiki Workshop mit H. Pieplov, es wurden MA und BA Arbeiten geschrieben, u.a. eine an der Uni Potsdam dazu, wie GGs konzipiert sind und was in der Realität dann umgesetzt wird.

    Der Gruppe geht es um Transformation, um einen Wandel der Gesellschaft. Sie sind nun auch vernetzt mit der recht neuen Intiative „blühender Campus“. Die FU hat als erste deutsche Uni eine Biodiversitätsstrategie.

    und haben dem zweiten Garten an der FU, der Blätterlaube mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für den Neubau des Trafohauses haben sie Ausgleichsflächen bekommen, konnten sich also vergrößern. Was fehlt sind Lagerflächen

    Alles ehrenamtlich bis auf eine Aufwandsentschädigung für die Koordination. Ihr Ehrenamt stoßt aber an eine Grenze und sie suchen Geld. (mehr …)

  • Oberhausen: Schul- und Gemeinschaftsgarten angelegt

    In Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und der BUND- Kreisgruppe Oberhausen haben Schülerinnen und Schüler der Fasia-Jansen-Gesamtschule und des Heinrich-Heine-Gymnasiums mit Unterstützung durch den Garten- und Landschaftsbaubetrieb IN & OUTSIDE auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern einen Schul- und Gemeinschaftsgarten im Königshütter Park in Oberhausen angelegt. In Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und der BUND- Kreisgruppe Oberhausen haben Schülerinnen und Schüler der Fasia-Jansen-Gesamtschule und des Heinrich-Heine-Gymnasiums mit Unterstützung durch den Garten- und Landschaftsbaubetrieb IN & OUTSIDE auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern einen Schul- und Gemeinschaftsgarten im Königshütter Park in Oberhausen angelegt.

    Mit der Auswahl von 17 Obstbäumen alter Sorten, Beerensträuchern sowie Kräutern und Gemüse in 6 Hochbeeten wurde Wert auf eine möglichst große Vielfalt gesetzt.

    Die Kooperation der Oberhausener Schulen mit den außerschulischen Partnern unter Einbeziehung der Menschen im Stadtteil war ein weiterer Schritt im Sinne der „Öffnung von Schulen“ im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.  

    https://www.sdz.nrw.de/aktuelles/schulnews?id=1817&p=blog&news_id=2359

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  • Kassel

    – Brückenhof, IG: gibt es immer noch, 15 Familien gärtnern dort, eine Frau mit viel Gartenexpertise ist ehrenamtliche Gartenfee.
    – Blüchergarten: gibt es 50 (?) Jahre lang, sie haben da jetzt 25 Parzellen und das Projekt hat sich zu einem „Sozialgarten“ entwickelt, es halten sich hauptsächlich Eltern mit kleinen Kindern dort auf. Die Gartengruppe organisiert sich entlang von Gartenfesten/Jahreszeitfesten. Es gibt zwei Gruppen im Garten: eine Hühnergruppe und eine Kartoffelgruppe. Sie haben einen Windgenerator im Garten und der Mann, mit dem Shimeles die Gartengerätereparatur-Workshops organisiert hatte, hat das gebaut und ist Teil des Blüchergartens. Die Energie des Generators ist speicherbar und man kann sowohl den Rasenmäher laden, als auch den Garten beleuchten und sogar eine Kettensäge betreiben.
    – Wesertor: Stadt will, dass der Verein die ganze Fläche übernimmt (und damit auch die Verkehrssicherung etc.), doch es ist nur auf dem einen Teil ein Gemeinschaftsgarten (mit dem die Nachbarschaft aber nix zu tun hat) und auf dem anderen Teil trifft sich die Nachbarschaft zum Entspannen und Grillen (?). Die Stadt mäht da nicht mehr und holt auch den Müll nicht ab.
    – ForstFeldGarten: nur eine sehr kleine Gruppe
    -Huttenplatz: alles gemeinschaftlich, anstrengend, aber macht auch Spaß.
    – Waldau: Kraut und Rosen: Garten an/von einer Kirche, da versucht essbare Stadt nun wieder eine Gruppe aufzubauen
    – Wladgarten Wahlebach: die Gruppe ist noch sehr klein, gerade mal 8 Leute. Bei dem anderen Waldgarten in Kassel, sind wohl schon 50 Leute dabei. Bei beiden gibt es keine Schilder, was wohl daran liegt, dass alles im Verbund genau abgestimmt werden muss und das dauert alles sehr lange. Auch ein Klo gibt es nicht (im anderen schon, aber nur ein Dixie), das ist zwar schon gekauft, aber die Stadt hat ihr ok noch nicht gegegeben, da die Verwertung noch unklar ist/noch keine Firma gefunden bzw beauftragt wurde.
    Falls beim Wahlebach-Garten, der nicht umgeben von Wohnbebaunung ist und öffentlich nicht gut erreichbar, es ist nix ausgeschildert, was erklären würde, dass man mitmachen kann und um was für ein Projekt es sich handelt, nicht genug Leute gefunden werden, dann kann es sein, dass es einfach zum Park wird. Die Anschlussfinanzierung (nach 2027) ist unklar, beim Wahlebach hoffen sie auf Firmen. Beim anderen Waldgarten könnte es sein, dass sich ein Verein gründet, der das Projekt dann übernimmt, beim Wahlebach ist das unklar (mehr …)

  • Leipzig: Salvia sucht neuen Träger

    Der Salvia Bildungsgarten in Engelsdorf steht vor Veränderungen und möchte diese transparent und kooperativ angehen. Der Trägerverein möchte den Gemeinschaftsgarten in eine neue Trägerschaft ab 2025 überführen.

    Informationen zum Garten unter

    https://www.xn--gemeinsamgrn-leipzig-zec.de/new/salvia/

    Wir mit der Initiative Essbaren Stadt Leipzig wollen den Prozess begleiten und laden Euch dafür nach Engelsdorf ein. Die Initiative Essbare Stadt Leipzig sind der Stadt-Umland LPV LeipzigGrün, der Ernährungsrat Leipzig und das Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten NELGE.

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  • Wilhelmshaven: großes Erntedankfest

    Wir planen am 05.10.2024 ein großes Innenstadtfest unter dem Motto Erntedank.

    Es wird eine Kochshow geben, einen Bauernmarkt, Bühnenprogramm, Landmaschinen, Strohburg, Umwelt-Mitmach-Aktionen für Kinder, weitere Getränke- und Essensstände und gerne würden wir das Programm noch mit Natur- und Umweltständen erweitern. Denn unser Förderprojekt hat bei allen unseren Veranstaltungen auch immer Umwelt- und Naturthemen im Fokus. Hier sehen wir eine große Chance, sich mit seinen eigenen Themen den Besuchern des Festes zu präsentieren. Wir rechnen mit einigen tausend Besuchern an diesem Tag.

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  • Unkel: Tiny Forest geplant

    wir vom Bio-Gemeinschaftsgarten im Unkeler Bürgerpark haben schon wieder eine neue Idee: zusammen mit einer Grundschulklasse und zwei siebten Klassen der Unkeler Realschule plus einen Tiny Forest im hinteren Teil des Bürgerparks anzulegen ( https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/tiny-forests-von-nachhaltiger-bildung-zu ). Mehrere Lehrer sind von dem Vorschlag angetan und würden mit ihren Schulklassen die Entwicklung der Artenvielfalt in „ihrem“ Wäldchen mindestens drei Jahre lang begleiten. Ich bin dazu im Kontakt mit den Spezialisten von MIYA forest e.V. ( https://www.miya-forest.de/miyawaki ) und möchte für die Auswahl standort- und klimagerechter Setzlinge auch die Wohlleben Waldakademie von der anderen Rheinseite (Eifel) einbeziehen. Für die Geländevorbereitung (flacher Aushub der Grasnarbe) und die Anlieferung von Mutterboden rechne ich mit Hilfe seitens des städtischen Bauhofs. Terra-preta-Kompost erzeugen wir selbst im Gemeinschaftsgarten.

    Unser Wäldchen würde mindestens 150 qm groß werden. (mehr …)

  • Stuttgart: Gartenprojekt Quartiershaus in die Hände der Bewohner*innen gegeben

    Die Samariterstiftung betreut das Projekt nicht mehr. Der Garten mit den Hochbeeten wird von den Anwohnerinnen in Absprache mit dem neuen Mieter weiter geführt (mehr …)

  • Stuttgart: Zusammenwachsen gibt es nicht mehr

    Garten an einer Unterkunft vom Helferkreis „Freundeskreis Neckarpark“
    , aktuell liegt das Thema „Urban Gardening“ bei uns auf Eis. Die beiden, die das bisher gemacht haben, sind nicht mehr dabei (mehr …)

  • München: Garten am Männerfürsorgeheim geplant

    In dem Wohnheim wohnen obdachtlose Männer, junge Männer, die übergangsweise dort sind und eine Wohnung suchen und andere benachteiligte Gruppen (männer):
    Sie haben ein Hochbeet, was sehr geliebt wird und wollen gerne mehr gärtnern und sich nach außen öffnen.

    Update 20.6.: . Nach der Rücksprache mit der Abteilungsleitung, stellte sich heraus, dass sich die Idee sich schwer umsetzen lässt. Da die Nutzung der Grünfläche stark an die Hausordnung geknüpft ist. Trotzdem wäre es spannend in die Richtung Ideen zu schmieden und über ein anderes Gartenprojekt nachzudenken.

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  • Milmersdorf: Garten auf Schulgelände geplant

    Ich bin ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Milmersdorf, einer Gemeinde mit ca. 1.500 Einwohnern, einer kleinen Grundschule, einer Kita und im Übrigen einer ansonsten kleinstädtischen Infrastruktur. 

    Zur Förderung der Gemeinschaft zwischen jung und alt ist beabsichtigt, einen Teil des ehemaligen Schulhofes als Gemeinschaftsgarten zu gestalten, bei dem die Kinder von Kita und Schule und im übrigen auch Senioren aus dem Ort gemeinsam gärtnern, wobei die Senioren ihr vorhandenes Wissen an die Kinder weitergeben können. 

    Die Produkte sollen dann in der Schulküche bzw. in der Küche des Dorfgemeinschaftshauses verarbeitet werden und zwar wieder durch die „Gärtnergemeinschaft“. 

    Ferner soll entsprechendes Wissen über die Heilkraft von Pflanzen an die Kinder und Jugendlichen vermittelt werden. 

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  • Kiel: IG Kiel macht Holzworkshop

    nterkultureller Garten Kiel
    Holzworkshop in der Holzwerkstatt WerkStattKonsum

    Wir bauen gemeinsam Bänke für den Interkulturellen Garten und lernen dabei den richtigen Umgang mit Holz und mit Holzwerkzeugen.

    Der Workshop ist kostenfrei.
    Für eine gemeinsame Pause bringt jede*r eine Kleinigkeit für das Buffet und Getränke mit.

    Wann? Am Samstag den 22.6.24 von 14 bis 19 Uhr
    Wo? In der Holzwerkstatt in der Alten Mu, Lorentzendamm 6-8 (auf Wunsch gemeinsame Anfahrt mit dem Bus vom Hauptbahnhof Kiel)
    (mehr …)

  • Dresden: IG Dresden Teil einer Ausstellung in Paris 2025

    Es war uns eine große Freude dir unser Gartenprojekt vorzustellen! Die Internationalen Gärten Dresden freuen sich sehr ein Teil, der für Herbst 2025 geplanten Ausstellung ‚gardening‘ im Museum Cité des sciences et de l’industrie zu werden 😉 und sind schon sehr gespannt auf die Ausstellung in Paris! (mehr …)

  • Stuttgart: erster Spatenstich für neuen Grüne Knolle

    (Stadtacker Wagenhallen):

    Heute haben die Bewohner der Knollstraße 26, Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG in Kooperation mit dem Stadtacker Wagenhallen e.V. den neuen urbanen Garten „Grüne Knolle“ eröffnet.
    Das Projekt, im großen Innenhof, wo bisher nur Rasen und wenige Bäume standen, begann am 18. Sept. 2023, angeregt durch die Mieterinnen und Mieter des Wohnquartiers.
    Martin Abelmann, Natalie Säckler (LBG) und Jennifer Reich (LBG) eröffneten das Projekt mit einer Ansprache. Anschließend stärkten sich die Anwohner und die Projektpartner mit leckeren, mitgebrachten Speisen um sofort begeistert mit dem Gärtnern zu beginnen.
    Tomaten, Auberginen, Paprika und viele Gewürze wurden eingepflanzt. Die Wege wurden mit Steinen markiert und es fand ein reger Wissensaustausch statt. Auch die Kinder aus der Nachbarschaft hatten begeistert mitgemacht.

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  • Berlin: GG Wachsen lassen ausgezeichnet

    1. Preis beim Umwelt- und Klimapreis Berlin Mitte 2024 in der Kategorie Begrünung/ Klimaschutz- und anpassung!
    Seit 2010 gestalten wir unseren Gemeinschaftsgarten konsequent naturnah und wünschen uns, beispielhaft für andere Gärten in der Stadt zu sein.

    Naturnahe unversiegelte Flächen in der Stadt sind als Klimaanpassungsmaßnahme unerlässlich. Sie senken Temperaturen, fangen Starkregen auf, verbessern die Luftqualität und ermöglichen zu jeder Jahreszeit einen erholsamen Aufenthalt im Freien. Sie sind Raum für Naturerfahrungen und Natur- und Umweltbildungsangebote. Bepflanzungen mit gebietsheimischen Pflanzen und Gehölzen fördern die Artenvielfalt und bieten Lebensräume.
    Der Verlust der Artenvielfalt und Biodiversität ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit. Neben dem Einsatz von Pestiziden und Monokulturen macht der enorme Verlust von Lebensräumen vielen Tieren zu schaffen. Unser Naturgarten ist ein Trittsteinbiotop für Wildbienen, Insekten und Vögel, wir bieten Nahrung und Wasser, Nist- und Wohnmöglichkeiten wie Totholz, Steinbiotope, Benjeshecken und Brachflächen. Seit dem Sommer 2023 sind Zauneidechsen bei uns eigezogen, eine streng geschützte Art in Berlin!
    Wir freuen uns über die Anerkennung des Bezirks Belin Mitte durch die Verleihung des 1. Preises und sagen hier noch einmal herzlich Dankeschön!

    Die Pflege und Gestaltung unseres Gartens wird gefördert durch die Postcode Lotterie. (mehr …)

  • Freising: Tag der Offenen Tür im IG Freising

    Ab 11:00 Uhr gibt es Fingerfood aus aller Welt zum Probieren. Die Künstler Pepito Anumu, Tangeni Sem Haikali und Roya Klingner laden ein, mit einem kreativen Malprojekt die verschiedenen Länder zu entdecken. Die Gärtnerinnen und Gärtner stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst.
    Dieses Jahr möchten wir wieder zu unserem Tag der offenen Tür einladen!Interkultureller Garten Freising e.V. – Tag der Offenen TürSamstag, 22. Juni 202411:00 – 17:00 Uhr (mehr …)

  • Berlin: Sonnenbeet hat nun große Gruppe

    Es gibt Verzögerungen in der Umsetzung, aber bei uns in den Gärten ist nun endlich einiges los!
    Am Kreativhaus auf der Fischerinsel ist eine super Gartengruppe zusammengekommen. Das hat aber eine Weile gedauert. Letzten Herbst waren außer Torsten und mir noch 2 andere vom „alten“ Garten dabei und lose 2-3 neue. Wir hatten dort mit der Leitung den Winter über lange überlegt, wie wir den Garten gestalten, sodass wir als Gruppe gärtnern können, da das Außengelände ja sehr weitläufig ist. Wir haben nun auf der Terrasse an der Spree Beetpatenschaften vergeben und eine Fläche zwischen den Häusern als Gemeinschaftsgarten definiert. Seit April diesen Jahres treffen wir uns nun jeden Donnerstag. Beim ersten Mal kamen direkt ca. 20 Menschen, die alle mit angepackt haben und Beete gebaut haben und es kommen jede Woche neue Menschen dazu, die meisten aus direkter Nachbarschaft. Wir sind inzwischen eine ca. 40 Menschen große bunt gemischte Gartengruppe und inzwischen stehen auch einige alte und neue Beete im Gemeinschaftsgarten.

    Tatsächlich geht es etwas langsamer voran, als wir (oder ich) gedacht haben. Wir hatten es etwas unterschätzt, wieviel Arbeit es macht, den Garten neu einzurichten, vor allem mit den anfangs wenigen Menschen. Trotz der Startschwierigkeiten bin ich mittlerweile sehr zufrieden wie es läuft. Es kommen sehr viele Ideen aus der Gruppe, wir haben beispielsweise ein altes defektes Boot aus dem Hafen als Beet umgenutzt, dieses steht nun im Eingangsbereich mit Erde gefüllt und Blumensamen ausgesät. Es soll dort noch eine Infotafel zum Garten angebracht werden. Wir wollen außerdem im Sommer den kleinen Lehmofen reparieren und nutzen, im Herbst sind Workshops zum Haltbarmachen der Ernte in Planung, außerdem eine Wurmkiste etc. (mehr …)

  • Leipzig: Rankhilfenbau im VaGaBund

    Im Lene-Voigt-Park im Leipziger Osten gibt es seit 2018 den VAGaBUND Lene, ein Gemeinschaftsgartenprojekt von Aktiven der Ortsgruppe Ost des BUND Leipzig und interessierten Anwohner:innen. VAGaBUND steht für Viele-Arten-Garten des BUND. Entsprechend unseres Namens möchten wir in diesem Gemeinschaftsgarten auf kleinem Raum viele Elemente einer naturnahen und ökologischen Gartengestaltung zeigen. Insgesamt werden uns dafür drei Parzellen des Lene-Voigt-Parks von der Stadt Leipzig zur Verfügung gestellt. Ein Teil des Gemeinschaftsgartens sind die 14 bunten Hochbeete, in denen wir Gemüse und Kräuter pflanzen. Da wir dabei auch einige rankende Pflanzen anbauen, benötigen wir Rankgitter. Die Hochbeete werden zwar nicht alle in jedem Jahr mit rankenden Pflanzen ausgestattet, jedoch werden durch den Fruchtwechsel immer wieder rankende Pflanzen in diesen Beeten sein, so dass wir ein dauerhaftes Rankgerüst erstellen wollten.

    In der Vergangenheit haben wir häufig einfache Gitter aus Holzresten und Ästen, die durch den Baumschnitt anfielen gebastelt. Diese waren jedoch nicht haltbar genug. Zudem müssen wir leider auch immer wieder Erfahrungen mit Vandalismus machen.

    Es entstand der Plan für Rankhilfen, die den Witterungsbedingungen, wie z.B. auch starkem Wind und Sturm, ganzjährig ausgesetzt sein können und in einem gewissen Rahmen auch stabil gegenüber Vandalismus sind.

    Für den Bau wurden Bretter aus Douglasienholz benutzt, da dieses Holz auch ohne Behandlung eine hohe Wetterbeständigkeit aufweist. Wir haben dazu Terrassendielen benutzt, da diese von den Maßen und der Stärke des Holzes am sinnvollsten waren und eine hohe Stabilität aufweisen. An sechs sich gegenüber stehenden Hochbeeten wurden je zwei Bretter angebracht. Diese wurden auf zwei Meter Höhe längs und quer durch Schrauben miteinander verbunden, so dass sich ein Durchgang ergibt. Dadurch haben wir nun ein Grundgerüst, welches in Zukunft auch immer wieder verändert und ohne viel Aufwand umgestaltet werden kann.

    Zwischen den angebrachten Brettern können nun mithilfe von z.B. Gittern, Bändern oder anderen Materialien die eigentlichen Rankhilfen angebracht werden.

    Insgesamt können durch die nun vorhandenen Holzgestelle insgesamt 9 verschiedene Hochbeete nun mit Rankhilfen ausgestattet werden. Durch die Art der Konstruktion haben wir zudem ein stabiles Grundgerüst gestaltet, dass Vandalismus und Witterung standhalten sollte.

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  • Stuttgarte: Bunter Kräutergarten existiert nicht mehr

    (Mail)

    die Unterkunft wurde abgerissen und der Garten damit gleich mit. Auch die Bäume wurden ausgepflanzt und entfernt – ich konnte bis heute nicht herausfinden, wohin unsere Beete und die Bäume gebracht worden sind.
    Wir haben nie eine Förderung vom Stadtplanungsamt erhalten, dafür aber vom Bezirksrathaus und anderen Quellen (mehr …)

  • Hamburg: Wildtierschutz im Luterhgarten

    (NL 11.06.2024)

    und kümmere  mich um einige Wildtiere. Hauptsächlich um die Vögel, Igel und Eichhörnchen.

    In den letzten zwei Wochen, hat sich da einiges getan. Zusammen mit dem NABU habe ich 3 Fledermauskästen aufgehängt. An den selben Bäumen wurden auch Maisenkästen angebracht. (Danke an Hauke und Uta für die Hilfe).

    Die Birke neben dem Backhaus hat ein Futterhaus für die Eichhörnchen erhalten. Eichhörnchen essen gerne Haselnüsse, Walnüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne oder auch Maiskörner. Wer Spaß daran hat die Eichhörnchen zu füttern, darf das gerne das ganze Jahr über tun.

    Ich habe auch ein paar Vogeltränken in den ein oder anderen Baum gehängt. Vögel freuen sich täglich über frisches Wasser.  


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  • Görlitz: Crowdfunding Kampagne für Handlauf

    Es geht darum, dass der Gemeinschaftsgarten „Zusammen.WACHSEN“ in der Rabryka in Görlitz einen Handlauf an der Treppe installieren möchte, damit Menschen die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind der Zugang vereinfacht wird. Diese Idee/ dieser Wunsch wurde von den Teilnehmenden des Gartentreffs selbst geäußert und wir würden uns freuen wenn wir dem nachkommen könnten.

     Für jede Spende ab 10€ legen die Stadtwerke Görlitz noch 20€ drauf.
    Hier gehts zur Spendenaktion: https://www.goerlitz-crowd.de/gemeinsamgemeinschaftsgarten

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  • Stuttgart: Tag der offenen Gemeinschaftsgärten

    Die Stadt Stuttgart und die Ökostation der Volkshochschule veranstalten am Sonntag, 16. Juni, gemeinsam mit Stuttgarter Gemeinschaftsgarten‐Initiativen einen Tag der offenen Gärten. Verschiedene Urbane Gärten in Stuttgart öffnen von 14 bis 16 Uhr ihre Türen.

    Es wird auch eine geführte Entdeckungstour mit dem ÖPNV angeboten. Urbane Gärten sind wichtig für das Stadtklima, die Biodiversität und die Lebensqualität in Städten. Sie fördern Erholung, Bildung und Integration und tragen zur lokalen Nahrungsmittelproduktion bei. Außerdem leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Klimaanpassung. Bereits seit 2014 können Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger bei der Gründung eines Gemeinschaftsgartens über das „Förderprogramm Urbane Gärten“ Unterstützung in Form von Beratung und finanziellen Zuschüssen erhalten.

    Die Stuttgarter Garten‐Initiativen und ihre Konzepte sind sehr vielfältig. In den Urbanen Gärten engagieren sich Gruppen in der Größe von drei bis hundert Aktiven auf Flächen von fünf bis fünftausend Quadratmetern. Sie tun das überwiegend auf städtischen Flächen, wobei sie vor allem Gemüse, Kräuter und Obst anbauen. Allerdings ist die Lebensmittelproduktion meist ein nachrangiges Ziel. Die Initiativen wollen unter anderem den Austausch und das Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen und Generationen fördern und einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt leisten. Darüber hinaus werden gezielt Maßnahmen zur Förderung von Tieren und Pflanzen umgesetzt. Beispielsweise werden mehrjährige Stauden und Kräuter für ein hohes Blühangebot angepflanzt, sodass die Insektenvielfalt gefördert und ein Nahrungsangebot für Vögel geschaffen wird. Außerdem leisten Gärten einen Beitrag zur Klimaanpassung, lindern die Hitzebelastung im Sommer und reinigen die Luft von Schadstoffen.

    Der Tag der offenen Gärten gibt einen Einblick in die Vielfalt der Stuttgarter Gemeinschaftsgarten‐Szene. Interessierte haben die Gelegenheit, einige dieser Gärten und ihre Macherinnen und Macher selbstständig oder im Rahmen einer geführten ÖPNV‐Tour kennenzulern

    https://www.stuttgart.de/pressemitteilungen/juni/tag-der-offenen-gemeinschaftsgaerten-oekostation-der-vhs.php (mehr …)

  • Stuttgart: gemeinsam Gärtnern vor Foodsharing-Café

    Kleine Wildnis hat in der „Raupe Immersatt“ ein Vernetzungstreffen zu essbare Stadt gemacht
    Vor dem Café gärtnern Anwohner*innen in einem vorhandenen Beet am Hölderlinplatz
    https://kleinewildnisstuttgart.de/2024/05/05/mit-der-raupe-immersatt-den-hoelerlinplatz-essbar-gemacht/ (mehr …)

  • Stuttgart: MItmachgarten vor dem Café

    (Besuch)
    Der Bezirk Fasenenhof war/ist Soziale Stadt Gebiet, im Zuge der Partizipation ist ein Garten vor Häusern der Wohnungsbaugesnossenschaft entstanden (vom Beteiligungsbeirta ausgehend). Direkt an einem viel genutztzen Weg, vor einem Cafe der Genossenschaft. Es gibt keinen Zaun. 1 Jahr lang warben 2 von einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen gebaute Hochbeete für das Projekt, dann bauten die Gruppe größere Beete selber, es kamen noch welche hinzu, aus Aufsetztrahmen, die die Stadt auf einem Platz vor dem nahen Jugendhaus für ein zweites kleines Gartenprojekt aufgestellt hatte (und an den Beteiligungsrat in Absprache abgegeben hatte). Von einer Kirche ausrangierte Turnelemente werden auch als Beete genutzt (umgedreht) und als Sitzmöglichkeit. In einer Kiste mit Schlüsselcode sind ein paar Werkzeuge, die Genossenschaft hat einen Wasseranschluß zur Verfügung gestellt (mit Zähler).
    Auf einem Teil sind alte Getreidesorten abgebaut. Sie träumen davon, diese zu Mehl zu verarbeiten und im nahen Backhaus (vor dem Jugendhaus) an einem der Backtage (3x p.a., nutzen nicht so viele, um selber zu backen).
    Sie könnten sich auch noch ausweiten, warten aber, ob noch mehr Leute dazu kommen.
    Es gibt viel Abstandsgrün, es sollte nachverdichtet werden, doch die Bewohner*innen waren durch Soziale Stadt geschult, ihre Interesse zu vertreten und die Nachverdichtung ist wohl vom Tisch, es werden lediglich noch Stockwerke aufgesetzt.

    Sie sind zu siebt und treffen sich nur 1x im Monat, ggf. wollen sie das auf alle 14 ausweiten. Wenn sie da sind, gibt es viele Gespräche, doch bleiben danach keine Leute hängen.

    Sie haben sehr guten Kontakt zum Garten/Friedhofs/Forstenamt und eigentlich gar nix mit der Anlaufstelle für Gärten in Stuttgart zu tun. Sie bekommen direkt Unterstützung, die Ansprechpartnerin im Amt hat das zweite Gartenprojekt initiiert etc.

    Sie machen beim VHS Tage der offenen Gärten mit.

     

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  • Stuttgart: Kleine Wildnis als Klimaaktion

    (Besuch)
    In Stuttgart Hedefingen gibt es eine kleine Gruppe, die sich für die essbare Region Stuttgart einsetz. Bisland zu viert, nun zu sechst (da es wohl 2 Stellen geben wird). Es gibt ein paar kleine Beete, die von Nachbar*innen gepflegt werden. An der Kirche mussten sie ein wenig zurück rudern, da sie ungefragt einen kleinen Obstbaum gepflanzt hatten auf einer angrenzenden Fläche (neben dem Beet) und die Kirchengemeinde nun skeptisch ist.
    Sie haben 4 große verwilderte Gärten übernommen, in einem wird richtig viel angebaut, die anderen haben Obstbäume und Beeren und an manchen kleinen Stellen auch Gemüse. Sie zahlen Pacht und sind Teil der Kleingartenvereinsstruktur und darüber versichtert. Die Verträge haben sie privat abgeschlossen, einen Träger nutzen sie nur für Anträge.In einem steht eine Jurte, es gibt es (edle) selbstgebaute Komposttoilette, Lauben mit Werkzeug und vieles mehr. In einem der Gärten sind drei Bäume gepflanzt für verstorbene Menschen oder Gruppen. Eine Kurdin (bei der Gedenkfeier kamen über 50 Leute und der Baum wird immer mal wieder besucht), für eine Transperson, die sich wegen Diskriminiserungen verbrannt hat (bei der Feier kam niemand aus der Transcommunity) und für die Gruppe nigerianischer Widerstandkämpfer gegen die Umweltkatastophe im Delta, die (länger her) gehängt wurden.

    Flächen für die Beete (außerhalb der Gärten) zu bekommen, was recht schwierig. Das Friedhofs/Garten/Forstenamt hat immer abgelehnt. Die Gruppe ging über den Bezirksausschuss und dann ging es. Inzwischen gibt es auch einen Stadtbeschluss (?) dass Stuttgart essbare Stadt werden soll und dafür ist Geld eingestellt, das u.a. für 2 Stellen für die Aktiven und 1 Stelle im Amt gewidment ist. Noch ist das Geld nicht da.

    Die Gruppe ist klein, aber dedicated. Sie verstehen ihr Engagement als absolut notwendig in Abgesicht der Klimakrise. Ein Bildungsprojekt, ein Projekt, das vernetzt und Bezüge herstellt. Sie haben ein eigenes Logo entwickelt und verschenken alles, was geerntet wird, auch den Saft und die Marmelade, die aus dem Obst gemacht wird. Sie wollen, dass es in jedem Stadtteil ein essbares Projekt gibt.

    Sie verstehen ihre Gärten als Stadtteilgärtnerei, die Pflanzen für all die essbaren Inseln in Hedelfingen züchtet und dann abgbt.

    Sie sind gut vernetzt mit den anderen Gärten in Stuttgart und recht unzufrieden mit der kommunalen Anlaufstelle. Diese empfinden sie als sehr schwach, die machen nur das mit den Anträgen und 2x p.a. eine Austauchrunde. Keine Workshops o.ä., es geht nix weiter voran. Sie zucken auch immer mit den Achseln, wenn die Gärten Unterstützung bei der Verhandlung mit anderen Ämtern wollen (denen die Flächen gehören). Die Kleine Wildnis Gruppe wird immer wieder auf die Ansprechpartnerinnen verwiesen, die dann aber nicht weiter helfen.

    Sie wollen einen Humusworkshop für das Netzwerk machen, haben schon alles organisiert, wollen einen gemeinsamen Kompostplatz für die Gärten anlegen. Die Stadt macht das nicht, doch fördern wollen sie diese Initiative auch nicht. Bei uns wollen sie das nicht beantragen, da sie das nicht zielführend finden, das NICHT über die Fördermittel der Stadt laufen zu lassen.

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  • Berlin: Filme Küfa in der Prachttomate

    In der Tomate erwarten euch diesen Monat gleich drei Filmabende und eine Closing Party des Filmfestivals Aus Der Nacht Heraus.

    Los geht´s kommenden Freitag, 07.06. um 19.30 mit einer Diskussionsrunde zu

    Klimakrise, Ungleichheit, Migration

    mit dem Regisseur Angelos Rallis. Im Anschluss könnt ihr dessen Spielfilm Mighty Afrin: In the Time of Floods (2023, Bengali/engl. Ut, 92 Min) sehen. Alles in englischer Sprache.

    Ohne Eintritt, gern gegen Spende.

    Und Donnerstag nächste Woche, 13.06., gibt´s einen Soli-Küfa-BBQ-Cocktailabend den ihr nicht verpassen solltet.

    Essen ab 19 Feuerschale bis in den späten Abend (mehr …)

  • Osnabrück: Friedengarten nach wie vor mit stabiler Kerngruppe

    Ausgelöst durch meinen Umzug in ein Wohnprojekt in Düren haben wir vorletztes Jahr einen neuen Vorstand gewählt. Ich persönlich war sehr froh, dass sich drei jüngere Menschen dafür gefunden haben. Und ich fInde sie in ihrer Aufgabe auch sehr motiviert und engagiert. Es wurden saisonal Gartenplena durchgeführt und Aufgaben organisiert. Zeitlich kam dann bei Zweien eine Babypause dazwischen, die noch anhält und somit auch eine Lücke im Ausfüllen der Vorstandsaufgaben verursacht. Aber diese Situation ändert sich auch bald wieder und der Friedensgarten läuft und läuft mit einer kleinen stabilen Gruppe von ca. 12 Leuten. Und immer wieder kommen auch Neue dazu, es muss halt auch menschlich passen.

    Das ist nun meine Einschätzung und ich denke unser „Dienstältester“ Wieland Sack hat seine Sicht der Dinge geschildert und seine Art, mit Veränderungen umzugehen. (mehr …)

  • Köln: Waldgarten geplant

    Im Moment befindet sich der Garten in Gründung, wir haben die Zusage der Stadt aber noch nicht der Hochschule. Einer der Punkte an denen wir arbeiten müssen ist die kaum sinnvolle Forderung der Stadt alles nach Projektende – wann auch immer das ist – rückzubauen. Wir arbeiten ja schließlich an einer langfristigen ökosozialen Transformation.
    Es dauert also noch – wenn es zu lange dauert ziehen wir die Gründung eines eV in Betracht, dann sind wir hier freier. Alles was über die Fakultät läuft, bedarf im Moment eben noch der Klärung vieler Fragen und möglicher Bedenken. 

    Projektgruppe hatte schon einen Antrag gestellt:
    „Der Vielwald ist ein Forschungsprojekt der KISD | TH Köln am Campus Südstadt und
    wird von einer Gruppe engagierter Studierender getragene. Im Rahmen der Lehrveran-
    staltung Food Systems erforschen die Studierenden des Studiengangs Integrated Design
    wie ein derartiger Waldgarten Teilhabe engagierter BürgerInnen ermöglicht und so
    lokale, nachhaltige, regenerative Transformation anregt und neue Wege der Stadtpla-
    nung geht. Auf der Grundlage der Analyse unterschiedlicher Vergleichbarer Fallstudien
    – von Taiwan über Spanien, Belgien, Holland und Frankreich bis hin zu Pionierprojekten
    in Deutschland wurde ein auf den konkreten Ort an der Maternusstrasse angepasstes
    Modell eines urbanen Waldgartens entwickelt. Von Anbeginn an arbeiten wir kollabo-
    rativ mit lokalen Stakeholdern an einem Ort, der die unmittelbare Nachbarschaft mit
    einer Schule, Geschäften, Café und Restaurant und vielen interessierten und engagierten
    BürgerInnen um soziale, nachhaltige und pädagogische Werte bereichern soll.
    Ergänzt wird der Ansatz um die Erprobung von Einsatzmöglichkeiten regionaler Pflan-
    zen im Rahmen der Arbeit an Materialforschungsprojekten in der KISD. Darüber hinaus
    dient der Vielwald als Forschungsobjekt für Materialforschung an der TH Köln

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  • Heinersdorf: GG am Haus des Wandels

    (Sachbericht)

    Unsere Gartengruppe besteht aus Mitgliedern mehrerer Generationen. Dies bringt nicht nur eine Vielzahl von Erfahrungen und Perspektiven
    zusammen, sondern ermöglicht es auch, dass alle voneinander lernen können. Besonders die älteren Mitglieder profitieren sehr von den neuen Gartenwerkzeugen, die ihnen die Arbeit
    erleichtern, vor allem die Schubkarren, die ihnen helfen, schwere Lasten zu transportieren, ohne sich dabei übermäßig anzustrengen.

    Pflanztag am 5. November 2023
    Anfang November haben wir im ganzen Dorf zum großen Pflanztag eingeladen. Dabei konnten wir auch noch einmal um Beetpat*innen werben. Der Tag war gut besucht, nicht nur von
    den Menschen, die üblicherweise den Garten betreuen. Mit vielen Händen konnten wir neue Bäume und Sträucher pflanzen, die hoffentlich
    helfen werden, unsere typische „Brandenburger Steppe“ etwas schattenreicher und feuchter zu halten. Wir haben unsere Pflanzen dabei von
    einer lokalen Bio-Baumschule erhalten und uns besonders gefreut, dass wir einige „vergessene Sorten“ in unserem Garten ansiedeln konnten –
    etwa die Mispel und die Felsenbirne. Am Pflanztag konnten wir außerdem ein altes Hochbeet abtragen, dass unsere Nachbar*innen nicht mehr so ansehnlich fanden und das Holz zu Lagerfeuerholz verarbeiten.

    Hochbeetbau Dezember 2023
    Im Dezember traf sich die Gartengruppe regelmäßig, um ein neues Hochbeet vor dem Haus zu errichten und mit Noppenfolie und Hasendraht auszukleiden, damit es hoffentlich länger
    hält, als unsere vorherigen Versuche. Auch im Dezember haben wir die neuen Regencontainer rund um den Garten angebracht und angeschlossen, sodass sie über den
    Winter bereits einiges an Regenwasser sammeln konnten. Dieses Wasser war uns in den
    trockenen Wochen im Frühjahr von großem Nutzen und half uns, die jungen Pflanzen gut zu versorgen.

    Ausblick 2024
    Im neuen Jahr bekamen die Hochbeete noch einmal einen frischen Anstrich und werden bald mit den ersten kleinen Tomatenpflänzchen bepflanzt, die dann dank unserer neuen
    Regencontainer vor dem Haus auch gegossen werden können und hoffentlich prächtig wachsen. Wir konnten durch die Förderung endlich Hochbeete bauen, die den ästhetischen
    Ansprüchen sowohl der Gartengruppe, als auch der Nachbarschaft gerecht werden. Das mag banal klingen, aber uns hat es sehr geholfen, die Akzeptanz für einen
    gemeinschaftlichen Garten im Dorf zu erhöhen, der nach biologischen und naturnahen Prinzipien gestaltet wird. (mehr …)

  • Berlin: RBB im himmelbeet, Bauworkshop für Frauen und FLINTA

    In der Sendung „Der Tag in Berlin und Brandenburg“ vom RBB wurde unser schöner Gemeinschaftsgarten vorgestellt. Falls Ihr den Beitrag verpasst habt, könnt Ihr ihn hier in der ARD Mediathek ansehen.
    wir bauen eine Kiez-Jurte!  Gemeinsam mit MÄDEA – Mädchenzentrum für Empowerment und Feminismus der Stiftung SPI im Soldiner Kiez bauen wir diesen Sommer im ElisaBeet Garten in einem Sommer-Feriencamp eine mobile Jurte für uns und unsere Nachbarschaft.
    Dem vorher gehen 2 Wochenenden für erwachsene Frauen* und FLINTA. Gemeinsames Bauen, Lernen, Feiern und Entspannen. Die Teilnahme ist kostenlos. (mehr …)

  • Berlin-Marzahn: Mehr Gärtner*innen bei Kraut und Rüben

    1.      Bisher waren etwa 25 ehrenamtliche Helfer in unserem Bürgergarten aktiv. In den letzten Wochen haben wir verstärkt auf den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hingewiesen. Durch mehrere Öffentlichkeitsauftritte ist es uns gelungen, Menschen für unseren Bürgergarten zu begeistern, die aufgrund ihrer Behinderung sonst nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dabei haben wir 2 Rollstuhlfahrer sowie weitere 7 ehrenamtliche Gartenfreunde und weitere Interessierte erreicht.

    2.      Sofort begannen wir, Hochbeete anzulegen und neue Beete aufzuteilen. Die Wunschliste an Gartengeräten kommt daher zustande, dass wir weitere Menschen erreichen konnten und dringend Blumenerde sowie weitere Geräte benötigen. Derzeit bauen die Gärtner auch an drei Holz-Rosen-Bögen und fertigen diese alleine an, auch dafür wird Werkzeug benötigt und somit kam die Schleifmaschine auf die Wunschliste.

    Weiterhin reicht der jetzige Gartenschlauch nicht, um den vorderen Teil des Gartens zu erreichen.

    Es sind nun viel mehr Leute (ich habe gerade nochmal mit Kati telefoniert), die Gruppe besteht aus 50 Menschen. Nicht alle kommen immer, nicht alle regelmäßig.
    Wir haben ehrenamtliche und freiwillige Helfer im Gartenprojekt.  Die ehrenamtlichen Helfer sind über unseren Verein registriert und versichert. Wir unterscheiden zwischen ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern: Ehrenamtliche sind Mitglieder unseres Vereins, während freiwillige Helfer nicht Mitglied sind, aber zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern aus der Nachbarschaft kommen und den Garten nutzen dürfen. Ehrenamtliche Helfer erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung für Ihre Unterstützung und sorgen dafür verlässlich, dass der Garten nicht verwildert.

    Die individuellen Beete haben wir aufgehoben und die Flächen allen zur Verfügung gestellt.

    Es gibt einen Gartenrat, der sich aus ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern zusammensetzt. Dieser Rat entscheidet, welche Projekte als nächstes umgesetzt werden. So entstand auch die Idee für Hochbeete für Menschen mit Behinderungen. Aufgrund unserer Kampagne für Gleichstellung kamen viele Menschen mit Behinderungen zu uns und möchten aktiv im Garten mitarbeiten.

    Alle zusammen nutzen die Gartenflächen sowie die Gartengeräte. Der Verein stellt die Flächen, Gartenhäuser und Mobiliar zur Verfügung. Gartengeräte und Blumenerde werden über Spenden und Förderungen beschafft.

    Das mit den Ehrenamtlichen und Freiwilligen hat sie mir nochmal erläutert: Ehrenamtliche sind Vereinsmitglieder. Die bekommen eine kleine Aufwandsentschädigung, mit der sie sich dann Arbeitshandschuhe etc. kaufen können. Es sind Geflüchtet dabei und Menschen mit sehr wenig Geld. Aufwandsentschädigung ist der Vereinsterminus, da sie es so auch abrechnen müssen. Freiwillige sind Menschen, die nicht Vereinsmitglied werden wollen und eben mit im Garten gärtnern.


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  • Hamburg: Fairteiler im Luthergarten

    Habt ihr das neue Fairteilerregal schon gesehen? Wir brauchen dafür noch schöne Kisten und Kästchen, z.B. für Saaten, kleine Früchte, Marmelade oder andere Dinge die im Regal sonst etwas verloren sind. Wenn ihr welche habt, gerne her damit!

    Ich habe dort auch die tollen Saatguttütchen von Saatkultur ausgelegt, nehmt euch mit was ihr braucht und anbauen möchtet (mehr …)

  • Regensburg: PAT und Garten für Alle entwickeln sich gut

    (Antrag, ANtworten)

    Im Garten für Alle steht eine Gartenhütte, auf dessen Dach PV-Module für die Stromerzeugung instal-
    liert sind. Es gibt zwei Solarbatterien, die seit 2015 in Betrieb sind und nun ihr Leistungsende erreicht
    haben. Um weiterhin autark Strom erzeugen zu können, der insbesondere für den Betrieb der Wasser-
    pumpe genutzt wird, um das Donauwasser für die Bewässerung zu nutzen, sind neue Batterien not-
    wendig.
    Ein zweiter Punkt ist der Materialbedarf im Allgemeinen. Wir sind mehr Gärtner:innen geworden, da
    wir zusätzlich zu den bodentiefen Beeten noch Hochbeete errichtet haben. Im Hinblick auf die Rasen-
    höhe haben wir bereits verschiedene Taktiken und Werkzeuge ausprobiert (Sense, händischer Rasen-
    mulcher, etc.) und haben uns nun gemeinschaftlich für eine Elektrosense mit Kabel entschieden, wel-
    che wir gebraucht anschaffen möchten. Die Rasenhöhe soll insektenfreundlich gehalten werden und
    so, dass Wildblumen Platz zum Wachsen haben.

    Im PAT-Garten hatten wir bisher mit einem händischen Rasenmulcher die Fläche um die Hochbeete
    gemäht. Dieser ist bei hohem Gras aber nicht zu gebrauchen und mittlerweile sehr stumpf geworden.
    Einige Gärtner:innen haben schon Erfahrung im Sensen. Deshalb möchten wir uns nun für den Garten
    eine Sense und eine Handsichel anschaffen sowie einen ordentlichen Laubrechen, um das Mähgut sam-
    meln zu können.
    Um Wasser zu sparen, möchten wir außerdem für unsere Gemeinschaftsbeete Ollas bauen. Hierzu be-
    nötigen wir unbemalte, durchlässige Tontöpfe und Fliesenkleber. Für die Instandhaltung unserer Hoch-
    beete nutzen wir soweit wie möglich geschenkte Paletten, als Innenverkleidung werden wir nun anstatt
    teurer Teichfolie aussortierte Big-Bags vom Kompostwerk verwenden. Für zukünftige Reparaturen
    bräuchten wir somit nur noch neue Schrauben in unterschiedlichen Längen und eine Holzsäge

    Zum Garten für Alle:

    Am Besten schicke ich Ihnen anbei unseren Beetplan, da sieht man ganz gut, dass die Gartenfläche schon ausgereizt ist und der Bestand an Beeten gleich bleibt bzw. nicht erhöht werden kann. Aufgrund der zentralen Lage haben wir einige Personen auf der Warteliste – diese versuchen wir in andere Projekte von Transition zu vermitteln. Die Beete werden von ca. 30 Personen bewirtschaftet, wobei zu den regelmäßigen Treffen durchschnittlich 10 Personen anwesend sind. Der Garten für Alle hat eine Gartenhütte, auf dessen Dach die Solarpanele installiert sind und in der Hütte die Geräte untergebracht sind. Wir haben bereits eine manuelle Sense, brauchen jedoch zusätzlich einen elektrischen Rasentrimmer (aus Nachhaltigkeitsgründen mit Kabel), damit sich möglichst viele Personen an der Pflege des Gartens beteiligen können und wollen. Bei unseren regelmäßigen Garten-Treffen besprechen wir allgemeine Aufgaben und packen diese dann direkt oder bis zum nächsten Treffen an.

    Zum PAT-Garten:

    Der PAT-Garten hat dieses Jahr 23 Mitglieder auf 30 Hochbeeten, wobei 6 etwas kleiner sind und von der ganzen Gruppe genutzt werden. Wir haben entschieden erstmal keine neuen Beete mehr zu bauen, da wir die Gruppengröße recht angenehm finden und zusätzliche Beete ja auch immer einen zusätzlichen Unterhaltungsaufwand bedeuten. Dieses Jahr gab es einen großen Wechsel in der Gruppe, viele haben letztes Jahr aus Zeitgründen aufgehört. Letztendlich haben alle Beete aber neue „Besitzer“ gefunden.
    Neben den Beeten gibt es eine kleine Wasserstelle für Insekten, einen Kompost, eine Grüngutstelle (für kranke Pflanzen, die nicht von uns kompostiert werden) und einen Schuppen, in dem sich Wassertanks, Baumaterial und eben auch Gartengeräte befinden. Um die Instandhaltung kümmert sich die Gruppe gemeinsam. Wobei es natürlich wie in jeder Gruppe Leute gibt die mehr machen, und andere die weniger machen. Insgesamt ist die Arbeitsmotivation bei uns aber aktuell erfreulicherweise recht hoch 🙂

    Zum Thema Kosten (beide Gärten):
    Pro Beet (Gemeinschaftsbeete ausgenommen) zahlen die Gärtner*innen jährlich einen Beitrag an Transition, mit dem die Pacht der Grünflächen, ein Zuschuss zu den Wasserkosten – nur PAT-Garten betreffend (wird ja teils von der REWAG gespendet), kleinere Anschaffungen und ein Spendenbeitrag an Transition gedeckt werden. Wir haben hin- und wieder Kontakt zum Stadtgartenamt. Die Arbeiter dort mähen ab und zu mal einen Teil der Wiese mit und finden den Garten ganz nett, sonstige Förderung von Seiten der Stadt gibt es aber nicht.


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  • Ansbach: Gartenpiraten aufgelöst

    ich habe versucht die Verantwortung für den Garten abzugeben, aber nach einem Jahr haben die drei, die es versuchen wollten, es wieder aufgegeben.

    Wir haben viel versucht, um aus losen Gästen und Interessierten, eine feste Gruppe mit Verantwortlichkeiten zu machen. Leider hat es sich herausgestellt, das die meisten nur unverbindlich und gelegentlich dabei sein wollen. Vielleicht passt es auch einfach nicht zu Ansbach

    Das Projekt ist beendet, die Fläche wird privat genutzt
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  • Hamburg: Ernteverteilung im Luthergarten

    (NL)
    Wie auf der letzten Vollversammlung besprochen hat sich der Gartenrat mit dem Konzept für der neuen ERNTEFAIRTEILUNG beschäftigt. Das Konzept ist ziemlich einfach, und geht so: Alle überschüssige (also von den Gruppen die anbauen und ernten nicht verwendete) Ernte wird, nach Absprache, zum Regerhof zum Kochen gebracht, hier in der bald wieder existierenden offenen Kochgruppen verkocht oder kann in das neue Regal vor der Werkstatt gelegt werden und von anderen mitgenommen werden. Auch hier gilt wie immer und in der Walachei auch am Schuppen zu lesen: Es ist genug für alle da, aber nicht für die Gier Einzelner. Damit das funktioniert, müssen alle das Regal im Blick haben. Da schimmelt was oder gammelt vor sich hin? Weg damit!  Wir probieren das nun mal aus und sprechen bei der nächsten VV noch einmal darüber.

    Wir haben ja bei der letzten Vollversammlung von Sabine und Uta das CCAP-Projekt vorgestellt bekommen, und nun wird es auch für uns im Garten ganz konkret: Die Leute aus der Partnergemeinde in Tansania kommen uns im Oktober besuchen!

    außerdem:
    Wir bekommen am Samstag zum Aktionstag Besuch vom NDR! Das Team vom NDR möchte gerne von 12 – 17 Uhr bei uns drehen und es geht um einen möglichst vielfältigen Einblick in den Garten und seine Menschen. (mehr …)

  • Frankfurt: GemüseheldInnen -> ZG durch Bildung

    (Tagung)
    Mit den Bildungsangeboten, die an formalen Strukturen andocken, wie Schulen, erreichen sie Menschen, die sonst nicht im Garten sind
    Schulen, Familienzentrum z.B.

    (mehr …)

  • Ludwigshafen: Fläche des MuseumHackGarten wird voraussichtlich entsiegelt

    (Gespräch)
    AUf der Tagung erzähte T. Kiefer, dass es im Garten weiterhin super läuft, viele von Anfang an dabei sind und es nun so aussieht, als ob die Fläche entsiegelt werden würde.

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  • Bremen: Crack Szene nun wo anders, Ab geht die Lucie

    Verdrängung der Drogenszene und unsere Herausforderungen

    Parallel zu unseren Angeboten im Garten mussten wir uns vor allem mit der Verdrängung der Drogenszene vom Hauptbahnhof und ihren Auswirkungen auf den Lucie-Flechtmann-Platz auseinandersetzen. Die extreme Präsenz von Suchterkrankten auf unserem Platz stellte das ganze Jahr über eine große Herausforderung dar. Seit Herbst 2022 stieg die Präsenz von Suchterkrankten auf unserem Gelände stark an, mit bis zu 40 Personen gleichzeitig und über 150 pro Tag. Diese Situation verhinderte nicht nur unsere Umweltbildungsaktivitäten, sondern brachte auch Sicherheitsprobleme mit sich. Unser Engagement in sämtlichen Beiratssitzungen und der Einsatz an den Runden Tisch dienten dazu, unsere Anliegen zu platzieren, den Menschen, die als „Junkies“ diskreditiert werden, in Kooperation mit anderen Organisationen eine Stimme zu geben und langfristige, ernstgemeinte Lösungen zu finden. Die Berichterstattung in der Presse (größtenteils im Weser-Kurier bzw. Stadtteilbeilage des WK), die die Auswirkungen der verfehlten Bremer Drogenpolitik aufgriffen, dokumentierten unsere Bemühungen (5.6., 27.8., 28.8., 30.8., 3.9., 19.10., 30.11., …). Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse: Es brannte mehrmals auf dem Turm (18.04.). Einen Monat später, nach wir unser erstes Forderungspapier erstellten (11.5.), wurde das Hilfs-Angebot Friedrich-Rauers-Straße im Bremer Koalitionsvertrag beschlossen, parallel zu verstärkten Repressionsmaßnahmen am Hauptbahnhof (26.06.). Wir veröffentlichten ein Positionspapier zur verfehlten Bremer Drogenpolitik (10.07.), während wir uns auf unserem Platz mit Gewaltvorfällen konfrontiert sahen wie einer Großschlägerei mit Messer und Schlagstöcken (11.07.). Die Unterstützung von politischen Vertretern wie der Bundestagsabgeordneten der Grünen aus Bremen, Kirsten Kappert-Gonther (3.9.), half, unsere Anliegen zu vermitteln. Regelmäßiges Aufbrechen des Klos und eine Petition aus der Nachbarschaft (19.10.) zeigten die Dringlichkeit des Problems. Besorgniserregende Ereignisse waren das Abbrennen von (27.11.) sowie das Auftauchen von Nazi-Parolen am Container (30.11.), dem wir mit einer Stellungnahme auf dem Winterbasar (3.12.) und einer kooperativen Kundgebung mit 250 Menschen (4.12.) entschlossen entgegentraten. Schließlich wurden erfreulicherweise Maßnahmen beschlossen, darunter die Bereitstellung eines neuen Containers im Hohentorspark Höhe Justitiapark inkl. verstärkter Hilfsangebote (7.12.) und die Zusage von 10 Millionen Euro für Drogenhilfe in Bremen für die Jahre 2024/25 (13.12.).  

    Diese Zusammenfassung soll verdeutlichen, dass neben unserem Gartenprogramm vor allem die Bewältigung dieser Drogenproblematik und der politischen Arbeit einen erheblichen Teil unserer Arbeit ausmachten.

    https://lucie-bremen.de/rueckblick-auf-das-jahr-2023-fuer-den-gemeinschaftsgarten-ab-geht-die-lucie/ (mehr …)

  • Netzwerk Leipzig NELGE

    Antje Osterland und Thomas Arndt sind seit 1. Juni 2023 Sprecher/-innen des Netzwerks Leipziger Gemeinschaftsgärten. Beide wurden in einem soziokratischen Prozess in dieses Amt gewählt.

    Das Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten wurde 2019 initiiert, um die Bedeutung und Position der Leipziger Gartenprojekte sowie deren gegenseitige Vernetzung und Zusammenarbeit zu stärken.

    Thomas Arndt vom Gemeinschaftsgarten DILL arbeitete viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Spannungsfeld Stadt- und Naturentwicklung und ist aktuell als Projektkoordinator für die Denkmalsozial gGmbH tätig. Arndt:

    „Ich bin der Meinung, dass ein Netzwerk immer mehr ist, als die Summe seiner Teile. In den Leipziger Gemeinschaftsgärten ist sehr viel Know-How und Kompetenz rund ums Gärtnern, aber auch mit Blick auf Natur- und Umweltschutz sowie die Aktivierung zivilgesellschaftlicher Prozesse vorhanden. Mir ist es wichtig, die vorhanden Synergien herauszuarbeiten und mitzuentwickeln. Ich freue mich, unsere vielfältige und bunte Leipziger Gemeinschaftsgartenszene als Netzwerksprecher repräsentieren zu dürfen.“

    Antje Osterland ist Landschaftsgärtnerin, arbeitet seit 2018 beim Leipziger Ökolöwen und koordiniert dort unter anderem den Mit- und Nachmachgarten des Umweltschutzvereins, den Stadtgarten Connewitz. „Gemeinschaftsgartenprojekte sind kein kurzlebiger oder elitärer Hype. Sie ergänzen das Wirkspektrum konventioneller Freiraumnutzung auf sinnvolle und vielschichtige Weise. Den bedeutenden Mehrwert der Leipziger Gemeinschaftsgärten für unsere Stadtgesellschaft in meiner Rolle als Netzwerksprecherin zu stärken und zu kommunizieren, darauf freue ich mich sehr.“ so Osterland.

    https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2023/06/die-sprecher-innen-des-netzwerks-leipziger-gemeinschaftsgaerten-stellen-sich-vor-539346 (mehr …)

  • Ziegenhagen: GG hat neue Kooperationen und Anknüpfungspunkte gefunden

    (Antrag, Antworten)

    Mit der fünften Gartensaison geschieht einiges Neues auf dem Gelände.

           Die Weichen für eine Kooperation mit der örtlichen Eltern-Kindgruppe „Kindertreff“ sind gestellt. Um Kinder und junge Eltern im Gemeinschaftsgarten willkommen zu heißen und zu einer Mitarbeit einzuladen, sind dieses Jahr 2 Beete reserviert, damit Kinder selbst gärtnerisch aktiv werden können.

           Zwei Frauen aus dem Gartenteam sind Mitglieder bei den Gruppe der Landfrauen geworden. Die örtliche Gruppe der Landfrauen veranstaltet jedes Jahr ein Kohlkopf-Essen. Dieses Jahr wird der Kohl dafür im Gemeinschaftsgarten angebaut.

           Das Market-Garden Konzept, das zwar bereits eingeführt war, jedoch nicht von allen konsequent umgesetzt wurde, wird in diesem Jahr endlich zur Erleichterung aller wirklich durchgängig angewendet.

           In den vergangenen Jahren haben wir immer auf einem Viertel der Fläche Kartoffeln angebaut. In diesem Jahr startet nun auch auf Anregung unseres Teams ein neues Projekt im Dorf: der Dorf-Kartoffelacker. Auf einer Fläche von 2.500 m², die ein ortsansässiger Bio-Landwirt zur Verfügung stellt, werden von einem eigenständigen Team Kartoffeln für das Dorf angebaut. Wir freuen uns riesig darüber!

           Seit Anfang des Jahres sind nun zwei Frauen aus dem Team „Projektköpfe“. Dies hat sich bereits bewährt und zu Entlastung geführt.

           Auch haben wir zwei Menschen im Team, die sich um eine professionellere Anbauplanung kümmern. Für diese wird sehr vereinfacht die Planung aus einer regionalen SoLaWi übernommen.

           Für unser Team, für die Zusammenarbeit mit der Eltern-Kind-Gruppe und die Landfrauen, aber auch für interessierte Gäste, möchten wir eine gute und dauerhafte Beschilderung der Beete und Anbauflächen erstellen.

    Es gibt weiterhin zwei feste Gartentermine in der Woche an denen gemeinsam gegärtnert wird und zu denen auch Neue eingeladen sind. Einmal in der Woche machen wir einen Rundgang, bei dem wir besprechen, welche Arbeiten im Laufe der Woche anliegen.

    Die Anbauweise ist organisch biologisch – das verwendetet Saatgut biozertifiziert und samenfest (reproduzierbar). Der Garten ist naturnah mit Blühflächen, Insektenhotels und Schutzecken für Kleintiere und Insekten angelegt.

    Wir haben die Anzucht der Jungpflanzen selbst organisiert, hierfür kooperieren wir teilweise mit der Gärtnerei einer regionalen Solidarischen Landwirtschaft. Von einigen Pflanzen haben wir bereits im ersten Jahr selbst Saatgut gewonnen.

    Ja, Sie sprechen ein sensibles Thema an. Menschen dauerhaft an den Garten zu binden bez. die Kerngruppe zu vergrößern ist ein Prozess…..

    Unsere Kerngruppe umfasst zu Zeit 7- 8 Menschen. Ca. 5 weitere Menschen flattern rein und raus. Unverbindlich, aber doch interessiert.

    Fluktuation ist eigentlich nicht unser Problem. Ja, einzelne Menschen sind aus unterschiedlichen Gründen gegangen. Die Kerngruppe ist aber seid Jahren stabil. Sich für weiter Menschen zu öffnen und aktiv Menschen zu motivieren im Garten mitzuwirken ist daher jetzt dran. 

    Wir gehen auf Kindertreff und Landfrauen zu um die Kern und Gründungsgruppe zu verstärken, aber auch um die Vernetzung im Dorf voranzubringen. Die Landfrauen sind im ländlichen Raum nicht wegzudenken. Sie sind Multiplikatoren im Dorf und haben den Auftrag das Wissen für eine gute, gesunde Ernährung weiterzugeben. Ich bin davon überzeugt das wir mit unserem regenerativen, biologischen Anbaukonzept da weiterhelfen können ;-).   

    Akzeptanz für den Gemeinschaftsgarten ist erst jetzt, nach einigen Jahren, im Dorf da. Der Garten liegt mitten im Ort. Neugierig verfolgen Nachbarn und Bewohner was sich im Garten tut – wo uns die Arbeit und das Zusammensein gut gelingt und wo wir scheitern. Öffentlichkeitswirksam ist der Garten auf jeden Fall – Zaungäste gibt es reichlich… .

    Isoliert darf der Garten aber nicht betrachtet werden. Wir sind ein Projekt der AG nachhaltiges Ziegenhagen. Unter dem Dach dieses Vereins findet Dorfentwicklung statt. Klassiker wie Büchertelefonzelle, Dorfzeitung oder Dorfflohmarkt sind hier entstanden und auch der schon erwähnte ( Bio) Kartoffelacker.

    Diese Gruppe umfasst ca. 70 Menschen – mehr oder weniger aktiv!

    Wir hoffen die “ neuen GärtnerInnen“ durch niedrigschwellige Einladungen zu erreichen. Wir gehen mit konkreten Angeboten auf die Menschen zu und holen sie dort ab wo sie sind. Es muss erst mal ganz leicht sein. Öffentlichkeitsarbeit.

     – Für die Kinder bauen wir Kürbisse an um diese später bei einem Kürbisfest gemeinsam zu ernten und zu verarbeiten. (Kürbis schnitzen und Suppe kochen). Auch haben wir zwei “ Kinderbeete“ angelegt auf denen Gemüse für eine geplante Kochaktion angebaut wird. Hier ist das Ziel das wir eine Gruppe von Kindern motivieren können in den nächsten Jahren diese Beete selber zu betreuen – dafür braucht es vor allem die Eltern….

     – Die Landfrauen bekommen eine Gartenführung mit Kaffeeklatsch. Auch hier bauen wir für ein traditionelles Kohlessen im Dorf, das einmal jährlich im Herbst stattfindet, Weißkohl im Garten an. Die Landfrauen werden diesen Kohl selber ernten und wir Gärtnerinnen können bei der folgenden Veranstaltung sicherlich drauf aufmerksam machen wo der Kohl diese Jahr herkommt. Und klaro – zum Kohl gibt es die Biokartoffel vom neuen Kartoffelfeld :-). 

    Der Garten wird also „diverser“. Dafür braucht es Struktur. Eine Beschilderung wäre hilfreich. Mit dem Versuch einer selbstgebastelten Beschilderung sind wir leider nicht gut weitergekommen. Um eine langfristig haltbare Lösung zu erreichen würden wir daher gerne etwas im Fachhandel besorgen. Als Gärtnerin einer solidarischen Landwirtschaft könnte ich da etwas passendes, praxistaugliches besorgen. 

    Unsere Gartengeräte bewahren wir in einer “ Hütte“ auf. Diese stand halbzerfallen auf dem Grundstück. Eine unsere ersten Aktionen war es dies Hütte zu entrümmpeln und instand zu setzen (Dach repariert, Boden gelegt).

    Geräte, Kulturschutznetz und natürlich allerlei Geraffel was zum Gartenalltag gehört können dort nun geschützt aufbewahrt werden. Jochen, unser 83 jähriger Mitgärtner, hat die Rolle des Hausmeisters angenommen und schaut drauf das alle Geräte abends wieder sauber in der Hütte stehen. Auch eine kleine Draußenküche befindet sich in dieser Hütte. Ein Sammelsurium an gebrauchten Dingen, Geschirr und Töpfe ermöglicht es uns jederzeit nicht nur Kaffee und Tee zu kochen.

    Bis jetzt waren wir in der glücklichen Situation das für die GärtnerInnen keine belastenden Kosten angefallen sind. Wir sind alle Mitglieder im Verein für Nachhaltigkeit in Ziegenhagen e.V. und führen dort kleinere Beiträge ab. Die Verwendung der Beiträge ist noch nicht ganz geklärt. Wir refinanzieren damit z.B. die Druckkosten der Dorfzeitung oder Plakate und Fleyer für den Dorfflohmarkt.

    Gemüse das über den Eigenbedarf hinaus anfällt stellen wir gegen Spende an die Straße. Auch haben wir Einnahmen durch z.B. die offene Gartenpforte erzielen können. Bei der Veranstaltung wurde Kaffee und Kuchen gegen Spende angeboten.  Der Verein  für Regionalentwicklung hat den Garten mit einem elektrischen Rasenmäher und einem Gewächshaus gefördert in dem unsere Anzucht steht. Hier war bei der Anschaffung 20% der Kosten als Selbstbeteiligung von den GärtnerInnen nötig.  Sach und Geldspenden kommen von Menschen aus dem Dorf die unsere Aktion klasse finden, sich aber anders nicht beteiligen können. Auch MitgärtnerInnen haben mit Spenden weitergeholfen. Alle Arbeit im Garten findet ehrenamtlich statt. 

    Den größte Teil der laufenden Kosten und Anschaffungen trägt aber seid Jahren die Anstiftung. Wir haben einige Menschen bei uns im Garten für die es hilfreich ist das keine Kosten für die Nutzung vom Garten anfallen. 

    Auch aus diesem Grund würden wir uns sehr freuen eine weitere Förderung zu erhalten.

     


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  • Berlin: im GG Frische Briese arbeiten 6 Leute

    Besuch
    in einem der neuen Gärten, die das P-Garten Team aufbaut, ist die Frische Briese auf einem Parkdeck im Rollberg Kiez in Neukölln. 6 Leute aus dem P-Garten Team arbeiten hier, jeweils mit ein paar Stunden  „wir haben Schichten“. Finanziert durch das QM. Bisher sind ein paar wenige Erwachsene bei den Gartentagen dabei und sehr viele Kinder, die unbetreut hingeschickt werden.
    Das Team macht viele Kooperationen, oft wird gekocht. Dafür haben sie eine mobile Küche auf Rädern.

    Jugendliche, die die Fläche vorher schon genutzt haben, nutzen sie weiter (ohne zu gärtner), die Menschen aus den angrenzenden Häusern beobachten eher, was dort passiert. Niemand aus dem Team kommt direkt aus der Nachbarschaft, sie sind – laut Ana – ein bisschen wie ein Ufo da gelandet.
    Der Kooperationspartern Wohnungsbau kooperiert nicht wirklich. Letztes Jahr wurde das Wasser (Anschluß ist vorhanden!) erst im September angestellt, auch dieses Jahr ist es noch nicht an – und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Das heißt für das Team, dass Wasser organisiert werden muss. Mit einem Lastenrad z.B.

    Ana ist ansonsten im Team der „Parkwächter“ und macht so eine Art Spielmobilangebote mit grünen Themen und Utensilien in bestimmten Parks

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  • Berlin: im Sonnengarten wird nicht mehr gegärtnert

    Besuch (mit Anuscheh)
    Der Sonnengarten ist ein Projekt der „Migrantenselbsthilfeorganisation“ IBCC in Neukölln. Fokus des IBCC ist die Beratung von und Angebote für Menschen mit Behinderung. Frau Gümüs, die eine GF hat schon lange einen Kleingarten in einem riesengroßen Kleingartenareal. Schräg gegenüber gab es ein großes, verwildertes Gelände, auf dem ursprünglich 6 Parzellen entstehen sollten. Sie hatte die Idee für den Sonnengarten und die Fläche vom Bezirk dafür bekommen. Die Fläche war total überwuchert, das THW hat geholfen und mit den Azubis ein Übungswochenende auf der Fläche gemacht, viele Ehrenamtliche haben auch geholfen.
    Sie haben zwei miteinander verbundene Hütten gebaut und auch dafür wieder aus Nachbarschaft/Freundes- und Bekanntenkreis viel Unterstützung und auch Geld bekommen.
    Neben einer Küche gibt es auch ein „Waschhaus“, so dass Menschen sich duschen können/geduscht werden können.
    Ursprünglich sind Familien Fördermitglieder geworden und konnten die Fläche dann nutzen. Das hat aber nicht funktioniert, Ordnung und Sauberkeit wurden nicht eingehalten, irgendwelche Leute haben dort übernachtet, die Mitarbeiter*innen mussten hinter den Nutzer*innen herputzen/aufräumen/Müll wegbringen.
    Nun können Gruppen die Fläche nutzen, wenn einE Mitarbeiter*in dabei ist.
    Die Nutzer*innen haben keine Lust zu gärtnern, die Hochbeete werden nicht mehr für Gemüseanbau genutzt, es gibt auch nur noch 2 – und eine sehr große Rasenfläche. Es ist ein Tobe- und Erholungsrauem, die Gruppengröße ist 20 – 80 Personen groß. Sie wollen aber Obstbäume anpflanzen. (mehr …)

  • Berlin: DiskoGarten entsteht auf DiskoBabel Fläche

    (Besuch, ANtrag, ANtworten)

    Auf dem Gelände des diskoBABEL e.V. (Lilli-Henoch-Straße 10, 10405 Berlin) soll ein grünes
    Paradies entstehen. Auf dem hinteren Teil der Fläche stehen über 500qm zur Gestaltung eines
    Gemeinschaftsgartens und Treffpunktes zur Verfügung.Wir sehen vor, den Garten in verschiedenen Phasen aufzubauen. In der ersten Phase erzielen wir,
    in einer Beetbau Aktion Ende Mai, 10 Hochbeete zu bauen, zu bepflanzen und einen
    Wurmkompost zu etablieren. Im Herbst/Winter nutzen wir die Zeit, um weitere Strukturen zu bauen
    und weitere Fördermittel zu beantragen.diskoGARTEN
    Projektbeschreibung:
    Disko Garten
    Auf dem Gelände des diskoBABEL e.V. (Lilli-Henoch-Straße 10, 10405 Berlin) soll ein grünes
    Paradies entstehen. Auf dem hinteren Teil der Fläche stehen über 500qm zur Gestaltung eines
    Gemeinschaftsgartens und Treffpunktes zur Verfügung.
    diskoBABEL e.V:
    “Im Verein finden sich Menschen zusammen, die ihre Erfahrung, ihr Können und ihre
    Lebensenergie der Schaffung von Dingen widmen wollen, die im Zusammenhang mit kooperativer
    Kultur stehen“. (Quelle: http://www.diskobabel.de/)
    Das Team zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens setzt sich aus Gartenbegeisterten,
    Handwerkenden, studierenden Landschaftsarchitektinnen, wie Kunstschaffenden zusammen.
    Wobei ein Kernteam die planende Grundstruktur bildet und sich für verschiedene Aktionen durch
    freiwillige Beteiligte erweitert.
    Wir sehen vor, den Garten in verschiedenen Phasen aufzubauen. In der ersten Phase erzielen wir,
    in einer Beetbau Aktion Ende Mai, 10 Hochbeete zu bauen, zu bepflanzen und einen
    Wurmkompost zu etablieren. Im Herbst/Winter nutzen wir die Zeit, um weitere Strukturen zu bauen
    und weitere Fördermittel zu beantragen.
    Grundprinzip der sozialen Struktur
    Alle sind willkommen, können den Raum genießen und sich einbringen. Die Vision und
    Umsetzung des Gartendesigns sind partizipative Gestaltungsprozesse. Mitgärtnernde werden
    Mitglied des Vereins und zahlen einen kleinen finanziellen Beitrag, damit sich der Garten dauerhaft
    finanzieren kann. Im Garten können Mitmenschen eine Beetpatenschaft abschließen und sich an
    Gemeinschaftsbeeten beteiligen. Einzelne Projekte und Aufgaben werden in AGs eingeteilt.
    Vernetzung
    Durch regelmäßige Treffen, Veranstaltungen und Netzwerkarbeit wollen wir den Garten in der
    Umgebung bekannt machen. Ideen für Veranstaltungen sind regelmäßige Garten Cafes, sowie
    Workshops zu Umwelt-, Kunst- und Kulturthemen.
    Durch die Aktivierung der Fläche wollen wir den Garten zu einem Lebensraum und Biotoptrittstein
    für Tiere und Pflanzen heranwachsen, wie auch die soziale Begegnungen zwischen
    Anwohnenden, Vereinsmitgliedern, Besuchenden und Friends aufblühen lassen

    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und gärtnern möchte? Wie groß ist die Kerngruppe?
      • Das Kernteam besteht aus Sarah und Verena und geplant sind zwei weitere Leute, die Interesse angemeldet haben. Gegärtnert wird von weiteren Vereinsmitgliedern und Interessierten, die an den im Voraus angekündigten Gartentagen partizipieren möchten oder sich mit der Zeit auch selbstständig organisieren. Genaue Ablaufprozesse und Regelungen sollen gemeinsam entwickelt werden. 
    • Wie macht ihr Öffentlichkeitsarbeit für den Garten? Wo und wie erfährt die Nachbarschaft davon?
      • Wir möchten online auf unterschiedlichen Kanälen präsent sein, beispielsweise: in Gärtner-/Permakultur- Telegram-Gruppen, nebenan.de, und auch vereinsintern.
      • Die Nachbarschaft soll durch Flyer oder Plakate im Stadtteilzentrum Mühlenkiez Prenzlauer Berg, in der Heinrich-Böll-Bibliothek und anderen Nachbarschaftsinitiativen in Pankow eingeladen werden den Garten zu besuchen und/ oder sich zu beteiligen.
      • Des Weiteren möchten wir uns mit anderen Gärten vernetzen.
    • Ihr wollt ja einen interkulturellen Garten aufbauen. Auf welchen Wegen nehmt ihr Kontakt zu Migrant*innen und geflüchteten auf?
      • Um den Garten interkulturell zu gestalten, möchten wir mit dem „Interkulturellen Haus Pankow“ und „Migra Up“ Kontakt aufnehmen. Dadurch hoffen wir, einen Ort für interkulturelle Begegnung, Nutzung und Vernetzung in Zusammenarbeit aufbauen zu können. 
    • Gibt es ein Schild an eurem Gelände zum Garten, wie man mitmachen kann, an wen man sich wenden kann?
      • Eine Beschilderung ist in Planung. Am Eingang zum Gelände sollen Infos, geplante Veranstaltungen und Kontaktdaten zum Garten aushängen und am Eingang zum Garten selbst (der sich weiter hinten auf dem Gelände befindet) ein größeres Schild den Bereich anzeigen. 
    • Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern wollt?
      • Die Fläche, die uns zur Verfügung steht, beträgt etwa 500 qm. Dieses Jahr wollen wir  10 Paletten-Hochbeeten und gegebenenfalls den Bau von einzelnen Sitzgelegenheiten umsetzen.
    • Wie groß sollen die Hochbeete werden? Wer baut diese?
      • Wir möchten mit 10 Wicking-Hochbeeten (auf Paletten 120 x 80 cm)  starten. 
      • Gebaut werden diese in einer Beetbauaktion Ende Mai mit der Kerngruppe, Vereinsmitgliedern und Freiwilligen. Wir planen Gartentreffs um Leute mit einzubeziehen und wollen so die Gartengruppe Schritt für Schritt erweitern. 
    • Wo bringt ihr die Gartenwerkzeuge unter, bis der Geräteschuppen gebaut ist?
      • Es gibt auf dem Gelände Container, die dafür vorübergehend genutzt werden können. 
    • Wie/mit welchem Wasser werden die IBC-Tank gefüllt? (Habt ihr einen Wasseranschluss?)
      • Wir haben einen Wasseranschluss an der Straße, durch welchen die IBC- Tanks befüllt werden können und der Bau eines Brunnens bis August ist vom Verein in Planung.
    • Wozu braucht ihr einen Teppich für die Beete?
      • Wir wollen sogenannte Wicking Beds bauen, die eine verstärkte Wasserspeicherkapazität haben und so besser mit der Trockenheit im Sommer zurechtkommen und weniger gewässert werden müssen. Dies wird unter anderem durch Teppich-Einlage abgedichtet. 
    • Ihr wollt die Materialien ja an unterschiedlichen Stellen besorgen, auf welcher Kalkulationsgrundlage beruhen die Zahlen?
      • Die Zahlen beruhen auf Internetrecherche bei Materialmaffia, Kleinanzeigen, den örtlichen Kompostieranlagen und verschiedenen Baumärkten. 

    Das DiskoBabel Gelände ist ein „wildes“ Gelände mit Bars, Clubs, nicht legaler Sauna, Kinderzirkus, Graffiti-Ort, Skater-Fläche, ein Schweißkollektiv zieht hin. Bekannt ist es für Parties und den Kinderzirkus.
    Es gab inzwischen eine erste Infoveranstaltung, bei der ein paar Interessierte gewonnen werden konnten.

    Gelder für eine Brunnenbohrung haben sie eingeworben, Brunnen muss tief werden, zweite Schicht Grundwasser, wegen Verseuchung weiter oben.

    Der Vorstand arbeitet im Kultursenat, ist bei Urbane Praxis dabei und bestens vernetzt

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  • Berlin: KulturKompost sucht neue Gärtner*innen

    Besuch
    Der GG KulturKompost im Prenzlauer Berg, liegt direkt am Velodrom. Von außen sieht die Fläche langgezogen und nicht sehr groß aus, doch besteht der Garten aus verschiedenen, verschlungenen Bereichen. Es wird in Hoch- und ein paar Flachbeeten gegärtnert, es gibt eine Bar, eine Bühne, mehrere gemütliche Aufenthaltsorte mit Sitz- und Lümmelmöglichkeiten, Bildungsbereiche für Kooperationen mit Kitas und anderen Kindergruppen, Obstbäume und -sträucher und einen Teil, der urbane Wildniss ist.

    Leider gab es einen Brandanschlag, die ganze Technik, einige der Häuschen, Sitzbereiche etc. sind verbrannt. Viele aus der Gruppe haben sich seitdem zurück gezogen.

    Die Fläche entdeckt haben Anwohner*innen durch ihre  Hunde, die auf die Fläche liefen. Sie haben wohl einen Vertrag und sind nicht gefährdet. Die Kerngruppe besteht noch aus 8 – 10 Leuten, es waren vorher viel mehr. Sie machen viele kulturelle Veranstaltungen auf der Fläche, Theater, Hörspielabende, Soliperformances.

    Bisher haben sie sich nicht mit anderen Gärten vernetzt und haben keine ÖA gemacht „das hatten wir nicht nötig“, so die eine Gründerin Christin. Nun brauchen sie mehr Mitmacher*innen, die Fläche ist groß und es sind auch Experimente hier möglich, Gruppen können die Fläche nutzen, Sachen können ausprobiert werden.
    Nach dem Brand haben die Gärtner*innen vor allen Dingen Geld aus der eigenen Tasche in das Projekt gesteckt. Sie nehmen bei den Veranstaltungen ein bisschen was ein. Bei Aufrufen, dass Hilfe gebraucht wird, kommen auch noch einige, doch nicht mehr so wie früher.

    Bewässerung: sie haben kein Wasser auf der Fläche. Ab und an kommt die Freiwllige Feuerwehr, macht da Übungen, wofür sie auch schon mal auf aufbauen, was eingetreten werden kann und gießt dann die Beete.

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  • Freiburg: Dachverein soll gegründet werden

    Wie ihr vielleicht noch wisst, hat sich beim letzten Agrikultur-Festival

    2023 eine Arbeitsgruppe gebildet, um eine Dachorganisation für alle urbanen Gärten in Freiburg und Umgebung aufzubauen.

    Mit dieser Mail wollen wir euch einen Abriss des aktuellen Arbeitsstandes geben.

    1) Umfrageergebnisse: Vor einiger Zeit hatten wir euch über eine kurze Umfrage zu euren Meinungen hinsichtlich eines gemeinsamen Dachvereines gefragt. Die wichtigsten Schlüsse daraus sind:

    – Die Mehrheit der teilnehmenden Gärten hat keine Haftpflichtversicherung.

    – Die wichtigsten, nachgefragtesten Leistungen, die unser Dachverein bringen soll sind nahezu gleichauf: (1) politische Vertretung, (2) gemeinsame Haftpflichtversicherung, und (3) Vernetzung zwischen Gärten organisieren

    – Die Unterstützung, die sich die Gärten für unseren Verein vorstellen

    könnten: Mit Abstand am meisten wurde Geld genannt, sowie mit etwas Abstand Experten für Workshops etc.

    – Für die Frage, wie die Finanzierung solidarisch sein kann, scheinen u.a. die Kennzahlen „Wieviele Aktive“ und „Bewirtschaftete Fläche“

    wichtig zu sein.

    2) Vereinsübernahme Transition Town e.V.: Konkret führen wir gerade Gespräche, dass wir den Transition Town e.V. Verein als bereits existierenden Verein übernehmen können, um uns eine aufwändige Neugründung zu ersparen. Dazu werden wir noch weiterführend berichten, sobald wir die rechtlichen und administrativen Details alle geklärt haben.

    3) Save the Date Agrikulturfestival 2024 (19-21. Juli 2024): Das alljährliche Agrikulturfestival wollen wir auch dieses Jahr für eine neue Vernetzungsrunde zwischen den urbanen Gärten in Freiburg und Umgebung nutzen. Bitte haltet euch also wenn möglich das Wochenende frei, sodass aus möglichst vielen Gärten Vertreter*innen dabei sein können. Das Treffen mit dem Namen „Dachverband Urbane Gärten Freiburg und Region – Versammlung für Mitglieder und alle, die es werden wollen“

    wird stattfinden am Samstag, 20.7. um 16-18 Uhr. Außerdem möchten wir euch einladen am Freitag, den 19.7. von 16-18 Uhr gemeinsam über Strategien und Vorteile der solidarischen Selbstorganisation zu diskutieren. Wir laden Menschen ein, die bereits Erfahrung mit Vorhaben wie den unseren haben und uns berichten können, wie sie das geschafft haben. (mehr …)

  • Hamburg: Stadtgemüse/Green Pauli

    NL

    Green Pauli by STADTGEMÜSE ist ein dynamischer Gemeinschaftsgarten direkt am Hafen von St. Pauli, Hamburg. Im Mittelpunkt stehen hier das Miteinander, der soziale Austausch und das Gemeinwohl. In 35 Hochbeeten bauen Menschen unterschiedlichster Backgrounds und Altersgruppen, Bio-Gemüse nach Grundprinzipien des ökologischen Landbaus und der regenerativen Landwirtschaft an. Das Gemeinschaftsprojekt der Stiftung WAS TUN! und des ÜberQuell stärkt damit die Vernetzung im Stadtteil und bietet die Möglichkeit, saisonales Bio-Gemüse mit nach Hause zu nehmen. Zusätzlich sorgt die Begrünung des urbanen Raums für die Reduktion von Wärmeinseln und gibt Raum für Insekten, Mikroorganismen und der einen oder anderen Maus. 

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  • Leipzig: neuer Gemeinschaftsgarten legt los

    Vielfeld
    Der Vielfeldgarten ist tatsächlich erst noch im entstehen, seit ein paar Wochen versuchen wir der riesigen Brachfläche (ohne Strom, Hütte und Wasser bis jetzt) etwas Struktur zu geben und noch Leute zusammenzutrommeln, die mitmachen wollen.


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  • Frankfurt: Neuer Garten Frankfurt eröffnet

    am 18. Mai 2024 wird der Neue Frankfurter Garten in der Ostparkstraße 2-8 mit der Umweltdezernentin und Schirmherrin Rosemarie Heilig offiziell eröffnet.

    Wir freuen uns Sie zur Eröffnung des Neuen Frankfurter Gartens in der Ostparkstr. 8 am 18. Mai 2024 ab 14 Uhr einladen zu dürfen.

    Seit Februar 2023 wurden emsige ehrenamtliche Aufräum- und Gartengestaltungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt, Umweltamt und der FES vorgenommen. Zwischenzeitlich konnte auch damit begonnen werden, seltenes Saatgut einzusäen und zu vermehren. Die Nachbarschaft konnte die ersten grünen Wandlungen bereits miterleben und mitgestalten. Ein Highlight sind die neuen Skyscraper für Wildbienen, Honigbienen und Insekten.

    Das Grundkonzept des Garten besteht darin, erneut ein blühendes Paradies für Flora, Fauna und den Mensch zu erschaffen – ganz zu schweigen davon, dass in der heutigen Zeit jede kleine mikroklimatische Fläche in Form eines Gartens im urbanen Bereich im Sinne des Natur- und Umweltschutzes einen wichtigen Beitrag leistet. Ein nachhaltiges, solidarisches, ökologisches und naturnahes Gärtnern ist im Herzen alle Beteiligten verankert.

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