Autor: admin

  • Bielefeld: weitere IG geplant

    Dieser Stadtteil Bielefelds, erbaut für die Flüchtlingsströme nach dem Zweiten Weltkrieg und soziale Utopie der Nachkriegszeit und letzte „Stadt vom Reißbrett“ im damaligen Westdeutschland, soll gemeinsam „beackert“ werden. Der Sennestadtverein plant einen „Heimatgarten“ als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Möglichkeit, aus den eigenen vier Wänden herauszukommen und sich gemeinsam neu zu orientieren.

    Nächsten Mittwoch wollen wir uns wieder mit den Akteuren zusammensetzen (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße soll erweitert werden

    (NL)Die meisten Projekte zu städtischem Gärtnern in Berlin befinden sich in Baulücken, auf Dächern von Parkhäusern, in Parks oder sogar auf ehemaligen Friedhöfen. Gartenprojekte in öffentlichen Straßenräumen sind eher selten. Die ruhige und verkehrsarme Swinemünder Straße zwischen Rügener und Bernauer Straße eignet sich jedoch perfekt für solche Vorhaben. Dort legte der Projektträger Essbare Straße e.V. bereits mehrere Hochbeete an und konnte so erste Erfahrungen sammeln.

    In diesen aktuell 30 Beeten wachsen essbare Pflanzen wie Salat, Kohl, Tomaten, viele Kräuter und weitere Gemüsesorten. Die Projektverantwortlichen bezeichnen sie als die „Keimzelle“. Die Ernte kann bedenkenlos gegessen werden, weil die Beete weit genug von der Straße entfernt stehen. Der Ertrag soll aber nicht nur Menschen dienen. Auf der angrenzenden Wildblumenwiese können sich auch Insekten und Vögel ernähren. Das langfristige Ziel des Vereins Essbare Straße: das Projekt entlang der gesamten verkehrsberuhigten Swinemünder Straße auszudehnen. Zunächst wird aber die Keimzelle erweitert und neue Beete im sogenannten Boulegarten angelegt. In den kommenden Wochen und Monaten entstehen dort viele neue Hochbeete für die Anwohnenden.

    Miteinander gärtnern, voneinander lernen

    Um möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen, setzen die Initiatorinnen Sandra Zangerl und Katharina Schütze auf die Anziehungskraft des Projektes und die Neugier vieler Menschen. Mögliche Hindernisse sollen abgebaut werden. Obwohl viele Gartenprojekte darauf abzielen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen einzubinden, scheitert dies oft. Sie erforschen, wie sie dies erfolgreich umsetzen können, wobei direkte Gespräche oder die Unterstützung durch Multiplikatoren aus verschiedenen Gemeinschaften hilfreich sein könnten. Ähnlich wie Sport und Musik bietet das Gärtnern und gemeinsame Essen die Möglichkeit, dass Menschen aus verschiedenen Gruppen zusammenkommen und voneinander profitieren.

    Mail von Katharina (13.05.2024):
    Essbaren Strasse: Es gibt inzwischen einen eigens gegründeten Verein: Träger ist also nicht mehr der Brunnenviertel e.V. sondern die Essbare Strasse e.V. mit gleichnamiger Website. 

    Vor kurzem haben wir ergänzende Genehmigungen erhalten, so dass der Garten mit Hochbeeten in den nächsten Wochen auf sein Dreifaches anwachsen wird!
    @Gudrun … um an die Zielgruppen im unmittelbaren Umfeld heran zu kommen, werden sogenannte „Haustürgespräche“ durchgeführt. Vorbereitend auf das Gespräch werden in den Häusern Flyer verteilt. 

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  • Neuruppin: offener Gemeinschaftsgarten an Jugendwohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    as JWP (JugendWohnProjekt) „MittenDrin“ e.V sind ein langlebiges, selbstorganisiertes und
    solidarisches Jugendprojekt in der Stadt Neuruppin. Das Projekt engagiert sich nun seit mehr als 30
    Jahren in der Jugendarbeit mit einem Schwerpunkt auf queeren, subkulturellen, antifaschistischen
    und gesellschaftspolitischen Themen. In den letzten Jahren haben wir vermehrt ein Augenmerk auf
    Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit gelegt. Aus dem daraus hervorgehenden Engagement
    entstand im letzten Jahr ein Gemeinschaftsgarten bei uns welcher gemeinsam mit der
    Nachbar*innenschaft gepflegt wird. Gemeinsam wurden Hochbeete gebaut, bepflanzt, geerntet und
    sich mit Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichen Gärtnern auseinander gesetzt. In diesem Jahr
    möchten wir den Gemeinschaftsgarten erweitern, Obstbäume pflanzen, eine Kräuterschnecke und
    ein Gewächshaus bauen. Hierfür möchten wir gerne einen Antrag bei ihnen stellen.
    Das Gewächshaus soll in den späten Sommermonaten in einer gemeinsamen Aktion gebaut werden
    und spätestens im Oktober stehen. So können wir dann die ersten Pflanzen überwintern und auch
    über die Wintermonate hinweg anbauen und ernten. Vor allem wetterfestes Gemüse wie Spinat. Wir
    erhoffen uns durch den Bau dieser Infrastruktur einen größeren Umfang an Möglichkeiten
    gemeinsam nachhaltig zu gärtnern und der Nachbar*innenschaft einen weiteren gemeinsamen Ort
    der Begegnung zu schaffen. Mit der Kräuterschnecke und den Obstbäumen möchten wir außerdem
    einen weiteren Zugang zu nachhaltiger Ernte schaffen und eine Brücke zur der Erzeugung unserer
    Lebensmittel schlagen, die so, vor allem im städtischen Raum, eher ungesehen ist. Außerdem
    unterstützen die Bäume mit ihrer Blüte Insekten wie z.B Honig und Holzbienen.

    Antworten
    Zurzeit haben wir 4 große Hochbeete die ungefähr 1x2m groß sind und zwei kleine Hochbeete mit den Maßen 1x1m. Außerdem gibt es noch zwei kleine Hochbeete in denen Himbeeren gepflanzt sind. Es gibt noch weitere kleine Beete mit Beerensträuchern, Erdbeeren, Schnittlauch und Melisse. In diesem Jahr soll der Garten noch mehr erweitert werden.

    Die genaue Größe der Fläche des Gartens kann ich leider nicht sagen. Ich schätze das es ungefähr 30m² – 40m² sind. Die Fläche ist direkt von der Straße aus zugänlich und nicht eingezäunt. Er ist von dort auch direkt sichtbar und befindet sich auf dem Rondell vor dem Jugendwohnprojekt. Die Fläche gehört den Vermietern der Vereinsräume und ist langfristig nutzbar. Für die Bewässerung des Gartens wird der Außenwasserhahn des Gebäudes genutzt. Gartenschlauch und Gießkannen stehen dauerhaft zur Verfügung.

    Die Gartengeräte sind in einem Container untergebracht der von Montag bis Freitag zwischen 13-19 uhr zugänglich ist. Um zu verhindern das Gartengeräte verloren gehen (was durchaus vorkommen kann, es wurde einmal ein Hochbeet geklaut) ist der Container allerdings abgeschlossen. Der Schlüssel ist im Jugendclub hinterlegt. Menschen die außerhalb der Öffnungszeiten den Garten nutzen, können aber auch außerhalb der Öffnungszeiten an uns herantreten und die Geräte nutzen.

    In den Garten können die Gärtner*innen und alle Anderen jederzeit.

    Die Gruppe die Gärtner*innen varriert je nach Jahreszeit. Menschen die rund ums Jahr gerne Gärtnern sind ungefähr 10. Diese setzten sich zusammen aus Familien der Nachbar*innenschaft und Besucher*innen des Jugendclubs.

    Mitmachen kann mensch einfach so. Es reicht vorbei zukommen und zu sagen das mensch Bock auf Gärtnern hat. Oder uns über Socialmedia oder per Mail anzuschreiben. Es gibt die Möglichkeit einfach mitzugärnern oder autonom ein oder mehrere Hochbeete/Beete zu bewirtschaften.

    Was Öffentlichkeitsarbeit angeht posten wir Gartenupdates auf den Socialmedia Kanälen des Jugenwohnprojekts. Außerdem gibt es einen Flyer der auf den Garten aufmerksam macht und in der Nachbar*innenschaft verteilt wurde. Der Garten ist durch seine Neuentstehung in Neuruppin noch nicht sehr bekannt, aber in der Nachbar*iinenschaft sichtbar. Es gibt bisher kein Schild das auf die Mitmachmöglichkeit aufmerksam macht, nur den Flyer der zum mitmachen einläd.

    Es gibt eine Garten AG die sich um die Organisation des Gartens kümmert, z.B. Wie finazieren wir den Garten, was braucht es, Wie können wir gewährleisten das im Sommer trotz der Hitze ausreichend und regelmäßig gegossen wird obwohl nicht alle jeden Tag am Garten sind, etc. Der Garten AG können Interessiete immer gerne beitreten, das Ziel ist es den Garten so niedershwellig wie möglich zu gestalten und den Gärtner*innen so viel lästige Arbeit abzunehemn wie machbar. Neue Informationen zum Garten werden auf Socialmedia geteilt und sonst in Gesprächen weitergegeben. Es ist zur Zeit ein Info Board in Planung wo alle Kommunizieren können, neue Infos „gepostetd“ werden, Ideen und Wünsche geteilt werden können, etc..

    Nicht alle Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet, einige Beete werden auch autonom von Einzelpersonen, Gruppen oder Familien bewirtschaftet. Die Ernete wird am Ende geteilt.

    Gemeinschft ensteht im Garten durch das gemeinsame Gärtnern, den Wissensaustausch zwischen den Gärtner*innen und durch ein Solidarisches Miteinader was durch teilen und einander ünterstützen geprägt ist.

    Der Garten wurde im letzten Jahr durch einen Antrag bei der Aktion gesunde Umwelt finaziert, da es um größere Anschaffungen ging. Außerhalb von großen Anschaffungen wird der Garten über Spenden finazeirt, es muss sich aber keine/r der Gärtner*innen an den Kosten des Gartens beteiligen. Dadurch wollen wir verhindern das Menschen die im Gemeinschaftsgarten mitmachen wollen aufgrund ihrer finaziellen Situation ausgeschlossen werden und ihre Partzipation durch einen Mangel an finziellen Mitteln verhindert wird.

    Wir brauchen keine Genehmigung für das Gewächshaus, welches 2x3m groß und 2,10m hoch werden soll.

    Das Gewächshaus wird vorrangig von Aktiven des Jugenwohnprojekts und den bereits am Gemeinschaftsgarten beteiligten Menschen gebaut werden. Da es für den Bau des Gewächshuas mehere Schritte braucht werden auch mehrer Menschen daran beteiligt sein können. An den einzelnen Schritten des Baus werden sich aber nicht mehr als 4-6 personen auf einmal beteiligen können, da sonst die Gefahr das sich Menschen in die Quere kommen und es dann zu Verletzungen kommt sonst zu hoch wird. Die Planung des Gewächshauses wird von der Garten AG getragen, wenn diese Abgeschlossen ist wird sich dann gemeinsam mit allen Anderen Beteiligten des Gartens abgesprochen ob alle mit dem Plan einverstanden sind und dann auf einen Termin (1-3 Tage) geeeinigt an denen der Bau dann umgesetzt wird. Der Termin wird dann auch geteilt werden und Interessierte können dazukommen.

    Das Holz des Gewächshuases soll mit Leinöl versieglt werden. Das Fundamet soll aus Lehm und Steinen bestehen und gegeben falls von Pfälen unztersützt werden um einige gute Stabilität zu gewährleisten und Beton zu vermeiden.

    Um die Obstbäume wird sich die Gemeinschaft an Gärner*innen kümmern.

    Die Ernte wird am Ende des Tages geteilt.


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  • Berlin: Peace of Land eröffnet offizielll an der KMH

    Garten-Einweihung zur Geburtstagsfeier der KulturMarktHalle 31.05.

    Am 31. Mai veranstaltet die KulturMarktHalle ein Fest anlässlich ihres sechsten Geburtstags. Diese Gelegenheit werden wir nutzen, um unser Exil Peace of Land offiziell einzuweihen.
    Nach etwa einem Jahr Umzugsplanung und Durchführung  in 2022 haben wir seit 2023 den Vorgarten der KulturMarktHalle sichtbar transformiert. Aus großen Bestandsbäumen, vielen Beerensträuchern von der Öko-AG und den Beerensträuchern und Obstbäumen sowie dem Steingarten vom Peace of Land wuchs ein schöner neuer Mini-Waldgarten zusammen. Und mit ihm nicht nur die Pflanzen sondern auch die Menschen von KulturMarktHalle, Öko-AG und Peace of Land.

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  • Berlin: LeseGarten existiert nicht mehr

     Wir konnten die Rattenplage im Hof trotz vieler Versuche und Anpassungen nicht in Griff bekommen und mussten die Beete letztes Jahr schweren Herzens abbauen.
    -> LeseGarten in der Stadtteilbib Kreuzberg am Kotti
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  • München: Generationengarten kooperiert mit Obstbrennerei

    (Sachbericht)

    Da wir die Baumscheren erst Ende Februar erhalten haben, konnten wir die Bäume in diesem
    Jahr aufgrund des Bundesnaturschutzgesetzes nicht mehr schneiden. Wir haben lediglich am
    11.03.24 ein paar Äste abgeschnitten.
    Für nächstes Jahr haben wir eine Aktion mit einer lokalen Obstbrennerei geplant, die zu uns in
    den Garten kommen und die Bäume mit uns gemeinsam professionell schneiden. So können
    die Gärtner*innen lernen, wie Obstbäume geschnitten werden und es zukünftig in den nächsten
    Jahren selbst machen (mehr …)

  • Freising: Knollen und Co bauen Schulgarten

    (NL)

    Schulgarten am Steinpark

    Für die neue Mittelschule am Steinpark bauen wir gerade einen kleinen Schulgarten auf. Gemeinsam mit den Schüler:innen haben wir im Werk-Unterricht bereits zwei Hochbeete aus alten Paletten gebaut. In den kommenden Wochen sollen sie mit Erde befüllt und bepflanzt werden. Alle Aktivitäten im Schulgarten werden in den normalen Unterricht eingebunden, beispielsweise sollen im Deutsch-Unterricht auch Aufsätze über das Gärtnern geschrieben werden. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising als „Lernen durch Engagement“-Projekt umgesetzt.

    Projekt „Essbare Stadt“ gemeinsam mit der Lebenshilfe

    Gemeinsam mit der Gartelgruppe der offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Freising lassen wir gerade die Hochbeete im Johannispark wieder aufleben. Kommende Woche werden wir sie mit neuer Erde auffüllen und mit leckerem Gemüse und Obst bepflanzen. Die Ernte steht allen Bürger:innen zur Verfügung, jede:r kann zum Naschen vorbeikommen.

    Das Projekt existiert schon einige Jahre, war aber während der Covid-Pandemie eingeschlafen. Jetzt starten wir gemeinsam voll motiviert wieder durch!

    Vortrags- und Führungsreihe 2024

    Nach dem großen Erfolg unserer Führungsreihe im letzten Jahr, möchten wir auch dieses Jahr wieder Vorträge, Führungen und Workshops über das naturnahe Gärtnern anbieten. Unsere Umweltbildungs-AG ist gerade dabei, spannende Themen herauszuarbeiten und Referent:innen zu kontaktieren. Weitere Infos bekommst Du hier natürlich so bald wie möglich! Hast Du einen bestimmten Themenwunsch? Dann schreib uns gerne und wir versuchen ihn umzusetzen!

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  • Berlin: Praxisaustausch Community Kompost

    Am Di., 30.4 von 17:00 – 19:00 Uhr 

    im Prinzessinnengarten auf dem Jacobi-Friedhof (Hermannstraße 99)

    gaaanz Hinten auf dem Gelände, bei der Kompost-Station

    Nächsten Dienstag findet ein ganz besonderer Kompost-Nachmittag statt!Wir wollen mit euch Erfahrungen zum Thema Gemeinschaftliches Kompostieren austauschen.

    • Bist du am Thema interessiert?
    • Hast du schon konkrete Pläne, einen gemeinschaftlichen Kompost zu starten?
    • oder habt ihr vielleicht schon gemeinschaftlich genutzte Komposter?

    Dann komm am Dienstag, den 30.04. zwischen 17:00 und 19:00 Uhr zu uns in den Prinzessinnengarten!


    Der Workshop ist Teil eines Erasmus-Projekts, an dem wir seit letztem Jahr mit zwei Partnerorganisationen aus Prag und Wien arbeiten. In der Zwischenzeit konnten wir viel voneinander lernen und wollen unsere Ergebnisse gerne mit euch Teilen und von euch, euren Meinungen und euren Ideen lernen.

    Ende Februar haben wir bereits einen Workshop zu dem Thema durchgeführt, der aber eher theoretisch war. Diesmal soll es praktischer werden – deshalb treffen wir uns direkt bei der Kompoststation: Dort haben wir viel verschiedene – rattensichere – Infrastruktur, die als Inspiration dienen kann.

    Der Fokus liegt auf der Kompostierung von Küchenabfällen, gerne aber auch in Kombination mit Grünschnitt aus dem Garten.

    Gemeinschaftliches Kompostieren – praktischer Erfahrungsaustausch

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  • Frankfurt: GemüseheldInnen Stadtfarm eröffnet

    am 6. Juni öffnet ein ganz besonderer Ort in Frankfurt seine Tore! Wir eröffnen unsere neukonzipierte Frankfurter Stadtfarm in Sachsenhausen, die wir in den vergangenen Monaten dank der Unterstützung von zahlreichen Engagierten umgestaltet und weiterentwickelt haben. Wir danken insbesondere der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die das Vorhaben durch eine Förderung ermöglicht hat.

    Mit der Frankfurter Stadtfarm schaffen wir für Frankfurt…

    • einen Lernort für Naturerfahrung, Umwelt- und Ernährungsbildung zum Mitmachen.
    • ein Reallabor für Urban Farming nach regenerativen Ansätzen.
    • einen Ort für Gemeinschaft und soziales Miteinander in der Stadt.
    • eine artenreiche Naturoase, die dem Klimawandel etwas entgegensetzt.

    Im Rahmen einer großen Auftaktveranstaltung möchten wir die Neueröffnung mit Euch/Ihnen feiern! Dazu laden wir herzlich ein!

    Wann? Donnerstag, 6. Juni 2024, 11.00 bis 13.00 Uhr

    Wo? Hainer Weg 255, 60599 Frankfurt am Main

    Nach einer Führung über die Flächen und der Vorstellung unseres neu angelegten Permakultur-Lehrpfads möchten wir bei Fingerfood und Getränken ins Gespräch kommen.

    Besonders freuen wir uns, dass folgende Gastredner*innen bereits zugesagt haben: Tina Zapf-Rodriguez (gewählte Stadträtin der Stadt Frankfurt) und Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft). Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

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  • Chemnitz: Stadtteilgarten Kompost

    Antrag/Antworten

    Förderantrag Stadtteilgarten „Kompost“
    Der Trägerverein und seine Projekte

    Der Stadtteilgarten „Kompost“ befindet sich direkt gegenüber des alternativen Wohnund Kulturprojekts
    „Kompott“ in Chemnitz und wurde Ende 2012 ins Leben gerufen. Träger desGartens ist der
    gemeinnützige Verein Urbane Polemik e.V.. Dieser betreibt im Kompott außerdem den Umsonstladen
    „Tante ULA“.

    Ziele des Urbane Polemik e.V. sind unter anderem Erhalt und Nutzung der denkmalgeschützten
    Gebäude, Bereicherung des Kulturellen Lebens der Stadt sowie Beiträge zur Volksbildung, wobei hier
    insbesondere auch der Gedanke der Nachhaltigkeit weitergetragen werden soll.

    Dieser wird im Umsonstladen verwirklicht, indem gebrauchte Kleidung und Haushaltsgegenstände hier
    neue Besitzer finden können, anstatt im Müll zu landen. Der Laden wird von Ehrenamtlichen regelmäßig
    einmal wöchentlich geöffnet und wird sowohl zum Abgeben als auch kostenlosen Mitnehmen der
    Sachen rege genutzt, nicht zuletzt auch von Geflüchteten.

    Ziele und Entwicklung des Gartenprojekts

    Der Garten entstand aus dem Grundgedanken der alternativen (Zwischen)nutzung von brachliegendem
    Bauland in einer Stadt mit (damals noch) stetigem Bevölkerungsrückgang. Inzwischen sieht der
    geänderte Flächennutzungsplan vor, dass das Grundstückvon ca. 450qm, wie auch umliegende Bereiche,
    weiterhin als Grünfläche erhalten bleiben soll, was den dauerhaften Fortbestand des Gartens
    ermoglicht. Nach baulichen Vorbereitungen und langjährigen Verhandlungen mit der Stadt konnte dieses
    Jahr sogar eine weitere Fläche von ca. 1.300qm zur Nutzung als teilöffentliche Grünfläche vom Verein
    übernommen werden.

    Der Gemeinschaftsgarten hat zum Ziel, Stadtbewohner/innen zusammenzuführen, zum Nachdenken
    über die Bedingungen gegenwärtiger industrieller Lebensmittelproduktion sowie Umweltund
    Naturschutz anzuregen, er bietet eine Möglichkeit wieder mehr Bezug zur Natur und zur Herkunft
    unserer Nahrung und Lebensgrundlage aufzubauen und erlaubt es auch GartenNeulingen, sich
    auszuprobieren. Hierbei stellt er außerdemeine Alternative zu z.T. überreglementierten
    Kleingartenvereinen dar und vertritt auch den ökologischen Anspruch, auf Kunstdünger sowie giftige
    Pflanzenschutzmittel zu verzichten und bei Pflanzen möglichst auf alte, bewährte, robuste Sorten
    zurückzugreifen.

    So ist unser Garten organisiert

    Um den Einstieg zu erleichtern ist für das Mitmachen bei uns keine Vereinsmitgliedschaft oder ein fester
    Vereinsbeitrag nötig. Momentan sind im Garten ca. 1012 Leute aktiv, die sich auf unterschiedliche Weise

    und unterschiedlich stark einbringen. Hierzu zählen Bewohner/innen des Kompotts und deren Freunde
    sowie Menschen aus dem Stadtteil und andere Interessierte aus der Stadt. Die Meisten gehören der
    Altersgruppe von ca. 2545 Jahre an. Im Frühjahr ergibt sich meinstens ein kleiner Wechsel in der
    Gruppenzusammensetzung und neue Mitstreiter*innen stoßen hinzu.

    Einmal im Monat gibt es ein Treffen bzw. Plenum, um Neueinsteiger*innen kennen zu lernen und
    aktuelle Sachen zu besprechen, z.B. größere Umgestaltungen, Finanzierung,Materialbeschaffung,
    Anfragen von außen etc.. Außerdem verabreden wir uns ab und an zu gemeinsamen
    Gartenarbeitseinsätzen oder zum Grillen. Die Kommunikation findet inzwischen hauptsächlich über eine
    Chatgruppe statt. Donnerstag Nachmittag und Samstag Vormittag/Mittag sind allgemein vorgemerkte
    Zeiten, an denen einige Mitglieder öfters Zeit haben, sodass man sich an diesen Tagen auch gut in einer
    Kleingruppe zum Gärtnern verabreden kann. Ansonsten kann jede/r seine eigenen Beete bepflanzen und
    pflegen und bekommt durch das Zahlenschloss zeitlich flexibel Zugang zum Garten. Die Ernte wird
    insofern geteilt, dass, wenn von einer Sorte genügend da ist, alle sich etwas nehmen können. Ist ehr
    wenig da, erntet die Person, die es angepflanzt hat. Baut jemand z.B.nur Tomaten an, kann er/sie auch
    Salat mit ernten, und dafür später ein paar Tomaten abgeben.

    Arbeiten wie Rasenmähen und die Pflege der Terrassen u.a. Gemeinschaftsflächen werden beim Treffen
    untereinander aufgeteilt. Im Sommer erstellen wir außerdem einen Gießplan nach Wochentagen, sodass
    sich möglichst 12 Verantwortliche pro Wochentag finden, die bei Trockenheit das Gießen für alle
    übernehmen. So muss nicht jede/r jeden Tag kommen, um ein einzelnes Beet zu gießen.

    Vorhaben zur Umsetzung mit Ihrer Förderung

    Die Gartengruppe möchte eine Reihe verschiedener Projekte und Maßnahmen umsetzen. Vor einigen
    Jahren haben wir mit dem Bau von Hochbeeten begonnen, da 2018 durch eine Bodenuntersuchung eine
    Kontamination festgestellt worden war. Die begonnene Umgestaltung hin zu Hochbeeten und der
    Austausch von Erde sollen jetzt weiter fortgesetzt werden. Insbesondere möchten wir 2023 auch unsere
    große Kräuterspirale stabiler aufbauen, die Erde austauschen und nachfüllen. Dabei möchten wir sichere
    Abtrennungen zu potenziell belasteten Materialien schaffen und einige neue Kräuterarten ergänzen. Wie
    bei einer Kräuterspirale üblich, werden dafür unterschiedliche, auch steinige/sandige Substrate
    eingesetzt, um mediterranen Kräutern einen geeigneten Boden bieten zu können.

    Wir möchten durch den Förderantrag außerdem unseren Bestand an Gartengeräten verbessern, der
    aufgrund von Verschleiß nach vielen Jahren verringert ist. Somit soll es ermöglicht werden, dass auch 34
    Leute gemeinsam eine Aufgabe anpacken können, indem häufig genutzte, kleine Geräte wie
    Gartenschere oder Handschaufel nicht nur einmal vorhanden sind. Zudem sollen die Auffangund
    Speichermöglichkeiten für Regenwasser ausgeweitet werden; dies ist besonders wichtig, da es im Garten
    keinen Wasseranschluss gibt.Da das Dach unseres Geräteschuppens undicht geworden ist, benötigt
    dieses eine Überarbeitung. Hier möchten wir als neuen Belag eine EPDMBahn anschaffen; diese hat
    laut Herstellerangaben eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten und erscheint uns dadurch

    wesentlich nachhaltiger und weniger umweltschädlich als die bisher verbaute Dachpappe.
    Auch das Dach unseres Tomatenunterstandes muss erneuert werden; hier möchten wir ebenso eine
    haltbarere Lösung finden, als die bisher verbauten Kunststoffarten, welche nun mehrmals nach 12
    Jahren kaputt waren.

    Wichtig ist auch ein Vorrat von guter, schadstoffreier , torffreier Erde, die für den Anbau von
    Lebensmitteln geeignet ist. Hierzu möchten wir eigene Mischungen mit Sand, Erde und Kompost
    herstellen, welche an dieindividuellen Berdürfnisse der Pflanzen angepasst werden können. Da wir
    Grünschnittkompost kostenfrei über das Grünflächenamt beziehen konnten, müssen nun nur noch die
    anderen Bestandteile für die Mischung gekauft werden.

    Fragen/Antworten:

    – wie groß ist die Fläche auf der gegärtnert wird, wie viele Beete gibt es? Wie viele Hochbeete gibt es schon und wie viele sollen vom wem noch gebaut werden?

    Der alte Stadtteilgarten ist ca. 450 qm groß. Es gibt auf dieser Fläche keine große zusammenhängende Wiese oder Brachfläche mehr, deswegen würde ich sagen, dass auf der ganzen Fläche gegärtnert wird.. außer im Geräteschuppen ; ) Die Hochbeete haben verschiedene Form und Größe, ca. 9 Stück sind bereits befüllt/bewirtschaftet. Weitere 4 Stück sind bereits vorhanden, jedoch noch nicht mit Erde befüllt. Dann gibt es noch 4 größere ebenerdige bzw. halbhohe Beete ohne saubere Abtrennung zur belasteten Erde, welche nach und nach umgebaut bzw. durch richtige Hochbeete ersetzt werden sollen.

    – sind alle Beete individuelle Beete?

    Es gibt auch gemischte bzw. gemeinschaftlich bepflanzte Beete. Das ergibt sich aus Absprachen z.T. immer wieder neu. Außerdem ist die Kräuterspirale für alle nutzbar. Auch bei den individuellen Beeten teilen wir uns mit Gießarbeit und z.T. Ernte rein.

    – ist die Fläche offen/gibt es einen Zaun?

    Es gibt einen Zaun, dieser kann jedoch von der Seite umgangen werden.

    – gibt es ein Schild, das auf die Mitmachmöglichkeit hinweist?

    Die Kontakt-Mailadresse steht groß am Zaun. Weitere Infos müssen wir mal ergänzen, das Schild ist kaputt und muss erneuert werden.

    – wie ist die Wasserversorgung derzeit organisiert?

    Wir fangen Regenwasser auf in zwei Regentonnen, vom Dach des Schuppens und inzwischen auch von einer aufgespannten Plane. Dieses ist jedoch sehr schnell verbraucht (z.B. nach 2 Tagen). Man kann außerdem zum Bach hinunter gehen und mit Gießkannen daraus schöpfen, bei längerer Trockenheit untersagt es jedoch die Stadt. Außerdem sehr mühsam/zeitaufwändig.

    – wo steht der Geräteschuppen und gehört der zum Kompott? Sind da nur die Gartengeräte untergebracht? Wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang dazu?

    Der Geräteschuppen steht direkt im Garten, er gehört nicht in dem Sinne zum Wohnprojekt Kompott. Den Zugang hat die Gartengruppe jederzeit durch ein Zahlenschloss. Ja, dort sind nur die Gartengeräte untergebracht (und sonstige kleine Sachen, die im Garten benutzt werden, wie Grill und Sitzpolster)

    – wie und wo machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für den Garten?

    Aktuelles gibt es jetzt auf Instagram.

    Wir haben einen Flyer und ein ausführlicheres Infoblatt, diese wurden z.B. in Geschäften und auf einem Festival mit einem eigenen Stand verteilt. Flyer müssen wir erneuern bzw. nachdrucken.

    – wenn jemand neu mitmachen möchte, wird dann ein neues Beet gebaut?

    Kommt darauf an, ob die Person das möchte.

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?

    Regelmäßig anfallende Kosten wie Miete fällt zum Glück sehr gering aus und wurde bisher vom Verein getragen.

    Die Gärtner*innen besorgen Pflanzen und gelegentlich Baumaterial oder Weiteres für den Garten, manchmal wurde Geld zusammengelegt für eine Anschaffung.

    – was ist mit „Pflege der Terrassen“ gemeint? Vom Hausprojekt? Was für weitere Gemeinschaftsflächen gibt es?

    Direkt im Garten gibt es zwei selbstgebaute Terrassen, als Sitzplätze. Diese gehören also nicht in dem Sinne zum Hausprojekt (dieses befindet sich auf der anderen Straßenseite und hat einen eigenen Innenhof mit Pflaster und Grün…) Die „Pflege der Terrassen“ heißt, das Zuwuchern aus den Ritzen bzw. im Kies verhindern, und Steine ersetzen /gerade rücken, Laub entsorgen und kehren. Als weitere „Gemeinschaftsflächen“ kann man noch die kleinen Grasflächen und Grasstreifen zwischen den Beeten bezeichnen, sowie den Teich und zwei Sitzplattformen aus Holz, auch die Flächen mit Bäumen und Sträuchern, den Kompost, die Lagerplätze für Schüttgut und anderes.

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  • GAP: Beete in den Gemeinschaftsgärten werden saniert

    (Antrag, Antworten)

    1. Acker am Hammersbacher Fussweg: hier haben wir ca. 100 qm Fläche mit Streuobstwiese (das war ein Patenapfelbaumprojekt) und mit Biodiversitätswiese und Stadl (ich glaub Du hast uns dort mal besucht?).

    Hier sind insgesamt 6 Personen am Bepflanzen. Weil das Grundstück privat ist, wollten wir es glaube ich nicht so veröffentlichen. Ich kann aber die Eigentümerin nochmal fragen.

    2. die Beete Lavendelgärtchen, Dicke Bohne und Stern liegen alle an dem Partnachfussweg und werden von einer Gruppe von ca. 10-12 Personen gepflegt und gehegt. Hier finden auch öfters Picknicks statt, wo wir mit unserer Ernte neue Rezepte ausprobieren und sie uns dann gemeinsam schmecken lassen. Am Lavendelgärtchen habe wir eine neue Mit-Kümmererin, die gerne viel Kräuter und essbares für Bienen anbauen möchte. Zudem starten wir einen Versuch mit Schneckenfernhaltekräutern am Rand. Wir treffen uns immer Freitags um 15 Uhr zum gemeinsamen Garteln. Dann schauen wir immer was ist wo zu tun und je nachdem teilen wir uns auf die 3 Beete auf. Es ist ein sehr schönes Miteinander muss ich sagen

    :-)))

    Was wir vorhaben ist, dass wir erstens den Stern sanieren, weil er bald auseinanderfällt. Weiterhin soll dort Gemüse und Erdbeeren angebaut werden. An der Bohne haben wir schon mit dem Bepflanzen begonnen mit Knoblauch, Karotten und ein Bohnenrankgerüst aus Zweigen wurde gebaut.

    Außerdem habe ich neue Baumscheiben besorgt, weil die Wiese in der Bohne teils sehr feucht ist. Ein Picknick gab es letzen Freitag auch schon.

    Am Acker sind Teile etwas zugewuchert. Nachdem wir 2 neue Mitgärtndernde gewonnen haben, müssen hier Teile umgegraben werden. Der alte Spaten ist etwas marode. Wir kaufen gern lokal ein in einem kleinen Laden (Leitenbauer in Farchant), der gute Qualität hat, dafür wahrscheinlich etwas teuerer als im Baumarkt (mehr …)

  • Berlin: Kitas im mauergarten dabei

    (NL)

    wusstet ihr, dass Kitakinder direkt neben der Wasserplansche bei uns im mauergarten gärtnern können? 8 Kitagruppen sind mittlerweile Vereinsmitglieder und gärtnern mit den Kitakindern im jeweiligen Beetplatz. Nun hat eine weitere Kita die Chance, sich den 9.Kita-Beetplatz zu angeln. Das erste Gartenjahr ist ein kostenloses Probegartenjahr, im Folgejahr entscheidet Ihr, ob Ihr weitermachen möchtet und Vereinsmitglied werden wollt (mehr …)

  • Tübingen: Wilde Linde will wachsen

    (Antrag, ANtworten)

    Wir werden in die Gartensaison 2024 je nach WeNer zwischen 1.3. und 19.3. mit einem Team von
    sechs Personen starten.
    Wir haben uns im Januar als Plenum zur Jahresplanung 2024 getroffen und es gibt seitdem ein
    OrganisaPonsteam von drei Personen, die organisatorische, planerische und kommunikaPve
    Aufgaben bis auf Weiteres übernehmen.
    Pflanzenbaulich möchten wir in 2024 zusätzlich zu unseren üblichen TäPgkeiten, die im Jahresbericht
    2022 beschrieben sind, Folgendes umsetzen:
    • BeerenstrauchsschniN zur Verjüngung
    • Stecklingsvermehrung der Beerensträucher
    • Pflanzen von Brombeeren
    • Maßnahmen ergreifen, um unsere große Wiesenflächen zwischen Kräuterbeet und Kompost
    blühender zu machen
    • Ergänzende Randsteine für unser Kräuter-, Wucher- und Heilpflanzenbeet anschaffen und
    verlegen
    • Weitere Pflanzen wie Winterkopfsalat und gelbe Beete (siehe Kostenaufstellung) zum ersten
    Mal anbauen
    • Einen weiteren Komposthaufen errichten (aus eigenen ökologischen Materialien, ohne
    Kosten)

    1. Was für Ideen habt ihr, dass sich die Gartengruppe vergrößert? Was habt ihr da im letzten Jahr für gemacht? Drei bis zehn Menschen ist ja im Durchschnitt ja doch recht wenig.

    Wir haben ein neues Plakat gut sichtbar angebracht, um ‚Laufkundschaft‘ zu akquirieren;  eine eingeschlafene umfangreiche externe Mailingliste reaktiviert, um frühere Interessenten erneut anzusprechen; Lehrer des nahegelegenen Kepler-Gymnasiums angesprochen, um eine Kooperation zu initiieren, nachdem unsere Kooperation mit der benachbarten Grundschule eingeschlafen ist; die Vernetzung mit dem Gemeinschaftsgarten Grünen Tilsiter bei einem Treffen im Werkstadthaus und einem Grillfest verstärkt, um uns spezifisch über unser geteiltes Problem der Akquise auszutauschen; wir haben uns bei der Initiative torffreie Gärten des Nabu angemeldet und werden deren Schild gut sichtbar anbringen, um Interessierte damit anzusprechen; wir sind dabei über die lokale Zeitungen (Tübingen im Fokus und Schwäbisches Tagblatt) für unseren Gemeinschaftsgarten zu weben.    

    1. Wie wollt ihr unabhängiger von unserer Förderung werden?

    Wir wollen mehr Spenden und Eigenbeiträge einsammeln und prüfen zudem, ob wir über den Verleih unserer Geräte etwas einnehmen können (und dabei auch vllt. Mitwirkende finden)

    1. Was für andere Finanzierungsmöglichkeiten seht ihr? Worum habt ihr euch gekümmert?

    Wir haben uns über Hanna beim Werkstadthaus erneut nach der Möglichkeit eines Paypal-Spendenkontos erkundigt und sie hat die Frage an die Kassenwärtin des Werkstadthauses weitergeleitet. Damit könnten wir flexibel und einfach Spenden von Mitwirkenden oder sonstigen Interessierten einsammeln.

    1. Habt ihr mal kürzlich bei der Stadt nachgefragt? In immer mehr Städten und Kommunen gibt es ja Fördermöglichkeiten für Gemeinschaftsgärten u.a. bzgl. Klimaschutz und Biodiversität.

    Das haben wir nicht, ist aber ein sehr guter Hinweis.  Vielen Dank! Wir erkundigen uns zunächst einmal beim Tübinger Förderprogramm für Artenvielfalt (was sich allerdings an Mieter und Eigentümer richtet).

    1. Es laufen derzeit ja viele Tauschbörsen für Saatgut und Jungpflanzen: seid ihr da mal hin gegangen? Andere Gemeinschaftsgärten bekommen dort einen großen Anteil der Samen oder auch Jungpflanzen, die sie brauchen.

    Danke auch für diesen Hinweis! Wir werden zu einer Tauschbörse in Tübingen gehen und schauen, ob wir dort Saatgut bekommen.  Zudem versuchen wir, über einen Bekannten für diese Saison Saatgut aus der Saatgut-Bibliothek Konstanz zu bekommen. Das Problem hierbei ist, dass wir seblst derzeit nichts anzubieten und kaum die Kapazitäten haben, Saatgut zu produzieren.

    1. Wie beteiligen sich die Gärtner*innen inzwischen an den Kosten?

    Sie beteiligen sich vermehrt mit einzelnen Spenden und Geschenke, die in den Berichten zusammfassend aufgelistet sind.

    1. Und wie ist der Stand mit den Beeten und der Ernte? Ist das alles gemeinschaftlich?

    Ja, es wird alles gemeinschaftlich geerntet.


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  • Berlin: Satellit-Garten entsteht

    (ANtrag, ANtworten)

    Der SATELLIT ist eine Gast-Stätte, in der sich vielfältige Personen, Ideen und Geschichten
    versammeln. Gemeinsam mit der Nachbarschaft, mit Künstler*innen und Kreativen
    begegnen wir seit drei Jahren lokal, selbstorganisiert und mit künstlerischen Mitteln den
    sozialen und klimatischen Herausforderungen unserer Zeit. Wie können wir das Leben in
    der Großstadt, in Friedrichshain-West, im Barnimkiez besser und solidarischer machen?
    Der SATELLiT verbindet verschiedene künstlerische Arbeitsweisen und Forschungen und
    begünstigt kollaborative Zusammenarbeiten, aber bietet auch ein freies Neben- und
    Nacheinander. Wir machen Geschichten, lokales Wissen und die dazu passenden Gerichte
    sichtbar. In Workshops, Vorträgen und Aktionen lernen wir Neues und Altes.
    2024 werden im SATELLIT die bisher etablierten Kulturformate noch stärker
    zusammengebracht und miteinander in Beziehung gesetzt, um gemeinwohlorientierte
    Nutzungsansätze und Kooperationen noch stärker zu testen.
    Neben kollektiven Kochformaten geht es dabei vor allem um die Wiederentdeckung und
    Pflege von unterforderten Nachbarschaftsräumen- und Praktiken. In diesem Rahmen
    möchten wir einen Gemeinschaftsgarten aufbauen, der aus folgenden Teilen besteht:
    – 1. der kleine Weinberg, der als Spur der Geschichte der Weinstraße vor vielen Jahren von
    der WBM in Kooperation mit einer TU Forschungsgruppe angelegt wurde und seit langem
    nicht mehr richtig gepflegt wurde. In den vergangenen beiden Jahren haben wir im Rahmen
    von Oral-History-Koch-Workshops mit Weinblättern begonnen, den Weinhang zu aktivieren.
    – 2. die große SATELLIT-Terrasse ,auf der wir Hochbeete anlegen möchten, die dann auch
    als Ressourcen für Kochaktionen dienen können
    – 3. die Grünflächen vor der Terrasse, die jetzt von Wildpflanzen und Unkraut bewuchert
    werden.
    Das Anlegen und Pflegen dieser Grünflächen möchten wir umsetzen mit: Fachleuten,
    Künstler*innen, die wir im Rahmen von Projektformaten einladen; mit den verschiedenen
    Gruppen, die sich im SATELLIT treffen, von den Kindern und Erwachsenen, die den
    Mistechko-Club (russisch-ukrainisches Sprachcafé) besuchen, über die Teilnehmenden der
    Line-Dance-Kurse bis hin zur Nachbarschaft und den Vereinsmitgliedern des Vereins
    Satellit/Mitkunstzentrale e.V

    Ist „Satellit“ eine Zwischennutzung? Wer ist Vermieter/Verpächter und was für einen Art Vertrag habt ihr? Müsst ihr Miete/Pacht zahlen?

    Wir haben einen 5jährigen Gewerbemietvertrag mit der WBM, der noch bis Ende 2025 läuft und dann hoffentlich verlängert wird. Wir zahlen eine vergünstigte “Kulturmiete”.

    Gehören der Weinberg und die verwilderte Fläche, die ihr gegärtnert wollt dazu oder gehärt die wem anders? Ist die Nutzung der Flächen befristet?

    Die Grünflächen gehören nicht zur Mietsache aber ebenfalls zur WBM, die uns erlauben, uns um die Flächen zu kümmern.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte? 

    Kerngruppe = 5 Personen + Communityaufbau von Freiwilligen aus der Nachbarschaft und SATELLIT Gäste (u.a. möchten wir auch die Ukrainische Kindern (und Erwachsenen) die Mistecko Initiative besuchen damit involvieren)

    Wie macht ihr auf das Gartenprojekt und die Möglichkeit, mit zu gärtnern, aufmerksam?

    u.a. Aushang an unserer Infowand am Weg / Ankündigung regelmässig in unserem monatlichen Newsletter / Instagram / nebenan.de (über STZ Friedrichshain)

    Wer baut die Hochbeete und wie viele können da mitbauen?

    In eine offene Werkstattaktion bauen wir es mit 2 Handwerker*innen aus der Mitkunstzentrale. Mitbauen können 4-8 Personen, je nach Einsatzdauer. Dazu laden wir die Nachbarnschaft mitzumachen.

    Wer kümmert sich dann um die Hochbeete? Sollen die gemeinschaftlich begärtnert werden oder soll es Patenschaften geben z.B.? 

    Patenschaften, die von uns zentral koordiniert werden, sowie Workshops und Treffen, die bei SATELLIT stattfinden

    Ist die Terrasse immer zugänglich/können die Gärtner*innen auch an die Beete, wenn Satellit nicht auf hat?

    Ja.

    Wie groß ist die Grünfläche, was soll auf der Grünfläche genau passieren? Wollt ihr hier Gemüse anbauen?

    Grünfläche “Weinberg”: ca. 25qm Fläche. Hier steht die Pflege und Nachverdichtung des Weins im Vordergrund + eine Transformation und Ergänzung im Sinne von Vielfalt und Permakultur mit anderen Nutz- und Wildpflanzen, je nach Know-How, das ehrenamtlich eingebracht wird.

    Was ist ein Bewässerungscomputer und wie teuer ist dieser? 

    Da der SATELLIT nicht regelmessig offen und betreut ist, haben wir vor ein automatisches Bewesserungssystem einzubauen. Gerade sind wir dabei ob wir Regenwasser sammeln können oder Leitungswasser benutzen müssen. 

    Das Bewässerungssystem wird von unserem Kollegen von der Mitkunstzentrale aus dem Haus der Materialisierung mit Arduino System programmiert. Wir sind gerade im Gespräche und gestalten ein Projekt die (wenn möglich) auf gesammelten Regenwasser basiert ist.

    Die Kosten die wir bisher geschätzt haben sind die im Antrag. Da wir noch am planen sind können natürlich aber etwas schwanken

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und haben alle da jederzeit Zugang zu?

    Lager der Gartengeräte entweder im EG-Keller im Hinterhof oder in einem Schrank im Flur direkt an der Terrasse. Ist mit Schlüssel zugänglich. Schlüssel wird in einem Kästchen mit Zahlencode auf der Terrasse angebracht.

    Wo soll die Rampe hin und könnt ihr diese selber bauen? Was für eine Rampe wäre das?

    Schon lange hatten wir vor eine Rampe zu bauen die zur Terasse führt. Dafür haben wir Zwei Projekte: 

    – eine Platte zu bauen die auf die Treppe (½ der Breite) liegt und um die Ecke läuft. 

    – eine etwas längere Rampe bis zur Terrasse Ecke.

    Wir würden es selber Bauen mit hilfe von Kollegen von der Mitkunstzentrale und Materialien vom HDM. Leider haben wir bisher nicht geschafft es im Stand zu bringen.

    Was ist mit Abdeckung/Sonnenschutz gemeint?

    Die Terrasse ist im Hochsommer sehr stark sonnenbestrahlt. Wir haben ein großes Sonnensegel, das nur ca ⅓ der Terrasse überdeckt. Hier möchten wir eine wetterfeste Konstruktion bauen.


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  • Lauterbach: Stadtgarten entsteht

    (ANtrag, ANtworten)

    • Wie können weitere interessierte Nachbar*innen mitmachen? Werben Sie dafür? Ja, wir hatten kürzlich einen schönen Zeitungsartikel in der lokalen Presse und daraufhin hat sich gerade heute eine Nachbarin gemeldet. Außerdem planen wir zusammen mit anderen Gemeinschaftsgärten die Gründung eines Netzwerkes am 19.4. in Lauterbach und hoffen so, Kräfte zu bündeln und mehr Menschen für einen/unseren Gemeinschaftsgarten zu begeistern. Im Anschluss an das Netzwerktreffen, wo wir uns erstmal kennen lernen wollen, veranstalten wir eine Pflanzen- und Gerätetauschbörse, zu der alle Interessierte eingeladen sind und sich über die Gemeinschaftsgärten informieren können – praktischerweise liegt unserer gleich in der Nähe der Veranstaltung.
    • Wer wird die Beete bauen, wie sind diejenigen, die dann gärtnern, daran beteiligt? Ich glaube, die Frage verstehe ich nicht ganz und hoffe, Sie sind mit meiner Antwort zufrieden. Die Beete sind aufgeteilt wie im aktualisierten Antrag geschrieben. Wir haben gemeinsam die Vorbereitungsarbeiten gemacht – es fehlt noch die Erde, die wir geschenkt bekommen und für die wir nur die Transportkosten übernehmen werden. Wahrscheinlich werden wir nächste Woche einen gemeinsamen Arbeitseinsatz diesbezüglich haben. Wir die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst u.a. sind wir gemeinsam verantwortlich, die anderen Beete werden von den jeweiligen Leuten alleine bewirtschaftet. Wir haben einen gemeinsamen Pflanztermin im Mai vereinbart, bei dem uns jemand mit Gartenexpertise zur Seite steht. Wer baut Bank und Kompost? Für den Bau des Komposts, den wir gemeinsam anlegen wollen, planen wir einen Termin im Mai/Juni. Für den Bau der Bank und der Hochbeete, die wahrscheinlich nur von einem Teil der Gemeinschaft gebaut werden soll, haben wir noch keinen Termin.
    • Gibt es eine „Gartengruppe“ an der Fachhochschule? Was passiert, wenn die aktuell Auszubildenen fertig sind? Die „Gartengruppe“ der Fachhochschule bildet sich gerade um drei Lehrkräfte und deren Schüler*innen und soll sich als fester Bestandteil der Ausbildung der Erzieher*innen verstetigen. Auf Initiative des klimafairein sind in Lauterbach und anderen Gemeinden in Kitas Gemeinschaftsgärten entstanden. Wenn Auszubildende schon Erfahrung in diesem Bereich mitbringen, dann kann die Idee einer nachhaltigen Bewirtschaftung eines Gemeinschaftsgarten und all der positiven Effekte, die das hat, weiter zu den Kindern und in die Familien getragen werden.
    • Auf welche Beete beziehen sich die beantragten Samen/Pflanzen? Die beantragten Samen/Pflanzen beziehen sich auf die die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst.

    vielen Dank für Ihre Mail. Wie schön, dass es einen zweiten Gemeinschaftsgarten in Lauterbach geben wird. Haben Sie mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche Kontakt? https://urbane-gaerten.de/urbane-gaerten/gaerten-im-ueberblick/gemeinschaftsgarten-lauterbach Ja, wir stehen mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche in Kontakt und planen zusammen mit den Verantwortlichen ein Netzwerktreffen für alle Gemeinschaftsgärten in der Region Vogelsberg und im Anschluss daran eine Pflanz- und Gartengerätetauschbörse in Lauterbach.

    • Was bedeutet die Flächenangabe von 2 x 400m²? Handelt es sich um zwei Flächen, die nicht zusammenhängen? Ja, es handelt sich um zwei Flächen. Auf der einen sollen Beete entstehen und  die andere (ist im Moment Rasenfläche) wollen wir zunächst erst einmal für Veranstaltungen und Aktionen nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten hier auch noch Beete entstehen.
    • Wie ist die Kooperation mit der Zweikopf Agentur zu verstehen, die ja das Grundstück pachtet – das ist ja eine Werbeagentur. Und welche Rolle wird das Gartenprojekt in der Arbeit der Agentur spielen? Was für Veranstaltungen und Aktionstage werden von der Werbeagentur ausgerichtet werden? Die Zweikopf Agentur hat das Grundstück gepachtet – darauf stehen Lagerhallen der ehemaligen Gärtnerei, die die Agentur nutzt, um Equipment etc. zu lagern. Die Grünflächen des Grundstückes wurden bisher nicht genutzt und lagen brach. Wir vom klimafairein und das Team der Agentur kennen uns gut und haben die Idee gemeinsam entwickelt. Die Angestellten und die jungen Chefs der Agentur haben sich bisher an Arbeitseinsätzen beteiligt und wollen bei der Gartenbewirtschaftung unterstützend mitwirken.

    Als gemeinsame Veranstaltungen des Gartenteams, bei der sich das Team der Agentur im Ehrenamt einbringen wird, sind die Eröffnung des Gartens, ein Erntedankfest und ein Jahresabschlussfest geplant. Über weitere Veranstaltungen, die die Agentur alleine auf dem Grundstück durchführen möchte, haben wir bisher nicht gesprochen.

    • Ist der Vertrag für die Nutzung der Fläche als Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Nein, der Vertrag ist nicht befristet und wir bezahlen keine Pacht.
    • Wer hat das Grundstück Ende letzten Jahres bearbeitet und wie wurde das finanziert? Das Kernteam aus den drei Initiatoren (Mitglieder des klimafaireins, Team der Zweikopf Agentur und Pflege- und Verwaltungspersonal von Hephata) und deren Freunde/Familienangehörige haben das Grundstück für die Einrichtung als Gemeinschaftsgarten im Ehrenamt bearbeitet – diese Arbeiten waren reine Vorbereitungsarbeiten, weil das Grundstück überwuchert und unzugänglich war.
    • Wie groß ist denn die Gruppe, die mitplant und wie groß die Gruppe, die gärtnern möchte? Das Kernteam besteht aus 7 Leuten. Außerdem haben wir noch 2 Personen, die uns bezüglich Gärtnerexpertise fachlich zur Seite stehen. Die Gruppen, die gärtnern möchten, bestehen zum einen aus Schüler*innen der Vogelsbergschule Lauterbach (Färbergarten) und zum anderen aus den Bewohner*innen des Seniorenheimes (Rollibeete). Weiterhin werden die Bewohner*innen des Hauses am Kirschberg um die Gemüsebeete kümmern und wir planen, die Bürger*innen der Stadt Lauterbach mit einzubeziehen.
    • Sind im Kernteam Menschen aus der Nachbarschaft dabei? Ja – sowohl Hephata als auch die zweikopf Agentur befinden sich in der Nachbarschaft.
    • Gibt es ein Schild an der Fläche, die auf das Vorhaben hinweist mit Kontaktmöglichkeit? Ja, es hängt ein Banner, auf dem das url der Webseite angegeben ist und dort gibt es die Möglichkeit über einen Button, an uns schreiben kann.

    Wenn ich es richtig verstehe, sind derzeit hauptsächlich andere Einrichtungen an der Planung und dem Aufbau des Gartens beteiligt? Wie werden die Nachbar*innen denn in den Aufbau des Gartens einbezogen? Es gab bereits einen Artikel in der lokalen Presse. Das große Interesse hatte uns ein bisschen überfordert, da wir noch in der Planungsphase steckten und viele Dinge klären mussten, um eine vernünftige Basis für den Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Große Teile des Kernteams sind unmittelbare Nachbarn zum Gemeinschaftsgarten. Nichts desto trotz ist es für uns  wichtig, im nächsten Schritt weitere Nachbar*innen bzw. Bürger*innen aus der näheren Umgebung einzubinden.  Daher planen wir im Rahmen der oben genannten Pflanzentauschbörse (am 19.4.24) einen Infostand zum neu entstehenden Gemeinschaftsgarten und wollen die Menschen zu einem Eröffnungsfest im Mai einladen.

    • Wie und wie viele Gärtner*innen werden beim Bau der Beete, des Komposts und der Sitzbank beteiligt? Wie viele Hochbeete sind geplant? Sollen alle Hochbeete Rollibeete werden? Wie viele Erdbeete soll es geben?

    Hier eine Skizze des Anbauplans: Wir planen zwei Rolli-Hochbeete, 1 Färberpflanzen Beet, 1 Kräuterbeet, 1 Experimentierbeet, 1 Beerenobst-Beet, 3 Gemüsebeete (alle 8 m lang)

    Die Workshops für das Erstellen der Beete, des Komposts und der Sitzbank sollen öffentlich sein – wir wollen die Werbetrommel rühren – nicht mehr als 10 Personen sollen diese Aktionen umfassen. Wir wollen insbesondere hierüber Menschen für den Garten begeistern und Interesse wecken in der Gemeinschaft aktiv zu werden.

    • Bitte beachten Sie, dass unsere Förderung auf den Eigenbau durch die Gartengruppe abzielt. Dies passt zu unserem Konzept: Wir wollen alle Baumaßnahmen in Eigeninitiative mit dem Input bzw. unter Anleitung von Fachexpert*innen durchführen.
    • Bitte fächern Sie die Kosten für die Gartengeräte weiter auf. Wo werden die Geräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang? Die Geräte werden in einem kleinen Geräte- Schuppen (der uns gespendet wurde und den wir noch aufbauen müssen) untergebracht  – wir wollen einen Schlüsseltresor aufstellen, der Code  wird an die Mitwirkenden weitergegeben.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Kooperationspartner an den Kosten für den Garten und die Planungen? Für das erste Jahr wollen wir den Gemeinschaftsgarten über Förderung, Spenden und  Eigenmittel des Kernteams finanzieren. Für die folgenden Jahre wollen wir uns noch mit allen Mitwirkenden absprechen, da gibt es noch keine finale Entscheidung.
    • Was ist mit „Sicherung der Wege“ gemeint? Aktuell sind die Steinplatten der Wege durch die Witterung und die Nichtnutzung der letzten Jahre etwas schief geworden. Diese wollen wir begradigen und ggf. an manchen Stellen für Ältere bzw. körperlich Eingeschränkte einen Handlauf montieren.
    • Bitte beachten Sie, dass Stromversorgung bei uns nicht förderfähig ist – verstehe ich das richtig, dass dann auch die Materialien zur Stromversorgung nicht förderfähig sind?
    • Woher kommt das Wasser für den Wassertank? Wir planen über die Dachrinne der Lagerhalle, Regenwasser aufzufangen.
    • Wie wird der Garten denn organisiert? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Wie laufen Informations- und Entscheidungsflüsse? Was passiert mit der Ernte? Geplant ist, das sich ein Team findet, dass Arbeitseinsätze, Veranstaltungen und Feste im Garten koordiniert – das darf sich entwickeln und muss nicht zwingend das jetzige Kernteam sein. Im Moment arbeiten wir noch an der Kommunikation und Organisation des Gemeinschaftsgartens, nächster Termin dafür ist übernächste Woche – vielleicht hätten Sie da für uns ein paar Tipps. Grundlegende Strukturen, die eine möglichst breite Partizipation der Mitwirkenden bei wichtigen Entscheidungen gewährleistet, müssen also noch erarbeitet werden. Für den Informationsfluss werden wir einmal die üblichen internen Kommunikationswege über E-Mail und Apps nutzen und zum anderen die Öffentlichkeit über Social Media, Presse und unsere Webseite auf dem Laufenden halten.

    Das Färberpflanzen- und Experimentierbeet wird von den Schüler*innen der Vogelsbergschule bewirtschaftet, die Rolli-Beete werden vornehmlich von den Senioren und dem Pflegeteam des Altenheims bewirtschaftet und der Rest wird vom allen anderen inklusive den jungen Leuten vom Haus am Kirschberg bewirtschaftet.

    Als erste Regel gilt: Wer gärtnert, erntet! Zweite Regel: Für die Veranstaltungen und Workshops wird die Ernte verarbeiten! Dritte Regel: da wir noch keine Erfahrung über das Ausmaß der Ernte haben, tendieren wir dazu alles, was übrig ist, zu verschenken (z.B. an die Lauterbacher Tafel e.V.)

    • Haben Sie beim Grünflächenamt der Stadt nach Erde etc. gefragt? Nein, das haben wir nicht gemacht. Fördert die Stadt das Projekt? Die Stadt wird an einem Förderwettbewerb teilnehmen und unsere Veranstaltungen hierüber unterstützen, sollte der Wettbewerb positiv verlaufen. Eine weitere Förderung ist seitens der Stadt Lauterbach nicht vorgesehen.


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  • Wuppertal: Gartenprojekt wirkt in den Stadtteil hinein

    (Sachbericht)
    [Urbaner Garten Bayer Platz]
    2023 stand im Zeichen des Aufbaues. Dank der Förderung von Anstiftung konnten wir ein Grundstück, dass ausschließlich aus Beeten bestand in eine grüne Oase verwandeln. Palletten- Möbel entstanden, ein Rosenspalier wurde umgesetzt, ein Kompost wurde gebaut, in Kunstprojekten arbeiteten Senior*innen und Menschen jedes Alters im Garten und pflanzen Gemüse und Blumen. Kinder züchteten Schmetterlinge. Ein Küchenwagen ermöglichte es fünf Mal im Jahr direkt in der grünen Oase frisch Geerntetes zuzubereiten.

    Auch 2023 trafen sich in der grünen Oase inmitten von Häusern und Beton Menschen des Stadtteils. Senior*innen legten mit Menschen mit Fluchthintergrund eine Kräuterschnecke an und ernteten Salat, der dann in arabischer und deutscher Weise zubereitet wurde. Nach einer Kartoffelernte wurden alle interessierten Bürger zu einem Kartoffelfest eingeladen.

    Ein Zirkusfest unter dem Rosenspalier war ein weiteres Highlight für Groß und Klein.

    Auch dieses Jahr arbeiteten wir partizipativ. Alle Ideen wurden in der Gruppe beschlossen. Ein Umwelt- und Gartenpädagoge schulte uns in der Anbauweise.

    Auch 2024 wurde viel geplant und umgesetzt. Ein Schwerpunkt waren gartenpädagogische Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule des Quartieres (mehr …)

  • Münster. Stadt informiert in Spechstunde über Förderrung von GGs

    (alterts9

    Stadt informiert über urbane Gemeinschaftsgärten

    Offene Sprechstunde am 16. April im Haus der Nachhaltigkeit

    Münster (SMS) Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster informiert bei einer offenen Sprechstunde am 16. April von 14 bis 16 Uhr Interessierte welche städtische Förderungen es für das Anlegen von urbanen Gemeinschaftsgärten gibt, welche Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind und welche Gärten im Stadtgebiet schon existieren.  

    Urbane Gemeinschaftsgärten bringen Ernährung und Landwirtschaft wieder in die Stadt, machen sie sichtbar und für viele erlebbar. Das urbane Gärtnern fördert das Bewusstsein für gesunde und saisonale Ernährung und auch für die damit verbundenen Mühen des Anbaus mit seinen vielen Widrigkeiten wie Trockenheit, Schnecken- oder Wühlmausfraß. 

    Urbane Gemeinschaftsgärten sind lebendige Orte des gemeinschaftlichen Gärtnerns, der nachbarschaftlichen Begegnung und auch des interkulturellen Austauschs. Die Stadt Münster fördert die Entstehung von Gemeinschaftsgärten. 

    Die Sprechstunde findet im Haus der Nachhaltigkeit, Hammer Straße 1 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1153920.html (mehr …)

  • Kiel: IG Kiel wird 10 Jahre alt

    Interkulturelle Garten Kiel: und tatsächlich feiern wir in diesem Jahr unser 10-jähriges Bestehen [Anfang Juni] Seit einem Jahr läuft im Garten ein neues Projekt „Erden und Aufblühen“, mit dem Fokus Umweltbildung, vor allem für Schulklassen aus der näheren Umgebung. Die Angebote werden sehr gut angenommen und stellen eine echte Bereicherung für die Kinder in diesem „Brennpunkt“-Stadtteil dar (mehr …)

  • Berlin: Stadtteilgarten Tempelhof als Beispiel für soziale LaWi auf Umweltwoche

    (NL)
    Soziale Landwirtschaft auf der Woche der
    Umwelt in Berlin
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstif-
    tung Umwelt (DBU) laden ein zur Woche der Umwelt 2024 vom 4.-5. Juni
    2024 in Berlin
    Zusammen mit vielen weiteren Ausstellern
    wird die Soziale Landwirtschaft DASoL mit
    dem „Stadtteilgarten Tempelhof“ auf der
    diesjährigen „Woche der Umwelt“ vertreten
    sein und über ihre Arbeit informieren. Am
    Stand des Stadtteilgartens kann mit uns und Kooperationspartnern des Stadtteil-
    gartens ins Gespräch gekommen und sich an Gesprächsrunden rund um die sozi-
    ale Landwirtschaft beteiligt werden.
    www.woche-der-umwelt.de/wdu-aussteller/verein-tempelhofer-berg-e-v/
    Es ist möglich eine Einladung zur Veranstaltung zu erhalten und den Stand zu
    besuchen. Gerne eine Mail an: verwaltung@stadtteilgarten-tempelhof.berlin
    Stadtteilgarten Tempelhof – soziale Landwirtschaft, Beiträge zur Trans-
    formation im öffentlichen Raum
    Der Stadtteilgarten wird seit 2023 mit Unterstützung der Deutschen Arbeitsge-
    meinschaft Soziale Landwirtschaft DASoL als ganzjähriger, außerschulischer
    Lern- und Entwicklungs-
    ort von Zivilgesellschaft
    im Ehrenamt umgesetzt,
    legt den Fokus auf den
    Einbezug von Menschen
    mit Behinderung
    und/oder Migrationsge-
    schichte, entwickelt indi-
    viduelle Teilhabeangebo-
    te und fördert nachhalti-
    ge Entwicklung auf loka-
    ler Ebene, ist Einsatzstel-
    le in den Freiwilligen-
    diensten FÖJ und ÖBFD,
    verbindet gärtnerische
    Produktion mit sozialer Arbeit und vermittelt Inhalte der BNE mithilfe der Hand-
    lungspädagogik. Mitschnitte aus der Eröffnungsveranstaltung hier:
    www.youtube.com/@StadtteilgartenTempelhof
    Durch Einbindung der Nachbarschaft und Kooperationen mit Werkstätten und
    sozialen Einrichtungen fungiert „Stadt als Schule“. Interdisziplinäre, ressortüber-
    greifende Vernetzung ermöglicht Perspektivwechsel und die Entwicklung und Er-
    probung alternativer Lebens- und Arbeitsverhältnisse.
    17
    In offener, wertschätzender Haltung lassen iterative Methoden individuelles Wis-
    sen wirksam werden. Die Teilnehmenden formulieren Fragestellungen und Lerni-
    nhalte selbst, hinterfragen Denkmuster, entdecken Zusammenhänge, werden
    gemeinsam gestaltend tätig, erwerben soziale Kompetenz in der Interaktion, er-
    fahren Anerkennung und Selbstwirksamkeit. Sie erwerben individuell, als Gruppe
    und Teil der Gesellschaft Handlungskompetenz in den Bereichen Ökologie, Öko-
    nomie und demokratische Sozialgestaltung.
    Hier geht’s zur Website des Vereins
    Tempelhofer Berg: https://tempelhofer-<br< a=““>>berg.berlin/ (mehr …)

  • Potsdam: Klimagarten Wendeschleife wächst

    (Antrag, ANtworten)

    Die Pflege und Bepflanzung der Beete des Gemeinschaftsgartens wird von Beetpat*innen (27 Personen inklusive Angehörige), dem Team Wendeschleife und weiteren Interessierten übernommen. Die Beetpat*innen stimmen sich regelmäßig mit dem Projektteam ab und übernehmen teilweise auch die Betreuung des wöchentlichen offenen Gärtnerns sowie die Gestaltung von Workshops.Das Team Wendeschleife besteht aus Norbert Fadtke (Bundesfreiwilligendienst), Henrike Wieck (Bundesfreiwilligendienst), 2 Ehrenamtlerinnen und mir (Francie Großhennig, Umweltlotsin des oskar.Begegnungszentrum). Im Projekt Wendeschleife legen wir besonderen Wert auf die soziale Integration und lokale Vernetzung, auf Umweltbildung und Qualität des Lebensumfelds sowie Nachbarschaftliches Engagement und Beteiligung. Um die Projektziele zu erreichen, stellen wir in unserer Arbeit folgende Bereiche in den Mittelpunkt:

    èÖkologisches Gärtnern (z.B. offenes Gärtnern am Mittwoch)

    èStadtgrün und Stadtnatur, Multifunktionale Grünflächen (z.B. Garten offen für alle, kein Zaun)

    èGemeinschaft, Wertschätzung und Gestaltung des Wohnumfeldes, Freizeit im Freien, Identifikation mit dem Lebensumfeld, Zeit im Freien (z.B. Pflanzaktionen, offener Kaffeeklatsch)

    èFörderung von umweltbewusster Ernährung (z.B. Klimakochen)

    èSelbermachen, Unverpackt, Reparieren statt Wegwerfen, Mülltrennung/-vermeidung, Teilen oder Leihen statt neu kaufen(z.B. Handarbeitscafé, Saatgut- und Pflanzentausch)

    èNachhaltige Mobilität, Leitungs-/Trinkwasser und Grauwasser (z.B. Verleih von Lastenrad)

    èNaturpädagogische Umweltbildungsangebote (z.B. Schul-AG „Die Welt ist mein Garten“)

    Eine unschätzbare Unterstützung für die Mitarbeiter*innen und Beetpat*innen stellt gerade bei der Umsetzung von Festen das Netzwerk engagierter ehrenamtlicher Helfer*innen dar.

    Das Begegnungszentrum oskar. wird durch die Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Im Rahmen dieser Förderung sind Kosten für die hier beschriebenen Vorhaben nicht vorgesehen.

    2      Vorhaben

    Wir würden gern die folgenden beiden Vorhaben für unser Projekt Wendeschleife fördern lassen:

    1. Naturpädagogik: Der verbindende Grundgedanke der geplanten Aktivitäten dieses Vorhabens ist der Aufbau eines für die Zielgruppe interessanten naturpädagogischen Angebotes in Form von Exkursionen, Experimenten und Workshops. Durch diese thematische Erweiterung der Wendeschleife soll die Reichweite im Stadtquartier gesteigert und die Gesamtthematik Naturschutz/Umweltschutz/Nachhaltigkeit besser vermittelt werden.

    2. Schutz: Als weiteres wesentliches Vorhaben planen wir den Schutz der Beetpatenpflanzungen durch dafür sinnvolle Maßnahmen, um zum einen hier mehr Nachhaltigkeit für das Geschaffene als auch Würdigung der Mitarbeit durch Schutz vor Verunreinigungen zu gewährleisten.

    Der Projektzeitraum ist für Mai bis Ende des Jahres 2024 vorgesehen. Die Einweihung der einzelnen Projektsegmente erfolgt fortlaufend. Im Einzelnen würden wir gern die folgenden Maßnahmen fördern lassen:

    ·        Naturpädagogisches Material: Für die Einrichtung eines mobilen grünen Klassenzimmers möchten wir die notwendigen Materialien (z.B. Exkursionsbox Natur/ Wildbienenzucht) anschaffen.

    ·        Walderdbeeren Schau- und Nutzgarten: Wir möchten einen bisher unbepflanzten eher schattigen Standort auf dem Essbaren Innenhof erobern. Walderdbeeren und Waldmeister würden wunderbar zu dem dort bereits befindlichen Minzgarten passen.

    ·        Färberpflanzen + Equipment: Um ein weiteres spannendes Feld der historischen Pflanzenverwendung in unseren Gemeinschaftsgarten zu holen, würden wir gern ein Beet mit Färberpflanzen anlegen und diese für Workshops nutzen.

    • Wie viele Menschen sind denn inzwischen im Garten aktiv und hat sich an der Anzahl der Beete was geändert?
      • Wir haben 17 Hochbeete plus 12 Flachbeete. Mit den Hochbeeten erreichen wir etwa 30 Personen (eingetragene/r Beetpat*in plus Familie/Partner*in). Außerdem gibt es Spontangärtner*innen und Terrassenaufräumer*innen die häufig ungesehen aktiv sind bzw. beim offenen Gärtnern in den Gemeinschaftsbeeten mitarbeiten.
    • Erreicht ihr mit dem Garten auch Migrant*innen/Geflüchtete?
      • Circa ein Drittel der Beetpat*innen haben einen Migrations- bzw. Fluchthintergrund.
    • Wo soll das Färberbeet hin? Ihr hattet ja nicht mehr viel Platz auf der Fläche? Wer würde sich darum kümmern? Was und wie viele Workshops plant ihr? Wo würden diese stattfinden?
      • Für das Färberbeet soll eins der 3 großen Blumenbeete aufgelöst und auf die anderen beiden umverteilt werden. Darum kümmern würde sich unsere Bundesfreiwillige, ein Mitarbeiter aus der Fahrradwerkstatt der USE, eine an dem Thema interessierte Beetpatin und ich. Die Workshops würden je nachdem was gemacht wird im Garten oder in der Stadtteilküche im oskar.Begegnungszentrum etwa einmal im Monat stattfinden.
    • Was ist mit „Aufbau für die Beete zum Schutz“ gemeint? Welche Materialien sind gemeint? Wer würde hier bauen?
      • Auf eurer Internetseite gibt es bei „Umgang mit Vanadalismus“ ein Bild von einem Hochbeet welches einen abschließbaren Kasten aufgesetzt hat. Für den Bau von 5 Aufbauten bräuchten wir: Holzlatten, Sechseckdrahtgeflecht, Holzschrauben, Überfälle mit Öse, Winkelverbinder und Schlösser.Gebaut würden diese von den Beetpat*innen an den betreffenden Beeten mit der Unterstützung des Team Wendeschleife, evt. kann ich noch jemanden aus der Fahrradwerkstatt begeistern. 
    • Wie hat sich der essbare Innenhof weiterentwickelt? Gibt es da auch eine Gruppe, die sich kümmert?
      • Die Gruppe im essbaren Innenhof besteht aktuell leider nur aus 3 interessieren Anwohner*innen. Aber dafür wächst und gedeiht alles vorhandene prächtig. Und in der Erntesaison/ wärmere Jahreszeit konnten wir beobachten, dass die Beeren und die Minze von Anwohner*innen geerntet werden und auch die Kinder zum Naschen verleiten.
    • Könnt ihr die Infotafeln nicht mit vorhandenen/gebrauchten/Restmaterialien bauen, die bei euren anderen Aktivitäten im Oskar anfallen/eh da sind?
      • Ja, das können wir versuchen.

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  • GAP: essbares Garmisch hat weniger Projektbeete

    (Mail)
    Es gibt ein paar der Beetstandorte nicht mehr (aus verschiedenen Gründen, wie z.B. Wurzeln von unten, die Hochbeetkästen zerstörten und fehlende Zeit, diese wieder aufzubauen, Standorte, die sich doch nicht geeignet haben)
    Einen wollen sie sanieren, da gibt es auch eine Gruppe.
    Über einen Zeitungsartikel kamen wieder neu Interessierte dazu. (mehr …)

  • Wuppertal: Obstbaumwiese auf dem Permakulturhof Vorm Eichholz

    (ANtrag, Antworten)

    Der Platz vor dem Gärtnerhaus mit einer Fläche von ca. 60 m² wird zur Zeit zu einem zentralen Kompostplatz. Hier gibt es Platz für Anwendungsbeispiele der Humus- und Kompost Herstellung und die für den Hof benötigte Masse von Kompost.

    So wird es möglich, evtl. ab Spätherbst 2024 Kompostworkshops auf dem Hof anzubieten. Bei allen bisherigen Führungen haben wir festgestellt, wie zentral dieses Thema und das Wissen darüber für die Bewirtschaftung von Garten- und Landschaftsflächen ist und dass auch Menschen mit jahrelanger gärtnerischer Erfahrung Neues hinzulernen (möchten).

    Im Moment werden Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten erledigt, um einen überdachten offenen Unterstand als Verlängerung des Gärtnerhauses zu bauen. Es erweitert sich hiermit der Arbeitsbereich für die Gärtner, witterungsunabhängig Pflanzen zu topfen und anzuziehen und die Bokashi-Eimer unterzubringen. Die Finanzierung der Materialkosten ist gesichert, hier auf dem Hof gelagerte alte Tonpfannen werden für die Eindeckung verwendet und gebrauchte Dachfenster als Lichtquellen (eine private Sachspende) eingebaut.

    Obstwiese

    1. Zu Beginn unseres Projektes wurden uns halbstämmige Obstbäume in Containern geschenkt und gepflanzt. Nachfolgend haben wir diese mit Rundhölzern aus Fichtenholz angebunden, um sie in der Anwachsphase zu stabilisieren. Diese Rundhölzer sind nun im Erdreich weggefault. Wir haben sie entfernt und dabei festgestellt, dass alle Obstbäume weiterhin keine Stabilität haben. Sie haben sich offensichtlich von der Pflanzung in Containern und dem damit verbundenen unvermeidlichen Drehwuchs nicht erholt und sind mit dem Erdreich bisher nicht ausreichend verwurzelt. Unseres Erachtens müssen sie dauerhaft mit langlebigen Rundhölzern stabilisiert und angebunden werden.
    1. In der Beobachtung und durch entsprechende Recherchen haben wir uns dazu entschlossen, den Bereich der Obstwiese für die Begehung abzusperren und als Wiesenbiotop zu entwickeln. So finden dort insbesondere die Glühwürmchen einen geschützten Lebensraum.

    Bisher haben wir die Obstwiese mit kleinen Fichtenholzstecken und Kordel abgesperrt. Diese Absperrung ist nicht so massiv wie eine Gartenzaunanlage und es ist ausreichend, das Wiesenbiotop so vor dem Betreten zu schützen.

    Die Kordel zersetzt sich durch die Witterung und die Stecken sind mittlerweile morsch. Gerne würden wir hier die bisherige Abtrennung gegen eine langlebige Lösung ersetzen

    1. Unsere Obstwiese wird seit Beginn des Projektes zweimal im Jahr gesenst. Der Wiesenschnitt wird je nach Wetterlage zu Heu getrocknet oder mit EM für Wiesenschnitt-Bokashi aufgesetzt und später als Mulch verwendet. Für das Sensen und Dengeln wurden bisher private Sensen und weiteres Zubehör eingesetzt. Mittlerweile fragen auch Interessierte bezüglich Sensen- und Dengelkurse an. Gerne würden wir auf dem Hof ausreichend Sensen und Dengelzubehör für Kursteilnehmer (nur in Kleingruppen) zur Verfügung haben.
    • Wer kümmert sich um die Obstbäume? Was wird da geerntet und was passiert mit dieser Ernte?

    Wir, Aktive und Mitglieder unseres Vereins, kümmern uns um die Obstbäume. Es gibt verschiedene Sorten von Apfelbäumen, eine Birne und eine Zwetschge. Zweimal im Jahr wird der Obstbaumschnitt (dazu gehören dann auch die alten Obstbäume des Hofes) unter Anleitung von Uwe durchgeführt. Die jungen Obstbäume haben bis jetzt nur einen minimalen Ertrag. In Zukunft soll deren Ernte im Rahmen der jeweiligen Verköstigung der Hofaktiven an den Arbeitssamstagen dargereicht werden. Ein Überschuss wird eingekocht oder zu Apfelsaft, bzw. Apfelessig verarbeitet.

    • Reichen denn Schilder und eine preiswerte „low-tech“ Lösung nicht, um den Bereich zu schützen?

    Unser Hofgelände ist offen für die Allgemeinheit und kann jederzeit besucht werden. Da wir nicht ständig vor Ort anwesend sind, kann das Betreten des Wiesenareals durch  Besucher nicht ausgeschlossen werden. Eine niedergetretene Wiesenfläche ist schwierig zu sensen und erfordert sehr viel Geschick und Erfahrung. Mit der Abtrennung wollen wir auch die Aufmerksamkeit und das Verständnis der Besucher für diesen schützenswerten Lebensraum wecken.

    • Wie lang soll die Absperrung sein? Und wieso habt ihr zwei unterschiedliche Holzarten dafür vorgesehen?

    Die Absperrung ist ca. 80 m lang. Wir haben nur eine Holzart ausgesucht = Robinie! In dem Fall der 1,80 m langen Holzpflöcke handelt es sich um die Anbindepfähle für die jungen Obstbäume, die kurzen, 1 m langen Zaunpfähle wollen wir für die Abtrennung der Obstwiese verwenden.

    • Wer senst bisher die Wiese?

    Zur Zeit gibt es nur zwei Personen (Uwe und Michelle, beide Vereinsmitglieder), die diese Wiese fachgerecht sensen können und hierfür ihre eigene private Ausstattung nutzen. 

    • Wenn ihr Kurse zum Sensen anbieten wollt, könntet ihr dafür ja auch Kursbeiträge nehmen und die Ausstattung damit dann refinanzieren – ist das geplant?

    Die „Kurse zum Sensen“ würden für die Vereinsmitglieder und Hofaktiven angeboten (ähnlich wie der Obstbsaumschnitt und/oder Kompost & Co.). Unser Ziel ist es, die Verantwortlichkeiten auf dem Hof auf mehrere Personen zu verteilen. Dabei ist es uns wichtig, den Hofaktiven und Vereinsmitgliedern genügend Sachkenntnisse, Fertigkeiten und Wissen zu vermitteln. Von diesem Personenkreis würden wir keine Kursbeiträge fordern. Aus Sicherheitsgründen würde wir den Kreis der Anzulernenden auch auf maximal 2-3 Personen begrenzen.

    Wir haben auch schon Menschen mit ihren Sensenanliegen geholfen. Für „richtige“ Workshops gibt es jedoch zertifizierte
    Sensenlehrer, das sind weder Uwe noch Michelle, deshalb bieten wir nur learning by doing für Mitglieder und Aktive an, dafür brauchen wir aber wenigstens eine verstellbare Sense, die dann für jeden Nutzer neu eingestellt werden kann.


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  • Karlsruhe: Mitmach Garten Rüppurr baute zwei Brunnen

    (Antrag, Antworten)

    Was war vorher auf der Fläche, ist diese umzäunt und woher kam bisher das Wasser?
    Das Grundstück wurde seit ca. 70 Jahren als Pferdewiese benutzt und lag die letzten 10 Jahre
    brach, wurde lediglich einmal im Jahr gemäht/gemulcht, das Schnittgut auf der Fläche
    belassen.
    Die Fläche grenzt von drei Seiten an umzäunte Gärten, eine Seite, über die die Erschließung
    erfolgt, wurde mit einer Benjes-Hecke von uns begrenzt.
    Das Wasser wurde uns letztes Jahr (das war das erste unseres Projekts) von benachbarten
    Gärtner*innen nach Bedarf in zwei 1000l-Tanks gepumpt, dies war auf ein Jahr befristet.
    2. Wie groß ist der Teil mit den Beeten (individuelle und gemeinschaftliche Beete)?
    Die Gesamtfläche von 1,4 ha ist in drei Bereiche geteilt, die alle auch Beete besitzen, d.h.
    Bewässerungsbedarf haben.
    – Wiese mit Benjes-Hecke, Kräuterspirale und frisch gepflanzter Streuobstwiese, 6000qm
    – Aktionsfläche, (siehe unten) ca. 3000 qm und
    – Gartenbereich mit ca. 35-40 Parzellen in diesem Jahr, für Einzelne, Paare, Familien,
    Gruppen, dazu Kompostpost- und mistplatz, Gerätehaus, Gemeinschaftsfläche, ca. 5000 qm
    Was für Bildungsangebote und Veranstaltungen sollen auf der Aktionsfläche stattfinden und
    wer ist dafür die Zielgruppe? Was für Schaugärten sind geplant?
    bisherige Veranstaltungen waren z.B.:
    Bestimmung vorhandener Wiesenblumen,
    Bodenuntersuchung und Bestimmung,
    Feuermachen mit Bogen und Spindel
    Veredeln von Obstbäumen
    Singen am Feuer
    Flachsernte und -verarbeitung
    Spinnen und Weben von Wolle und Flachs
    Masterstudiengang „Biodiversität“ der PH-Karlsruhe mit Arbeiten und Aktionstagen.
    Kleine Ziegenherde zur Landschaftspflege mit vielen Mitmach-Möglichkeiten.
    3. Was für Bildungsangebote und Veranstaltungen sollen auf der Aktionsfläche stattfinden und
    wer ist dafür die Zielgruppe? Was für Schaugärten sind geplant?
    bisherige Veranstaltungen waren z.B.:
    Bestimmung vorhandener Wiesenblumen,
    Bodenuntersuchung und Bestimmung,
    Feuermachen mit Bogen und Spindel
    Veredeln von Obstbäumen
    Singen am Feuer
    Flachsernte und -verarbeitung
    Spinnen und Weben von Wolle und Flachs
    Masterstudiengang „Biodiversität“ der PH-Karlsruhe mit Arbeiten und Aktionstagen.
    Kleine Ziegenherde zur Landschaftspflege mit vielen Mitmach-Möglichkeiten.
    Geplant sind neu für dieses Jahr:
    Ferienbetreuung für Schulkinder,
    Weiterbildung „kreative Seniorenarbeit“ der Ev. Erwachsenenbildung Baden
    Zielgruppen sind von Kleinkindern bis Senioren alle Altersgruppen,
    inklusive Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich Förderpädagogik und
    Integration in den Arbeitsmarkt für Bürgergeld-Bezieher*innen
    Schaugärten gibt es für Flachsanbau, ein Heilkräuterbereich ist am Entstehen und eine
    Wildfruchthecke, darüber hinaus gibt es eine funktionstüchtige Flachsdarre, eine
    Feuerschale, ein Zirkuszelt, einen Materialcontainer, eine Matschgrube für Kinder und ein
    Kinderhaus, eine Sitzecke im Schatten, zusammen auf ca. 3000qm
    4. Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?
    Der Jahresbeitrag beträgt für Einzelmitglieder 30 €, für Familien 50 €. Für den Brunnenbau
    wurde vom Verpächter eine Rückbaubürgschaft von 2500 € gefordert, dazu haben sich die
    Gärtern*innen verpflichtet je Person 50 € zu spenden. Diese Summe ist vollständig auf diese
    Weise zuammengekommen.
    5. Haben Sie bei der Stadt nach Fördermöglichkeiten für das Brunnenbauprojekt nachgefragt?
    Ja, aber da wir nicht auf städtischem Boden gärtnern, sondern auf einem Grundstück des
    Landes, fühlt sich die Stadt Karlsruhe dafür nicht zuständig.
    6. Wie ist der Garten organisiert, wie laufen die Entscheidungs- und Informationswege? Gibt es
    Arbeitsgruppen?
    Der Garten ist formal ein e.V. mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Wir sind dabei ihn nach den
    Ideen der Soziokratie 3.0 zu organisieren und haben dazu in Kürze (04.05.2024) einen
    Workshop in der Kulturküche Karlsruhe. Außerdem fühlen wir uns der Gewaltfreien
    Kommunikation und kooperativer Planung verpflichtet. Perspektivisch möchten wir auch
    DragonDreaming als Methode benutzen.
    Es gibt fortlaufende Arbeitsgruppen zum Gärtnern, Streuobstwiese, Ziegen (letztes Jahr),
    Kräutersammeln und Kräuterbeete, 14-tägliche Orga-Treffen, Verwaltung,
    Öffentlichkeitsarbeit, Willkommensgruppe,
    Projektteams z.B. zum Bau einer Trockentoilette, Brunnenbau, Zeltaufbau,
    Containerbeschaffung
    7. Wie entsteht Gemeinschaft?
    Für Neumitglieder Aufnahmeverfahren (Fragebogen) mit Treffen auf der Wiese und
    Kennenlernen. Seit neuestem auch mit Pat*innenprogramm.
    Gärtner*innen-Gruppe trifft sich jeden 2. Samstagnachmittag im Monat, jede Arbeitsgruppe
    organisiert Treffen selbst,
    14-tägiges Orga-Treffen, offen für alle Mitglieder aus allen Bereichen.
    Mitgliederversammlung einmal im Jahr,
    Mitgliederbrief, ca. alle 2 Wochen,
    Wiesenbrief für alle Interessierten auch ca. alle 2 Wochen, nach Bedarf,
    Internetseite mit internem Bereich, auf dem Material und Texte gepostet werden können.
    www.mitmach-garten.de
    8. Wie viel Gärtner*innen können bei dem Brunnenbauprojekt mitmachen?
    Alle werden eingeladen und können mitmachen, da wir von Hand bohren, gibt es genügend
    Arbeit für alle, die da sind. Wir gehen pro Brunnen von je 10-15 Personen aus.

    Einbezug von Migrant*innen:
    wir haben bis jetzt kein Extra-Programm für Migrant*innen, das Internationale Begegnungszentrum (IBZ), zu dem wir bei der Gründung Kontakt aufgenommen hatten, war zwar interessiert mitzuarbeiten, sah sich aber aufgrund von Personalmangel nicht dazu in der Lage. Allerdings haben wir für den Fall einer Vereinsauflösung in unsere Satzung aufgenommen, dass dann das Vereinsvermögen ans IBZ geht.

    Wir fragen bei der Aufnahme von Mitgliedern nicht nach Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund, so dass ich Ihnen dazu nur sagen kann, dass wir zumindest eine Frau mit indischen Wurzeln aus britisch Guayana haben, einen Iren, zwei Französ*innen und sicher auch Menschen mit osteuropäischem Migrationshintergrund.

    Ich denke, dass unser Mitmach-Garten in der Zukunft sicher gerade für diese Zielgruppe interessant sein wird (mehr …)

  • Duisburg: Gartenprojekt auf Friedhof

    (Alerts9

    Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gebag plant ein neues Urban-Gardening-Projekt an ungewöhnlicher Stelle: Am Rande des alten Friedhofs am Sternbuschweg/Ecke Waldstraße in Neudorf sollen Gebag-Mieter künftig Gemüse anbauen können. Die Fläche ist 1200 Quadratmeter groß und wird nicht als letzte Ruhestätte genutzt. Früher befand sich an dieser Stelle eine Baumschule.

    Die Idee ist bei einem Workshop zu „Smart City“ entstanden und deshalb werden auch keine herkömmlichen Hochbeete aufgestellt. Das Areal soll mit Sensoren ausgestattet werden, die Informationen zum Wetter sowie Luft- und Bodenfeuchtigkeit liefern. Auch die Windgeschwindigkeit kann gemessen werden. Gebag-Mieter, die in Neudorf wohnen, konnten sich für bis zu fünf Beete melden. Der Mietpreis liegt bei fünf Euro pro Beet und Monat.

    Für Duisburger Projekt gibt‘s Vorbilder in anderen Städten„In jeder Stadt gibt es Brachflächen und vernachlässigte Orte, die nicht zum Verweilen einladen, aber hervorragend in urbane Gärten umgestaltet werden können und das Umfeld damit aufwerten“, heißt es von Seiten der Gebag zur Motivation. Von anderen Städten habe man sich abgeguckt, solche Orte mit Hilfe von Hochbeeten und bürgerschaftlichem Engagement in innerstädtische Gemüse-Gärten zu verwandeln.

    Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt und wenn es gut anläuft, ist geplant, auch weitere Flächen in Duisburg zu nutzen, die sonst brach liegen würden.“

    Auftaktveranstaltung für Ende April geplantKurzzeitig ging bei Friedhofsbesuchern die Angst um, dass für dieses Projekt etwa Gräber eingeebnet werden sollen. „Das war nie geplant“, stellt Gerhild Gössing, Sprecherin der Gebag klar. „Es handelt sich hier um ein Pilotprojekt und wenn es gut anläuft, ist geplant, auch weitere Flächen in Duisburg zu nutzen, die sonst brach liegen würden.“

    In der Pilotphase sei das Ganze nur auf Gebag-Mieter ausgelegt, aber sollten nicht alle Beete vergeben werden, könnten sich auch andere Neudorfer melden. „Viele Mieter haben schon Interesse gezeigt.“

    Voraussichtlich Ende April soll es eine Auftaktveranstaltung mit den Hobbygärtnern geben. Zum Jahresende ist dann die Auswertung des Pilotprojektes geplant.

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/article242018542/Duisburger-koennen-kuenftig-an-ungewoehnlicher-Stelle-gaertnern.html (mehr …)

  • Berlin. IG Altglienicke gefährdet

    (Mail)
    Ja, den interkulturellen Garten gibt es noch, wir sind im Kontakt und hoffen, eine Parzelle für unser BENN Projekt verwirklichen zu können.

    Leider ist das Projekt durch die vielen Bauprojekte in Altglienicke gefährdet, für ein Jahr hat der Verein jetzt wieder einen Nutzungsvertrag bekommen
    Die Verträge gelten bisher immer nur für 1 Jahr.

    es sind 20 Parzellen mit 20 Familien/Großfamilien. Insgesamt sind sie 80 – 100 Leute und zu den Sommerfesten kommen auch immer so 100 Leute. Dazu laden sie auch die Bezirksabgeordneten ein.

    Da rund um sie Neubaugebiete entstehen, versuchen sie die Fläche mit Argumenten für den steigenden Bedarf (da mehr Menschen) auch an Grün- und Gartenflächen mehr Sicherheit zu schaffen.

    (mehr …)

  • Unterföhríng: Urban Gardening in einer langen Reihe

    (Besuch)
    Die Grünen hatten sich für ein Urban Gardening Projekt im Sinne eines Gemeinschaftsgartens eingesetzt. Sie hatten vorab alle urban gardening Formen und Möglichkeiten gesichtet.

    Es gab dann einen Beschluss der Gemeinde, doch die Umsetzung ist nicht so, wie intendiert. Ein ehemaliger Blühstreifen an einem Feld wurde zum Urban Gardening Projekt erklärt. In einer langen Reihe ist Parzelle neben Parzelle. Relativ weit weg vom Ort. Mit ÖPNV kommt man nicht hin, man braucht ein Ato oder ein Rad. Es gibt zwei Pumpen für Wasser, sonst wqird nichts zur Verfügung gestellt. Gartengeräte müssen die Leute selber mitbringen, vor Ort kann man nichts lassen. Es gibt keine Sitzmöglichkeiten, keine Aufbewahrungsmöglichkeiten, keine Toilette, keinen Ort, an dem sich eine Gruppe treffen könnte.
    Die Parzellen sind zwischen Acker und Weg (der zum See führt), es gibt erst seit kurzer Zeit 3 kleine Schilder, dass man nicht ernten soll. Es wurde sehr viel fremdgeerntet. Einen Zaun, auch nur einen ganz niedrigen, um sichtbar zu machen, das es sich um etwas eigenes handelt, lehnt die Gemeinde ab.
    Die Nutzer*innen zahlen Pacht, die Nutzungsdauer waren 2 Jahre. Beim ersten Durchgang war viel Interesse, da wurde ausgelost. Nach den zwei Jahren mussten alle alles abräumen (Kompost gibt es auch nicht) und man musste sich neu bewerben. Dieses Mal sind nicht alle Parzellen vergeben. (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße und Diesterbeet im Wedding

    Pünktlich zum Frühlingsbeginn haben wir letzte Woche unser QM-Hochbeet beim Diesterbeet (vor dem ehemaligen Diesterweg-Gymnasium) fit gemacht und u.a. Erdbeeren gepflanzt. Wir sind ganz gespannt, was in den nächsten Wochen dort passieren wird.
    Ihr habt auch Lust auf Gärtnern? Dann schaut mal bei den Aktionen des Essbare Straße e.V. vorbei! Die Termine findet ihr unten. Auch der Brunnenviertel e.V. ist eine gute Anlaufstelle für Gartenaktivitäten bei uns im Quartier.
    Gärtnern mit dem Essbare Straße e.V.
    Wie wäre es wenn vor deiner Haustür ein Garten entsteht? Das ist die Vision des Vereins Essbare Straße e.V. für die Swinemünder Straße. Am Donnerstag, den 7. und 14. April wird jeweils von 17.30 bis 19 Uhr gemeinsam gegärtnert. Am Sonntag, den 14. April, von 10 bis 12 Uhr werden die Gemeinschaftsbeete verschönert und gepflegt. Treffpunkt ist jeweils die sogenannte Keimzelle – die Hochbeete auf Höhe der Swinemünder Straße 85. (mehr …)

  • Berlin: unklar, ob und wie es mit dem Oyoun Garten weitergeht

    (Mail)

    in der aktuellen Situation denke ich auch, dass es am Besten ist den Garten aus dem Netzwerk zu nehmen. Wir könnten momentan keine Auskünfte geben bzw. eine Perspektive für Interessierte anbieten.

    Wir melden uns, sobald wir wissen wie es weitergeht.

    Ende des Jahres gab es viel Aufruhr um das Oyoun, an das unser Garten angeliedert ist. Nach Meinung des Senats soll die Förderung für das Kulturzentrum nicht verlängert werden. Anbei ein Link aus dem Du etwas über den Sachverhalt erfahren kannst. Es gibt natürlich auch andere Pressestimmen.

    https://taz.de/Kulturfoerderung-gecancelt/!5972860/

    Die Betreiberinnen des Oyoun haben Rechtsmittel gegen die Senatsentscheidung eingelegt. Aktuell weiß niemand wie es weitergeht. Muss der Senat seine Entscheidung zurückziehen und kann das Oyoun bleiben? Wird es neue Nutzer geben und falls ja, wann und wen? Werden wir unter anderen Nutzern den Garten weiter betreiben dürfen/wollen?

    Aktuell versuchen ein paar wenige aus dem Gartenteam sich weiter um den Garten zu kümmern, was aber durch die eingeschränkten Öffnungszeiten des Geländes und den fehlenden Zugang zu Wasser deutlich erschwert wird. 


    (mehr …)

  • Münster: Netzwerk formiert sich

    das ‚Gartennetzwerk‘ besteht bislang aus meiner [Namid von Geourbanum] Vernetzung zwischen den Gärten, ein paar gemeinsamen Veranstaltungen und einem Telegram-Kanal t.me/studgarnet wo Garten-Events aus allen Gemeinschaftsgärten geteilt werden.

    Ich versuche das gerade etwas aufzubauen 🙂 vll. machen wir auch mal ein Netzwerktreffen zwischen den Gärten dieses Jahr.

    Am So veranstalten wir auch eine Saatguttauschbörse, wo hoffentlich alle Garteninitiativen mit einem Stand dabei sind und wir auch ein bisschen Fokus auf alte Sorten-Erhaltung und Saatgutgewinnung lenken können (mehr …)

  • Leipzig: klimaangepasstes Gärtnern bei den Nachbarschaftsgärten

    (Insta)
    m Rahmen des stadtweiten Projekts „Grüne Höfe“ vom BUND hat der Nachbarschaftsgärten e.V. 2023 in Lindenau ein Sukkulentenbeet angelegt. Vielen Dank an dieser Stelle- der Workshop hat super Spaß gemacht und wir freuen uns dieses Plus auf unsere Fläche haben zu können. Das Besondere am Sukkulentenbeet (eine gute Option auch für Dachbegrünungen) ist, dass geringe Erdbodentiefe und einfach Böden den ausgewählten Pflanzen reichen. Diese können, durch ihre wassserspeichernenden Blätter, lange Trockenphasen ideal überstehen. Neben dem Sukkulentenbeet gibt es auf der Vereinsfläche in Lindenau heimische Gehölze, eine Totholzecke, Steinstrukturen, Hochbeete und wilde Ecken – mit all diesem tragen wir zu einem urbanen Schutzraum für Insekten, Vögel, Kleintiere und einer Verbesserung des Stadtklimas bei. (mehr …)

  • Bremen: Gärtnern bei Ab geht die Lucie jetzt mit Fachfrau

    (Insta) Wir starten in diese Lucie-Gartensaison mit einer Besonderheit: Jeden zweiten Sonntag im Monat (mit wenigen Ausnahmen) wird ab jetzt auf der Lucie mit fachlicher Unterstützung von Lara, ehemaliger Lucie und praktizierender Gemüsegärtnerin, gegärtnert – mit den Lucies und offen für alle, die mitlernen und mitgärtnern wollen.
    Je nach Monat gibt es verschiedene, anstehende Aufgaben, die durch ihre Tipps begleitet werden. So werden wir uns u.a. mit Themen wie Mischkultur, Fruchtfolge, Aussat, Jahreszeitengemüse, Jungpflanzen- und Bodenpflege, Beikraut, Schädlinge und Nützlinge, Ertragserhöhung, Bewässerung (und vielem mehr) beschäftigen.

    Kommt gerne dazu – ohne Anmeldung. (mehr …)

  • Deidinghausen: Dorfgarten baut Pferdeanhänger zu mobilem Gerätehaus um

    (Antrag, ANtworten)

    Wir sind eine Dorfgartengruppe von derzeit 12 Personen im ländlichen Raum des Kreises Soest. Unser gemeinsames Tun beinhaltet das bio-dynamische und nachhaltige Anbauen von Gemüse auch nach dem Prinzip der Permakultur. Der Garten ist für alle Dorfbewohner zugänglich und jeder darf auch mitmachen. Die Gartengruppe ist ein Aktionskreis des Vereins „Dorf mit Zukunft e.V.“ in Lippstadt Dedinghausen.

    Wir brauchen dringend einen mobilen Geräteschuppen zum Unterstellen der Gartengeräte. Da überlegen wir einen alten Pferdeanhänger in Eigenleistung umzubauen.
    Ich denke, dass alle Gärtner*innen am Umbau beteiligt sind. Das meiste wird aber wohl unser Handwerkerteam (3 Mitglieder) machen.

    Öffentlichkeitsarbeit machen wir dann über unsere Dorfzeitung. Wenn der Anhänger fertig ist, dann werden wir darüber berichten. (ich hatte einen Bericht aus der Zeitung als Beispiel mitgeschickt)

    Jeder kann mitmachen, ob aus dem Dorf oder auch aus Lippstadt oder den angrenzenden Ortschaften. Man kann mitmachen, indem man sich einfach in die zu tuende Arbeit „einklingt“ oder wer neue Ideen und Wünsche hat, kann die auch nach seinen Vorstellungen umsezten; einzige Vorraussetzung: die Ernte wird geteilt. Eingeführt werden Neue indem ihnen ein Pate zur Verfügung gestellt wird.

    Die Fläche, die tatsächlich begärtnert wird incl. Kompost (ohne Wege und Freiflächen und Flächen für Unterstände) schätze ich auf 500 qm.

    Kooperation mit der Kirche gibt es, wenn wir Strom brauchen, dann können wir aus der Sakristei das Stromnetz anzapfen. 🙂

    (mehr …)

  • Hamburg: Gartendeck repariert Dach und Beete

    (ANtrag, Antworten)

    – Die Fläche gehört der Stadt Hamburg und ist 420 qm groß. Wir müssen keine Pacht zahlen. Die Nutzung ist vorerst befristet bis 30.04.2025 (Verlängerungsantrag erfolgt dann).
    – Es ist eine richtige Rasenfläche. Der Boden eignet sich nur begrenzt für das Gemüse (viele Steine, Scherben etc im Boden), sodass wir hauptsächlich an Hochbeeten gärtnern.
    – Es gibt eine Kerngruppe aus 10-15 Menschen, sie sich unterschiedlich aktiv und auch mit unterschiedlichen Aktivitäten einbringen. Ich mache zB die Förderanträge dieses Jahr, Carsten ist zuständig für die Planung der Dachreparatur, es gibt eine Gruppe zur Beeteplanung, eine zuständige Person für Finanzen, für das Dixie-Klo etc. Des weiteren gibt es in der laufenden Saison verbindliche Gießdienste. Und natürlich das gärtnern, das alle machen.
    -Wir gärtnern ausschließlich gemeinschaftlich, es gibt keine individuellen Beete oder Patenschaftsbeete. Der Ertrag wird genutzt zur gemeinsamen Verwertung, zB bei den gemeinsamen Kochabenden.
    -erfahrungsgemäß kommen 2-3 feste Mitglieder jährlich hinzu. Leider verlassen auch MitgliederInnen den Garten, zB durch Umzug, sodass die Gruppe recht konstant in einer Größe von ca 10-15 Menschen existiert. Viele von uns sind schon mehrere Jahre dabei.
    -Wir haben ein Gewächshaus, mehrere Bäckerkisten, ca 12 Hochbeete, und einen Kräuterturm in denen gegärtnert wird.
    – Es gibt draußen einen mit Gasflaschen betriebenen Herd. Die Utensilien bewahren wir in unserem kleinen Häuschen auf, in dem auch ein Kühlschrank steht. An der Außenwand des Gartenhäuschens gibt es auch noch einen abschließbaren Schrank, in dem Geschirr lagert.
    -die genaue Größe vom Gartenhäuschen kann ich leider nur schätzen, vllt 8-10 qm? Es wurde neu gebaut auf der neuen Fläche und dient der Aufbewahrung von Materialien. Das Dach geht darüber hinaus, sodass man darunter sitzen kann und sich vor Regen schützt. Auf der alten Fläche hatten wir einen Container, den wir nicht transportieren konnten und der zudem zu groß war für unsere neue Fläche.
    – Wir stehen quasi in den Startlöchern und wollen Beete bauen und das Dach reparieren, sobald Geld verfügbar ist. Sobald Geld da ist würden wir zeitnah (also April, spätestens Mai) jeweils einen Aktionstag machen (1x Beete, 1x Dach) mit MitgliederInnen des Gartendecks. Die Beete müssen sehr zeitnah gebaut werden um in die Saison starten zu können. Die Reparatur des Dachs erfolgt unter der Anleitung von unserem Mitglied Carsten Stöppler. Anzahl der Teilnehmenden wird zwischen 8-10 Leuten liegen, weitere freiwillige helfende Hände sind gern gesehen, aber noch nicht verbindlich eingeplant.

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  • Berlin: Weinblätter im Hevrin Garten

    • im Frauenheilkräutergarten besteht großes Interesse am Anbau von Wein/an Weinblättern. Außerdem brauchen sie mehr Schatten und Sitzmöglichkeiten. Sie wollen noch weitere Bänke aus Holz bauen und drum herum/oben drüber eine Konstruktion für die Weinpflanzen schaffen, die dann Schatten spenden. Das wollen sie in Kooperation mit PG bauen
    • Wie viele der Gärtner*innen/Frauen aus dem Heilkräutergarten wären denn an dem Bau beteiligt? Habt ihr auch eine Baugruppe?

    6-8 Frauen aus dem Garten von Hevrin Xelef – wir haben keine spezielle Baugruppe. Aber Bauinteressierte.

    • Wer/wie viele Menschen sind in der Baugruppe des Prinzessinnengartens? Sind das Ehrenamtliche oder beim Kollektiv Angestellt/Buftis o.ä.?

    Es wird Justus (er ist angestellt bei PG) die Anleitung übernehmen für den Bau. Vielleicht kommen noch 2-3 Interessierte von den PG dazu, aber es gibt keine offizielle Baugruppe

    • Für wen sind die Bauworkshops? Für alle Interessierten?

    Ja. Für alle. Vor allem für die Garteninteressierten von Hevrin Xelef Heilkräutergarten.

    • Wie viele Bänke sollen entstehen, wie groß soll der Platz werden?

    zwei Bänke –  gegenüberliegend, halb rund, auf den schon vorgebauten Lehmbänken (diese sacken hier leider ein und sind zu tief. Daher bauen wir auf denen die Bänke)

    • Wie werden die Pfähle in den Boden verankert, so dass die halten? Was für eine Konstruktion habt ihr euch überlegt, so dass der Wein tatsächlich ein Schattendach bilden kann?

    Beton. Und Holzbögen: 4x und dann oben als Dach noch 4x Holzstäbe.

    • Könnt ihr für die Bauaktion das Werkzeug (und ggf Maschinen?) vom Kollektiv nutzen?

    ja

    • Habt ihr schon die Weinpflanzen?

    nein, die Anfrage läuft noch an Satellit. (mehr …)

  • Waldkappeln: Fuchsgarten strukturiert sich um

    Mit dem Geld der Anstiftung konnten wir eine Trockentoilette für
    Draußenveranstaltungen fertigstellen, die die Veranstaltungen überhaupt erst
    möglich machten, Sträucher pflegen und Gemüse anbauen und
    verschiedenste Gerätschaften ersetzten, die mal hier mal da kaputt gingen.
    Was total schön war, war die interne Wuppwoche, während derer wir ua. die
    Trockentoilette gebaut haben. Es gab bei vielen unserer Mitmachaktionen
    vorher Leute von außerhalb, so dass wir unsere Gemeinschaft nicht richtig
    spüren konnten und bei den internen Wupptagen kamen wir richtig in eine
    gemeinsame Schaffenslust. Was gut klappte war, dass einige vorher die
    Bauvorhaben gut vorbereitet hatten und dann viele Hände dazukamen, um
    die Planungen zu realisieren.
    Hilfreich für unseren Gemüsegarten war die Umstrukturierung. Vorher hatten
    wir alle Beete gemeinsam und dann gab es manchmal einen Frust, wenn
    manche Leute dann doch öfter nichts machten und die Arbeit für die tätigen
    zu viel wurde. Letztes Jahr hatte jede Person die wollte ein eigenes Beet. So
    waren manche Beete ungepflegter und manche sehr ertragreich, dafür war
    die Verantwortung klar und der Frust geringer.
    In unserem Gesamtgarten pflanzen wir dieses Jahr mehr Hecken und haben
    ein Geländekonzept mit Zonierung für den Gesamtgarten erstellt, so dass nun
    klar ist: wo ist ein Bereich auch für Gäste, wo ein geschützter Bereich für uns.
    Zusätzlich haben wir uns einfach neue Schubkarren gekauft mit besseren
    Rädern, die nicht ständig kaputt gehen. Das schafft enorme Erleichterung,
    manchmal einfach neue Sachen kaufen zu können, wenn sie ausgedient
    haben.
    Insgesamt braucht es oft mehr Zeit als gedacht und wenn das klar ist, dann
    kann gemeinschaftliches wuppen total Spaß bringen (mehr …)

  • Berlin: GG Zaamdamer Straße macht Frühlingsfest

    seid herzlich eingeladen zum Frühlings-Garten-Fest im neu entstehenden Gartenprojekt, nahe dem Park am Buschkrug.

    Wir wollen euch und Ihnen den Garten als Ort der Begegnung, des Austauschs, des gemeinsamen Gärtnerns und der kulturellen Aktivitäten vorstellen.

    Es wird eine Gartenführung geben und Ihr erfahrt, wer bisher an der Entwicklung des Gartens beteiligt ist, 

    welche Möglichkeiten es zum Mit-Gärtnern gibt und wie ihr euch sonst  noch einbringen könnt.

    Wir werden grillen- vegetarisch und fleischig- es gibt Snacks und Getränke (gerne könnt ihr etwas zum Tisch beitragen:) und abends auch Musik.

    Ein neuer interkultureller Garten-Treffpunkt entsteht, kommt und seid dabei !

    (mehr …)

  • Hamburg: Agroforst im Mamorgarten

     „Marmorgarten.“ Ein in St. Georg sich entwickelnder Klimagarten in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg. In diesem skalierten Agroforstsystem zeigen wir, wie mit Klimawandel vor der eigenen Haustür kreativ umgegangen werden kann

    https://klimaoase-marmorgarten.de/
    (mehr …)

  • Köln: Entsiegelung Garten am Mer war nicht Wunsch der Gruppe

    (Tel)
    Die Gruppe hat sich die Entsiegelung nicht gewünscht/nicht dafür gekämpft. Sie fanden es gut, wie es war, ein alter Parkplatz hinter einem leerstehenden Getränkemarkt („Schwarzbau“, war wohl nie genehmigt) inmitten einer Kleingartenkolonie. Der Getränkemarkt stand da seit 40 Jahren, mit/durch Corona stand er leer. Die Gruppe hat wohl eine Kündigung im (zu?) November bekommen, das Gebäude soll/wurde (?) schnell abgerissen. An dem Vorgang sind verschiedene Verwaltungsabteilungen beteiligt. Neben dem Amt für Gebäudewirtshaft und Amt für Gebäudemanagement auch das Grünflächenamt, was die Fläche dann bekommt.
    Schon 2020 sollte entsiegelt werden, es gab Rodungsarbeiten, Bäume wurden gefällt, einige Kleingärten geräumt.

    Die Gruppe war nicht so begeistert, da sie zum einen Angst vor der Arbeit eines Umzugs und wieder Rückzugs hatten, es unklar war und ist, wann genau der Rückzug passieren kann und dann die alte – neue Fläche ja erstmal völlig brach ist und sie von vorne anfangen müssen.

    Sie gehen davon aus, dass sie dann im Boden gärtnern können.

    Vorne auf die Fläche will die Stadt/das Grünflächenamt Gartenlabore einrichten.

    Sie bekommen Unterstützung von Grünfächenamt und Leonie gibt ihr bestes, aber hat in der Verwaltung keinen leichten Stand. Auch im Grünflächenamt sind Gemeinschaftsgärten wohl nicht beliebt. Zwei sind wohl beendet und es gab Aussagen im Amt, dass man froh sein, dass der Verhau nun ewg ist.

    Die Gruppe hat sehr kurzfristig eine Übergangsfläche von der Stadt bekommen, haben diese aber ausgeschlagen, da zu weit weg und sie selber eine Fläche gefunden haben.

    Es gibt Willensbekundungen, dass der Garten auf der entsiegelten Fläche eingeplant ist, es steht wohl auch ein Termin in 1 – 1,5 Jahren im Raum. Sie wissen, dass sie nachhaken und drängen müssen. Noch ist nicht klar, wann die Entsiegelung begonnen wird.

    Sie beobachten in Köln, dass die Gärten alle mehr Leute brauchen, die Verantwortung übernehmen, die ins Kernteam gehen, mehr wirklich aktive Menschen werden gesucht

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  • Berlin: GG Site wird relaunched

    die Gemeinschaftsgarten-Plattform auf der berlin.de-Website wird aktualisiert. Die Plattform „Produktives Stadtgrün“, so der derzeitige Titel, wurde im Jahr 2019 partizipativ erarbeitet und ist seit Frühjahr 2020 aktiv, um die zahlreichen Berliner Gemeinschaftsgärten auf gesamtstädtischer Ebene sichtbar zu machen.

    Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre soll das Projekt nun weiterentwickelt werden, mit einem partizipativen Relaunch der Plattform wird dem Bedarf entsprechend nachgesteuert. Bis Januar 2026 begleiten wir von gruppe F | Freiraum für alle GmbH gemeinsam mit der Kommunikationsagentur georg+georg den partizipativen Relaunch.

    Den Startschuss für diesen Prozess gibt die 1. Werkstatt „Gemeinschaftsgarten-Plattform Berlin“, zu der wir im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt herzlich einladen.

    Wann? Am Mittwoch, den 20.03.2024 von 18 – 20 Uhr

    Das Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedenste Bedarfe, Ideen und Visionen zu ermitteln. Die Werkstatt wird auch live gestreamt. Direkt vor Beginn der Werkstatt (16 – 18 Uhr) lädt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in den gleichen Räumlichkeiten zur offenen Saatguttauschbörse ein. Nähere Infos und der Streaming-Link unter: https://www.berlin.de/gemeinschaftsgaertnern/relaunch/

    Im Ergebnis des partizipativen Prozesses soll ein digitales Informationsportal für bereits aktive Stadtgärtnerinnen und -gärtner wie auch für Neuinteressierte entstehen, das über die Gemeinschaftsgärten hinaus der Vielfalt urbaner Gärten und gärtnerischer Projekte in Berlin gerecht wird. Für September 2024 ist eine zweite Werkstatt geplant.

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  • Taufkirchen: Interkultureller Garten auf privat gepachteter Fläche

    Besuch
    Gibt es seit 9 Jahren, im Zusammenhan mit Sozialer Stadt entstanden, ist auch noch immer Soziale Stadt Gebiet.
    Gepachtet nahc wie vor privat von einer Lokalpolitikerin, die das Geld von der Kommune zurück bekommt.
    Die Gärtner*innen zahlen pro Jahr je nach Parzellengröße, eine kleine kostet 10 Eure.
    Es sind ca. 76 Parzellen derzeit, oft ist aber dort mehr als 1 Person tätig. Manche sind schon von Anfang an dabei und wollen jetzt im Garten bleiben und die Sonne genießen, aber gärtnern nicht mehr unbedingt. Es gibt auch Fluktuation, ca 7 Leute pro Saison wechseln, die immer vorhandene Warteliste kann immer abgearbeitet werden. Parzellen werden halbiert oder auch geviertelt.
    Es gibt keinen Träger, keine Versicherung, kein Konto o.ä.
    Gemanagt wird der Garten von 2 Frauen, die eine hat den Garten gegründet, die andere war/ist Gärtnerin. Sie entscheiden alles, es gibt eine WhatsAppgruppe, aber nur die eine der beiden kann da drin schreiben, alle andern schicken ihr die Infos, die sie dann dort einträgt. Es gibt auch eine E-Mail Liste, um auch die zu erreichen, die nicht bei WhatsApp sind und Aushänge im Garten.

    Zunächst 1/4 der jetzigen Fläche, Kooperation mit benachbarter Moschee, waren hauptsächlich türkisch stämmige Gärtner*innen, dann wurde erweiteret und es kamen deutsch stämmige Menschen dazu, dann wurde erweiteret und Parzellen mehr gemischt.

    Alle sind aufgerufen, sich an bestimmten Gemeinschaftsarbeiten zu beteiligen, die Orga-Frauen sind dabei sehr froh, dass nie alle kommen, da die Koordination von 80 Leuten sehr aufwendig ist.

    Die Parzellen sind individuell, es gibt ein Gerätehaus, aus der Erfahrung, dass dieses sich sehr aufheizt und die Stiele immer aufbrechen, haben sie eine offene Überdachung rangebaut und die Geräte dort untergebracht.
    es gibt ein Beet für eine Aktion mit einer Schule, gemeinsam sind viele Komposte und das Wasser. Zunächst gab es IBCs, die von der freiwilligen Feuerwehr aufgefüllt wurde, dann hat die Stadt Leitungen gelegt  und sie ernten Regenwasser von einem benachbarten Gebäude (arbeiten mit Gefälle und einer Kaskade von Tonnen).

    Klo gibt es nicht, bei Veranstaltungen kann das Klo in der Moschee genutzt werden.

    Gibt keinen gemeinsamen Gartentag

    Gießvertretung: meinsten durch direkte Nachbarn, gibt aber auch Flaggen

    Ein Mann ist selbsternannter Hausmeister und darf im Gegenzug als einziger eine wilde Parzelle haben, mit Aufbauten die über kniehoch sind (was sonst die Regel ist).

    Müllsammeltag: sie sind dabei (was zu meinem Besuch)

    In der Gemeinde ist der Garten noch immer nicht ganz bekannt, gibt immer Menschen, die beim Vorbeigehen Fragen haben.

    In der Mitte: großer Tisch, Saatguttauschregal, eigentlich überdacht, muss neu mit Schilf belegt werden, Schilf wächst vor Ort um den Garten rum.

    Garten läuft!

    Fläche: ex Erdbeerfeld, soll irgendwann bebaut werden.

    zur Entstehungsgeschichte: https://www.soziale-stadt-taufkirchen.de/interkultureller-garten/ (mehr …)

  • Rostock: Stelle ausgeschrieben

    (Tel)
    In der Stadtverwaltung ist eine Stelle ausgeschrieben, in der es wohl um eine Ansprechperson für Urban Gardening geht. Bisher macht das die Ansprechpartnerin für Kleingärten nebenbei mit.
    Sie sagt: es ist ein Wahlgeschenk (für die noch kommende Wahl), Stelle sei nach Erachtens der Politik schon in einem Plan (integrierter Handlungsplan??) enthalten.
    Stelle soll noch dieses Jahr besetzt werden, Frah Bach meint, sie wissen verwaltungsintern nicht, wie sie das schaffen sollen. (mehr …)

  • München: Dachgarten soll Community Projekt werden

    (Projektbesuch)
    Auf der Dachterrasse der Alten Färberei, einer Einrichtung des Kreisjugendrings in München, gibt es schon ein Weilchen ein Gartenprojekt. Bisher war da ein Schwerpunkt Färberpflanzen und Workshops. Seit Oktober gibt es eine neue Ansprechpartnerin für den Garten und das Projekt wird als „Community Garten“ kommuniziert. https://www.diefaerberei.de/category/projekte/#post-6985 Alle zwei Wochen Sonntags können Interessierte mitgärtnern. Ansonsten ist der Garten nicht öffentlich, das ganze Haus hat sonst nur Freitags geöffnet (Offene Werkstätten).
    Bisher ist eine Familie immer mit dabei, andere eher unverbindlich. Letztes Mal waren es 7 Leute. Nicht alle kommen zu einer Zeit, das wollen sie nun anders kommunizieren. Man muss sich nicht anmelden, kann man aber, die Erfahrung zeigt, dass die, die sich angemeldet haben, sich oft wieder kurzfristig abmelden.
    Sie sind ganz am Anfang der Neugestaltung, wollen die vorhandenen Beete weiter nutzen, alles ein bisschen aufräumen und auch das Saatgut, was vorhanden ist, erstmal nehmen und dann mal schauen. (mehr …)

  • Bertzdorf-Hörnitz: Gemeinschaftsgarten mit Getreideanbau

    (Antrag, Antworten)

    Unter dem Projekttitel GeLaWi – „Gemeinsame Landwirtschaft“ wollen wir Ackerflächen selbst
    bewirtschaften. Hier soll nach den Grundsätzen der Permakultur (nach Bill Mollison) eigenes Obst
    und Gemüse angebaut werden. Die Fläche liegt direkt an der Stadtgrenze und nur wenige
    Gehminuten von unserem Dorfladen entfernt. Wir streben keine ertragsorientierte Wirtschaft an.
    Vielmehr wollen wir einen Rückzugsort schaffen, an dem Eltern, Kinder und weitere Interessierte
    die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren. Bei regelmäßigen Garteneinsätzen werden wir Kinder
    für die Zusammenhänge unseres Ökosystems sensibilisieren und Begeisterung für Natur und
    Umwelt schaffen. In Bezug auf das Lernkonzept setzen wir auf Freiwilligkeit und spielerisches
    Lernen. Fachlich werden unsere Veranstaltungen durch staatlich geprüfte Waldpädagog*innen und
    Erzieher*innen organisiert und begleitet. Wir teilen Arbeit und Ertrag.
    Im Rahmen der GeLaWi möchten wir das Portfolio an BNE1-Veranstaltungen erweitern:
    Veranstaltungen zum Gemüseanbau (Permakultur, ökolog. Düngung, Pflanzfolge, Mischkulturen,
    Kreislaufwirtschaft), Zusammenhänge im Ökosystem, Holzbe- und -verarbeitung,
    Energieerzeugung (Biomasse, Sonne, Wasser), etc. sollen im Rahmen des Projektes zum festen
    Bestandteil unserer Bildungsarbeit werden.

    > – Wem gehört die Fläche,wie groß ist diese, ist die Nutzung befristet

    > und muss eine Pacht bezahlt werden?

    Die Fläche gehört mir selbst, also privat. Die Nutzung ist unbefristet, ein Pachtzins ist nicht vereinbart. Sie misst rund 5500-6000m², bzw. 0,6ha.

    > – Was ist bisher auf der Fläche?

    Die Fläche wird bereits als Gemeinschaftsgarten genutzt. (Ich habe gerade festgestellt, dass auf der Website der Text noch mit „Im kommenden Jahr…“ beginnt.) Demzufolge sind typische Gartenelemente bereits vorhanden: Gewächshäuser, Beete, Obstbäume, eine Außenküche, Spielbereiche…

    > – Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnern möchte und wie viele

    > Menschen planen den Garten derzeit schon mit?

    Die Zahl schwankt, je nach Bedarf. In der Coronazeit sind wir wöchentlich über 40 Menschen inkl. Kinder gewesen. Im Regelfall sind wir je nach Jahreszeit zwischen 10 und 20 regelmäßige TeilnehmerInnen. Es gibt unbeplante Teilflächen. Diese planen wir basisdemokratisch im gestuften Verfahren. Wir versuchen also zunächst einen Konsens zu erreichen, falls dieser nicht erreichbar ist, dann entscheiden wir in Runde zwei nach dem Konsent-Prinzip.

    > – Sollen Beete angelegt werden, wird es individuelle Parzellen geben

    > oder soll alles gemeinschaftlich begärtnert werden?Soll es eigene

    > Kinderbeete geben?

    Wir bewirtschaften alles gemeinschaftlich und verfolgen dabei einen forschenden Ansatz; d.h. wir bieten Raum für neue Real-Experimente (Safran anbauen, Kurzumtrieb probieren, Waldgartenkonzepte entwickeln, Pilzzucht etc.). Das erstreckt sich auch auf die Kinder und deren Ideen.

    D.h. es entstehen zeitweilig Parzellen mit einer Zweckbindung zum beobachten; diese sind aber allg. zugänglich.

    > – Was ist noch auf der Fläche (neben dem/den Gewächshäuser, für die

    > die Bewässerung beantragt wird), was planen Sie an Infrastruktur?

    Ein Brunnen, ein Bach, ein Bauwagen und eine Jurte als Gemeinschaftsraum. Ein Trampolin zum Toben (damit die Jungpflanzen nicht so viel abhalten müssen 😉 ).

    Zukünftig geplante Strukturen: Hügel-/Hochbeete, Benjeshecken, Wegebau, Teildrainage, Schafhaltung…

    > – Wie soll die Fläche aufgeteilt werden, wo sollen dieWorkshops und

    > Bildungsangebote stattfinden?

    Die Fläche wird nicht/ bzw. nach o.g. Konzept geteilt. Workshops und Bildungsangebote finden vor Ort auf der Fläche statt.

    > – Bitte erläutern Sie, was mit lokaler Versorgungsstruktur gemeint ist

    Wir werden zunehmend Überschüsse erwirtschaften, die wir gern absetzen würden. Dafür haben wir eine Verbrauchergemeinschaft in unserem Trägerverein (Kraut & Rüben e.V.). Wir hoffen, dass wir zukünftig Betriebskosten und Kosten für Saatgut im Rahmen der Verstetigung zunehmend selbst zahlen können.

    > – Wo werden die Gartengeräte untergebracht und was ist mit

    > Arbeitsschutz und Pflanzzubehör gemeint (bei den Sachkosten)?

    Diese werden auf der Fläche im Bauwagen untergebracht. Arbeitsschutz umfasst Verbrauchsmaterial, wie z.B. Handschuhe, Gehörschutz (auch für Kinder, wenn Maschinen laufen). Mit Pflanzzubehör meinen wir z.B.

    Pflanztöpfe, Aussaat-/Pikierplatten, Etiketten, Spatel, Sprühflasche, Pflanzstäbe, Schnur etc.

    > – Was ist HHS?

    Das ist die Industrieabkürzung für „HolzHackSchnitzel“.

    > – Bitte fächern Sie die Kosten weiter auf, die Sie mit 1200 Euro

    > pauschal bei„Projekttage“geplant haben.

    1) Bienenprojekt 450€

    200€ 2x Bienenvölker zu je 100€

    150€ Zubehör, wie Honiggläser etc.

    100€ ÖA -> Infotafel „Wildbienentower“ aufstellen

    2) Essbarer Waldgarten 500€

    Wunsch der Mitgärtner:

    Kursgebühr – „Essbare Wildpflanzen im Garten“

    397€ Gesamtkosten, 400€ beantragt

    https://dr-strauss.net/

    100€ Umsetzung der Kursinhalte in der GeLaWi mit Lebensträume Neugersdorf e.V. (https://www.lebenstraeume-verein.de/)

    3) Getreidetag 250€

    210€ 2x Sensen für Kinder (inkl. Versand) https://unterwegs-gott-zu-schauen.de/produkt/sense-fuer-kinder-kopie/

    40€ Backzubehör

    > – Wo werden die Materialien dann aufbewahrt, wie oft werden sie genutzt?

    Die Materialien lagern in unseren Vereinräumen, sofern sie nicht gebraucht werden. In der Saison sind sie im Bauwagen auf der Fläche.

    > Wer würde sich z.B. um die Bienenvölker kümmern?

    Meine liebe Frau 😉

    (in Kooperation mit https://www.lebenstraeume-verein.de/ und Sebastian Habel von https://www.artofbee.de/)

    > – Was soll gesenstundgedroschen werden? Wie groß soll der Anteil an

    > Getreide im Gemeinschaftsgarten sein?

    Wir planen einen Getreideanbau auf zunächst 200m² (Weizen/Hafer) und ernten sowohl Getreide, als auch (teilweise) Gras mit der Sense.

    > – Wo würde die Getreidemühle aufbewahrt, wer hätte wie Zugang dazu?Wie

    > oft würde diese Mühle genutzt werden?

    Sie würde in den Vereinsräumen aufbewahrt werden und stünde dort zur Nutzung bei unseren Vereinsveranstaltungen zur Verfügung. Wir haben eine Vielzahl von Veranstaltungen, bei denen Lebensmittel verarbeitet werden und sind uns daher sicher, dass wir die Mühle gut auslasten können.

    > – Was soll noch gebaut werden?

    Gute Frage. Nächste Frage. Meist entstehen die Ideen im Prozess. Im Sachbericht beantworten wir diese gern… Baumhäuser mit Vertikalbepflanzung, Hochbehältertragwerk, Sitzecken, Beeteinfassungen/Hochbeete, Steingarten etc.

    > – Was für Zubehör für eine Gewächshausbewässerung beantragen Sie und

    > wer würde das wann bauen?

    Wir stellen uns einen „Hochbehälter“ vor, der mit solaren Überschüssen unserer vollautarken Solaranlage und Elektropumpe befüllt wird. Von diesem geht dann die (Tröpfchen-)Bewässerung ab, ggf. zeitgesteuert.

    Also brauchen wir Tropf-/Perlschlauch, Behälter, Zeitsteuerung, Elektroversorgung der Steuerung, Armaturen etc. Nicht erfasste Bereiche können mit Ollas* bewässert werden, diese könnte die benachbarte Töpferei der Behindertenwerkstatt bauen.


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  • Köln: Garten am Mer – Fläche wird entsiegelt

    (Insta)

    Garten muss umziehen, da Fläche entsieglt wird. Hat Interimsfläche, wird vom Stadt unterstützt

    „Seit Herbst 2019 gärtnern wir gemeinschaftlich in Köln-Nippes. Bisher auf einem alten, asphaltierten Parkplatz.Aktuell wird unsere Fläche entsiegelt, solange sind wir intereimsweise auf dem Gelände des Bürgerzentrums Nippes in der Turmstrasse. Wir haben Hochbeete, eine Hütte, einen Strandkorb, eine Hängematte und Bienen – das meiste Inventar ist geschenkt oder vom wirklich reichhaltigen Sperrmüll in unserem Veedel gewonnen.“ (mehr …)

  • Dortmund: freilicht.nord ausgezeichnet

    Das freie Kollektiv des Gartenprojekts freilicht.nord hat innerhalb der vergangenen drei Jahre aus einer großen Brachfläche an der Bleichmärsch 61 einen Kunst- und Kulturgarten geschaffen. So wurde aus einer ungenutzten, überwiegend versiegelten Fläche ein Ort, der Raum bietet für unterschiedlichste Nutzungen und zwischenmenschliche Interaktionen. Die Initiative für die Nutzung der Fläche ergriffen die engagierten Künstler*innen des angrenzenden „Atelierhaus Alter Kiosk“. Mit der Zeit schlossen sich Freunde, Bekannte, Nachbar*innen und viele weitere Menschen an. In erster Linie ist der Garten ein sozialer Treffpunkt, an dem Visionen und Träume ausgetauscht und umgesetzt werden. Der Garten und seine Angebote beruhen zu 100 Prozent auf ehrenamtlicher Arbeit., Das Spektrum an Freilicht-Aktionen ist dabei so vielfältig wie die Mitglieder des gleichnamigen Kollektivs: Frühlings- und Sommerfeste mit kostenloser Livemusik, ein selbstorganisiertes Maltherapie-Angebot für ukrainische Frauen, gemeinsames Gärtnern und Clean-up-Aktionen in der Nachbarschaft sind nur einige Beispiele. (mehr …)

  • Leipzig: IG Leipzig beendet

    tatsächlich mussten wir unser Gartenprojekt auf Grund einer anderweitigen Flächennutzung leider einstellen. (mehr …)

  • Siegener Land: viel los

    Verpassen dürft ihr auf gar keinen Fall das Siegener Saatgutfest am 10.03. Wir teilen und tauschen Saatgut miteinander. Es wird Bastel-Aktionen für Kinder rund ums Saatkorn geben, einen Workshop zum Anbau von Chilis, gemeinsames Aussäen, Mitbring-Buffet und vieles mehr. Wir freuen uns auf euch!

    Zwei Tage später- am 12.03- laden wir Alle Engagierten und Interessierten zum Netzwerktreffen „Urbane Gärten“ in die Gartenwerkstatt am Erfahrungsfeld Schön und Gut in Siegen ein. Wir tauschen uns über aktuelle Vorhaben in unseren Projekten und Kooperationsmöglichkeiten aus. Auch bekommen wir eine exklusive 😉 Führung durch die Gartenwerkstatt.

    Am 17.03 wollen wir gemeinsam Brunchen und positive Zukunftsvisionen für Siegen erträumen und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) künstlerisch sichtbar machen. Kommt zu unserem Utopie-Brunch!

    Am 19.03 findet der Themenabend „Menschenrecht auf Nahrung – Global bis Lokal“, bei dem sich der Lebensmittel Teilen e.V. und andere lokale Lebensmittel-Initiativen vorstellen. Es gibt außerdem einen einführenden Vortrag von Mafred Belle zum Menschenrecht auf Nahrung aus globaler Perspektive.

    Ein weiteres Highlight wird sicherlich der Aramäische vegane Kochabend am 23.03…

    Zuletzt möchte ich noch darauf aufmerksam machen, dass nach den Osterferien der Kindertreff im Hammer-Garten erneut startet. Ab dem 11.04 öffnen wir wöchentlich Donnerstags von  15.30 Uhr – 17 Uhr den Garten für Kinder. Wir bauen Gemüse an, lernen die Natur mit Insekten und Wildblumen kennen, basteln mit Gegenständen aus der Natur, wir spielen und setzen kleine Bauprojekte um. Kinder im Alter von 6-12 können ohne Begleitung der Eltern teilnehmen. Jüngere Kinder können in Begleitung eines Erwachsenen dabei sein (mehr …)

  • Ziegenhagen: Market Gardening und Team formiert sich

    (Bericht)

    An einem Saatgutkurs des Lehr- und Lerngartens der Uni Witzenhausen haben vier aus unserem Team teilgenommen, wodurch wir bereits begonnen haben selbst Saatgut zu gewinnen.
    Eine Selbstversorgung mit Gemüse war fast ganzjährig möglich. Auch hat das Wissen um den
    Selbstversorgergarten bei der Gruppe zugenommen. Die Kerngruppe zeigt die Bereitschaft sich weiteres Wissen anzueignen und weiterzugeben z.B. Konzept Market Garden.
    Die Wasserversorgung war aufgrund des vielen Regens im vergangenen Jahr gut gewährleistet, mit den geförderten Wasserbehältern haben wir für mögliche zukünftige Trockenperioden vorgesorgt.
    Wir hatten im Jahr 2022 beschlossen, nach dem Market Garden Konzept anzubauen. Bei der Umsetzung zeigte sich, dass besonders für „alte“ Gärtner diese Umstellung zum Teil eine große Herausforderung darstellte.

    Einen großen Beitrag zum Gelingen des Gartens trägt eine gelernte Gemüsegärtnerin, die sich von Anfang an mit Ihrem Wissen, viel Zeit und praktischer Arbeit für den Garten stark gemacht hat. Auch zeigt sie sich weiterhin verantwortlich als Projektkopf. Diese ganzen Rollen wurden für eine Person überfordernd. Daher hat das Projekt nun zwei Projektköpfe plus zwei weitere Menschen die sich für eine übersichtliche Anbauplanung verantwortlich zeigen. Die anfallenden Aufgaben sollen zukünftig auf mehr Schultern verteilt werden. Wir erhoffen uns dadurch, Wissenshierachien schneller abzubauen und mehr Menschen in Verantwortung zu bringen.
    Auch gibt es die Idee, mit einer örtlichen Kindergruppe zu kooperieren, damit junge Menschen – Familien im Garten ankommen

    Konflikte in der Gruppe gab es auch (Sichtweisen auf Corona z.B., politische Ansichten), sie haben ein moderiertes Treffen dazu gehabt und das besprechbar gemacht, so dass es wieder zu einem besseren Miteinander kam.

    (mehr …)