(Mail)
Gemeinschaftsgartenprojekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“.
Die (bauliche) Vorbereitung der Grabelandparzellen ist nahezu abgeschlossen. Aktuell sind wir dabei, die Baulandgrundstücke innerhalb des Plan-/Projektgebiets zu veräußern, was leider aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage etwas länger dauert als in der Vergangenheit. Da in dem Baugebiet „Im Kamp“ u.a. auch Grundstücke für Tiny Houses/Mini Houses vorgesehen sind die Bauherren somit auch teils nur sehr kleine Gärten haben werden, sehen wir die Entwicklung des Baugebiets in einem engen Zusammenhang mit dem Projekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“. Ich bin aber zuversichtlich, dass die ersten Gärtner/-innen in diesem Jahr auf ihren Flächen anfangen können
Autor: admin
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Widdeshoven: im IG kann wohl dieses Jahr endlich angegärtert werden
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Hochheim: Garten noch nicht fertig
(mail)
unser Garten ist noch nicht fertig, aber wir schon in der Umsetzung. Aktuell warten wir auf die Genehmigung unseres Bauantrages. Dieser war erforderlich, da wir in einigen Punkten vom Bebauungsplan abweichen und neben einem Clubhaus (Blockhaus) auch noch eine Imkerhütte errichten. Zudem müssen wir Sanitäreinrichtungen planen und bauen.
Im Jahr 2023 haben wir aber bereits gepflanzt und geerntet und werden im Jahr 2024 den Nutzgarten weiter ausbauen bis wir dann 2025 den gesamten Kultur.Garten mit Streuobstwiese, Nutzgarten und Wildblumenwiese in Betrieb nehmen. -
Hamburg: KebapGarten vor ungewisser Zukunft
(tel)
Die Kebap-Leute erwarten, dass der Umbau des Bunkers bald losgeht. Dann muss unten alles weg, also auch die Beete. Klar ist, dass es dann einen Dachgarten geben soll, die Planungen dafür laufen auch schon. Ob und wann und wo es auch unten wieder einen Garten direkt am Bunker geben wird, ist hingegen unklar. Sie wissen noch nicht, wie die Eingangssituation dann sein wird.Sie hatten letztes Jahr mit einer Baustelle der Stadt zu kämpfen, die einen Grünstreifen neu gemacht hat.
Nun ist die Baustelle weg und einiges der angelegten Beete und Flächen außerhalb des Gartens müssten neu angelegt werden.
Das hatten sie guerillamäßig gemacht, die Stadt fand das dann aber gut.
Das parkbeet/Naschbeete im park wird Vera wohl als einen Schwerpunkt weiter machen.Die Gruppe besteht aus ca. 25 Leute, das sind die, die im Verteiler sind, die meisten engagieren sich punktuell. Die Kerngruppe ist großzügig gegezählt 7 – 9 köpfig. Es gibt Fluktuation, die Leute wollen auch mal andere Sachen machen etc.
Sie suchen immer weitere Mitmacher*innen.Der Bunker ist nicht ganz öffentlich, aber Vereinsmitglieder dürfen jederzeit rein, alle anderen müssen was unterschreiben (Haftungsfrage).
Im Bunker haben sie einen kleinen Raum, in dem sie das Saatgut aufbewahren: den Norddeutschen Saatgutbunker. In Workshops wird das Saatgut gereinigt. Sie machen viele der anstehenden Arbeiten in Workshopform, auch Kompost umsetzen etc. (mehr …) -
Demmin: Stelle für zwei Jahre verlängert
Wir sind 2023 gut gestartet und konnten mithilfe mehrerer Fördermitteltöpfe den Gemeinschaftsgarten aufbauen. In den kommenden zwei Jahren werden weitere Bildungsangebote und Projekte vor Ort umgesetzt, um als Ziel die Verselbstständigung des Gartens – im positiven Sinne – zu erreichen. Dank der Förderung durch die NUE-Stiftung wurde nun auch unsere Personalstelle zur Betreuung des Gemeinschaftsgartens um zwei Jahre verlängert.
Träger ist der Heimatverein
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Berlin: IG Birkenhof gibt es nicht mehr
Die die AWO betreibt die Unterkunft Birkenhof (Spandauer Straße) nicht mehr. Der neue Träger hat „im letzten Sommer haben wir ein Gartenprojekt gefördert von FEIN Mittel durchgeführt. Das Projekt wurde erfolgreich Ende Oktober abgeschlossen und richtete sich an die Bewohner„. Es gibt nun dort kein Gartenprojek mehr. (mehr …)
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Hamburg: InGa gibt es
den Garten gibt es! Auch mit Hilfe der Anstiftung konnten wir einen Kräutergarten, Gemeinschaftsbeete und Parzellen für einzelne Nutzer*innen anlegen. Wir haben nun einen Brunnen, teilweise befestigte Wege, einen Container zum Unterbringen der Materialien und einiges Gartengerät (leider wurde allerdings einiges an Weihnachten geklaut, der Container wurde aufgebrochen ☹).
Der Verein hat mittlerweile über 25 Mitglieder und ist weiter am Wachsen (mehr …)
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Berlin: Himmelbeet Projekt „Klima im Kiez“ und Kooperationsangebot
(NL)
Es gibt bei uns eine Stelle frei! Wir sind auf der Suche nach einer Person, die die Projektleitung vom Klima im Kiez übernimmt.
https://www.himmelbeet.de/projekt/klima-im-kiez-leichter-sprache
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Eine neue Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung in Berlin Mitte!Der Bezirk Mitte richtet für 2024 und 2025 eine Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung in Mitte ein. Dafür stehen pro Jahr 80.000 € zur Verfügung.
Das beinhaltet: bestehende Angebote im Bezirk Mitte sammeln und verbreiten, aufsuchende Beratung, Netzwerkarbeit, Umsetzung von Bildungsangeboten.
Wir freuen uns über diese Koordinierungsstelle und möchten die Umsetzung gerne unterstützen. Wir hoffen, dass auch die Gemeinschaftsgärten im Bezirk Mitte als wichtige Lernorte einbezogen werden!Wenn ihr eine Initiative sucht, über die ihr euch auf diese Koordinierungsstelle bewerben kannst oder eine Initiative, die eine gemeinsame Umsetzung realisieren möchte, dann wendet euch an uns! Wenn ihr eine Einreichung plant und später die Koordinierungsstelle durchführen wirt, freuen wir uns auf Kontaktaufnahme!
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Hamburg: Dachgarten auf dem Kepab-Energiebunker in Planung
(Website)
Dachgarten
Auf 769 qm Dachfläche soll eine Großstadtoase entstehen, die mehrere Anliegen vereint. Neben der Energieerzeugung über Solarmodule und Urban Gardening sollen Begegnungsstätten für den Stadtteil und Lebensräume für unterschiedliche Arten entstehen. Zur Zeit sind wir dabei, die kühnen Visionen aus mehreren Dachgarten-Workshops in die konkrete Planung umzusetzen. Kräuter- Liegewiesen wollen geplant, geeignete Pflanzen ausgewählt, kleine Gebäude für Geräte und Werkstatt entworfen werden. Ein schöner Platz zum Sitzen in der Abendsonne und Spaliere mit mediterranem Flair beflügeln unsere Fantasie. Dies alles wird mit Hilfe von Architekt/innen auf Sicherheit und Baurecht geprüft werden. Die AG ist toll besetzt, reichlich Fachkompetenzen in Biologie, Architektur, Innenarchitektur und Dachgartenplanung vernetzt sich hier zu einem starken Team. Es macht große Freude dabei zu sein und an diesem Projekt mit echtem Leuchtfeuercharakter zu arbeiten. Es wird reichlich Nachahmung finden, garantiert. So könnte das nachhaltige Leben in der Zukunft aussehen
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Dresden: Strieskanne ist umgezogen
„Angefangen hat der offene Gemeinschaftsgarten als Teil von UFER-Projekte e. V. auf einer Brache hinter Kaufland, aufgrund einer Umnutzung der Fläche war jedoch ein Umzug notwendig. Nun liegt die Strieskanne etwas versteckt in der Geisingstraße hinter der Kita Kinderwelt(en) und erweckt seit Anfang des Jahres 2023 eine weitere Beton-Brache zum Leben“ (mehr …)
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Augsburg: Erfahrungen aus IG fließen in Buch ein
„Dieses Jahr kommt bei Beltz ein Handbuch für Nachhaltigkeit in der Sozialen Arbeit heraus, da sind die Erfahrungen in der ersten Vegetationperiode schon eingeflossen.“
Begegnungsraum urbaner Garten (Augsburg)
(mehr …) -
Unterföhring: urban gardening Projekt
Grüne:
„Wir hatten ja ursprünglich ein Gemeinschaftsgarten-Projekt geplant. Die Gemeinde bzw. der Gemeinderat Unterföhring hat eine Vermietung von Einzelparzellen beschlossen. Ein Austausch oder Vernetzung unter den Gärtner:innen findet nicht statt und es ist – bis auf zwei Wasserpumpen und Parkplätze – auch keine gemeinschaftliche Infrastruktur (z.B. zur Lagerung von Werkzeugen) geplant und erwünscht“https://www.unterfoehring.de/rathaus-buergerservice/aktuelles/archiv/artikel/urban-gardening.html (mehr …)
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Wolgast: Projekt wird beendet
wir haben keine Mitglieder mehr. Projekte konnten nicht mehr umgesetzt werden, keiner/keine Person hat mehr Interesse fürs gemeinsame Gärtnern. Herr Mähl und ich sind die einzig Aktiven noch und ich gehe dieses Jahr auch in Rente. Uns bleibt auch nur die Entscheidung, den Verein aufzulösen. Wolgast gärtnert nicht mehr
(mehr …) -
Andernach: Gemeinschaftsgarten
Über das EdiCitinet-Projekt wurde nun auch in Andernach ein Gemeinschaftsgarten inittiert (top down, von der Stadt aus): https://edicitnet.sym.place/groups/profile/225390/city-team-andernach (mehr …)
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Freiburg: Klimagarten baut Wasserversorgung aus
(Antrag, Antworten)
Der Klimagarten arbeitet bereits mit
Mulchanbau, um die Menge des benötigten Gießwassers zu reduzieren. Jedoch reicht dies als
Maßnahme noch nicht aus um den Klimagarten langfristig und nachhaltig zu bewirtschaften und
lange Trockenperioden zu überstehen. Die langfristige und nachhaltige Nutzung des Klimagartens und
das Ermöglichen von genügend Gießwasser ist das Ziel des Antrages. -> Wasserspeicherung in IBCs- Wie groß ist der Garten und wie groß die Fläche, auf der gegärtnert wird?
Der Garten ist etwa 600qm groß und etwa die Hälfte wird bewirtschaftet.
- Wem gehört die Fläche und habt ihr da einen langfristigen Nutzungsvertrag?
Die Fläche gehört der Stadt und wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag der über den Verein Treffpunkt e.V. läuft
- Wie groß ist die Gruppe, wie entwickelt sich die Gruppe? Kommen auch Neuinteressierte dazu?
Wir sind ein fester Kern von etwa 12Personen und in der Großgruppe etwa 30Personen. Neuinteressierte kommen je nach Saison dazu.
- Gibt es eine wirkliche Gemeinschaft bei euch im Garten? Wie integriert ihr Neuinteressierte?
Wir haben feste Gemeinschaftstage (Freitagnachmittag), Aktionstage, regelmäßige Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch ist wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Gemeinschaftsnachmittagen oder Aktionstagen dazuzukommen und so die Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen ob die Person bestimmte Aufgaben übernehmen kann und zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen möchte und kann.
- Wie läuft die Bewässerung bislang?
Eine Wasserentnahme aus dem angrenzenden Bach wird stillschweigend geduldet bisher. Jedoch hat dieser im Sommer sehr wenig Wasser und daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung.
- Mit welchem Wasser soll der IBC-Container befüllt werden und wer kümmert sich darum?
Der Container soll mit Regenwasser befüllt werden, welches wir durch eine Plane auffangen wollen.Wir werden eine feste Orgagruppe für die Bewässerung organisieren. Diese wird bei der im Frühjahr stattfindenden Teameinteilung besprochen.
- Mit welchen Pflanzen soll er bepflanzt werden?
wir wollen den Container mit verschiedenen Pflanzen wie Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzen.
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Berlin: Begleitkreis fürs GG-Programm hat Arbeit aufgenommen
Ein Kreis aus Vertreter*innen aus GGs (Rote Beete, KuBiz-Garten, Schleifengarten, Kiezgarten, Allmende-Kontor, PG) aus BAs (Neukölln, Chzarlottenburg-Wilmersorf, Marzahn-Hellersdorf) und Wissenschafft (IÖW, Stiftung Naturschutz, Uni Potsdam/Waldgartenprojekt) hat die Arbeit zur Begelitung der Umsetzung des GG-Programms aufgenommen. (mehr …)
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Berlin: Einsatz für Mitefreiheit von TonSteineGärten
Bisher konnte TonSteineGärten einen an die Fläche angrenzenden Kellerraum für Geräte und Bänke für eine kleinen Beitrag nutzen. Jetzt wird durch eine trauhänderische Verwaltung eine höhere Miete erhoben. Im Berliner GG-Programm ist enthalten, dass die GGs von Pacht- und anderen Zahlungen befreit werden sollen. Bis es dazu kommt, unetrstützt das Berliner Gartennetzwerk den Garten bei Verhandlungen, die Miete nicht zahlen zu müssen. (mehr …)
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Berlin: Raum fürs Netzwerk im Haus der Statistik ab Ende 2025
Das Berliner Netzwerk wird – Dank der Bewerbung beim Vergabeverfahren für die Räume – ab Ende 2025 einen Raum im Haus der Statisktik haben. Da gibt es dann auch solidarisch geteilte Gemeinschaftsflächen. Das Netzwerk wird nicht nur Raummieter sein, sonder auch Teil der Genossenschaft (AnderMachen e.G.). Dafür müssen die Genossenschaftsanteile zunächst zusammen kommen. (mehr …)
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München: Bidodiv-Projekt gestartet
(NL)
Das erste BIODIVHUB hat am Ackermannbogen – eines der vier Münchner Modellquartiere – stattgefunden. Dabei konnte das neue Logo präsentiert werden. Die Verbundpartner – BürgerStiftung München, Münchner Umwelt-Zentrum e.V., Green City e.V., Technische Universität München und Naturkundemuseum Berlin – haben nun fünf Jahre lang die Chance, zusammen mit den Bewohner*innen mehr biologische Vielfalt in die Quartiere zu bringen und für das Thema Biodiversität in der Stadt zu sensibilisieren. Das Projekt wird u.a. gefördert mit Mitteln des Bundesamts für Naturschutz im Rahmen des Förderschwerpunkts Stadtnatur des Bundesprogramms Biologische Vielfalt. Gemeinsam für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur
Unter Beteiligung der Bewohner*innen entstehen in vier Münchner Modellquartieren vielfältige Lebensinseln nach dem Prinzip des Mehr-Zonen-Gartens zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt. Der Bottom-Up-Ansatz des Projekts ist dabei als Ergänzung zur Biodiversitätsstrategie der Stadt München angelegt und will das Engagement der Quartiers-Bewohner*innen und urbanen Gärtner*innen für lebenswerte und biodiverse Quartiere unterstützen und fördern. Die BIODIVHUBS sollen dabei als Begegnungs– und Versammlungsgelegenheiten für eine möglichst breite Beteiligung und einen lebendigen Austausch sorgen. Gärtner*innen und Bewohner*innen können hier mit den Verbundpartnern, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wissenschaft und weiteren Stadtakteur*innen in Kontakt kommen, sich informieren, diskutieren, und konkrete Maßnahmen planen – dabei geht es nicht nur um gärtnerische Maßnahmen im öffentlichen Raum, sondern auch um private Flächen bis hin zum kleinen Balkon, für dessen Begrünung man zum Beispiel Hilfe in Form von Workshops bekommen kann. -
München: Urbaner Waldgarten geplant
Mail
Quentin vom Foodhub hat sich den Waldgarten in Britz angeschaut und Kontakt mit Jennifer aufegenommen.
Ich möchte ein ähnliches Projekt in München ins Leben rufen.
Bestimmt ist so ein Projekt für die Anstiftung interessant, oder?
Ich möchte alle Interessenten sammeln, die sich in irgendeiner Art und Weise für so ein Projekt in München engagieren würden.
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Gartenpolylog entwickelt mit EU-Partnern weitere Lernplattform
Die letzten Monate lag der Fokus in unserem Erasmus+Projekt darauf, e-learning-Module zu erstellen, mithilfe derer sich Gärtner*innen und Entscheidungsträger*innen zum Thema Klimawandel in Gemeinschaftsgärten informieren können. Diese Lernmaterialen sollen im Frühjahr 2024 online veröffentlicht werden und stehen dann auch euch zur Verfügung! In vier Kapiteln wird besprochen, wie Gemeinschaftsgärten Klimaherausforderungen begegnen und wie sie als Bildungsorte wirken können.
Im nächsten Schritt wird es – voraussichtlich im Februar – eine Testphase geben, in der die Nutzer*innenfreundlichkeit unserer Lernplattform geprüft und verbessert wird (mehr …)
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Zirndorf: Bürgergarten in BN Zeitung
Der Bürgergarten hat einiges für Vögel und Kleintiere zu bieten, eine Wildblumenwiese, Obstbäume, Gemüsebeete. Er wurde als „vogelfreundlicher Garten“ ausgezeichnet von der LBV Gartenjury.
Es gibt Umweltbildungsangebote und einen Barfussweg. -
Wuppertal: GG am Beyer-Platz hat Schwerpunkt auf Angeboten für Kinder
(MAil)
Als großer Schwerpunkt unseres Urban Gardening Grundstückes erweist sich seit diesem Sommer die Zusammenarbeit mit der Grundschule im Quartier sowie den Kindern der Erstaufnahmeeinrichtung. Gerne würden wir mit den Kindern in unserem Garten kreativ werden und mit Holz arbeiten. Hier soll mit unserem Umweltpädagogen ein Bodenfenster entstehen, dass es den Kindern erlaubt die Welt der Tiere unter der Erde in unseren Beeten zu beobachten. Holzschilder für die Beete sollen entstehen, kleine Insektenhäuser gebaut werden und kreativ mit Materialien unseres Gartens gearbeitet werden. Hinzu würden wir gerne Lupen anschafen, um Blätter und Tiere genau anschauen zu können. Jede beteiligte Klasse erhält ein Patenbeet und könnte auf diesem Weg neben dem Pflanzen und Ernten die Microwelt der Hochbeete erforschen (mehr …)
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Siegen: Kleingartenverein Unterm Sender entwickelt sich weiter
Wir sind eine der 9 Siegener Kleingartenanlagen und ein bisschen stolz darauf, dass wir uns als Verein mächtig weiterentwickeln konnten. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten, in dem man ein Beet pachten kann, wir haben die Offene Ganztagsschule der benachbarten Grundschule mit Ihren mobilen Beeten zu Gast, das Kreisklinikum hat einen Garten für die Arbeits-Therapie bei uns und eine Studentengruppe der Uni Siegen hat gleich einen Verein gegründet und von uns die Parzelle dazu gepachtet.
Abgesehen davon haben wir 75 Gärten mit je rund 300qm Fläche in schönster Lage Siegens. (mehr …)
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Berlin: Tiny Forest Pflanztag in Pankow
am 18.11.2023
Es wird viel mehr als „nur“ ein winziger Wald! Er ist eine grüne, dichte Oase. In dieser urbanen Wildnis wachsen viele verschiedene Baum- und Straucharten, die zahlreichen Schmetterlingen, Vögeln und bestäubenden Insekten Lebensraum bieten und in kürzester Zeit ein stabiles und resilientes Ökosystem bilden. Zwischen Erdbeeren, Rosmarin, Äpfeln kommen Menschen ins Gespräch und entdecken gemeinsam eine kleine Großstadtwildnis vor ihrer Haustür.Gemeinsam werden wir nach der erprobten Methode des Botanikers Akira Miyawaki mit Senior*innen, Anwohner*innen, Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltungen und stadtweit interessierten Berliner*innen auf nur 250 m² hunderte Bäume, Sträucher und Kräuter pflanzen. Erfahrt am Pflanztag wie so viele Pflanzen auf einer kleinen Fläche Platz finden und gesund zu einem Wald heranwachsen können! Auch unsere Staatssekretätin für Klimaschutz und Umwelt – Britta Behrendt – und viele weitere motivierte Stadtmacher*innen werden dabei sein.
Unser Fruchtwald in Pankow wird ein Ort der Begegnung, des gemeinsamen Lernens und Wachsens. Unser Mini-Stadtwald ist ein handfester Beitrag der Initiative KriSta, des Krisenstabes der Zivilgesellschaft, der mit über 20 Einrichtungen in Berlin Ermöglichungsräume in und um Stadtteilzentren, Selbsthilfe-Kontaktstellen, Bibliotheken und Senioreneinrichtungen gestalten wird.
JULIA SCHOLZProjektbeauftragte für Selbsthilfe & Gemeinschaftsgrün im Berliner Krisenstab der Zivilgesellschaft
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Frankfurt: zweiter Ausbildungsdurchgang der Gemüseheldinnen startet im Januar
(Mail)
bei den GemüseheldInnen haben wir gerade recht erfolgreich mit 19 Teilnehmer*innen die erste Runde der Stadtfarmer*in-Ausbildung abgeschlossen. Nun starten wir Mitte Januar in die zweite Runde und haben noch freie Plätze.Mehr Informationen gibt es auf unserer Website www.gemueseheldinnen.de/bildung/ gerne kann man auch unser aufgezeichnetes Infogespräch bei uns anfragen unter stadtfarmerin@gemueseheldinnen.de
Hier die Infos zur Ausbildung im Einzelnen:
Inhalte:In der einjährigen Ausbildung mit einer festen Lerngruppe erwarten euch spannende Themen wie: Urban Farming, Market Gardening, Permakultur, Kulturplanung, Jungpflanzenanzucht, Bodenaufbau, Biodiversität, Gartendesign, Communitybuilding und Anleitungspraxis – das Ganze in einer gemeinschaftlichen und angenehmen Lernatmosphäre.
Die Ausbildung wird an 12 Wochenenden 2024 jeweils Samstag und Sonntag ganztägig stattfinden, sowie weitere Praxiseinheiten in den laufenden GemüseheldInnen-Projekten enthalten. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, an verschiedenen Exkursionen zu inspirierenden Projekten oder Kooperationspartner*ìnnen der GemüseheldInnen teilzunehmen.
Termine:
Die Ausbildung startet mit dem ersten Ausbildungswochenende 13. und 14. Januar 2024 in Frankfurt. Alle weiteren Termine findet ihr auf unserer Webite: https://gemueseheldinnen.de/bildung/Referent*innen:
Erfahrene GemüseheldInnen mit ihrem jeweiligen Expert*innen-Wissen und spannende externe Referent*innenKosten:
Wir haben uns für ein solidarisches Preissystem entschieden:- 1800 € für GemüseheldInnen-Mitglieder
- 2400 € für alle Nicht-GemüseheldInnen-Mitglieder und Menschen, die ein solidarisches Preissystem unterstützen wollen.
- Ein “unterstützter” Preis (für Geringverdienende, Studierende etc.) kann auf Anfrage ermöglicht werden.
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Berlin: Infoveranstaltung inklusiver Stadtteilgarten Tempelhof
Eröffnungs-/Infoveranstaltung war am 14.11: https://stadtteilgarten-tempelhof.berlin/eroeffnung/
Die Besichtigung des Stadtteilgartens hatten wir wegen des Wetters und der jahreszeitlich kurzen Tage auf den Samstag danach verschoben.
Wir freuen uns sehr, dass sowohl bei der Eröffung wie auch bei der Besichtigung im Garten auch Menschen dabei waren, die auf der Suche nach einem Platz in einem Gemeinschaftsgarten waren. Wir haben die ersten Beete vergeben und die künftigen Mitgärtner_innen werden im neuen Jahr mit uns gemeinsam im Stadtteilgarten gärtnern.
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Berlin: Projekt „Gemeinsam gärtern“ der Grünen Liga endet
nach drei ereignisreichen Jahren ist es nun soweit – das Projekt „Gemeinsam gärtnern, zusammen wachsen“ läuft mit Ende des Jahres aus.
Ein Folgeprojekt gibt es leider vorerst nicht. Frau Möller Bhering vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und wir sind weiterhin um eine Weiterfürhung bemüht (mehr …) -
Hamburg: Luthergarten macht Winteraktivitäten
(Antrag, Antworten)
Wir haben einen großen Baumbestand im Luthergarten, insbesondere unsere Obstbäume
benötigen natürlich regelmäßige Pflege und Beschnitt. Leider haben die meisten
Gärtner*innen bei uns noch keine Weiterbildung in der Obstbaumpflege. Dies wollen wir mit
einem kleinen Workshop im Februar ändern. Hier sollen dann die Grundlagen erworben
werden, so dass jede Gruppe im Garten ihre Bäume selbst pflegen kann.Wir möchten auch über den Winter den Menschen einen Ort zum Zusammenkommen und
Lernen und gegen die verbreitete Einsamkeit bieten. Daher beginnen wir im Januar mit einer
Reihe „Kochen am offenen Feuer“. Dafür konnten wir eine gelernte Köchin gewinnen, die
das Projekt alle zwei Wochen bis in den Sommer mit uns macht, uns beim Kochen begleitet
und uns in die Kunst des Feuerkochens einführt- Die Größe der Gartengruppe ist schwer zu beziffern, es haben über 400 Leute den Code zum Garten. Zu den größeren Veranstaltungen (z.B. Erntedank oder Sommerfest) kommen zwischen 30 und 60 Leute, je nach Wetter auch einmal mehr. Der feste Kern sind gerade ca 40 Leute, also die, die wirklich mit arbeiten und nicht „nur so“ in den Garten kommen um ihn zum Picknicken oder Kinder lüften nutzen. Zu den Aktionstagen sind wir meist etwas mehr als 20 Leute, da kommen dann ja auch immer die neuen Interessierten dazu, das sind pro Aktionstag (1mal im Monat) ca 3-5 Leute. Diese bekommen dann auch eine Gartenführung und werden, je nach Wunsch, auch aktiv bei den Arbeiten eingesetzt. Wenn die Neuen gleich einen Bereich haben, für den sie sich interessieren, übernehmen die Leute, die in diesem Bereich arbeiten die Neuen. Wenn nicht, bleiben sie erst einmal bei mir angedockt und wir schauen gemeinsam wo ihr Interesse liegt.
- Die Gartengruppen (Hühnergruppe, Backhausgruppe, Garten-der-Stille-Gruppe, Permakulturgruppe, Walacheigruppe, Bibelgarten, Werkstatt, Wellbe und Aktionstaggruppe) organisieren sich zum größten Teil selber mit regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Arbeiten. Bei einigen bin ich in der Organisation eingebunden und moderiere die Treffen und insbesondere die aufkommenden Konflikte. Die finanzielle Organisation des Gartens habe ich in den Händen und Gruppenübergeordnete Themen auch.
- Die Verbindlichkeit ist je nach Gruppe unterschiedlich, generell ist aber zu sagen, dass die Menschen, die in den Gruppen organisiert sind zum größten Teil sehr verbindlich dabei sind, zum Teil auch schon seit Jahren.
- Unser Gemeinschaftsgefühl wird durch Aktionstage gestärkt, bei denen wir gruppenübergreifende Aktionen angehen (den Dorfplatz aufräumen, Holz machen, etc) und zusammen Essen. Oft fühlen sich die Leute aber vor allem ihren Gruppen verbunden und definieren sich auch darüber. Auch die Feste im Jahresverlauf (Sommerfest, Erntedank, Advent, etc) stärken das Gemeinschaftsgefühl. Generell bin ich aber dabei über weitere Gartenaktionen da noch ein wenig mehr zu pushen (wie zum Beispiel das Kochangebot). Eine schöne Idee einer Gärtnerin für das Adventsfest war, dass alle einen von ihr selbstgemachten Stern im Garten an ihrem jeweiligen Lieblingsplatz aufhängen, das war auch ein schönes, weil auch gruppenübergreifendes Erlebnis.
- Ja, es gibt noch geflüchtete Menschen im Garten, bis auf zwei sind diese aber nicht in den Gruppen organisiert sondern nutzen den Garten für ihre Kinder oder um Beeren zu ernten, spazieren zu gehen, Leute zu treffen.
- Es gibt das freiwillige Gartengeld, damit decken wir aber gerade so die Pacht- und Wasserkosten. Alles andere muss so finanziert werden. Die Gruppe machen das oft intern, gerade bei Saatgut, kleinen Geräten, etc., dass sie das zusammen anschaffen und die Sachen dann innerhalb der Gruppe bleiben. Es gibt bestimmt auch einige, die für das gemeinsame Kochen etwas spenden würden, ich gehe aber nicht davon aus, dass wir damit die Kosten decken können.
- Die Geräte des Gartens sind je nach Wiederverkaufswert untergebracht. Spaten, Schaufeln, Harken, Handschuhe, etc. sind für alle zugänglich im Schuppen. Teurere Geräte die auch eine Einweisung brauchen sind in der Werkstatt, hier können die Leute den Code haben wenn sie eine Einführung bekommen haben. Noch teurere Geräte sind in der Werkstatt in einem extra Schrank und nur durch die Werkstattgruppe auszugeben. Und die Gruppen haben ihre individuellen Geräten in ihren eigenen Spinden. Die Geräte, die wir für den Baumschnitt anschaffen wollen, würden dann in die Werkstatt kommen und dort nach Einweisung zugänglich sein.
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München: Mucca Garten gibt es noch
(Mail)
Es gibt ein Tor, und im Frühling wird es einen Gartenzaun und ein Gewächshaus geben. Auch die Hochschule Freising macht bei uns im Garten Freilandversuche für ihre Düngerforschung. Was bei uns überlebt hat bestand 🙂 Diesen Sommer hatten wir den Garten komplett geräumt weil wir der Waldorfschule ihr Hüttenbauprojekt ermöglicht hatten. Der Garten selbst hat da sehr gelitten. Es wird erst im Frühjahr wieder Hochbeete geben die auch erst beschafft und gebaut werden müssen. Und wir haben das Problem dass wir jedes Jahr aufs Neue nicht wissen wann die MGH mit Bautätigkeiten beginnt, anscheinend sind wir 2024 noch save. Zusätzlich erschwert es uns zu gärtnern weil wir uns mitten in der Partymeile befinden. Wir kämpfen immer wieder mit Vermüllung. Wir hoffen dass der Zaun das Problem verringert.Derzeit sehe ich mich verantwortlich für den Garten und es gibt 3 Interessierte die mitmachen. Wir wollten uns im Februar zusammensetzen und beratschlagen wie wir das Jahr 2024 gestalten (mehr …)
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Berlin: neuer Garten in Neukölln entsteht
(Besuch)
In Britz hat der Verein „Kulturschafft e.V.“ eine große Gartenfläche von einem Bildungsträger übernommen. Die Fläche gehört wohl mal zu der angrenzenden Kleingartenanlage, wurde vom Bezirk dann aber als Abstellfläche für Baumittel etc. für den Bau der A100 gewidmet. Die A100 Bauarbeiten fanden dann ganz ohne diese Fläche statt. Ein Bildungsträger hat eine Weile Alphabetisierungskurse und Gärtnern angeboten, die Fördergelder liefen aus und ein neuer Träger wurde gesucht. So kam Kulturschafft zu der Fläche. Sie müssen 50 Euro Pacht pro Monat zahlen und haben einen Vertrag, der recht kurzfristige Laufzeiten hat, die aber, wenn keine Kündigung erfolgt, weiterlaufen.
Der Träger ist ein Kulturverein, die Mitglieder sind hauptsächlich Künstler*innen, eigene Räumlichkeiten haben sie nicht. Sie wissen noch nicht so genau, was sie mit der Fläche machen wollen, im Verein gibt es Interesse an SoLaWi, aber auch an gemeinschaftlichem Gärtnern. Einige wollen Angebote für Kinder machen. In der direkten Nachbarschaft ist eher Gewerbe und Schulen, Wohnbebauung gibt es nicht angrenzend an die Fläche. Sie wollen mit den Schulen und Kitas kooperieren, haben Kontakt zu BENN Britz (QM), eine der Frauen war bisher beim Campus Dammweg dabei, sie kennen die Prinzessinnengärten und auch den Flamingo-Garten.Sie wollen mit Geflüchteten gärtnern, denken an einzelne Parzellen und gemeinschaftliche Flächen, viel für Kinder und eine Zone soll „Wildniss“ bleiben. Die benachbarten Kleingärtner*innen haben Interesse daran, dass auf der vollgewucherten Fläche bald wieder etwas passiert.
-> sie wollen nun ersteinmal intern klären, in welche Richtung sie gehen wollen, dann Kooperationspartner*innen ausloten und dann eine Infoveranstaltung machen, um mehr Leute zu werden.
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Berlin: langer Designprozess im Kienberggarten
(Besuch)
Der Gemeinschaftsgarten im Kienbergpark ist Teil von GrünBerlin und gehört mit zum Umweltbildungszentrum. Eine Gruppe von 10 aktiven Gärtner*innen plant schon eine ganze Weile die Fläche detailliert. Sie gärtnern auch schon länger, wollen die Fläche aber permakulturell ausrichten, einen Teil Waldgarten anlegen und vor allen Dingen ein Wassermanagementkonzept umsetzen. Sie dürfen keine Bauten auf der Fläche haben, arbeiten mit Weiden und einem Tarp – so lange bis die geplanten Bäume dann groß genug sind. Sie experimentieren viel mit Materalien, Gefällen etc und wollen die Ergebnisse vergleichen, um dann den Garten danach umzumodeln. Es gibt eine Fläche für gärtnerische Experimente Einzelner, wenn das die Gruppe dann gut findet, wird das auf die ganze Fläche ausgerollt. Mit dabei sind bilnde Gärtner, die ausprobieren, wie sie mitbekommen können, wo sie was gepflanzt haben, wann es reif ist, was die Pflanzen brauchen. Ein weiteres Experiment dort ist die Zusammenstellung von essbaren Pflanzen aus dem Park und ein kleiner Bauerngarten ist entstanden.
Die Gruppe arbeitet soziokratisch und mit tiefenökologischen Elementen. Die Leiterin versucht sich immer weiter rauszuziehen und die anderen zu ermächtigen. selber mehr Entscheidungen zu treffen und alleine – in Absprache mir der Gruppe – in die Umsetzung zu gehen. Sie reflektieren ihre Arbeit, es gibt einen intensiven Onboarding-Prozess, immer wieder auch inhaltliche Fortbildungen.
Sie wollen im nächsten Jahr mehr mit QR-Codes und Beschilderungen arbeiten, damit deutlicher wird, was alles im Garten passiert.
Ein bisschen haben sie mit Vandalismus zu tun, Schilder werden immer wieder zerstört, noch haben sie keine Lösung.
Gärtnerisch wollen sie mit einer bestimmten Art von Hügelbeeten loslegen, nach Karin Frank, die nicht so schnell verrotten.
Im Waldgartenteil dürfen sie nur heimische Pflanzen anbauen, in einem anderen Teil haben sie nach 2 Jahren Prozess nun das ok auch Kiwis etc zu pflanzen. Hier ist es geschützt genug.
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Berlin: Sonnenbeet ist umgezogen
Viele Fahrten mit Lastenrad und ein Tag LKw-Einsatz haben es möglich gemacht. Wir konnten alle Pflanzen und Erde retten. Nur einige Beet Einfassungen mussten wir aussortieren. So langsam richten wir uns jetzt auf der Fischerinsel ein und bauen dort alles auf.
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Schleswig: harten Zeiten für den Garten
(Mail)
Seitdem ging es ziemlich turbulent mit Höhen und Tiefen in unserem Garten zu. Seit 2022 sind wir lokaler, eigenständiger, gemeinnütziger Verein. Über mehrere Monate waren wir wegen Sicherheitsrisiken durch einen angrenzenden Wohnturm geschlossen. Derzeit besteht wegen Bodensanierungsarbeiten in der Nachbarschaft noch eine Teilschließung. Auch von der Jahrhundertflut war unser Garten – wenn auch in geringerem Maße – betroffen.
(Garten für Alle, Schleswig)
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Adelsheim: Citymanagement plant Gemeinschaftsgarten in Innenstadt
(alerts)
Adelsheim. In einer wegweisenden ersten Sitzung der neuen Urban Gardening Projektgruppe im Landesschulzentrum für Umweltbildung (LSZU) in Adelsheim wurden entscheidende Weichen für mehr Grün in der Innenstadt gestellt.
Das Citymanagement Adelsheim und das LSZU leiteten die Sitzung und ermöglichten interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen intensiven Austausch zu Themen rund um Grünflächen und urbane Gärten. Im Fokus der Diskussionen standen die Entwicklung einer gemeinschaftlichen Gartenfläche und die Einführung mobiler Hochbeete in der Innenstadt. Die zentrale Initiative mit dem Arbeitstitel „WirGarten“ vereint einen städtischen Garten mit einem sozialen Treffpunkt nahe der Innenstadt. Diverse Ideen wurden gesammelt, um einen zeitnahen Projektstart zu ermöglichen.
Zusätzlich wurde die Idee entwickelt, an verschiedenen Punkten in der Adelsheimer Innenstadt attraktive grüne Highlights zu schaffen. Mobile Hochbeete mit „Hochbeetpatenschaften“ und die Gestaltung vorhandener Pflanzflächen sind Teil dieser Bemühungen.
Die geplante Kombination aus einem zentralen Gemeinschaftsgarten und mobilen Hochbeeten soll die Innenstadt in Adelsheim mit grünen Inseln bereichern, die Verbindung zwischen Natur und Gemeinschaft stärken und einen Treffpunkt für alle „im Grünen“ schaffen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Teil dieses grünen Wandels zu werden.Das Citymanagement lädt dazu ein, bei einem gemeinsamen Stadtrundgang am Samstag, 16. Dezember, ab 10 Uhr weitere Impulse zum Thema Urban Gardening zu geben.
https://www.fnweb.de/orte/adelsheim_artikel,-adelsheim-adelsheim-setzt-auf-gruenen-wandel-_arid,2150779.html (mehr …)
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Hannover: Gruppe des Palettengarten Misburg trifft sich auch im Winter
der Palettengarten wird weiterhin fleißig genutzt und bepflanzt. Am 04.10.2023 haben wir zum Abschluss der Gartensaison ein schönes Erntedankfest veranstaltet. Aktuell geht der Garten in die Winterpause, die Interessierten treffen sich jedoch weiterhin wöchentlich bei uns im Kulturbüro zur Besprechung des kommenden Jahres und für kleinere Bastelprojekte (mehr …)
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Hamburg_Suche nach neuer Fläche für Gartenprojekt
(Mail)
das Gartenprojekt „Kick´`n`Plant“, in Hamburg Mitte hat einen neuen Träger, den Netzwerk HafenCity e.V. Das Projekt heißt nun Urban Gardening HafenCity.
Im nächsten Jahr braucht das Urban Gardening einen neuen Standort, da dort eine Schule gebaut wird. Bis jetzt haben wir dazu leider noch kein Angebot der HafenCity Hamburg GmbH erhalten (mehr …) -
Berlin: Auftakt für den inklusiven Stadtteilgarten Tempelhof
(Mail)
Dienstag 14.11.
14:00 Uhr -15:30 Uhr Auftaktveranstaltung im Zelt beim Mitmachzirkus Cabuwazi, Columbiadamm 84, 10965 BerlinDie Auftaktveranstaltung wird mithilfe des Onlineangebotes „Verbavoice“ von Gebärdensprach-Dolmetscher_innen begleitet und per Livestream übertragen.
Zu Beginn der Veranstaltung führen kurze Beiträge in die wichtigen Gesichtspunkte des Vorhabens ein, danach möchten wir mit den Teilnehmenden schon gerne in ein Gespräch kommen. Dabei möchten wir aus Sicht der Teilnehmenden die bestehenden Bedarfe und deren Sicht auf das vorgestellte Projekt Stadtteilgarten kennenlernen.Aufgrund der jahreszeitlichen Verhältnisse haben wir die gemeinsame Besichtigung des Gartengeländes verschoben auf:
Samstag 18.11.
14:00 – 15:00 Uhr Führung im künftigen Gartengelände – Tempelhofer Feld, Eingang am S-U TempelhofIm öffentlichen Raum auf dem Tempelhofer Feld wollen wir gemeinsam mit Teilnehmenden und Interessierten einen Ort für die Nachbarschaft entwickeln, der Teilhabe ermöglicht, Teilgabe anbietet, sich zuallererst an den bestehenden Bedarfen orientiert und den Fokus auf den Einbezug von Menschen mit Behinderung in eine gute Nachbarschaft legt. Nachhaltiger Gartenbau, Natur- Klima- und Artenschutz sind neben der Pflege der geschützten Landschaft feste Programmbestandteile. Die Anerkennung als Einsatzstelle in den Freiwilligendiensten ÖBFD und FÖJ wird beantragt.
In der Verbindung von sozialer Arbeit und nachhaltiger Bewirtschaftung wollen wir gemeinsam einen Ort entstehen lassen, der gegenseitiges Kennenlernen und Miteinander ermöglicht, Wertschätzung und Selbstwirksamkeit erfahrbar macht und fester Bestandteil einer inklusiven Nachbarschaft im Bezirk ist.
https://socialmap-berlin.de/list/item/7c04dbbdc62f99f3/l/de/s/Stadtteilgarten%20Tempelhof
https://www.unesco.de/bildung/bne-akteure/stadtteilgarten-tempelhof-soziale-landwirtschaft-im-urbanen-raumDie Veranstaltung findet statt im Rahmen des Tages des guten Lebens.
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Berlin: House of Gardening
am 19.10. gab es diese Veranstaltung:
Ein „Haus des Gärtnerns“ für Berlin?
Berlin Mondiale hat eine ehemalige Schulgartenfläche in einen vielfältigen Quartiersort transformiert, den Campus Dammweg. Es ist ein Raum für verschiedene Organisationen und Projekte entstanden, die mit dem Ziel, eine lokale Gemeinschaft mit Nachbarn, einschließlich der Flora und Fauna, aufzubauen.
Dieser Garten dient nun als reales Labor für die Betrachtung der Idee des „Haus des Gärtnerns“. Welche Ressourcen benötigen Gemeinschaftsgärten genau von einem solchen Haus? Was ist in der Community bereits vorhanden und kann geteilt werden? Wie lassen sich Ideen in die Tat umsetzen und welche Möglichkeiten gibt es, das Projekt voranzutreiben?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, wird es eine Podiumsdiskussion und Kleingruppengespräche geben. Beim gemeinsamen Abendessen wird es zudem weitere Möglichkeiten zum Austausch und Netzwerken geben.
Einschätzung einer Teilnehmerin:
Es war eine entspannte und schöne Atmosphäre.
Juan hat die Möglichkeit für einen Raum im Haus der Statistik vorgestellt und wir haben darüber diskutiert. Es gab unterschiedliche Bedarfe für ein House of Gardening. Ort zum Austausch, Ort für Lobbying, Ort für Vernetzung, Ort für Bildung und Gärtnern mit viel Ruhe, Gärtnern im Boden, Gewächshaus. Wie schnell der Prozess stattfinden soll, war auch eine offene Frage. Es gab keine finale Entscheidung. Ich glaub, einzelne werden die Idee im Haus der Statistik weiter verfolgen als erster Schritt für weitere Steps (mehr …) -
Berlin – Harzacker: neuer GG in KGA
(Websiet-Info)
HarzAcker – Pflanz dein Kiez!
In enger Zusammenarbeit mit dem QM Harzer Straße und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie dem Bezirksamt Neukölln ist Parzelle X bis Ende 2024 im Harzer Kiez aktiv. Gemeinsam Gärtnern ist das Motto und offizieller Projektname.
Es geht vor allem darum, das Harzer Quartier durch partizipative Aktionen und Interventionen grüner und attraktiver zu gestalten. Die Anwohner*innen möchten wir durch das urbane Gärtnern zu einem Miteinander animieren und ihnen darüber ein Bewusstsein und eine Wertschätzung für ihre Umgebung vermitteln. Es sollen Orte der Begegnung und der Beteiligung geschaffen werden, die eine Teilhabe und eine Gemeinschaft möglich machen.
Gemeinsam Gärtnern auf dem HarzAcker – in der Baumscheibe, auf dem Balkon oder im neu zu etablierenden Gemeinschaftsgarten in der KGA Harztal-Wilde Rose oder im Schulgarten …
http://www.parzelle-x.de/work#/harzacker/
https://qm-harzerstrasse.de/navigation/soziale-projekte-pf/gemeinsam-gaertnern (Förderzeitraum durch QM Oktober 22 – Dez 24) (mehr …)
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Freiburg: eigener Träger für GGs in Gründung
(Tel)
Treffpunkt Freiburg will nicht länger Träger diverser Gemeinschaftsgärten in Freiburg sein, die anderen Projekte, für die sie da sind, haben andere Bedürfnisse.
Auf dem Agrikultur-Festival hat sich eine Gruppe formiert, die nun dabei ist, einen eigenen „Dach“-Träger zu gründen. Ein Ziel dabei ist auch, die Wichtigkeit und Potenziale der Gärten sichtbarer zu machen. Mit dabei sind auch Leute von der essbaren Stadt.
Sie suchen nach Fördermöglichkeiten für diese Netzwerkaktivitäten (Honorare/EA-Pauschale) (mehr …) -
Berlin: Kienberggarten entwicklet sich weiter Richtung Permakultur
(Antrag, Antworten)
– wie groß ist denn die Gartengruppe insgesamt und wie groß ist deren Kern?
Aktuell gehören folgende Gärtner*innen zur Gartengemeinschaft: Isa, Antje, Ingrid, Kay, Laura, Sabine, Marianne, Sebastian, Wolfram, Christin, Frau Müller, Yara, Julia. Also insg.13 Leute. Diese sind regelmässig aktiv. Ansonsten kommen immer mal wieder Leute von Aussen hinzu, vorallem zu Workshops und die Gemeinschaft wächst langsam aber stetig.
– wie hoch ist die Fluktuation?in den letzten zwei Jahren sind 2 Personen gegangen und Neue sind hinzugekommen. Manche der Gärtner*innen sind mal eine zeitlang weniger aktiv, wenn gerade andere Themen im Leben anstehen, dann wieder mehr.
– wie kann man mitmachen/wo erfahren neu Interessierte vom Garten? Wie werden neue Gärtner*innen in den Garten und die Art eurer Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung eingeführt?Die Gartenstunden und Workshops sind öffentlich, werden über Schilder am Eingang / am UBZ, über die Webseite und den Umweltkalender und über die grüne Liga beworben. Gärtner*innen können sich nachdem sie 2-3x eine Gartenstunde miterlebt haben entscheiden der Gemeinschaft beizutreten. Dann gibt es ein längeres Onboardinggespräch und sie unterschreiben die TN- Bedingungen, wie sie auf unserer Webseite ganz unten herunterzuladen sind.
https://www.campus-stadt-natur.de/parks-erfahrungsraeume/kienbergpark/kienberggarten/
– wie seid ihr organisiert? Gibt es ein Gartentreffen pro Woche z.B.? Gärtnern die Menschen auch, wenn Anne nicht da ist? Ist alles gemeinschaftlich oder gibt es auch Patenbeete o.ä.?– Wir sind teils soziokratisch, teils hierarchisch organisiert. Siehe Organigramm im Anhang.
Es gibt hauptsächlich gemeinschaftliche Flächen. Die Gartengemeinschaft setzt hier die Ideen um, die in dem Neudesign entwickelt wurden. Dazu gibt es 4 Experimentierbeete. Hier können Gärtner*innen ihre Ideen der Gemeinschaft vorstellen und diese werden dann konsensiert. Für 2024 gibt es folgende Experimentierbeete: Gärtnern für Blinde ( Sebastian und Wolfram), essbares gebietsheimsches Wildgemüse/ Wildkräuter ( Christin), alte Bauerngartenmethoden ( Frau Müller), Bewässerungsgräbensysteme ( Kay). Yara will noch eine Pilzzucht starten, diese wird in unseren Wildheckenbereich integriert.
Ich koordiniere alle 2 Wochen eine offizielle Gartenstunde,sowie 3 Workshops pro Jahr zu aktuell relevanten Themen ( Fachinputs) . Die Waldgarten AG trifft sich 10 x pro Jahr.
Ich bin auch in der anderen Woche an einem Tag vor Ort um AGs und die Bewirtschaftung zu koordinieren.Alle bringen sich bei der Bewirtschaftung regelmässig mit ein, dann wenn sie gerade Zeit haben. Infos (to dos und was im Garten gemacht wurde) wird über unsere Signalgruppen geteilt.
– wie laufen die Informationsflüsse? Haben einzelne Leute Verantwortung für bestimmte Bereiche übernommen und wenn ja, wie ist das gelungen und wie läuft das?1 x pro Monat gibt es eine Versammlung, in der wir uns vor Ort abstimmen, alle TN können Anliegen / Themen auf die Agenda setzen. Die Versammlung wird immer von jemand anders moderiert. Die Gartengemeinschaft kommunziert über Signalgruppen, hier werden auch Protokolle der Versammlungen weitergeleitetet.
1 x pro Jahr evaluieren wir das Projekt gemeinsam und finden Lösungen für die Bereiche, in denen es noch Verbesserungsbedarf gibt. Dies funktioniert gut und hat dazu geführt, dass alle an einem Strang ziehen. Auch der Gartenentwurf wurde gemeinsam entwickelt und konsensiert. Dies hilft uns eine gemeinsame Ausrichtung / Zielsetzung zu haben.
Gärtner*innen nehmen mind. an einer AG teil, z.B. Giess AG, water harvesting AG, PR AG, Bauten AG, Onboarding AG etc. Manche AGs funktionieren sehr selbstinitiativ, andere brauchen Unterstützung um mehr in die Eigenverantwortung zu kommen. Hier sind wir stark im Prozess und ich begleite hier noch viel. Aber es hat sich viel getan in den letzten zwei Jahren. Ziel ist es, dass die AGs eigentverantwortlich organisiert sind.
– beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?manche Gärtner*innen bringen mal ein Werkzeug oder Pflanzen etc mit. Alle bringen immer selbstgekochtes / gebackenes Essen mit zu unseren Versammlungen.
– ist die Stelle von Dir, Anne, befristet?Ich bin freiberuflich für das Projekt Kienberggarten tätig. Es ist auf Dauer angelegt, ist aber abhängig von der Förderung vom Senat und muss jedes Jahr neu beantragt werden.
– ist der Garten an der Stelle „gesetzt“ und unbefristet?nach der IGA hat GrünBerlin hier die Zusage vom Senat bekommen diesen Bereich als Gemeinschaftsgarten und zum Gemüseanbau nutzen zu dürfen. Dies ist solange möglich, bis hier auf Senatsebene andere Entscheidungen getroffen werden. Dafür gibt es aber keine Anhaltspunkte.
– was passiert mit der Ernte?die Ernte wird unter Gärtner*innen aufgeteilt
– bitte beschreibt genauer, wie der Wegebau aussehen soll, wozu werden dabei Betonplatten gebraucht? Könnt ihr die gebraucht bekommen?Die Wege sollen barrierefrei und versiegelt sein, so dass auf der Wegfläche Wasser aufgefangen und in die Beete geleitet wird ( sie sind auf einem leichten Gefälle). Beton ist in dem Fall ok, da es witterungsfest ist und auch langlebig und leicht zu verlegen und billiger als andere Optionen. Gärtner*innen aus der Gemeinschaft ist es möglich damit Wege selber anzulegen. Andere Methoden, z.B. verdichteter Kies bräuchte Spezialmaschinen, was mit der aktuellen Haftplficht nicht möglich ist. Dann müssten wir eine Firma beauftragen.
Die Wege haben bestimmte Masse und von daher ist es schwierig hier genügend passende Platten gebraucht zu finden. Auch haben wir keine Möglichkeit der Abholung, es steht kein Auto zur Verfügung und kein Budget für Transporter. Der Plan ist, dass die Platten, für die wir die Fördergelder bei der Anstiftung nun beantragt haben, dazu dienen, kleine Wegbereiche im Garten anzulegen , hierzu bekommen wir Anleitung von Phillip Gerhardt ( der Spezialist für keyline design:https://baumfeldwirtschaft.de) in einem Workshop Anfang Dezember. Damit experimentieren wir, bis das System gut funktioniert.. Sobald wir mit dem System zufrieden sind, würden wir gerne versuchen über Aktion Mensch die Wege komplett finanziert zu bekommen, so dass wir den ganzen Garten so anlegen können. Hierzu bräuchten wir noch sehr viel mehr Platten.
Die Gartengemeinschaft des Kienberggartens befindet sich seit Herbst 2020 in einem partizipativen
Gestaltungsprozess und nutzt hierzu Permakulturgestaltungswerkzeuge. Im Anhang ist der Entwurf,
wie er von der Gartengemeinschaft konsentiert wurde.
Es soll ein Garten entstehen, in dem in und mit der Wildnis gegärtnert wird und lebendige
Landschaften gestaltet werden, in denen folgende Ziele im Vordergrund stehen:
massiver Bodenaufbau mit dem Ziel mehr Wasser, Nährstoffe und CO2 im Boden zu
speichern
Ressourcen vor Ort nutzen und sinnvoll einsetzen: water harvesting, Kompost- und
Mulchsysteme, Kompetenzen in der Gartengemeinschaft
die Natur für uns arbeiten lassen: Nützlinge anlocken, stickstofffixierende Pflanzen
einsetzen, Pflanzengemeinschaften bilden, Bodenleben fördern, Sukzession nutzen
Fokus auf Artenerhalt und Artenvielfalt: Es werden bewusst mehrjährige gebietsheimische
Wildpflanzen genutzt, um den Ertrag an Wildgemüse, Wildobst und Wildkräutern zu
steigern und hier Forschung zu betreiben, wie diese Pflanzen für den Menschen besser
genutzt werden können und wie eine ressourcenschonendere Ernährung aussehen könnte. Im
Kulturgemüsebereich werden bewusst alte Sorten und sortenreines Saatgut eingesetzt um die
Vielfalt zu schützen.
Natur als Erfahrungsraum: Kinderlernort und Kinderentdeckerwald, eine Oase in der Stadt
soll entstehen, in der wilde Natur erfahrbar gemacht wird. Lebensraum für Tiere wird
bewusst mitgedacht.
Der Entwurf wird nach und nach von der Gemeinschaft umgesetzt. Im Herbst/Winter 2023 soll
noch folgendes ausgeführt werden:
1. Vorabexperimente zu water harvesting Methoden: Schwammbeet, begehbare Swales,
Wegebau: Barrierefreie Wege, um Regenwasser in Beete zu leiten
2. Intensiver Bodenaufbau Waldgartenbereiche
3. Mandalabeet, inklusive Schwammbeet anlegen und durch überrankten Wildschutzzaun vor
Verbiss schützen (die Waldgartenbereiche sind weiterhin für Wild frei zugänglich, nur der
Kulturgemüsebereich wird geschützt)
4. Rhizomsperren zum Schutz vor Wurzelunkräutern wie Quecke und Schilf: im
Gemüsebereich durch Beinwellstreifen und im Magerwiesenbereich durch Rhizomsperre (mehr …) -
Berlin: Westfeld Garten kann richtig loslegen
(Antrag/Antworten)
ld Food Forest ist eine offene Gruppe von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich zum
ersten Mal am 22. September 2019 traf. Zu der Facebook Veranstaltung mit dem Titel
“Establishing a Food Forest on THF” kamen 15 Personen im Kulturlabor Trial&Error in der
Braunschweiger Straße in Berlin Neukölln zusammen. Gemeinsam überlegten wir, wie ein
essbarer Wald auf dem Tempelhofer Feld aussehen würde, und welche positiven
Auswirkungen er auf das Stadtklima und die Gemeinschaft vor Ort haben kann.
Ziel war, einen (mindestens) 5000m² großen essbaren Wald in Berlin (auf dem Tempelhofer
Feld) zu pflanzen, als Ort für Gemeinschaft, Experimente und Bildung. Seitdem ist die
Gruppe stetig gewachsen und das Netzwerk hat sich erweitert. Feld Food Forest ist eine
Plattform geworden für Menschen, die ihr Wissen in Workshops und
Netzwerkveranstaltungen teilen und vermehren wollen, sich in Arbeitsgruppen organisieren,
und Tochterprojekte ins Leben rufen.
Vier Jahre später, nach zähen Verhandlungen mit allen Entscheidungsträgern
(Feldkoordination, Sen UMVK, Natur- und Denkmalschutz, Bezirksamt
Tempelhof-Schöneberg, u.a.) haben wir nun endlich einen unterschriebenen Vertrag für eine
mehr als 5000m2 Fläche, um ein essbares, bio-diverses Biotop entstehen zu lassen.
Mittlerweile sind wir ein eingetragener gemeinnütziger Verein, unsere Kerngruppe besteht
aus ca. 10-15 Mitgliedern, und wir kooperieren für den “Westfeld Garten” mit vielen anderen
Initiativen und Organisationen. Der Westfeld Garten ist als Gemeinschaftsgarten und
Experimentierfeld geplant, an dem der Wissensaustausch über Permakultur, Umwelt und
Ernährung gefördert werden soll.
Maßnahmen und Zeitplan
Seit dem Frühjahr 2023 haben wir am Boden des zukünftigen Waldgartens gearbeitet. Durch
offene und kostenlose Workshop-Formate rund um Bodenproben (sowohl für DIY
Bodentests, als auch Bodenproben für die professionelle Laboruntersuchung) konnten wir
herausfinden, daß der Boden arm an Nährstoffen ist, aber die Altlast-Anteile gering sind, und
keine Gefahr für Menschen besteht.
Um den Boden zu verbessern, sammeln wir organisches Material von Kleingärten, anderen
Gemeinschaftsgärten, Grünflächenamt und Tierpark Hasenheide: Mit Mist, Baumstämmen,
Ästen, Holzspänen, Grünschnitt und Stroh legen wir Beete nach der “Lasagna Methode” an.
Diese Aktionen finden als offene Veranstaltungen statt und werden auf unseren digitalen
Kanälen angekündigt und dokumentiert (Instagram, Newsletter und Website). In Zusammenarbeit mit der “Fliegerwerkstatt” und “Kernzone” (Werkstätten für Jugendliche
und Auszubildende) konnten wir außerdem erste Holzschilder, Sitzgelegenheiten und
Hochbeete aufstellen.
Im Herbst möchten wir die ersten Sträucher und Bäume pflanzen. Im Rahmen weiterer
Mitmachaktionen zwischen Oktober 2023 und April 2024 möchten wir über hundert Pflanzen
(11 Bäume, 64 Sträucher, und viele Kräuter und Stauden) platzieren. Der Spatenstich findet
am 29.10.23 statt. Begleitend zur Pflanzaktion werden wir eine Einführung in Waldgärten
und das Projekt geben, und zum Abschluss eine Feier organisierenFragen
– habt ihr einen Vertrag für die Nutzung der Fläche und wenn ja, ist dieser befristet? Müsst ihr Pacht zahlen, wenn ja, wie viel?
Ja, wir haben einen Nutzungsvertrag, der aktuell bis zum 31.12.2026 befristet ist. Das ist dieselbe Frist, die momentan jedes Projekt auf dem Tempelhofer Feld hat. Uns wurde gesagt, dass das eine reine Formalie sei. Wir dürfen bleiben, solange wir wollen.
Wir müssen keine Pacht bezahlen. Wasser- und Stromkosten müssen wir selber decken. Wir haben einen Medienanschluss gestellt bekommen, mit Zählern. Es wird genau abgerechnet.
– wie groß ist die Gesamtgruppe?
Die Kerngruppe besteht aus ca. 15 Personen. Der größte Teil davon sind auch Vereinsmitglieder. Dazu kommt ein wechselnder Anteil an Unterstützer:innen und Helfern, die uns über Partnerschaften, Netzwerke rund um das Tempelhofer Feld, oder unsere digitalen Kanäle kennen und an Workshops und Mitmachaktionen teilnehmen. Wir waren im Laufe der Jahre teilweise 80 Aktive, die zu unseren Treffen gekommen sind. Wir haben ein paar Hundert Menschen in unserem Email Verteiler und etwa 1500 auf unserem Instagram Kanal. Über die Jahre hatten wir viele Onboarding Veranstaltungen.
– 5000m2 sind ja recht groß: wie wollt ihr noch mehr Menschen für euer Projekt gewinnen? Wie kann man mitmachen?
Der Projektplan ist in drei Phasen eingeteilt. Zuallererst erschaffen wir das Herzstück auf Teilbereich 1 (ca. 1800 m²). Hier etablieren wir die wichtigsten Grundstrukturen und schaffen Sichtbarkeit. Wir probieren Formate zur Beteiligung aus und wollen uns in Kreisen mit unterschiedlichen thematischen Interessen formieren. Da sind zum Beispiel der Kompost-Kreis, der Umweltbildung-Kreis, der Gemeinschafts- oder der Gartenarbeits-Kreis. Kreise können bei Bedarf neu entstehen, pausieren oder ad acta gelegt werden. Wir sind generell ein sehr offenes Projekt und wünschen uns Beteiligung jeglicher Art.
In der zweiten Phase wächst die Gemeinschaft um das WFG und das Biotop wächst mit. Der Teilbereich 2 ist etwa 2800 m² groß. Es werden weitere Polykulturen, ein Kräutergarten und ein Bereich für jährliches Gemüse vorgesehen. Dazu kommen fliegende Bauten wie ein Gewächshaus, ein Meetingraum, ein offenes Klassenzimmer und ein weiterer Kompostbereich.
In der dritten Phase ist das Projekt WFG gereift. Die WFG Gemeinschaft, so wie alle Teilnehmer:innen, haben einiges an Erkenntnis und Wissen zusammengetragen. Nun ist es an der Zeit, das Experimentieren und Monitoring mit ins Bildungssystem zu integrieren. Dazu erweitert sich der Westfeld Garten um das Experimentierfeld, den “Wildnis” Bereich und den Bildungsbereich im Nordosten der Fläche. Der Bereich 3 ist etwa 1600 m² groß.
Die Gartenaktionen sind generell öffentlich und werden in verschiedenen Kanälen (Webseite, Instagram, THF Netzwerke und Veranstaltungshinweise) veröffentlicht. Interessierte können uns dort kontaktieren, oder auch direkt vorbeikommen und sofort mitmachen. Dabei erfahren sie auch mehr über das Projekt und ob sie sich weiter engagieren wollen. Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich, um mitzumachen.
Wir wollen wieder regelmäßige Onboarding-Termine online und offline anbieten, bei denen Interessierte mehr über uns und unsere Struktur erfahren können. Wer Interesse hat, ein aktives Mitglied zu werden, kann dann an unserem Plenum teilnehmen, unseren Slack-Kanälen beitreten und an den digitalen Dokumenten auf Google Drive mitarbeiten.
– wie organisiert ihr derzeit die Arbeiten, wie kommuniziert ihr, wer trifft die Entscheidungen?
Wir sind in einer lockeren soziokratischen Struktur aufgebaut. Unser Ziel ist, Entscheidungen durch Konsens zu treffen. Entscheidungen werden im Plenum getroffen oder in den AGs, die für verschiedene Aspekte zuständig sind (Verein, Community, Kommunikation, Aktionen…). Engagierte können in Eigeninitiative neue Projekte oder AGs vorantreiben, solange es keine gegenteilige Meinung vom Rest der Gruppe gibt.
Kleinere Entscheidungen werden direkt in den AG-Slack-Kanälen getroffen und dokumentiert. Größere Entscheidungen und Diskussionen werden im allgemeinen Slack-Kanal und in Plenums-Protokollen kommuniziert und festgehalten.
– wer kümmert sich um die Bäume, Sträucher, Kräuter und Stauden, nachdem diese gepflanzt wurden?
Der Verein ist vertraglich dazu verpflichtet, die Pflege des Geländes zu übernehmen. Aktuell sind alle Teilnehmer für das gesamte Gelände zuständig, z.B. während der Treffen und Mitmachaktionen. In Zukunft könnten aber auch Verantwortliche und Patenschaften für einzelne Gilden, Beete etc. designiert werden. Wir werden außerdem eine gemischte Gartenarbeitsgruppe bilden, die sich ausschließlich um das Gärtnern kümmert.
– wie wollt ihr die Pflanzen und später die Früchte gegen Diebstahl (oder dürfen alle ernten?) und Vandalismus schützen?
Das Feld ist tagsüber öffentlich zugänglich, wird aber durchgängig von Sicherheitspersonal kontrolliert und abends abgesperrt. Wir gehen davon aus, dass sich die meisten Leute respektvoll verhalten werden, dennoch können wir Vandalismus nicht ausschließen. Die Früchte dürfen geerntet werden, die gesamten Ränder werden mit essbaren Hecken (Beeren etc.) bepflanzt, von denen das Laufpublikum naschen kann und soll: ein Naschgarten.
Die teils stacheligen Heckenpflanzen und robusteren Sträucher in den Gilden sollen auf lange Sicht andere Pflanzen physisch schützen. Beetumrandungen, dichte Bepflanzung und Beschilderungen sollen einen zusätzlichen “weichen” Schutz bieten. Da wir hauptsächliche mehrjährige Pflanzen und Gehölze pflanzen, hoffen wir, dass es weniger Vandalismuspotenzial als bei einjährigen Gemüsebeeten gibt.
Wir wollen eine klar erkennbare Wegeführung für die Öffentlichkeit gestalten. Und die kleinen Wege, die durch die Beete führen, nur für Eingeweihte erkennbar machen. So hoffen wir, die Öffentlichkeit durch unseren Garten lenken zu können. Außerdem wollen wir viel mit Beschriftungen und weiterführenden Informationen durch QR-Codes arbeiten.
Außerdem sollte mit wachsendem Garten die Fläche zunehmend genutzt werden. Zum Beispiel während der Umweltbildung, Workshops oder Gemeinschaftsveranstaltungen wie Kochevents in der Außenküche. So wollen wir zunehmend Anwesenheit gewährleisten, von Menschen, denen der Garten wichtig ist und die bei Vandalismus schnell aktiv werden können.
– wie entsteht bei euch die Gemeinschaft? Was macht ihr z.B. im Winter?
Das Projekt ist aus einem mehrjährigen Prozess von Online-Meetings, Design-Workshops und anderen Treffen hervorgegangen, bevor es überhaupt eine Fläche gab. Diese werden wir natürlich online und offline fortführen. Da wir uns auch als Wissens-und Kommunikationsprojekt sehen, gibt es neben der Gartenplanung und Administration auch im Winter genug zu tun.
– mit welchen anderen Organisationen kooperiert ihr?
Wir kooperieren u.A. mit:
● Mehrwertvoll e.V.: Förderung, Kommunikation, lokales Netzwerk
● Kernzone Holzwerkstatt, Infrastruktur
● Fliegerwerkstatt e.V: Holzwerkstatt, Infrastruktur
● Torhaus KochKollektiv: Ernährungsbildung, Verpflegung, Food Sharing
● Thf.Vision: Netzwerk zur nachhaltigen Nutzung des Tempelhofer Felds
● Dycycle, City Lab Berlin, BodenschätzeN: Workshops, Kompost, Boden
● Trial & Error e.V., Baumhaus Berlin, u.A.: Projekte, Veranstaltungen
● Urbane Waldgärten und Universität Potsdam: Wissen, Forschung und Vernetzung
● Tierpark Hasenheide: Mist und Mulchmaterial
● Grünflächenamt Tempelhof-Schöneberg: Baumstämme und Mulchmaterial.
Außerdem teilen wir uns Ressourcen, Menschen und Wissen mit anderen Gartenprojekten wie Allmende Kontor, Waldgarten Berlin-Britz e.V., Prinzessinnengärten, Peace of Land, Waldgarten Rehfelde, …
– wie hat sich das mit dem Wasser geklärt? Bei meinem Besuch war das noch nicht klar.
Der Wasser- und Stromanschluss ist nun fertig, die Übergabe wird am 17.10.2023 erfolgen.
– wo werden die Werkzeuge untergebracht, wer hat dann da Zugang und wer kümmert sich um die Werkzeuge?
Wir haben 2 Lagerboxen mit Schloss (2m*1m*0,5 m). Wir werden eine Kiste mit einem Code auf dem Gelände haben, in dem sich die Schlüssel befinden. Jeder, der Aktionen im Garten plant, wird den Code bekommen können. Mehr Lagerraum soll durch weitere Lagerboxen entstehen. Weitere Möglichkeiten wir nahegelegene Räume, Transporter am Straßenrand oder einen nahegelegenen Container müssen noch geklärt werden. Auf der Fläche selbst darf weder ein Container hingestellt noch Schuppen gebaut werden.
– wer ist die Zielgruppe der Mitmachaktionen?
Gerade erreichen wir hauptsächlich Menschen aus einer ähnlichen Zielgruppe, einer internationalen Gruppe von jungen Erwachsenen, die an Permakultur und Klimaschutz interessiert sind. Wir wünschen, die Zielgruppe zu erweitern, wir sind in Kontakt mit Lehren:innen von Nachbarschulen, KiTas und Organisationen, die in der Nachbarschaft aktiv sind.
Wir hoffen, dass wir durch eine feste Präsenz und Beschilderung vor Ort, sowie mit Flyern und Aushängen in der Nachbarschaft auch Menschen erreichen, die unsere digitalen Kanäle nicht kennen oder nutzen.
– woher kommen die Pflanzen?
Von den oben genannten befreundeten Gartenprojekten werden wir Pflanzen, Stecklinge und anderes Material bekommen. Zu den Pflanzaktionen bringen Teilnehmende außerdem Pflanzenspenden von anderen Projekten oder dem eigenen Garten mit.
Für größere Gehölze und Pflanzaktionen werden wir Pflanzen von örtlichen Baumschule (Spät´sche Baumschule, Baumschule Fischer, …) kaufen, sowie um Spenden bitten.
Diesen Grundstock möchten wir in Zukunft durch eigene Vermehrung weiter ausbauen.
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Deutzen: Permakulturgarten auf Kirchgrund
(Mail)
in Bohnen-Tipi und ein Hochbeet findet man neben der Kirche St. Konrad in Deutzen, dahinter eine Wiese mit Insektenhotel und zwei neu gepflanzten Bäumen alter Apfelsorten aus der Region: „Borsdorfer“ und „Edler“ aus Leipzig. Cäcilia Reiprich, seit drei
Jahren Geschäftsführerin des Vereins Ökokirche Deutzen, erklärt: „Das Hochbeet ist bei unseren Permakultur-Treffen entstanden. Es ist ein Schritt in Richtung Selbstversorgung. Aber man muss viel ausprobieren und seine Ideen immer wieder mit den Erfahrungen abgleichen.“ Am Beet darf man Erbsen naschen und dabei einiges lernen.
Seit 2020 gibt es den Verein Ökokirche Deutzen. Die halbe Stelle der Geschäftsfüherin wird noch bis Ende Juni aus dem Topf der Pastoralen Projekte im Bistum Dresden-Meißen finanziert. Die ökumenische Initiative starte 2019 mit dem monatlichen „Gebet für die Schöpfung“. Reiprich betont: „Die Aufgabe, die Schöpfung zu bewahren, erscheint mir zu groß, als dass wir Menschen uns nur auf uns selbst verlassen.“Permakultur bietet vierfachen Ertrag
So schicken die Mitstreiter nicht nur Gebete zum Himmel, sondern holen sich auch praktische Berater oder Referenten mit Vorträgen in die Kirche. Denn es gibt große Pläne zum Tun: Das Nachbargrundstück, das der Evangelischen Kirche gehört, soll demnächst gepachtet werden. Dort soll ein Selbstversorgergarten nach Permakultur-Leitlinien entstehen. Das meint: Dauerhafte Landwirtschaft im Sinne eines sich selbst erhaltenden Gartens. Dabei wird altes Wissen über das Zusammenspiel der Natur mit ökologischer Landnutzung verbunden und ist viermal so er tragreich wie konventionelle Landwirtschaft. Allerdings dauere es rund zehn Jahre, bis man alles so ausprobiert und umgesetzt hat, bis dieser Ertrag auch geerntet werden kann, so Reiprich.
Die Bepflanzungspläne liegen bereits vor. Beispielsweise sollen Erlen Wind abhalten und Schatten spenden, so dass der Boden den Tag über weniger austrocknet, ihr Laub ist ein guter natürlicher Dünger. Dafür werden aktuell Baum- und Buschpaten gesucht. Pflanzaktion ist am 19. November. Dass der Verein sich in Deutzen engagiert ist kein Zufall: Das Dorf südlich von Leipzig wurde wegen des Braunkohletagebaus in den 60er Jahren komplett umgesetzt, dem fiel die alte evangelische Dorfe im Kirche zum Opfer, die bis heute nicht neu gebaut wurde. Es formierte sich bereits in den 1980er Jahren eine ökmenische Öko-Bewegeung mit dem traditionellen Pfingstmontagsgottesdienst an verschiedenen Orten, wie zum Beispiel auch in Mölbis und Deutzen oder St. Konrad in Borna. In diesem Jahr besuchten rund 120 Menschen den Gottesdienst und anschließende Aktionen, viele Familien aus der Pfarrei Borna waren dabei.
Cäcilia Reiprich, der die Arbeit des Vereins sehr ans Herz gewachsen ist, wünscht sich noch mehr Menschen aus dem Dorf für das Anliegen des Vereins zu begeistern. Andere zu einem nachhaltigen Leben einladen, sei das größte Anliegen des Projekts. Deswegen wurde im Frühjahr ein Kooperationsvertrag mit dem Bischöflichem Maria Montessouri Schulzentrum als außerschulischem Lernort geschlossen. So hat eine neunte Klasse einen Tag Bäume gepflanzt.
Mitstreiter werden auch noch für das internationale Workcamp des ökumenischen Jugenddienstes gesucht. Ab 23. Juli bis 7. August kommen Teilnehmer unter anderem aus Brasilien, Spanien und Ungarn in die Region, leben im Bornaer Pfarrhaus und arbeiten eine Woche im Deutzener Pfarrgarten. Einige deutsche Teilnehmer fehlen noch. Zwei kostenlose Plätze für Ukrainer sind auch noch frei.https://www.aussicht.online/artikel/permakultur-im-kirchgarten (mehr …)
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Hamburg: Gemeinschaftsgarten auf Firmendach
Antworten/ANtrag
Auf dem Schuppendach von der Überquell-Brauerei ist ein Stadtgemüse Standort entstanden.
-> wir fördern nicht, da die Firma auch mit dem Gartenprojekt auf ihre Site kommuniziert und dort Workshops macht u.ä.
Das Was Tun Stiftung Team findet das ok und da sie auch die Kosten für Wasser und Strom tragen, können und wollen sie das nicht ansprechen.– Gibt es eine vertragliche Nutzung für die Fläche, wenn ja, ist diese zeitlich befristet? Müssen Sie Pacht zahlen?
Eine vertraglich festgelegte Nutzung gibt es nicht. Das Projekt ist auf Langfristigkeit ausgelegt und baut nachhaltige Beziehung im Stadtteil auf. Eine Pacht wird nicht bezahlt, das Überquell stellt die Dachfläche unentgeltlich zur dauerhaften Verfügung.
– Ist es dieses Projekt? https://ueberquell.com/green-pauli-unser-urban-farming-projekt/ -> das wäre dann ja ein pädagogisches Projekt? Oder ist das das Vorläuferprojekt?
Genau, das ist ein Beitrag aus 2019 und zeigt das Vorläuferprojekt. Wie beschrieben haben sich die Strukturen geändert und die WAS TUN! Stiftung koordiniert nun den Gemeinschaftsgarten und dessen Projekte.
– Ist das Überquell in das Gartenprojekt involviert? Haben Sie bei Überquell schon Gelder bekommen oder beantragt?
Das Überquell ist grundsätzlich nicht laufend in das Gartenprojekt involviert, hat sich aber bei der Neueinrichtung des Gartens dieses Jahr finanziell an den Materialkosten beteiligt (die restlichen Mittel hat die Stiftung WAS TUN! aus Eigenmitteln aufgebracht) und sich dazu bereit erklärt, die laufenden Kosten (Wasser und Strom) zu übernehmen. Gerade besprechen wir im Sinne der Nährstoffkreisläufe überdies die Nutzung der in der Überquell-Brauerei anfallenden Trester-Abfälle als Kompost. An Erntetagen bringen wir ab und zu einen nicht festgeschriebenen Teil des Gemüses nach unten in das Restaurant, den das Team verzehren, oder der für die hauseigenen Pizzen Verwendung finden kann. Unregelmäßig meldet das Überquell bei uns Führungen oder Workshops an, die im Rahmen von hauseigenen Veranstaltungen integriert werden, bei denen wir die Philosophie hinter unserem Gemeinschaftsgarten rüberbringen und für unsere Kernthemen begeistern können. Das Überquell versteht sich als unser Partner & Multiplikator, um das Thema der regenerativen Landwirtschaft und des regionalen Gemüseanbaus in der Großstadt einem größeren Personenkreis bekannt zu machen und dafür zu werben.
– Wie ist da Dach beschaffen? Was an Infrastruktur gibt es dort? Wird das Dach auch anderweitig (durch die Firma) genutzt?
Das Dach ist hinsichtlich der Traglast statisch geprüft und wurde als Deckschicht auf der Dachpappe mit Rindenmulch überzogen. Mittlerweile hat sich dieser teilweise zersetzt und es wächst auch auf dem Boden reichlich Beikraut. Strom- und Wasseranschluss sind vorhanden, das Dach wird ansonsten nicht anderweitig genutzt.
– Wie kommt man auf das Gelände und auf das Dach? Ist das jederzeit für alle Interessierte möglich?
Die Dachfläche ist sehr zentral am Hafen gelegen und sowohl über den Fischmarkt, als auch die Hafenstraße zu erreichen. Aus Schutz vor Vandalismus ist eine Gartentür vorhanden, der Schlüssel kann sich aber zu den Öffnungszeiten des Überquell am Eingang abgeholt werden, oder nach Absprache ein Treffen im Garten vereinbart werden.
– Wie groß ist die Gruppe?
Bei den ersten Mittwochs-Treffen der vergangenen Wochen waren im Schnitt 10 Menschen vor Ort. Um eine geeignete Betreuung der Gärtner*innen sicherstellen zu können, koordinieren wir gerade die regelmäßigen und personenstarken Aktionen (z.B. mit der Stadteilschule am Hafen) an einem separaten Tag. Mittwochs kommen sowohl vermehrt Einzelpersonen in den Garten, als auch benachbarte Einrichtungen, wie zum Beispiel der Senior*innentreff Silbersack. Es haben zusätzlich bereits der Jugendtreff der benachbarten Kirche, die Stadtteilschule St. Pauli, die benachbarte Gemeinschaftsinitiative Park Fiktion und die GWA St.Pauli ihr Interesse an einer kontinuierlichen Zusammenarbeit im Garten signalisiert.
– Kann man auch jenseits des wöchentlichen Termins gärtnern?
Ja. Für regelmäßige Slots treffen wir feste, zeitliche Absprachen, damit wir Aktionen gut vorbereiten können, es werden aber auch individuell Öffnungszeiten abgesprochen und Termine vereinbart.
– Was passiert mit der Ernte?
Die Ernte wird individuell und je nach Geschmack unter den helfenden Personen aufgeteilt und auch immer mal wieder an interessierte Passant*innen zum Probieren gegeben. Darüber hinaus geben wir unregelmäßig eine nicht festgelegte Menge in die experimentierfreudige Küche des Überquell.
– Wie ist der Garten organisiert? Ist alles gemeinschaftlich? Wie werden von wem Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informations- und Kommunikationswege?
Die WAS TUN! Stiftung ist Trägerin des Gemeinschaftsgartens und koordiniert die stattfindenden Aktionen im Garten. Als offizielle Ansprechstelle geben wir Informationen zum Projekt und vernetzen Initiativen, Einzelpersonen und interessierte Gruppen. Kommen Personen mit Gestaltungswünschen auf uns zu, schauen wir mit Blick auf die Kernthemen des Projektes, das eine Umsetzung möglich gemacht wird. Dort gehen die Bedürfnisse der Engagierten auch weit auseinander – manche Personen möchten den Ort als regelmäßigen Ausgleich zum Gärtnern nutzen, andere haben Lust sich langfristig auch konzeptionell mit einzubringen. Auf diese individuellen Bedürfnisse gehen wir immer ein.
Der Garten verfügt über einen Instagram-Account, auf dem wir nun vermehrt Informationen teilen, auf Aktionen aufmerksam machen und Einblicke geben. Außerdem gibt es eine WhatsApp Gruppe, in der Aktuelles geteilt wird und kurzfristig über Änderungen informiert werden kann. Für interessierte Passant*innen stehen zusätzlich demnächst analoge Informationsmaterialien an der Gartentür zur Verfügung.
– Wie kann man mitmachen und wo erfährt man von dem Projekt?
Absolut unbürokratisch, ohne Anmeldung an den offenen Gartentagen und nach Absprache an allen anderen Tagen der Woche. Der Ort kann auch ganz individuell nach den eigenen Bedürfnissen genutzt werden. Ist ein körperliches Arbeiten im Garten zum Beispiel nicht möglich, kann diese grüne Oase auch als Aufenthaltsort genutzt werden und für einen ruhigen Moment sorgen. Man erfährt über social media, über Beschilderung am Eingang und über unsere aktive Ansprache der Akteure im Viertel von unserem Angebot. Flyer sind ebenfalls in Vorbereitung.
– Woher kommt das Geld für die Projektleitung?
Die WAS TUN! Stiftung verfügt über keine eigenen weiteren finanziellen Mittel für das Projekt und ist daher auf Förderungen angewiesen. Für die Finanzierung der Projektleitung haben wir die Röder-Stiftung gewonnen.
– Wo ist das Werkzeug untergebracht?
Im Garten steht ein abschließbarer Schuppen, in dem das Werkzeug verstaut ist.
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Berlin: Garten ensteht auf Krankenhaus-Gelände
(Mail)
Garten mit Streuobstwiese des Sankt Gertrauden Krankenhauses Berlin – in Kooperation mit den dort ansässigen Katharinen-Ordensschwestern.
Ziel ist es, einen offenen GG dort aufzubauen, bei dem die Nachbarschaft dabei ist.
das ist unser Ziel, dass wir das Okay bekommen, dass Externe (Nachbarschaft, Kirchengemeinden etc.) dort mitmachen können. Aktuell ist durch die Krankenhausreform aber alles so unklar, dass uns empfohlen wurde, erst nächstes Jahr mit dem Vorhaben an die Leitung zu heranzutreten. -
Berlin: Wasserversorgung im Allmende-Kontor
wir sind ab sofort mit der Wasserversorgungs-Problematik Teil des Energieseminars der TU Berlin, mal schauen, was da rauskommt: https://www.allmende-kontor.de/2023/09/26/wir-sind-teil-des-energieseminars/ (mehr …)
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Weinheim: Crowdfunding für Umweltbildung mit UG
(Mail)
Die Stadt Weinheim hat uns angefragt, ob wir gemeinsam mit der Umweltbeauftragten und der Klimaschutzbeauftragten ein 426 m2 Rasengrundstück in eine Wildblumenwiese mit Urban Gardening Bereich verwandeln möchten. Gleichzeitig habe ich die Information erhalten, dass wir in die erste Crowdfunding Kampagne der Baden-Württemberg Stiftung zum Thema Umwelt aufgenommen werden. https://www.crowdfunding-bwstiftung.de/stadtnaturDiese Kampagne würde, falls sie erfolgreich wird, eine Finanzierung des Projektes ermöglichen. Das Projekt wäre auch eine tolle Ergänzung für die naturwissenschaftlichen Modellkindergärten. Da einige Kindergärten in der Nähe liegen, könnten wir auf der Fläche auch Forscherstunden durchführen und unsere Fachkräfte könnten Pflanzen, Blüten, Blätter, kleine Tiere für Forscherstunden in den Kindergärten auf der Fläche sammeln.
Wir wollen auch viele Filme zur Entwicklung des Projektes aufnehmen, sodass unsere Erfahrungen vielen Initiativen im ganzen Land zugute kommen würden. Weiterhin werden wir für unsere Forscherkanäle im Rahmen des Projektes viele Filme zum Thema Naturschutz aufnehmen, die viele Initiativen bundesweit inspirieren können.
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Rehfelde: Kompost-Bienenstand wird gebaut
(Antrag/Antworten)
Sowohl die Integration von diversen Arten von Komposttypen und auch Bienen, sind ein sehr wichtiger Aspekt für den Waldgarten und dessen Gemeinschaftsbildung.
Mit dem Bauprojekt ‚Kompost&Bienenstand‘ entsteht hier ein lange nutzbares Projekt, das auch den Aspekt der BfN (Bildung für Nachhaltigkeit) im Waldgarten Rehfelde fördert.
Die Umsetzung soll in mehreren Workshoptagen, mit den Nutzern des Gemeinschaftsgartens erfolgen.
Projekt Ziel:
Hauptsächlich wird eine Holz Konstruktion für
– 2 Bioreaktoren nach Johnson und Su in Eurogitterboxen ( 1,24m x 0,84m x 0,97m )
– einen Herkömmlichen Kompost mit ca. 2m x 1,2m x1m
– einem Wurmkompost
also insgesamt knapp 5m³ Kompostvolumen entstehen, die mit einer Begehbaren Fläche, den Kompost vor Witterungseinflüssen wie Starkregen und Austrocknung schützen soll.
Da in den meisten Gartenprojekten Platz Mangelware ist, bietet sich an, das die Fläche über dem Kompost genutzt wird, um Wassertanks oder Tonnen aufzustellen und Regenwasser vom Dach aufzufangen.
Damit kann dann der Kompost bei Bedarf gewässert werden, ohne Pumpen nutzen zu müssen. Langfristig ist dies Automatisiert geplant, wird aber frühstens 2024 realisiert werden können.
Die Begehbaren Fläche über dem Kompost kann auch wunderbar als Stellfläche für Bienenstöcke genutzt werden, die dadurch vor Bodenfeuchte und Wildtiere geschützt und doch dadurch im Waldgartenprojekt sehr präsent sein werden.
Zusätzlich wäre durch Platz im unteren Teil eine Begrünung des Projektes mit Rankpflanzen denkbar, um noch mehr Schatten zu erzeugen und die Biodiversität zu erhöhen und, oder auch eine kleine Speisepilzfarm ließ sich integrieren.
- Als ich euch besucht habe, war der Platz für ein solches Projekt im Waldgarten noch umstritten. Habt ihr geklärt, wo das dann stehen wird?
Ja, der Platz steht jetzt fest, fernab von Laufwegen zum Schutz der Bienen im Südlichen Teil des Waldgartens
- Wo soll das Bauen/die Workshops dazu stattfinden? Über welche Kanäle soll darauf aufmerksam gemacht werden? Wer würde die Workshops anleiten? An wie viele Workshops denkst du? Wie viele Leute können insgesamt mitbauen?
– Die Workshops finden in einem der unausgebauten Container auf dem Waldgartengelände statt, was den Vorteil eines vor Sonne, Wind und Regen geschützten Arbeitens bietet.
– Leiten würde ich die Workshops, weil ich bereits die entsprechenden Erfahrungen habe und die Zahl der Workshops ist Abhängig wie viele jeweils mit bauen werden, ich setze mal 5-6 Workshop Tage an.
– Wenn die Helfenden sich abwechseln, dann würde ich persönlich sagen max. 6-8 Leute, mehr wird dann zu viel Trouble, beim Gesamtaufbau können natürlich mehr dabei sein dann.
– Das wird in dem Internen Gruppenchat, auf Wachstumswende und auf der Webseite dann bekannt gegeben
- Ihr seid ja schon so eher wenige Aktive in der Gruppe, wie viele aus der Waldgartengruppe sind auf jeden Fall beim Bau dabei?
Mit mir sind insgesamt 4 Aktive Leute aus dem Waldgarten bei dem Bauen mit dabei und bei einem kleinen Fest zum Endzusammenbau, werden definitiv mehr aktive dabei sein.
- Wer würde sich um die verschiedenen Komposter kümmern?
Da Johnson und Su ein Langzeit Kompost ( 2 Jahre Dauer) ist und der Normale Kompost eine Kaltrotte wird, der ebenfalls lange reifen wird, kann ich mich definitiv um die Komposte kümmern und auch entsprechende Workshops geben.
- Wo kommen die Füllungen her?
Aus dem Waldgarten zum großen Teil langfristig selbst und vom Sägewerk in Rehfelde.
- Habt ihr die anderen notwendigen Werkzeuge vor Ort?
Ich persönlich habe alle benötigte Werkzeug und muss nur Verbrauchsmaterialien und Schablonen besorgen und bauen ( HTW Maker Space ), Außerdem gibt es eine Kapp und Gehrungssäge als Leihgabe aus dem Urban Garden der HTW Berlin.
- Wie werden die Materialien oder gebauten Teile dann transportiert?
Durch private Transporte mit einem Anhänger und natürlich Bestellungen die per DHL, DPD angeliefert werden, das Sägewerk liefert ebenfalls an.
- Gibt es schon Bienen im Garten (habe ich nicht mehr im Kopf)? Wenn nicht: gibt es Imker*innen, die bei euch in der Gruppe sind und den Platz mit ausgesucht haben? Werden sie sich am Bau beteiligen?
– Ich bin Imker am Standort der HTW Berlin, darum auch die Idee mit dem Grundfläche sparendem Baukonzept, weil ich das schon im Urban Garden der HTW Berlin schon länger praktiziere.
– Auch habe ich bereits auch 2 Bienenvölker die nach Rehfelde umziehen können, sobald ich das nötige Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt zugeschickt bekommen habe.
– Es besteht seitens der Waldgartenmitglieder schon sehr großes Interesse an mehr Information zum Thema Imker.
- Warum soll es zwei Bioreaktoren geben? Könnte die ganze Konstruktion nicht ein wenig kleiner gebaut und damit preiswerter hergestellt werden?
– Der Waldgarten ist ein sehr großes Gelände und der Pilz basierte Johnson und Su Kompost kann sehr gut gebraucht werden zur Bodenverbesserung, die dringend nötig ist.
– Sehr schön wäre auch den Workshop Kompost nach Johnson und Su Jährlich machen zu können, denn nur alle 2 Jahre ist schon sehr wenig.
– Außerdem ist geplant mit den Eurogitterboxen der Holzkonstruktion etwas mehr Gewicht und Stabilität zu verleihen.
– Konstruktionsbedingt ist durch die geplante Alternative Imkerei eine gewisse Höhe notwendig und damit auch Breite, damit es Stabil steht.
– Auch wäre es im Sinne der Bildung dann jeweils kleine Gruppen mit direkt zu die Bienen nehmen zu können, daher muss es sehr Stabil gebaut werden.
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Berlin: Paulus Garten verbessert Wasserversorgung
die Gruppe der ehrenamtlichen Gärtner des Paulus-Gartens umfasst etwa 10 Personen, die in unterschiedlicher Intensität tätig sind. Im letzten Jahr sind zwei Personen ausgeschieden und zwei neue dazu gekommen.
In der Gruppe gegärtnert wird jeden Samstag von 12:00 an für zwei bis drei Stunden, manchmal länger. Seit Anfang September wollen wir nun auch mittwochs in den Abendstunden einen regelmäßigen Gruppentermin etablieren.
Durch öffentliche Pflanz- und Mitmachaktionen – wie bei der durch die anstiftung ermöglichte Bepflanzung der Ostseite – versuchen wir, neue Mitglieder zu werben, was im letzten Jahr auch in zwei Fällen (s.o.) gelungen ist. Gleichzeitig hören aber auch andere Mitglieder wieder aufgrund anderer Prioritäten.
Die Kontinuität der Gruppe wird vor allem durch den Vorstand und die Gruppenbesprechungen vor, in und am Ende der Gartensaison hergestellt. Zusätzlich finden regelmäßig Gespräche mit der Pfarrerin statt.
(Antrag, Antworten)
Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst die Internetseite der Kirchengemeinde, den Apostel-Paulus-Gemeindebrief, Aushänge im Glaskasten vor der Kirche und bei Aktionen auch nebenan.de sowie Plakate in den umliegenden Cafés und Restaurants.Neben dem Glaskasten wollen wir auch ein Schild mit unseren Gartenzeiten auf der Südseite anbringen, wozu wir aber leider noch nicht gekommen sind, da wir mit dem Bau des neuen Gartenschranks, der Bepflanzung der Ostseite und der Gartenbegrenzung mit Pfosten und Seil beschäftigt waren. Darüber hinaus haben wir bei fast allen neuen Pflanzen auf der Ostseite Namensschilder angebracht.
Die Bewässerung des Paulus-Gartens erfolgt mittels Regenwasser, das in sechs an Regenrohre angeschlossene IBC-Container gespeichert wird, sowie durch Trinkwasser.
Da die Apostel-Paulus-Kirche denkmalgeschützt ist, konnten die Container nur ebenerdig angebracht werden, um das Erscheinungsbild der Kirche nicht zu stören. Die Schwanenhälse sind aus dem gleichen Material wie die Container hergestellt und ermöglichen die Wasserentnahme per Gießkanne. Der Wasserdruck ist leider nicht so hoch, dass wir ohne Wasserpumpe die Beete per Schlauch bewässern können. Wir haben bereits Schläuche, benötigen aber einen weiteren Schlauch, damit wir auch die entfernten Beete auf der Ost- und Nordseite bewässern können.
Wir hatten ursprünglich eine Tröpfchenbewässerung geplant, wollen nun aber aufgrund der Verstopfungsanfälligkeit sowie auch aus ökologischen Gründen per Ollas bewässern. Diese wollen wir selbst bauen. 25 Ollas erscheinen viel, sie bewässern jedoch maximal im Durchmesser 1 m, was 0,8 qm Fläche entspricht. Das bedeutet insgesamt nur rund 20 qm, was also nur eine kleine Fläche des Gartens ausmacht. Wir wollen die Bewässerung durch Ollas zunächst ausprobieren bei den Hochbeeten sowie besonders wasserbedürftigen Pflanzen und sehr trockenen Stellen. Bei guten Resultaten könnten wir auch noch mehr Ollas bauen und im Boden einbringen, da wir dadurch trockene Phasen auch in den Sommerferien überbrücken können. Insgesamt nimmt die Bewässerung einen großen Teil der ehrenamtlichen Arbeit ein und soll daher optimiert werden.
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Karlsruhe: BUZO ist Träger von 8 Gärten
(Tel)
BUZo ist seit 2012 an dem Thema Urban Gardening dran und hat das in Karlsruhe initiiert. 2013 hatten sie den ersten Standort.
Sie sind offensiv auf die Stadt zugegangen. Diese hatte darauf gewartet, da sie nicht top down Flächen ausweisen wollten, sondern da aktiv werden, wo Bürger*innen Interesse bekunden.
BUZo arbeitet mit dem Gartenbauamt zusammen und hat Unterstützung auf dem Gemeinderat.
Die Stadt stellt die Flächen pachtfrei zur Verfügung, es muss aber immer der Öffentlichkeit zugänglich sein, alle dürfen ernten, niemand muss irgendwo beitreten. BUZO muss sich daraum kümmern, dass es läuft, Leute da sind. BUZO ist der Vertragspartern der Stadt (gibt auch noch andere), die vertraglichen Regelungen können aber auch abschrecken, da Rückbau etc. erwähnt werden.
Ab und an gibt es Erde oder Pflanzen, und die Stadt schmückt sich mit den Projekten.
BUZO dachte, dass sie über die Trägerschaft neue Mitglieder bekommen, doch das ist nicht augegangen. Sie sind ein sterbender Verein, da überaltert.
BUZO koordiniert und versucht auch zu vernetzen.
Die Gruppen sind eher klein.
Da alle Flächen ohne Zaun sind, gibt es Diebstahl und Vandalismus und es darf eben auch jeder*r ernten. Das führt zu viel Frust bei den Aktiven. (mehr …)