(Tel)
Die Leitung des Luthergartens ist noch dabei, den Aufgabenstau abzuarbeiten, der sich aufgetürmt hat, da es keine Koordinierung gab. Eigentlich ist ihre Stelle dafür finanziert, dass sie den Garten auch zu einem entwicklungspolitischen Ort macht. Derzeit ist ihre halbe Stelle nur ausreichend für Garten-Orgaaufgaben. Sie muss und will Aufgaben wieder abgeben und es soll dafür ein Gartenbeirat gewählt werden.
Es gibt einige GRuppen im Garten, wie Permakultur, Gemüse und Blumen, Hühner, Backen, Tauben, Werkstatt etc, die nicht alle selbständig sind und in manchen ist Mediation notwendig, was auch alles über sie läuft.
Sie hat die volle Unterstützung der Gemeinde für ihre Arbeit, der Kirchengemeiderat bringt zudem eigen Ideen und Vorstellungen rund um den Garten ein. Sie macht viele Gemeindeveranstaltungen und geht auch mal zu den Sitzungen, um den Garten zu vertreten. (mehr …)
Autor: admin
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Hamburg: Luthergarten-Leitung braucht mehr Stunden
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Berlin: ElisaBeet ist auch GG
(Mail)
Die SoLaWi ist ein Projekt von ElisaBeet, in dem wir daran arbeiten, klimaneutrales Gemüse im Kiez anzubauen. Das Gemüse wird an solidarische Preise verkauft und verteilt an die Menschen, die mithelfen im Garten.
Das ElisaBeet bleibt aber in erster Stelle ein Gemeinschaftsgarten, oder auch ein solidarischer Lehrgarten. Es gibt immer noch ein großes Angebot an Bildungsangebote (Koch-Aktionen von Klima im Kiez, wöchentliche Kinder-Mit-Mach-Tage im Rahmen vom Projekt Stadtnatur entdecken, inklusive Garten-Kurse für Erwachsene, wöchentliche Mit-Mach-Tag am Freitag usw). Der Acker ist am intensivsten bewirtschaftet, aber die große Fläche verstehen wir als Erholungsbereich. Dort gibt es auch Hochbeete für Rollstuhlfahrer*innen.
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Aachen: Jakobsgarten Kooperation zwischen Gemeide und Stadtteilarbeit
(Tel)
für Kirchengemeinden ist es immer mit Durchringen verbunden, eine Fläche an eine Gruppe zu geben, die diese die ganze Zeit nutzen möchte, da zumeist kirchennahe Gruppen auch schon die Fläche nutzen (Pfadfinder etc.). Es müssen neben dem Pfarrer auch die Pastoralteams, Kichenrat und Kirchenvorstand zustimmen.
Derzeit ist es schwierig, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu finden, vor allen Dingen für langfristige Bindung oder Verantwortungsübernahme.
In der Kirche sind oft ältere, bewahrende Menschen aktiv, die nix ändern wollen.
Es sollen zwar mehr und neue Menschen gewonnen werden, doch dann heißt es „was wollen die denn hier“ – eine „meins, meins, meins“ Mentalität.Im Stadtteil Jakobsviertel in Aacehn war eine Gemeindereferentin unterwegs in Sachen „grünes Stadtviertel“, die sich auch in der Stadtteilarbeit engagiert. Als sie die Fläche für ihre Idee eines Gartens hatte, setzte sie eine Info aif nebenan.de, die sehr erfolgreich war. Das erste Treffen fand mit 35 Leuten statt. Leider haben drei schwierige, dominate Frauen viele Interessierte weggeekelt, trotz Konfliktgesprächen. Es gab auch erst wenig Wasser, bis sie das Wasser vom Dach der Kirchen ernten durften und einen Außenhahn bekommen haben (mehr …)
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Berlin: Urban Garden an der HTW wird viel für Projekte von Studis genutzt
(Besuch)
Der Garten ist ein paar Meter von Hochschulgebäude nach links gerutscht. Wie lange sie da bleiben können, ist unklar. Hier soll gebaut werden.
Der Garten ist direkt an der Spree und wird vor allen Dingen zu Semesterbeginn immer von sehr vielen Interessierten „überrannt“. Sobald die Erstsemester dann im Studium drin sind, bröckelt das Gärtnern oft weg.
Es wird in Hochbeeten gegärtnert, die alle Aufbauten haben, um Rankpflanzen wachsen zu lassen und so mehr Schatten zu bekommen. Es gibt ein Gewächshaus (das der Vater eines Studis gebaut hat), viele Bienen in unterschiedliches Beuten, auch ungewöhnliche, wie Lehm- und japanische Beute, ein Häuschen mit großer Terasse, in dem auch die Geräte lagern (bsi auf die Schubkarren und andere größere Sachen). Es gibt fließend Wasser, aber es wird auch Regenwasser gesammelt, Strom und einen Erdkühlschrank. Die Beete sind alle so angelegt gewesen, dass sie ein gutes Bewässerungssystem im Inneren haben (wicked garden), doch ist das nicht richtig umgesetzt worden und funktioniert somit nicht.
Im Garten finden diverse Projekte statt, die von Studierenden für ihr Studium durchgeführt werden.
Der Garten hat 20.000 Euro (?) Budget in 2023 von der Hochschule bekommen und nochmal 8t Euro für eine Hecke, die gepflanzt werden soll.
Diebstahl ist ein Problem und Vandalismus gibt es auch. Ab und kommen Leute mit großen Körben und ernten ab. Die Beschriftung der Beete mit Namen hat nix genützt.
Es gibt keine richtig guten Schilder, die erklären, was für ein Projekt das ist.
Es machen hauptsächlich Studis mit, aber auch Anwohner*innen sind dabei. (mehr …) -
Berlin: Kiezbeete ist sozialer Treffpunkt
(Besuch)
Die Kiezbeete in Treptow sind von einer Anwohnerin auf einem Platz zwischen Garagen initiiert worden. Sie haben erst an einer Stelle und dann nach und nach auf größerer Fläche Hochbeete gebaut. Sie haben einige Bierbankgarnituren und große Sonnenschirme und Kochmöglichkeiten. Jeden Freitag gibt es Essen für alle, sie haben einen regelmäßiges Kaffee und Kuchen Angebot und einen Pop-Up Foodsharing-Tisch. Hier liegen gerettete Lebensmittel (rettet einen andere Einrichtung). Sie nutzen zwei Garagen als Abstellplatz, die Bierbankgarnituren verstecken sie ein wenig, die bleiben draßen liegen.Bisher wurde noch nix geklaut, Vandalismus gab es auch nicht.
Die Menschen, die kommen, sind sehr gemischt, einige sind sehr alt, andere haben Einschränkungen, viele wenig Geld. Hier haben sie einen Treffpunkt, essen zusammen. Einige gärtnern, andere kommen zum Essen oder Reden.
Gefördert wird das Projekt derzeit noch über das Wärmenetzwerk Berlin.
(mehr …) -
Potsdam: GG Eichelkamp nicht auf Interesse der Nachbarschaft getroffen
(Mail)
der Gemeinschaftsgarten wird weiterhin gemeinschaftlich bearbeitet. In der Nachbar*innenschaft sind wir auf nicht viel Interesse gestoßen. Wir haben auch nicht unbedingt vor, ihn weiter zu bewerben, da er im Moment voll ausgelastet ist.
->Ort ist das Grundstück eines Wohnprojekts, das im Mietshäusersyndikat dabei ist
(mehr …) -
Biellefeld: Fest brachte kein Geld in die Kasse
Südstadtgärten:
wir hatten einen erfolgreichen „Tag der offenen Tür“, besser gesagt der offenen Gartenpforte. Er war gut besucht, die Atmosphäre war toll und es haben sich auch ein paar neue Mitbürger eingefunden, um die Gärten zu betrachten. Wir hatten den Nabu für einen Stand eingeladen, die alle gewünschten Fragen rund um die Natur beantworteten und lebensgroße und ziemlich echt wirkende Tieratrappen ausstellten, sowie eine Blumenspezialistin, die einen Kurs zum Thema Pflanzenvermehrung gegeben hat, es gab Musik von zwei Trompeterinnen, Riesen-Seifenblasen für die Kinder, eine Pflanzenbörse, ein Büffet mit von den GärtnerInnen gefertigten Spezialitäten etc. Das alles natürlich für „kleines Geld“….
Da wir auch per Gasgrill Würstchen im Angebot hatten und uns natürlich für Bio-Fleisch entschieden (Rind im Schafsdarm) die leider sehr teuer im Einkauf waren (halal war gefordert!) konnten wir mit € 3,– im Verkauf keinen großen Gewinn erzielen.
Die Blumenfrau mussten wir bezahlen, dem NABU haben wir eine Spende gegeben, Einweggeschirr und Essens-/Getränke-Marken wurden eingekauft und letztlich ergab am Abend unsere Kassenprüfng, dass wir leider keinen Überschuss erwirtschaften konnten, wie eigentlich gewünscht und eingeplant.
Unsere Ausgaben waren gerade so pari mit den Einnahmen durch Verkäufe und Spenden.
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Bremen: nur wenige Gärtner*innnen nach Corona wieder bei GG Blumenkohl dabei
(Tel)
Der Garten in Bremen Blumenthal wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Klimaschutz für Nachbarschaften“ vom Bremer Senat ins Leben gerufen. Als diese Förderung auslief, wurde ein Nachfolgeträger und eine Anschlussfinanzierung gesucht. Heike Schneider war damals schon Honorarkraft im Garten und hat sich um beides gekümmert. Ohne einen engagierten Kirchenmenschen wäre der Garten nicht in Blumethal entstanden und er setzte sich auch für das Fortbestehen ein. Die Kirche wurde Träger, Heike musste eintreten und ist dort nun weiter tätig. Der Bremer Senat finanzierte 15 Projekte, die im Rahmen des Bundesprogramms entstanden waren, weiter. Für den Garten läuft diese Förderung im rühjahr 2025 aus und schon jetzt ist klar, dass es keine – wenn überhaupt – nahtlose Weiterfinanzierung geben wird.
Die Kirche/Kirchengemeinde ist nicht im Projekt involviert, findet das aber gut.
Heike meint, dass die Kirchen derzeit keine neuen Projekte erreichen, da sie so sehr mit dem Mitgliederschwund, den leeren Kirchen und damit verbundenenen Verkäufen von Grundstücken und Gebäuden zu tun haben.
Im Blumekohl haben die zumeist älteren Gärtner*innen nach Corona nicht wieder zurück gefunden, das Engagement ist auch eher punktuell, die Gruppe sehr geschrumpft und niemand hat Zeit, jüngere Mitgärtner*innen mit ins Boot zu holen.
Heike macht auch Gartenprojekte für Kitas u.ä. und schätzt inzwischen Strukturen mit Angestellten. (mehr …) -
Berlin: Bokashi-Workshop in der Bib
Bokashi Workshop in der Bezirkszentralbibliothek Tempelhof
Wann: 22.09.2023 | 17:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Bezirkszentralbibliothek Tempelhof „Eva-Maria-Buch-Haus“
Text: Zuhause Kompostieren mit der Bokashi Methode. Wir lernen, wie Küchenabfälle Zuhause fermentiert werden können, um diese anschließend zu fruchtbarer Erde zu kompostieren.
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Braunschweig. Stadt vergibt Parzellen in KG an Gruppen
In diesem Jahr sollen eine Reihe solcher Gemeinschaftsgärten an interessierte Personengruppen vergeben werden. Diese Gärten liegen innerhalb von Kleingartenanlagen, die Gruppen des „Urban Gardening“ unterliegen dabei nicht den Vereinsstrukturen der Gartenvereine. Zwischen den Verantwortlichen der entsprechenden Interessengruppe und der Stadt Braunschweig wird eine Nutzungsvereinbarung geschlossen. Die jeweilige Parzelle steht der Nutzergruppe daraufhin kostenfrei zur Verfügung und kann zur Anlage von Gemüse-, Obst- und Blumenbeeten genutzt werden.
Die von der Stadt überlassenen Gärten sind so vorbereitet, dass mit der Bewirtschaftung sofort begonnen werden kann. Alle Gärten für das Urban Gardening sind mit einem Gerätehaus sowie einer Sanitäranlage mit Abwasser-Sammelgrube ausgestattet.
https://www.braunschweig.de/leben/im_gruenen/fp-biodiversitaet/urban-gardening.php (mehr …)
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Nürnberg: Aktionstag des Netzwerks
Im Rahmen des Mauerblümchen-Festivals
Das GartenNetzwerkNürnberg lädt zur Gartenausstellung!
– Gärtnern ist politisch! Im Verteilungskampf des begrenzten Stadtraums stehen urbane Gemeinschaftsgärten für den Widerstand gegen eine neoliberale, auf Auto und Arbeit getrimmte Stadtentwicklung. Gemeinschaftsgärten setzen Versiegelung und Tristesse, Ellenbogenmentalität und Vereinsamung auf lustvolle Weise Alternativen entgegen und zeigen auf, wie (Zusammen)leben in der Stadt auch sein kann. Sie ermöglichen Teilhabe und regen zur Verantwortungsübernahme für unsere Mitwelt an. Parkplatz oder Garten? Wir entscheiden, wie unsere Stadt aussieht!
– Das GartenNetzwerkNürnberg ist ein Zusammenschluss von Nürnberger Gemeinschaftsgärten, die sich vernetzt haben, um Ressourcen und Wissen zu teilen, die Nürnberger Gemeinschaftsgarten-Landschaft sichtbarer zu machen und sich gemeinsam für eine zukunftsfähige, menschenfreundliche Stadtentwicklung einzusetzen.
– In einer Gemeinschaftsgarten-Ausstellung zeigen die Gärten sich und ihre Aktivitäten. Im gesamten Zeitraum des Mauerblümchen-Festivals könnt ihr auf kleinem Raum in einer Foto-Ausstellung einen Blick in verschiedene Gemeinschaftsgärten werfen und erfahren, was z.B. bei der Essbaren Stadt, im Wolfsherz Garten oder auf der Wiese so geboten ist und wie ihr euch selber einem Gemeinschaftsgarten anschließen könnt.
– Interaktiv wird es dann am GNN-Aktionstag am 17.9. – ihr könnt verschiedene Aspekte des urbanen Gemeinschaftsgärtnerns und Gemeinschaftsgärtner*innen persönlich kennenlernen. Ein buntes Mitmach-Programm bietet urbanen Gartenflair für groß und klein und macht neugierig auf eine Stadt, wie sie auch sein könnte…
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Dresden: Gärtjen bedroht
(Mail und Artikel)
ARTIKEL:
https://www.saechsische.de/dresden/lokales/dresden-gemeinschaftsgarten-gaertjen-5906477.htmlIm Ostragehege gibt es neben Kleingärten und dem sozialen Projekt „Tafelgarten“ auch das „Gärtjen“. Die Macher bezeichnen diesen als „grünen, offenen und revolutionären Freiraum“. Denn in diesem Gemeinschaftsgarten gibt es zusätzlich politische Bildung.
Die rund 400 Quadratmeter Fläche am Messering wurde 2018 zunächst als alternatives Abgeordnetenbüro einer Landtagsabgeordneten der Linken genutzt. Seit 2020 betreibt der Verein Ostra dort das „Gärtjen“. Einerseits werden gemeinsam Tomaten, Zucchini, Wurzelgemüse, Weintrauben und vieles mehr angebaut und geerntet. Andererseits finden auf dem Gelände immer wieder Vorträge und Diskussionsveranstaltungen statt. Die Titel der Veranstaltungen zeigen klar, dass es im „Gärtjen“ um Politik geht: „Der Ukrainekrieg und kein Ende in Sicht? Suche nach Wegen aus dem Krieg in der Ukraine“, „Familienlandsitze und Judenhass – die Ideologie der Anastasia-Bewegung und ihr wirken in Sachsen“ oder „Einführung in die Faschismustheorie“.Der Verein nennt es einen „Safespace hinter dem Gärtjentor, in dem achtsames und respektvolles Miteinander und Schutz vor Diskriminierung gelebt werden“. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es kein Projekt der Partei Die Linke ist.
Zu wenig Garten oder Hochwasserschutzgründe?
Damit soll es wohl bald vorbei sein. Christopher Colditz, Linke-Stadtrat und im Vorstand des Vereins, erzählt, dass der Pachtvertrag bisher immer problemlos von der Stadt verlängert wurde. Das hat sich nun geändert. „Ich habe nachgefragt und irgendwann gesagt bekommen, dass der Vertrag nicht mehr verlängert werden soll.“ Als Begründung hieß es von der Stadt laut Colditz, dass ein sozialer Träger auf das Gelände wolle.
„Uns wurde gesagt, es sehe nicht wie eine gemeinschaftsgärtnerische Nutzung aus.“ Dabei haben die Mitglieder viel gepflanzt. Es seien fünf bis zehn Personen, die sich regelmäßig im Ehrenamt um die 26 Beete kümmern. Das klappe zeitlich mal besser und mal weniger gut.„Auf erneute Nachfrage hieß es dann von der Stadt, der Vertrag könne aus Hochwasserschutzgründen nicht verlängert werden“, berichtet Colditz. Auf Nachfrage von Sächsische.de äußert sich die Stadt nicht zu dem Thema. Fragen werden nicht beantwortet. „Zu diesem Thema findet demnächst ein Gespräch statt“, heißt es nur. Colditz habe gesagt bekommen, das Gelände müsse bis 2025 beräumt sein. Allerdings läuft der aktuelle Pachtvertrag Ende dieses Jahres aus – möglicherweise ein noch früheres Aus für das Projekt. „Das ist echt eine miserable Kommunikation durch die Verwaltung mit einem rein ehrenamtlichen Träger“, so Colditz.
Der Verein stehe damit ohne öffentlichen Raum da, um das Konzept mit dem Gemeinschaftsgarten und die Veranstaltungen zur politischen Bildung umzusetzen. „Wir wollen am liebsten auf dem Gelände bleiben“, so Colditz.Wenn das tatsächlich aus Gründes des Hochwasserschutzes nicht gehen sollte, solle die Stadt aber einen alternativen Standort bereitstellen. Zumal an dem Konzept, aus Sicht des Vereins, wesentliche Demokratie-Projekte hängen. Für die Veranstaltungen gab es im vergangenen Jahr rund 3.500 Euro Fördergeld von der Stadt, weil diese als unterstützungswürdig im Rahmen des „Lokalen Handlungsprogramms für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden“ eingestuft wurden.
MAIL
wie ihr vielleicht erfahren habt, ist die Existenz des gärtjens bedroht (Sächsische berichtet). Die Stadtverwaltung Dresden möchte uns den Pachtvertrag nicht verlängern. Erst hieß es, ein sozialer Träger möchte auf das Grundstück, dann war die Rede vom Hochwasserschutz und dass alle Aufbauten bis 2025 wegmüssen (unser gelbes Häuschen, das Kompostklo, der Geräteschuppen, der Pizzaofen,…). Für uns keine klare Kommunikation und kein fairer Umgang mit einem ehrenamtlichen Projekt.
Unser Pachtvertrag läuft allerdings schon zum 31. Dezember 2023 aus. Nach aktuellem Stand stehen wir für unser Bildungs- und Gemeinschaftsgartenprojekt ohne eine Fläche da. Eine Alternative wurde uns bisher nicht angeboten. Wenn wir dort nicht bleiben können oder eine adäquate Fläche erhalten, bedeutet dies das Ende des gärtjens.
Jetzt kommst Du ins Spiel. Wir möchten in den nächsten Wochen noch mal Aufmerksamkeit für das gärtjen schaffen. Mit einer kleinen Social Media Kampagnen möchten wir Zitate von Besucher*innen, Referent*innen und Freund*innen posten und so Druck auf das zuständige Amt und die Bürgermeisterin erzeugen.
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Braunschweig: Netzwerk ist FoPro
(Tel)
Die Gärten wissen es nicht und sollen es auch nicht wissen, Info ist nicht zum an andere weitergebbar.
Das Julis Kühnen Institut hat im Rahmen einer Cost Action (EU-Förderung) das Projekt laufen, wie man Informationsflüsse ins laufen kriegt via „Agents“, die dann wieder andere informieren. Und das am Beispiel des Aufbaus eines GartennetzwerksSie hatten seit 2014 an der Gründung eines eigenen Gartens (Ludwiggarten) gearbeitet, der dann 2017 tatsächlich gegründet wurde, aber erst seit 2020 lebendig wurde. Ein inklusiver Garten, bei dem inzwischen die Menschen mit Behinderungen sehr aktiv sind und in der Mehrheit und nun die „Außenwelt“ wieder inkludiert werden soll (Nistkästenreparatur).
JKI studiert die Entstehung eines Gartens. Dieser wurde dann sozusagen zum lose vorhandenen Netzwerk der Braunschweiger Gärten dazu gefügt als gleichberechtigter Partner.Website macht Falko, der auch die Mails für die Treffen verschickt und ermutigt hat, dass die Gärten einen Tag mit Wissenschaft sehr wohl organisieren kann -> Stadtgrüntag entstand.
Interessant für ihn: die Infos, dass es das NW gibt, wissen nicht alle Gärtner*innen der teilnehmenden Gärten
es ist unklar, welche Motive die jeweiligen Menschen mit den Gärtner verbinden, warum sie in den Gärten sind, klar ist, dass das sehr heterogen ist und nicht immer was mit gärtnern zu tun hat
Unklar ist, wie das Gemeinschaftsleben in den Gärten organisiert ist und ob es das überall gibt.Quatuers-Garten in Braunschweig ist auch ein Forschungsprojekt, der Uni, 2 Stellen gibt es da, die hearusfinden sollen, wie man mittels eines GGs ein Quartier stabilisieren kann und ob überhaupt.
In BS gibt es noch mehr Gärten, die wohl von der Stadt initiiert wurde, u.a. zum gemeinschaftlichen Gärtnern mit geflüchteten (mehr …)
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Kleve: Garten an der Kirche
Frau Kuhn ist Mitglied des Kirchenvorstands und hat die Verantwortung für den Garten von der pensionierten Pfarrerin übernommen. Diese war ganz aktiv u.a. hinsichtlich „Kirche findet Stadt“. Da hatten sie anfangs ein offenes Foyer, mit Kaffee und Kuchen und Gesprächen und einer Sozialarbeiterin, die bei Problemen ansprechbar war. Daraus ist irgendwie das Gartenprojekt erwachsen. Das ist direkt an der Kirche, in der Mitte der Fläche sind 2 Hochbeete, die mit Tischen und Bänken umstanden sind. Die Fläche ist ringsum bepfanzt, an der Kirche wachsen Stangenbohnen hoch. Sie sind zu 5 im Orgateam und verstehen den Garten auch als essbare Stadt. Mitmachen kann man natürlich auch. Doch Ernte- und Mitmachmöglichkeit haben sich noch nicht so gut rumgesprochen. Das Team oder Teile sind jeden Samstag vor Ort und stehen für Gespräche zur Verfügung. Was gut läuft sind die Saatgut/Pflanzentauschbörsen, zu denen man auch kommen kann, wenn man nix zu tauschen hat.
Der Garten wrd vor allen Dingen als Treff- und Aufenthaltsmöglichkeit genutzt. Von Jugendlichen, ältere Menschen und auch von Obdachtlosen, die anfangs hier auch schliefen. Die Stadt hat sie von einem benachbarten Platz vertrieben, sie nutzen nun die Möbel. Es ist Alkohol im Spiel, es wird mal lauter und andere Bürger*innen trauen sich nicht mehr rein oder wollen nicht mehr in den Garten. Die Orga-Gruppe hat nun temporär die Bänke und Tische abgebaut, die Obdachlosen jeden Abend besucht und angesprochen, dass sie doch wo anders bitte schlafen sollen etc. Ohne Bänke und Tische sind diese Menschen nun auch nicht mehr da. Die Stadt fühlt sich nicht verantwortlich für die Obdachlosen, Streetworker*innen gibt es nicht.
Die Gemeindemitglieder nutzen den Garten nicht, obwohl er im Gemeindeblatt immer wieder auftaucht. (mehr …) -
Bremen: Festival von Ab geht die Lucie
(Mail)
das Stadtgartenprojekt „Ab geht die Lucie!“ feierte am 2. Juni 2023 seinen 10. Geburtstag. Wir, die ehrenamtlichen Stadtgärtner*innen blicken auf eine bewegte Dekade auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in der Bremer Neustadt zurück. Dieses Jubiläum feiern wir mit einem dreitägigem Festival vom 22. – 24. September auf der „Lucie“.
Zum Auftakt möchten wir die Entwicklung von der Betonwüste zum Garten für alle noch einmal Revue passieren lassen und gemeinsam in die Zukunft blicken. (22. September um 11 Uhr auf den Lucie-Flechtmann-Platz) (mehr …)
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Nürnberg: Austellung unter Beteiligung des Gartennetzwerks
8.-17.9.2023: Gartenausstellung, Naschgart-O-Mat und Aktionstag am Mauerblümchen Festival
Im Rahmen des Mauerblümchen Festivals, dem Nürnberger Kulturfestival für Widerstandsfähigkeit, könnt ihr die urbanen Gärten in Nürnberg mal anders kennenlernen. In einer Gemeinschaftsgarten-Ausstellung zeigen wir und andere Gärten des GartenNetzwerksNürnberg uns und unsere Aktivitäten. Im gesamten Zeitraum des Festivals könnt ihr auf kleinem Raum in einer Foto-Ausstellung einen Blick in verschiedene Gemeinschaftsgärten werfen und erfahren, was z.B. bei der Essbaren Stadt, im Wolfsherz Garten oder auf der Wiese so geboten ist und wie ihr euch selber einem Gemeinschaftsgarten anschließen könnt.
Und wir sind mit einem besonderen Schmankerl dabei: erstmals präsentieren wir stolz unseren nagelneuen „Naschgart-O-Mat“! Der zeigt euch, wo sich unsere öffentlichen Naschgärten befinden. Ein 1.000l-Wassertank wirbt für die Aktion der „1000 Tanks für Nürnberg“, die das Sammeln von Regenwasser attraktiver machen will.
Interaktiv wird es dann am GNN-Aktionstag am 17. September. Von 14 bis 22 Uhr könnt ihr verschiedene Aspekte des urbanen Gemeinschaftsgärtnerns und Gemeinschaftsgärtner*innen persönlich kennenlernen. Ein buntes Mitmach-Programm bietet urbanen Gartenflair für groß und klein und macht neugierig auf eine Stadt, wie sie auch sein könnte…
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Karlsruhe: gemeinnützige Firma „Urbane Gärten“
(alerts)
„Urbane Gärten“ eröffnet in der Kaiserstraße
„Urbane Gärten“, ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das sich unter anderem für das urbane Gärtnern, naturnahe Gartengestaltung und nachhaltige Stoffverwertung einsetzt.
Die Firma wird am Samstag, 16. September 2023, um 18:00 Uhr die Eröffnung seines neuen Ladengeschäfts in der Kaiserstraße 209 (Kahn-Passage) feiern.
Gestaltung, urbanes Gärtnern& Kompostierung
Bei „Urbane Gärten“ sollen künftig unterschiedlichste Dienstleistungen und Angebote für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden. Während der festgelegten Öffnungszeiten steht das Büro für Laufkundschaft offen.
Zusätzlich können sich Interessierte für Beratungen, Workshops oder Vorträge anmelden. Dabei werden u.a. Themen wie Gartengestaltung, Ideenentwicklung im Bereich des urbanen Gärtnerns und Kompostierung behandelt.
Ein Highlight soll das „Kompost-Bike“ sein
Ein besonderes Highlight soll das „Kompost-Bike“ sein, informiert die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad mit E-Anhänger – mit dem das Unternehmen CO₂-neutral organische Abfälle in einem lokalen Netzwerk von Gastronomien, weiteren Gewerbetreibenden und Institutionen sammelt.
Die gesammelten organischen Abfälle sollen dann in städtischen Gärten zu fruchtbarer Erde kompostiert werden. So sollen die bereits bestehenden Kooperationen insbesondere in der Innenstadt weiter ausgebaut und zu intensiviert werden.
https://meinka.de/gemeinnuetziges-unternehmen-urbane-gaerten-eroeffnet-in-der-kaiserstrasse/ (mehr …)
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Berlin: Umzug vom Sonnenbeet
(Antrag/ANtworten)
Wie groß ist denn die Gruppe, die auf der neuen Fläche gärtnern möchte und wie viele aus dieser Gruppe haben den neuen Garten mit geplant und sind an der Umsetzung dieser Planungen beteiligt?Die diesjährige Gartengruppe des Sonnenbeetes besteht aus 13 Menschen, von denen 7 eine Beetpatenschaft übernommen haben. Alle anderen kommen regelmäßig zum Gärtnern in den Gemeinschaftsbeeten, zu Workshops oder zum Austausch und zur Erholung in den Garten. Alle haben Interesse an der neuen Fläche zu gärtnern. Ebenfalls Teil des Gartens ist ein Imkermeister, welcher mit einem Teil seiner Bienenvölker Interesse hat, auf die Fischerinsel umzuziehen.
Wir treffen uns wöchentlich und alle Informationen und Schritte der Planungen werden mit allen Anwesenden besprochen. An der aktiven Auseinandersetzung beteiligt sich bisher etwa die Hälfte, der Rest zieht eher mit. Zusätzlich gibt es einen Telegram Chat, um alle Informationen denen zukommen zu lassen, die zu einem Treffen nicht kommen konnten.
Wie viele Menschen aus der alten Gruppe werden mitziehen? Das ist ja schon ein Stückchen weg vom alten Standort und ein anderer Kiez. Sie schreiben, dass die bisherigen Gartengruppe eingebunden werden soll?Die Beetpat*innen haben signalisiert, dass sie Interesse am neuen Standort haben. Da es in der Gegend um den Alexanderplatz keine weiteren Gemeinschaftsgärten mit freien Beetpatenschaften gibt, ist der Bedarf da. Die „losen“ Gärtner*innen bekundeten ebenfalls Interesse, hin und wieder mitzugärtnern.
Wie viele Menschen aus der direkten Nachbarschaft des neuen Standorts sind an den Planungen beteiligt? Wie haben Sie diese erreicht? Sind tatsächlich schon Nachbar*innen dabei? Sie schreiben ja, dass die Nachbarschaft erreicht werden kann?Am neuen Standort gibt es bereits eine Gartengruppe, die aus etwa fünf Personen besteht und sich lose organisiert. Hier fand bereits Kontakt zur Koordinatorin und einzelnen Gärtner*innen statt, um Fragen zu klären, wo weitere Beete aufgestellt werden könnten, wo eine Obstbaumwiese und Naschbeete entstehen sollen und wer für was zuständig sein wird. Im September ist ein Arbeitseinsatz geplant, zu dem beide Gruppen sich kennenlernen und gemeinsam an der Planung gearbeitet werden kann.
Wir gehen davon aus, dass sich weitere Nachbar*innen anschließen werden, sobald wir regelmäßig vor Ort sind und diese uns kennenlernen können. Weitere Aktive sind im Garten sehr gewünscht. Jede*r kann mitmachen und eigene Ideen mitbringen.
Habe ich es richtig verstanden, dass der Garten dann auf der Fischerinsel dauerhaft bleiben kann? Soll dann nach den Baumaßnahmen rund um das Haus der Statistik dort ein neuer Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden? Wann in etwa ist mit dem Ende der Baumaßnahmen zu rechnen?
Der Garten kann und soll dauerhaft auf der Fischerinsel bleiben. Für den Standort Fischerinsel, das Kreativhaus und für die Nachbarschaft ist ein Gemeinschaftsgarten und eine Begrünung des Standortes ein Mehrwert, den wir nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft dort erhalten möchten.
Nach den Baumaßnahmen am Haus der Statistik soll dort ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Sollten es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, wollen wir bereits vorher freiwerdende geeignete Flächen wieder begrünen, ob temporär oder dauerhaft. Das Sonnenbeet stellte in den vergangenen vier Jahren einen deutlichen Mehrwert für das Gesamtprojekt dar. Für Pioniernutzer*innen diente der Garten als Pausenort, er zog Besucher*innen zum Verweilen an und war Plattform für Veranstaltungen, Workshops, Feste und Teambesprechungen. Es ist gewünscht, einen solchen Ort wieder zu schaffen.
Im Moment gibt es nur die Möglichkeit, im kleinen Rahmen in der Ersatzstätte Karla ein wenig zu gärtnern. Diese soll Ende 2024 zurückgebaut werden. In der kommenden Saison wollen wir hier ein paar Kräuterbeete anlegen und Experimentieren. Eine Gärtnerin möchte beispielsweise Vertikalbepflanzungen testen. Hierfür gibt es eine sonnige Wand, die genutzt werden kann. Da der Standort sonst sehr schattig ist, wollen wir Pilzprojekte ins Leben rufen und testen, welche Pilze sich hier gut züchten lassen. Für die Kräuterbeete wird im September in Kooperation mit Bauchfachfrau e.V. ein Bewässerungssystem gebaut. Wenn weitere Ideen eingebracht werden und wir den Platz dafür schaffen können, sollen diese in jedem Fall umgesetzt werden. Der Ort soll außerdem für die Nachbarschaft und Pioniernutzer*innen zur Nutzung zur Verfügung stehen.
Die Ergebnisse der Experimentierphase können später wieder in den Gemeinschaftsgarten am Haus der Statistik integriert werden.Wir hoffen auf den Erhalt der Ersatzstätte Karla auch über 2024 hinaus, entsprechende Anträge werden durch die Zusammenkunft Berlin gestellt. Sollte sich eine längerfristige Nutzung an diesem Standort ergeben, sind wir selbstverständlich daran interessiert, diesen auch weiter zu bespielen.
Die Bauphase wird voraussichtlich 2030 komplett beendet sein. Der erste Gebäudeteil – der Kopfteil an der Karl-Marx-Allee – soll bereits Anfang 2025 bezugsfertig sein. Nach aktuellem Planungsstand sind im Experimentierhaus X3 mit dem Thema „alternative Wohnprojekte und gesunde Zukunft“ eine für die Hausgemeinschaft begrünbare Dachterrasse und eine öffentliche Grünanlage im Innenhof vorgesehen. Wir beteiligen uns hierbei an Plantischen und haben bereits unser Interesse bekundet. Das Experimentierhaus X3 soll bis 2028 fertig gebaut sein.
Warum gab es einen Trägerwechsel?
Der Sun Seeker e.V. wurde 2019 gegründet, um den Gemeinschaftsgarten Sonnenbeet am Haus der Statistik zu betreiben. Die damalige Gruppe hat Ende letzten Jahres den Garten abgegeben, da der Lebensmittelpunkt der Akteur*innen sich verlagert hat, einige nicht mehr in Berlin wohnen oder anderweitig stark eingebunden sind.
Der Essbar e.V. wurde 2021 am Haus der Statistik gegründet, um verschiedene Aktivitäten rund ums Thema Lebensmittelverschwendung und -wertschätzung zu initiieren. Wir haben seither Beetpatenschaften übernommen, um mit Kräutern und Gemüse aus dem Garten zu kochen und diese für Workshops zu nutzen. Das Gemeinschaftsprojekt „Vom Beet auf den Teller“ ist entstanden. Ihren Verein wollten die Sun Seeker für sich erhalten, um ihn evtl. später wieder aktiv zu nutzen. Herr Dietrich ist seit Gründung im Sonnenbeet aktiv, hat den Garten mit aufgebaut und begleitet. 3 weitere Personen aus der alten Gruppe sind weiterhin dabei, davon 2 vom Essbar e.V. In den letzten beiden Jahren ist eine fruchtbare Zusammenarbeit entstanden, wir konnten viel voneinander lernen und haben uns deshalb entschlossen, die Betreuung des Gartens mit dem Essbar e.V. zu übernehmen.Wie groß ist die neue Fläche, wie viele Beete wird es dort geben können? Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden wird?
Wir haben derzeit ca. 30 aufgebaute Beete, die umgezogen werden müssen sowie 7 Obstbäume, 2 Beerensträucher und 10-20 weitere kleinere Pflanztöpfe sowie 3 Wassertanks, zahlreiche Sitzmöbel, 2 Komposte und Gartengeräte. Alles findet am neuen Standort Platz. Es gibt eine Terrasse, auf der Hochbbeete gestellt werden können. Außerdem eine freie Fläche im Innenhof und einen Außengarten mit Lehmofen. Die Fläche ist größer als die bisherige, sodass nach und nach mehr entstehen kann. Schätzungsweise können etwa 800m² von uns genutzt werden, die Gesamtfläche ist um ein Vielfaches größer.
Wie ist die Fläche bisher beschaffen?
Das Gelände an sich ist von Bäumen und einem neu angelegten Park umgeben. Die Terrasse ist bisher wenig begrünt, die beiden anderen Flächen wurden in den letzten Jahren nicht bewirtschaftet, es wächst teilweise Wiese, sonst recht nährstoffarme Erde.
Wenn es einen Garten und eine Gartenkoordinatorin gibt: wie wurde bisher dort bewässert?
Für die Bewässerung gibt es bisher drei Außenwasseranschlüsse und Gießkannen/Gartenschlauch. Wir haben bereits mehrere Möglichkeiten erspäht, Regenwasser aufzufangen. Hierfür ist allerdings noch eine bauliche Klärung notwendig. Wir möchten größtenteils mit automatischen Bewässerungssystemen arbeiten, um möglichst wassersparsam zu wässern und um mehr Kapazitäten für die Beetpflege frei zu haben.
Beteiligt sich das Kreativhaus an den Kosten für den Gemeinschaftsgarten?
Ja. Das Kreativhaus hat finanzielle Mittel für die Gestaltung des Außenbereiches. Die Wasserkosten werden übernommen sowie einige Materialkosten wie Erde und Sand. Für die Infrastruktur, die das Haus betrifft, also Wege, Sitzgelegenheiten, Sonnensegel, Beleuchtung, Bewässerung, Bereitstellung der Räumlichkeiten etc., übernimmt so weit als möglich das Haus die Kosten. Wir kümmern uns um Finanzierung der Beete, Begrünung und Bepflanzung sowie die Organisation von Projekten und Workshops.
Wer finanziert den eigentlichen Umzug und wie wird dieser von statten gehen? Oder sind das die im Finanzplan angegebenen 800 Euro?
Das sind die im Finanzplan angegebenen 800€. Wir wollen hiervon einen LKW inklusive Fahrer mieten, um die Beete zu transportieren. Wir rechnen hierbei mit etwa jeweils drei Fahrten an zwei bis drei Tagen.
Können Sie sich die für die Bauaktionen benötigten Werkzeuge nicht ausleihen? Wozu wird denn eine Handkreissäge gebraucht? Was passiert nach den Reparaturen an den Beeten mit den Werkzeugen?Einige Werkzeuge können wir im Haus der Materialisierung oder aus privatem Bestand leihen. Eine Handkreissäge benötigen wir zum Reparieren und Bauen der Hochbeete. Eine Handkreissäge steht uns derzeit nicht zum Verleih zur Verfügung, wurde aber bisher bereits immer wieder mal benötigt. Wir rechnen damit, dass wir auf der Fischerinsel diesen Herbst und nächstes Frühjahr regelmäßig Bauaktionen durchführen werden. Die Miete einer Handkreissäge im Baumarkt kostet 100€ pro Woche. Daher erscheint uns die Anschaffung einer Säge für sinnvoll und preiswerter. Die Säge verbleibt im Bestand des Gartens und steht uns sowie dem Team des Kreativhauses dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung.
Handelt es sich um essbare Pflanzen und Sträucher, die Sie bei uns beantragen?
Es handelt sich um essbare Pflanzen und Sträucher. Wir möchten z.B. die jetzige Einfriedung des Objektes, an geeigneten Standorten mit Beerensträuchern aufwerten, wir planen ein großes Naschbeet im Bereich des Kinderspielplatztes im Objekt, zu dem wollen wir Fassaden mit Wein beranken.
Gibt es eine Pilz-AG?
In diesem Jahr ist das Pilz Kunst Labor, bestehend aus der im Haus der Materialisierung ansässigen Mitkunstzentrale und der TU Berlin, erstmalig bei uns im Garten aktiv. In vier Beeten wurde die Anzucht verschiedener Gemüsepflanzen in Töpfen aus Pilzmycel erprobt. Das Pilz Lab erforscht außerdem, wie Pilze zur Bauwende beitragen können, indem diese mit Materialresten verbunden werden, damit neue Materialien entstehen.
Außerdem sind wir im Austausch mit Menschen, die bereits Erfahrung in der Aufzucht von Speisepilzen haben, um uns wertvolles Wissen anzueignen. Die Sun Seeker haben sich bereits mit dem Thema Pilzzucht befasst und auch erfolgreich Pilze gezüchtet, sodass wir auch hier auf Erfahrungen der hier beteiligten Personen zurückgreifen können. Basierend auf diesem Wissensschatz wollen wir Speisepilze züchten und haben bereits entsprechende Ecken in der Ersatzstätte Karla dafür vorgesehen.
Haben Sie im Bezirk schon nach Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau gehalten?Wir sind mit dem für Gemeinschaftsgärten zuständigen Senatsmitarbeiter in Kontakt, ob ein Zuschuss in Form einer Zuwendung möglich ist und warten hier noch auf Rückmeldung.
Zudem möchten wir die Möglichkeit nutzen, für das Jahr 2024 FEIN-Mittel beim Bezirk Mitte zu beantragen, insofern diese wieder von der Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Die Antragsfrist war hierbei im vergangenen Jahr Mitte Dezember.
Über die Postcode Lotterie haben wir außerdem Personalmittel beantragt, um eine Stelle für die Koordination der Gartenthemen des Essbar e.V. zu schaffen.
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Berlin: Umzug vom Sonnenbeet
(Antrag/ANtworten)
Wie groß ist denn die Gruppe, die auf der neuen Fläche gärtnern möchte und wie viele aus dieser Gruppe haben den neuen Garten mit geplant und sind an der Umsetzung dieser Planungen beteiligt?Die diesjährige Gartengruppe des Sonnenbeetes besteht aus 13 Menschen, von denen 7 eine Beetpatenschaft übernommen haben. Alle anderen kommen regelmäßig zum Gärtnern in den Gemeinschaftsbeeten, zu Workshops oder zum Austausch und zur Erholung in den Garten. Alle haben Interesse an der neuen Fläche zu gärtnern. Ebenfalls Teil des Gartens ist ein Imkermeister, welcher mit einem Teil seiner Bienenvölker Interesse hat, auf die Fischerinsel umzuziehen.
Wir treffen uns wöchentlich und alle Informationen und Schritte der Planungen werden mit allen Anwesenden besprochen. An der aktiven Auseinandersetzung beteiligt sich bisher etwa die Hälfte, der Rest zieht eher mit. Zusätzlich gibt es einen Telegram Chat, um alle Informationen denen zukommen zu lassen, die zu einem Treffen nicht kommen konnten.
Wie viele Menschen aus der alten Gruppe werden mitziehen? Das ist ja schon ein Stückchen weg vom alten Standort und ein anderer Kiez. Sie schreiben, dass die bisherigen Gartengruppe eingebunden werden soll?Die Beetpat*innen haben signalisiert, dass sie Interesse am neuen Standort haben. Da es in der Gegend um den Alexanderplatz keine weiteren Gemeinschaftsgärten mit freien Beetpatenschaften gibt, ist der Bedarf da. Die „losen“ Gärtner*innen bekundeten ebenfalls Interesse, hin und wieder mitzugärtnern.
Wie viele Menschen aus der direkten Nachbarschaft des neuen Standorts sind an den Planungen beteiligt? Wie haben Sie diese erreicht? Sind tatsächlich schon Nachbar*innen dabei? Sie schreiben ja, dass die Nachbarschaft erreicht werden kann?Am neuen Standort gibt es bereits eine Gartengruppe, die aus etwa fünf Personen besteht und sich lose organisiert. Hier fand bereits Kontakt zur Koordinatorin und einzelnen Gärtner*innen statt, um Fragen zu klären, wo weitere Beete aufgestellt werden könnten, wo eine Obstbaumwiese und Naschbeete entstehen sollen und wer für was zuständig sein wird. Im September ist ein Arbeitseinsatz geplant, zu dem beide Gruppen sich kennenlernen und gemeinsam an der Planung gearbeitet werden kann.
Wir gehen davon aus, dass sich weitere Nachbar*innen anschließen werden, sobald wir regelmäßig vor Ort sind und diese uns kennenlernen können. Weitere Aktive sind im Garten sehr gewünscht. Jede*r kann mitmachen und eigene Ideen mitbringen.
Habe ich es richtig verstanden, dass der Garten dann auf der Fischerinsel dauerhaft bleiben kann? Soll dann nach den Baumaßnahmen rund um das Haus der Statistik dort ein neuer Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden? Wann in etwa ist mit dem Ende der Baumaßnahmen zu rechnen?
Der Garten kann und soll dauerhaft auf der Fischerinsel bleiben. Für den Standort Fischerinsel, das Kreativhaus und für die Nachbarschaft ist ein Gemeinschaftsgarten und eine Begrünung des Standortes ein Mehrwert, den wir nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft dort erhalten möchten.
Nach den Baumaßnahmen am Haus der Statistik soll dort ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Sollten es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, wollen wir bereits vorher freiwerdende geeignete Flächen wieder begrünen, ob temporär oder dauerhaft. Das Sonnenbeet stellte in den vergangenen vier Jahren einen deutlichen Mehrwert für das Gesamtprojekt dar. Für Pioniernutzer*innen diente der Garten als Pausenort, er zog Besucher*innen zum Verweilen an und war Plattform für Veranstaltungen, Workshops, Feste und Teambesprechungen. Es ist gewünscht, einen solchen Ort wieder zu schaffen.
Im Moment gibt es nur die Möglichkeit, im kleinen Rahmen in der Ersatzstätte Karla ein wenig zu gärtnern. Diese soll Ende 2024 zurückgebaut werden. In der kommenden Saison wollen wir hier ein paar Kräuterbeete anlegen und Experimentieren. Eine Gärtnerin möchte beispielsweise Vertikalbepflanzungen testen. Hierfür gibt es eine sonnige Wand, die genutzt werden kann. Da der Standort sonst sehr schattig ist, wollen wir Pilzprojekte ins Leben rufen und testen, welche Pilze sich hier gut züchten lassen. Für die Kräuterbeete wird im September in Kooperation mit Bauchfachfrau e.V. ein Bewässerungssystem gebaut. Wenn weitere Ideen eingebracht werden und wir den Platz dafür schaffen können, sollen diese in jedem Fall umgesetzt werden. Der Ort soll außerdem für die Nachbarschaft und Pioniernutzer*innen zur Nutzung zur Verfügung stehen.
Die Ergebnisse der Experimentierphase können später wieder in den Gemeinschaftsgarten am Haus der Statistik integriert werden.Wir hoffen auf den Erhalt der Ersatzstätte Karla auch über 2024 hinaus, entsprechende Anträge werden durch die Zusammenkunft Berlin gestellt. Sollte sich eine längerfristige Nutzung an diesem Standort ergeben, sind wir selbstverständlich daran interessiert, diesen auch weiter zu bespielen.
Die Bauphase wird voraussichtlich 2030 komplett beendet sein. Der erste Gebäudeteil – der Kopfteil an der Karl-Marx-Allee – soll bereits Anfang 2025 bezugsfertig sein. Nach aktuellem Planungsstand sind im Experimentierhaus X3 mit dem Thema „alternative Wohnprojekte und gesunde Zukunft“ eine für die Hausgemeinschaft begrünbare Dachterrasse und eine öffentliche Grünanlage im Innenhof vorgesehen. Wir beteiligen uns hierbei an Plantischen und haben bereits unser Interesse bekundet. Das Experimentierhaus X3 soll bis 2028 fertig gebaut sein.
Warum gab es einen Trägerwechsel?
Der Sun Seeker e.V. wurde 2019 gegründet, um den Gemeinschaftsgarten Sonnenbeet am Haus der Statistik zu betreiben. Die damalige Gruppe hat Ende letzten Jahres den Garten abgegeben, da der Lebensmittelpunkt der Akteur*innen sich verlagert hat, einige nicht mehr in Berlin wohnen oder anderweitig stark eingebunden sind.
Der Essbar e.V. wurde 2021 am Haus der Statistik gegründet, um verschiedene Aktivitäten rund ums Thema Lebensmittelverschwendung und -wertschätzung zu initiieren. Wir haben seither Beetpatenschaften übernommen, um mit Kräutern und Gemüse aus dem Garten zu kochen und diese für Workshops zu nutzen. Das Gemeinschaftsprojekt „Vom Beet auf den Teller“ ist entstanden. Ihren Verein wollten die Sun Seeker für sich erhalten, um ihn evtl. später wieder aktiv zu nutzen. Herr Dietrich ist seit Gründung im Sonnenbeet aktiv, hat den Garten mit aufgebaut und begleitet. 3 weitere Personen aus der alten Gruppe sind weiterhin dabei, davon 2 vom Essbar e.V. In den letzten beiden Jahren ist eine fruchtbare Zusammenarbeit entstanden, wir konnten viel voneinander lernen und haben uns deshalb entschlossen, die Betreuung des Gartens mit dem Essbar e.V. zu übernehmen.Wie groß ist die neue Fläche, wie viele Beete wird es dort geben können? Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden wird?
Wir haben derzeit ca. 30 aufgebaute Beete, die umgezogen werden müssen sowie 7 Obstbäume, 2 Beerensträucher und 10-20 weitere kleinere Pflanztöpfe sowie 3 Wassertanks, zahlreiche Sitzmöbel, 2 Komposte und Gartengeräte. Alles findet am neuen Standort Platz. Es gibt eine Terrasse, auf der Hochbbeete gestellt werden können. Außerdem eine freie Fläche im Innenhof und einen Außengarten mit Lehmofen. Die Fläche ist größer als die bisherige, sodass nach und nach mehr entstehen kann. Schätzungsweise können etwa 800m² von uns genutzt werden, die Gesamtfläche ist um ein Vielfaches größer.
Wie ist die Fläche bisher beschaffen?
Das Gelände an sich ist von Bäumen und einem neu angelegten Park umgeben. Die Terrasse ist bisher wenig begrünt, die beiden anderen Flächen wurden in den letzten Jahren nicht bewirtschaftet, es wächst teilweise Wiese, sonst recht nährstoffarme Erde.
Wenn es einen Garten und eine Gartenkoordinatorin gibt: wie wurde bisher dort bewässert?
Für die Bewässerung gibt es bisher drei Außenwasseranschlüsse und Gießkannen/Gartenschlauch. Wir haben bereits mehrere Möglichkeiten erspäht, Regenwasser aufzufangen. Hierfür ist allerdings noch eine bauliche Klärung notwendig. Wir möchten größtenteils mit automatischen Bewässerungssystemen arbeiten, um möglichst wassersparsam zu wässern und um mehr Kapazitäten für die Beetpflege frei zu haben.
Beteiligt sich das Kreativhaus an den Kosten für den Gemeinschaftsgarten?
Ja. Das Kreativhaus hat finanzielle Mittel für die Gestaltung des Außenbereiches. Die Wasserkosten werden übernommen sowie einige Materialkosten wie Erde und Sand. Für die Infrastruktur, die das Haus betrifft, also Wege, Sitzgelegenheiten, Sonnensegel, Beleuchtung, Bewässerung, Bereitstellung der Räumlichkeiten etc., übernimmt so weit als möglich das Haus die Kosten. Wir kümmern uns um Finanzierung der Beete, Begrünung und Bepflanzung sowie die Organisation von Projekten und Workshops.
Wer finanziert den eigentlichen Umzug und wie wird dieser von statten gehen? Oder sind das die im Finanzplan angegebenen 800 Euro?
Das sind die im Finanzplan angegebenen 800€. Wir wollen hiervon einen LKW inklusive Fahrer mieten, um die Beete zu transportieren. Wir rechnen hierbei mit etwa jeweils drei Fahrten an zwei bis drei Tagen.
Können Sie sich die für die Bauaktionen benötigten Werkzeuge nicht ausleihen? Wozu wird denn eine Handkreissäge gebraucht? Was passiert nach den Reparaturen an den Beeten mit den Werkzeugen?Einige Werkzeuge können wir im Haus der Materialisierung oder aus privatem Bestand leihen. Eine Handkreissäge benötigen wir zum Reparieren und Bauen der Hochbeete. Eine Handkreissäge steht uns derzeit nicht zum Verleih zur Verfügung, wurde aber bisher bereits immer wieder mal benötigt. Wir rechnen damit, dass wir auf der Fischerinsel diesen Herbst und nächstes Frühjahr regelmäßig Bauaktionen durchführen werden. Die Miete einer Handkreissäge im Baumarkt kostet 100€ pro Woche. Daher erscheint uns die Anschaffung einer Säge für sinnvoll und preiswerter. Die Säge verbleibt im Bestand des Gartens und steht uns sowie dem Team des Kreativhauses dauerhaft zur Nutzung zur Verfügung.
Handelt es sich um essbare Pflanzen und Sträucher, die Sie bei uns beantragen?
Es handelt sich um essbare Pflanzen und Sträucher. Wir möchten z.B. die jetzige Einfriedung des Objektes, an geeigneten Standorten mit Beerensträuchern aufwerten, wir planen ein großes Naschbeet im Bereich des Kinderspielplatztes im Objekt, zu dem wollen wir Fassaden mit Wein beranken.
Gibt es eine Pilz-AG?
In diesem Jahr ist das Pilz Kunst Labor, bestehend aus der im Haus der Materialisierung ansässigen Mitkunstzentrale und der TU Berlin, erstmalig bei uns im Garten aktiv. In vier Beeten wurde die Anzucht verschiedener Gemüsepflanzen in Töpfen aus Pilzmycel erprobt. Das Pilz Lab erforscht außerdem, wie Pilze zur Bauwende beitragen können, indem diese mit Materialresten verbunden werden, damit neue Materialien entstehen.
Außerdem sind wir im Austausch mit Menschen, die bereits Erfahrung in der Aufzucht von Speisepilzen haben, um uns wertvolles Wissen anzueignen. Die Sun Seeker haben sich bereits mit dem Thema Pilzzucht befasst und auch erfolgreich Pilze gezüchtet, sodass wir auch hier auf Erfahrungen der hier beteiligten Personen zurückgreifen können. Basierend auf diesem Wissensschatz wollen wir Speisepilze züchten und haben bereits entsprechende Ecken in der Ersatzstätte Karla dafür vorgesehen.
Haben Sie im Bezirk schon nach Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau gehalten?Wir sind mit dem für Gemeinschaftsgärten zuständigen Senatsmitarbeiter in Kontakt, ob ein Zuschuss in Form einer Zuwendung möglich ist und warten hier noch auf Rückmeldung.
Zudem möchten wir die Möglichkeit nutzen, für das Jahr 2024 FEIN-Mittel beim Bezirk Mitte zu beantragen, insofern diese wieder von der Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Die Antragsfrist war hierbei im vergangenen Jahr Mitte Dezember.
Über die Postcode Lotterie haben wir außerdem Personalmittel beantragt, um eine Stelle für die Koordination der Gartenthemen des Essbar e.V. zu schaffen.
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Leipzig: im Wirrwuchs wird ein Gewächshaus gebaut
(ANtrag/ANtworten)
- Wie hat sich der Garten denn entwickelt? Wie viele Gärtner*innen sind nun in der Gartengruppe? Wie viele Beete gibt es? Von der Entstehung Ende 2019 des Mitmachgartens Wirrwuchs bis ca. diesem Spätfrühling lag der Fokus auf die Instandsetzung den 1.340 m² der Fläche, die ca. 7 Jahre lange brach lag. 2020 hatten wir 5 Beete, mittlerweile sind das insgesamt 16, die überwiegend ebenerdig angelegt sind. 2021 wurde beispielsweise Trinkwasserleitung verlegt, und 2022 intensive Baumpflege Maßnahmen professionell ergriffen. Ich schicke Ihnen noch separat zwei Fotoberichte : ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte! Wir verfügen über eine Werkstatt, eine Gartenküche mit Lehmofen, Spülstrecke und eine barrierearme Komposttoilette. Da der Mitmachgarten neben dem gärtnerischen Angebot auch Soziokultur, Bau-Workshops, Kochprojekte und kreative Angebote umsetzt, wird er von vielen Menschen auch als Treff- und Freizeitort genutzt. Seit dem Sommer 2022 und vor allem diesem Frühling kann der Nachbarschaft mit richtigem und vielfältigem Ertrag rechnen, sodass wir letztes Jahr und dieses Jahr ein Kochprojekt für und mit Kindern des Stadtteils (10 bis 25 TN) 2x der Woche versorgen können. Insgesamt besuchen ca. 25. Menschen täglich den Garten, und ca. 10 davon widmen sich komplett den gärtnerischen Aktivitäten.
- Wie ist der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet oder ist es ein Mischsystem?
Die Öffnungszeiten werden immer von mindestens zwei Menschen aus dem Team abgedeckt. Der Mitmachgarten ist mittlerweile an offiziell 4 Tage für die Anwohner:innen zugänglich. Jedoch ist das Tor immer offen für Jede:r, wenn das Team vor Ort ist. Im Wirrwuchs ist ein individuelle Beete-System oder sogar ein Mischsystem nicht wirklich erwünscht. Alles was wächst wird vor Ort verarbeitet oder an die Nachbarschaft abgegeben. Auch an den Menschen, die nicht mitgegärtnert haben, sondern auch an denen, die das Projekt vertrauen und denen, die sich im Garten anders engagieren (durch Spende oder handwerklich beispielsweise). Aufgrund von vielen Vandalismusvorfällen, Einbrüchen, „Erntediebstahl“ und auch aber wegen der vielen Kinder, die sich im Garten täglich aufhalten, könnten wir die „erfolgreiche“ Ernte in privaten Beete nicht garantieren. Deshalb gibt es keine privatgenutzten Beete. Zudem möchten wir aufgrund der schwierigen Lebensverhältnissen im Stadtgebiet allen interessierten Menschen die gleichen Chancen geben sich einzubringen.
- Gibt es Menschen, die – neben dem Team, das auf der Website aufgeführt wird – regelmäßig gärtnern?
Wir haben eine Gartengruppe von rund 10 Menschen, die regelmäßig gärtnern.
- Wie lange läuft das Projekt „Gärtnern im Plattenbau“ noch? Gibt es im Rahmen dieses Projekts auch Gelder für die Koordination des Projekts? Was passiert, wenn diese Finanzierung zu Ende geht?
Das von Amt für Stadtgrün und Gewässer Projekt, inkl. Projektleitung, läuft vom 01.01.2023–31.12.2023. Ein Antrag für 2024 zur Weiterführung für 2024 wird derzeit erarbeitet und Ende Septebmer eingereicht. Wir gehen von einer Weiterfinanzierung des Projektes durch das Amt für Stadtgrün uns Gewässer aus. Paunsdorf ist Schwerpunktgebiet und eine ehrenamtliche Betreuung und Gestaltung des Mitmachgarten durch die Anwohner:innen ist derzeit (noch) nicht möglich. Das ist dem Amt für Stadtgrün und Gewässer bewusst und wird diesem von uns auch regelmäßig kommuniziert mit den Problemlagen vor Ort. Wir wünschen uns sehr den Garten irgendwann in die Eigenverantwortung der Anwohner:innen zu geben und arbeiten derzeit auch daran im Rahmen einer Dreijahresförderung der Sächsischen Aufbaubank. Das ist aber auch bis Ende 2025 eine eher utopische Vorstellung. Der Mitmachgarten hat sich als wichtiger Ort für die Menschen im Stadtgebiet etabliert und wird von der Stadtverwaltung auch gesehen. Die Kontinuität des gesamten „Wirrwuchs“ Projekts mit Projektkoordination im Bereich der Integration ist bis mind. Ende 2025 gewährleistet.
- Wie wollen Sie explizit Frauen erreichen, neben Flyern im Mütterzentrum? Was bedeutet das für die Bauworkshops? Das Ziel des Wirrwuchs Teams ist es nicht nur, umweltpädagogische Angebote auf die Beine zu stellen, sondern auch die Partizipation, Chancengerechtigkeit und den solidarischen Zusammenhalt zu stärken, in einem städtischen Umfeld, wo niedrigschwelligen Bildungszugang dringend erforderlich ist. Diese Zielgruppeansprache erfolgt über direkte Ansprache in Kooperation mit dem Quartiersmanagment, der Koordinierungsstelle Migration/Integration und der kommunalen Integrationskoordinatorin sowie über Werbung in der lokale Stadtteilzeitung, dem Ortsblatt und die Frauen, die derzeit im Mitmachgarten aktiv sind. Weiterhin erfolgt die Bewerbung über die Integr. Kindertagestätte in der Gundermannstraße sowie über unsere Kontakte zu den Sozialarbeiterinnen der Schulen, die auch Mädchen für den Workshop ansprechen. Für die Workshops bedeutet das die Workshops durch Frauen angeleitet werden und wir niedrigschwellige Zugänge schaffen müssen. Es wird eine Werkzeugeinführung geben. Wir haben das in einen ersten Anfänger:innen Kurs zum Handwerken schon geprobt. Es gibt bereits eine Übersicht über die entsprechenden Werkzeuge und deren Anwendung. Für die Workshops bedeutet, dass das die Frauen und auch wir als Anleiterinnen ein Raum haben, der offen ist für alle Fragen und einen enormen Lernerfolg verspicht und empowernd ist. Zugleich müssen wir mit etwas mehr Zeit für die Aktion rechnen.
- Die Genehmigung für den Bau auf der Fläche haben Sie? Laut der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) ist keine Genehmigung für unser Vorhaben (8m², auf eine schon versiegelte Fläche) nötig:„§ 63a Genehmigungsfreie Vorhaben“ (…) d) Gewächshäuser bis 15 m³ umbauten Raumes; im Außenbereich nur als Nebenanlage eines höchstens 50 m entfernten Gebäudes mit Aufenthaltsräumen“ (…) zudem sind wir in Kontakt mit dem Leipziger Amt für Schule, dem die Fläche gehört und dem Verein Querbeet Leipzig e.V. die Fläche verpachtet. Von unserem Vorhaben haben wir das Amt schon informiert.
- Wer leitet den Workshop an? Ich (Clémence Paille) und Caroline Jonigkeit sollen den Worshop vorbereiten, leiten und bewerten, von der Bestellung des Materials und Werbung bis hin zum Bau des Gewächshaus über Sicherheitshinweise für die Teilnehmer:innen
- Wie viele Menschen können an den Workshops dann teilnehmen/parallel bauen? Und wird es eine feste Baukerngruppe geben?Der Workshop soll offen für alle interessierte Menschen sein, allerdings wird eine Anmeldung erwünscht, damit wir gegebenenfalls eine dritte oder vierte ehrenamtliche Person einplanen können, wenn zu viele Teilnehmer:innen mitmachen möchten. Wir rechnen zwischen 10 und 15 Teilnehmer:innen.
- Woher bekommen Sie die Werkzeuge?Der Verein verfügt über das nötige Werkzeug (Stich- umd Kreissäge, Schleifmachine, und Akkuschrauber). Dies möchten wir für die Workshop benutzen bzw. unseren TN zur Verfügung stellen
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Berlin: Schönegärten und Pallasgärten
(Besuch)
Der jetzige Vorsitzende des Vereins ist ein ehemaliger Berliner Abgeordneter (Grüne), der direkt am Kleistpark das Gartenprojekt „Schöengärten“ aufgebaut hatte.
Aus einem Zeitungsartikel dazu:
„Mehr Kultur für Berlin!“ ist sein Arbeitsmotto. Und so hat der selbst vor Einfällen und guten Ideen sprühende Notker Schweikhardt (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Sprecher für Kulturpolitik und Kreativwirtschaft und Direktkandidat für den Wahlkreis 1 Schöneberg Nord, auch einen ganz besonderen Ort für sein Wahlkreisbüro gewählt: In der Grunewaldstraße 8 / Ecke Elßholzstraße, gleich neben dem denkmalgeschützten und der Kultur verbundenen „Haus am Kleistpark“, öffnet er jeden Mittwoch um 16 Uhr die Tür seines braunen Kulturcontainers für Anwohner, Bürger und Gesprächsbereite, die ihn als Politiker aufsuchen.
Zuvor hatte der Container in der Frobenstraße gestanden, bis auf dem Grundstück mit Bautätigkeiten begonnen worden war.
Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Gelände vor der Tür des umgewandelten Überseecontainers, das der ursprünglich selbst aus dem Kulturbereich stammende Naturfreund vor gut einem Jahr an der Grunewaldstraße 8 als Zwischennutzer und Privatmann angemietet hat, bietet er jungen und alten Anwohnern noch viel mehr als politischen Rat und offene Ohren für ihre Anliegen:
Auf rund 65 Hochbeeten können sie hier Obst und Gemüse ziehen, Blumen pflanzen und in naturnahen Rückzugsecken chillen oder Kultur auf einer von ihnen selbst oder von Notker organisierten Veranstaltung unverkrampft genießen. So auch am „Tag der offenen Tür“, beim Erntedankfest, zum jährlichen „Kleidertausch“ mit dem BUND und der Grünen Jugend oder beim gemeinsamen Grillen.“ (https://www.gazette-berlin.de/artikel/306-notker-schweikhardt-und-sein-kulturcontainer.html)
Aus dem Tagesspiegel. „In seiner Zeit als Abgeordneter hatte Notker Schweikhardt in den vergangenen fünf Jahren einen eher ungewöhnlichen Standort für sein Bürgerbüro. Dieses hatte er in einem Container in einer Gemeinschaftsgartenanlage direkt an der Grunewaldstraße und dem Kleistpark untergebracht, in der rund 100 Beete bewirtschaftet wurden.“Zum Schluß waren es 100 Beete.
Dann hat der Eigentümer gekündigt, es soll hier nun ein Privatmuseum entstehen.Ein Teil der Gärtner*innen sind in die Pallasgärten umgezogen, denen Corona zugesetzt hatte. Hier lag viel brach und viele waren nicht mehr dabei.
Jetzt ist die neue Gruppe dabei, sich so richtig zu formieren, sie machen viel für die Kinder der Menschen im Pallasseum (mehr …)
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Berlin: Naturfreunde Träger von Gärten
(Tel)
Die Naturfreunde Berlin waren lange auf der Suche nach einer Fläche, auf der sie einen Gemeinschafsgarten aufbauen wollten, haben sie aber nicht gefunden, sie wollten keine Nutzung nur für 2 Jahre o.ä. Der Gleisbeet e.V. war studentisch geprägt, die Studis waren irgendwann fertig und irgendwann war keiner mehr im Verein übrig und auch im Garten waren nur noch wenig Menschen. Die Suche nach einem neuen Träger führte zu den Naturfreunden. Diese verhandelten dann 3 Jahre mit dem Bezirk über das vertragliche (der Garten ist in einem öffentlichen Park). Die Naturfreunde haben den Garten dann vergrößert, er besteht auch 3 Teilen. Der „Darkegarten“ (gegenüber der Darkeschule), Beete werden hier vergeben, der Hochbeetgarten mit 30 – 40 selbstgebauten Hochbeeten und ein Gemeinschaftsbeetebereich. Die NF nutzen den Garten auch für Veranstaltungen und politische Diskussionen.
In Reinickendorf wurden die NF Träger des Lettegartens, der aus einer QM Aktion hervorging. Eine Fläche wurde für einen Garten gesucht und kurz vor Unterzeichnung fiel Aldi als vermeintlicher Flächenbesitzer auf, dass ihnen die Fläche gar nicht gehört. Irgendwann haben sie die Fläche an der Schule gefunden, Auch in Reinickendorf dauerten die Verhandlungen mit dem Bezirk jahrelang.
Der Stadtgarten Moabit hatte einen Träger (Bürste), der (coronabedingt) pleite ging. Im Garten waren ein paar Menschen dabei, die auch bei den NF aktiv sind und das vom Gleisbeet wussten. Es ist eine ganz eigenständige Gruppe und es gibt einen Vertrag zwischen NF und der Gruppenvertretung. Hier dauerten die Verhandlungen mit dem Bezirk nur 1,5 Jahre. Ab nächtes Jahr haben die NF hier auch 2 Beete.Die NF würden sich auch als Träger für weitere Gärten zur Verfügung stellen, Sie sind eine Mitmachstruktur und wollen Engagement ermöglichen! (mehr …)
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Grevenbroich: Gemeinschaftsgarten als Netzwerkknotenpunkt
(Telefonat)
Die Gemeindereferetin hat aus privaten Interesse zusammen mit einer kleinern Ini, die auf einer bislang brachliegenden Fläche, die zum Pfarrhaus gehört, einen GG angelegt. Sie hatte bislang einen Bauerngarten 15km entfernt von ihrem Wohnort gepachtet, der nach der Saison immer untergepflügt wurde. Die Pfarrgartenfläche war bislang nur durch das Pfarrhaus gehend erreichbar. Der Pfarrer hat sich dafür eingesetzt, dass hier ein GG entstehen darf (OK des Kirchenvorstands, der die Fläche eigentlich verkaufen wollte, was aber nicht geklappt hat) und ein Tor für einen Zugang von der Straße aus spendiert. Die Gemeindereferentin hat ihre privaten Netzwerke genutzt, die Fläche wurde mit Traktor urbar gemacht, inzwischen gibt es einen Außenzapfhahn am Pfarrhaus über den via Schlauch zwei IBC Container gefüllt werden können. Über das BICK Förderprogramm (BiodiversitätsCheck in Kirchen) haben sie eine Anfangsförderung (2T Euro) bekommen und einen Berater von einer Ökostation in NRW an die Seite gestellt bekommen. Diese Beratung mit 50h/p.a. läuft insgesamt fünf Jahre. Der Berater hat den Boden beprobt und die Fläche kartiert, ihnen sagen können, wo auf der Fläche Schutt liegt, wo man anbauen kann etc. Alle Aktivitäten im Rahmen von BICK sind über BICK versichtert, so ist alles BICK-Projekt.
Der Kirchenvorstand ist nicht interessiert an dem Garten, sie haben eher Angst, dass sie was finanzieren sollen oder was mit der Versicherung ist, mischen sich aber auch nicht ein.
Es gibt eine Kooeration mit der Diakonie, nicht vermittelare Langzeitarbeitslose sind ab und an bei Garteneinsätzen dabei und können teilweise ihre alte Expertise dort anwenden.
Auf einem Umweltmarkt kam es zum Kontakt mit einer Gesamtschule, die nix mit der Kirche zu tun haben wollte. Eine Lehrerein muss eine Garten AG machen und es sollte ein Gewächshaus gebaut werden. Wo die AG stattfinden und die Pflanzen dann hin sollten, war ungeklärt. Jetzt findet die AG im Garten statt.
Die Gemeindereferentin hat vor verschiedenen Stellen Gelder eingeworben und auch einen Geld- Preis gewonnen. Das Matetial für ein Gerätehaus wurde von Lions finanziert, verabredet bei einer Kaffeebegegnung („was braucht ihr“)
Organisiert ist der Garten so, dass es bisher 5 Beete gibt, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden, aber jede*r kann auch weitere Beete bauen oder im Boden gärtnern, Gruppen sind willkommen, „alles ist möglich“. Die Gemeindereferentin und oder ihre Kollegin (Engagementförderung) sind alle 2 – 3 Wochen fest vor Ort. Sie wollen aber gerne, dass der Garten unabhängig von ihnen wird und sich noch mehr Menschen dort einfinden und mitmachen. (mehr …) -
Berlin: Kiezinsel wird neue Heimat von Sunseeker Beeten
(Besuch)
Die Kiezinsel Fischerstraße in Mitte wurde drei Jahre lange saniert/renoviert. Nun wird ein Teil des Außengeländes neu gestaltet. Sie haben seit einem Jahr einen kleinen Gemeinschaftsgarten, der von vier Familien aus der Nachbarschaft genutzt wird, im hinteren Teil einer Wiese, auf der auch ein paar Obstbäume stehen. Am Spielplatz sollen Naschbeete entstehen, im Innenhof eine Kräuterspirale.
Am Lehmofen und vor allen Dingen auf der Terasse soll ein Teil der Gemüsebeete aus dem Sunseeker untergebracht werden – die Beete aus dem Garten wären dann nicht alle zusammen, sondern an verschiedenen Stellen des Außengeländes verteilt, wobei es zwei „Cluster“ geben könnte.
Sunseeker muss umziehen, da die bisheirgen Fläche beim Haus der Statistik nun für die Baustelle gebraucht wird.
Der Träger „Essbar“, eigentlich eine Foodsharing Ini, oranisiert den Umzug und will sich dann um die Neugestaltung der gesamten Außenfläche der Kiezinsel kümmern, auch um die Anlage einer Boulebahn.
In ca. 10 Tagen ist ein Freiwliigentag, an dem die bisher schon angelieferte Erde bewegt werden soll und auch eine Überdachung für den Lehmofen fertig gebaut werden soll.
Im Sunseeker wird noch gegärtnert, die Beete sind aber schon teilweise zusammengeschoben und nicht alle sind noch transportabel.
Es wird noch eine Veranstaltung vom Haus der Statisk aus geben, bei der der Garten gefeatured und verabschiedet wird, danach soll der Umzug dann stattfinden.
Ggf. wird der eigentliche Umzug via Toni finanziert, der woh durchblicken ließ, dass der noch Geld hat.Für die Kiezinsel ist die Erweiterung des Nachbarschaftsgartens keine Prio, sie wollen die Flächen auch anders nutzen und sehen die Beete teilweise eher als Gestaltungs- und strukturgebende Elemente (z.B. auf der Terrasse), außerdem soll das Außengelände dann in ca 2 Jahren nochmal entlange eines schon vorliegenden Architektenentwurfs neu gestaltet werden. (mehr …)
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Berlin-Wedding: Sprachcafé im Himmelbeet
(Besuch)
Jeden Freitag findet im Rahmen des Projekts „FairWurzelt“ ein Sprachcafé im Himmelbeet statt.
Die Menschen erfahren u.a. über Flyer in Bibliotheken davon und über Hörenssagen.Leider war beim meinem Besuch Corona/Zugausfallbedingt niemand da und es gab dazu keine Info vor Ort, nur in der Whatsapp-Gruppe, die aber nur Leute kennen, die schon mal da waren.
Es waren drei Lern-Interssierte da, zwei zum ersten Mal, eine zum dritten Mal – und einer der Lern-Interessierten war in Begleitung einer Deutschen, die auch sonst mit ihm lernt. Die Frau, die zum dritten Mal da war, erzählte, dass bisher so immer 10 Leute da waren (Kommen und Gehen) und es aus dem Team immer jemanden gibt, der/die den Austausch moderiert.
Himmelbeet an sonst: Sommerzeit – Urlaubszeit: in vielen Beeten steckten Schilder mit der Bitte, mitzugießen. Das Café ist noch zu, aber sie haben wohl sehr bald endlich das mit dem Wasser- und Stromanschluss gelöst und können dann auch wieder das Café anbieten, ein wichtiger Faktor für Menschen, sich dort aufzuhalten. Und eine wichtige Einnahmenquelle für das Team.
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Berlin: Möglichkeiten für die GGs im Campus Dammweg noch recht unbekannt
(Besuch)
In Neukölln ist Mondiale Berlin schon ein Weilchen Träger des Campus Dammweg. Hier war mal eine (kleine) Schule mit Schulgarten, alles lag lange brach, es dauerte Jahre (ich meine, Felix sagte 3), bis alle Genehmigungen für eine Nutzung vorlagen. Ein paar Mitarbeiter*innen von Mondiale Berlin sind im Campus Dammweg. Es gibt eine Art Nachbarschaftsgarten, eine Gruppe kümmert sich um Medizinpflanzen, es gibt ein großes Gewächshaus, in einem Gebäude entsteht eine syrische Bibliothek, Gruppen können die Räume nutzen, es gibt eine Saatgutbibliothek und Angebote für Gruppen (Jugendliche?).
Leider sind die Tage gezählt, da zumindest ein Teil mit einem Sportplatz (?) bebaut werden soll.Und hier soll seit 2 Monaten und für weitere sieben Monate erprobt werden, wie ein „Haus des Gärtners“ aussehen könnte. Es sollen Infrastrukturen und bedarfsgerechte Angebote für alle Gemeinschaftsgärten in Berlin erprobt werden.
Doch gibt es dazu weder auf der Website oder anderen Medien Infos, noch passende Flyer o.ä. Und bisher weiß niemand mit dem ich bei Projketbesuchen darüber gesprochen habe, dass es diese Möglichkeiten gibt. Die Gärten können die Räume nutzen, Workshops anregen, es gibt bestimmtes Werkzeug, das ausgeliehen werden kann, die Saatgutbib.
Es gab schon eine Veranstaltung, bei dem der Ort vorgestellt wurde und gesammelt wurde, was der Bedarf ist. Da waren dann ca. 25 Leute aus verschiedenen Gärten dabei. Anna vom Team sagte, dass es Bedarf gäbe an Workshops, Beratung, wie die Gartengemeinschaften sich weiter öfnen und wie es gelingt, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu erreichen, wie es gelingt, nicht nur hauptsächlich weiße Menschen zu erreichen etc.
Es wurde auch diskutiert, dass es einen Mehrwert braucht für die Gärtner*innen aus den Berliner Gärten, exolizit dort hinzufahren.
Für das Team vor Ort besteht auch eine Spannung zum und mit dem Nachbarschaftsgarten. Sie wollen diesen Teil explizit für die Nachbarschaft und arbeiten an einem Konzept, wie das in das „Haus des Gärterns“ passt.
Sie hatten die Idee/Vision ggf auch den Auftrag? comnnuity supportete Strukturen für die Angebote des Haus des Gärtnerns aufzubauen. In einem gemeinsamen Gespräch wurde klar, dass das ohne schon vorhandene tragfähigere Netzwerkstrukturen nicht in einer so kurzen Zeit geht. Es könnte sich peu a peu aus der Nutzung und dem Mehrwert des Geländes hinaus ergeben. Im Moment ist wohl sinnvoller, sich als „Service“ort zu verstehen.
(mehr …) -
Berlin Reinickendorf: Lettegarten auf Schulgelände
(Projektbesuch)
Über eine QM-Aktion sind im Kiez an einigen Stellen kleinere Hochbeetgärtchen entstanden. Einer von den Naturfreunden aus, die auf einer Fläche zwischen Schule und Bürgersteig, die eingezäunt ist und zur Schule gehört, ein paar Hochbeete gebaut haben und mit Nachbar*innen dort gärtnern. Offen ist der Garten nur, wenn jemand vom Team da ist – wer zum Team gehören möchte, bekommt einen Schüssel.
Die Fläche ist ziemlich schattig, Geräte sind in einer kleinen abschließbaren Kiste, größere in offenen blaunen Tonnen. Sie bauen auch ein bisschen was im Boden an, haben aber die Bodenqualität nicht getestet.
Sie haben 1-2 mal in der Woche offenes Gärtner, da bleiben dann oft Leute am Zaun stehen und fragen interessiert.
Es könnten aber noch mehr Leute mitmachen.
Als ich da war, gab es kurz vorher einen Vandalismusfall. Einige Sachen waren auf der Fläche rumgeschmissen worden, Müll verteilt, ob was kaputt ging odre geklaut wurde, war nicht ganz klar.
Die Naturfreunde sehen Gartenprojekte als niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten für und mit der NachbarschaftAuf der anderen Seite der Schule ist eine Art Schulgarten in Hochbeeten. (mehr …)
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Berlin: keine Selbsternte mehr im Elisabeet
(Besuch)
Das Elisabeet ist ein Projekt vom Himmelbeet. Auf einem Tei eines Friedhofs stehen Bauwagen, Gewächshäuser, eine Komposttoilette und es wird Gemüse in Reihen angebaut. Es istnach Selbsteinschätzung kein Gemeinschaftsgarten, hier kümmert sich ein (angestelltes) Team um den Garten. Es gibt aber einen Mitmachtag, an dem Menschen aus der Nachbarschft mit gärtnern. Das Team weiß nie, wie viele kommen, Aufgaben werden so genau wie möglich auf eine Tafel geschrieben und es ist immer jemand aus dem Team dabei, der/die das anleitet. Im Gegenzug zum helfen (so wird das mitgärtnern definiert), dürfen die Helfer*innen sich Gemüse mitnehmen. Das machen aber nicht alle. 1/3 der Ernte ist dafür vorgesehen, 2/3 wandern in die Kisten der Solawi, die gerade gestartet ist. 25 (?) Ernteanteile sollen es werden, der Großteil ist auch schon vergeben.
Vorbeikommen und ernten soll man nicht mehr (Schilder lauten aber noch so, sind sie noch nicht dazu gekommen, das zu ändern).Nicht weit von dieser Fläche sind die Überreste (?) eines inkluisven Gartenprojekts zu sehen. Unterfahrbare Hochbeete in unterschiedlicher Form. Die Leute vom Elisabeet meinten, dass es das aber wohl nicht mehr gäbe (mehr …)
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Rehfelde: Waldgarten-Pionier
(Projektebsuch)
Vor den Toren Berlins hat ein Verein eine Fläche gekauft, um dort einen Waldgarten aufzubauen.
Inzwischen ist auch der Zuweg im Besitz des Vereins. Die Fläche soll aber von einer noch zu gründenende Stiftung übernommen werden.
Auf einem Teil de Fläche hat die Gruppe begonnen, Strukturen für einen Waldgarten anzulegen, Sonnenfallen, Bäume, Sträucher.
Es wird experiemntiert, z.B. weöche hchstämmige Heidelbeere unter welchen Bedingungen am besten wächst. Ein anderer Teil sind (große) Beete, die individuell genutzt werden und ein dritter Teil ist ein Marketgardening. Bislang hat sich eine Gärtnerin aus Berlin um diesen Teil gekümmert und das hier geerntete Gemüse verkauft, um Einnahmen für das Projekt zu erzielen. Wer ein Beet hat, zahlt auch einen Beitrag.
Vorne am Eingang sind Container von Peace of Land gelandet, die ausgebaut werden zu Aufenthalts- und Schulungsräumen. Es gibt selbstgebauten Strom, eine Komposttoilette, perspektivisch Bienen.
Sie brauchen noch mehr Leute, die Fläche ist riesig. Aus der direkten (wenig besiedelten) Nachbarschaft ist niemand dabei, die meisten kommen aus Berlin.
Sie wollen gerne das Gelände auch zu einem Lehrgelände ausbauen und Angebote für Familien machen, u.a. um Einnahmen zu erzielen, sie träumen auch von einem Café.
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München: unklar Zukunft für die Beeten in der Kolumbusstraße
(Tel)
Ein Teil des „Experiemt Kolumbusstraße“ sind Hochbeete. Diese wurden vom Planungsreferat via Postwurfsendung im Kiez bekannt gemacht, Nachbar*innen konnten sich um ein Beet „bewerben“. Die auftragnehmende begleitende Agentur (STUDIO | STADT | REGION, Architektur & Stadtentwicklung, Förster Kurz Architekten & Stadtplaner, Partnerschaft mbB), ist erst danach dazu gekommen. Meine Gesprächspartnerin wohnt aber im Viertel und hatte mitbekommen, dass einige Nachbar*innen interessiert waren, sich dann aber nicht durchringen konnten, da sie im Sommer schon viel anders geplant hatten und oft weg waren. Die Beete wurden wahrscheinlich in der Reihenfolge der Interessensbekundungen vergeben.
Die Beeten sind durchnummeriert und die Gärtner*innen haben den Schlüsselcode zu den Kisten mit Material und Werkzeugen bekommen.
Die Agentur macht die Betreuung, die Gärtner*innen sind aber autark, nur rund um die Orga von Wasser im Wassertank etc. läuft das über die Agentur. Es gibt auch gärtnerische Sprechstunden und Veranstaltungen.
Die Beete am Entenbachplatz müssen versetzt werden, da dieser entsiegelt wird, die kommen erstmal u.a. an die Kolumbusstraße. Was dann nach Ende der Laufzeit des Reallabors (Ende Oktober) mit den Beeten passiert, ist völlig offen.Die Agentur betreut zudem ein Beete-Projekt in Fürstenried West, wo ein „Privater“ Beete im Zuge von Nachverdichtungsmaßnahmen zur Verfügung stellt. das läuft schon im vierten Jahr. Vor Ort wird das von einer Anwohnerin organisiert
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Berlin: The Vorgarten soll zum Waldgarten umstrukturiert werden
(Antrag/Antworte)
Der KTS-Garten war Vorläufer des Vorgartens, aus der Gruppe übrig blieb eine Person, die dann aus ihrer Ausbildung zur Permakultudesignerin wieder Leute fand, die mit ihr auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten anlegen/wieder aufleben lassen wollen.
Wie groß ist denn die Gruppe insgesamt, die den Garten nutzt und wie oft ist außer euch vier jemand im Garten dabei?
Wir sind derzeit nur 4 Personen und laden ca. einmal im Monat Leute aus anderen Netzwerken ein, wie z.b. Feld food forest oder Permakultur Akademie für Workshops und Mitmachaktionen ein.
Wie macht ihr auf den Garten aufmerksam, wie erfahren ggf. weitere Interessierte davon?
Wir informieren über den E-Mail-Verteiler des KTS-Projektplatzes, der Permakultur Akademie und die Basisjahr Telegramgruppe, über das anstiftung Gartennetzwerk und private Kontakte. Es existiert auch eine Facebook Gruppe für den Garten und wir möchten das Hinweisschild am Gartentor erneuern, dass bei der letzten Renovierung durch eine andere Gruppe auf dem Platz verloren gegangen ist.
Wie aktiv sucht ihr weitere Gärtner*innen?Wir sind gerade dabei den Garten zu überarbeiten und mit der Umsetzung unseres Basisjahr Designprojekts eine Grund-Orientierungsstruktur zu schaffen, damit wir regelmäßig externe Personen einladen können. Dies beruht auch auf Erfahrungen, dass immer wieder Leute mitmachen wollen und dann nur für kurze Zeit aktiv mitmachen. Wir möchten erstmal in einer kleineren Gruppe Stabilität finden und unsere Vision, Ziele und Qualitäten definieren, bevor wir andere involvieren.
Wie kann man im Garten mitmachen, wie „kommt man rein“?
Wir planen, ein soziales Permakultur Design zu entwerfen, um nachhaltig weitere interessierte Leute anzusprechen, zu involvieren und verschiedene Möglichkeiten der Partizipation zu geben, sowie Teil des festen Kerns zu werden. Derzeit aktivieren wir noch gezielt über die Permakultur Basisjahrgruppe, Freund*innen und Anfragen über den KTS Platzverteiler/Plenum
Wie viele Beete habt ihr insgesamt?
12
Wer wird all die aufgeführten Arbeiten machen?
Wir 4 Personen aus der festen Gruppe mit Freund*innen und Personen aus der Basisjahrgruppe und über einen sog. Permablitz, den wir über den Verteiler der Permakultur Akademie ausrufen
Ist alles, was ihr beantragt, im Gemeinschaftsgarten/direkt daran angrenzend (die Gebäude) oder ist da auch manches auf dem weiteren Gelände?
Wir beantragen nur Mittel für den Vorgarten, die Aussenküche, Flachbau (Regenrinne) und Lagerräume werden zum Teil auch von anderen Kollektiven mitgenutzt, befinden sich aber entweder direkt auf dem Vorgartengelände oder dem daran angrenzenden Gebäude.
Sind die Zisternen nicht im Boden „vergraben“? Wie wollt ihr diese versetzen und wie werden diese dann mit Wasser gefüllt?
Nein, die Zisterne ist ein frei stehender IBC-Wassertank, der derzeit noch leer steht und an ein Rohr über die Regenrinne angeschlossen werden soll, damit mehr Regenwasser aufgefangen wird, wenn die Regenrinne repariert ist.
Wie wollt ihr den Teich gegen Verdunstung schützen (wenn es dabei darum geht, den als Wasserreservoir für die Bewässerung des Gartens zu nutzen?), aus welchen Bereichen soll das Grauwasser herkommen? Habt ihr die Umnutzung einer Sickergrube zu einem Teich baulich-technisch geklärt?
Hier haben wir anscheinend unklar formuliert: Die Sickergrube und der Teich sind zwei unterschiedliche Baustellen. Die Sickergrube soll als Wasserspeicher und der Teich als Biotop dienen. Das Wasser, welches derzeit in der Sickergrube ist, muss zunächst untersucht werden. Wenn es keine Schadstoffe aufweist, möchten wir es mittels einer Wasserpumpe zum Gießen nutzen. Wir müssen noch in Erfahung bringen, ob es sich um Grundwasser handelt, das dann wahrscheinlich nachlaufen würde. Andernfalls würden wir überschüssiges Wasser aus der Regenrinne einleiten. Den Teich möchten wir durch Bepflanzung vor Verdunstung schützen, zudem befindet sich der geplante Teich in einem stark beschatteten Bereich des Vorgartens.
Wo steht der Lehmofen und wer nutzt den wie und wann? Wo findet die Außenküche dann Platz, wer wird diese bauen und für wen ist diese dann?Der Lehmofen steht im Vorgarten und soll in die bestehende Aussenküche am Flachbau integriert werden, mit langem Ofenrohr damit kein Rauch in das Haus zieht. Alle Gruppen auf dem Platz können den Ofen und Aussenküche nutzen.
Wofür ist der Zaun (bitte zudem beachten: Zäune fördern wir nicht)
Wir müssen die Hochbeete vor den Hühnern schützen und auch Gäste haben den Garten immer wieder verdreckt. Wir wollen den Garten nicht abschirmen, aber brauchen eine Art Schutz vor Vandalismus der externen Gäste. Denkbar wären auch Benjeshecken, aber da können Hühner rüberspringen.
Was für Schilder sollen gebaut werden?
Wir möchten weitere Hinweis- und Erklärschilder bauen, um v.a. über Zeichnungen niedrigschwellige Infos über die Beete und Gartenstruktur an interessierte Leute weiterzugeben, die sich beteiligen möchten. Die Schilder funktionieren ähnlich der Zaun als eine Art durchlässige Grenze des Gartens für Gäste des Platzes, da wir öfter negative Erfahrungen gemacht haben, wenn wir den Garten für Gäste anderer Gruppen geöffnet haben. Es wurde z.B. öfter Müll liegen lassen, Sachen sind abhanden gekommen oder Beete (wahrscheinlich unabsichtlich) zerstört.
Außerdem möchten wir über den permakulturellen Hintergrund informieren und haben bereits Schilder zum Thema Permakultur Ethik und Prinzipien gemalt.Könnt ihr euch eine Schleifmaschine nicht ausleihen?
Derzeit ist das Holzbau Kollektiv nicht aktiv. Deshalb wüssten wir gerade nicht wo wir eine Schleifmaschine ausleihen sollten.
Wer nutzt das Lagerhaus? Was wird darin gelagert?Vorwiegend Gartengeräte und Baumaterial
Wie viele neue Beete sollen gebaut werden? Handelt sich dabei um Hochbeete?
5 neue Hochbeete und 1-2 bienenfreundliche Stauden-Baumgilde.
Was für eine Zisterne ist für 50 Euro zu haben?
Das ist eine Schätzung. Wir wollen mehrere kaufen, damit wir noch mehr Wasser vom Dach speichern können. IBC-Wassertanks kosten gebraucht noch um die 100€, wir sollten da höher gehen.
Wofür wird die Wasserpumpe gebraucht?
Um Wasser aus der Sickergrube zu fördern.
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Hamburg: Urban Farming Projekt für Kinder auf Dach
https://ueberquell.com/green-pauli-unser-urban-farming-projekt/
Dafür sucht die Stiftung WAS TUN! eine Projektleitung für „Green Pauli“
Es handelt sich um ein integratives Urban Farming Projekt in Kooperation mit den Überquell Brauwerkstätten auf St. Pauli -
Berlin: Casa Kua Gartengemeinschaft baut Gewächshaus
(Antrag, Antworten)
Die Gartengemeinschaft des Casa Kua Gartens möchte ein Gewächshaus bauen, in welchem wir wetterempfindliche und wärmeliebendes Gemüse anbauen möchten.
Alle Aktivitäten im Garten werden in Gemeinschaft besprochen, geplant und durchgeführt.
Wir planen generell mindestens zweimal die Woche zusammenzukommen, aber vor allem am Pflanzanfang Ende April/Mitte Mai werden wir größere Aktionen zum Beispiel am Wochenende anbieten, um den Garten in relativ kurzer Zeit mit vielen Händen aufzubauen.1) Das Gewächshaus wird aus dem bereits bestehenden Metallgerüst gebaut, welches auf dem Gelände steht (vielleicht kannst du dich erinneren?), und dieses ist 5,4mx3,4mx2,4m, gibt uns also 18qm Grundfläche.
2) Das Hochbeet orientiert sich an den Palettengrößen und wird circa 3,30mx1m
3) Die Hochbeet- Noppenfolie ist aus Kunststoff ohne Weichmacher, trinkwasserunbedenklich und bietet langlebigen Schutz. Unsere Erfahrungen mit organischen Materialien sind nicht so sonderlich gut, sie mussten oft ausgetauscht werden, da sie schnell verrotteten und dann keinen Schutz mehr boten. Diese Folie wird an den Seitenwänden der Paletten angebracht und schützt somit die Erde vorm permanenten Rausrieseln. Außerdem schützt sie auch das Holz vor dem direkten Kontakt mit der nassen Erde, was wiederum Schimmel/ Pilzbefall vorbeugt.
4) PE-Wellbahn hätte da stehen sollen, besteht aus UV beständigem PE und ist die langlebigste Alternative als Dach. Sie kommt auf die Holzdachlatten drauf und schützt das Gewächshaus vor Witterung, lässt aber gleichzeitig Sonnenlicht durch. gibt es leider ebenfalls nicht in Bio. Allerdings glauben wir, dass der ausgewählte Einsatz von beständigem Plastik durchaus sinnvoll ist für unseres Projekt, da andere Optionen zB Glas beeinhalten, welches auch nicht unbedingt eine super Ökobilanz hat und sehr anfällig ist oder noch mehr Holz, welches aber wiederum vor der Feuchtigkeit in einem Gewächshaus mit Lack und Lasur geschützt werden müsste, was sehr umweltunfreundlich ist.
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Hamburg: NWT war erfolgreich
1 ** Kurz-Bericht vom NETZWERK-TREFFEN am SA, 13.08. ab 14:00 beim TIFU VOLKSPARK ***
Sonntag fand unser bisher zweites „live“-Netzwerktreffen im TIFU statt.
Wir waren 14 Gärtner:innen aus 11 Projekten.
Es war ein schöner TIFU-Nachmittag mit vielen inspirierenden Gesprächen. Protokoll folgt!
Tenor: wir wollen eine Bewegung sein, nicht „nur“ isolierte Einzelprojekte
WEITERES TREFFEN gen Herbst 2023 angedacht!2 ** „PERMAKULTUR-PICKNICK“ am SO, 27.08. 12:00 – 16:00 bei GRÜN(T)RAUM HEIMFELD
Im lauschigen „Geheimen Garten“ erwartet Euch eine feurige Überraschung ^^
Es gibt einen kleinen Impuls-Input, dazu er-leben wir die Permakultur mit allen Sinnen
Bitte mitbringen: Beitrag zum Buffet, eigene Getränke, ggf. eigenes Essgeschirr …
Anreise: GRÜN(T)RAUM HEIMFELD liegt direkt an der S-Bahn Heimfeld
alle Infos im angehängten pdf oder unter https://globales-lernen-harburg.de/aktuelles-2/
3 ** Doppel-Praxis-Workshop „Saatgut …“ am SA, 26.08. bei den TOMATENRETTERN (& KEBAP)
„Saatgut in die Hände aller, die es zum Leben benötigen!“ (KEBAP Altona)
Hiermit seid ihr herzlich eingeladen, Saatentnahmen praktisch mit zu erleben und zu lernen.
Gekrönt wird der Workshop mit Infos über den Norddeutschen Saatgutbunker.
Übrigens: Gerne bringt euch etwas zu essen und / oder etwas Kuchen mit.
Alle Infos im angehängten pdf4 ** Hoffest bei den Tomatenrettern am SA, 02.09. ab 15:00
… nähere Infos folgen … https://www.tomatenretter.de/5 ** (MINI-) JOB als „Projektleitung Stadtgemüse“ bei der Stiftung WAS TUN! / Green Pauli
Die Stiftung WAS TUN! sucht eine Projektleitung für „Green Pauli“
Es handelt sich um ein integratives Urban Farming Projekt
in Kooperation it den Überquell Brauwerkstätten auf St. Pauli
Bewerbungen gerne an Franka Michnikowski: info(at)wastun.de -
Berlin: SoLaWi und Gemeinschaftsküche im Elisabeet
Unsere Idee, eine Gemeinschaftsküche im ElisaBeet zu bauen, wurde von klimaschutz nebenan nominiert. Mehr Informationen findet ihr unten. Falls euch dieses Projekt gefällt, könnt abstimmen und uns dabei helfen, 1000 € Startkapital zu erwerben. Dauert nicht lange und hilft uns sehr. Danke!
https://www.klimaschutz-nebenan.de/idee/2023/gemeinschaftskuche-im-elisabeet-garten.
In der Küche werden Nachbarn und Nachbarinnenzusammenkommen, die sonst aneinander vorbeilaufen würden. Der Austausch wird nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell und generationenübergreifend sein. Mit den Händen in der Erde oder beim Gemüseschneiden öffnen sich die Horizonte und lassen Raum für neue Perspektive. Gemeinsam können wir das Biogemüse, das im Gemeinschaftsgarten wächst, kochen – was könnte lokaler sein?In Zusammenarbeit mit dem „Real Junk Food Project Berlin“ werden wir auch gerettete Lebensmittel aus Bio-Supermärkten verwenden. So werden wir das Bewusstsein für Lebensmittel-Verschwendung schärfen und überschüssige Lebensmittel verteilen, was uns allen zugutekommt. Nach den gemeinsamen Erlebnissen gibt es viel mit nach Hause zu nehmen: Rezepte, Gemüse, neue Erkenntnisse und Inspirationen, um anders zu essen und zu kochen.
Das SoLawi-Projekt vom ElisaBeet ging im Juli los. Es gibt noch freie Plätze! Ihr könnt euch noch anmelden, um jede Woche eine Gemüsekiste direkt vom Acker abzuholen. Weitere Infos findet ihr unten. (mehr …)
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Frankfurt/Oder: Garten von VHS will neue Struktur
(Tel)
Es gibt ein paar Konflikte im Mehrgenerationengarten der VHS Frankfurt/Oder. Füchse wühlen nach Mäusen und fressen Obst, einige wollen sie abschießen lassen, andere plädieren für ein gemeinsames Leben mit ihnen.
Eine Person, die vor 10 Jahren die „gärtnerische Leitung“ des Gartens (und im Gegenzug viel Fläche) bekommen hat, sorgt mit ihrer mürrischen Art dafür, dass andere wegblieben. Diese Person sagt auch den Gärtner*innen mit Einschränkungen, dass sie doch was anderes besser machen könnten, als gärtnern.
Uta (von der VHS), will nun eine neue Struktur anregen, bei der auch andere sichtbarer werden und mehr Verantwortung übernehmen und es keine gärtnerische Leitung mehr gibt, da es diese auch nicht mehr braucht. (mehr …) -
Berlin: Dachnutzung Bib durch Peace of Land wird nix
Peace of Land nutzt gerade unseren Keller mit als Lager, bis die endlich wieder einen neuen Platz gefunden haben. Die Idee, dass die einen potentiellen Dachgarten auf dem Dach der Bibliothek ‚beackern‘ können, wird wohl nicht Realität werden können. Das Dach wird zu wenig Traglast dafür haben. Wir sind aber weiter dran an dem Thema und haben auch schon einmal einen Förderantrag für eine Machbarkeitsstudie gestellt. Die Förderungslandschaft in Berlin ist gerade wie gemacht für solche Idee.
Jetzt müssen wir erstmal unseren Vermieter mit ins Boot holen für die Dachgarten-Idee…da sind wir gerade dran (mehr …)
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München: Verbundprojekt „Biodiv ins Quartier“ startet
Ausschreibung der TUM:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m
27.04.2023, Wissenschaftliches Personal
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) in Stadtökologie und transdisziplinäre Forschung TVL13 100%; d/f/m Projekt: Biodiversität ins Quartier – forschend begleiten „Gärtner*innen und Bewohner*innen gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wis-senschaft und weiteren Stadtakteuren für mehr biologische Vielfalt in der Stadtnatur“
Das Projekt
Gemeinschaftsgärten sind sozial-ökologische Systeme, die den Erhalt der biologischen Vielfalt, verschie-dene Ökosystemleistungen und das menschliche Wohlbefinden unterstützen. Die biodiversitätsfördernde gärtnerische Praxis in urbanen Gärten, insbesondere zum Insektenschutz, ist bis jetzt nicht systematisch erforscht, ebenso wenig wie die Frage, wie evidenzbasierte Strategien über Gärten hinaus auf Stadtnatur umgesetzt werden können. In diesem 5-Jahres-Projekt werden wir evidenzbasierte Strategien zum Insek-tenschutz in urbanen Gärten und Stadtvierteln in München (DE) entwickeln und gemeinsam mit weiteren 4 Verbundpartnern umsetzen und auswerten. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftli-chen Organisationen, Wissenschaft und Stadtakteuren. Wir bieten eine Postdoc-Stelle (E13, 100% Stel-lenumfang, Teilzeit möglich) für zunächst zwei Jahre, mit Option einer Verlängerung bis 2028.Angesiedelt im Team von M. Egerer
Ruth Mahler, die Nachfolgerin von Manuela Barth hat da auch einen Stellenanteil und ich meine auch Konrad Bucher und Green City ist auch involviert. (mehr …) -
Brandenburg: Gemeinschaftsgärten als Belebung von (historischen) Innenstädten angedacht
(Tel)
Michael K, der Initiator des Campusgartens Potsdam arbeitet inzwischen bei der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg“. Derzeit organisiert er u.a. einen Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche zu (Alt)Stadtgrün, bei dem die Gemeinschaftsgärten als eine Form des Grüns benannt sind. Er möchte die Info zu dem Wettbewerb auch an die Brandenburger Gärten schicken.Außerdem berichtete er, dass die AG GGs im Blick hat als Belebungsmöglichkeiten auch für historische Stadtkerne. Seine Erfahrung mit dem Campusgarten (die Anfangszeit mal ausgeklammert) zeigt, dass da „immer irgendwer rumpusselt“. So ist der Campus der Potsdamer FH abends und an den Wochenenden leer – bis auf den Garten.
Die AG sieht die Notwendigkeit, dass der Denkmalschutz für Plätze überdacht werden muss, da es mehr Begrünung der Städte braucht. Sie sehen GGs da als „temporäres Einfallstor“ (mehr …) -
Potsdam: Campusgarten in Hochschulentwicklungsplan dabei
(Tel)
Laut Michael ist der Campusgarten nun Teil des Hochsculentwicklungsplans. Er/die Gruppe wurde darüber aber nicht informiert.
Sprich: ein Gemeinschaftsgarten soll nun stets Teil der Flächenentwicklung der Hochschule sein (mehr …) -
Berlin-Schöneberg: GG auf Parkdeck
(Mail)
Seit einiger Zeit arbeiten wir für ein Wohnungsunternehmen (Gewobag) in Berlin mit der Errichtung eines Gemeinschaftsgartens auf einem Parkdeck.Der Bauantrag ist genehmigt, die Baukosten sind von der Gewobag übernommen – im Winter ist Baubeginn.
Nun planen wir bereits den Betrieb und haben hierfür eine Ausschreibung vorbereitet, auf welche sich Gartenprojekte bewerben können.
Geplant ist eine zweijährige Aufbauzeit einer Gemeinschaft aus Nachbar:innen, die in dieser Zeit eigene Strukturen entwickeln und sich in einem Verein gründen sollen.
Dies soll von einem Gartenbetreiber begleitet und moderiert werden.
Der Garten soll offen für alle im Kiez sein und sie suchen einen Träger für eine zweijährige Begleitung, an deren Ende dann ein Verein gegründet sein soll und die Gruppe stabil und eigenständig.Aus der Skizze:
In Berlin Schöneberg auf dem Trümmergrundstück Kirchbachstraße
1-2 plante die Neue Heimat den Neubau eines Parkhauses mit
Wohnungen. Das seit 1975 geplante viergeschossige, heute
denkmalgeschützes Parkhaus, welches die erforderlichen
Autostellplätze für das gesamte Gebiet aufnehmen sollte, war
von Anfang an mit zwei Wohngeschossen konzipiert. Auf dem
obersten Parkdeck war eine begrünte Pergola geplant, wurde aber
nie gebaut, da das Parkdeck nie seine Nutzung aufgenommen
hat. 2023 soll nun ein ca. 1000 m² großes urban farming Projekt
für die Mieter:innen des Kiezes auf dieser Fläche entstehen.
Die Fläche wird aufgeteilt in eine begrünte Zone zum Innenhof
und einen Funktionsteil, der einen Riegel zu den Wohngeschossen
bildet. Mit dem durchgängigen, überdachten Regal und der an
die historischen Pläne angelehnten, begrünten Pergola wird der
direkte Blickkontakt vom Parkdeck zu den Wohnungen verhindert.
Der Riegel verteilt die benötigten Medien auf der Gartenfläche
und bietet Raum für vielfältige Nutzungen. Aus dem Riegel
heraus entwickeln sich die Raumkuben für Küche, Büro, WCs
und Gewächshaus. Der Raum zwischen dem Riegel und den
Ackerflächen wird von unterschiedlich gruppierten Hochbeeten,
aufgelockert durch Sitzmöglichkeiten, bespielt.
Um einen hohen Identifikationgrad für die späteren Nutzer:innen
zu gewährleiten, Konflikte zu vermeiden und ein Projekt zu
schaffen, welches optimal auf den Bedarf vor Ort angepasst ist, wird
ein Partoziationsverfahren während der Bauarbeiten laufen. Es
werden die direkten Anwohner des Hauses, die weiteren Gewobag
Mieter:innen des Kiezes und Kitas, Schulen und kommerziellen
Gruppen angesprochen. Der Prozess wird von Beginn an durch
den späteren Gartenbetreiber begleitet, welcher sowohl für den
Planungs- und Organisationsprozess, als auch für die Anfänge
der Gartenarbeit zuständig ist. Um den Zeit- und Kostenplan
einzuhalten wird ein klarer Rahmen vorgegeben, welcher dann
von den Partizipierenden mit den unterschiedlichen Bausteinen
ausgefüllt wird. So können die späteren Gartennutzer:innen
über Form, Materialität und Gruppierung der Hochbeete
entscheiden und in Workshops einige Möbel selber bauen.
Für einen möglichst nachhaltigen Gartenbetreib wurde sich
für eine Brunnenbewässerung und eine Muldenentwässerung
entschieden, weche mit Solarstrom betrieben wird. So wird keine
Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation nötig und für die
Gartenbewässerung wird kein Trinkwasser verschwendet. Der
restliche Strom der PV-Anlage kann für die Wohnungen oder das
Parkhaus verwendet werden (mehr …) -
Stade: Gartenkeimzelle ist nun da
(Mail)
wir haben vor einigen Tagen unsere Klimakiste angeliefert bekommen, der die Grundlage für unser Gartenprojekt ist. Direkt nach der Urlaubssaison in 1-2 Wochen geht es da mit der Einrichtung vom Gewächshaus und Materiallager los, zudem haben wir Hochbeete mit Sitzfläche im Containerlook und eine Palettenlounge gebaut, die mit in die Bepflanzung einbezogen werden. -
München: Green City schreibt Stelle für Bio Div Projekt aus
(NL)
Im Bereich Urbanes Grün suchen wir eine Projektleitung für ein neues Biodiversitätsprojekt,
bei dem Maßnahmen der Förderung der Biodiversität zusammen mit Bürger*innen sowohl im
öffentlichen als auch im privaten Raum umgesetzt werden. Das Projekt wird im engen
Austausch mit Bürger*innen, Grundstückseigentümer*innen, anderen Institutionen und
Projektpartner*innen, der Stadtverwaltung und der Stadtpolitik der Landeshauptstadt München
entwickelt und umgesetzt. Die eigenständige Organisation und Planung, die Umsetzung und
die langfristige Begleitung der angestoßenen Biodiversitätsprojekte gehören zum
Aufgabenbereich. (mehr …) -
Duisburg: Kants Garten setzt sich stark für Insekten ein
(Mail)
Andererseits wurde – auch im Ehrenamt – sehr viel realisiert, fertig und umgesetzt. Wir haben für die Duisburger Wirtschaftsbetriebe 7 große Wildbienenhäuser konzipiert, die wurden in GfB-Eigenbau (Gesellschaft für Beschäftigung) gebaut und in 7 Stadtteilen auf neuen Obst-Wildblumenwiesen installiert. Wir sind kurz vor der Realisierung des ersten großen Sandariums in Duisburg (auf Schulgelände am Kantpark, durch WBD gebaut). Das, so sagt der Verantwortliche der WBD, ist sozusagen für die das Pilotprojekt. Das Monitoring auf den seit April 22 extensiv gepflegten Wiesen läuft und zeigt, dass das eine super Maßnahme ist (1/3 der Weisen im Kantpark werden nur noch selten gemäht, jeder Mähgang wird mit mir vor Ort abgestimmt ;-). Und inspiriert davon hat Thomas, einer der beiden Duisburger Mähfahrer, seinen Kollegen überzeugt, dass sie nun Blümchen auch andernorts in Duisburg stehen lassen – was nun amtlich ist, er hatte grade ein Pressetermin in Gegenwart der Leiterin der Unternehmenkommunikation der WBD.Ich habe in diesem Frühjahr und mache das grade nochmal, 30 verschiedene Wildblumensamen angezogen, mit denen werden wir im Spätsommer die extensiven Kantparkwiesen, da wo noch wenig Artenvielfalt, impfen. Das sind Saaten von Pflanzen, die oligolektische Insekten benötigen. Zudem werden große Mengen an heimischen Hecken Gehölzen und einige Wildobstbäume im Kantpark gepflanzt, auch das hatte ich angestossen, nun liegt die Planung vor, die Pflanzen wurden geordert. Dann haben wir grade einen Pflegetag in den großen Staudenbeeten, die ich im Kantpark seit 2021 initiiert habe, mit dem Regen, der ein Segen ist (siehe oben), sieht das prachtvoll aus. Da konnten wir im Juni den Schwalbenschwanz (gefährdete Art) beobachten.
Gerade gebe ich mich einem Shopping- Rausch hin. Wir wollen im Herbst weitere 20.000 Blumenzwiebeln setzten, die müssen jetzt bestellt werden …. Dann hätten wir insgesamt 113.000 Blumenzwiebeln in den vergangenen 10 Jahren gesetzt …., das reicht dann mal für den Kantpark. Und es müssen die letzten 5 Fledermausschutzkästen installiert werden, sind grade geliefert worden. Damit haben wir 5 Fledermausschutzkasten-Kolonien mit je 4 bis 5 Kästen. Zudem haben wir natürlich auch Vogelnistkästen (45 Stück).
Es fehlt noch die Vervollständigung des 2. Totholzbiotops. Und weitere kleine Wildbienennistkästen und Lehmsteilwände …
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Acker e.V. hat CampusAckerdemie gestartet
Acker e.V. hat ein neues Programm entwicklet, das sich an Hochschulen wendet. Im ersten Jahr haben 12 Hochschulen mitgemacht
„Mit unserem Hochschulprogramm CampusAckerdemie bringen wir die Themen Gemüseanbau und BNE in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte und Erzieher*innen. Angeleitet von unseren erfahrenen AckerCoaches pflanzen, pflegen und verwerten die Studierenden auf dem eigenen CampusAcker bis zu 30 Gemüsearten. Sie lernen die landwirtschaftlichen Grundlagen des Gemüseanbaus kennen und erwerben alle wichtigen Fähigkeiten, um den Gemüsegarten als nachhaltigen Lernort an Schulen und Kitas wirkungsvoll einzurichten und zu betreuen.“
https://www.acker.co/campusackerdemie (mehr …) -
Berlin: neuer Gemeinschaftsgarten in Reinickendorf
Der Lettegarten ist ein Hochbeet-Garten auf dem Gelände der Reginhard-Grundschule inmitten des Lettekiezes. Die NaturFreunde haben die Trägerschaft für das Urban-Gardening-Projekt übernommen. Dadurch werden die NaturFreunde auch über die Projektlaufzeit hinaus aktiv im Kiez zu bleiben und den Garten betreuen.
Bisher kümmert sich eine Hand voll Nachbar*innen um die fünf Hochbeete sowie die Pflanzen im Rest des Gartenbereichs. Zudem gibt es Planungen für eine Erweiterung des Gartens, da die angrenzende Brachfläche ebenfalls für die Gartengruppe nutzbar ist. Der Garten soll als Gemeinschaftsgarten im Kiez etabliert werden. Bepflanzungen werden gemeinsam abgestimmt und durchgeführt. Zusätzlich sollen im neuen Lettegarten Aktionen der NaturFreunde stattfinden und er soll als Treffpunkt genutzt werden können. Im Rahmen des neuen Projekts „Gesund in Berlin“ ist geplant Gemüse anzubauen, welches bei gemeinsamen Kochaktionen im Kiez zubereitet werden soll. (mehr …) -
Leipzig: VaGaBUND kämpft mit Vandalismus
(Sachbericht)
Zunächst haben sich unsere geplanten Bauprojekte, der Umzug des Bauwagens von Connewitz nach Grünau und der Transport und Aufbau des eingelagerten Gewächshauses durch regelmäßig
auftretenden Vandalismus verzögert. Dieser konnte durch eine Eingrenzung des Geländes minimiert
werden. Statt einer teilweisen Umzäunung des Grundstücks wurde eine „Essbare Hecke“ geflanzt.
Erst nach der Pflanzung wurde der teure und für Vandalismus anfällige Bauwagen und das
Gewächshaus auf die Fläche gebracht.
Insgesamt ist unsere Einschätzung, dass das Gartenprojekt in Grünau auf einem guten Weg ist.
Auftretende gruppeninterne Probleme des letzten Jahres wurden gelöst und wir starten mit viel Tatendrang und guter Stimmung in die neue Gartensaison. Die essbare Hecke gibt der Fläche als halboffenen Raum einen einladenden Charakter und beugt dem Vandalismus hoffentlich weiter etwas vor, und bewahrt gleichzeitig die Zugänglichkeit zum Garten. (mehr …) -
München: Kösk wird abgerissen, Ini für den Gartenerhalt hat sich formiert
Den ganzen Juli lang war Abrissparty, kurz vorher hat sich nun eine Gruppe formiert, die sich für den Erhalt des Gartens trotz Bauarbeiten einsetzt:
https://koeskgartenretten.de/ (mehr …)