Autor: admin

  • Marienhagen – Gemeinschaftsgarten Wiehl hat losgegärtnert

    (Bericht)
    Ziel erreicht. 10 Hochbeete für Menschen aus der Nachbarschaft und Umgebung konnten angeboten werden.
    Letztes Jahr hatten wir Gärtner mit Hochbeeten. Mit den Materialien konnten wir 13 Hochbeete 1 x 2 Meter bauen. Von den 13 werden 11 von Einzelpersonen oder Familien genutzt. Die restlichen zwei werden von den GemeinschaftsgärtnerInnen/Mit-ackerInnen genutzt. Die Hochbeete wurden aber von Mitgliedern des Gemeinschaftsgartens (unter der Leitung unseres Rentner-Teams) gebaut. Sie wurden vonGärtnerInnen oder Familien befüllt und gepflanzt, in der Regel jedoch mit viel Zusammenarbeit untereinander.

    Probleme: die ausgesuchten Materialien waren nicht immer noch verfügbar, es musste umgeplant werden (Holz, Erde) Lieferungen verzögerten sich.

    Schlüsselerfahrungen

    Es war erstaunlich, wie viel Zeit und Energie kleine miniPlanänderungen gebraucht haben, mit recherchieren, Input von der größeren Gruppe einholen, Familie und Beruf usw. … bis endlich die Bestellung aufgegeben werden konnte, und bis die Aufbau durchgeführt werden konnte.

    Schwierig war die Abstimmung mit der Gruppe auch im Hinblick auf unterschiedliche Meinungen über die Platzierung der gebauten Hochbeete. „Neuankömmlinge“ in der Gruppe waren während der langen und intensiven Planungsphase nicht dabei. Eine Erkenntnis ist die Notwendigkeit, neue Leute besser an den Gesamtplan heranzuführen (und gleichzeitig Raum für neue Ideen und Spontaneität zu lassen…). Auch dieses Engagement braucht Zeit.

    In der Gruppe besteht der Wunsch, dass es nach einer langen Planungsphase und Verzögerungen durch die Pandemie schnell vorangeht. Trotz vereinzelt aufkommender Frusttration wegen dem langsamen Tempo, geht es voran und wächst, und die Gruppe findet immer noch sich selbst. Die Kerngruppe ist klein und es laufen mehrere zeitintensive Projekte gleichzeitig. Es ist notwendig, Pausen zu machen und unsere viele Leistungen anzuerkennen. Ende des Sommers werden wir eine vollständige Gruppensitzung abhalten, um zu besprechen, was funktioniert und was nicht, und um Anpassungen zu vereinbaren.


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  • Hamburg: HulaHoop und Permakultur im Luthergarten

    (NL)

    Am nächsten Donnerstag geht der Hula-Juni im Luthergarten los. Für alle interessierten Frauen und FLINTA*, die im Garten oder auf dem Regerhof so unterwegs sind und gerne Hula Hoop lernen möchten (oder auch schon Profis sind), lassen wir die ersten vier Donnerstage im Juni die Reifen kreisen.

    Am 24. Juni findet der Permakulturworkshop im Luthergarten statt. Hier können alle die Lust und Interesse haben teilnehmen und sich zum Thema Permakultur weiterbilden. Da es auch einen praktischen Teil gibt, ist der Workshop bestimmt auch für die Profis unter uns interessant. Sagt es weiter und meldet euch an, hier findet ihr mehr Infos dazu: Permakultur in der Praxis Veranstaltung – Kirche Hamburg (kirche-hamburg.de)


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  • Regensburg: PAT Gartengruppe hat Beete repariert

    (Bericht)

    Ein großes Problem war und ist die Terminfindung bei den Reparaturarbeiten. Die Termine mussten
    gut 2 Wochen im Voraus festgelegt werden, damit überhaupt genügend Gärtner*innen Zeit hatten.
    Wetterbedingt sind die Termine dann am Ende oft ausgefallen, und die langwierige Terminsuche mit
    Umfrage war umsonst. Die Reparaturen an den Beeten liefen aber problemlos, hier konnten genug
    Helfer gefunden werden. Vor zwei Tagen konnten wir nun endlich den neuen Kompost einweihen
    und auch die Regenrinne ist angebracht. Durch Zufall haben wir eine alte Rinne von einer Nachbarin
    bekommen, wodurch die Kosten etwas gesenkt werden konnten. Es lohnt sich also, mal in den
    Kleinanzeigen oder bei nebenan.de nachzuschauen.

    Bewährt hat sich, dass eineeinzelne Person (unabhängig von der Gruppenkoordinatorin)die Planung
    übernimmt, sich um das Material kümmertund den Termin festlegt. So gibt es klare
    Verantwortlichkeiten.Unser neuer „Reparaturbeauftragter“ hatte auch gute Ideen, wo der Kompost
    stehen soll und wie man das Regenwasser vom Gartenhäuschen direkt in unsere bestehenden
    Wasserkanister leiten könnte, ohne eine extra Tonne aufstellen zu müssen.
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  • Heidelberg: GG Bergheim West enstand durch Kooperationen

    (Bericht)

    Gemeinsames Gärtnern, zeigte sich
    an den Beeten im Hinterhof des Nachbarschaftsbüros, kann Menschen unterschiedlichen

    Alters, unterschiedlicher Herkunft und Leb
    ensweise, zusammenbringen
    Das QMWB griff die Initiativeauf und startete unmittelbar mit
    Flächenbegehungen, Gespräche mit gartenint
    eressierten Bewohner*innen, anliegenden
    Institutionen und potentiellen Fördermittelgeber*innen
    .
    Am 5. März 2022 fand dieAuftaktveranstaltung mit Bürgerbeteiligungsfestauf der
    Ochsenkopfwiese statt, um das Projekt vorzustellen und die Bewohnerschaft zur Mitwirkung
    zu aktivieren. Der Einladung sind rund 80 Personen, sowohl Bewohner*innen als auch
    Vertreter*innen von Institutionen und aus der Politik, gefolgt.

    Das Landschaftsamt/der Gartenbaubetrieb errichtete im 2. Quartal 2022 zwei Bodenbeete
    bzw. Tiefbeete sowie zwei Stellflächen für Wassertanks. Auch legten sie die Fläche frei und
    stellten Beratung und Stecklinge sowie Pflanzen zur Verfügung. Im Juni 2022 starteten die
    praktischen Arbeiten vor Ort. Gespendete Wassertanks wurden errichtet, gespendete
    Pflanzen gesetzt und vor Ort Arbeitsprozesse initiiert. Ein Dutzend Bewohner*innen wirkten
    dabei mit. Im Juli wurde das Gartenhaus errichtet. Im Kernareal konzentrierte sich die
    Tiefbeetgruppeinsbesondere auf das Bodenbeete und die umliegende Fläche

    Mit der Anfrage vom Amt für Senior*innen und Soziales im Sommer 2022, vor Ort Hochbeete
    für Hochaltrige zu bauen und eine hauptamtlich koordinierte Senior*innengruppe/
    „Hochbeetgruppe“ zu initiieren, wurde das ersteTeilprojekt geboren.Nach Rücksprache
    mit der Stadt konnten die Hochbeete im August2022 von der ifa, dem Inklusionsbetrieb des
    VbI, errichtet werden. Die Hochbeete sind ebenvom Schwarzen Weg begehbar und auch für
    Rollatoren und Rollstühle befahrbar.

    n der ersten Gartensaison trafen sich beide Gruppen wöchentlich auf der Fläche, pflanzten,
    gossen und pflegten die Fläche gemeinsam. Der Gartenbaubetrieb des Landschaftsamt füllte
    regelmäßig die Wassertanks und konnte im
    Hitzesommer 2022 so für eine reiche Ernte vor Ort
    sorgen. Auf dem außerhalb des Hauptareals liegenden
    Tiefbeetfläche haben sich bereits im Juni 2022 ohne
    Rücksprache mit QMWB oder Koordinatorenteam
    mehrere Senior*innen aus Bergheim West
    Teilbereiche herausgesucht und diese proaktiv
    bepflanzt. Die dem QMWB teilweise bekannten
    Bewohner*innen der„Tiefbeet 2“Gruppegärtnern
    selbstbestimmt und haben eigene Wassertanks
    angeschafft. Mittlerweile hat sich diese Gruppe dem
    Gemeinschaftsgarten angeschlossen.

    Mit demFreiwilligentagder MetropolRegionRheinNeckar im September 2022 konnte die
    Kerngruppe des Gemeinschaftsgartens mit zusätzlich akquirierten Freiwilligen ein weiteres
    Stück auf dem Areal freilegen, dort Rasen einsäen und Bänke bauen.

    m November und Dezember 2022 fandenPlanungstreffender Gartengruppen im
    Nachbarschaftsraum unter Begleitung des QMWB statt, um die neue Gartensaison zu
    planen. Die TiefbeetundHochbeetgruppe verfügte Ende des ersten Gartenjahres bereits
    über einenwachsendenSelbstorganisationsgrad, welcher sich durch den Aufbau interner
    Kommunikationsstrukturen und dem Selbstverständnis als Gruppe („wir sind die
    Gartengruppe“) zeigte. Auch übernahmen die Gruppenmitglieder der Tiefbeetgruppe

    eigenständig Mitgliederund Spendenakquise und entwickelten konkrete
    Gestaltungsideenfür den Gemeinschaftsgarten, sowohl hinsichtlich der Bepflanzung als
    auch der Infrastruktur. Der Wunsch nach mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung vor
    Ort wurde geäußert, verbunden mit mehr Planungssicherheit (was ist vor Ort erlaubt?). Das
    QMWB dokumentierte die Bedarfe und begleitete auch die Gartennebensaison, die die
    Gruppen für weitere Treffen und Planungsaktivitäten nutzten
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  • Berlin Mariemfelde: IG und Radwerkstatt

    (Bericht)
    Hochbeete wurden von Bewohner*innen und Unterstützer*innen in der GU aufgebaut. Das Bepflanzen wurde mit einem kleinen Fest verbunden. Neben den Hochbeeten gibt es eine Sitzgruppe.
    Radwerkstatt wurde wieder eröffnet.
    Ziel: mit Garten und Werkstatt sollen die Bewohner*innen und Nachbarschaft nähe rzusammen gebracht werden. Tore sind für Nachbar*innen geöffnet.
    Einladungen für das Fest wurden in der Nachbarschaft persönlich durch Mitarbeiter*innen und jugendliche Bewohner*innen verteilt. Die Resonanz war nicht sehr hoch. (mehr …)

  • Dresden: Sauna im hechtgrün zieht weiter

    (Mail)

    3 Jahren lang beherbergten wir den „Dresdner Dampfer“ ein mobiles, offenes Saunaprojekt auf Spendenbasis für alle, das junge Menschen aus Dresden gebaut haben. Unsere Gartengemeinschaft, die Dresdner Dampfer Crew und die Bewohner*innen des Hechtviertels konnten so gemeinsam die kalte Jahreszeit genießen und niemand möchte die Sauna als verbindendes, Gemeinschaft stiftendes und stärkendes Element mehr missen.

    Am Montag zieht der Dresdner Dampfer in den Gemeinschaftsgarten „Nebenan“ in der Dresdner Friedrichstadt. (mehr …)

  • Siegen: Gemeinschaftsgarten ensteht auf Kleingartenparzelle

    (Antrag, Antworten)

    Auf unserer Parzelle 75 entsteht gerade ein Gemeinschaftsgarten, in dem viele
    Pächter eines Beetes gemeinsam Gärtnern können. Jede/r hat seinen eigenen
    Bereich und eben viele Dinge gemeinsam: Schuppen,Werkzeuge, Kompost,
    Regenwasser und Frischwasser, Ideen und gegenseitige Unterstützung.

    Als klassische Kleingartenverein möchten wir neue Wege gehen. Wir merken bei den
    Bewerbungen zu einer großen Parzelle, dass 300qm mit Laube zuviel des Guten sind
    und man sich da erstmal rantasten möchte. 15qm Beet sind da schon viel
    übersichtlicher und man ist auch nicht alleine. Urlaubsvertretung, gemeinsame
    Beschaffung und Planung schaffen Selbstvertrauen und Machbarkeit. Auf der
    Parzelle wird es viele Beerensträucherund einen Apfelbaum geben. Die Erträge teilen
    sich die Gemeinschaftsgärtner.

    Uns liegt dieIntegration benachteiligter Bevölkerungsteile am Herzen. Wir verbinden
    das mit dem gemeinsam Nenner aller,dem Gärtnern, so naturverbunden wie möglich
    und sinnvoll:

    MobileHochbeete für die GartenAG der benachbarten Offenen
    Ganztagsschule der Grundschulehttps://www.giersberggrundschule.de/

    Therapiegarten fürdie ErgotherapiePsychiatriedesKlinikumsSiegen

    https://klinikumsiegen.de/therapie/ergotherapiepsychiatrie/

    Studentengarten: Wir unterstützen eine Gruppe vonStudentender Pluralen
    Ökonomik
    https://www.wiwi.unisiegen.de/wiwi/pluraleoekonomik/
    Gemeinschaftsgarten für alle, die sich andere Wegevorstellen können als den
    klassischen Kleingarten in Eigenregie

    Prominent am Haupteingang unserer Anlage gelegen entsteht der
    Gemeinschaftsgarten auf400qm einer ehemaligen Kleingartenparzelle. Die Laube
    musste samt Bodenplatte entfernt werden.Zunächstals Obstgarten konzipiert,
    wurdedaraus derGemeinschaftsgartenmit für uns völligneuer Konzeption.

    Alle Gemeinschaftsgärtnerinnen sollen auch Vereinsmitglieder sein undihr Beet auch
    pachten und jeweils eigenverantwortlich hegen und pflegen.Die gesamte Fläche wird
    aber in gemeinschaftlicherRegie betrieben.

    Am 18. April trafen sich Interessierte undhabenzusammen dieersten Schritte
    konzipiert (Anwesenheitsliste undProtokoll anbei).Wir starten mit vier Pächterinnen
    umzu Beginndie Komplexitätnicht zu hoch werdenzulassen und erhöhen die Anzahl
    mit der Zeit.

    Antworten

    • Wie teuer ist denn der Mitgliedsbeitrag für eine Parzelle im Gemeinschaftsgarten?
      Für ein Beet nehmen wir jährlich €30 als Kostenbeitrag (Wasser, Versicherung Schuppen/Werkzeuge, …) und €45,- als Mitgliedsbeitrag (u.a. Vereinshaftpflicht, Zugang zur Toilettenanlage)
    • Habt ihr da eine soziale Staffelung oder wie geht ihr damit um, wenn Menschen mit gärtnern wollen, sich aber den Mitgliedsbeitrag nicht leisten können?
      Die Kosten haben wir mit den ersten Pächterinnen abgestimmt und erhielten die Rückmeldung, dass das so passt. Wenn sich jmd aus Kostengründen nicht beteiligen könnte, reduzieren wir den Beitrag noch mal um 50%. Wir sind aber der Meinung, dass ein gewisses Engagement auch finanziell da sein muss
    • Gibt es die Möglichkeit, auch erst mal „zu schnuppern“, bevor man in den Verein eintritt, um das gemeinschaftliche Gärtnern auszuprobieren?
      Haben wir noch nicht besprochen – Bisher war es für uns ein integrativer bestandteil auch Mitglied zu sein und sich im Verein wohl zu fühlen.
    • Wie wollt ihr das Projekt bekannt machen, wie können Neuinteressierte dazu kommen? Und wann wollt ihr es öffnen?
      Das Projekt ist ab sofort offen. Man sich über die Website bewerben. Wir bewerben den Verein mit all seinen Angeboten Möglichkeiten über unsere Website, (ebay-)Kleinanzegen und den Bezirksverband und über das Urban gardening projekt in Siegen (Lea Burwitz)
    • Habt ihr eine Skizze von der Gemeinschaftsgartenparzelle? Mich interessiert, wie die Beete zueinanderstehend geplant sind
      Skizze anbei
    • Wie viele Menschen könnten im Gemeinschaftsgarten dabei sein?
      Wir starten mit vier und wollen auf max 10 ausbauen

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  • Nürnberg: neuer Garten entsteht

    (Mailingliste)

    In der südlichen Altstadt hat sich die Gelegenheit ergeben, eine 200qm Fläche für einen Zeitraum von vorerst ca. 5 Jahren als Gemeinschaftsgarten nutzen zu können. Dieses von der Stadt und dem Kolpingwerk initiierte Projekt sucht jetzt noch weitere Gartenbegeisterte, die an diesem Projekt mitmachen wollen. Geplant ist eine Freifläche mit kleineren Obstbäumen und einige Beete zum selbst anbauen und Ernten. (mehr …)

  • Mönchengladbach – Gemeinschaftsgarten im Park entsteht top down

    (Mail)
    der Maria-Lenssen Garten ist ein städtischr Park, der sehr geschützt im Stadtteil Rheydt in Mönchengladbach liegt. 

    In diesem Jahr wird dieser Park neu gestaltet. Wege erneuert, eine Wildstaudenwiese angelegt, ein grünes Klassenzimmer (Sandhügel, Totholzhaufen, kleiner Teich) angelegt. Fertig gestellt sein soll dies ca. Ende Juni 23.

    Zudem wird ein Bereich abgetrennt zum urban gardening und mit 13 Hochbeeten ausgestattet und 11 Pflanzbeete angelegt. 

    Diese Arbeiten werden von der Stadt Mönchengladbach ausgeführt. Der Bereich urban gardening soll dann von Schulen, Kindergärten, einem Jugendprojekt, dem Berufskolleg am Garten, einer interkulturellen Frauengruppe, aber auch rheydter Bürger*innen bepflanzt und betreut werden. Die Organisation dieser Personen/Gruppen hat das Quartiersmangement Rheydt übernommen, mit mir als hauptverantwortliche Person. 

    In dieser Woche werden  die Akteure unter Anleitung eine Kräuterspirale in dem Urban Gardening Bereich errichten (mehr …)

  • Berlin: der urbane Waldgarten im Kleingartenpark wird eröffnet

    (Besuch)
    Auf einer Ausgleichfläche für den Bau der A100 für Kleingärten, ensteht der Urbane Waldgemeinschaftsgarten. Das Projekt ist eine Mischung aus innovativer Kleingartenanlage, Umweltbildungsangeboten und dem Waldgarten. Die Fläche ist 3ha groß und noch sind die durch Firmen ausgeführten Bauarbeiten im vollen Gange. Eröffnet werden soll Anfang Juni. Danach darf die Waldgartengruppe auf das Gelände, die Öffentlichkeit aber noch nicht. Die Gruppe hat zusammen geplant, während und druch Corona gab es einige Fluktuation. Vor kurzem wurde der Verein gegründet, mit 44 Gründungsmitgliedern. Der Waldgarten besteht aus 5 Zonen, für die jeweils eine Gruppe zuständig ist. Alle, die mitmachen, sollen Vereinsmitglieder werden und das Mitmachen im Waldgarten soll der erste Schritt in das Projekt sein. Wer will, kann dan (möglichst zusätzlich) eine der Kleingartenparzellen pachten. Diese Parzellen werden kleiner als die druchschnitten KG-Parzellen in Berlin und in Clustern um den Waldgarten herum aufgebaut. Ob es nur eine Hütte für alle in einem solchen Cluster geben soll etc. müssen die Pächter*innen miteinander entwickeln.
    Es gibt auch noch eine 1000m² große Umweltbidlungsfläche für die Arbeit mit Kindern (Schulen), dafür hat Julia 1/2 Stelle in dem Projekt. Kim hat auch 1/2 Stelle im Projekt und ist für die (gemeinschafts)gärtnerische Entwicklung zuständig. Sie ist zusätzlich beim Bezirksverband der KG angestellt, die Träger vor Ort sind und kann ihre Stunden recht flexibel handhaben, so dass es mehr als 20 Stunden für den Waldgarten Zeit hat.

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  • Berlin: bei IG Kirsche_Nuss gibt es erste zarte Anfänge

    (Besuch)
    Im Westend entsteht an einer Geflüchtetenunterkunft ein Gartenprojekt. Die Schreberjugend hat 2 Beete (Aufsetzrahmen) und ein bisschen Erde und Honorar für 8 Workshops mit jungen Menschen zur Verfügung gestellt. Cine, die in dem Bezirk schon lange aktiv ist, und eine Künstlerin wollen an der Unterkunft mithilfe der Workshops Anfänge für ein Gartenprojekt schaffen. Nebenan gibt es eine große, als Nachbarschaftszentrum genutzte Villa. Wenn man um die Villa rumläuft, kommt man ungehindert von Zäunen oder Wachschutz auf die Fläche der Unterkunft. Will man direkt rein, muss man sich ausweisen etc. Die Nachbarschaft ist noch informiert, es ist auch noch unklar, ob/wie die Heimleitung das Projekt überhaupt billigt und unterstützt. Es gibt bisher ein paar kleine Töpfchen mit winzigen Meldekeimlingen.
    Cine will weiteres Geld über HoR beantragen, hat Soulgarden als Berater im Boot und Kontakt zu Anuscheh und dem Bezirk. (mehr …)

  • Berlin: Vernetzung und Aufbau gärtnerischer Aktivitäten

    (Projektbesuch)
    Andreas, der bisher das Gartenprojekt Frieda Süd über die Bauhütte Kreuzberg geleitet hat, ist dort ausgestiegen (es gab wohl immer wieder Probleme mit einigen der Nutzer*innen) und nun bei Stadtbienen angestellt für die Vernetzung und den Aufbau gärtnerischer Aktivitäten rund um den Mehringplatz. Das ist auch ein QM-Projekt. Er sucht derzeit nach geeigeten Flächen, was nicht so einfach ist, da Flächen, die er als gut und sinnvoll für ein Gartenprojekt dann nicht zur Verfügung stehen. Es gibt wohl einige Menschen, die gärtnern wollen und es gibt auch schon ein paar kleine Ansätze. Er ist ganz am Anfang, sucht Flächen und Menschen, die loslegen wollen. (mehr …)

  • Berlin: Lucys Garten – Gemeinschafsgarten statt Brache

    (Projektbesuch)
    Lucys Garten entstand auf einer Brache an einer Ecke der Hasenheide. Diese wurde als Abkürzung zwischen Einkaufszentrum und dahinter liegenden Straßen genutzt, was dem Bezirk zu gefährlich wurde (steil, rutschig). Das Gelände ist ein Hügel und wurde eingezäunt.
    Bei einem Cleanup der Hasenheide sind Anwohner*innen in Kontakt mit dem Grünflächenamt gekommen und haben dort nachgefragt, ob sie da einen GG aufbauen können. Dafür brauchten sie einen Träger, den sie im PG-Kollektiv gefunden haben. Über PG Kollektiv haben sie 2x FEIN Mittel beantragen könnne, haben viel Beratung und auch praktische Unterstützung beim Bau von Hochbeeten und Möbeln bekommen.
    Jetzt steht für sie an, mit PG zu klären, ob diese Trägerschaft weiter so laufen soll oder sie ggf. einen eigenen Verein gründen.
    Der Garten ist in mehrere Bereiche geteilt, ganz oben sind IBC-Container, es gibt zwei Komposte, eine Insektenwiese, Blumen (die von Aldi gerettet und dort eingepflanzt werden), mehrere große Tische und Sitzmöglichkeiten und unten den Gemüsebereich mit Gewächshaus.
    Sie gärtnern gemeinschaftlich, haben nun ein Patenschaftssystem eingeführt, was sie testen.
    Wasser ist ein Problem, die IBCs werden durch die „Parkwächter“ (von Wir sind Park) inoffiziell mit Trinkwasser aus dem Park aufgefüllt, was dieses Jahr aber schon sehr runtergefahren wurde. Dann haben sie noch ein selbstgebauten Rohr, das mit Wasser aus einer anderen Wasserquelle gefüllt wird. Sie versuchen, mehr Regenwasser zu ernten, rufen zu Wassersparmkeit auf und bringen ab und an Wasser mit. Als ich da war, gab es gerade eine „Wasserspende“, ca 3l in einem kleinen Eimerchen.
    Sie wollen mit den 8 Kinderläden in der anliegenden Straße kooperieren, was aber nicht geklappt hat und haben so eine eigene Kinder AG aufgebaut, die ein paar Kinderbeete mit und für Kinder betreut.
    Die Kerngruppe besteht aus 8 – 10 Leuten, in der Signalgruppe sind 80 Interessierte.
    Noch hatten sie keine Probleme mit Übernachtungen von Obdachtlosen, machne Obdachtlose waschen sich mit dem Wasser aus den IBC-Containern. es gab auch noch keinen Vandalismus, aber die Vorbeigehenden schmeißen täglich Müll über den Zaun.
    Sis haben die Auflage, mind. 30h/Woche für die Öffentlichkeit auf zu haben, was sie mit ihren Öffnungszeiten gut abdecken. (mehr …)

  • Kochel: Garten gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Den Garten gibt es tatsächlich seit diesem Jahr nicht mehr. Auf der Fläche entsteht ein Neubau mit Räumen für die Museumspädagogik, großer Terrasse und einem Park. (mehr …)

  • Berlin: essbare Straße und Diesterbeet haben Wasser

    NL

    Wasser Marsch an der Essbaren Straße und am Diesterbeet

    Schon gesehen? Seit April stehen drei große Container für Gießwasser an den neuen Hochbeeten in der Swinemünder Straße (Nähe Lortzingstraße). Die Gartengemeinschaft der Essbaren Straße hat sie mit finanzieller Unterstützung der Anstiftung München und der Stadtteilkasse organisiert und kurzerhand aufgebaut. Aber damit nicht genug. Zur Unterstützung der benachbarten Gartengruppe des Diesterbeets haben die emsigen Gärtner*innen auch dort noch zwei Container installiert – quasi über Nacht. Welch freudige Überraschung, denn das “Diesterbeet” hatte seit seiner Entstehung vor zwei Jahren keinen Zugriff auf eigene Wasserressourcen.


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  • Dillingen: Interkultureller Frauengarten vermehrt Saatgut

    Wir vermehren mittlerweile auch Saatgut und veranstalten Samentauschbörsen.

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  • Emmendingen: Genussgarten kooperiert mit Bib

    (ANtworten)

    Beim letzten Antrag war die Gruppe auch schon 10 – 12köpfig. Sie schreiben, dass die Gruppe nun auf die Anzahl gewachsen sei. Hatten zwischenzeitlich weniger Menschen mitgegärtnert? Sind noch Geflüchtete mit dabei? Es sollte ja auch ein Interkultureller Garten werden, welche Schritte dahin wurden weiterhin unternommen?

    Stimmt, dann ist uns da ein Fehler unterlaufen. Die Gruppe der Menschen die mal mehr mal weniger aktiv dabei und im Verteiler sind ist zwar gewachsen, die der tatsächlich aktiven fluktuiert um diese Gruppengröße herum; wir haben auch dadurch schwankende Mitgliederzahlen, dass nicht alle regelmäßig kommen und sich auch nicht ab- oder anmelden. Einfester Kern von etwa 10 ist konstant, andere kommen sporadisch, wenn sie gerade Zeit haben.

    Bei den Geflüchteten ist die Fluktuation leider sehr hoch, die, die letztes und vorletztes Jahr dabei waren, sind inzwischen nicht mehr in Emmendingen. Allerdings scheint der Garten von den Menschen aus den Geflüchteten-Unterkünften gut „beerntet“ zu werden.

    Da wir unsere Gartensaison der Zeitumstellung anpassen (alle Mitglieder sind berufstätig und können nur spätnachmittags) ist diese Saison gerade erst am Start, und auch durch kurzfristigen Ausfall einer wichtigen mit Organisatorin des Gartens liegt der Schwerpunkt gerade erstmal auf der gärtnerischen Umsetzung. Wenn wieder etwas mehr Kapazitäten für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit frei sind, kann perspektivisch über das nahe gelegene Geflüchteten Heim und mehrsprachige Aushänge am Garten auch für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Werbung gemacht werden; dieses Projekt ruht aber im Moment. Aktuell beschränken wir uns auf aktives Einladen von interessierten Passant*innen; dazu ist unser Garten zum Glück ideal gelegen.

    Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Saatgutbibliothek konkret?

    Über die Saatgutbibliothek können wir samenfestes Saatgut bekommen, spannend sind immer wieder alte Sorten, oder auch lokale namenlose Sorten aus Privatgärten. Diese werden direkt gesät oder von uns vorgezogen. Sofern uns die Pflanzen nicht vorher von Passant*innen geerntet werden (letztes Jahr z.B. bei den Bohnen), gewinnen wir dann selbst Saatgut und bringen es zurück in die Bibliothek (letztes Jahr z.B. unser Blutampfer, Karde, Schnittlauch, Ringelblumen, Tomaten). Auch für die geplanten Workshops soll mit der Bibliothek kooperiert werden (Ausschreibung über die Seite der Saatgutbibliothek, Räumlichkeiten in der Stadtbücherei für Informationsveranstaltungen bei schlechterem Wetter).

    Außerdem haben wir aktiv beim Aufbau der Saatgutbibliothek mitgewirkt. Sie ist in der Stadtbibliothek angesiedelt und wir konnten eine Finanzierung über die Stadt Emmendingen erreichen. Die Arbeit im Hintergrund, wie z.B. die Bestellung des Saatgut Grundstocks, Rückgaben sortieren, Saatgut abfüllen, etikettieren, und das Regal bestücken etc. wird ehrenamtlich durch die Initiative „Stadtpflänzchen“/Saatgutbibliothek geleistet; dort sind 3, manchmal 4 unserer Mitglieder dabei und helfen aktiv z.B. bei den Mitmach-Nachmittagen der Saatgutbibliothek mit (Saatugt abfüllen, etikettieren, Regal nachlegen etc.); bei Aktionen wie dem „Regionalmarkt“, Tag der Vereine etc. sind wir gemeinsam an einem Stand und machen gegenseitig auf unsere Projekte aufmerksam.

    Wird die Fläche im Winter gar nicht genutzt?

    Weniger aktiv, denn wir treffen uns im Winter nicht regelmäßig inder ganzen Gruppe, aufgrund der Lichtverhältnisse an unserem Gartentermin (der, wie gesagt, abends statfindet, da die meisten berufstätig sind). Den Winter über standen verschiedene Kohlarten, Kräuter, Feldsalat, Lauch und Mangold auf den Beeten, die regelmäßig geerntet wurden. Wer außer einzelnen der Gärtner*innen bei uns erntet, wissen wir nicht; es gibt sehr viele positive Rückmeldungen ganz allgemein, aber die „Ernter“ bleiben im Verborgenen. Da wir inspiriert von der Idee der „essbaren Stadt“ das Ernten für alle auch ermöglichen möchten, ist dasfür uns o.k. und zeigt, dass der Garten gut angenommen wird.
    Wir selbst sind über den Winter wenn auch nicht regelmäßig als Gruppe, doch immer wieder als Einzelpersonen dort, und schauen „nach dem rechten“. Die Flächen die nicht mit Mehrjährigem oder Wintergemüse bestückt sind haben über den Winter kräftig mit Stroh gemulcht geruht.

    Mit „Vom Startguthaben haben mir noch nicht abgerufen“ meinen Sie, dass Sie dieses Geld noch nicht ausgegeben haben – oder? Wir überweisen ja immer die volle Summe, die wir fördern.

    Genau. Wir sind eine Gartengruppe, angeschlossen an den „Trägerverein“ Treffpunkt Freiburg, über den die Abwicklung der Gelder erfolgt. Dort können wir unserer Rechnungen einreichen, nach den Vorgaben unseres Antrages, um die Gelder „abzurufen“. Da wir ja einige Posten aus dem ersten Antrag doch über die Stadt gespendet bekommen haben, ist hier noch etwas übrig, was aktuell auf dem Konto von Treffpunkt Freiburg liegt.

    Wer würde die Pumpe in den Brunnen einbauen? Und sollen dann mit der Pumpe Wassertonnen befüllt werden? Wie funktioniert die Bewässerung dann konkret?

    Die Pumpe kann uns der Bauhof der Stadt Emmendingen einbauen, sobald wir sie haben. Die Bewässerung würde weiterhin von Hand mit Gießkannen erfolgen. Mit der Handschwengelpumpe sollen die Gießkannen gefüllt werden, und das Gießen damit auch leichter und sicherer für Kinder sowie die Älteren Mitglieder werden, denn der Weg zum Bach runter ist sehr steil und mit den schweren Kannen nicht ganz einfach zu begehen.
    Ein Hintergrund ist auch das im Sommer geltende Wasserentnahme Verbot im Bach; aus dem Brunnen ist Entnahme in der Regel auch im Sommer möglich. Für die heißen Monate, falls u.U. auch die Wasserentnahme aus dem Grundwasser kritisch wird, planen wir Tonnen aufzustellen und vorsorglich mit Hilfe der Pumpe im Frühsommer zu befüllen.

    Auch wäre eine Gieß-Hilfe-Kooperation mit der benachbarten Grundschule durch deren Kernzeitbetreuungs-Gruppe in den Sommerferien mit Hilfe der Pumpe und Tonnen möglich. Um den (recht kleinen) Kindern das Gießen zu erleichtern, würden wir die Tonnen befüllen, aus denen mit Gießkannen das Wasser geschöpft bzw. abgelassen würde.

    Natürlich benutzen wir zudem verschiedene Strategien zur Reduktion des Wasserverbrauchs durch Retention auf der Fläche und in den Beeten, z.B. durch Kohle und Mulch; trotzdem rechnen wir weiterhin mit der Notwendigkeit die Gemüse in heißen Sommern regelmäßig zu gießen.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für die Gemüsepflanzen? Wie die Nachbarschaft, die nicht mit gärtnert, aber erntet? Steht irgendwo eine Spendenbox z.B.?

    Die Setzlinge ziehen die Gärtner*innen z.T. selber vor (z.B. aus Saatgut aus der Saatgutbibliothek, sofern die gewünschten Pflanzen dort vorhanden sind), z.T. kaufen wir sie. Bei Märkten und Veranstaltungen an denen wir teilnehmen (Pflanzentausch, Tag der Vereine, …) gibt es ein Spendenkästchen; sofern Materialien darüber finanziert werden können, nutzen wir diese Möglichkeit natürlich. Eine Spendenbox an dem Garten hielten wir bisher für nicht so geschickt, sie wäre zu leicht zu klauen.
    Ansonsten kennen wir, wie gesagt, einen Großteil unserer „Ernter“ nicht; viele dürften tatsächlich aus den Geflüchteten-Wohnheimen inder Nähe kommen.

    Sind für die Workshops Spenden der Teilnehmer*innen angedacht? Damit könnte ja ein Teil der Kosten gedeckt werden?

    Ja, für die Workshops sind Spenden der Teilnehmenden angedacht, ohne fixe Teilnahmebeiträge. Da in Emmendingen der Besuch vieler Veranstaltungen noch recht schleppend anläuft, wissen wir jedoch nicht wie sie angenommen werden, und möchten uns aktuell nicht auf Einnahmen verlassen.
    Besonders die Bäume und Sträucher würden wir allerdings gerne jetzt, möglichst zeitnah noch im Frühjahr pflanzen, und aktuell können wir noch nicht mit Spenden kalkulieren.

    Könnten nicht der Wandelgarten einige seiner Kompostwürmer abgeben? Da gibt es doch eine Wurmfarm

    Das ist eine gute Idee, vielen Dank für den Hinweis; wir werden uns an den Wandelgarten wenden, und in Erfahrung bringen, ob sie die Möglichkeit sehen, uns Kompostwürmer abzugeben. Bisher besteht kaum Kontakt zum Wandelgarten, auch da unser Garten ja nicht in Freiburg gelegen ist.

    Wo ist denn das Werkzeug inzwischen untergebracht? Es gab ja eine von der Stadt geliehene Kiste, die aber wieder zurück gegeben werden musste.

    Zwischenzeitlich hat uns die Stadt die Kiste dauerhaft überlassen, so dass das Werkzeug vor Ort gut versorgt ist; sie wurde sogar unlängst durch Mitarbeiter vom Bauhof repariert.

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  • Ravensburg: Garten zur Förderung von Liebe, Bewusstsein und Heilung

    wir haben als Verein ein großes Gartengrundstück gepachtet; der garten liegt in einem ruhigen Teil der Stadt Ravensburg; und ist ca. 1 km vom Zentrum entfernt. Seit vergangenen Herbst haben wir das hauptsächlich am Süd-Hang gelegene Grundstück weitestgehend von Brombeeren befreit; Terrassen angelegt, den Brunnen gesäubert, Wege und Beete angelegt. Es ist ein Gemeinschaftsgarten geplant; bisher sind Beeren gesteckt worden, Gemüse gepflanzt worden; diese Woche wird das Kräuterbeet fertig gestellt und es werden Quitten gepflanzt. 

    Der Zweck des Gartens ist unmittelbar mit dem Vereinszweck verbunden; das Ziel des Vereins ist die Förderung von Liebe, Bewusstsein und Heilung. Demnach sollen im Garten sowohl ein Aufenthaltsbereich bzw. ein Steinkreis mit Feuerschale für (Feuer-) Rituale und Meditation, als auch ein Gemeinschaftsnutzgarten mit Gemüse, Beeren und heimischen Gehölzen entstehen; geplant ist im Herbst die Pflanzung von Hecken aus Sanddorn, Wildrose, Schlehe; als auch die Pflanzung von Obstbäumen; ebenso werden im Laufe diesen Jahres (in Kooperation mit einem anderen Verein) Nistkästen für Vögel und Fledermäuse angelegt.

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  • Hochheim: Gemeinschaftsgarten ensteht auf Kleingartengelände

    Sie haben eine 6.500 qm große Fläche gepachtet, die als Ackerfläche genutzt wird, aber seit mehreren Jahren brachliegt. Der für das Gebiet geltende Bebauungsplan sieht für die Fläche „Wohnungsferne Gärten (Klein- und Eigentümergärten)“ vor, was bedeutet, dass das Bundeskleingartengesetz Anwendung findet. Das macht alles recht kompliziert, der Verein konnte nicht selber als Pächter/Betreiber des Gartens auftreten. („Nur gesondert anerkannte Kleingartenvereine (sog. gemeinnützige Kleingärtnerorganisationen), die ausschließlich oder überwiegend kleingärtnerische Zwecke verfolgen, dürfen in Hessen eine Kleingartenanlage verwalten und können als Zwischenpächter zwischen Eigentümer und den Pächtern einzelner Kleingartenparzellen auftreten. Selbst wenn wir also „Kleingärtnerei“ als zusätzlichen gemeinnützigen Zweck in die Satzung aufnehmen würden, wäre dies wegen der Regelung im BKleingG nicht ausreichend, da dort eine „ausschließliche oder überwiegende“ kleingärtnerische Ausrichtung des Vereins gefordert wird.“). Daher gründen Sie nun tatsächlich noch einen Kleingartenverein.

    • Wie groß ist die Gruppe der (potentiellen) Gärtner*innen und wie groß ist die Kerngruppe?

    Unser Verein hat jetzt 80 Mitglieder. Unser Vorstand besteht aus 9 Mitgliedern. Das Gartenteam hat sich jetzt mehrfach getroffen und besteht bis jetzt aus 20 Mitgliedern. Sobald es los geht und die Flächen angelegt sind, rechnen wir aber mit weiteren Interessenten.

    • Wer plant den Garten und wer setzt die Planungen um? Wer ist an der Anlage des Gartens beteiligt?

    Der Garten wird von unserem Verein zusammen mit einem Architekturbüro geplant. Der Nutzgarten im speziellen wird von den beiden Leiter:innen unseres Gartenteams mit den Mitgliedern geplant. Die beiden Leiter:innen sind Gärtner und arbeiten beruflich als Angestellte im Botanischen Garten der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz.

    Das Team plant wie die Gemeinschaftsfächen genutzt werden sollen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit ein Privatbeet anzulegen, wenn man für sich selbst etwas anpflanzen will. Die übrige Fläche werden wir mit Feldfrüchten wie z.B. Kürbissen nutzen. Insgesamt steht für den Nutzgarten 1000 Quadratmeter zur Verfügung. Hinzu kommt noch eine Streuobstwiese von 1500 bis 2000 qm.

    • Wie kann man mitmachen?

    Einfach bei uns melden via Mail an gartenteam@thomasmore.de oder vorstand@thomasmore.de oder man lernt uns bei einer unserer Aktivitäten kennen bei denen wir über unser Projekt informieren.

    • Was an Infrastruktur gibt es auf der Fläche inzwischen?

    Es gibt einen Baucontainer. Strom und Wasser werden im Laufe des Jahres verlegt. Für die Übergangszeit dient der Wassertank. Wir werden beim Bewässern und Nachfüllen von den örtlichen Winzern unterstützt bis wir eine eigene Leitung haben. Ein Blockbohlenhaus mit Toiletten und Küche soll im Herbst 23 oder Frühling 2024 errichtet werden. Die Stromversorgung erfolgt über eine PV-Anlage die zum Zweck der Einspeisung des Überschusses aber auch ans Netz angeschlossen wird und um für eine zuverlässige Versorgung bei schlechtem Wetter zu sorgen.

    Die Fläche ist insgesamt 6.500 qm groß. Der Rest der Fläche wird durch Wege, Wildblumenwiese, einen verpflichtenden Parkplatz für KFZ und Fahrräder sowie Imkerhütte und Werkzeugschuppen genutzt.

    • Haben Sie das Projekt schon in der Nachbarschaft vorgestellt?

    In der Nachbarschaft, in der Stadt und in der Presse.

    • Gibt es Kooperationspartner*innen?

    Wir stehen in Kontakt mit Schulen und Kindergärtnerin. Allerdings werden wir erstmal in diesem Jahr das Gelände erschließen bis 

    • Wie viele Beete soll es insgesamt geben? Ich nehme an, die Hochbeete sind nur ein Teil? Wie wird der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird gemeinschaftlich gegärtnert?

    Siehe oben.

    • Muss man Vereinsmitglied werden, um mit dabei sein zu können?

    Nein, es gibt die Möglichkeit auch ohne Mitgliedschaft das Projekt kennen zu lernen. Langfristig möchten wir die Leute aber gerne für eine Mitgliedschaft gewinnen.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    In unserem Container und später in einem Werkzeugschuppen der per Smartlock für alle Gärtner:innen zugänglich ist. 

    • Handelt es sich bei den Hochbeetkästen um „Fertigprodukte“, die so wie sie sind aufgestellt werden können? (bitte beachten Sie, dass bei uns das Material zum Bau von Hochbeeten förderfähig wäre)

    Es handelt sich um Bausätze (Winkel, Schrauben, Bretter


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  • Hamburg: InGa legt los

    (ANtrag, Antworten)
     
    Zur Realisierung des Vorhabens hat sich der Verein InGa (Interkultureller
    GemeinschaftsGarten) Großloheim Mai 2022 gegründett. Aktuellsind in ihm überwiegend Bewohner*innen des Stadtteils sowie einige
    Akteur*innen (auch außerhalb des Stadtteils), u.a. aus dem Treffpunkt Großlohe, Q8 Großlohe
    und der Politikvertreten.In monatlichen Gartenrunden, aber auch in zwei Workshopswird
    Aktuelles besprochen und das weitere Vorgehen geplant.

    Bisher wurden einige Fläche befestigt.Ein von der Kirchengemeinde AltRahlstedt
    gespendeter Container wurde aufgestellt und dient als Unterstellmöglichkeit für gemeinsam
    genutztesGartengerät.AlsBodenverbesserungsmaßnahmenwurdeeineDüngungmit
    Pferdemist und eine Kalkdüngung vorgenommen.

    SeitdemFrühjahrsinddieerstenParzelleneingerichtet,öffentlichegemeinschaftliche
    Aktionen finden wöchentlich statt. Ein Imker hat bereits einen Bienenstock angesiedelt.

    Ein Brunnen zu rWasserversorgung wird voraussichtlich im Mai 202 3gebaut, die
    Stromversorgung ist für Sommer 2023 geplant.
    Bei uns haben sie Material für den Bau einer Kräuterspirale und eines Weidentipis für Kinder beantragt.

    • Wie groß ist denn die Gruppe der (potentiellen) Gärtner*innen? Insgesamt sind wir aktuell etwas über 20 Mitglieder, aber wir rechnen noch mit viel mehr. Letztlich geht es aber nicht nur darum, wie viele mitgärtnern, sondern wie engagiert die einzelnen Gärtner*innen sind
    • Wie genau können sich die Gärtner*innen an Planung und Aufbau des Gartens beteiligen?Es gibt monatliche Treffen am jeweils ersten Donnerstag, dort werden die aktuellen Themen behandelt und jede/r kann sich beteiligen. Zusätzlich gab es zwei Beteiligungsworkshops (Protokolle anbei), die öffentlich waren und allen Interessierten offen standen. Darüber hinaus gibt es eine Whatsapp Gartengruppe, in der viel besprochen wird.
    • Was für zwei Workshop wird es wann geben?Die Workshops hat es schon gegeben (Sie erinnern sich, leider ohne Almut Siewert), siehe Protokolle anbei. Aber es wird sicherlich noch mehr Workshops geben.
    • Was bedeutet, dass bisher Flächen befestigt wurden? Die Ackerfläche müsste ja sehr gut zum Gärtnern geeignet sein. Es ist ein Weg befestigt, um zum Kompost zu kommen und eine Fläche am Eingang, damit dort ein Container drauf stehen kann und Anlieferungen stattfinden können
    • Wer hat die ersten Parzellen errichtet? In wieweit waren/sind hieran die Gärtner*innen selber beteiligt?Die ersten Parzellen (bisher 11) wurden in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Mitgliedern des Vereins abgesteckt. Die Gärtner*innen wurden an der Diskussion beteiligt im Workshop, wie groß die Parzellen für einzelne Interessierte, Einrichtungen oder Gemeinschaftsbeete sein sollen und in welcher Form. Aber das ist auch noch variabel, der ganze Garten ist schließlich ein Prozess
    • Wie viele Beete soll/wird es geben und wie groß sind diese? Wir planen 20qm große Parzellen (entweder 4x5m oder 2x10m, je nach Wunsch). Erstmal gehen wir von ca. 30 Parzellen für Einzelne Personen / Haushalte aus und dazwischen immer wieder Gemeinschaftsflächen.
    • Was an Infrastruktur gibt es sonst noch auf der Fläche/was ist geplant? (Neben den Beeten und dem Container), gibt es z.B. eine Toilette? Komposttoilette ist geplant, aktuell können wir beim Jugendzentrum oder beim Kleingartenverein nebenan auf Toilette gehen. Es ist schon ein Imker mit einem Bienenstock da, es sind Obstbäume geplant (kriegen wir vom Bezirksamt), eine Kompostanlage (wollen wir gemeinsam mit dem angrenzenden Kleingartenverein betreiben), ein Feuchtbiotop, eine Kinderspielecke, ein Gemeinschaftsbeet mit Kohl gibt es schon und weitere sind geplant, Parzellen für das Jugendzentrum, Kitas, fördern & wohnen, etc. eingeplant
    • Wie ist/wird der Garten organisiert? Gibt es individuelle Parzellen oder ist alles gemeinschaftlich? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie läuft die Kommunikation?Es gibt einen Vorstand, der sich rege kümmert, aber auch einzelne Mitglieder, die sehr engagiert sind. Letzten Montag waren wir z.B. 15 – 20 Leute auf der Fläche. Die Entscheidungen werden in den monatlichen Treffen oder in der Whatsapp-Gruppe besprochen und gefällt. Wenn es zu sehr in Details ausartet (z.B. Beantragung Fördermittel, Brunnenbau, Containertransport, Planung Imkern, Kräuterspirale) läuft es über den Vorstand oder einzelne Gruppen (gibt z.B. eine AG Kräuterspirale). Als Quartiersentwicklerin unterstütze ich, aber auch Daniel Gren und Nicole Nanitz vom Treffpunkt Großlohe den Gemeinschaftsgarten.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell? Wie die Politik und die Akteur*innen, die am Projekt beteiligt sind?Die finanzielle Beteiligung ist über die Beitragsordung geregelt. Die Preise für Privatpersonen ist bewußt niedrig gehalten (10,- pro Jahr), da Großlohe ein sozial benachteiligter Stadtteil ist und jede/r mitmachen können soll. Wer mehr geben möchte, kann das natürlich tun, auch als Fördermitglied.
    • Wie groß soll die Kräuterspirale werden, wie viele Menschen können sich am Bau beteiligen und für wen soll es Schulungen geben? Wer kann die Kräuter dann ernten?Die Kräuterspirale soll einen Durchmesser von 3m haben. Beim Bau können ca. 6 Personen mitmachen. Es soll sogenannte „Kräutertalks“ geben, die öffentlich sind und nichts kosten. Eine unserer Vereinsaktiven ist ausgebildete Kräuterpädagogin und würde das gerne machen. Die Schulungen sollen aber auch für Kinder und Jugendliche sein, bei einem Tag der offenen Gartentür am 1.4. gab es z.B. schon ein Kräuterquiz, bei dem Jugendliche vom angrenzenden Jugendzentrum mitgemacht haben. Kräuter ernten können alle Vereinsmitglieder.

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  • Leipzig – Stadtgarten H17 legt Moorbeete an

    (ANtrag)

    Der Verein Stadtgarten H17, bestehend aus 11 aktiven und 7 fördernden Mitgliedern, baut auf dem
    550 qm umfassenden Gelände in Leipzig-Lindenau einen langlebigen Schau- und Mitmachgarten auf –
    als unkommerziellen, niedrigschwelligen soziokulturellen Treffpunkt und Bildungs-Ort. In unserem
    Gemeinschaftsgarten wachsen nicht nur Pflanzen, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen.
    Es wird Wissen (wieder) angeeignet, gesammelt und mit anderen geteilt. Zugleich vergrößert der
    Aufbauunabhängigerer Struktureninnerhalb der Stadt den Gestaltungsspielraum emanzipatorischer
    Akteure, die ein gutes Leben für Alle fordern. Damit ist auch der Stadtgarten H17 mehr als ein Garten.
    Er ist ein Möglichkeitsraum. AlsSchau- und Mitmachgartensoll der Garten eine attraktive Anlaufstelle
    für urbanes und gemeinschaftliches Gärtnern sein. Er sensibilisiert möglichst viele Menschen in Leipzig
    fürökologischeThemenundpost-fossileLebensweisenundhilftHemmungengegenüber
    Alltagstechniken der Selbstversorgung abzubauen. Da im Garten selbstverständlich Obst und Gemüse
    angebautwird,bildendieThemenErnährungundökologischerNahrungsmittelanbaueinen
    SchwerpunktderProjektarbeit.DabeistehenFragenderNachhaltigkeitundSubsistenzim
    Mittelpunkt. Zugleich ist der Garten ein unkommerziellersoziokultureller Treffpunkt für Alle, dessen
    Angebot sich stets erweitert. Das konkrete lokale Handeln ergänzend, soll der Stadtgarten außerdem
    einFreiraumim weiteren Sinn sein – ein Ort, an dem genauer und anders über Gesellschaft und
    Wirtschaft im globalen Kontext nachgedacht werden kann. DieZielgruppedes Projektes besteht aus
    allen Nachbar*innen, Passant*innen und Interessierten, unabhängig von Einkommen, Alter, Gender,
    Herkunft, soziokulturellem Hintergrund etc. Das Projekt ist nicht kommerziell und verfolgt keine
    Gewinnerzielungsabsicht.

    2. Ausbau gärtnerischer Infrastruktur und Bildungsangebote und ökologische Optimierung
    Von April 2023 bis November 2023 möchten wir, derzeit 11 aktive Gärtern*innen, zusammen mit
    Besucher*innen, zum weiteren Aufbau unseres Gemeinschaftsgartens und unserer Bildungsangebote
    die folgenden Maßnahmen umsetzen. Inhalt und Ziel ist es dem ThemaKlimakrise– in Verbindung mit
    derBedeutung der Bodennutzung(z.B. der Moore aber auch bezüglich Lebensmittelanbau oder als
    Wasserspeicher) und demHumusaufbau(Stichwort CO2-Speicher z.B. durch Holzkohle in Terra Preta)
    – mehr Beachtung zu schenken und den Gemeinschaftsgarten an die klimatischen Herausforderungen
    anzupassen. Dabei wollen wir unsere Gärtner:innen und Besucher:inne für diese Thematik und
    vorhandene Handlungsspielräume sensibilisieren und begeistern. Mögliche Bezüge des Projekts
    ergeben sich auch zu den beiden Ausstellungen „Fruchtbare Erde“ und „Zukunf(s)Essen“, die wir von
    der GartenWerkStadt Marburg übernommen haben und 2023 fortführen.
    Neben der Fertigstellung und Beschilderung unsere Moorbeets (mit torffreier Erde,einem
    Heronsbrunnen, Carnivoren, siehe 2.1) steht die Herstellung hochwertiger und fruchtbarer Erde bzw.
    das Düngen mit Bokashi- und Holzkohle-Substratenim Mittelpunkt. Hierzu werden wir z.B. selbst
    Holzkohle herstellen und zusammen mit der Bokashi-Fementationstechnik zur Bodenaufwertung im
    Garten nutzen (siehe 2.2). Weiterhin bleibt dieBewässerungund der der effiziente undsparsame
    Umgang mit Wasserim Garten ein großes wenn nicht gar zunehmendes Thema (2.3). In diesem
    KontextoptimierenwirdurchBepflanzungdieFunktionalitätunseresGrauwasserturmszur
    Aufbereitung von leicht verschmutzen Abwassers zu Gießwasser (2.4). Um die Themen Moore und
    Bodenverbesserung zu vertiefen und an die Gärtner:innen und Besucher:inne zu vermitteln, möchten
    wir unsere kleineBestandsbibliothekum Bücher 4 erweitern (siehe 2.5). Zu einem späteren Zeitpunkt
    soll für die Bestandsbibliothek ein neuer funktionaler Schrank in die Wand der Hütte gebaut werden.
    2.1 Moorbeet: torffreie Erde, Heronsbrunnen, Bepflanzung und Beschilderung Moorbeet
    Wie bereits im Sachbericht für das Jahr 2020 erwähnt, haben wir, bzw. damalige Vereinsmitglieder uns
    bei der Wahl des Standorts für das Moorbeet leider falsch informiert. Im Zuge dessen haben wir das
    Moorbeet komplett neu konstruiert und an den zentralen und sonnigen Garteneingang verlegt. Die
    Grundkonstruktion aus Holz sowie die Wasserspeicher sind fast fertig gestellt. Im Weiteren möchten
    wir das Moorbeet mit torffreier Erde füllen und mit heimischen Carnivoren bepflanzen. Bei der
    Bepflanzung möchten wir u.a. verschiedene Torfmoosarten, die durch ihr Absterben neuen Torf bilden,
    einsetzen. Der Heronsbrunnen (bestehend aus zwei Kanistern, basierend auf dem Prinzip des
    Luftdrucks) soll dazu dienen, Insekten mit Wasser zu versorgen. Mit dem Moorbeet als beschildertes
    Schaugartenbeet wollen wir die wichtige Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz verdeutlichen:
    Im Torf sind große Mengen Kohlenstoff gespeichert. Außerdem sind z.B. Niedermoore in der Lage,
    Lachgas(dessenklimaschädigendeWirkungnahezu300-malhöheristals CO2)ausderLuft
    aufzunehmen und in unschädliche Stickstoffmoleküle umzuwIm Rahmen eines städtisch geförderten Projektes können wir einen eigenen Holzkohleofen anschaffen
    und im Garten regelmäßig selbst Holzkohle herstellen, unter anderem im Rahmen eines öffentlichen
    Workshops unter Anleitung der Berliner Schreberjugend. Darauf und auf vergangenen Workshops mit
    dem KanTe-Kollektiv aufbauend, möchten wir auch unsere Bokashi-Nutzung intensivieren und Terra
    Preta herstellen. Mit den so gewonnenen Substanzen und unserem vorhandenen Kompost wollen wir
    die Gartenerde aufwerten. Zusätzlich benötigen wir für stetig neu entstehende Beete zusätzliche
    torffreie Gemüseerde, die wir ebenfalls mit biologischen Mitteln nährstoffreich erhalten bzw. mit den
    gewonnenen Substraten anreichern wollen. Da unsere beiden Komposthaufen für die Anreicherung
    der Holzkohle und die Gemüseproduktion nicht genug Humus liefern, möchten wir auch Humus
    zukaufen.
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  • Hamburg: Parks Gemeinschaftsgarten

    (Antworten)

    • War die partizipative Gestaltung ausgeschrieben und HALLO hat sich beworben?

    Zum Teil: Die temporäre Umgestaltung und Bespielung wurde von der Umweltbehörde ausgeschrieben. Der Hallo: e.V. hat sich gemeinsam mit weiteren Partner*innen als Arge mit einem partizipativen Konzept beworben und die Ausschreibung für sich entschieden. Seit dem wurde der Auftrag mehrmals verlängert und ist mittlerweile in eine Zuwendung übergegangen.

    • Wie lange wird Parks von der Umweltbehörde finanziert werden und was passiert danach?

    Derzeit stehen noch mind. weitere vier Jahre im Raum, es bleibt jedoch bei einer Grundfinanzierung, die hauptsächlich die grundsätzliche Öffnung ermöglicht. Anschließend soll die Gestaltung des weiteren Abschnitts des Alster-Bille-Elbe Grünzugs (der Alte Recyclinghof/PARKS) ausgeschrieben und realisiert werden. PARKS setzt sich dabei für ein kooperatives und offenes Verfahren ein, in das das bestehende Wissen, der bisherige Prozess sowie bestehende Abschnitte (zB auch die Gemeinschaftsgärten) einfließen bzw. In die Langfristigkeit übertragen werden sollen. Dieser Ansatz wird mittlerweile auch von der Umweltbehörde verfolgt.

    • Was genau wird finanziert? (hier interessiert mich vor allen Dingen, welche und wie viele Stellen/Honorare)

    Derzeit werden Honorare für eine Projektleitung innerhalb der Saison (Mai-Oktober) finanziert (sog. Parkmeister*innen). Dabei handelt sich es um Honorarverträge und keine festen Stellen. Da diese Finanzierung nur als eine Grundfinanzierung zu verstehen ist, arbeitet niemand hauptberuflich in diesem Projekt. Zudem umfasst die Gesamtfläche viele weitere „Baustellen“ und Tätigkeitsfelder. Insgesamt stehen dem Projekt jährlich circa 4.000 Euro Sachkosten von der Umweltbehörde zur Verfügung, die jedoch auch für Reparaturen an Gebäuden oder Bautätigkeiten auf der Fläche ausgegeben werden müssen.  

    • Wie groß ist die Gärtner*innengruppe? Wie groß die Kerngruppe?

    Die Gärtner*innengruppe umfasst circa 30-40 Personen und die Kerngruppe, die ganzjährig aktiv und mehrmals die Woche vor Ort ist, beläuft sich circa 10-15 Personen.

    • Ist das Pionierfeld bei der weiteren Entwicklung „gesetzt“, also bleibt das sicher bestehen?

    Laut bisherigem Planungstand bleibt dieses bestehen.

    • Wer hat die Biogasanlage gebaut und gibt es dazu eine Bauanleitung, die im bundesweiten Netzwerk geteilt werden könnte?

    Bei dem Bau hat uns Till Wolfer von N55 unterstützt. Dessen Entwurf sowie weitere Informationen finden sich zB in diesem Artikel: http://www.muellprojekt.de/akteurseiten/till-wolfer-n55/ Ob seine Bauanleitung im bundesweiten Netzwerk geteilt werden kann, müsste er entscheiden – es gibt jedoch bereits zahlreiche öffentlich zugängliche Manuals von N55: http://www.n55.dk/MANUALS/manuals.html

    • Wie viele Menschen können sich am Bau des Gewächshauses beteiligen? Wie groß soll das werden?

    Wenn bei dem Projekt etwas gebaut werden soll, kündigen wir dieses zum einen in den Sozialen Netzwerken (mit derzeit rund 2.400 Abonnent*innen) an sowie über unserem Mailverteiler „Gärtnern und Bauen“ mit circa 180 Abonnent*innen. Alle, die dann Zeit und Lust haben, können sich beteiligen. Je nach Situation, Wetterlage und Bauworkshop beteiligen sich bis zum 110 Menschen an unseren Bautätigkeiten. Den Bau der Abdeckung der Frühbeete von ca. 5qm würden wir parallel zu anderen Tätigkeiten in den Gärten und auf der Fläche verbinden, z.B. dem Einbringen des eigenen Komposts, der Pflege der Terrassenbeete, dem Ausbringen der Holzhackschnitzel. Dabei gehen wir von einer Beteiligung von 30-45 Menschen realistisch.

    • Gäbe es eine Alternative zu Aluminiumprofilen (für die Herstellung von Alu werden ja viele Rohstoffe und viel Energie benötigt)

    Die Aluminiumprofile werden passgenau für die Doppelstegplatten hergestellt und garantieren die Langlebigkeit der Konstruktion im Außenbereich. Eine Alternative aus Klebeband erscheint uns wenig haltbar, eine aus Stahl zu schwer für den Werkstoff und eine aus Polycarbonat ist für geplanten Plattenstärke nicht erhältlich.

    • Könnte die Gruppe sich die Werkzeuge für den Bau des Gewächshauses nicht leihen (z.B. vianebenan.de? Was würde nach dem Bau des Gewächshauses damit passieren? Bitte fächern Sie die Kosten für die Werkzeuge noch auf. (Stahlbohrer und Nietenzange)

    Die PARKS-Gärten sind ein Ort an dem stetig weitergebaut wird und zu dem viele Menschen der Nachbarschaft kommen, um sich Werkzeug zu leihen. Deswegen planen wir die Anschaffung einer Nietzange und eines Sägeblatts für weitere Nutzung und Verleih. Die Spiralbohrer sind Kleinmaterial, dass nach Nutzung nur bedingt oft nachgeschärft werden kann. Die benutzte Handkreissäge ist eine, die wir uns bei Bauworkshops in der Nachbarschaft leihen. Beim Sägeblatt ist ein qualitativ hochwertiges Einkalkuliert, da wir es so mehrfach schärfen lassen können. Ebenso ist die Nietzange hoch angesetzt.


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  • Dresden – Sauna bei Hechtgrün

    (Mail)

    3 Jahren lang beherbergten wir den „Dresdner Dampfer“ ein mobiles, offenes Saunaprojekt auf Spendenbasis für alle, das junge Menschen aus Dresden gebaut haben. Unsere Gartengemeinschaft, die Dresdner Dampfer Crew und die Bewohner*innen des Hechtviertels konnten so gemeinsam die kalte Jahreszeit genießen und niemand möchte die Sauna als verbindendes, Gemeinschaft stiftendes und stärkendes Element mehr missen.

    Am Montag zieht der Dresdner Dampfer in den Gemeinschaftsgarten „Nebenan“ in der Dresdner Friedrichstadt. Deshalb suchen wir nun Fördermöglichkeiten, um selbst eine Sauna (im Rahmen eines Workshops) zu bauen. (mehr …)

  • Leipzig: Konzeptänderung bei Lenes Garten

    (Sachbericht)

    Hauptziel der Förderung war es in erster Linie, den urbanen, frei zugänglichen Garten
    InstandzuhaltenundinFormkleinererProjektezuerweitern.Dazuzählten
    hauptsächlichReparaturarbeiten,NeubautenundAnschaffungendiverserMaterialien.
    Auch in 2022 hat sich der Stadtteil Reudnitz, dessen Zentrum im Sommer der Lene-Voigt-
    Park darstellt, weiter vergrößert und erfreut sich großer Beliebtheit. So sind angrenzend
    indennächstenJahrengroßeBaumaßnahmen(Grundschule,Kita,Sporthalle,
    Gymnasium)geplant.ImStadtteilentstehenweitereLadengeschäfte,Cafésund
    Wohngebäude. Wir hoffen, die urbane Gartenfläche erhalten zu können, da Grünflächen,
    insbesondere Gärten, positive Erholungs- und Freizeitangebote sind. Lenes Schulgarten
    ist weiterhin Teil des Gesamtprojektes. Das offene Konzept des Gartens ist seit seiner
    Gründung 2016 beibehalten worden.

    Umsetzung
    Reparaturarbeiten, Neubauten, Anschaffungen sowie Vernetzung
    VordemoffiziellenSaisonstartwurdedieBeetemitHornspänegedüngtundneuer
    torffreierBio-ErdeausdemBaumarktaufgefüllt.PflanzenundSaatgutwurdenbei
    regionalen Anbietern erworben, wozu die Gärtnerei Annalinde GmbH (Jungpflanzen) und
    Beetliebe (Saatgut) zählten. Beim Frühjahrsputz im April 2022 folgte die Saisoneröffnung
    bei Kaffee und Kuchen mit einer Saatgutverschenkeaktion und einem Pflanzfest Anfang
    Mai. In den Sommermonaten kümmerten wir uns vor allem um die Pflanzen. Zudem
    kamen u.a. im Rahmen eines Stadtteilrundgangs viele Besucher*innen vorbei, denen wir
    den Garten vorstellten und fürFragen zur Verfügung standen.
    BeidenumgesetztenBaumaßnahmenwurdebesondersaufStabilitätund
    Reparierbarkeit geachtet. Konkret wurde der Schaukasten, der immer wieder mit Graffitis
    beschmutzt wurde, durch eine Holzvarianteersetzt. Diese neue Holztafel schützt die
    Aushänge(laminierteFolien)vorRegen,istneulackierbarbzw.kannabgeschliffen
    werden und sehr stabil. Der 1000 Liter fassende Wassertank wurde auf eine aufwendige
    Holzkonstruktion gesetzt, die ebenfalls sehr stabil ist und im Boden verankert wurde.Im
    Rahmen dessen konnte sich Lenes Garten als Wasserquelle bei der Initiative „Leipzig
    gießt“ registrieren.
    Für die kommende Saison werden wir uns dahingehend stärker bei

    Aktionen rund um Wasserknappheit engagieren und uns mit Freiwilligen bspw. um das
    Gießen der Bäume im Park kümmern. Bänke und Sitzgelegenheiten wurden mit neu
    erworbenem Holz bei einer gemeinsamen Aktion im Sommer 2022 baulich optimiert und
    ausgebessert,wozuaucheinNeuanstrichzählte.KleinereInstandsetzungsarbeiten
    folgten im Herbst 2022. Ein Flohmarkt im Garten konnte im Herbst realisiert werden. Das
    zeitgleich stattfindende Erntedankfest war ein großer Erfolg.

    Der Garten war in der Saison 2022 abermals von de nallgemeinen Problemen wie
    Vandalismus,Pflanzenklau und Vermüllung betroffen.Um dem Müllproblem
    entgegenzuwirken, wurde ein wöchentlicher Mülldienst einberufen, wofür Müllgreifer, –
    säcke,eine feuerfeste AbfalltonneundHandschuheangeschafftwurden.Neben dem
    „normal“ anfallenden Müll werden oft Kleidung und Kleinmöbel im Garten abgeladen, die
    durch uns ebenfalls fachgerechte entsorgt werden.
    Um im Austausch mit anderen Leipziger Gemeinschaftsgärten zu bleiben, engagierten
    wirunsweiterhinaktivbeiNELGE(NetzwerkLeipzigerGemeinschaftsgärten).Wir
    standen außerdem Studierenden und Forschenden, u.a. der Umweltwissenschaften und
    Stadtraumplanung aus verschiedenen Teilen Deutschlands für Umfragen und Interviews
    sowohl online als auch vor Ort zur Verfügung. Zudem fand in 2022 eine Vernetzung mit
    dem sich damals in Gründung befindlichen Stadtteilverein Ostbüro e.V. statt, das die
    Belange des Stadtteils in den Fokus nimmt.

    Erfahrungswerte
    In den letzten Jahren ist ein Wandel des Parks hin zu einen sozialen Brennpunkt
    beobachtbar, der uns vor neue Herausforderung stellt. Als wenig exponierter Bereich
    wird Lenes Garten auch zum temporären Rückzugsraum für Drogenkonsumierende oder
    Wohnungslose. In der Sommerzeit ist der Park in den Abendstunden stark frequentiert
    und wird zum Feiern genutzt. Aufgrund der genannten Punkte kommt es zu ständiger
    Vermüllung und anhaltenden Vandalismus, was unsere Frustrationsgrenze auf die Probe
    stellt.Insgesamt ließ das Interesse an einer verbindlichen Mitwirkung für eine Saison
    während und auch nach der Pandemie nach. Die wenigen Beetpat*innen gaben schnell
    aufundbliebendenGartenbzw.ihrerHochbeeteinheitvermehrtfern.Auchdie
    Workshopsverlorendaheranihrem„Workshopcharakter“,danurvereinzeltneue
    Beetpat*innenverbindlich zu Terminen kamen undauch die Kommunikation mit der
    „Kerngruppe“ war dadurch erschwert. Der Verein hat deshalb das Gartenkonzept für
    2023 angepasst und einen neuen Vorstand gewählt.

    Fazit / Ausblick
    Das offene Konzept des Gartens soll auch 2023 beibehalten, jedoch modifiziert werden.
    So wird es fortan keine Beetpat*innen für einzelne Beeteinheiten mehr geben, sondern
    nur noch kollekti vgegärtnert, wofür die Hochbeete als Gemeinschaftsbeete genutzt
    werden. Zudem wird Vereinen aus dem Stadtteil die Möglichkeit gegeben, Hochbeete in
    ihren Namen zu bewirtschaften. Die Aufgaben de rKommunikation und
    Öffentlichkeitsarbeit wurden auf mehrere Schulter naufgeteilt, damit die Planungen
    transparenter werden. Es sind erneutWorkshops zu Gartenkosmetik in Planung.Der
    Ostbüroe.V.bewirtschafteteinHochbeet,sodass die Zusammenarbeit mit lokalen
    Akteuren verstetigt werden konnte. Zudem besitzt Lenes Garten nun einen Instagram-
    Kanal.


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  • Berlin: Gemeinschaftsgarten Hinterland gibt es nicht mehr

    (Mail)
    die Skalitzer 100 wurde zwangsgeräumt, Co Working Space und Garten gibt es nicht mehr
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  • Spandau: Gartenprojekte an Unterkünften

    (Mail)

    Bevor die Aufnahmeeinrichtung Askanierring vom Landesbetreib für Gebäudebewirtschaftung – Teil B (LfG-B) im Jahr 2020 übernommen wurde, wurde die Einrichtung von der AWO Mitte e.V. betrieben. Ich habe erfahren, dass im Jahr 2015, damals noch in Zusammenarbeit mit AWO, ein Gemeinschaftsgarten gestaltet wurde.

    Ich schreibe Sie an, weil wir in beiden Einrichtungen mehrere Gartenaktionen planen. Gerne würden wir auch unsere Gärten für die Nachbarschaft öffnen. Wir möchten sowohl die Geländen umgestalten, als auch Hochbeeten aufstellen, Blumen und vielleicht Gemüse oder Früchte pflanzen und Bewohner*innen dazu engagieren, sich um ihren Garten zu kümmern. Wir haben sogar interessierte Hobby-Gärtnerinnen, die den Bewohnern das Gärtnern (mit Unterstützung) beibringen können.

    -> die Ehrenamtskoordinatorin  möchte an beiden Unterkünften Gärten aufbauen. Die Bewohner*innen sind sehr motiviert und es fehlt nur an Material (Erde und Hochbeete primär).

    -> auf der Fläche Askanierrung gab es bis vor Corona einen Gemeinschaftsgarten, der über das Umweltbüro Berlin-Brandenburg an der Unterkunft aufgebaut und koordiniert wurde


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  • Berlin: Pyramidengarten ist konstant

    (Mail)

    Mitgliederzahlen, Finanzierung und Vertrag sind weiterhin gesichert und die Kooperationen mit Kitas, Schulen und Quartiersmanagement bestehen weiterhin. Ich habe mich jedoch entschieden keine Umweltbildungsangebote mehr zu machen. Die Abrechnung über „Soziale Stadt“ steht aus meiner Sicht in keinem Verhältnis mehr zum Geld, was dafür reinkommt (mehr …)

  • Berlin: Gartenprojekt mit Geflüchteten auf Kleingartenparzelle

    (Mail)
    Lange hat eine Frau versucht, ihre Parzelle in einem Kleingarten zu öffnen und einen Gemeinschaftsgarten daraus zu machen. Das ist aus verschiedenen Gründen wohl immer wieder gescheitert. Nun soll auf der Fläche ein Gartenprojekt mit und für Geflüchtete entstehen. Dafür sucht sie nun Honorargelder.
    Angefragt hat sie:

     ° die Leitungsgruppe der Aufnahmeunterkunft mit Security und Hausmeister, die fragen mal beim Land Berlin
     ° den Bezirk Charlottenburg – KEINE Zuwendung für HONORARE bisher möglich
     ° die Schreberjugend – vielleicht ist Förderung in ein bis drei Jahren möglich
     ° eine Stiftung in Stuttgart, diese kann aber nur gemeinnützige Vereine fördern, ist die Unterkunft vom Land Berlin das?
     ° Euch
     ° Dagmar vom HOS, sie berät uns nächste Woche
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  • Bremen: NABU baut noch einen Garten auf

    (Mail)
    Wir haben hier beim NABU die Gemüseflächen, welche von der „Acker AG“ betreut werden.

    Neu hinzu kommt nur der NABU Waldgarten, für den gerade eine neue „Waldgarten AG“ in der Gründung ist.

    Beide AG’s stehen natürlich allen Interessierten offen und werden in der Gemeinschaft bewirtschaftet, es sind aber andere Konzepte (mehr …)

  • Unkel: Gemeinschaftsgarten Teil der Nachnutzung einer Freibadumgebungsfläche

    (Antrag/Antworten)

    Antworten             

    Wem gehört die Fläche und ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens darin für die Nutzung als
    Gemeinschaftsgarten sicher?
    Der Bürgerpark ist ohne das Schwimmbecken des ehemaligen Freibads ca. 2,1 ha (21.000 qm) groß und gehört
    vollständig der Stadt Unkel. Gemeinsam für Vielfalt hat 2021 das Gelände ohne Schwimmbecken und Pumpen-
    haus für 10 Jahre mit Verlängerungsoption
    gepachtet. Die Nutzung der Gartenfläche ist
    somit für die nächsten 8 Jahre gesichert und
    kann bei Bedarf vergrößert werden.
    DerGemeinschaftsgarteninnerhalbdes
    Bürgerparks war 2019-21 ca. 400 qm groß,
    wurdeimFrühjahr2022umgut50qm
    erweitert und im Herbst durch Baggerarbeiten
    für die Regenwassertanks und –leitungen um
    ca. 100 qm dezimiert. 2023 wird zunächst
    diese Fläche wieder dem Garten angegliedert,
    dann der Garten weiter vergrößert und um ca.
    50 qm Kräuterbeet sowie ein Sandarium für
    bodenlebende Insekten ergänzt. Ziel ist 550 –
    600 qm Gartenfläche, nach Möglichkeit mehr.
    Das Ausmaß der Erweiterung hängt davon ab,
    wie viele Teilnehmer im laufenden Jahr hinzu
    kommen.Diesistangesichtsdesspäten
    BeginnsdesGartenjahres(nasskaltes
    Frühjahr,Ramadan)unddesderzeitigen
    EngagementsmehrererMitgliederder
    GartengruppebeiderBetreuungneu
    ankommender Geflüchteter noch nicht genau
    abzuschätzen

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig in dem Gemeinschaftsgarten gärtnert?
    2022 waren es 5 migrantische Familien mit je 2 bis 4 Kindern, 2 deutsche Familien mit je 1 Kind, 1 deutsches
    Renter-Ehepaar, 1 deutsche Oma. Anfangs war eine Kindergruppe beteiligt, die aber wegen Personalengpässen
    in der Kita ihre Beete im Lauf der Saison anderen Teilnehmer überlassen hat.
    2023 haben sich bei den vorbereitenden Arbeiten bisher 5 deutsche Rentner und 9 neu angekommene
    Geflüchtete beteiligt. Diese leben in einer Sammelunterkunft für 60 Personen, von denen noch nicht alle den
    Bürgerpark und den Garten kennen. Wir informieren sie im Rahmen unseres ehrenamtlichen Deutschkurses und
    erwarten weitere Teilnehmer. Ab Juni 2023 erwarten wir einen Anstieg, wenn direkt vor dem Bürgerpark eine
    Container-Unterkunft für 70 weitere Geflüchtete errichtet wird, denen wir die Nutzung der Küche im ehemaligen
    Freibadkiosk anbieten. Wir rechnen damit, dass dann auch das Interesse am Anbau von Gemüse und Kräutern
    zunehmen wird.

    Wie oft trifft sich die Gruppe? Gibt es einen Gartentag? Wie ist die Gruppe organisiert?

    Wie oft trifft sich die Gruppe? Gibt es einen Gartentag? Wie ist die Gruppe organisiert?
    2019 -2021 hatten sich die Gärtner coronabedingt nicht als ganze Gruppe getroffen. Die Gartenarbeiten wurden
    von 5 Personen abwechselnd erledigt, meist zu zweit oder dritt. „Eigene“ Beete hatten lediglich eine
    Grundschulklasse und die Kindertagesstätte. Zur Erntezeit konnten sich Besucher des Bürgerparks an der
    Tomaten-Naschallee usw. bedienen. Bei Anlässen wie Kinderfesten und Familientreffs wurde frisch geerntetes
    Gemüse zum Probieren angeboten.
    2022 gab es zum Saisonbeginn ein Planungstreffen der neu zusammen gekommenen Teilnehmer (s.o.). Ein
    Team aus 3 Personen legte im April/Mai mit Holzhackschnitzeln rollitauglich befestigte Wege und Sitzplätze an
    und verteilte den vorjährigen Kompost auf Gemüsebeete. Diese wurden dann von den o.g. Teilnehmern
    übernommen. Im Lauf der Gartensaison gründeten die Teilnehmer eine WhatsApp-Gruppe.
    Anfang März 2023 konstituierte sich eine Gruppe älterer GfV-Mitglieder mit dem Plan, den Gemeinschaftsgarten
    um ein großes Kräuterbeet und Insektenhabitate zu erweitern und im Lauf des Gartenjahres mehrere öffentliche
    Veranstaltungen zu den Themen Klima, Biodiversität und Ernährung anzubieten. Als die Entscheidung zur
    Erstellung der Container-Unterkunft vor dem Bürgerpark bekannt wurde, entwickelte diese Gruppe das Konzept,
    diese Einrichtung soweit möglich zu begrünen und an den Bürgerpark anzubinden. Trotz Ramadan haben im
    April 9 Geflüchtete aus einer bereits bestehenden Sammelunterkunft in zwei gemeinsamen Arbeitseinsätzen die
    Fläche für den Kräutergarten und das Sandarium spatentief ausgehoben und mit Feldsteinen eingegrenzt, damit
    Mutterboden, torffreie Erde und Sand ausgebracht werden kann.
    GleichzeitighabeneinzelneMitgliederderWhatsApp-GruppemitderVorbereitungihrerindividuellen
    Gemüsebeete im intakten Teil des Gemeinschaftsgartens begonnen.
    Die Gartengruppe für 2023 ist somit gerade im Entstehen und wird im Lauf des Jahres wachsen. Wir erwarten
    einen weiter zunehmenden Anteil Geflüchteter. Da die Integrationsberatung von GfV ebenfalls im Bürgerpark
    stattfindet, werden neu Ankommende frühzeitig über die Möglichkeit zur Mitarbeit im Garten informiert. In den
    ersten Monaten nach der Ankunft sind sie jedoch noch nicht so „niedergelassen“, dass wir mit einer
    kontinuierlichen Teilnahme derselben Personen rechnen könnten. Nicht alle werden in Unkel bleiben. Einige
    werden Angebote von Leiharbeitsfirmen oder andere schlecht bezahlte Jobs annehmen. Wir rechnen vor allem
    mit Personen, die monatelang auf den Beginn ihres Integrationskurses warten und froh sind, sich währenddessen
    im Garten betätigen zu können. Wegen der somit zu erwartenden Fluktuation bieten wir diesen Geflüchteten
    keine individuellen Beete an, sondern einen Teil des Gartens zur gemeinschaftlichen Bearbeitung. So können
    neu hinzu kommende Personen die ausscheidenden ersetzen oder die Gruppe vergrößern. Dies geschieht unter
    AnleitungunsererIntegrationsberaterundgärtnerischerfahrenenVereinsmitglieder.ImSinneunseres
    Integrationsansatzes werden wir auch Deutsche und länger ansässige Migrant:Innen zur Mitarbeit in diesem
    „Kollektivgarten“ anregen.
    Über die Aufgabenverteilung und auftretende Probleme in dieser neuen Konstellation werden wir im Lauf der
    Gartensaison mindestens alle sechs Wochen bei gemeinsamen Gartentagen und anderen Anlässen im
    Bürgerpark beraten und verbindliche Absprachen treffen.

    Beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell am Garten?
    Bislang bestand keine Notwendigkeit für finanzielle Beiträge der Teilnehmer zur Anlage des Gartens. Eine
    Grundausstattung an alten Gartenwerkzeugen war noch aus Freibad-Zeiten vorhanden (muss jetzt erneuert und
    ergänzt werden). Saat- und Pflanzgut haben die Teilnehmer selbst finanziert.

    Ist der Gemeinschaftsgarten für die Gärtner*innen auch betretbar, wenn der Park geschlossen ist? Viele
    Menschen haben ja erst nach ihrer Arbeit Zeit, zu gärtnern?
    Während der Gartensaison ist der Bürgerpark täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet.

    Wie viele Beete gibt ist und was in etwa wird angebaut?
    2022 gab es 17 Beete unterschiedlicher Größe (1,5 bis ca. 8 qm), von denen die 3 größten als einjährige
    Insektenweide angelegt wurden. Auf den übrigen wurden Erdbeeren, Kartoffeln, und in Mischkultur zahlreiche
    Gemüsesorten wie Mangold, Erbsen, Buschbohnen, Kichererbsen, Grünkohl, Rosenkohl, viele unterschiedliche
    Tomatensorten, Physalis, Gurken, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Salat, Rucola, Melonen, Wassermelonen,
    Kürbisse, und einige Küchenkräuter angebaut. Dazwischen gab es Beete mit Sonnenblumen und lang blühenden
    Insektenweiden.
    Gegen Ende der Saison wurde auf ca. 12 qm Gründüngung gesät, im Herbst eingearbeitet, 20 cm hoch mit
    Mulch aus dem Garten und dem Parkgelände abgedeckt und schließlich mit Urgesteinsmehl und angereicherter
    Pflanzenkohle aus eigener Herstellung geimpft. Dies ist unser erster Versuch mit Flächenkompost. Wir erwarten,
    dass dies 2023 wegen des so geförderten Bodenlebens und organischen und mineralischen Nährstoffvorrats das
    produktivste Beet sein wird, auf dem ohne Umgraben gepflanzt werden kann. An diesem Beet sollen alle
    interessierten Teilnehmer einen Anteil übernehmen, um die Vorteile einer besseren Bodenstruktur und –
    fruchtbarkeit persönlich zu erleben. Auf die übrigen Beete wird zu Saisonbeginn Kompost von zwei vorhanden
    Mieten verteilt. An einigen Stellen werden lediglich die Pflanzenreste des Vorjahrs eingearbeitet. Mit dem im
    Bürgerpark in großen Mengen anfallenden Laub und Grasschnitt erproben wir in diesem Jahr weitere
    Kompostierungsmethoden.DurchVergleicheundbegleitendeErläuterungenzumKohlenstoff-Stickstoff-
    Verhältnis, Humus und Bodenleben sollen die Teilnehmer neue Erkenntnisse über Boden als als CO2-Senke und
    Grundlage von Biodiversität und gesunder Ernährung gewinnen.
    Die Auswahl der Anbaufrüchte überlassen wir soweit zeitlich möglich wieder den Teilnehmern. Beim Gemüse
    rechnen wir mit einer ähnlichen Vielfalt wie im Vorjahr. Falls im Garten der Platz für blühende Beete und Streifen
    knapp werden sollte, besteht die Möglichkeit, damit auf angrenzende Flächen im Park auszuweichen.

    Werden die Beete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es auch Patenbeete oder individuelle Beete?
    2022 gab es überwiegend individuell angelegte Beete. Im Lauf der Saison haben sich die Teilnehmer bei der
    Bewässerung des gesamten Gartens abgewechselt. Die Ernte erfolgte individuell und wurde gelegentlich unter
    den gerade anwesenden Personen geteilt.
    2023 werden Geflüchtete zahlenmäßig stärker vertreten sein. Die erste Gruppe hat im Aprilmit den
    vorbereitenden Arbeiten begonnen. Mit ihnen wurde abgesprochen, dass die Geflüchteten einen großen Teil des
    Gartens unter Anleitung erfahrener GfV-Mitglieder kollektiv bewirtschaften. Auf diese Weise können im Lauf des eitere Ankommende hinzu stoßen, ohne dass eine andere Aufteilung notwendig wird.

    Was passiert mit der Ernte?
    Die Aufteilung der erwarteten Ernte wird während der ersten Treffen unter den Teilnehmern abgestimmt. Wenn
    im Lauf des Jahres weitere Geflüchtete hinzukommen, müssen die Regelungen ggf. angepasst werden.
    Insgesamt rechnen wir damit, dass ein erheblicher Teil der Ernte von Geflüchteten verwendet werden wird. Unter
    Anleitung einer türkisch-deutschen Köchin, die auch Ernährungs- und Kochkurse in der Unkeler Realschule gibt,
    können sie dafür die Küche im Bürgerpark benutzen.
    Wir werden den Teilnehmern auch zeigen wie unser Kon-Tiki Pyrolysegrill funktioniert, mit dem Baumschnitt und
    Pflanzenreste verkohlt werden während mit der Abwärme gegrillt oder gekocht wird. Die so gewonnene
    Pflanzenkohle (Biochar) wird anschließend dem Kompost beigegeben, dort mit Nährstoffen „aufgeladen“ und im
    Folgejahr mit dem Kompost in den Boden eingebracht. Dort wirkt sie nach dem Terra Preta-Prinzip als
    klimawirksameKohlenstoffsenke,alsLebensraumfürBodenorganismen,alsNährstoffträgerundals
    Wasserspeicher.

    Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese jederzeit zugänglich für die Gärtner*innen?
    Die Geräte sind in einer zum Freibadgelände gehörenden Garage untergebracht, deren Tor zum Garten hin
    öffnet. Daneben befindet sich ein kleiner Tresor mit einem Zahlenschloss, in dem der Schlüssel für das
    Garagentor deponiert ist. Die Gartenteilnehmer kennen die Zahlenkombination für diesen Schlüssel-Tresor.

    Wer wird sich um die Kräuterbeete kümmern, wer darf dann dort ernten?
    Der Kräutergarten wurde von einer Gruppe von 6 älteren GfV-Mitgliedern im Herbst 2022 geplant. Die Fläche
    wurde über den Winter mit Planen abgedeckt und im April 2023 von Geflüchteten und Gruppenmitgliedern
    spatentief ausgehoben. Die Seniorengruppe wird die gesamte Anlage betreuen. Geflüchtete sind zum Mitmachen
    eingeladen und sollen den Hauptteil der Ernte für sich nutzen. Das Sandarium, ein benachbarter Steinhaufen und
    die Insektenbeete sollen mit Infotafeln versehen werden.

    In wieweit werden die erwarteten Bewohner*innen der Unterkunft in den Bau der Hochbeete einbezogen?
    Wie und durch wen soll vermittelt werden, um was für Beete es sich hier handelt?
    UnserausSyrienstammenderIntegrationsberaterwirddenGeflüchtetenimRahmenseinertäglichen
    Sprechstunde frühzeitig die Möglichkeiten zur Beteiligung erläutern und zeigen. Bei der Beratung sind häufig
    auch andere GfV-Mitglieder anwesend, die den Garten und das neue Projekt kennen. Geplant ist, die Hochbeete
    zusammen mit den erwarteten Bewohner:Innen der Container zu bauen, sofern diese rechtzeitig eintreffen und
    schon bereit sind, auf unsere Angebote einzugehen. Erfahrungsgemäß haben viele kurz nach der Zuweisung aus
    denbisherigenAufnahmezentrenanderePrioritäten(BAMF-Bescheid,AufenthaltsstatusSozialleistungen,
    Krankenversicherung, usw.). Nur im Notfall wird die vorschlagende GfV-Gartengruppe die Hochbeete alleine
    bauen – und auch dabei noch die anwesenden Geflüchteten zum Mitmachen einladen.

    Wie haben Sie bisher die Kosten für den Gemeinschaftsgarten finanziert? Was übernimmt die Stadt/das
    Grünflächenamt?
    Die Stadt ist finanziell nicht beteiligt. Der städtische Bauhof (zuständig für Grünflächen) hilft gelegentlich mit
    Geräten bei größeren Erd- und Pflegearbeiten im Bürgerpark (nicht direkt im Garten) und hat mehrfach Saatgut
    zur Verfügung gestellt.


    Jahres weitere Ankommende hinzu stoßen, ohne dass eine andere Aufteilung notwendig wird. (mehr …)

  • Berlin: Casa Kua Garten wird aufgebaut

    (Antrag, Antworten)

    Wir von Casa Kuà, einem selbst-organisiertem Gesundheitszentrum, geleitet von Trans- und nicht binären Schwarzen und Indigenen Personen und Menschen of Colour, haben dieses Zentrum aufgebaut um Gesundheit zugänglicher zu machen für andere Trans-, nicht-binäre oder Intersexmenschen, vor allem jene, welche von Rassismus betroffen sind.

    Unseres Ziel ist das Zusammenbringen von traditionellen und konventionellen Heilmethoden, sowie der Aufbau und Erhalt einer Gemeinschaft, welche sich gegenseitig stützt, hilft und füreinander Verantwortung übernimmt. Denn wir glauben stark daran, dass das Leben in eben so einer Gemeinschaft einen essenziellen Einfluss auf die Gesundheit hat. Unsere Ansätze für Gesundheit sind holistisch und nicht nur an der Symptombeseitigung orientiert. Wir sind uns bewusst, dass vor allem auch der soziale Status, intersektionale Diskriminierungen, Einsamkeit und Isolation, vor allem von queeren, rassifizierten Trans/Inter/Nicht-binären Menschen, einen sehr starken Einfluss auf die eigene Gesundheit haben. Deshalb haben wir als Gesundheits- und Gemeinschaftszentrum, ein starkes Bedürfnis, unseren kleinen Garten in der Karpfenteichstraße dieses Jahr gemeinschaftlich aufzubauen, Heilpflanzen und Gemüse anzubauen und gemeinsam die heilsame Wirkung von Gartenarbeit und Beschäftigung mit der uns umgebenden und durchdringenden Natur, anzuregen. Wir möchten unseren Garten aber auch einfach nur als Ort der Stille und Geborgenheit, der Sicherheit und des Rückzugs aus der oft hektischen und belastenden Alltagswelt Berlins, verstehen. Wir möchten Wissen vermitteln in kleinen Workshops, in denen es natürlich einmal um verschiedene Anbauformen (zB das mittelamerikanische MILPA- System, Permakultur); um den Anbau, Nutzung und Heilwirkung von Heilkräutern und den Einfluss von einer gemüsereichen Ernährung auf die Gesundheit gehen soll. Doch auch das Erlernen von Entspannungstechniken im Grünen können wir anbieten. Alle Aktivitäten werden in Gemeinschaft besprochen, geplant und durchgeführt.

    Da hier die Erde auf dem Gelände in der Karpfenteichstraße sehr kontaminiert ist und eine Sanierung kaum möglich, haben wir uns entschieden vier Hochbeete und fünf Hügelbeete zu bauen. Außerdem soll auch ein Gewächshaus- Hochbeet konstruiert werden, um Regen- und Windempfindlichen Pflanzen wie Tomaten und Gurken, Schutz zu bieten. Des weiteren ist eine Kräuterschnecke geplant, um eine Auswahl an Heilkräutern zu pflanzen. Für das gemeinschaftliche Zusammenkommen sind auch ein Tisch und Stühle, welche ganzjährig außen stehen können, unerlässlich und wir haben bereits Ideen zusammengetragen, wie wir diese aufbauen können.

    Wir planen generell mindestens zweimal die Woche zusammenzukommen, aber vor allem am Pflanzanfang Ende April/Mitte Mai werden wir größere Aktionen zum Beispiel am Wochenende anbieten, um den Garten in relativ kurzer Zeit mit vielen Händen aufzubauen.

    Das Gartenkollektiv wollte tatsächlich bereits letztes Jahr mit dem Gartenaufbau anfangen, doch wurden seit Beginn des Angriffkrieges Putins alle menschlichen Ressourcen in die Unterstützung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine gesteckt. Dieses Jahr wollen wir den Garten komplett aufbauen.

    Die Gesamtfläche kann ich nicht einschätzen, da es sich um einen

    Wagenburg- Platz handelt. Unsere Gartenfläche ist geschätzt 100qm.

    Die Fläche gehört dem Projekte- und Wagenplatz KTS13. Es wurde mündlich eine Vereinbarung getroffen, dass wir diesen Teil der großen Gemeinschaftsfläche (mit auch anderen kleinen Gartenprojekten, zB von den Failing Femmes) nutzen dürfen für unseres Gartenprojekt. Wir sind eine Gruppe von 21 Menschen, die sich aus dem Casa Kuà- Kollektiv für das Gartenprojekt interessieren. Für die Beeteplanung sind drei

    Palletten- Hochbeete (ca1mx0,8m), ein Gewächshäusschen- Hochbeet und drei Hügelbeete (3x1m) geplant.


    (mehr …)

  • Marbach: Mitmachgarten hat Träger gefunden

    (Antrag, Antworten)

    alsBUNDOrtsgruppe MarbachBottwartal setzen wir uns lokal und regional für Klimaund
    Umweltschutz ein. Dabei pflegen wir selbst zahlreiche Biotope (z.B. Streuobstwiesen) und
    unterstützen gleichgesinnte Nachhaltigkeitsakteure mit Knowhow und Tatkraft. So auch den
    MitmachGarten für Alle, ein offenes Gemeinschaftsgartenprojekt, das die Bürgerinnen und
    Bürger Marbachs dazu einlädt, gemeinsam zu gärtnern und lokalen Obstund Gemüseanbau
    kennenzulernen. Die Gruppe setzt auf Wissensaustausch, Learning by doing und Beisammensein,
    sie hat einen Ort des Experimentierens und der Vielfalt in Marbach geschaffen. Sie gärtnert ohne
    Kunstdünger und Pestizide und legt viel Wert auf Artenreichtum, indem sie gezielt Naturmodule
    errichtet und auch alte Obstund Gemüsesortenausprobiert. Das städtische 1750 m2 große
    Grundstück wird in der unteren Hälfte vom MitmachGarten für alle bewirtschaftet. Die Beete
    werden frei bepflanzt und gepflegt, es gibt keine Pacht oder Reservierungder Gedanke ist, dass
    jeder jedem hilft. Im oberen Teil kümmert sich unsere BUNDOrtsgruppe um eine extensive
    Wiesenpflege, die die Biodiversität stärkt.

    m vergangenen Jahr wurde gemeinsam einekleine Gartenhütte gebaut, um dort Gerätschäften
    und Gartenequipment unterstellen und vor der Witterung schützen zu können. Die Geräte
    (Spaten und Co.) standen seit der Gründung des MitmachGartens 2018 im Freien und waren
    entsprechend schnell verschlissen. Die Gruppe möchte die neue Hütte gerne zum Anlass
    nehmen, um sich um eine solide und langlebige Grundausstattung an Gartengeräten zu
    bemühen. Das Gärtnern mit gutem Werkzeug ist sicherer und macht mehr Freudeinsofern ist
    zu hoffen, dass durch eine gute Ausstattung auch die Gemeinschaft der Gärtnerinnen und
    Gärtnern wächst und sich das Projekt professionalisiert.

    1
    Wie groß ist denn die Fläche des Mitmachgartens?
    Insgesamt 1750 m², etwa1/2davon ‚bewirtschaftet‘, 1/2davon Mähwiese/Hecken usw.

    Ist die Fläche ganz offen?
    Ja, es gibt keine Zäune, Tore o.ä.An einer Seite ist sie durch eine HeckezumNachbargrundstück
    begrenzt.

    Wie viele Beete gibt es dort und was wird in etwa angebaut?
    Es gibt 12 eingefasste Beete plus etwa7weitere Beetflächen, direkt in der Erde. Zudem gibt es eine
    Sträucherecke mit Beerenobst. Angebaut werden/wurden z.B.: Mangold, Spinat, Bohnen, Erbsen,
    Rosenkohl, Erdbeeren, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Kräuter.

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie groß ist die Steuerungsgruppe und was
    schätzen Sie, wie viele Menschenden Garten nutzen?
    Regelmäßig gärtnern etwa 1015 Leute, ebenso viele kommen mindestens zu offenen
    Gemeinschaftsaktionen. In der Steuerungsgruppe sindmomentanvierLeute. Wie viele Menschen
    den Garten insgesamt nutzen, ist schwer zu sagen, da es ein offener Garten ist.Ab diesem Gartenjahr
    werdenzweiKlassen der Marbacher Grundschule den Garten nutzen und Kartoffeln, Bohnen,
    Radieschen anbauen, um ihre Beobachtungen für den Sachunterricht zu nutzen. Diese
    Zusammenarbeit soll ausgebaut werden. Gemeinsam mit demVereinElternforum wird Ende April ein
    Barfußpfad wieder an/freigelegt, sodass mehr Eltern mit Kindern den Garten nutzen werden.Die
    Mitarbeiter:innendes nahegelegenen Literaturarchivs unddieBewohner:innendes zugehörigen
    Collegienhauses nutzen den Garten in ihrer Mittagspause bzw. am Feierabend zum Erholen.
    Marbacher:innenkommen vorbei und erfreuen sich über die Initiative und kommen mit den
    Gärtner:innen ins Gespräch. Kinder nutzen den Garten zum Naschen, Staunen, Spielen. Daher
    würden wirsagen, dass den Garten überdas Jahr schon um die 50100 Menschen den Garten in
    irgendeiner Form nutzen.

    Wie setzt sich die Gartengruppe zusammen?
    Sie istbuntgemischtvom Kind bis zum Rentner, unterschiedlicher sozialer Schichten und
    verschiedener Nationalitäten

    Wie laufen die Arbeitsund Entscheidungsprozesse, wie können die Gärtner*innen
    mitentscheiden? Wer bestimmt, was wo angebaut wird, wie laufen die Informationen?

    Bei denregelmäßigenoffenen Gartentreffen wird sich über Pläne und Vorhaben ausgetauscht. Es
    gibt einen InfoSchaukasten, der über Aktuelles informiert. Die Beetbepflanzung erfolgt first come
    first serve. Mit Schildern oder Steinen wird markiert, dass die Fläche schon bepflanzt wurde. Ein paar
    Mal im Jahr gibt es auch in der Lokalpresse angekündigte größereAktionen (z.B. Wildkräuterführung,
    Beete winterfit machen, Barfußpfad anlegen usw.), bei denen auchstetsdas Prinzip und die Idee des
    Gartens informiert wird.Da die Fläche derStadt Marbach gehört, werden größere Eingriffe und
    Vorhaben immer auch mit der Stadt abgestimmt.

    Wie bekommen Menschen mit, dass sie bei Garten dabei sein können?
    Es gibt Flyer zum Mitnehmen in einer Infobox, Aushänge im Stadtgebiet, eine FacebookGruppe und
    Seite,Hinweise auf der städtischen Homepage,Lokalpresse, über das Gespräch mit Passant:innen
    und MundzuMundPropaganda.

    Was an Infrastruktur gibt es im Garten?
    Die angelegten Beete und Wege (mit Holzhackschnitzel), eine Sitzbank, Stühle und Tischeund eine
    Gartenhütte. Eine Wasserversorgung findet über ein nebenan gelegenes Gebäude statt(über einen
    Schlauch wird Wasser in die Fässer geleitet).

    Was passiert noch, außer dem Gärtnern?

    Der Garten hat von Anfang an wert auf Beisammensein und Austauschgelegt. Manche bringen
    Kuchen mit und man stößt auf das Wochenende an. Außerdem gibt es Kooperationen mit anderen
    Initiativen und Vereinen, z.B. wurden für eine Aktion des Stadtmarketings verwendete, im
    Stadtgebiet aufgestellte Hochbeete zur Weiternutzungin den Garten gebracht.Ein wichtiger Aspekt
    ist immer auch der Artenschutz. Es gibt eine separat angelegte Blühfläche, mehrere
    Insektennisthilfen,Steinpyramiden und weitere wichtige Strukturen für biologische Vielfalt.

    Wie finanziert sich der Garten?Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag?

    Der Garten finanziert sich durch Spenden und Bewerbungen auf Förderausschreibungen. Es gibt
    keinen Mitgliedsbeitrag o.ä.

    Was passiert mit der Ernte?

    Das Gartenteam hofft, dass es bei der Ernte fair zu geht, dass also vor allem die zugreifen, die auch
    mitgeholfen habenjeder erntet dann von jedem. Da der Garten aber frei zugänglich ist, gibt es
    keine Kontrolle o.ä.

    Wer kümmert sich um die Gartengeräte?

    Bisher wurden die Gartengeräte wenn noch möglichin Eigeninitiativeder Gruppenmitglieder
    repariert. Es waren meist ausrangierte Spenden, die ohnehin ihre beste Zeit schon hinter sich hatten
    und dann der Witterung ausgesetzt waren. Die neu angeschafften Geräte könnten nun in der Hütte
    stehen. Denkbar ist auch, dasMarbacher RepairCafé zu kontaktieren und bspw. eine gemeinsame
    offene Aktion zur Pflege und Reparatur von Gartengeräte zu veran
    (mehr …)

  • Tübingen: Wilde Linde startet in neue Saison

    (Antrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten „Wilde Linde“ ist ein soziales und ökologisches Projekt des
    Werkstadthauses, gestartet in 2015.

    Bei uns können Kinder, Jugendliche und Erwachsene,interessierte Laien, passionierte Gärtner und
    Freiluftenthusiastenmit drei Worten: alle, die wollengemeinsam mit uns lernen, wie man lokal
    Lebensmittel anbaut.

    Der Gemeinschaftsgarten Wilde Linde ist ein lebendiger Nutzgarten. Es wird gemeinschaftlich
    gegärtnert und der Boden nachhaltig bewirtschaftet.

    Förderantrag für 2023
    Wir werden in die Gartensaison 2023am7.03. mit einem Team von10Personen starten.

    Wir habenunsim Januar als Plenum zur Jahresplanung 2023 getroffen und es gibt seitdem einTeam
    von 6 Personen, die organisatorische, planerische und kommunikative Aufgaben bis Ende des Jahres
    übernehmen.

    Pflanzenbaulich möchten wir in 2023zusätzlich zu unseren üblichen Tätigkeiten, die im Jahresbericht
    2022beschrieben sind,Folgendes umsetzen:

    Bau eines neuen Tomatenhauses, da das alte zu nicht genug belüftet werden konntemit der
    Folge von Braunfäule

    Anpflanzen eines Blühstrauches und einer Stachelbeere

    Daran arbeiten, dass unsere große Wieseblühender wird

    Weiteren Platz für einjährige blühende Pflanzen, insbesondere für Magerrasenpflanzen
    einrichten (Ausmagerung der Wiese)

    Randsteine für unser Heilpflanzenund Steinbeet anschaffen und verlegen

    Das Heilpflanzenangebot erweitern

    Die Hochbeete reparieren und neue aufstellen

    Sojabohnenpflanzen zu Demonstrationszwecken anbauen

    Weitere Pflanzen wie Löwenzahnsalat und wilde Tomate (siehe Kostenaufstellung) zum
    ersten Mal anbauen

    – die gesamte Fläche wird gemeinschaftlich bewirtschaftet.

    – Ernte wird auf alle aufgeteilt, je nach Bedarf, nicht nach Arbeitsleistung

    – sich um Wiese, Heilkräuter etc kümmern: es gibt eine Person, die versucht, all das zu koordinieren und je nach Anwesenheit und Interesse alle notwendigen Tätigkeiten zu verteilen.

    – Tomatenhaus möchten vor allem 2 Personen bauen. das gesamte Tomatenhaus wird gemeinschaftlich bewirtschaftet

    – Kooperationen: die Kooperation mit einer Grundschule wurde von unserer Seite immer wieder angesprochen.

     der Direktor war sehr offen dafür, aber er fand keine Lehrer, die das mitgetragen hätten.

    es gibt eine Person, die auch in einem anderen Gemeinschaftsgarten mitarbeitet und den Bezug zu weiteren Gemeinschaftsgärten, die es in Tübingen gibt, sucht

    – verläßliche Anwesenheit: seit vielen Jahren gibt es von Mitte März bis November den Dienstag und Freitag als feste Gartentage 15.30-18.00 . Da der Garten an einem stark begangenen Fußweg/ Radweg liegt, kommen immer wieder Neue dazu, weil sie uns gärtnern sehen. Manche suchen im Internet und melden sich beim Werkstadthaus. Wir laden dann immer persönlich und herzlich ein

    – selber Saatgut erzeugen und Pflanzen vorziehen: im Jahresbericht haben wir versucht, unsere vielfältigen Aktivitäten darzustellen. Sehr vieles wurde auch nicht aufgeführt z.B. wieviele Stunden wir außerhalb der festen Gartentage mit Gießen mit der Gießkanne zugebracht haben, wieviele Stunden wir in Orga-Treffen investiert haben, wieviele 1000! Schnecken wir abgesammelt haben u.s.w.. Was ich damit sagen will: wir haben jede und jeder ihr/ sein Bestes eingesetzt (mehr …)

  • Worms: Gemeinschaftsgartenfläche wird von vielen Gruppen genutzt

    (Antrag, Antworten)

    Gemeinschaftsgarten Worms

    Der Gemeinschaftsgarten in Worms, ein Projekt des Caritasverbandes Worms und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), entstand 2015 auf einem Gelände von 3.500 Quadratmetern Fläche in einem Landschaftsschutzgebiet am Stadtrand von Worms.

    Zu Beginn wollten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen ihre eigenen Fähigkeiten einbringen und ihre Ideen gemeinsam umsetzen können und sich darüber hinaus verschiedene Generationen und Kulturen begegnen und miteinander organisieren können.
    Unser Ziel: Menschen sollen miteinander Verantwortung für die Natur, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft übernehmen.
    Nahrungsmittel sollen wieder wertgeschätzt, gemeinsam angebaut, geerntet und auch gemeinsam gegessen werden.

    Heute ist der Gemeinschaftsgarten in Worms ein etablierter Ort für vielfältiges, soziales Engagement und für Teilhabe. Verschiedenste Gruppen und Personen allen Alters, mit den unterschiedlichsten kulturellen und persönlichen Hintergründen, gestalten den Garten durch ihre Projekte, Angebote, Ideen und praktische Arbeit mit. An offenen Begegnungsangeboten (Mitbringpicknicks, Erntefest, Zuckerfest) sowie inhaltlichen Veranstaltungen (Outdoor-Camps, Baumschnitt- und Pflanzseminare, Bienenpflege, Gottesdienste, Schulprojektwochen) nahmen im letzten Jahr knapp 1.100 Menschen teil.

    Rund 40 verschiedene Gruppen, Vereine, Institutionen und Privatpersonen engagieren sich im Garten.

    Darüber hinaus wurde und wird der Garten durch zahlreiche weitere Gruppen und Initiativen genutzt (Pfadfinder, Pfarrgemeinden, Schulen, Kitas, Bewegung und Soziales e. V., Pflanzgruppen, Islamischer Kulturverein, BUND, Foodsharing-Initiative, Repair-Café, Stadtjugendarbeit etc.).

    Zum Bsp. pflanzt, jätet, mäht, erntet, imkert und keltert die sogenannte Nutzgartengruppe im Garten. Erträge werden geteilt, Überschüsse verteilt, wie etwa der leckere Gemeinschaftsgarten-Honig. Der BDKJ und Stadtjugendring organisieren hier Ferienspiele, die Pfadfinder gestalten hier 2 mal wöchentlich ihre Gruppenstunde, die Psychosoziale Beratung der Caritas bringt hier Gruppen zusammen, die Kinder- und Jugendhilfe setzt hier Projekte um, das Dekanat und Gemeinden feiern hier Gottesdienste und gestalten Gemeindearbeit. Auch der Islamische Kulturverein ist hier aktiv und feiert etwa das Zuckerfest.

    Es gibt Baumschnitt- und Pflanzseminare und erlebnispädagogische Angebote für Familien. Und es wird auch immer gemeinsam angepackt: sei es beim Baumschnitt, dem Anlegen einer Blühwiese, der Renovierung des Gartenhauses oder dem Errichten und Eindecken der 22 Quadratmeter- Pergola.

    Alle Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, den Gemeinschaftsgarten in Worms kennenzulernen (der Gemeinschaftsgarten ist auch ein Standort des kommunalen, ökologischen Projektes „Stadtwandeln“) und ihre eigenen Ideen, sowie Vorstellungen und Bedürfnisse einzubringen.

    Hier im Gemeinschaftsgarten begegnen sich Menschen verschiedener Generationen und Kulturen beim gemeinsamen Tun oder Nichtstun. Im Garten gibt es kein Hauptamt oder Ehrenamt, keine exklusive Anspruchshaltung. Es gibt gemeinschaftlich getragene Verantwortung für extrem vielfältiges, soziales Engagement an einem wunderbaren Ort.

    Projektbeschreibung:

    Bedingt durch die Corona Pandemie konnten in den letzten 2 Jahren leider kaum gemeinsame Aktivitäten zur Renovierung oder zur Etablierung neuer Projekte des Gemeinschaftsgartens durchgeführt werden. Deshalb würden wir gerne verschiedene Teilprojekte umsetzen, um den Garten wieder attraktiver und vielfältiger zu gestalten und Raum bieten für die Weiterentwicklung des sozialen und ökologischen Engagements in Worms und darüber hinaus.

    Teilprojekt 1: Anlegen eines Gemüsegartens

    Eines unserer Anliegen ist die nachhaltige und gesunde Ernährung durch das gemeinsame Pflanzen, Pflegen und Ernten von selbst angebautem Gemüse. Vielen fehlt der eigene Garten, das Wissen über den Gemüseanbau oder auch die Zeit sich alleine um einen Garten zu kümmern. Unsere „Pflanzgruppe“ bringt die verschiedensten Menschen zusammen, ermöglicht den Austausch von Wissen und den Anbau von Gemüse und Kräutern für den eigenen Bedarf.

    Für die Erweiterung unseres Gemüsegartens würden wir gerne einen Hochbeetgarten anlegen und das anfallende Regenwasser unseres Gartenhauses zur Bewässerung nutzen. Hierfür bräuchten wir Materialien zum Bau der Hochbeete, sowie Container zum Auffangen des Regenwassers.

    Teilprojekt 2: Küche/Feuerstelle

    Regelmäßig finden in unserem Gemeinschaftsgarten Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen, Vereinen und Initiativen statt für die eine nutzbare Küche, sowie eine Feuerstelle unerlässlich ist, die aktuell nur rudimentär vorhanden ist. Außerdem soll ein bestehender Lehmofen wieder instandgesetzt werden.

    So wird zum Bsp. das Erntefest veranstaltet, bei dem wir gerne das selbst angebaute Gemüse in der Gemeinschaft vor Ort zubereiten und genießen würden. Auch für die Veranstaltung vom Ferienspielen, Pflanzseminaren oder die vielfältigen, erlebnispädagogischen Angebote ist eine ausgestatte Küche dringend notwendig. Für den Aufbau unserer Küche des Gartenhauses bräuchten wir Materialien in Form von Regalen, einer Arbeitsplatte mit Spültisch, sowie weitere Ausstattungsgegenstände, wie einen Geschirr und einem Ofen.

    Durch die Ausstattung mit einem umweltfreundlichen Pelletofen könnte zudem unser Garten ganzjährig durch die verschiedenen Gruppen genutzt werden und die Reichweite enorm steigern.

    Teilprojekt 3: Tierische Besucher

    Auch tierischen Besuchern soll in Zukunft unser Gemeinschaftsgarten zur Verfügung stehen. Die 5 Alpakas der Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte St. Martha des Caritasverbandes Worms leben zusammen mit den Senioren in Mörstadt. Dort leben sie auf einer großzügig angelegten Weide und werden als therapeutische Unterstützung demenzerkrankter Menschen eingesetzt. Sie besitzen eine sehr ruhige und dennoch neugierige Wesensart, wodurch es spannend ist sie zu beobachten, und mit ihnen in Kontakt zu treten. Mit ihrer offenen Art können sie Menschen Antrieb geben und sie aktivieren.

    Gerne würden wir mit den Alpakas auch den Gemeinschaftsgarten regelmäßig besuchen, um den Nutzern, wie zum Bsp. Schulen und Kindergärten oder den sozialen Diensten des Caritasverbandes, wie zum Bsp. dem psychosozialen Zentrum, der Fachstelle für Migration und nicht zuletzt der Kinder- und Jugendhilfe, ebenfalls die Möglichkeit geben mit unseren Tieren zu interagieren.

    Gleichzeitig eigenen sich Alpakas hervorragend zur Landschaftspflege. Sie verursachen durch ihre weiche Sohle kaum Trittschäden und reißen durch ihre gespaltene Oberlippe das Gras nicht heraus, sondern fressen nur die Spitzen ab.

    Gerne würden wir unsere Grünflächen durch die Beweidung mit unseren Alpakas pflegen. Hierfür benötigen wir jedoch ein adäquates, eingezäuntes Gehege und einen Unterstand.

    1)     Wem gehört die Fläche, müssen Sie eine Pacht zahlen, ist die Nutzung befristet?

    a.      Caritasverband Worms e.V.

    b.      Keine Befristung

    c.      Keine Pacht, aber gemeinsame Verantwortung für Instandhaltung, Nutzung, Gestaltung von Angeboten

    2)     Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen?

    a.      Aktuell ein Kern von ca. 10 Personen unterstützt durch weitere aktive Gruppen im Gemeinschaftsgarten

    b.      Zusammensetzung: Flüchtlingsfamilie, Studenten, Senioren, BUND

    3)     Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Gemüse/Obst und Kräuteranbau)

    a.      Streuobstwiese ca. 1000m²

    b.      Beete ca. 200m²

    4)     Wie viele Beete gibt es und wie groß sind diese?

    a.      Aktuell 8 Beete

    b.      Kräuterecke

    5)     Werden alle Beete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es auch individuelle Beete?

    a.      Gemeinschaftliche Bewirtschaftung

    6)     Wer baut wann die geplanten Hochbeete, wie viele sollen das werden und wie viele Menschen können sich daran beteiligen?

    a.      Koordination des Aufbaus durch CV Worms

    b.      Beteiligung der Interessierten Gruppen und Privatpersonen

    7)     Werden diese Beete an bestimmte Menschen oder Gruppen vergeben?

    a.      Gemeinsame Verantwortlichkeit für die Bewirtschaftung (siehe oben)

    8)     Gärtnern auch Gruppen?

    a.      Einzelne Gruppen (z.B. BUND-Kindergruppe) beteiligen sich. Ansonsten ein Zusammenschluss von „Privatpersonen“

    9)     Wie laufen die Entscheidungen und Informationen rund um den Nutzgartenteil des Projekts?

    a.      Demokratisch!

    b.      Jeder bringt Ideen, Informationen ein: Jahresplanung

    c.      Ansonsten WhatsApp-Gruppe und direkte Kontakte / Absprachen im Garten

    10)  Was gibt es alles an Infrastruktur im Garten?

    a.      Gartenhaus

    b.      Strom

    c.      Brunnen

    11)  Ist der Garten jederzeit für die Nutzer*innen zugänglich?

    a.      Eingang mit Zahlencode (Gruppen und aktive Einzelpersonen haben diese und können diesen verantwortungsbewusst auch weitergeben) zugänglich.
    Somit auch ein spontaner Besuch von neuen Interessenten möglich (Kontaktdaten öffentlich)

    12)  Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    a.      Gartengeräte stehen in Anbau

    b.      Zugang über Schlüssel im Schlüsseltresor (passend auch für Haus und Einfahrtstor)

    c.      Handhabung siehe Punkt 11

    13)  Wie haben Sie den Garten bisher finanziert? Wie beteiligen sich die vielen Gruppen und Initiativen und die Gärtner*innen an den Kosten?

    a.      Finanzierung des Gartens und der Infrastruktur aus Eigenmitteln des CV Worms

    b.      Gruppen beteiligen sich vorrangig mit Sachspenden und Arbeitseinsätzen

    14)  Haben Sie bei der Stadt schon bezgl. Finanzierung angefragt?

    a.      Stadt Worms hat keine zusätzlichen Finanzmittel im Haushalt

    b.      Dennoch ist der Gemeinschaftsgarten Teil des Wormser Stadtwandeln (Thematische Touren – in unserem Falle Biodiversität: Gemeinschaftgarten (Urban Gardening, Imkerei, Interkulturelles – intergeneratives Miteinander)

    15)  Zur Küche/Feuerstelle: haben Sie auf nebenan.de, bei Ebay-Kleinanzeigen oder in den Lokalblättern Anzeigen aufgegeben, was Sie für die Ausstattung noch brauchen? Da ja so viele Gruppen beteiligt sind, könnte das ja gut bekannt gemacht werden

    a.      Gartenhaus diesbzgl. bereits auf diesem Wege ausgestattet.

    b.      Hauptkosten entstehen durch die Küchenarbeitsfläche, Wasserinstallation

    c.      Geplant ist das entsprechende Geschirr, damit einmal eine ausreichende Grundausstattung vorhanden ist (insbesondere für Angebote mit größeren Gruppen [Ferienspiele, Schulen, Kitas, etc.]


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  • Hamburg: Kebap Einsatzort für „Engagierte im Ruhestand“

    (NL)

    Du möchtest als Beamtin oder Beamter der Postnachfolgeunternehmen oder der Deutschen Bahn die Möglichkeit des vorzeitigen Ruhestands im Sinne eines Engagierten Ruhestands wahrnehmen? 
    KEBAP erfüllt als gemeinnütziger Verein die Anforderungen für den Engagierten Ruhestand der Postfolgeunternehmen. Bei uns kannst du deinen engagierten Ruhestand mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit von mindestens 1.000 Stunden in einem für Klima, Kultur und Zukunftsthemen engagierten Verein in Hamburg absolvieren und dich in vielfältigen Bereichen engagieren. 
    Wir suchen Menschen, die z.B. gerne im Garten arbeiten, handwerkliches Geschick haben, selbstverantwortlich Arbeiten und Organisieren können und soziales Gespür für Vereinsarbeit mitbringen. Meldet euch gerne direkt bei (mehr …)

  • Pullach: erste Schritte zum Aufbau des Gartenprojekts

    (Mail)

    nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im Pullacher Bürgerhaus mit Michael v. Ferrari aus Haar am 2.3. hat sich eine Gruppe von 12 Gärtnerinnen gebildet, die sich schon 2x getroffen hat und nun an die Umsetzung eines Solidarischen Gemeinschaftsgartens direkt am S-Bahnhof Pullach geht. Das Umweltamt stellt uns eine ca. 100 qm große Fläche zur Verfügung auf einem künftigen Baugrundstück und seit 2 Jahren für die Gemeinde-Aktion „Blühendes Pullach“ genutzt wird. Am kommenden Freitag trifft sich die Gruppe wieder, um die Fragen um Umzäunung, Wasserversorgung, Aufteilung der Beete, Düngung und Bepflanzung zu diskutieren. Geklärt werden muss u.a. auch, ob wir eine Gerätekiste selber bauen oder kaufen, wie das „Ernten für jedemann“ geregelt werden soll. 


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  • Berlin: Paece of Land noch in Verhandlungen für neue Fläche

    (NL)

    Seit November letzten Jahres stehen wir mit dem Bezirksamt Pankow, der Bezirksstadträtin Frau Anders-Granitzki, dem Grünflächenamt sowie dem Amt für Umwelt und Naturschutz im Gespräch. Dabei geht es um eine Fläche im Mühlenkiez, auf die wir uns beworben haben. Mit den Bedingungen, die uns aktuell gestellt werden, können wir das Peace of Land Projekt noch nicht beginnen. Deshalb halten wir die Verhandlungen weiter am laufen. Unsere Visionen sind schon jetzt am sprießen und wir stecken viel Power in politische Überzeugungsarbeit.

    Baumhochbeet an der KMH

    Währenddessen haben wir durch unsere Kooperation mit der KulturMarktHalle trotzdem die Möglichkeit gemeinsam weiter zu gärtnern. Noch Ende letzten Jahres entstand direkt vor der KMH ein Baumhochbeet. Ursprünglich als Zwischenunterkunft für Bäumchen, die wir umziehen wollten. Nun da der Frühling aber da ist und wir wissen, dass sie so schnell nicht weiterziehen können, dürfen sie an der KMH ein richtiges neues Zuhause finden. Dazu machen wir es ihnen nun richtig gemütlich. Sie haben bereits einige Mitbewohner:innen bekommen. Sträucher, Stauden und eine Regenwurm-Futterluke. Dort kann Wurmfutter eingefüllt werden, das dann von den Würmer zu Erde gemacht verstoffwechselt wird, die direkt im Beet landet. 

    Anhand eines gemeinsamen Design-Prozesses wollen wir einen noch besseren Plan machen, um die Bäumchen an ihrem neuen Standort zu unterstützen. Dabei soll eine Obstbaumlebensgesellschaft entstehen. Ein kleines Stück Peace of Land an der KMH. (mehr …)

  • Berlin und Kassel: Waldgärten nehmen Gestalt an

    (NL)

    Die Waldgärten Berlin-Britz und Kassel-Wahlebachpark stehen in den Startlöchern. Auch der dritte Standort wird mehr und mehr konzipiert und geplant, so dass die Umsetzung auch am Helleböhnweg in Kassel später dieses Jahr in Angriff genommen werden kann.

    Berlin:“ Neben dem Grundgerüst der Küche ist nun auch der Innenausbau vorbereitet; die Spüle und die ersten Schubladen wurden platziert. Unterstützt wurden wir dabei von den Mitarbeiter*innen der KUBUS gGmbH, einem Träger von sozialen Beschäftigungs- und Bildungsprojekten für Arbeitslose“
    Gerätehaus ist aufgebaut, es gibt einen Stromanschluss.

    citizen Science Tage in Berlin und Kassel im Juni
    Im Projekt Urbane Waldgärten wollen wir mit Euch Ansätze erarbeiten, wie wir die Wirkungen des Waldgartens hinsichtlich verschiedener ökologischer Funktionen erfassen können. Dazu gehören Themen wie Erntemenge, Biodiversitätserfassung und Bodenqualität. Am ersten Wochenende im Juni in Berlin und am 13. Juni in Kassel werden jeweils interaktive Forschungstage durch das Team der Uni Potsdam auf den Projektflächen stattfinden
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  • Karlsrhe: 10 Jahre Marstallgarten

    (NL)

    in diesem Jahr feiern wir das zehnjährige Bestehen des Marstallgartens im Otto-Dullenkopf-Park – und damit auch 10 Jahre Bürgerschaftliches Engagement in öffentlichen Gemeinschaftsgärten in Karlsruhe. Seit dem ersten Spatensich auf einer Wiese neben der Musikhochschule im Frühjahr 2013 hat sich viel in unserer Stadt getan. An 17 weiteren Standorten im gesamten Stadtgebiet wurde seither gegärtnert; teilweise in temporär aufgestellten Hochbeeten, wie anlässlich der Feierlichkeiten zum 300. Stadtgeburtstag im Jahr 2015. Zehn Gemeinschaftsgärten haben sich in Karlsruhe fest etabliert. Sie werden von Freiwilligen bepflanzt und gepflegt, von Trägervereinen betreut und laden die Stadtgesellschaft zum Mitmachen ein. An drei Standorten werden derzeit weitere Gärtnerinnen und Gärtner zur Unterstützung der Gartenteams gesucht. Im Karlsruher Osten entsteht außerdem ein neuer Gemeinschaftsgarten der besonderen (mehr …)

  • Rostock: Bunte Flora richtet sich schwerpunktmäßig an Senior*innen

    (Antrag, Antworten)

    2017 inittierten NABU und Nachbarschaftshilfe den Gemeinschaftsgarten als Stadteilgarten, der sich vor allen Dingen an betagte und hochbetagte Menschen richtet. Es sind aber auch Studierende dabei und eine Kita, die eigene Beete hat.

    im Garten sind derzeit 11 Menschen unterschiedlichen Alters (Senioren, Studierende, Berufstätige) aus dem Stadtteil aktiv. Die Zahl der Aktiven fluktuiert stark, da Senioren aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden oder Studierende nach dem Studium Greifswald verlassen. Aufmerksam machen wir auf den Garten über die Internetseite des Nachbarschaftshilfevereins sowie des NABU MV. Kürzlich wurden neue Flyer gedruckt, die bei verschiedenen Veranstaltungen verteilt werden. Außerdem veröffentlichen wir immer wieder kleine Artikel oder Aufrufe in den lokalen Medien. Direkt am Garten befinden sich Hinweisschilder auf das Projekt mit den Kontaktdaten und wichtigen Infos.

    Der Garten ist aus Vandalismusgründen nicht offen. Wer mitmachen möchte, bekommt einen Schlüssel oder kann zu den Öffnungszeiten in den Garten kommen. Jeder ist willkommen.

    Der Garten ist ein offenes Mitmachprojekt. Die Entscheidungen werden gemeinsam in der Gruppe getroffen. Der Informationsfluss läuft per Mail über einen Verteiler. Es finden auch regelmäßige Planungstreffen statt.

    Die Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet und abgeerntet. In diesem Jahr wurde die Bettaufteilung verändert. Es wird jetzt 19 Beete geben, die nach dem Prinzip Starkzehrer, Schwachzehrer und Mittelzehrer bewirtschaftet werden. Außerhalb dieses Beetbereiches gibt es noch einzelne Beete und Ecken für Blumen, Kartoffeln und Erdbeeren.

    Der Garten verfügt über eine alte Gartenlaube sowie eine etwas neuere, die uns von einem Projekt des Theaters Vorpommern überlassen wurde. In der alten Laube befinden sich Geräte und Gartenmaterial. Die neue Laube beherbergt Stühle und einen Tisch. Sie wird auch ab und an für kleine Projekte mit Schulen durch den NABU genutzt. Im Sommer finden regelmäßig kleine Veranstaltungen im garten statt. Ich gehe mit Senior*innen des Nachbarschaftshilfevereins dort hin und auch der Greifswalder Märchenkreis bietet immer mal wieder Veranstaltungen an. Bereits 3x nahmen wir mit dem Garten an der Greifswalder Kulturnacht teil.

    Der Garten wird auch von der Kita Makarenko (6 eigene kleine Beete) genutzt, welche sich angrenzend an den Garten befindet.

    Die Pacht des Gartens wird vom nachbarschaftshilfeverein getragen. Die Gartenaktiven beteiligen sich jedoch einmal jährlich mit einem frei gewählten Betrag (jeder, wie er es sich leisten kann) an anfallenden Kosten. Beispielsweise wurde im letzten Jahr von den Einnahmen ein Tomatendach gebaut. Diese Arbeiten werden von den Aktiven erledigt.


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  • Dresden: Gärtjen

    (Antrag, Antworten)

    • Wem gehört die Fläche, ist der Nutzungsvertrag befristet und müsst ihr Pacht zahlen?

    Die Fläche gehört der Landeshauptstadt Dresden und wir sind Pächterin über unseren Verein Ostra e.V., wir bezahlen 360€ im Jahr Pacht, also einen symbolischen Euro pro qm – wir haben in etwa 360qm, laut Pachtvertrag. Der Vertrag war bisher immer auf 2 Jahre befristet. Wir wollen für die nächste »Dekade« eine längere Laufzeit anfragen, auch weil es die Überlegung gibt, das Gärtjen barriereärmer zu machen und hierfür gegebenenfalls noch Baumaßnahmen nötig wären, für die wir eine Förderung anstreben würden.

    • Wie groß ist die Gartengruppe, wie ist der Garten organisiert (alles gemeinschaftlich?), wie laufen Entscheidungen und Informationsflüsse?

    Die Gärtjen-Crew lässt sich in zwei Bereiche aufteilen, das ist einerseits die inhaltliche Gruppe, die sorgt sich um das Jahresprogramm, fragt Refs an, betreut die Veranstaltungen und die andere Gruppe sind unsere Gärtner*innen. Dort wird hauptsächlich gegärtnert und rumgewerkelt. Insgesamt sind wir irgendwas zwischen 9 und 12 Leute. Immer von zeitlichen Ressourcen und auch der Lust der einzelnen abhängig, wie das im Ehrenamt halt so ist. Allerdings gibts keine ganz klare Abgrenzung zwischen den Gruppen, es gibt Überschneidungen. Wir haben zwei Leute, die zum Beispiel nur rumgärtnern und Leute, die nur Veranstaltungen Planen und dann gibts noch ein paar  wie mich, die in beiden Gruppen unterwegs sind. Das Gärtjen ist  gemeinschaftlich organisiert. Die Veranstaltungen planen wir in einer dafür eigenen Runde, an der alle teilnehmen können. Das beginnt mit einer ersten Runde im letzten Quartal des Jahres und streckt sich dann bis Anfang März. Dort können alle ihre Ideen einbringen. In der Regel organisieren dann die Leute, die die Dinge mitgebracht haben, auch Referent*innen / die Veranstaltung und werden von anderen unterstütz, wenn sie Hilfe benötigen.  Die Gärtner*innencrew hatte im letzten Monat jeden Mittwoch ein offenes gärtnern angeboten, hinzukommen natürlich noch weitere Termine entsprechend der persönlichen Zeitresourcen. Ich würde schätzen, im letzten Jahr war in der Saison im Schnitt 50% der Woche jemand da.

     Die Aktiven sind ziemlich frei in ihren entscheidungen, was sie tun. Das klappt von Haus aus gut, dass alle jeweils mit denen sprechen, die es betrifft. Also es braucht nicht für jede einzelne Sache einen Plenumsbeschluss oder dergleichen, wir schwimmen alle auf einer guten Wellenlänge. 

    Fürs Gärtjen und unseren Verein gibt es regelmäßig am letzten Sonntag im Monat eine Runde, bei der wir uns treffen, socialisen und einfach besprechen, was eben so anfällt. Weil wir gemerkt haben, dass wir uns im letzten Jahr durch Veränderungen der persönlichen Lebenssituationen nicht mehr alle so häufig im Gärtjen begegnet sind, haben wir Anfang des Jahres mit Hilfe einer DSEE-Förderung eine kleine Klausur gemacht, unter anderem dieses Treffen ist ein Resultat. Das heißt nicht, dass niemand mehr im letzten Jahr da war, sondern dass sich die Anwesenheit eben auf unterschiedliche Tage verteilte.

    Ansonsten haben wir zwei Telegram-Chatgruppen (eine für die Gärtner*innen und eine Gesamtgruppe) in der wir uns gegenseitig informieren. 

    • Wie kann man mitmachen, wo bewerbt ihr den Garten wie?

    Mitmachen kann man so, wie man Lust hat. Wer Veranstaltungen machen will, kann sich da einbringen. Wer gärtnern will, ist herzlich eingeladen. Wer im Gärtjen eine Veranstaltung als Externer anbieten möchte, kann das auch, sofern es zu uns und unserer Grundhaltung passt.

    Wir sind bei der Engagementbörse des Freistaat Sachsen eingetragen und wollen dieses Jahr unsere Vernetzung noch bei den bereits existierenden Gemeinschaftsgartennetzwerken in Dresden verstärken. Ansonsten informieren wir regelmäßig über unsere Social-Media-Kanäle FB, Insta, Telegram, Mastodon und unseren Newsletter. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, wollte ich uns auch noch bei der Ehrenamtsbörse der Landeshauptstadt eintragen.

    Ansonsten versuchen wir durch Kooperationen auf uns aufmerksam zu machen und neues Publikum ins Gärtjen zu holen. In diesem Jahr zum Beispiel mit der ersten Friedrichstädter Saatgutbörse in Kooperation mit der Johannishöhe, dem riesa efau und der Saatgutbörse der Städtischen Bibliothek.

    Wir haben hier aber auch noch Luft nach oben.

    • Wie viele Beete habt ihr? Auf eurem Insta-Account sieht es so aus, als ob es fast nur Beete gibt? Was an Infrastruktur (neben der geben Hütte) habt ihr noch?

    Spannend, wo du es sagst… auf dem Insta-Account sieht es tatsächlich so aus, als würde das Gärtjen fast nur aus Beet bestehen. Wir haben 3,5 Beetflächen. Einmal die vor der Hütte, die auf dem letzten Instapost zu sehen ist (circa 7x6m). Gegenüber davon ist noch ein langezogenes Beet, das könnten so 9 oder 10 x 2 Meter sein. Noch mal ein Beet von 7 x 6 Meter befindet sich am Ende des Grundstücks. Wir haben ansonsten noch ein kleines Kräuterbeet, das sind vielleicht 1,5×1,5 Meter. Im letzten Jahr hat sich jemand ein einem Staudenbeet versucht, aber das ist durch die extreme Trockenheit leider nicht so geglückt, das waren so um die 2,5 x 4 Meter. Theoretisch steht noch mehr Beetfläche zur Verfügung. 

    Neben der gelben Hütte haben wir noch eine Außenküche und einen selbst gebauten Pizzaofen. Wir haben einen kleinen Geräteschuppen und ein Trennkompostklo und einen kleinen Sandkasten, falls Eltern zu den Veranstaltungen kommen. Wir haben auch eine aufblasbare Kinoleinwand von ungefähr 3×4 Metern.

    • Was passiert mit der Ernte, macht ihr Veranstaltungen, nutzen andere Gruppen den Garten?

    Die Ernte wird gegessen 🙂 einen Teil nehmen die Leute mit, die aktiv im Gärtjen sind. Wir bieten bei den Veranstaltungen auch immer an, dass sich Teilnehmenden etwas mitnehmen können, das wird immer dankend angenommen. Dieses Jahr wollen wir vier kleine »Gärtjen-Dinner« veranstalten. Dort wollen sich unsere Kochbegeisterten an Gerichten versuchen, die sie mit Zutaten aus dem Gärtjen kochen. Dabei soll immer ein Gemüse im Mittelpunkt stehen. Die Dinner sind als kleines Dankeschön für die Aktiven gedacht und wir wollen dazu immer noch Leute einladen, mit denen wir uns gerne vernetzen wollen.

    Veranstaltungen machen wir. Wir bewegen uns da in einem breiten Spektrum von Antifaschismus, Ökologie, Queer, Feminismus, Kapitalismuskritik. Wir kommen zum Großteil alle aus der Ecke „politische Bildner*innen“, daher auch die affinität zu vielen Themen. Wir machen auch Workshops mit praktischem nutzen. Beispielsweise eine Kräuterwanderung, die wir auch dieses Jahr wieder machen. Wir haben schon selbst Brot gebacken, selbst Seife gemacht,… dieses Jahr wird zum Beispiel noch fermentiert, um gleich mal zu schauen, wie wir die eigene Ernte länger haltbar machen können. Dieses Jahr sind 14 Veranstaltungen geplant. 

    Andere Gruppen nutzen auch das Gärtjen, so haben wir im letzten Jahr verschiedene Gruppen im Gärtjen gehabt. Eine kleine Auswahl der letzten Jahre: Politische Gruppen, die ihre Plena abgehalten haben und die Filmvorführungen gemacht haben; die mobile Jugendarbeit war da und hat mir ihren Kids einen Tag im Gärtjen gemacht und den Abend bei Knüppelkuchen ausklingen lassen; ein Jugendhilfeverein hat war mit seiner Jugendweihgruppe für einen Tag im Gärtjen; wir hatten schon eine Einschulung und eine kleine Hochzeitsgesellschaft bei uns, die Gewerkschaft ver.di ist mit ihrer Straßenbahner-Gruppe für einen Teamtag vorbeigekommen,…

    • Woher kommt das Wasser?

    Wasser und Strom kommen von der direkt anliegenden Kleingartensparte. Wir selbst sind aber nicht Teil der Sparte und unterliegen auch nicht dem Bundeskleingartengesetz.


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  • Ziegenhagen: Gemeinschaftsgarten auf dem Dorf

    (Antrag)
    der Garten geht in die vierte Saison, es sind kontinuierlich 10 – 15 Menschen (mit ein bisschen Wechsel) dabei, die den Garten gemeinschaftlich bewirtschaften.
    Sie haben eine zweite Hütte geschenkt bekommen oder das Material dafür, in der sie nun auch bei schlechtem Wetter ihre Teamtreffen machen. Sie haben auch ein Gewächshaus aus einer Förderung und Spendengeldern finanziert.
    Es gibt 2 Gartentage pro Woche.
    Sie haben begonnen, mach dem Market Garden Konzept zu gärtnern und ziehen ihre Jungpflanzen selber an. Um den Bereich der Saatgutgewinnung auszubauen, nehmen 3 Gärtner*innen an einer Schulung teil (mehr …)

  • Berlin: Wasserversorgung für Die essbare Straße

    (Antrag, Antworten)

    Der verkehrsberuhigte Abschnitt der Swinemünder Straße liegt zwischen Rügener Straße im Norden und Bernauer Straße im Süden und erstreckt sich über eine Länge von ca. 800 m.
    Die Straße ist geprägt durch einen ca. 15 m breiten Mittelstreifen, der im Wechsel aus befestigten Flächen und Grünflächen besteht. Begleitet wird der Streifen von locker gesetzten, hohen Bäumen und verschiedenen Sträuchern. Der Pflegezustand des Mittelstreifens ist schlecht und die Flächen werden kaum genutzt.

    Inhalt

    Die Swinemünder Straße bietet Raum für ein neues Nutzungskonzept: “Eine essbare Straße“ für Mensch und Tier. Gebaut und gestaltet von den Menschen die hier wohnen. Das Thema “Essen“ birgt verbindendes Potenzial für neue Gemeinschaften. Und es regt an, sich aktiv und selbstbestimmt an der Gestaltung der Gärten zu beteiligen. Die Straße wird zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs.

    Eingebunden in den Alltag einer verkehrsberuhigten Straße inmitten der Stadt, zeigt der Gemeinschaftsgarten modellhaft auf, wie essbare, soziale und ökologische Lösungen in bestehende Strukturen integriert werden können. Dabei können z.B. verschiedene Anbaumethoden erprobt, insektenfreundliche Pflanzen kennen gelernt, das Sammeln von Regenwasser praktiziert, der Bau von Hochbeeten erlernt werden u.v.m..

    Projektstand

    Im September 2022 hat die Stadträtin Frau Dr. Neumann das geplante Projekt vor Ort besucht und ihre Unterstützung zugesagt. Entsprechend hat das Straßen- und Grünflächenamt den Bau eines Gemeinschaftsgartens in einem ersten Abschnitt (Swinemünder Str. Ecke Lortzingstr.) genehmigt. Die Genehmigung beinhaltete das Aufstellen von 13 Hochbeeten auf versiegelten Flächen und die Umgestaltung einer großen Rasenfläche in eine gebietsheimische Wildblumenwiese.

    Der Bau von 12 Hochbeeten und die Anlage der Wildblumenwiese wurden im vergangenen Oktober-November bereits realisiert. Das Baumaterial mit Zubehör wurde größtenteils aus Mitteln des Aktionsfonds des Quartiersmanagement Brunnenstraße finanziert.

    Die zuständigen Sachbearbeitenden des SGA haben signalisiert, dass bei Einhaltung bestimmter Kriterien (wie z.B. Versorgungs- und Sicherheitsabstände) dem weiteren Ausbau des Gemeinschaftsgartens nichts im Wege steht.

    Derzeit sind wir etwa 10 aktive Gärtnerinnen.

    —————————————————-

    Im jetzt einsetzenden Gartenjahr 2023 fehlt uns GärtnerInnen an der Ecke Lortzingstraße und am Diesterbeet in erster Linie der Zugriff auf Wasser. Die kurzfristige Lösung ist mehrere IBC-Wasser-Container aufzustellen, und sie bei Bedarf mit Stadtwasser zu füllen. Es handelt sich dabei um Zuwasser, das mit einem geliehenen Standrohr über einen Hydranten der Berliner Wasserbetriebe erschlossen werden kann. Die Genehmigung des SGA für das Aufstellen der IBC-Container und den Bau weiterer Hochbeeten haben wir gerade erhalten!

    Ergänzend streben wir mittelfristig an (s.u.), die ansässige Wohnungsbaugenossenschaft DEGEWO für ein Regenwassermanagement zu gewinnen. Dann könnte das Dachwasser über Fallrohre gesammelt (z.B. ebenfalls in IBC-Containern) und für die Gärten genutzt werden. Vom Quartiersmanagement der DEGEWO wurde bereits Interesse und Unterstützung signalisiert.

    1. Habt ihr einen Vertrag? Ist die Nutzung befristet? Wie sind dazu die Vereinbarungen mit dem Grünflächenamt?
      Der Vertrag  ist zunächst auf 2 Jahre befristet, kann aber unkompliziert / nahtlos verlängert werden, solange wir uns keine groben Fahrlässigkeiten erlauben. Laut der Sachbearbeitenden des SGA sind Projekte wie diese politisch gewollt und deshalb zu fördern.
    2. Was baut ihr in den Beeten an? Sind die einzelnen Gärtner*innen/Gruppen zugeordnet oder gärtnert ihr gemeinschaftlich?
      Da wir diese Frühjahr erst beginnen  mit der ersten Gartengruppe, können wir das noch nicht genau beantworten. Angebaut werden soll essbares (Salat, Kräuter, Tomaten, Beeren …). Die Struktur und Regeln werden wir erst noch entwickeln. Jetzt am Anfang gärtnern wir auf jeden Fall gemeinschaftlich.
    3. Dürfen „alle“ ernten oder versucht ihr mit Schildern, die Ernte für die zu haben, die gärtnern?
      Jetzt am Anfang dürfen alle ernten, auch die Passanten 😉
    4. Wie sieht es mit Vandalismus bei euch aus?
      Was den neuen Gartenabschnitt betrifft wissen wir das noch nicht. Am Diesterbeetgarten wurde gerne mal die ein oder andere Pflanze geklaut.
    5. Wo sind die Gartengeräte und wie sind die für alle Mitmachenden zugänglich?
      Größere Gartengeräte sind für alle im Keller des Vereins untergebracht (über Schlüssel zugänglich), und im Keller einer anwohnenden Gärtnerin. Diese Geräte wurden bisher nur für größere Bauaktionen benötigt. Kleingeräte (Handschaufel, Schere) bringt jeder selbst mit. Gießkannen wollen wir an einem Zahlen-Schloß anleinen.
    6. Wären die IBC-Wasserversorgung dann auch für den Diesterbeetgarten? (Von denen kenne ich die Problematik sehr gut).
      Ja, das Diesterbeet soll inkludiert sein und endlich Wasser bekommen.
    7. Wo kommt das Wasser für die IBCs dann her? Habt ihr einen Brunnen/eine Pumpe bei euch in der Nähe oder wollt ihr das mit dem Leihen eines Standrohrs machen?
      Das Wasser erhalten wir über ein geliehenes Standrohr (Berliner Wasserbetriebe), einen nahe gelegenen Hydranten und einen Schlauch.
      Ein Brunnen liegt leider nicht in der Nähe.
      Die IBC-Container können mittel- oder langfristig auch für die Sammlung von Regenwasser genutzt werden.
    8. Wer kümmert sich um das Auffüllen und habt ihr dann einen Gießplan?
      Das Auffüllen wollen wir im Turnus erledigen. Einen Gießplan gibt es (noch) nicht.
    9. Wer baut die Hochbeete?
      Bisher  haben alle mitgebaut die Lust dazu hatten und es lernen wollten. Künftig stellen wir es uns so vor, dass Neuankömmlinge beim Aufbau immer von einer erfahrenen Person betreut werden.


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  • Potsdam: Wendeschleife ich Nachbarschaftstreff

    (Antrag/Antworten)


    Das Projekt Wendeschleife(KonradWolfAllee Ecke SlatanDodowStraße)ist eineInitiativeder Sozi-
    alenStadt ProPotsdam gGmbHin der Gartenstadt Drewitz, einemOrtsteil von Potsdam, der sichseit
    2011auf dem Wegzumersten emissionsfreien Stadtteil Potsdamsbefindet.Unser KlimaundGemein-
    schaftsgartenbefindetsicham Ort einer ehemaligen Straßenbahnwendeschleifeund ist durchseine
    Einbindungin dasBegegnungszentrumoskar.inder Lage,viele Menschen mit seinerQuartiersarbeit
    zuerreichen.

    Das Herz der Wendeschleife bildet der Klimaund Gemeinschaftsgarten, der 2017 eröffnet wurdeund
    ein offenes Angebot an das StadtquartierDrewitzdarstellt. Neben dem ökologischen, gemeinschaftli-
    chen Gärtnern werden hier in grüner Atmosphäre Workshops, Feste und Aktionen durchgeführt.Die
    wichtigstenZiele des ProjektssinddieAktivierung der Anwohner*innenund Sensibilisierung für öko-
    logische Themen und Nachhaltigkeit, niedrigschwellige Naturerfahrungenund gemeinschaftliches
    ökologischesGärtnern.

    DiePflege und Bepflanzung derBeetedes GemeinschaftsgartensvonBeetpat*innen, demTeam Wen-
    deschleifeund weiteren Interessierten übernommen.DieBeetpat*innenstimmen sich regelmäßig
    mit dem Projektteam ab und übernehmenteilweiseauch die Betreuungdes wöchentlichen offenen
    Gärtnerns sowie dieGestaltung von Workshops.

    • Wie groß ist denn die Gruppe, die gärtnert?

    Es ist schwer eine Zahl zu nennen. Durch die Beetpat*innen und deren Zugehörige gibt es 23 aktive und sehr regelmäßige Gärtner*innen. Beim offenen Gärtnern können an schönen Tagen noch 5-10 dazukommen. 

    • Wer ist das Team Wendeschleife und wie groß ist dieses?

    Das Team Wendeschleife besteht aus Norbert Fadtke (Bundesfreiwilligendienst), Christine Klüh (Bundesfreiwilligendienst), 2 Ehrenamtlerinnen und mir (Francie Großhennig, Umweltlotsin des oskar.Begegnungszentrum).

    • Was meinen Sie damit, dass die Mitarbeiter*innen (vom Team Wendeschleife? Von der Sozialen Stadt) Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer*innen hat? Ist der Garten für die Gärtner*innen nicht „mein Gemeinschaftsgarten“? Wird das Gärtnern und werden die Aktivitäten hauptsächlich von den Mitarbeiter*innen geplant und umgesetzt?

    Bei der Durchführung von Festen haben wir Hilfe von Ehrenamtlichen die beispielsweise Stände betreuen oder bei der Vorbereitung helfen. Natürlich ist es für die Gärtner*innen „mein Gemeinschaftsgarten“, diese planen und bepflanzen die Beete, wir entwickeln gemeinsam den sprechenden Raum, sie beteiligen sich in ihren zeitlichen Möglichkeiten an den Workshops und den Festen. Aber beispielsweise für die Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit sind vorrangig wir verantwortlich und die Gärtner*innen beteiligen sich in ihren Möglichkeiten. Bei baulichen Aktivitäten machen wir gemeinsame Termine. Bei größeren Bauaktionen versuchen wir auch andere Anwohner*innen aus dem Stadtteil zu aktivieren und einzubeziehen (wie es beispielsweise bei dem Tauschregal geplant ist).

    • Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Obst/Gemüse- und Kräuteranbau)?

    Ich schätze das dies aktuell ca. 150 qm sind.

    • Wie viele Beete gibt es? Was genau dürfen die Beetpat*innen? Und wie wird man Beetpatin?

    Es gibt 15 Hochbeete für Beetpat*innen und 12 Gemeinschaftsbeete. Viele der Beetpat*innen sind schon seit mehreren Jahren aktiv, jedoch werden auch jedes Jahr wieder Beete frei. Normalerweise werden diese dann auf unseren Kanälen ausgerufen und Interessierte können sich persönlich, telefonisch oder per Email melden. Bei sehr vielen Bewerber*innen werden Familien bevorzugt. Da ich erst dieses Jahr angefangen habe und mir noch keinen kompletten Überblick über die freien Kapazitäten verschaffen konnte, wird dies wohl etwas später erfolgen müssen. 

    • Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernten werden beispielsweise bei gemeinsamen Kochaktionen wie  dem monatlichen Klimakochen verwendet, für Feste wie das Erntedankfest oder auch zum mit nach Hause nehmen. Leider kommt es durch unsere komplette Offenheit der Fläche vor, dass bei Nacht und Nebel ohne zutun der Gärtner*innen geerntet wird.  

    • Wie ist der Gemeinschaftsgarten/das Gärtnern organisiert? Läuft alles gemeinschaftlich? Wie und von wem werden die Entscheidungen getroffen, wie laufen die Informationswege?

    Zum Einen gibt es feste Termine für das offene Gärtnern (ab Saisoneröffnung jeden Mittwochnachmittag), diese werden dann in der Öffentlichkeitsarbeit kundgetan. Zum anderen können alle Beetpat*innen jederzeit gärtnern. Die Kommunikation erfolgt sowohl persönlich bei den Treffen, wie auch über die Whatsapp-Gruppe. Dies wird zum regen Austausch und auch für Entscheidungsfindungen genutzt. Entscheidungen, wie zum Beispiel die Gartenregeln werden gemeinsam getroffen. Entscheidungen über beispielsweise die Anpassung des Mietvertrags trifft das oskar.Begegnungszentrum als Mieter der Fläche.

    • Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für den Garten? Wie haben Sie die Aktivitäten bisher finanziert?

    Die Gärtner*innen beteiligen sich durch ihre Arbeitsleistung ,kleinere Sachspenden und bezahlen die Pflanzen/das Saatgut für ihr Beet. Das Begegnungszentrum oskar. somit auch die Wendeschleife wird durch die Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Im Rahmen dieser Förderung sind Kosten für die beantragten Anschaffungen nicht enthalten. Wir strecken immer unsere Fühler nach beispielsweise übriggebliebenem Holz, auch gebrauchbarer Sperrmüll oder Geräten aus und holen dieses dann zu uns.

    • Kommen auch Gärtner*innen außerhalb vom Gartentag am Mittwoch?

    Ja, eigentlich ist an schönen Tagen fast immer jemand anzutreffen.

    • Wie ist die Wasserversorgung bisher gewährleistet?

    Mittels Standrohr befüllen wir unsere 2 IBC Container.

    • Wer baut wann die Hochbeete, werden diese dann vergeben und wie viele Menschen können beim Bau mitmachen?

    Die Hochbeete sollen beim offenen Gärtnern gemeinschaftlich gebaut werden. Dies wird vorher an möglichst viele durch die Öffentlichkeitsarbeit kommuniziert. Wenn es vorher Interessierte gibt, werden diese dazu eingeladen sogleich ihr zukünftiges Hochbeet mit aufzubauen und den Platz mit zu bestimmen. Damit man noch sinnvoll arbeiten kann, sollten pro Hochbeet allerhöchstens 5 Personen beteiligt sein. Wer nicht schraubt und sägt, kann sich ja beispielsweise schon mit der Folie beschäftigen oder anfangen Erde für die Füllung zu beschaffen.

    • Wer pflegt den Minzgarten, wer erntet dort und was passiert mit der Ernte?

    Der Minzgarten wird in der Anfangsphase von unserer Bundesfreiwilligen gepflegt und sukzessive in die Hände interessierter Anwohner*innen übergeben welche sich bereits aktiv im Wohngebiet beteiligen. Geerntet wird von Anwohner*innen, Gärtner*innen und geplant ist vor allem auch bei Workshops. Die Ernte soll für heiße und kalte Getränke, backen und kochen für Workshops und Feste verwendet werden.

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  • Waldkappel: Fläche des Fuchsgartens gehört Genosseschaft

    (Antrag/Antworten)

    Wir haben 19 Beete, á 3m^2 (ca.) an Gemüsebeet. Ein Hügelbeet (ca. 10m lang), einen Waldgarten …(die Größen sind auf der karte). 109/4 ist der Gemeinschaftsgarten. Die Fläche gehört der Genossenschaft Region im Wandel Kooperative. 

    Die Nutzung ist unbefristet. Die Fläche gehören der Genossenschaft, die Wiederrum Menschen aus dem Netzwerk gehören und quasi die Pacht zahlen, ebenso die anliegenden Wohngebäude. Es ist quasi ein Gemeinschaftsgarten, den die Genossenschaft abbezahlt, weil es ihr Eigentum ist und zur Verfügung stellt.

    Verantwortlich sind wir ca.6 Menschen, mitmachende ca. 40 plus weitere lose Menschen, die ab und an mitmachen (ca 100/ Jahr). 

    Alle Beete sind Gemeinschaftlich, dieses Jahr mit einigen individuellen Verantwortungen. Patenschaften machen wir dieses Jahr und einige Beete ganz gemeinsam, trotzdem koordiniere ich den garten

    Ich koordiniere den Garten und die Menschen. Auf ihren Beeten spreche ich mit Ihnen die Fruchtfolge ab, sonst entscheiden sie individuell. Den Gesamtgarten und Waldgarten hüte ich. Man kann mitmachen, in dem man sich meldet. 

    Wir wollen zwei Kompostklos im Turnus nutzen. Wir wollen, dass Menschen nicht ins Haus müssen, um auf Toilette zu gehen. Die Fäzes lagern wir dann in den IBC Tanks, deswegen brauchen wir sei. Nach ca. Einem Jahr kommen sie zu den Bäumen und Sträuchern. 

    Das Wasser kommt vom Dach, teilweise wird es schon von dort abgefangen, an manchen Stellen fehlen noch die Rinnen. 

    Die Geräte sind in der Scheune direkt am Garten. Die Scheune ist für alle offen. 

    Ich kümmere mich um den Kompost. 


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  • Regensburg: Interkultureller Garten entwickelt sich gut weiter

    (Antrag/Antworten)

    1. CampusAsyl hat eine sehr enge Anbindung an die Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in Regensburg. Bspw. befindet sich unser Büro direkt im AnkER-Zentrum. Über Plakate und Aushänge direkt in den Einrichtungen wird über alle unsere Angebote informiert, u.a. auch über den Garten. Außerdem erfolgt ein persönlicher Kontakt bspw. bei unserer individuellen Beratung zu Ausbildung und Arbeitsmarktintegration. Seit zwei Jahren gibt es außerdem das Garten-Projekt in der Gemeinschaftsunterkunft Dieselstraße. Dort haben Ehrenamtliche gemeinsam mit den Bewohner*innen vier Hochbeete gebaut, die von den Kindern und Erwachsenen dort betreut werden. Bei den gemeinsamen Treffen laden die Ehrenamtlichen die Teilnehmenden auch in den allgemeinen Gemeinschaftsgarten ein.
      Nicht geflüchtete Gärtner*innen werden hauptsächlich über Werbung auf unseren Social Media Kanälen, bei den zwei Mal jährliche stattfindenden CampusAsyl-Infoabenden an der Hochschule oder durch die Nachbarschaft in direkter Nähe zum Garten erreicht.
    2. Die Gartengruppe teilt sich in verschiedene kleinere „Untergruppen“ mit jeweiligen Zuständigkeiten auf (z.B. Kompost, Kräuterschnecke, Wassertanks Befüllen etc.). Darunter gibt es auch eine Untergruppe „Bauvorhaben“. Diese Gruppe besteht aus Ehrenamtlichen, die Erfahrung in der Arbeit mit Holz mitbringen aber auch anderen Interessierten. Wenn ein Bauvorhaben ansteht, kündigt die Baugruppe diesen Workshop in der WhatsApp Gruppe oder im Plenum an und lädt dazu alle (aktuell ca. 60) Gärtner*innen ein. Diese werden dann von den Ehrenamtlichen angeleitet. Erfahrunggemäß kommen zu einem Bauworkshop ca. 10 bis 15 Personen.
    3. Die Bauvorhaben werden alle direkt im Garten stattfinden.
    4. Das Werkzeug liegt teilweise bereits im Werkzeugschuppen und gehört der gesamten Gruppe, teilweise wird es von den Ehrenamtlichen privat mitgebracht.
    5. Für das Jahr 2023 sind die im Antrag gennanten Kostenpunkte alle geplanten Ausgaben. Die Pacht an das Gartenamt für 2023 wurde von uns bereits beglichen und wird aller Voraussicht nach vom 3. Bürgermeister der Stadt Regensburg rückerstattet (Antrag wurde gestellt). Sonst gibt es keine Förderung durch die Stadt. Im vergangenen Jahr wurde der Garten vom Stadtjugendring Regensburg und im Jahr 2021 über das Bundesprogramm „Demokratie Leben“ gefördert.

    Seit März 2019 besteht imsüdlichen Stadtgebiet in Regensburg in unmittelbarer Nähe zur Universität und
    Hochschule sowie den Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete ein
    interkulturellerGemeinschaftsgarten.DasProjektisteineKooperationzwischenderTransition

    BürgerbewegungRegensburg(
    https://www.transitionregensburg.de/)unddemVereinCampusAsyl
    (
    https://www.campusasyl.de/)und wurdevon Ehrenamtlichen und Studierendenins Leben gerufen, die
    teilweise noch heute imGarten aktiv sind.Eine Förderung durch die Anstiftung bestand bereitsin 2020.

    Der Interkulturelle Garten Regensburg ist und soll weiterhin ein Raum der Begegnung sein,indem
    Menschen jeder sozialen Schicht und Herkunft Teilhabe am gemeinschaftlichen Gärtnern haben können.
    Im Jahr 2021 wurde der Interkulturelle Garten um eine zusätzliche Fläche erweitert, um noch mehr
    Menschen diese Möglichkeit zu geben.Aktuell besteht die Gruppe aus ca. 60 aktiven Personen.

    Wie der Name bereits sagt, richtet sich der interkulturelle Garten ganz besonders an Geflüchtete und
    Menschen mit Migrationserfahrung. In der Zusammenarbeit mit Anwohner*innen und Interessierten
    könnensoneueVerbindungenundeinesozialeGemeinschaftzwischenNaturerfahrungund
    Kulturaustausch entstehen.

    DerGemeinschaftsgartenbietet Menschen die Möglichkeit, in direktem Austausch gemeinschaftlich in
    Interaktionzustehen. MenschenunterschiedlichsterHerkünftesollensichbegegnenkönnenund
    miteinander eine Gemeinschaft gestalten, in der sich jede Person angenommen fühlt undsich einbringen
    kann. Jedes Jahr zu Saisonbeginn aber auch während der Saison können neue Personen hinzukommen
    und Teil einer der vielen „Beetgruppen“ werden, die aus 5 bis 6 Personen bestehen.Dabei betreut und
    pflegt jede Beetgruppe ein Beet und es wird gemeinsam an der Gesamtgestaltung des Gartens gearbeitet.
    DieallgemeineKoordinierungwird von einem Team ausdrei Ehrenamtlichen übernommen.Es können
    stetseigenenIdeen,FähigkeitenundWünscheeingebrachtwerden,diebeidenmonatlichen
    Versammlungen(Plenum)diskutiert und demokratisch entschieden werden. Die Teilhabenden können
    selbst entscheiden, wie viel Verantwortung sie tragenmöchtenund welche Aspekte ihrerseits Bedeutung
    finden sollen.

    Bislang wurden auf den zwei Flächen des Gemeinschaftsgartens drei Hochbeete, 22 Bodenbeete auf
    gutem Oberboden, eine Wassertankeinhausung, ein Werkzeugschuppen, ein Tomatenunterstand, ein
    Kompost, eine Kräuterschnecke und eine Johannisbeerhecke errichtet/gepflanzt. Die Wasserversorgung
    wird über zwei IBC Kanister gewährleistet, welche über einen naheliegenden Hydranten, ein Standrohr
    und Feuerwehrschläuche befüllt werden können.

    Die Beete wurden in den letzten Jahren vor allem mit Gemüse, Kräutern und teilweise Blumen bepflanzt.
    Die benutze Komposterde ist torffrei. Eine Anwendung von Kunstdünger oder Pestiziden findet
    ausdrücklich nicht statt!

    Geplante Vorhaben

    Themen fürdas Jahr2023 sind, neben dem Bepflanzen und Pflegen der Beete, hauptsächlich die
    Instandhaltung der bestehenden Bauten (Hochbeete, Wassertankeinhausung, Kompost). Zusätzlich soll
    die Regenrinne am Tomatenunterstand erneuert und eine weitere Regenrinne am Werkzeugschuppen
    angebracht werden, ein zweiter Kompost aufgestellt,eine Sitzgelegenheitund eine Kiste zur Holzlagerung
    gebaut werden. Der Werkzeugschuppensoll außerdem mit Schwerlastregalen zur besseren Lagerung von
    Werkzeug und mit einem Fenster ausgestattet werden. Diese Aktivitäten werden in den Monaten
    zwischen April und Oktober 2023 mit den Teilnehmenden des Gemeinschaftsgartens durchgeführt.
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  • München: Gruppe im Generationengarten ist stabil dabei

    (Projektbesuch)

    Der Generationengarten in Milbertshofen wird über einen Topf der Stadt finanziert. Träger ist nach wie vor der Statteilarbeitsverein. Darüber ist eine Frau gärtnerische Ansprechpartnerin (3h/Woche) und Lukas G. mit 12 h/Woche organisiert die Veranstaltungen und Nutzungen in Pavillion und Garten.
    Es gibt noch immer knapp 30 Beete, alles individuelle Beete und die viele aus der Gruppe sind von Anfang an dabei. Die meisten haben von Gemüse auf Blumen umgesattelt, da das Gemüse nicht gut wächst und es zudem einen Haufen von Schnecken gibt.
    Die Gärtner*innen organisieren einige der Gruppen, wie Nähtreff und Sonntagscafé für Menschen ab 60 (1x/Monat) u.ä.
    Konflikte gibt es rund um den Anbau wuchernder Gewächse, wie Topinambur, Ordnung und Sauberkeit im Pavillion und interkulturelle Missverständnisse.
    Demnächst findet ein Vernetzungstreffen der Münchner Gemeinschaftsgärten statt. (mehr …)

  • München: Huberthäuslgarten sucht neue Leute

    (Mail)

    Mitten auf dem Kreativquartier, zwischen Schwabing und Neuhausen liegt der
    Huberhäuslgarten. Seit Jahren schon betreiben wir ihn in unterschiedlicher Besetzung.
    Mal wieder sind einige weggezogen und haben in zwischen ihren eigenen Garten!
    Wir versuchen uns in Permakultur, aber jede/r kann sein eigenes Beet sogestalten wie
    er/sie will. Wir haben ein paar riesige Pappeln, einen Weiher, ein kleines Geräte
    häuschen, jede Menge Sitzplätzeund viele Ameisen. Auf Grund der Lage haben wir viele
    BesucherInnen, auch manche,die uns nicht so wohl gesonnen sind.
    Daher wollen wir dieses Jahr einen Naturzaun anfertigen.
    Wir suchen Menschen, dieentweder einmal für ein Frühlingsrammadamma mit
    anpacken wollen und/oder solche, die längerfristig mitmachen wollen. (mehr …)