(Antrag, Antworten)
– was für Vorarbeiten für das Projekt gab es von der Stabstelle Partizipation und Integration (das ist die kommunale Stelle, bei der bisher der geplante Interkulturelle Garten angesiedelt war, oder?), welche Ergebnisse und Erfahrungen aus den Veranstaltungen gab es? Was für Veranstaltungen waren das und wer nahm daran teil?
1. Treffen: Oktober 2019 | Bei dem ersten Treffen wird der aktuelle Projektstand bekannt
gegeben und es sollen erste Absprachen stattfinden, wie das Projekt in der Gruppe umgesetzt werden kann.
2. Treffen: Februar 2020 | Ziel: Alle kennen den aktuellen Projektstand zum Urban Gardening. Sie kennen unsere Vorstellungen und Erwartungen des weiteren Projektverlaufs
Es nahmen neben dem Quartiersmanagement, dem Grünflächenamt sowie die Stabstelle interessierte Hobbygärtner aus dem Quartier.
– Wie groß ist die Gruppe der potentiellen Gärtner*innen? Wie beteiligen sich diese Menschen an der Planung und dem Aufbau? Die Gruppe besteht derzeit aus ca. 15 Personen, die sich über E-Mail austauschen. Es wurden 2 Kümmerer und Ansprechpartner aus dieser Gruppe benannt, die in Kontakt mit den Gärtner*Innen und dem Grünflächenamt und Quartiersmanagement sind.
– Die Gruppe soll sich weitgehend selbst organisieren und die Ausgestaltung des Gartens und die Realisierung selbst planen.
– In wie weit ist das Grünflächenamt an Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Das war ja auch Partner bei den Veranstaltungen? Die Fläche für das Urban Gardening befindet sich auf einem öffentlichen Grünzug, der Vegetationsrahmen (Bäume, Sträucher…) und die grundsätzliche Erschließung der Fläche (Wege, Beleuchtung, Bänke, Wasseranschluss,…) wurden seitens der Stadt und den Projektbeteiligten der Quartiersentwicklung Südbahnhof geplant und von 2019 bis 2021 baulich realisiert. Die Idee und die Festlegung der Örtlichkeit für das Urban Gardening erfolgte durch das Grünflächenamt in Zusammenarbeit mit dem planenden Landschaftsarchitekten. Das GFA unterstützt die Gruppe weiterhin in fachlichen Fragen und wird bei den nächsten übergeordneten Treffen dabei sein.
– Wie ist der Zustand der Fläche, kann sofort mit dem Bau von Hochbeeten u.ä. begonnen werden oder sind noch Vorabeiten auf der Fläche notwendig? Die Fläche ist startbereit (siehe Foto in der Anlage), es kann im Frühjahr 2022 (abhängig von der Coronalage) mit dem Bau von Hochbeeten und der Vorbereitung (Umgraben) der Fläche begonnen werden. Die Fläche wurde im Frühjahr 2021 mit einer Wiesenansaat als Bodenschutz versehen.
– Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Gibt es eine vertragliche Regelung über Nutzungsdauer und andere Aspekte?
– Die Nutzung des Gemeinschaftsgartens ist nicht befristet und es muss keine Pacht gezahlt werden. Die Fläche soll ausdrücklich als Gemeinschaftsaktion zur Quartiersentwicklung dienen.
– Wie soll die doch recht kleine Fläche (115m²) gestaltet werden? Was wird da außer den Hochbeeten und einem Komposter noch dort zu finden sein? Wird es auch Flachbeete geben z.B.? Außer den Hochbeeten wird es weitere Flachbeete geben, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Es ist auch angedacht Beerenobst oder ggf. Spalierobst anzupflanzen. Eine Erweiterungsfläche von 130 m² steht zur Verfügung.
– Woher kommt das Wasser? Vor Ort ist ein Wasseranschluss vorhanden, die Stadt stellt das Wasser für die Gartenbewirtschaftung bereit.
– Wo sollen die Gartengeräte untergerbacht werden und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Wer hat den Bedarf an den Gartenwerkzeugen geplant? Eine Überlegung ist, vor Ort eine Gerätehütte zu realisieren, bis dahin besteht die Möglichkeit die Geräte in einer nahegelegenen Räumlichkeit des Quartiersmanagements unterzubringen. Den Bedarf an Werkzeugen hat die Gärtner*Innen – Gruppe geplant.
– Sie schreiben, dass ein kleiner Teil des Anbaus für den Eigenbedarf stattfinden soll. Wie wird das organisiert und wer hat dann wo wie viel Platz zum Eigenanbau? Die genauen Abläufe und Verteilungen werden derzeit in der Gärtner*Innen-Gruppe diskutiert und festgelegt.
– Sollen die Hochbeete, die Sie bei uns beantragen, dann gemeinschaftlich begärtnert werden? Ja
– Wie viele Leute können mitgärtnern? Wir gehen insgesamt von ca. 20 bis 30 Gärtner* Innen aus.
– Wie werden Entscheidungen rund um den Garten getroffen und wie läuft die Kommunikation?
– Die Gruppe tauscht sich via E-Mail aus, es gibt eigenständige Treffen und Treffen, die vom Quartiersmanagement und vom Grünflächenamt organisiert werden. Die Gruppe soll möglichst autark und demokratisch agieren. Hilfestellung bei Problemen erfolgt durch Quartiersmanagement und Grünflächenamt.
– Heu
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