Autor: admin

  • Heilbronn: neuer GG entsteht

    (Antrag, Antworten)

              was für Vorarbeiten für das Projekt gab es von der Stabstelle Partizipation und Integration (das ist die kommunale Stelle, bei der bisher der geplante Interkulturelle Garten angesiedelt war, oder?), welche Ergebnisse und Erfahrungen aus den Veranstaltungen gab es? Was für Veranstaltungen waren das und wer nahm daran teil?

    1.       Treffen: Oktober 2019 | Bei dem ersten Treffen wird der aktuelle Projektstand bekannt

    gegeben und es sollen erste Absprachen stattfinden, wie das Projekt in der Gruppe umgesetzt werden kann.

    2.       Treffen: Februar 2020 | Ziel: Alle kennen den aktuellen Projektstand zum Urban Gardening. Sie kennen unsere Vorstellungen und Erwartungen des weiteren Projektverlaufs

    Es nahmen neben dem Quartiersmanagement, dem Grünflächenamt sowie die Stabstelle interessierte Hobbygärtner aus dem Quartier.

              Wie groß ist die Gruppe der potentiellen Gärtner*innen? Wie beteiligen sich diese Menschen an der Planung und dem Aufbau? Die Gruppe besteht derzeit aus ca. 15 Personen, die sich über E-Mail austauschen. Es wurden 2 Kümmerer und Ansprechpartner aus dieser Gruppe benannt, die in Kontakt mit den Gärtner*Innen und dem Grünflächenamt und Quartiersmanagement sind.

              Die Gruppe soll sich weitgehend selbst organisieren und die Ausgestaltung des Gartens und die Realisierung selbst planen.

              In wie weit ist das Grünflächenamt an Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Das war ja auch Partner bei den Veranstaltungen? Die Fläche für das Urban Gardening befindet sich auf einem öffentlichen Grünzug, der Vegetationsrahmen (Bäume, Sträucher…) und die grundsätzliche Erschließung der Fläche (Wege, Beleuchtung, Bänke, Wasseranschluss,…) wurden seitens der Stadt und den Projektbeteiligten der Quartiersentwicklung Südbahnhof geplant und von 2019 bis 2021 baulich realisiert. Die Idee und die Festlegung der Örtlichkeit für das Urban Gardening erfolgte durch das Grünflächenamt in Zusammenarbeit mit dem planenden Landschaftsarchitekten. Das GFA unterstützt die Gruppe weiterhin in fachlichen Fragen und wird bei den nächsten übergeordneten Treffen dabei sein.

              Wie ist der Zustand der Fläche, kann sofort mit dem Bau von Hochbeeten u.ä. begonnen werden oder sind noch Vorabeiten auf der Fläche notwendig? Die Fläche ist startbereit (siehe Foto in der Anlage), es kann im Frühjahr 2022 (abhängig von der Coronalage) mit dem Bau von Hochbeeten und der Vorbereitung (Umgraben) der Fläche begonnen werden. Die Fläche wurde im Frühjahr 2021 mit einer Wiesenansaat als Bodenschutz versehen.

              Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Gibt es eine vertragliche Regelung über Nutzungsdauer und andere Aspekte?

              Die Nutzung des Gemeinschaftsgartens ist nicht befristet und es muss keine Pacht gezahlt werden. Die Fläche soll ausdrücklich als Gemeinschaftsaktion zur Quartiersentwicklung dienen.

              Wie soll die doch recht kleine Fläche (115m²) gestaltet werden? Was wird da außer den Hochbeeten und einem Komposter noch dort zu finden sein? Wird es auch Flachbeete geben z.B.? Außer den Hochbeeten wird es weitere Flachbeete geben, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Es ist auch angedacht Beerenobst oder ggf. Spalierobst anzupflanzen. Eine Erweiterungsfläche von 130 m² steht zur Verfügung.

              Woher kommt das Wasser? Vor Ort ist ein Wasseranschluss vorhanden, die Stadt stellt das Wasser für die Gartenbewirtschaftung bereit.

              Wo sollen die Gartengeräte untergerbacht werden und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Wer hat den Bedarf an den Gartenwerkzeugen geplant? Eine Überlegung ist, vor Ort eine Gerätehütte zu realisieren, bis dahin besteht die Möglichkeit die Geräte in einer nahegelegenen Räumlichkeit des Quartiersmanagements unterzubringen. Den Bedarf an Werkzeugen hat die Gärtner*Innen – Gruppe geplant.

              Sie schreiben, dass ein kleiner Teil des Anbaus für den Eigenbedarf stattfinden soll. Wie wird das organisiert und wer hat dann wo wie viel Platz zum Eigenanbau? Die genauen Abläufe und Verteilungen werden derzeit in der Gärtner*Innen-Gruppe diskutiert und festgelegt.

              Sollen die Hochbeete, die Sie bei uns beantragen, dann gemeinschaftlich begärtnert werden? Ja

              Wie viele Leute können mitgärtnern? Wir gehen insgesamt von ca. 20 bis 30 Gärtner* Innen aus.

              Wie werden Entscheidungen rund um den Garten getroffen und wie läuft die Kommunikation?

              Die Gruppe tauscht sich via E-Mail aus, es gibt eigenständige Treffen und Treffen, die vom Quartiersmanagement und vom Grünflächenamt organisiert werden. Die Gruppe soll möglichst autark und demokratisch agieren. Hilfestellung bei Problemen erfolgt durch Quartiersmanagement und Grünflächenamt.

         Heu
            


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  • Hallle: Stadtgarten Glaucha wichtig, um in Kontakt bleiben zu können

    (Mail)
    Wir haben gerade vergangenen Samstag im Garten Resümee gezogen – wir haben nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben, da die Kerngruppe gerade diejenigen mit den ganz kleinen Kindern oder gar Babies sind und da dann doch das ein oder andere schnell dazwischen kommt. Aber alles in allem sind wir froh das was ist getan zu haben und freuen uns auch jetzt, dass der Garten da ja draußen immer wieder eine Möglichkeit bietet in Kontakt zu kommen, was ansonsten ja gerade immer wieder schwierig ist.


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  • Bingenheim: Bioladen wollte GG nicht

    (Sachbericht)

    Es gibt im Ort einen Bioladen. Die Geschäftsführer dieses Ladens haben
    versucht auf unsere Verpächter Einfluss zu nehmen, um die Gründung des
    Gemeinschaftsgarten zu verhindern mit der Angst, dass dadurch eventuell
    weniger Gemüse im Bioladen gekauft wird. Von dieser, für uns absurden
    Vorstellung, waren wir erstaunt und zunächst auch etwas brüskiert.
    Schlussendlich konnten wir die Bedenken ausräumen und die Fläche steht uns
    nach wie vor zur Verfügung.
    Wir wollten mit der folgenden Zielgruppe (junge Familien mit Kindern,
    Geflüchtete, Menschen mit geistiger Behinderung und Senioren) den
    Gemeinschaftsgarten gründen. Geflüchtete und Menschen mit geistiger
    Behinderung sind bisher nicht teil unseres Gemeinschaftsgarten. Wir haben
    aktiv Kontakt aufgenommen zu verschiedenen Einrichtungen durch Aushänge
    und direkte Ansprache, eine Resonanz gab es daraufhin allerdings nicht. Wobei
    der Umstand das wir uns damals Mitten im ersten Corona-Lockdown befunden
    haben uns hierbei auch die Arbeit sehr erschwert hat. Nächstes Jahr wollen wir
    erneut einen Anlauf unternehmen um Menschen mit geistiger Behinderung
    miteinzubeziehen.
    Eine weitere Schwierigkeit ist, dass viele Aufgaben nur an wenigen aktiven
    Mitgliedern hängen bleiben. Das ist ein Punkt den wir gerade aktiv angehen und
    verbessern wollen, durch ein weiteres geplantes „Rückblick und Vorblick
    Treffen“.

    Tipps, die für andere Gemeinschaftsgärten interessant sein könnten ?
    Wir schlagen vor frühzeitig Kontakt aufzunehmen zu umliegenden Betrieben &
    Akteuren im Nachhaltigkeitsbereich (siehe Bioladen Bingenheim), um sich zu
    vernetzen, aber auch um Bedenken oder Unsicherheiten aus der Nachbarschaft
    ausräumen zu können. (mehr …)

  • Heidelberg: neuer GG entsteht

    (Antrag und Antworten)

    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen. 

    1
     
     
    Gemeinschaftsgarten Bergheim West  
    Aufbau eines urbanen Gartens zur generationen- und herkunftsübergreifenden
    Begegnung der Menschen im Quartier
     
    Kontakt und Ansprechpartner*innen:
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, Bergheimer Straße 152. 69115 Heidelberg
    kontakt@hd-bergheim.de / T 06221 7282182
    Antonia Bugla und Franziska Ritter
     
    Die Fläche
    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen.  
    Abbildung 1: Übersicht über Areal
     
    Ziel, Inhalt und Maßnahmen
    Mit den Bewohner*innen des westlichen Bergheims soll ein Gemeinschaftsgarten auf einem
    Teilbereich des Areals entstehen. Wir wollen einen Ort der kulturellen, sozialen und genera-
    tionenübergreifenden Vielfalt und des nachbarschaftlichen Miteinanders schaffen, unmittel-
    bar in der Lebensumgebung. Dabei greifen wir auf erste gemeinsame Gartenprojekte in den
    Hinterhöfen der Wohnumgebung zurück, in denen wir mit den Nachbar*innen bereits ge-
    meinschaftlich Gemüse, Kräuter und Blumen pflanzen. Die Erfahrung zeigt: das Gärtnern
    bringt Menschen unterschiedlicher Sprache, verschiedenen Alters und Lebenssituation zu-
    sammen. Am Beet finden Nachbarschaftsgespräche statt, Begegnungsräume entstehen. Aus diesen Begegnungen haben sich Interessierte für eine Mitwirkung an einem größeren
    Gemeinschaftsgarten gefunden. Dieses Engagement gepaart mit der einmaligen Chance
    einer Flächennutzung in unmittelbarer Wohnumgebung wollen wir aufgreifen. Sobald die
    essentiellen Strukturen geschaffen sind (Fläche geebnet, Grundausstattung der Gartengerä-
    te vorhanden, Saat- und Pflanzgut da) können wir mit der Arbeit beginnen. Wir sind bereits
    im engen Austausch mit Gemeinschaftsgartenprojekten in anderen Stadtteilen, die uns eine
    enge Unterstützung im Aufbau zugesichert haben. Über die Plattform nebenan.de haben wir
    ein Netzwerk von Hobby-Gärtner*innen, die uns mit Ablegern ihrer Gärten unterstützen wol-
    len.

    Wer wird wann was bauen? Wann soll es mit den Bauvorhaben durch die Gruppe losgehen? Wir werden im Januar 2022 mit der Gruppe starten,. Die Restmittel für die „Erstaustattung“ versuchen wir über Solidarbeiträge der Gärtner*innen, Spenden der Nachbar*innen und auch über Kleinbeträge aus dem Nachbarschaftsfonds (siehe Website), hier max. 500 Euro zu erwarten, zu stemmen.

    Wie groß ist denn die Gruppe, die im Gemeinschaftsgarten gärtnern möchte? – Aktuell haben wir rund 10 Personen, die am Aufbau des Gartens mitwirken würden. Auch haben wir die Unterstützung von Institutionen im Stadtteil (wie das Seniorenzentrum Bergheim oder der Coworking Space), die über den geplanten Gemeinschaftsgarten informiert sind und bereits Gestaltungsideen eingebracht haben sowie ihre Zielgruppen für eine Mitwirkung am Garten mobilisieren können.

    Wie groß ist die Fläche, die zum Gemeinschaftsgarten werden soll? – Die Fläche, die für die Bewirtschaftung zur Verfügung steht und für uns gefräst wird, umfasst ca. 100 qm. Die Fläche ist von Büschen und Bäumen eingesäumt, dadurch geschützt und bietet natürliche Schattenplätze. Neben der zu bewirtschaftenden Fläche stehen also noch ergänzende Bereiche zum Aufhalten, Spielen, Picknicken etc. bereit.

    Ist die Fläche schon gefräst, sprich der Gemeinschaftsgarten kann  nun da entstehen? Die Fläche wird aufbereitet, sobald wir den Startschuss geben können, sobald also die Förderzusage der Anstiftung vorliegt und wir richtig loslegen können. Wir stecken sozusagen in den Startlöchern (mehr …)

  • Berlin: Konkrete Planung für den Schleifengarten

    (NL9

    […]
    Beim Schleifengarten tut sich viel, dank des tollen Engagements der Projektpartner und von vielen Helferinnen und Helfern aus den Bornholmer Gärten und dem Kiez. Inzwischen sind die alten Garagen mit Hilfe der früheren Mieterinnen und Mieter abgerissen, ebenso die bisherigen Zäune. Die Fläche wurde mit Unterstützung des Bezirksamts Pankow geebnet. Ein neuer Zaun mit großem Tor kommt im Januar oder Februar. Zum Jahreswechsel geht die Fläche vom Stadtbezirk an den Kleingartenverein Bornholm I e.V. über. Bis dahin darf die Baustelle nicht betreten werden.
    Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Bezirk sowie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die das Pilotprojekt vorantreiben und großzügig fördern, sowie der gemeinnützigen Gesellschaft soulgardenberlin, die den Prozess zum Aufbau des Schleifengartens begleitet und organisiert, wurden schon viele Schritte in die Wege geleitet – darunter öffentliche Kieztreffen und eine Beteiligung über unsere Homepage www.schleifengarten.de. Für das berlinweite Pilotprojekt für einen Gemeinschaftsgarten als Teil einer Kleingartenanlage wurde nun auch die Förderung durch die Senatsverwaltung bewilligt. Da sie nur für dieses Haushaltsjahr gilt, bestellt eine Arbeitsgruppe bereits eine Grundausstattung mit Gewächs- und Gerätehaus, Materialien für Hochbeete sowie Arbeits- und Gartengeräte. Unsere Kleingartenanlage rechnet alles noch bis Dezember ab, zum Jahresanfang wird das Material geliefert und im Verein zwischengelagert. Im neuen Jahr kümmern wir uns auch um einen Anschluss von Wasser und Strom auf dem Gelände. Der Rest hängt von Euch Schleifengärtnerinnen und Schleifengärtnern ab. Dafür wurden ja schon Arbeitsgruppen gebildet – vielen Dank dafür!

    Was ist bei dem Projekt grundsätzlich zu beachten? Es handelt sich um einen Gemeinschaftsgarten auf einer Kleingartenfläche. Deshalb ist klar: Der Schleifengarten ist vorrangig ein Garten zum Gärtnern in Gemeinschaft, als Naturerlebnis auch für Kinder und sozialer Ankerpunkt für unseren Kiez. Als Teil der Kleingartenanlage orientiert er sich an der Gartenordnung des Bezirksverbandes der Kleingärtner, die naturnahes Gärtnern vorschreibt. Also: viele Nutzpflanzen, kein Dünger, nicht alles kann mit Geräten und Möbeln vollgestellt werden. Die Fläche ist zudem gemeinnützig und alle Nutzerinnen und Nutzer sollten bitte Rücksicht auf die umliegenden Gärten nehmen. Das schließt einige gewünschte Nutzungen aus und das sollten alle von vornherein wissen: Der Garten wird kein Spielplatz (Trampolin), kein Freizeitpark (Pool oder Sauna), keine Hundewiese (dafür ist die Fläche leider zu klein). Es darf auch keinen gewerblichen Verkauf von Speisen und Getränken geben, eine Abgabe gegen Spenden ist allerdings erlaubt. Keine Sorge, viele Eurer Ideen und Vorschläge werden trotzdem möglich sein und gemeinsam umgesetzt: eine bunte Gemeinschaftsfläche, viele Hochbeete, neue Ideen zum Bauen, Gärtnern und Gestalten. Wir laden Euch zum Austausch mit uns Gärtnerinnen und Gärtnern von Bornholm I ein und stehen für Hilfe und Beratung jederzeit zur Verfügung.

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  • Fulda: essbare Stadt wird gefördert

    (alerts9

    „Die Stadt ist unser Garten“ – Projekt „Essbare Stadt“ des Umweltzentrums

    05.12.21 – „Essbare Stadt Fulda“ ist ein partizipatives Projekt, welches von den zwei Koordinatorinnen Karolin Sinning und Lena Fockers des Umweltzentrum geleitet und von der Stadt Fulda finanziell gefördert wird. Ziel ist es, die Innenstadt zu einem grüneren, lebendigeren und essbaren Ort zu machen, nach dem Motto „Die Stadt ist unser Garten und unser Lebensraum“.

    Im Rahmen des Projekts werden mehrere Hochbeete an verschiedenen Orten in der Stadt, vor allem in der Innenstadt, gebaut und mit essbaren Pflanzen (Gemüse, Kräuter, Blumen etc.) bepflanzt, die von allen Stadtbewohner*innen geerntet und gegessen werden können. Um den Hochbeetaufbau und um die Pflege kümmern sich zivilgesellschaftliche Initiativen und Gruppen, und übernehmen gemeinschaftlich die Verantwortung für das Gießen und den Zustand ihres jeweiligen Hochbeets. Es stehen bereits Hochbeete am Kronhof, auf dem Hochschulcampus, vor dem Wohnzimmer und dem Studio des Welcome In e.V./Stadtteiltreffs Innenstadt in der Robert-Kircher-Straße und Am Rosengarten sowie am Luckenberg vor Emmas Unverpacktladen. Gepflegt werden die Beete jeweils von einer Gruppe von antonius Wohnen, einer Hochschulinitiative aus Studierenden und Mitarbeitenden, dem Team des Welcome In e.V. sowie verschiedenen Läden am Luckenberg. Die Hochbeete sind aus Europaletten gebaut, welche das Palettenwerk Aloysius Krenzer GmbH und Co. KG aus der Rhön freundlicherweise gespendet hat. Der Großteil der Füllmaterialien wurde durch das Grünflächenamt der Stadt Fulda zur Verfügung gestellt und es wurde beim Bau komplett auf Plastik verzichtet, da dieses den Pflanzen und letztendlich uns Menschen schadet.

    Begleitet wird das Projekt mit einer Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Urban Gardening (Stadtgärtnern) und ökologische Vielfalt. Im Juni fand schon ein Gartentauschflohmarkt im Umweltzentrum statt, und im August gab es einen interaktiven Workshop zum Thema ökologisches und soziales Gärtnern, woraus sich nun die Gruppe „Essbare Stadt Fulda“ gegründet hat. Diese möchte weitere Urban Gardening Projekte in Fulda entwickeln, auch im Hinblick auf die kommende Landesgartenschau 2023. Des Weiteren ist in Zusammenarbeit mit den Beteiligten für dieses Jahr noch ein winterlicher Laternen-Stadtrundgang rund um die essbaren Hochbeete geplant.

    Am 06. Dezember sind Interessierte herzlich eingeladen, sich nach Anmeldung per Mail (umwaelzzentrum@mailbox.org) um 17 Uhr vor Emmas Unverpacktladen zu versammeln, von wo aus es gemeinsam mit stimmungsvollen Laternen entlang der verschiedenen Hochbeete geht, natürlich unter Einhaltung der dann gegebenen Corona-Regeln.  Mehr Infos rund ums Projekt gibt es auf der Homepage des Umweltzentrums (www.umweltzentrum-fulda.de), sowie den sozialen Medien Instagram und Facebook (essbarestadt.fulda), oder über die oben genannte E-Mail-Adresse. Da das Projekt von Partizipation und bürgerlichen Engagement lebt, freut sich die daraus hervorgegangene Initiative „Essbare Stadt Fulda“ auch über weitere interessierte Menschen, die Lust auf gemeinsames Gärtnern in der Stadt haben.

    https://osthessen-news.de/n11659418/die-stadt-ist-unser-garten-projekt-essbare-stadt-des-umweltzentrums.html

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  • Freiburg: Waldgarten Wiehre baut Fläche weiter aus

    (Antrag, Antworten)

    Der Waldgarten Wiehre in Freiburg liegt auf einer städtischen Brachfläche in einem Naturschutzgebiet. Eine 20-köpfige Gruppe gärtnert dort. Sie orientieren sich an den Prinzipien der Permakultur, bauen alte und weniger bekannte Obstsorten an, stärken Nützlinge durch den Anbau von Futterpflanzen und Behauseung und machen auch Workshops zu Themen wie Veredelung, Schnitt, Kompostierung und Gartenerlebnisse für Kids.

    • Habt ihr einen Vertrag für die Fläche, ist die Nutzung befristet und müsst ihre eine Pacht zahlen?

    Es gibt eine Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Freiburg, wir müssen keine Pacht zahlen. Eine Befristung für die Nutzung gibt es nicht.

    • Gibt es Zäune um die Fläche herum? Habt ihr Probleme mit Hunden, anderen Tieren oder mit Vandalismus?

    Es gibt keien Zäune, es gibt ein Bißchen Verbiss von Wildtieren an manchen jungen Obstbäumen, dem wir aber entgegenwirken mit Umzäunung oder mit Schafwolle als Abschreckungsgeruch. Wir haben ein Schilf aufgestellt mit der Bitte dass keine Hunde auf die Fläche gelassen werden sollen. Da unser Bewuchs auf der Fläche auch recht hoch ist mit großen Stauden wie Alant und Rainfarn, kommen die Hunde nicht weit in die Fläche rein. Selten gibt es mal ein Hundehäufchen. Vandalismus hatten wir soweit ich weiß bisher keinen.

    • In welcher Form unterstützt euch „Freiburg packt´s an“?

    Bereitstellung der Fläche, Ansprechperson bei der Stadt für Genehmigungen von Bauten wie Kräuterspirale, Hochbeete. Das wäre ausbaufähig (siehe Positionspapier des Projekt Essbare Stadt des Ernährungsrat Freiburg und Region dazu).

    • Wie viel ernten Spaziergänger*innen (ungefähr in Prozent)? Ist das für alle aus der Gruppe ok, dass auch Leute ernten dürfen, die nicht Teil der Gartengruppe sind und sich um den Garten kümmern?

    Sie ernten vor allem Beeren, was für uns in Ordnung ist. Vielleicht sind das so 20-30%, aber wir haben nie Daten erhoben. Es kommt auch darauf an, wann wir uns zum Ernten der Beeren organisieren. Generell besteht der Hauptertrag aus dem gemeinsamen Erlebnis, die Fläche zu pflegen, dem Obst und dem Gemüse aus den Hochbeeten, den Beeren und den Wildkräutern und Stauden.

    • Wie seid ihr organisiert? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungswege der Gruppe, wie entsteht bei euch Gemeinschaft?

    Wir sind gerade dabei, uns in verschiedene Teams einzuteilen nach dem soziokratischen Modell mit einem Koordinationskreis aus Vetreter*innen der Teams. Die Kommunikation läuft per Email und einer Messengergruppe sowie bei unseren Gartentagen direkt persönlich, ab und an auch per Telefon. Gemeinschaft entsteht vor allem durch das gemeinsame Gärtnern und picknicken. Leider durch die Coronasituation dieses Jahr etwas schwieriger.

    • Wo wird das Werkzeug untergebracht und wer hat dazu dann Zugang?

    Wir haben eine abschließbare Werkzeugkiste mit Code, den alle die im Garten aktiv sind haben.

    • Wir groß soll die Kräuterspirale denn werden, die Materialkosten erscheinen mir recht hoch? Bitte fächert die Kosten dafür noch auf

    Die Spirale soll 4m Durchmesser haben und 2-2,5 Windungen/Spiralkreise haben. Die durchschnittliche Höhe der Trockenmauereinfassungen aus Granitbruchsteinen der Firma Dörflinger beträgt 0,5m. Angefüllt wird die Spirale mit einem Erd-Sandgemisch. Enthalten in der Kalkulation sind auch ca 4qm Maggiagranitplatten für Trittsteine und Sitzplatten auf der Mauerkrone.

    • Könntet ihr auch andere Steine als Granitsteine nutzen, könnte ihr Erde, Sand, Kies nicht von der Stadt bekommen?

    Nein, das haben wir alles bereits angefragt und abgeklärt. Wir liegen in einem Landschaftsschutzgebiet auf Granit, weshlab nur Granit verwendet werden darf. Dazu haben wir Auflagen von der Stadt erhalten.

    Wir werden die Spirale gemeinsam an einem Gartentag mit allen Aktiven und weiteren Interessierten Helfer*innen bauen. Wir können den Bau gerne dokumentieren und euch die Doku zur Verfügung stellen.


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  • Bremen: Elli – ein Garten für alle läuft gut

    (Mail)

    alles in allem ist das letzte Jahr wirklich gut verlaufen. Wir sind inzwischen eine feste Gruppe von 15 Menschen, die ganz aktiv den Garten mitgestalten und sich an ihm erfreuen. Das Gros der Infrastruktur ist vorhanden, sodass wir inzwischen auch unsere Jungpflanzen selber anziehen können. Das macht das Projekt natürlich sehr rund, da wir dann von der Samenernte bis zur Ernte alle Schritte gemeinschaftlich durchlaufen können. Die Stimmung ist meist gut, ab und an gibt es Menschen, die nicht ganz so gut miteinander harmonieren, aber bisher hat sich das auch immer alles wieder beruhigt. Das Gemüse wuchs dem Wetter entsprechend, und soweit meine Wahrnehmung stimmt, freuen sich jetzt schon wieder alle, wenn es im nächsten Jahr wieder richtig losgeht. (mehr …)

  • Erlangen: Gymnasium bietet Urban Gardening als Wahlfach an

    (alerts)

    Fr. Jamshidpour | Klasse 6 – 10

    Urban Gardening bedeutet „städtischer Gartenbau“ und das wollen wir in diesem Kurs auf unterschiedlichster Weise ausprobieren.

    Das erwartet Dich u.a.:

    • Mobile Hochbeete aus Alltagsmaterialien bauen und bepflanzen
    • Eigenen Humus mit einer „Wurmkiste“ produzieren
    • Guerilla-Gardening gegen das städtische Grau
    • Den „Tomatenfisch“ entdecken und züchten
    • Garantiert dreckige Hände
    • Ökologie in der Praxis und nachhaltiges Denken und Arbeiten

    https://www.mtg-erlangen.de/index.php/wahlunterricht/702-wahlunterricht-oekologisch

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  • Berlin: Finanzierung des Umzugs von Himmelbeet unklar

    (NL)

    Während wir auf der einen Baustelle in der Ruheplatzstraße allmählich vorankommen und die Fläche dank der unglaublichen Unterstützung aus der Nachbarschaft nach und nach geräumt wird, können wir die zweite Baustelle in der Grenz/Ecke Gartenstraße noch nicht in Angriff nehmen: Für die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen müssen Ausnahmegenehmigungen und Bauanträge genehmigt werden.

    Unserem Ziel, auf der zweiten Baustelle tätig zu werden, sind wir Anfang November bei einem ämterübergreifenden Treffen ein kleines Stückchen näher gekommen. Der alte und neue Stadtrat für Stadtentwicklung Ephraim Gothe hat die Verwaltung und das himmelbeet zu einem Online-Gespräch eingeladen um über die nächsten Schritte zu reden. […]

    Auch wenn wir mittlerweile daran glauben, dass der Umzug klappen wird, läuft die Zeit gegen uns. Wir haben vom Senat für dieses Jahr Zuwendungen für den Umzug bekommen. Das Problem: Die Zuwendungen laufen in diesem Jahr aus und können nicht mit ins nächste Jahr genommen werden! Das ist insbesondere bei größeren Baumaßnahmen problematisch, da hier viele Vorbereitungen getroffen werden müssen. Neue Unterstützung können wir erst beantragen wenn der im September frisch gewählte Senat seine Haushaltsplanung abgeschlossen hat – was einige Monate dauern kann. Hinzu kommt, dass die Gelder ausschließlich für Bau- und Materialausgaben nutzbar sind. Personalgelder und sonstige Mehrausgaben müssen aus unseren überschaubaren Rücklagen finanziert werden. 

    -> Wir freuen uns deshalb neben der tatkräftigen Hilfe im Garten auch über jede finanzielle Unterstützung! Ihr könnt uns zum Beispiel über unser Profil auf betterplace.org oder direkt über unser Spendenkonto Info/siehe Unten unterstützen. Bis zum 31.12.2021 geht auch noch die Umwelt-€uro Aktion der GASAG (mehr Infos hier/wir berichteten), bei der ihr quasi kostenlos an uns spenden könnt. Oder besucht uns auf dem Weddingmarkt


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  • Potsdam: Lottenhof bekommt Bundesförderung

    dort gibt es auch einen Nachbarschaftsgarten (scholle 34)

    Bundesförderung in Höhe von knapp 2 Millionen Euro für den Lottenhof

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    Kai Schlegel von der SPSG, Brigitte Meier von der Landeshauptstadt Potsdam und Stephan Heinlein vom Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. nahmen den Fördermittelbescheid für den Lottenhof entgegen. (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner)

    Um den Lottenhof in Potsdam als Nachbarschaftsheim und Anlaufpunkt für Gäste zu erhalten, hat die Landeshauptstadt Potsdam einen Fördermittelbescheid über 1.966.665 Euro aus der Bundesförderung erhalten. Zuvor hatte sich die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) sowie dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. um Bundesfördermittel beworben.

    „Auch wenn die konkrete baufachliche Prüfung des Antrags Seitens des Bundes noch aussteht, ist die Übermittermittlung des Förderbescheides durch den Bund ein eindeutiges Signal. Jetzt kann die konkrete Umsetzung endlich angegangen werden“, freut sich die zuständige Beigeordnete Brigitte Meier und betont die jahrelangen Bemühungen der Stadtteilinitiative mit wohlwollender Unterstützung der Stiftung als wesentliche Erfolgsfaktoren.

    Bei dem als Projektpartner an dem Vorhaben beteiligte Stadtteilinitiative Potsdam West ist die Freude aller Beteiligten im und um den Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. riesig. „Wir sind sehr froh, dass nach langer Zeit der Ungewissheit dieses architektonische Kleinod zu einem lebendigen Zentrum der Nachbarschaft erwachen wird. Sehr viele Menschen haben sich im Laufe der Jahre für diesen Ort eingesetzt, ihnen gilt ein ganz besonderer Dank“, so Stephan Heinlein, der 1. Vorsitzende des Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. Mit dem Bescheid des Bundes und der Kofinanzierung der Landeshauptstadt Potsdam wird nun der Traum vieler Nachbarn wahr. Ganz besonders freut sich der Verein, als Projektpartner im laufenden Sanierungsprozess dabei sein zu dürfen, um die Interessen der Nachbarn zu vertreten. „Wir hoffen auf einen guten, nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Prozess in den nächsten Jahren mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“, so Heinlein.

    Auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Eigentümerin des Grundstücks und der Gebäude, hebt das Engagement und die gute Zusammenarbeit der Beteiligten hervor. „Dem Engagement aller Beteiligten in der Landeshauptstadt Potsdam, im Stadtteilnetzwerk Potsdam West e. V. und in unserer Stiftung sowie der Förderung durch den Bund ist es zu verdanken, dass ein qualitativ bedeutendes Gebäude der Ostmoderne erhalten werden und künftig als Nachbarschaftshaus genutzt werden kann“, sagt Kai Schlegel, Ständiger Vertreter des Generaldirektors der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. „Wir freuen uns auf die nun bevorstehende Sanierung und wünschen uns, dass der Lottenhof ein Begegnungsort für die ganze Stadtgesellschaft wird.“

    Der Antrag, den die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. entwickelt hat, zielt darauf ab, die architektonisch ebenso anspruchsvolle wie seltene Dachkonstruktion der ehemaligen Gaststätte zu erhalten und den Lottenhof als Nachbarschaftsheim und Anlaufpunkt für Gäste des Parks Sanssouci zu nutzen. Neben der Sicherung dieses „architektonischen Kleinodes“ war es die Kooperation zwischen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. und der Landeshauptstadt Potsdam sowie die Lage des Objektes am Rande des UNESCO-Welterbes, die das Bundesministerium des Innern, Bundesinstitut für Bau-Stadt und Raumforschung überzeugt haben.

    Der Förderbescheid über 1.966.665.00 Euro ist im August 2021 in der Landeshauptstadt Potsdam eingegangen. Die mögliche Bundesförderung entspricht der beantragten Fördersumme. Die Landeshauptstadt leistet dabei die geforderte Ko-Finanzierung in Höhe von 983.335,00 Euro, sodass die geplanten Gesamtkosten der Sanierung in Höhe von 2.950.000 Euro gedeckt sind. Der Förderzeitraum erstreckt sich über vier Jahre, von 2021 bis 2025. (mehr …)

  • Meinerzhagen: viele neue Gartenprojekte geplant, u.a. ein IG

    (alerts)

    Unmittelbar im Herzen der Stadt Meinerzhagen soll eine neue Gartenlandschaft entstehen.

    Meinerzhagen – Was sich im Ausschuss für Klima, Planung, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt noch recht nüchtern unter dem Tagesordnungspunkt „Aufwertung des Grünzugs Himmecke“ fand, entpuppte sich als Großprojekt mit einem Investitionsvolumen von knapp einer halben Million Euro.

    Die Himmecke erstreckt sich von der Gericht- über die Haupt- bis zur Hochstraße. In diesem Bereich befinden sich Gärten, Bäume, Wege und Wiesen – und auch ein Bikepark ist dort angesiedelt. Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck stellte die Planungen im Ausschuss vor: „Die Himmecke ist ein schöner Grünzug mitten in der Stadt. Wir wollen ihn aufwerten und zu einem Begegnungsraum für Jung und Alt machen. Der Wildwuchs soll beseitigt werden. Dazu hat sich eine lokale Aktionsgruppe des Zusammenschlusses ,Oben an der Volme’ Gedanken gemacht“, erläuterte er.

    Die Finanzierung soll so sichergestellt werden: 300 000 Euro könnten im Rahmen des Leader-Förderprogramms mit 65 Prozent vom Land bezuschusst werden. 145 000 Euro sind bereits in den städtischen Haushalt 2022 eingestellt. Unter dem Strich würde bei einem Gesamtvolumen von 445 000 Euro der Eigenanteil der Stadt also 250 000 Euro ausmachen. Und das ist geplant:

    Raum für Begegnung
    Es soll ein „Begegnungsraum zwischen den Generationen und Kulturen entstehen. Eine ökologische und gestalterische Aufwertung soll vorgenommen werden, in der auch die einstige historische Selbstversorgung der Stadtbewohner erlebbar gemacht wird. Ein Erholungs- und Naturerlebnisraum wird angestrebt.
    Ein Platz mit AussichtIm Bereich des schon vorhandenen Spielplatzes – der dann verlegt würde – soll ein „Aufenthaltsbereich mit einer tollen Aussicht über das Stadtzentrum bis zur Johanneskirche“ angelegt werden, inklusive Bänken und Waldsofas.

    Neue Bepflanzung
    Geplant ist die Ergänzung der Vegetation zur Erhöhung der Artenvielfalt und Biodiversität sowie des Erlebniswertes der Grünflächen.

    Interkultureller Garten
    In einem Teilbereich unweit der Einmündung Hauptstraße/Gerichtstraße werden gärtnerisch genutzte Flächen zu einem „interkulturellen Garten“. Dazu soll ein Verein gegründet werden, der die Bewirtschaftung übernimmt. Dabei will die Stadt begleitend aktiv werden.

    „Kinder-Garten“
    Ein Teil des ehemaligen Pfarrgartens soll für den in unmittelbarer Nähe gelegenen Evangelischen Kindergarten in einen Nutzgarten umgewandelt werden. Durch eine geplante Kooperation mit der Kita ist beabsichtigt, „das Verantwortungsgefühl und Engagement der Kinder zu steigern, sowie das Interesse der Kinder an Naturzusammenhängen zu wecken. Im Rahmen einer „Ackerdemie“ könnten Kinder dann beispielsweise selbst Gemüse anbauen. (mehr …)

  • Weil am Rhein: im Garten sind Obdachtlose mit eingebunden

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    Weil am Rhein. Mit der Einrichtung der Quartiersmanagement-Stelle durch den Gemeinderatsbeschluss vor zwei Jahren verbunden war auch die Erwartungshaltung, Maßnahmen für den sozialen Zusammenhalt, die Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen im Stadtteil voranzubringen. Seit gut einem Jahr geht es nun für die Expertin darum, Akteure vor Ort zu vernetzen, das bürgerschaftliche Engagement zu fördern und Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen und Kulturen zu ermöglichen. Zudem soll das Quartiersmanagement laut Stellenprofil eine Vermittlerrolle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft übernehmen. Der erste Jahresbericht ist von Bekhoucha-Held nun im Kultur-, Sport- und Verwaltungsausschuss vorgestellt worden.

    Aufbau und Etablierung

    Für sie stand bislang der Aufbau und die Etablierung des Quartiersmanagements an, Öffentlichkeitsarbeit, die Erstellung einer Konzeptskizze sowie die Begleitung von Initiativen von Anwohnern – das Kennenlernen aller Akteure, Anwohner und Stadtteilvertreter erfolgt dabei laufend. Angesichts von rund 6000 Stadtteilbewohnern lerne sie immer neue kennen. Etwa 100 seien es bislang. Eva-Maria Bozenhardt (CDU) wollte wissen, ob immer nur die gleichen Anwohner kommen. „Es sind immer auch neue, die kommen. Der Kreis erweitert sich“, hieß es.

    Als Kommunikationsmittel genutzt wird neben der Smartphone-Anwendung WhatsApp vor allem eine Info-Tafel an der Ecke Hauptstraße, Blauenstraße. „Das funktioniert gut“, freut sich die Quartiersmanagerin. Im September habe auch noch eine zweite Anwohneraktion stattgefunden, um Projekte und Ideen zu sammeln. Das Leitmotto heißt bereits „Unser Friedlingen“. Fest stehe jedoch, dass neue Angebote keinen Sinn ergeben würden. Vielmehr müsse der Bekanntheitsgrad gesteigert werden. Die Internetseite befinde sich weiter im Aufbau und einen Instagram-Account gebe es auch schon.

    Obdachlose eingebunden

    Als Erfolg verbucht wird bereits, dass mit dem „Respekt“-Projekt den Nutzern des Obdachlosentreffs „Wärmestube“ auch nach 16 Uhr nun eine Dixie-Toilette zur Verfügung gestellt werden kann. Auch die Nähe zwischen der Wärmestube am aufgewerteten Rheinpark und dem dort befindlichen Spielplatz erweise sich nicht als Problem, was auch Irmgard Lorenz (Grüne) wissen wollte. Hinzu kommt, dass über ein Urban-Gardening-Projekt seit Juni Positives bewirkt werde, da hier auch die Obdachlosen mit eingebunden würden. Bei der Ernte seien dann viele Leute zusammengekommen, zog Bekhoucha-Held eine positive Zwischenbilanz.

    Außer dem laufenden Urban-Gardening-Projekt gebe es Spielenachmittage, im nächsten Monat steht ein Müllsammeltag und für den 2. Dezember ab 16 Uhr ist eine Mini-Weihnachtsfeier im Rheinpark geplant. Bei den Aktionen gibt es hinsichtlich der Sprache Unterstützung durch die Anwohner, wobei dies als „Türöffner“ gilt, da später dann Deutsch gesprochen wird, erläuterte die Quartiermanagerin auf Nachfrage von Brigitte Pantze (SPD).

    Politik ist voll des Lobes

    Obwohl Birgit Hinze-Rauchfuss (UFW) nach eigenen Worten zuvor zu den Skeptikerinnen der Einrichtung eines Quartiersmanagements gehörte, wurde sie durch das positive Wirken mittlerweile überzeugt. Es habe sich gezeigt, wie wichtig die Koordination ist. „Sie machen eine gute integrative und kommunale Arbeit“, lobte auch Matthias Dirrigl (SPD) die Integration der Bürger. Es handele sich aber um einen weiter fortschreitenden Prozess. Ein Kompliment sprach zudem Susi Engler (UFW) aus, da die Startbedingungen angesichts von Corona nicht einfach gewesen seien. „Sie haben etwas Tolles auf die Beine gestellt.“ Voll des Lobes war auch Andreas Rühle (UFW), der von einer „sehr guten Arbeit, die in unserem Friedlingen gemacht wird“ sprach. Friedlingen biete viel, aber viele Friedlinger würden es nicht kennen.

    https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-angebote-zuvor-zu-wenig-bekannt.983745ce-33b6-4abb-a308-384bb5f1ac5a.html (mehr …)

  • Emmendingen: Stadtverwaltung und GG kooperieren bei Aktionstag

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    Stadtbäume – Vielfalt in der Innenstadt von Emmendingen“

    Der Fachbereich Planung und Bau der Stadtverwaltung Emmendingen lädt in Kooperation mit dem Gemeinschaftsgarten im Vollrath’schen Park und der Klimafit-Initiative Emmendingen zu einem Aktionstag am Samstag, 20.11.2021 von 11 bis ca. 13.30 Uhr ein.

    Nachdem die Stadt Emmendingen bereits zahlreiche junge Bäume gepflanzt hat, ist nun die Bürgerschaft eingeladen, sich über die neuen Bäume im Vollrath’schen Park und das Projekt „Emmendinger Baumfreundschaften“ zu informieren.

    Die Info- und Aktions-Stände finden Sie beim Eingang an der Romaneistraße; der Gemeinschaftsgarten („Genussgarten am Brettenbach“) ist von der Hermann-Günth-Straße aus schnell zu erreichen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Fragen beantwortet Ihnen gerne die Bürgerreferentin Karin-Anne Böttcher, Tel. 07641 452-3103.

    Oberbürgermeister Stefan Schlatterer eröffnet den Aktionstag um 11 Uhr, direkt im Anschluss gibt es einen kleinen Rundgang mit Thomas Nietzel, Leiter des städtischen Bauhofs. Die Klimafit-Gruppe, der „Genussgarten am Brettenbach“ und das städtische Klimaschutz-Management bieten ab 11.30 Uhr verschiedene Mitmach-Aktionen für Kinder und Erwachsene und allerlei Wissenswertes über die Bedeutung von Bäumen für das Stadtklima an. (mehr …)

  • Lünen: AFD stellt Antrag für urban gardening

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    AfD-Antrag für urbanes Gärtnern in Lünen kommt bei Politik nicht gut an

    Die AfD-Fraktion in Lünen möchte ein urbanes Gartenbau-Projekt in der Lüner City einführen. Der Antrag dazu kam in der Ausschusssitzung nicht gut an. Das lag aber auch an der AfD selbst.

    Lünen / / Lesedauer: 2 Minuten In Merkliste übernehmen

    Kleingartenanlagen und das Anpflanzen von eigenen Gemüse- und Obstgärten wird immer beliebter. Das hat offenbar die AfD-Fraktion Lünen zum Anlass genommen, einen Antrag für ein Urban-Gardening-Projekt in der Lüner City zu beantragen. Das Projekt soll außerdem die Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
    (weiterlesen nur gegen bezahlen)

    https://www.ruhrnachrichten.de/luenen/afd-antrag-fuer-urbanes-gaertnern-in-luenen-kommt-bei-politik-nicht-gut-an-w1692369-p-2000362434/ (mehr …)

  • Siegen-Achenbach: Interkultureller Garten ausgezeichnet

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    Projekt in Siegen-Aschenbach erhält “Rolle vorwärts” 2021, die Auszeichnung des Westfälischen Heimatbundes.

    "Rolle vorwärts" in Siegen verliehenPreisverleihung im Sozialcafé net(t)werk (v.l.): Philip Engelbutzeder (Uni Siegen), Günther Langer (1. Vorsitzender Heimat- und Verschönerungsverein Siegen-Achenbach), Thomas Tenkamp (Geschäftsführer Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung), MdL Jens Kamieth (2. stellv. Bürgermeister Siegen), Dr. Silke Eilers (WHB-Geschäftsführerin) –
    Foto Bernd Brandemann

    Durch interkulturelles Engagement Gemeinschaft und Gemeinsinn stärken – das zeichnet das Projekt “Gemeinschaftsgarten: Lebensmittel als Kultur- und Gemeingut” des Heimat- und Verschönerungsvereins Siegen-Achenbach e. V. aus. Dafür erhielt der Verein nun unter über 60 eingegangenen Einsendungen den Preis “Rolle vorwärts” des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB).

    “Mit unserer Auszeichnung, der ‘Rolle vorwärts’ für frische Ideen möchten wir als Dachverband innovative, zukunftsweisende Heimatarbeit wertschätzen und in die Öffentlichkeit tragen”, so Dr. Silke Eilers, WHB-Geschäftsführerin, bei der feierlichen Preisvergabe am 8. November. “Diese beispielgebenden, mit einem hohen persönlichen Einsatz verbundenen freiwilligen Initiativen sollten nicht als Selbstverständlichkeit angenommen werden. Es braucht eine zeitgemäße Anerkennungskultur, die wahr- und ernstnimmt, indem sie Ermöglichungsstrukturen für Engagement schafft. Dafür setzen wir uns als WHB ein.”

    Bereits zum vierten Mal hatten Heimatakteurinnen und -akteure aus ganz Westfalen Gelegenheit, sich mit ihren Projekten für den Preis “Rolle vorwärts” zu bewerben. Das Kuratorium des WHB würdigt seit 2015 in zweijährigem Rhythmus vorbildliches Engagement in der Heimatarbeit. Die Auszeichnungen, dotiert mit jeweils 4.000 Euro, werden in der Kategorie Innovation durch die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung sowie für den Nachwuchspreis durch die Sparkassen in Westfalen-Lippe gestiftet.

    Zur Motivation erläuterte Thomas Tenkamp, Geschäftsführer der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung, in seiner Laudatio: “Mit ihrer Kulturstiftung zeigt die Westfälische Provinzial als Versicherer mit gesellschaftlicher Verantwortung ihre besondere Verbundenheit mit der Region. Die Akteurinnen und Akteure in den Heimatvereinen setzen sich immer wieder mit viel Herzblut für ein lebenswertes Westfalen ein.”

    Zur Jury-Entscheidung für die “Ausszeichnung “Rolle vorwärts” führte er aus: “Der Heimat- und Verschönerungsverein Siegen-Achenbach e. V. leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Er kann an der Schnittstelle soziale Aspekte, interkulturelle Verständigung und Nachhaltigkeit anderen Initiativen, Dörfern und Regionen wertvolle Anregungen für die eigene Tätigkeit geben. Denn mit seinem Projekt ‘Gemeinschaftsgarten: Lebensmittel als Kultur- und Gemeingut’ wird Gemeinschaft gestiftet, Toleranz und Vielfalt gelebt sowie Teilhabe auf Augenhöhe ermöglicht: eine wahre ‘Rolle vorwärts’.”

    Im Rahmen des Projektes hat der Verein mit vielen Helferinnen und Helfern aus der Nachbarschaft einen frei zugänglichen Gemeinschaftsgarten für Menschen unterschiedlicher Kulturen, Generationen sowie sozialer Herkunft angelegt. Sie lernen voneinander und tauschen sich aus über biologische Vielfalt, ökologischen Gartenbau, den Ressourcenkreislauf, Lebensmittelverarbeitung, gesunde Ernährung und nachhaltigen Konsum. Klein gestartet sind zwischenzeitlich immer mehr Gartenflächen zum Bewirtschaften hinzugekommen. Anwohnerinnen und Anwohner, Schülerinnen und Schüler sowie Mitglieder des Heimatvereins sind gemeinsam aktiv. Dabei werden sie fachkundig unterstützt. Für die Fortentwicklung des Projektes gibt es vielfältige Ideen wie Kochabende und Workshops zu unterschiedlichen Aspekten rund um Ernährung, Gärtnern und Lebensmittel. Auch die Vernetzung in der Nachbarschaft soll weiter gefördert werden.

    https://westfalium.de/2021/11/09/rolle-vorwaerts-2021-verliehen/ (mehr …)

  • Nauen: 110.000 Euro

    (alerst)

    N
    auens Nachbarschaftsgarten erhält für 110.000 Euro eine Verschönerungskur. Seit Dienstag rollen auf dem 600 Quadratemeter großen Areal an der Feldstraße dafür die Bagger.

    (Zeitungsartikel ist nur gegen Bezahlung weiter zu lesen)

    Es geht u.a. um Spielelemente: weitere Infos: https://sozialestadt-nauen.de/2021/11/15/es-geht-voran-im-nachbarschaftsgarten/


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  • Alt Ungnade: Garten auf dem Land kooperiert mit Garten in der Stadt

    (Sachbericht)

    Trotz der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie stand das Jahr 2020 vor allem im Zeichen des Aufbaus und der Stärkung von Kooperationen mit unterschiedlichen Partnern. Diese Kooperationen konnten auch im Jahr 2021 erfolgreich weitergeführt bzw. vertieft werden. Da die Aktivitäten ineinander übergingen und vor allem in diesem Jahr wirksam wurden, werden in vorliegendem Bericht die Jahre 2020 und 2021 zusammengefasst.

    In Kooperation mit dem Evangelischen Schulzentrum Martinschule (Gewinner des Schulpreises 2018) wurde ein Gartenprojekt gestartet. Wöchentlich besuchen Kinder aus der Martinschule im Rahmen des Unterrichtes das Gelände des Freiraum e.V. um u.a. im Garten aktiv zu werden. Dabei lernen sie die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Jahresverlauf kennen. Die Schüler:innen können dabei ihren Einsatzbereich selbst wählen und entscheiden sich gerne für den Bereich Gemeinschaftsgarten. In der Schule wird diese Aktivität u.a. durch die Gestaltung von Hochbeeten weitergeführt.

    In Zusammenarbeit mit dem ikuwo e.V. nutzten zunächst Menschen aus der Stadt den Gemeinschaftsgarten in Alt Ungnade. Durch diese Zusammenarbeit inspiriert, entstand die Idee, im urbanen Kontext des ikuwo e.V. ebenfalls einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Der Freiraum e.V. unterstützte diesen Prozess durch begleitende Beratung. So wurden z.B. gemeinsam Hochbeete für unterschiedliche Einsatzbereiche geplant und gestaltet. Diese werden auch anderen Projekten im Umland zur Verfügung gestellt.

    Weiterhin wurden gemeinsam Pflanzen angezogen bzw. Samen getauscht. Regelmäßig fanden in den Gemeinschaftsgärten in Greifswald und Alt Ungnade gemeinsame Arbeitseinsätze statt, so dass eine lebendige Stadt-Land-Kooperation entstand.

    Nachdem im letzten Jahr die Pflege der Obstbäume auf dem Gelände des Freiraum e.V. verstärkt in den Blick genommen wurde, zeigten sich dieses Jahr bereits „die Früchte der Arbeit“. Einige nur noch wenig tragende Bäume konnten gepflegt und wieder „aktiviert“ werden. Bei den entsprechenden Pflegemaßnahmen waren ebenfalls Menschen aus Stadt und Land beteiligt.

    Bei großen Mostaktionen wurde ein Teil der Äpfel zu Apfelsaft weiter verarbeitet. Auch hierbei waren u.a. Familien aus der Stadt beteiligt.

    Im Foliengewächshaus fanden Experimente mit selbst gebauten Bewässerungsanlagen aus Regenwasser statt. Dabei liegt der Fokus auf der Vereinbarkeit einer preisgünstigen Lösung mit der Balance zwischen ausreichender Bewässerung und nachhaltigem Umgang mit Wasser.

    Auch die Erträge des Gemeinschaftsgarten werden regelmäßig sowohl im Ort selbst auch in der Stadt getauscht bzw. verschenkt. Dabei werden sie u.a. auch bei Aktionen anderer Vereine oder Projekte in der Region genutzt.


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  • Frankfurt: Neuer Frankfurter Garten zieht um

    DER

    NEUER FRANKFURTER GARTEN

    ZIEHT UM

    Der Neue Frankfurter Garten des Vereins Bienen-Baum-Gut e.V. ist nicht nur der älteste Gemeinschaftsgarten der Stadt, sondern auch ein sozial-ökologisches Bildungszentrum und Begegnungsort für Nachhaltigkeit, Klima, e-Mobilität und Kultur. Attraktion ist der „Bienenbaum Wipfelpfad“ in luftiger Höhe. 

    Nun muss der Neuer Frankfurter Garten eine Bahn-Baustelle am Ostbahnhof weichen. Die Stadt Frankfurt am Main hat dem Neuen Frankfurter Garten eine neue Grundstück zur Verfügung gestellt. 

    Um diese logistische Herausforderung, ein 1.200 m² großes Areal mit 6 Seecontainer umzusiedeln, benötigen wir Sponsoren, die uns auf dem Weg in die Zukunft begleiten wünschen. 

    Da sich unser Verein für sozialen Engagement, Ökologie und eine lebenswerte Zukunft einsetzt, wollen wir die e-Bike Mobilität intelligent und nachhaltig optimieren. So soll der Neuer Frankfurter Garten auch die erstee-Bike & e-CargoBike Tankstelle und Service Point in Frankfurt am Main beherbergen. 

    Ende Oktober gab es wohl das letzte Mal ein Konzert im Garten

    Der Neue Frankfurter Garten lädt alle Freundinnen & Freunde, Nachbarn, Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit uns zu feiern. Es ist leider höchst wahrscheinlich die letzte Musik Veranstaltung am historischen Standort des „Frankfurter Garten“ am Danziger Platz. Der Neuer Frankfurter Garten muss leider 2022 einer Baustelle am Ostbahnhof weichen und umziehen. (mehr …)

  • Brück: Bau eines Unterstand mit Solarpanelen

    Konkret  geplant  und  umgesetzt  wurde  der  Bau  eines  Unterstands,  der  nun  mit  Solarpanelen
    bestückt sowohl Strom für die vorhandene Pumpe und weitere Verbraucher erzeugt als auch
    Regenwasser vom Dach in einen Wasserspeicher leitet.
    Der  Bau  war  einerseits  notwendig,  um  die  vorhandenen,  im  Gelände  verstreuten  und  oft
    vernachlässigten Gemüse- und Jungpflanzen nun besser mit Wasser aus einer elektrischen Pumpe,
    sowie vor allem dem Regenwasser des neuen Daches zu versorgen. Die Nutzung von aufgefangenem
    Regenwasser trägt dazu bei, wichtige Trinkwasservorräte einzusparen – insbesondere angesichts des
    Klimawandels  und  der  zunehmenden  Trockenperioden  ist  es  besonders  wichtig,  kleinere
    Wasserkreisläufe zu etablieren.  
    Der  Solarstrom  ersetzt  außerdem  nun  den  Benzin-Generator  und  damit  dessen  Co2-Ausstoß,  der
    vorher  gelegentlich  für  Abendveranstaltungen  und  Bauaktionen  verwendet  wurde  und  dient  als Gemeinschafts-Waldgarten
    saubere  Energiequelle  für  Beleuchtung,  Elektrowerkzeuge  und  andere  Verbraucher.  Da
    „Lummerland“ ein Modellprojekt für resiliente und nachhaltige Landnutzung darstellt, entsprechen
    regenerative Stromerzeugnisse nicht nur den Prinzipen des Waldgartens, sondern sind insbesondere
    für den Wissenstransfer im Rahmen von Bildungsveranstaltungen von hoher Relevanz.
    Die gewonnene überdachte Aufenthaltsfläche gewährleistet nun obendrein, Bildungsveranstaltungen
    im  Waldgarten  auch  bei  Regen  fortführen  zu  können,  bzw.  Technik  Regensicher  unterstellen  zu
    können. Der  20m²  große  Unterstand  wurde  gemeinschaftlich  in  einer  ersten  mehrtägigen  Aktion  unter
    fachlicher Anleitung von Dipl. Forstwirt Philipp Gerhardt aus selbst fossilfrei gefälltem geeigneten
    Stangenholz  von  einer  benachbarten  Fläche  gebaut.  Traditionelle  Fachwerk-  und
    Verbindungstechniken wurden im angewandten Kontext gelernt, sodass eine ansehnliche, komplett
    aus Holz bestehende Konstruktion entstehen konnte, die das Dach mit den Sonnenkollektoren tragen
    kann.
    In einer zweiten Bauphase mit mehreren Tageseinsätzen installierten wir die Elektrik unter fachlicher
    Anleitung von dem Energieanlagen-Elektroniker Ralf Zirkler: Das Dach des Unterstandes wurde mit
    Solarpanelen  bestückt  und  eine  zugehörige  Elektroinstallation  verdrahtet.  Die  Lieferung  der
    Elektrokomponenten verzögerte sich wegen der Coronabedingten Lieferengpässe, sodass sich dieser
    Abschnitt stark verzögerte, aber dennoch erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Strom wird
    seither  in  einem  isolierten  und  gesicherten  Akkublock  gespeichert  und  ist  somit  nun  über  eine
    integrierte 230V Steckdose verfügbar. Er wird zum einen genutzt für eine elektrische Pumpe, die das
    Regenwasser in Trockenphasen um Brunnenwasser ergänzt. Zum anderen werden die Anschlüsse
    immer wieder für eine Beleuchtung des Waldgartens, sowie für weitere Elektrowerkzeuge genutzt
    und bereichern, damit verschiedene Arbeitseinsätze und Veranstaltungen im Waldgarten.
     
    In einer dritten Phase mit Planung und mehreren Tageseinsätzen wurde von Mitgliedern und Freunden
    das  Regenwassersystem  selbstständig  geplant  und  installiert.  Das  Regenwasser  vom  Dach  des
    Unterstands  wird  seitdem  über  ein  Rinnensystem  in  einem  2  m²  großen  Tank  gespeichert  und
    verfügbar gemacht. Auch hier kam es zu Pandemiebedingten Verzögerungen. (mehr …)

  • Berlin: im Heilkräutergarten für Frauen sind nun auch Anwohnerinnen dabei

    (Bericht)

    Durch die Aufstockung von weiteren 25 Hochbeeten in unserem
    Heilkräutergarten konnten wir nach einer kleinen Winterpause Ende Februar
    2021 mit einem größeren Sortiment an Heilkräutern mit der Bewirtschaftung
    beginnen. An zwei Aktionstagen bauten wir aus Holzaufsatzrahmen und
    Europaletten die Hochbeete zusammen und befüllten sie mit Erde.

    Für die Bepflanzung benutzten wir sowohl Samen, als auch Jungpflanzen.

    Für die Bewirtschaftung der Heilkräuter fanden Workshops statt, zuerst in
    kleinen Gruppen aufgrund der Coronapandemie und dann auch zum
    Sommer hin öffentlicher und größer.

    Der Garten ist zu einem Ort geworden, an dem offene Treffen und
    Workshops stattfinden und bietet gleichzeitig einen Rückzugsort für Frauen
    an. Hier ist es möglich, zur Ruhe zu kommen, mitzuhelfen und sich
    untereinander austauschen zu können.

    Neben den Frauen aus dem Team und geflüchteten Frauen unserer
    Klientinnen und Freundinnen sind auch einige Nachbar*innen aus der
    unmittelbaren Nachbarschaft auf uns zugekommen.

    Sie sind ebenfalls Teil des Gartens geworden und wir freuen uns auf mehr
    Interessierte und mehr Austausch und Zusammenkommen innerhalb des
    Gartens und des Friedhofs. (mehr …)

  • Duisburg: Kants Garten wichtig für viele in der Pandemie

    (Mail)

    Wir waren trotz Corona ziemlich aktiv in 2020, zusätzlich zu unseren Kants Garten Aktivitäten haben wir zwei große und zwei kleine Staudenbeete in anderen Teilen des Kantparks bepflanzt – das ist in 2021 dann um einige Beete erweitert und gerade eben mit 30.000 Blumenzwiebeln ergänzt worden. Hier handelt es sich jedoch offensichtlich nicht um Selbstversorgergärten für uns Zweibeiner, sondern mehr bunte Insektenweiden, wir arbeiten an einem sehr lange blühendem „Duisburger Nektar & Pollen Coop“ 😉 und hoffen so, die Artenvielfalt zu fördern. 

    In Kants Garten sind wir jedoch ebenfalls weiterhin happy GärtnerInnen, lieben unsere Minzebar und frischen Kräuter, das teils selbstgezogene, vielfach aber auch als Setzlinge gepflanzte Gemüse und köstlichen Salat und freuen uns auf eine Beeren-Ernte, die aber in diesem Jahr noch zierlich ausfiel. Die Johannisbeeren bilden aber schon einen sichtbaren Wall um unsere Bank, die Stachelbeeren hatten ein paar köstliche Früchtchen. Unser Gartenprojekt hat uns Halt gegeben und gute Gründe, trotz Lockdown an die frische Luft zu kommen.

    Und er macht nicht nur uns Freude sondern sehr, sehr vielen Menschen, die Ihn ebenfalls regelmässig gerne besuchen kommen. Wir stellen fest: unser Garten stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Nachbarschaft. Durch die Pandemie gibt es unendlich viel mehr Parkbesucherinnen aus allen Generationen. Viele Menschen sprechen uns an und danken für die Blumen, die nun an so vielen Stellen wachsen – freuen sich sehr darüber. Kürzlich kam jemand aus seinem anliegenden Büro zu unserer Pflanzaktion, weil er uns dringend Mitteilen wollte, dass er jeden Tag zu den Blumenbeeten schauen geht, sich über die Insekten freut und ihm das alles sehr viel in diesen pandemischen Zeiten bedeutet … Wir haben direkt gegenüber der Schulhöfe des Gymnasiums ein 400 qm großes Beet von Efeu befreit und kunterbunt mit Stauden und Geophyten bepflanzt – die Freude bei Lehrenden wie den SchülerInnen freut auch uns immer wieder. Die Kids, die tag ein, tag aus während es Log Downs Basketball spielten und spontan mitgemacht haben beim Humus verteilen und beim Pflanzen (wir haben grade unseren zweiten Sattelschlepper Humus geliefert bekommen, lagert bis zur Verwendung auf einem Betriebshof der Wirtschaftsbetriebe). Unsere 45 Vogelnisthäuser werden gut bewohnt (zusammen mit einer Biologin haben wir grade geeinigt und evaluiert). Unsere 5 Fledermauskolonien sind wieder um weitere Schutzkästen ergänzt. 


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  • Nürnberg: Südstadtgärtl

    (Sachbericht)

    Seit Mai 2020 gibt es unser Inspirationshochbeet mit Wünschetafel. Hier kann man konkret
    seine Wünsche und Ideen weitergeben. Jede*r kann sich mit einbringen – das Konzept des
    Südstadt-Gärtlas ist nicht abgeschlossen und wird ständig gemeinschaftlich weiterentwickelt.
    In 2021 hat sich das Südstadt-Gärtla kontinuierlich weiterentwickelt und vergrößert. Mit Anpflanz-
    Tag, Bautag, Zero-Waste-Feierabend-Picknick, einer Lesung, Nachbarschaftstreff u.v.m. ist das
    Gärtla ein belebter Treff-Ort geworden.
    Das neue Willkommens-Schild wurde aus nachwachsenden, recycelten Materialien handgefertigt,
    und bezieht auch die Nachhaltigen Entwicklungsziele („SDGs“) mit ein. Spielerisch kann man an
    den fünf Holzwürfeln drehen und entdecken, was die jeweiligen Entwicklungsziele ganz konkret mit
    dem Südstadt-Gärtla und mit mir selbst zu tun haben.  

    Bewährt hat sich:
    Ein regelmäßiger „Gärtla-Tag“ zum „einfach vorbei kommen“: Donnerstag ist Gärtla-Tag!
    Jeden Donnerstag, 17:30-18:30 Uhr (im Herbst schon von 16:30 – 17:30 Uhr) ist „Gärtla-Zeit“: hier
    treffen wir uns regelmäßig zum gemeinsamen Gärtnern, Ratschen oder Vespern (solange es
    wettertechnisch noch geht). Einfach dazukommen!  
     
    Lebensmittel-Retter*innen kommen vorbei
    Manchmal kommt auch Werner von den Lebensmittelrettern mit geretteten Lebensmitteln vorbei,
    die jede*r mitnehmen kann. Das ist sehr beliebt bei Gärtla-Freund*innen und Passant*innen.
     
    Winter-Planungstreffen – monatliche Planungstreffen im Winter, um für das kommende Jahr zu
    planen und auch in Kontakt zu bleiben. Auch hier können Neue / Interessierte dazu kommen.
    Manche sind eher am „Machen“ interessiert, weniger am (strategischen) Planen.

    Aufbau eines Aufbau eines Gärtla-E-Mail-Verteilers, regelmäßige Rundmails mit Terminen (1-2 Mal pro Monat),  Telegram-Gruppe zur niederschwelligen Kommunikation untereinander

    Gleich nach Aufbau der ersten Hochbeete wurden einige Beete mutwillig zerstört, bzw. die
    Aufsatzrahmen geklaut. Das haben wir ernst genommen und als Signal-Wirkung auch die Polizei
    eingeschaltet. Es gab auch einen Pressebericht darüber. Außerdem haben wir daraus gelernt, und
    die Rahmen festgeschraubt, damit man sie nicht einfach runternehmen kann.
    Wir haben aber bewusst kommuniziert, dass wir mit fröhlichem Tatendrang weitermachen. Eine
    interessante Erfahrung bei einem Gartenprojekt, das jederzeit öffentlich zugänglich ist, da es ein
    städtisches Park-Grundstück ist.
     
    Viele Anwohner*innen nutzten die öffentliche Fläche als Hundeklo, bevor wir es als urbanen
    Gemeinschaftsgarten gestaltet hatten. Es ist schon besser geworden, wir haben Hinweisschilder
    aufgestellt, und je schöner bzw. größflächiger das Gärtla geworden ist, desto weniger Hundekot ist
    vorhanden. Das Problem ist aber noch nicht gelöst. (mehr …)

  • Berlin: Mauergärtner*innen besuchen Wuhlegarten

    (NL)

    Gemeinsam machen wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Reise ins Wuhletal, da wo zwei Kopfweiden im Wuhlegarten uns erwarten. Diese können wir gemeinsam schneiden. Das Weidenschnittmaterial benötigen wir für unseren Schaubienenstand im mauergarten, um den Weidenzaun des neu entstehenden Bienenareals zu beflechten.

    Für das leibliche Wohl wird an diesem Tag gesorgt sein. Meistens essen und trinken die Wuhlegärtner*innen etwas bei den Arbeitseinsätzen, bringen auch für alle was mit. Sie haben kochbegeisterte Mitglieder*innen, die allen vor Ort eine Suppe und anderes Street-Food aus dem arabischem Raum kochen.

    Bitte eigenes Trinkwasser mitbringen. Wasserkocher zum Teekochen ist vorhanden, eine Komposttrockentoilette gibt es auch vor Ort, wie praktisch. ;]


    (mehr …)

  • Mainhard: neuer GG geplant

    (ANtrag, ANtworten)

    In Mainhard (bei Eschwege) in Hessen plant die Naturfreundegruppe einen permakulturellen Gemeinschaftsgarten. Das Grundstück grenzt genau an die Fläche des Naturfreundehauses.
    Aufbau des Gartens und der Gruppe soll mit Permakulturworkshops begleitet werden.

    Wie bekannt ist die Idee, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen, im Dorf und der Umgebung schon? Mit wem habt ihr gesprochen, welche Kooperationen sind schon angebahnt und wie haben die Dorfbewohner*innen reagiert?

    Wir sind, gemeinsam mit der Permakultur-Designerin und gelernten Gemüsegärtnerin Nesrin Caglak noch in der Planungsphase. Einbezogen sind bisher der aktive Kern der Naturfreunde Ortsgruppe Eschwege e.V., deren Angehörige, sowie die nächste Anliegerin im Gelände, Angela Wagner, die das Projekt unterstützt. Der hier aktive Teil des Vereins setzt sich zu einem guten Teil auch aus Dorfbewohnern Neuerodes, sowie aus den Nachbardörfern Hitzelrode, Grebendorf und Jestädt zusammen. Wir haben unser Projekt auch den älteren und nicht mehr aktiven Vereinsmitgliedern vorgestellt, die unsere Idee unterstützen und bereit wären einige alte Gartengeräte beizusteuern. Während eines Termins mit dem Ortsbürgermeister haben wir das Projekt ebenfalls vorgestellt, dieser würde eine solche Entwicklung im Bereich der vorgesehenen Projektfläche sehr begrüßte. Die im Antrag genannten, geplanten Kooperationen sind zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht angebahnt. Eine irgendwie geartete Reaktion anderer Dorfbewohner*innen hat es noch nicht gegeben.

    Mit wie viel Interesse am mitgärtnern rechnet ihr, wie wollt ihr das Vorhaben (weiter) bekannt machen?

    Sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, wäre es aus unserer Sicht eine gute Idee die lokale Presse auf das Projekt aufmerksam zu machen. Ein Aufhänger für einen eventuellen Artikel zum Thema, könnte eine noch anzuberaumende Info-Veranstaltung am oder im Naturfreundehaus sein, zu dem alle Interessierte eingeladen wären. Auf eine solche Veranstaltung könnte auch über Mund zu Mund Propaganda und Wurfzettel, sowie über den Newsletter des Eschwege Instituts aufmerksam gemacht werden.

    Werden die Orgagruppen-Leute mitgärtnern oder wie werden sie im Projekt dann dabei sein?

    Ja, fast alle Mitglieder der Orgagruppe freuen sich auf das gemeinsame Gärtnern.

    Der Teil für den Gemüsegarten sieht recht klein auf der Skizze aus, wie groß soll dieser werden und warum nur so klein (im Vergleich zur Gesamtfläche)? Und wieso soll dieser Teil umzäunt sein?

    Der Plan ist nur eine erste Skizze; in der Tat ist die Größe der Beetfläche zu klein geraten. Angedacht ist eine viel größere Fläche für Gemüseanbau als auf der Skizze gezeigt. Geplant sind insgesamt etwa 800-1000m2 Beetfläche. Die Umzäunung ist notwendig weil die Fläche an einen Wald angrenzt und die Gefahr von Wildverbiss, durch Rehe und Wildschweine, sehr hoch ist.

    Wie viele Beete soll es da geben, was sind dazu eure ersten Vorstellungen?

    Bisher sind die Beete noch nicht konkret geplant. Angedacht ist, dass die Teilnehmenden der Workshop Reihe das selber entwickeln auf Grundlage der Begebenheiten (Bodenbeschaffenheit, Lichteinfall, Wasserverfügbarkeit, etc). Die Planung und das Anlegen der Beete ist Inhalt des ersten Moduls (wir haben die ausführliche Workshop Beschreibung angehängt).

    Ihr plant schon Geld für Saatgut und Pflanzen ein: hat das die Orgagruppe schon vorgeplant (also auch was angebaut werden soll?)

    Wir haben noch nicht vorgeplant, was angebaut werden soll. In den nächsten Monaten soll sich eine Interessierten Gruppe bilden (siehe 2. Frage), die das in die Hand nimmt. Womöglich werden wir schon einige Samen bestellen, die zum ersten Modul bereits gepflanzt werden können (z.B. Kürbis). Weitere Pflanzplanungen ergeben sich dann aus dem ersten Modul und werden in der Gartengruppe entschieden – also auch welche Samen noch bestellt werden sollen. Eine Vorzucht findet dieses Jahr noch nicht statt.

    Wollt ihr gemeinschaftlich gärtnern oder wer wird sich um den Gemüsegarten kümmern und wer um die Obstbäume?

    Gemeinsam gegärtnert wird an regelmäßigen Gartentagen, deren Frequenz noch festzulegen ist und an denen auch der Gemüsegarten gepflegt wird. Die Obstbäume brauchen ja vorerst noch nicht so viel Pflege; höchstens einen Schnitt im Herbst; im nächsten Jahr kann dann hoffentlich schon eine erste kleine Ernte eingefahren werden. Der Plan ist grundsätzlich, gemeinschaftlich zu gärtnern. Wie sich die Idee eines Allmende Gartens genau umsetzen lässt, ist für uns auch noch eine Forschungsreise, bei der wir für verschiedene Lösungsmöglichkeiten offen sein wollen. Wir vertrauen darauf, das diesbezüglich Wege beim Gehen entstehen werden.

    Wer wird wann mit wem die Bauvorhaben umsetzen? Ruft ihr zum Mitbauen auf?

    Einiges könnte im Rahmen der fünf geplanten Workshops mit Nesrin Caglak bereits umgesetzt werden. Ansonsten gilt, dass so wie z.Zt. jeder/jede, der/die eine gute Idee hat, innerhalb unserer Gruppe von Aktiven Vereinsmitgliedern zu entsprechend konkreten Aktionen aufrufen kann, es zukünftig auch mit Hilfe eines Verteilers aller interessierten Mitgärtner*innen sein könnte.

    Wo ist der Rastplatz, der dann mit Tor mit dem Gartenprojekt verbunden werden soll? Wie ist das derzeit? Gibt es einen Zaun? Wie ist der Zugang derzeit möglich? Wer baut/gestaltet diesen Rastplatz?

    Der Rastplatz wird am westlichen Ende der Projektfläche entstehen, wo jetzt schon der leichteste Zugang auf die Fläche besteht und sich auch die Zufahrt zum Naturfreundehaus befindet. Der Zugang ist hier sowohl zu Fuß als auch mit einem Traktor möglich. Wir gehen von einer Fläche von ca. 300 m² dafür aus, sodass dort ein kleiner Trecker mit Anhänger, um eine Sitzgruppe in der Mitte, wenden, bzw. auch Materialien abladen könnte. In der Peripherie des Rastplatzes sollen sowohl Kompostplätze als auch Infotafeln errichtet werden. Bisher gibt es keinen Zaun. Der Rastplatz soll von der sich noch formierenden Interessierten Gruppe gebaut und gestaltet werden, notfalls jedoch von der bisherigen Gruppe der Aktiven unter Mithilfe der zukünftigen Workshop-Teilnehmer*innen.

    Müsste die Gartengruppe Pacht zahlen? Übernimmt die Ortsgruppe noch weitere Kosten?

    Der Pachtvertrag enthält die Regelung, dass die Pacht über die regelmäßige Pflege der Fläche abgegolten wird. Der Ortsgruppe entstehen lediglich die geringen jährlichen Kosten, die der landwirtschaftlichen Genossenschaft gegenüber entstehen. Da also bezüglich der Fläche selbst kaum Kosten anfallen, wäre keine Pacht durch die Nutzer*innen zu entrichten.


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  • Frankfurt/Main: Frankfurter Garten muss Bebauung weichen

    (alerts)

    Seit 2013 gibt es am Danziger Platz Urban Gardening. Zuerst als „Frankfurter Garten“, seit 2018 als „Neuer Frankfurter Garten“ mit Deutschlands erstem „Bienenbaum Wipfelpfad“. Zwischen Gemüse, Blumen und Bienen gab es jetzt wohl ein Abschiedskonzert im Herbstlaub.

    Matthias Baumgardt spielt nicht nur unvergleichlich gut Gitarre. Er züchtet Tomaten, Kürbisse und Chilis und kocht für die vermutliche Abschieds-Garten-Jam 15 Liter Linsensuppe mit Kürbis. „Es wird jetzt langsam zu kalt draußen“, sagt der Musiker und zeigt auf ein Glas Tomaten-Chili-Sauce. „Die wärmt, wenn man es scharf mag“, verspricht er. Baumgardt gehört zu den gut 40 Mitgliedern des Vereins „Bienen-Baum-Gut“, der vor drei Jahren den seit 2013 bestehenden Frankfurter Garten übernommen hat. „Ich glaube es erst, wenn es wirklich passiert“, so der waschechte Frankfurter Musiker aus dem Ostend und spielt darauf an, dass die Bahn Anspruch auf das Grundstück angemeldet hat, um die Nordmainische S-Bahn nach Hanau zu bauen.

    „Die Bienenstöcke dürfen bis Mai 2022 hier bleiben, den Rest des Grundstücks sollen wir bis Ende des Jahres räumen“, so Cher Haurova, die Erste Vorsitzende des Vereins. „Bienen kann man im Winter nicht umsiedeln. Das wäre Genozid“, sagt sie trocken. Mündlich sei ihr vom Grünflächenamt ein Ersatzgrundstück etwa 500 Meter weiter zugesagt worden. „Dort steht allerdings immer noch die Umschlagswerk-Trafostation von der Mainova, die 2021 abgerissen werden sollte, damit der Neue Frankfurter Garten Platz findet.“

    Noch stehen die dicht bewachsenen tonnenschweren Hochbeete aus Holz und Beton überall unter großen Platanen auf dem Danziger Platz, noch blühen Stockrosen und Himbeerpflanzen tragen Früchte. Sechs 2,5-Tonnen-Container dienen als Werkstatt, Café, Büro und mehr. „Auf dem anderen Grundstück wäre momentan nicht einmal Platz zum Zwischenlagern, weil es noch bebaut ist“, sagt Haurova. Auch die Transportkosten könnte der Verein nicht stemmen. Noch setzt sie darauf, dass der Vertrag doch noch einmal verlängert wird. „Wir müssen abwarten, was passiert.“

    Eines der größten Schutzprojekte Hessens

    Haurova hatte 2016 den ersten „Bienenbaum Wipfelpfad“ mit initiiert, der 2018 mit dem Bürgerpreis der Stadt Frankfurt und im Juni 2019 mit dem Preis für Biologische Vielfalt der UN-Dekade ausgezeichnet wurde. Der Wipfelpfad gilt als eines der größten Projekte Hessens zum Schutz der Honigbienen. Auf zwei Baumplattformen, die mit einer Hochseilbrücke verbunden sind, können Kinder und Erwachsene sehen, wie Bienenvölker in hohlen als Gesichter geschnitzten Baumstämmen leben und Honig produzieren. Das Grünflächenamt hatte einen hohlen Baum zur Verfügung gestellt und ein Schwarm ist von sich aus dort eingezogen.

    Auch die Klotzbeuten in den selbst ausgehöhlten Baumstämme sind von Stadtbienen bewohnt. Sie brummen und schwirren vor den Eingängen, die aus geschnitzten Mündern bestehen. Wegen Corona konnten viele Führungen und Kurse nicht stattfinden. „Das war hart“, so Haurova. Spenden kamen daher nicht viele rein. Seit dem letzten Jahr gibt es daher an jedem Freitag Konzerte, die Baumgardt organisiert. „46-mal sind Bands seither live aufgetreten“, erzählt sie und Baumgardt grinst, während er Musiker begrüßt, die zur letzten Session kommen.

    „Das ist 2020 gut angenommen worden und so konnten wir uns finanziell retten. Zum Glück hat uns die Mainova eine Wasserspende in Höhe von 1000 Euro gemacht. Das hat und das Gärtnern gerettet.“ Blues klingt durch das Herbstlaub. April King singt, Baumgardt, Joe Berger, Linda Rocko und Sammy Lindemann und Wolf Schubert jammen.

    Die Liegestühle sind gefüllt mit Besuchern. Strom kommt über den Generator. Linsensuppe dampft, und die anfangs melancholische Atmosphäre wechselt. Ein Hauch Indian Summer vertreibt negative Gedanken mit Blues, Folk und Rock bis in die Abendstunden dort, wo jetzt noch Frankfurter Gemüse anbauen und demnächst der U-Bahn-Tunnel zur Konstablerwache verlängert werden soll.

    https://www.fnp.de/frankfurt/herbst-blues-im-neuen-frankfurter-garten-91088410.html (mehr …)

  • bundesweit: Netzwerk Nachbarschaft zeichnet einige GGs aus

    Im Wettbewerb „Jede Wiese zählt“ sind auch einige Gemeinschaftsgärten ausgezeichnet worden
    Bayern: Haar – zum Anbeißen schön; Brandenburg: Gemeinschaftsgarten Dossegarten; NRW: Von der Kuhwiese zum Dorf-Gemeinschaftsgarten; Permakultur Waldgarten; Sachsen: Mitmachgarten Wirrwuchs; Schleswig-Holstein: Offener Garten für ALLE.

    https://www.hochrhein-zeitung.de/themen/gesellschaft/17782-jede-wiese-zaehlt-nachbarschaftliches-engagement-in-deutschland-praemiert (mehr …)

  • Berlin: Peace of Land bedroht

    (NL)

    Das Peace of Land soll nächstes Jahr für die Bebauung einer Turnhalle weichen. Die Fläche soll versiegelt werden und all das, was seit 6 Jahren gewachsen ist, wäre einfach weg. Das Leben von Pflanzen, Tieren und die soziale Permakultur Gemeinschaft, die ihren Lebensmittelpunkt dort haben, wäre nicht mehr möglich. Peace of Land ist in den Standort eingewachsen. Das kann man nicht mal eben von A nach B bewegen. Wir haben den Wunsch, dass nebenan eine Brachfläche Sigridstraße 11A  stattdessen bebaut wird, so dass die Grundschule ihre benötigte Turnhalle bekommt, aber das Peace of Land leben lassen lässt. Kein Gartenmord für Hallensport!

    Was die Rettung des Gartens kosten würde: Es bräuchte zusätzliche finanziellen Mittel für die geänderte Planung, einen späteren Baubeginn und politischen Willen, diese neue Fläche mit allen Genehmigungen und Plänen auszustatten, damit dort mit dem Bau begonnen werden könnte.


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  • Coswig: IG Coswig kooperiert mit „Coswig Ort der Vielfalt“

    (Mail)
    in 2021 fanden einige Veranstaltungen im Garten für die Mitglieder beider Vereine und auch für Kinder:

    am 17.08.21 trafen wir uns zu einem Bastelnachmittag im Garten.

    Wir stellten Windlichter her mit einer Dekoration aus Gerste, die wir angebaut hatten. Wir waren erstaunt, wie schön diese einfachen Grannen wirkten, zusammen mit bunter Wolle. Auch für Kinder gut zu machen, da haben wir gleich Erfahrung gesammelt.

    Ein spannender Naturerlebnistag fand am 03.09.21 statt, hier konnten wir einige Kinder für die Wasserlebewesen, die sich in unserem Teich angesiedelt hatten, begeistern. Wir machten Bekanntschaft mit dem „Rückenschwimmer“ der übrigens auch fliegen kann, und stechen auch. Diese Veranstaltung machen wir nächstes Jahr wieder, mit hoffentlich einer größeren Zahl an Kindern, es waren nur 5, aber es hat ihnen sehr gefallen.

    Am 15.10.21 war der Kräuteröltag, hier hatten wir am Vormittag Bedenken, diesen überhaupt stattfinden zu lassen, weil regnerisches Wetter war und die Blüten sonnentrocken eingelegt werden müssen. Aber, es hatte jemand die rettende Idee, zusätzlich doch einfach Pesto herzustellen. Asia-Salat und viele Kräuter waren gut geeignet, Sonnenblumenschrot war schnell besorgt. Ebenso legten wir Hagebutten in Essig ein. Bei der Arbeit war Zeit für die Mitglieder beider Vereine, Verschiedenes zu besprechen. Wir waren an die 13 Leute und es kamen viele Ideen, was wir alles noch auf die Beine stellen können.

    In Vorbereitung ist auch gemeinsames Adventskranzbinden, voraussichtlich am 26.11.21,  dies haben wir im letzten Jahr schon gemacht. Die Kränze wollen wir wieder an Einrichtungen wie Pflege- und Kinderheim in Coswig als Adventsgruß geben.


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  • Oldenburg: Campus Garten geplant

    (Mail)

    wir, einige Student:innen der Universität in Oldenburg, wollen einen Campusgarten von 100 m² bei uns auf dem Unigelände anlegen. Die Genehmigung und das begleitende Seminar stehen. Jetzt geht es an die Planung und hoffentlich bald auch an die Umsetzung des Projekts (mehr …)

  • Lahr: Gruppe aus dem IG besucht die Landesgartenschau

    (alerst)

    Etwa 30 Gärtnerinnen und Gärtner des Lahrer Interkulturellen Gartens haben gemeinsam die Landesgartenschau in Überlingen besucht. Stadträtin Thi Dai Trang Nguyen und Andreas May, Sachgebietsleiter Soziales bei der Stadt Lahr, beide aktiv im Interkulturellen Garten, organisierten die Fahrt samt einer Führung vor Ort – ermöglicht mit dem Restbudget aus dem Stadtgulden-Projekt.

    Viele Teilnehmende fuhren zum ersten Mal die Strecke mit dem Reisebus durch das Kinzigtal über den Schwarzwald bis zum Bodensee. Die Aktiven des Interkulturellen Gartens aus Lahr wollten sehen, wie Überlingen die Idee eines Interkulturellen Gartens umgesetzt hatte. Die Idee, einen „Garten der Vielfalt“ mit Menschen verschiedener Herkünfte zu planen und zu gestalten, konnte coronabedingt nur schwer realisiert werden, erklärte Elke Dachauer, Integrationsbeauftragte der Stadt Überlingen. Dennoch beeindruckte die Vielfalt der zum Teil exotischen Pflanzen auf engstem Raum, und es wurden einige gärtnerische Tipps ausgetauscht.

    Anders als in Lahr wird der Überlinger „Garten der Vielfalt“ nach der Landesgartenschau nicht verstetigt. Es wurde aber verabredet, im Gespräch zu bleiben und sich hinsichtlich besonderer Projektideen gegenseitig auf dem Laufenden zu halten. Auf der Rückfahrt wurde zudem von allen ein schriftliches Feedback eingeholt, um besondere Eindrücke und Ideen für die weitere Arbeit im Lahrer Garten gewinnbringend zusammenzutragen. Das „Zusammen Wachsen“ – Motto und Leitsatz des Interkulturellen Gartens – wurde durch diesen gemeinsamen Tagesausflug weiter beflügelt.

    https://www.regiotrends.de/de/aus-vereinen-gruppen/index.news.467556.inspirationen-von-der-landesgartenschau-erhalten—aktive-des-interkulturellen-gartens-in-lahr-waren-auf-informationsfahrt-in-ueberlingen-.html (mehr …)

  • Berlin: Garten der Begegnung in Marzahn wird selbständig

    (Tel)
    Die Begleitung des Gartens der Begegnung in Marzahn durch Soulgarden endet Ende des Jahres. Die Gärtner*innen haben einen Verein gegründet, der nach kurzer Zeit schon 40 Mitglieder hatte. Insgesamt gibt es mehr als 70 Beete in dem 3500m² großen Garten.
    Der Gartenrat hat mit allen potentiellen Mitgliedern, also mit allen Gärtner*innen gesprochen und erklärt, warum der Verein wichtig ist und wie es auch ohne die Begleitung von Soulgarden weiter geht.
    Mit eingestiegen sind zwei Wohnungsbaugesellschaften, die mit finanzieren und dafür ab und an mit Gruppen den Garten nutzen können.
    Der Verstetigungsprozeß läuft wohl insgesamt recht gut. (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet will Sondernutzung für neue Fläche

    (NL)

    Wir sind aktuell dabei für die neue Fläche in der Grenz/Ecke Gartenstraße eine Sondergenehmigung für die Nutzung als Gemeinschaftsgarten zu verfassen. Wir wollen die neue Fläche zusammen mit der alten und neuen Nachbarschaft gestalten. Da aber alles so schnell gehen muss, werden wir erst im Laufe der nächsten Wochen zu öffentlichen Terminen einladen, bei dem wir Ideen und Impulse aus der Nachbarschaft aufgreifen werden. Bis dahin versuchen wir die Fläche zu sichern und den Partizipationsprozess entsprechend vorzubereiten. 


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  • Berlin: in Prenzlauer Berg entsteht ein neuer GG

    Vom Bezirksamt:
    Prenzlauer Berg bekommt einen neues Urban-Gardening-Projekt: An der Wendeschleife der Straßenbahn in der Björnsonstraße soll in Zusammenarbeit mit der Kleingartenanlage Bornholm I ein offener Gemeinschaftsgarten für die ganze Nachbarschaft entstehen. Der neue „Schleifengarten“ wird ab November 2021 von der Kleingartenanlage Bornholm 1 gemeinsam mit Senat und Bezirk, Gärtner:innen sowie Anwohner:innen aufgebaut. Ab Frühjahr 2022 soll losgegärtnert werden.

    Der Kleingartenverein „Bornholm I“ ist Träger der Gemeinschaftsgartens, etliche Gärtner:innen aus dem Verein unterstützen das Projekt aktiv. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz fördert die Umgestaltung der 800 Quadratmeter großen Fläche finanziell und inhaltlich. Aktiv begleitet wird das Pilotprojekt des Gemeinschaftsgartens in einer Kleingartenanlage vom Bezirk Pankow, der den Umbau der Fläche bereits vorantreibt, sowie von der gemeinnützigen Organisation „soulgardenberlin“, die in Berlin bereits mehrere Gemeinschaftsgärten aufgebaut hat und von der Senatsverwaltung mit der Begleitung des Aufbaus dieses Gartens beauftragt wurde.

    Weitere Unterstützung soll und wird in den kommenden Monaten gefunden. Einzelpersonen sind ebenso willkommen wie Institutionen (Schulen, KiTas, Wohngruppen etc.).
    Größe: 800 m²

    Beschaffenheit der Fläche: derzeit noch alte Garagen aus DDR-Zeit, darunter Schotter, Bauschutt; Baumbestand, „verwilderte“ Vegetation

    Versorgung: Strom- und Wasseranschluss wird eingerichtet, kein Abwasser

    Eigentümer: Bezirksamt Pankow von Berlin

    Als erstes gab es online die Möglichkeit, Wünsche und Ideen einzubringen, am 27.10. soll ein Workshop stattfinden, der auf der Site aber nicht weiter beschrieben wird:
    https://mein.berlin.de/projekte/entstehung-des-gemeinschaftsgartens-schleifengarte/

    (Tel mit Keya, Soulgarden -> wurde vom BA mit Begleitung des Gartens beauftragt):
    In Berlin haben die Kleingärten die „Order“ sich zu öffnen. Wenn ihr blieben wollt, dann öffnet euch und macht was für die Allgemeinheit.
    Die Anlage Bornholm I hat letztes Jahr einen Zaun abgebaut und ein Wegeleitsystem angebracht, ist jetzt fast wie in einem Park.
    Mit zwei KG-Vereinen gibt es Pilotprojekte, GGs einzurichten. Neben Bornholm in Pankow ist das ein KG-Verein am Ferbelliner Platz in Wilmersdorf. Es gab für die Begelitung der beiden Projekte (Aufbau einer Gruppe, die das dann nach einem Jahr selbständig machen kann) eine Ausschreibung vom Senat. Soulgarden hat sich auf das Pankower Projekt beworden und es bekommen. Diese Art von Beauftragung ist für sie auch neu. Bisher müssten sie selber Anträge stellen, um GGs aufzubauen und zu begleiten. In Pankow ist der KG-Vorstand sehr aktiv und rührig. Auch die Nachbarschaft ist involviert und heute (27.10.) gibt es den Auftaktworkshop, in dem die Wünsche abgefragt werden. Die Fläche ist eine Anrainer-Fläche, die dem Bezirk gehört. Hier waren noch alte Garagen drauf, doch wurde die Fläche für das Projekt inzwischen beräumt. Träger für den GG ist der Kleingarten. (mehr …)

  • Bad Hersfeld: GG für Menschen mit Beinträchtigungen in Kleingarten

    (alerts)

    Bad Hersfeld – Ein Ziel haben, einen Ort, zu dem man gehen, Menschen, mit denen man reden kann – für viele Menschen mit Behinderungen, die keiner geregelten Arbeit nachgehen können, ist das keine Selbstverständlichkeit. Einen solchen Ort bietet der Verein „mittendrin“ in Bad Hersfeld an – normalerweise.

    In Zeiten von Corona waren Treffen in geschlossenen Räumen oder gemeinsame Ausflüge kaum möglich. So entstand die Idee für das Gartenprojekt.

    Korinna Ziehn suchte und fand einen Kleingarten in der Anlage am „Strandbad“, der gepachtet werden konnte. Im Frühsommer 2020 ging es los – zunächst mit Überlegungen, was mit dem Garten geschehen solle. Es wurden Blumen gepflanzt, Gemüse angebaut, das Gartenhaus leuchtend blau gestrichen. Drei Mal pro Woche treffen sich Corinna Ziehn und ihre Kollegen mit den Teilnehmern des Projekts. „Es ist immer was zu tun“, sagt Stefanie Papendieck, die auch zuhause einen Gemüsegarten und deshalb eine ganze Menge Erfahrung mit dem Gärtnern hat.

    Die Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig und auch das Maß des Arbeitseinsatzes. Wer bei schönem Wetter einfach nur mal Kaffee trinken und sich unterhalten möchte ist ebenso willkommen, wie diejenigen, die vor Ideen und Tatendrang förmlich übersprudeln. Sarah Petzner, zum Beispiel, sieht immer wieder Dinge, die dringend getan werden müssen.

    Ihr neuestes Projekt: Gemeinsam mit Christoph Kriefall will sie einen Unterschlupf für Igel bauen, in dem die stacheligen Gesellen gut überwintern können. Begeistert erzählt sie von der Riesenzucchini, die sie geerntet hat, und von dem Kürbis, und zeigt auf ein hübsch gestaltetes Beet mit Heidekraut und Kies, das sie gemeinsam mit anderen angelegt hat.

    Natürlich gibt es Arbeiten, die regelmäßig erledigt werden müssen, betont Daniela Rölke. Rasenmähen, zum Beispiel, oder Hecke schneiden. Das sehen auch die Regeln des Kleingartenvereins so vor. Es sei jedoch kein Problem, dafür jemanden zu fnden, freut sich Claudia Hoh. Grundsätzlich ist es den Verantwortlichen von „mittendrin“ wichtig, dass das Gartenprojekt ein niedrigschwelliges Angebot ist, dass die Beschäftigung im Garten Spaß macht und entspannt und nicht in Arbeit ausarten soll.

    Wichtig ist ihnen auch, dass die Teilnehmer miteinander ins Gespräch kommen, dass neue Freundschaften und private Verabredungen entstehen. Sarah Petzner und Christoph Kriefall überlegen etwa, im nächsten Frühjahr im benachbarten Tennisclub mit dem Tennisspielen anzufangen.

    Kriefall empfindet die Gartenarbeit für sich persönlich als Entlastung. Das Projekt habe ihm geholfen, gut durch die schwierige Coronazeit zu kommen, sagt er. Es ermögliche ihm Teilhabe am sozialen Leben in Verbindung mit sinnvoller Tätigkeit. In fröhlicher Runde selber aktiv zu werden, das macht ihm Freude.

    Ihren Garten bewirtschaften die Teilnehmer des Projekts übrigens so weit wie möglich ohne Chemie. Dass dann Salat und Kohlköpfe zu inem nicht unerheblichen Teil den Schnecken zum Opfer fallen, nehmen sie in Kauf. (Christine Zacharias) (mehr …)

  • Schlehdorf: neue Ideen, aber auch Diebstahl

    (Mail)

    Es war für den Gemeinschaftsgarten und unsere GärtnerInnen ein gutes Jahr. Wenn auch etwas verregnet und leider Anfang September einige Diebstähle und Beschädigungen.
    Aber fast alle (6 von 8) wollen nächstes Jahr weitermachen. Ein Beet werden wir als Insektenwiese einsäen, für Gemüse ist es leider zu schattig. Das andere freiwerdende Beet hat schon eine neue Interessentin.
    Einige sammeln auch immer wieder Informationen von eurer Webseite und Empfehlungen werden herumgeschickt.
    Mit Workshops hat es auch 2x geklappt – Wildkräuter im Garten sowie Schnitt von Obstbäumen und Beerensträuchern.
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  • München: Querbeeten macht Corona zu schaffen

    (Besuch)

    Auf dem Campus der katholischen FH sind zwei Beete, in denen ehemals Sträucher wuchsen und „Wildwuchs herrschte“ zu einem Nutzpflanzenbeet und einem Beet mit insektenfreundlichen Pflanzen umgestaltet worden. Begonnen haben das zwei Frauen, die nun kurz vor Abschluss stehen und nicht mehr in der „StuVe“ (Studierende-Vertretung) sind. Die aktuelle Ansprechpartnerin hat in einer Ersti-Infoveranstaltung vom Gartenprojekt gehört und war gleich dabei. Sie ist (war?) auch in der StuVe. Sie ist auch im Experimentiergarten des ÖBZ dabei und hat einen Krautgarten. Derzeit ist sie alleine im Gemeinschaftsgarten. Die FH hat nach wie vor das allermeiste online, nur ganz wenige Kurse finden in Präsenz statt und bisher war alles online. 50% der Studies wohnen außerhalb von München, die wenigsten wohnen in Laufnähe oder gar auf dem Campus. -> es sind wenige vor Ort und das Projekt hat keinerlei Prio. Es gibt in einem Stockwerk der Gebäude ein paar Zimmer für Studierende, mit denen möchte die Koordinatorin jetzt akriv Kontakt aufnehmen und deren Begeisterung für das Projekt wecken und es möglichst an der StuVe und diesem Wohnagbeot andocken. Sie selber wohnt 30 Minuten mit dem Fahrrad entfernt, kam aber wegen der Pflanzen ca 1/Woche.
    Das Gärtchen ist unbekannt in der FH. Bei der letzten, aktuellen ErstiInfoveranstaltung haben sich zwei 12 Leute in die Liste eingetragen, doch erlahmt erfahrungsgemäß das Interesse schnell. Es gibt auch kein Schild (das soll nun gemacht werden) und eine weitere Hürde ist, dass nur FH-Angehörige oder die anderen Gruppen, die das Gelände nutzten, auf das Gelände dürfen. Deer Zugang wird vor allen Dingen am Wochenende kontrolliert.
    Auf dem Gelände sind noch weitere kleine Gartenprojekte, aber sie sind nicht miteinander vernetzt und die Querbeeten-Frau wußte auch nicht, wer da gärtnert. An einer Grudnschule sind neue Hochbeete, an einem Wohnhaus für Kircheangestellte wird in Hochbeeten gegärtnert, es gibt ein Beet mit Kräutern und noch eins für Insekten, dazu eine Streuobstwiese mit Apfel- und Birnenbäumen.

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  • Köln: Ernährungsrat startet Projekt „Essbares Wohnumfeld“

    (NL)

    Im August konnte unser neues Projekt “Essbares Wohnumfeld” starten. Die Koordination dafür hat Jörn Hamacher übernommen, der zuvor bereits ehrenamtlich als stellvertretender Sprecher im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt” aktiv war. Im Fokus des Projekts stehen zwei unterschiedliche Formen der Gemeinschaftsgärten: zum einen, wie der Projekttitel schon verrät, Nachbarschaftsgärten im Wohnumfeld von Kölner:innen mit schlechteren Teilhabechancen und zum anderen mit Firmengärten Unternehmen bzw. Arbeitgeber:innen. 
    Derzeit geht es darum, das Projekt in den Kölner Sozialräumen bei Firmen bekannt zu machen, damit im Winter schon konkrete Projekte für die neue Gartensaison gestartet werden können. Eingebracht hat Jörn das Projekt u.a. in die Stadtteilkonferenzen Mülheim-Nord/Keupstraße und Stammheim, hat bei der anstehenden Platzumgestaltung an der Piccolomini-Straße in Holweide beraten. „

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  • Berlin: himmelbeet hat wahrscheinlich neue Fläche

    (NL)

    Diese Saison ist nun tatsächlich die letzte auf dem Ruheplatz für das Himmelbeet. Ende Ausgust hat sich das Team dafür entschieden, sich für einen Umzug auf die Grünfläche Grenz/Gartenstraße einzusetzen und es fanden konstruktive Gespräche mit dem Straßen- und Grünflächenamt statt.
    „Während der Gespräche über die Grenz/Ecke Gartenstraße kam aus dem Bezirksamt überraschend ein weiterer Flächenvorschlag für das himmelbeet: Auf dem Rathausplatz zwischen dem Jobcenter-Turm und der Genter Straße. Ein klärendes Treffen mit allen involvierten Ämtern fand am 04. Oktober 2021 statt. Leider nahmen neben dem Straßen- und Grünflächenamt und dem himmelbeet nur noch die Landschaftsarchitektin des Rathausumfeldes teil. Ihr steht ein planerisches Urheberrecht für die Gestaltung des Platzes zu. In dem angenehmen Gespräch wurde trotzdem deutlich, dass eine Nutzung der Fläche an der Genter Straße durch das himmelbeet zwar Vorteile mit sich brächte, aber Nachteile überwiegen würden“ -> Fokus auf die Grenz/Gartenstraße

    „Mittlerweile haben wir es sogar schriftlich: Der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel hat am 05. Oktober 2021 eine offizielle Absichtserklärung unterschrieben, die uns diese Fläche zusichert und das SGA mit der Umsetzung beauftragt. Wir fangen jetzt mit der konkreten Planung des Umzugs an. Als ersten Schritt wollen wir uns um die Anschlüsse kümmern: der Garten braucht Strom, Abwasser und vor allem frisches Wasser. Außerdem wollen wir bald mit der Nachbarschaft und sozialen Träger:innen über die zukünftige Gestaltung der neuen Fläche diskutieren. Um die Fördergelder zu nutzen, die vom Senat für den Umzug bereitgestellt werden, sollten diese ersten Maßnahmen vor dem 31. Dezember 2021 passieren.“ (mehr …)

  • München: IG Blumenau

    (Projektbesuch)
    Den Garten unweit des Nachbarshaftstreffs gibt es sieben Jahre. Nachdem länger nach einer Fläche gesucht wurde, bekam die Initiatorin (Leiterin des Treffs) eine pachtfreie Fläche vom Kommunalreferat angeboten. Diese hat eine sehr kurze Kündigungsfrist, doch fühlen sie sich trotzdem sicher, da die Fläche angeblich zu klein für eine Bebauung ist.
    Sie haben 37 Beete, die mal von einer Person, mal von einer Familie oder einem Kindergarten genutzt werden. Die Gärtner*innen zahlen einen Jahresbeitrag, um die laufenden Kosten zu decken. Sie haben montatlich ein Plenum, was aber nicht gut besucht ist. Es gibt keine festen Gartentage, jede Person kommt für sich. Bisher gabe es einmal p.a. ein Fest, nun soll es jedes Vierteljahr eins geben.
    Für eine Gärtnerin, die inzwischen im Rollstuhl sitzt, haben andere Gärtner*innen ein niedriges Hochbeet gebaut.
    Sie haben als Projekt vor, eine Vogelschutzhecke zu verbessern und zu beschildern, eine Art kleinen Lehrpfald dazu im Garten zu errichten.
    Die Gartengemeinschaft versteht sich gut. Vandalismus gab es noch nie, ganz selten ist mal was geklaut worden. (mehr …)

  • Lüneburg: Kultutgarten aufgelöst

    (Mail)

    wir haben den Kulturgarten Lüneburg jetzt aufgelöst – es haben sich leider keine weiteren Mitwirkenden gefunden und die Person, die die Gruppe noch vorangetrieben hat und versucht hat Nachfolger*innen zu finden, schreibt jetzt ihre Bachelorarbeit und verlässt dann Lüneburg.
    Der Garten wird jetzt von einer Tagesmutter in Lüneburg genutzt, was – so schade es ist, dass die Gruppe sich aufgelöst hat – für uns eine schöne Nachfolge ist (mehr …)

  • München: GGs im Westend

    (Projektbesuche)

    Im Rahmen des Klimaherbst hatte Manuela Barth (Urbane Gärten München) einen Spaziergang durch drei GGs im Münchner Westend organisiert.

    Der GG des EineWeltHauses wurde von der ehemaligen GF dort auf einigen der Flächen initiiert: auf der Wiese und auf der Dachterasse. Auf und an der Wiese stehen ein paar Hochbeete, auf der Dachterasse sind Pflanzen in großen Töpfen. Es gibt kein Schild, das auf den Gemeinschaftsgarten hinweist, auch im Haus gibt es keine Info dazu und man sieht auch nicht, dass dort ein Nutzgarten entstanden ist. Es gibt keine Gruppe, ein paar Mitarbeiterinnen aus dem EineWeltHaus sind ein bisschen dabei. Sie hatten noch keine Zeit, sich um Mitmacher*innen zu kümmern. Mit im Boot ist allerdings die Deutsche Wildtierstiftung, die hier wildbienenfreundliche Bepflanzungen angelegt hat und Nisthilfen. Die Erde für die Hochbeete haben sie vom Abfallwirtschaftsamt for free bekommen, Arbeiten werden durch den Hausmeister und Menschen, die Sozialstunden ableisten müssen, erledigt.

    Der Garten am Kösk sieht derzeit übel aus. Während Corona war das Kösk geschlossen, schon vorher gab es viel Vandalismus und sie haben ein Problem mit Obdachtlosen, die die Beete mißbrauchen und teilweise auch zerstören. Die Gärtner*innen wurden immer weniger, neue kamen nicht nach. Zudem sind die Bäume sehr gewachsen, fast der ganze Gartenbereich ist verschattet. Der Koordinator überelgt, ob er nochmal einen Neustart mit dem Garten machen will. Die Kösk-Zwischennutzung wurde bis Ende 2023 verlängert.

    Der Interkulturelle Garten an der IG Feuerwache läuft hingegen sehr gut. Sie sind jetzt 30 Leute, die in (neuen, großen) Hochbeeten und Flachbeeten gärtnern, die Beete sind Menschen/Gruppen zugeordnet. Sie kompostieren, experimentieren mit Bokashi, haben einen Gärtner dabei, der sich um die Blumen kümmert, die es in großer Vielzahl auch noch gibt. Die Fläche war vorher ein Parkplatz.

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  • Ginnheim: FDP stellt Prüfantrag für urban gardening Projekte

    (alerts)
    […] Angenommen wurde ein Prüfantrag der FDP, wonach der Magistrat Voraussetzungen und vertragliche Regelungen für weitere Urban Gardening-Projekte eruieren soll. Im speziellen gehe es der FDP um die freien Flächen der rückgebauten Spielplätze in Ginsheim-Nord. Mehr innerstädtisches Grün sorge für Verschönerung und Bereicherung des Lebens in diesem Wohngebiet, heißt es in der Begründung[…]
    https://www.fnp.de/lokales/kreis-gross-gerau/ginsheim-gustavsburg-ort893416/kommt-bald-der-schutzmann-wieder-91020889.html (mehr …)

  • München: Nachbarschaftsgarten Kichen Ecke Seerieder entstand auf Initiative des Bezirkausschusses

    (Projektbesuch)
    Nina R., SPD Mitglied und lange im BA Haidhausen, fuhr immer wieder an einer Brachfläche in Haidhausen vorbei und überlegte, was hier gemacht werden könnte. Die Idee, einen GG anzulegen/Hochbeete da aufzustellen, brachte die SPD dann als Antrag ein, der bewilligt wurde (ohne Probleme mit der Verwaltung). Dazu erschien ein Artikel in den Haidhauser Nachrichten (einer Zeitung, die nach wie vor von Bürger*innen gemacht wird). Den kurzen Artikel entdeckte Max, der sich an ein Kozept dafür setzte und nach ein paar Schleifen lernten Nina und Max sich kennen. Nina hatte vorher Kontakt zu den Grundschulen in der Umgebung aufgenommen, um deren Bedarf an einem solchen Projekt herauszufinden. (Alle drei wollten dabei sein, nun macht tatsächlich eine mit.) Das Konzept ging an das Gartenbauamt, das bewilligte die Hochbeete. Sitzmöglichkeiten oder Kompost o.ä. dürfen sie nicht aufbauen. Die Anwohner*innen sind sehr lärmempfindlich. Sie hatten sich auch gleich an den BA gewendet, als sie sahen, dass jemand die Fläche ausmißt (Max, um die Beete zu planen für das Konzept). Max und Nina haben einen Verein gegründet für das Projekt. Den verstehen sie als mögliches Dach für weitere Gartenprojekte.
    Geld für den Aufbau haben sie vom Bezirksbeirat bekommen, bei Aufbau hat sich eine Kooperation mit dem Sozialbetrieb Abba bewährt (Transport und Aufbau der Beete). Die Beete, die sie nun haben (ich glaube 5 Hochbeete) sind von Anfang an vergeben. Es gibt Bedarf an mehr Beeten und auch Beeten an anderen Orten. Gerade zu Corona haben sehr viele Leute angefragt, die auch mitmachen wollten. Sie suchen weitere Flächen, gucken, ob es auch einzelne Hochbeete geben könnte an manchen Stellen im Bezirk. CDU und Grüne wollen nun auch urban gardening im Bezirk fördern.

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  • Saarbrücken – Initiative Parkbeet hat noch immer keine Fläche

    (Beratung)
    Sie wollten auf dem obersten Deck eines Parkhauses einen Gemeinschaftsgarten aufbauen, hatten die Zusage und Fördergelder und dann gab es kurz vor Beginn eine Absage wegen Statikproblemen. Sie hatten für das Projekt einen Verein gegründet und haben sich auf die Suche nach einer Alternativ-Fläche gemacht. Am liebsten eine innerstädtisch gelegene, versiegelte Fläche, für 2 – 3 Jahre, die sie als sozialen Treffpünkt mit Gärtnern und Grillen nutzen wollten. Das haben sie nicht gefunden. Vom Grünflächenamt wurden ihnen nur dezentrale kleine Flächen angeboten, die schlecht erreichbar waren und Pfelegaufwand für das Amt bedeuteten. Sie haben alle privaten Betreiber von Parkhäusern abgeklappert, aber auch daraus wurde bisher nix. Zwischenzeitlich gab es dann mal eine Fläche, doch da kam dann das Denkmalamt mit Bedenken und so bekamen sie auch diese Fläche nicht. Dann kam Corona und die Gruppe gab erstmal frustiert auf. Sie haben nun aber eine kleine Fläche an einer Jugendkirche (1 Beet), was aber gar nicht das ist, was sie wollten und noch wollen.

    Sie wollen nun Theater, Mehrgenerationenhäuser und andere Freiraumprojekte ansprechen und doch nochmal einen Versuch starten. (mehr …)

  • München Allach: Bürgerversaamlung fordert Konzept für urbane Gärten und Ansprechpartner

    (alerts)

    Für den 23. Stadtbezirk soll ein Konzept für urbane Gärten entwickelt und in Abstimmung mit dem Bezirksausschuss Allach-Untermenzing (BA 23) umgesetzt werden. So zumindest lautet die Forderung in einem Antrag der Bürgerversammlung, der mehrheitlich so angenommen wurde. „Städtische Flächen sollen zum Anbau von Nutz- und Zierpflanzen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld gärtnerisch genutzt werden können“, heißt es in dem Antrag. „Diese Kleingärten können alle im Stadtteil Allach-Untermenzing gemeldeten Bürger nutzen. Bürger, Kindertagesstätten oder Schulen können Patenschaften für Kleingärten oder für ein Beetgefäß übernehmen.“

    Interkulturelle Öffnung der Gärten

    Das Konzept solle unter anderem eine Strategie zum ökologischen Gärtnern, zur interkulturellen Öffnung der Gärten und zur Schaffung „Grüner Bildungsorte“ sein. Die Landeshauptstadt München müsse einen Ansprechpartner für „Urban Gardening“ benennen. „Dieser soll Mittler zwischen Akteuren der urbanen Gärten sein und die Verwaltung ressortübergreifend für das Thema sensibilisieren.“ Mögliche Orte könnten dem Antrag zufolge städtische Grünanlagen und öffentlich Plätze, zum Beispiel der Josef-Schnetz-Platz, der Diamalt-Park und der Oertelplatz, sein. Aber auch kleinere Flächen in Siedlungsgebieten oder Bushaltestellen, Beetgefäße, begrünte Dächer oder Vertikalgärten könnten genutzt werden.

    Nachhaltige Bewirtschaftung

    Unter „Urbanem Gartenbau“ versteht man eine meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen, die zum Anbau von Nutz- und Zierpflanzen, wie etwa Gemüse-, Obst-, Blumen- und Kräutergärten genutzt werden. Dabei geht es vor allem um eine nachhaltige Bewirtschaftung, eine umweltschonende Produktion sowie den bewussten Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die Gärten, so ist die Idee, sollen Raum zur aktiven Erholung und zum Stressabbau bieten und den Gemeinschaftssinn sowie die sozialen Kontakte zwischen den Bürgern fördern.

    „Rückbesinnung auf die Natur“

    „Soziale Kontakte an der frischen Luft vermindern psychische Langzeitschäden infolge von Isolierung in Zeiten der Pandemie“, heißt es in dem Antrag weiter. „Kinder lernen abseits der virtuellen Welt die Rückbesinnung auf die Natur.“ Zudem fordere der Anbau von Obst und Gemüse den Bezug der Bürger zu einer saisonalen Ernährung. Zudem würden urbane Gärten einen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten und sich positiv auf das Kleinklima auswirken.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/allach-menzing/zierpflanzen-in-der-stadt,136558.html

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  • München: Garten der Kulturen hat neues Grundstück!

    (Mail)

    ja ist seid diesem Jahr aktiv in Aubing.
    Geerntet haben wir am WE.
    Auf dem Gelände ist auch ein Künstlerhausprojekt von mir [Ahmed C.] welches sich gut entwickelt.

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  • Wuppertal: neuer GG in Langerfeld geplant

    (alerts)

    Gegenüber dem Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Langerfeld gibt es eine große Wiese, die früher ein Friedhof war. Die Fläche wird aktuell nur gelegentlich für Gruppenspiele der Jugendlichen, Open-air-Gottesdienste oder Stadtteilfeste genutzt. Immer wieder sind an die Kirchengemeinde kreative Ideen herangetragen worden, was man auf dieser Wiese alles machen könnte. Viele Ideen drehten sich um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit, aber auch um Begegnung und Gemeinschaft.

    Daher hat die Kirchengemeinde aus Mitgliedern des Presbyteriums und einigen Engagierten aus dem Quartiersprojekt „Tuhuus“ eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die Wiese zu einem „Garten der Begegnung“ zu gestalten. So soll jetzt ein Begegnungsort entstehen, der Generationen verbindet sowie die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit kreativ umsetzt.

    Dafür wurde ein Ideenwettbewerb ausgerufen. Es werden „Mitmacher“ aus dem Stadtteil gesucht. Zehn Einrichtungen und Einzelpersonen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Vorschläge eingereicht, die sie modellhaft in einer Schubkarre gestalten. Die Schubkarren werden am heutigen Samstag von 15 bis 17 Uhr am Gemeindehaus in der Inselstraße ausgestellt.

    Eine Jury prämiert die Schubkarren, aber natürlich geht niemand leer aus. In der Jury sitzen Andreas Bialas als Bezirksbürgermeister, Constanze Klee von der Gemeinschaftsstiftung der Sparkasse, Antonia Dinnebier (Geschäftsführerin von Schloss Lüntenbeck und engagierte Landschaftsplanerin) sowie Christian Buschmann, Presbyteriumsmitglied und Förster der Stadt Wuppertal.

    „Wir sind als Arbeitsgruppe begeistert von der Resonanz und den tollen Ideen. Kindergärten und Seniorengruppen beteiligen sich, aber auch Einzelpersonen. Sie bringen nicht nur gute Ideen ein, sondern auch die Bereitschaft mitzumachen. So hat beispielsweise ein Hobby-Imker sich schon bereit- erklärt, Bienenstöcke auf dem Gelände zu betreuen“, berichtet Pfarrerin Heike Ernsting. Aus den verschiedenen Ideen will die Arbeitsgruppe ein Gestaltungskonzept für die gesamte Wiese entwickeln, das, so ist die Hoffnung, mit Spenden und Fördergeldern realisiert werden kann. Interessierte sind eingeladen, an der Ausstellung und der Prämierung teilzunehmen.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/langerfeld-beyenburg/ein-garten-der-begegnung-in-wuppertal-langerfeld_aid-62837075 (mehr …)