Autor: admin

  • Hüttenbau trotz Corona im Grüner GG (Leipzig)

    (Sachbericht)

    In mehreren coronabedingten Videokonferenzen und E-Mail-Korrepondenzen besprachen wir in der Gruppe das Vorgehen beim Hüttenbau.
    Die Herausforderung bestand darin den Aufbau der Hütte innerhalb eines Wochenendes zu realisieren.
    Dazu war immense Teamkoordination und Planung notwendig:

    – Erstellung eines Zeitplanes zur Beschaffung des Materials
    – Finden eines Zwischenlagers
    – Erstellung eines möglichst realistischen Bauplanes
    – Finden einer Werkstatt, um einige Teile vorzubehandeln und so am Bautag Zeit zu sparen
    – Erstellen eines Ablaufplanes für die Bautage
    – Koordination und Planung des kompletten Ablaufs und aller Beteiligten

    Schon zur Antragstellung, auch um eine möglichst exakte Kostenkalkulation erst möglich zu machen, wurde durch eine versierte Person eine Hütte als 3D Modell am Compter erstellt. In diesem Modell finden sich alle verwendeten Bauteile wieder.

    2 Vorarbeit

    In einer privaten Werkstatt konnten wir die Einzelteile zwischenlagern.
    Wir bildeten jeweils Zweier-Gruppen, die abwechselnd die einzelnen Teile gemäß des Bauplanes zuschnitten, mit Kerben versahen oder vorbohrten. Natürlich mußten die Teile dann mit Nummern versehen, und ein Montageplan ausgearbeitet werden.

    3 Aufbau-Auftakt

    Anschließend einigten wir uns auf einen Termin für ein Aufbauwochenende.
    Um einen möglichst publikumswirksamen Auftakt zu erzeugen, verbanden wir diesen Termin mit einem geplanten Auftritt des Leipziger Gewandhausorchesters, die pandemiebedingt kostenlose Freiluft- und Hofkonzerte anboten.
    Der Anklang war überwältigend, und wir hatten die maximale Versammlungsgröße von 40 Personen schnell erreicht. Verteilt auf 5000m2 war das aber absolut in Ordnung.

    4 Aufbau-Wochenende

    Noch direkt nach dem Konzert begannen wir mit dem Einschlagen der Bodenhülsen – was sich bei 38° Grad und ausgetrocknetem Boden als äußerst mühselig erwies.
    Um die Arbeit zügig voran zu treiben bildeten wir Gruppen: zum Einschlag der Hülsen, zur Vormontage der Bodenfläche und zum Vorbehandeln von Bauteilen mit Anstrich.

    Leider wurden wir durch eine Gewitterwarnung unterbrochen. Um das Material gegen Diebstahl und Zerstörung zu schützen, legten wir alle restlichen Bauteile auf die Bodenplatte, bedeckten sie mit Planen und befestigten alles mit Zurrgurten. Über die Verschlüsse der Gurte legten wir alte dornige Äste.

    Am darauf folgenden Samstag fanden wir zu unserer Freude alles unversehrt vor. Leider war das Wetter diesmal auf andere Weise ungnädig: es regnete ab und zu – was beim Bauen mit Holz eine schlechte Voraussetzung ist.

    Die Gruppenarbeit setzten wir wie gehabt fort. Wetterbedingt wurden wir auch samstags nicht fertig, das Dach fehlte noch. (zeitweise saßen wir über eine Stunde an einem trockenen Ort und warteteten auf das Ende der Regengüsse)


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  • Penzberg: Antrag für Fläche für GG

    (alerts)

    Penzberg – Städte haben ihrer Bevölkerung schon im 19. Jahrhundert Flächen für den städtischen Gartenbau überlassen. Damals ging es darum, die Versorgungslage zu verbessern. Auch Schrebergärten erfüllten oftmals diesen Zweck. In jüngster Zeit erfährt dieser städtische Gartenbau eine neue Blüte, oft unter dem Namen „Urban Gardening“ oder „Urbaner Gartenbau“. Heute geht es eher um Naturverbundenheit, nachhaltigen Konsum und Gemeinschaft.

    Die Fraktion von „Penzberg miteinander“ (PM) hat nun einen Antrag im Rathaus eingereicht, mit dem Vorschlag, eine städtische Fläche für einen Gemeinschaftsgarten freizugeben. Die Stadt, so der Wunsch, soll prüfen, „ob es ein zentral gelegenes und gut erreichbares Areal für diesen Zweck gibt“. Zugleich soll sie ausloten, ob Interesse daran in der Bevölkerung sowie in Schulen besteht. Die PM-Fraktion liefert auch Vorschläge mit, wo so ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte. Eine gut erreichbare, zentral gelegene Fläche wäre der Skulpturengarten am Schlossbichl nahe dem Gymnasium und der Realschule, so die Fraktion. Ein Garten dort könnte ihrer Ansicht nach auch gut von den Schulen für Unterrichtsprojekte genutzt werden. Ein anderer Vorschlag ist, „obwohl weniger zentral gelegen“, der alte Bahndamm, der als Fuß- und Radweg bereits wie ein Naherholungsgebiet genutzt werde. Um eine passende Fläche zu finden, empfiehlt sie, auch in das Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu blicken, in dem die Grünflächen der Stadt verzeichnet sind.

    Derartige Gemeinschaftsgärten gibt es unter verschiedenen Namen auch in der Region. In Münsing betreibt der örtliche Gartenbauverein ein „Gardensharing“. Das heißt: Mehrere Hobbygärtner teilen sich ein Grundstück. In Benediktbeuern ist es die Gemeinde, die seit einigen Jahren eine Fläche zur Verfügung stellt. Seit 2017 gibt es den „Tölzer Acker“. 2019 entstand der Gemeinschaftsacker in Seeshaupt. Weitere Gemeinschaftsgärten gibt es in Seehausen, Geretsried und Lenggries, sehr viele zudem in München.

    Wie wichtig das Gärtnern ist, hat nach Ansicht von „Penzberg miteinander“ die Diskussion um die Breitfilz-Anlage gezeigt. Einen neuen Schub hätten naturverbundene Freizeitbeschäftigungen in der Umgebung durch die Corona-Pandemie erfahren. Im Kern, so die Fraktion, geht es bei Gemeinschaftsgärten oder „Urbanem Gärtnern“ um folgendes: Städtische Flächen würden grüner und schöner, die Kunst des Gärtnerns werde im Wissen der Bevölkerung verankert, das Bewusstsein für die Herkunft der Nahrung werde geschärft, und gemeinschaftliches Handeln wirke der Isolation und der Bildung von Vorurteilen entgegen. Ebenso sieht sie in einer naturnahen Gartengestaltung die Möglichkeit, die Artenvielfalt zu erhalten.

    Anhand von Beispielen aus Großstädten erklärt die Fraktion, dass es gleichgültig sei, ob Gemeinschaftsgärten „zwischen Wohnhäusern liegen, von tosendem Verkehr umgeben auf einem brachliegenden Platz oder sogar lediglich am Rand von Straßen.“ Nur gut erreichbar müssten sie sein. Das, schreibt sie, unterscheide sie von den eher am Ortsrand liegenden Gemeinschaftsäckern, die in jüngster Zeit ebenfalls immer öfter entstehen, um die Möglichkeit zum Gemüse- und Obstanbau zu geben. Durch neu belebte innerstädtische Grünflächen, heißt es im Antrag zudem, erhielten nicht nur Bürger die Möglichkeit zu Kreativität und Geselligkeit, die oft liebevoll gepflegten Gärten könnten auch stilbildend auf private Freiflächen wirken.

    https://www.merkur.de/lokales/weilheim/penzberg-ort29272/gemeinsam-saeen-und-ernten-in-der-stadt-90230424.html (mehr …)

  • Neuanfang von IG Klösterchen Aachen

    (Mail)

    Es war das Jahr 2011, als sich die Verantwortlichen des „Förderverein Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen e.V. zusammen mit den Akteuren im „Soziokulturelles Zentrum Klösterchen“ entschlossen, direkt neben dem stadtteilprägenden Kulturgebäude an der Dahlemer Straße 28 in Herzogenrath einen ganz besonderen Garten ins Leben zu rufen, der nicht nur vom Pflanzgut her, sondern auch seitens der Engagierten Integration als oberstes Ziel setzte. Damals, vor allem aber auch in den Folgejahren, als die Zahl der Geflüchteten erneut wuchs, war dieser Garten ein Ort des gemeinsamen Treffens und Arbeitens und so wuchs die Interkultur auch als Schwerpunkt der soziokulturellen Arbeit im Klösterchen. Wie es bei solchen Angeboten üblich ist, so ebbte mit der Zeit auch das Interesse an der Gartenarbeit etwas ab, ohne dass die Integrationskraft dort vollends erloschen wäre. So sollen die ersten erhofften Kulturöffnungsperspektiven in der Pandemie gerade auch jetzt mit der Gartenarbeit am Klösterchen impulsiert werden, weil das gemeinsame Gärtnern draußen mit der entsprechenden Abstandshaltung unproblematisch ist und andererseits nach Beginn des meteorologischen Frühlings jetzt natürlich alles getan werden muss, um die Böden für die Aussaat vorzubereiten. Darüber hinaus sehen die Verantwortlichen dort in der gemeinsamen Arbeit von Deutschen und Geflüchteten eine äußerst positive Kooperation auch in der Hinsicht, einander besser kennenzulernen. Wer sich für den Neuanfang der Gartenarbeit [kann sich bei xyz melden] (mehr …)

  • Stand der Dinge Kants Garten

    (Mail)
    Wir wollen im Herbst mindestens 25.500 Frühlingszwiebeln im Kantpark verbuddeln(mit der Hilfe von Lehmbruck Museum und Philharmonikern) und arbeiten aktuell gegenüber der Schule an einem 400qm großes Staudenbeet, das wird von Efeu befreit (von den Wirtschaftsbetrieben) und wildbienengeeignet mit Stauden bepflanzt (von und und mit Geld diverser Sponsoren), die ganzjährig auch für uns Zweibeiner attraktiv sind. In Kants Garten geht es aber auch klasse weiter … wir treffen uns auch im Winter 2-3x im Monat …Erstes Gemüse wurde in meinem neuen (privaten) Gewächshaus ausgesät (mehr …)

  • Ingolstädter Grüne: Landesgartenschau-Gelände soll Gemeinschaftsgarten werden

    (alerts)
    Am 21. April soll die Landesgartenschau in Ingolstadt eröffnet werden. Um die Nutzung nach der Gartenschau geht es der Stadtratsfraktion der Grünen. Sie hat deshalb ein Schreiben an Oberbürgermeister Christian Scharpf gerichtet. Die Partei hofft, dass über die Pflege und den Unterhalt des Parks durch das Gartenamt mit städtischen Mitteln hinaus „auch Ideen und Initiativen von Seiten der Bürgerschaft“ eingebracht werden können. Aus diesem Grund sei die Initiativgruppe „Gemeinschaftsgarten für die Menschen der Stadt“ an die Partei herangetreten, eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die auf einem geeigneten Grundstück auf dem Gartenschaugelände einen Garten errichten wollen, „der viele Möglichkeiten in sich vereinen könnte: als Schul- und Naturbildungsgarten, als Ort, wo gärtnerisches Wissen weitergegeben wird und wo Menschen mit und ohne Behinderung beim Säen, Pflanzen und Ernten aktiv werden können, als Ort der Begegnung für die Bewohner*innen des nahen Piusviertels“.

    Die Initiativgruppe hat dafür den Garten des Umweltministeriums auf dem Gelände mit Pavillon, Terrasse und Unterstand ins Auge gefasst. Es hätten bereits Gespräche stattgefunden. Das Umweltministerium zeige sich gegenüber der Idee „sehr augeschlossen“, heißt es in dem Schreiben an den Oberbürgermeister.

    Die Stadtratsfraktion der Grünen schlägt vor, dass die Stadt Ingolstadt mit dem Umweltministerium in Verhandlung tritt, dass der künftige Arbeitsaufwand und die Kosten für den Erhalt vorab ermittelt werden sollen. Und man hofft auf die Unterstützung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger, Zielgruppen und Institutionen.

    Die Landesgartenschau in Ingolstadt soll vom 21. April bis zum 3. Oktober dauern.

    https://www.ingolstadt-today.de/news/ingolstaedter-gruene-landesgartenschau-gelaende-soll-gemeinschaftsgarten-werden-a-32552 (mehr …)

  • GG Essbare Stadt München: startet erst im Juni 2021 wieder

    (Mail)

    der Garten lief diesmal bis zum 31.1.21 und es wurden viele Wintersachen angebaut. Die Argumentation war es, dass wegen Corona wir erst im Juni anfangen konnten. Ich werde heuer wieder verhandeln müssen, ob es auch über den Winter laufen kann.
    [beim letzten Besuch dort im Sommer 2020 sagte Irene, dass endlich die Beete nicht mehr abgeräumt werden müssen und so erstmalig auch Winterkulturen angebaut werden können. Nun ist die Fläche aber wieder umgegraben und es gibt noch keine Beete]


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  • Wohnquartier in Stemwede-Levern. Planung für GGs und Offene Werkstatt

    (alerts)

    Das künftige „Wohnquartier am historischen Ortskern“ steht zurzeit zwar erst nur auf dem Papier, doch die Planungen schreiten voran.
    Das Besondere an dem Areal: Es wird kein klassisches Baugebiet mit ausschließlich Einfamilienhäusern, wie es von der Gemeinde Stemwede schon oft geplant und vermarktet wurde.
    In Levern entsteht vielmehr ein durchmischtes Quartier verschiedener Wohnformen, in dem Jung und Alt, Familien und Singles ein neues Zuhause finden. Soziale, gesellschaftliche Nutzungen und Dienstleistungsangebote ergänzen das Wohnen in einem ökologisch sehr grünen und differenzierten Wohngebiet. […]

    Grundsätzlich sollen auf dem 27.000 Quadratmeter großen Grundstück am Kalberkamp , direkt neben der Leverner Hauptstraße, 67 Gebäuden mit 167 Wohneinheiten entstehen. Es gibt 113 oberirdische Stellplätze für Fahrzeuge und – in einer großen Tiefgarage – weitere 99 Stellplätze. Es wird zudem 7 Carsharing-Plätze geben.

    Die Gemeinschaft der Bewohner wird bei diesem Projekt großgeschrieben. So sind im Wohnquartier unter anderem ein Nachbarschaftstreff, eine Offene Werkstatt sowie Flächen für Gemeinschaftsgärten geplant. In letzterem kann Mikro-Landwirtschaft betrieben werden – das so genannte Urban Gardening. Dieser Trend kommt aus Großstädten wie Berlin. Der Garten dieser Art in Levern soll der Quartiersgemeinschaft als genossenschaftlich genutzte Fläche dienen. […]
    Einen breiten Raum nimmt ohnehin die Ökologie in dem Konzept ein. Schottergärten sind verboten, auf jedem Grundstück ist ein Baum zu pflanzen. Die Bewohner müssen alle nicht befestigten Flächen auf ihren Grundstücken „naturnah und gärtnerisch gestalten“. Das gilt auch für alle öffentlichen, nicht befestigten Flächen. Ein hohes Maß an Pflanzenvielfalt wird empfohlen. Es sollen heimische Gewächse sein, die nach Möglichkeit auch mit den Folgen des Klimawandels einigermaßen gut klar kommen, also nicht zu empfindlich gegenüber lang anhaltenden Trockenperioden sind.
    https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Minden-Luebbecke/Stemwede/4370925-Verschiedene-Wohnformen-und-viel-Oekologie-Wohnquartier-in-Stemwede-Levern-soll-ein-Sahnestueck-werden-Es-gibt-sogar-Gemeinschaftsgaerten (mehr …)

  • Filmteams für Fachforum Berliner Biblios

    (Mail)

    das Forum wird voraussichtlich im Juni stattfinden
    “ in der Hoffnung, dass dann auch wieder direkte „analoge“ Begegnungen möglich sind. Die Struktur, dass es eher 4 kurze Vorträge geben soll, um dann in den direkten Austausch zu kommen, steht jetzt fest. Daniela Haberland [die das Fachforum organisiert] wird noch versuchen, ein professionelles Filmteam zu organisieren, mit dessen Hilfe wir kurze Portraits der Bibliotheken + Gartenprojekte drehen können. „
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  • Eigentumswohnungen für Studis mit urban gardening in Freising

    (alerst)

    Nachdem sich der Markt für Studentenapartments seit Jahren professionalisiert, startet nun ein Münchner Bauträger am Universitätsstandort Freising ein Projekt, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat:

    Selbstanbau von Obst und Gemüse, eine große Küche zum Verarbeiten der eigenen Ernte bis hin zum Gemeinschafts-Vorratsschrank und einem Lagerkeller nach bayerischer Tradition, Spalierranken und Urban Gardening, Bienen auf dem begrünten Dach, ein Insektenhotel als Kunstwerk des Lichtkünstlers Philipp Frank, eine Kräuterlandschaftstreppe, die zu einem Loungebereich führt, eine App zum Vernetzen der Bewohner und von lokalen Schreinern und in Zusammenarbeit mit nachhaltigen Designerfirmen möblierte Apartments, erbaut aus zum Teil recycelten und klimaneutralen Baustoffen nach KfW-55-Bauweise.

    In Anlehnung an die „grünen Studiengänge“ der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf, die TU München sowie weitere (Berufs-) Fachschulen in Freising entsteht ein einzigartiges studentisches Wohnquartier mit 67 Apartments, das durch urbane Agrikultur erstmals Wohnen mit Wissensaustauch und Selbsterfahrung verbindet und dabei die Tradition Freisings als Nähr- und Lehrbezug aufgreift.

    Die Apartments sind stylisch möbliert und haben 1 bis 2 Zimmer bei Wohnflächen von ca. 24 qm bis ca. 51qm.

    Das Neubauvorhaben „Bee Free“ des traditionsreichen Münchner Bauträgers BHB ist eine gebaute Utopie für die Zukunft – und auch für Kapitalanleger interessant.

    Mit dem Bau wurde Anfang 2021 begonnen, im Februar war bereits die Baugrube im Bereich der Rotkreuzstraße ausgehoben.

    Der Wohnraum für Studenten und Berufsschüler ist in Freising knapp und die Versorgung mit Wohnheimplätzen unterdurchschnittlich. Studenten müssen teilweise ca. 5 Semester auf einen Einzelapartment warten.

    Hinzu kommt, dass Freising mit seinen 12 Hoch- und Fachschulen, seinen 8.339 Studenten im WS 2019/2020 und seinen 3.700 Berufs- und Fachschülern bei den jungen Menschen sehr hoch im Rennen liegt.

    Was mit unter auch die Preissteigerung von ca. 46% in den letzten vier Jahren sowie die Wiedervermietung von kleinen Wohnungen innerhalb eines Jahres um 14% widerspiegelt

    Kaufpreise liegen zwischen 169.000-328.000 €

    https://www.ganz-muenchen.de/immobilien_wohnungsmarkt/bautraeger/bhb-unternehmensgruppe/freising/bee_free/info.html (mehr …)

  • Grabeland im Schlosspark: Bedburg

    (alerts)

    Bedburg –

    (red) Im Bereich der alten Schlossgärtnerei im Bedburger Schlosspark entsteht Gartenland für Bedburger Bürger. Die Idee dazu hatte der Obst- und- Gartenbauverein Bedburg, der dem Rat der Stadt ein Konzept vorgestellt hatte. „Mit dem Konzept sollte der Schlosspark aufgewertet werden, der Bereich der alten Gärtnerei dem ursprünglichen Nutzen wieder zugeführt werden und garteninteressierten Bedburgern die Möglichkeit des Urban Gardening ermöglicht werden“, sagt Alfred Ladenthin, Vorsitzender des Obst- und- Gartenbauvereins Bedburg.

    Im Rahmen der Städtebauförderung konnte das Konzept nach der Überarbeitung eines Landschaftsplaners mit finanzieller Unterstützung des Landes und des Bundes als erstes Projekt im Rahmen der Innenstadtsanierung umgesetzt werden.

    Konkret geht es im Frühjahr um 20 Gartenparzellen für Schulen, Kindergärten und ortsansässige Interessensgruppen, denen die rund 100 Quadratmeter großen Stücke zur Pacht angeboten werden. Wenn alles planmäßig läuft, könnte es im April losgehen. Die Nutzung der Parzellen ist unentgeltlich; es fällt nur eine geringe jährliche Umlage für die Strom- und Wasserkosten an.

    Betreut wird das Projekt von sieben engagierten Mitgliedern des Obst und Gartenbauvereins, die sich in einem Lenkungskreis zusammen geschlossen haben. Sie übernehmen die Verpachtung und stehen Gartenneulingen beratend zur Seite. „Wir sehen im Stadtgebiet Bedburg einen großen Bedarf an Gartenlandparzellen, da Vergleichbares bisher im gesamten Stadtgebiet nicht angeboten wird“, erklärt Ladenthin.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/werbepost/bedburg/obst–und-gartenbauverein-aus-schlossgaertnerei-wird-gartenland-38107462 (mehr …)

  • Huberthäuselgarten sucht neue Gärtner*innen

    (Mail)
    Ein neues Gartenjahr startet und wir haben gerade auch Koronabedingt viele Wegzüge(aus München) von unseren aktiven Mitgliedern. 
    Wir werden diese Garten ganz sicher noch dieses Jahr haben und wollen wieder das Beste daraus machen. 
    -> sie suchen neue Mitmacher*innen

    Diese Oase inmitten eines Künstlerviertels (in dem übrigen sämtliche wildwachsenden Bäume und Büsche(sogar Rosen!!) gerade von unserem Vermieter entfernt wurden -nein, nicht im Huberhäuslgarten sondern auf dem Gelände, aber auch sehr schade) soll sich noch mal in seiner ganzen Pracht zeigen in diesem Jahr!
    Dieses Jahr wollen wir mal versuchen, dass sich einzelne Personen oder auch Kleingruppen ihre eigenen Beete anlegen können, so dass die Beschaffung von Pflänzchen nicht so zentral gesteuert werden muss.
    Das heisst wir haben ein paar schöne Fleckchen (mitten im Herzen der Stadt) zu vergeben für Leute, die sich gerne Mal im ökologischen Gärtnern ausprobieren wollen, es gibt immer kompetente Leute mit im Team, die unterstützen bei Fragen. Man darf aber auch so für sich hinwerkeln nach eigenem Gusto, so lange man ökologisch und am besten permakulturmäßig drauf ist.  
    Normalerweise treffen wir uns Sonntags ab 15 Uhr im Huberhäuslgarten. (mehr …)

  • Kunstaktion bei Hechtgrün

    (Blog)

    Eine der letzten Freiflächen im Hechtviertel schafft Raum für ein lebendiges Nachbarschaftsprojekt. Der Gemeinschaftsgarten hechtgruen bietet nun auch einen legalen Raum für Interventionen zeitgenössischer Künstler*innen – so auch für die Arbeit „Parken im Grünen“ von Nicolai Leicher, die sich mit dem Realraum, der Gegenwart und der Gesellschaft, verbindet.

    Nach der Devise einen Blick in Nachbars Garten werfen, seid ihr alle ganz herzlich dazu eingeladen, während der Ausstellungszeit von 0-24 Uhr, die Arbeit von der Straße aus zu betrachten.

    Sobald es die Regelungen zulassen, wird ein Künstlergespräch nachgeholt. Bei einer anschließenden Diskussion sollen folgende Fragen im Mittelpunkt stehen: „Wie kann das Hechtviertel im Konflikt zwischen Freiflächennutzung und anderen Notwendigkeiten, seine Lebensqualität und seinen Charakter beibehalten? Wie wollen Anwohner Freiflächen nutzen?“

    https://ufer-projekte.de/2021/02/parken-im-gruenen-4-3-15-3/ (mehr …)

  • Netzwerktreffen Bremen

    am 23.2. fand ein Treffen Bremer Gemeinschaftsgärten statt mit dem Ziel, Vernetzungsinteresse und -bedarf/ziele miteinander zu diskutieren und nächste Schritte zu einem größeren analogen Netzwerktreffen zu klären.
    Es nahmen 14 Personen (und das bei einem Termin von 14.00 – 16.00 Uhr) aus 10 Gärten teil:
    Querbeet, Ab geht die Lucy, Gemüsewerft, Elli, Huchtinger Hügelgarten, Blumenkohl, Rotkäppchen, Wollepark, Grüne Oase, Fleetgarten (Selbsternte).

    „Die Teilnehmer*innen haben sich über „Mural“ [Tool] mit den Fragen „Wie möchten wir das Netzwerktreffen durchführen?“, „Wie können wir uns bei  der Organisation des Treffens unterstützen (lassen)?“ und „Was möchten wir durch das Netzwerktreffen/das Gartennetzwerk Bremen und Umgebung erreichen?“ auseinandergesetzt.

    Das größte Anliegen der Teilnehmenden war der Austausch, das Kennenlernen. Als Nahziel sollen daher mehrere Fahrradtouren zu Gärten      organisiert werden, die nicht so weit voneinander entfernt liegen und so an einem Tag erreicht werden. Hier soll bei den besuchten Gärten thematisch jeweils etwas anderes anliegen, bzw. vorbereitet/besprochen werden.

    Über das Netzwerk soll erreicht werden: Vernetzung (auch von Honorarkräften/ ReferentInnen), Erhöhung der Sichtbarkeit (Gemeinsame      Internetpräsenz? „Gartenetzwerk Bremen“, Ziele politisch klarer/sichtbar machen), Erfahrungsaustausch (u.a. gemeinsame Praxis-Workshops), Problemaustausch/Rückhalt/Support (z.B. bei Interessenkonflikten mit anderen Parteien), Zusammenschluss (Garten übergreifende Angebote, Saatgut-Tausch oder gemeinsame Bestellung, Radtouren, gemeinsame Finanzierungs-Anträge/Projekte für z.B. für PR)“.

    Ein größeres analoges Treffen wurde nicht weiter diskutiert. (mehr …)

  • Buga23: für GartenSymposium soll Verteiler der kommunalen Ansprechpartner*innen erstellt werden

    Erlebnisorte/Mannheim -> ist mit in der Organisation
    BUGA23-Region rund um Mannheim wollen wir das Thema „Gärtnern in der Stadt“ vertiefen.
    „Zum GartenSymposium wollen wir auch die deutschsprachigen Beauftragten für Urbanes Gärtnern aus Kommunen einladen“
    ->
    https://www.erlebnisorte.de/?p=8264 (mehr …)

  • Garten der Begegnung Berlin-Marzahn: soll in ressortübergreifende Gemeinschaftsini von Senat und Bezirken gefördert werden

    (Tel/Mail)

    „Die Situation der Gärten im Bezirk Hellersdorf-Marzahn soll auch im Rahmen der sogenannten Gemeinschaftsinitiative verbessert werden.

    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/gemeinschaftsinitiative/index.shtml

    Im konkreten Fall wurde eine Online-Beteiligung über das offizielle Bürger*innenbeteiligung des Landes Berlin:

    https://mein.berlin.de/projekte/beteiligung-schlusselmassnahmen-fur-marzahn-heller/

    angestrebt. Wie anhand der Zahlen zu sehen ist, war die Beteiligung nicht so groß. Dies gilt für viele Projekte der Senatsverwaltungen, die über dieses Portal gestartet werden. Umso schöner, dass die Maßnahme, die mit dem Garten der Begegnung zusammenhängt, so gut bewertet wurde.“

    Der Garten wird bisher von Soulgarden „gemanagt“ und mit Hilfe von Geldern aua dem Förderfonds Demokratie sollen nun selbsttargende Strukturen erarbeitet und die Nachbarschaft noch mehr einbezogen werden (Der Garten soll nicht nur Raum füs Gärtnern sein, auch Erholung, Sport usw.).
    Die Gründung einer eigenen Trägerschaft (Verein) durch die Gärtner*innen wird begleitet.


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  • BOB-Campus Wuppertal: Arbeiten für Nachbarschaftsgarten beginnen

    (Alerts)

    Die Stadt Wuppertal bereitet sich nun auf Sanierungs- und Bauarbeiten für den künftigen Nachbarschaftsgarten des BOB in Oberbarmen und auf dem Spielplatz auf der Hardt vor
    Für den „BOB Campus Nachbarschaftspark“ an der Wichlinghauser Straße werden in der kommenden Woche auf dem Grundstück Büsche gerodet. Auf der rund 4.900 Quadratmeter großen Brachfläche der ehemaligen Bünger Textilfabrik soll ein Nachbarschaftspark für das Quartier und die Menschen in Wichlinghausen entstehen, der zum Verweilen und Gärtnern einlädt sowie für Veranstaltungen und Feste oder auch zum gemütlichen Beisammensein genutzt werden kann. „Das Besondere an dem Nachbarschaftspark ist, dass auch nach Fertigstellung eine Beteiligung und ein aktives Mitwirken der Wichlinghauser nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht ist“, heißt es.
    Der Park kostet voraussichtlich 1,2 Millionen Euro. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) „Investition in Wachstum und Beschäftigung mit 90 Prozent finanziert, das entspricht 1,08 Millionen Euro. Den Eigenanteil von 120.000 Euro finanziert die Stadt. Neben dem Nachbarschaftspark entstehen auf dem früheren Fabrikgelände und im früheren Fabrikgebäude eine Kindertagesstätte, Gewerbe- und Büroflächen, eine Nachbarschaftsetage für gemeinschaftliche Aktivitäten und Wohnraum.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-auftakt-fuer-bob-nachbarschaftsgarten-und-spielplatz-hardt_aid-56342787 (mehr …)

  • In Dießen soll ein GG entstehen

    (Mail, Tel)
    Wir (vier Dießener) sind im Moment dabei, die „Klimalobby Dießen“ zu gründen und damit verschiedene konkrete Projekte zum Klimaschutz und zur Umweltbildung anzustoßen. Eines davon ist das Vorhaben „Gemeinschaftsgarten“. In Dießen würde ich im nächsten Schritt die Gemeinde ansprechen, ob evt. eine gemeindliche Fläche zur Verfügung stehen könnte.
    -> sie wissen noch nicht so genau, ob es eher ein Selbsternteprojekt wie in der Nachbargemeiden werden soll
    auf jeden Fall wollen sie das Projekt gemeinschaftlich mit Interessierten planen (mehr …)

  • Jena: urban gardening soll gefördert werden

    (alerts)
    Auf Antrag der FDP hat der Jenaer Stadtrat mehrheitlich der Fortschreibung der Kleingartenentwicklungskonzeption zugestimmt. Konkret geht es darum, den aktuellen Bedarf an Kleingartenflächen zu ermitteln. Gemeinschaftsgärten und das Konzept „Urban Gardening“ sollen als besondere Nutzungsformen von der Stadt gefördert werden. Der Kleingartenbeirat soll ausdrücklich einbezogen werden. Mit dem Regionalverband der Kleingärtner ist eine Vereinbarung abzuschließen für den Fall, dass Ersatzflächen geschaffen werden, wenn Kleingärten zu Bauland werden. Weiterhin soll geprüft werden, inwieweit die Kleingartenkonzeption auch in Absprache mit dem Saale-Holzland-Kreis erstellt werden kann.

    https://www.jenatv.de/mediathek/59325/Kleingartenentwicklungskonzeption_wird_fortgeschrieben.html (mehr …)

  • In Benediktbeuern gibt es zwei Gemeinschaftsgärten

    Neben dem IG auf dem Gelände vom ZUK (Zentrum Umwelt und Kultur) gibt es seit ca. 2019 einen GG, der von der Gemeinde angelegt und verwaltet wird. Dieser befindet sich „an der Obstwiese in Häusern“. Als er um 3 Parzellen auf 10 Parzellen erweitert und dann eröffnet wurde, wurden die ausgewählten Gärtner*innen (hatten sich beworben) u.a. vom stellvertretenden Bürgermeister begrüßt. (mehr …)

  • In München Berg am Laim soll eine Brache u.a. für gemeinschaftliches Gärtnern in Hochbeeten zwischengenutzt werden

    (alerts)

    Pop-up-Wiese zwischen Hochbeeten

    Nach dem Abbruch der Bauruine erstreckt sich auf dem Grundstück der einst geplanten Griechischen Schule auf gut 1,5 Hektar eine triste Schotterfläche. Bis hier das neue Schulprojekt realisiert wird, dürften noch Jahre vergehen – Zeit genug, die Brache erblühen zu lassen, findet nicht nur der Bezirksausschuss (BA 14). Dessen Anregung, auf dem Grundstück eine Langgras- und Wildblumenwiese anzulegen, greift das Kommunalreferat auf und sagt zu, auf einer Teilfläche eine Pop-up-Wiese anzulegen. Die vorbereitende Anlage eines Oberbodens sei ab Frühjahr möglich. Auf weiteren Teilflächen ist außerdem ein Urban-Gardening-Projekt mit Hochbeeten geplant, das von den Stadtgütern begleitet werden soll. Anders als in einem Schreiben an den BA vom Dezember angegeben, sei aber nicht geplant, die grüne Zwischennutzung durch gewerbliche Verwertung einer Teilfläche zu finanzieren, wie eine Sprecherin des Kommunalreferats inzwischen klarstellt.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/berg-am-laim-pop-up-wiese-zwischen-hochbeeten-1.5209057 (mehr …)

  • GG in München Haidhausen: Verein gegründet, kann Dach für andere werden

    (Mail)

    16.02.2021 hatten wir eine gute Gründungsversammlung. Wir sind jetzt quasi der als Träger der „Nachbarschaftsgärten Haidhausen e.V. i. Gr.“ und der Nachbarschaftsgarten heißt „Kirchen Ecke Seerieder“ – sehr vorsichtig von Gartenbau Baureferat LH München mit 5 Hochbeeten erlaubt. Gut zu wissen für Sie: Wir haben in der Satzung extra die Möglichkeit für die Bildung von Vereinsabteilungen eingebaut. D.h. wenn jemand in der Umgebung eine Grünfläche findet, kann er/sie bei uns im Verein „unterschlüpfen“ mit eigener Kasse und so autonom wie möglich und muss nicht den administrativen Aufwand zur Gründung betreiben. Die Satzung etc. ist auf dem Weg zum Notar für die Eintragung etc.

    Hochbeet-Bau soll im März/April hoffentlich stattfinden (mehr …)

  • Studentengarten Freiburg gibt es nicht mehr

    Aus einem Seminar „urban agriculture in international context“ ist die Idee eines „Studentengartens“, der offen für Alle ist, während einer Gartenexkursion entsanden. Er entstand 2018 auf einer Parzelle in einer Gartenkolonie. Die Anlage „war für  Bauvorhaben vorgesehen“-> temporäre Nutzung. Nun musste der Garten weichen. (mehr …)

  • Grüne Unterföhring machen digitalen Stammtisch zu urban gardening

    Digitaler Stammtisch “Urban Gardening – garteln in Unterföhring”
    26.2.
    Wir wollen über das Thema „Urban Gardening – garteln in Unterföhring“ sprechen. Leider wurde der Antrag unserer Fraktion im April 2020 abgelehnt mit der Begründung, dass wir doch gar nicht wüssten, ob es überhaupt Bürger*innen gibt, die das interessieren würde. Bei einem Aufruf haben sich über 20 interessierte Bürger*innen gemeldet und uns ermutigt das Thema weiter zu verfolgen. Wir freuen uns auf Beispiele, Ideen und Erfahrungsberichte! (mehr …)

  • Für 1 Jahr. Pop Up Gemeinschaftsgarten in Bremen

    (Mail)

    Wir möchten dort während der ca. einjährigen Zwischennutzung einen Gemeinschaftsgarten für alle entstehen lassen und damit nicht nur einen Ort der Begegnung im Stadtteil erschaffen und das Miteinander durch gemeinsames, nachbarschaftliches Gärtnern fördern. Darüber hinaus soll eine kleine Bühne entstehen, für kleinere künstlerische Veranstaltungen. Zudem möchten wir durch Informationen zum ökologischen Fußabdruck, praktische Tipps für den Alltag oder eventuell kleinere Workshops z.B. zu den Themen Klimaschutz, Ernährung oder biologische Vielfalt/Bedeutung der Bienen das stets aktuelle Thema der Klimakrise aufgreifen (mehr …)

  • Internationaler KG-Kongress

    Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. ist gerade dabei den Internationalen Kongress der Kleingärtner*innen vorzubereiten. Ein Vortrag könnte evtl. zum Thema gemeinschaftliches gärtnern in Kleingartenanlagen sein (mehr …)

  • weiterer GG in Haar geplant

    (MAIL)
    Gemeindegärten „Haar zum Anbeißen“

    Unseren Garten gibt es schon sein 7 Jahren und entstand aus einer Kindergarten-Gemeinschaft. Mit 15 Nationen (unter ca. 30 aktiven Gärtner) würden wir diesen als multikulturellen Garten bezeichnen.

    Uns liegt auch viel daran auch die Kinder für Garten zu begeistern. Hier arbeiten wir eng mit Kindergarten und dazugehörigen Hort-Gruppe zusammen. Wir sind auch mit der Ganztagsschule im der Planung, die leider jetzt durch die Corona vorübergehend verschoben ist.

    Zur Zeit sind wir an der Umsetzung von einem neuen Garten für junge Familien, beschäftigt.

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  • Kulturgarten Lüneburg: wenig Leute

    (Mail)

    Gerade sind wir relativ wenige Menschen, weil das gemeinsame Gärtnern im letzten Jahr so nicht möglich war. 
    Zwei, drei Personen sind aber aktuell noch aktiv und wir konnten im Oktober bei einem Interessiertentreffen neue Menschen gewinnen, die dann hoffentlich ab Frühjahr so richtig einsteigen. Interesse ist nach wie vor vorhanden 🙂 
    In Rücksprache mit dem Gartenverein, bei dem wir die Parzelle haben, haben wir uns geeinigt, dass bis Mai geschaut wird, ob die Gruppe wieder richtig aktiv wird oder wir den Garten ggf. doch weitergeben (mehr …)

  • In Verden gibt es seit 22 Jahren einen Gemeinschaftswaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    Wir sind ein seit 22 Jahren bestehender Waldgarten, der sich mit der ökologischen und nach
    permakulturellen Grundsätzen funktionierenden Bewirtschaftung von Boden beschäftigt. Auf einer
    ehemals   konventionell   beackerten   Fläche   von   7h   werden   hier   Experimente   zu   nachhaltiger
    Landwirtschaft, Biodiversität und Saatgut durchgeführt und dokumentiert. Durch Bildungsarbeit,
    BFD,   FÖJ   und   Praktikumsstellen   wird   Wissen   weitergegeben   und   ausgetauscht.   Interessierte
    Städter*innen erhalten außerdem die Möglichkeit, im ländlichen Raum aktiv zu werden.
    Die hier wachsenden Nahrungsmittel werden zur freien Verfügung/Ernte gestellt, da wir den Boden
    als Gemeingut betrachten.
    Durch die unkommerzielle Weitergabe von Kulturpflanzen und Erzeugnissen setzen wir uns für den
    Erhalt von Diversität und Gemeingütern ein.
    Da unsere alte Gartenhütte nun endgültig nicht mehr reparabel ist, muss dieses Jahr
    eine neue her, um unsere Gerätschaften für den Waldgarten sicher vor Wettereinflüssen zu halten
    und damit Schäden zu vermeiden. Da wir ökologisch und nachhaltig arbeiten und wirtschaften
    wollen,  möchten wir ökologische und zertifizierte Materialien verwenden. 

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Leute kommen aus der
    Nachbarschaft?
    – Gerade gibt es drei feste Personen aus der Umgebung (Nachbarsdörfer bzw Bremen) in der
    Gruppe, plus Menschen – aus der Umgebung, aber auch von weiter weg – die regelmäßig bis
    unregelmäßig (auch je nach momentan anstehenden Aufgaben) vorbei kommen und mithelfen bzw
    eigene Projekte im Garten verfolgen.
    Wie macht ihr das Projekt bekannt, wie erfährt man davon und wie kann man
    mitmachen?
    – Das Projekt ist in diversen Netzwerken und auf Verteilerlisten (z.B. Permakultur-Liste, reclaim the
    fields, Selbstversorger, abelana (eine lokale Verschenke-Liste), Facebook) über die
    Campeinladungen gehen bzw andere Veranstaltungen und wenn etwas geerntet werden kann.
    Ist die Fläche mit ÖPNV erreichbar?
    – Es gibt eine Trennung zwischen Büro und Gartenfläche. Das Büro in Verden ist sehr gut mit dem
    ÖPNV erreichbar – die Gartenfläche ist leider, aufgrund des sehr eingeschränkten ÖPNV im
    Umland – schlecht mit den Öffentlichen zu erreichen (es gibt ein Bus der 4mal am Tag zwischen
    Montag und Freitag fährt und außerhalb dessen ist es möglich ein Sammeltaxi zu rufen). Wir
    umgehen das jedoch indem wir Fahrrad fahren und auch Gästefahrräder haben. Bei Menschen mit
    Beeinträchtigungen steht uns auch ein privates Fahrzeug zur Verfügung, mit dem wir einen Transfer
    machen können.
    .
    Wie ist das gärtnern organisiert: wer entscheidet, wie kommuniziert ihr, was passiert
    mit der Ernte?
    – Entscheidungen werden in Plenas im Konsensprinzip mit allen Beteiligten getroffen,
    Kommunikation findet je nach Bedarf und Reichweite auf unterschiedlichen Wegen statt
    (persönlich oder per Mail bzw Telefon) und mit kritischem Blick auf Hierarchiebildung.
    – Die Ernte wird, wenn nicht direkt vor Ort schon gegessen, zur allgemeinen Verfügung gestellt
    (zumeist über die lokale Verschenke-Liste ‚abelana‘).
    Welche Aufgaben haben BFD und FÖJ-ler*innen?
    – Alles was ansteht und worauf die jeweiligen Menschen Lust haben (Beetplanung, Anpflanzen,
    Gehölzpflege, Experimente erstellen und auswerten, Veredeln,…).
    Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Projekts?
    – Es gibt keine finanzielle Verpflichtung der Gärtner*innen gegenüber dem Projekt, was uns auch
    wichtig ist, damit es kein Auschluss über finanzielle Ressourcen gibt.
    – Laufende Kosten (abgesehen von Praktikant*innen-Aufwandentschädigung) werden zum Großteil
    von JANUN (https://www.janun.de/) finanziert.
    – Alle anderen Kosten werden durch Spenden gedeckt.Wo ist die Bibliothek, wie zugänglich ist diese, wer kümmert sich darum, wer nutzt die
    wie und ist die off en für andere Interessierte? Auf eurer Site habe ich dazu nix
    gefunden
    – Der Präsenzbestand der Bibliothek befindet sich in unserem Büro und ist für alle zugänglich die
    interessiert daran sind. Es ist auch kein großer Bestand und die Büchersammlung entwickelt sich
    mit dem benötigten Wissen – bspw. sind momentan Pilze in den Fokus gerückt und dazu fehlt uns
    Literatur.
    – Es werden gerade auch Altbestände aus dem Projekt (Dokumentation von Experimenten,
    Recherche zu Gehölz und krautigen Pflanzen, …) digitalisiert.
    – Aktuellere digitale Informationen sind für interssierten Menschen (zumeist Menschen die hier
    mitarbeiten) über eine Cloud zugänglich (allerdings etwas eingeschränkter, da dort auch sensible
    Daten gespeichert sind).
    Wer macht die Experimente und wie werden diese kommuniziert und dokumentiert?
    – Experimente führen alle beteiligten Menschen hier durch – je nach Interessenlage. Je nach dem
    was für ein Experimet es ist, wird es vorher mehr oder weniger in der Gruppe besprochen und evtl
    von erfahreneren Menschen angeleitet.
    – Dokumentiert werden die Experimente und Ergebnisse in der Cloud und somit erstmal zugänglich
    für alle aktiv Beteiligten
    – Da wir auch gerne den Bedürfnisse der Menschen die hier arbeiten Raum geben möchten, ist die
    Publizierung von Ergebnissen die letzte Zeit etwas hinten runtergefallen, dies ist uns aber bewußt
    und es gibt gerade auch intensive Bestrebungen das zu ändern und interessierte Menschen, die das
    Vorhaben verfolgen. In Zukunft sollen die Ergebnisse dann ersteinmal auf die Webseite gestellt
    werden.
    – Es gibt auch immer die Möglichkeit Ergebnissen, Erfahrungen usw per Mail an zu fragen.
    Wer wird wann die Hütte bauen, wie viele Leute können da mitmachen und was sind
    hier eure Pläne bzgl. Corona?
    – Die ursprüngliche Idee war eine offene Bauwoche für den Hüttenbau zu organisieren, in der
    erfahrene Menschen Unerfahrenere anleiten, Wissen geteilt werden kann und eine schöne Zeit im
    Garten damit verbunden werden kann, dies ist jedoch angesichts der Corona-Situation fraglich ob
    das so funktioniert.
    – Der Ausweichsplan ist der Bau der Gartenhütte mit der Kerngruppe des Projektes, als zeitlicher
    Rahmen dafür ist Frühsommer angedacht.
    Wie groß soll die Hütte werden, was passiert mit der alten und woher bekommt ihr das
    Werkzeug für den Bau?
    – Je nach finanzieller Unterstützung soll die Hütte bis zu 20 qm³ werden, evtl mit Vordach.
    – Die alte Hütte wird abgerissen, je nach Zustand werden Teile als Mulchmaterial verwendet oder
    als Heckenmaterial – nicht wiederverwendbare Teile werden fachgerecht entsorgt.
    – Das Werkzeug gibt es im privaten Besitz (Akkuschrauber, Akkustichsäge, kleine Tischkreissäge,
    Transportmittel) oder vom Verein (Akkuschrauber, Aggregat, Handsäge, Schaufel, Hacke, Leiter).

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  • In Neumarkt an der Oberpfalz werden zwei Gärten geplant

    (Mail)

    Ein urbaner Garten des OGV und Gespräche und Gruppenfindung für einen interkulturellen Garten außerhalb des OGV.
    Der urbane Garten hat zwar einen Ort, an dem er voraussichtlich realisiert wird, der interkulturelle Garten hat noch keinen möglichen Ort und auch nur eine kleine Gruppe.


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  • CityFarm Augsburg bekommt weitere Fläche

    (Antrag/Antworten)

    Bisher habt die Crew der CityFarm Augsburg durch eine Jungpflanzenbörse und Saatgutfest Geld für Erde etc. einnehmen können, beides konnte 2020 nicht stattfinden und wird auch 2021 nicht stattfinden, so dass sie nun vermehrt Anträge stellen.

    Aus den Antworten zu meinen Fragen zum Antrag:
    Aktuell ist es so, dass wir einige neue CityFarmer einarbeiten. Interessanterweise haben sich im 2. Lockdown mehr Leute gemeldet, die es wirklich ernst meinen mit dem Engagement und sich voll einbringen. Im ersten Lockdown kamen zwar auch immer wieder Anfragen aber aus keiner ist etwas geworden. (sprich sie sind nicht mehr Leute geworden).

    Um eine Überbesetzung der Farm zu verhindern, werden mehr oder weniger feste Zeiten vergeben. Manche Famileien haben ihren festen Vormittag schon seit dem ersten Lockdown und andere, die sich nicht festlegen können, vereinbaren die Zeiten in unserer WA-Gruppe. Die Farm darf nur nach Anmeldung zu der entsprechenden Zeit besucht werden. Überschneiden sich mal Termine, weil jemand etwas abholen und bringen will, müssen sich die Leute verteilen und zwei verschiedene Eingänge benutzt werden. Ich muss sagen, es klappt besser als erwartet.

    –> Wie viele Leute ziehen die Pflanzen vor?

    Bisher haben wir die Pflanzen im Berufsbildungswerk St. Elisabeth vorgezogen, sowohl unsere, als auch die für den Jungpflanzenverkauf. Leider hat das BBW aus verschiedenen Gründen die Kooperation mit externen Einrichtungen abgebrochen (davon sind nicht nur wir betroffen, auch andere Projekte).
    Aus diesem Grund wird es keinen Jungpflanzenverkauf mehr geben und wir gehen dahin zurück, auf der Fensterbank für den Eigengebrauch vorzuziehen. 
    Die kleine Gärtnerei in der Nähe ist eine andere und hat nichts mit dem BBW zu tun. Dort gibt es leider keine Vorzuchtmöglichkeit.
    Wir planen aktuell noch, wer wieviele und welche Pflanzen vorzieht
    .

    Die Pflanzen werden in einem Gewächshaus einer befreundeten Gärtnerei aufgezogen und zwar für den Eigengebrauch der Gärtner*innen auf den Gemeinschaftsgartenflächen

    Wir als CityFarm Augsburg haben von der LEW für 4 Jahre kostenlos ein Grundstück mit 500m² zur Verfügung gestellt bekommen. Dort wollen wir einen neuen CityFarm-Gemeinschaftsgarten gründen. Vorerst ist dort nichts, nur eine jungfräuliche Wiese, kein Wasser, kein Strom und eine große Straße in der Nähe. In den nächsten Wochen suchen wir dafür interessierte Gartenfreunde, die motiviert sind, dort etwas Neues aufzubauen. Im Gegensatz zu unserem Garten direkt auf der Farm, wo ja alles gemeinschaftlich bewirtschaftet wird, soll es dort auch die Möglichkeit geben eigene Beete anzulegen. Also sollen dort sowohl Gemeinschaftsbeete, als auch Individualbeete entstehen. (mehr …)

  • Wolfsgarten: Umnutzung einer ehemaligen Hochseilgartenflächen

    (Antrag, Antworten)

    Das Projekt „Wolfsgarten“ wird auf einem 4000 qm großen Gelände im Stadtteil Gostenhof umgesetzt, auf dem ursprünglich ein Hochseilgarten betrieben wurde. Nun entsteht ein naturnahes, kulturelles Stadtteil- u. Begegnungszentrum.

    Viele Pläne wurden innerhalb des letzten Jahres schon umgesetzt – so wurde das ganze Gelände z.B. wie geplant rein mit nachhaltigen, ökologischen Materialien umgestaltet und ein wahres Upcycling-Paradies geschaffen. Darüber hinaus entstanden ein großer Nachbarschaftsgarten mit Gewächshaus, eine Kinderspielecke, ein Cafebereich mit kleiner Bühne und zugehörigem ausgebauten Bauwagen, die Basis für ein Kunstatelier und Komposttoiletten.

    Der Nachbarschaftsgarten soll vergrößert werden

    Das Kernteam besteht aktuell aus 5 Menschen, die regelmäßig aktive
    Gartengruppe besteht aus ca 20 weiteren Menschen. Hinzu kommen weitere
    Ehrenamtliche die sporadisch dabei sind. Wir hoffen und gehen davon aus,
    diese Zahlen in der kommenden Saison zu erhöhen.

    Bei den Ehrenamtstagen, bei denen dann weitere Nachbar*innen dazu
    kommen: bleiben dann manche auch dabei?

    Ja, genau so ist es im vergangenen Jahr abgelaufen- die Menschen lernen
    uns und das Projekt an den Ehrenamtstagen kennen und wer will wird nach
    und nach mehr eingebunden bzw. Kommt regelmäßiger.

    Ist der Nachbarschaftsgarten jederzeit für die Gartengruppe
    geöffnet/zugänglich oder gelten auch hier Öffnungszeiten?

    Für die gartengruppe/ehrenamtliche ist immer geöffnet, sie kennen alle
    die Schlosskombination am Tor und können somit jederzeit aufs Gelände.

    Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie zugänglich sind diese für
    die Gartengruppe?

    Die Gartengeräte sind teilweise in einem kleinen Schuppen untergebracht,
    der ohne Schloss jederzeit zugänglich ist – weitere Geräte und Werkzeug
    befinden sich in einem Bauwagen zu dessen Schlüssel die aktive
    Gartengruppe jederzeit Zugang hat.

    Wie viele Beete sollen noch geschaffen werden und wie viele (Gemüse- und
    Kräuter)Beete gibt es schon?

    Es gibt aktuell 7 große Hügelbeete, 2 Flachbeete, 1 Kartoffelacker, 2
    Tomatenbeete, 1 Schlüssellochbeet, 6 Hochbeete und 1 Kräuterbeet. In der
    kommenden Saison entstehen weitere 4 Hochbeete, 1 Staudenbeet, 2
    Obstbaumlebensgemeinschaften, 1 Flachbeet und 2 Tomatenhäuser.

    Was soll gepflanzt werden und wer entscheidet darüber?

    Wir pflanzen verschiedene Kräuter, unterschiedlichste Tomatensorten,
    Paprika, versch. Kohlarten, Gurken, Zucchini, Kürbis, versch. Salate,
    Chilis, Melonen, Mangold, Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Auberginen usw.
    usw.. Vor Beginn der Anzucht gibt es ein offenes Ehrenamtstreffen, bei
    dem jeder Wünsche äußern kann. Diese werden dann vom Kernteam in die
    Pflanzplanung nach Permakulturmaßstäben überführt. Die Anzucht selbst
    wird, dann wieder auf alle Ehrenamtlichen verteilt.

    Wie ist der Garten organisiert? Wie laufen Entscheidungs- und
    Kommunikations/Informationswege?

    Wolfsherz ist eine gemeinnützige UG, hat das Gelände des Wolfsgartens gepachtet und ist verantwortlich für das gesamte Projekt. Der Teil des Nachbarschaftsgartens wird gemeinsam im Rahmen der kleinen Kerngruppe organisiert – wir überlegen gemeinsam in regelmäßigen Treffen was geplant ist (Pflanzungen, Bauvorhaben, Events, Workshops,…) und geben die Punkte per Whatsappgruppe oder direkt vor Ort auf Tafeln an den Kreis der Ehrenamtlichen weiter, die auch weitere Ideen beisteuern können. Zum Saisonstart gibt es ein Treffen mit allen Interessierten mit großem Brainstorming und Ideensammlung. Größere Aufrufe o.Ä. laufen viel über Facebook, ein Emailnewsletter ist in Planung. Ansonsten sind wir im GNN ( Gartennetzwerk Nürnberg) organisiert um mit den anderen Gärten in Kontakt zu bleiben, uns gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Kooperationen eingehen zu können.

    Wer erntet und was passiert mit der Ernte?

    Alle Ehrenamtlichen können natürlich jederzeit kostenlos ernten was sie wollen. Ansonsten können alle anderen Geländebesucher gegen Spende ebenfalls ernten. In Zukunft sind auch gemeinsame Kochevents und Workshops in Planung. (mehr …)

  • nächstes VÖBB-Fachforum soll mit Schwerpunkt GGs stattfinden

    Mit unserer Hilfe vernetzten sich derzeit Berliner Bibliotheken, die entweder schon Gemeinschaftsgartenprojekte haben oder mit welchen kooperieren oder welche aufbauen wollen. In unregelmäßigen Abständen finden Fachforen des Verbands Öffentlicher Bibliotheken Berlin (VÖBB) statt. Das nächste soll zum Thema Gemeinschaftsgärten stattfinden.
    Stand der Dinge bzgl. Programm:
    zwei unterschiedliche bestehende „Konstellationen“ stellen sich vor: Bibliothek in Tiergarten-Süd, die mit dem (eigenständigen) Gemeinschaftsgarten „Wachsen lassen“ kooperiert – und eine Leihsämerei und – neu – eine Bibliothek der Dinge hat und darin u.a. auch Gartengeräte verleiht und Biblio Schöneberg-Nord, die einen Lesegarten im Innenhof peu a peu zum Gemeinschaftsgarten umwandelt. Toni Karge wird angefragt für Input und Gudrun macht einen Kurzvortrag/ist dabei und bringt unsere Arbeit ein.
    Je nach Pandemie-Situation als Präsenz- oder Onlineveranstaltung. Im Mai oder Juni

     

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  • VHS Lindau legt IG an

    (Tel)
    In Lindau findet 2021 die Bundesgartenschau statt. Die VHS hat dort nach längeren Verhandlungen nun eine Fläche bekommen, um einen IG anzulegen. Motivation ist es, den Menschen aus verschiedenen Kulturen, die an der VHS an BAMF (Sprach)Kursen teilnehmen, eine Möglichkeit zu geben, (weiter) zusammen zu kommen und mit Muttersprachler*innen in Kontakt zu kommen. Zudem soll der Garten ein Ort werden, an denen mitgebrachte Fähigkeiten, Wissen und Kompetenzen angewendet und weitergeben werden können.
    Im Mai startet die BUGA und sie sind ganz am Anfang. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Haus Müggelspree setzt auf Gabionenbeete

    (Mail)

    „Vorjahreslaub liegt verrottend auf den Beeten und in Planung haben wir den Austausch der hölzernen Hochbeete in Gabionenhochbeete. Vor allem der Nachhaltigkeit wegen.
    Außerdem bieten sich diese Hochbeete an, verschiedene Gestaltungen auf- oder anzunehmen und bereichern somit auch den Handlungsspielraum als Gemeinschafts- und Therapiegarten. Letzterer ist ja vor allem für unsere Bewohner wichtig. Auf Grund der derzeitigen Situation dürfen nur hausinterne Besuche des Gartens stattfinden, d.h., die Gartentüren sind auch tagsüber verschlossen.“

    Die Nachbarschaft haben sie noch nicht richtig erreicht mit dem Gartenprojekt, sie haben schon viel ausprobiert.


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  • Campus-Garten Würzburg vergrößert sich

    (Mail)

    Für den CampusGarten steht eine große Veränderung an: wir werden den Garten im Laufe dieses Jahres auf ein neues Areal an der Uni umziehen (etwa 4000 m² mit Aussicht auf dauerhafte Nutzung als CampusGarten – ein schöner Erfolg für uns!),
    Wir haben natürlich wieder viel vor: ein Permakulturgarten mit Wildobsthecke, Komposttoilette, verschiedenen Biotopen und vieles mehr (mehr …)

  • Bunte Erde Chemnitz: einer der Preisträger des Wettbewerbs „Orte der Demokratie und Teilhabe“

    (alerts)

    Orte für Demokratie und Teilhabe

    Wettbewerb der Wüstenrot Stiftung entschieden

    Eine demokratische Gesellschaft braucht sichtbares Engagement, Solidarität und im Alltag gelebte Werte. Mit dem bundesweit ausgelobten Wettbewerb „Gebaute Orte für Demokratie und Teilhabe“ suchte die Wüstenrot Stiftung kürzlich nach Beispielen für Bauprojekte, in denen eine demokratische Haltung zum Ausdruck kommt und die zugleich vielfältige Gelegenheiten für Teilhabe und Zugang schaffen. Mit dem Wettbewerb griff die Stiftung zugleich die Debatte um Offenheit und scheinbare Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft auf, die nicht erst seit der Corona-Pandemie aktuell ist.

    Das unabhängige Preisgericht unter dem Vorsitz des ehemaligen Verfassungsrichters Udo Di Fabio zeigte sich über die rege Teilnahme sehr erfreut: 455 Projekte aus ganz Deutschland wurden eingereicht. Nun fiel die Entscheidung, drei gleichwertige erste Preise und drei Anerkennungen zu verleihen. Die Preise sind jeweils mit 20.000 Euro dotiert, die Anerkennungen mit je 15.000 Euro. Nachfolgende sechs Projekte wurden von der Jury ausgezeichnet:

    [….]
    drei erste Preise, u.a.:

    • 1. Preis: Interkultureller Garten Bunte Erde, Chemnitz (Interkultureller Garten „Bunte Erde“ e. V.)
      Ein gemeinsam gestalteter und bewirtschafteter Garten bildet den Ausgangspunkt, um über das Gärtnern hinaus Demokratie und demokratische Werte erlebbar zu machen. Entstanden ist ein offener Dialog über die Grundbedürfnisse des Lebens und darüber hinaus.

    3x Anerkennung, u.a.:

    Anerkennung: PLATZprojekt, Hannover (PLATZprojekt e. V.)
    Das über Jahre gewachsene Projekt gibt vor allem jungen Erwachsenen einen physischen Ort, der ihnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme für raumwirksame Ideen und eine gemeinsame Stadtgestaltung ermöglicht.
    [….]

    https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wettbewerb_der_Wuestenrot_Stiftung_entschieden_7514573.html

    zur Preisverwendung:

    https://www.blick.de/chemnitz/interkultureller-garten-auf-dem-kassberg-wird-praemiert-artikel11311589:

    […]Als Begegnungs-, Kommunikations- und Produktionszentrum wollen die Mitglieder des Vereins, der sich 2010 gegründet hat und eine Gartenfläche an der Franz-Mehring-Straße betreibt, hauptsächlich Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Familien entwickeln, die nicht nur ökologisch-gärtnerische, sondern auch interkulturelle Kompetenzen fördern.[…]
    Aktuell kooperiert die Gemeinschaft mit zwei Kindergärten, einer Lernförderschule und einer Grundschule aus dem Stadtgebiet.[…]
    „Das Preisgeld soll für weitere Bildungsarbeit, Aktionen mit Kindern und Erwachsenen und für die nachhaltige Unterhaltung des Gartens verwendet werden“, sagt Anja Hüttner vom Vorstand des Vereins. Konkret sei eine nachhaltige und langfristige Bildungspartnerschaft mit dem Karl-Schmidt-Rottluff Gymnasium für die kommenden drei Jahre geplant. „Hier lernen die Jugendlichen am praktischen Beispiel, wie man eine Idee für ein gutes Umweltschutzprojekt im eigenen Wirkungskreis entwickelt, es durchführt und verstetigt“, so Hüttner weiter.

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  • GG Garten am Mer verwandelt Parkplatz

    (Bericht)

    Garten am Mer, Köln-Nippes

    ist auf einem alten, asphaltierten Parkplatz, eingebettet in das Gelände eines Kleingartenvereins entstanden.
    Die Idee für einen Gemeinschaftsgarten im Agnesviertel/Nippes Süd ist bereits 2017 beim Bar Camp der Initiative „Essbare Stadt Köln“
    entstanden, bei dem sich die Gründer*innen zusammenfanden. Beim Tag des guten Lebens 2018 im Agnesviertel wurde die Idee dann breiter gestreut. Interessierte konnten dort mögliche Grundstücke vorschlagen und sich in eine Mailingliste eintragen. 2019 wurde der
    Verein „Garten am Mer“ gegründet und die Gruppe konnte den Parkplatz von der Stadt Köln pachten.
    Das meiste Inventar auf unserer Fläche ist geschenkt oder vom reichhaltigen Sperrmüll im Veedel gewonnen. 
    Tatkräftige Hilfe gab es – teilfinanziert von der Stadt – von der STRABAG, die einen eigenen Treppenaufgang zum Garten baute und den ersten Container Mutterboden schenkte. (mehr …)

  • (Online) Treffen Essener Gemeinschaftsgärten

    (Teilnahme)
    Die Essener GGs treffen sich monatlich zum Austausch. Am 21.01. waren 10 Leute aus verschiedenen Gärten dabi. „Personenschnittmengen“ gibt es u.a. zu Transition Town, der Ernährungsrat, die Initiative für Nachhaltigkeit und der Verein „Gemeinsam für Stadtwandel“. 
    interessant:
    – Carls Garten (Zechengelände): ist derzeit das einizige, was vom Träger „Zeche Carl“ aus läuft und erhält viel Aufmerksamkeit. Bei Carls-Garten gibt es bezahlte Stellen (Teilzeit? Stellenanteile?) und sie organisieren derzeit verschiedene Online-Workshops, z.B. zum Thema Kompostierung, Wildbienen und wollen, sobald es wieder geht, mit Geflüchteten zusammen an einer Unterkunft Hochbeete aufstellen und bepflanzen.
    – im Netzwerk gibt es Expertise fürs Bauen mit Paletten und anderen Industriematerialien: Bauen, mit allen, was günstig und robust ist und sich für die Gärten eignet. Auch gibt es einen Werkzeugpool
    – für den Sommer ist in Essen geplant, zunächst 200 dann ggf. 400 Wassertanks aufzustellen und Menschen zu finden, die Baumpatenschaften übernehmen und so Wasser zum Gießen haben. Auch Gemeinschaftsgärten sollen sich beteiligen können, ein paar Straßenbaumpatenschaften übernehmen und dan auch Tank bekommen, die regelmäßig gefüllt werden würden
    – die IGA 2027 soll auch Raum für GGs und verwandte Projekte haben
    – LaLa Ruhr macht digitales Festival, bei dem ggf. auch GGs sich vorstellen können
    – GG Grüne Matte hat stromfreie Tröpfchenbewässerung für ihre Gewächshäuser (teilen gerne die Infos dazu) und Erdmiete gebaut. In 2021 wollen sie ihre Outdoorküche weiter ausbauen
    – Ernährungsrat Essen hat AG „Essen essbar“, u.a. werden an neu angelegten Radtrassen wohl essbare Bäume gepflanzt (mehr …)

  • Rohbacher OGV baut Gemeinschaftsgarten auf

    (alerts)

    Das neue Projekt des Rohrbacher Obst- und Gartenbauvereins (OGV) kommt gut an: Die Idee eines Gemeinschaftsgarten hinter dem Spinagelände an der Bahnlinie weckt Begeisterung, zunächst sind 21 Parzellen geplant und diese sind bereits alle vergeben. Dort bewegt sich schon etwas: Die geplanten 250 Quadratmeter wurden bereits geackert und im Frühjahr wird nochmal gefräst. Textgröße

    Diese „grüne“ Idee eines Gemeinschaftsgartens kam Erna Dittenheber, die selbst eine begeisterte Hobbygärtnerin ist, bereits im August. Sie ist engagiert im Arbeitskreis Ortsbild und auch im Vorstand des OGV vertreten. Sie staunt selbst, wie gut ihre Idee angenommen wird: „Ich hätte nicht geglaubt, dass so viel Interesse da ist.“

    Der Rohrbacher Gartenbauverein geht damit neue Wege. „Wir waren im Dezember gut ausgelastet mit der Aufnahme von neuen Mitgliedern. In unserem Jahresprogramm gibt es Angebote für alle, aber Vereinsmitglieder stehen natürlich immer in der Poleposition“, sagt der OGV-Vorsitzende Hans Tilp. Die Arbeiten auf dem Areal haben schon begonnen. „Es ist der Wahnsinn wie das läuft“, sagt Tilp, doch der Winter bremst jetzt etwas. Es werden Wasserfässer angeliefert, Komposter werden gebaut.

    Ursprünglich hatte die Gemeinde Rohrbach das Gelände zur Unterbringungen von Asylanten in Containern gekauft, was sich aufgrund der politischen Entwicklung dann aber zerschlug. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde erhielt der OGV Rohrbach nun die Chance das Gelände zu pachten. Das ließen sich die Gartler nicht entgehen, inzwischen sind alle geplanten Parzellen in der Größe von neun bis 15 Quadratmeter bereits an die „Gärtner“ gebracht.

    „Organisiert haben wir alles durch Web-Konferenzen“, erklärt Tilp. „Neben den 21 Gartenparzellen verbleibt noch eine große Gemeinschaftsfläche. Wir planen auch noch zu erweitern, aber das sind Pläne für das Jahr 2022. Wir wollen nicht gleich alles komplett machen – denn dieser Gemeinschaftsgarten soll langsam wachsen“, sieht Hans Tilp in die Zukunft. „Die Auf- und Verteilung der einzelnen Parzellen war der erste Meilenstein, weitere werden folgen.“ Anfang Februar sollen die Modalitäten festgelegt werden: „Von den Gartlern selbst, das muss man sich noch durch den Kopf gehen lassen. Wobei wir schon bei anderen Gemeinschaftsgärten gespickt haben.“

    Natürlich muss noch einiges geregelt werden, unter anderem ein heikles Thema: der Umgang mit Hunden. „Wir wollen vernünftig miteinander umgehen und das werden wir auch hinkriegen“, ist Tilp überzeugt.

    In Zukunft wird es mehr Wohnungen in Rohrbach geben, die keinen eigenen Garten haben und die können dann dort auch gärtnern. „Das bringt auf alle Fälle neues Leben in unseren Verein. Dem tut diese Idee gut. Man verjüngt sich, das jüngste Mitglied ist jetzt 23 Jahre.“ Das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung für den Vorsitzenden.

    „Es wird kunterbunt werden“, freut sich Tilp, denn unter anderem sind ein junges Paar aus Bangladesch und eine Familie aus Syrien mit im Garten. „Das junge Paar möchte Gemüse aus Bangladesch anbauen – und wir lassen uns gerne überraschen, was dort hoffentlich alles gedeihen wird.“ Wie Tilp erzählt, freuen sich die Pächter schon aufs gegenseitige Kennenlernen, man will zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. „Es wird sicher einen regen Austausch geben.“

    https://www.donaukurier.de/lokales/pfaffenhofen/Es-wird-kunterbunt-werden;art600,4735197 (mehr …)

  • Bedburg: Wiederbelebung Schlossgärtnerei druch urban gardening

    (alerts)

    […] Doch bei den Arbeiten handelt es sich um den Auftakt zur Belebung und Verschönerung des Parks im Herzen der Stadt. Und um den sichtbaren Auftakt zur Umsetzung des Isek, des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, bei dem mit vielen Millionen Euro über mehrere Jahre die Bedburger Innenstadt umgestaltet werden soll.

    Erst einmal steht der Umbau der alten Schlossgärtnerei an, die zuletzt nicht mehr war als ein verwildertes Waldstück mit ein paar Backsteintrümmern. „Die ersten Arbeiten haben begonnen, es wird einen neuen Weg in die Schlossgärtnerei geben“, sagt Nina Asbach, die bei der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Wir wollen die Schlossgärtnerei wiederbeleben.“

    Auf etwa 2500 Quadratmetern sollen Flächen für einen gemeinschaftlichen Anbau – sogenanntes Urban Gardening – von Obst und Gemüse sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die rund 20 Parzellen von jeweils etwa 100 Quadratmetern sollen von Bürgern, Asylsuchenden, Vereinen, Kindergärten und Schulen genutzt und bereits ab Ende März bepflanzt werden können.

    Das Ziel: Der Schlosspark soll belebt und aufgewertet werden und so das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Innenstadt stärken. Die Trägerschaft für das Projekt erhält der Obst- und Gartenbauverein, der bereits seit 2018 an den Planungen beteiligt ist.

    Die Kosten für den Umbau in Höhe von 160.000 Euro übernehmen komplett das Land und der Bund. Der eigentlich vorgesehene städtische Anteil entfällt. Den übernimmt das Land – wegen der hohen Belastungen für die Kommunen durch die Corona-Pandemie.

    https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bedburg/millionen-euro-fuer-die-innenstadt-bedburger-schlossgaertnerei-wird-wiederbelebt-37950382 (mehr …)

  • Garten der Hoffnung in Otterndorf und Corona

    (aus dem Sachbericht)

    Im Frühjahr haben wir noch gemeinsam mit zwei Flüchtlingsfamilien die Beete vorbereitet und das Gemüse eingesät, und ein Fest zum internationalen Frauentag (von den Frauen aus dem Garten initiiert, in der Otterndorfer „Stadtscheune“ veranstaltet) konnte gerade noch im letzten Moment stattfinden. Doch dann kam der Lockdown, und es ging erstmal gar nichts mehr. Wir haben die Zeit überbrückt, indem wir uns versetzt um den Garten gekümmert haben. Es gab zum Beispiel einen Gießplan, in den auch einige der Geflüchteten regelmäßige Verantwortung übernommen haben. So ist das Gemüse und das Obst gut gewachsen. Zum Ernten kamen die Familien und Einzelpersonen versetzt, das klappte gut, ohne dass wir etwas organisieren mussten. […]
    Als es im Sommer wieder erlaubt war, haben wir mit den Aktiven unseres Gemeinschaft­s­garten-Projekts ein Picknick im Garten veranstaltet, um den Zusammenhalt der Gruppe zu wahren. Wir haben kleine Sitzgruppen mit festen Sitzplätzen vorbereitet, so dass wir uns nicht zu nahe kamen. Alle aus der Kerngruppe sind gekommen und haben sich etwas zu essen mitgebracht, so dass es ein angeregter Nachmittag mit ca. 20 Personen (plus Kinder) wurde. Zu diesem Ereignis hatten wir auch ein Paar aus Zimbabwe und ein Paar aus Kolumbien eingeladen, die gerade aus einem Camp nach Otterndorf gekommen waren.

    Mit den „Neuen“ haben wir in den Sommermonaten abwechselnd wöchentlich samstags im Garten Deutsch-Übungsstunden durchgeführt.

    Es gab noch zwei weitere Veranstaltungen in diesem Jahr:

    Im August haben wir den afghanischen Schriftsteller, der in diesem Jahr Stadtschreiber in Otterndorf war, zu einem Austausch eingeladen, an dem natürlich hauptsächlich afghanische Familien und interessierte Deutsche teilgenommen haben.

    Im Oktober gab es dann ein großes Treffen, um unsere Äpfel (dieses Jahr eine reichhaltige Apfel- und Birnenernte) zu Saft zu verarbeiten. Vorher gab es kleinere gemeinsame Aktionen, um die Früchte zu pflücken und in Kisten zu packen. Wegen besserer Hygiene­bedingungen und mehr Platz bei unsicherem Wetter haben wir die Apfelsaftproduktion in Haus und Garten von mir und meinem Mann verlegt. Alle ca. 25 Erwachsene und Kinder haben beim Waschen, Schneiden, Zermahlen, Pressen und Abfüllen geholfen, und jede Familie konnte einige Flaschen Apfelsaft mit nach Hause nehmen.

    Spontane Nutzung des Gartens als Treffpunkt, zur Ernte und zur Erholung

    Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Corona-Einschränkungen wurde der Garten zu verschiedenen Anlässen und von verschiedenen Gruppen genutzt: die hiesige Bauchtanz­gruppe hat wegen der besseren Abstandsmöglichkeiten einige ihrer Treffen in den Garten verlegt; die Teilnehmer*innen des B2-Kurses haben ihr Abschluss-Essen dort veranstaltet; zwei afghanische Familien haben den Garten für ein privates Fest genutzt; die BUND-Gruppe hat Brunnen-Wasser-Untersuchungen angeboten, die Organisationstreffen für das Hadler Forum fanden meist dort statt, wie auch Treffen von anderen Umweltgruppen. Und im Sommer sind viele unabhängig voneinander einfach mal so im Garten vorbeigekommen.

    Erweiterung der Möglichkeiten
    Es wurde ein neuer Verein gegründet, dieser ist Mieter des „Hadler Forums“, einem Initiativentreffpunkt in Otterndorf, den wir gemeinsam mit hiesigen Umweltgruppen (NABU, BUND) geschaffen haben. Die Räume werden seit Mai 2020 für Beratung, Deutschkurse und als Informations-Raum der beteiligten Gruppen genutzt, es gab hier den Sommer über feste Zeiten, an denen Interessierte im Hadler Forum Ansprech­partner*innen antreffen konnten. Seit dem November-Lockdown lässt sich das nicht mehr oder nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung umsetzen. Die Idee, dass wir uns als Gartengruppe in den kälteren Monaten im Hadler Forum weiter treffen und z.B. gemeinsam mit den Umweltgruppen kleine Diskussionsnachmittage veranstalten, konnte coronabedingt in diesem Winter nicht umgesetzt werden.


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  • Vorbereitung Vernetzungstreffen Berliner GGs

    Zoom-Treffen mit zwei Aktiven vom bestehenden Netzwerk „Urbane Gärten Berlin“ und zwei Frauen, die im Nachklapp zum einem Workshop letzten Herbst in Berlin sich für mehr Vernetzung der Berliner GGs stark gemacht haben. Es waren noch mehr zu diesem Vorbereitungstreffen eingeladen (die anderen aus Berliner GGs, die bei dem Workshop dabei waren), doch waren wir nur zu fünft, was ggf. an dem Termin Freitag abends lag.
    Themen waren:
    – Vorstellung der bisherigen und vorhandenen Vernetzungsaktivitäten und Strukturen (durch Kerstin Stelmacher)
    – Vorstellung des Netzwerks Urabane Gärten Berlin (durch Katharina)
    – Sammlung von Wünschen an weitere Vernetzung
    Weiteres Vorgehen: Netzwerk Urbane Gärten Berlin will für Februar zu einem Vernetzungstreffen einladen und sich da auch nochmal allen vorstellen (da nicht alle Berliner GGs von dem Netzwerk wissen), Mitmacher*innen werben und konkrete Vorschläge für Aktivitäten vorstellen.
    wichtig: Kräfte bündeln. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in München-Haidhausen geplant

    (Tel/Mail)

    Ein Nachbarschaftsgarten wird in Haidhausen entstehen. „Es ist übrigens ein kleines Projekt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksausschuss Haidhausen“. Derzeit sind sie dabei, einen Verein zu gründen und wollen im Frühjahr loslegen (mehr …)

  • Park-Neugestaltung in Wuppertal: urban gardening Teil davon

    (alerts)

    iDe Arbeiten für den Umbau des Bayer Parks in Heckinghausen haben begonnen. Der Platz wird komplett umgestaltet und soll künftig ein grüner Treffpunkt für große und kleine Besucher im bisher nicht sehr attraktiven Bereich zwischen Waldeck-, Widukind- und Werléstraße sein.

    Zunächst wird die Platzfläche abgeräumt, danach folgen die Arbeiten für die Platz-Neugestaltung. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten inklusive eines neuen Bolzplatzes und Sitzgelegenheiten bis Ende Mai abgeschlossen sein. In einem zweiten Bauabschnitt werden dann Flächen für Urban Gardening hergerichtet. Das Projekt „Aufwertung Bayer-Platz“ wird mit 526.500 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt Heckinghausen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert. Die Gesamtkosten sind mit 585.000 Euro veranschlagt.

    Dafür wird auf dem Bayer-Platz eine Menge passieren: Der jetzige Platz mit einer Größe von rund 2.000 Quadratmetern wird auf 2.370 Quadratmeter vergrößert. Dafür wird ein Teil des Wendehammers Werlé-straße/Waldeckstraße entsiegelt. Dort entsteht Platz für zwölf Hochbeete und Urban Gardening. Künftig werden dort kleine und große Menschen aus Heckinghausen gärtnern. […]

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/gruenes-fuer-wuppertal-heckinghausen-arbeiten-am-bayer-park-gestartet_aid-55677529.

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  • IG Berlin-Buch hat neuen Namen und ist umgezogen

    wir sind von unserem Garten-Buch in der Groscurthstraße in den Lindenberger Weg 25, umgezogen, da die Geflüchtetenunterkunft am AWO Refugium zum 31.10.20 leergezogen wurde.
    Neuer Name: Begegnungsgarten Biene und Tomate
    wieder an einer Unterkunft für Geflüchtete (mehr …)

  • neuer GG im Münchner Westend geplant

    (alerts)

    m Westend machen sich nun einige Nachbarn aus der Philipp-Loewenfeld-Straße dafür stark, dass direkt vor ihrer Haustüre ein kleiner Gemeinschaftsgarten entsteht. Eine schmale, aber geeignete Fläche haben die Anwohner dafür schon ausgemacht: Zwischen Wohnbebauung und Gleisbett liegt ein bislang ungenutzter Grünstreifen. „Neben Parzellen könnte auch ein Gemeinschaftsbereich entstehen, um Zusammensein und Nachbarschaft (nach Corona) zu fördern, oder ein kleiner Spielplatz errichtet werden“, so die Idee. Kürzlich wandten sich die Ideengeber an den Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe (BA 8), das Bürgergremium im Viertel, und baten für ihren Plan um Unterstützung. Im Gremium treffen solche gemeinschaftsfördernde Projekte auf breite Zustimmung.

    „Schöne Idee“

    „Schöne Idee“, findet Ulrike Boesser (SPD), stellvertretende Vorsitzende im BA Schwanthalerhöhe den Vorschlag der Nachbarn aus der Philipp-Loewenfeld-Straße. Die Wohnbebauung des hier entstandenen Neubaugebiets liegt zwischen Landsberg Straße und Gleisbereich, der das Gleisvorfeld zum Hauptbahnhof bildet. Direkt an die Gleise grenzt ein Grünstreifen. „Unseres Wissens nach gehört dieser Grünstreifen der Stadt München“, mutmaßen die Anwohner. Doch sicher ist man sich nicht, daher will nun der BA dabei helfen, die Besitzverhältnisse der kleinen Brachfläche zu klären. Sobald feststeht, wem diese gehört und dass sie für keinen anderen Zweck vorgehalten wird, würden die Nachbarn lospflanzen: „Wir haben mit einigen Nachbarn darüber gesprochen, was mit diesem Grün gemacht werden könnte, wobei wir schnell zu dem Schluss gekommen sind, dass ein Gemeinschaftsgarten der Gegend guttun würde.“ Die Anwohner vermuten, dass auf der Fläche neben heimischen Pflanzen auch invasive Arten wuchern. Daher halten sie die Rodung und anschließend die Errichtung eines Gemeinschaftsgartens für eine optimale Ersatznutzung, von der alle etwas hätten. „Von April bis Oktober genießt die Fläche ausreichend Sonne, um Kräuter, Tomaten usw. zu züchten“, so die Ansicht der Bewohner.

    Zwischennutzung MK2-Gelände

    Ein Gemeinschaftsgarten täte auch dem sogenannten MK2-Gelände gut, meint Michale Czisch (Grüne), Klima- und Baumschutzbeauftragter im BA Schwanthalerhöhe. Auf der Brachfläche zwischen Max-Hirschberg-Weg und Bahntrasse soll in den nächsten Jahren eine Schule gebaut werden. Bis es soweit ist, könnte die Fläche zwischengenutzt und bepflanzt werden. „Eventuell wäre eine Kooperation mit Donna Mobile denkbar“, ergänzt Ulrike Boesser (SPD). Das Bürgergremium will sich nun ans Kommunalreferat wenden, um die Machbarkeit der Projekte zu klären und zugleich seinem Rückhalt für die Ideen verdeutlichen.

    Die Anwohner der Philipp-Loewenfeld-Straße nahmen ein Schreiben des Bürgergremiums zum Anlass, um ihre Projektidee hier vorzustellen und erhalten nun Unterstützung. […]

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/westend-schwanthalerhoehe-innenstadt/garten-fuer-alle,131510.html (mehr …)

  • Doku Prinzessinnennachbarschaftsgarten am Moritzplatz

    (mail)

    Es ist viel passiert, seitdem die nomadisch grün ggmbh den Moritzplatz verlassen hat und common grounds die Trägerschaft des dort nun neu entstehenden Nachbarschaftsgartens übernommen hat.
    Online hier zu sehen:

    https://issuu.com/gartenammoritzplatz/docs/doku_garten_neu_issue?fbclid=IwAR0_lfpauaqfTFTQhvUjm_uv7NxXBOXuMrBBk_SeqQLW7BZ1lcXLtBd6XWc (mehr …)

  • Beetgruppe Arnulfpark muss sich verändern

    (Projektbesuch)
    Am Nachbarschaftstreff Arnulfpark gibt es seit ein paar Jahren ein Gartenprojekt. Kathrin und Mickel, ehemals (und teilweise immernoch) von o´pflanzt sind hier die Motoren. Aus zunächst drei Beeten wurden inzwischen gut 1 Dutzend und eine Kräuterspirale, sie haben zudem Beerensträucher gepflanzt. Bis Anfang 2020 lief es sehr gut, es gab sogar ein kleines Honorar vom Nachbarschaftstreff und eine Gruppe von 12 – 15 Leuten, die größtenteils Patenschaften für bestimmte Beete übernahmen (= individuelle Beete). Nicht gut lief die gemeinsame Verantwortung für die Gemeinschaftsbeete und Gemeinschaftsaufgaben. Inzwischen sind viele der ehemals Mitgärtnernden nicht mehr mit dabei, aus vielen verschiedenen Gründen. Es gibt auch kein Geld mehr vom Nachbarschaftstreff und ein Teil der Beete muss wegen Renovierungsarbeiten an der Fassade abgebaut werden, ein Teil davon soll dann auch nicht mehr aufgebaut werden (optische Gründe).
    Sie wollen einen „Neustart“, dafür zunächst in kleiner noch vorhandener Gruppe die Beete, die stehen blieben können, bewirtschaften und mit ihnen besprechen, wie sie weitermachen wollen und ab wann sie neue Gärtner*innen suchen wollen.

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  • Grünstreifen München hat sich gut entwickelt

    (Projektbesuch)
    Der IG Grünstreifen auf dem Gelände des Bürgerparks in München Oberföhring musste 2x umziehen. Jetzt ist er (vom Haupteingang aus gesehen), im hinteren Teil des Geländes, recht versteckt hinter der neu gebauten Kita. Kleine Schilder leiten hin.
    Umgeben von einem hohen Zaun (zur Kita) und Wald (drumherum) hat der Garten ein neues Zuhause gefunden. Sie nutzen Hochbeete, die recht dicht aneinander stehen und einen Erdstreifen, der an den Zaun grenzt. Hier hatten sie viele Bohnen. Sie haben ein Gewächshaus, das noch besser genutzt werden könnte, einen Wagen als Lager- und Aufenthaltsraum, eine überdachten Platz (dieses Jahr gebaut), der für Veranstaltungen genutzt werden soll und ein Kompostklo (auch dieses Jahr gebaut), ein Insektenhotel und noch ein paar Lagerplätzen. Die Gruppe ist recht stabil (Anzahl habe ich vergessen, mehr als 20 Leute), bunt gemischt, doch nur noch 2 Geflüchtete sind dabei. Die anderen wohnen nicht mehr in der Nähe und die jungen geflüchteten Männer, die noch nah wohnen, sind nicht am Gartenprojekt interessiert.
    In 2020 haben sie viel gebaut und so die Infrastruktur verbessert. Die Absprachen mit der Stadt waren dabei nicht immer einfach, so hat das Kulturreferat ein Kompostklo empfohlen, das Baureferat hat nun bemängelt, dass es dieses Bauwerk dort gibt und ungeklärt ist, ob sie die Fäkalien vor Ort verrotten lassen dürfen.
    Es haben trotz Corona einige Veranstaltungen stattgefunden und sie haben sich wöchentlich treffen können.
    Eine tolle Entwicklung ist, dass die Gärtner*innen begonnen haben, den Ort auch dafür zu nutzen, Wissen (in Form von Workshops z.B.) weiterzugeben – und nich nur Katrin immer Angebote macht.
    Vielen geht es um die Gemeinschaft und die gemeinsame Zeit im Garten und nicht ums Gärtnern, um den Ort und diesen mitzugestalten.

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