Autor: admin

  • Berliner Bibliotheken und Gemeinschaftsgärten

    In Biblios in Schöneberg, Kreuzberg und Lichtenrade gibt es schon Gartenprojekte, die ZLB (Standorte in Mitte und Kreuzberg) wollte dieses Jahr mit einem Pilot – ein Hochbeet pro Standort – testen, wie das ankommt. Sie haben eine AG „ZLB wird grün“. Und in Pankow gibt es ab und an Veranstaltungen zum Thema.
    Soulgarden Berlin hat einige Aufträge von Biblios zu Workshops (u.a. Hochbeetbau) gehabt.
    -> diese Akteur*innen wollen sich vernetzen, austauschen und voneinander lernen.
    ggf. kann es im FÖB (Forum öffentliche Bibliotheken Berlin) als nächster Schwerpunkt eingebracht werden. Ziel wäre hier, noch weitere Bibliotheken für Gemeinschaftsgärten zu interessieren. Dazu sollten vorhandene Beispiele präsentiert und mögliche Hürden besprochen werden. Biblios wollen mehr sein als Ausleihorte für Bücher.

    Schon länger gibt es in der Grünen Biblio in Tiergarten einen Schwerpunkt auf „Urban Gardening“ und eine Leihsämerei (Saatguttausch), direkt nebenan sind zwei Gemeinschaftsgärten.

    Die Biblio in Kreuzberg am Kottbusser Tor hatte das P-Garten Kollektiv beauftragt, Hochbeete mit Nachbar*innen zu bauen und zu bepflanzen. Der Garten ist nicht öffentlich zugänglich, man muss durch die Biblio gehen, so wie auch in Schöneberg. Beides sind Lesegärten, die nun zu Gemeinschaftsgärten erweitert werden sollen.

    An der Amerikadenkebiblio soll das Pilothochbeet vor die Biblio (also öffentlich zugänglich), derzeit wird mit dem „Facility-Management“ geklärt, ob und wo das gehen würde.


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  • Reifengarten Untertürkheim: aufgelöst wegen Bebauung

    (Mail)
    seit dem 1. Dezember gibt es in Stuttgart-Untertürkheim keinen Reifengarten mehr.

    Der Karl Benz-Platz wird für 2 Jahre zur Baustelle und ist nicht mehr begehbar.

    Die Beete sind geräumt. Wir werden nach Beendigung der Baustelle keinen Neuanfang mehr machen.


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  • TUFA GG Trier musste Interimsstätte für Theater weichen

    (Mail)
    Der TUFA-Gemeinschaftsgarten wurde leider vergangenes Jahr „beerdigt“ – unser kleines Gartenparadies wurde relativ abrupt eingeebnet, da das Theater während der anstehenden Sanierung eine Interims-Spielstätte benötigt. 

    Bisher haben wir noch keine geeignete Fläche gefunden, die wir in einen neuen Garten umwandeln können. /:


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  • Agroforst: Kombi aus SoLAWi und Gemeinschaftsgarten entsteht

    (Antrag/Antworten)

    hiermit  bewerben  uns  um  eine  Förderung  für  ein  innovatives,  gemeinschaftliches  Agroforst-
    Projekt. Auf einem Acker in Alfter bei Bonn schaffen wir – das Klima*Kollektiv – gemeinsam mit
    der  Solawi  Alfter  einen  Ort  für  die  Teilhabe  an  solidarischer,  regenerativer  und
    klimaresilienter  Landwirtschaft  und  gehen  damit  einen  Schritt  in  Richtung  lokaler
    Ernährungssouveränität. Unser Projekt trägt den Namen Plan B³, als Kürzel für Baum, Beet,
    Blume. In einem dynamischen Baum-Feld-System kombinieren wir den Anbau von Nuss- und
    Obstbäumen  mit  dem  Anbau  von  Gemüse  und  Blumen.  So  vielgestaltig  wie  der  geplante
    Gartenbau, sind auch unsere Motivationen und Ideen, die wir auf der Fläche verwirklichen wollen.
    Der Projektkreis Plan B³ setzt sich bisher aus insgesamt 14 Personen zusammen, darunter
    Landwirt*innen,  Klimaaktivist*innen,  Hobby-Gärtner*innen,  Pädagog*innen,  angehende
    Obstbäuer*innen,  Solawi-Mitglieder,  Studierende  und  Auszubildende  aus  Alfter  und  Bonn.
    Gemeinsam  wollen  wir  auf  dem  1  ha  großen  Projekt-Acker  einen  vielfältigen
    Gemeinschaftsgarten  schaffen.  Der  erwartungsgemäß  wachsende  Projektkreis  von  Plan  B³
    wird im kommenden Jahr Umweltbildungsangebote, wie Mitmachaktionen aufbauen. Angeleitet
    durch  die  Solawi  Alfter  werden  permanente  Gemüsebeete  angelegt,  bestellt,  gepflegt  und
    beerntet werden. Damit werden zum einen die Solawi-Mitglieder versorgt. Daneben werden die
    Obst-  und  Nussbäume  sowie  weitere  Gemüse-Gemeinschaftsbeete  gemeinschaftlich  genutzt
    und  die  Ernte  unter  allen  Beteiligten  geteilt  werden.  Wir  wollen  einen  interkulturellen
    Begegnungsort  stadtnaher  Landwirtschaft  schaffen,  an  dem  sich  auch  unterschiedliche
    Generationen begegnen können. Ziel ist es die Teilhabe an Landwirtschaft, Gärtnern und Natur
    zu ermöglichen. Alle sind eingeladen, Praxiserfahrungen zu sammeln – vom Pflanzen übers Säen
    und  Gemüseernten  über  die  Pflege  von  Obst-  und  Nussbäumen  bis  hin  zum  Mosten  und
    Genießen  von  frischem  Obst  und  Gemüse!  Wir  möchten  voneinander  lernen  und  unsere
    Begeisterung  für  die  Erzeugung  landwirtschaftlicher  Produkte,  für  das  Gärtnern  und  für  die
    Bedeutung landwirtschaftlicher Nutzflächen als Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere
    weitergeben. Groß und Klein können  
    Neben  Blühstreifen  aus  regionalem  Saatgut  soll  auch  der  Anbau  von  Schnittblumen  auf  der
    Fläche Platz finden. Hierbei wählen wir insektenfreundliche Arten und Sorten und orientieren uns
    an Leitmotiven des “Slow Flower Movement”. Ziel ist es, von weit her importierte und unter
    hohem  Einsatz  von  Pestiziden  und  Düngemitteln  produzierte  Blumen  durch  ein  lokales
    biologisches Angebot zu ersetzen. 

    Der Projekt-Acker liegt am Ortsrand von Alfter Oedekoven und damit 5 km vom Bonner HBF /
    Uni Bonn und 3 km von Alfter Zentrum / Alanus Hochschule Alfter entfernt. Erreichbar ist die
    Fläche in 10 / 20 min mit dem Fahrrad sowie mit dem ÖPNV innerhalb von rund 50 / 10 min
    (Bonn / Alfter Zentrum). Der Projekt-Acker wird von der Solawi Alfter durch einen 40-jährigen
    Pachtvertrag von einem Landwirt aus Alfter gepachtet.

    November  2020:  Der  zuvor  beschriebene  Plan  B³-Projektkreis  ist  im  November  für  einen  2-
    tägigen  Planungsworkshop  erstmalig  auf  dem  Projekt-Acker  zusammengekommen.  Hierbei
    haben  wir  gemeinsam  einen  Entwurf  für  die  Gestaltung  des  Projekt-Ackers  entworfen  (s.
    Anhang). In Kleingruppen wurden Wissen, Wünsche und Vorstellungen geteilt, sodass wir uns
    Schritt für Schritt dem finalen Entwurf annäherten. Für das Design-Wochenende hatten wir zwei
    Agroforst-Experten des Defafs e.V. (Deutscher Fachverand für Agroforstwirtschaft) eingeladen.
    Die  gemeinsame  Arbeitsatmosphäre  und  der  Wissensaustausch  zwischen  Expert*innen
    verschiedener  Bereiche,  Praktiker*innen  und  Akademiker*innen  war  sehr  inspirierend.  Eine
    solche  Zusammenarbeit  von  Personen  aus  verschiedenen  Lern-  und  Arbeitsumfeldern  findet
    unserer Meinung nach zu selten statt, obwohl hierin enorme Potenziale liegen. Wir freuen uns
    auf zukünftig zum Projekt stoßende Menschen und eine zunehmend diverse Gruppenstruktur
    des Projektkreises Plan B³.
    14.-20.  Dezember  2020:  Gemeinschaftliche  Mitmachaktionen  unter  dem  Titel:  „Dieses  Jahr
    Weihnachten Bäume pflanzen, anstatt zu fällen!“ (Pflanzung von 300 Haselnusssträuchern, 9
    Pfirsichbäumen,  60  Walnussbäumen,  250  Blumenzwiebeln).  Corona-angepasst  finden  die
    Pflanzungen  in  festen  Kleingruppen  über  eine  Woche  hinweg  verteilt  statt.  Um  viele  neue
    Menschen zu erreichen und eine Gruppe an Helfer*innen aufzubauen, haben wir hierfür aktiv
    lokale Werbung gemacht, z.B. über die Bonner Projekte “Bonn im Wandel”, das Netzwerk der
    “Neuen Stadtgärtnerei” sowie über die Universität Bonn und die Solawi Alfter. Wir möchten die
    Teilnehmenden für das Projekt begeistern und ermuntern, ihre Ideen einzubringen.  
    Januar:  Im  Januar  möchten  wir  im  Rahmen  von  weiteren  Mitmachaktionen  permanente
    Gemüsebeete anlegen und eine Infotafel (inkl. Kontaktdaten) am Projekt-Acker aufstellen. Über
    die Einrichtung einer Plan B³-Projekt-Website möchten wir eine breitere Öffentlichkeit erreichen,
    beispielsweise für die Ankündigung von Mitmachaktionen und Umweltbildungs-Terminen für die
    kommende Saison.
    Februar: Pflanzung von 60 Esskastanienbäumen im Rahmen von Mitmachaktionen. 

    • Wie machen Sie Plan B³ bekannt (auf der Seite vom Klima Kollektiv habe ich es z.B. noch nicht entdeckt), wie können dann weitere Interessierte mitmachen?

    Für die die kommende Woche anstehende Pflanzaktion haben wir über unser persönliches Umfeld geworben (Bekannten- und Freundeskreis, Gruppen in denen wir aktiv sind). Dadurch, dass die Mitglieder von Plan B³ alle in Bonn und Alfter wohnen und zum Teil seit vielen Jahren in der Klima- und Umweltschutzbewegung aktiv sind, konnten wir hierfür auf zahlreiche Kanäle zurückgreifen. Um zukünftig eine breitere und noch diversere Öffentlichkeit zu erreichen, richten wir im Januar eine eigene Plan B³ Website ein und möchten die Gruppe und das Projekt aktiv bewerben. Auf dem Projekt-Acker wollen wir am Wegrand eine Infotafel mit Projektbeschreibung und Einladung, uns zu kontaktieren und uns und das Projekt bei einer der Mitmach-Aktionen oder der monatlich geplanten Gruppen-Treffen kennenzulernen. Geplant ist für kommendes Frühjahr auch die Gründung eines eigenen vom Klima*Kollektiv losgelösten gemeinnützigen Vereins. Timo, der Ihnen genannte Ansprechpartner vom Klima*Kollektiv ist zwar einer der Mitinitiatoren der Gruppe Plan B³, eine eigenständige Rechtsform und ein eigenständiger Internetauftritt scheint aber langfristig sinnvoll. Gerne hätten wir den Antrag schon ausgehend von einer eigenen Rechtsform gestellt, da Plan B³ sich aber erst Anfang November aus verschiedenen bereits aktiven Gruppen frisch gegründet hat, war uns das in der Kürze der Zeit leider nicht möglich. Wir hoffen, dass Sie hierfür Verständnis haben. Über die Rückläufe für unserer „Mobilisierung“ für die Pflanzaktionen und auch in Gesprächen mit Dozent*innen, haben wir bereits gemerkt, dass das Projekt auf verschiedenen Ebenen auf großes Interesse stößt. Das stimmt uns mit großer Zuversicht, mit guten Kapazitäten ins kommende Jahr zu starten. Gleichzeitig wäre ein Start-Förderung für uns zum aktuellen Zeitpunkt enorm wertvoll, da gerade jetzt zu Anfang viele Investitionen getätigt werden müssen.

    • Wie grenzen sich SoLaWi-Gemüsebeete und Gemeinschaftsgarten(beete) voneinander ab? Wie viele SolaWi-Beete und wie viele Gemeinschaftsgartenbeete soll es geben?

    Auf der Fläche sind insgesamt 16 Gemüsebeet-Blöcke geplant (s. Karte). Davon sollen 3 volle Gemüsebeete, nach Bedarf auch mehr, der gemeinschaftlichen, freien Nutzung zur Verfügung stehen.

    • Sind die Obst- und Nussbäume auch für die SoLaWi oder gehören die „nur“ zum Gemeinschaftsgarten?

    Die Obst- und Nussbäume gehören dem Gemeinschaftsgarten und sollen gemeinschaftlich von Plan B³ gepflegt und beerntet werden. Die Ernte soll zwischen allen Beteiligten geteilt werden. Auch eine gemeinsame Weiterverarbeitung (z.B. Nussmus) im Rahmen von Workshops und Aufteilung der Nussprodukte wäre denkbar. Da auch Menschen aus der Solawi Alfter in Plan B³ aktiv sind, muss noch abschließend geklärt werden, welche Anteile letzendlich auch der Solawi für die Weitergabe an die Mitglieder zur Verfügung gestellt werden.

    • Wie wird der Gemeinschaftsgartenteil organisiert? Wer entscheidet, was dort angebaut wird, sollen diese Beete gemeinschaftlich gepflegt werden, wie werden Aufgaben verteilt und wie soll die Ernte verteilt werden? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungen?

    Das ist z.T. noch nicht abschließend geklärt und wird von der Gemeinschaft an zukünftigen Mitgärtner*innen entschieden werden. Gemeinsam mit der Solidarischen Landwirtschaft Alfter könnte vorgezogenes Gemüse und Saatgut bezogen werden, Anbau und Ernte in den Gemeinschaftsbeeten können kooperativ mit der Solawi Alfter, sollen aber ohne großen Extra-Aufwand für die Solawi erfolgen. Angedacht sind zum jetzigen Zeitpunkt regelmäßige gemeinschaftliche Plan B³-Gartentage. Daneben erfolgt die Kommunikation des Plan B³ – Projektkreises derzeit über Telegram für eine direkte Kommunikation, Trello für Organisation und Strukturierung. Wichtige Entscheidungen werden möglichst per Konsens und vor allem während gemeinsamer Treffen getroffen – online oder Vorort auf dem Projekt-Acker.

    • Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben alle, die gärtnern wolle, Zugang dazu?

    Bisher werden Gerätschaften der Solawi Alfter, die in Alfter Oedekoven lagern, oder eigens mitgebrachtes Werkzeug (z.B. auch Handschuhe) verwendet. Plan B³- Projekteigene Werkzeuge sollen noch angeschafft werden. Es gibt nun einen neuen Bauwagen, der im kommenden Jahr auf dem Feld als Werkzeugschuppen dienen soll. Dieser muss den Winter über dafür noch hergerichtet werden.

    • Wie ist die Wasserversorgung organisiert und wie werden die Kosten dafür auf SoLaWi und Gemeinschaftsgarten verteilt?

    Der Projekt-Acker verfügt über einen Wasserhydranten. Das Bewässerungssystem soll für alle Beetblöcke in einem installiert werden (Wassersprenkler & Tröpfchenbewässerung) und während der Saison mit der Solawi abgestimmt organisiert werden – sodass mal Menschen von Plan B³ den Wasserhahn öffnen/schließen mal die Solawi-Gärtner*Innen. Die Kosten für das Bewässerungssystem und die Wasserkosten werden entsprechend der von der Solawi/ Plan B³ begärtnerten Flächen anteilig berechnet (bei 3 von 16 Blöcken Gemeinschaftsbeetfläche –> rund 17 % von Plan B³ getragen, der Rest von der Solawi Alfter).

    • Wer würde die Schnittblumen ernten und werden diese dann verkauft?

    Die Blumen sollen zunächst versuchsweise auf kleiner Fläche angebaut werden – in der kommenden Saison auf der Fläche eines halben Beetblocks. Die Blumen sollen in erster Linie dem Projektkreis dienen und je nachdem als Deko für Feste gespendet werden. Daneben ist angedacht, Pflücktagen und Bumenbinde-Workshops gegen Spende anzubieten. Die Idee auf dem Feld auch Schnittblumen anzubauen, stammt von einer in Plan B³ aktiven ehemaligen Klimaaktivistin und Mutter, die gebürtig aus den Niederlanden stammt, wo das Slow FLower Movement schon verbreiteter ist. Wir wollen durch den lokalen nachhaltigen Anbau im kleinen Stil Alternativen zu konventionellen Schnittblumen aufzeigen, die meist unter ökolgisch und sozial unzureichenden Standards angebaut und z.T. von weit her importiert werden (chemi. synthetische Pestitzide uund Düngemittel, schlechte Entlohnung). Daneben möchten wir die Insektenvielfalt auf unserem Feld erhöhen und das Projekt durch eine ästhetische Komponente bereichern.

    • Habt ihr auch Flächen für Feste, zum Verweilen, zum Verarbeiten, für Workshops etc. geplant?

    Hierfür ist insbesondere das Innere des „Walnussbaum-Kreises“ im Zentrum der Fläche vorgesehen (auf Zeichnung besser zu erkennen). Hier sollen zukünftig jahreszeitliche Feste, Workshops und Treffen stattfinden.

    Zu Anbau und Ernte mit der Solawi: Gemeinschaftliche Arbeiten von Plan B³ könnten also gleichzeitig mit Pflanz-/ Erntetagen der Solawi stattfinden, aber auch völlig unabhängig (vermutl. teils teils) je nachdem wie die Plan B³-Gartengruppe sich organisieren möchte zukünftig. 

    Wer alleine, spontan gärtnern möchte kann dies natürlich auch unabhängig von solchen Tagen tun. 


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  • Heilkräutergarten

    Innerhalb eines Jahres konnten wir unseren dort aufgebauten
    Heilkräutergarten „Hevrin Khalaf“ mit Leben und Kräutern befüllen und
    zusammen mit vielen Frauen* (Migrant*innen, Geflüchtete, Kinder und
    interessierte Unterstützer*innen) einen ganzen Gartenzyklus durchleben.

    Wir haben in Workshops und Aktionstagen aber auch in Kleingruppen
    theoretisches Wissen und praktische Umsetzung im Garten angeboten und
    durchgeführt .

    Vom Aufbauen, Säen, Bewirtschaften und Ernten bis zur Kräuterkunde und
    Austausch über alternative Heilungsmethoden war der Garten fast
    durchgängig von interessierten Frauen besucht.

    Seit November 2020 bieten wir zudem im selbstgestalteten Design
    Kräutertees zum Erwerb an. Für die beteiligten Frauen und auch geflüchteten
    Frauen in Unterkünften stehen die Kräutertees kostenlos zur Verfügung.
    Innerhalb eines laufenden Beratungsprojektes können sie sich vorab bei
    unserer Heilpraktikerin und Ärztin informieren und beraten lassen.

    Der Erlös der Tees soll in ein Projekt für geflüchtete Frauen* und Kinder
    fliessen, viel mehr geht es aber um das Verbreiten der Geschichten von den
    Frauen mit Fluchterfahrung durch beiliegende Flyer und durch das
    Weitererzählen und den solidarisches Aspekt, gemeinsam für einen guten
    Zweck etwas herzustellen und es öffentlich zu machen.

    Im Garten sollen nach einer kleiner Winterpause ab Februar 2021 wieder
    regelmäßig Workshops stattfinden. Er etabliert sich immer mehr zu einem Ort, an dem die Frauen zur Ruhe kommen, mithelfen und sich untereinander
    austauschen können.

    Unsere direkten Nachbarn auf dem Jacobi-Friedhof sind die
    Prinzessinnengärten mit denen wir uns auf gärtnerischer und persönlicher
    Ebene viel austauschen und uns gegenseitig unterstützen.

    Der Bedarf an Heilkräutertees (Thymian, Rosmarin, Salbei, Minze, Fenchel
    und Kamille) ist sehr hoch, so dass wir unseren bisherigen Bestand erweitern
    wollen. Um im kommenden Frühling unsere Kräuter wieder biologisch und
    nachhaltig zu bewirtschaften, benötigen wir daher weiteres Material, um in
    gemeinsamen Aktionstagen, weitere Hochbeete aufzubauen.

     
    • Wie viele Frauen gärtnern inzwischen in dem Gartenprojekt?
    ca. 20 Frauen (von der kurdischen Community sind immer ca. 10 Frauen
    da, manchmal auch mehr und viele Kinder, dann noch ca. 10 Frauen aus
    dem Flamingo Kern plus an Projekttagen und Workshops und
    Beratungsangeboten immer so zwischen 2-6 Frauen.
    • Gibt es eine Kerngruppe?
    Ja, die Kerngartengruppe von Flamingo zu denen auch die kurdischen
    Community Frauen zählen, also ca. 15 Kernfrauen
     
    • Wie oft gärtnert ihr zusammen oder kommen Frauen auch „einfach
    so“?
    Die Kerngruppe ist vereinzelt oder in Gruppen mehrmals die Woche im
    Garten. An den Tagen können alle Interessierte auch kommen und
    mitmachen
    • Gärtnern alle Frauen mit oder machen manche auch „nur“ bei
    Workshops oder bei Verarbeitungsaktionen mit?
    Die ca. 20 Frauen Gärtnerei hauptsächlich und darüberhinaus gibt es die
    Frauen und Kinder die explizit bei Workshops mitmachen oder bei
    Aktionstagen kommen Frauen dazu
    • Wie habt ihr das Gärtner, die Beratungen und die Workshops unter
    Einhaltung der Corona-Regularien gestalten können?
    Da hatten wir Glück, weil wir den Frühling und Sommer in kleinen
    Gruppen (je nach Massnahme) mit genug Abstand und in der freien Luft
    arbeiten konnten. Die Workshops konnten auch unter Einhaltung der
    Hygienmassnahmen stattfinden. Und jetzt ist es etwas schwierig weil es
    sehr kalt ist, aber unser Bauwagen hat seit letztem Monat Solarpanele
    und eine Heizung. Donnerstags sind Beratungen dort und auch das geht
    trotz Coronamassnahmen mit Mundschutz und Händewaschen und
    disentfizieren. Im Garten selbst wird gerade nichts grosses gemacht bis
    Januar / Februar.
    • Wie viel Kräuter habt ihr in etwa geerntet und zu Tees und anderen
    Produkten verarbeitet?
    Wir haben nur Tees produziert. Von den Sorten ca. 2kg: Salbei und Minze.
    Von Kamille etwas weniger, da ist was schief gelaufen ;( bei der
    Bewässerung, aber wird im kommenden Jahr dafür richtig laufen. Von
    Thymian und Rosmarin haben wir nur einen Teil bis jetzt geerntet: jeweils
    ca. 1kg.• Wie viel davon verkauft ihr/wollt ihr verkaufen? Wie groß sind die
    bisherigen Einnahmen aus dem Verkauf der Tees?
    Wir haben einen grossen Teil für den Eigenbedarf für die beteiligten
    Frauen und den anderen Teil wollen wir verkaufen, das wird aber eher ein
    kleiner Teil sein. (in diesem Jahr).
    • Wie viele Hochbeete plant ihr (bitte schlüssle die Kosten dafür noch
    auf) und wer wird die wann bauen?
    26 Hochbeete ich schicke dir den Kostenvoranschlag von PG mit. Lisa
    von PG wird sie mit uns zusammen bauen, also als Workshop und
    Aktionstage für alle offen.

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  • „Ackerpause“

    (mail)

    Beim Gemeindeacker in Bubenreuth hat das Unternehmen ‚Ackerpause‘ (https://ackerpause.de/urban-farming/) den Acker mit einem „AckerCoach“ fü 1 Jahr betreut hat.

    „Jeder Ackereinsatz kostete zwar (es waren 3 bei uns inkl. Saat- und Pflanzgut, und dem ganzen Wissen), aber durch die Einbindung des kompetenten AckerCoaches in Anbauplanung, Fruchtfolge und Pflegemaßnahmen, war von Beginn an eine unglaubliche Gemüsevielfalt vorhanden, die wir uns alleine wahrscheinlich erst über viele Jahre aufgebaut hätten. Durch den großen Erfahrungsschatz von Ackerdemia e.V. war auch gleich der Schwerpunkt auf nachhaltige und wassersparende Anbauweisen (z.B. Mulchen) gelegt, was bei vielen Teilnehmerinnen mit großem Interesse gleich auch auf den heimischen Garten übertragen wurde. Ich glaube, unserer Gemeinschaft hat das viel Diskussionsbedarf zu Beginn der Ackersaison ‚erspart‘. Wir hätten den Gemeinschaftsaufbau dann gerne über Ernte- und Hackevents erlebt, was im letzten Jahr ja leider nicht möglich war. Aber für die Anbau- und Pflegeplanung empfand ich die Beteiligung der Ackerpause als sehr wertvoll“ (mehr …)

  • Offener Garten für ALLE in Schleswig ist sozialer Treffpunkt

    (Antrag, Antworten)

    seit 1.2.2020 gibt es in Schleswig, direkt an der Schlei gelegen, einen Gemeinschaftsgarten (Fläche war mal Spielplatz). Im Garten sind Menschen mit unterschiedlichen Interessen. Manche gärtnern, andere sind an handwerklichen Arbeiten interessiert, dritte kommen, da es ein niedrigschwelliger Treffpunkt ist.

    Ist die Nutzung der Fläche befristet oder können Sie diese dauerhaft nutzen?

    Antwort: Unbefristeter Nutzungsvertrag.

    Zahlen Sie Pacht o.ä. für die Fläche und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Antwort: Wir haben eine Kaution von 1.000 EUR geleistet. Pachtkosten entstehen nicht. 

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Antwort: Geschätzt bislang 5 Leute regelmäßig, 10 Leute temporär, diverse selten. Vor allem durch das Projekt: „Der Friedrichsberg blüht auf!“ werden wir sicherlich noch etliche Menschen einbeziehen können. Bei uns kann ja jeder zwanglos nach persönlichen Bedürfnissen mitmachen. Wir sind ein stets offener, für jeden zugänglichen Garten mit vielen Zufallsbesuchern. 

    Wie viele Gemüsebeete gibt es bisher im Garten und wie ist das gärtnern organisiert? Gibt es individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Antwort: Bislang gibt es 5 Kräuter- und Gemüsehochbeete und ein Gewächshaus für Tomaten. Es gibt gar keine individuellen Beete. Alles läuft gemeinschaftlich oder für die Gemeinschaft. Bei uns kann jeder ernten, auch die, die gar nicht mitgegärtnert haben. 

    Wie viele Hochbeete sollen gebaut werden? Wie werden diese dann verteilt?

    Antwort: Mindestens drei weitere Hochbeete und etliche Kübel. Dazu sollen Erden bei vorhandenen Kübeln und Beeten ausgetauscht werden. Auch diese werden gemeinschaftlich bzw. für die Allgemeinheit bewirtschaftet. 

    Wann soll wer wo die Beete bauen, wie sind die Gärtner*innen daran beteiligt und wie läuft das unter den Coronaabstands- und Hygienemaßnahmen?

    Antwort: Vorausschicken möchte ich, dass wir deutschlandweit den niedrigsten Wert haben. Die Arbeiten sind je nach Wetter zum Ende des Winters im Garten geplant. (Wir verfügen über Strom.) In aller Regel arbeiten bei uns nur 2er-Teams aus gemeinsamen Haushalten enger zusammen. Ansonsten gelten Abstand, Handschuhe, und zu unterschiedlichen Zeiten versetzt arbeiten. Unser Garten ist immer geöffnet. Die meisten Geräte sind frei verfügbar. Oft wird mit eigenem Gerät (Bohrmaschinen z.B.) gearbeitet. 

    Haben Sie die Stadt nach Förderung z.B. für die Erde gefragt? (Manche Grünflächenämter liefern Erde kostenfrei an Gemeinschaftsgärten).

    Antwort: Wir haben im letzten Jahr von der Stadt für unsere Blühbeete bereits Erden erhalten. Außerdem haben wir gerade für die soziale Verstetigung einen kleinen Betrag für das nächste Jahr erhalten. Dazu die Genehmigung für ein größeres Gerätehaus. Deshalb fragen wir derzeit nicht noch einmal bei der Stadt an. 

    Was soll mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden und können Sie dieses Gerät ausleihen oder von der Stadt gestellt bekommen?

    Antwort: Unsere Möbel, eventuell Zuwegungen, eventuell das spätere Gerätehaus. Die Möbel stehen ja überwiegend das ganze Jahr draußen und müssen eigentlich mehrmals im Jahr gereinigt werden. Ein Ausleihen erscheint uns unwirtschaftlich. Ein stets präsentes Gerät spart einfach viel Zeit und kann auch eingesetzt werden, wenn man etwas Schmutziges gespendet wird. 

    Sind die geplanten Gabionen-Elemente so geplant, dass diese gekauft und dann im Garten aufgestellt und verankert werden? Hat die Gartengruppe sind für diese Form des Windschutzes entschieden? 

    Antwort: Kauf! Wir haben das Thema Windschutz mit diversen Interessierten das ganze Jahr wiederholt besprochen. Insgesamt hielten sich die gärtnerisch Tätigen bei der Diskussion allerdings sehr zurück. Die Idee für Gabionen kommt von einem alternativen Outdoorkenner und Handwerker. Einwände gegen diesen Vorschlag kamen von keiner Seite. Man muss dazu wissen, dass bei uns nicht wie in Großstädten in erster Linie grün und fortschrittlich denkende, jüngere Leute federführend sind, sondern eher übrig gebliebene ältere Frauen, die von Ausnahmen abgesehen, eher über weniger Bildung und Bewusstsein im Vergleich zu Aktiven der Großstädte verfügen und eher sehr zurückhaltend agieren. Dazu gibt ein paar handwerklich orientierte Prakmatiker, auf die der Einsatz von Gabionen zurückzuführen ist. 

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    Antwort: Die meisten Gartengeräte werden bisher in unserem Gewächshaus untergebracht. Im Sommer befanden sie sich hinter einem Sichtschutz. Manche Geräte sind angekettet. Hierfür kennen diverse Personen die Codes. Dazu verfügen wir über einen Schlüsselsafe. Einige Geräte, die sehr hohes Diebstahlrisiko haben oder im Winter wirklich trocken gelagert werden müssen, werden privat gelagert. Im Frühjahr erhalten wir ein Gerätehaus. Dann wird alles dort untergebracht. 


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  • Stadtteilbiblio in Sendling will Gemeinschaftsgarten aufbauen

    (Projektbesuch)
    Die Stadtteilbibliothek in München Sendling hatte das Jahr 2020 als Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ gewählt. Ein Projekt, das sie auch begonnen haben, ist die Anlage eines kleinen Nutzgartens. Coronabedingt sind sie nicht so weit gekommen, wie gedacht.
    Zur Bibiothek gehört ein Lesegarten und direkt daneben ist eine Fläche, die der mit im Haus sitzenden VHS gehört, die die aber nicht nutzt. Hier hat das Gartenbauamt der Stadt zusammen mit Mitarbeiter*innen der Bibliothek ein paar Hochbeete erstellt/befüllt und bepflanzt (3 – 4 sind das). Vor der Bibliothek stehen zudem zwei weitere Hochbeete, die auf das Thema Nachhaltigkeit hinweisen. Pflanzaktionen mit Schulen oder Kitas konnten nicht stattfinen, auch Veranstaltungen zum Thema im Garten und Bewerbung für diesen haben sie coronabedingt nicht gemacht. Gerne würden sie auch die Beete im Lesegarten, die derzeit mit Sträuchern und Bodendeckern bepflanzt sind, für das Gemeinschaftsgartenprojekt nutzen. Sie (die Mitarbeiter*innen) konnten in diesem Jahr Kiwis, Trauben, Tomaten ernten. Themen der Beratung waren Sichtbarkeit des Projekts, wie man Menschen für das Projekt gewinnen kann (Gärtner*innen), was füpr flankierende Veranstaltungen es geben könnte, Erreichbarkeit (man kommt nur durch die Biblio in den Garten) und Finanzierung. (mehr …)

  • Wandelgarten Freiburg stellt wieder auf gemeinschaftliches Gärtnern um

    (Antrag/Antworten)

    Wandelgarten hat derzeit 25 – 30 Aktive, 5 sind in der Orga/Kerngruppe aktiv.
    Sie sind aktiv mit Herstellung von Terra Preta, haben einen großen Wurmkompost, machen viel Bildungsarbeit u.a. für Schulen.
    Sie haben den Träger gewechselt (der alte hat sich aufgelöst) und eine neuen, nun schriftlichen, Vertrag ausgehandelt.

    1. Unsere Homepage ist noch im Wachsen. Dort sollen die Ausleihmöglichkeiten veröffentlicht werden. Es gibt noch keinen Link. Wir könnten die anderen urbanen Gärten aber auch per Email informieren. Bisher haben wir Werkzeugausleihen (die wir immer wieder gemacht haben) ganz einfach organisiert: Es wurde ein Termin zur Abholung vereinbart und ein Termin für die Rückgabe. Reparaturen sind bisher nie nötig gewesen. Wir haben für Ausleihen auch nie etwas verlangt. Bei den Waffeleisen würde ich eine Kaution verlangen, da sie gute Pflege bedürfen und ohne sie leicht rosten.

    2. Gründe für die Umstellung auf Gemeinschaftsbeete waren:

    a) Fruchtfolge ermöglichen: auf kleinen Flächen (1-4 qm) lässt sich kaum eine Fruchtfolge einhalten.

    b) Viele der Beetpaten hatten kein Interesse an der Gemeinschaft. Es war schwierig mit ihnen Absprachen zu treffen. Einige hatten wenig Erfahrung im Gärtnern. In der Bildungsarbeit war es widersprüchlich z.B. für Mulchen zu werben und vor allem ungemulchte Beete im Garten zur Ansicht zu haben. Der WandelGarten drohte ein kleiner Kleingarten zu werden. Gerade durch ein Gespräch mit Steffi Koch von zusammen gärtnern, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir einen Rückschritt gemacht hatten: bei zusammen gärtnern werden Beetpatenschaften angeboten, um Mitgärtner*innen anzulocken, mit der Absicht sie zum gemeinschaftlichen Gärtnern zu gewinnen. Wir hatten gemeinschaftlich gegärtnert und waren durch die Beetpatenschaften davon abgekommen. Das entsprach auch nicht unseren Gründungswerten.

    Durch das gemeinschaftliche Gärtnern sind viele neue Mitgärtnerinnen dazugekommen. Es waren viele Frauen (vor allem Studentinnen) und nur ein Mann (der sich für die Herstellung von Pflanzenkohle sehr interessiert und uns beim Zersägen großer Baumstämme mit seiner Motorsäge sehr geholfen hat – er hatte mich über einen Bokashi Workshop kennengelernt)! Es gab noch zwei Männer, die aus privaten Gründen nur vorübergehend im WandelGarten sein konnten. Wir würden gerne noch ein paar Männer im Garten haben. Bei den Beetpaten waren zwei Männer dabei gewesen, die den Garten aber verlassen haben, als es darum ging, gemeinschaftlich zu gärtnern. Besonders gefreut hat mich, dass eine Mitgärtnerin, die im Rollstuhl fährt, wieder zum WandelGarten zurückgekommen ist. Für sie war eine Beetpatenschaft nicht in Frage gekommen – aber ab und zu etwas mitzuhelfen tat sie mit großer Freude.

    Wir sind aber auch mit der jetzigen Variante noch nicht wirklich zufrieden. Im kommenden Jahr werden wir möglicherweise eine Kombination aus gemeinschaftlichem Gärtnern und „Projektpatenschaften“ ausprobieren. Wir wollen Mitgärtner*innen anregen auch eigene Ideen und Projekte im Garten zu realisieren, bei denen die Verantwortung bei den Projektpat*innen liegt, sie sich Unterstützung der Mitgärtner*innen einholen können, die Fruchtfolge und Bodenpflege beachtet wird und die Ernte mit allen geteilt wird.


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  • neuer GG in Göttingen entstanden

    /ANtrag/Antworten

    Offener Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, BMU Förderung von August 2019 – September 2021 mit 3 Stellen und Sachmitteln (insgesamt 111.385 Euro)

    Die Fläche gehört der Stadt Göttingen, bzw. der „milden Stiftung“, einer Stiftung der Stadt Göttingen.
    Wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag.
    Die Pacht beträgt jährlich 324,- Euro
    Die Fläche ist Landschaftsschutzgebiet und wurde zuvor als extensives Gras-Mäh-land von einem Landwirt genutzt. Für den Nachbarschaftgarten haben wir von der Stadt eine bedingte Befreiung von den Auflagen des Landschaftschutzes bekommen, da der offene Nachbarschaftsgarten im Interesse der Allgemeinheit ist.
    Wasser bekommen wir von einem nahegelegenen Hydranten und füllen von dort aus unsere IBC-Tanks.
    Die Aufgabe der Projektleiterinnen liegten vor allem in“Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“

    Stellenbeschreibungen:
    MA1
    :
    In Kooperation mit MA2 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt. Die Mitarbeiterin soll eine Pädagogische Ausbildung und einen pädagogischen Abschluss haben und viel praktische Erfahrungen damit, Menschen zu motivieren. Sie soll Erfahrungen in der Gruppenleitung mitbringen und in der Mediation von Konflikten. Ebenso gute pädagogische Fähigkeiten in der lebendigen Vermittlung von Wissen und dem Erstellen von Lehrinhalten und – Materialien. Auch praktische Kenntnisse im ökologischen Gärtnern sind Voraussetzung, sowie gute und sichere Kontaktfähigkeit. MA2 :
    In Kooperation mit MA1 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt und über gute und sichere Kontaktfähigkeit. Die Mitarbeiterin wird für die gärtnerische Planung und fachliche Anleitung der Nachbarschaftsgruppe zuständig sein. Deshalb soll sie eine qualifizierte Ausbildung zur Gartenbauingenieurin mitbringen, sowie Erfahrungen im Aufbau von Gemeinschaftsgärten haben. Darüber hinaus soll die grafische Gestaltung und technische Ausführung von Flyern und Plakaten übernommen werden.
    MA3:
    Die Hauptaufgabe des Mitarbeiters auf der 450,- Euro-Stelle liegt in praktischen gärtnerischen sowie in handwerklichen Arbeiten. Erfahrungen damit, sich in Gruppen einzubringen und gute und sichere Kontaktfähigkeit werden auch benötigt.

    Die Förderung vom Bundesumweltministerium wird mit Sicherheit NICHT verlängert. Voraussetzung für die 2-Jahresförderung war, dass wir im Antrag plausibel machen, wie wir das Projekt verstetigen wollen.
    Und das meinte ich auch mit dem „Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“
    So haben wir einen verlässlichen Rythmus aufgebaut: Jeden Mittwoch nachmittag  gemeinsames Gärtnern und (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) um 15 Uhr Besprechung, die dann jeweils von einer anderen Person aus der Gartengruppe moderiert wird und  im email-Verteiler als Protokoll geschrieben. Alle 4 Wochen (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) gibt es einen Themen Mittwoch um 17 Uhr. Bislang hatten wir: Wildkräuter“wanderung“ über die Fläche: was wächst denn da?, Herstellung einer Ringelblumensalbe, und Samengewinnung.
    Alle 4 Wochen Freitags gibt es ein „Forum“ (Bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) bei dem Themen besprochen werden, die etwas mehr Zeit brauchen und die Mittwochs-Besprechung sprengen würden.
    Bisher hatten wir: wie wollen wir miteinander umgehen?, Ideensammlung für die Gestaltung der Gartenfläche und Erstellung eines Konzepts für Infotafeln zum Klimaschutz.
    Diese regelmäßige rythmische Struktur ist ein Teil der Verstetigung.  Auch, dass wir die Moderation der Besprechungen begonnen haben, kreisen zu lassen.

    Mit der Öffentlichkeitsarbeit um potentielle Mitgärtner/innen zu gewinnen ist das so eine Sache in Zeiten von Corona.
    Wir haben kleine Flyer, die wir Leuten in die Hand drücken, die vorbeischauen, weil der Garten an ihrer Spaziergangsroute liegt. Diese Flyer in ( bereits vorhandenen ) Zettelboxen am vorbeiführenden Spazierweg zum Mitnehmen bereitzustellen, davon haben wir bislang abgesehen, denn wir sind bereits etwa 10 Leute. Es gibt oben am Garten eine Infotafel, die auch rege von Spaziergängern gelesen wird und wir haben auch einige Stühle dort am Bauwagen stehen, wo sich sonntags Spaziergänger einfach mal draufsetzen können und das auch tun.

    Bei Nebenan.de hat der Garten eine offene Gruppe und somit auch  Öffentlichkeit. Dort haben wir vor dem Lockdown auch unsere Treffen, vor allem die Themennachmittage und das Forum bekannt gegeben. (mehr …)

  • GG Gallus 2 in Ffm nun dauerhaft genehmigt

    (alerts)
    In Sperrmüllkisten fing das gemeinsame Gärtnern auf der Frankenallee an. Jetzt stehen dort 20 Hochbeete. Die Stadt hat das Projekt jetzt dauerhaft genehmigt.

    Frisches Obst und Gemüse direkt aus der Nachbarschaft, ein Ort zum Treffen und Kennenlernen – Gemeinschaftsgärten liegen im Trend. Das unterstützt auch die Stadt: Das Nachbarschaftsprojekt „Gallus Garten II“ direkt an der S-Bahn-Station Galluswarte erhält eine dauerhafte Genehmigung. Projektinitiator Ralf Harth ist stolz auf das, was er geschaffen hat: „Wir haben aus einem Unort einen Gemeinschaftsgarten gemacht“, sagt er und freut sich.
    Den Gallus Garten II hat Harth im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Anfang waren es nur einige Sperrmüllkisten auf einem Grünstreifen, aus denen Pflanze wuchsen. Seitdem ist das Gartenprojekt deutlich gewachsen. „Mittlerweile haben wir 20 Hochbeete und 24 Patinnen und Paten“, berichtet Harth.

    Auch die anfänglich etwa 40 zur Verfügung stehenden Quadratmeter seien ausgeweitet worden: Der Gemeinschaftsgarten reicht nun entlang der Frankenallee von der Günderrodestraße bis zur Hellerhofstraße. Etwa 2000 Arbeitsstunden stecken in dem Projekt, schätzt der Gallus-Bewohner.

    Laut Harth hat das Grünflächenamt die Nachbarschaftsinitiative von Anfang an positiv aufgenommen und unterstützt. So wurden aus einem Fördertopf für Gemeinschaftsgärten anfänglich die Komposterde und Hummus finanziert.

    Bisher nur geduldet

    Bisher erhielt der Garten jedoch nur eine Duldung. Seit Mitte des Jahres steht fest: Der Gallus Garten II bleibt. Durch die dauerhafte Genehmigung der Stadt erhält das Nachbarschaftsprojekt eine langfristige Perspektive.

    In den kommenden zwei Jahren soll zunächst interimsmäßig das im Gallus ansässige Mehrgenerationenhaus die Trägerschaft übernehmen. „Danach werden wir einen eigenen Verein haben“, sagt Ralf Harth.

    Dem Projektinitiator geht es aber nicht nur um das Gemüse. Hinter der Idee stehe ein Konzept, das in die Nachbarschaft hineinwirke, so Harth. Er bezeichnet das als „soziale Choreografie“. Der Gemeinschaftsgarten biete Raum zum Kennenlernen, aber auch zur Weiterbildung. Besonders Kinder könnten durch das Helfen bei der Gemüseaufzucht wichtige Grundlagen der Ökologie und Nachhaltigkeit lernen. „Und das Tolle ist, dass das Ganze immer weiterwächst. Auf eine sehr organische Art und Weise“, sagt Harth.

    Für die Zukunft wünscht er sich, dass es sich weitere Projekte und Initiativen ergeben, etwa zur Bekämpfung der Vermüllung im Stadtteil oder gegen das Baumsterben. Daher hat der Frankfurter das Projekt in der jüngsten Sitzung des Ortbeirates 1 vorgestellt. Damit habe er zeigen wollen: „Wir sind gekommen, um zu bleiben“.

    Mit dem Stadtteilparlament will Harth im Gespräch bleiben. „Wir fragen uns: Was können wir vor Ort tun, damit es den Menschen und der Umwelt besser geht.“ Dabei könne der Ortsbeirat helfen, etwa durch einen kleinen Beitrag aus seinem Budget.

    Bei dem Gremium kam das Gartenprojekt gut an. Ortsvorsteher Oliver Strank (SDP) dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Einzelne Politiker, wie Ralf Schmidt-Berberich des Unabhängigen Bündnisses (U.B.) im Ortsbeirat, zeigten sich sehr interessiert an Ideen und Möglichkeiten, wie man das gemeinsame Gärtnern unterstützen kann – auch seitens der Stadt.

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/hochbeete-an-der-galluswarte-genehmigt-90120734.html (mehr …)

  • Neutopia GG gibt es nicht mehr

    Zu Neutopia: Ende letzten Jahres wurde das städtische Grundstück an einen Immobilieninvestor verkauft mit Zusage, dass soziale Projekte weiterhin bestehen bleiben können. Im August diesen Jahres wurde uns eröffnet, dass es Baupläne gibt und wir keinen neuen Nutzungsvertrag bekommen. Sehr ärgerlich. Aber immerhin 4 Jahre, das war es wert

    Dafür ist eine neue Fläche gefunden für den Glaucha Community-Garten, an den wir auch Materialien weitergeben konnten. Er läuft auch über die Gartenwerkstadt Halle.
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  • IG Lahr begeistert Verwaltung

    […]
    Corona hat viele Aktionen im vergangenen Jahr eingeschränkt. Nguyen, als Sprecherin des Beirates, berichtete dennoch von Erfolgen im Interkulturellen Garten. Der Pokal für „Samen und Wurzel“ der „UN-Dekade – biologische Vielfalt“, den das Projekt im Kleingartenpark erhalten hat, steht im Arbeitszimmer von Sozialdezernent Schöneboom. Der lobte das Engagement, dass sich aus der Landesgartenschau als „Begegnungsort und interkulturelles Zentrum“ in Lahr sehr gut entwickelt hat.[…]
    https://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.lahr-bekommt-lahr-neue-gemeinderaete.8c3fb825-6305-4b9e-a9f5-3ab8b2bb9afc.html (mehr …)

  • GrünWerk in Mannheim reoviert Vereinshaus

    (Antrag)

    Unser ca. 60 Jahre altes Gartenhaus ist renovierungsbedürftig. Es besteht aus einer kleinen Küche, Toilette mit Waschraum und einer Werkstatt. Leider haben wir dieses Jahr durch die Coronasituation keine Einnahmen durch Workshops erzielen können. Deshalb möchten wir Sie bitten, unseren Verein bzw. konkret das Projekt der Renovierung des Vereinshauses mit einer Spende zu unterstützen. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf ca. 3.500 € Materialkosten (siehe Aufstellung im Anhang). Die Tätigkeiten werden ausschließlich ehrenamtlich von Mitgliedern durchgeführt. Auch die flexibel gestalteten Möbel wollen wir selber in unserer Werkstatt bauen.

    Unsere Gemeinschaft ist in den letzten 2 Jahren mit ca. 70 Mitgliedern zu einer tollen Gartenfamilie herangewachsen. Gerade in diesem schweren Coronajahr war das GrünWerk ein ganz wichtiger Zufluchtsort. Trotz Abstandsregeln haben wir einige nette Projekte umsetzen können: Bau eines Weidentipis, in den Sommerferien haben wir Miethennen versorgt, wir haben unsere über 20 Tomatensorten in einer Challenge gekürt, zur Zeit peppeln wir 5 Igelbabys auf

    1. Wie viele Leute würden bei den Renovierungsarbeiten dabei sein und wie wollen Sie das (coronagerecht) organisieren? Wann sollen diese Arbeiten stattfinden?

    Die Umsetzung des Projekts „Vereinshausrenovierung“ wurde im März 2020 im Rahmen der Mitgliederversammlung gemeinschaftlich beschlossen. Es hat sich ein kleines Projektteam bestehend aus einer Projektleiterin und 3 weiteren handwerklich sehr geschickten und erfahrenen Mitgliedern gebildet. Dieses Viererteam plant und koordiniert mit Abstand im Garten bzw. via E-Mail. In Teilschritten werden die Arbeiten sukzessive durchgeführt. Alle Arbeiten werden, soweit es gesetzlich zulässig ist, in Eigenleistung erbracht. Nach derzeitigem Stand erfordern ausschließlich die Elektroarbeiten aufgrund gesetzlicher Vorgaben die Hinzuziehung eines Elektrikers  zur Beratung, für bestimmte Arbeiten, die anschließende Prüfung und Abnahme.

    Es wird darauf geachtet, dass immer nur 2 Haushalte auf der Baustelle mit Maske arbeiten. Die Projektleiterin versucht, alle interessierten Gartenmitglieder in die Teilschritte einzubeziehen. Ein kleines Team hat eine Mauer im Aufenthaltsraum abgetragen. Ein Team ist für die Elektroinstallation zuständig. Es gibt ein Fliesenteam, ein Malerteam, ein Bauschuttentsorgungsteam usw. Jeder kann sich nach seinen Begabungen einbringen, so dass ein Gemeinschaftsprojekt entsteht.

         

    Die Arbeiten haben Anfang Oktober angefangen. Coronabedingt kann nur in kleinen Gruppen gearbeitet werden. Deshalb wird sich die Renovierung bis ins nächste Jahr hineinziehen.

    1. Wo bekommen Sie die dafür notwendigen Werkzeuge her?

    Wir haben in unserem Gemeinschaftsgarten 2019 eine kleine Werkstatt eingerichtet, zu der jedes Mitglied immer Zutritt hat. Es können Fahrräder repariert, Möbel gebaut oder einfach nur restauriert und gebastelt werden. Die Werkbank sowie ca. ein Drittel des „Alltagswerkzeugs“ wurde über die Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Zudem haben Mitglieder nicht mehr benötigtes Werkzeug gespendet. Für die Vereinshausrenovierung leihen wir uns spezielles Werkzeug (Fliesenschneider, Abbruchhammer, Bohr- und Schleifmaschinen, Flex, Tapeziertisch, Baulampen, Hänger für Abtransport Bauschutt etc.) aus dem vernetzen Bekanntenkreis der Mitglieder. Das erfordert eine gute Kommunikation, konnte jedoch bislang ohne Kosten gut organisiert werden.

    1. Wie soll das Vereinshaus genutzt werden?

    Wie dem angehängten Plan zu entnehmen ist, beträgt die Gesamtfläche des zu renovierenden Raumes ca. 25 qm. Hiervon muss ein kleiner Waschraum und Toilette abgezogen werden.

    Das Vereinshaus dient in erster Linie der Förderung der Gemeinschaft. Das Gespräch, der Austausch unter den Mitgliedern soll auch bei schlechtem Wetter (ebenso im Winter) in gemütlicher Atmosphäre bei einem Getränk/kleinem Essen stattfinden können. Vorträge und Workshops sollen auch wetterunabhängig für unterschiedliche Zielgruppen möglich sein. Die kleine Küchenzeile soll neben der Möglichkeit, die Mitglieder und Gäste bei einem Fest zu verköstigen auch als Ort der Lebensmittelverarbeitung (Einkochen, Fermentieren,…) im Garten dienen. Gemeinsam wollen wir das angebaute Gemüse und Obst aus dem Garten haltbar machen und in diesem Bereich Erfahrungen sammeln und weitergeben. Das Eingemachte kann getauscht oder später gemeinsam genossen werden.

    Des Weiteren soll die Küche zur Bewirtung bei öffentlichen Veranstaltungen, wie z. B. Tag der offenen Tür oder Tag der Artenvielfalt, genutzt werden. Das Vereinshaus kann auch der Durchführung von Vorträgen und Präsentationen externer Referenten bzw. Umweltorganisationen zu Themen i.S. des Satzungszwecks dienen. Eine kleine Gartenbibliothek und einige Gesellschaftsspiele sollen für jeden im Vereinshaus zugänglich sein.

    Das Vereinshaus soll ein Begegnungsraum mit vielen Nutzungsmöglichkeiten und auch mal ein Rückzugsort zum Lesen, Spielen und Entspannen sein.

    1. In welchem Zustand ist die Küche und wer würde die dann für was nutzen?

    Es existiert eine alte, kleine Kompaktküchenzeile (120 cm breit) bestehend aus einem Spülbecken, zwei rostigen Herdplatten ohne Kindersicherung und einem kaputten, nicht reparablen Kühlschrank. Diese soll ersetzt werden. Die Nutzung der Küche ist unter Punkt 3 beschrieben.

    1. Wozu ist Strom (noch) notwendig und um welche Art von Elektromaterial handelt es sich?

    Strom ist erforderlich für die Beleuchtung im zu sanierenden Vereinshaus (Waschraum, Toilette, Gemeinschaftsraum und Werkstatt) sowie im Gewächshaus. Weiter wird Strom benötigt für die Steckdosen des Vereinshauses (Projektor, Boiler, Wasserkocher, Herd, Kühlschrank, Frostwächter in Toilette und in der Küche), Betrieb von Geräten in der Werkstatt, Ladung von Akkus von Geräten (Bohrmaschine, Rasenmäher, etc.).

    Eine Kostenaufstellung des Elektroinstallationsmaterials und eine Beschreibung der notwendigen Arbeitsschritte sind als weitere Dateien in der Anlage angehängt.

    1. Bitte beschreiben Sie die Möbel, die gebaut werden sollen, ein wenig genauer und fächern Sie die Kosten dafür auf.


    Es handelt sich um einen relativ kleinen Raum der eine maximale Nutzungsmöglichkeit bekommen soll. An der hinteren Wand soll ein hoher Wandschrank aufgestellt werden, indem alle Küchenutensilien, kleine Gartenbibliothek, Gesellschaftsspiele, Workshopunterlagen, etc. aufbewahrt werden. Neben diesem Schrank und der Küchenzeile soll es multifunktionale Möbel geben, die je nach Nutzung unterschiedlich aufgebaut werden können. D. h. wir brauchen stapelbare, klappbare Hocker, Bänke, Tische, kleine Möbel auf Rollen. Alles muss sehr flexibel sein.

    1. Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für die Sanierung?

    Alle Gärtner*innen beteiligen sich an der Sanierung je nach gesundheitlichen und zeitlichen Möglichkeiten, entweder durch ihren körperlichen Einsatz, durch das Organisieren von Materialien, durch Sachspenden und auch durch finanzielle Unterstützung über die Mitgliedsbeiträge. Da wir diese jedoch nicht erhöhen wollen und die Beiträge so kalkuliert sind, dass die Jahreskosten für Pacht, Wasser, Strom, Versicherung und kleine Anschaffungen gedeckt sind, können max. 500 € von den Mitgliedsbeiträgen/Jahr zur Finanzierung der Renovierung herangezogen werden.

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  • Vandalismus im IG Filderstadt

    (alerts)

    Am Wochenende haben Unbekannte ihr Unwesen im Interkulturellen Garten in Filderstadt-Sielmingen getrieben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bisher gibt es keine Hinweise auf die Täter.

    Sielmingen – Am vergangenen Wochenende ist der Interkulturelle Garten in Sielmingen schwer verwüstet worden. Gewächshäuser sind zerstört, Gartenstühle und anderes Mobiliar in der Gegend herumgeworfen, Pflanzen aus der Erde gerissen worden. Ali Kaya vom Verein „Freunde des Interkulturellen Gartens Sielmingen“ war als einer der ersten vor Ort. „Ja, es ist traurig“, sagt er. Das Gelände des Vereins mit 28 Parzellen darauf liegt hinter der Pestalozzischule auf den Feldern und ist frei zugänglich. „Alles, was sich auf den Parzellen befunden hat, ist kaputtgemacht worden“, sagt Kaya, beispielsweise auch ein großer Steingrill, oder verschiedene Pflanzstangen, die auf den Parzellen angebracht waren.

    Zehn Jahre ist das Integrationsprojekt „Interkultureller Garten“ alt, hier werkeln Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern gemeinsam in ihren Gärtchen. Schon vor einigen Jahren sei der Geräteschuppen des Interkulturellen Gartens beschädigt worden. „Diesmal sieht es gezielt aus“, sagt Rosemarie Gädeke. Die Stadträtin ist zweite Vorsitzende des Vereins. „An jedem Beet ist etwas zerstört worden.“

    Gibt es einen Zusammenhang zu jugendlichen Treffen?

    Wer die Täter sind, darüber können die Vereinsmitglieder nur mutmaßen. Ali Kaya erwähnt, dass sich auf dem Schulhof der Pestalozzischule – über ihn muss man gehen, um zum Garten zu gelangen – oft Jugendliche träfen, gerade abends oder am Wochenende. „Man sieht das an den Hinterlassenschaften wie leeren Flaschen“, sagt Kaya. „Aber wir wissen nicht, ob das zusammenhängen könnte.“ […]

    Darauf hofft auch Ali Kaya: dass jemand etwas gesehen hat und die Täter so gefunden werden können. Im Interkulturellen Garten beginnt jetzt erst einmal das Aufräumen und Wiederaufbauen. Im Verein wird überlegt, Schilder anzubringen oder vielleicht sogar eine Überwachungskamera, um erneute Umtriebe zu verhindern. (mehr …)

  • In Neukirch/Lausitz entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    In Neukirch/Lausitz entsteht ein Gemeinschaftsgarten. Dieser soll von Familien und für Schulen genutzt werden und es sollen auch Veranstaltungen, Workshops, Kino stattfinden.

    • Wie groß ist die Fläche und für wie lange können Sie diese nutzen? Gibt es eine Befristung?

    Die Gartengröße beträgt ca. 1000m², der Garten befindet sich im Eigentum der Gemeinde Neukirch und wurde unbefristet an den Mehrgenerationenhof e.V. verpachtet.

    • Müssen Sie eine Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Es wird keine Pacht erhoben.

    • Wie groß ist die Gruppe und wie haben Sie bisher auf das Projekt aufmerksam gemacht?

    Derzeit engagieren sich 7 Erwachsene sowie 3 Kinder in diesem Projekt, es sollen noch weitere Interessenten geworben werden. In der öffentlichen Presse wurde mit einem Artikel aufmerksam gemacht, des Weiteren gab es eine Plakataktion, bei der in öffentlichen Einrichtungen sowie Wohnblöcken Plakate verteilt wurden. Es fand am 16.10.2020 ein Tag des offenen Gartentors statt, auf Grund des Regens waren nur 7 Personen gekommen.

    • Wer bohrt den Brunnen, baut die Komposttoilette, legt die Beete an etc.?

    Die baulichen Arbeiten werden von den ehrenamtlichen Helfern sowie den zukünftigen Gartennutzern durchgeführt. Punktuell erhalten sie Unterstützung vom Bauhof der Gemeinde Neukirch sowie den Mitarbeitern des Naturschutzzentrums Neukirch.

    • Wie viele Beete soll es geben und sind das dann gemeinschaftliche Beete oder wie ist das Konzept?

    Es sollen 10  Beete für Familien entstehen sowie 14 Beete, die im Rahmen eines Schulprojektes (GTA) genutzt werden. Die Familien können ihr Beet individuell bestellen, erhalten dabei fachliche Anleitung und dürfen die Ernte selbst verzehren. Für die Zukunft sind evtl. auch Beete geplant, um alte Gemüsesorten anzubauen, Pflanzen zur Samengewinnung zu züchten oder ein gemeinschaftlich nutzbares Kräuterbeet.

    • Was verstehen Sie unter Kreislaufgarten?

    Im Garten soll durch Nachhaltigkeit eine Kreislaufwirtschaft entstehen. In Ruheflächen und Pufferzonen leben Vögel und Insekten. Diese Flächen dienen zur Abgrenzung oder zum Schutz nach außen, zum Beispiel gegen Wind. In die Pufferzone wird so wenig wie möglich eingegriffen, Sträucher werden z.B. nur selten geschnitten, um einen natürlichen Habitus zu erhalten. Dann gibt es eine sogenannte Hotspot-Zone, hier werden die Nährstoffe abgenommen und in die Ertragszone eingebracht, zum Beispiel Rasenmahd. Diese bezieht sich auf die Wiese, auf der man sich ausruhen kann oder die Kinder spielen. Die Ertragszone soll dem Gemüseanbau dienen. Hier sollen möglichst nur samenechtes Saatgut und alte Sorten zum Einsatz kommen, um die Artenvielfalt zu erhalten. Es wird keine Chemie benutzt . Alte Abfälle und Pflanzenschnitt werden im nächsten Jahr als Kompost wieder eingebracht.  Sind Pflanzenschutzmaßnahmen von Nöten wird mit biologischen Maßnahmen agiert.  So entsteht ein in sich geschlossenes System, das mit den Jahren autark werden kann.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen dann Zugang dazu?

    Voraussichtlich stellt das Naturschutzzentrum Neukirch einen nicht mehr genutzten Holzschuppen zur Verfügung. Die Eingangstür wird mit einem Zahlenschloss gesichert, der Code ist nur den Gartennutzern bekannt.

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  • Permakulturhof in Wuppertal: alter Hof wird reaktiviert

    (ANtrag und Antworten)

    Der Permakulturhof Vorm Eichholz ist ein bergischer Resthof. Das Gelände hat der Verein seit 2017 von der Stadt Wuppertal gepachtet und nachhaltig gärtnerisch bewirtschaftet. Der Hof ist stadtnah und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

    Das Gelände der Hofschaft umfasst insgesamt 4500 m² mit aufstehenden Gebäuden (ehem. Wohnhaus, Scheune mit Werkstatt und Rübenkeller, Remise, Kuhstall, Schweinestall und Lagerschuppen) und ist an drei Seiten von einem Wall als Begrenzung zu zwei Kleingartenanlagen umgeben.
    Der Nutzungsvertrag mit dem eingetragenen gemeinnützigen Verein (siehe Anlage Vereinsregisterauszug vom 21.03.2019 und Freistellungsbescheid des Finanzamtes Wuppertal vom 27.08.2019) wurde für einen Zeitraum von 15 Jahren (Beginn 09.03.2017) mit Verlängerungsoption für weitere 10 Jahre abgeschlossen. Der Verein ist für die bauliche Erhaltung der Gebäude verantwortlich. Die Gebäude waren (bzw. sind es noch zum Teil) in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Zwischen 2017 und 2020 haben wir uns um deren Erhaltung gekümmert, d.h. Dächer mit Regenrinnen und Fallrohren erneuert bzw. repariert, eine neue Elektroinstallation verlegt, Gebäude gesichert usw. Die Kosten hierfür wurden zum Großteil auf der Spendenplattform betterplace.org/gut-fuer-wuppertal gesammelt und die Mitglieder und Aktiven des Vereins unterstützten das Vorhaben neben ihrem Engagement mit Sachspenden und privaten finanziellen Mitteln.

    Projektbeschreibung

    Der Hof bietet vielfältige Möglichkeiten, bauliche und gärtnerische Ideen gemeinschaftlich zu entwickeln und umzusetzen und sie für alle begreif- und überprüfbar zu machen. Auf dem Hof wächst so ein zukunftsorientierter Lernort für Gestaltungs- und Anbaumethoden der Permakultur. Hier können Menschen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung interessieren und engagieren, selbst aktiv werden. Unser gemeinnütziger Verein will zudem Menschen bei der grünen Umgestaltung ihrer Städte unterstützen.

    Die Bergische Gartenarche hat als Kooperationspartner den klassischen Bauerngarten auf dem Hof als Erhaltergarten wiederbelebt. Der Verein gibt Saatgut gegen Spende ab, führt Pflanzentauschbörsen durch und setzt sich für die Artenvielfalt in Gärten ein.

    Ziel

    Im Sinne der Permakultur wollen wir sowohl bei der Sanierung der Gebäudesubstanz wie auch bei der Gestaltung der Außen- und Gartenfläche mit Baumaterial nachhaltig und ressourcenschonend umgehen und lösungsorientierte Ideen umsetzen. Die gesamte Hofanlage bietet hierzu die Möglichkeit, in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter, die Umsetzung einzelner Projektideen zu verfolgen. So wäre es aufgrund der Gebäude und des Geländes möglich, auf dem Hof einen fast geschlossenen Kreislauf für die Ernährung der Menschen von der Bodenbewirtschaftung mit Kompostierung, Terra Preta und Wurmkisten über Saatgutvermehrung, Anbau, Ernte, Frischkochen, Einmachen, Konservierung und Lagerung darzustellen.

    Auf den gärtnerisch zu gestaltenden Flächen des ehemaligen Hofes können Elemente der Permakultur wie Sonnenfallen, Terrassen, Trockenmauern, Schlüsselloch- und Hochbeete, Swales, Mandala- und Kraterbeet, Stein/-Trockenbeet, Kräuterschnecke, Totholzhecken, Frühbeetanlage, Tomatenunterstände, geodätisches Kuppelgewächshaus, Teich- und/oder Sumpflandschaft(en), Insektenhotels, Nistkästen, Natternburgen u.Ä. unter Beachtung von Artenvielfalt und Biodiversität entstehen. Die Bewirtschaftung des Geländes richtet sich nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Es wird ausschließlich sorten- und samenfestes Saatgut verwendet, chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel sind nicht zugelassen. Unser Ziel im Sinne der Permakultur ist es, die Fruchtbarkeit des Bodens aufzubauen, zu verbessern und langfristig zu erhalten.

    Die Gebäude, insbesondere der große Kuhstall, bieten die Möglichkeit, Kleinprojekte, z.B. den Bau von Dörrobstautomaten, Solar- und Kistenkochern, Parabolspiegeln, Windrädern durchzuführen.

    Der Hof wird gemeinschaftlich in allen Bereichen genutzt, d.h. es gibt keine individuell genutzten Beete oder Räume. Für die Zukunft wird angestrebt, den Hof zumindest in Teilbereichen barrierefrei zu gestalten.

    Im Rahmen von Workshops, Führungen, Projekttagen oder auch bei den gemeinschaftlichen Arbeitssamstagen wird ein Wissenstransfer angestrebt.

    Bisherige Vereinsentwicklung und Hofleben

    Die Mitgliederzahl des Vereins schwankt seit Beginn;z.Zt. haben wir 26 Mitglieder. Nicht alle Mitglieder sind aktiv, jedoch steigt die Zahl der auf dem Hof Aktiven seit Beginn stetig (z.Zt. ca. 12 bis 15 Personen). Die Teilnahme an den Arbeitssamstagen ist für alle offen. Bisher haben wir weitestgehend unter Wiederverwendung des auf dem Hof vorgefundenen Materials, mit Sachspenden und von Aktiven gespendeten Geldbeträgen gearbeitet und saniert. Im Bereich der Werkstatt und des Gartenbaus setzen die Aktiven ihre privaten Maschinen und Gerätschaften ein.

    In der Hofküche wird an den Arbeitssamstagen aus der Hofernte ein Mittagessen für alle zubereitet und gemeinsam eingenommen. Der Ernteüberschuss steht den Mitgliedern und Aktiven zur Verfügung, Bei einem alle 4 Wochen stattfindenden JourFix (Planungstreffen der für einzelne Hofbereiche Verantwortlichen) werden die Entwicklung einzelner Geländebereiche, die weitere Bausanierung, die benötigten Baumaterialien und deren Beschaffung, gemeinschaftliche Aktionen etc. vorab besprochen. Die Vorstandstreffen finden – wenn möglich – regelmäßig statt. Dem Vorstand obliegen insbesondere die Kontaktpflege zu der Interessensgemeinschaft der Urbanen Gärten in Wuppertal, der Austausch mit dem Kooperationspartner Bergische Gartenarche und die satzungsgemäße inhaltliche Vereinsarbeit.

    Das öffentliche Interesse steigt ständig. So haben wir Anfragen zu Führungen, Workshops, Social Days, Aufenthalten von Kindern im Rahmen von Ferienprogrammen oder schulischen Projekttagen etc. In der Vergangenheit sind bis zu 600 Interessierte jeweils zu den Tagen der Offenen Gartenpforte auf den Hof gekommen.

    Wie groß ist denn das als Gemeinschaftsgarten genutzte Gelände, wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon?

    Insgesamt haben wir ein Gelände von 4500 m³ Größe angepachtet,

    • davon bewirtschaftet der Verein der Bergischen Gartenarche 300 m² des ehemaligen Bauerngartens.

    Unser Verein nutzt folgende Flächen von den 4500 m²

    • eine mit Obstbäumen bepflanzten ehemalige Wäschewiese
    • einen den Hof auf 3 Seiten umgebenden Wall, zZt bepflanzt mit Ahorn, Weide, Haselnuss, Holunder, Hainbuche, (kleine, von uns gepflanzte) Mispel
    • aufstehende Gebäude einschließlich Dungplatte mit umlaufender Mauer,
    • einen befahrbaren Innenhof,
    • eine Lindenallee an der hinteren Auf-(s)fahrt
    • einen sehr großen Kompostplatz (ca. 200 m²) einschl. Wurmkiste und Wurmturm, Hochbeet und Wildbienenhotel mit integriertem Infostand, eingefaßt mit einer Totholzhecke und Beerensträuchern
    • ein Areal um den (Zucht-)Bienenstand mit terrassiertem Hanggelände, ca. 40 m²
    • eine Frühbeetanlage mit kleinem Gewächshaus und Hochbeet (insgesamt ca 25 m²)
    • ein Mandalabeet aus 5 Schlüssellochbeeten, ca. 8 m im Durchmesser, für den Gemüseanbau
    • einen „Sonnengarten“ von ca. 300 m², diese Anlage wird zZt. gestalterisch entwickelt, für den Gemüseanbau
    • eine Beetanlage mit Swales und integrierten Komposttürmen von ca, 40 m², für den Gemüseanbau
    • weitere zZt. noch brachliegende Flächen sollen in den nächsten Jahren urbar gemacht werden.

    Wie viele Leute sind rund um den Gemeinschaftsgarten aktiv?

    Werktags sind je nach Zeitbudget ca. 5 Personen auf dem Hof vor Ort, an unseren wöchentlichen Arbeitsamstagen zwischen 10 und 15 Personen

    Da der Hof in einem Kleingartengelände am Rande eines Naturschutzgebietes ohne weitere Wohnbebauung liegt, werden alle Zugänge zu den Räumlichkeiten in den Gebäuden, soweit keiner auf dem Hof ist, verschlossen! Insgesamt gibt es unter den Vorstandsmitgliedern und Aktiven 10 „Schlüsselträger“ und die Bergische Gartenarche hat weitere 4 Hofschlüssel, d.h. sobald eine dieser Personen auf dem Hof ist, alle Räumlichkeiten für die Aktiven zugänglich sind!

    Wie groß ist die Fläche, die die Gartenarche bei euch hat? Sind da dann andere Leute aktiv?

    (s.o). ca. 300 m² des Bauerngartens, JA! die Gartenarche ist ein eigenständiger Verein und dort sind weitere Leute aktiv, die wir zahlenmäßig nicht unseren Aktiven zugerechnet haben, die Gartenarche nutzt auch Räumlichkeiten in den Gebäuden, es gibt einen mit dem Verpächter abgestimmten Unternutzungsvertrag mit der Gartenarche.

    Wer und wie viele die Arbeiten rund um das Gartenhaus machen (Verschalung, Steichen etc.)?

    Der freiwillige Einsatz an der Herrichtung des ehemaligen Schweinestalls zum Gärtnerhaus ist bei den einzelnen Personen abhängig von ihrem Wissen, ihrem Interesse, ihrem Können, bzw. Lernenwollen, da gibt es Schreiner-, Elektro-, Fliesen-, Wasserinstallations-, Maurer- und Maleranstricharbeiten uvm. zu erledigen. Jeder, der hierbei unterstützen möchte, wird gerne bei den Arbeiten mit eingebunden. ZZt. sind für diese einzelnen Gewerke, ca 5 bis 7 Personen vor Ort, die dort gerne gemeinsam (während der coronabedingten Lockdown-Zeiten natürlich nur eingeschränkt!) Hand in Hand arbeiten.

    In diesem Gebäudetrakt „ehemaliger Schweinestall demnächst Gärtnerhaus“ sind auch 2 Komposttoiletten für die GärtnerInnen untergebracht und die Bergische Gartenarche wird ebenfalls einen Raum für ihre vereinseigenen Gartengeräte usw. mit eigenem ebenerdigen Zugang erhalten!

    Wie sind die Gartengeräte dann zugänglich?

    Der Raum ist ebenerdig und für alle zugänglich, sowohl über den Kuhstall wie auch über eine Außentür.

    Könnt ihr Jauche und Bokashi nicht selber herstellen?

    ZZt. setzen wir jährlich ca. 10 m³ Kompost auf. Wir bekommen regelmäßig Pferdemist und Häcksel geliefert, erhalten organischen Abfall einer kleinen veganen Gastronomie und bringen auch unsere persönlichen Küchenabfälle auf den Hof zur kompostierung.

    Wir setzen regelmäßig Brennnessel- und Gierschjauche an. Da die
    Herstellung von Humofix recht zeitaufwendig ist und wir außerdem noch
    nicht alle notwendigen Pflanzen vor Ort haben, würden wir gern vorerst
    auf die erhältliche Pulverform zurückgreifen. Für den Bokashi würden wir
    gern regelmäßig EM-Urlösung verwenden, die wir ebenfalls nicht selbst
    herstellen können. Zurzeit experimentieren wir mit unterschiedlichen
    Kompostmethoden und -zusätzen.

    Wie soll die Werkstatt ausgestattet werden und ist die dann öffentlich nutzbar? Was für Nutzungen sind für die Werkstatt geplant?

    Schon jetzt ist die Werkstatt in 4 große Bereiche aufgeteilt – Holz -Stahl/Eisen – Elektro – Sanitär/Wasser plus Aufbewahrung von notwendigem sonstigem Werkstattmaterial bzw. Heimwerkerbedarf.

    Das vorhandene Werkzeug und die Maschinen sind aus Privatbeständen oder Sachspenden oder Spenden von Werkzeugfirmen.

    Die Werkstatt ist ebenerdig im Scheunengebäude untergebracht und für jeden Aktiven auf dem Hof zugänglich.

    Hier können neben den Bauunterhaltungsarbeiten auch Kleinprojekte wie z.B. ein Windrad, ein Dörrapparat, Vogel- und Nisthäuser, weitere Wildbienenhotels, etc. handwerklich umgesetzt werden. Unser erster Prototyp eines Pyrolyseofens ist hier entstanden!

    Gibt es eine eigene Gruppe, die sich um die Werkstatt kümmert?

    Ja, es gibt eine Gruppe von ca. 4 Leuten, die sich bestens in der Werkstatt auskennen, Werkzeuge und Geräte warten und nutzen. Neuankömmlinge können bei Interesse angeleitet und eingewiesen werden.

    Wie können Neuinteressierte bei euch mitmachen?

    Neuankömmlinge/Interessierte werden zu unseren Arbeitssamstagen  eingeladen, Es gibt immer vielfältige Aufgaben zu erledigen und sie können sich je nach ihrem Interesse, Wissen, Können und ihrer Lust mit einbringen, Sie werden über die Hofschaft geführt, ihnen werden die weiteren Aktiven vorgestellt, sie werden in den Hofalltag eingebunden und so schnell ein Teil von uns! Wir haben ein breites Spektrum von interessanten Einzelbereichen, wo für jeden etwas zu finden ist – Garten – Küche – Konservierung – Kompost –  Laden – Werkstatt – Kleinprojekte – Bauunterhaltung etc.

    Wie laufen die Entscheidungen und die Kommunikation untereinander?

    Entscheidungen mit finanziellem Gewicht werden im Vorstand getroffen, größere planerische/gestalterische Entwicklungen auf dem Hofgelände werden in einem JourFix besprochen/abgestimmt. Der JourFix-Gruppe gehören z.T. Vorstandsmitglieder und weitere Personen an, die jeweils für einen besonderen Teil Verantwortung tragen (z.B. Bauunterhaltung, „Hofladen“, Werkstatt, Pflanzplanung, Anbau, Gartengestaltung, Kompost) Grundsätzlich werden alle Aktiven, die samstags mitmachen beim gemeinsamen Mittagstisch über alles wesentliche informiert.

    Wir haben eine Whattsapp-Gruppe, mit dieser halten wir auch den Kontakt und die Information untereinander aufrecht, ansonsten natürlich Email. Diese Informations-, Abstimmungs- und Kontaktmöglichkeiten nutzen wir gerade jetzt während der coronabedingten Einschränkungen!


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  • Stand der Dinge Jakobusgärtchen

    (Mail)

    Wir haben unseren Bürgergarten am letzten Septemberwochenende mit sehr vielen interessieren Menschen, auch aus der Politik, einweihen können. Wir hatten an diesem Tag Bürgermeister-Stichwahl.

    Es war ein wunderbarer Moment, an dem wir glaube ich noch einmal zeigen konnten, wie viel so ein Garten an unterschiedlichen Gruppen und Menschen zusammen bringt. Ein absoluter Mittelpunkt ist der Jakobusgarten für Langerwehe ☺️.

    Wir als Ortsgruppe des BUND haben es mit der Luna e.V. in einem zweijährigen Projekt geschafft, viele Akteure mit ins Projekt einzubinden. Einer der wichtigsten Partner war der WVER (Wasser Verband Eifel-Rur), der den Wehebach, welcher an unserem Garten entlang fließt, auf unsere Anregung hin zu renaturiern und zugänglich zu machen. Das macht unsere Fläche noch einmal interessanter und sooooo schön! Wir konnten in Kooperation mit dem WVER eine Handpumpe an der Bach-Böschung errichten und haben dadurch kristallklares Bach-Wasser zur Bewässerung unserer Hochbeete direkt am Garten. Die Pumpe und der Jakobusgarten sind schon seit dem Frühsommer immer wieder Treffpunkt für viele unterschiedliche Gruppen und Menschen (mehr …)

  • Friedland-Garten: gute Aussichten für Anschlußförderung

    Mail

    Über diese Spende [Firma ADM Hamburg AG ] hinaus haben wir jetzt die Zusage der Gemeinde Friedland über deren weitere Unterstützung in 2021. Und wir haben zusätzlich einen Förderantrag an den Landkreis gestellt, mit dem Ziel, auch 2021 aus dem Integrationstopf bezuschusst zu werden.  Die Chancen stehen damit recht gut, dass unsere Finanzierung fürs nächste Jahr gesichert ist (mehr …)

  • Stand der Dinge EineWeltGarten München

    (Mail)
    Beteiligt sind Mitarbeiter*innen des EWH und des NosFo (durch die Kochgruppe vorallem als Nutzer), Sozialstundenleistende die bei uns Stunden ableisten und oft sehr gerne im Garten mithelfen, Kinder und Erzieherinnen des IG-Hort aus dem Vorderhaus, eine Vorstandsfrau, Interessierte die spontan wie am 24.10. bei der letzten Wildbienenpflanzaktion mitgeholfen haben oder regelmäßig  ein Hochbeet betreuen.

    Gestern hatte ich ein Vernetzungstreffen mit einer NABU Vertreterin die über ein regelmäßiges Projekt Gartenprojekt mit Jugendlichen nachdenkt und Manuela Barth von den Urbanen Gärten habe ich bei einer ABL Veranstaltung bei uns im Haus unterstützt (mehr …)

  • Perivoli baut Gewächshaus

    – Wir wollen im Gewächshaus eine gemeinsamen Bereich haben, wo Pflanzen die besser geschützt wachsen, zur gemeinsamen Nutzung vorhanden sind.

    Und einen Bereich, wo jede*r in ihre*seine eigenen Jungpflanzen anziehen kann.

    – die Lüftung erfolgt mit Thermogelenken an den Dachfenstern. Wenn es zu warm wird, geht die Hydraulik auf, wenn es wieder kühler ist, geht sie zu. Das ist ein robustes System, dass ich kenne und das wir bei Gewitter/Sturmgefahr auch mechanisch ausstellen können.

    – wir haben zwei VW-Buse und einen Transporter mit Pritsche im Verein (also privat von Mitgliedern). Da können wir das meiste transportieren.

    Bei Steinen und Schotter ist die Anlieferung im Preis mit drin.

    – Werkzeuge haben wir eine Menge im Verein. Hauptsächlich werden wir mit Handkreissäge/Akkubohrern arbeiten. 

    – Wir haben ein Bauteam fürs Gewächshaus. Dieses besteht aus 4 Leuten (zwei Frauen / zwei Männer)

    es wird eine Grundfläche von 16m² haben, auch Regenrinnen, um mehr Regenwasser ernten zu können.
    Sie werden im Winter loslegen und in wechselnden 2er-3er Teams arbeiten (mehr …)

  • GG Tifu in Hamburg: Generationenwechsel

    (Mail)
    im TIFU hat es einen Generationewechsel gegeben, die „alten Hasen“ wie Edouard van Diem und ich haben isch etwas zurückgezogen, was dem Verein frische Luft und neue Impulse ermöglicht hat. Es wird weiterhin viel gegärtnert und geimkert, gibt ein neues Vereinshaus wurde gebaut, es gibt etwas weniger Vernstaltungen als früher. COVID-19 hat natürlich auch den Vereinsbetrieb erschwert, aber es gab einige Treffen mit Abstand. Alos alles in allem läuft es gut im Hamburger Volkspark.


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  • Küchengarten Hannover musset Bauarbeiten weichen

    (Mail)

    der Küchen-Garten war auf einer Zwischenebene des Ihme-Zentrums und musste aufgrund von Baumaßnahmen am Ihme-Zentrum aufgelöst werde. Da unser Garten in der Nähe liegt, haben die sich uns (GG Baulücke) angeschlossen. So sind wir innerhalb kürzester Zeit von 8-10 Hochbeeten auf über 30 Beete angewachsen.


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  • Bau von Tomantenhäusern bei den Stadtoasen in Bad Säckingen

    (Antrag/Antworten)

    Die Medienberichte über den begangenen Vandalismus in unserem Gemeinschaftsgarten haben große Bestürzung in ganz Bad Säckingen hervorgerufen. Herr Meier erzählte mir, daß diese Berichte auch bei Ihnen angekommen sind.

    Wir, der Vorstand, haben uns darauf geeinigt, 3 kleine Tomatenhäuser stabiler zu bauen (bevor das große Tomatenhaus als Grillholz endete, wurde durch einen Sturm das Dach verweht). Die Tomatenhäuser werden von uns Mitgliedern von Stadtoasen Bad Säckingen e.V. in unserer Freizeit gebaut und auch gemeinsam genutzt
    Um über die ganze Anbaufläche an mehreren Standorten Tomaten anzubauen haben wir uns entschieden aus einem grossen 3 kleine Tomatenhäuschen zu konzipieren, die auch versetzbar sind und so der Fruchtfolge angepasst werden können. (Permakultur).

    Der Garten hat sich sehr gut entwickelt. Wir haben bereits 2019 zu „Beetpatenschaften“ aufgerufen. Diese wurden von unseren Mitgliedern sehr gut aufgegriffen, so daß die Mehrzahl der eingeteilten Beete von den Paten bewirtschaftet wurde. Ernten können jedoch nach wie vor alle Mitglieder in allen Beeten. Wir haben gegenwärtig 82 Mitglieder. Es gab einige Austritte wegen Umzug aber auch Neueintritte. Aktuell arbeiten jedoch nur etwa 20 Mitglieder zu unterschiedlichen Zeiten im Garten.  Ein Umstand der eben den Corona-Bedingungen geschuldet ist. Da der Garten 3000 m2 umfasst, ist die Abstandsregelung sehr gut einzuhalten.

    Wir haben ein „Bauteam“ gegründet, das derzeit aus 7 Mitgliedern besteht. Es sind jene StadtoaslerInnen, die besondere Kenntnis im Umgang mit Holz und der Bautätigkeit an sich haben. Diese Truppe wird die Errichtung der Tomatenhäuser – geteilt in jeweils 2 Leute – übernehmen.


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  • Stadtgarten Nürnerbg nach Vandalismus (Brand) unerschüttert

    (Mail)

    Wir sind eigentlich recht unerschüttert. Der Schaden hält sich auch in Grenzen. Es sieht so aus, als ob das Jugendliche/Kinder waren, die gezündelt haben. Aber wohl auch gleich gelöscht haben. Sonst wäre deutlich mehr passiert.

    Finanziell stehen wir durch eine Förderung ganz gut da und nehmen das in die sowieso geplante Renovierung des Küchenwagens mit auf. Danke für euer Angebot – aber wir treten das Geld lieber an die Gärten ab, die knapp sind. Nächstes Jahr vielleicht wieder. Wenn wir wegen Corona auch zum zweiten Mal keinen Pflanzenverkauf machen können, dann wird es vielleicht eher eng (mehr …)

  • Platzgarten möchte sich nachhaltiger gestalten

    (Antrag/Antworten)

    Wir sind ein eingetragener,
    gemeinnütziger Verein mit z. Zt. ca. 25 Mitgliedern und bringen uns solidarisch mit ins benachbarte
    PLATZprojekt ein. Der Garten lebt von unseren Treffen und Gemeinschaftsaktionen, z. B. Beete und
    Kompost anlegen, Grill und Gartenmöbel bauen oder ein Tomaten- und Gewächshaus zimmern. Wir
    säen, pflegen, ernten und teilen unsere Ernte. Es gibt sowohl Experimentierfelder, Tee- und
    Kräuterbeete in denen wir alle aktiv sind, als auch Pat*innen für Beetgruppen in denen
    Pflanzennachbarschaften in „Wuchsgmeinschaften“, unseren „WGs“, wohnen.
    In den vergangenen Jahren konnten wir ca. kleinere und größere 30 Beete anlegen, zwei
    Gewächshäuser und einen Kompost bauen, eine Wasserleitung legen und viele Menschen fürs
    Gärtnern begeistern. Unser Ziel für das kommende Gartenjahr ist es unsere Gartenanlage
    nachhaltiger zu machen und den Garten als Ort der Begegnung und des Lernens zu stärken.

    Ein Teil der Hochbeete ist aktuell noch im Holz umfasst, welches durch die Witterung jedoch morsch
    und brüchig wird. Diese Beete möchten wir mit einer Natursteinumfassung aufwerten und langlebig
    nutzbar machen. Als Material sehen wir regionale Produkte vor, wie z. B. Sandsteinbruch.

    Aktuell wird das Regenwasser des Gartenhauses zwar in mehreren Tonnen gesammelt, an den
    weiteren Bauten fehlen jedoch Regenrinnen und Fallrohre. Diese sollen nun installiert werden und
    das Regenwasser gesammelt werden. Mit Hilfe von Tropfrohrern und mechanischen Pumpen soll das
    Regenwasser zukünftig zur einfachen Bewässerung des Gartens genutzt werden können. Das
    Hauptsammelbecken soll dabei aus durchsichtigem Material sein, sodass bei der Bewässerung des
    Gartens der Wasserverbrauch transparent ist. Bei den übrigen Materialien legen wir Wert darauf,
    möglichst auf Kunststoffe zu verzichten.

    Neben denen in den Wuchsgemeinschaften bewirtschaften Beeten möchten wir neue Probiergärten
    in ca. 3 Hochbeeten schaffen, in denen neue Mitglieder ohne jegliche Hürden das Gärtnern beginnen
    können. Die Beete werden von Mitgliedern des Platzgartens mitbetreut und bewässert sodass sich
    auch für die Neuen hoffentlich schnell Erfolgserlebnisse beim Gärtnern zeigen.

    Das Gartenhaus, eine selbstgebaute Holzhütte, ist 2014 erbaut worden und dient aktuell vorwiegend
    der Lagerung von Materialien. Während diesem Sommers würden wir gerne das Dach abdichten und
    als Terrasse als Treffpunkt für Gärtner*innen nutzbar machen sowie einen abschließbaren Schrank
    für unsere Werkzeuge bauen.

    Tatsächlich ist rund um die Fössestraße 103, also das Platzprojekt, den 2er Skatepark und den Platzgarten einiges im Hintergrund los. Ich versuche, nach bestem Wissen und Gewissen zusammenfassend zu schildern und hoffe, dass ich auf dem aktuellsten Stand bin.

    Das Grundstück Fössestraße 103 gehörte zu den Flächen des angrenzenden REAL-Markts, die Nutzung wurde über einen Pachtvertrag geregelt (Laufzeit 6 Monate mit kontinuierlicher Verlängerung).

    Wir wurden glücklicherweise bereits früh informiert, dass die METRO AG den Verkauf der REAL-Kette plante, das ganze Procedere zog sich ja über eine längere Zeit. In diesem Zug begannen ganz unterschiedliche Überlegungen ob ein Kauf der Fläche für das Platzprojekt in Frage kommt (z. B. Crowd-Funding, Stiftung, Stadt Hannover etc. etc.). Wir sind immer noch mit Hochdruck dabei, bemühen uns u. a. um Strukturförderungen der Stadt, denn weiterhin ist das absolute Hauptziel, die Fläche langfristig für die 3 großen Teile Platzprojekt, 2er und Garten zu sichern. Mit dem Verkauf konnten wir aber schonmal den Pachtvertrag auf ein 2 Jahresintervall verlängern, worüber wir uns wirklich sehr gefreut haben!

    Dieses Jahr war natürlich auch für den Garten anders als geplant.

    Nach der Saatgutbörse Anfang März, die traditionell unser Erscheinen nach außen startet und auch dieses Jahr ein toller Kick-off war, mussten wir alle weiteren, vom Verein offiziell angeleierten Gemeinschaftsaktionen verschieben. Das hat natürlich auch einen gehörigen Motivationsdämpfer gegeben, trotzdem haben sich die Beet-Teams selbstorganisiert in Kleingruppen getroffen und es lief im Hintergrund weiter. Glücklicherweise ist der Garten groß genug, um auch mit 10 Leuten Abstand halten zu können.

    Tatsächlich hatten wir auch in dieser Zeit neue Anfragen und haben (in der Regelungs-Phase 10 Leute egal wie viele Haushalte) eine Kompost-Aktion mit besonderer Einladung an Interessierte gemacht. Der Garten taucht bei facebook und istagram auf, wo wir u. a. Auch offizielle Termine bewerben, aber viele Menschen werden wohl auch durch das Platzprojekt auf den Garten aufmerksam.

    Wir kommunizieren, dass es toll wäre, wenn sich alle auch als Mitglied bzw. mit den Mitgliedbeitrag an den laufenden Kosten (Wasser etc.) beteiligen, grundsätzlich möchten wir aber allen eine Chance zur Mitarbeit geben, daher ist eine Mitgliedschaft bei uns kein absloutes „muss“. Bisher klappt das wirklich gut, bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alles auch Mitglied im Verein.

    Als digitale Kommunikationsplattform nutzen wir wie das Platzprojekt „basecamp“ und haben dort als Garten einen internen Bereich über den wir uns austauschen, verabreden und auch viel diskutieren, besonders jetzt in der Zeit, in der wir keine größeren Gartentreffen machen können.

    Natürlich haben wir auf dem Papier auch einen Vereinsvorstand, Entscheidungen werden aber von allen in die Gruppe getragen und gemeinsam entschieden. Auch da sind wir vermutlich kein ganz normaler Verein sondern sehr vom „doocracy“- Selbstverständnis des Platzprojekts gefärbt. (:

    Generell ist die enge Verzahnung mit dem Platzprojekt überall zu spüren, nicht nur durch „personelle Überschneidungen“ oder die Nutzung der Infrastruktur (Räume bei schlechtem Wetter, Sanitäranlagen etc.). Wir revanchieren und verleihen in guter Regelmäßigkeit, Schaufeln, Schubkarren, Gießkannen und allem anderem Gartengerät, was z. B. zur Begrünung des Platzes benötigt wird. Wir haben z. B. einen Kontakt, über den wir Holzhäcksel für die Wege im Garten aber auch auf dem Platz beziehen, dabei fällt auch immer wieder Brennholz für den Ofen in der Platz-Bar ab usw. usw.

    Die Werkzeuge (die wir gerne in Akku-Versionen anschaffen würden, da es keinen Strom im Garten gibt) würden auf die selbe Weise der Platz-Community zur Verfügung stehen. Unser Gartenmitglied Alisdair McGlasson, der auf dem Platz eine Tischlerei betreut/betreibt, würde sich um die Aufbewahrung, Pflege und Verleihung der Elektro-Geräte kümmern. Eine andere Idee ist, es über die „Bibliothek der Dinge“

    (https://platzprojekt.de/projekte/bibliothek-der-dinge) zu verwalten.

    Die Aluboxen sind eher dazu gedacht, Saatgut und andere für Ratten und Mäuse interessante Dinge wie Kekse verpacken zu können. Wir würden im Gartenhaus gern ein paar Teller und Tassen, Kaffee, Milch etc. lagern können, um bei Gemeinschaftsaktionen einen Grundstock vor Ort zu haben.

    Zu den Steinumrandungen: Der Garten besteht im Hauptteil aus einem großen Erdhaufen, auf dem wir „Terrassen“ angelegt haben, um mit der für Hannover sehr ungewöhnlichen Hangneigung arbeiten zu können. (:

    2017 hatten wir dazu Schwartenholz verwendet, das ist inzwischen natürlich ziemlich verwittert.

    Über eine kleine, frühere Förderung von der Stadt konnten wir vor 2 Jahren einen kleinen Teil der Holzumrandungen durch Sandsteine ersetzen.

    Hier hatten wir auch tatkräftige Hilfe von Simon Kux, der im Rahmen eines Steinmetz-Workshops mit jugendlichen auf dem Platz auch einen Teil unserer Mäuerchen angelegt hat. Das würden wir gern langfristig für alle Beete so machen können, im Fokus stehen aber erstmal die Beete am unteren Hang bzw. die zu den Wegen, damit das Material nicht komplett abrutscht. Wir haben den Bedarf erstmal auf eine Länge von insgesamt ca.

    100-150 m geschätzt.


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  • Büdingens bunte Gärten gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Aus gesundheitlichen und privaten Gründen verkleinerte sich das Projektteam allmählich und konnte nicht durch neue MitmacherInnen aufgestockt werden.

    Ein anderer Standort, mit anderem Konzept (Streuobstwiese), wurde bis Ende 2019 bespielt (mehr …)

  • Brandstiftung im Stadtgarten Nürnberg

    (alerts)
    Bereits vor drei Jahren hat es in einem Baucontainer des Stadtgartens in Eberhardshof gebrannt, jetzt haben Unbekannte erneut Feuer gelegt. „Überall war Chilipulver in unserem Küchenwagen zerstreut,“ berichtet Xenia Mohr vom Verein Bluepingu. Den Weidekorb auf der Anrichte, in dem die Stadtgärtner Sonnenblumenköpfe fürs Saatgut trocknen, hatten die Eindringlinge mit einem Desinfektionsmittel übergossen und angezündet, fährt die Nürnbergerin fort. Die Arbeitsplatte ist stark verkohlt.

    Mohr zeigt sich erleichtert: „Wir hatten Glück, im Küchenwagen befinden sich viele Bücher und jede Menge Holz. Sie hätten ihn auch komplett abfackeln können.“ Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Brandstiftung gegen unbekannt. Der entstandene Schaden wird auf 500 Euro geschätzt.

    Der Verein Bluepingu initiierte 2012 mit dem Stadtgarten das erste „Urban Gardening“-Projekt in Nürnberg. Der Garten ist jahrelang von Vandalismus verschont geblieben. Vor drei Jahren ging es dann los: Des nachts wurde wiederholt auf dem Gelände randaliert. Unbekannte rupften Blumen heraus, öffneten Lebensmittel und kippten den Inhalt in die Beete. Irgendwann ging abends dann ein Baucontainer in Flammen auf. Sachschaden: 10.000 Euro.

    Damals hatten aufmerksame Nachbarn gleich die Feuerwehr verständigt, erinnert sich Mohr. „Sowieso bekamen wir viele Hinweise von den Anwohnern, sie hatten unseren Garten stets im Blick.“ Die Täter konnten ermittelt werden, eine Gruppe Jugendlicher – keiner älter als 15 Jahre.

    Auch diesmal tippt Mohr, „dass junge Leute, die herumlungern und sich langweilen, hinter der Tat stecken“. Vor eineinhalb Jahren ist der mobile Gemeinschaftsgarten innerhalb des ehemaligen Quelle-Areals umgezogen. Er musste dem Quellepark weichen, der im August offiziell seine Eröffnung feierte. Auch hier wurden alsbald Klagen über nächtliche Besucher, Lärm und Abfall laut.

    Vergangene Woche ging eine zu einem Bücherschrank umgebaute Telefonzelle an der Wandererstraße/Leiblstraße in Flammen auf. Kurze Zeit später wurden zwei Jugendliche gesehen, wie sie versuchten, in der Wandererstraße/Hans-Thoma-Straße eine Laterne in Brand zu setzen.

    Beide Tatorte befinden sich in nächster Nähe zum Stadtgarten. „Die Ermittlungen liegen beim Fachkommissariat für Branddelikte“, berichtet Polizei-Sprecher Michael Konrad. „Es wird geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen den drei Bränden besteht.“

    https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/brandanschlag-auf-nurnberger-stadtgarten-1.10508300 (mehr …)

  • Kooperation Campus Garten Würzburg mit Ackerdemia

    Kooperation mit Ackerdemia: Das Lehrprojekt ist eine Kooperation zwischen der Lehrerbildung und dem botanischen Garten der Uni, dem Referat und Ackerdemia gewesen. Die Förderung dazu kam über Dritte (bzw. vierte?) und war auch nur für dieses eine Semester verfügbar. Die Gartenfläche ist nach Ablauf in den Campusgarten übergegangen und stellt mehrere Beete. Einzelne davon werden von GärtnerInnen betreut, die bereits bei dem Lehrprojekt mitgemacht haben.

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  • Neutopia Halle im Umbruch

    (Mail)

    das Gartenprojekt Neutopia wird zum Ende dieser Saison das Gelände der Begonienstraße 30 verlassen. Nächstes Jahr wird pausiert bzw. nicht wie in bisherger Form der Gemeinschaftsgarten fortbestehen. Wie es auf dem Gelände in anderer Form oder auf einem neuen Gelände zu einem späteren Zeitpunkt weitergehen könnte, ist aktuell noch unklar. Neutopia befindet sich im Umbruch.


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  • Garten Teil eines neu entstehden Nachbarschaftszentrums in Berlin

    (alerts)
    […]
    Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des neuen Stadtteilzentrums soll auf den Angeboten des neuen Nachbarschaftstreffs in der Leonorenstraße Ecke Saarburger Straße liegen. Hierfür haben die Mitarbeiter*innen auch schon sehr viele Ideen. „Neben dem klassischen Nachbarschaftscafé wollen wir hier zum Beispiel auch einige Co-Working-Plätze in einer schönen Atmosphäre und mit freiem WLAN-Zugang anbieten“, erzählt Katja Krause vom Stadtteilzentrum Steglitz e.V., eine der Verantwortlichen für das neue Stadtteilzentrum und Ansprechpartnerin für den Standort Lankwitz. „Dieses Angebot würde nicht nur den Nachbar*innen, sondern auch den Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft zugutekommen. In der Unterkunft haben sie nur einen sehr eingeschränkten Internetzugang“.  

    Die Kooperation mit der Gemeinschaftsunterkunft wird als ein wichtiger Teil der Arbeit an diesem Standort gesehen und kommt jetzt schon zur Geltung. Eines der bereits laufenden Projekte basiert ebenfalls darauf. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Nachbarschaftsgarten, der auf dem Gelände der Unterkunft entstehen wird. Dabei werden 20 Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Das Besondere daran ist, dass jedes Hochbeet jeweils von einem Bewohner der Unterkunft und einem Anwohner aus der Nachbarschaft gemeinsam gepflegt wird. Die „Paten“ kümmern sich zusammen um Bepflanzung, Bewirtschaftung und auch um die Ernte. Ein Team aus Ehrenamtlichen koordiniert und berät die engagierten Gärtner*innen bei Bedarf.  […]
    https://www.stadtteilzentrum-steglitz.de/2020/09/neues-stadtteilzentrum-fuer-steglitz-zehlendorf/ (mehr …)

  • Garten in Bremen während Corona-Ausgangsbeschränkungen entstanden

    (ANtrag)

    Der ca 80qm große Garten, der direkt neben dem Gebäude des Vereins liegt, lag bis zum Mai 2020 für ca zwei Jahre vollkommen ungenutzt brach. Da hier nach einem personellen Wechsel ohnehin der Plan geschmiedet wurde, den Garten mit Menschen und Grün aufleben zu lassen, kam die proaktive Anfrage eines engagierten Menschen aus unmittelbarer Nachbarschaft zum richtigen Zeitpunkt.
    Mitten im Lockdown begann hier ein Garten zu wachsen und es schlossen sich noch wenige weitere Menschen an, die dann nach dem Lockdown begannen zusammenzufinden. Auf eigene Faust, in Absprache mit dem Verein und auch aus eigener Tasche (da der Verein Corona-Bedingt keine Einnahmen verzeichnen konnte, um die Gartengruppe finanzielle zu unterstützen), wurden Hochbeete aus Paletten gezimmert und Mutterboden organisiert, sogar Zäune repariert.
    Inzwischen haben wir bis in den Spätsommer die Hochbeete geerntet und wünschen uns, sobald Corona es zulässt, die Ernte auch gemeinsam zuzubereiten und zu genießen. Wir haben einen Gartenschuppen, zu dem mehrere Gruppenmitglieder Zugang haben sollen, in dem Material und Geräte verstaut werden können. Auch wollen wir ein monatliches Kaffee-Kuchen-Zusammenkommen für das Quartier im Garten ermöglichen. In den Ferien entstanden in einem Kinderprojekt Nistkästen nach einer Baunanleitung des Nabu und ein Wildbienenhotel. Im Garten werden weitere Kinderprojekte stattfinden und Kurse wie Yoga oder Pilates.
    Wir möchten, dass es ein Garten zum Verweilen wird, ein Garten der Begegnung aber auch des Pflanzen und Erntens.
    Das Projekt soll natürlich langfristig laufen. Im Herbst geht es nun darum, den Garten mit Hilfe von unterstützendem Werkzeug winterfest zu machen aber auch schon für das kommende Frühjahr vorzubereiten. Es sollen Setzlinge aus eigenen Gärten (z.B. Brombeere und Himbeere) gepflanzt werden, als Einladung für das Naschen zwischendurch. Wir möchten aber auch Samen, die wir gesammelt haben einpflanzen und die Hochbeete so bearbeiten, dass sie im Frühjahr wieder sprießen können.
    Gruppe trifft sich selbstorganisiert und kommt immer dann zusammen, wenn etwas ansteht.
    die Gruppe besteht derzeit aus 5-6 Menschen (3 Frauen und zwei Männer und eine Dame, die sporadisch dazu kommt, ich selbst packe auch manchmal mit an), die im Stadtteil leben und sich engagieren. Alle wohnen so nah, dass sie mit dem Rad oder zu Fuß kommen.

    Wir werben regelmäßig über die Presse, wenn die Gruppe sich trifft und heißen Menschen willkommen.

    Außerdem steht in unserem Programmheft, dass die Gartengruppe sich über Zuwachs freut. Unsere Homepage wird bis Dezember/ Januar neu konzeptioniert (Überarbeitung der gesamten Außendarstellung erfolgt momentan im Rahmen eines Jugendprojektes) und dann wird die Rubrik Garten und Begegnung ihren Platz finden.

    Derzeit gibt es drei große Hochbeete und von der Gruppe aufgearbeitete Holztische und Bänke. Momentan gibt es nur Gemeinschaftsbepflanzungen aber ich ermuntere immer, dass es so gestaltet werden kann von der Gruppe, dass es für jede/n stimmig ist. Wenn es also den Wunsch nach Individualbeeten gibt, werden wir schauen, das möglich zu machen. Im Schuppen gibt es schon eine Hängematte, die im Sommer von einer Familie die auch aktiv ist, genutzt wurde -der Garten heißt auch zum Verweilen willkommen (mehr …)

  • GG Wiese arbeitet soziokratisch

    (Beratung)
    Der GG Wiese aus Nürnberg wird derzeit aus „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gefördert. Die Förderung läuft bald aus und das Orga-Team überlegt, wie der Garten auch ohne bezahlte Stellen weiterentwicklet werden kann. Sie haben sieben Leute in einem Orga-Kreis, die die Aufgaben sukezzive übernehmen. Zudem haben sie ein Handbuch „How to Wiese“ digital und analog (Wissensweitergabe) und treffen ihre Entscheidungen soziokratisch. Bei jedem Treffen wählen sie für die nächste Session Moderation und Protokollschreiber*in. Ein Thema, was sie noch klären wollen, ist, wie Gelder (ungebundene Spenden) transpartent und nach welchem Modus verteilt werden können und wie ein Budegt erstellt und dann auch beantragt werden kann. Sie denken an „kleine Töpfe“ für die einzelnen Gruppen (mehr …)

  • In Gelnhausen entsteht ein Interkultureller Garten

    (ANtworten)

    • Wem gehört die Fläche und was für eine vertragliche Regelung gibt es? Zahlen Sie Pacht?

    Das Gelände Altenhaßlauer Straße 13,15 und 17 gehört aktuell einem „Gelnhäuser“, der in Asien für einen großen Konzern tätig ist. Als wir 2016 erstmals in Kontakt kamen, vermietete er im Wohnhaus AH 13 eine Wohnung an eine geflüchtete syrische Familie, die bei uns im Verein aktiv ist.
    Hier schloss er einen auf ein Jahr befristeten Mietvertrag und äußerte, das gesamte Grundstück perspektivisch „zu einem Luxusobjekt“ entwickeln zu wollen.
     (Damals war in Gelnhausen in der Südstadt eine große Liegenschaft, ein ehemaliges Kaufhaus, an einen externen Investor gegangen, der ein Outlet-Center in Innenstadtlage realisieren wollte, was kurzfristig eine Art Goldgräberstimmung auslöste, inzwischen nur eine Episode in der Stadtgeschichte) Im folgenden Jahr erwarb der Besitzer auch das Nachbargrundstück, eine historische Gummifabrik mit einigen alten Produktions- und Bürogebäuden sowie einem Wohnhaus, AH 17. Wir als junger Verein in der Flüchtlingshilfe hatten Fördermittel aus einem Landesprogramm des Landes Hessen zur Verfügung und konnten auf dem Gelände ein kleines Büro mit Lager für Sachspenden und Werkzeug anmieten. 

    Wir bauten gemeinsam mit weiteren geflüchteten Familien Wohnraum aus und entwickelten uns als Verein weiter. Unsere Angebote waren v.a. ein offener Treff am Sonntag, Sozialberatung und Begleitung von Geflüchteten bei Terminen bei Ärzten, Ämtern etc. 

    Alle Vereinsaktivitäten werden von Ehrenamtlichen getragen, die teilweise Deutsche, teilweise Deutsche mit Migrationshintergrund und teilweise Geflüchtete aus Syrien und dem Irak sind. Es gibt  nach wie vor keine Hauptamtlichen im Verein.

    Das Gelände AH 13-17 ist inzwischen in vielfältigen Mietverträgen „ausvermietet“. Es leben hier 21 Personen mit Fluchtgeschichte, es arbeiten ein bosnischer Hausmeisterservice, ein deutscher Autoschrauber, ein Zulassungsservice und ein türkischer Reifenservice.
    Neben unserem Vereinsbüro hat sich der örtliche Dartclub eingemietet.
    Es scheint nicht so, als wolle der Besitzer an diesem Zustand etwas ändern. Er ist nur sporadisch einmal in Europa, kauft Immobilien in der historischen Altstadt und vermietet diese weiter.
    In 2017 ließ er den alten, verwilderten Garten der Hausnummer 13 „abschieben“, wollte hier Parkflächen vermieten. Alle Bäume auf dem Gelände wollte er fällen lassen, u.a. einen riesigen Nußbaum, der an der Altenhaßlauer Straße steht  und den Eindruck des gesamten Geländes prägt. 

    Hier intervenierten die direkten Nachbarn zu beiden Seiten, die Stadtverordnetenversammlung und auch die untere Wasserschutzbehörde.

    Auch ich (Daniela Bauer, 2. Vorsitzende) war ziemlich erschüttert und ergriff bei einem Besuch des Besitzers die Gelegenheit, für den Erhalt der Bäume und gegen die weitere Bodenversiegelung zu plädieren. Ziemlich spontan im Gespräch bot mir der Besitzer an, den Garten als Vereinsgelände anzumieten, was ich noch im Gespräch annahm, ohne genau zu wissen, was wir mit dem Gelände machen würden.
    Es existiert also ein Mietvertrag mit monatlicher Miete von 64,-€.

    • Ich habe noch nicht ganz verstanden, ob es den Garten schon gibt und gegärtnert wurde (wie auf Seite 1 kurz beschrieben) oder der Garten/die Gestaltung des Geländes noch in Planung sind (Seite 2 „naturnaher Raum soll geschaffen werden“. Fanden die gärtnerischen Versuche und Aktivitäten bisher auf einem anderen Gelände statt
      „Gärtnerische Versuche“ trifft es ziemlich genau. Es waren vor allem einige syische Geflüchtete , die 2018 Gurken und Chillies anbauten.
      Deutschen Vereinsmitgliedern ging es vor allem darum, Tomaten zu ernten. Es wurden Pflanztaschen verwendet, halbhohe Beete aus Restmaterialien gebaut und mehr oder weniger konsequent gegärtnert, mit sehr bescheidenem Erfolg. 
      Daneben war das Gärtnern neben den Konflikten, die zu bewältigen waren, fast schon in den Hintergrund geraten. Den deutschen Nachbarn war alles viel zu unordentlich, der Hausmeisterservice brachte zwar netterweise Mutterboden mit, lagerte aber auch alle möglichen alten Steine, Rohre…. auf dem Gartengelände („Holen wir wieder ab, kein Problem“.)Die Kunden der Autowerkstatt fuhren durch das Gartengelände zur Werkstatt, da ihnen die offizielle Zufahrt zu unübersichtlich war. Es wurde massiv gedealt und zu diesem Zweck der Fußweg durch das Gartengelände zum Fluß genommen. Eine kleine, aber sehr hartnäckige Gruppe türkischer Jugendlicher fuhr immer mit SpaßMotorBikes durch den Garten.
      Alle diese Umstände führten zu der Entscheidung, in 2019 Spendenmittel zur Errichtung eines Holzplankenzauns zu verwenden. Dies wurde im Jahr 2019 umgesetzt. 
    •  
    • Wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun etc.?
      Dieser Zaun ist zur Autowerkstatt hin geschlossen, was den Durchgangsverkehr durch den Garten beendet hat. Zum Fluß hin ist der Garten durch einen Zaun und ein kleines unscheinbares, nie verschlossenes Gartentürchen im Zaun geöffnet, was den direkten Anliegern gut bekannt ist aber von der Straße her nicht sofort für Fremde als Zugang zum Flußufer zu erkennen ist. Die Dealerei hält sich seitdem in Grenzen.
      Zur vorderen, zur Altenhaßlauer Straße hin gelegenen Seite hin ist der Zaun halb offen, man kann durch einen ca. 2,5 m breiten Durchgang einfach „hineinspazieren“, wenn man möchte.
    • Wie groß ist die Gruppe und wie setzt sie sich zusammen?
    • Im Jahr 2019 wurde der Zaun  vom „Bauteam“ gebaut, das sich häufig am Samstag traf und einige Stunden werkelte und sporadisch mal grillte o.ä. Der „Kern“ hier besteht aus M, 48 m, deutsch, D., 54 w, deutsch, E., 47m, syrisch, B. 48m,,deutsch. Gelegentlich kamen andere Freiwillige dazu, die meist jünger sind und aus vorwiegend aus den Reihen der Geflüchteten in Gelnhausen kommen. Gegärtnert wurde vorwiegend von einigen syrischen Familien und Alleinstehenden und wenigen Deutschen.
      In einer Gruppe von wechselnden 8-10 Personen, die Interesse hatten, im Garten etwas zu machen, waren die Konflikte zahlreich.
      Sehr, sehr zugespitzt: Die Deutschen wollten nach intensiver Recherche  kleinteilig,  ökologisch gärtnern, die syrischen Männer wollten den ganzen Garten mit dem Traktor bearbeiten, alle Insekten mit Insektiziden töten, den Boden dämpfen und dann mit Harnstoff aufdüngen. Kurdische oder afrikanische Freunde, die wir fragten, ob sie mitmachen wollten, gingen auf Abstand, sie hatten das Gefühl, der Verein wolle sie ausbeuten. Und überhaupt: Gemüse ziehen ist was für ganz arme ungebildete Menschen vom Dorf, warum wollt Ihr hier in Europa so ein Elend reproduzieren? Syrische Frauen wollten in einer wahrscheinlich von Zauberhand geschaffenen grünen Oase nur in Ruhe sitzen, plaudern und die kleinen Kinder spielen lassen…
      Von Seiten des Vereinsvorstandes hielt sich die Freude am Gartengelände in engen Grenzen, man hatte das Gefühl „es geht nichts voran“, „keiner hat den Hut auf“, „die Nachbarn beschweren sich schon wieder….“. 
      Alles Restmaterial und alle Sachspenden waren verbaut und die Winterpause kam.
      Entstanden waren der Zaun, ein halbmondförmiges Trockenmäuerchen mit Kräuterbepflanzung und einem Feigensteckling im vorderen Bereich, hier auch ein halbhohes Beet, in dem Salate und Palmkohl den Winter überdauerten. In der Mitte einige Niederbeete aus Restholz. 
      Im Winter wurde die Frage: Garten weiter oder nicht und wenn ja, wie um Gottes Willen, in Vorstand und Bauteam diskutiert. Es wurde deutlich, dass die Kernfrage war, wie lange der Zeithorizont aller Beteiligten war. Welche Wünsche finanziell realisierbar schienen, war wichtig und auch, was jeder und jede vermisste an Natur aus der Heimat. (Fuul, Mlouchia, Spargel, Kirschen…. gestreifte Auberginen, Weinblätter, das Geräusch der Bewässerungsanlagen in der Nacht, Morgentau, trockene Sommerhitze) Als Arbeits-These sozusagen wurde beschlossen, dass ein Garten entstehen soll, in dem man verweilen kann, in dem Menschen zusammen sitzen und sprechen können, der für viele offen ist aber auch geschützt. Die Arbeit sollte bewältigbar sein und in einer vertretbaren Relation zum Ertrag stehen. Sichtbare und eßbare Erfolge sind wichtig. Ein erster schriftlicher /zeichnerischer Gartenplan mit Sitzplatz etc entstand.
      Ab Februar wurde die Coronakrise spürbar und als drängendes Thema diskutiert. Alle Vereinsangebote wurden eingestellt, der Standort in der Flüchtlingsunterkunft war von März an geschlossen und darf voraussichtlich erst ab 15.10. wieder genutzt werden. 
    • Wir beschlossen, im Sinne von „Virengemeinschaften“ zu denken und hielten einen Notbetrieb im Verein aufrecht, zwei Personen, die auch am Bauteam beteiligt sind, aber ansonsten vorwiegend als Tandem aus Sozialberaterin und Dolmetscher Arzttermine begleiten. Hier gab es telefonische Unterstützung für Geflüchtete und ihre Familien in medizinischen Notfällen und beim Homescooling, was stark genutzt wurde. (Andere Ehrenamtliche im Verein bildeten mobil später für andere Aktivitäten wie Familienbegleitung eigene Notfall- „Virengemeinschaften“, es gab keinen Austausch zwischen diesen verschiedenen Gruppen)
      „Nebenbei“ wurden das Lager/die Werkstatt aufgeräumt und über einer alten Tischtennisplatte Beleuchtungs Module aus noch vorhandenen Neonröhren zusammengebaut. Ab Mitte März wurden hier viele Jungpflanzen angezogen, die bei allen – wenigen- Besuchern, die es während der Corona-Krise noch gab, für Fragen, Anregung und  – dem Wunsch nach Beteiligung sorgten. Auch sah der Garten schon eher nach Garten aus mit den Strukturen, die im Vorjahr geschaffen wurden, es gab mit dem erarbeiteten Gartenplan eine Richtschnur, an der wir uns entlanghangeln konnten, so dass wir mit der Aussaat von dicken Bohnen ziemlich früh in die Gartensaison 2020 starteten. Die  Kerngruppe „Bauteam“ traf sich sehr regelmäßig jeden Samstag, um mit viel Abstand zu werkeln und zu gärtnern. Es kamen immer wieder Personen, die fragten, ob sie mitmachen könnten, was aber aufgrund der Corona-Restriktionen nicht realisierbar war.
      Die Angehörigen aus den Haushalten der
      Virengemeinschaft“ Bauteam halfen immer wieder im Garten mit und es entstand ein vielfältig bepflanzter Sommergarten. Es wurde ein Sitzplatz aus Sperrmüll und L-Steinen provisorisch geschaffen, der mit einem Sonnensegel beschattet ist. Für die Kleinkinder wurde eine Sandmuschel aufgestellt. Weiterhin wurde aus Restmaterialien unserer Hausmeister-Nachbarn und aus zwei alten Betten zwei Gurkenbeete mit Ranknetz gebaut, aus alten Rasengittersteinen ein Niederbeet, aus billigem Fichtenholz Kartoffelpyramiden.  Gespendete Baumarkthochbeete wurden als Abgrenzung des Sitzplatzes aufgebaut und mit einem Rankgitter aus gefundenem Platanenschnittgut „gepimpt“. Zur Konfliktbegrenzung hat sich die Gruppe darauf geeinigt, dass jeder für einige Kulturen den „Hut aufhat“ und bestimmt, was wann gemacht wird und was nicht.  Die Durchführung ist aber in allen möglichen Zusammensetzungen gelaufen, häufig mit allen gemeinsam. (z.B. bestimmt E., was im Bereich Zucchini, Kürbis, Melonen, Gurken, Okra, Tabak läuft, M. ist „Chef“ der „Abteilung“ Physalis, Wein und Rosmarin. ) Auf diese Weise konnten recht gute Anbauerfolge erzielt werden. 

      Ab Ende der Sommerferien konnte der allgemeine Vereinsbetrieb wieder aufgenommen werden und der Sitzplatz im Garten war ein wichtiger Treffpunkt für Teamsitzungen, Hausaufgabenhilfe, Familiengespräche und vieles mehr. Wir erlebten, wie positiv sich viele Gespräche hier entwickelten und wie viele Familien den Wunsch äußerten, „nächstes Jahr“ auch mitzumachen.
      Auf diesem Hintergrund ist der vorliegende Antrag auf Fördermittel entstanden, aus dem Wunsch heraus, ein „offizieller“ interkultureller Garten zu werden.

    • , Wer würde die Gärtner*innen zu Artenschutzthemen anleiten und ist das ein Wunsch der Gruppe?
      Vermutlich würden wir hier Kontakt zum NABU aufnehmen, damit es je nach Corona- Lage ein angemessenes Angebot gibt. Es gibt hier Ansprechpartner, die uns bekannt sind. Außerdem möchten wir andere Gärten/Projekte besuchen, um zu schauen, wie dort gegärtnert wird.
      Wie ist die Organisation und die Kommunikation des Gartens? Wer entscheidet wie? Das Kernteam oder das Gärtnerteam? Ist das Konzept, dass die geplanten Hochbeete individuell/von Gruppen gegärtnert werden, ein Wunsch der Gruppe? 
      Das scheint die interessanteste Frage überhaupt zu sein.Sie wissen sicher aus ihrer Projektberatung, welche Stolpersteine und Sollbruchstellen hier auf uns warten und wir sind dankbar für Tipps, wie man sich hier sinnvoll strukturell aufstellen kann…

      Wie beschrieben, denken wir, dass das etablierte Bauteam sich weiter so „durchwerkeln“ wird und sozusagen den Rahmen bildet, in dem sich die Familien bzw Gruppen, die neu dazukommen werden, einfinden können, jeweils mit einem Hochbeet zur eigenen Gestaltung. Es soll Mittwochs „Gartentag“ sein, bei dem immer Ansprechpartner aus dem Bauteam vor Ort sind und die „Neuen“ begleiten können. Vermutlich wird es auch hier viel Gesprächsbedarf geben, aber wir hoffen, dass nicht grundsätzlich die gesamte Gartenorganisation/alles immer wieder von Neuem diskutiert werden muss. .

    •  
    • Sie schreiben, dass es um das Aufstellen und Herrichten der Hochbeete gehen soll. Wer wird diese denn bauen? Wie groß sollen die Hochbeete werden? Bitte schlüsseln Sie die Kosten dafür noch ein wenig auf.
      Wie beschrieben, werkelt das Bauteam kontinuierlich mit dem jeweils vorhandenen Material. Ich hänge eine Kalkulation für die Hochbeete an, die von B. aus dem Bauteam erstellt wurde. Die Größe beträgt 2mx1mx60-80cm, „muss man sich dann beim ersten Beet mal anschauen, was am sinnvollsten ist, gewünschte Arbeitshöhe vs. Materialverbrauch“.
      Ich favorisiere die Idee, dass das Bauteam Beet Nr. 1 zusammen baut und dann einen „Aktionstag“ organisiert, bei dem alle Interessenten für die nächste Gartensaison unter Anleitung gemeinsam „ihre“ Beete zu erstellen. 
       
    • Wozu werden die 30m³ Kompost gebraucht und sind die Kosten in dem Finanzierungsplan inklusive Transport? Wie hoch sind die Transportkosten? Sind Sie hierzu in Kontakt mit der Stadt (könnte diese Ihnen Kompost zur Verfügung stellen?)
      Die Stadt Gelnhausen gibt die eingesammelten Grünabfälle zur Firma Veolia in Gründau, die dort ein Kompostwerk betreibt. Es ist nicht möglich, dass die Kommune uns Kompost zur Verfügung stellt. Allerdings liegt in nur ca. 1 km Entfernung von unserem Garten die private große Kompostierungsanlage „Bayha“ auf dem Boden der Nachbargemeinde Altenhaßlau, die sehr gute Erden herstellt. Das preiswerteste Produkt ist der Kompost mit 20-€/m³ bei Selbstabholung. Wir haben in 2020 Tonnen und „Speiskübel“ benutzt, um in PKW-Kombis den Kompost zum Garten zu bringen. Das ist zwar viel händische Arbeit, war aber die Mühe wert, da die mit Kompostauflagen versehenen Flächen gute Erträge brachten. (probeweise auf ca. 20 qm aufgebracht, mit Mlouchia =Gemüsepappel eingesät in 7/20).
      Es fallen also keine Transportkosten an, der Kompost wird nach Bedarf geholt. Wir planen, den Kompost bei der Befüllung der Hochbeete, in den Pflanzgruben für die Bäume, Sträucher und Beeren und auf der Beetfläche für Dauerkulturen im vorderen Bereich zu verwenden. Auch die Pflanztaschen etc. werden sicher wieder Verwendung finden, diesmal mit geeeigneterem Substrat. In 2020 ist auch erstmals soviel organische Masse angefallen, dass der Kompost, der im Garten kontinuierlich entstehen wird, dann dauerhaft genutzt werden kann.
    • Wie tief ist denn die aufgebrachte Oberfläche auf dem ehemaligen Parkplatz? Reicht das, damit die Bäume dort tief wurzeln können? Wer erntet die Früchte? Nach unserer Erfahrung mit dem Boden, den wir haben, müssen wir mit der Spitzhacke arbeiten, großzügige Pflanzlöcher ausheben und mit Kompost angereichertem Substrat verfüllen, damit die Bäume eine Chance haben. Wobei der Boden zwar verdichtet ist, aber nicht grundsätzlich schlecht in der Tiefe oder von der Zusammensetzung hier. Schließlich bestand hier jahrzehntelang ein Garten, bevor die „Minibagger“-Aktion des Besitzers hier stattfand.
      Die Früchte werden wahrscheinlich von den Kindern, die jetzt hier ihre ersten Erdbeerpflanzen angebaut und Brombeeren und Tomaten geerntet haben, in einigen Jahren geerntet werden, wenn sie ältere Jugendliche sind ;-)), und „Inschaallah“ auch von den Erwachsenen, die den Garten zum Laufen brachten und weiterhin bringen.
    • Wer würde Pergola, Outdoorküche, Sitzecke, Bänke bauen (und wann würde das stattfinden?)
      Das Bauteam ist stabil und immer, wenn gebaut wird, bieten sich auch jüngere Menschen zum Helfen an. Die Projekte werden gestartet, wenn die Witterung passt und Material/Geld da ist, da bin ich ganz zuversichtlich, dass das so weiterhin klappt.
      Je nach dem, wie sehr uns die Corona-Pandemie erwischt, mit häuslicher Quarantäne, Erkrankungen oder Tätigkeitsverboten für den Verein, werden sich diese Aktivitäten kürzer oder länger hinziehen. Sicher mindestens die kommende Saison 21 hindurch, wenn es blöd läuft, auch länger.

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  • Gemeinschaftsgarten Gaia in Eschwege entwickelt sich gut

    (Antrag/Antworten)

    Im Gartenprojekt sind nun 6 Gärtnern*innen (+1) und es entwickeln sich neben dem Bewirtschaften nun immer mehr gemeinschaftliche Aspekte.

    Die Mitglieder*innen verbringen zusammen Zeit im Garten, kümmern sich um gemeinsam genutzte Gartenbestandteile sowie den Schuppen und einen Unterstand.  Es gibt eine sehr große Freifläche mit Obstbäumen, Obststräuchern, Wein und ähnlichem. Derzeit ist noch viel Arbeit notwendig um das Grundstück attraktiver zu gestalten. ZB liegt noch Sperrmüll im hinteren Teil der eingesammelt wurde und entsorgt werden muss.

    Neben der geteilten Fläche gibt es 6 Beete die von den Mitgliedern in Eigenregie bewirtschaftet werden. Die Mitglieder sind sehr daran interessiert dass sich aus dem Gartenprojekt mehr entwickelt. Sie sind sehr daran interessiert mehr zu lernen (evtl. durch Workshops), wollen andere Menschen teilhaben lassen und sich für Naturschutz einsetzen. Sicher wäre es sinnvoll sich stärker zu vernetzen.

    GAIA ist eine eigenständige Gruppe die sich mit Unterstützung des Quartiersmanagements aus einem Integrationsprojekt/Arbeitsmaßnahme Weiterentwickelt hat und keine regelmäßige finanzielle Förderung erhält. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf Hilfe zur Selbstorganisation, bei der Abrechnung und dem Stellen von Förderanträgen.

    Die Hütte hat durch einen Sturm Schaden gelitten und wurde von den Teilnehmern repariert.

    Am Freiwilligentag haben nur die Gärtner und das Quartiersmanagement (FSJ-ler und Rafaela Pax) mitgearbeitet. Häufig bekommen wir am Freiwilligentag Unterstützung aus Unternehmen und können dadurch Projekte umsetzen, dies war aber dieses Jahr durch Corona nicht der Fall. Es waren also nur die Gartenmitglieder aktiv.

    Als Begrenzung des Grundstücks gibt es bisher nur einen Drahtzaun mit Stacheldraht. Dahinter ist eine Wiese. Auf der anderen Seite befinden sich Gärten einer städtischen Kleingartenanlage.

    Die hecke aus Totholz soll nach und nach errichtet werden. Die Stadt hat über den Bauhof die Belieferung mit Strauch- und Astschnitt zugesagt. Im November kommt noch einmal Material. Auch ein paar Pfähle können über eine Stiftung der Stadt Finanziert werden (Stadtstiftung).

    An der Errichtung der Totholzhecke beteiligen sich alle Gartenmitglieder. (mehr …)

  • GG Bad Sooden Allendorf gewinnt hessischen Familienpreis

    (alerts)

    Gemeinsames Tun verbindet und schafft Nähe. Dies stellen die 18 am „Gemeinschaftsgarten Bad Sooden-Allendorf“ beteiligten Familien eindrücklich unter Beweis. Seit Frühjahr 2018 bauen sie auf einem einen halben Hektar großen, zentral in der Stadt gelegenen Gelände Obst und Gemüse an – auf ihrer jeweils eigenen Gartenparzelle und auf Gemeinschaftsflächen. Was wie ein klassischer Schrebergarten anmutet ist tatsächlich ein Ort des Miteinanders. Dort treffen sich Frauen, Männer und Familien unterschiedlichster Herkunftsländer, Lebenswelten und Religionen sowie Menschen mit körperlichen und seelischen Einschränkungen.

    Ein nicht immer konfliktfreies Miteinander, dem das FamilienZentrum BSA e.V. als Initiator und Leiter des Projekts mit einem paritätisch besetzten Gartenrat (vier Frauen, vier Männer und die pädagogische Leitung des Familienzentrums) entgegenwirkt. Dort kommen Unmut und Ärger auf den Tisch und werden durch den zum Teil von Übersetzern unterstützten Dialog und die Auseinandersetzung mit demokratischen und traditionellen Werten bereinigt.

    Der Garten steht auch den Teilnehmern des breit aufgestellten Kursangebotes der sozialen Einrichtung zur Verfügung. So wird beispielsweise an sonnigen Tagen auch mal der Mutter-Kind-Kurs in den Gemeinschaftsgarten verlegt. Geplant ist zudem, Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Schulen und Kindertagesstätten einen Zugang zum Garten und Gärtnern zu ermöglichen. Dieses Projekt hat die Jury des Hessischen Familienpreises durch und durch überzeugt. Sie prämiert es mit dem ersten Platz und 6.000 Euro Preisgeld.

    https://www.lifepr.de/inaktiv/sparda-bank-hessen-eg/Hessischer-Familienpreis-2020-FamilienZentrum-Bad-Sooden-Allendorf-siegt-mit-Gemeinschaftsgarten/boxid/816440 (mehr …)

  • FriedLandGarten sucht Anschlussfinanzierung

    (Mail)

    im April ist die dreijährige Anschubfinanzierung für unser Projekt ausgelaufen. Seit meiner Teilnahme an dem Seminar in Kassel 2016, von dem ich viele Impulse mitgenommen habe und das ich sehr bereichernd fand, auch weil ich mich mit meiner Idee verstanden fühlte und dann noch sicherer wusste, dass es gelingen kann. Wir konnten die Förderer LEADER, die Gemeinde Friedland und den Caritas-Nothilfefonds gewinnen und eine 32-Stunden-Stelle einrichten (die ich mir mit Doro Pohl teile), sind im April 2017 an den Start gegangen und dann ist das Projekt gewachsen und gewachsen. Viele Ideen haben wir umsetzen können und uns in der Region recht gut etabliert. Eine Anschlussfinanzierung ist aber nicht gelungen; mehrere Förderanträge wurden abgelehnt; nun sind Gemeinde und Landkreis eingesprungen und sichern den Fortbestand erstmal bis Jahresende (mehr …)

  • Projektbesuche in Berlin Ende Sept 2020

    Die Bezirkszentralbibliothek Tempelhof-Schöneberg hat in einer Art Innenhof schon lange einen kleinen Garten. Dieser wurde bisher als Lesegarten genutzt, sprich zwischen verwilderten Blumenkästen stehen Stühle.
    Über die Inititiative einer Gruppe namens Encounters (im Netz nicht gefunden) für die Bibliotheken im Bezirk kam es zu der Idee, aus dem Garten einen Gemeinschaftsgarten zu machen. Auch an einer anderen Bibliothek (Marienfelde) gab es daran Interesse. Über von dieser Gruppe akquirierte Gelder konnte durch soulgarden ein Workshop zu Bau von Hochbeeten und deren Bepflanzung stattfinden. Dann kam Corona und die interessierte Gruppe fiel ausienander. Nun ist noch eine sehr aktive Frau tätig und die Bibiotheksmitarbeiter*innen überlegen, wie sie den Garten und die Möglichkeit, sich hier einzubringen und mitzumachen, bekannter machen können. Sie haben keine Zeit, sich selber viel einzubringen und es gibt auch kein Budget. Doch sind sie sehr daran interessiert, dass der Garten genutzt wird. Eine Hürde ist, dsas der Garten nur durch die Bibilothek erreichbar ist, sprcih: nicht von außen. Vor der Bibiothek gibt es bisher keine Schilder, die Schilder/Hinweise in der Biblothelk hatte ich nicht gesehen.

    Der Gemeinschaftsgarten Flora in Zehlendorf ist auf einer bislang verwilderten, wild überwucherten bezirkseigenen Brache entstanden. Hier kann im Boden gegärtnert werden und es gibt sowohl kleine individuelle Beete als auch zwei Gemeinschaftsackerflächen, zwei Kompoststellen, eine große Feuerstelle, ein Baumhaus, einen selbst gebauten Raum (noch ohne Dach) fpr Versammlungen, einen Schuppen usw. Gelder für einen kleinen Zaun und erste Ausstattung gab es über FEIN-Mittel des Bezirks. Der Initiator ist sehr aktiv in einer BI, die „Wandel-Projekte“ in Zehlendorf anschiebt.
    Bisher waren 6 anwohnende Familien sehr aktiv im Garten. Wegen Corona haben sie sich nicht getraut und wollen weiter abwarten, den Garten weiter bekannt zu machen und für ein Mitmachen zu werben. Das Konzept ist derzeit deshalb auch offen, es könnte je nach MItmacher*innen geschärft werden. Sie sind gut vernetzt in Zehlendorf und u.a. auch in Kontakt mit den Zehlenwaldlern, die ja auch Gartenprojekte aufgebaut haben. Ein Vorhaben ist noch, den Zaun zum angrenzenden Kirchengrund abzubauen und die Hälfte des Kirchengrundstücks zum Bürgerpark zu machen.

    Der neue Gemeinschaftsgarten Oyoun in Neukölln entsteht auf der großen Freifläche, die zum Haus gehört (Träger jetzt Oyoun, fr+her war hier die Werkstatt der Kulturen). Auf die Fläche kommt von direkt und durch dsa Haus. Hier ist ein Biergarten und es gibt eine kleine Bühne. Die Gruppe hat viel Müll aufgesammelt, ein paar Beete in der Erde angelegt, ein paar Hochbeete gebaut und einen Kartoffelturm. Es gibt schon einen Kompost, ein paar Skulturen und noch sehr viel Platz. Eine Seite des Gartens geht steil nach oben, hier frührt auch eine Treppe ins Nichts. Terassenbeete hatten sie hierfür angedacht, doch das ist noch ferne Zukunft. Permakultur, Angebote für Kinder, Veranstaltungen zusammen mit dem Träger sind weitere Planungen (die bald realisiert werden könnten) Auch hier ist es so, dass neue Mitgärtnber*innen nicht sehr aktiv geworben werden wegen Corona.


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  • Dresden: Lobbyrabeit des Netzwerks der Gärten

    (POst von Volker auf CP)
    Durch kontinuierliche Lobbyarbeit des Gartennetzwerk Dresden und einen entsprechenden Stadtratsbeschluss werden Gemeinschaftsgärten nun stäker geördert. Es gibt eine Personalstelle im „Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft“ die für die Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsgärten zuständig ist. Herr Viertel gestaltet die Zusammenarbeit sehr hilfsbereit und freundlich. Es gibt ein festes Budget von ca. 10.000 € (abhängig von Haushaltssperre) für die Erstellung und Unterstützung von Gemeinschaftsgärten. Bei Neuanlage von Grünflächen fordern die Bürger immer mehr Gemeinschaftsgärten oder Flächen zur Gärtnerischen Nutzung.
    Dadurch sind dem Zukunftsstadtprojekt „Essbares, öffentliches Stadtgrün“ 3 Flächen von der Stadt vorgestellt worden, die wir als Gemeinschaftsgarten aufbauen können. Das ist an der Magdeburger Straße in Dresden nahe der Dresdener Mühle und dem Alberthafen der Garten „Alberthafen“ und in der Gehestraße der dort in diesem Monat neu eröffnende Garten. Ein Infogarten an der Waldschlösschenbrücke wird gerade noch vom amt für Stadtgrün betreut und von 2 Anglervereinen, dem Stadtgärten e.V. und dem Kleingärtnerverein „Erlenweg“ e.V. unterstützt und soll in 2 Jahren ein öffentlicher, gemeinschaftlicher Garten werden.


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  • Gemeinschaftsgarten in Tübingen: Kooperation von Obst- und Gartenbauverein und Stadtteiltreff

    (ANtworten/Antrag)

    • Wie groß ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens und wem gehört sie?

    Die Gartenfläche beträgt 1195qm, wie in der Garteninformation bereits angegeben. Der Garten gehört dem Obst- und Gartenbauverein Tübingen e.V., der im vergangenen Jahr auf den Stadtteiltreff Wanne e.V. zugekommen ist mit der Frage, ob der Stadtteiltreff Wanne an der Bewirtschaftung und Pflege des „Lehrgartens des OGVs“ interessiert sei. Nach einer gemeinsamen Besichtigung des Gartens habenTeilnehmerInnen des Stadtteiltreffs zugestimmt, den Garten zur Bewirtschaftung und Pflege zu nutzen. Mit eine Rolle hat die Tatsache gespielt, dass in unserem Stadtviertel mehrere Unterkünfte für Geflüchtete errichtet worden sind und wir hier die Möglichkeit sahen,  über das Gärtnern Kontakt zu Geflüchteten zu bekommen und deren Inklusion im Stadtteil zu fördern. Ein Geflüchteter aus Afrika ist seither aktiver Teilnehmer. Weitere Geflüchtete aus Syrien haben Kontakt mit uns aufgenommen und sind an einer Zusammenarbeit im Gemeinschaftsgarten interessiert.

    Wie ist die vertragliche Regelung für die Fläche? Muss Pacht gezahlt werden? Gibt es eine Nutzungsbefristung?

    Es gibt von der Mitgliederversammlung des OGV Tübingen den Beschluss, den Lehrgarten dem Stadtteiltreff Wanne zur Bewirtschaftung zur Verfügung zu stellen.  Auflagen,bis auf die Ausgabe von Schlüsseln zum Zuganng des Gartens (Mitgliedschaft im OGV) wurden nicht erteilt. Es fällt keine Pacht an und die Nutzung wurde nicht befristet.

    Ich erlaube mir anzumerken, dass der OGV dankbar dafür war, dass er einen Partner gefunden hat, der die Arbeit, die dieser Garten verursacht, von GartenfreundInnnen übernommen wurde, da die Mitglieder des OGV angesichts der demographischen Entwicklung mit der Bewältigung der Pflege der eigenen Grundstücke voll ausgelastet sind. 

    • Wie ist die Fläche beschaffen und was war vorher auf der Fläche?

    Es handelt sich um ein Hanggrundstück. Darauf befinden sich ca. 12 Obstbäume (vorwiegend Apfel-, aber auch Mirabellen- und Zwetschgenbäume, Kirschbäume) und einige Beerensträucher, die gepflegt und/oder ersetzt werden müssen. Desweiteren etwas Spalierobst. Die Magerwiese ist überdüngt, da die Mahd nicht abgeräumt wurde. Wir haben vergangenes Jahr begonnen, die Wiese mit der Sense zu mähen und haben Heu produziert und die Mahd zum Mulchen eingesetzt.

    • Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen und wie setzt sich diese Gruppe zusammen?

    Die Gruppe der GärtnerInnen umfasst 10 Aktive. Bis auf Australien sind alle Kontinente vertreten. Es sind 2 Familien mit kleinen Kindern, 2 Alleinerziehende mit einem Kind, ein Inder mir Kind, ein Mexikaner mit Partnerin, ein geflüchteter aus Afrika und 3 RenterInnen aus der Tübinger Nordstadt, darunter ich selbst.

    • Woher haben die Gärtner*innen von dem Gemeinschaftsgarten erfahren und wie können weitere Interessierte mitmachen?

    Über den Stadtteiltreff Wanne erfahren die AnwohnerInnen über das Gemeinschaftsgartenprojekt. Ebenso werden Geflüchtete in unserem Stadtteil über die für diese Aufgabe verantwortliche städtische Beauftragte über die Möglichkeit des Engagements in unserem Garten informiert.

    • Wie viele Hochbeete gibt es? Wie viele weitere Beete gibt es ggf?

    Letztes Jahr haben wir zwei Hochbeete von „Geflüchteten am Werk“ gekauft. Ein Mauerhochbeet  haben wir im Frühjahr selbst errichtet. Ein erneuerungsbedürftiges Hochbeet haben wir vorgefunden. Momentan errichten wir ein Palettenhochbeet. Insgesamt wollen wir sechs Hochbeete bauen, um die Bepflanzungen von Jahr zu Jahr von einem zum anderen Hochbeet entsprechend der Fruchtfolge bewirtschaften zu können.

    • Gärtnert die Gruppe gemeinschaftlich oder gibt es (auch) individuelle Beete/Flächen?

    Dieses Jahr war es uns Corona-bedingt verwehrt, gemeinschaftliche Aktionen durchzuführen. Alle TeilnehmerInnen haben mal das eine oder andere in den Hochbeeten gepflanzt oder gesät. Dies soll im nächsten Jahr wieder anders werden, wie wir am vergangenen Samstag bei einem gemeinschaftlichen Gang durch den Garten besprochen und protokolliert haben. Individuelle Beete/Flächen sind nicht vorgesehen. Entsprechende Anfragen  von InteressentInnen hinsichtlich einer individuellen Bewirtschaftung haben wir negativ bescheidet. Das gemeinschaftliche Bepflanzen und ebenso das Ernten sind das gemeinsame Ziel. Das hat dieses Jahr auch ohne Ernteregelung unstrittig funktioniert.

    • Gibt es auch Sitzmöglichkeiten/einen Aufenthaltsplatz/einen Grillplatz oder ähnliches?

    Es gibt eine Hütte mit Stromanschluss, Gartentisch und – bänke. Wir haben eine Grillschale, die wir nach getaner Arbeit letztes wie auch dieses Jahr zweimal in Gebrauch genommen habe. In der Hütte gibt es Geschirr und Besteck.

    Woher kommt das Wasser?

    Wir sammeln Wasser von der Dachfläche der Hütte. Bisher nur eine Dachhälftel effektiv in eine 1000 liter Wassertonne. Das Regenwasser der anderen Dachfläche leiten wir bisher provisorich in 2 größere Bottiche ab. Aufgrund der Regenknappheit war das Regenwassersammeln für die Bewässerung der Hochbeete nicht ausreichend. Deshalb soll die zweite Dachhälfte noch an die Wassertonne angeschlossen werden.

    Über das Nachbargrundstück haben wir aber einen Wasseranschluss, der mit einem Wasserzähler versehen ist, so dass wir ggf. darauf zurückgreifen können. Dieser Jahr mussten wir bereits ca. 7 Kubikmeter Wasser abzapfen. Der Anschluss der zweiten Dachhäfte könnte bei ausreichender???? Regenmenge, die Bewässerung weitestgehend sicherstellen.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen dort dann jederzeit ran?

    Es gibt einen kleinen Geschirrschuppen, indem sich die Gartengeräte befinden. In der Gartenhütte sind zwei abschließbare Abstellkammern, in der sich weitere Gartengeräte befinden. Wir haben die Regelung aus versicherungstechnischen Gründen und entsprechend der Satzung des OGV getroffen, dass alle GemeinschaftsgärtnerInnen, die dem OGV beitreten, einen Schlüssel für den Garten und die Hütte bekommen. Von den  aktiven GemeinschaftsgärtnerInnen haben bisher 8 Schlüsselgewalt, um Zugang zum Gartengrundstück und damit auch zu den Gerätschaften zu bekommen.


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  • Himmelbeet: noch eine Saison auf dem Ruheplatz

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    Der Himmelbeet-Garten kann eine weitere Saison bleiben. Die Baumaßnahmen für den sogenannten Safe-Hub an der Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße beginnen nicht vor Herbst 2021. Eine Fernwärmeleitung liegt im Weg.

    Der Bau des geplanten Fußball-Bildungszentrums auf dem Grundstück des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet verzögert sich erneut. Ende dieses Jahres sollte es eigentlich losgehen, so der bisherige Stand. Doch nun muss die Entwurfsplanung überarbeitet werden. Erst dann kann der Bauantrag gestellt und vom Bezirksamt genehmigt werden.

    Grund für die Verzögerung ist ein technisches Problem. „Wir haben im Zuge des Genehmigungsverfahrens festgestellt, dass eine riesige Fernwärmeleitung entlang des Grundstücks im Boden verläuft“, informiert Jasmina Crna, Projektleiterin bei der gemeinnützigen Amandla GmbH, die in Wedding Europas erstes Fußball-Bildungszentrum errichten will. Nun liegt besagte Fernwärmeleitung im Weg. Die ist alt, in Beton gegossen und versorgt unter anderem die Volkshochschule. „Sie zu verlegen können sich weder wir noch das Bezirksamt leisten“, sagt Jasmina Crna. Einzige Lösung: Das Bildungszentrum muss um einige Meter nach hinten verschoben werden, also weg von der Schulstraße. Amandla hat damit jetzt ein Architekturbüro beauftragt. Bis Dezember will man dann den Bauantrag einreichen, so die Projektleiterin. „Mit den bauvorbereitenden Maßnahmen werden wir voraussichtlich nicht vor Herbst 2021 beginnen können.“

    Noch keine Ersatzfläche gefunden

    Der soziale Gemeinschaftsgarten Himmelbeet, der das Grundstück an der Ruheplatzstraße belegt, hat jetzt also noch einmal eine Gnadenfrist bekommen. Der Nutzungsvertrag wäre Ende Oktober ausgelaufen. „Für unsere Nutzer ist das eine schöne Nachricht“, sagt Maria Stieger vom Himmelbeet-Team. Für das Team selbst sei es allerdings etwas schwieriger. Denn auf der Gartenfläche müsste viel getan werden. „Wir haben sozusagen einen Baustau, den wir innerhalb eines Jahres nur unschwer angehen können.“ Einen alternativen Standort hat das Himmelbeet auch immer noch nicht gefunden. Die Fläche am Mettmannplatz stehe wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 nicht zur Verfügung, auch wegen der dichten Baumvegetation, so Stieger. „Wir sind mit der Bahn im Gespräch, und auch das Bezirksamt prüft wohl Alternativen.“

    Wie berichtet, hatte der Bezirk Amandla das 4100 Quadratmeter große Grundstück 2018 kostenlos für 30 Jahre verpachtet. An der Ruheplatz-staße soll ein multifunktionales Fußball-Bildungszentrum entstehen mit Duschen und Umkleiden für den Fußballbetrieb im Erdgeschoss, einer Sporthalle zum Beispiel für Karate- oder Gymnastikkurse und mehrere Schulungsräume. Amandla kooperiert mit zahlreichen Partnern, die im sogenannten Safe-Hub Angebote für Kinder und Jugendliche machen wollen – für Fußball, Sport, Freizeit, Kultur, Bildung und Beratung. Auch eine Jobcenter-Dependance ist dort angedacht. Das Safe-Hub ist bisher mit vier Millionen Euro veranschlagt. Mehrere Stiftungen wie die Beisheim-Stiftung, die DFL-Stiftung und die Coca-Cola-Stiftung unterstützen das Vorzeigeprojekt von Amandla. Auch Torwart-Titan Oliver Kahn ist mit seiner gleichnamigen Stiftung dabei.


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  • Finanzierung für Friedlandgarten läuft aus

    (alerts)
    Im Juli endete für den FriedlandGarten die dreijährige Förderphase durch das EU-Programm LEADER und die Gemeinde Friedland als Hauptgeldgeber.

    Friedland – Jetzt suchen die Akteure nach Wegen, das erfolgreiche Projekt auch in den kommenden Jahren weiter finanzieren zu können.

    „Der FriedlandGarten hat sich zu einem ganz besonderen Ort entwickelt“, sagen die beiden Projektkoordinatorinnen Heidrun Mitze und Dorothee Pohl. Seit dem Start 2017 hätten „viele hundert Menschen“ – einheimische wie geflüchtete – den Garten in seiner vielseitigen Ausrichtung mitgestaltet.

    „Gemeinsam wurde eine interkulturelle Begegnungsstätte geschaffen, die Frieden und Verständigung stiftet und gleichzeitig ein weitläufiger Garten-, Naturschutz-, Lern- und Naturerlebnisraum für Kinder und Erwachsene ist“, sagt Heidrun Mitze.

    Neben den regelmäßigen offenen Gartentagen habe es in den vergangenen drei Jahren ein vielfältiges Kurs- und Seminarangebot etwa zum Imkern, dem Sensen oder Wildkräutern gegeben, an dem zahlreiche Menschen aus der Region teilnahmen.

    „Inzwischen haben der Landkreis Göttingen und die Gemeinde Friedland zugesichert, das Projekt bis Ende dieses Jahres zu unterstützen“, sagt Heidrun Mitze, die dafür genau wie ihre Kollegin ebenso dankbar sei wie für zusätzliche Spendengeber durch die Sparkasse Göttingen und die VR-Bank in Südniedersachsen.

    Bislang war der interkulturelle Gemeinschaftsgarten, dessen Träger die Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Südniedersachsen ist, neben dem LEADER-Programm (98 000 Euro) und der Gemeinde Friedland (25 000 Euro) auch durch den Nothilfefonds der Caritas (Bistum Hildesheim) sowie der ADM-AG aus Hamburg finanziert worden.

    „Nach dem Auslaufen der Förderung sind nun für den langfristigen Erhalt des interkulturellen Gartenprojekts weitere Fördermittel nötig“, betont Dorothee Pohl.

    Denn sowohl für die Planung, die Organisation und die Bewirtschaftung des 8000 Quadratmeter großen Gartengrundstücks als auch für die Betreuung der teilnehmenden Menschen sei eine intensive hauptamtliche Begleitung nötig.

    „Ziel des Projekts bleibt es, Begegnung und Verständigung zwischen den Kulturen zu fördern, Grundsteine für die Integration von Geflüchteten zu legen und Natur- und Gartenerlebnisse für jedermann zu ermöglichen“, so Pohl.

    „Als 2016 der Antrag bei der LEADER-Gruppe einging, waren alle total fasziniert von der Idee“, sagt Kreisrätin und LEADER-Aktionsgruppenvorsitzende Christel Wemheuer. „Das ist ein Projekt, das nicht nur alle Ziele, sondern auch die Herzen aller Beteiligten erreicht hat“, lobte sie.

    „Bei den aktuellen Akteuren ist der FriedlandGarten in sehr guten Händen und eigentlich kann es gar nicht anders sein, als dass es hier weiterläuft“, so Wemheuer.

    Auch Kreisrat Marcel Riethig gerät ins Schwärmen. „Dies ist ein wunderbarer Flecken Erde, der perfekt zur Gemeinde Friedland passt“, sagt er. Bürgermeister Andreas Friedrich will sich persönlich für den Fortbestand des Gartens einsetzen.

    „Wir haben gemerkt, wie viele Menschen hiervon profitieren“, sagt er. „Ich werde mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass wir auch 2021 und 2022 die Finanzierung hinbekommen.“

    https://www.hna.de/lokales/goettingen/friedland-ort108199/geldsuche-fuer-den-interkulturellen-garten-90042220.html (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Biesdorf: Waldtiere ernten mit

    (Mail)
    Dem Garten geht es gut. Es wächst und gedeiht, wenn man sich an gärtnerische Grundregeln hält. Aber wenn mal was schief geht, lernt man draus. Das ist vor allem bei „Neugärtnern“ manchmal ein schmerzhafter Prozess.
    In diesem Jahr gibt es viele Äpfel, dafür kaum Mirabellen und Pflaumen (Spätfrost und schwaches Jahr – wir hatten vergangenes Jahr reichlich, dafür aber kaum Äpfel). So wechselt das halt ab. Ich habe schon wieder verschiedene Sorten Marmelade gekocht.

    Am 11.10. machen wir unser kleines Herbstfest mit großem Suppentopf aus Gartenprodukten. Am 04.10. sind wir Endstation einer Fahrradtour im Rahmen einer Ausstellung im Schloß Biesdorf (City (un)limited). Es ist auch in diesen Zeiten immer etwas los, nur etwas anders als vorher. Wichtig sind die Sozialkontakte und dass die Gartenaktivisten weiter an ihren Ideen basteln. Es müssen nicht immer alle gleichzeitig da sein, es geht auch anders.

    Auch die Bienen hatten ein gutes Jahr. Es gibt Biesdorfer Honig von Bienen, die im Gemeinschaftsgarten ihr Domizil haben. Martin (unser Freizeitimker) ist mit dem Garten zufrieden und wir bemühen uns immer etwas am Blühen zu haben, was im Spätsommer und Herbst doch eine Herausforderung an diesem Standort ist.

    Dank unserer Kamera wissen wir auch, wer unseren Mangold mag oder Bohnenkeimlinge. Wir haben Rehe, Wildschwein, Waschbär und Fuchs vor die Linse bekommen. (mehr …)

  • Grünspitz und essbare Stadt München

    (Projektbesuche)
    Der Grünspitz hat sich vom Garten, den alle gemeinschaftlich gemacht haben zu einem Garten mit Beetpaten entwicklet. Grund dafür ist die Auflage der Versicherung, dass beim „alles gemeinschaftlich“ Konzept der Garten nur an bestimmten Tagen geöffnet sein durfte (bzw betreut werden musste), jetzt können die Gärtner*innen jederzeit an ihr Beet. Es gibt auch Nachbar*innen, die die Blumenbeete auf dem Platz regelmäßig gießen und dafür eine Art Patenschaft übernommen haben. Wasser wird mit Feuerwehrschläuchen, die in einem selbstgebauten Haus aus Stockbeetteilen lagern (= ihr Schuppen), 1x/Monat in die fünf 1000l IBC-Tanks gefüllt. Das muss dann für den Monat reichen. Das ÖBZ macht inzwischen einige seiner VHS-Kurse auf der Fläche.
    Die Beete/Patenschaften werden jedes Jahr Anfang des Jahres neu verlost in der Gartengruppe, da sie ganz unterschiedlich groß sind.
    Die Fläche hinter dem Gartenprojekt wird mit Wohnungen bebaut. Da die de Gartenprojekt vorgelagerte Fläche (= der Platz) als Grünalage mit Erholungs- und Freizeitangebot von der Stadt geplant ist, ist Green City dabei, ein Konzept zu erarbeiten, was sie für die weitere Nutzung einreichen wollen. Gemüsebeete, Schaubeete für Biodiversität und was wächst wann (Jahreskreislauf) sind mit vorgesehen.
    Im Gemeinschaftsgarten Essbare Stadt gibt es 120 Beete. Diese müssen jeden Herbst abgeräumt werden und werden von der Baumschule untergepfügt und müssen dann wieder von der Gruppe neu gemacht werden. Dieses Jahr dürfen die Beete erstmalig bis März bleiben, so dass die Gruppe/die Gärtner*innen auch mal mit Wintergemüse experimentieren kann. Es gibt hauptsächlich individuelle Beete, doch auch einige Gemeinschaftsbeete (die Hügelbeete) und da kümmert sich eine Gruppe drum, die auch die Kräuter für alle mit beackert. Es sind sehr viele Leute an einem Beet hier interessiert, die Warteschlange ist riesengroß. Da die Beete sehr unterschiedliche Lagen auf der Fläche haben (Schatten, sehr feucht bis trocken, sehr sonnig), werden die auch hier jedes Jahr neu ausgelost. (mehr …)

  • GG Onkel Anton: viele neue Leute

    (mail)
    Corona hat uns dieses jahr sehr viele neue Mitglieder gebracht auch wenn alle unsere gemeinsamen Aktionen natürlich gecancelt werden mussten. Langsam können wir wieder etwas Gemeinschaft im Garten erleben aber vermutlich erst wieder nächsten Jahr so richtig.


    (mehr …)

  • Große Gruppe im IG Regensburg

    (Mail)
    Wir sind ziemlich gewachsen dieses Jahr, ich schätze etwas zwischen 60 und 75 Leute. Außerdem haben wir eine zweite Fläche dazu bekommen (insgesammt jetzt 800 m2) auf der wir mit Fördergeldern von der Postcodelotterie u.a. einen kleinen Gemeinschafts-Werkstadt-Schuppen bauen mit Photovoltaikpannels.

    Im Frühjahr hatten wir einige Permakulturseminare von Sarah Daum und Harald Wedig. I (mehr …)

  • InterKulturGarten Pfaffenhofen bekommt nach 7 Jahren schriftlichen Vertrag

    (Mail)
    Es war immer schon – seit Gründung 2013! – vereinbart einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen. Die bisher Verantwortlichen der Stadt haben sich einfach keine Zeit dafür genommen.

    „Eilt ja nicht“ und „Wird schon noch“ waren z.B. Antworten auf unsere Nachfragen. Jetzt hat es einen Wechsel in der Hauptverantwortlichkeit für das Grundstück gegeben. Das ist wohl der Grund, dass

    es jetzt schriftlich wird (mehr …)

  • Wilde17 baut mobile Küche

    (Antrag/Antworten)

    In dieser Gartensaison wurden durch die engagierten Gärtner*innen mehrere Bauprojekte in Angriff genommen. Die Projekte befinden sich zum Teil bereits in der Bauphase, für andere Projekte werden aktuell die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung geschaffen (siehe Tabelle 1).
    Unser Garten ist im Kiez vielfältig vernetzt und interagiert mit Projekten (wie AUCH und Süß & Salzig), Schulen und anderen Treffpunkten (Lobe-Haus), weiteren Akteuren im Bildungssektor (Mädchenprojekt Mädea) und den Lernwerkstätten der Lichtburgstiftung. Wir haben uns dem Nachbarschaftsverein Soldiner Kiez e. V. als Projekt angeschlossen, über den wir den jährlichen Nutzungsvertrag mit dem Bezirk abschließen.

    Ziel des hier vorgestellten Bauprojekts ist die Erschaffung einer mobilen Küche für die Wilde 17. Im Rahmen dieses Bauprojekts sollen gebrauchte Module einer ehemaligen Gastroküche mit Hilfe diverser Baumaterialien und dem handwerklichen Engagement der Wilden 17 Gärtner*innen zu einer mobilen Küche aufgebaut werden. Mobil bedeutet in diesem Zusammenhang, dass alle Teile der Küche transportabel sind, so dass sie sowohl, je nach Bedarf im Garten selbst verschoben werden können, als auch, dass Sie bei Notwendigkeit eines potentiellen Umzugs der Wilden 17 auf ein anderes Grundstück, weiter zum Einsatz kommen kann. Zusätzlich sollen alle Module so aufgebaut sein, dass Sie platzsparend verstaut werden können und die Größe der Küchenelemente im Einsatz, dem jeweils aktuellen Einsatzzweck angepasst werden können. Alle Bautätigkeiten werden durch die Gärtner*innen der Wilden 17 umgesetzt.
    2.2 Nutzung der mobilen Küche
    Naturgemäß sind die Themen Garten, Ernte, Ernährung und damit auch die Verarbeitung von Lebensmitteln eng miteinander verknüpft. Kaum ein Lebensraum verbindet die Elemente Gemeinschaft, Natur und Umwelt, nachhaltige Lebensweise, so effektiv miteinander wie ein Gemeinschaftsgarten. Schon heute wird mit viel Herzblut und Improvisationsgeist in der Wilden 17 gemeinsam geerntetes Gemüse zubereitet und gegessen. Die Gruppengrößen variieren hier von spontaner kleiner Abendrunde zu dritt bis zu gut besuchten, öffentlichen Veranstaltungen.
    Im Rahmen dieser Aktionen entstanden einige weitere Ideen, wie das gemeinsame Konservieren geernteter Früchte und öffentliche Workshops zu den Themen Lebensmittel konservieren, Herstellung von Sirup, Kochen mit frischer Ernte, Fermentieren.
    Insbesondere alle Initiativen, wie öffentlicher Brunch, kulinarische Versorgung anderer öffentlicher Veranstaltungen im Garten und die Durchführung von „Mitmach-Worshops“ für die Nachbarschaft übersteigen die
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    aktuelle Ausstattung des Gartens mit Küchenmobiliar und Ausrüstung. Sowohl die bereits stattfinden Events als auch die hochmotivierten Pläne der Gärtner*innen und die erwähnten Grenzen durch die vorhandene Ausrüstung führten zu der Idee einer mobilen Küche.
    In Kombination mit dem bereits geförderten Lehmofen ermöglicht uns die mobile Küche die Umsetzung diverser kreativer Ideen zur Begleitung von Veranstaltungen z.B. auf unserer neuen Bühne, Workshops, Gartenfeste und andere Nachbarschaftsinitiativen.
    2.3 Bauplan und Planungsteam
    Für die Umsetzung der Idee wurde ein konstruktives und – wie in der Wilden 17 üblich – von Diskussionskultur und lösungsorientierter Vision inspiriertes Planungs-Team gegründet.
    In diesem Team wurde ein Bauplan entwickelt, welcher die Verwendung gebrauchter Module von Gastroküchen beinhaltet. Es handelt sich hierbei um 2 Edelstahl Arbeitsflächen mit Tischbeinen und einem Tresen-Modul, welches eine Spüle enthält und einen sicheren Wasseranschluss ermöglicht. Diese Teile sollen als fertige Teile in das Gesamtkonzept integriert werden, um die notwendigen Voraussetzungen bezüglich Hygiene in der Lebensmittelverarbeitung zu gewährleisten. Eine rudimentäre Grundausstattung ist bereits vorhanden und wird als Eigenanteil, in das Küchen-Konzept einbezogen. Auch diverse Baumaterialien im Wert von voraussichtlich ca. 600 Euro werden als Eigenanteil aus Spendengeldern finanziert.

    Aktuell sind in der Küchenbau-Gruppe 11 Gärtner*innen angemeldet, erfahrungsgemäß werden nicht alle wirklich mitbauen, Aber mit 6-9 Mitbauenenden in Aktion rechnen wir auf jeden Fall.

    – sind da Nachbar*innen eingeladen/ladet ihr Nachbar*innen dazu ein?

    ·         Ja, immer. Bevor es aktiv losgeht wird die Aktion über nebenan.de, und Mailverteiler angekündigt. Wer Lust hat mitzumachen ist immer herzlich eingeladen.

    – baut ihr auf eurer Fläche?

    ·         Ja, wir bauen auf unserer Fläche. Das Ergebnis soll aber auf jedenfall transportabel sein, damit wir im Fall der Fälle, dass wir irgendwann den Standort wechseln müssen, die Küche mitnehmen können. „Mobil“ ist auch eine Auflage des Bezirks, für alles was wir auf dem Grundstück bauen.

    – wo bekommt ihr das Werkzeug her oder habt ihr alles, was ihr braucht?

    ·         Einen Teil Werkzeug haben wir inzwischen fest da. Anderes Werkzeug wird privat mitgebracht. Es wurde gerade ein anderes Bauprojekt fertiggestellt – eine kleine Bühne, die wir in Zusammenarbeit mit einem Theaterprojet aus dem Kiez gebaut haben – und ein anderes Projekt ist fast fertig – unser Lehmofen – durch diese Projekte sind wir mit Werkzeug und tatkräftigen Leuten gerade erfreulich gut aufgestellt.


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  • Stubengarten: Teil der „Guten Stube“ München

    (Projektbesuch)
    In München hat eine Gruppe von Leute, die im Mai 2018 im Petuelpark mit einem „mulifunktionalen“ Bollerwagen ein aktives Kaffeekränzchen für Senior*innen und andere als Treff- und Anlaufpunkt ins Leben gerufen haben, im Oktber, als sie auf der Suche nach einem Unterstand des „Stüberls“ waren, die Nutzung eines leerstehenden Klosters nebst Garten angeboten bekommen. Das (marode) Gebäude hat 6.500m². Sie haben zugeschlagen und nun entsteht hier Zug um Zug, Raum um Raum „Die gute Stube – für Senioren und alle, die es werden wollen“. Ziel ist, Senior*innen die Möglichkeit zu geben, aktiv zu bleiben, Anschluss zu finden, ihre Hobbies weiter zu machen, indem ein Treffpunkt gemeinsam gestaltet wird. Herzstück war bisher das gemeinsame Kpchen (mit Produkten aus dem Garten) und Essen, doch wegen Corona liegt das und auch vieles anderes brach, wie z.B. Werkstätten. Da haben sie bisher eine für Holz, eine „Bastelsube“, eine „Papierstube“, bald ist ein Nähatelier geplant. Jede*r kann sich einbringen, aktiv werden, mit anpacken, eigene Ideen verwirklichen oder einfach nur kommen und andere treffen.
    Ein Teil der Stube ist der Stubengarten. Der ist nach wie vor geöffnet, derzeit bei gutem Wetter Do – Sa nachmittags. Ein wunderschönes, großes Gelände mit altem Baumbestand und Rasen – und Hochbeeten, Kompstecke, Tomatenhäuschen etc. Gepflegt wird der von allen, die da Lust zu haben. U.a. bringt sich eine ältere o´pflanzt is Gärtnerin sehr ein.
    Finanziert wird das Projekt durch Spenden und Anträge (Deutsche Postcode zahlt Heizung z.B.), es gibt keine Stellen, alles wird ehrenamtlich gemacht.
    Wie lange sie bleiben können, ist unklar. Es ist eine Zwischennutzung. (mehr …)

  • Ein neuer IG entsteht in Berlin

    (Antrag/Antworten)

    Dem Projektträger Oyoun steht neben dem Gebäude in der Wissmannstraße 32 auch die dazugehörige Fläche zur Nutzung zur Verfügung. Für das Gebäude inklusive Gartenfläche besteht ein unbefristeter Mietvertrag zwischen dem Land Berlin und der Kultur NeuDenken gUG. Ziel ist es die Gartenfläche in Form eines Gemeinschaftsgartens zu entwickeln. Hierfür hat sich eine „externe“ Gruppe bereit erklärt, die Entwicklung des „Gemeinschaftsgartens Oyoun“ umzusetzen. Die Gruppe um den Gemeinschaftsgarten ist zusammengesetzt aus queer*feministischen und migrantischen Personen. Darunter auch Personen welche bereits an der Entwicklung eines Gemeinschaftsgartens beteiligt waren und zum Thema forschen.

    Die Gartengruppe ist aktuell aus einer „losen Gruppe“ zusammengesetzt und soll sich langfristig über einen Verein institutionalisieren (siehe unten). Die Gartengruppe trifft sich zu
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    festen Gartenarbeitszeiten und alle zwei Wochen für ein zusätzliches Planungstreffen, um hier anstehenden Aufgaben und Organisatorisches zu besprechen. Entscheidungen werden nach demokratischen Verfahren getroffen. Sowohl die Gartenarbeitstage als auch die Planungstreffen sind für alle Interessierten offen (Einschränkungen bestehen aktuell im Zusammenhang mit der Eindämmung des Coronavirus, siehe weiter unten).
    Das Konzept des Gartens sieht eine „vollständig gemeinschaftliche“ Nutzung vor. Das bedeutet, dass es keine individuell genutzten Beete gibt, sondern die gesamte Fläche gemeinschaftlich an den zusammen festgelegten Gartenarbeitstagen bewirtschaftet wird. Der Garten soll soweit wie möglich barrierefreie ausgerichtet werden.
    Die Bewirtschaftung des Gartens richtet sich im Allgemeinen nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Dies umfasst unter anderem den Verzicht auf chemisch–synthetische Dünge– und Pflanzenschutzmittel und die Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft. Als die nachhaltigste Form der Gartenbewirtschaftung sollen verschiedene Methoden der Permakultur angewandt werden –– beispielsweise über Zonen– und Sektorenplanung durch u.a. mobile Hochbeete, Kräuterschnecken u.s.w.. Insgesamt sollen neben Nutzpflanzen auch Zierpflanzen als Nahrungsquellen für Insekten Einzug in den Garten finden. Bei der Auswahl von Saatgut und Jungpflanzen wird auf ökologisches, sorten- und samenfestes Saatgut, sowie bevorzugt alte und regionale Sorten geachtet. Die Produktion von eigenem Saatgut ist ebenfalls angedacht. Für möglichst geschlossene Kreisläufe innerhalb des Gartens ist bereits ein Komposthaufen angelegt worden. Um den Gedanken einer Kreislaufbewirtschaftung auch in Bezug auf die Kompostierung möglichst weitreichend umzusetzen, werden auch die kompostierbaren Küchenabfälle der Küche des be´kech Anti–Cafés gesammelt und zur Gartenkompostierung verwendet. Mit Bezug auf die Bewässerung ist eine möglichst vollständige Bewässerung in Form von Regenwasser als auch die Aufzucht von Bienenvölkern und die Kultivierung von Regenwürmern geplant (teils noch Rücksprache mit der Verwaltung notwendig). Weitere Inhalte des Gartens sind die Errichtung von Insektenhotels und Nistkästen, einer Trockenmauer, das Anlegen von Heil– und Färberpflanzen. Auf vielfältige Weise wird so die Biodiversität im urbanen Raum erhöht.
    Die gemeinsam erwirtschaftete Ernte soll vordergründig den Gärtner*innen zur Verfügung stehen und im besten Fall durch z.B. gemeinsame Grillabende vor Ort zusammen verzehrt werden. Weiterhin ist angedacht ein Teil der Ernte gemeinsam zu verarbeiten und so z.B. in Form von Workshops verschiedene Formen des Haltbarmachens auszuprobieren.
    Insgesamt wird dem Wissenstransfer im Garten eine bedeutende Rolle beigemessen. Wissen soll praxisnah durch u.a. Workshops (z.B. Brot backen im eigenen Lehmofen, Einmachen, Düngemittel selbst herstellen, etc.), Führungen oder kulturelle Veranstaltungen allen Interessierten zugänglich gemacht werden. Kooperationen mit anderen Institutionen (Kindergarten, Schulen, kulturelle Zentren) sind hierbei geplant und die Aktivierung der Nachbarschaft bereits am Laufen.

    1. – wie ist die Fläche beschaffen (könnt ihr da z.B. auch in der Erde

    gärtnern?) und wird auf der Gesamtfläche noch was anderes als der Gemeinschaftsgarten sein?

    ->Die Gesamtfläche wird gemeinschaftlich von Oyoun, dem be´kech Anti- Café und dem Gemeinschaftsgarten genutzt.

    Die Fläche des Gemeinschaftsgartens liegt hinter dem eigentlichen Gebäude von Oyoun. Aus dem Gebäude kommend ist man vorerst auf der „Terrasse“, einer ebenerdigen Fläche mit Kiesuntergrund (ca. 200 – 250 qm). Rechts davon ist ein kleiner Teil versiegelter Fläche mit Kopfsteinpflaster. Ringsherum um die Terrasse befindet sich Rasen sowie Bäume und Sträucher. Hier steht zudem eine Bühne, die Oyoun unter anderem für ein Kinderprogramm und weitere Veranstaltungen nutzt. Der hintere Teil des Geländes (ca. 5 m bis zum nächsten Gebäude) ist dicht mit Sträuchern bewachsen.

    Auf der „Terrasse“ stehen ca. 6 Bierzeltgarnituren. Die Fläche wird auch von den Gästen des Cafés und für Veranstaltungen von Oyoun genutzt. Hier sollen vereinzelt noch Hochbeete in Form von Palettenaufsatzrahmen ins Bild integriert werden.

    Auf der Rasenfläche können wir direkt in der Erde gärtnern und haben auch erste Blumenwiesen sowie ein Hügelbeet mit Kürbissen angelegt. Eine Bodenanalyse für die weitere Bewirtschaftung ist angedacht. Wir setzten vermehrt auf Hochbeete mit Palettenaufsatzrahmen, um den Garten mobil und – für die vielfältige Veranstaltungen von Oyoun – dynamisch zu halten. Der Garten soll mit den verschiedenen kulturellen Veranstaltungen von Oyoun im Einklang stehen und sich ins Bild einfügen.

    Die Gartenfläche sowie das Gebäude stehen unter Denkmalschutz, weshalb ggf. der Garten nur mobil angelegt werden darf. Wir warten diesbezüglich noch auf eine endgültige Antwort.

    2. – ist die Fläche umzäunt? Gibt es ein Tor o.ä.? Ist der Garten immer offen und wenn nicht, wie kommen die Gärtner*innen und Interessierte jederzeit in den Garten?
    -> Die Fläche ist vollständig umzäunt. Es gibt ein großes und ein kleines Tor , die zugleich die Zugänge zum Gebäude und zum Café darstellen. Die Zugänglichkeit des Gartens ist somit identisch mit den Öffnungszeiten des Cafés und des Gebäudes, die abendliche Schließung des gesamten Ensembles erfolgt gegen 20.00 Uhr von Montag bis Sonntag.

    An den Gartenarbeitstagen bleiben die Tore bis 22 Uhr offen und werden durch den Schließdienst abgeschlossen.

    5. – Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    -> Es gibt einen abschließbaren Lagerraum, in dem Materialien und Geräte untergebracht werden können. Die Mitarbeiter*innen von Oyoun oder die Hausmeister ermöglichen uns auf Nachfrage den Zutritt.

    6. – Für wie viele Hochbeete sind die beantragten Materialien berechnet, die kommen dann also zu den sechs noch dazu? Wie viele Beete plant ihr insgesamt?

    Die Kosten sind für 15 weitere Hochbeete dieser Art kalkuliert. Insgesamt planen wir rund 30 Hochbeete durch Aufsatzrahmen. Plus weitere Beete wie Kartoffelturm und Hügelbeete (je nach denkmalschutzrechtlicher Genehmigung).

    8. – Was für eine Art von Bewässerung plant ihr? Wo kommt das Wasser her?

    ->  Die Bewässerung soll soweit wie möglich mit Regenwasser erfolgen.

    Das Gebäude verfügt über eine große Dachfläche, allerdings wird das Regenwasser bisher nur abgeleitet. Eine Regenrinnenklappe zum Auffangen des Regenwassers ist geplant (Finanzierung durch Oyoun. Siehe auch oben). Aktuell gießen wir leider ausschließlich über Grundwasser.

     -> Wer wird an den Bauvorhaben beteiligt sein und wie können möglichst viele (also mehr als die Leute der Kerngruppe) da mit machen?

    NR: Wir werden bei Bauvorhaben und ähnlichem über Instagram und einen Aushang im Café-Bereich auf die Aktion aufmerksam machen. Dies ist auch bereits bei dem Bau der ersten Beete so erfolgt. Eine Überlegung ist zudem über Flyer auch die erweiterte Nachbarschaft für die Teilhabe am Gemeinschaftsgarten zu gewinnen (in Abhängigkeit der Entwicklung der Pandemie). Auch durch Gespräche mit den Gästen des Cafés konnte bereits Interesse an der Mitarbeit im Garten gewonnen werden, hier kam es schon häufiger zur spontanen Beteiligung durch Kinder und deren Eltern.


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