Autor: admin

  • Nachbarschaftsgarten in Strausberg bedroht

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    Strausberg (Martin Stralau) Der Jugendsozialverbund sorgt sich um die Zukunft seiner Nachbarschaftsgärten am Mühlenweg. Dort soll gebaut werden.

    Seit sechs Jahren gärtnert Maren Christine Müller mit Hingabe auf einem sieben mal acht Meter großem Hochbeet auf dem ehemaligen Sportplatz zwischen Otto-Grotewohl-Ring und am Mühlenweg. „Rote Bete, Zwiebeln, Erdbeeren, Möhren, Mohnblumen, Schwarze Johannisbeeren, ein Apfelbaum“, sprudelt es aus ihr heraus, wenn man sie nach ihren angebauten Pflanzen fragt. „Ach, und Gurken, Tomaten, Bohnen und Erbsen auch“, fügt sie hinzu.

    27 Gärten gegen 300 Wohneinheiten

    „Solche Kürbisse haben wir hier schon geerntet“, ruft Heidemarie Schulze, die Vorsitzende des Jugendsozialverbundes, aus und bildet mit beiden Armen einen Kreis. Sabine Brosch, die JSV-Ehrenamtlerin und Linken-Stadtverordnete, lacht: „Jetzt übertreibst du aber!“ – „Von wegen!“, antwortet die resolute Vorsitzende, die auf den Anbauerfolg wie überhaupt auf den Erfolg des Nachbarschaftsgartens des JSV im Mühlenweg besteht, auf dem er gelungen ist.

    Dass das vor zehn Jahren umgestaltete Brachland möglicherweise in seiner Existenz gefährdet ist, wurde Heidemarie Schulze und ihren Mitstreitern erstmals vor zwei Jahren bewusst, als sich beim Sommerfest vier elegant dunkel gekleidete Herren interessiert auf dem Gelände umschauten und auf Nachfrage als künftige Investoren zu erkennen gaben. Nach bisherigen Plänen sollen auf der 16,6 Hektar großen Fläche, zu der die Gärten gehören, 300 Wohneinheiten entstehen.

    Begehr an Bürgermeisterin

    „Zwar haben wir von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erneut ab Dezember 2020 einen unbefristeten Vertrag erhalten, dieser ist jedoch mit einer Frist von drei Monaten jederzeit kündbar, wenn die Entscheidung über die Investoren getroffen wurde. Dies soll wohl nicht vor ein bis zwei Jahren geschehen“, berichtet sie. Die Vertreter der BImA, der die Fläche gehört, hätten sie im Gespräch dazu durchaus ermuntert, sich an die Bürgermeisterin zu wenden mit dem Ansinnen, bei einem Bebauungsplan den Nachbarschaftsgarten als Gemeinbedarfsfläche aus der geplanten Wohnbebauung herauszulösen.

    „Das Ziel verfolgen wir“, sagt Sabine Brosch, die das Thema in der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag ansprach. Der Nachbarschaftsgarten des JSV, sagte sie, umfasse 27 kleinere Gärten auf einer Fläche von 4150 Quad-ratmetern. Der JSV habe dort viel Zeit und Arbeit hineingesteckt, auch Fördermittel seien geflossen. „Meine Bitte ist, zu prüfen, ob die Fläche für Gartennutzung erhalten werden kann, auch wenn auf dem Areal gebaut werden soll. Quasi als Grüne Lunge für die Anwohner, die die Gärten dort seit langer Zeit bewirtschaften“, sagte Sabine Brosch.

    Sie habe das Begehr verstanden, betonte Bürgermeisterin Elke Stadeler (parteilos), und das Thema bei der BImA auch angesprochen. Nach bisheriger Planungsabsicht sei aber auch klar, dass das Interesse für die Entwicklung der Fläche eindeutig auf mehrgeschossigem Wohnungsbau liege. Hier müsse man schauen, wie das zusammengehen könne.

    Ende Mai war die Verwaltung auf Antrag der CDU-Fraktion von den Stadtverordneten beauftragt worden, bei der BImA unverzüglich das Interesse der Stadt an der Fläche zu bekunden und sie als Wohnbaufläche zu entwickeln. Fraktionsvorsitzender Andreas Fuchs kritisierte nun das bisher vorliegende städtebauliche Konzept als äußerst schwach und erinnerte die Stadtverwaltung daran, dass sie Ende Mai von den Stadtverordneten mehrheitlich auch dazu aufgefordert wurde, sich für die Entwicklung eines nachhaltigen, ökologischen und sozialen Stadtteils am Mühlenweg einzusetzen. „Aber hier geht es scheinbar mal wieder nur um eine maximale Verwertung der Fläche“, stellte er fest.

    Jens Knoblich sprach sich dafür aus, mit den Leuten, die die Gärten pflegen, vor dem Start des Bebauungsplanverfahrens das Gespräch zu suchen. „Die Verwaltung weiß, worauf es ankommt und wird uns schon ein schönes Konzept präsentieren“, sagte er. Matthias Michel (beide Zusammen für Strausberg) sah in den Gärten weitere Potenziale, zum Beispiel für einen Schulgarten für den im direkten Umfeld entstehenden Schulcampus. Im bisherigen Konzept sind vier Mehrfamilienhäuser an der Stelle der Gärten eingezeichnet. Die Stadtverordneten fassten mit 24-Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan. Wie es mit den Gärten weitergeht, bleibt vorerst offen.


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  • GGs in München -Artikel in der SZ

    Grün für alle

    Anstich mit Maske: Der Freiluftgarten in Freiham ist eröffnet.

    (Foto: ales)

    Im Freihamer Freiluftgarten hat bereits der kollektive Anbau begonnen. Die Nachbarschaftshilfe hat aber schon den nächsten Schritt im Blick: Wie wäre es, später mit dem gemeinsam gezogenen Gemüse auch zusammen zu kochen?

    Kolumne von Julia Weinzierler

    Grün kann Gold wert sein – im Zimmer, aber vor allem draußen, beim Urban Gardening in der zubetonierten Stadt. Das neueste Projekt – der Freihamer Freiluftgarten – ist vor Kurzem gestartet, blickt aber bereits auf eine längere Vorgeschichte zurück. Aufbauend auf dem Freiluftsupermarkt und der Freiluftbox, die in Freiham bisher grüne Abwechslung versprochen haben, folgt nun ein ganzer Garten zum gemeinsamen Pflanzen, Säen, Lernen und auch Plaudern. Die Idee für das kollektive Garteln ist allerdings nicht neu.

    Während in Freiham das neue Stadtquartier durch das Grünband mit den bestehenden Vierteln verbunden wird, lebt der Generationengarten in Milbertshofen diese Idee bereits seit 15 Jahren. Das angrenzende Viertel Schwabing-West sollte ein Stückchen näher rücken. In all den Jahren wurde so einiges angepflanzt, Freundschaften entstanden, meist auf lokaler Ebene. „Es ist mal jemand aus dem angrenzenden Stadtteil dabei, aber es sind doch hauptsächlich Leute, die hier in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen“, erzählt Gabriele Schlaugat vom Verein Stadtteilarbeit. Freude am Garten haben aber alle. „In so einer Stadt wie München entschleunigt das natürlich.“

    In Freiham haben derweil die ersten Gartenarbeiten begonnen, während der Nachbarschaftstreff bereits die nächsten Schritte im Blick hat – zum Beispiel könnte man das Gemüse gemeinsam verarbeiten, beim Kochen. Mehr Erfahrung hat damit bereits Andrea Schanzenbach, die seit 2015 das „Rosen-Heim“ leitet, wo diese Saison trotz Corona bereits Salat, Radieserl und Knoblauch geerntet werden. Beim Kochabend, beim Grillen oder einer Brotzeit wurden dort aus Hobbygärtnern auch gute Freunde.

    Die Liste ließe sich fortsetzen: Der Ackermannbogen hat seinen „StadtAcker“, Blumenau den „Interkulturellen Garten“, Giesinger Gärtner treffen sich im „Grünspitz“, während das Projekt „O’pflanzt is“ sogar einen Umzug mitgemacht hat und nun wieder Wurzeln schlägt. Die grünen Oasen ziehen eine positive Bilanz, die Anfragen häufen sich. Wer Lust auf Rechen und Gießkanne hat, dem sei die Webseite www.urbane-gaerten-muenchen.de ans Herz gelegt – damit man einen Gemeinschaftsgarten direkt um die Ecke findet.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/viertel-stunde-gruen-fuer-alle-1.4949047

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  • Rundbeet Kiel

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    Seit 2012 besteht dieses Urban Gardening Projekt : ein Rundbeet in der Grüntangente zwischen Dreiecksplatz und Koldingstraße. Ohne Wasseranschluss, ohne externe Finanzierung und sogar ohne Chef*in: kann das funktionieren? Offensichtlich ja, denn auch dieses Jahr grünt und blüht es hier wieder. Erste Salate, Puffbohnen , wilde Rauke und andere Kräuter stehen bereit zur Ernte, vereinzelte Erbeeren laden zum Naschen ein. Auch an die Bienen wurde gedacht. Zwischen dem Gemüse blühen Blumen. Da ist ein kleines Paradies entstanden. Am Anfang des Gartenjahres steht immer ein Planungstreffen. “Aber so richtig halten wir uns nie dran,” sagt Matthias, einer der Aktiven, über die real existierende Praxis beim Säen und Pflanzen.

    Freitags um 17 Uhr sind meistens einige Aktive am Rundbeet anzutreffen. Etwa sechs Personen kommen regelmäßig, drum herum besteht ein größerer Kreis an Unterstützer*innen. Manche Leute sind seit Jahren dabei, andere erst seit diesem Jahr. Außerdem bestehen Kontakte zu anderen Gartenprojekten wie dem Parzellen-Pacht-Projekt oder dem Permakulturgarten der Alten Mu. Nicht nur Gartenwissen sondern auch überzählige Setzlinge wandern von hier nach dort. Als ich gestern spontan das Rundbeet besuchte, fand gerade ein Picknick mit Kaffee und kurdischer Pfefferminzsuppe auf dem Rasen statt. Neben Jäten und Gießen wird hier also auch die Geselligkeit gepflegt.

    Größtes Problem ist seit Jahren der Wassermangel . Zum Glück wohnen einige der Aktiven in der Nähe und bringen Kanister mit Wasser vorbei. (mehr …)

  • Umzug Mucca Community Garden

    (Projektbesuch)
    Der Garten hatte unter Vermüllung/Vandalismus zu leiden. Auf dem Gelände des Kreativquatiers ist viel los, werden viele Parties gefeiert und die Beete und der Garten immer wieder als Mülleimer missbraucht, Sachen kamen weg, Pflanzen wurden beschädigt.
    Der Garten ist jetzt direkt auf die andere Seite der Mucca gezogen, wo er ein wenig geschützer ist. Hauswand und Mauern grenzen den Garten ein, der Eingang soll so gestaltet werden.
    Die Gruppe muss sich wieder neu finden, im Winter wurden durch Baumaßnahmen in der Mucca die Hochbeete an andere Stellen auf dem Gelände verräumt (ohne dass die Gruppe das wusste). Sie wollen über Facebook und Hinweisen auf dem Gelände wieder auf sich aufmerksam machen.
    Das gesamte Gelände gehört inzwischen dem Münchner Werkhof (ggf nicht ganz der richtige Name) und Miete wäre wohl auch auf der anderen Seite der Mucca fällig geworden. Derzeit zahlt die Mucca die Miete, doch soll das nur übergangsmäßig sein. Sie wollen im Garten kleine Veranstaltungen auf Spendenbasis machen, um ein paar Einnahmen zu generieren uns überlegen, wie sie die Miete nun stemmen können. (mehr …)

  • Linke machen Sprechstunde im GG

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    Sprechstunde der Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West

    Die Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West lädt am Freitag, 26. Juni in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, zur ersten Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße ein. Der Garten befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Essen-West und des Friedrichsbads. Sie wird in den Sommermonaten regelmäßig am Freitag stattfinden und Gelegenheit bieten, die linken Kandidierenden für die Bezirksvertretung III kennenzulernen.

    Udo Seibert, Mitglied der Stadtteilgruppe ie Linke. Essen West und Spitzenkandidat für ie Linke in der Bezirksvertretung III: „Wir werden ab sofort eine wöchentliche Sprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße abhalten, um im Vorfeld der Kommunalwahlen am 13. September über aktuelle Geschehnisse zu informieren und den Bürger/innen ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen anzubieten.“
    Dabei wird jede Woche ein anderes Thema im Mittelpunkt der Sprechstunde stehen. […]

    https://www.lokalkompass.de/essen-west/c-politik/sprechstunde-der-stadtteilgruppe-die-linke-essen-west_a1390503


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  • neuer GG in Aachen entsteht

    (Antrag, Antworten)

    Wir, ein Netzwerk unterschiedlicher Träger im Westen Aachens, unter anderem organisiert in einer Stadtteilkonferenz und demgemeinnützigen Verein Westparkviertel e.V., planen ein „community-gardening“ Projekt. Der Garten soll auf einer, der katholischen Pfarrgemeinde St.Jakob gehörenden Wiese hinter dem Pfarrheim Jakobushaus realisiert werden.
    Das Projekt wird von der Stadtteilkonferenz befürwortet und umfassend unterstützt.

    Eine erste Befragung und ein erstes Treffen zu diesem Thema haben ergeben, dass es ein hohes Interesse besonders bei den studentischen Bewohnern und den Familien im Viertel für dieses Projekt gibt. Auch einzelne andere Gruppen wie die Pfadfinder haben ihr Interesse an der Teilnahme an diesem Projekt bekundet. Die Vielfalt der Kooperationspartner und das hohe spontane Interesse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen haben in uns die Überzeugung vom Gelingen des Projektes wachsen lassen.

    1.      Zurzeit engagieren sich ca. 10 Personen bei der Planung des Gemeinschaftsgartens. Alle möchten später auch gärtnern. Wir bewerben das Projekt zeitnah auf verschiedenen Kanälen. Instgram/Facebook/Webseite/Stele der Pfarre, Webseiten von: Stadtteilkonferenz, Westparkviertel e.V, Quartier 55+, und nebenan.de. Es werden Postkarten, Flyer und Plakate gedruckt.

    2.      Oben genannte Gruppe. Diese Gruppe erarbeitet prozessorientiert Entscheidungs-und Informationswege.

    3.      Der Garten ist ca. 460 qm groß über Tag frei zugänglich und wird über Nacht verschlossen. Es ist geplant aktiven Mitgliedern der Gruppe Schlüssel für das Tor auszuhändigen.

    Der Boden ist nicht kontaminiert. Die Hochbeete dienen der besseren Bearbeitung besonders auch für ältere Menschen.

    4.      Oben genannte Gruppe, Mitglieder der Reparaturtreffgruppe und der Pfadfinder bauen mit Unterstützung und unter Anleitung der Schreiner des Sozialwerkes Aachener Christen

    die Hochbeete. Bei der Bepflanzung unterstützen und beraten uns deren Gärtner. Einige Werkzeuge stehen aus der, durch den Stadtteil Fond unterstützten Bibliothek der Dinge zur Verfügung. Bei Bedarf werden von allen Mitarbeitenden auch private Werkzeuge mitgebracht. Auch die Werkzeuge der Gärtner und Schreiner stehen für den Aufbau zur Verfügung. Werkzeuge stehen vor Ort zur Verfügung Da die meisten anfallenden Arbeiten erst im Herbst anstehen und draußen stattfinden werden diese wohl nicht mehr all zu sehr von der Corona-Krise beeinträchtigt werden. Unsere Planungstreffen werden zurzeit draußen auf der überdachten Terrasse abgehalten.

    5.      Eine detaillierte Kostenaufstellung für das Gartengerätehaus ist mir zurzeit nicht möglich, da die Schreiner zum einen Restholz und Material verwenden wollen und das Haus auch noch nicht im Detail geplant ist. Es soll der Aufbewahrung der Gartengeräte, des Saatgutes etc. dienen.

    6.      Für ca. 10 Personen: 2 Spaten, 10 kleine Schaufeln, 5 kleine Harken, 2 Schuffeln für Bodenbeete, 1 Schubkarre, 10 Eimer, 2 Gartenscheren mittelgroß, 1 Gartenschere groß, 1 Mistgabel, Pflanzstöcke, Schnur

    7.      Das Regenfass wird an die Fallrohre des Pfarrheimes angeschlossen.

    8.      Die Beteiligung der Teilnehmer an den Kosten ist noch zu klären. Wir werden um freiwillige Spenden für das Ernten von Gemüse bitten. Die Mitglieder sind bereit auch auf eigene Kosten Samen und Pflanzen beizutragen.

    9.      Hauptamtliche: Gemeindereferentin – Planung, Lenkung, gärtnern; Quartiersmanagerin55+ – Planung, Lenkung, Öffentlichkeitsarbeit; wechselnde Mitarbeiter des Sozialwerkes – Planung, gärtnern

    10.   Wenn klar ist, dass das Projekt stattfinden kann, werden wir die örtlichen Garten Center, Holzhandel etc. für Spenden anfragen. Auch Gelder aus dem Stadtteil Fond und Spenden der Sparkasse werden wir versuchen zu bekommen.

    Da es sich um das private Geländer der Pfarre handelt weiß ich nicht, ob das Grünflächenamt uns unterstützen wird. Wir werden nachfragen. Es steht aber ein Hausmeistergehilfe der Pfarrei zur Mithilfe zur Verfügung.

    11.   Die Vernetzung mit anderen Projekten und der Besuch ähnlicher Unternehmungen wie z.B. Hirschgrün werden wir im Rahmen unser konkreten Planungen angehen. Gerne würden wir vorher eine einigermaßen gesicherte perspektive haben, dass wir das Projekt auch realisieren können bevor wir uns auf den Weg zu anderen tollen Gärten machen.


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  • Buntes Meißen: Vandalismus und Drohungen

    Der Internationale Garten ist am vergangenen Wochenende zum wiederholten Male Opfer einer Sachbeschädigung geworden. Es wurde auch eine klare Drohung gegen Geflüchtete und das Bunte Meißen von den Tätern hinterlassen. Wer einen Galgenstrick auf einem Gelände hinterlässt, an dem Menschen aus verschiedensten Kulturen gemeinsam friedlich miteinander zusammenkommen, hat ein klares rassistisches Motiv. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wir hoffen sehr, dass sie Erfolg haben werden.

    Zu den gestern hier veröffentlichten Zeiten ist jetzt immer jemand vom Bunten Meißen mit im Garten, ihr seid also dort nicht allein. Für Fragen oder Sorgen haben wir ein offenes Ohr und sind für euch da!
    https://buntes-meissen.de/sachbeschaedigung-und-drohung-gegen-gefluechtete-und-das-bunte-meissen/ (mehr …)

  • RausindenGarten gibt es nicht mehr

    (Mail)
    wir haben seit Mai keinen Gemeinschaftsgarten mehr, weil die Eigentümer den nun selbst nutzen wollen. Die aktive Studentengruppe hat sich auch vor Jahren schon aufgelöst. Ich habe alleine versucht eine neue Gemeinschaft aufzubauen aber das hat aus Mangel an Interessierten nicht geklappt.
    (Karlsruhe)

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  • Mucca-Garten ist umgezogen

    (Mail)

    wir haben unseren Gemeinschaftsgarten neu gestartet und sind jetzt hinter die MUCCA gezogen in der Hoffnung dass dann weniger geklaut/vandaliert wird. Jetzt ist es allerdings so, dass es einen neuen Betreiber den Münchner Gewerbehof gibt und der Miete will (160€/Monat). (mehr …)

  • Gartenprojekt Elmshorn ruht

    (Mail)
    Urban gardening am Kranhaus, Elmshorn: zur Zeit liegt unser Projekt still
    Mail am 11.6. von Herta Laages <(mehr …)

  • Postcodelotterie fördert Düsselgrün

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    Vor fast fünf Jahren ist der Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ in Oberbilk von der Haifastraße auf die Fläche am WGZ-Park an der Stahlwerkstraße umgezogen. Seitdem kann dort jeder gärtnern, denn der Garten ist für die Nachbarschaft. Mit der Unterstützung von 20.000 Euro geht nun ein großer Wunsch der Aktiven in Erfüllung: Der Umbau zum klimagerechten Gemeinschaftsgarten kann erfolgen.

    Wer die vertrocknete Wiese rund um den Gemeinschaftsgarten hinter dem Hauptbahnhof sieht, kann ermessen welchen Aufwand die Nachbarschaft betreiben muss, um den Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ gedeihen zu lassen. Denn das Pflanzen in den Beeten funktioniert nicht ohne ausreichende Bewässerung und Schatten gibt es kaum auf der Fläche. Nach fast fünf Jahren haben die Hobby-Gärtner ihre Erfahrungen gemacht und wissen auch, was sie noch alles verbessern wollen. Doch die Pläne müssen finanziert werden.

    Dies ist nun durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie möglich. Mit über 20.000 Euro fördern sie den Gemeinschaftsgarten düsselgrün in Oberbilk. Damit kann die Gartenfläche hinter dem Hauptbahnhof runderneuert und zum „klimagerechten Gemeinschaftsgarten“ umgebaut werden. „ Durch die Mittel haben wir und mit uns alle NachbarInnen die Chance, das Projekt auf ganz neue Füße zu stellen,“ freut sich Anika Füger vom Gemeinschaftsgarten.

    Mit dem Förderungsbeitrag soll die bauliche Substanz des Gartens umgestaltet und an die geänderten klimatischen Bedingungen angepasst werden. Zahlreiche Hochbeete sollen erneuert und mit Bewässerungssystemen und Schattenspendern ausgestattet werden. Dass der Stadtgarten aus Hochbeeten besteht, liegt nicht nur an der Qualität der Erde, die darin besser angereichert werden kann. Die ursprünglich Idee war auch die Wildkaninchen vom Räubern abzuhalten. Allerdings haben sich die städtischen Kaninchen an die Umwelt angepasst und klettern auch in Hochbeete.
    https://www.report-d.de/Duesseldorf/Aktuelles/Duesseldorf-Jubel-im-Gemeinschaftsgarten-duesselgruen-Postcodelotterie-gibt-20.000-Euro-fuer-Neugestaltung-131321

     

    Die Mümmelmänner denken, der Garten sei extra für sie anglegt

    Die Neugestaltung umfasst außerdem die Gemeinschaftsflächen, so dass für Gärtner*innen und Nachbarschaft noch mehr Aufenthaltsqualität geschaffen wird. In der Vergangenheit wurden schon häufig Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten abgehalten, die in den nächsten Wochen gemäß der aktuellen Hygieneregeln so zügig wie möglich wieder anlaufen sollen. Geplant sind Vorträge und Workshops sowie wöchentliche offene Treffen, an denen unter Anleitung und öffentlich am Umbau der Fläche gearbeitet wird. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zu engagieren. (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt an Kirche in Berlin

    (ANtrag/ANtworten)

    An der Kirchengemeinde Auferstehung in Berlin Friedrichshain entsteht der Solidarischen Bürgergarten Auferstehung.
    Der öffentliche Raum ist das Symbol für (städtische) Freiheit und Ort der Integration, an dem
    verschiedene Gruppen zusammen kommen und in Austausch treten. Niemand entscheidet darüber,
    ob wir anwesend sein dürfen oder nicht. Hier ist der Aufenthaltsort, der allen offen steht, an dem
    die gleichen Rechte und Pflichten gelten und an dem öffentliche Meinungsbildung stattfindet. So
    idealistisch diese Vorstellung ist, so wenig ist sie für alle gleichermaßen Wirklichkeit, denn wir leben
    in einer vielfach geteilten Welt. Dieser Wirklichkeit möchte die Gemeinde mit dem „Solidarischen
    Bürgergarten Auferstehung“ an einem zentralen Platz einen Gegenpol gesetzt. Eine repräsentative
    Fläche von rund 400 m2 direkt vor der Auferstehungskirche wird der freien Gestaltung zum Zwecke
    des Gärtnerns überlassen. Die Teilnehmenden finden im einen nicht vorkonzipierten Ort den sie
    nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. Mit ihrem Wirken und Schaffen werden sie
    dauerhaft sichtbar. Menschen mit Beeinträchtigung werden dazu jedoch gezielt eingeladen, um
    angenommene Zugangshürden abzumildern und ihnen zu vermittelt, dass ihre Beteiligung
    erwünscht ist. So erwächst ein Platz der von allen mitgestaltet wird. Insbesondere Familien mit
    Kindern im grundschulalter und Seniorinnen haben bereits großes Interesse bekundet

    Als christliche Gemeinde sehen wir uns aufgefordert, in unserem praktischen Handeln, Antworten
    auf die konkreten Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu finden.
    Besonders letztere ist angesichts der globalen Entwicklung von Armut und Ungerechtigkeit, des
    Klimawandels und der Ausbeutung von Ressourcen sowie der Gefährdung der Lebensgrundlage auf
    dem Planeten für die Gemeinde eine dringliche Aufgabe. Als Institution der Öffentlichkeit stellt sie
    sich dieser.Auf Initiative der Pfarrerin Herrmann entstand daher 2013 die „Ideenwerkstatt
    Ökologisches Zentrum“ in enger Kooperation mit dem Umweltforum Berlin GmbH, der Evangelische
    Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie der SinnWerkstatt GbR. Seit 2008 betreibt
    die Gemeinde das natur- und erlebnispädagogische Projekt „Kinder brauchen Matsch“, bei dem
    Kinder zu integrativen Ferienfahrten eingeladen werden. Bisher gründeten sich eine Gruppe der
    Solidarischen Landwirtschaft und ein Eine-Welt-Verkaufsstand

    Mit Start des „Solidarischen Bürgergartens“ wird über eine Plakat- und Flyeraktion, begleitet durch
    Einstellungen auf den Sozialen Medien, zum Mitwirken eingeladen. In gemeinschaftlicher Aktion
    werden die bereits Aktiven erste Hochbeete sowie Sitzgelegenheiten errichten. Für die
    eigenständige Nutzung und Gestaltung des Gartens stehen durchgängig die benötigten Arbeitsmittel
    sowie ein Wasserzugang zur Verfügung.
    Neben der unmittelbaren Nutzung des Gartens von Interessierten aus der Nachbarschaft sowie der
    Gemeinde, sind als besondere Ereignisse gemeinsame Feste wie ein Sommerfest sowie Erntedank in
    Vorbereitung sowie s.g. Repair Cafés und die altbekannten „Subbotnik`s“ geplant. Wöchentlich
    findet die Ausgabe einer Gruppe der Solidarischen Landwirtschaft statt und stellt damit einen
    zentralen Anlaufpunkt für alle Interessierten dar. Ergänzt wird es ein offenes naturpädagogisches
    Kinderprogramm durch die Aktion „Kinder brauchen Matsch“ geben. Die Wasser- und Energiekosten
    werden dauerhaft durch die Ev. Kirchengemeinde Auferstehung getragen. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 hat wieder tolle Vorhaben in 2020

    (Antrag, ANtworten)

    Wie viele Leute sind im Garten (normalerweise) aktiv?
    Neben den Vereinsmitgliedern sind auch deren PartnerInnen, Familienangehörige und Kinder aber auch WG- oder Haus-MitbewohnerInnen im Garten aktiv, die Zahl schwankt und ist von den konkreten Aktionen (Bau, Fest, Café etc.) abhängig. Auch einzelne Fördermitglieder (über die vergangen Jahre kontinuierlich: 2) unterstützen uns durch ihre Mitarbeit, z.B. in der VeKü (Vereins-Küche). Zu den offenen Familientreffs, die normalerweise wöchentlich stattfinden, kommen weitere Kinder in den Garten, um gemeinsam unter Anleitung ein Kinderbeet zu begärtnern. Die ebenfalls wöchentlich stattfindende Ausgabe von Gemüse der SolaWi VeGu zieht weitere Leute in den Garten, die den Raum in ihrem Sinne für die Zeit der Ausgabe gestalten. Für das Sonntagscafé werden manchmal auch Stammgäste aktiv und backen Kuchen etc. Vorträge und Workshops sollten dieses Jahr auch durch Mitglieder der NFJ Leipzig geplant und durchgeführt werden. Insgesamt sind es aber vor allem die verbindlich beigetretenen, die Veranstaltungen planen und umsetzen, die gärtnerische Infrastruktur erhalten und für den Eigenbedarf oder die VeKü gärtnern. Sobald es die Corona-Einschränkungen zulassen, möchte sich außerdem das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen zu einem monatlichen „Stammtisch“ mit rund 15 Teilnehmerinnen im Garten treffen und inhaltlichen Input zu entsprechenden Themen liefern.
    Einnahmenquellen
    Wir finanzieren die hohen Mietkosten für die private Fläche grundsätzlich zur Hälfte über Mitgliedsbeiträge und Pachtgebühren für private Beetflächen, sowie über Beiträge von Fördermitgliedern. Seit Sommer 2017 läuft zudem unsere Kampagne für „Quadratmeter-Pat*innen“, die für monatlich 4 Euro je 12 Qm Gemeinschaftsgarten symbolisch bepaten, uns also als DauerspenderInnen unterstützen. Einige PatInnnen haben gleich mehrere Qm-Pakete, einige sind uns persönlich bekannt und regelmäßige Besucherinnen, andere kennen wir gar nicht, freuen uns aber sehr über die Unterstützung. Seit Kampagnen-Start wurden rund ¾ aller symbolisch vorhandenen Qm verteilt.
    Für die Jahren 2019 und 2020 konnten wir außerdem auf einen städtischen Fördertopf für Gemeinschaftsgärten zugreifen, der einen Großteil unserer Fixkosten (Miete, Wasser, Versicherung) deckt. Für einzelne Projekte wie z.B. die Kooperation und Workshop-/Vortragsreihe mit der NJF Leipzig (Natur-Freunde-Jugend) konnten wir Projektförderung der Postcodelotterie erhalten, wovon z.B. das Lastenrad gekauft wurde.
    „Ausstellungsbeete“ Bei der Ausstellung handelt es sich um die gepflanzte Ausstellung „fruchtbare Erde?!“ nach dem Konzept der Gartenwerkstadt Marburg.
    Die Kosten für die Lizenz, sowie für einen Teil des Beschilderungs- und Informationsmaterials, und die Aufwandsentschädigung für die umsetzende Person, sind durch Fördermittel der Stadt Leipzig gedeckt. Die Ausstellung wird von Franziska Frentzel geplant, umgesetzt und betreut und derzeit so aufgebaut, dass sie nächstes Jahr einfach wiederholt werden kann. Denn leider ist für dieses Jahr nicht abschätzbar, wie viele Leute sie tatsächlich besuchen und ob Workshops stattfinden können, die auf sie Bezug nehmen sollten. Außerdem wurden die Kosten für die Workshops (ebenso wie für Saatgut/Jungpflanzen) aus dem Förderantrag bei der Stadt Leipzig gekürzt, weil sich
    (erfreulicherweise) sehr viele Gartenprojekte auf die dieses Jahr auslaufenden städtischen Mittel beworben haben.
    Die Ausstellungsbeete werden Gemeinschaftsbeete sein, die vom Gießdienst mit gegossen und von allen Vereinsmitgliedern, vorrangig den KöchInnen der VereinsKüche für eine entsprechende Verwendung, beerntet werden können.
    Die Workshops waren im Bereich Globales Lernen/Bildung für nachhaltige Entwicklung zu den Themen globale Landnutzung und Eigentumsverhältnisse (z.B. Stichwort Landgrabbing), zu Ernährungssouveränität und Lebensmittelverschwendung, sowie zu Klimawandel und industrieller Landnutzung, Insektenvielfalt etc. geplant und sollten sich an Jugendliche und Erwachsene richten. Die Teilnahme sollte kostenlos sein, ggf. mit einer Bitte um Spenden. Für die Verpflegung vor Ort (in unserer Außenküche) waren entsprechende Mittel beantragt, um ein in finanzieller Hinsicht barrierearmes Angebot machen zu können.
    Moorbeet
    Den Wasserverbrauch nicht unnötig zu steigern, etwa durch bewässerunsintensive Pflanzen, ist sinnvoll und wird in der Planung berücksichtigt. Die bereits vorhandenen Heidelbeerpflanzen haben im letzten Jahr trotz eher wenigem gießen (dadurch, dass sie an einem für den Schlauch unerreichbaren Ort standen wurden sie meistens vergessen zu gießen) wunderbar getragen. Dies lag wahrscheinlich an dem recht schattigen Standort und der konsequenten Mulchdecke aus Rindenmulch. Das Beet in dem das Moorbeet angelegt werden soll, liegt auch bis auf eine kleine Ecke im Halbschatten (wenn der Kirschbaum demnächst noch mehr Blätter hat, sogar ziemlich im Schatten). Die Verwendung von Platanenlaub ist hierbei ideal zum Mulchen, da es sauer verrottet. Die riesige Platane auf unserem Gartengelände hat nun eine Aufgabe bzw. wir eine super Möglichkeit deren Laub im Garten zu verwenden. Auch Rindenmulch könnte dafür ergänzend wieder in den Einsatz kommen. Alles in allem muss das Beet nach unserer Einschätzung nicht permanent feucht gehalten werden im Sinne von gießen, sondern lediglich ab und an gegossen (nicht mehr als andere mittelstark wasserbedürftige Pflanzen) und konsequent gemulcht werden um die Verdunstung zu verhindern. Insofern kann man es schon als selbstregulativ betrachten. Wenn der Ertrag oder die Pflanzengesundheit auf Grund von Trockenheit leiden sollte, würden wir auch eher andere Möglichkeiten versuchen (beispielsweise das Versickern nach unten versuchen zu verhindern, durch das Pflanzen in große nach unten weitgehend geschlossene Töpfe oder das Verlegen von Teichfolie (was eh manchmal empfohlen wird). Aktuell schätzen wir dies jedoch nicht als notwendig ein. Der Wasserverbrauch ist trotz des trockenen Sommers im letzten Jahr durch die Beschattung der Bäume und das Mulchen nicht angestiegen. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Flora in Berlin Zehlendorf gestartet

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    Radieschen ernten und Erdbeeren pflücken: Mitten im Ortskern Zehlendorf entsteht eine grüne Oase. Die Bürgerinitiative (BI) Zehlendorf hat gemeinsam mit Nachbarn das Projekt „Flora-Gemeinschaftsgarten“ gestartet.

    Der Eingang liegt etwas versteckt am Probst-Süßmilch-Weg, direkt an das Grundstück der Alten Dorfkirche anschließend. Ein schmaler Weg führt an einem Spielplatz vorbei auf eine rund 700 Quadratmeter große Fläche. Derzeit ist dort noch viel nackte Erde zu sehen, aber die Beete sind angelegt, und es zeigt sich erstes, junges Grün.

    „Links kommen wegen der Sonne Gemüsesorten hin, rechts eher Blumen und Kräuter“, erklärt Christian Küttner von der BI den Gestaltungsplan. In einer Ecke des Grundstücks soll künftig eine wilde Wiese wachsen, daneben wurden Bänke und Tische aus Paletten aufgebaut. „Wenn alles fertig ist, kann der Platz als offenes Klassenzimmer, als Treffpunkt und für Feste genutzt werden“, sagt Küttner. Davor soll auch noch ein Spalier mit Bohnen angelegt werden.

    An der Mauer zum Nachbargrundstück, neben Schuppen und Komposthaufen, wurden Beerensträucher gesetzt, am Zaum zum Spielplatz Sonnenblumen gepflanzt. In Hochbeeten wachsen üppige Erdbeerstauden und Minze. Eine Feuerstelle zum Grillen ist im Ausbau.

    Die ersten Bewohner des Gartens sind bereits da. An einem Baum ist ein Kasten befestigt, in den eine Meisenfamilie mit Jungvögeln eingezogen ist. „Eigentlich ist es ein Kasten für Stare, aber egal“, sagt Küttner. „Hotel Flora“ haben Kinder darauf gemalt. Sie waren auch die Namensgeber des Gartens.

    Entwürfe der Lenné-Schule

    umgesetzt

    Die Idee zum Garten entstand vor rund zwei Jahren. Damals begann der Förderverein der Alten Dorfkirche mit der Umgestaltung des verwilderten Kirchhofs, der in Zukunft zugänglich sein wird. Die dahinter liegende Brachfläche sollte als Gemeinschaftsgarten für Bienen, Urban-Gardening und Kita-Ackerprojekte entwickelt werden.

    Die BI entwarf eine Skizze und bildete eine Projektgruppe. Für die Nutzung des Grundstücks lag Ende 2018 ein positiver Bescheid des Stadtplanungsamtes vor. Im Sommer 2019 begann der Nutzungs- und Pachtvertrag mit dem Grundstücksamt. Dafür erhielt die BI eine finanzielle Unterstützung aus Fein-Mitteln (Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften). Weitere Ausgaben werden über Spenden auf das BI-Konto gemanagt.

    Im Winter 2018/2019 hatte eine Techniker-Klasse der Lenné-Gartenarbeitsschule das Gelände kartographiert und Gestaltungskonzepte entwickelt. „Es gab acht verschiedene Pläne für uns“, erzählt Küttner. „Wir haben uns eine Mischung daraus ausgesucht.“

    Erntedankfest im Oktober?

    Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass alles gedeiht. Anwohner Michael ist einer von denen, die nach der Arbeit kommen, um zum Beispiel die Gemüsebeete zu gießen. Dort wächst einiges: Kohl und Wirsing, Möhren und Kartoffeln, Zucchini und Radieschen. „Klar muss man etwas Freizeit investieren, aber man lernt wieder Dinge über den Garten, die man als Kind schon wusste“, erzählt Michael. Als Kind und Jugendlicher allerdings war das Gärtnern gar nichts für ihn. „Ich hatte für meinen Vater, der sich um unseren Garten kümmerte, damals wenig Verständnis.“ Auch Nachbarin Christiane ist regelmäßig zu Gast und nimmt Harke oder Schaufel in die Hand.

    Wenn später die Ernte ansteht, bekommen alle Hobbygärtner etwas ab, es kann auch getauscht werden. „Wir verkochen natürlich einiges“, sagt Christiane. Am besten bei einem Fest. Bis es soweit ist, kann es wegen der Corona-Krise noch etwas dauern. „Es wäre toll, im Oktober Erntedank zu feiern“, hofft Küttner.

    https://www.berliner-woche.de/zehlendorf/c-soziales/am-probst-suessmilch-weg-entsteht-der-flora-gemeinschaftsgarten_a273808 (mehr …)

  • IG in Amberg wird gefördert

    (alerts)
    Die Integration von Flüchtlingen kann ohne ehrenamtliches Engagement kaum gelingen. Mit seinem seit 2017 bestehenden Angebot will der Malteser-Hilfsdienst seinen Beitrag dazu leisten, dass das auch in Amberg funktioniert. Vor einem Jahr startete Ehrenamtskoordinatorin Astrid Knab hinter dem Fitness-Center des TV 1861 Amberg am Schanzl mit dem interkulturellen Garten, in dem zum Auftakt Perser den Beginn des Jahres 2631 ihrer Zeitrechnung feierten. Im Sommer 2019 folgte das erste Amberger Zuckerfest. Dabei ging es im Ramadan um das gemeinsame Fastenbrechen. Knab erinnert sich: „Bis in den Abend hinein saßen alle noch gemütlich am Lagerfeuer mit Stockbrot und bei Lagerfeuermusik zusammen.“

    Knapp 30 000 Euro
    Damit es Begegnungen wie diese auch weiterhin geben kann, sind die Malteser, die für die Kosten aufkommen, die trotz des ehrenamtlichen Engagements entstehen, auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für das Projekt, das in die bundesweite Initiative „Hand in Hand“ des Hilfsdienstes eingebettet ist, hatte die Organisation einen Förderantrag gestellt. Nun hat die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU), dem CSU-Bundestagsabgeordneten Alois Karl mitgeteilt, dass das Projekt in Amberg mit knapp 30 000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 unterstützt wird.
    Rund 50 FlüchtlingeSehr zur Freude von Gregor Schaaf-Schuchardt, dem Diözesangeschäftsführer des Malteser-Hilfsdiensts in Regensburg. Das Geld, so teilt er in einer Presse-Info mit, erleichtere die Finanzierung einer Halbtagsstelle, um die Freiwilligenarbeit in Amberg zu koordinieren. Damit ist die Zukunft des interkulturellen Gartens laut Astrid Knab vorerst gesichert. Seit 2017 versucht sie mit etwa 30 Freiwilligen, rund 50 Flüchtlingen das Ankommen und Einleben in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern. Zwar hat die Corona-Pandemie auch den interkultureller Garten ausgebremst (Knab: „Heuer ist noch nichts geschehen“), aber sobald sich die Lage bessert, sollen begonnene und angedachte Vorhaben wieder aufgenommen werden. Für Knab ist das ein Muss, denn oft säßen Flüchtlinge in ihren Unterkünften aufeinander und hätten kaum eine Möglichkeit, sich sinnvoll in freier Natur zu betätigen. In dem Garten sind auch ein Kunst- und Kochtreff sowie ein Begegnungs-Café untergebracht.

    Derzeit Zwangspause
    Ins Wasser fallen müssen laut Knab vorläufig Aktivitäten der Tanzgruppe und große Teile des Sommerprogramms, wie eine Kleidertauschbörse und ein interreligiöses Fest. Aber aufgeschoben sei nicht aufgehoben. Zumal nun die Finanzierung zumindest für zwei Jahre gesichert ist.

    https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/interkultureller-garten-amberg-zukunft-gesichert-id3030171.html


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  • Umzug Querbeet Leipzig

    (NL)

    Wir verlassen den größeren Teil des Grundstücks auf der Neustädter Straße. Es wurde im Herbst für eine knappe Million Euro vom Eigentümer zum Verkauf freigegeben…

    Wie auch schon 2013 heißt das: Pflanzen und Bauwagen umsiedeln, Bar und Gewächshaus zerdeppern, duzende Blumenkübel und Geräte mit Lastenrädern herumfahren, hinein ins Ungewisse.

    Zum Glück können wir weiter als grüne Oase im Viertel aktiv sein. Diese Saison werden wir eine 4. Fläche co-begärtnern: Auf der Ludwigstraße, Höhe Nr. 59, können Sie und natürlich auch Du gern mal durch den Zaun des Ludwigs-Garten luken, wenn die Stadtpflanzer, QBlerInnen und Nachbarn einträchtig-vereinzelt graben & scharren.

    Mitgärtnern ist auch jetzt erwünscht. Wir treffen uns in 2er-Gruppen und kommunizieren online. 


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  • GG verbunden mit SoLaWi

    (ANtworten/ANtrag)

    • Wie groß ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens und wie groß ist der essbare Garten?

    Der Essbare Garten hat eine Fläche von ca. 2000-2500 m² und der Gemeinschaftsgarten von ca. 188 m²

    • Der Gemeinschaftsgarten ist Teil des essbaren Gartens? Ja
    • ·Zahlen Sie Pacht für die Fläche? Ist die Nutzung befristet?

    Die Nutzung ist unbefristet. Eine Kooperationsvereinbarung bzw. Nutzungsvertrag des Miteinander e.V. mit dem Sonnenhof ist gerade noch in Arbeit. Wir planen zumindest eine Aufwandsentschädigung für Wasserkosten etc. zu bezahlen, eine Pacht ist noch nicht besprochen worden.

    • Wer kümmert sich um den essbaren Garten und was genau passiert dort? Ist das ein Projekt, bei dem alle einfach ernten können, auch wenn sie nicht mitgärtnern oder ist es eher ein Schaugartenprojekt?

    Um den Essbaren Garten kümmert sich vor allem Theresa Biermann gemeinsam mit Emely Stolle vom Sonnenhof, der es aber wichtig ist, andere Menschen darin einzubeziehen. Sie organisiert z.B. immer Arbeitseinsätze und bezieht andere Menschen aus ehrenamtlichen Gruppen und AGs der SoLaWi mit ein. Der Essbare Garten ist eine Aufwertung des Sonnenhofes, er macht das Gelände attraktiver und dient als Anschauungsobjekt für verschiedene Naturschutzthemen. Hier werden verschiedene Strukturen wie eine Totholzhecke, Blühstreifen oder eben der Gemeinschaftsgarten entwickelt, sowie das Gelände unter Permakulturaspekten gestaltet (z.B. Pflanzen von Bäumen u.a. Gehölzen, Anlegen von Teichen). Dies kann durch Besuchergruppen somit vermittelt werden. Z.B. kommen immer wieder Schulklassen, für welche auch ein naturnaher Spielbereich im Essbaren Garten angelegt wird. Außerdemdem kommen normalerweise regelmäßig jeden Monat die MItglieder der SoLaWi und Interessierte zum Hoftag. Der Garten dient also über Führungen oder auch die Seminare von Frau Biermann zur praktischen Umweltbildung. Wie schon erwähnt, können Beete des Gemeinschaftsgartens unter Absprache auch hierfür mit genutzt werden. Der Essbare Garten ist also beides: Ein Schaugarten, um wie gesagt, die ökologischen Prinzipien sichtbar und damit vermittelbar zu machen. Zum anderen auch ein Gartenprojekt, in dem die Beteiligten im Gemeinschaftsgarten den eigenen Ertrag auch ernten dürfen. Wir haben besprochen, dass nicht jeder im Gemeinschaftsgarten einfach ernten darf, aber jeder für ein Beet Verantwortliche kann an unserer Mitteilungstafel anschreiben, was wo genau auch für andere geerntet werden darf. Im Miteinander e.V. gibt es auch das Bestreben einen gemeinsamen Mittagstisch zu haben. Um dafür zu kochen, darf auf bestimmten Beeten auch mitgeerntet werden. Im restlichen Essbaren Garten dürfen Besucher kosten und naschen, z.B. Beeren, Kräuter etc., aber nicht für den eigenen Bedarf zum Mitnehmen ernten, weil die Erträge allen Besuchern zur Verfügung stehen sollen.

    • Wie ist der Gemeinschaftsgarten in diesen essbaren Garten eingebettet? Wie sind die verschiedenen Nutzungen für Interessierte erkennbar?

    Ja, der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt, eine Struktur im Essbaren Garten. Es sind noch Tafeln geplant, die genau erklären, was der Gemeinschaftsgarten ist, und die direkt am Eingang stehen sollen. Er dient als Anschauungsobjekt und zur Weitergabe von ökologischer Gartenkultur. Wir wollen im Garten gemeinsam lernen, nicht nur die Permakulturprinzipien sondern auch alte Gartentechniken und die Verarbeitung des Gemüses.

    • Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen und wie viele Menschen sind dabei, die nicht aus der sozial-ökologischen Lebensgemeinschaft kommen? Zur Zeit sind wir fünf Erwachsene und drei Kinder. Momentan sind alle Gärtnerinnen in der Lebensgemeinschaft oder damit verbunden. Die Lebensgemeinschaft ist aber auch noch keine geschlossene, festgefügte Gruppe, sondern im Aufbau und offen für neue Menschen und Ideen.
    • Wie wird der Gemeinschaftsgarten beworben? Wo erfahre ich, dass und wie ich mitmachen/mitgärtnern kann?

    Unsere Werbung ist noch im Aufbau. Durch persönliche Ansprache aber auch durch die Solidarische Landwirtschaft erfährt man vom Garten. Diese wirbt auch in den Hoftagen oder in den Rundmails für den Essbaren Garten, informiert dadurch über entstandene Strukturen, wie auch den Gemeinschaftsgarten. In der Coronazeit hatte die Solawi eine Hofführung gefilmt und bei Youtube veröffentlicht, in dem auch der Gemeinschaftsgarten gezeigt wird. Sie können sich den Link gerne ansehen.  https://www.youtube.com/watch?v=LqsT9-CDppM&feature=youtu  Auch über den Miteinander e.V. können Sie von uns erfahren.

    • Wie viele Menschen könnten mitgärtnern? Bis zu 20 Menschen; dazu kann der Gemeinschaftsgarten um weitere Flächen im Essbaren Garten erweitert werden. Es ist von Seiten des Sonnenhofes angedacht, eine weitere angrenzende Fläche mit ca. 300 qm aus der Nutzung zu nehmen und dem Essbaren Garten anzugliedern.
    • Und wie dann mitentscheiden?

    Wir treffen uns bei einem 14-tägigen Gartenplenum, in dem per Konsens entschieden wird.

    • ·Wie offen ist die Gruppe für Impulse von außen?

    Unsere Gruppe ist sehr offen und tolerant, solange die ökologischen, sozialen und Permakultur- Werte auch berücksichtigt werden. Es liegt uns ja genau dies am Herzen, andere mit einzubeziehen und die ökologischen Werte weiterzugeben.

    • Sind die sechs Beete, die es derzeit gibt, individuelle Beete? Gibt es auch gemeinschaftliche Beete/Bereiche?

    Der Gemeinschaftsgarten ist ein Mandalagarten mit 17 individuellen Beeten, die aber gemeinschaftlich genutzt und nach einem gemeinsamen Anbauplan bewirtschaftet werden können. Es gibt Einzelne, aber auch Gartentandems und ein gemeinsames Kräuterbeet, was von allen bewirtschaftet wird, sowie ein gemeinsames „Zentrum“. Um die Wege und die Beetvorbereitung im Frühling bzw. für den Winter kümmern wir uns gemeinsam.

    • Was genau bedeutet, dass der Garten Hingucker ist und so der Sonnenhof näher kennengelernt werden kann?

    Durch die Mandalaform, und dass er direkt am Weg und Eingang der Hauptanbaufläche des Sonnenhofes liegt. Er ist sehr gut begehbar und liegt direkt an der Verkaufshütte und am Friedhofsparkplatz des Dorfes, wodurch auch ein Publikumsverkehr da ist. Hier können die Besucher die Werte des Sonnenhofes/ der Solawi auf kleinerer Fläche direkt sehen, wie das Mulchen und Bodenaufbau. Diese Prinzipien stimmen im Garten und auf dem Feld überein, wobei sie im kleineren Maßstab für Laien oft anschaulicher darstellbar sind.

    • Wozu wird eine Sense gebraucht?

    Zum Ernten der Gründüngung, die wir vom Feld der Solawi als Mulchmaterial für unsere Beete nutzen dürfen, sowie zum Mähen für die umgebenden Grasflächen.

    · Wie werden die geplanten Kurse ablaufen, für wen sind diese und gibt es dafür dann extra Flächen/Beete etc. im Gemeinschaftsgarten?

        Kurse werden einerseits über die Naturschutzakademie angeboten, andererseits perspektivisch auch über die Permakultur-Akademie. Diese Kurse sind für alle Interessierten offen. Dabei gibt es immer einen Theorieteil (zu         Prinzipien der Permakultur, Klimaschutz im Garten etc.) und einen Praxisteil mit einer Mitmachaktion. Außerdem gibt es immer wieder Anfragen von Gruppen (sowohl Kinder als auch Erwachsene, z.B. Schulklassen, Gartenbauvereine etc.) für Hofbesuche. Diese Gruppen könnten auch durch den Essbaren Garten geführt werden, um ihnen eine praktische Permakultur-Gestaltung und Gärtnern unter Klimaschutz-Aspekten zu zeigen. Der Essbare Garten wird somit auch zu einem Bestandteil des Bildungsprogramms des Sonnenhofes, das in Aufbau ist. Der Gemeinschaftsgarten als Teil vom Essbaren Garten wäre dann natürlich auch für viele interessant, aber ist nicht der Kursort und hat eine untergeordnete Rolle, denn er ist ja in erster Linie für die MitgärntnerInnen des Gartens gedacht. Für die Kurse gibt es extra Flächen im Bereich des Essbaren Gartens. Der Gemeinschaftsgarten dient eher als Anschauungsobjekt für biologisches Gärtnern und unter Umständen (nach Absprache mit den GärtnerInnen) können einzelne Beete auch mal mit TeilnehmerInnen von Kursen bepflanzt werden. Neben dem Gemeinschaftsgarten soll in einem Kurs eine Kräuterspirale entstehen.

    • Wie beteiligt sich die Hessische Naturschutzakademie an den Kosten?Die Naturschutzakademie beteiligt sich nicht an Sach- und Materialkosten. Sie zahlt ein Honorar für die ReferentInnen und übernimmt die Bewerbung der Kurse. Der Essbare Garten wird somit quasi ein externer Seminarort für die Naturschutzakademie.
    • Wie kann ein Schuppen derzeit unter den geltenden Coronaeinschränkungen gemeinschaftlich gebaut werden und wer würde den Schuppen bauen?

    Wir alle möchten in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Mundschutz und genügend Abstand und unseren eigenen Werkzeugen, wie Akkubohrer, den Schuppen bauen. Damit es nicht zu viele Menschen werden, werden wir in kleinen Gruppen, z.B. nur zu zweit, arbeiten.

    • Wie weit ist die Verkaufshütte vom Garten entfernt?

    Die Verkaufshütte befindet sich direkt neben dem Gemeinschaftsgarten und wird nur durch einen breiten Weg von ihm getrennt. Direkt an der Verkaufshütte soll der Geräteschuppen angebracht werden. Es soll ein Dach mit abschließbaren Gitter entstehen, um die Gartengeräte vor dem Wetter und Diebstahl zu schützen. In der Verkaushütte werden in den Sommermonaten Überschüsse der SoLaWi als Ab-Feld-Verkauf verkauft.


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  • weltchen ausgezeichnet

    Der Gemeinschaftsgarten „weltchen“ in Mickten ist als Projekt der „UN-Dekade biologischen Vielfalt“ im Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet worden.
    Mehr Infos: https://pieschen-aktuell.de/2020/auszeichnung-der-deutsche-umwelthilfe-fuer-gemeinschaftsgarten-weltchen/ (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Alt Ungnade

    (Mail)
    Der Verein hatte schon einmal an eine externe Initiative aus aus der nächstgelegenen Stadt Greifswald das Gartengelände als Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt. Leider ist diese Initiative nicht mehr aktiv, weshalb wir beschlossen haben das ganze noch einmal, diesmal aufbauend aus den eigenen Vereinsstruckturen heraus wieder auf zu bauen. Und hoffen darüber unsere gute Dorfstruktur noch zu verfestigen und wollen Sukzessive wieder mehr Personen aus der Stadt Interessiern und einbinden. Es wird schon fleißig gegärtnert und es entwickelt sich ein sozialer Treffpunkt.

    (ANtrag/ANtworten)

    Das Gelände des Gemeinschaftsgartens ist ca. 750m² groß. Dazu kommen die auf den weitläufigen Geländen des Freiraum e.V. befindlichen Obstbäume/Streuobstwiesen.

    Die Fläche wurde einige Zeit eher privat genutzt und es gibt noch einen kleinen Bereich (ca. 40m²), auf dem sich noch ein privates Beet befindet, das aber in Absprache und Kooperation mit den Gartengruppen bewirtschaftet wird.

    Das Gelände gehört Til Dieterich, der das Gelände an den Freiraum e.V. verpachtet hat und selbst Gründungsmitglied des Vereins ist.

    Die Gartenfläche befindet sich direkt am Eingang des Geländes zwischen Parkplatz und dem öffentlichen Spielplatz und Veranstaltungsbereich. Die Fläche ist daher ganzjährig und ganztägig frei betretbar.

    Die Gruppe, die den Gemeinschaftsgarten nutzen will, hat sich durch die Kooperation mit lokalen Initiativen aus Greifswald (u.a. Jugendzentrum Klex, Ikuwo)  gegründet. Bisher zeigten etwa 15 Personen aus Greifswald Interesse am Gemeinschaftsgarten. Dazu kommen weitere Menschen aus dem Dorf, von denen manche aber nicht alle im Wohnprojekt des Freiraum e.V. leben.

    Dabei zeigt sich, dass es unterschiedliche Schwerpunkte gibt. Einige wollen die ca. 60 Obstbäume pflegen, erhalten und deren Nutzung verbessern. Andere legen mehr Wert auf die weitere ökologische Gestaltung des Grundstücks. Andere wollen sich mit Geflügelhaltung beschäftigen. Und die meisten haben Interesse am Anbau von Gemüse auf dem Gelände. In den letzten Tagen hat diese Gruppe auf Samentauschbörsen ausreichend Samen erhalten, so dass dieser Posten aus der Finanzaufstellung genommen werden konnte.

    Die einzelnen Teilgruppen werden sich miteinander abstimmen und Informationen auch an den Freiraum e.V. weitergeben. So wird es einen Vertreter der Gartengruppe geben, der im Plenum des Freiraum e.V. den Kontakt zwischen Verein und Gartengruppe koordiniert.

    Angesichts der derzeitigen Situation werden diese Aktionen in nächster Zeit lediglich in digitaler Form erfolgen. Wichtige Vorarbeiten für den Garten werden im Moment in koordinierter Einzelarbeit geleistet. Zum Zeitpunkt der größeren Bauaktionen kann im Moment daher noch keine Auskunft gegeben werden.

    Aus den Kleingruppen gab es nun genauere Kostenaufstellungen, die sich auf Grund der unterschiedlichen Arbeit der Gruppen und der Schwierigkeit der Koordiantion zum Teil in der Art der Aufstellung unterscheiden (siehe Anhang). Durch die genauere Planungen ergaben sich auch teilweise Veränderungen an den Kostenberechnungen.

    Bisher erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit über den Verteiler der Kooperationspartner. Ergänzend werden die etablierten Wege zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden: Aushänge in den lokalen Schaukästen, Facebook, Homepage, Mailverteiler Interessierte, Mailverteiler Studierende Landschaftsökologie Universität Greifswald, Kontakte zur Kirchengemeinde, Präsentation bei öffentlichen Kunstaktionen u.ä.

    Die Sanierung des Hühnerwagens soll mit einer EPDM-Folie erfolgen. Im Gegensatz zu den üblichen Bitumenbahnen ist diese umweltfreundlicher und einfacher zu entsorgen. Da die Handhabung dieser Folie innerhalb der Hühnergruppe nicht bekannt ist, erfolgt die Abdichtung des Daches unter Anleitung eines erfahrenen Handwerkers.

    Die Hühner werden sowohl morgens als auch abends von Bewohnern vor Ort betreut (rauslassen + reinholen). Die weiteren Aufgaben wie Misten, Futter besorgen, das Gelände gestalten u.ä.  wird aus der Hühnergruppe übernommen.

    Die Eier werden dann auch in den kooperierenden Wohnprojekten in Greifswald genutzt werden.

     

    In den letzten Jahren wurde regelmäßig eine Moste aus dem Landkombinat Gatschow ausgeliehen. An einem Wochenende wurden dann sowohl eigene Äpfel als aus auch Äpfel von „Gästen“ vermostet. Da das Landkombinat selbst über mehrere Wochen mostet, steht uns die Moste lediglich vor bzw. nach der eigentlichen Apfelzeit für wenige Tage zur Verfügung. Dies hatte zur Folge, dass Äpfel entweder nicht reif sind und daher noch nicht genutzt werden (und dann gar nicht genutzt werden) – oder der Zeitpunkt so spät ist, dass die Äpfel in großem Maßstab nicht mehr genutzt werde können.  Mit einer eigenen Moste sollen daher mehrere Termine stattfinden, an denen alle auf dem Gelände verfügbaren Äpfel sowie Äpfel aus Greifswald und dem Umland gemostet werden.

    Der Bau der Moste/Apfelstraße erfolgt in Kooperation mit dem Landkombinat Gatschow, das entsprechende Selbstbauworkshops anbietet.

    Eine Apfelstraße besteht aus einer Kartoffelwäsche (Reinigung der Äpfel), einem Rübenhäcksler (Zerkleinerung), einer Presse mit Hydraulikdruck und einer Station zum Erhitzen/Haltbarmachen des Saftes.

    Im Gegensatz zu den bekannten Lohnmostereien bietet diese Form vielfältige Gelegenheiten zum Mitmachen und für Bildungserfahrungen, wodurch der Saft einen besonderen Wert erhält.

    Der Bau der Apfelstraße wird von einem lokalen Handwerker koordiniert, der den Bau einzelner Komponenten zum Teil in öffentlicher Workshop-Form durchführen wird. Da es sich um teilweise sehr komplexe Arbeiten handelt, muss ein Teil der Arbeiten professionell durchgeführt bzw. begleitet werden.

    Für die Geräte wird ein handelsüblicher Geräteschuppen angeschafft, der mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Die Mitglieder der Gartengruppe kennen diesen Code und haben damit jederzeit Zugang zu den Geräten und Werkzeugen.

    In Alt Ungnade, einem Dorf zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Fluss Peene, ist seit einigen Jahren der „Freiraum e.V.“ aktiver Motor einer Dorferneuerung und -belebung. Dabei handelt der Verein nach dem Motto „Angebote von und für die Bevölkerung“. Der Verein pachtete ein Gelände mit sanierungsbedürftigen Landwirtschaftsgebäuden und baute eine große Holzscheune zur Kulturscheune mit zahlreichen Veranstaltungen um. Darüber hinaus wurde das Vereinsgelände zum Dorfmittelpunkt mit Spielplatz, Dorfbackofen und Sitzgelegenheiten umgebaut. Der Verein veranstaltet Ausstellungen, Konzerte, Dorffeste, Flohmärkte, Bildungsveranstaltungen, u.ä.

    Zusammenfassung

    Um das Dorfleben und den Zusammenhalt weiter zu stärken und die Stadt-Land-Beziehung auszubauen, soll auf dem Gelände des Freiraum e.V. ein Gemeinschaftsgarten eingerichtet werden.

    Dazu soll auch der vorhandene Obstbaumbestand eingebunden, gepflegt und genutzt werden.

    Dorfleben

    Der Gemeinschaftsgarten wird das enge Dorfleben weiter bereichern. Z.B. durch gemeinsame Arbeitseinsätze und Erntefeste. Dazu bietet das Gelände des Freiraum e.V. durch sein großzügiges Grundstück und die Kulturscheune mit Caféhaus und Pizza-Lehmofen vielfältige Möglichkeiten.

    So kann das selbst angebaute und geerntete Gemüse gleich im Lehmofen zu Gemüsepizza weiter verarbeitet werden…

    Stadt-Land-Beziehung

    Der Gemeinschaftsgarten soll sowohl von den Dorfbewohnern als auch von Menschen aus der Stadt genutzt werden. Ab dem Jahr 2020 steht ein Radweg zur Verfügung, mit dem Alt Ungnade auch sicher per Rad erreichbar sein wird. In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Vereinen und Institutionen aus der Hansestadt Greifswald (z.B. Ikowo e.V. u.a) bietet der Gemeinschaftsgarten die Gelegenheit und den Raum, naturnahes Gärtnern umzusetzen. Damit bietet der Gemeinschaftsgarten einen großen Vorteil gegenüber den in der Stadt vorhandenen Gartensparten, in denen enge Vorgaben oft experimentelles Gärtnern ausschließen.

    Weitere Außenwirkung

    Der Freiraum e.V. führt regelmäßig kulturelle Veranstaltungen durch. Z.B. Kunst:offen, Konzerte, Workshops u.ä.

    Der Gemeinschaftsgarten soll daher auch als Schaugarten dienen und der Öffentlichkeit jederzeit zur Verfügung stehen. Bildungsangebote z.B. zu Wildkräutern oder Naturnahes Gärtnern runden die Möglichkeiten des Gemeinschaftsgartens ab.


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  • Bau einer Garten-Küchen-Werkstatt im GemeinschaftsGarten in Bielefeld

    (ANtrag/ANtworten)

    ·        Im Gemeinschaftgarten Hellingstraße sind 5 Süd/Mittelamerikaner*Innen, ein NoBrexit-Engländer und 4 Deutsche MitGärtner*Innen unterwegs. Ein Syrisches Paar hat mit unserer Hilfe inzwischen einen eigenen NachbarGarten gepachtet. Es herrscht zusätzlich ein reger Austausch mit den NachbarGärtner*Innen aus Russland, Polen, Türkei, Ex-Jugoslawien, Albanien.

    ·        Parzellen und Gewächshäuser werden gemeinschaftlich bewirtschaftet – dieses Jahr gibt es auch die erste Eigenparzelle, was voraussetzt, dass man die ganze Saison entsprechend präsent ist. Regulär haben wir einen wöchentlichen Gemeinschaftstermin am Wochenende, an dem Aufgaben übernommen und abgesprochen werden, was zzt. telefonisch und per Email umgesetzt wird. Die Absprachen und ToDo-Listen per Email sind aber immer schon Bestandteil der Gemeinschaftsarbeit, da es für die MitGärtner*Innen die nicht Muttersprachler sind, nachlesbar und oft einfacher ist, die Informationen auch schriftlich zu haben.

    ·        Unter den MitGärtner*Innen sind zwei Handwerker, und 3 Mithelfer*Innen haben bereits für einfachen Streich- und Schleifarbeiten zugesagt und alle wollen natürlich die Kücheninsel nutzen, wenn sie dann fertig ist. Zusätzlich haben wir im Verein zahlreiche Mithelfer aus den Repair Cafés, die bestimmt vorbeischauen und mithelfen werden. Es gibt auch schon erste Verbesserungs-, Ergänzungs-, Änderungsvorschläge zur Konstruktion.

    ·        Die beiden Garten-Koch-Werkstatt-Module werden im Gartenhaus stehen. Das Gartenhaus haben wir in den letzten beiden Jahren komplett saniert, so dass es die nächsten 20 Jahre als Gartenhaus, Vereinsheim und Gartenküche dienen kann. Jeder der die Module nutzt, wird sie auch entsprechend pflegen.

    ·        Auch GartenNachbar*Innen können die Infrastruktur nutzen oder sogar ausleihen. Durch die Modul-Bauweise können Koch- und Werkbank-Modul einzeln oder zusammen ausgeliehen werden – durch die Lenkrollen sind die Module (bedingt) mobil und die Breite von 60 cm passt durch jedes Gartentor.  Durch die Trennung/Verbindung der Module lassen sich größere und kleinere Abstände beim Kochen/Werken einrichten.

    ·        Unter den Corona-Kontakteinschränkungen dürfen jeweils maximal zwei Personen unter Wahrung des Schutzabstandes gleichzeitig mit eigener Atem-Maske (selbstgenäht) und Gesichts-Schutzvisier (Prusa RC3 aus dem 3D-Drucker) im Gartenhaus an dem Projekt arbeiten. Fortschritt und Hilfebedarf wird per Email an die Mit-Gärtner*Innen und MitHelfer*Innen geschickt. Weitere Absprachen dann telefonisch.

    ·        Zurzeit hält sich die Gartengemeinschaft strikt an die Empfehlungen und Verfügungen zur Einschränkung der COVID-19 Pandemie, so dass meistens abwechselnd, jeweils nur eine Person im Garten ist und sich das gemeinschaftliche Tun derzeit auf telefonische und Email-Kontakte beschränkt. In diesem Jahr wird viel zuhause auf der Fensterbank vorgezogen, da nicht gewährleistet war, dass jeden Tag jemand zum Gießen ins Gewächshaus kommt. Manches Gemüse wird dann auch mal doppelt angebaut oder es muss umgeplant werden, weil der letztmögliche Aussaattermin verstrichen ist. Für Viele ist es hilfreich, dass jede neu angesäte Reihe im Garten markiert wird (mit Sand, mit Schild, mit Stöckchen) so dass nicht mehrfach über die selbe Fläche gesät wird – Mischkultur ist aber auch in unserm Sinne. Es ist immer spannend in den Garten zu kommen und zu entdecken, wie die MitGärtner*Innen den Garten wieder ein Stück weiter gebracht haben. Wenn jetzt die Kontaktbeschränkungen gelockert werden, wird es die gemeinsame Arbeit wieder Schritt für Schritt im kleinen Rahmen ermöglichen. Bei mehr als einer Person im Garten können unsere 3D-Druck Gesichts-Visiere verwendet werden- man hat freie Sicht und das Visier wird nicht feucht und beschlägt nicht. An der frischen Luft lässt sich eine schrittweise Annäherung an die gemeinschaftliche Arbeit evtl. einfacher organisieren als beim Repair Café.

    seit Mitte Juli 2018 einen Garten auf
    einer 340 m² großen Grabeland-Parzelle, der als Permakultur GemeinschaftsGarten betrieben wird.
    Beantragt werden Mittel für den Selbstbau einer mobilen Garten-Küchen-Werkstatt. Die Nutzung
    zum Kochen und Konservieren im Garten und als Werkbank für Holzarbeiten im Garten soll somit
    ermöglicht werden. Dafür bitten wir die anstiftung um finanzielle Unterstützung.
    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst biologisch bzw. permakulturell anzubauen und zu
    verarbeiten. Die Verarbeitung von selbsterzeugten Lebensmitteln vor Ort im Garten liegt allen
    MitGärtnerInnen am Herzen, deshalb möchten wir im Garten eine autarke Kochgelegenheit schaffen.
    Vom permakulturellen Ansatz her, möchten wir eine solche Kochstelle im Garten für möglichst viele
    Arbeiten und Gelegenheiten nutzen. Die geplante Kücheninsel sollte für die vorgesehenen Zwecke
    mobil, modular und möglichst vielseitig verwendbar sein. Durch die Garten-Küchen-Werkstatt kann
    das Gartenprogramm für künftige Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit erheblich ausgeweitet
    werden.
    Inhalte
    Als Vorlage für den Selbstbau der Kücheninsel dient der Bauplan der Modularen, Mobilen Werkbank
    des Spanischen Tischlers Suso Caamanho, www.paoson.com. Die Tisch-Module sind konstruiert wie
    stabile, rollbare Küchen-Unterschränke 100 x60 cm. Es sollen zwei Module gebaut werden. Für ein
    Modul wurde der Bauplan von uns so abgeändert, dass Propangasflasche und Gaskochfeld
    eingebaut werden können. Die Propangas-Utensilien sind durch Sach-Spenden bereits vorhanden.
    Die Vorteile der Garten-Kochinsel: Tisch und Kochstelle sind beweglich und können je nach
    Einsatzzweck verschieden miteinander kombiniert/angedockt werden. Die zahlreichen Schubladen
    bieten viel Stauraum für sämtliches Küchengerät, sie können zu beiden Seiten ausgezogen werden.
    Die Kochstelle kann drinnen und bei schönem Wetter draußen genutzt werden. Wenn die Module
    nicht genutzt werden, können sie platzsparend an die Wand gerollt werden. Durch die robuste
    Bauweise können die Tische auch als Werkbank für Holzarbeiten genutzt werden. Mit Spannzange,
    Schienen und Lochreihen an den Tischen gibt es viele Möglichkeiten etwas festzuspannen und die
    Tischmodule somit für die unterschiedlichsten Arbeiten zu nutzen.


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  • Kulturgarten München aufgelöst

    Der Kultgarten der Werkbox³ mußte Ende Februar aufgelöst werden, weil der Mietvertrag für die Halle auf dem als Werksviertel neu bebauten Gelände der ehemaligen Pfanniwerke am Ostbahnhof Ende Mai ausläuft. Derzeit gibt es noch keine neuen Räumlichkeiten, die die DIY-Initiative nutzen könnte. Der Verein sucht derzeit dringend nach einer Halle für seine offenen Werkstätten.

    http://urbane-gaerten-muenchen.de/2020/05/aufloesung-des-kultgartens-der-werkbox%c2%b3/

    Infos von Anja (Mail)
    Ja, es kam insofern überraschend, als daß wir den Garten innerhalb weniger Tage zu Ende Februar räumen mußten. Mit der WerkBox³ haben wir ja noch bis Ende Mai den Vertrag.
    Leider hat die Verwaltung festgestellt, daß sie die Fläche als „Lager“ für später umzupflanzende Bäume brauchten. Dafür mußten sie kurzerhand noch rechtzeitig vor Ablauf der Baumfällzeit im März alle Bäume auf der Gartenfläche fällen.

    Der ganze Ablauf war mehr als unschön. Sie haben sogar vor Ende der Räumfrist mit den Fällarbeiten begonnen, wobei durch schweres Gerät einiges an unseren dort noch gelagerten Gartenutensilien beschädigt und dann auch insbesondere wertvolle Gegenstände entwendet wurden.

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  • Stand der Dinge IG Laatzen

    (Antrag/ANtworten)

    jukus e.V ist eine Kinder und Jugendkunstschule die sich in der südlichen Region Hannover einen „guten“ Namen gemacht hat. jukus ist vor 6 Jahren von den Sprechern des Interkulturellen Gartens gefragt wurden, ob wir die Trägerschaft, statt TransitionTown Hannover übernehmen könnten.

    Seit dem gibt es dieser Garten als ein Teil/Sparte von jukus.

    – wie ist das Zusammenspiel der Kinder- und Jugendkreativschule und dem Garten?

    jukus hat seit 2014 immer Aktionen mit Kindern im Garten durchgeführt

    unter Akzeptanz und Anteilnahme des GartenTeams.

    – z.B. hat jukus ein Färbergartenbeet angelegt, das erste in der Region Hannover, um ca 180 Kindergarten und Grundschulkinder pro Jahr zu zeigen, wie man Farben selber herstellt.

    vom Ernten bis zur Strassenmalkreide.(finanziert durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben“

    – 3Jahrelang hatten wir das Projekt „Regionales Saisionales Essen“ mit ca. 200 Kindern aus Kindergarten und Grundschulen, um ihnen den zusammenhang zwischen was wächst in unserem Beeten wann und was können wir daraus zubereiten.

    Letztes Jahr hatten wir zum zweitenmal das Thema FairTrade im Garten

    Dann einen Schaugarten mit Alten Gemüsesorten vom Großen Freien ,den wir den Kindern und anderen Interessierten zeigen.

    Immer wieder nutzen wir auch den Garten für die Grundschüler der Klasse 3, um mit Ihnen das Thema Getreide vom Korn zum (Fladen)Brot zu erarbeiten.

    Auch in das Ferienprogramm der Stadt Laatzen ist der Garten mit Aktionen für Kinder eingebunden.

    Dies sind nur einige Beispiele.

    Da wir die Angebote nur im Vormittagsbereich haben ist dies kein Problem für unser Garten Team. Ganz im Gegenteil, gerne kommen die Frauen aus dem Gartenteam und backen dann für die Kinder süße Brote oder Fladenbrot.

    – wie alt sind die Gärtner*innen?

       Unsere Gärtner*innen , die ein eigenes Beet haben sind zwischen 24 und 75 Jahren,

       zur Zeit sind Menschen aus Syrien, Kurdistan,Iran Afganistan Irak,Kasastan und Deutschland bei uns.

    – haben auch Kinder- und Jugendliche aus der Kreativschule ein Beet im Garten?

    Seit einigen Jahren haben wir einen „KidsKitchenbeet“ im Garten. Hier wird siehe oben den Kindern das Säen,die Pflege das Ernten und die Verarbeitung des Gemüse beigebracht.

    Bei „schlechten Wetter nutzen wir eine nahe gelegene Schule um im Werkraum Themen bezogen zu Malen oder Vogelscheuchen für den Garten zu bauen, oder wir Kochen und Backen in der Schulküche von Selbstgemachter Tomatensoße (zum mitnehmen) bis zum Apfelkuchen. (siehe Anhang)

    Wird der Garten auch für die pädagogische Arbeit genutzt?

    Ja siehe oben und unser ansinnen ist es diesen auch im Vormittagsbereich und in den Ferien

    das Angebot auszubauen Immer nach Absprache mit dem GartenTeam.

    – was für Workshops sind in etwa geplant und planen Sie diese auch schon in der Zeit der Coronabeschränkungen?

    Die Workshops sind immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt.

    geplant ist ein   – Kompost Workshop       Anlegen Hege und Pflege

                                 – Wurmkistenbauen

                                 – Alte Gemüse Sorten

                              

    -Wie können die durchgeführt werden?

    Wir sind am Überlegen und planen das wir Tutorial für unsere Gärtner und

    auch für unsere KursKinder herstellen.

    Diese werden dann auf den Kanälen der Sozialen Medien veröffentlicht.

    – wo werden die Vorträge stattfinden und wie ist der Garten da dann mit eingebunden?

    Die Vorträge sollten im Garten stattfinden (wir haben nur noch keine gute Sitzecke Sitzplatz dafür),es sind Vorträge zu Gartenbezogenen Themen:

    – UrbenGArdening und andere Stadtteilgärten in der Region Hannover

    (besuche und Ausstausch sind geplant, wenn wir wieder dürfen)

    – Solidarische LandWirtschaft (wir richten eine SOLAWI Abholstellle vor unserem Garten ein)

    – Naturnah Gärtnern für die Stadtökologie

    – Wasser, im Garten richtig eingesetzt

    – Erhaltenswerte GemüseSorten

    usw… sollten wir auf Grund der Pandemie und den rechtlichen Beschränkungen (wir beziehen uns hier auf das Vereinsrecht ähnlich der Sport und Kleingartenvereine)

    diese Vorträge nicht im Garten durchführen können,werden wir sie auch als tutorials (im Garten) aufnehmen und veröffentlichen.

    Falls das Wetter einen Termin im Garten nicht zulässt könnten wir mit den Interessierten in das nahe gelegene Stadthaus wechseln.

    Für wen sind die Vorträge?

    Die Vorträge sind genauso wie die Workshops immer für das GartenTeam ,Anwohner/Nachbarn und andere Interessierte geplant. Termine werden vorab veröffentlicht und Ausgehängt

    – wer würde die Möbel bauen?

    Wir haben drei sehr handwerklich geschickte Menschen im GartenTeam,diese würden mit mir zusammen die Anleitung übernehmen.

    Dies vier haben Erfahrung durch ihren Beruf und ihre Qualifikationen

    die dazu nötigen Maschinen zu bedienen. Maschinen sind vorhanden.

    – Wie viele Gärtner*innen/Interessierte können daran teilnehmen?

    Wir sind z.Z. 21 Menschen im GartenTeam wir können alle interessierten mit einbinden, zugesagt hätten für so eine Bauaktion bislang 14 Menschen.

    Und wie kann das gemeinschaftliche Bauen „coronagerecht“ laufen?

    Wir erstellen Baupläne,für jede Bank so dass viele Teile einzeln hergestellt werden können

    ( Seitenteile Sitzfläche Rückenlehne zurecht sägen,schleifen vorbohren etc.) und nur zur Endmontage Zweimenschen zusammen arbeiten müssten (Maske Latexhanschue Handschuhe sind Vorraussetzung)

    Eine Gruppe baut immer an einer Bank, dann die nächste Gruppe und zum Schluss,kann immer eine Person vorstreichen,die nächste noch mal anschleifen und die nächste den Schlussanstrich vornehmen… so binden wir so viele TN wie möglich ein.

    diese können in Sichtweise arbeiten und dabei das gemeinschaftsgefühl, was trotz Pandemie vorhanden ist stabilisieren. Ungewöhnliche Zeiten andere Lösungsansetze.

    – wer nutzt den Backofen derzeit schon?

    – Wer kümmert sich um den Ofen und die Nutzungen?

    Der Brotbackofen ist sehr wichtig für die Gartengemeinschaft. Ähnlich einer Funktion einer Quelle oder eines Brunnens im Mittelalter ist der Backofen der Dreh und Angelpunkt für die Frauen im Garten.

    Informationen und Gespräche werden dort geführt.

    Mit Familieangehörigen Oma, Tante, Cousine und auch Freundinnen wird sich am Backofen (ganzjährig) Morgens verabredet, um Brot zu backen.

    – Wie sind die Nutzungsregeln?

    Die verschiedenen Kulturen haben sich auf einheitliche Nutzungsregeln geeinigt. Die Kommunikation läuft über eine WhatsApp Gruppe

    Wer macht den Ofen wann an? Wer besorgt Holz, Wer bring wen mit? und wass essen und trinken wir beim Backen.

    Wie lange braucht wer den Ofen zum backen?   Wer reinigt den Ofen ?

    dies alles läuft bestens und informell. Der Ofen als Kulturgut im Garten wird geschätzt gepflegt und gehegt.

    – wie gärtnern die Gärtner*innen derzeit „coronagerecht“ und wie halten Sie die Gemeinschaft aufrecht?

    Wir haben Gartenregeln erstellt (siehe Anlage). an die sich jeder hält.

    Zur Zeit haben wir einen eigenen Arbeitsplan wer, wann den Garten betritt und nutzt.

    Es gibt eine WhatsAppgruppe in der abgesprochen wird wer wann im Garten ist.

    ich organisiere KleinGruppen zu Absprachetreffen und austausch 4 Menschen mit Abstand von 17-17.30 dann 17.45-18.15. usw das klappt sehr gut.

    Genauso ist auch die Gemeinschaftsarbeit organisiert.

    Wir haben einen Wettbewerb mit einer BioGärtnerei gestartet,wer den schönsten Garten dieses Jahr hat und auch wer die größte Sonnenblume zieht.

    Die Gemeinschaft,so ist mein empfinden rückt näher zusammen…es wird z,B. automatisch mehr mitgegossen und dies dann auch kommuniziert über WhatsApp. Aufgaben werden mit übernommen…

    – Wie ist das Verständnis des Gemeinschaftsgartens in diesen Zeiten?

    Wir sind ein GartenTeam und wir haben Spaß am Gärtnern und lassen uns nicht unterkriegen…Einige geniessen auch die Ruhe und Stille die manchmal im Garten ist

    Ich zu Beispiel gerne morgens zwischen 7 und 9h


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  • In Hanau ensteht Gartenprojekt für Obdachlose und von Armut bedrohte Menschen

    (alerts)

    Gemüsegarten am Bahnsteig: Urban-Gardening-Projekt der StrassenEngel am Nordbahnhof fast vollendet

    Feldsalat, Tomaten, Kräuter, Erdbeeren und Kartoffeln – all das wächst jetzt kultiviert auf großen Hochbeeten neben den Gleisen des Nordbahnhofs. Nach mehrmonatigen Arbeiten ist damit das Urban-Gardening-Projekt der Hilfsorganisation StrassenEngel fast abgeschlossen.

    Inklusive des Baus eines Hühnerstalls, in dem fünf Junghennen fleißig Eier für die Essensangebote der Organisation legen. Der gemeinnützige Verein, der im Gebäude des Nordbahnhofs Hilfsangebote für Obdachlose und von Altersarmut bedrohten Menschen anbietet, hat das Projekt in den vergangenen Monaten mit tatkräftigen Helfern umsetzen können.

    200 Quadratmeter Garten mit Obst und Gemüse
    Unmittelbar neben dem Bahnsteig wurde eine rund 200 Quadratmeter große Fläche, die zuvor brach lag, zu einem Gemüse- und Obstgarten umgestaltet. Die Einzäunung dient dem Schutz der fünf Hühner, damit sie beim Freigang aus dem Stall nicht ausbüxen können. „Bei unseren Gästen kommt das Angebot gut an. Fast jeder bringt sich bei der Beetpflege mit ein und mancher hat jetzt eine echte Aufgabe gefunden“, freut sich Sabine Assmann, die Vorsitzende des Vereins.

    Die Idee für das Gartenprojekt hatte der Gefäßchirurg Dr. Detlev Debertshäuser, der die StrassenEngel nach seinem Eintritt in den Ruhestand im kommenden Jahr auch bei den Ambulanzdiensten unterstützen will. Die Vorbereitungen zur Umgestaltung des in den letzten Jahren immer wieder vermüllten Grundstücks waren nicht unerheblich.

    Umgestaltung des Grundstücks war ein Mammutprojekt
    Nachdem die Eigentümerin Deutsche Bahn grünes Licht gegeben hatte, wurden 23 Tonnen Schotter und 18 Tonnen Muttererde verarbeitet. Ebenfalls gespendete Paletten wurden zu fünf großvolumigen Hochbeeten zusammenmontiert und gestrichen. Zum Abschluss entstand dann noch ein Stall, für den der Schönecker Landwirt Daniel Kropp fünf geimpfte Junghühner beisteuerte.

    Mitgeholfen bei der Grundstücks-Umgestaltung haben neben den ehrenamtlichen Helfern vor allem „die Kunden“ der StrassenEngel

    mehr Infros: https://www.strassenengel.org/urban-gardening-hanau-nord-bahnhof-haus-der-strassenengel/ (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt in Göttingen

    (Telefon/Antrag/Antworten)

    Der „Begegnungsgarten Holtenser Berg “ ist ein Projekt des Nachbarschaftszentrums Holtenser Berg, Göttingen. Dieser Gemeinschaftsgarten wird von und für Nachbarinnen gebaut und wird sich als offener Raum gestalten, in dem Menschen gemeinsam Gemüse anbauen und Kontakt zur Natur und zu anderen Mitmenschen erleben. Außerdem ist Ziel des Projektes gemeinsam ein Bewusstsein für relevante Umweltthemen und Wissen über Klimaschutz zu schaffen. Deshalb werden im Rahmen des Projektes verschiedene Workshops zum Thema Kompost, biologischer Anbau, Mischkulturen oder Solar-Dörr-Anlag angeboten. Darüber hinaus werden eine Seminarrreihe zum Thema Permakultur gegeben.

    Das Projekt hat im Januar 2020 gestartet und wurde zur erst mit einer großen Veranstaltung auf dem Holtenser Berg vorgestellt. In den nächsten Wochen folgten Planungstreffen und ein Filmabend. Anfang März waren ca. 10 Menschen daran interessiert, mitzumachen. Auf Grund vom Corona haben wir geplante Treffen abgesagt und in den letzten Wochen haben wir unsere Arbeit auf Organisation von zukünftigen Veranstaltungen konzentriert. Eine Webseite für das Projekt wurde bereits eingerichtet und ist unter https://garten-hoberg.de/ zu besuchen. Für die nächste Zeit werden noch keine Treffen oder Arbeitszeiten stattfinden. Die Mitglieder der Gartengruppe (zurzeit besteht die Gartengruppe aus 5 Menschen) werden allerdings aus eigener Verantwortung einzeln arbeiten und den Garten weiter gestalten. Es werden das Abstandgebot- und weitere hygienische Maßnahmen (u.a. mit der Nutzung von Handschuhen und Mund-Nase-Bedeckung) eingehalten.

    Träger des Projektes ist der Nachbarschaftsverein Holtenser Berg. Das Projekt wird für die Laufzeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2021 im Rahmen des Klimaschutzprojektes „Kurze Wege für den Klimaschutz“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit gefördert. Die Projektförderung beträgt 67.410,00 € und es werden Sachkosten und eine 22 Wochenstundenstelle gefördert.

    Die Fläche gehört der Stadt. Wir haben einen Pachtvertrag abgeschlossen und er ist bis zum 30.09.22 befristet. Ende nächstes Jahres werden wir eine Verlängerung des Vertrages beantragen. Die Pacht wird bis Ende 2021 mit Projektgeld bezahlt. Ab 2022 werden die Gärtnerinnen eine Mitgliedschaft beim Nachbarschaftsverein abschließen und mit den Mitgliedsbeiträgen wird die Pacht bezahlt.
    – Bevor das Projekt zu Ende ist, wird sich eine Arbeitsgruppe gebildet haben, die sich ab Frühjahr 2022 um den Garten kümmert.
    – Im Laufe der Projektzeit werden die Gärtnerinnen gegebenenfalls für die Ausstattung deren eigenen Parzellen (spezielles Saatgut oder Einrichtungen) sorgen. Das Projekt sorgt für die Grundausstattung des Gartens (Bauwagen für das Lagern von Gartengeräten, Wassertanks, Toilette, Zaun u.a.), Geräte und Saatgut.
    – Die Wassertanks werden von der Gartengruppe ausgefüllt. Die Termine zum Ausfüllen werden in der Gruppe ausgemacht und es wird für jeden Termine eine zuständige Person geben, die sich darum kümmert (Wasserschlaufe auflegen und aufpassen). Für nächstes Jahr werden genug Regenwassersammelpunkte geben. Das Thema Wasser(-Managment) und Gießen wird im Garten ein wichtiges Thema, der dauernd angesprochen wird. Es wird ein Bewusstsein über diese Ressource geschafft werden.
    – Die Fräse wird von den Gärterinnen der Gartengruppe einzeln bedient. Die Termine werden in der Gruppe ausgemacht und es wird abwechselt gearbeitet. Alle müssen lernen, mit der Maschine umzugehen
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  • In Bingenheim entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Antrag/Antworten)

    Unser Ziel ist es einen Gemeinschaftsgarten zu gründen. In welchem unsere Zielgruppe (junge
    Familien mit Kindern, Geflüchtete, Menschen mit geistiger Behinderung und Senioren)
    zusammenkommen um gemeinsam ökologisch zu gärtnern, voneinander zu lernen und um einen
    Ort des Gemeinschaffens zu etablieren.
    Inhalt
    Für das Jahr 2020 und auch in den folgenden Jahren haben wir eine zentral im Dorf gelegene
    Ackerfläche von 550 m2 Größe zur Pacht überlassen bekommen. Hier wollen wir gemeinsam
    aussäen, pflegen, ernten und eine schöne Ecke zum gemeinsamen Verweilen und Begegnen
    schaffen.
    Maßnahmen
    Die zu schaffende Wiese mit Feuer und Kompostplatz sowie die Kräuter und Blumenbeete wollen
    wir gemeinsam anlegen, nutzen und pflegen. Jede/r Interessierte/r soll darüber hinaus eine kleine
    Parzelle (15-30m2) mit Gemüse bestellen und pflegen können.
    Wir wollen als weitere Maßnahme verschiedene interaktiv gestaltete Workshops im Garten
    anbieten z.B zu dem Thema Mulchen im Gemüsebeet, Gärtnern mit Kindern.
    Eine uns sehr wichtige Maßnahme ist außerdem das gemeinsame Feiern von Festen mit einem
    vielfältigem kulinarischen Austausch.
    Außerdem wollen wir uns gemeinsamen Aktionen an denen wir uns z.B der „Beetbereitung im
    Frühling“ und den „Garten winterfest“ machen widmen.Von der benachbarten Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim können wir uns
    verschiedene Maschinen leihen; einen Traktor, einen Grubber, eine Spatenmaschine und einen
    Rasenmäher.

    – Die Gartengruppe besteht bisher aus 6 interessierten Parteien (9 Erwachsene und 7 Kinder). Davon erfahren haben diese Menschen während unserer offenen gemeinsamen Treffen in unserem Begegnungscafe Kaffekanne und Umsonstladen.

    – Angefangen das Gartenprojekt zu planen haben wir erst Ende Februar/Anfang März, bisher haben wir daher noch keinen Artikel auf unserer Internetseite veröffentlicht. Neu Interessierte werden (sobald es die Situation wieder zulässt) weiterhin im Begegnungscafe davon erfahren können, weiterhin über unseren E-Mail-Verteiler, bald auch über die Webseite und hier auf dem Land vor allem von Mund zu Mund.

    – Die Fläche nutzen wir dieses Jahr als „Unterpächter“ von der Bingenheimer Saatgut AG, nächstes Jahr geht die Fläche zurück an die Lebensgemeinschaft Bingenheim e.V (eine Behinderteneinrichtung) die uns die Fläche weiterhin, wie dieses Jahr auch kostenlos zur Verfügung stellen wird. Eine zeitliche Befristung gibt es bisher nicht. Allerdings haben wir bisher aber auch noch keinen schriftlichen Vertrag von der Lebensgemeinschaft erhalten, sondern nur eine mündliche Zusage.

    – Es sollen je nach Gruppengröße/Interesse 12-20 individuelle Parzellen zur Verfügung stehen. Diese Idee (die der individuellen Parzellen) entstand im gemeinsamen Gespräch, wobei z.B zwei Parteien gesagt haben dass sie dann eine Gemüseparzelle zusammen pflegen wollen.

    – Für die Maschinennutzung der Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim, voraussichtlich auch für die Wartung und Instandhaltung z.B von Gartenwerkzeug, für das Leitungswasser, für das Saatgut und Jungpflanzen entstehen weitere Kosten (die in unserem Projektantrag an Sie nicht auftauchen) und die wir dann auf die jeweilige Person/Partei umlegen wollen. Wir haben noch nicht berechnet wie hoch dieser Beitrag sein wird, gehen aber davon aus das dieser eher gering sein wird und alle Interessierten diesen übernehmen können. Falls eine Person/Partei diesen nicht leisten kann, wird der Beitrag durch den Rest der Gruppe getragen.

    – Die Gartengeräte sind für 12 – 20 Parteien geplant (also für etwa 30 –

    40 Menschen). Wir gehen davon aus das nicht Alle auf einmal im Garten sein werden und wir uns auch in der Benutzung abwechseln können.

    – Die Kiste für die Werkzeuge würden wir gerne bei der Firma Alutec kaufen (https://www.alutec.net). Wäre das möglich ? Oder zählt das auch zu „einer Fertiglösung aus dem Baumarkt“ ?

    – Größere Entscheidungen trifft die Gruppe im Konsent. In der Saison soll es außerdem einmal im Monat ein Garten-Orga-Treffen geben. (Sobald es die Situation wieder zulässt) Die Information-und Kommunikationswege bestehen bisher in „Mund zu Mund“

    (wir wohnen alle

    maximal 3 km voneinander entfernt) beziehungsweise übers Telefon und über den Messenger Signal.

    Erste Vorkehrungen/ Aufbauarbeiten leisten wir jeweils maximal zu zweit, abwechselnd je nach dem wer sich welcher Aufgabe annimmt (wir haben jetzt z.B in zwei unterschiedlichen „Schichten“ schon geschenkten Kompost händisch auf der Fläche ausgebracht).

    Wir sind außerdem voller Hoffnung ab Mai zumindest in Kleingruppen bald wieder zusammenkommen zu können.


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  • GG Grünau: Laube für Werkzeuge soll Vandlismus eindämmen

    (Antrag/Antworten9

    Im Jahr 2019 wurde bei der Anstiftung ein Antrag gestellt für Baumaterialien für Kompost und Sitzmöglichkeiten, sowie einer kleinen Laube. Dafür haben wir einen positiven Förderbescheid erhalten und das Geld (810 Euro) ist auf unserem Konto eingegangen.
    Die Sitzmöglichkeiten und der Kompost wurden 2019 realisiert und durch Spenden sind uns dafür so gut wie keine Kosten entstanden (Materialspenden von Privatpersonen). Im Zuge der Umsetzung hat sich gezeigt, dass der Ort eine wesentlich stabilere und einbruchsicherere Variante für den Werkzeugschuppen benötigt, als dies am Anfang beantragt wurde. Der Werkzeugschuppen ist Dreh- und Angelpunkt für die Belebung des
    Gartens. Nur durch die Möglichkeit vor Ort Werkzeuge aufbewahren zu können ist unkompliziertes Gärtnern möglich.

    Nur eine Laube mit ausreichend Grundfläche ist in der Lage Regenwasser in marginal ausreichender Menge zur Sammlung bereit zu stellen; zur Schaffung eines Regenwassersammelbehälters ist zuvor eine ausreichend große zu beregnende Fläche notwendig, also keine „Kiste“. Die Laube muss darüber hinaus auch aus wesentlich stabilerem Holz gebaut und im Boden verankert werden.
    Nach längerer Auseinandersetzung vor Ort möchten wir einen Eigenbau mit standardisiertem Material realisieren. Dazu wurden bereits Pläne erarbeitet. Die einzelnen Bauteile sollen in einer verfügbaren Werkstatt in Gemeinschaftsarbeit gefertigt werden. Das stärkt den Gruppenprozess und entspricht dem Gemeinschaftsgedanken unserer Gemeinschaftsgärten. Wir wollen aus stabilem Holz eine Werkzeuglaube fertigen und diese
    gemeinsam auf der Fläche installieren. Da auf dem garten noch keine Möglichkeit besteht einzelne Bauteile einzuschließen muss der Gemeinschaftsbau in einer ausgelagerten Werkstatt erfolgen. Dazu halten wir uns selbstverständlich an die Vorgaben während der Covid-19 Zeit und beginnen unser Vorhaben erst, nachdem wir die offizielle Erlaubnis dafür haben.
    Es hat sich gezeigt, dass alle soliden Bauten dort auf der Fläche unberührt von Vandalismus geblieben sind. Je mehr der Garten belebt wird und die Nachbarschaft einbezogen ist, umso weniger gehen wir von Vandalismus auf der Fläche aus. Es erfordert eine kontinuierlich arbeitende Gruppe mit Zugang zu Material und Werkzeug. Mit Hilfe der Anstiftung möchten wir nun die anstehenden Voraussetzungen schaffen um den Garten Grünau weiter beleben und bepflanzen zu können.
    Die Gruppe des Gartens in Grünau besteht im Kernteam aus 6 Ehrenamtlichen, die von dem Bundesfreiwilligen, der April – Oktober die Außenflächen des BUND Leipzig betreut, unterstütz wird. Die Aktiven kommen größtenteils aus dem Stadtteil oder dem angrenzenden Stadtgebiet.

    die Teile in der Werkstatt werden von den Aktiven des Garten Grünau gefertigt. Sie erhalten dabei Anleitung und Unterstützung von einem Aktiven des BUND, der seine Werkstatt dafür zur Verfügung stellt.

    Dabei müssen wir uns natürlich nach den dann aktuell gültigen Vorschriften halten, aber ich hoffe, dass mit Mundschutz und Abstand zwar nicht so eng, aber doch gemeinschaftlich gefertigt werden kann. Ich schätze da können sich 2-3 Personen abwechseln. Einer kann schleifen, einer kann das Holz behandeln und einer sägen. Dabei kann man sich abwechseln. Da es einige Tage dauern wird bis die Bauteile gefertigt sind werden insgesamt 6-8 Gärtner der bisher Aktiven in Grünau an der Aktion teilgenommen haben. So wie gerade in dem Garten gearbeitet wird. Abwechseln und mit entsprechendem großen Abstand.

    In der Werkstatt werden die Bauteile gefertigt, die dann im Garten als große Gemeinschaftsaktion zusammen gebaut werden soll. Da sollen alle Aktiven einbezogen werden und wir suchen weitere Freiwillige für diesen Aktionstag. Das werden wir nach den aktuell möglichen Gegebenheiten entsprechend anpassen. Geplant war eine große gemeinschaftliche Aktion hierfür. Diese soll über unsere Kanäle geworben werden. Wir wünschen uns dadurch neue Interessierte und aktive anzusprechen und für das Projekt zu begeistern.

    In der jetzigen Corona-Zeit können in der Werkstatt mit mindestens 3m Abstand 2-3 Personen gleichzeitig verantwortungsvoll tätig werden. Hygienevorschriften werden dabei eingehalten.

    Der Aufbau (das wird ja noch einige Zeit dauern und wir hoffen, dass dann im Sommer erste Veranstaltungen wieder möglich sind) im Garten bedingt einen Gemeinschaftsprozess. Das bedeutet, dass die Laube erst zusammen draußen aufgebaut werden kann, wenn es offiziell möglich ist. Der Aufbau impliziert eine Zusammenarbeit. Diese muss eventuell so lange verschoben werden bis diese wieder möglich ist. Wir gehen davon aus, dass dies an der freien Luft in unserem großen Gemeinschaftsgarten ab Sommer umgesetzt werden kann.

    Die bisher angeschafften Utensilien werden weiterhin benutzt. Die bisher umgesetzten Bauprojekte für die keine Kosten angefallen sind, werden weiter genutzt.


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  • Stuttgart: Ende für Ebene 0

    Update:
    Info von Larissa Eißler, Stadt Stuttgart am 28.4.: Habe allerdings die Information, dass der Garten seitens der Parkhausbetreiber anscheinend weiter betrieben werden kann


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    Kulturprojekt Ebene 0 muss nach acht Jahren gehen

    Von ubo 

    Am Rand des Rotlichtviertels hat ein Verein das Züblin-Parkhaus unter dem Namen Ebene 0 zu einem Ort für Kunst, Subkultur und Urban Gardening gemacht. „Erschüttert“ sind die Macher, dass sie jetzt nach acht Jahren gehen müssen.

    Stuttgart – Das Kulturprojekt mit dem Namen Ebene 0 muss nach acht Jahren das Züblin-Parkhaus räumen. Auf Ende Juni ist jetzt den Machern des Projektraums gekündigt worden, die Kunst ausstellten und Gärtnern auf dem obersten Parkdeck Platz zum Pflanzen boten. „Wir wurden völlig überrascht von der Entwicklung“, bedauert Daniel Zürn von dem Verein, der noch zweieinhalb Jahre bleiben wollte, bis das Parkhaus abgerissen werden soll. „Leider stellte der Parkhausbetreiber unseren gemeinnützigen Verein vor vollendete Tatsachen“, klagt Zürn, „ein kommerzieller Nachmieter für den Projektraum war bereits gefunden.“ Offensichtlich werde ein kultureller Akteur durch den anderen vertrieben.

    „Erschüttert“ über das abrupte Ende

    Die neuen Betreiber wollen ein Kulturkiosk eröffnen und wehren sich gegen die Vorwürfe, die bisherigen Mieter verdrängt zu haben. Die Parkhausbetreiber seien mit den Leuten der Ebene 0 zuletzt unzufrieden gewesen und hätten deshalb neue Betreiber gesucht. Vom Anfangselan der Ebene 0 sei nicht völlig übrig geblieben. Man wolle neue Mieter, die öfter aufmachten.

    „Im Frühjahr 2012 sind wir zu einer Zeit gestartet, als das Quartier Negativschlagzeilen machte“, sagt Zürn, „längst wundert sich keiner mehr, wenn im Züblin-Parkhaus Kunst ausgestellt, gegärtnert oder eine Performance aufgeführt wird.“ Nicht verstehen will er, dass eine Kooperation mit den Nachmietern nicht möglich sei. Dass die Gärtner bleiben dürfen, erfreut den Verein. „Erschüttert“ aber ist er, dass das Kulturprojekt Ebene 0 abrupt aufhören muss.

    Über 100 Veranstaltungen in acht Jahren

    Für einen ursprünglich temporär gedachten Raum seien acht Jahre aber keine kurze Zeit, heißt es auf der Homepage von Ebene 0. „Wir blicken gern auf ereignisreiche Jahre mit über 100 Veranstaltungen im Leonhardsviertel zurück“, ist weiter zu lesen, „neben zahlreichen Ausstellungen fanden im Parkhaus auch Konzerte, Lesungen, Partys, Theateraufführungen, Buchpräsentationen, Performances, nachbarschaftliche Aktionen, Open Air Kino, offene Yogastunden sowie zahlreiche kulturelle Kooperationen unter anderem mit dem Kurzfilmfestival, dem Theater Rampe, dem Citizen Kane Kollektiv, dem Figurentheaterfestival und vielen weiteren statt.“ Außerdem könne seit mittlerweile sieben Jahren auf dem Parkhausdach gemeinschaftlich gegärtnert werden: Urban Gardening hat der Verein inklusive Ausblick, Bienenstöcke und Aquaponik-Anlage möglich gemacht

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  • GG des Prinzessinnengarten Kollektiv in Neukölln bedroht

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    Umweltamt fordert Rückbau der Prinzessinnengärten

    Vor rund einem Jahr zog das Gartenprojekt vom Kreuzberger Moritzplatz nach Neukölln. Nun sieht es sich in seiner Existenz bedroht.

    Es sollte ein Modellprojekt für die neue Nutzung ehemaliger Friedhofsflächen werden – und droht nun, zu scheitern. Vor rund einem Jahr zog das Team der Prinzessinnengärten vom Kreuzberger Moritzplatz auf den Friedhof St. Jacobi II in der Neuköllner Hermannstraße. Damit wurden die Gemeinschaftsgärtner Teil eines Konfliktes, der seit einiger Zeit zwischen dem Evangelischen Friedhofsverband Stadtmitte, der Eigentümerin der Friedhofsfläche, und dem Neuköllner Umweltamt schwelt.

    Ende Februar verhängte das Umweltamt eine Rückbauanordnung für den Gemeinschaftsgarten. Die Begründung: Die Prinzessinnengärten würden gegen das geltende Naturschutzrecht und einen Landschaftsplan, der 1993 für den Friedhof erstellt wurde, verstoßen. Anfang der Woche widersprach der Friedhofsverband der Anordnung in allen Punkten.

    Der zuständige Neuköllner Umweltstadtrat Bernward Eberenz (CDU) fordert in der Anordnung, die dem Tagesspiegel vorliegt, unter anderem den Rückbau eines Unterstandes für Gartengeräte, einer Komposttoilette, zweier Bauwägen und des Gemüsebeetes. Angemahnt werden die „Bauten“ mit insgesamt 30 000 Euro Zwangsgeld.

      „Es ist schon relativ absurd, dass wir von einem Amt für Umweltschutz in die Ecke der ’Speerspitze der Bebauung’ gestellt werden – das ist nicht, was wir tun und auch nicht, was wir vorhaben“, sagt Robert Shaw, Geschäftsführer der Nomadisch Grün gGmbH, der Trägerin des Gemeinschaftsgartenprojektes. Das Gartenkollektiv sehe es als seine Aufgabe, die Transformation der ehemaligen Friedhofsfläche zu begleiten, auch im Sinne der Biodiversität. Gefördert wird das Projekt aus Geldern des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) des Berliner Senats. „Wenn wir nicht hier wären und niemand was machen würde, und das ist die realistische Option, dann bleibt auf Dauer von den Wiesen nicht viel übrig“, sagt Shaw.

    „Ich glaube, dass sich ein Stück weit auf beiden Seiten die Gemüter hochgeschaukelt haben und eine konstruktive Ebene verlassen wurde“, sagt Tillmann Wagner, Geschäftsführer des Friedhofsverbandes. Er wirft dem Umweltamt vor, den Rahmen der Verhältnismäßigkeit verlassen zu haben. Er sieht die Rückbauanordnung als Teil eines Konfliktes um die Nachnutzung nicht mehr benötigter Friedhofsflächen, der seit rund fünf Jahren zwischen dem Bezirksamt und dem Friedhofsverband schwelt. Als privater Träger erhält der Verband, anders als kommunale Friedhöfe, keine Senatspauschale für die Pflege der Grünflächen. Gleichzeitig benötigt der Verband immer weniger Flächen für Gräber, da Erdbestattungen kaum noch stattfinden.
    „Der Neue St. Jacobi-Friedhof war leider ein Problemstandort, vor allem, was Drogen und Kriminalität anging“, sagt Tillmann Wagner. Ältere Damen, die sich um die wenigen verbliebenen Gräber kümmern, hätten sich kaum noch alleine auf den Friedhof getraut. „Deshalb fanden wir die Idee einer alternativen Nutzung des Friedhofs gut, die ein bisschen Leben auf den Friedhof holt – aber eben kontrolliert.“ Und wenn Menschen stundenlang gärtnerten, dann müsse man eben auch mal auf die Toilette. Die von den Prinzessinnengärten vorgeschlagene Komposttoilette, die nun vom Umweltamt bemängelt wird, hielt der Friedhofsverband für eine „charmante Lösung“.

    Friedhofsverband bezweifelt, dass das Bundesnaturschutzgesetz anwendbar ist
    In seinem Widerspruch gegen die Rückbauanordnung, der dem Tagesspiegel vorliegt, zweifelt der Friedhofsverband unter anderem an, dass das Bundesnaturschutzgesetz für eine Friedhofsfläche überhaupt anwendbar sei – und selbst wenn, würden die bemängelten Einrichtungen nicht gegen dieses verstoßen. Außerdem handele es sich gar nicht um bauliche Anlagen, da weder Bauwägen noch Komposttoiletten fest mit dem Boden verbunden seien. Der Unterstand für Gartengeräte sei notwendig für den Betrieb des Friedhofes. „Wir haben auf all unseren aktiven Friedhöfen in den vergangenen Jahren kleine Hallen für Maschinen, Garagen oder Carports gebaut, saniert oder wieder hergerichtet. Das gehört zur Infrastruktur eines Friedhofs“, sagt Wagner.

    Umweltstadtrat Eberenz sagt: „Der Friedhof wurde jahrzehntelang ohne einen solchen Unterstand betrieben.“
    Ist der Landschaftsplan von 1993 noch gültig?Zentral ist vor allem die Frage, ob der Landschaftsplan von 1993, auf den sich Eberenz beruft, weiter gültig ist. Der Friedhofsverband zweifelt dies an. Einerseits sei nie versucht worden, den Landschaftsplan tatsächlich umzusetzen. So befindet sich auf einer Fläche, auf der laut Plan ein Spielplatz errichtet werden sollte, bereits seit August 1995 eine Wagenburg. An deren Bauwägen stört Eberenz sich nicht – und verweist auf deren Gewohnheitsrecht.

    Allerdings gibt es bereits andere Pläne für den Friedhof: 2017 beschloss die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung (BVV) das sogenannte „Integrierte Friedhofskonzept“. Parallel wurde ein Bebauungsplanverfahren für die Fläche eingeleitet, das den bisherigen Landschaftsplan ablösen soll. Auf dem Friedhof sollen künftig eine Schule und Wohnungen entstehen. Ein Großteil der Fläche soll als Grünfläche weiter genutzt werden.

    Vorsitzender des Umweltausschusses spricht von „Schikane“
    Bernd Szczepanski, Vorsitzender des Umweltausschusses und der Grünen-Fraktion in der Neuköllner BVV, spricht von „Schikane“ von Seiten des Umweltstadtrates. „Das übergeordnete Ziel des bisherigen Landschaftsplanes ist es, eine grüne Erholungsfläche zur Verfügung zu stellen. Dem steht ein Kohlbeet nicht entgegen“, sagt Szczepanski. Unverhältnismäßig seien auch die regelmäßigen Kontrollgänge des Umweltamtes auf der Friedhofsfläche.

    „Wir fühlen uns wie das best-gemonitorte Projekt Berlins“, sagt auch Prinzessinengärtner Robert Shaw. Im Zwei-Wochen-Takt würde das Amt unangekündigte Begehungen durchführen und anschließend Mängellisten an den Friedhofsverband schicken. Eberenz begründete dies damit, dass es auf anderen Friedhöfen im Bezirk keine „vergleichbaren Vorgänge“ gebe.

    Für das Gartenprojekt geht es laut Shaw mittlerweile um die Existenz. Sollte die Rückbauanordnung nicht zurückgenommen werden, will das Kollektiv vor Gericht ziehen. „Was bleibt uns denn anderes übrig?“, sagt Shaw. „Wir können nicht einfach 90 Prozent dessen, was wir aufgebaut haben, wieder abbauen. Selbst ohne Corona hätten wir noch nicht mal das Geld, den Abbau zu finanzieren.“ Er frage sich langsam, was eigentlich die Motivation hinter den Aktionen sei. Dabei verweist er auch auf das Gartenprojekt des Bildungslabors „Schlesische 27“, das nach einem ähnlichen Konflikt mit dem Umweltamt Anfang 2019 den benachbarten St. Thomas-Friedhof räumen musste.

    Um gegen die Rückbauanordnung zu protestieren, will das Kollektiv am Freitag eine Unterschriftenaktion starten. Den Link zu der Petition finden Sie hier.

    Auch für den Geschäftsführer des Friedhofsverbandes, Tillmann Wagner, geht es mittlerweile um den Erhalt der öffentlichen Nutzung. Für ihn ist es ein Widerspruch, dass der Bezirk einerseits das Fehlen öffentlicher Grünflächen im Norden Neuköllns bemängele und gleichzeitig durch sein Gebaren den Erhalt einer solchen gefährde.
    stellen.“ Das sei nach Einschätzung des Friedhofsverbandes gelungen.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-gartenprojekt-auf-ehemaligem-friedhof-umweltamt-fordert-rueckbau-der-prinzessinnengaerten/25768124.html

    Artikel in ND: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135953.prinzessinnengaerten-cdu-stadtrat-stoert-friedhofsruhe.html
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  • Stadt Augsburg sucht Signatur, um GGs in Bebauungsplänen festzusetzen

    (Mail)
    wir wollen hier in Augsburg Flächen für Gemeinschaftsgärten in Bebauungsplänen festsetzen und stehen nun vor dem Problem, dass uns keine Signatur bekannt ist, die dafür verwendet werden kann. Für Grabeland haben wir bisher im Flächennutzungsplan  die Signatur für Kleingärten (grünes Rechteck mit 6 Punkten) verwendet (mehr …)

  • KTS-Garten Berlin ersetzt Beete und Werkzeuge

    (Antrag/ANtworten)

    • Wie offen zugänglich ist das Gelände, wie offen ist der Garten? Ich erinnere mich an Zeiten, als das Gelände nicht immer frei zugänglich war, da ja auch Menschen dort leben.

    Genau, es gibt hier auch einen Wagenplatz. Alle die Teil des Gartens sind kennen den Zahlen Code am Tor. Wenn wir eine Veranstaltung, Workshop usw haben, steht das Tor offen.

    • Leben alle Mitglieder der aktiven Gruppe auf dem Gelände? Oder kommt auch jemand/ein Teil aus der Nachbarschaft?

    Wir kommen größtenteils aus der Nachbarschaft, aber wohnen nicht auf dem Platz

    • Wie groß ist denn die Fläche, auf der ihr gärtnert und wie viele Beete habt ihr da schon? Sind das alles Hochbeete?

    Ca 300qm und wir haben 10 Beete und 1 Gewächshaus. Nach drei Jahren muss das alles aber Mal erneuert werden.

    Wir versuchen natürlich erstmal Materialien, die wir vor Ort finden zu verwenden, haben ein Material Lager, aber teils müssen wir auch Material und Geräte neu anschaffen und auch Erde kaufen. 

    • Was verstehst du unter „Helfer*innen“? Gibt es euch als Kerngruppe und dann ab und an noch Leute, die mitmachen?

    Genau, die Leute, aus Nachbarschaft und Freundeskreis

    • Wie kann man Teil der „festen“ Gärtner*innengruppe werden?

    Zum Plenum kommen oder ein paar Tage mitmachen. Dann entscheidet, die Gruppe, ob es passt.

    • Wie viele Hochbeete wollt ihr bauen? Wollt ihr weitere Hochbeete haben, also euch vergrößern oder geht es darum, vorhandene zu erstetzen? Wer wird diese bauen und wann soll das stattfinden? Und wie wollt ihr die „coronagerecht“ bauen?

    Wir wollen vorhandene Beete ersetzen. Wie bauen alles selbst. Wir bauen die Beete ganz gewöhnliche. Zwei Leute dürfen auch während der Ausgangsbeschränkung in den Garten. 

    • Es sind ja Offene Werkstätten auf dem Gelände: warum leiht ihr euch die Werkzeuge, die für den Bau notwendig sind, nicht bei denen?

    Sie benötigen die Werkzeuge selbst für Workshops, Schrauberplatz. Natürlich können wir uns auch manchmal was ausleihen, aber mit eigenem Werkzeug, besonders auch für den Bau des Huhnerstalls und der Sitzgelegenheiten sowie Lagerräumen 

    • Wie sollen die Werkzeuge und auch die Gartengeräte untergebracht werden, wer hat wie Zugang?

    Für Gartengeräte gibt es einen für alle zugänglichen Geräte schuppen.

    Für Werkzeuge haben wir einen Lagerraum mit Schlüssel.

    • Wollt ihr Gartengeräte ersetzen oder braucht ihr weitere? Habt ihr Bäume (wegen der Säge?)

    Brauchen teils neue Gartengeräte, zb Rasenmäher, Häcksler, Umgrabegabel

    Und ja, es ist zu schattig und wir müssen Bäume beasten. Vor allem Ahorn

    • Wer baut das Gewächshaus und wer kann das dann nutzen? Wann wollt ihr das bauen?

    Wir bauen das Gewächshaus, so bald wie möglich. Wir und zb auch die Wohngruppe des Wagenplatzes kann es benutzen. 

    Die Förderung wird beantragt von einem transkulturellen Forschungs- und Lern-
    Gemeinschaftsgarten, in dem auch eine kleine Hühnerzuchtanlage integriert ist. Wir sind
    eine Gruppe von derzeit 7 festen Aktiven* aus unterschiedlichen Bereichen: Theater, Film,
    Sozialpädagogik, Bouldertraining, Permakultur, Tanz, Stadtentwicklung
    Der Ort:
    Der KTS Gemeinschaftsgarten versteht sich als Teil des solidarischen Projektnetzwerks
    Visionen e.V.. Projekte sind u.a. eine Fahrradwerkstatt, eine Holzwerkstatt und eine
    Metallwerkstatt. Zudem wohnt dort auch eine feste Wohngruppe in Bauwägen, die z. B. eine
    Pflanzenkläranlage angelegt hat.
    Der D.I.Y / Selbstorganisations-Gedanke und Austausch unter den Projekten ist sehr
    präsent in diesem Netzwerk verankert.
    Es finden spendenbasierte Soli-Events auf dem Platz statt. Die Spenden gehen einerseits
    an soziale Projekte und ein Teil an den Platz/Verein. Diese Veranstaltungen werden meist
    von den Projekten gemeinsam organisiert.
    Es findet 1x Monat das Projektplenum statt, wo alle Projekte des Platzes
    zusammenkommen und gemeinsam über Themen sprechen und abstimmen. Es gilt das
    Vetoverfahren. Jedes Projekt spendet nach dem Bieterverfahren (ähnlich wie bei
    Solidarischen Landwirtschaftsgemeinschaften) einen Betrag an den Verein.
    Die Projekte kommunizieren über einen Email-Verteiler. Jedes Projekt hat einen festen
    Ansprechtpartner*in für andere Projekte oder Kontakte von aussen.
    Unser Vorhaben:
    Der transkulturelle Gemeinschaftsgarten verfolgt die Prinzipien der Permakultur.
    Geschlossene Ressourcenkreisläufe sind daher ein großer Bestandteil. Der Kompost wird
    mit selbst hergestellter Pflanzenkohle und Hühner Fäkalien angereichert (Terra Preta). Wir
    verwenden nur torffreie Erde und samenfestes Saatgut (auch mehrjährige). Die Hühner
    werden auch für die Bodenvorbereitung eingesetzt. Zusätzlich zu Gründüngung und Mulch
    bieten die Fäkalien eine gute Nährstoffversorgung für die Pflanzen. Die Kompostboxen
    können auf von Leuten auf und um den Platz mitbenutzt werden. Manchmal verschenken wir
    auch Hühnereier.
    Die mehrschichtigen Gemüse-Beete werden als Hochbeete angelegt, da die Erde auf dem
    Gelände schadstoffbelastet ist. Es wird viel Wert auf Mischkultur gelegt und sich gegenseitig
    begünstigende Sorten angepflanzt. Ausserdem legen wir Kräuterspiralen und Bienenwiesen
    (mit bienenfreundliche Blumen und Kräutern) an.
    Das Gemüse reicht nicht für die Selbstversorung und dient eher dazu mehr über ihren
    Wuchs und Pflege zu lernen sowie einen Beitrag für Umwelt und Natur in der Stadt zu
    leisten. Natürlich ernten wir auch und verarbeiten das Gemüse gemeinsam zu leckeren
    saisonalen Gerichten.
    Die Aktiven treffen sich einerseits in regelmäßigen Gartenplena, mind. 1x Monat sowie auch
    1x Monat für das Platz-Projekteplenum. Die Gruppe kommuniziert über eine
    Telegramgruppe und Email-Verteiler. Zu unseren Plena heissen wir interessierte
    Helfer*innen willkommen. Sie können hier den ersten Kontakt mit uns schliessen sowie sich
    über das Projekt informieren. Es gibt einerseits die Möglichkeit fester Bestandteil der Gruppe
    zu werden oder an unseren Gartentagen (1. Sonntag im Monat) mit uns zu gärtnern, zu
    handwerkeln oder etwas über die Prinzipien der Permakultur und Ressourcenkreisläufe zu
    lernen. Zudem freuen sich auch unsere Hühner neue Gesichter kennenzulernen. In der
    Nachbarschaft kommen die gefiederten Nachbarn besonders gut an, besonders bei den
    Kindern. Unser Hühnerexperte gibt gern sein Wissen über die richtige Hühnerhaltung weiter
    und Kinder können sie unter Aufsicht auch füttern, Eier sammeln oder sie beobachten und
    etwas über die verschiednen Rassen lernen.
    Gern können Helfer*innen auch selbst Ideen einbringen.
    Es gibt einen Aushang mit Kontaktdaten und kurzer Beschreibung sowie Flyer, die verteilt
    werden, damit Helfer*innen auf das Projekt aufmerksam werden. Ausserdem gibt es eine
    Anzeige auf dem Verteiler von Stressfaktor und Reflect.
    Zudem bieten wir anderen transkulturellen Gruppen und selbstverwalteten
    Hilfsorganisationen (u.a. Schlafplatzorga und Women in Exile), sowie Deutschkursgruppen
    aus unserem Netzwerk an, den Garten als Ort der Begegnung, für Workshops, Unterricht
    und Plena zu nutzen.
    Der Garten veranstaltet zudem inklusive Soli-Events wie z.B. feministische Filmvorführungen
    mit themenanknüpfenden Workshops und Filmgesprächen. Uns ist es vor allem wichtig
    Frauen* sowie Trans* Menschen zu unterstützen, ihnen einen “safer space” zu bieten, den
    D.I.Y Gedanken zu leben und sich auszutauschen, einfach eine gute Zeit miteinander zu
    haben. Ausserdem können Kinder auf unserem Bauspielplatz spielen und uns helfen diesen
    weiter auszubauen. Ganz in der Nähe befindet sich ein Heim für Geflüchtete*, mit dem wir in
    Zukunft auch kooperieren möchten. (mehr …)

  • Neues Gartenprojekt in Sachsen Anhalt

    (ANtrag/ANtworten)

    Der heimatHOF soll in Ballenstedt somit zu einem
    sogenannten „Dritten Ort“ werden – einem Ort für
    Kultur und Begegnungen im ländlichen Raum. Ein
    Ort, der sowohl die Entwicklung neuer konzeptioneller
    Ansätze für die kulturelle und soziale Infrastruktur
    im ländlichen Raum als auch deren Umsetzung
    fördert. Durch Öffnung und Vernetzung bzw. Bündelung
    von kulturellen Angeboten wie auch Angeboten
    der Bildung und Begegnung versteht sich dieser Ort
    als Ankerpunkt für kulturelle Vielfalt, als ein Beitrag
    der Kultur zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts,
    zur Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen
    und zur Stärkung von Identität.
    In unserem Möglichkeitdsraum, dem heimatLABOR,
    sind bereits einige Ideen entstanden und einige davon
    sind schon zu zarten Pflänzchen herangewachsen. Wir
    hegen und pflegen sie, arbeiten daran, sie konkreter zu
    machen und Wege zu finden, sie zu verwirklichen. So
    ist die Idee entstanden im Hofgarten, der von der alten
    Stadtmauer umgeben ist, einen Gemeinschaftsgarten
    anzulegen.
    Einen kleinen Garten haben wir bereits im Hofgarten
    hinter der alten Stadtmauer angelegt und für eine
    Grundstruktur gesorgt. Ein kleiner Kräutergarten und
    ein kleines Rosenbeet sind auch schon da. Aus dem
    nahheliegenden Brunnen kommt das Wasser zum
    Gießen. Nun geht es daran Gleichgesinnte, Interessierte,
    Kinder- und Jugendliche zum Mitmachen zu
    gewinnen und verschiedene Angebote umzusetzen.
    Seit zwei Jahren öffnen wir regelmäßig unseren Hof zu
    thematischen Hoftagen. Diese werden von der Bevölkerung
    sehr gut angenommen. In den Frühjahrs-,
    Sommer und Frühherbstmonaten möchten wir in
    regelmäßigen Gartencafés das bereits initiierte „Voneinander
    und Miteinander Lernen“ über das gemeinsame
    Engagement ausweiten und weiter ins Gespräch
    kommen. Zudem wollen wir die Anwohner des nahegelegenen
    Sozialen Wohnungsbaus gewinnen, sich
    im Gemeinschaftsgarten einzubringen oder zu erholen.
    Die Bewohner des, in unmittelbare Nähe befindlichen,
    Alten- und Pflegeheim der Kanzler von Pfauschen
    Stiftung möchten wir einladen im Hofgarten zu
    verweilen. Die Bewohner*innen des Kinder- und Frauenschutzhaus
    – zum Teil mit Migrationshintergrund
    – der Caritas nutzen regelmäßig unsere Angebote auf
    dem Hof. Erste Freundschaften und Integrationsmöglichkeiten
    sind darüber entstanden. Den Grundschüler
    und -schülerinnen der beiden örtlichen Grundschulen
    Friederikegrundschule und Brinckmeiergrundschule
    möchten wir erste außerschulische Bildungsangebote
    im gärtnerischen Bereich anbieten und mit ihnen
    gemeinsam Palettenmöbel, Hochbeete bauen, Stauden
    und Beerenobst pflanzen. Im jährlich stattfindenden
    Ferienangebot für Kinder zwischen 6 und 12
    möchten wir mit den Ferienkindern die sommerliche
    Fruchternte verarbeiten.
    Dafür planen wir, die bereits bestehende Fläche, im
    Hofgarten auszubauen und mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten
    und Beeten zu erweitern. Auf dem
    Innenhof der ehemals Vier-Flügel-Anlage wollen wir
    in den Mistbeeten einen Bauerngarten in einer Hochbeetanlage
    errichten und auf der Schweinekoppel eine
    große Blühwiese anlegen. Hier konnten wir bereits einen
    örtlich ansässigen Bauern gewinnen uns die Fläche zu
    flügen und zu bestellen.

    Wer ist „wir“? Wie groß ist die Gruppe, die den Garten gemeinsam plant und umsetzen möchte und wie setzt sich die Gruppe zusammen? Wie viele Nachbar*innen sind in dieser Gruppe?

    Wir sind 29 Vereinsmitglieder mit 34 Kindern im Alter von 1 bis 17 Jahren. Unsere Grundstruktur ist ein Verein. Das ist jedoch für uns nur eine Organisationsform. Wir wollen den Zugang niederschwellig halten, deshalb ist es bei uns nicht erforderlich Vereinsmitglied zu werden oder zu sein. Deshalb kommen noch hinzu 12 treue Nichtvereinsmitglieder zum Teil aus dem nahegelegenen Frauenhaus. Auch hier sind 4 Kinder mit dabei. 8 ehemalige Gartenpächter, die nun zu alt und zu gebrechlich sind und für die weitere Verantwortungsübernahme eines Gartens Unterstützung brauchen, sich jedoch immer noch gerne einbringen, kommen aus dem nahegelegenen sozialen Wohnungsbau dazu. Zusammen wollen wir den Gemeinschaftsgarten anlegen.

    Wie haben die Menschen von dem Vorhaben einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen, erfahren? (Auf der Website des Vereins habe ich z.B. dazu nichts gefunden) Wie kann man mitmachen?

    Dann müssen wir hier besser unsere Website aufstellen. Unter Labor/Projekte findet man es eigentlich gleich in der zweiten Reihe: http://heimatbewegen.de/gemeinschaftsgarten/. Wir haben jedoch mehrere Kanäle, über die wir kommunizieren, um möglichst intergenerativ unsere Zielgruppen zu erreichen. Wir haben zusätzlich zu unserer Vereinswebsite, eine Website, die mit leichter Sprache den Zugang zur Bevölkerung über das Gut Ziegenberg herstellt. www.gutziegenberg.de. Dort unter ERLEBEN & BEGEGNEN finden Sie die Einladung an die BV zum Gemeinschaftsgarten. Wenn wir entsprechend die Gelder den Beginn der Umsetzung eingeworben haben, würden wir hier entsprechend die Werbung ausbauen. Zudem bedienen wir Instagram und Facebook, den monatlichen Stadtboten der Stadt Ballenstedt, das Vereinsportal der Mitteldeutschen Zeitung, wir sprechen die Menschen direkt an oder beispielsweise für die Bewerbung des Ferienangebots gehen wir direkt über Aushänge in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Vereinzelt werden klassische Werbeflyer produziert und verteilt. Das wichtigste jedoch ist das direkte Gespräch mit den Menschen, dass suchen wir so oft es geht insbesondere bei unseren monatlichen Hoftagen. Wir haben durch unser Engagement auf breiter Ebene einen sehr großen Mailverteiler und nutzen diesen für regelmäßige Newsletter und Einladungen.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Wem gehört diese? Dem Verein?

    Die Fläche ist ca. 1 Hektar groß. Ich hänge Ihnen gerne einen Übersichtsplan dran, damit Sie einen Eindruck vom Gelände bekommen. Auf dem Übersichtplan habe ich auch die Gartenbereiche versucht etwas einzuzeichnen, um Ihnen bei der folgenden Beantwortung der Fragen etwas Orientierung zu bieten. Wir haben das Grundstück und die entsprechenden Gebäude mit einem 20jähirgen Pachtvertrag gepachtet. Der Pachvertrag sieht zudem ein Vorkaufsrecht nach den 20 Jahren vor.

    Die anstiftung fördert Gemeinschaftsnutzgärten, also den gemeinsamen Anbau von Gemüse und Kräutern. Wie viele Beete soll es geben und wer entscheidet das?

    Im Hof sollen auf den ehemaligen Mistbeeten 16 kleine Hochbeete in einer 4×4 Formation gebaut werden. Die Pflanzpackete in der Kalkulation bestehen aus Kräutern.
    etc. Im Garten soll der schon angelegte Kräutergarten, um eine Kräuterschnecke erweitert werden und noch einige Obstbäume und -sträucher.

    Wie ist das geplante Konzept des Gartens? Soll alles gemeinschaftlich von der Gruppe bewirtschaftet werden? Wird es individuelle Parzellen/Beete geben oder ist ein Mischsystem geplant?

    Es ist eine Mischung. Es gibt Teile der Fläche, die sind durch einzelne Gartenfreunde in direkter Verantwortung. Hier wird eigenverantwortlich für den persönlichen Bedarf und nach individueller Lust und Laune Gemüse, Blumen und Obst angebaut. Dann gibt es eine Fläche, die gemeinschaftlich genutzt wird. Hier haben wir jedoch zwei verantwortliche Personen Herrn Söchtling und Herrn Jeske, die regelmäßige die Arbeiten im Auge haben und diese dann in der Gruppe verteilen bzw. die Verantwortung für das regelmäßige Gießen übernehmen. Dann gibt es Freiflächen im Garten, die im Moment nicht bewirtschaftet werden. Diese würden wir gerne für die Gründung einer Versorgungsgemeinschaft nutzen. Das ist jedoch Zukunftsmusik und im Moment noch nicht in der Planung. Im Innenhof der Anlage haben wir zwei große ehemalige Mistbeete. Hier sollen 16 kleine Hochbeete 4×4 aus Paletten gebaut werden.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen?

    In den persönlichen Bereichen treffen die Menschen eigenverantwortlich die Entscheidungen. Im gemeinschaftlichen Bereich (also auf dem kompletten Hofgelände und dem gemeinschaftlichen Teil des Gartens) werden von allen Ideen generiert. Gemeinsam mit den Projektleitern Söchtling und Jeske wird dann die Machbarkeit besprochen. Hier müssen Fragen zur baulichen Umsetzung, zur Finanzierung, zum vorhandenen/notwendigen Gerät/Material, zur notwendigen Kommunikation mit der Gruppe (wie informieren wir die Gruppe, muss der Verpächter in die Entscheidung einbezogen werden etc.) etc. besprochen werden. Ist das alles vorbesprochen wird das Ganze noch einmal kurz mit allen Vorstandsmitgliedern besprochen und beschlossen. Die Vorstandssitzung findet einmal monatlich am ersten Montag im Monat statt.

    Wer wird wann die Hochbeete bauen? Wie viele Hochbeete soll es geben? Für wen sind diese dann?

    Die oben genannte Gruppe plus die Kinder und Jugendlichen der Ferienbetreuung im Juli/August bzw. sollten wir hier noch nicht fertig werden, nutzen wir die darauf folgenden Wochenenden und den Hoftag im September und Oktober. Die Beete sind insbesondere für die Küche. Wenn wir Hoftage vorbereiten, kochen und backen wir gemeinsam in der großen Küche. Zudem stehen darüber hinaus diese Hochbeete der Gemeinschaft zur Verfügung. Wir nutzen den Hof jetzt seit zwei Jahren, wir haben bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Jeder geht verantwortungs- und sparsam mit den Werkzeugen und Materialien um. Zudem ist es möglich die Überproduktion mit den Harzer Tafeln zu teilen, die bei uns auf dem Hof einmal monatlich Ihre Essensausgabe an Bedürftige durchführen. Auch diesen Menschen ermöglichen wir dadurch Teilhabe und können sie als Mitmacher gewinnen.

    Wo werden die Gartenwerkzeuge untergebracht und wie kommen die Gemeinschaftsgärtner*innen da jederzeit ran?

    Der Gemeinschaftsgarten und auch die Beete im Hof sind jederzeit durch den Garten zugänglich. In der Stattmauer an der hinteren Grundstücksgrenze ist eine kleine grüne Gartentür unter der ausladenden Krone einer Kastanie versteckt. Diese ist täglich geöffnet und macht so den Garten und den Hof jederzeit zugänglich. Das Gartenwerkzeug des „täglichen Bedarfs“ wird in einem großen Bauwagen gelagert, der im Garten steht. Der ist durch ein Zahlenschloss gesichert. Die großen Geräte sind im Haupthaus untergebracht und verschlossen. Wir werden im September unsere Herberge in Betrieb nehmen, so dass auf dem Hof täglich ein Ansprechpartner zu finden ist. Im Moment ist das nur partiell gegeben.

    Wer wird welche Art von Möbeln bauen? Wann soll das stattfinden? Bitte beschreiben Sie, wie Sie die Planungen „coronagerecht“ durchführen wollen.

    Wir wollten das schon an einem April-Hoftag bauen, der nun der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist. Auch unser Paletten-Sponsor, ein großes Unternehmen aus der Region, ist durch die Pandemie abgesprungen. Es würde sich ein September oder Oktober Hoftag anbieten. Wir haben entsprechend große Lagermöglich, um die Möbel über den Winter zu lagern und noch zu streichen. Einmal im Monat laden wir die Bevölkerung ein, sich an verschiedenen thematischen Hoftagen zu beteiligen. Wie wir die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Hoftage im September und Oktober sowie die Ferienangebote für Kinder- und Jugendliche auf dem Hof organisatorisch ausgestalten, hängt insgesamt von den Empfehlungen und Auflagen von Bund und Ländern ab. Trotzdem haben wir uns einige Maßnahmen überlegt, die uns trotz der Corona-Pandemie eine Interaktion ermöglichen: Um das in Coronazeiten etwas zu steuern und zu schauen, dass die Gruppen nicht zu groß werden, würden wir gezielt die Menschen und Kinder ansprechen. Wir haben einen recht großen E-Mailverteiler. Unsere Nähbegeisterten haben schon bunte Mundschutztücher genäht. Wir sind im Freien und können dadurch Abstand gewähren. Natürlich werden wir uns, entsprechend der Auflagen von Bund und Land verhalten und den Empfehlungen folgen. Je nachdem, wie die Lage ist, würden wir entsprechend agieren und den Materialeinkauf bzw. die Pflanzpackete zeitlich steuern.


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  • Nordstadtgarten: ein Interkultureller Garten in Kassel

    (Antrag, Antworten)
    2019 ist im strukturschwachen Bezirk Nordstadt in Kassel ein Garten entstanden. Ziel: Begegnung, klimafreundliche Ernährung, kultureller Austausch. Anfangs gab es Geld für professionelle Gärtner*innen Unterstützung und Unterstützung durch „Essbare Stadt“. Als das Programm auslief, wollte ein Großteil der Gruppe weiter machen.

    • Was ist denn das Projekt „Kultur macht stark“?

    Kultur macht stark ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Rahmen dieses Programmes wurde der Gemeinschaftsgarten für ein Jahr gefördert. Nun hat sich die dabei entstandene Gruppe dazu entschieden den Garten weiter zu führen. Projektbezogene Seite: https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/alles-banane-von-wegen-1884.html

    • Auf was für einer Fläche ist der Garten entstanden, wem gehört diese, wie groß ist diese und was für eine Art von Vertrag gibt es (Befristung?)

    Die Fläche gehört der Stadt Kassel und wurde dem Projekt vom Umwelt- und Gartenamt zu Verfügung gestellt. Es besteht bisher kein Vertrag, aber die die Erlaubnis die Fläche weiter zu nutzen. Wahrscheinlich könnte auch ein Pachtvertrag geschlossen werden, welcher jedoch regelmäßig Kosten mit sich bringen würde. 

    . Die Gesamtfälche ist 3,000 quadratmeter, wovon die Hälfte bewaldet ist. Auf der Wiese wurden Walnussbäume gepflanzt. Dazwischen haben wir zwei Beete mit einer Gesamtfälche von 230 Quadratmeter angelegt. Es besteht noch Raum für ca. weitere 150 Quadratmeter Beetffäche

    • Wie groß ist die Gruppe?

    Die große ist dynamisch, aber so ca 10.

    • Wie ist der Garten organisiert? Wie viele Beete gibt es? Sind das individuelle oder gemeinschaftliche Beete?

    Der Garten ist gemeinschaftlich organisiert.

    • Wie werden von wem Entscheidungen getroffen?

    In gemeinsamer Absprache

    • Wie erfahren Interessierte vom Garten, wie kann man mitmachen?

    Durch Mundpropaganda und Internet

    • Wo sind (und sollen) die Gartenwerkzeuge untergebracht? Wie kommen die Gärtner*innen daran?

    Wir haben letztes Jahr eine Hütte für die Werkzeuge gebaut

    • Woher kommt das Wasser?

    Der Nachbar Michael Schmidt hat eine Pumpe mit der er Grundwasser bekommt. 

    • Was gibt es sonst noch auf dem Gelände neben Beeten?

    Einen soliden Tisch und Bänke die in den Boden verankert wurden. 


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  • Kants Garten: mehr Gemüse und Obst im Park

    (Antrag9
    Im Kantpark, im Herzen Duisburgs ist die 2200 qm große, jederzeit zugängliche Fläche, auf der
    gemeinschaftlich gegärtnert wird, als Kants Garten ausgewiesen. Dafür besteht eine Patenschaft bei der Stadt
    Duisburg. Das Amt für Umwelt und die Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Aktivitäten.
    Die Bürgerinititative Kants Garten besteht aus etwa 10 Erwachsenen, die regelmäßig gemeinsam gärtnern
    und etwa 20 Leuten, die immer wieder mitmachen. Spontan kommen zudem Eltern mit ihren Kindern aus
    dem Park, vom Spielplatz zu den Gartenaktionen hinzu. Für größere Aktionen laden wir über die Presse zum
    Mitmachen ein.
    Unsere Gärten bestehen aus Blumenbeeten mit Bienenweiden-Qualität, Totholz- und Sumpfbiotop,
    Wildbienenhotel, Frühlingswiese, Gemüsehochbeeten und Apfelbäumen. In 2020 möchten wir den
    Gemüsebereich stärken und Obststräucher pflanzen:
    Für das Jahr 2020 haben wir den Bepflanzungsplan für unsere Gemüse- und Kräuterhochbeete angelegt,
    sind jedoch durch die aktuelle Situation etwas verspätet. Wir möchten gerne unseren Gemüsesamenbestand
    ergänzen und für das, was wir nicht selbst anziehen können über die Pflanzsaison immer wieder
    in Form von Setzlinge nachkaufen. (mehr …)

  • Garten der Hoffnung Otterndorf

    (Antrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten hat eine Funktion als Begegnungs- und Bildungsstätte, als Ort des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Schaffens. Auch in Zeiten der Corona-bedingten Kontaktsperre können wir dieses wichtige Projekt aufrechterhalten, indem wir zeitversetzt oder mit hinreichendem räumlichen Abstand Rasen mähen, Büsche beschneiden, die Gemüsebeete vorbereiten und die Saat ausbringen können. Was getan wurde und getan werden muss wird über eine Whats-App-Gruppe kommuniziert. Dennoch können z.Zt. nicht alle Geflüchteten in die Arbeit eingebunden werden; so freuen wir uns darauf, das gemeinschaftliche Tun mit allen in einem gut vorbereiteten Garten so bald wie möglich wieder aufnehmen zu können.
    1)   Zum festen Kern der Gartengruppe gehören zwei Familien aus Afghanistan, eine aus dem Iran und eine aus Syrien sowie 7 Menschen, die in Deutschland geboren sind. Wegen des Corona-Kontaktverbotes waren allerdings zwei der geflüchteten Familien in diesem Jahr noch nicht im Garten. Mit allen 4 Frauen aus den oben genannten Familien und vielen anderen Frauen haben wir am 8. März aber noch ein Frauenfest mit Musik und Bauchtanz veranstalten können. Dort hatte sich eine weitere afghanische Frau sehr interessiert gezeigt, in die Gruppe einzusteigen.

    Zur Zeit wird die meiste Arbeit von den 7 Deutschen gemacht, mit zwei Ausnahmen. Alle werden über Whats App informiert.

    2)    Wir hatten zuerst auch die Idee, ein Gewächshaus aus alten Fenstern selber zu bauen und haben uns umgehört. Angebote gab es aber nur von einzelnen Fenstern, so dass wir mindestens 4 Adressen im Umkreis von 30 km hätten anfahren müssen. Die Mietkosten für den Hänger, das Benzin, das Material für Fundament, Pfosten und Dach, die Tür …

    deshalb haben wir im Internet nach gebrauchten Gewächshäusern geschaut und ein Angebot für 520 € (4 m x 2,50 m) gefunden. Wegen der Corona-Krise wird es leider z.Zt. nicht ausgeliefert, aber wir bleiben dran.

    Wir haben insbesondere einen Mann in der Gruppe, der Allround-Handwerker ist und alles (auf)bauen und reparieren kann. Wenn irgendwie möglich werden wir mit dem Aufbau solange warten, bis wir alle (männlichen) Geflüchteten daran beteiligen können, denn gerade bei solchen Arbeiten sind erfahrungsgemäß alle motiviert, es wäre eine schöne Gemeinschaftsaktion. Die Pflanzen, die wir gerade vorziehen, können ja noch bis Mitte/Ende Mai in Töpfen bleiben. Und dann wäre die zweite Gemeinschaftsaktion (mit allen Frauen und Kindern, so ist das nun mal), die vorgezogenen Pflanzen in die Erde zu bringen. So stellen wir uns das vor.
     Wenn die Kontaktsperre länger anhält, werden wir den Aufbau versetzt organisieren: unser „Handwerker“/“Bauleiter“ immer mit ein oder zwei  anderen, unbedingt unter Einbeziehung der Geflüchteten – dafür machen wir ja den ganzen Aufwand. Irgendetwas in die Richtung wollen wir in jedem Fall machen, denn wir glauben, es ist wichtig, jedes Jahr etwas Neues hinzuzufügen, an dem alle beteiligt sind, um die Identifikation mit dem Garten zu festigen. (Letztes Jahr war es der Generator und die Werkzeugmaschinen, vorletztes Jahr war es der Bau eines neuen Schuppens und der Brunnen, den wir wieder funktionsfähig gemacht haben, davor der Aufbau des Trampolins, das Urbachmachen des Landes


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  • HirschGrün: die nächsten Vorhaben

    (Antrag/Antworten)

    • wie viele Leute seid ihr denn im Garten und wie viele Beete gibt es?
      • Wir haben zur Zeit 40 Beete (1-2qm) (siehe Foto im Anhang) sowie ca. 20 Hochbeete, dazu kommen noch eine kleine Ackerfläche für Kartoffeln, Tomatenhaus, Stauden und Sträucher, eine Streuobstwiese, und viele Blumenbeete sowie eine Bienenweide
      • es sind zur Zeit ca. 20 Personen aktiv
    • Woher kommen die „Neuen“, von denen du geschrieben hattest?
      • über Mundpropagana – Bekannte von bereits aktiven Gärtnern
      • über eine stärkere Anbindung an die Uni (durch Studenten in unserem Team) und Öffentlichkeitsarbeit dort und in Netzwerken
      • über Öffentlichkeitsarbeit bei facebook
      • manche kommen auch einfach so vorbei im Garten und haben dann Lust mitzumachen (durch unser größeres Team können wir jetzt auch stärker vor Ort präsent sein)
    • Wie habt ihr sie eingeführt/führt ihr sie ein?
      • Man kann sich auf zwei Wegen im Garten engagieren: 1) Gemeinschaftliches Gärtnern, 2) Beetpatenschaft
      • 1) Normalerweise kommen neue Personen zu unseren Gärtner- und Orgatreffen dort können sie dann alle Fragen los werden und wir erklären, wir die Gartenarbeit abläuft. Bei anhaltendem Interesse (meist ab dem 2. oder 3. Treffen) können die neue Gärtner einen Schlüssel bekommen zum Bauwagen (nicht alle wollen/ brauchen den) und haben dann Zugriff auf alle Geräte, Saatgut, Wasser, etc. Unsere Orgatreffen finden weiter statt- nur online. Die Gartentreffen finden in der eigentlichen Form zur Zeit nicht statt, sondern wir gärtnern einzeln (max. zu zweit) nacheinander. Unser Ziel ist es eigentlich so viele Menschen wie möglich in diese Form des Gärtnerns einzubinden, weil im Team auch noch viel mehr gemacht wird, als nur einzelne Beete zu pflegen.
      • 2) Die Beetpatenschaften haben wir im letzten Jahr begonnen, v.a. für Menschen, die mehr Kontrolle über die eigene Ernte haben wollen und für die, die sich nicht stark in Gruppenprozesse einbringen wollen. Zur Zeit weisen wir Beete zu bitten die neue Gärtner möglichst eigenständig zu gärtnern, auch wenn sie eigentlich nicht unbedingt eine Beetpatenschaft anstreben. Das ist der einzige Weg, wie wir in Zeiten von Corona gemeinsam eine Fläche bearbeiten können. Natürlich können alle neuen Personen auch an den online Orgatreffen teilnehmen. Wir arbeiten gerade an einer schriftlichen Einweisung in den Garten für das Kontaktverbot während der Corona Pandemie.
    • Wie ist der Garten derzeit strukturiert, wo sollen die Pflanzen hin, die ihr für eine bessere Strukturierung braucht?
      • Wir wollen die neuen Stauden und Sträucher an zwei Orten einsetzen:
      • 1) Entlang des Hauptweges (der zum Park gehört) damit die Passanten direkt spüren und erleben können, dass sie durch einen Garten gehen. Hier stehen schon einige Beerensträucher aber es sich noch viele Lücken vorhanden, die auch zum Teil als Trampelpfade genutzt werden. Auch das möchten wir durch eine klare Bepflanzung verhindern. Es soll in Zukunft deutlich erkennbare Zugänge in den Garten geben (U.a. durch Weidentore oder andere Torbögen mit Rankpflanzen).
      • 2) Um die Liegewiese herum wurden auch Hochbeete aufgestellt um die Grenze zum Spielplatz schöner zu gestalten und klare Zugänge hervorzuheben. Hier könnten auch einige der Pflanzen eingesetzt werden.
    • Wem gehört die Mauer/wer ist Eigentümer des Gebäudes (?)? Habt ihr die Erlaubnis für die Bemalung?
      • Die Mauer (einer Garage) gehört der Eigentümerin des Nachbargrundstücks. Nach unserem Wissen, darf  eine Grenzmauer von dem angrenzenden Grundstücksnutzern gestaltet werden. In der Vergangenheit wurde die Mauer im Auftrag der Eigentümerin ohne unser Wissen/ Zustimmung wetterfest gestaltet und dabei Pflanzen zerstört. Wir hatten im Gespräch danach mit ihr geklärt, dass wir beizeiten evtl. künstlerisch kreativ werden wollen an der Mauer, was in Ordnung war – vor einigen Jahren. Wir haben aktuell noch nicht um Erlaubnis gefragt, weil wir nicht wissen wie Stadt und Eigentümerin reagieren bevor sie das Ergebnis sehen. Im Anhang findest du ein Foto der Wand. Die Weiterführung der Wand auf dem Gelände des Spielplatzes wurde vor zwei Jahren aufwendig und kostspielig durch regionale Künstler gestaltet. Unsere Wand sieht dagegen mittlerweile sehr hässlich aus. Im Zweifelsfall würden wir uns hier wohl lieber im Nachhinein entschuldigen, als jetzt ein Verbot der Gestaltung zu riskieren. Was wäre deine Empfehlung?
    • Wie wollt ihr verhindern, dass die bemalte Mauer dann zugetaggt wird?
      • Unsere Erfahrung ist, dass Kunstwerke deutlich stärker respektiert werden als leere Wände. Das zeigt auch die Wand auf dem Spielplatz nebenan. Zusätzulich könnten wir die Wand in Zukunft um Paste ups ergänzen, die weiteren Raum einnehmen und evtl. Tags überdecken können.
    • Zu den Bienen: das ist für eine Förderung durch uns zu früh, es müsste schon eine Bienengruppe geben.
      • Das kann ich verstehen. Wir schauen selbst erst einmal wie es weiter geht mit Corona und unseren Treffen.

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  • MerseGrün: ein neuer GG in Düsseldorf

    (Antrag/Antworten)

    • Wie groß ist die Fläche und wie ist sie beschaffen (Grünfläche? Beton?…)

    Die Fläche ist ca. 770 qm groß. Das Gelände wurde von einer Gartenbaufirma im Auftrag der Stadt für uns aufbereitet. Es ist ein etwas abschüssiges Gelände, mit zwei Terrassen und einer größeren ebenen Fläche. Es wurde Mutterboden aufgeschüttet und zwei Wege (Waasergebundene Wegedecke) an den Terrassen angelegt. Entlang der Wege wollen wir die Hochbeete aufbauen und unten, auf der ebenen Fläche Bodenbeete, u.a. mit Kartoffeln.

    • Wann genau wird die Nutzungsvereinbarung vorliegen und was bedeutet, dass sie jetzt schon die Erlaubnis zum Gärtnern haben? Liegt Ihnen diese schriftlich vor?

     Wir wissen leider nicht genau, wann uns die Nutzungsvereinbarung vorliegen wird. Eine Frau aus der Gruppe hält den Kontakt zum Gartenamt. Ihr liegt eine E-Mail vor, in der uns die zuständige Dame aus dem Gartenamt die vorzeitige Nutzung erlaubt hat.

    • Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel? Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet?

    Nein, eine Pacht fällt nicht an und es war bisher keine Rede von einer Befristung. Die Fläche ist kein zukünftiges Bauland, sondern war im Bebauungsplan immer als Grünfläche geplant. Daher sehen wir keine Gefahr, dass die Stadt nachträglich eine Befristung vereinbaren will.

    • Wie viele Beete soll es geben/auf welche Anzahl haben Sie die Erde berechnet? Soll es „nur“ Hochbeete geben oder auch „Erde“beete?

    Ein Mitglied der Gruppe konnte sehr günstig Material (Palettenrahmen) für den Bau von 14 Hochbeeten kaufen. Ob wir diese alle aufbauen werden ist noch nicht entschieden. Ich habe die Menge an Erde und Humus also für eine kleinere Anzahl von ca. 6 Hochbeeten à ca. 16 x 40 l Erde/Humus, mithilfe eines Internetrechners berechnet. Auch den Preis habe ich aus verschiedenen Online-Shop-Preisen ermittelt. Wir haben noch keine Angebote eingeholt, z.B. bei größeren Firmen. Also könnte es sein, dass wir viel mehr Erde für den kalkulierten Preis bekommen.

    Außer den Hochbeeten möchten wir auch 4 Gemüsebeete und 2 Kartoffelacker auf dem Boden anlegen. Außerdem soll auch noch einen Wildblumenwiese entstehen, damit wir auch den Bienen etwas zu bieten haben. Der aufgeschüttete Mutterboden ist sehr lehmhaltig und muss entsprechend noch mit anderer Erde aufbereitet werden.

    • Wenn es jetzt noch keinen Geräteschuppen gibt, wo werden die Gartenwerkzeuge und -geräte bis dahin untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die Gärtner*innen?

     Wir hatten nicht geplant, alle Werkzeuge auf einmal anzuschaffen. Bis der gemeinsame Schuppen fertig ist, muss jeder was mit nach Hause nehmen oder es wird in die Gartenschuppen der beiden Häuser untergebracht, die in direkter Nachbarschaft zur Gartenfläche liegen.

    • Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nachgefragt, ob Erde und Mulch für den Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt werden könnte? Woher haben die anderen Düsseldorfer Gemeinschafsgärten ihre Erde?

    Wir haben über ein Mitglied der Gruppe Kontakt zum Gartenamt (s.o.). Bisher haben wir nicht noch einmal nach Erde oder Mulch gefragt, da die Stadt ja bereits Mutterboden hat aufschütten lassen und die ganze Fläche für uns so hat herrichten lassen. Es wurden außerdem bereits einige Johannesbeerbüsche und zwei Bäume gepflanzt. Ich gehe davon aus, dass wir einfach nicht noch mehr erwarten können.

    Es gab zwar bereits Kontakt aus unserer Gruppe bspw. zu „Düsselgrün“, eine Gartengruppe aus Bilk, aber es wurde nicht danach gefragt, woher sie ihre Erde bekommen haben.

    • Wie laufen Entscheidungswege und wie wird in der Gartengruppe miteinander kommuniziert und informiert?

    Bisher haben wir uns recht regelmäßig alle zwei Monate getroffen. Seit März wollten wir eigentlich alle zwei Wochen samstags gemeinsam arbeiten.

    Ansonsten kommunizieren wir per E-Mail kommuniziert und seit kurzem per Signal (ähnlich wie Whatsapp). Entschieden wird gemeinschaftlich, meistens im Konsens, wenn nötig per Abstimmung.

    • Und ganz wichtig: wie wollen Sie derzeit mit den Beschränkungen wegen der Corona Pandemie loslegen? Was können Sie wie machen? Wer würde welche Arbeiten machen (können)?

    Vergangenes Wochenende bspw. haben sich Zweiergruppen per Signal verabredet und bereits vier Hochbeete aufgebaut. Andere haben Füllmaterial für die unterste Schicht gesammelt. So in etwa wollen wir weitermachen. Außerdem zieht jede*r Zuhause auf der Fensterbank bereits Pflanzen vor.


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  • Himmelbeet auf dem Friedhof und auf der Suche nach einer Alternativfläche für den GG

    (Mail)
    das Friedhofsprojekt („ElisaBeet“, da wir auf dem St-Elisabeth Friedhof gärtnern werden) ist „nur“ ein weiteres Projekt vom himmelbeet. Wir werden nach und nach die Infos auf dieser Seite hochladen: https://himmelbeet.de/projekt/friedhof-st-elisabeth-ii 

    Die nächste Schritten sind: online Zukunftswerkstatt mit der Nachbarschaft und Genehmigung vom Naturschutz Amt einhohlen für die Ackerfläche. Falls du noch mehr Fragen hast, schreibe mir gerne. Und falls du merkst, dass sich in  euren Netzwerken falsche Gerüchte verbreiten, sag uns gerne Bescheid.

    Für den Gemeinschaftsgarten an der Ruheplatzstrasse suchen wir weiterhin eine Ersatzfläche. Die einzige Perspektive bisher, ist die Fläche am Mettmannplatz (Grenze Wedding-Moabit). Wie schon öfter in den letzten 4 Jahren sind wir jetzt wieder in einer Phase, in der wir auf eine Rückmeldung/konkretisierung von Versprechen vom Bezirk warten. Sie werden in der aktuellen Lage wohl viele (gute) Gründe haben, auf sich warten zu lassen. Ein bisschen hoffen wir auch, dass in der Corona-Situation der Baubeginn vom uns vertreibenden Projekt sich auch verschiebt. Wenn nicht, müssen wir im Oktober 2020 von der Fläche.


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  • Marktforschungsstudie „City gardening“ analysiert die Zielgruppe Stadtgärtner/innen für den Handel

    (alerts)

    Wie Stadtgärtner ticken

    Die Markforschungsstudie City Gardening, die im September 2019 bei der spoga+gafa vorgestellt wurde, ist ab sofort zum Vorteils-Preis erhältlich. Sie liefert Insights über die boomende Zielgruppe der Stadtgärtner und ihre Bedürfnisse.

    Bereits 77 Prozent der deutschen Bevölkerung leben in Städten oder Ballungsgebieten und nur 15 Prozent in Dörfern mit weniger als 5.000 Einwohnern. In Zukunft wird sich die Tendenz noch weiter in Richtung urbanes Umfeld verschieben. Gleichzeitig steigt die Lust am Gärtnern auf den oft begrenzten Arealen. Lange schon ist aus den ersten Balkongärtnern eine wirtschaftlich relevante Bewegung geworden: City Gardening, Urban Gardening, Vertikal und Urban Farming, Guerilla Gardening – diese Vokabeln stehen für einen Trend, den immer mehr Anbieter bedienen, denn Nachfrage ist vorhanden.

    Doch wie groß ist das Potenzial von City Gardening wirklich? Welche Produkte machen den Markt? Wie positioniert man sich als Hersteller und Händler, um am städtischen Gärtnerboom zu profitieren? Die Marktforschungsstudie „City Gardening“ beleuchtet genau diese Aspekte, allen voran das Verbraucherverhalten der als Zielgruppe lukrativen „Stadtgärtner“, und gibt schlüssige Antworten auf diese Kernfragen zu Einkaufsstätten, Sortimente, Zielgruppen:

    • Selbstverständnis von Stadtgärtnern – soziodemografische Merkmale
    • Welches Potenzial hat City Gardening
    • Welche Einkaufsstätten werden aufgesucht – für Information und Kauf?
    • Welche Zielgruppen kaufen welche Sortimente?
    • Welche Bedeutung haben Themen wie Nachhaltigkeit bei der Entscheidung für Urban Gardening?

    Für Hersteller bietet „City Gardening“ die attraktive Möglichkeit, ihr bestehendes Sortiment neu zu positionieren oder entsprechend zu ergänzen und so neue kaufkräftige Zielgruppen zu erschließen; die Studie gibt ihnen dazu wertvolle Entscheidungsparameter rund um die validen Marktdaten.

    Ab sofort ist „City Gardening“ zum vergünstigten Preis von 890€ im E-Shop erhältlich .


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  • GG Vielfeld gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Aachen
    Wir haben uns im letzten Jahr gesund geschrumpft. Ich bin nicht sicher, ob ich das schon geschrieben hatte. Unser zweiter Garten, das Vielfeld, wurde uns im letzten Jahr von der Stadtverwaltung entzogen. Der Zustand und v.a. Fortschritt wurde als ungenügend eingestuft und wir hatten auch wirklich keine Leute um dort aktiv zu sein. Dafür entwickelt sich das HirschGrün sehr gut, mit vielen neuen Leuten die tolle Ideen und Erfahrung einbringen. Und jetzt in Corona Zeiten verabreden wir uns immer zum alleine Gärtnern und sind gezwungen auch mal unsere Online-Dokumentation der Beete ordentlich zu machen

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  • IG Bayreuth: Bauvorhaben und 14.000 Euro Spende

    (Mail)

    Im Frühjahr 2019 haben wir die Sitzgelegenheiten (Baumstämme) in unserem „Amphitheater“ erneuert und eine Rutsche gebaut.

    Für 2020 haben wir geplant, die Fläche zwischen unseren beiden Gartenhäusern zu überdachen, um mehr trockene Lagerfläche zu haben für Gartenmöbel, Schubkarren etc. Gleichzeitig wollen wir die z.T. durchhängenden Regenrinnen an den Hütten erneuern, um effektiver Regenwasser sammeln zu können. Außerdem wollen wir 3 Hochbeete zum Verpachten bauen und unseren Weg neu schottern, wenn die Randplatten von den Beetpächtern gesetzt sind.

    Für das Erdfest am 21.06.20 haben wir auch schon einiges geplant – hoffentlich spielt das Wetter mit und Corona…  Letztes Jahr haben wir im Sommer ein OpenAir-Kino im Garten gemacht zusammen mit Kino ist Programm e.V., das wollen wir auch wiederholen.

    Wir bekommen eine größere Spende (14.000 €).
    von der Website des Gartens: (Die SpardaWeihnachts-Benefizaktion 2019/2020 hat mit 42.000 Euro erneut ein großartiges Spendenergebnis erzielt. Das Geld kommt nun in gleichen Teilen drei sozialen Einrichtungen aus der Region zugute: dem Treffpunkt e. V. Nürnberg, dem Förderverein der Spiel- und Lernstuben e. V. Erlangen und dem Verein „Gärten der Begegning – Interkulturelle Gärten Bayreuth e. V.“ – jede Initiative darf sich folglich über eine Förderung in Höhe von 14.000 Euro freuen)
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  • IG Pflanzenflüsterer in Haltern gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Der interkulturelle Garten wird, sobald es möglich ist, in eine Blumenwiese umgewandelt.
    Es werden dann nur noch gelegentliche Treffen zur Pflege und Begegnung stattfinden.
    Es haben sich kaum noch Interessierte für die Gartenarbeit gefunden. Viele unserer Flüchtlinge sind in Wohnungen umgezogen, machen eine Ausbildung oder Arbeiten, da war leider keine Zeit mehr für den Garten.
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