Autor: admin

  • Gardeniser Ausbildungswoche in Leipzig

    (aus NL)

    Gardeniser pro:
    Projekttreffen in Witzenhausen und Testlauf des Ausbildungskurses zum Gardeniser in Leipzig stattgefunden
    Das dritte Treffen der Projektpartner aus Italien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Deutschland fand vom 9. bis 12. April 2019 in Witzenhausen
    statt.
    Der erste Projektabschnitt ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen und wird nun evaluiert. Der Ausbildungskurs von Gardeniser besteht aus mindestens
    40 Stunden und ist auf drei Module verteilt. Die Dauer beträgt in jedem Land 5-6 Tage. Das berufliche Profil des Gardenisers ergibt sich aus dem
    Inhalt des Ausbildungskurses – die TeilnehmerInnen sollen befähigt werden, urbane Gemeinschaftsgarten-Projekte zu organisieren, zu leiten und zu begleiten.
    Der griechische Partner ECTE arbeitet an der Anerkennung der im Ausbildungskurs erworbenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen durch das europäische ECVET-Punktesystem, so dass eine Verstetigung der im Projekt erarbeiteten Ausbildung in Aussicht steht.

    Gardeniserkurs in Leipzig stattgefunden
    Zwanzig zukünftige Gardeniser haben in Leipzig, wo es zahlreiche Projekte und Initiativen im Bereich des Urban Gardening gibt, den ersten Testlauf des Ausbildungskurses absolviert. Organisiert hatte den Kurs Gregor Menzel von PETRARCA e.V.; er fand vom 13.-18. Mai in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsgarten AnnaLinde statt. Die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland sind überwiegend selbst aktiv in Gartenprojekten und brachten aktive ihr umfangreiches Erfahrungswissen ein, so dass es eine für alle spannende Woche voller Wissen und Austausch wurde.
    Inhaltlich ging es um viele Ebenen und Schichten von Urban Gardening und Gemeinschaftsgartenbau, von Aspekten der Finanzierung, Entscheidungsprozesse,
    der Organisation der Arbeit mit Freiwilligen, der Handhabung von Konflikten bis zur Zukunftsplanung. Die Kursinhalte wurden bereichert durch viele Praxisbeispiele aus dem Kreis der TeilnehmerInnen, die die einwöchige Möglichkeit zum Austausch und Diskurs mit ihren unterschiedlichen Kenntnissen und praktischen Hintergründen zur Vernetzung untereinander nutzten.
    Neben umfangreichen Einblicken in das Projekt AnnaLinde Leipzig fand ein Ausflug zum Gartenprojekt Kanena (Halle) statt, in dem einer der Kursteilnehmer
    aktiv ist. Die Teilnehmer des Trainings in den einzelnen Ländern haben die Möglichkeit, an einem Praktikum in einem urbanen Garten im In- oder Ausland teilzunehmen. Jedes Partnerland empfängt PraktikantInnen aus den anderen Ländern. Das Zertifikat, das bescheinigt, dass ein Teilnehmer erfolgreich am Ausbildungskurs und am Praktikum teilgenommen hat, wird durch die Teilnahme an einem Test erworben. TeilnehmerInnen sollen durch die Schulung eine Reihe von Kompetenzen erwerben. Langfristig ist das Projektteam bemüht, die Anerkennung des Gardeniser-Zertifikats auf nationaler Ebene sicherzustellen.
    Aktuelle Informationen und Newsletter finden sich hier:
    www.soziale-landwirtschaft.de/forschung/projekte/gardeniser-pro/ (mehr …)

  • Stadtacker und Inselgrün: sollen erhalten bleiben, doch wo ist ungewiss

    (alerts)

    Beim urbanen Gärtnern gedeihen nicht nur Kürbis und Petersilie, sondern auch Gemeinschaftssinn, Kultur und Bildung, verkündet die Stadt Stuttgart auf ihrer Website. Warum stehen dann die wichtigsten Urban-Gardening-Projekte vor einer ungewissen Zukunft?

    Die Kohlrabi in den Kästen wachsen prächtig, auch der Mangold. Die Tomaten sind noch grün, die Paprika und die Kürbisse noch nicht reif. Minze, Schnittlauch und weitere Kräuter gibt es reichlich. Ansonsten sieht das Inselgrün Anfang Juli bei brütender Hitze ein wenig trocken und verstaubt aus. Kein Wunder, rundherum ist Ödland, seit vielen Jahren.

    Als sich Stuttgart 2002 um die Olympischen Spiele bewarb, war der frühere Cannstatter Güterbahnhof für das olympische Dorf vorgesehen. Der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Schuster kam zu spät zur Präsentation mit verknackstem Daumen, der Traum war ausgeträumt, nun sollte hier das Wohngebiet Neckarpark entstehen. Basierend auf 17 Jahre alten Gemeinderatsbeschlüssen, die nun endlich umgesetzt werden sollen. Und deshalb soll das Inselgrün hier weg.

    Inselgrün (links) und Stadtacker (rechts).
    Inselgrün (links) und Stadtacker (rechts).

    "Vorhang zu" heißt es hier wohl bald.
    „Vorhang zu“ heißt es hier wohl bald.

    Das Inselgrün ist das Herzstück der 2012 von Joachim Petzold ins Leben gerufenen Kulturinsel: eines der wichtigsten Urban-Gardening-Projekte in Stuttgart. Wichtig ist es nicht in erster Linie wegen des Gemüses, wichtig ist es als Freiraum, als soziales Projekt. Das sieht man: es gibt eine kleine Bühne, davor stehen Holzbänke und Tische und eine Tribüne. Einmal im Monat, das nächste Mal am 20. Juli, findet hier das Jangala statt – entspannte elektronische Musik zum Tanzen von 15 bis 22 Uhr. „Gemeinsam“, „Schwingung“, „Harmonie“ steht auf drei Schildern. 

    Zwar hat der Gemeinderat sich zu dem Urban-Gardening-Projekt bekannt. Aber da wo es ist, sollen die Baufahrzeuge für das Wohngebiet anrollen. Die Zufahrt zu verlegen, scheint der Stadt undenkbar. Ein Beschluss von vor 17 Jahren kann nicht noch einmal abgewandelt werden. Aber wo soll das Gartenprojekt hin? Hier ist es organisch gewachsen, direkt verbunden mit der Kulturinsel, mit den bunten Aktivitäten, die dort stattfinden. Jeder kann kommen und gehen wie er oder sie will, rund um die Uhr. Man kann vor oder nach den Veranstaltungen noch ein wenig Unkraut jäten, es gibt Wasser, ein paar Bäume und Sträucher schützen vor Sonne, Wind und Staub. Undenkbar, das irgendwo nach da draußen zu verlagern, wo es im Moment aussieht wie in der Trockensavanne.

    Wozu etwas aufbauen, das weg soll?

    „Respect the Location!“ steht auf einem Schild, „hier feiert ihr in einem wundervollen Nutzgarten.“ Das klappt ziemlich gut, Vandalismus hat es auf dem Inselgrün so gut wie noch nie gegeben. Es muss ziemlich viel gegossen werden. Jeden zweiten Sonntag ist Helfertreff, erzählt Hannah Becker, die in Freiburg Kulturanthropologie studiert und seit März auf der Kulturinsel ein Praktikum absolviert. Eigentlich hätten es nur sechs Wochen sein sollen, jetzt bleibt sie bis Ende Juli. Zehn aktive und regelmäßige Helfer sind wenig, meint sie. Wenn das Haus der Familie und die Caritas nicht einzelne Beete in Obhut genommen hätten, würde es noch trauriger aussehen. Immerhin kann sie von der Kulturinsel aus immer wieder mal nach dem Rechten sehen. Aber dass das Inselgrün nur noch diesen Sommer hierbleiben soll, bremst das Engagement. Wozu etwas aufbauen, das weg soll?

    Hannah Becker, Kulturinsel-Praktikantin.
    Hannah Becker, Kulturinsel-Praktikantin.

    Hannah Becker meint, es könnte besser organisiert sein: wenn die Verantwortlichkeiten klarer geregelt wären. Aber das Inselgrün ist vor allem ein soziales Projekt. Schulklassen, demente Senioren, Jugendliche auf der Suche nach einer Lebensperspektive, die Daimler-IT-Tochter, die hier ihren Social Day veranstaltet, Anwohner aus dem benachbarten Veielbrunnenviertel, Migranten und Flüchtlinge: beim Urban Gardening kommen alle zusammen. Es gibt nichts, was besser geeignet wäre, den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Und es gibt im großen und bunten Stadtteil Cannstatt kein zweites solches Projekt.

    Seit April ist das Inselgrün Teil des Forschungsprojekts GartenLeistungen. Nach dem Prinzip eines Reallabors sollen praktische Versuche mit wissenschaftlicher Begleitung durchgeführt werden. Unter Federführung des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung suchen zwei Universitäten, die Stadt Stuttgart und die Umlandentwicklungsgesellschaft Terra Urbana nach dem vielfachen Nutzen des Urban Gardening. Ihre Versuchsfelder sind das „Himmelbeet“ in Berlin-Wedding und das Inselgrün. Nur: welche „vieldimensionalen Leistungen“ kann ein Projekt erbringen, das vor einer unklaren Perspektive steht?

    Ein Migrant hat die größten Himbeeren – für alle

    Auch der Stadtacker ist ein soziales Projekt. Doch hier stehen nicht Veranstaltungen und soziale Programme, hier steht das Gärtnern selbst im Mittelpunkt. Etwa 100 Personen ackern auf dem ungefähr 4000 Quadratmeter großen Gelände zwischen dem Containerdorf der Wagenhallen-Künstler, den Containern, in denen die Stuttgart-21-Bauarbeiter wohnen, und dem Pragfriedhof. Sie kommen ungefähr zur Hälfte aus der näheren Umgebung, die anderen von weiter weg und arbeiten zum Teil auf eigenen Parzellen, zum Teil aber auch gemeinsam. Ein Migrant hat die größten Himbeeren. Er bietet allen davon an. Ein kleines Paradies.

    Elisa Bienzle hält ein wenig die Fäden in der Hand. Man kann nicht sagen, dass sie den Stadtacker leitet, es gibt keine Chefin, es ist ein selbst organisiertes, sich selbst organisierendes Projekt. Aber Selbstorganisation heißt nicht, dass alles einfach von selber passiert, jemand muss es in die Hand nehmen. „Wie kann man das Engagement fördern und steigern“, fragt Bienzle. Immer am ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr gibt es ein Nutzertreffen. Da bringen Viele ihre Ideen ein. Bienzle fragt dann gleich nach: Was braucht man dazu? Wer ist bereit, die Verantwortung zu übernehmen?

    Stephan Gerdes zum Beispiel kommt von außerhalb Stuttgarts. Auf den Stadtacker stieß er, weil er einmal ein paar Pflanzen übrig hatte, die er weitergeben wollte. Doch dann hat es ihm so gut gefallen, dass er immer wieder kam. Von ihm stammt die Idee mit der Kräuterspirale. Von Steinen begrenzt, windet sich nun ein kleiner Hügel mit Küchenkräutern bergan: unten die, die es gern feucht mögen wie Brunnenkresse; dann fünf oder sechs Minzsorten; oben Mittelmeer-Pflanzen wie Thymian oder Lavendel. Sogar ein Ingwer ist dabei, die Wurzel hatte ausgeschlagen, da hat Gerdes sie einfach mit eingesetzt.

    Stadtacker-Mitorganisatorin Elisa Bienzle.
    Stadtacker-Mitorganisatorin Elisa Bienzle.

    Jeden Tag passiert etwas. Einer will Weinstöcke holen, für einen Torbogen. Bienzle sagt, er soll sich die Rechnung geben lassen, ein bisschen Geld sei da. Am einen Ende gibt es ein Feuchtbiotop, am anderen 13 Bienenstöcke. Es gibt aber auch Wildbienen. Kürzlich war ein Biologe da, erzählt Gerdes, der im Auftrag der Stadt eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführt. Er war überrascht: So viele Wildbienen habe er in Stuttgart noch nirgendwo gesehen.

    Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird durchgeführt, weil die Absicht besteht, das Operninterim an die Stelle des Stadtackers zu setzen. Zwar hat der Stadtacker schon viele Preise erhalten: den Umweltpreis der Stadt, zwei vom Verschönerungsverein, einen vom Land und zuletzt als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Und das Wagenhallenquartier soll ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2027 werden, einschließlich des Stadtackers, auch nach Auskunft der Stadt. Aber ein Opern-Interim braucht Platz. Viel Platz. Die Stuttgarter Oper hat nach eigener Auskunft 1364 Mitarbeiter und 1404 Zuschauerplätze. Bisher haben die Staatstheater nicht erkennen lassen, dass sie bereit wären, für das Interim auf irgendetwas zu verzichten.

    Man muss sich das vorstellen: Ungefähr 100 Künstler sind an der Wagenhalle aktiv, 100 Hobbygärtner im Stadtgarten. Abend für Abend würden weit über tausend Opernbesucher das Containerdorf durchqueren, wenn sie von der nächstgelegenen Straßenbahnhaltestelle Pragfriedhof kommen. Vor der Sanierung der Wagenhalle gab es kontroverse Diskussionen, ob die Parkplätze für den Kulturbetrieb ausreichen. Nun sollen mehr als doppelt so viele Besucher auf das Gelände strömen, aber Parkplätze sind kein Thema.

    Eine vergiftete Gesellschaft braucht urbanes Gärtnern

    Wenn der Stadtacker von seinem jetzigen Standort weichen muss, sagt Elisa Bienzle, müsste er noch einmal ganz von vorn anfangen. Alles was hier, wortwörtlich wie im übertragenen Sinne, gewachsen ist, müsste weg: die Himbeeren, die Wildbienen, die Kräuterspirale, das Feuchtbiotop. Alles ist in den letzten sieben Jahren entstanden, außer einer riesigen Weide, unter deren herabhängenden Zweigen, von der Außenwelt abgeschirmt, die Versammlungen stattfinden. Ein einzigartiger Ort.

    Auf dem Areal stand einmal ein Eisenbahn-Ausbesserungswerk. 2012 wurde es dekontaminiert, also mehrere Meter tief abgegraben. Mit dem Architekturfestival „72 Hours Urban Action“ begann das Urban Gardening. Der Stadtacker arbeitet nicht mit Kunstdünger. Alles ist biologisch. Es kommt auf die Fruchtfolge an, aber auch auf die Nachbarschaften. Zwischen den Pflanzen, aber auch zwischen den Menschen. Ein Geben und Nehmen.

    Eben deshalb sind Urban-Gardening-Projekte ein Modell für die ganze Gesellschaft, ein Modell der Ökologie, aber auch der Demokratie. Genau das, was eine in vielfacher Hinsicht vergiftete Gesellschaft am meisten benötigt. Wenn es allerdings nach Bauvorschriften und Grundstückswerten geht, nach fest zementierten Gemeinderatsbeschlüssen oder mächtigen Flächenkonkurrenten, stehen sie auf verlorenem Posten. Deshalb benötigt Urban Gardening einen besonderen Schutz. Die Stadt Stuttgart muss sich entscheiden.

    Und das scheint ein äußerst schwieriges Unterfangen zu sein. Nach neun Tagen und mehrfachem Nachfragen lässt Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne) antworten. Die beiden Projekte Inselgrün und Stadtacker sollen „weiter bestehen bleiben und nicht verschwinden“, teilt die Pressestelle mit. Ob sie ihre Standorte verlassen müssen und wo sie dann hinsollen, sagt sie nicht. Zum Inselgrün heißt es lediglich, es gebe Überlegungen, „wie man in der Sanierungs- und Umbauphase die Flächen nutzen kann“. Beim Stadtacker sei „man noch in Gesprächen“.

    https://www.kontextwochenzeitung.de/schaubuehne/433/vertreibung-aus-dem-paradies-6061.html

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  • 82.000 Euro Förderung für Gartenprojekt in Kleinstadt

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    Die Innenstadt von Ichenhausen wird eine zusätzliche öffentliche Grünfläche erhalten, den sogenannten „Quartiersgarten“. An dem Urban-Gardening-Projekt können sich alle Bewohner Ichenhausens beteiligen und ihre individuellen Ideen realisieren.

    Verwirklicht werden kann der Quartiersgarten zwischen Annastraße und Ostergasse durch die Förderung in Höhe von 82.000 Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier 2019“. Der öffentliche Garten misst rund 200 Quadratmeter. Ab dem kommenden Frühjahr können die Ichenhausener Bürger hier in der Innenstadt ihre persönlichen Gartenideen verwirklichen.

    Über die Förderung des Freistaats

    „Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördert der Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Bundesbauministerium seit 2017 soziale Projekte, die Bürger zusammenbringen und somit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, so Dr. Georg Nüßlein. Dafür können die Länder jährlich von 2017 bis 2020 über 200 Millionen Euro verfügen. Gefördert werden beispielsweise Schulen oder Bibliotheken, Sportanlagen oder Bürgerstätten, Kindertagesstätten, Spielplätze oder Kultureinrichtungen.

    Generationsübergreifenden Austausch

    „Das gemeinsame Schaffen im Quartiersgarten bietet auch die Möglichkeit zum nachbarschaftlichen Austausch“, stellen der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter und der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein fest. „So entstehen Freundschaften und Ichenhausen wächst weiter zusammen.“

    Auch ein Kinderspielplatz ist Bestandteil des Projekts

    Neben Hochbeeten und Grünflächen soll aber auch ein Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe vom Quartiersgarten angelegt werden. „Dies wird auch ein tolles Ausflugsziel für den nahegelegenen Kindergarten, zumal es im Zentrum bislang noch keinen Spielplatz gibt“, sagt Ichenhausens Bürgermeister Robert Strobel. „Durch die Nutzung der bis vor Kurzem brachliegenden beiden Flächen als Quartiersgarten und Spielplatz wird ein neuer Nachbarschaftstreffpunkt geschaffen.“ Der Kinderspielplatz soll rund 320 Quadratmeter Fläche umfassen.

    Quartiersgarten ist Zweites Urban-Gardening-Projekt im Landkreis

    Der Quartiersgarten Ichenhausen ist bereits das zweite Urban-Gardening-Projekt im Landkreis Günzburg. In Krumbach wurde im vergangenen Frühjahr bereits die Idee „Gemüsegarten“ realisiert.  Hier können Zucchini, Mangold, Salate und Erdbeeren gemeinschaftlich angepflanzt werden. 

    Fast 40 Projekte werden bayernweit gefördert   

    In ganz Bayern werden in diesem Jahr 39 Projekte in 38 Städten, Märkten und Gemeinden unterstützt. In Schwaben sind es acht (mehr …)

  • Lampertheim steigt in urban gardening ein

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    Hatte die Lampertheimer Stadtgärtnerei in den vergangenen Jahren schmuckvolle Gartenbeete auf dem Europaplatz angelegt, so präsentieren sich die temporären Pflanzungen in diesem Jahr in veränderter Optik. Das Grün wächst in mehreren Kisten, die den Platz in einer Reihe säumen. Sie sind Elemente des Stadtumbaus und entspringen dem Gedanken des „Urban Gardening“. Städtischer Gartenbau wird, wie Sabine Vilgis vom Grünflächenamt der Technischen Betriebsdienste beim Pressegespräch erklärt, seit Jahren in größeren Kommunen praktiziert. Hierbei würden brach liegende Flächen genutzt, um Obst und Gemüse anzupflanzen, das dann von der Bevölkerung geerntet werden könne.

    Auf dem Lampertheimer Europaplatz wurden jetzt Hochbeete aufgestellt und mit Schildern versehen, um Salate, Tomaten, Auberginen, Paprika oder Radieschen zu kennzeichnen. Bisher hat die Stadtgärtnerei an diesem Platz temporäre Gärten angelegt. Mit ihnen sei stets pfleglich umgegangen worden; Sabine Vilgis hofft, dass dies auch für die Hochbeete gilt.

    Diese würden regelmäßig nachbepflanzt, um die Nahrungsquelle nicht versiegen zu lassen. Bis zur nächsten Kerwe können sich Passanten an den Hochbeeten bedienen. Ähnliche Kübelbeete wollen die Technischen Betriebsdienste am Baugebiet zwischen Eleonoren- und Wilhelmstraße aufstellen – auch als Ersatz für einen Bauzaun. In Zukunft wollten sich die Betriebsdienste verstärkt mit dem Thema „Urban Gardening“ beschäftigen. So sei beispielsweise daran gedacht, Bürgern brachliegende Flächen zum gemeinsamen Bewirtschaften anzubieten. Unterdessen haben die Technischen Betriebsdienste eine Kampagne zur Ausbildung als Stadtgärtner gestartet.

    Der Azubi-Tag vergangene Woche im Rahmen der Ü12-Summertime diente ebenso diesem Zweck wie neu aufgelegte Flyer, in denen für den „wunderschönen Beruf“ (Vilgis) des Stadtgärtners geworben wird. Bislang sei der Andrang allerdings mäßig, berichtet die Bauhofchefin, dabei sei ein Einstieg in jeder Altersstufe möglich. Kraftzehrende Arbeiten würden heute immer durch Maschinen und Hilfswerkzeuge erleichtert.

    Obendrein könnten die meisten Auszubildenden von der Stadtgärtnerei übernommen werden. Möglich sei auch die Ausbildung zum Fachwerker, etwa im Falle des Übergewichts praktischer gegenüber theoretischen Fähigkeiten. Außerdem würden Ferienjobs, Praktikumsplätze und Stellen für den Bundesfreiwilligendienst vergeben, berichtet Sabine Vilgis im Pressegespräch (mehr …)

  • urban gardening ein Aspekt der geplanten Nachnutzung von TXL

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    Im Leben nach TXL wird das Flughafengelände in Tegel auch ein Ort der Erholung. Jetzt ist der Wettbewerb um dessen Gestaltung entschieden. Das Büro des Berliner Landschaftsarchitekten Jürgen Weidinger machte das Rennen. „Wir werden die Landschaft der lokalen Tegeler Stadtheide, die sich auf dem Flugfeld entwickelt hat, bis in das Herz des neuen Schumacher-Quartiers ziehen“, erklärt Weidinger.

    Die Landschaftsarchitektin planen neben Lounges, Spielplätzen, Sportbereichen und Fitnessparcours auch Hochbeete mit Präriestauden. Die nördliche Landebahn bleibt in dem Gewinner-Entwurf als multifunktionale Bewegungsfläche erhalten.

    Senatsbaudirektorin Regula Lüscher erläutert die Entscheidung der Jury: „Der Entwurf schafft Erholungsorte unter hochstämmigen Kiefern und öffnet ebenso den Blick auf die freien Flächen des Parks.“ Zum Konzept gehören bunte Beete mit Stauden und „Urban Gardening“, also Orte, an denen sich die zukünftigen Bewohner und Nutzer des Areals einbringen und ausleben könnten.

    Der Entwurf sei zukunftsweisend für die Landschaftsarchitektur und werde dem innovativen Anspruch des Zukunftsortes Berlin TXL gerecht, so Regula Lüscher. (mehr …)

  • Bürgerentscheid gegen Gartenprojekt

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    Bürgerentscheid gegen die Keimzelle scheitert

    Es ist ein Rückschlag für die BI, aber nicht das Ende ihres Engagements – 12.07.2019 21:00 Uhr

    STEIN – Die Bürgerbeteiligung ist an formalen Fehlern gescheitert. Der zweite Teil der Fragestellung für die Listen fiel bei der juristischen Prüfung durch. BI-Sprecher Gerd Herbst kündigt an: „Dann sammeln wir halt noch mal Unterschriften.“

    //www.nordbayern.de/region/fuerth/burgerentscheid-gegen-die-keimzelle-scheitert-1.9098657#inline-content-de.nordbayern.content.image.AspectedImagePolicy@2c4c59f4„> „Steiner Keimzelle im Wiesengrund sofort stoppen“: Die protestierenden Bürger sehen hinter dem Vorhaben unter anderem ein Kommerzprojekt.
    „Steiner Keimzelle im Wiesengrund sofort stoppen“: Die protestierenden Bürger sehen hinter dem Vorhaben unter anderem ein Kommerzprojekt. © André De Geare


    Das Bürgerbegehren „Erhalt der Flächen für den Artenschutz statt ‚Steiner Keimzelle‘“ ist nicht zulässig. Zu dieser Entscheidung ist der Steiner Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung gelangt, er folgte damit der rechtlichen Auffassung des Landratsamts, das formale Fehler in der Fragestellung moniert hatte. Für die Bürgerinitiative (BI) hinter dem Begehren ist das ein Rückschlag, aber nicht das Ende ihres Engagements. 1650 Unterschriften hatten sie zusammenbekommen.

    „Dann sammeln wir halt noch einmal Unterschriften“, erklärt Gerd Herbst, einer der BI-Sprecher. Von der negativen Einschätzung der Rechtsaufsicht im Landratsamt habe er erst wenige Minuten vor Beginn der Stadtratssitzung erfahren. Die Begründung könne er zwar nicht nachvollziehen, dagegen zu klagen sei für die BI allerdings keine Option: „Wir sind eine kleine Stadt. Da redet man miteinander und klagt nicht“, so Herbst.

    Dass es sich die Stadträte zu leicht gemacht haben, kann man nach den über zweistündigen Beratungen nicht behaupten. Mitunter erweckte die Diskussion den Anschein eines juristischen Proseminars. Während der CSU-Stadtrat und zweite Bürgermeister Bertram Höfer Verwaltungsgerichtsurteile heranzog, die bei der Bewertung von Bürgerbegehren eine „wohlwollende Bewertung“ einforderten, verwies Bürgermeister Kurt Krömer auf die für ihn bindende Rechtsauffassung des Landratsamts.

    Die dortigen Juristen haben sich an der zweiten Teilfrage des Bürgerbegehrens gestoßen. Mit folgender Fragestellung hatte die BI in den vergangenen Wochen Unterschriften gegen das im Rednitzgrund geplante Projekt gesammelt: „Sind Sie dafür, dass das Bauleitverfahren ‚Steiner Keimzelle‘ (Ausbau des Wegenetzes und Flächenausweisung für Urban Gardening) unverzüglich eingestellt und anstelle dessen ein artenschutzverträgliches Konzept unter Beteiligung der Steiner Bürger für das Gebiet entwickelt wird?“ Der zweite Teil fiel bei der juristischen Prüfung durch, weil er „nicht konkret genug und sehr dehnbar“ (Krömer) sei.

    Störender Widerspruch

    SPD-Stadtrat Walter Nüßler, selbst Jurist, bemängelte zwar die Qualität der Begründung, er kommt nach eingehender Überlegung aber zu demselben Schluss wie das Landratsamt. „Es tut mir leid, dass hier die Bürgerbeteiligung an einer Formalie scheitert, aber juristisch ist das unumgänglich.“ Ihm fehlt weniger die sprachliche und logische Klarheit der zweiten Teilfrage, sondern ihn stört ein Widerspruch: Die BI wolle ein verbindliches Konzept, lehne aber gleichzeitig das dafür notwendige Bauleitverfahren ab.

    Am Ende entschied der Stadtrat gegen die Stimmen von Agnes Meier (FDP), Dietmar Oeder und Hubert Strauss (beide Grüne), das Bürgerbegehren für unzulässig zu erklären. Während Oeder und Strauss vor einer „Jurikratie“ warnten, die Politikverdrossenheit fördere, fand Meier mit ihrer Forderung, dann eben nur eine Teilfrage des Begehrens zuzulassen, kein Gehör. Einig waren sich die BI-Vertreter, die zu Beginn der Sitzung ihr Konzept vorgestellt hatten, und die Stadträte, weiter das Gespräch zu suchen. „Unsere Ziele liegen nicht weit auseinander“, so Gerd Herbst. „Und nur zusammen kann etwas richtig Gutes entstehen.“ (mehr …)

  • IG Nordbeet wirbt weitere Finanzierung ein, Projekt geht weiter

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    VÖLKLINGEN Im interkulturellen Nachbarschaftsgarten „Nordbeet“ in Völklingen kann weiter gepflanzt und geerntet werden.

    „Nach Ende der Finanzierung über BIWAQ war mehrere Monate unsicher, wie der Garten weitergeführt werden kann“, erklärt Diakonie Bereichsleiterin Jutta Kraß. Die Finanzierung bis zur Ernte gesichert hat jetzt eine Spende der KD-Bank-Stiftung.

    Mit den überwiesenen 3000 Euro kann die Diakonie Saar eine Fachkraft finanzieren, die die Gartennutzer unterstützt und koordiniert, was gemeinschaftlich zu tun ist.

    Zudem können Dank der PSD Bank RheinNeckarSaar Gartengeräte, Dünger und Blumenerde angeschafft sowie Strom und Wasser bezahlt werden.

    2017 wurde der ehemalige Pfarrgarten der Versöhnungskirche im Rahmen des Projektes „Besser leben und arbeiten im Quartier“ als Nachbarschaftsgarten angelegt. 14 Parzellen werden seitdem von Bewohnern der Nördlichen Innenstadt bewirtschaftet. (mehr …)

  • weitere neue Fläche fürs Himmelbeet im Gespräch

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    Das Bezirksamt will den Gemeinschaftsgarten Himmelbeet von der Ruheplatzstraße am Leopoldplatz einen knappen Kilometer weiter südlich zum Mettmannplatz im Sprengelkiez umsiedeln.

    Ursprünglich wollten sie ganz nach oben aufs Dach des Parkhauses des Schillerpark-Centers an der Müllerstraße. Doch das Himmelbeet blieb am Boden. Jetzt soll der beliebte Kiezgarten unter die Brücke. Das Bezirksamt hat beschlossen, den Stadtgärtnern eine Fläche zwischen der Tegeler Straße und dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal – dem Mettmannplatz – anzubieten. Oder genauer: zu prüfen, ob das überhaupt geht.

    Derzeit ist der Platz eine einzige Baustelle. Unter der Fernbahntrasse baut die Bahn die neue S21. Daneben ist ein bisschen verwildertes Grün, was laut Schildern eine geschützte Grünanlage und ein öffentlicher Spielplatz sein soll. Außerdem wird die Straße Nordufer am Kanal bis zur Fennstraße verlängert, weil die Tegeler Straße wegen der niedrigen S-Bahntrasse zur Sackgasse wird. Völlig unklar ist auch, ob für den Himmelbeet-Garten Bahnflächen genutzt werden können. „Sofern in Frage kommende Flächen im Besitz des Deutschen Bahn sind, nimmt das Bezirksamt
    Gespräche mit der Deutschen Bahn auf, um die Nutzbarkeit der Flächen für Himmelbeet zu prüfen“, heißt es in dem Beschluss des Bezirksamtes.Viele Fragezeichen; und die Zeit drängt. Das Himmelbeet muss spätestens Ende 2020 von der Fläche an der Schulstraße runter, weil der Bezirk das komplette Areal an die gemeinnützige Amandla GmbH verpachtet hat. Amandla will in Wedding Europas ersten Safe-Hub errichten, wie das Fußball-Bildungszentrum heißt. Auf dem Gelände, das seit 2013 der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet belegt, sind drei zusammenhängende Fußballplätze geplant. An der Ruheplatzstaße entsteht ein Multifunktionsgebäude mit Seminarräumen, Sporthalle, Duschen, Umkleiden und Nachbarschafts-Café. Die Himmelbeetler sollten eigentlich schon dieses Jahr weg. Doch weil Amandla sein Projekt erweitern will und derzeit umplant, darf das Himmelbeet vorerst bis Ende 2020 bleiben.

    Die Euphorie über den jüngsten Vorschlag hält sich bei den Kiezgärtnern in Grenzen. Wurde ihnen doch schon alles mögliche versprochen. „Es sind viele Fragen nicht geklärt“, sagt Meryem Korun vom Himmelbeet-Team. Den Vorschlag, die etwa 300 Hochbeete zum Mettmannplatz umzuziehen, hatten die Himmelbeetler selbst gemacht. Ob die Flächen unter den Bahnbrücken allerdings reichen, ist unklar. „Wir brauchen mindestens die 1700 Quadratmeter, die wir hier haben“, sagt Korun. Der Garten platzt längst aus allen Nähten. Rund 350 Gärtner grubbern hier regelmäßig.

    Es gab auch Pläne für ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Fußballschule und
    Kiezgarten. Doch die hat der Bezirk jetzt offiziell begraben. „Die Teilnahme am Projekt ,Green Urban Lab – Zwischen Gemüsebeet und Fußballrasen‘ wird beendet, da das Projekt aufgrund ausgefallener Personalressourcen trotz vielfältiger Bemühungen nicht adäquat administriert werden kann und mit 50 Prozent einen hohen Kofinanzierungsanteil bedarf“, heißt es dazu in der Vorlage von Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne). Das Himmelbeet sollte auf das Dach der zukünftigen Dreifachsporthalle, die der Bezirk direkt zwischen der Fußballschule und der Musikschule bauen will. Konkrete Pläne für die bezirkliche Sporthalle gibt es nicht. Außerdem wäre ein riesiger Dachgarten mit hohen Baukosten verbunden. Der Traum, mit den Beeten dem Himmel doch noch näher zu kommen, ist geplatzt.Zuletzt wurde ein Umzug auf die Fläche der ehemaligen Passierscheinstelle schräg gegenüber an der Ecke Schul- und Maxstraße diskutiert. Für die Neugestaltung des Maxplatzes hat der Bezirk 1,1 Millionen Euro. Dort soll es zukünftig auch die Möglichkeit für urbanes Gärtnern geben. Was genau, soll in einem umfassenden Beteiligungsprozess mit den Anwohnern entwickelt werden. Das dauert länger als ein Jahr und wäre zu spät für den Himmelbeet-Garten.

    „Da somit noch keine verlässliche Perspektive für Himmelbeet auf dem Maxplatz gesichert werden kann, ist es sinnvoll, dass das von Himmelbeet selbst benannte Ausweichgrundstück am Mettmannplatz vom Straßen- und Grünflächenamt auf die Nutzbarkeit als öffentliches urbanes Gärtnern geprüft wird“, heißt es dazu sprachlich holpernd in dem Bezirksamtsbeschluss. Nach Rettung oder Lösung klingt das nicht. Die Himmelbeetler müssen weiter davon ausgehen, dass sie unter die Räder kommen. Im besten Falle unter die der Züge, die über den Mettmannplatz rattern.

    https://www.berliner-woche.de/wedding/c-politik/gemeinschaftsgarten-soll-zum-mettmannplatz-im-sprengelkiez-ziehen_a223501 (mehr …)

  • GG in Park in Köln Ehrenfeld geplant

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    Ehrenfeld –

    (as) Gemeinschaftlich gärtnern und selbst gezüchtete Tomaten, Kartoffeln und Johannisbeeren ernten können vielleicht bald engagierte Ehrenfelder im Leo-Amann-Park. Auf einem rund 120 Quadratmeter großen Park-Areal an der Christianstraße in der Nähe des Blau-Gold Turms soll das erste Kölner Urban Gardening Projekt in einer öffentlichen Parkanlage entstehen.

    „Vor zweieinhalb Jahren haben wir einen Brandbrief an die Stadt Köln geschrieben, dass die Situation im Leo-Amann-Park kippt und wir dringend Angebote brauchen, die die Menschen im Quartier ansprechen und den Park für alle Nutzerinnen und Nutzer aufwertet. Nun möchten wir den Worten Taten folgen lassen. Urbanes Gärtnern schafft Gemeinschaft, Verbundenheit und Verantwortung mit dem Viertel, in dem man lebt“, beschreibt Andreas Pöttgen, Leiter des Bürgerzentrums, bei der Vorstellung des Projektes die Situation. „Aktuell suchen wir engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren kreativen Ideen einen Gemeinschaftsgarten zum Blühen bringen. Damit wir im Rahmen des Tag des guten Lebens am 15. September mit dem Pflanzen starten können“, ruft Pöttgen auf. Finanziert werden soll das Projekt aus Mitteln des Bundes. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass solche Projekte besser funktionieren, wenn die Bürger die Initiative ergreifen und sich mit ihren Vorstellungen einbringen können“, ergänzte Frank Bowinkelmann, Kooperationspartner und Projektleiter „Essbare Stadt“ des Kölner Ernährungsrates. „Darum sind alle Leute angesprochen, die das in die Hand nehmen möchten. Ziel ist es, bis zum 9. September diesen Jahres ein Konzept für einen Gemeinschaftsgarten erarbeitet zu haben, das wir dann der Bezirksvertretung zum Beschluss vorlegen können.“ Damit nicht „jeder einfach etwas in die Erde steckt“ könnte etwa laut Bowinkelmann ein Verein als Träger hinter dem bürgerschaftlichen Engagement stehen. Der Garten oder die Hochbeete sollte langfristig und nachhaltig durch die Nachbarschaft genutzt und selbst gepflegt werden. Zudem könne man Initiativen oder Jugendeinrichtungen kontaktieren, die etwa den Bau der Pflanzkisten übernehmen könnten.

    Kooperation beim Urban Gardening bieten der Verein Gartenwerkstatt Ehrenfeld e.V. und die Akteure von „Essbare Stadt“ des Ernährungsrates Köln. Unterstützung in der Aufwertung des Leo-Amann-Parks erhalten die Initiatoren von der Bezirksvertretung Ehrenfeld, die sich über „ein nachhaltiges Nutzungskonzept freut“. Um die Aufwertung des Parks zu steigern, wurden bereits barrierefreie Zugänge zum Park geschaffen, eine Sitzecke aus Stein angelegt und Stelen für Slacklines angeschafft. Ob nun auch ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten im Leo-Amann-Park entsteht, entscheidet sich im Herbst. Bis dahin wollen sich Vertreter der Verwaltung, des Grünflächenamts, des Amtes für Kinderinteressen, des Ordnungsamts, der Bezirksjugendpflege, Ehrenfelder Bezirksvertreter, des Büze sowie Vertreter der Bürgergarde zusammensetzen und Vorschläge zur attraktiveren Gestaltung des Parks sammeln, die dann der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt werden (mehr …)

  • Green FabLab: hightech zum Nachbauen fürs Gärtnern

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    Das Green FabLab. Kamp-Lintfort lädt am kommenden Mittwoch, 17. Juli, alle Interessierten zum 4. Laga-Countdown: Ab 16.30 Uhr geht es dieses Mal auf den Campus der Hochschule RheinWaal, die nicht nur mit dem im Bau befindlichen „Green FabLab“ auf dem Gelände der Landesgartenschau ein wichtiger Partner ist. Die Begrüßung im FabLab auf dem Campus übernehmen Professor Dr. habil. Jens Gebauer, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer und die stellvertretende Bürgermeisterin Barbara Drese.

    Hightech-Gewächshaus zum Nachbauen

    Weiter geht es mit einem Kurzvortrag zu den Inhalten und Zielen des Green FabLabs. Professor Dr. Kai Jörg Tiedemann, Professor für Ökologie und Umwelt, stellt unter anderem die sogenannte „Growbox“ vor – ein Hightech-Gewächshaus im Blumenkastenformat zum Nachbauen. Mehr zum Nachbauen gibt es zum Thema Zimmerpflanzen. Vorgestellt wird eine Feuchtesensorik mit Pumpe zur Bewässerung von Zimmerpflanzen im Do-It-Yourself-Format. Parallel sind 3D-Drucker in Aktion, die man bei ihrer Arbeit beobachten kann, möglich ist auch ein virtueller Rundgang zum Green FabLab-Gebäude. Die Hochschule präsentiert außerdem Pläne zum Green FabLab. Um „Aktivitäten zur Schaffung oder Gestaltung insektenfreundlicher Räume“ geht es in einem studentischen Projekt, weitere Themen sind Urban Gardening und die Aktion „Samenkugeln selbst gemacht.“ (mehr …)

  • Smart City Ulm: smart urban gardening geplant

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    Millionen-Förderung für „Smart City“ Ulm

    Die Stadt Ulm ist als eine von bundesweit drei Großstädten als Modellkommune der „Smart Cities“ ausgewählt worden. Ulm erhält für seine Digitalisierungsprojekte jetzt knapp acht Millionen Euro.

    Die Auswahl von Ulm als Modellprojekt hat das Bundesinnenministerium am Mittwoch bekannt gegeben. Die „Smart City“-Projekte sollen erproben, wie Digitalisierung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen sollen dann möglichst viele deutsche Kommunen profitieren.

    Eine konkrete Maßnahme könnte zum Beispiel „Smart Urban Gardening“ sein: Gemeinschaftsbeete in der Stadt, die mit Hilfe von Gießsensoren und einer Ernte-App bewirtschaftet werden. Mithilfe von Digitalprojekten sollen außerdem neue Begegnungsorte oder verbesserte Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung entstehen.

    Ulm seit Jahren Vorreiter

    Ulm hat bereits derartige Ideen entwickelt: In einigen Stadtteilen sollen zentrale Datenplattformen für verschiedene Services aufgebaut werden. So werden beispielsweise Arztpraxen neue digitale Dienste anbieten können, über die ein Arzttermin vereinbart werden kann. Durch solche Plattformen seien auch neue Modelle der Nachbarschaftshilfe möglich, so das Ministerium für Digitales.

    Nachhaltigkeit und Klimaschutz

    Im Mittelpunkt der millionenschweren Förderung durch das „Smart City“-Projekt steht die Frage, wie die Stadt Ulm in den nächsten Jahren weiter entwickelt werden soll, um auch zukünftig Zentrum für Wissen und Beschäftigung zu sein. Es geht dabei auch darum, den Anforderungen einer wachsenden Stadt im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu begegnen.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/Bundesinnenministerium-unterstuetzt-Digitalisierungsprojekte-Millionen-Foerderung-fuer-Smart-City-Ulm,foerderung-smart-city-ulm-100.html


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  • die neue Fläche von O pflanzt is

    (Projektbesuch)
    O pflanzt hat die Fläche durch die Vermittlung des Betreibers einer nahen Sportschule bekommen. Er ist kurz vor Schluss auf der alten Fläche auf O pflanzt zugekommen, wollte schon immer mal kommen und wollte ihnen einen Bauwagen schenken. Sie haben dann viel von den Sachen, die sie weiterverwenden wollten bei ihm lagern können und er hat dann diese neue Fläche ins Gespräch gebracht.
    Die Fläche war bisher verpachtet an jemanden, der das als Lager genutzt hat. Die Fläche gehört mit zu dem, was die Montessori-Schule gepachtet hat. ALmut vermutete, dass die Fläche ingesamt der Stadt München gehört. O pflanzt hat noch keinen Vertrag.
    Die Fläche ist viel kleiner als vorher. Sie ist sozusagen zwischen Schule und da, wo immer das Sommertoolwood ist.
    Sie haben schon ein paar Hochbeete aufgestellt, ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale ist gebaut worden. Der Bauwagen steht und ein Gefährt, aus dem eine Bar werden soll, hat sich eingefunden.
    Die Fläche ist (viele Bäume) recht schattig – und durch Totholzhecken und einen Maschendrahtzaun wirkt sie recht geschützt. Man kann von zwei Seiten rein kommen, diese beiden Eingänge sind normalerweise offen (derzeit wegen Toolwood ist die eine Seite mit einem großen grünen Zaun abgeschottet)
    Laut Almut sind sie so 8 – 10 Leute, die mehr oder weniger regelmäßig dabei sind. Teamtreffen sind alle 2 Wochen, öffentliches Mitmachen derzeit 1x/Monat.
    Es sind nicht alle weiter aktiv, die das auf der vorherigen Fläche waren, aber es sind auch schon neue Leute dabei. Der Verein hat 50 Mitglieder und es gab da wohl keine Kündigungen (bzw 1, aber die Familie will nun auch wieder mitmachen).
    Als Gegenleistung für die Fläche müssen sie aktiv mit der Schule zusammenarbeiten. Es wird vertraglich geregelt, was das bedeutet. Eckpunkte sind: mitmachen/Beratung beim Ackerdemie-Projekt (Fläche auf dem Schulgelände ist schon da und die Banderole der Ackerdemie hängt) und auch bei dem Schulgartenprojekt „Zeilegärten“ sind sie eingeplant. Die Zeilegärten sind Grünstreifen zwischen den Baracken/Gebäuden der Schule – jeweils 4 Klassen werden einen dieser Streifen gärtnerisch nutzen.
    Almut versucht nun Fundraising für eine Stelle zu machen, damit all die Aufgaben verlässlich gemacht werden können, denn schon in der Vergangenheit war „menpower“ immer wieder ein Problem.
    Die Gruppen, wie Bienengruppe und Wildbienenlehrpfadgruppe sind gleich auf sie zugekommen, als das mit der neuen Fläche öffentlich war und nun müssen sie sehen, wo das alles untergebracht werden kann, denn die Fläche ist ja viel kleiner, doch hat die Schule auch noch andere Flächen. (mehr …)

  • Gartenschau-Projekt Bügergarten ist auf Dauer angelegt

    (Mail)

    Der Schorndorfer Bürgergarten ist auf Dauer angelegt, es gibt keine zeitliche Begrenzung für das Projekt unsererseits. Wir haben den Garten bewusst so gebaut, dass die Wartungs- bzw. Unterhaltungskosten für uns minimal sind. Es gibt weder Strom noch Kanalisation, lediglich die Wege, die Schwengelpumpen für das Gebrauchswasser und die Gerätehäuschen müssen in Stand gehalten werden.

    Die künftige Organisationsform des Gartens ist noch nicht ganz klar.

    Bisher war geplant die Vergabe der einzelnen kleinen Gartenparzellen weiter durch uns, also städtisch, zu organisieren. Die Gärtnerinnen und Gärtner pachten nach der Gartenschau ihre Gartenparzellen für einen symbolischen jährlichen Betrag von uns, wir führen eine Warteliste für Interessenten und vermitteln Kontakt zu Projekten innerhalb des Gartens bei denen eine Mitarbeit Dritter explizit erwünscht ist. Der Betrag wird voraussichtlich bei etwa 20€/Jahr und Gartenparzelle (à 70m²) liegen und orientiert sich damit an den üblichen m²-Pachtpreisen für Grünland mit Gartennutzung.


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  • „essbares Ministerium“ in Saarbrücken

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    „Essbares Ministerium“: Urban Gardening mitten in Saarbrücken

    Stück für Stück wächst unser Stadtgarten dank der fleißigen Hände unserer Hausgärtner.

    Stück für Stück wächst unser Stadtgarten dank der fleißigen Hände unserer Hausgärtner.

    Wer dieser Tage am Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz vorbeigeht, kann in unserem begehbaren Kleingarten und auf den Grünflächen rund um unser Gebäude herum „Großes im Kleinen“ entstehen sehen: Auch in diesem Jahr reicht die Pflanzen-Vielfalt von  unterschiedlichen Tomatensorten, Bohnen, verschiedene Arten Kohl, Fenchel über Rote Beete und Gurken bis hin zu vielen weiteren frischen Köstlichkeiten. Direkt um die Ecke steht das Wildbienenhotel, wo man sich mit frischen Kräutern wie Salbei oder Minze eindecken kann – denn sobald die Erntereife eingetreten ist, darf hier und im Kleingarten nicht nur geschaut, sondern auch mitgenommen werden!

    Das alles wird unter dem Stichwort „essbares Ministerium“ von unseren Hausgärtnern fleißig gepflegt: Mit der Ansiedelung von eigenen Bienenvölkern, dem Anbau von Kräutern, Nutzpflanzen und Blühflächen sowie der Einrichtung von Nisthilfen für heimische Vogelarten rund um unser Hauptgebäude stärken wir die Biodiversität im direkten Umfeld des Ministeriums.

    Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen und externen Unterstützern wie der Waldorfschule Saar-Pfalz Bexbach, die sich mit tollen Pflanzen-Spenden, kontinuierlicher Pflege und großer Hingabe für diese Maßnahmen einsetzen!

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  • Pflanzstelle kann wohl bleiben

    (Mail)

    Unsere Proteste und Aktionen haben scheinbar Wirkung gezeigt: Die Pflanzstelle soll nach den aktualisierten Plänen an Ort und Stelle erhalten bleiben. Aber es wird wahrscheinlich ein kleiner Teil der Fläche abgeschnitten und Häusergrundstücken zugeteilt. Ich bin gespannt wie es weitergeht(vor Allem wie die Pläne schlussendlich umgesetzt werden), aber erstmal ein wenig erleichtert. Ein Zwischenziel ist erreicht (mehr …)

  • urban gardening in Parkplanungen Berlin Tegel dabei

    Wettbewerb für einen Quartiers- und Landschaftspark auf dem östlichen Flughafengelände Berlin Tegel entschieden

    08.07.19, Pressemitteilung
    Am Freitag, 5. Juli 2019, wurde der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Tegel Projekt GmbH in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf ausgelobte europaweite landschaftsplanerische Realisierungswettbewerb für den Quartiers- und Landschaftspark final entschieden.

    Siegerentwurf für den Landschaftspark TXL, Weidinger LandschaftsarchitektenSiegerentwurf für den Landschaftspark TXL, Weidinger Landschaftsarchitekten

    Den Zuschlag erhielt das aus Berlin stammende Büro Weidinger Landschaftsarchitekten.
     
    Das Wettbewerbsgericht unter dem Vorsitz des Landschaftsarchitekten Gerd Aufmkolk hatte am 11. April noch zwei zweite Preise vergeben. Die beiden zweiten Preisträger – das Berliner Büro GM013 Giencke Mattelig Landschaftsarchitektur und das ebenfalls aus Berlin stammende Büro Weidinger Landschaftsarchitekten – sollten in einem nachgelagerten Workshop-Verfahren an ihren Entwürfen weiterarbeiten und diese Überarbeitung dann dem Preisgericht erneut präsentieren. Die Entscheidung fiel nun einstimmig zugunsten des überarbeiteten Entwurfs von Weidinger Landschaftsarchitekten.
     
    Dieser hat die „Heide“ als Leitthema, die sich als ökologische Brücke von der Tegeler Stadtheide über das Flugfeld bis in das Schumacher Quartier erstreckt. In diese „adaptive Heide“ sind unterschiedliche Aufenthaltsbereiche und Lounges sowie Spielplätze, Sportbereiche und Fitnessparcours integriert. Die nördliche Landebahn bleibt in diesem Entwurf als multifunktionale Bewegungsfläche erhalten. Das Konzept reagiert auch auf die rechtlichen Vorgaben des Naturschutzes.
     
    Senatsbaudirektorin Regula Lüscher erläuterte die Entscheidung der Jury: „Es ist ein Entwurf, der das Spezifische des Ortes, die Heide und die Weite überzeugend thematisiert, dabei eine neue Adresse schafft und zukunftsweisend ist in Zeiten des Klimawandels – was etwa den Umgang mit Wasser und die Resilienz der Bepflanzung betrifft. Es ist zugleich auch ein Entwurf mit großer Poesie. Er schafft Erholungsorte unter hochstämmigen Kiefern, öffnet ebenso den Blick auf die freien Flächen des Parks, er schafft bunte Beete mit Stauden, und er bietet mit dem Konzept des ‘Urban Gardening‘ Orte, an denen sich die zukünftigen Bewohner und Nutzer des Areals einbringen und ausleben können. Es ist ein Entwurf, der zukunftsweisend für die Landschaftsarchitektur ist und dem innovativen Anspruch des Zukunftsortes Berlin TXL gerecht wird.“

    Prof. Jürgen Weidinger erläuterte den Entwurf seines Büros: „Wir werden die Landschaft der lokalen Tegeler Stadtheide, die sich auf dem Flugfeld entwickelt hat, bis in das Herz des neuen Schumacher Quartiers ziehen. Mit dem Thema der Stadtheide gestalten wir die Anbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer bis zur Jungfernheide und zum Tegeler See und machen die Landschaft erlebbar. Die Idee der Heide-Brücke ermöglicht dabei das vielfältige Zusammenspiel ökologischer Qualitäten, wie Biodiversität, Bienenweide und Artenschutz mit den Freizeitangeboten, die heute in neuen Parkanlagen benötigt werden. So werden wir die längste Skate-(Lande)Bahn der Stadt schaffen. Diese Angebote für die zukünftigen Bewohner werden in großzügige baumbestandene Rasenflächen, in blühende ‚Heide-Wiesen‘ und sogar in üppige Prairiestauden-Beete eingebettet.“
     
    Der Quartierspark im Schumacher Quartier ist der zentrale öffentliche Grünraum für alle zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Stadtteils. Im westlich anschließenden Landschaftspark sollen Angebote für die Menschen aus den bestehenden Siedlungsbereichen nördlich des Flughafens, die zukünftigen Nutzer der Urban Tech Republic und die Bewohnerinnen und Bewohner des noch zu entwickelnden Quartiers Tegel Nord rund um den heutigen Regierungsflughafen geschaffen werden. (mehr …)

  • Querbeet Leipzig vergibt Stelle

    (RSS)

    Pädagogische Verstärkung für den Gemeinschaftsgarten Querbeet Leipzig!Du magst es, mit Kindern im Freien zu werkeln oder zu gärtnern? Du bist kreativ, flexibel und spontan?Zugleich aber weißt du, verantwortungsbewusst und verlässlich zu handeln? Dann bewirb dich ab sofortbei uns als:Pädagogische*r Mitarbeiter*inAls solche/r bietest Du ab dem 1. August 2019 ein Nachmittagsprogramm für Kinder zwischen 5 und 14Jahren während der Öffnungszeiten an. Das Angebot soll Kindern ermöglichen, spontan hinzuzukommenund an den Aktivitäten im Garten teilzuhaben.Stellenbeschreibung: Erstellung und Anleitung eines regelmäßigen pädagogischen Angebots für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund Angebot während der Gartenöffnungszeiten (mittwochs und samstags) jeweils 3 h Durchführung von 4 Extra-Veranstaltungen (2 im Garten, 2 in der Nachbarschaft)– Projektbeginn: am besten ab sofort, spätestens jedoch ab dem 1.8.2019Projektende: 30.11.2019wöchentliche Arbeitszeit 10 Stunden Minijob auf 450 €-Basisselbstständige und mit dem Verein abgestimmte Konzeption sowie Vor- und Nachbereitung des Angebots Dokumentation, Anpassung des Projektes an den Bedarf (mehr …)

  • Schulunterricht im GG

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    Benediktbeurer Kinder erleben einmal im Monat einen ganz besonderen und fächerübergreifenden Unterricht: In der „Draußenschule“ im Gemeinschaftsgarten des ZUK lernen sie, was nachhaltiges Leben bedeutet und wie man achtsam mit Menschen, Tieren und Pflanzen umgeht

      Matthias Fischer hat einen Rückenschwimmer aus dem Matschbiotop gefischt und hält das Insekt in der geschlossenen Hand. Gerade erst haben die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Benediktbeuern in dem Tümpel beobachtet, dass eine dieser „Wasserbienen“ – wie die geflügelten Wanzen im Volksmund heißen – von einem Laubfrosch erbeutet wurde. „Da waren wir alle traurig“, sagt der Bildungsreferent vom Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) im Kloster Benediktbeuern. Zusammen mit den Kindern geht er hinüber zum Aussichtsturm am Vogelschutzgebiet und lässt den Rückenschwimmer fliegen. Das ist eine der Lektionen der „Draußenschule“ in Benediktbeuern: Die Grundschüler sollen heimische Tier- und Pflanzenarten, ihre Lebensweise und Lebensräume kennen lernen.

    „Sie sollen einen ganzheitlichen Blick auf den Naturraum bekommen“, sagt ZUK-Bildungsreferent Martin Malkmus, der die Idee für die Draußenschule hatte. Lehrerin Birgit Förster nahm seinen Vorschlag begeistert auf. Sie startete im Herbst 2017 mit ihrer dritten Klasse das Gemeinschaftsprojekt des ZUK und der Grundschule Benediktbeuern. Einmal im Monat treffen sich die Kinder mit ihren Lehrkräften und den Bildungsreferenten im Gemeinschaftsgarten hinter dem ZUK-Energiepavillon, um Unterricht im Freien zu bekommen. Die Mädchen und Jungen sollen lernen, was nachhaltiges Leben bedeutet, über ihr eigenes Verhalten und ihren Konsum reflektieren, achtsam mit Menschen, Tieren und Pflanzen umgehen, Naturprozesse im Jahresverlauf erleben, das soziale Miteinander stärken oder auch mathematische Methoden im Gelände anwenden. Ein fächerübergreifender Schultag also.

    Mathe beim Garteln? Das geht, sagt Malkmus. Als die Grundschüler ein Kartoffelbeet anlegten, mussten sie ausreichen, wie groß das Beet in Länge und Breite ist und wie viele Erdäpfel darin Platz haben, oder auch, wie viele Kartoffeln aus einer angesäten Kartoffel im Durchschnitt entstanden sind. Kurz vor Weihnachten ging es dann bei einer Exkursion um das Sammeln von Gegenständen, die man sich wünscht, und um die philosophische Frage, was zum Glücklichsein nötig ist. „Ein Junge erzählte dann, dass er zu Weihnachten immer viele Geschenke bekommt, aber gar nicht weiß, womit er spielen soll“, so Malkmus. Vom Lehrstoff in der Draußenschule bleibt bei den Kindern viel hängen, weiß Doris Linke, zuständig für Umwelt-Jugendbildung im ZUK. „Es geht nicht nur um Wissen, es geht auch um Gefühle, um Emotionen.“ Das unterstreicht Rektor Peter Mückstein von der Grund- und Mittelschule Benediktbeuern: „Das ist keine Eventhascherei, sondern ein sinnvolles Projekt.“ Die Rückmeldung der Kinder sei sehr positiv, auch die der Eltern, die manchmal in die Draußenschule eingeladen werden. „Damit sie sehen, was mit ihren Kindern passiert“, sagt Mückstein.

    Der Schultag im Freien beginnt im Gemeinschaftsgarten, oftmals mit einer Runde am Lagerfeuer. Das eine Mal erstellen die Mädchen und Buben einen Insektensteckbrief, ein anderes Mal modellieren sie einen Biber aus Schnee, flicken Fahrradreifen oder unternehmen einen Orientierungslauf mit Karte und Kompass. Die Draußenschule erstreckt sich über zwei Schuljahre, damit die Kinder – erst in der dritten, dann in der vierten Klasse – die Zyklen in der Natur verfolgen können. Zum Beispiel auf der Blütenwiese zwischen Matschbiotop und Vogelschutzgebiet. Dort haben Drittklässler voriges Jahre wilde Möhren und Margeriten, Königskerzen und Taubenköpfchen gepflanzt. Als Viertklässler sehen sie nun, wie diese Blumen in voller Pracht aussehen.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/benediktbeurer-projekt-die-natur-als-klassenzimmer-1.4513125 (mehr …)

  • dritter Anlauf von ZusammenWachsen Heilbronn

    (Mail)

    Es wurden immer weniger Leute, dann haben sie es auf dem Buga-Gelände probiert. Das funktionierte aber nicht, weil der Boden nicht geeignet war. Nun steht ein anderes Gelände in Aussicht….
    es wird den Garten weiter geben, aber in deutlich abgespeckter Form


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  • Witten: Geld für temporäres Gartenprojekt

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    Die Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte stellt ihre Brachfläche am Eselsmarkt temporär für ein nachbarschaftliches Gartenprojekt zur Verfügung. Wer Interesse daran hat, kann sich beim Quartiersmanagement melden.

    „Voraussetzung für das Gartenprojekt sei, dass sich eine Gruppe findet, die sich in den kommenden zwei bis drei Jahren ernsthaft um die Fläche kümmern will, bis diese irgendwann bebaut wird, erklärt das Team vom Stadtteilbüro. Dann bestehe auch die Möglichkeit, über den Verfügungsfonds die Anschaffung von Hochbeeten, Gartengeräten, einen Geräteschuppen und Pflanzen zu beantragen. (mehr …)

  • GG Flora aus Berlin Zehlendorf bekommt FEIN-Mittel

    (Mail)
    Am Wochenende haben wir unsere erste größere Gemeinschaftsaktion in unserem neuen FLORA-Gemeinschaftsgarten.

    Für 50 Meter Zaun haben wir Pfähle und Lattung verbaut. Viele Kinder, Nachbarn und Helfer der Bi waren dabei und es hat trotz der Hitze allen riesig Spaß gemacht.

    Zum Glück haben wir auf unseren FEIN-Antrag vom Bezirk überraschenderweise letzte Woche doch noch einen positiven Bescheid bekommen. Damit ist die Finanzierung des Zauns und der ersten Geräte, vielleicht auch eines ersten Geräteschuppens gesichert.

    Ich versuche gerade beim Förster „Naturstühle“ in Form von Baumscheiben oder -stämmen zu bekommen, damit wir uns bei den nächsten Treffen auch mal im Schatten der Bäume in der Runde beraten können.

    Und ich versuche die wichtige Wasserfrage weiter zu klären

    FEIN = Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/fein/ (mehr …)

  • Bielefeld: Südstadtgärten sind einen großen Schritt weiter

    (Mail)
    wir haben die politische Mehrheit für unser Gartenprojekt bekommen 🙂
    Wir gründen jetzt den Verein, erstellen mit Hilfe eures Beraters die Satzung udn es geht weiter.
    Ich bzw. wir sind sehr froh. Am Tag der Nachbarn haben wir mit einer Pflanzaktion noch mal darauf aufmerksam gemacht, 14 Tage später wurde es im Umweltausschuss mehrheitlich beschlossen, dass wir dort auf der Fläche der Stadt biologisch gärtnern dürfen.

    (alerts)

    Südstadtgärten: Anfang Juni soll im Umweltausschuss über das Projekt eines interkulturellen Gartens beraten werden. Es geht nicht nur um Blumen, Obst und Gemüse, sondern auch um das aktive Miteinander in der Nachbarschaft
     
    Oerlinghausen. Winziger Balkon statt großem Garten? Kein Problem. „Man kann überall gärtnern, sogar auf der Fensterbank“, sagt Annabelle Mayntz. Sie und ihr Kollege Pip Cozens von der Künstlerinitiative „Art at Work“ sind zu Gast in der Südstadt, um Kinder und Erwachsene zu ermutigen, Gemüse, Kräuter und Blumen selbst zu ziehen. Geweckt werden soll auch die Lust am Riechen und am Probieren.

    „Mach Deinen Balkon zum Minigarten“, so heißt die Aktion zu der die Initiative „Südstadtgärten“ Südstädterinnen und Südstädter am bundesweiten „Tag der Nachbarn“ eingeladen hat. Kisten, Eimer oder Bottiche werden gemeinsam mit Kartoffel-, Tomaten-, Bohnen-, Möhren- oder Kohlrabipflanzen bestückt, mit Minze, Schnittlauch und Petersilie. Einige Kisten sind von „Art at Work“ bereits vorgezogen worden, um das Ergebnis vor Augen zu führen.Kaum einer kocht nochViele Menschen hätten heute keinen Bezug mehr dazu, ihr Gemüse selbst anzubauen, bestätigt Annabelle Mayntz und verweist auf ein Missverhältnis. „Es gibt immer mehr Kochsendungen, aber immer weniger, die kochen.“ Gemeinsam mit Pip Cozens erklärt sie, wie Kisten mit Flies ausgekleidet werden, welche Pflanzen sich vertragen und welche eher nicht nebeneinander stehen sollten. Die Besucher erfahren, welche Pflanzen sich gegenseitig düngen und welche sich Schatten spenden.flanzenfreund wegen MamaVertreterinnen der „Pflanzentauschbörse“ sind gekommen. Vor allem der zehnjährige Alessandro sucht die unterschiedlichesten Exemplare heraus. Seit einem halben Jahr, verrät er Monika Weber, sei er Pflanzenfreund, „weil meine Mutter auch viele davon auf dem Balkon hat“. Jetzt kommen viele neue hinzu. Die Pflanzenexpertinnen Ilona Schlüssel, Nina Schönhals und Anna Barg erläutern, wie gegossen, gepflanzt und umgepflanzt werden sollte.

    Anna Barg berichtet von der von ihr initiierten Garten-AG in der Südstadtschule, die dort jeden Donnerstag ab 14 Uhr stattfindet. Zehn Kinder besuchen sie derzeit. „Viele weitere Kinder würden auch gerne kommen, aber die Eltern melden sie nicht an.“

    Die Initiative Südstadtgärten, erläutert Koordinatorin Friederike David, „möchte mit der Aktion im aktiven Miteinander die Nachbarschaft und den Kontakt untereinander fördern“. Zum anderen solle darauf aufmerksam gemacht werden, dass auch auf kleinster Fläche Gemüse- und Obstanbau möglich sei. Beispielsweise mit Hilfe von Behältnissen, „die sonst vielleicht im Müll landen würden“.Gesunde ErnährungWeiterer wichtiger Ansatz sei die Sensibilisierung für eine gesunde Ernährung und Klimaschutzthemen. Für die Umsetzung der Pflanz-Aktion hatte es finanzielle Unterstützung vom Marketingverein Oerlinghausen gegeben. Eingebracht haben sich außerdem die Mennoniten-Brüdergemeinde, eine Klasse der Südstadtschule und die Gärtnerei Brüscke. Friederike David erläuterte am Rande der Aktion, wie es mit der Umsetzung des Projektes Südstadtgärten Oerlinghausen steht.

    Obwohl die angebotene Fläche für einen interkulturellen Garten am Ende der Sennestraße städtisch sei, „musste der Kreis Lippe seine Zustimmung aus landschafts- und naturschutzrechtlichen Gründen geben, dass auf der Fläche gegärtnert werden darf“. Die Zustimmung liegt seit März vor.

    Das Projekt soll auf Wunsch der Initiative auch politisch „abgesegnet“ werden. Behandelt wird das Thema am 6. Juni im Umweltausschuss. Die Zuversicht ist groß. Ein Verein soll gegründet werden. (mehr …)

  • ggf neue Fläche für Himmelbeet

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    Gemeinschaftsgarten Himmelbeet könnte ans Nordufer ziehen

    Das Urban-Gardening-Projekt Himmelbeet muss weg vom Leopoldplatz in Wedding. Ein neuer Platz könnte am Nordufer sein.

     
    Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet am Leopoldplatz sucht eine neue Fläche.

    Berlin. Üppig blühen derzeit die Hochbeete im Gemeinschaftsgarten Himmelbeet an der Weddinger Ruheplatzstraße. Doch spätestens 2020 soll an dem Standort Schluss sein, das Himmelbeet muss weichen. Wohin, das ist bis heute unklar. Nun keimt bei Initiatoren und Unterstützern die Hoffnung, dass die lange Standortsuche zu einem guten Ende kommen könnte. Denn es gibt die Unterstützung des Bezirksamts für einen neuen Standort am Weddinger Nordufer.
    „Das Straßen- und Grünflächenamt prüft zeitnah, ob für das Urban Gardening Projekt himmelbeet Flächen zwischen der Tegeler Straße und dem Spandauer Schifffahrtskanal rund um den Mettmannplatz zur Verfügung gestellt werden können“, teilte Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel in einem Beschluss des Bezirksamts mit.

    Fußballbildungsprojekt Amandla zieht an den Leopoldplatz

    Entschieden ist damit zunächst noch nichts. Geklärt werden müsse etwa, ob Teile der Fläche der Deutschen Bahn gehören, deren Bahnbrücken in der Nähe des Bereichs laufen. Auch brauche es ein Konzept für die Gestaltung und Nutzung im Winter, so von Dassel, dass mit dem Grünflächenamt abgestimmt werden müsse.
    Die Beteiligten beim Himmelbeet freuen sich dennoch über die Meldung aus dem Bezirksamt. „Das ist für uns total überraschend, dass etwas passiert“, sagte Meryem Korun. Das Himmelbeet ist ein seit Jahren viel gelobtes und ausgezeichnetes Urban-Gardening-Projekt. Doch auf die bezirkseigene Fläche nahe dem Leopold, auf der der Garten derzeit untergebracht ist, soll bald das Fußballbildungsprojekt „Amandla“ ziehen, verbunden mit dem Bau mehrere Fußballplätze und eines Bildungszentrums ab 2021. Finanziert wird „Amandla“ unter anderem durch die Oliver-Kahn-Stiftung und die Stiftung der Deutschen Fußballliga.

    Für das Himmelbeet sind noch einige Fragen offen

    Für das Himmelbeet endet damit wohl nach der kommenden Gartensaison die Zeit an der Ruheplatzstraße, doch ein Ersatz ist bis heute nicht gefunden. Die Gärtner machten sich daher selbst auf die Suche und brachten beim Bezirksamt im Mai den Standort um den Mettmannplatz ins Gespräch. Mit einem so schnellen Bezirksamtsbeschluss habe man nicht gerechnet, sagte Korun.
    Doch vieles sei auch noch unklar, so die Himmelbeet-Sprecherin. Noch müsse ja geprüft werden, ob der Gemeinschaftsgarten am Nordufer überhaupt möglich sei. „Wir sind vorsichtig aus der Erfahrung heraus.“ Häufig hatten sich die Gemeinschaftsgärtner in der Vergangenheit beschwert, dass der Bezirk zwar in Form des Bezirksbürgermeisters öffentlich Unterstützung versprach, dann jedoch bei der Standortsuche nichts passierte. Man hoffe jedoch, die offenen Fragen, nun konstruktiv klären zu können. In jeden Fall, so Korun, werde das kommende Jahr für die Zukunft des Gartens „superspannend“. (mehr …)

  • Bildungsurlaub im IG Altenkirchen

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    Besuch im interkulturellen Garten Altenkirchen

    Eine Gruppe von 17 Personen aus Rheinland- Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen, die in der evangelischen Landjugendakademie einen Bildungsurlaub unter dem Titel „Garten-Runden im Westerwald“ machten, besuchten den interkulturellen Garten. Unter der Leitung von Christoph Diefenbach bauten sie auch ein Insektenhotel.

    Eine Gruppe von 17 Personen machte Bildungsurlaub unter dem Titel „Garten-Runden im Westerwald“. (Foto: Interkultureller Garten Altenkirchen e.V.)

    Altenkirchen. Dazu musste erst eine geeignete Fläche gemäht werden und die Grasnarbe abgetragen werden. Dann wurden in Holzabschnitte die passenden Löcher gebohrt und übereinander gestapelt. Zum Schluss kamen die Grassoden darüber und wurden tüchtig angegossen.

    Dieses Insektenhotel passt sich sehr gut in die Gartenlandschaft ein und schon beim Bau kamen eine Menge Wildbienen vorbei und suchten sich ihr zukünftiges Hotelzimmer aus.

    https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/80018-besuch-im-interkulturellen-garten-altenkirchen (mehr …)

  • Regiotreffen GGs in Freiburg

    Regiotreffen Gemeinschaftsgärten 2019

    Urbane und andere Gemeinschaftsgärten sind im Trend: die Engagierten wollen Gemeinschaft erleben, im Garten arbeiten, biologisch anbauen, für die eigene Ernährung sorgen, vielleicht sogar zu einer „essbaren Stadt“ beitragen, in der öffentlich geerntet werden kann.

    Auf diesem Regiotreffen tauschen sich GemeinschaftsgärtnerInnen aus über die Erfahrungen rund ums Gärtnern: Anbauformen, Sortenwahl, Gruppendynamik und was sonst noch die Gartenprojekte bewegt.

    Auch wer überlegt, sich in einem Gartenprojekt zu engagieren oder gar selbst eines zu starten, ist willkommen und erhält einen Überblick über Engagementmöglichkeiten und Tipps zum Projektstart.

    Zum Austausch sind auch die in den Kommunen für die Gartenprojekte zuständigen MitarbeiterInnen eingeladen: Wie können Kommunen Gemeinschaftsgärten unterstützen? Welche Rahmenbedingungen müssen beachtet werden?

    Das Regiotreffen richtet sich vorrangig an Gartenprojekte von Lörrach bis Offenburg, aber auch Gäste aus Basel und Mulhouse sind willkommen.

    Programm

    https://www.treffpunkt-freiburg.de/regiotreffen_gemeinschaftsgaerten_2019

    und es gibt ein eines Fortbilungsprogramm für die Gärten: https://www.treffpunkt-freiburg.de/fortbildungen_gemeinschaftsgaerten
    Entstanden aus einem Treffen, bei dem der Bedarf angefragt wurde und dieser sich hauptsächlich um gärtnerisches Wissen drehte. Es sind nun Menschen/Organisationen/Inis dabei, die Workshops geben, da können auch noch welche dazu kommen.
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  • Bremen: durch urban gardening öffentliche Plätze aneignen

    (alerts)
    […]
    In Walle kommt jetzt ein neues temporäres Projekt hinzu, das Urban Gardening mit Kunst verknüpft. Unter dem Titel „Auf die Plätze“ möchten die Macher bis Mitte 2020 fünf verschiedene Flächen im Stadtteil beleben und als Begegnungsorte wieder ins Bewusstsein bringen. Den Anfang machte am Freitag die Geestemünder Straße. An zwei Tagen wurde gewerkelt, gepflanzt und die Nachbarschaft in gemeinsamer Anstrengung ein klein wenig grüner gemacht. In der Zietenstraße geht es am 21. und 22. Juni weiter. Anwohner und Freizeitgärtner aus ganz Bremen sind eingeladen, hier in der Gruppe ihre Ideen zu verwirklichen.„Unser Ziel ist es, dass wir uns die öffentlichen Plätze durch das Urban-Gardening zusammen künstlerisch aneignen und sie bewusster nutzen“, sagt Alessa Lubig. „Die Verantwortung zu übernehmen für den Raum, der uns umgibt, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ Die 27-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Kunst- und Kulturvermittlung an der Bremer Universität und wohnt selbst seit Oktober vergangenen Jahres in Walle. Das vom Fonds Soziokultur geförderte Projekt hat ihr Dozent Rainer Weber für die Kulturwerkstatt Westend initiiert. Der Bildhauer beschäftigt sich immer wieder mit öffentlichen Räumen und Stadtbildern.
    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-west_artikel,-gaertnern-im-anhaenger-_arid,1838641.html (mehr …)

  • Aufsetzrahmen über p-Gärten: schlechte Qualität

    (Protokoll)
    Erfahrung Glogauer 23:

    – Anne und Norman haben an die Prinzessinnengärten eine Rekla geschrieben, da die Qualität der Rahmen so schlecht war. Außerdem hatten uns die Prinzessinnengärten den Nettopreis gesagt – das wussten wir nicht, dass noch MwSt. dazu kommen

    – Nach dem Plenum: Nastasja hat Lisa & Robert nochmal angerufen. Sie kommen uns mit der MwSt. entgegen, wir zahlen nur die Hälfte der MwSt.

    – Die nächsten Rahmen & Paletten kaufen wir in Lichtenberg, da das günstiger ist. Die Erde können wir wieder in Hellersdorf abholen


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  • IG Bad Kreuznach bekommt Wasserleitung

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    BAD KREUZNACH – Nach zweijähriger „Trockenzeit“ gibt es endlich Wasser im Interkulturellen Garten „Am Tannenwäldchen“ in Bad Kreuznach. Jetzt versorgt eine eigene Wasserleitung die Parzellen auf dem 3600 Quadratmeter großen Grundstück.

    Erster Vorsitzender Ingo Simon erinnert sich noch allzu gut daran, wie 2017 das „Wasserdrama“ begann. Bis dahin kam das Wasser nämlich aus dem Brunnen des nahegelegenen Franziska-Stifts, der vermutlich wegen einer defekten Pumpe kein Wasser mehr heraufbeförderte. Als diese Wasserquelle also versiegte, war schnell klar: Es muss eine Lösung her, denn ohne Wasser kein Garten. Doch es fehlte am Geld. Die ersten Spendenaufrufe verliefen mehr oder weniger ins Leere. In der Zwischenzeit diente ein Hydrant in der Straße als Notlösung. Zwei- bis dreimal wöchentlich hätten die Mitglieder einen schweren Schlauch etwa 70 Meter vom Hydranten bis in den Garten über die Straße ziehen müssen, um den Garten mit Wasser zu versorgen. Dank eines Zuschusses aus dem Fond „Demokratie Leben“ und Spenden von der Evangelischen Allianz, Volksbank und der Windesheimer Autorin Marita Spang aus ihren Lesungshonoraren konnte das Wasserproblem endlich angegangen werden.

    Nachdem genügend Geld gesammelt und alle Genehmigungen eingeholt waren, legten die Stadtwerke schließlich den Wasseranschluss und setzten den Wasserkasten. Auch hier kamen die Stadtwerke dem Verein preislich entgegen und gaben 1000 Euro Rabatt. Insgesamt habe das Wasserprojekt rund 6500 Euro gekostet. Den Rest haben die Gartenmitglieder selbst erledigt, erzählt Simon. Die Männer und Frauen hätten selbst den Spaten in die Hand genommen, gemeinsam die Rohre und die Wasserverbindungen in den Boden gelegt. (mehr …)

  • Urban gardening im Rahmen der IGA2027

    alerts Z

    ukunftsgärten und Urban Gardening zur IGA 2027
    RVR gründet Gesellschaft für Gartenausstellung Zentrale Projekte in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund Neue Gärten auch zum Klimaschutz Die Planungen zur Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 gehen voran.
    Am Montag (17.06.2019) hat sich der Regionalverband Ruhr damit beschäftigt, dass eine IGA-Gesellschaft gegründet werden soll. IGA soll modernes, junges Ruhrgebiet zeigen Die IGA-Gesellschaft ist nötig, auch um Städtebaufördermittel beantragen zu können. Für die geplanten „Zukunftsgärten“, die Großprojekte an drei Hauptstandorten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund. Aber auch kleinere private Initiativen wie „Urban Gardening“ sind möglich und bestehende Parkanlagen können aufgewertet werden. IGA 2027 kommt ins Ruhrgebiet | mehr Grünes Licht für Gartenschau im Ruhrgebiet | mehr Urban Gardening: Draußen ist das neue Drinnen | mehr RVR-Umweltdezernentin Nina Frense hofft auf viele positive Entwicklungen für das ganze Ruhrgebiet: „Die IGA 2027 ist unsere Chance, ein modernes, junges Ruhrgebiet wachsen zu lassen, das wird man dann sehen in Stadtvierteln wie z.B. Duisburg-Hochfeld, wo wir ganz neue Stadtparks entwickeln werden, Pflanzen, Blumen Erholungsmöglichkeiten direkt vor der Haustür haben.“ 85 Millionen Euro an Investitionen Duisburg werde sich durch die Gartenausstellung dem Rhein öffnen, so Frense. Zudem solle die IGA Motor für klimaschützende Infrastruktur werden und damit den Blick auf das Ruhrgebiet nachhaltig verändern. Die Internationale Gartenausstellung soll 2.5 Millionen Besucher anlocken. Geplant sind Investitionen von bis zu 85 Millionen Euro.

    https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/iga-vorbereitungen-werden-konkreter-100.html (mehr …)

  • o pflanzt is hat neue Fläche

    von Website:
    Vor gut eineinhalb Jahren musste der Gemeinschaftsgarten o’pflanzt is! zwischen Neuhausen und Schwabing-West geräumt werden. Nach intensivem Suchen hat der gemeinnützige Verein ein neues Grundstück gefunden. Es befindet sich auf dem Gelände der Montessori-Schule, südlich des Montessori-Kinderhorts im Olympiapark. Gleichzeitig ist der Garten eine Kooperation mit der Schule. Dabei steht im Mittelpunkt Alltagskompetenzen im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln und die Schüler*innen in die Gartenaktivitäten einzubeziehen. (mehr …)

  • kleine Anschlussfördeurng für „Urban gardening geht aufs Land“

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    Ideenwettbewerb der Sächsischen Mitmach-Fonds: Verein Dübener Heide gewinnt in drei Kategorien

    Zwei Regionen, vier Kategorien, 1.520 eingereichte Projektideen und insgesamt 3,2 Millionen Euro Preisgeld. Das ist die Bilanz des diesjährigen Ideenwettbewerbs der „Sächsischen Mitmach-Fonds“. Ziel des Wettbewerbs ist es, den bevorstehenden Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen mit Projektideen von Menschen vor Ort erfolgreich zu gestalten. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Hochschulen, Schulen, Kindergärten sowie kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen konnten ihre Projektideen für die Regionen Lausitz und Mitteldeutschland bis Mitte April einreichen. Die Preisträger stehen jetzt fest. Der Verein Dübener Heide e.V. beteiligte sich für die Region Mitteldeutschland mit drei Projektideen in den Kategorien MINT, Mobilität und ReWIR und konnte mit jeder überzeugen

    […]
    Im Rahmen des „ReWIR-Preis“ zur Förderung des Miteinanders und Zusammenlebens der Menschen bewarb sich Dr. Torsten Reinsch in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm (Bad Düben) mit dem Projekt “Gemeinschaftsgarten am Wasserturm: Konsolidierung durch Einrichtung zweier Honorarstellen „Koordination“ und „Gartencoach“”. Die hier verfolgte Projektidee schließt an das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ an, das von März 2017 bis Februar 2019 in Trägerschaft des Vereins Dübener Heide e.V. stattfand. Projektziel war es zu prüfen, ob im ländlichen Raum die sozial-integrativen und kommunikativen Wirkungen des „Urban Gardening“ nutzbar sind. Es fand sich eine Fläche auf dem Bahnlandwirtschaftsgelände in Bad Düben ebenso wie eine Gartengruppe, die den Garten nutzbar machte, ein Gewächshaus errichtete sowie Workshops und Bildungsveranstaltungen durchführte. Flüchtlinge und dementsprechende zivilgesellschaftliche Akteure wurden erfolgreich eingebunden. Die Gartengruppe ist inzwischen unter dem Dach des Vereins Dübener Heide e.V. als eigenständige „Ortsgruppe Gemeinschaftsgarten am Wasserturm“ formalisiert. Durch Schaffung zweier Honorarstellen „Gartencoach“ und „Koordination“ zu je 100 Stunden im Zeitraum von August 2019 bis Oktober 2020 soll die Gruppe in der Umsetzung ihrer Zielsetzungen unterstützt werden. Mit dem Preisgeld in Höhe von 5.000 € werden die beiden Honorarstellen finanziert. Die Projektidee verfolgt die Stärkung bzw. Entlastung des ehrenamtlichen Engagements.

    https://www.naturparkmagazin.de/duebener-heide/saechsischer-mitmachfonds-dreimal-gewonnen/ (mehr …)

  • Ufer-Projekte bauen Garten für Museum

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    Für die Ausstellung ‚Die Erfindung der Zukunft – oder auf der Suche nach dem guten Leben‘ der SKD im Japanischen Palais haben wir einen kleinen Sprint hingelegt und innerhalb zwei Monaten ein ‚essbares Museum‘ installiert. Hier haben fleißige UFER-Hände gebaut, geschraubt, gestapelt, getackert, geschaufelt, befüllt, bepflanzt, beschriftet und ein automatisches Bewässerungssystem installiert. Wir müssen gestehen, der Garten macht sich richtig gut vor den sandsteinernen Figuren, die die Fassade des Hofes schmücken. Auf dem Sitzpodest aus Paletten kannst du am Brunnen sitzen, dem Plätschern des Wassers lauschen und dabei Erdbeeren naschen. Als Ausstellungsbeitrag zum Thema Urban Gardening machen wir auf die Gemeinschaftsgärten in Dresden und ihre Funktionen in der Stadt aufmerksam. Wir zeigen die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstversorgung in der Stadt auf. Hier lassen sich eine Auswahl an essbaren Wildkräutern und -gehölzen, mehrjährigen, heimischen und exotischen Kräutern, sowie verschiedenen Gemüse- und Naschobstsorten bewundern.

    Die Ausstellung ist von 10.5. – 3.11. jeden Tag (außer montags) geöffnet. Der Garten soll über die Ausstellungszeit hinaus bestehen und über Pflegepachten begärtnernt werden. Somit kann der Innenhof des Japanischen Palais dauerhaft ein Ort der gärtnerischen Begegnung sein (mehr …)

  • Viel los im Bessunger GG

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    m Juni wird es im Bessunger Nachbarschaftsgarten wieder bunt: Jeden zweiten Dienstag kommen wechselnde Foodtrucks zum Foodtruck-Afterwork (Di, 04. + 18. von 17 bis 21.30 Uhr). Am Samstag, 08., spielt die Darmstädter Folkrock-Band The Aesthetic Voyager im Garten. Eine Woche später ist volles Programm: Ab 12.30 Uhr werkeln alle Interessierten an Hochbeeten & Co., ab 14 Uhr gibt es einen Kindersachen-Flohmarkt, von 18.30 bis 21 Uhr findet der monatliche Pflanzentalk statt und ab 19.30 Uhr lädt das „Kleine Orchester“ zur Konzert-Soirée. (mehr …)

  • IG Heilbronn ausgezeichnet

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    https://www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-buga-heilbronn-interkultureller-garten-ist-offizielles-un-projekt-_arid,444495.html

    ) Der Interkulturelle Garten (Ikuga) der Bundesgartenschau Heilbronn wird als offizielles Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet. Auf 15 Parzellen im „Inzwischenland“ mitten auf der Buga gärtnern 19 Erwachsene und vier Kinder über Sprachbarrieren und Gartenkulturen hinweg gemeinsam. Es sind syrische Flüchtlinge, gebürtige Heilbronner und Zugezogene, Heilbronner mit polnischem und griechischem Migrationshintergrund, die sich im Ikuga regelmäßig treffen und ihre Parzellen pflegen.

    Begonnen haben sie damit bereits im Jahr 2016, als rund um ihre Beete noch reinste Baustelle war. Jetzt erleben Besucher einen fröhlich-bunten Garten, der erkennbar nicht durch Landschaftsarchitektur gestaltet wurde, sondern der durch seine Vielfalt auffällt.

    Allerlei Gemüse, verschiedenste Blumen sowie Künstlerisches fügen sich im Ikuga zu einem gemeinsamen Garten zusammen. Das Projekt leistet darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung der Natur und der biologischen Vielfalt.

    Mit diesem vorbildlichen Projekt werde ein deutliches Zeichen für das Engagement an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen in Deutschland gesetzt, heißt es in der Bewertung der UN-Dekade-Fachjury. „Der Ikuga beeindruckt durch seine Vielfalt in den Parzellen und eigene Ideen aus der Gemeinschaft heraus“, sagte Oliver Toellner, Leitung Planung und Ausstellungskonzeption bei der Bundesgartenschau, anlässlich der Übergabe der Urkunde an die Ikuga-Gärtner. Neben dieser und einem Auszeichnungsschild erhält die Gruppe einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. (mehr …)

  • Mühlheim: Stadt stellt Flächen zur Verfügung; nicht alle werden genutzt

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    Das Urban Gardening wird in Mülheim seit Jahren angeboten, findet aber kaum Interessierte. Es gibt Gründe, warum fünf Flächen noch frei sind.

    Für das Urban Gardening, das „Gärtnern in der Stadt“, hat die Stadtverwaltung vor einigen Jahren Brachflächen ausgesucht, die von interessierten Bürgern gepachtet werden konnten. Die CDU-Fraktion stellte im letzten Umweltausschuss die Anfrage, wie die vom Ausschuss beschlossene Idee in der Stadt angenommen wird.

    Aktuell, so die Stadtverwaltung, stehen noch fünf Flächen zur Verfügung. Pachtverträge sind derzeit nur für eine Brachfläche an der Oberhausener Straße, die „Oase Unperfekt“ geschlossen, sowie für eine Brachfläche an der Kämpchenstraße. Für die Fläche an der Oberhausener Straße sind jährlich 99 Euro Pacht zu zahlen; an der Kämpchenstraße werden 121,95 Euro im Jahr fällig.

    Bürger sollen sich am städtischen Grün beteiligen können

    Mit dem Konzept „Gärtnern in der Stadt“ wollte die Verwaltung den Bürgern die Möglichkeit geben, sich beim städtischen Grün gestalterisch einzubringen. Anfangs, so die Stadt, sei das Interesse groß gewesen. Da die in Frage kommenden Flächen aber nicht über einen Strom- und auch keinen Wasseranschluss verfügen, sei es oft nicht zum Abschluss eines Pachtvertrages gekommen. Die Patenschaften für öffentliches Grün, wobei Mülheimer kleine Beete und Baumscheiben ehrenamtlich pflegen, liegen in Mülheim hingegen deutlich über 100.

    Für das Urban Gardening stehen fünf Flächen aktuell noch zur Pacht für interessierte Bürger zur Verfügung: 1096 qm an der Hinnebecke, 1159 qm an der Gneisenaustraße, 184 qm an der Heidestraße, 1107 qm an der Lüderitzstraße und 1066 qm am Veilchenweg.

    Bei der IGA 2027 hofft die Stadt auf mehr Teilnehmer

    Bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird das „Gärtnern in der Stadt“ wieder ein Thema sein, so die Stadtverwaltung. Kleingärten, private Gärten, Dachgärten, Schulgärten und alle Formen des „Urban Gardenings“ werden dann einen eigenen Beitrag unter dem Motto „Alle machen mit“ zur Internationalen Gartenschau im Ruhrgebiet leisten und sich und ihre Gärten der Öffentlichkeit präsentieren können. Möglicherweise wird es im Vorfeld auch Fördermöglichkeiten für neue Gartenprojekte geben, kündigte die Stadtverwaltung an. (mehr …)

  • Anwohner gegen Gartenprojekt – Haldesleben

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    https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/gemeinschaftsgarten-streit-um-standort-geht-weiter

    Das Gelände am Pfändegraben ist verwildert. Das Gartenkollektiv will es in einen Gemeinschaftsgarten verwandeln. Die Anwohner sind dagegen. Foto: C. Feißel

    Noch immer wird in den Fachausschüssen des Haldensleber Stadtrates über den geeigneten Standort für einen Gemeinschaftsgarten diskutiert.

      Haldensleben l „Wir als Interessengemeinschaft Gartenstraße sind gegen den Gemeinschaftsgarten im Bereich des Pfändegrabens. (…) Wir möchten, dass diese historische Anlage (…) zwischen dem Pfändegraben und der Gartenstraße wieder als Park- und Wiesenfläche mit Höhepunkten erweitert und angemessen gestaltet wird, um dadurch wieder ein touristischer Anziehungspunkt zwischen den beiden alten Stadttoren zu werden“, heißt es in einem Informationsschreiben, das Anwohner der Haldensleber Gartenstraße allen Stadträten haben zukommen lassen.

    Die Interessengemeinschaft Gartenstraße, wie sich die Anwohner als Zusammenschluss nennen, reagiert damit auf eine Beschlussvorlage, die zuletzt in den Fachausschüssen des Stadtrates diskutiert wurde und über die die Stadtrats-Mitglieder am kommenden Donnerstag, 6. Juni, endgültig entscheiden sollen.

    Entscheidung am 6. Juni

    Darin geht es darum, ob ein vom „Grüne Beete Gartenkollektiv“ – eine Initiative bestehend aus mehreren Haldenslebern – geplanter Gemeinschaftsgarten am Pfändegraben oder an einem anderen Ort entstehen soll. Während das Gartenkollektiv den Pfändegraben präferiert, sind die unmittelbaren Anwohner strikt dagegen.

    Die Stadtverwaltung hat deshalb vorgeschlagen, dass das Projekt Gemeinschaftsgarten auf einer ehemaligen Streuobstwiese nahe der Stadtmauer umgesetzt wird. Die Mitglieder des Gartenkollektivs präferieren allerdings weiterhin den Pfändegraben – Gespräche mit den Anwohnern haben keine Einigung zwischen den beiden Fronten gebracht.

    Anwohner strikt gegen Projekt

    Ihre Gründe für die Ablehnung eines Gemeinschaftsgartens vor der eigenen Haustür haben die Anwohner der Gartenstraße nun noch einmal in einem mehrseitigen Brief dargelegt. Dort wird unter anderem ein Mitarbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde zitiert: Denkmalfachliche Belange könnten betroffen sein, da die Park- und Wiesenanlage nördlich des Pfändegrabens zu den mittelalterlichen Stadtbefestigungsanlagen gehören, heißt es unter anderem.

    Zudem gebe es den Anwohnern zufolge verkehrstechnische Bedenken. „Die Gartenstraße selbst ist keine ausgebaute Straße, sondern ein mit einer Bitumenschicht befestigter Feldweg ohne Unterbau und Straßenentwässerung“, erklären sie. Es bestünden nur drei Parkplätze, sodass zu befürchten sei, dass von den Gartennutzern Wiesen als Parkflächen genutzt werden würden. Auch sei am Pfändegraben mittlerweile eine Art Biotop gewachsen, in dem Insekten, Vögel und Hirschkäfer leben würden.

    Angeblich Probleme mit Parkplätzen

    Schließlich brachten die Anwohner in ihrem Brief auch zahlreiche Vorwürfe gegen die Mitglieder des Gartenkollektivs zum Ausdruck: Diese hätten beispielsweise gelogen, was die Fällung von Bäumen angehe, heißt es in dem Papier unter anderem. So hatte das Gartenkollektiv stets verneint, Bäume fällen zu wollen – die Anwohner zweifeln das an und glauben nach eigener Aussage auch nicht daran, dass soziale Einrichtungen in Haldensleben Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsgarten hätten.

    Auf eine frühere Kritik der Anwohner hin hatte das Kollektiv von engagierten Bürgern außerdem eine umfangreiche Bewertungsmatrix ausgearbeitet, um seine Standortentscheidung transparenter zu machen. Diese Unterlage bezeichnen die Anwohner in ihrem Brief nun als „völlig wertloses Stück Papier“ – es sei ihnen nämlich zu subjektiv.

    Initiatoren weisen Kritik zurück

    Die Mitglieder des Gartenkollektivs, die bei einer beratenden Ausschusssitzung mit dem Anwohner-Brief konfrontiert wurden, wehrten sich bei der jüngsten Sitzung des Haldensleber Hauptausschusses nun gegen die Anschuldigungen. Mit dem benannten Mitarbeiter des Denkmalamtes, so erläuterte Christian Feißel, habe man gesprochen. Demnach gebe es keine denkmalschutzrechtlichen Bedenken. Auch die Untere Naturschutzbehörde sei nach Veröffentlichung des Briefes noch einmal befragt worden: Laut Christian Feißel bezweifle man dort, dass am Pfändegraben der Hirschkäfer zuhause sei und wolle das noch einmal überprüfen.

    Insgesamt zeigten sich die Mitglieder des Gartenkollektivs persönlich berührt von den vielen subjektiven Anschuldigungen, die der Brief der Anwohner an die Stadträte enthält. Man habe, so erläuterten sie im Hauptausschuss, mehrfach das Gespräch gesucht und auch kürzlich wieder zu einer gemeinsamen Begehung eingeladen – die Anwohner der Gartenstraße hätten aber abgesagt. Was die Anwohner den Mitgliedern des Kollektivs vorwerfen, grenze teilweise an Verleumdung, machte Konstanze Bajerski, die selbst am Pfändegraben wohnt und in dem Gartenkollektiv aktiv ist, ihrer Enttäuschung Luft.

    Die Sitzung des Stadtrates, bei der über das Thema entschieden werden soll, findet am 6. Juni ab 18 Uhr im Hauptsaal des Rathauses statt. (mehr …)

  • IG Ratingen West: Gewächshaus aus Plastikflaschen

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    m Gemeinschaftsgarten in Ratingen West – zwischen dem Kirchenzentrum am Maximilian-Kolbe-Platz und der Wohnbebauung – treffen sich die Aktiven an diesem Tag zur Gemeinschaftsarbeit. Angrenzend an das Gerätehaus soll ein Gewächshaus für die Tomaten entstehen, damit die Pflanzen auch bei Regen überleben können. Die ehemalige Hundeauslaufwiese hat sich zu einer grünen Oase entwickelt. Anwohner nutzen hier die Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen, sei es in eigenen Beeten oder in den gemeinschaftlichen Hochbeeten. Fachliche Unterstützung bekommen sie dabei von der Landschaftsgärtnerin Dunja Plesnik, die an diesem Tag mit den Gärtnern auch das Gewächshaus aus gebrauchten Plastikflaschen bauen will.
    Der Caritas-Gemeinschaftsgarten ist ein Teilprojekt des Projekts InWESTment und wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Inzwischen geht das Projekt in die dritte Vegetationsperiode – mit wachsender Resonanz. Alle 30 Parzellen sind derzeit vergeben. Wer noch mitmachen möchte, „muss auf die Warteliste“, sagt Martin Sahler von der Caritas. Aufgrund des großen Erfolgs soll der Gemeinschaftsgarten nun noch vergrößert werden. Etwa ein Drittel der angrenzenden ungenutzten Fläche soll dazu kommen. Der Rest der Wiese soll als Spielfläche für  Kinder dienen.
    Stück für Stück mausert sich der Gemeinschaftsgarten zu einem besonderen Ort, nicht nur für die Gärtner selbst. „Hier schauen auch immer wieder Nachbarn vorbei oder Kindergartengruppen“, sagt Dunja Plesnik. Auch an diesem Tag gibt’s Besuch von den Kleinen, für die die Gießkannen bereits bereitstehen. Das Wasser dafür kommt aus den  Wassertanks. „In Zukunft soll es aber einen Brunnen geben“, sagt Plesnik. Im vergangenen Jahr kamen die Gärtner mit dem Wässern  und Wiederbefüllen der Tanks kaum nach.
    Seien die Anwohner zur Eröffnung des Gemeinschaftsgartens noch skeptisch gewesen, „sind wir jetzt zu 110 Prozent akzeptiert und im Stadtteil angekommen“, sagt Plesnik. Das zeigte sich auch im Vorfeld der Gewächshaus-Aktion. Denn dafür benötigten die Gärtner jede Menge gebrauchter Plastikflaschen und die wurden aus der Nachbarschaft eifrig gespendet. Jetzt hieß es, Etiketten ablösen, Flaschen ausspülen und den Boden heraus schneiden. Dann ließen sich die Flaschen übereinander stülpen, auf Bambusstöcke auffädeln und an das vorbereitete Gerüst anbringen.
    In den Beeten pflanzen die Gärtner das an, was sie gerne essen. Dazu gibt es ein paar Obst- und einen Walnussbaum auf dem Gelände und einen Bienenstock. Selbstverständlich wird die Ernte im Herbst untereinander auch getauscht. „Und wenn wir zu viel haben, verschenken wir es auch“, sagt Dunja Plesnik. „Wir geben gern.“

    Der eingezäunte Garten ist öffentlich zugänglich, nur das Gerätehaus ist verschlossen. Dafür haben die Teilnehmer jeweils einen Schlüssel. Denn die Gärtner sind meist zu unterschiedlichen Zeiten vor Ort. Einmal im Monat jedoch ist samstags  Gemeinschaftsgärtnern angesagt. „Wer nicht kann, meldet sich ab“, sagt Dunja Plesnik, die dann selbstverständlich auch vor Ort ist, um Tipps zu geben und mit anzupacken. Das große Ziel jedoch ist, dass aus dem Projekt mal ein autarker Garten wird.

    https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ratingen-west-gaertner-bauen-gewaechshaus-aus-plastikflaschen_aid-39064499


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  • Stuttgart: UGs haben eigene Kategorie bei Wettbewerb „Stuttgart blüht auf“

    (Mail)

    Die Veranstaltung erfolgt mit fachlicher und finanzieller Unterstützung
    des Garten-, Friedhofs- und Forstamts der Landeshauptstadt
    Stuttgart und mit Unterstützung des Kreisverbandes
    der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart e.V.
    sowie der Kreisgruppe Stuttgart im Gartenbauverband Baden
    – Württemberg – Hessen e.V. und des Verbandes ehem.
    Hohenheimer Schüler der Staatsschule für Gartenbau e. V.

    alle 2 Jahre stattfindenden Wettbewerb zur Stadtverschönerung des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V

    Flyer ist bei Netzwerke abgelegt (mehr …)

  • Stuttgart: UGs haben eigene Kategorie bei Wettbewerb „Stuttgart blüht auf“

    (Mail)

    Die Veranstaltung erfolgt mit fachlicher und finanzieller Unterstützung
    des Garten-, Friedhofs- und Forstamts der Landeshauptstadt
    Stuttgart und mit Unterstützung des Kreisverbandes
    der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart e.V.
    sowie der Kreisgruppe Stuttgart im Gartenbauverband Baden
    – Württemberg – Hessen e.V. und des Verbandes ehem.
    Hohenheimer Schüler der Staatsschule für Gartenbau e. V.

    alle 2 Jahre stattfindenden Wettbewerb zur Stadtverschönerung des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V

    Flyer ist bei Netzwerke abgelegt (mehr …)

  • GG Ingolstadt über Humusprojekt bei LAG dabei

    (Mail)

    Unser Gemeinschaftsgarten hat sich übrigens auch für eine Teilnahme an der Landesgartenschau 2020 beworben. Ursprünglich wollten wir auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten erschaffen, der ausschließlich mit Pflanzen und Material vorOrt errichtet und gestaltet wird. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt und jetzt werden wir unter dem Titel „die Humusrevolution“ mit einem Humusthron (sprich einer Komposttoilette) vertreten sein und zudem das Thema Humus als Zukunftssicherung bespielen.

    Das ganze läuft dann natürlich unter der Transition Town Ingolstadt – Flagge.


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  • In tegel entsteht ein GG, PCL fördert mit 17.000 Euro

    (alerts)

    Der Internationale Bund als Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete an der Bernauer Straße 138a lädt zur Gestaltung eines Interkulturellen Nachbarschaftsgartens ein.

    Die Idee überzeugte auch die Deutsche Postcode-Lotterie. Sie spendierte 17.000 Euro für das neue Projekt in Tegel-Süd. Die Idee dahinter ist, so Lisa Miethlau vom Internationalen Bund Berlin-Brandenburg, „Menschen gärtnern zusammen, und sie lernen sich dabei auch gut kennen“.

    Dabei sind die individuelle Gärtnererfahrungen genauso gefragt wie professionelles Zupacken. Ausbilder für Garten- und Landschaftsbau des Internationalen Bundes schauen regelmäßig vorbei und achten darauf, dass Gartengerät und Pflanzen richtig behandelt werden.

    Zum Nachbarschaftsgarten gehört zudem ein internes Projekt für die Kinder in der Unterkunft. Sie setzen sich mit Themen wie Garten, Natur und Umweltschutz auseinander und lesen Bücher zu dem Thema. Ganz praktisch werden dann die Hochbeete bemalt und Vogelhäuschen gestaltet. (mehr …)

  • Soligen: neues GG entsteht

    (alerts)

    Auf rund 2000 Quadratmetern gedeihen Obst und Gemüse in Hochbeeten. Kartoffeln wachsen im Turm. Mitstreiter werden gesucht.

    Von Ann-Christin Stosberg

    Ohligs ist um einen grünen Fleck reicher: Auf rund 2000 Quadratmetern ehemaligen Brachlandes haben die Mitglieder der Initiative Ohligs Oase Ost ein kleines Paradies aus Natur und Garten direkt am Planetenweg geschaffen. Anlässlich des langen Tages der Stadt-Natur stellten die Hobbygärtner ihr Urban-Gardening-Projekt vor. „Wir sind noch beim Aufbau und seit Januar so richtig aktiv“, erklärte Monika Fent von der Initiative.

    Die meisten Mitglieder kommen aus der Nachbarschaft und Ohligs. Der mit einem braunen Jägerzaun umzogene Garten ist über einen hölzernen Steg erreichbar, der über einen kleinen Bach führt. Im unteren Teil der Oase bieten Hochbeete Platz für Kürbisse, Bohnen, Tomaten und viele weitere Gemüse- und Obstsorten. „Wir geben Anleitungen, wie man diese Hochbeete bauen kann“, sagte Monika Fent, die auch Tipps zum sogenannten Kartoffelturm geben kann. In dem Turm aus Stroh sind auf verschiedenen Ebenen jeweils fünf bis sechs Kartoffeln gepflanzt, die später an den Seiten herauswachsen sollen. In der Turmspitze ist ein Beet für Salat und Kohlrabi. „Wir probieren hier sehr viel aus“, meinte Monika Fent.

    Urban Gardening: Mitgärtnern kann und darf jederDer übrige Teil des Gartens hat durch Natursteinmauern, ruinenartige Gebäudereste und Palettenmöbel einen ganz eigenen, rustikalen Charme. Entstanden ist die Idee bei der Nachhaltigkeitskonferenz im November 2018. Außerdem waren einige Mitglieder beim Projekt „Scharfe Gärten“ im Südpark aktiv, das aber wegen der Baupläne an den Güterhallen weichen musste.

    Beete und Zäune wurden aus herumliegenden Materialien gebaut.
    Beete und Zäune wurden aus herumliegenden Materialien gebaut.

    © Andreas Horn

    Die Fläche am Galileum wurde von der Wirtschaftsförderung angeboten, sagte Corinna Müller von Ohligs Oase Ost. Sie zu bepflanzen sei eine Herausforderung. „Der Boden ist mit Blei und Kohlenwasserstoff belastet, deswegen bauen wir auch in Hochbeeten an“, erklärte Monika Fent. Strom gibt es aktuell für den Garten nicht, ein größeres Problem stellt aber die Wasserversorgung dar. Momentan behelfen sich die Oase-Mitglieder mit Regenwassertonnen.

    URBAN GARDENING

    PROJEKT Es sei wichtig, dass ein Ort für die Menschen entsteht, die in der Nähe leben, arbeiten und wohnen, sagt Thilo Schnor, Sprecher der zurzeit 14-köpfigen Initiative. Die Gruppe lebe vom Mitmachen. Möglichst bald soll ein Verein gegründet werden.

    info@scharfe-gaerten.de

    Beete und Zäune wurden überwiegend aus herumliegenden Materialien gebaut, weitere Anschaffungen finanziert die Initiative durch Spenden und den Verkauf vorgezogener oder geernteter Pflanzen. Mitgärtnern kann und darf jeder. „Das hier soll auch ein Ort des Miteinanders und der Nachbarschaft werden“, meinte Monika Fent, die sich langfristig Veranstaltungen und eine Fahrradwerkstatt in der Oase vorstelle

    Jeweils am ersten Donnerstag im Monat trifft sich die Initiative um 19 Uhr im Atelier Farbraum an der Sauerbreystraße.


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  • Auszeichnung der Lehrimkerein der IG Gö

    (von Shimeles)
    noch intern

    Die  „Interkulturelle Lehrimkerei“  in Friedensgarten der Internationalen Gärten in Göttingen wird  von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung ausgezeichnet!

    In der Begründung heißt es: … als „Projekt des Monats“ zeichnen wir besonders gelungene Förderprojekte aus, um sie in besonderer Weise zu würdigen und ihren beispielhaften Charakter in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. So erhalten auch andere Antragssteller eine Anregung zur Nachahmung. … im Rahmen einer Veranstaltung mit geladenen Gästen möchten wir das Projekt auszeichnen.

    Zu der Veranstaltung würden die lokale und regionale Presse sowie Multiplikatoren, Unterstützer, Ehrenamtliche, Kooperationspartner, Vertreter aus Politik und Stadtverwaltung eingeladen werden. Von diesen können und sollen auch einige Grußworte halten oder auch fachliche Kurzvorträge beisteuern.

    Aus der Pressemitteilung der IG Gö
    Im letzten Jahr hatte die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung die Internationalen Gärten
    e.V. Göttingen beim Aufbau der Interkulturellen Imkerei Grone sowie in der Konzipierung
    eines neuen Lehrpfads finanziell unterstützt.
    Nun, nach Abschluss der Arbeiten, hat die Bingo-Umweltstiftung die Interkulturelle
    Lehrimkerei in Grone zu ihrem „Projekt des Monats Juli“ ausgezeichnet.
    Sie würdigt die Interkulturelle Lehrimkerei als “gutes Vorhaben“ und „besonders gelungenes
    Förderprojekt“ und möchte damit auch auf deren „beispielhaften Charakter“ hinweisen.
    Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich ein zur feierlichen Veranstaltung am Mittwoch, den
    10. Juli 2019 um 15:00 Uhr in die Interkulturelle Lehrimkerei Grone (Friedensgarten im
    Siekweg, Göttingen-Grone)
    Mit der Auszeichnung ist eine Prämie von 500 € verbunden, die im weiteren Aufbau der
    Imkerei gut gebraucht werden wird. Denn die Lehrimkerei finanziert sich selbst – vor allem
    durch den Verkauf ihres Honigs. (mehr …)

  • Grüne Mitte Jenfeld schreibt Stelle aus

    (Mail)

    Wir konnten eine Finanzierung bei Aktion Mensch einwerben

    Projektleitung für besonderen Gemeinschaftsgarten gesucht
    Wer lässt unser gut angewurzeltes Projekt „Grüne Mitte Jenfeld“ weiter in
    den Stadtteil wachsen?
    Stellenbeschreibung
    Sie haben Lust, zusammen mit engagierten BürgerInnen aller Couleur einen interkulturellen,
    inklusiven Stadtteilgarten zu gestalten? Wir suchen eine kommunikationsstarke, proaktive
    Projektleitung (m/w/d), die Spaß am Kontakt mit sehr unterschiedlichen Menschen hat,
    organisatorisches Geschick mitbringt und einen grünen Daumen hat. Wir bieten Ihnen für die
    nächsten drei Jahre sinnstiftende Arbeit in einem Projekt, in dem Sie viel bewegen können.
    Formale Voraussetzungen: Studium (mindestens Bachelor) und/oder Projektleitungserfahrung in
    einem relevanten Berufsfeld (z. B. Sozial-/Stadtteilarbeit, Pädagogik, Stadtplanung, Kulturarbeit o. ä.)
    Unsere Wünsche an Sie:
    • Offenheit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Flucht- und
    Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen und Senioren,
    • Erfahrung/Kenntnisse im Arbeitsfeld der Bürgerbeteiligung und/oder der Arbeit mit
    Ehrenamtlichen,
    • Fähigkeit zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen und zur Steuerung von
    regelmäßigen Beteiligtentreffen vor Ort,
    • Geschick in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
    • ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Organisationsfähigkeit,
    • Bereitschaft, im Sommer mehr Zeit zu investieren und Arbeit an Nachmittagen und am
    Wochenende einzuplanen,
    • gute MS Office Kenntnisse,
    • gern eine Affinität zur Arbeit mit Social Media,
    • gern ein Führerschein
    Inhaltliche Aufgaben:
    Koordination der unterschiedlichen NutzerInnen, Entwicklung von Kooperations- und
    Selbstverwaltungsstrukturen, Netzwerkarbeit im Stadtteil, Organisation der Kommunikation,
    Budgetüberwachung und Abrechnung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Treffen
    und Festen, Zeitmanagement
    Die Stelle ist eine Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden und wird bei ausreichender Qualifikation mit
    30.000,00 € Arbeitnehmerbrutto pro Jahr vergütet. Da in den Wintermonaten weniger Aufgaben
    anfallen, müssen Sie mit einem höheren Stundeneinsatz im Sommer rechnen. (mehr …)

  • Pflanzstelle bedroht – Petition gestartet

    (NL)

    einige haben es ja schon mitbekommen, dass das Areal, auf dem auch die Pflanzstelle steht, neu beplant werden soll und wir akut betroffen sind, da wir von der Stadt nicht an unserem jetzigen Standort eingeplant werden.

    Wir wollen aber bleiben und vor allen Dingen auch die Brachfläche erhalten – als eine der letzten größeren zusammenhängenden Frei- und Grünflächen in Kalk.

    Nun hat sich in Kalk eine Bürger*innen-Initiative gegründet, die – im Zusammenhang mit der Neubeplanung des Hallen-Kalk-Areals – mehr Grünflächen in Kalk fordert. Neben dieser allgemeinen Forderung wird auch der Erhalt der Pflanzstelle an dem jetzigen Standort gefordert. In einem offenen Brief heißt es: „Die vorhandene Freifläche mit der Pflanzstelle Kalk (grenzenlos gärtnern e.V.) muss an ihrem jetzigen Standort erhalten bleiben und das Gebiet zu einem Naturraum weiterentwickelt werden. Die Freifläche ist die letzte Chance für Kalk, überhaupt noch eine etwas größere (zusammenhängende) Grünanlage und Erholungsraum für die hier lebende Bevölkerung zu erhalten.“

    Neben dem Offenen Brief plant die Gruppe eine Bürger*innen-Eingabe.

    Zudem gibt´s jetzt eine Online-Petition. Ich freue mich, wenn ihr die Petition unterschreibt und verbreitet.

    www.openpetition.de/petition/online/massnahmen-zur-schaffung-von-mehr-gruen-und-erholungsflaechen-im-stadtteil-kalk

    Mehr Infos zur Pflanzstelle sowie dem Planungsverfahrungen rund um die Hallen Kalk (bei dem die Pflanzstelle laut bisherigen Stand nicht an dem jetzigen Standort bleiben soll) findet ihr hier:

    www.pflanzstelle.blogsport.eu/hallen-kalk/


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  • Demo in Leipzig wegen Verkauf von Querbeet-Fläche

    (NL)

    2018

    Liebe Freundinnen und Freunde,

    Unser Pflanzfest naht!Wir feiern den Auftakt der neuen Saison diesen Samstag, den 11.5. ab 15 Uhr. Gestärkt durch selbstgemachte Leiblichkeiten von Mutter Erde setzen wir unsere Vorzucht in die Erde und basteln mit der Natur. Es darf wieder gefachsimpelt und mit Unterstützung lokaler MusikerInnen um’s Feuer getanzt werden. Diesmal sind folgende, etablierte KünstlerInnen dabei:

    18:30 Fluse (solo)
    20:00 Garten Eden Parkverbot / @Soundcloud

    Für die Fans von Chilli und anderen Gewächsen bieten wir auf der Jungpflanzenbörse wieder tolle Vorzuchten an. Außerdem werden wir Transparente und Deko basteln. Warum?

    Wir werden politisch.Leider steht unsere Fläche auf der Neustädter Straße zum Verkauf. Wieder eine Fläche in Leipzig, die bebaut wird. Nicht nur wir, sondern für alle Mitmenschen und -tiere hat dieser Verlust Auswirkungen. Zusammen mit vielen anderen Gemeinschaftsgärten antworten wir mit einer knallbunten Demo am Samstag, den 25.5. um 15.30 Uhr (Start Otto-Runki-Platz)und laden Euch zum Mitmachen ein – für Freiräume statt Investorenträume! Details zur Demo findet Ihr auf unserer Webseite…

    Wir freuen uns auf Ihre & Eure Mithilfe, Kreativität und Mundpropaganda. Gemeinsam können wir diese Stadt verändern und gestalten!

    Alles Grüne in Ihre & Eure Richtungen

    Angela für…

    Querbeet Leipzig e.V.

    Neustädter Straße 20, 04315 Leipzig, info(ät)querbeet-leipzig.de

    To change your subscription, click here.


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  • Schewrter OB hebt Bedeutung von UG hervor

    (alerts)

    „Urbanes Gärtnern“: Ökologisch wertvoll, sozial bedeutsam

    Ökologisches Denken und Handeln besitzen in der Stadtverwaltung einen hohen Stellenwert. In diesem Sinne eröffnete Bürgermeister Dimitrios Axourgos am Dienstagabend die Ausstellung „Urbanes Gärtnern“, die noch bis zum 29. Mai in der RathausGalerie, während der Öffnungszeiten des Schwerter Rathauses (Rathausstraße 31), zu sehen sein wird.

    „Wie zum Beispiel das Anlegen von ökologisch wertvollen Blühflächen schafft auch das urbane Gärtnern Lebensräume für Insekten“, hob der Bürgermeister eine Bedeutung des urbanen Gärtnerns hervor. Von diesen Lebensräumen könne es mittlerweile gar nicht genug geben „vor dem Hintergrund des leider immer rasanter werdenden Sterbens von Insekten und anderer Arten. Es bedarf vieler und vor allen Dingen gemeinsamer menschlicher Anstrengungen, dieser großen Gefahr für uns alle zu begegnen. Urbanes Gärtnern gehört dazu“, sagte Axourgos – der Beifall von Besucher*innen der Vernissage war ihm sicher.

    Die Ausstellung ins Rathaus geholt hat Anja Paechnatz, Klimaschutzmanagerin der Stadt Schwerte, im Zusammenspiel mit „Schwerte zusammen“, einem Zusammenschluss des ehrenamtliches Engagements, der Initiative „Schwerte pflanzt“ und der Arbeitsgemeinschaft Ornithologie und Naturschutz (AGON). Das Thema macht deutlich, dass urbanes Gärtnern nicht nur eine ökologische Komponente hat. Es wird auch als ehrenamtlich betriebener Gartenbau verstanden. Konkret sind urbane Gärten Plattformen für Mitgestaltung. Unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft können Akteure ihre persönliche Note ins Stadtbild einbringen, Anwohner kennenlernen, eine Gemeinschaft bilden, integrative Aspekte fördern, (Nutz-)pflanzen anbauen und eigenes Obst und Gemüse ernten.

    Die Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem Jahr der Biodiversität, das der Bürgermeister ausgerufen hat und das noch viele Aktionen in petto hält. „Unser Jahr der Biodiversität, der ökologischen Vielfalt wird nicht am 31. Dezember enden. Ich stelle mich gerne den ökologischen Herausforderungen und weiß die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung hinter mir“, hob er hervor. (mehr …)