Autor: admin

  • AZ verlost Beetpatenschaften für Bahngarten in München

    (alerts)
    Die AZ verlost ein Beet auf dem ehemaligen Viehhofgelände beim Bahnwärter Thiel. 

    Tomaten, Zucchini, Kräuter oder ein buntes Blumenmeer? Was Sie in Ihrem Beet anbauen, entscheiden Sie. Die AZ verlost mit dem Kulturverein Wannda ein Beet auf dem ehemaligen Viehhofgelände beim Bahnwärter Thiel. Dort haben am Sonntag viele Münchner zusammen am Gemeinschaftsbeet gegartelt oder ihre eigenen Beete bepflanzt.
    Zwischen Schiffscontainern und U-Bahn grünt es bei diesem Zwischennutzungsprojekt und ein AZ-Leser oder eine Leserin und ihre Familie können Teil des Urban-Gardening-Projekts sein, das vom Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt unterstützt wird

    https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-gewinnspiel-gewinnen-sie-eine-beet-patenschaft.1ab7678d-efc7-488d-807d-920b46b4da0e.html

     

    Tomaten, Zucchini, Kräuter oder ein buntes Blumenmeer? Was Sie in Ihrem Beet anbauen, entscheiden Sie. Die AZ verlost mit dem Kulturverein Wannda ein Beet auf dem ehemaligen Viehhofgelände beim Bahnwärter Thiel. Dort haben am Sonntag viele Münchner zusammen am Gemeinschaftsbeet gegartelt oder ihre eigenen Beete bepflanzt.

    Zwischen Schiffscontainern und U-Bahn grünt es bei diesem Zwischennutzungsprojekt und ein AZ-Leser oder eine Leserin und ihre Familie können Teil des Urban-Gardening-Projekts sein, das vom Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt unterstützt wird.


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  • Urban gardening Auftakt beim Bahnwärter Thiel lockt Hunderte

    (alerts)

    Vermutlich waren weit mehr Menschen als Ameisen beim Urban-Gardening-Auftakt um den Bahnwärter Thiel dabei. Hunderte kamen am Sonntag zum gemeinsamen Ansähen und Anpflanzen auf das Viehhofgelände. Jetzt ziehen sich Hochbeete auf Paletten, Rankpflanzen, Stauden, auch Bäume über das Areal innerhalb des Bretterzaunes. Aranka Haller () vom Bahnwärter-Thiel-Team koordiniert das Urban-Gardening-Projekt. Der Sonntag sei nur der Anfang gewesen, sagt sie. Es werde sich in nächster Zeit noch einiges tun. Eng werde es mit den Pflanzen nicht auf dem Gelände, vermutet sie. Eher aufgeräumter. Laut Haller werden viele Ecken mit Grün gestaltet, es soll Sitzecken geben, insgesamt soll alles einladender wirken, schließlich wird das Gelände nicht abgesperrt. „Jeder kann kommen und hier seine Zeit verbringen.“

    Am Montag, dann ohne Gewusel, will Aranka Haller nachschauen, ob es den Beeten gut geht. Abschließend würde sie sich mit ihrem Team zum Besprechen auf einen Kaffee in die Alte Utting zurückziehen. Am Dienstag könne sie sich vorstellen, dass sie zwischen dem Grünzeug schon wieder einige Beetpaten trifft, die neugierig sind, ob sich dort schon etwa getan hat. Oft seien die Paten Familien aus der Nachbarschaft, erzählt sie. Es gehe dann auch darum, welche Stellen sich für Regentonnen zum Sammeln von Gießwasser eignen. Auch sollten Toiletten gebaut werden – für die Gartenfreunde. Sie sollen auch als öffentliche Toiletten nutzbar sein. Vorerst stehe noch das „Rundherum“ an: Sie müssten bauen, verbessern, dekorieren, anmalen, sagt Haller. Zwischendurch führe sie Besucher herum. Am Mittwoch vor allem, da wird es voll wegen des Südbahnhofkonzerts, eine Plattform für junge Musiker. In der Nacht auf Samstag werden die Bahngarten-Pflanzen ihre erste Klubnacht erleben. Am Wochenende, so schätzt Haller, sei bestimmt schon wieder viel los im Garten, da werde gemeinsam das erste Unkraut gezupft.

    Aranka Haller ist eigentlich Garten-Neuling. Green City und auch Mitstreiter vom benachbarten Urban-Gardening-Projekt Südgarten geben ihr Tipps, welche Pflanzen sich für das Gelände eignen, das sich wegen des Betons sehr aufheizt. Ein Knöterich etwa wächst schnell, dann sollten Blauregen und Haselnuss gut angehen, Thymian und Rosmarin sowieso. Haller und das Team versuchen es auch mit Ahorn und Eschen, mit Efeu und Wein, Brombeeren, Holunder. Was Blumen angeht, konzentrieren sie sich auf Wildblumen. „Die sind gut für die Insekten“, sagt sie. Der Garten sei für alle „eine Herzensangelegenheit“.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/meine-woche-gruen-zwischen-containern-1.4471671 (mehr …)

  • Weltgarten Tunsel bei Freiburg wird gut genutzt

    (ANtrag/Antworten)

    2018   haben   die   Agronauten   e.V.   zusammen   mit   Michels-Kleinsthof   den
    interkulturellen Bildungs- und Begegnungsort „Weltgarten Tunsel“ in der Nähe von
    Freiburg ins Leben gerufen. Webseite: http://www.agronauten.net/weltgarten-tunsel/
    Dies ist eine 2 Hektar große Ackerfl äche mit Infrastruktur und Bauernhof Flair. Es
    gibt Schafe, Hühner, Bienen, Kräuter- und Gemüsebeete sowie Getreideanbau. Es
    gibt   Wege,   einen   Sandkasten,   eine   überdachte   Küche   mit   Sitzgelegenheiten,
    Bauwägen, eine Öko-Toilette und eine Feuerstelle. Bereits 2018 wurde neben dem
    regelmäßigen   gemeinschaftlichen  gärtnern  und  dem  Durchführen  von   speziellen
    Workshops und Festen auch Netzwerke zu öff entlichen und privaten Institutionen
    und Initiativen in Tunsel, Bad Krozingen und Umland sowie Freiburg i.B. aufgebaut.
    Die   Erfahrung   zeigt,   dass   im   Weltgarten   unterschiedliche   Menschen
    zusammengekommen sind (Stadt-Land, Jung-Alt, Alteingesessen-Neugekommene).
    Neben   Gefl üchteten   sind   auch   viele   internationale   Studierende   gekommen,
    weswegen der Titel „Weltgarten“ passend ist.
    Jetzt soll das Konzept von Begegnung und agrarökologischer Bildung konsequent
    ausgebaut werden. Das Ziel ist, ökologische Landwirtschaft und Gärtnern sowie das
    Herstellen und Verarbeiten von Nahrungsmitteln kennenzulernen und dadurch den
    Wert von bäuerlicher Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, einem sparsamen Umgang
    mit Ressourcen und nachhaltiges Konsumverhalten konkret zu erfahren. Wenn wir
    nach   dem   gärtnern   oder   den   Workshops   zusammen   kochen,   wird   dadurch   die
    Gemeinschaftsbildung   und   Begegnung   gefördert.   Genutzt   werden   natürlich   vor
    allem   die   Zutaten   direkt   aus   dem   Weltgarten.   Wir   möchten   mit   den
    Teilnehmer*innen   diesbezüglich   noch   mehr   experimentieren,   um   internationale
    Rezepte mit saisonalem und lokalem Gemüse und Getreidesorten zu kochen und zu
    backen.
    Das   Programm   des   Weltgartens   wird   von   den   Agronauten   und   einer   Gruppe
    Ehrenamtlicher in enger Abstimmung mit dem Landwirt Michael Selinger entwickelt
    und durchgeführt.
    Beantragte Maßnahmen      
    Da im Weltgarten traditionelle Getreidesorten angebaut werden, möchten wir mit
    Ihrer Unterstützung gemeinschaftlich einen Lehmbackofen zur Ergänzung unserer
    bereits   bestehenden   Gartenküche   im   Weltgartens   errichten   so   dass   regelmäßig
    landestypische Gerichte und Brote der Teilnehmer*innen gebacken werden können.
    Vom Korn zum interkulturellen Brot lautet hier das Motto und so sollen rund um das
    Gartenjahr   immer   wieder   Themenabende   stattfi nden.   Beim   anschließenden
    gemeinsamen   Essen   soll   über   die   jeweilige   (Back-)Kultur   berichtet   werden.
    Menschen   unterschiedlicher   Herkünfte   führen   so   in   ihre   Kultur   ein   –   sind
    Expert*innen ihrer Lebenswelt. Sie erfahren hierdurch Selbstwirksamkeit.
    Neben den Materialien für den Bau des Lehmofens beantragen wir Unterstützung
    für   Jungpfl anzen/Hecken   sowie   Gartenwerkzeuge   und   Utensilien   für   Toilette   und
    Küche. Außerdem ist ein Sonnensegel (5×5 m) geplant. (mehr …)

  • Buntes Land Nieheim: ein neues Gartenprojekt entsteht

    (ANtrag/Antworten)

    Das Projekt Gemeinschaftsgarten „Buntes Land“ ist eine Initiative verschiedener Bürger, die es sich zur
    Aufgabe machen, ökologisches naturnahes Lernen für verschiedene Beteiligungsgruppen in einer offenen
    Gemeinschaft zu ermöglichen. Der Ort soll ein Treffpunkt für Alteingesessene und NeubürgerInnen
    werden und gemeinsames Engagement ermöglichen. Siehe Projektskizze im Anhang.
     
    Auf dem gepachteten Grundstück in der Lehmkuhle mit einer Gesamtfläche von 1800 qm sollen sowohl
    der gemeinschaftliche ökologische Obst- und Gemüseanbau (im ersten Jahr auf ca. 200 qm) möglich sein,
    wie Aktionen rund um das Thema Naturschutz und Nachhaltigkeit und regelmäßige Angebote an
    verschiedene Interessensgruppen.  
     
    Nach den ersten Informationsveranstaltungen im Februar konnte im März ein Workshop zur
    gemeinsamen Planung des Gartens mit 15 Personen im Familienzentrum Nieheim durchgeführt werden.
    An einzelnen Werkeltagen wurden bereits einige vorbereitende Arbeiten durch eine wechselnde
    Teilnehmerschaft durchgeführt. (wir berichten darüber im Moment hauptsächlich auf Facebook)

     
    Wir fördern offene Gemeinschaftsgärten, die sich nicht nur an bestimmte Zielgruppen richten.
    Buntes Land ist so angelegt, oder? In der Antragskizze geht es ja hauptsächlich um Kinder
    und Jugendliche, aber auch andere Altersgruppen werden erwähnt. Pädagogische Arbeit und
    auch Umweltpädagogik ist bei uns nicht förderfähig, bei uns geht es ja ums Selbermachen.  
    Unser Buntes Land ist ein offenes Projekt. Die Intention der Gründung kam aus dem
    Gedanken einiger junger Eltern, durch das eigene gemeinschaftliche Anbauen ökologischen
    Obst und Gemüses, den (eigenen) Kindern wieder einen Zugang dazu zu ermöglichen.  
     
    Wie setzt sich die Gruppe zusammen? Sind das hauptsächlich Verwandte der Kinder und
    Jugendlichen?
    Bei den Kindern handelt es sich vorrangig um die Kinder der aktiven Nutzer. Es gibt aber auch
    kinderlose Erwachsene, die Großelterngeneration und Jugendliche, die ohne Ihre Eltern zur
    Gruppe gefunden haben. Dennoch wollen wir das 1800 qm große Gelände auch jenen
    Personen nutzbar machen, die sich nicht am Gemüsebau beteiligen wollen/können. Daher
    wird es insgesamt im Projekt auch andere Angebote geben.
     
    Die aktuelle Gruppe ist komplett alters- und herkunftsgemischt. Von alteingesessenen,
    zugezogenen Mitbürger*innen mit oder ohne Migrationshintergrund. Ein Querschnitt der
    Bevölkerung und eine Mischung, die wir mit dem Bunten Land erreichen wollten. Jeder ist uns
    herzlich willkommen und mit zunehmender Aktivität auf dem Gelände erreichen wir die/den
    ein*e oder andere*n Interessierte*n mehr.
     
     
    Wem gehört die Fläche, für wie lange haben Sie diese und wie hoch ist die Pacht?
    Das Grundstück ist im Eigentum eines durch seinen Beruf ins Ruhrgebiet gezogenen
    gebürtigen Nieheimers, der sich in den letzten Jahren nicht mehr um das Grundstück
    kümmern konnte. Ein Pachtvertrag ist in Vorbereitung, die mündlichen Absprachen belaufen
    sich auf mindestens 10 Jahre. Die Höhe der Pacht sollen wir selbst bestimmen. Ähnlich große
    Gartengrundstücke sind für 100-200 EUR jährlich zu erhalten.
     200m² von 1800m² fürs Gärtnern: wie kam es zu dieser Entscheidung zunächst einen recht
    kleinen Teil der Fläche für das gemeinsame Gärtnern zu nutzen?  
    Die Angabe der 200 qm beruhte auf eine Schätzung meinerseits. Bei der konkreteren
    Vermessung über das Geodatenportal komme ich bereits auf eine Fläche von ca. 300 qm ohne
    die Fläche für die Hochbeete.
    Da wir noch keinerlei Erfahrungen mit der Führung eines Gemeinschaftsgartens haben und die
    Resonanz für das erste Jahr mit ca. 20 Personen überschaubar ist, würden wir zunächst mit
    dieser Fläche Erfahrungen sammeln wollen, um im nächsten Jahr die Fläche ggf. anzupassen.
    Ein Teil der Fläche steht durch Baum- und Strauchbewuchs nicht als Nutzfläche zur
    Verfügung, es sind aber noch Kapazitäten vorhanden.
     
     
     
    Wie viele Beete sollen entstehen und sollen das nur Hochbeete werden?  
    Im ersten Jahr werden wir ein großes Gemeinschaftsbeet anlegen und uns gemeinsam um die
    Pflanzung und Pflege kümmern. Eine Parzellierung wurde auf dem Planungstag im März
    angesprochen, der Gruppe geht es aber vorrangig um das Gemeinschaftsgefühl und nicht
    darum, dass jeder seine eigene Parzelle bewirtschaftet.
     
    Was passiert mit der Ernte?  
    Die Ernte soll ebenso wie es gemeinschaftlich gepflanzt und gepflegt wurde, fair und für alle
    Nutzer*innen annehmbar verteilt werden, bzw. für gemeinschaftliche Kochaktionen im Garten
    verbraucht werden. Eine Feuerstelle mit Kochmöglichkeit ist über die Bürgerstiftung Nieheim
    beantragt worden.
     
    Beteiligen sich die Nutzer*innen an den Kosten für das Gartenprojekt?
    Bisher ist noch keine Kostenbeteiligung verbindlich besprochen. Es gibt die Möglichkeit, in den
    Trägerverein als Mitglied mit einem in der Höhe selbstgewählten Mitgliedsbeitrag einzutreten.
    Die Mitgliedbeiträge stehen dann als Finanzvolumen dem Gartenprojekt zu 100 % zur
    Verfügung. Wobei eine Vereinsmitgliedschaft auch keine Voraussetzung zur Beteiligung sein
    soll, um keine unnötigen Hürden des Zugangs aufzubauen. (mehr …)

  • Stadtoase Bad Säckingen: Lehmstrohhaus wird gebaut

    (ANtrag/ANtworten)

    Unser Projekt, ein 3000 m2 grosses Grundstück für einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten anzulegen, der auch als Bildungsgarten für und mit Schulen und Kindergärten dient, geht ins 3. Bestehungsjahr. Die Anstiftung hat dazu bereits einmal Fördermittel bereitgestellt. Wir haben mittlerweile ein Bildungsprogramm entwickelt „gesunde Lebensmittel in der Stadt“, welches von unseren kleinen GärtnerInnen  begeistert aufgenommen wurde.

    Unser Verein leistet einen wertvollen Beitrag zu den Themen Bürgerbeteiligung, gemeinsames Gestalten der Stadt durch die Einwohner und das Fördern eines Generationen- und kulturübergreifenden Miteinander. Das Projekt fördert die Stadtökologie und schafft Orte der Nachhaltigkeitsbildung. Durch Infostände am Wochenmarkt binden wir die lokale Bevölkerung in den Gestaltungsprozess mit ein.

    Nun möchten wir unser nächstes Projekt angehen:

    Bau einer Stroh-Lehm Hütte auf dem Areal des Gemeinschaftsgartens Stadtoasen Bad Säckingen e.V.

    Die Hütte wird aus organischen Materialien gebaut (Stroh, Lehm, Holz). Wir benötigen die Hütte für Gemeinschaftsanlässe und zur Abhaltung von öffentlichen Kursen und Workshops für Kinder/Jugendliche und Erwachsene (Permakulturkurse z.B.) Weiters planen wir den Aufbau und das Aufbewahren einer eigenen Samenbank mit alten Sorten.

    Die Workshops und Veranstaltungen werden auf unserer Homepage und mittels Flyer und Plakaten in der Stadt angekündigt. In den vergangenen zwei Jahren haben wir diverse Workshops bereits im Freien durchgeführt (Die Reise in die Vesperbox. Ökologische Bewirtschaftung eines Hochbeetes).

    Zum Teil wird uns das Holz vom Stadtforst gespendet. Auf dem Dach der Hütte soll dann eine PV-Anlage errichtet werden, wofür wir bereits einen Spender gewinnen konnten.

    Für die professionelle Durchführung konnten wir einen erfahrenen Architekten und einen Schreinermeister gewinnen, deren Beratung durch einen Beratungsgutschein der Allianz für Beteiligungen honoriert werden sollen. Die Bauarbeiten sollen von unseren Mitgliedern unter der Anleitung der beiden Profis durchgeführt werden. Dazu wurde ein Bauteam gegründet.

    Im September 2017 bestand die Gartengruppe ja aus 35 Leuten und 60 Menschen waren Vereinsmitglieder. Wie ist denn Stand der Dinge derzeit? Wir haben bis jetzt 79 Mitglieder.

    Wie viele Leute sind aktiv mit im Garten dabei und wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Die aktive Gruppe, welche gärtnert, ist ein bisschen geschrumpft. Einerseits, da einige weggezogen sind, andererseits da die meisten Flüchtlinge nun vom Flüchtlingsheim in Bad Säckingen in Wohnungen in der ganzen Region verteilt wurden. Zusätzlich zur aktiven Gruppe haben wir nun eine Baugruppe gebildet, welche aus 6 Mitgliedern besteht. Die Baugruppe hat die Errichtung des Lehmofens, der ökologischen Toilette, des Bienenhotels übernommen und wird auch beim Bau der Strohlehmhütte tätig sein.

    Hat sich bei der Kernorga-Gruppe etwas verändert? Sind Leute aus der Gartengruppe mit eingestiegen? Ja, seit der letzten Hauptversammlung am 1.3.2019 hat der Vorstand Zuwachs durch 3 Beisitzer bekommen. Der Vorstand ist gleichgeblieben. Durch die 3 Beisitzer können wir die Aufgaben und Verantwortungen ein bisschen besser verteilen.

    Sind noch Geflüchtete mit im Projekt dabei und ggf. noch mehr geflüchtete Menschen dazu gekommen? Wir haben derzeit nur mehr 2 Flüchtlinge dabei, eben aus dem Grund, da alle anderen bereits auf Wohnungen im Grossraum Hochrhein verteilt wurden.

    Wie viele Beete gibt es inzwischen und wie groß ist der Anteil der Beete/gärtnerischen Nutzung an der Gesamtfläche? Es gibt einerseits die Hochbeete (5) und dann die Erdbeete (ich würde Ihnen das gerne auf einem Foto zeigen, den zählen lässt sich das schlecht) Der Anteil der Beete/gärtnerische Nutzung beträgt 50 % der Gesamtfläche.

    Hat es sich für die Gruppe bewährt, alles gemeinschaftlich zu machen oder gibt es inzwischen auch individuelle Beete oder Mischformen? Nein, es wird weiterhin alles gemeinschaftlich bepflanzt, außer 2 niedrige Hochbeete, welche von dem Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt betreut werden.

    Wie beteiligen sich Schulen und Kindergärten an den Kosten des Gartenprojekts? Die Kindergartenkinder bepflanzen und betreuen ihre beiden Hochbeete. Die Anton-Graber Schule wird in nächster Zeit ihr eigenes Hochbeet bauen und bewirtschaften. Weiters finden Veranstaltungen im Garten statt, wie z.B. „Die Reise in die Vesperbox“. Kosten entstehen dabei keine, ausser eventuelle Setzlinge oder Samenkäufe durch die Schulen und Kindergärten.

    Handelt es sich bei der Strohlehmhütte um das Vorhaben, das Sie im Antrag von 2017 mit erwähnt haben? Das wollte der Verein ja ursprünglich 2018 realisieren, was hat denn zur Änderung der Planungen geführt? Ja, es handelt sich um das selbe Vorhaben. Wir konnten es aus Geldmangel 2018 nicht realisieren. Ausserdem hatten wir andere Projekte vorgezogen, wie den Lehmofen, die Toilette, Bienenhotel, Bienenstock.

    Bitte skizieren Sie mir in etwa wie viele Kurse es geben soll, ob diese kostenfrei für die Zielgruppen sind und wie der Anteil an speziellen Angeboten für Kinder und Jugendlichen dabei liegt. Es gab und wird geben bis zu 10 Kurse im Jahr, woran etwa 50 Kinder teilgenommen hatten und teilnehmen werden. Diese Kurse sind kostenfrei für die Zielgruppen. Brauchen Sie eine genaue Aufstellung der Kurse? Es sind aber auch Workshops für Erwachsene angeboten worden und werden auch in Zukunft angeboten. Diese Workshops sind für Mitglieder gratis und für Nichtmitglieder stellen wir eine Spendenbox auf.

    Soll die Samendatenbank in das Strohballenhaus einziehen? Ja, wir brauchen die Hütte auch zur Aufbewahrung der Samen.  

    Dann interessiert mich noch, woher die Strohballen und der Lehm kommen werden und wie viele Strohballen und auch wie viel Lehm gebraucht werden. Den Landwirt hatten Sie wahrscheinlich schon gefragt, ob er die Ballen spenden würde? Die Strohballen kommen von Markus Fliegauf Strohballen in Bad Krotzingen (100 Stk. Kleinballen). Der Lehm wird voraussichtlich einem regionalen Lehmhersteller in der Nähe von Schopfheim geliefert (3 ½ m3). Wir werden sicher fragen, ob beide einen Teil für eine gemeinnützige Sache spenden wollen. Wir können ja auch Spendenbestätigungen ausstellen. Dann brauchen wir noch 15 m3 Kies in unterschiedlicher Grösse für Fundament und Boden und Sand. Letzteres werden wir voraussichtlich gratis vom Stadtforst bekommen, wie schon die Holzbalken.

    Wäre es denkbar, dass vom Bau des Hauses eine Bauanleitung erstellt wird, die wir dann hier hochladen können? https://anstiftung.de/urbane-gaerten/praxisseiten-urbane-gaerten/107-praxisblaetter/urbane-gaerten/102481:infrastrukturen-selberbauen. Ja, sehr gerne, wenn wir dann fertig sind und alles gelungen ist, machen wir das. Es wird auch ein Video gedreht.

    Wie viele Menschen sind in der Baugruppe und wie lange würde der Bau dauern? Wir sind 6 Leute in der Baugruppe und es wird ca. 3 Monate dauern (witterungsabhängig). Jedoch wird die Zeit um die Lehmtrocknung um 2-3 Wochen verlängert.

    Und was sind Beratungsgutscheine der Allianz für Beteiligungen?Für den Bau der Hütte brauchen wir einen Architekten und einen Schreiner vom Fach, die uns beraten. Für solche Experten fördert die Allianz für Beteiligungen Vereine oder Initiativen mit einem Beratungsgutschein für die eventuellen Honorare dieser Experten für ihre Beratungstätigkeit.


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  • neuer IG richtet sich hauptsächlich an Frauen

    (ANtrag, ANtworten)

    Der geplante Gemeinschaftsgarten im Kontext:

    Im Dichterviertel in Rastede existiert seit 2015 der Ortsteiltreff MitEinAnder. Der Ortsteil ist in seiner Sozialstruktur benachteiligt; ca. 80 % der Haushalte sind Transfergeldempfänger. Insbesondere die Frauen sind mit Ausnahme des Ortsteiltreffs wenig in soziale Aktivitäten eingebunden und im öffentlichen Raum des Quartiers kaum einmal zu sehen. Dies liegt auch an der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes. Der Ortsteiltreff wird gegenwärtig finanziert über einen Fördertopf der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Themenfeld Gesundheitsprävention. Diese Prävention ist dabei sowohl auf physische als auch psychische Erkrankungen hin ausgerichtet. Über die Förderung ist die Finanzierung von Personal gewährleistet. Die Finanzierung von Investivgütern (z. B. Spaten, etc.) ist hingegen nicht über diese Förderrichtlinie abgedeckt.

    Der Gemeinschaftsgarten soll so schnell wie möglich im Dichterviertel umgesetzt werden. Es wird uns eine Fläche in ca. 100 qm Größe durch die örtliche Wohnungsbaugesellschaft ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung gestellt. Personal, das die BewohnerInnen begleitet und in ihren Kompetenzen fördert und stärkt steht ebenfalls bereit.

    Der Garten soll in do-it-yourself-Bauweise erstellt werden. Geplant sind der Bau und die Bepflanzung der Anlage mit Hochbeeten – ggf. soll auch ein Zaun eingerichtet werden, sofern sich dies als erforderlich herausstellen sollte. Die Hochbeete werden aus gebrauchten EU-Paletten in Eigenbau von einigen Männern und (so interessiert) Frauen aus dem Ortsteil ehrenamtlich errichtet und aufgebaut. Diese Personen und weitere interessierte aus dem Viertel können und sollen sich dann auch dauerhaft an der Gartenpflege beteiligen. Nach und nach ist geplant den Gemeinschaftsgarten auch für andere Personen zur Nutzung freizugeben. Da der Garten frei zugänglich sein wird, ist eine Kontrolle nicht sinnvoll – aber auch ohnehin nicht gewünscht, da dieser Ort auch ein Ort des Sozialkapitals und der sozialen Kohäsion werden soll. (mehr …)

  • Gartendeck ist umgezogen und baut Gewächshaus

    (ANtrag)

    Ziel  des  Vorhabens  ist  der  Bau  eines  zweitürigen  Gewächshauses  mit  einer  Gruppe  aus
    Fachkundigen und Interessierten.
     
    Gewächshäuser waren und sind wichtiger Bestandteil unseres Gartenlebens, weshalb nach dem
    Umzug des Gartendecks auf eine neue Fläche der Bau eines Gewächshauses einen wichtigen
    Schritt zur Verstetigung des Gartens darstellt. Gleichzeitig soll während des Gewächshausbaus
    ein  Wissenstransfer  stattfinden,  und  so  die  Kompetenz  der  Vereinsmitglieder  sowie  von
    Interessierten in Bezug auf Selbstverwaltung und –ermächtigung erhöhen.  
     
    Der Bauworkshop stellt dabei einen niedrigschwelligen Anknüpfungspunkt für Interessierte
    dar, was auch die soziale Implementierung des Nachbarschaftsgartens auf seiner neuen Fläche
    vorantreibt.
     
    Maßnahme
    Die  Maßnahme  wird  mit  Hilfe  einer  genauen  Bauskizze  sowie  der  entsprechenden  der
    Materialbeschaffung vorbereitet.  
     
    Mit Fachkundigen, Vereinsmitgliedern und Interessierten soll an einem Termin im Mai ein
    eintägiger  Bauworkshop  stattfinden.  Die  Veranstaltung  wird  hierfür  öffentlich  über  den
    Newsletter  &  den  Facebook-Account  des  Gartendecks  bekannt  gegeben.  Der  Garten  ist
    während dieser Zeit auch für Besucher*innen geöffnet, sodass auch Kurzentschlossene und
    Nachbar*innen lokal erreicht werden. (mehr …)

  • Garten der Hoffung in Otterndorf setzt weiter auf Begegnung

    (ANtrag, ANtworten)

    nach wie vor trif sich unter dem Dach der Ev. – luth. St. Severi-Kirchengemeinde
    Ott erndorf die Flochtlingseegeleitung Land uadeln, ein susammenschluss von
    Flochtlingen und Unterstotzenden verschiedener Organisatonen (Flochtlingsrat
    Niedersachsen, Kirchengemeinden …)
    Ein wichtges  rojekt ist der Gemeinschafsgarten als jegegnungs- und jildungsstätt e,
    als Ort des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Schafens.

    Wie viele Leute sind denn gerade im Garten dabei?
    Alt-Otterndorfer sind zur Zeit acht bis neun Personen dabei,
    Zugewanderte: regelmäßig drei Familien und eine Einzelperson, ab und zu weitere.
    Durch das internationale Cafe am 1. Mai erhoffen wir uns weiter Mit-Aktivisten.
    Zusätzlich ist eine Gruppe aus dem hiesigen Hort (sieben Kinder, darunter drei
    Geflüchtete) mit einer Erzieherin dabei, ein eigenes Beet einzurichten.
    Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern & wie wird das Projekt bekannt
    gemacht?
    Wir könnten wohl noch bis zu einem Dutzend „fester“ Hobbygärtner eingliedern.
    Die Zusammenarbeit mit der hiesigen Lokalpresse funktioniert gut bis sehr gut. Fast
    alle unsere Nachrichten (Ankündigungen, Berichte) bekommen wir zur rechten Zeit
    abgedruckt; wir nutzen auch E-mail-Rundbriefe und einen whatsApp-Verteiler.
    Würde auch eine nicht motorbetriebene Sense ausreichen?
    Das Grundstück hat sehr viele Ecken und Kanten, Zäune, Gräben usw., wo eine
    Hand-Sense nicht einsetzbar ist. Deshalb haben wir bislang eine Motorsense
    benutzt. Durch das Sensen macht das Gelände einen sehr gepflegten Eindruck, was
    einigen Beteiligten und der Kirche wichtig ist – auch um etwaigen Vorbehalten
    gegenüber diesem Projekt vonseiten der Anwohner entgegenwirken zu können.
    Eventuell können wir über einen hiesigen Händler eine gebrauchte Sense beziehen,
    um Kosten zu sparen, bislang gibt es aber noch keine.
    Wie hängen das Gartenprojekt und das Internationale Cafe zusammen?
    Die Flüchtlingskoordinatorin des DRK, deren Stelle im letzten Herbst nach drei
    Jahren nicht verlängert wurde, hatte einmal im Monat ein „Internationales Cafe“
    durchgeführt, das im Sommer mehrmals bei uns im Garten stattfand. Auch ohne
    Flüchtlingskoordinatorin möchten wir dies ab und zu im Sommerhalbjahr bei uns  
    veranstalten. Über diese Sonntagnachmittag-Treffen können wir das Projekt
    neugierigen zwanzig bis dreißig Menschen vorstellen.
    Für wie viele Teilnehmer*innen sind die Kosten für die Ausflüge berechnet?
    (Und zu Ihrer Information: bei den Reisekosten, die wir übernehmen, geht es in
    erster Linie um Besuche von anderen Gartenprojekten u.ä.)
    Gäbe es für diese Kosten auch andere Finanzierungsmöglichkeiten? (Die
    Ausflüge sind sicherlich wichtig und wertvoll für die Gartengemeinschaft.)
    Die Ausflüge sind für ca. 20-25 Personen berechnet, darunter 5-6 Alt-Otterndorfer,
    die aber ihre Kosten selber tragen. Wir werden, wie im letzten Jahr, 2 oder 3
    Fllüchtlingsfamilien einbeziehen, die inzwischen etwas weiter weg gezogen, aber
    immer noch mit dem Garten verbunden sind. So benötigen wir für jeden Ausflug 3-4
    Niedersachsen-Tickets, ggf. noch Eintritt oder einen Getränke-Gutschein; letzteres
    könnten wir eventuell durch Eigenbeteiligung finanzieren oder auf Ausflüge mit
    Eintritt verzichten.
    Mit der konkreten Planung der Ausflüge sind wir noch nicht  fertig. Inzwischen sind
    wir auch zu einer Fahrt zum BUND-Garten in Hechthausen eingeladen worden. (mehr …)

  • Glogauer13 baut neue Beete auf und repariert die anderen

    (ANtrag/Projektbesuch)

    Der Garten umfasst 90 Hochbeete, davon bestehen 50 selbstgebaute Beete seit Gartengründung,40 Beete wurden inklusive Kleinstrauchbepflanzung 2014 von
    einem Gartenkollek(v am Tempelhofer Feld gespendet. Trotz vieler Reparaturen und Ausbesserungen
    müssen wir nun nahezu alle Hochbeete aufgrund ihres schlechten Zustandes aufgeben. Insbesondere in den
    heißen, trockenen Sommermonaten des letzten Jahres sind uns viele Pflanzen vertrocknet, da das Holz
    morsch ist und die Beetkonstruk(onen das Wasser nicht mehr halten können.
    Nun wollen wir unseren Gemeinschasgarten wiederinstandsetzen und neu strukturieren.
    Unser Ziel ist, den Garten in dieser Gartensaison pflegeleichter und kompakter zu gestalten und ihn auf
    vorerst 20 neugebaute Hochbeete zu reduzieren, zudem möchten wir unseren Baucontainer, der uns als
    Geräteschuppen dient, reparieren und neue, stabile Sitzgelegenheiten bauen. Mit diesen Maßnahmen
    möchten wir das Fortbestehen der Glogauer13 für die nächsten Jahre sichern, wie auch neue Mitglieder
    anwerben, sich unserer Gemeinscha anzuschließen. […]Die nötigen Werkzeuge sind bereits vorhanden,
    teilweise als gemeinschaliches Garteninventar, teilweise aus Privatbesitz. Den Transport können wir mit
    privaten Lieferwagen vornehmen.
    Beetbau soll Anfang Mai laufen – in zwei Etappen vornehmen, wobei 10 Beete dem gemeinschalichen Anbau von Gemüse und Kräutern dienen und weitere 10 Beete die 20
    verbliebenen Kleinsträucher zusammen mit insektenfreundlicher Unterbepflanzung beherbergen sollen.
    Unsere Gartengemeinscha umfasst zurzeit 10 Mitglieder. Wir möchten sowohl bei den AuKauak(onen wie
    auch bei einem Einweihungsfest mit unseren neugebauten Beeten Anwohner und Interessierte für die
    Glogauer13 begeistern. Die Ak(onen werden wir hierfür auf unserer Homepage und unserer neuen Facebook-Seite bewerben.

    Sie haben viel mit Vandalismus zu tun und es gab bei meinem Besuch eine Diskussion über einen Zaun, den einer aus der Gruppe gerne selbst finanzieren und vor das Gartenprojekt setzten würde. Das befindet sich ja auf einem ehemaligen Sportplatz, der noch viel von Jugendlichen genutzt wird. (mehr …)

  • Ehrenamt für Ab geht die Lucie: Würdigung druch Senatsempfang – doch keine/r geht hin

    (RSS)

    Klimaziele einhalten!  

    Kürzlich erreichte uns eine Einladung: Der Umweltsenator richtet einen Senatsempfang für Ehrenamtliche aus, deren Engagement im Natur- und Umweltschutz besonders gewürdigt werden soll. Der Empfang ist morgen abend und sicherlich eine tolle Gelegenheit, mit den politischen Entscheidungsträger_innen Bremens ins Gespräch zu kommen und die eigenen Projekte und Bedarfe an einflussreicher Stelle zu vorzustellen.
    Trotzdem hat sich unter den aktiven Lucie-Gärtner_innen keine_r gefunden, die zu dem Empfang gehen wollte. Uns ist bewusst, dass die neue Lucie niemals ohne die Kooperationsbereitschaft aus Politik und Verwaltung entstanden wäre. Gleichzeitig zeigt uns die Umgestaltung auch, welch gewaltiger Einfluss auf Stadtentwicklung in der senatorischen Behörde sitzt und wie anders, grün und zukunftsfähig Bremen schon aussehen könnte, wenn dort die entsprechenden Entscheidungen getroffen würden. Angesichts der Tatsache, dass Bremen, genau wie Deutschland, seine Klimaziele meilenweit verfehlt, haben wir uns entschieden, so kurz vor der Wahl nicht zu dem würdigenden Empfang unseres Ehrenamtes zu gehen.
    Die Würdigung, die wir uns eigentlich wünschen, wäre, dass sich unser intensiver Einsatz für Klima- und Umweltschutz auch in der Bremer Politik widerspiegelt. (mehr …)

  • langfristiger VErtrag für IG Coswig

    (Mail)

    In der morgigen Sitzung des SWA(Stadtentw.Ausschuss) soll erst einmal beschlossen werden, dass der Plan der Umgehungsstraße vom Tisch kommt. (dieser Plan steht seit 20? Jahren und sieht für unser gesamtes Gartenland eine Straße vor)

    Im gleichen Atemzug soll ein Bebauungsplan beschlossen werden, der den IK Garten als dauerhafte Nutzung vorsieht, und allerdings den Streifen für eine Erschließungsstraße beeinhaltet. Das ist eine annehmbare Sache für uns.

    Ich habe mit dem Stadtplaner gesprochen und gesagt, die E-Straße kann doch eine Kurve machen statt grade über die gesamte Südfläche zu gehen und somit bewahren wir eine ökologisch wertvolle Hecke vor der Rodung.

    Wir sollen dies als Vorschlag einbringen, sagte er. Es wäre erst die Grobplanung.

    (öffentlicher Platz im Eingangsbereich und Radweg sind in diesem B-Plan nicht Bestandteil)

    Zum Glück bin ich Mitglied im Stadtentw. Ausschuss.

    Ich hoffe, es gelingt, wäre schon ein Erfolg, die Hecke zu retten. 

    Nach diesem ersten Schritt (der uns die Fläche sichert) soll dann der neue Entwurf für unseren Pachtvertrag  folgen, der Längerfristigkeit vorsieht ( + )  und sicher auch diesen öffentlichen Platz sowie Radweg. ( – )

    Dann müssen wir sehen und weiterarbeiten im Sinne des Gartens..

    Unsere Fahrt nach Nochten in den Findlingspark war für Alle ein schönes gemeinsames Erlebnis. Es gab so viele Ansatzpunkte für verschiedene Themen, Anpassung der Pflanzen an Trockenheit, Gestaltung mit Steinen…. und auch Kultur und Traditionen der Sorben sowie die unvermeidliche Umsiedlung und der Verlust der Heimat der Menschen, die damals in dem Ort wohnten, an dem sich heute der Findlingspark befindet. Dies wurde mit großem  Interesse aufgenommen.

    Die Gestaltung unserer Fläche mit trockenheitsverträglichen Pflanzen haben wir begonnen, es waren gute Anregungen in Nochten. Die Verbindung mit Wasserlauf und Teich fanden wir besonders schön.

    Am vergangenen Samstag hatten wir nach dem üblichen Einsatz mit Dahlien legen und Kartoffeln einbringen wieder unseren monatlichen „Treff unterm Nussbaum“ . Sehr gut, dass unser Jalal 4 neue Mitglieder aus seinem Umfeld mitbrachte. Saumil und Umar kommen aus Pak, Malik aus Indien und Omar aus Lybien. Sie sind froh, sich einbringen zu können. So langsam werden sie mit den anderen Mitgliedern etwas bekannt….

    Unsern Lehmofen haben wir mit einem DAch versehen und mit einem Knickrohr technisch verbessert. Durch verbesserten Luftzug brennt es besser und Holz wird gespart. Die Pizza konnte mit weniger Energie gebacken werden! Unser Beitrag zur Verminderung des CO 2 Ausstoßes und der globalen Erwärmung.


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  • HerzoGarten für Inklusion

    (alerts)

    Im HerzoGarten soll Inklusion wachsen

    Volkshochschule und Offene Hilfen bieten inklusiven Workshop – 25.04.2019 06:57 Uhr

    HERZOGENAURACH – Im Garten kann auch das Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen wachsen. Genau das schwebt der Volkshochschule und den Offenen Hilfen der Lebenshilfe vor. Sie bieten zusammen einen HerzoGarten-Workshop am 11. Mai an und hoffen, dass sich einige Herzogenauracher finden, zusammen mit geistig behinderten, aber gartelfreudigen Menschen Samenkörner zu legen und zarte (Salat)Pflänzlein zu setzen.

    //www.nordbayern.de/region/hoechstadt/im-herzogarten-soll-inklusion-wachsen-1.8837028#inline-content-de.nordbayern.content.image.AspectedImagePolicy@49e1e47b„> Suchen noch Herzogenauracher Gartenfans für den inklusiven Workshop im neuen HerzoGarten. Workshop-Leiterin Anna Meißner, Ute Meindel von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe und Volkshochschul-Leiter Oliver Kundler (v. r.) bereiteten gestern schon mal den Boden. Suchen noch Herzogenauracher Gartenfans für den inklusiven Workshop im neuen HerzoGarten. Workshop-Leiterin Anna Meißner, Ute Meindel von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe und Volkshochschul-Leiter Oliver Kundler (v. r.) bereiteten gestern
    schon mal den Boden.

    https://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/im-herzogarten-soll-inklusion-wachsen-1.8837028 (mehr …)

  • Lehmofenbau bei den Roten Beeten: online Registierung möglich

    (Mail)

    Nutzungsregelung: wir haben jetzt einen Zugang zu dieser Webseite http://wedding.pizza-tempelhoferfeld.de in der ein Bereich nur für uns- Wedding- eingerichtet wurde. Die Idee besteht darin, diese Webadresse beim Ofen sichtbar zu machen, so dass Besucher-innen, die darauf stoßen oder schon essende Gäste im Garten treffen, sich dann erst kostenlos auf der Plattform registrieren. Sobald die registrierung von uns, CFB, bestätigt wurde, können die Leute dann sich in einem Kalender eintragen und somit die Gemeinschaft darauf hinweisen, dass an dem tag, der Ofen schon in Benutzung sein wird. Über die Registrierung erfahren die Leute auch den Code zum Öffnen des Ofens und die Gebrauchsanweisungen. Holz müssen sie erstmal selber mitbringen oder sammeln.


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  • neuer IG in Fürth startet – Stadt gab 120.000 Euro

    (alerts)

    Zwischen wuchtigen Wohnblöcken auf der Hardhöhe entwickelt sich eine grüne Oase. Der neue Interkulturelle Garten zwischen Volta- und Gaußstraße ist an Ostern zum Leben erwacht. 14 der 22 Hochbeete sind bereits in festen Händen. Die ersten Gartenfreunde haben schon mit dem Bepflanzen begonnen.

    Das Vorbild des 2007 eröffneten Stadtgartens an der Uferpromenade macht Schule. Auch auf der Hardhöhe können Menschen eines Wohnquartiers ohne eigene Gärten nun nach Herzenslust Früchte und Gemüse anbauen. Urban Gardening heißt das Zauberwort. Weniger streng reglementiert und viel überschaubarer als eine Kleingartenkolonie wird das Gärtnern zum Gemeingut.

    Dass in dem eingezäunten 1500 Quadratmeter großen Grünzug auf der Hardhöhe noch Wasser- und Stromanschluss fehlen, kann den Elan der Pioniere nicht bremsen. Für den Anfang reicht die Ausstattung allemal. Die jeweils 4,5 Quadratmeter großen Hochbeete sind randvoll mit Planzerde gefüllt. Im hölzernen Gerätehaus können alle Utensilien sicher verstaut werden. Eine öffentliche Toilette hat die Stadt in der Nähe an der Soldnerstraße aufgestellt.

    […]

    Einweihung Ende Mai

    Der Rasen ist angesät, der zentrale Weg muss noch gepflastert werden. Ende Mai, wenn alle Restarbeiten erledigt sind, soll Einweihung gefeiert werden. Bis dahin hält Helga Balletta, die Vorsitzende des Vereins der Interkulturellen Gärten, noch einige Hochbeete für Interessenten frei. Zwei der Pflanztröge sind zudem als Gemeinschaftsbeete vorgesehen. Das soll die soziale Struktur auflockern.

    Ohnehin ist die grüne Oase ein Ort der Begegnung und kein Revier für Eigenbrötler. 120.000 Euro hat sich die Stadt das Projekt zur Verbesserung des Wohnklimas auf der dicht besiedelten Hardhöhe kosten lassen. 10.000 spendete der Lions Club, weshalb die Anlage nun den Namen Lions-Garten trägt.

    Auch ohne Zaun und fest vergebene Beete macht Urban Gardening in Fürth Boden gut. Sehr gut angenommen werden nach Helga Ballettas Worten die frei zugänglichen Hochbeete in der Friedensanlage an der Rednitz. Dass hier nichts verwahrlost, dafür sorgen einige Hobbygärtner. Vor dem Garten an der Uferpromenade werden jetzt zwei sogenannte Naschbeete zur Selbstbedienung aufgestellt.

    Weitere öffentliche Pflanzzonen gibt es im Hof der Volkshochschule in der Hirschenstraße, bei der Volksbücherei in der Fronmüllerstraße und an der Heilig-Geist-Kirche auf der Hardhöhe. Außerdem werden noch Hochbeete an der Humanistischen Schule angelegt. Wer solche Beete betreuen will, kann sich jederzeit beim Interkulturellen Gartenverein wenden.

    https://www.nordbayern.de/region/fuerth/es-geht-los-hardhohe-hat-jetzt-einen-interkulturellen-garten-1.8829538


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  • Ergebnisse einer Umfrage zu GGs in Dresden

    (RSS)

    Wir haben euch in einer Online-Umfrage gefragt, wie es euch in den Gärten geht, was sie euch bringen, welche Probleme es gibt und was ihr vermissen würdet, wenn es sie nicht mehr gäbe.

    Die Antworten zeigen spannende Neuigkeiten über die Projekte, aber auch vieles, was wir ahnten. Deshalb hier mal die interessantesten Ergebnisse:

    Wie sind Aktive ursprünglich auf „ihren“ Gemeinschaftsgarten aufmerksam geworden?

    • Die meisten Leute haben von den Gärten, in denen sie aktiv sind, durch persönliche Empfehlungen erfahren (ein Drittel), oder eben im Vorbeigehen (ein Viertel).
    • Flyer haben ungefähr ein Zehntel der Leute in den Garten gebracht und sind am ehesten im hechtgruen und im Bönischgarten wirksam gewesen.

    Wie oft sind Leute im Gemeinschaftsgarten?

    • Etwa die Hälfte der Aktiven ist ungefähr ein bis zwei mal pro Woche (oder ein bisschen seltener) im Garten.
    • Ungefähr ein Viertel ist zweimal in der Woche oder öfter im Garten. (Ausnahme hierbei ist der Böhnischgarten, der nicht so häufige Besuche erfährt.)
    • Mehr als ein Viertel kommen nur etwa einmal im Monat. Am meisten dieser spontanen Besuche haben das Wurzelwerk und der Gemeinschaftsgarten Johannstadt, am wenigsten der Kleine Garten.

    Was ist Menschen im Gemeinschaftsgarten eigentlich am wichtigsten?

    Wir haben acht Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen von wichtig zu weniger wichtig geordnet haben:

    • Gemeinschaftsgefühl erleben
    • Gärtnern
    • Gemeinschaftlichen Handeln
    • konkret nachhaltiger handeln
    • Chillen
    • Bauen
    • Ideen für Nachhaltigkeit lernen
    • anderen etwas beibringen

    • In den meisten Gärten ist das Erleben von Gemeinschaftsgefühl am allerwichtigsten. Vor allem im Bönischgarten und um Kleinen Garten wurde das besonders hoch bewertet. Im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk steht es an zweiter bzw. dritter Stelle.
    • Natürlich steht in allen Gärten das Gärtnern auch hoch im Kurs, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk sogar an erster Stelle. Im Gemeinschaftsgarten Johannstadt kommt es aber zum Beispiel auch erst an fünfter Stelle.
    • Das gemeinschaftliche Handeln wird vor allem im Wurzelwerk, Bönischgarten und Gemeinschaftsgarten Gorbitz besonderns hoch bewertet.
    • Das ganz konkrete nachhaltigere Handeln wird vor allem im Kleinen Garten und im hechtgruen hochgeschätzt.
    • Das Chillen ist besonders den Nutzer*innen im Wurzelwerk und hechtgruen sehr wichtig (hier wird es an dritter bzw. vierter Stelle genannt).
    • Das Bauen ist vor allem im Gemeinschaftsgarten Johannstadt prägend.
    • Ideen für Nachhaltigkeit zu lernen ist vor allem im Wurzelwerk wichtig und
    • anderen etwas beizubringen ist vor allem im Wurzelwerk und im Gemeinschaftsgarten Johannstadt beliebt.

    Was hat der Gemeinschaftsgarten seinen Nutzer*innen tatsächlich schon gebracht?

    Hierzu haben wir sieben Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen geordnet haben (von sehr viel zu eher wenig):

    • neues interessantes Wissen (am meisten im Wurzelwerk, am wenigsten bisher im Kleinen Garten)
    • neue Freunde (am meisten im hechtgruen und Bönischgarten, bisher am wenigsten im Wurzelwerk)
    • wohltuende und hilfreiche Bekanntschaften haben die Befragten in den UFER-Gärten im Durchschnitt 12 dazu gewonnen (am meisten im Bönischgarten, am wenigsten bisher im Wurzelwerk, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz ist der geringste(!) angegebene Wert 7 ).
    • viele neue Fragen (vor allem im Wurzelwerk, bisher am wenigsten im Kleinen Garten)
    • Möglichkeiten, eigene Talente und Wissen einzubringen (am meisten im Gemeinschaftsgarten Gorbitz, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)
    • praktische Anregungen für nachhaltigeres Leben (Spitzenreiter Gemeinschaftsgarten Johannstadt, bisher am wenigsten im Bönischgarten)
    • mehr Sozialkompetenz (am meisten in den Gemeinschaftsgärten Gorbitz und Johannstadt, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)

    Gefragt nach wichtigen Problemen im Garten, geben die Befragten vor allem folgendes an:

    • wenig Verbindlichkeit, Verantwortungsübernahme und Beteiligung und Gemeinschaftsarbeiten
    • sehr unterschiedliche Vorstellungen übers Gärtnern
    • Vandalismus und Vermüllung durch Fremde (v.a. im Bönischgarten)
    • unterschiedliche Kommunikationsstile
    • fehlende Absprache und wenig Teilnahme an Plena
    • seltener, aber auch eine Rolle spielen z.B. persönliche Konflikte, zu viel Privatgärtnerei, weggeerntete Früchte oder nicht (gut) funktionierende Anlagen, wie z.B. der Teich oder der Kompost

    Befragte, die einen Gemeinschaftsgarten verlassen haben

    • geben als Gründe dafür vor allem Zeitmangel wegen anderer Verpflichtungen und Engagements an.
    • Aber auch Wegzüge oder ungünstige Offene Gartenzeiten sind wiederholt Gründe.
    • Hin und wieder spielen auch angespannte Stimmung und Schwierigkeiten im Miteinander eine Rolle.

    Beeindruckende Nachhaltigkeits-Erlebnisse

    Am zweithäufigsten werden hier die Kompost-Toiletten in den Gärten und das mobile UFER-Kompostklo genannt, weil damit nicht nur Ausscheidungen zu Erde werden, sondern auch ganz viel Trinkwasser und Energie gespart wird.

    Das Beeindruckendste ist aber scheinbar das Bauen und Werkeln mit wiederverwendeten Materialien und „dass man sehr viel Projekte realisieren kann, ohne Dinge einzukaufen, also vor allem mit Resten und Abfällen arbeitet“, sowieder „Fokus auf das, was an Ressourcen schon da ist“.

    Wiederkehrend genannt werden aber auch:

    • der Spaß, mit Schwarmintelligenz Orte zu gestalten und sich langfristig entwickeln zu sehen
    • weitgehender Verzicht auf Strom und fossile Brennstoffe, dafür angepasste Technologien: Rocket Stove, Solartrockner, Pizzaofen, Lastenräder, Pedalgenerator …
    • die Freude über selbstgezogenes Gemüse, Früchte und Kräuter
    • gärtnerische Techniken: Mulchen, Kompostieren, …
    • energiesparende Lebensmittelverarbeitung: Fermentation, Haltbarmachen,
    • Biodiversität: Bienenzucht, Wildinsekten, Blühwiesen, Weidenzäune, …
    • Zusammenbringen verschiedenster sozialer Milieus, Inklusion
    • Kooperation mit Akteuren aus der Nachbarschaft und der Stadtgesellschaft
    • und viele andere

    Wünsche für die Zukunft

    haben die Befragten viele. Vor allem wurden gewünscht:

    • dass die Gärten bestehen bleiben können und nicht verdrängt werden
    • noch mehr Interesse der Nachbarschaften
    • größere Wertschätzung und Unterstützung durch die öffentlichen Institutionen
    • noch mehr Nachhaltigkeits-Lernen und entsprechende konkrete Veränderung der Alltagspraxis
    • mehr Verantwortungsträger*innen, mehr Einsatz für Pflegeaufgaben
    • mehr Kooperationen zwischen den Gärten und mit anderen Einrichtungen im Stadtteil
    • mehr junge Menschen im Garten
    • bessere Vorsorge für Trockenzeiten
    • (Bildungsangebote für) bessere zwischenmenschliche Kommunikation
    • mehr Spielmöglichkeiten für Kinder
    • Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten
    • Konstruktivität und Leichtigkeit in der Problemlösung
    • mehr Gemeinschaftsaktionen und offene Angebote für den Stadtteil
    • manche sind aber auch einfach „wunschlos glücklich“.

    Und zum Abschluss noch die tollen Antworten der Umfrageteilnehmer*innen auf die Frage „Was würdest du vermissen, wenn es den Gemeinschaftsgarten nicht mehr gäbe?“:

    • einen schönen Ort
    • lustige Leute
    • die Obstbäume und Bienen
    • die Nähe zur Laborschule (Gorbitz)
    • reich gefüllte Brunch-Tische
    • Gärtner*innen auf der Straße treffen und quatschen
    • mein abendliches Rumgärtnern
    • eine Oase inmitten des Stadtteils
    • Gärtnern mit netten Menschen
    • das Erleben dieses Fleckchen Erdes im Jahreslauf mit all seinen Tieren und Pflanzen
    • den Garten und die Menschen, die dort zusammen kommen
    • den Ort, als Lernraum.
    • die Menschen
    • die sozialen Kontakte, das Betätigungsobjekt, Erfahrungen sammeln, gärtnern, Gemeinschaft
    • die vielseitigen Menschen
    • das zufällige Treffen
    • den grünen sich weiterentwickelnden Freiraum,
    • die Aktiven rumwerkeln zu sehen,
    • Aktivität mit der Erde
    • den Ort für spontane Begegnung mit den tollen Menschen
    • einen grünen Treffpunkt im Stadtteil
    • einen Treffpunkt für tolle Menschen z.T. Freunde aus der Nachbarschaft, den wir selber zu einer Oase gemacht haben
    • ein Fleckchen Heimat
    • Freiheit
    • einfach alles an ihm
    • einen Ort der Gemeinschaft und des Naturerlebnisses in meinem Wohnviertel
    • das Grüne im Stadtviertel 😉
    • die Menschen
    • die gemeinsamen Veranstaltungen
    • sozialen Austausch ganz unterschiedlicher Menschen
    • Vielfalt im Viertel
    • Lebensraum für Menschen und Tiere
    • einen Freizeitort
    • ein politisches Zeichen, dass Städte mehr sind als Gebäude
    • einen offenen Raum für alle Interessierten
    • einen niedrigschwelligen offenen Ort für den Stadtteil
    • eine grüne Oase, die gemeinsam gestaltet werden kann, abseits von Parks und Wiesen
    • einen Ort, der viele Jahre und persönliche Erlebnisse spiegelt und integrierende Kraft hat
    • die Pflanzen und die schönen Sommerabende im Garten
    • einen Lernort für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit
    • das Fleckchen Natur
    • die Farben
    • den offenen Treff
    • einen Ort, an dem ich mal mitgewirkt habe und an den ich gerne hin und wieder zurückkomme und einfach mal gucke, ob jemand da ist und wie es so aussieht
    • die Johannis- und Stachbeeren 😉
    • die bunte Gemeinschaft und die netten Kontakte
    • das Arbeiten und Entspannen an der frischen Luft
    • den lustigen Plenums-Brunch
    • einen wunderbaren Ort
    • gemeinsames Grün in der Stadt
    • Gemeinschaft
    • das Gärtnern im Grünen
    • eine Wohlfühloase in der Stadt
    • einen Ort zum Ausprobieren
    • einen Raum für gemeinsamses (Er)Leben
    • den schönsten Ort in Strehlen
    • meinen Ruhepol
    • die Kräuter
    • den Brunnen
    • den Ort der Gemeinschaft (wir alle würden uns ohne den Garten kaum sehen)
    • Lagerfeuer
    • Gemüse aus eigener Ernte
    • den Hängemattenplatz
    • den Kompost für unseren Biomüll
    • die Sommerfeste
    • die Suppe überm Feuer
    • die schnelle Erholung in der Natur unter der Woche
    • nette Gespräche
    • das Natur Erleben
    • gemeinsam Projekte gestalten können
    • der Natur beim Wachsen zuzusehen
    • die offene Gartenzeit als garantierte Zeit, in der ich draußen bin und was körperlich mache (und ein paar nette Menschen um mich habe)
    • Gemeinschaft
    • einen Ort der Ruhe
    • einen Rückzugsort
    • Naherholung
    • die Gemeinschaft
    • gemeinsam etwas schaffen
    • Spaß
    • draußen sein
    • die Tage draußen im Garten mit den Freunden und vielen Kindern zu verbringen
    • der Kontakt zu neuen, noch fremden Anwohner*innen
    • den Kontakt zu den Gartenbekanntschaften
    • einen Ort, an dem meine Kinder frei spielen dürfen und an dem ich meine Freunde treffe
    • die Möglichkeit, zu gärtnern, nicht nur auf dem Balkon und selbst gezogene Pflänzchen einzupflanzen oder zu überwintern
    • den Kontakt zur Nachbarschaft
    • coole Leute um die Ecke
    • einen Ort, an dem ich spannende Menschen in schönster Atmosphäre treffen kann
    • die Organisatoren und Menschen
    • Lagerfeuer
    • das Tomatenzelt
    • den Mail-Verteiler
    • die Hoffnung auf ein weiteres Gemeinschaftsgartenjahr 😉
    • die Idee
    • die Infos über die Workshops!
    • das gemeinsame Bewirtschaften eines Gartens mitten in der Stadt zusammen mit vielen verschiedenen Menschen
    • einen Ort zum Seele baumeln lassen und Freunde treffen in meiner unmittelbaren Nachbarschaft
    • den Ort
    • mein Beet
    • das schöne Gefühl, dass man dort etwas zu essen wachsen lassen kann

    »Der Garten hat sich für mich und viele andere Gärtner schon jetzt zu einem kleinen grünen Rückzugsort entwickelt, an dem man nach der Arbeit Ruhe findet und der Hektik der Stadt entgehen kann. In der grünen Oase wachsen die vielfältigsten Gemüse und man kann sich mit Freunden zum Grillen oder einem kleinen Feierabendbier treffen. Der Kontakt zu den anderen Gärtnern eröffnet komplett neue Blickwinkel, erweitert den Horizont und bringt spannende Menschen mit einem gemeinsamen Interesse in Kontakt. Mir macht die Gestaltung der Flächen mit viel eigener Kreativität, Freiraum und den praktischen handwerklichen Arbeiten großen Spaß. Es ist schön, die Entwicklung der Tiere und Pflanzen, sowie des gesamten Gartens zu beobachten. Die Mitgärtner haben ihre eigenen Spezialgebiete, von denen man lernen und damit profitieren kann. Ich habe das Gefühl, mir würde eine ganze Menge fehlen, wenn es den Garten nicht mehr gäbe.« (aus dem Wurzelwerk)


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  • Wildbienenhotel im Grünen Eck Nauen

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    Ein Wildbienenhotel für den Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ in Nauen

    Ein Wildbienenhotel für den Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ in Nauen Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Schwebfliegen, Grashüpfer und andere Insekten gehören in unsere Landschaft. Unsere natürlichen Ökosysteme funktionieren nur im Zusammenspiel von heimischen Tieren und Pflanzen. In der Natur übernehmen Wildbienen sehr wichtige Funktionen. Sie sind unverzichtbare Bestäuber der meisten Pflanzen. Ohne Bienen wäre die Ernte nur halb so viel, unser Obst und Gemüse nur halb so groß und unsere Supermärkte nur halb so voll.

    Im Umfeld des Menschen verlieren Wildbienen zunehmend ihren Lebensraum und verschwinden immer weiter. In Deutschland sind 584 Wildbienenarten nachgewiesen. 39 Arten sind bereits ausgestorben. Die Hälfte aller Bienenarten ist vom Aussterben bedroht. Um diesem Prozess entgegenzuwirken kann jeder helfen.

    Am vergangenen Samstag fanden sich, trotz der Kälte, 18 große und kleine Helfer_innen im Nachbarschaftsgarten in Nauen zusammen, um gemeinsam etwas für die kleinen Summer zu tun. Initiiert von Mikado e.V. und unter Leitung von Sarah Götze fand ein Aktionstag zum Thema Wildbienen statt. Unterstützt durch den Hausmeisterservice Fausto Leone, der im letzten Jahr bereits die Holzarbeiten für die Bank im „Grünen Eck“ gemacht hat, wurde eine Wildbienenhotelwand aufgebaut. Die ehrenamtlichen Helfer waren derweil mit dem sauberen Schneiden der Schilfhalme beschäftigt. Im Anschluss wurden die Stängel mithilfe einer Lehmmasse in den Bienenhotels fixiert und Baumrinde auf die Dächer aufgeschraubt.

    Mit der Aktion nimmt der Nachbarschaftsgarten „Grünes Eck“ am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ von Deutschland summt! teil.

    „Die über den Wettbewerb gesponserte Wildblumenwiesenmichung müssen wir in der nächsten Woche säen. Jetzt sind unsere Helfer_innen erst einmal durchgefroren.“ kommentierte Sarah Götze nach sechs Stunden bei 6 Grad. „Es würde mich freuen, wenn durch das Bienenhotel im Nachbarschaftsgarten noch mehr Menschen auf die Problematik der Wildbienen aufmerksam werden. Ich hoffe es animiert Anwohner_innen und Passanten, im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten, auch etwas für unsere Bestäuber zu tun. Egal ob durch das Pflanzen einheimischer Pflanzen oder dem Bau kleiner Nisthilfen auf dem Balkon, es gibt viele Möglichkeiten die Rahmenbedingungen der kleinen Summer zu verbessern.

    https://falkenseeaktuell.de/2019/04/21/ein-wildbienenhotel-fuer-den-nachbarschaftsgarten-gruenes-eck-in-nauen/ (mehr …)

  • Interview mit Marco zur Zukunft der P-Gärten

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    „Die Beete kann man verschieben – die Menschen nicht“

    Es grünt und blüht – auch in den Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg. Marco Clausen hat den mobile Garten mit aufgebaut und sich erfolgreich gegen den Verkauf gewehrt. Jetzt kämpft er für den langfristigen Erhalt und stellt Forderungen an den Berliner Senat.

    rbb24: Herr Clausen, ein Teil der Gründer des Prinzesinnengartens zieht in diesem Jahr auf einen neuen Standort in Neukölln. Was bedeutet der Umzug für den Garten am Moritzplatz?

    Marco Clausen: In dieser Saison wird sich äußerlich am Garten noch nicht allzu viel ändern. Spätestens ab Endes des Jahres fallen aber durch den Umzug wesentliche Teile der Infrastruktur des Gartens weg. Ein Großteil der Pflanzen, die Bänke und Verkaufsstände für das gastronomische Angebot werden nicht mehr da sein. Um den Garten in seiner jetzigen Form zu erhalten, müssten wir das ersetzen. Das ist durchaus möglich, aber natürlich auch mit finanziellen Fragen verbunden. Da kommen schnell ein paar Hunderttausend Euro zusammen. Das kann man nur wiederaufbauen, wenn es eine Zusicherung für die Fläche oder einen Teil der Fläche gibt.

    Können Sie dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen?

    Für uns ist das zwar einerseits eine schwierige Situation, aber auf der anderen Seite ist das auch ein guter Moment für eine Neuausrichtung. Weil klar ist: 2020 läuft der Mietvertrag aus, die Zwischennutzung ist damit beendet. Jetzt stellt sich die Frage, ob man das, was hier angefangen wurde, politisch dauerhaft will. Momentan gibt es in Berlin eine Diskussion, wie die Stadt ihr grünes Erbe sichern will, und für uns ist das jetzt genau der Modellfall, wo sich zeigt, wie ernst das gemeint ist. Was tut der Senat zur langfristigen Verwurzelung urbaner Gärten in der Stadt?

    Trotz der Schwierigkeiten hat der Verein Common Grounds entschieden, für den Erhalt des Gartens in Kreuzberg zu kämpfen. Warum?

    Wenn wir über Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit reden, geht es eben auch darum, dass Orte nicht einfach austauschbar sind. Sie leben von der besonderen Beziehung, die man dazu hat. Es geht darum, dass man verantwortlich ist für das Stück Boden, das einem anvertraut ist. Verantwortlich heißt nicht, den größtmöglichen persönlichen Nutzen daraus zu ziehen, sondern es auch an folgende Generationen zu übergeben. Das sind wir auch der Nachbarschaft schuldig, die sich in all den Jahren mit uns für den Garten eingesetzt hat. Die Beete kann man verschieben, aber die Menschen nicht.

    Was ist das Besondere an diesem Standort?

    Ich glaube, der Prinzessinnengarten ist nicht durch Zufall am Moritzplatz entstanden. Die Fläche war nur frei, weil schon in den späten Siebzigern die Menschen in Kreuzberg die Autobahn, die da geplant war, verhindert haben und wir im Grunde auch ein Ergebnis dieser Kämpfe der Vergangenheit sind. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass das, was wir heute tun, auch in Zukunft Früchte trägt. Wir müssen den politischen Humus aufbauen, damit das hier nicht nur eine Wüste aus Glas und Beton wird.

    Ihr Verein sagt ganz deutlich: Wir wollen keine weitere Zwischennutzung mehr. Stattdessen fordern Sie einen langfristigen Pachtvertrag über 99 Jahre.

    Wir brauchen verbindliche Formen der Absicherung, die deutlich machen, dass dieses Gärtnern nicht einfach ein Privatvergnügen ist, sondern dass es wirklich ein wichtiger Bestandteil einer sozial-ökologischen Entwicklung in den Kiezen ist. Deshalb haben wir dem Bezirk vorgeschlagen, einen Teil der Fläche jetzt dauerhaft als Garten zu widmen und zu sichern, und für den Rest der Fläche könnte es ein Dialogverfahren mit der Nachbarschaft geben, in dem man fragt: „Was brauchen wir denn hier an diesem Ort in der Zukunft?“ Für uns sollte das ein Ort werden, an dem man zeigt, wie eine Nachbarschaft aussehen kann, die sich gemeinsam verantwortlich um die Zukunft kümmert. Für diese Diskussion würden wir als Verein gerne die Rahmenbedingungen schaffen.

    Was heißt das konkret?

    Zum Beispiel arbeiten wir gerade an einem nachbarschaftlichen Kompostprojekt, wo wir zusammen mit Gastronomen und anderen Einrichtungen den Kompost sammeln, um damit den Boden wieder aufzubauen. In diese Richtung würden wir den Garten am Moritzplatz gerne weiterentwickeln. Mit der Sicherheit von 99 Jahren kann man eben auch ganz anders gärtnern. Man muss nicht mehr alles in Kisten und Säcken machen, sondern kann über neue Formen nachdenken und vieles weiterentwickeln, was bisher unmöglich war.

    Prinzessinnengaerten am Moritzplatz in Berlin. (Quelle: Prinzessinnengärten)

    Sie haben einen eigenen „Dauergartenvertrag“ entwickelt. Was ist das und was wollen Sie damit erreichen?

    Mit diesem Vertrag wollen wir allen gemeinschaftlichen Gartenprojekten in Berlin helfen. Die Stadt muss sich Gedanken machen, wie man diese Gärten in der Planung berücksichtigt, denn offiziell existieren sie bisher nicht. Es geht uns um ganz konkrete Regelungen, damit diese Orte verbindlich und langfristig von der Bebauungsspekulation und Privatisierung freigehalten werden. Wir brauchen Eigentumsformen, die die Gemeinwohlorientierung der urbanen Gärten sichern.

    Um das zu erreichen, haben wir nach dem Vorbild des Dauerwaldvertrags von 1915 [Anm. d. Red.: Damals kaufte Berlin vom preußischen Staat große Waldflächen wie den Grunewald, um sie dauerhaft als Naherholungsflächen für seine Bürgerinnen und Bürger zu sichern.]  einen „Dauergartenvertrag“ entworfen, der die Zukunft der urbanen Gärten in Berlin regelt. Der Dauerwaldvertrag von vor mehr als 100 Jahren beweist: Man kann sich nicht rausreden und sagen, das gab es noch nie. Ganz im Gegenteil: Es können politische Lösungen gefunden werden, wenn es den Willen gibt.

    Was muss jetzt auf politischer Ebene passieren?

    In der Charta für das Berliner Stadtgrün*, die der Senat gerade entwickelt, muss die existentielle Bedeutung des Grüns im Hinblick auf die ökologischen Herausforderungen, mit denen wir es zu tun haben, klar gemacht werden. Die mehr als 100 Gemeinschaftsgärten, die es in Berlin gibt, sind genau die Orte, wo die Fragen der Zukunft diskutiert werden und praktische Lösungen angeboten werden: Was bedeutet der Klimawandel für die Städte? Wie müssen wir unsere Ernährungssysteme ändern? Wie können wir die Artenvielfalt in der Stadt sichern? Das reicht vom Verzicht auf Pestizide und Hybridsaatgut bis zu Bildungsangeboten für Kitas und Schulen.

    Wir können es uns nicht erlauben, noch weitere fünf, sechs Jahre darüber zu reden, ob man einen Zaun aufstellen darf oder ob das Gärtnern der Stadt in irgendeiner Form nützt. Da erwarte ich, dass man die Zeichen der Zeit erkennt und sagt: Wir müssen jetzt wirklich etwas tun und auch gerade mit den Menschen zusammenarbeiten, die sich schon seit Jahren in diesen Fragen engagieren.

    Wie soll es 2020 am Moritzplatz weitergehen?

    Meine Idealvorstellung ist, dass der Ort eine Widmung als ein Gemeingut hat, das einer sozial und ökologisch gerechten Stadtentwicklung dient. Dass die unterschiedlichsten Menschen und Gruppen dazu beitragen, dass am Moritzplatz nicht nur wieder ein Garten entsteht, sondern kontinuierliche Angebote für alle Nachbarn, für Kitas, für Schulen. Dass das ein Ort wird, der uns allen gehört und der diese Frage stellt: „Wie wollen wir in Zukunft in Städten leben, ohne die Natur und damit unsere Lebensgrundlage weiter zu zerstören?“ Das wäre mein Traum.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/04/prinzessinnengaerten-marco-clausen-berlin-kreuzberg-moritzplatz.html


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  • GGs in Essen: Kooperation mit Stadtbiene e.V.

    (NL)

    Im Gemeinschaftsgarten Grüne Matte findet in diesem Jahr wieder ein Imkerkurs des Stadtbienen e.V. statt. 
    Wir haben diesmal die Möglichkeit, einen Soliplatz für diesen Kurs an jemandem aus unseren Reihen bzw. aus dem Transition Town Kreis zu vergeben.

    Wichtig ist dem Veranstalter, dass der/ die Interessent*in wirklich den ganzen Kurs mitmachen will (insgesamt 8 Termine von April ’19 bis April ’20).


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  • Wittstock: Schulgarten im neu entstehenden GG

    alerts)

    Wittstock
    Schon im vergangenen Herbst hatten sie beim „Entrümpeln“ des Geländes geholfen. Damals war auch der erste Spatenstich für die Hochbeete im sogenannten „Dossegarten“ erfolgt, die die Kinder der „Schulgarten-AG“ aus der Waldring-Grundschule nun regelmäßig pflegen. „Wir kommen jeden Donnerstag hier her“, berichtet Lehrerin Eva Zirke. […]

    Einst waren auf dem Grundstück an der Dosse in diesem Teil des Wohngebiets zwei Kleingärten untergebracht. Nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten, haben das Quartiersmanagement von der Volkssolidarität und die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GWV die beiden Parzellen zusammengelegt. 4500 Quadratmeter misst das Areal, das als Gemeinschafts- und Schulgarten dienen soll, nun.

    […]
    Bis dahin müssen Lehrer und Kinder den Garten aber noch weiter fleißig hegen und pflegen. Und nicht nur sie sind auf dem Gelände aktiv. „Es ist ein ganzes Netzwerk aus Schulen, Kitas und dem Quartier“, erklärt Lissy Boost. So plane beispielsweise eine Kita die Errichtung von Insektenhotels. Auch die Wittstocker Mosaikschule will sich im Garten mit einbringen. Jugendliche der Wittstocker Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ wollen demnächst den Geräteschuppen auf dem Areal sanieren. „Das Projekt muss eben langsam wachsen“, sagt die Quartiersmanagerin.

    Jede Nutzergruppe erhalte dann einen eigenen Schlüssel. Auch eine Gruppe aus der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehöre dazu. Sie wolle ebenfalls Beete bepflanzen und pflegen. Während aus einer Laube ein Schuppen wird, in dem die Kinder der Schulgarten-AG jetzt schon ihre Gartengeräte abstellen, soll eine zweite Laube als Aufenthaltshäuschen dienen, mit Gruppenraum und Sanitäranlagen. „Wir planen hier Expertenworkshops und Gartenfeste“, kündigt Lissy Bost an.

      Wo jetzt noch karger Boden ist, soll demnächst Wiese wachsen und ein Pavillon errichtet werden. „Außerdem ist eine Streuobstwiese geplant“, sagt die Quartiersmanagerin. Natürlich könnten auch die Anwohner den Garten als Naherholungsbereich mitnutzen, in Absprache mit dem Quartiersmanagement. Zudem soll der Garten von einer Person regelmäßig betreut und so Öffnungszeiten ermöglicht werden. Dafür hat das Quartier eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) zugesichert bekommen. „Wir suchen nur noch jemanden, der die Stelle besetzen möchte“, so Lissy Boost.

    In den kommenden Wochen und Monaten wird sich auf dem Gelände noch viel tun. „Der Garten soll dieses Jahr arbeitsfähig werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Offiziell eröffnet werden soll der Garten am 5. Juni – „Zum Tag des Schulgartens“. Bald sollen das Eingangstor dann auch hölzerne Lettern schmücken, auf denen „Dossegarten“ zu lesen sein wird. Bis dahin hat Lissy Boost erstmal ein Schild am Tor befestigt, das auf den Namen hinweist.

    Finanziert wird das Projekt nicht nur durch die GWV, sondern auch aus Förderprogrammen. So gab es von der Postcode-Lotterie 10 000 Euro und von „Anstiftung.de“, einer Stiftung die urbane Gärten unterstützt, 3500 Euro. (mehr …)

  • Stadt Köln legt Gartenlabore an

    (Tel)

    Gartenlabore Olpener Straße und Am Schlagbaumsweg

    zuklappen

    Schaffung neuer Formen des urbanen Gärtnerns

    Die Bezirksregierung Köln hat mit Zuwendungsbescheid vom 1. August 2018 das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 550.000 Euro genehmigt, der Förderanteil beträgt 80 Prozent.

    Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Das beauftragte Planungsbüro A 24 Landschaft aus Berlin erarbeitet dazu gerade Konzepte, die in einem Bürgerbeteiligungsverfahren vorgestellt und diskutiert werden sollen. Dabei sollen zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien entwickelt und umgesetzt werden, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und gesunde Ernährung geschaffen werden. Es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, sodass Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird. Neben privat genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen, die (noch) keine Erfahrung mit dem Gärtnern haben.

    Als erste Maßnahme werden auf der Fläche an der Olpener Straße dieses Jahr vorgepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.
    https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf67/gartenlabore_infoblatt_final.pdf

    Gartenlabor in Köln-Höhenberg: Stadt vergibt kostenlos Gemüsegärten

    Im Rahmen des Projekts „Gartenlabore“ können Bürgerinnen und Bürger bald in Köln-Höhenberg nach Herzenslust Gemüse anbauen und ernten. Auf einer Ackerfläche nahe der Haltestelle Frankfurter Straße stellt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, das das Projekt betreut, ab Mai dieses Jahres 40 vorbepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Dort sollen demnächst Kräuter, Salat, verschiedene Gemüsesorten wie Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und vieles mehr wachsen. Die Parzellen sind zwischen 50 und 100 Quadratmeter groß. Das Angebot richtet sich an alle Gartenfreunde der umliegenden Stadtteile. Auch Schul-, Jugend- und Kindergartengruppen sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bei einer Informationsveranstaltung am Samstag, 30. März 2019, 11 bis 13 Uhr, in der Kirche St. Elisabeth, Höhenberger Straße 15, 51103 Köln-Höhenberg, stellt sich das Projektteam vor, erläutert Details und steht für Fragen zur Verfügung. Auch wird erklärt, nach welchen Kriterien die Vergabe der Parzellen erfolgt. Anschließend können Interessierte die Gärten erkunden. Das Projekt ist Teil des von der EU geförderten Integrierten Handlungskonzepts „Grüne Infrastruktur Köln – Vielfalt vernetzen“, das der Rat der Stadt Köln zur Stärkung der Grünen Infrastruktur beschlossen hat. Es hat die Aufgabe, Grün- und Erholungsflächen besonders in strukturschwachen Gebieten zu schaffen, zu vernetzen und aufzuwerten. Vor allem Menschen in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren sollen dadurch neue Zugänge zur Natur erhalten.

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  • Alsengarten Bochum vergrößert sich

    (Projektbesuch)

    Der Alsengarten in Bochum hat neben seiner Stammfläche noch einen Teil einer nebenan gelegenen Bolzplatzfläche (wegen Lärm durch Fußballspielen hatten sich Anwohner*innen immer wieder beschwert) und einen weiteren Teil der Fläche dazu bekommen/genommen. Auf dem hintersten Teil sind nun Hochbeete, auf dem Bolzplatz ist eine Boulebahn angelegt worden, die rege genutzt wird und zu viel nachbarschaftlichem Austausch führt. Der Garten hat zudem Geld von der Stadt bekommen und baut derzeit „richtige“ Häuschen (für Werkzeug z.B.), ein schöner Lehmofen, ein aus Lehm gebauter großer Rocketstove mitsamt Überdachung sind im letzten Jahr entstanden. (mehr …)

  • Kleingartenentwicklungsplan Berlin liegt vor

    (Tel)

    Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030

    Nunmehr liegt ein erster Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030 vor. Der Entwurf sieht weiterhin den dauerhaften Erhalt von ca. 83 % der Kleingartenfläche und rd. 60.000 Parzellen in Berlin vor. Weitere ca. 9 % (rd. 6.800 Parzellen) des Gesamtbestandes sollen nicht vor 2030 in Anspruch genommen werden. Für diese Kleingartenanlagen (KGA) soll im weiteren Verfahren geprüft werden, inwieweit sie durch alternative Bauflächenpotenziale ersetzt werden können oder ob durch entsprechende Bebauungskonzepte auf diesen Flächen ein Teil der kleingärtnerischen Nutzung erhalten werden kann.

    https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/kleingaerten/downloads/kep/KEP_entwurf_190228.pdf (mehr …)

  • Gartenprojekt in der Dübener Heide geht weiter

    (Mail)

    wir möchten Sie/Euch auf die neu entstandene Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm – Bad Düben“  des Vereins Dübener Heide e.V. hinweisen. Die Ortsgruppe ist aus dem im Februar 2019 beendeten und vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung geförderten Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ hervorgegangen und sucht noch weitere Mitglieder.

    Der Gemeinschaftsgarten liegt gegenüber vom Bahnhof Bad Düben, auf der Fläche der ehemaligen Bahnlandwirtschaft, am Wirtschaftsweg. Der Garten ist auch gut an seinem Gewächshaus zu erkennen (siehe Bild unten).

    Auch kooperiert die Ortsgruppe weiterhin mit der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide (www.bgdh.de) und dem Pächter der Gartenfläche Michael Kühn.

    Wir würden uns über Ihr Interesse oder gar Ihre Unterstützung freuen. Auch dazu bietet die Ortsgruppe ab dem 11. April jeden Donnerstag ab 15:00 einen öffentlichen Gartentag im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm an.


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  • neuer GG eröffnet in Augsburg

    (Mail)

    am Freitag, 17.5., 16.30 Uhr wird der neue Gemeinschaftsgarten Wertachwiese in Augsburg-Pfersee offiziell eingeweiht. Umweltreferent Reiner Erben, die Leitung des Amtes für Grünordnung, Frau Vedder und der Umweltausschuss des Stadtrates werden einige Grußworte sprechen, ebenso ich als Sprecherin des AK Urbane Gärten. Eine offiziellen Schlüsselübergabe, ein kleiner Umtrunk und eine Führung sind vorgesehen, die Presse ist ebenfalls eingeladen.


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  • Erfahrungen des Campusgarten Potsdam

    (mail)

    Wie wird die gemeinsame Gartenarbeit organisiert?
    Unser Kernteam besteht aktuell aus fünf bis sechs Studis. Darüber hinaus haben wir inzwischen jedoch über 30 Beetpaten, die sich aus AnwohnerInnen und MitarbeiterInnen zusammen setzen. Dabei ist auf die AnwohnerInnen – v.a. junge Familien und Senioren – oft mehr Verlass als auf die Studis, die nicht selten nach einer anfänglichen Euphorie dann doch oft gerade ganz viel um die Ohren haben. Bisher leisten wir als Kernteam die gesamte Arbeit ehrenamtlich. Es gibt also niemanden, der dafür in irgend einer Weise bezahlt wird. Wir wissen jedoch von anderen Hochschulgärten, dass es dort durchaus Leute gibt, die auf bestimmte Art und Weise bezahlt werden.

    Wer gießt und wer darf etwas ernten?
    Wir haben gute Erfahrungen mit einem gemeinsamen Gießplan gemacht. Gegossen wird jeden zweiten Tag. In einer online-Tabelle tragen die Leute sich ein, wann sie gießen können. So bilden sich da jeweils Teams von etwa drei Leuten, die sich dann wieder unter einander abstimmen, wer wann dran ist. Geerntet wird grundsätzlich von den Beetpaten in ihren Beeten. Leider kommt es schon dazu, dass Leute sich bedienen. Das ist aber zum Glück nur ein Randphänomen. Wir denken gerade über ein eigenes Naschbeet nach, wo wir also ranschreiben, dass dort genascht werden darf.

    Welche Kosten kommen auf uns zu?
    Gemeinschaftsgärten sind erfreulich förderungswürdig. Wir reichen regelmäßig Förderanträge ein, die oft auch bewilligt werden. Der AStA untertützt uns von Anbeginn an regelmäßig. Die Anstiftung in München ist ein sehr wichtiger Partner, nicht nur was Förderung angeht, sondern auch in Sachen Vernetzung und Kompetenz. Grundsätzlich zeigt die Erfahrung, dass die eigentliche Gartenarbeit fast der geringere Zeitaufwand ist und dass die Orga- und Konzeptarbeit im Hintergrund eher mehr Arbeit macht. Die Hauptkosten sind also weniger die finanziellen Kosten, sondern der Zeitaufwand. Kurz, für einen Start mit vielleicht 5 Hochbeeten (ca. 300,- bis 500,- Euro), einem Wassertank (wenn nötig), einem Pavillondach (ca. 500,- Euro), einer Grundausstattung an Geräten (Schlauchwagen, Schubkarre, Schaufeln etc. ca. 500,- Euro) solltet Ihr möglichst etwa 1.000,- bis 1.500,- Euro zur Verfügung haben.

    Angefangen haben wir mit selbst gebauten Hochbeet-Kästen. Da kommt man je nach Stärke und Qualität des Holzes jedoch schnell mal auf 150,- Euro pro Hochbeet. Und es ist auch ein gewisser Aufwand, die Dinger zu bauen. Unser Standard-Hochbeet besteht aus drei Palettenaufsatzrahmen (120 x 80 cm), die es im Baumarkt für 15,- Euro pro Stück gibt. Zuzüglich Teichfolie, Hasendraht und Erde kommt man auf ca. 50,- Euro pro Hochbeet. Als Basis dient eine Euro-Palette, die man oft irgendwo organisieren kann. Diese Beete sind recht schnell aufgebaut und kosten halt weniger als individuelle Konstruktionen.

    Wie viele Leute sind an dem Projekt beteiligt?
    Wir haben es nach drei Jahren auf mehr als 30 Beetpatenschaften gebracht. Dabei verteilt sich die Gießarbeit mit jedem zusätzlichen Beetpaten auf weitere Schultern.
    Die viele Orga-Arbeit wird bei uns von einem kleinen verwegenen Team geleistet. Für diese Orga-Arbeit Leute zu finden, ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben. Wir ernten sehr viel Begeisterung, wenn es dann aber darum geht, sich konkret einzubringen, haben viele Studis dann leider gerade ganz viel zu tun.

    Wie groß ist die bewirtschaftete Fläche?
    Wir haben mit ca. 200 qm angefangen, sind inzwischen bei ca. 400 qm und möchten uns auf Grund der kontinuierlichen Nachfrage nach weiteren Beetpatenschaften gern auf ca. 500 qm erweitern. Das muss jedoch erst noch von der Hochschulleitung genehmigt werden. Ich würde sagen, dass man schon mindestens 100 qm haben sollte, damit es eine kritische Größe hat, um genügend Beetpaten im Boot zu haben.

    So weit erst einmal in aller Kürze (…). Ich hoffe, das hilft Dir schon mal etwas weiter.

    Übrigens wurden wir anfangs durchaus belächelt, als naiv und unprofessionell bezeichnet etc.. Das muss man einfach aushalten und da hilft eine gewisse Sturheit . Unsere Kritiker sind inzwischen ziemlich verstummt, da unser Campusgarten bei gutem Wetter oft regelrecht voll besetzt ist. Das ist noch ein wichtiger Hinweis, dass Ihr genügend Sitzgelegenheiten einplanen solltet und möglichst auch irgend ein Pavillon etc. als Witterungsschutz einplanen solltet. (mehr …)

  • Bewohnergarten Berg am Laim bekommt Geld von PCL

    (NL)

    Neues aus Berg am Laim  
      Torffreie Erde im Bewohnergarten Gotteszeller Straße
      Im März konnten wir dank der Unterstützung durch die Postcode-
    Lotterie einen Teil des Gartens mit frischer torffreier Erde auffüllen.  
     Am 09. April wird die Gartensaison mit einem ersten Treffen der
    Gartengruppe eröffnet. Ganz oben auf dem Plan steht der Aufbau
    des Hochbeets, ebenfalls finanziert aus Mitteln der Postcode-
    Lotterie. (mehr …)

  • neuer Vereinsgemeinschaftsgarten in Mannheim

    (ANtrag/Tel)

    Diese Möglichkeit haben wir auf einem ehemaligen Gärtnereigelände von über 5.000 qm in unserem Stadtteil gefunden. Durch Zufall hat sich ein kreatives, anpackendes Team bestehend aus zwei Umweltpädagoginnen, einer Grundschullehrerin, einem Imker und Baumpfleger, leidenschaftlichen Gärtnern und mich, einer naturliebenden Betriebswirtin, die sich um die Verwaltung kümmert, gebildet.

    Unsere erste Säule, das gemeinsame Gärtnern, auf 25 eingefassten Beeten (9,00 m x 1,50 m) läuft gut. Fast alle Beete wurden in kurzer Zeit an ganz unterschiedliche Menschen vermietet. Diese Miet- bzw. Mitgliedsbeiträge sind die wesentliche Einnahmequelle, um Miete für das Grundstück bei der Stadt Mannheim, Wasser, Energie und Versicherungen zu zahlen. Für Saatgut, Geräte und Instandhaltung des Vereins sowie für den Aufbau der Umweltpädagogik in Kooperation mit den Bildungseinrichtungen im Stadtteil sind wir auf Fördergelder und Spenden angewiesen.

    Im Rahmen der Umweltpädagogik gibt es bereits eine Vereinbarung mit dem ev. Kindergarten Pusteblume, der nun einen Vormittag die Woche ins GrünWerk kommt. Die Gespräche mit der Realschule und dem Gymnasium laufen und werden höchstwahrscheinlich zum 1.5.2019 auch in konkrete Vereinbarungen zum „grünen Klassenzimmer“ abgeschlossen sein. Angepasst an den Lehrplan werden die Themen Bienen, Insekten allgemein, Bäume, und anderes sehr praxisorientiert auf unserem weitläufigen Gelände vermittelt.

    Es ist ein Gartenprojekt für Mitglieder, sprich man muss Mitglied werden, um gärtnern zu können (Workshops sind auch offen für andere). Die Mitgliedschaft kostet 50 Euro prp Person, für Familien 1000 und dann muss man noch 150 Euro pro Beet zahlen. Es sind individuelle Beete und sie haben aber auch ein paar gemeinschaftliche, wie Kartoffelbeet, Obstwiese, Kräuterspirale und Experimentierbeet. Sie haben jetzt 50 Mitglieder.

    Die Mitglieder haben alle einen Schlüssel, man kommt auch sonst nicht auf das Grundstück, ist auch nicht so gedacht, dass man den Garten als Flanier/Aufenthaltsraum nutzt, wenn man nicht im Verein ist.

    Gemeinschaftlich liefen die ganzen Arbeiten, um loslegen zu können (Müll wegräumen etc.). Sie haben keine Gartentage o.ä., die Begegnung und der Austausch untereinander ist eher zufällig.

    Es sind auch Kindergruppen/Schlulkassen mit dabei und das ist auch ein Schwerpunkt der Arbeit.

    Die alte Wasserleitungsanlage ist marode (jedes Beet hatte einen Anschluss) sie haben da jetzt schon neue (Plastik)Rohre verlegt und es wird mit Schlauch und Gießkanne gegossen.

    Sie wollen zusammen Möbel aus Paletten bauen etc.

    Vernetzt sind sie noch nicht, wissen auch nicht, ob sie das überhaupt wollen oder eher unter sich bleiben wollen (mehr …)

  • neue Förderrunde für nachhaltige Nachbarschaftsprojekte in Essen

    (mail)

    hier die Ankündigung der Ideenbörse für 2019, bei der wieder Bürgerprojekte, insbesondere Nachbarschaftsprojekte zu Ressourcenverbrauch, Mobilität, Flächennutzung und mehr gefördert werden. Viele gute Ideen und Freude an einer Umsetzung wünscht Euch 

    Susanne

     https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1300800.de.html

    Bewerbungsphase der Ideenbörse 2019 der Grüne Hauptstadt Agentur startet im April 

    Auch in diesem Jahr werden wieder grüne Bürgerprojekte gesucht. Der Start der Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern, Details werden in Kürze bekanntgegeben.

    02.04.2019

    Zum Abschluss der Ideenbörsen in 2017 und 2018 waren sich alle Beteiligten einig: Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ ist nicht nur eine Auszeichnung für zwölf Monate, sondern wirkt darüber hinaus. Wurden in den vergangenen Jahren fast 300 grüne Aktivitäten und Bürgerprojekte durch die Ideenbörse gefördert, so startet im April die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019.

    „Die globalen Herausforderungen für eine lebenswerte und liebenswerte Stadt werden nicht auf internationaler oder nationaler Ebene gelöst, sondern in den Städten selbst. Ein Schlüssel hierfür liegt in der gelebten Verantwortung der Menschen vor Ort“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Ich freue mich darüber, dass wir in Essen im Rahmen der ‚Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017‘ ein Instrument entwickelt haben, das interessante Ideen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt so unkompliziert vorantreibt“, lobt Oberbürgermeister Thomas Kufen die insgesamt 66 nachhaltigen und bereits umgesetzten Projekte im gesamten Stadtgebiet.

    Das mit einer Gesamtsumme von über 60.000 Euro geförderte Engagement ist dabei vielfältig, nachhaltig und innovativ. Von der Stärkung bestehender Strukturen, wie zum Beispiel den Essener Gemeinschaftsgärten, bis hin zur Erschließung gänzlich neuer Ideen.

    „Grüne Hauptstadt ist man nicht auf Zeit“, so Simone Raskob, Umwelt-, Bau- und Sportdezernentin und Projektleiterin der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“. „Die Bürgerprojekte sind ein gutes Beispiel für das nachhaltige Engagement, das seit 2017 das Leben in den Stadtteilen positiv verändert. Die konkreten Ziele der Grünen Hauptstadt Europas können wir nur alle gemeinsam und mit der gesamten Stadtgesellschaft erreichen.“

    Bewerbungsphase für Ideenbörse 2019 startet vor Ostern

    Im April startet die Bewerbungsphase für die Ideenbörse 2019. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr über zahlreiche Projektvorschläge“, so Kai Lipsius, Leiter der „Grüne Hauptstadt Agentur“, die auch in diesem Jahr die Bürgerprojekte begleitet und fördert. „Nachbarschaftsprojekte, die miteinander Ressourcenverbrauch reduzieren, Mobilität optimieren, Flächen nutzen oder gemeinsame Ansätze im Quartier entwickeln, werden wir daher besonders in den Fokus nehmen. Die Stärkung nachbarschaftlicher Initiativen ist einer unserer zentralen Ansätze. Denn dort liegt ein erhebliches Potenzial für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt.“

    Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können ihre „grünen Ideen“ einfach einreichen. Dabei sind der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger keine Grenzen gesetzt: Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Antragsteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben und die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen. Für die Umsetzung werden pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung gestellt – ein Eigenanteil ist nicht zu leisten. Eine Jury aus Bürgerschaft, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entscheidet aus fachlicher Sicht über die Auswahl der Projekte. Pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

    Der Startschuss zur neuen Bewerbungsphase erfolgt noch vor Ostern. Details zu den Bewerbungsmodalitäten sowie das genaue Startdatum werden in Kürze bekanntgegeben.

    Zum Hintergrund:

    Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Um die gesteckten Ziele nachhaltig weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen, wurde die „Grüne Hauptstadt Agentur“ gegründet: Als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zukunftsthemen Klimaschutz, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie, Mobilität und Stadtentwicklung im Konzern Stadt.

    Dabei kann die „Grüne Hauptstadt Agentur“ auf die seit 2011 erfolgreichen Kooperationen, Netzwerke und Projekte der klima|werk|stadt|essen zurückgreifen, die durch die „Grüne Hauptstadt Agentur“ weitergeführt werden. Die Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts sowie die zwölf Nachhaltigkeitsziele haben eine hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung einer lebenswerten Stadt Essen.

    Ansprechpartner für die Ideenbörse:
    Michael Mühlenkamp,
    Stabsstelle „Grüne Hauptstadt Agentur“ der Stadt Essen
    Telefon: 0201 / 88-82320,
    E-Mail: michael.muehlenkamp@gha.essen.de


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  • Düsselgrün vergibt individuelle Beete

    Wir wollen diese Saison etwas Neues ausprobieren!  Wer Lust hat, neben der gemeinschaftlichen auch eine eigene Ernte einzufahren, kann das ab jetzt auch bei uns im Düsselgrün Gemeinschaftsgarten tun: Wir vergeben viermal zwei Beete zur eigenen Nutzung und privaten (mehr …)

  • Grüne Liga baut Gartennetzwerk Marzahn-Hellersdorf auf

    Die Grüne Liga (Berlin) hat bis Ende 2020 Gelder für die Unterstützung von Garteninititiativen in Marzahn und Hellersdorf. Sie wollen Nachbarschafts- und Schulgärten beraten und vernetzen, neue Gartenprojekte anschieben und machen Anschubfinanzierungen so wie Workshops.

    Das Projekt heißt. Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf (mehr …)

  • Prinzessinnengarten Kollektiv auf dem Friedhof

    (Projektbesuch)

    Das Prinzessinnengarten Kollektiv (Gruppe rund um Robert) ist auf den St. Jacobi Friedhof in Neukölln gezogen. Der Eingang ist an der Hermannstraße und auf dem Bürgersteig begrüßt einen bei den offenen Gartentagen gleich ein Kiosk-Schild des Gartenprojekts. Ein paar Meter hinter dem Friehofseingang und gut sichtbar auch schon von der Straße aus, ist in einem alten Häuschen (Pförtnerhaus?) der Kiosk entstanden, an dem man Getränke und derzeit noch ein recht eingeschränktes Snackangebot erwerben kann. Hinter dem Kiosk sind Tische und Bänke, die bei meinem Besuch voll gefüllt waren mit Interessierten und Mitmacher*innen. Hier wird besprochen was Stand der Dinge ist und was zu tun ist, was sich entwickelt hat und was noch nicht geht, Aufgaben werden verteilt. Es gibt ein Kompostklo und ein Lager. Und ca 80 m (?) den Hauptweg entlang kommen dann die Hochbeete. Diese stehen ordentlich in Reih und Glied und bestehen aus Aufsetztrahmen. Als Beschilderung, was in den Beeten wächst, dienen alte Schallplatten. Es gibt auch schon ein Erdbeet und es wurde eine Blumenwiese eingesäät.
    Lisa erzählt, dass es noch recht mühsam ist, weiterzukommen, da die Friedhofsverwaltung alles abbremst und erstmal wenig zusagt. Viel geht doch noch nicht. Sie hofft, dass sich das ändert, wenn offiziell verkündet wurde, dass der Friedhof als Friedhof aufgegeben wird.
    Durch die Hochbeete sind auch schon Gräber „verschwunden“.
    Das Team hat sich für die Aufteilung vorne Kiosk, dann laufen und dann Hochbeete entschieden, damit die Leute, die gärtnern wollen, das dann auch machen werden und nicht wieder eine Biergartenatmosphäre entsteht, wie auf dem Moritzplatz. Dort ist das Gärtnern ein wenig in den Hintergrund getreten.

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  • Perivoli: stärkeres Beachten der Regeln führte zum Wechsel von Leuten

    (Gu, Besuch)

    Da immer ein kleiner Kreis von Aktiven, vor allen Dingen aus dem Vorstand, den Müll entsorgt, sich um Nachkäufe, Gartengemeinschaftsflächen etc. gekümmert hat und diese Arbeiten diesem Kreis zu viel wurden, hat Perivoli (der Vorstand) die existierenden Regeln angewendet, ist also strenger geworden. Das Resultat: einige sind ausgetreten. Sie haben mit Aushängen in Bioläden, über ihre neue Webiste und durch Mund-zu-Mund neue Leute gewonnen, von denen die meisten den Garten gerne als Erholungs- und Aufenthaltsraum nutzen und ein kleines bisschen gärtnern. Viel gärtnerisches Wissen ist nicht da und Sabine nennt das „lifestyle“. Sie haben nach wie vor die Kooperation mit der VHS, die zweimal p.a. einen gärtnerischen Kurs für die Perivolis anbietet, sprich die Leute aus dem Garten können sich da bevorzugt anmelden (es gibt für sie einen Code dafür). Pro Kurs gibt es 6 Einheiten im Garten mit Anleitung. Sie haben einen Helfer aus einem Neuköllnern Kultutnetzwerk (für körperlich schwere Arbeiten) und haben gute Kontakte zu dem Nachbarn: Britzer Weinkultur (Weinanbau). Sehr bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit einem feministischen Frauennetzwerk, da sie darüber Referentinnen zu Gesundheitsthemen in die Räume ihres Trägers To Spiti einladen können und keine Honrare zahlen müssen.
    Sie sind auf der Suche nach noch mehr Leute und brauchen auch Geld, um jemanden zu bezahlen, der den Boden einer ihrer Häuschen fachgerecht sanieren kann (mehr …)

  • Initiative Prinzessinnengarten Kreuzberg gegründet

    (Newsletter)

    Unter dem Slogan #GewachsenUmZuBleiben gründen wir die

    Initiative PRINZESSINNENGARTEN KREUZBERG

    Unser Ziel ist es, den Freiraums am Moritzplatz dauerhaft zu sichern und zu einem Gemeingut für alle zu machen

    Wir treffen uns jeden Montag um 18:30 in der O45 zu einem offenen Initiativentreffen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzumachen.

    Dieses könnte der letzte Sommer für uns am Moritzplatz sein, oder der erste von vielen weiteren. Daher wollen wir mit Euch zusammen möglichst viele Aktivitäten organisieren um zu zeigen, was den Prinzessinnengarten am Moritzplatz ausmacht und was er für uns in Zukunft sein kann: vom gemeinsamen Gärten und Kompostieren, über Filmabende für den Kiez, bis zur einer Nachbarschaftsakademie und Nachbarschaftsversammlungen und -festen.

    Wir fangen an mit einem Soli-Flohmarkt: Ab dem 14. April vergeben wir jeden zweiten Sonntag Flohmarkttische zur Unterstützung der Initiative.

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  • Himmelbeet kann bis Ende 2020 bleiben

    (alerts9

    […]
    Safehub wird größer, daher verschiebt sich alles nach hinten und Himmelbeet kann bis Ende 2020 auf der Fläche bleiben

    Noch keine Ersatzflächen für Himmelbeet 

    Das in Europa einzigartige Projekt hatte für große Unruhe gesorgt, weil dadurch ein anderes Sozialprojekt verdrängt wird. Auf der Brache ackern seit 2013 die Kiezgärtner vom Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Sie hatten das Gelände vom Bezirk zur Zwischennutzung bekommen und 2017 massiv gegen ihre Verdrängung protestiert.

    Bisher ist unklar, wo die Himmelbeetler hinsollen. Eine Option ist, dass das Himmelbeet die Fläche der ehemaligen Passierscheinstelle schräg gegenüber an der Ecke Schul- und Maxstraße bekommt. Entschieden ist noch nichts. Durch die Erweiterungspläne von Amandla „kann der zeitliche Druck für die Suche einer Ersatzfläche für den Gemeinschaftsgarten reduziert werden“, sagt Carsten Spallek. Außerdem gebe es nun „mehr Raum für Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Flächensuche“.

    https://www.berliner-woche.de/wedding/c-bildung/fussball-bildungszentrum-wird-aufgestockt-himmelbeet-kann-bis-ende-2020-bleiben_a208546 (mehr …)

  • Gutsgarten eröffnet Saison mit Ausstellung

    (Alerts/Projektbesuch)

    Berlin/Hellersdorf

    Mit einer Auftaktveranstaltung im Bunten Haus hat die Initiative für einen Nachbarschaftsgarten auf dem Gut Hellersdorf die diesjährige Pflanzsaison eingeläutet. Es gab Workshops, Gespräche und die Ausstellung „Hellersdorfer Gesichter“.

    Mit der Ausstellung der rund 20 Porträts von Mitgliedern und Unterstützern soll „der Initiative ein Gesicht gegeben und ihr Zusammenhalt gefördert werden“, sagt Lisa Dobkowitz von der Gesellschaft Prinzessinnen-Garten-Bau. Das Unternehmen begleitet seit 2016 den Aufbau eines Anwohnergartens auf dem Gut Hellersdorf. Die Unternehmergesellschaft ist aus der Initiative für den Prinzessinnengarten entstanden, der 2009 auf dem Moritzplatz in Kreuzberg als Gemeinschaftsgarten angelegt wurde. Seitdem hat der Prinzessinnen-Garten-Bau über 140 Gartenprojekte an Schulen, öffentlichen Gebäuden oder für Firmen initiiert und entwickelt. 

    In den zurückliegenden drei Jahren ist die Zahl der Mitglieder und Unterstützer, die sich am ökologischen Gartenbau auf dem Stadtgut beteiligen, stetig gewachsen. Neben Treffen, Workshops und den Porträts sind Gespräche ein weiteres Mittel, um den Zusammenhalt der bunten Truppe aus Freiwilligen zu festigen. „Es geht um die Lebensgeschichte dieser Menschen und deren Motivation, bei uns mitzumachen“, sagt Cecile Wagner von Prinzessinnen-Garten-Bau. Die Porträts und die Lebensgeschichten sollen in weitere Ausstellungen einfließen und vielleicht auch in eine Broschüre.

    Einer der Hellersdorfer, die sich Ende März im Bunten Haus auf ein solches Gespräch einließen, ist Michael Brunn (70). Der promovierte Philosoph lebt seit 1988 in Hellersdorf. „Die gemeinsame Arbeit an dem Garten ist eine gute Möglichkeit, für eine bessere Nachbarschaft im Kiez zu sorgen“, erklärt er.

    Seit rund zwei Jahren schon beteiligt sich Gisela Becher (65) an dem Gartenprojekt. „Auf den Hochbeetgarten bin ich durch einen Spaziergang mit meinem Mann aufmerksam geworden“, erzählt die gelernte Gärtnerin. Durch die Mitarbeit habe sie viele neue Menschen kennengelernt und eine interessante Aufgabe gefunden.

    Einer der Organisatoren von Prinzessinnen-Garten-Bau ist Daniel Dermitzel. Es werde hauptsächlich Gemüse gesät und gepflanzt. Der wichtigste Termin dieses Jahres werde der Umzug des Gartens auf dem Gutsgelände von seinem bisherigen Standort hinter einer ehemaligen Scheune auf das Gelände des ursprünglichen Gutsgartens sein. Das sei schon eine Herausforderung, denn der neue Garten umfasse inzwischen rund 70 Hochbeete.

    Projektbesuch:
    Bezirk ist auf die P-Gärten zugekommen, auf der Fläche sollte was passieren, was die Leute zusammenbringt. Sie haben dann zuerst versucht, Schulklassen als Paten für Beete zu gewinnen, was aber nicht funktioniert hat, auch andere Organisationen ließen sich nicht einbinden. Durch die Veranstaltung von Kultur kamen dann oft 100 Leute und nach und nach auch Intessierte für die Gartengruppe. Sie sind nun 20 im Kern, kommen hauptsächlich zu den Gartentagen, an denen  es auch immer was zu essen gibt (wichtig). Geleitet wird der Gutsgarten von Daniel, einem Farmer, der in USA und Frankreich diverse Biofarmen hatte und sich, aus D ursprünglich kommend, im Netz schlau gemacht, was es in B an spannenden Projekten gibt. Er sagt, dass die Themen im Garten auch oft noch die Verwundungen der Wende sind.
    Es ist ein heterogener Kreis an Leuten, die mitmachen, die peu a peu zusammen wachsen.
    Als ich kam, wurde ich sofort nett begrüßt und konnte Fragen stellen, wobei dann auch schnell auf Daniel verwiesen wurde. Neben mir kam noch eine Gruppe Studis der Alice Salomon Schule vorbei.
    Der Garten muss wohl umziehen, da der Standort, an dem sie gerade sind, mit Wohnungen bebaut werden wird. Auf dem großen Gutsgelände gibt es an einer anderen Stelle einen historischen Gutsgarten, den sie dann auch mir reaktivieren sollen. Da ist dann Denkmalschutz zu beachten und die Vorstellungen des Bezirks sind zu integrieren.
    Wann genau das passieren wird ist noch unklar.
    Unklar ist derzeit auch die Finanzierung, die bisher über den Bezirk lief.

    mehr zum Artikel oben (nicht Projektbesuch)  https://www.berliner-woche.de/hellersdorf/c-soziales/nachbarschaftsinitiative-startet-in-die-gartensaison_a207991

    (mehr …)

  • In Neuschönau entsteht ein DorfWaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    weltverträgliche Lebens- und Wirtschaftweise stehen und ein natürliches
    Ökosystem erlebbar und nutzbar machen.  
    Das Wissen über ökologische Bewirtschaftung von Gärten, Klein- und Restflächen als Beitrag zur
    biologischen Selbstversorgung und Biodiversität ist auch im ländlichen Raum unterrepräsentiert.
    Der Zeitwende e.V. hat sich 2016 gegründet um Mitmach- und Umweltbildungsprojekte, die
    ökologische Zusammenhänge real erlebbar machen zu realisieren, denn unsere Erfahrung zeigt,
    dass großes Interesse von Seiten der Bevölkerung gibt. Neue Wege, neues Miteinander und
    ökologisches Gärntnern sind auch auf dem Land sehr gefragt. Die Gemeinde Neuschönau hat für
    das Projekt eine Brachfläche mitten im Ort zur Verfügung gestellt.  
     
    Ziele: Wir möchten dörfliche Strukturen in Gemeinschaft und Solidarität fördern.  
    Ein Waldgartenmodell nach Permakulturprinzip (ökologische Kreislaufwirtschaft) und
    Bildungsmodule für ökologische Zusammenhänge sollen in der Gemeinschaft von Bürgerinnen
    und Bürgern aus der dörflichen Umgebung gemeinsam gestaltet, erarbeitet und auch für die
    Öffentlichkeit erlebbar und zugänglich werden.  
    Nachgeordnete Ziele: Solidarische Gemeinschaft im Dorf und in der Gesellschaft fördern
    (Inklusionsansatz), naturverträgliches, nachhaltiges Gärntnern und Permakulturprinzipien kennen
    lernen, fördern und verbreiten. Hier können nachhaltige Strukturen für Selbstversorgung mit
    mehrjährigen Gemüsen, Wildkräutern und Obst und Beispiele für ökologisches Gärtnern in
    Einklang mit der Natur geschaffen werden. Aspekte von aktivem Naturerleben,
    Gemeinschaftserleben, Gesundheit, Entschleunigung und von Umweltbildung werden dabei
    einbezogen.(Kooperation mit Nationalpark, Projekt „Holzweg“ Neuschönau, Ökomodellregion,
    Kreisgartenbau, örtlicher Schule) 

    Das DorfWaldgarten-Projekt ist kein Gemeinschaftsgarten im üblichen Sinn, sondern ein dynamisches gemeinsames Gartenprojekt, das auf allen Ebenen den Prinzipien der Permakultur folgt. (Entschleunigung, Inklusion, demokratische Entscheidungswege, sparsamer Umgang mit Ressourcen, offenes lernendes System usw.)

    Aus wie vielen Menschen besteht die Gartengruppe und wie setzt diese sich zusammen? Wie haben die Leute von dem geplanten Projekt erfahren?

    Eine „Gartengruppe“ in diesem engen Sinn gibt es nicht. Das Netzwerk, der an der Projektmitarbeit Interessierten (teilweise Vereinsmitglieder) umfasst im Kern derzeit ca. 40 Personen, dazu 9 Leute aus dem Vorstand und viele weitere Freiwillige, die je nach Themenfeld dazu stoßen werden.

    Das Projekt wurde nicht im stillen Kämmerlein erfunden und dann veröffentlicht, sondern ist aus den Ideen der Mitgliederversammlung, Vorstand und unserer Netzwerktreffen entstanden. Dadurch sind alle Beteiligten von Anfang an bereits im Boot. Zusätzlich hatten wir mehrere Informationesveranstaltungen und Vorträge zum Thema Permakultur, wo wir laufend über den Fortgang des Projektes informieren. Dazu kommt die örtliche Presse, welche wir nutzen und die uns gerne unterstützt. Außerdem erhalten wir im Punkt Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung durch das örtliche Tourismus büro, vom Nationalpark Bayerischer Wald und von den Gartenbauvereinen im Landkreis.

          Wie groß ist das Dorf und aus welchem Umkreis kommen die Menschen aus der Gartengruppe?

          Die Gemeinde Neuschönau hat 2200 Einwohner. Die Gemeinde um den Hauptort Neuschönau hat insgesamt 7 Ortsteile (Dörfer). Der Einzugsbereich des Projektes ist örtlich im Bezug auf die Ortsteile von Neuschönau, also als Dorf-Treffpunkt, jedoch hat das Projekt auch Aufmerksamkeit und Teilnehmende über die Orts- und Landkreisgrenze hinaus. Unsere Mitglieder kommen auch aus anderen Orten im Landkreis und aus den angrenzenden Landkreisen Passau und Regen.

          Wie wird das Projekt organisiert? Wer entscheidet was? Wie sind die Kommunikationswege?

          Derzeit gibt es eine Aktionsgruppe für die Bearbeitung des LEADER Förderantrages mit Leuten aus dem Vorstand, dazu eine Arbeitsgruppe allgemeine Finanzen und vorbereitende Organisation, sowie eine Gelände- Permakultur-Planungsgruppe;Arbeitsgruppen Marketing, Crowdfunding und Öffentlichkeitsarbeit werden sich anschließen. Die Koordination hat derzeit der Vorstand. (4 von 9 Leuten) Später soll jemand aus dem Netzwerk die Projektkoordination übernehmen. (Hauptsächlich Organisation und Moderation der Arbeitsgruppen und Aktionen auf dem Gelände)

          Wie kann man mitmachen und wo wird dafür geworben?

    Jede*r kann mitmachen. Man kann mitmachen, indem man sich bei uns meldet, oder zu einem unserer Treffen (ab April auch wieder auf dem Gelände) kommt. Später wird es verschiedenen Planungs- und Bau/Pflanzaktionen geben, die jeweils für alle Interessierten offen sind. Wir haben einmal monatl. einen Stammtisch und arbeiten derzeit an der Aktualisierung der Homepage für Informationen. Außerdem gibt es einen E-Mail Newsletter, ca. alle 14 Tage,der bisher ca. 160 Adressen umfasst. Weiteres geht über die Presse und Lokalzeitungen. Social Media ist geplant, aber derzeit noch nicht realisiert.

          Wie lange haben Sie das Grundstück  (ist die Nutzung befristet?) und muss dafür eine Pacht gezahlt werden? Was war vorher auf dem Grundstück? Wird es einen Zaun geben?

          Wir haben mit der Gemeinde einen pachtfreien Nutzungsvertrag über 15 Jahre. Das Grundstück ist eine Restfläche, die beim Neubau/Ausbau des neuen Friedhofes und beim Umbau der Schule als Natur-Aktionsfläche beibehalten wurde. Die Fläche wurde bisher extensiv begrünt (Wiesen-Blühfläche) gehalten und ist ansonsten brach.

          Es wird keinen Zaun geben, die Fläche wird größtenteils öffentlich zugänglich sein und lediglich einen räumlich (durch Bepflanzung) abgetrennten Bereich haben für individuelles Gärtnern und die Durchfürhung von Workshops.

          Wie soll das Gartenprojekt konkret aufgebaut werden? Wird eine gemeinsame Planung gemacht, was wohin kommt? Wird es auch individuelle Beete geben, soll alles gemeinschaftlich bewirtschaftet werden?

          Beides ist geplant: Unsere Permaplaner setzen Permakultur auch gesellschaftlich um, das heißt, alle Planungsschritte werden mit Aktionsgruppen und soweit möglich und sinnvoll, direkt auf und am Gelände umgesetzt. Es geht dabei darum, dass die Menschen von Anfang an erleben, wie man eine Permakultursystem aufbaut.

          Über das hinaus werden wir das Gelände so gestalten, dass es individuelle Beete geben wird, da dies auch der Wunsch aus dem Netzwerk war. Wir möchten also eine Gemeinschaftsfläche für permakulturellen Diskurs, sowie Einzelbeete (je nach Geländegestaltung noch offen, welche Form) für Individualisten*innen. (Geplant mit wöchentlicher Permaanleitung vor Ort auf Wunsch)

          Was meinen Sie mit Lehr- und Modellgarten? Inwieweit können die Gärtner*innen entscheiden, was im Garten wo passiert?

          Modellgarten meint: Umsetzung von Permakultur mit und für Menschen, also gemeinsam, solidarisch und demokratisch. Alle, die jeweils mitmachen, entscheiden gemeinsam, was auf dem Gelände wie umgesetzt wird.

          Lehrgarten: Es wird im öffentlichen Teil Workshops geben zum Mitmachen. Wir bauen dort verschiedene Permakulturelemente gemeinsam mit Interessierten und vermehren so das Wissen über diese Techniken. (zum Beispiel Komposttoilette, Hügelbeete, Kräutergesellschaften, Regenwassernutzung usw. )

          Was meinen Sie mit „Freiwilligen“? Sind das die Gärtner*innen? Oder gibt es eine Gruppe, die beim Anlegen hilft, dann aber andere Leute gärtnern?

          Da es im Sinne der Permakultur mehrere Ebenen der Verwirklichung gibt, bezeichnen wir alle, die mitmachen als „Freiwillige“, gärtnern gehört auch dazu.

          Was passiert mir der Ernte?

          Die Ernte im öffentlich zugänglichen Bereich ist Allmende für alle, die den Garten besuchen, nutzen, genießen. (Voraussichtlich hauptsächlich Wildkräuter, Beeren, Wildobst und mehrjährige Wildgemüse.)

          Die Ernte der Indie-Beete ist natürlich den Indie-Gärnter*innen vorbehalten, außer die möchten etwas tauschen oder teilen mit anderenJ

          Bitte fächern Sie die beantragten Materialkosten für ein Gerätehaus noch auf. Was für Materialien/wie teuer. Wer wird das Gerätehaus bauen und wie viele Menschen werden mitbauen?

          Das Gerätehäuschen wird von Freiwilligen aus unserem Netzwerk in Eigenleistung gebaut. 1 Person aus dem Vorstand ist dabei federführend. Helfer*innen kommen je nach Motivation und Interesse dazu. Aus unserer bisherigen Erfahrung sind das pro Bauaktion 3 bis 5 Leute!Zur Fertigstellung werden ca. 3 bis 4 Bauaktionen notwendig sein.

          Es handelt sich bei dem Häuschen um ein besonderes Objekt (nachhaltig und schön) Ich sende anbei ein Foto eines ähnlichen Objektes, das wir gebaut haben, damit Sie sich vorstellen können, wie es ungefähr konstrukiert sein wird.

          Mit welchem Materialien soll beschildert werden? 1500 Euro sind dafür recht viel, haben Sie auch daran gedacht, hierfür vorhandenes Material zu nutzen, die Schilder selber zu machen?

          Hier handelt es sich um (Namens-)Schilder für die Pflanzen am öffentlichen Gelände, damit die Besucher*innen/ Nutzer*innen jederzeit wissen, welche Pflanzen in den Pflanzgesellschaften wachsen. Da sich das Gelände in sehr rauer Lage befindet und zudem steil ist, müssen die Schilder starken Witterungseinflüssen Stand halten. (Wind, Schneehöhen bis über 1 Meter über mehrere Monate) Daher kommt Holz und anderes Selbstgemachtes eher nicht in Frage, weil es zu schnell verwittert. Wir würden hier Material wie Eisen, Edelstahl, Emaille oder ähnliches mit dauerhafter, witterungsbeständiger Beschriftung brauchen.


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  • Schöpfungsgarten Traunstein möchte Bienen

    (Antworten)

    Unser Gartenprojekt ist auf einem sehr guten Weg: Abgesehen von unserem Erfolg in der Gemüseproduktion wird die Gartenanlage von der Bevölkerung sehr gerne angenommen. Viele Leute gehen an unserem Grundstück vorbei und nutzen es zum Spazierengehen und Schauen, auch Leute vom nahegelegen Altenheim setzen sich gerne mal auf die Bänke und genießen den schönen Garten. Wir sind momentan 14 Leute. In diesem Sommer möchten wir ein paar Bienenvölker hier ansiedeln, wir haben einen Hobby-Imker, der sich drum kümmern wird. Durch den schneereichen Winter sind am Gewächshaus leider ein paar Scheiben kaputtgegangen. Die Reparaturen führen wir selber durch, wir brauchen allerdings ein paar neue Scheiben sowie Klammern und andere Kleinteile (mehr …)

  • KEBAPgarten Vorhaben

    (ANtrag)

    Bereits seit August 2012 konnte Dank der Kooperation mit dem Gartendeck, der Keimzelle und
    dem Hof vorm Deich, die uns mit vorgezogenen Pflanzen versorgt haben, bei KEBAP
    selbsterzeugtes Gemüse geerntet und zubereitet werden. KEBAP ist als Teil des Netzwerks
    „Solidarisches Gemüse“ mit einem Großteil der Hamburger Gartenprojekte vernetzt. Wir stehen im
    aktiven Austausch sowohl was das eigentliche Gärtnern als auch die politische Durchsetzung
    unserer Interessen gegenüber der Stadt anbelangt.
    Wir gärtnern in Hochbeeten, die gemeinschaftlich gebaut, gepflegt und beerntet werden. Vorrang
    hat die gemeinschaftliche Verarbeitung des angebauten Gemüses vor Ort. Überschüsse können
    von den Mitgärtner*innen mitgenommen werden. Unser Garten entsteht mit der Idee der
    Permakultur, an der wir uns selbst Jahr für Jahr weiterbilden. Wir ernten unser eigenes Saatgut
    und tauschen es mit den anderen Gartenprojekten in einer vom solidarischen Gemüse jährlich
    organisierten Tauschbörse. Weiteres Saatgut beziehen wir ausschließlich bei Dreschflegel oder
    Bingenheimer. Wichtiges Thema bei uns ist auch der Bodenaufbau. Wir düngen mit Wurmsaft,
    verdünntem Urin und selbstangesetzten Jauchen. Wir setzen eigenen Kompost an und haben im
    2015 mit Hilfe der anstiftung eine Komposttoilette gebaut, mit der wir unseren Kompostkreislauf
    erweitern konnten. Jedes Jahr wächst unser Garten nunmehr qualitativ. 2015 haben wir außerdem
    eine Solaranlage gebaut, die unter anderem eine automatische Bewässerungsanlage mit Strom
    versorgt. 2016 haben wir mit Hilfe der anstiftung zwei Rocket Stoves gebaut, auf denen wir
    seitdem in der warmen Saison regelmäßig einmal in der Woche gemeinsam das geerntete
    Gemüse kochen. Auch haben wir im vergangenen Jahr die Kooperationen mit Solidarischen
    Landwirtschaften und verschiedenen FoodKoops bei uns vor Ort ausgebaut und viele
    Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Ernährung gemacht.
    Das Gärtnern schafft den direkten Kontakt des Projektes mit den Anwohner*innen vor Ort. In der
    Saison treffen wir uns im Garten mindestens zweimal in der Woche und gärtnern, jeder ist dazu
    eingeladen mitzumachen. Zu einem Kernteam von 8-12 Leuten kommen jedes Mal neue Leute.
    Das Spektrum der Leute ist sehr heterogen. Das gemeinsame Gärtnern oder auch das
    gemeinsame Kochen helfen, Toleranz aufzubauen und Vorurteile abzubauen und ein
    gemeinschaftliches Miteinander zu schaffen.
    Im Garten finden Veranstaltungen und praktische Workshops in unterschiedlichen Kooperationen
    statt. Die Themen (Ernährung, Gesundheit, Saatgut, Permakultur, Transition, Commons) sind breit
    gestreut und beziehen möglichst viele Fragestellungen ein, die für einen gesellschaftlichen Wandel
    im Sinne eines nachhaltigen und solidarischen Zusammenlebens essentiell sind.
    Durch das regelmäßige Kochen konnten wir unsere Zusammenarbeit mit Schulen und
    Kindergärten ausweiten und nach wie vor ist das Projekt Gegenstand zahlreicher Studien- und
    Forschungsarbeiten. Auch die Nachfrage nach Workshops anderer Institutionen vor Ort im
    KEBAPgarten hat sich stark ausgeweitet.
    KEBAP ist ein Resillienzprojekt, dass auf lokale Ökonomie, Selbstversorgung, und
    Selbstverwaltung als Notwendigkeit und Chance angesichts der Zuspitzung globaler Krisen und
    der Ohnmacht des/der Einzelnen setzt. Grundlegend dafür ist die nachbarschaftlich organisierte
    und global vernetzte Solidargemeinschaft.
    Wir nutzen die lange Zeit, die es braucht solch ein Projekt zu verwirklichen, um dabei schon das zu
    leben und auszuprobieren, was KEBAP als urbanes Modell für eine künftige Gesellschaft sein
    kann. Herausforderungen 2019
    Da wir so weit es geht recyceltes Material benutzen, selbst Kompost und verschiedene Dünger
    herstellen, sowie unser eigenes Saatgut ernten, konnten wir die laufenden Kosten im Garten von
    Jahr zu Jahr verringern und nur auf einige Verbrauchs- und Verschleißgegenstände reduzieren,
    wie zum Beispiel Ersatzteile für die Bewässerungsanlage und die Kompost-Trenntoilette,
    Saatschilder, etwas Bauholz für die Reparatur der Beete und Schrauben.
    Doch im letzten Jahr hat sich vor allem eine neue unvorhergesehene Belastung ergeben: aufgrund
    der extremen Trockenheit waren wir im Garten zeitweise ohne Wasser. Da wir keinen
    Wasseranschluss haben, sind wir auf Regenwasser angewiesen, das wir in Tonnen und einer
    großen Zisterne unterm Bunker sammeln. Auch im Winter hat es nicht genug geregnet, um die
    Zisterne für die kommende Saison zu füllen, so dass wir in diesem Jahr nicht umhin kommen
    werden, die Zisterne einmal extern befüllen zu lassen.
    Zweitens gab es leider im letzten Jahr bei uns mehrere Einbrüche, bei denen Werkzeug gestohlen
    wurde, das wir nun ersetzen müssen. (mehr …)

  • Schuppenbau im Stadtteilgarten Winzerla

    (aus Antrag und Antworten9

    Den Stadtteilgarten in Jena Winzerla gibt es seit dem Jahr 2012. Er wurde von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, gemeinsam mit BewohnerInnen des Stadtteils Winzerla ins Leben gerufen und seitdem umfassend erweitert. Studierende der Hochschule haben den Stadtteilgarten dabei über die Jahre hinweg mit ihren Projekten bereichert. So wurde im vorletzten Jahr, 2017, der Bau eines Lehmofens fertiggestellt. Dieser Lehmofen kann aktuell nicht in vollen Umfang genutzt werden, da das benötigte Feuerholz den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist und somit nur bei ausreichend gutem Wetter trocken zur Verfügung steht. Dies ermöglicht es den GärtnerInnen zurzeit nicht, ihre Wünsche im Bezug auf die Nutzung des Lehmofens voll auszugestalten (Lehmofenfest, gemeinsames Backen, Lehrgänge…).

    Um dieses Problem zu lösen, möchten wir, als studentisches Projekt für 2019, gemeinsam mit den GärtnerInnen des Stadtteilgartens einen Holzverschlag bauen, welcher das Feuerholz für den Lehmofen vor dem Wetter schützen soll. Ziel ist dabei zum einen die Lösung des Problems, aber auch die Befähigung der GärtnerInnen zur selbstständigen Erarbeitung von Lösungen. Die Gemeinschaft steht bei uns dabei immer an erster Stelle und soll auch in diesem Projekt gefördert werden.

    Geplant ist ein Anbau an die bereits bestehende Überdachung des Holzofens. Wir möchten dafür gerne einen dreiseitig geschlossenen Schuppen bauen, welcher zum Holzofen hin offen ist. Die offene Seite zeigt zum Lehmofen und wird durch dessen Dach vor der Witterung geschützt. Eine der Seiten möchten wir gerne so gestalten, dass sie ggf. geöffnet werden kann, um den Transport und die Einlagerung des Feuerholzes zu erleichtern. Das Dach möchten wir, angepasst an die Überdachung des Holzofens aus Holz gestalten. Zusätzlich ist uns Nachhaltigkeit wichtig und wir möchten an das Dach Regenrinnen anbringen, damit das Wasser gespeichert und für den Garten genutzt werden kann.

    Im Garten sind aktuell ca. 20-30 GärtnerInnen aktiv dabei. Die Gruppe setzt sich aus alleinstehenden, älteren Personen, aus Ehepaaren, Studierenden und Familien zusammen. Teilweise sind nicht alle Personen immer aktiv (gerade bei den Familien kommen die Kinder manchmal mit und manchmal nicht), weshalb die Zahl schwanken kann. Der Garten gehört zum Stadtteilbüro Jena Winzerla und wird von diesem verwaltet. Der Trägerverein ist mittendrin e.V. Die Beete werden zum Teil individuell vergeben, es gibt jedoch auch gemeinschaftlich betriebene Beete.

    Der Bau wird von uns Studierenden angeleitet. Wir vier haben uns, im Rahmen des Projektes, umfassend mit dem Thema beschäftigt und verschiedene Fachmeinungen eingeholt (z.B. Materialeignung, Statik, Abstände). Auf eine professionelle Anleitung wollen wir jedoch verzichten, da wir die Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche der GärtnerInnen unbedingt einbringen möchten. Die Sicherstellung der Abstände ist von uns bereits im Vorfeld vorgenommen und auch gemeinschaftlich besprochen worden (mit den GärtnerInnen und dem Stadtteilbüro).  

    Der Lehmofen ist bereits in Betrieb genommen worden, kann aktuell nur nicht in vollem Umfang genutzt werden (da das Feuerholz zurzeit noch draußen lagert). Am Bau selbst können ca. 8 Leute gleichzeitig beteiligt werden. Da wir insgesamt mehrere Termine geplant haben, ist die Zahl entsprechend höher (mehr …)

  • Stadtgarten Connewitz: Teich wird in Eigenarbeit saniert und großes Kräuterbeet wieder neu angelegt

    (Antrag)

    1
     
     
    Antrag auf Förderung des Projektes „Gemeinsam gärtnern ::
    Zusammen wachsen“ durch die „Stiftungsgemeinschaft anstiftung &
    ertomis“
     
    Ein Projekt des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. | Januar 2019 bis Dezember 2019
     
    Kontakt:  
    Christiane Heinichen | Telefon: 0341 3065 114 | E-Mail: christiane.heinichen@oekoloewe.de
     
    Zur Organisation:
     
    Der „Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.“ ist ein anerkannter Umwelt- und Naturschutzverein
    und die regionale Plattform für umweltfreundliche Ideen, Projekte und Aktionen. Seit der
    politischen Wende 1989 engagiert dieser sich für eine nachhaltige Stadt- und
    Regionalentwicklung, gibt Impulse in der Umweltpolitik und setzt Natur- und
    Artenschutzprojekte um. Als Verein mit rund 1.500 Mitgliedern kooperiert er mit kommunalen
    und überregionalen Initiativen und Netzwerken. Der Verein betreibt die Leipziger
    Umweltbibliothek mit 20.000 Medien, organisiert die Ökofete und die Leipziger Umwelttage
    und bietet Bildungsangebote für jährlich 5.000 Menschen. Konkrete Projekte des
    durchführenden Fachbereiches „Grüne Stadtgestaltung“ sind der Stadtgarten Connewitz, die
    Fassadenbegrünungskampagne „Kletterfix – Grüne Wände für Leipzig“, die Kampagne „Leipzig
    soll blühen“.
     
    Projektbeschreibung:
     
    Die 4.300 m² große „grüne Oase“ wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von
    der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen
    Bebauung gerettet. Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der
    „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort entwickelt. Der
    Gemeinschaftsgarten bindet verschiedene NutzerInnengruppen ein. Es etabliert sich eine
    partizipative Ehrenamtsstruktur. Der Garten bietet optimale Voraussetzungen, ökologisches
    Gärtnern in der Stadt zu erfahren. Mit seinem Altbestand an Obst- und Laubbäumen und der
    langjährigen konsequenten ökologischen und naturnahen Bewirtschaftung ist er ein
    einzigartiges Ökosystem und fördert die Biodiversität und das Mikroklima vor Ort.  
     
    Ziele und Maßnahmen für 2019:
     
    Im Jahr 2018 lag der Schwerpunkt unserer gemeinsamen Aktivitäten auf der Umsetzung von
    längst überfälligen Infrastrukturmaßnahmen. Diese teils sehr umfänglichen Arbeiten haben viele
    Ressourcen und Kapazitäten gebunden. In diesem Jahr soll mit dem Bau eines
    Grundwasserbrunnens eine weitere wichtige bauliche Maßnahme realisiert werden. Der heiße
    Sommer im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die Nutzung des Regenwassers über eine
    Zisterne nicht ausreicht. Mit einem Brunnen ist der Garten für zukünftige Hitzeperioden
    gewappnet.  
     
    An offenen Gartentagen werden 2019 weitere Interessierte eingeladen, den Garten und die
    Gemeinschaft kennenzulernen. Es gilt weitere GemeinschaftsgärtnerInnen zu gewinnen, die
    sich verlässlich, engagiert und mit eigenen Ideen im Projekt einbringen.     
     
     
    2
     
     
    Eine intensive Ansprache bestimmter Zielgruppen (Nachbarschaft, Geflüchtete, Menschen
    mit Beeinträchtigung) lässt den Kreis der aktiv beteiligten GemeinschaftsgärtnerInnen ebenfalls
    weiter wachsen. In Erfahrung gebracht werden soll, ob es mit einer nahegelegenen
    Gemeinschaftsunterkunft gelingen kann, gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden. Kontakte
    gibt es ebenfalls zu einem in der Nachbarschaft gelegenen integrativen Wohnprojekt. Hier leben
    acht junge Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen selbstbestimmt in
    einem Wohnprojekt gemeinsam mit einem Betreuerteam.  
    Je mehr Engagierte das Projekt tragen und Aufgaben übernehmen, umso näher kommt das
    Projekt dem Ziel, selbstragende Strukturen zu schaffen und den Garten zu einem Ort der
    Vielfalt, des Miteinanders und der Begegnung zu entwickeln.  
     
    Mit der Erstellung und Pflege von Informationsmaterialien werden das Projekt und die
    Veranstaltungen in die Öffentlichkeit getragen. Selbstverständlich gibt es auf der Homepage des
    Ökolöwen und über den vereinseigenen Emailnewsletter regelmäßige Informationen zum
    Projektfortschritt sowie Presse- und Medienarbeit zur Teilnahme an thematischen
    Veranstaltungen.  
     
    Ebenfalls intensiviert werden soll in diesem Jahr der Austausch mit anderen
    Gemeinschaftsgarten-Initiativen in Leipzig. Nach einem ersten Auftakttreffen im Februar ist
    die Motivation gemeinsame Ideen voranzubringen und den Austausch fortzusetzen, groß.
     
    Die Neuanlage und Aufwertung der 300 qm großen Kräuterbeetfläche wird in diesem
    Jahr ein Schwerpunkt des gemeinschaftlichen Schaffens sein. Mit großem Interesse haben die
    GemeinschaftsgärtnerInnen bereits begonnen, sich Wissen über die Anlage einer solchen Fläche
    anzueignen.  
     
    Die Sanierung des Naturteichs muss in diesem Jahr noch vollendet werden. Hier haben die
    GemeinschaftsgärtnerInnen viel Vorarbeit geleistet, die nun noch mit der passenden
    Uferbefestigung und mit Teichpflanzen abgeschlossen werden soll. Das Biotop ist Lebensraum
    diverser Amphibien. Beide Maßnahmen sind gute Beispiele dafür, wie
    GemeinschaftsgärtnerInnen Ideen selbstbestimmt umsetzen und Selbstwirksamkeit erleben. Es
    ist uns ein großes Anliegen, diese Bemühungen nach Kräften zu unterstützen.
     
    Der Ökolöwe fungiert weiterhin als Rahmengeber und Moderator (manchmal auch Mediator) in
    diesem Prozess und berücksichtigt die Verbindlichkeit eines Aktionsplanes für den Garten.  
     
    Erwartete Wirkung:
     
    Als Gemeinschaftsgartenprojekt leistet „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ einen
    wichtigen Beitrag zur sozialen Integration, zur Stärkung des Bürgersinns und der Zivilgesellschaft
    in Leipzig. Die Ausrichtung des Stadtgartens als Gemeinschaftsgarten ist langfristig angelegt.
    Der Ort gilt dabei als Veranstaltungs-, Begegnungs- und Erholungsstätte und als Treffpunkt für
    die Nachbarschaft. Er ist aufgrund der naturnahen Gartenelemente, seiner Artenvielfalt und
    seinem wertvollen Altbaumbestand ein einzigartiger lokaler Beitrag zu Klimaschutz und zum
    Erhalt der Biodiversität. Er erfüllt damit auch eine wichtige ökologische Funktion. Das
    ökologische Gärtnern sensibilisiert für Belange des Umwelt- und Naturschutzes und forciert ein
    bürgerliches Engagement zugunsten gemeinnütziger Zwecke. Die gemeinsame Gestaltung und
    die Entwicklung einer Nutzungsstruktur fördert das Bewusstsein für natürliche
    Lebensgrundlagen und Kreisläufe. Gerade in einer Stadt, die in den letzten Jahren eine
    Nachverdichtung der Bebauung erlebt, sind naturnahe geschützte Orte und Begegnungsstätten
    – außerhalb von Konsumangeboten – eher Ausnahmen, die besonders im Gemeinschaftsgarten
    einen Raum finden. Das erzeugt ein Gefühl der Zugehörigkeit und stärkt den sozialen   
    3
     
     
     
    Zusammenhalt. Die unmittelbare Nachbarschaft hat die Möglichkeit sich neu kennen zu lernen,
    womit die lokale Anbindung gestärkt wird. Zusätzlich soll der Kontakt und Austausch mit
    anderen Gemeinschaftsgärten in Leipzig gepflegt werden, um auf Erfahrungen und Konzepte
    zurückzugreifen und sich zu vernetzen.
     
    Gefördert werden soll die Anschaffung von Saatgut, Kräuter- und Teichpflanzen. Die
    GemeinschaftsgärtnerInnen planen für dieses Jahr die Neustrukturierung des Kräuterbeets, dafür
    werden unter anderem neue Pflanzen benötigt. Außerdem haben sie schon im letzten Jahr
    damit begonnen den Teich zu sanieren (mehr …)

  • IG Coswig steht vor Veränderungen

    (mails9
    Es gab seit Herbst 2018 viel Unruhe wegen des Pachtlandes für unseren Verein, weil Coswig derzeit einen neuen Flächennutzungsplan aufstellt.

    Wir hatten ja im letzten Jahr schon von unserem Ober- Bürgermeister gesagt bekommen, das wir das Land für die Zukunft nutzen können. Unser Verein wäre politisch sehr wichtig. Da freuen wir uns. Es ist uns auch ein längerfristiger Vertrag versprochen, aber ob wir den bekommen ist noch offen. Ich glaube die Stadt will sich nicht festlegen und hat in dem neuen Entwurf des Vertrages wieder den Passus aufgenommen : „jährlich kündbar“

    Zur Vorgeschichte möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

    es ist wie gesagt Straßenbauland, welches wir als sogenannte „Zwischennutzung“ zur Pacht bekamen. Die Straßenpläne sind zum Glück vom Tisch. Bebaubar ist der Streifen Land nicht, weil der Hauptsammler /Abwasser, darunter liegt. Es geht nur Straße/Zufahrt oder Gartennutzung, oder Sportplatz /Parkplatz so etwas eben. Zum Glück (sonst wären wir es auch los, Eigenheimbebauung bringt ja Geld, machen wir uns nichts vor)

    Der Stadtplaner hat die Idee, einen westlichen Grünring hier zu verankern, das ist ja schon mal gut. Da soll der IK Garten Bestandteil sein. 

    Um die geplanten Veränderungen deutlich zu machen, habe ich für Sie eine Skizze angehängt. 

           Von Nord (Olympia Sportstätte) nach Süden Richtung Coswiger Rathaus soll der Radweg führen. Durch beide Teile des Gartens.

             Im Eingangsbereich des IK Gartens (auf dem Südteil) ist rot kreuzschraffiert (rechte Seite) ein öffentlicher Platz vorgesehen- Als Doppelnutzung, wie das gehen soll weiß ich auch nicht. Es können Autos dann dort parken aber gleichzeitig wäre es ein Vorteil für uns, dort können wir Material anliefern lassen. (wenn zugeparkt ist??)

             Die dritte Maßnahme  ist dann die Zufahrt (orange, links) in das geplante Baugebiet. Hier müssten Bäume im Eingangsbereich und die Heckenstruktur geopfert werden, (Vögel, Eidechsen,..)

    Wir sind hier bei den Gesprächen mit der Stadt sehr im Zwiespalt. Einerseits ist es gut, dass wir also der Garten bleiben sollen. Mit den Einschränkungen könnten oder besser müssten wir uns arrangieren.

    Die Stadt hat als Eigentümerin des Landes die Macht und kann mit dem Land machen was sie will.

    Andererseits ist es ein sinnloser Plan, den Eingangsbereich als öffentliche Fläche auszuweisen. Die Stadt behält sich hier die Gestaltung vor. Natürlich haben wir dies bereits gestaltet, mit Sträuchern, der Kräuterspirale, dem Lehmofen, dem Lehrbeet.

    Vermutlich wollen Kirchenbesucher (einflussreiche) hier ihren Sonntagsparkplatz haben.

    Die Zufahrt: es gibt 2 weitere Möglichkeiten, das heißt vorhandene betonierte breite Wege westlich unseres Gartens. Die liegen im Privateigentum und die Stadt kann die angeblich nicht kaufen. Unser Stadtrat, der Architekt ist, hat hier gelacht und gesagt, wenn der Bauträger das Land erschliest, kauft er doch auch diese  Zufahrten.

    Wir wissen hier nicht, ob die Auskunft der Stadt richtig ist. Nachvollziehbar ist, das sich die Stadt die Zufahrt über den IK garten vorzubehalten muss. Denn im Moment gehöhren der Stadt die beiden anderen Zufahrten nicht. Das ganze geplante Baugebiet ist im Übrigen eine Altlastenfläche und das Bau-Land gehört mindestens zwei Erbengemeinschaften. Somit kann es dauern, das ist gut.

    Der Radweg, er stört, ja, vielleicht kommen auch mehr Leute dadurch in den Garten. (zum Ernten , ha ha, )

    Ich denke, es gibt dieses Radwegeprogramm, Fördermittel, deswegen soll gebaut werden. In ca 2 oder 3 Jahren soll es soweit sein. So ist der Plan, (der evtl. auch nicht realisiert wird,..)

    Wie gesagt, wenn wir nicht im guten Einvernehmen mit der Stadt arbeiten, kann uns ja auch gekündigt werden. Deshalb ist es bestimmt nicht klug, gegen diese Pläne zu protestieren. Die Stadt ist anderseits froh (so der OB Neupold,) dass wir dies Land nutzen, sonst müsste die Stadt es pflegen.

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  • KEBAP HH: Garten auf dem Bunkerdach steht in den Startlöchern

    (Mail)

    Bei uns steht dieses Jahr wieder viel auf dem Programm, unter anderem beginnen wir im Rahmen unserer „Klimaküche für Altona“ (im Förderprogramm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ der Nationalen Klimaschutzinitiative), den Dachgarten auf dem Bunker zu planen (mehr …)

  • Stadt Leipzig fördert Gartenprojekte finanziell

    (Mail)

    Liebe Kollegen und Kolleginnen zur Kenntnisnahme

    der Haushaltsantrag und die Fachförderrichtlinie sind auf der letzten Ratsversammlung durchgegangen, nicht so wie gedacht, aber wir haben im Doppelhaushalt für 2019 und 2020 je 150.000 € für die Förderung urbaner Gartenkultur in Leipzig

    Bisher wurde nur der Stadtgarten Connewitz vom Ökolöwen gefördert (Antragsumme 17.200 €). Jetzt können sich alle bewerben und das Geld kann auch für Personalkosten eingesetzt werden
    Die Anträge sind beim Amt für Stadtgrün und Gewässer, Fachbereich Gärten einzureichen und über die bewilligung wird im Envernehmen mit den Kleingartenbeirat der Stadt Leipzig zeitnah entschieden
    Es kann auch vorzeitiger Maßnahmebeginn beantragt werden, weil die Saison schon läuft …

    Die Umsetzung der Förderung geht über das ASG im Fachbereich Gärten und Karin Haberkern und ihre Kollegen stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite – siehe mal als Anlage

    Den Haushaltsantrag haben wir in erster Linie der Stadtratsfraktion der Grünen zu verdanken und natürlich auch anderen Abgeordneten, leider sind wichtige Akteure wie gemeinnützige GmbH´s, Stiftungen, Genossenschaften und Initiativen erstmal ausgenommen von der städtischen Förderung, in Anlage die Stellungsnahme der Stadtratsfraktion der Grünen

    https://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/parks-waelder-und-friedhoefe/gemeinschaftsgaerten/

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  • Gartendeck ist umgezogen

    (Mail)

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen

    27.3.:
    Ja, der größte Teil ist geschafft und unsere neue Adresse ist due Simon -Von-Utrecht-Str.4
    Jetzt geht es peu a peu weiter, wir brauchen noch Strom und Wasser, das Dach muss aufgebaut werden.
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  • Ab geht die Lucie: riesengroßes Hochbeet und Patchworkmauer entstehen

    (ANtrag/Antworten)

    Nach 5 Jahren Gärtnern auf Beton wurde der Lucie-Flechtmann-Platz im Frühling 2018 entsiegelt.
    Der Platz ist nun  ein „echter“ Stadtgarten, der uns Stadtgärtner*innen langfristg erlaubt im
    öff entlichen Raum öko ologisch nachhaltg zu gärtnern und unsere Stadt selbst und zuko untsfähig mit
    zu   gestalten.   Der   neu   hergestellte   Platz   bietet   bisher   (noch)   wenig   Abwechslung   in   seiner
    Beschaff enheit.   Neben   großen   Gemüsebeeten,   den   wiederaufgebauten   Hochbeeten   aus   dem
    Projeko t „Lerngarten Lucie“, frisch angepfanzten Sträuchern und einigen den Platz umgebenden
    Bäumen, mangelt es noch an vielfältgen Struko turen und Lebensräumen. Diese müssen von uns
    ehrenamtlichen   Gärtner*innen   selbst   aufgebaut   werden.   Dies   umfasst   neben   sämtlichen
    Gartenelementen wie Beeten, Kompost und Bewässerungsmöglichko eiten auch Sitzgelegenheiten
    und Weterschutz.
    Es soll daher auf einer sichelförmig angelegten, 30m² Beetläche in der Platzmite ein erhöhtes
    Beet   entstehen,   das   durch   eine   Patchworko mauer   eingefasst   ist.   Die   Patchworko mauer   aus
    verschiedenen recycelten Materialien soll zu großen Teilen als Trocko enmauer angelegt werden und
    bietet zahlreichen Lebewesen ein zu Hause. Durch ein solides Fundament und eine Verko lebung der
    oberen Mauerschichten  ist sie stabil genug, um langfristg im öff entlichen Raum zu bestehen und
    eine   Sitzgelegenheit   für   Platzbesucher-   und   Gärtner*innen   zu   bilden.   Das   auf   diese   Weise
    entstandene Hochbeet soll als Magerbeet mit sandigem, nährstoff armen Boden angelegt werden.
    Es bildet so einen trocko enen, sonnigen Standort, der sich besonders für Kräuter und andere
    spezifsch angepasste Pfanzen eignet. Das Magerbeet als besonderes Miko rohabitat ergänzt den
    Gemüsegarten und bereichert das Gärtnern im typischerweise feuchten, norddeutschen Klima.
    Projeko tergebnis ist ein langlebiges, multfunko tonales Hochbeet, das zeitgleich als Sitzgelegenheit
    und Lebensraum dient. Durch die Errichtung der Trocko enmauer und eine vielseitge Bepfanzung
    des Magerbeetes wird Artenvielfalt in der Stadt unmitelbar gefördert und Lebensräume auch in
    der Vertko alen eröff net. Der Bau der Trocko enmauer aus recyceltem Material spart Ressourcen und
    vermeidet   insbesondere   bei   dem   verwendetem   Naturstein   einen   unnötgen   Abbau   von
    Landschaten in anderen Teilen der Welt. Vorgesehen ist die Verwendung von 18m³ Naturstein, die
    derzeit noch als Grundstücko seinfassung im Bremer Umland (Weyhe) aufgebaut sind und von uns
    umfunko toniert werden ko önnen. Als weiteres Material ko önnen wir Ziegel aus einer stll gelegten
    Ziegelei   ebenfalls   aus   Weyhe   beziehen,   sowie   verschiedene   Materialreste   von   Galabau-
    unternehmen. Bei der Auswahl der Bepfanzung wird auf öko ologischen Anbau geachtet.
    Der Bau des Beetes durch 10-15 Ehrenamtliche ist für Mite Mai geplant. Die Größe des Beetes und
    die Anforderung an  die Anlage langfristg im öff entlichen Raum  zu bestehen, erfordern  eine
    fachko undige   Anleitung   des   Eigenbaus.   Entsprechende   Honorare   sind   bei   der   senatorischen
    Behörde für Bau, Umwelt und Verko ehr (SUBV) Bremen beantragt. Das notwendige Bodenmaterial
    (30 ko ubiko meter) ist bei den städtschen Entsorgungsbetrieben KNO als Sachspende angefragt. Bei
    der  ansti ft ung   werden   die   Finanzierung   des   Materials   für   die   40   m   lange,   45   cm   hohe
    Patchworko mauer, sowie Mitel für die Anschaff ung von Jungpfanzen in Höhe von insgesamt 5000
    Euro beantragt.

    > – wie wird die Struktur des Beetes angelegt? Wie kann man dann „dort oben“ gärtnern? Plant ihr da Wege etc.? Wie kommt man „da hoch?“ mit Schubkarre z.B. und auch mit ggf. körperlichen Einschränkungen?

    Das erhöhte Beet kann nicht barrierefrei betreten werden. Mit körperlichen Einschränkungen kann also nur am Beetrand, nicht in der Beetmitte gegärtnert werden. Mit der Schubkarre kommt man allerdings hoch, indem einfach ein Brett als Rampe schräg an die Mauer gestellt wird. Ohne körperliche Einschränkungen kann in dem Beet herumgelaufen und gegärtnert werden – was jetzt nicht täglich und für die breite Öffentlichkeit angedacht ist, sondern nur für das offene Sonntagsgärtnern. Dafür werden Backsteine und Platten im Beet verlegt, auf die getreten werden kann.

    > – wie wird dieses Beet dann bearbeitet, bzw. wer macht das? Macht ihr alles gemeinschaftlich oder gibt es bei euch Patenschaften oder auch direkte Zuordnungen von Beeten (habe ich leider schon wieder vergessen)

    Wir haben uns dafür entschieden, Beetpatenschaften nur noch auf direkte Anfrage zu vergeben, da die Verlässlichkeit der Beetpat*innen in den letzten Jahren gegen Ende des Sommers immer stark abgenommen hat. Wir planen daher, alles gemeinschaftlich zu begärtnern. Das hat 2018 gut geklappt und ein ganz anderes Gruppengefühl erzeugt. Alle, die an Sonntagen dazukommen, werden eingebunden. Wir haben für 2019 fünf Palettenhochbeete (je 1qm) für Anfragen nach Beetpatenschaften „reserviert“.

    > – Wie wird die Ernte geteilt und was passiert dann damit?

    Seit der Entsiegelung haben wir immer während des Sonntaggärtnerns gemeinsam geerntet und die Ernte dann unter allen Anwesenden, die mitgegärtnert haben, aufgeteilt. Odt haben wir noch vor Ort zusammen gegessen. Da wir ja im öffentlichen Raum gärtnern ist aber immer ungewiss, wie die Ernte aussieht. Letztes Jahr gab es ein Kürbisgate und alle unsere 30 prächtigen Kürbisse wurden innerhalb einer Nacht weggeerntet… Dienstags und Donnerstags abends sind Gießtermine, nach denen gelegentlich auch geerntet wurde (zB Salate, die bei der Hitze ja sehr geschossen sind und nicht lange stehen gelassen werden konnten).

    > Wie viele Gemüsebeete gibt es dann noch?

    Es gibt dann noch 23 Gemüsebeete von ca 1mx8m in unserem „Hauptgemüsebeet“ an der Grünenstraße. Außerdem gibt es links und rechts des Hauptgemüsebeetes noch Flächen von ca 25qm (an der Häschenstraße) und ca 50qm (an der Heinrich Bierbaumstraße) die je nach Fruchtfolge auch mit Gründünung oder Gemüse bepflanzt werden. Hier sollen in Zukunft aber auch Getreide und evtl Färberpflanzen wachsen. Dazu kommen noch ca 20 Palettenhochbeete.

    > . wie lange wird der Bau dauern und wer wird die Anleitung machen?

    Der Bau soll maximal 3 Tage dauern. Angedacht ist das Wochenende vom 10.-12.Mai. Die Anleitung würde voraussichtlich das befreundetes Galabauunternehmen „baumrausch“ übernehmen.

    > -kannst du die Materialkosten ein bisschen auffächern? (Wenn das nicht

    > zu mühsam ist)

    Die Materialkosten setzen sich aus dem recycelten Naturstein, Klinker und Backstein und Betonplatten zusammen (ca 2500 Euro), sowie der Anlieferung (500 Euro). Der exakte Preis der Recyclematerialien kann noch leicht variieren, da wir ja keinen Neukauf tätigen und die Preise telefonisch eingeholt haben. Dazu kommen dann noch Zementmörtel (ca 85

    Euro) und Mineralgemisch (300 Euro) für das Fundament und die Verklebung.


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  • Wilde Linde versucht trotz Einschränkungen weiter zu machen und mehr Leute zu gewinnen

    (ANtrag/Sachbericht)
    Stadt hat wegen der nicht mehr ganz sicheren Linden die öffentliche Nutzung untersagt. Sie machen aber – eingeschränkt – weiter.

    ja, das ist vertrackt: wir können es nicht öffentlich bewerben in dem Sinne, dass es keinen Aushang beim Garten geben kann. Es gibt aber regelmäßige Treffen, die über unsere Homepage angekündigt werden. Dort ist auch der Garten beschrieben: https://www.werkstadthaus.de/hauptmenu/gaerten/gemeinschaftsgarten-wilde-linde/ und eine Kontakt-Emailadresse hinterlegt: gemeinschaftsgarten(at)werkstadthaus.de

    Am 5. Mai findet im Werkstadthaushaus die jährliche Samentausch und Setzlingstausch Börse statt. Auch dort können die Aktiven der Wilden Linde Menschen ansprechen / gewinnen. Außerdem natürlich Mund zu Mund und: einige in Tübingen wissen inzwischen, dass das Werkstadthaus sich mit Gärten beschäftigt. Da gibt es hin und wieder Anfragen.

    Es gibt kein Schild “privater Garten” – es gibt ein kleines Schild, das darauf hinweist, dass es ein Gemeinschaftsgarten vom Werkstadthaus ist.

    Gärtnernde müssen keine Mitglieder im Werkstadthaus sein (sollten wir vielleicht mal einführen – für die, die es sich leisten können?)


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  • tierfreundliches Gärtnern im freiGarten Potsdam

    (Antrag)

    Neben der Individualbeete und Allmende („Staudenbeete von und für alle“) haben wir im sanierten
    Eingangsbereich des freiLands nun Grün- bzw. Beetfläche dazugewonnen, wofür wir mit der Stadt
    Potsdam  eine Pflegevereinbarung  abgeschlossen  haben.  Diesen  Eingangsbereich  möchten  die
    Gärtner*innen des „freiGartens“ nun als Insekten- und Vogel-freundliches Beet gestalten – und die
    Gartenfläche  somit erweitern.  Geplant  sind  einheimische  Gehölze,  Stauden,  Wiesenblumen  und
    Frühblüher, die fast ganzjährig den Insekten und anderen Tieren Nahrung bieten sollen. Da es der
    Eingangsbereich eines großen Kulturzentrums mit viel Publikumsverkehr ist, setzen wir damit auch
    ein  Statement  und  Signal  an  unsere  Gäste  –  denn  auch  im  urbanen  Raum  können  wir  uns  für
    Artenschutz und Biodiversität engagieren!
    Maßnahmen
    Der  Eingangsbereich  soll  mit  einer  großen  Vielfalt  an  Gehölzen  und  Stauden  bzw.  einjährigen
    Pflanzen (wie Kapuzinerkresse, Ringelblume, Jungfer im Grünen, Mais) gestaltet werden.
    Dabei  soll  die  Gestaltung  möglichst  vielfältig,  attraktiv  und  „Aufmerksamkeit-erregend“  sein  (wie
    z.B. durch Artischocken-Pflanzen als Trachtpflanze für Hummeln).
    Mit Informationsschildern möchten wir die Besucher*innen auch „im Vorbeigehen“ informieren, um
    welche Pflanzen es sich handelt und welchen Nährwert sie für welche Insekten oder andere Tiere
    haben.
    Kosten- und Zeitplanung
    Die Pflanzen sollen im zeitigen Frühjahr gepflanzt bzw. zum Saisonstart ausgesät werden, damit
    wir schon dieses Jahr eine große Pflanzenpracht und ein „Insektenbuffet“ haben.
    D.h., unser Wunschtermin zum Pflanzen ist Anfang April, Aussaat Anfang Mai. Die ehrenamtlichen
    Gärtner*innen des freiGartens und unsere FÖJler*innen übernehmen die Pflege der Anlage. (mehr …)

  • Strieskanne legt los

    (Antrag)

    Dresden/Strieskanne, Träger: Ufer-Projekte Dresden e.V.

    Bald ist es soweit und der Gemeinschaftsgarten „Strieskanne“ geht in die
    erste Saison. Das gepachtete Grundstück wartet auf viele fleißige Hände und
    kreative Köpfe, die die bisherige Brache hoffentlich bald aufblühen und
    Früchte tragen lassen! Wir beginnen mit einer Planungswerkstatt im April
    und wollen daran anschließend in einem von UFER-Projekte e.V.
    angeleiteten Workshop die ersten Hochbeete bauen.
    Im Moment bilden wir eine Kerngruppe aus drei Nachbar*innen, die bisher
    Planung und Organisation übernommen haben. Seit Januar 2019 sind wir Teil
    von UFER-Projekte e.V. und erfreuen uns der geballten Erfahrung und
    Kompetenz und der vielen tollen Menschen, die uns immer mit Rat und Tat
    zur Verfügung stehen. Im Hintergrund wartet eine Interessengemeinschaft
    aus ca. 20 Menschen aus der Nachbarschaft darauf, losgärtnern zu können.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die
    es braucht, um einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Auf der Fläche fehlt
    ein Wasseranschluss. Die Stadt hat zwar zugesagt, uns beim Sicherstellen der
    Infrastruktur zu unterstützen. Bis dafür jedoch eine dauerhafte Lösung
    gefunden ist, wollen wir zumindest vorübergehend IBC-Container aufstellen.
    Außerdem benötigen wir gebrauchte Europaletten, Schrauben,
    Akkuschrauber, Schubkarre, Teichfolie, Gießkannen, Schaufeln, Rechen,
    Sandkastenbaumaterial & Sand.
    Dafür würden wir uns über eine finanzielle Unterstützung sehr freuen.
    Grundsätzlich versuchen wir, möglichst viele Materialien – u.A. aus der
    Nachbarschaft – wiederzuverwenden.

    alerts:
    Unter dem Namen „Strieskanne“ soll an der Spenerstraße 36 in Dresden-Striesen ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Das Grundstück – gegenwärtig ungenutzt – gehört der Stadt. Begärtnert werden soll davon eine Fläche von 600 Quadratmetern.

    Die Initiative, auch in Striesen einen Gemeinschaftsgarten zu gründen, ging von Striesener Einwohnern aus. Sie vernetzten sich über das Online-Portal nebenan.de. Schließlich ergriffen die 32-jährige Jana Himstedt, ihr Mann und Gerda Berger die Initiative, knüpften Kontakte zur Stadt und zum Ufer-Projekte Dresden e.V., der die Trägerschaft übernommen hat.

    Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Am Sonnabend, 6. April, ist 14 bis 18 Uhr im Sommerkiosk Vegibunt, Wormser Str. 69, Eingang Kleingärten „Flora I“, eine Planungswerkstatt anberaumt. Am Sonnabend, 13. April, ist 10 bis 18 Uhr vor Ort auf der Spenerstraße „Bau-Workshop & Ufer-Allmende-Tag“. 10 Uhr werden Hochbeete und Gartenmöbel gebaut, 15 Uhr können Leihgeräte vom Ufer-Projekte e.V. ausprobiert werden. (mehr …)

  • Hechtgrün baut

    (ANtrag/ANtworten)

    Dresden/Hechtgrün (Träger: Ufer-Projekte)

    Wir benötigen einen wetterfesten Unterstand in unserem Gemeinschaftsgarten.
    2018 konnten wir uns flächenmäßig vergrößern und so ist auch die Mitgliederzahl
    organisch   gewachsen.   Eine   Überdachung   ist   wichtig,   um   unsere   Werkzeuge
    wetterfest zu lagern, und Workshops und Treffen unabhängig vom Wetter im
    Garten   zu   ermöglichen.   Wir   können   dann   die   offene   Gartenzeit   auch   bei
    schlechtem   abhalten,   sodass   der   Garten   sowohl   in,   als   auch   nach   der
    Vegetationsperiode   zugänglich   gemacht   wird.   Insgesamt   wird   mit   der
    Überdachung   eine   der   wichtigsten   Aufgaben   im   Gemeinschaftsgartens,   die
    Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, gestärkt.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die es
    braucht, um einen wetterfesten Unterstand zu errichten. Wir würden uns deshalb
    sehr über eine Unterstützung freuen.Inhalt und Maßnahmen
    Die Grundfläche der Errichtung soll  8×5 Meter betragen. Die Überdachung soll  als
    Pultdach   mit   einem   leichten   Gefälle   weg   von   der   angrenzenden   Hauswand
    errichtet werden und aus Wellblech bestehen. Über eine Regenrinne kann das
    über   die   Dachfläche   anfallende   Regenwasser   zum   Bewässern   des   Gartens
    gesammelt   werden.   Perspektivisch   sollen   auf   dem   Dach   eine   Solarpanele
    angebracht werden. Die tragenden Holzkonstruktion dient der Aufnahme der
    Dachlasten.
    Zusätzlich   wird   in   den   Holzrahmen   eine   abnehmbare   Aufhängekonstruktion
    gebaut,   diese   können   wir   als   Eigenanteil   selbst   finanzieren.   Die
    Aufhängekonstruktion soll flexibel einsetzbar sein und kann dann bei  feuchter
    und/oder kalter Witterung eingehängt und bei Sonnenschein und Wärme wieder
    abgenommen werden.

    – Der Pachtvertrag ist unbefristet mit der Stadt Dresden. Die Stadt hat uns das Grundstück vermittelt und unterstützt das Projekt HG. Auf dem Grundstück ist keine Bebauung möglich aufgrund der Nähe zum Bahndamm. Unsere Perspektive ist also langfristig

    – Matthias Paul leitet den Bau an [Fachmann, kann auch Statik]

    – Mindestens 20 Leute werden beim Bauen dabei sein

    – Der Transport kann soweit es möglich ist mit dem Lastenrad gemacht werden. Einige Holzelemte sind jedoch schlicht zu lang für einen Transport mit LARA und müssen deshalb mit dem Auto transportiert werden

    – Die Werkzeuge wollen wir in einer abschließbaren Truhe unter dem Dach lagern


    (mehr …)