Autor: admin

  • Westkreuzgarten: ein GG im Kleingarten in Berlin

    (Antrag, tel, recherche)

    Ein spannendes Projekt: ein Kleingarten öffnet sich und es gibt eine Gruppe (bisher 17 Leute), die auf einer 330m² großen Fläche mitten im Kleingarten angefangen haben, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Diese Leute waren (fast) alle vorher nicht in dem KG Verein, die sind über Infos auf Straßenfesten etc. auf das geplante Projekt aufmerksam geworden. Sie sind aber nun in den Verein eingetreten (zahlen aber nur die Mitgliedsgebühr und davon wird das Wasser etc. bezahlt). Es gibt ein Schild, alle aus dem GG bekommen einen Schlüssel für die Anlage und diese ist tagsüber immer offen. Sie haben für 45 Hochbeete eine Förderung vom Bezirk bekommen (wurde dann wieder zurückgezogen wegen Vermutungen seitens des BA, das die Fläche gar nicht zum KG gehört, als sie schon das Geld ausgegeben hatten… dann haben sie die Förderung doch bekommen). Es können und sollen noch Leute dazu kommen.

    Aber:

    Es ist unklar, wie es perspektivisch mit der Fläche des Kleingartenvereins weitergeht. Der Bezirk plant einen Park, ob und wie die KG da weiter bestehen werden, weiß derzeit niemand, es läuft derzeit für den Bebauungsplan eine Bürgeranhörung, es gibt eine Petition (KG spricht sich für Park aus, aber mit KG) und zudem ist auch noch unklar, wie lange der Gemeinschaftsgarten an der Stelle bleiben kann, an der sie nun losgelegt haben. Denn da soll eventuell eine Durchwegung entlanglaufen. All das kann aber auch noch Jahre dauern Daher planen sie mobil und haben auch schon eine andere Fläche (die auch auf dem Gelände ist) im Blick.

    Sie planen mit Kübeln, da sollen die Bäume und Sträucher rein, so können sie die auch auf die andere Fläche mitnehmen.

    mehr dazu: http://westkreuzgarten.de/category/allgemein/

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  • IG Bielfeld hat richtig losgelegt

    (aus Bericht)
    Garten ist auf Grabelandparzelle entstanden

    […]
    Gleich zu Anfang wurde in Selbstbauweise ein Gartentor im Zaun entlang des Hauptweges eingebaut,
    so dass der Garten nun für alle MitGärtner*Innen direkt erreichbar ist und auch Transporte leichter
    fallen. Zuvor war der Zugang zum Garten nur über einen verschlossenen, schmalen Gemeinschafts-
    weg und ein Nachbargrundstück möglich. Es zeigte sich, dass immer, wenn das neue Gartentor offen
    stand,  auch  Gärtner  aus  den  Nachbarparzellen  ermutigt  waren,  in  den  GemeinschaftsGarten  zu
    kommen, um Kontakt zu knüpfen und sich auszutauschen. Ein seitlicher Zaunabschnitt zum Nachbar-
    garten wurde entfernt, um das Gartenhaus besser sanieren zu können. Wegen der häufigen erfreuli-
    chen Kontakte zu den Nachbarn haben wir beschlossen den Zaun offen zu lassen.
     
    Im Gartenhaus stellte sich beim Entrümpeln heraus, dass der morsche Fußboden abgesackt war und
    erneuert werden musste. Wir hatten anfangs angenommen, dass das Gartenhaus mit überschauba-
    rem Aufwand schnell wetterfest gemacht werden könnte. Das Haus musste aber angehoben, abge-
    stützt und unter den Wänden erneuert werden. Ein Fundament aus Gehwegplatten, die Schwellbal-
    ken und der Fußboden konnten mit Recyclingmaterial und Bau-Material aus den Fördermitteln der
    ‘anstiftung‘  erneuert  werden.  Mit  vereinten  Kräften  konnte  die  Gartengruppe  diese  handwerklich
    anspruchsvollen Arbeiten vor dem Wintereinbruch abschließen. Durch den konstruktiven Holzschutz
    ist das Holzhaus nun gut von unten geschützt. Auch Dach und Fassade des Gartenhauses erhielten in
    Eigenleistung der GartenGruppe einen neuen Witterungsschutz aus Mitteln der ‘anstiftung‘.
     
    Gartengeräte wurden von einem aufgegebenen Nachbargarten  gebraucht gekauft, instand gesetzt
    und gleich eingesetzt, um im Gewächshaus die ersten Fruchtgemüse zu pflanzen, die auf Balkonkäs-
    ten bereits vorgezogen waren.  Die Gartengeräte wurden im Gerätehaus und in einem stabilen Regal
    untergebracht. Die vorhandene Schwengelpumpe wurde nach Erneuern der Ledermanschette wieder
    zur Wasserversorgung  während der Heißzeit genutzt, auch zum Gießen eines Nachbargartens wäh-
    rend der Urlaubszeit. Alle Flächen wurden überarbeitet, da der Garten seit einem Jahr nicht mehr zurückgeschnitten war.
    Ein Spiralhügelbeet wurde gebaut, um die großen Mengen an Pflanzenschnitt unterzubringen. Die
    Rasenfläche wurde zugunsten der Gemüse-Anbaufläche reduziert, Grassoden kamen mit ins Spiral-
    hügelbeet. Der ausgetrocknete, harte Lehmboden ließ sich nur sehr schwer umgestalten, aber Ende
    August wurde noch eine letzte Mischkultur aus Spinat, Feldsalat, Radieschen und Erdbeeren drauf
    gepflanzt. Die Erdbeerableger bekamen wir von einem Nachbarn geschenkt. Zum Herbstanfang wur-
    den im Garten Äpfel und Weintrauben gelesen und zusammen mit dem Lesegut aus anderen Gärten
    mit einer selbstgebauten Obstmühle und Saftpresse zu Saft und Wein gemahlen, gepresst, pasteuri-
    siert bzw. vergoren. Die Weintrauben hatten 2018 wahrscheinlich den höchsten jemals am Teuto-
    burger Wald gemessenen Zuckergehalt. (mehr …)

  • Green City macht LehrerFoBis zum (produktiven) Begrünen von Schulhöfen

    (NL)

    Dank einer Förderung des Sozialreferat der Stadt München können wir in diesem Frühjahr eine LehrerInnenschulung anbieten, bei der wir über die Grundlagen für Gemüsebeete an Schulen, Kindergärten und sonstigen Einrichtungen informieren wollen. Dabei geht es sowohl um das Anlegen, als auch um das dauerhafte Etablieren an Schulen. Wir vermitteln an einem Nachmittag Grundlagenwissen zum Anlegen und Pflegen von Gemüsebeeten. Eine Woche später laden wir erneut zu einem Workshop ein. Diese beiden Termine finden jeweils im Büro von Green City e.V.  statt. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten hinter dem Pfarrheim

    (aus Bericht)
    Siegburg

    Hinter dem Siegburger Marienheim in der
    Bambergstraße entsteht ein interkultureller Gemeinschaft sgarten, in dem sich die Nachbarn, die
    Kinder der Grundschule und des Kindergartens sowie der Unterkunft  für Gefl üchtete am Gärtnern
    versuchen können.
    Obwohl die Idee erst im späten Sommer prakti sch umgesetzt werden konnte, entwickelten sich die
    Pfl änzchen und das Miteinander der GärtnerInnen prächti g: Die wichti gsten Gartengeräte und
    Samen waren schnell besorgt und so manches Utensil brachten die Neugärtner einfach selbst
    herbei.
    Nachdem in Handarbeit mit Spaten, Schaufel und Hacke die Wiese in ein Beet umgewidmet wurde,
    hat das warme Wett er im August   Radieschen, Spinat, Rucola, Pfl ücksalat und Persilie so gut
    gedeihen lassen, dass die jungen Pfl anzen bald auf ein zweites Beet verteilt werden mussten.
    Die Mitstreiter arbeiten nach dem Prinzip, „wer mithilft , darf auch ernten“ und so ließen sich
    schon   eine   Handvoll   Nachbarn,   Freunde   und   andere   Gartenliebhaber   den   Salat   aus   dem
    Mariengarten schmecken. In geselligen Runden wurde da schon mancher Geheimti pp für die
    perfekte   Salatsoße   ausgetauscht,   aber   auch   frisch   geerntet   und   gewaschen   schmeckten   die
    Radieschen ganz ohne jedes Dressing.
    Das Grundstück für den Garten stellt die Kirchengemeinde Sankt Servati us unentgeltlich bereit und
    gegossen wird mit dem Wasser der angrenzenden Flüchtlingsunterkunft  am Kannenofen.
    Mit dem Setzen von Blumenzwiebeln und der restlichen Ernte ging das Gartenjahr dem Ende zu,
    aber   eine   Fortsetzung  wird  nur   noch  ein  paar  Wochen  auf  sich  warten  lassen  müssen. Die
    Menschen, die sich regelmäßig zu kreati ven Projekten und gemütlichem Plausch bei Kaff ee und
    Teilchen im Pfarrheim zusammenfi nden, werden im Frühjahr erste Pfl änzchen vorziehen, die auf
    den sonnigen Balkonen einiger Nachbarinnen bis zum Auspfl anzen heranwachsen dürfen. Sobald
    kein Frost mehr droht, sollen sie eingepfl anzt und in den Beeten des Gartens gepfl egt werden.
    Die   nächsten   Ernteerfolge   werde   dann   auch   gemeinschaft lich   verarbeitet   und   etwa   beim
    traditi onellen interkultur (mehr …)

  • Stadtgarten Glaucha findet keine neue Fläche

    (mail)
    Der Stadtgarten in Halle/Glaucha hat bisher kein neues Grundstück gefunden und sie glauben auch nicht dran.
    Projekt ist somit (zunächst?) beendet (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten mit Werkstatt in Potsdam

    (alerts)

    Crowdfunding für Werkstatt im Nachbarschaftsgarten

    Veröffentlicht am: von Kerstin

    Wir haben unser Ziel dank der Unterstützung von so Vielen geschafft!

    Das Angebot der Stadtwerke Potsdam GmbH im Herbst 2018 hat uns gefreut. Wir durften eines der ersten drei Crowdfunding-Projekte in Potsdam sein, welche ab Mitte November auf der nagelneuen Plattform https://www.potsdam-crowd.de an den Start gingen. Es hat sich für alle Initiativen gelohnt, denn alle gesetzten Ziele wurden sogar übertroffen.  Nun sind wir sehr dankbar und beginnen, die Werkstatt einzurichten!

    Wir brauchen neues Werkzeug für Reparaturen und kleinere Bauprojekte auf der Scholle 34. Die hiesige Werkstatt soll besser nutzbar für Alle gestaltet werden. Im Rahmen von größeren Arbeitseinsätzen mit vielen Leuten stoßen wir immer wieder an Grenzen, die mit besserem und mehr Werkzeug leichter zu überwinden wären.

    Nach den Bränden im vergangenen Herbst halfen die Jugendlichen der Montessori Oberschule im Rahmen ihres WAT Unterrichts großartig mit, die Schäden zu beseitigen, aber auch die anderen Aktiven im Nachbarschaftsgarten haben in der Sommersaison Vieles repariert und neu gestaltet, was den Ort enorm aufwertet. (mehr …)

  • Josefgarten Viersen gibt es nicht mehr

    (Recherche IR)

    Intiatorin war die Stadt Viersen, Projekt startete 2016 und wendete sich auch an Geflüchtete.
    Die Mitarbeiterin, die für den Garten zuständig war, arbeitet nicht mehr bei der Stadt. Die Stelle wurde nicht wieder besetzt, das Projekt wird nicht mehr bearbeitet (mehr …)

  • Waldgarten Wiehre auf gutem Weg

    (Aus Bericht)

    […] Die langen, zermürbenden Verhandlungen haben auch dazu geführt, dass einige unserer Leute abgesprungen sind.

    2017 haben wir dann dadurch Aufwind bekommen, dass sich eine Studentengruppe unserem Projekt angeschlossen hat. So ist es uns 2017 gelungen viele Dinge in Angriff zu nehmen und wir sind beständig dabei unsere Gartenträume zu verwirklichen.

    Hier im Überblick der Stand der Dinge:

    Was alles gemacht wurde:

             Durch gezielte Pflanzungen (z.B. Steinklee) haben wir die Qualität des Bodens verbessern können, der ursprünglich sehr verdichtet und zum Teil aus Bauschutt bestand.

             Beerensaumen angelegt (Johannisbeeren, Jostabeeren, Stachelbeeren, Himbeeren)

             Hochstämmige Bäume gepflanzt (zum Teil mit Unterstützung von Freiburg packt an)

             Pflanzstreifen angelegt und mit niederstämmigen Apfelbaumunterlagen bepflanzt

             3 kleine, umrandete Beete geschaffen (z.B. für Vermehrung)

             Wurmtürme eingesetzt (mussten wegen Auflagen der Stadt wieder abgebaut werden)

             3 Hochbeete gebaut

             3 Kompostmieten angelegt, von denen wir einen bereits für unsere Hochbeete verwerten konnten.

             Werkzeugkiste gebaut und zum Teil mit Werkzeug bestückt

             Reichlich Ernte (insbesondere Josta- und Johannisbeeren, sowie Himbeeren, aber auch Gemüse (Tomaten, Mangold, Zucchini, Kürbis, Chilies, Bohnen)

             Fläche gepflegt und mit der Sense gemäht (regelmäßig jeweils kleine Stücke, statt die ganze Wiese auf einmal, um Ruckzugsgebiete für die Amphibien zu erhalten und den Komposthaufen nicht zu überdimensional aufzuhäufen.

             Sehr bunt gemischte Gruppe von Menschen zusammen gebracht, die zwar nicht geflüchtet, dennoch aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen stammen und sehr unterschiedliche persönliche Hintergründe haben. (Alter/Beruf/Hintergrund/Nationen wir sprechen Englisch)

    Was lief gut?

    Reichliche Ernte von Früchten/Beeren trotz relativ geringen Aufwands (1x wöchentlich Gärtnern, trotz Widrigkeiten in Waldnähe und trotz vieler Spaziergänger, die auch mit Hund jederzeit am Garten vorbeikommen und sich ebenfalls bedienen. (Zaun ist seitens der Stadt nicht gestattet)

             Viele Nachbarn des Gartens/Spaziergänger nutzen die neu geschaffene Fläche sowohl für die Ernte als auch zum Entspannen und Ausruhen (im Schatten der Bäume)

             Es ist eine gute Mischung zwischen Nutzung und Rückzugsfläche für Natur entstanden (den Waldnahem Teil des Gartens bearbeiten wir sehr spärlich und mähen ihn auch nicht regelmäßig. Die Fläche hat insgesamt einen sehr naturbelassen Character der einen positiven Einfluss auf Biodiversität hat.

             Da wir keine ‘normalen’ Baumaterialien nutzen dürfen ist alles von Hand und mit natürlichen Materialien (Baumschnitt/Stämme) aus der unmittelbaren Umgebung gebaut, ohne Nägel oder Schrauben.

             Lerneffekt: Wissen wird in der Gruppe vermittelt, z.B. zum Thema Kompost, Sorten, Samen, Pflanzungen, Obstanbau

             Zusammenarbeit mit anderen urbanen Gärten (Beschaffung von Saatgut etc.)

    Was kann noch besser werden?

             Viel Volatilität bei den teilnehmen Personen (auch hinsichtlich deren Engagement)

             Orga-Aufwand ist einfach sehr hoch und frisst wertvolle Zeit vom Gärtnern

             Zusammenarbeit mit GuT könnte besser sein. (z.B. werden wir praktisch nie informiert wenn an oder auf der Fläche irgendetwas seitens der Stadt gemacht wird.

             Ertrag könnte gesteigert werden hätte auch positive Auswirkungen auf die Motivation

             Möglichst arbeitsarme/kostengünstige/low-tech Lösungen müssen her um diverse praktische Probleme wie Wässern und Schnecken in den Griff zu kriegen

             Bewässerung, da die Fläche sehr groß ist, ist es sehr mühselig das Wasser mittels Gießkannen auf der Fläche zu verteilen (insbesondere in sehr heißen Sommern, so wie 2018 und 2015. Wegen Auflagen der Stadt dürfen wir keine Regentonnen aufstellen. 

             Garten könnte noch “einladender” werden zum Verweilen (Sitz- und Liegemöglichkeiten, Schattenspender – was durch Auflagen der Stadt nur begrenzt möglich ist)

             Garten könnte noch informativer werden (Beschilderung über Sorten, Anbau, Zubereitung etc. – was jedoch durch Auflagen nur sehr eingeschränkt möglich ist)  

             PR/Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation nach außen um noch mehr Leute zu erreichen und aufmerksam zu machen (Events z.B. aber wer hat Energie/Zeit dafür?)  


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  • Familienprojekt im GG Finkennest (Köln)

    (RSS)

    Das Familienprojekt im interkulturellen Gemeinschaftsgarten Finkennest in Köln Vogelsang

    Im Sommer 2017 fand erstmals das Familienprojekt im Finkennest statt. Mit Familien aus aller Welt wurde gespielt, gebastelt, gesungen, gewerkelt und gelernt. Einmal wöchentlich haben sich Familien aus dem Veedel getroffen, um gemeinsam die Natur der Stadt zu entdecken. Die Kinder lernten mit Werkzeug umzugehen, um erste eigene Bauprojekte durchzuführen.

    So wurde beispielsweise gemeinsam ein Insektenhotel gebaut, Feuer gemacht, Stockbrot gegessen, aus Naturmaterialen Schmuck gebastelt und nicht zu letzt gesungen und getanzt

    Nach einem gelungenen Abschied Ende Oktober, ging das Familienprojekt bis April 2018 in Winterpause, Zeit um vergangenes zu reflektieren und neue Ideen zu sammeln.

    Ab April 2018 fand das Familienprojekt im Finkennest alle zwei Wochen im Garten statt. Neue Elemente der Naturpädagogik und der Umweltbildung flossen in die Konzeption ein. Die Kinder und Eltern lernten auf spielerische Weise, wie man Müll trennt und welche Auswirkungen Plastikmüll auf unsere Umwelt hat. Zudem wurden Äpfel geerntet und daraus eigener Apfelsaft hergestellt.

    Das Familienprojekt zog im Jahr 2018 mehr als 10 Familien mit ihren Kindern in das Finkennest und war ein großer Erfolg für den Verein, sodass auch im Jahr 2019 ein Projekt mit neuen Ideen und neuen Kooperationspartner*innen stattfinden wird.

    gefördert durch PCL (mehr …)

  • Heckinghausen. Wendehammer wird für urban gardening entsiegelt

    (alerts)

    mit Soziale Stadt Mitteln

    […]
    Der Bayer-Platz gegenüber des Baumarktes an der Widukindstraße ist aktuell etwa 2000 Quadratmeter groß und „liegt als Insel in einer verkehrlich ausgebauten Situation“, heißt es in der Vorlage der Stadt. Eine Insel, die wie Akteure aus dem Stadtteil in der Vergangenheit gegenüber der WZ erklärten, vor allem auch von „Leuten mit viel Tagesfreizeit“ aufgesucht werde. Eher trostlos ist aktuell das Erscheinungsbild.  Das soll sich ändern und eine „kleine, aber feine grüne Oase inmitten von Heckinghausen entstehen“, wie die Stadt ankündigt.

    Das Areal soll die Menschen in Heckinghausen – kultur- und generationenübergreifend – zum Verweilen einladen „und somit zu einem Ort werden, der informelle Begegnungen untereinander ermöglicht, soziale Kontakte fördert sowie gerne und auf unterschiedliche Art und Weise genutzt wird“.  Dazu werde der Bayer-Platz komplett neu strukturiert und durch die Entsiegelung des bisherigen Wendehammers (Werléstraße/Waldeckstraße) auf etwa 2370 Quadratmeter vergrößert. Die dazugewonnene Fläche ist für Urban Gardening vorgesehen. (mehr …)

  • Peace of Land: Cafe fast fertig

    (Gu, NL)

    […]Auch im Dezember waren wir fleißig. Das Café ist fast fertig gebaut, nur eine Küchentür fehlt noch. Mit unserem neuen Kamin können wir schon bald sowohl das Café mit dem Raketenofen sowie den Seminarraum mit einem Holzofen beheizen.

    Natürlich haben wir auch in diesem Jahr wieder eine breite Palette an Workshops, Kursen, Feste und MitMachAktionen geplant. Das komplette Programm findet ihr schon jetzt aufunserer neuen Homepage www.peaceof.land […] (mehr …)

  • neues Projekt im IG Coswig: Trockenkünstler

    (Gu aus Antrag/Mails)

    Trockenkünstler“ im Interkulturellen Garten – Gemeinsames anlegen, gestalten und pflegen von Nutzpflanzen mit hoher Trockenheitstoleranz

    (Aufgrund der ständigen Erfahrungen mit dem Klimawandel und den nötigen Schutzmaßnahmen für die Pflanzen möchten wir gern ein Stück unseres noch nicht kultivierten Gartenlandes nutzen, um Rahmenbedingungen zu schaffen auch Pflanzensorten an extremen Standorten (Sandboden, Trockenheit, kein Schatten) anzubauen. Dies ist eine Idee von Teilnehmern aus Pakistan und Indien, welche in ihren Herkunftsländern fast ausschließlich unter solchen Bedingungen ihre Flächen bewirtschaften mußten.  Wir möchten dazu auch die vorhandenen Steine mit verwenden und aus diesen Naturmaterialien die Pflanzen schützen und entsprechende Refugien für sie entstehen lassen.)

    1.       Ausgangssituation

    Unser Verein lebt von einer lebendigen Projektarbeit beim gemeinsamen Gärtnern der Nationen. Während der Treffen und beim Arbeiten sind regelmäßig Austausche da. Die Zugewanderten berichten von Anbaubedingungen ihrer Herkunftsländer, berichten über Pflanzen, welche auch bei uns heimisch sind aber hier keinen direkten Verarbeitungswert haben und zum Unkraut deklariert werden, in ihren Ländern hingegen werden diese als Nutzpflanzen auf großen Feldern angebaut z.B. Grüner und Roter Fuchsschwanz. Sie enthalten viele Mineralien wie Eisen und Magnesium und ganz viel Vitamin C. Es gibt dazu noch andere Beispiele. Ebenso gibt es bei uns eine Palette mit trockenresistenten Pflanzen, welche eine gemeinsame Ernte und Verarbeitung zulassen. Im zurückliegenden Sommer wurden die Teilnehmer mit der extremen Witterung konfrontiert. Wir hatten viele Schäden und Verluste an den angebauten Kulturen. Diesem wollen wir teilweise entgegenwirken und Kulturen auch für solche Bedingungen anbauen. Es sollen Beerensträucher wie Holunder, Sanddorn, Schlehe und Hasel gepflanzt werden. Natürlich sollen nur gebietseigene Pflanzen verwendet werden.

    Was ist geplant?

    Der Standort des Trockengartens wurde vollsonnig gewählt. Das A und O der Bodenvorbereitung besteht durch das Abmagern der vorhandenen Fläche. Dies geschieht durch Sand und feinen Kies (z.B. Splitt). Dieser wird eingefräst und je nach vorhandenem Sandanteil im Boden eingebracht. Der teilweise vorhandene lehmige Boden wird mit zusätzlichem Kies (Wand kies / Roh kies) verbessert. Wir wollen Elemente gestalten in Verbindung mit Steinen, Wurzeln, Holz und die entsprechenden Pflanzen.

    Es sollen folgende Kräuter und Gräser für die Fläche verwendet werden: Flausch-Federgras, Blaues Schillergras, Seggen, Schwingel, Thymian, Lavendel, Katzenminze, Blauraute, Mädchenhaar-gras und Färberkamille. Diese Kräuter und Gräser sollen nach dem Verblühen geerntet und ge-trocknet werden und teilweise für Tees verwendet werden oder für die Herbst- und Winter-dekoration im Rahmen von Begegnungstagen für alle Interessierten.

    Gleichzeitig möchten wir den Teilnehmern eine Exkursion in den Findlingspark Nochten ermöglichen. Hier sollen sie Kenntnisse und Informationen sammeln zur Rekultivierung von Naturlandschaften. Hier werden Vorträge (auch mehrsprachig) zu aktuellen Themen (z.B. Geologie, Rekultivierung von Brachen und ehemaligen Bergbaugebieten, Teichbau, Landschaftsgestaltung für Pflanzen an extremen Standorten usw.) angeboten. Ebenso gibt es eine „hauseigene“ Gärtnerei, wo entsprechende Pflanzen zu erwerben sind.

    Wir möchten mit einer Führung den Park mit seinen Besonderheiten und seiner Einzigartigkeit besichtigen. Auch soll diese Exkursion das Wissen der Teilnehmer erweitern, auch mal über die täglichen Arbeitsprozesse hinausschauen, die Horizonte erweitern und so zu einer gelingenden Integration beitragen. Das Erfahrene und Gesehene soll dann gemeinsam im Interkulturellen Garten umgesetzt werden.


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  • Teil des Urania-Parkplatzes für urban gardening geplant

    (Mail)

    aus Vortragsankündigung (Vortrag von EMR an der Unrania am 8.2.)

    […]Dabei finden sich Menschen aller Altersgruppen, verschiedener Religionen und Nationen und Lebensgesinnungen zusammen, um gemeinsam etwas gedeihen zu lassen und sich aktiv an der Gestaltung und Pflege zu beteiligen. Ein Teil des Urania-Parkplatzes [in Berlin] soll nun ebenso Ort dafür werden. Wie kann es gelingen und in welchem Umfang können die Urania-Besucher dazu beitragen? Die Referentin berichtet aus ihrer Erfahrung als Expertin auf diesem Gebiet und stellt wertvolle Anregungen bereit. (mehr …)

  • 12 Mio für Projekt zu Essbaren Städten

    Europäische Kommission fördert gemeinsames Projekt der Humboldt-Universität und der Technischen Universität zu „Essbaren Städten“ mit rund 12 Millionen Euro

    News vom 18.09.2018

    Das Konzept der „Essbaren Stadt“ steht im Mittelpunkt eines gemeinsamen Projekts von Humboldt-Universität und Technischer Universität: Die an „EdiCitNet“ (Integrating Edible City Solutions for Social Resilient and Sustainable Productive Cities) beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem öffentlichen Anbau von Gemüse und Obst in den Innenstädten – einem weltweiten Trend. In immer mehr Städten werden statt Blumenbeeten oder Rasenflächen Gemüsebeete und Obstbäume angelegt. Säen, jäten und schließlich auch ernten dürfen die Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt wird von der Europäische Kommission im Rahmen von Horizon 2020 gefördert.

    Projektleiterin ist Dr. Ina Säumel, Leiterin der Nachwuchsgruppe Multifunktionale Landschaften am Institut für Ökologie der Technischen Universität Berlin und assoziiert am Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems (IRI THESys) der Humboldt-Universität zu Berlin. Angesiedelt wird das Projekt in dem interdisziplinären Forschungszentrum der IRI THESys.

    Die Europäische Kommission fördert „EdiCitNet“ mit rund 12 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre. Rund 3,8 Millionen Euro der gesamten Fördersumme verbleiben bei den Berliner Partnern, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin (IRI THESys), Mundraub sowie Nolde & Partner. Der Rest geht an Universitäten und Partner in Städten in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika.

    https://www.berlin-university-alliance.de/news/items/20180918-edible-cities.html (mehr …)

  • gartenvernetzung in Detmold

    (alerts)

    Vortrag & Vernetzung

    Jeder Quadratmeter zählt für Biodiversität. Wie erschaffe ich einen naturnahen Garten, in dem sich Pflanzen und Tiere wohl fühlen? Gärtnermeister Matthias Lang gibt Tipps zu Verwendung und Platzierung heimischer Wildstauden und Wildgehölze, zu ökologischen Kleinstkreisläufen und dem daraus resultierenden natürlichen Pflanzenschutz.

    Was kann außerhalb des eigenen Gartens für eine bunte und vielfältige Natur getan werden? Die Mitmach-Initiativen SoLaWi und Querbeet stellen ihre Ansätze vor. Bei der SoLaWi geht es um gemeinschaftliche Gemüse-Versorgung, an deren Vielfalt sich auch Bienchen und Blümchen freuen. Querbeet schafft Lebensräume für Tiere und Pflanzen in Detmold, begrünt und verschönert die Stadt.

    Anschließend laden eine Frage-Antwort-Runde und Vernetzungstische zu regem Austausch ein.

    In Kooperation mit

    Natur & Design

    Querbeet – Urban Gardening Detmold

    Gemeinschaftsgarten Detmold (mehr …)

  • Stadtgarten Halle abgeräumt, Petition gestartet

    (Gu, Recherche)

    Wieder musste ein soziales Projekt einem neuem Investor Platz machen.

    Dem Gemeinschaftsgarten „Stadtgarten Glaucha“ wurde der Boden entzogen. Wir werden aber weiter machen und suchen nicht nur wieder eine neue Fläche, sondern auch die öffentliche Diskussion über Freiflächen zur bürgerschaftlichen Nutzung! Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Ihrer Stimme dabei unterstützen und sich unseren Forderungen an die Planer*innen dieser Stadt anschließen! Gemeinsam geht es weiter.

    Begründung

    Wir müssen unseren Gemeinschaftsgarten Glaucha bis Ende November 2018 bereits räumen! Vor wenigen Wochen kam die Kündigung unseres Nutzungsvertrags. Ein Berliner Investor hatte die Fläche bereits 2017 gekauft. Seitdem sind auch wir gezwungen nach Verlängerungs- und Ausweichmöglichkeiten Ausschau zu halten. Der Stadtgarten Glaucha existierte bald 10 Jahre auf einer brach liegenden Baulücke in der Torstraße 31, Südliche Innnenstadt und ist ein Projekt des „Postkult e.V.“. Dies ist ein erfolgreich etablierter, gemeinwohlorientierter Verein, der auf unkommerzielle Art an der kreativen und kulturellen Bereicherung der Stadt mitwirkt. Er ist im Böllberger Weg auf dem Gelände der alten Zigarrenfabrik zu finden.

    Der „Postkult e.V.“ hat schon einige schwierige Zeiten im halleschen Viertel Glaucha überstanden und setzt sich nichtsdestotrotz auch weiterhin für die aktive Überbrückung von zwischenmenschlichen Klüften, für ein größeres solidarisches Miteinander, für Austausch und gute Nachbarschaft, und nicht zuletzt für die Einbindung aller Menschen und ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten ein, immer mit dem Ziel Eigeninitiative zu stärken, Empowerment wirksam werden zu lassen.

    Viele Menschen haben seit 2009 den Weg in den zwischen Häuserwänden eingerahmten Garten gefunden. Auf einem Teil des Geländes wurden Obst, Gemüse und Kräuter gepflanzt, ein Teich angelegt und ein Gewächshaus errichtet. Der andere Teil wurde als Erholungsraum und Veranstaltungsfläche, schließlich für die Umsetzung etwaiger Ideen der Nachbarschaft genutzt. Viele Kinder haben hier gespielt, hier wurde getüftelt, im Do-it-yourself Sinne gebaut, gegärtnert, gegrillt. Gemeinsam wurden Feste gefeiert, sich vernetzt, Integration gelebt, Bildung betrieben, Kommunikation geübt und ganz unspektakulär damit auch eine ganze Palette an alternativen Freizeitangeboten geschaffen. Es ist ein Ort gewesen, der niedrigschwellig Menschen geholfen hat ihre Vereinzelung zu überwinden, sich innerhalb der Stadt und Gesellschaft zu verorten und solidarische Beziehungen aufzubauen, und damit Teil einer gelebten gesellschaftlichen Veränderung zu sein.

    Alles noch nutzbare im Garten wurde nun aber verschenkt und der Rest verschrottet, die Fische aus dem Gartenteich finden noch ein neues Gewässer und schon gleicht unser Garten wieder einer Brache! Nur noch die stehen gelassenen Tomatenpflanzen, Apfelbäume, Erdbeerfelder und Kräuterbeete erinnern eindringlich daran, dass die kollektive Nutzung von Freiräumen sinnvoll und möglich ist. Wenn auch diese natürlichen Zeugen in ein paar Wochen platt gebaggert wurden, um das geplante Neubauprojekt umzusetzen, werden wir und hoffentlich viele Menschen mit uns weiter daran erinnern, dass es nicht nur möglich, sondern auch nötig ist Freiräume in der Stadt für Gemeinschaftsgärten und Bauspielplätze zu nutzen und einzufordern! Wir suchen akut eine neue Fläche.

    Wir sind überzeugt, dass das Projekt Stadtgarten Zukunft hat.

    Brach liegende Räume und Orte müssen weiterhin geöffnet, belebt und erhalten werden, um die Lebensqualität in Halle zu erreichen, die wir brauchen und uns wünschen. Zwischennutzungs-Projekte auf privatem Boden, sind immer zeitlich befristet und stehen permanent auf der Kippe. Dieser Umstand erschwert den Erfolg der ehrenamtlichen Arbeit. **Wir fordern gute Alternativen zu Duldungsverhältnissen und Zwischennutzungslösungen für gemeinwohlorientierte Projekte wie Stadtgärten.

    Es muss auch in Halle möglich sein unkompliziert, ungenutzte Räume und Orte für soziale und kulturelle Vereine zur Verfügung gestellt zu bekommen, ohne dass die betreffenden (mittellosen/unkommerziellen) Initiativen Boden und Häuser erwerben müssen!**

    Wir fordern größere Anerkennung derartiger Projekte, die deutlich stärker wiegt als profitorientierte Überlegungen kommunaler Stadtplaner.
    Immobilienspekulationen müssen eingedämmt und der Ausverkauf der Freiräume in der Stadt müssen beendet werden. Stadteigene Flächen sollten gehalten und sinnvoll und unter Einbezug der Bedürfnisse im Viertel genutzt werden. Zudem fordern wir langfristige, sichere Nutzungsperspektiven für unkommerzielle, soziale und kulturelle Projekte! Diese sind wichtig für die volle Entfaltung des ganzen Potentials eines sozialen, nachbarschaftlichen Projektes, was immer auf einen Prozess von mehreren Jahren Engagement und Arbeit angewiesen ist. Gesicherte Nutzungsoptionen für Gemeinschaftsgärten an einem festen Standort haben einen großen praktischen Nutzen, würden auch die gewünschten Kooperationen mit beispielsweise Bildungs-Institutionen möglich machen und mehr Menschen ansprechen. Für die dementsprechenden Nutzungskonzepte sind wir in vielen Gesprächen und *freuen uns auf eine neue Freiflächen-Diskussion in der Öffentlichkeit!** Wir formulieren weiter gemeinsame Forderungen mit schon verdrängten Projekten und Interessierten und hoffen mit gemeinsamer Stärke echte Veränderungen in der Stadtentwicklung zu erwirken (mehr …)

  • Schwerter Freiwliigenakademie will urban gardening anschieben

    (alerts)

    Wissen hilft helfen. Dem Engagement für Stadt und Erde, dem Einsatz für die Sache oder den Nachbarn nebenan ist mit gutem Willen allein oft nur kurzfristig gedient. Da hilft es, Kräfte gezielt einzusetzen und zu bündeln, Kompetenzen zu sammeln und klug auszuschöpfen. Dabei aber muss man das Rad nicht jedes Mal neu erfinden: Es lohnt sich, sich auf Erfahrungen zu stützen. Die Schwerter Freiwilligenakademie bietet Informationen, Impulse, Angebote und Wissenswertes rund ums bürgerschaftliche Engagement. […]
    Artenvielfalt in die Stadt bringen“: Schon jetzt gibt es viele positive Beispiele. Urban-Gardening, Stadt-Imkerei, Blühstreifen oder Naturspielräume werfen nur einige Schlaglichter auf neue Initiativen. Bei einem Vortrag und anschließendem Stadtspaziergang werden Umsetzungsmöglichkeiten für Schwerte gesucht.[…] (mehr …)

  • Zentralbiblio Köln macht Veranstaltung zum gemeinschaftlichen Gärtnern

    (Gu, RSS)

    Die Zentralbibliothek der Stadt Köln lädt Interessierte am 14. Februar 2019 zur Veranstaltung „Verliebt in die Natur – Gemeinschaftliches Gärtnern in Köln“ ein. Los geht es um 17:30 Uhr im 1. Obergeschoss der Zentralbibliothek. Mit dabei sind auch Frank vom Ernährungsrat Köln und Umgebung und Volker von der Gartenwerkstadt Ehrenfeld.

    Die Zentralbibliothek möchte Menschen aus Köln die Möglichkeit geben sich übers gemeinschaftliche Gärtnern zu informieren. Frank wird über das Projekt und den Aktionsplan „Essbare Stadt Köln“ berichten. Volker wird einen Vortrag über die Gemeinschaftsgärten von Köln halten und zeigen, wie diese entstanden sind, was diese tun, wie diese zusammenarbeiten und welche Herausforderungen und Chances das gemeinschaftliche Gärtnern bietet. Zum Abschluss werden Frank und Volker gemeinsam eine Pflanzkiste zusammenbauen.

    In Begleitung zur Veranstaltung gibt es ebenfalls Ausstellungen auf der 1. und 3. Etage der Zentralbibliothek. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine kleine Rallye zum Thema „Verliebt in die Natur“ mitzumachen und ein Buch zum Thema urbanes Gärtnern zu gewinnen. Weitere Infos findet ihr hier: https://stadtbibliothekkoeln.blog/tag/urban-gardening/ (mehr …)

  • Stand der Dinge hinsichtlich der beiden neuen Gärten in Fürth

    (Sachbericht)

    Projekt „essbare Stadt“ in der Friedensanlage Fürth:

    Beginn Frühjahr 2018, offizielle Eröffnung Juli 2018.

    8 Hochbeete sind an Gärtner vergeben, die sich auch um die 8 Beete für die Öffentlichkeit kümmern.

    Nach einem Artikel in der Zeitung und einem Infoabend waren sechs Beete vergeben, die beiden letzten, gleich nachdem wir mit dem Anpflanzen begonnen hatten, an Passanten.

    Erfahrungen im 1. Jahr:

    Einige Schwierigkeiten gab es am Anfang auf Grund der Tatsache, dass die öffentlichen Beete erst vier Wochen später aufgestellt werden konnten, das heißt, es wuchs auch alles später und es war nicht ganz einfach, den Leuten begreiflich zu machen, dass sie eigentlich nur von diesen Beeten ernten sollten. Da aber allen Gärtnern dieses Problem von vornherein bekannt war, konnten sie gut damit umgehen. Nachdem wir auch Hinweisschilder angebracht hatten und in der Zeitung darauf hingewiesen wurde, waren letzten Endes alle mit ihrer Ernte zufrieden.

    Dieses Jahr haben wir dieses Problem voraussichtlich nicht, weil alle Beete gleichzeitig angepflanzt werden.

    Auch der Müll hielt sich in Grenzen, das einzige Problem waren Unmengen von Zigarettenkippen. Dieses Jahr wollen wir mehr Aschenbecher aufstellen.

    Seit ein Schild dran ist, liegt interessanterweise kein Abfall mehr in den offenen Kompostmieten.

    Der Garten wird inzwischen sehr gut angenommen, wir hatten viele interessante Gespräche mit Spaziergängern. Sie fanden durchwegs die Idee sehr gut, vor allem zum Sommerende, als nach der Hitze der Garten der einzig grüne Bereich in der braunen Wüste der Anlage war.

    Viele waren vorher sehr skeptisch, weil der Garten offen ist (und an den Wegen zum Fußballstadion liegt). Wir sind auch sehr angenehm überrascht, dass es bis jetzt praktisch keine Beschädigungen gibt, bis auf ein paar Kritzeleien auf der Tischplatte.

    Die Jugendlichen, die sich abends regelmäßig an der Sitzgruppe trafen, haben wir von Anfang an mit ins Boot geholt, sie fühlten sich ein bisschen als Aufpasser.

    Zum gemeinsamen Gärtnern am Montagabend kommen inzwischen auch regelmäßig Helfer oder Leute, die uns Pflanzen bringen. Normalerweise versuchen alle Gärtner, zu diesem Termin zu kommen, aber es hat sich bewährt, dass jede Woche ein anderer Gärtner (Eintrag in Liste) verbindlich da ist, um Fragen zu beantworten.

    Sehr gut bewährt hat sich auch der Einbau der Wasserreservoire in den Beeten, da wir das Wasser in Kannen mit einem Handwagen vom einige hundert Meter entfernten Friedhof holen müssen.

    Ich habe mein Beet (ca. 40 l) während des heißen Sommers nur zweimal aufgefüllt.

    Vom Fördergeld wurden Saatgut und Geräte angeschafft, vom Rest wird auch dieses Jahr Saatgut gekauft, die Geräte müssen noch ergänzt werden.

    Projekt 2. Interkultureller Garten in der Gaußanlage:

    22 Hochbeete, davon 2 behindertengerecht.

    Leider wurde der Garten nicht, wie geplant, im Sommer, sondern erst Ende November fertig. Im Moment fehlen noch Wasser- und Stromanschluss.

    Wir wollen trotzdem auf alle Fälle im März mit der Bewirtschaftung beginnen. Da auch hier Wasserbehälter in den Beeten eingebaut sind, können wir uns am Anfang notfalls mit Kanistern behelfen.

    Inzwischen sind 15 Beete fest vergeben.

    Für die Fördermittel haben wir bereits Saatgut bestellt und werden ebenfalls Geräte anschaffen.


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  • Infoveranstaltung für Neuauftakt für GG in Castrop-Rauxel hatte keine Resonanz

    (Gu, mail)

    leider gab es keine Resonanz aus der Nachbarschaft, lediglich ein Ehepaar, welches von Anfang an dabei ist, hatte Interesse an dem Garten. Davon lassen wir uns aber nicht entmutigen und werden zeitnah damit beginnen, den Garten neu zu gestalten.


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  • KG und GG together – action research in Berlin und Warschau

    (Gu, Mails)

    Ich habe schon vor 2 Jahren mit einer Professorin von Humboldt universität und einem Professor von Universität Łodz in Polen und auch Elisabeth Meyer-Renschhausen geschrieben. Nach lange Monate warten und dann eine weitere Erarbeiten wurde das Projekt endlich akzeptiert. Als ich schon eine schöne Arbeit in Polen habe, werde ich mich nicht so intensiv als geplant in dieses Projekt engagieren können, werde ich aber teilweise dort tätig.

    Es geht im die Integration von Klein- und Gemeinschaftsgärten in Sinne von eine bessere Verständnis zwischen beide Gruppen, Weisen von Zusammenarbeit, lernen von ein ander und einer gegenseitige Hilfe und Unterstützung in der ”Kampf” in der Stadt über die Fläche (gegen Investoren etc). Also wir werden das Projekt in Berlin und Warschau durchführen als action research

    Integration von Kleingärten und Gemeinschaftsgärten in Warschau und Berlin.

    3. Kurzbeschreibung des Vorhabens

    Das Projekt will zur Zusammenarbeit von Gemeinschafts- und Kleingärten für eine nachhaltige urbane Gartenentwicklung in Polen und Deutschland beitragen. Ziel der Antragsteller ist, beide Formen des städtischen Gartenbaus in einem gemeinschaftlichen Prozess in öffentlich zugängliche Frei-, Aufenthalts- und Erholungsräume verwandeln, die den Bedürfnissen ganz verschiedener sozialer Gruppen gerecht werden zu erforschen und in einem CITY-LAB zu begleiten. Durch die Schaffung von Arbeitsräumen, Bildung und sozialer Integration in Gärten einerseits und durch die Produktion von gesunder Nahrung und Erhöhung der Biodiversität andererseits werden sozialer Dialog und Lebensqualität der Stadtbewohner verbessert sowie die Ökosysteme erhalten. Ziel des Projektes ist es im Speziellen, die bisherigen Prozesse und Muster sowie die Akteure der Annäherung von Klein- und Gemeinschaftsgärten zu analysieren, mögliche Wege zur besseren Integration beider Gartentypen am Beispiel von Warschau und Berlin aufzuzeigen. Das stärkt die Position von Klein- und Gemeinschaftsgärtnern in Verhandlungen mit Kommunen und Investoren, die die kommerzielle Nutzung der Gartengrundstücke planen. Die Forschung im Projekt wird nach der Methode der Participatory Action Research durchgeführt, mit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern sowie den Gärtnern und der Quartiere. Die Bewerber sind verantwortlich für die Initiierung von Kooperationen zwischen Gartenvertretern, die Moderation von Fokusgruppen und Durchführung von VISIS-Workshops. Ein wichtiger Teil des Projekts wird auch der Erfahrungsaustausch zwischen Gärtnern aus Deutschland und Polen sein. Beide Länder haben eine lange, aber unterschiedliche gärtnerische Tradition. Seit 1990 haben sie Veränderungen der sozialen Werte und damit der wirtschaftlichen, migrations- und bevölkerungspolitischen Folgen beider Hauptstädte erlebt. Das Projekt fällt unter den Förderschwerpunkt „Normen- und Wertewandel“, da es um eine Veränderung der Wahrnehmung von Wesen und Funktion städtischer Gärten in der europäischen Stadt des 21. Jahrhunderts in Europa geht.

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  • Erfahrungen des essbares Palmengartens in 2018

    (Sachbericht)

    Anbau

    Wir haben die schlimmste Dürresituation seit Jahrzehnten mit geringen Niederschlägen von April bis Oktober überstanden. Da wir keinerlei Wasserversorgung vor Ort haben und das Wasser dem Elsterflutbett entnehmen oder auf die Fläche transportieren müssen, hätten wir fast schon im Mai die Saison aufgegeben. Durch regelmäßige Wasserspenden der Stadt Leipzig gelang es uns wenigstens auf einigen wenigen Beeten etwas ernten zu können.

    Unser Fazit für die nächste Saison, dass es ohne einen Brunnen nicht weitergehen kann im Essbaren Palmengarten. So haben wir Ende 2018 begonnen, eine Spendenaktion für den Brunnen zu starten. Diese Aktion war erfolgreich. Dadurch können wir die Baumaßnahmen, die im Mai 2019 anstehen, finanzieren.

    Veranstaltungen

    Trotz der manchmal sehr trostlosen Situation in diesem Jahr haben wir viele regelmäßige Veranstaltungen durchführen können. Neben der Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richteten wir zum zweiten Mal die Fete de la musique im Juni aus. Es gab einige Führungen durch den Essbaren Palmengarten sowie ein kleines Seminar in Zusammenarbeit mit Kaos e.V. Leipzig.

    Des Weiteren führten wir gemeinsam mit der Heldenküche vier inklusive Workshops als MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten durch. Dies ermöglichte eine Förderung von Aktion Menschen. Damit hat sich der Essbare Palmengarten in dieser Saison bewusst für Menschen mit Be-hinderungen geöffnet. Neben gehörlosen Workshopteilnehmern begrüßten wir ältere Menschen mit Behinderungen sowie auch Menschen mit Migrationshintergrund in unseren Workshops. Bei der MitMach-Zeit arbeiteten wir mit Gebärdendolmetschern sowie der Diakonie am Thonberg und der Caritas Leipzig zusamen.

    Eine geplante Veranstaltung mit Namen „apres gardening“, die einmal Mittwochs im Monat nach dem gemeinsamen Gärtnern geplant war, fand auf Grund der Witterungsverhältnisse und fehlender Kapazitäten im Orga-Team nicht statt.

    Unser Palmengarten-Flyer wurde überarbeitet. Er hat sich als Info-Quelle bewährt.

    Beschilderung

    Leider wurde zum Ende der Saison 2018 unser Info-Schild durch Vandalismus zerstört. Wir haben es erstmal entfernt. Repariert soll es in der neuen Saison wieder im Essbaren Palmengarten angebracht werden.

    In diesem Jahr brachten wir zu den saisonalen Höhepunkten einige Schilder im Essbaren Palmengarten an. Hierfür haben wir verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste Sorten“ definiert. In der Saison 2019 werden wir eine feste Beschilderung zu diesen 3-4 Themenbereichen anbringen. Die vorübergehende Beschilderung wurde von Besuchern häufig gelesen und gut angenommen. Dadurch ergaben sich angeregte Gespräche übers Gärtnern.

    Bau eines Geräteschuppens

    Mit Hilfe unseres Kooperationspartners Palmengarten-Revuetheater wollten wir auf dessen Gelände einen Geräteschuppen aufbauen. Leider konnten wir dieses Vorhaben nicht verwirklichen, da der Besitzer das Revuetheater zum Verkauf freigegeben hat. Auf dem Areal unseres Gartens wurde uns der Aufbau des Schuppens mit dem Hinweis auf die denkmalsrechtlichen Bestimmungen verwehrt.

    Sicher könnten wir mit der Stadt Leipzig über den Aufbau verhandeln, aber unsere Erfahrungen mit der Genehmigung für den Bau eines Brunnens haben uns von diesem Unterfangen Abstand nehmen lassen. Die Entscheidungswege im Leipziger Rathaus sind lang und nur bedingt transparent sowie nachvollziehbar.


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  • Praxisworkshops als Netzwerkkitt in Erfurt

    (aus Sachbericht)

    Kurzbeschreibung
    Für die Stärkung und Weiterentwicklung von sozialen, urbanen Gartenbauprojekten in Erfurt und zur
    Etablierung eines Wissensnetzwerks unter den Akteuren und Betreibern dieser Gärten, wurde eine
    Workshopreihe mit Gartenbauthemen an verschiedenen Orten in Erfurt angeboten.
     
    Umsetzung
    Umgesetzt  wurden  sechs  Workshops,  welche  über  das  Jahr  verteilt,  an  drei  verschiedenen  Orten
    stattfanden. So wurden nicht nur Termine und Orte unter den verschiedenen Akteuren im Vorhinein
    koordiniert, sondern auch die Wahl der Themen miteinander abgesprochen, um so den Möglichkeiten
    und Interessen der Gartenbauakteure gerecht zu werden.
    […] Ebenfalls im Mai wurde auf dem Gelände Bürgergartens am Wiesenhügel ein Workshop zum Bau eines
    sogenannten Zome organisiert. Dies ist eine Zwiebelförmige Leichtbaukonstruktion welche nur ausBambusrohren  und  mit  Hilfe  von  Kokosfaserseilen  gebaut  wurde.  Die  Gruppe  der  Teilnehmenden setzte  sich  aus  Gartenbauakteuren  anderer  Gärten,  drei  Jugendlichen  Besuchern  des  anliegenden
    Jugendclubs, sowie drei irakisch- und syrischstämmigen Anwohnern der Flüchtlingsunterkunft vor Ort,
    zusammen.  Sehr  interessant  war  an  diesem  Workshop,  dass  vor  allem  zwei  teilnehmende  Iraker
    schnell anleitende Rollen übernahmen, da sie sich mit dem Bambusmaterial und den Bindetechniken
    der  Fasern  bestens  auskannten,  was  zu  einer  eigenen  Gruppendynamik  und  regem
    Informationsaustausch führte.
    […]

    Die,  durch  die  Organisation  dieser  Workshopreihe,  verstärkte  Kommunikation  und  daraus
    resultierende erste Netzwerktätigkeiten zwischen den verschiedenen urbanen Gartenbauprojekten,
    wurden  positiv  aufgenommen.  Mit  Unterstützung  von  Studenten  der  Fachrichtung  Stadt  und
    Raumplanung der FH Erfurt, konnte zudem ein Netzwerktreffen von urbanen Gartenbau-Akteuren zum
    Tag  der  Nachhaltigkeit  in  Erfurt  organisiert  werden.  Es  stellte  sich  heraus,  dass  der  Aufbau  eines
    Netzwerks  zum  Wissenstransfer  vor  allem  an  die  begrenzten  zeitlichen  Möglichkeiten  der
    Gartenbauakteure gekoppelt ist. Ein langsames natürliches Wachstum solch eines Netzwerks kann also
    vor  allem  über  gemeinsame  Projektarbeit  entstehen.  Wie  zum  Beispiel  durch  das  Ausrichten  von
    gemeinsam organisierten Gartenbauprojekten und darauf zielende Weiterbildungsworkshops. (Wie in
    diesem Projekt gezeigt)  Eine weitere Möglichkeit wäre die Unterstützung von Externen, wie Studenten
    der Hochschulen oder sich nur darauf konzentrierende Vereine und Stiftungen die Wissensplattformen
    und  Ratgeber  entwickeln,  bzw.  die  aufwendigen  Koordinierungsarbeiten  zwischen  den  Vereinen
    übernehmen könnten. (mehr …)

  • Kirchplatzgärtchen goes Klimawerkstatt

    (Gu, Mail)

    ja aus dem Gärtchen hat sich die Klimawerkstatt entwickelt , ein Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative, das klimaneutrale Angebote rund um Erde & Ernährung und Energie & Materie zum Leben bringt für 2018/19 und ein nettes Team um mich rum beschäftigt. Das war nach 5 Jahren Kirchplatzgärtchen ein guter Schritt.
    Das Kirchplatzgärtchen gibt es aber immer noch und verstärkt auch wieder mehr in 2019.
    Link zum Gesamtprojekt: www.klimawerkstatt-frankfurt.de


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  • IG Dessau gibt es nicht mehr

    (Gu, tel)

    Schon vor ein paar Jahren hat das Multikulturelle Zentrum das Gartenprojekt eingestellt, sie hatten die Zeit dafür nicht mehr, da es viele andere Themen gab. Sie sind aber an einem anderem Gartenprojekt beteiligt: dem Garten der Sinne. (mehr …)

  • Wasserversorgung des Essbaren Palmengartens

    (Mail)

    als wir im Jahr 2016 im Essbaren Palmengarten begonnen hatten, dachten wir noch das wir das Wasser aus dem Elsterflutbecken problemlos entnehmen könnten. Daher war die Anschaffung der Tauchpumpe nur folgerichtig gewesen. Aber auf Grund der Aussagen der Stadt und vielen anderen Personen, die auf den auf den Schlamm des Flutbettes verwiesen, der durch die industrielle Verseuchung der letzten Jahrhunderte ziemlich kontaminiert ist, haben wir darauf verzichtet. Durch das Ansaugen des Wassers hätten wir auf jeden Fall den Schlamm aufgewühlt und so Schadstoffe auf unsere Beete gebracht. Wir haben einen Teil des Betrages in Samenkäufe, Pflanzen und unseren Flyer 2017 investiert.
    Der Wasserstand ist am Elterflutbett nicht sehr tief. Oberflächlich haben wir 2016 und 2017 hin und wieder Wasser mit Eimern oder Giesskannen entnommen. 2018 haben wir fast komplett durch die Dürre darauf verzichtet. Da haben wir dann punktuell per Wassertransport auf die Fläche gegossen bzw. hat uns die Stadt per Gießspende für einzelne Beete unterstützt.


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  • top down GG in Herzogenaurach geplant

    (alerts)

    Idee: „Urban Gardening“ an der Schütt

    Ein „Herzo-Garten“ soll den Bürgern gemeinschaftliches Gärtnern ermöglichen. Das Gemeinschaftsprojekt von VHS und Stadt setzt auch auf Bildung.

    Die Natur soll auch in der Stadt erlebbar und erfahrbar gemacht werden. Und: Die Bürger sollen Raum für Begegnung und freies kreatives Schaffen in der Natur bekommen, fernab vom Alltagsstress. Das sind zwei Ideen, die dem so genannten „Urban Gardening“ zugrunde liegen. Vor allem in Großstädten, wie in Nürnberg, erfreuen sich diesbezügliche Aktionen bereits großer Nachfrage. Jetzt soll ein Projekt auch in Herzogenaurach gestartet werden.

    Hier allerdings will man nicht nur das Gärtnern inmitten der Stadt ermöglichen. Vielmehr steht noch eine weitere Botschaft im Raum. Denn die Bürger sollen mit dem Gemeinschaftsgarten dazu angeregt werden, das Gärtnern umweltschonend und nachhaltig zu betrachten. Und weiter heißt es in der Erläuterung zu dem Projekt wörtlich: „Durch zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen der Volkshochschule soll Wissen über die Zusammenhänge zwischen alltäglichen Konsumentscheidungen, Biodiversitätsverlust und globaler Nahrungsmittelversorgung vermittelt werden.“

    Hinter dem Vorhaben, das die Stadt 28 000 Euro kosten soll, steckt eine gemeinsame Idee des städtischen Umweltamts und der Volkshochschule (VHS). Man bezieht sich dabei auch auf Anregungen von Bürgern aus dem Isek-Prozess. So wird bürgerliches Engagement bei der Pflege und Entwicklung von kommunalen Grünflächen empfohlen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Studentin Anna Meißner im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Geographie/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    Auch ein Grundstück ist schon gefunden worden. Es gehört der Stadt und liegt hinter der Bushaltestelle an der Schütt, neben dem Areal der Brauerei Heller. Es ist eine 200 Quadratmeter große Brachfläche, die bislang regelrecht verwildert war und in den letzten Tagen mit einem Bagger gesäubert und geebnet wurde. Für die Gartenbewässerung gibt es einen Wasserhausanschluss, auch ist ein etwa 1,40 Meter breiter Weg vorgesehen.

    Für die gärtnerische Gestaltung sind mehrere unterschiedliche Hochbeete geplant: teils in klassischer Holzbauweise, teils aus recycelten Europaletten, darunter auch ein unterfahrbares, rollstuhlgerechtes Hochbeet, ein zweistufiges Hochbeet (für Kinder geeignet), ein Hydroponik-Hochbeet (Pflanzen wurzeln direkt in Nährlösung) sowie eine Pflanzenpyramide.

    So heißt es in der ausführlichen Projektbeschreibung, die dem Planungsausschuss am kommenden Mittwoch vorgelegt wird. Dem Gremium wird vorgeschlagen, einer Umsetzung des „Herzo Gartens“ zuzustimmen.

    Weiterhin wird erläutert, dass im Eingangsbereich eine Sitzgruppe sowie im hinteren Gartenbereich ein Geräteschuppen sowie zwei Komposter vorgesehen sind. Die Ansaat von Blühflächen soll der Insektenwelt zugutekommen. Eine einreihige Hecke aus Hainbuche und Säulenobst im Wechsel soll das Gartengrundstück zum benachbarten Betriebsgelände der Brauerei Heller hin eingrünen. Zur Straße „An der Schütt“ hin soll der „Herzo Garten“ künftig offen bleiben. Das, momentan noch durch ein Schloss gesicherte Tor soll entfernt und durch einen Torbogen ersetzt werden, der Holzlattenzaun bleibt erhalten.

    Die gesamte Projektentwicklung soll von einem umfangreichen Bildungsprogramm der Volkshochschule Herzogenaurach begleitet werden. Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr, in der Musikschule Herzogenaurach, bei der erste Interessierte für die Realisierung des Urban Gardening-Projektes gewonnen werden sollen, wie es heißt.

    zur Diskussion im Stadtrat: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/herzo-garten-ein-kleiner-garten-fuer-die-buerger;art215,4008586

    bei der Auftaktveranstaltung ist auch der Bürgermeister dabei: https://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/die-volkshochschule-herzogenaurach-setzt-aufs-internet;art215,4019699


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  • GG Delmenhorst hat neue Fläche

    (alerts)

    […]
    Apropos: Aufgrund der weiteren Baumaßnahmen im Wollepark muss der Bewohnergarten verlegt werden. „Für das Gartenprojekt werden wir zunächst einen Teil der Brachfläche an der Stedinger Straße nutzen“, erläutert Bernau. Seitens der Bewohner gäbe es ein sehr großes Bedürfnis, selbst Gemüse anzupflanzen. Zurzeit seien etwa 25 Bewohner mit ihren Familien im Gartenprojekt aktiv. „Der Zaun wird umgesetzt und die Fläche etwas größer als bisher“, sagt die Quartiersmanagerin. Sie hofft auf weitere Initiativen und Einrichtungen die Lust haben, sich für das Projekt und in dem Garten mit speziellen Aktionen zu beteiligen.[…]

    https://weserreport.de/2019/01/umzu_regional/delmereprt/delmenhorst/wolleparkladen-geht-weiter-aber-nicht-sofort/ (mehr …)

  • Garten der Vielfalt Ginsheim will Terra Preta produzieren

    (Mail)

    Im letzten Sommer haben wir zu viel Wasser geschleppt und beschäftigen uns jetzt intensiver mit der Permakultur und wollen selbst terra preta herstellen .
    Heute Nachmittag haben wir unser Wintertreffen und freuen uns auf die aktiven deutschen Gärntnerinnen  aus unserer Nachbarschaft und die FreundInnen aus dem Iran und Syrien. Wir haben und leben eine intensive und sehr schöne Gemeinschaft in unserem Gartgen. Im letzten Sommer haben wir 5 große Hochbeete selbst gebaut. Finanziell unterstützt wurden wir durch die Kreisverwaltung Groß-Gerau, die vergeben Mittel an Vereine und Gruppen, die ehrenamtlich mit geflüchteten Menschen arbeiten. Wenn wir bald  die terra preta Produktion angehen, wollen wir auch in diesem Jahr wieder einen Antrag auf Unterstützung stellen.  


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  • neue GärtnerInnen für GG in Castrop-Rauxel gesucht

    (alerts)

    „Wer keinen eigenen Garten besitzt und mehr als Küchenkräuter auf der Fensterbank oder im Balkonkasten anpflanzen möchte, der kann sich im Stadtteilgarten Deininghausen verwirklichen“, sagt die Stadtverwaltung. Für den Gemeinschaftsgarten neben dem Schulgebäude an der Dresdener Straße werden neue Mitstreiter gesucht.

    Am Samstag (26. Januar) von 11 bis 13 Uhr sind interessierte Hobbygärtner und solche, die es werden wollen, eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen in der Begegnungsstätte „Dein Treff Punkt“ am Bärenplatz in Deininghausen kennenzulernen.

    Unterstützung erhalten Interessierte durch die Urbanisten. Die Gruppe aus Dortmund hat sich zum Ziel gesetzt, Brachflächen sinnvoll zu nutzen und kleine Oasen mitten in der Stadt zu schaffen, weshalb eines ihrer großen Aktionsfelder das urbane Gärtnern ist. Die Urbanisten werden von ihren Erfahrungen berichten und Tipps geben.

    Zudem kann der Stadtteilgarten in Augenschein genommen und gemeinsam überlegt werden, wie der Garten in Zukunft genutzt werden kann.
    Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt Deininghausen“ wurde die Fläche neben der Schule im Jahr 2010 zu einem Gemeinschaftsgarten umgestaltet.

    „Viele der Gartenfreunde von damals konnten über die Jahre hinweg aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr im Team des Stadtteilgartens dabei sein. So kann die Stadtverwaltung den Garten aktuell wieder weiteren Hobbygärtnern anbieten, die ihn nutzen und bewirtschaften möchten.“


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  • Schule nutz GG als Schulgarten und für Biounterricht, GG als Vorbild für Partizipation

    (aus Sachbericht und alerts)

    […]
    Aktionen mit Schulen und weiteren Gruppen:

    Seit den Sommerferien ist eine Schüler-AG des Gymnasiums Dornstetten im Garten aktiv. Es wurde ihnen Permakultur-Wissen vermittelt und eine Benjeshecke sowie eine Kräuterschnecke angelegt. Im ersten Halbjahr 2018 waren außerdem zwei Schulklassen im Garten tätig im Rahmen des Biologie-Unterrichts. Sie bauten verschiedenes Gemüse an. Als Leckerbissen galten die direkt aus der Erde gezogenen und sofort verspeisten Radieschen. Frau Weisser, Biologie-Lehrerin, hat im Garten einen Bienenstock dauerhaft aufgestellt. Das Bienenvolk ist vor allem als Anschauungsobjekt für den Unterricht des Gymnasiums vorgesehen. Im Frühjahr ist die Anlage einer Blumenwiese vorgesehen.
    Die Pfadfinder-Gruppen des VcP Dornstetten (Verband christlicher Pfadfinder) erhielten von Gerhard Dürr eine Einführung in die Permakultur. Gemeinsam wurde eine Wurmfarm zur Kompostherstellung und eine Benjeshecke als Lebensraum für Kleinsäuger, Insekten und Vögel angelegt

    Öffentlichkeit / Resonanz in der Kommune:
    Die Stadtverwaltung Dornstetten betreibt seit Mitte 2017 die „Entwicklungsoffensive Dornstetten“. Man will damit das bürgerschaftliche Engagement stärken. Der Gemeinschaftsgarten ist dort mit beteiligt und wurde im Rahmen der Treffen lobend erwähnt, weil er als erstes Projekt mit Bürgerbeteiligung außerhalb der klassischen Vereinsarbeit schon in die Umsetzungsphase ging und damit als Vorbild dienen konnte, vgl. https://www.dornstetten.de/stadtleben/stadtentwicklung/aktive-projektteams-id_853/
    […]

    […]
    Nach einigen Jahren Pause ist die von vielen Schülern gewünschte
    Schulgarten-AG endlich wieder da, wie das Gymnasium Dornstetten jetzt mitteilt.
    Neu ist der Standort im Gemeinschaftsgarten Heselwiesen Dornstetten. Dort kann
    jeder gärtnern, der Lust dazu hat. Wie dort nach den Grundsätzen der Permakultur
    biologisch, nachhaltig und ganz ohne Einsatz von Torf und chemischem Dünger
    gearbeitet wird, wird den Schülern nebenbei vermittelt.[…] (mehr …)

  • IG Mannheim bekommt Geld von Stiftung

    (alerts)

    Im Rahmen des Programms „Solidarische Stadt“: VINCI-Stiftung überreicht Fördermittel an zehn soziale Projekte der Stadt Mannheim – SIEHE FOTO

    Zehn soziale Einrichtungen aus den sozial benachteiligten Stadtvierteln Unterstadt-Jungbusch und Neckarstadt-West können sich über insgesamt 106.000 Euro freuen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz erhielt heute im Beisein der Projektträger und -paten den symbolischen Fördermittel-Scheck von Rainer Beisel, Geschäftsführer der VINCI Facilities Deutschland GmbH, und Nathalie Vogt, Geschäftsführerin der VINCI-Stiftung.

    ‚Unter dem Motto Handeln, damit jeder Mensch seinen Platz in der Gesellschaft findet‘ können wir mit dem Förderprogramm ‚Solidarische Stadt‘ mehrere Einrichtungen in unserer Stadt Mannheim gezielt unterstützen“, erklärt Rainer Beisel, Geschäftsführer der VINCI Facilities Deutschland GmbH mit Sitz in Mannheim. „Durch die Spenden können Maßnahmen finanziert und weiterentwickelt werden.“

    Im Rahmen der Veranstaltung stellte Nathalie Vogt die ausgewählten sozialen Projekte vor. Diese werden sowohl finanziell als auch von Mitarbeitern der VINCI-Unternehmen in Form von Projektpatenschaften unterstützt. Gefördert werden[…]  Internationaler Garten Östliche Unterstadt e.V. […]

    http://www.metropolnews.info/mp390638/mannheim-stadtnotizen-52 (mehr …)

  • Neuland hat jetzt feste Öffnungszeiten

    (RSS)

    NeuLand hat jetzt feste Öffnungszeiten

    Nur eines der Zwischenlager von Flaschensammlern in unserem Garten.

    Wir haben lange mit uns gerungen. Sehr lange. Dann haben wir lange diskutiert. Sehr lange. Nach mehr als einem Jahr, in dem wir immer wieder das Für und Wider abgewogen haben, hat die Mitglieder-Versammlung des NeuLand e.V. mit großer Mehrheit eine Entscheidung getroffen. Und jetzt ist es so weit. Unser Garten hat ab sofort feste Öffnungszeiten. Und das Beste: Während dieser Zeiten stehen Euch verlässlich kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Von Beginn der Gartensaison Anfang März öffnen wir für Euch donnerstags und freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr, samstags von 11 Uhr bis 20 Uhr und sonntags von 15 Uhr bis 18 Uhr. Das gilt bis zum Ende der Gartensaison im Oktober. Dann werden wir Bilanz ziehen und entscheiden, ob die Öffnungszeiten beibehalten werden. Bis zum Saisonbeginn ist der Garten ab sofort geschlossen. Der Eingang an der Koblenzer Straße bleibt zu. Am Eingang Alteburger Straße wird eine Tür mit einem Zugangs-Code installiert. Alle Gärtnerinnen und Gärtner erhalten natürlich den Code und können den Garten jederzeit betreten. Gruppen, die unseren Garten besuchen möchten, wenden sich bitte per Mail an uns unter info@neuland-koeln.de. Wir werden den Besuch auf jeden Fall ermöglichen.

    Reste eine nächtlichen Party in der Halle des Volkes.

    Wir haben die Frage gehört: „Dürft Ihr das?“ Ja. Wir haben mit dem Liegenschaftsbetrieb des Landes, dem das Grundstück gehört, einen Zwischennutzungsvertrag geschlossen. Wir sind sozusagen Hausherren und -herrinnen. Damit haben wir ein Stück weit Hausrecht. Die andere Debatte: Muss ein Gemeinschaftsgarten nicht ständig zugänglich sein? Zum einen: Niemand würde sagen, dass ein Hallenbad oder eine Stadtbücherei keine öffentlichen Orte sind, nur weil sie Öffnungszeiten haben. Zum anderen: Außer NeuLand gab es in den vergangenen Jahren kein Urban-Gardening-Projekt, das wir kennen und das immer offen stand.

    Jemand hatte zwei Kisten unserer Bienenvölker nachts umgetreten.

    Sieben Jahre lang war der Garten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet. Wir haben von Anfang an immer viel Arbeit damit gehabt, den Müll einzusammeln und zu entsorgen, den Besucherinnen und Besucher hinterlassen haben. Geschenkt. Aber jetzt reicht es: Wir haben keinen Bock mehr auf den Typen, der mit seinem Mercedes Sprinter am hellichten Tag in unseren Garten fährt, zwei von unseren Schubkarren einlädt und damit verschwindet. Oder auf den Typen, der an unserer Außensteckdose sein Elektro-Auto auflädt, weil er angeblich glaubt, dass ein „so tolles Projekt den Strom doch garantiert geschenkt bekommt“. Bekommt es übrigens selbstverständlich nicht. Er aber bei uns schon. Oder auf Typen, die zur Erntezeit mit Plastiktüten auftauchen, unser Gemüse klauen und sich dabei mit beiden Händen froschgrüne Erdbeeren in den Mund schieben.

    Alle zwei Monate Spermüll. Wir entsorgen für andere.

    Oder auf Typen, die mit Messern und Schraubenziehern möglichst weit unten in unsere Wassertanks stechen. Wir haben echt keinen Bock mehr auf Typen, die riesige alte Röhrenfernseher und schrottige große Trampolins über Nacht in unserem Garten „entsorgen“. Und Raclette-Grills, Staubsauger in mehreren Teilen, Kaffeemaschinen, Computer-Monitore, Autoreifen und so weiter auf der unendlichen Liste von Gegenständen, die nicht in die heimische Mülltonne passen. Und ja, wir haben keinen Bock mehr auf Typen, die in unserer Halle des Volkes Jägermeister-Orgien feiern, dabei in unsere Pflanzkisten pissen und in unsere blauen Tonnen scheißen. Es reicht. All diese Typen können gerne wegbleiben. Auf Euch andere freuen wir uns nach wie vor wie Bolle. Denn wir haben in den sieben Jahren jede Menge tolle Leute kennen gelernt. Leute wie Euch. Und das soll natürlich so bleiben. Kommt vorbei. Ihr wisst ja jetzt, wann wir da sind.

    und hier noch ein Artikel dazu:
    https://www.meinesuedstadt.de/neuland-hat-jetzt-oeffnungszeiten/


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  • Hildegarden: Gartenprojekt soll wohl dieses Jahr starten

    (Newsletter)

    Für Hilldegarden und den Stadtgarten auf dem Bunker beginnt das Jahr 2019 mit guten Nachrichten. Im letzten Treffen mit Prof. Matzen erhielten wir die Zusage für die innenliegenden Flächen, die im Bauantrag geplant waren. Ein weiterer Meilenstein für unseren Verein. Endlich können die konkreten Planungen starten. Auch der Baubeginn rückt in unmittelbare Nähe – Start ist in diesem Jah (mehr …)

  • Wuppertals Urbane Gärten organisieren Mitbestimmungsbarcamp: Verteilung von Geldern aus dem Bürgerbudget

    (RSS und Mails)

    Beim Bürgerbudget wurde bereits 2017 ein Fördertopf in Höhe von 50.000,- € für Urban Gardening-Projekte in Wuppertal bereitgestellt. Nachdem die ursprüngliche Idee für einen neuen Schaugarten auf der Hardt nicht umzusetzen war, sind die Mittel seit der letzten Ratssitzung wieder für die ursprünglich vorgeschlagenen Bürgerprojekte und einige noch neu zu definierende Kleinprojekte freigegeben.

    Aus diesem Grunde organisiert die Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten am 26.01.2019 in der Diakoniekirche mit Unterstützung der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung von 10-16 Uhr eine Bürgerwerkstatt, um die Ausgestaltung der einzelnen Projekte zu finalisieren und die Verteilung der Mittel zu organisieren. Die Veranstaltung ist für alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger offen.

    Unser Barcamp war ein voller Erfolg und hat uns einige neue Kontakte verschafft. Wir hatten 66 Teilnehmer und die Hälfte kannten wir vorher noch nicht. Wir atmen gerade erst mal durch, mehr Infos bald auf unserer Website:
    http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/

    aus. https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertaler-buergerbudget-neuer-anlauf-fuer-urban-gardening_aid-35788987:
    Das Geld ist da, nur die Realisierung fehlt noch: Weil das beim Bürgerbudget 2017 mit siegreiche Projekt „Urban Gardening“ nicht wie geplant umgesetzt werden konnte (die WZ berichtete), werden jetzt neue Ideen gesucht. Am kommenden Samstag, 26. Januar, gibt es dazu von 10 bis 16.30 Uhr in der Diakoniekirche ein sogenanntes „Barcamp“, eine Bürgerwerkstatt, an deren Ende ein konkreter Aktionsplan stehen soll, wie die städtischen Mittel am besten verwendet werden. Begleitend will der Verein Kopp auf! zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten einen Fotowettbewerb — „Paradiesflecken“ — initiieren. Der Start ist für Mitte Februar geplant.
    Mit dem Geld aus dem Bürgerbudget 2017 sollte ursprünglich ein Schaugarten auf der Hardt realisiert werden, der die vielen Projekte zum Urban Gardening in der Stadt in die Öffentlichkeit trägt. Doch das avisierte, gut 5600 Quadratmeter große Grundstück stand dann doch nicht mehr zur Verfügung. Es gehört zwar der Stadt, ist aber vom Altersheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke und hat weitere Pläne. Auch die Initiative Wuppertals Urbane Gärten zeigte dafür Verständnis. Stattdessen soll durch die Bürgerwerkstatt nun geregelt werden, welche Kleinprojekte umgesetzt werden können.

    und das Ergebnis:
    […] Insgesamt neun Projekte werden zum Abschluss des „Barcamps“ von dem Plenum als förderwürdig erachtet. So fließen zum Beispiel 1025 Euro in ein Bewässerungssystem für den Permakulturhof Vorm Eichholz. Für 700 Euro soll ein Interkultureller Garten mit Hochbeeten an der Moschee an der Wittensteinstraße entstehen.
    Immerhin 3000 Euro wird für ein Regenwassernutzungssystem am Inselgarten an der Diakoniekirche zur Verfügung gestellt. Jeweils 500 Euro werden unter anderem für die Anlage eines Schulgartens an dem derzeit im Umbau befindlichen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium beziehungsweise die Errichtung von Pflanzkübeln am Wandelgarten in der Luisenstraße bewilligt.
    https://www.wz.de/nrw/wuppertal/urban-gardening-foerdert-neun-projekte_aid-35936339

    und außerdem findet ein Fotowettbewerb mit begeleitenden Stadtspaziergängen statt: „Mit dem Fotowettbewerb und den begleitenden Spaziergängen soll insbesondere die Diskussion des Urban Gardening Manifestes und des Rechtes auf Stadt befördert werden, um eine Transformation hin zu einer ‚gartengerechten‘ Stadt zu befördern. So wie in der ‚autogerechten‘ Stadt alle das Recht auf einen Parkplatz hatten, sollte in der gartengerechten Stadt allen ein fußläufiger Zugang zur Stadtnatur garantiert werden“ mehr dazu: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/foto-gartenwettbewerb-paradiesflecken/

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  • o´pflanzt: nun schon 1 Jahr ohne Garten

    (RSS)

    Es bleibt das kalte Klirren des Bauzauns, blickdicht bespannt. Am Rande der leeren Fläche wächst eine Ringelblume, ein unbeabsichtigtes Denkmal für alles, was dort war, und all das, was hätte sein können.
    Ein Jahr später – und es bleibt die Leere, Platz, eine Brache.

    Zwei Gräben vernarben die Fläche, eine Brandmarkung der neuen Besitzer. Weiß-sterile Planen. Steril, die Abwesenheit von Leben. Der Gegensatz zu all dem, was dieser Ort bedeutet hat. Regelmäßig werden die Planen von der Natur abgerissen, heruntergeweht von einem Wind, der sich nichts vorgeben lässt. Ein Blick hinein wird uns gewährt. Schnell wurde die Fläche zurückerobert, ein Beweis dafür, wie nah unser Garten schon an der Natur war. Darauf können wir stolz sein. Der Sichtschutz wieder hergestellt, der Einblick entzogen, als ob man versucht, etwas zu verstecken.
    Wir hätten auch im Jahr 2018 unser Projekt und die Angebote weiterführen können und wollen. Neue Projekte wie ein Wildbienenlehrpfad oder die Kooperationen mit benachbarten Kindergärten standen schon in den Startlöchern. Gerne würden wir jetzt auf ein Jahr zurückblicken, in dem pädagogische Programme für Familien, Bienenführungen, Heilpflanzenkurse und zahlreiche Workshops im Garten stattgefunden haben. Wir hätten eine Antwort für alle, die auf der Suche nach zu erlebender Gemeinschaft und einem Stück Entschleunigung mitten in der Stadt sind, bieten können.
    Der lange Kampf um eine neue Fläche im letzten Jahr hat uns entmutigt und viele Fragen aufgeworfen, die bisher unbeantwortet geblieben sind. Die Gemeinschaft kommt immer seltener zusammen, aber wenn, dann wieder voller Elan und Energie, Hoffnung und Hilfsbereitschaft, Können und Kraft. Dieses Potential würden wir so gern auf einer neuen Fläche einsetzen und dort anknüpfen, wo wir auf der alten Fläche geendet haben. So ist die Suche nach einer neuen Fläche auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn langsam schwinden die Kräfte, viele Menschen mit Know-how wollen dieses weiterhin einsetzen und suchen sich andere Aufgaben.

    Ein Jahr später – und nichts Ersichtliches ist auf der Fläche unseres ehemaligen Gartens passiert. Der Verein stellt sich natürlich die Frage „Warum?“. Warum wurden wir auf die Schnelle von der Fläche geräumt? Warum baute der Vermieter solch einen Druck auf, mit der Begründung, dass umgehend mit Baumaßnahmen begonnen werden würde? Warum wurde uns keine Alternative angeboten? Warum wurden alle unsere Vorschläge für Zusammenarbeit und Kooperation abgelehnt? Warum wurde die uns Grundlage für unser ehrenamtliches Engagement genommen? Warum musste ein Projekt für die Gesellschaft Platz für ein „Nichts“ machen?

    Die Theorien sind vielfältig. Kann es sein, dass das Land Bayern, Besitzer der Fläche, wirklich geglaubt hat, mit Baumaßnahmen zu beginnen? Ohne einen Bauplan eher unwahrscheinlich. Kann es sein, dass das Land geglaubt hat, dass wir uns gegen eine Räumung wehren würden und sie entsprechend rechtzeitig einleiten wollte? Aber das ist auch unwahrscheinlich, denn wir waren stets zuvorkommend und kooperativ. Kann es sein, dass das Land die Befürchtung hatte, wir wären inzwischen zu etabliert als Symbol für ein schöneres, grüneres und alternativeres Stadtbild? Zu viel Zuspruch von Medien und Gesellschaft, zu vernetzt mit Stiftungen und sozio-ökologischen Initiativen und Organisationen wie Kindergärten und dem LBV, der PA/SPIELkultur e.V. und der Deutschen Wildtierstiftung. Sprich: nicht mehr von Stadtteil und Ort wegzudenken. Diese letzte Theorie wollen wir nicht glauben, denn diese Bösartigkeit, der Bevölkerung absichtlich so ein Stück Freiheit zu entreißen, wollen wir niemandem unterstellen.

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  • Charta-Prozess in Berlin

    Veranstaltung am 31.1. vom BUND „Berliner Grünflächen verbindlich schützen“: https://www.bund-berlin.de/service/termine/detail/event/berliner-gruenflaechen-verbindlich-schuetzen/?fbclid=IwAR0ABILy3j5znf9X5ni9ZbflLZtcYlzhk2HW7lOVgsHkOmO6xy5I-FN8bTE

    > 1. link zur drucksache mit datum vom 20.12.2018

    > https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-1577.pdf
     

    und hierher ist der fundort bei den drucksachen des agh:

    > https://www.parlament-berlin.de/de/Dokumente/Drucksachen

    >>> hier der taz-artikel zum Urban-Gardeding-Konzept des Senats,

    >>> https://taz.de/Urban-Gardening–Konzept-des-Senats/!5561018/

    Und es gibt ein eigenes Positionspapier der GGs (bei lokalen Netzwerken abgespeichert).
    : Das Positionspapier soll, ähnlich wie der Aufruf zur Kundgebung, von vielen Gärten unterzeichnet werden, damit es auf politischer Ebene eine möglichst große Wirkung erzielt.

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  • Neue Erde hat neues Grundstück

    (Gu, mail)
    Der Gemeinschaftsgarten Neue Erde wurde zum Herbst komplett geräumt und mittlerweile wird auf dem Grundstück schon gebaut. Zum Glück können wir ab März auf einem ähnlich großen Grundstück in der Nähe weiter machen (mehr …)

  • Berliner Senat will UG in der Stadt „verwurzeln“

    Urban Gardening in der Stadt verwurzeln

    Pressemitteilung vom 18.12.2018

    Aus der Sitzung des Senats am 18. Dezember 2018:

    Der Senat hat heute den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ beschlossen.

    In Berlin soll das urbane Gärtnern in allen Formen gefördert und stärker in die städtische Planung eingebracht werden. Das Abgeordnetenhaus hat im Februar 2018 deshalb den Senat aufgefordert, ein gesamtstädtisches Konzept mit entsprechenden Informationsangeboten zu entwickeln.

    Das Gesamtkonzept stellt die gemeinschaftliche Gestaltung von Grün in den Vordergrund. Hierzu gehören unter anderem begrünte Baumscheiben, Urban-Gardening-Projekte, experimentelle Freiräume sowie Kleingärten, die für den Kiez geöffnet werden.

    Wesentliches Ziel ist auch die politische Anerkennung der Urban-Gardening-Bewegung sowie die Schaffung zukunftsfähiger Formen der Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

    Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz fördert mit dem gesamtstädtischen Konzept nicht nur das urbane Gärtnern in der Stadt. Gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren der Gartenszene soll bis Sommer 2019 eine Kommunikations- und Informationsplattform erarbeitet werden, die gärtnerische Projekte zeigt, vielfältige Informationen zum städtischen Gärtnern vermittelt sowie Pilotprojekte und Urban Labs zusammenfügt. Darüber hinaus ermöglichen Social-Media-Kanäle und Voting-Plattformen diverse Wettbewerbe und Online-Befragungen. So können künftig urbane Gärten räumlich erfasst und in Varianten dargestellt werden. (mehr …)

  • GG muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten hinter dem Nachbarschaftszentrum [Delmenhorst] kann nicht weiter genutzt werden. Da das erfolgreiche Gärtner-Projekt nicht enden soll, könnte nun eine neuer Garten angelegt werden.

    Auf der Brachfläche an der Stedinger Straße soll übergangsweise ein Gemeinschaftsgarten im Wollepark entstehen. Das beantragt die Fraktion SPD & Partner.Auf der Brachfläche an der Stedinger Straße soll übergangsweise ein Gemeinschaftsgarten im Wollepark entstehen. Das beantragt die Fraktion SPD & Partner. (INGO MÖLLERS)

    2013 blühte ein Teil des Wolleparks regelrecht auf. Es war das Jahr, in dem hinter dem Nachbarschaftszentrum ein Gemeinschaftsgarten entstand, in dem Bewohner des Quartiers gemeinsam gärtnerten, Gemüse anbauten, sich austauschten. Möglich geworden war das nach dem Abriss des Kur-Bades an der Schwabenstraße. Doch nun hat die Stadt an der Stelle anderes vor, wenn sie anfängt, den Block Westfalenstraße 8 abzureißen. Damit aber weiter gepflanzt, gejätet, geharkt und an der frischen Luft gemeinsam etwas gemacht werden kann, soll nun auf der Brachfläche zwischen Stedinger Straße und Am Wollepark ein neuer Garten angelegt werden.

    Das hat das mit der Nachbarschaftsarbeit betraute Diakonische Werk vorgeschlagen, die Fraktion SPD & Partner hat es aufgegriffen und einen entsprechenden Antrag gestellt, mit dem sich der Ausschuss für Planen, Bauen und Verkehr im Rahmen seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 15. Januar (17 Uhr, Rathaus), beschäftigen soll. Die Politik wird deswegen eingeschaltet, weil die betroffene Fläche der Stadt gehört, zudem kostet es Geld, dort einen Gemeinschaftsgarten zu bauen. Die Diakonie hat sich schon einmal einen Kostenvoranschlag geholt, demnach würde es wohl rund 24 500 Euro kosten, die Fläche herzurichten, um ein erfolgreiches Projekt fortsetzen zu können.

    https://www.weser-kurier.de/region/delmenhorster-kurier_artikel,-ein-neuer-garten-fuer-den-wollepark-_arid,1797175.html (mehr …)

  • Gutsgarten Hellerdorf: ein Projekt im Vorsdhlagkatalog des Bürgerhaushalts

    Unterstützung für den Gutsgarten Hellersdorf

    Vorschlags-Nr: 

    2020-0278

    Abteilung: 

    Haushaltsjahr: 

    2020-2021

    Kategorie: 

    C = Vorschlag an Dritte

    Stadtteil: 


    Das ist mein Vorschlag:Seit seiner Gründung ist der Garten Schauplatz vieler Bildungsveranstaltungen und Feste für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gewesen. Im Januar 2018 haben wir einen Plakatworkshop und eine Plakatausstellung in Kooperation mit der station urbaner kulturen durchgeführt, wo Anwohner und Gartenteilnehmer sich zu der Zukunft des Gut Hellersdorfs geäußert haben. Wir sind auch bereits zweimal ein Veranstaltungsort für die Berlin-Brandenburger Wandelwoche gewesen.
    Fördergelder für den Gutsgarten laufen dieses Jahr (2018) aus, und es ist dringend notwendig, den Garten auch über die nächsten Jahre finanziell abzusichern. Dabei ist zu erwarten, dass der Prinzessinnengarten auch weiterhin an der Gestaltung des Gartens mitwirkt.

    Stellungnahmen

    Abteilung Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen 14. Dezember 2018 – 11:07 Der Nachbarschaftsgarten im Gut Hellersdorf ist durch den Bezirk inhaltlich unterstützt worden. Im Rahmen der Neubebauung des Standorts Gut Hellersdorf ist auch die Verlagerung Bestandteil des Vertrags mit den Flächeneigentümern gesobau.
    Zusätzlich konnten Mittel der auftragsweisen Bewirtschaftung zur finanziellen Förderung 2016/ 2017/2018 als Anschubfinanzierung genutzt werden.
    Da es nicht möglich ist, im laufenden bezirklichen Haushalt Mittel bereitzustellen, wird der Bezirk sich bemühen, anderweitig eine Finanzierung zu finden, aber eine Zusage kann derzeit nicht gegeben werden. (mehr …)

  • Plauener Refugee-Garten gibt es so nicht mehr

    (Gu, Tel)

    Das Projekt Stadtgarten Plauen war ein GG für und mit Geflüchteten. Dieses Projekt gibt es nicht mehr. Der Garten war dann eine ganze Weile brach. Ein Träger mobiler Kinder- und Jugendarbeit hat die Fläche nun übernommen. Es war viel Schrott und Müll zu beseitigen, Wildwuchs zu zähmen. Sie haben letzten Sommer angefangen an zwei Tagen/Woche dort vor Ort Präsenzzeiten zu haben. Am Gärtnern haben die Jugendlichen nicht so viel Interesse, sie gucken mal, in welche Richtung das Projekt gehen wird. Schwerpunkt soll die Arbeit mit den Jugendlichen bleiben, so richtig offen sind sie (noch?) nicht, aber sie haben den Auftrag mit ihrer Arbeit auch ins Gemeinwesen zu wirken. (mehr …)

  • Gg Quidde Wildwuchs/Neuperlach ist eingestellt

    (Gu, Tel)

    Das Gartenprojekt war auf Absätzen/Treppenwegen/Terassen eines Hochhauses in München Neuperlach und Teil eines Nachbarschaftstreffs. Das Gebäude ist baufällig, der Treff war der einzige Nutzer seit längerer Zeit. Nun wird das Haus abgerissen, der Treff zieht um, aber da wird es kein Gartenprojekt mehr geben. (mehr …)

  • Stadtkolrabi: neues Projekt vom „Jungen Gemüse“

    von der Site:

    Stadtkohlrabi

    Im Projekt „Stadtkohlrabi – Gemeinsam aufwachsen in der Johannstadt“ bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Alternativen für die Freizeitgestaltung im Fördergebiet kennenzulernen. So lernen sie, ihre Sozialkompetenzen zu erweitern, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzubringen und die Verbundenheit mit ihrer Umwelt und ihren Freunden zu stärken.

    Die TeilnehmerInnen erfahren ihren Stadtteil als sozial und räumlich übergreifenden Lebensraum.

    Dafür werden zahlreiche offene und geschlossene Angebote geschaffen:

    Mehrmals pro Woche bieten wir das „Kinder-Gartenlabor“ im Außengelände des Johannstädter Kulturtreffs und im Bönischgarten an. Weiterhin gibt es zusätzliche Beteiligungsangebote wie das Kirschfest und die gemeinsame Apfelernte und -verarbeitung für Kinder. In den Ferien finden mehrtägige Naturerfahrungs-Workshops statt.

    Für die jugendliche Zielgruppe bieten wir verschiedene mehrtägige Workshop-Formate  sowie  Ferienangebote zur partizipativen Stadtteilerkundung an.

    Das Projekt Stadtkohlrabi läuft von April 2018 bis Februar 2020.

    https://junges-gemuese-dresden.de/bildungsprojekte/stadtkohlrabi/

    JUNGES GEMÜSE GOES STADTKOHLRABI
    Im letzten Jahr konnten wir unsere Umweltbildungsangebote für Kinder in der Jo-
    hannstadt mit ESF-Fördermitteln durch den Stadtkohlrabi weiterentwickeln. So gibt
    es das schon bekannte Gartenlabor am Johannstädter Kulturtreff jetzt mehrmals pro
    Woche – hier gestalten Grundschulkinder ihren eigenen kleinen Garten gemeinsam.
    Drum herum gab es wieder Kirsch- und Apfelfest, im Sommer veranstalteten wir eine
    Schatzsuche an der Elbe und im Oktober bauten wir uns ein Weiden-Tipi im Garten. In-
    zwischen sind wir für die Grundschule und die benachbarte Oberschule in Johannstadt
    ein zuverlässiger Kooperationspartner zum Thema Schulgarten. (mehr …)

  • Pläne von Kants Garten für 2019

    Nachdem wir nun den „Tisch gedeckt“ haben mit mehr als 3.000 Stauden, über 40 Sträucher und 13.000 Blumenzwiebeln, wollen wir unter die Bauherrinnen gehen und Insektenhotels, Vogelnisthäuser und Fledermaushöhlen installieren und damit für eine „standesgemäße“ Bleibe sorgen, attraktive Angebote schaffen im Kants Garten. Zwar liegen wir im Park – aber durch die Umgestaltung sind all die vielen immergrünen Gehölze und die Sträucher weg, wurde alles an Totholz entfernt. Das kommt schon wieder aber solange wollen wir die Piepmätze nicht warten lassen.

    (Duisburg/im Park/Träger ist die Bürgerstiftung) (mehr …)

  • ein IG ausgezeichnet, der andere aufgegeben: Berlin Spandau/Buch

    (Gu, Mail)

    Wir konnten unseren Garten in Berlin-Buch an der Flüchtlingsunterkunft „Garten-Buch“ auch in diesem Jahr erfolgreich weiter gemeinsam entwickeln, hegen und pflegen und erhielten dafür sogar eine Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“.
    wir haben den Preis von einem Vertreter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie überreicht bekommen verbunden mit einem wunderbaren Gartenfest und vielen Gästen wie den Vorsitzenden der AWO… Presse und anderen engagierten Initiativen im Bezirk. Das hat uns wirklich wieder Mut gegeben, weiter zu machen.

    Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und so mussten wir leider den „Willkommens-Kultur-Garten“ in Berlin Spandau aufgeben, da die Flüchtlingsunterkunft am Jahresende leergezogen wurde und damit die Fläche aufgegeben werden musste.


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  • Allerweltgarten, IG Aalen

    In der UN Dekade Biologische Vielfalt:

    18.12.2018 Soziale Natur Diakonisches Werk an der Saar

    Aller-Welts-Garten

    Der Aller-Welts-Garten in Neunkirchen besteht seit 2012 und bietet einheimischen und zugewanderten Menschen die Möglichkeit, ökologischen Landbau zu betreiben, sich beim gemeinsamen Arbeiten kennenzulernen und Freizeit miteinander zu verbringen.   mehr lesen

    66538 Neunkirchen  |  Saarland

    das Areal des Gartens

    16.12.2018 Soziale Natur Interkultureller Garten Aalen e.V.

    In der Fremde Wurzeln schlagen

    Der 2006 gegründete Interkulturelle Garten Aalen befindet sich auf einer ca. 3000 m² großen Fläche im Hirschbachtal neben dem Rötenberg, einem sozial benachteiligten Stadtteil mit einem hohen Anteil Migranten. Der Garten besteht aus 18 Parzellen, die von Familien aus unterschiedlichen Kulturkreisen ökologisch bepflanzt und gepflegt werden, sowie einer Gemeinschaftsfläche, die für gemeinsame Feste, Essen, Spielen und andere Aktivitäten benutzt wird. Der Garten wirkt als Fokuspunkt für ein soziales Miteinander, wo Wurzeln geschlagen werden können und wo biologische Vielfalt (besonders im Hinblick auf Pflanzen aus der Heimat) als Vehikel für interkulturellen Austausch genutzt wird.   mehr lesen

    Und
    (mehr …)

  • FINK sucht Handwerker*in für Anleitung der Bautage

    Seit 2016 unterhält der gemeinnützige Kölner Verein F.I.N.K.e.V. einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Vogelsang. Von Anfang an war der Baunachmittag teil des Konzepts. Auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück können Bauprojekte vielfältiger Art umgesetzt werden.

    So wurden bereits viele Hochbeete und Sitzgelegenheiten aus Paletten, ein Abdach, eine Komposttoilette und viele kleinere Projekte umgesetzt.

    Zur Verfügung stehen viele Werkzeuge, kleine Lagermöglichkeiten, Paletten als Baumaterial und ein Bauwagen.

    Wir suchen eine zuverlässige Person die Lust hat Sonntags zwei Mal im Monat von 13 – 18 Uhr eine Baugruppe anzuleiten. Wir erwarten das selbstständige Planen und Umsetzten von Projekten, den Willen Upcycling und Recycling als Methoden einzubauen, eine gute Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit mit Menschen allen Alters zu arbeiten und gemeinsam mit Ihnen Projekte umzusetzen.

    Wir bieten einen tollen Verein, die Unterstützung einer Koordination, z.B. bei der Bewerbung der anstehenden Projekte, 3000 Quadratmeter Freiheit und eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Arbeit in Höhe einer Übungsleiterpauschale von 2400 € pro Jahr. (mehr …)