Autor: admin

  • Berggartenoase wird weiter über die VHS organisiert

    Mitmachgarten BergGartenOase Urbanes Gärtnern in Mönchengladbach Fensters

    Status

    Kursnummer 191C3000F
    Beginn Sa., 13.04.2019, 14:00 – 15:30 Uhr
    Kursgebühr 0,00 €
    Dauer 7 Termine
    Kursleitung Hannelore Fränken
    Kursort Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

    Vielleicht ist Ihnen der urbane Garten zwischen VHS und Musikschule aufgefallen? Es ist die BergGartenOase, ein interkultureller Gemeinschaftsgarten, direkt vor der Volkshochschule. Ab Samstag, den 13.04.2019 beginnt wieder die neue Garten-Saison. Jetzt gibt es einiges zu ernten, z.B. Grünkohl, Topinambur, Petersilienwurzeln und Bohnen. Außerdem werden noch Radieschen, Rettiche und späte Erbsen gesät. Sie sind herzlich eingeladen, uns im Garten zu besuchen oder auch mitzugärtnern und mitzuernten. Dieses urbane Gartenprojekt wird gestaltet und gepflegt von Menschen aus Mönchengladbach, Mitgliedern der Transition Town Initiative, für die Menschen in Mönchengladbach. Jeden Samstag von 14.00 – 15.30 Uhr bei trockenem Wetter. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf für weitere Informationen und Fragen: berggartenoase@posteo.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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  • dritter IG in Fürth legt los

    Menschen unterschiedlicher Herkunft sollen über das gemeinsame Interesse am Gärteln zusammenfinden. Ein Ansatz, der sich beim Interkulturellen Garten schon bewährt hat. Im dicht besiedelten Wohnquartier bei der U-Bahn-Endhaltestelle markieren nun über 20 jeweils 4,5 Quadratmeter große Hochbeete – drei davon behindertengerecht – eine neue Begegnungsstätte.

    Vom kleinen Gerätehaus führt ein befestigter Weg zu den Pflanzboxen. Ein begrünter Zaun umgibt die 1500 Quadratmeter große Anlage. Nur den Wasser- und Stromanschluss muss die infra noch herstellen. Kein Problem für die Vorsitzende des Regie führenden Interkulturellen Gartenvereins, Helga Balletta. „Wir können sowieso nicht vor März beginnen“, sagt sie.

    Nach einer Infoveranstaltung und auf Zeitungsberichte hin haben sich so viele Interessenten gemeldet, dass die meisten Hochbeete schon in festen Händen sind. Vergeben werden sie jeweils für ein Jahr. Die Nutzer können jedoch beliebig verlängern. Für Fluktuation ist nach Helga Ballettas Erfahrungen mit dem Interkulturellen Garten hinreichend gesorgt, sodass keine Interessenten langfristig chancenlos blieben.

    Jährlich 35 Euro plus Wassergeld müssen die Benutzer der kommunalen Anlage zahlen. Immerhin rund 120 000 Euro hat sich die Stadt das Projekt im Jubiläumsjahr (200 Jahre Eigenständigkeit) kosten lassen. Weil der Fürther Lions Club 10.000 Euro beigesteuerte, heißt die Anlage nun offiziell „Lionsgarten“.

    Hochbeete waren nötig, da der Untergrund mit Schadstoffen aus der Zeit des Flughafens belastet ist. Ohnehin musste die Stadt 3500 Euro für das Entsorgen des Erdreichs zahlen, das zur Gartengestaltung abgetragen wurde. Beim Interkulturellen Garten hat man das Schadstoffproblem mit einer wasserdurchlässigen Trennfolie unter den 35 Parzellen gelöst.

    Ein Problem des Bürgergartens löste die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) unbürokratisch: Da die Anlage über keine Toilette verfügt, und die benachbarte Volksbücherei mit ihrem WC an vier Wochentagen geschlossen ist, spendierte die WBG eine öffentliche Sanitärkabine. Der 175.000 Euro teure Modulbau wurde vor kurzem erst vor der Grundschule Soldnerstraße aufgestellt.

    Urban Gardening macht in Fürth zusehends Fortschritte. Im Juli erst wurde ein 400 Quadratmeter großer „Essbarer Garten“ für 40.000 Euro in der Friedensanlage am Friedhof seiner Bestimmung übergeben. Die Hälfte der 16 Hochbeete steht der Allgemeinheit zum Pflanzen und Ernten zur Verfügung. Der Rest ist an Hobbygärtner vergeben, die zugleich dafür sorgen, dass im öffentlichen Teil nichts aus dem Ruder läuft. Das funktioniert, so Balletta, bislang bestens.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/neuer-burgergarten-auf-der-hardhohe-gedeiht-1.8438230 (mehr …)

  • Antrag der CDU und SPD Fraktionen für essbares BG genehmigt

    Für die Idee „Essbares Bergisch Gladbach” stellt die Stadt auf Antrag von CDU/SPD pro Jahr 2000 Euro zur Verfügung. Damit soll Wasser bezahlt werden, um städtische Flächen „im Sinne von Urban Gardening” zur Lebensmittelproduktion nutzbar zu machen.

    https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=26753 (mehr …)

  • Scholle 34 eins von 3 Potsdamer Crowdfunding-Projekten

    Seit Montag gibt es in Potsdam eine neue Crowdfunding-Plattform. Auf der Internetseite potsdam-crowd.de werben drei lokale Projekte um Spendengelder. Die Stadtwerke Potsdam haben die Plattform ins Leben gerufen. […] sind auch das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West mit dem Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ auf der Crowdfunding-Plattform vertreten und der Verein Inwole, der den Bau eines Lasten-Fahrrades finanzieren möchte.Bei den aktuell drei Projekten soll es jedoch nicht bleiben. Göran Böhm kündigte an, dass in Zukunft noch viele weitere Initiativen und Vereine über die Webseite nach Spendengeldern suchen werden. Das einzige Kriterium, das neue Projekte erfüllen müssen um teilnehmen zu können ist, dass sie lokal aus Potsdam stammen müssen. Wie viel Geld in welcher Zeit gesammelt wird, stimmen die Projekte dann individuell mit den Stadtwerken ab. (mehr …)

  • Es geht weiter mit dem GG in der Dübener Heide

    Die Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben“ hat beim Jahres-Abschlussfest neue Ziele erarbeitet. So wollen sie eine Sommerküche errichten, um mehr Platz im Gewächshaus zu schaffen.

    Bad Düben Noch immer sind die Mitglieder der seit Oktober bestehenden Ortsgruppe „Gemeinschaftsgarten am Wasserturm Bad Düben“ mit dem Verwerten ihrer in diesem Jahr selbst angebauten Früchte beschäftigt. „Die Ernte fiel in diesem Jahr trotz der Trockenheit sehr gut aus. Gerade die verschiedenen Gemüsesorten wie Tomaten, Kartoffeln, Zucchini oder Salate sind uns gut gelungen. Wir könnten im Moment sogar nach wie vor etliche Menschen mit Kürbissuppe versorgen“, erzählte Torsten Reinsch am Donnerstag, als er seinen Teller mit genau jener Speise beim Jahres-Abschlussfest füllte.

    Rückblick auf das gemeinsame Jahr

    Mit den weiteren derzeit sieben Mitgliedern und anderen Interessierten hatte er sich auf dem Grundstück am Wirtschaftsweg zusammengefunden, um gemeinsam auf die Höhepunkte des noch laufenden Jahres zurückzublicken und neue Pläne für die kommende Saison zu schmieden.

    Sommerküche ist geplant

    „Eines unserer ersten Vorhaben wird die Wahl des Vorstandes unserer Ortsgruppe sein“, berichtete der Leiter des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“, das Anfang 2019 zu Ende geht. „Zudem wollen wir eine Sommerküche errichten, um mehr Platz in unserem Gewächshaus zu schaffen. Vorgesehen ist eine kleine Hütte, in der wir die notwendigen Utensilien wie Herdplatte oder Töpfe unterbringen und somit das gemeinsame Kochen aufrecht erhalten können.“

    Weitere Interessenten willkommen

    Die Zutaten sollen dabei weiterhin direkt aus dem Gemeinschaftsgarten stammen. Daher erhoffen sich die Grünanlagenfreunde 2019 eine so reich ausfallenden Ernte wie in diesem Jahr, die eventuell durch zusätzliche Obst- oder Gemüsesorten erweitert wird. Platz für neue Beete und somit ebenso für neue Mitglieder sei in jedem Fall vorhanden, erklärte Reinsch. „Wir freuen uns über alle Interessierten, die sich uns anschließen möchten, auch über weitere Flüchtlinge. Denn den Aspekt der interkulturellen Integration wollen wir definitiv beibehalten.“

    Workshops sind vorgesehen

    Darüber hinaus sollen mehrere Workshops rund um das Thema Umweltbildung folgen und auch der Gedanke des Aufbaus einer Fahrradwerkstatt stehe im Raum. „Die Möglichkeiten für die Nutzung des Gartens sind vielfältig und noch längst nicht ausgeschöpft. Daran werden wir in der kommenden Saison arbeiten.“

    Einweihungsfest soll es auf jeden Fall geben

    Wann nächstes Jahr mit dem Anbau der ersten Obst- und Gemüsesorten sowie mit der Umsetzung der Ideen begonnen wird, steht momentan noch nicht fest. Das entscheidet sich bei einem Treffen Anfang des nächsten Jahres. Ein Einweihungsfest werde es aber in jedem Fall geben, kündigte der Projekteiter am Donnerstag an. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgartenbesuche als Touristik-Angebot

    (Gu, alterts)

    Wuppertal Marketing
    Stadtführung: Urban Gardening – Ernte mitten in der Stadt

    Special – rund ums urbane Gärtnern mit anschließender gemeinsam zubereiteter Kostprobe
     

    Das urbane Gärtnern ist ein Trend, der auch in Wuppertal Einzug gehalten hat. Zahlreiche Projekte halten sich bereits seit einigen Jahren. Sie begeistern viele Menschen, die sich unabhängiger frisch ernähren wollen oder einfach Spaß am Gärtnern haben. Wir besuchen unter anderem den UtopiastadtGarten in der Mirke, den Inselgarten an der Kreuszkirche, den Ostersbaumer Honiggarten und den Garten am Janusz-Korczak-Platz. Vor Ort wird erklärt, was in den Gärten angebaut und geerntet wird. Am Ende der Tour wartet noch ein gemeinsam zubereiteter Imbiss – natürlich aus Zutaten aus dem urbanen Garten.

    Treffpunkt: 11.00 Uhr Mirker Bahnhof (Eingang zur Mirker Straße)
    Ende: ca. 14.00 Uhr Projekt Urban Gardening des Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V., Ewaldstraße 47
    Führung: Niklas Brandau
    Preis: 19,50 Euro // Anmeldung erforderlich

    Tickets und weitere Infos bei:

    Wuppertal Touristik (mehr …)

  • GeLa-Garten entwickelt sich weiter

    Spielplatz im GeLaGarten in Frankfurt/seckbach:

    Bei dem „GelaGarten“ handelt es sich um ein interkulturelles Gartenprojekt, welches angrenzend

    an eine Unterkunft des EvVfWh für in Wohnungsnot geratene Menschen und Geflüchtete

    auf einem ehemaligen Parkplatz entsteht und sowohl den Bewohnern der Unterkunft als auch

    interessierten Bürger*innen aus Seckbach und den angrenzenden Stadtteilen als interkultureller

    Treffpunkt dient. Gemeinsam können sie dort Gemüse und Obst anbauen, einen Kräutergarten

    anlegen, sich beim Gärtnern kennenlernen und gemeinsam Feste feiern.

    Dank der großzügigen Unterstützung durch die Deutsche Postcode Lotterie konnte unter

    anderem die Spielfläche, bestehend aus einem Spielturm und einer Netzschaukel, realisiert

    werden.

    und: Die drei Apfelbäume wurden dem Garten vom MainÄppelHaus gespendet und unter fachmännischer Anleitung in die Werde eingebracht.


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  • Garten für Alle/Heilbronn gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)

    Der 2016 zivilgesellschaftlich gestartete Garten, der sich auch an Geflüchtete richtete, ist schon wieder weg. Es gab immer wieder Vandalismus und so verlor die Gruppe trotz Unterstützung durch die kommunale „Partizipation und Integrations-Stelle“ den Mut. sie zäunten dann noch ein, doch auch das half nichts. (mehr …)

  • Franziskusgarten Erfurt gibt es nicht mehr

    (Gu, tel)

    Das Gartenprojekt der Caritas hatte als Hauptzielgruppe Obdachlose, Menschen mit wenig Geld etc. Es gab ein paar Jahre lang über studentische Kräfte, die die Menschen kannten, die Möglichkeit einer Art Koordination. Das fiel dann weg und da der Garten in einem Kleingarten war, machte der Vorstand dann Druck, als die Fläche zunehmend verwilderte. Sie gaben den Garten dann auf.


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  • Interkulturellen Garten Reutlingen gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)
    Das Projekt ist nach einem guten Stadt eingeschlafen. Die Integrationsbeauftragte der Stadt meinte, der mit der Begelitung betraute Mensch war überfordert und ist dann weg gezogen, der Mensch vom Amt hat gewechselt und es gab keine Anbindung mehr.

    Aber just jetzt überlegen sie, ob sie einen neuen IG – im Zusammenhang mit Geflücheten – aufbauen sollten (mehr …)

  • zusammen gärtnern: Wasser wird Thema in 2019

    (Gu, aus Antrag)

    Wie vieler Orts in diesem Jahr 2018 war zusammen gärtnern in den heißen Sommermonaten mit
    einer Monate währenden Wasserknappheit konfrontiert. In Freiburg gab es innerhalb von 5
    Monaten keinen nennenswerten Niederschlag.
    Der Wasserstand im benachbarten Dorfbach war zeitweise so niedrig, dass die Entnahme von
    Wasser untersagt war.
    Wir möchten vorausschauend für die Zukunft planen und handeln und planen uns 2019 intensiv
    mit dem Thema Wasser zu beschäftigen:
    In offenen Bildungsworkshops möchten wir gemeinsam lernen wie wir wassersparend gärtnern
    können. Wie viel Wasser braucht welche Pflanze? Wann ist der beste Zeitpunkt zum gießen? Wie
    und warum mulchen? Welche Früchte und Gemüse sollten nicht in Massen angebaut werden, da
    sie viel Wasser benötigen?  
    Vor allem aber möchten wir im Garten Wasserauffangsysteme und Behälter etablieren. Wir
    möchten mit den Nachbarn kommunizieren und gemeinsam planen. Umliegende Dachflächen an
    unsere Wasserauffangsysteme anschließen. Wir möchten einen Brunnen im Garten anlegen. (mehr …)

  • Alsengarten verstetigt sich

    (Gu, Mail)

    Im Alsengarten haben wir unsere von der Bezirksvertretung geförderten Projekte alle hinbekommen. Vor allem unser Lehmofen hat viel Begeisterung in der Nachbarschaft ausgelöst. Im nächsten Jahr ist dann der Garten hoffentlich weniger Ort des lange währenden Bauens:-).

    Erfreulicherweise hat sich unsere Gruppe nochmal erweitert. Irgendwie alles gut grade. In der Stadt hat sich die Stimmung auch gedreht. War Gardening 2014 noch Alienland, gehört es nun zum klassischen Element von zukünftiger Stadtentwicklung

    Der Alsengarten ist in Bochum (mehr …)

  • Garten bei LandLebenKunstWerke hat sich weiter entwicklet

    (Gu, mail)

    Der große Garten wird jetzt von einem Gemüsegärtner und einer kleinen städtischen Helferschar beackert, der seine Produkte nach Halle liefert- und in unsere Küche, für Gäste und Kochkurse. Selbsternter sind willkommen.
    Ein Stück entfernt im Dorf bewirtschaften wir als Jugendbildungsprojekt die „Beerengärten“- vormals 4 brachliegende Kleingärten. Hier wachsen immer mehr Rohstoffe für die „Quetzer Manufaktur“, für exklusive Marmelade. Viel Obst dafür bekommen wir außerdem auch aus den Quetzer Gärten der Nachbarn.
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  • Gartenarbeitsschule Wedding/Mitte ist bedroht

    (Petitionstext)

    Sehr geehrte Mitglieder des Bezirksamts Mitte von Berlin,
    sehr geehrte Verantwortliche der Senatsverwaltungen,

    Sie sind dabei, einen folgenschweren Fehler zu begehen – auf dem Rücken von rund 10.000 Kita- und Schulkindern. Sie wollen 15 Kitas und 20 Schulen im Bezirk einen wichtigen Lernort entziehen.

    Die Gartenarbeitsschule an der Seestraße in Berlin-Wedding ist in Gefahr! Ein Drittel der grünen Bildungs-Oase sollen betoniert werden: Die Beete der Schulkinder, zahlreiche bis zu 70 Jahre alte Obstbäume und die Imkerei werden verschwinden.

    Der Grund: Auf dem Gelände planen Sie als Bezirk Mitte eine neue Schule und ein Bürogebäude.

    Und das, obwohl eine gemeinsame Lösung für Schule & Umweltbildung möglich wäre, die wirklich zukunftsweisend ist. Die betroffenen Kinder und MitarbeiterInnen werden in Ihre Pläne jedoch nicht einbezogen. Kinder brauchen aber mehr denn je gute Bildung in einer gesunden Umgebung!

    Wir fordern den Erhalt der Gartenarbeitsschule und die Einbeziehung der Standortbetroffenen in die Wettbewerbsentscheidungen des Bauvorhabens! Für einen ökologisch nachhaltigen Bildungscampus! (mehr …)

  • Schillergarten Bergedorf etabliert sich langsam im Stadtteil

    (Gu, Mail)

    Wir hatten dieses Jahr die dritte Gartensaison, und den Eindruck, dass der Garten sich nun im Stadtteil „etabliert“ hat. Der Garten weckt immer wieder großes Interesse, und das Feedback von Besuchern und Spaziergängern ist überwiegend sehr positiv. Mit Vandalismus hatten wir dieses Jahr keine Probleme, und auch die Hundebesitzer nehmen überwiegend Rücksicht, und sorgen dafür, dass ihre Vierbeiner woanders auf die Toilette gehen :-). Wir überlegen nun, für nächstes Jahr ein Gästebeet anzulegen, weil der Garten so gut angenommen ist, dass für uns nahezu keine Ernte überbleibt, was so ja auch nicht gedacht war…

    Unsere Gruppe von Aktiven ist kleiner geworden, dafür aber konstant zuverlässig. So sind wir ca. 8 Leute, die sich regelmäßig kümmern. Ideen gibt es auch viele, aber da die meisten berufstätig sind, bleibt meist weniger Zeit als gewünscht (mehr …)

  • Tomatos bekommt Förderung für integrative Arbeit

    (Gu, alerts)

    In diesem Jahr unterstützt die Förderstiftung Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) durch das Spendenprojekt „Lebendige Nachbarschaft“ das Projekt „Urban Gardening“ mit einem Betrag von 3.100 Euro. Es findet in Kooperation zwischen dem Verein Tomatos und Bewohnern der HHO Wohnen gGmbH in der Osningstraße, dem Haus Bergerhöhe sowie im Bergerskamp statt. Nachbarschaftliches Gärtnern – Tomatos

    Tomatos ist ein Verein für urbanes Gärtnern in Osnabrück, dessen Vereinsfläche und Haus im Hinterhof der Gärtnerei Blumen Kersten zu finden sind. Der Zusammenschluss bietet Osnabrückern die Möglichkeit, gemeinsam zu gärtnern, sich aber auch darüber hinaus zu Themen der nachhaltigen Lebensmittelproduktion auszutauschen.

    Maria Kersten, Eigentümerin von Blumen Kersten, stellte im Hinterhof ihres Floristikfachgeschäfts auch freiliegende Beete und zwei große Gewächshäuser zur Verfügung. Den entscheidenden Anstoß dafür gab ihr ein Besuch der Prinzessinnengärten in Berlin – zusammen mit ihrem Lebensgefährten Ulrich Voss, zugleich erster Vorsitzender von Tomatos. Es handelt sich um eine ehemalige Brachfläche, die von Anwohnern in einen Nutzgarten für urbane Landwirtschaft umgewandelt wurde. „Als wir diese Gärten sahen, waren wir begeistert und haben uns gedacht: sowas machen wir auch“, erzählt Kersten. Der Verein habe mittlerweile 36 Mitglieder, von denen sich rund die Hälfte regelmäßig aktiv beteilige. „Im Vordergrund stehen keine großen Ertragsmengen, es geht vielmehr um das gemeinsame Gärtnern, Ernten und die anschließende Verarbeitung – erst letzte Woche haben wir eine leckere Kürbissuppe gekocht“, erzählt Voss.

    Kooperation mit der HHO

    Die Kooperation mit der HHO kam durch ein ehemaliges Tomatos-Mitglied zustande. Die damalige Studentin der sozialen Arbeit widmete ihre Abschlussarbeit dem Thema „Gärtnern mit Handicap“ und stellte den Kontakt zu Christian Schulte her, Leiter der Wohngruppen der HHO. Dieser schätzt vor allem den inklusiven und integrativen Charakter der Kooperation. Den Menschen in den Wohngruppen eröffne sich durch das gemeinsame Gärtnern der kommunikative Zugang zur Gesellschaft. Zudem wirke sich die körperliche Arbeit in der Natur positiv auf Gemüt und physische Verfassung aus. Die Bewohner Ute und Reinhard sind schon zwei Jahre dabei und packen so oft mit an, wie es nur geht. Auch Antonius Fahnemann, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung HHO, ist begeistert vom inklusiven Ansatz des Tomatos-Vereins. Da das Projekt Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen aktiv fördere, habe die Stiftung das Projekt gerne unterstützt. (mehr …)

  • Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ endet – Garten besteht weiter

    (Gu, alerts)

    Die Gartensaison ist vorbei, sind die Dübener Gemeinschaftsgärtner denn mit den Erträgen zufrieden? 

    Ja, wir haben Rote Beete, Möhren, Salate, Mangold, Kartoffeln, Zucchini, Bohnen, Kürbisse, Tomaten in vielen verschiedenen Sorten, Paprika, Kohlrabi, Birnen und sogar Walnüsse geerntet und uns an vielen Blumen erfreut.

    Wie kamen Sie mit der langen Trockenzeit im Sommer zurecht? 

    Zum Glück konnten wir den Brunnen aktivieren und haben tapfer gegossen und gemulcht. Nur die Benjeshecke zum Bahnhof hin wurde nicht grün, weil die Erde hier zu locker lag. Die Flüchtlinge Hussein, Shahid und Anwar waren teilweise jeden Tag zum Gießen im Garten.

    Was haben Sie mit dem vielen Gemüse gemacht? 

    Wir haben es verteilt an die Mitgärtner, öfter gemeinsam gekocht und schöne Feste zusammen gefeiert.

    Wie viele Gemeinschaftsgärtner gibt es inzwischen, die sich um den Garten gegenüber vom Bahnhof kümmern? 

    Um die zwölf, aber eine Gruppe von um die acht Leuten ist immer vor Ort und dazu kommen diverse Besucher, zum Teil mit ganzen Kuchenblechen voller Apfel- oder Rhabarberkuchen, da sie ja wissen, am Donnerstag sind wir immer alle da.

    Das Projekt „Gemeinschaftsgarten geht aufs Land“, das vom Bund gefördert wird, geht Anfang 2019 zu Ende. Wie fällt Ihr Fazit aus? 

    Ein sinnvolles Projekt, auch auf dem Land besteht Bedarf an Gemeinschaftsgärten als einer neuen Form, um sich zu treffen und sich gemeinsam weiterbilden zu können hinsichtlich naturnahem und klimaverträglichem Landbau. Eine weitere Förderung wäre sinnvoll.

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    Das Jahr im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben war von viel Arbeit, aber auch Geselligkeit geprägt. Hier ein kleiner Streifzug durchs Gartenjahr 2018.

    Was hat Ihnen als Projektleiter besonders viel Spaß gemacht? 

    Die Arbeit mit interessanten und spannenden Menschen, aber auch das Outdoor-Jahr im Garten. Wir haben ja sehr viel gezeltet. Besonders interessant, aber auch sehr bedrückend war die Arbeit mit den Flüchtlingen, die viele Schwierigkeiten aufgrund der langsam malenden Mühlen der Bürokratie haben und sehr unter der jahrelangen Trennung von ihren Frauen, Kindern und Eltern leiden. Schön waren die Einladungen zu verschiedenen Tagungen, wo wir über unser Projekt berichten konnten.

    Was war für Sie die größte Herausforderung? 

    Das Recyceln des Glashauses. Das ließ sich doch nicht eben mal schnell ab- und dann wieder aufbauen, wie wir anfangs dachten. Die Flüchtlinge haben eine Menge geholfen und heute ist das recycelte Gewächshaus, was lustigerweise genau die Grundfläche hat, die sonst die Hütten in Kleingärten haben dürfen, nämlich 24 Quadratmeter, eine tolle Möglichkeit, bei kaltem Wind und Regen auch indoor tagen zu können.

    Wie geht es mit dem Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben nach Projektende weiter? 

    Es geht weiter. Die Gruppe konstituiert sich und wird hoffentlich als lokale Untergruppe des Vereins Dübener Heide akzeptiert werden, und die meisten Teilnehmer sind bereit und in der Lage, die entsprechenden Kosten wie Vereinsbeitrag und Gartenpacht mitzutragen. Eine weitere Förderung als Zentrum neuer Umweltbildung und Ernährungsschulung wäre aber äußerst sinnvoll.

    http://www.lvz.de/Region/Bad-Dueben/Bad-Dueben-Wie-weiter-im-Gemeinschaftsgarten (mehr …)

  • Stadtgarten Landshut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Stadtgarten Landshut e.V. hat sich Mitte März 2017 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. Auf einer landwirtschaftlichen Fläche von 5000 m² am Stadtrand von Landshut, bauen derzeit 31 Familien auf individuellen Parzellen, zwischen 25 und 150 m², ihr eigenes Gemüse an.

    Unser jüngstes Mitglied ist Schülerin, die ältesten Mitglieder sind bereits im Rentenalter. Die aktive Beteiligung unserer Mitglieder bei Entscheidungsprozessen und deren Umsetzung ist uns besonders wichtig. So haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in die unsere Mitglieder ihr Wissen und Können einbringen um unsere gemeinschaftlichen Ziele zu verwirklichen. Zum Erfahrungsaustausch treffen wir uns einmal im Monat zu einem Stammtisch. Mindestens zweimal pro Jahr finden Mitgliederversammlungen statt. Hier wird über wichtige Entscheidungen demokratisch abgestimmt und mehrheitlich entschieden.

    Neben der individuellen Bewirtschaftung gibt es auch Gemeinschaftsprojekte wie z.B. einen Kartoffelacker. Zudem gab es 2017 eine Sonderfläche auf der wenig bekannte Nutzpflanzen wie z B. Baumspinat, Spargelsalat, Haferwurzel, Erdmandel sowie alte Gemüsesorten angebaut wurden. Ein Gemeinschaftsbeet mit Tee- und Heilkräutern wurde 2018 realisiert. Die Regeln der ökologischen Landwirtschaft werden beim Anbau selbstverständlich beachtet und sind in unserer Satzung verankert.

    Da ein Mitglied unseres Vereins mehrere Bienenvölker aufgestellt hat, haben wir vor allem in den Randbereichen großflächig insektenfreundliche Blumenmischungen ausgesät und im Frühjahr 2017 am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ teilgenommen.

    Das Jahr 2019 wird für uns neue Herausforderungen mit sich bringen. Leider müssen wir die derzeitige Pachtfläche räumen, da unser Verpächter es versäumt hat, die Zustimmung zur Unterverpachtung vom Eigentümer der Fläche einzuholen. Glücklicherweise hat der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Alexander Putz, unseren Garten im letzten Jahr besucht. Durch seine Führsprache hat uns das Liegenschaftsamt Landshut eine ähnliche Fläche angeboten, die wir ab Januar 2019 bewirtschaften werden. Mit dem Bezug der neuen Fläche sind allerdings wieder erhebliche Investitionen verbunden. Zwingend erforderlich sind Brunnen zur Bewässerung der Parzellen. Des Weiteren müssen wir wieder Komposte und Rankgerüste bauen. Zur Lagerung unserer Gemeinschaftsgeräte planen wir zudem den Bau eines Geräteschuppens.

    wir haben 2000 € planerisch angesetzt, da die Arbeit in Eigenleistung erfolgen soll, ist aber sicherlich die Untergrenze. Für den Bau des Schuppens und der anderen baulichen Anlagen haben wir bisher noch von keiner anderen Seite finanzielle Mittel erhalten oder beantragt, sodass  die Restfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge erfolgen muss. Zeitlich wird der Schuppen im Laufe 2019 erfolgen, nach Erteilung der baurechtlichen Genehmigung, die uns aber bereits in Aussicht gestellt wurde.


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  • Stand der Dinge Pallasgärten Berlin

    (mail)

    Die Saison war trotz der Dürre recht gut! Wir waren zwar häufig mit Gießen beschäftigt und dadurch sind andere anfallende Arbeiten etwas liegen geblieben, aber ich denke wir sind besser weggekommen als mach anderes Gartenprojekt. Wir hatten auch dieses Jahr wieder ein erfolgreiches Frühlingsfest und auch eine Kooperation mit dem Weltacker. Auf die Organisation der Schöneworttage (Sommerfest), haben wir wegen des personellen Aufwands verzichtet. Zum Sommerende hatten wir eine relativ große Rattenplage, was dazu geführt hat, dass sich einige GärtnerInnen nicht in den Garten getraut haben.
    Auch in der Gemeinschaft hat sich einiges getan! Wir haben dieses Jahr regelmäßig im Garten zu Abend gegessen, was das generelle Gemeinschaftsgefühl sehr gestärkt hat. Das hat bei Julian und mir dazu geführt, dass wir nicht mehr den Eindruck haben ganz alleine an „der Front kämpfen“ zu müssen, da wir mehr Rückhalt in der Gemeinschaft verspüren.
    Etwas Bauchschmerzen machen mir allerdings die „Interkulturellen Gärten der Künste“ (Teil mit inividuellen Parzellen). Dort sind dieses Jahr viele Beete aufgegeben wurden und es gibt keine richtige Gemeinschaft, in der die Leute Verantwortung übernehmen. Das liegt sicherlich auch daran, dass dort unter Bäumen gegärtnert werden muss, was ja mit vielen Einschränkungen verbunden ist (wenig Licht, viele Wurzeldruck durch Bäume) und es dieses Jahr einfach sehr trocken war. Deshalb werden wir zusammen mit Gartenaktiv (QM gefördertes Projekt) im nächsten Frühjahr einen Workshop zum Gärntern unter Bäumen durchführen und überlegen zz. ob eine Durchmischung der Gärten der Künste mit mehr Leuten aus der Nachbarschaft sinnvoll ist. (Bisher waren die Gärten der Künste vor allem für Leute aus dem Pallasseum vorgesehen)


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  • Wurzeln schlagen – urban gardening by refugees darf nicht ins NW

    (Gu, Mails)

    Die Hochbeete liegen ja auf dem Gelände der Stadt und dort wohnen u.a. Menschen mit besonderen Schutzrechten. Die MitarbeiterInnen der Verwaltung befürchten, dass durch Ihre Plattform viele Interessenten zu den Beeten gelockt werden und das ist Ihnen zum Schutze dieser Menschen nicht recht. Der Aufenthaltsort von einigen Geflüchteten sollte nämlich nicht bekannter werden. Nunja… wir akzeptieren das.

    [Erkrath]

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  • Allerweltsgarten gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    den Allerweltsgarten Mönchengladbach, ein IG in der größten Kleingartenanlage von Mönchengladbach, gibt es schon seit 4 Jahren nicht mehr. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Gesundheitsprojekt

    (Gu, alerts)

    Das Modellprojekt „First Mover“, das vom Landeszentrum Gesundheit in Bochum gefördert wird, legt den Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention. „Wir starten unterschiedliche Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung, die im kleinen Labor Wanne-Süd getestet werden sollen und nach Ablauf des Projektes nach drei Jahren auf die Gesamtstadt übertragen werden könnten“, gibt Meinhardt das Ziel vor.

    Zuerst ging es darum, den Stadtteil kennen zu lernen, indem alle verfügbaren Daten gesammelt und ausgewertet wurden. „Das Quartier ist bunt gemischt“, sagt Meinhardt. „Hier leben viele Alleinerziehende und Leistungsempfänger, und es gibt relativ viele Ein-Personen-Haushalte.“ Der Rückschluss: Eine sozial schwächere Situation bedeutet auch eine schlechtere gesundheitliche Verfassung. Das Quartier hat aber auch große freie und grüne Flächen wie den Sportpark Eickel. „Wanne-Süd hat viele Seiten und es passiert auch viel – über das Soziale-Stadt-Programm gibt es jetzt schon viele Veränderungen, First Mover wird demnächst weitere mit sich bringen“, ist Meinhard hoffnungsfroh.

    Um Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit, für gute Ernährung, für mehr Bewegung, positive Beziehungen und ein positives Umfeld zu starten, sollen Bürger und Institutionen mitgenommen werden – von städtischen Dienststellen bis hin zu sozialen Initiativen, Kitas, Schulen, Awo, DRK und WFG. Dazu gab es gemeinsame Netzwerkveranstaltungen mit dem Stadtteilmanagement Wanne-Süd.

    Der Gemeinschaftsgarten

    Meinhardt und die Beteiligten haben schon zahlreiche Ideen gesammelt. Sie nennt Beispiele: Angebote für Senioren: Wie man gesund altern kann. Für Kinder: Die Kita setzt ein Ernährungsbildungsprogramm um. Für Schüler: Eine Veranstaltung mit dem Thema: Wie ernähre ich mich gesund, wenn ich einen eigenen Haushalt starte? Ein Bewegungspfad könnte Kinder und Erwachsene ansprechen. Ein Gemeinschaftsgarten, den es im Stadtteil noch nicht gibt, wäre ein optimales Präventionsangebot. „Die Menschen treffen sich an der frischen Luft, sie säen und ernten. Der Garten fördert die Bewegung, ist sozialintegrativ und liefert gesunde Ernährung.“

    http://inherne.net/wanne-sued-als-labor/

    Auf ganz Herne ausdehnen

    Das Ziel: „Am Ende der drei Jahre messbar mehr Lebensqualität in Wanne-Süd gestalten. Dann sollten Angebote und Maßnahmen ausgebaut und für alle zugänglich sein. Und dann wollen wir die Erfolge auf ganz Herne ausdehnen.“ (mehr …)

  • IG Neuwieder Str/Bremen gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Der Garten in der Neuwieder Straße im Stadtteil Tenever ist nach Projektende bis auf das Gartenhaus geräumt.

    Die Zahl der Geflüchteten hat sich drastisch reduziert und so steht noch nicht fest, ob er in Zukunft

    von wohnungslosen Menschen genutzt werden kann, die in das kleine Containerdorf

    anstelle der Geflüchteten einziehen sollen, Betreiber ist und bleibt dann die Innere Mission.


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  • 4 Gärten in Magdeburg gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)

    die von „SPIELWAGEN e.V.“ initiierten „Flüchtlingsgärten“ in Magdeburg gibt es fast alle nicht mehr. Bei dreien sind die nahen Unterkünfte keine Unterkünfte mehr, bei einem, der in einem Kleingarten war, wollten die KleingärtnerInnen nicht einen so hohen Anteil an Geflüchteten.
    Rund um ein Gartenprojekt hat sich eine eigene Gruppe entwickelt. (mehr …)

  • Gärten der Begegnung BAyreuth werden ausgezeichnet

    (Gu, Mail)

    Der dritte Garten der Integration 2018 sind die Gärten der Begegnung in Bayreuth. Es ist ein Garten, der Menschen mit Migrationshintergrund fördert und fordert, sie sind im Vorstand vertreten und sind wichtige Akteure im Garten. Dazu kamen dann sechs geflüchtete Familien, die über ihre eigenen Netzwerke dazukamen und blieben (mehr …)

  • GG EichelkampPotsdam will mit Geflküchteten arbeiten

    (Gu, Mail) den Garten gibt es. Er ist dieses Jahr gewachsen. Wir konnten hier schön gemeinsam Gärtnern, verschiedene Anbaumethoden ausprobieren und gemeinsame Aktionen wie ein Apfelsaft-Wochenende veranstalten. Die Saison geht dem Ende zu und wir werden uns der Planung fürs kommende Jahr zuwenden. Eine Zusammenarbeit mit dem Wohnheim für geflüchtete Menschen im Lerchensteig ist geplant. (mehr …)

  • IG Oldenburg/Kreyenbrück muss nächstes Jahr umziehen

    (Gu, Mail)

    es gibt uns noch unter der Adresse, für ein Jahr noch. Nächstes Jahr steht ein Umzug an, auch mit dem interkulturellen Garten.

    Unser Garten ist auch nicht auf Bürgerinitiative entstanden, sondern eine Gruppe im Rahmen der Gemeinwesenarbeit hier vor Ort, von uns Professionellen angeleitet. In unserer Zeit des Bestehens hat sich auch kein Bewohner gefunden, der den Garten in Selbstinitiative übernehmen möchte.

    Ich leite die Gruppe unter Mithilfe einer Übungsleiterin an und bin hier halbtags als Sozialarbeiterin in der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück beschäftigt.

    Wir haben immer noch 10 aktive Gärtner und die Gruppe läuft sehr gut.


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  • Wandergarten Hannover gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Dafür aber schon seit 2014 einen Mitmachgarten in Laatzen.
    „Der Laatzener Mitmachgarten ist ein Permakultur-Projekt am „Park der Sinne“. Hier kann jeder mitgraben, mitpflanzen, mitgießen, miternten. Die Gruppe trifft sich donnerstags ab 16 Uhr.“


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  • Jugendgarten Augsburg gibt es nicht mehr

    (Gu, Maiil)

    er interkulturelle Jugendgarten ruht. Er steht weiterhin zur Verfügung, es gibt aber momentan keine Beete und keine Aktionen dazu. (Mitarbeiterin weg)

    Frau Sahm war eine Mitarbeiterin mit dem nötigen Fachwissen, um auch ohne eine*n Fachkundige*n den Garten zu betreuen, denn dafür hatten wir dann keine Förderung mehr.
    Mit dem Weggang von Frau Sahm war es schon schwieriger, die Nutzpflanzen entsprechend zu bedienen…
    Außerdem kostet es viel Zeit und Motivationsarbeit, Jugendliche dafür zu begeistern und der Gedanke, die Nachbarschaft miteinzubeziehen, war leider nur von kurzer Dauer.
    Wir haben dann die Beete abgeschafft (mehr …)

  • Querbeet im Freiraum Petersburg gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Gemeinschaftsgarten im Freiraum Petersburg/Osnabrück

     leider gibt es den Garten seit letztem Jahr nicht mehr.
    Nach langem Kampf am ehemaligen Osnabrücker Güterbahnhof mussten das Querbeet und schlussendlich auch der Kulturverein um den Garten umziehen. Im Falle des Gartens musste sich die bestehende Gruppe leider entscheiden sich ins Private, in einen Kleingartenverein, zurückzuziehen. Die Zwischenlösung wurde nun zur Endlösung und das Querbeet somit aufgelöst.
    Sicherlich wird sich an unserem neuen Ort am Osnabrücker Hafen auch eine neue Gemeinschaft um’s Gärtnerische bilden. Bisher besteht aber noch keine feste Gruppe
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  • IG Kirchberg gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    den Garten gibt es schon seit 2012 nicht mehr.
    ein starkes Gewitter/Hagel, das alle Gewäckshäuser, die aus Glas waren, zerschlagen hat, führte zur Schliesung des IGartens. Der ganze Garten war mit Glassplitter bestreut. Der Besitzer hat das Gelände nicht räumen und die Gewäckshäuser auch nicht neu aufbauen lassen


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  • Gemeinschaftsgarten Ohlauer Straße Berlin beendet

    (Gu Mail)

    Unsere Einrichtung schließt zu Ende November ihre Tore, das Gebäude wird anschließend für die Kältehilfe verwendet. Geplant ist (zumindest einen Teil) der Hochbeete in die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in die Kiefholzstr. 71, 12437 Berlin zu versetzen. Dort wohnen aktuell die meisten unserer ehemaligen Bewohner, welche sich bis zuletzt gut um den Garten gekümmert haben. Die Unterkunft in der Kiefholzstraße wird vom Land Berlin betrieben. Inwieweit der Garten dort der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen (mehr …)

  • Quer-Beet Mainz gibt es nicht mehr

    (Gu, Recherche)
    Der Garten wurde 2015 auf der Außenfläche einer Flüchtlingsunterkunft angelegt. Diese gibt es nicht mehr, nun ist es eine Schule und die Fläche wurde für den Pausenhof gebraucht (mehr …)

  • IG Rosenheim öffnet sich

    (Gu, Mail)

    Ja, den Garten gibt es noch und der hat sich eigentlich ganz gut entwickelt. Wir sind jetzt 16 Familien, aber manchmal ist es schwierig, alle unter einen Hut zu bringen. Denn wenn mal was zu tun ist, sind alle vorher recht begeistert, aber im Ernstfall ist man froh, wenn wenigstens 2 Leute helfen. Aber so geht es wohl machen Vereinen…..

    Wir haben auch vor, die Mietdauer zu begrenzen und werden das bei der nächsten Versammlung auch besprechen. Sonst besteht die Gefahr, dass manche Mitglieder der Meinung sind (sein könnten), dass der Garten ihnen selbst gehört :-)) Welche Erfahrungen dazu haben Sie?

    Wir vermieten den Garten jetzt auch seit 2 Jahren fremd, d. h.  dass Mitbürger des Stadtteiles den Garten anmieten können, um darin Feste zu feiern.


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  • IG Oberschöneweide muss Schulausbau weichen

    (Gu, Tel)

    Der Interkulturelle Garten Oberschöneweide (Berlin-Köpenick), den es seit 2005 auf dem Grundstück einer Schule gibt, muss nun dem Ausbau der Schule weichen. Es werden neue Gebäude gebraucht. Das Gartenprojekt war IG und Schulgarten. Eine Ersatzfläche ist derzeit nicht im Gespräch. Auch ist es unklar, ob es nach dem Aus/Neubau noch Platz für das Projekt gibt – was wohl aber eher unwahrscheinlich ist. (mehr …)

  • Vielfalter Güstrow: nächste Schritte

    (Gu, aus Antrag, Antworten

    Während der Vorbereitung der Entwicklungspolitischen Tage 2016 in M-V (Thema: Krieg und Frieden) entwickelte sich bei dem Vorbereitungsteam Mittleres Mecklenburg die Idee, neben Ausstellungen, Lesungen oder Vorträgen auch ein längerfristiges Projekt in Güstrow zu initiieren. So fanden sich im Laufe des Jahres 2017 ein Vorbereitungsteam (Tuimaada e.V., Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V, DRK, Malteser Betreuung Güstrow und Bürger der Stadt) mit dem Ziel, einen Interkulturellen Garten in Güstrow zu gründen.

    Von der AWG Güstrow (Wohnungsbaugesellschaft) wurde ein 2.700 m² großes, leeres Grundstück zur Verfügung gestellt, welches für diese Zwecke beste Voraussetzungen bietet. Dieses Areal befindet sich unmittelbar zwischen einer Schule und einem Malteser –Wohnheim für Geflüchtete.

    Der Verein Tuimaada e.V. hat ein ca. 2000 m² Teil des Grundstücks bis 31.12.2025 gepachtet. Mit Fördergeldern der Norddeutschen Stiftung Umwelt, der Ehrenamtsstiftung und dem LUNG Güstrow wurde das Grundstück eingezäunt, ein Geräteschuppen angeschafft und ca. 1000 m² mit Mutterboden für den Nutzgarten aufgefüllt.

    Im Mittelpunkt des Gartens soll eine Gemeinschaftsfläche mit Grünfläche, Gerätehaus und Pavillon als Begegnungsstätte stehen. Der Bau des Interkulturellen Pavillons ist als gemeinsame Aktion mit einem ansässigen Tischler im Oktober 2018 geplant.

    Stand der Dinge, September 2018

    Aktuell ist die Grundstruktur für einen Interkulturellen Garten geschaffen und die ersten Parzellen zur freien Bewirtschaftung sind seit Anfang September vergeben. Bisherige GärterInnen sind eine Hortgruppe der benachbarten Inselseeschule, zwei russische Familien, zwei Bürger aus Güstrow, eine Klasse der Anne-Frank-Schule sowie Bewohner des Malteser-Wohnheims für Geflüchtete. Da das Grundstück vorher eine Rasenfläche ohne Gehölze war, wirkt der Garten noch sehr leer. Die notwendigste Infrastruktur ist vorhanden (Gerätehaus und einige Geräte) und der Nutzgarten mit Hilfe von Gründungung zum Teil vorbereitet. Nichtsdestotrotz wirkt das Grundstück noch lange nicht wie ein Garten.

    Eine gemeinschaftliche Pflanzaktion

    Um den noch leeren Garten mit mehr Leben zu füllen, wollen wir im Herbst (Anfang November 2018) in Verbindung mit der Einweihung des Gemeinschafts-Pavillons ein paar Obstbäume und etliche Sträucher pflanzen. Bei der Auswahl der Gehölze wurde auf reine Ziersträucher verzichtet, größtenteils liefern die Sträucher essbare Früchte, sind wertvolle Bienenweiden und locken Nützlinge in den Garten. Fachliche Unterstützung bei der Auswahl der Obstsorten, sowie der Pflanzung und ersten Pflege erhalten wir von Mitgliedern des Pomologenvereins Mecklenburg-Vorpommern sowie einer lokalen Baumschule.

    Die Pflanzung soll gemeinschaftlich von allen Beteiligten im Gartenprojekt, Gästen und Interessierten durchgeführt werden. Dafür wollen wir an einem Wochenende möglichst viele Menschen zu einer gemeinsamen Pflanzaktion in den Garten einladen. Geplant ist ein Aufruf in der lokalen Presse und den Kleingarten-Vereinen, um interessierten Menschen das Gartenprojekt vorzustellen und Mitstreiter und Freunde zu gewinnen. Die Pflanzungen sollen durch gespendete Gehölze und Stauden ergänzt werden.

    –      Wie lange haben Sie das Grundstück gepachtet? passiert denn danach? Soll/kann das Projekt auch danach weiterlaufen?

    Das Grundstück wurde bis zu 31.12.2025 gepachtet mit Option zur Verlängerung. Auf dem Grundstück ist zukünftig keine Bebauung geplant.

    –      Inwieweit waren die GärtnerInnen von Anfang an in die Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Haben Sie das Projekt zusammen mit den GärtnerInnen geplant und die Arbeiten auch zusammen mit ihnen gemacht oder haben Sie zunächst
          die Voraussetzungen geschaffen und dann Menschen angesprochen?

    Wir sind ein Planungs/Kernteam von 6 Personen, die dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Von Anfang an gab es regelmäßig Kontakt zu künftigen Gärtner*Innen, z.B. Bewohner*Innen des benachbarten Malteser – Geflüchteten -Wohnheimes, zwei anliegende Schulen und einheimische Familien. Wir sind dabei, die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch weitere Mitgärtner*innen das Projekt mit gestalten können.

    –      Für wie viele GärtnerInnen haben Sie den Garten geplant? Wie viele Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden?

    Vorerst haben wir den Garten für ca. 30 Parzellen geplant. Bei Bedarf könnten auf der Gemeinschaftsfläche weitere Parzellen angelegt werden. Mittlerweile sind ca. 20% der Gartenfläche belegt.

    –      Wie informieren Sie die AnwohnerInnen über das Projekt? Gibt es Informationsveranstaltungen? Gibt es ein Schild? Gibt es Flyer?

    Aktuell gibt es ein provisorisches Schild, was durch Kinder gestaltet wurde. Geplant sind demnächst ein kompaktes, professionelles Schild mit Schaukasten zu befestigen.

    Gern erwähnen wir darauf auch die AnStiftung als Förderer.

    In der Vorbereitungszeit wurde der Garten in der lokalen Presse, dem Regional TV und Flyern bekannt gemacht.

    Das letzte Jahr wurde von zwei Eröffnungsfeiern begleitet.

    –      Wer wird beim Bau des Pavillions mitmachen?

    Unter Leitung des beauftragten Zimmermanns sind Bewohner des benachbarten Wohnheimes einbezogen.

    –      Haben Sie die Bepflanzungsideen zusammen mit den GärtnerInnen beschlossen?

    Die Grundidee der Gestaltung wurde mit den Schulen, den Bewohnern und „Natur im Garten“ entworfen und die Bepflanzung mit dem Kernteam ausgearbeitet

    –      Wie beteiligen sich Kita und Schule an den Kosten?

    Die Schulen beteiligen sich nicht an den Kosten, bringen aber eigenes Saatgut und Geräte mit ein.


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  • Fläche verkauft – VAGaBUND ist weg

    (Gu, Tel, Site)

    Der VAGaBUND in Leipzig ist weg von der einstigen Fläche –
    „denn wir mussten die Fläche für einen Investor räumen – ein Gemeinschaftsgarten-Projekt auf deiner ehemaligen Brachfläche in Connewitz an der Ecke Wolfgang-Heinze-Straße / Basedowstraße“. Sie suchen eine neue Fläche.

    Sie haben einen anderen Garten begonnen: in Leipzig-Grünau (mehr …)

  • Stadtgarten Glaucha: Fläche gekündigt

    (Gu, Mail)

    Uns ereilte vor ein paar Tagen nun die offizielle Kündigung. 

    Im Moment sind wir alle sehr traurig und können keine Kraft aufbringen um bis Ende November uns andersweitig umzuschauen .

    Auch haben wir nun beschlossen , keine Zwischennutzung mehr zu bewirtschaften

    [Halle] (mehr …)

  • Augsburgs Kämmerin plant Geld für urban gardening in den Doppelhaushalt ein

    (Gu, alerts)

    Doppelhaushalt 2019/20: Zahlenwerk soll möglichst viele Belange der Stadtgesellschaft abdecken

    finanzreferentin Eva Weber hat den Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 im Stadtrat eingebracht. (Foto: Archiv)

    Finanzreferentin Eva Weber hat am Mittwoch den Entwurf für den Doppelhaushalt 2019/20 im Stadtrat eingebracht. Einen klaren Schwerpunkt gebe es diesmal nicht, man habe stattdessen versucht, möglichst viele Belange unterzubringen, berichtet Weber.

    Sie habe sich Gedanken gemacht, was in der Stadtgesellschaft diskutiert werde und sei zu dem Schluss gekommen: „Die Menschen interessiert, was vor ihrer Tür passiert“, sagt Eva Weber. So stehe der neue Haushaltsentwurf nun unter der Überschrift „Augsburg für alle“, kündigt die Kämmerin etwas pathetisch an […]

    „Dass die Menschen gern in Augsburg leben, liegt daran, dass es eine grüne Stadt ist“, sagt die Vizebürgermeisterin. Die Grünflächen müssten jedoch gepflegt werden. Man wolle aber auch Geld in Kleingärten und alternative Formen wie Urban Gardening stecken.[…]

    Das „ausgewogene Werk“, wie Weber abschließend verkündet, soll der Finanzausschuss ab dem 5. November beraten.

    https://www.stadtzeitung.de/augsburg-city/politik/doppelhaushalt-201920-zahlenwerk-soll-moeglichst-viele-belange-der-stadtgesellschaft-abdecken-d67000.html (mehr …)

  • Top Down Garten entsteht in Ffm

    (GU, RSS)

    Der Stadtteil Frankfurter Berg bekommt seinen ersten Gemeinschaftsgarten. Am Ginsterweg 1 bewirtschaftet die gemeinnützige Bildungseinrichtung GFFB ein rund 1.500 Quadratmeter großes Gartengrundstück, das der Stadt Frankfurt gehört. Es will im kommenden Frühjahr seine Tore für Frankfurter Bürgerinnen und Bürger öffnen. Wir haben uns dort einmal umgeschaut.

    „Mitmachgarten der GFFB – Herzlich willkommen!“ steht einladend auf dem Holzschild, das am Eingang des Gemeinschaftsgartens prangt. Der Garten selbst liegt etwas versteckt neben einem Geflügelzuchtverein und dem Sportverein TSG 1957 Frankfurter Berg. Beim Betreten des Grundstücks fallen mir sofort die  imposante Größe des Gartens und die vielen Bäume auf, die mit ihren bunten Blättern ein herbstliches Flair verbreiten. Ich bin mit Peter Frankenstein verabredet, der bei der GFFB die Holz- und Fahrradwerkstatt leitet und in dem Mitmachgarten unter anderem für den Bau der Hochbeete und das Anlegen der Beete zuständig ist. Er steht an einem Kreis mit rund zehn Meter Durchmesser, der aussieht, als wäre er in die Wiese gestanzt worden (siehe Titelbild). „Hier stellen wir derzeit Hochbeete auf, die in Form eines großen ‚G‘ stellvertretend für GFFB angeordnet werden“, erläutert Frankenstein. „Das verwendete Altholz stammt durchweg von Einwegpalletten aus unserer Holzwerkstatt, wo wir übrigens auch Nistkästen für die Wildvögel gebaut haben.“ Bei der Befüllung der Hochbeete würden ebenso nur recycelbare Materialen verwendet, betont der Arbeitspädagoge. Wie ich erfahre, arbeiten derzeit etwa acht ehrenamtliche Gärtnerinnen und Gärtner bei dem Projekt mit. Dabei handelt es sich vorwiegend um Langzeitarbeitslose, die im Rahmen des GFFB-Kurses „Querbeet“ dafür sorgen, dass der Gemeinschaftsgarten wächst und gedeiht.

    Sukzessive urbar gemacht

    Bei einem Rundgang durch den Garten erzählt mir Frankenstein, dass die Stadt Frankfurt der GFFB das Gartengelände zur Verfügung gestellt hat. „Hier war alles verwildert und mit Brombeersträuchern überwuchert. Wir haben den Garten erst nach und nach urbar gemacht“, sagt er nicht ohne Stolz. „Das Grünflächenamt ist von unserer Arbeit begeistert und unterstützt uns wo immer es möglich ist, so zum Beispiel bei der Entsorgung des Grünschnitts.“ Bereits seit 2014 lernten die Teilnehmer von GFFB-Kursen vor Ort, Nutzgärten zu planen und zu gestalten sowie Gemüse und Kräutern zu ziehen. Ab dem Frühjahr kommenden Jahres soll der GFFB-Mitmachgarten auch für alle Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern geöffnet werden. „Man kann sich aber bereits jetzt bei uns engagieren“, so Frankenstein. „Wir treffen uns jeden Freitag um 10 Uhr morgens – auch bei schlechtem Wetter – zur gemeinsamen Gartenarbeit. Einfach vorbeikommen und mitmachen!“

    Vielfältiges Freizeitangebot

    Auf dem 1.500 Quadratmeter großen Gelände wurde auch ein schöner Fühlpfad angelegt.

    Neben der Beteiligung an der Gartenarbeit, kann man ab kommendem Frühjahr auch den schön angelegten Fühlpfad begehen oder das Outdoor-Schachfeld, welches derzeit in der Holzwerkstatt entsteht, für ein Match nutzen. Neben den vielen Freizeitmöglichkeiten ist es vor allem die gute Zusammenarbeit der Hobbygärtner, die Frankenstein so begeistert. „Jeder hilft mit, dass hier etwas Schönes entsteht“, schwärmt er. Auch ich kann mir einen Eindruck von der Gastfreundschaft der Gärtner machen. So bekomme ich ein Stück Kuchen und Kaffee an dem gedeckten Tisch im Freien angeboten und darf einen großen Beutel Walnüsse, die im GFFB-Mitmachgarten geerntet wurden, mit nach Hause mitnehmen. So sieht wahre Gastfreundschaft aus!


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  • Stadtacker Wagenhallen in Stuttgart ist bedroht

    (Gu, Mail)
    Offener Brief des Projekts:

    STELLUNGNAHME DES STADTACKERS
    ZUR INTERIMSOPER AN DEN WAGENHALLEN
    – OFFENER BRIEF –
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kulturfreunde,
    der Stuttgarter Zeitung vom 16.10.2018 haben wir entnommen, dass OB Fritz Kuhn
    den Bau der Interimsoper auf dem Gelände gegenüber des Kunstvereins Wagenhalle
    im Stuttgarter Norden favorisiert mit der Begründung hier ein „neues Kulturquartier
    kreieren” zu wollen. Was die städtische Task Force unter Leitung von OB Fritz Kuhn bei
    der Suche nach möglichen Standorten abhandengekommen zu sein scheint, ist, dass
    sich auf dem anvisierten Gelände bereits eine florierende, mehrfach preisgekrönte
    Subkultur über sechs Jahre entfaltet hat, die sie nun mit einem kurz-greifenden Ansatz
    unwiederbringlich zerstören würde.
    Bei der benannten Subkultur im „Kulturschutzgebiet” handelt es sich einerseits
    um die Container-City, die noch im September mit dem renommierten Deutschen
    Städtebaupreis, aufgrund ihrer Eigenschaft, eine „Schnittstelle zwischen
    Ateliergemeinschaft und Stadtgesellschaft zu bilden”, ausgezeichnet worden ist
    und andererseits um den Stadtacker Wagenhallen e.V., der im vergangenen Jahr
    noch persönlich von OB Fritz Kuhn mit einem Preis des Stadtverschönerungsvereins
    gewürdigt wurde.
    Der Stadtacker ist ein soziales, interkulturelles Gemeinschaftsgartenprojekt zur
    gärtnerischen Nutzung einer 2000m² großen einst ungenutzten Fläche im städtischen
    Raum. Er stellt dabei eine Begegnungsfläche für einen Querschnitt der Stuttgarter
    Stadtbevölkerung dar. Angefangen von Akademikern und Geflüchteten über junge
    Familien bis hin zu Rentnern, treffen sich hier verschiedene Bevölkerungsgruppen
    aus den unterschiedlichsten sozialen Hintergründen auf Augenhöhe. Für über 100
    Stadtackernde ist er Experimentierfläche, der gemeinsam gestaltet, genutzt und
    erhalten wird. Dabei bleibt das Gelände ein frei zugänglicher öffentlicher Raum.
    Der Umgang mit der Natur und die nachhaltige Erzeugung von Nahrungsmitteln
    stehen im Vordergrund. Gleichzeitig wird dort täglich eine Kultur des Miteinanders,
    des Verständnis füreinander und der Toleranz gepflegt. Aus diesen Gründen wurde
    der Stadtacker im April 2018 von den Vereinten Nationen, als vorbildliches Projekt
    ausgezeichnet, welches die Themen „Biodiversität“ und „sozialer/gesellschaftlicher
    Zusammenhalt“ verbindet.
    1Darüber hinaus ist das Soziotop Stadtacker eingebettet in ein gewachsenes Netzwerk
    von unterschiedlichen dort ansässigen Initiativen wie etwa dem Kunstverein
    Wagenhalle, Fahrräder für Afrika, der Demeter-Imkerei Summtgart oder Foodsharing
    und verzweigten Kooperationen zu öffentlichen Einrichtungen (z.B. Kita Rosenstein),
    womit sich das Gemeinschaftsprojekt tief in das multikulturelle Nordbahnhofviertel
    verwurzelt.
    Der Gemeinschaft des Stadtackers ist es unerklärlich, dass die Stadt Stuttgart in einem
    intransparenten Entscheidungsprozess unbedarft eine nachhaltige, sozio-kulturelle und
    ökologische Subkultur einer Interimsnutzung opfert. Auch die erwähnte „gegenseitige
    kulturelle Befruchtung” ist in diesem Vorschlag nicht realisierbar, denn die gewachsene
    Subkultur vor den Wagenhallen müsste gleichzeitig weichen. Ärgerlich stimmt uns zudem,
    dass hier Subkultur gegen Hochkultur gegeneinander ausgespielt wird, anstatt beiden
    den notwendigen Raum zu geben und sie für das zu preisen, was sie sind.
    Wir  als  Stadtacker  sehen  uns  weiterhin  als  festen  Bestandteil  einer  nachhaltigen,
    ökologischen  und  sozio-kulturellen  Subkultur  im  Rosensteinquartier,  z.B.  im  Rahmen
    der „Agenda Rosenstein“, und fordern deshalb entschieden einen sofortigen Stopp der
    Planung der Interimsoper auf dem Wagenhallengelände.
    Ihr Stadtacker (mehr …)

  • Im IG Bad Sooden-Allendorf wird eine Komposttoilette gebaut

    (GU aus Antrag und ANtworten)

    die Gartengemeinschaft möchte eine Komposttoilette (Bausatz) bauen:

    –     Ist der Garten nicht in direkter Nachbarschaft des Familienzentrums und die Gärtner*innen können die Toilette des Familienzentrums nutzen?

               Der Garten liegt nicht in direkter Nachbarschaft, zu Fuß benotigt man 15 min zum Familienzentrum. Die öffentlichen Toiletten der Stadt liegen ebenfalls entfernt und kosten pro Nutzung 50 Cent.

     –     Wer wird die Toilette denn leeren?

                       Geplant ist über den Gartenrat zwei Gartennutzer zu finden/wählen die dafür verantwortlich sind.

     –     Was passiert mit dann mit dem Inhalt?

                       Es soll sich bei diesem Klo um ein Trennklo handeln, somit fallen Urin und Fäzes getrennt an. Der Urin kann 1:8 mit Wasser gemischt als Dünger ausgebracht werden, die Feststoffe werden in einem Thermokomposter kompostiert und dann auf Nicht-Nahrungs-Beete ausgebracht.

                      

     –     Wie viele Leute können/werden beim Bau der Toilette mitmachen?

             Aus den bisherigen Erfahrungen anderer Einsätze rechne ich mit 5-7 Leuten,die beim Bau helfen werden.

     –     Woher bekommen Sie das Werkzeug für den Bau?

             Die Werkzeuge kommen teils aus dem Familienzentrum, teils aus privaten Haushalten.


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  • TU Berlin Campus wird essbar

    (Gu, alerts)

    […]

    Spatenstich zum ersten Obstbaumgarten der TU Berlin
    Großstädte mit kleinen Oasen, auf denen Gemüsebeete und Obstbäume wachsen? Das Konzept der sogenannten „Essbaren Stadt“ ist ein weltweiter Trend, der sich großer Beliebtheit erfreut. Auch an der TU Berlin soll es erprobt werden. Auf dem Campus Charlottenburg sollen künftig regionale alte Obstsorten und fruchttragende Sträucher gepflanzt werden. Universitätsangehörige können so gemeinsam in ihrem direkten Umfeld Obst und Beeren ernten und ein Gefühl für nachhaltigere Konsummuster entwickeln.
    Am 1. November 2018 wird mit einem Spatenstich für den ersten Obstbaumgarten der Universität der Grundstein für den „Essbaren Campus“ gelegt. Auf einer Fläche im Innenhof zwischen der Mensa Hardenbergstraße und dem Physikgebäude der TU Berlin werden acht regionale alte Obstsorten wie Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche gepflanzt. Erweitert wird das Gartenkonzept im folgenden Jahr mit einer Sitzgruppe, Sträuchern, essbaren bodendeckenden Pflanzen und einzelnen Urban-Gardening-Flächen, auf denen auch Gemüse angepflanzt werden kann.
    Der „Essbare Campus“ ist eine Initiative der studentischen Projektwerkstatt „Campus in Transition“ und wurde mit einem der Nachhaltigkeitspreise ausgezeichnet, den das Präsidium der Universität ausgelobt hatte.

    […]

    https://idw-online.de/de/news704651 (mehr …)

  • IG Lahr bleibt nach LGS bestehen

    (Gu, alerts)

    Interkultureller Garten wird weiter bewirtschaftet

     Beirat blickt zufrieden auf die Landesgartenschau zurück / Interkulturelle Tage noch bis 17. November.

    [Lahr]

    Klar ist schon jetzt, dass der interkulturelle Garten weiter bewirtschaftet und sogar vergrößert wird. Sprecherin Thi Dai Trang Nguyen überbrachte den Dank der Gärtnerinnen und Gärtner an die Stadtverwaltung und Andreas May, Mitarbeiter des Amts für Soziales, Schulen und Sport, für die Unterstützung. Bürgermeister Guido Schöneboom verwies darauf, dass der Gemeinderat mit der Bewilligung des Veranstaltungshauses auf dem Gelände dazu beigetragen habe, dass dort weiterhin Veranstaltungen stattfinden können. „Die Gärtner sind zusammengewachsen, wir haben viele Samen geerntet – Essbares und einen guten Ruf auch über die Stadt hinaus“, sagte Nguyen.

    Im Garten hatten am Samstag mit den Suppenbotschaftern die Interkulturellen Tage begonnen, die bis zum 17. November 14 Veranstaltungen bieten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. (mehr …)

  • Weltackerclub in der Grünen Bibliothek

    (Gu, Mail)

    Wir freuen uns, dass das nächste Weltacker-Club-Treffen am Montag, den 29. Oktober 2018 um 17:30 / 18:00 Uhr in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft/ Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in der Lützowstr. 27, Bibliothek Tiergarten-Süd, 10785 Berlin statttfindet und laden herzlich dazu ein.
     
    Um 18:00 Uhr geht es wie immer los.
    Es wird um Pünktlichkeit gebeten, da direkt mit einer kurzen Einführung über die LeihSämerei der Grünen Bibliothek und dem Vortrag von Benny Haerlin gestartet wird.

    Er berichtet über den neusten Stand zur CRISPR/Cas und dem Erhalt von Saatgut.

    Im Anschluss gibt es eine Diskussionsrunde.

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  • BUND Leipzig bekommt Fläche im Park für den Viele-Arten-Garten

    (Gu, alerts)

    Jetzt ist es offiziell: Gestern hat der BUND Leipzig das Grundstück seines neuen VAGaBUND-Lene-Gemeinschaftsgartens im Lene-Voigt-Park von der Stadt übernommen. Josephine Michalke (Vorstand BUND Regionalgruppe Leipzig) und Viktor Weiler (Vorstand BUND Ortsgruppe Ost) nahmen dafür von Susanne Hamm (Amt für Stadtgrün und Gewässer) symbolisch die Schlüssel für die Fläche entgegen.

    Viktor Weiler freut sich auf die Gärtnerei: „Einer der ersten Schritte wird das Anlegen von Hochbeeten eines Wildpflanzengartens für Schmetterlinge und andere Insekten sein. Wir laden alle Gartenfans ein, sich dem Projekt anzuschließen. Unser Garten ist für alle zum Mitmachen offen.“ Interessierte können unter ortsgruppe-ost@bund-leipzig.de Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.

    https://www.leipziginfo.de/aktuelles/artikel/leipzig/2018/10/urban-gardening-bund-leipzig-erhaelt-staedtisches-grundstueck-im-lene-voigt-park/

    Auch in Connewitz wurden in den letzten Jahren viele beliebte Freiflächen bebaut. Um jede einzelne tut es den Bewohnern leid. Auch weil damit oft auch ein wichtiges Stück Kultur verloren geht. So wie in der Wolfgang-Heinze-Straße 36. Ende des Jahres 2017 bekamen sowohl der VAGaBUND-Ökogarten als auch die Kneipe Black label Kündigungen für die Nutzung der Gartenfläche bzw. des Freisitzes. Zumindest der BUND hat ein neues Stück Gartenland bekommen. Aber ganz woanders.
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  • Bezirksausschuss Neuhausen will Flächen für ug ausweisen

    (Gu, alerts)

    Geht es nach dem Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) dann sollen im Stadtteil Grünflächen für „Urban Gardening“-Projekte ausgewiesen werden. Einen entsprechenden Antrag hat das Lokalparlament einstimmig so beschlossen. „Schon seit vielen Jahren engagieren sich Bürger für ihr Lebens- und Wohnumfeld und bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes“, erklärt Willi Wermelt (SPD) seinen Antrag. Durch den Wegfall des „Urban Gardening“-Projektes „o ́pflanzt is“ gebe es in ganz Neuhausen-Nymphenburg kaum größere Flächen, auf denen die Bürger dieses Engagement umsetzten könnten.

    „Gemüse und Obst“

    „Die Grünpatenprojekte sind zwar eine Möglichkeit des Engagements, aber eine Bepflanzung mit Gemüse und Obst ist dort nicht möglich“, so der Antragsinitiator weiter. „Neuhausen-Nymphenburg ist ein Stadtteil mit vielen Grünflächen und es sollte möglich sein, hier geeignete Flächen zu finden. Werden erst einmal Flächen ausgewiesen, können sich Vereine oder Initiativen um diese Flächen bewerben und dann in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gartenbau nutzen. Diese Flächen sind mittels Umzäunung gegen Vandalismus zu sichern.“

    Bewerbungsverfahren

    Wichtig ist nach Ansicht von Willi Wermelt, dass die Verfahrensweise der vorherigen Ausweisung der Flächen durch das Referat in einem Bewerbungsverfahren stattfinde. „Und nicht auf Vorschläge aus der Bürgerschaft zur Nutzung einer Fläche wie im Moment üblich zu warten. So können sich konkret Bürger beziehungsweise Vereine und Initiativen bewerben. Meistens werden ja die Vorschläge aus der Bürgerschaft abgelehnt, da dem Bürger das Fachwissen um eine mögliche Nutzung fehlt.“ Dadurch werde das Engagement der Bürger für die Zukunft blockiert.

    Als Flächen im Umgriff von Neuhausen-Nymphenburg nennt Willi Wermelt beispielsweise den südlichen Olympiapark (Tollwoodgelände), den Grünwaldpark, den Hirschgarten, den Taxispark, das Kreativquartier sowie Flächen der Stadtteil-Freizeitstätten wie etwa am Hirschgarten oder in der Hanebergstraße.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/neuhausen-nymphenburg/geeignete-flaechen-finden,109769.html

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  • Garten für Alle in Bad Tölz eingestellt

    (Gu, Mail)

    den „Garten für Alle“ gibt es nicht mehr. Gut, dass Sie nachfragen.

    Die Leute wollten zwar die Parzellen ungern aufgeben, aber eigentlich hatte die Mehrheit nichts mehr gepflanzt und gejätet. Leider gab es auch Ärger mit den Nachbarn, weil man sich doch gerne am Gartenzaun und auf den Bänken getroffen hatte und es dann den Nachbarn zu laut war.

    Es hätte eine hauptamtliche Betreuung gebraucht (mehr …)

  • Lesung im GG Neuss

    (Gu, alerts9 […] Das Festival „Neuss liest“ – in diesem Jahr Monika Maron gewidmet – mit Lesungen, aber auch Ausstellungen und Vorträgen an unterschiedlichen Orten der Stadt war nun erstmals im Botanischen Garten Gast. Genauer: Im Folientunnel auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei am Botanischen Garten. Dort baut die Urban Gardening-Gruppe der Transition Town-Initiative Neuss seit 2016 Obst und Gemüse an. Die mehr als 30 Besucher empfing ein entsprechend frischer Duft von Sellerie und Melisse. […] (mehr …)