Autor: admin

  • Urbanisten planen neuen GG in Dortmund

    (Gu, alerts)

    Noch sieht das Grundstück ziemlich wüst aus: Ein abbruchreifes Gebäude, ein alter Wohnwagen und viel wildwachsendes Grün. Bald sollen hier aber Möhren und Tomaten geerntet werden – eine neues Urban Gardening Projekt entsteht am Tremoniapark im westlichen Kreuzviertel.

    Wenn es nach der Stadt Dortmund und dem gemeinnützigen Verein „die Urbanisten“ geht, soll auf dem Gelände an der Ecke Leierweg und Tremoniabogen bald ein Gemeinschaftsgarten ähnlich dem am Westpark entstehen.

    „Es soll ein Gardening-Projekt für die Nachbarschaft entstehen“, erklärt Svenja Noltemeyer von den Urbanisten. Konkret heißt das, auf dem kleinen Grundstück sollen Hochbeete angelegt werden, in denen Anwohner Gemüse anbauen können.

    Denn in der Siedlung um das rund 220 Quadratmeter große Gelände wohnen viele Familien und Studenten, die selbst keinen großen Garten haben, so Noltemeyer: „Viele haben sogar nur einen Balkon“ – und damit kaum eine Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen. (mehr …)

  • Essbare Stadt Kassel: KlimaKOSTmobil ist bewilligt

    (Gu, aus Antrag)

    Das Vorhaben KlimaKOSTmobil zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Kasseler Stadtteilen
    Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen
    Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung, urbanes Gärtnern und Umweltgestaltung anzubieten und
    Möglichkeiten für klimafreundliche Alltagspraxis in den Nachbarschaften zu eröffnen.
    In zwei Stadtteilen beabsichtigt das Vorhaben mit weiteren Stadtteilakteuren und
    Kooperationspartnern folgende regelmäßige Angebote und Maßnahmen umzusetzen:
    > Projektwerkstätten im Sandershaus: Mit regelmäßiger Klimaküche, Workshops zum Verarbeiten
    sowie Veredeln lokaler Lebensmittel, Apfelsaftpressen im Herbst und Bauworkshops zu Solardörrern,
    Hochbeeten, Kompost & Co.
    > Umweltbildung im Forstfeldgarten: Ein jahreszeitlich gestaffeltes offenes Workshop-Programm
    zu Theorie und Praxis des urbanen Gärtnerns mit den Themen klimagerechte Ernährung und
    klimagerechter Konsum. Die Themen für Aktionen und Workshops sind u.a. Anlage und Pflege von
    Gartenparzellen, Pflanzen- und Bodenkunde, Kompost-Nutzung, Baumpflege und Permakultur.
    > E-mobile Projektwerkstätten & Lastentransport: Ein E-Lastenrad erlaubt gemeinsame Ernte-
    und Verteilungsfahrten, die modularen Aufbauelemente ermöglichen eine multifunktionale Nutzung,
    z.B. als MobileKlimaKüche, als Smoothie-Mobil, zum Transport von Werkzeug, Pflanzgut, und
    beinhaltet Bau- Bastel- und Bildungsmaterialen für Angebote an Schulen und Kitas in den Stadtteilen.
    > Stadtteilspaziergänge und -rundfahrten: Gemeinsam die Viertel und deren Potentiale für eine
    grüne und gemeinsame Gestaltung bzw. Nutzung erkunden, zu Fuß oder mit dem Rad. In jeweils
    sechs bis sieben Stationen pro Rundgang werden Pflanzen, Umwelt, Klima, Wohnen, Bauen und
    Nahversorgung erkundet bzw. einbezogen. Die Stationen geben somit einen Input zu
    „Klimaschutztipps für eine Essbare Stadt“, nach der Methode des Stationen-Lernen entsprechend
    dem Konzept Nachhaltige Bildung und globales Lernen, für Jung und Alt. (mehr …)

  • Biomeiler und Pilzprojekt bei Annalinde

    (Gu, Mail)

    Biomeiler:
    Tatsächlich befinden sich die Biomeiler bei uns noch im Aufbau, da die Anschlüsse für die Technik und Rohre noch finalisiert werden müssen. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, werden wir unsere eigene Bauanleitung mit unseren Erfahrungen ergänzen, und es wird im Rahmen des Projektes (bis 2020) noch mehrere weitere Auf- und Abbautermine geben. Die beiden Anleitungen auf eurer Webseite sind ja schon sehr gut und entsprechen im wesentlichen auch unserem Aufbauprinzip (beides inspiriert durch native power e.v.). Ggf. werde ich mir also eure Anleitungen in einem Jahr nochmal anschauen und gucken ob ich Dinge ergänzen kann…
    Im Rahmen des Projektes (wir führen das in Kooperation mit dem DBFZ Leipzig und Native Power durch) werden wir unter anderem auch Workshop- und Fortbildungsangebote für verschiedenste Zielgruppen entwickeln. Ich denke mit der kommenden Saison werden wir auch die ersten Testballons dahingehend steigen lassen, z.B. erstmal in Verbindung mit einem „normalen“ Kompostworkshop und dem Biomeilerkonzept als Sahnehäubchen.

    Pilze:
    Auch die Pilze sind ein Projekt welches wir in dieser Saison gestartet haben. Konkret war es ein sonderprojekt einer unserer Bundesfreiwilligendienstleistenden. Was Wissensweitergabe betrifft verhält es sich hier ähnlich wie beim Biomeiler – wir müssen erstmal abwarten wie das alles läuft. Bis die mit Pilzmycel beimpften Baumstämme durchgewachsen sind und die Pilze fruktieren kann auch mal ein halbes Jahr vergehen. Zumal wir nach diesem trockenen Sommer nicht wissen, ob die Pilze trotz gießen überstanden haben

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  • Düsseldorfer OB plant urban gardening als Tiel einer Bunkerumnutzung

    (gu, alerts)

    […)

    OB Geisel hat auf der EXPOREAL aber auch „etwas kleinere“ Bauvorhaben vorgestellt. So soll zum Beispiel der „Bilker Bunker“ zum Leben erweckt werden. In den unteren Geschossen und im Inneren des Bunkers entstehen kulturelle Nutzflächen und Urban Gardening, auf dem Dach fünf Penthäuser, so das Architekturbüros „KüssdenFrosch“, die auch die neuen Stadtstrände in Düsseldorf betreiben sollen:

    Bilker Bunker © anderswohneninderstadt.de/Pixelflix ArchitekturvisualisierungenBilker Bunker © anderswohneninderstadt.de/Pixelflix Architekturvisualisierungen

    https://www.antenneduesseldorf.de/themen/duesseldorf-blick-in-die-zukunft-2_39740.html?cn-reloaded=1 (mehr …)

  • GG als Klimaverbesserungsmaßnahme in Dormagen

    (gu, alerts)

    Das (Mikro-) Klima in der Stadt soll besser werden. Dieses Ansinnen hat die SPD und sieht in „Urban Gardening“ einen möglichen Weg dorthin. In einem Antrag für den Planungs- und Umweltausschuss am heutigen Mittwoch wird die Verwaltung um Unterstützung gebeten.

    Sie soll ein geeignetes kleines Grundstück, zum Beispiel Teil einer städtischen Grünfläche, in der Innenstadt als Fläche für „Urban Gardening“ bereitstellen. Das kann bei Interesse auch in einem der Stadtteile sein.

    „Gerade in der eng bebauten Innenstadt mit mehrgeschossiger Bebauung ohne eigene Gärten fänden sich sicher genügend interessierte Menschen für ein solches Projekt“, ist die planungspolitische Sprecherin der SPD, Sonja Kockartz-Müller, überzeugt. Für die dauerhafte Betreuung des „städtischen Gartens“ sollte sich dann durchaus eine entsprechende Initiative oder ein Verein gründen. (mehr …)

  • Amt für kommunale Prävention Augsburg = Kontakt für einen GG

    (Gu, alerts9

    Stadt würdigt Pflege von zehn Hochbeeten mit Erntedankfest. Der Helmut-Haller-Platz soll grüner und zugleich belebt werden. Was die Gärtner erlebt haben.
    Auf dem Helmut-Haller-Platz kann man seit dem Frühjahr gärtnern. Man macht hier freilich nicht dieselben Erfahrungen wie in einem Schrebergarten. Das liegt an den Alkohol- und Drogensüchtigen, die sich hier aufhalten und dem Platz einen zweifelhaften Ruf eingebracht haben. „Manchmal sitzen Leute auf meinem Beet und auf den Pflanzen“, erzählt Ilze Kusina, die hier den Sommer über ein Beet bearbeitet hat. Es werde auch Bier ins Beet gegossen oder gar hinein uriniert. Ihre Ernte an Gemüse und Kräutern wird sie nun lieber wegwerfen. Insgesamt ist das Projekt nach Ansicht der Teilnehmer trotzdem geglückt.

    Konflikte sind das normale Leben

    Ein Garten aus zehn Hochbeeten ist hier im Frühjahr eingerichtet worden. Ziel war laut einem Infoschild „mehr Grün und mehr Begegnung“ auf diesem Platz. Die Beete wurden von Oberhauser Bürgern und Institutionen (wie etwa der Zirbelwerkstatt des Sozialverbands SKM) bewirtschaftet. Zunächst hat sich herausgestellt, dass die Beete und der Wasseranschluss nicht zerstört worden sind – wie das vorher im Stadtrat befürchtet worden war. Umweltreferent Reiner Erben sagte bei einem kleinen Erntedankfest zum Abschluss der Gartensaison: „Dies hier ist ein zentraler Platz, hier sollen sich alle treffen. Es gibt Konflikte, aber das ist das normale Leben.“

    Amelie Düffert, eine weitere Teilnehmerin am Hochbeet-Projekt, hat nach eigenen Worten keine Konflikte erlebt, dafür häufig sehr schöne Begegnungen: „Ich habe einige der Leute kennengelernt, die hier rumhängen. Manche wollten mir gießen helfen. Sie fragten: ,Ist das Beet kostenlos?’ Oder sie baten um etwas Wasser für ihren Hund.“

    Weitermachen trotz Ernteschwunds

    Was Amelie Düffert „etwas komisch fand“, war, dass Unbekannte sich an der Ernte bedienten. Sie stellte manchmal fest, dass Kräuter abgeschnitten waren. Ilze Kusina berichtete, viele ihrer Zucchini und Paprika seien „geklaut“ worden. Dies gehört aber zu den Spielregeln des Urban Gardening: Jeder kann die Beete bebauen, und jeder kann hier ernten. Sowohl Kusina als auch Düffert wollen trotz des Ernteschwunds im nächsten Jahr weitermachen.

    Beide Frauen sehen sich nicht als erfahrene Gärtnerinnen. Ilze Kusinas Eltern betreiben Gartenbau; Amelie Düffert hat ein weiteres kleines Beet hinterm Haus, wo sie Gurken und Zucchini zieht. Zu Beginn der Aktion gab es eine Einführungsveranstaltung, bei der Fachleute der Stadt Tipps gaben, wie man mit seinem Minigarten umgeht. Jeder Teilnehmer erhielt zum Start vier Pflanzen. Dann konnte jeder nach eigenen Vorstellungen weitergärtnern. Amelie Düffert sagte: „Man muss hauptsächlich gießen, etwas wegschneiden und dann ernten. Das ist vom Arbeitsaufwand her nicht so wild.“ Kusina hatte allerdings mit Gießen mehr zu tun, als sie gedacht hatte. „Es war ja so ein heißer Sommer.“ Erben bedankte sich für den Einsatz der Stadtgärtner mit einem kleinen Erntedankfest mit Kaffee und Kuchen. Er überreichte jedem einen Buchgutschein und ein Samenbriefchen fürs nächste Jahr.

    Hochbeete werden im Winter abgebaut

    Wie es weitergeht, ist nach Auskunft von Janina Hentschel von der Kriminalprävention beim städtischen Ordnungsreferat noch nicht ganz klar. Ab dem Frühjahr soll auf jeden Fall wieder gegärtnert werden, aber es kann sein, dass die Hochbeete über den Winter abgebaut werden. Es gäbe auch die Möglichkeit, jetzt winterfeste Pflanzen zu setzen, aber beim Fest war noch offen, ob sich die Teilnehmer weiter um das Beet kümmern würden. Zwei zusätzliche Interessenten könnten nach ihren Worten noch ein Beet übernehmen.

    Ansprechpartner ist das Amt für Kommunale Prävention, Telefon 0821/ 324-3329, E-Mail:

    gartenamplatz@augsburg.de (mehr …)

  • Commons im P-Garten

    (Gu, NL)


    Wunschproduktion: 99 Jahre Prinzessinnengarten

    Werdet Commonisten: Prinzessinnengarten erhalten und als Gemeingut gemeinsam planen. #GewachsenUmZuBleiben


    Montag, 8. Oktober 16:00 – 21:00
    Laube im Prinzessinnengarten

    – English version below –

    © Fabian Willi Simon

    © Fabian Willi Simon

    Wie sieht die Zukunft des Prinzessinnengartens am Moritzplatz aus? Wie lässt sich dieser als Freiraum erhalten und als Gemeingut gemeinsam organisieren? In der Wunschproduktion machen wir Planung von unten und laden alle ein, sich aktiv zu beteiligen.

    „Eines Tages werden die Wünsche die Wohnung verlassen und auf die Straße gehen“ (Park Fiction, Hamburg). Der Prinzessinnengarten ist ein Pionierprojekt für einen sozial-ökologischen Freiraum. Seit 2009 wurde die ehemalige Brache mit Tausenden Helfer*innen in einen urbanen Garten für alle verwandelt und 2012 die geplante Privatisierung verhindert. Doch wie bei vielen Freiräumen und einer Vielzahl urbaner Gärten ist das, was von unten entstanden ist, nicht dauerhaft abgesichert, sondern wird lediglich als Zwischennutzung toleriert. Die städtische Planung kennt solche Orte nicht, ebenso wenig wie die Kategorie des Gemeinguts. Mit der „Wunschproduktion“ macht die Abendschule einen Raum auf, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie der Prinzessinnengarten generationsübergreifend erhalten werden kann: nachbarschafts- und gemeinwohlorientiert. Können solche Freiräume darüber hinaus Modell dafür sein, wie Stadt angesichts der gegenwärtigen und zukünftigen Krisen sozial und ökologisch gerecht gestaltet werden kann?

    Ablauf:

    • 16:00 – 20:00 Uhr: „Wunschproduktion” – Planung von unten, Commons Abendschule im Prinzessinnengarten
    • 20:00 – 21:00 Uhr: Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Wunschproduktion
     
    Grenzen der Stadt, Grenzen des Wachstums 
    Gemeingüter jetzt!

     

    Freitag, 12. Oktober, 20:00 – 22:00 Uhr
    Laube im Prinzessinnengarten

    – English version below –

    © Marco Clausen, Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    © Marco Clausen, Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    Gemeingüter als Alternative zum Wachstumsparadigma: demokratisch, sozial und ökologisch gerecht. Common Grounds  e. V. lädt zur Diskussion mit Marco Clausen vom Prinzessinnengarten, John Jordan und Isabelle Freiaux (ZAD) und der New Yorkerin Paula Z. Segal, Gründerin von 596 Acres.

    Unter dem Motto „Nous sommes la nature qui se défend!“ (Wir sind die Natur, die sich selbst verteidigt!) ist in Westfrankreich mit der Zone à Défendre (ZAD) aus dem Widerstand gegen einen Großflughafen das größte Commoning-Experiment Europas entstanden. In New York hängen Aktivist*innen Schilder mit dem Aufruf “This is your land!“ an die Zäune von Brachflächen. Gemeingüter bedeuten, Flächen dem Markt zu entziehen, die Rechte marginalisierter Gruppen ebenso wie die Rechte der Natur zu respektieren und den Boden nicht länger auszubeuten, weder zur Extraktion noch zur Spekulation oder als Anlage. Müssten angesichts der längst überschrittenen Grenzen des Wachstums die Städte nicht Vorreiter für eine notwendige sozial-ökologische Transformation sein? Baustellenschilder wie „Berlin baut für die Wachsende Stadt“ deuten eher auf das Gegenteil hin: ein Mehr an Beton, Versiegelung, Verkehr, Ressourcen- und Landverbrauch. Die Auswirkungen  auf  kommende Generationen, ländliche Räume und die Biosphäre bleiben ausgeblendet.

    Diskussion über Gemeingüter als sozial-ökologische Alternative mit internationalen Gästen.

    Teilnehmende: Paula Z. Segal (Rechtsanwältin, New York City), John Jordan (Kunstaktivist), Isabelle Freiaux (ZAD), Marco Clausen (Mitgründer Prinzessinnengarten, Berlin)

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  • Fläche vom Stadtgarten Glaucha wird verkauft

    (Gu, alerts)

    Halle (Saale) –

    Die Petersilie sprießt in einer Wanne, in dem Beet daneben hängen immer noch einige Tomaten an den Ranken. Die diesjährige Saison im Stadtgarten Glaucha an der Torstraße nähert sich allmählich dem Ende.

    Die Blätter des Johannisbeerstrauchs sind bereits in einem goldenen Braunton gefärbt. Ob die Hobby-Gärtner des Postkult-Vereins auch im kommenden Frühjahr die Erde auf diesem Grundstück beackern können, ist im Moment allerdings völlig unklar. Denn das etwa 1.200 Quadratmeter große Areal wird aktuell zum Verkauf angeboten.

    530.000 Euro kostet das unbebaute längliche Grundstück unweit der Saale. „Ich weiß, dass der Preis recht hoch angesetzt ist“, sagt der Berliner Eigentümer und Immobilienmakler Kemal Sümer. Doch er sieht in der Metropolregion Halle-Leipzig einen aufstrebenden Markt – ähnlich wie dem von Berlin vor etwa zehn Jahren.

    „Es gibt immer weniger innerstädtische freie Flächen und diese werden dadurch jedes Jahr attraktiver“, sagt Kemal Sümer. Halle erscheine ihm mit den vielen Studenten als eine junge und auch sympathische Stadt. „Die Region ist dahingehend wirklich unterbewertet“, fügt er hinzu.

    Mit seiner Firma Earth Immobilien hat er das Grundstück in Glaucha vor zwei Jahren übernommen. Zunächst wollte der Investor ein modernes Holzhaus auf das Areal gegenüber des Rewe-Einkaufsmarktes bauen. Doch davon ist er mittlerweile aus finanziellen Gründen wieder abgerückt.

    Sümer hat sich nun dafür entschieden, das Grundstück weiterzuverkaufen – natürlich zu einem höheren Preis als noch vor zwei Jahren. Bis ein Käufer gefunden ist, kann der Verein Postkult den Garten aber weiterhin kostenfrei nutzen und gestalten sowie darin Veranstaltungen wie zuletzt das Herbstfest organisieren.

    Dass der Tag kommen wird, an dem die Blumenwannen, die Paletten-Möbel und der kleine Teich verschwinden müssen, dessen sind sich die Gärtner durchaus bewusst. „Wir nutzen den Stadtgarten noch solange, wie wir das können“, sagt Jens Wulfänger vom Vereinsvorstand.

    Als die Aktiven von Postkult vor neun Jahren damit begonnen haben, den Gemeinschaftsgarten auf der verwilderten Wiese anzulegen, sollte ein kreativer Freiraum und ein Begegnungsort für die Anwohner des dortigen Viertels geschaffen werden.

    „Glaucha hat damals noch einen recht erbärmlichen Anblick abgegeben“, erinnert sich Jens Wulfänger. Die Stadt entwickelte zu diesem Zeitpunkt Konzepte, um das innenstadtnahe Wohngebiet insgesamt aufzuwerten. Postkult nutzte die Gunst der Stunde und baute neben dem Stadtgarten außerdem einen Umsonstladen und eine Fahrradwerkstatt am Böllberger Weg auf.

    Ähnliche Projekte gibt es in etlichen größeren Städten wie Leipzig und Berlin. Und auch in Halle treffen sie immer noch einen Nerv der Bewohner. Der permanente Warentausch im Umsonstladen zeugt davon.

    Wenn das Grundstück des Stadtgartens tatsächlich verkauft ist und wieder bebaut werden soll, will der Verein eine alternative Fläche suchen – bisherige Bemühungen waren jedoch noch nicht erfolgreich. Es steht die Idee im Raum, einen Nachbarschaftsgarten unmittelbar am Künstlerhaus 188 am Böllberger Weg aufzubauen.

    Laut Jens Wulfänger gab es dazu bereits ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Künstlerhauses. Bisher wurde aber noch nichts Konkretes vereinbart. (mz)

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  • Gemeinderat Freiburg: UG wird gefördert (Flächen)

    (Gu, alerts)

    Es ging ums grüne Ganze: Baumbestand, Fällungen und Neupflanzungen, Fassaden- und Dachbegrünung, Kleingärten, Urban Gardening. Der Gemeinderat unterstützt die Linie der Stadtverwaltung. Konkretes Ergebnis: Die 16 Jahre alte Baumschutzsatzung wird aktualisiert und wird wohl höhere Bußgelder für Baumfrevler enthalten. Und das Konzept fürs Gärtnern in Freiburg enthält einige Neuerungen, wie zum Beispiel Gemeinschaftsgärten.[…]

    Einig war sich das Gremium, dass die Verwaltung künftig Verstöße schärfer ahnden soll. „Das zahlen Bauträger feixend aus der Portokasse“, sagte Wolf-Dieter Winkler von Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (4 Mandate) und schilderte den Fall an der Wintererstraße. Dort habe der Investor absichtlich Bäume beschädigt, um sie anschließend fällen zu können. Der Baggerfahrer habe sogar umständlich in den spitzen Winkel des Grundstücks fahren müssen. „Die 6000 Euro Strafe entsprachen dem Gegenwert von einem Quadratmeter Wohnfläche.“ Auch Maria Viethen von den Grünen (11 Mandate) sieht „handfeste finanzielle Interessen“.

    Eine größere Bedeutung soll der Dach- und Fassadenbegrünung zukommen. Die Verwaltung prüft den gemeinsamen Antrag einer inzwischen ungewöhnlichen Koalition aus Grünen, FL / FF und FDP (2 Sitze), wonach grüne Dächer und Fassaden die Regel werden sollen.

    Mehr Möglichkeiten zum öffentlichen und teilöffentlichen Gärtnern soll, so Baubürgermeister Haag, das neue Konzept eröffnen, das im Gemeinderat auf große Zustimmung stieß. „16 Jahre lang haben wir auf den Kleingartenentwicklungsplan gewartet“, sagte Stadtrat Walter Krögner. Das Ergebnis sei „sehr positiv“.

    Das Stadtplanungsamt hatte 200 Hektar an gärtnerisch genutzten Flächen analysiert. Bei etwas mehr als der Hälfte handelt es sich um Kleingärten. 42 Prozent befinden sich an Feld- und Rebflur oder am Waldrand. Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban Gardening machen drei Prozent aus. Nicht berücksichtigt sind private Hausgärten.

    Laut Umfrage möchte ein Viertel der Freiburger gärtnern, vor allem Frauen und Jüngere. Die Hälfte hätte gerne einen eigenen Garten, die anderen können sich auch Mischformen vorstellen, für die sich die 20- bis 40-Jährigen am ehesten erwärmen können. Alle eint der Wunsch, möglichst langfristig und in der Nähe der eigenen Wohnung zu gärtnern.

    Die Verwaltung will nun den Bestand einerseits sichern, aber auch umstrukturieren. Dabei geht es um Zugänge, flexiblere Parzellen, kürzere Pachtzeiten. Aber auch in die Planung neuer Baugebiete sollen Nachbarschaftsgärten frühzeitig integriert werden. Ganz konkret will das Stadtplanungsamt drei Flächen fürs Gärtnern öffnen: Im Quartier „Auf der Haid“, wo die städtische Wohnungsgesellschaft mehrgeschossige Gebäude plant, könnten auf dem vorgesehenen Grünzug Gärten für die Bewohner entstehen. Der Grünstreifen auf dem Kappler Tunnel, der für die Verlängerung der Stadtbahn nach Littenweiler freigehalten wird, böte Platz für zeitlich befristetes Urban Gardening auf unterschiedlichen Parzellen. Und in St. Georgen könnte die Kleingartenanlage Moosacker erweitert werden.

    „Unsinnig“ findet die Fraktion FL / FF, so viele Gemeinschaftsgärten realisieren zu wollen. Sie enthielt sich der Stimme, während alle anderen Fraktionen zustimmten. Gleichwohl äußerte auch Grünen-Stadtrat Eckart Friebis Kritik im Detail. Viele Parzellen seien zu groß, befänden sich in bester Lage, dafür bezahlten die Pächter gerade mal 2,50 Euro im Monat. „Ein enormes Privileg für eine kleine Minderheit.“ Er plädierte dafür, Kleingärten zu halbieren oder zu dritteln und „Kleingarten-Dynastien“ zu verhindern.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-in-freiburg-unerlaubt-baeume-faellt-soll-hoehere-strafen-zahlen–157329351.html (mehr …)

  • Münchner Gärten mit eigener Fahne bei Demo dabei

    (Gu, Mail)

    Um 11 Uhr beginnt die Kundgebung am Königsplatz, um 11:45 Uhr geht der Demozug los. Und von ca. 13:30 bis 15 Uhr ist die Abschlusskundgebung wieder am Königsplatz.

    Um 11:40       Treffpunkt am Frontbanner für „TRÄGERGRÜPPCHEN“ (Mittelachse Ausgang Briennerstr.)

                                                               Einweisung durch Ansprechpartner

                                                              5 – 10 Personen pro Orga mit max. 5 Fahnen, Schilder, Banner. Richtwert für maximale Größe für Schilder: 1,20m x 0,70m.

                                                               Es werden keine Parteien hinter dem Banner positioniert. Bitte auch darauf achten und ggf. darauf hinweisen, dass wir „hochpolitisch, aber überparteilich“ sind. 

                                                              Hinter ‚Trägergrüppchen‘ laufen Trommler.

    Ich habe eine Fahne und max. 10 Personen „in der ersten Reihe“ angemeldet. Da könnt ihr gerne mitlaufen, alle „überzähligen“ urbanen Gärtner*innen können sich in die Sektionen einreihen. Ich hatte „Flächenfraß“ auf der Website angegeben, aber wir passen überall hin. Die Fahne sieht so aus:

    Fahne (mehr …)

  • Wildkräuterworkshop von Najeha im Friedlandgarten

    (von Najeha)

    Bericht über die Kräuterexkursion in Friedlandgarten am 15.06.2018

    Der Workshop ist um 14:30 Uhr angefangen.

    10 TeilnehmerInnen an dem Workshop teilgenommen, davon drei Flüchtlinge aus Friedland- Grenzdurchgangslager, sie kamen aus Palästina, die Türkei und den Irak.

    Zwei Studentinnen aus der Uni Göttingen waren dabei, eine studiert Psychologie und die andere Politik (sie haben großes Interesse an Wildkräuter und ernähren sich Vegan).

    Den Rest waren die Nachbaren und die Ort Bewohnerinnen, vier Männer und sechs Frauen unterschiedlichen Alter.

    Die Flüchtlinge waren sehr interessiert für den Garten und die Idee der Gemeinschaftsgärten in Deutschland (Nachdem ich habe die Idee auf Muttersprache alles erklärt).

    Die Flüchtlinge kommen oft und helfen im Gartenmit. Sie freuten sich raus zu gehen und das schöne Wetter im Garten verbringen.

    Erst habe ich eine Führung mit Frau Pohl in den Garten gemacht, die Wildkräuter im Garten entdeckt, ein paar von jedem gesammelt und für den Workshop mitgenommen.

    Als die TeilnehmwerInnen kamen, ich habe die Namen der Wildkräuter genannt, über die Inhaltstoffe, die Wirkung und die Verwendung erklärt.

    Die Teilnehmer haben nach meiner Erklärung, jede eine Aufgabe bekommen und zwar, ein Kraut für sich wählen, im Garten suchen und sammelt (dieser Schritt für mich sehr wichtig, dass die Teilnehmer das Kraut bestimmen und kennen).

    Manche Teilnehmer haben was gesammelt, andere könnte nicht. Es war schwer für sie die Kräuter zu finden, weil die Wildkräuter zu wenig im Garten gaben.

    Wir haben an dem Nachmittag einen Salat mit Wildkräuter, ein Topf mit schichten von Reis und Wildkräutern auf dem Feuer gekocht und daneben ein irakisches Brot gebacken.

    Die drei Flüchtlinge haben sich sehr gefreut, uns über die Brot- und Kochkultur erzählt.

    Einer sagte, dass er Bäcker von Beruf ist und wünscht sich hier in Deutschland sein Beruf wieder üben.

    Es gab vielem Austausch über die Methode des Kochens in den Ländern besonders mit dem Reis.

    Für die Deutsche Teilnehmer war den Reis mit dem Wildkräuterneu und Interessant (gut aufgenommen).

    Es war eine gute Gelegenheit, dass die Flüchtlinge direkte Kontakte mit den Deutschen im Garten zu haben (Fragen stellen und sich über den Ort und Nachbarschaft informieren).

    Frau Pohl hat mehrere Wörter auf Arabisch von einem Flüchtling gelernt und der andere hat viele deutsch Wörter von Frau Pohl gelernt, beiden waren so stolz, das fand ich einfach toll.

    Mein Ziel von dieser Aktion, dass die Flüchtlinge in den Gärten kommen, mitmachen und die Kontakte mit den Nachbaren, Deutschen zu haben und sich langsam zu integrieren.


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  • Workshop von Najeha im Garten Bad Sooden Allendorf

    (von Najeha)

    Bericht über den Workshop in Bad Sooden-Allendorf am 26.09.2018

    Diesmal habe ich die Gruppe erst im Garten angetroffen. Die meisten waren Frauen und Kinder. Die beiden einzigen Männer waren der deutschstämmige Ehrenämtler David und ein Flüchtling aus Syrien.

    Alle waren sehr stolz darauf mir den Garten und ihre Ernte zu zeigen. Ich war aber auch wirklich sehr überrascht über ihren Fortschritt damit. Es ist kaum zu glauben was für einen schönen Garten sie aus dem schwierig zu bearbeitendem Grundstück aufgebaut haben. Überall lag reichlich Ernte auf dem Boden. Im Garten finden sich fast nur Flüchtlingsfamilien. Die beiden einzigen deutschstämmigen sind der Ehrenämtler David und Nadjas Mutter. Nadja ist die ehrenamtliche Koordinatorin des Gartens. Nach einer kurzen Besichtigung im Garten ging es zu Fuß zum Familienzentrum. Dieses wurde kürzlich saniert und sieht demensprechend sehr gut aus. Die Räumlichkeiten sind modern eingerichtet, es gibt eine tolle Küche, einen schönen Unterrichtsraum und viele Spielmöglichkeiten für die Kinder. Gemeinsam haben wir dort dann die Gesichtscreme vorbereitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Workshop hatten viele Fragen, vor allem dazu, wie sie schneller Deutsch lernen können. Der Kontakt zu Deutschen ist ein wichtiger Bestandteil zur Erlernung der Sprache, weshalb ich mich mit der nicht ganz unwichtigen Frage an die Organisatorin gewendet habe, weshalb es keine deutschen Familien im Garten gibt. Sie meinte sie wollte erst mit den Flüchtlingen mit der Arbeit im Garten beginnen und dann erst wenn eine Vertrauensbasis geschaffen wurde auch Deutsche dazunehmen. Für die nächste Saison im neuen Jahr haben bereits ein paar deutsche Familien ihr Interesse für den Garten mitgeteilt und sich dafür angemeldet. Die Vorbereitung der Gesichtscreme hat nicht lange gedauert, aber der Beratungsbedarf war zeitlich dafür umso intensiver. Fast alle waren junge Mütter mit jeweils mehreren Kindern und alle haben geraucht. Ich habe mit ihnen über den für die Gesundheit schädlichen Rauch, insbesondere für ihre Kinder, die diesen passiv mitrauchen müssen diskutiert. Alle kommen aus kleinen und engen Gesellschaften, aus Dörfern und lebten immer unter großer Angst, weil sie Kurden sind. Ein Großteil ihrer Familien lebt noch immer dort und sie erklärten mir, dass ihnen das Rauchen bei der Bewältigung ihrer Lebensumstände hilft. Es würde sie von ihren Ängsten und Sorgen um ihre Familienangehörigen ablenken. Aber auch über andere Themen, wie die Erziehung der Kinder und eben die Rolle der Sprache wurde gesprochen. Viele der Frauen baten mich mehrmals darum in ihre Nähe zu ziehen, weil sie meine Motivation und Unterstützung brauchen. Nadja hat sich ebenfalls sehr über meinen Besuch und meine beratenden Gespräche gefreut. Während der Zubereitung der Gesichtscreme kamen einige Fragen zu Wildkräutern aus dem Garten und ihre Nutzung auf, deshalb werde ich im neuen Jahr wieder hin fahren und ich werde dazu ein Workshop geben.


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  • IG Sieker im WDR

    (Gu, mail)

    In Quarks-XXL "Ernte extrem" wird über das Leben im Garten-Kultur-Verein(t)-Sieker e.V.  mit sehr schönen Bildern berichtet. Die Moderatorin empfiehlt am Ende des Berichts, dass jede Hochhaussiedlung
    solch ein Projekt haben sollte. Nun ... wir haben das Glück.

    https://www.ardmediathek.de/tv/Quarks/Quarks-XL-Ernte-extrem/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7450356&documentId=56615118
    Der Beitrag startet ab: 21:34 Minuten

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  • Stadt Eschweiler stellt Fläche und will GG initiieren

    (Gu, alerts)

    Stadt stellt Bürgern große Fläche bereit

    Als Abschluss der Seniorenwoche lädt die Stadt Eschweiler in Kooperation mit den Vereinen Generation Gemeinsam und Bine alle interessierten Bürger zu einem offenen Ideenaustausch zum Thema Nachhaltiger Gemeinschaftsgarten in Eschweiler ein.

    Konkret soll es dabei um Möglichkeiten zur gemeinschaftlichen Gestaltung einer innerstädtischen Grünfläche im Bereich der Kaiser-/Bergrather Straße gehen. Diese 1500 Quadratmeter große Fläche, die an einen Kinderspielplatz angrenzt, stellt die Stadt zur kreativen und nachhaltigen Nutzung zur Verfügung.

    Beim Gemeinschaftsgärtnern können die Bürger die Flächen nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten und nutzen können, zum Beispiel für den Anbau von Gemüse. Dadurch schaffen Gemeinschaftsgärten einen Rahmen für Naturerfahrung, gleichzeitig aber auch für Begegnung und Gemeinschaft, und zwar unabhängig von Alter, Herkunft und Kultur. Ganz nebenbei unterstützen sie aber auch die biologische Vielfalt sowie den Klimaschutz in der Stadt.

    Der Ideenaustausch startet am Freitag, 12. Oktober, um 14 Uhr direkt vor Ort. Er ist als offene Veranstaltung ausgelegt, so dass Interessierte jederzeit dazu stoßen können.

    https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/eschweiler/stadt-stellt-buergern-grosse-flaeche-bereit_aid-33449479 (mehr …)

  • Amt für Sraßennban in Villingen-Schwennnigen verschenkt Hochbeete

    (Gu, alerts)

    Eine grüne Idee stellte das Amt für Straßenbau beim Umweltzentrum Schwenningen vor. Das Projekt wurde von der Abteilung Stadtgrün initiiert. Es heißt „gemeinsam Gärtnern“, und es handelt sich dabei um die Idee, mehr kleinräumige Stadtgärten zu realisieren. Dafür möchten sie engagierten Gärtnern, mit Interesse an dem Projekt, Hochbeete im Palettenformat spendieren.

    Die Paletten-Gärten, eine Form des Urban Gardening, des städtischen Gärtnerns, sollen an öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel beim Lerngarten auf dem Landesgartenschau-Gelände, aufgestellt werden. Spannend findet Till Kohler, Freiraumplaner des Projekts, vor allem, dass dieses Projekt Leute mit demselben Hobby zusammenbringt. Somit ist es für das neunköpfige Team eher eine gesellschaftliche als eine professionell gärtnerische Angelegenheit. Der andere Gedanke des Projekts, erklärt Kohler, sei, dass die Stadt im ständigen Wachstum ist und „unser grünes Paradies“ immer weiter verbaut werde. „Die inneren Grünflächen werden deshalb immer wichtiger,“ erklärt Kohler.

    Der Ursprung dieser Gärten finde sich bei den Schrebergärten, doch die sind mittlerweile sehr schwer zu bekommen und werden häufig nur noch vererbt, berichtet er. Das Projekt solle vor allem auch für Behinderte und ältere Menschen interessant gemacht werden, da sie durch die Höhe der Gärten weniger Probleme mit dem Bücken hätten. Ebenfalls ist es „interessant für Menschen, die keinen Garten haben, und dennoch am Gärtnern interessiert sind“, sagt Oxana Brunner, Sprecherin der Stadtverwaltung. Die Standorte der Beete seien bisher nicht festgelegt und sollen je nach Interesse festgelegt werden. An die Interessenten habe die Abteilung Stadtgrün keine Anforderungen. „Alle, die Interesse haben, und es sich zutrauen, können einen Garten bekommen,“ sagt Till Kohler. Auch Gruppen, wie Schulklassen oder Altersheime können sich hierfür bei den Zuständigen melden, um ein Paletten-Hochbeet zu erhalten.

    Einer dieser Paletten-Gärten sei circa einen Quadratmeter groß und kostet das Umweltzentrum rund 100 Euro. Beim Bepflanzen der Beete können die Gärtner von Blumen bis Kräuter alles anbauen, „ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt,“ sagt Ulrike Wannenmacher, ebenfalls Freiraumplanerin. Bei Fragen zum Saatgut steht das Team auch jederzeit zur Verfügung. Bis Ende Oktober können sich hierfür Interessenten bei der zuständigen Abteilung Stadtgrün, bei der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen melden und ein Beet bestellen. Das Team um Till Kohler sieht viele Entwicklungsmöglichkeiten und hofft dann im Frühjahr 2019, mit dem Projekt anfangen zu können und so die Stadt Villingen-Schwenningen ein bisschen grüner zu machen.

    https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/villingen-schwenningen/Neues-Projekt-in-der-Doppelstadt-Ein-Stueck-gruenes-Paradies-schaffen;art372541,9913156 (mehr …)

  • Bericht vom Abbau eines Gartens (HELGA in Köln)

    (Gu, RSS)

    Wir starteten mit der Abwicklung von HELGA, denn unser Gemeinschaftsgarten war zum unkontrollierten Obdachlosenheim und zur Müllhalde verkommen. Dank der freiwilligen Feuerwehr und den Handhubwagen von RS Möbel und B.O.C. konnten wir 18 Pflanzkisten in die Borsigstraße für die Heliosschule transportieren. Außerdem brachten wir Gartensachen und Erde in den Vitalisgarten, sortierten Müll und räumten auf. Wer mag kann jetzt noch Erde von uns bekommen.

    Die Vorbereitung für die Abwicklung von HELGA startete schon in der Vorwoche als Katharina und Volker auf der Suche nach Handhubwagen waren. Jetzt liehen sie das Rothehausrad aus und brachten Pflanztöpfe und Schaufeln zu HELGA. Die beiden machten sich gleich an die Beseitigung des von Menschen angerichteten Chaos. Paletten und waren über unseren Sachen und Müll gestapelt worden. Manche Ecken stanken nach Urin und das war nicht schön zu beseitigen. Ein Obdachloser hatte unseren Bauwagen mit einem Vorhängeschloss verschlossen, kam aber glücklicherweise vorbei und schloss auf um seine Sachen mitzunehmen.

    Kurz vor 13 Uhr ging Katharina zu B.O.C. und Volker zu RS Möbel und die beiden liehen jeweils einen Handhubwagen aus. Erst dadurch konnten wir einige noch brauchbare Pflanzkisten bewegen. Nach und nach trudelten helfende Hände von F.I.N.K. ein. Wir schenken dem Finkennest unseren Bauwagen und da wollten sich die Finken mit Hilfe revanchieren. Antje, Mira, Simon und weitere packten kräftig mit an. Von unserer Seite waren ebenfalls Lara, Karin, Ingo und Birk mit von der Partie.

    Besonders eklig gestaltete sich das Entfernen von Müll und Geschirr aus dem Kompost. Dort waren vermutlich einige Menschen flüssige und feste Hinterlassenschaften los geworden. Jedenfalls stank die Ecke zum Himmel und bereitete uns kein Vergnügen. Verwendung für den Kompost haben wir jetzt auch nicht mehr.

    Um kurz nach 14 Uhr traf bei uns die freiwillige Feuerwehr mit einem Lastkraftwagen ein. Karsten hatte einen Helfer mitgebracht und das ermöglichte uns den Transport von Pflanzkisten und weiteren Gegenständen.

    Simon entpuppte sich als versierter Ameisen-Fahrer und recht bald waren zehn Pflanzkisten im LKW verstaut. Wir luden noch zusätzlich lange Bretter und Paletten ein. Diese kann die Heliosschule für weitere Kisten, Hochbeete oder Holzmöbel nutzen. Zu viert ging es mit dem Feuerwehrwagen in die Borsigstraße. Das war eine interessante Erfahrung so hoch oben in einem wichtigen Wagen zu sitzen. Über die Feuerwehrzufahrt gelangten wir in den Hof der Sporthalle. Dort luden wir die Pflanzkisten ab und ließen unserer Phantasie freien Lauf. Es sieht bereits jetzt hübsch aus.

    Zurück in HELGA luden wir zunächst vier defekte Kisten mit Erde ein. Die Erde können wir beispielsweise für unser Gewächshaus gebrauchen. Außerdem kamen unterschiedliche noch zu gebrauchende Sachen in den LKW. Als die Ladefläche gefüllt war ging es zum Vitalisgarten und wir stellten fest, dass die Feuerwehrzufahrt keine echte Feuerwehrzufahrt ist. Sie ist viel zu klein als dass ein großer Feuerwehrwagen dort hinein fahren würde. Damit der Wagen schnell geleert war, packten wir die Sachen in die Einfahrt und parkten die vier Pflanzkisten am unteren Ende der Einfahrt.

    Glücklicherweise hatten Karsten und sein Helfer noch Zeit und Muße für einen dritten Transport. Wir waren jetzt also auf der Suche nach noch brauchbaren Kisten. Die waren gar nicht so einfach zu finden. Insgesamt kamen noch acht Kisten zusammen und mit weiteren Holzpaletten beladen fuhren wir erneut in die Borsigstraße. Diesmal war Katharina mit dabei und sie konnte ihre Ameisen-Lenkfähigkeiten ausbauen. Als Standort für die Kisten wählten wir dieses Mal die Nähe zu Fahrradständern und Sitzmöglichkeiten. Fertig war der erste Teil des Heliosschulgartens. Mit Pflanzen sieht er bald noch hübscher aus.

    Wieder in HELGA spendeten wir der freiwilligen Feuerwehr einen 1000 Liter Tank und bedankten uns herzlich für die tolle Hilfe. Ohne den Transport hätte die Auflösung von HELGA nicht wirklich starten können.

    Die vielen helfenden Hände der Gartenwerkstadt hatten in der Zwischenzeit einige Pflanzkisten zerlegt und 10 Liter Pflanztöpfe mit Erde gefüllt. Mira kam für das Albertus-Magnus-Gymnasium vorbei und nahm uns etwas Erde ab. Diese soll jetzt in der Eifel zwischengelagert werden. Dass das auch im Vitalisgarten passieren könnte, fiel uns erst später auf.


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  • Dachgemeinschaftsgarten in Vilich-Mühldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/schaufenster-bonn/beuel/hochbunker-vilich-buergerverein-laedt-zum-kennenlernen-des-projekts-hochbunker-ein-31245250 (mehr …)

  • essbare Hecken gegen Kaninchen

    (Gu aus Antrag)

    In unserem Gemeinschaftsgarten am Hof Neuland möchten wir mit einer „essbare“ Hecken aus Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren die Beete einrahmen um den Verbiss durch Hasen reduzieren und die Sonneneinstrahlung und Erosion zu vermindern.

    Dazu beantragen wir vom Verein essbare Stadt Borken für die Anschaffung der Heckenpflanzen finanzielle Hilfe.

    Von der Summe der Heckenpflanzen übernimmt die Stadt Borken bereits knapp die Hälfte in Höhe von 3.000€.

    Der Verein steuert nochmal alle Reserven dazu (500€) und der Hof Neuland spendet 1.637,50€.

    Im November möchten wir die Hecken in einer Gemeinschaftsaktion pflanzen. Insgesamt sind es 150 Meter, die mit stacheligen Gehölzen bepflanzt werden sollen.

    Pro Meter setzen wir hier ca. 3 Sträucher.

    Der Verbiss trübt die Stimmung, manche Leute wollen bereits aufhören, wenn sich nichts bewegt.

    Ein Hasendraht kommt aufgrund unserer Nachhaltigkeitsstrategie (0% Plastik/0% Chemie/100% Pflanzlich) nicht in Frage, auch wenn er erheblich günstiger wäre.

    Den Erosionsschutz bietet er ohnehin nicht.


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  • IG Grefrath eingestellt

    (GU, Nachfrage)

    leider hat der Grundstückseigentümer das Stück Garten zu seinem Bauland erklärt und wir mussten das Projekt zum Ende des Monats einstellen (mehr …)

  • Umnutzung eines Trafohäuschens für Gartenwerkstatt in Dessau

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Urbane Farm Dessau:

    Direkt neben den Beeten unsers Gemeinschaftsgartens steht ein ungenutztes Trafohaus. Wir haben uns um dieses Trafohaus seit längerem bemüht, weil wir es zur „Offenen Gartenwerkstatt“ umgestalten wollen. Damit wollen wir einmal einen Raum schaffen, in dem wir Gartengeräte und Gartenutensilien für den Gemeinschaftsgarten unterstellen und auch an die Nachbarschaft ausleihen können. Die Gartenwerkstatt wird während des regelmäßigen Gärtnertreffs immer mittwochs ab 14 Uhr geöffnet sein. Außerdem wollen wir damit einen Ort schaffen, wo man sich treffen kann, um zu reden und zu plauschen oder auch mal gemeinsam einen Garten- oder Umweltfilm zu sehen oder andere Veranstaltungen durchzuführen. Schließlich kann das auf den Flächen geerntete Gemüse dort gelagert werden.
    Mit kleinen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten wollen wir zudem einen belebten und ansehnlichen Ort im Quartier schaffen und auch unserem Projekt mehr Sichtbarkeit im städtischen Raum verleihen.

    Inhalt:

    Das Trafohaus wird weitestgehend im Selbstbau und mit Unterstützung von Mitgliedern aus unserm Gärtnertreffnetzwerk hergerichtet. So hat sich beispielsweise in älterer Mitstreiter, der sich mit Holzarbeiten auskennt, angeboten, die Holzarbeiten anzuleiten. Gemeinsame Arbeitseinsätze dienen dazu, Maler-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
    Unsere Idee ist, einen Teilbereich des Trafohauses für die Aufbewahrung von Gartenutensilien zu ertüchtigen, in einen anderen einen langen Tisch als Ort zum Treffen und Reden hineinzubauen („Quartierstisch“) sowie Kisten als Lagermöglichkeiten für Wurzel-und Knollengemüse im Selbstbau herzustellen.

    Maßnahmen:

    Durch den ehemaligen Betreiber wurden aus dem Trafohaus alle technischen Geräte und Installationen entfernt. Da die Leitungen meistens unterirdisch ein- und ausgeführt wurden, ist das ganze Gebäude etwa 1,25 m tief ausgeschachtet. Das ist ideal für die Lagerung von Wurzelgemüse und anderen gärtnerischen Produkten. Bisher sind die tiefer gelegten Schächte nach oben hin weitgehend offen, können also nur teilweise begangen werden. In einem ersten Schritt sollen diese Schächte deshalb mit Holzbohlen geschlossen werden.

    Das Trafohaus besitzt zwei Eingänge. Durch eine halbhohe Trennwand entstehen zwei unterschiedlich nutzbare Bereiche. Den einen Bereich wollen wir als Raum für gemeinsame Treffen herrichten. Aus Holz und unter Verwendung von Recyclingmaterial soll ein großer langer Quartierstisch gebaut werden. Der Quartierstisch soll mit zwei Rädern ausgestattet werden, so dass man ihn bei schönem Wetter auch leicht auf den Platz vor der Tür schieben kann. Für die Sitzgelegenheiten drum herum wollen wir ebenfalls möglichst gebrauchte Sachen verwenden.

    Der zweite Bereich soll Geräte und Utensilien beherbergen, wie z.B. eine Saftpresse, ein Windmessgerät oder die Fahrradwasserpume, die vor allem für Bildungsveranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Diese können aber auch an Interessenten ausgeliehen werden. Für die Lagerung des Wurzelgemüses werden Holzkisten im Selbstbau hergestellt.

    beim wöchentlichen Gärtnertreff sind wir so bis zu 10, 12 manchmal sogar 15 Personen, je nachdem, ob gerade Ferien sind oder wir, wie jetzt zur Karfoffelernte, nochmal extra mobilisieren können. Ein bisschen hängt es ja immer vom Wetter ab, aber das ist so der Schnitt, mit dem wir auch ganz zufrieden sind.

    – Ja, die GärtnerInnen kommen immer in das Trafohaus, wir bringen einen Schlüsselkasten an, der mit einem Zahlencode zu öffnen ist.


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  • Kapuzinergarten Eichstätt

    (Gu, alerts)

    […]

    Seit acht Jahren gibt es in Eichstätt den Gemeinschaftsgarten „Kapuzinergarten Eden“. Nachdem die Kapuzinermönche das Kloster aus Mangel an Nachwuchs verlassen hatten, war der Garten akut von einem Parkplatzprojekt gefährdet. Bürgerwiderstand wurde laut, denn der Garten ist seit fast 400 Jahren Teil des Eichstätter Stadtbildes, ein spiritueller und historischer Ort, Denkmal und Zuflucht seltener Tiere und Pflanzen.

    Aus einer studentischen Initiative entstand die Idee eines Gemeinschaftsgarten, die sich als Alternative zu dem geplanten Parkdeck durchsetzen konnte. Inzwischen pachtet die Katholische Universität das Kloster und den unteren Teil des Gartens und das basisdemokratische Gartenprojekt ist gewachsen: Nicht nur Studierende, sondern auch Eichstätter Familien und Erwachsene beteiligen sich an den regelmäßigen Treffen im Garten und gestalten ihn mit.

    Willkommen ist jeder, der Freude an Garten und Natur hat. Die Gruppe trifft sich zwei Mal die Woche zu festen Terminen (donnerstags und sonntags ab 17 Uhr) zum Gärtnern und Ernten, entscheidet dabei auch gemeinsam, wann was angebaut wird und welche Anschaffungen gemacht werden sollen. Zur Zeit besteht die Gruppe aus 15 bis 20 Personen verschiedenen Alters und Herkunft. Seit 2014 bietet die Biologie-Didaktik der Katholischen Universität auch Module im Garten an: In Zusammenarbeit mit dem Eichstätter Imkerverein entstand das Modul „Imkerei“. Alternativ können Studierende den Kurs „Schulgartenarbeit“ wählen und so Punkte für ihr Studium sammeln. Regelmäßig organisieren verschiedene studentische Gruppen Veranstaltungen im Garten.

    Zu den Zielen des Gemeinschaftsgartens gehört es, den Wert von Lebensmitteln erfahrbar zu machen und Alternativen zur industriellen Nahrungsmittelproduktion aufzuzeigen: Die Gruppe baut eigene Lebensmittel an und verarbeitet oder konserviert sie. Die Mitglieder des Gemeinschaftsgartens sind der Meinung, dass viele Menschen nicht mehr wissen, welches Gemüse in unseren Breitengraden wächst und wie man es zubereitet. Sie selbst wollen es wieder lernen. Auch den Wert eigenen samenfesten Saatgutes kennen viele Menschen nicht mehr. Vor allem in Städten ist dieses Wissen verloren gegangen, denn die Menschen verbringen ihre Zeit in der Arbeit, dafür kaufen sie Lebensmittel im Supermarkt. Dort sind die meisten Lebensmittel mit einem sehr hohen Energieaufwand hergestellt worden, mit Chemikalien behandelt, haben weite Transportwege hinter sich und sie schmecken nicht. Der Gemeinschaftsgarten setzt hier an und will Handlungsmöglichkeiten aufzeigen: Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, selbst und gemeinsam mit anderen Gemüse anzubauen und wieder zu lernen, wie man diese Lebensmittel nutzen kann. Praktischerweise erlaubt das gemeinschaftliche Gärtnern dem Einzelnen, auch mal wegzufahren, ohne dass der Garten vertrocknet, denn die anderen springen ein. Edith Laga schätzt die Vorteile des Gemeinschaftsgartens: „Neben dem frischen Obst und Gemüse von nebenan lernt man beim Arbeiten auch neue Leute kennen. Und fast jeder bringt eigenes Wissen, Ideen oder neue Techniken mit. Manchmal sitzen wir nach getaner Arbeit noch zusammen, grillen etwas und tauschen uns aus. Das ist sehr schön.“ Gärtnern schaffe sozialen Zusammenhalt zwischen Generationen und Kulturen. Dass beim Anbau und der Pflege im Gemeinschaftsgarten auch Fehler entstehen und nicht alles perfekt funktioniert, sei Teil des Lernprozesses. Dafür könne auch Neues entstehen.[…]

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Apfelsegen-in-der-Klosteroase;art575,3912275


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  • „Junges Stadtgemüse“: Kinderangebot im Grünspitz

    (Gu, alerts)

    […]
    Die Faszination des Gärtnerns an Kinder und Familien weiterzugeben, das hat sich das Projekt »Junges Stadtgemüse« vom Verein SPIELkultur zur Aufgabe gemacht. Im Giesinger Gemeinschaftsgarten am Grünspitz öffnen sich jeden Sonntagnachmittag die Tore. Je nach Jahreszeit wird dann fleißig drauf los gegartelt. Mit Sonnenhüten und Gartenhandschuhen gewappnet gehen die kleinen und großen Gärtner ans Werk: Beete bauen, Samen aussäen, Pflänzchen vorziehen und einsetzen, Dünger herstellen, Vogelscheuchen basteln und natürlich gießen.

    »Toll, dass es sowas gibt!«, melden die Besucher oft zurück. Im schnöden Grau der Stadt ist der von Green City gegründete und von den »KulturVERSTRICKUNGEN« betreute Garten ein erfrischender Farbklecks, eine Oase zwischen Tegernseer Landstraße und Martin-Luther-Straße. »Den Kindern tut es wahnsinnig gut, hier ein Stück Natur zu erleben und ihr selbst gepflanztes und gehegtes Gemüse wachsen zu sehen«, erläutert Projektleiterin Kati Landsiedel. »Sonst glauben sie am Ende weiter, dass die Tomaten im Supermarkt einfach so entstehen!«

    Neben den Gartenarbeiten gibt es auch viel Magisches in der Natur zu entdecken. Im Mai wurde etwa ein »Wurmbistro« gezimmert, hinter dessen Glasscheibe man »Kompostfernsehen« gucken kann – also wie aus Gartenabfällen wieder fruchtbare Erde wird. Im Juli waren die Bienen im Garten die Stars, die beim Nektarsammeln nicht nur die Gemüsepflanzen bestäuben, sondern daraus auch noch Honig machen.

    Naturlich soll die viele Arbeit auch Früchte tragen. Bei den verbleibenden Terminen im Herbst wird geerntet und genossen, was bis dahin gewachsen ist. Ein Kartoffelfest steht am Sonntag, 16. September, an, dazu ein Kürbis- und ein Maistag mit Verkostungen und Bastelaktionen. Auch für die tierischen Mitbewohner der Stadt soll etwas dabei herausspringen. Lustige Vogelfutterkugeln sowie eine gemütliche Igelburg müssen noch her. Zum großen Abschluss werden dann Beerengrütze und Nussmus angerührt. Natürlich alles frisch und von Hand zubereitet – so schmeckt es am Besten!

    Angefangen hat alles in Schwabing

    Das Projekt »Junges Stadtgemüse« startete 2013, damals noch im Gemeinschaftsgarten »o‘pflanzt is!« in Schwabing. Der allerdings musste inzwischen der überall drohenden Bebauung weichen. Es ist nicht leicht, im engen München Freiräume wie urbane Gärten zu schaffen und zu erhalten. Das »Junge Stadtgemüse« zog dann kurzerhand an den Grünspitz um. »Ich bin froh, dass wir hier weitermachen können«, freut sich Kati Landsiedel. »Die Bildung für die Gärtner von morgen muss ja weitergehen!«

    Auch der Grünspitz ist allerdings nur als »Zwischennutzung« in Giesing zu Gast. Den Traum, dauerhaft zu bleiben, versuchen die aktiven Gartler durch unermüdliches Engagement zu erreichen. »Wenn sich der Garten als grün-bunte Oase in der Stadt so etabliert, dass er aus dem Viertel nicht mehr wegzudenken ist, können wir vielleicht bleiben«, hofft Landsiedel. Die bunten Beete des Jungen Stadtgemüses versuchen, ihren Teil dazu beizutragen.

    Das Programm findet noch vom 16. September bis 8. Oktober sonntags von 14 bis 18 Uhr statt. Dank einer Förderung des Stadtjugendamtes sind die Nachmittage für die Besucher kostenlos.

    https://www.spielkultur.de/garten/ (mehr …)

  • Bockenheimer Garten gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)

    leider gibt es den Garten nicht mehr, da Anwohner und die nahe liegende Kirchengemeinde Schwierigkeiten mit dem Garten hatte, Lärm o.ä. wurden kritisiert. (mehr …)

  • Vietnamesiche Gärten Aurich gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)
    der vietnamesische Garten wurde Anfang 2018 geschlossen.
    Gründe: Überalterung der Gärtner   , kein Nachwuchs ,die folgende Generation ist im Berufsleben

    Die Anfragen bei den Flüchtlingen fiel negativ aus

     Ein Tafelgarten war nicht zu organisieren 


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  • Blendstattgarten hat sich erweitert

    (Gu, Nachfrage)

    Sei diesem Jahr sind wir e.V. und heißen jetzt „Urban Garden Schwäbisch Hall e.V.“
    Dieses Jahr haben wir 3 neue Hochbeete gebaut; wir sind dabei in Beeten entlang der Stadtmauer Blühflächen für Insekten zu bepflanzen; Im Oktober haben wir einen Filmabend in Kooperation mit dem lokalen Programmkino „Code of Survival“, zu dem ein Landwirtschaftsexperte der Grünen und eine Demeter-Gärtner auf dem Podium sind.
    Wir hatten auch schon einen Vortrag über die Anlage eines Gartens für Wildbienen und Schmetterlinge, sowie einen Sensenkurs
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  • IG Wilhelmshaven gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)

    der Verein hat sich 2016 aufgelöst. Die „Pächter“ haben sich um eigene Kleingärten gekümmert. Einige Kleingärtenvereine haben sich gegenüber den MigrantInnen geöffnet und haben sich darauf eingestellt. Aber das Projekt interkultureller Garten wurde nach 10 Jahren beendet! (mehr …)

  • Bauwwochen für die Laube

    (Gu, NL)

    In den nächsten drei Wochen wollen wir gemeinsam die Laube begrünen und eine Bewässerungsanlage und ein Wasserauffangsystem installieren.
    Die Laube wird derzeit von dem Verein Common Grounds als ein Gemeingut betrieben. Sie steht allen nicht-kommerziellen Aktivitäten und Veranstaltungen offen. Daneben dient sie der Commons-Abendschule als Veranstaltungsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt, um gemeinsam mit allen Interessierten Ideen und Wünsche für einen dauerhafte Verbleib der gemeinwohlorientierten Nutzungen des Prinzessinnengartens am Moritzplatz zu formulieren. Auch nach dem für Ende 2019 angekündigten Umzug der Nomadisch Grün gGmbH wird die Laube als Audgangort für ein Fortbestehen des Gartens am Moritzplatz verbleiben
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  • Tausendschön: Kinder stellen bee wraps her

    (Gu,RSS)

    Meere versinken in Plastikmüll. Frischhaltefolie und Alufolie sind Einwegprodukte, die viel Müll verursachen. GreenFairPlanet hat auf dem Nachhaltigkeitsmarkt eine neue, langlebige Alternative zu Frischhaltefolie angeboten: Bienenwachstücher, die in Handarbeit im Gemeinschaftsgarten Tausendschön von Kindern und Jugendlichen hergestellt wurden. (mehr …)

  • Stadtacker München ausgezeichnet

    (Gu, NL)

    Am 26. Juli erhielt der StadtAcker im Rahmen des Wettbewerbs der LH München „Mehr Grün für München“ im Rathaus den 2. Preis in der Kategorie „vorbildliche persönliche Leistung“. Auf der Bühne hatten natürlich nicht alle Aktiven Platz, die zum Entstehen und Gelingen des Gemeinschaftsgarten beigetragen haben. Stellvertretend nahmen die drei besonders engagierten Gründerinnen Hannelore, Alicia und Heidrun den Preis von Bürgermeister Josef Schmid entgegen.Hier das Bild dazu. (mehr …)

  • Nordbeet soll eigenständig werden

    (Gu, alerst)

    Im Rahmen der Interkulturellen Woche feiern die Nutzerinnen und Nutzer des Nachbarschaftsgartens ‚Nordbeet‘ am Donnerstag, 27. September, das Ende ihres zweiten Gartenjahres mit einem kleinen Erntedankfest. Seit dem Frühjahr 2017 werden die 14 Parzellen von Bewohnerinnen und Bewohnern der Nördlichen Innenstadt Völklingen bewirtschaftet. Der ehemalige Pfarrgarten der Versöhnungskirche hatte viele Jahre lang brach gelegen und ist zunehmend verwildert. Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm Soziale Stadt und des BIWAQ Projektes ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ wurde diese Brachfläche in den letzten drei Jahren von der Diakonie Saar zu einem interkulturellen Nachbarschaftsgarten ausgebaut.

    Bei dem Erntedankfest wird ab 15 Uhr die Gartensaison 2018 mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Tee und Kuchen beendet. Alle Nachbarn und am Projekt Interessierten sind herzlich eingeladen um sich den Garten einmal genauer anzuschauen und sich über das Projekt zu informieren.

    Die kommende Winterzeit wird zur Vorbereitung eines Vereines genutzt. Da das BIWAQ Projekt, welches sich bisher um die Organisation gekümmert hatte, zum Ende diesen Jahres regulär ausläuft, soll die Verantwortung für den Garten an die Nutzerinnen und Nutzer übergehen.


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  • Gemeinschaftsgarten auf dem Dach in Vilich-Müldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…] (mehr …)

  • In Siegburg entsteht ein IG

    (Gu aus Antrag und Antworten)

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    Antrag an die Anstiftung
     
    zur Förderung eines Gemeinschaftsgartens
     
     
     
    Der Antragsteller
     
    Der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V. ist ein eingetragener
    Verein, der gemeinnützige, sozial-caritative Arbeit als eigenverantwortlicher Fachverband im Dienst
    von Kirche und Gesellschaft leistet. Die Aufgabengebiete umfassen Familien-, Jugend-, Sozial-,
    Flüchtlings-, Gefährdeten- und Gesundheitshilfe in unterschiedlichen professionellen Fachdiensten
    und ehrenamtlicher Tätigkeit.
     
    Der SKM fühlt sich Menschen in Not besonders verpflichtet und setzt sich ein für ein
    Gemeinwesen, in dem Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben. Das
    Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung und Religion wird als
    Bereicherung für das Gemeinwesen gesehen. Mit einem Team von engagierten, ehrenamtlichen
    MitarbeiterInnen werden die Menschen in mehreren Unterkünften begleitet. Es finden dazu
    Sprachstunden und projektbezogene Arbeit statt und eine vielfältige Alltagsbegleitung wird
    gewährt.
     
     
    Ist-Zustand
     
    Das Marienheim in der Siegburger Bambergstraße liegt in einem bürgerlichen Stadtteil. Es wird
    von der Kirchengemeinde für Gruppenangebote (Seniorentreff, Kirchenchor) und Veranstaltungen
    genutzt, u. a. findet dort das monatliches Café International. Der SKM bietet ein wöchentliches
    Upcycling-Treffen an, bei dem die Bewohner der benachbarten Flüchtlingsunterkunft, in der circa
    30 Personen (vorwiegend Familien mit Kindern) leben, und Einheimische aus dem Viertel
    gemeinsam unter Anleitung einer Schneiderin aus Kleiderspenden Neues entstehen lassen.
    Weiterhin liegen in unmittelbarer Nachbarschaft eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und eine
    Wohngruppe für minderjährige unbegleitete Geflüchtete.
     
    Der umliegende Garten wird überwiegend von Kindern zum Spielen und für Veranstaltungen
    draußen genutzt.
     
     
    Projektidee
     
    Der Freiwilligendienstleistende in der Flüchtlingsarbeit des SKM ist auf die Mitarbeiterinnen
    zugekommen mit dem Wunsch, federführend mit anderen Bewohnern der Unterkunft und
    Interessierten aus der Umgebung einen gemeinschaftlichen Garten anzulegen.
        
    Phase 1
     
    Begonnen werden soll mit einem Gemüsebeet so schnell wie möglich, um die Motivation der
    Beteiligten aufrechtzuerhalten und ihre Eigeninitiative zu würdigen. Der Garten muss vorbereitet
    werden, Beete umgegraben, angelegt und abgesteckt werden. Mutterboden soll eine gute
    Wachstumsgrundlage bieten. Anschließend können erst einmal herbst- und wintertaugliche
    Pflanzen dort Platz finden. Sitzmöglichkeiten könnten einen Platz zum Austausch und für
    Erholungspausen bieten.
     
    Phase 2
     
    Auch im Jahr 2019 soll das Projekt fortgeführt werden, indem mit den Beteiligten das Gartenjahr
    vorbereitet und geplant wird. Sie werden unter Anleitung eigenständig ihre Ideen einbringen und
    weitere Beete angelegen. Durch die Sichtbarkeit in der Nachbarschaft sollen weitere Mitstreiter
    gewonnen werden.
     
    Phase 3
     
    Ziel ist es, dass sich möglichst viele Menschen aus dem nahen Umfeld daran beteiligen und so die
    nachbarschaftliche Gemeinschaft über interkulturelle Grenzen hinweg zusammenwächst. Wenn
    auch ausreichend Ernteerfolg erzielt worden ist, sollen die Produkte gemeinschaftlich verarbeitet
    und bei Festen und Veranstaltungen verzehrt werden.
     
     
    Ausblick
     
    Ab dem Jahr 2020 soll sich das Projekt verselbständigen und weitergeführt werden. Durch die
    Fluktuation in der Unterkunft können sich weitere Menschen daran beteiligen. Auch wäre es
    erstrebenswert, die umliegenden Bildungseinrichtungen miteinzubeziehen.

    Wem gehört das Grundstück und wie groß wäre die Fläche, auf der der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten entstehen soll?

    Das Grundstück gehört der Kirchengemeinde Sankt Servatius Siegburg, die auch das Grundstück für den Bau der angrenzenden Unterkunft zur Verfügung gestellt hat. Da es sich bei der Fläche für das Gartenprojekt um eine Teilfläche handelt, ist die Größe nicht genau zu bestimmen, aber es ist ausreichend Platz für mehrere Beete.

    Ist das die gleiche Fläche (umliegender Garten), der auch von den Kinder(gruppen) und für Veranstaltungen genutzt wird?

    Es soll nur der rückwärtige Teil der Außenfläche, der zwischen Marienheim und Unterkunft liegt, als Gemeinschaftsgarten genutzt werden. Für die Veranstaltungen bleibt im vorderen Teil großzügig Platz.

    Wie sind hier die Vereinbarungen zur zukünftigen Nutzung der Fläche? Soll die Fläche dann geteilt werden? Sind die bisherigen NutzerInnen des Gartens von der Planung des Interkulturellen Gartens informiert und einverstanden?

    Die Kirchengemeinde und die einzelnen Nutzergruppen der Örtlichkeit sind alle eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Dies soll auch kommuniziert werden. Der Bauausschuss der Kirchengemeindehat dem Projekt zugestimmt.

    Wie lange haben Sie diese Fläche zur Verfügung? Gibt es z.B. eine zeitliche Befristung? Müssen Sie Pacht zahlen?

    Bisher ist eine zeitliche Befristung nicht vorgesehen. Eine Pacht muss nicht gezahlt werden.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und umsetzten möchte? Wie viele Geflüchtete und wie viele andere Nachbar*innen sind in dieser Gruppe jetzt schon dabei? Wie wurde die Idee eines Gemeinschaftsgartens den Geflüchteten vermittelt?

    Zentrale Figur der Idee ist der Freiwilligendienstleistende (FSJler) des SKM. Er hatte die Idee des Gartens, hat mit allen Bewohner/innen der Unterkunft gesprochen, sucht sich Hilfe unter den Geflüchteten. Durch die Betreuungskraft vor Ort wird der Kontakt zu den Nachbarn gesucht. Bei den Vorbereitungen haben sich auch schon mehrere Personen beteiligt. Da wir nicht zwischen Geflüchteten und Einheimischen unterscheiden, liegt die Zahl der Menschen, die sich beteiligen, bei circa 10 bisher.

    Wo kommt das Wasser her und wo werden die Gartengeräte untergebracht, so dass sie für alle Gärtner*innen zugänglich sind?

    Die Fläche kann über den Wasseranschluss der Unterkunft bewässert werden. Die Kosten trägt die Stadt. Die Geräte werden in unmittelbarer Nähe überdacht untergestellt.

    Ist die Fläche offen? Gibt es einen Zaun? Wie kommen die Gärtner*innen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt, allerdings ist sie über ein Tor zwischen der Unterkunft und dem Marienheim zugänglich.

    Sie schreiben, die Gärtner*innen können unter Anleitung ihre Ideen eingeben. Wer leitet wie an?

    Die Betreuungskraft vor Ort koordiniert den Bedarf. Grundsätzlich soll die Gruppe sich so viel wie möglich alleine bewegen. Sie kümmert sich mit der Unterstützung des FSJlers um Materialbeschaffung, Kommunikation und fachliche Hilfe, falls nötig.

    Wie sind Information und Kommunikation angedacht?

    Vor allem durch den persönlichen Kontakt. Bei allgemeinen Informationen über E-Mail oder per Messengerdienste, für die Nachbarn Aushänge im Schaukasten. Ansonsten auch Vorstellung des Projekts in der Zeitung und dem Newsletter des SKM und der Stadt.

    Wie viele Menschen können nach Ihren Planungen mit gärtnern? Wie viele Beete soll es geben? (für wie viele Leute sind die Gartengeräte geplant?)

    Die Gruppe soll weiter wachsen. Im nächsten Jahr sollen weitere Beete dazukommen. Je weiter die Gruppe wächst, desto mehr Geräte werden angeschafft. Da auch angedacht ist, dass sich Gruppen beteiligen (die Grundschule oder kirchliche Gruppen) ist es schwierig, eine konkrete Zahl der teilnehmenden Gärtner/innen festzulegen

    An was für Beeteinfassungen denken Sie?

    Die Beete sollen möglichst mit Steinen eingefasst werden.

    Haben Sie schon Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nach Erde gefragt?

    Die bisherige Erde wurde durch die Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Eine Anfrage bei der Stadt ist möglich. Diese beteiligt sich schon durch die Wasserversorgung.

    Wer wird das Projekt (auch wegen der Fluktuation in der Unterkunft) immer wieder neu vorstellen und für ein Mitmachen werben/die neu Interessierten begleiten?

    Der FSJler möchte auch über seinen Freiwilligendienst hinaus gärtnern und wird in Zusammenarbeit mit der Betreuungskraft vor Ort den neuen Bewohnern immer wieder vorstellen.

    Wie wird das Projekt in der Nachbarschaft und bei den möglichen Kooperationspartnern beworben?

    Durch persönliche Vorstellung bei Austauschtreffen (Kooperationspartner), persönliche Gespräche mit den Nachbarn, Berichterstattung in der Zeitung, Berichterstattung im Newsletter des SKM, eventuell Flyer, Aushänge in den Schaukästen der Kirchengemeinde (mehr …)

  • Querbeet Leipzig: Filme, Kochen, Kosmetik

    (Gu, NL)

    das Polyloid-Filmfest gastiert diesen Freitag und Samstag bei uns im Unterholz. Und unsere Großleinwand bietet genug Platz für alle Augenpaare, die sich dort fangen wollen. Für diese haben wir die Leipzig-Premiere DARK EDEN und den Film DAS SALZ DER ERDE auf der Spule! Gekrönt wird alles von der Anwesenheit der Regisseurin von Dark Eden am Samstag. Für leibliche Belange gibt es regional-faire Getränke und ein Energiebad auf dem beteppichten und mit Stühlen ausgelegten Gras. Für weitere Infos bitte hier entlang

    Am 15.9. wimmelt es bei uns vor bunten Leuten, denn im Rahmen des BUNTEGA-Festes beherbergt unsere kleine Oase einen Syrisch-Koch-Workshop und einen Workshop zum Weben. Alle Details baldigst auf der QB-Seite…

    Am 11. Oktober gehört das Querbeet den Damen und Herren vom Seniorenbüro Inge & Walter, die Naturkosmetik herstellen. Wir freuen uns über die neugierigen Gäste und wünschen gutes Gelingen.  (mehr …)

  • 10 Jahre IG Darmstadt

    (Gu, alerts)

    KRANICHSTEIN – Seit zehn Jahren sind die Mitglieder des Vereins „Internationale Gärten Kranichstein“ nun schon dabei, Gemüse, Obst und Salat auf ihren Parzellen an der Fasaneriemauer zu hegen und zu pflegen. Das soll gefeiert werden und so versammelten sich die Gärtnerinnen und Gärtner unterschiedlichster Nationen am vergangenen Wochenende zum Vorbereitungstreffen. „Ich backe und helfe saubermachen“, verspricht eine Frau. „Es wäre toll, wenn ein paar Männer die Toilette aufbauen könnten“, sagt eine andere.

    Wenig später ist ein Gärtnertrupp am Zusammenschrauben der Kompost-Toilette, die der Verein gerade – ermöglicht durch eine Spende – anschaffen konnte. „Es ist immer wieder toll, zu sehen, wie viel Engagement gerade auch in die Gemeinschaftseinrichtungen gesteckt wird“, sagt die Vereinsvorsitzende Marion Olsowski. Egal, ob es um den Bau einer Pergola oder die Erhaltung der beiden Bauwagen geht, in denen Werkzeuge untergebracht sind, um das Anlegen einer Kräuterspirale oder eines gemeinschaftlichen Komposthaufens. Auch um die an das Gelände anschließende städtische Streuobstwiese kümmert sich der Verein, der Menschen aus Russland, Chile, Kuwait, Thailand, Deutschland, Nepal und dem Iran – um nur einige der vertretenen Nationen zu nennen – umfasst.
    Das seit zehn Jahren währende gemeinsame Gärtnern feiern die Internationalen Gärten am Samstag, 8. September, von 14 bis 18 Uhr. Gäste sind willkommen. Die Mitglieder sorgen für Köstlichkeiten aus der ganzen Welt. Das Jubiläumsfest findet auf dem Gartengelände „An der Fasaneriemauer“ statt. (kaw)

    „Ich hatte damals von einem solchen Projekt in Göttingen gehört und außerdem das Buch „Wurzeln schlagen in der Fremde“ gelesen“, erinnert sich Doro Neidhart an die Anfangsjahre. Zusammen mit Susanne Neumeyer-Seekatz und Barbara Mayer, der späteren langjährigen Vorsitzenden, hat sie die Idee des gemeinschaftlichen Gärtnerns von Menschen unterschiedlicher Herkunft vorangetrieben. Unterstützt aus Mitteln des Bund-Länder-Projekts Soziale Stadt wurde für die Idee die Werbetrommel gerührt – in der Stadtteilrunde Kranichstein, in Vereinen, in Kitas und beim internationalen Frauenfrühstück. „In Kranichstein, wo wir alle drei wohnen, leben so viele Nationen zusammen, da bot sich dieses Projekt einfach an“, meint Doro Neidhart. Und außerdem: „Und wir alle lieben Gärten.“

    Mit Hilfe der Stadt war dann auch bald ein geeignetes Grundstück gefunden: Eine Wiese auf der einst der mittlerweile verstorbene Peter Gleichauf seine Oberwaldhaus-Ponys grasen ließ. Mit Unterstützung des Ketteler-Cardijn-Werks, einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft des Bistums Mainz, wurden 16 Parzellen auf dem 2500 Quadratmeter großen Gelände angelegt. Später kam der Wildschutzzaun hinzu und 2008 konnten die Gärtnergemeinschaft loslegen – zunächst ohne den mittlerweile eingerichteten Wasseranschluss.

    Fast von Anfang an dabei ist Ibrahim Karimpur. Der aus dem Iran stammende Kurde ist froh, einen eigenen Garten bewirtschaften zu können: „Meine Familie hatte früher auch immer einen Garten. Das hier ist damit ein Stück Heimat für mich.“ Als gelernter Koch baut er auf seiner Parzelle hauptsächlich Kräuter an: Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze. Bei handwerklichen Einsätzen ist seine Unterstützung stets sehr gefragt. „Wir sind hier wie eine große Familie“, sagt Karimpur. Man helfe sich gegenseitig. Sei bei jemandem die Ernte sehr üppig ausgefallen, werde an andere verschenkt.

    Das bestätigt auch Erna Lenz. Sie stammt aus Kasachstan und ist erst seit Jahresbeginn bei den Internationalen Gärten mit dabei. „Ich esse gerne Obst und Tomaten. Aber die aus dem Supermarkt sind nicht so gut.“ Tomaten, Erbsen, Weintrauben, Johannis- und Himbeeren kann sie nun im eigenen Garten ernten. „Die Gemeinschaft hier funktioniert gut“, sagt sie. Sie freut sich, dass der Nachbar die Pflanzen mitwässert, wenn sie nicht dazu kommt. Man könne jederzeit mit Unterstützung rechnen.

    Wie in jeder Kleingärtnergemeinschaft gibt es für das Zusammenleben feste Regeln: So werden nicht mehr als zwei Familien einer Nationalität aufgenommen. Die Errichtung fester Hütten ist untersagt, lediglich Pergolen sind auf den Parzellen erlaubt. Bäume dürfen nicht gepflanzt werden, damit Nachbargrundstücke nicht verschattet werden. „Und wenn es Probleme gibt, dann wird das gemeinsam besprochen“, betont Marion Olsowski. Beim Treffen am letzten Wochenende sind die für die Festvorbereitung wichtigen Punkte schnell abgehakt und es bleibt noch Raum für einen wichtigen Hinweis: „Heute können wir die Pfirsiche auf der Streuobstwiese pflücken.“ (mehr …)

  • Bunte Gärten Eisenach sind gewachsen

    (Gu, mail)

    uns gibt es noch und auch ziemlich gewachsen. Viele neue Gärtnerinnen und die Fläche nahezu vollständig bewirtschaftet. Aber ich bin immer noch ziemlich alleiniger Organisator, etc.

    Momentan planen ich einen Besuch mit so vielen TN wie möglich in Göttingen. Viele neue TN lassen die Probleme auch wachsen. Mit Nadjeha und Shimeles habe ich verabredet, dass

    wir die GärtnerInnen ins Gespräch miteinander bringen und so vielleicht besser Lösungen erzielen.
    . Ich hoffe auf einen Gartenbeirat mit Vertretern jeder Sprachgruppe und mit den Göttingern hoffe ich erst einmal

    Grundlagen zum Benehmen und wertschätzenden Umgang mit Ressourcen zu klären.

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  • Wuppertal: Barcamp zur weiteren Ausgestaltung des Bürgerbudget-Geldes

    (Gu, RSS)

    Wie geht es weiter mit dem Bürgerbudget …

    Das Barcamp, die Bürgerwerkstatt soll an einem Samstag Ende Januar in der Diakoniekirche stattfinden und den offiziellen Startschuss zur Umsetzung bilden. Das wären entweder der 19. oder 26. Januar 2019. Es geht um die Ausgestaltung der folgenden Bürgerideen:

    Umgesetzt werden ein Bürgerleitfaden und ein Geoportal, die interessierten Bürgern Ideen liefern und die Kommunikation mit der Stadtverwaltung erleichtern sollen.

    http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/20-9-2018-vernetzungstreffen-wuppertals-urbane-gaerten/ (mehr …)

  • P-Garten: Veranstaltung zu Gemeingütern und Community Land Trusts

    (Gu, NL)

    Die diesjährigen EXPERIMENTDAYS finden zu den Themen „Kiez, Boden, Gemeingut, Community Land Trust“ statt. In Zusammenarbeit mit Common Grounds gibt es zwei Veranstaltungstage im Prinzessinnengarten. Am kommenden Samstag laden wir alle dazu ein, sich an der Wunschproduktion Prinzessinnengarten als Gemeingut zu beteiligen, um diesen Freiraum dauerhaft zu erhalten. Am Donnerstagabend sprechen wir in der Laube mit Lieven De Cauter und Geert De Pauw zu den Themen Gemeingut und Community Land Trusts.


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  • IG Meißen ausgezeichnet

    (GU, alerts)

    Meissen Sonnenblumen blühen, Kürbisse reifen, Mangold zeigt sich im satten Grün. Idyllisch liegt der Internationale Garten in Meißen gleich hinter dem Ortsausgangschild an der Bundesstraße 101 im Stadtteil Bohnitzsch. Früher diente das rund 3,5 Hektar große Areal der Sowjetarmee als Schießplatz, nach der Wende wurde es in ein Freizeitgelände für die Meißner Jugend umgewandelt. Doch 15 Jahre lang lag die Fläche brach, bis der Verein „Buntes Meißen – Bündnis Zivilcourage“ das Projekt „Internationaler Garten“ 2016 ins Leben rief. Deutsche und Flüchtlinge machten zusammen das Gelände wieder urbar und gärtnern seither dort gemeinsam. Dafür zeichnet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) an diesem Sonnabend den Internationalen Garten als „Garten der Integration 2018“ aus. Die DUH würdigt damit das große Engagement der Garteninitiative für Weltoffenheit und Toleranz.

    Als es im Juni 2015 zum Brandanschlag auf das damals kurz vor der Eröffnung stehende Asylbewerberheim an der Rauhentalstraße kam, überlegten die 70 Mitglieder des Bündnisses Buntes Meißen, was sie unternehmen könnten, um Einwohner und Flüchtlinge zusammenzubringen. Die Idee. „Wenn man gemeinsam was macht wie Gartenarbeit, findet man trotz Sprachbarrieren zueinander und kommt sich näher“, berichtet Heike Ribbeck, die gemeinsam mit Ellen Scharmentke das Gartenprojekt leitet.

    Für fünf Jahre ohne Pacht stellte die Domstand das Areal zur Verfügung. „Es war völlig zugewachsen“, erinnert sich Ribbeck, als sich Deutsche und Flüchtlinge vor zwei Jahren an die Arbeit machten, das einstige Freizeitgelände vom Wildwuchs zu befreien. Sie legten die Minigolf-Anlage und die Volleyball-Spielfelder wieder frei. Zur Eröffnung im Frühjahr 2016 schufen sie eine Streuobstwiese, indem sie 60 Bäume alter Apfel-, Birnen-, Kirschen- und Pflaumensorten pflanzten. „Dieses Jahr konnten wir die ersten Früchte ernten“, berichtet Scharmentke.

    Derzeit werden 15 Parzellen auf dem parkähnlichen Gelände bewirtschaftet. Für 25 Euro im Jahr können Familien auf einem zwei mal vier Meter bis zu maximal 44 Quadratmeter großen Beet Gemüse und Blumen anbauen. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftliche Beete und naturbelassene Areale. Wer nicht gärtnern möchte kann Volleyball und Minigolf spielen. Auch ein Spielplatz mit Klettergerüsten sowie einen Bolzplatz gibt es.

    Rund 40 Familien kommen regelmäßig, um am Feierabend oder Wochenende ihre Freizeit in der Natur zu verbringen und beim Grillen sowie in den Sitzecken ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus ist den Projektleitern Umweltbildung wichtig. So erkundeten sie beispielsweise vor allem mit Kindern, welche Insekten im Internationalen Garten leben.

    http://www.dnn.de/Region/Umland/Im-Internationalen-Garten-in-Meissen-bauen-Deutsche-und-Fluechtlinge-Obst-und-Gemuese-an (mehr …)

  • Gartenwerkstatt Ehrenfeld gibt HELGA auf und führt im Vitalisgarten „Gartenzeit“ ein

    (Gu, NL und Gespräch)

    Ab September findet immer donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr die „Gartenzeit mit Katharina“ statt. Katharina ist eure Übungsleiterin und bringt euch Woche für Woche mehr über das ökologische Gärtnern bei. Nicht nur Sport sondern auch das Gärtnern lässt sich trainieren.

    Katharina kann die Gastgeberschaft für den Gartentreff am Freitag nicht mehr machen, da sie künftig freitags arbeiten muss. Statt des gewöhnlichen Gartentreffs am Freitag finden künftig am Donnerstag Trainingsstunden zwischen 17 und 19 Uhr statt. Die „Gartenzeit mit Katharina“ ist besonders für Anfängerinnen und Anfänger geeignet und wird euch im Bereich des ökologischen Gärtnerns fortbilden.

    Noch nie war Wasser so kostbar fürs Gärtnern wie in diesem Jahr. Dank einer Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie und dem Sanitärmeister Hans-Adolf gibt es nun auf der Wiesenfläche einen Wasseranschluss und im Schrebergarten ist der defekte Absperrhahn ersetzt.

    Die Deutsche Postcode Lotterie fördert gemeinnützige Projekte und damit kam die Gartenwerkstadt ins Spiel. Die anstiftung vermittelte zwischen der Lotterie und den Gemeinschaftsgarten-Initiativen und ermöglichte zahlreiche Fördermittelbeantragungen. Wir reichten Anfang des Jahres einen Antrag ein und bekamen etwa 3800 EUR zugesprochen. Das Geld können wir nun beispielsweise für die Erneuerung des Dachs der Casa Esmeralda, die Lichtinstallation und die Erneuerung der Wasserversorgung ausgeben. Unser Eigenanteil beläuft sich auf 20%, d. h. Insgesamt müssen wir innerhalb eines Jahres etwa 4600 EUR investieren, damit wir keine Fördermittel zurückerstatten müssen.

    In HELGA sind unsere Pflanzen wegen der Dürre gestorben. Der Garten ist vermüllt und unsere Sachen sind durcheinander gewirbelt oder gestohlen worden und sowohl im Gartenschuppen als auch im Bauwagen haben sich Obdachlose einquartiert. Es wird Zeit, dass wir HELGA auflösen! Damit fangen wir am 15. September 2018 ab 13 Uhr an. Wer eine Transportmöglichkeit hat und/oder mit anpacken möchte ist herzlich willkommen! Wer mag kann auch wieder für umsonst Pflanzkisten und Gartenerde von uns bekommen.


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  • Ab geht die Lucie: Eröffnet

    (Gu, RSS)

    Bei der Neueröffnung wurde das Projekt auch im Rahmen der UN Dekade Biologische Vielfalt im Sonderteil „Soziale Natur“ ausgezeichnet

    https://ab-geht-die-lucie.blogspot.com/2018/08/die-neue-lucie-ist-eroffnet.html
    (mehr …)

  • Konditionen für den Flohmarkt im P-Garten

    Für den nächsten Flowmarkttermin am 9.September 2018 sind die Marktbuden ausgebucht.

    1. Die Marktbudenanmeldung für den darauffolgenden Flowmarkt – Termin  am Sonntag, den 23. September ist: Montag, den 10.September um Punkt 12 Uhr auf dieser Seite – Das Anmeldeformular wird dann erst sichtbar !!! Bitte aktualisiert Eure Browser entsprechend !!!

    Eine Marktbude kostet für Flohmarkt- Trödel 40€/ für Kunsthandwerk 45€

    Immer gilt in den Prinzessinnengärten beim Flowmarkt: Wer mit einem selbstmitgebrachten Tisch oder mit den begrenzt vorhandenen Biertischen mitmachen möchte, kann sich aber am Marktsonntag ab kurz vor 9h sonst auch ohne weiteres vor Ort ein Plätzchen suchen – eben solange Platz ist:

    • Standfläche  1m= 15€, 2m=20€, 3m= 25€ , jeder weitere Meter +5€
    • Tisch (begrenzt vorhanden – first come, first serve) +5€
    • Kunstgewerbliche Händler  zusätzlich + 5€

    Die Bezahlung für Deinen Stand wird am Markttag vor Ort kassiert – es ist keine Vorauskasse erforderlich.

    Essen & Trinken darf leider NICHT angeboten werden und wird ausschliesslich von den Prinzessinengaerten selbst übernommern! (mehr …)

  • GG Haldensleben: AnwohnerInnen fühlen sich schlecht informiert

    (Gu, alerts)

    1800 Quadtratmeter groß ist das Grundstück am Pfändegraben, welches der Verein Khepera zukünftig gerne als Gemeinschaftsgarten nutzen möchte. Bei der Präsentation des Projektes zum Auftakt des Altstadtfestes am Donnerstagabend verkündete Vereinsmitglied Christian Feißel, für den Pachtvertrag sei mündlich alles abgeklärt worden, nur die Unterschrift fehle noch. Daraufhin äußerten Anwohner und Stadtratsmitglieder Kritik an dem Vorhaben. In erster Linie bemängelten die Besucher der Veranstaltung, bisher nur unzulänglich informiert worden zu sein.

    Kritik an der Stadtverwaltung

    „Bisher gab es keine Informationsveranstaltung und jetzt erfahren wir, dass alles schon in Sack und Tüten ist“, beschwerte sich eine Anwohnerin der Gartenstraße. Ein anderer erzählte, er hätte sich umgehört und kaum jemand hätte von dem Projekt gewusst. „Wir fühlen uns von der Stadt sehr hintergangen, das ist eine Sauerei“, sagte er unter Beifall aus dem Publikum.

    Auch der Stadtratsvorsitzende Guido Henke zeigte sich enttäuscht: „Die Stadt hat meiner Meinung nach grenzenlos versagt. Sie bezieht die Bürger nicht ein.“ Als Mitglied des Bauausschusses sei er bereits im Februar von dem geplanten Gemeinschaftsgarten informiert worden, danach sei das Projekt aber kein Thema mehr gewesen. „Es wäre besser gewesen, wenn das Bauamt die Anwohner und Stadträte auf dem Laufenden gehalten hätte“, sagte er.

    Stadtrat Ralf Neuzerling bemängelte ebenfalls die fehlende Bürgerbeteiligung. „Die Stadt lässt die Bürger immer außen vor“, war er verärgert.

    Parkplätze sind Mangelware

    Ein weiterer Kritikpunkt der Anwohner waren die fehlenden Parkmöglichkeiten. „Es gibt nur drei bis vier Parkplätze. Mein Zaun ist jetzt schon eingefahren. Ich erwarte, dass die Stadt den Sachverhalt klärt“, forderte eine Bewohnerin der Gartenstraße. Ein anderer Anwohner ergänzte: „Morgens, wenn die Schule los geht, ist hier extrem viel los. Dann wird überall wild geparkt und die Stadt unternimmt nichts dagegen.“

    „Eventuell können wir weitere Stellplätze auf dem Grundstück einrichten“, überlegte Vereinsmitglied Christian Feißel. Seine Schwester Karin Feißel führte aus, dass der Verein nicht geplant habe, mit vielen Autos anzureisen. Statt dessen sollen Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.

    Weitere Bedenken der anwesenden Anwohner bezogen sich auf eine mögliche Lärmbelästigung und die Ansammlung von Müll auf dem Grundstück. „Wie soll der Müll entsorgt werden, wie soll die Müllabfuhr da ran kommen? Das Bauamt sollte sich den Bürgern stellen und erklären, wie es sich das vorstellt“, sagte ein Anwohner.

    Klärendes Gespräch vorgeschlagen

    Nach Aussage von Stadtsprecher Lutz Zimmermann könne der Stadt kein Versäumnis vorgeworfen werden. „Es handelt sich hier um ein normales Verfahren, welches im Bauausschuss vorgestellt und von diesem befürwortet wurde. Aus Sicht der Verwaltung ist das völlig ausreichend“, erläuterte er. Das Grundstück sei vor der Jahrtausendwende noch von der Grundschule Otto Boye als Schulgarten genutzt worden.

    „Es ist natürlich für den Pächter sinnvoll, bei den Anwohnern für Akzeptanz zu sorgen. Eine formale Verpflichtung hierzu gibt es jedoch nicht.“ Holger Waldmann ergänzte: „Bei der Vorstellung des Projektes im Bauausschuss wurde durch Khepera signalisiert, dass man sich schon mit den Nachbarn abgestimmt habe und das auch weiterhin tun wolle.“

    Bezüglich der befürchteten Lärm- und Müllbelästigung, sowie der Parkplatzsituation sah der Pressesprecher keinen Handlungsbedarf. „Alles, was hier ins Feld geführt wurde, ist reine Spekulation. Wenn gegen die Stadtordnung verstoßen wird, wird dagegen vorgegangen werden. Wer öffentliche Grünflächen zustellt, bekommt ein Knöllchen.“ Um die Wogen zu glätten, erklärte sich Bauamtsleiter Holger Waldmann bereit, in den nächsten 14 Tagen Anwohner und Verein zu einem klärenden Gespräch einzuladen.

    https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/verein-khepera-gemeinschaftsgarten-sorgt-fuer-aerger (mehr …)

  • Das Safe-Hub kommt, Himmelbeet kann noch bis Ende Oktober 2019 bleiben

    (Gu, alerts)

    „Safe-Hub“ wird Europas erstes Fußball-Bildungszentrum – und das im Wedding. Seit drei Jahren geplant, wurde am gestrigen Dienstag nun der Vertrag zwischen dem Bezirksamt und der privaten Stiftung Amandla gGmbH unterzeichnet. Mit „innovativen Sport-Bildungsprogrammen“ sollen Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen und bildungsfernen Milieus gefördert werden. Als Schwerpunkt wird die Vermittlung von Sozialkompetenzen und arbeitsmarktrelevanten Fähigkeiten genannt.

    Dafür entstehen drei Fußballfelder sowie ein multifunktionales Sportzentrum auf einer Fläche von rund 4100 Quadratmetern des Grundstücks Antonstraße 37/Ruheplatzstraße 4 unweit des Leopoldplatzes. Genau an dem Ort, wo sich der Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ über Jahre erfolgreich etabliert hat. „Es war klar, dass das irgendwann kommen würde“, sagt Meryem Korun aus dem Himmelbeet-Kernteam. Die Gärtner, die neben dem Urban Gardening auch Film, Tanz und Workshops anbieten, wissen nun nicht wohin mit ihren Beeten.

    Schulstadtrat Carsten Spallek (CDU) sagte am Dienstag: „Ich freue mich sehr, dass Amandla den Wedding als Standort gewählt hat und wir nach langwierigen und komplexen Verhandlungen nunmehr einen Nutzungsvertrag unterschreiben konnten. Besonders freut mich die mit Amandla vertraglich fixierte Vereinbarung, dass Himmelbeet e.V. als bisheriger Nutzer noch bis zum 30.10.2019 das Grundstück nutzen kann und somit nicht nur diese Saison gesichert ist, sondern auch ausreichend Zeit für die Suche eines Alternativstandortes bleibt.“

    Die Suche nach einem neuen Grundstück verläuft allerdings schon seit drei Jahren erfolglos, trotz Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung und Beteuerungen aus dem Bezirksamt. Für Gemeinschaftsgärten wie das Himmelbeet gebe es in der Verwaltung keine klare Zuständigkeit, klagt Korun. Ob sie innerhalb eines Jahres einen neuen Ort für ihre grüne Oase finden, bezweifelt sie: „Wir wissen alle, dass die Verwaltung sehr langsam arbeitet.“

    Ab Oktober 2019 soll die Sportanlage, die wöchentlich für 15 Stunden von Schulklassen aus der Umgebung genutzt werden kann und auch Sportvereinen offen stehen wird, gebaut werden. Ende 2021 soll sie fertig sein. Das Multifunktionsgebäude (Bildungszentrum), bietet Raum für den Sportbetrieb, ein Café, Veranstaltungen, Workshops und Büros. Die notwendigen Investitionskosten werden auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

    Es bleibt der Eindruck, dass hier ein tolles soziales Projekt gegen ein anderes tolles soziales Projekt ausgespielt wird. Und die Überzeugung, dass beide im Wedding ihre Daseinsberechtigung haben. Das sieht auch der Senat so.

    und auch hier:
    https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215206217/Der-Wettkampf-um-Berlins-letzte-Freiflaechen-entbrennt.html (mehr …)

  • Gartenprojekt für eine Saison in der Alten Post Spandau

    (Gu)

    […]
    Was ganz genau alles in diesem Sommer auf dem

    Postareal stattfinden wird, lässt sich noch nicht exakt sa­

    gen. Es hängt stark von dem Engagement ab, mit dem die

    Spandauer diesen Freiraum nutzen werden. Aber eins ist

    schon klar: Gemeinschaftliches Gärtnern wird eine große

    Rolle spielen. Denn Platz ist reichlich vorhanden – auf

    dem aufgeräumten Grundstück des Hauptpostamtes ge­

    nauso wie auf dem Dach des ehemaligen Logistik­Gebäu­

    des. Dort oben waren einmal Parkplätze für Postautos,

    hinauf führt eine befahrbare Rampe, so dass man auch

    Paletten mit Pflanzkästen leicht hinaufbefördern kann

    und hier einen geschützten Bereich erhält, in dem auch

    individuell gegärtnert werden kann. »Wir wollen auch

    Kitas und Schulen in der Wilhelmstadt anbieten, hier ei­

    gene Beete zu betreuen«, erläutert Pawel Bizewski. »Platz

    gibt es genug und Material haben wir auch schon ziem­

    lich viel beisammen, weil uns viele Spandauer schon un­

    terstützen. Unsere Lager sind ziemlich voll.« So hat zum

    Beispiel DeWi Back, ein Großbäcker aus der Staakener

    Straße, der bundesweit viele Backshops beliefert, schon

    jede Menge ausrangierte Transportkisten aus Plastik ge­

    spendet, in denen man vorzüglich Pflanzen aufziehen

    kann. Muttererde kommt von den Grundstückseigentü­

    mern, Gartengerät von Spandauer Kleingärtenvereinen,

    die mit dem Projekt kooperieren.

    Das gemeinschaftliche Gärtnern auf Brachflächen hat

    sich in den letzten Jahren in Berlin zu einer regelrechten

    Volksbewegung entwickelt, wobei sich Junge und Alte,

    Alteingesessene und Zugewanderte, Familien und Allein­

    stehende zusammenfinden, auf mobilen Beeten Pflanzen

    ziehen und dabei auch Kontakte knüpfen und Freund­

    schaften anbahnen. Auch in der Spandauer Neustadt, im

    Falkenhagener Feld, am Blasewitzer Ring und in der Ga­

    tower Straße sind solche Projekte entstanden, oft unter­

    stützt von Quartiersmanagements oder sozialen Trägern

    wie dem SOS­Kinderdorf. Der neue Gemeinschaftsgarten

    auf dem Postgelände könnte in Zukunft eine besondere

    Rolle spielen. Er liegt zentral, direkt am Bahnhof, ist aber

    von vornherein nur auf eine Gartensaison hin angelegt.

    Im kommenden Jahr müsste er also auf ein anderes

    Grundstück umziehen. Im »Neue urbane Welten e.V.« ist

    man zuversichtlich, dass sich so ein Ort finden lässt, ein

    leerstehendes Fabrikgelände etwa, ein Teil einer alten

    Kaserne, deren Entwicklung in die Zukunft verschoben

    wurde oder eine andere Brachfläche, auf der idealerweise

    auch noch Schuppen herumstehen, in denen man Gar­

    tengeräte verschließen kann. Es ist aber auch möglich,

    dass sich zusätzlich mehrere Initiativen bilden, die auf

    kleineren Flächen weiter machen wollen. Gemeinschafts­

    gärten sind ja mobil, sie brauchen oft auch gar nicht viel

    Platz, es gibt in Berlin auch Beispiele, wo solche Initiati­

    ven auf zeitweise ungenutzten Teilflächen von Schulhö­

    fen untergekommen sind oder auf wenig genutzten pri­

    vaten Parkplätzen. Am »Spandauer Ufer« kann man in

    diesem Jahr miterleben, wie es funktioniert.[…] (mehr …)

  • GG Mittelstraße: Mundraubtour als get together

    (Gu, NL)

    Am Samstag den 15. September machen gemeinsam einen Spaziergang und gehen auf die Suche nach Obst, Nüssen, Kräutern und Allem, was man im September aus der Natur ernten kann.

    Außerdem wollen wir den gemeinsamen Spaziergang nutzen, um uns rund um das Thema Garten und Gärtnern zu unterhalten und auszutauschen.

    (Berlin/Spandau) (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnberg hat noch keine neue Fläche

    (Gu aus MAil an DÜ)

    Dem Garten geht es soweit gut, die Gärtner sind da schon etwas trauriger.
    Wir sind noch immer auf Flächensuche.
    Die Stadt konnte uns bis heute keine verbindliche Zusage für eine geeignete Fläche geben.
    Die Flächenangebote an Hautpverkehrsstrassen sind derzeit für uns keine Lösung-das Gemüse
    sollte ja gegessen werden.
    Seit kurzem ist ein anderes Referat für uns zuständig.
    Wir hatten einige „Stadtschaffende“ zum Gespräch im Garten. Doch leider noch nichts konkretes.
    Jede mögliche Fläche die genannt wird schauen wir uns an.

    So langsam drängt die Zeit. Bis Ende des Jahres dürfen wir auf der Fläche bleiben. Wann genau
    die Bauarbeiten für den Park beginnen versuchen wir gerade zu klären….

    Diese Ungewissheit, wie gehts weiter und wenn ja wo? spürt man natürlich auch in der Gruppe.
    Das Orgateam steckt gerade sehr viel Zeit und Kräfte in die Flächensuche und den Garten.
    Alle Orga-Teamler sind zur Zeit voll berufstätig, entsprechend anstrengend ist dies für uns. (mehr …)

  • GG als Friedhofsnachnutzungsmodell in Berlin

    (Gu, NL)

    Seit einigen Monaten bauen, werkeln und gärtnern wir an einem neuen Gartenprojekt in Neukölln: auf dem teilgeschlossenen Friedhof Neuer St Jacobi sind seit Anfang des Jahres Hochbeete entstanden, das ehemalige Blumenhäuschen wurde renoviert und wächst zu einem schönen Info- und Empfangsort heran und viele engagierte Nachbar*innen kamen und kommen zur Mithilfe und weiteren Gestaltung des Ortes.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Für das kommende Jahr stehen viele Ideen im Raum: wir möchten einen Weltacker anlegen, eine Wildblumenwiese soll angelegt werden, verschiedene Bildungsinitiativen überlegen kleinere und größere Initiativen umzusetzen und um Raum zu schaffen für Treffen, Planungen und kleine Workshop wird bald der Bau eines Projektraums beginnen, für den wir einen kleinen Planungswettbewerb ausgeschrieben hatten. Die Vorstellung der sieben Entwürfe findet vor Beginn des Gartenfests, am 8.9. zwischen 12:30-14:30 statt, wir sind sehr gespannt und laden auch hierzu herzlich ein!

    Das Gartenfest soll ein Tag sein, an dem wir gemeinsam feiern, was bereits entstanden ist, mit Musik und ein paar der Initiativen, die nächstes Jahr hier kooperieren möchten. Wir bieten eine Führung über das Gelände an, legen eine Wildblumenwiese an und organisieren kleinere Workshops und Aktivitäten (auch für Kinder ist was dabei). Aus der Blumenhütte wird ein kleines Café für den Rest des Jahres, aus dem es beim Fest heraus natürlich Kaffee, Kuchen und ein kleines Buffet gibt.


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  • urban gardening Großprojekt in Wuppertal muss umgeplant werden

    (GU, RSS)

    Ein zweites Projekt aus dem Bürgerbudget kann nicht umgesetzt werden wie ursprünglich geplant. Nach dem Vorschlag zur „autofreien Luisenstraße“ geht es jetzt um das zusammengefasste Urban-Gardening-Projekt. Das sollte einen „Initialgarten“ an der Hardt bekommen, der aber doch nicht genutzt werden kann. Anders als bei der Luisenstraße sorgt die Situation aber nicht für Aufregung. Stattdessen soll das Projekt in einer Bürgerwerkstatt neu justiert werden.

    Das 5600 Quadratmeter große Areal, um das es geht, liegt südlich des botanischen Gartens, gehört der Stadt und ist als Erweiterungsfläche vorgesehen. Dafür gibt es bereits Pläne, die aber aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden können. Deshalb wird das Gelände vom Altenheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke.

    Das Gelände sollte in Kooperation mit dem Altenheim als zentrale Gartenfläche für Obstbäume genutzt werden, als Schaufenster für die Urban-Gardening-Projekte in der Stadt, um die Themen „Urban Gardening“ und „Essbare Stadt“ in der Bürgergesellschaft zu verankern.

    Bei der Detailplanung nach der Abstimmung für das Bürgerbudget habe man sich aber neu mit dem Altenpflegeheim besprochen, erklärt Annette Berendes, Leiterin des Ressorts Grünflächen und Forsten, dabei stellte sich heraus, dass eine Kooperation mit der Arbeit des Heims nicht kompatibel ist, weil dort auch mit neurologisch Erkrankten gearbeitet werde, die empfindlich auf Fremde reagierten. Das Heim wolle zudem an neuen Konzepten mit dem Gelände arbeiten, die Arbeit intensivieren. Die Stadt habe dann in Absprache mit den Initiatoren des Urban-Gardening-Projekts beschlossen, von dem Initialgarten abzusehen. Berendes betont aber, dass es sich nicht um eine Fehlplanung handele. „Wir haben die Nutzung vorher recherchiert, uns aber im Nachhinein überzeugen lassen, den Garten nicht zu nutzen.“

    Michael Felstau von IG Wuppertals urbane Gärten, findet das „völlig in Ordnung“ angesichts der Arbeit des Heimes, die man sich gemeinsam angesehen habe. „Das ist keine 08/15-Arbeit. Der Therapiegarten ist toll und ein Schutzraum für die Menschen.“ Zwar habe man Arbeit in die Planung des Initialgartens gesteckt, die jetzt hinfällig sei, aber dafür könne man sich jetzt wieder mehr auf die ursprünglichen Ideen und die vorhandene Struktur konzentrieren und diese stärken.

    Es gibt auch schon einen Fahrplan für die neue Planung. Denn Ende Januar soll eine Bürgerwerkstatt zum Bürgerbudget in der Diakoniekirche stattfinden. „Das Ziel ist, direkt im Anschluss einen Aktionsplan für die konkrete Budgetplanung zu erarbeiten“, erklärt Felstau. Hauptthemen sind dabei „Grüne Lernorte“ (Mustergärten), die Infrastruktur für das Urban Gardening entlang der Achse Inselgarten (Diakoniekirche) und Permakulturhof, die „Essbare Stadt: Obstbäume (und Gemüse) in Parks und an Wegen (Patenschaften)“ und die Entwicklung eines Bürgerleitfadens und eines Geoportals. Die Themen sollen dann gegenüber den Ursprungsideen nachjustiert werden.

    Das Urban-Gardening-Projekt ist eine von sechs Ideen, die mit insgesamt 150 000 Euro im Haushalt 2017/2019 gefördert werden. Bürger konnten darüber abstimmen.

    http://www.wz.de/lokales/wuppertal/kein-garten-fuer-urban-gardening-in-wuppertal-1.2754842 (mehr …)