Autor: admin

  • neuer GG in Frankfurt eröffnet

    (Gu, RSS)

    […] Wie ich weiter erfahre, war das Gelände in den 1980er Jahren saniert worden und zuvor ein Kinderspielplatz gewesen. Auch die eindrucksvolle steinerne Kräuterspirale war bereits vorhanden. Über die Macher des Frankfurter Gartens seien sie dann an Simone Jacob vom Grünflächenamt gelangt, die sofort Unterstützung bei dem Projekt zusicherte, ergänzt Völker. „Außerdem haben wir uns mit Ortsvorsteher Axel Kaufmann und dem Stadtteilbüro in Verbindung gesetzt, da wir auch die Anwohner in das Projekt einbinden wollten. Wir haben ihnen einfach Briefe eingeworfen, in denen wir sie über das geplante Projekt informierten und einluden, mitzumachen.“ Im Gespräch mit den Anwohnern hätten sie dann Hinweise erhalten, dass es auf dem Gelände früher viel Randale gab und auch gedealt wurde. „Das konnten wir aber bislang nicht bestätigen“, sagt Müller. „Im Gegenteil:  Seit Juni sind wir im Garten aktiv und die Jugendlichen, die vorbeikommen sehen das Projekt durchweg positiv.“

    Schildchen als Pflanzenwegweiser

    Wie wir erfahren, sind unter den aktiven Freizeitgärtnern der Roten Beete auch einige Anwohner dabei. Das sei auch deshalb schön, da bei den heißen Temperaturen die Pflanzen täglich gegossen werden müssten, verdeutlicht Völker. „Wir treffen uns jeden Mittwochabend hier und besprechen gemeinsam, was wir machen. Zum Beispiel haben wir genau festgelegt, wie man die Hochbeete nutzt.” Es habe nämlich schon des Öfteren jemand etwas eingepflanzt, obwohl die Stelle bereits mit einer anderen Aussaat belegt gewesen sei. “Das passiert uns jetzt nicht mehr, denn wir haben überall Schildchen angebracht, auf denen genau steht, was dort gesät wurde”, ergänzt Müller. Die Hochbeete werden von den Gärtnern gemeinsam betreut. Neben der Reaktivierung der Kräuterspirale wurden bislang vor allem Beerensträucher, Tomaten, Stauden und Wildblumen gepflanzt. Manchmal brächten Anwohner aber auch ihre eigenen Pflanzen mit, sagt Völker: „Wir haben vorrangig Kräuter, Gemüse und bienenfreundliche Blumen in den Hochbeeten. Schön ist auch, dass außer ein paar Gurken noch nichts weggekommen ist.“

    Viel Unterstützung von der Stadt

    Wie bei vielen anderen Urban Gardening-Projekt unterstützt das Grünflächenamt die Bockenheimer Gärtner mit Erde von der RMB sowie Gartengeräten und Wassertanks. „Auch das Stadtteilbüro hilft uns“, sagt Müller. „So haben wir von ihnen das Nutzungsrecht für das Gelände bekommen.“ Erst vor kurzem war bei einem Rundgang des Projekts Stadtwandeln durch Bockenheim auch der Gemeinschaftsgarten den Teilnehmern vorgestellt worden. „ (mehr …)

  • Politik sieht IG Coswig als längerfristiges Projekt

    (Gu, Mail)

    wir waren diese Saison sehr mit neuen Aktivitäten und vor Allem mit der Ausrichtung unseres Festes zum 10 jährigen Veriensbestehen am 11. August  beschäftigt.

    Dies war ein sehr schöner Erfolg für uns Alle und ein Anerkennung unserer Arbeit!

    Unter unseren Gästen befand sich die Ministerin Petra Köpping,OBM Frank Neupold und BM Thomas Schubert der STadt Coswig sowie weitere zahlreiche wichige Gäste und Kooperationspartner.

    Auf dem Coswiger  Infokanal K3 ist eine kleine Sendung (vom 16.08.) im Archiv von unserer Feier zu sehen.

    Anbei sende ich ein Foto dieses Tages. Der OB F.Neupold bekräftigte in seiner Rede, das der IK Garten in Coswig auch längerfristig bleiben soll. Ein schöneres Geschenk kann es nicht geben. 


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  • Freiburg: gesamtstädtisches Konzept fürs Gärtnern in der Stadt liegt vor

    (Gu, alerts)

    […]
    Mit dem Ziel, vorhandene Flächen zu erhalten und zu verbessern, neue Räume zu finden und das Thema Gärtnern mehr Menschen zugänglich zu machen, hat das Stadtplanungsamt die Erarbeitung eines Konzepts „Gärtnern in Freiburg“ bei einem externen Fachbüro in Auftrag gegeben. Das Büro aus Stuttgart hat ein Konzept erarbeitet, welches nun vorliegt. Es soll dazu beitragen, den zur Verfügung stehenden Raum im Freiburger Stadtgebiet besser zu nutzen, auf die veränderten stadt- und freiräumlichen Rahmenbedingungen und die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen zu reagieren. Das Konzept steht dabei auch im Zusammenhang mit dem in den letzten Jahren erarbeiteten Perspektivplan. Denn der hatte die qualitative Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren baulichen Entwicklung 2 gemacht. Kleingärten sind Freiräume in der Fläche, wertvolle Naherholungsräume und oftmals wichtige Orte für Stadtklima und Biodiversität.

    „Mehr Gärten in die Stadt“ und „Mehr Stadt in die Gärten“ sowie „Das richtige Angebot am richtigen Ort“ sind daher die wesentlichen Kernaussagen des Konzepts, welches in zukünftigen Planungen berücksichtigt werden sollte. Es soll eine feinmaschige Verteilung von gärtnerischen Nutzungen in der Stadt wie auch die Öffnung von vorhandenen Gärten für die Bevölkerung geben. Die Entwicklung von neuen gärtnerischen Angeboten sollte sich dabei nach den Bedürfnissen der Menschen und den vorhandenen Potenzialen des Siedlungs- und Freiraumgefüges unter Abwägung der weiteren Ziele der Stadtentwicklung richten. Gärtnern darf dabei nicht nur als Privileg von wenigen, sondern als eine Chance für viele betrachtet werden.

    Zunächst einmal wurden vom beauftragten Büro der Bestand erfasst und die Wünsche und Bedürfnisse der Freiburger Bevölkerung analysiert. Daraus leitete das Büro Handlungsempfehlungen ab und entwarf für einige Flächen Beispielentwürfe. Insgesamt weist die Stadt Freiburg, ohne private Gärten, rund 200 Hektar gärtnerisch genutzte Flächen auf. Mit 55 Prozent haben die vereinsgebundenen oder ungebundenen Kleingartenanlagen daran den größten Anteil. Weitere 42 Prozent sind Gärten in der Feld- und Rebflur sowie in Waldrandlage am Siedlungsrand. Letztere haben für die Gestaltung des Landschaftsbildes eine hohe Bedeutung. Da sie aber häufig privat genutzt werden, haben sie eher eine untergeordnete Versorgungsfunktion. Mit nur knapp 3 Prozent sind Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban GardeningFlächen und sonstige Gemeinschaftsgärten vertreten.

    Für das Konzept war es wichtig zu wissen, welche Formen des Gärtnerns von welchen Personengruppen besonderes nachgefragt werden. Dafür fanden drei verschiedene Befragungen statt. Zum einen der dreizehn Kleingartenvereine, dann im Rahmen der repräsentativen Bürgerumfrage 2016 mit 2.634 befragten Haushalten und schließlich eine Befragung von 666 Haushalten durch die Uni Heidelberg in ausgesuchten Gebietstypen, damit Wohn- und Freisituation gemeinsam betrachtet werden kann.

    Heraus kam, dass rund ein Viertel der Freiburger Bevölkerung den Wunsch hat, in der Stadt oder im stadtnahen Umfeld zu gärtnern. Dabei sind die am Gärtnern Interessierten häufig jünger, es gibt einen höheren Anteil an Frauen und sie leben meist entweder in Familienhaushalten oder befinden sich im Studium oder in Ausbildung. Heraus kam auch, dass ganz unterschiedliche Gartenformen gewünscht werden. Etwa die 3 Hälfte möchte einen privaten Kleingarten oder Mietergarten nur für sich oder die Familie. Die andere Hälfte kann sich vorstellen, als Gruppe in Gemeinschaftsgärten am Haus oder in Urban Gardening-Projekten zu gärtnern. Interessant war dabei, dass die Form des Gärtnerns vom Wohnumfeld der Befragten abhängig ist. In zentralen und dicht bebauten Quartieren wie der Innenstadt oder dem Stühlinger wird eher eine gemeinschaftliche Nutzung von Gärten gewünscht und hier vor allem von zwanzig- bis vierzigjährigen Menschen. Pächterinnen und Pächter von Kleingärten hingegen sind eher älter, und es bestehen lange Pachtzeiten von häufig über 20 Jahren. Daher rühren auch die langen Wartezeiten und teils hohe Ablösesummen für Gärten. Allen Befragten ist die Nähe des Gartens zum Haus oder zur Nachbarschaft wichtig. Unabhängig von der Gartenform sind außerdem längfristig nutzbare Gartenflächen nachgefragt. Als Gründe für den Wunsch nach einem Garten sind für den Großteil der Befragten das Naturerlebnis, die Gestaltungsfreiheit sowie Freizeit und Erholung wichtig.

    Aus den Ergebnissen ergeben sich für die weitere städtische Planung von Gärten in der Stadt folgende Empfehlungen: – Die bestehenden Kleingartenanlagen sollen möglichst erhalten und weiter entwickelt und in ihren Flächen besser ausgenutzt werden. – Schlecht zugängliche Kleingartenanlagen sollen besser erschlossen, die öffentliche Bereiche aufgewertet, die Größe der Parzellen flexibel gehandhabt und die Kooperation mit Vereinen und Initiativen angrenzender Stadtquartiere intensiviert werden. – Die Pachtdauer soll bei Neuverpachtungen in städtischen Anlagen begrenzt werden. – Große Gärten können gemeinschaftlich genutzt und GartenPatenschaften initiiert werden.

    In Zusammenarbeit mit Dritten könnten folgende Punkte erreicht werden: – Anstelle von reinen Grünflächen als Abstand zwischen größeren Häusern sollen in Kooperation mit großen Bauträgern, Genossenschaften und Wohnungsgesellschaften Mieter- und Gemeinschaftsgärten entstehen. – Urban Farming soll am Siedlungsrand entlang von landwirtschaftlicher Nutzung in Kooperation mit Landwirten oder Zwischenpächtern ermöglicht werden.

    Das Stadtplanungsamt möchte ab sofort bei seinen Planungen verstärkt und frühzeitig auch eine gärtnerische Nutzung mit bedenken. Zum Beispiel durch die Anlage von Dachgärten in Kombination oder als Alternative zur energetischen Nutzung von Dächern einzuplanen und damit auch weitere ökologische Synergien wie Rückhalt von Regenwasser, Verbesserung des Stadtklimas oder Erhalt der biologischen Vielfalt erzielen. Gerade 4 Mieter- oder Nachbarschaftsgärten können bei Neubaugebieten direkt in die Planung einbezogen werden.

    Und schließlich sollen die bereits jetzt aktiven Menschen besser miteinander vernetzt und bei der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit unterstütz werden.

    Baubürgermeister Martin Haag zeigte sich bei der Präsentation des Konzepts zuversichtlich: „Das Konzept ‚Gärtnern in Freiburg‘ zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie gärtnerische Flächen erhalten, weiterentwickelt oder neu entstehen können. Wir wollen gärtnerische Belange zukünftig auf unterschiedlichen Ebenen in die Planung einbringen.“ Ziel sei es, so Haag weiter, dass die Menschen in Freiburg mit privaten, gemeinschaftlich nutzbaren und öffentlichen Gärten versorgt werden können.

    Die für das Projekt verantwortliche Abteilungsleiterin im Stadtplanungsamt, Babette Köhler, weist darauf hin, dass der verdichtete Raum in Freiburg es erforderlich mache, die jeweiligen Nutzungsansprüche an die Fläche auszuhandeln. „Der Perspektivplan Freiburg 2030 hat hierfür die wesentlichen Grundlagen geliefert, denn er wirbt für die gleichrangige Betrachtung von Freiräumen und Bauflächen. Außerdem macht er die Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren Stadtentwicklung.“ Das Gärtnern, so Köhler, sei dabei wie Spiel, Sport, die naturnahe Entwicklung und Förderung der biologischen Vielfalt eines von mehreren Themen, die für die Menschen in der Stadt wichtig seien und damit bei der weiteren Entwicklung der Stadt aktiv mit zu bedenken seien.

    Die Vorlage zum Thema wird im Herbst in den gemeinderätlichen Gremien beraten und beschlossen.

    https://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/stadt-freiburg-gaertnern-in-freiburg_id_9451772.html (mehr …)

  • Hörspiel setzt Impuls für GG

    (Gu, alerts)

    Der Arbeitskreis „Soziale Dienste“ setzt beim Hörspielabend im Schlosspark den Startschuss für ein Gartenprojekt. Auch über die integrative Kraft des Gärtnerns wird gesprochen.

    Das baumbestandene Gelände vor dem Rathaus ist für sommerliche Abendveranstaltungen wie geschaffen. Der Arbeitskreis „Soziale Dienste“ mit Jugendreferentin Pia Dahlinger sowie Andrea Malich und Dagmar Seybold vom Diakonieverband hatte zum Hörspielabend eingeladen. 18 Personen waren mit Liegestühlen und  Decken gekommen, um das knapp einstündige Feature „Saat des Sieges“ von Michael Lissek gemeinsam anzuhören. Die Produktion des Südwestrundfunks stammt von 2011, ist aber immer noch aktuell.

    In zehn Kapiteln konfrontiert der Autor seine Zuhörer mit den politischen und sozialen Qualitäten des Gärtnerns. Da wird die Auswahl von Pflanzensamen diskutiert, die Frage nach der Rendite aufgeworfen, der Selbstversorger-Gedanke hochgehalten oder auch die Möglichkeit des Müßiggangs bei der Gartenarbeit gelobt. In Großstädten weiß man seit langer Zeit nichts mehr davon, wie Landwirtschaft funktioniert. Obst und Gemüse werden im Supermarkt eingekauft. Die „Bodenhaftung“ ist abhanden gekommen. Michael Lissek wirft sogar die Frage auf, was geschehen wird, wenn der Supermarkt weder Salat noch Äpfel bereithalten kann, weil der Transport der Ware ohne Treibstoff nicht mehr möglich ist. Wird uns diese apokalyptische Vorstellung alle wieder zur Notgemeinschaft der Selbstversorger machen?

    Gemeinsam gärtnern

    Es verwundert deshalb nicht, wenn sich Leute zusammenfinden, um städtische Brachflächen zu nutzen und einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Ein kleines Stück Erde kann beim Bepflanzen mit Radieschen oder Gurken wieder einen natürlichen Bezug zur Ernährung herstellen – und der eigenen Freizeit eine neue Qualität geben. Das gemeinschaftliche Tun ist dabei nicht Beiwerk, sondern eine zentrale Erfahrung. Der hilfreiche Gedanken- und Erfahrungsaustausch im Herzen einer Stadt kommen bei der eigenen Gartenarbeit hinzu. Pia Dahlinger nahm das Feature zum Anlass, den Gedanken eines Gemeinschaftsgartens in Gaildorf ins Gespräch zu bringen. Die Zuhörer diskutierten diese Idee durchaus kontrovers, zumal sich ein Gemeinschaftsgarten in Form eines „Urban Gardening“ (Gärtnern in der Stadt) in der eher ländlichen Region des Limpurger Landes nicht aufdrängt. Aber dem Arbeitskreis geht es hauptsächlich um die sozialen Qualitäten eines Gemeinschaftsgartens. Es gibt genügend Menschen in der Region, die sich einen eigenen Garten nicht leisten können oder wollen. Für psychisch belastete Menschen, für Arbeitslose, Migranten und orientierungslose Jugendliche könnte solch ein Garten eine neue Lebensqualität bedeuten und wichtige soziale Kontakte herstellen. Die Sommer-
    veranstaltung mit dem Garten-Hörspiel bleibt bedenkenswert. Der Gemeinschaftsgedanke kann als zentrale Überschrift für den Impuls stehen.

    Übrig bleiben jedoch die noch offenen Antworten auf manche Fragen: Wer wird die Idee weiterentwickeln? Wo könnte der Garten eingerichtet werden? Gibt es wirklich Bedarf? Wird die Gemeindeverwaltung den Gedanken unterstützen?

    https://www.swp.de/suedwesten/staedte/gaildorf/impuls-fuer-einen-gemeinschaftsgarten-27380994.html (mehr …)

  • spannende Veranstaltungen im Prinzessinnengarten

    (Gu, NL)

    ExperimentDays.18

    Die Experimentdays zum Thema „Kiez, Boden, Gemeingut“ finden in diesem Jahr  in Kooperation mit Common Grounds in der Laube im Prinzessinnengarten statt. 

    Am 6.9. spricht Lieven De Cauter über das „Gemeingut Stadt“ und Geert De Pauw über „Community Land Trusts

    Für den 8.9. organisieren wir eine öffentliche Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    In der Wunschproduktion sind allen Interessierten eingeladen, Wünsche, Ideen und Konzepte zu formulieren, um den Prinzessinnengarten am Moritzplatz dauerhaft als Gemeingut zu erhalten.

    Bilder: Konzert von Suns & Daughters in Unterstützung der Wunschproduktion

    Selbstbauwochen in der Laube

    Seit 2015 ist im Prinzessinnengarten die Laube entstanden. Mit Unterstützung von über 100 Freiwilligen, Studierenden und Auszubildenden ist der experimentelle Holzbau vollständig im Selbstbau errichtet worden. Als ein Gemeingut wird die Laube von unterschiedlichsten Gruppen und Intiativen für Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, kulturelle und Bildungsveranstaltungen genutzt und steht allen Interessierten für nicht-kommerzielle Nutzungen offen. 

    Vom 10. bis zum 28. September wollen wir die letzte Bauphase abschließen und ein zusätzliches Dach, eine Kinoleinwand und ein Regenwasserauffangsystem bauen und die Laube begrünen. Wir freuen uns über jede Unterstützung. Schickt uns bei Interesse einfach eine Mail an: contact@dielaube.org

    Stadthonigfest

    Am 15. September findet das 7. Stadthonigfest in der Laube im Prinzessinnengarten statt. Es wird Honigverkostungen geben, Ihr könnt an Führungen zur wesensgemäßen Bienenhaltung, zu Bienenweiden, zu Streuobstwiesen und zur Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten teilnehmen und wir zeigen den Kinofilm Das Wunder von Mals.


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  • 20 Jahre Internationale Gärten in Göttingen

    (Gu, alerts)

    Der Entwurzelung durch Flucht etwas entgegensetzen durch das gemeinsame Gärtnern. Das war ein Ansatzpunkt für die Gründung des Vereins Internationale Gärten Göttingen vor 20 Jahren. Inzwischen gibt es überall in Deutschland Gärten nach dem Göttinger Vorbild.

    Hansjörg Gutberger, Kamal Chowdhury, Shimeles Tassew und Najeka Abid gestalten die Internationalen Gärten mit.

    Hansjörg Gutberger, Kamal Chowdhury, Shimeles Tassew und Najeka Abid gestalten die Internationalen Gärten mit. Quelle: Böhm

    Göttingen „Wir hatten am Anfang keine Vorstellung davon, wie das in den Gärten gehen wird mit unterschiedlichen Familien“ erzählt Najeka Abid. Abid ist seit den ersten Jahren dabei und bearbeitet ein kleines Stück Garten in Geismar am Gehrenring, baut Zucchini, Kürbisse, Melisse, Koriander und Bockshornklee an. Ein Ort der Begegnung sollten die Gärten sein. „Grammatik lernen kann man an der Volkshochschule“, sagt Abid. Hier gehe es darum, was die Menschen für den Alltag brauchten. Und das seien Kontakte.

    Das gemeinsame Gärtnern von Deutschen und Flüchtlingen ist ein Erfolgsmodell geworden. Nicht nur 20 Jahre Verein sprechen dafür, sondern auch der Niedersächsische Umweltpreis und der ungebrochene Zuspruch, denn alle Parzellen in den beiden Standorten in Grone und Geismar sind belegt.

    Einen Streifen Land pflegen

    1996 schon gestaltete eine Gruppe von Migranten-, Flüchtlings- und deutschen Familien einen ersten interkulturell gestalteten Garten in Geismar. 1998 wurde der Verein gegründet. Gemeinsames Gärtnern stand zunächst im Vordergrund.

    „Ich habe am Anfang einen Vertrag mit der Stadt geschlossen, einen Streifen Land zu pflegen“, erzählt Shimeles Tassew, Vorsitzender des Vereins. Bedingung war damals, dass dort etwas angebaut wird für die benachbarte Schule, und dass Kindergarten und Schulen aus der Umgebung Parzellen erhielten.

    Möglichst keine Pflanzenschutzmittel benutzen

    Im Garten wird deutsch gesprochen. Rund 63 Mitglieder aus 25 Nationen hat der Verein momentan, je 20 Parzellen gibt es in den beiden Gärten in Grone und in Geismar am Gehrenring. Alle Parzellen sind mit rund 20 Quadratmetern gleich groß. „Es gibt auch andere Konzepte“, sagt Tassew. Manche hätten auch gern 200 Quadratmeter. Neben Einzelparzellen für den Anbau von Gemüse und Kräutern gibt es Gemeinschaftsflächen. Gartenwerkzeug wird zur Verfügung gestellt. Der Verein legt seinen Mitgliedern eine ökologische Bewirtschaftung ihrer Flächen nahe, auf Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger soll verzichtet werden.

    Der Garten in Geismar in seinem Gründungsjahr

    Der Garten in Geismar in seinem Gründungsjahr. Quelle: Runzer

    „Ich arbeite in einem Forschungslabor an einem der Max-Planck-Institute Göttingens. Unsere Arbeitssprache ist Englisch“, erzählt Kamal Chowdhury vom Vereinsvorstand. Die meisten Wissenschaftler blieben zwei bis drei Jahre da. „Wir haben eigentlich keine Notwendigkeit für Integration. Ich habe in den Gärten ein anderes Leben außerhalb des Labors kennengelernt.“ Den Alltag der Flüchtlinge und ihre traumatischen Erlebnisse.

    Glückliche Zusammensetzung

    Rund 40 Prozent der Mitglieder kommen aus Deutschland. Das ist auch so gewollt. Nur sehr selten musste der Vorstand bislang lenken, wer Parzellen bekommt. „Wir haben eine glückliche Zusammensetzung“, so Hansjörg Gutberger, der für den Garten in Grone zuständig ist. Denn wenn zu viele Parzellen an Menschen einer Nationalität vergeben werden, hätten andere unter Umständen keine Lust mehr zu kommen. Das sei nicht das Konzept.

    Vielfalt gestalten ist ein Motto des Vereins. Es gibt gärtnerische, handwerkliche, künstlerische Angebote, mit denen das Wissen der Vereinsmitglieder weitergegeben wird. Im Jahr 2018 gab es beispielsweise diverse Siebdruck-Workshops von und mit Geflüchteten, Bildervorträge, eine Saatgutbörse und Kurse in der 2008 errichteten Lehrimkerei.

    Die Lehrimkerei im Groner Friednesgarten

    Die Lehrimkerei im Groner Friednesgarten. Quelle: r

    Der Verein arbeite an der Schnittstelle zukunftsorientierter Themen: Integration, Umwelt, Soziales. Dass das gemeinsam verhandelt werde, gefalle ihm sehr gut. „Ich wüsste wenig Vereine, die das so leben“, sagt Gutberger.

    Der Garten ist eine Art Passage

    Zehn Mitglieder sind seit über zehn Jahren dabei, viele verlassen die Gärten auch wieder. Sie ziehen um in andere Städte, nehmen eine Arbeit auf. Der Garten sei eine Art Passage, sagt Tassew. „Wir haben viel Zulauf, viel Erfahrung. Und wir beginnen immer wieder von vorn.“

    http://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Thema-des-Tages/Verein-Internationale-Gaerten-Goettingen-besteht-20-Jahre


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  • InGa ist umgezogen

    (Gu Mail)

    Schon vor ein paar Wochen wurde klar, dass InGa in ein anderes Asylbewerberheim umziehen soll…von ABU 1, welches aufgelöst wurde, ins ABU 3.
    Dank des fleissigen Engagements von Suzan konnte der Umzug mit Hilfe des Bauhofs in die Jahnstrasse reibungslos organisiert werden. Nun wurden heute neue Salate und Kräuter eingesetzt. Wie im vergangenen Jahr kamen die Pflanzen vom Hofgut Letten

    -> InGa ist in Geretsried (mehr …)

  • Stadtacker Wagenhallen wollen Stellen schaffen

    (Gu, Mail)

    der Stadtacker blüht und gedeiht und mit ihm die Aufgaben, Potentiale und Möglichkeiten.

    Wir vom Kernteam kommen langsam aber sicher an unsere Grenzen den Garten zu fördern, schließlich alle berufstätig.

    Dadurch, dass wir bewusst keine Mitgliedschaft voraussetzen und somit auch keine Mitgliedsbeiträge erheben, ist unser Kapital eher dünn und unser Handlungsspielraum im Punkt Personalangelegenheiten eher schmal bzw. nicht vorhanden.

    Seit geraumer Zeit gärt immer mal wieder der Gedanke, über den Stuttgarter Gemeinderat eine Stellenanfrage einzureichen, auch besteht bis Mitte September die Möglichkeit über https://www.noplanetb.net/ noplanetb einen Antrag einzureichen.

    Wir haben uns überlegt, dass wir dann die etwas stiefmütterlich behandelten Gemeinschaftsflächen reaktivieren könnten und z.B. mit der Kita Rosenstein eine Kooperation starten könnten, dass diese über die Hauptproduktionsmonate mit Gemüse vom Acker versorgt werden und dort je nach Bedarf zumindest 1 x die Woche mitgärtnern könnten. Zusätzlich wären unsere Internetauftritte, Anfragen von außen und Veranstaltungsorganisation zu ökologischen, gärtnerischen und soziokulturellen Vernetzungstreffen besser vertreten, sowie die allgemeine „Logistik-Struktur“ für den Garten besser organisiert. Wir würden natürlich trotzdem ein Verein bleiben wollen und somit unterstützend immer noch einen Vorstand mit allem was zu einem Verein gehört, haben.


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  • Stadtoasen Bad Säckingen

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening“ nennt sich das, was in den Stadtoasen am Rheinufer betrieben wird. Das ist ein Trend, der zur Zeit in vieler Munde ist. Darunter versteht man – vereinfach gesagt – die gärtnerische Nutzung von Flächen in städtischen Gebieten. Gerade in größeren Siedlungen findet „Urban Gardening“ deshalb viel Zuspruch. Aber wie Bad Säckingen seit fast zwei Jahren mit dem Verein Stadtoasen beweist, stößt der Trend auch in Kleinstädten auf Beliebtheit. „Wir haben uns der guten Ernährung verschrieben“, erklärt Conny Kammerlander, Schriftführerin des Vereins „Stadtoasen“. In den Gärten des Vereins werden nur essbare Lebensmittel angepflanzt. Natürlich werde dabei auch Wert darauf gelegt, keine Chemie oder Pestizide zu verwenden. Und nicht nur das: Es gibt auch eine Strohlehmhütte, einen selbstgebauten Lehmofen und sogar eine umweltfreundliche Toilette. Zudem sind solche Gärten „für die Artenvielfalt von Insekten eine Hoffnung“, gibt Kammerlander zu bedenken. Kurzum: Die Stadtoase steht für ein nachhaltiges und umweltfreundliches Gärtnern.
    Vorstellen kann man sich das Ganze als ein umzäuntes 3000 Quadratmeter großes Grundstück mit einzelnen Gärten und Beeten, dem Ofen, der Toilette, sogar ein Bienenstock ist vorhanden. Und auch Steine für Wiesel, Igel und Schlangen gibt es.

    Die Hitze dieses Sommers ist dem Verein laut Conny Kammerlander noch nicht zum Verhängis geworden. Es gebe einen Gießdienst, der sich immer für eine Woche einträgt. Das Wasser wird aus einer auf dem Grundstück vorhandenen Schwengelpumpe gewonnen. „Einer pumpt, einer gießt“, sagt sie.

    Der Anfang: So ein Prinzip, wie es jetzt in der Stadtoase vorhanden ist, stand schon vor zwei Jahren im Schlosspark in Planung, wurde aber vom Gemeinderat abgelehnt. Alternativ wurde den Mitgliedern der Stadtoasen dann die Wiese am Rheinufer angeboten. Die Idee, solche Gärten zu schaffen, ging vorwiegend von dem ersten Vorsitzenden Stefan Meier aus, erzählt Conny Kammerlander. „Karsten Sielemann und ich beratschlagten uns dann, wie es funktionieren soll.“ 2017 ging’s dann los“, berichtet sie wieter, in diesem Jahr seien unter anderem Ofen und Toilette entstanden.

    Die Finanzierung: Aus gut 70 Mitgliedern besteht der Verein, wovon laut Conny Kammerlander 15 bis 20 aktiv in den Oasen mitarbeiten. „Die Mitglieder reichen von klein bis groß“, erzählt sie. Organisiert wird der Verein durch Mitgliedsbeiträge und auf Spendenbasis. Es besteht eine Kooperation mit der Volksbank Wehra, bei der Begeisterte etwas für die Stadtoasen spenden können und die Bank ab einem Spendenbetrag von zehn Euro fünf Euro dazu zahlt. Von dem Geld werden beispielsweise Pflanzen gekauft. Oder das Material, das man für ein Projekt benötigt. Auch die Grundstückskosten werden damit beglichen.

    Vandalismus: Aber nicht immer ist alles so schön, weiß man beim Stadtoasen-Verein. Anfangs gab es Probleme mit Vandalismus. „Der Zaun wurde eingetreten“, klagt Conny Kammerlander. Dinge wie Holz, Pflanzen und noch nicht reife Melonen verschwinden immer wieder. Der Grund sei wohl, dass manche an der nahe gelegene Feuerstelle übermäßig dem Alkohol zusprechen und sich anschließend betrunken in den Gärten bedienen.

    Projekt „Fairteiler“: Im Schlosspark steht der „Fairteiler“, der von den Stadtoasen organisiert wird. Dabei handelt es sich um einen Kühlschrank, in den Bürger Lebensmittel legen können, die sie selbst nicht gebrauchen. Jeder darf nehmen und geben, wie es ihm behagt. Mit ein paar Ausnahmen: „Fleisch und Alkohol dürfen nicht abgegeben werden“, stellt Kammerlander klar. Lebensmittel, die noch genießbar sind, aber sonst aussortiert würden, spendet der Alnatura-Laden in Bad Säckingen für das Projekt. Auch der Lebensmittelmarkt Mutter aus Görwihl steuert aussortierte Waren einmal die Woche bei. Um diese holen zu können, stellt das Stadtmobil Südbaden „My-e-car“ ein Elektroauto kostenlos zur Verfügung. Die Produkte werden anschließend an den „Fairteiler“ im Schlosspark gebracht. Kammerlander macht klar, dass es bei diesem Projekt nicht vorwiegend darum geht, Bedürftigen zu helfen, sondern das unnötige Wegwerfen von Lebensmitteln zu stoppen.

    Schulen und Kindergärten: Abgesehen davon hat der Verein Projekte mit Schulen und Kindergärten. So hat ein Kindergarten in den Gärten ein eigenes Beet. Es ist das niedrigste aller Hochbeete, damit die Kinder auch gut drankommen. Jeden Freitag kommen sie zur Pflege des Beetes in die Stadtoasen. Dieses Projekt soll dazu dienen, dass Bildungsprogramm zu intensivieren. „Woher kommen die Lebensmittel?“, fragt Kammerlander. Das ist eine Frage, die die Kinder später mal selbst beantworten sollen. Aber nicht nur Kinder sind willkommen. Jeder, der Interesse hat, kann sich an den Stadtoasen beteiligen. Auch Flüchtlinge, die Freude am Gärtnern haben, seien eingeladen. Und der Verein findet auch eine Menge Interessenten. Gerade im Sommer würden sich viele Spaziergänger darüber informieren, freut sich die Schriftführerin.

    Vereinsleben: Oft veranstaltet der Verein auch ein gemeinsames Grillen. Eingeladen sind dann alle Mitglieder, manche bringen auch Freunde mit. So war es auch kürzlich der Fall. Es wurde Pizza im Ofen gebacken, gegessen, getratscht und gelacht.

    https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/Es-gruent-so-gruen-in-den-Stadtoasen-Gaertnern-fuer-eine-andere-Art-der-Ernaehrung;art372586,9855980 (mehr …)

  • SPD Dormagen will urb gardening fördern

    (Gu, alerst)

    Mehr Nutzpflanzen, die Bürger in der Stadt anbauen – das wünscht sich die SPD für Dormagen und beantragt, ein geeignetes Grundstück für „Urban Gardening“ bereitzustellen. Darunter versteht man eine Bewegung, bei der Bürger beispielsweise brachliegende Flächen in den Städten zum Gärtnern nutzen und dort Gemüse, Kräuter und andere Nahrungspflanzen anbauen. „Abgesehen davon, dass solche urbanen Gärten das städtische Mikroklima verbessern und die lokale Artenvielfalt bereichern, sind auch das soziale Miteinander, das beim gemeinsamen Anbau und der Pflege der Nahrungsmittel entsteht, für jeden Stadtteil eine Bereicherung“, erklärt Sonja Kockartz-Müller, planungs- und umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Ein weiterer Aspekt sei zudem die Sensibilisierung für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

    SPD-Ratsmitglied Jochen Pälmer ist überzeugt, dass sich auch in Dormagen vor allem im Innenstadtbereich, wo die Menschen oft eigene Gärten vermissen, genügend Interessierte finden, die sich gerne beim „Urban Gardening“ einbringen würden: „Deshalb beantragt unsere Fraktion, dass ein geeignetes Grundstück – beispielsweise ein Teil einer städtischen Grünfläche – für ein solches Projekt bereit gestellt wird.“ Der Initiator des Antrags weiter: „Für die dauerhafte Betreuung kann sich dann z. B. eine von den Nutzern gegründete Initiative verantwortlich zeigen.“ Solche „Stadtgärten“ finden bestimmt auch in anderen Stadtteilen Zuspruch, ist Pälmer überzeugt.


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  • Pflanzstelle Köln: Umzug im Gespräch

    (Gu, alerts)

    Das bloße Wort „Pflanzstelle“ beschreibt den Anbau von Gemüse und Kräutern, die in Holzkisten mit Erde gedeihen. Im Brachland des ehemaligen KHD-Geländes ist die „Pflanzstelle“ weit mehr ald das. In dem öffentlichen, selbstorganisierten und nicht kommerziellen Gemeinschaftsgarten an der Neuerburgstraße haben Imker Bienenstöcke aufgestellt. Es gibt einen zentralen Platz, einen Bauwagen mit Getränken, Tische, Stühle, Sonnenschirme und schattiges Buschland. Gelegentlich werden Feste veranstaltet oder im Lehmofen Pizzen zubereitet.
    „Seit 2011 sind wir hier“, sagen Christian Brosig und Daniel Dlugosz. Christian (30) ist Ingenieur, Daniel (28) studiert Soziologie. Beide vertreten die „Pflanzstelle“, die ein Projekt des Vereins „grenzenlos gärten“ ist. Bis zu 40 Bürger aus Kalk gehörten zum Kern der Gärtner. Das 1.000 Quadratmeter große Grundstück werde von der Stadt für 1.000 Euro im Jahr vermietet. Einen Strom- oder Wasseranschluss habe das Grundstück nicht.

    Doch nun steht die „Pflanzstelle“ vor einer ungewissen Zukunft. Die Entwürfe zu den „Hallen Kalk“ sehen vor, dass der Gemeinschaftsgarten umziehen muss. Bisherige Alternativen seien aber zu schattig oder zu klein, sagen Brosig und Dlugosz. In einem Positionspapier zum sogenannten „Werkstattverfahren“, das im Vorjahr ausgetragen wurde, verfolgt der Gemeinschaftsgarten zwei Ziele: „Erstens möchten wir bleiben, wo wir sind. Und zweitens möchten wir die Brache als Freifläche erhalten.“

    Brosig und Dlugosz erklären, dass Kalk sehr dicht besiedelt und der Stadtteil mit Parks und Grünflächen knapp ausgestattet sei. Bündnis 90/ Die Grünen wandten sich im Juli an Anne Luise Müller, die Chefin des Stadtplanungsamtes, und erklären in dem offenen Brief, dass die „Pflanzstelle“ eine Institution sei, die mit „kreativem Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert“. Und auch die Lokalpolitiker betonen, dass „wir die Pflanzstelle in Kalk nicht missen möchten“.
    In dem Schreiben wird die Chefplanerin zudem darum gebeten, die ehrenamtlichen Helfer des Gemeinschaftsgartens bei der schwierigen Suche nach einem alternativen Standort auf dem Gelände oder notfalls in der näheren Umgebung zu unterstützen.

    Die „Pflanzstelle“ will nun verstärkt auf sich aufmerksam machen. Flyer sollen verteilt werden und in sozialen Medien soll mehr Aufmerksamkeit erzeugt werden. Mitglieder des Gemeinschaftsgartens waren beim „Tag des guten Lebens“ anwesend und sind zudem im Netzwerk „Gemeinschaftsgärten Köln“ vertreten. „Wir gehen zum Beispiel auch auf die Fraktionen der Bezirksvertretung Kalk zu“, sagen Brosig und Dlugosz.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/kalk/plaene-zu-den–hallen-kalk–sehen-umzug-des-gemeinschaftsgartens-vor-ungewisse-zukunft-31108058 (mehr …)

  • Familiengarten Mehringdamm erweiteret sich partizipativ

    (Gu, Mail)

    Im Familienzentrum passiert seit letzten Jahres richtig viel. Es gab ein Partizipationsverfahren zur Aufwertung (samt gemeinsamem Voting, dann Planung und Umsetzung), welches ich koordiniere. Demnach wächst der Garten auf der gesamten Fläche und die Aktiven nehmen zu. Ich lerne auch wie unterschiedlich die Motivationen im Garten sind und binde diese jeweils ein 😉  Das macht nicht nur den Garten bunter, sondern auch die Aktivisten (mehr …)

  • Stadtgarten H17: Kochen, Kino, Flohmarkt

    (Gu, NL)

    Die Vereinsmitglieder kochen Frisches und Leckeres aus dem Garten,

    quatschen übers gemeinschaftliche Gärtnern und die Welt. Interessierte

    sind herzlich willkommen: ab 16 Uhr zum Kochen und ab 19 Uhr zum Essen.

    Im Anschluss an das Essen zeigen wir den Film 21 Uhr „La Buena Vida“ –

    mit selbstgemachten knusprigen Popcorn! Weitere Informationen zum Film:

    http://www.dasguteleben-film.de/film/

    Sonntag, 26.08.2018, 15-18 Uhr Flohmarkt & Gartencafé

    Ein kleiner gemütlicher Flohmarkt im Grünen unseres Gartens. Kommt

    vorbei, um an den Ständen zu stöbern und den Stadtgarten H17

    kennenzulernen.

    Natürlich gibt es auch Kaffee und leckeren (veganen) Kuchen.

    Aufgepasst: Es gibt noch ein paar freie Plätze für den Flohmarkt. Wer

    Lust auf einen eigenen kleinen Stand beim Gartenflohmarkt zu haben, kann

    sich gerne bei Lotta (lottadecarlo@posteo.net) melden.

    Sonntag,09.09.2018 Gartenfest

    Zum Ende der Gartensaison wollen wir mit euch im Garten feiern.

    Los gehts 15:00 Uhr, Schluss ist 21:00 Uhr.

    Ihr seid herzlich eingeladen!


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  • 2 o pflanzt is Aktive ausgezeichnet

    (Gu, RSS)

    Almut Schenk und Vanessa Blind haben am Dienstag, den 31. Juli 2018 vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber, die Auszeichnung “Grüner Engel” verliehen bekommen. Eine Auszeichnung für herausragende und beispielgebende ehrenamtliche Verdienste im Natur- und Umweltschutz.


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  • Neue Erde Nienburg sucht nun neue Fläche

    (Gu, Mail)

    Es ist unendlich traurig, dass wir das Gelände räumen müssen, zumal mit unserem Garten eine ganz alte Obstbaumplantage verloren geht.

    Dass die Fläche der Neuen Erde in dem neuen Gewerbegebiet liegen wird, ist uns aber schon quasi von Beginn der Arbeit an, seit 2004 bekannt. Damals war der Plan, dass in ca. 5 – 10 Jahren die Bebauung passieren sollte. Bisher haben sich die Bauarbeiten zu unserem Glück immer weiter verzögert, aber nun ist definitiv der Zeitpunkt, an dem die Bebauung beginnt.

    Der jetzige Standort wäre so oder so nicht mehr geeignet, da zum Gewerbegebiet auch eine Ortsumgehung gehört, die seit vorletztem Jahr im Bau ist. Diese Straße, die mit voraussichtlich 7.000 Fahrzeugen (mindestens die Hälfte Schwerlastverkehr) befahren werden wird, liegt kaum 50 m von der Neuen Erde entfernt. Gärtnern sollte man da nicht.

    Der Vertrag, den wir hatten, ist lange ausgelaufen, verlängerte sich aber dadurch, dass wir immer die Pacht bezahlt haben. Wir können gegebenenfalls noch etwas Zeit schinden, aber ansonsten ist der ursprüngliche Vertrag schon auf den künftigen Bau zugeschnitten.

    Das Procedere in den letzten Wochen war sehr schwierig, denn wir haben eher durch Zufall erfahren, dass ein Teil unseres Geländes verkauft ist und wir nun unsere letzte Saison auf dem Gelände haben werden und eventuell nicht mehr die Ernte abwarten können.

    Seit mehreren Jahren laufen Gespräche mit der Stadt, die Verpächterin ist, wegen eines Ausgleichsgrundstückes. Bisher hat die Stadt das immer wieder verschleppt, aber da nun akuter Handlungsbedarf ist, wird jetzt mit Hochdruck nach einer neuen Fläche gesucht.

    Es ist sehr schön, dass Sie uns Unterstützung anbieten, aber der Zug ist lange abgefahren. Wir haben zwar in der akuten Planungsphase des Gewerbegebietes vor einigen Jahren noch eine Eingabe gemacht und auch über die Politik versucht, unser Grundstück zu retten, aber da es quasi das „Sahnestück“ in dem Bereich ist, war das nicht durchzusetzen. Und nun wird die Straße eben auch sehr nahe rücken, so dass das Gärtnern dort ohnehin nicht gut wäre.

    Der aktuelle Stand ist so, dass wir fest davon ausgehen, dass wir im nächsten Jahr an einem anderen Standort weitermachen. Die Stadt ist jetzt sehr unter Druck, nicht zuletzt, weil wir öffentlich zu unserem Abschiedsfest einladen, das eigentlich ein Sommerfest hätte werden sollen. Das Fest ist seit dem Frühjahr in Planung und der Bürgermeister hatte schon lange für ein Grußwort zugesagt (mehr …)

  • Opferfest findet im IG Noderstedt statt

    (Gu, alerts)

    Am Sonnabend, 25. August, wird wieder das sogenannte Opferfest im Interkulturellen Garten des Stadtparks gefeiert. Zusammen mit der diakonischen Einrichtung Flüchtlings- und Migrations-arbeit Norderstedt, dem Verein Neue Nachbarn und dem Willkommen-Team Norderstedt findet das Opferfest zum gegenseitigen interkulturellen Austausch statt. Das Fest ist das höchste muslimische Fest und wird traditionell vier Tage lang gefeiert. Mit dem Feiertag von 14 Uhr an wird der Opferbereitschaft des Propheten Ibrahim gedacht. Üblich ist es bei diesem Fest, ein Schaf zu opfern und das Fleisch unter Bedürftigen zu teilen. Alle Bürger sind eingeladen.

    https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article215063301/Im-Interkulturellen-Garten-findet-wieder-das-Opferfest-statt.html (mehr …)

  • IG Coswig wird 10 – Ministerin gratuliert

    (Gu, alerts)

    Verein erwartet Ministerin zum Geburtstag

    Der Freistaat förderte den interkulturellen Garten seit 2016 mit rund 115000 Euro.

    Auch dieses Jahr hofft der Verein wieder auf eine gute Ernte. Im vergangenen September freuten sich (v.l.) Vereinsmitglied Johannes Hoppe, Vereinschefin Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer über die Resultate.
    Auch dieses Jahr hofft der Verein wieder auf eine gute Ernte. Im vergangenen September freuten sich (v.l.) Vereinsmitglied Johannes Hoppe, Vereinschefin Cornelia Obst, Matthias Arnold und die Deutschinderin Jaspal Kauer über die Resultate.
    © Matthias Schumann

    Coswig. Für Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) ist der Verein Interkultureller Garten Coswig e.V. ein herausragendes Beispiel für vorbildliche Integrationsarbeit. Dieses Jahr besteht der Garten zehn Jahre, die Ministerin gratuliert.

    Nachdem sich 2008 in Coswig Menschen zusammenfanden, um die gemeinsame Idee eines interkulturellen Gartens zu verwirklichen, ist es ihnen mit Unterstützung gelungen, einen Ort der Begegnung entstehen zu lassen und einen Ort für gemeinsame Betätigung im Gartenbau zu schaffen, heißt es aus dem Ministerium von Petra Köpping. Derzeit sind unter anderem Menschen aus Indien, Pakistan, Libyen und Afghanistan in der Gartenbewirtschaftung aktiv. Unterstützt werden sie dabei von etwa 20 bis 30 Vereinsmitgliedern, Freunden und Nachbarn. Neben der Pflege des Gartens werden auch Seminare zum Natur- und Umweltschutz angeboten. Ministerin Petra Köpping förderte seit 2016 bereits drei Projekte des Vereins mit insgesamt rund 115 000 Euro. „Hier wird Integration vorbildlich gelebt, denn der Garten dient allen Menschen in der Region als Anlaufstelle. Niemand wird ausgegrenzt, sondern alle sind willkommen. Dadurch werden Kennenlernen, Begegnung möglich und das Verständnis füreinander wächst. Ich danke den Ehrenamtlichen für ihr großartiges Engagement und wünsche den Aktiven für die kommenden zehn Jahre weiterhin viel Kraft, Durchhaltevermögen und Unterstützung“, schreibt die Ministerin, die zur Jubiläumsfeier am Sonnabend nach Coswig kommen will.

    Der Verein hat auch bundesweit Beachtung gefunden. Dass ein Ziel die Integration von Aussiedlern und Aussiedlerinnen durch gemeinsame Tätigkeit mit Einheimischen im Gartenbau ist und der Garten offen für andere Menschen, selbstverständlich auch für Asylbewerber und -bewerberinnen, um ihnen eine Art neues Heimatgefühl zu geben, ein Stück unserer Kultur nahezubringen und auch von ihnen lernen zu können, ist auf der Internetseite der Stiftung Anstiftung zu lesen. Die Münchner Stiftung fördert, vernetzt und erforscht nach eigenen Worten Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören interkulturelle und urbane Gärten, offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen. (mehr …)

  • Stand der Dinge Stadtacker Stuttgart

    (Gu, alerts)

    Obwohl das Projekt Stadtacker Wagenhallen im Stuttgarter Norden viele Preise eingeheimst hat, steht es irgendwann vor dem Aus.

    S-Nord – Die Kartoffeln sind geerntet, das Beet ist ordentlich geharkt. Daneben hängt ein Strauch voll mit knallroten Tomaten. Zucchinis und Mangold kommen in diesem Jahr auch gut. Doch langsam wird das Wasser knapp, denn zum Gießen gibt’s nur Regenwasser aus der Tonne. Neben dem Künstlerdorf am Inneren Nordbahnhof beackert der Verein Stadtacker Wagenhallen seit sechs Jahren rund 2000 Quadratmeter Boden: 60 bis 70 Hobbygärtner pflanzen auf je vier bis 10 Quadratmetern Gemüse, mitunter auch Blumen an, und bepflanzen zusammen die Gemeinschaftsflächen. „Wir sind zwar ein Verein, haben aber ein anderes Konzept als ein Kleingartenverein“, sagt Vorstandsmitglied Elisa Bienzle.

    Dass ein anderes Konzept hinter dem Projekt steht, wird beim Besuch der Anlage sofort klar: Die Beete sind nicht eingezäunt, haben nur Nummern, damit jeder seine Parzelle findet. Die, die mitmachen, haben einen ganz unterschiedlichen Hintergrund: Familien sind dabei, Menschen mit Migrationshintergrund gärtnern mit, Rentner, Studenten, Berufstätige und die Kindertagesstätte Rosenstein. Auf dessen Fläche brummt und summt es. Die Kinder haben mit Erfolg Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge gesät.

    „Der Grundgedanke beim Start des Stadtackers war, dass die Brachfläche für die Selbstversorgung genutzt werden soll“, sagt Bienzle. Die 37-jährige Agraringenieurin ist auf das Projekt gestoßen, weil ihr der Balkon im Stuttgarter Westen zu klein geworden war und sie nach einer größeren Fläche gesucht hat. Doch das Projekt bietet viel mehr Möglichkeiten als nur selbst angebautes Gemüse zu genießen: „Es bietet die Chance, eigenverantwortlich etwas zu gestalten und kreativ zu sein, und es bringt über das gemeinsame Interesse die unterschiedlichsten Menschen einander näher“, sagt Martin Abelmann. Der 38-Jährige hat den Studiengang Erd- und Klimasystem an der Universität Hohenheim belegt. Anne Schubert (36) ist Sonderschulpädagogin, und Christian Schmid (28) Ingenieur. Schmid und Schubert haben außer ihren Gemüsebeeten auch Bienenstöcke auf dem Stadtacker. 18,5 Kilo Honig hat Schmid in diesem Jahr geerntet. Schubert erntet erst im kommenden Jahr, weil ihr Bienenvolk zu jung ist. „Es muss in diesem Jahr noch für sich selbst sorgen“, sagt sie

    Die Preise gab es für die „Stadtackerer“ unter anderem vom Verschönerungsverein – und zwar gleich zwei mal. Im Frühjahr dieses Jahr wurde der Stadtacker als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und gleich nach dem Start bekam das Projekt den 1. Preis bei dem städtischen Wettbewerb „Action Gardening“. Trotz der Erfolge plagen den Verein Sorgen, weil dem Stadtacker für das Gelände wegen der Planung fürs neue Rosensteinquartier nur eine Zwischennutzung eingeräumt wurde. Bienzle und ihre Mitstreiter träumen davon, das Gelände unbefristet nutzen zu dürfen. „Wenn hier der neu Stadtteil entsteht, bietet der Stadtacker den Menschen doch auch die Chance, hier etwa gemeinsam zu gestalten und Einfluss zu nehmen, und er ist identitätsstiftend “, stellt Bienzle fest – und sie geht noch einen Schritt weiter und wünscht sich, dass es für das Projekt einen Geldtopf gibt, aus dem ein Mitarbeiter finanziert werden kann. Zwar organisieren die Mitglieder schon vieles wie Veranstaltungen und Workshops. Mit einem Festangestellten könnte aber noch sehr viel mehr auf die Beine gestellt werden, sind sie überzeugt.

    Wer auf dem Stadtacker mitgärtnern will, muss nicht Vereinsmitglied werden, aber persönlich vorbeikommen und Interesse bekunden. „Nur //www.stuttgarter-nachrichten.de/info@stadtacker.de“ target=“_blank“>eine Mail zu schicken, das reicht nicht“, sagt Abelmann. (mehr …)

  • GG der Kirche soll Stadtteilgarten werden

    (Gu, alerts)
    […]
    „Das Projekt kommt in der Gemeinde gut an, denn es ist konkret und die Leute können sich so einbringen, wie es ihre Zeit erlaubt.“ Doch auch wer nur ernten möchte, ist willkommen und darf den Garten durch das unverschlossene Grundstückstor betreten. „Perspektivisch soll das hier ein öffentlicher Garten für den Stadtteil werden“, blickt Kemper voraus. Als niedrigschwelliges Angebot könne das Gartenprojekt Menschen animieren, „zwar nicht in, aber hinter die Kirche zu kommen“, sagt Löhrmann lächelnd. Zunächst aber habe die Initiative viel Bewegung in die Gemeinde gebracht, ergänzt Kemper. Zum Start habe ein Hobbyimker einen ersten Bienenstock im Garten aufgestellt, ein zweiter wird bald folgen. Der Kindergarten unternimmt regelmäßige Ernteausflüge zu den großen Holzkästen, aus der Seniorengruppe kam spontan die Zusage einer finanziellen Spende und die Eröffnungsandacht  zur Langen Nacht der Kirche am 7. September wird im Pfarrgarten stattfinden. „Wir suchen noch einen Gärtner, der Kinder und Jugendliche an das Thema Gärtnern heranführt“, wünscht sich Kemper. „Vielleicht können wir auch Flüchtlinge aus der Unterkunft bei uns um die Ecke in das Projekt miteinbeziehen.“ Urban Gardening in der Dreifaltigkeitskirche lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Projektgruppe. Von den rund 2000 Euro, die die Stiftung Dreifaltigkeit und der Gemeinde-Verein für Kinder- und Jugendarbeit der Initiative bewilligten, ist erst die Hälfte verbraucht. „Der Gartenarchitekt hat uns mit Materialspenden unterstützt“[…]
    http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2018/08/2018_08_09_1 (mehr …)

  • GG in Neu-Ulm: Stadt lässt Brunnen bohren

    (Gu, alerts)

    Wo früher die Stadtgärtnerei stand, betreiben zwölf Neu-Ulmer einen Gemeinschaftsgarten.

    Lauch und Karotten sind noch klein, aber der Fenchel hat schon Knollen angesetzt. Dazwischen blüht Phacelia als Bienenweide. Die Beerensträucher sind bereits abgeerntet, und am Apfelbaum hängen Früchte, obwohl dieser Gemeinschaftsgarten im Neu-Ulmer Stadtteil Vorfeld erst im Mai angelegt worden ist. „Der Baum und die Sträucher stammen noch von der Landesgartenschau 2008“, erklärt Mario Koch.

    Der 46-Jährige ist einer der zwölf Hobbygärtner, die seit drei Monaten im „Efeuweg“ auf gut 300 Quadratmetern der einstigen Stadtgärtnerei pflanzen, gießen, hacken, jäten, ernten und nochmal gießen. Zum Glück liegt der Garten nachmittags im Schatten einer Reihe hoher Birken.

    Die Stadt hat einen Brunnen bohren lassen und Hackschnitzel für die Wege besorgt. „Steine für die Brunnenumrandung und lehmige Erde haben wir über Kleinanzeigen geschenkt bekommen“, sagt Koch. Pflanzgut bringt jeder selbst mit, und die Schrebergärtner der benachbarten Kleingartenanlage Schwaighofen haben den Urban-Gardening-Betreibern übrige Ableger geschenkt.

    Rentner Peter Siehler hatte früher selbst einen Garten, der ihm aber zu viel wurde. Jetzt teilen sich die zwölf die Arbeit. „Wir sprechen uns über eine Whats-App-Gruppe ab, wer bereits alles gegossen hat oder was gerade reif ist“, erzählt Petra Unseld (49). CSU-Stadträtin Annette Neulist (51), früher bei den Grünen, wollte schon immer mal gärtnern, traute sich aber einen Eigenanbau nicht zu. Sie findet Urban Gardening „genial gut“, und Mitstreiterin Verena Ochmann (67) baut nun Bohnen und Chinakohl an, obwohl sie weder einen Balkon noch einen Hausgarten hat.

    Der biologische Anbau wird großgeschrieben: Das heißt, Blattläuse werden mit Schmierseife bekämpft, Beikraut wird von Hand rausgezupft, und gedüngt wird mit Komposterde vom Breitenhof und mit Brennnesseljauche. Bloß am Montag wurde diese extrem stinkende Jauche nicht angesetzt, denn Oberbürgermeister Gerold Noerenberg hatte seinen Besuch angekündigt. Er brachte Samentütchen etwa für bunte Schnittblumen und Stangenbohnen mit. Er wolle sich das Experiment eine Weile anschauen, und wenn noch mehr Bürger Spaß am Gemeinschaftsgärtnern haben sollten, könne man nach einem weiteren „Fleckchen“ suchen. Übrigens: Der Garten bekommt keinen Zaun.

    https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/urban-gardening-in-neu-ulm-27292128.html (mehr …)

  • Zusammenwachsen Eberswalde: Stadt organisiert Konzert

    (Gu, alerts)

    Drei ungewöhnliche Orte, drei außergewöhnliche Konzerte. Die Stadt Eberswalde lädt vom 17. bis 19. August zur 2018er-Ausgabe der Mini-Reihe „Im Garten“ ein. Bereits das 13. Mal gehen Musik und Oase so eine Symbiose ein. Das Grün hat zwar durch die Hitze der vergangenen Wochen leicht gelitten. Gleichwohl: Die Apfelbäume tragen sehr gut. In den Beeten sprießen Salat, Kohlrabi, Paprika. Die ersten Tomaten sind schon geerntet. Der Kürbis braucht noch etwas. Durch Gehölz und Blumenrabatten blinzeln die Platten.

    Der Gemeinschaftsgarten „ZusammenWachsen“ ist einer jener Oasen im Brandenburgischen Viertel, die so mancher vielleicht gar nicht in dem Kiez vermuten würde. Genau dort, im Gemeinschaftsgarten an der Schorfheide-/Ecke Beeskower Straße singt und spielt am 19. August Johanna Zeul. Es wird das Abschlusskonzert der 2018er-Ausgabe von „Im Garten“ sein. Weshalb Kulturamt und Agentur Muszynski am Montag auch ebenda zur Pressekonferenz eingeladen hatten. […] (mehr …)

  • urban gardening und RI an der VHS Bad Kreuznach

    (Gu, alerts)

    BAD KREUZNACH – Das Schwerpunktthema der Volkshochschule (VHS) der Stadt lautet im zweiten Halbjahr „Umwelt und Nachhaltigkeit.“ Urban Gardening, Haushaltsreiniger aus eigener Herstellung oder Hilfe zur Selbsthilfe im Repair Café der AJK gehören zu den Angeboten und Exkursionen. Geschäftsführerin Erika Roggendorf und Mitarbeiterin Angelika Jost stellten das Programm in den neuen Räumen der VHS in der Wilhelmstraße 7-11 in einem der beiden neuen Schulungsräume vor. Das Unterrichtshalbjahr startet am 22. August, anmelden kann man sich ab sofort persönlich oder online. […]
    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/schwerpunktthema-der-vhs-bad-kreuznach-im-zweiten-halbjahr-umwelt-und-nachhaltigkeit_18968408.htm (mehr …)

  • Abschiedfest der Neue Erde Nienburg

    (info von Shimeles)

    Neue Erde, Nienburg räumt auf. Am 11.August gibt es Abschiedsfest !

    Das ganze Areal rund um die Neue Erde wird zu einem Gewerbegebiet ausgebaut.  Großteil der Gartengelände wurde  bereits  an einen Investor verkauft. Es steht noch keine alternativ Fläche zur Verfügung.

    (mehr …)

  • Im Landkreis Fürth ist ein siedlungsnaher Naturerlebnisraum mit urban gardening geplant

    (gu, alerts)

    (…)
    Vorgestellt wurde in der Sitzung außerdem das neue Projekt Keimzelle. Als Teilprojekt des Kooperationsprojekts „Weg der Landwirtschaft“ an der Deutenbacher Straße in Stein soll dazu auf städtischem Gelände ein siedlungsnaher Naturerlebnisraum geschaffen werden. Die Fläche soll durch das Projekt vorbereitet und parkähnlich eingerichtet werden. Anschließend wird sie – ohne LEADERFörderung – gestaltet mit Urban Gardening, Weinbauflächen, Naturerlebnisflächen für Schulen und Kindergärten, einem Klima-Hain sowie mit Geburts- und Hochzeitsbäumen. Weil das Projekt sehr komplex sei, müssten viele Gespräche geführt werden, betonte der Landrat.

    https://www.focus.de/regional/bayern/landkreis-fuerth-hoechstmoegliche-leader-foerderung-fuer-wallensteins-lager_id_9356209.html (mehr …)

  • Hühner im Vitalisgarten (Köln)

    (GU, NL)

    Am 09. Juli 2018 fand mit acht Interessierten ein sehr nettes und erfolgreiches erstes Hühnerplanungstreffen statt. Es ist toll, dass das Hühnerprojekt der Gartenwerkstadt auf so viel Interesse stößt und wir die ersten Schritte planen konnten.

    Zunächst stellten sich die Anwesenden vor und schilderten, was ihnen an der Hühnerhaltung liegt bzw. warum sie bei unserem Hühnerprojekt mitmachen wollen. Einige finden Hühner als Tiere interessant, wollten schon immer Hühner halten, trauten sich das aber alleine nicht zu und andere möchten Eier aus artgerechter Haltung konsumieren. Darüber hinaus ist das Projekt eine Chance den Vitalisgarten zu beleben und mit vielen Menschen Verantwortung zu teilen.

    Die Runde diskutierte zunächst über die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung und überlegte nächste Schritte. Unsere Hühner sollen artgerecht gehalten werden und den Hühnern soll beispielsweise genügend Platz zur Verfügung stehen. Wir starten zunächst mit 10 bis 12 Hennen, ob wir einen Hahn integrieren schauen wir später. Der Stall soll möglichst mobil sein, um die Fläche gleichmäßig nutzen zu können. Vier Nester sollten ausreichen. Toll wäre ein beweglicher Zaun und eventuell auch ein Netz zum Schutz und damit die Hühner nicht stiften gehen.

    Nach einer gewissen Zeit nimmt die Legeleistung von Hennen ab. D. h. nach wirtschaftlichen Aspekten müssten diese irgendwann getötet werden. Bei uns könnten Hennen noch als wirtschaftlich betrachtet werden, wenn sie zwei Eier pro Woche legen. Ob und wie unproduktive Tiere aussortiert werden, werden wir noch entscheiden.

    Die Anschubfinanzierung wird vermutlich die Gartenwerkstadt übernehmen. Wie die laufenden Kosten getragen werden wird später entschieden. Ihr könnt auch Huhnpatin oder – pate werden und so die Kosten für ein Huhn übernehmen und werdet mit Eiern belohnt. (mehr …)

  • Neutopia Halle will Strukturen verstetigen

    (Gu aus Antrag)

    Die Trefen auf der Grünfäche  nden jeden Freitag statt, sie sind ofen für
    alle Garteninteressierten sowie für eigene Ideen- und Gestaltungswünsche.
    Die Grünfäche soll auch in diesem Jahr 2018 mit Pfanzen und noch mehr Menschen
    belebt werden. Vor allem steht in diesem Jahr das Ziel im Vordergrund, geschafene
    Strukturen zu verstetigen und die Gemeinschaft von Gärtner*innen aus der
    Nachbarschaft zu festigen.
    Maßnahmen
    In Zusammenwirkung mit dem freien Jugendhilfeträger congrav new sports e.V., dem
    Bürgerverein Halle-Neustadt e.V. und dem Sozialpädagogischen Institut werden die
    Zielgruppen erreicht und die Pacht der Fläche für fünf Jahre ermöglicht. Die langfristige Einbindung der Nachbarschaft soll durch die Vergabe von
    „Patenschaften“ für ein oder mehrere Beete gelingen. Diese Beete werden von den
    Paten selbst verwaltet, bepfanzt, gepfegt und abgeerntet und, falls essbar, verspeist.
    Weiterhin wird es Gemeinschaftsbeete geben und Gemeinschaftsfächen, die bei den
    Gruppentrefen freitags in gemeinsamen Pfanz- und Bauaktionen gestaltet und
    gepfegt werden. Weitere Erläuterungen dazu anbei in dem Dokument „Antworten und
    Fragen zum Neutopia-Garten“. Die „Beetpatenschaften“ und die gemeinschaftlichen
    Bau- und Pfanzaktionen bei den Gruppentrefen freitags werden vom
    GartenWerkStadt e.V. mit Kristin Wicklein als Ansprechpartnerin koordiniert.  
    Angeleitete Bauaktionen mit Einladung von externen Expert*innen
    – Bau einer Dach- bzw. Sonnensegelkonstruktion und eines Strandkorbs aus Paletten in
    Unterstützung von der ehrenamtlichen Initiative „Modellbau verbindet“ aus Halle
    – Bau von Insektenhotel für Marienkäfer, Hummeln, Schmetterlinge und
    Glühwürmchen (Zielgruppe Grundschulkinder)
    – Anlegen von Themen- und Gemeinschaftsbeeten (z.B. Drei-Schwestern-Beet: Mais,
    Kürbis, Bohne; Kräuterschnecke; Flächen-Bufet   la Weltacker „Schnitzel mit Pommes“
    mit 2,19m² Fläche/Portion, Gemüseeintopf“ 0,77m² Fläche/Portion etc.)
    – Anlegen barrierefreier Wege
    Öff entlichkeitwiirkwame eeranwtaltungen
    – Begrüßung und „Taufe“ des „Neutopia“-Bienenvolkes, öfentliches Schauimkern und
    Schauschleudern mit Honigverkostung mit Kleinfolgenreich e.V.
    – „Kompost – wie gewinnen wir Gold für unseren Garten?“ – Workshop zum
    Kompostieren
    – 2 Radtouren zu anderen Stadtgärten im Rahmen der „Fête de la musique“ und des
    Festivals „All you can paint“ – auch im Sinne  „all you can PLANT“
    – Sommerfest mit Samentauschbörse und Picknick
    – Groß-Arbeitseinsatz (z.B. Frühjahrsblüher stecken) am Freiwilligentag in Halle
    – Erntefest mit gemeinsamer Kochaktion im Rahmen der interkulturellen Woche (mehr …)

  • Kuppel als Gemeinschaftsort in GG Spandau

    (Gu, alerts)

    Die kuppelförmige Installation wird mit der Zeit berankt und zeigt sich dann als grüne Weltkugel.

    So könnte die Welt aussehen, wenn alle Menschen gärtnern!

    Eingeweiht wird das Objekt mit einem feierlichen Akt am

    Donnerstag, den 16. August 2018, um 19 Uhr,

    im Gemeinschaftsgarten

    der Jugendtheaterwerkstatt Spandau,

    Gelsenkircher Straße 29, 13583 Berlin,

    wo die Kuppel zunächst aufgestellt wird.

    Zur Eröffnung gibt es ein Konzert und ein kleines Buffet mit erntefrischen Leckereien aus dem Garten.

    Die Kuppel ist begehbar und wird zukünftig als Treffpunkt für Garteninteressierte dienen. Hier entsteht eine kleine Ausstellung mit Informationen über die Spandauer Gemeinschaftsgärten. Außerdem können hier Ernten verarbeitet werden.

    Vor allem bietet die begrünte Kuppel einen inspirierenden Ort, einen Rückzugsraum und einen Ort der Meditation. Bis es soweit ist, ist noch einiges zu tun. Die Erbauer haben bereits viele Dreiecke gebaut, die nun nach dem Prinzip der geodätischen Kuppel zusammengebaut werden (mehr …)

  • Unterlassungen von Pflegemaßnahmen in einem Gewerbepark = urban gardening

    (Gu, alerst)

    Der Name verwirrt zunächst. Unter „ecoparc“ stellt man sich einen wahnsinnig hippes Gelände vor, das seine ökologische Ausrichtung nur so hinausschreit. In diesem Gewerbepark gibt es aber einen normalen Klamottenladen, einen Umzugsspezialisten, das Logistikzentrum einer Supermarktkette und eine ganz normale Tankstelle. Der „ecoparc Windhof“ zeigt seine ökologische Ausrichtung erst auf den zweiten Blick: Bunte Wiesen auf den Verkehrsinseln, keine exotischen Bodendecker sondern heimisches „Unkraut“, natürlich wachsende Büsche und Hecken, keine exotischen Pflanzen und vor allem kein mit der Nagelschere geschnittener Rasen. Nach den Worten von Jean Wirion, Bürgermeisters der Gemeinde Koerich, zu der das Gewerbegebiet Windhof gehört, geht es bei diesem Pilotprojekt um die Kommunikation zwischen Wirtschaft und Umwelt. Die sei im „ecoparc“ schon gut gelungen, es gebe mehrfach ausgezeichnete Gebäude, Unternehmen die ganze Biotope angelegt haben und selbst der Tankstellenbetreiber habe seine exotische Bepflanzung gegen eine heimische getauscht. Schotterparkplätze oder Stellplätze mit Rasengittersteinen die eine Versiegelung des Bodens vermeiden, runden das Bild ab

    Um die Idee eines natürlichen oder naturnahen Gewerbegebietes umzusetzen, haben die Naturverwaltung, die Straßenbauverwaltung und die Kommune in enger Abstimmung zusammengearbeitet. Im weitesten Sinne sortieren sich die Projekte zur natürlichen Begrünung von Industrie- und Gewerbegebieten unter dem neuen Schlagwort des „Urban farming“ oder „Urban gardening“ ein.

    Für Umweltministerin Carole Dieschbourg ist der „ecoparc Windhof“ ein gutes Beispiel dafür, dass mit „weniger investieren mehr erreichen kann.“ Dazu heißt es in der Presseerklärung: „Zwischen Verkehrs- und Grünflächen entstehen fließende Übergänge. Beim Unterhalt werden Maßnahmen bewusst unterlassen, die die spontane Ansiedlung krautiger Pflanzen verhindern. Unkrautbekämpfungsmittel und Düngemittel kommen nicht zum Einsatz. Die Gehölze dürfen sich natürlich entwickeln. Es wird kein Rindenmulch ausgebracht. Schnittmaßnahmen erfolgen nur soweit sie für die Wegenutzung und die Verkehrssicherheit erforderlich sind. Durch die veränderte Pflege verringern sich die Kosten für den Unterhalt der Grünflächen.“


    (mehr …)

  • mobile Radwerkstatt im Gleisbeet

    (Gu, NL)

    Die mobile Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt der NaturFreunde ist in Berlin unterwegs und gibt Hilfe zur Selbsthilfe bei
    Problemen rund ums Fahrrad.
     
    In der Radsaison ist sie u.a. beim Repair-Café der NaturFreunde in der Paretzer Str. 7 und beim Urban-Gardening
    Projekt GleisBeet in Friedrichshain zu finden.
     
    Kleinere Defekte wie kaputte Schläuche o.ä. können sofort unter Anleitung repariert werden. Aber auch größere
    Reparaturen sind möglich. Wenn ein Austausch größerer Teile notwendig ist, diese bitte mitbringen. Spezielles
    Werkzeug ist vorhanden.
     
    Die mobile Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt ist auf einem Anhänger eingerichtet, sodass auch Termine für Gruppen vor
    Ort organisiert werden können (mehr …)

  • Unterstützung für die Kölner Pflanzstelle

    (Gu, alerts)

    Mittlerweile ist mehr als ein Jahr nach der Bürgerbeteiligung und dem Werkstattverfahren zur künftigen Nutzung der Hallen Kalk und der umliegenden Grundstücke vergangen. Viele der Ideen scheinen in den Schubladen der Verwaltung verschwunden zu sein. So hatte Anne Luise Müller, die Leiterin des Stadtplanungsamtes, damals verkündet, dass man den auf dem Gelände ansässigen Initiativen wie die Abenteuerhalle, dem Verein „Vision“ und der „Pflanzstelle“ weiterhin Platz und Raum geben werde. Seitdem ist nichts geschehen.

    Nun haben sich mehrere Gruppen aus dem Stadtteil zu einer Interessengemeinschaft Hallen Kalk zusammengeschlossen, um die Vorschläge der Kalker in die Planungen von Architekten und Verwaltung einzubringen. Die Kalker Grünen melden sich ebenfalls zu Wort. „Wir verfolgen die Entwicklung des Kalker Südens zu einem neuen Stadtquartier mit Wohn- und Gewerbenutzung mit großem Interesse und sehen dort vielfältige Chancen“, so deren Sprecher Marc Daniel Heintz. In einem offenen Brief ans Stadtplanungsamt wirbt man um Unterstützung für die „Pflanzstelle“ mit ihrem Urban-Gardening-Konzept und die zugehörigen Ehrenamtler, die nicht an ihrem angestammten Platz verbleiben können. Heintz: „Die Pflanzstelle ist zu einer Institution geworden, die sehr gut nach Kalk passt und mit ihrem kreativen Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert.“ Daher gelte es, ein Gelände in der näheren Umgebung zu finden

    https://www.ksta.de/koeln/hallen-kalk-gruene-werben-fuer-die–pflanzstelle–31038530 (mehr …)

  • neuer GG in Bielefeld

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst
    biologisch bzw. permakulturell anzubauen und einen Ertrag zu erwirtschaften, um auf Dauer keinen
    Verlust zu machen. Das Gartenhaus auf der Parzelle soll ggf. auch für Gemeinschafts- und
    Vereinsveranstaltungen genutzt werden.  
     
    Inhalte
    Im Garten werden gärtnerische Kenntnisse, Praktiken und Fertigkeiten vermittelt und angewandt,
    um eigene gärtnerische und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die aktiven MitGärtner*Innen
    beteiligen sich an der Pacht und bringen ihre Ideen in die Gartenplanung ein. Die zzt. 8 Aktiven der
    Gartengruppe entscheiden per Konsent, was, wie und wann im Garten getan und veranstaltet wird
    und welche Garten-Projekte durchgeführt werden. Sie kommen aktuell aus Chile, Peru, Mexiko,
    England und Deutschland. Ausgangspunkt ist der Wunsch, Obst, Kräuter und Gemüse nachhaltig mit
    Gleichgesinnten zu erzeugen – vor dem Hintergrund von Klimawandel, Peak Oil, genmanipulierten
    Lebensmitteln und Verlust von Sortenvielfalt und Gartenflächen in der Stadt.
     
    Maßnahmen und Zeitplan
    Erhaltung der vorhandenen Bauten:
    Vom Vorpächter wurden das Gartenhaus, ein Gerätehaus mit angebauter Toilette und  3
    Gewächshäuser übernommen. Alle Bauwerke müssen dringend überarbeitet werden. Zugang zum GG bisher nur über einen verschlossenen Weg, sie wollen ein eigenes Tor einsetzen, was dann mittels Zahlenschloss für alle zugänglich wird

    – Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern? Und wie wollt ihr das Gartenprojekt bekannt machen und für ein Mitmachen werben?
    Die GartenWerkstatt soll ein Open Space sein, mit der Möglichkeit sofort etwas gärtnerisch auszuprobieren, mitzuhelfen, teilzunehmen.  Gerne auch langfristig.
    Bewerben wollen wir die GartenWerkstatt über unsere Website, die noch entsteht, Flyer, Presseartikel. Durch eine Fahrradtour, die zu unterschiedlichen NutzGartenEntwürfen in Bielefeld führt und über den von uns besuchten/mitgestalteten „Runden Tisch Urban Gardening“ der Stadt Bielefeld. Und last not least über das Netzwerk der anstiftung.
    – Gab es schon eine Informationsveranstaltung in der Nachbarschaft des Grabelandes?
    Die Einladung der GartenNachbarschaft ist eine gute Idee, mit den anderen 100 Pächtern in Gespräch zu kommen. Da werden wir unsere ersten Flugblätter unterbringen.
    – Wird es ein Schild geben/gibt es ein Schild, was auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten hinweist?
    Definitiv werden wir ein oder mehrere Schilder am Hauptwegzaun anbringen, auch das GartenManifest werden wir wetterfest einlaminieren.
    – Ist der Verein der Pächter der Parzelle? Wie hoch ist denn die Pacht und wie lange läuft der Vertrag? Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern könnt? oder beziehen sich die 340m² auf die gärtnerisch nutzbare Fläche?
    Die Pachthöhe ist 40 ct/m²*a also 136 Euro/Jahr. Die Pacht wird in der Regel am 1. April für ein Jahr gezahlt. Der Vertag verlängert sich dann jeweils um ein Jahr. Zzt. bin ich persönlich als Pächter eingetragen, da der Eigentümer unbedingt einen direkten Ansprechpartner/Pächter wollte.
    – Könnt ihr „einfach so“ noch ein Tor bauen oder habt ihr das beantragt und bewilligt bekommen?
    Da haben wir freie Hand. Der Verpächter/Eigentümer sagte mir konkret zu dieser Frage, dass die Zäune/Tore in der Pflicht der Pächter liegen, d.h. ihm ist es egal wer auf seiner Parzelle welche Zäune baut. Es werden auch gerne zusätzliche Tore eingebaut und Zäune wieder entfernt, um sich gegenseitig zu helfen.
    – Wie lang ist der Weg, der dann zu dem Garten führt und was ist da zur Zeit? Wer würde die essbaren Sträucher beernten?
    Bisher müssen wir durch ein abgeschlossenes Tor über ein Nachbargrundstück ca. 25 m auf einem sehr engen Pfad, der noch zu einer weiteren Parzelle führt. Mit Schubkarre oder Baumaterial schon schwierig. Aber für Interessenten eines Gemeinschaftsgartens ist die bisherige Zuwegung schwierig zu finden, zu beschreiben, zu organisieren, zu erreichen. Das geplante Tor wäre direkt am Hauptweg. Per Zahlenschloss können wir es allen MitGärtnern/Innen zugänglich machen.
    Das geplante Tor ist am Hauptweg, der an allen Parzellen vorbeiführt (manche liegen hintereinander). Unsere Parzelle ist zum Hauptweg begrenzt durch einen Maschendrahtzaun 100 cm hoch mit Stacheldraht oben noch 20 cm verlängert. Dort wollen wir mittig das Tor setzen, den Stacheldraht entsorgen und die essbare Hecke anlegen, die auch von außen von Nachbarn oder Spaziergängern beerntet werden darf und einladend wirken soll.
    Ist die KochWerkstatt ein anderes Projekt von euch? Ist die räumlich in der Nähe des Gartens? Wäre perspektivisch denkbar, die Ernte auch im Gartenhaus gemeinsam zu verarbeiten?
    Die KochWerkstatt hat bisher keinen festen Sitz, kann quasi dort stattfinden, wo ausreichend Platz und Gerät für die Teilnehmer vorhanden ist. Die Anzahl der Teilnehmer ist durch die Anzahl der Menügänge begrenzt (8). Ziel dabei ist es, die saisonalen Produkte in verschiedenen Rezepten zu verwerten, die eigene Variationsbreite zu vergrößern und die saisonalen Gartenprodukte noch attraktiver zu machen als sie durch Preis, Verfügbarkeit und Qualität schon sind. Und während der Saison ist Bio-Gemüse auch für NichtGärtner erschwinglich. Der Standort Garten ist deshalb attraktiv, da einiges improvisiert werden muss und andere Lösungsansätze zum Tragen kommen – da darf auch mal was schief gehen. Im Garten ist jetzt schon das Kochen auf Gas möglich, ein Gasherd müsste noch von Stadtgas (Methan) auf Propangas umgerüstet werden und nächstes Jahr werden wir einen Lehmbackofen bauen, so dass wir auch mit Holz feuern können. Einfache Eintöpfe mit Kürbis, Bohnen, Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und Kräutern können jetzt schon jederzeit auf einer Feuerschale, Schwenkgrill o.ä. zubereitet werden. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder feststellen können: wer zusammen is(s)t, bleibt auch zusammen
    J. Denn für die Gemeinschaft (besonders interkulturell) ist das gemeinsame Gespräch beim Essen und Trinken im Garten sehr wichtig, wenn das Gartenthema für manchen zu sehr im Vordergrund steht. Und schließlich ist ein GemeinschaftsGarten auch immer ein soziales Experiment.
    – Was ist das Programm Nachhaltige Nachbarschaft und welche Gruppen sind dort und wie könnten die an dem Gartenprojekt teilnehmen?
    Das Programm Nachhaltige Nachbarschaft habe ich 2014 aus dem Englischen „Transition Together“ oder „Transition Streets“ als Creative Commons übersetzt. (Tom Hansing müsste ein vollständiges Exemplar des Ringbuchordners haben) Es ist ein 140-seitiges Handbuch zur Anleitung eines Nachbarschaftskurses geworden. Mit über 35 Aktionsplänen zu den Themen Energie, Wasser, Ernährung, nachhaltiger Konsum und Mobilität. Ziel ist es, durch die Aktionen im eigenen Haushalt gemeinsam mit den Nachbarn als ersten Schritt die CO2 Emission um 10% zu senken, in dem einfach die Verschwendung von Energie/Wasser/Rohstoffen… vermieden wird. Verschwendung vermeiden heißt, dass man nicht auf etwas verzichten muss, dass man sich nicht einschränken muss. Durch das gemeinsame Handeln lernt man die Nachbarn besser kennen, ihnen zu vertrauen, Probleme gemeinsam zu meistern, andere Lösungen zu finden. Letztendlich kann man in etwa ausrechnen, wie viel Tonnen CO2 man einsparen konnte – von den 12 to/person*a die wir jährlich zum Klimawandel beisteuern. Das Gute: pro Tonne CO2 spart man auch noch ca. 800 Euro an Ausgaben pro Jahr. Kostprobe im Anhang.
    Die Schnittstelle zum Garten ist das Kapitel saisonale/regionale Ernährung. Die 7 Teilnehmer einer Gruppe treffen sich eigentlich reihum, es könnte aber auch ein Termin im Garten angeboten werden, dort werden die saisonalen Produkte gleich geerntet und verarbeitet. Schwerpunkt wäre die Verarbeitung der Produkte und die Kompostierung der Reste.
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  • Gartenprojekt im Park möchte sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Rahmen meiner Arbeit im Quartiersmanagement Barsinghausen leite ich einen Interkulturellen
    Gemeinschaftsgarten im Stadtteilpark Barsinghausen.  
    Seit August 2017 treffe ich mich mit Interessenten dieses Projektes monatlich im Rahmen des von
    mir geleiteten Stadtteiltreffs Barsinghausen (Goethestraße 10, 30890 Barsinghausen) zur Planung des
    Gartens.  
    Im 5. Mai 2018 bauten wir mithilfe weiteren Anwohnenden im Rahmen des „Tag der
    Städtebauförderung 2018“ die ersten 10 Hochbeete aus Paletten. Die bestehenden Hochbeete
    werden seit 2 Monaten fleißig bepflanzt und gepflegt und ich habe bereits 8 weitere Anfragen für
    neue Hochbeete. Der Wunsch nach Sitzgelegenheiten und einem gemeinschaftlichen Kräuterbeet ist
    ebenfalls groß. 

          Wie viele Menschen sind bisher im Garten dabei/wie viele gärtnern?

    Zu den Planungstreffen kommen etwa 11 Personen, davon besitzt diese Planungsgruppe 2 gemeinschaftliche Hochbeete.

    Die anderen 8 Hochbeete werden von Anwohnenden genutzt, welche bisher noch nicht zu den Planungstreffen kamen, jedoch ein großes Interesse am Garten haben und ihre Hochbeete pflegen.

          Ist das Gartenprojekt, da in einem Stadtpark, ganz offen oder ist es umzäunt?

    Noch ist der Garten offen, Pfähle als Grundlage für einen Staketenzaun sind bereits vorhanden. Für einen Staketenzaun hat sich die Gartengruppe mit mir entschieden, die Kosten trägt die Stadt Barsinghausen. Wann genau alle Materialien vor Ort sind, weiß ich derzeit noch nicht.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird? Wie lange haben sie die Nutzungsgenehmigung (ich nehme an, es ist eine kommunale Fläche?) ist diese befristet und zahlen Sie eine Pacht?

    Die gesamte Rasenfläche beträgt 560m², wir nutzen jedoch nicht die gesamte Fläche.

         

    Von der Stadt her ist keine Befristung genannt, der Bestand des Gartens ist erwünscht. Es handelt sich um eine Fläche der Stadt (Stadtteilpark Barsinghausen).

    Ich zahle keine Pacht.  

          Liegt der Stadtteiltreff direkt daneben? Können dort die Toiletten genutzt werden?

    Der Stadtteiltreff liegt etwa 5 Gehminuten vom Park entfernt. DIXI-Klos gibt es vor Ort im Park und werden von der Stadt finanziert.

          Wo und wie werden die Gartengeräte gelagert und wie sind diese allen Interessierten und MItgärtnerInnen zugänglich?

    Bisher bringen die Gärtner ihre benötigten Geräte selbst mit. Im Stadtteiltreff liegen darüber hinaus Gießkannen und Kanister bereit.

          Wie offen ist das Gartenprojekt? Können auch Menschen teilnehmen, die nicht gärtnern (wollen)? Wenn ja, wie?

    Ja, es sind einige bei der Planungsgruppe dabei, die körperlich nicht in der Lage sind zu gärtnern oder einfach das Interesse größer in die Richtung ist, das Projekt planerisch zu unterstützen und mit Ideen zu füllen. Mit einem Herrn war ich bereits auf einem Netzwerktreffen in Hannover, auf welchem wir neue Ideen bekamen und andere Gemeinschaftsgärten besichtigten (Sahlkamp, Herr und Frau Irion).

          Wie ist das Projekt organisiert? Gibt es individuelle Hochbeete oder ist alles gemeinschaftlich? Wie laufen Informationen/Kommunikation/Entscheidungswege?

    Von den 10 Hochbeeten sind 2 der Gartengruppe zugeordnet. 1 der gesamten Gruppe und eines einer Anwohnerin, welche ebenfalls Teil der Planungsgruppe ist.

    Die Entscheidungen wurden bisher von der Planungsgruppe getroffen, beim Bau der 10 Hochbeete während eines Festes im Mai, tauschte ich mich jedoch auch mit den Interessenten für die Hochbeete aus und auch mit denjenigen, die sich eines Wünschen, wo wir aber noch keine Gelder haben. Ich habe den Kontakt zu einigen Damen im Wohnviertel, welche wiederrum zu denjenigen Kontakt haben, welche sich um die Hochbeete kümmern, teilweise auch nicht so viel Deutsch sprechen.

    Zu den Planungstreffen lade ich per Mail, telefonisch und meist auch auf der Facebook-Seite (Stadtteiltreff Barsinghausen) ein.

          Haben Sie schon an Spenden gedacht/welche eingeworben? Wie beteiligen sich die NutzerInnen an den Kosten?

    Die Nutzung des Gartens ist bisher ohne Kosten geplant. Mein Wunsch ist, dass es auch dabei bleibt und viele Nutzende die Möglichkeit haben, solch ein Angebot zu nutzen: vorausgesetzt es wird sich um den Garten gewissenhaft gekümmert.

    Es ist nun eine Pressemitteilung geplant, in welcher für weitere Interessenten und ebenfalls Kooperationspartner/ mögliche Spenden gefragt wird.

    Wo bekommen Sie Erde und Pflanzen her?

    Die Erde wurde beim letzten Mal von der Stadt angeliefert. Für die künftigen Hochbeete benötigen wir durch den Aufsatzrahmen nicht so viel Erde wie bisher. Die Kosten für die Erde und Pflanzen werden dann von den Nutzenden selbst getragen.

    Stehen Sie da in Kontakt mit dem Grünflächenamt?

    Nein.


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  • Sendung mit der Maus dreht im Garten

    (Gu, RSS)

    Heute hat uns das Film-Team der Sendung mit der Maus im StadtFrüchtchen-Garten besucht und uns beim Aufbau eines neuen Hochbeetes gefilmt. Bei 35 Grad im Schatten kein leichter Job und wir waren für jede kleine Erfrischung dankbar. Ebenso bei allen die mitgeholfen haben die zwei Tonnen Kompost zu schippen. (mehr …)

  • GG Nauen hat neuen Träger

    (Gu, alerts)

    Seit der Verein Mikado kürzlich die Betreuung des Gemeinschaftsgartens in der Nauener Feldstraße übernommen hat, ist wieder Bewegung in die Kisten gekommen. Beim jüngsten Gärtnertreffen brachten Nachbarn und Mikado-Mitglieder den Garten wieder auf Vordermann.

    Unterstützt wurden sie von den jungen Nauenern Moris und Finja. Auch Bert Lehmann, Fachbereichsleiter Bau der Stadt Nauen, freute sich über das Engagement und die Fortführung des Gartenprojektes, bei dem sich jedermann beteiligen und mitgestalten kann. Künftig soll eine grüne Oase entstehen, in der Anwohner gern verweilen.

    Zunächst sind die mobilen Kisten umstrukturiert, von Unkraut befreit und teilweise bereits neu bepflanzt worden. In den Ferien bietet Mikado im Garten zudem immer dienstags um 16 Uhr etwas für Kinder an: „Mal wird nachgepflanzt, mal machen wir Kreatives für den Garten. Je nachdem, was gerade anliegt“, sagt Uta Götze vom Verein.

    Neben regelmäßigen Gärtnertreffen wird es in diesem Jahr unter anderem am 29. August ein Sommerfest und am 20. Oktober ein Lichterfest geben, zudem alle Nauener eingeladen sind.

    Der vorherige Initiator und Umsetzer des Gemeinschaftsgartens war das Quartiersmanagement Nauen Innenstadt-Ost im Auftrag der Stadt Nauen. Finanziert wurde der Gartenaufbau aus dem Förderprogramm der „Sozialen Stadt“.

    Nachdem der Träger seine Arbeit beendete, war bis zu Beginn des Sommers nicht klar, wer das Gartenprojekt in der Feldstraße 20 weiter betreuen, bewegen und entwickeln würde. Recht spontan hat sich dann der örtliche Verein Mikado dazu bereit erklärt

    http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Nauen/Der-Gemeinschaftsgarten-lebt-weiter (mehr …)

  • Bürgermeister und Open Air Kino im Gesundheitsgarten Marburg

    (Gu, NL)

    Gartenspaziergang: 3000 Schritte mit dem Oberbürgermeister
    Fr. 10.8.18 um 19 Uhr

    Die Gesunde-Stadt Aktion 3000 Schritte führte den Oberbürgermeister und zahlreiche Mitspaziergänger*innen bereits an diverse Orte in Marburg. Diesmal ist Dr. Thomas Spies mit der Aktion bei uns im Gesundheitsgarten zu Gast. Zum Hintergrund des Spaziergangs sag der Oberbügermeister: „Ein bisschen mehr Bewegung tut uns allen gut. Schließlich ist es aktive Gesundheitsvorsorge, die man ganz nebenbei auch noch zum Plaudern nutzen kann“. verknüpft wird der Spaziergang mit Infos über den Gesundheitsgarten der Stadt Marburg durch die dort aktiven Initativen und mit einer Verkostung von klimafreundlichen und gesunden Köstlichkeiten aus der haltBAR.

    Open-Air Kino im Garten:
    Das Mädchen Wadjda

    Fr. 10.8.


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  • Ehrenamtstag im GG in Mannheim

    (Gu, Mail)

    unser soziales Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ seit 2016 ist in diesem Jahr zum zweiten Mal beim Ehrenamtstag

    am 15 September 2018 mit 5 (!!!) Projekten und 115 (!!!) Plätzen am Start:

    1 Überdachung für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 Terrasse für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 ARTe-Zaun für das soziale Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ vom Steckenpferd e.V.

    1 Biotop für Bienen, Eidechsen, Hummeln und andere Tiere im sozialen Projekt vom Steckenpferd e.V.

    1 Bienen- und Hummelhotel für das soziale Projekt des Steckenpferd e.V.

    https://www.wir-schaffen-was.de/projekte

    Um all das am Ehrenamtstag durch führen zu können,  brauche ich dringend jede Menge Unterstützung,

    gerne gegen Spendenbescheinigung und Werbung auf unserer http:

    http://steckenpferd-mannheim.de/

    Zudem brauchen wir noch jede Menge Materialien:

    Nahrung für alle für den ganzen Tag, Holz, Nägel, Farbe, Obstgehölze, Kräuter uvm. Gerne kannst du in deinem Freundes und Bekanntenkreis um weitere Spenden für uns werben.

    Interessant dabei ist auch:

    Wir sind in diesem Jahr das Leuchtturmprojekt der Metropolregion-Rhein-Neckar, der OB kommt vorbei, hilft bei der Arbeit und wird uns eine hohe Auszeichnung übergeben:

    Fortan sind wir ein Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs:

    Soziale Natur – Natur für alle.

    Zudem sind wir in diesem Jahr für das Projekt „Helfer Herzen“ von DM ausgewählt worden. In der Ehrenamtswoche 14 – 22 September können alle Bürger Mannheims für uns abstimmen und wir können so Gelder für unsere Arbeit im sozialen Projekt „Urban Gardening Benjamin Franklin“ von DM gewinnen, denn nach wie vor haben wir in unserem garten kein Wasser! Der nächste Wasseranschluß ist 200 Meter entfernt und muss täglich für die 500 (!!!) qm² herangeschleppt werden. Ein Brunnen mit elektrischer Pumpe und Wasserlauf kostet ca 8000 Euro! Für uns in der jetzigen Situation absolut unerschwinglich …..


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  • 2 neue Projekte im Himmelbeet

    (Gu, NL)

    Das trim tab Collective ist eine Initiative der Weddinger Projekte himmelbeet, Baumhaus und Weddingwandler. Ziel ist es, in Bezug auf klimaschonendes Alltagshandeln in der Nachbarschaft zusammen den nächsten Schritt zu gehen. Themenschwerpunkt ist das Essen, von der Erzeugung und den Bezugsquellen bis zur Verarbeitung und der Aufklärung zu den Auswirkungen von Konsum. Das trim tab Collective schafft dazu eine Plattform, wo sich Einzelpersonen und Initiativen treffen und klimafreundliches Handeln im Alltag gemeinsam praktizieren und weiterentwickeln können. Wir finden, dass ökologisches und soziales Klima in der Nachbarschaft nur zusammen gedacht werden können. Im Projektes legen wir also Wert darauf, dass Menschen aus dem Kiez sich begegnen und über das Thema Essen miteinander in Interaktion treten.

    Dezember 2017 bis November 2019 | zusammen mit: Das Baumhaus | Weddingwandler |  gefördert von: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

    Remmi Demmi & Radieschen

    Gemeinschaftlich etwas zu schaffen um es mit anderen zu teilen ist ein grundlegendes Anliegen beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Stadt. Dabei muss es nicht immer um Pflanzen und Erde gehen. In diesem und im nächsten Jahr  werden zusammen mit einer inklusiven Orga-Gruppe zwei eintägige Garten-Festivals organisiert, die das kreative Potential einer inklusiveren Gesellschaft sichtbar machen. Bei DIY-Workshops, gemeinschaftlichen Kochaktivitäten und inklusiven Kunstdarbietungen wird gezeigt, wie Barrieren im freizeitlichen Miteinander entkräftet werden können. Das Festival-Programm wird gemeinsam erarbeiten in Kooperation mit sozialen Einrichtungen und deren Klienten  die teilweise seit Jahren in unserem Gemeinschaftsgarten mitwirken oder den Ort gerade für sich entdecken. Wichtig ist uns dabei, dass schon bei der Vorbereitung genügend Raum für das Entwickeln von Ideen und gegenseitige Kennenlernen bleibt. Zielgruppen des Projektes sind von der Gesellschaft behinderte Menschen mit geistigem und/oder körperlichem Mehrbedarf, Fachkräfte der kooperierenden sozialen Einrichtungen wie auch ehrenamtlich engagierten Gartenaktivist*innen. Der erste Festivaltag wird im September 2018 stattfinden.

    2018 bis Juli 2019 | zusammen mit: verschiedene soziale Träger aus der Nachbarschaft |  gefördert von: Aktion Mensch


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  • Wohnungsbau-Genossenschaft plant urban gardening gleich mit ein

    (Gu,  alerts)

    […]
    Vor dem Neubau stand der Abriss von insgesamt 122 Wohnungen. Die Häuser aus den 1930er-Jahren waren laut einem Gutachten unter wirtschaftlichen Aspekten nicht mehr sanierbar. Alle betroffenen Mieter seien mit neuem Wohnraum versorgt worden, sagte Jochen Icken, technischer Vorstand der Märkischen Scholle.

    Ziel der Genossenschaft ist es, den ursprünglichen Gartenstadtcharakter der 1930er-Jahre zu erhalten. Neben Mietergärten bietet die Genossenschaft ihren Mitgliedern Möglichkeiten zum Urban Gardening. Die Genossenschaftsmitglieder und alle Anwohner wurden zuvor nach ihren Wünschen zur Außengestaltung befragt und im Rahmen einer Arbeitsgruppe in die Planung mit einbezogen.
    https://www.berliner-woche.de/lichterfelde/c-bauen/neues-wohnquartier-entsteht-als-generationen-projekt_a172988 (mehr …)

  • Großes Brettspiel bekommt Platz in den IG Gö

    (von Shimeles)

    Spuren hinterlassen:Mancala für alle Göttinger

    Kaz-Gruppenprojekt: Künstler Ammar Hatem baut mit Teilnehmern große Brettspiele für den öffentlichen Raum/Spiel bekommt Platz auf Gelände der Internationalen Gärten

    Von Christoph Mischke

    Göttingen. „Unser Brett“ heißt das neuste Gruppenprojekt des Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrums (Kaz) an der Hospitalstraße. Unter Anleitung des syrischen Künstlers Ammar Hatem darf jeder, der Zeit und Lust hat, am Bau großer Brettspiele mitwirken, die später im öffentlichen Raum aufgestellt werden.

    Eine fröhliche multikulturelle Gruppe hatte sich am Donnerstag in der Kaz-Theaterwerkstatt eingefunden, um beim Start des Projekts dabei zu sein. Nasser aus Ägypten, Vu aus Vietnam, Abbas aus Pakistan, Hussein aus dem Libanon, Ketie aus Griechenland, Nidal und Mohamad aus Syrien, Mira aus Südkorea und einige andere sind gekommen, wollen mitbauen und Spaß haben. Die Göttinger Medizinerin Dr. Andrea Sydow, die seit Januar dieses Jahres zwei syrische Flüchtlinge unterstützt, ist ein klein wenig enttäuscht, als sie erfährt, dass es bei diesem ersten Treffen vor allem um die Vorstellung des Projekts, Entwürfe sowie die Regeln des ersten Spiels geht, das gebaut werden soll. „Ich habe Farbe, Pinsel und einen Malerkittel mitgebracht und würde heute schon loslegen“, sagt sie lächelnd.

    Spuren hinterlassen

    Anne Moldenhauer von der Kaz-Geschäftsleitung bezeichnet es als „totales Glück“, dass Hatem als Artist in Residence das Kaz-Team verstärkt. Drei hierzulande noch eher unbekannte Brettspiele wolle er mit Helfern und Unterstützern in den kommenden Wochen bauen und an öffentlichen Orten aufstellen, damit sie von allen Göttingern bespielt werden können. Schön und interessant sollen die Spielflächen aussehen und natürlich stabil und wetterfest gefertigt sein, damit sie auch schlechte Witterung überstehen. Dana Gaef, Leiter des Migrationszentrums Göttingen, freut sich über die große Zahl der Teilnehmer. Es gehe nicht um eine schnelle Aktion, sagt er, „wir wollen nachhaltig Spuren hinterlassen.“

    Als erstes Spiel wird Ammar Hatem mit den Teilnehmern ein Mancala bauen, ein Brettspiel, das schon vor vielen Jahrhunderten in Ägypten und Äthiopien gespielt wurde. Weltweit werden fast 1000 Varianten dieses sogenannten „Gruben- und Kieselstein-Spiels“ gespielt. Ziel bei fast allen Versionen ist es, den Gegner durch Umverteilung der Steine zugunfähig zu machen.

    Vergnügte Stimmung

    Dicht gedrängt steht die Gruppe um den Tisch und lässt sich von Hatem den Spielablauf erklären. Weil das Spiel ja erst gebaut werden muss, üben die Teilnehmer mit Kaffeetassen aus Plastik und einer Handvoll Kieselsteine, denn spezielle Spielfiguren gibt es beim Mancala nicht. Anfangs noch etwas ungewohnt, rieseln die Steinchen immer schneller aus den Händen in die Tassen und eine vergnügte Stimmung macht sich breit. „Immer zwei Spieler treten gegeneinander an und die Regeln sind recht einfach“, verspricht Hatem. Für die Gestaltung der Fläche hat der Künstler eine farbenfrohe Auswahl afrikanischer Muster mitgebracht aus der die Teilnehmer auswählen können. Auch für Kinder ab sechs Jahre sei Mancala geeignet, sagt er. Beim nächsten Treffen im August, der genaue Termin steht noch nicht fest, soll dann mit dem Bau der Spielfläche begonnen werden. Diese werde, so Hatem, nicht einfach auf dem Boden liegen, sondern, wie eine Art Hochbeet, auf einem hölzernen Korpus befest igt.

    „Wir bauen das Gestell aber nicht im Kaz, sondern direkt dort, wo das Spiel auch stehen wird, auf dem Gelände der Internationalen Gärten in Grone.“


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  • GG Obergrün in Freiburg bedroht

    (Gu, mail)

    , leider ist es grade hochbrisant bei uns, wir erfahren in den nächsten Tagen bzw Wochen, ob der Garten sehr bald einem Baugebiet zum Opfer fällt. (mehr …)

  • Querbeet Hörde: Hochbeete an 16 Standorten bis zum Winter

    (gu, alerts)

    An zwölf Standorten sollen Gemüse, Kräuter und insektenfreundliche Blumen in 16 Hochbeeten in Hörde aufgestellt werden. Den Anfang macht nun der Hörder Neumarkt mit drei Hochbeeten. Auf der Fläche standen vorher Rosenbüsche, deren Stümpfe noch als Stolperfallen zwischen den Hochbeeten stehen. Die knallbunten Holzkisten gehören zum Projekt „Querbeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Seit 2016 setzt nun „Querbeet Hörde“ gemeinsam mit AnwohnerInnen und AkteurInnen Projekte rund um das Thema urbane Landwirtschaft um. Hierzu sind immer wieder auch Exponate in der Hörder Stadtteil-Agentur in der Alfred-Trappen-Straße zu sehen.

    „Ich habe lange davon geträumt, und immer wieder angeregt, dass wir Hochbeete hier in Hörde und am Neumarkt bekommen“, erklärte sich Patin Sandra Cech, eine engagierte Bürgerin. „Urban Gardening ist ein fantastisches und zukunftsweisendes, das zugleich auch einen Bildungsanspruch hat“, sagt Thomas Pape, der mit seiner Gattin Pate eines Hochbeetes vor seinem Reformhaus ist.

    Unser Gemüse wachse schließlich nicht in den Supermarkt-Regalen, weshalb die Hochbeete zugleich eine Art Realitätsschulung in Ernährungsfragen seien. Die eigentliche Idee hinter den Hochbeeten ist aber, Freude am gemeinsamen Gärtnern und am Anbau lokaler Nahrungsmittel zu wecken – inklusive der „Interessenweckung“ bei den AnwohnerInnen. Alle HörderInnen sind eingeladen, von und aus den Hochbeeten zu naschen oder zu ernten.

    Ein Ziel der Initiative ist es aber auch, dass sich BürgerInnen auch ein eigenes Hochbeet bauen beziehungsweise anlegen. Dafür braucht man keinen „grünen Daumen“, betonen die Intiatoren. Die derzeit 16 Hochbeete werden von PatInnen betreut. Aktuell rekrutieren diese sich aus dem Hörder Einzelhandel, lokalen Initiativen und sozialen Einrichtungen.

    Die Hochbeete wurden in Kooperation mit der GrünBau gGmbH gebaut. Die Pflanzen stammen noch vom Werkhof in Dortmund-Grevel. Zukünftig sollen die Pflanzen aus der geplanten Hörder Stadtteilgärtnerei „Querbeet Sozial“ kommen.

    Zum Ende des Jahres, wenn auch die Hochbeete über den Winter wieder abgebaut werden, wird der Verlauf des Projektes ausgewertet. Im kommenden Jahr 2019 sollen nämlich wieder viele Mini-Gärten in Hörde gedeihen. Wer nun selber ein Hochbeet pflegen möchte, findet weitere Unterstützung in der Hörder Stadtteilagentur und beim Projekt „Querbeet Hörde“.

    Man kann die Hochbeete am eigenen Haus aufstellen oder im öffentlichen Raum. Vorschläge und BewerberInnen sind  erwünscht. Die Bezirksvertretung Hörde hatte das Projekt beschlossen. Es gehört zum Schwerpunkt „Stadtökologie“ innerhalb des des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird aus Bundesmitteln, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund finanziert.

    https://www.nordstadtblogger.de/querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt-der-stadtteil-ist-bunt-und-jetzt-auch-durch-urban-gardening-endlich-er-essbar/ (mehr …)

  • Habeck besucht Frankfurter Garten, ehemalige Gründerin jetzt GF der Grünen Ffm

    (Gu, alerts)
    Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, ist derzeit auf Deutschlandtour. Am Montag machte er Halt in Frankfurt und besichtigte unter anderem das Urban Gardening Projekt am Danziger Platz. […]

    Im Neuen Frankfurter Garten stellte die Geschäftsführerin der Frankfurter Grünen Daniela Cappelluti erstmal das Konzept des Urban Gardening Projektes vor, welches sie selbst 2011 ins Leben gerufen hatte. Cappelluti sei damals in einer Werbeagentur tätig gewesen. Als die Stadt sich als Green City bewarb, habe sie gedacht, wieso fahre man denn „raus ins Grüne“ anstatt das Grüne in die Stadt zu holen.“ Das Grüne muss nah und greifbar sein“. Und so fand sich Danziger Platz am Ostbahnhof als Interimsfläche für ein Urban Gardening Projekt. Die Bahn will eine nordmainische S-Bahnstrecke bauen, der Termin verschiebt sich aber immer nach hinten. Bis dahin darf es dort mit Bürgerbeteiligung grünen und blühen. „Wir haben Bäume vom Asphalt befreit, Wasserleitungen gelegt und recyceltes Material hergebracht. Die Nachbarn brachten ihre Ideen ein“, erinnert sich Cappelluti, die sich aus dem Projekt rauszog und nun ein Ehrenmitglied wird. Der Stadtgarten florierte, es wurden Geburtstage und Flohmärkte veranstaltet und ein gastronomisches Angebot entwickelt. Im April 2017 musste der zwischenzeitlich optisch wenig ansprechende Frankfurter Garten Insolvenz anmelden. Er wird nun von Cher und Corina Havrová und dem Verein Bienen-Baum-Gut betrieben und sieht derzeit aufgeräumter und einladender aus denn je.

    Bei einem Rundgang wurde Robert Habeck mit dem urban Gardening Projekt vertraut gemacht. Bekam erklärt, warum man Basilikum im Hochbeet mit den Tomaten zusammenpflanzt: Das hält Ungeziefer fern. Es gibt Kräuter, Blumen, Brombeeren und einen kleinen Teich. Angetan war Habeck von dem Bienenbaum Wipfelpfad. Sieben Bienenvölker gibt es am neuen Frankfurter Garten. Sie scheinen sich in den ihnen angebotenen Klotzbeuten, ausgehöhlten Baumstämmen also, richtig wohlzufühlen, weil sie ihre Waben bauen können, wie es ihnen beliebt und nicht nur wie sonst im Bienenstock in eine Richtung.

    In einem Podiumsgespräch, dem rund einhundert Zuhörer im Garten beiwohnten, sprachen Habeck neben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, Martina Feldmayer, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen-Fraktion im Hessischen Landtag und dem Bienenkenner Florian Schwinn über den sinnvollen Einsatz von naturbelassenen Grünstreifen und bepflanzten Flächen, damit sich Insekten und vor allem Bienen auch in der Stadt tummeln können und die Biodiversität erhalten bleibt. Habeck setzte sich dabei auch für eine umweltschonende Landwirtschaft ein. Landwirte stünden unter einem ökonomischen und auch einem öffentlichen Druck und unterlägen bei den Ernteerträgen den klimatischen Schwankungen. „Ein Umdenken aber hat auch bei ihnen längst begonnen.“ Jeder Bürger könne aber als Konsument auch selbst seinen Beitrag leisten.

    https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Politik-10/Zwischenstopp-im-Neuen-Frankfurter-Garten-Gruenen-Chef-Robert-Habeck-geht-aus-32348.html (mehr …)

  • UFER Projekte finanzieren Gartenlotsen mit Postcode-Mitteln

    (Gu, NL)

    Anfang des Jahres saßen wir bei unserem jährlichen Klausur-Treffen zusammen und diskutierten heiß, wie wir die Gärten noch breiteren gesellschaftlichen Schichten zugänglich machen könnten. Einerseits wollen wir die Freiheiten, die diese Freiräume bieten, nicht durch zu viel vorgegebe Struktur verkleinern, andererseits bleiben nur solche Menschen in den Gärten hängen, die mit diesen Freiheiten und der Selbstorganisation umgehen können. Anderen ist die Gemeinschaftsgarten-Kultur anfangs zu fremd oder unverständlich und manche kommen nach dem ersten Besuch nicht wieder – obwohl doch Interesse am Gärtnern und Sympathie bestand.
    Wir fragten uns, wie wir das ändern können und kamen immer wieder zu dem Schluss, dass es verlässliche Menschen braucht, die Neue an die Hand nehmen, sie beim Kennenlernen von Ort, Gruppe und Kommunikationsstrukturen begleiten und für Fragen da sind. Die Verantwortung übernehmen, Aufgaben verteilen und Empfehlungen aussprechen – die sich aber auch an passender Stelle zurückziehen, um die Eigenaktivität und Selbstorganisation zu stärken.
    Schöne Theorie, doch wer kann das ehrenamtlich leisten? Vier Stunden wöchentlich verlässlich die offene Gartenzeit betreuen zwischen Uni, Kindern, Selbstständigkeit oder 40-Stunden-Job?

    Es kam der Frühling und die Energie, bei diesem Thema etwas zu ändern. Ein Antrag wurde geschrieben und tadaaa – wir haben das Glück, das die Deutsche Postcode-Lotterie unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützt – genau für die oben beschriebene Thematik. So können wir nun in fünf Gemeinschaftsgärten jeweils zwei „Gartenlotsen“ eine Aufwandsentschädigung zahlen. Dafür stehen sie jede Woche ein- bis zweimal im Garten und empfangen Neue, geben Anregungen zum Selbermachen, kümmern sich um Veranstaltungen und Feste, setzen Projekte um, die schon lange warten (z.B. gute Pflanz-Beschilderungen oder das Sichtbarmachen der Garten-Vereinbarungen), die es auf Dauer leichter machen, den Garten selbstständig zu nutzen.


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  • Inklusiver Kräutergemeinschaftsgarten im Wedding verkauft Produkte

    (Gu, Projektbesuch)
    Auf dem parkähnlichen Gelände einer Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe ist in Kooperation mit Himmelbeet ein inkluisver Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem fast ausschließlich Kräuter angebaut werden. Zunächst gab es eine Art Rondell mit einzelnen Beeten, die dann aber nicht auf genug Interesse bei den NutzerInnen der Einrichtung fand. Dieses Rondell wurde mit Gelder der Aktion Mensch eingerichtet. Durch den Kontakt mit Himmelbeet und einer weiteren Förderung der Aktion Mensch konnte der Garten vergrößert werden und nun sind 20 Leute aktiv. Die Leute mit Behinderung sind von Anfang an dabei, die ohne Behinderung wechseln meist zur neuen Saison.
    Die Gruppe trifft sich 1x/Woche mit jemanden vom Himmelbeet, der ihnen gärtnerisch zur Seite steht und Wissen vermittelt. Die Kräuter ernten und verarbeiten sie gemeinsam: zu Kräutersalzen, – ölen u.ä. und verkaufen sie an z.B. einen Eisladen im ediing und auf Märkten. Sie wollen auch einen Sternekoch ansprechen, der mal ein Beet im Himmelbeet hatte und eine Cocktainbar in Neukölln, die einen Schwerpunkt auf regionalen Zutaten hat. Das Geld fließt zurück ins Projekt. Was passiert, wenn die Förderung von Aktion Mensch ausläuft, ist noch offen. (mehr …)

  • Friedensgarten Grone bedroht

    (Artikel von Shim)

    Grone.  ,,Baumarkt Siekweg. Wollen wir das?“  haben die Groner SPD-Ortsratsfraktion und die Göttinger SPD-Ratsfraktion  Anwohner  am Siekweg gefragt. Bei einem  Ortstermin am Mittwoch  haben  sich viele gegen den Markt  und die geplante
    Erweiterung  des Gewerbegebietes ausgesprochen. So richtig glücklich war am Mittwochabend  niemand. Weder die
    Groner SPD,  die SPD-Ratsfraktion noch die rund  90 Anwohner,  die der Einladung der SPD in den Siekweg
    gefolgt sind, können den Plänen des Investors ,,Jünemann  & IGeitz Projekt  GrnbH & Wundrak Siekhöhe GbR“ etwas Positives abgewinnen: Er plant einen knapp 8500 Quadratmeter großen Bau- und Gartenmarkt  zwischen  Siekhöhenallee und Siekweg  anzusiedeln. Doch damitnicht genug:  Die Verwaltung  plant  zudem, die Fläche zwischen  dem geplanten  Bau- und
    Gartenmarkt  im Norden  und den Internationalen  Gärten im Süden ebenfalls als Gewerbegebiet ohne
    Einzelhandel  auszuweisen.  In der Verwaltungsvorlage heißt es dazu: ,,Das südliche Gewerbegebiet  ist aufgrund der benachbarten  Wohnnutzung hinsichtlich der Lärmerzeugung  erheblich  eingeschränkt. Das heißt, dass hier nur
    ,leise‘ Betriebe  angesiedelt werden können,  Mit Mitteln eines  zusätzlichen Immissionsschutzes  können Betriebe lauter werden, wirken nach außen  zur W,chnnutzung  jedoch weiterhin,leise‘.,“,Die  Verwaltung beruft sich auf. Festsetzungen im Flächennutzungsplan  von 2017. Einen  Bebauungsplan  hat die Verwaltung bereits erarbeitet. Verabschiedet  hat die Politik ihn aber noch  nicht.
    Grones Ortsbürgermeisterin  Bügit Sterr (SPD) sorgt  sich um ,,das schöne Gebiet“,  das nun für Gewerbe verplant  wird. Den Plänen  der Verwaltung, das Gewerbegebiet nach Süden zu erweitern,  erteilte sie, wie zuvor der Ortsrat,  eine  Absage. Den ,,großen PIan“ Iehnt sie ab. Der geplante Baumarkt lasse sich aber wohl nicht mehr  verhindern, räumte  Sterr gegenüber den Gronern ein. Den Plänen hatte der Ortsrat Anfang Juni vorerst nicht zugestimmt. Auch im Bauausschuss meldete die SPD Beratungsbedarf  an. So hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg  zugunsten von Projektentwickler  Reinhard  Wundrak
    entschiedent Der Baumarkt  ist dort zulässig.  […]
    Christian  Henze, selbst  .gebürtiger Groner  und SPD-Ratsmitglied,  betonte, sollte die Ratspolitik  einem neuen
    Bebauungsplan  nicht zustimmen, könnte  der Investor nach dem immer noch rechtsgültigen  Bebauungsplan
    vonL977  bauen und Gewerbe  ansiedeln, Dieser lasse ,,gewerbliche  Nutzung jeglicher Art“ zu. Es müsse nun auch gepnift werden,  so Henze, ob sich  der von der Verwalturg  vorgeIegte Bebauungsplan  in zwei EinzelpIäne aulteilen  lasse, über die auch getrennt  diskutiert werden  solle. […]

    Die geplante  Gewerbefläche sei eine  der wenigen  Freiflächen im Ortsteil.  Sterr sprach  sich dafür aus, die südliche  Fläche  künftig als Kleingartenparzellen  für Familien zu nutzen. Tom Wedrins,  Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion,  sicherte
    den Anwohnem  zur dass  seine Fraktion und die Ortsratsfraktion bei dem Thema  ,,  Seite an Seite “ stehen.  Er sicherte zu, die ,,Gartenidee“  zu prüfen, die Frage nach dem besten Lärmschutz zu erörtern  und auch Verkehrsfragen  zu beantworten.

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  • Schaugärten für ug in ganz Bayern geplant

    (Gu, alerts)

    […]
    n Erlangen gibt es dazu seit dem Frühjahr einen Schaugarten der Bayerischen Gartenakademie an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) und Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth. 

    „Urban Gardening“ in Bayern: Gartenakademie plant Workshops

    Nun soll das Konzept auf ganz Bayern ausgeweitet werden. „Künftig soll es in jedem Regierungsbezirk einen solchen Schaugarten geben. Das wird wahrscheinlich im Frühjahr 2019 soweit sein“, sagte Gartenakademie-Leiter Andreas Becker. Das Interesse an der Präsentationsfläche in Erlangen sei sehr hoch. Auf etwa 120 Quadratmetern werden dort die neuen Urban-Gardening-Trends vorgestellt. Das beginnt beim klassischen Hochbeet, geht über mobiles Gärtnern in Kisten und endet bei vertikalem Gärtnern an Hauswänden. 

    Unter dem Motto „Lust auf Gemüse in der Stadt“ soll auch mit Führungen, Workshops und Seminaren gezeigt werden, wie man Salat, Kohlrabi, Sellerie, Schnittlauch und Co. auch ohne Garten und auf kleinstem Raum anbauen kann.

    Das bayerische Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium möchte mit Projekten dieser Art nicht nur das Gärtnern unterstützen. Auch der Vorteil von regional hergestellten Lebensmitteln und das Kennenlernen von alten und neuen Gemüsesorten steht im Fokus.

    https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Bayern-plant-ab-2019-landesweit-Schaugaerten-fuer-Urban-Gardening-id51606986.html (mehr …)