Autor: admin

  • GG in Hof muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Seit drei Jahren säen, pflanzen und ernten die Stadtgärtner an den Saaleauen. Zwischen dem Parkplatz des Hof-Bads und den Gebäuden der Handwerkskammer haben etwa 20 Hofer ein kleines Parzellen-Paradies geschaffen. Jetzt hat das Urban-Gardening-Projekt aber ein Ende. Zumindest an dieser Stelle. Denn die Handwerkskammer (HWK) will hier einen Neubau errichten.
    Das Grundstück hatten die Stadtwerke dem Bund Naturschutz, der das Urban-Gardening-Projekt initiiert hatte, kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu dem Zeitpunkt wussten die Gärtner aber schon, dass sie an dieser Stelle nicht ewig bleiben können: „Wir haben die Nutzungsvereinbarung nur für das Jahr 2017 geschlossen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Jean Petrahn. „Denn wir wussten, dass die Handwerkskammer im Jahr 2018 dort bauen und dafür den Stadtwerken die Fläche abkaufen will.“ Auf keinen Fall hätten die Gärtner im Jahr 2018 dort ihre Beete anlegen sollen. „Wenn sie das doch tun, dann machen sie das wild.“

    Petra Schauer und Rita Lippert haben die Betreuung des Projekts in die Hand genommen, nachdem sich der Initiator Bund Naturschutz zurückgezogen hatte. Sie haben sich die Erlaubnis zum Gärtnern beim künftigen Besitzer des Grundstücks eingeholt. Das bestätigt auch Adolf Waschke, der Leiter des Berufsbildungs- und Technologiezentrums Hof der HWK: „Solange wir nicht bauen, dürfen sie gärtnern.“ Mit den Stadtwerken sei in Sachen Kaufvertrag alles unter Dach und Fach, nur der Notartermin stehe noch aus.

    Die HWK will ab dem kommenden Frühling bestehende Gebäude – in denen sich die Werkstatt und die Schulungsräume befinden – ersetzen. „Sie sind teilweise aus den 50ern und nicht mehr zeitgemäß“, erläutert Waschke. Das Hauptgebäude bleibt dabei erhalten, zwei Nebengebäude werden Stück für Stück abgerissen und neu gebaut. Damit der Betrieb während der Bauarbeiten fortgesetzt werden kann, passiert das nach und nach. „Am Ende werden nicht mehr Gebäude stehen als jetzt. Dafür wird die ganze Anlage schöner, neuer und besser für die Zukunft aufgestellt.“ Wenn es nach Waschke geht, soll es im Frühling losgehen. Aber er weiß: „Es könnte schwierig werden, Baufirmen zu finden. Ich bin trotzdem zuversichtlich.“

    Mit Zuversicht sehen auch die Gärtner in die Zukunft, obwohl sie traurig sind, dass sie die Saaleauen verlassen müssen. „Das Projekt ist uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen“, sagt Petra Schauer, die von Anfang an dabei ist. Innerhalb von drei Jahren hätten die Gärtner den Boden aufgewertet und auch selbst viele Erfahrungen in der Gartenarbeit gesammelt.

    Deshalb soll es im nächsten Jahr weitergehen. Dafür brauchen die Gärtner ein neues Grundstück – am liebsten wieder an der Saale, weil sie aus dem Fluss das Wasser zum Gießen holen können. „Aber hier sind viele Brachen durch Verunreinigungen aus der Textilindustrie immer noch belastet“, sagt Rita Lippert. Sie hat sich bei der Stadt Hof bereits nach Grundstücken erkundigt.

    Auch mit dem Verein Bürger am Zug stehen die Stadtgärtner in Kontakt. Diese sind im Bahnhofsviertel aktiv und können den Gärtnern Vermieter vermitteln, die ihre Innenhöfe zur Verfügung stellen wollen. „Nächste Woche haben wir schon Besichtigungstermine“, sagt Petra Schauer. Sie hofft, dass bereits im Herbst die Entscheidung über den neuen Standort getroffen wird.

    https://www.frankenpost.de/region/hof/Das-Parzellen-Paradies-zieht-um;art83415,6215314 (mehr …)

  • urban gardening bei Bürgerhaushalt in Bonn vorne

    (Gu, alerts)

    Insgesamt 220.000 Euro stehen den Bonnern zur Verfügung, die sie für Projekte in den Stadtteilen ausgeben dürfen. Welche das sind, entscheiden die Bürger selbst.

    Das Abstimmungsverfahren für den ersten Bürgerhaushalt der Stadt Bonn nähert sich langsam der finalen Phase. Noch bis Dienstag, 10. Juli, können die Bonner in einem zweiten Durchgang über die Wunschliste für den Bürgerhaushalt abstimmen. Für die Stadtbezirke Hardtberg und Bonn stehen derzeit Projekte in der engeren Auswahl, von denen einige schon auf den Aufgabenlisten der Kommunalpolitiker stehen. Die Stadt verweist darauf, dass während des zweiten Abstimmungsdurchgangs noch weitere Wünsche aufgelistet werden können.

    Bis zum 26. Juni haben die Fachämter die zehn am besten bewerteten Vorschläge je Stadtteil geprüft und bewertet – im Hinblick auf Zuständigkeit, Umsetzbarkeit und anfallende Kosten. Kein Einzelprojekt durfte teurer sein als 10 000 Euro. Nicht umsetzbare Vorschläge wurden durch Nachrückende ersetzt. Alle Interessierten können die Stellungnahmen der Verwaltung unter den entsprechenden Vorschlägen im Online-Dialog zum Bürgerhaushalt auf www.bonn-macht-mit.de einsehen. Nach der Überprüfung durch die Stadt liegen folgende Projekte derzeit auf den ersten Plätzen:

    Stadtbezirk Hardtberg:

    Platz 1: Gemeinsames Gärtnern auf Ackerflächen, die die Stadt anmietet und den Bürgern zur Verfügung stellt. Die Stadt verweist darauf, dass es bereits „Urban Gardening“-Projekte in Bonn gibt.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Das-w%C3%BCnschen-sich-die-Hardtberger-und-Bonner-article3894574.html (mehr …)

  • Freiluftkino auf Scholle 34

    (Gu, alerts)

    Freiluftkino auf der Scholle 34

    Die Freiluftkino-Saison auf der „Scholle 34“ startet heute um 21.30 Uhr, mit dem schwedischen Musikdrama „Wie im Himmel“ (2004). Vorab singt der Stadtteilchor. Der Nachbarschaftsgarten lädt bis zum 7. September zehn Mal zum Open-Air-Filmvergnügen ein. Der Eintritt kostet jeweils 6 Euro.

    Erstmals sind in diesem Kinosommer auch kühle Getränke, Popcorn und Eis verfügbar. Das Kinoprojekt wird zu großen Teilen ehrenamtlich betrieben. Die Einkünfte der Bar gehen an das Stadtteilnetzwerk Potsdam West, das die vielfältigen Veranstaltungen auf dem Platz erst möglich macht. (mehr …)

  • Hühnerhaltung, Solartankstelle und Gärtnern mit Kindern (Gartenwerkstatt Ehrenfeld)

    (Gu, aus Newsletter)

    Schon demnächst im Juli soll es möglichst ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem wir die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abstecken wollen
    Kooperation mit Heliosschule: Wir wollen mit der neuen Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. die Gartenwerkstadt möchte teilweise die Gartenwerkstatt der Schule gestalten
    Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und wir bewerben uns für den Deutschen Solarpreis 2018 (und sie wollen auf dem Sommercamp dazu einen Workshop machen)
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  • GG Benjamin Franklin mehrfach ausgezeichnet

    (Gu, Mail)
    Der GG Benjamin Franklin in Mannheim schreibt:
    „die Zwischennutzung ist für 5 Jahre festgelegt ….also bis 2021 …und wir haben bereits den Wunsch der Stadt auf dem Tisch, ob wir als Leuchtturmprojekt weiter gärtnern möchten. 

    Zudem werden wir am 15 Sep ausgezeichnet als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt „Soziale Natur – Natur für alle“

    Außerdem hat uns ein DM Markt vorgeschlagen für ihr Projekt HelferHerzen.

    Am 15 Sep beim Tag des Ehrenamtes „Wir schaffen was“ sind wir mit 115 Plätzen und 5 Projekten am Start.

    …..und ja unser soziales Projekt ist für ALLE Menschen groß und klein, inclusiv und integrativ.“


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  • Knollen und Co beschließt Sicherheitsrichtlinien

    (Gu, Mails)

    Der Freisinger GG-Verein Knollen und Co hat sich an den AGBs der offenen Werkstatt orientiert und wird die AGBs bei sich aufhängen.
    Einen direkten Vorfall gab es nicht, doch wir hatten diverse kleine Diskussionen über Barfuß laufen und Werkzeug herum liegen lassen (leider vor allem mit einem Mitglied). Da unser „Hauptgärtner“ auch beruflich Gärtner ist, hat er dann die Richtlinien – angelehnt an das was er von seiner Arbeit kennt – aufgestellt.“


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  • temporärer GG im Münchner Nussbaumpark

    Green City hat im Nussbaumpark zusammen mit Gruppen und Anwohner*innen ein paar Beete (Aufsetztrahmen) aufgebaut. Das Gartenprojekt ist Teil der Zwischennutzung durch die Urban League (oder von dieser ausgehend), die dort mit zwei Kiosken für Essen und Trinken sorgt und ein Kulturprogramm macht. Diese Nutzung ist für drei Jahre jeweils von Juni bis September genehmigt worden.
    Condrops und andere Organisationen, die mit „Randgruppen“ arbeiten, haben Beete und auch AnwohnerInnen. Diese hat GC über die Homepage/FB und eine Pressemitteilung erreicht.
    Silvia versucht zu erreichen, dass die Beete nicht im Winter wieder abgeräumt werden müssen. Was nach den genehmigten drei Jahren passiert, ist noch völlig offen.
    Vom Bezirksausschuss haben sie 2000 (oder 3?) Euro bekommen.

    Darstellung auf der GC-Site:

    Direkt am Sendlinger Tor liegt der Nußbaumpark, eine zwei Hektar große Grünfläche, die die meisten MünchnerInnen allerdings nur vom Vorbeiradeln- oder laufen kennen. Das soll sich ab dem 11. Juni 2018 ändern. Denn ab dann startet dort ein dreimonatiges Kulturprojekt, während dem sich der unter Denkmalschutz stehende Park zu einer Gemeinschaftsterasse wandelt.

    Green City e.V. hat auf dem Gelände zehn Hochbeete eingerichtet, die von Nachbarngruppen, Vereinen und Einrichtungen zum Anbau von Gemüse und Kräutern für den Eigenverbrauch genutzt werden. Green City e.V. unterstützt die BeetpatInnen mit jeder Menge Tipps. Natürlich sind auch alle BesucherInnen des Parks herzlich eingeladen, bei unseren Beeten vorbeizuschauen. Da das Projekt auf einer öffentlichen Grünfläche stattfindet, wird es den Charakter eines Lehrgartens haben und steht allen Interessierten zum Anschauen zur Verfügung.

    Ein eigener Radiosender, Gesprächsrunden sowie Versorgung mit Craft Beer und Speisen sorgen darüber hinaus im Nußbaumpark für ein spannendes Programm in entspannter Atmosphäre. Damit man sich im Nußbaumpark immer noch gut erholen kann, finden alle Veranstaltungen auf Zimmerlautstärke statt. (mehr …)

  • Essbare Stadt Borken bekommt weiteres Grundstück

    (Gu aus Antrag/Antworten)

    Direkt gegenüber des bisherigen Grudnstücks eines der GGs der Essbaren Stadt Borken wird die Fläche frei. „Es gibt eine
    ordentliche Komposttoillette, eine Gartenhütte, ein Gewächshaus, mehrere Obstbäume und am wichtigsten, einen Brunnen!
    Bisher wird unser Garten durch die kommunale Stadtbegrünung mittels Wassertanks beliefert, die
    mit Regelmäßigkeit bzw. Zuverlässigkeit nicht viel am Hut haben. […]
    Es handelt sich hier um eine Fläche von ca. 250m².
    Um weitere Naturfreunde zu finden, wollen wir hier zusätzlich noch vier Beetparzellen und drei
    Hochbeete errichten, die dann von Interessenten bewirtschaftet werden können.

    Es geht hier nur um die Gegenstände auf dem Gelände, die vom Vorbesitzer abgekauft werden sollen. (Wasserpumpe, Gartenhaus, Geräteschuppen, Gewächshaus, Toilettenhaus)
    Der Vertrag ist unbefristet.

    Was für eine Flächennutzungskategorie ist das? Gibt es Auflagen, was dort passieren kann oder auch nicht?

    Es ist eine Brachliegende Fläche der Stadt Borken, die vor Jahrzenten an einzelne Besitzer aufgeteilt wurde, um dort private Selbstversorgung zu betreiben. Es ist reines Garten/Ackerland ohne genauere Auflagen. Es ist KEIN Bauland.

    Wer will die Fläche kaufen?Die Stadt Borken Der Verein? Kauft nur die Gegenstände (s.o.). Geht diese dann in das Vereinsvermögen über? Wie wird sichergestellt, welche Nutzungen dann dort stattfinden können?Über den Pachtvertrag der Stadt Borken, wie bereits mit dem vorhandenen Grundstück geschehen. Soll es immer eine Freifläche bleiben z.B.?Ja.

    Wie teuer ist die Fläche (Gesamtsumme)?Es geht hier nur um die Gegenstände im Wert von 2000€. Wenn wir die nicht kaufen, lässt die Stadt Sie verschrotten und wir haben nur reines Ackerland ohne die notwendigen Anlagen.

    Wie finanzieren Sie diese Summe und was passiert, wenn die Summe nicht zusammen kommt?Die Stadt hat uns vorgestern zugesagt, 500€ zu dazu zu schießen. Weitere 350€ kommen aus unserem Verein. Ggf. weitere 150€ durch die Mitgliederversammlung oder Spenden.

    Wenn die Summe nicht zusammen kommt, bleibt alles beim alten und der Garten wird an eine andere Privatperson abgetreten.

    Wie offen wäre der Zugang, wenn der Verein dort den Gemeinschaftsgarten ausweitet?

    Wir müssen momentan unseren Garten mit einem Zahlenschloss absichern. Wir sind dieses Jahr Opfer von starken Vandalismus geworden und lassen deshalb nur noch Mitglieder rein. Mitglied werden kann jeder kostenlos. Wir sind ein offener gemeinnütziger Verein.


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  • Gartennetzwerk in Berlin-Spandau formiert sich

    (Gu, Projektbesuche)

    Der GG in der Mittelstraße läuft nun über das Projekt „Stadtoasen“, was u.a. von Jeanine angeschoben wurde, die in Kreuberg auch einen GG aufgebaut hat. Der Garten Mittelstraße ist gut besucht, alle Beete sind nun vergeben und es gibt eine Warteliste. Die vorhrerige Koordinatorin ist gestorben, so dass sich einiges erst neu einspielen muss. Noch immer gibt es in direkter Nachbarschaft und wohl auch im Garten Drogenkonsum von Jugendlichen und noch immer wird das Gartenhäuschen immer wieder aufgebrochen. Doch inzwischen übernehmen GärtnerInnen vereinzelte Aufgaben selber und kümmert sich die Gruppe um die Gemeinschaftsflächen. Die Präsenz von zwei in der Jugendarbeit tätigen Teammitgliedern von Stadtoasen wirkt sich positiv auf dsa Projekt aus. Diese beiden Männer sind auch aktiv in der Zwischennutzung der alten Post in Spandau „Neue urbane Welten“, bei dem u.a. Pilze angebaut und Pfalnztürme errichtet wurden.
    Die Klimawerkstatt Spandau hat die Trägerschaft des IGs am Burbacher Weg übernommen. Diesen Garten gibt es schon seit 2006 und er liegt auf Kirchengrund (direkt an einer Kirche). Die Fläche wird gärtnerisch (gemeinschaftlich) von einer kleinen Gruppe genutzt und zudem von Tagesmüttern, die auch eine Parzelle haben. Die Kirche wird demnächst einiges an Umnutzung erfahren, zudem zwei Kirchengemeinden zusammen gelegt werden. Der Garten an der Kirche der Zufluchtgemeide muss weichen, da die Zufluchtsgemeinde mit der anderen Gemeinde (da, wo der Garten am Burbacher Weg ist) zusammen gelegt wird. Die Kirche der Zufluchtsgemeinde wird zu einem Nachbarschaftstreff und die Kita wird im Zuge dessen auch vergrößert, so dass der Garten weichen muss. Im Garten der Zufluchtsgemeinde sind nicht viele Leute. Eine Person ist wohl extrem dominat und will alles bestimmte. Andere werden davon immer abgeschreckt.
    Die Klimawerkstatt (ein Projekt, das Corianna Vosse übernommen hat), hat noch einen weiteren Garten angefangen. Dieser ist auf dem Gelände eines Jugendtheaterhauses und noch ganz am Anfang. Es gibt noch kein Schild und auch noch keine Gruppe. Die Koordinatorin ist ganz alleine. Sie machen Workshops und Vorträge und vernetzen sich mit den anderen Gärten und hoffen so auf Garteninterssierte. An einer Großraumsiedlung in Spandau Staaken ist – partizipativ angelegt von der Gruppe F – ein GG vor den Hochhäusern entstanden. Ein Teil ist GG, der andere Projektgarten mit kleiner Bühne. Angebunden ist das Projekt nun ans QM, es hat sich aus der Gruppe noch niemand gefunden, der/die die Kommunikation „mit außen“ übernehmen will.
    Die Frau, die den Garten (Solidarischer Garten) der Klimawerkstatt am Jugendtheaterhaus macht, vernetzt die Gärten. Sie fährt hin, organisiert eine Radtour, hat einen E-Mail-Verteiler aufgebaut.

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  • Stadt Essen will mehr GGs in der Stadt

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will mehr Gemeinschaftsgärten bei uns in Essen. Heute Nachmittag gibt es deswegen ein Treffen in der VHS am Burgplatz. Der erste Gemeinschaftsgarten ist vor fünf Jahren im Siepental in Bergerhausen entstanden. Mittlerweile gibt es 17 Stück in der ganzen Stadt, alle auf öffentlichem Grund. Viele sind im letzten Jahr während des Jahres der Grünen Hauptstadt entstanden. Jetzt sollen sich die Menschen, die schon an einem Gemeinschaftsgarten beteiligt sind vernetzen und möglichst viele neue Freiwillige gefunden werden.
    https://www.radioessen.de/essen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/article/-d0f42563b6.html (mehr …)

  • Stadt Ffm investiert 100T Euro in UG

    (gu, alerts)
    […]
    „In Frankfurt gibt es derzeit 19 solcher Projekte“, sagt Heilig. Täglich kämen neue hinzu. Der Frankfurter Garten am Ostbahnhof sowie das Ginnheimer Kirchplatzgärtchen seien vor mehr als fünf Jahren die ersten gewesen. Der Frankfurter Garten solle noch mindestens zwei Jahre bestehen, ehe mit dem Bau der nordmainischen S-Bahn-Linie begonnen und der Platz am Danziger Platz gebraucht werde.

    http://www.fr.de/frankfurt/gallus-gruene-oasen-in-der-stadt-a-1531017

    Zuletzt wurden Hochbeete in der Bockenheimer Appelsgasse und am Eschersheimer Wasserturm von der Stadt aufgestellt, wie Simone Jacob vom Grünflächenamt berichtet, beim Wasserturm auf Vorschlag der Initiative „Transition Town“. In Fechenheim wurde der Spielplatz Konstanzer Straße mit Pflanzkübeln ausgestattet. 100 000 Euro investiere die Stadt jährlich in Urban-Gardening-Projekte, sagt Jacob. (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: Umbau abgeschlossen

    (Gu, alerts)

    Umbau abgeschlossen: Bei Lucie grünt es bald

    […]
    Vor rund drei Monaten begannen die Arbeiter damit, die graue Steinfläche zu entfernen, damit mehr als 400 Quadratmeter des Platzes zu einem Garten umgebaut werden können (wir berichteten). Nun liegt die Gestaltung in den Händen der Initiative „Ab geht die Lucie“, die dort auch zukünftig das Urban-Gardening-Projekt fortsetzen wird.

    „Wir haben den Platz Ende Mai übergeben bekommen, dann mit Kompost den Mutterboden verbessert, weil hier ja auch Gemüsepflanzen wachsen sollen, und konnten so am vergangenen Sonntag endlich die erste Pflanze einsetzen“, erzählt Nicole Meyer, zuständig für den Bereich Umweltbildung.

    Derzeit müsse noch viel umgegraben und gepflanzt werden. Einige Pflanzen waren vor dem Umbau aus dem damals vorhandenen Gemeinschaftsgarten gerettet worden.

    „Seit Montag sind wir dabei, täglich alles zu wässern, da auch der Rasen noch anwachsen und daher feucht gehalten werden muss“, sagt Meyer. Diese Aufgabe sei derzeit noch etwas umständlich, da die Wasser und Stromleitungen noch nicht angeschlossen sind. Ende des Monats soll sich das ändern. Dann soll auch der Rasen soweit angewachsen sein, dass der Platz den Bürgern zugänglich gemacht werden kann. Dann werden auch die Bauzäune entfernt.

    In Zukunft wird es wie vor der Umgestaltung, jeden Sonntag einen offenen Gartentreff geben. Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren, die dem Garten den letzten Schliff verpassen wollen, können am 24. Juni von 15 bis 17 Uhr zum Gärtnern kommen und bei allem was anfällt mithelfen.

    Nicole Meyer ist seit Januar dabei, den Bereich Umweltbildung aufzubauen und ist Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugend­liche. Das Ferienprogramm startet mit einer Veranstaltung vom 2. bis 4 Juli, jeweils 9.30 bis 12.30 Uhr, bei der junge Gärtner von 6 bis 16 Jahren lernen, wie aus unterschiedlichen Pflanzen Farbstoffe gewonnen werden können.

    Die Veranstaltungen finden auf Spendenbasis statt und sind mit einer Spendenempfehlung versehen. Anmeldungen für „Farben herstellen leicht gemacht“ sind bis zum 29. Juni per Mail an umweltbildung@lucie-bremen.de erbeten. In der darauffolgenden Woche soll eine Trockenmauer für tierische und pflanzliche Untermieter entstehen. (mehr …)

  • Hessen: neiue Broschüre zu GGs

    (Gu, alerst)

    In Frankfurt gebe es beispielsweise 19 Projekte, «und es werden täglich mehr», sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Freitag bei der Vorstellung einer Broschüre des Landes Hessen zu Urbanem Gärtnern im Gallus Garten in Frankfurt.

    Das Grünflächenamt unterstützt nach eigenen Angaben Initiativen mit Hilfen wie Kompost oder Betonkübeln und hat dafür ein Budget von 100.000 Euro im Jahr.

    «Es gibt viele gute Gründe für das Gärtnern in urbanen Räumen», sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Urbane Gärten trügen zur Lebensqualität im Stadtteil bei, förderten das soziale Miteinander, böten Insekten einen Lebensraum und verbesserten das städtische Klima. Kinder könnten in der Großstadt Naturerfahrungen sammeln und etwas über gesunde Ernährung lernen.

    Wie viele Urban-Gardening-Projekte es in Hessen gibt, kann das Umweltministerium nicht sagen. Viele entstünden aus Privatinitiativen und seien nur Anwohnern bekannt. In der neuen Broschüre «Urbane Gärten» stehen Tipps und Ideen zur Flächensuche und Organisationsform. Auch werden einige Projekte in Hessen vorgestellt.

    Wer gleich starten will, findet auf der letzten Seite des Heftchens eine Pflücksalat-Samenmischung. Finanzielle Unterstützung gibt es nach Angaben des Ministeriums unter anderem über Städtebauförderprogramme und direkte Zuschüsse. (mehr …)

  • Stadt Frankfurt berät GGs

    (Gu, alerts)

    […]

    Knapp 20 öffentliche Gartenprojekte gibt es in der Stadt, erklärt Simone Jacob, die beim Grünflächenamt die Projekte koordiniert und berät. Oft kämen Menschen zu ihr, um sich beraten zu lassen. „Wichtig ist, dass sie bereits eine Fläche zum Gärtnern im Auge haben. Wir schauen dann, wem sie gehört und ob sie sich eignet.“ Dann seien weitere Fragen zu klären, etwa woher das Wasser zum Gießen komme und wie viele Mitstreiter die Gruppe habe. Am Ende stehe ein Vertrag zwischen Stadt und Gärtnern.

    Grüne Oasen

    In der Broschüre „Frankfurt gärtnert“ stellt das Grünflächenamt alle Projekte vor

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Broschuere-des-Landes-Hessen-gibt-Tipps-wie-man-oeffentliche-Gaerten-anlegt;art675,3026524 (mehr …)

  • viel los beim Tag der offenen Tür im IG Freising

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    Am Samstag, 23. Juni 2018, lädt der Verein Interkultureller Garten Freising von 11 bis 17 Uhr wieder zu einem „Tag der offenen Tür“ am Südhang des Freisinger Schafhofs neben dem Europäischen Künstlerhaus ein. Von 11 Uhr an gibt’s Fingerfood aus aller Welt zum Probieren, Roya Klingner bringt ihr Spinnrad in Schwung und bei gutem Wetter wird es eine kleine Ausstellung der Freisinger Künstlerinnen und Künstler Pepito Anumu, Tangeni Sem Haikali und Roya Klingner unter freiem Himmel geben. Von 14 bis 16 Uhr haben Kinder die Möglichkeit, mit den Künstlern zu malen. Den ganzen Tag sind die Gärtnerinnen und Gärtner im Garten anzutreffen, stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst. (mehr …)

  • vielfältige Nutzungen des Neuland-Geländes

    (Gu, alerts)

    […]
    Seit Juli 2011 wird auf der Brache zwischen Koblenzer und Schönhauser Straße, wo sich einst die Dombrauerei befand, gegärtnert, in mobilen Hochbeeten, mehr als 300 werden bewirtschaftet. Mittlerweile sind auch eine Fahrradwerkstatt ansässig, die Fahrradgang, und eine Imkerei. Träger des Projektes, das in der Tradition des Urban Gardening steht, ist der Neuland-Verein, der mit dem Eigentümer des Geländes, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB), einen Vertrag zur Zwischennutzung geschlossen hat. Das Areal soll langfristig bebaut werden, es ist Bestandteil der künftigen Parkstadt Süd, die sich zwischen der Südstadt und Bayenthal erstrecken wird. Um für den irgendwann bevorstehenden Umzug auf ein Alternativgelände gewappnet zu sein, wird im Neuland-Garten Gemüse in mobilen Hochbeeten gezogen.[…]

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  • Blühwiesenprojekt des IG Coswig

    (Gu, Mail)

    In der vergangenen Wochen haben wir uns auch mit unserer Blühwiese beschäftigt. Zahlreiche Schmetterlinge haben sich angesiedelt, die wir beobachten und fotografieren konnten. Dabei begeisterten wir zahlreiche Mitstreiter, die selbständig Fotos machten. Zum heutigen Thementag meldeten wir die Funde an das Portal der schmetterlingswiesen.de- eine gute Gelegenheit, zu lernen, über Natur und Informatik (mehr …)

  • Gemüsewerft Bremen will sich weiter vergrößern

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    Urban Gardening – für viele ist das noch ein Nischenthema. Nicht so für Michael Scheer: Der Betreiber der Gemüsewerft mit ihren Standorten in Gröpelingen und in der Überseestadt setzt sich seit Jahren dafür ein, saisonale und regionale Landwirtschaft wieder in die Städte zu holen. Und das mit Erfolg – mittlerweile bewirtschaftet die Gemüsewerft auf dem Gelände südlich des Europahafens 700 Quadratmeter Anbaufläche.

    Die etwa 1.300 Plakettenhochbeete und Beetkästen reichen Michael Scheer jedoch noch lange nicht aus: Für die Zukunft hat er weitere Pläne: „Wir möchten unser Areal erweitern. Das langfristige Ziel ist, aus dem Trend ein Geschäft zu machen. Wir wollen einen kleinen Gastrobetrieb anbieten, der nur eigens dafür angebaute Produkte anbietet und einen Food-Truck betreiben.“

    Gemüsewerft soll größer werden

    Ein Traum wäre für den 49-Jährigen zudem eine Fläche mit Wasserblick. Ob die Gemüsewerft jedoch auf das Gelände an der Landzunge erweitern kann, steht noch nicht fest. „Das hängt davon ab, inwiefern das Gelände überhaupt nutzbar ist“, sagt Scheer.

    Auch auf dem Areal an der Rickmers Reismühle ist noch einiges zu tun. „Wir wollen demnächst eine Photovoltaikanlage installieren, damit wir das Gelände endlich mit Strom versorgen können“, sagt Scheer. So könne etwa ein Kühlschrank in der alten umgebauten Straßenbahn-Wagen auf dem Gelände aufgestellt werden. Das von der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ausgemusterte Fahrzeug dient als Treffpunkt und bietet Platz zum Anpflanzen.

    Arbeit für psychisch erkrankte Menschen

    Aktuell arbeiten im Dock II der Gemüsewerft sechs Kollegen. Betrieben wird das Projekt von der Gesellschaft für integrative Beschäftigung, deren Geschäftsführer Michael Scheer ist. Dabei geht es vor allem um Teilhabe, denn hier arbeiten Menschen mit psychischen, seelischen oder geistigen Behinderungen. Angeleitet werden sie von einem Gärtner. „Wir nehmen die Leute, wie sie kommen“, sagt Scheer. Dabei sind sie auf Förderungen, etwa durch die Bremer Wirtschaftsförderung (WFB) oder das Umweltressort angewiesen.

    Die Liste der Produkte aus der Gemüsewerft ist lang: Unter anderem werden Kartoffeln, Spinat, Mangold, Zucchinis, Rote Beete und Basilikum angebaut. Hauptabnehmer ist das Restaurant Canova. Besonders stolz sind die Betreiber auf den Hopfen, der an einem Zaun in die Höhe sprießt. Daraus entsteht dann Craft-Beer: „Ale No. 2“ von der Bremer Braumanufaktur. […]

    https://weserreport.de/2018/06/panorama/gemuesewerft-oeffnet-ihre-pforten/ (mehr …)

  • München hat nun auch einen Dachgarten a la Klunkerkranich

    (gu, mail)
    Green City macht den GG nicht

    (Gu, alerts)

    […]
    Rund zwei Jahre sind vergangen, bis Thomas Manglkammer seinen Plan genehmigt bekommen hat, einen Dachgarten für München zu schaffen. Nicht alle hätten gleich verstanden, was daran gut sein soll. Offensichtlich konnte er die Verantwortlichen in der Verwaltung aber von seinem Konzept überzeugen: „Die beste Strategie ist im Einklang mit den Behörden zu arbeiten.“ Solche Herausforderungen seien für ihn aber auch der große Anreiz an solchen Projekten zu arbeiten. „Je schwieriger das Projekt, desto mehr Spaß hat man daran, wenn es klappt.“ Und auch wenn die grüne Holzoase vergleichsweise schnell gezimmert und bepflanzt erscheinen mag, haben es die Details in sich. Gerade die Klos mit Wasser- und Stromanschlüssen sind auf einem Parkhausdach nicht so ohne weiteres installiert. „Das war richtig schwer. Wir hatten für ein paar Tage einen Kran gemietet. Aber vieles musste von Fachfirmen gemacht werden.“ Wenn er das alles davor ordentlich kalkuliert hätte, er hätte sich das dreimal überlegt, muss er sich doch eingestehen. Aber es sei eben auch wichtig für München zu zeigen: Man kann auch hier andere Projekte realisieren.
    Die Arbeiten gehen allmählich dem Ende entgegen, auch wenn Manglkammer betont, dass der Dachgarten offiziell noch gar nicht eröffnet ist. Auf der Karte stehen, neben Getränken, Bowls und Sandwiches zu fairen Preisen. Und im Gegensatz zum Klunkerkranich stünden hier auch konzeptionell andere Dinge im Vordergrund: Der Dachgarten soll keine Partylocation, sondern ein Ort der Entspannung für alle Altersgruppen werden. Und auf das Urban Gardening legt er großen Wert, das sie zusammen mit Green City organisieren. „Wir hatten eigentlich nicht groß den grünen Daumen, aber fanden es extrem schön, mit Pflanzen zu arbeiten.“ Die Hochbeete würden super angenommen und sind sogar noch einige Beete für Hobbygärtner aus der Nachbarschaft zu haben (Anfragen über Green City oder Dachgarten).
    Für drei Jahre ist das Dachprojekt erst einmal angelegt und am liebsten würde er den Garten sogar noch weiter ausbauen. Zum Ende vom Sommer sollen Stadtbienen dazu kommen und den Dachgarten bevölkern. Vorher muss der Dachgarten aber erst einmal noch offiziell eröffnet werden.

    https://www.mucbook.de/2018/06/21/dachgarten-muenchen-balkonien-parkhaus-stachus-rooftop-sonnendeck/

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  • temporarer GG auif der Landesgartenschau in Würzburg

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    Jetzt haben sich die Stadtgärtner Würzburg mit den Campusgärtnern der Universität Würzburg zusammengetan. Insgesamt 30 Menschen kümmern sich aktuell ehrenamtlich um eine 1.800 Quadratmeter große Fläche auf der Landesgartenschau, die StadtGartenSchau. Wir haben Silvia Appel, Gründungsmitglied und Bloggerin auf www.garten-fraeulein.de zu dem Projekt befragt.
    Silvia: Bereits vor rund zwei Jahren sind die Veranstalter der Landesgartenschau auf uns zugekommen. Nach mehreren Treffen war klar, dass wir uns nicht nur als Ideengeber einbringen, sondern tatsächlich eine eigene Gartenfläche gestalten dürfen.
    WE: Wer kann alles mitmachen?Silvia: Grundsätzlich jeder, allerdings war es unser Hauptjob, die Fläche zu gestalten, bevor die Landesgartenschau angefangen hat. Um jetzt auf das Gelände zu kommen, braucht man eine Dauerkarte oder muss Eintritt bezahlen, aber bei Interesse einfach melden, wir finden dann eine Lösung.
    WE: Dürft ihr das Gelände auf der Landesgartenschau auch danach nutzen?Silvia: Bisher leider nicht, das wussten wir von Anfang an. Wir haben aber einen tollen Garten aufgebaut und sind deshalb dabei, Gespräche zu führen. Für das Gelände gibt es ja Bebauungspläne und dort, wo unser Garten liegt, sollen Studentenwohnheime gebaut werden. Wir würden den Garten aber auch verkleinern, dann könnte zum Beispiel ein kleiner Garten zwischen den beiden Studentenwohnheimen entstehen. Uns ist es wichtig einen Ort wie diesen zu erhalten, denn es geht darum einen Treffpunkt und Gemeinschaft zu schaffen.
    WE: Was für zukünftige Projekte sind geplant?Silvia: Erstmal nichts, unsere Pläne hängen von diesem großen Projekt ab. Wir beraten aber nebenbei immer Privatleute, Vereine, oder Kindergärten.
    […]

    https://www.wuerzburgerleben.de/2018/06/20/die-stadtgaertner-urban-gardening-lgs/ (mehr …)

  • IG Coswig startet Stauden-Vermehrungsprojekt

    (Gu aus Antrag)

    sie sind 22 Mitglieder und 5 Buftis (davon 3 mit Migartionshintergrund) plus Ehrenamtliche, die bei Veranstaltungen und Projekten unterstützen.
    Das derzeitige Wetter mit starker Trockeheit hat dazu geführt, dass vor allen Dingen Stauden nicht blühen und somit den Bienen diese Nahrungsquelle fehlt. Sie wollen nun heimische Stauden selber vermehren und zwar solche, die sich in den Blühphasen abwechseln. Sie wollen in diesem Projekt ihr Wissen austauschen und zusammen lernen. (mehr …)

  • Duisentrieb: OW, Reparatur-Café und technische Bildung für Jugendliche

    Aus der Projektbeschreibung:

    „Acht „technisch versierte“ Unterstützer aus dem Umfeld des Ruhrorter RepairCafes gründen eine „Offene Werkstatt“ im CityWohnpark in Hochfeld. Die „Offene Werkstatt“ ermöglicht ab März 2018 im Rahmen eines Kursangebots in den Bereichen Technik, Informatik und Reparatur Zugang zu Technik und zu Technikwissen.

    Konkretes Projekt: „Computerwerkstatt als nachhaltige Schülerfirma“
    Ziel ist es recycelte Computer mit Lernsoftware ausstatten und anderen Initiativen (s.u.) im CityWohnpark zur Verfügung stellen. Durchführung und Support erfolgt durch eine Schülerfirma.“

    https://www.duisentrieb.de/

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisentrieb-computer-asse-im-duisburger-city-wohnpark-id214625407.html

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  • Ein paar Infos zum Wesergarten Minden

    (Gu aus Antworten zum Antrag)

    Der Name des Gartens „Wesergarten“, am Weserradweg gelegen, ein Garten mit 300 qm. Wir haben die städtische Grabelandfläche seit Ende 2016 gepachtet und werden ihn am 30.09.2018 im Rahmen der Wandeltage einweihen. Unser Garten ist in einzelne Parzellen eingeteilt. Wir haben Beete mit Tomaten, Kräutern, Kohlrabi, Ewiger Kohl und Bohnen sowie ein Hochbeet mit Kürbissen.
    Es sind bis zu 10 Leute aktiv.
    Die Mitglieder des Vereins bewirtschaften und ernten. Wir haben Wochenpläne zur Bewässerung und treffen uns jeden Samstag im Garten. Momentan verlegen wir Platten für eine Terasse.
    Was wollt ihr denn mit den beantragten Pflanzen machen?
    Wir möchten eine natürliche Barriere zum Weserradweg schaffen.
    Und wofür ist der Zaun notwendig, warum nur temporär? Was passiert danach mit dem Material für den Bau?
    Wir benötigen den Zaun als temporäre Begrenzung bis wir mit der Bepflanzung der Himbeere, der Sibirischen Blaubeere, der Roten Johannisbeere und der Stachelbeere eine natürliche Befestigung aufgebaut haben. Das wird einige Zeit dauern. Wir beabsichtigen den Maschendrahtzaun mit Holzpfählen zu befestigen. Dann werden die Gehölze eine natürliche Barriere zum Weserradweg bilden.


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  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

    (Gu, alerts)

    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


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  • Pankows Kleingarten starten Kampagne

    Die Wohnungsnot bedroht Pankows Kleingärtner schon seit längerem. Deshalb haben diese sich jetzt mit der Kampagne „Da wächst was“ zusammengeschlossen, um für den Erhalt ihrer Grünflächen in den Innenstadtbereichen mobil zu machen. In einem ersten Video sind Plakate mit Schriftzügen wie „Revoluftionäre“ oder „Für mehr Fluglärm“ gegen das Insektensterben zu sehen. (mehr …)

  • SAIN: Bündelung und Weiterentwicklung des Wissens von Stadtfarmern

    (Gu, aus Newsletter)

    Das Projekts SAIN möchte das Wissen und die Erfahrung der Stadtfarmer bündeln und gemeinsam mit Bürgerinnen und Wissenschaft weiterentwickeln. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Erforschung, Vernetzung und Realisierung der städtischen Agrikultur. SAIN ist ein gemeinsames Projekt des Fraunhofer-Instituts UMSICHT in Oberhausen und des Wissenschaftsladens Bonn. Hauptakteure des SAIN-Projekts sind jedoch die Bürgerinnen. Gemeinsam mit und durch die Bürger*innen werden Konzepte und Umsetzungen entwickelt und erforscht, die unterschiedliche Akteure vernetzen und bilden, die Kleinproduktionen generieren und optimieren und die Stoffströme nachhaltig schließen (u.a. Verteilung von Lebensmitteln/organischem Dünger, …). Der Idealfall wäre ein kreislauffähiges städtisches System von der Erzeugung bis zur Verteilung von Nahrungsmitteln. Das Projekt SAIN wird im Rahmen der Bürgerforschung vom BMBF gefördert. Mehr zu SAIN unter:
    www.staedtische-agrikultur.de


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  • Stadt Essen diskutiert Möglichkeiten, GGs zu verstetigen

    (Gu, Mail)

    AUSBLICK UND ZUKUNFT DER GEMEINSCHAFTSGÄRTEN IN ESSEN

    Datum: Montag, 25. Juni 2018
    Ort: VHS Essen, Burgplatz 1, 45127 Essen, großer Saal im UG Uhrzeit Beginn: 17:00 Uhr
    Ende: voraussichtlich 19:00 Uhr

    In gemeinsamer Runde wollen wir gerne u.a. folgende Fragen diskutieren: * Wie lässt sich das Thema „Gemeinschaftsgärten“ besser und breiter in den Stadtteilen kommunizieren und verankern? * Wer könnte zu diesem Zweck die Rolle eines Multiplikators einnehmen, der Menschen in den Stadtteilen auf das Thema aufmerksam macht und zum Mitmachen anregt?
    * Wie lässt sich ein zuverlässiges Netzwerk an Unterstützerinnen und Unterstützern aufbauen, die organisatorische und eventuell auch administrative Angelegenheiten in die Hand nehmen?


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  • Münchner Gärten der Kulturen feiern ihr Sommerfest im Park

    (Gu, Mail)

    am 22.7. feiert der Münchner Garten der Kulturen sein Sommerfest im Grünwalder Park.
    Ein neues Grundstück ist nach wie vor nicht in Sicht. (mehr …)

  • HilldeGarten Leipzig entwickelt sich gut

    (Gu, Mail)
    Wir sind auch kein Verein sondern eine lose Gemeinschaft, in der die Aufgaben untereinander verteilt sind. Der Garten hat sich vor 2 Jahren auf der Brache des ehemaligen Güterbahnhofes gegründet und es wurden Beete vergeben an interessierte Gärtner. Inzwischen sind wir so viele, dass wir nur noch Hochbeete für neue Hildegärtner vergeben können und immer mehr gemeinschaftliche Beete entstehen. Wie unser Kräuterbeet, unser Heilpflanzenbeet, das gemeinschaftlich genutzte Gewächshaus etc.

    Gerade entsteht unsere Sommerküche und nächsten Freitag feiern wir unser Sommerfest.

    Wir hatten letzten Sommer 3 Wochen ein internationales Workscamp bei uns auf der Fläche und es war toll zusammen den Platz zu gestalten.


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  • zusammen gärtnern baut Kartoffen für Agrikultur-Festival an

    (Gu, mail)

    Die Anbauorganisation läuft viel flüssiger als im vergangenen Jahr. Fokus ist Vierfruchtfolge und Mischkultur. […]

    Außerdem haben wir ein großartiges Projekt zum Thema Kartoffel am laufen! Aus der Ernte werden wir nun Pommes zum AgriKultur Festival produzieren.. Das ist dann wahrscheinlich auch Premiere für unsere MUFUKÜ.

    Wir sind nun aber am Ende des zweiten Jahres unserer Projektförderung
    -> sie suchen nach Anschlußfinanzierung
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  • In Idstein entsteht ein GG

    (Gu aus ANtrag und Antworten)

    In Idstein entsteht ein GG. zentralen Kern soll werden: eine Gartenküche in dem bereits
    vorhandenen  (aber  sehr  renovierungsbedürftigen)  ausgemusterten  Forstwagen.  Er  soll  der  Kulminationspunkt
    werden, der uns hilft unser Motto „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ zu leben, auch mit BürgerInnen
    unserer  Stadtgesellschaft,  die  sich  nicht  aktiv  als  GärtnerInnen  und/oder  passiv  als  Fördermitglieder  einbringen.

    Der Bürgergarten Idstein entsteht seit Oktober 2017 am „grünen Verbindungsband“, dem Radweg R6/8, der nicht
    nur  Idstein-Kern  mit  einigen  Ortsteilen  direkt  verbindet,  sondern  wichtiger  Teil  eines  intensiv  genutzten
    überkommunalen Radwegenetzes ist. Die Fläche, die den BürgergärtnerInnen zur Verfügung steht, liegt fußläufig
    zur Idsteiner Altstadt, die von vielen Tagesgästen aus der näheren Umgebung bzw. als Ziel für Radausflügler aus
    den Ortsteilen von Idstein, Taunusstein und Esch genutzt wird.
    Innerhalb der Struktur Idsteins ist die Lage des Bürgergartens insofern für die Stadtgesellschaft bemerkenswert, als
    er  zwischen  der  renommierten  Pestalozzi-Schule,  dem  sozialen  Wohnungsbau  in  der  Wörsbachaue  sowie  dem
    satellitenartigen  Neubau-Gebiet  „Nassauviertel“  mit  seinen  bislang  unzureichend  in  die  Stadtgesellschaft
    integrierten Neubürgern und einem Seniorenzentrum liegt.
    Die BesucherInnen des Bürgergartens wie auch die BürgergärtnerInnen selbst spiegeln diese vielfältigen, bislang in
    der  Stadtgesellschaft  weitgehend  interaktionsarm  nebeneinander  lebenden  Bevölkerungsgruppen  wider  –  mit
    Aktiven, die zwischen 9 und 76 Jahre alt sind und aus verschiedenen Nationen stammen.
    wollen oder können.

    Um  eine  noch  größere  soziale  Reichweite  und  integrative  Durchdringung  der  bislang  nebeneinander,  aber
    weitgehend  isoliert  voneinander  agierenden  gesellschaftlichen  Gruppen  Idsteins  zu  erreichen,  ist  als  konkretes
    Projekt  geplant,  den  bislang  bewußt  freigelassenen  Bereich  des  Gartengeländes  mit  einer  Gartenküche  nebst
    Bestuhlung  auszustatten,  die  auch  für  Begegnungsveranstaltungen  „für  Kultur  und  Hortikultur“  genutzt  werden
    kann.
    Der  Um-  und  Ausbau  (inkl.  Anbau  eines  kleinen  Geräteschuppens  für  Gartenutensilien)  wird  mit  so  vielen
    Eigenleistungen wie möglich erreicht werden.

    • Unser Verein hat bereits 20 Mitglieder, die allesamt auch gärtnerisch aktiv sind. Darüber hinaus betätigen sich ca. 5 BürgergärtnerInnen regelhaft im Garten, ohne daß sie Mitglieder des Vereins geworden wären. Unsere jüngste Bürgergärtnerin ist Jahrgan 2009, der älteste Bürgergärtner im Jahre 1942 geboren. Zur Zeit repräsentieren wir fünf verschiedene Nationen, nämlich Deutschland, England, Italien, Syrien und Afghanistan.
    • Die gärtnerische Kerngruppe besteht aus etwa 12 – 15 Leuten. Fünf dieser BürgergärtnerInnen haben zudem Verantwortung im Orga-Team übernommen, das sich darum kümmert, gemeinsam Wochenarbeitspläne aufzustellen (öffentlich einsehbar über http://buergergartengesellschaft.de/aktivitäten), Veranstaltungen zu planen (zuletzt eine Gartenrallye für SchülerInnen einer örtlichen Schule zu deren Projektwochenthema „Essen in Hessen“ und am 23. Juni die Teilnahme am Idsteiner „Fest der Vereine“) etc. Die anderen BürgergärtnerInnen werden von diesen planerischen Aktivitäten nicht nur persönlich (bei mind. 1x wöchentlichem gemeinsamen Gärtnern) und über die Webseite informiert, sondern es gibt zudem eine WhatsApp-Gruppe (Mitglieder, die kein WhatsApp haben, erhalten zentral wichtige Infos als WhatsApp-Screenshot per Email). Außerdem stehen wir in unserer relativ kleinen Kommune auch telefonisch und persönlich kurzfristig zur Ansprache zur Verfügung. Jeden Tag ist eine/r der BürgergärterInnen (Orga-Team) auch flexibel im Garten anzutreffen.
    • Es gibt am Grundstück eine Infotafel, die nicht nur die Gartenprinzipien des gemeinschaftlichen Gärtnerns und Miteinanders als „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ erläutert, sondern auch die Email-Adresse, URL und einen QR zum Besuch der Webseite abbildet. Es wird ausdrücklich dazu aufgerufen, daß wir uns über weitere MitgärtnerInnen freuen (dies wird von uns auch regelhaft BesucherInnen gegenüber persönlich kommuniziert). Zudem ist uns von einer örtlichen Metallbaufirma zugesagt worden, daß sie uns einen wetterfesten Infokasten stellt, so daß die Informationen auch dauerhaft gut lesbar bleiben.
    • Das Grundstück ist uns von der Stadt Idstein pachtfrei zur Verfügung gestellt worden (Überlassungsvereinbarung ist aktuell in der Unterschriftenrunde). Es hat eine Größe von ca. 1.000qm, wobei ein Streifen von ca. 15m Breite über ca. 25m Länge von gärtnerischen Aktivitäten freizuhalten ist. Es handelt sich hier um eine Überschwemmungszone, die wir in Absprache mit der Stadt als Blühstreifen für Schmetterlinge und Wildbienen sowie unsere zwei Honigbienenvölker eingesät haben (die Saat ist super angegangen – sieht toll aus und gefällt den bestäubenden Insekten). Zunächst hat der Überlassungsvertrag einen Zeitraum von 4 Jahren festgelegt (mit Option auf Verlängerung). Wir haben vereinbart, daß der Erfolg des Gartens nach 3 Jahren seitens der Stadt Idstein oder einer von ihr zu beauftragenden Institution evaluiert wird.
    • Bislang haben wir 15 Gemüse(-hoch-)beete gebaut und angepflanzt. Darüber hinaus gibt es drei Beete mit Heilkräutern sowie fünf „Kartoffeltürme“, in denen jeweils 2 alte / seltene Kartoffelsorten kultiviert werden. Die örtlichen Faulschieferbruchsteine, mit denen wir eine Kräuterspirale anlegen wollen, sind seit Anfang Juni auch vor Ort, so daß wir in diesem Monat mit dem Bau und der Bepflanzung los legen können.
    • Die Beete werden allesamt gemeinschaftlich bewirtschaftet. Auch die Entscheidung, in welches Beet welches Saatgut kommt, ist eine Gemeinschaftsentscheidung. Individuelle Beete gibt es nicht und sind auch für die Zukunft nicht vorgesehen. Vielmehr wird der Ertrag als „Demonstrationsobjekte“ für die Umwelt- und Ernährungsbildung verwendet und in diesem Sinne an die GartenbesucherInnen verkostet. Um dies noch ansprechender und in größerer Vielfalt tun zu können, benötigen wir die hier beantragte Gartenküche!
    • Gartengeräte, die dem Verein gehören, sind (bis auf weiteres) noch in geringer Zahl vorhanden. Wir haben als Verein zwei Schubkarren, einen Handkarren, einen Spaten, zwei Eimer u.ä. Diese Gerätschaften sind in einer nahe bei gelegenen Scheune untergebracht, die uns freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Allerdings gibt es zu dieser Scheune nur zwei Schlüssel, so daß wir eine entsprechende Logistik über unsere WhatsApp-Gruppe organisieren. Einer der Schlüssel ist regelhaft von Di – Sa bei einer Bürgergärtnerin abholbar, die ein Ladengeschäft direkt neben der besagten Scheune betreibt.
    • Ansonsten bringen diejenigen BürgergärtnerInnen, die private Gartengeräte besitzen, diese in möglichst großer Zahl mit und stellen sie großzügig zur Verfügung.
    • Wir planen allerdings nicht nur eine logistisch einfacherere Unterbringung durch An- oder Unterbau von Stauraum unter die Gartenküche (vrgl. Antrag); sondern werden, wenn die Unterbringung im Garten dann diebstahlsicher möglich ist, auch Gartengerät aus dem Vereinsvermögen anschaffen.
    • Wir haben uns bewußt gegen eine Einzäunung des Bürgergartens entschieden, um einzuladen anstatt auszugrenzen. Wir haben statt dessen als optische Zäsur eine (ökologisch hochwertige) Randbepflanzung aus einheimischen Vogelschutz- und Nährgehölzen sowie Bienenweiden angelegt (die, nebenbei bemerkt, auch Nahrung für den Menschen bietet, wenn man sich an dieses alte Wissen erinnern mag, daß man aus Schlehen hervorragendes Kompott kochen und aus Hagebutten Tee bereiten kann!). Diese Hecke wird auch dann, wenn sie Dichte und Höhe durch Zuwachs gewinnt, auf ca. 1.20 – 1.50m Höhe gehalten werden, um sie im Wortsinne überschaubar zu halten. Ein 4m breiter Eingang ist komplett frei von Bepflanzung und zu jeder Zeit für jedermann zugänglich.
    • Die geplanten Handwerksarbeiten werden weitgehend von BürgergärtnerInnen durchgeführt (so, wie wir auch die o.g. Hochbeete sowie einen Bienen- und einen Tomatenunterstand in kompletter Eigenleistung über den bitterkalten Winter erstellt haben). Desweiteren sind viele unserer MitgärtnerInnen in den diversen Ortsteilen mit dort ansässigen Handwerkern gut vernetzt – es ist geplant, diese aktiv mit einzubinden (vrgl. Antrag). Fachhandwerkliche Beratungsleistung werden wir daher nur dann/dort, wo unbedingt nötig stundenweise bei dem beratenden Schiffszimmermann (siehe Anlage 2 zu dieser Mail) abrufen. Insgesamt rechnen wir damit, daß sich zwischen 10 und 20 Personen in irgendeiner Form an dem Um- und Ausbau des Forstwagens zur Gartenküche beteiligen werden. Sollten sich noch mehr finden, werden wir sie natürlich freudig willkommen heißen.

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  • Mucca GG what nun Kernteam

    (Gu aus Antrag)

    Im letzten Jahr mussten wir uns ertsmal mit strukturellen
    Problemen eines so offenen Geländes (Vandalismus etc.) beschäftigen. Dieses Jahr sind wir
    dabei den Garten auszubauen so dass er mehr zum verweilen einlädt. Wir haben nun einen
    festen Termin (Donnerstags 16-19 Uhr) und treffen uns zudem noch zusätzlich bei Bedarf
    und Interesse. Es gibt nun ein festes Team von 3 Leuten die mit in der Organisation helfen.
    Zudem gibt es eine wechselnde Gruppe von bis zu 15 Menschen die mitmachen, durch den
    festen Termin hoffen wir dieses Jahr noch mehr Leute gewinnen zu können. Wir wollen weg
    vom Plastik kommen und sind dabei Hochbeete zu bauen, diese begrenzen zudem den Ort
    und bieten einen Rahmen, in denen Sitzgelegenheiten zum gemeinsam Zeit verbringen
    einladen. Dadurch ist es uns auch gelungen die Vermüllung des Areals zu reduzieren. Wir
    haben außerdem eine Bienenwiese am Start und bekommen eventuell sogar noch eine
    Bienenkiste aufgestellt. Wir nutzen den Garten dieses Jahr auch vermehrt als Treffpunkt
    und für Aktionen (gemeinsames grillen, großer Brunch mit dem Yara e.V: und Ausstellung
    am 5. August) (mehr …)

  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)

  • IG Osnabrück: Langzeitarbeitslose bauten den Garten. Naturnahes Lernen im Mittelpunkt

    (Gu, alerts)

    „Bei uns im Mütterzentrum treffen sich viel Kulturen und Nationen“, sagt die Vorsitzende des „Vereins Mütterzentrum Osnabrück e.V.“, Malu Piepenbrink, die selbst aus Brasilien kommt. Gemeinsam ist ihnen, „dass die meisten nur kleine Wohnungen haben und kein Grün drumherum“, so Piepenbrink. „Dafür haben wir jetzt diesen großen gemeinsamen Garten.“ Und in dem duftet es an diesem Sonntag nach Würstchen und Kaffee, nach frisch gemähtem Gras und frischen Kräutern. Der „interkulturelle Garten Sonneneck“ ist ein echtes Paradies: die Wiese zum Herumtollen, der große Sandkasten mit Matschanlage, der Rutschhügel, die Sonnensegel. Und dazu Hochbeete für Kräuter und Gemüse, Obstbäume, Blumen, ein Grillplatz, Bänke und Sitzsäcke, Holzhütten für Werkzeug, Spielzeug und Toiletten. „Wir haben hier zwei Kleingärten zusammenlegt“, sagt Malu Piepenbrink. 

    Von der ersten Idee bis zur Garteneröffnung am Sonntag hat es Jahre gedauert. „Das erste Problem war, überhaupt einen Garten zu finden“, sagt Anna-Maria Schmitz-Hülsmann vom Mütterzentrum. „Die meisten Kleingartenvereine haben gleich abgewunken; die wollten uns und unsere Kinder nicht.“ Fündig geworden ist das Mütterzentrum dann im Kleingartenverein Süd in Nahne. „Die Vorsitzende, Anna Böer, hat uns in allem unterstützt“, sagt Malu Piepenbrink.

    Doch wie macht man aus einer heruntergekommenen Grünfläche oben auf dem Berg und ganz am Ende des Weges einen Garten? Unter anderem mit Hilfe der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. „Das Mütterzentrum ist mit der Frage auf uns zugekommen, ob wir das Projekt finanziell unterstützen können“, sagt Michael Prior, Geschäftsführer der Bohnenkamp-Stiftung. „Was uns daran gefiel ist, dass es um naturnahes Lernen geht, das liegt uns besonders am Herzen.“ Und, dass die Stiftung das Projekt nicht nur bezahlen sollte, sondern auch begleiten konnte. „Wir haben das Mütterzentrum mit der Möwe zusammengebracht, weil wir es gut fanden, dass ein soziales Unternehmen diesen Garten baut.“

    „Für uns war das auch ein Glücksfall“, sagt Thomas Schulke, Betriebsleiter der Möwe, einer gemeinnützigen GmbH. „Wir beschäftigen viele Langzeitarbeitslose, Migranten und Flüchtlinge. An einem sozialen Projekt zu arbeiten, war für unsere Leute etwas besonders Schönes.“ Das aber mit viel Arbeit verbunden war. „Jeder Stein und jeder Sandsack musste mit der Schubkarre hier rauf befördert werden“, sagt Schulke. Und neben Kraft war auch Geduld erforderlich. „Es gab immer wieder neue Ideen, die umgesetzt werden sollten. So manches Mal haben wir etwas, das schon halb fertig war, wieder umgeplant.“

    Auch sonst war manchmal der Wurm drin. „Zweimal wurde eingebrochen, und Werkzeug wurde gestohlen“ (mehr …)

  • Himmelbeet wird von Guerilla Gärtnernden als Bedrohung wahrgenommen

    (gu, aus Workshop)

    Das Himmelbeet muss umziehen und es wurden ein paar Flächen abgeboten. Auf einer sind schon ein paar gärtnerische Aktivitäten entstanden, guerilla-style und Himmelbeet wird als Bedrohung wahrgenommen.
    Himmelbeet hat zudem festgestellt, als sie sich mit ihrer Lobby/Unterstützung beschäftigt haben, dass nicht alle das Himmelbeet gut finden. Sie werden als Mitgentrifizierer wahrgenommen und es gibt eine Hürde für nicht akademische Familien/Personen.
    Sie wollen zum einen mit anderen Preisen im Cafe darauf reagieren und die neue Fläche als Beteiligungsprojekt entwickeln. (mehr …)

  • ZAKK endet: Grüne Flora Düsseldorf bleibt

    (Gu, alerts)

    Ein wenig wehmütig blicken die Mitarbeiter des Projekts „zakk findet Stadt“ auf die letzten drei Jahre zurück. 2015 verließen sie ihre Räume im zakk und machten sich auf, Kultur in die Stadtteile zu bringen, die in dem Bereich eher benachteiligt sind. Dabei ermöglichten sie in Kooperation mit den Stadtteilen sowohl niederschwellige Angebote, wie Livemusik oder Kabarett in Rath. Die größte Aktion war das „Urban Gardening“ in Eller und Wersten. An verschiedenen Orten in den Stadtteilen wurden letztes Jahr Hochbeete aufgestellt, die von mehr als 30 Paten betreut wurden. Die Kampagne stieß auf große Begeisterung. Initiativen wie „Düsselgrün“ zeigten Interesse, auch öffentliche Hochbeete aufzustellen. „Wir hatten sogar einen ganz großen Glücksfall“ erzählt Projekt-Mitarbeiter Benjamin Lowinski. „Jemand aus Wersten hat uns zwei Schrebergartenparzellen zur Verfügung gestellt.“ Dort wurde ein großer Gemeinschaftsgarten, die „Grüne Flora“ angelegt.
    Dieser wird mittlerweile von Ehrenamtlichen organisiert und betreut und bleibt auch nach Abschluss des Projekts erhalten. Der Garten diente aber nicht nur dem gemeinschaftlichen Lebensmittelanbau. Events wie ein Streetart-Workshop oder ein Mitmachzirkus sorgten für Kultur im Grün. Für die Veranstalter war das dreijährige Projekt ein Erfolg. […]

    https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/flingern/zakk-findet-stadt-endet-nach-drei-jahren_aid-23312921 (mehr …)

  • Freie Wähler kämpfen für Hochbeete in Erfurt

    (Gu, alerts)

    Erfurt. Von den sechs Hochbeeten in Erfurt, die von der Stadt im April aufgestellt werden sollten, fehlt weiterhin jede Spur. Daniel Stassny, Stadtrat von den Freien Wählern, wirft daher nun der Stadtverwaltung vor, Stadtrats-Beschlüsse zu ignorieren und Verabredungen nicht einzuhalten.

    Mit den Hochbeeten sollte in einem einjährigen Pilotprojekt getestet werden, ob „Urban Gardening“, also das großstädtische Gärtnern, in Erfurt eine Zukunft hat. Die Hochbeete sollten von konkreten Interessengruppen betreut werden.

    Die Anregung ging von den Freien Wählern aus und mündete in einem Stadtrats-Beschluss, der bereits 2017 gefasst worden war. Starten sollte das Garten-Projekt in diesem Jahr. „Wir wollten der Verwaltung Zeit geben, das Projekt vorzubereiten und umzusetzen“, sagt Stassny.

    Die Stadtverwaltung machte auch tatsächlich sechs Standorte ausfindig und fand zugleich Menschen, die sich um die Beete kümmern wollten. Im November informierte sie darüber den Stadtrat. Das Garten- und Friedhofsamt teilte zudem mit, dass die Hochbeete in diesem April aufgestellt werden würden.

    Laut Stassny hat er im April noch einmal nachgefragt und die Bestätigung erhalten, dass sich an den Plänen nichts geändert habe. Doch nun sei es Juni, und die Beete fehlten weiterhin.

    Stassny machte sich die Mühe, alle genannten Standorte mit dem Fahrrad abzufahren. „Ich komme regelmäßig an den Standorten in der Geschwister-Scholl-Straße vorbei“, erzählt er. „Da dort nichts zu sehen war, suchte ich auch die anderen Standorte auf.“ Die Abwesenheit jeglicher Form eines „Urban Gardens“ belegte er mit Fotos.

    Stassny nimmt nun Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) dafür in die Verantwortung, dass bislang nichts geschehen ist. „Zum wiederholten Mal missachtet er einen Stadtratsbeschluss und den selbst ausgegebenen Zeitplan“, sagt Stassny. Als Chef der Verwaltung habe Bausewein den Auftrag des Stadtrates entweder nicht weiter gegeben oder vernachlässigt, die Umsetzung zu kontrollieren. Dabei habe sich Bausewein noch im OB-Wahlkampf für ein grünes und gartenfreundliches Erfurt ausgesprochen.

    https://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/erfurt/startseite/detail/-/specific/Keine-Spur-von-Hochbeeten-an-den-versprochenen-Standorten-242296577 (mehr …)

  • Im Ruhrgebiet entwickeln die Forschenden der RWTH ein lebendiges Labor mit Fischzucht und Urban Farming.

    (Gu, alerts) Mit einer Fischzucht mitten in Dortmund Gemüse anbauen? Das mag zunächst nach einem Luftschloss für die Industriebrachen im Stadtteil Huckarde klingen. Wenn Dr. Axel Timpe die Idee erläutert, dann wird sie allerdings schnell konkret und naheliegend. Der Ansatz des Landschaftsarchitekten vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen um Professor Dr. Frank Lohrberg nennt sich Aquaponik. Das nährstoffreiche Wasser aus der Fischzucht wird so gereinigt und der Fischkot direkt als Dünger für die Pflanzen genutzt. Urban Farming lautet das Prinzip, bei dem Felder auch in Städten wachsen – in die Höhe und nicht unbedingt in die Breite. Das Aachener Vorhaben für Dortmund-Huckarde ist eines der drei Hauptteile des Horizon-2020-Projektes „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg), was so viel heißt wie „produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ und soll naturnahe Stadtentwicklungsmaßnahmen in benachteiligten Stadtteilen auf den Weg bringen. Dortmund ist eine der sogenannten Frontrunner-Städte, die anderen beiden sind Turin (mit den alten Automobilwerken) und Zagreb (mit einem ausgedienten Schlachthof samt Wurstwarenfabrik), in denen ähnliche Projekte gestartet werden. Beteiligt sind sechs Universitäten, neben den drei Frontrunner-Städten sieben weitere Kommunen, die die Projekte nachahmen sollen, acht kleine und mittlere Unternehmen und sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO). Der Aachener Lehrstuhl koordiniert das gesamte Vorhaben, die Europäische Union fördert es mit mehr als zehn Millionen Euro. „Es ist ein ungewöhnliches großes Projekt, das dort begonnen wird“, sagt Timpe. Im September ist großer Kick-off im Rahmen einer Konferenz in der Alten Schmiede in Dortmund-Huckarde. Bei Horizon 2020 handelt es sich um das Forschungsrahmenprogramm der EU, zwischen 2014 und 2020 wurden und werden 75 Milliarden Euro in Forschungsprojekte investiert. Unter den bis dato ausgewählten ist das Projekt, das federführend von den Aachener Architekten koordiniert wird. „Das Projekt hat für die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University den allerhöchsten Stellenwert. Dies begründet sich nicht allein aus der enormen Drittmittelsumme, die für die Fakultät tatsächlich herausragend ist, sondern hat auch inhaltliche Gründe: Wichtig ist uns die internationale Zusammenarbeit und der Charakter des Projektes, bei dem durch die Praktiken der angewandten ‚innovation action‘ die Fakultät als Bindeglied zwischen Wissenschaft, den kleinen und mittleren Unternehmen, der Zivilgesellschaft und der Planungspraxis in den Städten fungiert“, erklärt der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Alexander Markschies. Zufall ist es gewiss nicht, dass der Aachener Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur ein solches Projekt koordiniert – und selbst in Dortmund im Sinne eines Living Labs (also lebendigen Labors) mit den Menschen vor Ort und der Idee von Fischzucht und Gemüseanbau aktiv wird – und gemeinsame Strategien zur Umsetzung entwickelt. Denn im Rahmen des Projektes „CoProGrün“ (Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur) haben die Aachener Architektinnen und Architekten sowie ihre Forschungspartner bereits – in diesem Fall gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF – in Dortmund und den Nachbarstädten Waltrop, Castrop-Rauxel und Lünen gewirkt – ebenfalls zum Thema Urban Farming/Urban Gardening. „Wir können also auf unseren Beziehungen vor Ort aufbauen“, sagt Timpe. Der Aquaponik-Ansatz, der nun mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort verfolgt werden soll, kann nicht nur auf den vorhandenen Beziehungen aufbauen. Erste Entwürfe für mögliche Versuchsanlagen für die Fischzucht liegen vor. „Es soll keine klinisch-reine Laborlandschaft werden. Der Ansatz ist bewusst Low-Tec, damit die Anlage von Vereinen beziehungsweise den Menschen vor Ort betrieben werden kann und so auch ein Beschäftigungspotenzial geschaffen wird“, erläutert Timpe. Weitere Bausteine des Dortmunder Projektes sind Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt und der Ausbau der ehemaligen Mülldeponie Deusenberg als Sportanlage mit Solarfeldern. Begleitet wird die Arbeit in den Städten, die bis Sommer 2023 angesetzt ist, von Lehr- und Lernmodulen auf edX, einer Plattform für Massive Open Online Courses, also digitale Lehrveranstaltungen. Der freie Zugang zum Wissen, das im Rahmen des Projektes generiert wird, ist elementarer Bestandteil des Horizon-2020-Projektes. Entsprechende Module zum Thema „Nature-based solutions“ sind in der Vorbereitung. Weitere Informationen: http://www.la.rwth-aachen.de/Lehrstuhl/Lehrstuhl_start.htm

    https://idw-online.de/de/news697179 (mehr …)

  • Ufer-Projekte profesionalsieren sich

    (Gu, mail)

    insgesamt also: bei uns professionalisiert es sich, und ich hoffe, unsere langsam und bewusst aufgebauten Strukturen halten die größeren Volumina gut aus und wachsen entsprechend skaliert tragfähig mit. (mehr …)

  • Stadtteilgärtnerei in Dortmund

    (Gu, RSS)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“ (mehr …)

  • essbare Beete für Hörde

    (Gu, RSS)

    In der Stadtteilagentur ist ab sofort das neu entwickelte essbare Hochbeet für Hörde ausgestellt, von dem in den nächsten Wochen weitere im Hörder Stadtgebiet verteilt zu finden sind.
    Sie sind bepflanzt mit allerhand unterschiedlicher essbarer Pflanzen und Kräuter und laden zum Naschen und Probieren ein.
    Also greifen Sie zu und denken Sie auch an andere Entdecker! Lokale Unternehmen und Einrichtungen übernehmen dabei die Patenschaft für die Hochbeete. (mehr …)

  • Beetinchen: Umzug steht bevor

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Garten in Berlin/Märkisches Viertel wurde mit Mittel aus Stadtumbau West finaniert und hat 7000m². Neben (großen) individuellen Beeten gibt es viel Naturraum. Sie müssen nun nach der Saison umziehen, da die Fläche bebaut wird.
    Sie beantragen Gartengeräte, die dann auch mit genommen werden.

    Zur Zeit haben wir noch 17 vermietete Parzellen. In den meisten Fällen werden diese von Familien bewirtschaftet, so dass ich keine genaue Angabe über die Personenzahl machen kann. Ein Teil der Unterpächter*innen hat bereits gemeldet, mit umziehen zu wollen. Zudem habe ich bereits eine Liste mit fünf Interessent*innen für das nächste Jahr. In den Sommerferien gibt es einen Tag der offenen Tür, an dem jeder im Garten willkommen ist. Dieser wird dieses Jahr von einer durch die GESOBAU finanzierte Kraft auf Minijobbasis betreut. Der Garten ist barrierearm und kann auch im Rollstuhl besucht werden.

    Bereits dieses Jahr werden einige Veranstaltungen im Beettinchen stattfinden, die es so vorher nicht gab. Im Juli werden wir gemeinsam mit der GESOBAU eine Lesung der Novelle „Der gefundene Garten“ mit musikalischer Untermalung und einem kleinen Buffet organiseren. Dazu werden die Pächter*innen eingeladen und Werbung in den umliegenden Häusern sowie öffentlichen online-Portalen gemacht.

    Zudem ist angedacht, in den Sommerferien einen Flohmarkt im Garten zu organisieren, bei dem Bewohner*innen des Viertels kostenfreu Tische zur Verfügung gestellt bekommen.

    Wie bisher bereits wird zudem das jährliche Viertelkino im Garten stattfinden.

    neues Konzept:

    Der neue Garten wird gegenüber der Treuenbrietzener Str. 35 im Märkischen Viertel liegen. Das sind ca. 1,1 km Fußweg vom jetzigen Garten. Der neue Garten ist mit 3.000qm wesentlich kleiner und wird 35 der 39qm-großen Parzellen haben. Der Vertrag läuft zunächst bis

    01.07.2022 und kann ggf. verlängert werden.

    Ich konnte mit dem Bezirksamt klären, dass Parzellen nicht in vollem Umfang an einzelne Pächter*innen vermietet werden müssen, wie es mir bisher als Auflage mitgeteilt wurde. D.h. es gibt die Möglichkeit, z.B.

    eine halbe Parzelle zu mieten. Einen Teil der Parzellen möchte ich als Gemeinschaftsfläche bewirtschaften. Mindestens eine Parzelle wird mit kleinen Hochbeeten ausgestattet, um barrierearmes Gärtnern zu ermöglichen. Mein Wunsch wäre es, dies auf zwei oder drei gemeinschaftliche Parzellen auszuweiten. Zudem habe ich vor, im gesamten Garten „Wegfläche“ mit kleinen Kräuterkübeln o.ä. auszustatten, um die gemeinschaftlich bewirtschaftete Fläche zu erhöhen und einen freundlichen Charakter zu schaffen. Wie wir wissen, ist dies ohne große Kosten machbar.

    Das Gerätehaus mit Aufenthaltsbereich wird in seinem jetztigen Zustand mit umziehen.

    Ich arbeite gerade an einem Konzept, wie man den Garten künftig mehr beleben kann. Dazu gehört zum einen, die vertraglichen Regelungen gegenüber den Unterpächter*innen zu ändern, um mehr gemeinschaftliches Handeln als Voraussetzung für die Anmietung einer Parzelle (s.

    Himmelbeet) zu haben. Dafür möchte ich bereits dieses Jahr einen groben Veranstaltungskalender planen, damit die Unterpächter*innen sich frühzeitig für gemeinschaftliche Aktivitäten eintragen können.

    Zudem warte ich auf die Veranschlagung der künftigen laufenden Kosten.

    Auf dieser Basis entscheiden sich Parzellenpreise.

    Die bisher genannten Punkte sind alle mit den jetztigen Ressourcen umsetzbar. Ich bin derzeit auf der Suche nach möglichen Förderungen, um Personal für die Bewirtschaftung und Öffnung des Gartens finanzieren zu können. Meine ideale Vorstellung wäre es eine Person für sozialpädagogische Betreuung sowie eine Gartenfachkraft vor Ort zu haben. Diese könnten Veranstaltungen organisieren und mit den Pächter*innen sowie Interessierten gärtnern, thematische Workshops durchführen u.a. Durch eine fachliche Vor-Ort-Betreuung soll auch die Motivation an ehrenamtlicher Betätigung gesteigert sowie die Öffnung des Gartens als Erholungsraum für die Öffentlichkeit ermöglicht werden. Ein kleiner einfacher Cafébetrieb ließe sich rein infrastrukturell gut organisieren und kann in der Zeit zwischen den Saisons vorbereitet werden (Thekenbau etc.). Auch hier könnten Pächter*innen ihre gemeinnützigen Tätigkeiten ausüben. Ein endgültiges Konzept mit genauem Finanzierungsplan möchte ich schnellstmöglich erstellen. Bisher bin ich noch in der Ideensammlungsphase bzw. schaue mir weitere Gärten an, um Inputs zu erhalten. Parallel dazu erarbeite ich ein Konzept, wie sich der Garten ohne zusätzliche Finanzierung anders bewirtschaften ließe und wie man ehrenamtliches Engagement im Garten steigern könnte (s.o.).

    Pläne für die Zusammenarbeit mit der künftigen Gemeinschaftsunterkunft mache ich erst, wenn der Betreiber feststehen wird und direkte Absprachen getroffen werden können. Durch eine enge Kooperation mit anderen in der Flüchtlingsarbeit tätigen Akteuren im Viertel lassen sich auch niedrigschwellige kurzfristige Projekte umsetzen. Zudem möchte ich die nahe gelegene Waldorfschule kontaktieren und Projektmöglichkeiten ausloten.


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  • Lehmofenbau bei Rote Beete

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Rote Beete = in Berlin Wedding

    Nach knapp 2 Jahren ehrenamtlicher Arbeit ist es uns gelungen:
    –  den  Ort  von  einer  Müllhalde  in  einen  partizipativen  und  grünen  Begegnungsort  zu
    verwandeln
    – eine Kerngemeinschaft zu bilden
    – das Interesse der Nachbarschaft zu wecken und eine positive Energie zu schaffen
    –  Aufmerksamkeit  im  Kiez  bzw.  im  Bezirk  zu  wecken  (von  anderen  zivilgesellschaftlichen
    Einrichtungen, Gärten und öffentlichen Institutionen) und Partnerschaften einzugehen
    – Menschen zu befähigen, Projekte eigenständig durchzuführen.
    Jetzt, dass eine stabile und motivierte Gemeinschaft vorhanden ist und dass der Garten als
    solches erkennbar und anerkannt ist, möchten wir ein Tick weiter gehen und mehr Angebot
    anbieten können, um den Platz immer attraktiver und somit sinnvoll und nutzbar für den
    Kiez zu machen.
    Wir  haben  Kontakt  mit  Elisophie  Eulenburg  aufgenommen.  Sie  ist  Künstlerin  und  hat
    gemeinsam  mit  dem  Architekten  Juan  Carlos  Mejia  vor  sechs  Jahren  einen  öffentlichen
    Lehmbackofen  auf  dem  Tempelhoferfeld  gebaut.  Öffentliche  Backöfen  sind  eine  alte,
    kulturübergreifende  Tradition  und  die  letzten  sechs  Jahre  haben  gezeigt,  dass  ein  solcher
    Lehmofen auch heute noch sehr belebend im Stadtraum wirkt. Am Lehmofen auf dem Feld
    treffen  sich  in  den  warmen  Jahreszeiten  mehrmals  Wöchentlich  viele  Berliner-innen,  um
    gemeinsam zu backen und zu Essen. Wir möchten gerne einen Ableger des Projekts bei uns
    eröffnen und ab September 2018 starten, so dass eine volle Nutzung schon im Frühjahr 2019
    effektiv sein kann.  Das Prinzip läuft wie folgt: Elisophie Eulenburg, die dieses Projekt verwaltet, kommt zu uns
    und  leitet  unentgeltlich  ein  Bauworkshop  mit  interessierten  Gartenengagierten  von  Rote
    Beete,  Allmende  Kantor  und  Rübezahlgarten.  Nach  dem  Bau  gehört  der  Lehmofen  der
    Gemeinschaft und steht jedem-r zur Verfügung. Einzige Bedingung ist, dass die Nutzer-innen
    des  Lehmofens  durch  eine  kleine  Spende  (15-20€)  Mitglied  von  einer  für  den  Ofen
    konzipierte  Webseite  werden.  Die  Mitgliederbeiträge  werden  unter  Anderem  für
    Materialkosten für die regelmäßige Instandsetzung des Ofens verwendet. Mitglieder-innen
    können  sich  auf  der  Webseite  des  Lehmofens  einloggen,  finden  da  eine
    Bedienungsanleitung,  den  Code  des  Zahlschlosses  mit  dem  der  Ofen  verschlossen  ist  und
    können sich in einem Buchungskalender für einen noch freien Tag ihrer Wahl zum backen
    eintragen. So bekommt jede-r die Verantwortung für den Ofen und der Gemeinschaftsgarten
    behält einen Überblick über die Aktivitäten, die mit dem Ofen verbunden sind.  
    Mit diesem Projekt möchten wir unseren Ort natürlich aufwerten aber auch vor allem neue
    Zielgruppen in der Nachbarschaft erreichen, die von vornherein nicht unbedingt von Natur
    und  Stadtgärtnerei  überzeugt  sind  oder  sich  überzeugen  lassen.  Ein  solches  Instrument,
    zugänglich für alle, würde Spaß, fröhliches Miteinander, Vernetzung und Kohäsion zwischen
    unterschiedlichen  Sozialgruppen  schaffen,  die  Bedingungen  schaffen,  um  Leute
    anzusprechen, die sich sonst von dem Garten Projekt nicht betroffen fühlen und insofern der
    positive Beitrag des Gartens in der Nachbarschaft steigern und vervielfältigen. 

    Wie bereits im Antrag erklärt, steht der Lehmofen jedem-r zur Verfügung da er in dem ungeschlossen Gemeinschaftsgarten Rote Beete beheimatet ist. Auf dem oder neben dem Ofen wird auf eine Webseite hingewiesen, wo die Nutzung und die Bedingungen zur Nutzung ausführlich erklärt werden. Außerdem können wir darauf zählen, dass Leute, die schon eingetragen sind, anderen Neugierigen das Prinzip erklären können, wenn sie schon dabei sind in einer Gruppe oder Einzeln Pizzen oder Ähnliches zu backen. Wie für viele andere Aktionen von uns zählen wir auf Mundpropaganda und Mimesis (oft fangen die Fußgänger an, sich für den Garten oder seine Besonderheiten zu interessieren, erst wenn es drinnen Bewegung und Action gibt).

    Außerdem werden meine Kontaktdaten (als Koordinator des Gartenprojektes) auf dem gleichen Schild stehen so dass spezielle Anfragen behandelt werden können. So hoffen wir den Leuten, die weniger Geld haben, den Zugang zum Ofen berechtigt zuzugewähren. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Spende zur „Ofencommunity“ den einmaligen Betrag von bis zu 20€ (Pro Person oder pro Gruppe) beträgt, was mehr symbolisch ist als teuer. Unser Team befindet sich auch sehr oft im oder in der unmittelbaren Nähe des Gartens und kann je nach dem Einzelfälle behandeln und nach Ermessen mit den Leuten einen freien Zugang verhandeln.

    Zur Dokumentierung: Wenn der Workshop stattfindet, werden wir natürlich das fotografisch und vielleicht auch anhand von Video dokumentieren. Einige unserer Gärtner-innen haben nämlich gute Skills dabei und das wäre der Anlass, die noch einmal zu gebrauchen. Außerdem ist es vorstellbar, dass wir mit Elisophie (die Workshopsanleiterin) eine Anleitung Schritt für Schritt (mit Fotos und Text) für die Webseite der Anstiftung erstellen.

    Zu den Kindergruppen: Die Kindergruppen, die wir hier betreuen, erhalten kostenlose Workshops bzw. Aktivitätsmöglichkeiten. Die Animation zur Naturentdeckung/ Bau von kleinen Beeten und Gartengegenstände im Garten durch unsere Teamer-innen ist ehrenamtlich genau so wie einzelne Aktionstage, wo wir Kinder und Eltern einladen. Natürlich sind die Aktionstage offen für die Nachbarschaft und das ist sogar wünschenswert, da wir auf deren Teilnahme angewiesen sind, um diese Aktionen überhaupt zu gestalten. Dazu arbeiten wir seit März 2018 zusammen mit dem Stadtteilzentrum am Paul Gerhardt Stift (quasi unser Nachbar) um Aktivitäten in unserem Garten für ihre Besucher-innen zu organisieren (bisher haben wir 3 organisiert). Eine muslimische Frauengruppe von 10 Frauen und 10 Kindern hat seit letzter Woche sich 2 Beete im Gemeinschaftsgarten erbaut und hat uns bereits gefragt, ob es möglich wäre ihre Beete zu bemalen. Dies alles weist darauf hin, dass der Garten offen für neue Leute ist, offen für neue Vorschläge und Aktivitäten (mehr …)

  • ADFC-Tour zu Duisburger Gartenprojekten

    (gu, alerts)

    An verschiedenen Stellen sind Duisburger zu „Stadtgärtnern“ geworden. Eine Radtour des ADFC führt zu einigen der Stellen für Urban Gardening. Tourenleiter Herbert Fürmann stellt am Samstag die Projekte vor.
    Es geht zu Kants- und Rosas Garten und der blühenden Mercator-Brache, zu den Heimatgärten der GEBAG, einem urbanen Ackerbau-Projekt im Süden und zu den von Bürgern angelegten Gartenflächen in den Botanischen Gärten. Rosas Garten liegt im Goerdeler Park, die (hoffentlich) blühende Brache im Mercator-Quartier gegenüber vom Rathaus, Kants Garten im Kantpark. Die drei Projekte der GEBAG im City-Wohnpark, am Biegerpark und in Rheinhausen, „Meine Ernte“, ein landwirtschaftliches Projekt, in Serm, wo Hobby-Gärtner seit 2016 bei Bauer Blomenkamp kleine Parzellen anmieten und eigenes Gemüse anbauen, der Bauerngarten befindet sich im Botanischen Garten Hamborn, und die beiden Projekte des AK Stadtgrün mit dem Naturgarten im Botanischen Garten Duissern.


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  • Wurzelwerk in Dresden plant viel Handwerk

    (Gu, Mail)
    unser neuer Garten in Pieschen ist am Wachsen und hat jetzt auch einen Namen: Wurzelwerk. Der Name steht für die Verbindung aus Gärtnern und Werkeln und dafür, dass wir den Ort gerne als Nährboden und Erprobungsraum für die Entwicklung einer nachhaltigen Nachbarschaftskultur gestalten möchten.

    Das Wurzelwerk nutzt einen brachliegenden Grundstücksteil der Gärtnerei Nitzsche in Pieschen. Idyllisch an der Heidestraße gelegen, ist das 1722m² große Grundstück noch eine völlig flache Wiese (mit tollem Boden) und bietet Raum für vielfältige Gestaltungen.

    Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds möchten wir in den nächsten zwei Saisons eine vielfältiges Programm von Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, ökologisches Bauen und anderen Handwerks- und Kulturtechniken anbieten. Außerdem wird es Kulturveranstaltungen, wie Tauschbörsen, Musik und Filmabende geben.

    Dazu möchten wir zweimal wöchentlich eine offene Gartenzeit anbieten, in der wir Projektideen von Gartennutz*innern und -besucher*innen für eine nachhaltige Nachbarschaft unterstützen.


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  • Wachsen lassen kriegt Finanzierung

    (Gu, MAil)

    Wir bekommen jetzt übrigens endlich in eine kleine Finanzierung durch den Bezirk zur ‚Verstetigung des Gemeinschaftsgartens und Vernetzung der Nachbarschaft durch den Garten‘. Abgesegnet vom Senat

    (Wachsen lassen – in Berlin Moabit) (mehr …)

  • neues aus dem Gallus Garten (Ffm)

    (Gu, RSS)

    Seit zwei Jahren wächst und gedeiht der Gallus Garten in der Schneidhainer Straße. Zu der anfänglich improvisierten Gartenfläche  sind inzwischen zwei professionell gestaltete Flächen  mit Hochbeeten, Kräuterspirale, Barfußpfad, Gartenhütte und Gewächshaus hinzugekommen. Anlässlich des Klimapicknicks sprach Frankfurter Beete vor Ort mit Initiatorin Jessica Wiegand über die weitere Entwicklung des multikulturellen Gemeinschaftsgartens.

    Frankfurter Beete: Der Gallus Garten ist ja mit rund 1.400 Quadratmetern ziemlich groß. Wie nutzt ihr die drei Flächen?

    Jessica Wiegand: Jede Fläche hat ihre Besonderheit: Auf Fläche 2 gärtnern derzeit Familien mit ihren Kindern und Kindergartengruppen in den Hochbeeten. Deshalb gibt es auch einen Zaun, damit die Kids nicht weglaufen können. Des Weiteren steht dort die Gartenhütte und der Barfußpfad. Fläche 3 beherbergt den Gemeinschaftsgarten. Hier gärtnern Menschen ohne Kinder, aber auch der afrikanischer Kulturverein, die Tagestätte Sonnenschein, betreutes Wohnen und andere Institutionen. Wassertank, Insektennisthilfen und Komposthaufen  gibt es auf  allen drei Flächen.

    Frankfurter Beete: Kümmern sich die Freizeitgärtner nur um ihr eigenes Beet?

    Jessica Wiegand: Nein. Jeder, der ein Hochbeet betreut, muss auch gemeinschaftliche Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Pflanzen der Kräuterspirale und Rankbögen gießen.

    Frankfurter Beete: Was passiert derzeit auf Fläche 1?

    Jessica Wiegand:  Die Fläche wird gerade umgebaut. Dort sollen wieder eine Holzplattform für Veranstaltungen stehen, Obstbäume und Beerensträucher sowie Hochbeete zur Vergabe und zum gemeinschaftlichen Gärtnern, in denen dann  auch jeder ernten darf. Wir werden das entsprechend beschildern.

    Frankfurter Beete: Welche weitere Neuerungen gibt es?

    Jessica Wiegand:  Auf Fläche 1 wird ein Bikeport mit E-Lastenrad eingerichtet. Das Lastenrad wird uns vom VCD zur Verfügung gestellt. Ab Mitte Juni sind wir dann eine offizielle Verleihstelle.

    Frankfurter Beete: Warum findet ein Klimapicknick im Garten statt?

    Jessica Wiegand:  Aufhänger der Veranstaltung ist die Kinderrechtskampagne vom Frankfurter Kinderbüro. Wir haben uns mit einem Picknick beteiligt. Bei der Vorbereitung halfen uns viele Kinder und die beiden Gärtnerinnen Ingrid und Ruth. Auch Umweltlernen in Frankfurt und die Greenpeace Jugend waren vor Ort. Eine Kollegin aus dem Mehrgenerationenhaus hat zudem mit den Kindern ein kleines Buch zum Thema Tierschutz und Tierwohl verfasst, das präsentiert wurde.

    Frankfurter Beete: Alle Flächen und Bauten im Gallus Garten sehen inzwischen sehr professionell aus. Hat euch jemand geholfen?

    Jessica Wiegand:  Ja. Der Garten wurde vom Planungsbüro Beuerlein/Baumgartner  und uns entworfen. Durch Mittel des Stadtplanungsamtes zur Verbesserung des Wohnumfelds konnten wir die notwendigen Kosten decken. Bei der Ausführung der einzelnen Gewerke hat die Firma Immo Herbst den Zuschlag bekommen. Aber auch das Grünflächenamt half mit. Inzwischen sind übrigens alle Hochbeete vergeben. Anhand der Schilder in den Beeten kann man sehen, wer dort gärtnert.

    Frankfurter Beete: Kommen nur Gärtner hierher?

    Jessica Wiegand:  Nein. Es kommen auch viele Leute einfach so vorbei und genießen den Garten. Vor allem ältere Damen besuchen uns gerne und erzählen, wie es früher hier war.

    Frankfurter Beete: Wie sieht die gärtnerische Planung derzeit bei euch aus?

    Jessica Wiegand:  Einmal pro Monat gibt es eine offene Garten AG, zu der jeder kommen kann. Die Termine stehen in unserem Blog. Bei den Treffen entscheiden wir gemeinsam, wie es mit dem Gallus Garten weitergeht. Auch das Quartiersmanagement ist über die Aktive Nachbarschaft mit involviert.

    Frankfurter Beete: Was steht als nächstes an?

    Jessica Wiegand:  Wir planen wieder ein Herbstfest, das voraussichtlich am 20. Oktober stattfindet. Dann wird auch Fläche 1 offiziell eingeweiht. Zudem hoffen wir darauf, auch dieses Jahr wieder kleine Minze & Musik-Feierabendkonzerte durchführen zu können. Ende Juni wird voraussichtlich der Bikeport eingeweiht und in der ersten Sommerferienwoche ist das „junge Museum unterwegs“ im Gallus Garten mit Nachmittagsangeboten für Kinder.


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  • IG GalaGarten eröffnet

    (Gu, Mail)

    am 19. August ab 14:00 Uhr werden wir das Tor zu unserem  interkulturellen Gartenprojekt „GelaGarten“

    im Rahmen eines Sommerfestes und im Beisein von Frau Stadträtin  Prof. Dr. Daniela Birkenfeld öffnen.

    Der Ev. Verein für Wohnraumhilfe in Frankfurt am Main e.V. hat mithilfe zahlreicher Unterstützer im

    Frankfurter Stadtteil Seckbach einen Ort geschaffen, in dem Menschen aus verschiedenen Nationen

    zusammenkommen können.

    Der „GelaGarten“ versteht sich als interkultureller Treffpunkt  und Gemeinschaftsgarten mit allen

    Möglichkeiten zum Verweilen, gemeinsamen gärtnern und feiern.


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  • GG Glogauer: Zaunbau

    (Gu, mail)

    durch den Nutzer der ehem. Sportplatzfläche – Verein Common grounds e.V. wurde der Überlassung einer  ca. 15 m² Teilfläche zur Verlängerung einer bestehenden Zaunanlage zugestimmt. Namens des Eigentümers dieser Gesamtfläche erteile ich nunmehr formell meine Zustimmung zur Errichtung dieser Zaunanlage. Lage und die Form der Ausführung der Zaunanlage wurden im Protokoll vom 09.05.2018 gemeinsam abgestimmt und festgelegt. Die Ausführung der Zaunarbeiten hat sach- und fachgerecht zu erfolgen, die Kosten zur  Errichtung der Zaunanlage trägt der Verein Spreesprotten e.V., der Verein trägt auch alle anfallenden Folgekosten. Der Verein Common grounds e.V. und das Grünflächenamt als Eigentümer der Gesamtfläche sind von jeglichen Haftungs- und Gewährleistungsansprüchen nicht in Anspruch zu nehmen.  

    Dem Verein Spreesprotten ist bekannt, das die bestehende Nutzungsvereinbarung mit dem Verein Common grounds e.V. jährlich verlängert wird, insofern unterliegt der Verein Spreesprotten e.V. ebenfalls dieser vertraglichen Laufzeit. Der Rückbau der neu errichten Zaunanlage hat nach Beendigung der Laufzeit durch den Verein Spreesprotten e.V. zu erfolgen, es sei denn, das eine Übernahem durch den Grundstückseigentümer zugestimmt bzw. verabredet wird.  


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