Autor: admin

  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Oliver-Kahn-Stiftung will Grundstück erst Ende des Jahres nutzen.

    Das „Himmelbeet“ ist ein grüner Erholungsort. Nur wenige hundert Meter von der trubeligen Müllerstraße entfernt, können Besucher hier zwischen grünen Kräutern und Pflanzen Kuchen essen, Kaffee trinken oder gärtnern. Dass die Oliver-Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein das aktuell vom „Himmelbeet“ genutzte Grundstück für ein Bildungszentrum und Sportangebote verwenden wollen, steht schon länger fest.

    Kompromiss gefunden

    Nun scheint auch ein Umzug des Gemeinschaftsgartens beschlossene Sache zu sein. Zuvor kam es zu zähen Verhandlungen um das 1.700 Quadratmeter große Areal an der Schulstraße. Vor allem ein mögliches Aus des beliebten grünen Treffs wollten die Betreiber und rund 300 beteiligte Nachbarschaftsgärtner vermeiden. Nach Verhandlungen zwischen Vertretern beider Projekte, des Bezirksbürgermeisters Stephan von Dassel (Grüne) und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) kam es nun zu einem Kompromiss. So darf das Himmelbeet bis zum Baubeginn des neuen Sport- und Bildungszentrums für benachteiligte Kinder und Jugendliche das gepachtete Grundstück weiterhin nutzen. Danach müssen sie das Areal dann aber verlassen. Ein neues Grundstück für ihr Projekt scheint bereits gefunden.

    Schwierige Grundstückssuche

    So könnte aus der Brache an der Schulstraße 118 bald ein Areal mit Kräuterbeeten, Café und Platz für gemeinsames Gärtnern werden. Fest steht das bislang aber noch nicht. Denkbar wäre demnach auch ein Umzug auf ein angrenzendes Grundstück oder die Nutzung des Daches einer künftigen Sporthalle, die hier entstehen soll. Deren Fertigstellung ist jedoch erst für das Jahr 2025 vorgesehen, eine Zwischenlösung müsste also trotzdem gefunden werden. Das Bezirksamt, das den Bau des Bildungszentrums mit Fußballbereich von Beginn an unterstütze, will bis zum 31. Juli einen Beschluss zu mehreren offenen Punkten vorbereiten – und den Mitmach-Garten bei seiner Grundstückssuche unterstützen.

    Fördermittel zugesichert

    Darüber hinaus sicherte er den Betreibern Hilfe bei der Beantragung weiterer Fördermittel zu. Mindestens bis zum 31. Oktober 2018 wird es das Himmelbeet aber zunächst noch an vertrauter Stelle geben. Die Gärtner hoffen, dass sich der Baubeginn noch weiter verzögert. Bislang wurde der entsprechende Bauantrag von Amandla noch nicht eingereicht. Neben gemeinschaftlichem Gärtnern finden auch regelmäßig andere Mitmach-Veranstaltungen, Pflanzenmärkte, Fahrradwerkstätten und Kino-Abende im „Himmelbeet“ statt. Der Verein Amandla und die Oliver-Kahn-Stiftung wollen mit dem sogenannten Safe-Hub Bildungszentrum benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Wedding bessere Zukunftsperspektiven eröffnen. Dazu sollen an der Ecke zwischen Schulstraße und Ruheplatzstraße auch drei Fußballplätze entstehen. Die ersten Pläne für die Übernahme des Grundstücks kamen bereits im Jahr 2015 auf. Dass es sich dabei um ein wertvolles Projekt handelt, darüber herrscht auch im „Himmelbeet“ Konsens. Mehr Infos zum Garten-Projekt gibt es online.

    http://www.abendblatt-berlin.de/2018/06/02/das-himmelbeet-muss-umziehen/ (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: Die Bauarbeiten sind abgeschlossen

    (Gu, RSS)

    An alle Neugierige:
    Wie ihr eventuell schon gesehen habt, sind die Bauarbeiten auf der Lucie nun abgeschlossen! Noch ist der Platz nicht wieder begehbar: Erst soll der Rasen auf den frisch entsiegelten Flächen anwachsen, und auf den zukünftigen Beeten muss noch Kompost ausgebracht werden.
    Die Stadt hat auf den Flächen zur Westerstraße hin noch Rasensaat ausbringen lassen, das Gießen müssen nun wir Lucies übernehmen. Dabei freuen wir uns auch über Unterstützung: Wir werden voraussichtlich immer Dienstag und Donnerstag abends gießen.

    In ca 4 Wochen sollte der Platz einigermaßen grün sein und der Bauzaun kommt weg. Am 25.08. feiern wir dann groß die Eröffnung und bis dahin werden auch wieder die ersten Bänke aufgestellt sein. (mehr …)

  • 100 Anwohner*innen sind gegen einen geplanten GG in Süderelbe

    (Gu, alerts)

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    Gegner des Nachbarschaftsgartens: Bernhard Wegner, Burkhard Wunsch und Horst Schlösser (v.l.). Foto: wegner

    Andreas Göhring, Süderelbe
    Die Idee klingt nach einem friedlichen Miteinander: Auf einer Grundfläche zwischen Gerdauring und Luhering mitten in Neuwiedenthal soll ein „Nachbarschaftsgarten“ angelegt werden. Dort können Anwohner gemeinsam Beete anlegen, sich gemeinsam darum kümmern, dass da nichts aus dem Ruder läuft oder sie können sich in „ihrem“ Garten auf einen Klönschnack treffen.
    Der „Nachbarschaftsgarten“ ist ein Projekt des „Rahmenprogramms integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE), die Lawaetz-Stiftung kümmert um die Organisation. Insgesamt sind für das Gartenprojekt 38.000 Euro bewilligt worden.
    Doch das friedliche Miteinander ist von vornherein getrübt. Erst haben sich ein paar Anwohner zusammengetan und das Projekt kritisiert, inzwischen haben sie sogar schon mehr als 100 Unterschriften gegen einen „Nachbarschaftsgarten“ in ihrer Nachbarschaft gesammelt. „Die Grünflächen, die wir haben, sind für die Kinder der Anwohner, die vielen Hunde und dann auch noch dieses Projekt viel zu klein“, sagt Burkhard Wunsch aus dem Gerdauring. „Das riesige Gelände vor dem riesigen Spielplatz am Rehrstieg ist wesentlich besser geeignet.“ Es sei weit genug von den Wohnhäusern entfernt, außerdem gebe es dort schon Toiletten und Wasseranschluss.
    Außerdem fühlen sich die Anwohner schlecht informiert. „Bei den Treffen mit den Leuten vom Stadteilbüro ging es zu wie im Kindergarten“, sagt Bernhard Wegner, ebenfalls aus dem Gerdauring. „Es wurde viel gelacht und lamentiert, aber was da genau geplant ist, wissen wir immer noch nicht.“
    Bettina Zech, Sprecherin des Bezirksamts, kann die Kritik nicht nachvollziehen. Der geplante „Nachbarschaftsgarten“ biete eine Plattform „für unterschiedliche Gruppen, Institutionen und für alle Nachbarn, sich direkt vor der Haustür an der Gestaltung des Stadtteils zu beteiligen“. Es gebe regelmäßige Treffen im Stadtteilbüro, es gebe einen Infobrief und man könne auch alle Informationen im Internet nachlesen. Wer noch skeptisch ist, kann an einer Bustour zu bereits bestehenden „Nachbarschaftsgärten“ in Hamburg teilnehmen. Geplant ist sie für Mittwoch, 13. Juni, 15 Uhr. Nähere Infos im Stadtteilbüro im Rehrstieg 20.


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  • Offenes Neukölln: vielfältiges Programm des Allmende-Kontors

    (Gu, mail)
    Samstag, 2. Juni 2018:

    Fotoausstellung, ab 14 Uhr: Wir haben unsere Gärtner*innen aufgefordert, unter dem Motto „Von viel weiter her – Begegnungen im Garten“ zu fotografieren. Die Ergebnisse könnt ihr bei einer kleinen Ausstellung im Garten rund um unseren Dorfplatz anschauen.

    Workshop, um 14.30 Uhr: SOLIDARITÄT PFLANZEN – Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor im Gespräch mit der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus.

    Musik auf unserer Dorfplatzbühne, ab 16 Uhr:  Mit Klezmer von Wuerbeet (16-17.30 Uhr), The Secret Chord Collective (18-19 Uhr) und Mauricio Almanzor (19-20 Uhr).

    Sonntag, 3. Juni 2018:

    Diskussion, um 17 Uhr: VIELFALT WACHSEN LASSEN – Gärten in einer offenen und pluralen Stadtgesellschaft. Gesprächsrunde in Kooperation mit dem Netzwerk urbaner Gärten Berlin

    Einweihung unserer Tanzline und Workshop, um 18 Uhr: In Andenken an Gerda Münnich und ihr Engagement für die interkulturellen Gemeinschaftsgärten in Berlin weihen wir feierlich unsere Tanzlinde ein. Beim Kreistanzworkshop mit Tatlust lernen wir die richtigen Schritte.


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  • Frankfurter Garten hat neuen Betreiberverein

    (Gu, alerts)

    Der Frankfurter Garten ist das größte Urban-Gardening-Projekt der Stadt. 2013 von Gärtnern auf dem Danziger Platz initiiert, wurde es mehrfach erweitert und umgestaltet. Auch bewirtschaftete die Gruppe weitere Orte in der Stadt. Der bisherige Träger meldete im April 2017 Insolvenz an, dem Garten drohte das Aus. Seit August betreibt der Verein Bienen-Baum-Gut auf dem Areal einen Bienenbaum.

    Frau Haurová, am kommenden Samstag übernehmen Sie mit Ihrem Verein den ehemaligen Frankfurter Garten offiziell. Was erwartet die Besucher?
    Wir haben in den vergangenen Monaten mit Hilfe von 25 Ehrenamtlichen knapp 1000 Arbeitsstunden investiert. Mit Unterstützung des Grünflächenamts und der FES konnten wir 20 Lastwagen mit morschem Holz, Sperrmüll und nicht weiter verwendbarer Erde entsorgen. Zahlreiche der rund 100 Beete haben wir bereits repariert beziehungsweise neu gebaut, insgesamt wurden mehr als 60 Tonnen Erde und Holzschnitzel bewegt. Noch ist nicht alles fertig. Da brauchen die Leute entweder Geduld oder müssen einfach selbst mit anpacken. Solch ein umgestalteter Parkplatz kann und soll schließlich kein englischer Garten sein. Sondern ein Ort zum Wohlfühlen, der Gemeinschaftlichkeit und des natürlichen Gärtnerns.

    Der erste Garten hat 2017 Insolvenz angemeldet. Was hat das für Auswirkungen auf Ihren Verein?
    Leider ist die Insolvenz noch nicht abgeschlossen. Nach wie vor ist offen, was wir übernehmen können. Im Zweifelsfall haben wir aber Ideen und zum Teil Inventar, um den Garten und das Café weiterzubetreiben.

    Bekommen Besucher künftig in Ihrem Café Bienenstich serviert?
    Geplant ist eine Art Vereinscafé, das als Begegnungsstätte allen offensteht. Hier wird es vor allem Kleinigkeiten wie Kuchen und Getränke geben. Manchmal werden wir auch grillen.Wir freuen uns aber, wenn sich die Leute mehr für Pflanzen und Bienen interessieren als für Essen und Trinken. Und wenn man sich dann noch zusammensetzt und ein Austausch stattfindet, haben wir alles richtig gemacht.

    Sie möchten sich dafür einsetzen, dass der neue Garten noch nachhaltiger wird?
    Wir engagieren uns für Biodiversität der Pflanzen- und Tierwelt. So pflanzen wir zum Beispiel alte, widerstandsfähige Bohnen-, Kürbis- und Kartoffelsorten. Auch achten wir darauf, dass in den Gemeinschaftsbeeten Blumen wachsen, die unseren Bienen Nahrung bieten. Im Café stellen wir auf Bioprodukte um, möglichst selbst gemacht und aus eigener Erzeugung. Leider fehlt uns noch ein entsprechender Apfelweinanbieter. Der Garten ist auch nach außen geöffnet. Wir möchten alle einladen, das Thema Nachhaltigkeit zu erleben. Bioerzeuger mit einem Stand sind bei uns willkommen.

    Im August haben Sie einen Bienenbaum-Wipfelpfad eingerichtet. Wird er ausgebaut? Interessierte können hier weiterhin spannende Einblicke in den natürlichen Lebensraum der Honigbiene gewinnen – nämlich die Bäume. In unserem Programm bieten wir Workshops und Führungen für Interessierte aller Altersklassen an. Welche Räume wir in Zukunft den Bienen noch zusätzlich einräumen können, wird von eingebrachten Wünschen und finanziellen Mitteln abhängen. Die Bienen breiten sich ohnehin durch ihren natürlichen Schwarmtrieb munter bei uns aus.

    In der Vergangenheit gab es Streit mit Anwohnern. Wie möchten Sie diese einbeziehen?
    Wir stehen für Offenheit. Wenn den Leuten etwas nicht gefällt, können sie jederzeit zu uns kommen und mit uns eine Lösung entwickeln. Schon als wir den Bienenbaum-Wipfelpfad gebaut haben, sind wir auf die Anwohner zugegangen und haben gefragt, ob es zu laut ist. Zur Eröffnung haben Ehrenamtliche Einladungen in der Nachbarschaft verteilt.

    Zuletzt gab es eine Zusage der Bahn, dass der Frankfurter Garten bis 2019 auf dem Platz vor dem Ostbahnhof bleiben kann. Was passiert danach?
    Wir möchten, dass der Neue Frankfurter Garten als Hessens größtes Urban-Gardening-Projekt ein Aushängeschild von Frankfurt wird – also auch unverzichtbar. Wenn die Bahn das Areal benötigt, werden wir mobil sein. Derzeit können wir uns gut vorstellen, dass der Danziger Platz bis 2021 erhalten bleibt.

    http://www.fr.de/frankfurt/ostend-frankfurter-garten-kaempft-noch-mit-altlasten-a-1511610 (mehr …)

  • Stadt organisiert Freiburger Gemeinschaftsgartentreffen

    (Gu, Mail)

    Eingeladen zu dem Termin sind Alle aus Freiburg und der Regio, die
    Interesse an gemeinsamen Gärtnern haben oder bereits in einem der vielen urbanen Gemeinschaftsgärten engagiert sind. Auch Anbieter von Infoständen zu diesem Thema sind herzlich willkommen.

    Urbane Gemeinschaftsgärten sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger. In verschiedenen Gruppierungen werden öffentliche und private Flächen in offene, gemeinschaftliche Gärten umgewandelt, die sich nach sozialen und ökologischen Aspekten zu wertvollen Alternativen für das gemeinsame Gärtnern entwickeln. Der Treffpunkt Freiburg ist eine Einrichtung von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche, er steht für Offenheit, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und eine aktive Bürgergesellschaft, die bei Problemlösungen mit anpackt. Er unterstützt bürgerschaftliches Engagement durch Vernetzungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen, Räume + Technik sowie Beratung.

    Anmeldung und weitere ausführliche Informationen sind zu finden unter www.treffpunkt-freiburg.de/regiotreffen_gemeinschaftsgaerten.


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  • Berliner Senat will Gartenflächen erhalten

    (Gu, alerts)

    […]
    Der Berliner Senat will „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ – so steht es in der rot-rot-grünen Koalitionsvereinbarung. Vorbild dafür könnte die rheinland-pfälzische Kleinstadt Andernach sein, die sich vor knapp einem Jahrzehnt als „essbare Stadt“ neu erfand: Grünflächen wurden mit essbaren Pflanzen wie Mandeln, Pfirsichen und Äpfeln bepflanzt, die von der Bevölkerung frei geerntet werden können. Diesem Beispiel folgend sollen neue Flächen zum Gärtnern einen festen Platz in der Berliner Freiraumstrategie erhalten, sagt Dorothee Winden, Sprecherin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Auch die Stelle eines Urban-Gardening-Beauftragten soll bald besetzt werden. Parallel werden seit drei Jahren Werkstattgespräche zum Stadtgärtnern organisiert, demnächst soll eine Charta für die Entwicklung des Berliner Stadtgrüns erarbeitet werden.[…]
    https://www.tagesspiegel.de/essbare-stadt-so-schmeckt-berlin/22580788.html (mehr …)

  • Stadtacker München ausgezeichnet

    (Gu aus Newsletter)

    Im Rahmen des Wettbewerbs „mehr Grün für München“ hat der StadtAcker in der Kategorie „persönliche Leistung“ einen zweiten Preis gewonnen! Die Leistung – die in diesem Fall natürlichen von mehreren Personen kommt – sah die Jury darin, dass es gelungen ist, ein Gemeinschaftsprojekt zu initiieren, in dem zusammen geplant, gearbeitet und gelernt wird und das offen ist für das ganze Quartier. Ist doch toll – genau darum geht es. Das muss gefeiert werden.

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  • Zusammen leben/gemeinsam gärtnern gewinnt Crowdfunding

    (Gu aus alerts)

    Verein „zusammen leben“ hat um Stimmen gekämpft, um den Crowdfunding-Contest des Deutschen Integrationspreises zu gewinnen – mit Erfolg.

    Unter 34 nominierten Projekten setzte sich der Freiburger Verein mit seinem Projekt „MuFuKü“ durch, das den Bau einer MultiFunktionsKüche für das Sozialcafé und den Gemeinschaftsgarten anstrebt. Mit 740 Unterstützern und einer Fundingsumme von über 33.000 Euro lag die MuFuKü auf Platz eins.[…]

    Der Deutsche Integrationspreis wird jährlich und deutschlandweit von der Hertie-Stiftung verliehen.[…] Am Ende der Phase gibt es zwei Finanzierungsquellen, um das geplante Projekt auch wirklich umzusetzen: Einerseits die Einnahmen der „Crowd“ über das Funding, andererseits einen Zuschuss der Stiftung, der je nach Platzierung unterschiedlich hoch ausfällt. Das Freiburger Projekt MuFuKü erhält demnach nun insgesamt rund 34.000 Euro, um seine Multifunktionsküche zu bauen.

    Der Verein „zusammen leben“ betreibt bereits mehrere soziale Projekte in Freiburg. Unter anderem organisiert er von Dienstag bis Donnerstag einen internationalen Mittagstisch im Strandcafé auf dem Grethergelände. Hier treffen Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Sprachen zusammen und betreiben auf freiwilliger Basis das Café, das als Raum für eine multikulturelle Gemeinschaft dient.

    Außerdem besitzt der Verein einen Gemeinschaftsgarten in Vauban, wo rund 200 Menschen gemeinsam Gemüse aller Art anbauen. Das einzige Problem: Es gibt keine Küche. Weder für die Zubereitung des Mittagessens noch für das Verkochen des selbst angebauten Gemüses. Das wird sich nun ändern.

    Wie soll die Küche aussehen?

    Die Multifunktionsküche wird in Kooperation mit den Stadtpiraten gebaut, einem Freiburger Verein, der eine Vorausbildung zum Schreinerhandwerk für Geflüchtete anbietet. Wie die Küche genau aussehen wird, ist momentan noch nicht klar. Fest steht aber, dass sie mobil sein soll, damit sie sowohl für das Strandcafé als auch für den Gemeinschaftsgarten und im besten Falle auch als Foodtruck für Events dienen kann.

    http://fudder.de/zusammen-leben-gewinnt-crowdfunding-contest-des-deutschen-integrationspreises–152226360.html (mehr …)

  • IG in Osnabrück eröffent neu

    (Gu, mail)

    „Neueröffnung“ des interkulturellen Gartens nach einer längeren Phase des Umbaus und der Erweiterung. „Ich habe das Mütterzentrum im Auftrag der LEB lange Jahre weiter betreut und die Entwicklung beobachtet. Es wurden zwei weitere anliegende Parzellen gepachtet und mit Mittel einer regionalen Stiftung und anderen Kooperationspartnern umfangreiche Umgestaltungen (Gelände, Entsorgung von Asbestmaterial, kinderfreundliche und -ungefährliche Bepflanzung, Gartenhäuser usw.) vorgenommen.

    Ich schicke Ihnen dies um mitzuteilen, dass der damalige Anstoß, die Initialzündung der Gründung des interkulturellen Gartens, nachhaltig gewirkt hat und zu einem Raum der interkulturellen Begegnung für Familien, Kinder und Erwachsene weiter entwickelt wurde. Insofern waren die Mittel Ihrer Stiftung gut investiert (mehr …)

  • Klimagarten Freiburg ergreift Maßnahmen gegen Werkzeugklau

    (gu aus Antrag)

    Wir gärtnern auf einem ca. 600 m² großen Areal im Dietenbachpark und sind eine interkulturelle Gruppe
    von Gärtner*innen, die durch die Lage des Gartens auch immer wieder mit Menschen aus vielen
    unterschiedlichen Kulturen ins Gespräch über’s Gärtnern (warum in der Stadt, wieso zum Schutz
    des Klimas,…) kommt. Der Kern unserer Gruppe wächst derzeit von 7 Menschen kontinuierlich
    weiter, dazu kommen noch Menschen, die einzelne Beete in Projekten mit Kindern und Behinderten
    bearbeiten, sowie einige weitere Menschen, die gerne punktuell mitarbeiten.
    […]
    Leider ist es in der Vergangenheit immer wieder passiert, dass unser offen im Garten aufbewahrtes
    Arbeitsgerät abhanden kam wie z.B. unsere Schubkarre, Hacken, Rechen, Eimer. Deshalb haben wir
    jetzt mit Hilfe einer Reha-Werkstätte in Freiburg eine größere Kiste mit Schloß im Garten
    aufgestellt. Außerdem kam es in den letzten Jahren immer wieder vor, dass unser Gemüse fremd
    geerntet wurde, oft schon vor Ausreifung. Über  Samengewinnung konnten wir da gar nicht
    nachdenken. Selbst deutliche Hinweisschilder, dass diese Pflanze für Saatgutgewinnung kultiviert
    wird, verhindern das Fremdernten nicht immer

    -> sie bringen Werkzeuge etc. nun in Kisten unter (mehr …)

  • Werkstatthaus Tübingen ist Träger von 2 GGs

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ein neuer GG: Grüner Tilsiter

    1.                  Die Gartenfläche beträgt ca. 250 qm, gehört der Stadt, Zahl der Beete z. Zt. 8

    2.                  Die Pacht beträgt 50 €/a und wird vom Werkstadthaus gezahlt. Der Nutzungsvertrag ist befristet auf 2 Jahre und wird automatisch verlängert, falls die Stadt nicht eine Änderung der Nutzung auf der im Plan ausgewiesenen öffentlichen Grünfläche in Angriff nimmt. Hier ist aber mit der Stadt vereinbart, dass es für die angestrebte öffentliche Nutzung ein Beteiligungsverfahren gibt, in dem mit Anwohnenden und Pächtern ein Gesamtkonzept erarbeitet wird. Ziel des Werkstadthauses ist es, in die zukünftige öffentliche Nutzung der Grünanlage den Gemeinschaftsgarten zu integrieren.

    3.                  In der Erde kann gearbeitet werden, es dürfen nach Pachtvertrag nur keine festen Bauten errichtet werden.

    4.                  Die Beete werden, bis auf das Kindergartenbeet und ein experimentelles Beet, gemeinschaftlich bearbeitet. Für Gießen gibt es eine Geißplan, an dem sich alle beteiligen.

    5.                  Zur Zeit gibt es 12 GärtnerInnen, die in der näheren Nachbarschaft wohnen und keinen eigenen Garten haben sowie die Kindergartengruppe mit den Erzieherinnen. Da die Freifläche des Kindergartens außerhalb der Öffnungszeiten als öffentlicher Spielplatz genutzt wird, gibt es direkt an der Einrichtung keine Möglichkeit zur Gartennutzung. Gartenorganisation, Pflege und Gießen werden untereinander koordiniert. In unregelmäßigen Abständen gibt es eine Austauschrunde im und mit den Verantwortlichen im Werkstadthaus.

    6.                  Die Fläche ist noch umzäunt, da es keine Zäune zu den unmittelbar benachbarten, privat genutzten Pachtgärten gibt. Die GemeinschaftsgärtnerInnen haben einen Code für die Tür, geöffnet für Interessierte ist immer Mittwochs zwischen 15 und 18 Uhr, und natürlich, wenn die GärtnerInnen anwesend sind. Vor dem Garten wird wieder im Sommer ein- oder zweimal ein öffentlicher Hock zum Kennenlernen und Austausch mit den Nachbarn und Spaziergängern geben.

    7.                  Für die Gartengeräte wird eine bereits vom vorigen Pächter errichtete Gerätehütte genutzt. Finanziell ist das Werkstadthaus als offizieller Pächter für die Pachtzahlung verantwortlich, für die Kosten für Geräte, Pflanzen und Sämereien ist ein Förderantrag gestellt.

    Wilde Linde, „alter“ GG

    Historie: die wilde Linde war ein blühendes Projekt mit Kultur und Veranstaltungen und Volksküche und natürlich Gärtnern mit 20 bis

    30 Aktiven, bis…..

    die „historischen“ Linden um die wilde Linde herum wurden als lebensgefährlich, weil umfall- und astbruchanfällig, eingestuft.

    Fällen nicht möglich wegen „Denkmalschutz“.

    Wir sollten also weg. Die gebotenen Alternativen waren gartenunwürdig. Alle Kultur- und Veranstaltungsfreudigen sprangen ab. Ein kleiner Teil gab nicht auf, wir erfüllten die später erhobenen Auflagen der Stadt, gaben den „Kulturteil“ unter den Bäumen auf und konzentrierten uns auf den Gartenteil, der in genügendem Abstand zu den Linden ist, und verzichten auf weitere Ausdehnung.

    Nun sind wir harter Kern 60+ der Georg und ich, Jürgen, und 5 bis 10 Studenten. Allerdings wächst jetzt in der Wachstumszeit wieder das Interesse von Passanten und auch Anfragen auf unserer email, so dass wir mit Zuwachs rechnen. Ab Mai sind dann erfahrungsgemäß wieder viele auch spontan dabei.


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  • Neuer GG in Regensburg: Kompostklobau

    (Gu aus Antrag)

    In dem neu eingeweihten Garten mit angrenzender Werkstat am Geelnde vom Scheoss Pürkeegut wird im

    Rahmen einer mehrtägigen Woreshopreihe eine Kompostoilete gebaut.

    Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die Teienehmer über diese nachhaltge Lösung informiert und

    erhaeten durch Wissensvermiteung in Theorie und Praxis ein größeres Bewusstsein über die

    Gesunderhaetung unserer Wasserwege und unseres Bodens.

    Ziee ist es, das Bewusstsein über Wasserverbrauch, Wassernutzung und Bodengesundheit zu erweitern

    und eine Rüceverbindung zu natürlichen Ressourcen, Kreisläufen und zur Natur herzusteeeen.

    Kompostoieeten bieten dafür eine ressourcenschonende und saubere öösung im Aeetag.

    Betrieben und genutzt wird diese Kompostoieete innerhaeb des Transiton Town Projekts am Scheoss

    Pürkeegut.

    Darüber hinaus werden auch eünft ige Besucher der Tinyhouse-Werkstat und Besucher der

    Veranstaetungen von Transiton am Scheoss Pürkeegut die Kompostoieete nutzen und durch das scheichte

    Vorhandensein und Nutzen der Kompostoieete ebenfaees gebiedet.

    Ort: Scheoss Pürkeegut, Transiton Town Garten der Nachbarschafswerkstat

    Teienehmer. Teienehmen können aeee Interessierten aus Gemeinschafsglrten,

    Interessierte von Fern und Nah, Jung und Aet

    Teienehmerzahe: min. 5 bis max 20 Personen pro Workshoptag

    Termine: Wochenenden im Juni / Juei evte. zusltzeich im August 2018

    Dauer: je Workshoptag 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

    Workshop-Charakter: Wissensvermiteung in Theorie und Praxis mit praktschen Baueinheiten


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  • Neuer GG in Regensburg: Kompostklobau

    (Gu aus Antrag)

    In dem neu eingeweihten Garten mit angrenzender Werkstat am Geelnde vom Scheoss Pürkeegut wird im

    Rahmen einer mehrtägigen Woreshopreihe eine Kompostoilete gebaut.

    Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die Teienehmer über diese nachhaltge Lösung informiert und

    erhaeten durch Wissensvermiteung in Theorie und Praxis ein größeres Bewusstsein über die

    Gesunderhaetung unserer Wasserwege und unseres Bodens.

    Ziee ist es, das Bewusstsein über Wasserverbrauch, Wassernutzung und Bodengesundheit zu erweitern

    und eine Rüceverbindung zu natürlichen Ressourcen, Kreisläufen und zur Natur herzusteeeen.

    Kompostoieeten bieten dafür eine ressourcenschonende und saubere öösung im Aeetag.

    Betrieben und genutzt wird diese Kompostoieete innerhaeb des Transiton Town Projekts am Scheoss

    Pürkeegut.

    Darüber hinaus werden auch eünft ige Besucher der Tinyhouse-Werkstat und Besucher der

    Veranstaetungen von Transiton am Scheoss Pürkeegut die Kompostoieete nutzen und durch das scheichte

    Vorhandensein und Nutzen der Kompostoieete ebenfaees gebiedet.

    Ort: Scheoss Pürkeegut, Transiton Town Garten der Nachbarschafswerkstat

    Teienehmer. Teienehmen können aeee Interessierten aus Gemeinschafsglrten,

    Interessierte von Fern und Nah, Jung und Aet

    Teienehmerzahe: min. 5 bis max 20 Personen pro Workshoptag

    Termine: Wochenenden im Juni / Juei evte. zusltzeich im August 2018

    Dauer: je Workshoptag 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

    Workshop-Charakter: Wissensvermiteung in Theorie und Praxis mit praktschen Baueinheiten


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  • es wird konkret: 2 neue GGs in Fürth

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Essbare Stadt in der Friedensanlage, Friedenstraße

    16 Beete, 8 davon werden im Mai aufgebaut und schon von Interessenten, die mitgärtnern wollen, bepflanzt, die anderen 8 Ende Juni, vorher werden sie von der Stadt  drei Wochen als temporäre Beete bei den Theatertagen genutzt (Die Bepflanzung erfolgt in diesem Fall durch die Stadt, das ganze Theaterprojekt betrifft uns nur deshalb, weil es einmal Beetebauen erspart und hat mit uns nichts zu tun!).

    Für diesen Gemeinschaftsgarten (ähnlich wie green city in München, nur mit Hochbeeten) brauchen wir Werkzeug. Wir haben schon ein paar Leute, die sich darum kümmern und auch regelmäßig da sind, wenn jemand mitgärtnern will. Diese Leute haben dann auch Zugang zu der Werkzeugkiste.

    2. Neuer interkultureller Garten, Gaußanlage

    Mit nicht öffentlich meine ich, es ist wie beim jetzigen Garten: wenn jemand da ist, darf (und kann) man rein, sonst nicht, die Beete sind individuell vergeben.

    Bis jetzt sind drei Nationen beteiligt, auf der Hardhöhe, wo der neue Garten entsteht, gibt es nicht so eine bunte Mischung wie in der Innenstadt, ich sehe ihn eher als Gemeinschaftsgarten, wir bauen auch zwei Beete, an die man mit dem Rollstuhl rankommt.

    Auch für diesen Garten brauchen wir Werkzeug (wird in einem Werkzeugschuppen aufbewahrt, Schlüssel haben die Mitglieder) und Pflanzen für die Gemeinschaftsbeete


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  • tolle Workshopreihe für Gemeinschaftsgärten in Erfurt startet

    (Gu, aus Antrag und Antworte)

    Mit dem „Freien Garten am Herrenberg“ auf dem Gelände des Stadtteilzentrum am Herrenberg im
    Südosten Erfurts konnte ein wichtiger Ort der Begegnung und für die  Beteiligung und Gestaltung am
    eigenen Stadtteil geschaffen werden. Seit dem bildete sich eine kleine interkulturelle Gemeinschaft
    welche den Garten inmitten des Hochhausquartiers auf vielfältige Art und Weise nutzt. Durch eine
    erste Reihe von qualifizierenden Workshops konnte im Jahr 2017 ein wichtiger Schritt zur Eigenstän-
    digkeit dieses sozialen Gartenprojekts unternommen werden. Um auf den Erfolgen des letzten Jahres
    aufzubauen, möchten wir auch 2018 wieder eine Workshopreihe anbieten, welche diesmal aber auch
    andere Gartenprojekte in Erfurt mit einbezieht um ein nachhaltiges Informationsnetzwerk im Bereich
    sozialer Gartenbauprojekte zu erschaffen.   
     
     
    Ziele/Zielgruppen
     
    Um den Aufbau eines Netzwerks in die Wege zu leiten und Akteure verschiedener Gartenprojekte
    zusammen zu bringen ist eine Workshopreihe geplant. Diese Thementage sollen zum einen der Wei-
    terbildung dienen und zum anderen Anlass sein sich gegenseitig kennen zu lernen, auszutauschen
    und weitere Bildungsbedarfe zu ermitteln. Um die Zielgruppe aus ehrenamtlichen Gartennutzern und
    Gartenorganisatoren gleichermaßen anzusprechen, wird bereits die Organisation, sowie die Wahl der
    entsprechenden Experten zur Ausrichtung der Workshops, verschiedene Erfurter Gartenbauakteure
    einbinden. In zwei Abschlussveranstaltungen, von denen jeweils eine im Norden und eine im Südos-
    ten Erfurts stattfinden wird, soll sich zum Ende des Jahres getroffen werden um zu ermitteln, welche
    Veränderungen diese Thementage mit sich gebracht haben, ob ein entsprechender Austausch statt-
    fand und möglicherweise, weitergehende Kooperationen denkbar sind.  
     
     
    Umsetzung
     
    Das Projekt wird von April bis Dezember durchgeführt. Bereits im März wurde unter den Nutzern und
    ehrenamtlichen des freien Garten am Herrenberg und zwei weiterer Gartenprojekte in Erfurt, ermit-
    telt in welchen Bereichen Qualifizierungen als erforderlich betrachtet werden und welche Bildungs-
    themen auch für die örtliche Anwohnerschaft besonders interessant scheinen. Bis Mitte April sollen
    weiter Kooperationspartner und entsprechende Referenten ausfindig gemacht werden. Vier der ins-
    gesamt sechs Workshops werden auf dem Gelände des freien Garten am Herrenberg stattfinden und
    zwei bei Kooperationspartnern. Die Workshops werden ein bis zweimal im Monat und von Mai bis
    November  stattfinden.  Sie  sollen  niedrigschwellig,  mehrsprachig  sowie  leicht  zugänglich  sein  und
    ebenso beworben werden. Die Bewerbung wird dabei über die bestehenden Kanäle des freien Gar-
    ten am Herrenberg durch Newsletter, soziale Netzwerke, sowie direkt in anderen Gemeinschaftsgär-
    ten und ähnlich gearteten Projekten zum Beispiel zu Nachhaltigkeitsthemen, geschehen.

    Bisher haben wir eine bestätigte Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wiesenhügel e.V. welche den „Interkulturellen Bürgergarten“ an einer Flüchtlingsunterkunft im Färberwaidweg betreiben ( Ortsteilbürgermeister Matthias Plhak ist der Ansprechpartner) sowie der „Lagune“ in Erfurt (Frank Mittelstädt als Ansprechpartner / http://www.lagune-erfurt.de/) in welchen wir auch bereits Workshops planen und die ebenfalls an den bei uns stattfindenden WS Interesse geäußert haben. Auf Grund terminlicher Präferenzen der anderen Gärten und unserer eigen Ehrenamtlichen planen wir bereits im Mai einen Workshop im Freien Garten am Herrenberg und im interkulturellen Garten am Färberwaidweg. Außerdem suchen wir den Kontakt mit einem Gartenprojekt am Drosselberg (Verein zur Förderung der ökologischen Bildung e.V.), sowie dem Interkulturellen Garten Erfurt, (Metallstraße 9, Ansprechpartnerin Karin Kowoll). Gerne gebe ich ihnen auch bei Bedarf die Kontakte unserer Kooperationspartner.

    Der erste im Mai geplante Workshop mit dem Thema „Boden“ wird noch im Freien Garten am Herrenberg stattfinden, dabei erhoffen wir uns auch Unterstützung von der Fachhochschule zu bekommen. Der nächste folgt direkt darauf am Wiesenhügel bei welchem ein sogenannter Zome aus reinen Naturmaterialien gebaut werden soll und diese sehr preiswerte, optisch ansprechend aber auch sehr stabile Konstruktionsmethode vorgestellt wird.

    Im April haben wir nur Planungsarbeiten vorgenommen und die Kontakte aufgebaut beziehungsweise Termine mit den Kooperationspartnern ausgemacht und die Workshopthemen besprochen. Die Flyer für Mai schicke ich ihnen anbei.

    Einen Häcksler benötigen wir das ganze Jahr über immer wieder. Zum einen haben wir immer wieder viel Schnittgut über das zu grob für die Kompostierung ist, zum anderen benötigen wir auch steht’s Mulchmasse die wir aus den groben Ästen gewinnen und/ oder Holzspäne für die Pilzzucht . Bisher haben wir ein bis zweimal im Jahr einen Häcksler ausborgen können (was unsere Bedürfnisse jedoch bei weitem nicht deckt) doch war dies immer mit erhöhtem Aufwand verbunden. Die Stadtwerke konnten uns bisher zudem nicht weiterhelfen. Da die meisten Gartenprojekte in Erfurt vor ähnlichen Problemen stehen, was den Bedarf an speziellen Maschinen angeht und Leihgebühren in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zum Nutzen (oder Anschaffungspreis) der Maschinen stehen, ist uns die Idee gekommen eine Art Bibliothek für solche Geräte aufzubauen um die Nutzung auch anderen Gärten zu ermöglichen. Dies wird bereits in anderen Projekten zum Beispiel mit Soundanlagen, Lichtmaschinen oder Plattenspielern umgesetzt und gut genutzt.

    Die Gärten in denen die Workshops stattfinden verfügen alle über Stromanschlüsse, benötigte Werkzeuge und Geräte werden von uns organisiert (eben auch durch Kooperation mit den anderen Gärten). Im Antrag sind eben die Werkzeuge oder Maschinen beschrieben welche uns bisher immer wieder vor organisatorische Probleme stellten, wie beispielsweise ein Häcksler.

    Im Imkerworkshop soll vor allem aufgezeigt werden welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt in Gemeinschaftsgärten Bienen zu halten und verschiedene Systeme vorstellen. Ganz praktisch soll ein sogenannter Loghive (von Zeidlern-Waldimkern genutzt) gebaut werden. Dies ist ein ausgehöhlter Baumstamm der zu einer sehr naturnahen und stressarmen Haltung der Bienen dient. Im vergangenen Jahr haben wir bereits in einem Workshop eine moderne Bienenbeute gebaut und sie in einem naheliegenden Garten, mit einem Volk besiedelt. So können wir in diesem Workshop den richtigen Umgang mit diesen Tieren ebenfalls ganz praktisch vorführen und den Aufbau eines Volkes direkt aufzeigen. Spannend fanden bisher alle Akteure anderer Gärten das Thema, doch schrecken viele noch vor dem nicht bekannten Aufwand oder aus fehlendem Wissen um das Thema zurück. 

    Der Freie Garten am Herrenberg ist direkt an das Stadteilzentrum am Herrenberg angeschlossen und hat somit Zugang zu einer Küche. Bereits im Jahr 2016 konnten dort zwei praktische Workshops zu diesem Thema abgehalten werden, welche sehr gut besucht waren. Aus diesen Erfahrungen heraus und aus dem Bedarf an bestimmten Einweckgläsern, welche den Anforderungen an einen Fermentationsprozess standhalten (Druck, Wiederverschließbarkeit, usw.) halten wir den vorherigen Kauf solcher Gläser für sehr wichtig. Die Werkzeuge, wie beispielsweise Bretter, Schäler, Messer etc. für bis zu zwanzig Teilnehmer haben wir. Der Dampfgarer ist ein ständig benötigtes Gerät, wir brauchen ihn zum Desinfizieren von Gläsern für Fermentationsprozesse wie die Sauerkrautherstellung oder Weinherstellung,  ebenso ist er unabdingbar für die Pilzzucht zur Desinfektion der Brutgläser und der Anzuchtmasse (Holzspäne, Stroh,Kaffe) usw. außerdem dient er zum Einwecken von Obst oder Gemüse und wird benötigt den selbstgepressten Fruchtsaft haltbar zu machen. Es würde sich also um eines der meistgenutzten Geräte in unserem Gartenprojekt handeln und viel Aufwand sparen.


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  • 2 Teilzeitstellen für GG Wurzelwerk in Dresden

    (Gu, alerts)

    Pieschener Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“ eröffnet

    2. Mai 2018 | Tanja Tröger

    Pieschen bekommt eine weitere grüne Oase und einen Stadtteil-Treff obendrein. An der Heidestraße entsteht seit März der Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“. Auf einer rund 1.700 Quadratmeter großen, derzeit ungenutzten Fläche der benachbarten Gärtnerei Nitzsche können Dresdner in Zukunft nicht nur zusammen säen und ernten, sondern auch Nützliches bauen, Neues lernen, Feste feiern, Workshops und Kulturveranstaltungen besuchen.

    Die Idee dafür hatten Gregor Scholtyssek und Philip Harms, der eine Sozialpädagoge, der andere Lehrer und Stadtplaner. Beide sind seit Jahren in Dresdner Gemeinschaftsgärten aktiv. Dort hätten sie erlebt, dass die beteiligten Ehrenamtler oft an ihre Belastungsgrenzen stoßen und deshalb bestimmte Dinge immer liegenbleiben, erzählt Philip. „Es braucht einfach feste Ansprechpartner und Zeiten, eben eine gewisse Regelmäßigkeit.“ Diese Vorstellungen wollten sie in einem neuen Garten umsetzen und entwickelten dafür das Projekt „Qnoten – Quartiersentwicklung und sozialer Knotenpunkt“. Knapp 70.000 Euro bekommen sie für zwei Jahre vom Europäischen Sozialfonds. Damit werden nicht nur zwei 12,5-Stunden-Stellen für die beiden Gründer finanziert, sondern auch zahlreiche kostenlose Workshops, Vorträge, fachliche Beratung, Feiern und Kulturveranstaltungen im „Wurzelwerk“.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"Eine eigene Adresse hat er zwar nicht, aber dank des großen Holztores ist der Garten nicht zu übersehen. Foto: T. Tröger

    Zeit für Erläuterungen und Netzwerkarbeit

    „Dank der festen Stellen sind wir zu bestimmten Zeiten verlässlich vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung“, erklärt Philip. „Wir erklären dann zum Beispiel neugierigen Leuten, was wir hier machen und wie das Zusammenarbeiten in so einem Garten funktioniert.“ Dadurch entstünden „schöne Nachbarschaftskontakte“. Er erzählt von einer Frau, die mit Blick auf den Garten wohnt und fragen kam, was denn hier geschehe und ob sie den in rauhen Mengen wachsenden Löwenzahn ernten dürfe. Als Dankeschön brachte sie am nächsten Tag junge Kohlrabipflanzen aus ihrem Kleingarten vorbei, die nun im „Wurzelwerk“ weiter gedeihen.

    Außerdem bringen die beiden jungen Männer mit ihrem Projekt die Anwohner zusammen, schaffen Begegnungs- und Lernangebote. „Etliche Leute aus der Nachbarschaft sind schon dagewesen, nachdem wir vor der Eröffnung Flyer verteilt haben“, erzählt Gregor. Mit Pieschener Initiativen wie dem Zentralwerk kooperiert das „Wurzelwerk“ bereits; künftig wollen die beiden Macher auf Freie Träger von Sozialarbeit zugehen und versuchen, beispielsweise Langzeitarbeitslose für das Gärtnern und die Teilnahme an Veranstaltungen zu begeistern und so wieder „unter Leute“ zu bringen. „Sozial benachteiligten Menschen wird Teilhabe sowie soziales und fachliches Lernen ermöglicht“ heißt das in der Projektbeschreibung. „Auch eine Zusammenarbeit mit Kitas kann ich mir gut vorstellen“, meint Philip. „Wir sind auch offen für Veranstaltungsanfragen“, ergänzt Gregor. „Demnächst findet hier ein Bücher-Speed-Dating statt, das vom Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung organisiert wurde.“

    „Könnt ihr das noch brauchen?“

    Während wir im Garten sitzen und die Jungs von ihren Plänen erzählen, kommt ein Mann durchs Tor und schnurstracks auf uns zu. „Ich hab noch ‘ne große Übersee-Transportkiste aus Holz, könnt ihr die brauchen? Für Hochbeete oder so?“ An der Oschatzer Straße wohne er, sagt der Fremde, und er finde das Gartenprojekt unterstützenswert. Kurzerhand wird ein Abholtermin ausgemacht, und schon ist der Mann wieder verschwunden. „Es fällt wirklich auf, wie viele Leute etwas einbringen wollen, Material spenden“, schwärmt Philip. Eine Baumpflegefirma hat ihnen zerhäckselte Äste für die Gartenwege überlassen, Nachbarn bringen vorgezogene Pflanzen vorbei, und vom Amt für Stadtgrün gab’s einen Berg Komposterde. Andere Dinge haben die Jungs für kleines Geld besorgt, beispielsweise den Baucontainer, der später mal Büro und Lager beherbergen sollen.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"In den alten Baucontainer sollen später Büro, Lager und Küche einziehen. Foto: T. Tröger

    Ein Traum aus Metall und Plastik

    Dem fehlt allerdings noch ein stabiles, regenabweisendes Dach. Also hält ein Zimmermann zu Pfingsten einen „Dachstuhl-Bau-Workshop“ im „Wurzelwerk“ ab. Mitmach-Einsätze zu den Themen Kompostklo, Zaunbau oder Europaletten-Möbel gab es bereits oder sollen noch stattfinden. Aber auch gärtnerische Fragestellungen wie Beetbau, Mulchen oder Speisepilzzucht kommen nicht zu kurz. Und „ganz nebenbei“ soll natürlich gepflanzt, gejätet, gegossen und geerntet werden. Die Ideen gehen den beiden „Wurzelwerkern“ nicht aus: „Ein Traum wäre, den momentan ungenutzten Folientunnel der Gärtnerei wieder zu aktivieren“, so Philip. „Vielleicht wenigstens einen Teil der 50 Meter. Dann hätten wir prima Bedingungen für Tomaten, Gurken und Melonen.“

    Am Verpächter, der Gärtnerei Nitzsche an der Weinböhlaer Straße, soll’s jedenfalls nicht scheitern. Inhaber Stephan Gonera unterstützt die beiden Macher nicht nur mit Wasser und Strom, sondern steht deren Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber. „Wir hatten schon vorher geplant, die Fläche zu beleben und für ein Gemeinschaftsprojekt zu nutzen, aber für solidarische Landwirtschaft ist sie zu klein“, erzählt der Chef des seit 1878 bestehenden Familienbetriebes. „Dann kam der Herr Harms zu mir … Jetzt kriegen wir viel spannenden Input – menschlich, sozial, gärtnerisch.“

    https://pieschen-aktuell.de/2018/pieschener-gemeinschaftsgarten-wurzelwerk-eroeffnet/ (mehr …)

  • Planungen Gemeinschaftsgarten Connewitz 2018

    (Gu, aus Antrag)

    Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.
    im Haus der Demokratie Leipzig
    Bernhard-Göring-Str. 152
    04277 Leipzig
     
    Telefon:    0341-3065-185
    Fax:  0341-94674-004

    www.ökolöwe.de
      Umweltbibliothek Leipzig  
    Montag  13 – 18 Uhr
    Dienstag – Donnerstag  10 – 19 Uhr
    Freitag                           10 – 13 Uhr
     
    Stadtgarten Connewitz
    Kohrener/Burgstädter Straße
    Dienstag – Freitag  10 – 18 Uhr
      Geschäftskonto
    Sparkasse Leipzig
    IBAN:  DE07 8605 5592 1111 1057 89
    BIC:   WELADE8LXXX
     
    Spendenkonto
    GLS Gemeinschaftsbank eG
    IBAN:  DE46 4306 0967 0020 4214 00
    BIC:   GENODEM1GLS
      Geschäftsführung
    Nico Singer
     
    Steuernummer  
    231/141/02229 (FA Leipzig II)
     
    Vereinsregister-Nummer
    VR45 (Amtsgericht Leipzig)
      Mitglied im anerkannten
    Naturschutzverband:
     
     
     
     
    Antrag auf Förderung des Projektes „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen
    wachsen“ durch die „Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis“
     
    Ein Projekt des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. | Januar 2018 bis Dezember 2018
     
    Kontakt: Christiane Heinichen | Telefon: 0341 3065 114 | E-Mail: christiane.heinichen@oekoloewe.de
     
    Zur Organisation:
    Der „Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.“ ist ein anerkannter Umwelt- und Naturschutzverein und die
    regionale Plattform für umweltfreundliche Ideen, Projekte und Aktionen. Seit der politischen Wende
    1989 engagiert dieser sich für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, gibt Impulse in der
    Umweltpolitik und setzt Natur- und Artenschutzprojekte um. Als Verein mit rund 1.200 Mitgliedern
    kooperiert er mit kommunalen und überregionalen Initiativen und Netzwerken. Der Verein betreibt die
    Leipziger Umweltbibliothek mit 20.000 Medien, organisiert die Ökofete und die Leipziger Umwelttage
    und bietet Bildungsangebote für jährlich 5.000 Menschen. Konkrete Projekte des durchführenden
    Fachbereiches „Grüne Stadtgestaltung“ sind der Stadtgarten Connewitz, die Fassadenbegrünungs-
    kampagne „Kletterfix – grüne Wände für Leipzig“, die Kampagne „Leipzig soll blühen“.
     
    Projektbeschreibung:
    Die 4.300 m² große „grüne Oase“ wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von der Stadt
    Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen Bebauung gerettet. Mit
    dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der „Stadtgarten Connewitz“ zu
    einem sozialen und integrativen Ort entwickelt. Der Gemeinschaftsgarten bindet verschiedene
    Nutzer*innengruppen ein. Es etabliert sich eine partizipative Ehrenamtsstruktur. Der Garten bietet
    optimale Voraussetzungen, ökologisches Gärtnern in der Stadt zu erfahren. Mit seinem Altbestand an
    Obst- und Laubbäumen und der langjährigen konsequenten ökologischen und naturnahen
    Bewirtschaftung ist er ein einzigartiges Ökosystem und fördert die Biodiversität und das Mikroklima vor
    Ort. Der Prozess ist im April 2017 gestartet und wird 2018 weiter fortgesetzt.
     
    Ziele und Maßnahmen für 2018:
    Die Fortsetzung der Umstrukturierung mit Fokus auf der gemeinschaftlichen Nutzung des
    Gartens durch verschiedene gärtnernde Gruppen wird der Schwerpunkt unserer Aufgaben und
    Tätigkeiten im kommenden Jahr bleiben. Wichtige strukturelle und organisatorische
    Rahmenbedingungen sind geschaffen und bilden das Fundament. Es liegt eine Gartenordnung vor, die
    die relevanten Punkte zum Verhalten im Garten und in der gärtnernden Gemeinschaft regelt.
    Verabredet haben die Gemeinschaftsgärtner außerdem feste Gartenarbeitszeiten und einen
    regelmäßigen Turnus für die organisatorischen Treffen (Garten-Orga-Kreis). Es gibt bereits eine feste
    Gemeinschaft, die sich in 2017 zusammengefunden hat.   
     
    Eine Intensivierung der Ansprache bestimmter Zielgruppen (Nachbarschaft, Geflüchtete) lässt den
    Kreis der aktiv beteiligten GemeinschaftsgärtnerInnen weiter wachsen. Gemeinsam mit den Mitgliedern
    des Syrienhilfe e.V. wird zudem geschaut, wie eine weitere Einbindung aussehen kann und welche
    Erwartungen es von dieser Seite gibt. In Erfahrung gebracht werden soll, ob die Bereitschaft besteht,
    sich in einem Workshop dem Gemeinschaftsgartenprojekt weiter anzunähern. Außerdem sollen weitere
    Initiativen, die mit MigrantInnen arbeiten, gewonnen werden. Geplant ist, im Sommer  zu einem
    öffentlichen Gartenpicknick einzuladen. Hier sollen insbesondere die AnwohnerInnen angesprochen -2/4-

    und eingeladen werden. Mit der Erstellung und Pflege von Informationsmaterialien (Postkarte, Plakat)
    wird das Projekt und die Veranstaltungen in die Öffentlichkeit getragen. Je mehr Engagierte das Projekt
    tragen und Aufgaben übernehmen, umso näher kommt das Projekt dem Ziel, selbstragende Strukturen
    zu schaffen und den Garten zu einem Ort der Vielfalt, des Miteinanders und der Begegnung zu
    entwickeln. Selbstverständlich gibt es auf der Homepage des Ökolöwen und über den vereinseigenen
    Emailnewsletter regelmäßige Informationen zum Projektfortschritt, Presse- und Medienarbeit,
    Teilnahme an thematischen Veranstaltungen sowie Kooperationen und Netzwerkarbeit.  
     
    Die gemeinschaftlich genutzten Beetflächen werden in diesem Jahr weiter vergrößert. Mit drei
    Grundlagenworkshops zum ökologischen Gärtnern (Mai, Juni und Juli) werden die
    Projektteilnehmenden in die Lage versetzt, ihr Wissen über Gartenarbeit auszubauen und vor Ort
    anzuwenden. Die Beteiligungsangebote tragen dazu bei, Benachteiligungen gezielt abzubauen sowie
    Teilhabe, Aktivierung und Integration von Geflüchteten, Kindern, Jugendlichen und Anwohner*innen
    zu unterstützen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Natur und Gartenarbeit wird wichtige
    Umweltbildung vermittelt. So sammeln die neuen „Stadtgärtner“ Kenntnisse über ökologische
    Zusammenhänge und erhalten ein Gefühl der Verantwortlichkeit für die Umwelt, das über die eigene
    Betroffenheit hinausgeht.
     
    Um eine noch stärkere Wahrnehmung in der Nachbarschaft zu erreichen, weitere
    GemeinschaftsgärtnerInnen aus dem unmittelbaren Wohnumfeld zu gewinnen und um den Garten
    weiter in den städtischen Raum zu integrieren, wird der Garteneingang zum vielbesuchten Park am
    Hildebrandplatz verlegt. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten mit dem Garten auch in den
    Park mit seinen vielen BesucherInnen hinein zu wirken.  
     
    Um die baulichen Rahmenbedingung zu verbessern, wird 2018 der Ausbau der vorhandenen
    Infrastruktur (Stromanschluss, Wasserleitung, neuer Werkzeugschuppen) forciert. Dabei soll der
    Charakter des Gartens, mit seiner naturnahen Gestaltung und Ausstattung erhalten bleiben, denn er ist
    es, der ihn zu einem einmaligen Kleinod in Leipzig macht. Er ist aufgrund der naturnahen
    Gartenelemente, seiner Artenvielfalt und seinem wertvollen Altbaumbestand ein einzigartiger lokaler
    Beitrag zu Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität. Er erfüllt damit auch eine wichtige ökologische
    Funktion.  
     
    Der Ökolöwe fungiert weiterhin als Rahmengeber und Moderator in diesem Prozess und berücksichtigt
    die möglichen Sprachbarrieren und die Verbindlichkeit eines Aktionsplanes für den Garten. Auch soll
    eine mehrsprachige Gartenbeschilderung entstehen. Gleichzeitig werden Austauschrunden zu
    gartenbaulichen Themen initiiert und gemeinsame Aktivitäten – interkulturelle Koch- und
    Musikveranstaltungen – durchgeführt. (mehr …)

  • Gartenlaubenbau im GG Niemandsland

    (Gu aus Antrag)

    unser Anliegen, die Gartenlaube gemeinschaftlich zu bauen, wird nun verwirklicht:

    Bereits in der Vorbereitung haben wir mit den Gärtnern und unserem ehrenamtlich tätigen Architekten sehr intensiv zusammengearbeitet.

    Am vergangenen Samstag waren zu unserem ersten Arbeitseinsatz 29 Gärtner  in unserem Garten tätig.
    Teile der Arbeiten machen die GärtnerInnen, Teile eine gemeinnützige Firma.

    Der Garten ist direkt hinter der Versöhnungskirche in Berlin Mitte. Die Kirche hat weder eine Toilette noch eine Möglichkeit, etwas zu lagern. Nun bauen sie eine – zum Gesamtensemble passende – Laube, die ein Mehrzweckgebäude wird.
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  • neuer Garten in Regensburg

    (gu, aus Antrag)

    Wir als Wohngemeinschaft auf dem Pürkelgut sowie andere Personen im Projekt Nachbarschaftswerkstatt/ Ökodorf möchten gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen und unterhalten.

    Hierfür bekommen wir in den kommenden Monaten eine Fläche auf dem Gelände des Pürkelguts im Regensburger Osten vom Immobilienzentrum zur Verfügung gestellt. Wir möchten mit diesem Garten unser Konzept eines ökologisch nachhaltigen Ökodorfes repräsentieren. Deswegen wird sich auch ein Prototyp eines Tinyhouses auf diesem Gelände befinden. Es finden sich bis jetzt etwa zehn Personen, die vor Ort wohnen und sich um die Pflege des Gartens kümmern wollen und einige weitere Personen, die am Aufbau und der Bewirtschaftung des Gartens mitwirken möchten.

    Der Garten soll möglichst aus nachhaltigen, recycelten Materialien errichtet werden, so sollen zum Beispiel die angedachten 15 Hochbeete aus Europaletten gebaut werden. Die angebauten Pflanzen sollen möglichst abwechslungsreich und auf dem Grundgedanken der Selbstversorgung angepflanzt werden. Natürlich ist der Garten jedem frei zugänglich. Jeder darf sich mit einbringen.


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  • Feldversuch essbare Stadt in Bocholt

    (Gu, alerts)

    Gemüse züchten, Kräuter pflanzen, Obst anbauen, hegen und pflegen bis zur Ernte: Das alles geht nicht nur im eigenen Garten, sondern ab kommenden Montag in Bocholt auch auf städtischer Fläche, genauer: auf dem (noch) unbebauten Teil des so genannten Kubaai-Geländes, hinter dem IBENA-Werksverkauf an der Industriestraße. Dort wurden jetzt 120 Holzkisten aufgebaut, die darauf warten, bepflanzt zu werden. Jeder Bürger, der Lust hat, kann mitmachen, allein oder gemeinsam mit anderen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gepflanzt werden kann montags bis freitags von 8-12 Uhr.

    Urbanes Gärtnern (“urban gardening”) oder “essbare Stadt”: So ist der Trend überschrieben, den die Stadt aufgreift. “Es gibt Initiativen, die sich das wünschen. Es ist ein Test, um zu schauen, ob und wie das in der Bocholter Bevölkerung ankommt”, sagt Stadtbaurat Daniel Zöhler. Im Kubaai-Gebiet habe man zurzeit noch genügend Platz, um diesen Feldversuch zu starten.

    Neulinge werden auf Wunsch angeleitet und erhalten wertvolle Tipps fürs erfolgreiche Gärtnern. Die Aktion wird von EWIBO-Mitarbeiterin Karola Moersig, gelernte Gartenbauingenieurin für Obst, Gemüse und Zierpflanzenanbau, betreut. Erreichbar ist Moersig zu den Öffnungszeiten unter Tel. 01523 / 21765-28.

    Saatgut und Werkzeug sollten Interessierte selbst mitbringen. Beete, Erde sowie Wasser zum Gießen der Pflanzen stehen vor Ort kostenfrei zur Verfügung.

    “Man hat kein Eigentum”

    Wichtig zu wissen: Die angepflanzten Sachen können von jedermann verköstigt oder geerntet werden. “Man hat kein Eigentum hier”, stellt Berthold Klein-Schmeink, Geschäftsführer der EWIBO, klar. Es gehe darum, sich um die Beete regelmäßig zu kümmern, voneinander zu lernen und zu profitieren, um dann auch den Erfolg, sprich die Ernte, einzufahren. Die Aktion erhalte dadurch einen sozialen Charakter.

    “Das Thema ´urban gardening´ wabert schon lange in Bocholt herum”, so Klein-Schmeink. Im Rahmen eines Beschäftigungs- und Integrationsprojekts habe die EWIBO am Heutingsweg bereits urbanes Gärtnern mit den Anwohnern durchgeführt. Jetzt also könnten alle Bocholter, die einen “grünen Daumen” besitzen oder sich einen solchen aneignen wollen, mitmachen.

    https://madeinbocholt.de/essbare-stadt-oeffentlich-gemuese-und-obst-anbauen-in-bocholt/ (mehr …)

  • Entsiegelung Ab geht die Lucie hat begonnen

    (Gu, alerts)

    Die Umgestaltung des urbanen Garten am Lucie-Flechtmann-Platz in der Bremer Neustadt hat begonnen. Bagger entfernten die Betonschicht, damit dort künftig eine grüne Oase entstehen kann.

    Die Betonschicht des Lucie-Flechtmann-Platzes gehört der Vergangenheit an. Künftig wird hier eine grüne Oase mit Kinderspielfläche entstehen.Die Betonschicht des Lucie-Flechtmann-Platzes gehört der Vergangenheit an. Künftig wird hier eine grüne Oase mit Kinderspielfläche entstehen. (Roland Scheitz)

    Gärtnern ohne Pflastersteine – das Ziel des preisgekrönten Urban Gardening-Projektes „Ab geht die Lucie“ ist auf dem Neustädter Lucie-Flechtmann-Platz in greifbare Nähe gerückt. Fünf Jahre haben sich die freiwilligen Stadtgärtner soziokulturell engagiert und provisorische Hochbeete auf dem Beton angelegt. Nun sind im Auftrag der Stadt Bagger angerückt und haben etwa zwei Drittel der Fläche entsiegelt. Nun entfernen die Bauarbeiter noch einer Betonschicht im Untergrund, legen Wege und eine kleine Kinderspielfläche an. Im Frühsommer soll der Platz dann soweit vorbereitet sein, dass die Ehrenamtlichen der Initiative mit dem Pflanzen beginnen können.

    In Bewegung gebracht haben das Projekt mehrere Anwohnerinnen, die anstelle des ungenutzten Betonplatzes eine grüne Oase für ein besseres Miteinander der Nachbarschaft anlegen wollten. Mittlerweile ist daraus der Verein „Kulturpflanzen“ gewachsen, der für sein Engagement 2016 mit dem Hilde-Adolf-Preis der Bürgerstiftung Bremen geehrt wurde.

    Der Lucie-Flechtmann-Platz in seiner neuen Gestalt ist auch ein Experimentierfeld für die Stadt: Immerhin hat sie per Vertrag dort in der Neustadt erstmals eine städtische Fläche in die Obhut von Ehrenamtlichen übergeben. Der erste basisdemokratische Prozess der Bremer Stadtentwicklung.

    „Durch den Neubeginn ohne Pflastersteine erhoffen wir uns, dass noch mehr Bremerinnen und Bremer dazu kommen, die den Platz mitgestalten und bespielen wollen“, sagt Mona Völkle von der Initiative. Denn die Aktiven wollen dort auch weiterhin nicht nur pflanzen, säen und ernten, sondern auch Raum für kulturelle Angebote und Umweltbildung bieten. Völkle: „Jeder, der mitmachen will, ist herzlich willkommen.“ (mehr …)

  • Pop up Store von TOOM in Köln

    (Gu, alerts)

    Nach dem Motto „Grüner wird’s nicht“ schließt Toom am Samstag, den 14. April, seinen ersten PopUp Store „StadtGrün by toom“ in der Kölner Innenstadt auf.Auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern soll dann alles rund um das Thema „Urban Gardening“ angeboten werden.

    Außerdem sind regelmäßige Workshops zu verschiedenen Pflanz- und Do-it-yourself-Themen geplant.

    Dazu wurden unter anderem die Bloggerin „Garten Fräulein“ und TV-Gärtner René Wadas eingeladen.

    Insgesamt drei Monate soll der PopUp-Store in der Breite Straße 161 öffnen. Vor allem junge, urbane Menschen, die ihren Stadtbalkon oder Kleingarten verschönern wollen, sollen mit dem Konzept angesprochen werden.

    https://www.tag24.de/nachrichten/urban-gardening-toom-eroeffnet-hippen-popup-store-in-koelner-innenstadt-504887 (mehr …)

  • Gewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Wozu braucht ihr Erdwannen und wie habt ihr in den letzten Jahren gearbeitet?

    > Wir benutzen große Wannen, um darin die Erde zu mischen, je nach dem, ob wir Anzuchterde, Blumenerde oder Erde zum Topfen brauchen. Wir hatten 2 alte Wannen von privat (baby-badewanne und Speiß-Wanne/Mörtelkasten), die aber jetzt kaputt sind (zumindest beinahe), wir müssen Ersatz besorgen.

    Geben die anderen Gemeinschaftsgärten den im Antrag aufgeführten Gärten kein Saatgut ab?

    > der Wesertorgarten und der Forstfeldgarten kaufen bislang kein (eigenes) Saatgut für die Voranzucht im Gewächshaus. Wir haben, vor allem für viele Blumen, selbst geerntetes Saatgut. Gemüse-Saatgut muss aber fast alles gekauft werden. 

    Was für Aktionen sind geplant, für das das Saatgut/die Jungpflanzen dann gebraucht werden?

    > Bepflanzung der Beete im Wesertorgarten, der Beete im Forstfeldgarten für Essbare Stadt + Kinderparzelle, Pflanzaktion in der Kita Sonnenblume und Schule am Lindenberg; bei Bedarf werden ein paar Pflanzen auch auf die Parzellen der Selbsterntefelder gebracht, Bepflanzung Hochbeete an der Uni (Kooperation mit Studenten-Cafe DesAsta), Unterstütung mit Jungpflanzen für soziale Projekte (Sandershaus mit Flüchtlingsheim, Kirchengemeinde Wesertor, evtl. Spende für Hochbeete in Flüchtlingsheim in der Nordstadt), jährliche Guerilla-Verde Aktion („Pflanz in den Mai“)

    Gibt es eine heimische Alternative für Kokoserde? Könnt ihr nicht mit selbstgemachten Düngern/Kompost arbeiten?

    > wir besorgen uns im Wesentlichen Komposterde vom Grünflächenamt (bzw. Museumslandschaft Hessen-Kassel) und auch vom Kompostwerk des Landkreises Kassel, des weiteren Sand. Das macht den Großteil der Erde aus, die zum Topfen und Aussähen benutzt wird. (in 2017 ca. 2 m²). Das Problem ist die Salz- bzw. nährstoffarme Aussaaterde. Sie darf nicht zu nährstoffreich sein und torffreie Aussaaterde ist nur in kleinen Mengen recht teuer zu kaufen. Daher kaufen wir qualitativ hochwertige Pflanzerde und magern sie mit Kokoserde, die sehr nährstoffarm ist, ab. Das ist deutlich preiswerter.

    Wie viele Gärten nutzen das Gewächshaus in 2018?

    >  Wesertorgarten, Falkenweggarten, Forstfeldgarten, Karottenkollektiv, Selbsterntefelder Wiener Straße, Waldauer Fußweg und Helleböhn (nur kleine Mengen), die im Aufbau befindliche Gruppe des Natur-Kindergartens Unterneustadt (Waschbärenbande), Karottenkollektiv, Blüchergarten


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  • Stand der Dinge IG Northeim

    (von Najeha)

    das Gartengelände entwickelte sich in den letzten Monaten gut. Der Verein ist gegründet.
    Wir stellten das Projekt bei Bildungsinstitutionen vor und Interessierte haben sich gemeldet, es werden wohl mehr Frauen sein. Eine feste Gruppe bildet sich bestimmt, wenn wir zur Gartengestaltung einladen.

    (mehr …)

  • In Lübeck entsteht ein Gemeinschafts-Naschgarten

    (Gu aus Antworten/Antrag)

    wie groß ist die Gruppe, mit der Sie das Projekt planen
    und wie setzt sie sich zusammen. Wer aus dieser Gruppe möchte mit gärtnern?
    Momentan gibt es 3 Einzelpersonen, die regelmäßig zu den Treffen kommen und mitgärtnern wollen, sowie Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem „Haus der Kulturen“.
    Es haben sich noch mehr Menschen gemeldet, die interessiert sind und per E-Mail informiert werden, die aber (meist) nicht zu den Treffen kommen.
    Zu den Interessierten gehören neben Privatpersonen auch zwei direkt benachbarten Einrichtungen: der Kindergarten mit Familienzentrum St. Marien und die Vorwerker Diakonie, bei denen noch nicht klar ist, wie sie sich in Zukunft beteiligen wollen.
    (Wahrscheinlich wird das Interesse noch zunehmen, sobald der Bodenaustausch erfolgt ist und die Pflanzung startet, weil dann mehr Menschen auffällt, dass auf der Fläche ein Garten entsteht.)

    Ist das ein Gemeinschaftsgarten oder eher ein Projekt, was einige für alle machen?
    Sowohl als auch.

    Die relativ exponierte Lage in einer Grünanlage bedeutet, dass alles was im Garten passiert, für die Öffentlichkeit sichtbar ist. Es ist auf jeden Fall beabsichtigt, die Grünanlage dadurch attraktiver zu gestalten.

    Der Vandalismus-Gefahr soll reduziert werden dadurch,
    – dass ein großes buntes Gartenschild aufgestellt wird – dies wurde bereits hergestellt

    – die Fläche immer attraktiv und gepflegt aussehen soll

    – sowie durch das vorhandene Klinker-Mäuerchen, das die beiden Hochbeete einfasst

    Wie laufen die Kommunikations,- Informations- und Entscheidungswege?

    Es trifft sich eine Gruppe unter der Schirmherrschaft des Hauses der Kulturen.

    Die Gruppe und die Interessierten werden durch Rund-E-Mails auf dem Laufenden gehalten.
    Das Gartenschild vor Ort verweist auf die Ansprechpartner.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird und wo das hin kommt?
    Die Gruppe, die sich regelmäßig trifft, hat eine Vorauswahl an Beerensträuchern sowie Wein und Mini-Kiwi für die Mauer getroffen, die im Frühjahr 2018 bestellt und gepflanzt werden sollen.
    Diese mehrjährige Bepflanzung wird eher im hinteren Teil der Beete an der Mauer stehen, vorne die mehrjährigen Kräuter und freie Flächen für einjährige Kulturen.
    Darüber entscheidet dann die Gruppe der Aktiven.


    Was passiert mit der Ernte?
    Da die Fläche nicht eingezäunt ist, kann sich theoretisch jeder bedienen.
    Es liegen noch keine Erfahrungen vor, wie stark das öffentliche Interesse sein wird.
    Wahrscheinlich ist es sinnvoll, Pflanzen zu verwenden, die eher kleine Früchte haben – wenn der einzige Kürbis verschwunden ist, kann das enttäuschend sein. Wenn bei den Kräutern Blätter abgepflückt werden oder einzelne Stachelbeeren probiert werden, bleibt immer noch etwas übrig. 

    Wo werden die Geräte untergebracht und wie öffentlich zugänglich sind Sie?
    Auf dem direkt benachbarten Grundstück der Vorwerker Diakonie ist ein abschließbarer Mini-Schuppen geplant. Das Diakonie-Gelände ist zwar öffentlich zugänglich, aber der Standort soll im geschützten Innenhof sein.

    Bis dahin soll das Werkzeug beim „Haus der Kulturen“ gelagert werden.

    Inwieweit beteiligen sich die aufgeführten Kooperationspartner an dem Projekt?
    Momentan sind wir in der Planung mit den dort ansässigen Partnern, wer was machen soll.

    Wer finanziert die Bepflanzung?
    Es gibt einen Spender, der den wegen einer Bleibelastung notwendigen Bodenaustausch finanziert und die Erstbepflanzung (insgesamt 2.000,- Euro).

    Diese Spende hat eine Mitarbeiterin der Hansestadt Lübeck, die für das Netzwerk „Essbare Stadt“ zuständig ist, für den Garten organisiert.
    Einige Pflanzen werden geschenkt (Ableger von Kräutern, Himbeeren usw.).

    Sollen nur Naschpflanzen gepflanzt werden?
    Bisher ist geplant, dass vorwiegend essbare Pflanzen angebaut werden sollen, auf jeden Fall keine giftigen Pflanzen.
    Es gibt aber auch Ideen, zum Beispiel Pflanzen mit Nutzen für Insekten (wie z.B. Wildbienen) und Vögel zu verwenden.

    Darüber hinaus entscheiden die Nutzer/innen des Gartens, was sie anbauen wollen.

    Wem gehört die Fläche und wie lange haben Sie diese zur Verfügung?

    Die Hansestadt Lübeck ist Eigentümerin. Es gibt einen unbefristeten Nutzungsvertrag.

    Soll es bei zwei Beeten bleiben?
    Mündlich wurde mit dem Grünflächenamt besprochen, dass die Fläche noch vergrößert werden kann, falls das Garten-Projekt gut läuft. Das Grünflächenamt ist prinzipiell sehr interessiert, ist aber vorsichtig und möchte erst einmal mit der kleinen Fläche als „Test“ anfangen. 

    Die Fläche liegt in einem Grünzug mit Kinderspielplatz. Das Grünflächenamt plant für die nächsten Jahre eine Umgestaltung einiger Bereiche. Ein Teilbereich der Grünanlage lag mehrere Jahre brach und wäre gut für eine Garten-Vergrößerung geeignet.
    Einige Ideen des Garten-Konzeptes sind erst mit einer größeren Fläche umsetzbar – falls eine Vergrößerung nicht stattfinden kann, werden die Möglichkeiten des Gartens naturgemäß bescheidener sein.

    -> es soll auf jeden Fall ein GG werden, Werkzeuge werden auf dem Hof einer angrenzenden Einrichtung in einem Schuppen untergebracht, der per Zahlenschloss für alle zugänglich ist.

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  • GG-Frauengarten von Courage in München eingestellt

    (Gu, mail)

    es war immer schon schwierig die psychisch kranken Frauen zu motivieren. Das Projekt war mein Baby bei Courage und ich habe die Einrichtung im Januar 2017 verlassen und diese Kombination hat das Projekt leider einschlafen lassen. Der personelle Aufwand war allzeit hoch (mehr …)

  • Tante Emma initiiert GG Onkel Anton

    (Gu, alerts)

    Tante Emma ist sozial, ökologisch und weltoffen. Der Moosburger Verein will Menschen zusammenbringen. Und im Tante-Emma-Laden klappt das ganz wundervoll. Jetzt bekommt Tante Emma Zuwachs: Onkel Anton heißt das neue Projekt einer Untergruppe. Wer das ist, dieser Onkel Anton? Ein Gemeinschaftsgarten, der eine ökologische Begegnungsstätte sein soll. Und zwar für alle. Die Macher und Ideengeber haben das Projekt jetzt vorgestellt.

    Rund 720 Quadratmeter groß ist das bisher ungenutzte Grundstück westlich der Bahngleise auf Höhe des Bahnhofs. 720 Quadratmeter, die der Tante Emma e.V. von der Stadt für 311 Euro pro Jahr pachten darf. 720 Quadratmeter, die, so die Idee hinter dem Projekt, zwei Grundsätze vereinen sollen: Obst und Gemüse ökologisch da anbauen, wo es auch konsumiert wird; und ein Garten für Groß und Klein zum Verweilen und zum Mitmachen sein. 

    Denn, so Verena Kuch, eine der beiden Leiterinnen des künftigen Gartens: „Viele Menschen haben heute keine Zeit mehr für den eigenen Garten, viele haben auch gar keinen Garten.“ Für sie wird nun Onkel Anton da sein, mit dessen Einzäunung und Bepflanzung ein bisher 18-köpfiges Team so schnell wie möglich beginnen wird.Eingezäunt, aber nie abgesperrtDie Gartengestaltung stellen sich Kuch und ihre Kollegin Carolin Tischer so vor: Onkel Anton soll ein Gemüse- und Obstgarten mit Beeten und Hochbeeten sein. Er soll aber auch ein Gemeinschaftsgarten sein, in dem jeder willkommen ist und helfen darf. Man muss nicht einmal Mitglied sein oder werden. Denn eingezäunt wird das Areal zwar sein (zum Schutz vor den Bahngleisen), aber nie abgesperrt. Dann soll es ein Fest- und Spielgarten sein – bitte aber für ruhige und gemütliche Feste, beispielsweise Erntedank. Außerdem: ein Lerngarten, in dem der Nachwuchs erfährt, wo die Lebensmittel herkommen. Und schließlich soll Onkel Anton ein Naturgarten sein – Blumenwiese für Insekten und Bienen, ohne künstlichen Düngemittel.

    Die Sache mit den Finanzen erklärt Andreas Mayerthaler: Der Tante Emma e.V. übernehme die Finanzierung (schließlich macht man guten Überschuss, wie das Vorsitzenden-Duo Johannes Becher und Klaus Reichel sagt), die Grundstückspacht soll über neue Mitglieder der „Gartengruppe“ hereinkommen, Sach- und Geldspenden werden gerne angenommen. Beispielsweise kann man für 100 Euro Pate einer Sitzbank und für 25 Euro Pate für einen Baum werden. Die Mitglieder wollen freilich, schließlich ist das ja auch Sinn der Sache, möglichst viel selbst machen, um die Kosten für das Anlegen und die Pflanzungen niedrig zu halten.

    —————–

    Unterstützt wird es auch von den Moosburger Solarfreunden, die den Ertrag ihrer Fotovoltaikanlage spenden. Weitere Hilfe kommt vom Naturgarten Schönegge, der Gemüsepflänzchen zur Verfügung stellt und sein Knowhow bei der Beetplanung einbringt. Die Firma Scheidl hat fünf Paletten für den Bau von Hochbeeten gespendet, Unterstützung bekommt „Onkel Anton“ zudem von der SeGa Gbr Garten und Landschaftsbau. (mehr …)

  • Nachbarschaftsaktion bei Tausendschön

    (Gu, alerts)

    Fröhlich her ging es bei der Auftaktveranstaltung „Wir pflanzen Nachbarschaft“ am 21.3.2018  im Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Leteln. Hier hatten Greenfairplanet und das
    Quartiersmanagement Rechte Weserseite
    zu einer Pflanzaktion eingeladen. Auch der WDR Aktuelle Stunde war da.
    Mehr als 70 Menschen haben ihren Kräutergarten bei strahlendem Sonnenschein gepflanzt.
    30 Kräuter standen zur Auswahl. Dill, Thymian, Borretsch, glatte und krause Petersilie, Kerbel, Selleriekraut, Majoran, Bohnenkraut, Estragon, Basilikum, verschiedene Minzen, Frühlingslauch, Koriander, Salbei, Rucola, Ysop, Pimpinelle.

    Wir pflanzen Nachbarschaft 5Einen regen Austausch gab es im beheiztem Treffpunkt des Garten bei Kräutersuppe, frischgebackenem Kräuter- Brot und Muffins.

    Allen Helfer*innen herzlichen Dank für die wunderbare Unterstützung. Ob beim Auf- .Abbau und beim gute Laune versprühen – ihr habt überall tatkräftig angepackt und damit auf grandiose Weise dazu beigetragen, dass die Veranstaltung ein Erfolg für nachhaltiges Miteinander mit Quartier Rechte Weserseite wurde.

    Wir pflanzen Nachbarschaft 6

    Nächste Aktion Samstag, 28. April „In die Erde mit den Papas“  <a href=(mehr …)

  • HACkMuseums Garten starte in die 7te Saison

    (Gu, alerts)
    Der hack-museumsgARTen auf dem Hans-Klüber-Platz in Ludwigshafen startet in seine siebte Saison. Das teilte das Hack-Museum mit. Zur Garten-Eröffnung am heutigen Freitag begrüßen Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Bürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein, René Zechlin, Museumsdirektor, und Theresia Kiefer, Kuratorin und Initiatorin des Museumsgartens. Der Gemeinschaftsgarten des Wilhelm-Hack-Museums besteht seit 2012 auf dem Hans-Klüber-Platz auf der Rückseite des Museumsgebäudes. Mit seinem Urban Gardening-Projekt hat das Museum nach eigenen Angaben einen ungewöhnlichen Weg in die Stadt hinein beschritten. Die grüne Oase mitten in der Stadt sei für viele Menschen zu einem beliebten Ort der Begegnung und des Austauschs geworden. Auch für die Gartensaison 2018 ist ein Programm mit Workshops, Festen, Konzerten, Theater und Kunstprojekten geplant. Die Eröffnung ist kostenlos. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Potsdam Nord will größer werden

    (Gu aus Antrag)

    Wir sind eine Gruppe von ca. 15 Erwachsenen (+Kindern), die seit letztem Jahr am Eichelkamp gemeinsam gärtnern. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Bewohner_innen des Hausprojektes Eichelkamp, aus Mitgliedern des Drachinzeit e.V. und anderen regelmäßigen Besucher_innen aus Potsdam. Es wurden im vergangenen Jahr bereits einige Hochbeete angelegt und bepflanzt.

    Und nun?

    Aktuell sind wir als Gruppe dabei einen Pflanzplan für dieses Jahr zu erstellen und neue Beete zu planen. Dabei berücksichtigen wir die Ideen der Permakultur um bodenschonend und nachhaltig zu arbeiten. Außerdem wollen wir den Ertrag steigern, damit alle Gärtner_innen sich ein Stück weit selbstversorgen können.

    Bislang gibt es vor allem Aktionen, zu denen wir uns gemeinsam treffen und diese an Wochenenden gemeinsam umsetzten. Gerade bauen wir einen Geo-Dom aus im Sperrmüll gesammelten Lattenrosten, dies soll unser Gewächshaus werden.

    Wir wollen den Garten erweitern und vergrößern um auch mehr Menschen mit einzubeziehen. Einige Beteiligte haben zurzeit keine feste Lohnarbeit, können sich dafür mehr in der Gartenplanung einbringen. Wir gehen mit Zeit- und Geldressourcen solidarisch um.

    Eine der neuen Ideen ist es Menschen die Möglichkeit zu geben ein eigenes Beet zu gestalten, dadurch würde der Garten auch dauerhafter als bislang zu den regelmäßigen Aktionen von noch mehr Menschen besucht werden.

    Akut planen wir verschiedene Veranstaltungen: Pflanzaktionen, Einweck-Workshops und thematisch anders ausgerichtete Events, zu der oft auch die unmittelbare Nachbarschaft erscheint. Zu diesen Anlässen werden wir Menschen einladen, sich der Gruppe anzuschließen und mit uns zu gärtnern. Sobald wir wissen, dass wir die Infrastruktur schaffen könnten, um mehr Menschen einzubeziehen, würden wir aber über unser Netzwerk direkt Interessent_innen aus Potsdam gewinnen.

    Mit der geplanten Gartenerweiterung würden wir den Menschen die bislang regelmäßig zu Aktionen erscheinen einen festen Platz im Garten schaffen und den diesen damit noch weiter öffnen. Dies gilt natürlich auch für neue Interessent_innen, die selber keinen Garten haben und gerne gemeinschaftlich arbeiten und wirken wollen.


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  • IG Spandau entwickelt sich gut weiter

    (Gu aus Antrag)

    1   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
     
    Nach über zwei Jahren Laufzeit des Interkulturellen Gartens hat sich gezeigt, dass die Ziele, die
    2015 aufgestellt worden sind, den Bedarfen der Zielgruppen entsprechen und das Angebot auf
    steigendes Interesse stößt. Der Sachbericht vom Januar 2018 dokumentiert das anschaulich.
    Auch  für  die  Jahre  2018/19  halten  wir  darum  an  den  Zielgruppen  und  grundsätzlichen
    Zielsetzungen für die Zielgruppen fest.
     
    1.1.  Ziele und Zielgruppen für das Jahr 2018/19
    Die Projektziele haben sich im Vergleich zum Erstantrag 2015 (siehe Punkte 1. und 2.) nicht
    wesentlich verändert, so daß sie im Folgenden nicht nochmals aufgeführt sind.
    Nur eins möchten wir aus unsren Erfahrungen noch ergänzen: Der Garten ist ein u.a. Ort für
    Familien. Die Kinder erleben, dass ihre Eltern wieder aktiv und kreativ werden und die Eltern
    erhalten Motivation und Anregungen für Aktivitäten und Spiele in und mit der Natur.
    Außerdem hat sich das Netzwerk des Garten folgendermaßen entwickelt:
    Der Interkulturelle Garten Gatow ist ein Teil des Netzwerks Umweltbildung in Spandau/Berlin,
    des  Netzwerks  interkulturelle  Gärten  in  Spandau  und  für  Einrichtungen,  die  sich  um  die
    Integration  von  Geflüchteten  kümmern,  geworden.  Dazu  gehören  jetzt,  als  neu  gewonnene
    Kooperationspartner, der Förster von Gatow und der Bienengarten-Berlin (vertreten durch einen
    Imker  mit  arabisch/deutschem  Hintergrund),  das  Internationale  Bildungs-  und
    Beratungszentrum  für  Frauen  und  ihre  Familien  in  Spandau,  die Klimawerkstatt  Spandau,  in
    Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. in Berlin Pankow
    und  Neukölln  und  das Umweltbüro  Spandau.  Mit  den  zwei  letztgenannten  hat  bereits  eine  
    konkrete  Zusammenarbeit  zur  Umweltbildung  und  Gartenangeboten  stattgefunden.  Weiter
    gemeinsame  Aktionen  sind  in  Planung.  Der  interkulturelle  Gemeinschaftsgarten  mit  seinem
    Angebot hat sich diesem Netzwerk angeschlossen, bzw. neue Kooperationen selbst aufgebaut.
    Ebenfalls neu ab 2018 beteiligt sich Sabine Hayduk mit ihrem kreativtherapeutischen Angebot
    „Die Fremde ist auch ein Haus“ am interkulturellen Garten. Sie wird 14-tägig eine Beziehung zu
    den  Gärtner/innen  –  auch  Dank  ihrer  15-jährigen  Erfahrung  als  Deutschlehrerin  im
    interkulturellen  Berreich  –  aufbauen,  um  sie  für  ein  theaterpädagogisches  Projekt  in
    geschlechterspezifischen Gruppen für Geflüchtete zu gewinnen.  
    2   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
    Einrichtungen, die Geflüchtete beraten und unterstützen, sind über das Projekt informiert und
    machen  bei  ihren  Zielgruppen  weiter  Werbung  dafür.  Dazu  gehören  z.B.  die  Gesellschaft  für
    interkulturelle  Zusammenarbeit  GIZ  e.V.,  die  AG  Asyl  des  ev.  Kirchenkreises  Spandau,  die
    Jugendfreizeiteinrichtung wildwuchs e.V., die Sozialdienste der Flüchtlingsunterkünfte.
    2.  Planung von Projekten für 2018/2019
    2.1.  Weiterentwicklung des Gemüse-, Kräuter- und Obstanbaus
    Zur  Jungpflanzenanzucht  werden  weitere  Anzuchtkästen  und  Bio-Sämereien  angeschafft.
    Jungpflanzenschilder dafür werden über upcycling mit den Teilnehmer/innen selbst hergestellt
    (mittels  ausgedienten  Fahrradschläuchen).  Für  den  Garten  werden  ebenfalls
    Pflanzenbeschilderungen  (Fahradschläuche  und  upcycling:  Forexplatten)  hergestellt,  um
    einerseits  die  Deutsch-  und  Pflanzenkenntnisse  zu  erweitern  und  anderseits  eine  bessere
    Orientierung in den Beeten zu ermöglichen.
    Außerdem muss der Boden weiterhin verbessert werden (Kompostzusätze und Bentonit).
    Im Sommer 2018 wird unabhängig vom Projekt Interkultureller Garten ein Foliengewächshaus in
    Betrieb  genommen  sein,  um  frische  Kräuter  und  Gemüse  für  die  Gastronomie  der  SOS-
    Einrichtungen  herzustellen.  Dadurch  werden  sich  weitere  Austauschmöglichkeiten  zwischen
    interkulturellen Gärtner/innen und Mitarbeiter/innen mit Behinderungen ergeben.
    2.2.  Kreative Gestaltung des Geländes durch die Teilnehmer/innen
    2018  soll  das  Gelände  weiterentwickelt  werden,  um  es  mit  den  NutzerInnen  einladend,
    praktisch  und  schön  zu  gestalten.  Außerdem  macht  die  gestiegene  Nachfrage  den  Ausbau
    notwendig.  Geplant  sind  weitere  Unterstellmöglichkeiten  sowie  die  Herstellung  von
    Outdoormöbeln,  sowie  Spielmöglichkeiten  für  Kinder  (Weidentunnel,  Sandkasten,  Schaukeln).
    Der Geräteschuppen muss ebenfalls erweitert (Ordnungssystem/Vordach) werden.
    2.3.  Interkultureller Austausch
    Damit  sich  die  unterschiedlichen  Nutzer/innen  unter-  und  miteinander  besser  austauschen
    können,  wollen  diese  im  straßenabgewandten  Gartenbereich  eine  Terrasse  gestalten  mit
    Überdachung,  Sitzmöglichkeiten  und  einem  Teeofen.  Außerdem  ist  eine  Überdachung  des
    Treffpunkts  im  Eingangsbereich  geplant,  damit  die  Gruppentreffen,  kreativen  Angebote  für
    Kinder, Absprachen und Teamaufteilungen geschützter ablaufen. Eine zeitweise mitgebrachte
    mobile Musik-Box hat gezeigt, dass sie das Arbeitsklima im Garten sehr angenehm gestaltet
    und  auch  so  Austausch  stattfindet,  da  jeder  abwechselnd  seine  eigene  Musik  laufen  lassen
    kann.
    2.4.  Umweltbildung
    Ein Bildungsprojekt bezieht sich auf ökologische Gartenthemen: Kompostierung und Nützlinge
    im  Garten  und  in  der  Natur  (speziell  vor  Ort:  Bienen  und  Waldameisen).  Zum  besseren
    Verständnis sollen diese Themen anschaulich visualisiert werden, außerdem sind verschiedene
    Übersetzungen  angedacht.  Weiterhin  sollen  auch  die  Themen  Mülltrennung,  Müllvermeidung
    und Recycling visualisiert werden. (mehr …)

  • Stand der Dinge Projekt „urban gardening geht aufs Land“

    (Gu, Newsletter)

    In dem aufregenden ersten Jahr hat sich neben einem engagierten Beirat auch eine Kerngruppe an Garten-Enthusiasten zusammen gefunden. Mit diesen und weiteren Teilnehmern haben wir Exkursionen und verschiedene Workshops durchgeführt:

    Wir haben den Leipziger Gemeinschaftsgarten Annalinde besucht, haben uns in der Dübener Heide verschiedene Gartenflächen angesehen, Hochbeete gebaut, ein altes Gewächshaus ab und (bisher ohne Verglasung) wieder aufgebaut, die Gartenplanung begonnen, Salate, Kräuter, insektenfreundliche Wildhecken gepflanzt, Kartoffeln geerntet, eine Komposttoilette gezimmert, uns zum Gartenbruch getroffen, gemeinsam gekocht, Bäume gefällt, die Einrichtung einer Lehrstelle für Garten- und Landschaftsbau unterstützt, ums Feuer gesessen und den Jahresabschluss mit Glühwein und einer Open-Air Bildershow gefeiert.

    Wir haben zwei Gemeinschaftsgartenflächen eingerichtet:

    2) Regelmäßiger Termin zum gemeinschaftlichen Gärtnern:

    – ab 22. März 2018 JEDEN Donnerstag 14 – 19 Uhr, Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, Bad Düben

    In dieser Saison wird der Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, Bad Düben, jeden Donnerstag ab dem 22.3.2018 in der Zeit von 14 – 19 Uhr seine Pforten für alle Interessierten rund ums gemeinschaftliche Gärtnern öffnen. Zusätzlich bieten wir verschiedene Workshops und Feste an, die extra bekanntgegeben werden.
    An den Donnerstagsterminen werden wir von Paula Passin (mischKultur) und Michael Kühn (Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide) unterstützt, die dem Projekt in dieser Saison regelmäßig als fachliche Unterstützung zur Verfügung stehen und vor Ort Ihre/Eure Fragen rund ums Gärtnern beantworten können.

    Kolonie Gniest, Gemeinschaftsgarten Gniester Schweiz

    Auch hier wird es einen regelmäßigen noch bekanntzugebenden Termin zum Gärtnern geben, werden wir einige Workshops durchführen und bei Bedarf fachlich von Michael Kühn und Paula Passin unterstützt.


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  • GG Paradieserl in Dießen

    (Gu aus Antrag)

    Die Gartengemeinschaft wurde aus der TT-Initiative Dießen/Ammersee-West heraus im Jahr 2014
    gegründet in dem Sinn, einen Gemeinschaftsgarten von z.Zt. ca. 1000 qm in Dießen-Wengen zu
    betreiben mit folgenden Vorgaben:
     
    Wir sind mit Kindern ca. 30 Personen, die sich einen Acker teilen. Der Waldkindergarten Dießen ist auch
    mit von der Partie. Hier gärtnern zusätzlich ca. 18 Kinder mit Erwachsenen auf ihrem Fleckchen.  
     
    Unser Paradieserl hat private Gartenparzellen und Gemeinschaftsflächen, da Gemeinschaft ohne
    Individuum nicht klappt und Individuum ohne Gemeinschaft auch nicht. Daher kann bei uns eine Privat-
    Parzelle bewirtschaftet werden, immer verbunden mit Arbeitsverantwortlichkeit zum Wohle der
    Gemeinschaft auf Gemeinschaftsflächen oder in anderen Gemeinschaftsarbeiten.  
    Gemeinschaftsprojekte sind z.B. ein Erdbeerbeet, ein Heukartoffelprojekt oder andere Anbauversuche
    und die Kompostbereitung.  
     
    Wir pflegen das Stückchen Erde nach den Prinzipien der Permakultur und unsere Gemeinschaft pflegen
    wir durch eine Kreiskultur. Entscheidungen werden in den Kreisen konsensorisch getroffen.  
    Wir erledigen kleine Dinge eigenverantwortlich, alleine oder in Arbeitsgruppen, besprechen alles Wichtige
    im Kreis, lernen gemeinsam, organisieren Vorträge und bilden uns in alten Kulturtechniken wie Sensen
    dengeln, Obstbaumschnittschule und auch in den Bereichen Kommunikation und Umgang in der Gruppe
    weiter. Nach dem Motto: Vielfalt im Garten, Vielfalt im Leben.  
     
    Die geringe Pacht für die Fläche wird mit einem Beitrag der Mitglieder bestritten, der sich an deren
    Individualfläche orientiert. Außerdem wird einmal jährlich eine Öffentlichkeitsveranstaltung mit Vortrag
    organisiert, der geringe Einnahmen für die Gemeinschaftskasse abwirft. Die Ausstattung wurde bisher aus
    dieser Kasse finanziert oder durch Privatgaben gestellt.
    Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber, dass dies für eine zufriedenstellende Bewirtschaftung nicht
    ausreicht und eine größere Investition, auch in Motorgeräte nötig ist. Zwar ist eine unmotorisierte
    Bewirtschaftung der ursprüngliche Gedanke, aber mit den vorhandenen Ressourcen kaum zu bewältigen. (mehr …)

  • Stadtgemüse – neuer GG in München

    (Gu aus Antrag und Projektbesuch)

    Eine Gruppe von Nachbarn hat sich in der Parkstadt Schwabing
    zusammengeschlossen um das Projekt eines gemeinschaftlichen Gartens zu
    verwirklichen. Der Fokus des Projekts liegt darin, das Zusammenleben in der
    Nachbarschaft zu fördern und Jung und Alt für saisonales und lokales Gemüse zu
    sensibilisieren. Da in der Parkstadt Schwabing sehr viele Familien mit Kindern
    wohnen und es zahlreiche Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gibt, ist es ein
    weiteres Anliegen, die junge Generation mit einzubeziehen und ihnen die
    Leidenschaft des Gärtnerns näher zu bringen. Des Weiteren soll die Integration von
    Bienenvölkern einen Beitrag zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Bienen
    leisten.

    Sie haben eine Fläche ohne Zaun mit einem Container. Wasser können sie zunächst vom nahe Familienzentrum haben. Derzeit sind sie 18 Leute und wollen im April aus Paletten Hochbeete bauen. (mehr …)

  • 5 GGs in Bochum in Planung

    (Gu, Mail)

    Der Alsengarten geht in sein 4 Jahr. Wir wachsen langsam vor allem in die Nachbarschaft. Für dieses Jahr ist der Plan den Garten zum „Alsenpark“ weiterzuentwickeln. Unsere Fläche vergrößert sich um einen ehemaligen Bolzplatz, der zukünftig für Spiele genutzt werden soll, einen abschliessbaren Verschlag, Lehmofen, Sonnensegel und neue Wege.

    Dafür bekommen wir von der Bezirksvertretung mehrere Tausend Euro. Wird also ein intensives Jahr. 

    Das Gemeinschaftsgärtnern in Bochum breitet sich rasant aus. Es sind rund fünf neue Gärten in diesem Jahr in Planung. Seit Anfang des Jahres gibt es eine Vernetzungsstruktur der Gärten. Da kommen jeweils 20 Menschen hin. Für das Frühjahr ist eine gemeinsame Pflanzentauschbörse, ein Radrundfahrt zu den Gärten und ein Workshopwochenende geplant.

    Parallel startet im Mai auch noch das Projekt Botopia, dass in einem größeren Ladenlokal verschiedene DIY Inis zusammenbringt (Archiv, Leihladen, Nähcafe, Radwerkstatt (mehr …)

  • Wasser für den essbaren Palmengarten?

    (Gu, alerts)
    Leipzig

    […]
    Essbarer Palmengarten: Damit das „Urban Gardening“ mit Obst- und Gemüseanbau im Palmengarten auch weiter eine Chance hat, soll die Stadt eine Trinkwasserleitung bereitstellen. Das fordert die Grünen-Fraktion. Die Verwaltung lehnt das ab, weil die vorhandene Leitung marode sei, ein neuer Anschluss mit rund 70.000 Euro außerdem zu teuer. Dagegen soll der zweite Vorschlag der Fraktion, im Palmengarten und an der Grünanlage Richard-Wagner-Hain öffentliche Toiletten zu installieren, geprüft werden.
    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Ausblick-Diese-Entscheidungen-fallen-am-Mittwoch-im-Stadtrat (mehr …)

  • IG in Frankfurt: Hiochbeete wurden von Gartenbaufirma gebaut

    (GU, von Najeha)

    Im Herbst hatten wir mit den Bewohnern einen groben Rückschnitt des Wildwuchses gemacht. Dadurch konnten wir den Preis für die Gartenbaufirma etwas reduzieren.

    Die Gartenbaufirma hat dann den Platz gesäubert und den Streifen für die Heckenbepflanzung vorbereitet, die 6 Hochbeete gebaut,  das Fleckchen Rasen (ich hätte nicht gedacht, dass 100 qm so wenig ist und wir werden auf jeden Fall den Rasenplatz vergrößern), und den „Sandkasten“ erstellt.

    300 Heckenpflanzen hatten wir von einem städtischen Gartenbauamt gespendet bekommen und in einer Gemeinschaftsaktion mit Mitarbeiter*innen der Deutschen Bank, Ehrenamtlichen und Bewohnern eingepflanzt. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten aber auch richtiges Glück mit dem Wetter, es war schließlich schon Ende Oktober und die Sonne schien.

    Danach ist eigentlich nichts mehr passiert. Im Januar haben wir unseren ersten Säversuch gestartet und 3 Obststräucher gesetzt.


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  • Chloroplast ausgezeichnet

    (Gu, RSS)

    GG Chloroplast aus Stuttgart:

    Urban-Gardening für biologische Vielfalt und mehr soziales Miteinander

    Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller zeichnete in Weilimdorf das Projekt „Biodiversität im urbanen Garten“ aus. Das Projekt des Chloroplast e. V. Stuttgart ist nun offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Es verknüpfe in beispielhafter Weise soziale Aspekte mit der Förderung der biologischen Vielfalt, so die Begründung der Fachjury, die über die Vergabe entscheidet.

    Der Verein für Urban Gardening und Kulturförderung hat in der ehemaligen Gärtnerei Walz einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten errichtet. Auf derzeit rund 50 Hochbeeten können Interessierte eigenes Gemüse und Obst, Kräuter und Blumen anbauen. Mit einer breiten Sortenvielfalt, samenfestem Saatgut und selbstgezogenen Jungpflanzen fördert die Initiative gezielt die biologische Vielfalt.

    Das gemeinsame Gärtnern schafft wertvolle Begegnungsmöglichkeit für Menschen unterschiedlicher Herkunft und ermöglicht positive Gemeinschaftserlebnisse in und mit der Natur. Über den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung von regionalen, saisonalen, aber auch exotischen Pflanzen sollen zudem neue Formen der Kooperation und Kommunikation zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, Generationen und Kulturen entstehen.

    Mit seinen Gewächshäusern, Nebengebäuden und großräumigen Außenflächen ist das Areal auch ein Experimentierfeld zur Erprobung innovativer Ansätze im Urban Gardening. Erprobt wird bspw. Aquaponik, ein Verfahren, das die Aufzucht von Fischen in Aquakultur mit der Kultivierung von Nutzpflanzen in Hydrokultur verbindet. In einer anderen Anlage werden mithilfe von Kompostwürmern und einem automatischen Wasserkreislaufsystem Biobabfälle zu einer organischen Nährstofflösung zersetzt.

    Zum vielfältigen Leben auf dem Gelände tragen zahlreiche kommunale, universitäre, soziale und kulturelle Organisationen und Initiativen bei. Das Projekt wird derzeit von 18 verschiedenen Partnerorganisationen unterstützt. Dazu gehören die Stadt Stuttgart / Weilimdorf, die Universität Stuttgart ILPÖ, die Hochschule für Technik Stuttgart, die Universität Hohenheim, die Stuttgarter Change Labs, der Flüchtlingskreis Weilimdorf, die Naturfreunde Weilimdorf, Greening Stuttgart, der Stadtlücken e.V., die Seidenspinner, der Stadtacker Wagenhallen und der Kulturbetrieb Wagenhallen, der Circus Calibastra e.V., der Zirkus Mutter Erde e.V., der El Palito e.V., die Kulturinsel Stuttgart, die VHS Ökostation und die AWO Stuttgart.

    Zwei Jahre lang kann das Projekt nun das Siegel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ führen und in seiner Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Danach muss es sich erneut um diesen Titel bemühen (mehr …)

  • PAT Garten in Regensburg erfolgreich gestartet

    (Gu aus Sachbericht9

    Im Mai 2017 hat sich eine kleine Gruppe von
    Leuten getroffen, welche sich zum Ziel gesetzt haben eine Begrünung des Autobahntunnel
    Grundstückes im Regensburger Westen anzustreben. Die Vorstellung des Baus von einigen
    Hochbeeten in Kooperation mit dem nahe gelegenen Seniorenheim, wurde in die Tat umgesetzt. Die
    Freigabe des Grundstückes über das Gartenamt, kam nach mehreren Gesprächen zustande. Der
    Umweltbürgermeister Jürgen Huber übernahm auf Anfrage die Schirmherrschaft für dieses Projekt.
    Ohne diese Kooperationen wäre es nicht möglich gewesen, dass die Beete gebaut werden, weil die
    Freigabe durch die Stadt eine wesentliche Grundlage für das Projekt darstellte. Durch monatliche
    Organisations- und Bautreffen konnten die Hochbeete Ende Mai fertig gestellt und bepflanzt
    werden. Über die Transition Regensburg Verteiler und über mehrere Zeitungsartikel, wurden
    InteressentInnen angesprochen und aktiviert. Das Projekt wurde gestartet mit zahlreichen
    Interessierten aus der näheren und weiter gefassten Nachbarschaft, welche eine Patenschaft
    übernehmen wollen oder einfach helfen wollten beim Aufbau des Projektes. Mit einigen Helfern
    haben wir unser Werkzeug und Baumaterial im Mai zusammengestellt und in unregelmäßigen
    Abständen an den Hochbeeten gebaut.
    Materialaufstellung
    Die Zielsetzung möglichst viel Upcycling beim Aufbau der Hochbeete zu betreiben, ist uns
    geglückt.
    Wir haben von einigen lokalen Firmen und mittelständischen Unternehmen Material als
    Sachspenden erhalten. Vor allem alte Euro- und Einwegpaletten, sowie auch Erde und
    Gartenmaterial, sowie auch Gemüsepflanzen wurden uns im Laufe des Projektstartes gespendet.
    Gesammelt wurden vor allem Einwegpaletten für 16 Hochbeete. Die Beete sind fast alle 2,40 m
    lang, 1,20 m breit und 80 cm hoch. Ebenso haben wir Teichfolie verschiedenster Art und Schrauben
    für die Beete verwendet und aus den Mitteln der Ertomis Stiftung besorgt.
    Die Befüllung der Beete erfolgte in vier Schichten. Bekommen haben wir Erde vom Gartenamt und
    von einer lokalen Firma welche gesunden Bodenkompost angeliefert hat. Im unteren Bereich der
    Beete wurden Äste aus den umliegenden Bäumen und von der Grünsammelstelle eingelegt. Ebenso
    haben wir das Gartengrundstück gemäht und den Grünschnitt für die 2. Schicht verwendet.
    Kompost und Laub für die 3. Schicht kam von verschiedenen Helfern im Umfeld.
    Die Bewässerung haben wir aus zwei IBC-Kanistern sichergestellt, welche ebenfalls von einer
    Regensburger Firma gekauft wurden. Angehängt daran wurden einfache Gartenschläuche zur
    Bewässerung. ( In der kommenden Saison möchten wir die Bewässerung optimieren, in dem wir
    Schläuche im kompletten Garten verlegen und Sie an die IBC Kanister anschließen.)
    Die Ernte von haushaltsüblichen Gemüsesorten erfolgte ab Juni bis etwa Ende Oktober.
    Geerntet wurden Kürbisse, Gurken, Paprika, Pepperoni, Tomaten, Kohl, Salat, Radieschen,
    Karotten, Kartoffeln, Kräuter, etc. Ein abschließendes Gartenfest, wurde als Erntefest auf dem
    Grundstück Ende August veranstaltet. Dabei kamen auch Nachbar, die bislang nicht am Projekt
    beteiligt waren (mehr …)

  • Stelle für Umweltbildung bei Ab geht die Lucie

    (Gu, Newsletter)

    Im letzten Jahr haben wir uns über die Koordinationsstelle Umwelt Bildung Bremen um eine Basisförderung für den Bereich Umweltbildung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr beworben. Unserem Antrag wurde erfreulicherweise stattgegeben.
    Somit beschäftigen wir jetzt seit Anfang Januar Nicole Meyer in diesem Bereich mit einer halben Personalstelle. Sie ist nun die Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugendliche und für alle Belange zuständig, die damit zu tun haben wie z. B.

    • die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, sowie Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikatoren/innen zur eigenen praxisorientierten Umsetzung von Umweltpädagogik 
    • den Ausbau der Kooperationen mit Bildungsakteuren im Stadtteil 
    • Koordinierung und Begleitung von Ehrenamtlichen, Bundesfreiwilligendienstleistenden und Honorarkräften 
    • die Akquise von Fördermitteln 
    • Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

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  • neue GGs in Fürth konkretisieren sich

    (Gu, alerts)

    Die zehnjährige Erfolgsgeschichte des Interkulturellen Gartens an der Fürther Uferpromenade wird fortgeschrieben. Auf der Hardhöhe soll noch heuer eine weitere Kleingartenanlage entstehen. Mit anderen Akzenten zwar, aber ebenfalls mit dem Anspruch, die unterschiedlichen Menschen der Stadtgesellschaft zu verbinden.Elf Areale sind im Vorfeld auf ihre Eignung untersucht worden. Die meisten Pluspunkte sammelte dabei der 400 Meter lange und 30 Meter breite Grünzug zwischen Gauß- und Voltastraße. Ein 1500 Quadratmeter großer Abschnitt nahe der Soldnerstraße soll für 120 000 Euro in einen Gemeinschaftsgarten verwandelt werden. Das passt jedoch den Grünen nicht, die lieber eine versiegelte Fläche aufbrechen würden. Ein aussichtsloses Unterfangen, wie Grünflächenamtsleiter Gerhard Vogel auf Anfrage der Fürther Nachrichten meint. Versiegelte Flächen seien noch schwerer verfügbar als Grünanlagen.

    Auch vom Vorschlag, den neuen Gemeinschaftsgarten in den hinteren Teil des Grünzugs am Jugendhaus zu verlegen, wo weniger große Bäume das Gärtnern behindern, hält Vogel nichts. Hier stünden Altlasten im Boden dem Vorhaben im Weg. Weil die Erde auch im vorderen Bereich aus Zeiten der Flugplatznutzung mit Schadstoffen belastet ist, müssen Hochbeete angelegt werden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die in Form einer Aufschüttung über Vliesplanen bereits bei der Anlage des Interkulturellen Gartens an der Uferpromenade praktiziert worden ist.

    CSU-Stadtrat und Landwirt Dietmar Helm sieht die Einschränkung durch Bäume als nicht so gravierend an, weil es den Gärtnern doch in erster Linie nicht um maximalen Ertrag gehe, sondern um das Ausüben ihres Hobbys. Den Standortbedenken der Grünen hält Oberbürgermeister Thomas Jung entgegen, dass auch der Interkulturelle Garten in einem Grünzug angelegt wurde.

    Der Entwurfsplan des Grünflächenamtes sieht neben einem Zaun und Längsweg durch die Anlage auch ein zentrales Gerätehaus mit Pergola sowie Kompostbehälter vor. Für Strom- und Wasseranschluss wird gesorgt. Die Finanzierung ist nach Angaben von Baureferentin Christine Lippert durch Spenden gesichert. Eine eigene Toilette gibt es nicht, die nächste ist jedoch im benachbarten U-Bahnhof untergebracht.

    Und noch einen weiteren Garten leistet sich Fürth im Jubiläumsjahr: In der Friedensanlage zwischen Pegnitz und Friedenstraße am Friedhof soll ein frei zugänglicher öffentlicher Nutzgarten entstehen. 40 000 Euro will die Stadt für die rund 400 Quadratmeter große Anlage bereitstellen. Auch sie wird vom Verein des Interkulturellen Gartens betreut. Wie Helga Balletta mitteilt, sind 16 Beete in zwei Kreisen geplant.

    Die inneren acht sollen an interessierte Gartenfreunde vergeben werden. Sie sind im Gegensatz zu den acht äußeren Beeten nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Aber ihre Pfleger sollen auch ein Auge auf die öffentlichen Beete haben. „Ohne feste Bezugspersonen funktioniert so etwas nicht“, begründet die Vereinsvorsitzende diese Regelung.

    http://www.nordbayern.de/region/fuerth/furth-bekommt-neue-gemeinschaftsgarten-1.7350610 (mehr …)

  • Gartennetzwerk in Chemnitz

    (Gu, alerts)

    Auf der Messe „Chemnitzer Frühling“ präsentierten sich zehn Initiativen erstmals als „Netzwerk Urbane Gärten“, das neue Mitstreiter sucht und klare Forderungen stellt. Sprecher Thomas Bossack (47): „Die Bürger, die sich um Grünpflege kümmern, bringen seit Jahren Motivation und Arbeitskraft ein. Es wird Zeit, dass die Stadt sie nicht mehr nur mit warmen Worten unterstützt, sondern einen Betrag in den Haushalt aufnimmt, mit dem mal ein paar Harken und Schaufeln gekauft werden können.“

    Um die Stadtkasse von der Grünpflege zu entlasten, schließt die Verwaltung seit 2014 mit Initiativen Pflegepatenschaften ab. „Diese Pachtverträge müssten vereinheitlicht werden, damit Bürger nicht ungewollt Anliegerpflichten wie Räumen und Streuen übernehmen müssen“, so Bossack.

    https://www.tag24.de/nachrichten/chemnitz-sachsen-fruehling-stoerche-eis-essen-messe-sport-gaertner-fruehblueher-472495 (mehr …)

  • neuer Träger für den Frankfurter Garten

    (Gu, alerts)

    Für den Frankfurter Garten am Danziger Platz scheint Rettung in Sicht. Der Verein Bienen-Baum-Gut möchte das Urban-Gardening-Projekt auf dem Areal vor dem Ostbahnhof übernehmen und in seiner Grundform erhalten. Künftig könnte das Projekt unter dem Namen „Neuer Frankfurter Garten“ laufen, sagten die Vorsitzenden des Vereins in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend.

    Der bisherige Trägerverein, der den Garten seit 2013 betrieben hatte, musste im April vergangenen Jahres Insolvenz anmelden. Damals hatte der Frankfurter Garten mitgeteilt, dass er kurzfristig 30.000 Euro benötige. Grund für die Insolvenz sei eine unerwartete Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 Euro. Trotz mehrfacher Nachfrage äußerte sich der Vorstand seitdem nicht mehr zur Pleite.

    Unabhängig von der Insolvenz des Frankfurter Gartens hat Bienen-Baum-Gut auf dem Areal im Ostend im August einen Bienen-Baumwipfelpfad errichtet. Auf Plattformen in luftiger Höhe leben dort derzeit sieben Völker artgerecht in ausgehöhlten Baumstämmen. Besucher können sich dort über eine natürliche und nachhaltigen Umgang mit den Insekten informieren. Schirmherrin ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Der Verein will jetzt seine Aktivitäten ausweiten und künftig den ganzen Garten nutzen.

    Vertrag noch nicht unterschrieben

    Noch sei der Vertrag nicht unterschrieben, sagt die Vorsitzende Cher Haurová. Sie sei aber guter Hoffnung, das Bienen-Baum-Gut den Zuschlag erhält. Sobald der Vertrag in trockenen Tüchern ist, möchte der Verein mit dem Insolvenzverwalter verhandeln. Die Container etwa will Bienen-Baum-Gut übernehmen. Dort könnten Workshops und Seminare zu Umwelt- und Naturschutzthemen stattfinden. Könne sich der Verein nicht einigen, „bauen wir uns im schlimmsten Fall selbst etwas“.

    Geplant sei zudem ein autarkes Energiesystem mit einer Solaranlage, „dann könnten wir uns eigenständig versorgen“, sagt Haurová. Der Verein sei bereits mit Firmen im Gespräch. Auch eine Gastronomie sei wieder vorgesehen, „allerdings nur ein kleines Café“.

    Benötigt werden vor allem noch weitere Mitstreiter, sagt Cher Haurová, „alleine können wir das nicht betreiben“. Zwei Treffen habe der Verein bereits organisiert. Die Nachfrage sei sehr gut gewesen. Mitgründerin Corina Haurová ist deshalb überzeugt: „Der Neue Frankfurter Garten bleibt definitiv!“

    Doch dauerhaft kann auch die neue Ausgabe des Projekts nicht auf dem Danziger Platz bleiben. Die Deutsche Bahn benötigt die Fläche, da 19 Meter unter der Erde die nordmainische S-Bahn-Strecke verlaufen soll. Am Danziger Platz ist eine große, offene Baugrube vorgesehen. Der derzeitige Vertrag des Frankfurter Gartens mit der Bahn läuft bis 2019. Cher Haurová ist jedoch überzeugt, dass auf dem Vorplatz „bis 2021 nichts passieren wird“. Was danach kommt, sei derzeit noch offen.

    http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-garten-urban-gardening-projekt-vorerst-gerettet-a-1462215 (mehr …)

  • Ein Heilpflanzengemeinschaftsgarten entsteht in Berlin

    (Gu aus Antrag)

    Im Wagendorf Berlin-Karow ist auf ca. 800 qm ein Heilpfl anzengemeinschaftsgarten
    im Entstehen. Interessierte Menschen können hier Heilpfl anzen anbauen, ernten und
    verarbeiten, sowie eigene Erfahrungen sammeln und sich austauschen, sich aktiv um
    ihre Gesundheit kümmern. Dazu gestalten wir das Gelände zu einem Biotop, in dem
    eine Vielzahl von Pfl anzen, Tieren, Mineralien, Menschen, Sonne, Mond und Wetter
    gemeinsam wirken.
    Der Heilegarten ist off en für alle interessierten Menschen und Kooperationen mit
    Bildungsträgern jeglicher Art sind ausdrücklich erwünscht.

    Der Heilegarten ermöglicht Bildung durch ganzheitliches Erfahren und Erleben von
    Heilpfl anzen. Der Gemeinschaftsgarten als solcher fördert einen intensiven Austausch
    zwischen allen Mitwirkenden. Weiterhin ist der Heilegarten ein off ener Bildungsort für
    Vorträge, Workshops, Exkursionen und Kindergarten-, Schulprojekte usw.
    Die Pfl anzen werden beschildert und Erfahrungen dokumentiert und veröff entlicht.
    Maßnahmen zur Umsetzung der Inhalte und Ziele
    Boden verbessern, Geländestrukturen und Hochbeete anlegen
    • Auf einem Großteil der Fläche besteht der Boden aus Kies und Sand mit einer
    nur 10 cm starken humushaltigen Oberschicht. Für die Trockenheit liebende
    Pfl anzen bleibt ein Teil so erhalten, in anderen Bereichen ist die Einbringung
    und bzw. Aufschüttung von Lehm und Komposterde geplant. Bis 10/2018
    • Drei Wälle ein Hügel und eine feuchte Senke werden errichtet. Von 9/2017
    -10/2018
    • Bau von vier Hochbeeten mit ca. je 12 – 18 qm Oberfl äche für Rotationsanbau
    Von 9/2017 – 10/2018
    • eigene Erde herstellen mit Bokashi, Wurmkompost, Eselmist Seit 05/2017 in
    Zusammenarbeit mit dem Naturkindergarten „Tante Josefi ne“
    • Kräuterspirale anlegen Bis 10/2018
    Gemeinsames Gärtnern
    • Es gibt mindestens einen festen Gartentag pro Woche mit Betreuung von
    neuen Interessentinnen und regelmäßige Planungstreff en
    • Bäume, Büsche, Sträucher und Hecken pfl anzen Bis 10/2018
    • Wildkräuter ansiedeln und vermehren  Seit 09/2017 fortlaufend
    • Beete und Flächen bewirtschaften
    • eigenes Saatgut gewinnen und Pfl anzen vermehren
    • Treff punkte für Menschen einrichten Bis 10/2018
    ◦ Treff  unter der Linde in Zusammenarbeit mit dem Naturkindergarten
    ◦ Sommerküche in Zusammenarbeit mit dem Kunstwerkstall
    Heilegarten Projektbeschreibung 2018-02 / Die Pankgräfi n e.V. Pankgrafenstr. 12 d, 13125 Berlin / www.heilegarten.deBildungsangebote
    • Fortlaufend Worshops und Seminare zu Heilpfl anzen, deren Anbau, ihrer
    Anwendung und zur Herstellung von Tinkturen, Tees, Salben etc.
    • Angebote zur Erhaltung der Gesundheit
    • Projekte mit Schulen und Kindergärten (mehr …)

  • Lehrimkerein im Friedensgarten Grone bekommt einen Lehrpfad

    (Link von Shimeles)

    In der Lehrimkerei des Vereins Internationale Gärten im Friedensgarten Grone baut ein interkulturelles Team einen Lehrpfad für Lehre und Führungen. Der Pfad soll Kindern und Interessierten Informationen über die Imkerarbeit vermitteln.
     „Das Gärtnern und die Imkerarbeit stellen Anknüpfungspunkte für Migranten und Flüchtlinge her, da diese Tätigkeiten überall auf der Welt bekannt sind“, sagt Vereinsmitglied Joachim Pfau. Er ist auch der Antragsteller für die Fördergelder. Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert den Ausbau der Lehrimkerei mit 8800 Euro. Mit dem Geld baut das Team im Sommer einen Lehrpfad, der geführten Gruppen grundlegende Informationen über die Imkerarbeit vermitteln soll. Die Lehrimkerei Grone ist einer von zwei Standorten der Lehrimkerei, die der Verein Internationale Gärten betreibt. Der Verein verfolgt unter anderem das Ziel, besonders Flüchtlinge und Migranten mit der Imkerei vertraut zu machen, um die wechselseitige Integration von zugewanderten und einheimischen Menschen zu fördern. Unter anderem wollen sie auch das Umweltbewusstsein verstärken. Der Lehrpfad soll dafür von Nutzen sein. An beiden Standorten der Lehrimkerei arbeiten Menschen aus Algerien, Äthiopien, Bangladesch, Eritrea, Jemen, Kolumbien und Deutschland zusammen.

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker in der Lehrimkerei Grone

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker in der Lehrimkerei Grone.

    Um die Lehrimkerei in Grone kümmert sich ein dreiköpfiges Team aus den zwei Migrantinnen Malika Bouzid und Loola Bahudaila aus Algerien und dem Jemen sowie dem Deutschen Joachim Pfau. Die Vereinsmitglieder betreiben die Lehrimkerei ehrenamtlich und selbstständig.
    Die beiden Frauen traten 2003 in den Verein Internationale Gärten ein. In den ersten Jahren betrieben sie jeweils eigene Gartenparzellen, bevor sie seit der Gründung der Lehrimkerei im Jahr 2011 dort mitarbeiteten. „Die Arbeit bei dem Verein half uns bei der Integration“, so Bouzid. Sie arbeitet derzeit als Betreuerin und Dolmetscherin in der Flüchtlingsunterkunft in Grone. Und auch Bahudaila unterstützt Migranten bei ihrer Ankunft in Deutschland, „mit dem Übersetzen“, erklärt sie. Ihnen hilft ebenfalls die Errichtung des Lehrpfads, der Informationskästen und Bilder enthalten soll.
    Imkerkurs in der Lehrimkerei Grone

    Imkerkurs in der Lehrimkerei Grone.

    „Wenn man nicht gut Deutsch kann, ist der Lehrpfad wie eine Powerpoint-Präsentation, an der man sich orientieren kann“, erklärt Pfau. Die Bilder würden dann für sich sprechen, wenn den Mitarbeitern bestimmte Formulierungen nicht sofort einfallen. Außerdem soll der Lehrpfad einen engeren Kontakt zu den Bienenvölkern herstellen. Das geförderte Geld soll aber nicht nur für den Bau des Lehrpfads, sondern auch für Schutzanzüge, spezielle Werkzeuge und Lehrbücher auf arabisch ausgegeben werden.
    Bouzid und Pfau besuchten 2012 ein Imker-Seminar an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen. Im ersten Jahr ihrer Imkertätigkeit begleitete sie noch ein Mitarbeiter des Deutschen Imkerbunds. „Bei der Arbeit mit den Bienen gibt es aber immer wieder neue Herausforderungen, die man nicht erwartet“, erzählt Pfau. Deswegen sei die anfängliche Betreuung durch einen erfahrenen Imker wichtig gewesen.

    An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkaufen die Imker Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik

    An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkaufen die Imker Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik.

    Mittlerweile pflegen die drei Imker fünf Wirtschafts- und fünf Jungvölker. An einem Stand auf dem Göttinger Wochenmarkt verkauften sie ihren Bienenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und eigens hergestellte Kosmetik, was ebenfalls zur besseren Integration der Migranten beitragen sollte. Denn bei solchen Aktionen werden die Deutschen für das Thema Integration sensibilisiert und die Migranten können die Abläufe in Deutschland kennenlernen (mehr …)

  • Querbeet Leipzig hat tolles Programm in 2018

    (Gu, Newsletter)

    • Geteiltes Abendbrot, monatl. (Di.) ab März 2018
    • Yoga im Garten, wöchentl. ab April/Mai
    • Mitmachaktion Kräuterspirale anlegen
    • Bewegliche Großfiguren bauen für die „Grüne Parade“, Kinderangebot in Kooperation mit Helden wider Willen e.V.
    • Pflanzfest, 5. Mai (Sa.)
    • Mitmachaktion Trockentoilette bauen
    • Der Angst auf der Spur, Theaterworkshop für Ferien-Kinder/Jgdl., mit abschließedem „Angst-Fest“ für Groß und Klein
    • Mitmachaktion Zaun anmalen
    • Kleidertausch, 16. Juni (Sa.)
    • Flimmergarten, Filmfest zur Nachhaltigkeit, Ende Juni
    • Workshop Fermentation
    • Herbstfest, 22. September (Sa.)

    (mehr …)

  • Graffiti-Kurs bei Tausendschön

    (Gu, alerts)

    Unter Anleitung eines echten Profis gestalten die Teilnehmer*innen in einer kleinen Gruppe eine große Wand im Gemeinschaftsgarten Tausendschön. Der Graffiti-Künstler Jason Holloway verrät dabei Tipps und Tricks, es werden Entwürfe angefertigt und dann greifen die Kinder und Jugendlichen selbst zur Lackdose und verewigen ihre Kuns

    [in Minden] (mehr …)

  • IG Schöneweide muss Schulneubau weichen

    (Gu, Mail)

    Das Gelände gehört zum Fachvermögen des Bezirkslichen Schulamtes. Wir kooperierten auch mit einer Schulgarten-AG der nebenliegenden Grundschule.

    Unser Träger ging letztes Jahr in Insolvenz [lokale Agenda Köpenick?]. Daraufhin hatten wir einen eigenen Verein gegründet.

    In Oberschöneweide müssen dringend erheblich die Grundschulkapazitäten erhöht werden. Der Notwendigkeit verschließen wir uns auch nicht.

    Abgesehen von Neubaumassnahmen werden für mehrere Jahre Schulcontainer auf das Gelände gestellt. Die zuständige Stadträtin teilte uns gerade mit, dass es für uns keine Restflächen gibt, keinerlei Entschädigung, und gab uns auch keine Aussicht auf eine nahe Ersatzfläche.

    Ein Antrag zur Fortsetzung des Projekts ist in der BVV anhängig. Tenor: eine Ortsnahe Ersatzfläche zu finden.

    den Garten gibt es seit 2005. (mehr …)

  • Börsen-Zeitung berichtet über Nachhaltigkeit von Ffm und nennt auch ein Gartenprojekt

    (GU, alerts)

    Artikel, in dem es hauptsächlich um Gebäude geht und um Werbung für Frankfurt als Standort:https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2018046827&artsubm=ueberblick&r=Banken%20&%20Finanzen 

    Passus zu dem GG: Realität geworden ist im Gallusviertel freilich bereits das Projekt „Urban Gardening“, das dem Nachbarschaftsgedanken eine wahrhaft grüne Perspektive gibt. Wer also eine Antwort sucht auf die Frage, wie die grüne Stadt zum Beispiel im Jahr 2030 aussehen könnte, kann sich durchaus am Frankfurt der Gegenwart orientieren – unter anderem das früher verpönte Gallusviertel kann hier als Symbol neuer nachhaltiger urbaner Qualität gesehen werden.

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