Autor: admin

  • Stand der Dinge „Wuppertals urban gardening Großprojekt“

    ein Protokoll der Sitzung und den Forderungen des Wuppertaler Netzwerks ist bei „regionale Netzwerke“ abgelegt (mehr …)

  • viel Kultur im Prinz-Emil-Garten

    (Gu, alerts)

    […]
    Was ist neu in dieser Saison? Eine Veranstaltungsbühne und ein Atelier-Container machen auch Kulturveranstaltungen im Garten möglich. Ein Kindertheaterstück und drei Konzerte sind ab Frühjahr fest eingeplant, dazu kommen Lesungen und wie im vergangenen Jahr wird zum „Chill-Out“ regelmäßig ein Foodtruck am Freitagabend Gäste im Garten mit Getränken und gesundem Essen versorgen. „Hier haben wir wechselnde Foodtrucks eingeladen für ein vielfältiges Angebot“, sagt Sandra Freitag, die Leiterin des Nachbarschaftsheims.

    „Prinz Emil und die Kunst“ lautet der Titel für die Kunstprojekte. Der Atelier-Container kann dafür temporär angemietet werden. Ein Workshop im Juni in Zusammenarbeit mit „Behind Art“ ist fest eingeplant für Menschen mit und ohne Behinderung, in einer abschließenden Ausstellung sollen die geschaffenen Werke am Ende präsentiert werden, wenn das Wetter es zulässt, im Freien unter den hohen Bäumen.

    Und weil das Gärtnern anstrengend sein kann und der Rücken vielleicht beim Bücken verspannt, findet, wer mag, im Sommer ein sportliches Ausgleichsprogramm mit Qigong an den Mittwochabenden und Yoga am Samstagvormittag unter kundiger Leitung. Zwei Angebote, zu denen jeder willkommen ist. Schon am kommenden Samstag, 10. März, gehen die Vorbereitungsarbeiten für die rund dreißig Gartenfreunde weiter.
    http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/eroeffnung-mit-schaufel-und-pinsel_18566704.htm (mehr …)

  • Green City berät und unterstützt Gartengruppen

    (Gu, auf Vernetzungstreffen)

    Green City unterstützt Gruppen, die Gemeinschaftsgärten aufbauen wollen mit Know  How und Logistik. Sie können und wollen nicht noch ein Gartenprojekt wie die Essbare Stadt. Hier ist es sehr schwierig, die Aufgaben jenseits des Gärterns auf die Gruppe zu übertragen. Da es ihnen natürlich ein ANliegen ist, es es mehr GGs in München gibt, beraten sie in der ANfangszeit. So hat die Gruppe, die im Balanpark einen GG initiiert auf dem Grünspitz Hochbeete bauen können und Green City hat auch beim Transport geholfen. Doch soll die Orga dann unabhängig von Green City laufen (mehr …)

  • Stand der Dinge o pflanzt is

    (Gu, beim Vernetzungstreffen)
    Herr Ernstberger von der Stadt sagte, dass die von der o pflanzt Gruppe vorgeschlagenen Fläche in der Arnulfstraße vom Konnumalreferat geprüft wird. Noch sind ein paar Kleingartenparzellen auf der Fläche, wenn die Verträge dafür auslaufen, wird die Fläche entlang des vorliegenden Bebauungsplans bebaut, doch das kann dauern. Allerdings ist die Fläche kontaminiert.
    Aus seiner Sicht gibt es in der Innenstand keine Fläche, die Gruppen müssten mobiler sein und auch Flächen am Stadtrand in Erwägung ziehen.

    Es melden sich nicht viele beim ihm (er hat aber nicht gesagt, wie viele Leute Beratung/Flächen/Vermittelung wollen).

    In den Wohnungsneubauten am Hart sind Mietergärten mit angelegt, die werden dann umgesetzt, wenn die BewonherInnen das wollen. Auch die Gewofag plant Neubauvorhaben mit Gemeinschaftsdachgarten (für die BewohnerInnen) (mehr …)

  • neuer GG in München startet in 2018

    (Gu)

    auch im Hasnbergl können die AnwohnerInnen rund um den Goldschmiedplatz im Jahr 2018 fleißig gärtnern. Dort bildet das Ende der Tramschienen den Beginn einer neuen grünen Gemeinschaft. Mit dem neuen Gemeinschaftsgarten wollen wir nicht nur das Stadtviertel verschönern, sondern AnwohnerInnen die Gelegenheit geben, zwischen Häuserwänden zusammen zu gärtnern, die Natur in der Stadt zu erleben und sich untereinander auszutauschen.

    Green City begleitet die Gruppe in der ersten Saison beim Bau von Hochbeeten und beim anschließenden Gärtnern

    Das BildungsLokal,, das Nachbarschaftsbüro Hasenbergl sowie der Bezirksausschuss 24 setzen sich für diese grüne nachbarschaftliche Initiative ein. Green City e.V. betreut das Projekt mit dem Ziel, es langfristig im Hasenbergl zu etablieren. Wir beraten und unterstützen alle GärtnerInnen während der ersten Saison durch monatliche Newsletter mit Gartentipps, persönlichen Gesprächen vor Ort und regelmäßigen Workshops. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Darmstadt und Himmelbeet planen Pilzprojekte

    (Gu, Mails)

    Darmstadt: wir sind dabei einen Pilzgarten im neu gestalteten Hof anzulegen – die Pilzbrut haben wir im Dezember bestellt. Holz für das Pilzbeet bringen wir regelmäßig mit den Kitgruppen aus dem Wald mit. Impftermine sind im März.
    Und Strohpellets stehen seit letzter Woche bereit für den Fall das die Seitlingsbrut geliefert wird.

    Himmelbeet: Wir haben vor etwa einem Jahr damit angefangen, hatten uns aber leider etwas übernommen. Wir wollten gleich alles von der Pieke auf machen  und haben dann in unserem Impro-Labor doch ab ner gewissen Stufe feststellen müssen, dass wir noch nicht hygienisch genug arbeiten können. Daher wollten wir es in diesem Jahr auch vereinfacht anfangen und die Körnerbrut zukaufen. Das Webinar war da echt noch mal ziemlich aufbauend, dass es doch auch mit unseren Mitteln zu schaffen ist.
    Grundsätzlich würden wir aber gerne auch intensiver an dem Thema drann bleiben und haben uns auch schon gefragt, zu welchen Themen und Arbeitsschritten wir uns besser vernetzen könnten (z.B.  zusammen mit anderen ein Labor zu betreiben, in dem das mit der Pilzbrutvermehrung sicher zu machen ist)
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  • Marco Clausen wechselt zu Common Grounds

    (Gu, RSS)

    Ab dem 1. März wechselt Marco Clausen zu Common Grounds. Mit dem Verein arbeiten wir seit der Kampagne zum Erhalt des Prinzessinnengartens (2012/13) daran, den Garten am Moritzplatz als grünen und kulturellen Freiraum zu sichern. In diesem Jahr wird Common Grounds eine Zukunftswerkstatt durchführen #prinzessinnengarten99jahre, in der wir zusammen mit ExpertInnen, Initiativen, NachbarInnen und dem Bezirk Visionen für eine langfristige Erhalt des Prinzessinnengartens am Moritzplatz als Gemeingut entwickeln wollen.


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  • Stand der Dinge Wesertorgarten

    (Gu, aus Antrag)

    Im Frühjahr 2015 initiierten interessierte Stadtteilbewohner u. a. aus dem Um-
    feld der Hoffnungskirchengemeinde, unterstützt vom Verein „Essbare Stadt“,
    Umwelt- und Gartenamt, Stadtteilmanagement und Ortsbeirat das Projekt  
    GemeinschaftsGarten Wesertor.
    Das zur Verfügung stehende Gelände ist eine städtische (Rasen)Fläche von ca.  
    800 qm – in früheren Jahren war hier mal ein Spielplatz – gelegen zwischen
    Wohn häusern in einem sozialen Brennpunkt des Stadtteils.
    Der Garten ist und bleibt offen für jeden: Er ist als ein Ort für gemeinsames
    gärtnerisches Handeln, generatiosübergreifendes soziales Miteinander und  
    Sensibilisierung im Umgang mit Pflanzen und Lebensmitteln konzipiert.
    Der Garten soll das Wohnumfeld attraktiver machen, zum Verweilen, Mitma-
    chen,  gemeinsamen Gärtnern, Ernten und Essen anregen. Gartenfeste und
    jahreszeitliche Events sind ergänzende Aktivitäten und als niedrigschwelliges
    Angebot für das Wohnumfeld gedacht.
    Eine durch Soziale Stadt geförderte Baumaßnahme auf dem Grundstück im Jahr
    2016/17 umfasste: 2 Wasserbehälter,  1 Gerätecontainer (abschließbarer ehem.
    Baustellencontainer aus Stahl), 2 Kompostkisten und 3 Hochbeete.  
    Beetflächen auf dem Projektgelände zum derzeitigen Zeitpunkt:
    –  ca. 130 qm angelegte Beet- und Blühflächen (2 große Dreiecksflächen)  
    –  ca. 18 qm Hochbeetfläche
      Ein Teil der Hochbeete ist für Senioren und Rollstuhlfahrer gedacht.
    –  2 weitere kl. Beete wollen wir als Experiment für Neuzugänge angelegen
    –  7 Fruchtsträucher, 4 Obstbäume und  
      etliche Laubbäume befinden sich auf dem Gartengelände
    Beteiligung:
    –  8 bis 10 Personen gärtnern regelmäßig  
    –  weitere 10 bis 15 Personen gärtnern unregelmäßig. (mehr …)

  • Stand der Dinge Wabengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Dieser besteht aus neun Parzellen mit Wabenform, je 30 m². Es werden Gemüse und Kräuter für die eigene Versorgung angebaut aber auch andere Pflanzenarten, wie Sträucher, Stauden oder Blumenzwiebeln. Ziel ist es, die Biologie unterschiedlicher Pflanzenarten und vor allem die Zusammenhängen (Verträglich- und Unverträglichkeiten) zwischen diesen kennen zu lernen.

    Die MitgärtnerInnen haben unterschiedlichen Hintergrunde: einige sind Ausländer und andere sind Neugezogene, die Kontakte im ökologischen Bereich in München suchen. Die wenigsten sind MünchnerInnen. Einige sind berufstätig, einige sind arbeitslos, im Durchschnitt um die 40 Jahre alt. Einige haben gute Gartenkenntnisse und landwirtschaftlichen Hintergrund bzw. Studien; viele sind junge Stadtmenschen, die diese Kenntnisse erlernen möchten. Die Gemeinschaft ermöglicht einen Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen, nicht nur gärtnerisch sondern auch zu anderen Lebensangelegenheiten.

    Die Gemeinschaft besteht aus ungefähr 30 MitgärtnerInnen, die unterschiedlichen Organisationen bzw. Gruppierungen angehören: Gärtnerinnen von Green City, eine Gruppe Harz-IV-Empfänger, eine Gruppe von Mitarbeitern von Radio Lora, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom Verein Hilfe von Menschen zu Menschen e.V. und  eine Gruppe Schüler aus der Gemeinschaftsschule Boki in Haidhausen.


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  • Vorhaben des Gemeinschaftsgartens Quelkhorn

    (Gu, aus Antrag)

    In den kommenden Jahren möchten wir mit anderen biologisch orientierten InitiativenKooperationen schaffen, um das
    Angebot, das der Platz bietet, besser nutzen zu können. Wirmöchten unsere Anbaufläche für Gemüse erweitern, um noch
    mehr  Menschen  die  Gelegenheitenzu  bieten,  an  der  Ernte  teil  zu  haben.  Zudem  sollen  weitere  Obstbäume  und
    Beerensträuchergepflanzt  werden.  Weitere  Biotope  wie  etwa  ein  Teich,  Benjes-Hecken,
    Trockenmauern,Heckenbepflanzungen und mehrjährige Blühstreifen sollen auf unserem Gelände entstehen bzw.sollen
    erweitert werden. Die Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden stetig erweitert.
    Der Garten als sozialer Treffpunkt und Wohlfühloase darf sich weiter entwickeln. In diesem Sinnewird auch der soziale
    Austausch eine noch größere Gewichtung bekommen und die Fläche nochlebendiger, grüner und bunter werden.  
     
    F ö r d e r b e d a r f   2 0 1 8  
    Für diese Saison haben wir konkrete Aktionen geplant, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen.  
    Es wird neues Saatgut benötigt, was wir gewöhnlich bei Bingenheim und Dreschflegel bestellen. Ergänzend kaufen wir
    Jungpflanzen in der benachbarten Demeter-Gärtnerei des Parzival-Hofes.  
    Es  sollen  weitere  Obstbäume  und  Beerensträucher  gepflanzt  werden,  die  wir  in  der  Biogärtnerei  Badenstedt  kaufen
    möchten.  Diese  nahe  gelegene  Gärtnerei  züchtet  alte  und  regionale  Obstsorten  und  beschäftigt  Menschen  mit
    Behinderung in ihrem Betrieb.  
    Des Weiteren fehlen zur Urbarmachung des Bodens und Pflege der Beete sowie für Feuerholz- und Heckenpflegearbeiten
    weitere Gerätschaften.  
    Unser  Gewächshaus  benötigt  eine  neue,  dauerhafte  Aufhängung  für  Tomaten-  und  Gurkenpflanzen.  Die  vorherige
    Aushängung  aus  Holz  ist  immer  wieder  während  der  Haupterntezeit  gebrochen,  sodass  wir  eine  Variante  aus  Metall
    bauen möchten.
    Außerdem  muss  der  Wildzaun  um  das  Gelände  erneuert  werden,  um  das  Abfressen  von  Gemüse  durch  Tiere  zu
    vermeiden. Hierfür möchten wir Zaunpfähle kaufen.  
    Unsere Hühner benötigen einen neuen Auslauf. Wir hatten bereits Zaunelemente aus Wildholz selbst gebaut, jedoch sind
    nach jeder Saison umfangreiche Reparaturen notwendig; sodass wir uns nach einer „länger haltbaren“ Lösung umsehen.
    Zu guter Letzt möchten wir unseren Bauwagen als Küche und einfachen Gästewagen ausbauen. Hierzu brauchen wir Holz
    für die Innenverkleidung. (mehr …)

  • Essbarer Palmengarten wird immer bekannter und barrierefrei

    (Gu aus Antrag)
    Im Frühling 2016 erfolgte der erste Spatenstich im Essbaren Palmengarten. Seitdem haben wir in
    den Jahren 2016/17 die zwei Streifen mit einer Fläche von 350 qm fast komplett erschlossen. So
    legten wir 23 unterschiedlich große Beete an, auf denen verschiedene ein- bzw. mehrjährige
    Kräuter, Sträucher und Gemüsesorten über die Saison hinweg kultiviert werden. In den vergangenen
    zwei Jahren betrieben wir den Anbau experimentell und „aus dem Bauch heraus“.
    Inzwischen sind wir eine feste Gruppe von 10 Personen, die den Anbau planen, Veranstaltungen und
    die Öffentlichkeitsarbeit organisieren sowie Ansprechpartner für Medien oder Interessierte sind.
    Zum Gärtnern besuchten uns kleine und große Menschen, Fans und Neugierige, die uns gerade erst
    entdecken. Zur Gartenzeit immer mittwochs sind es zwischen 5-15 Menschen, die mit anpacken
    und die anfallenden saisonalen Arbeiten verrichten. Hinzu kommen über das gesamte Jahr,
    insbesondere in der Hochsaison, Spaziergänger, die durch den Palmengarten flanieren und sich über
    unsere Aktivitäten informieren.
    Bereits seit 2016 finden regelmäßige Veranstaltungen im Essbaren Palmengarten statt. Neben der
    Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richten wir dieses Jahr zum zweiten Mal die Fete de la
    musique aus. Des Weiteren plant gemeinsam grün e.V. 2018 vier inklusive Workshops als MitMach-
    Zeit im Essbaren Palmengarten.
    In diesem Jahr werden wir eine neue Beschilderung im Essbaren Palmengarten anbringen. Wir
    haben hierfür verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste
    Sorten“ definiert, bei denen wir Informationen auf unsere Fläche bringen. Publikum, das sich immer
    sehr zahlreich im Essbaren Palmengarten einfindet, kann sich so über unser Anliegen und wichtige
    Themen, die mit unserem Wirken auf der Fläche im direktem Zusammenhang stehen, informieren.
    Wir möchten noch mehr Unterstützer und Interessenten für den Essbaren Palmengarten gewinnen.
    Deswegen werden wir unsere Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit erhöhen. Nicht allein durch
    die sozialen Medien wollen wir erreichbar sein. Wir werden uns in diesem Jahr auch bei einigen
    Festivitäten außerhalb des Palmengartens präsentieren. So z.B. mit einem Stand bei der Leipziger
    Ökofete oder beim Westpaket am Plagwitzer Bürgerbahnhof.
    Bildungsangebote in den Essbaren Palmengarten bringen
    In Zusammenarbeit mit Aktion Menschen installiert gemeinsam grün e.V. 2018 vier Workshop-
    Angebot für Menschen mit und ohne Behinderungen im Essbaren Palmengarten. Es heißt
    „MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten“. In der beginnenden Saison 2018 öffnet sich der
    Essbare Palmengarten damit bewusst für Menschen mit Behinderungen und versucht bestehende
    Barrieren beim gemeinsamen Gärtnern abzubauen. Unser Ziel ist es, die Essbare Stadt Leipzig
    bunter und vielfältiger weiterwachsen zulassen. Hierfür arbeiten wir mit Gebärdendolmetschern
    sowie dem Inklusiven Nachbarschaftszentrum Lindenau zusammen.
    In den vier Workshops wollen wir nachhaltige Wissensvermittlung zu Gemüse, Kräutern und
    Duftpflanzen mit kulinarischem Entdecken und Erfahren verknüpfen. Neben einer Gartenrallye zum
    Bekanntmachen mit dem Gartenraum, nimmt die gemeinsame Verarbeitung und der Verzehr von
    Pflanzen und Früchte einen breiten Raum ein. Der Essbare Palmengarten als ein gemeinsamer
    Erlebnisort zum Anfassen darf natürlich aber auch spielerisch entdeckt werden. Dafür gibt es hier
    genügend Freiraum zum toben und sich bewegen. (mehr …)

  • Gartenprojekt als Zwischennutzung in Viersen/Dülken

    (Gu, alerts)

    An dem Projekt in Dülken sind insbesondere die Stadt als Eigentümer der Flächen, das Dülkenbüro, das Kolping-Bildungszentrum und Dülkener Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

    Standort des „Urban Gardenings“ ist die Brachfläche zwischen Westgraben, Am Kesselsturm und Langer Straße. Die rund 2000 Quadratmeter inmitten der historischen Dülkener Altstadt werden zurzeit nicht genutzt. Die Pläne der Stadt sehen vor, das Grundstück an einen Investor zu verkaufen, der dann dort baut. Wann das geschehen wird, ist aber gegenwärtig nicht absehbar. Darum fiel der Entschluss, die zunehmende verwildernde Fläche vorübergehend für „Urban Gardening“ zu nutzen.

    Ende 2017 startete über das Dülkenbüro ein Aufruf. Zehn Dülkenerinnen und Dülkener haben sich daraufhin gemeldet, um am Urban Gardening teilzunehmen. Das Kolping-Bildungswerk Dülken begleitet das Projekt. Das Bildungswerk bietet als Teil seiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Werkstätten in den Bereichen Gartenbau und Holz an. Von dieser Seite werden insbesondere fachliche Beratung beigesteuert und die Stetigkeit der Betreuung gewährleistet.

    Zum Auftakt am Samstag wurde ein Teil der Bauzäune entfernt. An dieser Stelle entstand ein „lebendiger Weidenzaun“. Die Weidenruten treiben nun aus und wachsen. Sie müssen regelmäßig geschnitten werden. Das Schnittgut wird anschließend als Querverbindung wieder eingeflochten. Im nächsten Schritt sollen mobile Hochbeete entstehen. Diese Hochbeete werden mit Zier- und Nutzpflanzen bestückt.

    Zur Umsetzung des Projekts sind Sponsoren unverzichtbar. Zum Start haben sich die Volksbank Viersen, der NABU und ein Baumarkt engagiert. Grundsätzlich sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion immer auf der Suche nach Unterstützung in den Bereichen Kompost, Dünger, Häcksel, Gartengeräte, Einwegpaletten, Folien für die Hochbeete und Pflanzen.

    Die weiteren Aktivitäten werden vom Dülkenbüro koordiniert

    https://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-viersen-urban-gardening-im-herzen-duelkens_id_8525945.html


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  • Allmende Bonnekamphöhe in Essen entwickelt sich weiter

    (Gu aus Antrag und Fragen)
    [Sachbericht 2016/17 ist bei den Sachberichten abgelegt/diese sind im Ordner „Anträge“ bei anstiftung intern]

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen interessierte AbnehmerInnen mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten etc. angeboten.

    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen).

    Zur urbanen Landwirtschaft gehören ebenfalls 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.

    Alle laufenden Kosten wurden bisher durch Spenden aufgebracht und im Sinne der Stiftungszwecke verwendet als Anschub für die Entwicklung von Subsistenz, Nahrungssouveränität, Regionalisierung.

    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich (ab 2018 als Existenzgründer) und zwei junge Männer aus einer WfbM.

    Bisher gibt es 27 Beete a 9qm (243qm), sowie 3 Beete (insgesamt 700qm) für Feingemüse, 1 Folientunnel a 250 qm). In diesem Jahr soll ein weiteres Areal von ca 1000 qm neu mit in den Anbau einbezogen werden. Diese Flächen werden nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet.

    Alle laufenden Kosten wurden hier bisher durch Spenden aufgebracht (auch Abgabe des angebauten Gemüses). 2018 wird mit der offiziellen Vermarktung begonnen.

    2.       Mitmachgärten:

    In einem separaten Teil des 3 Hektar großen Geländes werden ca 80 qm in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet.

    Angrenzend hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf.

    In den Mitmachgärten wurden im Winter jeden 3. Samstag im Monat Treffen zu gemeinschaftlichen Aktionen durchgeführt. Ab März werden die Treffen wöchentlich stattfinden, bzw. es sind jederzeit auch an den anderen Wochentagen Aktionen möglich.

    Die MitmachgärtnerInnen bearbeiten seit Herbst 2017 diesen separaten Bereich, können sich aber nach Absprache an den Arbeiten im Permakulturanbau beteiligen, im Rahmen ihrer Kennnisse Workshops anbieten, Feste organisieren, etc.

    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso die Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere sporadisch Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.

    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, wird 2018 um eine Spende gebeten, um die Kosten der Stiftung für die bereit gestellte Infrastruktur (Strom, Wasser, Wegebau, etc) gemeinsam zu tragen.

    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im Herbst 2016, sowie Frühjahr 2018 mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher werden dazu kommen.

    Der „Naschpfad“ soll vor allen Dingen für Kindergärten und Schulklassen zugänglich sein, um in einer Art „grünem Klassenzimmer“ die vielfältigen Beziehungen zwischen Pflanzen, Insekten, Witterung,

    Pflegemaßnahmen, sowie Aussehen, Duft und Geschmack der verschiedenen Obstsorten, Ernte und Verarbeitung erlebbar zu machen.

    3.       Zusammenarbeit mit der Universität Essen-Duisburg

    Ein Praxisseminar der Universität Essen (für Biologie-Lehramtsstudierende) wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht zunächst um das Anlegen und bewirtschaften eines Gemüsegartens. Ein anderer Themenkomplex „Heilpflanzen“ soll 2018 im Rahmen des Seminars ausgebaut werden. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc. hergestellt.

    Die Finanzierung dieses Bereichs läuft über die Universität Essen-Duisburg.

    Wieso hat sich die Fläche des Mitmachgartens denn verkleinert? Im letzten Antrag waren es 100 – 200m². Hat der Mitmachgarten einen festen Platz auf dem Gelände?

    Antwort: Das ist eine der Veränderungen des letzten Jahres. Es haben sich deutlichere Strukturen gebildet. Der Gemeinschaftsgarten hat einen anderen, festen Platz als im letzten Jahr von jetzt 80qm plus den 30qm der WG. Dazu wird auch der Naschpfad weitgehend von der Mitmachgruppe betreut.

          Wie viele Leute haben sich denn 2017 verbindlich für eine Mitarbeit entschieden? Gibt es eine Kerngruppe, die immer kommt? Oder kommen die Leute eher sporadisch? Kommen auch Leute außerhalb der Aktionstage?

    Antwort: Es haben sich verbindlich 13 Leute für die Mitmachgruppe gemeldet. Wie regelmäßig die Anwesenheit ist, kann ich nicht im Voraus sagen. In den letzten Jahren kamen immer wieder sporadisch oder auch verbindlich neue Interessierte hinzu, andere „Verbindliche“ kamen nur noch sporadisch….. das theoretische Interesse ist durchgängig lebhaft und viele Besucher sind begeistert, trotzdem kann das wenig konkret sichtbare Folgen für das Projekt haben.

          Wie viele Beete gibt es in dem Mitmachgarten und was passiert mit der Ernte?

    Antwort: Es gibt acht mit Randsteinen eingefasste Beete und zwei a 10 und 20qm nicht eingefasste Beete, sowie ringsum Blumenstauden, zwei Aprikosenbäume, Himbeersträucher, etc. Dieser Mitmachbereich ist frisch angelegt, also die Dauerbepflanzung noch in den „Kinderschuhen“. Die Ernte wird von den dort Arbeitenden für den Eigenbedarf verkocht, konserviert, etc. Letztes Jahr hatten wir einen Brombeersammeltag über Facebook initiiert (es gibt ca 1000qm wild wachsende Brombeeren auf dem Gelände). Jeder nahm Früchte mit, ein großer Teil wurde aber für die Marmeladenherstellung gespendet (und die wiederum gegen Spenden für die Stiftung abgegeben).

          Wo sollen die Hochbeete aufgestellt werden? Im Mitmachgarten? Wird dieser dann um diese Fläche vergrößert? Warum werden die Beerensträucher nicht direkt in die Erde gepflanzt?

    Antwort: Die Hochbeete sind mehr eine Randeinfassung von ca 30cm Höhe, entlang des “Naschpfades“ (dieser ist Teil der Allmende – also für alle nutzbar), der sich durch eine Wiese schlängelt. Bei den vorherigen Anpflanzungen von Beerensträuchern hat es sich gezeigt, dass die Stauden eingefasst werden müssen, da sie sonst gnadenlos vom Gras überwuchert werden (alternativ wäre eine Pflanzung in schwarzer Folie, die ich nicht wählen würde). Der Pflegeaufwand wäre ohne Einfassung zu groß. Die Erde ist sehr schwerer Lehm- bzw. Tonboden der extrem stickstoffarm ist (am Hang des Geländes gab es bis Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Ziegelei), gepflanzte Bäume und Sträucher brauchen ein großes Pflanzloch mit viel guter Erde.

          Wer wird an dem Hochbeetbauworkshop teilnehmen?

    Antwort: Im vergangenen Jahr haben sich Alle an Allem beteiligt (über Transition Town wird die Veranstaltung öffentlich angekündigt) und so werden wir es in diesem Jahr auch anbieten. Es sollen mehrere 2,50m lange, 59/60cm breite, nach unten offene „Rahmen“ gebaut werden, in den Ecken gespitzte Pflöcke, die man in die Erde schlägt. Da hinein kommt der Mutterboden und Pflanzerde. Außerdem ist noch ein Gerätehaus für den Gemeinschaftsgarten geplant.

          25 kg Hornspäne und 50 kg Steinmehl kommen mir sehr viel für 80m² Fläche vor. Ist die Erde dort so schlecht? Gibt es keinen Kompost? Hatten Sie Probleme mit der Pflanzengesundheit?

    Antwort: Da wir diesen Bereich erst im Herbst vergangenen Jahres angefangen haben zu bewirtschaften, gibt es wenig eigenen Kompost. Der Permakulturbereich hat eine lange Kompostmiete angelegt, braucht aber für die neu zu bewirtschaftenden 1000qm jeden Krümel davon. Und ja, der Boden ist wirklich sehr schlecht. Horn- und Steinmehl können auch für die Sträucher und Bäume des Naschpfades genutzt werden.

    Wir hatten bisher keine erwähnbaren Probleme mit der Pflanzengesundheit. Es wird versucht eine günstige Pflanzenmischung, bzw. Fruchtfolge zu beachten. Außerdem scheint das Verhältnis von Schädlingen und Nützlingen im Sinne der Pflanzengesundheit zu funktionieren.


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  • Lehmofenbau in den Bunten Beeten Halle

    (Gu aus Antrag)

    Seit 2016 wächst und blüht es im Gemeinschaftsgarten in Heide Nord am Stadtrand von Halle Saale. Unter der Trägerschaft des Evangelischen Bildungs- und Projektzentrums Villa Jühling e.V. haben die Anwohner*innen des Stadtteils zusammen mit zwei Sozialpädagoginnen eine Gartenfläche von 1500 qm2 urbar gemacht. Wir konnten bereits von der Unterstützung der anstiftung profitieren und dadurch einen großen Teil des Aufbaus finanzieren. Das Engagement der ehrenamtlichen Gärtner*innen nimmt kein Ende. Im letzten Jahr hat sich der Gemeinschaftsgarten zu einem Bildungsort entwickelt. Die ehrenamtlichen Gärtner*innen brachten zahlreichen Grundschüler*innen und Kindergartenkindern Flora und Fauna des Gartens näher. Anhand spezifischer Bildungsmodule, die explizit für Gemeinschaftsgärten entwickelt wurden. Auch dieses Jahr gibt es einen neuen Schwerpunkt im Garten ‚Vom Korn zur Pizza‘. Bei diesem Vorhaben soll der Werdegang des Korns über das Dreschen und Mahlen zum Mehl, über den Teig bis zur fertigen Pizza für die kleinen und großen Gartenbesucher*innen erfahrbar gemacht werden. Für diesen Zweck wird dieses Jahr im Garten ein mobiler Lehmofen gebaut. In diesem wird Brot, Kuchen und Pizza gebacken und die Ernte des Gartens direkt verarbeitet. Der Lehmofen soll in Handarbeit durch Familien entstehen, die im Garten engagiert sind. Auf diese Weise bekommen die Eltern und Kinder eine Vorstellung von traditionellen Bauweisen (Steine aus Lehm herstellen z.B.). Damit der Ofen am Ende aber auch richtig funktioniert, werden wird von einem Lehmofenbauer in die Tätigkeit eingewiesen. Für den Bau des Lehmofens fallen Materialkosten, sowie Honorarkosten an (Erläuterung siehe Kostenplan). Damit wir dieses Jahr Gemüse ernten können, was wir auf die Pizza legen, benötigen wir noch etwas Saatgut, für das ebenfalls Kosten anfallen. Auch der laufende Gartenbetrieb wird uns und unsere Gartengeräte in diesem Jahr wieder in Beschlag nehmen, aus diesem Grund werden Kosten für die Neuanschaffung von Gartengeräten anfallen.

    Der Gemeinschaftsgarten Bunte Beete hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem festen Anlaufpunkt im Stadtteil etabliert. Besonders zu den gemeinsamen Gartenzeiten kommen unterschiedliche Menschen zusammen, die in anderen Kontexten kaum oder gar nicht miteinander in Kontakt kommen würden. Gleichzeitig bringen interessierte Gärtner*innen Freunde und Bekannte mit, die zwar weniger Garteninteresse haben aber dafür zum Beispiel Unterstützung bei einem Antrag brauchen. Dieses Zusammenspiel von sozialer Anlaufstelle, Natur- und Erlebnisspielplatz, Gemüsegarten und Treffpunkt im Stadtteil macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus.

    Unser Ziel ist es mit dem Lehmofen eine weitere Form des gemütlichen Miteinanders zu gestalten. Der basale Bezug zu dem Getreide als angebautes Korn und die Weiterverarbeitung zum Mehl, bis hin zu einer fertigen Pizza, die im selbstgebauten Ofen gebacken wurde zeigt ein Gegenmodell zu der Lebenswelt vieler Kinder, die wenig Bezug zu der Herkunft und Produktion ihrer Lebensmittel haben. Der Bau des Lehmofens wird sich in unterschiedliche Phasen aufteilen. (mehr …)

  • Querbeet Detmold hängt Nistkästen in der Stadt auf

    (Gu, alerts)

    Rechtzeitig vor Beginn der Brutzeit konnte die Urban-Gardening-Initiative „Querbeet“ mit Hilfe der Stadt an verschiedenen Standorten in der Innenstadt Nistkästen für Meisen, Nischenbrüter sowie für Mauersegler, Haussperling und Fledermäuse aufhängen.[…]
    http://www.lz.de/lippe/detmold/22068608_Querbeet-haengt-in-Detmold-Nistkaesten-auf.html (mehr …)

  • Im Westallgäu entsteht ein Interkultureller Lern- und Gemeinschaftsgarten

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    […] Zudem wollen wir mit diesem Projekt neuen Menschen in unsere Ar-
    beit mit einbeziehen, um insbesondere auch einen kultur- und generationenübergreifenden Austausch zu
    ermöglichen. So entstand die Idee auf einer ca. ½   Hektar großen Fläche einen Lern-   und Gemein-
    schaftsgarten anzulegen. Dieser soll Raum für Begegnung bieten, die sonst nur schwer möglich sind, für
    einen Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen und für ein gemeinsames Lernen von und
    mit der Natur.
    2.2. Ausgestaltung des Projektes
    Für die Vorbereitung des Projektes haben wir bewusst sehr offen und breit gestreut Menschen  aus den
    verschiedensten gesellschaftlichen Hintergründen angesprochen und diese eingeladen sich bereits an der
    Planungsphase des Projektes zu beteiligen. Wir waren erstaunt und erfreut über das rege Interesse einer
    Vielzahl von Menschen. Die ausgesprochen pluralistische Gruppe umfasst nun Menschen von 2- 79 Jah-
    ren mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Wissensschätzen, Kräften und Fähigkeiten, zusammen ca.
    20 Personen. Dazu kommt eine größere Gruppe Interessierter. Bereits in diesem Prozess war spürbar, wie
    viele Möglichkeiten  sich für ein gemeinsames Lernen und für einen anregenden und Barrieren überwin-
    denden Austausch zwischen den unterschiedlichsten Menschen ergeben können. Wir freuen uns darauf
    mit diesen und weiteren hinzukommenden Menschen nun im kommenden Frühjahr und Sommer mit der
    Gestaltung eines Lern- und Gemeinschaftsgartens zu beginnen. Der derzeitige Plan umfasst fünf Berei-
    che auf etwa einem halben Hektar Land:
    1. Kräuter und Beeren von allen für alle: In diesem Bereich sollen ausdauernde/mehrjährige Kräuter und
    Beerensträucher gepflanzt und gepflegt werden. Diese werden mit Erläuterungen versehen und sollen der
    gesamten Öffentlichkeit frei zugänglich sein.
    2. Gemeinschaftliches Gemüsebeet: Hier sollen leicht anzubauende Kulturen wie Kürbis, Kohl und Kar-
    toffeln von dem in das Projekt eingebundenen Menschen gemeinsam angebaut, gepflegt und dann un-
    kommerziell verteilt werden sollen.
    3. Anbau- und Experimentiergärtchen für Kleingruppen: Hier sollen kleine Interessengruppen von Pro-
    jektteilnehmer_innen selbstständig kultivieren und ausprobieren können. Einzige Bedingung ist ein acht-
    samer Umgang mit der Natur und eine nicht-kommerzielle Nutzung der Erzeugnisse.
    4. Teich / Biotop: An einer Ecke des Gartens soll gemeinsam ein kleines Biotop angelegt und gepflegt
    werden. Dieses soll zu zwei Drittteln ruhiger Bereich, unberührter Lebensraum für eine Vielzahl kleiner
    Tiere sein. Im vordersten Drittel sollen die Projektteilnehmer Gießwasser für Ihre neu angelegten Kultu-
    ren entnehmen könne.
    5. Überdachter Treffpunkt / Begegnungsort: Am Eingang des Gartens soll ein überdachter Treffpunkt ent-
    stehen, der zum Austausch von Saatgut, Gemüse und Ideen und zum gemeinsamen Verweilen anregt.
    2.3. Hintergründe und Zielstellung
    Lernen von und mit der Natur:
    Uns ist es ein wichtiges Anliegen einen Beitrag zum Erhalt und zur Wiederherstellung von naturnahen
    Lebensräumen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu leisten. Gleichzeitig sehen wir im Umgang mit und
    der Natur und in der umweltfreundlichen und selbstständigen Erzeugung von Lebensmitteln ein außeror-
    dentlich gutes Medium zur Förderung der unterschiedlichsten Lernprozesse und zur Überwindung von
    gesellschaftlicher Ausgrenzung. Diese Gedanken wollen wir mit unserem Lern- und Gemeinschaftsgar-
    ten zusammenführen und einen Raum schaffen, in dem ein gemeinsames Lernen von und mit der Natur
    frei von gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen möglich ist.
    Interkulturelles Lernen:
    Wir haben für unser Projekt gezielt auch Menschen mit Fluchterfahrungen und andere Menschen mit Mi-
    grationshintergrund angesprochen. Bereits in der ersten Gruppenfindungs- und Planungsphase wurde
    deutlich, dass Gärtnern und Gestalten der Umwelt sehr universelle Themen darstellen zu denen unabhän-
    gig vom kulturellen Hintergrund sehr leicht ein  starker Bezug hergestellt werden kann. Daraus kann ein
    interkultureller Austausch zwischen Menschen erwachsen, die ansonsten nur schwer Zugang zueinander
    finden würden. Verschiedenste Herangehensweisen an und Erfahrungen mit diesem Medium bieten zu-
    dem die Chance, eigene Vorstellungen in diesem Bereich um Neues zu erweitern und eingefahrene Denk-
    muster zu durchbrechen.

    – wem gehört das Grundstück und ist es stets von den Gärtner*innen betretbar/nutzbar? Was ist sonst noch auf dem Grundstück? Wie ist es erreichbar (gerade auch für Geflüchtete)?

    Das Grundstück befindet sich in meinem Besitz. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Zeltplatz auf dem die jährlichen Zeltfreizeiten unseres Vereins stattfinden. Außerdem auch der Garten sowie das Waldstück in dem die wöchentliche Wildwuchs Wald- und Gartengruppe für Kinder stattfindet. Die nun neu angelegte Gemeinschaftsgartenfläche war bislang an einen Milchbauern verpachtetes Grünland. Ich werde die Fläche dem Verein wie auch die anderen Flächen kostenlos zur Verfügung stellen.

    Hierzu habe ich mich auch für mehrere Jahre verpflichtet. Alle Aufbauten oder sonstwie erzeugten Werte die Teil des Gemeinschaftsgartenprojektes sind verbleiben im Besitz des Vereins/des Projektes. Das Grundstück liegt nahe bei einer Kreuzung zweier wichtiger Verkehrsstraßen (eine davon ist die B12 zwischen Kempten und Lindau). Der Gemeinschaftsgarten ist für alle jederzeit frei zugänglich. Es sind auch Parkplätze eingeplant. Lediglich die Nutzung einiger Flächen (insbesondere die meisten Anbauflächen) bleibt Menschen, die Teil des Projektes sind vorbehalten. Das Grundstück ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Zu geflüchteten Menschen in zwei nahe gelegenen Erstunterbringungsstellen (Wangen, Hergatz) bestehen aufgrund vorrangegangener Projekte bereits starke Verbindungen. Von dort aus ist der Gemeinschaftsgarten auch mit dem Fahrrad erreichbar.

    – wie soll der Garten organisiert werden? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie läuft die Kommunikation untereinander?
    Für den Gemeinschaftsgarten bildet sich derzeit eine eigenständige Orgagruppe die alle den Garten betreffenden Entscheidungen selbstständig und basisdemokratisch treffen soll. Eine Mitgliedschaft im Verein Wildwuchs Westallgäu ist zur Teilnahme an dieser Gruppe im Sinne eines niederschwelligen Zugang nicht erforderlich. Grundlegende Entscheidungen insbesondere solche mit größerer finanzieller Tragweite bedürfen allerdings der Zustimmung des Vereinsvorstandes beziehungsweise ggf. der Mitgliederversammlung.

    – was von den beantragten Materialien können Sie gebraucht bekommen/weiter nutzen? – wo kommen die Materialien her?
    Wir wollen für das Projekt selbstverständlich auch möglichst viele gebrauchten Materialien nutzen. Auch versuchen wir direkte Materialspenden zu organisieren. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Manches werden wir auch an verschiedensten Stellen käuflich erwerben müssen.


    (mehr …)

  • GG Finkennest organisiert sich neu

    (Gu, Rss)

    ahresplanung getroffen. An zwei Tagen wurden Ideen entwickelt, Inhalte verhandelt, Projekte geschmiedet und Aufgaben verteilt. So entstand ein ambitionierter Plan für 2018. Es waren zwei herausfordernde, aber auch sehr angenehme und produktive Tage. Danke an alle, die sich beteiligt haben und das Wochenende zu einem großen Erfolg gemacht haben.

    Die wichtigsten Neuerungen sind:

    Wir haben die Arbeit bei F.I.N.K. in mehrere Bereiche aufgeteilt. Für jeden Bereich haben sich ein oder mehrere Finken als Verantwortliche gemeldet. Diese nennen wir Koodinator*innen. Die Koordinator*innen sind ab jetzt für ihre Bereiche zuständig und verantwortlich. Ihnen obliegt nun die Planung, Durchführung und Dokumentation von Aktionen in ihrem jeweiligen Bereich. Die Bereiche und zuständigen Koordinator*innen sind:

    1. Gärtnern (Steffi und Mira)

    2. Bauen (Ibrahim und Simon)

    3. Interkulturelles (Ester, Jens)

    4. Vereinsarbeit (Jens und Ester)

    5. Öffentlichkeitsarbeit (Jens, Antje und Julie)

    6. Ehrenamtsbetreuung (Nadine)

    7. Veranstaltungen und Feste (Jenni, Ester und Jens)

    In einem weiteren Beitrag möchten wir euch bald alle Koordinator*innen vorstellen. Neben der Strukturierung unseres Vereins haben wir aber auch viele neue Pläne gemacht. Diese möchten wir euch nun vorstellen:

    Folgende Projekte und Änderungen stehen im Jahr 2018 an:
    1. Gärtnern: (Gartenstunden jeden Mittwoch ab 15.00 Uhr)

    Wir wollen das große Gemeinschaftsbeet bis Ende Februar mit Laub, Häckselgut und Erde so befüllt haben, dass wir es im Frühling zusammen bepflanzen können.

    Neben dem gemeinschaftlichen Gärtnern, bieten wir im kommenden Jahr auch die Möglichkeit an, sich als Beetpate bei Fink zu engagieren. Beetpaten bekommen dann ein eigenes Hochbeet zur Verfügung gestellt, in dem sie ihr eigenes Gemüse anbauen können, losgelöst vom gemeinsamen Gärtnern und Ernten. Mehr Informationen dazu gibt es hier: https://finken-koeln.de/2018/01/30/beetpaten-fuer-das-finkennest/

    Es sollen Ernteampel eingerichet werden. Diese zeigen an, ob Pflanzen geerntet werden können oder noch wachsen müssen. So wollen wir sicherstellen, dass reifes Gemüse auch gegerntet wird.

    Unser Gärtner Karl zieht sich aus der Verantwortung für die Gartenstunden zurück. Diese übernehmen jetzt Mira und Steffi. Karl wird aber zwischen April und Oktober mehrere Fachvorträge zu Themen wie ›Fruchtfolge‹, ›Nachbarschaften‹ etc. halten. Zudem wird es weitere spannende Vorträge oder Veranstaltungen geben.

    Wer nun Lust auf Gärtnern bekommen hat, kann sich bei uns melden oder kommt einfach bei der Gartenstunde (Mittwochs ab 15:00 Uhr) vorbei.

    2. Bauen: (Baunachmittage jeden 1. und 3. Sonntag im Monat ab 13.00 Uhr)

    Wir haben uns auf mehrere Bauprojekte verständigt. Zunächst wird die Komposttoilette mit Holz verkleidet. Dies ist schon abgeschlossen. Das nächste Bauprojekt ist eine Outdoor-Küche. Diese soll uns ermöglichen, Tee und Kaffee kochen zu können. Wenn unsere angepflanzten Nahrungsmittel reif sind, sollen sie dieses Jahr direkt vom Beet in die Töpfe und Pfannen wandern und dann gemeinsam verspeist werden. Ein riesen Fortschritt. Alle Teilnehmer*innen am Planungstreffen freuen sich besonders auf den Bau der Outdoorküche. Desweiteren ist geplant ein Tomaten bzw. ein Anzuchtsgewächshaus zu bauen. Zudem werden weitere Sitzgelegenheiten (im Schatten) benötigt.

    Wir haben Regeln besprochen wie und mit was wir bauen wollen.

    Wer sich in der Bau-AG beteiligen möchte, kann uns kontaktieren oder an den Baunachmittagen vorbei schauen.

    3. Interkulturelles:
    Im kommenden Jahr möchten wir weiterhin Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund einladen, sich im Finkennest zu beteiligen. Dies kann sowohl in den Gartenstunden, als auch an den Baunachmittagen geschehen.

    Zusätzlich möchten wir jedoch auch Begegnungsabende einführen.Genaue Informationen folgenen noch, wenn sie ausgearbeitet sind

    4. Feste und Veranstaltungen.
    Wir haben wieder zwei Feste für das kommende Jahr geplant. Es läuft auf ein Frühlings- und ein Erntdankfest hinaus.
    Veranstaltungsreihen zu Finkenthemen:

    Wir möchten im kommenden Jahr Veranstaltungen zu den Themen ›Urbanes Gärtnern‹, ›Ernährung Global‹, sowie ›Flucht und Fluchursachen‹ durchführen. Auch hier folgen weitere Infos.Wie ihr sehen könnt, waren wir sehr fleißig – und müssen es bleiben, wenn wir alle Pläne umsetzen wollen.Wichtig dafür ist, dass wir weitere Unterstützung erhalten. Wir suchen weiterhin nette Menschen, die sich temporär oder aber auch langfristig bei F.I.N.K. engagieren möchten. (mehr …)

  • Hörde: Gemüseanbau durch Langzeitarbeitslose

    (Gu, alerts)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Neue-Zentrale-bringt-mehr-als-nur-Obst-und-Gemuese-1258615.html (mehr …)

  • Ton, Steine, Gärten: Ärger mit den Nachbarn wegen Ratten im Kompost

    (Gu, aus Antrag)

    Bis zu 80 Personen mit unterschiedlichen Sprachen bewirtschaften die Einzelbeete. Ein Teil der Flache wird
    gemeinschaftlich bearbeitet. Darillber hinaus glbt es jéhrlich wiederkehrende Feste, die die
    unterschiedlichen Gartner*innen im Alter von fijlnf bis welt Uber siebzig Jahren gestalten. Seit
    Gartengrfindung beteiligen sich Mitarbeiter*innen der RAA Berlin an der Gartengemeinschaft
    Ton Steine Gérten. Rund um ein Gemeinschaftsbeet finden u.a. mit mit Kolleg*innen aus dem
    Begegnungszentrum der AWO gemeinsame Aktionen und Projekte z.B. mit Schulkindern und
    Senioren statt.

    2013 gab es im Nachbarschaftsgarten am Mariannenplatz Auseinandersetzungen mit den
    Nachbarn vom Rauchhaus bezüglich der Komposthaufen; die Nachbarn vermuteten, dass ihr
    Rattenproblem von der Kompostecke ausging. Damals konnte dem Problem mit den von
    lhnen [uns] geförderten Brista Kompostern begegnet werden. Diese bestehen aus Metallgitter mit
    Deckel und Boden; so haben die Ratten keine Chance, sich im Komposthaufen einzunisten. Da
    doch recht viel Kompost anfällt und dieser seine Zeit braucht, reichen die bisherigen
    Komposter nicht aus. Zudem fehlen inzwischen zwei Deckel (die anderen Deckel sind
    inzwischen durch Kabelbinder gesichert).

    Eine Messung der Bodenqualitat ergab leider recht schlechte Ergebnisse. Daher miichten wir,
    voraussichtlich in Kooperation mit dem Prinzessinnengarten, neue und torffreie Erde für die
    Beete organisieren. (mehr …)

  • Ufer-Projekte Dresden: viel passiert in 2017, viel vor in 2018

    (Gu, aus Rückblick)

    Der Rückblick 2017 ist beim Projekt (Dresden_Uferprojekte) abgelegt.
    Ausblick 2018:

    Ausblick auf 2018
     wir bieten an
    BUNDESFREIWILLIGENDIENST BEI UFER
    Mit in der Orga-Gruppe sind auch unsere beiden Bundesfreiwilligendienstleistenden
    Jochen und Matze. Sie helfen uns tatkräftig bei vielen Projekten, übernehmen Hin-
    tergrundaufgaben und bringen eigene Themen und Aktionen ein. Ab April bieten
    wir wieder die Möglichkeit, zwischen 6 und 18 Monate lang bei uns tätig zu sein. Ob
    ihr euch stärker in eurem Garten engagieren, Interesse an Politik, Organisation und
    Öffentlichkeitsarbeit oder ganz andere Fähigkeiten und Anliegen habt – meldet euch
    und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie das passen könnte.
     wir gehen’s an
    EUROPÄISCHE MITTEL FÜR LOKALE QUARTIERE
    Wir haben uns getraut, mal groß zu denken und entsprechend groß zu planen. Mit
    Geldern aus dem  Europäischen Sozialfonds (ESF) können wir in den nächsten drei
    Jahren ambitionierte, grundfinanzierte und mit Personalstellen untersetzte Projekte
    auf den Weg bringen. Los geht es in Pieschen, wo wir auf dem Gelände einer alten
    Gärtnerei mit regelmäßigen Bildungsangeboten und sozialpädagogischer Betreuung
    einen neuen Gemeinschaftsgarten schaffen wollen. Auch ab Frühjahr wird es beim
    »Stadtkohlrabi« für Kinder und Jugendliche in der Johannstadt zahlreiche Natur- und
    Umweltbildungsangebote geben.
     wir bleiben dran
    UFER-WORKSHOPS
    Wir glauben, inzwischen in der Lage zu sein, gute, hochwertige und niedrigschwellige
    Bildungsangebote verschiedenster Art organisieren und umsetzen zu können. Das
    wollen wir auch dieses Jahr weiterhin tun. Wenn ihr Themenwünsche, tolle Refe-
    rent*innen oder Bedarf an Workshops habt, meldet euch gern unter workshops@
    ufer-projekte.de
     allmende für alle
    DAS GERÄT, UM DAS ES GEHT
    Im Besitz von UFER befinden sich so allerhand schöne Dinge. Es fing an mit unserem
    Lastenrad. Mittlerweile sind noch akkubetriebene Werkzeuge dazugekommen, dazu
    eine mobile Kino-Leinwand und ein fahrradbetriebener Obsthäcksler. Wir wollen das
    Experiment wagen und sie mit all den Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins
    teilen, die damit gute Sachen machen wollen. Wie das funktioniert? Wir geben euch
    bald Bescheid, oder ihr meldet euch bei allmende@ufer-projekte.de und findet es
    heraus! (mehr …)

  • Kleingartenkolonie ausgezeichnet, Preisgeld fließt in den Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Kleingartenkolonie an der Sonnenallee ausgezeichnet

    Sie zählt 32 Pächter, misst 8500 Quadratmeter: Die „Kolonie National Registrierkassen“ an der Sonnenallee 187 gehört zu den kleinsten im Bezirk. Doch die grüne Insel mitten im sozial schwachen Kiez hat Großes geschafft. Sie ist sie mit dem zweiten Preis des Kleingarten-Landeswettbewerbs ausgezeichnet worden.
    […]
    Das dringend gebraucht, besonders für den knapp 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsgarten. Dort dürfen Nachbarn, Kitakinder und Behinderte werkeln – zum Nulltarif. Seit fünf Jahren nimmt er Gestalt an. Neben vielen Beeten gibt es eine neue Wasserleitung, eine überdachte Sitzfläche, Werkzeugschuppen und ein behindertengerechtes Toilettenhäuschen. Fast fertig ist das kleine Gemeinschaftshaus. Und der kolonieeigene Imker versorgt rund ein Dutzend Bienenvölker.

    Bei so viel Aktivität wundert es nicht, dass die Kolonisten an der Sonnenallee beim Wettbewerb „Kleine Gärten, bunte Vielfalt“ gewonnen haben. Gut, räumt Sabine Karau ein, von 900 Berliner Anlagen hätten auch nur fünf teilgenommen. Das geringe Interesse führt sie auf Bequemlichkeit zurück und auf den Wunsch vieler Kolonisten, unter sich zu bleiben. „Zwar sind Kleingartenanlagen öffentliches Gelände, aber sobald Fremde in den Anlagen erscheinen, sind woanders Pächter oft nicht so begeistert.“

    Wie auch immer: Die Freude über den Erfolg ist groß. 1500 Euro Siegerprämie werden in den Gemeinschaftsgarten investiert. Doch ganz sorgenfrei ist die Zukunft nicht. Die Schutzfrist für die Anlage läuft 2020 aus. Sabine Karau hofft, dass die Kleingärtner trotzdem noch lange bleiben können – auch weil sich viele keinen Urlaub leisten können, die Erholung vor der Haustür und das Miteinander brauchen

    http://www.berliner-woche.de/neukoelln/soziales/bei-uns-tobt-das-leben-kleingartenkolonie-an-der-sonnenallee-ausgezeichnet-d142849.html (mehr …)

  • Vernetzung von GGs in Berlin-Spandau

    (Gu, alerts)

    Samstag im Monat gibt es in der Jugendtheaterwerkstatt Spandau ein Treffen für Garteninteressierte mit Tipps zum Gärtnern und Informationen über Gemeinschaftsgärten.

    Zusätzlich findet ab sofort auch jeden dritten Donnerstag im Monat im Gemeinschaftsgarten der Jeremia-Kirchengemeinde ein offener Garten-Aktionstag statt.

    Die „WanderSterneKüche“ bringt einmal im Monat Menschen zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen. Bei jedem Treffen steht eine bestimmte Zutat im Mittelpunkt, wird auf vielfältige Weise verarbeitet und mit anderen Zutaten kombiniert. Diesmal beschäftigen wir uns mit Hülsenfrüchten, die uns getrocknet das ganze Jahr zur Verfügung stehen.

    Außerdem kommen Gärtner*innen aus ganz Spandau zusammen, um Saatgut und Erfahrungen (aus) zu tauschen.

    Mitmachen ist ganz einfach. Hier unsere Termine im März im Überblick:

    Sa, 03.03.2018, 14 – 16 Uhr – Offenes Gartentreffen

    Thematischer Schwerpunkt: Hochbeete bauen

    Ort: Jugendtheaterwerkstatt Spandau, Gelsenkircher Straße 20, 13583 Berlin

    Di, 06.03.2018, 18- 20 Uhr – Saatgut-Tausch: Wir bereiten uns für die Gartensaison vor!

    Ort: KlimaWerkstatt Spandau, Mönchstraße 8, 13597 Berlin

    Do, 15.03.2018, 18 – 20 Uhr – WanderSterneKüche

    Kulinarische Experimente mit regionalen Zutaten – Hülsenfrüchte

    Ort: Klubhaus Westerwaldstraße 13, 13589 Berlin

    Do, 22.03.2018, 17 – 19.00 Uhr – Anzucht-Aktion. Tomaten, Kürbis & Co vorziehen

    Ort: Gemeinschaftsgarten/Erzählcafé der Jeremia-Kirchengemeinde, Burbacher Weg 2 /Siegener Straße 52, 13583 Berlin


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  • GG Traunstein hat Voraussetzungen für Mitwirkung

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Campus St. Michael sucht noch weitere Mitwirkende. Der Garten besteht seit 2015 und wird gemeinschaftlich von 12 Personen bewirtschaftet.
    Am Montag, den 26. Februar, findet um 18 Uhr ein kostenloser Schnupperabend für Interessierte statt. Ort des Treffens ist der Kardinal-Döpfner-Saal auf dem Campus St. Michael in der Vonfichtstraße 1 in Traunstein. Katharina Stadler gibt als Leiterin des Gartens an diesem Abend einen Überblick. Eine Voraussetzung um im Gemeinschaftsgarten teilnehmen zu können, ist ein zehnteiliger Einführungs-Workshop zum Gärtnern nach Permakultur, welchen Katharina Stadler ebenfalls an diesem Abend vorstellt. Herzlich Willkommen ist auch wer nur am Workshop teilnehmen möchte.
    https://www.chiemgau24.de/chiemgau/traunstein/traunstein-ort29586/traunstein-campus-michael-gemeinschaftsgarten-sucht-mitwirkende-9616722.html (mehr …)

  • Stadt Augsburg unterstützt GG

    (Gu, alerts)

    Um das Grünflächenangebot im Rahmen der Stadtentwicklung weiter zu verbessern, unterstützt die Stadt Augsburg die Entstehung neuer Gemeinschaftsgärten. Eine breite Vielfalt gärtnerischer Angebote ist mir deshalb ein großes Anliegen“, so Umweltreferent Reiner Erben.

    Aktuelle Richtlinien bieten nicht nur einen verlässlichen Rahmen zur Planung und Gestaltung solcher Gemeinschaftsgärten. Sie dienen auch als Richtschnur für die Nutzung und Bewirtschaftung durch einen Trägerverein, der von der Stadt unterstützt wird. Damit ist gewährleistet, dass sich auch Bürgerinnen und Bürger gärtnerisch betätigen können, für die ein Kleingarten keine Option ist.

    Um geeignete Flächen und Trägervereine zu finden, arbeiten Umwelt- und Finanzreferent eng zusammen. Ein erstes Grundstück an der Uhlandstraße in Pfersee kann bereits für die gärtnerische Nutzung vorbereitet werden.

    https://www.focus.de/regional/augsburg/augsburg-stadt-augsburg-stadt-unterstuetzt-urban-gardening-auf-staedtischen-flaechen_id_8474330.html (mehr …)

  • Gartenprojekt am Arrenberg geht an den Start

    (Gu, alerts)

    m März startet Aufbruch Arrenberg [Wuppertal] mit einem Urban Gardening Projekt auf dem ehemaligen Schulhof in der Simonsstraße in die Pflanzsaison für eine Ernte mitten in der Stadt.

    In 8 Hochbeeten zu je 1 qm werden essbare Pflanzen angebaut, das Ganze wird ein Projekt mit Bezug zur kindlichen Früherziehung und Inklusion.
    Werkzeug, Erde und die Hochbeete werden gestellt und für Euch wird das Projekt ohne Kosten verbunden sein. Also auf zum gärtnern .

    In vielen Städten entstehen seit einigen Jahren immer neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Grünflächen erhöhen zudem die Lebensqualität der Stadtbewohner und unterstützen Aspekte des Artenschutzes und der Biodiversität.

    http://www.njuuz.de/beitrag42001.html (mehr …)

  • neuer IG im Erzgebirge

    (Gu, aus Antrag)

    In  dem  etwa  1100qm  großen,  ehemaligen  Schulgarten  am  Flößgraben  in  Annaberg-Buchholz  ist  ein
    interkultureller  Gemeinschaftsgarten  für  Menschen,  Kleingetier  und  primär  einheimische  Pflanzen  und  alte
    Sorten nach den Permakultur-Prinzipien geplant. Dabei soll ein Ort der Begegnung entstehen, an dem die Nähe,
    sowie der Respekt zur Natur, deren Vielfalt und das gemeinsame Gärtnern im Vordergrund stehen. Ökologisches
    und  nachhaltiges Agieren ist  uns dabei  wichtig . Im Anbau  von Obst,  Gemüse, Beeren, Pilzen, Kräutern und
    Blumen  und  deren  Beziehung  zu  Tieren  und  zum  gesamten  Ökosystem  soll  Wissen  und  Erfahrungen
    untereinander ausgetauscht werden.
    Die Fläche der eigentlichen Beete beträgt etwa 150qm und wird sich in 15x 10qm aufteilen. Die Beete werden
    gemeinschaftlich genutzt. Bisher sind es um die 30 Menschen, die aktiv mitgärtnern möchten. Der Garten wurde
    schon  drei  Gruppen  von  Geflüchteten  vorgestellt,  einer  russischen  und  einer  syrischen  Familie  und  einer
    Wohngruppe  für  unbegleitete  Minderjährige.  Auch  der  Unterstützerkreis  Asyl  Annaberg-Buchholz  wird  sich
    mitengagieren.  Darüber  hinaus  sind  Gespräche  z.B.  mit  Senioreneinrichtungen  und  Jugendclubs  angedacht.
    Insgesamt  sind  es  bislang  rund  30-40  Leute,  die  den  Garten  im  Schnitt  in  10  Minuten  fußläufig  erreichen
    können. Der Garten ist sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto gut zu erreichen.
    Insbesondere Kinder sollen hier die Gelegenheit bekommen, lebendigen und freudvollen Umgang mit der Natur
    und selbst erzeugten Nahrungsmitteln zu erleben und zu be-greifen. So bietet dieses Projekt den Nährboden für
    Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, gemeinsam aktiv zu werden und einen wichtigen
    Beitrag  für  die  Umwelt,  sich  selbst  und  nachfolgende  Generationen  zu  schaffen.  Eine  Kooperation  mit
    verschiedenen  Einrichtungen  wie  dem  Montessori  Verein Annaberg-Buchholz,  dem  soziokulturellen  Zentrum
    „Alte Brauerei“, dem Weltladen und diversen Schulen, Kindergärten u.a. in Annaberg-Buchholz ist geplant. Der
    Montessori Verein möchte sogar ordentliches Mitglied bei Procovita e.V. werden. Der Pachtvertrag gilt vorerst
    für 7 Jahre, soll aber laut Eigentümer verlängerungsfähig sein. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 startet motiviert in die neue Saison

    (Gu aus Sachbericht)

    […]
    Etwas schade ist, dass wie jedes Jahr die Energie von uns durchweg ehrenamtlichen und in Studium und Beruf ziemlich eingebundenen Gartenmitglieder zum Ende der Saison nachlässt. Verbleibende Energie steckten wir in den Küchenbau, um vor Winteranbruch möglich gut voran zu kommen. Somit haben wir auch diesen Herbst leider nicht geschafft, unseren Kompost zu erweitern und gut zu schichten. Aber zumindest der Platz ist nun da, nach einer groß angelegten Aufräum- und Entrümpelungsaktion! […]

    Die guten Erträge in diesem Jahr hängen aber auch sicherlich damit zusammen, das wir im Sommer 2017 erstmalig zu unseren 3 Regen auffangenden Kubikmeterfässern und 2 kleineren Tonnen einen Wasseranschluss haben, der uns über die in Leipzig recht häufigen Dürreperioden hinwegrettet. Unser Mammutprojekt 2016 hat sich also voll ausgezahlt! Vorbei sind die Zeiten, in denen die Gärtner*innen kanisterweise Wasser aus dem heimischen Wasserhahn auf Fahrradkorb und -anhäger in den Garten schleppten – als Tropfen auf den heißen Stein. Das hat unsere gärtnerische Motivation in 2017 sehr gestärkt. […]

    Neben dem Gärtnern haben wir noch viele weitere Dinge gestemmt. Unser Mammutprojekt 2017 war wohl unsere Fundraising-Kampagne. Die dafür erstellten Materialien sind wirklich sehr ansehnlich geworden (Postkarten und Videoclips) und haben dafür gesorgt, dass wir mittlerweile eine gute Anzahl „Quadratmeterpaten“ haben – und es werden beständig mehr. Diese haben uns bis Jahresende schon ¼ der Ausgaben für unsere Pacht gespendet! Das ist ein Meilenstein für uns! Neben dem, das ca. 2000€ über Vereinsmitgliedsbeiträge reinkommen, braucht es nun nur noch ca. 1000€ aus Veranstaltungen im Jahr, um unsere Pacht stemmen zu können.

    Das wird für 2018 wiederum auch dringend notwendig sein, denn im Moment sind wir von etwas über 15 auf 10 Vereinsmitglieder geschrumpft (durch Wegzug, längere Reisen und Auslandsaufenthalte) – diese sind aber durchweg im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr Engagiert. Trotzdem müssen wir zunächst mit weniger Energie, was die Aufwendigkeit der Formate bzw. die Frequenz unserer Veranstaltungen angeht, planen.

    Interessenten gab es durchaus, doch war das Integrierender an der Vereinsarbeit Interessierten diese Saison leider etwas unser Stiefkind. Etwas was wir nun noch im Winter angehen. Der Großteil der Energie floss in die Fundraisingkampagne, unsere Veranstaltungen, den Küchenbau und mehrere moderierte Gruppenprozesstreffen zum Anfang sowie zum Ende der Saison. Auch die Aufarbeitung eines Finanzüberblicks über die letzten 3 Jahre für die Vereinsmitglieder nach der Übergabe des Schatzmeisterpostens von einer Person auf ein Finanzteam hat sehr viel Zeit gebunden.

    Somit konnten wir uns auch einer weiteren Sache bisher nur nebenbei widmen: der Gewinnung von Saatgut. Was sich von allein aussät wie Mangold oder Salat oder was recht unkompliziert ist, wie die Saatgutgewinnung von Tomaten, passiert so nebenbei. Bei allem anderen werden wir wieder Saatgut benötigen. Schön wäre es, wenn es in Zukunft auch einmal dafür mehr Energie für gibt. In unserer Jahresplanung 2018 haben wir uns jedoch erst einmal dahin orientiert, mehr Neues in Sachen Veranstaltungen auszuprobieren und somit die Öffnung des Gartens weiterhin in den Vordergrund zu stellen. So können wir vielen Menschen zu zeigen, das lokaler, biologischer und ressourcenschonender Gemüseanbau in der Stadt möglich ist und ein Ort der Begegnung und ein grüner Ort Entspannung inmitten des Häusermeeres sein – weiterhin unsere zentralen Anliegen.

    Sehr erfolgreich waren wir in 2017 mit einer neuen Idee: unsere Cafés mit Flohmärkten zu kombinieren. So konnten wir etliche Menschen in den Garten locken, die dann auch zu anderen Veranstaltungen wieder kamen. Unser Stadt-Gärtnern war also auch in 2017 gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Auch zu unserem Sommerfest mit Vorstellung unserer Fundraising-Kampagne war kaum noch Platz zwischen den Beeten vor lauter buntem Gewusel. Unseren Bekanntheitsgrad im Viertel und darüber hinaus konnten wir definitiv erhöhen!

    Auch im Küchenbau sind wir gut voran gekommen, in kleinen aber stetigen Arbeitseinsätzen. So manch sonnigen Sonntag war der Garten gefüllt mit tüftelnden Vereinsmitgliedern und interessierten Freunden. Es wurden Fähigkeiten weitergegeben (Wie nivelliert man einen Fußboden? Wie erhöht man die Auflagefläche von Dachbalken in der Schräge? Wie benutzt man einen Stechbeitel?) und das gemeinsame Werkeln genossen. So haben wir Stück für Stück den Sommer über das Außenskelett komplett fertig gestellt und können uns in der Saison 2018 an die Innenausstattung machen (Fliesenspiegel, Arbeitsfläche mit Spülbecken und gut verschließbarer Stauraum). Die Innenausstattung wird den Anforderungen des Amts für Veterinär- und Lebensmittelaufsicht genügen, sodass wir sie dann für öffentliche Workshops nutzen können. Auch schon im Sommer 2017 war uns der schon stehende überdachte Raum, genutzt mit unserem alten Spültisch und als Buffet für kleinere Veranstaltungen ein großer Zugewinn.

    In 2017 ist also alles in allem sehr viel Tolles Entstanden, auch wenn natürlich nie alle Vorhaben und Ideen verwirklicht werden können. Wir konnten uns in Sachen Finanzierung und Garten-Infrastruktur weiterentwickeln, den Zusammenhalt in unserer Kerngruppe stärken und unsere Organisationsstrukturen sowie unsere Entscheidungsfindung basisdemokratischer gestalten, was letztliche eine breitere Aufgabenverteilung ermöglichte. So starten wir nun bereichert und motiviert in die neue Saison!


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  • Campus-Garten Köln zieht um

    (Gu aus FB)

    Am Mittwoch und Donnerstag zieht der Campusgarten um! Das neue Gelände, das wir in Absprache mit dem Dezernat 5 der Universität zu Köln zu Beginn dieser Woche zur Verfügung gestellt bekommen haben, ist direkt um die Ecke, auf der anderen Halle der Serverhalle des Regionales Rechenzentrum der Universität zu Köln – RRZK. Zum Umziehen brauchen wir nun fleißige Hände!

    Mit einem Radlader werden wir am 14. & 15. Februar das alte Gelände räumen. Wer mithelfen möchte, ist willkommen, am Aschermittwoch um 10 Uhr warm eingepackt im Campusgarten aufzuschlagen und tatkräftig mit anzupacken. Warme Getränke aus Isokannen (voraussichtlich) inklusive. Wir freuen uns über jede helfende Hand! (mehr …)

  • Stadt Augsburg plant neuen GG und stellt Geld dafür in den Haushalt ein

    (Gu, alerts)

    Die Stadt will nun ein neues Projekt in Pfersee angehen. Es wurde am Dienstag im Umweltausschuss vorgestellt. Darüber hinaus wurden grundsätzliche Richtlinien für die Planung und Gestaltung von Gemeinschaftsgärten auf städtischem Grund verabschiedet.

    Generell gibt es in Augsburg sehr viele Bürger, die eine Fläche zum Garteln suchen. Auf der Warteliste für Parzellen in den traditionellen Kleingartenanlagen stehen rund 1000 Interessenten. Inzwischen gibt es aber auch zahlreiche andere Vorhaben – etwa die Interkulturellen Gärten und Gemeinschaftsgärten, die städtischen Pflanzsäcke für Bürger und Initiativen oder das Projekt zur Begrünung von Dachflächen auf dem Schwabencenter. Die Stadt sieht auch in diesem Bereich des urbanen Gärtnerns eine wachsende Nachfrage. Der Vorteil für Bürger in Gemeinschaftsgärten ist, dass sie sich beim Garteln in der Regel nicht langfristig vertraglich binden und wenig Geld aufwenden müssen.

    Auf Antrag der Grünen hat sich die Verwaltung auf die Suche nach passenden Flächen für einen neuen Gemeinschaftsgarten auf städtischem Grund gemacht. Danach kommt ein Areal in Pfersee an der Uhlandstraße infrage. Das Grundstück mit 1000 Quadratmetern war bisher an eine Person als Grabeland verpachtet. Weil der bisherige Pächter die Bewirtschaftung aus Altersgründen aufgab, gibt es nun die Möglichkeit, dort einen neuen Gemeinschaftsgarten zu etablieren. Zudem kann gibt es Erweiterungsmöglichkeiten mit einer daran anschließenden Grünfläche, die vom Amt für Grünordnung und Naturschutz verwaltet wird. Ziel ist, in den nächsten zwei Jahren ein Angebot für rund 50 Gartenparzellen zu schaffen.

    Beispielgebend für das Vorhaben könnte das bereits existierende Gartenprojekt „Grow up!“ sein, beziehungsweise der Gemeinschaftsgarten an der Dieselbrücke. Dieser wird durch das Quartiersmanagement „Rechts der Wertach“ und vom Amt für Grünordnung betreut. Hier hatte der Einsatz der ehrenamtlichen Gartengruppe eine Abnahme von Abfall und Vandalismus auf dem Gelände zur Folge. Was das Projekt in Pfersee angeht, haben sich laut Verwaltung schon etliche Bewohner der umliegenden Viertel gefunden, die einen Verein gründen und den Gemeinschaftsgarten vorbereiten wollen. Die vorhandenen Grünflächen müssen aber noch für eine gärtnerische Nutzung vorbereitet werden. Dafür sollen landwirtschaftliche Maschinen zum Einsatz kommen, außerdem soll durch Rodung des Wildwuchses und der vom vorherigen Pächter angepflanzten Fichten ein attraktiver Zugang für Fußgänger von der Uhlandstraße im Norden geschaffen werden. Die nötigen Mittel für den Gemeinschaftsgarten stehen im Haushalt der Stadt zur Verfügung. Wenn Gelder übrig bleiben, sollen für sie für weitere Projekte urbanen Gärtnerns eingesetzt werden.


    Neue Flächen für urbanes Gärtnern – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Flaechen-fuer-urbanes-Gaertnern-id44109981.html (mehr …)

  • NUr noch 50% Förderung für Bürgergarten Oranienburg

    (Gu, alerts)

    Der 2016 gestartete Bürgergarten Oranienburg muss in diesem und im kommenden Jahr mit halb so viel Geld auskommen wie in den beiden Vorjahren. Wie es mit dem Projekt, das bislang vor allem viel Lob und Zustimmung erhalten hatte, weiter gehen soll, ist ersteinmal ungewiss. Der Begleitausschuss des Landkreises, der über die Vergabe von Fördermitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ entscheidet, kürzte die Summe von 20 500 Euro pro Jahr auf nun jeweils 10 000 Euro für 2018 und 2019. Die Ausschussmitglieder, darunter Vertreter von Verbänden, Organisationen und der Kreisverwaltung, folgten damit am Mittwoch einstimmig dem Antrag des Ausschussvorsitzenden Karsten Peter Schröder (SPD).

    Der Bürgergarten sei zwar im Sozialraum vernetzt und leiste als Gartenprojekt engagierte, vorwiegend ökologisch und niederschwellige Bildungs- und Begegnungsarbeit, würdigte Schröder. Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft sei aber nicht erfüllt worden. „Bei Besuchen von Mitgliedern des Begleitausschusses präsentierte sich das Projekt teilweise nicht optimal“, heißt es in dem von Schröder unterzeichneten Antrag. Die im Förderantrag bezeichneten Ziele seien nicht erreicht worden.  Der Förderschwerpunkt einer lokalen Bildungslandschaft tauche unzureichend oder gar nicht auf. Es erfolge keine Vernetzung der Bildungspartner. Hinweise des zuständigen Fachbereichs seien unzureichend wahrgenommen worden, heißt es weiter in der Begründung zur Mittelhalbierung.

    Hennig Schluß vom Evangelischen Bildungswerk, dem Träger des Bürgergartens, versuchte mit einem Bericht über die Aktivitäten im Garten genau das Gegenteil zu belegen. Durch die Kooperation mit der Kita „Kleine Fische“, der Lebenshilfe-Süd, der Initiative „Willkommen in Oberhavel“ oder dem Eltern-Kind-Treff seien umfangreiche Bildungsangebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gemacht worden. Das 2016 im Hof des Eltern-Kind-Treffs gestartete Gartenprojekt zog nach dem Umzug an den Fischerweg vor einem Jahr zudem noch mehr Interessierte an.

    „Wir haben gute Argumente für das Projekt geliefert“, sagte Uta Gerber, Geschäftsführerin des Kooperationspartners Lebenshilfe-Süd. Die Ausschussmitglieder hätten diese aber nicht gehört. Offenbar habe schon vorher festgestanden, dem Antrag auf Mittelhalbierung zu folgen. Noch deutlicher wurde von den Gästen des Ausschusses kritisiert, dass der Bürgergarten nicht vorab über den Antrag informiert worden sei. Das Papier wurde während der Sitzung nur vorgelesen und erst auf Nachfrage im Anschluss ausgehändigt. „Dabei geht es doch um ein Projekt zur Demokratie“, sagte Uta Gerber. Anmaßend habe sie den Hinweis eines Ausschussmitgliedes empfunden, doch mehr ehrenamtlich zu arbeiten. „Das machen wir schon sehr umfangreich“, erwiderte sie.

    Tatsächlich wird die Fördersumme hauptsächlich für die Arbeit von zwei Honorarkräften, für Strom-, Wasser- und Versicherungskosten verwendet. Viele Veranstaltungen und Angebote wurden ehrenamtlich organisiert. Eine der beiden Honorarkräfte, der Sozialdemokrat Arne Probandt, der für die lokale Bildungslandschaft zuständig war, wird vermutlich nicht weiterbeschäftigt werden können. Er wisse aber auch noch nicht, wie es nun überhaupt mit dem Garten weitergehen könne, sagte Henning Schluß.

    Die Entscheidung des Begleitausschusses deckt sich allerdings mit der Überzeugung der Stadtverwaltung. „Wir überlassen das Thema Bildung keinem Verein“, sagt die zuständige Amtsleiterin Anke Michelczak am Donnerstagabend im Sozialausschuss. Der Garten könne maximal Teil einer Bildungslandschaft sein. Es habe aber eine Erwartungshaltung gegeben, die der Verein nicht erfüllen könne.

    Im Jahresbericht der Stadt zum Zertifikat „familienfreundliche Kommune“ wird der Garten aber genau als solche lokale sowie in Oberhavel einmalige Bildungslandschaft hervorgehoben. Dort wurde offenbar nur die Projektbeschreibung des Trägers übernommen: ein klarer Widerspruch zum Verständnis der Verwaltung. Die Stadt sehe sich als Kooperationspartner und fördere lediglich ein Gartenprojekt, an dem sich Bürger beteiligen könnten, stellte Michelczak klar. Dafür werde die Gartenparzelle am Fischerweg befristet zur Verfügung gestellt. „Wir haben mit dem Grundstück etwas anderes vor“, ergänzte Baustadtrat Frank Oltersdorf. Die Gärten sollen mittelfristig einer Wohnbebauung in attraktiver Wasserlage weichen. Für den Bürgergarten, falls er dann noch besteht, könnten aber alternative Flächen gesucht werden.

    Der Bürgergarten, dessen Angebote allesamt kostenlos sind, befindet sich also in doppelter Abhängigkeit von Stadt und Landkreis. Dabei reicht die Kreisverwaltung das Fördergeld vom Bund lediglich weiter. Mehr als 100 000 Euro stehen pro Jahr zur Verfügung, deutlich weniger als die Hälfte davon geht aber tatsächlich an Projekte in Oberhavel. Mehr als 50 000 Euro des Demokratie-Programms frisst die Bürokratie des Kreises auf. (mehr …)

  • Kulturdachgartenprojekt für München?

    Eine Gruppe von Architekten möchte auf dem Deck des Parkhauses am Stachus einen Kulturdachgarten einrichten. Allerdings bestehen gegen ein solches Projekt noch ernsthafte Vorbehalte, die es auszuräumen gilt

    Auf dem meist leer stehenden Deck des Parkhauses am Stachus will eine Gruppe von Architekten für drei Jahre im Sommer einen Kulturdachgarten einrichten. Die Lokalbaukommission hat strenge Bedingungen gestellt – vor allem, was den Lärm angeht. Auch darf der Dachgarten nur bis 22 Uhr geöffnet werden. Der Bezirksausschuss (BA) Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt hat die Bedingungen verschärft. Die Beschallung soll noch stärker kontrolliert werden. Auch wurde gefordert, dass der Kulturdachgarten, sollte es nicht möglich sein, die Öffnungszeit auf 22 Uhr zu begrenzen, abgelehnt wird.

    Noch ist das Projekt nicht genehmigt. Wenn aber letzte Nachweise für den Bau an der Adolf-Kolping-Straße 10 vorgelegt und geprüft seien, könne es genehmigt werden, so die Lokalbaukommission. Bauherr Thomas Manglkammer ist froh, dass er endlich soweit ist. „Eigentlich gehört so ein Kulturdachgarten doch in jede Großstadt“, findet er. Ein kleines Slowfood-Restaurant in luftiger Höhe schwebt ihm vor, eine wunderschöne Gartenlandschaft, Holzboden, ein zukunftsorientiertes Solarprojekt.

    Berlin hat den „Klunkerkranich“, auch in Paris und New York gibt es Kulturdachgärten – doch noch nicht in München. In Kulturdachgärten kann man sich gärtnerisch engagieren, so kümmert sich im Klunkerkranich eine Gruppe von Pflanzenenthusiasten ehrenamtlich darum, dass es grünt und blüht. Das Prinzip: Ein Kulturdachgarten ist für alle da. Es gibt keine Privatbeete, der Garten wird gemeinschaftlich genutzt und ist zu den Öffnungszeiten für jedermann zugänglich – ohne Konsumzwang. Man will die Biodiversität erhalten.

    In der Ludwigsvorstadt allerdings gibt es Vorbehalte gegen das Projekt. Denn die Parkhaus-Betreiber versuchen schon seit Jahren, das Parkdeck als geselligen Treffpunkt zu nutzen. Vor zwei Jahren stand ein Biergarten zur Diskussion, die Nachbarschaft lief Sturm dagegen […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ludwigsvorstadtisarvorstadt-treffpunkt-in-luftiger-hoehe-1.3848778

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  • zukunft Hafengarten unklar

    (gu, alerts)

    An Orten, wo Neues entsteht, muss Altes oft weichen. So auch im Offenbacher Hafenquartier. Der Kingka-Beachclub an der Hafenspitze ist schon seit ein paar Jahren Geschichte. An seiner Stelle entsteht ein Park (siehe Bild). Und der Kulturort „Hafen 2“ hat bereits 2013 sein angestammtes Domizil verlassen und rund 700 Meter westlich des Hafens nahe der Kaiserleibrücke ein neues Zuhause gefunden. Den weiteren Neubauplänen stehen nun noch das Projekt Hafengarten und der Boxclub Nordend im Weg.

    Die gute Nachricht für die Hafengärtnerinnen und -gärtner: Das Projekt wird auch in diesem Jahr finanziell noch einmal von der Stadtwerke-Tochter Mainviertel Offenbach GmbH unterstützt. „Für die Folgejahre müssen wir uns noch etwas ausdenken“, sagt die Geschäftsführerin der für die Hafenentwicklung zuständigen Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG), Daniela Matha. Im Gespräch mit ihr merkt man, dass sie sich das Urban-Gardening-Projekt auch künftig am Hafen vorstellen könnte: „Ich habe den Eindruck, dass der Zulauf im Garten sehr groß ist“, sagt sie.

    Eigentlich ist jedoch dort, wo seit einigen Jahren in selbstgezimmerten Hochbeeten gemeinschaftlich gegärtnert wird, ab 2021 eine Parkanlage vorgesehen, die den Neubau der Hochschule für Gestaltung (HfG) mit dem Hafenbecken verbinden soll. „Wenn sich der Hafengarten in die Planung integrieren lässt und es einen Träger gibt, kann man da sicher eine Kooperation initiieren“, sagt Annette Schroeder-Rupp von der OPG. In der HfG selbst hat das Projekt bereits einen prominenten Unterstützer: Stiftungsprofessor Kai Vöckler sagte in einem Interview mit der FR, dass der Hafengarten „unbedingt erhalten bleiben“ müsse – weil es einer der wenigen Orte in Offenbach sei, wo Menschen verschiedener Kulturen zusammenkämen und nicht nur nebeneinander her lebten. […]

    http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/offenbach/offenbacher-hafen-zukunft-der-hochbeete-noch-unklar-a-1438760 (mehr …)

  • o´pflnazt is nun heimatlos

    (Gu, RSS)
    Pressemitteilung von o´pflanzt:

    Am 10. Januar 2018 fand durch unseren Vorstand – Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter – sowie einige Vereinsmitglieder die offizielle Rückgabe der Fläche an die ImmoBayern statt. Jetzt wurde uns die urbane Gartenfläche – trotz unserer intensiven Bemühungen um eine Verlängerung des Mietvertrags sowie um eine Ersatzfläche sogar beim Oberbürgermeister Reiter – entzogen. Damit fehlt unsere existentielle Grundlage, um die Natur zu erleben, Bildung in Themen „Nachhaltigkeit und Umwelt“ durchzuführen sowie die gärtnerische Betätigung.

    Patrick Beggan: „Wir fühlen uns heimatlos und traurig und müssen erst mal Kraft schöpfen für die Suche nach einem neuen Grundstück. Es soll weitergehen, nur wann, wie und wo?“

    Davor ist viel passiert: 15 Wochen lagen zwischen der am 25.9.2017 erhaltenen Kündigung zum 31.12.2017 und der Übergabe unserer Gartenfläche. In dieser Zeit wurde eine überwältigende Teamleistung erbracht. Zunächst musste im November trotz der Ungewissheit ein neuer Vereinsvorstand gewählt werden. Patrick Beggan, David Guttandin und Julia Winter kämpfen für die Zukunft des Gartens.
    Zudem wurde an allen Wochenenden und vielen Wochentagen der Garten geräumt. Dank der relativ milden Temperaturen und des immensen ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitglieder konnte ein Großteil unserer wertvollen Bio-Erde, Pflanzen, Gartengeräte, Materialien sowie Werkzeug gerettet, verschenkt oder verteilt werden.

    Keine Hilfe seitens der Stadt oder des Landes

    Im November wurde uns seitens des Kommunalreferats der Stadt München ein Gelände in der Düsseldorfer Straße für eine Zwischennutzung für sechs Monate angeboten. Nach fünf Tagen wurde das Angebot allerdings wieder wegen noch zu untersuchender Bodenbelastungen zurückgezogen. Weitere Hilfe oder Flächenvorschläge haben wir weder seitens der Stadt noch des Landes erhalten. So haben wir auch jetzt noch keine Fläche in Aussicht, die zukünftig unserem Garten ein neues Zuhause werden könnte. Die Lösungsvorschläge von offizieller Seite (Immo-Bayern, Planungsreferat Grünplanung, Kommunalreferat usw.) haben den gleichen Tenor: Wir sollen an den Stadtrand ziehen – da könne man uns eine Fläche zur Verfügung stellen. Zudem müssen wir bereit sein, einmal pro Jahr umzuziehen.

    Dank vieler Ehrenamtlicher konnte ein Großteil gerettet, verteilt oder verschenkt werden.

    In unserem, durch private Kontakte entstandenen und selbst organisierten Zwischenlager können wir zwar einige von unseren Pflanzen, die Erde und Materialien lagern, jedoch nicht gärtnerisch tätig werden. Die Bienenvölker haben dort einen Platz, bis ein neuer Ort gefunden wird. Nur – wann wird das sein? Auch die in unserem Garten Initiativen wie Die Zappels e.V., der Landesbund für Vogelschutz e. V., der PA/SPIELkultur e.V. und „Kraut & Üben” sind auf eine neue Fläche angewiesen. Auch ihnen fehlt ab jetzt der grüne Freiraum.

    Bauzäune noch vor der Übergabe

    Die StadiBau hat vor der vereinbarten Rückgabe des Grundstücks bereits am 2.1.2018 Bauzäune um die gesamte zu bebauende Fläche errichtet. Unser Ansprechpartner bei der ImmoBayern hat uns hierzu im Vorfeld nicht informiert. Trotz unserer großen Bemühungen stets mit der ImmoBayern und StadiBau im Gespräch zu bleiben, ist dieses Vorgehen nach wie vor für uns unverständlich. Dank des spontanen Einsatzes vieler Ehrenamtlicher konnten die restlichen Dinge jedoch auf dem Gelände gerettet werden.
    Wir blicken trotz der schwierigen Lage in die Zukunft und wollen weitermachen!
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  • Offener Garten West ist eingeschlafen

    (Gu, Mail)

    unser Projekt ist eingeschlafen und wird wohl nicht mehr wiederaufleben [Offener Garten West in Leipzig]

    Gründe dafür sind u.a:

    – ein großer Teil der Fläche wurde verkauft

    – zu wenig aktive Mitglieder

    – viele ähnliche Projekte in der Nachbarschaft


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  • Geld für den Westgarten

    (Gu, RSS)

    Der Westgarten geht in die zweite Saison!
    Er ist Teil der Initiative „Kurze Wege für den Klimaschutz“ und in diesem Moment reift in seinen Beeten schmackhaftes Gemüse heran.

    Am 27. Januar 2018 veranstalten wir von 11:00 – 13:00 Uhr im Gewächshaus im Union Gewerbehof den Westgarten-Winterworkshop: Wie betreibt man eine Aquaponikanlage?
    Weitere Infos zu dieser Veranstaltung:
    Westgarten-Winterworkshop

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  • Fraunhofer Institut startet Forschungsprojekt zu urban gardening/farming

    (Gu, alerts)

    Oberhausen (idr). Vom Balkongarten bis zur Hydrokultur: Schon heute gibt es zahlreiche lokale Aktivitäten zur Nahrungsmittelversorgung in Städten. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen und der Wissenschaftsladen Bonn wollen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt das Wissen und die Erfahrung mit Urban Farming bündeln und weiterentwickeln. Dabei setzen sie auf Bürgerbeteiligung. Die Auftaktveranstaltung findet am 1. Februar im Haus Ripshorst in Oberhausen statt. Dort wird auch der erste Bürgerpilzgarten eröffnet.

    Experten sehen im städtischen Gärtnern eine Ergänzung zur konventionellen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Akteure der beiden Systeme nachhaltig und effizient zusammenarbeiten können. Ein Netzwerk aus Wissenschaftlern, Nahrungsmittel-Produzenten und Bürgern erarbeiten in zwei Praxis-Projekten in Oberhausen und Bonn Konzepte für die Kleinproduktionen und die Verteilung der erzeugten Nahrungsmittel.

    http://www.informationsdienst.ruhr/index.php?id=4683&tx_ttnews%5Byear%5D=2018&tx_ttnews%5Bmonth%5D=01&tx_ttnews%5Btt_news%5D=82945&cHash=23184d9c9d48ffc2647eeae7906ef69a (mehr …)

  • Vandalismus im Apfelgarten Dresden

    (Gu, alerts)

    Im Apfelgarten Strehlen – einem neuen Gemeinschaftsgarten auf einer großen Freifläche an der Ecke Zellescher Weg/Teplitzer Straße – wird ein hinterlistiger Kampf geführt. Und zwar mit der Säge. Kaum ist auf der Fläche ein neues Bäumchen gepflanzt, wird es wenig später abgesägt oder umgetreten.

    Neun Bäume waren es bis April 2017. Dann war erst mal Ruhe. Als die Gemeinschaftsgärtner jetzt nach Silvester nach dem Rechten schauten, trauten sie ihren Augen nicht. Der oder die Täter waren wieder mit der Säge da, hatten mehreren Apfelbäumchen, einer mehrfach veredelten Pflaume und einer Wildpflaume den Garaus gemacht. „Es sind die Bäumchen, die die letzte Attacke überlebt und später neu ausgetrieben hatten, bzw. die, die damals offenbar einen zu dicken Stamm für das verwendete Werkzeug hatten, konstatiert Volker Croy, einer der Apfelgärtner.

    Diesmal hat die Schatzmeisterin des Vereins Anzeige erstattet. Außerdem wollen die Mitglieder auf Aushängen in der näheren Umgebung um Hinweise bitten. Allerdings wäre es den Apfelgärtnern lieber, wenn sie mit demjenigen ins Gespräch kommen könnten, der sie von der mühsam urbar gemachten Fläche offenbar vertreiben will. „Wir würden gerne das Problem lösen“, dass hier offenbar gebe, so Croy. „Aber wir können uns nicht vorstellen, wen wir hier stören. Wir haben keine unmittelbaren Nachbarn. Und Hundebesitzer können hier trotzdem nebenan spazieren gehen. Von denen hat sich auch noch keiner bei uns beschwert.“

    Traurig sind die Apfelgärtner – 16 kommen regelmäßig, eine weitere Gruppe gelegentlich – auch, dass ein Unbekannter fast alle Kartoffeln ausgegraben und den ganzen Grünkohl geerntet hat. Von dem im Garten von Fremden abgeladenen Unrat ganz zu schweigen.

    Aufgeben ist für die Hobbygärtner aber keine Option. Und ein Zaun um das Gelände auch nicht. Zum einen laufe das der Idee des Gemeinschaftsgartens zuwider. Schließlich soll dort jeder, der möchte, mitmachen können. Zum anderen hält Volker Croy einen Zaun für sinnlos. „Der Zaun müsste zwei Meter hoch sein und wir müssten noch einen Wachmann drumrumlaufen lassen

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Hinterlistiger-Kampf-mit-der-Saege-geht-weiter (mehr …)

  • Aktionswochen Wuppertals urbane Gärten 2018

    (Gu, Rss)

    Die Aktionswochen starten dieses Jahr am Sonntag den 15.4.2018 auf dem Permakulturhof und enden am Sonntag den 29.4.2018 mit der Pflanzentauschbörse der Gartenarche am Bahnhof Loh. 

    Das Thema der Aktionswochen ist die GArtenvielfalt, die dezentral in den Gärten selbst Thema sein soll. So sollen die Initiativen vor Ort selbst gestärkt und besser ins Bewußtsein der Nachbarn gebracht werden. (mehr …)

  • Gleisbeet hat neuen Träger

    (Gu, Newsletter)

    Über den letzten Sommer haben wir intensiv nach neuen motivierten Urban Gardening Pionier*innen gesucht und an mehreren Terminen Führungen durch den Garten angeboten. Die Gruppe an BeetSympathisant*innen ist gewachsen! Im Fokus stand außerdem die Suche nach einem neuen Träger für die Gartenfläche, da wir uns als kleiner Verein kaum in der Lage sehen die Veränderung, die wir uns immer erhofft haben, auf dem ehem. Wriezener Bahnhofsgelände anzustoßen. Deshalb sind wir umso dankbarer für die Unterstützung der Naturfreunde Berlin! Mit den Naturfreunden haben wir einen starken und erfahrenen Träger gefunden, mit dem wir gemeinsam eine langfristige positive Entwicklung für den Park ins Rollen bringen möchten.

    Am 13. Dezember 2017 fand in den Räumen der Naturfreunde Berlin eine erste Ideenwerkstatt statt, die sich mit der Zukunft des GleisBeets auseinandergesetzt hat. In einer Visionen-Runde wurden erste Ideen für die zukünftige Gestaltung des Geländes gesammelt:

    • eigenes Beet zum Gärtnern
    • Schaffung eines Lehrgarten für Permakultur
    • Schaffung eines Wohlfühlgartens
    • Angebot einer Upcycle-Area / Sammelstelle
    • Anlage einer Feuertonne mit Grillplatz
    • Schaffung eines Sonnendecks
    • Anlage eines Boulderfelsen
    • Agroforst(demonstrations)garten
    • Standort für Stadtbienen
    • Blumenwiese
    • Gemeinschaftsbeete
    • Gemeinschaftsnaturgarten für Naturbildung
    • Outdoor-Küche
    • Beschwerdekasten
    • mobile Fahrradwerkstatt
    • Winternutzung

    Der Beteiligungsprozess und die gemeinsame Gestaltung der Fläche über die kommenden Monate steht nun im Vordergrund. Dies wurde während einer zweiten Ideenwerkstatt am 06. Januar 2018 noch einmal bekräftigt (mehr …)

  • Annalinde startet mit der zweiten Gärtnerei

    (Gu, Tel)
    Am 1.2. geht in mit der neuen Gärtnerei los. Es handelt sich um die ehemalige Friedhofsgärtnerei, die die Bunten Beete zu Ankes (Kops-Horn) Zeiten hatte. Auf der 1 ha große Fläche im Osten Leipzig sind noch die Gewächshäuser und es gehört auch en Verkaufshäuschen dazu. Eigentümerin ist die Stadt und der Vertrag ist zwar unbefristet, kann aber gekündigt werden. Unter der Hand ist Annalinde aber eine langfristige Nutzung zugesichert worden. Sie haben einige Überseecontainer schon auf der Fläche.
    Sie wollen den Westen aber nicht vernachlässigen und planen, im Westen noch kleinteiliger Feingemüse (Babyleafs etc. ) anzubauen und im Osten die Kulturen mit langen Standzeiten, da sie hier mehr Platz haben und das zeitlich unaufwendiger ist.
    Seit August haben sie einen zweiten Azubi und sind so der größte GaLaBau (?)-Ausbildungsbetrieb Sachsens. Zudem können sie 5h für einen Gärtner über ein Forschungsprojekt finanzieren.
    Die Fläche wollen sie nicht ganz so öffentlich machen wie die im Westen. So wird es wohl keinen Verkauf geben. Bildungsangebote sollen angedockt werden und die Kisten von 30 auf 60 Stück aufgestockt werden. Da der Weg vom Osten in den Westen durch die Innenstadt führt, können sie auch nochmal anders mit Restuarants ins Gespräch kommen, da sie nun eh diese Wege oft fahren werden. Das Verkaufshäuschen wollen sie verpachten für nachhaltigen Schnittblumenanbau aus der Region. Die Idee der Pilzproduktion in Überseecontainern haben sie noch nicht aufgegeben und sich auch schon schlau gemacht. Es ist keine finanzielle Frage (17.000 Eure inkl. Container), sondern eine zeitliche.
    Sie sind zudem Teil eines neuen Forschungsprojekts, das vom Bundesforschungsmin finanziert wird und im Rahmen „Zukunft Stadt“ angesiedelt ist. Aus Hannover sind die ISG mit dabei, in Leipzig noch das Umweltforschungszentrum. Coop Lab – cooperative Stadtteilentwicklung in Ankommer Quartieren. Läuft drei Jahre. (mehr …)

  • Junges Gemüse Dresden bekommt zwei Förderungen

    (Gu, Mail)

    Wenn endlich alle Antragsformalitäten durch sind (ESF-Projekt – AAAAARGH!!!), startet im Frühjahr diesen Jahres unser Projekt „Stadtkohlrabi“. Das läuft dann knapp 2 Jahre und ist im Grunde genommen unser gutes „altes“ Gartenlabor (also ein offener Gemeinschaftsgarten mit Kindern) – „nur“ dann im XXL-Format.

    Darüber haben wir dann wieder eine 20 Stunden-Stelle, zusätzlich eine 10 Stunden-Stelle und einige Honorarkräfte mit diversen Spezialkenntnissen (z.B. für Naturerfahrungs-Workshops und Brachflächen-Erkundung). J

    In der Zusammenarbeit mit Schulen geht es langsam voran:
    Wir haben inzwischen gute Kontakte zur Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Über diese konnten wir einen „kleinen“ Auftrag (Fördersumme: 15000 Euro) zur Entwicklung von Unterrichtsmodulen mit BNE-Bezug „an Land ziehen“.

    Auch in Sachsen hat man das Thema BNE nun endlich entdeckt – und so gab es einen Nachtragshaushalt 2017 mit ordentlich Geld dafür. Wir haben also von September bis Dezember 2017 quasi „nebenbei“ BNE-Modulentwicklungs-Workshops für LehrerInnen, UmweltbildnerInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen veranstaltet. Wenn alles klar geht, gehen die dabei entstandenen Bildungsmodule in diesem Jahr in den Praxistest an diversen Schulen – wieder von der LaNU gefördert. (mehr …)

  • GG Urban Botnik ausgezeichnet

    (Gu)

    Braunschweiger Klimaschutzpreis Die urbane BOTNIK war Teil bei der Verleihung des Braunschweiger Klimaschutzpreises. Ausgezeichnet wurde unser Projekt mit einem Anerkennungspreis. (mehr …)

  • Wandelgarten kann erhalten werden, wenn alternatives Parkplatzkonzept kommt

    (Gu, alerts)
    Freie Flächen sind rar im dicht bebauten Stadtteil Vauban. Deshalb ist das Quartier froh, das „Autofrei-Grundstück“ zu haben: ein rund 2100 Quadratmeter großes Gelände neben der Straßenbahnwendeschleife. Diese Grünfläche wird vom Stadtteil intensiv genutzt, unter anderem gibt es dort Urban Gardening. Ein Hingucker ist auch der „Weidenpalast“, der wie ein großes Holziglu aussieht und 2004 in einer Gemeinschaftsaktion entstand.

    Doch das Grundstück hat eigentlich eine andere Funktion. Laut Bebauungsplan könnten dort bis zu fünf 15 Meter hohe Parkgaragen entstehen, mit Platz für knapp 500 Fahrzeuge. Dass die Garagen noch nicht gebaut sind, liegt an rund 420 Haushalten in Vauban, die kein Auto haben. Da sie dennoch – aus rechtlichen Gründen – einen Stellplatz nachweisen müssen, musste jeder autofreie Haushalt 3700 Euro an den eigens für diesen Zweck gegründeten Verein für autofreies Wohnen zahlen. Mit diesem Geld hat der Verein die Parkgaragen-Vorhaltefläche gekauft. Sie wird für den Fall freigehalten, dass sich die bislang Autofreien doch einmal ein Auto zulegen und dann einen Stellplatz benötigen.

    Bislang konnte dieser Bedarf in den beiden Quartiersgaragen gedeckt werden, die es in Vauban gibt. Doch diese sind inzwischen bis auf vier verbleibende Plätze voll belegt (siehe Info-Box). Zuletzt, so erklärt Hannes Linck vom Verein für autofreies Wohnen, hätten sich rund 20 Autofrei-Haushalte ein Fahrzeug angeschafft. „Meist, weil die Bewohner aus beruflichen Gründen darauf angewiesen sind“, sagt Linck. Deshalb droht nun das, was der Stadtteil seit Jahren vermeiden will: nämlich, dass das Autofrei-Grundstück zum Parkplatz wird. Grundsätzlich würde es im ersten Schritt reichen, dort ebenerdige Stellflächen einzurichten – Platz wäre dann für rund 80 Fahrzeuge. Erst wenn noch mehr Autos hinzu kämen, müssten die Hochgaragen gebaut werden.

    Um das Grundstück als Grünfläche erhalten zu können, hat sich der Autofrei-Verein ein neues Konzept überlegt. Er will einen Stellplatz-Pool einrichten. Die Idee: Der Autofrei-Verein kauft Parkplätze im Stadtteil auf, deren Besitzer derzeit kein Auto haben – oder er mietet sie für mindestens fünf Jahre an. Dabei geht es sowohl um Stellflächen in den beiden Quartiersgaragen als auch um private Parkplätze. In Vauban gibt es auch Bereiche, die ganz klassisch mit Tiefgaragen bebaut sind. Die vom Verein aufgekauften oder angemieteten Stellplätze kommen in einen Pool. Bei Bedarf gibt der Autofrei-Verein sie an diejenigen autofreien Haushalte weiter, die sich ein Fahrzeug anschaffen wollen und deshalb einen Parkplatz benötigen. Dafür müssten die Bewohner ein „Entgelt“ bezahlen, das etwa dem Kaufpreis des Stellplatzes entspricht, erklärt Linck. Eine monatsweise Vermietung sei nicht möglich, da es sonst zu einer ungleichen Behandlung der Fahrzeugbesitzer in den Autofrei-Haushalten käme. Von dem neuen Konzept verspricht sich der Autofrei-Verein auch mehr Flexibilität. Bislang sei es sehr aufwendig und kostenintensiv, von autofrei zu nicht-autofrei zu wechseln, sagt Linck – weil der Parkplatz gekauft werden muss und dafür auch Grunderwerbssteuer und Notarkosten anfallen. (mehr …)

  • Düsseldorf: Politik will Flächen für urban gardening ausweisen

    (Gu, alerts)

    In Düsseldorf läuft schon seit einigen Jahren erfolgreich mit der Gruppe Düsselgrün ein Projekt, bei dem öffentliche Flächen von Bürgern bewirtschaftet werden. Die Idee des sogenannten Urban Gardening wollen die Mitglieder der Bezirksvertretung 6 aufgreifen. Sie haben deshalb die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, welche Plätze dafür im Stadtbezirk in Frage kämen.

    Die Verwaltung teilt daraufhin mit, dass sie zur Realisierung des Projektes auf die Beteiligung von Bürgern angewiesen sei. Es müsse zuerst von den Politikern eine Gruppe von Interessierten benannt werden, mit denen die Verwaltung eine vertragliche Vereinbarung zur temporären Nutzung einer Fläche abschließen kann. Denn ohne eine vertragliche Bindung ist eine Überlassung städtischer Flächen an Privatpersonen nicht möglich.

    Vor Abschluss der Verträge würde die Verwaltung gemeinsam mit der Gruppe verschiedene Flächen auf ihre Eignung hin überprüfen, dabei zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit, Altlasten, geplante Nutzung in der Zukunft und Erreichbarkeit beleuchten. Dann würde in einem weiteren Schritt ein Konzept zur Gestaltung des Gemeinschaftsgartens entwickelt werden. Infrastrukturelle Maßnahmen sind allerdings seitens der Verwaltung nicht vorgesehen.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/politiker-wollen-gaertnern-auf-oeffentlichen-flaechen-aid-1.7316064 (mehr …)

  • erste Aktivitäten 2018 der Vernetzungsgruane Gärten Berlin

    (Gu, mail)
    Samstag, 20. Januar 2018 um 11 Uhr: WIR HABEN ES SATT! Demo + + +

    Neu: Vernetzungsgruppe Urbane Gärten Berlin

    lädt zum GartenBlock ein, nähere Infos/ Einladung folgen

    nächstes Vernetzungstreffen: 27.1.

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  • Zweiter IG für Fürth

    (Gu, alerts)

    Wenn Thomas Jung traditionell zu seinem Jahresausblick einlädt, spricht er – natürlich – gerne von den schönen Dingen, die da kommen werden. Tatsächlich steht 2018 einiges an, allen voran ein weiteres Stadtjubiläum mit einer Fülle von Veranstaltungen. Wenn 2018 vorüber ist, sagt Jung, werde Fürth „grüner, strahlender und urbaner“ sein.

    Grüner werde Fürth, weil 200 Bäume im Stadtgebiet gepflanzt werden, weil Energiewälder an der Dambacher Straße und der Sperberstraße entstehen, weil Fassaden begrünt und ein zweiter Interkultureller Garten sowie ein „essbarer Garten“ geschaffen werden. (mehr …)