Autor: admin

  • Facettenreiches Gartenprojekt entsteht an einer Stadtteilschule in Hessen

    (Gu, alerts)

    Gartennachmittage, „Urban Gardening“ – Sommercamp für Kinder und Jugendliche, internationales Gartenwissen, multikultureller und generationenübergreifender Austausch – allesamt Punkte, die die Agnes-Wenke-Sekundarschule mit ihrem Konzept „Interkultureller Generationengarten“ und dem darin enthaltenen Schulcafé-Projekt realisieren möchte. Die IKEA-Stiftung fördert das Schulcafé mit 70000 Euro für den Bau eines attraktiven Wintergartens.

    „Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich Andreas Schauerte, Schulleiter der AWS. Denn für die Sekundarschule im Aufbau stellt dieses Projekt einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg zur Stadtteilschule dar. Durch gezielte Kooperationen und der gemeinsamen Nutzung des teiloffenen Gartengeländes soll ein vielfältiger Austausch zum Thema „Garten“ im Schulumfeld ermöglicht werden. Ein Miteinander von Schüler/innen und Stadtteilbewohnern – generationenübergreifend und multikulturell.

    Im Rahmen der Neugestaltung des Schulgeländes hat sich in den letzten Monaten viel getan – der Neubau wurde fertiggestellt und eröffnet, der Schulhof gepflastert, neue Parkplätze geschaffen und viele dieser Flächen durch Grünbepflanzungen aufgehübscht. Im Jahr 2018 soll der interkulturelle Generationengarten das Gesamtbild vervollständigen.

    Geplant ist unter anderem, dass der internationale Lehr- und Lerngarten sowie das Schulcafé auch der Berufswahlvorbereitung der Schüler/innen dienen – beispielsweise durch berufsaffine Werkstätten im Gartenbau und einer Schülerfirma in der Gastronomie. Für Kindergarten- und Grundschulkinder sollen „Gartennachmittage“ stattfinden und angedacht ist auch ein städtisches „Urban Gardening“-Sommercamp für Kinder und Jugendliche als Bestandteil der Kinderstadt in den Sommerferien. Alles in Allem eine runde Ideenplanung – zu deren Umsetzung die Förderung der IKEA Stiftung enorm beiträgt.

    „Das Projekt dient als ganzheitliche Idee dem Aufbau einer multicodierten Fläche mit interkulturellen, intergenerationalen und integrativen Qualitätsmerkmalen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Thomas Wunderlich. Innovativ und zukunftsorientiert. Es verfolge die Ideen und Ziele der Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2019). „Damit ist es unter Federführung einer Schule in Arnsberg neuartig und kann als Modellprojekt für weitere Schulen in NRW gelten“.

    http://www.sekundarschule-neheim.de/interkultureller-generationengarten/

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  • Hirschgrün: Komposttoilette bedroht

    (Gu, Mail)

    Bei uns in Aachen geht es zumindest gleich ereignisreich los. Wir haben in den letzten zwei Jahren zusammen mit den Ingenieuren ohne Grenzen eine Modell Trocketrenntoilette in unserem Gemeinschaftsgarten HirschGrün gebaut (in Zukunft wollten wir sie als Komposttoilette nutzen). Dieser Bau wurde als Ausnahmebau in unseren Pachtvertrag aufgenommen, zusammen mit unserem Bildungsprojekt mit dem „NRW denkt nachhaltig Preis“ ausgezeichnet und finanziell durch die Anstiftung unterstützt. Soweit so gut. Nur hat die Aachener Politik und Verwaltung jetzt (kurz vor Nutzungsbeginn) entdeckt, dass es diese Toilette niemals hätte geben dürfen, da lt. Landesgesetzgebung alle Toiletten in Innenstädten in NRW an die Kanalisation angeschlossen sein müssen.


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  • Gartenbahnhof Ehrenfeld bietet 2018 Workshops an

    (Gu, RSS)

    In unseren Gemeinschaftsgärten Vitalisgarten und HELGA bieten wir euch im Jahr 2018 Workshops und Mitmachaktionen. In der Reihe wird es um Pflanzkisten, Kompostmieten, ein Gewächshaus, Insektenhotels, die Flotte Lotte, das nachhaltige Gärtnern und weitere Themen gehen.

    Am 20. Januar 2018 startet um 14 Uhr in HELGA der Workshop „Bau von Pflanzkisten“. Ihr erfahrt welches Material ihr für die Konstruktion benötigt und wo ihr es euch umsonst zur Verfügung steht. Anschließend folgt der Bau einer Pflanzkiste und wir bieten euch Tipps wie ihr eure Pflanzkiste befüllt. Erde könnt ihr beispielsweise gerne von uns bekommen (mehr …)

  • Erneut Vandalismus und Diebstahl im IG Meißen

    (Gu, alerts)

    Meißen. Der Internationale Garten Meißen, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, ist über den Jahreswechsel zweimal Opfer von Vandalismus geworden. Darüber informierte jetzt der Vorstand des Meißner Vereins Buntes Meißen. Über die Weihnachtsfeiertage seien das Eingangstor sowie Teile des anschließenden Zaunes auf dem Gelände in Bohnitzsch beschädigt worden. Dabei sei ein Sachschaden von etwa 1000 Euro entstanden. Über Silvester hätten Diebe dann Holzplatten, die zur Wintersicherung eines Gebäudes angebracht waren, demontiert und abtransportiert.

    Dazu schreibt Sören Skalicks im Auftrag des Vereinsvorstandes in einer Pressemitteilung: „Auch wenn es sich hier nur um Sachschaden handelt, so sind sowohl Tat als auch Zeitpunkt mehr als dreist. Die Täter haben dem Internationalen Garten bewusst schaden wollen. Es wurden nicht nur Sachwerte zerstört, welche nicht durch öffentliche Förderung, sondern durch Spenden geschaffen wurden, auch die ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit, welche in den Aufbau des Zaunes und die Sicherung des Gebäudes gesteckt wurde, war damit vergebens. Auch der Stadt Meißen als Eigentümer des Geländes ist durch die Zerstörung des Tores ein nicht unerheblicher Schaden entstanden.“

    In beiden Fällen habe der Verein Anzeige erstattet und man hoffe, dass die Täter ermittelt werden können. Man lasse sich von den Aktionen nicht einschüchtern. Sie würden nur einmal mehr zeigen, wie wichtig die gesellschaftliche Aufgabe des Vereins sei und dass es noch viel zu tun gebe.

    Bei den Attacken handelt es sich nicht um die ersten gegen das Gelände gerichteten Angriffe. Bereits im April 2016 waren kurz nach der Eröffnung Teile der Anlage zerstört worden.
    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-attackiert-3851828.html (mehr …)

  • GG Finkennest in Köln bekommt Geld vom Bezirk

    (Gu, alerts)
    Ehrenfeld – Die restlichen Finanzmittel zur Unterstützung sozialer und kultureller Aktivitäten im Stadtbezirk hat die Bezirksvertretung Ehrenfeld auf ihrer letzten Sitzung des Jahres verteilt. Die Summe der Zuschüsse beläuft sich auf 16 364,40 Euro, insgesamt standen der Bezirksvertretung für das Jahr 2017 knapp 100 000 Euro zur Verfügung.
    Der Verein Fink e.V. bekommt für sein Vogelsanger Urban-Gardening-Projekt 1250 Euro. Davon sollen eine Freiluftküche sowie ein Tomatengewächshaus finanziert werden.

    https://www.ksta.de/29418456 (mehr …)

  • Hechtgrün Dresden kann sich vergrößern

    (Gu, Mail)

    Die Förderung konnte wie geplant in die Materialien für ein neues Dach investiert werden. Außerdem konnten wir, nach unserem Umzug, neue Strukturen im Garten anlegen. Vor allem die neuen Hochbeete und die Wassercontainer haben aus der vormaligen Schotterfläche einen schönen Garten gemacht. Mittlerweile konnten wir im hechtgruen über 40 Mitglieder für das Projekt und den Verein begeistern. Zum Abschluss der Gartensaison gab es dann auch nochmal zwei tolle Entwicklungen, die uns mit viel Vorfreude ins neue Jahr blicken lassen: Von einem Nachbarhaus können wir das Regenwasser in unsere Container ableiten und die DB hat uns ein weiteres direkt angrenzendes Grundstück zum Gärtnern verpachtet (mehr …)

  • Pallasgärten: Vernetzung durch KonTiKi

    (Gu, aus Sachbericht)

    Der u.a. von uns finanzierte Kontiki für die Pallasgärten bringt Leute zusammen.

    Am 15.07.2017 fand schließlich die feierliche Einweihung des Kon-Tikis als Programmpunkt
    des jährlichen Sommerfestes (schöne(w)ort_tage) der Pallasgärten statt. Neugierig
    bestaunten die BesucherInnen des Festes den Holzkohlemeiler und diskutierten lebhaft über
    die richtige Nutzung des Geräts.

    Hier findet sich ein Bericht der Bloggerin, Initiatiorin und Vorsitzenden der
    Interessengemeinschaft Potsdamer Straße und Initiatiorin des Projekts “Die Potsdamer
    Straße wird grün” Regine Wosnitza:
    http://potseblog.de/2017/07/16/kon-tiki-pallas-lilli-flora-terra-petra/
     
    Der Kon-Tiki-Meiler befindet sich derzeit im Gartenhaus des Gemeinschaftsgartens und
    steht den Berliner Gemeinschaftsgärten zur freien Nutzung zur Verfügung. 2018 sind u.a.
    eine Kooperation mit einer Gartenkolonie am Priesterweg angedacht. Die GärtnerInnen
    dieser Kolonie sollen im Herbst/Frühling ihren (getrockneten) Baumschnitt zur gemeinsamen
    Herstellung von Pflanzenkohle in die Pallasgärten bringen und mehr über den Einsatz von
    Biokohle lernen. Die gewonnene Kohle soll zwischen Pallasgärten und den GärtnerInnen der
    Kolonie geteilt werden. Weiterhin soll das Wissen über Biokohle und Terra Preta zunehmend
    unter den Berliner Gemeinschaftsgärten verbreitet werden. Im Rahmen des gerade
    entstehenden lokalen Netzwerks von Pallasgärten e.V., Wachsenlassen e.V.  und den
    Rosenduftgärten im Gleisdreieckpark werden wir im Januar/Februar einen Vortrag zu
    Kon-Tiki, Pflanzenkohle und Terra Preta in der Grünen Bibliothek bei Wachsenlassen halten.
    Daran anschließen sollen sich im Frühjahr Praxisworskhops unter Einsatz des Kon Tiki.
    Beim Urban Gardening Summer Camp in Stuttgart wurde auch der Vorstand des
    Allmendekontors auf das Kon Tiki aufmerksam und auch hier wurde eine Zusammenarbeit
    geplant.
    Ein weiteres Ziel ist die verstärkte Erschließung und Verwertung von Biomasse (die sonst im
    Abfall landen würde) zu Terra Preta; hierzu möchten wir Kooperationen z.B. mit
    (Bio)-Märkten, -Cafés schließen (mehr …)

  • P-Gärten bei DBU-Projekt dabei

    (Gu)

    Der Prinzessinnengarten-Gartenbau ist beteiligt an dem Projekt „https://bodenberufsbildung.wordpress.com/“
    Aufgaben:
    Die PrinzessinnenGartenBau UG kompostiert die Abfälle der Berliner Tafel e.V. und der Bebra mit Pflanzenkohle auf dem Gut Hellersdorf. Das gewonnene Pflanzenkohlesubstrat wird durch ein Erdenwerk in der Region Berlin Brandenburg vertrieben und vermarktet.
    Zugleich ist der Kompost ein Lernort an dem Auszubildenden und Multiplikatoren aus den Berufsfeldern Garten- und Landschaftsbau und -planung, Ressourcenmanagement, kommunale Klimabeauftragte, Landwirt/-in weitergebildet werden.
    AUgust 2017: Gemeinsam mit Svenja Nette vom Gutsgarten Hellersdorf wurde ein Workshopkonzept zum Thema Kompost mit Pflanzenkohle entwickelt. Im Workshop soll praxisnah und handlungsorientiert Fähigkeiten und Kenntnisse zum Thema Kompost mit Pflanzenkohle vermittelt werden. Zielgruppen des Workshops sind Auszubildende und Mitarbeiter*innen von Galabetrieben, Grünflächenämtern, aber auch Interessierte aus Gemeinschaftsgärtner*innen und CSA.

    Dieses Projekt wird

    Antragstitel: Verwertung von Gemüse- und Grünschnittabfällen zur
    Herstellung von Pflanzenkohlesubstrat für ein klimafreundliches Gärtnern –
    Modellprojekte in der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung

    Bewilligungsempfänger: Arbeitsgruppe Geoökologie an der Freien Universität Berlin
    Projektzeitraum: 01.04.2017 – 31.09.2019 (mehr …)

  • Inklusive Gemeinschaftskräutergarten im Wedding

    (Gu, Mail)

    Natürlich können die GärtnerInnen auch Kräuter für sich selbst mitnehmen. Eigentlich sind es zwei Gärten neben einander. Wir haben mit einem Kräuter-Rondell angefangen, wo jede*r Teilnehmer*in eine kleine Parzelle hat, um das anzubauen was er/sie möchte. Im zweiten Jahr haben wir einen Produktionsgarten angelegt, um gezielt die Kräuter anzubauen die wir für die Produkte brauchen. Aber auch da produzieren wir viel mehr als was wir verarbeiten können, also können alle auch dort Kräuter ernten. Der Produktionsgarten hat zusätzlich dazu die Funktion eines Schaugartens. In 2018 wollen wir ein Paar Hoch- und Tischbeete anlegen damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen besser teilnehmen können.

    Wenn du dir einen visuellen Eindruck vom Projekt machen willst, kannst du das brandneue Dokumentationsvideo anschauen: https://vimeo.com/247103768


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  • Neuland organisiert Barcamp essbare Stadt mit

    (Gu, Newsletter)

    Barcamp Essbare Stadt Köln“ am 13. Januar 2018

    Am 13.1. im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium am Waidmarkt: Das Barcamp Essbare Stadt

    Der Startschuss für mehr Gemeinschaftsgärten, Obst- und Nussbäume, Beerensträucher, Hinterhof-, Balkon-, Firmengärten, Bienenweiden auf Verkehrsinseln – alles, was Köln ein stückweit „essbarer“ macht!

    Habt ihr eine Idee für euer Veedel? Eine möglichen Standort im Auge? Sucht ihr Mitstreiter für ein Projekt? Oder wollt ihr einfach nur mal hören, was das eigentlich ist – die Essbare Stadt?


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  • Augsburg will Richtlinien für GGs veröffentlichen

    (Gu, Mail)

    In Augsburg sollen „sogenannte Richtlinien für Gemeinschaftsgärten auf öffentlichem Grund im Stadtrat verabschiedet werden“ (mehr …)

  • Hamm: IG und bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Entstehen

    (gu, alerts)

    Am Donnerstag, 21. Dezember 2017, hat die Bezirksregierung Arnsberg einen ersten Förderbescheid zur Umsetzung des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ an die Projektpartner Stadt Hamm und Lippeverband übergeben.

    Der Förderbescheid hat einen finanziellen Umfang von rund 63.000 Euro; das ambitionierte Projekt startet damit zunächst mit kleinen Schritten. Bernd Müller, Leiter der Abteilung 5 (gesamter Umweltbereich und Arbeitsschutz) der Bezirksregierung Arnsberg, übereichte den Bescheid an den städtischen Umweltdezernent Jörg Mösgen. Gemäß Förderzusage des Landes NRW soll das Gesamtprojektbudget noch auf rund 34,5 Mio. Euro anwachsen. Davon fließen rund 27 Mio. Euro aus dem Topf zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und 7,4 Mio. Euro aus dem Bereich „Grüne Infrastruktur NRW“.

    „Ich bin überaus froh und zufrieden, dass es gelungen ist noch im Jahr 2017 die ersten Mittel fest zugesprochen zu bekommen“ zeigte sich Jörg Mösgen bei der Übergabe erfreut. „Das neu aufgestellte Förderprogramm des Landes NRW „Grüne Infrastruktur NRW“ unterstützt uns dabei, eines der schönsten Kleinode in Hamm aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken: die innenstadtnahe Lippeaue zwischen Schloss Heessen im Osten und Nienbrügger Berg im Westen.“ Mit den nun vorhandenen Finanzmitteln wird als erste sichtbare Maßnahme des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ das Teilprojekt „Urbanes Gärtnern“ umgesetzt: In Kooperation mit dem Feidikforum der outlaw gGmbH entsteht auf dem Grundstück eines ehemaligen Hausgartens in der Feidikstraße ein intergenerativer, interkultureller Garten. Dazu werden im wesentlichen Beetflächen als Boden- und Hochbeete sowie ein Gewächshaus errichtet.

    Weitaus größere Dimensionen nimmt ein weiteres Teilprojekt an, dass im Bereich zwischen Bänklerweg und Kornmersch im Hammer Norden umgesetzt wird. Mit etwa 6.000 Quadratmetern Fläche entsteht hier bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es neben der Bereitstellung von Beetflächen für den Gemüseanbau darum, einen Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Vorerfahrungen miteinander in Kontakt zu bringen. Die Einbindung der vor Ort aktiven Vereine und Organisationen war dem Projektteam dabei ein Herzenswunsch: „Das Projekt funktioniert nur dann, wenn es von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und gelebt wird“, blickt Projektleiter Dr. Oliver Schmidt-Formann zuversichtlich auf die kommende Umsetzung der Idee. Mit Beginn des kommenden Frühjahrs sollen die Arbeiten vor Ort aufgenommen werden. Zur Gartensaison sollen dann die ersten Beete bestellt werden können. Die Teilflächen der urbanen Gärten in der Kornmersch und Feidikstraße werden mit der Unterstützung von der Zukunftsfabrik des Kommunalen Jobcenters Hamm hergerichtet.

    https://www.focus.de/regional/hamm/hamm-erlebensraum-lippeaue-erster-foerderbescheid-ueberreicht_id_8057117.html


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  • Fördergeld u.a. für Aktivierungf von 12 nicht genutzten KG Parzellen für gemeinschaftliches Gärtnern in Braunschweig

    (Gu, alerts)

    Braunschweig. Die Stadt war mit zwei Förderanträgen erfolgreich: Grünes Licht gab es von Bund und Land für die Förderung von Projekten zum Klima- und Artenschutz. Die von der Stadt eingereichten Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 5,5 Millionen Euro sollen zwischen 2018 und 2022 mit einer 80-prozentigen staatlichen Förderung umgesetzt werden.

    Zum einen handelt es sich dabei um den Förderbescheid zum Biodiversitätsprogramm „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“ des Niedersächsischen Umweltministeriums mit einem Fördervolumen von zirka 2,75 Millionen Euro. Zum anderen erhält die Stadt Bundesmittel in Höhe von etwa 1,9 Millionen Euro für den Förderantrag „Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makroklimatische Regulierung durch Pflanzen.“ Insgesamt steuert die Stadt selbst Eigenmittel in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro für beide Projekte dazu. Diese sind in den Haushalt ab 2018 eingeplant. Beteiligt an Planung und Umsetzung der Projekte ist neben dem federführenden Grünflächendezernat auch das Baudezernat.

    Förderantrag „Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig“

    Insgesamt sind für den Förderantrag 8 thematische Module mit 11 Maßnahmenpaketen zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt Braunschweig erarbeitet worden.

    – Modul I-Park- und Grünanlagen: Entwicklung von ca. 100.000 m² artenreicher Wiesenflächen und Anlage von rund 20.000 m² mehrjähriger Blühstreifen sowie 7.500 m² artenreicher Staudenmischpflanzungen und extensiver Ruderalfluren im gesamten Stadtgebiet

    – Modul II-Auen: Pflanzung von 500 Kopfweiden im gesamten Stadtgebiet

    – Modul III-Ungenutzte Flächen: Anlage von 6 Streuobstwiesen auf einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² in Verbindung mit der Pflanzung von 270 Obstbäumen (alte, erprobte Sorten) im gesamten Stadtgebiet. Obsternte durch Schulklassen und Kita-Gruppen

    – Modul IV-Historische Parkanlagen: Entschlammung und Renaturierung des Südteiches und des Portikusteiches im historischen Bürgerpark

    Modul V-Kleingärten: Urban-Gardening- Aktivierung von 12 nicht genutzten Kleingartenparzellen in verschiedenen Kleingartenanlagen für gemeinschaftliches Gärtnern von interessierten gesellschaftlichen Gruppen/Familien etc.

    – Modul VI-Schutzgebiete: Entschlammung und Entkusselung des Neuen Bleeks-Teiches im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    – Modul VII: Schul- und Bürgergartengarten: Anlage von Trockenmauern als Sonderbiotope

    – Modul VIII-Artenschutz: Fledermausschutz- und Amphibienschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet sowie Entwicklung der Außenanlagen am Haus Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen

    Förderantrag Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makromatische Regulierung durch Pflanzen“

    Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen folgende Maßnahmen zur Schaffung und Entwicklung innerstädtischen Grüns umgesetzt werden:

    – 7.000 m² horizontale Begrünung städtischer Gebäude (Dachbegrünung)

    – 7.500 m² vertikale Begrünung städtischer Gebäude (Fassadenbegrünung)

    – Aufstellung von zwei Mooswänden (City-Trees) außerhalb der Innenstadt

    – Anlage von 15 Hektar Energiewald (Kurzumtriebsplantage) im Stadtgebiet

    – Anlage von 1 Hektar Miscanthus-Plantage in Labyrinthform

    – Pflanzung von 650 Bäumen in den Ortsteilen von Braunschweig

    https://www.focus.de/regional/bayern/ahorn-und-das-sind-die-projekte-mit-denen-sich-die-stadt-beworben-hat-und-die-sie-umsetzen-will_id_8051619.html (mehr …)

  • VHS Ffm veranstaltete Netzwerktreffen der Gartenprojekte

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    Von Urban Gardening über Artenvielfalt bis zu nachhaltigem Lebensstil

    „Grüne Kunst für Alle“ – unter diesem Motto treffen sich am Freitag, 24. November, von 18 bis 21 Uhr, insgesamt acht Garteninitiativen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region – von Büdingen bis Eltville – zum gegenseitigen Kennenlernen, fachlichem Austausch und regen Diskussionen über Urban Gardening, Artenvielfalt und nachhaltigen Lebensstil.

    Gärtner stellen sich und ihre vielseitigen Projekte mit Infoständen und Kurzvorträgen vor, beantworten Fragen und geben Tipps und Anregungen für alle, die gerne aktiv mitgärtnern möchten oder Ideen für einen weiteren Gemeinschaftsgarten haben.

    Alle interessierten Bürger sind zu diesem Abend herzlich eingeladen, in die gerade neu eröffneten Räume der Volkshochschule Frankfurt im Nordwestzentrum, Tituscorso 7, zu kommen. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Veranstalter des Netzwerkstreffens sind die Volkshochschule Frankfurt, die KulturRegion FrankfurtRheinMain im Rahmen des Projektes GartenRheinMain und das Grünflächenamt.

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  • Mitmachgarten Paderborn ausgezeichnet

    (Gu, alerts)

    Paderborn (WB). Die Mitmachgärtner im Riemekepark haben sich 2017 nicht nur über eine reiche Ernte und gemeinsame Gartenstunden gefreut, sondern auch über eine Auszeichnung im Rahmen des Bundeswettbewerbs »Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017«. Das »pro grün«-Gartenprojekt wurde aus 108 Bewerbern ausgewählt und erhielten als Anerkennung eine vom Buchillustrator und Geschichtenschreiber Janosch gestaltete Urkunde sowie eine Sachspende.

    Der Mitmachgarten vereint viele Paderborner Gruppen wie die Bewohner des Ruppert-Zwickel-Hauses in Schloß Neuhaus, die einmal im Jahr ihren hauseigenen Hühnerkot als Zutat für den Kompost beisteuern. In der heißen Phase vor den Sommerferien kamen einmal wöchentlich die Kinder der Klasse 5b der benachbarten Von-Fürstenberg-Realschule, um mit ihrer Lehrerin Kirsten May eimerweise Wasser aus dem Riemekekolk zu den Hochbeeten des Mitmachgartens zu bringen. Das Grünflächenamt liefert im Frühjahr einen Anhänger Komposterde des ASP, die von »pro grün«, Transition Town, dem BUND, Attac und Parkanliegern im Frühjahr verteilt wird und damit die Grundlage für einen fruchtbaren, kleinstlebewesenreichen Boden ist.

    Ein Höhepunkt war am 21. Juni das Mittsommerfest mit der Musikgruppe »The little fiddle«, das von der Gruppe »KünstlerInnen und ihre Rabatten« ausgerichtet wurde. Diese Verbindung vom Garten zu den Gruppen war der Jury die Auszeichnung wert. Wer im kommenden Jahr in diesem lebendigen Gartenprojekt mitmachen möchte, melde sich bei info@progruen-paderborn.de. Einmal im Monat wird im Winter in gemütlicher Runde in der direkten Nachbarschaft des Mitmachgartens im Forum Ferdinand (Ferdinandstr. 17) gemeinsam geplant und geplaudert. Bis zum Frühjahr müssen auch ein Insektenhotel, ein Hochbeet und ein Nistkasten repariert werden.

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Paderborn/Paderborn/3097958-Lebendiges-Nachbarschaftsprojekt-im-Riemekepark-Paderborn-freut-sich-auf-weitere-Mitstreiter-Mitmachgarten-erhaelt-Auszeichnung (mehr …)

  • ps wedding kämpft weiter

    (gu, mail)

    Umnutzung des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums in Berlin Wedding und unserem dort geplanten Nachbarschaftsgarten. Wir sind immer noch in Verhandlung mit dem Senat. Nachdem es im Frühjahr eine Einigung gab, mit der wir sehr glücklich waren, und die auch vom Senat getragen wurde, wurde diese nun wieder aus rechtlichen Gründen infrage gestellt. Wir haben den Eindruck, dass wir mit einem sehr konkreten neuen Vorschlag an Senat und Verwaltung herantreten müssen, um noch eine Chance auf eine direkte Umsetzung des Projektes zu haben.

    Wir werden noch vor Weihnachten ein (rechtlich abgesichertes) Angebot an Senatorin Lompscher zur Direktvergabe des Grundstücks in Erbbaurecht machen (mehr …)

  • GG Völklingen

    (alerts)

    […]
    An der Völklinger Versöhnungskirche erfolgt der Spatenstich für einen interkulturellen Nachbarschaftsgarten. Neben dem Grün soll auf rund 900 Quadratmetern auch die Gemeinschaft wachsen und gedeihen. Die Kirchengemeinde stellt das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung, die Stadt übernimmt die Herrichtung und Erstausstattung des Geländes, und das Diakonische Werk an der Saar organisiert den Betrieb des Gartens.[…]

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/nur-noch-eine-sparkasse-in-voelklingen_aid-6940015 (mehr …)

  • Gartenprojekt auf dem Campus Adlershof

    (Gu, alerts)

    Dass ein Ende nicht immer ein Ende bedeuten muss, sondern auch einen neuen Anfang mit sich bringen kann, zeigt ein Projekt, das derzeit auf dem Campus Adlershof Gestalt annimmt. Denn hier, in der Newtonstraße gleich hinter dem Studierendencafé MoPs, ist Anfang November ein Garten angelegt worden, in dem Bauelemente vom Campus der Internationalen Gartenausstellung Berlin (IGA) zu finden sind. Bänke, Zäune und ein Gewächshaus wurden nach dem Abschluss der IGA im September über mehrere Tage von 20 Studierenden in Marzahn rück- und auf einem ausgehobenen Areal in Adlershof wieder aufgebaut – die Geburtsstunde des UniGardening Adlershof.

    Hinter dem Projekt verbirgt sich die Studenten-Initiative Adlershof e.V., ein gemeinnütziger Verein, der 2015 ins Leben gerufen wurde und 46 Mitglieder zählt. „Wir wohnen alle im Studentendorf Adlershof“, sagt Charlotte Fischer, Studentin der Psychologie, im „Haus Elf“, das gleichzeitig als Bar und Geschäftsraum des Vereins dient und nur ein paar Ecken vom Garten entfernt liegt. „Was wir hier verdienen, können wir in unsere Projekte investieren, die das Leben in Adlershof angenehmer machen sollen.“ In den Verein kann sich „per Definition jeder einbringen, ortsbedingt sind derzeit die meisten von der HU, aber auch ein paar Studis von anderen Hochschulen machen mit“, berichtet Joscha Hanel, Physikstudent, der im Vorstand der Studenten-Initiative aktiv ist.

    Investiert wird derzeit vor allem ins UniGardening, auch mithilfe von Sponsoren und Kooperationspartnern wie der WISTA-Management GmbH, die für Sicherheitsleistungen aufkommt, und dem Quartiersmanagement, von dem der Verein gerade 800 Euro erhalten hat. Die Gartenfläche hat das Bezirksamt kostenlos zur Verfügung gestellt. Der wichtigste Partner sind jedoch die IGA-Workcamps „Grüne Berufe“. Während der IGA hat das Projekt, das am Fachgebiet Fachdidaktik Agrar- und Gartenbauwissenschaften des Thaer-Instituts angesiedelt ist, Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in die 14 klassischen „Grünen Berufe“ ermöglicht.

    Was hat die Studenten-Initiative nun mit der Adlershofer Gartenfläche vor? „Im Winter werden Workshops stattfinden, etwa zum Bauen eines Vogelhauses“, kündigt Charlotte Fischer an. Im Frühjahr beginnt dann die Bewirtschaftung der Flächen. „Über ein Patenschaftssystem kann sich jeder einbringen, Studenten, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren, Anwohner, sowohl einzeln als auch in der Gruppe“, erläutert Raphaël Lorenz-de Laigue, Psychologie-Masterstudent und ebenfalls Initiativenmitglied. Außerdem wäre es perspektivisch schön, wenn Geflüchtete aus den Adlershofer Flüchtlingsunterkünften mitgärtnern würden, gemeinsam könnte so ein interkultureller Garten entstehen. (mehr …)

  • Neuigkeiten aus Marburg

    (Gu, Mail)

    Aus unseren interkulturellen Gärten war schon länger kein überregionales Vernetzungsinteresse mehr geäußert worden. Sie kriegen ihre Gärten geregelt, ihre Gemeinschaft auch einigermaßen, der Vorstand arbeitet ganz gut, aber darüber hinaus geht nichts.
    Aber wenn Besuchergruppen nach Marburg kommen, sind sie offen und angetan.
    Die Gärten in Marburg überleben gerade einen Regierungswechsel im Rathaus, wo vier der bisherigen Unterstützer nicht mehr da sind.  Der grüne Wind ist weg, es weht insgesamt etwas kälter und profitorientierter.
    Aber es geht weiter, auch wenn jedes Jahr die Finanzierung in Frage steht. Das war ein gutes Stück Überzeugungsarbeit.
    Ich [Helga] bin noch tätig im interkulturellen Stadtwaldgarten, in der dortigen offenen Stadtteilwerkstatt von IKJG (nominiert beim diesjährigen Integrationspreis, vormals Preis Soziale Stadt), im Gesundheitsgarten (Kräutergarten und Backhaus) auf dem Vitosgelände, und in einem neuen, kleinen Bürgerparkprojekt mit essbar bepflanzten Hochbeeten. Für die Richtsberggärten bin ich noch Ansprechpartnerin bei Problemen, aber ohne Auftrag. Der Vorstand hat leider unsere schöne Webseite gekündigt und was kleines Eigenes gemacht.
    Im Gesundheitsgarten ist vor allem die GartenWerkStadt aktiv mit vielen jungen Leuten und jeder Menge Elan. Kati und Jutta hattest du mal kennengelernt.
    Sie decken auch den größten Teil des Veranstaltungsprogramms ab und haben eine Webseite
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  • Geräteschuppenbau im GG Nordhorn

    (Gu aus Antrag, Fragen)

    der Geräteraum soll in der Grundfläche 3 x 3m sein. Die Höhe wird 2,10 m betragen, das Material wird aus Lärchenholz und Dachpappe bestehen, 
      Zum Bautermin: Der Zuschnitt erfolgt auf dem Gelände der Tafel mit freiwilligen Helfern der Tafel und des Gartens. Der Aufbau soll an einem Samstag im Februar bei stabilem Wetter mit ca 8 – 15 Personen stattfinden. Wir haben wahrscheinlich wieder das Glück, dass einer unserer Gärtner auch dolmetschen kann.

    Antrag ist in unserer Ablage (mehr …)

  • EineWeltGarten: neues Projekt in München

    (Gu, mail)
    Daniela Kälber (EineWeltHaus GF) startet ein neues Gartenprojekt am Eine Welt Haus in München:
    am nächsten Dienstag, den 12.12.2017 um 19:00 Uhr zeigen wir den Film „Eine andere Welt ist pflanzbar – Teil 5“ mit der Filmemacherin Ella von der Haide. Der Film inspiriert dazu, selbst aktiv zu werden!

    Und genau dies haben wir vor: Im Frühling 2018 startet das Projekt EineWeltGarten. Wir wollen den noch grauen Flächen einen grünen Anstrich verpassen, Kräuter und Gemüse aus aller Welt gemeinsam säen, pflegen und ernten. Kurz: Einen urbanen Garten errichten, der Gemeinschaft stiftet.

    Im Anschluss an den Film stellen wir das Projekt kurz vor und es gibt die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde darüber auszutauschen.

    Der erste Workshop für den Bau des EineWeltGartens mit den Schwerpunkten Kennenlernen und Hochbeetebau findet am 17. und 18. Februar 2018, jeweils ab 10 Uhr im EineWeltHaus statt. Wir haben das Glück, dass Detlef Schmitz vom Projekt WerkBox³ die Anleitung der Workshops übernimmt.


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  • Lastenrad für mehrere Träger und Projekte in Hamburg

    (Gu aus Antworten)

    Ihr schreibt:

     
    Wer baut das Rad konkret?
      Ein Mitstreiter aus dem FuhlsGarden Barmbek (Peter Grauvogel)
      Ein Mitstreiter der neuen RepairCafe-Initiative  Barmbek, die inzwischen ein
    e.V. ist und aktuell Räume sucht (N.N.; vermutlich Francois Entringer, den ihr
    vom Workshop in der Motte kennt, oder Ole Burmester)
      Jochen Blauel (Netzwerk- und Gemeinwesenarbeiter, Kinderwelt Hamburg
    e.V)
      Natürlich unter Anleitung von Till Wolfer, XYZ
     
    Hat der Gemeinschaftsgarten FuhlsGarden echten Bedarf?
      Ja, der Garten liegt in einem Grünzug und kann nicht mit Auto erreicht werden
    (Besorgungen/ Einkäufe Material; ggfs. Schutt/ Müll abfahren)
      Für Aktionen wie Feste, Ernte-/ Gartentage/ Teilnahme an den diversen
    Stadtteilveranstaltungen mit Info- und Mitmachständen  
      Zur Nutzung der geplanten mobilen Küche (Warme Getränke/ Ernte
    gemeinsam kochen)
      Zur Teilnahme an und Beitrag Netzwerkveranstaltungen des bestehenden
    Hamburger Garten-Netzwerks (Saatgutbörsen/ Aktionstage/ Infostände)
      Zur angestrebten Mobilität im Stadtteil (Werkzeug-Ausleihe/ Kontakt andere
    Projekte)
     
    Gibt es irgendwo Informationen zu Lokis Blumenwiese?  
      Nein, da sind wir noch am Anfang. Aber es besteht eine konkrete Kooperation
    mit einem angrenzenden Kleingartenverein und es hat bereits zahlreiche
    Gespräche und Unterstützungszusagen gegeben: Bezirk Hamburg Nord,
    Schulen aus dem Umfeld, Stadtteilgremien Barmbek Nord (Stadtteilrat und
    Ratschlag Barmbek)
         
      Das Projekt entsteht unweit vom FuhlsGarden, und wir hoffen die Projekte  –
    auch über die Nutzung des Lastenrads – miteinander verknüpfen zu können
     
    Dem geplanten Repaircafé?
      Das ist die Weiterentwicklung der „WelcomeWerkstatt Barmbek“, die Francois
    Entringer ins Leben gerufen hat, den ihr über einen Workshop in der Motte
    auch schon einmal kennengelernt habt: https://www.welcome-
    werkstatt.de/satzung/ ; aktuell sucht der Verein mit Unterstützung
    verschiedener Stadtteilgremien nach einer neuen dauerhaften Bleibe in
    Barmbek Nord oder nächster Umgebung
     
    Gibt es sowas wie Interessenbekundungen o.ä. zum Bedarf in Sachen Co-
    Nutzung eines solchen Lastenrades?
      Ich habe die Projektidee in mehreren Stadtteilgremien vorgestellt und bin
    durchweg auf großes Interesse an einer Mitnutzung gestoßen; hieraus ist
    maßgeblich die Idee der verschiedenen Module entstanden, die den
    möglichen unterschiedlichen Nutzungen Rechnung trägt: Kochen/ Info/
    Transport/ Garten/ Werken etc.
      U.a. sind dies: Stadtteilrat Barmbek Nord, Ratschlag Barmbek, AK Barmbek
    für Kinder- und Jugendfragen, Sanierungsbeirat, Welcome Werkstatt,
    Netzwerk Solidarisches Gemüse
     
    Beantragt der Garten das deshalb nicht selber bei uns, da er nicht als
    gemeinnützige Körperschaft organisiert ist?
      Einerseits ja, der Garten hat keine Körperschaft
      Andererseits besteht die Kooperation mit Kinderwelt Hamburg e.V. als
    gemeinnützigem Träger von Beginn an und der Träger stellt dem Garten die
    Flächen zur Nutzung zur Verfügung. Aus seiner Entstehungsgeschichte als
    gemeinwesenorientierter Stadtteilakteur beschäftigt Kinderwelt Hamburg e.V
    auch z.B. mich selbst, um solche Projekte zu unterstützen und begleiten, bzw.
    mit bestehenden Strukturen vor Ort in Verbindung zu bringen.  
      Wir glauben, dass es die Initiativen entlastet, wenn sich Kinderwelt Hamburg
    e.V.  vorrangig um die Vergabe und Instandhaltung des Lastenrades kümmert;
    sobald oder wenn hier Strukturen entstehen, die dies verlässlich möglich
    machen (z.B. Repair Café in neuen Räumlichkeiten), kann dies auch
    übergeben werden
     
    M.a.W. klingt das bisher sehr KiTa-lastig, was nicht unser Arbeitsgebiet ist.
    Kannst du mir da etwas genauere Info geben?
      Ja, die Nutzung durch Kitas kann und soll ein Nutzungsaspekt sein, damit das
    Fahrrad auch gut ausgelastet wird; Hintergrund ist hier aber vor allem, dass
    die (Stadt-)Kinder raus kommen, in die Natur, in den Stadtteil, in den
    Gemeinschaftsgarten – und somit keine ausschließlich „nach innen“ gerichtete
    Nutzung
      Wir stellen uns das Lastenrad eher als eine Sichtbarmachung und Bestandteil
    der „Bildungslandschaft Stadtteil“ vor: hier kann Beteiligung, gemeinsame
    Verantwortung aber auch die praktische Umsetzung von BNE-Bildung für
    nachhaltige Entwicklung gezeigt und umgesetzt werden (mehr …)

  • Die Gartensaison im GG Quelkorn

    (gu, mail)
    wir blicken auf eine wundervolle 3. Gartensaison zurück. Immernoch wachsen verschiedene Salate, Grün-, Rot, und Weißkohl, Wirsing, Porree und Mangold in unserem Garten. Kartoffeln, Kürbis, Zwiebeln & Co. sowie unsere Dahlienknollen sind gegen die Kälte sicher eingelagert. Das Gewächshaus ist geräumt, um Platz für Feldsalat und später für das Mistbeet zur Jungpflanzenzucht zu schaffen. Vielleicht bauen wir im Februar auch noch Tulpen an. Seit diesem Jahr sind wir sogar offiziell Demeter zertifiziert. Zudem haben wir in dieser Saison noch bedeutend mehr Gemüse angebaut, großzügige Blühflächen und Staudenbeete angelegt und auch unsere Gemeinschaft ist weiter gewachsen. Mittlerweile haben wir ein Kernteam von ca. 10 Leuten und es kommen bestimmt noch zehn Menschen mehr zu Aktionstagen dazu. Viele Nachbarn, besonders von der benachbarten WfbM Parzival-Hof und garteninteressierte Menschen haben in diesem Jahr den Garten als Ort des Gärtnerns, der Entspannung und der Gemeinschaft aufgesucht. Auch ein Molch hat sich in unserm kleinen Tümpel angesiedelt.

    Jochen von den „Ausreißern“ veranstaltet derweil, auch durch Winter hindurch, eine wildnispädagogische- freitags und montags Gruppe für Kinder. So bleibt der Garten den ganzen Winter hindurch belebt und ein wichtiger Ort, Kindern intensive Naturerfahrungen nahe zu bringen. So macht Jochen mit den Kindern auf verschiedene Weise Lagerfeuer im Tipi, versorgt mit ihnen die Hühner, schießt mit ihnen Bogen, erntet das Wintergemüse und macht Exkursionen und Spiele im Garten und im benachbarten Moor.

    Ganz besonders entlastend in dieser Saison war unsere Solaranlage, welche die automatische Bewässerung und Belüftung des Gewächshauses betrieben hat und uns zudem ermöglichte, auch mal das Handy oder ähnliches ganz autark aufzuladen. Auch für unser Sommerfest, bei dem das Wildwux-Straßentheater zum zweiten Mal ihre Saison-Premiere feierte, war der sonnengewonnene Strom natürlich sehr hilfreich. Felix aus unserem Gartenteam hatte die Anlage bereits weit vor dem Saisonauftakt im Gewächshaus installiert, sodass wir recht früh in der Saison mit einer elektrischen Pume wässern konnten, ohne auf unseren Benzingenerator zurück greifen zu müssen… Anfänglich hatten wir Probleme mit der bewässerung unseres Gewächshauses, da unsere Pumpe eine zu hohe Wattleistung hatte. So waren die Akkus bereits nach einer halben Std. erschöpt. Durch den Einbau einer Pumpe mit weniger Förderleistung konnten wir das Problem beheben.

    Dies war übrigens die erste Sommersaison, in der wir dem morgendlichen Vogelkonzert lauschen konnten, ohne mit dem lästigen Motorenlärm im Garten und im NSG die Morgenstimmung zu trüben.  

    Ich habe mittlerweile die Nachbarwiese gepachtet, dort stehen dann ab Frühling meine beiden Alt-Oldenburger- Pferde bzw. abwechselnd meine Schafe. Letztere nutze ich als tierische Partner im Unterricht an der Waldorfschule Ottersberg. Die Pferde hingegen liefern uns wichtigen Dünger für den Garten und hoffentlich können wir sie irgendwann im Garten als Zugtiere einsetzen. Hierfür bedarf es jedoch noch deutlich mehr Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen.

    Problematisch war dieses Jahr jedoch unser maroder Zaun, welcher das 1,5 ha große Areal umfasst. Dieser bot immer wieder dem Rehwild die Möglichkeit, in den Garten einzudringen und sich an unserem Gemüse und besonders an unserem Staudenbeet zu bedienen.

    Die nächsten Monate verbringen wir damit, Feuerholz für die nächste Saison vorzubereiten, schöne Wintertage auf dem Gelände am Lagerfeuerplatz oder im Tipi zu verbringen und hoffentlich den Zaun zu reparieren. Zudem muss das Gewächshaus für die nächste Saison vorbereitet werden (mehr …)

  • neuer Träger für das Gleisbeet gefunden

    (Gu, newsletter)
    …Umstrukturierung des Vereins beschäftigt und aktiv nach einem neuen Träger für die Fläche gesucht. 
     

    Dabei sind wir auf viele neue Menschen gestoßen, die frische Ideen mitbringen und ihr Interesse bekundet haben, sich auf dem Gelände zu engagieren. Diese frohe Botschaft wird dadurch abgerundet, dass wir mit dem Naturfreunde e.V. einen neuen Träger gefunden haben, der sich nicht als exklusiver Akteur auf dem Gelände verstehen möchte und sehr offen ist für Kooperationen.

    Diese Konstellation birgt viel Potential für die Zukunft des Gartens. Um es möglichst effektiv zu nutzen, laden das Gleisbeet und die Naturfreunde zu einer Reihe von Treffen ein, bei dem, unter der Überschrift „Raum für Ideen und Kooperationen„, nachhaltige Entwicklungen auf der Fläche in die Wege geleitet werden sollen. 


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  • Käthes Garten erhält Social Design Award

    (gu, Newsletter)

    Zum vierten Mal vergab Spiegel Online diesen Montag in Hamburg den Social Design Awards an Projekte, die durch ihr Handeln öffentliche Grünflächen in Stadtoasen für Anwohner*innen verwandeln. 150 Initiativen haben ihre laufenden Projekte und Projektideen in diesem Jahr engesendet, zehn Projekte kamen in die engere Auswahl. Eines dieser Projekte war Käthes Garten in der Gropiusstadt, ein Gemeinschaftsprojekt der Wohnungsbaugesellschaft degewo, common grounds e.V. und himmelbeet.

    Käthes Garten wurde am Montag mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit Annett Biernath und Lutz Mertens von der degewo nahm Meryem den Preis für Käthes Garten entgegen. Wir freuen uns natürlich sehr über den Preis und darüber, dass Käthes Garten jetzt auch über Berlin hinaus bekannt wird. (mehr …)

  • Dresden: Workshop mit der Stadtverwaltung

    (Gu, Newsletter)

    Am 10. November luden das Amt für Stadtgrün und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen Aktive aus allen Gemeinschaftsgärten ins Stadtmuseum ein, um unsere Arbeitsweisen besser miteinander abzustimmen.

    Neben ungefähr 25 Aktiven aus 16 Gärten kamen etwa genauso viele Mitarbeiter*innen aus dem gastgebenden Amt (ASA), sowie dem Stadtplanungsamt, dem Umweltamt u.a. In einführenden Vorträgen stellten sich verschiedene Gärten mit ihren Geschichten und Herausforderungen vor. Dann wurde die Arbeitsweise und Anliegen des Netzwerks erklärt und die Möglichkeiten und Herausforderungen auf Verwaltungsseite dargestellt.

    In der darauffolgenden Pause konnten wir Leckereien aus den Gärten kosten und uns vernetzen. Danach kamen wir in vier Diskussionsgruppen zusammen, die die Ansprüche von Gemeinschaftsgärten, ihren gesellschaftlichen Wert, mögliche Zukunftsvorstellungen und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung thematisierten. So konnten alle Beteiligten sich gegenseitig und die verschiedenen Anliegen gut kennenlernen.

    Nach einer Zusammenfassung der verschiedenen Ergebnisse aus den Diskussionsgruppen verabredeten wir uns dazu, uns im nächsten Jahr in kleineren Kreisen zu konkreten Themen zusammenzusetzen und dort Möglichkeiten und Lösungen zu besprechen.

    Anschließend trafen sich Vertreter*innen aus 12 Gärten noch um die Ecke in einem Veranstaltungsraum des ENS zum herbstlichen Gartennetzwerk-Treffen. Bei Punsch und Brot diskutierten wir über das im Workshop Gehörte, die neue Struktur im Netzwerk und weitere Punkte (mehr …)

  • Stadtgarten Alaunpark barrierefrei

    (Gu, alerts)

    Gärtnern ganz ohne Hürden

    Gemeinschaftsgarten im Alaunpark barrierefrei umgestaltet

    Veröffentlicht am Donnerstag, 16. November 2017

    Der Gemeinschaftsgarten im Alaunpark wurde barrierefrei gestaltet. Die Fördermittel stammen aus dem Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen »Lieblingsplatz für alle« Projekte können in der Größenordnung von bis zu 25.000 Euro gefördert werden.

    Fachsimpeln am Hochbeet: Stadtgärtenchef Paul Stadelhofer (2. v. l) sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behindertenverbände. In der Mitte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. Foto: Möller
    Fachsimpeln am Hochbeet: Stadtgärtenchef Paul Stadelhofer (2. v. l) sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behindertenverbände. In der Mitte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.

    Foto: Möller

    Reichlich 276.000 Euro sind in den Jahren seit 2014 allein aus dem Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen »Lieblingsplätze für alle« zur Verfügung gestellt worden. Ziel des Förderprogramms ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang und die Nutzung öffentlicher Einrichtungen und Gebäude zu ermöglichen oder wenigstens zu erleichtern. Der Bedarf ist riesig. Mehr als 2,5 Millionen Euro sind im genannten Zeitraum beantragt worden. 172 Maßnahmevorschläge wurden eingereicht, 63 davon bewilligt. Auch im kommenden Jahr spendiert der Freistaat fast eine Viertelmillion Euro zur Verbesserung der entsprechenden Infrastrukturen. Gefördert werden können Projekte bis maximal 25.000 Euro. Projektvorschläge sind bis 12. Januar 2018 bei der Stadt Dresden einzureichen.

    Die Problematik barrierefreier Zugänge ist natürlich auch in der Dresdner Neustadt ein Thema. »In der Neustadt leben viele Menschen mit Behinderung, die sehr aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen«, sagt Daniela Richter vom Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, als sich Vertreter verschiedener Interessenverbände am 19. Oktober 2017 im Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Alaunparks zusammenfinden. Bewirtschaftet wird die 320 Quadratmeter große Fläche vom Verein Stadtgärten.

    Den Garten gibt es seit zwei Jahren und die Resonanz ist toll. »Inzwischen bringen die Leute schon Geräte, aber auch Saatgut selbst mit«, erzählt Paul Stadelhofer, Geschäftsführer des Vereins. Probleme mit Vandalismus gibt es nicht. Raoul Schmidt-Lamontain kann diese Erfahrungen aus seiner Zeit in Hannover nur bestätigen.

    Überall dort, wo die Menschen sich selbst aktiv an einem Projekt beteiligen, passiert so etwas normalerweise nicht.

    Der Baubürgermeister ist an diesem Donnerstag aber nicht nur zum Small Talk gekommen. Anlass ist vielmehr der Abschluss diverser Umbaumaßnahmen, die Behinderten einen noch besseren Zugang zum Garten ermöglichen.

    Barrierefreiheit war von Anfang an ein Thema. Der Verband der Körperbehinderten hatte bereits zuvor ein Hochbeet gespendet und stand dem Verein beratend zur Seite. Jetzt wurde u.a. der Eingang barrierefrei gestaltet und der Platz am Hochbeet befestigt.

    Damit hat sich vor allem die Situation für Rolli-Fahrer deutlich verbessert. 6.500 Euro haben die Arbeiten gekostet, 5.800 Euro davon stammen aus dem Fördertopf. »Mal keine Rampe, sondern ein Garten«, stellt Schmidt-Lamontain zutreffend fest und freut sich schon auf weitere spannende Projekte.

    http://www.dresdner-stadtteilzeitungen.de/dresden-neustadt-alaunpark-gemeinschaftsgarten-barrierefrei/

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  • IG Magdeburg bekommt Umweltpresi

    (Gu, alerts)

    In Magdeburg ist heute der diesjährige Umweltpreis der Landeshauptstadt für Projekte verliehen worden, die der Reduzierung von Treibhausgasen dienen. Überreicht wurde der mit insgesamt 11.500 Euro dotierte Preis durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Die Landeshauptstadt hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2050 95 Prozent der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 einzusparen. Die Verleihung des Umweltpreises für Projekte im Klimaschutz dient diesem Ziel.

    Preisträger sind der Verein KanTe e.V., die Grundschule „Am Pechauer Platz“, Das Repair-Café, das Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozeßinnovation GmbH, die Hochschule Magdeburg-Stendal, die Euroglas GmbH und der Verein Grünstreifen e.V.

    „Mit dem Umweltpreis der Landeshauptstadt Magdeburg ehrt die Stadtverwaltung herausragende Leistungen zur Förderung der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf der Preisverleihung im Gesellschaftshaus. „Die eingereichten Beiträge dokumentieren eindrucksvoll den großen Ideenreichtum, das Engagement und das Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt.“ […]

    Als Preisträger in der Kategorie Jugend und Private wurde der Verein KanTe e.V. für sein Projekt „Interkultureller Garten“ ausgezeichnet. Das 2011 gegründete Projekt befindet sich auf einer ehemaligen Brachfläche in der Neuen Neustadt und hat eine Fläche von 2.600 m2. 30 Gärtner aus sieben verschiedenen Ländern bewirtschaften den Garten. Damit dient er als Plattform für Begegnungen von Menschen verschiedener kultureller Herkunft. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Förderung der Stadtökologie. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Vermittlung der Bedeutung der Biodiversität für das Ökosystem, eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Konsumverhalten und dem Umgang mit Ressourcen. Der Verein KanTe e.V. erhielt dafür ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.


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  • Bonn: urban gardening Teil eines neu gestalteten Spielplatzes

    (Gu, alerts)
    Einweihung des Spielplatzes Maxstraße: Spielen, Kicken und urbanes Gärtnern vereint BN – „Stadtgärtnern“ lautete das Motto, unter dem die Neugestaltung des Spiel- und Bolzplatzes an der Maxstraße stand.

    Mit der Baumaßnahme betrat das Amt für Stadtgrün Neuland, denn erstmals entstand auf einem neu geplanten öffentlichen Spielplatz ein eigener Bereich für Urban Gardening. Nach rund elfmonatiger Bauzeit sind die Arbeiten nun abgeschlossen. Bei einer Einweihungsfeier am Mittwoch, 8. November 2017, mit Vereinen und Initiativen aus der Bonner Altstadt übergab Bezirksbürgermeisterin Brigitta Poppe-Reiners den neuen Platz offiziell seiner Bestimmung. […] In dem neuen Bereich für Urban Gardening können die Bürgerinnen und Bürger getreu dem Motto des Spielplatzes Maxstraße Obst, Gemüse und Kräuter anbauen, pflegen und natürlich auch ernten. Bei der Einweihungsfeier pflanzte die Initiative „blühender Gertrudisgarten“ die ersten selbst herangezogenen Stauden. Weitere Pflanzaktionen von verschiedenen weiteren Initiativen sind für das kommende Jahr geplant. Die Koordination und die Vergabe der Beete wird das Quartiersbüro Macke-Treff übernehmen. Der gesetzte Kostenrahmen für die Sanierung von rund 280.000 Euro wurde eingehalten. Damit die Betriebskosten in Zukunft gut finanzierbar sind, hat die BonnNetz GmbH 100 Kubikmeter Frischwasser für den Betrieb der Wasserpumpe gespendet.

    https://www.focus.de/regional/bonn/stadt-bonn-meldung-vom-08-11-2017_id_7819516.html

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  • Pullach: Gemeinde baut Hochbeete auf

    (Gu, alerts)

    in diesem Frühjahr hat unser Gemeinderat über den Antrag der Agenda 21 positiv abgestimmt: Pullach soll als eine der ersten Kommunen in Bayern Urbane Gärten erhalten. Und dieser Beschluss wird nun in die Tat umgesetzt: Wohnungsbaugesellschaft und Gemeindeverwaltung ließen jüngst am Grundelberg und in der Vormbrocksiedlung große Gemüsebeete aufstellen. Rechtzeitig vor dem Frost, damit dieser Humus und Kompost in den Wintermonaten gut durchfrieren kann, so dass die Pullacher „Gemeinschaftsgartler“ zum Start optimale Bedingungen vorfinden. Doch was sind eigentlich Urbane Gärten?

    Die Grundidee der Urban-Gardening-Bewegung sind kommerzfreie Naturräume für alle. Dafür sollen ungenutzte öffentliche Rasen- und Brachflächen in eigener Regie von Bürgerinnen und Bürgern mit öffentlicher Unterstützung in grüne und gleichzeitig lebensfreundliche Umgebungen umgewandelt werden. Die frischen Beete auf den Grundstücken der Wohnungsbaugesellschaft stehen also nicht in der Tradition von scharf abgegrenzten Kleingartenanlagen, sie sind der Anfang von Bürgergärten. Diese sollen als gemeinschaftliche Treffpunkte auch zeigen, wie man sich gesund ernährt und wie wertvoll und nachhaltig lokale Lebensmittel direkt vor der eigenen Wohnung sind. Dafür stellen wir Gemeindegrund zur Verfügung und hoffen, dass Sie unser Angebot annehmen und das Projekt zukünftig mit Rat und Tat erfüllen. Besonders würde es mich freuen, wenn Eltern ihren Kindern den Umgang mit der Natur wieder näherbringen würden und gemeinsam erleben, wie viel Spaß es macht, beispielsweise selbst angebautes Gemüse zu ernten.

    Symbolisch wurde für die ersten Beete am Grundelberg mit allen Verantwortlichen ein Spatenstich durchgeführt, aus welchem nicht wie sonst üblich ein Betonbau entstehen wird, sondern eigene Nahrungsmittel.

    Die vorerst vier massiven Holzbeete können im Bausatzsystem leicht erweitert werden – wenn das Projekt gut angenommen wird. Für dessen Gelingen werden mit Unterstützung und Betreuung der Agenda 21 sogenannte „Gartenpaten“ eingesetzt. Einerseits sind sie für uns und für Interessenten Ansprechpartner, andererseits vertreten sie die Belange der Gartengruppe und regeln die Arbeiten in den jeweiligen Beeten selbstverantwortlich.

    Die ersten Gemeinschaftsgärten sind geschaffen. Und es sollen nicht die letzten bleiben. Scheuen Sie sich nicht, wenn Sie Interesse und Ideen für weitere Urbane Gärten in Pullach haben. Die Umweltabteilung ist für Sie da und wird Ihre Vorschläge und Fragen gerne aufnehmen. Nutzen Sie unser Angebot und unsere Unterstützung – denn öffentlicher Raum kann mehr als nur Rasenfläche sein.

    https://www.focus.de/regional/bayern/pullach-im-isartal-urbane-gaerten-in-pullach_id_7817469.html


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  • neues Gartennetzwerk in Berlin

    URBANE GÄRTEN BRAUCHEN EINE POLITISCHE STIMME!

     
    URBANE GÄRTEN BERLIN –  Zweites Netzwerktreffen

    Mittwoch, 8. November 2017 um 19 Uhr
    Ort: Blauer Salon im Mehringhof, 2. Hof, 1. Stock nach links (Theatereingang) Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin

    Vertreter*innen von Prachttomate, Himmelbeet, Prinzessinnengarten und Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor laden unter dem „Arbeitstitel: über das Manifest hinaus“ zum 2. Vernetzungstreffen ein.


    ES GEHT WEITER.
    Das erste Treffen war mit einer Teilnehmerschaft von mehr als achtzig Menschen ein äußerst gelungener Start. Wir haben uns kennengelernt und vernetzt. Viele wichtige Themen wurden besprochen und Ergebnisse produziert. Der Anfang für eine lebendige Netzwerkarbeit ist gemacht!

    EINE BEWEGUNG. GERADE JETZT.
    Während in Bonn über das Klima und in Brüssel um die Zulassung von Glyphosat verhandelt wird, sind in Berlin zahlreiche Orte mit Antworten auf die «großen Fragen» in ihrer Existenz akut bedroht. Kommt zum Netzwerktreffen und organisiert euch. Die Stadt ist unser Garten.

    mehr Infos dazu auf der Seite vom Himmelbeet

    &

    unter anderem wird bei dem Treffen diese Demo mit vorbereitet:

    Berliner Pflanzen –  Grüne Freiräume erhalten
    Samstag, 18. November 2017 um 14 Uhr

    Ort: Rathaus Neukölln

    Kundgebung und Demo für den Erhalt von urbanen Gärten und urbanem Grün in Berlin.

    Eine Aktion hervorgegangen aus dem Netzwerktreffen Urbane Gärten Berlin aufgrund der Teilkündigung des Gemeinschaftsgarten Prachttomate

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  • Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Bürger-Sprechstunde des Beigeordneten für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Mike Schubert, findet am Mittwoch, 20. Dezember, im Stadtteil Potsdam-West statt.

    In der Zeit von 17 bis 19 Uhr steht Mike Schubert im Bauwagen im Nachbarschaftsgarten Scholle 34, Geschwister-Scholl-Straße 34, für Gespräche zur Verfügung. Potsdamerinnen und Potsdamer haben an diesem Tag die Möglichkeit, ihre Hinweise und Anregungen aber auch Probleme und Sorgen in einem persönlichen Gespräch mit dem Beigeordneten zu erörtern.

    https://www.focus.de/regional/potsdam/stadt-potsdam-buerger-sprechstunde-des-beigeordneten-in-potsdam-west-mike-schubert-am-20-dezember-ab-17-zum-gespraech-im-bauwagen-scholle-34_id_7995711.html


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  • neues Gartenprojekt in Mannheim

    (Gu, mail)

    es hat nun sehr lange gedauert bis wir die Finanzierung unseres Modellprojektes zusammen hatten. Nun ist es fast perfekt und wir starten am 01.01.2018 mit unserem Projekt:

    Community Gardening – Gemeinsam Gärtnern mit Kindern, Jugendlichen aus Familien mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung für ein besseres Leben im Stadtteil

    Das Projekt bezieht sich auf und rund um den Neumarkt, ein zentraler Platz im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West.

    Fläche des aktuellen Urbanen Gartens beträgt rund 250qm. Dazu kämen mindestens 10 Hochbeete und Baumscheibenbepflanzungen. Ansprechpartnerin bin ich. In dem Projekt gibt es dann 2 Pädagog*innen, die das Projekt vor Ort umsetzen (mehr …)

  • Campus Garten Köln gefährdet

    (gu, mail)

    miese Neuigkeiten: Der CampusGarten soll Mitte Januar (ich versuche grad den genauen Termin rauszukriegen) geräumt werden, damit das Gelände abgerodet werden kann.

    Uni und Uniklinik haben es

    völlig verrafft, sich zu koordinieren. Momentan läuft es auf ersatzlose Auflösung des Gartens und Komplettabriss hinaus, also Bulldozer mieten, Mulden bestellen, Kisten, Pflanzen und Ausrüstung zusammenbulldozern und in die Mulden, und ab in die MVA oder was auch immer man damit macht.

    Es gibt maximal 1

    oder 2 Flächen die theoretisch als Ersatz in Frage kommen könnten, aber die sind entweder gar nicht verfügbar oder frühestens in x Monaten, und der Architekt will sein Gebäude starten. Ist schon über 2 Jahre hinter seinen Planungen zurück und hat x Millionen verloren, ob das gerechtfertigt ist weiß ich nicht, aber ich glaub da wär jeder Mensch angepißt. Naja der muß wohl die Bäume auf dem Gelände alle gefällt haben bis entweder Anfang oder Ende Februar (ich versuch das morgen mal rauszukriegen). Wir werden heute mit den anderen Gärten konferieren, und theoretisch ist über das Essbare-Stadt-Konzept etwas zu reißen, aber in der Praxis gibt es nach gegenwärtigem Stand keine freien Grünflächen in ausreichender Qualität.
    ——————
    Da soll das „Projekt 2015192 Neubau Verfügungsgebäude Forschung“ entstehen. Ist nirgendwo dokumentiert, weil das ein Projekt der Architekturabteilung der Uniklinik ist, die ein eigenständiger Betrieb ist.

    Deswegen weiß der Projektleiter vermutlich auch nichts von unserem Nutzungsvertrag mit der Uni (dem Chef von seinem Chef). Aber wegen der Ferien ist die Frist so knapp bemessen, dass die Rechtsabteilung der Uni die Frage eventuell erst geklärt hat, wenn es zu spät ist. Dann stellt sich raus, dass er den Garten nicht hätte zerstören dürfen, nachdem das Gelände schon geräumt und planiert ist…

    MVA ist Müllverbrennungsanlage. Wegen des Winters werden wir noch nicht mal mehr Zeit haben, den Mutterboden aus den Kisten zu retten.

    Einen Ersatzstandort gibt es nach gegenwärtigem Kenntnisstand nirgendwo (also erst wieder 2 km draußen am Stadtrand, weit außerhalb des Uni-Campus). Der Projektleiter ist völlig unkooperativ, er besteht sogar darauf, dass die Uni uns einen Ersatzraum auf ihre Kosten stellt.


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  • IG Aalen Baustein für Auszeichnung der Stadt

    (gu, alerts)

    Gegenseitiger Respekt sei der Gedanke von Weihnachten – dies werde im Interkulturellen Garten gelebt, sagte Vorsitzende Frauke Krauß und bedankte sich für das gute Miteinander bei der Gartengemeinschaft, die für ein spannendes Programm bei der Weihnachtsfeier sorgte. Die Schwestern Michaela und Sophia Sheytelman führten ein Ballettstück auf. Zahra sang ein selbstgeschriebenes Weihnachtslied, ihre Mutter Siham Hamza erzählte, wie schön es in ihrer Heimat Irak war, bevor der Krieg ausbrach. Die Polin Krystina Okuniewicz teilte deutsche Weihnachtsliedertexte, Viktoriya Mogylevska aus der Ukraine begleitete die Lieder auf der Gitarre. Idris Mahmood, der stellvertretende Vorsitzende, hatte einen Beitrag über die Bedeutung von Jesus im Koran vorbereitet, bevor der Nikolaus alias Stadtrat Albrecht Schmid die Feier besuchte und vom Nikolaus erzählte, der im vierten Jahrhundert in Myra in der heutigen Türkei gelebt hatte.

    Im November wurde die Stadt Aalen von der Unesco für nachhaltige Bildung (BNE) ausgezeichnet, dessen Baustein der Interkulturelle Garten ist. Um die Aktivitäten der Agendagruppe zu dokumentieren, besucht ein Fotograf am Montag, 18. Dezember, um 14.30 Uhr den Interkulturellen Garten. Idris Mahmood sorgt für das Feuer im Holzbackofen, die Gartenfamilien backen ab 13.30 Uhr, dazu gibt es Tee. Die Aalener Bürger sind dazu eingeladen.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Eine-Gemeinschaft-ueber-Grenzen-hinweg-_arid,10788801_toid,1.html (mehr …)

  • Überblick Stadtgärtnern in Oberhausen

    (Gu, alerts)
    -> Frauengarten wird nicht erwähnt

    Hier gibt es viel Platz zum „Stadtgärtnern“

    Marcel Gruteser

    Mehr Pflanzen- und Farbenvielfalt in Hochbeeten, dazu eine schönere Umgebung und verantwortungsvolles Anpflanzen und Ernten: Das ist der Sinn hinter dem Begriff „Urban Gardening“ (zu deutsch: „Stadtgärtnern“). In Oberhausen entstehen immer mehr Flächen, an denen sich kleine und große Hobbygärtner versuchen können. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht vor, die die größeren Anbauflächen beinhaltet.

    Mehr Pflanzen- und Farbenvielfalt in Hochbeeten, dazu eine schönere Umgebung und verantwortungsvolles Anpflanzen und Ernten: Das ist der Sinn hinter dem Begriff „Urban Gardening“ (zu deutsch: „Stadtgärtnern“). In Oberhausen entstehen immer mehr Flächen, an denen sich kleine und große Hobbygärtner versuchen können. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht vor, die die größeren Anbauflächen beinhaltet.

    Sterkrade-Mitte

    Robert Oberheid vom Agenda-Büro ist der Ansprechpartner für die „Urban Gardening“-Fläche am Technischen Rathaus an der Bahnhofstraße sowie am Gesundheitsamt Sterkrade an der Tirpitzstraße. „Wir haben aktuell bei beiden zusammen rund 100 Beete“, berichtet Oberheid. Für die startende Kürbiszeit steht etwas Besonderes an: Am Mittwoch, 6. September, gibt es am Technischen Rathaus mehrere verschiedene Sorten von Kürbissen zu probieren. Hierzulande ist vor allem der Hokkaidokürbis bekannt.

    „Die Betreuung ist generell ein wichtiges Thema, da leider die Zahl der regelmäßigen Helfer überschaubar bleibt“, sagt Robert Oberheid. „Aktuell sind es wohl zehn bis zwölf Helfer.“ Die Stadtverwaltung kooperiert bei beiden Flächen mit der Ruhrwerkstatt (nähere Infos eigener Abschnitt). „Man hat den Eindruck, dass die Arbeitskleidung andere Freiwillige abschreckt“, berichtet Oberheid. „Die Fläche an der Tirpitzstraße läuft dagegen ganz gut“, sagt der Agenda-Leiter. „Dort gibt es eine enge Kooperation mit Schulen. Sie können selbst entscheiden, was sie anpflanzen.“ Zuletzt seien das Erdbeeren und Salate gewesen. Angefangen wurde im Jahr 2015. Oberheid richtet einen Appell an die Bürger: „Es kostet nichts, kommen Sie einfach dorthin zum Gärtnern.“

    Generationengarten

    Die Arbeiterwohlfahrt Oberhausen (Awo) betreibt den Generationengarten am Kaisergarten. Auf 14 Beeten kommen laut Bernhard Bartsch verschiedene Vereine sowie mehrere Kindergärten und Schulen zusammen, um „Urban Gardening“ zu betreiben. „Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Kinder“, sagt Bartsch. „Sie dürfen anpflanzen, worauf sie Lust haben.“ Zuletzt waren das Kartoffeln und Radieschen. „Hier können Kinder Erfahrungen sammeln, die im Klassenraum nicht möglich sind. Manche denken, es kommt einfach aus dem Supermarkt und sind fasziniert, wenn sie hier etwas selbst wachsen sehen.“ Bartsch erklärt, dass noch freie Beete vorhanden sind. Bei Interesse können Kindergärten und Schulen sich bei der Awo melden.

    Uhlandpark

    Im Uhlandpark an der Fläche des Projekts „Ernte 46047“ herrscht aktuell ebenfalls Betrieb – „leider aber vornehmlich nur durch die drei vorhandenen Organisationen Jugendzentrum „ParkHaus“ sowie die Kitas Strickersweg und St. Michael“, berichtet Stephan Kutsch vom „ParkHaus“. „Die Resonanz im Viertel ist leider gering. Die Leute finden das schon prima, wollen aber keine Verantwortung übernehmen“. Dabei war das Projekt ursprünglich für die Anwohner im Viertel gedacht.

    Nese Özcelik vom städtischen Büro für Chancengleichheit hofft auf neue Mithelfer: „Wir suchen weiterhin Ehrenamtliche, die sich an den Hochbeeten beteiligen wollen“. Sieben solcher Hochbeete sind laut Stephan Kutsch aktuell vorhanden. „Als Ernte gibt es Tomaten und Blumenkohl, die Kartoffeln sind bereits weg“, weiß Kutsch. Außerdem sind Sonnenblumen dort vorzufinden.

    Ein Problem stellt weiterhin die räumliche Distanz zwischen den Beeten im Uhlandpark und dem Gebäude des „ParkHaus“ an der Knappenstraße dar. „Dazu kommt, dass die Geräte bei uns eingeschlossen sind und andere Leute nicht so einfach daran kommen“, sagt Stephan Kutsch. „Schön wäre es, wenn Interessierte sich durch den Bericht bei uns melden würden, um mitzuhelfen.“

    St. Antony-Hütte

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) betreut eine „Urban Gardening“-Fläche am archäologischen Park an der St. Antony-Hütte. Das Projekt heißt „Esskultur“ und ist laut der Koordinatorin Martina Weiher im vergangenen Jahr gestartet. „Es ist ein multifunktionales Projekt und eine gute Idee, um einer Brachfläche neuen Glanz zu geben“, sagt Martina Weiher.

    Durch eine Kooperation mit dem Jobcenter arbeiten aktuell 16 Teilnehmer an den Beeten mit. „Das Prinzip ist: Jeder kann pflanzen, jeder kann ernten“, sagt Weiher. „Aktuell suchen wir noch Beetpaten, denen nicht allzu wichtig ist, selbst Gepflanztes auch selbst zu ernten.“ Dazu gibt es noch eine Partnerschaft mit dem Antony-Kindergarten.

    Der LVR zeigt sich vom Projekt angetan, auch weil laut Weiher viel gebaut wurde. „Durch einen Gartentag und das St. Antony-Fest veranstalten wir öfter Aktionen, um Besucher und Anwohner zum Mitmachen anzuregen“, erklärt Martina Weiher.

    Tafelgärten

    Die Tafelgärten am Max-Planck-Ring sind ein Projekt der Ruhrwerkstatt und kommen der Oberhausener Tafel zu Gute. Dort arbeiten laut Birgit Abrahamczik, Abteilungsleitung Gemeinwohlarbeit der Ruhrwerkstatt, durch eine Kooperation und Förderung des Jobcenters einige unter 25-Jährige, um in einen geregelten Arbeitsalltag eingeführt zu werden.

    In den Gärten werden aktuell Salate, Kürbisse, Möhren, Auberginen und Grünkohl angebaut.

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/hier-gibt-es-viel-platz-zum-stadtgaertnern-id211763671.html (mehr …)

  • Garten für Alle in Friedland – Bericht von Shimeles

    (Info von Shimeles)

    „Friedland Garten“-Garten für Alle  

    I. Hintergrundinformation

    Das Grundstück wo der „Garten für Alle“, liegt am Ortseingang/Ausgang. Der Aufnahmelager ist direkt gegenüber. Ein kleiner Bach trennt die beiden. Die Verpächter, ein älteres paar, hatte das Grundstück als Gemüse und Obstgarten bewirtschaftet. Sie hatten die Produkte auf dem Wochenmarkt verkauft. Es gab sogar Zeiten wo sie das Flüchtlingslager mit Gemüse belieferten!

    Jetzt können sie die Fläche aus alters Gründen nicht mehr bewirtschaften.

    Die beiden Ältere paare waren selbst von der Idee eines gemeinschaftsgarten angetan. ich war beim Gespräch zu Flächen Verpachtung   dabei, so könnte ich die beiden älteren Verpächter kennenlernen.

    Vor zwei Jahren war ich als Referent bei der LEB eingeladen um die Gärten vorzustellen. Eigentlich die Idee einen Garten in Friedland aufzubauen ist sehr alt, aber die Finanzierung und die Trägerschaftsfrage klappte nicht. Die Internationalen Gärten wurden angefragt ob sie die Trägerschaft für den“ Friedland Garten“ übernehmen können. Der Vorstand der Internationalen Gärten hat aus kapazitätsgründen sich dagegen ausgesprochen. Die ländliche Erwachsenenbildung übernahm die Trägerschaft. Das Projekt wird mit Mitteln des EU-Programms LEADER, der Gemeinde Friedland und des Caritasverbands für die Diözese Hildesheim e.V. gefördert.

    II. Veranstaltung am 25.August

    An dem Tag hatte ich small talk mit dem Träger des Projektes, die Ländliche Erwachsenenbildung NDs gehabt, an sonst waren einige Kommunalpolitik erIn.

    Was gut sichtbar war wie gut der Garten in dem ländlichen Raum(Landkreis Göttingen) gut vernetzt ist! Es gab verschiedene Unterstützer und Mitmacher(Feuerwehr, Schulen, Friedlands Museum, Jugendaktiongruppen. Viele der Gäste kamen mit Geschenken bepackt!!!

    Hier sind einige Geschenke

    1. Bauwagen

    Geschenkt v. „Jugendraum Groß Lengden“

    2. Bänke und Stuhle: Ein Schreiner aus Ludolfs hausen mit SCI-Freiwilligen für den Garten zusammen getischlert hatte

    3. Kulturstuhl spende v. Frau Samah Al Jundi-Pfaff vom Museum Friedland (der Stühl wurde auf World Refugee Day gestaltet)

    Leider haben die Internationalen Gärten kein Geschenk mitgebracht!!

    4. Gäste: es waren Viele Menschen aus dem Nachbarn Ortschaften und Dörfern gekommen, auch viele geflüchtete aus dem benachbarten Lager. Es gab Kinder singgruppe, Boat-People Theatergruppe, Museum in Friedland, etc…

    Die Übersetzung in Arabisch, persisch, … hat ein Man und Frau Samah Al Jundi-Pfaff aus dem Friedland Museum gemacht. War perfekt!

    Bericht /Shimeles/082017


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  • neues Projekt in den IG Gö

    (Info von Shimeles/August)

    Projekt „HUMUS-BILDUNG hoch 2“

    Das Projekt „HUMUS-BILDUNG hoch 2“, hat eine 2jährige Förderung durch Bundes Umweltminitsterium bekommen.

    Es geht darum, im Stadt-Teil Geismar Göttingen Humus zu bilden und Bildung über Humus zu verbreiten. Humus ist die lebendige Erde, von der alles Leben auf diesem Planeten abhängt und die im Moment weltweit in beängstigendem Maße verloren geht.

    Das Projekt wird über 2 Jahre vom Bundes-Umwelt-Ministerium als Beitrag zum Klimaschutz gefördert. Träger ist Verein Göttingen im Wandel.

    Die Transition Town Gruppe ist Mitglied in den Internationalen Garten in Göttingen Geismar. Die Projektverantwortliche Frau Helgard Greve ist Mitglied in Int.Garten Geismar und bietet seit längere Zeit Kompostworkshops für Mitglieder und Interessierte.

    Sie leitet auch das Projekt „Willkommensgarten auf dem Flüchtlingswohnheim Zieten“.


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  • Naturkosmetik-Workshop von Najeha in Frankfurt/Oder

    (Info von Najeha)

    Bericht über den Workshop am 26.08. „Seifenverarbeitung mit Blüten, Kräuteressig, Kräutersalz mit verschiedenen orientalischen Gewürzen vorbereiten“ in Frankfurt-Oder

    15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, davon 4 neue Geflüchtete, haben an dem Workshop teilgenommen.

    Das Wissen über die Wildkräuter war sehr unterschiedlich in der Gruppe.

    Am Freitagnachmittag sind wir, eine Gärtnerin und ich, zum Einkaufen gefahren und haben das Material für den Workshop gekauft.

    Danach haben wir die Kräuter im Garten gesucht und geerntet, gesäubert und im Keller für den nächsten Tag gelassen. Ich hatte viele Mückenstiche.

    Am Samstag gegen 10:00 Uhr kamen die Teilnehmer.

    Ich machte eine Führung mit Erklärung von Wild- und Heilkräutern, und kurz wie man Öle mit Kräutern vorbereiten.

    In Deutschland sind die Wildkräuter bekannt für die Vorbereitung von Teeaufguss, Teeauszug und verschiedene Tinkturen, Öle und Salben.

    Im Workshop habe ich die Teilnehmer darauf aufmerksam gemacht, dass man die Wildkräuter als gesunde Nahrung frisch im Brot backen kann, in Salaten verwenden, für einen Kräuteressig, und vor allem Naturseifen mit verschiedenen Blüten und Gewürzen schmücken kann.

    Die Teilnehmer wurden in Gruppen geteilt, die erste Gruppe hat den Teig mit den gehacktesn Kräutern vorbereitet und in Kugelform im Ofen aufbewahrt.

    Die zweite Gruppe hat den Knoblauch für den Essig gesäubert, die Kräuter, den Essig, die Flaschen und die Gewürze auf dem Tisch verteilt.

    Die dritte Gruppe hat im Garten Gurken geerntet, geraspelt, mit Möhren, gehackten Wildkräutern und Sonnenblumenkernen, mit Essig und Olivenöl einen leckeren Salat vorbereitet.

    Danach habe ich ihnen gezeigt, wie man einen Kräuteressig vorbereitet. Welche Vorteile hat Essig, wenn er mit frischen Kräutern (ohne Konservierungsmittel) gefüllt wird. Die frischen Kräuter sind länger haltbar, und man kann immer nachfüllen.

    Ein selbst gemachter Essig in meinem Land (dem Irak) wird als Behandlung für Gelenkentzündung für äußerliche und innere Verwendung, entweder mit Wasser mischen und trinken oder die Stelle mit Essig massieren.

    Dann haben sie den Kräuteressig und das Kräutersalz erst gemahlen und dann in Gläser für sich gefüllt.

    Die Verarbeitung den Seifen hat längere Zeit gebraucht, erst die Seifen reiben, mit Öl und lauwarmem Wasser einen festen Teig daraus machen, dann mit verschiedenen Blüten und Gewürzen kneten oder schmücken, in Form bringen und trocknen lassen.

    Die ganze Arbeit war neu und Interessant für die Teilnehmer.

    Am Ende hat die Gruppe aufgeräumt und den Tisch für das Mittagessen vorbereitet.

    Es gab eine Suppe (leider mit Speck), mit Brötchen und Salat.

    Nach der Arbeit haben die Teilnehmer Kuchen mitgebracht, Tee und Kaffee gekocht und eine offene Diskussion zum Thema Religion, Kopftuch und Flüchtlinge geführt.

    Die anwesenden Deutschen wollten von uns wissen, welche Bedeutung hat das Kopftuch für die zwei Frauen, die mit Kopftuch unter uns saßen, und sie haben diese Frage gestellt: Warum tragen Najeha und die andere Frau kein Kopftuch, obwohl alle Muslim sind?

    Eine Frau hat geantwortet, dass sie in einem Dorf geboren, wo die meisten Frauen Kopftuch getragen haben. Die andere hat geantwortet, dass das Kopftuch für sie ein Teil ihres Glaubens ist.

    Der Workshop hat mit viel Freude der Teilnehmer an Essigflaschen, Kräutersalzfläschchen und mehrere Gästeseifen beendet.


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  • Spendenkampagne von Ab geht die Lucie

    (gu, alerts)

    […] Eine große Portion Idealismus und viel Tatendrang bringen die ehrenamtlichen Stadtgärtnerinnen und -gärtner des Vereins „Kulturpflanzen“ mit, damit der Lucie-Flechtmann-Platz entsiegelt und dauerhaft umgestaltet werden kann (wir berichteten). Um ihre Vision eines Gemeinschaftsgartens überhaupt umsetzen zu können, mussten die Vereinsmitglieder die Gesamtverantwortung für dieses öffentliche Areal übernehmen, rechtlich und finanziell.

    Im März soll der neue, entsiegelte Lucie-Flechtmann-Platz fertig sein. Dann kommen
    monatlich rund 500 Euro für die Pflege auf den Verein zu. Die Kosten werden unter anderem durch die Müllentsorgung, Strom- und Wasserkosten und Bereitstellung einer öffentlichen Toilette, die das Ordnungsamt zur Auflage macht, verursacht. Zusätzlichen Aufwand bringt die Pflege der neu entstandenen Grünfläche mit sich, die sich von einer tristen Betonwüste zu einem Urban-Gardening-Projekt entwickeln soll. „Wir brauchen Unterstützung durch regelmäßige Spenden, um die neue Lucie erhalten zu können“ sagt Stadtgärtnerin Eva Kirschenmann. Mithilfe des Video-Adventskalenders möchte der Verein eine Fördergemeinschaft aufbauen. Wenn 100 Menschen monatlich fünf Euro spenden würden, wäre der Bedarf langfristig gedeckt, sagt Kirschenmann. In den Videos, die auf www.vimeo.com/luciebremen, www.lucie-bremen.de und www.facebook.com/ab.geht.die.lucie zu finden sind, erklären täglich andere Lucie-Unterstützer, warum sie den Stadtgarten wichtig finden. Außerdem kommen der zuständige Stadtplaner, Anwohner, eine Schulklasse, die Beiratssprecher und der Vorsitzende der Bremer Bürgerstiftung zu Wort.“

    https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-kein-gemeinschaftgarten-ohne-eigeninitiative-_arid,1679489.html (mehr …)

  • Caritas stellt Gartenprojekt für Flüchtlinge im Park Schönfeld ein

    (Gu, mail)
    Ich möchte dich darüber informieren, dass wir unser Gartenprojekt in der Gemeinschaftsunterkunft Park Schönfeld von Caritas-Seite beendet haben. Die entstandenen Hochbeete, Erdbeertürme und Bänke haben wir natürlich stehen gelassen und hoffen, dass die Betreiber diese, wie geplant, den Bewohnern zur Bewirtschaftung überlassen. Bei zwei Hochbeeten fand das schon dieses Jahr statt. Gießkannen und Kleinstwerkzeug steht auch zur Verfügung, das haben wir dagelassen.

    Grund für die Beendung ist zum einen, dass ich keine Gelder mehr für meine Honorarkraft beantragen kann über unsere Eigenmittel und mir für eine Drittmittelakquise für dieses Projekt die Zeit fehlt.

    Und vor allem ist in den drei Jahren der Kontakt mit den Betreibern gleichbleibend schlecht geblieben, was für alle Kontakt zwischen unserem Verband und diesem einzelnen Betreiber gilt und eine absolute Ausnahme ist. Die Außenanlangen wurden sehr unregelmäßig gepflegt und wir haben eher noch dafür gesorgt, dass dieser Missstand nicht zu deutlich zu Tage tritt, mit den gepflegten Hochbeeten und netten Gestaltung…..

    Wir haben die angeschafften Geräte in einer anderen Gemeinschaftsunterkunft untergebracht und überlegen, im Frühjahr mit einem neuen Projekt zu starten, wenn ich eine Finanzierung für Personalkosten zur Begleitung eines Gartenangebotes bekommen kann, was gerade nicht so einfach ist.

    Das ist wirklich schade, war aber für uns der richtige Schritt. Wir hatten tolle zwei Jahre mit dem Projekt und das dritte Jahr war jetzt eher nicht zufriedenstellend aus den genannten Gründen.


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  • Workshopreihe Seitentriebe wird nicht fortgesetzt

    (Gu, Newsletter)

    man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist.
    Genau so machen wir das jetzt, nach vier tollen Jahren wird es 2018 keine Seitentriebe mehr geben
    .

    Vier Jahre, in denen unsere Vorweihnachtszeit aus Abschlussberichten und Programmplanung bestand, vier Jahre, in denen unser Sommerurlaub schon zu Jahresbeginn feststand, weil wir von laaaanger Hand das fetzige Jahresprogramm zusammenstellten.
    Vier Jahre, in denen wir spannende Referent*innen, engagierte Gärtner*innen, wissbegierige Teilnehmer*innen und tolle Gärten kennenlernen durften. Von sympathischem Dilletantismus über kurzfristige organisatorische Verrenkungen bis hin zu oft beeindruckender Kompetenz war echt alles dabei. Und wir hatten meistens echt Spaß dran.

    Jetzt machen wir lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Walk your talk and talk your walk – das war unser Anspruch und das haben wir zusammen mit euch in den letzten vier Jahren richtig gut hinbekommen (meinen wir zumindest!), mit viel Leidenschaft und Aufmerksamkeit. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, in euren Gärten gibt es andere Herausforderungen, andere Lernbedarfe und Ansätze, sodass wir die Seitentriebe in der bisherigen Form nicht mehr für die richtige Antwort halten.

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  • Workshop „Die Zubereitung von Gesichtscreme aus natürlichen Produkten“ in der Flüchtlingsunterkunft- Siekhöhe- Göttingen

    Bericht über den Workshop „Die Zubereitung von Gesichtscreme aus natürlichen Produkten“ in der Flüchtlingsunterkunft- Siekhöhe- Göttingen am 28.11.2017

    Als ich in dem großen Raum eintraf, kamen mir bereits alle Flüchtlinge, die mich vom vorigen Workshop kannten, mit größerer Freude entgegen. Sie grüßten mich herzlich und sagten mir „Heute machen wir die Vaseline“. Sie meinten damit die Gesichtscreme.

    Die Gruppe bestand aus Frauen und Männern, aus Jungen und Alten mit unterschiedlicher Herkunft wie z.B. Eritrea, Libanon, Georgien, Iran und Sudan.

    Die Workshop-Sprache war ein Mix aus Deutsch, Arabisch und ein wenig Englisch. Lediglich mit den Frauen aus Georgien musste ich mich mit Händen und Füßen unterhalten.

    Ich habe allen zunächst einmal das Material gezeigt und ihnen erklärt woher und auf welche Art und Weise man es gewinnt, denn das Besondere an der selbst hergestellten Gesichtscreme soll für die TeilnehmerInnen sein, dass sie genau wissen welche Stoffe sich darin befinden und dass auf chemische Mittel verzichtet werden kann. Während des theoretischen Exkurses konnten viele TeilnehmerInnen z.B. zunächst gar nicht glauben, dass Eucerin Hydricum aus Schafswolle gewonnen wird. Ein Lernerfolg war dementsprechend bereits an diesem anfänglichen Punkt des Workshops vorhanden.

    Nach dem kleinen, eher theoretischen Exkurs zeigte ich den Frauen kleinschrittig und mit viel Raum für Fragen wie die Creme hergestellt wird. Dabei beendeten wir alle gemeinsam einen Schritt und begannen dann erst mit dem Folgenden, sodass die TeilnehmerInnen in Ruhe und am Beispiel orientiert ihre eigenen Cremes erfolgreich herstellen konnten, auch die Georgierinnen, trotz der vorhandenen Sprachbarriere.

    Die Frauen waren begeistert von ihrer eigenen Creme und auch die Jungs und Männer blieben interessiert bei der Sache und erkundigten sich nach den Rezepten und auch danach, woher man das Material beziehen kann.

    Als die Creme fertig hergestellt wurde, musste sie zunächst für eine Dauer von einer halben Stunde in den Kühlschrank gestellt werden. Die georgischen Frauen holten in dieser Zeit ihre Wolle heraus und strickten. Meiner Meinung nach eine sehr schöne Beschäftigung, um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Die Unterkunft hat wohl im Vorfeld einen Karton voll Wolle gespendet bekommen und seitdem strickt die georgische Frau munter für alle in der Unterkunft lebenden MitbewohnerInnen Socken für den Winter. Ein Mann aus dem Sudan zeigte parallel dazu allen Interessierten eine Form der Handarbeit, die er aus seiner Heimat kennt. Dabei handelte es sich um eine Serviettentechnik, mit der man Körbe und viele andere Sachen flechten kann.

    Einige nutzen die Zeit, um Fragen off-topic zu stellen. Ein junger Mann aus dem Libanon beispielsweise fragte nach einem Kraut oder einer Methode gegen Haarausfall und wie man es schafft mit dem Zigarettenrauch aufzuhören. Die meisten Bewohnerinnen versuchen möglichst viel Deutsch zu sprechen und fragten mich oft nach der deutschen Übersetzung von Gegenständen und wiederholten diese neuen Begriffe immer wieder wie beim klassischen Vokabeln lernen.

    Zum Schluss haben die Teilnehmerinnen mit großer Freude eine schöne Dose voll mit der Creme bekommen, manche haben sogar zwei Dosen ergattert. Eine mit Lavendelöl und eine ohne zusätzliche Duftstoffe.

    Für mich sind solche Workshops immer Treffen, bei denen die Flüchtlinge sich entfalten können, weil kein Zugzwang herrscht und sie fernab von ihrem Aufenthalt Status, einer möglichen Abschiebung oder wichtigen Terminen einfach Mensch statt Flüchtling sein können. Sie wirken so, als würden sie sich in dieser Zeit erholen und aus dem monotonen Alltag entfliehen. Das freut mich immer sehr.

    manche der Flüchtlinge aus dieser Gruppe bewirtschaften die Willkommenparzelle in Friedensgarten

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  • Stand der Dinge Inselgrün, Stuttgart

    (gu, mail)
    Der Stand der Dinge in unserem Garten: die Kulturinsel ist noch Mieter bei der Stadt bis Ende 2018. Wir hoffen, dass wir uns finanziell bis dahin halten können. Wir haben gerade eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, mithilfe welcher wir 30.000 Euro sammeln möchten. In diesem Jahr können wir uns zum ersten Mal nicht mehr aus eigener Kraft refinanzieren. […] wir leider noch keinen vergleichbaren Nachfolger gefunden. Wir haben eine Handvoll Ehrenamtliche, die ab und zu zum Gießen oder Gärtnern kommen, aber uns fehlt ein festes Team aus Gärtnern, die sich wirklich regelmäßig dem Garten widmen (mehr …)

  • Kündigung der Fläche für VAGABund Leipzig

    (Gu, Tel)

    Der Viele Arten Garten des BUND (= VAGABund) in Leipzig existiert seit 2013 auf einer privaten Fläche. Nun haben sie die Kündigung bekommen und wissen noch nicht, ob sie ggf noch dieses Jahr runter müssen. Im Sommer hatten sie gerade ein Gewächshaus gebaut (mit Fundament). Sie haben noch keine neue Fläche im Blick, werden nun mit LeipzigGrün in Kontakt treten. (mehr …)