(Gu, FB)
„Kulturgarten Lüneburg – mehr als ein Garten“. Wir werden als offizielles Projekt der „UN – Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. (mehr …)
(Gu, FB)
„Kulturgarten Lüneburg – mehr als ein Garten“. Wir werden als offizielles Projekt der „UN – Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. (mehr …)
(Gu, Mail)
PRESSEMITTEILUNG DES VEREINS:
Im Rahmen des 20. Böll-Forum wurde am 20.10.2017 der Garten-Kultur-Verein(t)-Sieker e.V. mit seinem interkulturellen Gartenprojekt von der Heinrich-Böll-Stiftung NRW mit dem Preis „Der Heinrich“ 2017 geehrt.
Im Literaturhaus in Köln diskutierten die Cap-Anamur Gründerin Christel Neudeck, die Schriftstellerin Tanja Dückers und der Kulturwissenschaftler Markus Schäfers was Böll unter einer „Ästhetik des Humanen“ (Titel der Veranstaltung) verstand und wie dies mit seiner Idee einer „Poesie des Tuns“ einhergeht. In seinen Geschichten, wie auch seinem politischen Engagement, so die Expertinnen und der Experte, ging es ihm um ethisches Handeln, um die Wahrnehmbarkeit von Humanität. Seine literarischen Figuren waren stets unangepasste, Charaktere die gegen Repressionen in ihrem Umfeld ankämpften. Humanität war bei ihm nicht nur Theorie, sondern immer auch praktisch gedacht, um zu zeigen, dass wen man eine gewisse Phantasie an den Tag legt auf seine Wirklichkeit einwirken kann. Bölls Gedanken sind heute aktueller denn je in einer Zeit in der humanitäre Begriffe wieder lächerlich gemacht werden.
Der Preis wurde dem Gartenkulturverein von der Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung NRW Iris Witt übergeben. In der Laudation wurde der Verein für sein soziales Engagement im Bereich der interkulturellen Arbeit, als auch für die ökologischen Ideen des Gartenprojektes, geehrt. Die Vorstandsmitglieder Adib Scharaf-Mahmud und Abelmajid El Ghrib empfingen stellvertretend für den Verein die Ehrung.
Der „Heinrich“, ein Kunstobjektes bestehend aus einer Gießkanne, wird 2018 bei einer öffentlichen Feier in Bielefeld-Sieker von der Böll-Stiftung dem Gartenverein übergeben. Herr El Ghrib bedankte sich bei der Stiftung und der Jury, und versicherte, dass man mit dem „Heinrich“ nicht die Gärten bewässert wird, sondern dass man mit Bölls Ideen das Bewußtsein alle Menschen rund um das Gartenprojekt bewässern möchte.
Seit 2004 vergibt die Heinrich Böll Stiftung NRW jährlich den Ideenpreis „Der Heinrich“, um Projekten, Aktionen, Kampagnen, Werken von Initiativen, Vereinen und Agenda-Gruppen nicht nur stärkere Beachtung für beachtlich Geleistetes zu verschaffen, sondern auch Müde und Zweifelnde zum Nachmachen zu ermuntern.
Die Geschichte des Ideen- und Initativenpreises „Der Heinrich“ geht zurück auf das Jahr 2002 in dem auf der Mitgliederversammlung die Vergabe eines Preises der Heinrich Böll Stiftung NRW beschlossen wurde. Fortan wurde es zum Ziel gelungene neue und ungewöhnliche Projekte, Aktionen oder Kampagnen, die mit dem Leitbild der Heinrich Böll Stiftung NRW übereinstimmen, zu ehren. Dabei sollen keine großen Persönlichkeiten zum wiederholten Mal für ihr Lebenswerk belohnt werden, sondern innovative, beispielhafte und übertragbare Konzepte. Daher ist ein zentrales Kriterium der Suche nach Preisträgern die aktivierende Wirkung der Ideen und Projekte für neue Menschen und Nachahmer*innen. Von besonderem Interesse sind dabei vor allem neue bürgerschaftliche Beteiligungsformen.
(Gu, FB)
Mit der Gartensaison 2017 endet voraussichtlich auch das Projekt der Scharfen Gärten am Standort Südpark. Die Fläche der Stadt stand uns ihnen für eine Zwischennutzung zur Verfügung. „Bestandsschutz haben wir bis Ende Oktober zugesichert bekommen. Ob wir weitermachen und evtl. eine andere Fläche im Südpark nutzen können, bleibt abzuwarten. Die Stadt hat uns ihre Unterstützung zugesagt.“
Stand der Dinge jetzt:
„Mit der Räumung im Südparks lösen sich die Scharfen Gärten vorerst auf. Nach einigen Diskussionen und zahlreichen Überlegungen haben wir festgestellt, dass die Luft bei uns allen raus ist. Die letzten Monate haben unsere Motivation einfach aufgezehrt. Wir bedanken uns bei allen, die uns über die Jahre unterstützt haben!“
(Gu, mail)
wir müssen tatsächlich unsere Fläche räumen. Aber leider ist unsere Gruppe nicht nur geschrumpft – bedingt auch durch Krankheiten -, sondern ist in sich auch nicht mehr stimmig. Es bräuchte jetzt einen Neuanfang.
Die Stadt hat uns neue Flächen, die auch in anderen Staadtteilen liegen, als Ersatz angeboten. Doch dafür bräuchte es jetzt einen neues Konzept und einen neuen Gruppenanfang. Zur Zeit kann ich das aber nicht leisten. Ich bin aber dabei in meinem Stadtteil, wo eine angebotene Fläche der Stadt liegt, mögliche Interessenten an einem solchen Projekt zumindest über einen Mailverteiler zusammenzuführen. Man muss schauen, was sich daraus entwickelt.
[Gu, aus Antrag und Tel)
Für den dieses Jahr auf städtischen Grund Grund entstandene PAT GG in Regensburg (Träger = TT Regensburg).
Der PAT-Garten (Prüfeninger Autobahn Tunnel) wurde im Frühjahr 2017gestartet, das Grundstück liegt auf einem Autobahndeckel im RegensburgerWesten und gehört der Stadt Regensburg. Es war von Anfang an alsNachbarschafts Projekt zur Verschönerung und Belebung der öffentlichenGrünfläche geplant, es wurde über die lokale Presse und die TransitionRegensburg Verteiler eingeladen, bei den ersten Treffen im Mai 2017kamen ca. 20 AnwohnerInnen aller Altersgruppen. Gemeinsam wurde derGarten geplant. Das Material sollte möglichst recycelt werden, so wurdenzum Bau der Beete ausschließlich alte Paletten von lokalen Firmenverwendet. Die Erde für die ersten Beete wurde von einem lokalen KompostProduzenten geliefert. Der Garten wird von der Nachbarschaft sehr gut angenommen, dabei ist eindeutlich besserer Austausch zwischen den Menschen zu beobachten, welchesich im Garten öfter und länger begegnen. Im Garten wurden auchSitzgelegenheiten geschaffen, welche regelmäßig als Treffpunkt genutztwerden. Ernten können alle, die sich aktiv einbringen, dabei könnenInteressentInnen zu jedem monatlichen Treffen einsteigen, dort erhaltendiese ein eigenes Beet oder übernehmen Gemeinschaftsaufgaben. Der Bau ging recht schnell voran, so dass wir bereits 16 Hochbeete undeine Wasserversorgung fertig stellen konnten, so ist bereits in diesemJahr eine bunte Vielfalt an Gemüse gewachsen und konnte gemeinsamgeerntet werden.
Das neue Bewässerungssystem soll die ausschließlich ehrenamtlich Aktivenbei der wöchentlichen Gartenarbeit entlasten, die Skizze zum Bauvorhabenfinden Sie im Anhang. Es sollen Wasser-Verlegerohre zu allen Beeten unterirdisch in ca 5-10cmTiefe verlegt werden. Die IBC Tanks sollen zusätzlich mit Sonnenschutzbedeckt werden, da in diesem Jahr bereits nach 1 Woche Algenbildungbeobachtet wurde. Die Verlegerohre sollen über Verteiler an den Beetenverzweigt und integriert werden, so dass nur noch das öffnen vomWasserhahn am IBC notwendig ist. (mehr …)
(Gu, Newsletter)
Schon länger sind wir als Gartennetzwerk nun schon mit der Stadtverwaltung in Kontakt. Immer wieder gab es Gespräche, runde Tische, fachlichen Austausch und zunehmende Annäherung. Diese gegenseitige Anerkennung nimmt nun konkrete Form, sodass das Fortbestehen wie auch das Neu-Entstehen weiterer Gemeinschaftsgärten in der Stadt auf fruchtbaren Boden fallen kann.
Wir freuen uns also, tolle Neuigkeiten veröffentlichen zu dürfen:
Denn ab sofort gibt es beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (kurz ASA, umgangssprachlich „Grünflächenamt„) einen festen Ansprechpartner für Belange von Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen: Herr Viertel steht dort für Anliegen und Anfragen gern zur Verfügung. Das Gartennetzwerk steht als Mittler und zur Herstellung des Kontakts demgegenüber bereit.
Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit (für Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen), über den Kompostplatz der Landeshauptstadt Dresden (auf der Gompitzer Straße 116 in 01157), Komposterde zu beziehen.
Und zwar kostenlos.
Der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen (Abteilung Grünanlagenunterhaltung) schreibt dazu:
Wenn das mal keine gute Nachrichten sind! Toll, dass die Stadtverwaltung auf diese Art und Weise deutlich anerkennt, dass Gemeinschaftsgärten mit ihren Anliegen und ihrer Relevanz auch innerhalb der Verwaltung eine Repräsentanz brauchen und damit ein Gegenüber bekommen. Toll, dass unser kritisch-konstruktiver Austausch Früchte trägt, sodass be- und entstehende Gärten ganz praktisch und unbürokratisch unterstützt werden (mehr …)
(gu, alerts)
[…] Doch dann gab der Verein Anfang des Jahres seine Insolvenz bekannt. Die Aktivitäten auf dem Danziger Platz wurden dadurch aber nicht beeinflusst. Im Gegenteil: Im August wurde ein Bienenbaum-Wipfelpfad errichtet, der den Honigbienen ein Zuhause in der Stadt geben und deren Erhalt sichern sollte. Wie steht es nun um das Urban-Gardening-Projekt?„Unsere finanzielle Situation ist noch nicht geklärt“, sagt Boris Wenzel, Sprecher des Vereins. Der Spendenaufruf sei zwar erfolgreich gewesen, doch um die Schulden des Vereins zu begleichen, reiche das gesammelte Geld bei Weitem nicht aus.
Derzeit sieht alles danach aus, dass der Verein das Projekt aufgibt und ein neuer Träger sich dem „Urban Gardening“ in Frankfurt annimmt. „Wir sind in vertieften Gesprächen“, sagt Wenzel dazu. Deshalb ist der Vereinssprecher überzeugt: „Das Projekt an sich geht weiter.“ Cher und Corina Haurová, die sich um den Bienenbaum-Wipfelpfad kümmern, wären interessiert: „Prinzipiell können wir uns gut vorstellen, unser ehrenamtliches Engagement auf die gesamte Gartenanlage auszuweiten.“ Doch dies hänge davon ab, ob sich mehr Menschen finden, die das Projekt unterstützen.
Laut Silvia Euler, der Betreiberin des Biergartens, bleibt das Gelände, so wie es ist, bis 2022 bestehen. Ausgaben hat der Verein laut Wenzel derzeit keine. „Das Wasser wird von der Stadt gesponsert, die Zaunmiete wird vom Eigentümer gespendet.“ Auch die Erde bekommen die Aktiven von der Stadt umsonst, so eine Gärtnerin. […]
Doch einzelne Hobby-Gärter sind unzufrieden mit dem Projekt. Eine Hobby-Gärtnerin, die lieber anonym bleiben möchte, erklärt den Frankfurter Garten für gescheitert. „Es bringt nichts mehr“, so die Seniorin. „Er ist zu groß geworden und wir haben zu wenig Leute, die sich um den Garten kümmern.“ Genügend Zeit, Engagement und Begeisterung für das Projekt fehlen, sagt die Hobby-Gärtnerin weiter.
Viele Aktive haben ihr Hoch-Beet schnell wieder aufgegeben. „Sie sind drei Monate lang begeistert, dann sieht man sie nie wieder.“ Zudem hielte sich im Garten unerlaubt eine Männergruppe auf, die dort abends Drogen konsumiere. „Um Mitternacht haben die noch hier gesessen. Wir nehmen an, dass sie gedealt haben.“ Die Polizei bestätigt, dass es in der Gegend um den Danziger Platz derartige Fälle gegeben hat: „Es ist nicht auszuschließen, dass es auch im Frankfurter Garten zu dem einen oder anderen Fall des Betäubungsmittelhandels kommt“, sagt Andrew McCormack, Sprecher der Polizei. „Bei der Örtlichkeit handelt es sich aber um keinen Betäubungsmittelbrennpunkt in Frankfurt.“
Anwohner seien laut der Hobby-Gärtnerin auch keine Fans des Gartens. Bei der Stadt ist 2017 allerdings nur eine Beschwerde wegen des Gartens eingegangen.
[…]
https://merkurist.de/frankfurt/urban-gardening-wie-steht-es-um-den-frankfurter-garten_ky6
Doch das scheint unwahrscheinlich, haben Wenzel und der Verein doch bereits Flohmärkte, Workshops mit Schulen und Veranstaltungen zur Buchmesse und Luminale für das kommende Jahr geplant. Derzeit hat der Frankfurter Garten am Wochenende für Besucher geöffnet. Am 31.Oktober, 17 Uhr, endet die Gartensaison mit einem Kürbisfest. Ende Februar macht der Garten dann wieder auf – so die aktuelle Planung.
(gu, alerts)
[…]
Zu Beginn berichtete Bürgermeister Guido Schöneboom über die Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung und vermeldete, dass das Gartenhaus für den Interkulturellen Garten nun wie geplant gebaut werden kann. Den Garten selbst bezeichnete er als „Leuchtturmprojekt“ der Landesgartenschau, das sicher auch längerfristig Wirkung zeigen werde. Alle Gartenparzellen sind mittlerweile vergeben, an diesem Wochenende werden Ehrenamtliche zusammen mit einem Gartenbauunternehmen die Beeteinfassungen einbauen. Nächste Woche gibt es ein Treffen, bei dem die interkulturellen Veranstaltungen, mehrsprachige Informationsbroschüren und Beschilderung und das Gartenprojekt weiter geplant werden sollen.[…]
http://www.badische-zeitung.de/lahr/interkultureller-garten-ist-im-bau–143736214.html (mehr …)
(gu, alerts)
[…] Am Dienstagabend hatte der Vereinsvorstand noch einmal ein Gespräch mit der Stadibau, der Gesellschaft für den Staatsbedienstetenwohnungsbau in Bayern. Resümee: Die Termine stehen, um Bodenuntersuchungen auf dem Gelände vorzunehmen. Der tatsächliche Baubeginn ist aber noch ungewiss. Und der Freistaat hat auch keine Alternativfläche anzubieten.
Gefragt ist nun die Politik. Stadträte der Grünen, der ÖDP und der Linken haben die Stadt in einem gemeinsamen Antrag vor wenigen Tagen aufgefordert, den Verein „O’pflanzt is“ „tatkräftig und kurzfristig“ bei der Suche nach einem Ersatzgrundstück zu unterstützen. Auch mit der CSU und der SPD will Schenk noch sprechen, „schließlich sind wir ein überparteiliches Projekt“. Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg hat als Standorte bereits den Olympiapark an der Friedenskirche, den Parkplatz der Montessorischule oder eine Ecke des künftigen Kreativparks vorgeschlagen. Erwogen werden sollen aber auch Flächen in anderen Stadtvierteln. Gleichzeitig, so die Rathauspolitiker, solle der Freistaat um Aufschub bei der Freimachung des Geländes gebeten werden – wenigstens für einige Wochen oder Monate. Der Neuhauser BA hat dazu in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig einen Antrag auf den Weg gebracht, in dem sogar die Rücknahme der Kündigung als Möglichkeit angesprochen wird. […]
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gemeinschaftsgarten-geplatzte-vitaminbomben-1.3715893 (mehr …)
(Gu, Mail)
der Offene Garten West hat sich personenbezogen irgendwie aufgelöst hat.
Das Projekt lief auf einem von uns [ Flüchtlingsunterkunftsträger] zur Zwischennutzung angemieteten Baugrundstück. Idee war Geflüchtete und Nachbarn zusammen zu bringen.
Da seit etwa einem Jahr klar ist, dass das Grundstück demnächst bebaut werden soll, gab es keine weiteren Initiativen zu einem Nachbarschaftsgarten.
Bis die Bauarbeiten beginnen, nutzen unsere Bewohner den Garten für sich. Nachbarschaftliche Nutzung ist nicht ausgeschlossen, wird aber derzeit nicht mehr beworben/ fokussiert.
(gu, alerts)
[…]
150.000 Euro stellt die Stadt im Doppelhaushalt 2018/2019 erstmals für Bürgerbeteiligungsprojekte bereit. Jetzt stehen die sechs Projekte fest, in die Summen von 7200 bis 50 000 Euro investiert werden. Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte die von den Wuppertalern unter 109 Vorschlägen ausgewählten Projekte vor: Mit 50 000 Euro wird die Sanierung eines Spielplatzes an der Waldkampfbahn Vohwinkel gefördert, die gleiche Summe geht an das Urban Gardening Großprojekt. Hier wollen die Ideengeber unter anderem einen bürgerschaftlich gepflegten Garten südlich des Botanischen Gartens anlegen
[…]
http://www.wz.de/lokales/wuppertal/buergerbudget-so-teilen-die-wuppertaler-150000-euro-unter-sich-auf-1.2537377 (mehr …)
(von Najeha)
[…]
Seit fast drei Jahren biete ich jetzt schon solche Infoveranstaltung für Flüchtlinge an und in Bad Sooden-Allendorf erlebte ich zum ersten Mal sehr zufriedene und glückliche Menschen.
Sie lobten ihre Betreuer und die Natur und vor allem die Ruhe. Es kann sein, dass sie einfach nur viel Glück mit ihren deutschen Bezugspersonen und dem gesellschaftlichen Umfeld hatten, in dem sie hier gelandet sind. Ich vermute jedoch, dass es sicherlich auch mit dem Umstand zusammenhängt, dass es sich bei Bad Sooden-Allendorf nicht nur um eine Stadt in Hessen handelt, sondern vor allem um einen Kurort, der auf die heilenden Kräfte der Natur setzt.
Ich war sehr überrascht darüber, dass es sich im Raum um ein reines Flüchtlings- Publikum handelte. Nadja Hilmes war die einzige Deutsche als ehrenamtliche Teilnehmerin.
Das bereitete mir Sorgen, sodass ich Nadja darauf ansprach und sie fragte, ob der Garten nur für Flüchtlinge angedacht ist und dass es so keine Integration stattfinden kann.
Nadja antwortete: „Es werden auch deutsche Familien am Garten teilnehmen. Wir wollten erstmal schauen, wie viele Flüchtlinge Interesse haben. Die Gartenvergabe an sie hat sozusagen Priorität gehabt. Die restlichen freien Gartenplätze gehen an deutsche Familien und auch Studenten (bei uns studieren sehr viele Chinesen)“
Die Interessenten bestehen aus Familien mit Kindern, alleinstehende Frauen und insgesamt aus Jung und Alt.
Nach dem Vortrag wollte Nadja ein paar wichtige Dinge mit den Anwesen besprechen. Darunter viel Sinnvolles, das mich begeistert hat und das ich als sehr wichtig erachte:
All Teilnehmer sind im Garten versichert.
Symbolisch sollen die Teilnehmer einen monatlichen Beitrag von 50 Cent zahlen (= 6 Euro im Jahr).
Sie hat für jede Familie einen Umschlag mit einem Heft von Dreschflegel mitgebracht, in dem sich ein Gutschein für Saatgut befand.
20 Euro Gutschein für eine Familie, 10 Euro Gutschein für ein Pärchen.
Nadja wird mit den Betroffenen die Bestellungsformulare ausfüllen und zusammen verschicken.
Alle haben sich sehr darüber gefreut. Ich habe ihnen empfohlen, dass sie sich in größeren Gruppen zusammentun sollen, wenn sie die Bestellung aufgeben und sich danach das Saatgut teilen. So kommt es für jede einzelne Familie zu mehr Vielfalt im Saatgut.
Wir haben danach zusammen das Grundstück besichtigt. Es liegt in der Stadtmitte in Allendorf, nur 5 Minuten zu Fuß von den Räumlichkeiten entfernt.
Das Grundstück ist ein Steigungsstück mit mehreren Bäumen und Brombeersträuchern und einem alten Schuppen.
Es lag viel abgedecktes Holz herum. Sie möchten zusammen einen Sitztraum für sich daraus bauen.
Sie haben dafür bereits Gelder beantragt und warten auf die Bewilligung. Das Grundstück soll dann einmal maschinell bearbeitet werden, damit im Frühjahr mit der Gartenarbeit begonnen werden kann. […]
Im Garten gibt es kein Wasser, ich empfahl ihnen mit Regenrinnen am Aufenthaltsraum und am Schuppen zu arbeiten und das Wasser dann in Tonnen zu sammeln wie wir es bei uns in Göttingen machen.
Ganz hinten am Garten fließt ein Bach entlang. Ich gab Nadja den Tipp einen Zaun zu setzen, weil viele Kinder dabei sind und das dann sehr gefährlich werden kann, wenn die Eltern bei der Gartenarbeit einmal nicht ganz so achtsam sind.
Im Gesamten kamen ähnliche Fragen wie bei gleichen Veranstaltungen an anderen Orten auf. Die Interessenten fragten danach was in Deutschland wächst und wann man säht.
(fu, Newsletter)
Der zweite Tauschgarten in München entsteht und das finden wir einfach super! Am 21. Oktober ab 14 Uhr ist offizelle Eröffnung und alle sind ganz herzlich eingeladen. Mehr Infos unter
https://www.facebook.com/TauschgartenSchwabingMilbertshofen/
Es können noch viele weitere Tauschgärten entstehen, dafür gibt es nun eine Übersichts-Webseite
http://tausch-garten.de/
(Gu, alerts)
Frauen verarbeiten gemeinsam die Ernte aus dem Dillinger Gemeinschaftsgarten zu Spezialitäten. Die Zukunftswerkstatt Saar e.V. lädt Frauen aller Nationalitäten zur Verarbeitung der Ernte aus dem interkulturellen Gemeinschaftsgarten ein. Unter der fachkundigen Anleitung von Birgit Loris und Christine Wagner können Frauen aller Nationalitäten in Workshops lernen, wie man Wildkräuter, Obst und Gemüse durch Dörren und Fermentieren haltbar machen oder zu leckeren und gesunden Smoothies und Pestos verarbeiten kann.
Das gegenseitige Kennenlernen, Spaß und der interkulturelle Austausch stehen außerdem mit auf der Zutatenliste. Die fertigen Produkte können mit nach Hause genommen oder vor Ort probiert werden.
Die angebotenen Workshops finden im Vereinsheim des Kleingartenvereins Dillingen Nord, hinter den Stadtwerken, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden für das interkulturelle Gemeinschaftsgartenprojekt der Zukunftswerkstatt Saar sind immer willkommen.
Am Dienstag, 17. Oktober, von 18.30 bis 21 Uhr, wird zusammen Obst gedörrt und daraus Obstleder, Müsliriegel und Chips hergestellt und Gemüse fermentiert. Zu diesem Termin soll ein Einmachglas (500 ml) mit Gummi mitbracht werden.
Am Dienstag, 24. Oktober, um 18.30 bis 20 Uhr, werden aus Wildkräutern, Obst und Gemüse zusammen Smoothies und ein Wildkräuterpesto hergestellt.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wohnen-mindestens-quadratmeter-gruen-fuer-jeden-1.3702637
und haben laut o´pflanzt auch schon einen Antrag an den Stadtrat formuliert (mehr …)
(gu, alerts)
Mit rund 150 000 Euro sollen zwei völlig unterschiedliche soziale Projekte in der Innenstadt gefördert werden. Es geht dabei einmal um ein „Urban Gardening“ (urbanes/städtisches Gärtnern) in der Untermühlaustraße (Neckarstadt-West) und um „Straßenpädagogische Prävention“ im Jungbusch/Verbindungskanal. Mit 91 000 Euro will sich das Land Baden-Württemberg beteiligen, die restlichen 61 000 Euro kommen von der Stadt – hier steht allerdings der Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats noch aus. Das Land hat in der Vergangenheit mehrfach seine Förderpolitik geändert. Es geht dabei speziell um „nicht-investive Projekte“, also nicht um Städtebau, sondern um pädagogische Angebote. […]
Urban Gardening in der Untermühlaustraße: Hier geht es um die GBG-Wohnanlage Untermühlaustraße. Der Wunsch nach Gärten kam aus der Bewohnerschaft, schreibt die Stadt in ihrer Vorlage an den Ausschuss. „Hierbei stehen vor allem die Beschäftigungsmöglichkeit und der Kontakt zu anderen Mietern im Vordergrund.“ Gleichzeitig diene das gemeinsame Gärtnern auch dazu, „der Isolation alleinstehender älterer Menschen entgegenzuwirken“. Das gemeinsame Arbeiten im Garten – Urban Gardening bezeichnet eigentlich offene Gartenprojekte in Innenstädten – solle zudem den Zusammenhalt der Bewohner fördern und auch als ein Mittel zur Integration dienen.
Und dann soll das Urban Gardening auch noch einen ganz anderen Zweck erfüllen. Mit der Bepflanzung würde eine bislang ungenutzte öffentliche Grünfläche sinnvoll genutzt „und mit wenig Aufwand können kostengünstig bestimmte Bedarfe des täglichen Lebens selbst gedeckt werden.“
Das Garten-Projekt soll im kommenden Frühjahr starten, bis 2019 stehen 18 000 Euro zur Verfügung.[…]
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-stadtteile-land-und-stadt-foerdern-sozialprojekte-mit-rund-150000-euro-_arid,1128099.html (mehr …)
(gu, fb)
der gg el palito aus stuttgart
(mehr …)
(gu, fb)
Eine kleine Schulrevolution beginnt und das Junge Gemüse [Projekt der Ufer-Projekte aus Dresden] ist dabei! Teile des Lehrplans im Garten umsetzen und dabei praktischen Kontakt zur Natur haben. Wir lassen die Köpfe qualmen, um solche Module für Schulen zu entwickeln.
Am 30.9. trafen wir uns nun das erste mal in einer sehr produktiven Runde. Dabei waren Umweltbildner*innen, Lehrer*innen, Klein- und Gemeinschaftsgärtner*innen. Zu aller erst tasteten wir uns gemeinsam an die Thematik heran und lernten uns dabei kennen. Angeleitet von unserem Moderator Robert Riedel führten wir ein Gesprächskarussel zu unseren Erfahrungen mit Gärten als Lehrorten, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, aber auch Hemmnisse in den Schulen.
Das schöne Wetter erlaubte uns eine Mittagspause im benachbarten Gemeinschaftsgarten hechtgrün, wo wir nach dem Essen Inspirationen für unsere Unterrichtsmodule sammelten. Mit der Frage „Was können wir im Garten lernen, was im Klassenzimmer nicht zu vermitteln ist“ tauschten wir in Kleingruppen unsere Ideen aus und brachten sie gemeinsam an unseren Visionsbaum.
Dieser trägt nun die Grundlegenden Ideen, auf die wir in den nächsten Workshops aufbauen wollen.
In der Zwischenzeit heißt es für uns Recherchieren, nachdenken, Notizen machen. In der nächsten Runde am 21.10. und 28.10. wollen wir konkrete Module erarbeiten. Wir freuen uns dabei sehr über mehr interessierte Lehrer*innen, die mit ihrem schulinternen Wissen helfen können eine Brücke zwischen Lehrplan und Umweltbildungsangeboten zu schlagen.
Diese Brücke brauchen wir mehr denn je, zumal das Kultusministerium gerade an einer BNE-Strategie für sächsische Schulen feilt, bei der genau solche Angebote, wie wir sie schaffen, gebraucht werden. (mehr …)
(gu, alerts)
[…] Bevor die Saison im Gemeinschaftsgarten in Biebrich zu Ende geht, feiern die Gärtner ein Herbstfest. Seit Mitte Mai haben sie auf dem vormaligen Brachgelände an der Zaberner Straße geackert: den Garten geplant, den Boden um- und Steine ausgegraben, einen sieben Meter tiefen Brunnen gebohrt, Beete angelegt, gesät und gepflanzt. Etwa 60 Pflanzenfreunde kümmern sich um sechs Gemeinschafts- und rund 50 private Einzelbeete. […]Vorstand des Vereins „WisaWi“ an. Der wollte schon länger einen Gemeinschaftsgarten verwirklichen, da traf es sich gut, als auf Initiative des Biebrichers Mario Bohrmann, Chefredakteur des „Lilienjournals“, das Amt für Liegenschaften das Grundstück neben der Flüchtlingsunterkunft anbot.
Wisawi betreibt das Projekt in Kooperation mit dem Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge. Finanziert wird es aus Mitteln des Amts für Zuwanderung und Integration. „Voneinander lernen, miteinander wachsen“ lautet das Motto des Gemeinschaftsgartens. Neben Mitgliedern der nahegelegenen Albert-Schweitzer-Gemeinde beteiligen sich auch einige Nachbarn. […]
Das Gelände an der Zaberner Straße ist etwa 2200 Quadratmeter groß. Wasser ist vorhanden, eine Komposttoilette steht während der Saison zur Verfügung.
Weitere Gärtner sind willkommen. Es gibt sowohl private Einzel- als auch Gemeinschaftsbeete.
Gespendete Pflanzen und Saatgut nehmen die Gärtner gern entgegen, ebenso Gartengeräte oder –möbel sowie Geldspenden.
http://www.fr.de/rhein-main/wiesbaden-ein-garten-fuer-alle-a-1364885 (mehr …)
(von Najeha)
Ich komme jetzt zu meiner Vorstellung. Wir, Frau Stephanie Horn und ich haben den Vortrag gemeinsam gehalten. Sie hat Bilder vom Grundstück gezeigt und ich habe über die Interkulturellen und Gemeinschaftsgärten erzählt, die Ziele und die Arbeit vorgestellt.
Die Rolle der Frau Horn im Projekt ist es das Geld zu mobilisieren, wie sie selbst erklärt hat.
Im Raum saßen die Deutschen auf einer Seite und die Flüchtlinge auf der anderen Seite. Das war von keinem geplant, aber entwickelte sich so und zeigt, dass sich alle noch sehr fremd sind.
Auf der ausländischen Seite saßen 10 Erwachsene Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Marokko, Palästina und aus afrikanischen Ländern. Darüber hinaus tobten 16 Kinder im Raum herum und mussten immer wieder von mir zur Ruhe ermahnt werden. Die Hälfte der Kinder waren lebendige, Afrika stammende Kinder, die ohne ihre Mütter dabeisaßen und sich sehr für die Gartenarbeit interessierten. Das war sehr interessant und entzückend für mich.
Die afghanische Familie besteht aus einem Vater und seinen vier Söhnen, die wiederrum alle selbst Frauen und Kindern haben. Sie zeigten besonders großes Interesse an der Gartenarbeit und möchten sehr gerne mitmachen.
Sie stellten viele Fragen: Was wächst in Deutschland? Wann beginnt die Saison? Wie kann man gießen? Wo bekommt man sein Saatgut her? Bekommt jede Familie eine eigene Parzelle? Wie groß sind die Parzellen?
Ich habe alle Fragen an Frau Horn weitergegeben und ihre Antworten wieder zurück an die Familie gegeben.
Die deutsche Seite zeigte sich sehr still, nur eine junge Frau war sehr begeistert und verlangte von der Organisatorin, dass das Projekt ökologisch sein sollte und von Beginn an eigener Kompost hergestellt werden sollte. Sie empfahl der Organisatorin das Saatgut von Dreschflegel zu kaufen.
Ich vermutete zunächst, dass es sich bei der jungen Frau um jemanden aus der Politik oder von der Stadt handeln könnte, aber es stellte sich heraus, dass sie selbst Gärtnerin ist. Sie möchte sehr gerne mitmachen unter den Bedingungen, die sie vorher anführte. Das erfreute mich sehr, denn sie traf mit ihren Bedingungen den Kern dessen, was unsere Projekte ausmacht.
Auf der deutschen Seite saßen auch eine ältere Dame und ein älterer Herr. Sie haben die ganze Zeit über nur zugehört und kein Wort von sich gegeben und am Ende sind sie direkt gegangen. Später erzählte mir Frau Horn, dass es sich bei den beiden um Leute aus der Politik gehandelt hat.
Das Grundstück für den anzulegenden Garten liegt direkt vor dem Haus, auf der anderen Straßenseite. An einer Seite ist es eingezäunt und die Planung sieht vor die anderen Seiten mit Blumenhecken zu bepflanzen.
Der Leiter des Hauses zeigte auch großes Interesse an dem Projekt, weil er unter der Situation mit den auf der Straße spielenden Kindern leidet.
Er hofft, dass wenn das Grundstück als Garten verwendet wir, die Kinder dort und nicht mehr auf der Straße toben werden.
Die Interessierten haben sich in die Namenliste zum Mitmachen eingetragen, die afrikanischen Kinder wollten sich anstelle ihrer Mütter eintragen. Ich habe ihnen die Namenliste in die Hand gegeben, um sie ihren Müttern zu bringen.
Ich habe Frau Horn empfohlen, bei den Voraussetzungen ein Kinderbeet anzulegen. Ich halte es für sehr wichtig das große Interesse der zahlreichen Kinder ernst zu nehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben einen direkten Bezug zur Natur zu entwickeln.
Wir haben das Grundstück zusammen besucht, die Planung erklärt und auch vom Vorhaben einen Schuppen für Gartengeräte zu bauen berichtet.
Im Oktober führen sie eine Baumschnitt-Aktion durch.
(gu, alerts)
eine von 10 „stadtoasen“, für die man abstimmen beim Social Design Award kann:
Mobile Forage and Field Yield Kitchen
In Gemeinschaftsgärten wird gemeinsam gepflanzt, gegossen, gepflegt und geerntet. Aber gegessen wird die Ernte dann meist nicht gemeinsam, sondern die wandert zu Hause in den Kochtopf. Dabei verbindet ein gemeinsames Mahl doch, haben sich die Designer des Berliner Büros Ellery Studio überlegt. Aber weil eine Einbauküche in den Urban-Gardening-Flächen nicht untergebracht werden kann, haben sie eine mobile, zusammenklappbare Küche entworfen. Solche gibt es zwar schon, aber das Modell von Ellery Studio sieht eine Variante mit Solaranlage, pedalbetriebenem Generator, Wassertank, Herd und Ofen vor. Lehrmaterial über Gemüse und Obst sowie Rezepte sollen die Küche um ein didaktisches Element ergänzen. Über das Kochen und gemeinsame Essen der Ernte sollen nach der Vorstellung der Designer „Immigranten, Teenager und andere unterrepräsentierte Gruppen“ an Gemeinschaftsgärten herangeführt werden. (mehr …)
(gu, alerts)
Bei einem „Tag der offenen Tür“ ist am 23.09.2017 der „Interkulturelle Garten“ in Minden-Bärenkämpen wieder auf Vordermann gebracht worden. Vereinsmitglieder, Mitarbeiter von „PAcKT an“ – ein gemeinsames Projekt von Fachwerk und der AWO – sowie viele Helfer*innen haben den Garten gründlich bearbeitet, das Grün zurückgeschnitten und winterfest gemacht. [..] Bei der Aktion waren auch Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr, Quartiersmanager*in Bärenkämpen, sowie die beiden Integrationsassistenten […]
Im „Interkulturellen Garten“, der an der Straße Sieben Bauern, hinter der Kleingartenanlage Bärenkämpen liegt, gibt noch freie Parzellen in der Größe von 35 qm, für die jährlich der Betrag von 35 Euro entrichtet werden muss.[..] gemeinsam haben rund 25 Vereinsmitglieder in Bärenkämpen mit Unterstützung des „Lokalen Aktionsplans Minden“ (2011: 2.400 Euro) 1.900 Quadratmeter Land gestaltet
http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/stadt-minden-interkultureller-garten-in-baerenkaempen-wieder-auf-vordermann_id_7688942.html (mehr …)
(Gu, Mail)
wir haben gerade ein Budget von 50.000 € beim Bürgerbudget für die Entwicklung des Urban Gardenings in der Stadt gewonnen. (Ist noch geheim!!!) Da wird sich also in den nächsten 2 Jahren was bewegen lassen. Nun muss die Stadt definitiv mit in die Planung und Entwicklung einsteigen und einen Ansprechpartner benennen (mehr …)
(gu, alerts)
Von Uta Büttner
Coswig. Nikolai und Waheed unterhalten sich angeregt. Der eine spricht russisch, der andere urdu – National- sowie Amtssprache in Pakistan. Wie sie sich verstehen, bleibt das Geheimnis der beiden. Dann lachen sie, klatschen sich auf die Schulter. Der Russe sagt: „da, da“, der Pakistani „tike“ – was „ja“ heißt.
Wie sich die Männer da verständigen, weiß auch Cornelia Obst nicht. Aber sie freut sich genau über diese kleinen Begegnungen. Denn das war das Anliegen der Gartenbauingenieurin, als sie 2009 gemeinsam mit Almut Böttcher den Interkulturellen Garten in Coswig gründete. Soziale Kontakte knüpfen, ins Gespräch kommen, fremde Kulturen kennenlernen. Und zwar bei gemeinsamer Arbeit und Begeisterung für die Natur. Der Lohn: sich wohlfühlen und eine reiche Ernte – so wie in diesem Jahr.
Immer mittwochs und samstags jeweils drei Stunden treffen sich auf der Jaspisstraße 42 zahlreiche Einheimische, Aussiedler und Migranten zum gemeinsamen Gärtnern, Schwatzen, Lernen oder auch Kochen. Der Garten ist für jeden offen. „Matthias Arnold kommt immer mal vorbei und kauft etwas“, sagt Cornelia Obst. Andere bringen kostenfrei ihren Grünschnitt her oder informieren sich über in Deutschland eher selten wachsende Pflanzen. So hat der Verein ein Lehrbeet am Eingang des Gartens angelegt. Zu finden ist dort unter anderem das in Südamerika beheimatete Süßkraut oder die Artischocke.
„Wir wollen Menschen zusammenbringen, voneinander lernen“, sagt Obst. So ist die Inderin Jaspal Kauer bereits seit einigen Jahren dabei. „Wir haben schon so viel über das Leben in ihrer Heimat erfahren. Beispielsweise, dass Mädchen angehalten werden, still zu sitzen und nicht zum Spielen rauszugehen und etwa Fahrrad zu fahren. Das habe Jaspal erst in Deutschland gelernt. „Sie fühlt sich wohl bei uns, und wir sind froh, dass sie da ist.“
Manchmal ist aber auch zu wenig Zeit zum Gedankenaustausch. Denn die etwa 4 700 Quadratmeter große Anbaufläche muss bewirtschaftet werden. „Da wird es ganz schön hektisch, vor allem, wenn wir verkaufen“, erzählt Cornelia Obst.
Der Stand muss vorbereitet, das Gemüse frisch geerntet werden. Deshalb gibt es seit Mai immer am letzten Sonnabend im Monat nach getaner Arbeit einen Treff unter dem Nussbaum im Garten. „Hier können wir in Ruhe reden.“ Denn der Garten ist auch Anlaufpunkt bei Sorgen und Problemen – für Deutsche und Migranten, betont die Vereinsvorsitzende. Meist kann jemand einen Tipp geben oder direkt helfen. Und wenn es regnet, können sich die Hobbygärtner zurückziehen – in ihr kleines „Vereinshaus“, einen Unterstand mit ein paar angebauten Seitenwänden, damit der Wind nicht so durchpfeift. Darunter steht ein langer Holztisch, der genug Platz für Bastelnachmittage bietet.
Im Frühjahr hat sich der Verein zwei Bienenvölker mit insgesamt 100 000 Bienen zugelegt. So verkauft er neben Gemüse und Kräutern auch Honig. Zweimal im Jahr wird dieser geschleudert. „Wir hoffen, dass die Bienen über den Winter kommen. Unsere Idee war eigentlich auch, diese Insekten Kindern zu zeigen“, berichtet die Vereinsvorsitzende. Überhaupt wünscht sich der Verein mehr Kinder und Jugendliche in seinem Garten. Ideen zu Kooperationen mit Partnern gibt es, doch die Zeit für die Organisation fehlt. Deshalb freut sich Cornelia Obst über jeden neuen Interessenten. Reichlich 20 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Eines der neusten Mitglieder ist eine Rentnerin aus Coswig. Sie sei Gärtnerin mit Leib und Seele, erzählt Cornelia Obst.
Am 21. Oktober ist das jährliche Herbstfest zum Ende der Gartensaison geplant. Dann sitzen Hobbygärtner und Gäste gemeinsam um die Feuerschale. Im Lehmofen wird frischer Kuchen gebacken, im sogenannten Dutch Oven eine leckere Suppe mit Kürbis, Chili-Schoten und Möhren gekocht. Dieser Outdoor-Kochtopf oder Feuertopf aus Gusseisen wird mit glühenden Kohlen beheizt. Zuvor, am 14. Oktober, findet in Kooperation mit dem Partner Initiative Coswig – Ort der Vielfalt ein Begegnungstag im Interkulturellen Garten statt. Natürlich wieder offen für alle.
Und wenn die Gartensaison im März 2019 von Neuem beginnt, hofft Cornelia Obst wieder auf ganz viele Neugierige und vielleicht auch ein paar neue Mitstreiter.
http://www.sz-online.de/nachrichten/der-etwas-andere-garten-3789607.html (mehr …)
(Gu, alerts)
[…]Neben der Projektgruppe aus Ingolstadt war auch eine ansehnliche Gruppe aus dem Seniorenbeirat zur Stelle, ebenso wie begeisterte Schrobenhausener, die alle gemeinsam anpackten. Material wie Holz, Pfosten, Metallschuhe, Gewindestangen und das nötige Kleinzeug hatte der Seniorenbeirat tags zuvor bereits besorgt. Und so konnte der Tag genutzt werden: Es wurde geschraubt, gehämmert, gebohrt und gesägt, was das Zeug hielt. Dank der einwandfreien Zusammenarbeit aller Beteiligten war das Hochbeet abends fertig. Selbstverständlich gab es zwischendurch eine Brotzeit, die der Seniorenbeirat vorbereitet hatte.
Doch was veranlasst eigentlich Audi-Mitarbeiter, an so einem heißen Sommertag mit dem Seniorenbeirat zu schuften? „Wir wollen als Team für andere etwas tun und es geht auch um die Wertschätzung einer solchen Idee“, erklärte ein Mitarbeiter des Unternehmens. Schließlich sei man vom Gedanken, der hinter dem interkulturellen Garten steckt, begeistert und wolle sich auch besonders im interkulturellen Bereich engagieren.
Nach getaner Arbeit bedankte sich Basem aus Syrien, der sich im Projekt Interkultureller Garten ebenfalls engagiert, bei der Projektgruppe der Audi AG für die hervorragende Arbeit mit Blumen, die er in seinem Gartenanteil eigenhändig gepflanzt hatte.
[…]
http://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Schrobenhausen-Gemeinsam-werkelt-es-sich-leichter;art603,3549746 (mehr …)
(Gu, alerts)
Damit ab Frühjahr der Platz an der Westerstraße in frischem Grün erstrahlen kann, müssen Beete und Pflanzen nun zunächst weichen. Die Initiative „Ab geht die Lucie“ lädt deshalb zur Abrissparty. […]
Der Abbau der Beete ist Teil der Vereinbarung mit der Stadt. Was am Ende übrig bleibt, muss die Initiative abtransportieren lassen, auf eigenen Kosten.
Die Stadt wiederum wird das Pflaster entfernen und so den Platz entsiegeln. Rund 80 Prozent der Steine auf dem höher gelegenen Teil weichen laut Planung in den Wintermonaten Mutterboden und Sand.
Entstehen sollen laut Protze zudem zwei Rampen im Bereich der Westerstraße, um den Platz barrierefrei zu gestalten.
Das Konzept des Urban-Gardening-Projekts auf dem Lucie-Flechtmann-Platz soll auch ab 2018 bestehen bleiben, „allerdings wird es dann etwas ordentlicher aussehen, weil wir fest installierte Mülleimer haben. Außerdem kann man mehr gärtnern“, sagt Bohls.
Auch die Kosten für die Aufstellung von Mülleimern und die Entsorgung des Unrats muss die Initiative selber tragen.
https://weserreport.de/2017/10/weser/sued/lucie-flechtmann-platz-abriss-fuer-den-neuanfang/ (mehr …)
(gu, alerts)
ie meisten der 66 Hochbeete angelegt. […]
Die beiden grünen Begegnungsräume sind Teil des ersten dauerhaften Frankfurter Stadtgartens, der gerade entlang der Schneidhainer Straße zwischen Idsteiner Straße und Tel-Aviv Platz entsteht – auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern.[…] Die Patenschaften für die Hochbeeten in den neuen Gärten– sie sind auf ein Jahr begrenzt – hat sie immerhin fast alle vergeben.
Gestartet ist das „Urban Gardening“-Projekt (Stadtgärtnern) im April 2016. Damals wurden die ersten Hochbeete vorübergehend auf einer 435 Quadratmeter großen Freifläche an der Ecke Schneidhainer Straße / Idsteiner Straße aufgebaut. Sie ziehen jetzt auch um in die neugestalteten Gärten. Der dadurch frei werdende Platz wird im kommenden Jahr dann umgebaut. Dort sollen unter anderem weitere Hochbeete, eine Kräuterspirale und Informationsboards entstehen. Auch soll dort ein offizieller Zugang zu den Gärten nahe der Bushaltestelle Schneidhainer Straße entstehen.
Die Fertigstellung der Gallusgärtens kann erst nach dem Umzug des Kinderzentrums Schneidhainer Straße in das neue Gebäude erfolgen. Erst dann kann nämlich die Fläche, auf der derzeit noch das Ausweichquartier des Zentrums steht, zur Streuobstwiese werden. Wiegand befürchtet, dass das erst 2019 so weit sein wird.
Das Projekt „Inklusiver Sozialraum Gallus“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert und als Kooperationsprojekt mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die Kosten für die Errichtung liegen im sechsstelligen Bereich. (mehr …)
(gu, alerts)
Auf kleinen Versuchsfeldern war Eching heuer im Sommer und Herbst nicht nur grün, sondern bunt. Der Bauhof hat auf öffentlichen Flächen entlang von Straßen und Wegen vereinzelt Wildblumenwiesen angesät. Bei der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Sebastian Thaler angekündigt, die Blumenwiesen schrittweise ausweiten zu wollen. Die Volkshochschule (Vhs) greift den Gedanken ebenfalls auf und inszeniert in ihrem Herbstsemester eine Initiative „urban gardening“. Das Auftakttreffen ist am Montag, 9. Oktober, um 19 Uhr in der Schule an der Danziger Straße.
Eines der ersten Testfelder hatte ein besorgter Anlieger in Eigeninitiative abgemäht. Schließlich ist so ein Wildblumenfeld nicht immer bunt und nicht nur farbenfroh, sondern für Geschmäcker mit klareren Ordnungsstrukturen zunächst mal unordentlich und ohne Blüten auch karg. Und manches, was da in öffentlichem Raum wuchern darf, wird im heimischen Vorgarten als Unkraut bekämpft. Überwiegend sei die Resonanz jedoch positiv, berichtete der Bürgermeister, weshalb die Einsprengsel vermehrt werden sollen. Die Vhs nähert sich dem Thema in ihrem Semesterprogramm unter dem Schwerpunktthema Nachhaltigkeit. Geschaffen werde soll „ein blühender, artenreicher, symbiotischer, spannender Garten“. Im Teamwork könne sich jeder Teilnehmer „mit allen Sinnen einbringen“, heißt es in der Programmankündigung, im entstehenden Garten dann „an allem arbeiten, immer dann, wenn man es einrichten kann, und immer genau da, wo die Natur gerade umsorgt werden möchte“. Aus der Auftaktveranstaltung soll sich eine Gruppe entwickeln, die den urbanen Garten plant, aufbaut und dann betreut.
Zum Start ist auch der Bürgermeister eingeladen, vielleicht, um öffentliche Räume für das „urban gardening“ zur Verfügung zu stellen oder auch konkrete Arbeits- und Gestaltungsaufträge an die Gärtnerinitiative zu vergeben. Der Vhs-Garten werde „nach permakulturellen, biologisch-dynamischen Prinzipien ausgerichtet sein“, kündigt Vhs-Leiterin Doris Fähr an, und solle „Naturbewusstsein, Selbstversorgung, lokale Kooperation, Artenvielfalt und Wohlstand durch grünes Wuchern statt materiellem Wachstum erlebbar machen“. Zum Auftakt geben erfahrene Gemeinschaftsgärtner Starthilfe.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/gruen-initiative-eching-soll-erbluehen-1.3696853 (mehr …)
(Gu, RSS)
Nachdem Florian vor einem Jahr sein erstes Bier noch in einem Einkocher im himmelbeet gebraut hat, sind wir stolz darauf, dass es bald unser erstes „richtiges“ Bier zu kaufen gibt.
Wenn mit der Abfüllung am Freitag alles klappt, könnt ihr schon am Samstag beim Erntefest unser himmelbeet Bier „Goldener Herbst“ genießen. Es ist ein schlankes, helles Ale mit einer schönen bitteren und fruchtigen Hopfennoten. (mehr …)
(Gu, alerts)
Der Wettbewerb wird veranstaltet mit Unterstützung des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgart e. V. sowie der Kreisgruppe Stuttgart im Gartenbauverband Baden – Württemberg – Hessen e.V. und mit Förderung durch die Landeshauptstadt Stuttgart.
Erhard Bruckmann, Vorsitzender des Verschönerungsvereins Stuttgart, wird die Gäste begrüßen. Danach wird OB Kuhn eine Ansprache halten und anschließend persönlich die 26 Preise für die Kategorie „Urban Gardening“ vergeben. Gegenüber den elf Projekten 2015 ist das eine deutliche Steigerung. Es folgt die Vergabe der Sonderpreise im Blumenschmuckwettbewerb. Eine Präsentation des Projektes Stadtacker Wagenhallen sowie Musik des Bernd-Baur-Trios runden die Veranstaltung ab.
wir haben nun eine Datei, in der wir die uns bekannten städtischen AnsprechpartnerInnen für GGs eintragen:
Seafile/UG/Politik – Datei UrbanGardeningBeauftragte in D (mehr …)
(gu, rss)
„wir (knollen und co aus Freising) wollen die“ Zusammenarbeit mit dem befreundeten Verein „Einfach selber machen e.V.“ in der offenen Werkstatt auszubauen. Aus diesem Grund werden wir unsere Treffen über die Wintersaison (Oktober bis einschließlich April) jeden ersten und dritten im Monat im Schwalbenweg 1, Freising-Lerchenfeld halten.
Einfach-selber-machen ist ein Raum für Kreativiät und Austausch für Handwerk aller Art. Es gibt eine Holz-, Textil-, Elektro-, Fahrrad- und eine Siebdruckwerkstatt. (mehr …)
Er soll nun überraschend zum Ende des Jahres das Gelände räumen. Damit verliert der gemeinnützige Verein, der sich vor allem durch sein soziales Engagement von vielen anderen urbanen Gärten unterscheidet, sein Zuhause. Außerdem verliert München eine 3.300 qm große Grünfläche und damit werden auch vier Bienenvölker, Wildbienen, Hummeln, Vögel, Wildkaninchen sowie viele Insekten, die ganzjährig auf teils unberührten Flächen leben, heimatlos.
(gu, alerts)
Die Prinzessinnengärten waren bereits 2014 für den renommierten Curry Stone Design Prize nominiert. Der Preis geht an innovative Projekte weltweit, die Design nutzen, um drängende Fragen sozialer Gerechtigkeit zu adressieren. 2017 wurden die Prinzessinnengärten neben 99 weiteren Projekten in den Social Design Circle des Curry Stone Design Prize aufgenommen.
Im Oktober werden all jene Projektes des Kreises vorgestellt, die sich dem Thema Städte als Ökosysteme widmen, darunter Antonio Scarponi ([onceptual)evices), Auroville Earth Institute, coloco, Marjetica Potrč, Nance Klehm, Pliny Fisk and Gail Vittori (Center for Maximum Potential Building Systems), Sanergy, Superuse-Studios und das Transition Network! Ende Oktober wird der Podcast online gestellt, den wir für die Auszeichnung erstellt haben. (mehr …)
(Gu, Mail)
nach all den Umstellungsaktionen ist nun klar, dass die classens aus dem Interkultullen Garten ausscheiden. Das Beet ist geräumt und Christine wurde beim gestrigen Erntedank bedankt…
Jetzt kann das Projekt sich so gestalten, wie es -ohne Anstöße von „außen“- sich gestaltet. Mir ist bewußt geworden, dass die „classischen“ Ziele und Impulse, die Vernetzungen und Aktionen, für die Mehrheit der Gartenfamilien, zu viel, zu fremd, zu mühsam – war.
Trotzdem ist in all den Jahren eine gewisse Grundstruktur des Miteinanders entstanden und der neue e.V. soll ja die rechtliche Zukunftssicherung bewerkstelligen. Eine rein-deutschstämmige Familie ist nun nicht mehr unter den Gärtnern.
(gu, alerts)
[…]
Bereits seit 2015 gibt es den Gemeinschaftsgarten. Ein Grundgedanke bei der Gründung war es, Geflüchtete in die Gestaltung einzubeziehen. Der vollständige Name des Gemeinschaftsgartens – Golgi-Park Interkultureller Garten Hellerau – leitet sich vom so genannten Golgi-Apparat ab. Dieser hilft den Zellen, mit anderen Zellen zu kommunizieren und sie wachsen zu lassen. Auch im Garten soll es um Wachstum und Kommunikation, aber auch um Interaktion und Kreativität gehen.
Ich finde es wichtig, dass wir als Theater einen niedrigschwelligeren Ort haben als unsere Vorstellungen, an dem Menschen sich treffen und kennenlernen können“, meint Ulla Heinrich, Leiterin der digitalen Kommunikation am Festspielhaus. Sie ist als Projektleiterin von Beginn an beim Golgi-Park dabei und sieht dort wichtige Impulse für ganz Dresden gesetzt. Zum Beispiel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.
So gebe es viele strukturelle Hindernisse, die es erschweren, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einzubeziehen. Im Golgi-Park sei es gelungen, eine Bundesfreiwilligendienststelle für einen Geflüchteten einzurichten. Dieser unterstützt einen ausgebildeten Gärtner, der für das Tagesgeschäft sowie die Planung von Veranstaltungen zuständig ist. Etwa einmal monatlich findet eine öffentliche Veranstaltung statt. Zudem trifft sich einmal wöchentlich eine internationale Frauengruppe.
Inzwischen haben sich auch verschiedene Kooperationen mit dem Gemeinschaftsgarten entwickelt. So hat die anliegende Natur- und Umweltschule einen eigenen Schulgarten im Golgi-Park angelegt. Außerdem ist der Garten Ausstellungsort und erweiterter Bühnenraum vom Festspielhaus. Er ist zudem Bestandteil des Refugee Art Center, mit dem das Festspielhaus die Partizipation von Geflüchteten an Kunst, Kultur- und der Stadtgesellschaft verbessern möchte.
http://www.neustadt-ticker.de/58283/aktuell/nachrichten/interkulturelles-herbstfest-in-hellerau (mehr …)
(Gu, Treffen)
Die Wohnungsbaugesellschaft Gebag aus Duisburg hatz inzwischen vier Gartenprojekte, hauptsächlich und teilweise auch nur für ihre Mieter angelegt. Alle nach einem Schema: die MieterInnen können gärtnern und zudem sind es Arbeitsförderprojekte mit 2 Euro Jobs. Die Jobber bauen die Hochbeete, sind täglich vor Ort, sind auch AnsprechpartnerInnen, 14 Leute und Anleitung. Aus der Arbeitsmarktperspektive erfolgreich: der niedrigste Krankenstand bei 2 Euro Jobs überhaupt, die Jobber betätigen sich für ein sinnvolles, anerkanntes Projekt.
Die Gebag will nun in den 9 Bezirken, in denen sie Wohnungen und eben auch Flächen hat, mindestes ein solches Gartenprojekt aufbauen (mehr …)
(gu, alerts)
Am Freitag, dem 29. September 2017, von 15 bis ca. 19 Uhr laden das Umweltzentrum, die Volkshochschule, das Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit der TU Chemnitz (NATUC) sowie der Nachhall e.V. gemeinsam zu den Gartenbegegnungen unter dem Motto „Biodiversität schützen – Saatgut erhalten“ im Saatgutgarten des Nachhall e.V. in der Augustusburger Straße/ Ecke Tschaikowskistraße ein.
Verschiedene Chemnitzer Gartenprojekte wie z.B. der Permakulturgarten der TU Chemnitz, der Chemnitzer Interkulturelle Garten oder der Knappteich-Garten werden präsentiert und den Wert biologischer Vielfalt begreifbar machen. Außerdem wird Jürgen Holzapfel von der Kooperative Ulenkrug zu Gast sein und zum Thema “Selbstbestimmte Ernährung mit eigenem Saatgut“ sprechen. Es wird eine Tauschbörse von Samen und Pflanzen geben und das Angebot einer Führung durch den Saatgutgarten geben.
Hintergrund Biodiversität findet nicht nur auf der grünen Wiese statt, sondern auch mitten in der Stadt. So bringen Gärten Grün in Wohnsiedlungen und dienen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern als Lebensraum. Sie machen die Vielfalt des Lebens sicht- und hörbar und stärken unser Bewusstsein für Arten- und Sortenreichtum. Sie ermöglichen uns, selbst angebautes Gemüse und Obst ernten zu können und bieten eine Oase der Ruhe und Erholung. Gemeinschaftsgärten sind daneben auch eine Begegnungsstätte von Jung und Alt sowie für Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.
Der Permakulturgarten schreibt dazu:
Wir haben eine Veranstaltung für euch im Saatgutgarten: Es präsentieren sich verschiedene Chemnitzer Gartenprojekte und machen damit den Wert biologischer Vielfalt begreifbar. Außerdem gibt es Samen und Pflanzen zum Tauschen und eine Führung durch den Saatgutgarten. Im Mittelpunkt stehen Vortrag und Diskussion zum Thema Biodiversität, u. a. mit Jürgen Holzapfel von der Kooperative Ulenkrug. Er leitet das Internationale Notkomitee zur Erhaltung von Weizensorten ohne Gentechnik. Außerdem wird sich das Projekt „Urbanität und Vielfalt bringt Vielfalt“
vom Umweltzentrum Dresden vorstellen. Biologische Vielfalt findet nicht nur auf der grünen Wiese statt, sondern auch mitten in der Stadt. So bringen Gärten als Orte der biologischen Vielfalt Grün in Wohnsiedlungen, dienen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern als Lebens-und Aufenthaltsraum.
Sie machen die Vielfalt des Lebens sicht- und hörbar und stärken unser Bewusstsein für Arten- und Sortenreichtum.
(gu, alerts)
Der neue Gemeinschaftsgarten „Peace of Land“ liegt unweit des Volksparks Prenzlauer Berg. In den zurückliegenden Monaten entstanden dort Hochbeete und Sitzgelegenheiten, ein Lehmbackofen und eine Außenküche werden gerade gebaut. Auch ein Bienenvolk wurde bereits angesiedelt.
Außerdem baut die Gärtnergemeinschaft die auf dem Gelände stehende Baracke aus. Das gesamte Grundstück am Weinberg 14, Ecke Sigridstraße gehört dem Bezirksamt. Früher wurde es vom Grünflächenamt genutzt, doch seit etlichen Jahren liegt das Grundstück brach.
Eine junge Mutter, die ihr Kind in eine nahe gelegene Kita bringt, wurde auf die ungenutzte Fläche gleich neben dem Weingarten aufmerksam. Sie entwickelte mit Freunden und Bekannten die Idee, dort einen Permakultur-Gemeinschaftsgarten anzulegen, berichtet Janine Okupnik, eine der Initiatorinnen des Projektes.
Diese Konzeptidee kam beim Bezirksamt gut an. „Im November vergangenen Jahres konnten wir einen Mietvertrag abschließen“, sagt Okupnik. Außerdem gibt es für das Projekt eine Förderung durch das Bundesumweltministerium und die Stiftung „anstiftung“. Seit ein paar Monaten sind die Gärtner auf der Fläche aktiv. „Wir sind eine Kerngruppe von zurzeit zwölf Leuten, die regelmäßig kommen. Aber insgesamt 80 Leute gehören inzwischen zum Kreis derer, die bei uns mitmachen oder unser Projekt unterstützen“, so Janine Okupnik. Wichtig ist allen, dass sie ihren Garten in Permakultur gestalten. Dabei handelt es sich um eine Methode dauerhafter, naturnaher und nachhaltiger Kreisläufe und Systeme. „Für unser Projekt heißt das: Wir entwerfen ein Design für das ganze Gelände, in dem die vorhandenen Ressourcen mit einbezogen werden“, erläutert Janine Okupnik.
Gegärtnert wird natürlich ohne Kunstdünger und Pestizide. Und es sollen Pflanzen angebaut werden, deren Samen weiter verwendet werden können. Schließlich spielt in diesem Projekt auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Jeder Teilnehmer kann ein Gartenprojekt vorschlagen, das ins Permakonzept passt und dann gemeinsam mit anderen umsetzen.
Zum sozialen Aspekt gehört auch, dass es auch immer wieder Workshops und Kurse gibt. Diese sind für jeden offen. Für den 14. Oktober ab 14 Uh, organisiert das „Peace of Land“-Team zum Beispiel eine Pilzwanderung durch den Volkspark Prenzlauer Berg. Diese wird von der Pilz- und Permakultur-Expertin Dr. Sylvia Hutter geleitet. Und alle, die mehr über Permakultur erfahren möchten, sind vom 6. bis 8. Oktober zu einem Einführungskurs willkommen.
(alerts)
hier möchten wir Ihnen den Interkulturellen Garten vorstellen, der als Flüchtlingsintegrationsmaßnahme seit dem 01. April 2017 aufgebaut und gepflegt worden ist und nun seine Früchte trägt. Bei dem Projekt handelt es sich um eine von der Stadt Flensburg beantragte und von der Agentur für Arbeit geförderte Flüchtlingsintegrationsmaßnahme, deren Ziel es ist, AsylbewerberInnen ein Angebot zu unterbreiten, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, sie damit niedrigschwellig an den Arbeitsmarkt heranzuführen und gleichzeitig die Wartezeit im Asylverfahren zu überbrücken. Bei der Maßnahme handelte es sich um ein Kooperationsprojekt von bequa und AWO mit begleitendem Sprachunterricht.
http://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=971275 (mehr …)
(gu, projektbesuch)
In Kreuzberg entsteht auf einer Fläche, die dem Jugendamt gehört, der urban garden. NachbarInnen haben die völlig vermüllte, sich hinter Wohnhäusern und einem Jugendclub befindliche Fläche, die jahrelang brach lag, aufgeräumt und in mobilen Beeten angefangen zu gärtnern. Eine Genehmigung des Bezirks haben sie noch nicht. Sie sind ca. 10/11 Leute, die Orga hängt hauptsächlich an einer Person. Sie meint, sie sind zu wenige für die Fläche. Wasser haben sie nicht, nur einen IBC Container, der aber nicht an ein Dach (Regenwasser) angeschlossen ist, den sie mit Gießkannen mühselig füllen. Kinder sind sehr interessiert, gerade aus arabisch sprachigen Familien, die Eltern sind noch nicht erreicht. Die Kinder sind sehr fordern.
Noch haben sie keine richtige ÖA gemacht, da ja noch nix fix ist, aber sie haben schon Geld aus einem bezirklichen Ehrenamtstopf eingeworben.
Unterstützung, z.B. Gartenwissen, wollten sie vom Allmende-Kontor und P-Garten. Allmende-Kontor hat nie geantwortet, P-Garten würde nur gegen Bezahlung beraten.
In der Berliner Vernetzung sind sie noch nicht.
(gu, Projektbesuche)
Die Gruppe F aus Berlin ist im Wedding (Gesundbrunnenviertel), Nordschöneberg und Staaken am Aufbau und Begleitung von Gartenprojekten beteiligt. Oft kommen die Gelder über Soziale Stadt und sie arbeiten z.B. mit Quartiersmanagement zusammen, kooperieren aber auch mit Wohnungsbaugesellschaften.
In Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen n Schöneberg haben sie sichtbar gemacht, was es an gärtnerischen Aktivitäten gibt (neben Gemeinschaftsgärten auch Baumscheibenbegrünung, begrünte Hinterhöfe u.ä.,), organisieren Spaziergänge und Austauschtreffen zu dem Thema, in Staaken haben sie einen GG zusammen und entlang der Vorstellungen der AnwohnerInnen aufgebaut, den sie noch betreuen (hier hat sich noch keine selbsttragende Gruppe gebildet) und im Gesundbrunnenviertel gibt es in einem Innenhof eines sozialen Wohnungsbaus seit Frühjahr 2017 den Elstergarten. Der Zugang ist immer offen, der Weg neben dem Garten ist ein vielgenutzter Durchgang zu Häusern. Gruppe F hat den Garten zusammen mit BewohnerInnen entwickelt, hervorgegangen ist die Idee aus einer Hinterhöfe/Klimaschutzprojektlaufzeit. Bei einem ersten Treffen waren 20 Leute da, inzwischen gibt es 9 Hochbeete, die sich 2-3 Leute/Parteien teilen, auch Leute, die nicht direkt in den Häusern wohnen, können mitmachen. Wenn es mehr Interesse gibt, kann die Fläche erweitert werden. Hier hat sich eine selbsttragende Gruppe gebildet, von denen Sonntags immer jemand vor Ort ist, Gruppe F begleitet nur noch ca. 1x/Monat.
Um die Ecke stagniert ein von ihnen angeschobenes, geplantes Gartenprojekt gerade. Super Fläche im Wedding, eine großer, verwilderter Grünstreifen in der Mitte einer wenig befahrenen Straße, gegenüber ist eine Kita, es gibt mehrere Gruppen und AnwohnerInnen, die hier gärtnern wollen, es gibt Geld über Soziale Stadt und Leute, die die Orga übernehmen würden. Aber: es ist – auch wenn es eher wie ein verwilderter kleiner Park aussieht, Straßenbegleitgrün und damit öffentliches Straßenland und somit sind hohe Anforderungen bzgl. Sicherheit von Bezirksseite aus einzuhalten. Der Bezirk gibt für das Vorhaben keine Genehmigung.
„De facto ist die Situation in der Stralsunder Straße recht speziell, da die Straße nur für Anliegende offen ist und somit kaum befahren wird. Was die Verkehrssicherung betrifft gibt es vor allem die Befürchtung, jemand könnte über ein Hochbeet o.ä. fallen und sich verletzen, sofern kein Zaun gebaut wird, oder aber es wird ein Zaun gebaut und die Fläche ist dadurch nicht mehr ganz offen. Diese Fragestellung ist auf Grünflächen ja eigentlich eine ähnliche, scheint für das Straßenamt aber noch komplizierter zu sein.“
(gu, mail)
bei uns im Garten tut sich einiges, allerdings ist noch nichts ganz offiziell, deshalb bitte noch nicht veröffentlichen. Wir bekommen einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten mit ein paar privaten Beeten, der Plan ist schon fertig, aber es muss alles noch durch den Stadtrat. Außerdem gibt es ziemlich sicher einen zweiten ikg, da steht aber der Standort noch nicht fest (mehr …)
(gu, alerts)
Erstes Bürgerprojekt „Horner Paradiese“ wird ein Garten für alle
Karen Grell
Horn Nach einer langen Planungsphase und einer aktiven Bürgerbeteiligung geht es jetzt an der Horner Geest, Hamburgs längstem Park quer durch die Stadt, endlich mit den ersten Bürgerprojekten los (das Wochenblatt berichtete). Mit „Horner Paradiese“ gleich neben dem Kulturzentrum Horner Freiheit, wurde in der vergangenen Woche die erste Maßnahme umgesetzt: Hochbeete, auf denen Nachbarn gemeinsam Gärtnern können, stehen dabei im Fokus des Projektes. „Alles, was mit Urban-Gardening zu tun hat, gefällt mir immer besonders“, betonte Umweltsenator Jens Kerstan, der zur Eröffnung gekommen war. Ziel ist es, einen Nutzgarten entstehen zu lassen, der allen Bürgern offen steht und bei dem jeder mit pflanzen und ernten kann.
Gemeinsames Gärtnern, nette Leute kennenlernen und draußen sein, stehen dabei im Mittelpunkt. Die Horner Geest läuft vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See und beinhaltet zwölf Projekte, die nun nach und nach umgesetzt werden. Auf Wunsch vieler Anwohner war zur Eröffnung beim Horner Paradies auch Schäfer Volker Derbisz mit seiner Herde vor Ort. Kaj Siri Lange und Bianka Streubel wollen ab sofort dabei sein, wenn Basilikum, Lavendel oder Tomaten angepflanzt werden. „Das Gemeinschaftliche hier und das Arbeiten an der frischen Luft ist einfach toll“, so die beiden. Für drei weitere Bürgerprojekte der Horner Geest liegen bereits ausgearbeitete Entwürfe vor, darunter für den „Aktiven Thörslpark“, das Siegerprojekt „Geestschaukel“ und das Projekt „Geestschaukel“.
http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/deine-geest-startschuss-fuer-hamburgs-laengsten-park-d43262.html (mehr …)
(gu, mail)
in Berlin-Kreuzberg auf einer ca. 500qm großen eingezäunten Brachfläche, die dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gehört. Wir haben keine offizielle Gehnehmigung und keinen Nutzungsvertrag. Wir haben schon mit dem Bezirk über eine Zwischennutzung verhandelt, allerdings wird derzeit noch eine Machbarkeitsstudie zum Bau einer Kita durchgeführt. Aber auch nach Einschätzungen des Bezirks ist es relativ unwahrscheinlich, dass die Fläche bebaubar ist. Dennoch haben wir dieses Jahr einfach angefangen zu Gärtnern. (Mobile) Hochbeete gebaut etc., es ist eine schöne Gruppe von Nachbar*innen entstanden, die wir nächste Saison noch gern vergrößern möchten (mehr …)
(gu, rss)
Die diesjährige Seoul Biennale of Architecture and Urbanism widmet sich dem Thema „Imminent Commons“. Als Berliner Beitrag ist in der Ausstellung Commoning Cities die Laube in den Prinzessinnengärten zu sehen. Die von Helen Hejung Choi kuratierte Ausstellung zeigt Beispiele aus 50 Städten weltweit.
(gu, mail)
große Resonanz auf die Auszeichnung für GreenFairPlanet mit seinem Projekt „Mutter Erde für Integration: Ein tausendschöner Garten in Minden“ als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ Über 200 Gäste haben an der feierlichen Preisverleihung mit anschließendem Besuch desim Tausendschön Dein Gemeinschaftsgarten teilgenommen. (mehr …)
(gu, alerts)
Hamm – Das größte Umwelt- und Stadtentwicklungsprojekt der kommenden Jahre fängt klein an. Bis 2022 soll für 35 Millionen Euro der „Erlebensraum Lippeaue“ entstehen. Doch los geht es mit einem vergleichsweise kleinen Projekt.
Sichtbar etwas passieren wird im Gebiet entlang der Lippe zwischen Bockum-Hövel und Heessen in diesem Jahr nicht wirklich. Der Titel des ersten Teilprojekts lautet „Urbanes Gärtnern in der Kornmersch“. Dabei geht es um eine Fläche von 6 800 Quadratmetern. Zum Vergleich: Der geplante Auenpark wird 150 000 Quadratmeter messen, das gesamte Natur- und Umweltschutzgebiet „Erlebensraum Lippeaue“ misst 195 Hektar, also 1,95 Millionen Quadratmeter. Macht 0,35 Prozent urbanes Gärtnern. Klein eben, knapp so groß wie ein Fußballfeld.
Urbanes Gärtnern ist bürger- und gemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es, wie Stadtsprecher Tobias Köbberling auf Anfrage unserer Zeitung erläutert, nicht um die allgemein bekannte kleingärtnerische Nutzung, da zum Beispiel die „vermieteten“ Flächen deutlich kleiner sind und kostenlos an die Bürger abgegeben werden. „Mittelfristig soll hier ein Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und unterschiedlichsten Altersgruppen entstehen“, so Köbberling weiter.
Ziel sei es, die Zusammenarbeit der Menschen im Gebiet zu stärken, die Erholung und Gesundheit des Gartennutzers zu fördern und die Menschen wieder näher an die Natur zu bringen. Momentan steckt das Projekt noch in der Planungsphase. Richtig los geht es ab der nächsten Vegetationsperiode, also etwa Anfang April 2018. Dann wird das Gelände behindertengerecht erschlossen und Material für den Bau der Beete besorgt.