Autor: admin

  • 9000 Euro für IG

    (Gu, alters)

    Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unterstützt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) 500 Landinitiativen. Für eine Förderung hatte sich unter anderem das Goldenstedter Bündnis für Familie beworben. Jetzt gibt es gute Nachrichten.„Ich freue mich, dass das eingereichte Projekt des Vereins Goldenstedter Bündnis für Familien das Bundeslandwirtschaftsministerium überzeugt hat. Mit der Förderung in Höhe von 9000 Euro kann der ,Interkulturelle Gemüsegarten’ in Kürze geplant und angelegt werden“, sagt der heimische Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (CDU).

    „Das Goldenstedter Projekt ist eine Idee von vielen, die sich die Integration von Flüchtlingen zur Aufgabe gemacht haben.

    https://www.nwzonline.de/goldenstedt/goldenstedt-berlin-unterstuetzung-9000-euro-fuer-interkulturellen-garten_a_32,0,1039251010.html (mehr …)

  • Werksgarten München: nur sehr kleine Gruppe

    (Gu, Projektbesuch und Mail)
    Der WERKSgarten ist auf dem Gelände des Werksviertels im Container Collective. An einigen Ecken des ganzen Geländes des Werkviertels sind Kästen aufgebaut, in denen auch Bäume, Blumen, Gras wachsen. Oft handelt es dabei um „Verschönerung/Begrünungsaktionen“. Das Viertel wird gerade erst gebaut, alles ist temoprär. Einige der Läden und Bars im Container Collective haben auch eigene Kästen, in denen manche Gemüse anbauen. Sie wissen nur, dass ab und an mal Leute da sind, die die 10 Hochbeete pflegen, die den Gemeinschaftsgarten ausmachen, doch ganz hauptsächlich gießt jemand vom Werksviertel. Wer da gärtnert und was das eigentlich soll, das ist nicht klar. Es gibt kein Schild, der Gemeinschaftsgarten könnte auch eine Kunstaktion sein oder Teil des Container Collectives. Britta-Marei ist Ansprechpartnerin für den Garten und schreibt:
    für den WERKSgarten gibt es eine – bis jetzt sehr kleine – Gruppe (4 Pers., davon zwei von der KiTa nebenan). Pflegen tut aber auch der Gärtner vom Werksviertel. Ich habe die Woche Herrn Schütz nochmal angeschrieben, dass leider bei den wenigen Leuten keine wirkliche Gruppendynamik zustande kommt und gebeten, dass sie Öffentlichkeitsarbeit machen, damit mehr Menschen von dem Gemeinschaftsgarten wissen. (mehr …)

  • noch eine Auszeichnung für Tausendschön

    (Gu, Mail)

    das Projekt „Mutter Erde für Integration: Ein tausendschöner Garten in Minden“ wird als offizielles Projekt der 

    UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ gewürdigt.

    Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement an der Schnittstelle von
    Natur und sozialen Fragen in Deutschland gesetzt, schreibt die Fachjury.

    Die Auszeichnung wird vom Bürgermeister der Stadt Minden Herrn Michael Jäcke im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. 

    Laudatorin ist Frau Cornelia Schröder Kreisdirektorin des Kreises Minden-Lübbecke.

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  • alle 2 Wochen: Saatgutbörse im Himmelbeet

    (Gu, RSS)
    Hast du eine Lieblingspflanze, die du überall wachsen sehen willst? Du willst unbekannte Pflanzenarten entdecken und vermehren?

    Unsere Saatgutbörse im himmelbeet ist ein Angebot an alle, denen biologische Vielfalt am Herzen liegt.

    Wir sind besonders interessiert an standortangepassten und vermehrungsfähigen Bio-Pflanzensorten sowie an alten Nutz-, Kultur- und Wildpflanzen. Wir möchten eine Saatgutbörse gründen, Saatgut tauschen und einen kleinen Beitrag für eine buntere und geschmackvollere Welt leisten.

    Zusammen lernen wir, wie Pflanzen bestäubt werden, wie man sie kreuzt, versamt und erntet. Wir prüfen die Fruchtbarkeit und kümmern uns um den Erhalt von Sämereien. Stecklinge gehören auch zum Programm.

    Wann? Jede zweiten Mittwoch | 18:30 Uhr (1. Treffen am 26. Juli 2017)

    Wo? himmelbeet, Ruheplatzstraße 12, 13347 Berlin (mehr …)

  • IG Rostock steht vor unklarer Zukunft

    (Gu aus RSS)

    Interkultureller Garten in Gefahr

    Derzeit steht nichts minder auf dem Spiel als der Fortbestand des Ehrenamts- und Gemeinschaftsprojektes und Rückzugsraumes „Interkultureller Garten Rostock“. Doch der Reihe nach: Seit 2011 gibt es den Interkulturellen Garten (IKG) auf dem ehemaligen Schulgartengelände am „Groten Pohl“. Seither haben hier zahlreiche Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur viele gemeinsame und schöne Stunden beim Gärtnern, Genießen der Natur, Backen von Brot und Pizza, Musizieren oder einfach nur im gemütlichen Beisammensein verbracht. Die Bedeutung für einen solchen Treffpunkt, der für alle Menschen ein Aufenthaltsort ohne Angst und Ausgrenzung ist, hat die Rostocker Bürgerschaft 2016 mit einem Beschluss unterstrichen. In dem Beschluss wird festgestellt, dass dem Rostocker IKG, der einer von wenigen in Deutschland ist, eine besondere Bedeutung im Stadtleben zukommt. Dies alles könnte bald Geschichte sein.

    Auch die Verleihung des Richard-Siegmann-Preises im vergangenen Jahr findet ihre Begründung hierin. Und die Bedeutung des IKG als wichtiges Naturelement im innerstädtischen Bereich, mit seiner Blütenvielfalt als Rückzugsort für die immer stärker bedrohten Insekten und Vögel, ist wegen der extensiven, ökologischen Bewirtschaftung unseres Gartens nicht außer Acht zu lassen. Deshalb soll ihm im Bebauungsplan für die zukünftige Wohnbebauung des „Groten Pohls“ – durch neuerliche Bürgerschaftsbeschlüsse erneut bekräftigt – ein Platz eingeräumt werden, wenn auch innerhalb der Fläche etwas verschoben.

    Der Beschluss der Bürgerschaft im letzten Jahr hatte alle interkulturellen GärtnerInnen Rostocks aufatmen lassen. Man hatte doch schon über mehrere Jahre „wie auf gepackten Koffern“ gesessen, aber trotzdem gehofft, dass wenigstens dieses Stück Natur und Rückzugsraum dort in dem neu geplanten Wohngebiet eine Zukunft finden wird. Ganz anders soll es nun voraussichtlich das Schicksal der vielen Kleingärten um den Interkulturellen Garten sein. Der IKG bedauert es sehr, wenn diese unsere Nachbarn tatsächlich weichen müssen. Doch bis zum Beginn der Bauarbeiten, die den Startschuss zum Umzug des IKG auf seine endgültige Fläche innerhalb des Bebauungsgebiets geben wird, kann es noch gut zwei Jahre dauern. Eine Zeit, die es zu überbrücken gilt, will man die Gartengemeinschaft und das Projekt erhalten. Ein zwischenzeitlich erzwungener Umzug auf eine entfernte Fläche, würde alles gefährden, weshalb diese Möglichkeit von Seiten des IKG ausgeschlossen wird. Und doch scheint im Moment genau diese Gefahr zu bestehen.

    Der IKG befindet sich zwar auf stadteigenem Grund, doch ist er nicht der Hauptpächter. Hauptnutzerin der alten Schulgartenfläche – und die Nachfolgerin der insolventen HWBR – ist die Hotel- und Wirtschaftsschule (HWS). Der IKG nimmt etwa 1/5 dieser gesamten Fläche ein. Seit der Insolvenz des Vorgängers hat der IKG 1 1⁄2 Jahre lang die HWS um einen Nachfolgevertrag gebeten und mehrfach erinnert. Dieser wurde dem Gartenprojekt bisher unter Anführung allerlei schwer nachvollziehbarer Gründe verwehrt. Vertragsangebote, die dann kamen, waren aufgrund unannehmbarer Bedingungen nicht abschließbar. Vielfaches Entgegenkommen und Kompromissbereitschaft des IKG wurden meist ignoriert, und waren regelmäßig gefolgt von nicht nachvollziehbaren, sprunghaften Veränderungen der Forderungen mit zudem meist sehr kurzen Fristen.

    Erst sollte eine höhere Pacht, dann wieder eine geringere gezahlt werden. Stattdessen sollte Nutzungsmiete für Bauwägen gezahlt und deren Reparatur verantwortet werden. Dann stand die Bedingung des Baues eines Grundstück internen Zaunes samt Tor im Raum. Nachdem der IKG sich bereit erklärte, den Zaun zu bauen – erste Angebote waren schon eingeholt – war diese Forderung wieder hinfällig. Zahlreiche Emails und Gespräche, zuletzt auch gemeinsam mit Vertretern der KOE, dem stadteigenen Verwalter der Fläche, führten ins Leere. Nach mehrmaligen Ankündigungen, dass sie keinen Bedarf für die gesamte Fläche am „Groten Pohl“ hätte und beim KOE die komplette Fläche kündigen wolle (zuletzt im Mai), hat die HWS wenige Tage später nun Eigenbedarf für mehrere eigene Integrationsprojekte angemeldet.

    Damit ging eine Kündigung inklusive einer Räumungsandrohung für die Fläche des IKG einher. Und dies, obwohl einer gemeinsamen Nutzung des überaus großen Geländes durch mehrere Projekte nichts Rationales im Wege steht. Das aktuelle Angebot einer vorübergehenden Duldung durch einen befristeten Vertrag mit der HWS bis Ende Oktober 2017, ist für den IKG nicht annehmbar, da damit das Ende des IKG verschriftlicht und damit „besiegelt“ wäre. Dieses Angebot schließt explizit eine Weiternutzung „schon jetzt“ (Zitat) aus.

    Da alle gütlichen Einigungsversuche fehlgeschlagen zu sein scheinen, bleibt im Moment für den Garten nur der Weg des Appells an die offizielle Stadtpolitik, sich abermals zum Verbleib des IKG auf der stadteigenen Fläche zu bekennen und für eine Übergangslösung bis zum endgültigen B-Plan gemäßen Standortwechsel einzusetzen. Erste Schritte wurden bereits eingeleitet. Zur Bürgerschaftssitzung am 14. Juni wurden gleich zwei Anträge, zum einen von der SPD-Fraktion, zum anderen von der Verwaltung im Auftrag der Grünen-Fraktion, eingebracht. Beiden Anträgen wurde mehrheitlich zugestimmt, sodass die erste Hürde genommen wurde. Die GärtnerInnen des IKG sind darüber natürlich hoch erfreut und warten nun hoffentlich nur noch kurze Zeit auf ihren neuen Vertrag – mit der HWS oder direkt mit der KOE.


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  • Stadtgarten H17 startet m² Pat*in Kampagne

    (Gu, Newsletter)
    Grüne Oase erhalten. Begegnung ermöglichen. Freiraum verteidigen.

    Rundherum stehen Häuser, grau und glatt, im Stadtgarten H17 entsteht jeden Tag neues Leben! Hier gedeihen Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse.

    Hier wächst Wissen, denn es wird geteilt. Hier begegnen sich Menschen, die sich sonst nicht treffen würden. Hier wird ein Stück urbane Erde als unkommerzieller und diskriminierungskritischer Freiraum erhalten.

    Engagierte machen die ehemalige Brache zur Oase. Seit 2010 gärtnern sie biologisch und erproben demokratische Selbstorganisation. 2014 wurde die Fläche dem freien Immobilienmarkt entzogen. Regelmäßige Veranstaltungen geben nun Impulse für umweltfreundliche Lebensweisen und nachhaltige Stadtentwicklung. So ist in den letzten Jahren ein außergewöhnlicher Ort entstanden, an dem man tief Luft holen sowie Mensch und Natur begegnen kann – entgegen dem Trend, dass städtischer Raum privatisiert, betoniert und kommerzialisiert wird.

    Damit diese 550 m² im Leipziger Westen auch weiterhin grünen und offen stehen, braucht es jedoch deine Hilfe! Denn jährlich müssen 4.350 EUR Fixkosten aufgebracht werden – einiges, doch das ist es Wert. Die Mitglieder des Stadtgarten H17 e.V. tragen einen Teil davon.

    Doch das Projekt kann nur erhalten bleiben, wenn viele Menschen Verantwortung für städtischen Freiraum übernehmen. Schon ab 4 EUR pro Monat kannst du m²-Pat*in werden und die Zukunft des Stadtgarten H17 sichern!

    Mehr Infos unter

    http://www.freiraumsyndikat.de/?p=m%C2%B2-Pat%2Ain+werden


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  • Kulturgarten Lüneburg als Garten der Integration ausgezeichnet

    (Gu, mail)

    Die Auszeichnung Kulturgartens Lüneburg wird am Sonntag den 30. Juli um 15 Uhr im Rahmen des jährlichen Sommerfests stattfinden. Die Kleingärtner werden durch die jeweiligen Vorsitzenden vertreten sein (Bezirksverband und die Kleingartenanlage, in der sich der Garten befindet) und der Bürgermeister hat sich ebenfalls angekündigt (der Oberbürgermeister ist im Urlaub).

    Bei dem Wettbewerb sind wir mit in der Jury (mehr …)

  • Glogauer 13: neue Gruppe

    (Gu, Mail)

    Der Garten an der Glogauer13 gibt es noch und die Gruppe ist recht aktiv. Anfang letztes Jahr hat die ursprüngliche Gruppe aufgehört wegen persönliche umständen aber auch wegen sehr viel Vandalismus. Zwei Frauen von der erste Gruppe haben aber weiter gemacht und mit viel elan neue mitglieder gesucht und gefunden. Leicht war es letztes Jahr auch nicht. Viel Vandalismus und die hatten mehr privat-beete letztes Jahr die dann doch nicht gepflegt wurden und brach lagen. Dieses Jahr wird deshalb mehr gemeinschaftlich gegärtnert und am 29. Juli feiern sie Sommerfest: https://glogauer13.wordpress.com/

    Vandalismus bleibt ein Problem, wurde aber jetzt besser weil das grosse Tor endlich geschlossen wurde. Letztes Jahr hat sich common ground auch dafür eingesetzt das Mietkosten und alle andere Betriebskosten ausser wasser gestichen wurden aus dem Vertrag um die ökonomische Belastungen der Gruppe abzumildern. Der Bezirk war immer positiv zum Projekt und sind auf unsere Forderungen eingegangen.


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  • Flimmergarten und Kunstcafe bei Querbeet

    (Gu, Newsletter)

    im Juli laden wir euch zum nunmehr fünften Flimmergarten ein – dem Umweltfilmfest im Offenen Garten!  Wir freuen uns, euch an vier Tagen ein vielfältiges Programm mit Dokumentarfilmen und Gesprächsgästen bieten zu können. Macht es euch gern im Garten gemütlich. Ihr könnt auch eine Decke mitbringen. Wenn es regnen sollte, gibt es eine Überdachung.

    26. Juli, 20 Uhr: Landstück (Deutschland 2016)
    Erzählt vom Wandel von Leben und Landschaft in der Uckermark
    Zu Gast: Ramona Bunkus (Uni Halle)

    27. Juli, 20 Uhr: Wu Tu – My Land (China 2015)
    Ein Film über die Situation und Rechte von Wanderarbeitern in Peking (China)
    Zu Gast: Eva Sternfeld (FU Berlin)

    28. Juli, 20 Uhr: Freightened (Spanien/Frankreich 2016)
    Analysiert Strukturen und Kosten der globalen Containerschifffahrt

    29. Juli, 20 Uhr: Futur d’Espoir (Schweiz 2016)
    Ein Ausblick auf die Möglichkeiten und die Hoffnung einer nachhaltigen Landwirtschaft

    Weitere Infos und Trailer zu den Filmen findet ihr auf unserer Homepage!

    Der Flimmergarten wird dieses Jahr in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Leipzig organisiert!

    Aber das ist noch nicht alles! Am 26. Juli findet ebenfalls das Sommerfest vom Kunstcafé von interaction statt. Interaction ist ein Projekt zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchten in Leipzig. Los geht’s um 16:30! Danach geht’s weiter mit dem Flimmergarten. (mehr …)

  • urban gardening geht aufs Land: Gewächshausbauworkshop

    (Gu, mail)

    Das Projekt ‚Urban Gardening geht auf Land‘ lädt zum Gewächshausbau am Bahnhof Bad Düben auf der Gartenfläche der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide e.G. ein:

    • Jungpflanzen im Frühjahr im eigenen Gewächshaus vermehren, aussähen, kultivieren.
    • Mediterrane und exotische Pflanzen im Gewächshaus überwintern.
    • Den Sommer im Gewächshaus verlängern.
    • Bei Regen im Gewächshaus sitzen, die Gewächshaustüren öffnen, bei Tee oder Wein in das Gartenparadies schauen und Frösche, Ringelnattern und Insekten beobachten.

    Wie das geht, wollen wir ausprobieren und gemeinschaftlich lernen. Als Material stehen uns aus einer aufgegebenen Gärtnerei eine, zerlegte Gewächshausprofilstahlkonstruktion (6×6 Meter) und Gewächshausglasscheiben zur Verfügung. Wir werden unter fachlicher Anleitung durch Gartenbaumeister Michael Kühn gemeinsam die Gewächshauskonstruktion aufbauen und montieren und Glasscheiben einsetzen.

    Am Ende des Tages haben wir einen theoretischen Einblick  und praktische Erfahrungen im Gewächshausbau.

    In Kooperation mit der Bahnhofsgenossenschaft dient das Gewächshaus dem Projekt und den von ihm unterstützten Gärten zur Kultur und Anzucht von Pflanzen. Ebenso soll es als ‚Überdachung‘ für weitere Workshops dienen.


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  • Stand „Gemeinschaftsgärten gehn aufs Land“

    (Gu, Mail)

    „Urban Gardening geth auf´s Land und zwar zusammen mit dem Naturpark Dübener Heide e.V.. Derzeit sucht das Projektteam (Torsten Reinsch, Elisabeth Meyer-Renschhausen, Siegrun Höhne) zusammn mit den Projekt-Beirat die bestmöglichst geeignetsten Flächen; und zwar, weil der Naturpark sich über eine Ländergrenze erstreckt zwei:

    eine in Sachesen und eine in Sachsen-Anhalt. Und dazu die Gruppen, die sich vorstellen können, künftig und längerfristig um die Gärten kümmern möchten.

    Zwei wunderbare Flächen sind uns bereits angeboten worden und auch ein Kerntrupp an Garten-Enthusaisten ist bereits gefunden. Bis zur endgültigen Entscheidung finden die Workshops auf dem Gelände der eheml.Bahnlandwirtschaft in Bad Düben statt, einem der möglichen künftigen Standorte.


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  • In Oberhausen entsteht neues Gartenprojekt top down

    (Gu, alerts)

    „Im blühenden Garten der Esskultur“ wäre eine von vielen möglichen Beschreibungen für die Gärtnerei-Initiative der Ruhrwerkstatt. In Kooperation mit dem LVR-Industriemuseum Sankt Antony Hütte, der lokalen Agenda Oberhausen und dem städtischen Jobcenter konnte das Urban Gardening Projekt im April letzten Jahres realisiert werden. Sonntag luden die Initiatoren zum Gartentag.
    Auf einer kleinen Wiese gleich neben dem industriearchäologischen Park, überließ das LVR-Museum in Klosterhardt der Ruhrwerkstatt den rund 60 Quadratmeter großen Platz. Die nötigen Fördermittel steuerte das Jobcenter Oberhausen bei. Das Projekt ist auch als Arbeitsgelegenheit für Arbeitssuchende vorgesehen.
    Nun präsentiert sich das Engagement in blühender Fülle: Ein Dutzend hölzerner Hochbeete besetzen das kleine Wiesenareal. Farbige Holzschilder geben Auskunft darüber, welche Pflanze wo wächst. Erdbeer-, Rosenkohl- und Kürbis-Beete. Weniger bekannte Kräuter wie Japanische Minze, Orangenmelisse und aztekisches Süßkraut in Hülle und Fülle.
    Die Nutzung des Gartens ist für alle gedacht. Eine Holzplanke am Eingang der Anlage trägt die Inschrift: „Gemüse für die Nachbarschaft“. Wer das fertige Gemüse ernten oder Gartenkräuter mitnehmen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der frei zugänglichen Anlage ist erwünscht.
    Ein geschärftes Bewusstsein für nachhaltige und lokale Agrarkultur soll entstehen. In verschiedenen Workshops lernen Interessierte den Bau eines Hochbeets oder das fachgerechte Pikieren von Keimlingen. Imker Christian Werner, früher Diplom-Psychologe, züchtet auf einer Wiese hinter dem Museumsgebäude acht Bienenvölker, von denen er seit letztem Sommer Oberhausener Honig erntet.
    Der englische Trendbegriff Urban Gardening, was nichts anderes als städtischen Gartenbau meint, hat seit der Jahrtausendwende wieder an Bedeutung gewonnen. Was früher als dekorative Gestaltung von Parkanlagen und Alleen verstanden worden ist, meint heutzutage meist die Nutzung der innerstädtischen Fläche zum Anbau von Nutzpflanzen.
    Für den Gemeinschaftsgarten der Ruhrwerkstatt ist vorgesehen, dass die weitere Pflege künftig von Freiwilligen und von Paten übernommen wird. Jeder interessierte Bürger hat die Möglichkeit, eine kostenlose Patenschaft für eines der Hochbeete einzugehen. Nichtsdestotrotz: Die Gartenanlage ist für alle gedacht. Ganz egal ob mit oder ohne grünen Daumen.
    Paten sollen künftig die Pflege der Pflanzenbeete übernehmen. Zu den Aufgaben zählen u. a. Bewässerung, Entfernen von Unkraut und schließlich die Ernte.

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/staunen-und-geniessen-im-oberhausener-garten-der-esskultur-id211267497.html (mehr …)

  • Honigschleuder für die Berliner Gemeinschaftsgärten

    (Gu)

    Im Rosenduftgarten ist der „Hauptimker“ausgezogen und sie haben keine Schleuder mehr. Auch andere Berliner Gemeinschaftsgärten mit Bienenprojekten haben keinen einfachen Zugang zu einer Schleuder.
    Wir fördern nun eine Honigschleuder, die im Rosenduftgarten untergebracht wird und die nutzbar für alle Berliner Gemeinschaftsgärten ist. (mehr …)

  • Projektbesuche in Berlin

    (Gu -> nicht alle besuchten Projekte sind aufgeführt, so war ich auch noch im Allmende-Kontor und anderen Gärten)

    Projektbesuche

    Familien- und Bürgergarten am Familienzentrum „Hand in Hand“ in Weißensee.

    Das Familienzentrum ist in erster Linie Kita (im Freigelände hinterm Haus gibt es auch ein Kitagartenprojekt) und hat dann noch als Auftrag für Familien Angebote zu machen, in den Kiez hineinzuwirken. Auf Wunsch von NutzerInnen (Eltern) haben sie ein (kleines) Gartenprojekt auf der Fläche vor dem Haus begonnen. Herzstück ist ein selbstgebauter Lehmofen. Josh vom Mauergarten hat den Bau der Hochbeete angeleitet (sein System: Beet mit Stauraum und Bank) und so sind nun ein paar Beete fertig. Diese sind auf einem ziemlich schattigen Teil der Fläche aufgestellt. Ein Schild gibt es noch nicht, soll aber noch kommen. Ein großes Gartenhaus gab es schon vorher. Es sind einige Familien aktiv, doch gibt es derzeit nix zu tun. Die Beete sind bepflanzt und dank viel Regen und milder Temperaturen wächst alles gut. So richtig eingeschlagen hat es noch nicht. Sie wollen gerne noch mehr Beete bauen, doch erst dann, wenn mehr Interesse da ist. Sie gucken schonmal nach Geld vom Bezirk. Ich denke, das Projekt ist zu klein.

    Generationengarten Falckensteinstraße (Kreuzberg)

    Den Garten gibt es noch und nach wie vor wird er von SeniorInnen und Kitakindern genutzt. „Gemacht“ wird er hauptsächlich vom Hausmeister. Auch das Dach ist noch betretbar und ein paar Töpfe zum Vorziehen von Pflanzen sind hier untergebracht.

    Glogauer 13 (Kreuzberg)

    Der Garten sind wild und nicht genutzt aus. In allen Beeten wuchert es, sieht eher nach Unkraut aus. Doch auf der Website sind aktuelle Termine angekündigt. Dörte und Miren wissen auch nicht, ob noch was läuft, Elizabeth von common grounds meldet sich bisher nicht zurück.

    Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in der Ohlauer Straße (Kreuzberg)

    Auf dem ehemaligen Schulhof ist ein Minigartenprojekt entstanden. Aufgebaut mit Aufsetztrahmen mit dem Gartenbauteam der Prinzessinnengärten, die auch alle 3 (?) Wochen eine Gartensprechstunde abhalten.

    Zur Zeit ist der Bereich, in dem das Gartenprojekt ist, nicht betretbar, da Äste in den großen Bäumen drohen runterzufallen.

    Nachdem der Gartenaufgebaut und bepflanzt war, kommen nur selten BewohnerInnen von sich aus zum Gärtnern. Es ist auch hier nicht viel zu tun. Gartengeräte sind für alle nutzbar in einem der Häuser untergebracht (ziemlich enge Kammer in der es unmöglich scheint, Ordnung zu halten, so wird immer alles nur reingestopft). Wenn das Team der P-Gärten kommt, dann kommen auch einige der BewohnerInnen (und die Kinder, hier sind nur Familien untergebracht), einer der Bewohner war auch als Praktikant o.ä. mal im P-Garten dabei.

    Der Leiter der Einrichtung findet, dass die Größe des Garten so erstmal ausreicht. NachbarInnen sind nicht wirklich dabei, ab und an welche aus den Helferkreisen, dann gezielt als Unterstützung, aber nicht, da das auch ihr Gartenprojekt ist.

    Vattenfall Garten Köpenicker Straße (Mitte)

    Vattenfall betreibt zwei Gartenprojekte in Berlin, beide in Mitte. Das von mir besuchte ist direkt neben dem Kraftwerk/Werksgelände. Um das Gelände herum ist ein hoher Zaun, es gibt klar kommunizierte Öffnungszeiten und jede Menge Verbote .

    Im Garten waren bei meinem Besuch zwei Leute, die für Vattenfall den Garten „machen“. Sie erklärten mir, dass es ein Gemeinschaftsgarten sein soll oder sich hoffentlich dahin entwickelt, aber nur wenige Leute bisher zum Gärtnern kommen. Die Fläche wird aber von den umliegenden FirmenmitarbeiterInnen gerne als Pausenort und Erholungsfläche genutzt. Sie haben auch immer eine kleine Mitmachmöglichkeit für Interessierte, so hätte ich ne Pflanze einpflanzen können. Gartengeräte und alles, was man braucht, bekommt man ausgehändigt. Ich bekam dann noch eine Erntetüte und eine Schere und durfte mitnehmen, was auch immer ich wollte und reif war.

    Pyramidengarten (Neukölln)

    Im Pyramidengarten finden seit einer Weile und bis zu den Sommerferien an mehreren Wochentagen Umweltprogramme für Kindergruppen (Kitas) statt. Der Garten hat sich dafür Kindertische/stühle/gartenwerkzeug besorgt und sie machen diese finanzierten Aktionen zu dritt.

    Sie machen Naturbeobachtungsspiele, leichte physikalische Experimente und verbinden das mit dem Garten. Die Gruppen kommen regelmäßig. Finanziert wird das ganze vom Quartiersmanagement Flughafenstraß. Es ist ein Projekt, das in dieser Phase 3 über 36 Monate läuft

    Der Garten wird gut genutzt für Feiern und Versammlungen unterschiedlicher Couleur, die Beete sind vergeben und ab und an kommen türkische Frauen und ernten alle Weinblätter ab, wenn sie erwischt werden, müssen sie die Ernte wieder abgeben.

    Esperantogarten (Neukölln)

    Der Esperantogarten ist ein kleines, eingezäuntes Garten/Bühne-Projekt es Interkulturellen Theater Zentrums in Berlin. Sie haben in den Beeten eine Saison Gemüse angebaut, was ganz gut funktioniert hat und dann Blumen, was nicht gut lief. Diese Saison (die Beete sehen sehr vernachlässigt aus) haben sie Probleme mit einem Kind/Jugendlichen, der sofort immer alles ausreist und zerstört. Die Hausverwaltung hat schon darauf hingewiesen, dass es so nun nicht bleiben kann. Sie haben eine Sitzung zu diesem Fall und hoffen, eine Lösung zu finden und wieder richtig loszulegen. Auch dieses Projekt ist recht klein, doch ist die Fläche insgesamt klein. Beete und Bühne füllen es ganz aus.

    Karmagarten (Neukölln)

    Auf der Streuobstwiese im Richardplatzkiez hat der zweite Versuch einen Gemeinschaftsgarten anzulegen gestartet. Der erste wurde nie Realität, da es zu massiven Konflikten mit (Kampf)HundebesitzerInnen kam, die die Wiese als ihren Trainingsground begriffen und besetzten.

    Nun stehen einige Beete (auch in alten, runen Metallfässern) und eine Bühne wird gerade gebaut. Die Beete werden genutzt, Vandalismus ist nicht zu sehen. Eine Ecke ist rumpelig (Müll?), doch sie haben auch erst vor kurzer Zeit losgelegt. Leider war niemand da, als ich kam.

    Mitmachgarten (Wilmersdorf)

    Eine große Schrebergartenanlage in Wilmersdorf (mehrere Teile, getrennt durch Straßen) hat neben dem Vereinshaus ein kleines Stückchen Fläche einer bisherigen Parzelle zu einem Mitmachgarten umgestaltet. Die umtriebige Vereinsvorsitzende, die auch in den Berliner Gartenvernetzungsrunden aktiv ist und die Gemeinschaftsgartenszene gut kennt, wollte gerne die ganze Parzelle für das Projekt, doch sind die Strukturen eines Schrebergartens recht kompliziert. Mitreden bei solchen Umnutzungen müssen Bezirk und auch die Kleingartenverbandsebene. Ich habe vergessen, wer von beiden dagegen war, das ganze Stückchen zu einem Gemeinschaftsgarten zu machen (ich glaube der Verband). Alles dauert sehr lange, es muss offiziell eine Umnutzung genehmigt werden etc. Frau Gutzmann (VS der Anlage) sieht den Mitmachgarten (und einen Schulgarten, den sie auch auf einer Parzelle eingerichtet haben und einen „offenen Weg“) strategisch. Die Nutzung ist noch bis 2022 gesichert und danach ist unklar, was passiert. Je mehr Leute, Organisationen, Gruppen die Anlage nutzen und je offener sie mit und für die Nachbarschaft kommunizieren, desto schwieriger wird es, die weitere Nutzung als Schrebergarten nicht mehr zu genehmigen.

    Kiezgarten Fischerstraße (Lichtenberg)

    Der Kiezgarten hat 60 MitgärtnerInnen, 40 sind aktiv. Es gibt Beete, die sich Leute als Gruppe teilen und Gemeinschaftsbeete. Individuelle Beete gibt es nicht. Sie können im Boden pflanzen. Es gibt einige Bauwägen mit Werkzeug, Werkstatt, zum Aufhalten, sie haben eine Outdoorküche, Feuerstelle, ein behindertengerechtes Kompostklo und ein Bienenprojekt, das von maßgeblich vier Leuten vorangetrieben wird, aber 22 Leute sind im Verteiler! Das Interesse ist groß. Es gibt diverse Arbeitsgruppen (AG Beete, AG Bienen, AG Finanzen etc.) und die laufen gut. Der Garten ist dann auch noch ein echter Hingucker, einer meiner Lieblingsgärten in Berlin.

    Campus Cosmopolis (Mitte)

    In einem ehemaligen Hotel in der Nähe des Anhalter Bahnhofs in Berlin ist eine Flüchtlingsunterkunft. In den beiden oberen Etagen arbeiten KünstlerInnen mit den Geflüchteten. Das Projekt heißt „Zusammenkunft“ . Ein Projekt ist ein Gemeinschaftsgarten. Sie nutzen dafür die Fläche hinter dem Hotelgebäude. Es sind ein paar Beete entstanden und auch Möbel gebaut worden, so dass sich Leute hier gemütlich aufhalten können. Eins der Tiny Houses von Lee van Bo ist hier gelandet, was immer wieder Vandalismus-Attacken aushalten muss. Jetzt ist es so gestaltet, dass man ins Innere gucken kann und das hat die Situation verbessert.

    Eine Gartengruppe hat sich bisher (noch?) nicht etabliert, die Initiatorin versucht aber immer wieder, BewohnerInnen zu begeistern. Es gibt (noch nicht?) kein Schild, NachbarInnen sind auch nicht involviert bisher. Es gibt sehr viele Angebote in der Unterkunft und zu fast allen werden die Geflüchteten gezielt abgeholt, aufgesucht, immer wieder eingeladen.

    Sie wollen noch mehr Möbel bauen, das kommt bei den BewohnerInnen gut an.

    Rosenduftgarten (Kreuzberg)

    Der Rosenduftgarten existiert nun schon 11 Jahre lang und nach wie vor leitet Begzada das Projekt. Sie sind voll besetzt und viele der Frauen sind nach wie vor und von Anfang an dabei. Es sind im Laufe der Zeit Familien, Männer, Leute aus der nahen und fernen Nachbarschaft dazu gekommen. Der Garten bietet viele Workshops und Führungen an und es kommen Gruppen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen, um den Garten kennenzulernen. Das Projekt ist offizieller Teil des Park und somit auf den Parkleitsystemen verzeichnet.

    Im Moment gibt es ein paar Meinungsverschiedenheiten rund um das Bienenprojekt und der „Hauptimker“ hat den Garten verlassen.

    Interkultureller Garten Gatwo (Spandau)

    Das Gartenprojekt in einem kleinen Waldstück gegenüber eines Naturschutzgebiets ist gut belebt. Es sind hauptsächlich Menschen (auch Geflüchtete) aus der näheren Nachbarschaft (Spandau) oder aus dem SOS-Umkreis (SOS ist Träger und hat ein paar Meter weiter eine Gartenbauausbildungsstätte). Aber es kommen extra für dieses Gartenprojekt auch Menschen von weiter her (z.B. Schöneberg). Es gibt eine vor-Ort Verantwortliche, die 2x in der Woche regelmäßig da ist. Doch auch außerhalb ihrer „Präsenzzeiten“ kommen die GärtnerInnen. Organisationen, die Flüchtlinge beraten, bringen ihre Schützlinge mit, Gruppen besuchen das Projekt. Es gibt ein paar Bauwagen, u.a. der „Kunstasyl“-Wagen der Ausstellungsmacherin des Museums in Düppel zu „Flüchtige Heimat“ (sie hatten auch vor, einen GG aufzubauen, doch das hat nicht geklappt). Ein transparentes Gartenhäuschen bildet den Mittelpunkt. Hier stehen Tische und Stühle und Bänke (aus Ästen selbst bebaut), es gibt Kochmöglichkeiten und die gemeinsamen Gartentage beinhalten auch immer ein gemeinsames Kaffeetrinken, sich zusammen setzen und reden.

    Menschenkindergarten (Friedrichshain)

    Das Gartenprojekt befindet sich zwischen Kitas und einem Bürogebäude. Offen ist es für alle NachbarInnen. Der Träger veranstaltet auch Reparaturtage, es gibt einen Foodsharingschrank, einen selbstgebauten Kontiki und viele spannende Beete.

    Er bietet 16 Beete zum individuellen Gärtnern und drum herum noch reichlich Platz für Gemeinschaftsbeete. Die Gärtnerinnen und Gärtner betreuen ihr eigenes Beet und unterstützen die Bewirtschaftung der Gemeinschaftsflächen.

    Aus der Selbstdarstellung:

    – beherbergt u. a. eine Barfuß- und Blumenwiese, Insektenhotel, Kräuterspirale

    -erprobt die Effektivität von Hügelbeeten, Mulchtechniken, Keyhole Gardening, Bokashi-

    Herstellung, Terra Preta Methoden, Permakultur

    – ist mit einem Lehmbackofen und einer Feuerstelle ausgestattet, eröffnet den Zugang zu einer Food

    Sharing Box, einem Tauschladen und bietet in Kooperation mit der Volkssolidarität ein Repair Café

    hat Zugang zu Veranstaltungsräumen und ermöglicht Workshops und Themenabende,

    feiert Feste und bietet Raum für vielfältige Umweltbildungsveranstaltungen – speziell für Kinder.

    Es werden Anbautechniken getestet, Saatgut gezogen, Bodenaufbau erlernt, regionale Sorten geerntet und im Lehmbackofen Essen zubereitet. Klimafreundlich und in bester

    Qualität wird freitags in Gemeinschaft getafelt.“

    Sie waren Praxispartner des „Klimagärten“-Projekts der HU und die Koordinatorin organisiert nach wie vor Praxisworkshops zu Permakultur, spezielle Beete anlegen etc.


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  • Himmelbeet nominiert für European Award for Ecological Gardening 2017

    (Gu, RSS)  Das himmelbeet wurde in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ unter die besten eingereichten Projekte gewä
    hlt und für den European Award for Ecological Gardening 2017 nominiert! Die Jury,[…] hat Projekte nominiert, die innovativ und nachhaltig sind Vorbildcharakter aufweisen von Personengruppen bewirtschaftet werden, die sich speziell zum Gärtnern zusammenfinden und gemeinschaftliche und soziale Aspekte mit Vorbildcharakter im Fokus haben. Alle nominierten Projekte finden sie hier. Die Bekanntgabe der GewinnerInnen und die Preisverleihung finden am 2. September 2017 um 16.00 Uhr in Berlin statt. In jeder Kategorie wird ein Preis für das Siegerprojekt vergeben: Eine Sonder-Plakette der Aktion „Natur im Garten“ und ein Preisgeld in der Höhe von € 500,–. (mehr …)

  • Kunst im StadtAcker (München)


    Der StadtAcker lebt von der Vielfalt. Seit seiner Eröffnung im Mai gehört auch außenraumbezogene Kunst dazu. Mit ihr wird sich künftig die neue Arbeitsgruppe „StadtAckerKunst“ beschäftigen. Ziel ist, den StadtAcker auch als Experimentierfeld für Kunst zu öffnen. Die Arbeitsgruppe übernimmt hierbei die Aufgabe, Kontakt mit geeigneten Künstlerinnen und Künstlern herzustellen und ein Auswahlverfahren sowie die Abstimmung mit den anderen Arbeitsgruppen zu organisieren. Mit der Lektüre einschlägiger Literatur und deren gemeinsamer Besprechung wird der Bogen von zeitgenössischen urbanen Gärten bis zu historischen Gartenkonzepten sowie ästhetischen und philosophischen Aspekten gespannt. Darüber hinaus sind gemeinsame Exkursionen und Ausstellungsbesuche geplant.

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  • Peace of Land: erste Beete, sehr viele Bienen

    (Gu, Projektbesuch und Newsletter)

    – Die ersten Hochbeete sind fertig und bepflanzt.  Außerdem ist in den letzten Wochen an der Mauer ein tolles Tomatendach entstanden. Vielen Dank an alle fleißigen Helfenden!
    – Zurzeit beherbegen wir eine Menge Bienenvölker[80!] im Garten. Denn in Berlin blühen gerade die Linden und bieten ihnen genug Nahrung. Erstmal bleiben die Völker nur kurzfristig bei uns, aber auch langfristig wollen wir gerne Bienen bei uns eine Heimat bieten.
    – Der Erich-Fried-Chor singt sein diesjähriges Benefizkonzert zu Gunsten von Peace of Land

    Die Gruppe ist permakulturinteressiert und so haben sie mit Dragon Dreaming einen Wunschflächenplan erstellt. Ein aufwendiges, aber nützliches Verfahren Verfahren, da nach der Wunschliste-Phase die Fläche kritisch in den Blick genommen wird und alle möglichen Einflussfaktoren analysiert und auch grafisch (mit verschiedenen Layern) dargestellt werden. Wind, Wege, der Lauf der Sonne, Wasser etc. Dann war der Platz für die ersten Beete gefunden.
    Sie haben auch ein Haus aus zusammengeschraubten Containern auf dem Gelände, das sie nach und nach ausbauen wollen, da denken sie auch an die Einrichtung von Werkstätten.

    Über „Kurze Wege für den Klimaschutz“ bekommen sie Geld für 2 halbe Stellen für 2 Jahre. (mehr …)

  • Najeha und Shimeles werden im Kulturgarten Lüneburg aktiv

    (Gu, Mail)
    Wir würden gerne als Kulturgarten Team am 29.07. mehr gärtnerisches Wissen einholen und mithilfe von Übersetzung (durch Najeha) auch neuere, teilweise geflüchtete Mitglieder in unser Gartenteam einbinden.
    Am 30.07.2017 wollen wir dann unser diesjähriges Sommerfest feiern. Wir würden unser Sommerfest gerne durch einen Siebdruck Workshop ergänzen. Durch unsere Sommerfeste können wir immer besonders gut neue Interessenten, vor allem aus den Flüchtlingsheimen, ansprechen. Wir werden wieder viele geflüchteten Männer, die in der Nähe des Kulturgarten wohnen einladen und hoffen diese durch den Siebdruckworkshop gleich in eine Aktivität einbinden zu können, welche ohne Verständigung möglich ist. Mit dem Aktivwerden beim Siebdrucken, hoffen wir durch einen ersten Schritt zu fördern, dass neue Besucher auch aktiv im Garten mitwirken.


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  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten in einem Park

    (Gu, alerts)

    Der Park an der Antropstraße in Überruhr-Hinsel bekommt auf Initiative einiger Privatpersonen einen Gemeinschaftsgarten. Ungeteilte Zustimmung. Der von Grün und Gruga bewirtschaftete kleine Park an der Antropstraße in Hinsel bekommt einen Gemeinschaftsgarten. Nachdem sich eine Gruppe Essener Bürger vor einiger Zeit mit diesem Wunsch an die Stadt gewandt hatten, stieß der nun auch bei den Bezirksvertretern auf ungeteilte politische Zustimmung. Damit ist der Weg frei, das Projekt in den kommenden Monaten umzusetzen.
    Urban Gardening: Seit 2013 gibt es in Essen eine durchaus rege Szene von Gemeinschaftsgärtnern, die bereits die unterschiedlichsten Orte in absolut fruchtbare Oasen verwandelt haben. Im aktuellen „Grünen Hauptstadtjahr“ konnte bereits der 13. Gemeinschaftsgarten eröffnet werden, mitunter ist der in Hinsel alsbald die Nummer 14.
    Alle Gärten werden vornehmlich mit bürgerlichem Engagement und allerlei Gemeinschaftssinn bewirtschaftet, die Gruppe, die sich mit ihrem Wunsch eines Gartens in Hinsel an Stadt und Politik wandte, versicherte ihre Ziele laut Verwaltung überaus „glaubhaft“.
    „Eine richtig gute Idee, und da auch der Standort passte, fiel die Entscheidung in der Bezirksvertretung einstimmig aus“, so SPD-Chef Rolf Reithmayer stellvertretend für alle Mitglieder des Stadtteilparlaments im Bezirk VIII.
    Die Betreiber wollen sich vor Ort mit Mitgliedern des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) und auch anderen Interessenten zusammentun, um nicht nur Obst und Gemüse anzubauen, sondern auch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl zu stärken und zusammen zu feiern. Denn fest steht: Ein bewusster, sorgfältiger Umgang mit der Natur verstärkt die Wertschätzung von wertvollen Nahrungsmitteln – und macht Spaß.
    Um auch Kindern möglichst früh einen Sinn für Lebensmittel und Ernährung mitzugeben, planen die Gemeinschaftsgärtner, den Garten zusammen mit Kindern und Jugendlichen zu bewirtschaften. „Immer wieder zeigt sich, dass solche Formen der Zusammenarbeit in den bisherigen Essener Gemeinschaftsgärten sehr gewinnbringend für alle Beteiligten sind und dazu beitragen, das Gartenprojekt im Quartier sozial zu verankern“, begrüßt die Stadt die Pläne.
    Der Standort sei aufgrund der hohen Wohnungsdichte und des Geländezuschnittes nahezu optimal. Direkt an den Park grenzt ein Sportplatz, in den Park integriert ist ein Kinderspielplatz. Ein vom SkF aufgestellter Container weist auf eine rege Nutzung des Geländes durch Kinder und Jugendliche hin. „Der neue Gemeinschaftsgarten erhöht die Aufenthaltsqualität im Park und bietet eine weitere Anlaufstelle zur Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere von Kindern und Jugendlichen“, heißt es bereits jetzt. Vergleichbares Beispiel: der Siepengarten im Bergerhauser Siepental.

    https://www.waz.de/staedte/essen/antropstrasse-gemeinschaftsgarten-fuer-grosse-und-kleine-gaertner-id211201439.html (mehr …)

  • Bienenprojekt im Kiezgarten wird ausgebaut

    (Gu aus Antrag und Projektebsuch)

    Kiezgarten Fischerstraße, Berlin

    Eine Gruppe von vier bis sechs KiezgärtnerInnen
    kümmert sich gemeinschaftlich um die Bienenvölker. Insgesamt sind 22 Personen im
    Mailverteiler der AG Bienen gelistet, diesjährige neue Mitgärtnerinnen haben
    Interesse an der AG Bienen gemeldet und möchten mitimkern.
    Derzeit betreuen wir drei Bienenvölker, die in provisorischen Styroporbeuten und
    einer Dadant-Holzbeute (Leihgabe) leben. Im nächsten Jahr möchten wir weitere
    Völker ansiedeln. Für die existierenden und neuen Völker werden Beuten und
    weitere Arbeitswerkzeuge benötigt. Gerne wollen wir mit neuen Beuten unser Wissen
    über verschiedene Haltungsformen ausbauen und weiterhin Verhaltensweisen der
    Bienen studieren.
    Wir bieten Führungen für Besucher, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen
    (Fortschritte e. V.) und Kinder aus dem nahegelegenen Kindergarten Wuhlmäuse an,
    für die wir u. a. einen Schaukasten bauen wollen.  
    Wir planen nach wie vor die Umzäunung des Imkerei-Geländes mit einem
    Weidenzaun, den Ausbau des natürlichen Teiches durch Bepflanzung sowie den
    weiteren Ausbau des Unterstands einschließlich Dachbegrünung. (mehr …)

  • 5. Flimmergarten-Filmfest bei Querbeet Leipzig

    Auch dieses Jahr präsentieren wir euch beim 5. Flimmergarten-Filmfest wieder Dokumentarfilme zu umweltpolitischen Themen. Wir freuen uns euch einzuladen, euch bei gemütlicher Gartenatmosphäre mit wichtigen Themen wie Land- und Stadtentwicklung, globalem Frachtverkehr und anderen kritisch auseinanderzusetzen. Programmüberblick 26. Juli: Landstück (DE 2016) 27. Juli: Wu Tu – My Land (CHN 2015) 28. Juli: Freightened (ES/F 2016) 29. Juli: Futur d’Espoir (CH 2016) (mehr …)

  • Mauergarten entsteht neu – auf der alten Fläche

    (Gu, aus Antrag und Projektbesuch)

    Seit herbst 2016 wird im Zuge der Neugestaltung des Mauerparks auf der gesamten Erweiterungsfläche (da ist auch der Mauergarten) der Boden saniert. Im Zuge dessen mußte der Mauergarten im Oktober 2016 komplett abgebaut werden. In vielen Sitzungen haben sie ein Konzept (Raumkonzept) erarbeitet, was den Mauergarten auch in dem umgestalteten Park Gemeinschaftsgarten bleiben lässt. Durch die Umgestaltung des Parks fallen einige bisher vorhandene „Wäldchen“ und Abgrenzungen weg, die den Garten zar vollkommen offen, aber auch geschützt sein ließen. Direkt neben dem Garten wird nun einer der Hauptwege entlangführen. So haben sie einen Beetplan erstellt, der hoffentlich ein Kreuz-und Quer-durch-den-Garten fahren (mit dem Rad) vermeidet.
    Im Herbst waren sie 70 Vereinsmitglieder, 60 Beetpaten, 120 Hochbeete, 2 Gewächshäuser, eine Werkstatt, Bienen, Sitzecken. Die Gewächshäuser haben sie weiter nutzen können, die stehen wieder auf der Fläche.
    Aufgrund des Abbaus und der nun  Ungewissheit, in welcher Form es weitergeht, ist die Mitgliederanzahl zwischenzeitlich auf die Hälfte gesunken. Gerade kommen wieder neue Interessierte. Sie sind sehr rege, was ÖA angeht und kündigen Hochbeetbauworkshops frühzeitig an. Die Begehung mit GrünBerlin und dem Senat war, sie wissen nun, was wohin kann und was wie umzäunen können (z.B. die Wassertanks, die sie zunächst beibehalten wollen, obwohl es nun auch einen Wasseranschluß bald geben wird).
    Um möglichst schnell wieder auf der Fläche mit Beeten präsent zu sein, haben sie schon im Winter in einer nahen Werkstatt welche gebaut und diese stehen auch schon auf der Fläche. Sie wollen nun regelmäßig auf der Fläche Beete bauen und brauchen dafür gutes, stabibles Werkzeug. Dieses werden sie auch bei Bedarf an andere Gärten oder die Nachbarschaft verleihen. Sie bringen es in noch zu bauende Unterstände unter und zunächst auch im fußläufig in fünf Minuten erreichbaren Büro.


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  • noch eine Auszeichnung für Tausendschön

    (Gu, Mail)

    Die UN Dekade Biologische Vielfalt hat uns ausgezeichnet. Soziale Natur – Natur für alle. Die Verleihung wird auch nach dem 10. Juli geplant. Sie findet im Tausendschön Gemeinschaftsgarten in Minden statt. (mehr …)

  • Neutopia: noch ein Gemeinschaftsgarten in Halle

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    In Halle Neustadt entsteht auf der Brache einer ehemaligen Schule der Gemeinchaftsgarten Neutopia

    Die Fläche zum Gärtnern ist ca. 800qm groß. Sie ist offen zugänglich. Es gibt kein Tor oder Tür, sondern Lücken zwischen dem Weidenzaun und der Benjeshecke, damit es für jedeN offen zugänglcih ist und zum mitmachen einlädt. Der Zaun/die Hecke sind optische Markierung der Pachtfläche, damit für alle ersichtlich ist, wo gepflanzt werden kann. Die Pachtfläche ist nur ein kleiner Teil der gesamten Brachfläche der Stadt Halle, daher ist eine Abgrenzung nötig.

    – wie sieht die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt aus? Gibt es eine Befristung? Auf was beziehen sich die fünf Jahre? Müssen Sie Pacht zahlen und wie hoch ist die Pacht?

    Congrav e.V. ist Pächter der gesamten Fläche (Turnhalle inkl. Freifläche). Die Fläche selbst wird zunächst als Zwischennutzungsfläche von der Stadt Halle (Saale) zur Verfügung gestellt bis 31.12.2021. Der Halle-Neustadt-Verein ist „Unterpächter“ von Congrav. Hierzu gibt es bislang nur eine mündliche Nutzungsvereinbarung sowie zwischen dem Halle-Neustadt-Verein und dem GartenWerkStadt e.V.. Eine schriftliche wird derzeit erarbeitet. Ein symbolischer Pachtbetrag wird durch Congrav an die Stadt gezahlt, der Halle-Neustadt-Verein und die GartenWerkStadt e.V. zahlt nichts.

    – wie groß ist die Gruppe, die das Gartenprojekt mit plant und gärtnern möchte und wie setzt sich diese Gruppe zusammen?

    Derzeit sind es ca. 14 GartennutzerInnen. Darunter sind MitarbeiterInnen von SPI und Halle-Neustadt-Verein sowie PraktikantInnen und der GartenWerkStadt e.V., die die Aktivitäten im Garten koordinieren. Die anderen 8 GartennutzerInnen sind Hobby-BotanikerInnen und GarteneueinsteigerInnen (StudentInnen und Arbeitssuchende) und Anwohnende, darunter zwei Grundschulkinder, die seit dem Tag der offenen Tür mit Congrav (Eröffnung der Turnhalle) am 18.02.2017 dabei sind oder zu den gemeinschaftlichen Bau- und Pflanzaktionen am Freitag im letzten Monat dazugestoßen sind.

    – wie viele Beete soll es geben und sind diese alle gemeinschaftlich oder soll es auch individuelle Beete geben? Können Interessierte anbauen, was sie wollen?

    Derzeit gibt es 5 Gemeinschaftsbeete, 2 weitere sollen entstehen. Individuelle Beete kann es auch geben, wenn es gewünscht wird. In Gemeinschaftsbeeten wird das angebaut, was in der Gemeinschaft besprochen wird (Freitagsgruppe) und auf den individuellen Beete kann alles angebaut werden, was gewünscht ist – außer genverändertes Saatgut. Bäume und Sträucher müssen vorher abgesprochen werden.

    – wer entscheidet (hat entschieden), was angebaut werden soll und dass es Themenbeete geben soll??

    Das bisher Angepflanzte und Gesäte sind Schenkungen und Spenden anderer Gärten, von Privatpersonen oder von den GartennutzerInnen selbst, die beim Säen und Anpflanzen dabei sind und mitbestimmen, was wie viel wo in die Erde soll. Absprachen mit den 6 anderen GartennutzerInnen vom Halle-Neustadt-Verein und SPI-Ost erfolgen wöchentlich per E-Mail, Telefon oder am Freitag direkt auf der Fläche. Das Anlegen von Themenbeete oder andere vorbestimmte Vorhaben sind für das angeleitete Gärtnern mit Schulgruppen oder Workshops mit anderen Gruppen angedacht und erfolgen durch GartenWerkStadt e.V. oder MitarbeiterInnen vom Halle-Neustadt-Verein oder SPI-Ost. Information und Abstimmung mit anderen GartennutzerInnen erfolgen über die Treffen freitags.

    – wie können die Interessierten sich einbringen? Können die GärtnerInnen auch außerhalb des Freitags auf die Fläche und gärtnern?

    Es sind sowohl im Umfeld der Fläche als auch über diverse Netzwerke die Gartenöffnungszeiten und Ansprechpartner bekannt gemacht. Regelmäßige Pressemitteilungen/ Facebook-Nachrichten und Veranstaltungsaufrufe werden unterstützend genutzt, um die Kontaktdaten von Kristin Wicklein, GartenWerkStadt e.V. und Franziska Seidlitz, Halle-Neustadt e.V. wiederholend bekannt zu geben. Der Garten selbst ist frei zugänglich und ermöglicht so eine Auseinandersetzung mit der Freifläche. Durch die regelmäßigen Arbeitseinsätze und Veranstaltungen wird Aufmerksamkeit auf die Fläche gelenkt, sodass hier Raum für Ansprechmöglichkeiten gegeben wird. Zudem ist die Rollsporthalle an zwei Tagen in der Woche geöffnet, sodass hier Publikumsverkehr die Wahrnehmung der Öffentlichkeitsarbeit (Plakat/Aushang) erhöht.

    – wie werden die Geräte untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die GärtnerInnen?

    Die Geräte sind in der Turnhalle untergebracht. Der Schlüssel ist beim Halle-Neustadt-Verein und im Sekretariat der SPI-Ost im Familienzentrum Pusteblume, An der Saaleaue 51 a, schräg gegenüber der Fläche hinterlegt , Montag bis Freitag 8-16Uhr offen.

    – wo kommt das Wasser her?

    Es gibt Regentonnen und in der Turnhalle ist ein Wasseranschluss.

    – wie und von wem werden Entscheidungen getroffen und wie läuft die Kommunikation/Information?

    Strategische Entscheidungen werden vom Halle-Neustadt-Verein, Franziska Seidlitz, der SPI-Ost, Johanna Ludwig und dem GartenWerkStadt e.V., Kristin Wicklein (z.B. Budgetierung, Veranstaltungsorganisation) unter Einbezg aller GartennutzerInnen und operative Entscheidungen werden direkt vor Ort von allen GartennutzerInnen getroffen (z.B. was wird wo gepflanzt, . Die Absprahcen und Abstimmung

    – wann und wo haben sie die Projektidee bei der Nachbarschaft schon vorgestellt?

    Auftaktveranstaltung auf der Fläche war am und wurde mit vorherigem Briefkasteneinwurf beworben. Es haben direkte AnwohnerInnen teilgenommen und der Jugendclub „Dornröschen“ aus dem Stadtviertel sowie Sozialarbeiter von anderen Familienzentren und Jugendclubs. Derzeit läuft eine Umfrage zum Gartenprojekt durch StudentInnen in der Nachbarschaft. Aushang mit Treffen für gemeinschaftliches Gärtnern am Freitag sowie andere Veranstaltungen, z.B. Ad hoc Kochen, mobile Küche auf dem Geländer, befinden sich am Turnhalleneingang draußen an der Tür.

    – wie werden die restlichen Kosten gedeckt?

    Pacht-, Miet- und Wasserkosten gibt es nicht. Baukosten werden minimal gehalten, da auf Recycling gesetzt wird (Paletten, Reifen, Baumstämme und -stümpfe etc.). Erde wird von der Stadt zur Verfügung gestellt. Die übrigen Kosten werden durch den Congrav e.V., Halle-Neustadt-Verein und die SPI getragen. Für die Gemeinschaftsgartenaktionen freitags vom GartenWerkStadt e.V. gibt es bisher noch keine speziell vorgesehenen finanziellen Mittel, so dass wir mit Schenkungen (Paletten, Reifen, Erde) arbeiten und Geräte von SPI und Halle-Neustadt-Verein mitnutzen- bei zunehmenden MitgärtnerInnen wird dies jedoch nicht mehr ausreichen. Es war eine Förderung über den HALLIANZ-Fond angedacht, der jedoch für 2017 ausgeschöpft ist, sodass wir erst 2018 diese Möglichkeit einer Förderung nutzen können.


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  • Workshops für Schulen im Wandelgarten

    (Gu, Newsletter)

    wir starten morgen wieder mit einer Serie von kostenfreien Bildungsveranstaltungen – für sechs Schulklassen in Freiburg.

    Wir danken allen im Vauban, die autofrei wohnen – und die es damit möglich machen, das Autofrei-Gelände auch für alle offenen Gemeinschafsgarten und als Open-Air-Lern- und Bildungsort nutzen zu können. 

    Wir führen das Projekt „Paprika statt Parkplätze“ als Kleeblatt-Projekt des Fonds für nachhaltige Bildung der Stadt Freiburg 2017 zum zweiten Mal durch. In diesem Jahr wieder zusammen mit der Innovation Academy, dem Autofreiverein und als neuem Partner Life Food. Wir unterstützen mit einem Sojabeet das Ziel von Life Food, Soja in Deutschland heimisch zu machen.

    Die Klassen teilen sich in jeweils vier Gruppen auf, die sich einem Thema in Theorie und Praxis annähern. Morgen kommt um 7.45 Uhr eine 11. Klasse der Waldorfschule Rieselfeld mit ihrem Biologielehrer Schürkens (35 Schüler und 8 Lehramtsstudenten der Uni Freiburg als Beobachter), am 17. und 18. Juli kommt vormittags je eine Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Für drei weitere Termine vor oder nach dem Sommerferien können sich noch Schulklassen bewerben,  zum Beispiel am 17. und 18. Juli nachmittags oder im September/Oktober. Die Teilprojekte:

    1.Stadtteil-Entwicklung Vauban: Verkehr (Hannes Linck)

    2.Wormfarming–Wurmhumus selbst machen (Hartmut Wagner)

    3.Multitalent Hochbeet (Monica Lüers)

    4.Rally „Pap statt Park“ (Hans-Jörg Schwander, Innovation Akademie)

    Im Weidenpalast referieren die vier Gruppen im Schlussplenum danach ihre Ergebnisse.
    Wie die Teilprojekte im letzten Jahr abliefen, erseht ihr aus der Text-Bild-Dokumentation der Ergebnisse des Projekts im Jahr 2016 im Anhang.


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  • Offener Garten West: Fläche wird verkauft

    (Gu, Mail)

    leider steht es nicht gut um den Garten, die Fläche wird verkauft und kann nur noch dieses Jahr genutzt werden. Die Nutzung ist daher übergegangen auf eine gemeinsame Fläche mit AnnaLinde, die sie bereits in ihrem Netzwerk haben. Der Ansprechpartner für die neue Fläche ist Sebastian Pomm.


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  • Open Air Kino in der Scholle 34 in Potsdam

    (Gu aus alerst)

    […]
    Vorbei ist der Freilicht-Kinosommer damit aber noch lange nicht. Denn mit dem Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ in Potsdam-West hat sich im vergangenen Jahr ein weiterer Mitspieler etabliert, der bis Anfang September zum Filmvergnügen unter freiem Himmel einlädt. Zur Eröffnung gibt es in der „Scholle 34“ am 21. Juli die Komödie „Willkommen bei den Sch’tis“ (2008), gefolgt am 28. Juli von Wes Andersons „Moonrise Kingdom“ und am 4. August von „Drive“ (2011) mit Ryan Gosling in der Hauptrolle, der im Waschhaus-Kino bereits am 21. Juli in „La La Land“ mit Emma Stone einen ersten Auftritt bekam. (mehr …)

  • IG Freising gibt es 10 Jahre lang

    Der interkulturelle Garten neben dem Freisinger Schafhof existiert seit zehn Jahren. Menschen aus den verschiedensten Ländern pflanzen hier Kräuter und Gemüse aus ihrer Heimat an. Und oft wird gemeinsam gefeiert

    Von Gudrun Regelein, Freising

    Im Vorbeigehen pflückt Gisela Landesberger eine Himbeere ab. „Das hier ist der schönste Garten Freisings“, sagt sie begeistert. Eine sanfte Brise rauscht durch die Blätter der mächtigen Bäume, die an diesem heißen Sommertag einen angenehmen Schatten spenden. Der interkulturelle Garten am Südhang des Freisinger Schafshofs, der im Juni vor zehn Jahren offiziell eröffnet wurde, wirkt auf den ersten Blick erst einmal sehr naturnah, fast schon verwildert. Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man die kleinen abgeteilten Parzellen mit vielen Gemüsesorten, Kräutern und Beerensträuchern – und vereinzelt auch einer blühenden Blume.

    „Der Garten ist, wie er ist“, sagt Landesberger. „Jeder macht in seinem Bereich das, was er möchte. Regeln haben wir nur wenige.“ So darf beispielsweise kein Gift auf die Beete gesprüht werden, auch Hunde oder andere Haustiere dürfen nicht mitgebracht werden. Familien aus 13 verschiedenen Nationen – darunter aus Indien, Namibia, Algerien, Vietnam, China, Syrien und Chile – gärtnern hier; sie pflügen, säen und ernten. „Viele bringen auch Samen aus ihren Heimatländern mit oder lassen sich etwas schicken – das ist total spannend, was hier alles wächst“, sagt Landesberger. Mandeln und Feigen, beispielsweise, daneben viele außergewöhnliche Gemüsesorten und Gewürzpflanzen, wie asiatischer Spinat und Koriander. Im Sommer, so erzählt sie, gehe sie nie ohne vollgefüllten Korb wieder nach Hause, so viel bekomme sie geschenkt.

    Für sie sei es ein Herzensprojekt, sagt Gisela Landesberger, Initiatorin des interkulturellen Gartens. Das Buch „Wurzeln schlagen in der Fremde“ von Christa Müller, das die Bedeutung internationaler Gärten für Integrationsprozesse beschreibt, habe sie in einer Novembernacht im Jahr 2004 am Stück gelesen. „Das war die Initialzündung.“ Am nächsten Tag sei sie – die damalige Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises – beim damaligen Landrat Manfred Pointner im Büro gestanden. „Er war sehr angetan von der Idee“, erinnert sich Landesberger. Gemeinsam mit der ehemaligen Integrationsbeauftragten der Stadt, Meral Meindl, ging es 2005 an die Umsetzung, die sich allerdings noch über zwei Jahre hinwegzog. Das 1500 Quadratmeter große Grundstück – eine ehemalige Streuobstwiese mit vielen außergewöhnlichen Obstbäumen, darunter zwei der seltenen Maulbeerbäume – stellte die Fachhochschule Weihenstephan zur Verfügung, der Pachtvertrag läuft mit dem Freistaat Bayern. Der Boden musste aufgebrochen, eine Wasserleitung verlegt werden – dann ging es mit Maßband und Haselstöcken an die Aufteilung. Einig war man sich, im Inneren ein ganz großes Stück Gemeinschaftsfläche zu belassen.

    Dort stehen heute unter einem hohen Maronibaum Bänke und Tische, daneben ein riesiges Trampolin und eine Schaukel. Oft werde im Garten spontan gemeinsam zu Abend gegessen – jeder steuere dann etwas aus seinem Gärtchen dazu bei: Einen Salatkopf, eine Gurke oder Kohlrabi. Oft werde mit den Kindern in einem großen Topf auf der Feuerstelle eine Gemüsesuppe gekocht und gemeinsam gegessen. „Gerade auch die Kinder lieben es, hier zu sein“, sagt Landesberger.

    Der Garten helfe „ganz sicher“ bei der Integration, sagt sie überzeugt. Das Miteinander verbinde über fremde Kulturen hinweg, das Verständnis füreinander wachse. Der gemeinsame Gartenbau bringe aber nicht nur Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammen, er verwurzle sie auch an ihrem neuen Lebensort, sagt Anna Haikali. Sie ist seit 2013 die Vorsitzende des Vereins „Interkultureller Garten Freising“. Gemeinsam mit ihrem Mann, der aus Namibia kommt, ist sie an schönen Tagen fast jeden Abend hier. Seit sieben Jahren haben die beiden eine Parzelle. Viele Kräuter finden sich dort, Erdbeeren, Tomaten, Zucchini und Gurken. „Ein ziemlicher Wildwuchs: alles nicht ganz akkurat“, sagt Haikali fröhlich. Der Garten sei für ihren Mann für das Ankommen in Freising wichtig gewesen. „Es stimmt schon, dass man durch das Gärtnern auch Wurzeln schlägt“, sagt sie. Der gemeinsame Garten sei eine kleine Oase. „Es ist einfach schön, die anderen dort zu treffen, sich zu unterhalten und auszutauschen.“ Viele Freundschaften seien entstanden: „Wir sind eine Gemeinschaft“, betont sie. Eine, die sich übrigens nicht nur im Sommer trifft. Auch im Winter gebe es Treffen, bei dem jede Familie etwas Landestypisches koche – aus den Rezepten entstehe gerade ein Kochbuch.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/ort-der-begegnung-wer-gaertnert-schlaegt-wurzeln-1.3564646 (mehr …)

  • Landwirtschaftsminister Brunner besucht den ZAK Bewohnergarten in München

    (Gu Tel und Mail)
    der Bewohnergarten in Neuperlach am 5. Juli Besuch von Landwirtschaftsminister Brunner. Von 10 bis 12Uhr.

    ich fände das gut, denn der Besuch geht zurück auf meinen Vortrag „urban gardening – sozial und interkulturell“ bei der Tagung „urban gardening“ in Veitshöchheim. Und jetzt geht es darum, dem Minister anhand eines konkreten Projekts diese Dimension des Gärtnerns zu zeigen. Geplant ist ein Rundgang durch den Garten und im Anschluss eine Gesprächsrunde, zu der auch Verwaltungsbeamte z.B. vom Kommunalreferat eingeladen sind. Thema: Bedeutung und Möglichkeiten dieses Gartentyps allgemein

    Christa wird dabei sein (mehr …)

  • Workshop zum kollektiven Kartieren bei Düsselgrün

    (Gu, RSS)

    Workshop „Kollektives Kartieren“

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    am Samstag, 22. Juli 2017, 11 – 19 Uhr

    GEMEINSAM BEGEGNUNGSRÄUME IN OBERBILK ERFASSEN & GESTALTEN –

    Ein Worskhop zur partizipativen Stadtaneignung

    Eine Stadtgesellschaft, die Demokratie leben möchte, benötigt gestaltbare Räume für Austausch und Begegnung. Wir wollen uns gemeinsam über das kollektive Kartieren mit Oberbilk und seinen bestehenden und möglichen Begegnunsorten auseinandersetzen. Im Austausch über unser gemeinsames Umfeld und dessen unterschiedliche Wahrnehmung nutzen wir das Kartieren, um Orte, Lebenswelten und Initiativen sichtbar zu machen und miteinander ins Gespräch zu bringen.
    Im Workshop lernen wir, unseren Stadtraum kritisch zu betrachten, ihn eigenständig zu erfassen und ihn gemeinsam zu kartieren. Die kollektive Karte kann bestehende Raumanordnungn hinterfragen und verschiedene Möglichkeiten zur Begegnung aufzeigen.

    PROGRAMM

    11:00 Beginn im Niemandsland e.V., Heerstraße 19 in Düsseldorf-Oberbilk
    (an dem Bioladen Ökoma rechts vorbei geht es in den Hinterhof)

    Theoretische Einführung in Kartenkritik und das Kollektive Kartieren.

    12:30 Gemeinsame Mittagspause – es wird vegetarisch für alle gekocht.

    13:30 Wir erkunden Oberbilks Begegnungsorte

    16:00 Austausch bei Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsgarten düsselgrün

    16:30 Zusammentragen der Ergebnisse und Gestaltung einer möglichen kollektiven Karte

    19:00 Ende mit gemütlichem Ausklang

    Ein Kooperationsprojekt, organisiert von düsselgrün in enger Zusammenarbeit mit dem sozial-ökologischen Nachbarschaftsverein Niemandsland e.V.
    Für die Leitung des Workshops holen wir das kollektiv orangotango nach Düsseldorf.

    gefördert von: Bundesprogramm Demokratie leben (mehr …)

  • Zuckerfest im Interkulturellen Garten in Norderstedt

    (Gu, alerst)

    Am Samstag, 1. Juli findet ab 14 Uhr in dem Interkulturellen Garten ein Zuckerfest statt. Seit vielen Jahren wird hier mit dem Zuckerfest / Ejde Fitr / Sommerfest das Ende des Ramadans gefeiert.

    Organisiert wird die Feier von der diakonischen Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt, dem Interkulturellen Garten Norderstedt e.V., dem Verein Neue Nachbarn – Förderverein Flüchtlingshilfe Norderstedt e.V. und dem Willkommen-Team Norderstedt e.V. in Kooperation mit den Projekten Asylverfahrensberatung für Flüchtlinge und Asylsuchende in Norderstedt und Interkulturelle Öffnung. Die Organisatoren freuen sich auf viele Besucher, die mit ihnen essen, trinken und nicht nur das Ende der Fastenzeit, sondern auch die gesellschaftliche Vielfalt feiern. (mehr …)

  • Vandalismus im IG Wolgast

    (Gu, alerts)

    Besucher sind im Interkulturellen Garten in Wolgast-Nord (Landkreis Vorpommern-Greifswald), wo zurzeit Erdbeeren, Salat und Kräuter zu ernten sind, jederzeit willkommen. In jüngster Zeit jedoch suchen auch Personen das Terrain an der Puschkinstraße heim, die achtlos mit Obst und Gemüse umgehen.

    „Knoblauch, Zwiebellauch, Radieschen und Erdbeeren werden einfach abgerissen und im Garten herumgeschmissen“, berichtet Mitarbeiter Jens Medow, der die Scholle im Zuge des Bundesfreiwilligendienstes von Anfang an beackerte und hier nun ehrenamtlich weiter gärtnert.

    Den einstweiligen Höhepunkt der Unsäglichkeiten erlebten Medow und sein Mitstreiter Andreas Zunk am Montagmorgen. Vermutlich im Schutz der Nacht hatten sich Unbekannte Zugang zum Gewächshaus verschafft, um an die leckeren Gurken zu gelangen.

    „Sie haben eine Scheibe eingedrückt, sind eingestiegen und haben insgesamt zwölf reife Gurken abgenommen“, schildert Jens Medow. Dabei gingen die Diebe rigoros vor. Einige Pflanzen wurden bei der Aktion stark beschädigt; manche Früchte auch nur teilweise abgetrennt.

    http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Usedom/Wirtschaft/Vandalismus-im-Interkulturellen-Garten (mehr …)

  • Brandanschlag auf Plauener Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Nach Angriff auf Gartenprojekt für Geflüchtete: Staatsschutz nimmt Brandstifter ins Visier

    Im Fall der Brandstiftung in einem Plauener Gartenprojekt für Geflüchtete hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Eine politische Motivation sei nicht auszuschließen, sagte Kathleen Doetsch, Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) „Gegenstand des Angriffes war ein Wohnmobil, welches sich auf einer Begegnungsstätte befindet. Diese Stätte wird unter anderem regelmäßig von Flüchtlingsfamilien und Unterstützern besucht“, erklärte sie. Dieser Sachverhalt könne auf eine rechte oder asylfeindliche Motivation hindeuten. […]
    Auf einer offen islamfeindlichen Facebookseite war bereits wenige Minuten nach der Brandstiftung ein Foto der lodernden Flammen aufgetaucht. Rund 50 Nutzer hatten das Bild mit „Gefällt mir“ oder „Haha“ bewertet. Andere Inhalte sowie die Gestaltung der Seite deuten darauf hin, dass diese von der rechtsextremistischen Partei „Der III. Weg“ betrieben wird.

    Die Tat hatte sich am Freitagabend im „2. Plauener Stadtgarten“ an der Haselbrunner Straße ereignet.

    https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Nach-Angriff-auf-Gartenprojekt-fuer-Gefluechtete-Staatsschutz-nimmt-Brandstifter-ins-Visier-artikel9938001.php (mehr …)

  • Campus Garten Potsdam hat sich toll entwickelt

    (Gu, FB)

    […]

    Am Anfang stand ein interdisziplinäres Seminar

    Ein Jahr wird der Campusgarten der Fachhochschule im Bornstedter Feld dieser Tage alt. Was in dieser Zeitspanne daraus geworden ist, hatten dessen Initiatoren so geplant: ein Erholungs- und Begegnungsort, der die Akademiker mit dem rasant wachsenden Stadtteil im Potsdamer Norden verbindet, die Menschen zueinander führt und durch den Austausch neue Projekte anstößt. Und dennoch kann man von einem Glücksfall sprechen, dass das Konzept so gut aufgegangen ist.

    Am Anfang stand ein interdisziplinäres Seminar zum „Urban Gardening“, also zur Gärtnerei im städtischen Raum. Hermann Voesgen, Professor in den Lehrbereichen Kultur sowie Projekt- und Kulturarbeit im internationalen Kontext, leitete den Kurs. „Für mich war der Garten immer ein Ausgangspunkt“, sagt Voesgen, „eine Keimzelle, die zu integrieren war in eine nachhaltige Campusplanung, eine Gesamtidee eines Campus, der sich dann wiederum dem Stadtteil öffnen sollte.“ Der Professor begleitet das Projekt noch, hat Nachfolgeseminare gegeben und kommt auch ab und zu im Garten vorbei. […] Fünf Teilnehmer des Ausgangsseminars legten im Juni 2016 die ersten Hochbeete an. „Vorher hat hier der Kampfmittelräumdienst noch Teile eines russischen Panzers ausgegraben“, erinnert sich Kulturarbeit-Student Michael Kreutzer. Wegen der früheren Nutzung des heutigen FH-Geländes als Militärfläche entschieden sich die Garten-pioniere dann auch, Nutzpflanzen wie Kräuter, Gemüse und Obst ausschließlich in Hochbeeten mit neuer Muttererde anzupflanzen. „Man weiß ja sonst nie, was noch im Boden ist“, so Kreutzer. Heute kümmert sich ein Kernteam von zehn Studierenden um die Instandhaltung des Gartens. Jeden Montag um 18.30 Uhr findet ein offenes Treffen statt. „Alle, die wollen, sind willkommen“, sagt Interface-Designerin Natalie Schreiber, die wie Kreutzer zum Kernteam gehört. Zahlreiche Pflanzenspenden füllten über die Monate die rund 200 Quadratmeter Gartenfläche. „Das hat so gut geklappt, dass wir inzwischen nur noch ausgewählte Pflanzen annehmen“, so Marlen Schnurr, eine weitere Mitgärtnerin, die in Potsdam Informationswissenschaften studiert. Die Hochschulinstitute, Nachbarn und verschiedene Stadtteil-Initiativen sind als Beetpaten mit im Boot. Das Campusgarten-Team stellt die Flächen zur Verfügung und die ausreichende Bewässerung (mittels Online-Gießplan) sicher, die Paten bepflanzen nach Gutdünken ihre Beete und tragen für deren Pflege Sorge. So gibt es Kinder- und Lehrbeete, ein Korianderbeet einer chinesischen Familie, die im benachbarten Internationalen Begegnungszentrum wohnt, eine Versuchsanordnung des Instituts für angewandte Forschung. Der Asta hat Stiefmütterchen in der Farbe seines Logos angebaut und Studierende aus der Holz-Restaurierung sogenannte Färberpflanzen, die sie bei ihrer Arbeit verwenden. Das Stadtteilnetzwerk, die Interessengemeinschaft Bornstedter Feld und der Verein „Stadtrandelfen“ nutzen den Garten für verschiedene Projekte. „Derzeit sind wir mit umliegenden Seniorenheimen im Gespräch“, sagt Michael Kreutzer. Die Bewohner sollen hier künftig entspannen, tätig werden, unter Umständen ihr vorhandenes Gartenwissen weitergeben können.

    Im Rahmen der alljährlichen „Werkschau“ der Fachhochschule veranstalten die Campusgärtner am 14. Juli eine große Geburtstagsfeier mit Gartenkino.

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Vom-Studi-Garten-zur-Stadtteil-Oase (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Grundstück und der bereits begonnene Ausbau des Standortes zu einer nachhaltigen, ökologisch orientierten Bildungs- und Begegnungsstätte öffnet Möglichkeiten und Tore für Menschen jeden Alters, Profession und Herkunft. Kleine GärtnerInnen von 5 Jahren bis hin zu HelferInnen Ü50 bauten bereits (Hoch-)Beete mit Gemüse oder üben sich am Weidebau. Kleine Obstbäume wurden gepflanzt und erste Insektenhotels gemeinsam mit den Kindern errichtet. Es existieren eine Feuerstelle, ein Kompost sowie eine Outdoorküche und ein Lehmofen. Eine Schaffamilie hält die Grasflächen begeh- und nutzbar. Vier Bienenvölker wurden angeschafft und ein kleiner Teich läd bereits zum Beobachten ein. Für die zweite Jahreshälfte 2017 ist in gemeinsamer Planung der Ausbau des Gemeinschaftsgartens durch ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale beschlossen wurden. Zudem sollen Geräteschuppen und Unterstände fertiggestellt bzw. in Stand gesetzt und mit Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung versehen werden. Der Bau eines Baumhauses soll fortgesetzt und beendet werden.

    Ziel des Projektes ist neben dem gemeinsamen Gärtnern (die Erträge kommen den GärtnerInnen, HelferInnen sowie den Unternehmungen des Vereins, bspw. beim Outdoorkochen zu Gute) die Schaffung einer Begegnungsstätte, die Wachsen, Erleben und Lernen von und in der Natur möglich macht. Dabei werden die Ressourcen, Ideen und Wünsche aller Projektteilnehmer berücksichtigt und in die Ausgestaltung des Projektes einbezogen. Regelmäßige große Arbeitseinsätze für Instandhaltungsarbeiten finden mindestens einmal monatlich statt. Interessierte am Gärtnern, der weiteren Bepflanzung sowie der Pflege der Tiere besuchen das Basecamp mehrfach unter der Woche. Der Pachtvertrag läuft bis 2027 mit Aussicht auf 2037, was eine längerfristige und nachhaltige Nutzung des Grundstückes gewährleistet.

    Wem gehört die Fläche und wer baut die Bildungs- und Begegnungsstätte? Ihr Verein? Wann beginnt der Bau und wie wirkt sich das auf die Fläche des Gemeinschaftsgartens aus?

    Die Fläche gehört der Stadt Chemnitz und der Walden e.V. hat diese vom Liegenschaftsamt der Stadt für die nächsten 10 Jahre gepachtet, mit Option auf Verlängerung um weitere 10 Jahre.Der Gemeinschaftsgarten nimmt bisher auf dem 11000qm großen Grundstück eine Fläche von 1200 qm ein. Der im Antrag beschriebene Ausbau des Grundstücks zu einer Bildungs-und Begegnungsstätte ist nicht mit schwerwiegenden Baumaßnahmen verbunden. Der langfristige Plan geht vom Bau eines Blockhauses für die Gruppenarbeit des Walden e.V. aus, wird jedoch in den nächsten 4-5- Jahren aus finanziellen Gründen nicht realisierbar sein. Da das Grundstück groß genug ist, schließen sich Gemeinschaftsgarten und Gruppenhaus nicht aus.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Zahlen Sie Pacht? Ist die Fläche umzäunt? Wie kommen die GärtnerInnen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt und es gibt tägliche Öffnungszeiten von 10.-22.00 Uhr. Außerdem gibt es einen Schlüsselsafe für alle bisher am Projekt beteiligten AkteurInnen. Interessierte können sich in den Öffnungszeiten an die GemeinschaftsgärtnerInnen wenden.
     

    Wie groß ist die Gruppe, die jetzt schon gärtnert und wie davon sind Erwachsene? Wie viele aus der Gruppe sind keine Vereinsmitglieder? Ist das Projekt offen für alle Interessierten? Wie wird es beworben? Gibt es z.B. ein Schild auf/an der Fläche?

    Der Walden e.V. besteht insgesamt nur aus 8 Mitlgiedern. Davon wohnen nur 4 in Chemnitz. Die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen besteht aus derzeit 18 Erwachsenen und ungefähr 12 Kindern. Das Projekt ist für alle Interessierten offen und wird durch ein Schild am Tor zum Grundstück beworben.

    Wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden? Wie groß sind diese Beete?

    Da wir erst seit 01.01.2017 tätig sind, gibt es bisher nur 7 Hochbeete mit einer jeweiligen Größe von 1×2 Metern und 2 weitere Beete mit einer Größe von 2x3m.

    Gibt es Zeiten, zu denen Sie erlebnispädagogisch auf der Fläche arbeiten? Oder sind Teile der Fläche dafür „reserviert“? Können die GärtnerInnen „trotzdem“ jederzeit auf die Fläche?

    Der Platz wird auch zur erlebnispädagogischen Gruppenarbeit vom Walden e.V. genutzt. Durch die Größe des Platzes (11000qm) ist eine Trennung vom Gemeinschaftsgartenprojekt realisiert. Ein kleines Birkenwäldchen trennt den Platz in zwei fast gleichgroße Flächen. Erfahrungsgemäß finden die erlebnispädagogischen Angebote außerdem am Vormittag statt und die GemeinschaftgärtnerInnen kommen meist am Nachmittag. Bei der gleichzeitigen Platznutzung gab es bisher keine Probleme.

    Wie nutz der Verein mit seiner erlebnispädagogischen Ausrichtung die Fläche?

    Wie oben beschrieben besteht das Grundstück aus zwei großen Flächen. Der Walden e.V. nutzt das Grundstück für Tagesprogramme mit Schulklassen.

    – Gemeinsames Kochen am Feuer

    – Bogenschießen

    – Kooperations- und Interaktionsübungen

    – Problemlöseaufgaben

    – Niedrige Seilelemente

    – Council

    Wie läuft die interne Kommunikation? Zahlen die GärtnerInnen was fürs Gärtnern?

    Der Walden e.V. ist Pächter des Grundstücks und finanziert mit den pädagogischen Programmen die Pacht.

    Die GemeinschaftsgärtnerInnen und die Mitglieder des Walden e.V. sorgen sich zusammen um die Pflege des Platzees und veranstalten gemeinsame Treffen, sowie Arbeitseinsätze. Für die Nutzung des Gartens wird kein Geld bezahlt oder verlangt.

    Welche der für die Bauvorhaben aufgelisteten Materialien sind bereits vorhandene, weitergenutzte Materialien?

    Alle aufgelisteten Materialien müssen erst besorgt werden.

    Woher bekommen Sie die Materialien?

    z.T. aus Baumärkten (z.B.Werkzeug), z.T. aus Holzwerkstätten und aus einem Steinbruch nahe Chemnitz

    Haben Sie bezüglich der Materialien Kontakt zum Grünflächenamt/Kieswerken o.ä. aufgenommen?

    Ja. Wir haben beim Grünflächenamt der Stadt Chemnitz nach Erde gefragt und wir wurden an kommerzielle Anbieter weiter verwiesen.

    Sind Sie vernetzt mit den anderen Gartenprojekten in Chemnitz?

    Wir haben Kontakt zum Projekt „Nia Domo“ im AJZ e.V. in Chemnitz und kennen ein paar MacherInnen des Projektes „Bunte Erde“.


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  • DIY_Fahrradhäcksler-Workshop im Prinzessinnengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Wir planen einen Workshop zur gemeinsamen Herstellung eines DIY-Fahrradbetriebenen
    Gartenhäckslers. Dieser Workshop wird innerhalb von 3 Tagen einen fahrradbetriebenen
    Häcksler fertigstellen und ist pro Tag ofen für 8 Teilnehmende.
    Das Konzept für den Häcksler stammt aus Brasilien. Seine spezielle Form wurde zunächst von
    einer challenge bei den Open Source Circular Economy Days 2016 in Berlin inspiriert und
    schließlich im April 2017 im Sao Paulo Lab fertiggestellt. Studierende, IngenieurInnen und
    TechnikerInnen haben diesen Häcksler gemeinsam entwickelt; in einem Gemeinschafsgarten in
    der Peripherie von Santos wurde er getestet. Dort entstand ursprünglich der Gedanke eines
    solchen Häckslers, da in diesem Garten die Vorprozesse zur Kompostierung zu viel Zeit
    benötigen, da die Zerkleinerung der Kompostzugaben manuell sehr lange dauert. Hier wurde er
    auf den Namen papa-galhos (Zweigfresser) getauf und von Maria Augusta Bueno, eine
    Mitwirkende des Sao Paulo-Labs, wieder als Idee nach Deutschland gebracht um eine nachhaltige
    DIY Möglichkeit zur Grünabfall-Verwertung zu verteilen. (mehr …)

  • Ffm beschließt Förderprogramm zu Klimaanpassung

    (Gu, alerts)

    Frankfurt wird grüner – das hat der Magistrat am Freitag beschlossen. Beziehungsweise einen Topf mit Zuschüssen, die Frankfurt grüner machen sollen. Im sogenannten Förderprogramm Klimaanpassung stehen zehn Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre bereit, um in grüne Fassaden, Dächer und Hinterhöfe investiert zu werden. Wer ein solches Projekt plant, kann sich 50 Prozent der Kosten von der Stadt zurückholen, und eine Gratis-Beratung gibt es obendrauf. Sobald die Stadtverordneten den Beschluss abgesegnet haben, nimmt das Umweltamt Anträge an.

    Schon am kommenden Freitag, 30. Juni, wird die Stadt beim Klima sehr konkret: Da eröffnet Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Klima-Piazza auf dem Roßmarkt. Bis Mittwoch, 5. Juli, dauert die Frankfurter „Woche zur Klimaanpassung“ mit Veranstaltungen jeden Tag von 10 bis 21 Uhr.

    Zu einigen Workshops und Terminen können sich Interessenten schon anmelden: Um Dachgartenbegrünung geht es am kommenden Samstag um 13.30 Uhr; Urban Gardening ist das Thema am folgenden Sonntag (mehr …)

  • Komopstwürmer als Inspiration für Tanzperformance

    (Gu, mail)
    Im Wandelgarten/Freiburg:

    wer hätte das gedacht, dass unsere Kompostwürmer eine Tänzerinnen-Gruppe von TIP zu einer Performance anregen? Antonia Bischof, die unsere Kompostwürmer im Garten in ihrer Körpersprache und Bewegungsfreude studiert hat und einige nach Hause mitnahm, lädt uns zu Phenomen A ein.

    Sie sagte mir, dass sie und zwei Mittänzerinnen ein Tanzstück „Worms“ entwickelt haben und vorführen werden, zu dem sie sich durch die Wurm-Bewegungen inspirieren ließen. Wow!

       
       
       
       

    Liebe Wurmfreunde!

    Dieses und nächstes Wochenende werden zwei Tanzfreundinnen und Ich ein kleines Wurmstück „dekomposTia“ um unsere Wurmfreunde zu ehren und danken für ihre beständige, ruhige Arbeit die sie trotz allen möglichen Umwelt und Menschen einflüsse einfach wurmig und tapfer weiter machen.


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  • Stadtplaner in Friedensgarten Grone

    (von Shimeles)

    Samstag, 17 Juni kamen etwa 15 Stadtplaner/Raumplaner geführt von Frau Prof. Dr.-Ing. Doris Gstach, aus Raum Braunschweig, Göttingen, Kassel zum Gespräch in den Internationalen Garten. Sie wollten verschiedene Projekte zur Stadtentwicklung kennenlernen. Die Internationalen Gärten gehören inzwischen dazu!!!

    Kern Interesse war zu erfahren wie sich die internationalen Gärten in Göttingen in den letzten zwanzig Jahren entwickelt hatten.

    Im Friedensgarten Grone waren an der Austausch beteiligt: Malika, Lola, Hansjörg, Shimeles, Juan, und Nam. Es gab viele Fragen an uns und reges Diskussion. Alle anwesenden Mitglieder könnten aus eigenen Erfahrungen die Entwicklung in den Gärten beschreiben. Die Gäste waren beeindruckt über die 22 Jahre Kontinuität im Garten.

    Stadtplaner informieren sich über das Projekt Wurzelschlagen 2.0- und die Willkommensparzelle in Friedensgarten Grone.

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  • Pflanzstelle Köln baut zwei mobile Kompostklos

    (Gu aus Antrag)

    Die vom Verein grenzenlos gärten e.V. getragene Pflanzstelle ist ein offener und interkultureller
    Gemeinschaftsgarten in Köln Kalk, der bereits seit 2011 besteht und auch schon von Anstiftung & Ertomis gefördert wurde. Wir nutzen eine Brachfläche von etwa 1000 m², auf der wir biologische Nutzpflanzen in mobilen Pflanzkisten anbauen. Darüber hinaus verstehen wir uns im Sinne des urban gardening Manifests auch als Ort der Begegnung und Umweltbildung und versuchen so viel wie möglich zu re-/upcyclen. Auf Veranstaltungen ist ein häufiges Problem, dass wir keine Toiletten-Infrastruktur zur Verfügung haben. Dies ist ja auch ein urbanen Gärten bekanntes Problem, was wir durch den Bau von zwei Kompost-Toiletten lösen möchten. Dies soll als offener Workshop gestaltet werden, so dass sich das Konzept und Know-How weiter verbreitet. Durch das Kollektiv KAnTe besteht schon gut aufbereitetes Wissen, auf welches wir uns hauptsächlich stützen.

    Zu den Kompost-Toiletten:
    Die beiden Kompost-Toiletten werden mobil sein. Dies ist ein Grundsatz unseres Gartens. Für den Fall, dass wir umziehen müssen, können die Toiletten sehr einfach mitgenommen werden. Auch für den Fall, dass uns die feste Einrichtung der Toiletten untersagt wird, könnten wir diese dann nur punktuell zu Veranstaltungen einsetzen. Es werden Trenntoiletten sein, so dass Urin und Fäzes getrennt voneinander in einem entnehmbaren Kanister / Bottich aufgefangen werden. Die Kompostierung erfolgt in einem eigens dafür eingerichteten Kompost, der später nicht für Nutzpflanzen genutzt wird. Das Urin wird regelmäßig von Nutzer*innen des Gartens im privaten Abwasser entsorgt.
    Mobil heißt für die zu bauenden Toiletten, dass sie so modular aufgebaut sind, dass man sie einfach auf- und wieder abbauen kann. Es werden zwei kleine „Holzhütten“ mit Treppe und Dach. Eine Holzhütte besteht im Wesentlichen aus vier Wänden, die durch M12er Schrauben reversibel miteinander verbunden werden. Vorne wird eine Tür eingebaut und hinten im unteren Bereich eine Klappe zur Entnahme von „Fäzes-Bottich“ und Urinkanister. So ist dieser Bereich auch für Tiere unzugänglich.
    Die Seitenteile werden so gefertigt, dass zwei nebeneinander stehende Toiletten ein Seitenteil nutzen können. Innen wird ein Boden eingelegt, sowie eine Sitzfläche aus Siebdruckholz mit einem Toilettenloch, in das ein Urinabscheider gesetzt wird, und einem Streuloch. Vergangene Erfahrungen haben gezeigt, dass durch den Einwurf von Streu (Sägespäne und etwas Kohle) in das Toilettenloch die Trennvorrichtung häufig verstopft. Mit dem zusätzlichen Loch für das Streu und einer kleinen Vorrichtung wollen wir das verhindern.
    Ein Aufbauplan besteht bereits (handschriftlich), den wir nach dem Workshop gerne unter CC-BY oder CC-0 Lizenz veröffentlichen wollen.

    Zeitplan:
    Der Workshop wird an zwei Wochenenden im Juli stattfinden. Gebaut wird hauptsächlich Sonntags. (mehr …)

  • abschließbare Hochbeete sollen Vandalismus und Klauen eindämmen

    (Gu, alerts)

    (Flüchtlingswohnheim Neckerpark in Stuttgart)

    Nachdem es im Frühjar mehrere Versuche gab, die 3 Urban Gardening Hochbeete wieder zu nutzen, wurde die Motivation der beteiligten Gärtner – sowohl Erwachsene Flüchtlinge, als auch Kinder – durch Vandalismus / Diebstahl leider schnell wieder zunichte gemacht. Liebevoll Angepflanztes wurde binnen kurzer Zeit wieder herausgerissen.

    Als Ausweg entschieden wir, die Beete mit einem einfachen Schutz zu versehen, bestehend aus einem Holzgestell, umspannt mit Maschendraht, und je einer Türe / Klappe mit Vorhängeschloss. (mehr …)

  • Kiezmarkt beim Himmelbeet

    (Gu, RSS)

    Jeden letzten Samstag im Monat (mit einer Ausnahme im September) verwandelt sich das himmelbeet in einen bunten Marktplatz, der sich regionalen Produkten und den selbst gemachten Köstlichkeiten aus dem Garten widmet.

    Ihr könnt auf unserem Flohmarkt Trödel oder Selbstgemachtes anbieten. Eine Standmiete dafür gibt es nicht. Tische haben wir in begrenzter Zahl. Anmeldungen für Verkäufer*innen bitte an: hohmannandrea [aett] himmelbeet.de

    Beim himmelbeet-Kiezmarkt findet Ihr unsere leckeren, selbst gemachten himmelbeet-Produkte (Kräuter, Honig, Essig, Tees).

    Neben unseren Gartenprodukten, spielen tolle Musiker*innen.
    Zwischen 14 und 18 Uhr legen LaVruss und ein Kollege auf. http://magstdumichau.ch/artist/lavruss/

    Der Eintritt zum Markt ist für alle Besucher*innen frei. (mehr …)

  • Grünstreifen eröffnet

    (Gu, News)

    Eröffnungsfeier des Gemeinschaftsgarten Grünstreifen
    am 24.06.2017, 15:00 Uhr

    Es ist vollbracht… die Hochbeete sind jetzt alle fertig gebaut, die Setzlinge und Saaten eingesetzt und die Pflanzen wachsen schon kräftig! Das alles wollen wir mit einer großen Eröffnungsfeier würdigen. Und ihr seid natürlich eingeladen, den Garten zu besichtigen und alle Mitglieder der Gartengemeinschaft kennenzulernen. Los geht es am Samstag, den 24.06.2017 um 15 Uhr mit Workshops für klein und gross: „Schmetterling trifft Igel“ und die Siebdruck-Werkstatt  der Werkbox³, sowie eine Vorstellung des Zirkus Baldoni. Den Abend versüßt euch mit einer musikalischen Einlage am Lagerfeuer Orchester Marah. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, nachmittags wird es selbstgebackene Kuchen und Kaffee geben, abends werden wir zusammen mit geretteten Lebensmitteln von Foodsharing München ein leckeres Essen zaubern. Wer möchte, kann Grillgut mitbringen, ein Grill wird vorhanden sein.

    (mehr …)

  • Laube im P-Garten ist fertig

    (Gu, Newsletter)

    Es ist soweit. Im August 2015 hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Baugenehmigung erteilt, im Herbst desselben Jahres haben wir das Fundament gelegt, von Mai bis Juli 2016 wurde der dreigeschossige, 10 Meter hohe Holzbau per Hand errichtet und im April und Mai diesen Jahres haben wir die Laube um einen ausziehbaren Raum und eine Terrasse ergänzt. Insgesamt haben über 100 Helfer*innen, Auszubildende der Knobelsdorff-Schule und Studierende der TU-Berlin knapp 12.000 Stunden Arbeit in den Selbstbau gesteckt.

    Um den erfolgreichen Aufbau mit Euch zusammen zu feiern und die künftige Nutzung als Gemeingut einzuläuten, laden wir für den kommenden Samstag herzlich zur Eröffnung der Laube ein. Es gibt Führungen, ein öffentliches Gespräch zum Thema „Grün vs Grau“ u.a. mit dem Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg Florian Schmidt und der Planbude Hamburg, und wir zeigen den im Rahmen des Selbstbaus der Laube entstandenen Dokumentarfilm  „Die Laube. Stadt (selbst) bauen“. Programm siehe unten

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    Nutzung der Laube als Gemeingut

    Bild: Generalprobe Laubennutzung, Postwachstums-Slam im Juni 2017

    Der Verein common grounds, die Nachbarschaftsakademie und der Bereich „Die Stadt ist unser Garten“ der Prinzessinnengärten werden die Laube als ein selbstorganisiertes Kultur-, Lern- und Nachbarschaftszentrum betreiben, das für gemeinwohlorientierte Nutzungen offen steht. (mehr …)

  • hAsi Garten für Alle in Halle

    (Gu aus Antrag)

    Allgemein ist das Ziel des Projekthauses hAsi in der Hafenstraße 7 in Halle a.d. Saale, das Haus mit seinen
    Räumlichkeiten und dem umliegendenAußenbereich in einen Ort unkommerzieller, kreativer und
    erlebnisorientierter Freizeitgestaltung zuverwandeln. Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Weiterbildung im
    künstlerischen, handwerklichen, sowie politischen und ökologischen Bereich sollen geschaffen werden und
    für alle Engagierten und Interessierten zugänglich gemacht werden. Eigeninitiative und Beteiligung bilden
    hierbei wichtigeEckpfeiler des Zusammen‐Seins und Zusammen‐Wirkens am und im Haus. Das heißt auch
    einen Ort des Austauschs und der Begegnung für Menschen unabhängig von Herkunft, Sexualität, Alter und
    Geschlecht zu schaffen. Vielmehr soll ein partizipativer, interkultureller, kostenloser und inklusiver
    Raum für Engagierte, Vereine und Initiativen und alle darüber hinaus Interessierten entstehen.
    Das Haus nebst Garten steht einem eigens dazu ins Leben gerufenem Verein, dem capuze e.V., seit Januar
    2016 zur Verfügung. Es besteht nach Verhandlungen mit der Halleschen Wohnungsgenossenschaft (HWG),
    die Eigentümer und Verwalter der Immobilie sind, ein Nutzungsvertrag der insbesondere vorsieht Räume
    zur sozialen und kulturellen Nutzung zu gestalten. In diesem Sinne entwickelt sich neben einem Lesecafé,
    einem Bewegungsraum, Näh- und Kreativräumen, Plenarräumen, Band- und Proberäumen,
    Selbsthilfewerkstätten für Holz, Metall und Fahrräder auch ein Gemeinschaftsgarten.
    Während der anfänglichen Aufbauphase  des Gartenareals konnten schon einige
    Interessierte mit in den Macherkreis des Gartenteams aufgenommen werden. Allen voran können wir
    begeistert berichten bereits aktives Gründungsmitglied des Gartennetzwerks Halle/Saale florapolis zu sein,
    in dem wir im regen Austausch mit anderen über die verschiedenen Stadtteile verteilten Gartenprojekte
    stehen. Gemeinsam kümmern wir uns zudem um die Gewinnung neuer Gartenfreunde und um die
    Präsentation des Netzwerks bei lokalen Veranstaltungen.
    Um den Aus- und Aufbau des Gartens auf dem hAsi-Gelände weiter voran zu bringen benötigen wir
    insbesondere gesunde Muttererde, da das Grundstück auf Grund seiner vorigen Nutzung als
    Gasproduktionsstätte verseuchte Erde vorweist. Dies ist Nachteil und Vorteil zugleich, da die örtliche
    Verschmutzung als ein Fingerzeig für regionale und globale Umweltverschmutzung funktionieren kann und
    auf diese Weise für Umweltprobleme sensibilisiert. Gleichzeitig sind wir deshalb auch darauf angewiesen
    Hochbeete und ähnliche mobile Beete zu bauen um ein ökologisches und für die Gesundheit
    unbedenkliches Gärtnern zu gewährleisten. Geplant sind deshalb auch Anschauungs- und
    Experimentierbeete anhand derer Nutzpflanzen wie zum Beispiel der „Japanische Staudenknöterich“  
    (eine schadstoffabbauende Pflanze) oder die Wirksamkeit anderer natürlicher Bodenverbesserer erklärt
    und ausprobiert werden können. Für fehlende Schulgärten könnte  der Gemeinschaftsgarten gerade  den
    naheliegenden, also innerstädtischen Schulen und außerschulischen Einrichtungen ein Ersatz sein und
    sogleich als Anschauungs- und Experimentierfeld sowohl im ökologisch-biologischen, sowie im sozialen
    Bereich dienen.
    Der Gemeinschaftsgarten gliedert sich in den Kreis der bereits vorhandenen Stadtgärten in Halle ein und
    schließt insbesondere die Lücke zwischen der Innenstadt und Halle Neustadt. Die Verortung des Gartens
    hat das Potenzial ein Knoten- und Begegnungspunkt zwischen den Stadtteilen und ihren Bewohner_innen
    zu werden.

    Wem gehört die Fläche (auch der HWG?) und wie ist die vertragliche Nutzungsdauer ausgestaltet?

    Die Fläche gehört auch der HWG und der Nutzungsvertrag endet Ende September, wobei bereits Verhandlungen über eine langfristige Nutzung laufen.

    –      Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht?

    Die Fläche beträgt undgefähr 500 qm

    –      Wie viele Beete sind geplant und aus welchen Materialien werden die Hochbeete gebaut?

    Soviele Beete wie möglich sollen entstehen. Zur Zeit. gibt es 9 Beete, die aus Ziegelsteinen, Holzpaletten und Holz gebaut sind. Es gibt dazu noch viele Töpfe, Eimer, Kisten, Kartons und einige BigPacks, in denen Gemüse wächst.

    –      Wie groß ist die Gruppe, die das Gartenprojekt plant und wie viele Leute davon wollen gärtnern? Wie setzt sich die Gruppe zusammen?

    Planen und Gärtnern gehören zusammen, sodass zur Zeit 5 Personen (Studierende, Arbeitnehmer, Arbeitslose) daran sind. Insgesamt sind wir im Projekthaus HASI eine Kerngruppe zwischen 20 und 30 Leuten. Darüber hinaus gibt es einen regen Austausch mit anderen Gruppen in der Stadt, sodass sich Einige hin und wieder im Garten verirren, da der Garten aktiver Teil des gesamten Geländes ist.

    –      Woher haben die Aktiven erfahren, dass ein Gartenprojekt geplant ist und wie wird das geplante Projekt in der Nachbarschaft beworben?

    Beworben wird das Gartenprojekt durch einige Aushänge in der Stadt und im und am  Projekthaus. Vor allem informieren wir aber über unsere facebook-Seite.

    –      Wie zugänglich ist das Grundstück (gibt es einen Zaun?)

    Es gibt einen Zaun zum Grundstück (Auflage der HWG), wobei das Tor jedoch nie abgeschlossen ist. Direkt hinter dem Tor, zur Straße hin beginnt der Garten, der somit frei zugänglich ist.

    –      Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen an die Geräte?

    Gartengeräte befinden sich in zweierlei nicht verschlossenen Schuppen an den jeweiligen Enden des Gartens und kleineres Gerät befindet sich gleich am Eingang im Gewächshaus.

    –      Woher kommt das Wasser?

    Wir sammeln Regenwasser auf dem gesamten Gelände in Tonnen und Wannen und über Regenrinnen vom Dach des Hauses.

    –      Wie ist/soll das Gartenprojekt organisiert werden? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie laufen die Informationen?

    Beim wöchentlichen Treffen wird sich besprochen. Dieses Hausplenum findet jeden Dienstag 19 Uhr statt. Wir organisieren uns basisdemokratisch und hierachielos.Über einen E-Mailverteiler teilen wir uns Informationen mit. Als Gartengruppe haben wir ebenfalls einen festen Termin: Wir treffen uns jeden Mittwoch ab 12 Uhr. Wir kochen gemeinsam, besprechen anstehende Aufgaben, gärtnern und genießen. Darüber hinaus sind die ganze Woche über immer Leute im und am Haus.

    –      Wird es ein Gartenprojekt, bei dem alles gemeinschaftlich begärtnert wird oder soll es auch individuelle Beete geben?

    Die Beete sollen bisher gemeinschaftlich begärtnert werden. Es steht aber jedem/jeder offen ein Privatbeet zu erfragen und zu diskutieren, was dann gemeinschaftlich beschlossen werden soll.

    –      Haben Sie schon Kontakt zum Gartenbauamt Halle und dort nach z.B. Erde gefragt?

    Wir haben bereits Kontakt zur Stadtwirtschaft der Stadt Halle. Dort haben wir bisher immer die Komposterde besorgt, welche wir im Garten nutzen. Zum Grünflächenamt der Stadt haben wir einen Kontakt, aber noch keinen Termin vereinbart.

    –      Sie beantragen als Gartengeräte nur Kindergeräte. Wie haben Sie die Gartengeräte für Erwachsene bekommen? Sind die Kindergeräte für Schulklassen? Gibt es schon Schulen, die auf jeden Fall mitmachen wollen? Wie beteiligen sich diese an den Kosten?

    Bereits vorhandene Gartengeräte kommen aus Privatbesitz und wurden dem Gemeinschaftsgarten gespendet. Die Kindergeräte sind vor allem für die Hortgruppen, die während unseres Sommerferienangebotes mitgärtnern wollen und auch für die weiteren Klassen, die bereits Interesse bekundet haben. Wir haben bereits im Herbst letzten Jahres im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Nachhaltigkeit“ mit SchülerInnen eines städtischen Gymnasiums und ecuadorianischen AustauschschülerInnen einen Projekttag im HASI-Garten veranstaltet und gemeinsam Hochbeete gebaut.

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  • Straßensozialarbeit auf dem Lucie Flechtmann Platz

    (Gu, alerst9

    Das gemeinsame Gestalten des Lucie-Flechtmann-Platzes für unterschiedliche Nutzer ist das Ziel von Birte Nienke. Die 28-Jährige ist noch bis Ende August als Streetworkerin in der Alten Neustadt in Bremen unterwegs.

    Wenn Birte Nien­ke sich auf den Weg zum Lucie-Flechtmann-Platz macht, hat sie immer ein paar große Thermoskannen im Gepäck. „Ich bringe starken Kaffee, heißes Wasser und Brühe mit“, sagt sie. Die Getränke verteilt sie an Obdachlose, für die der Platz ein „Wohnzimmer“ ist, wie sie sagt.

    Wenn es Spendengelder möglich machen, kann sie auch mal kleine Snacks organisieren. Das sei besonders zum Ende des Monats wichtig.

    Der Lucie-Flechtmann-Platz ist seit einigen Jahren auch für den Verein Kulturpflanze und seine Nutzer, die am Urban Gardening-Projekt „Ab geht die Lucie“ teilnehmen, eine Art Wohnzimmer. Die gemeinsame Nutzung zwischen den unterschiedlichen Besuchern zu vermitteln, ist eine Aufgabe von Streetworkerin Nienke.

    Im vergangenen Jahr hatte der Verein beklagt, dass immer weniger Menschen auf den Platz kämen. Der Grund: Die Obdachlosen nutzten die Beete als Toilette, das Gewächshaus als Schlafplatz und gerieten untereinander in Streit.

    Der Versuch, sie in das Garten-Projekt einzubinden, schlug damals fehl. Gemeinsam entschieden Polizei, Ortsamt, Beirat und Innere Mission, dass eine Streetworkerstelle für den Platz und die angrenzenden Straßen in der Alten Neustadt nötig seien.

    Mit rund 6.500 Euro aus Globalmitteln wurde das Projekt schließlich angeschoben. „Wir wollten so einen Anstoß für dieses wichtige Projekt geben“, sagt Beiratssprecher Jens Oppermann.

    Seit Anfang des Jahres kümmert Nienke sich nun darum, zwischen den Nutzergruppen zu vermitteln. „Ich versuche herauszufinden, was die Menschen stört und die Orte, an denen sie aufeinander treffen, sozialverträglich zu machen“, sagt die gelernte Veranstaltungskauffrau.

    https://weserreport.de/2017/06/weser/sued/streetwork-miteinander-der-alten-neustadt/ (mehr …)

  • Beim Anpacktag in GG auf GU-Gelände bleiben SchülerInnen unter sich

    (Gu, alerts)

    Flüchtlinge und Schüler zusammen bei der Arbeit im Gemeinschaftsgarten, das hätte schöne, positive Bilder gegeben. Fehlanzeige. Genau sieben junge Leute aus der 9. Klasse des Gorndorfer Gymnasiums hatten sich zum bundesweiten Schüler-Freiwilligentag für das Angebot der Landkreis-Integrationsbeauftragten Leysen Gizatullina entschieden, den 2011 eingeweihten Gemeinschaftsgarten gemeinsam mit Flüchtlingen zu beackern und sich über die Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Beulwitz zu informieren.

    Die erste Frage stellt Elias Zschockelt gleich beim Betreten der GU: „Wie viele Menschen wohnen denn hier? Und wie lange?“ GU-Mitarbeiterin und Sprachmittlerin Feliz Ercan gibt Auskunft. Im September 2010 mit lediglich 45 Bewohnern eröffnet, leben in dem ehemaligen Offiziers-Wohnblock sowie dem benachbarten kleineren Haus derzeit rund 160 Menschen in 52 eher kleinen Wohnungen. Manchmal zwei alleinstehende Männer zusammen, oft aber auch fünf- und sechsköpfige Familien.

    Anklopfen bei Familie Rawoofi aus Afghanistan. Ein Junge öffnet. Darf man sich mal umschauen? Kopfschütteln: die Familie schläft. Es ist Ramadan, Fastenzeit. Und also die Tag-Aktivität begrenzt.

    Drum zum Garten, der fast unsichtbar ist, weil völlig überwuchert. Am Anfang, so Ercan, sei es ganz gut gelaufen. „Doch 2015 hat sich die Situation geändert, es ging vor allem um Unterbringung, Wohnung, Schule, Kita und Sprachkurse“, so Ercan. Und etliche der ersten Gärtner sind nach Abschluss ihres Asylverfahrens in Quartiere fern der GU umgezogen. Jetzt gibt es zwar Flüchtlinge mit Interesse, aber es mangelt an einheimischen Helfern, die Ahnung vom sowie Zeit zum Gärtnern haben.

    Viel ändert sich an der Wildnis auch mit den Schülern nicht. Mangels Mäh- und Grabgeräten rupfen sie Gras per Hand, ziehen Baumschößlinge heraus, befreien Beerensträucher von wucherndem Unkraut. Aus offenen Fenstern lugen immer mal ein paar GU-Bewohner, zum Anpacken erscheint keiner. Zum Gespräch nach dem Essen finden sich dann eine Familie und ein älteres Paar aus Tschetschenien ein, auch Sidiqa Khan aus Afghanistan, die damals auch den Gemeinschaftsgarten pflegte. […]

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