Autor: admin

  • Stadtgarten in Nienburg eröffnet

    (von Shimeles)

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mauern: Diakonisches Werk lädt zum gemeinschaftlichen Gärtnern ein

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mau­ern: In Ni­en­burg wurde am Frei­tagnach­mit­tag der Stadt­gar­ten er­öff­net

    Als einen Ort, der keine Zäune und keine Maunern kennt, bezeichnete Martin Lechler, Superintendent für den Kirchenkreis Nienburg, das neueste Projekt des Diakonischen Werks. An der Weser unweit des „Weserschlößchens“ wurde am Freitagnachmittag der Stadtgarten eröffnet.

    Hinter dem Stadtgarten steckt wie berichtet die Idee, einen öffentlichen Ort zu schaffen, an dem gemeinschaftlich gesät und geerntet und zwanglos verweilt werden kann. Entsprechend rief Lechler Einheimische wie Zugezogene bei der Eröffnung dazu auf, von den Möglichkeiten, die der Stadtgarten bietet, gerne Gebrauch zu machen. Und so ganz nebenbei einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

    Marion Schaper, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Nienburg und zugleich Ideengeberin, hatte eingangs erläutert, wie es zu der Entstehung des Stadtgartens gekommen ist. Mit dem Stadtgarten würden ihren Angaben zufolge gleich zwei Wünsche erfüllt: einen Ort der Begegnung in so prominenter Lage zu schaffen und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die sogenannten Sitzterrassen, die bis dato ein eher stiefmütterliches Dasein fristeten, ein wenig aufzuwerten.

    Diesen Ball griff auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes auf. Onkes dankte dem Diakonischen Werk für dessen Engagement und räumte ein, dass man sich vonseiten der Stadt in der Tat noch viel, viel mehr zur Weser hinwenden müsse.

    Stadtgarten-Projektleiterin ist Janna Kunz. Aus ihrem Studium weiß sie, dass die Gemeinschaftsgärten ihren Ursprung in den USA hatten. In New York habe man sich bereits 1996 zusammengetan, um Brachflächen zu gestalten, Stadtteile aufzuwerten und – vor allem – gemeinsam zu gärtnern. Die Projektleiterin lud unter anderem zu folgenden Aktionen ein:

    22. Juli, 14 Uhr: Bau weiterer Pflanzkästen

    27. Juli, 15 Uhr: Siebdruck-Workshop

    9. August, 19 Uhr: Märchenabend mit Heinrich Benjes.

    Möglich wird das Projekt „Stadtgarten“ im Wesentlichen durch die Förderung der „Glücksspirale“.

    Die Harke, 19.06.17

    Mein persönlicher  Eindruck:

    der Garten liegt direkt an der Weser, am Fahrradweg, hoch gelegen mit sehr schönen Ausblick.

    Gärtnerisch ist da wahrscheinlich schwierig wegen der Beschattung durch die vielen großen Bäume.

    Die Startbedingung ist gut: die  koordinationsstelle ist für 3 Jahre finanziert, viele Kooperationspartner  wirken mit.

    Der  Garten „Neue Erde“ wird auch durch die neue Koordinatorin, Janna  übernommen.

    Die Initiativgruppe hat bereits mehrere Aktionen für den Sommer geplant. Siebdruckworkshop gehört dazu.

    Janna kommt mit zwei anderen Gartenmitglieder nach Berlin zu unsere Siebdruckbauworkshop und danach wollen sie selbst in ihrem Garten selbst bauen!

    Janna ist auch die neue Vereinsvorsitzende der Internationalen Stadtteilgarten in Hannover.


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  • Sharehouse GGDachgarten nicht mehr öffentlich

    (Gu, Mail)

    Über den Tellerrand hat sich aus dem Projekt zurückgezogen, weil sie einen eigenen Stadtgarten in der Nähe ihres Büros anlegen konnten. Im Frühjahr 2017 hätte ein großangelegter Ausbau des Refugio-Dachgartens in Zusammenarbeit mit der TU Berlin beginnen sollen.  Leider ist dann bei Vorbereitungsarbeiten am Dach herausgekommen, dass undokumentierte Umbauten am Dach in den 60er Jahren die Statik des Dachs erheblich verändert haben und ein größerer Dachgarten nicht mehr möglich ist. Wir haben daraufhin kleinere Beete angelegt. Die Bewohner des Hauses haben sich dann noch gewünscht, dass das Dach nicht immer öffentlich zugänglich ist, weil das Haus ihr Zuhause ist und sie sich mehr Ruhe wünschen. So hat sich dann meine Gruppe, die sich um den Dachgarten gekümmert hat, auch aus dem Projekt zurückgezogen (mehr …)

  • Stand der Dinge im GG Gorbitz (Dresden)

    (Gu, Mail)

    Im Gorbitzer Garten sind alle Beete vergeben und begärtnert, wir haben aber auch viele Gemeinschaftsbeete bepflanzt dieses Jahr. Unsere Hütte wird gerade mit Hilfe einiger bauwilliger Studies statisch ertüchtigt und im Laufe des Jahres hoffentlich noch etwas aufgehübscht (gestrichen, bemalt, Fußbodenmosaik). Ziemlich langwierig, aber es glaube, es wird gut.

    Letzten Sonntag hatten wir wieder einen Stand auf dem Westhangfest, dem Stadtteilfest hier in Gorbitz. (mehr …)

  • Second Attempt in Görlitz bekommt ESF Förderung für GG und OW

    (Gu, Mail)

    das urban gardening Projekt nimmt leider nicht so richtig fahrt auf. Uns fällt es schwer eine stetige Gruppe aufzubauen. 

    Wir konnten jedoch über den ESF eine zweijährige Förderung akquirieren, um eine Koordination auszuschreiben. 

    Ebenfalls werden wir über eine zweijährige ESF-Förderung, ein umfängliches Programm aufbauen können, um die offenen Werkstätten zu füllen
    ab dem 01.07. kümmert sich jemand um den Werkstattbereich und ab dem 01.01.2018 dann um den Stadtteilgarten (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln: Zukunft ungewiss

    (Gu, RSS)
    Im laufenden Werkstattverfahren „Hallen Kalk“ soll ein Plan für die zukünftige Nutzung unter Anderem dieser Fläche auf städtischem Gelände [da wo sie jetzt sind] entstehen. Durch die kürzlich vorgestellten Zwischenstände der Konzepte sehen wir den Fortbestand der Pflanzstelle gefährdet. Im besten Fall müssten wir zum dritten Mal binnen weniger Jahre auf eine kleine Ausweichfläche umziehen, welche die bisherigen Nutzungen stark einschränkt und der Selbstorganisation, die zu 100% auf ehrenamtlichem Engagement basiert, große Steine in den Weg legt.
    weiter: http://pflanzstelle.blogsport.eu/2017/06/13/presseerklaerung-ernuechterung-im-werkstattverfahren-hallen-kalk/ (mehr …)

  • In HH entsteht ein GG auf einer Gemeindewiese

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    lm Hamburger Stadtteil Winterhude-Uhlenhorst hat sich eine Gruppe von etwa 30 Nachbarlnnen gefunden, die grofie Lust haben, gemeinsam zu gartnern, Natur zu erleben und Gemeinschaft zu sein.
    Die Nachbarlnnen wurden von dem Kooperatiosverbund aus Kulturverein Goldbekhaus e.V., Quartiersentwicklungsprojekt ,,Q8 Quartiere bewegen“ und Kirchengemeinde Winterhude
    Uhlenhorst im April eingeladen um die schöne Gemeindewiese auf dem Gelände der Matthauskirche als zentralen, gemeinschaftlichen Ort für jede und Jeden im Quartier und für die Nachbarschaft zu öffnen und zu ihrem vollen Potential zu nutzen. In dem urbanen Ballungsraum des Hamburger lnnenstadtviertels ist der Wunsch zu gärtnern, mit den Häinden in der Erde zu wühlen und im Grünen zu sein, mit der dichter werdenden Bebauung stetig gewachsen.
    Die Begleitung der selbststandigen Gruppe durch die Kooperationspartner fördert eine Iangfristige Bewirtschaftung der geplanten Hochbeete, die Vernetzung im Quartier mit Einrichtungen, Institutionen wie Kita und Schule sowie mit stadtteilthemen (beispielsweise die Integration von Familien mit Migrationshintergrund)und eigenverantwortliches Engagement.  Dies erreichen wir vor allem durch die Kooperation mit anderen Einrichtungen des Quartiers. Vor allem mit dem Bauspielplatz im nahegelegenen Poofimoorweg soil zusammengearbeitet werden. Gemeinsarn wollen die Gartengruppe, die Leitung vom Bauspielplatz und die Kinder und Jugendlichen des Bauspielplatzes die Hochbeete und eine Bank mit Stauraum fur Werkzeuge bauen. in dieser Saison soll mit drei Hochbeeten begonnen werden, weitere sind im nächsten Frühjahr geplant, dann z.B. auch schon ein lnsektenhotel oder die Anlage von Blumenbeeten.
    Langfristig besteht auch die Idee die Kulturarbeit aus dem Goidbekhaus mit dem Gemeinschaftsgarten zu vernetzen, sodass er eine richtige Attraktion im Stadtteil wird.

    Fläche  ca. 100 m 2   
    ohne zeitliche Befristung
    eingezäuntes Gelände, trotzdem öffentlich, da in kirchlicher Nutzung, über ständig
    geöffnetes Gartentor zugänglich
    Wasser   von der Kirche  
    möglichst auch Regenwasser nutzen (geplant wird mit 2x Regentonnen)
     
    Initiative denkt über Mitnutzung des Wassers der Kirchengemeinde  nach, dann
    würde ein Wasserzähler eingebaut werden
    Werkzeuge  Bank mit Stauraum im Gemeinschaftsgarten direkt vor Ort
    Mitbenutzung des kirchlichen Gartenschuppens (eigener Schlüssel)
    Werkzeuge erst nächstes Frühjahr, da Saison schon fast zu Ende, wenn Gruppe
    anfangen kann (vorerst Bestand von Kirche mit zu nutzen)
    Hochbeete  3 x Hochbeete für diese Saison
    kommendes Frühjahr sind weitere  Hochbeete in Planung
     
    gegärtnert wird bis auf Sträucher nicht in der Erde direkt (Kaninchen)
     
    Arbeitsgruppe „Hochbeete“ kam Anfang Juni zum ersten Mal zusammen  
    –  Material: Holz aus zweiter Hand  
    –  350€ für Befüllung: vorläufige Schätzung nach Internetrecherche (kann auch
    günstiger sein)
    * die Hochbeete werden auf dem Bauspielplatz gebaut. Die Initiative nutzt hier  
       Bauwerkzeug und -geräte. Nach Fertigstellung werden die Hochbeete auf dem  
       Geländer des Gemeinschaftsgartens aufgestellt (auf Holz dort kann nicht  
      Zurückgegriffen werden)
    Insektenhotel  Materialkosten in Planung
    Finanzierung  Die Stiftungen Alsterdorf und NORDMETALL übernehmen keine Kosten, der Garten
    ist ein Projekt von Kirchengemeinde und Q8 Winterhude-Uhlenhorst  
    Zeitplanung   diese Saison Fokus auf Aufbau, Konzept, Einarbeiten ins Thema, Kennenlernen  
    ca. August stehen die ersten Hochbeete -> einige späte Bepflanzungen auch mit
    Werkzeugbestand von Kirche möglich, die Initiative will eine vorhandene Hecke
    ausbessern  
    Netzwerke  in Planung  
    Perspektive  Konkrete Umsetzung der Gartenarbeit in 2018; Insektenhotel und Vernetzung (mehr …)

  • Offener GG in Dresden in Planung woll gemeinsamen Flächen- und Ressourcenpool entwickeln

    (Gu, Mail)

    Unser Projekt in Dresden ist noch in der Konzeptfindungsphase, bisher sind wir „nur“ ein selbstverwaltetes Wohnprojekt (im Verbund des Mietshäusersyndikats): www.2n40.de. Wir planen die Öffnung unseres Grundstückes und den Einbezug städtischen Nebenflächen. Dabei soll eine Form nachbarschaftlicher gemeinsamer Flächen- und Ressourcennutzung entstehen (mehr …)

  • Performingart meets Tempelhofer Feld

    (Gu, FB)

    Ab heute von DI bis FR jeweils von 12 bis 20 Uhr ist der Garten die Neuköllner Dependance des Freien Theater Festivals.
    Höhepunkt ist am FR, 16. Juni um 18 Uhr das HAPPENING auf dem TEMPELHOFER FELD: MOVING CURTAIN, das Feld wird zur Bühne!
    Ab 14 Uhr beginnt der Bau-Workshop im Garten, Interessierte und Helfer*innen sind willkommen – je mehr Hände, umso größer wird der Vorhang.
    www.performingarts-festival.de (mehr …)

  • schöner Artikel über GG in Ludwisburg

    (GU, alerts)

    Noch toller allerdings wäre es, wenn der Garten mehr Gärtner hätte. Aus acht Ludwigsburgern besteht die Gruppe aktuell, aber Grün und Ideen gibt es für, grob überschlagen: viel mehr. Wir wünschen uns dringend Verstärkung“, sagt Valerie Nas­ser, die das Urban-Gardening-Projekt in der Hirschbergstraße mitgegründet hat.

    Gut, kann man sagen, so richtig urban ist Eglosheim halt nicht. Da kann man auch die Erde im Gärtchen daheim umgraben. Die Gründer waren anfangs selbst etwas enttäuscht, dass ihre Insel nicht mitten in der Stadt liegt. Auf dem Dach eines Parkhauses zum Beispiel wie in Stuttgart, oder mitten in der Altstadt wie in Herrenberg oder in Esslingen, wie am ehemaligen Tälesbahnhof in Geislingen.

    Aber zum einen waren die Ludwigsburger Pioniere froh, dass sie auf dem städtischen Grundstück, auf dem sich einst ein Abenteuersielplatz befand, überhaupt eine Bleibe gefunden haben. Die Fensterbänke in Valerie Nassers Wohngemeinschaft und der Hof des dazugehörigen Hauses wucherten bereits zu mit Bohnen, Gurken, Zucchini und Mais, weil die Samen in Töpfe gesteckt worden waren, lange bevor im Sommer 2013 endlich der Garten gefunden war. Und, dies zum andern, haben die Pioniere inzwischen gelernt, dass sich die Absichten des urbanen Gärtnerns auch auf einem Grundstück verwirklichen lassen, das, na ja, etwas ländlicher gelegen ist.

    Alles ist möglich – wenn man will

    Als da wäre das Gärtnern als solches: Kohlrabi, Gelbe Rüben, Pastinaken – kennt man alles, aber wächst das auch hier? Und wenn ja, wie? Valerie Nasser wird nicht vergessen, wie sie um das Überleben ihres Salbeis gebangt hat. Erst: Wird das Samenkorn keimen. Dann: Wird das junge Pflänzchen die Vereinzelung verkraften. Weiter: Wird es den Schritt aus dem Gewächshaus ins Freibeet packen. Schließlich: Übersteht es die Hitze der Hochsommersonne und den Frost des strengen Winters. Also: Der Salbei hat sich prächtig entwickelt, und Valerie Nasser, die Lehrerin, hat eine neue Form der Geduld kennen gelernt – und eine tiefe Ahnung vom wahren Wert von Lebensmitteln bekommen.

    Was sich im Garten in der Hirschstraße auch bestens praktizieren lässt: das gemeinsame Lernen. Eine ungenutzte Wiese in einen fruchtenden Acker verwandeln – kann funktionieren, auch wenn man vorher keine Ahnung hat. Europaletten zu stabilen Hochbeeten vereinen– wozu gibt es Videoanleitungen im Internet. Aus billigen Sperrholzplatten eine funktionale Outdoorküche zimmern – nun, die Hütte in der Hirschstraße steht, obwohl unter den Gärtnern kein Schreiner ist. Nicht nur die Früchte der eigenen Arbeit werden dort bisweilen gesellig zubereitet. Auch Kochaktionen mit Lebensmittelretternfinden darin statt. Was – man merkt es – eine weitere Absicht der urbanen Gärtner erfüllt: die Verbesserung der Welt. Wer mag, kann mit den Weltverbesserern von Eglosheim auch Plastikflaschen zu Blumentöpfen machen, im Jargon Upcycling, ein Haus besichtigen, das aus Abfällen gebaut wurde, auch bekannt als Earthship, oder einfach Marmelade aus eigenen Beeren kochen.

    Die Kleingärtner sind ein bisschen neidisch

    Valerie Nasser zum Beispiel führt ihre Schüler bei Klassenausflügen nicht mehr nach, sagen wir Tripsdrill, sondern in die Hirschstraße. Einen öffentlichen Ort zu schaffen, wo Wissen vermehrt und weiter gegeben werde, das sei einfach schön, sagt Ines Leininger, die, obgleich sie mit ihrer Familie inzwischen auch ein eigenes Stückle bewirtschaftet, noch immer Teil des Gemeinschaftsprojekts ist.

    Der oberste Kleingärtner von Deutschland, Peter Paschke, klingt etwas verschnupft, wenn er sagt: „Was heute unter dem Namen ,Urban Gardening’ als innovatives Stadtentwicklungskonzept gefeiert wird, machen wir seit über 200 Jahren.“ Mit „wir“ meint Paschke den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde, dessen Präsident er ist und als solcher wünscht er sich, dass möglichst vielen Menschen „die Bedeutung des Kleingartens für das Wohlbefinden von Mensch und Natur in Stadt und Land“ bewusst wird. Am besten am Tag des Gartens, bei dem an diesem Sonntag mehr als 14 000 Kleingärtnervereine „zum Blick über den Gartenzaun“ einladen.

    Hauptsache Grün

    Allein der Umstand, dass es zwischen den Parzellen einen Zaun gibt, belegt, dass Kleingärtner und urbane Gärtner nicht wirklich eng miteinander verbunden sind. Auch die Tatsache, dass die Eglosheimer Gärtner ihr Projekt „Stattgarten“ genannt haben, spricht für sich. Die Soziologin Christa Müller formuliert es so: „Die Protagonisten der neuen Gärten wollen mit der Stadt und der umgebenden Nachbarschaft kommunizieren und eigene Beiträge zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung leisten.“

    Aber vielleicht ist das nicht ganz so wichtig. Wichtiger ist wahrscheinlich, dass es möglichst viel Grün in der Stadt gibt. Weshalb es womöglich auch nicht ganz so betrüblich ist, dass der Ludwigsburger Stattgarten in der Eglosheimer Hirschstraße blüht und nicht – nur als Beispiel – auf dem Akademiehof.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.urban-gardening-in-ludwigsburg-die-natuerlichste-sache-der-stadt.f46d1b99-eb22-4bb2-ae2f-b6115e59df31.html (mehr …)

  • In Nordhorn ensteht ein GG, der zunächst hauptsächlich von Gruppen genutzt wird

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Auf einem 1700m² großen kommunalen Grundstück entsteht in Nordhorn ein GG

    Was war vorher auf dem kommunalen Grundstück und wie lange ist die vereinbarte Nutzungsdauer für das Gartenprojekt? Wird eine Pacht erhoben?
    Die städtische Grünfläche lag vorher brach und hatte keine spezifische Nutzung (siehe Foto). Die Fläche wird somit der Öffentlichkeit durch das Projekt zugänglich und nutzbar gemacht.
    Die Nutzungsdauer ist unbefristet mit jährlichen Kündigungsmöglichkeiten. Die Stadt Nordhorn schätzt das Projekt sehr und war an dessen Aufbau beteiligt. U.a. soll der Garten im Rahmen eines weiteren Projekts „Klimaschutzpunkte in der Grafschaft Bentheim“ ausgezeichnet werden. Dies zeigt, dass die Stadt daran interessiert ist, das Projekt lange aufrechtzuerhalten.
    Es wird durch die Stadt Nordhorn eine Anerkennungsgebühr von jährlich 10 € erhoben.

    Wie zugänglich ist das Grundstück? Warum soll ein Zaun gebaut werden? Wie kommen die GärtnerInnen jederzeit auf das Gelände?
    Das Grundstück ist frei zugänglich. Jede/r kann jederzeit an die Fläche herankommen. Erreichbar ist der Garten durch zwei Fußpfade (in der nachstehenden Skizze blau). Die Fläche ist zentral gelegen und mit dem Rad sowie Auto gut erreichbar. Bei der bevorstehenden Bahnreaktivierung wird ein Haltepunkt Süd eingerichtet, der nur 200 m von der Fläche entfernt sein wird.
    Der Garten soll immer für alle frei zugänglich sein. Ein Zaun wird geplant, um Kaninchen von der Fläche abzuhalten und somit die Pflanzen zu schützen. Der Zaun dient nicht der Abgrenzung des Gartens, oder um bestimmte Leute von der Fläche zu halten (Kaninchenschutzzaun in Höhe von 80 cm). Zunächst war kein Zaun geplant, als allerdings die hohe Anzahl an Kaninchen deutlich wurde, wurde klar, dass einer notwendig ist. Ein großer Zaun um die ganze Fläche erscheint sinnvoller, als einzelne Zäune um die jeweiligen Beete, wodurch eine Abgrenzung innerhalb des Gartens geschehen würde, was nicht gewünscht ist.

    Woher kommt das Wasser?
    In der kommenden Woche (KW 25) wird die „Aule Füürweär“ (www.feuerwehrmuseum-nordhorn.de) zwei Brunnen einspülen. Der Anschluss ans Grundwasser wird über Handpumpen erfolgen..

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die GärtnerInnen an die Gerätschaften?
    Es soll ein (See-) Container beschafft werden, in dem die Geräte aufbewahrt werden. Alle Gärtner/innen bekommen einen Schlüssel.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnern möchte und inweitweit sind die potentiellen GärtnerInnen an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt? Wie viele NachbarInnen sind schon dabei?
    Es sind bisher neun Gärten vergeben.
    Einige Einzelpersonen, die entweder eigene Beete oder Gemeinschaftsbeete im Garten vorsehen, sind bereits in der Steuerungsgruppe. Dadurch haben sie eine starke Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit in dem Projekt. Die Organisationen und Institutionen, die Beete anlegen möchten, sind vereinzelt auch schon in der Steuerungsgruppe und können somit mitgestalten. Die Schulen sind noch nicht in der Gruppe vertreten. Deren Gestaltungsfreiheit wird aber in der Art der Gartennutzung freigelassen.
    Nachbar/innen sind noch nicht direkt an dem Projekt beteiligt. Dies liegt u.a. daran, dass der Garten trotz seiner zentralen Lage nicht direkt in einem Wohngebiet liegt, sondern auf einer großen Freifläche, die durch Bäume von der Nachbarschaft abgegrenzt ist. Außerdem haben einige der Wohngebäude, die in der Nähe vorhanden sind, auch noch selbst Gärten. Es kann daher sein, dass nicht so viele direkte Nachbar/innen an dem Projekt teilnehmen werden, wie vielleicht in anderen Orten. In direkter Nachbarschaft befindet sich eine Kindertagesstätte, ein Wohnheim für Flüchtlinge (Familien), dass in den kommenden Wochen erst belegt wird, ein Schützenverein und ein portugiesischer Freizeitverein. Alle sind zu der offiziellen Pressevorstellung am 9.6.2017 eingeladen.
    Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Fläche als tatsächliche Gartenfläche erst seit ca. zwei Monaten feststeht. Seither gab es sehr viel zu organisieren, sodass die aktive Öffentlichkeitsarbeit erst jetzt richtig startet. Daher werden noch viele weitere Gärtner/innen erwartet.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen untereinander?
    In der Steuerungsgruppe sind viele unterschiedliche Gruppen vertreten: Von Kirchen über Flüchtflichscafes, die Stadt Nordhorn selbst, die Evangelische Erwachsenenbildung und viele mehr. Es finden zur Zeit alle 14 Tage Treffen dieser Steuerungsgruppe statt. Darin werden Themen besprochen und gemeinsam darüber Entscheidungen getroffen. Wir arbeiten als Projektgruppe mit Tools wie Google Drive, Todoist, whatsapp-Gruppe, Facebook und einem gemeinsamen Kalender. Alle sind ständig über die neuesten Entwicklungen informiert.

    Auf was bezieht sich die Nutzungsgebühr von 30 Euro p.a.? Wer zahlt das für was?
    Die 30 € werden pro genutzter Parzelle fällig, egal ob von einer Einzelperson oder einer Gruppe bewirtschaftet. Damit sollen allgemein anfallende Kosten zumindest anteilig gedeckt werden, wie die Flächenmiete, die Anschaffung von Materialien und Pflanzen usw. Für die Gärtnerinnen ist damit die Nutzung von Wasser, Gartengeräten, Pflanzen, die zur Verfügung gestellt werden usw. bezahlt.

    Spendenaufrufe
    Organisationen wie die Landjugend Nordhorn, die Jugendgruppe des THW, die Aule Fürrweär arbeiten projekthaft und ehrenamtlich bei uns mit. Nur Materialkosten müssen erstattet werden. Ein gewerblicher Bildungsträger, der eine Jugendwerkstatt unterhält unterstützt uns fachlich und wird uns beim Pressetermin eine große Anzahl von vorgezogenen Pflanzen spenden. Die beteiligten Organisationen stellen uns hauptamtliche Ressourcen zur Verfügung und zum Teil auch Finanzmittel. Wir haben gerade erst mit der Spendenakquise angefangen. Angefragt sind zur Zeit zwei Gärtnereien, ein Containerunternehmen, ein Landwirt. Weitere Anfragen werden folgen.


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  • Vorstellung zwei benachbarter Gartenprojekte in Bremen

    (Gu, Mail)

    Seit März betreibt der Verein ÖkoStadt seinen zweiten Flüchtlingsgarten am Standort Osterholz direkt am erweiterten Übergangswohnheim (ÜWH). Die Gärtnerin und Biologin Christina Wolterink hat gemeinsam mit BewohnerInnen und freiwilligen Helfern rund 400 qm Brachfläche urbar gemacht. Als erstes wurden verschiedene Obstbäume gepflanzt. Dann wurde das Areal aufgeteilt in Ackerfläche für Kartoffeln, Gemüsebeete und Hochbeete für Pflanzen, die vor den immer hungrigen Kaninchen geschützt werden müssen.

    Wege, Wasserversorgung, Abgrenzung der Beete zu den Spielflächen und Sitzgelegenheiten – an all diesen Dingen wurde und wird gearbeitet. Als nächster großer Schritt soll ein Gerätehaus, das von der Bürgerstiftung Bremen gesponsert wird, errichtet werden.

    Der Garten bietet den Geflüchteten im ÜWH eine kleine Heimat, einen Ruhepunkt bei all den täglichen Aufregungen und nicht zuletzt die Möglichkeit praktisch zu arbeiten und selbstgezogenes Gemüse zu ernten.

    Durch die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen und Helfern aus den Nachbarschaften soll auch die Integration besser gelingen. ÖkoStadt arbeitet hier eng mit dem Verein Treffpunkt Natur & Umwelt (TNU) zusammen und wird sich im Rahmen dieses Projektes sowohl am Stadtteilfest und am Sommerfest der Inneren Mission beteiligen. Mit einem eigenen Erntedankfest am 8.9. soll der Abschluss der Gartensaison mit den BewohnerInnen des ÜWH gefeiert werden.

    Aktuell ist folgende Veranstaltung geplant:

    W o r k s h o p  „Gemüseanbau in der Stadt“

    Gemeinsam mit Roland Wozniewski von TNU wird Frau Wolterink neben einer Vorstellung der beiden Projekte interessierten BewohnerInnen der ÜWH`s, Nachbarn und weiteren Interessierten Fruchtfolge, Düngung und Mischkulturen nahebringen. Außerdem soll ein Einblick in die Aufgaben der Umweltpädagogik gegeben werden.


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  • Grüne in Frankfurt planen 100.000 Euro für Gartenprojekte ein

    (Gu, alerts)

    […] Für die Vorsitzende des Gartens ist das Projekt indes noch nicht vorbei. „Klar ist die Koordination von rund 50 Ehrenamtlichen manchmal schwer, aber insgesamt läuft es sehr gut“, betont Ilona Lohmann-Thomas. „Viele unserer Gärtner sind schon seit dem ersten Sommer dabei“, erklärt sie stolz. Außerdem böten mittlerweile alle Baumärkte Hochbeete an. „Auch die Nachfrage nach unserem Newsletter und auf Facebook wächst konstant“, ergänzt Boris Wenzel, der sich um die Internetseite kümmert. Doch wieso dann die Insolvenz? „Zu Beginn bekamen wir eine Anschubfinanzierung von bekannten Firmen. Als wir es alleine schaffen sollten, waren die Formate schon zu breit aufgestellt“, erklärt Lohmann-Thomas. Deshalb hätten sie nun mit ihrem Anwalt einen Sanierungsplan erstellt und sammeln fleißig Spenden. „Wenn das wie geplant läuft, wird der ,Frankfurter Garten’ im Herbst saniert sein. Dafür haben wir radikal die Kosten reduziert und auch keinen Strom mehr“, betont sie. Falls die Sanierung nicht funktioniere, erhielten die Spender ihr Geld zurück.

    Ob das Projekt mit Lohmann-Thomas und Wenzel weitergeht, wird sich im Laufe des Jahres zeigen. „Aber das .Urban Gardening’ auf diesem Platz wird auf jeden Fall weitergehen“, ist Lohmann-Thomas überzeugt.

    Um das „Urban Gardening“ in Frankfurt zu unterstützen, plant die Stadtverordnetenfraktion der Grünen 100 000 Euro der Haushaltsförderung dafür ein. „Die Unterstützung ist aber für kleinere Projekte gedacht, die ein Startkapital, neue Geräte oder Pflanzen benötigen“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ursula auf der Heide. Damit wolle man vor allem die von Nachbarn betriebenen Projekte fördern und eine Anlaufstelle für das Grünflächenamt und andere Institutionen einrichten. Der „Frankfurter Garten“ sei mit seiner Gastronomie und den Veranstaltungen ganz anders ausgerichtet. „Falls man dafür ein neues Konzept aufstellt, wäre eine Anschubförderung nicht auszuschließen“, erklärt Ursula auf der Heide. Für die Grüne ist die Idee des „Urban Gardening“ am Danziger Platz „keinesfalls gestorben.“

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Wird-sich-das-Phaenomen-des-Urban-Gardenings-etablieren;art675,2661372 (mehr …)

  • Bermudagarten musste umziehen

    (Gu, Mail)
    Der Garten musste dem Schulhof einer zugezogenen Schule weichen. Wir sind auf das Gelände der Hochschule umgezogen. Jedoch geht es hier mit dem Gärtnern nur zögerlich voran, außerdem kommt man ab einer bestimmten Uhrzeit auch nur noch als Angehöriger der KHB auf das Gelände…
    Der Garten momentan ist im Moment auch nicht so wirklich organisiert und es finden höchstens spontan Veranstaltungen statt (mehr …)

  • Im IG Beeskow sind keine deutschen GärtnerInnen dabei

    (Gu, Mail)
    In der Zwischenzeit hat sich entschieden, dass der Garten weiter betrieben wird. Es haben sich syrische und afghanische Familien gefunden, die den Garten nutzen wollen. Sehr schade ist, dass die tschetschenischen Familien sich ausgeklingt haben.

    Allerdings ist es hier so, dass Deutsche nicht dazukommen. Beeskower haben alle einen eigenen Garten und die, die keinen haben, wollen auch keine Gartenarbeit machen. Und wer einen eigenen Garten hat, ist froh, wenn er nicht noch eine zusätzliche Baustelle hat – egal ob interkulturell oder nicht…


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  • temporäres Gartenprojekt von Thyssenkrupp in Essen

    (Gu, alerts)

    Thyssenkrupp eröffnet das größtes Urban-Gardening Projekt Essens. Alle Essener dürfen ihr Gemüse dort selbst anbauen – und sogar grillen Großer Andrang herrschte an den Hochbeeten im Innenhof des Thyssenkrupp-Geländes. Mitarbeiter, Schüler und Kindergartenkinder pflanzten bei der Eröffnung der Grünachse die ersten Blumen und Gewürze. Normalerweise durchzieht ein 4 800 Quadratmeter großes Wasserbecken das Gelände. Damit ist die sogenannte Wasserachse etwas größer als ein Fußballplatz.

    Das Becken wurde für das Urban-Gardening-Projekt nahezu komplett mit Sand, Kies und Erde aufgefüllt und bietet den Essenern nun bis Ende September die Möglichkeit, beim Urban-Gardening selbst Gemüse anzubauen.
    „Es gab mehrere Ideen, wie sich Thyssenkrupp bei der Grünen Hauptstadt engagiert“, erklärt ein Sprecher des Konzerns. „Das Urban-Gardening-Projekt hat sich dabei durchgesetzt, weil es die Essener teilhaben lässt“, so der Sprecher weiter. Jeder Essener kann seine eigenen Pflanzen (keine Giftpflanzen) und Gemüsesetzlinge eingraben.

    Neben der Möglichkeit, Gemüse anzubauen, laden auf der Grünen Achse Sitzsäcke, ein Volleyballfeld und ein Grillplatz mit schon aufgebautem Grill zum Verweilen ein. Der Sprecher von Thyssenkrupp sieht einem möglichen Müllproblem durch das Grillen gelassen entgegen: „Wir vertrauen darauf, dass jeder seinen Müll selbst entsorgt“, sagt er. Was allerdings passiert, wenn der Abfall trotzdem liegen bleibt, ist offen.

    Schulen und Kindergärten haben eigene Beete bekommen, um die sie sich jetzt kümmern. Dazu soll es regelmäßig Begleitveranstaltungen geben. So ist dort beispielsweise für Ende August ein Street-Food-Festival geplant. Im September wird der Garten abgerissen und das Becken wieder mit Wasser aufgefüllt. Die Pflanzen sollen jedoch nicht auf dem Müll landen, sondern verschenkt werden.

    >> Die Grüne Achse ist täglich zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet. Eigene Grills, Spaten oder Gartengeräte dürfen nicht mitgebracht werden. Sie werden von Thyssenkrupp gestellt.

    https://www.waz.de/staedte/essen/gemuese-pflanzen-bei-thyssenkrupp-id210770971.html (mehr …)

  • Northeimer Gartengruppe besucht die IG Göttingen

    (von Shimeles)

    Eine Garteninteressierte Gemeinschaft von 12 Personen(Initiatoren und Flüchtlinge) haben am 13.Mai 2017 um 10 Uhr die beiden Internationalen Gärten in Göttingen besucht. Zum Glück haben beide Gärten gerade zu diesem Termin gut ausgesehen!

    Ich habe die Gäste empfangen und ihnen den Garten gezeigt und alle anfallenden Fragen beantwortet. Im Geismarer Garten war kein Mitglied zu dieser Zeit anwesend .

    Daraufhin fuhren wir zum Groner Garten. Dort war eine grosse Gruppe von Flüchtingen, die den Groner Garten kennenlernen wollten, mit Mitglieden im Gespräch. . Northeimer Flüchtlinge haben so im Groner Garten Göttinger Flüchtlinge getroffen, die sich ebenfalls fürs Gärtnern interessieren. Die Gespräche waren sehr belebend. Alle Besucher waren sehr zufrieden und sind mit viel Motivation nach Hause gefahren!

    Besonders interessant beim Besuch war, dass der potentieller Grundstücksverpächter , Herr Nolte, mitgekommen war, um die Internationalen Gärten in Göttingen kennenzulernen.   Herr Nolte stellt sein Firmen Gelände, etwa 4.000 m2, zur Verfügung. Er hat als erster Northeimer Unternehmer auch Flüchtlinge bei sich privat aufgenommen.  Er freut sich, sein Grundstück den Internationalen Gärten zur Verfügung zu stellen. Ich habe viel Freude gehabt, mich mit ihm zu unterhalten.

    Demnächst arbeitet die Northeimer Gartengruppe an einer Satzung, entlang der Satzung der Internationalen Gärten e.V. – Göttingen.


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  • Erfahrungen von Shimeles bei den Siebdruckworkshops

    Siebdruck-workshops als Gestaltungselement für Neue Urbane Räume

    Bis jetzt habe ich mehrere Workshops in folgenden sozialen Räumen angeboten:

    1. In den Interkulturellen Gärten/Internationalen Gärten

    2. In Begegnungsräumen von Kooperationspartnern

    3. In Flüchtlingswohnheimen

    Diese Räume stellen/bieten unterschiedliche Zugänge und Mitgestaltungsmöglichkeiten.

    Der Siebdruckworkshop ist, als Interaktive Tätigkeit, gut geeignet, um verschiedene Kommunikationsformen zu fördern.

    Es geht für die TeilnehmerInnen nicht nur um das Erlernen und Anwenden der Techniken des Siebdrucks (Selbsterfahrung),   sondern vor allem auch um die Verknüpfungen die unter den Menschen dabei hergestellt werden können.

    Durch die Nutzung der Infrastrukturen von Kooperationspartnern für die work shops ergeben sich neue Kontakte und Solidaritäten. So kann man die Infrastruktur von Kooperationspartnern   benutzen, wodurch sich Kontakte und Solidaritäten erweitern. Dieser Aspekt ist besonders für Geflüchtete von Bedeutung. .

    Siebdruck work-shops in Flüchtlingsheimen – im Mai habe ich zwei in Heimen angeboten – stießen auf großes Interesse und über die work shop wurden die Kontakte zu den Internationalen Gärten hergestellt. Einige Geflüchtete werden in Kürze in die Gartengemeinschaft aufgenommen und eine Parzelle bewirtschaften.

    Das Angebot Handwerk & Kunst – in diesem Fall der Siebdruck – wird als Willkommensangebot der Internationalen Gärten in Göttingen von interessierten Geflüchteten angenommen.

    Es geht um das Potential, das der Siebdruck als Gestaltungselement Neuer Urbaner Räume in sich birgt.

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  • Beratung von Shimeles des IG Altglieniecke

    (von Shimeles)

    Der frühere Trägerverein des IG Altglienieke, Agenda 21 e. V, möchte die Trägerschaft des   Gartens ablegen. Er hat den Pachtvertrag beim Bezirksamt Treptow –Köpenick aufgekündigt.

    Ich wurde gebeten zu vermitteln, zu beraten und bei der Satzungsentwürf mit zu wirlken.

    Nun bemühen sich die Gartenmitglieder selbst einen neuen Träger Verein zu gründen. Es gab inzwischen mehrere Treffen dazu.

    Aktuell wird ein Satzungsentwurf ausgearbeitet

    Meine Beratung bestand darin zwischen Positionen/ Interessen des Bezirksamts(Verpächter), Agenda 21e.V(alt Träger),und Ansprechperson der Gartengemeinschaft zu vermitteln und aber auch die Gartengemeinschaft bei der Erarbeitung von Lösungsvorschläge zu unterstutzen.

    Zu klären waren verschiedene Aspekte wie

    Wechsel der Trägerschaft- Neuer Vertrag oder Übernahme des alten?

    ( Nutzungsvertrag): Der gegenwärtige Zustand des Nutzungsgrundstückes

    GARTENORDNUNG (Bsp. bauliche oder auch sonstige Veränderungen an der Substanz des Gartens)

    Mitgliedschaften

    Nach dem ich den Pachtvertrag mit dem Bezirksamt, Treptow-Köpenick, die Satzung der Agenda 21 e.V., den Gartenordnung gelesen habe, habe folgende Empfehlungen waren:

    1. Trägerschaft Übernahme Vertrag   neu aushandeln. Den alten Vertrag nicht einfach übernehmen.

    2. klären wer für den Rückbau verantwortlich ist und schriftlich festlegen was vereinbart wird.

    3. Neue Gartenregeln mit den Gärtnerinnen ausarbeiten. Das kern Ziel des Gartenprojektes sollte klar formuliert sein und die Garten Ordnung diesem Ziel unterordnen. Dafür können wir Konzeptworkshops anbieten.

    4. neue Aufnahme von Pächter/Gärtnerinnen: Aufnahme kann auch neu gemacht werden. Hier kann die Chance geben, die Gartengemeinschaft einigermaßen in seine Zusammensetzung lenken zu können.

    5. Eigenen Verein neu gründen

    Bei der Ausarbeitung der Neuen Satzung habe ich in punkto Vielfaltsklausel, Empowermentsklausel, Engagements Klausel, die Satzungsentwurf mit ergänzt.


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  • IG Friedland legt los

    (von Shimeles aus Göttinger Tageblatt)

    Eine Oase des Friedens Ein Garten als Begegnungsstätte

    Am Ortsrand von Friedland, idyllisch an der Leine gelegen, befindet sich der FriedlandGarten. Hier sollen Flüchtlinge aus dem nahen Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland ihre Sorgen vergessen und beim gemeinsamen Gärtnern mit den Einheimischen in Kontakt kommen.

    Die Idee zu dem Projekt sei ihr vor zwei Jahren gekommen, erzählt Heidrun Mitze vom Verein „Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen“ (LEB), die das Projekt betreut. „So viele Flüchtlinge sind hier und wissen nicht, was sie den ganzen Tag machen sollen“, habe sie sich damals gedacht. Um ihnen eine Beschäftigung zu geben und gleichzeitig eine Begegnungsstätte mit der einheimischen Bevölkerung zu schaffen, habe Mitze schließlich den interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben gerufen. Dieser befindet sich in der Trägerschaft der LEB, die das etwa 8000 Quadratmeter große Grundstück von einem lokalen Obstbauern gepachtet hat.

    Finanziell gefördert wird das Projekt von dem EU-Programm LEADER, einem Programm zur Förderung des ländlichen Raumes, sowie der Gemeinde Friedland und dem Nothilfefonds des Bistums Hildesheim. 130000 Euro Fördermittel erhalte der FriedlandGarten über drei Jahre verteilt. […] (mehr …)

  • Die Gemeinschaftsgärten in Offenbach

    (Gu, alerts)

    Die Stadt Offenbach, das Quartiersmanagement und die Stadtteilgärten haben sich in diesem Jahr mit einer gemeinsamen Aktion am bundesweiten Tag der Städtebauförderung beteiligt.

    Der Anlass wurde genutzt, um am 13. Mai stadtteilübergreifend mit ersten Bepflanzungen in den verschiedenen Urban Gardening Projekten in die neue Gartensaison zu starten.

    Mit dabei waren sechs Urban Gardening Projekte, von denen einige seit Jahren etabliert sind, wie der Hafengarten und andere an diesem Tag erstmalig tätig wurden, so z.B. im Lauterborn. Die Aktion diente als „Leuchtturmprojekt“, um alle Gärten in der Stadt Offenbach näher zusammenzubringen und die Öffentlichkeit für die vielfältigen Aktivitäten der Projekte zu sensibilisieren.

    Die Gärten organisieren sich in ganz unterschiedlichen Strukturen. Im Mathildenviertel sind es Anwohnerinnen und Anwohner der Krafft- und Karlstraße, die als „Mathildis“ Baumscheiben bepflanzen und pflegen. Zum Gartenauftakt wurden zwei Kubikmeter Erde in den Baumbeeten verteilt, um eine Grundlage für die neuen Pflanzen zu schaffen.

    Im Schäfergarten ist die offene Gruppe der „Essbaren Stadt Offenbach“ die treibende Kraft beim Aufbau und der Pflege des Gartens, in dem neben Gemüsebeeten auch Johannisbeersträucher gedeihen. Am Tag der Städtebauförderung wurden dort neue Sträucher gesetzt und Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft halfen mit beim Bau von Hochbeeten und beim Setzen von Gemüsepflanzen.

    Der Rolandgarten entstand im Rahmen der Umgestaltung des ehemaligen Werksgeländes des Druckmaschinenherstellers MAN Roland aus der Idee und dem Wunsch von Anwohnern, hier zu gärtnern und wird heute begleitet KIZ-Jobcafé, das in der angrenzenden Hassia-Fabrik seine Räume hat. Zum Gartenauftakt wurden alle Hochbeete wieder in Schuss gebracht, die Erde gedüngt und neue Gemüsepflanzen eingebracht.

    Am Europaplatz im Lauterborn startete der Verein „Besser Leben in Lauterborn“ erstmalig mit einer Aktion zur Bepflanzung von Baumscheiben. Anwohnerinnen und Anwohner legten selbst Hand an und gestalteten ganz unterschiedliche kleine Gärten, von der Wildblumenwiese bis zum Rosenbusch.

    Der Nordendgarten am Goetheplatz ist in diesem Jahr ebenfalls ganz neu gestartet und wird in Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Goetheschule gepflegt. Zum Gartenauftakt wurden außerdem Menschen aus der Nachbarschaft angesprochen und animiert, sich an der Bepflanzung eines großen Hochbeetes zu beteiligen. Dazu wurde zunächst der wilde Bewuchs entfernt, um dann Gemüse anpflanzen zu können.

    Nicht mehr neu, sondern schon seit mehreren Jahren etabliert, ist der Hafengarten auf dem ehemaligen Offenbacher Hafenareal. Mit Unterstützung der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus der Stadtwerke-Gruppe bietet er die Möglichkeit für Interessierte, ein Plätzchen zu mieten und sich mit Hilfe von Pflanzkübeln und anderen Behältnissen Garten anzulegen. So ist über die Jahre eine Ansammlung lauter kleiner Oasen entstanden, ohne Zäune und Hecken dafür mit einer lebendigen Nachbarschaft.


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  • temporäres Gartenprojekt in Bremen

    (Gu, alerts)

    Bremen Kartoffeln und Kohlrabi, Mangold und Möhren, Salbei und Spinat – mitten in der Bremer Innenstadt, genauer auf dem Hanseatenhof, ziehen derzeit Palettenbeete samt Bepflanzung die Blicke neugieriger Passanten auf sich. Die meisten gucken nur, einige blicken sich verwundert um und fassen das Grün an, manch einer greift zu und probiert. Urban Gardening heißt der Trend, mit dem in vielen Städten der Welt die Natur zurück in die City geholt wird.

    50 Palettenbeete machen den Hanseatenhof zum urbanen Garten, 14 weitere das Citylab im Lloydhof zum Gewächshaus. „Angebaut haben wir essbare Nutzpflanzen“, sagt Michael Scheer, Geschäftsführer der Gesellschaft für integrative Beschäftigung (Gib). Mit seinem Team von der „Gemüsewerft“ hat er die selbstgezimmerten Beete aufgestellt. Zudem lädt nun ein Hopfenpavillon mit Palettenmöbeln zum Verweilen ein.

    Bis zum 30. September können Besucher der Bremer City nun die Wachstumsfortschritte von Erbsen, Bohnen, Borretsch, Thymian, Zucchini, Hopfen und weiteren Pflanzen verfolgen. „Am Ende wollen wir dann gemeinsam ernten und ein Erntedankfest feiern“, sagt Annika Mysegades von der City-Initiative. Für sie ist es eine Möglichkeit, die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu erhöhen und zugleich den Menschen die Pflanzen (wieder) näherzubringen. Scheer sieht die Begrünung der etwas anderen Art vor allem als Experiment: „Mich interessiert, ob die Bremer Respekt vor den Pflanzen haben. Ob die Besucher das Angepflanzte überhaupt als essbar erkennen, es verschonen und eher museal betrachten oder zugreifen und es essen“, so der Biologe. Einige Passanten bleiben interessiert stehen und zeigen die Pflanzen ihren Kindern.


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  • IÖW und Uni Stuttgart suchen Praxispartner

    (Gu, Mail)

    Bei der Uni Stuttgart ging eine Kooperationsanfrage vom IÖW zum Thema „Urbane Gärten“ ein. Sie suchen nun ein Gartenprojekt, mit dem sie im Rahmen eines Reallabors forschend kooperieren können. Entweder ein Projekt in der Aufbauphase oder aber ein Projekt, das unter Verdrängungsdruck steht oder beides. Gut wäre auch, wenn die Garteninitiative gegebenenfalls daran interessiert wäre, als Projektpartner mit beispielsweise einer 30%-Stelle gefördert zu werden.


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  • Im Botnager Kleingarten entsteht ein Nachbarschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Mit dem Garten-Kultur-Labor schafft die Gemeinschaft der Gartenfreunde Botnang einen Nachbarschaftsgarten, der langfristig allen Nachbarn offen stehen soll. Das Konzept wurde mit dem ersten Preis der Renate Lingk-Stiftung belohnt.

    […]  Der Vorsitzende der Botnanger Gartenfreunde hatte sich im vergangenen Jahr an ein ambitioniertes Vorhaben gemacht. Rund 1000 Quadratmeter Fläche sollten unter der Führung der Gemeinschaft der Gartenfreunde zu einem Nachbarschaftsgarten umgewandelt werden – offen für interessierte Einzelpersonen aber auch für soziale und pädagogische Einrichtungen aus dem Stadtteil. Zaumseil, der von Beruf Architekt ist, erarbeitete ein Konzept für sein „Garten-Kultur-Labor“, mit dem er sich im vergangenen Jahr für den Förderpreis „Ich bin wertvoll“ der Renate-Lingk-Stiftung bewarb. Im vergangenen Herbst erreichte ihn dann die gute Nachricht: Das Garten-Kultur-Labor gewann den ersten Preis und damit eine Fördersumme in Höhe von 30 000 Euro. 2017 und 2018 stehen daher unter dem Motto „Ich bin wertvoll“.

    „Wenn wir den Preis nicht bekommen hätten, würde alles viel langsamer gehen“, sagt Zaumseil. Dank dem Geld konnten im Nachbarschaftsgarten gleich zu Jahresbeginn mehrere Projekte geplant und in Angriff genommen werden. Die Gartenfreunde erproben Kooperationen auf dem Gelände, etwa mit dem Spitalwaldkindergarten oder der Nikolauspflege. Im Februar richtete eine Garten- und Landschaftsbaufirma das Gelände her und Azubis des Berufsbildungswerks Stuttgart begannen mit dem Bau neuer Wege.

    Zaumseil hatte sich auch an die Schule für Farbe und Gestaltung in Feuerbach gewandt. „Mit der Schule habe ich vor Jahren schon einmal zusammengearbeitet“, sagt der Architekt. Bei Projekten im öffentlichen Raum versuche er immer Schulen mit einzubeziehen. Bei Thomas Schwarzwälder traf er auf Begeisterung. Der ist Lehrer einer Vabo-Klasse. Vabo steht für Vorbereitungsjahr Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse. Schwarzwälders Schüler sind Geflüchtete um die 20, die in erster Linie die deutsche Sprache lernen. Der Lehrer sieht in solchen Projekten mehrere Vorteile: „So können die Schüler die Sprache besser vertiefen. Das ist für ihre berufliche Zukunft wichtig.“ Toll sei auch der zwischenmenschliche Faktor, denn in der Schule sitze man nie so zusammen.

    Eine Freude haben die Helfer vor allem den Kindern des Spitalwaldkindergartens gemacht. „Die sind derzeit die Hauptnutzer des Gartens“, sagt Zaumseil. Schon im vergangenen Jahr haben sie Beete angelegt und Kürbisse, Zucchini und Auberginen angebaut. „Sie führen das in diesem Jahr weiter und legen Familienbeete an“, sagt er. Denn langfristig soll das Garten-Kultur-Labor weiterwachsen. Zaumseils Ziel: „Die Nachbarschaftsgärten sollen irgendwann offen und für jeden nutzbar sein.“ Solange das Areal aber noch nicht fertig ist, steht es nur den Projektpartnern offen.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nachbarschaftsgarten-in-botnang-ein-ort-der-allen-nachbarn-offen-stehen-soll.074ead68-f4c3-4d8a-b79b-9c60c9ae7c65.html (mehr …)

  • Handwerkliche Workshopreihe in und für die Dresdner Gemeinschaftsgärten startet dieses Jahr

    (Gu aus Antrag, Antworten, Tel)

    Die Ufer-Projekte organisieren dieses Jahr erstmalig neben der gärtnerischen Workshopreihe „Seitentriebe“ auch eine handwerkliche Workshopreihe „Querstreben“ in und für und mit den Dresdner Gemeinschaftsgärten. Teilweise in der Offenen Werkstatt Rosenwerk, teilweise in den Gärten. Von von mitfinanziert werden folgende Workshops:
    Gartengeräte reparieren
    Bau einer Kompost-Toilette (ein Leichtbau-Klo, das ausklappbar ist und dadurch wenig Platz und Material braucht)
    Holzkocher
    Solartrockner
    pedalbetriebener Entsafter: Wo soll der stehen: Auf einer vom Gartennetzwerk gepachteten Lagerfläche im Rosenwerk.
    wie wird der in der Gemeinschaftsgartenszene bekannt gemacht? Durch die Verwendung bei Veranstaltungen (zuerst beim Seitentriebe-Workshop „Erntecamp“), Mundpropaganda und die Vorstellung in einer mail über den Verteiler, sowie einen Blogpost.
    Wer kümmert sich um Wartung und Reparaturen, um die Ausleihe etc.?
    Wer zeigt den Ausleigenden das Handling? Das alles macht der UFER-Werkzeugkreis, der auch schon entsprechende Arbeitsweisen für die anderen Allmende-Werkzeuge entwickelt hat.

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  • IG in Duderstadt feiert 20 jähriges Bestehen

    (Gu, alerts)

    „Black and white, our future is bright.“ Mit einem sanften Reggae-Song eröffnete Ahmed Asery aus dem Jemen die gut besuchte bunte Sommerparty. Später bekam er Verstärkung von seiner Band „3 Meters Away“, als Gastsänger trat Edik Hajoyan aus Armenien auf, auf einer offenen Bühne konnte man zu Trommel und Gitarre greifen. Reichhaltig und vielfältig war auch das Essensangebot. Bei polyglottem Sprachgewirr unter alten Obstbäumen wurden gleich an mehreren Stellen Gartengrills angefeuert, ein Zelt mit internationalem Buffet bestückt. Siebdruck, Kinderschminken, ein Tisch mit Gartenbüchern aus dem Fairkauf-Laden, ein Fußballspiel und Luftballons, die als Zeichen des Friedens in den Himmel stiegen, gehörten ebenfalls zum Programm.
     „Toleranz, Anerkennung, Hoffnung, Lebensfreude“ nennt der Caritasverband als  Ernte, die im Internationalen Garten eingefahren wird, wo Flüchtlinge Wurzeln schlagen. „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“ zitierte Projektbetreuerin Martina Hesse ein afrikanisches Sprichwort, Caritas-Geschäftsführer Ralf Regenhardt sprach von einem „interkulturellen Paradies“ als „Ort des Friedens mit Strahlkraft in die Gesellschaft hinein“. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) erinnerte an die Anfänge des niedrigschwelligen und ehrenamtlichen Projekts, für das die Stadt kostenlos das Grundstück zur Verfügung stellt. Über die künftigen Konditionen und die Möglichkeit eines zentraleren Standortes müsse der Stadtrat befinden.

    Vor 20 Jahren das erste Pflänzchen auf der Talwiese zum Wachsen gebracht hat Agaringenieur Dr. Tassew Shimeles. Nach Göttingen sei Duderstadt der zweitälteste interkulturelle Garten in Deutschland, sagt der Ideengeber. Als „Brückenbauer, fleißigen Gärtner und Dolmetscher“ würdigte Regenhardt auch Hassan Gahzi, der seit der ersten Stunde dabei sei. Die grüne Oase stehe für 20 Jahre Begegnung, Verständigung und friedvolles Miteinander über alle Grenzen hinweg.

    Als Geburtstagsgeschenk des Caritasverbandes versprach Regenhardt eine Motorsense. Jetzt fehlen für das auf Spenden angewiesene Projekt nur noch eine Wasserpumpe und eine Fräse

    http://www.goettinger-tageblatt.de/Duderstadt/Uebersicht/20-Jahre-Internationaler-Garten-Verstaendigung-im-Gruenen-ueber-Grenzen-hinweg . (mehr …)

  • Förderprogramm der Stadt Würzburg auch für urban gardening

    (Gu, alerts)

    Die Häuser in Würzburg sollen grün werden. Die Stadt startet ab sofort deshalb ein Förderprogramm für Fassadenbegrünung. Wer seine Häuserfassade mit Pflanzen bestückt erhält einen Zuschuss. Auch Projekte wie Urban Gardening für die Selbstversorgung oder Gemeinschaftsgarten-Projekte können von dem Programm profitieren. Es gibt Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro. Für eine Baumpflanzung kann es bis zu 1.500 Euro möglich. Maximal werden 50 Prozent der Gesamtkosten von der Stadt übernommen.

    mehr Infos: http://www.wuerzburg.de/de/themen/umwelt-verkehr/oeffentliches-gruen–stadtwald/414953.Foerderprogramm-Begruenung.html (mehr …)

  • Gärtnern, Reuse, Foodsharing und mehr im GG Nia Domo in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Jahr  2014  ist in  Kooperation  mit  Partnervereinen  in  Brasilien  (Sao Paulo)  und  Argentinien(Buenos  Aires)  das  trilaterale  Jugendökologieprojekt  „Nia  Domo“
    (Esperanto:  „unser  Haus“)  ins  Leben  gerufen.  Dieses  befasst  sich  im  Austausch  mit  den Partnervereinen  mit  Aspekten  ökologisch-nachhaltigen  Bauens,  Re-  und  Upcycling  sowie permakulturell  orientierten  Gartenbaus.  Dafür  wurde  im  Jahr  2015  eine  ca.  400  m²  große brachliegende  Fläche  auf  dem  Vereinsgelände  zur  gärtnerischen  Bewirtschaftung  nutzbar gemacht. Im Rahmen einer Jugendbegegnung im Jahr 2015 wurde gemeinsam mit deutschen, brasilianischen  und  argentinischen  Jugendlichen  ein  an  dem  Prinzip  der  „Earthships“  des amerikanischen  Architekten  Michael  Reynolds  orientiertes  Gewächshaus  errichtet,  das  den zentralen  Punkt  des  Gartenprojektes  darstellt.  Im  Jahr  2016  wurde  gemeinsam  mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und jungen Migranten aus Chemnitz die nutzbare Fläche erweitert,  ein  Kompost  und  eine  Feuerstelle  angelegt,  eine  bepflanzbare  Umgrenzung  und erste  Hochbeete  errichtet.  Im  Sommer  wurde  im  Rahmen  einer  weiteren  internationalen Jugendbegegnung ein Lehmofen gebaut. Für das Jahr 2017 ist in gemeinsamer Planung mit den  involvierten  jungen  Menschen  aus  dem  Stadtgebiet  der  weitere  Ausbau  des Gemeinschaftsgartens und eine permakulturell orientierte Bepflanzung des Gartens geplant.
    Konkret geht es im Bereich der baulichen Maßnahmen um das Anbringen von Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung der Anpflanzungen, das Anlegen von Wegen
    und  Sitzmöglichkeiten,  den  Ausbau  eines  überdachten  Geräteschuppens  und  die Fertigstellung  bzw.  Instandhaltung  des  Gewächshauses.  Im  gärtnerischen  Bereich  soll  eine
    Begrünung  der  Bodenfläche  und  eine  nutzungsorientierte  Bepflanzung  des  Gewächshauses und der im letzten Jahr  neu  geschaffenen Beetflächen erfolgen. Die  gewonnen Erträge des Gartens kommen sowohl den Mitgärtnern als auch den sozialen Projekten des Vereins (z.B. wöchentlich stattfindenden Geminschaftsküche, auf dem Gelände befindlichen FairTeiler des
    Foodsharing-Projektes  in  Chemnitz)  zu  Gute.

    Das Gartenprojekt „Nia Domo“ auf dem Gelände des Alternativen Jugendzentrums ist sowohl als offener Gemeinschaftsgarten konzipiert, als auch als pädagogischer Projektgarten. Das gesamte Außengelände des Jugendzentrums, als auch der Garten ist jederzeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten des Hauses, frei zugänglich und kann inklusive der Feuerstelle und des Lehmofens jederzeit genutzt werden.

    Einmal wöchentlich wird die Arbeit im Garten bei Bedarf handwerklich und unter permakulturellen Aspekten angeleitet und unterstützt. Eine Anmeldung ist zur Nutzung des Gartens nicht notwendig.Ebenso werden in Abhängigkeit von anstehenden größeren Arbeiten gelegentlich Arbeitseinsätze und projektorientierte Gruppenarbeiten mit Jugendlichen, ebenso wie Führungen und Vorträge organisiert.

    Das Vereinsgelände befindet sich direkt am Jugendzentrum und verfügt über verschiedene Bereiche (Skateanlage, Graffitimauer, Freiflächen, NiaDomo-Garten)und ist, wie bereits oben erwähnt jederzeit zugänglich. Um den Garten wurde eine Umfriedung in Form von Pflanzkästen mit zwei unverschlossenen Zugängen angelegt. Ein Zaun existiert nicht. Insofern ist das gesamte Außengelände jederzeit ohne Zugangsbegrenzung durch alle eventuellen Besucher nutzbar. In Anlage reichen wir Ihnen einige Bilder nach, so dass Sie sich vielleicht ein besseres Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen können.

    Die Gruppe, die sich regelmäßig um den Garten kümmert umfasst ca. 20 Personen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von ca. 16 bis 35 Jahren. Dieser Altersschnitt ergibt sich jedoch in erster Linie aus der üblichen Ziel-bzw.

    Besuchergruppe des Jugendzentrums und ist nicht festgelegt. Einige Nutzer bringen gelegentlich auch ihre Kinder zum Arbeiten mit auf das Gelände. Insofern werden auch Familien einbezogen. Natürlich steht der Garten auch älteren Interessierten offen. Im Rahmen von Gruppenarbeiten und den erläuterten internationalen Begegnungsmaßnahmen wurden im Verlauf der vergangenen Jahre jedoch schon mehrere hundert junge Menschen mit dem Garten in Kontakt gebracht und wirkten an diesem mit. Es gibt ein Partnerprojekt in Brasilien ( Urbenaer Gemeinschaftsgarten Ponto de cultura „Nia Domo“/Sao Paulo) mit dem auch Austauschmaßnahmen stattfinden.

    Da sich angrenzend das Gelände eine Kleingartenanlage befindet, gab es hier schon öfter Besuche durch die Nachbarn und einen gärtnerischen Austausch. Ansonsten ist das Jugendzentrum respektive der Garten einige Kilometer abseits des Stadtzentrum in einem eher gewerbegeprägten und dünn besiedelten Ort gelegen und die Nutzer des Gartens kommen aus dem gesamten Stadtgebiet. Eine Anleitung der Aktivitäten erfolgt, wie bereits erwähnt einmal wöchentlich bzw. bei größeren Bauaktionen oder in der gruppenorien-tierten Projektarbeit. Beworben wird der Garten über die Website des AJZ e.V. und die Facebookseite zum Projekt, ggf. auch über Flyer und Aushänge bei spezifischen Aktionen.

    Es gibt momentan ein langes und schmales Erdbeet (ca. 6 m x.05 m), drei quadratische Hochbeete (2 Stck á ca.2×1,5 m und 1 Stck. ca. 1x1m) sowie als Teil der Umfriedung drei rechteckige Hochbeete/Pflanzkästen (ca. 2 mx 0,5 m) und 3 quadratische Pflanzkästen (ca.0,5 x 0,5 m): Hinzu kommt die Bepflanzungsfläche im Gewächshaus (rund angelegt: Umfang ca. 6m,Tiefe ca.0,5 m)und Hängepflanzen. Unter nutzungsorientierter Bepflanzung verstehen wir, dass in erster Linie Gemüse, Obst, und Kräuter angebaut werden, die durch die Mitwirkenden direkt geerntet und als Lebensmittel genutzt werden können.

    Die Materialien würden wir im Baustoff- bzw. Holzhandel besorgen bzw. haben wir auch schon auf Wertstoffhöfen bzw. anderen Anlaufstellen für Bauabfall (Remex etc.) Materialien besorgen können. Wir sind immer bemüht, auch auf dem Gelände befindliche Materialien zu recyceln, um so Kosten zu minimieren bzw. auch den Re- und Upcycling-Fokus des Projektes im Auge zu behalten.

    Zu anderen Gemeinschaftsgärten in Chemnitz (z.B. Zietenaugust/Sonnenberg) gibt es lose Kontakte. (mehr …)

  • Food Assembly bei Neuland Köln und 80 Beete neu vergeben

    (Gu, Newsletter)

    Jetzt anmelden und von Anfang an dabei sein! Am 1. Juni (17-20 Uhr) fällt mit einem Popup-Markt auf NeuLand der Startschuss für die Marktschwärmer Köln Südstadt. Von da an könnt ihr jede Woche leckere, regional produzierte Lebensmittel online vorbestellen und donnerstags im NeuLand-Garten abholen – Obst und Gemüse aus der Eifel, Biobrot aus Bonn, Ochsenfleisch aus dem Bergischen, Walnussöl, Wildkräuterpestos, eingelegte rote Bete und vieles mehr. Organisiert wird die Marktschwärmerei von NeuLand-Gärtnerin Clara von Hartz

    Bei strahlendem Sonnenschein haben wir im März rund 80 Beete neu vergeben und rund 30 neue Gärtnerinnen und Gärtner bei NeuLand empfangen (mehr …)

  • SPD fordert neue Fläche für o´pflanzt is

    (Gu, alerts)

    Neuer Standort für die Initiative o’pflanzt is!“ gefordert

    Das Urban Gardening-Projekt „o’pflanzt is!“ soll in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein zeitnah einen neuen Standort im 9. Stadtbezirk zur Verfügung gestellt bekommen. Nach Ansicht von Willi Wermelt (SPD), der einen entsprechenden Antrag in den Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) einbracht hat, wäre als Standort zum Beispiel der Olympiapark an der Friedenskirche, der Parkplatz der Montessorischule oder der Kreativpark vorstellbar. „In München gibt es zu wenige Grünflächen für Urban Gardening. Durch die geplante Bebauung ‚Mediendorf 2018‘ ist die Zukunft des bei den Bürgern beliebten Projektes gefährdet“, erklärt der SPD-Politiker, dessen Antrag vom Gremium mehrheitlich so beschlossen wurde. In der Anlage von „o’pflanzt is!“ werden Kindergruppen betreut und Führungen für Neuhauser Schüler durchgeführt. „Die Bienengruppe unter der Leitung des Imkers Sebastian Wendlandt hat sich ebenfalls etabliert und ist zu einem festen Bestandteil des Gartens geworden“, so Willi Wermelt weiter.

    https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/neuhausen-nymphenburg/zukunft-gefaehrdet,91172.html (mehr …)

  • paar Infos zu Leipziger GGs

    (Gu, Projektbesuche)

    Die Bunten Gärten haben über Kontakte von Anke Kops-Horn, die nicht mehr aktiv ist, vier Parzellen in einer Kleingartenanlage bekommen. Für die Wiederurbarmachung dieser Parzellen haben sie Geld von der Stadt bekommen (explizit für Kleingärten). Sie haben auch schon 2x Bußgelder bekommen. Sie sind „ganz normale Pächter mit allen Rechten und Pflichten“. Gemeinschaftsarbeiten, die in der Anlage anfallen und die ja jede*r Pächter*in machen muss, gehen bei ihnen sehr schnell, da sie ja eine Gruppe sind.
    Vorbehalten gegenüber den migrantischen Mitgärtner*innen hatten sie befürchtet, sind aber ausgeblieben.

    Der private Eigentümer der Fläche von Querbeet hatte bei seinem letzten Besuch gesagt, dass er schon einen Käufer für die Fläche hat. Sie haben ihn „beraten“, die Fläche noch liegen zu lassen, da sie dann ja an Wert zunehme. Zwischenzeitlich haben sie eine AG Flächensuche gegründet und ein gutes Bild über mögliche Alternativen. Dann sagte der Besitzer, ja, so mache ich es, ihr könnt noch 2 Jahre bleiben.

    Im GG essbarer Palmengarten (mitten im Park, ohne Zaun) gibt es eine aktive Gruppe, die zu bestimmten Zeiten da ist. Inzwischen übernehmen Leute auch Patenschaften für bestimmte Pflanzen/Beete und manche labeln auch Beete mit ihren Namen. Es gibt keinen Wasseranschluss und so versuchen sie viel zu mulchen und Pflanzen anzubauen, die nicht viel Wasser brauchen („die Natur ist unser Vorbild“), doch soll nun bald die auch von uns mitfinanzierte Pumpe mit Schlauch richtig eingesetzt werden. Gartengeräte bringt die Koordinatorin 1x Woche mit dem Lastenrad mit, vor Ort gibt es noch keine Lagermöglichkeit.

    Stadtgarten H17: die Edith Mayron Stiftung hat die Fläche gekauft (80.0000 Euro) [http://www.maryon.ch/foundation/stadtgarten-h17/#.WRRa99ykKUk].
    Der Verein muss nun 4000 Euro Pacht p.a. zahlen, was die Leute unter einen immensen Druck setzt. Sie müssen nun viele Veranstaltungen machen, um Spenden einzuwerben, um die Pacht bezahlen zu können. 1/2 der Pacht können sie wohl über Mitgliedsbeiträge stemmen – jedes jahr gibt es dafür eine „Bieterrunde“, alle tun das rein, was sie denken/können, wenn es nicht reicht, gibt es eine weitere Runde). Pro m2 individuell genutzte Beetfläche zahlt man 1 Euro. Ab 2018 müssen sie monatliche Raten zahlen, bis dahin haben sie die Pacht mit Direktkrediten finanziert.. Sie wollen nun verstärkt die Idee einer m2 Patenschaft vorantreiben und einen Unterstützerkreis aufbauen.
    Über den Verfügungsfonds Leipziger Westen haben sie einen Wasseranschluss finanziert bekommen (die Stiftung hat dazu einen Eigenanteil geleistet, da es ja ihr Grundstück ist).
    Struktur: sie bielden dreiköpfige Tandems, die an bestimmten Tagen Gießen u.a. abdecken und es gibt AGs (Finanzen, Fundraising und ÖA, AG Kaffeebetrieb, ggf AG Kino u.a.). Der Vertrag ist auf 10 Jahre ausgelegt und sie können so lange bleiben, wie sie wollen. Sie sagen, wenn es nicht weiter gehen soll.

    Bei Annalinde gab es viel Vandalismus. Auch der Eiswagen war davon betroffen und dieser wird nun dem Besitzer zurück gegeben. Sie haben nun einen Container (wenn ich es mir richtig gemerkt habe, haben sie das Geld dafür über den Lush Charity Pot). Im Gemeinschaftsgarten von Annalinde findet 1x Woche ein Interkutureller Garten mit AnsprechpartnerInnen statt, zu dem gezielt Geflüchtete eingeladen werden. (finanziert über ESF)
    Die Annalinde Gärtnerein hat eine weitere Fläche in Aussicht: im Osten und zwar genau die Fläche, auf der einst die Bunten Gärten waren. Es gibt jetzt auch eine Azubine.
    Den Inhalt des Kompostklos im Gemeinschaftsgarten nutzen sie nicht selber, sondern bringen ihn zu Ökolokus, die das dann weiter verarbeiten.

    Info am Rande: seit Anfang diesen Jahres muss das Allmende-Kontor (Berlin) die 5000 Euro Pacht nicht mehr zahlen. Die so „freien“ Gelder wollen sie für Workshops nutzen.


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  • Radfahren und Gärtnern gehört für Düsselgrün zusammen

    (Gu, RSS)

    Zum dritten Mal in Folge nehmen wir als offener Gemeinschaftsgarten düsselgrün am Stadtradeln teil. Radfahren und Gärtnern gehört bei uns einfach zusammen und so möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, dass Düsseldorf fahrradfreundlicher wird. Vom 28. Mai bis zum 17. Juni treten wir kräftig in die Pedalen und freuen uns über weitere Mitradler*innen.

    Meldet Euch an unter www.stadtradeln.de und wählt bei der Anmeldung „düsselgrün“ als Team aus. Schon seid Ihr dabei!

    Zur Abrundung der Aktion gibt es einen Auftakt und einen Abschluss bei uns im Garten:

    Am 20. Mai um 15 Uhr treffen wir uns zu einem gemeinsamen Radler-Aktions-Picknick mit Pflanzentauschbörse im düsselgrün bei dem Radrouten besprochen, Fahrräder geschmückt und wenn nötig auch noch kleine Reparaturen erledigt werden können. Hierzu könnt ihr gerne auch selbst angezogene Pflanzen mitbringen oder euch mit Jungpflanzen eindecken, die bei uns im Garten keinen Platz mehr haben.

    Die erfolgreich absolvierten Stadtradel-Kilometer feiern wir dann abschließend am 18. Juni um 16 Uhr. Wieder bei einem Picknick und hoffentlich mit vielen fröhlichen Radler*innen. (mehr …)

  • Tausendschön-Gärtner*innen kommen in Anthologie zu Flucht zu Wort

    (Gu, Mail)

    zwischenzeitlich ist die Anthologie KriExit. Zeit für den Frieden  erschienen. Der Impuls  für diese Lesekost der Autoren, die ich seit vielen Jahren kenne, war das Projekt: “ Fremde werden Freunde“. Es kommen Menschen aus dem Tausendschön Garten zu Wort und ihre Geschichten vor der Flucht aus ihrer Heimat. Der Erlös des Verkaufs geht an den Gemeinschaftsgarten.  
    Anlässlich der 25 Jahrfeier der Stadtbibliothek Minden, werde ich das Buch vorstellen. Junge Männer aus unserem Garten werden den Getränkeausschank machen. Es werden 200 Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Verbänden erwartet. 

    (Tausendschön ist in Minden) (mehr …)

  • Eröffnung Stadtacker München, O´pflanzt überflutet von Anfragen, keine Zäune in Freising

    (Gu, Projektbesuche)

    Der Stadtacker im Ackermannbogen in München hat nach 6 Jahren Planungszeit nun eröffnet. Auf einem zentralen Platz, auch öffentlich gut erreichbaren Platz, dicht an mehrstöckigen Häusern ist ein ca. 1500m² (?) großes Grundstück mit einem kleinen Zaun umzäunt (Tor immer offen). Viel wurde von der Stadt München vorgegeben, doch hatten die AnwohnerInnen Mitspracherechte und konnten auch bei den Planungsbüros ihre Meinungen und Wünsche einfließen lassen. Eigentlich sollte alles gemeinschaftlich laufen und jedeR der/die mitmacht sich in einer der AGs (Themengruppen) engagieren, doch gab es viel Nachfrage nach individuellen Beeten. So gibt es nun „Experiementierbeete“, doch nur für Leute, die auch in einer der Themengruppen dabei sind. Nun sind auch MigrantInnen dabei.
    Sie haben bei dem „Klimaschutz-Nachbarschaften“-Programm einen Antrag gestellt und sind in Runde 2. Beantragt haben sie einen „Gardeniser“, also jemanden, der die Fäden zusammenhält, Leute in den Garten holt, die administrativen Arbeiten macht, sozialarbeiterisch wirkt.
    Herr Fridel von der Stadt ruft nun die Leute vom Stadtacker an und bitte sie die Anfragen zu übernehmen, die bei ihm laden (wie macht man ein solches Projekt).

    O´pflanzt ist hat die Saison mit einem Mitmachtag und Mitbrinpicknick eröffnet. Es war viel los und die Aufgaben waren deutlich auf einer großen Tafel sichtbar gemacht. Alle, mit denen ich sprach, erzählten mir, dass sie in Anfragen (Presse, Führungen usw) ertrinken und nicht wissen, wie sie das bewerkstelligen sollen. Im Garten und mit der Gruppe läuft es dafür richtig gut.

    Knollen und Co in Freising hat zwei Grundstücke. Beide sind nicht umzäunt und bei beiden gibt es kein Schild. Sie schätzen, dass es 40 Vereinsmitglieder gibt und sind sicher, dass es 10 ganz Aktive sind. Die Gärten sind auf privaten Flächen, Wasser kommt bei beiden Grundstücken (die ca 5 Min zu Fuß auseinander liegen) aus Bächen. Auf der ersten Fläche, die sie hatten, gibt es zudem eine Laube von der sie Regenwasser ernten. Hier haben sie auch 2 Solarzellen auf dem Dach und somit Strom.
    Vernetzt sind die Leute, mit denen ich sprach, nicht und sie wollen auch gerne „hier einfach nur gärtnern“.
    In beiden Gärten ist alles gemeinschaftlich. (mehr …)

  • Ökostadt Bremen erichtet 3 Integrationsgärtnern an Flüchtlingsunterkünften

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Mit  unserem  aktuellen,  zweijährig  angelegten  Projekt  Integrationsgärten  –  Baustein  einer
    nachhaltigen  Entwicklung  im  Quartier,  an  dessen  Ende  die  Gründung  von  drei  Interkulturellen
    Gemeinschaftsgärten  in  der  unmittelbaren  Nähe  von  Bremer  Flüchtlingsunterkünften  steht,
    verknüpft  wir  Umweltbelange  und  integrationspolitische  Fragestellungen.  Das  Ziel  ist  es  den
    Geflüchteten  und  der  Nachbarschaft  im Quartier  einen  gemeinsamen  Ort  der Begegnung  und  der
    Freizeitgestaltung  zu  bieten.
    Im April 2017 hat ÖkoStadt mit dem Aufbau des dritten und somit letzten Integrationsgartens in der
    von  der  Inneren  Mission  Bremen  betrieben  Flüchtlingseinrichtung  in  der  Neuwieder  Straße
    begonnen. In den nächsten sechs Monaten wird eine professionelle Gärtnerin zusammen mit den
    BewohnerInnen  und  Freiwilligen  aus  der  umliegenden  Nachbarschaft  die  ca.250m²  große  Fläche
    bespielen. Der Garten ist von der Straße, an dem das Flüchtlingsheim gelegen ist, direkt einsehbar.
    Zudem  liegt  das  Heim  zur  Straße  hin  und  ist  nicht abgeriegelt.  Es  ist  jederzeit  zugänglich  und  hat
    einen  sehr  offenen  sowie  transparenten  Charakter.  Zudem  befindet  sich  das  ÜWH  inmitten  einer
    Hochhaussiedlung in der auf einem relativ kleinen Raum sehr viele Menschen leben, die z.B. beim
    Gang  zur  Straßenbahnhaltestelle  automatisch  Notiz  (ob  gewollt  oder  nicht)  von  unserem
    Gartenprojekt  nehmen.    Auf  der  Fläche  sollen  in  den    nächsten  sechs  Monaten 1   zwei  große
    Gemüsebeete  für  die  Zucht  von  Kartoffeln  und  Zwiebeln,  10-12  Hochbeete  für  den  Anbau  von
    Kräutern und Gemüse sowie selbstgebaute Sitzmöglichkeiten entstehen.
    Seit  Anfang  April  arbeiten  nun  fünf  BewohnnerInnen  und  zwei  Freiwillige  aus  der  Nachbarschaft
    daran  die  Planungen  gemeinsam  umzusetzen.  Der  Garten  wird  von  unserer  gärtnerischen
    Angestellten  und  einer  Praktikantin  unseres  Vereins  an  drei  Tagen  in  der  Woche  für  jeweils  fünf
    Stunden pro Tag betreut.
    Vor  Ort  haben  übrigens  bereits  erste  Kooperationsgespräche  mit  dem  Verein  TNU  (Treffpunkt
    Natur&Umwelt) stattgefunden, der in der Nähe das Gartenprojekt „QuerBeet“ betreibt. Geplant sind
    wechselseitige Besuche während denen die jeweiligen Gartengruppen gemeinsam gärtnern und in
    Kontakt kommen können. Darüber hinaus sollen gemeinsame Erntefeste stattfinden, bei denen wir
    eine nahegelegene Kirchengemeinde miteinbeziehen wollen. 

    Das Projekt Integrationsgärten endet offiziell Ende 2017,  die beiden Teilprojekte in Osterholz jeweils im September insoweit sie von bezahlten Arbeitskräften und Praktikanten von ÖkoStadt Bremen betrieben werden. Danach sollen sie von den Trägern vor Ort und Ehrenamtlern weitergeführt werden. Das Ziel von ÖkoStadt ist es, solche Projekte zu gründen, aufzubauen und dann entsprechend in die Hände von bürgerschaftlichem Engagement oder freien Trägern zu legen.

    2. Übergabe von Projekten

    An die Innere Mission(IM) haben wir bislang noch kein Projekt übergeben. Wir haben im Spätsommer damit begonnen und setzen das jetzt Anfang Mai fort. Das zweite Projekt mit der IM, für das wir  Ihre Unterstützung erbeten haben,  hat Ende März begonnen .
    Das AWO-Projekt am Niedersachsendamm wurde hinsichtlich der Öffentlichkeitarbeit gemeinsam betrieben, solange ÖkoStadt mit bezahlten Kräften vor Ort war. Infos dazu finden Sie auf unserer Website. Danach liegt die Verantwortlichkeit für alles- auch PR- bei der AWO. Wir wurden damals um vorzeitige Übergabe gebeten, weil es unter den Flüchtlingen einen in Gartenbau erfahrenen Mann gab, der im Rahmen der 1 Eurojob-Initiative der Bundesregierung die Arbeit unserer Koordinatorin fortsetzen sollte.

    3.Weiterführung der Arbeit

    Im übrigen ist es bei Flüchtlingsgärten so, dass die aus den Finanzzuweisungen bezahlten Projektkoordinatoren der Wohlfahrtsverbände entsprechend Zeitkontingente zur Verfügung gestellt bekommen. Bei dem früheren AWO-Projekt in Arbergen konnte die Koordinatorin, die beim Aufbau des Gartens für ÖkoSTadt gearbeitet hatte, dann als Angestellte der AWO vor Ort einen Teil ihrer Arbeitszeit für das Gartenprojekt einsetzen.

    Dem bürgerschaftlichen Engagement soll  in Osterholz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dort haben wir nicht nur weniger Widerstand aus der Nachbarschaft gegen die ÜWH`s- anders als in Arbergen- sondern auch mit dem TNU-Projekt erste Ansätze von Beteiligung an Gartenprojekten mit Nachbarn. Das wollen wir uns auch zu Nutze machen. Wir haben jetzt einen Mitarbeiter gewonnen, der halbtags an einem Projekt für bürgerschaftliches Engagement der Uni-Essen von Bremen aus arbeitet und den anderen Teil für uns arbeiten wird. Er hat Erfahrungen in Kinderprojekten mit UNICEF  und kommt im Übrigen vom Land, kennt also den Gartenbau aus seinem familiären Hintergrund.

    4. ÖkoStadtarbeit nach Übergabe

    Nach Übergabe sind in diesem Fall die Träger und deren Koordinatoren verantwortlich; diese stimmen sich auch mit den Ehrenamtlichen ab, für die, ehe sie vor Ort tätig werden dürfen, jeweils ein polizeiliches Führungszeugnis einzureichen ist (mehr …)

  • Infos zum 2ten Vattenfall Garten

    (Gu, alerts)

    Sechs Wochen nach der Eröffnung des zweiten Vattenfall-Gemeinschaftsgartens vor dem Heizkraftwerk Mitte füllen sich die Hochbeete mit immer mehr Pflanzen. Um Werbung für den Umsonst-Garten zu machen, haben die PR-Strategen des Energiekonzerns jetzt Mittes Umweltstadträtin Sabine Weißler (Grüne) in die Großstadt-Oase eingeladen.

    Gemeinsam mit Vattenfall Wärme-Chef Gunther Müller durfte Weißler ein Kräuterhochbeet bepflanzen. Und weil Mittes Umweltstadträtin gebürtige Hessin ist, kamen die Zutaten für die „Frankfurter Grüne Soße“ in die Erde: Kerbel, Kresse, Petersilie, Borretsch, Pimpinelle, Schnittlauch und Sauerampfer.

    Weißler habe einen wirklichen grünen Daumen, stellte Vattenfall-Pressesprecherin Julia Klausch bei dem Fototermin fest. Gärtnerische Talente sind ansonsten überhaupt keine Bedingung im Vattenfall-Garten. Es gehe darum, dass Anwohner, die Lust auf Grün und Grubbern haben, sich dort austoben können. „Jeder ist willkommen und darf überall gärtnern, wo es gerade notwendig ist“, sagt Gunther Müller. Das Prinzip der kollektiven Gartenarbeit: Alles, was in den Gärten gepflanzt und geerntet wird, gehört der Gemeinschaft und wird am Ende der Saison gemeinsam gegessen. Sein eigenes Hochbeet bestellen und Tomaten fürs Abendbrot mitnehmen geht nicht. Wie Julia Klausch sagt, würden schon einige Anwohner auf der einstigen Brache vor dem Heizkraftwerk Mitte ackern. Genaue Besucherzahlen könne sie nicht nennen, weil niemand registriert werde.

    In dem 1500 Quadratmeter großen Garten wird es immer bunter. Es gibt mittlerweile schon 30 bepflanzte Hochbeete mit Kräutern wie Basilikum, Dill, Petersilie, Schnittlauch und Minze oder Blumen wie Stiefmütterchen, Veilchen oder Immergrün. Die Stadtgärtner bepflanzen auch mehrere Hügelbeete mit zum Beispiel Kopfsalat und Rhabarber. Im Obstbaumgarten wachsen Birnen, Äpfel und Kirschen zum gemeinsamen Vernaschen. Einzige Ausnahme im „Alles-für-alle“-Garten ist ein kleiner Bereich, um den sich Kinder der Evangelischen Schule Berlin Zentrum regelmäßig kümmern. Das Hügelbeet ist sozusagen ihr Schulgarten. Nach Absprache mit den Vattenfall-Gärtnern darf man dort aber auch gern gießen, wenn die Schüler nicht da sind.

    Der neue Vattenfall Gemeinschaftsgarten am Heizkraftwerk Mitte an der Köpenicker Straße 60 ist dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Im 2016 an der Neuen Grünstraße 13-14 eröffneten Garten ist dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 12 bis 18 Uhr auf. Montags sind beide Gärten geschlossen

    http://www.berliner-woche.de/mitte/soziales/gemeinschaftsgarten-von-vattenfall-wird-immer-bunter-d124977.html (mehr …)

  • GGs in Aachen haben sich bisher durch Spenden vom Sommerfest finanzieren können

    (Gu, aus Antrag und Antworten)

    Da wir uns bisher über Spenden beim Sommerfest finanziert haben, aber die Einnahmen wegen eines verregneten
    Sommerfestes 2016 sehr gering waren, sind wir  in diesem Jahr auf externe Förderung angewiesen.Im Detail wollen wir uns Saatgut und Pflanzen, Gartengeräte, sowie Hackschnitzel, Material für Regenwassergewinnung kaufen. 
    fDer Antrag ist für beiden Gärten – Vielfeld (im alten Gewächshaus der Stadtgärtnerei) und HirschGrün (integriert in den Suermondtpark). Die Samen und Pflanzen sowie Schilder kämen beiden Gärten zugute, aber der Großteil der Förderung wäre für das HirschGrün. Das ist unser größter Garten (ca. 1200m2) mit richtigen Gemüseanbauflächen, experimentellen Beetformen, Kompost, Bienen etc.
    Die Zahl der Aktiven liegt bei ca. 5-10 Personen im Vielfeld und ca 15-20 Personen im HirschGrün – oft mit wechselnder Besetzung und Schwankungen nach oben und nach unten. Hinzu kommt ein größerer Kreis an losen Unterstützern, die mit größerem zeitlichen Abstand aktiv sind. Wir wünschen uns natürlich immer, dass wir mehr Leute hätten, sind aber auch zufrieden mit der Art und dem Tempo wie wir uns entwickeln.
    Das einzige, was uns von Zeit zu Zeit stört, ist politischer Gegenwind von einem konkreten CDU Ratsherrn. Damit hatten wir letztes Jahr stark zu kämpfen und dieses Jahr hat er uns wieder einen Schreck versetzt. Mehr dazu finden Sie auf unserer Webseite unter Aktuelles. Wir finden es sehr schade, dass uns durch solche Aktionen viel Energie geraubt wird. Aber mittlerweile können wir besser damit umgehen und hoffen, dass dieser Unmut einer Einzelperson, keine Folgen für uns hat.


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  • Himmelbeet Reaktion auf die Einigung mit dem Bezirksamt

    (aus RSS)

    Im Zuge der Verhandlungen haben wir einen Kompromiss gefunden, der die Chance bietet, dass himmelbeet dauerhaft im Wedding zu etablieren.

    Die Einigung  zwischen dem Bezirksamt Mitte (vertreten durch den Bezirksbürgermeister von Dassel und den Schulstadtrat Spallek), dem Verein AMANDLA EduFootball und himmelbeet umfasst folgende Punkte:

    • Das himmelbeet bleibt über die gesamte Gartensaison 2017 und die Saison 2018 auf der bisherigen Fläche.
    • Nach Saisonende im Herbst 2018 zieht das himmelbeet auf eine neue Fläche um. Hierfür hat der Bezirk die hintere, südöstliche Fläche an der Ruheplatzstraße oder die Fläche Schulstraße 118 (ehemals Passierscheinstelle) ins Gespräch gebracht . Das himmelbeet will 2017 entscheiden, welche Fläche am besten geeignet ist. In die weiteren Planungs- und Entscheidungsprozesse wollen wir sowohl die himmelbeet-Community als auch die  Nachbarschaft einbeziehen . Die neuen Flächen sollen keine Verkleinerung der Grundfläche mit sich bringen . Außerdem wollen wir neue Entwicklungsmöglichkeiten für das himmelbeet prüfen.
    • Als Teil dieses Prozesses erarbeiten wir zusammen mit dem Bezirk den finalen Antrag für das Green.Urban.Labs-Modellvorhaben. Bezirksbürgermeister von Dassel wird mit himmelbeet, Amandla und dem Projektträger eine entsprechende Antragskonferenz einberufen. Das Modellvorhaben soll dabei zunächst genutzt werden, um den Umzug und die Planung des neuen himmelbeet-Areals vorzubereiten und umzusetzen.
    • Noch vor der Sommerpause soll es einen Beschluss des Bezirksamtes geben, der den Kompromiss zwischen Amandla und himmelbeet festschreibt.
    • Wir haben dem Bezirk eine erste Schätzung der Kosten vorgelegt, die durch den Umzug und die Planung sowie Erschließung des neuen Areals entstehen werden. Details müssen noch geklärt werden. Die Vertreter des Bezirksamts haben dem himmelbeet personelle, finanzielle und materielle Unterstützung in Aussicht gestellt.
    • Es wurde vereinbart, gemeinsam weitere Fördermöglichkeiten zu erschließen, um einen erfolgreichen Umzug und Fortbestand des himmelbeets zu gewährleisten.

    Aus unserer Sicht haben wir damit einen für die Zukunft des himmelbeets sinnvollen Kompromiss gefunden. Wir müssen umziehen und uns mit einer neuen Fläche anfreunden, aber wir haben – aus einer relativ schwachen Verhandlungsposition als Zwischenmieter heraus – das aus unserer Sicht Beste herausgeholt. Das verdanken wir in erster Linie unseren vielen Unterstützer*innen (weit über 40.000 aus ganz Berlin und Deutschland), die unsere Petition unterschrieben und bekannt gemacht haben aber auch den vielen treuen himmelbeet-Freund*innen im Wedding und Unterstützer*innen auf  den verschiedenen politischen Ebenen.

    Die beiden  nun diskutierten Flächen  haben jeweils ihren eigenen Reiz für ein zukünftiges himmelbeet, in dem wir  unter neuen Bedingungen neue Projekte entwickeln und anstoßen können. Neben dem Umzug und einem kompletten Neuaufbau wird vor allem die neue Lage innerhalb des öffentlichen Raums uns alle vor eine spannende Herausforderung stellen, der wir uns gemeinsam mit den derzeitigen wie auch den potentiellen Nutzer*innen stellen wollen  Von Seiten des Bezirksamtes bleibt vorerst jedoch noch die Nutzbarkeit beider Flächen im Einzelnen zu prüfen. (mehr …)

  • Essbare Stadt Minden starte den Gemeinschaftsgarten Wesergarten

    (Gu aus Antrag)

    seit Ende 2016 haben sie eine neue öffentliche Fläche bekommen mit 300m². Es gibt einen Schuppen und darin können Gartengeräte untergebracht werden. Sie wollen dieses Jahr auch noch einen Unterstand bauen und einen Kompost anlegen (mehr …)

  • In Erfurt entsteht ein neues Gartenprojekt: Freier Garten am Herrenberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Gesamtfläche, welche als Gemeinschaftsgarten genutzt werden soll ist ca. 750m2 groß. Davon sind ca. 300m2 eingezäunt. Perspektivisch solle der Zaun aber entweder um die Gesamtfläche erweitert werden, oder (das wäre auch die präferierte Variante) komplett abgebaut werden. Der zäun hat einen separaten Eingang. Alle Menschen, die im Garten tätig werden wollen, bekommen einen Schlüssel um auf den Garten sowie die notwendigen Geräte, welche in einem durch Ehrenamtliche selbst gebauten Schuppen mit Zahlenschloss, zugreifen zu können.
    Im Rahmen von Workshops und gemeinsam mit Ehrenamtlichen sind bereits 11x Hochbeete 6x Erdbeete entstanden. Darüber hinaus verfügt die Fläche über einen “Gesellschaftsplatz” mit Grillfläche und einen Kompost, welche ebenfalls gemeinsam mit Ehrenamtlichen gebaut und hergerichtet wurde.
    Im und rum um den Garten sind bereits 15 Personen ehrenamtlich aktiv. Der Garten wurde dabei von Anfang an gemeinsam mit Ihnen aufgebaut und stetig erweitert/weiterentwickelt. Die Gruppe als solches ist noch keine feste und einheitliche Gruppe. Langfristiges Ziel ist es, eine sich selbsttragende und selbstverwaltende Struktur zu schaffen. Die kommenden Workshops sind ein Baustein um dies zu erreichen. Die Kommunikation läuft durch persönliche Absprachen. So werden auch Entscheidungen zum weiteren Ausbau und zur Weiterentwicklung des Gartens getroffen.
    Der “freie Garten am Herrenberg” wird durch den monatlichen Newsletter, Web und Web 2.0 sowie durch persönliche Gespräche beworben und dokumentiert. Wir stehen in engem Kontakt mit den ansässigen Flüchtlingsunterkünften und haben durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte direkten Kontakt zu Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Ca. 70% der im Garten Tätigen haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund.
    Wir haben schon verschiedene Kontakte zu anderen Gemeinschaftsgärten geknüpft und soll diese Jahr durch direkte Kooperation und gemeinsame Projekte auch ausgebaut werden.
    Die Sachkosten werden für den Aufbau und Ausbau des Gartens benötigt. Im Rahmen der Workshops sollen dabei die bereits im Garten Aktiven, aber auch alle Interessierten, qualifiziert werden und die Gemeinschaft gestärkt werden, um so langfristig eine sich selbstverwaltende Struktur zu etablieren. Die Sachkosten sind somit zum Großteil für die Workshops, sollen aber auch für den allgemeinen Ausbau des Gartens gemeinsam mit den Ehrenamtlichen verwendet werden.
    Workshops werden dabei z.B. die Themen Holzverarbeitung (Hochbeete, Gartenmöbel), Anlagetechniken (Bewässerungstechniken, Permakulturverfahren), Anbautechniken (Bodenaufbereitung, Symbiosen), Verarbeitungstechniken (Haltbarmachungsverfahren, Fermentation) und ökologische Bildung (Kräuterkunde, Biologie “nützlicher” Insekten) beinhalten.
    Im Garten ist ein Grundstock an Gartengeräten vorhanden. Es ist daher an dieser Stelle schwer vorauszusagen, welche Gartengeräte und wieviele (und ob) gekauft werden müssen. Dies hängt davon ab, ob Gartengeräte kaputt gehen und wieviele Menschen evtl. zusätzlich im Garten tätig werden wollen. Die Gartengeräte sollen somit je nach Bedarf angeschafft werden.
    Wir haben Kontakte zu verschiedenen Ämtern und Betrieben. Wir konnten auch durch Spenden diverse Materialien wie Erde und Paletten bereits akquirieren. Jedoch haben auch die Akquise von Materialien durch Spenden ein Limit, sodass wir nun auf Förderungen von weiteren notwendigen Materialien angewiesen sind.

    Ein    Hauptziel    des    Projekts    ist    der    Aufbau    einer    nachhaltigen    sich    selbstverwaltenden    Organisations-
    struktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    Herrenberg“.
    http://www.deine-plattform.info
                    
        

    Dabei    soll    unter    Anleitung/Begleitung    eine    eigenständige    Organisationsstruktur    für    die    Bewirtschaftung    und    Bespielung    des    „Freien    Garten    am    
    Herrenberg“    aufgebaut    werden,    die    ab    2018    selbstständig    tätig    wird.    
        
    In     der     ersten     Phase     sollen     bereits     bestehenden     Akteure,     Kooperationspartner     und     Ehrenamtliche    
    zusammengebracht    und    weitere    wichtige    Kooperationspartner    in    diesem    Bereich    ausfindig    gemacht    
    werden.     Darüber     hinaus     wird     der     Aufbau     der     Organisationsstruktur     „AG     Garten“     niedrigschwellig    
    (mehrsprachig,    leicht    zugänglich)    beworben.    Die    Bewerbung    wird    dabei    über    die    bestehenden    Kanäle        
    des    STZ    (Newsletter,    bestehende    Netzwerke,    lokalen    Geschäften    wie    z.B.    Kaufland    und    Melchendor-
    fer     Markt)     sowie     direkt     in     z.B.     Flüchtlingsunterkünften     und     Altenheimen,     geschehen.     Parallel     dazu    
    wird    die    Gartenfläche,    unter    Beteiligung    der    bereits    im    Garten    ehrenamtlich    tätigen    Menschen,    für    
    das    Jahr    2017    vorbereitet    (Sicherung    der    Grundstruktur).    
        
    In    der    zweiten    Phase    werden    die    Teilnehmer/innen    unter    Anleitung/Begleitung    einer    Fachkraft    ler-
    nen,     wie     man     einen     Garten     bewirtschaftet     und     bespielt,     bzw.     wie     eine     solche     Bewirtschaf-
    tung/Bespielung     aussehen     kann.     Im     Rahmen     von     verschiedenen     Workshops     werden     die     Teilneh-
    mer/innen    der    AG    Garten    sowie    alle    Interessierten    die    Möglichkeit    der    Weiterbildung    zu    Gartenbau-    
    und    Anbauthemen    erhalten.    Durch    verschiedene    Veranstaltungen    werden    Schnittpunkte    zum    Garten    
    geschaffen    sowie    der    Garten    und    die    AG    Garten    beworben.    Darüber    hinaus    werden    durch    die    Veran-
    staltungen    verschiedene    Kulturen    beleuchtet    und    über    diese    aufgeklärt,    um    so    Toleranz    zu    schaffen    
    und    die    soziale    Struktur    der    Gruppe    so    wie    aller    Interessierten    zu    stärken.    Zum    Ende    (Abschluss)    des    
    Jahres    wird    der    Garten    winterfest    gemacht.    
        
    In    der    dritten    Phase    wird    gemeinsam    mit    den    Teilnehmer/innen    der    AG    Garten    auf    das    Jahr    zurück-
    geblickt    und    evaluiert.    An    dieser    Stelle    wird    die    AG    Garten    in    die    Selbstständigkeit    für    das    Jahr    2018    
    geführt.   


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  • Immobilienentwickler preist GG an

    (Gu, alerts)

    Der Projektentwickler Bonava plant den Bau von weiteren sechs Mehrfamilienhäusern mit 88 Eigentumswohnungen am Stadttor Bonn-Beuel. Die sogenannten „Stadttorgärten“ entlang der Straße „Am Köppekreuz“ bilden den dritten Abschnitt des neu entstehenden Wohnquartiers und umfassen neben großzügigen, gemeinschaftlichen Grünflächen auch 30 Parzellen für den eigenen Gemüse- und Kräutergarten.

    „Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Spätsommer 2017 starten und bis zum Jahresende 2019 abgeschlossen sein“, sagt Bonava-Projektleiter Daniel Korschill. Der Verkauf der ersten Wohnungen hat bereits am Wochenende begonnen.

    Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen verteilen sich auf fünf Etagen und bieten je 47 bis 101 Quadratmeter Wohnfläche sowie einen eigenen Balkon oder eine Terrasse. Unterhalb der Gebäude bietet eine zentrale Tiefgarage Platz für 76 Stellplätze. Weitere Parkmöglichkeiten entstehen an der Straßenseite der Anlage.
    Ein wesentliches Highlight der Wohnungen entsteht im rückwärtigen, parkähnlichen Hofbereich der Häuser. Hier erwartet die künftigen Bewohner eine gemeinsame Gartenanlage mit verschiedenen Obstbäumen, Kräuter-Hochbeeten, einem Gemüse-Tausch-Stand und ein Gartenhaus samt entsprechendem Gartenwerkzeug. Auf Wunsch stehen etwa 30 Quadratmeter große Parzellen für das eigene Gemüsebeet zur Verfügung. Ein Spielplatz, eine Grill-Ecke sowie ein Boule-Platz runden die Anlage ab.

    „Das ist unsere Vorstellung von ‚Urban Gardening‘ und einem Umfeld in dem man nicht nur nebeneinander, sondern auch miteinander lebt. Denn wir wollen nicht nur Häuser und Wohnungen bauen, sondern ein echtes Zuhause zum Wohlfühlen schaffen“, erklärt Korschill das Konzept des deutsch-schwedischen Immobilienentwicklers.

    Am Stadttor Bonn-Beuel entstehen insgesamt 16 Mehrfamilienhäuser mit rund 320 Miet- bzw. Eigentumswohnungen verschiedenster Größe. Die vorläufige Fertigstellung des beliebten Quartiers ist für das Jahresende 2019 avisiert.

    http://www.deal-magazin.com/news/64191/Urban-Gardening-am-Stadttor-Bonn-Beuel–3-Bauabschnitt-der-Bonava (mehr …)

  • Gleisbeetgruppe sucht NachfolgerInnen

    (Gu, mail)

    Liebe GleisGesinnte, BeetFanatiker*innen und ErdHörnchen,

    der GleisBeet e.V. hat entschieden, sich anderen wichtigen Dingen zu widmen.

    Wir wollen uns mehr auf Umweltbildung, Workshops, Veranstaltungen und
    Kooperationen konzentrieren, um unser Wissen in die Welt hinaus zu tragen.
    Aus diesem Grund möchten wir unsere Gartenfläche nahe der Warschauer Straße
    an eine neue Gruppe abgeben. Wir wollen gern engagierten Menschen, die nach
    einer Fläche zum Gärtnern im Friedrichshain suchen, die Möglichkeit geben
    sich dort auszuprobieren und ihre Ideen zu verwirklichen.

    Seit 2012 stehen wir mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in einem
    Nutzungsvertrag, Das bedeutet, wir können uns auf dieser Fläche im
    gärtnerischen Bereich austoben, ohne dafür zahlen zu müssen. Allerdings
    befindet sich die Fläche ohne Abzäunung auf einer öffentlichen Grünfläche.
    Bis Juni diesen Jahres müssen wir eine Verlängerung des Vertrages bei dem
    Bezirksamt beantragen, um die Fläche au ch über das Jahr 2018 hinaus weiter
    gestalten und als grünes Biotop im Herzen Friedrichshains erhalten zu
    können.

    Daher suchen wir dringend nach einer Gruppe motivierter Menschen, an die wir
    die Fläche übergeben können.
    Um euch einen leichten Start aufs Gleis zu ermöglichen, würden wir euch
    unter die Obhut unseres Vereins nehmen. Wir klären die Vertragsverlängerung
    zur Nutzung der Fläche mit dem Bezirksamt über die nächsten zwei Jahre bis
    ihr in eigenen Schuhen steckt. Der Vertrag würde erstmal auf unserem Namen
    weiterlaufen.

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  • IG Friedland kurz vor dem Start

    (von Najeha)

    Nächsten Freitag gibt will einn GT-Redakteur will kommen und eine Geschichte schreiben. Er soll einen ziemlich normalen Arbeitstag vorfinden und mit Teilnehmern reden können. Zusätzlich haben wir [IG Friedland] aber auch unsere Förderer (Gemeinde, LEADER und Bistum Hildesheim) und Unterstützer (Caritasstelle Friedland und Landesaufnahmebehörde) eingeladen, um deren Engagement zu würdigen (mehr …)

  • Umzug von Wachsen lassen geschafft

    (Gu, Mail)

    Wir haben es mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden unseres Gartens termingerecht geschafft, den bedrohten Bereich unseres Gartens vor Beginn der Baustelleneinrichtung Kiez Zentrum Villa Lützow vor der drohenden Zerstörung zu retten. (welche nun wiederum ihrerseits auf sich warten lässt – aber das ist ein anderes Thema)
    Einen herzlichen Dank an alle, die uns geholfen haben!

    Und vielen Dank an das Jugendamt Mitte, das uns finanziell unterstützt hat, um Erde und Hochbeete für die Ausweichflächen der zerstörten Beete anzuschaffen!

    Vor dem Außenbereich der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, direkt vor dem Projektraum der Grünen Bibliothek konnten wir zudem Hochbeete, ebenfalls als Ausweichfläche zum Gärtnern, errichten.
    Hier auch einen Dank an das Amt für Weiterbildung Berlin Mitte, FB Bibliotheken.

    Damit ist eine erste wichtige Etappe auf dem Weg zur Weitererhaltung unseres Gartens geschafft.

    Forderungen:
    https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen/u/20206946?utm_medium=email&utm_source=68017&utm_campaign=petition_update&sfmc_tk=jI8wepdos5%2flMZY6zXxIhS%2fmQoRlHj6FW3rZ6kfL5P%2bSPYLgOX1f%2fgRwcyvfDeVK (mehr …)

  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Himmlisch ist der am Freitag beschlossene Kompromiss fürs „Himmelbeet“ nicht. Aber: „Es ergibt sich für uns zumindest ein konkrete Perspektive“, sagt der Geschäftsführer des bislang gefährdeten „Urban Gardening“-Projektes an der Ruheplatzstraße in Wedding, Felix Lodes. Damit steht fest: der Himmel muss umziehen.  Wie berichtet, zeichnete sich zuletzt ein absurder Verdrängungswettkampf zwischen zwei konkurrierenden gemeinnützigen Initiativen ab. Streitpunkt: das 1700 Quadratmeter große, derzeit von rund dreihundert Nachbarschaftsgärtnern genutzte Gelände. Die Oliver Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein wollen dort unterstützt vom Bezirk Mitte Fußballplätze anlegen und ein Bildungszentrum für benachteiligte Kinder und Jugendliche errichten. Die Gärtner aber wollen am liebsten bleiben.
    Am Freitagvormittag trafen sich Vertreter beider Projekte sowie der grüne Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) am runden Tisch und einigten sich nach zähem Ringen auf Folgendes: Bis zum Baubeginn des Amandla-Zentrums und der drei Sportplätze Ende 2018 können die Gärtner noch ihr vom Bezirk gepachtetes Areal nutzen. Danach aber müssen sie umziehen, und zwar auf ein ähnlich großes Brachgrundstück in Sichtweite an der Schulstraße 118. Ob sie dieses wie erhofft komplett oder nur mit kleineren Abstrichen bepflanzen können, soll baldmöglichst mit dem Bezirk geklärt werden.
    Alternativ hat Mitte den Himmelbeetlern auch noch ein leeres Baugrundstück angeboten, das südöstlich an ihr jetziges Terrain angrenzt. Dies ist aber sehr schattig, außerdem plant der Bezirk dort den Bau einer Sporthalle ab 2025. Dort könnten sie folglich nur acht Jahre lang gärtnern. Es läuft also alles auf eine künftige grüne Oase an der Schulstraße hinaus. Beim Umzug will der Bezirk helfen.
    Doch auch der ursprüngliche Plan eines echten „Himmelbeetes“ auf dem Dach der ab 2025 avisierten Sporthalle ist nicht zu den Akten gelegt. Vielen Gärtnern haben sich mit dieser Idee gut angefreundet, sogar obwohl sie dann noch einmal umziehen müssten. „Dafür ist aber noch vieles ungeklärt, vor allem die Kosten“, sagt ihr Sprecher.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/urban-gardening-in-berlin-das-himmelbeet-in-wedding-muss-umziehen/19763308.html

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  • IG Northeim startet in die zweite Saison

    (Gu alerts)

    Das Leben im Interkulturellen Garten in Markoldendorf ist wieder erwacht: das der überwinterten Pflanzen, und auch die ersten fleißigen Helfer sind dabei, den Garten für die nächste Saison vorzubereiten. Seit nun zwei Jahren hat sich der Garten am Caspul zu einem informellen Treffpunkt ent­wickelt, an dem Kommunikation und Integration konkret gelebt werden: ein Ort des Aufbaus respektvoller ­Begegnungen und des solidarischen Miteinanders zwischen Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Marokko, Syrien und aus dem Ilmetal. Tenor der Gärtner: »Beim Gärtnern arbeiten wir Hand in Hand, sehen unsere Stärken sowie Schwächen und helfen ­einander. Nach getaner Arbeit sitzen wir gern zusammen und wenn es regnet oder die Sonne zu stark scheint, schützt uns die im letzten Jahr selbst gezimmerte Begegnungshütte.« Freude herrscht über den neuen Gehweg, der kürzlich in mühsamer »Knochenarbeit« fertiggestellt wurde.

    Die schweren Gehwegplatten fielen bei Sanierungsarbeiten in Markoldendorf an und konnten im Garten noch sinnvoll genutzt werden. Jetzt können alle sicher mit der Schubkarre hantieren und mit dem Kinderwagen bequem aufs Gelände gelangen. Finanziell ist das Projekt leider nicht gesichert.

    Eine erste deutliche Startunterstützung gab es im vergangenen Jahr seitens des Markoldendorfer Altpapier-Containers. Mit weiteren Geldspenden schlossen sich die Stadt Dassel, die Sparkasse und einige private Spender an. Bei einem privaten Bridgeturnier hatte sich jetzt Heike Fischbach anstelle von Geschenken eine Spende für den interkulturellen Garten in Markoldendorf gewünscht.

    200 Euro konnten der Initiative für Saatgut und Pflanzen übergeben werden. Die Begegnungshütte im Garten müsste einen festen Plattenboden bekommen und einige ergänzende Gartengeräte sollen für die Vielen, die im Garten arbeiten, angeschafft werden.

    https://www.einbecker-morgenpost.de/lokales/dassel/nachricht/interkulturelles-miteinander-gartengestaltung-froehlich-und-international.html (mehr …)

  • Bauworkshops in Essener Gemeinschaftsgärten

    (Gu, alerts)

    Noch ist die Gruppe der Gärtnernden am Oberlehberg in Kettwig Auf der Höhe klein, jedoch geht es Schritt für Schritt voran. Am Samstag, 13. Mai wird ab 14 Uhr ein Palettenbau-Workshop dort stattfinden, zu dem alle Interessierten aus Kettwig und auch aus ganz Essen herzlich willkommen sind. Wir freuen uns, wenn Jugendliche, z. B. aus dem Jugendtreff an der Rheinstraße hinzu kommen und uns mit Schaffenskraft und Ideen bereichern.

    Es erwartet die Teilnehmenden die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung des Industriedesigners Frank Münter aus Einwegpalettenholz Nützliches für den Außenraum wie Garten, Balkon oder öffentliche Flächen zu bauen. Auch besteht an diesem Nachmittag die Möglichkeit den neuen Garten anzuschauen und mit den Gärtnernden in Kontakt zu treten.

    Erstes Ziel des Workshops ist es, ein kleines Gerätehäuschen zum Aufbewahren der Gartengeräte im Gemeinschaftsgarten und gerne auch Schutzdächer für die Tomatenpflanzen fertig zu stellen. Es können jedoch auch Pflanzgefäße für den eigenen Vorgarten, eine Bank oder anderes mehr gebaut werden. Münter ist schon in verschiedenen Essener Gemeinschaftsgärten in dieser Weise tätig geworden ist und unter seiner Anleitung und Hilfestellung ist unter anderem der Wandergarten entstanden wie auch zahlreiche Pflanzgefäße, Hochbeete, Bänke, Häuschen und mehr. Weitere Bau-Workshops wird es im Mai noch an anderen Essener Orten geben: Am Sonntag, 14.5. ab 10 Uhr der Bau von Pflanzgefäßen auf dem Weberplatz im Essener Zentrum sowie am Samstag, 27.5. ab 11 Uhr der Bau von Schutzdächern für Beeren und Tomaten im Weuengarten, Weuenstraße 24 in Essen-Altendorf.

    http://www.lokalkompass.de/essen-kettwig/ratgeber/erster-workshop-im-gemeinschaftsgarten-am-oberlehberg-d758479.html (mehr …)

  • Fläche für IG Prohlis (Dresden) gefunden

    (Gu, alerts)
    […]
    Der Gemein­schafts­garten ist insbe­sondere als Ort der Begegnung zwischen altein­ge­ses­senen und neuzu­ge­wan­derten Prohlisern gedacht. Ein Grund­stück ist gefunden: die etwa 1.100 Quadrat­meter große Wiese an der Georg-Palitzsch-Straße/Ecke Dohnaer Straße gleich neben dem Förder­schul­zentrum Albert-Schweitzer. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Die Stadt half bei der Grund­stücks­suche und -erschließung. Der Gemein­schafts­garten ist im Famili­en­bil­dungs­zentrum des Trägers Verbund sozial­päd­ago­gi­scher Projekte e. V. (VSP) angesiedelt. Koope­ra­ti­ons­partner sind die Netzwerke Nachbar­schafts­hilfe »Tauschnetz Elbtal«, »Prohlis ist bunt«, die Caritas Dresden und die AWO. Unter­stützt wird der Gemein­schafts­garten außerdem vom Quartiers­ma­nagement Prohlis sowie dem Ortsamt.
    […] In Tradition der inter­na­tio­nalen Umwelt­schutz­aktion »Plant for Planet«, initiiert durch Kinder und in Koope­ration mit der Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V., werden am 5. Mai 2017 50 Dresdner Schüler 50 Obstbäume und Sträucher pflanzen. Am 29. Mai 2017, ab 16.30 Uhr, findet im Gemein­schafts­garten eine Bürger­ver­sammlung statt, bei der alle Inter­es­sierten herzlich einge­laden sind und nähere Infor­ma­tionen zum Gemein­schafts­garten erhalten und sich für eine Mitarbeit anmelden können.
    Neben Gemein­schafts­flächen können auch Einzel­beete bewirt­schaftet werden. Die Nutzung des Gartens ist kostenfrei. Geräte, Saatgut und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt. (mehr …)

  • IG Coswig bekommt Preis

    (Gu, Mail)

    Überraschend wurden wir für den David-Schmidt-Preis nominiert.

    Aus der Überzeugung heraus – tagtäglich sozial ehrenamtlich engagiert zu sein und zahlreiche bisherigen Projekt erfolgreich umgesetzt zu haben – nahmen wir an der Preisverleihung am 29.04.2017 in Radebeul teil.
    Wir präsentierten uns mit einem Plakat unserer Vereinsarbeit – es zeigt die Arbeit, den Austausch, das Feiern und gibt Eindrücke der Nationalitätenvielfalt. Großes Augenmerk legten wir auf die Veröffentlichung und Publizierung unserer Fördermittelgeber.
    Mit großem Stolz, Dank und Tränen der Rührung nahmen wir nach der verlesenen Laudation von Frau Christine Ruby den David-Schmidt-Preis in der Kategorie
    Sonderpreis für „Engagement zur Integration von Geflüchteten“ gestiftet von der Hans-Böckler-Stiftung
    entgegen.
    Die Vereinsvorsitzende Frau Cornelia Obst war sichtlich überrascht und dankte der Jury für diese unerwartete Anerkennung und Würdigung unserer Arbeit. Jede und Jeder in unserem Verein hat seinen Anteil dazu geleistet. Die erhaltene Urkunde und die Trophäe einer „stählernen Hand“ werden wir ehren- und würdevoll in unserer Vereinsausstellung präsentieren.

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  • akteulles beim IG Meißen und GG Bad-Sooden-Allendorf

    (von Najeha)

    Internationale Gärten Meißen:

    Am Sonntag, 09.04.17, war bei uns die Eröffnung der Gartensaison. Wir hatten schönes Wetter und es sind viele Leute gekommen. Neue Leute und auch Gärtner aus dem vorigen Jahr.
    Ein paar mehr Deutsche hätten kommen können. Irgendwie erreichen wir sie nicht oder sie haben kein Interesse oder wahrscheinlich einen eigenen Garten.
    Unsere Stelle ist nicht ein zweites Mal gefördert worden. Nun haben wir einen Antrag bei der Aktion Mensch gestellt. Wenn wir die Stelle genehmigt bekommen, dann haben wir drei Jahre Ruhe. Die Hürde ist der Eigenanteil von € 15.000,00 je Jahr. Wir suchen und suchen.

    2.Gartenprojekt in Bad-Sooden-Allendorf
    Es wird jetzt übrigens doch keinen Garten in der Stadtgärtnerei geben. Wegen der Gefahr, die von der Bahnlinie ausgeht. Wir werden mobile Beete einrichten. Diese werden zunächst im Innenhof des Familienzentrums aufgebaut werden. Wenn der Bedarf steigt auf öffentlichen Flächen der Stadt.
    Wir werden dafür Europaletten mit Umrandung nutzen. Fragen uns jedoch momentan noch, wie der Boden der Beete gestaltet sein muss. (mehr …)