Autor: admin

  • In Wolfenbüttel entsteht ein GG muit und für Flüchtlinge

    (Gu aus alerts)

    Mit einem intensiven Arbeitseinsatz im Schladener Gemeinschaftsgarten hat das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wolfenbüttel zusammen mit Neu- und Alt-Bürgern aus Schladen die Gartensaison eröffnet. Damit soll dieses Gemeinschafts-Projekt jetzt richtig durchstarten

    Gemeinsam mit den Mitarbeitern des DRK wollen geflüchtete Menschen zusammen mit den alteingesessenen Bewohnern den Garten bepflanzen und zu einem gemeinsamen Treffpunkt gestalten. Insbesondere Familien hatten den Wunsch geäußert, Tätigkeiten im Garten zu erledigen, berichtet das DRK. „Viele der Familien hatten in ihrer Heimat Land bewirtschaftet und sind daher die Arbeit im Grünen gewohnt und vermissen sie“, erklärte Frederica Eichler von der Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe des DRK. Geplant sei, dass jede interessierte Familie eine Parzelle bekommt, die sie individuell gestalten können. Doch zunächst mussten alle gemeinsam anpacken. Das Garten-Grundstück musste aufgeräumt werden. Ein Nachbar des Grundstückes pflügte bereits den Boden um, wobei viel Müll zum Vorschein kam. Daher traf sich das Team des DRK mit den interessierten Familien zum Aufräumen. Es wurden Handschuhe, Harken und Müllsäcke verteilt und packten alle zusammen an, so das DRK. […]
    http://regionalwolfenbuettel.de/schladener-gemeinschaftsgarten-startet-in-die-gartensaison/ (mehr …)

  • 10 Jahre Rosenduft

    (Gu, Mail)

    Am 15.5. feiert der Rosenduftgarten in Berlin sein 10-jähriges Bestehen. (mehr …)

  • Gartenbahnhof: Teilumzug steht nun fest

    (Gu aus Newsletter)

    Es ist vollbracht! Wir haben zwei Flächen in der Vitalisstraße vom Liegenschaftsamt der Stadt Köln gemietet und können nun in der fruchtbaren Erde von ehemaligen Schrebergärten einjährige Pflanzen kultivieren. Wie ihr wisst hat die Stadt entschieden, dass der Schrebergarten zwischen Vitalisstraße und den Bahngleisen in Bauland verwandelt werden soll. Allerdings dürfen die SchrebergärtnerInnen noch bis zu deren Aufgabe weiter gärtnern. Die Flächen werden zunächst in Grabeland umgewandelt und so hatten wir überhaupt erst die Chance an diese Stücke Land zu kommen. Nachdem unser neues Vorstandskolloquium schließlich ins Vereinsregister eingetragen war konnten wir den Mietvertrag unterzeichnen und bekamen vom Kreisverband Kölner Gartenfreunde und dem Kleingartenverein Vogelsang e.V die Schlüssel ausgehändigt.

    Am 21. April 2016 erkundeten wir gemeinsam die beiden Gartenflächen: Die vordere Grasfläche umfasst etwa 500 Quadratmeter. Diese planen wir mit Pflanzkisten zu umsäumen, unsere Kräuterspirale dorthin umzuziehen, ggf. ein Sonnenbeet zu bauen und Beete im Boden anzulegen. Ein kleines Gewächshaus können wir ebenfalls installieren, das wurde bereits dankenswerterweise durch die Kölner Bank gefördert.

    Die hintere Fläche ist etwa gleich groß und besteht aus einem Schrebergarten mit zahlreichen Beeten, Grasflächen, einem Teich, Obstbäume, Weinreben, Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern, einem Gartenhaus und einem kleinen Schuppen. Die Vorbesitzenden hinterließen uns fast alle Gegenstände und so fühlt sich die Übernahme etwas seltsam an. Zunächst werden wir den Schrebergarten ausmisten.

    Gärtnern wollen wir in der Vitalisstraße künftig immer freitags am Spätnachmittag ab 17 Uhr. Wir können so also die Arbeitswoche gemütlich im Schrebergartenflair ausklingen lassen. Ihr seid also herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen. (ve)

       
       
       

    Die Integrative Offene Ganztagsgrundschule (IOGS) Kretzerstraße hat im Sommer 2015 mit zwei ersten Klassen den Betrieb aufgenommen und ist in die Räumlichkeiten der ehemaligen Förderschule Nordpark eingezogen. Leider bietet der Schulhof nur wenige Möglichkeiten etwas anzupflanzen, so dass die Gartenwerkstädterin Aniko, die ihren Sohn in der Schule hat, eine Kistenbauaktion organisiert hat. Bereits am Freitag, den 18. März 2016 wurde mit Hilfe von den Gartenwerkstädtern Carlo, Katharina und Aniko, die erste Kiste zusammen gebaut und die Vorbereitungen für einen großen Kistenbautag getroffen. Am Samstag, den 09. April war es dann soweit und die Gartenwerkstädter Carlo und Aniko haben mit Eltern und Kindern drei weitere Kisten zusammen gebaut. Die Kisten wurden aus gebrauchten Holzpaletten und Recyclingholz gefertigt und sollen zukünftig den Kindern und Lehrern als Hochbeete viel Freude bereiten. (mehr …)

  • Einnahmen einer Pflanzensondershow gegen an den IG in Freising

    (Gu, alerts)

    Die Gartenwelt Russlands steht im Mittelpunkt der 20. Freisinger Gartentage. Unter dem Motto „Die Gartenwelt zu Gast in Freising – Willkommen Russland!“ führen namhafte Experten vom 6. bis 8. Mai in die russische Gartenwelt ein. Außerdem rückt eine Sonderschau blattschöne Rhododendren in den Fokus.

    Dazu ist im Clematishof – mit Unterstützung der Baumschule Bruns und der Deutschen Rhododendron-Gesellschaft – eine nach Angaben der Veranstalter „kleine, aber feine“ Auswahl noch weitgehend unbekannter Neuzüchtungen zu sehen. Alle ausgestellten Pflanzen können zudem käuflich erworben werden, der Erlös kommt dem Verein Interkultureller Garten Freising zugute.

    http://taspo.de/messen/freisinger-gartentage-blattschoene-zum-jubilaeum/#.Vycvb-Qt1JQ (mehr …)

  • IG Seevetal eröffnet

    (Gu, alerts)

    Und damit beginnt auch die Saison im „Internationalen Garten“ in Hittfeld (Am Schützenplatz) – einem Projekt der örtlichen Flüchtlingsinitiative unter Leitung von Georg Stiller. Am heutigen Samstag, 30. April, ab 15 Uhr sind alle Gäste herzlich zum Frühlingsfest anlässlich der Eröffnung der Gartensaison eingeladen. Es gibt Kaffee und Kuchen, Christine Torrey spielt Lieder auf der Gitarre.
    Künftig wird der Garten immer mittwochnachmittags, nach Bedarf auch donnerstags und freitags geöffnet haben. Geplant sind u.a. gemeinsame Patenschaften von Seevetalern und Flüchtlingen für Gemüse-, Blumen- und Kräuterbeete.

    http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/seevetal/service/internationer-garten-oeffnet-seine-pforten-d77188.html (mehr …)

  • Bundesumweltministerin setzt Bunte Meter in Berliner Nachbarschaftsgarten

    (Gu aus alters)

    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat am 26. April im Nachbarschaftsgarten „Menschenskinder“ in der Fürstenwalder Straße „Bunte Meter“ eingesät.Der Begriff umschreibt das Einsetzen von heimischen Wildblumensamen. Sie dienen gleichzeitig als Lebensräume für Vögel, Bienen, Schmetterlinge und weitere Tierarten. Auch für den Stieglitz, den der Naturschutzbund Deutschland (NABU) 2016 zum Vogel des Jahres ausgerufen hat.

    Der NABU hat im vergangenen Jahr auch die Bunte-Meter-Aktion gestartet. Auf Brachflächen, an Straßen oder Wegrändern soll die Wildblumensaat gesetzt werden

    http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/bildung/umweltministerin-barbara-hendricks-setzt-bunte-meter-d100066.html (mehr …)

  • Frankfurter Garten feiert 3-jähriges

    (Gu, Newsletter)

    das Programm steht hier: http://frankfurter-garten.de/works/wir-werden-3-lets-have-a-gartenparty/
    Außerdem: Neu ab Mai: Geführte Urban-Gardening-Touren durch Frankfurt. Während eines 2-stündigen Spaziergangs erfahrt Ihr, wie der Garten am Danziger Platz enstand, warum der Zukunftspavillon auf dem Goetheplatz steht und wie wir tonnenweise Pilze im alten Fischergewölbe züchten möchten. Kommt mit und unterstützt so unser Projekt. Hier könnt Ihr Euch für eine Tour anmelden. Schippe statt Tastatur, Erde statt Bildschirm, Aussaat statt Meeting – im Mai kommen Unternehmerteams zu uns in den Garten und in den Zukunftspavillon, um sich auf einer anderen Ebene kennen- und schätzen zu lernen. Wer das größte Urban-Gardening-Projekt Hessens als Lernort nutzen möchte, kann sich die Angebote für Unternehmerteams hier anschauen.

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  • Alles Gute zum 4. Geburtstag

    Am vergangenen Wochenende ist die Kartoffelkombinat-Genossenschaft vier Jahre alt geworden. Wir gratulieren uns herzlich! :-)

    Auf der einen Seite ist die Zeit wirklich schnell vergangen, andererseits waren die Wochen und Monate so vollgepackt mit tollen, traurigen, freudigen, frustrierenden oder inspirierenden Momenten, dass es auch schon für acht Jahre reichen würde.

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  • April 2016: Studie zur regionalen Ernährung in Freiburg, Eröffnung der solidarischen Backstube und SoLaWi Erfurt

    Spenden an die GartenCoop sind zwar nicht gemeinnützig, aber trotzdem gemein sowie nützlich und per  (Flattr) (PayPal) oder Banküberweisung möglich. Bei letzterer fallen die geringsten Gebühren an.

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  • Zum unfreiwilligen Witz des Bauherrn

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    … da war die Szene doch nicht ohne Ironie, als Herr Matzen in seiner Eigenschaft als Bauherr nicht nur erklärte, dass er den Bunker an seine Kinder vererben wollen – ähm…war das mit der Erbpacht so gemeint? – sondern sich auch dazu hinreißen ließ, unser Protestplakat zu präsentieren und zu dechiffrieren:

    Hotel – heiße nicht Hotel, sondern Gästehaus.

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  • Pflanzenbörse

    Zum Pflanzfest erwartet euch wie immer unsere Pflanzenbörse. Ihr könnt Jungpflanzen für Balkon und Garten erstehen die wir für euch vorgezogen haben.

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  • Tag des Quartiers im Westpark – Pflanzentauschbörse & mehr

    Die nächste Pflanzentauschbörse am Samstag, 7. Mai 2016 im Westpark bei Sonne, Musik und netten Menschen ganz nach dem Motto „Geben & Nehmen“!

    Überschüssige Setzlinge können getauscht werden.

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  • CoWiki-Workshop #2

    Die gemeinsame Arbeit am Cowiki – dem digitalen Kochbuch Offener Werkstätten geht weiter und ihr seid herzlich eingeladen euer Wissen rund um den Aufbau und Betrieb Offener Werkstätten in die Entwicklung der Wissensallmende einzubringen.

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  • Bauvorhaben Innovationsquartier – Kleingärten sollten tabu sein

    Frankfurt braucht dringend Wohnraum. Da soll es auch kein Tabu sein, Kleingärten in Bauland umzuwandeln.

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  • Planungstreffen am 2.4. um 15 Uhr

    Frühlingsanfang

    Es ist Frühlingsanfang! Das wollen wir feiern! Dazu gibt es erstmal ein offenes Planungstreffen, in dem es unter anderem um die Planung des anstehenden Frühlingsrauschs geht.

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  • CultureCare hatte schon zwei Gartentage

    (Gu aus Bericht)
    Das interkulturelle Gartenprojekt auf einem Permakulturhof in der Uckermark hat nun schon 2x stattgefunden.

    […]
    Insegamt waren dann tatsächlich 21 Personen dabei. 3 Filmschaffende aus Berlin, 8 Leute vom Stein-Häger-Hof, 4 Syrische Menschen haben wir in Prenzlau abgeholt. Wir kannten sie über einen neu gestarteten Deutschkurs. Eine junge Syrische Familie, die vor kurzem in Gerswalde eine Wohnung bezogen hat, kam mit ihren 3 Kindern vorbei und brachte köstliches Syrisches Essen mit. Einige Nachbarn kamen auf einen Schwatz vorbei, brachten selbstgemachten Saft mit und nutzten die Einladung, um sich mal ein Bild von unserem Garten zu machen. Die acht Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan, die ebenfalls in Gerswalde in einer Wohngruppe wohnen, kamen nach ihrem Volleyballturnier noch ans Feuer dazu und halfen uns noch fleißig beim Quecke ausgraben. Wir hatten zauberhafte Stunden miteinander. Die Sonne meinte es gut mit uns. Der Hofkater bekam auch ein Namensschild. Blonde und schwarzhaarige Kinder spielten stunden lang miteinander, schaukelten, fuhren Rad, saßen gemeinsam mit Stockbrot am Feuer. Es wurde viel gelacht. Ich bekam auf einem Smartphone Bilder eines zurückgelassenen Gartens in Aleppo gezeigt, der mich schmerzhaft an das Paradies erinnerte. Eine sehr freundliche Syrische Frau, mit der ich leider keine Sprachkenntnisse teile, steckte begeistert mit mir Knoblauch in die Erde. Das hat uns beide in diesem Moment sehr miteinander verbunden. Die neue Radhacke kam auch zum Einsatz und sorgte für Begeisterung. Christoph sorgte als Mann in der Küche für Erstaunen, sein selbstgemachtes Hummus fand große Anerkennung.

    Es war ein erstes, sehr erfolgreiches Treffen, mit spannenden Geschichten, glücklichen Menschen, und strahlende Kindern, die den Kontakt mit den Tieren vor Ort und die friedliche Atmosphäre genossen. Eine bunte Gruppe, von sehr verschiedenen Menschen, die sich vorher z.T. noch nicht kannten, die an diesem Tag aber viel Spaß miteinander hatte und erste Kontakte geknüpft haben. Wir freuen uns auf die nächsten Culture Care Treffen und darauf, was sich noch daraus entwickelt.


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  • Bodenschutzausstellung bei o´pflanzt is eröffnet

    (Gu, Newsletter)
    Juchu, und unterirdisch hereinspaziert! Am 22. April haben wir bei strahlendem Sonnenschein die wundervolle Wanderausstellung „Bodenschutz Urban“ eröffnen dürfen! Im Anschluss an die ersprießliche Eröffnungsrede vom (Mit)Entwickler der Ausstellung Patrick Konopatzki (UfU e.V.) gings auch schon an die Wurzel der Materie und von Nicola Selmayr (Ludwig Engelharts organische Dünger) erfuhren wir Spannendes zur Herstellung und Verwendung von organischem Dünger. Dr. Christian Hoffmann ließ uns am nächsten Tag die bunte Vielfalt der Böden mit allen Sinnen erfahren.

    Weiter geht es ab dem Wochenende mit den nächsten Workshops (die Links führen zu den Details der jeweiligen Veranstaltung in unserem Kalender): (mehr …)

  • Dresdener Workshopreihe Seitentriebe werden gut dokumentiert

    (Gu, Newsletter)
    sie haben für die Reihe ein eigenes Newsletterformat, in dem auch die Berichte zu den stattgefundenen Workshops stehen:
    http://us11.campaign-archive1.com/?u=300950ebad6e8c75d214b41a9&id=c79d805f7f&e=864c5baf59 (mehr …)

  • erste Stütze für die Laube im P-Garten steht

    (Gu aus RSS)

    2013 haben wir angefangen eine begrünte Holzstruktur als Ort des gemeinsamen Lernens und des Austausches im Prinzessinnengarten zu planen. Letztes Jahr hat uns der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für dieses Vorhaben eine Baugenehmigung erteilt. Nachdem wir im Herbst 2015 zusammen mit Freiwilligen das Fundament gelegt haben, haben wir jetzt pünktlich zum Saisonbeginn die erste Stützte für die Laube im Prinzessinnengarten errichtet. Wie ein Maibaum wurde der 10 Meter hohe Balken ohne Unterstützung von Maschinen Stück für Stück in die Senkrechte gebracht.

    Beim Aufbau werden wir unterstützt von Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und Studierenden der TU-Berlin. Die Laube ist als Selbstbauprojekt geplant. Um sie bis zum Sommer errichten zu können, brauchen wir Unterstützung. Alle, die uns beim Bauen helfen wolleb, können das tun. 

    Zeiten für den Selbstbau*: ab dem 28.4. bis Ende Juni, Mittwochs bis Freitags zwischen 7 und 16 Uhr 

    Partizipativer Bauprozess

    Im Selbstbau errichten wir auf 100 Quadratmetern Grundfläche und mit einer Höhe von 10 Metern eine dreistöckige experimentelle Holzrahmenstruktur am Moritzplatz. Der Bauprozess ist ein Lernprozess im nachhaltigen Bauen. Unterstützt werden wir von Freiwilligen, Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule und Studierenden der TU-Berlin. 

    Lernort als Gemeingut

    Die Laube im Prinzessinnengarten ist ein begrünter Lernort. Auf den öffentlich zugänglichen Terrassen entstehen Gemeinschaftsgärten. Die Räume dienen für Workshops, Seminare, Filmvorführungen und öffentliche Gespräche. Im Sinne eines Gemeingutes stehen sie für alle Nutzungen offen, die selbstorganisiertes, gemeinschaftliches, nachbarschafts-,  gemeinwohl- und zukunftsorientierten Lernen zum Ziel haben. Hauptnutzerin ist die 2015 gegründete Nachbarschaftsakademie. 

    Zukunft Moritzplatz

    Die Laube ist eine offene Diskussionsplattform. Sie widmet sich Fragen einer partizipativen, sozialen und ökologischen Entwicklung am Moritzplatz. 

    Idee

    Seit 2013 haben Florian Köhl (fatkoehl architekten), Christian Burkhard (Architectuul) und Marco Clausen (Prinzessinnengarten / Nachbarschaftsakademie) die Idee zur Laube gemeinsam entwickelt. 

    Unterstützung

    Der Bau der Laube wird von der Deutschen Bundesumweltstiftung gefördert. Kooperationspartner und Bauherrin ist die Nomadisch Grün gGmbH. Entscheidenden Anteil am Aufbau haben die freiwilligen HelferInnen.

    Erster Bauabschnitt: 27. April bis Ende Juni 2016 

    ErstnutzerInnen

    Nachbarschaftsakademie, Prinzessinnengarten, 15th Garden, campus cosmopolis e.V., common grounds e.V., MAZI-Projekt zu lokalen digitalen Netzwerken, anstiftung. 


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  • Stadt Bonn will Flächen für urban gardening ausweisen

    (Gu, alerts)

    […]“Die Resonanz auf das neue Grünflächenkonzept ist durchweg positiv“, berichtete Dieter Fuchs, Leiter des Amts für Stadtgrün, der nach der Eröffnung Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Umweltdezernent Rüdiger Wagner bei ihrem Rundgang begleitet hatte. So gebe es bereits bei der Bürgerbeteiligung im Internet knapp 30 Eintragungen mit Kritik, Lob und Anregungen Darüber hinaus soll diese Informationsplattform im Online-Stadtplan noch weiter ausgebaut werden, indem neben dem bereits jetzt ersichtlichen Baumkataster auch die Plätze des „Urban Gardening“ ausgewiesen werden sollen.“ […]
    http://www.schaufenster-bonn.de/rag-rsg-sf/docs/1299258/bonn (mehr …)

  • Angärtnern und Kräuterspiralenbau bringt 100 Menschen im IG Coswig zusammen

    (Gu, mail)
    wir haben den Bau der Kräuterspirale mit einem FEst verbunden- gemeinsam mit der Initiative Coswig als Ort der Vielfalt. und dies war
    ein voller Erfolg!

    Gemeinsam dieses Fest vorzubereiten – zusammenzukommen – vor Allem gemeinsam aktiv zu sein- Verbindung zu schaffen zwischen ganz verschiedenen Menschen und fröhlich sein war der Plan und so hat es funktioniert!

    Unerwartet groß war der Zuspruch von Deutschen, Migranten und Flüchtlingen- etwa 100 Menschen begegneten (!!) sich und kamen ins Gespräch- beim Herrichten der Tafel mit mitgebrachtem Essen,Vorbereiten des Grills, Volleyballspiel, Stockbrot backen, Kinderschminken, Kräuter kennen lernen und natürlich dem Bau einer Kräuterspirale- es war einfach toll!

    Wir zeigten unseren Flüchtlingen den „Plan“ des Bauwerks und fingen dann einfach an, die Steine auf die Markierung zu legen. Es fand sich eine Gruppe von 6 oder 7 flüchtlingen, diese schafften mit 2 oder 3 Mitgl. d. Vereins Steine ran und schichteten sie auf. Eifrig, verständigt wurde sich über Zeichensprache. Und in einer Geschwindigkeit- so haben auch deutsc he Gäste wargenomme, hier fassen Flüchtlinge mit an und kommen nicht nur zum Essen.

    Fotos sind beim Projekt abgelegt

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  • Gärten in Wuppertal

    (Gu aus Ersti-Workshop)
    In Köln Vogelsang entsteht ein IG. Eine Fläche gibt es schon (vom Liegenschaftsamt)
    In Witten soll in einem Licht- und Luftbad auch ein Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden. Erste Ideen gehen in Richtung IG. Es gibt schon ein paar GG in Witten, aber keinerlei Austausch oder Vernetzung. In Recklinghausen soll an einer Kirche ein interkultureller Garten entstehen, erste Schritte dahin sind Gartenaktivitäten mit Kindergruppen. In Rheinfelden hat die Stadt eine Fläche ausgewiesen und jemanden auf Honorarbasis angestellt für den Aufbau eines GG. Sie haben da erste Hochbeete (aus alten Dachziegeln als Umgrenzung) gebaut und es sind einige Leute dabei. In Ratingen gibt es zwei Garteninitiativen, die nicht viel miteinander zu tun haben. Ein IG wird über die Diakonie aufgebaut, an dem auch als Zielgruppe arbeitslose Menschen ereicht werden sollen und es eine bezahlte Koordination gibt. Ein GG entsteht initiiert durch die Stadt (gab Befragung im Vorfeld), mit Förderung und Gerätschaften ausgestattet. Es gibt aber auch schon InteressentInnen. In Osnabrück gibt es einen neuen GG, der auf dem Gelände der Hochschule entsteht. Die beiden Initiatoren haben aus dem Nachhaltigkeitsfonds der Uni eine Initialförderung in Höhe von 1500 Euro bekommen, die sie hauptsächlich für Transportkosten brauchen. Denn sie haben viele Firmen bzgl. Spenden angeschrieben und bekommen vom Baumarkt alles, was in einen Container wandert und von einem Bauhandel alle Reste. Kaufen müssen sie daher so gut wie keine Materialien. Auf dem Gelände gibt es auch eine Gärtnerei und einen Betriebshof und sie haben somit „Luxusbedingungen“ (Zitat), alle sind ihnen wohlgesonne, sie können alles nutzen.
    Vor zwei Wochen haben sie angefangen, ÖA zu machen und nun sind die 30 Leute. In Hagen soll in einem sozialen Stadt Gebiet ein IG entstehen und in Viersen gibt es ein Grundstück, auf dem eine Frau – beauftragt durch die Stadt – ein Qualifizierungsprojekt für Geflüchtete umsetzen soll. Die Leute im GG in München Ramersdorf wollen zunehmend eigene Hochbeete und die Koordinatorin denkt in Richtung Patenschaften für Beete oder Pflanzen, da so auch der Kommunikationsaufwand reduzierbar wäre. In Essen entsteht auf dem Gelände der Zeche Zollverein in einer Kleingartenanlage ein Gartenprojekt, das pratizipativ entwickelt wird und bei dem noch unklar ist, ob überhaupt Gemüse angebaut werden soll. Außerdem entstehen in Essen gerade an einigen Stellen weitere Gärten – so können Leute auch Paten von Ex-Spielplätzen werden und bekommen z.B. ein Hochbeet von der Stadt dazu.

    In Wuppertal gibt es inzwischen 13 GG. Sie haben sich zu einem sichtbaren Netzwerk zusammengeschlossen und ein gemeinsames Logo und eine gemeinsame Site. Sie haben die Ausstellung carrot city nach Wuppertal geholt und ein breites Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt.
    Das sichtbare Netzwerk ist für sie wichtig, um bekannter zu werden, neue GärtnerInnen zu gewinnen, gegenüber Politik und Verwaltung stärker auftreten zu können und auch um den Austausch durch gemeinsame Aktivitäten zu fördern.
    Viele der Gärten haben den Verein „Neue Arbeit – Neue Kultur“ als Träger. Mit diesem Träger schließt die Stadt Gestattungsverträge – oft ist nun nur noch Christine Nordmann als Unterzeichnerin übriggeblieben, die anderen sind nicht mehr in den Gärten aktiv.
    Der UtopiaStadtgarten am Mirker Bahnhof ist auch Teil des Netzwerks, hat aber einen anderen Träger. Hier ist eine aktive Gruppe mit einem Kernteam von ca. 8 Leuten (plus x Leute). Sie bauen auch Kräuter in Töpfen für das Restaurant an und sind sehr gut verzahnt mit den anderen Bereichen des Mirker Bahnhofs. Im Garten gibt es einen Teich, sie haben einen der Hänge terrassiert, haben Wissen zu Pflanzen, die den Schatten lieben und wie man „quadratmeter“ gärtnert. Die eine Koordinatorin arbeitet mit behinderten Menschen zusammen und diese bauen zusmmen die Pflanzen für den Garten an (Vorzucht des Saatguts etc.)
    Im Mirker Schwimmbad gibt es ein Gartenprojekt, von dem man wissen muss, dass es dort ist. Kein Schild, kein Hinweis macht es sichtbar und es ist ganz am anderen Ende des Geländes. Ein kundiger Herr hat hier in runder Form Beete angelegt, mitgärtnern ist erwünscht. Einige waren letztes Jahr wohl auch dabei, ob und wie es weitergeht, ist offen. Der Herr hat bisher alles aus eigener Tasche finanziert.
    Der Honiggarten liegt an einer der vielen Treppen Wuppertals. Hinter einem oft geschlossenen, massiven Tor. Gerade ist ein neues Bienenvolk eingezogen, die alten Völker leben jetzt woanders. Es ist eine kleine Gruppe, die hier gärtnert. Sie sagen, dass sie gar nicht s scharf darauf sind, dass mehr Leute mitmachen, da es ja nicht so richtig viel zu tun gibt. Schicke Hochbeete haben sie über einen Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger gebaut und aufgestellt bekommen. Eine Saatguterhaltungsorganisation hat hier auch Beete, da es hier so ruhig ist und die Beete durch das abschließbare Tor geschützt sind. Die Gartengeräte stehen offen unter einem Vorsprung, Wasser zapfen sie aus der Regenrinne des Hauses, an den der Garten grenzt ab.
    Der Gemeinschaftsgarten Ledererstraße liegt an einem Platz (Treppen rundherum), der als sehr problematisch angesehen wird. Es werden Drogen konsumiert etc. Die Stadt hat alles, was eine Aufenthaltsqualität fördern würde, abmontiert (sogar die laternen), die GärtnerInnen dürfen nix hinstellen oder da lassen (keine Tische oder Bänke aufbauen, kein Geräte da lassen) und bis auf ein Schild weist derzeit nix auf einen Garten hin. Gegärtnert wird in den vorhandenen großen Betonkästen. Doch sieht man zu der Zeit des Jahres da gerade nicht viel (bis auf gestrüpp). Wasser holen ist sehr aufwendig, mit Gießkannen aus Privatwohnungen. Ob und wie es hier weitergeht ist fraglich.
    Die Pflanzbar ist aus einem Streetart Projekt entstanden und nun gibt es einen Träger aus der Kinder- und Jugendarbeit. Hier finden ganz hauptsächlich außerschulische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche statt. Erwachsenen wären gerne gesehen, doch sind sie nicht dabei – es gibt aber auch kein Schild, das dazu aufruft. Es gibt viele Spenden aus der Nachbarschaft,, Pflanzen, AUtoreifen, Schuhe (wird hier alles begärtnert). es gibt keinen Zaun und die Fläche gehört einer Wohnungsbaugesellschaft. Vorher war das eine eher müllige Hundewiese.
    Das Gartenprojekt Solnischko wird von einer Migrantenorganisation gemacht. Es befindet sich auf einem ehemaligen Bolzplatz, der mit einem Zaun umgrenzt ist. Sie wollen gerne auch nichtrussischsprachige Menschen ereichen und machen viele Angebote, doch gelingt es ihnen noch nicht so richtig. Sie haben ein Häuschen gebaut, es gibt eine Komposttoilette und Beete, die sie gemeinsam bewirtschaften. Trittsteine haben sie mit Mosaik erstellt.
    Der Inselgarten ist direkt an der Friedenskirche in Wuppertal und hier werden die Pflanzen auch für die Arbeit der Kirche, die sich als Ort für die Nachbarschaft begreift, genutzt.
    Der Wandelgarten, die Keimzelle der Wuppertaler Gärten, ist nach wie vor ein Kommunikations- und Werbungsort für das gemeinsame Gärtnern in der Stadt. In einer Baulücke einer lebendigen Straße in einem Szeneviertel kann man hier gärtnern, aber es gibt auch Outdoorkino, Diskussionsrunden und viel mehr. Zum Lusienstraßenfest wird der Zaun weggenommen und hier steht die Bühne. Vor dem Garten ist eine Givebox, die gut genutzt wird.

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  • IG Gatow ist auch BIWAQ-Projekt

    (Gu aus alerts)

    Umgeben vom ersten Grün des Jahres starteten das SOS-Kinderdorf Berlin und das Spandauer BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“ gemeinsam in den Frühling.

    Im Beisein von Barbara Loth (SPD), Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, hatten sie in den ersten Interkulturellen Garten des SOS-Kinderdorf Berlin nach Gatow eingeladen. Ziel war es, die Ergebnisse der Zusammenarbeit zu präsentieren und über die Wichtigkeit beider Projekte für die Teilnehmenden zu informieren.

    Der Interkulturelle Garten ist ein neues Projekt des SOS-Kinderdorf Berlin, das sich an Gartenfreunde, darunter Spandauer und Geflüchtete, richtet. Auf 1000 Quadratmetern Freifläche können sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ab sofort gemeinsam gärtnerisch entfalten, ihr Wissen einbringen und sich austauschen.

    Die erste Möglichkeit des Austausches bot sich vom 4. bis zum 15. April im Rahmen des BIWAQ-Projektes, das vom Bezirksamt Spandau getragen wird. Die Teilnehmer, die zukünftig als Fachkräfte für den täglichen Unterhalt von Immobilien und Außenanlagen sorgen und die gute Seele des Betriebs sein wollen, erstellten selbstorganisiert die ersten Elemente wie Beetbegrenzungen und einen Wildzaun im Interkulturellen Garten. Dies geschah im Sinne des interkulturellen Grundgedankens des SOS-Kinderdorf-Projektes gemeinsam mit Auszubildenden sowie geflüchteten Menschen aus der Nachbarschaft und aus dem Familientreff des SOS-Kinderdorf Berlin in Moabit. […]

    Im BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“ werden die Teilnehmer, die Alg II berechtigt sind, zur Fachkraft für Betriebsunterhalt qualifiziert. Der Aus- und Einstieg in die Qualifizierung findet laufend statt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Information dazu unter www.betriebsunterhalt.de

    http://www.berliner-woche.de/wilhelmstadt/soziales/interkultureller-garten-spandauer-und-gefluechtete-arbeiten-zusammen-d99625.html (mehr …)

  • In Bremen entsteht ein weiterer IG

    (Gu aus Antrag)
    In Bremen-Tenever entsteht auf einer 8500m² großen Fläche auf einem Teilstück ein IG. Die Fläche hat ein Umweltverein schon 2014 angemietet, da viele Schulen nachgefragt hatten, ob der Verein auch was zum Thema Garten machen könnte. Es gab mehrere Veranstaltungen und es wurde eine Benjes-Hecke gebaut, Beerensträucher gepflanzt, Insektenhotels gezimmert, Es gibt einen Brunnen, der geschlagebn wurde und auch Gartengeräte. Nun haben sie auch stärker die NachbarInnen im Blick und neben dem Bereich für Schulen und Kitas, einem offenen Projektbereich für Freizeitaktivitäten und temporärer Projekte entsteht nun ein IG. Dort können auch Geflüchtete gärtnern. Sie haben über Flyer und erste Bauaktionen (eines Carports als Unterstand und eines halbüberdachten „Marktplatzes“ – da wird ein Bauwagen integriert, in dem die Gartengeräte liegen werden – und Unterkonstruktionen für IBC-Kanister für die Wasserversorgung) MitmacherInnen gewonnen und viele Interessierte auf einer Liste. Sie wollen zunächst an die 10 Hochbeete bauen und dann mal gucken.
    Perspektivisch wollen sie auch ein kleines Häuschen, eine kleine Hütte und eine Toilette bauen.
    Die Fläche gehört der Baugenossenchaft GEWOBA und ist durch Rückbau entstanden.

    . Es gibt über ein Projektteammitglied den Kontakt zu Ab geht die Lucie und ich habe mit den Interkulturellen Gärten Kontakt. Wir haben eine Kooperation mit der Gärtnerei „rhizom“. Die ziehen für uns schon die ersten Pflänzchen an und wir werden mit den Teilnehmern dort einen Workshop machen. Ich bin allerdings erst seit einem Monat wieder zurück aus Indien und wohne auch noch nicht wieder in Bremen. Daher habe ich direkt als ich wieder hier war nur alles geplant und eingekauft, damit es sofort losgehen konnte. Ich werde fleißig netzwerken wenn ich die nächsten Male (kommende Woche) in Bremen bin.

    Hinsichtlich Ihrer Fragen:

    – Der Gemeinschaftsgarten hat noch keine bestimmte Größe. Insgesamt ist die Fläche ja 8.500qm groß – welche Fläche am Ende davon von der Gartengemeinschaft genutzt wird wird sich zeigen; mindestes jedoch 3.500 – 4.000qm

    – Die Teilbereichen gehen insofern ineinander über, dass a) auch Material für die Schulen im Bauwagen bzw. unter dem Carport lagern werden, b)  Projektteilnehmer auch eigene Projekte auf der offenen Projektfläche machen können, ganz abgesehen vom grillen etc., c) Schulklassen auch den Marktplatz als Unterstand nutzen können, um nur einige Übergänge zu nennen.

    – Für den Aufbau habe ich zum Einen jemanden (auf Honorarbasis), damit ich einen festen Helfer habe. Er ist bei „Baywatch“ in Bremen Hemelingen mit dabei und hatte daher auch entsprechende Erfahrung und vorallem das nötige Werkzeug. Dann haben Freiwillige (ehrenamtlich) mitgeholfen. Das waren Freunde und Vereinsmitglieder. Dann kamen aber auch die ersten Kinder aus der Nachbarschaft dazu – und mit denen dann auch einige Erwachsene. Die Finanzierung lief aus WiN-Mitteln der Stadt, Mitteln der Manfred-Hermsen-Stiftung, der Stiftung „die Schwelle“, sowie aus Mitteln der Bremer Sparkasse.

    – Ich werde am 2.Mai wieder in Bremen sein. Ich habe die Telefonnummern der Personen und werde ein erstes gemeinsames Treffen in dieser Woche organisieren. Dann geht es auch um den Vereinsbeitritt und entsprechende Formalien. Die Miteinbeziehung wird unmittelbar dann stattfinden.

    – Eine genaue Anzahl der Beete kann ich nicht benennen. Grundsätzlich soll ja jeder Teilnehmer eine 10qm Fläche alleine bewirtschaften. Das ist nicht viel, aber man könnte da 3-4 Hochbeete reinstellen. Wir werden aber gemeinsam mehrere Beete anlegen, Frühbeetkästen, kleines Gewächshaus, vielleicht eine Kräuterspirale… Das sind daber nur Vorschläge, die ich den ersten Teilnehmern unterbreiten möchte – was die davon halten wird sich zeigen.

    – Hochbeete bieten sich an weil sie grundsätzlich (durch die Wärmeentwicklung und hohe Nährstoffverfügbarkeit) einen besseren Ertrag (bei den meisten Gemüsearten) geben. Dazu kommt die wesentlich bessere Arbeitshöhe. Davon abgesehen haben wir derzeit extrem viele Kaninchen auf der Fläche. Der entscheidenste Aspekt ist jedoch, dass die Fläche ja auf einer Tiefgarage liegt: Es sind ca. 15cm Sand und nur ca. 5cm. Mutterboden aufgeschüttet. Dennoch soll es natürlich beides geben; wir müssen dafür nur entsprechend Bodenmaterial bereitstellen können.

    – Die bisher gebauten Hochbeete sind für Schulen etc. vorgefertigt. Wir werden die Hochbeete für den Gemeinschaftsgarten natürlich mit den Teilnehmern bauen und befüllen – sonst hat das nicht den gleichen Effekt zum Verständnis und zum persönlichen Bezug zum eigenen Beet.

    – Der Vereinsmitgliedsbeitrag steht für den gesamten Verein zur Verfügung; inwiefern genau dieses Geld eingesetzt wird kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass wir keine Gehälter zahlen. Daher gehe ich davon aus, dass dieses Geld in die 3 Projekte („Bultensee“, Embser Mühlengraben“ und „QuerBeet“) zurück fließen.

    – Bislang gibt es ja nur ein kleine Beet mit Beerensträuchern – da wurde meines Wissens nach mit der Gießkanne gegossen.

    – Die Regenrinnen sollen an das Carport und an daen Marktplatz angebracht werden. Gleiches gilt für die Regentonnen.

    – Die Erde ist für Hochbeete und ggf. ebenerdige Beete gedacht; aber auch für sonstige Bepflanzungen.

    – In Bremen ist die KNO der Lieferant für Kompost. Auch „Ab geht die Lucie“ empfielt die KNO. Andere Bezugsquellen haben wir noch nicht aufgetan. Es wurde bislang nicht kompostiert, nein. Hier geht es schlicht um die am dringestens benötigte Anschaffung. Mitte Mai kommen die ersten Pflanzen – bis dahin sollten die Hochbeete schon 2 Wochen Zeit zum Absacken haben.

    – Kompost und Erde kommt von KNO.

    – Wir sind gerade dabei ein Plakat zu entwerfen, dass dann in einem Aufsteller, Stil altes Fenster auf zwei Holzbeinen am Bürgersteig stehen wird. Ein richtiges Schild soll im Zuge der Gestaltung des Eingangsbereichs zwischen zwei Bäumen angebracht werden.


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  • Linke in Essen machen Sitzung in einem GG

    (Gu aus alerts)

    Die Linke Essen – West lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Stammtischgespräch unter
    freiem Himmel in den Gemeinschaftsgarten Diergardtstraße / Kerckhoffstraße am Donnerstag, den 28.04.2016 ab
    16 Uhr ein.

    „Seit seinem Bestehen ist der Gemeinschaftsgarten an der Diergardtstraße zu ei-nem neuen Treffpunkt für
    alle aus der Nachbarschaft geworden, die Lust an der Gartenarbeit haben oder mal ein Schwätzchen im Grünen
    halten wollen. Auch in andern Stadtteilen unseres Bezirkes hat diese Initiative bereits Nachahmer ge-funden.
    Anlass für DIE LINKE, das Thema Gemeinschaftsgärten im Vorfeld der Grünen Hauptstadt Europas nicht im
    ᾽stillen Kämmerlein᾿ zu besprechen, sondern vor Ort zu erfahren, wie das Projekt funktioniert,“ so
    Heike Kretschmer, Mitglied der Stadtteilgruppe und der Bezirksvertretung Essen-West. „Das städtische
    Konzept der Essener Bewerbung umfasste 12 Themengebiete, so die Gestaltung der Städtischen Grünflächen oder
    Öko-Innovationen und nachhaltige Beschäfti-gung. Gemeinschaftsgärten wie dieser, passen da Bestens hinein.
    Doch wie kann das, was aufgeschrieben wurde, praktisch umgesetzt werden? Wo wird Hilfe und Unterstützung
    gebraucht?“ […]

    http://www.lokalkompass.de/essen-west/politik/linkeessen-west-laedt-ein-zum-stammtisch-unter-freiem-himmel-gemeinschaftsgarten-diergardtstrasse-ein-teil-der-gruenen-hauptstadt-d651213.html (mehr …)

  • In Fresing pflanzen geflüchtete und beheimatete Jugendliche zusammen

    (Gu aus alerts)

    Einheimische Jugendliche und Flüchtlinge bepflanzen Beete

    Jugendliche und Gartenarbeit, nach einem gängigen Vorurteil passt das nur in den seltensten Fällen zusammen. Gerade schickt sich der Kreisjugendring Freising aber an, mit dieser Vorstellung aufzuräumen. Die KJR-Erlebnispädagogin Susanne Watterott hat ein Integrationsprojekt ins Lebens gerufen, es hört auf den Namen „Gemeinsam Garten“ und will einheimische Jugendliche mit jungen Flüchtlingen zusammenbringen: Durch das gemeinsame Anpflanzen von Gemüse. In Mittermarchenbach, auf dem Jugendzeltplatz, sollen so zwei Hochbeete entstehen.

    Elf Jugendliche – darunter sechs unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus der Freisinger Wippenhauser Straße – nehmen an dem Projekt teil. Ganz freiwillig, wie Susanne Watterott nicht müde wird zu betonen. „Die meisten Flüchtlinge kommen aus ländlichen Gegenden und sind ohne Supermarkt aufgewachsen“, sagt die Projektleiterin. Sie wüssten daher noch, wo das Gemüse herkäme. Diese Erfahrungen sollen die Jugendlichen beim Bau der Hochbeete einbringen. Im handwerklichen Miteinander lassen sich nach Meinung von Watterott leichter Berührungsängste abbauen. Dank der Einheimischen-Beteiligung ist es für die jungen Flüchtlinge ein Gratis-Deutschkurs obendrein. […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/kreisjugendring-freising-gemeinsam-garteln-1.2966573 (mehr …)

  • Nachbarschaftsgärten Leipzig: Grundstücke an der Siemeringstraße sind nun weg

    (Gu aus alerts)

    […]
    Wer heute durch die Josephstraße kommt, die auch mit Fördermitteln zu einer verkehrsberuhigten Spielstraße gemacht wurde, erkennt sie nicht wieder. Die Buchkinder haben hier einen Kindergarten bekommen. Von Tristesse keine Spur mehr.

    Etwas anders sieht es in der parallelen Siemeringstraße aus. Hier erinnert auch das desolate Pflaster noch an die alten Zeiten. Aber lange wird das so nicht mehr bleiben. Das ist seit dem Frühjahr 2014 eigentlich klar, als der Verkauf der hier liegenden Grundstücke der Nachbarschaftsgärten bekannt wurde. Die Nachbarschaftsgärtner kämpften zwar mit all ihren Möglichkeiten, versuchten die Stadt und insbesondere das ASW als Partner zu gewinnen, doch noch möglichst viel von den rustikalen Gartenflächen zu erhalten.

    Am Ende stand ein Kompromiss, der freilich trotzdem nicht viel von diesem kurzen grünen Abenteuer übrig ließ. Im Grunde schrumpfen die Nachbarschaftsgärten jetzt auf die wenigen Grundstücke an der Josephstraße.

    Aber dass auf einmal völlig andere Gesetze zu herrschen scheinen, wenn solche Grundstücksfragen geklärt sind und der Bauherr ans Bauen denken kann, das erlebten die Anwohner in dieser Woche. Mitten in der gerade begonnenen Vegetationsperiode rückten die Baumfäller an.

    „Als ich heute auf meinen Balkon trat, traf mich beinahe der Schlag“, berichtet eine Anwohnerin. „Auf dem an die Siemeringstraße angrenzenden Grundstück – einer großen Freifläche, die bis hinüber an die parallel verlaufende Josefstrasse grenzt – waren sämtliche Bäume gefällt worden. Das komplette Grundstück kahlrasiert. […]

    https://www.l-iz.de/politik/brennpunkt/2016/04/mitten-in-der-beginnenden-vegetationszeit-wurden-die-nachbarschaftsgaerten-an-der-siemeringstrasse-kahlrasiert-135471 (mehr …)

  • In Isny entstent ein GG – eine Stiftung übernimmt die Finanzierung

    (Gu aus alerts)

    Schon beim Isnyer Frühlingsmarkt ist das Interesse der Besucher groß gewesen, mehr über den Gemeinschaftsgarten zu erfahren. Viele fragten nach der Möglichkeit, Werkzeuge wie Spitzschaufeln, Spaten und Schubkarren für das Projekt zu spenden, heißt es in einer Pressemitteilung der Waisenhausstiftung Siloah. Auch Johannisbeersträucher, stachelfreie Brombeeren, Erdbeerpflanzen und ähnliches als Bepflanzung des „Naschgartens“ für die Kinder wurden von den Marktbesuchern den Planern des Gemeinschaftsgartens angeboten.Am Samstag, 30. April, um 10 Uhr ist es nun soweit. Alle Spender, Helfer und Interessierte sind herzlich eingeladen, am Gemeinschaftsgarten-Projekt in Siloah teilzunehmen oder Werkzeuge und Pflanzen abzugeben […] Die Waisenhausstiftung Siloah in Isny finanziert den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens als Plattform für ein besseres Kennenlernen der vielen neuen Menschen in Isny.
    Träger des Projekts ist die Evangelische Kirchengemeinde, die auch zweckgebundene Spenden unter dem Stichwort „Gemeinschaftsgarten“ entgegen nimmt.

    Isnyer Bürger, Familien und Flüchtlingsfamilien können kleine Parzellen zwischen drei und sechs Quadratmeter auf dem Gelände des ehemaligen Kinderdorfes in Siloah unentgeltlich nutzen, um eigenes Gemüse, Obst oder Blumen anzubauen. Im Zentrum der Anlage entsteht ein sogenannter Naschgarten für Kinder, Kindergärten, Horte oder Schulklassen, den die Kleinen unter Anleitung selbst bewirtschaften.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Treffpunkt-Gemeinschaftsgarten-_arid,10440151_toid,403.html (mehr …)

  • BUND legt GG in Lahr (Schwarzwald) an

    (Gu aus alerts)

    DER GARTEN des Lahrer BUND ist am Samstag auf den Weg gebracht worden. Die Idee ist ein offener Gemeinschaftsgarten für die Lahrer in der Innenstadt bei der Kirche St. Peter und Paul. An jedem regenfreien Samstag findet dort künftig von 14 bis 17 Uhr ein Gartentag statt, dann ist mindestens ein Mitglied der Gartengruppe vor Ort. Jeder kann gärtnern, aber auch ernten.
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/erster-spatenstich–121203764.html (mehr …)

  • Hafengarten: trotz kleinerer Fläche sind alle 150 Leute weiter dabei

    (Gu aus alerts)

    Viele Hafengärtner waren etwas wehmütig vergangenes Jahr zu dieser Zeit. Es war nämlich beschlossene Sache, dass es die letzte Saison sein sollte, in der auf dem Areal gesät, gepflanzt und geerntet werden darf. Der alte Hafengarten musste weichen, um Platz zu machen für das Bauprojekt „Marina Gardens“. Nun gibt es Ersatz: rund 150 Meter weiter westlich, beim künftigen Gutsche-Park am Radweg entlang des Hafenbeckens. Dort müssen die Gärtner enger zusammenrücken. Die neue, frisch geschotterte Fläche misst nur noch ein Drittel der alten, die 10.000 Quadratmeter groß war. Weil aber auf Leerflächen zwischen den Pflanzinseln weitgehend verzichtet wurde, ist es bei rund 40 Parzellen mit etwa 150 Gärtnern geblieben. Mit dem Umzug war das Hafengarten-Team der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft seit Ende letzten Jahres beschäftigt. Der Neustart wird am kommenden Sonntag, 24. April, mit einem Frühlingsfest gefeiert.

    https://www.op-online.de/offenbach/neustart-hafengarten-offenbach-buerger-sorgen-mehr-staedtisches-gruen-6333352.html (mehr …)

  • Starterkit für GG in Ratingen

    (Gu, alerts)
    […]
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen.[…]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hobby-gaertner-bekommen-parzelle-aid-1.5922757 (mehr …)

  • Kindergruppen beim Allmende-Kontor dabei

    (Gu aus Newsletter9
    […] Besonders die Beete am Eingangsbereich haben dringende Pflege nötig, um so mehr freuen wir uns, dass die Gruppe Grenzenlos, die ehrenamtliche Arbeit im Kinderbereich in der Notunterkunft auf dem Tempelhofer Feld leistet und einige Beete am Eingangsbereich am Samstag übernommen hat, um mit den Kindern den Garten regelmäßig zu besuchen.
    Auch die Blaue Gruppe hat am Samstag Zuwachs aus dem Bereich soziales Engagement aus der Werner-Düttmann-Siedlung bekommen. Hier gärtnern ab sofort vier soziale Einrichtungen aus der Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftsarbeit, konkret der Nachbarschaftstreff am Werner-Düttmann-Platz (Träger: Via e.V.), der Kindertreff GraefeKids, das Streetworker-Team von Mobil im Kiez und dem Kinder- und Jugendtreff Drehpunkt (Träger: Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V.).
    Allen ein herzliches Willkommen im Allmende-Garten!

    Wir möchten auch alle neuen GärtnerInnen, die am Samstag bei dem so zahlreich besuchten Infotreffen für NeugärtnerInnen teilnahmen und bei Regen all den vielen Infos zu Gartenanregelungen, Organisation und Mitgliedsaufnahme lauschten, herzlich im Garten willkommen heißen! Wir konnten im Nachhinein nur schätzen, ob mehr als 30 oder 40 Interessenten gekommen waren, aber danke an alle FarbgruppensprecherInnen, die anwesend waren und trotz Regen und kurzweilig tumultartigem Chaos, alle Anwesenden mit Beeten glücklich gemacht haben. Wir freuen uns, Euch alle im Garten wieder zu treffen!

    Morgen am Samstag, dem 23. April gibt es dazu gleich Gelegenheit. Von 12 bis 17 Uhr findet der 1. KOMPOST-TAG 2016 unter dem Motto: MAKE COMPOST – NOT WAR statt. Die Kompost AG lädt alle GärtnerInnen zum gemeinsamen Einsatz herzlich ein. Treffpunkt ist der Kompostplatz am Bienengarten, bringt Gartenscheren, Macheten oder Hackebeilchen mit, auf einen friedvollen Kompsteinsatz!
    […]
    Das Färberpflanzenbeet am Eingang des Gartens gegenüber dem Dorfplatz steht in diesem Jahr im Zeichen des FÄRBERWAIDs (Isatis tinctoria) oder auch Deutscher Indigo genannt, der sich hier über den Winter flächendeckend ausgebreitet. Spontan erklären DIE SCHÖNFÄRBERINNEN das Gartenjahr 2016 zum Waidjahr!
    […]
    Für alle Kunstfreunde hier eine schöne Nachricht. Unser Garten wird in diesem Jahr erstmalig am Kunstfestival 48 Stunden Neukölln teilnehmen. Das Festival findet vom 24. – 26. Juli in ganz Neukölln statt und steht in diesem Jahr unter dem Thema SATT, welches inhaltlich sehr gut zum Garten passt. Die Veranstaltung im Garten wird an einem Tag, voraussichtlich am Samstag, 25. Juli von 16-21 Uhr, unter dem Titel „Brot und Rosen: Kunst im Garten“ stattfinden.

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  • Gemeinschaftsacker Lenggries ist kein Selbsterntegarten

    (Gu, Mail)

    Es gibt sowohl einzelne Parzellen als auch ein Gemeinschaftsareal für Schulklassen und weitere Gruppen.

    Bisher interessieren sich die Jahnschule Bad Tölz sowie die Realschule Hohenburg für Aktionen und wir haben bereits Termine mit ihnen ausgemacht. Ich hatte Sie ja auch für den 4. Mai schon eingeladen.

    Zusätzlich gibt es Gemeinschaftsaktionen für die Parzelleninhaber: Sensenkurs, Sauerkrautherstellung, Bienenaktion, gemeinsames Bauen von Zaun, Baumschnitt und jeden 1. Samstag im Monat eine Acker-Demie.

    Die Parzelleninhaber sind immer dieselben, es wird also nicht jedes Jahr neu verlost so wie bei Sonnenacker und man kann jederzeit auf den Acker, auch im Winter.

    Wir treffen uns auch jetzt schon – seit Herbst – einmal monatlich mit den Ackerteilnehmern zu Filmabenden und damit sich alle einbringen können in die Gemeinschaft.


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  • Gartenprojekt auf Ex-Spielplatz in Essen mit Geflüchteten

    (Gu Mail und Gespräch)

    Allgemeine Angaben zum Projekt
    Titel des Projekts:        Interkultureller Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg
    Beschreibung:            Der Gemeinschaftsgarten am Reckhammerweg soll ein Ort der Begegnungen für Flüchtlinge, Nachbarschaft und Studenten werden: Interkulturell und generationsübergreifend möchten wir hier voneinander lernen und zusammen die Natur erleben. Workshops zu unterschiedlichen Themen und gemeinsame Festivitäten machen den Gemeinschaftsgarten zum grünen und erlebnisreichen Treffpunkt des ganzen Viertels.

    Programmgruppe:        Mein Grün

    Projektbeschreibung:
    Mein Name ist Timm Beckmann. Ich bin gelernter Landwirt und studiere Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften. Die Stadt Essen hat mir einen ehemaligen Spielplatz am Reckhammerweg/Tiegelstraße verpachtet, teilweise renaturiert und mit einem Hochbeet ausgestattet.
    Das Grundstück soll nun in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, Studenten der Uni Essen, dem Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Uni Duisburg-Essen sowie den Bewohnern der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße zu einem Gemeinschaftsgarten umstrukturiert werden.
    Eröffnet werden soll der Gemeinschaftsgarten im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, um alle Anwohner*innen zu animieren und einzuladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
    Das Grundstück am Rechkammerweg soll ein Treffpunkt werden, um sich im Grünen zu erholen und Natur zu erleben.
    Zu diesem Zweck sollen mithilfe von Studenten der Folkwanghochschule Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, bevorzugt durch „upcycling“ von Sperrmüll.
    Es werden Blumenbeete angelegt und der Zaun des Grundstücks mit Hecken und Ranken versehen, um einen grünen Rückzusort für das Viertel zu schaffen.
    Darüberhinaus sollen auch Nutzpflanzen zur Gemüse- und Kräuterproduktion angebaut werden, um Interessierten die Möglichkeit zu geben unter professioneller Aufsicht Lebensmittel zu ernten und zu verarbeiten und anschließend gemeinsam zu verzehren. Dadurch kommt es zu einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Erfahrungsaustausch über Gartenkenntnisse, Lebensmittel und deren Verarbeitung und Zubereitung. So soll im Spätsommer ein Erntefest stattfinden, um gemeinsam zu essen und zu feiern.
    Das Angebot soll Anwohnern ohne eigenen Garten oder Balkon eine Möglichkeit geben sich im Grünen zu betätigen und Freizeit zu verbringen. Dazu zählen auch Studenten der Uni Essen, die in naheliegenden Wohnheimen untergebracht sind und insbesondere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Tiegelstraße.
    So kann bei den Flüchtingen die  eintönige Alltagsstruktur aufgebrochen werden, in dem sie als Teil der Nachbarschaft helfen einen gemeinsamen Garten zu schaffen und dann zu nutzen. Des Weiteren möchten wir in unserem Gemeinschaftsgarten Workshops zum Thema „Gesunde Ernährung“, „Färbergarten“ und „Kräuterkunde“ anbieten.  

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  • NRW fördert GG

    NRW fördert

    aus der Beschlußvorlage Köln/essbare Stadt (siehe Post vorher) (mehr …)

  • essbare Stadt Köln?

    (Gu, Mail)
    es gibt ein Beschlussvorlage zum Konuept „essbare Stadt Köln“ für den Ausschuss für Umwelt und Grün. Dieser ist in der Dateiablage unter urbane Gärten/Politik abgelegt.

    Die Beschlussvorlage:

    „Der Ausschuss Umwelt und Grün beschließt das gesamtstädtische Konzept „Essbare Stadt“ und beauftragt die Verwaltung bei der Neuanlage von Grünanlagen, und der Gestaltung von Freiflächen die Anpflanzung von essbaren Pflanzen zu berücksichtigen.“

    wurde geändert in:

    Der Ausschuss Umwelt und Grün beschließt das gesamtstädtische Konzept „Essbare Stadt“ und beauftragt die Verwaltung bei der Neuanlage von Grünanlagen, der Umgestaltung von bereits bestehenden Grünanlagen, bei Ersatzpflanzungen und der Gestaltung von Freiflächen, der Anpflanzung  von essbaren Pflanzen möglichst den Vorzug zu geben. Unter dem Begriff „essbare Pflanzen“ werden hierbei sowohl Obstbäume, als auch fruchttragende und für den menschlichen Verzehr geeignete Sträucher, Hecken und sonstige Kleingehölze verstanden. Um Diversität zu fördern und Kulturgut zu erhalten sind bevorzugt alte Sorten auszuwählen.

    Den jeweiligen Bezirksvertretungen und dem Ausschuss Umwelt und Grün ist jährlich ein Bericht über die erfolgten Pflanzungen vorzulegen.

    Die Verwaltung soll im Zuge der Grundstücksvergabe bei der Bereitstellung der Flächen für die Kostenrechnung die gesamt eingesparten Kosten und die Jährlich eingesparten Kosten durch die private Grünpflege gegeneinander aufrechnen. Hierbei sind negative Kosten dem Haushalt in den Haushalt zu integrieren.


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  • Stadt Essen fördert GG

    (Gu aus alerts)

    Im Sitzungssaal Sunderland des Essener Rathauses treffen sich am Dienstag, 26. April, die Bezirksvertreter aus dem Bezirk I. Ab 16 Uhr geht es im öffentlichen Teil der Sitzung unter anderem um folgende Punkte:

    Garten für die Gemeinschaft

    Nicht erst seitdem fest steht, das Essen im nächsten Jahr Grüne Hauptstadt Europas ist, werden Gemeinschaftsgärten gegründet, aber seither geschieht das mit noch mehr Elan. Und mit mehr öffentlichen Mitteln. Das Land hat eine Förderung von 37.500 Euro (Eigenanteil 6.000 Euro) für das Pilotprojekt „Urban Gardening“ bewilligt. Eine weitere Fläche wird in der Bezirksvertretung (BV ) diskutiert, nämlich eine am Reckhammerweg.

    http://www.lokalkompass.de/essen-sued/politik/mehr-gemeinschaftsgaerten-weniger-containermuell-bezirksvertretung-i-beraet-d649648.html


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  • Tage der offenen Gartentür bei o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter)
    Natur erleben mitten in der Stadt! Von 15. Mai bis 9. Oktober 2016 (außer in den Sommerferien) Familienprogramm immer sonntags von 14 bis 18 Uhr.
    Wie wächst unser Essen? Was passiert im Garten übers Jahr? Was macht die Natur in der Stadt? Mit unserem Programm wollen wir Kinder und Familien im Gemeinschaftsgarten von „o’pflanzt is!“ die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.

    An den Tagen der offenen Gartentür laden wir sonntags während des Gartenjahres in Kooperation mit SPIELkultur e.V. in unseren Garten ein. Die schöne Atmosphäre lädt zum Genießen und Erkunden ein. Wer will, kann im Garten mitarbeiten und unser eigenes Beet gestalten, Pflanzen großziehen, ernten und schnabulieren, Hollerkücherl backen, Nisthilfen für Vögel und Insekten gestalten, saure Kornelkirschdrops trocknen, Fackeln machen, einen Kartoffel- oder Kürbistag erleben, selber Vogelfutter herstellen, Marmelade kochen und vieles andere mehr. So kann die Entwicklung des Gartens über das ganze Jahr beobachtet werden.

    Ohne Anmeldung und kostenlos!
    Für Kinder und Familien
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  • Im Sonnengarten übernehmen nun mehr Leute Verantwortung

    (Gu, Mail, 9.4.)

    Bei uns in der Gemeinschaft hat sich Gottseidank nach der ersten großen Versammlung Ende Februar eine positive Wende in der Motivation ergeben, nachdem ich dort die zuvor in einer kleinen Runde der Aktivsten ausgearbeiteten Wünsche zum Engagement und zur Zusammenarbeit der Mitglieder vorgetragen habe, was dann dort lebhaft diskutiert wurde. Alle, die dort dabei waren, (5/6 aller Mitglieder!) sind seither wieder sehr motiviert, sowohl beim Gärtnern, als auch in der selbst gewählten Arbeitsgruppe zu einer Gemeinschaftsaufgabe, wobei bei uns jeder zur Teilnahme an solch einer Arbeitsgruppe verpflichtet ist, 2016 à 2-3 Std.. Auch die diesjährigen Arbeitsgruppen hatten wir/ich zuvor inhaltlich gut strukturiert vorbereitet. Jeder, der mag, kann zusätzlich nach Zustimmung einer Versammlung ein weiteres Vorhaben zur Verbesserung/Verschönerung verwirklichen, was auch einige bereits in Angriff genommen haben.

    Also es läuft zur Zeit bei uns wie geschmiert mit bester Stimmung. Sicher hat auch die Ankündigung Eures Workshops, alle erhielten die detaillierte Einladung, mit dazu beigetragen!


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  • Apfelgarten startet Projekt „Gärtnern mit Geflüchteten“

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Apfelgarten hat sich für das Projekt dsa Motto „Vom städtischen Grün zum gemeinschaftlichen Bunt“ gegeben. Sie sind ja umgezogen und nun auf einer Wiese an einer vielbefahrenen Kreuzung (in Dresden). Einen Teil der 1700m² großen Fläche wollen sie mit Geflüchteten zusammen begärtnern.

    Wer hat den Umzug und auch den Aufbau am neuen Standort finanziert und was konnten sie mitnehmen bzw. mussten sie auch was zurücklassen?

    Der Umzug wurde (und wird noch bis Mai) größtenteils von uns als Mitgliedern finanziert und umgesetzt, in dem wir in Etappen Gartengeräte, Sträucher/Bäume, Kräuterspirale sowie den Kompost auf das neue Grundstück bringen (mit Auto, Fahrradanhänger und Schubkarre). Die Stadt stellt uns einmalig ein Fahrzeug zur Verfügung, um die Wasserkanister umzuziehen. Ein Teil des Weidenzauns blieb zurück und einige Weiden kamen mit. Diese werden jetzt als lebende Weidenmöbel wiederbelebt.
     

     –      Wie lange können Sie an diesem Standort bleiben? Gibt es eine Vereinbarung/einen Vertrag dazu?

    Der Richtwert vom Amt für Stadtgrün ist, dass wir an diesem Standort wahrscheinlich 5 Jahre sicher bleiben können. Danach ist es offen. Die Vereinbarung / der Vertrag ist wieder ein unbefristeter Pachtvertrag nach BGB, aber es gibt keine schriftliche Garantie zur Dauer der Nutzung. Noch ist es Innerstädtischer Außenbereich und damit nicht so leicht zu überbauen. Dass ein Flüchtlingsheim auf diesem 2. Grundstück geplant wird, ist unwahrscheinlich, da das Stadtplanungsamt, welches das Heim auf das erste Grundstück bzw. Teile davon plante (weil es nichts von unserem Projekt wusste), diesmal an der Planung und Umsiedelung beteiligt ist.

     –      Wie viele der MitgärtnerInnen sind mit umgezogen, wie viele nicht? Wie groß ist die Gruppe derzeit?

    Die Gruppe hat derzeit 15 zahlende Mitglieder. Zwei Personen sind im letzten Jahr ausgeschieden, ein neues Mitglied kam hinzu. Im letzten Jahr war es mit der damaligen unklaren Situation schwierig neue Mitglieder zu gewinne. Wir erhoffen uns mit Beginn der Gartensaison und der neuen Fläche weitere Mitglieder zu gewinnen. Hierfür werben wir mit Aushängen, Flyern, Schildern vor Ort, in der Zeitung durch Artikel (z.B. „Dresdner Neueste Nachrichten“, „Kind und Kegel“, Universitätsmagazine der TUD und HTW) und im Internet sowie Veranstaltungen und festen Gartenzeiten. Auf der neuen Fläche wurden wir bereits von Interessenten zum Mitmachen aus der Nachbarschaft angesprochen.

    –      Wie viele Beete in welcher Größe gibt es schon insgesamt auf der Fläche und wie viele sollen es noch werden?

    Für Gemüse sind ebene Beete sowie zwei Hochbeete von ca. 0,8 x 2,4 m und 2 kleinere Hochbeete 0,3 x 0,6 m bereits auf dem Grundstück angelegt/aufgestellt sowie zwei kleinere und ein rundes (ca. 2 m Durchmesser) Blumenbeet im Eingangsbereich. Geplant sind wenigstens noch 4 oder 6 Hochbeete, sowie mehrere Beete in der Wiese, möglicherweise auch als größere zusammenhängende Beetfläche. Zusammen sollten es wenigstens 30 m² Beetfläche werden, obwohl in den ersten 3 Jahren 50 – 80 m² ohne Beerenobst angestrebt werden, müssen wir hier aber auch auf den Pflege-Aufwand achten. Wenigstens 2 Hügelbeete sind geplant, die aber wahrscheinlich von je einem Hochbeetrahmen begrenzt werden, um nicht zu sehr in die Breite zu laufen. Sträucher wie Himbeeren (ca. 30 Stk. in 4 Reihen), Johannisbeeren und Stachelbeeren (zusammen ca. 20 Sträucher) als Begrenzung zur Nachbarfläche mit gezielten Durchgängen sind uns gespendet worden (ein Teil davon schon im alten Garten) und eingepflanzt. Für solche Kleinsträucher werden keine Beete extra angelegt. (Fotos anbei)

    –      Sind das alles Hochbeete? Warum wollen sie in Hochbeeten gärtnern?

    Auch dieses Grundstück ist wie das vorhergehende ein ehemaliges Schutt/Trümmergrundstück. Somit ist eine ausreichende Tiefe für Wurzelgemüse (Möhren, Pastinaken, Kartoffeln) und andere Tiefwurzler (Kohl) nicht gegeben, da nach ca 15 cm Mutterboden die Steine und ähnliches beginnen. Auch will die Stadt keinen „wilden“ Kompost sehen. Die Hochbeete sind Falthochbeete mit Einzelsegmenten (siehe Fotos anbei), so dass sich aus den 4 Hochbeeten auch 6 oder 8 nicht ganz so hohe Beete bauen lassen.
    Es werden für andere Pflanzen wie Erdbeeren, Tomaten, Erbsen und Zierpflanzen normale Beete angelegt. Auch sind Hügelbeete für z.B Kürbisse geplant.
    Eine Zusammenarbeit mit der Tafel Dresden e.V. wird die Komposter der Tafel nutzen (die Tafel kompostiert seit diesem Jahr selbst, statt das verdorbene Obst und Gemüse kostenpflichtig zu entsorgen, darf die Komposterde aber noch nicht verkaufen oder verschenken), um Erde für die Hochbeete in den kommenden Jahren zu erhalten und so langfristig die Erde vor Ort aufzuwerten (da alte Erde aus den Hochbeeten im Garten verteilt wird).
    Der Kontakt hierbei läuft über Volker Croy (Apfelgarten Strehlen) und Andreas Schönherr (Geschäftsführer der Tafel Dresden e.V.). Wenn dieses System sich bewährt, lassen sich vielleicht andere Gärten einbeziehen (die Tafel entsorgt ca. 800 Liter Biomüll pro Woche) oder auch in anderen Städten anwenden (das muss aber erst getestet werden, z.B. Kompostqualität, Belastungen).

    –      Gibt es bei Ihnen individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Die Beete werden gemeinschaftlich bearbeitet und gepflegt. Für das gemeinsame Gärtnern mit Geflüchteten würden wir das Prinzip beibehalten, aber auch die Möglichkeit bieten, eigene Beete anzulegen. Dies wird sich aus dem Projekt heraus entwickeln.

     –      Wie weit sind die Flüchtlingsunterkünfte vom Garten entfernt?

    Eine städtische Notunterkunft (ehemals Hotel DaysInn) in der Strehlener Straße (aktuell mit 350 Personen belegt, Kapazität ca. 500) sowie eine Erstaufnahmenrichtung Ecke Gutzkowstraße/Franklinstraße (aktuell mit 20 Personen belegt, Kapazität ca. 600) sind in fußläufiger Entfernung (800m – 1 km). Ab 2017 eröffnet ein Übergangsheim auf der alten Gartenfläche (Teplitzer Straße) für 60 Personen. Dies ist ca. 500 m entfernt.

     –      Haben Sie das Gartenprojekt den Geflüchteten schon vorgestellt oder zu wem besteht was für ein Kontakt und wer hat Interesse in welcher Form signalisiert?

    Das Projekt wurde bei den sozialen Betreuern beider bestehender Einrichtungen (DRK + Johanniter) bei persönlichen Treffen vorgestellt und positiv aufgenommen. Diese stellen das Projekt den Bewohnern vor und den direkten Kontakt zwischen Interessentn und uns her. Darüber hinaus gibt es Kontakte zu den Willkommensbündnissen „Dresden Plauen Miteinander“ und „Strehlen für Alle“, sowie den Regionalkoordinatoren für Integrationsarbeit (Ausländerrat e.V.) im Stadtteil, über die die Sozialarbeiter und dezentral untergebrachte Geflüchteten erreicht werden können.An die Erstaufnahmeeinrichtung (Gutzkowstraße) haben wir haben bereits einige Pflanzen (Kräuter, Himbeeren, Johannisbeeren) und etwas Erde für eine kleinere Bepflanzung vor Ort auf dem Gelände abgegeben. 

    Beim Auftaktfest am 01.05. werden die Geflüchteten aus den oben genannten Einrichtungen sowie dezentral Untergebrachte eingeladen, den Garten und das Projekt zum gemeinsamen Gärtnern kennenzulernen. Auf diese Weise hoffen wir  Interessenten unter den Geflüchteten zu finden.

    Die städtische Notunterkunft (Strehlener Straße) kam bereits erneut auf uns zu und hat uns zu einem Willkommensfest auf dem eigenen Gelände am 12.06. einzuladen, um dort mit einem Stand oder Aktionen vertreten zu sein.

     –      Wie soll das Gärtnern mit Flüchtlingen organisiert werden? 

    Zu Beginn soll eine Gruppe aus Apfelgärtnern und weiteren Ehrenamtlichen aus den Willkommensbündnissen intensiv die Geflüchteten unterstützen und an festen Terminen zum Gärtnern treffen. Hierzu gehört auch: Abholen von der Unterkunft bzw. an einem Treffpunkt und Begleitung zum Garten; gemeinsame Auswahl der Pflanzen sowie Anlegen der Beete, Begleitung zu Saatgutbörsen etc. Wir hoffen mit der Einbindung von dezentral und in städtischen Gemeinschaftsunterkünften untergebrachten Personen, langfristige Strukturen zu schaffen und „verantwortliche Köpfe“ unter den Geflüchteten zu benennen, so dass auch die Planung und Organisation langfristig gemeinsam erfolgen kann. Der Zugang zum Gartenhaus soll zu Beginn durch die Vereinsmitglieder und abhängig von der Entwicklung des Projekts zu einem späteren Zeitpunkt auch Verantwortlichen des Projekts ermöglicht werden. Da der Garten öffentlich zugänglich ist, können die teilnehmenden Geflüchteten auch unabhängig der Anwesenheit von Vereinsmitgliedern, den Garten nutzen. Gemeinsame Gartenfeste sind ebenfalls geplant, um auch die Nachbarn einzubeziehen.

    -> wir fördern das Projekt (Hochbeete, Werkzeige, Erde, Kauf einer Hüttenleihgabe, ÖA)


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  • Stadt Ratingen fördert GG mit Flächen und „starterkits“ und Pflanzen

    (Gu, alters)

    Das Projekt Urban Gardening, zu deutsch etwa „Gärtnern in der Stadt“, nimmt konkrete Formen an. Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres zu dem Thema eine Online-Umfrage gestartet. Man wollte wissen, ob es generell einen Bedarf gibt, Freiflächen für Hobbygärtner zur Verfügung zu stellen. Die Zustimmung war groß, nun soll ein Modellprojekt an der Wallstraße verwirklicht werden.
    Die Verwaltung legt konkrete Vorschläge für die Umsetzung vor: Zunächst soll eine Fläche an der Wallstraße/Beamtengässchen zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb der provisorisch angelegten Blumenwiese soll eine Fläche umzäunt werden. Einfache Tore sollen Hunde draußen halten. Ansonsten sollen dieser und weitere Gärten in anderen Stadtteilen für die Öffentlichkeit frei zugänglich bleiben.
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen. […]
    Das Projekt als „Interkulturellen Garten“ beziehungsweise „Flüchtlingsgarten“ auszulegen, wurde übrigens nach einer „öffentlichen Wiese“ als zweithäufigste Form von den Teilnehmern genannt: „Hier besteht die Chance von Integration von Menschen, egal wie alt oder welcher Hautfarbe.“
    Ein interkultureller Garten wäre laut Verwaltung sowohl am Standort Wallstraße/Beamtengässchen, wie auch am Standort Maximilien-Kolbe-Platz denkbar. „Sollte ein interkultureller Garten überwiegend beziehungsweise ausschließlich der Nutzung durch Flüchtlinge dienen, müsste dieser sinnvollerweise in unmittelbarer Nähe eines Übergangswohnheimes angelegt werden.“ Das Modellprojekt am Bemantengässchen könnte sich, so die Verwaltung, „langfristig gut in das Konzept des geplanten Mehrgenerationenparks integrieren.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hobby-gaertner-bekommen-parzelle-aid-1.5922757 (mehr …)

  • Workshopreihe „Seitentriebe Dresden“ starten in neue Saison

    (Gu, Mail und RSS)

    Die Seitentriebe starten mit einem frischen Programm in die neue Gartensaison, wir haben für euch auch im dritten Jahr wieder ein vielfältiges Workshop-Programm rund ums nachhaltige Gärtern in der Stadt zusammengestellt.  Ergänzend zu den bisherigen Themen reicht die Bandbreite diesmal von Jungpflanzen-Anzucht, Speisepilz-Anbau und Vermehrungstechniken über den Einsatz von Mulch & Gründüngung bis hin zu Saatgutgewinnung und Baumschnitt. Wir hoffen, dass so weiterhin viel Neues, Anregendes und Inspirierendes dabei sein möge!

    Unsere gewohnt hübsch illustrierten Programmflyer sind schon auf dem Weg, bald könnt ihr drin stöbern, sie im Hausflur oder am Kühlschrank anpinnen und euren Beetnachbaren welche in die Hand drücken (hier die vorab-pdf für Ungeduldige).
    Wir jedenfalls verknüpfen die Verteilung ganz geschickt mit unserer diesjährigen Auftakt-Veranstaltung, einer Radtour durch die Gemeinschaftsgärten Dresdens. Am nächsten Samstag, den 23. April, treffen wir uns um 10:30 im Apfelgarten Strehlen und radeln von dort über die Löbtauer Gärten nach Pieschen und in die Neustadt. Dabei lernen wir nicht nur neue Gärten kennen, sondern sammeln unterwegs auch Wildkräuter, die wir am Ende der Tour beim »Streetfood in der Markthalle« verkostet werden.  Denn: Die Stadt ist unser Garten, und auch unsere Speisekammer. Für Wegzehrung und Getränke bis dahin ist natürlich dank mobiler Lastenrad-Bar gesorgt.

    Wer sich das Programm in aller Ruhe zu Gemüte führen möchte, wer unseren neuen Newsletter – das frisch gekeimte »Seitentriebe-Extrablatt«- abonnieren oder uns mit einer Spende unterstützen möchte, dem sei noch ein Besuch unserer Website www.seitentriebe.de empfohlen.


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  • Wohngsbau- und Entwicklungsgesellschaften in Duisburg fördern Gemeinschaftsgärten

    (Gu, Mail)

    Inzwischen gibt es einige Gartenprojekte in Duisburg.
    Die EG DU (Entwicklungsgesellschaft Dusiburg) scheint also auf das Thema aufgesprungen zu sein und es jetzt groß aufziehen zu wollen“: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/urban-gardening-projekt-startet-in-duisburg-hochfeld-id11749889.html
    Das im Artikel beschriebene Gartenprojekt ist von SchülerInnen eines Schülerwohnheims angelegt initiiert und angelegt worden.
    […]Amt für Umwelt und Grün. Sie hat alle Daten und Fakten parat. Keine 5000 Euro habe die Umsetzung des Projektes gekostet. „In die sechs Hochbeete, die von der Bahnhofsplatte stammen, ist frische Erde für die Nutzpflanzen beim Urban Gardening gefüllt worden.“ Was sich auf Neudeutsch so innovativ anhört, ist nichts weiter als ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten.
    „Inzwischen ist es ein richtiger Trend. Die Nachfrage wurde so groß, dass wir uns etwas überlegen mussten, denn solche Projekte fördern wir gerne“, so Kroog.
    „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen“

    Korkmaz betont: „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen.“ Er greift selbst zur Schaufel und hebt eine kleine Grube aus. „Wenn jemand Werkzeug braucht, kann er sich gerne an uns wenden.“ In Zukunft soll es in unmittelbarer Nähe noch einen kleinen Schuppen geben, in dem Gartenutensilien untergebracht werden können.

    In ganz Duisburg werden insgesamt 18 solcher Urban Gardening-Projekte gefördert, teilt Reinhard Schmidt von der EG DU Entwicklungsgesellschaft mit. In drei bis vier Jahren soll es so einen stadtteilübergreifenden Gartenbereich geben. Der Gemeinschaftsgarten in Hochfeld ist also nur ein Anfang.“

    Ein anderes Projekt wird von einer Wohnungsbaugesellschaft gemacht: der Heimtagarten, der offen für alle ist: http://heimatgarten-rheinhausen.jimdo.com/ (mehr …)

  • Neuss gibt Ex-Stadtgärtnerei für urban gardening frei

    (Gu aus alerts)

    Mit dem Vorschlag, öffentliche Grünflächen gleich in großem Stil unter den Pflug zu nehmen, hielt vor vier Jahren der Begriff „Urban Gardening“ Einzug in den Sprachschatz der Neusser Politik. Damals versandete die Idee vom Gärtnern im öffentlichen Raum allerdings ganz schnell und spurlos, jetzt startet die Neuss-Agenda einen zweiten Versuch. Etwas kleiner als damals, aber dafür mit viel mehr Elan. Am Samstag soll es losgehen. Für Roland Kehl, den Sprecher der Neuss-Agenda, war ein Fehler beim ersten Anlauf, dass der Vorschlag von der Politik kam und nicht von bürgerschaftlichem Engagement flankiert wurde. Diesen Fehler will die Neuss-Agenda nicht noch einmal machen und hat das Projekt diesmal organisatorisch ganz anders aufgestellt. Bevor überhaupt ein Blumentopf gefüllt wird, wurde unter dem Dach der Neuss Agenda ein neues Forum gegründet. „Transition Town Neuss – nachhaltig leben“ heißt diese inzwischen fünfte Untergliederung, die durch Aktionen das Stadtleben nachhaltig beeinflussen will. „Urban Gardening“ soll ihr erstes Projekt sein.

    Dieses „Gärtnern in der Stadt“ wird inzwischen in vielen Kommunen praktiziert, sogar in Weltstädten wie Berlin. In Andernach, wo man das Modell einer „essbaren Stadt“ vor Augen hatte, als man große Teile der öffentlichen Grünflächen zur Nutzung als Blumen- und Gemüsebeet freigab, ist es schon sehr weit gediehen. An diesem Vorbild nahm die Neusser Politik vor vier Jahren Maß. „Transition Town“ geht nicht so weit. Ihr Projekt konzentriert sich auf Teile der 2012 aufgegebenen Stadtgärtnerei, die von den Hobbygärtnern auch nur so lange beackert werden dürfen, bis der angrenzende Botanische Garten um diese Flächen erweitert wird.

    Umweltdezernent Matthias Welpmann gab einen Folientunnel, zwei ehemalige Anzuchtbeete und ein Staudenbeet frei, damit diese mit Blumen, Obst, aber vor allem Gemüse bepflanzt werden können. Das Gemüse werde in Recycling-Pflanzbehältern angebaut, die auf Paletten stehen, sagt Kehl. Das klingt recht nüchtern, ist aber gewollt, denn: „Wir wollen der Öffentlichkeit auch zeigen, dass Gärtnern in der Stadt mit wenig Aufwand möglich ist“, sagt Kehl. [… ]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neusser-gaertnern-bald-wie-in-metropolen-aid-1.5917173 (mehr …)

  • Spiel/Feld Marzahn hat eigenen Verein und macht viele Angebote für Kitas und Schulen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    ja, das Spiel/Feld gibt es noch (seit 2014  als eigenständigen Verein). Der Start war nicht ganz einfach, da die TU (nicht unbedingt beabsichtigt) nur teilweise mit relevanten Daten herausrückte, so dass wir uns alles nach und nach zusammen suchen mussten und die ganzen Behördengänge länger dauerten als nötig. Die TU ist somit raus, obwohl uns einige ehemalige Studenten geblieben sind, die sich so sehr mit dem Spiel/Feld verbunden fühlen, dass sie als Mitglieder dabei sind.

    Die kooperierenden Einrichtungen beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Die Kindergärten an sich haben keine Mittel, wenn sie etwas zahlen müssten, wären sie „raus“, weil das eben nicht vorgesehen zu sein scheint. Die Grundschule finanziert viele der im Lern/Feld verwendeten Materialien (z.B. Sämereien, Pflanzen, Handschuhe, kleine Spaten…) selbst und vor allem auch die Honorrarkräfte, über einen finanziellen Jahres-Beitrag wird gerade verhandelt, die Senioreneinrichtung gibt uns das Wasser, das FAIR ist Fördermitglied.

    Wir sind (nach unseren zeitlichen Möglichkeiten) immer auf der Suche nach Unterstützung, z.B. durch Teilnahme an Ausschreibungen, die in unserem Bezirk laufen. Über einen „Ehrenamtstopf“ ist mir so nichts bekannt. Ich werde mich aber informieren, ob es da etwas gibt, das für uns in Frage kommt.

    Es sind ca. 20 Vereinsmitglieder und es kommen noch 20 – 30 AnwohnerInnen regelmäßig dazu. Mit ihrer Umweltbildungsarbeit „LernFeld“ erreichen sie ca. 100 Kinder p.a. (Grundschule, Jugendclub, 2 Kitas) und sie machen auch Angebote für ein Altenpflegeheim. Alle diese Einrichtungen sind fußläufig vom Garten entfernt.

    Wir fördern Gartenwerkzeuge, Erde, eine verbesserte Wasserversorgung


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  • Freiflächenmöbelbauworkshop beim Grünspitz

    (Gu, Newsletter9

    Sitzflächen im Grünen schaffen

    Hast Du Lust im Grünen zu sitzen und die Sonne zu genießen? Dann komm am 5. oder am 7. Mai zum Giesinger Grünspitz und baue zusammen mit Studierenden der TU München und unserem Stadtgestaltungs-Team Freiflächenmöbel und Hocker, die speziell für den Grünspitz entworfen wurden.

    Die fertigen Möbel sollen den Grünspitz-BesucherInnen die ganze Saison über zum Ausruhen und Entspannen dienen. Deinen selbst gebastelten Hocker kannst Du auch gerne mit nach Hause nehmen.

    Organisiert wird das Event vom Quartiersmanagement der Sozialen Stadt Giesing der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung. Bei Regen findet der Workshop im Stadtteilladen Giesing statt (mehr …)

  • nach Eröffnung sofort Vandalismus im IG Meißen

    (Gu aus alerts)

    internationaler Garten verwüstet

    Nicht einmal 48 Stunden nach der Eröffnung des Integrationsprojekts haben Unbekannte den Platz teilweise zerstört. Der Verein hat die Polizei eingeschaltet.

    Meißen. Nicht einmal 48 Stunden nach der Eröffnung des Integrationsprojekts „Internationaler Garten Meißen“ haben Unbekannte den Platz teilweise zerstört. Am Montagmorgen stellten Mitarbeiter des Vereins Buntes Meißen fest, dass zwei der am Wochenende gepflanzten Bäume in der Nacht herausgerissen wurden. Außerdem wurde ein Dixiklo beschädigt und die Umrandung des Volleyballplatzes entfernt.

    Aus einer offenen Baracke klauten die Randalierer ein Ölfass und verteilten dessen Inhalt auf dem Gelände. „Es ist erschreckend“, sagt Sören Skalicks vom Verein Buntes Meißen. „ Wir stellen etwas Gutes für die Stadt auf die Beine und dann wird dort gezielt randaliert.“

    Aus dem einst auch als Schießplatz genutzten Gelände in Bohnitzsch sollen Meißner und Migranten gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und sich dabei näher kennenlernen – so die Idee des Vereins für das Projekt. „Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Leute umso mehr aufrüttelt und zeigt, dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, sagt Skalicks. Der Verein hat die Polizei eingeschaltet. (szo)

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-verwuestet-3375722.html (mehr …)

  • Tausendschön Minden: GG und Offene Werkstatt

    (Gu)
    Der GG Tausendschön ist ein Gemeinschaftsgarten UND eine Offene Werkstatt. Mehr Infos auf der Website des Projekts:
    http://tausendschoen.greenfairplanet.net/herzlich-willkommen/

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  • Einrichtung für pflegebedürftige Menschen baut offenen Gemeinschaftsgarten auf

    (Gu aus Antrag, Antworten und Projektbesuch)

    Eine Einrichtung für pflegebedürftige Menschen, das Haus Müggelspree von Stephanus Wohnen und Pflege in Berlin-Köpenick versteht sich auch als Ort der Nachbarschaft.
    Sie sind vor ein paar Jahren umgezogen und hatten vorher auch einen Garten. Die FH Eberswalde hat geplant (dazu auch die SeniorInnen und BewohnerInnen befragt/Workshops gemacht) und nun kooperieren sie mit den P-Gärten, die Hochbeete und Tischbeete für das Projekt bauen, Anzuchtworkshops machen, Anschubberatung leisten. Noch sind wenige NachbarInnen erreicht, doch die Fläche ist öffentlich erreichbar, liegt an einem Durchgang, ein Gerätehaus ist vorhanden

    NachbarInnen sind eingeladen mitzumachen und 2 sind wohl auch dabei.

    Die BewohnerInnen werden bei den Gartenaktivitäten von „Hilfskräften“ (hab den Fachbegriff vergessen“ begleitet. Da können auch Nachbarn dazukommen, die können aber auch sonst kommen (kommen aber an nix ran – bzw. schien mir das auch nicht wirklich im Fokus).

    Die BewohnerInnen können die Hochbeete nicht mitbauen – das machen die P-Gärten für sie (das zusammenschrauben), es war auch nicht angedacht, da ne nachbarschaftliche Aktion draus zu machen. Doch das Aufstellen der Beete auf der Fläche soll dann mit einer Aktion begleitet werden.

    Noch sind die NachbarInnen nicht wirklich erreicht. Es gibt weder ein Schild noch haben sie sich Gedanken darüber gemacht, wie die NachbarInnen an die Geräte kommen können etc.
    Robert von den P-Garten sagt, dass beim ersten Workshop viele (30), aber nur alte und pflegebedürftige Menchen dabei waren und die NachbarInnen unbedingft wichtig sind, wenn es ein eigenständiges Gemeinschaftsgartenprojekt werden soll. Die Chance dafür ist da, das Gelände ist öffentlich jederzeit zugänglich.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert werden soll?
    1.    Grundstücksgröße gesamt: 6.510 m²
    2.    davon überbaut: 1.540 m² (Dachfläche)
    3.    sonstige befestigte Flächen: 2.402 m²
    – versiegelte Flächen (betoniert, asphaltiert, wasserundurchlässige Materialien) 1.236 m²
    – unbefestigte Flächen (Pflaster, Rasengittersteine, gesandete Wege und Flächen) 1.166 m²

    4.    verbleibende Grünfläche für Bepflanzung: 2.568 m²
    5.    Der „Duft- und Kräutergarten“ (in dem aber vor allen Dingen Nutzpflanzen angebaut werden sollen) wurde in einer Größe von 16 m x 11 m vorgesehen, der Grillplatz hat eine Staudenfläche von 5,40 m x 5,40 m
    (Skizze im Maßstab 1 : 200 füge ich bei)

          Wie öffentlich ist diese Fläche? Ist sie jederzeit frei zugänglich?
    Das Gelände ist jederzeit, somit auch nachts, frei zugänglich. Es gibt weder einen Zaun (außer natürlich zur Wasserseite) noch sonst ein Hindernis das Gelände zu betreten. Es ist zudem ein „Durchgangsgelände“, welches die Nachbarschaft bereits als solches nutzt. Auch liegt das Gelände so, dass zahlreiche Schulkinder es als „Abkürzung“ zu ihrer Schule nutzen.

          Wie nah ist die Fläche an den Wohnungen?
    Sehr nah. Wir grenzen an drei Seiten an andere Wohnflächen an. Zwei der Flächen sind bereits seit Jahrzehnten bewohnt, auf der dritten Fläche entsteht zurzeit ein neuer, riesiger Wohnkomplex. Alle Wohnparteien der angrenzenden Fläche haben innerhalb von weniger als 5 Minuten Fußweg Zugang zu dem Garten.

          Was ist bisher auf der Fläche?
    Die Flächen, die für die Hochbeete vorgesehen sind, sind durch Rasen begrünt. Bäume wurden bereits gepflanzt. Teilweise sind bestimmte Flächen begrünt – Zierpflanzen, Bodendecker.

          Wie viele Leute aus der Nachbarschaft, die nicht in der Einrichtung wohnen, sind jetzt schon in der Gruppe dabei?
    Bisher ist der Kreis der außenstehenden Personen relativ klein, bestehend aus zwei bis drei Personen.
    Auch hier bin ich bereits aktiv geworden, um weitere Menschen einzuladen. So gibt es eine Ausschreibung über die Freiwilligen-Agentur Sternenfischer, die Menschen dazu einlädt sich an dem Garten zu beteiligen. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Nachbarschaft über Flyer einzuladen am Aktionstag und auch in der weiteren Entwicklung des Garten mitzumachen und Mitglied der Interessengruppe zu werden.

          Wie viele angefragte Institutionen wie die genannten Kitas etc. haben schon zugesagt?
    Ich muss an dieser Stelle dazu sagen, dass ich die Einrichtung erst seit Anfang des Jahres übernommen habe. Deswegen stehen bisher lediglich Termine zur Absprache fest. So habe ich einen Termin mit dem Emmy-Noether-Gymnasium, mit dem Evangelischen Gymnasium, mit der Integrationskita Hand-in-Hand (mit der bereits zusammengearbeitet wird), mit dem Wohnheim für Flüchtlinge (Salvador-Allende-Str. 89).
    Das sind die Termine, die bereits vereinbart sind.  

          Soll es individuelle Beete geben?
    Patenschaften für Beete bspw. an Klassen oder einzelne Schüler oder Gruppen sind vorgesehen (das war das Ergebnis einer Beratung der P-Gärten)

          Können Sie nicht auch Beete direkt in der Erde anlegen?
    Leider nein. Das Gelände wurde über mehr als ein Jahrhundert von einer Chemiefabrik genutzt. In Köpenick war dieses Gelände auch als „Schwefelberg“ bekannt. Obwohl Boden abgetragen und neuer Boden aufgeschüttet wurde, alles in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt, besteht die Auflage nur Zierpflanzen anlegen zu dürfen. Bodenproben haben ergeben, dass der Boden weiterhin kontaminiert ist. (Das Gutachten finden Sie im Anhang).

          Wer entscheidet über Bepflanzung, Arbeiten und Ernte?
    Für den Beginn wurde in der Gruppe der Interessengemeinschaft über Bepflanzungen, Material und Ernte lebhaft diskutiert und entschieden. Je größer dieser Kreis wird, soll ein sogenanntes Garten-Plenum stattfinden.
    Des Weiteren sollen die Paten selbst über ihr Beet entscheiden.

          Wie stellen Sie sich die Informations- und Entscheidungswege vor?
    Sowohl über einen E-Mail-Verteiler als auch über das Plenum sollen Informationen weitergegeben werden. Auf dem Gelände selbst, sollen über Tafeln Informationen öffentlich zugänglich sein.

          Wer wird die Hochbeete/Tischbeete bauen und aus welchen Materialien sollen diese gebaut werden? Bitte schlüsseln Sie die Kosten dafür noch auf.
    Die Hochbeete werden mit der Interessengemeinschaft Quartiersgarten mit Unterstützung durch mich und zwei weiteren Mitarbeitern aus unserer Einrichtung sowie mit den Kollegen aus dem Prinzessinnengarten gebaut. Diese Gruppe steht fest. Des Weiteren werden wir zu dem „Aufbautermin“ die Nachbarschaft über Flyer und Aushänge einladen und informieren.
    (Plan Schulen, Kitas siehe Unterpunkt). Eine weitere Einladung wird über die Sternenfischer veröffentlicht.

          Haben Sie auch daran gedacht, vorhandene Materialien weiter- oder umzunutzen und upzucyceln?
    Ja, in unseren bisherigen Planungen war der Gedanke Nachhaltigkeit immer Thema. (Siehe Arbeiten der Studenten bzw. allein die Kooperation mit der HNEE sollte genau dies erzielen.)
    Auch in der beginnenden Zusammenarbeit mit dem Prinzessinnengarten wird dieser Aspekt mitgedacht und weiter berücksichtigt.

          Was sind „Servicewohnungen“?
    Servicewohnungen sind im Grunde ganz „normale Mietwohnungen“, nur dass die Servicewohnungen zum einen barrierefrei sind und es zum anderen einen Notrufdienst gibt. Des Weiteren und daher der Name „Service“ können zusätzliche Leistungen dazu gebucht werden. Wir beraten diesbezüglich allerdings lediglich, die Leistungen erbringen Dritte. (Stephanus Wohnen und Pflege gGmbH hat beispielsweise keinen ambulanten Dienst in Berlin, und die Pflegekräfte im Haus dürfen Mieter aus den Wohnungen bei eintretender Pflegebedürftigkeit nicht pflegen (rechtliche Abgrenzung), so dass hier ein externer ambulanter Dienst zu den Mietern kommt.)

    -> wir fördern Pflanzen, Saatgut, Material


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