Autor: admin

  • Berlin: Weltacker hat 2 Flächen

    Unser neues Ackerlabor – ein Ort für die Landwirtschaft von morgen

    Mitten in Berlin, zwischen jungen und alten Bäumen, Pflanzkübeln und Gartenfreuden, entsteht gerade unser neues Ackerlabor – eine 660 m² große Fläche auf dem Gelände der Späth’schen Baumschule.

    In Pankow ist das Leitsystem samt Bildungsstationen wieder aufgebaut – und der Saisonstart damit bereit zum Abheben. Ein Graben fürs neue Bewässerungssystem wurde gegraben, ausgesät wurden u. a. Linsen aus Brandenburg, Erbsen, Rüben, Weizen, usbekische Erdnuss, Sesam und mehr. Das Saatgut kam teils als großzügige Spende von der LfL Bayern, Sativa und Bingenheimer – danke dafür! Und im Gewächshaus keimen schon Okra, Baumwolle, Ingwer & mehr
    (mehr …)

  • Wilhelmshaven: Saisonstart für Wilhelms Hochbeet Garten

    Saisonstart & Jubiläum in WILHELMS Hochbeet GARTEN
    Gemeinsam wachsen – seit einem Jahr.
    Wilhelms Hochbeet Garten feiert sein einjähriges Bestehen – und startet am
    Samstag, den 10. Mai 2025, von 11:00 bis 13:00 Uhr mit einem bunten
    Programm in die neue Gartensaison. Ein Jahr gemeinsames Gärtnern,
    Wachsen und Begegnen mitten in der Stadt – das wollen die
    Hochbeetgärtnerinnen und -gärtner mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern feiern!
    Erst in der vergangenen Woche wurde der Garten um 10 neue Hochbeete
    erweitert – ein echtes Gemeinschaftswerk. Jetzt soll es noch mehr öffentliche
    Naschbeete für alle Wilhelmshavener*innen geben.
    Beim Saisonauftakt erwartet die Besucherinnen:
    – Pflanzung eines Apfelbaums – ein Symbol für Wurzeln, Zukunft und
    Zusammenhalt.
    – Gemeinsames Bepflanzen der neuen Beete – mitmachen ausdrücklich
    erwünscht.
    – Aktionen für Kinder – gärtnern, entdecken, kreativ werden.
    – Erklärung zu den Mitmachmöglichkeiten – so einfach geht’s.
    – Gespräche zwischen den Beeten – mit Nachbarinnen, Gärtnerinnen &
    Neugierigen.
    – Pflanzen zum Mitnehmen – kleine Geschenke aus dem Garten.
    – „Mitmacherinnen gesucht!“ – der Garten lebt vom Mitmachen. (mehr …)

  • Menden: Fläche des IG verkauft

    (Tel)

    Die Fläche, auf der der Internationale Freundshaftsgarten Menden einige Jahre lang war, wurde an eine Firma verkauft. Der Garten wird abgebaut, eine Ersatzfläche gibt es nicht und die Stadt beendet das Projekt. Der bisher zuständige Mitarbeiter ist in Rente.

    (mehr …)

  • Freising: Spargelanbau im Augarten

    (ANtrag)

    n den drei Gemeinschaftsgärten des Vereins bauen rund 50 aktiven Mitglieder gemeinschaftlich
    Gemüse an. Einer dieser Gärten ist der „Auengarten“, der vor vier Jahren gegründet wurde und
    komplett gemeinschaftlich in Form einer Vierfelderwirtschaft gepflegt wird. Hier sind derzeit etwa
    10-20 Gärtner:innen aktiv.
    Auf einem Teil unserer Beetfläche möchten wir dieses Jahr einen Folientunnel zum besseren Anbau
    von Tomaten sowie im Freiland daneben Grünspargel als Dauerkultur anlegen. Das Gerüst für den
    Folientunnel haben wir defekt gespendet bekommen und in Eigenleistung bereits repariert. Nun
    möchten wir es mit hochwertiger Gewächshausfolie bespannen und darin zukünftig Tomaten
    anbauen.

    (mehr …)

  • Gladbeck: Interkultureller Hochbeetgarten (Video mit Fotos und gesprochenen Text)

    über den interkulturellen Hochbeetgarten am Jovyplatz und ihre bisherige Entwicklung ist unter diesem Link ein Video von ca. 3 Minuten zu sehen, das wir zur Kenntnis schicken.

    Es zeigt, wie durch Unterstützung und ehrenamtliches Engagement tolle Ergebnisse entstehen können:  

    https://freundeskreis-gladbeck-alanya.de/dt_gallery/hochbeetgarten-bilder-video/

    (mehr …)

  • Nürnberg: Entsiegelung für die Klimaoase in der Südstadt

    (NL)

    Für diesen Sommer wird der Platz vor der Gustav-Adolf-Kirche zur Klimaoase. 
    Ein Ort zum Mitmachen, Zusammenkommen und Zukunft gestalten – für mehr Erfrischung, Zusammenhalt und Gesundheit in der Südstadt.

    Der Platz zwischen Südstadtbad und Gustav-Adolf-Kirche an der Allersberger Str., wird für diesen Sommer schöner, kühler und gesünder. Mit euch und für euch! Der Platz wird verschönert, begrünt, teilweise entsiegelt. Wir wollen Regenwasser sammeln, Sitzgelegenheiten bauen und Veranstaltungen rund ums Thema ausrichten, den Platz in Kooperationen bespielen. Mit dabei sind u.a. auch die Essbare Stadt und das TransforMA aus Mannheim, die TH Nürnberg Fakultät Architektur/Fakultät Sozialwissenschaften, und viele mehr! 

    MACH MIT
    Engagieren kannst du dich auch: Mach mit bei unseren Bautagen oder komm zum großen Ideen-Jam am 18.05. wo wir noch mehr Ideen für die Klimaoase sammeln. Im Rahmen des Ideen-Jams hast du außerdem die Chance auf eine von uns vergebene Projektförderung!

    Komm vorbei, nutz den Platz, triff andere Menschen und gestalte mit.
    So entsteht ein Ort, der gerecht, lebendig und widerstandsfähig ist.

    https://www.waswaerewenn2035.de/aktuelle-veranstaltungen/

    (mehr …)

  • bundesweit: Schrebergärtner*innen und Geflüchtete gärtnern zusammen

    (Mail von Keya an Anuscheh)

    Gemeinsam mit der Schreberjugend, deren neuer Sitz in der Hermannstraße liegt, arbeiten wir derzeit an einem spannenden Projekt mit dem Titel:„Grüne Orte werden bunt – Geflüchtete und Schrebergärtner:innen gärtnern gemeinsam“

    Ziel ist es, das gemeinsame Gärtnern an verschiedenen Standorten in Deutschland zu fördern – sowohl konzeptionell über unseren Clusteransatz als auch ganz praktisch vor Ort. Auf dem Gelände der Schreberjugend gibt es dafür bereits vielfältige Möglichkeiten. Insbesondere ist ein Hochbeetgarten geplant, in dem vor allem Kräuter angebaut werden sollen.

    Da ihr mit eurem Heilkräutergarten in direkter Nachbarschaft seid und bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt habt, würden wir uns sehr über einen Austausch mit euch freuen. Gerne möchten wir gemeinsam überlegen, wie sich die neue Fläche vielleicht auch zusammen nutzen lässt.

    (mehr …)

  • Berlin: Lucies Garten wird viel von der Nachbarschaft genutzt

    (Besuch)

    Der Gemeinschaftsgarten ist ein „Hanggarten“ mit großem Gefälle. Er liegt an einem der Eingänge in die Hasenheide. Auf der Treppe vor dem Eingang läuft sehr viel Drogenmissbrauch. Da liegen ganz oft Spritzen etc. und Uta hat beobachtet, dass so gegen 5.oo früh viele Menschen auf der Treppe warten. Sie vermutet, dass dann die „Drogenausgabe“ stattfindet. Ab und an ist auch ein Beet in der Nähe des Eingangs durchwühlt, die vermuten, dass da Drogen versteckt werden. Auch im Garten finden sie immer mal wieder was.
    Ab und an übernachten Menschen im Garten, ab und an gibt es unangenehme Hinterlassenschaften, anders als bei der Laskerwiese aber nicht in den Beeten.
    Sie haben neue Wege angelegt und eine Benjeshecke errichtet (vor dem Zaun zu einen Weg und Bauhaus). Der Erfolg: es wird weniger Müll in diesem Teil gefunden.
    Einmal gab es eine Beschwerde wegen Ratten (im Park gibt es jede Menge), die in Paletten vom benachbarten Bauhaus nisten und im Garten gesehen wurden, Bauhaus hat die Paletten inzwischen verräumt (aber nie auf Mails o.ä. reagiert).
    Vandalismus gibt es auch ein wenig, Jugendliche haben den Strandkorb ein bisschen demoliert etc.
    Interessant: neulich wurde der gesamte Knoblauch aus allen Beeten geklaut.
    Ernten darf in dem Garten jede*r, doch gleich alle Pflanzen auszubuddeln, war dann doch neu.

    Der Garten wird zu den Öffnungszeiten viel von der Nachbarschaft genutzt. Mädchen feiern eigenständig Geburststag mit Cola und Keksen, Familien mit Kleinkindern nutzen den kleinen Spielplatz, Menschen aus den nah gelegenen Büros nutzen den Garten für ihre Pause etc. Die Garten-Gruppe sagt allerdings Anfragen nach Kindergeburstagen inzwischen ab, da es zu viele ungesicherte Stellen gibt und die Erfahrung gezeigt hat, dass Kinder den Garten bei solchen Gelegenheiten auch immer ein wenig zerlegt haben (große Steine aus der Kräuterspirale verschleppt etc.)

    Sie haben verschiedene Kompoststationen im Garten, für Grünschnitt und einen für Biomüll, den die Gärtner*innen mitbringen. Sie wollen demnächst mit Martina K. eine Heißrotte anlegen und suchen Geld für das Honorar.

    Wasser: da haben sie aufgestockt. Neben der Wasserlösung mit einem Standrohr, mit der IBS-Tanks gefüllt werden und Wasser über eine Leitung (?) von einem nahen Biergarten (?) haben sie einen der Kompostplätze überdacht und verschiebbare Regenrinnen gebaut. Wenn Starkregen fällt, füllen sich die darunter stehenden Tanks schnelll.
    Sie haben einen Tischler in der Gruppe, der gerne Lösungen baut.
    Oft läuft es auch so im Garten, dass jemand eine Idee hat und was macht (zB ein paar Weinreben anpflanzen) und daraus dann viel mehr wird. Sie haben ein Rankgitter geschneckt bekommen und die „Baugruppe“ hat eine Weinlaube gebaut.

    Ein Tipp für andere: ein älteres Paar aus der Nachbarschaft hat schon oft im Garten gesessen. Nun haben sie angefangen, in einem kleinen, klar abgegrenzten Beet, Unkraut zu zupfen und können sich vorstellen, auch mehr zu machen. Der Weg ins Mitmachen war hier die Überschaubarkeit der Fläche und der Aufgabe. (mehr …)

  • Berlin: ArtenGarten hat weitere Kooperationspartnerschaften

    (Sachbericht)

    Neue Beete
    Durch das Geld der an:stiftung konnten neue Beete gemacht werden (Beetbegrenzungen,
    Erde), es konnten neue Samen gekauft und Pflanzen gezogen werden.
    Reparatur des Gewächshauses
    Wir haben das malträtierte Glasgewächshaus repariert, Scheiben ersetzt, Bodenplatten
    verlegt und daraus einen Workshopraum gemacht, der schon mehrmals zum Einsatz kam
    für ökologische-kulturelle Bildungsveranstaltungen.
    Komposttoilette(n)
    Die geplante Reparatur der alten Komposttoilette (kaputte Treppe, verrottete Tür) wurde
    zugunsten eines Neubaus einer Komposttoilette ausgesetzt. Wir müssen ehrlich sagen,
    dass vieles viel länger dauerte, als wir uns das gewünscht hatten. Die Materialien wurdem
    im Dezember 2024 gekauft, die Toilette selbst erst im Frühjahr 2025 fertig gebaut. Zum
    einen, da wir keinen regelmäßigen Treff-/Aktionsrhythmus hatten, zum anderen weil viele
    Menschen nur punktuell bei der Gruppe dabei sind. Nichts destotrotz gedeiht der Garten
    zusehends und die Gruppe der Freiwilligen wird größer..
    Neue Garten-Partnerschaften: Tonttu e.V., Nena Berlin, BENN Britz
    Seit dem Herbst haben wir neue Partner im ArtenGarten: Tonttu e.V., ein Berliner Verein für
    Saunakultur betreibt seit Herbst eine wöchentliche Saunaveranstaltung. immer Freitags
    treffen sich Leute zum gemeinsamen Saunieren und Zusammenkommen.
    Dadurch haben wir neue Leute gefunden, die sich auch im Garten einsetzen und auch neue
    Ideen für die Garten-Nutzung mitbringen..
    Darüberhinaus haben wir neue Kooperation mi en mit umliegenden
    Geflüchtetenunterkünften aufgebaut, mit denen wir verschiedene Kunstvermittlungs- und
    Gartenangebote durchführen werden (NeNa e.V., BENN Britz)

    Es geht -zwar deutlich langsamer als gedacht – aber dennoch voran und es stehen sehr viele neue Beete im Garten und vor allem finden richtig viele Veranstaltungen statt!

    (mehr …)

  • Berlin: Laskerwiese kämpft mit den Herausforderungen des öffentlichen Raums

    Die Gruppe ist dabei, die Container von den restlichen Spuren des Brandanschlags zu säubern. Es sind 2 Container, wobei der eine ausgebrannt ist und ggf. durch die Feuerwehr der zweite dann aufgebrochen wurde – die Schlösser waren beide aufgebrochen, viel des Inhalts des zweiten Containers lag davor verstreut rum.
    Einiges konnten sie inzwischen wieder nachkaufen, u.a. durch unsere Förderung. Von Peace of Land haben sie einiges an Werkzeugen und Materialien geschenkt bekommen.
    Sie müssen nach wie vor neben dem Garten auch den Park instand halten. Der besteht aus Sitzbereichen, Staudenbeeten, neu angelegten Blühwiesen, Rasen, einem Hügel, einer „Sportstätte“(ob die dazu gehört, weiß ich nicht).
    Wasser bekommen sie zum einen vom Lidl-Dach->Zisterne->Leitung in den Garten mit Pumpe, Brunnen im Garten und für den Park nutzen sie Frischwasser
    Es kommen immer wieder neu Interessierte dazu, andere hören auf, u.a., da doch einiges kurz vorm Reifepunkte geklaut wird. Einige setzen nun eher auf Blumen und wollen damit noch mehr für Insektenvielfalt tun. Als ich da war, flog eine Holzbiene durch den Garten.
    Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Garten bauen sie immer mehr wieder da. Obdachlose nisten sich ein. Manche Menschen kacken in die Beete, immer wieder wird Müll einfach liegen gelassen, wobei es Mülleimer gibt. Diese reichen aber nicht und die Gruppe musste selbstgebaute wieder abnehmen, da der Bezirk/die Stadt einheitliche Mülleimer in den Parks möchte. Die Leerung der Mülleimer durch die BSR funktioniert, doch werden Säcke mit Müll derzeit nicht mehr abtransportiert. Bislang war das kein Problem.
    Der Park wird von Drogenmenschen genutzt, offener Drogenkonsum findet oft statt. Und es findet Vandalismus statt, derzeit ist ein Tor zum Garten eingetreten worden (die sind nicht abgeschlossen).
    Der Verein hat Kontakt mit Gangway gehabt, die sind aber nur 2x gekommen. Sie haben Kontakt mit den Schupos aufegommen mit Bitte, den Park/Garten mit in die Kontrollrunden aufzunehmen, sie versuchen, Garten und Park sauber und ordentlich zu halten (um nicht nach der Broken Windows Theroie dazu einzuladen, mehr Müll da zu lassen etc.), hat alles nix geholfen bisher oder nur wenig.
    Die Gruppe hat Verständnis für die Überforderung des Bezirks, in dem es viele Probleme gibt und Lakserwiese ist daran gemessen nur ein kleines Projekt.
    Ihr aktuelles Sorgenkind ist der Teich. Die Folie war kaputt, der Teich ist abgelassen, die Folie entfernt, nun muss er saniert werden.
    Sie haben für dieses Jahr schon recht viel Geld akquiriert. Von uns, FEIN-Mittel, Spenden wegen des Brands, doch reicht das noch nicht. Außerdem ist es richtig schwierig, Handwerker*innen für die Sanierung zu bekommen.
    Alle Gärtner*innen wohnen fussläufig vom Garten oder in kurzer Raddistanz. Meine Hauptgesprächspartnerin ist zum Garten gekommen, als es ihr eine Zeitlang seelisch nicht gut ging und sie Natur und Gemeinschaft brauchte. Sie ist im Vorstand und engagiert sich für Artenvielfalt und Insektenschutz. (mehr …)

  • Hamburg: UG Hafen City ist umgezogen

    (Mail)
    Garten ist inzwischen umgezogen, sie haben aber die neue Nutzungsvereinbarung noch nicht unterschrieben und melden sich danach (mehr …)

  • Leipzig: Querbeet bekommt Hans Sauer Preis

    Querbeet Leipzig (Träger einiger Gärten) ist mit dem Projekt „Interkulturelle Nachhaltigkeitslos:innen mit dem Hans Sauer Preis ausgezeichnet worden.
    https://www.hanssauerstiftung.de/hans-sauer-preis-2025-das-sind-die-preistraegerinnen/ (mehr …)

  • Bochum: GG Schaugarten soll in KG entstehen

    Geimeinschaftsgarten (KGV Hütten Aue e.V., Bochum)
    In den kommenden Jahren soll die Kleingartenanlage „Hütten-Aue“ e.V. schrittweise sowohl innerhalb der Gartenparzellen als auch im Rahmengrün naturnah und klimagerecht angepasst werden. Das Kernstück bildet ein Gemeinschafts-Schaugarten, der eine beispielhafte Wirkung entfalten und zur Nachahmung anregen soll. Weitere Informationen: https://kleingartenverein-huetten-aue-1.jimdosite.com/ (mehr …)

  • Ruhrgebiet: Radweg mit Naschorten soll angelegt werden

    chlaraffenband Ruhr
    Das Schlaraffenband Ruhr ist ein Zusammenschluss verschiedener Ernährungsräte (Essen, Bochum, Dortmund). Es hat sich zum Ziel gesetzt, die zentralen Radwege des Ruhrgebiets (u.a. Ruhrtalradweg, Emscher-Weg und RS1) alle 5-10 km mit Naschorten zu versehen. Naschorte sind Rastplätze, an denen Obst, Kräuter und Gemüse je nach Jahreszeit gepflückt und verzehrt werden können. Zusätzlich sollen nach Möglichkeit Trinkbrunnen als Wasserzapfstellen sowie Rastmöglichkeiten eingerichtet werden. Weitere Informationen: https://schlaraffenband.de/

    aus: https://www.ptj.de/projektfoerderung/buergerschaftliches-engagement/qualifizierung (mehr …)

  • Dedinghausen: Dorfgarten Teil eines größeren Projekts

    Föderprojekt in „Wir bewergen was“ – da wird professionelle Beratung gefördert:

    Neue Mitte Dedinghausen (Dorf mit Zukunft e.V., Lippstadt Dedinghausen)
    Auf Initiative von Bürgerinnen und Bürgern soll in der Mitte des Dorfes Lippstadt-Dedinghausen ein neues Quartierszentrum mit verschiedenen Einrichtungen entstehen. Neben dem Anbau und der Vermarktung von regionalen Produkten in einem Dorfgarten, sowie Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit, soll in erster Linie der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert werden. Das neue Dorfzentrum soll ein Anlaufpunkt für alle Interessierten werden, die an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen möchten. Zudem soll auch ein Naturerlebniswald entstehen.
    https://www.ptj.de/projektfoerderung/buergerschaftliches-engagement/qualifizierung

    (mehr …)

  • Ruhrgebiet: Saatgutbib des RVR

    (NL)

    In der RVR-Bibliothek können Sie ab dem 18.02.2025 samenfestes Saatgut für Tomaten, Erbsen, Bohnen, Salat und Gartenmelde ausleihen. Nach einem erfolgreichen Anbau bringen Sie einen Teil des selbst kultivierten Saatguts wieder zu uns zurück und verhelfen einer neuen Generation erhaltenswerter alter Gemüsesorten zu neuem Leben.

    Neu

    In unserer „Bibliothek der Dinge“ können Sie hölzerne Pressen ausleihen, mit denen sich ganz einfach aus Zeitungspapier Aussaattöpfchen hergestellen lassen. Ist das Töpfchen durchwurzelt, kann es mit ausgepflanzt werden. So lässt sich viel Plastikmüll vermeiden!

    https://bibliothek.rvr.ruhr/-/saatgutbibliothek

    (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten bekommt „Grünen Stuhl“

    Grüner Stuhl geht an den Luthergarten in Altona

    Ein wunderbarer Ort in der Stadt, der auf 14.000 Quadratmetern so viel zu bieten hat – neben dem Permakulturgarten auch den Garten der Stille, das Backhaus, Wildnis, Hühner, Holz und vieles mehr. An jedem ersten Samstag im Monat gibt es einen Aktionstag, um 12.30 Uhr gibt es eine Gartenführung – alle sind willkommen.

    https://www.beegroen.de/der-gr%C3%BCne-stuhl/

     
    Grüner Stuhl: In Hamburg gibt es tolle nachhaltige Projekte, die vielen noch unbekannt sind. Mit dem Grünen Salon möchten wir diese sichtbarer machen, Akteur:innen im Stadtteil Altona vernetzen und den Austausch fördern. Wie genau?

    • Wir besuchen ca. sechs nachhaltige Projekte, schlagen Brücken und schaffen neue Räume für Austausch und Kooperation.
    • Wir bereiten Themen vor oder lassen uns von bestehenden Aktivitäten inspirieren, um frische Impulse zu setzen.
    • Mit dem „Grünen Stuhl“ setzen wir ein Zeichen im öffentlichen Raum – ein Ort zum Verweilen, der auf nachhaltige Projekte aufmerksam macht.

    Der Grüne Stuhl steht für gemeinschaftliches Handeln und zeigt, wie positive Veränderungen den urbanen Raum bereichern können. Gemeinsam können wir Altona grüner und nachhaltiger gestalten und damit die Lebensqualität und Resilienz in der Stadt erhöhen!

    (mehr …)

  • Berlin: Umweltbidlung für Kinder im Prinzessinnengarten

    (NL)

    Offene Klimabildung für Kinder

    In diesem Monat ist unser offenes Klimabildungsprogramm für Kinder gestartet!

    Für alle Kinder von 5 bis 10 Jahren aus dem Kiez: Kommt in den Prinzessinnengarten und macht mit bei unserem offenen Mitmach-Angebot!

    dienstags 16-18 Uhr
    auf der Umweltbildungswiese

    Gemeinsam wird gegärtnert, entdeckt und gespielt — wir erforschen, wie Pflanzen wachsen, warum Insekten wichtig sind und was wir für das Klima tun können.

    Detailinfos findet ihr auf unserer Webseite.

    (mehr …)

  • Berlin: Frische Briese umgezogen

    (NL)

    Am 14. April war es endlich so weit, der Rollberger Gemeinschaftsgarten „Frische Briese“ ist umgezogen! Da das Garagendach in der Briesestraße, auf dem die „Briese“ seit August 2022 nach und nach Gestalt annahm, nun sanierungsbedürftig ist, mussten wir mit Sack und Pack – oder eher Beet und Gießkanne – auf eine neue Fläche ausweichen. Diese befindet sich am Ende der Roland-Krüger-Straße und wird an ihrer Rückseite vom schattigen Grün der Lessinghöhe begrenzt. Ein wunderschöner Ort, liebevoll „Krume“ genannt, der bislang von der Regenbogen Grundschule als Schulgarten und einem engagierten Anwohner als Mini-Nachbarschaftsgarten genutzt wird. Als Unterstützer*innen jeglicher gärtnerischer Aktivität und Liebhaber*innen städtischen Grüns waren beide Parteien offen für eine Kooperation mit dem QM-Garten und empfingen die über 30 Hochbeete der „Briese“ samt Projetteam mit offenen Armen.[…]
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/ein-rosenkohl-auf-reise-der-rollberger-gemeinschaftsgarten-zieht-um/

    Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ (2025-2026) wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.

    (mehr …)

  • Leipzig: Pflanzen- und Kunstmarkt bei Querbeet

    Jungpflanzenmarkt, Küfa und Kunstmarkt in unseren Gärten

    Jungpflanzenmarkt des Querbeet Leipzig e.V.????????????

    Auch in diesem Jahr haben die Ehrenamtlichen des Querbeet Leipzig e.V. besonders schöne und außergewöhnliche Sorten von Tomaten, Kürbissen und vielem mehr vorgezogen.

    Es erwartet euch eine bunte Auswahl an Pflanzen, die eure Gärten und Balkone verschönern werden.

    Neben den Pflanzen gibt es auch eine vegane Küfa (Küche für alle). Kommt vorbei, genießt die gute Stimmung und unterstützt uns bei unseren Projekten!

    • Wirrwuchs Mitmachgarten

    Schlehenweg 29, 04329 Leipzig

    Mi. 07. ; Do. 08. und Fr. 09. Mai, 12-18 Uhr

    • Ehemaliger Schulgarten
      am Bernhardiplatz, 04315 Leipzig (Wegbeschreibung s. Grafik)

    Mi. 14. ; Do. 15. ; Fr.  16. und Sa. 17. Mai, 16-19 Uhr
    + KÜFA  am Mi. 14.05., 17:30-19:30 Uhr

    Die Spenden aus dem Jungpflanzenmarkt fließen direkt in unsere soziokulturellen und umweltpädagogischen Projekte in Paunsdorf. Mit eurer Unterstützung können wir weiterhin wichtige Initiativen vorantreiben und die Gemeinschaft stärken.

    Kunstmarkt im Ludwigsgarten

    Ludwigstr. 59

    So, 18. Mai, 12-17 Uhr
    Wir präsentieren regionale Künstler*innen in einer schönen, frühlingshaften Atmosphäre im Ludwigsgarten.

    Es erwarten euch Snacks, Getränke und ein kleiner Pflanzentisch.

    Wir freuen uns auf euch! ???? Bei sehr schlechtem Wetter muss der Markt leider ausfallen.


    (mehr …)

  • Osnabrück: TomaTos Verein aufgelöst

    Bei der JHV im Februar wurde die Auflösung des Vereins TomatOS beschlossen. Der Verein ist in diesem Jahr auf dem Gärtnereigelände nicht mehr aktiv.
    Auf unserem Gartengelände finden aber weiterhin Urban Gardening und thematisch passende Workshops statt, ab jetzt über die Firma Alte Gärtnerei Kersten (www.alte-gaertnerei-kersten.de).

    (mehr …)

  • Berlin: Bürgergarten Helle Oase von Brandanschlag betroffen

    Küche/Tiny Haus ist angezündet worden, sie sammeln Geld für den teuren Abriss und Entsorgung (da brauchen sie wohl 12T, Spendenkampage ist für 6T angelegt)

    https://www.gofundme.com/f/gemeinschaftsgarten-in-not

    (mehr …)

  • Halle: GG am Küttener Weg hat nun 3 Parzellen im Kleingarten

    (ANtrag, Antworten)

    Kurzbeschreibung des Vorhabens:
    Der Gemeinschaftsgarten „Am Küttener Weg“ besteht seit 2015 und ist seither ein Ort des
    gemeinschaftlichen Gärtnerns, des Austauschs und der gelebten Nachhaltigkeit. Auf bislang
    rund 700 m² haben Mitgärtner*innen über die Jahre Gemüse angebaut, Gemeinschaft
    gepflegt und Bildungsarbeit geleistet. Im März 2025 konnten wir zwei angrenzende
    Parzellen von einem bisherigen Pächter übernehmen, wodurch sich unsere Gartenfläche auf
    insgesamt 1.400 m² verdoppelt hat. Diese Erweiterung eröffnet uns neue Möglichkeiten, da
    unsere ursprüngliche Fläche in den letzten Jahren zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen
    gestoßen war.
    Unsere Ziele:
    ⦁ Vergrößerung der aktiven Gartengemeinschaft und Entwicklung demokratischer
    Entscheidungsstrukturen für eine größere Gruppe,
    ⦁ Ausbau der infrastrukturellen Versorgung,
    ⦁ Durchführung gemeinsame Arbeitsaktionen und Bau-Workshops,
    ⦁ Abbau von Gefahrenquellen auf den neu gepachteten Flächen,
    ⦁ Vorbereitungen für das Jubiläumsfest „10 Jahre Gemeinschaftsgarten Am Küttener
    Weg“ im September 2025.
    Die Erweiterung stellt für uns einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des
    Gartens dar, die folgende Aufgabenschwerpunkte/Maßnahmen erfordern (einschließlich
    Zeitplanung):
    ⦁ Bau einer Trenntoilette (die bisherige, gemeinsam genutzte Trenntoilette war
    Eigentum des alten Pächters und wurde von ihm mitgenommen), bis September
    2025,
    ⦁ Aufbereitung und Instandsetzung einer 2019 erbauten Holzhütte, die dringend
    einen neuen Außenschutz (Holzlasur) benötigt, bis Juli 2025,
    ⦁ Aufbau einer Wasserversorgung in den neuen Parzellen, systematische Verbindung
    der übernommenen Regenwasserspeicher, bis Juni 2025,
    ⦁ Beseitigung verkrauteter Flächen und Nutzbarmachung sowie Verschnitt der Obst-
    und Nussgehölze, bis August 2025,
    ⦁ Infrastruktureller Ausbau: Mini-Kühlschrank sowie eine einfache Kochplatte, damit
    Gärtner*innen sich vor Ort versorgen und Lebensmittel angemessen lagern können,
    bis Juni 2025, spätestens September 2025,
    ⦁ Lagermöglichkeiten für Wechselkleidung der Gärtner*innen, bis Juni 2025,
    ⦁ Aufbau einer Wildgehölzhecke als Rückzugsort für Tiere und als Wind- und
    Sichtschutz, bis Juni 2025,
    ⦁ Schaffung neuer Beetflächen, u.a. für Tomaten, Rhabarber sowie Bohnen und
    andere Gemüsekulturen, bis Mai 2025,
    ⦁ Abriss einer zweiten, vom Einsturz bedrohten Holzhütte auf der neu gepachteten
    Fläche, bis Dezember 2025

    1. Wie groß ist die Gartengruppe und wie viele Menschen sind in der Kerngruppe aktiv?

    Derzeit besteht unsere Gartengruppe aus sechs Personen in der Kerngruppe sowie vier weiteren Mitgärtner*innen, die flexibel mitarbeiten. Durch die Erweiterung unserer Fläche möchten wir gezielt neue Menschen ansprechen. Erste Schritte dazu laufen bereits – über persönliche Netzwerke, aber auch digital. Wir überlegen, künftig feste Öffnungszeiten einzuführen, damit der Garten noch besser zugänglich wird.

    2. Wie stabil ist die Gruppe? Gibt es viel Fluktuation?

    Die Gruppe ist insgesamt stabil, auch wenn es über die Jahre immer wieder Wechsel gab. Der Garten wurde 2015 gegründet, aber erst ab 2017 wuchs eine konstante Gruppe, die das Projekt kontinuierlich weiterentwickelte. Viele waren damals in Ausbildung oder im Studium und haben nach rund drei Jahren aus beruflichen oder familiären Gründen Halle verlassen. Durch gezielte Ansprache, unsere Homepage und Postkartenaktionen haben wir jedoch stets neue Interessierte gewinnen können. Die meisten Mitgärtner*innen bleiben mehrere Jahre – das spricht für eine nachhaltige Bindung an den Ort.

    3. Wie setzt sich die Gruppe zusammen? Sind auch Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte dabei?

    Unsere Gruppe ist vielfältig und umfasst Menschen unterschiedlichen Alters und beruflicher Hintergründe. Die Gruppe war lange von jungen Menschen in Ausbildung oder im Studium geprägt, die mit wenig Geld lebten und im Garten einen Ort der Teilhabe fanden. Heute besteht die Gruppe vor allem aus Menschen mit festen Jobs, teilweise in Teilzeit oder im Schichtdienst – einer der Mitgärtner steht kurz vor dem Ruhestand. Aktuell ist niemand mit Migrations- oder Fluchtgeschichte aktiv, aber in der Vergangenheit hatten wir Mitgärtner*innen mit indischer und aserbaidschanischer Herkunft, teils aus der 1., teils aus der 2. Generation. Unser Garten ist offen für alle, unabhängig von Herkunft oder Hintergrund.

    4. Wie können neu Interessierte mitmachen, wer kümmert sich wie?

    Da wir mitten in einer Kleingartenanlage liegen, kommen kaum Menschen zufällig vorbei. Die meisten finden über unsere Homepage, soziale Medien oder durch persönliche Empfehlungen zu uns. Interessierte bekommen eine Gartenführung und ein Gespräch, bei dem wir unsere Grundideen vorstellen und über die Möglichkeiten der Beteiligung sprechen. Danach entscheiden sie selbst, wie sie sich einbringen möchten. Eine WhatsApp-Gruppe hält alle auf dem Laufenden, wer gerade im Garten ist oder was ansteht. Künftig planen wir regelmäßige gemeinsame Arbeitseinsätze, um Verbindlichkeit und Gemeinschaft weiter zu stärken.

    5. Wie lange sind Sie selber schon im Garten dabei und was ist Ihre Rolle?

    Ich bin seit 2017 Teil des Gartens. Zu dem Zeitpunkt war ich die einzige aktive Person. Nach und nach konnte ich wieder eine kleine Gruppe um mich sammeln. Inzwischen bin ich so etwas wie das „Bindeglied“ zwischen Interessierten, dem Vorstand und dem Gartenalltag. Ich übernehme die Begrüßung und Einführung neuer Gärtner*innen und organisiere ich viele Abläufe mit.

    Darüber hinaus engagiere ich mich für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Dachvereins Gartenwerkstadt Halle e.V..

    6. Wie hoch ist die Pacht und wie wird diese finanziert?

    Pro Parzelle zahlen wir etwa 220 € Pacht, also 880 € jährlich für unsere vier Parzellen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über die Mitgliedsbeiträge der aktiven Gärtner*innen, die ihre Beiträge nach eigenen finanziellen Möglichkeiten selbst festlegen. Eine externe oder vereinsübergreifende Quersubventionierung gibt es nicht – jede Gartengruppe trägt ihre Fläche eigenständig.​

    7. Wie offen ist der Garten? Kommen die Gärtner*innen jederzeit in die Kleingartenanlage?

    Von April bis Oktober ist die Kleingartenanlage tagsüber geöffnet, sodass der Garten frei zugänglich ist. In den Wintermonaten ist die Anlage abgeschlossen, jedoch verfügen wir über Schlüssel, um den Zugang zu gewährleisten. Unser Garten selbst ist nicht abgeschlossen und kann jederzeit betreten werden.​

    8. Wie machen Sie auf den Garten aufmerksam? Gibt es z.B. ein Schild am Eingang der Anlage und an den zusammengelegten Parzellen, die auf den Gemeinschaftsgarten und Mitmachmöglichkeiten hinweisen?

    Bislang gibt es keine Beschilderung am Eingang, das wurde intern mehrfach diskutiert. Einerseits möchten wir sichtbarer sein, andererseits gab es in der Vergangenheit wiederholt Diebstähle, was die Gruppe vorsichtig gemacht hat. Ich habe mich bei anderen Projekten umgeschaut und plane, gemeinsam mit der Gruppe eine passende Lösung zu entwickeln – informativ, aber dezent. Wir sind auch im Austausch mit dem Vorstand der Kleingartenanlage, da es in Teilen der Anlage noch Vorbehalte gegenüber unserer offenen Nutzung gibt.

    9. Wie viele Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden?

    Aktuell gibt es 14 kleinere Beetflächen (meist rund zwei bis drei Meter Durchmesser) und ein größeres Gemüsebeet von etwa 15 m². Zusätzlich gibt es Staudenbereiche, Wildkräuterflächen, Beerensträucher und Baumscheibenbepflanzungen. Im Zuge der Erweiterung möchten wir die Anzahl der Gemüsebeete mindestens verdoppeln, also auf rund 30 Beete erweitern.

    10. Wie ist der Garten organisiert? Wird alles gemeinschaftlich begärtnert oder gibt es Patenschaften oder individuelle Parzellen?

    Wir verbinden gemeinschaftliches Gärtnern mit individueller Nutzung. Es gibt zentrale Flächen, die gemeinsam gepflegt, geerntet und genutzt werden (z. B. Kräuter, Beeren, Kompost, Geräte). Darüber hinaus hat jede*r eigene kleine Beete für individuelle Ideen oder Lieblingspflanzen. Wer gerade im Urlaub ist oder Unterstützung braucht, schreibt in die Whats-App-Gruppe – dann helfen wir uns gegenseitig. Bestimmte Ernten wie Tomaten, Bohnen, Zucchini, Obst oder Kräuter werden immer gemeinschaftlich geteilt.

    11. Woher kommt das Wasser/wie viel können Sie mit der Ernte von Regenwasser abdecken?

    Derzeit nutzen wir drei 210-Liter-Regenfässer, gespeist über das Dach der Gartenhütte. Durch Mulchen und angepasste Bewässerung kommen wir bisher gut zurecht. Bei längerer Trockenheit greifen wir auf einen Wasseranschluss der Anlage zurück. Auf den neuen Parzellen gibt es weitere Dächer für Regenwassernutzung und einen weiteren Außenwasseranschluss. Einige Fässer, die wir übernommen haben, sind defekt – diese möchten wir ersetzen. Ziel ist es, eine möglichst vollständige Eigenversorgung über Regenwasser zu erreichen.

    12. Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell am Garten?

    Alle Kosten werden gemeinschaftlich getragen. Jede*r beteiligt sich nach eigenen Möglichkeiten. Wo es geht, kaufen wir gebraucht oder nutzen Netzwerke. Saatgut ziehen wir oft selbst, Beeren vermehren wir durch Stecklinge. Bei größeren Anschaffungen legen wir zusammen. Die Möglichkeit einer Förderung ist für uns neu und würde es uns erleichtern, dringend notwendige Maßnahmen umzusetzen.

    (mehr …)

  • Berlin: KiezGardenWheel vom Hackerthon soll umgesetzt werden

    https://feast2030.eu/research-activities/hackathon/berlin

    NL Toni:

    FEAST-Hackathon in Berlin mit spannenden Ergebnissen

    Wie können wir einen ansprechenden Einarbeitungsplan für neue urbane Gärtner:innen entwickeln? Wie können wir der Gemeinschaft effektiv dabei helfen, gemeinsames internes Wissen aufzubauen? Wie können wir urbane Gärten in inklusivere öffentliche Räume verwandeln? Wie können wir urbanen Gärten helfen, ihre Werte und Aktivitäten bestmöglich zu kommunizieren?

    Das waren die Fragen, die beim Berliner Hackathon des FEAST-Forschungsprojekts im Mittelpunkt standen. Vier wunderbare Ideen wurden von den Teams entwickelt. Als Gewinner prämiert wurde das Team von KiezGarden mit Paige Postma, Dishunee Pandya, Niklas Michels und Minette Mangahas.

    Ihr innovatives Konzept stach als Lösung hervor, um Kommunikationslücken in Gemeinschaftsgärten zu überbrücken. Einerseits ein analoges Tool (das KiezGarden Wheel), das im Garten aufgestellt werden kann und die derzeitigen Ernte-Möglichkeiten kommuniziert. Andererseits ein digitaler Planer, um den Wissensaustausch zu fördern, die Planung zu vereinfachen und ein Gefühl der Verbundenheit innerhalb und zwischen Gemeinschaftsgärten zu stärken. Beide Bausteine werden geraden zusammen mit OpenDot in Mailand weiterentwickelt.

    (mehr …)

  • Wörth am Rhein: GG an Stadtbücherei entsteht

    (alerts)

    Wörth am Rhein. Mit dem neuen Urban-Gardening-Projekt verwandelt sich die Grünfläche an der Stadtbücherei im Dorschberg Zentrum in einen lebendigen Treffpunkt für alle, die Lust haben, gemeinsam zu pflanzen und den Stadtteil aktiv mitzugestalten. Unter dem Motto „Acht Ecken für frisches Gemüse“ startet das Projekt mit einem großen Auftaktevent am 12. April 2025 von 14 bis 17 Uhr – einfach vorbeikommen und mitmachen!
    Urban Gardening bezeichnet das gemeinschaftliche Gärtnern in städtischen Räumen. Auf öffentlichen oder privaten Flächen entstehen so grüne Oasen, in denen Obst, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Neben der nachhaltigen Nutzung von Flächen steht der soziale Aspekt im Mittelpunkt: Menschen kommen zusammen, tauschen Wissen aus und gestalten aktiv ihr Wohnumfeld mit. Diese Form des Gärtnerns trägt zur Umweltbildung, Klimaschutz und einer höheren Lebensqualität in der Stadt bei.

    Grünflächen nutzen und Gemeinschaft stärken

    Ein eigener Garten ist nicht nötig, um selbst Gemüse anzubauen. Die neuen Hochbeete bieten Platz für frisches Obst, Gemüse und Kräuter – selbstgezogen, nachhaltig und gesund. Neben dem Anbau geht es um den Austausch von Wissen, das gemeinsame Erleben der Natur und die Gestaltung eines grünen Begegnungsorts.

    Urban Gardening für den Dorschberg

    Das Projekt wird von der Stadt Wörth am Rhein gemeinsam mit „Urbane Gärten Karlsruhe“ umgesetzt. Die gemeinnützige Organisation bringt ihre Erfahrung aus zahlreichen Projekten ein und unterstützt mit Fachwissen und Praxisbegleitung. Ihr Fokus liegt auf nachhaltiger Stadtentwicklung durch gemeinschaftliche Gartenflächen, ökologischen Anbaumethoden und kreativen Lösungen für den öffentlichen Raum. Bürgermeister Steffen Weiß betont die Bedeutung des Projekts für den Stadtteil: „Das Projekt entstand aus Wünschen der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Transformationsprozesses für das Dorschberg Zentrum. Ziel ist es, eine engagierte Gemeinschaft zu fördern und gemeinsam einen lebenswerten Stadtteil zu gestalten. Gerade für Kinder ist das eigene Gärtnern eine wertvolle Erfahrung.“

    Erstes Treffen: „Hoch die Beete!“

    Zum Auftakt am 12. April werden gemeinsam achteckige Hochbeete gebaut. Materialien und Werkzeuge sind vorhanden – mitmachen kann jede und jeder, unabhängig von Alter oder Vorerfahrung. Kinder sind in Begleitung ihrer Eltern herzlich willkommen!

    ???? Treffpunkt: Grünfläche vor der Stadtbücherei im Dorschberg Zentrum Wörth⏰ Zeit: 14 bis 17 Uhr

    Ortsvorsteher Helmut Wesper hebt hervor: „Dieses Projekt zeigt, wie Engagement in der Gemeinschaft den Stadtteil nachhaltig prägen kann. Jede und jeder kann mitgestalten, praktische Erfahrungen sammeln und einen lebendigen Ort für alle schaffen.“
    Übrigens: In der Stadtbücherei gibt es eine Saatgutbibliothek. Saatgut kann dort „entliehen“ und nach der eigenen Ernte wieder zurückgegeben werden – ein nachhaltiger Kreislauf für die Gemeinschaft.

    Jahresprogramm: Lernen, anpacken, ernten

    Über das Jahr verteilt gibt es spannende Workshops rund um nachhaltiges Gärtnern:

    • 12.04.2025 – Hoch die Beete! Acht Ecken für frisches Gemüse
    • 03.05.2025 – Naschgarten: I love you berry much
    • 17.05.2025 – Vertikales Gärtnern: Ernte auf kleinem Raum
    • 30.05.2025 – Seed Dating: Richtig säen & Gemüsegemeinschaften pflanzen
    • 04.07.2025 – Klimafester Garten
    • 29.08.2025 – Draußen-Atelier
    • 11.10.2025 – Frühstart ins Frühjahr: Jetzt den Garten vorausdenken!

    Mitmachen leicht gemacht
    Das Projekt ist offen für alle – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kinder sind in Begleitung ihrer Eltern herzlich willkommen.

    ???? Alle Termine und weitere Infos: urbanegaerten.org/projekte/gemeinschaftsgartnern-im-dorschberg-zentrum

    (mehr …)

  • Berlin: Saatguterhaltung im Floating Garden

    (NL)

    Floating Gardens lädt ein zum Mitwirken: Erhalt von altem Saatgut durch Anpflanzung

    Floating Gardens setzt sich aktiv für die In-situ-Erhaltung von gentechnikfreiem Saatgut ein! Unsere gemeinschaftliche Saatgut Aufbewahrungs -und Anpflanzpraxis bettet ein lebendiges Archiv der botanischen Vielfalt in den ökologischen Kontext des Ortes ein. Dieses Jahr laden wir Einzelpersonen, Saatgutnetzwerke und -Organisationen ein, altes Saatgut von Feldfrüchten, Kräutern und lokalen Wildblumen mitsamt ihrer Geschichten mit uns zu teilen! 

    Im Herbst werden wir das geerntete Saatgut dieser dann gewachsenen Pflanzen an örtliche Gartengemeinschaften und Einzelpersonen weitergeben, um es im nächsten Jahr erneut anzupflanzen und so die In-situ-Erhaltung dieser wertvollen, gefährdeten Arten im städtischen Raum zu fördern und zu vermehren.

    Kontaktiert uns hier, wenn ihr teilnehmen möchtet: 

    garden@floating-berlin.org

    Organisiert von Floating Gardens (Lorene Blanche, Adriana Gahona)

    (mehr …)

  • Berlin: Floating – VHS Kurs

    Start unserer Workshopreihe In Kooperation mit der VHS Friedrichshain-Kreuzberg am 26. April 2025

    Wir freuen uns über die neue Kooperation mit der Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg. In 5 Workshops nähern wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven dem magischen und widersprüchlichen Ort. Wir betrachten die Vielfalt der Pflanzen und entdecken die Floating Gärten (10.05), wir untersuchen die Wasser-Infrastruktur und das Zukunftsmodell Schwammstadt (24.05.), lernen die praktischen Arbeiten für eine bessere Bodenkultur am Becken kennen (07.06.) und diskutieren die Zukunft des Standortes als „Hybride Infrastruktur“ (05.07).

    Regenwasserrückhaltebecken Kreuzberg – Geschichte des Ortes

    Samstag, 26.04.2025

    15 – 18 Uhr

    Dieser Workshop lädt dazu ein, gemeinsam die Geschichte eines besonderen urbanen Ortes zu erkunden. Das Rückhaltebecken ist ein technisches Bauwerk, in dem seit 2018 die Floating University kooexistiert und einen experimentellen Raum schafft, in dem Stadt und Natur, Forschung und Fantasie ineinandergreifen. In einer geführten Tour und gemeinsamen Reflexionen beobachten wir das fragile Zusammenspiel von Umwelt und Urbanität und fragen uns: Welche Geschichten erzählen uns Orte wie dieser – und welche möchten wir in die Zukunft tragen?

    Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Aneignung und Verantwortung:  

    Was bedeutet es, sich Räume in der Stadt anzueignen – nicht als Besitz, sondern als geteilte Praxis in Solidarität mit ihrer Vergangenheit? Wie lässt sich ein Ort nicht nur nutzen, sondern mit Fürsorge weiterdenken? Und wie können wir Orte wie die Floating University als Möglichkeitsräume begreifen, die unser Verhältnis zu Stadt, Natur und Zusammenleben neu verhandeln?

    Workshopleitung: Ute Lindenbeck

    Ein Kurs der VHS Friedrichshain-Kreuzberg in Kooperation mit dem Floating e.V.

    (mehr …)

  • Dresden: Neubelebung und Erweiterung des Palais Garten (im Museum)

    (ANtrag, ANtworten)

    Das Japanische Palais ist ein historisches Gebäude im Zentrum Dresdens, direkt an der
    Elbe. Ein Großteil des Gebäudes wird von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
    genutzt: Hier befinden sich das Museum für Völkerkunde der SKD und das SENCKENBERG
    Naturmuseum Dresden. Zudem werden wechselnde Ausstellungen der 15 Museen der SKD
    präsentiert. Aktuell ist noch die Kinderbiennale zu sehen, anschließend folgen die
    Ausstellung „Mythos Handwerk“ des Kunstgewerbemuseums sowie „Die blauen Schwerter.
    Meissen in der DDR“ der Porzellansammlung der SKD.
    Um unsere Nachbarschaften einzubinden und das Gebäude mit dem Umfeld zu verknüpfen,
    gibt es auch sogenannte „Frei-Räume“: Werkstätten, ein Projektcafé und einen urbanen
    Garten im Innenhof des Japanischen Palais, der zur gemeinsamen Nutzung und kreativen
    Arbeit einlädt. Bisher wurde der Garten eher passiv genutzt – vor allem zum Bestaunen und
    Verweilen. Nun möchten wir ihn für die Gemeinschaft aktivieren, sodass er bewusst genutzt
    und (mit-)gestaltet wird.
    Projektbeschreibung:
    Der Garten, der 2019 im Rahmen der Ausstellung „Die Erfindung der Zukunft“ durch eine
    enge Zusammenarbeit mit der UFER e.V. entstand, soll durch die Einbindung einer
    Gartengruppe und einer Partnerschule oder Kita noch stärker in die Stadtgesellschaft
    eingebunden werden. Geplant ist, die bestehenden Hochbeete gemeinsam zu pflegen, neue
    Hochbeete aufzubauen, die von der Gartengruppe bepflanzt und gepflegt werden und den
    Garten zu einem Ort des Austauschs und der praktischen Bildung zu machen.
    Besonderes Augenmerk liegt auf der Installation „Vietnamese Immigrating Garden“ des
    Künstlers Tuan Mami, die im Jahr 2022 in den Garten integriert wurde. Hierbei wird die
    Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen betrachtet. Im Zentrum
    steht die Pflanze Rau Cần Ta (Wasserfenchel), die durch vietnamesische Migrant*innen nach
    Deutschland kam und eine Verbindung zwischen der vietnamesischen Kultur und den
    Erfahrungen von Migration herstellt. Es hat sich etabliert, dass die vietnamesische
    Gemeinschaft aus der Nachbarschaft des Japanischen Palais gern kommt, um die
    Wasserfenchelpflanzen zu ernten. Auch sie sind eingeladen, die neue Hochbeete
    mitzugestalten.
    Projektziele:
    Das Projekt zielt darauf ab, den Palais Garten als offenen und lebendigen
    Gemeinschaftsgarten für die Stadtgesellschaft zu etablieren. Durch die Bildung einer
    Gartengruppe und Partnerschaften mit Schulen oder Kitas soll der Garten als interaktiver
    Lern- und Begegnungsort genutzt werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die
    Förderung von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gelegt, indem durch die
    Wiederverwendung von Materialien und nachhaltigen Anbaumethoden ein
    ressourcenschonender Umgang mit der Natur praktiziert wird. Beispielsweise werden
    Holzbalken nach Abbau der aktuellen Sonderausstellung „Kinderbiennale. Planet Utopia“
    aufbewahrt, um einen Sonnensegel im Palais Garten bauen zu können. Der Stoff für das
    Sonnensegel wird in der die „Fair Fashion Factory“, der Textil- und Nähwerkstatt des
    Japanischen Palais, genäht. Darüber hinaus werden die Pflanzenschilder in der hauseigenen
    Medienwerkstatt, dem Media Lab, produziert.
    Weiterhin wird das Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ von Tuan Mami integriert,
    um die Migration von Pflanzen und Menschen sowie deren kulturellen und sozialen
    Auswirkungen zu thematisieren. Das Projekt fördert den interkulturellen Austausch und das
    Verständnis für die Themen Migration und Heimat. Der Garten wird so zu einem Ort des
    Austauschs, des Lernens und der sozialen Integration.

    Maßnahmen:
    Zur Umsetzung des Projekts werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Zunächst wird eine
    Gartengruppe gebildet, die gemeinsam mit einer Schule oder Kita an der Pflege der
    Hochbeete und der Gartengestaltung beteiligt ist. Es sollen drei neue Hochbeete
    gemeinsam aufgebaut und bepflanzt werden, die gezielt von der neuen Gartengruppe
    gepflegt werden. Zu der Gartengruppe gehören auch die Mitarbeiter*innen des Museums,
    das Team des Projektcafés, das die Kräuter und das Obst aus dem Garten für die
    Zubereitung von Speisen und Getränke nutzt, und die ehrenamtlichen Expert*innen von
    Gartenvereinen. Das gemeinsame Gärtnern soll dabei auch den Austausch zwischen
    Museum und Publikum stärken.
    In Workshops und Führungen werden die Themen Nachhaltigkeit, Pflanzenpflege und
    Kreisläufe vermittelt. Dabei sollen die Teilnehmer*innen nicht nur praktisch im Garten tätig
    werden, sondern auch ein tieferes Verständnis für ökologische Zusammenhänge entwickeln.
    Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Einbindung des Kunstwerks von Tuan Mami,
    das die Migration von Pflanzen als Metapher für die Migration von Menschen nutzt.
    Mögliche Workshops sind: Balkonkästen aus Restmaterialien bauen und mit Saatgut aus
    dem Palais Garten bestücken; ein Herbarium herstellen; Kräutervielfalt kennen lernen;
    Nachhaltig und saisonal kochen; die Pflanzenwelt über einen künstlerischen Zugang
    entdecken, Samenkugeln für zu Hause bauen u.v.m. Die Themen der Workshops werden in
    Zusammenarbeit mit der Gartengruppe entwickelt.

    1. Wie groß ist denn die Gruppe schon? Wie viele ehrenamtliche Expert*innen aus Gartenvereinen (meinen Sie damit Gemeinschaftsgarten Trägervereine?) sind schon dabei?

    Aktuell besteht die Gartengruppe aus einer kleinen, engagierten Runde: 4 Mitarbeitenden aus dem Museumsteam, 1 Aufsichtsperson sowie 3 Expert*innen aus dem Gartenbereich, die teilweise ehrenamtlich, teilweise (bis 2024) freiberuflich projektfinanziert mitwirkten. Hinzu kommen 5 Mitglieder einer vietnamesischen Gemeinschaft, die gezielt den „Vietnamese Immigrating Garden“ (V.I.G.) pflegt und erntet. Die bisherigen Café-Partner*innen waren ebenfalls Teil der Gartengruppe. Wir sind derzeit auf der Suche nach neuen Partner*innen.

    1. Wie viele Besucher*innen der Sonderausstellung haben Interesse, mit zu gärtnern/beim Gartenprojekt dabei zu sein?

    Während der Finissage der Sonderausstellung haben wir gezielt auf das Gartenprojekt aufmerksam gemacht – durch Workshops und Gartenführungen. Verbindliche Anmeldungen wurden bisher allerdings nicht erfasst. Sobald klar ist, wie und wann es weitergeht, möchten wir auf unseren Kanälen – insbesondere über Instagram und vor Ort im Japanischen Palais – aktiver zur Beteiligung einladen. Am 11. April wird der Garten neu bepflanzt, und wir laden interessierte Besucher*innen spontan herzlich ein, mitzugärtnern oder den Garten zu entdecken

    1. Wie kommen die Gärtner*innen in den Garten? Ist das jederzeit möglich?

    Der Garten ist während der regulären Öffnungszeiten des Japanischen Palais zugänglich – derzeit Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Perspektivisch streben wir eine Verschiebung von 11 bis 18 Uhr an; eine Entscheidung dazu steht in Kürze an. Die einzige Einschränkung erfolgt im Winter: Bei Schneefall und Glätte bleibt den Innenhof geschlossen (Rutschgefahr). Es ist allerdings möglich, als Gartengruppe darum zu bitten, in den Innenhof zu gelangen.

    1. Wie genau wird Kunstwerk „Vietnamese Immigrating Garden“ integriert (das habe ich schon auf der letzten Documenta bewundert)?

    Das Werk von Tuan Mami war ursprünglich an einer anderen Stelle im Hof verortet. In Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Gartengestalterin Gerda Berger wurde es 2024 in den Garten integriert. Seitdem rahmt es den linken Gartenbereich und bildet eine neue Einheit – zugleich eigenständiges Kunstwerk und Teil des gestalteten Gartens. Zusätzlich ist geplant, zwei Pflanzkästen mit Wasserfenchel vor dem Gebäude zu platzieren, um die Installation stärker nach außen sichtbar zu machen. Hierfür warten wir auf Rückmeldungen der Stadt und der Denkmalpflege. Der Wasserfenchel wird regelmäßig geerntet und kulinarisch genutzt. Perspektivisch möchten wir den V.I.G. auch inhaltlich weiter im Garten verankern – z.B. durch ein neues Beet mit Kräutern aus der vietnamesischen Küche. Ich hänge gern ein Bild vom Garten anbei. Darüber hinaus streben wir an, mit der vietnamesischen Gemeinschaft größere Formate und Veranstaltungen zu organisieren. Hierfür bin ich parallel auf der Suche nach Fördermöglichkeiten. Wir hatten bereits zwei sehr erfolgsreiche Großformate: einmal 2023 die Einweihung des Gartens mit dem Künstler Tuan Mami, mit gemeinsamen Kochen und Essen (Hotpot) sowie Karaoke-Singen und einmal das Nachbarschaftfestival 2024: drei Tage mit vielfältigen Musikbeiträgen, Streetfood, Workshops etc.

    1. Sind die Workshops für die (potentiellen) Gärtner*innen des Palais Gartens oder für alle Besucher*innen?

    Die Workshops sind grundsätzlich offen für alle – sowohl für Mitglieder der Gartengruppe als auch für interessierte Besucher*innen. Die Themen können von der Gartengruppe vorgeschlagen werden, zugleich bieten die Workshops eine gute Möglichkeit, neue Mitwirkende für das Gartenprojekt zu gewinnen.

    1. Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden die Beete bewässert?

    Die Gartengeräte sind im Garten in einer abschließbaren Holztruhe untergebracht (Zahlenschloss). Für die Beete wurde ein Bewässerungssystem mit Computersteuerung und kleinen Schleusen installiert. In den Sommermonaten wird zusätzlich per Hand mit Gießkanne bewässert, wenn das System allein nicht ausreicht.

    1. Könnten Sie bitte die geplanten Kosten für die Workshops und für die Beetreparaturen noch ein wenig auffächern?

    Da die Themen der Workshops gemeinsam mit der Gartengruppe entwickelt werden könnten, ist eine genaue inhaltliche Aufschlüsselung vorab schwierig. Dennoch habe ich beispielhafte Materialkosten und Bedarfe kalkuliert. Womöglich können einige Material von den Teilnehmer*innen mitgebracht werden, aus dem Garten gezogen (Pflanzen) oder von weiteren Projekten im Jap. Palais nachgenutzt werden, sodass wir mit dem gesamten Budget mehr Workshops organisieren bzw. mehr Personen erreichen würden.

    (mehr …)

  • Ziegenhagen: Dorfgemeinschaftsgarten hat neue Koordinatorinnen

    (Antrag, Antworten)

    2024 hatte der Garten/die Gruppe es nicht geschafft, die abgelaufene Gemeinnützigkeit zu verlängern, dann ging die Hauptkkordinatorin woanders hin. Nun haben sich zwei Frauen aus der Gartengruppe gefunden, die den Garten koordinieren und Anträge stellen.

    Der Garten ist naturnah mit Blühflächen, Insektenhotels und Schutzecken für Kleintiere und Insekten angelegt.

    Wir organisieren die Anzucht der Jungpflanzen selbst. Hierfür kooperieren wir soweit möglich mit der Gärtnerei einer regionalen Solidarischen Landwirtschaft. Von einigen Pflanzen haben wir selbst Saatgut gewonnen und möchten das noch ausbauen.

    Das Jahr 2024 war für den Gemeinschaftsgarten ein Jahr mit Veränderungen.

    Jutta und Karin, zwei engagierte Gründungsmitgliederinnen, haben sich aus privaten Gründen zurückgezogen. Sie sind in Ihrem beruflichen Umfeld zu sehr beschäftigt bzw. mit ihrem Privatgarten komplett ausgelastet.

    Das geplante Kochen mit den Kindern und das Kohlessen mit den Landfrauen hat aus Mangel an Interesse seitens der Kinder und Landfrauen in 2024 leider nicht stattgefunden. Aber die Kürbisse zum Schnitzen zu Halloween haben die Kinder gerne und mit Freude genommen.

    Es fand ein Flohmarkt beim Dorfgemeinschaftshaus unter Beteiligung einiger Gärtnerinnen statt. Wir konnten zwei neue Mitgärtner*innen gewinnen und arbeiten daran, weitere Dorfbewohner*Innen zu begeistern.

    Wir sind derzeit 11 Menschen, von denen drei aber aus Altersgründen nicht mehr bei allem mitmachen können. Trotzdem übernehmen sie noch Aufgaben wie das Führen der Barkasse, das tägliche Gießen der Anzucht im Gewächshaus oder Arbeiten im Sitzen. Dafür sind wir sehr dankbar.   

    Es gab einige Anfragen nach „privaten“ Beeten, die wir jedoch abgelehnt haben, da wir uns explizit als Gemeinschaftsgarten verstehen.

    Wir treffen uns weiterhin am Mittwoch (wer kann) und am Samstag (alle) im Garten und besprechen die anfallenden Arbeiten. Samstags gibt es ab und zu Kaffee und Kuchen nach der Gartenarbeit, und es kommen manchmal interessierte Gäste aus dem Dorf einfach so vorbei. 

    Ab und zu kommt jemand von der Kerngruppe unter der Woche dazu, ein paar Stunden spontan im Garten zu arbeiten.

    Wir haben uns Gärtner*innen verschiedene Themen zugewiesen, auf die jede*r besonders achten wird, damit die anderen eine Ansprechperson haben:

    ·        Saatgutbeschaffung

    ·        Anzucht

    ·        Kompost

    ·        Gewächshaus gießen

    ·        Hütte ordnen

    ·        Rasen mähen

    ·        Gründüngungsbeete


    Wenn jemand in Urlaub geht oder krank ist, vereinbaren wir Vertretungen.

    Saatgut für 2025 haben wir aus privaten Mitteln vorfinanziert. Demnächst müssen wir eventuell noch Gartengeräte nachkaufen, da mit den zwei Gärtnerinnen demnächst auch Geräte den Garten verlassen werden.

      

    Auch diesen Sommer soll weiterhin die Ernte über unserem Eigenbedarf den Dorfbewohner*innen gegen eine Spende an der Straße angeboten werden.

    Auch die Ernte des außerhalb des Dorfes liegenden Bio-Kartoffelackers (Projekt der AG Nachhaltiges Ziegenhagen) wird vor dem Tor des Gemeinschaftsgartens an die Dorfbewohner verkauft. Dadurch bekommt der Gemeinschaftsgarten noch mehr Aufmerksamkeit im Dorf.

    Wie viele (Gemüse)Beete gibt es und wie groß sind diese?
    Es gibt 4 Quadranten A, B, C, D mit jeweils 10 bzw. 11 Gemüsebeeten, also insgesamt 42 Beete und eine Kräuterspirale in der Mitte. Die Beete sind alle ca. 75 cm breit und die unteren Beete sind ca. 8-10 m lang, die oberen (B und C) etwas kürzer. Unsere Wege sind ca. 40cm breit. Auf dem Quadranten C bauen wir in diesem Jahr vor allem Gründüngung und Wildblumen an.

    Wie macht ihr auf den Garten und die Mitmachmöglichkeiten aufmerksam, wie bekannt ist der Garten in Ziegenhagen?
    Ein Wort zum Dorf selbst. Ziegenhagen hat ca. 600 Einwohner und ist ein „Sackgassendorf“, kein Durchgangsverkehr. Es gibt keine Geschäfte zum Einkaufen und nur wenige selbständige  Betriebe.

    Diese außergewöhnliche Lage macht es interessant für engagierte Menschen, die einen besonderen Ort zum Leben suchen. Daher gibt es auch Interesse an einem Gemeinschaftsgarten, was eher ungewöhnlich ist für einen Ort mit überwiegend Einfamilienhäusern, welche fast alle über einen privaten Garten verfügen.

    In Ziegenhagen kennt praktisch jede und jeder den Gemeinschaftsgarten, denn er liegt sehr präsent mitten im Ort an der Straße, und ist direkt auf dem Holzschild über dem Eingang erkennbar.

    Es gibt ein Kästchen mit einer Info-Postkarte am Eingangstor, die zum Mitmachen einlädt. Viele Menschen im Ort äußern immer wieder, sie würden ja gerne kommen, wenn sie nur Zeit hätten.  

    –       Mit welchen Gruppen kooperiert ihr/können auch Gruppen den Garten nutzen?
    Über die AG nachhaltiges Ziegenhagen sind wir immer im Gespräch mit Anderen, werben Menschen zum Mitmachen. Weiter gibt es auch Signal Dorfgruppen, in denen wir im Kontakt mit anderen Dorfbewohnen suchen.
    Der Kontakt mit den Landfrauen wurde wiederholt angeknüpft, war jedoch bislang nicht so fruchtbar. Wir haben Kontakte zum Landwirt, der die Kartoffeln für das Dorf anbaut.
    Wir kooperieren mit der Gärtnerei einer regionalen Solidarischen Landwirtschaft. Wir wollen Kontakt aufnehmen zu der Saatgut-SoLawi für SoLawis, von denen eine direkt in Witzenhausen entstehen soll.
    Es gab schon Geburtstagsfeiern im Garten und wir sind offen für Gruppen, die den Raum nutzen möchten. Den Kontakt zum Kindertreff und zu den Landfrauen werden wir halten und einen neuen Versuch starten.  

    –       Wie groß ist die Kerngruppe, sind das die 11 Menschen? Sind auch Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte im Garten dabei?

    Die Kerngruppe sind momentan 11 Menschen, ja. Wir haben in Ziegenhagen nur eine sehr begrenzte Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte. „Unser Syrer“ hat selbst einen großen Permakulturgarten vor dem Haus seiner WG. Von der ukrainischen Familie kam noch kein Interesse, möglicherweise lieg das am Alter (Jugendliche) und an der Gesundheit (Senioren) oder der Sprache. Die meisten von uns sind jedoch innerdeutsche bzw. europäische Migranten, ein sehr aktives Paar aus den Niederlanden, zwei aus Berlin, eine aus dem Rhein-Main-Gebiet, zwei  vom Niederrhein, etc.   

    –       Wie hoch sind die Spendeneinnahmen im Schnitt? Welche anderen Finanzierungsquellen habt ihr? Macht ihr z.B. Veranstaltungen mit Spendenbox für den Garten? Habt ihr lokale Unternehmen nach Unterstützungsmöglichkeiten gefragt? Könnte eure Mitgliedsbeitrag für den Trägerverein nicht doch auch für die Ausgaben des Gartens genutzt werden? Oder wäre es möglich, dass die Gärtner*innen sich doch auch an den Kosten beteiligen?

    Wir haben uns bisher v.a. auf die Anstiftung und auf die Einnahmen aus dem an der Straße angebotenen Gemüse verlassen. An Spenden kamen in den letzten beiden Jahren im Schnitt ca. 220€ zusammen. Wir haben bisher keine Veranstaltungen gemacht. Im Moment sieht sich die Gartengruppe dazu nicht in der Lage. Das kann sich aber wieder ändern.

    In Ziegenhagen gibt es einen Verlag und mehrere Landwirte sowie Ferienunterkünfte. Den Verlag haben wir angefragt, aber bislang nichts bekommen. Jede/jeder Gärtner*in hat schon immer einen persönlichen Beitrag eingebracht im Form von Pflanzenspenden, Geräten, Geschirr, Besteck, Handtüchern und allem, was im Garten gebraucht wird.
    Den Verein Nachhaltiges Ziegenhagen können wir mal fragen, ob wir unsere Beiträge auch für den Garten ausgeben dürfen. In diesem Jahr sammeln wir tatsächlich schon 30€ pro Gärtner*in ein, um unsere Kosten zu decken.

    –       Seid ihr auf nebenan.de aktiv, darüber bekommen manche Gärten auch einiges an Materialien

    nebenan.de ist eine gute Idee. Für unser Dorf und ein paar umliegenden Dörfer gibt es das erst seit knapp zwei Jahren und die Seite ist noch nicht sehr belebt.
    Wir haben in den letzten Jahren Materialien und Dienstleistung „auf Zuruf“ oder vom Verpächter bekommen, z.B. die Reparatur der Dachrinne, Schilderstöcke oder Holzhackschnitzel für die Wege. Wir werden uns abstimmen, ob wir auf nebenan.de aktiver werden können.

    –       Was passiert mit der Ernte (die ihr nicht spendet)?

    Die Ernte ist primär für den Eigenverbrauch. Verstärken wollen wir die Vorratshaltung für den Winter. Dazu sind wir auf der Suche nach besseren Lagermöglichkeiten.

    (mehr …)

  • Altenkirchen: IG Querbeet sucht weitere Gärtner*innen

    Ansonsten läuft bei uns alles ganz gut, es fehlen nur ein paar mehr Gärtner und wir bemühen uns die freien Flächen irgendwie instand zu halten. Mit Folie abdecken, Kartoffeln einbringen oder wie in diesem Jahr: Hafer einsähen. 

    In diesem Frühjahr hatten wir auch zusätzliche Werbung über die VHS, was bisher schon eine neue Gärtnerin hervorgerufen hat. Ich denke wir werden jetzt mal noch ein wenig abwarten. 

    (mehr …)

  • Berlin: Grünes Klassenzimmer in Kraut und Rüben in Marzahn

    (Antworten, ANtrag)

    Menschlichkeit Unparteilichkeit Neutralität Unabhängigkeit Freiwilligkeit Einheit Universalität
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Projektbeschreibung und Anlass:
    Im Rahmen unseres bestehenden Gartenprojekts „Kraut und Rüben“ möchten wir 2025 einen
    neuen, zukunftsweisenden Schwerpunkt setzen: Ein grünes Klassenzimmer für Kinder soll
    entstehen, in dem sie den bewussten Umgang mit Pflanzen, Kräutern und der Natur
    altersgerecht erleben und erlernen können.
    Ziel ist es, Kinder aus dem Sozialraum spielerisch und praxisnah mit der Welt der Kräuter und
    Nutzpflanzen vertraut zu machen. Durch kindgerechte Hochbeete, Lerninseln und begleitete
    Entdeckertage im Garten möchten wir Neugier wecken und Naturwissen erlebbar machen. Der
    Garten wird somit nicht nur Ort des ehrenamtlichen Engagements, sondern auch ein inklusiver,
    intergenerativer Lernort für Naturbildung und gesunde Ernährung.
    Konkret geplant ist:
    • Bau von 4 bis 6 kindgerechten Hochbeeten (rücken- und kindergerecht, mit farbiger
    Beschriftung und Kräuterschildern)
    • Ausstattung mit Gartengeräten für Kinder (kleine Schaufeln, Gießkannen etc.)
    • Einrichtung eines kleinen überdachten Lernplatzes mit Sitzgelegenheiten (z. B.
    Baumstümpfe oder wetterfeste Bänke)
    • Entwicklung einfacher Lernmaterialien zum Kennenlernen von Pflanzen, Kräutern und
    Gemüse
    Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Ehrenamtlichen und Familien aus
    dem Kiez. Die Kinder werden aktiv in den Bau und die Bepflanzung einbezogen – so entsteht
    Identifikation und ein achtsamer Umgang mit Natur und Nahrung. Alle Familien können sich
    daran beteiligen.
    Ausblick:
    Das grüne Klassenzimmer ist als dauerhafte Ergänzung des Gartens geplant. Es bietet die
    Möglichkeit, regelmäßig Workshops und Pflanzaktionen mit Kitas, Grundschulen und Familien zu
    gestalten – und wird Teil eines wachsenden, naturnahen Bildungsangebots im DRK-
    Begegnungszentrum Marzahn-Süd.

    1. Wie hat sich die Gartengemeinschaft denn weiterentwickelt? Wie viele Menschen gärtnern
    inzwischen und wie macht sich der Gartenrat?
    Die Gartengemeinschaft hat sich kontinuierlich weiterentwickelt.
    Aktuell gärtnern über 20 engagierte Personen im Gemeinschaftsgarten. Sie pflegen sowohl
    individuelle Anbauflächen als auch gemeinschaftlich genutzte Beete.
    Der Gartenrat (auch Gartenbeirat genannt) wurde ins Leben gerufen, um Herausforderungen in der
    Organisation (z. B. Nutzung von Geräten) zu begegnen. Der Rat trifft sich wöchentlich, plant
    Aufgaben, legt Nutzungsregeln fest und entscheidet über Anschaffungen. Die Einführung dieses
    Gremiums hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und fördert ein harmonisches und faires
    Miteinander.
    2. Wie viele Kinder sind jetzt schon im Garten (mit ihren Eltern/Verwandten/Bekannten) beim
    Gärtnern dabei?
    Derzeit sind regelmäßig 12 Kinder vor Ort, die mit ihren Familien mitgärtnern. Es ist jedoch gewollt,
    dass die Gartenfläche bewusst für Familien geöffnet wurde und die geplante Erweiterung (Grünes
    Klassenzimmer) die Einbindung von Kindern weiter intensivieren soll.
    3. Was genau meinst du mit „Grünes Klassenzimmer“? Wann können die Kinder dort gärtnern?
    Wäre das immer angeleitet? Wer entscheidet, was in den Kinderbeeten angebaut wird und was
    passiert mit dieser Ernte?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist als dauerhafte Bildungsfläche im Garten gedacht. Es soll:
    • kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück),
    • Gartengeräte für Kinder,
    • eine überdachte Sitzecke (z. B. Baumstümpfe, wetterfeste Bänke)
    • sowie Lernmaterialien beinhalten.
    Kinder können dort angeleitet im Rahmen von Entdeckertagen, Pflanzaktionen oder Workshops
    mitmachen. Die Aktivitäten sollen in Zusammenarbeit mit Kitas, Grundschulen und Familien
    stattfinden.
    Was in den Kinderbeeten angebaut wird und wie die Ernte genutzt wird, ist nicht konkret
    beschrieben, aber es ist naheliegend, dass die Entscheidung gemeinsam mit den Kindern/Familien
    sowie den betreuenden Ehrenamtlichen getroffen wird. Die Ernte wird Teil der Naturbildung und
    gesunden Ernährung sein.

    4. An welche Form von Lernen denkt ihr? Lernplatz mit Sitzgelegenheiten klingt nach Unterricht wie
    in der Schule?
    Das „Grüne Klassenzimmer“ ist nicht als klassischer Unterrichtsraum gedacht, sondern als
    spielerischer, praxisnaher Lernort in der Natur. Die Idee ist es, Naturbildung mit allen Sinnen zu
    ermöglichen, z. B. durch:
    • Kräuter riechen, schmecken, benennen
    • Pflanzen pflegen und beobachten
    • spielerisch Zusammenhänge verstehen
    Die Sitzgelegenheiten dienen dazu, Gruppen (z. B. Kita-Kinder) einen Rahmen für kleine
    Einführungen, Beobachtungen oder Reflexionen zu bieten – ohne Schulatmosphäre, sondern im
    naturnahen Setting.
    5. Wo wären die Werkzeuge untergebracht und wie zugänglich sind diese dann?
    Aus den bisherigen Projektberichten geht hervor, dass jede/r neue Gärtner*in eine eigene kleine
    Kiste für Werkzeug erhält. Es gibt zudem einen gemeinsamen Gerätepool, der durch Fördergelder
    ausgebaut wurde. Es ist geplant, dass auch die Kindergeräte in einem ähnlichen System aufbewahrt
    und gemeinsam, unter Aufsicht nutzbar sein werden.
    6. Was ist mit „Kästen“ im Kostenplan gemeint?
    Im Förderantrag ist bei den Ausgaben ein Posten mit „Erde und Kästen“ in Höhe von 200,00 Euro
    genannt. Gemeint sind hier Pflanzkästen und mobile Pflanzgefäße, die speziell für die Kinderbeete
    oder das grüne Klassenzimmer verwendet werden sollen.
    7. Habt ihr die Kitas und Schulen und den Bezirk gefragt, ob sie das Projekt finanziell unterstützen?
    Ja, wir arbeiten bereits eng mit mehreren Kitas und Grundschulen aus dem Sozialraum zusammen
    und binden diese aktiv in das Projekt ein – insbesondere im Rahmen von Entdeckertagen und
    geplanten Pflanzaktionen. Eine finanzielle Unterstützung durch die Einrichtungen oder den Bezirk ist
    jedoch leider nicht möglich.
    Als Geschäftsführerin bin ich Mitglied im Jugendhilfeausschuss Marzahn-Hellersdorf und damit
    direkt in die kommunalen Haushaltsberatungen involviert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das
    Budget für Schule und Jugend im Bezirk kürzlich erheblich reduziert wurde. Das betrifft insbesondere
    die Mittel für präventive, außerschulische Bildungsangebote – wodurch eine finanzielle Förderung
    für unser Projekt derzeit nicht realisierbar ist.
    8. Habt ihr Kontakt mit dem Gutsgarten? Da läuft ja das Projekt „Hellersdorfer Gemüse“ und ggf.
    bekommt ihr dort auch einige der benötigten Gegenstände und Materialien:
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/project/hellersdorfer-gemuese/

    Wir stehen derzeit im Kontaktaufbau mit dem Gutsgarten und beobachten das Projekt
    „Hellersdorfer Gemüse“ mit großem Interesse. Ein Austausch ist für uns sehr wertvoll, insbesondere
    im Hinblick auf Ideen zur naturnahen Bildung und zur Gestaltung von Lernorten im Grünen.
    Allerdings haben wir bereits geprüft, ob dort eine materielle Unterstützung möglich wäre – also die
    Bereitstellung von Gartengeräten, Pflanzgefäßen oder Baumaterialien. Nach aktuellem Stand ist dies
    nicht umsetzbar, da die Mittel und Ressourcen im Projekt zielgerichtet für eigene Zwecke gebunden
    sind. Wir freuen uns dennoch auf einen weiteren inhaltlichen Austausch und mögliche Kooperationen
    in der Zukunft.

    (mehr …)

  • Freiburg: Urbaner Garten Sulzburgerstr. wird reaktiviert

    (Antrag, Antworten)

    Der Urbane Garten befindet sich auf Höhe der Sulzburgerstr.38 in Freiburg- Weingarten und verfügt über drei Hochbeete sowie einige weitere kleinere, ebenerdige Beete. Während dieser sich in vergangenen Zeiten bereits großer Beliebtheit erfreute, lag er in den vergangenen Jahren durch die Corona-Pandemie sowie dem Älterwerden der früheren Aktiven eher brach und soll nun auf Wunsch der Anwohnenden wiederbelebt werden. Hierfür haben sich bereits einige Hobbygärtner:innen der Sulzburgerstraße gefunden, die Beetpatenschaften übernehmen wollen und darüber hinaus an der Gestaltung der Projekts partizipieren wollen. Auch die 4. Klasse des naheliegenden Adolf-Reichwein-Bildungshauses möchte zwei Hochbeete bewirtschaften. Weitere Patenschaften und eine Gemeinschaftsgärtner-Gruppe sind in Organisation.

    Um die Wiederbelebung in vollen Gang zu bringen, werden noch einige Anschaffungen benötigt. Gemeinsam mit den Gärnter:innen wurde eine Liste erstellt, die Geräte zur Bewässerung sowie Werkzeug und eine kleine Hütte für deren Aufbewahrungen vorsieht. Dafür würden wir uns sehr über eine Förderung freuen.

    Ziele

    Mit der Wiederbelebung des Urbanen Gartens an der Sulzburgerstraße möchten wir verschiedene Ziele auf ökologischer wie auch auf sozialer Ebene verknüpfen:

    Einerseits ermöglicht das Projekt die Schaffung einer „grünen Oase“ zur Erholung mitten in einem dicht besiedelten Stadtteil, der durch hohe Versiegelung und eher beengte Wohnverhältnisse geprägt ist. Auf diese Weise können auch insbesondere die vielen Kinder und Senior:innen im Stadtteil, die keine privaten Grünflächen verfügen, die Vorzüge des Pflegen und Verweilens im Garten genießen. Der Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern eröffnet die Chance, die Bewohnenden für eine saisonal-regionale Ernährungsweise sowie für einen nachhaltigen Lebensstil im Allgemeinen zu sensibilisieren. Während Freiburg-Weingarten als „Hitzehotsport“ gilt, wird der Urbane Garten zudem zum lokalen Klimaschutz beitragen.

    Gleichzeitig stellt der Urbane Garten einen wichtigen Begegnungsort dar, der verschiedene Menschen und Gruppen zusammenbringt und Raum für Kontakte und gemeinsame Projekte schafft. Dies wird einerseits dadurch gewährleistet, dass aktuell u.a. die Grundschulklasse der naheliegenden Schule sowie zwei alleinerziehende Frauen mit deren Kindern eine Beet-Patenschaft übernommen haben. Weitere Beet-Patenschaften werden an anwohnende Senior:innen und andere Interessierte vergeben. Zudem sollen zwei Hochbeete an eine Gruppe, die sich zum Gemeinschaftsgärtnern trifft, vergeben werden. Davon werden v.a. die Menschen profitieren können, die kürzlich in einer der neugebauten Sozialwohnungen in der Sulzburgerstr. 15-19 gezogen sind, da das Projekt die Chance zur Vernetzung und Verwurzlung im neuen Stadtteil bietet.Durch das gemeinsame Schaffen kommen also kommen Menschen in Kontakt, die sich sonst wohl nicht begegnen würden. Auf diese Weise wird der soziale Zusammenhalt im Stadtteil gestärkt, was sich positiv auf das Wohlbefinden und den sonst oft diffamierenden Ruf des Stadtteils auswirkt.

    Schließlich soll der Garten einen Rahmen bieten, um eigene Ideen verwirklichen zu können und so an der Mitgestaltung des Stadtteils teilzuhaben.

    Wie groß ist denn die Fläche, auf der gegärtnert wird und wie viele Beete gibt es schon, wie viele können/sollen es noch werden?

    • Die Fläche ist laut den Angaben der Stadt Freibur 300 qm groß
    • Aktuell gibt es 3 Hochbeete sowie 3 ebenerdige Beete. Sicherlich könnten noch 3-4 weitere, kleinere Beete geschaffen werden.
    • Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnert? Wie kann man noch mitmachen und wie erfährt man davon?
    • Aktuell mit im Boot sind circa 31 Leute. Das Setzt sich so zusammen:

    Grundschulklasse 20 Kinder mit 2 Lehrkräften (22); 2 Mütter mit Töchtern (4); 5 der früheren aktiven Personen aus dem Stadtteil. Einige der Kinder aus der Schulklasse haben schon bereit erklärt, auch in ihrer Freizeit und mit ihren Familien die Pflege mitzuwirken. Zudem hat das Seniorenheim der AWO, das gleich neben dem Garten liegt, Interesse am mitgärtnern angemeldet.

    • Wir freuen uns immer über neue Menchen! Mitmachen kann man entweder über eine Beet-Patenschaft oder an den Aktionstagen im Bereich des Gemeinschaftsgartens. Auch suchen wir noch Menschen, die in der Organisation des Gartens (Flyern, Besorgungen, Arbeit am Konzept) aktiv werden wollen. 
    • Erfahren kann man von unserem Garten durch die Flyer, die wir im ganzen Stadtteil verteilen; durch Social Media; durch unsere Aktionstage 
    • Was bedeutet Beetpatenschaft in Ihrem Falle? Sind das dann eher individuelle Beete dieser Personen und Gruppen?

    ·                  Eine Seite des Gartens ist reserviert für Beetpatenschaften, die von Kleingruppen (bisher Schulklasse, zwei Müttern und deren Kindern und evtl. einer Gruppe aus dem Seniorenheim begärtnert wird

    ·                  Die andere Seite ist für die Aktionsstage gedacht, in denen alle Interessierten flexibel mitanpacken können.

    Wenn schon eine Klasse und zwei Frauen mit Kindern Beetpatenschaften übernommen haben und noch einige noch vergeben werden, gibt es dann noch die Möglichkeit für weitere Interessierte, aktiv dabei zu sein?

    • Interessierte können entweder an den Aktionenstagen mitwirken, oder eine der noch freien Beetpatenschaften übernehmen – aktuell gibt es noch 2 freie Beete, die nochmals unterteilt werden könnten und zudem könnten neue Beete geschaffen werden. 

    • Wer entscheidet, was angebaut wird und was passiert mit der Ernte?

    Die Schulklasse hat bereits viele Ideen gesammelt, die dann besprochen wird. Ende April wollen wir uns zur Einweihung des Urbanen Gartens zum Grillen treffen und dort über Anbau-Ideen sprechen und einen Konsens finden.

    Die Beetpat:innen können Stand jetzt selbst über die Ernte verfügen. Die Ernte aus dem Gemeinschaftsgarten wird an die Teilnehmer:innen verteilt oder gemeinsam z.B. zum Grillen nach den Aktionstagen genutzt. 

    • Wie entsteht Gemeinschaft in dem Garten?

    Das geplante Austausch- und Einweihungstreffen, die Aktionstage sowie Feste sollen den Gemeinschaftssinn fördern. 

    • Wir fördern ja „Fertigprodukte aus dem Baumarkt“ eher nicht (siehe unsere Förderrichtlinien), gibt es auch die Möglichkeit, dass die Gruppe das Gerätehaus/einen Schuppen selber baut?

    Ja, wir haben angefragt, ob der Bauspielplatz des Spielturms uns dabei unterstützen kann.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Die Beetpat:innen werden Samen/Setzlinge selbst kaufen. Und ist jedoch wichtig, für finanziell benachteiligte Menschen Möglichkeiten zu finden, auch daran teilhaben zu können. Auch werden wir an den Aktionstagen ein Spendenkässchen aufstellen, damit sich die Gärtner:innen an den entstehenden Kosten beteiligen können.

    • Wie wird derzeit bewässert? Mit welchen Geräten wurde bisher gegärtnert?

    Bisher wurden die Regentonnen und Gartenschläuche zweier Nachbarn genutzt, die dies so nicht mehr ermöglichen können. Einer der beiden bot jedoch an, dass wir das Wasser seines Garagendachs auffangen und nutzen können. 

    (mehr …)

  • Bremen: Garten im Irgendwo

    (ANtrag, Antworten)

    • Wem gehört die Fläche und wie sieht die vertragliche Regelung dafür aus? Gibt es eine Nutzungsbegrenzung oder haben Sie eine langfristige Nutzungsdauer?

    Die Fläche gehört der Wirtschaftsförderung Bremen (Stadt). Wir haben als Verein Kulturbeutel e.V. einen auf 10 Jahre unkündbaren Mietvertrag mit Aussicht auf weitere 10 Jahre.

    • Muss der Verein Pacht zahlen und wenn ja, wie viel? 

    Wir zahlen einen Betrag von 600 Euro pro Jahr an die Stadt.

    • Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird?

    Die Hochbeetfläche beträgt ca. 23m2, dazu kommt ein Beerenbeet (4m2), eine Kräuterspirale, ein Quittenbaum, 5 Kübel mit Kartoffeln je ca 60l und ein Gewächshaus mit ca. 13 großen Wannen je ca. 90l.

    • Sind die Hochbeete, das Gewächshaus, die Bäume etc. an einem Ort auf der Fläche oder ist der Garten sozusagen verteilt im „Irgendwo“

    Der Garten ist eine abgegrenzte Fläche, die nicht bei allen Veranstaltungen zum Veranstaltungsgelände gehört. Es wird hier meist an seperaten Terminen gegärtnert, außer zu Familientagen, wo auch mal ein Workshop im Garten stattfinden kann. 

    • Wie lange gibt es den Garten schon?

    Seit 2017.

    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant, weiterentwickelt und die gärtnert? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie setzt sich die Gruppe zusammen, sind z.B. auch Menschen mit Fluchtgeschichte oder Migrationshintergrund dabei?

    Die Gruppe ist besteht aus aktuell 5-8 Menschen, die sich über eine Telegramgruppe organisieren. Je nach Zeit und Kapazität wird sich an der Planung der kommenden Gartensaison beteiligt. Die Hauptorganisation liegt momentan bei einer Person, welche als Überblicksperson zu größeren Aktionen aufruft und darüber Bescheid weiß, welche Aufgaben momentan anliegen könnten. Die Gruppenmitglieder sind hauptsächlich studentisch. Wir haben aber auch schon Schulklassen und geflüchtete Kinder aus der naheliegenden Unterkunft an besonderen Tagen miteingebunden und einen schönen Tag im Garten angeleitet.

    • Gab es Fluktuation und wenn ja, woran lag das?

    Es gibt durchaus Fluktuation – weshalb auch Überblickspersonen für eine erfolgreiche Gartensaison wichtig sind. Das liegt dann meist daran, dass die Personen nach dem Studium wegziehen oder auch einfach den Stadtteil wechseln. Andere Gründe sind uns nicht bekannt. Es finden sich aber immer wieder neue Personen.

    • Wie machen Sie auf den Mitmachgarten aufmerksam, wie erfahren Menschen aus der Nachbarschaft davon?

    Es gibt ein Holzschild am Zaun mit Kontaktdaten. Außerdem ist auch in unsere Onlinepräsenz einsehbar, dass der Gemeinschaftsgarten auf der Fläche existiert.

    • Wird alles gemeinschaftlich begärtnert oder gibt es auch Patenbeete oder individuelle Beete?

    Bisher wurde alles gemeinschaftlich angepflanzt und es wurde sich um alles von allen gekümmert, da Mischkultur und Fruchtfolge beachtet wurde und der Garten als mehrjähriges System. Patenbeete sind in nächster Zeit allerdings auch angedacht. 

    • Wie entsteht Gemeinschaft?

    Durch gemeinsame Aktionen, Gärtnern und Kochen der geernteten Lebensmittel. 

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Es wird eigenes Saatgut gekauft/mitgebracht/vermehrt/getauscht und auch Werkzeuge und teilweise Jungpflanzen Zugesteuert. Auch wird gemeinsam zu Kleinanzeigen “Zu Verschenken” Aktionen gefahren, wo Dinge aus Gärten abgeholt werden können – dabei wird beispielsweise neben Zeit auch das Fahrzeug und Benzin gestellt.

    • Haben Sie Kontakt zum Grünflächenamt und dort nach Möglichkeiten der Unterstützung (z.B. Kompost) gefragt?

    Bisher nicht, das ist eine gute Idee!

    • Wo würden die Pflanzlichter hängen? Wer kümmert sich im Garten um die Anzucht?

    Das Anzuchtregal ist in einem Teil des Hauses aufgebaut, in dem auch das Büro des Vereins ist. Dort haben alle Ehrenamtlichen Zugang. 

    • Aus welchem Material bestehen die Schneckenkragen?

    Aus recyceltes Polypropylen – es gibt auch welche aus rostfreiem Stahlblech, diese sind allerdings viel teurer.

    • Sind Sie mit anderen Gärten in Bremen vernetzt? Da gibt es ja recht viele.

                     Wir tauschen mit dem Stadtgarten Lucie öfter Saatgut aus und es gab auch die Idee,                dass Workshops in Zukunft auch mal bei uns stattfinden,

    Ein Gemeinschaftsgarten in der Airportcity Bremen!
    Ein Gemüsegarten, der frei zugänglich ist mitten in der Stadt ist gelebte Subkultur im
    urbanen Gebiet, in dem sonst alle im Supermarkt einkaufen und Selbstversorgung auf dem
    Balkon nur sehr begrenzt möglich ist. Nicht zuletzt bietet der Garten einen Aufenthaltsort, an
    dem wir uns von der Stadt erholen und gleichzeitig dem grauen Beton immer mehr Grün
    abringen!
    Die Fläche an der Amelie-Beese-Straße, auf der seit 2017 das IRGENDWO seinen Platz
    findet, ist das beste Beispiel einer Vision der grünen Oase mitten in der Stadt mitten in der
    Airportcity.
    Ab dem Frühjahr erblüht im IRGENDWO ein Stadtgarten, an dem jede*r teilhaben kann! In
    Hochbeeten, Kräuterspirale und Gewächshaus können Gemüse- und Obstpflanzen gepflanzt
    und gepflegt werden. Dabei nutzen wir die Saat der Pflanzen aus dem Vorjahr, organisieren
    Saatgutbörsen und sammeln kostenlose Pflänzchen ein, wo immer wir sie finden. Wir
    reproduzieren hier Saatgut selbst, tauschen es untereinander, statt Hybridsorten im
    Baumarkt zu kaufen, kultivieren alte Sorten, ziehen lokales Gemüse, bereiten es im Idealfall
    gleich vor Ort zu und kochen damit.
    Die Ernte können die Gärtner*innen selbst genießen und das Gemüse wird auch genutzt, um
    gemeinsam zu kochen und so ein schönes Miteinander zu schaffen. Zu den Projekten
    gehören je nach Interesse der am Garten beteiligten weitere DIY-Projekte: wir möchten einen
    Wasserturm bauen, permakulturelle Ansätze erproben und unsere Pflanz- und Erntestrategie
    weiterentwickeln und erproben. Welche dieser Projekte wir umsetzen, wird kollektiv und
    basisdemokratisch entschieden. Wir laden zu wöchentlichen Treffen im Garten ein (dort
    warten gepflegte Hochbeete, Gewächshaus und eine Werkstatt) auf Mitnutzung.
    Was ist aktuell geplant? ca. 15 m2 Hochbeete, die Erneuerung der Kräuterspirale, zwei
    kleine Obstbäume, ein Beerenbeet, sechs Kartoffelkübel und ein 8m2 Gewächshaus. Die vor
    ungefähr vier Jahren gebauten Hochbeete aus Paletten und anderem Holz, müssen dieses
    Jahr teilweise repariert werden. Manche sind abgesackt, manche lösen sich an einigen
    Stellen. Die Beete sollen mit Kompost aufgefüllt werden, sowie mit organischem Bio-Dünger
    unterstützt werden (Bodenaktivator und Dünger) Es sollen weitere Rankgitter gebaut werden
    (für Stangenbohnen, Gurken und Kürbisse). Ein langfristiger Kompost soll angelegt werden.
    Da letztes Jahr ein hoher Verlust durch Schnecken verursacht wurde, soll eine nachhaltige
    Schneckenabwehr durch Schneckenkragen etc. angeschafft werden Außerdem möchten wir
    chemiefrei gegen Blattläuse vorgehen mit Marienkäferlarven. Für die Jungpflanzenanzucht
    braucht es Pflanzenlicht und wiederverwendbares Zubehör (Anzuchtschalen, Ballbrause etc).
    Da wir nicht genug Platz haben für die Jungpflanzenanzucht, soll ein Teil der Jungpflanzen
    bei einem lokalen, biologischen und inklusiv arbeitendem Bertieb gekauft werden. Die
    geplanten Anschaffungen und Kosten haben wir im Kostenplan zusammengestellt.

    (mehr …)

  • Milmersdorf: GG als Begegnungsort im Dorf

    (ANtrag, Antworten)
    Im GG Hildegard von Bingen gibt es schon 8 Hochbeete und ein Schuppen wird gebaut. Schulkinder, Kitakinder, Senior*innen und andere Dorfbewohner*innen sollen und wollen hier zusammen gärtnern.

    Die Gruppe der Planung varriert, da sowohl Kinder der Schule und auch Erwachsene mit beteiligt sind. Der feste Kern der Planung sind so 5 -10 Personen. Im Garten werden unterschiedlich viele Personen gärtnern. Es werden die Schulklassen und auch die Kitagruppen beteiligt sein. In der Schule sind derezeit 66 Kinder und in der Kita ca 100 Kinder. Die Interessengemeinschaft Dorfleben besteht aus 3-5 Frauen. Diese werden sich konstant um den Garten kümmern. Das Seniorenheim und die Bewohnern des Dorfes sind ebenfalls eingeladen zu gärtnern. Wie viele am Ende mitmachen, kann derzeit nicht gesagt werden. 
    Die Hochbeete wurden von unseren Gemeindemitarbeitern aufgebaut. Der Schuppen wird ebenfalls von der Gemeinde aufgebaut. Das befüllen der Beete wird mit den Kindern der Schule und der IG Dorfleben stattfinden. 
    Eigene Beete gibt es nicht. Es stehen derzeit acht Beete im Garten die von allen zusammen bewirtschaftet werden. Je nach Bedarf und Interesse. Die Schule und die Kita werden sind im Rahmen einzelner Projekte einbringen und diese in Absprache mit der IG Dorfleben durchführen. Die IG Dorfleben wird dann den Garten für interessierte DorfbewohnerInnen öffnen. Wie es im einzelnen aussieht, kann ich Ihnen noch nicht sagen. Das wird sich im Laufe der Zeit finden. Wenn der Bedarf so groß ist, dann wollen wir den Garten noch erweitern. Erst mal fangen wir mit acht Beeten an. 
    Die Geräte werden alle im Schuppen untergebracht. Dieser wird abgeschlossen und die Schlüssel an Schule, Kita, Gemeinde und IG Dorfleben verteilt. Nachts wird der Garten und der Schuppen abgeschlossen. 
    Bisher versuchen wir den Anfang mittels Förderungen zu erzielen. Die Zeit wird langsam knapp und ich denke einige Pflanzen müssen wir dieses Jahr schon vorgezogen kaufen. Saatgut kann dann aus den bestehenden Pflanzen entnommen werden und für das nächste Jahr verwendet werden. Weiteres Saatgut oder Pflanzen muss dann durch Spenden von den Beitligten eingeholt werden. 

    (mehr …)

  • Bremen: inklusives Gartenprojekt in Huckelriede

    (Antrag, Antworten)

    Der Garten Rote Beete in Huckelriede ist ein offener Gemeinschaftsgarten, in dem die Nachbarschaft Gemüse usw. anbaut. Hier sind Menschen mit und ohne Beeinträchtigung aktiv, wir haben hohe und niedrige Hochbeete gebaut und auch die Kinder aus einer angrenzenden Kita sind hier regelmäßig aktiv. Es findet also ein buntes Treiben vor Ort statt. Den Garten habe ich in das Formular einpflegt und auch Fotos hochgeladen.
    Der Garten in Kattenturm sind eher ein paar wenige Pflanztöpfe, in die Menschen mit Beeinträchtigung, die wir begleiten und einige Senior:innen vor Ort an einem Tag die Nachbarschaft begrünen – hier geht es eher um Blumen, Sträucher usw. als um Gemüse.

    ROTE BEETE:
    Also insgesamt sind ca. 15 Personen recht fest bei „Rote Beete“ dabei – zu einzelnen Aktionen sind es immer auch mal wieder mehr und neue Leute. Die Fläche ist insgesamt ca. 80-120 qm groß und wir haben etwa 5 Hochbeete, diverse Sträucher und Bäume sowie ein paar Beete am Boden. Es wird alles gemeinschaftlich begärtnert und die Ernte wird von der Gemeinschaft gegessen. Es gibt zusätzlich immer mal wieder Projekte vom Kindergarten, Kunst-Workshops, die im Garten stattfinden oder auch ein Bienenhotel. Die Gemeinschaft entsteht natürlich vorrangig durch gemeinsames Gärtnern und Werkeln oder Kaffee trinken in der Sonne. Durch gemeinsame Aktionen befeuern wir das aber immer mal wieder, z.B. gab es am letzten Wochenende einen gemeinsamen Anpack-Tag. Hier wurden gemeinsam mit ca. 20 Personen Sitzmöbel gebaut damit die Fläche noch mehr zum Verweilen einlädt. Die Hochbeete wurden angemalt, eine Schubkarre repariert und die Beete von Unkraut befreit, Erde nachgefüllt usw.

    Es gibt eine Koordinationsstelle, die für die Quartiersarbeit im Stadtteil zuständig ist und damit unter anderem auch den Garten koordiniert. Gleichzeitig sind zwei Honorarkräfte ab und an im Einsatz. Mit Fremdernten und Vandalismus gab es teilweise schon Probleme, aber nur sehr wenig.

    Antrag:

    Gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung möchten wir in zwei Bremer Stadttei-
    len unsere Gemeinschaftsgärten im Rahmen einer Nachbarschaftsaktionen begrünen.
    Bereits im vergangenen Jahr haben wir diese Aktion zusammen mit vielen Menschen
    mit und ohne Beeinträchtigung aus dem Quartier durchgeführt – und der Tag war ein
    voller Erfolg. Die inklusive Nachbarschaftsaktion stärkt den Zusammenhalt im Quartier
    Ort und schafft Vorurteile ab. Darüber hinaus wird ein Bewusstsein für die Natur ge-
    schaffen und der Stadtteil begrünt. Insbesondere in Kattenturm und Huckelriede, eher
    finanzschwächere Stadtteile Bremen, verfügen nur wenige Menschen über Gärten oder
    große Balkone. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, gemein-
    sam im Stadtteil mit anderen Menschen zu gärtnern.
    Wir benötigen vorrangig Pflanzen und Blumenerde.

    (mehr …)

  • NRW: Stelle ausgeschrieben

    Nachfolge von Jan Kern:

    Projektleiterin / Projektleiter für das Projekt „Gemeinschaftliches Gärtnern in NRW“

    (befristet bis zum 31.12.2029, Vollzeit/Teilzeit geeignet, Start: schnellstmöglich, EG 13 TV-L Entgelttabelle)

    Dienstort:

    LANUK Recklinghausen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen

    Ihre Aufgabe

    • Leitung des Projektes „Gemeinschaftliches Gärtnern in NRW – koproduktive Gestaltung Blau-Grüner Infrastruktur und Klimaanpassung
    • Weiterentwicklung der Koordinierungs- und Vernetzungsstelle „Gemeinsam Gärtnern“ zu einer Koordinierungsstelle „koproduktive Gestaltung Blau-Grüner Infrastruktur und Klimaanpassung.
    • Koordinierung der Vernetzung und des Austausches der im Themenbereich agierenden Gruppen, Vereine, Organisationen und Verwaltungen (Fachliche*r Ansprechpartner*in für Kommunen, Gärtner*innen und Interessierte)
    • Konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von Ausstellungsbeiträgen auf den Gartenschauen in NRW (LAGA in Neuss 2026, in Kleve 2029, IGA 2027) als Mittel zur positiven Außendarstellung des beschriebenen Themenbereichs unter Einbeziehung der Netzwerkpartner
    • Konzeptionelle Weiterentwicklung des Themenfeldes Gemeinschaftliches Gärtnern durch die Verknüpfung mit Fragen der Klimaanpassung, blau-grünen Infrastrukturen, naturbasierten Lösungen u.a.“
    • Konzeptionelle Entwicklung und Bereitstellung von Informations- und Ausstellungsmaterial zu den oben angegebenen Themen 

    Ihr Profil

    Fachlich

    • abgeschlossenes wissenschaftliches Studium (univ. Diplom, Master, Magister) an einer Universität bzw. wissenschaftlichen Hochschule der Fachrichtungen Landschaftsarchitektur, Raumplanung, Städtebau, Umwelt-, Natur-, Agrar-, Geistes- oder Sozialwissenschaften oder mit einer entsprechend dem Tätigkeitsschwerpunkt einschlägigen vergleichbaren Fachrichtung. Ggfs. zusätzlich: Entsprechendes gilt für einen akkreditierten Masterabschluss an einer Fachhochschule (ein Nachweis der Akkreditierung ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen)

    https://www.lanuk.nrw.de/das-lanuk/karriere-im-lanuk/aktuelle-stellenangebote/stellenangebot?tx_lanuvjobs_detail%5Baction%5D=show&tx_lanuvjobs_detail%5Bcontroller%5D=Offer&tx_lanuvjobs_detail%5Boffer%5D=183&cHash=71ac304bda6415d67a6802f60273a817

    (mehr …)

  • Bruchhausen-Vilsen: IG geplant

    Verein Lebenswege Begleiten e.V. ehrenamtlich mit.

    Die vielen Bereiche in denen der Verein schon tätig ist, können sie auf der Webseite einsehen.www.lebenswege-begleiten.de

    Seit 2 Jahren verfolgen wir auch den Gedanken einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen in der Gemeinde Bruchhausen Vilsen.

    Nun bekommen wir wohl von der Gemeinde Bruchhausen Vilsen ein Grundstück von 2759m² zur Verfügung gestellt (sicher 10Jahre +).

    Es ist altes Acker und Weideland. Angrenzend an de Parkplatz der Walldorfschule und der Waldorfschule selber sowie einem Kindergarten. Direkt neben einer Großen Gesamtschule.

    Es soll ein Gemeinschaftsgarten für Bürger und Kinder und Migranten werden. Kapital haben wir keins.

    Ein Firma: Agra Forst Umwelt (Agraforum) hat Interesse angemeldet Nährstoffproben zu machen und das Projekt zu begleiten. EV. Auch Wissenschaftlich.

    Wir wollen die Schulen mit einbeziehen und auch Parzellen schaffen auf denen Ukrainische Flüchtlinge sich einbringen können. Viele Ukrainer haben Ihre alten Mütter mit die, nicht aus den Wohnungen kommen und keine Sprachkurse belegen wollen. In der Ukraine waren Sie die meiste Zeit im Garten. Wenn Schüler und Ukrainer zusammentreffen im Garten passiert Sprache von selber.

    Es soll ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Tuns werden.

    (mehr …)

  • Potsdam: Wendeschleife macht recht gute Erfahrungen mit Beetaufbauten gegen Diebstahl

    (Wie sind denn die Erfahrungen mit den Aufbauten auf den Beeten? Hat das zu weniger Ernteklau geführt?)

    Die Aufbauten haben außer bei einem Beet, dazu geführt, dass nichts ungesehen und ungewollt geerntet wurde. Bei dem einen der Beete hatten wir allerdings das Gefühl (evt. aus persönlichen Gründen), dass gerade der Aufbau dazu angeregt hat sukzessive alles im unreifen Zustand zu ernten und dann in den Garten zu werfen. 

    (Werden auch dieses Jahr Workshops mit den Färberpflanzen stattfinden? Wie wollen Sie dieses Angebot verstetigen?)

    Bezüglich der Färberpflanzen ist der Plan dieses Jahr noch einmal die gleiche Workshopreihe anzubieten. Auch in den kommenden Jahr ist der Plan diesem Thema einen festen Platz einzuräumen.

    Eventuell kann ich in diesem Jahr auch einen passenden Thementag mit einer Grundschulklasse machen.

    (mehr …)

  • Elmshorn: Garten entsteht an GU für jungen Männer

    (Antrag, Antworten)

    hiermit beantragen wir eine Förderung für unser Gemeinschaftsgartenprojekt in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete an der Agnes-Karll-Allee in Elmshorn. Die Unterkunft wurde im November 2024 eröffnet und bietet insgesamt 128 Plätze in Containern an. In der Unterkunft wohnen ausschließlich allein reisende, geflüchtete erwachsene Männer ab 18 Jahren. Die Gemeinschaftsunterkunft liegt relativ abgelegen und dennoch gut angebunden neben dem Krankenhaus und im Industriegebiet. Eine direkte (Wohn)Nachbarschaft ist nicht gegeben, nichtsdestotrotz stehen viele Einwohner:innen der Unterkunft ängstlich und sorgenvoll gegenüber. Hier gilt es frühzeitig zu intervenieren und einen Rahmen zu schaffen, um Vorurteile abzubauen und ein „unbeschwertes“ gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen.

    Unser primäres Ziel ist es, geflüchteten Menschen eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen, den gemeinschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und einen interkulturellen Austausch zu fördern. Die Schaffung von Gemeinschaftsgartenflächen fördert die Selbstständigkeit, stärkt die Eigenverantwortung und bietet die Möglichkeit der zur Integration wichtigen gesellschaftlichen Teilhabe. Die räumliche, naturnah-gewachsene Lage und unmittelbare Nähe der angedachten Fläche(n) ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang, so dass Geflüchtete ganz unkompliziert (kurze Wege) mit anderen Geflüchteten und anderen Elmshorner:innen in Kontakt treten können. Die Hemmschwelle, sich an einem geschützten, „neutralen“ und attraktiven Gartenort zu begegnen ist wesentlich niedriger, sowohl für die Geflüchteten als auch für die lokale Bevölkerung. Einen Ort gemeinsam wachsen zu lassen, kann die ideale Basis sein, um teilzuhaben am gesellschaftlichen Leben. Ganz „nebenbei“ können dabei Barrieren abgebaut, soziale Werte niedrigschwellig vermittelt werden und alle voneinander lernen.

    Projektbeschreibung

    Unsere Gemeinschaftsunterkunft verfügt über mehrere geeignete Flächen für den Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen (ca. 1.000qm). Durch unser Gartenprojekt möchten wir geflüchteten Menschen die Möglichkeit geben, gemeinsam aktiv zu sein, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen und soziale Kontakte zu knüpfen. Zudem planen wir, Anwohner*innen aus Elmshorn einzuladen und zu gewinnen, um selbst in der Gartenarbeit tätig zu werden und mitzuhelfen und wollen gemeinsame Veranstaltungen wie Grillabende organisieren.

    Unsere Ziele

    • Schaffung eines gemeinschaftlichen, nachbarschaftlichen, integrativen und niedrigschwelligen Begegnungsortes für Geflüchtete und Anwohner*innen

    • Förderung der Teilhabe, Selbstwirksamkeit und Integration

    • Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit sowie Stärkung des Ehrenamtes (durch z.B. Beetpatenschaften oder Anleitung/Unterstützung beim Aufbau des Gemeinschaftsgartens)

    • Förderung von Nachhaltigkeit durch den ökologischen Anbau von Pflanzen ohne Kunstdünger oder Pestizide

    • Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheitsförderung durch eine eigene, sinnvolle und kreative Tätigkeit

    • Förderung von Begegnungen und Austausch zwischen Menschen und Kulturen

    Geplante Maßnahmen

    Als Erstes ist die Beschaffung von Gartengeräten, Werkzeugen, Bewässerungssystemen, torffreier Pflanzerde und samenfestem Saatgut notwendig. Die nächsten Schritte beinhalten das Vorbereiten der Beete und Hochbeete, das Setzen von Jungpflanzen, regelmäßiges Gießen und Unkrautjäten sowie Ernten. Es wird geplant, dass sich Bewohner gemeinsam mit dem Unterkunfts- und dem Quartiersmanagement und unter ihrer Aufsicht regelmäßig mehrere Stunden wöchentlich am Projekt beteiligen und dann auch autark tätig sein können. Es wird erwartet, dass sich ungefähr die Hälfte der Bewohner beteiligen wird, was eine erste Abfrage ergeben hat. Im Sommer sollen Anwohner*innen zu Gartenaktionen und gemeinschaftlichen Veranstaltungen eingeladen werden.

    Verstehe ich es richtig und die Flächen für das Gartenprojekt sind auf „neutralem Grund“? Wo sind die Flächen, wie kommen die interessierten Menschen aus der Unterkunft und aus der weiteren Nachbarschaft dort hin/wie ist der Zugang dazu? Wie können die Menschen aus der weiteren Nachbarschaft an die Gartengeräte kommen?

                  Sowohl auf dem „neutralen Grund“ als auch auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft. Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen paar Bilder oder den Lageplan zuschicken. Neben der Unterkunft befindet sich die „grüne Villa“, die auch von der Stadt angemietet wird, und wo es genügend Fläche zum Anbauen von Gemüse und Pflanzen gibt. Es ist auch ein Teil unseres Konzeptes, dass diese Villa als Begegnungsort für unsere Bewohner und Elmshorner*innen genutzt wird. Die Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr gut. Alle 30 Minuten fährt ein Bus in und von der Stadt, die Bushaltestelle ist 2-3 Minuten Fußweg von der Villa entfernt. Die Stadt ist auch nicht so groß und der Ort ist für viele gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

    –             Wie bewerben Sie das Gartenprojekt, so dass es auch für die anderen Elmshorner*innen interessant wird, dabei zu sein? Haben Sie das Projekt in der weiteren Nachbarschaft schon bekannt gemacht? Was neben Grillabenden ist an Veranstaltungen geplant?

                  Das Projekt haben wir noch nicht in der Nachbarschaft bekannt gemacht. Wir werden die Elmshorner*innen auf das Projekt über Social Media (von der Living Quarter (dem Betreiber der UK) und der Stadt Elmshorn) aufmerksam machen, auch durch Aushänge und Flyer. Es besteht auch Möglichkeit, die Presse einzubeziehen, die Stadt Elmshorn kann uns dabei unterstützen. Neben den Grillabenden werden wir auch internationale Kochveranstaltungen anbieten, auch ein Erntedankfest sowohl für unsere Bewohner als auch für die Nachbarschaft.

    –             Wie haben Sie die Projektidee in der Unterkunft vorgestellt, bzw wie sind die Wünsche und Ideen der Geflüchteten mit in die Planung eingeflossen?

                  Wir haben wöchentliche Bewohnerversammlung wo die Projektidee vorgestellt wurde. Das Interesse der Bewohner war groß. Viele bringen auch Erfahrungen in dem Bereich mit.

    –             Wie viele Beete sollen gebaut werden? Sind dazu auch die Menschen aus der weiteren Nachbarschaft eingeladen?

                  Schwierig zu sagen, und es wird sich auch spontan entscheiden. Je nachdem, was die Bewohner möchten, und ob und welche Gruppen sich entwickeln, die gemeinsam an einem Beet arbeiten.. Es ist, unserer Meinung nach, erst später sinnvoll und produktiv, die Nachbarschaft dazu einzuladen. Erstmal möchten wir dass unsere Bewohner sich mit dem Projekt beschäftigen und Routine daraus entwickeln.

    –             Wie viele Menschen werden Ihren Schätzungen nach gleichzeitig gärtnern?

                  Das wird sich auch immer variieren, ich würde sagen beim angenehmen Wetter bis zu 50 Personen.

    –             Könnten die Kompostbehälter auch selber gebaut werden? Was passiert mit dem Kompost?

    Möglich, besser sind jedoch verzinkte Kompostelemente. Holz verrottet zu schnell.

    –             Soll alles gemeinschaftlich begärtnert werden oder soll es auch individuelle Beete geben? Wer entscheidet, was wo angebaut wird? Was passiert mit der Ernte?

                  Sowohl gemeinschaftlich als auch individuell. Das wird sich spontan entwickeln, wie bereits erwähnt. Das Quartiers- und das Unterkunftsmanagement wird entscheiden, wo und was  angepflanzt werden kann. Das betrifft das Gelände von und neben der Villa. Was neben den Wohncontainern gepflanzt wird, können die Bewohner selbst entscheiden. Die Ernte wird für den Eigenbedarf und für Veranstaltungen genutzt.

    (mehr …)

  • München: Generationengarten baut großes Hochbeet

    (Antworten)
    Von wie vielen Menschen wird das Hochbeet dann genutzt? Wie viele „Beete im Beet“ wird es geben? Oder ist das Beet für die BNE-Veranstaltungen eingeplant?

    Das Hochbeet würde vorwiegend von einer jungen Familie mit einem Kind genutzt. Die würden 2 qm davon bepflanzen. Unser Garten ist ja in 28 ca. 2qm Parzellen aufgeteilt, das Hochbeet wäre dann eine davon.

    1 qm würden wir als Gemeinschaftsfläche nutzen um Kräuter für die Kräuterworkshops oder Färbepflanzen für die Färberworkshops anzubauen.

    –       Wie beteiligen sich diese Gärtner*innen an den Kosten für das neue Hochbeet?

    Die Gärtner*innen beteiligen sich insofern, dass sie sich um das Anliefern, zuschneiden und den Aufbau kümmern und die Kosten dafür übernehmen.

    –       Wie viele Gärtner*innen beteiligen sich voraussichtlich an den Aufbauarbeiten und was genau ist dann zu tun?

    Das Hochbeet wird so als Bausatz produziert. Zwei Gärtner werden es abholen, dann müssen noch ein paar Kleinigkeiten geändert werden, was in der Schreinerei des einen Gärtners passiert. Beim Aufbau sind dann mind. 4 Gärtner*innen involviert. Zuerst muss das alte Hochbeet abgebaut und entsorgt werden. Das neue Beet muss dann zusammengebaut, geschraubt werden, der Boden mit dem Drahtgitter bedeckt werden und von Innen mit der Folie ausgekleidet werden. Dann wird es wie in der Permakultur unten mit Schnittgut usw. befüllt bevor oben die Erde drauf kommt.

    –       Gibt es Alternativen zu der vorliegenden Planung was die Materialien (das Holz) angeht?

    Für dieses Hochbeet nicht, da Lerchenholz für den Außenbereich die beste und beständigste Alternative ist.

    Alternativ müssten wir halt wieder ein günstigeres Hochbeet kaufen, das dann aber wieder nicht lange halten wird.

    –       Bitte fächert die Kosten ein wenig auf.

    Das Hochbeet wird so als Bausatz verkauft, wie im Angebot von Nick Kreisler beschrieben.

    –       Welche anderen (Teil)Finanzierungsmöglichkeiten gäbe es?

    Im Moment leider keine. Eine Möglichkeit wäre, einen Antrag beim Bezirksausschuss zu stellen. Das wird dann aber wieder lange dauern und wir kommen in den Sommer rein.

    Ich weiß, dass die Kosten für das Hochbeet hoch sind. Aber durch das Material und die Bauweise würden wir längere Zeit davon profitieren und es ist mit 3×1 m ein sehr großes Beet.

    (mehr …)

  • Berlin: Laskerwiese betroffen von Brandanschlag

    (ANtrag, ANtworten)
    Der Bürgergarten Laskerwiese e.V. hat 2006 eine einstige Stadtbrache im Bezirk Berlin-
    Friedrichshain in eine artenreiche öffentliche Parkanlage umgestaltet. Seit fast 20 Jahren wird die
    Laskerwiese durch die ehrenamtliche Arbeit von derzeit etwa 60 aktiven Mitgliedern hauptsächlich
    einmal monatlich beim Gemeinsamen Gärtnern gepflegt und weiterentwickelt. Insgesamt hat der
    Verein 85 Mitglieder.
    Einige Aufgaben die permanent anfallen: Müll sammeln, Staudenpflege, Zaunausbesserung,
    Teichpflege, Pflanzenschnitt, Kompost machen.
    Wir haben mehrere Staudenbeete, die von einzelnen Mitgliedern betreut und gepflegt werden. Im
    Sommer gibt es Verantwortliche, die sich um das Befüllen der Baumbewässerungssäcke
    kümmern oder dafür sorgen, dass der Brunnen zur Gießwasserentnahme stets mit Wasser aus
    einer Zisterne befüllt ist. Auch zwischen den monatlichen Terminen werden zahlreiche
    Pflegearbeiten von unseren Mitgliedern geleistet oder an der Vorbereitung von speziellen
    Vorhaben (z.B. Teichsanierung, Baumschnitt, Organisation von Veranstaltungen) gearbeitet.
    Ca. 58 Mitglieder gärtnern auf 38 Beeten verschiedener Größe. Jede*r entscheidet selbst, was auf
    den Beeten angebaut wird. Das Beet sollte jedoch natur- und umweltschonend, mit möglichst
    geringer Bodenneuversiegelung bewirtschaftet und mit heimischen Pflanzen-/Gemüsearten
    bepflanzt werden. Dies erhöht das Nahrungsangebot für einheimische Insekten, Vögel und
    Kleintiere und bietet einen strukturreichen Biotopverbund über den Beetbereich hinaus (Bäume,
    Sträucher, Teich, Benjeshecke, Wildblumenwiesen). Die Ernte behält jede*r selbst ein.
    Der Bürgergarten Laskerwiese ist in der Nachbarschaft ein wichtiger Ort, um
    zusammenzukommen und sich zu erholen. Auf jährlichen Veranstaltungen wie dem Langen Tag
    der Stadtnatur, der Fête de la Musique oder unserem Herbstfest laden wir die Nachbarschaft ein
    und fördern damit den Austausch über soziale und kulturelle Grenzen hinweg.
    Wir machen über unsere Internetseite www.laskerwiese.de oder unserem Intagram-Kanal
    @laskerwiese auf uns aufmerksam, durch direkte Ansprache der Nachbarschaft oder politisches
    Engagement, z. B. zur Erweiterung der Laskerwiese.

    Ziel der Förderung:
    In der Nacht vom 16. Januar 2025 wurde unser Materialcontainer von
    Unbekannten in Brand gesteckt. Der Container brannte komplett aus.
    Dadurch verloren wir sämtliche Gartenarbeitsgeräte, Werkzeuge,
    Rasenmäher, Kompostsieb, Leitern, Stühle und andere Arbeitsmittel für
    unser ehrenamtliches Tun. Die Fördergelder der anstiftung würden für die
    Wiederbeschaffung unserer Ausstattung eingesetzt.

    Eure Versicherung greift nicht? Leider nein. Wir haben nur eine Haftpflichtversicherung.

    Was sagt der Bezirk? Gibt es von deren Seite eine Stellungnahme?

    Wir sind mit dem Bezirk, vor allem mit dem für unseren Bereich zuständigen Grünflächenmanagement im Austausch. Wir haben einen Sondermüllcontainer gestellt bekommen, damit wir alles Verbrannte entsorgen konnten. Wir haben auch Absprachen getroffen, wie uns die Kiezhausmeister in der generellen Unterhaltung der Fläche (unabhängig vom Brand) unterstützen können. Die Hilfsmöglichkeiten des Bezirks sind sehr begrenzt, finanzielle Hilfe nicht vorhanden.

    Wir werden aber bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wieder FEIN-Mittel beantragen.

    • Gibt es neue Erkenntnisse zur Täterschaft? – Nein.
    • Wie schützt ihr euch/die Gerätschaften und Utensilien in Zukunft vor Vandalismus? Nach wie vor in unseren zwei Überseecontainern/ Materiallagern mit Vorhängeschlössern, deren Zahlenkombination nur die Vereinsmitglieder wissen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, da wir kein Gebäude mit abschließbaren Türen haben und das Gelände ein jederzeit öffentlich zugänglicher Klein-Park ist. Zwar umzäunt, aber nicht abschließbar. Wir wollen an den Containern, vor allem über den Türen, noch solarbetriebene Bewegungsmelder anbringen. Einerseits für mehr Licht für uns, aber auch um potentielle Vandalen abzuschrecken. Falls Du einen Tipp hast, wie wir die Container sicherer verschließen können, freue ich mich.
    • Habt ihr eine andere Versicherung abgeschlossen oder erwägt ihr das? – Haben wir bisher nicht und haben das im Vorstand auch noch nicht besprochen.
    • Was von den bei uns beantragten Gegenständen hat Priorität für die Gartengruppe? Prioritär sind einerseits Gegenstände, die den Container wieder einrichten, um Geräte lagern zu können, andererseits Gartengeräte selbst, um die Fläche pflegen zu können. Ich habe dir den Antrag noch einmal angehängt und die prioritären Dinge farbig markiert.
    • Habt ihr schon auf Ebay Kleinanzeigen oder bei nebenan.de geguckt/gepostet, was ihr braucht? – Wir haben dieses Formular aufgesetzt und verbreitet, um an gebrauchte Spenden zu kommen. Die Rückmeldungen dazu waren leider nicht erwähnenswert. Die Leute spenden eher Geld.

    Habt ihr Anzeige erstattet? Gibt es neue Erkenntnisse wer das gewesen sein kann? 

    Wir mussten keine Anzeige erstatten, da sofort das LKA Ermittlungen aufnahm. Wir haben bisher keine Rückmeldung zu den Ermittlungsergebnissen bekommen.

    (mehr …)

  • Hamburg: PARKs Garten nur kleiner Anteil auf der Fläche

    (Besuch)

    mitten in einem Industriegebiet nutz der Verein HalloHalloHallo einen alten Recyclinghof für das Projekt PARKS. Ein Wohnhaus wurde abgerissen, die Kellerfundamente blieben stehen und wurden mit Erde aufegschüttet. Hier ist ein Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem in der Erde gegärtner werden kann. Der Rest der Fläche ist asphaltiert.

    Sie haben es geschafft, dass der Garten Teil des hier geplanten Parks werden wird, verankert im FNP für den neuen Park, aber an anderen Fläche.

    Zusammen mit der Gartengruppe und anderen soll eine Küche gebaut werden. Das haben wir gefördert (über OW)

    Aus den Antworten.

    1. Wie hat der Garten sich entwickelt, wie viele sind da inzwischen aktiv, wie viele Beete gibt es inzwischen, wie wird das Gewächshaus genutzt, wie können neu Interessierte da mitmachen, wie läuft das „Onboarding“?

    Der Garten war eins der ersten Nutzungen auf dem Gelände. Dort hat sich über die vergangenen 5 Jahre eine feste Gruppe etabliert, die stetig wächst. Es gibt zwei feste Gartentage pro Woche innerhalb der Saison (Mai-Okt), die öffentlich kommuniziert sind (Website, Instagram, „Schwarzes Brett“) zu denen Interessierte hinzukommen können (ohne Anmeldung). Die Gartengruppe selbst organisiert sich über eine Chatgruppe zu der Interessierte auf Wunsch hinzugefügt werden. Das große Gewächshaus ist derzeit noch in Planung. Die Umsetzung hat sich, weil ein Bauantrag gestellt werden muss, zeitlich verzögert. Was mit dem Geld der Anstiftung bereits realisiert wurde, ist unter anderem ein Aufsatz für eines der Anzuchtbeete um dort, ähnlich wie in einem Gewächshaus, Pflanzen unabhängiger vom Wetter vorziehen oder überwintern zu können (dies war ein ausdrücklicher Wunsch der Gartengruppe). Das größere Gewächshaus (circa 25qm Grundfläche) wird in diesem Sommer gemeinschaftlich gebaut und umgesetzt werden.

    1. Wie ist der Garten in das Gesamtprojekt eingebettet?

    Die Projektleitung stellt sicher, dass die Gartengruppe alles hat, was sie zum Arbeiten braucht. Bedarfe (wie z.B. Gartenwerkzeuge, ein Gewächshaus etc.) werden an die Projektleitung herangetragen, die diese erfüllt (entweder durch bereits zur Verfügung stehende Mittel oder Förderanträge). Die Gärtner*innen haben einen Schlüssel zum Bürohaus auf der Fläche, um dort gemeinsam kochen zu können oder sich zu Planungstreffen zu verabreden. Sie sind fester Bestandteil aller Nutzer*innentreffen. Im Rahmen der nachbarschaftlichen Anlaufstelle Kiosk wurde gemeinsam mit der Gärtner*innengruppe der Raum genutzt, Abendessen veranstaltet sowie an Workshops beispielweise zum Thema Biodiversität teilgenommen.

    1. Ist der Kiosk im/am Garten? Wie hängt das alles örtlich zusammen? Der Kiosk soll in eine „neue Struktur wandern“ , wodurch die Küche über die Saison hinaus nutzbar sein soll. Was heißt das konkret?
      Wie offen ist der Garten/der Ort, an dem die Küche dann stehen wird? Wie wird der Aspekt „inklusive Nutzung“ realisiert?

    Aktuell befindet sich der Kiosk direkt neben den Frühbeeten. Und ist Mitten im Gartengeschehen. Im Laufe der Saison ist geplant, die bisher verschlossene zweite Fläche des alten Recyclinghofs zu öffnen und dort weitere Hochbeete gemeinsam mit der Gärtner*innengruppe zu realisieren. Die neue Struktur für den Kiosk wird dort in der laufenden Saison gebaut und ist dementsprechen in die Gartenerweiterung eingebettet. Dort soll auch die Außenküche ihren Raum finden. Auch im Winter können im neuen Kiosk Veranstaltungen, Workshops und Gruppentreffen stattfinden. Dementsprechen kann die Außenküchen dann auch genutzt werden. Ziel ist die ganzjährige Öffnung des gesamten Geländes. Dieser werden wir uns Stück für Stück in der laufenden Saison annähern. Ziel ist die Küche gemeinsam mit den Nutzer*innen des PARKS Geländes und damit auch der Gärtner*innengruppe nach deren Bedürfnissen zu planen und umzusetzen. Dabei liegt ein Fokus auf eine rollstuhlgerechte Nutzung. Diese wird über die Kooperation mit Sit’n’Skate sichergestellt.
    Was genau soll gebaut werden, wie soll die Küche aussehen – bitte schlüsselt die Kosten für die Baumaterialien auf (was/wie teuer)

    Der Gestaltungsprozess erfolgt in kollaborativer Weise, bei dem die Nutzer*innen zu jeder Zeit eingebunden werden. Als Kooperationspartner:innen sind die Akteur:innen und Nutzer:innen von PARKS, KIOSK, Hallo: Radio und Zollo im Bullerdeich 6, im Stadtteil Hammerbrook beteiligt. Nachhaltigkeit spielt im Bauprozess eine zentrale Rolle: Materialien aus dem Stadtteil, insbesondere aus leerstehenden oder abrissgeplanten Gebäuden, werden als wesentliche Material-Quelle für das Projekt betrachtet. Dies fördert nicht nur die gemeinschaftliche Ressourcennutzung, sondern stellt auch die Verantwortung gegenüber der Umwelt in den Vordergrund. Eine eigene Formsprache wird entwickelt.

    Das Projekt entsteht in Phasen: Entwurfs- und Bauworkshop. Der Entwurfworkshop wird in zwei Tagen von 2 Person aus dem Kollektiv FemArc und 2 Personen aus Sit’N’Skate begleitet. Dabei wird der Ort und Bedarfe analysiert, sowie Nutzungsszenarien und Fragestellungen.

    (mehr …)

  • München: Neustart des Freihamer Freiluftgartens

    (Antrag, Antworten)

    Unsere Ziele für 2025:
    • BNE-Lernort: Wir möchten den Freiluftgarten zu einem inspirierenden Lernort für Nachhaltigkeit entwickeln.
    In Kooperation mit dem Netzwerk Urbane Gärten München wird der Garten zum offiziellen BNE-Lernort im
    Rahmen der Urbanen Gartenakademien München. Durch offene Aktionen und Workshops vermitteln wir
    Wissen über ökologische Zusammenhänge, nachhaltigen Konsum und ressourcenschonendes Gärtnern.
    Kinderschutz e.v.
    Franziskanerstraße 14
    81669 München
    Te1.089231716-0
    Fax 089 231716 – 9969
    info@kinderschutz.de
    kinderschutz.de
    Vorstand
    Dr. Anna Laux, Thomas Melles
    Vorsitzender des Aufsichtsrates
    Kart Haeusgen
    Amtsgericht München VR 7605
    Steuernummer 143/218/00514
    Bankverbindung
    Bank für Sozialwirtschaft
    IBAN DE88 3702 0500 0007 8183 00
    BIC BFSWDE33XXX
    Spenden konto
    Bank für Sozialwirtschaft
    IBAN DE93 3702 0500 0007 8183 07
    BIC BFSWDE33XXX
    Mitglied im Paritätischen Wohlfahrts verband
    Landesverband Bayern e.V.
    KINDER
    SCHUTZ
    MÜNCHEN
    • Offener Begegnungsort: Wir möchten den Garten zu einem inklusiven Treffpunkt machen, der alle
    Menschen willkommen heißt. Das regelmäßig stattfindende Ganencsfe soll Raum für Austausch,
    Begegnung und gemeinsame Aktivitäten bieten.
    • Bodenverbesserung und Kompostierung: Wir möchten das Jahr 2025 nutzen, um die Bodenqualität zu
    verbessern und optimale Bedingungen für das Gärtnern zu schaffen.
    • Biodiversität: Gleichzeitig fördern wir in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München die
    Biodiversität durch insektenfreundliche Bepflanzung und die Schaffung von Lebensräumen für Wildbienen
    und andere Insekten.
    • Gewinnung neuer Mitglieder: Wir wollen mehr Menschen für den Garten begeistern und sie zur aktiven
    Teilnahme ermutigen.
    3. Geplante Maßnahmen und Zeitplanung:
    • Offene Mitmachaktionen:
    1. Anlage eines Hügelbeets (29.03.)
    2. Weiterentwicklung des Kräutergartens (26.04.)
    3. Instandsetzung und Bepflanzung des Tomatenhauses (17.05.)
    4. Bau von Bohnentipis (29.05.)
    • BNE-Workshops:
    1. Boden begreifen mit dem Bodenkoffer (04.04.)
    2. Kräuter-Workshop (im Rahmen der Stadtteilwoche, 19.07.)
    3. BNE-Basics oder Gartenpädagogik (tba)
    • Offenes Gartencate: Ab Mai soll monatlich ein offenes Gartereale stattfinden. (ab 18.05.)
    • Saatgut-Aktion „Schenk uns eine Blume“:
    Um den Freiluftgarten im Stadtviertel bekannter zu machen und die Stadtteilbewohner*innen zum
    Mitmachen zu aktivieren, planen wir eine Saatgut-Aktion. Wir verteilen kostenfreie selbstgebastelte
    Saatguttütchen mit Blumensamen und bitten darum, eine zu Hause selbst aufgezogene Blume zurück in
    den Freiluftgarten zu bringen. (April/Mai)
    • Pflanzaktion im Rahmen des Frühlingsfests des Nachbarschaftstreffs: Im Rahmen des Frühlingsfests
    im Nachbarschaftstreff veranstalten wir zusätzlich eine Pflanzaktion für Kinder. Gemeinsam säen wir
    Gemüse und Blumen in Tetrapaks aus. Kinder, die zu Hause keinen Balkon zum Einpflanzen haben,
    können ihre selbstgezogenen Pflanzen anschließend ebenfalls in den Freiluftgarten bringen und dort beim
    Wachsen begleiten. (11.04.)
    • Bodenverbesserung: Bepflanzung eines Großteils der bodennahen Flächen mit Gründüngung,
    Insektenweiden und anderen bodenverbessernden Pflanzen (ganzjährig)
    • Kompostgruppe: Eine besondere Rolle soll dieses Jahr das Thema Kompost spielen. Die Gärtner*innen
    sollen die Möglichkeit bekommen, unterschiedliche Methoden der Kompostierung (Bokashi,
    Wurmkomposter) kennenzulernen und auszuprobieren. Zudem starten wir den Pilotversuch, im kleinen
    Rahmen eine Community-Composting-Gruppe im Stadtteil zu initiieren. Auch die Lebensmittelrettung, die
    im Rahmen des Nachbarschaftstreffs stattfindet, soll dabei miteinbezogen werden. (ganzjährig)
    213
    Alle Maßnahmen wurden gemeinsam mit der Kerngruppe der Gärtner*innen (derzeit 7 Personen) entwickelt und
    werden zusammen mit den neuen Gärtner*innen umgesetzt.

          Wie groß ist die Gruppe im Moment? Wie hoch war die Fluktuation und woran, meinen Sie, lag das?

    Im Moment besteht die Gruppe der aktiven GärtnerInnen aus 15-20 Personen, davon 7 ehemalige GärtnerInnenn und ca. 13 Personen, die neu dabei sind bzw. Interesse bekundet haben, sich zukünftig beteiligen zu wollen. Wie aktiv sich die einzelnen Neuen einbringen werden, wird sich im weiteren Jahresverlauf zeigen.
    resultierte daraus, dass die Treffleitung ihren Fokus auf die Entwicklung der Angebote in dem gerade übernommenen Nachbarschaftreff Freiham legen musste und weniger Zeit für die Begleitung der FreiluftgärtnerInnen zur Verfügung hatte. Vor allem zwischenmenschliche interne Konflikte mit einzelnen Teilnehmenden, die einer stärkeren Begleitung durch eine hauptamtliche Koordination bedurft hätten, führten zu einer belastenden Stimmung, die zahlreiche Austritte aus der Gruppe der Engagierten zur Folge hatte.
    Workshops u.a. zur Wertebildung, die von der Treffleitung Anfang 2024 zusammen mit den GärtnerInnen durchgeführt wurden, führten zwar zur Bildung dreier Arbeitsgruppen: „Projekte“, „Vielfalt“, „Ökologisches Gärtnern“. Entgegen der wiederholt artikulierten Selbsteinschätzung der Teilnehmenden im Rahmen der Treffen, zeigte sich jedoch, dass die Gruppe ihre selbst gesteckten Vorhaben nicht realisieren konnte – es gab zu wenig aktive und belastungsfähige Schultern, auf die sich die Arbeitslast verteilte.

          Wie entsteht Gemeinschaft im Garten?

    Gemeinschaftliches Gärtnern am Freitagnachmittag, Auflösung der Privatbeete, gemeinschaftliche Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen, Patenschaften (bisherige GärtnerInnen begleiten die Neuankömmlinge bei ihrem Start im Garten), Kommunikation via Signal-Gruppe.

          Wessen Ideen sind die Aktionen? War die Gartengruppe daran beteiligt?

    Das Konzept fußt auf den Gedanken und Vorschlägen der GärtnerInnen-Gruppe, die in Workshops im Jahr 2024 gemeinschaftlich erarbeitet wurden. Die hauptamtliche Koordinatorin hat die Ideen für den Neustart zusammengetragen, auf Realisierbarkeit geprüft und ein entsprechendes Konzept entwickelt.

          Wie ist der Garten inzwischen organisiert? Wird alles gemeinschaftlich begärtnert oder gibt es (auch) individuelle Beete?

    Seit Anfang 2025 werden alle Flächen gemeinschaftlich bewirtschaftet. Die Einzelbeete/Privatbeete wurden aufgelöst, da sie z.T. sehr nachlässig oder gar nicht bewirtschaftet wurden.
    Die GärtnerInnen übernehmen nun für bestimmte Bereiche Patenschaften bzw. bilden Themengruppen (z.B. Kompost, Tomatenhaus, Kräutergarten, Hochbeet etc.). So muss nicht mehr jeder Einzelne Verantwortung für alles übernehmen. Laut der Aussagen der GärtnerInnen wird das als Erleichterung empfunden.

          Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Bisher lag die Teilnahmegebühr zwischen 25 und 45 Euro pro Saison. Im Jahr des Neustarts und der Umstrukturierung wollen wir keine Gebühr erheben. Allerdings beteiligen sich die GärtnerInnen bei der Beschaffung von Saatgut und Pflanzen.

    Die beiden folgenden Statistiken zeigen die Entwicklung der Teilnehmerzahlen und die geleisteten Stunden von 2020-2024. Dabei wird deutlich, dass trotz hoher Anmeldezahlen vor allem im Jahr 2023 die Aktivität im Garten stark gesunken ist. Die Teilnehmerzahlen haben sich schließlich von 2023 auf 2024 mehr als halbiert. Dies

    (mehr …)

  • Hamburg: im GG Hafencity wird kein Gemüse angebaut

    (Besuch)

    Die Hafencity ist ein neu gebauter Stadtteil mit viel Beton und viel Versiegelung. Eine Gruppe tritt für mehr Grün ein und hat ein Gartenprojekt gegründet. In schon zerfallenden Beeten wachsen hauptsächlich insektenfreundliche Stauden. Es gibt viel Vandlismus, es wird auch geklaut – doch das macht ihnen nix, an so einem Standort muss man damit rechnen und damit umgehen können.
    Nun müssen sie umziehen (warum habe ich vergessen).
    Sie haben eine Fläche nicht weit weg bekommen, die hinter einem Gebäude (Oberhafen) liegt. Das ist eine Grünfläche, auf der auch andere gärtnern (Köchinnen des Nobellokals, das auch dort ist). Ein Teil der Beete soll auf versiegelter Fläche stehen. Meine Gesprächspartnerin ist enttäuscht, denn sie haben nun weniger Grün als vorher, also am jetzigen Standort.

    (mehr …)

  • Hamburg: nach wie vor wird im Gartendeck wöchentlich gekocht

    (Besuch)

    Das Gartendeck ist vor ein paar Jahren umgezogen und auf einer Fläche, auf der sie uím Boden gärtnern können. Mit den alten Bäckerkisten vom Pardeck haben sie einen Zaun zwischen ihrer Fläche und dem Hundeplatz gebaut, der direkt angrenzt. Den Garten umgibt ein Zaun, was den Ernteklau eindämmt. Es gibt nicht sehr viele Beete, sie haben aber ein großes Gewächshaus, in dem derzeit vor allen Dingen ganz viel Zeug gelagert wird und einen offenen, überdachten Bereich mit bisher eher kleinen Outdoor-Küche. Das wollen sie ausbauen. Sie kochen nach wie vor jede Woche.
    Es sind auch noch Menschen dabei, die ganz von Anfang an dabei waren. Manche gärtnern nicht, wie Gunnar, der mit Carsten zusammen Bienenexperte ist und unterschiedliche Bienenbehausungen im Garten baut und betreut.
    Vernetzung mit anderen Gärten läuft nur wenig derzeit.
    Auf dem Parkdeck ist noch immer nix passiert. An sich fühlen sie sich auf der neuen Fläche sehr wohl. Doch da vertraglich geregelt ist, dass sie nach den Bauarbeiten wieder aufs Dach können, wollen sie das zumindest weiterhin fordern. Ob sie das dann machen oder was sie da dann machen, wird sich zeigen.

    (mehr …)

  • Hamburg: wöchentlicher Unterricht im Stadtgemüse

    (Besuch, Tel)

    Am Ende der Hafenstraße, über der Brauerei Überquell ist das Stadtgemüse beheimatet. Träger ist die WasTun Stiftung, es gibt ein paar Stadtgemüse Standorte, aber die anderen sind alle an Flüchtlings-Unterkünften. In St. Pauli sind auch ein paar Geflüchtete ab und an dabei, doch ist die Zielgruppe hier die gesamte Nachbarschaft. 2 Menschen haben bezahlte (kleine) Stellen für das Projekt in diesem Jahr. Was dann passiert, ist unklar.
    Es gibt Hochbeete und ein recht spacig aussehendes Gewächshaus, was gerade erst aufgebaut wird, einen Schuppen, eine Wanne, eine Wurmkiste.
    Die nahe Schule kommt wöchentlich und macht Unterricht im Garten zum Gärtnern. Zunächst haben sie auf allen Beeten ein bisschen was gemacht, inzwischen haben sie 2 eigene Beete. Sie haben ene Wurmkiste gebaut, Wimpel genäht ud die Hochbeete werden von ihnen bemalt.
    Schüler*innen aus dieser Schule haben teilweise schwierige Lebensumstände, wenn sie was anderes als Unterricht brauchen, dürfen sie in den Garten

    Die Röder-Stiftung unterstützt das Projekt (= Stellen kommen wohl von diesem Geld)
    Insgesamt besteht die Gruppe aus 40 Menschen, eine ganz bunt gemische Gruppe, von der Kooperation mit einem Seniorenheim ist noch ein älterer Herr übrig, der regelmäßi kommt. Leo macht auch viel Sozialarbeit hier, die Menschen wollen erzählen, jemanden haben, dem sie von sich und ihren Problemen berichten können.
    Sie organiseren sich über WhatsApp, Leo schreibt einen Tag vor dem Gartentag, was zu tun ist.
    Park Fition hat eine Förderung eines „Diaspora Gewächshauses“ bekommen, in dem Pflanzen aus der Heimat von Menschen angebaut werden sollen, die sich im Garten und Stadtteil engagieren. Der Aufbau des Gewächshauses geht langsamer vonstatten, als gedacht.

    (mehr …)

  • VHS-Bayern: vorhandene und geplante Gartenprojekte

    Online-Austausch)

    In Neumarkt St. Veit hat die VHS ein Gartenprojekt. Das Gartenprojekt ist wie ein Anbaujahr-übergreifender Kurs gestaltet und wird von einer Kursleiterin betreut, die viele Jahrzehnte Erfahrung im biologischen Anbau hat. Die Frau hat vor ihrer Rente Gemüse auf dem Viktualienmarkt verkauft und wollte in der Rente ihr Wissen weitergeben. Alles findet in Gewächshäusern statt. Da haben sie 15 – 20 Flächen a 20m² („Feldpatenschaften“). Die Gärtner*innen kommen wohl nur zu den Kursterminen, alles andere macht die Betreuerin. 320 Euro Kosten entstehen pro Fläche für die Gärtner*innen (inkluisve des Kurses!). Die VHS macht dort auch andere Kurse, zB zu Nützlingen oder Kpchkurse)

    In Wasserburg will die VHS ein Projekt starten, dass sich hauptsächlich an Kinder und Ältere wenden soll.

    In Donauwörth hat die VHS in Kooperation mit der Stadt ein Gartenprojekt angelegt. Die Stadt hat die Fläche dafür hergerichtet, auch gemulcht. Bisher gibt es wohl 13 Beete, sie wollen langsam wachsen, Interesse gibt es genug. Wasser kommt aus dem nahen Fluss. Die Gärtner*innen gärtnern hier selber, es sind hauptsächlich Familien mit Kindern, 1 Tag pro Woche treffen sie sich gemeinsam. Die Beete sind 2x7m² groß, die Gärtner*innen zahlen 50 Euro p.a. Die Jungpflanzen kommen aus einer benachbarten Gärtnerei, die Gärtner*innen kaufen diese dort selber. Eigeordnet ist das Projekt als BNE-Projekt bei „Gesundheit und Gesellschaft“.
    Sie haben den Umweltpreis der Sparkasse bekommen und von dem Geld eine Hütte gekauft. Die VHS macht vor Ort Kurse, zu denen alle kommen können, zB zu Permakultur. Alle, die mitmachen wollen, müssen sich bei der VHS anmelden, jedes Jahr.

    Erding möchte einen Kursraum im Grünen, der auch Pausenraum sein soll. Die Leiterin war vorher in Eching. Da haben sie das Gartenprojekt so angelegt, dass es zuerst Vorträge gab und die stießen auf Interesse, dann haben sie rund ums Haus eher wild begonnen, dann eine Kooperation mit der Gemeinde geschlossen und eine Fläche für den Garten gefunden

    In Fürstenfeldbruck möchte der OB die Stadt essbar machen. Er ist mit der Idee an die VHS heran getreten, die recht zentral im Ort liegt. In der Umgebung gibt es etliche Einrichtungen, mit denen zusammen „betreiben“ sie 2 Hochbeete (läuft über das Mehrgenerationenhaus). Die Beete wurden von einer Werkstatt/Menschen mit Beeinträchtigungen gebaut. Alle dürfen ernten. Die beteiligten Einrichtungen wechseln sich mit der Orga/Pflege ab. Eine Kursleiterin gibt fachlichen Input (Aufwandsentschädigung), in der Kita werden Pflanzen vorgezogen.

    In Augsburg wurden 500m² erworben, einen Zaun soll es geben, es soll ein freier Garten sein, in dem zB Kockurse stattfinden können, ggf. ein Kräuergarten mit Hochbeeten

    Rosenheim: sie sind in einem Erasmus-Projekt dabei (grün statt grau) und müssen nun Gas geben, um noch was umzusetzen. Zusammen mit den Vielfalstmachern aus Rosenheim. Sie haben Flächen gefunden und peilen als Zielgruppe Migrant*innen an, doch das Geld/Projekt endet im Herbst

    (mehr …)

  • München: Fläche für den Waldgarten

    Treffen mit dem Baureferat – ein großer Schritt nach vorne!

    Thema des Treffens war die mögliche Nutzung einer rund 1.800 m² großen Fläche – ein spannendes Potenzial für unser Projekt.

    Besprochen wurden erste Ideen zur Gestaltung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Pflegepläne und zeitliche Abläufe. Die Stimmung war durchweg offen und freundlich, und wir haben das Gefühl, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg sind.

    Wie geht es weiter?
    Der nächste Schritt liegt bei uns: Wir müssen ein detailliertes Konzept erarbeiten, das zeigt, wie wir die Fläche in den kommenden Jahren entwickeln möchten. Eine spannende Aufgabe, die wir gemeinsam angehen werden!

    Wir halten euch auf dem Laufenden und freuen uns über jede Unterstützung – sei es in Form von Ideen, Austausch oder aktiver Mitarbeit.

    (mehr …)

  • Gerolzhofen: Garten statt Parkplatz?

    Nachdem wir verschiedene Gespräche mit Stadtratsmitgliedern geführt haben,

    haben wir nun noch einmal den ganzen Stadtrat angeschrieben.

    Nun ist unser Garten in der nächsten Stadtratssitzung Thema.

    Im Vorfeld hat heute auch unsere Lokalzeitung einen schönen Artikel über unser Vorhaben geschrieben:

    https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/pflanzen-statt-autos-gerolzhoefer-stadtrat-liegt-idee-fuer-einen-gemeinschaftsgarten-an-der-vg-vor-art-11740105

    (mehr …)