Autor: admin

  • weiterer GG in Bottrop entsteht

    (Gu aus alerts, 22.2.)
    Bottrop. Im Beckedahl entsteht der zweite urbane Garten der Stadt. Er wird mehr Fläche haben als der Erstling am Kulturhof. Auch ein Bunker könnte grün werden.
    Auf der Freifläche Im Beckedahl beginnen Eltern, Lehrer, Betreuer, Kinder und Nachbarn im März mit dem Anlegen des zweiten „Gemeinschaftsgartens“ an der Albert-Schweitzer-Grundschule.
    Anders als der erste Garten im Kulturhof an der Blumenstraße wird er nicht mehr von der Stadt betreut, und er wird eine Nummer größer sein. Bei einem „Visionstreffen“ wurden jetzt Ideen gesammelt für weitere Stadtgärtner-Projekte: zum Beispiel auf einem Bunker.
    Garten-Stammtisch
    Paletten werden auf dem zweiten Gemeinschaftsgarten auch zu sehen sein. Aber nicht mehr als Garten-Kisten wie an der Blumenstraße im Hof des Kulturzentrums, sondern auch als Beet-Begrenzungen.
    „Wir wollen Im Beckedahl demonstrieren, dass ein urbaner Garten deutlich größer sein kann als am Kulturhof“, sagt Carina Tamoschus, Projektleiterin beim Fachbereich Umwelt, und Dorothee Lauter vom Projektbüro Innovation City. Das Angebot vorgefertigter Beet-Kisten haben die Kindder der evangelischen Kita Beckedal und ihre Eltern dankend abgelehnt: „Wir wollen selber bauen“, ließen sie die Stadt wissen. Auch die Schüler der Albert-Schweitzer-Schule bereiten sich bereits vor auf den Gärtner-Einsatz.
    […]

    http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/gemeinschaftsgaerten-in-bottrop-werden-groesser-id11581330.html#plx454798990 (mehr …)

  • VHS-Kurs im Allmende-Kontor

    (Gu aus alerts, 19.2.)

    Was wird geboten?

    Workshop „Urban Gardening: Dein Weg zum Gartenglück“, Sa, 16.4.16, 14 – 16:15 Uhr

    Du möchtest graue Betonwüsten in grüne Oasen verwandeln? Du hast Lust, frisches Gemüse vom Hinterhof, Balkon oder einer ehemaligen Stadtbrache zu ernten? Oder willst du dich gemeinsam mit anderen Menschen in deinem Kiez verwurzeln? In diesem Workshop wirst du zur*m Stadtgärtner*in! Du bekommst praktische Grünpflegetipps, Informationen zur Gründung eines Gartenprojektes und viele Gestaltungsideen. Im Anschluss kannst du das gleich ausprobieren und dein eigenes Gartenglück mit nach Hause nehmen. Der Ort des Workshops: Allmende-Kontor, Pionierfeld Oderstraße, auf dem ehemaligen Flugfeld Tempelhof.

    https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=398132 (mehr …)

  • Culture Care – Pflege der Kulturen in Gerswald: neuer Gemeinschaftsgarten will Leute aus Stadt und Land zusammenführen

    (Gu aus Antrag)
    Auf einem Hof in einem Dorf in der Uckermark wollen Leute aus Berlin (100km entfernt) und der Umgebung (auch Flüchtlinge) zusammen gärtnern, ernten, kochen. 1x/Monat gibt es ein Treffen vor Ort („gärtnerische Wochenenden mit Gartenfestcharakter“). Basis des Projekts ist Permakultur (Earth Care, People Care, Fair Share).
    Zwischen den Treffen kümmert sich das Team vom Permakulturhof um den Erhalt (und auch die Ernte) der Gemüse-Kulturen.
    Antworten auf Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe jetzt, wie viele Leute davon kommen aus Berlin und wie viele aus Ihrer Nachbarschaft?

    Aus Berlin sind es momentan fest 9 mir bekannte Menschen. Vielleicht werden es noch mehr. Plus den jungen Syrischen Kurden mit einem Bekannten, den ich selber noch nicht getroffen habe.

    Aus der Nachbarschaft sind es ca. 10 Personen, die bereits fest zugesagt haben. Die Geflüchteten sind da noch nicht mit dazu gezählt. Interesse habe ich über Ecken von ca. 5 Leuten gehört, ohne daß wir das Projekt vorgestellt haben. Wir gehen davon aus, in der Flüchtlingsunterkunft in Prenzlau und bei den Deutschkursen in Prenzlau noch Interessierte zu finden, gerne auch Frauen und Kinder.

    Erst mal muß aber das Ganze stehen. Auch die Finanzierung.

    Wie kam es zu dieser Gruppe, wie haben die Leute von dem Vorhaben erfahren?

    In Gerswalde, wo sich auch unser Permakultur-Hof befindet, gibt es eine alte Schloßgärtnerei mit Gartenbau-Tradition, die zur Zeit brach liegt.

    2015 hat eine Film-Regisseurin aus Gerswalde dort einen Film gedreht („Der große Garten“) und über ihren Newsletter monatlich Berliner Künstler eingeladen, zum Garten-Arbeits-Einsatz zu kommen. Es wurden immer auch Köche eingeladen, die dann aus dem Garten ganz großartig gekocht haben. Es waren monatliche Treffen mit ganz besonderer Atmosphäre. Ich habe den gärtnerischen Teil dabei geplant und angeleitet. Zwischen den Arbeits-Einsätzen habe ich die Kulturen-Pflege übernommen. Das hat sehr gut geklappt. Als im Dezember das letzte dieser Treffen statt fand, reflektierte ich mit der Gartengruppe aus Berlin das Jahr. Es stellte sich heraus, daß sie gerne weiter mit mir mindestens monatlich gärtnern wollen.

    Warum wollen die Leute aus der Gruppe bei diesem Projekt mitmachen – in Berlin gibt es ja sehr viele Gemeinschaftsgärten, etliche davon arbeiten mit Geflüchteten.

    Die 9 Personen, die regelmäßig zum Gärtnern mit mir nach Gerswalde gekommen waren, sagten, daß sie gerne weiter mit mir gärtnern wollen, weil sie viel von meiner Erfahrung lernen, und weil ihnen die Atmosphäre des Miteinanders und die Entscheidungsstruktur dabei so gut gefällt, und weil wir viel Spaß miteinander haben. So überlegte ich, wie wir das am besten anstellen können. Daraus entstand die Gruppe der Berliner, die in 2016 nun nicht mehr nur in der Schloßgärtnerei, sondern auch auf unserem Hof u.a. mit mir weiter gärtnern wollen. Wir haben das Projekt praktisch gemeinsam entwickelt.

    Die Idee, neue MitbürgerInnen dazu einzuladen, fanden alle sehr gut. Da von anderen Bekannten bereits diese Idee an mich herangetragen wurde, und ich überlegt hatte, in Prenzlau Deutschkurse anzubieten, bot es sich an, die gärtnerischen Treffen mit einem interkulturellen Austausch zu kombinieren.

    Wie machen Sie das geplante Projekt in Berlin und in Ihrer Nachbarschaft bekannt?

    Wir sprechen gezielt Menschen an. Z.B.unsere direkten Nachbarn in der Straße und in den Flüchltlingsunterkünften in Gerswalde und Prenzlau. Viel mehr sollen es auch gar nicht werden, damit der persönliche Bezug so intensiv wie möglich ist. Wir werden im Laufe des Jahres dann sehen wer alles vom Start-Team dabei bleibt und wer noch dazu kommt.

    Wie oft, denken Sie, werden die Leute zwischen den monatlichen Treffen auf den Hof kommen?

    Das wird sehr unterschiedlich sein. Je nach Mensch und Lust und Laune und Wetter. Im Sommer sicherlich öfter. Manche werden dazwischen vielleicht gar nicht kommen. Andere vielleicht 3 bis 4 Mal.

    Wie weit weg von Berlin ist der Hof und kommt man auch mit ÖPNV gut zu Ihnen?

    Von Berlin bis Gerswalde sind es knappe 100km. Ja, die ÖPNV-Anbindung ist gut. Es ist der RE 3 und ein öffentlicher Bus vom Bahnhof bis nach Gerswalde.

    Die Gartenfeste wurden 2015 von den Berlinern meist mit längeren Aufenthalten verbunden. Im Sommer werden sie auf dem Hof zelten können. Es gibt eine Campingplatz-Infrastruktur mit Kompost-Toiletten und Weiden-Dusche und der Sommerküche. Sie verbringen dann gleich ein paar Tage und mehr Zeit im Garten und verbinden das Ganze mit einer Auszeit vom Stadtleben auf dem Lande mit nützlichem Aspekt. Das war im letzten Jahr sehr schön.

    Wie weit sind die Flüchtlingsunterkünfte weg und wie können die Flüchtlinge zu Ihnen kommen?

    Eine Flüchtlingsunterkunft ist im Dorf, 1km entfernt, direkt neben der Schloßgärtnerei, vom Hof aus gut fußläufig zu erreichen. Zwei andere Unterkünfte in Prenzlau (20km entfernt), sind mit dem öffentlichen Bus mehrfach täglich erreichbar. Eine Betreuerin der jungen Männer unter 18 in Prenzlau war von der Idee begeistert und hat schon angekündigt, für die monatlichen Gartenfeste einen Shuttle einzurichten und die jungen Männer zu uns zu fahren und wieder abzuholen. Und so etwas könnten wir auch z.B. mit der Berliner Gruppe für weitere Geflüchtete aus Prenzlau organisieren.

    Wie groß ist die Fläche, die Sie für DIESES Projekt vorsehen?

    Ist diese Fläche irgendwie abgegrenzt von anderen Flächen auf dem Hof?Momentan ist die Fläche nicht abgegrenzt von andern Flächen des Hofes.

    In der Schloßgärtenrei sind es 875 qm, auf dem Hof sind es 1645 qm. Der Reiz besteht darin, daß alle selber entscheiden können, in welchem Bereich sie tätig sein wollen. Es ist ein eher landwirtschaftliches Gartenprojekt mit Pferden, Hühnern, 2 Schweinen, die umgraben, Waldgarten, Magerwiese, vielen Bäumen und Hecken und der alten Schloßgärtnerei. Diese liegt 1 km von unserem Hof entfernt und hat einen eher öffentlichen Charakter. Hier erhoffen wir uns auch noch mehr Interesse aus dem Dorf und der Umgebung am gemeinschaftlichen Gärtnern und an der lokalen Produktion von guten Nahrungsmitteln.

    Gerade im Sommer wird das Gemüse ja schneller reif als monatlich – wie kommt die Gruppe in den Genuss des reifen Gemüses? Wer erntet zwischendurch und wie wird das Gemüse verteilt oder was passiert damit? Zwischen den Gartenfesten kümmert sich das Team des Permakultur-Hofes um die Kulturen. Wir werden auch davon essen und sie verarbeiten und Teile davon haltbar machen.

    Während der Garten-Treffen wollen wir auch gemeinsam Teile der Ernte haltbar machen und in der Sommerküche veredeln.

    Wo werden die geplanten Gartengeräte untergebracht und wie können die Leute dann rankommen? Es gibt einen offenen Schuppen in der Scheune, in dem die Geräte untergebracht werden.

    Sind diese Geräte dann sozusagen „nur“ für die Leute aus dem Projekt vorgesehen? Im Grunde ja. Auf dem Hof gibt es bereits Werkzeuge. Allerdings nicht genug für so viele Menschen auf einmal, wie dann zu den Treffen erwartet werden.

    Können die Leute auch gärtnern, wenn niemand vom Hof da ist bzw. Zeit hat? Nach Absprache ja. Sehr gerne. Wir sind aber eigentlich sowieso immer da.


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  • In München-Haselbergel soll ein kleiner Gemeinschaftsgarten Ausgangspunkt für eine essbare Siedlung werden

    (Gu, Mail, 18.29
    das Nachbarschaftstreff möchte in diesem Jahr einen interkulturellen „Minigarten“ auf der Terrasse eröffnen um den Nachbarn und der benachbarten Flüchtlingsunterkunft
    die Terrasse befindet sich im Innenhof einer Wohnsiedlung und ist öffentlich zugänglich und gehört  zum Nachbarschaftstreff. Diesen Ort habe ich mir als Startplatz für das Projekt und als „Vorzeigeobjekt“ ausgesucht.

    Mein Plan ist, die Siedlung an der Nordhaide „essbarer“ zu machen und nach und nach die GWG, Kitas, Seniorenbegebnungsstätten weitere Einrichtungen mit ins Boot zu nehmen (mehr …)

  • Garten, Offene Werkstatt, Nähcafé und Reparatur-Initiative in Templin

    (Gu, mail)
    Gemeinschaftsgarten Templin: “ im moment hat uns aber eben der aufbau der offenen werkstatt in beschlag. wir haben ja so ein gesamtkonzept an „freiräumen“ da ist der garten, der sich auf grund der situation jetzt auch in einen interkulturellen garten entwickelt. es gibt 13 gärtnerInnen. dann ein offenes nähcafé einmal in der woche mit 6-9 regelmäßig kommenden frauen plus 2 männer. für die situation in templin eine phantastische teilnahe. jetzt die offene werkstatt. nähcafé und werkstatt sind in kooperatin mit der wbg, die stadt liegt im dornröschenschlaf“ (mehr …)

  • Frankfurt fördert geplantes Gartenprojekt mit 130.000 Euro

    (Gu aus alerts, 18.2.)
    […] Im Gallus arbeitet das Mehrgenerationenhaus bereits mit dem Quartiersmanagement und dem Stadtplanungs- und Grünflächenamt an einem langfristig angelegten Bürgergarten. Anders als im Allerheiligenviertel gibt es hier keinerlei Vorbehalte. „Hier wird ein Vorhaben verwirklicht, das im integrierten Handlungskonzept der Sozialen Stadt Gallus nicht mehr umgesetzt werden konnte“, betonte Petra Kannamüller vom Stadtplanungsamt. Entsprechend unterstützt der Ortsbeirat das Vorhaben mit 1500 Euro aus seinem Etat. Auch wenn Stephan Korte (FDP) zunächst anregte, auch nach privaten Sponsoren zu suchen.Geplant ist ein dauerhaft und nachhaltig angelegter Bürgergarten auf der Freifläche an der Schneidhainer Straße zwischen dem Kinderzentrum im Norden und der Idsteiner Straße im Süden. „Wir wollen keine rückbaubaren Hochbeete wie bei temporären Gartenprojekten, sondern Nutzpflanzen wie Kräuter, Gemüse und Obstbäume“, erklärte Jessica Wiegand vom Mehrgenerationenhaus. Vorhandene Hecken und Wege sollten einbezogen und die neue Bepflanzung so angelegt werden, dass eine Hundetoilette vermieden wird.
    Deshalb sollen die Abschnitte der einzelnen Eingangsbereiche durch Metallraster gefüllt und mit Häcksel für freilaufende Hunde unbequem gemacht werden. Die Abgrenzungen sollen durch die Anpflanzung von Spalierobst entschärft, die Abschnitte für Kinder zur besseren Aufsicht durch die Eltern auf 70 bis 80 Zentimeter eingezäunt werden. „Wir möchten alles gemeinsam und generationsübergreifend gestalten, ein Spielplatz, ein Gartenhäuschen und ein Insektenhotel sollen auch Platz finden“, erläuterte Wiegand. Die städtischen Zuschüsse für das Projekt belaufen sich auf 130 000 Euro.
    […]
    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Gallus-und-Innenstadt-als-Gemuesebeete-nutzen;art675,1859263 (mehr …)

  • Im Chiemgau gibt es einige Gemeinschaftsgärten

    (Gu, mail, 11.2.)
    Hier sind tolle Luftaufnahmen und Infos zu drei Gartenprojekten im Chiemgau, die alle von einer Permakulturdesignerin angelegt wurden und auch betreut werden:
    Film:      http://www.esr-luftbild.de/beispiele/gemeinschaftgaerten/

    Piesenhausen
    Traunstein – Schöpfungsgarten
    Grünwald (Aschau) – Genussgarten


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  • Inselgarten: neuer IG in Planung in Berlin

    (Gu, mail, 16.2.)
    Das Garten Projekt steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen. Wir werden morgen Abend ein Treffen veranstalten, bei dem wir die Interessierten erst einmal kennenlernen und schauen, wer sich was vorstellen kann. Der Zusammenhang mit Über den Tellerrand besteht primär darin, dass es ein interkultureller Garten wird und wir dort Geflüchtete und Beheimatete zusammenbringen möchten. Darüber hinaus ist in Planung, die Ernte, die es hoffentlich in einigen Monaten geben wird, bei gemeinsamen Koch-Events zu verarbeiten. […] Ende Februar werden wir außerdem einen kleinen Workshop machen, bei dem sowohl wir selbst als auch unsere Gärtner/-innen mehr darüber lernen, was wir wie anpflanzen können und wie der Garten konkret aufgebaut werden soll.
    -> Berlin-Schöneberg


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  • Grüne Milbertshofen machen Themenabend zu UG – die Gärten wissen nix davon

    (Gu, Mail, 16.2.)
    „Nun haben wir (die Grünen im Norden) einen eigenen Themenabend Urban Gardening angesetzt. Es wäre schön, wenn es – einen Monat später als ursprünglich angedacht – am 14.3. passen würde. Stattfinden würde das ganze um 19:30 im Innovationslabor GUBE 20, Gubestraße 20 im Hinterhaus in Moosach. Sie können gerne noch Mitstreiter mitnehmen. Es wir ein interessanter Abend. So hoffe ich dass z.B. neben Ihnen auch ein Vertreter von YouSocial kommt, die auch Pläne für Urban Gardening im Stadtteil haben. Außerdem wird es einen Vortrag zum Urban Gardening geben.“

    Diese Info kam – nicht an uns – über die Vorsitzende des Unterausschusses Bau und Umwelt im BA 11 Milbertshofen – Am Hart/Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
    Die Leute vom Generationengarten Milbertshofen haben nur über Umwege davon erfahren.


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  • Schnipsel vom Vernetzungstreffen Gemeinschaftsgärtnern mit Flüchtlingen, 11.2. Berlin

    (Gu, vor Ort)
    – Der IG Lichtenberg hat inzwischen 5 MitarbeiterInnen und bietet auch Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete
    – Ein Imker, der ein Bienenprojekt im Gemeinschaftsdachgarten auf dem Refugio-Haus in Neukölln macht, sucht noch weitere Standorte in GG für Bienen. Flüchtlinge sollen hier imkern lernen
    – Garten der Hoffung in Köpenick hat u.a. Geld der Kreuzberger Kinderstiftung bekommen. Direkte Nachbarn haben sie noch nicht erreicht, wollen das aber mit gezielten Aktionen weiter versuchen. Die Initiatorinnen versinken in Anfragen und wollen – zusammen mit Leuten aus Buch, Zehlendorf und Marzahn, die alle auf den Geländen von Containerunterkünften Gärten aufgebaut haben, ihre Erfahrungen verschriftlichen
    – Himmelbeet hat 3 MitarbeiterInnen und einige Bufti und FÖJ-Stellen
    – Garten der Nachbarn in Marzahn hat 11.800m²
    – Allmende-Kontor versteht sich als Plattform und Beratungsstelle für neue Gartenprojekte, die auch auf dem Feld entstehen sollen. Es gibt da auch eine Ideenwerkstatt, in der Gerda aktiv ist: AG Village
    – die Prinzessinnengärten haben in Hellersorf und in Wedding letztes jahr Gärten an Unterkünften angelegt. Die Finanzierung für die weitere Begleitung des Projekts in Hellersdorf steht, im Wedding (Haus Leo) ist es noch offen
    – Über den Tellerrand kochen hat neue Kooperationen/Orte und denkt da auch über ein Gartenprojekt nach
    – der Klunkergarten bekommt noch einmal soviel Fläche dazu wie vorher (mehr …)

  • Leute aus den Internationalen Gärten Göttingen bauen Gartenprojekt für Frauen und Kinder an einer Unterkunft auf

    (Gu aus Antrag/E-Mail-Kommunikation)

    Leute aus den IG Göttingen sind dabei an einer Flüchtlingsunterkunft ein Gartenprojekt aufzubauen, was sich in erster Linie an Frauen und Kinder richten soll. Zusammen mit dem Wohnheim und einer nachbarschaftsinitiative wurde ein geeigneter Grundstücksteil identifiziert und zusammen von GärtnerInnen und Flüchtlingen bei einer Baumpflanzaktion markiert. Ab März soll nun der Garten aufgebaut werden, ein halbes Jahr lang intensiv begleitet von zwei Frauen aus den IG Gö, die dafür an anderer Stelle Honorarmittel beantragt und bewilligt bekommen haben. Sie planen viele Aktivitäten für die Kinder und wollen regelmäßig 1x/Woche vor Ort sein. Da die InitiatorInnen neben ihrem Engagement in den IG Gö auch bei Nährboden Göttingen eingebunden sind und andere GärtnerInnen Interesse an einer Mitwirkung an dem Projekt haben, gehen sie davon aus, dass es auch nach dem ersten halben Jahr auf jeden Fall weiter gehen wird und sich verstetigen kann.

    Die Fläche, die für Beete zur Verfügung steht ist ca. 120 qm groß. Sie eignet sich also, um hier mit mittelgroßen bis kleinen Gruppen zu gärtnern. Der Garten ist von einer Grünfläche umgeben, auf der gespielt und gesessen werden kann. Sie kann vor allem für die kleinen Events und Veranstaltungen genutzt werden, bei denen die Nachbarn und die BewohnerInnen oder auch mal eine Schulklasse von einem der Kinder eingeladen werden.

    Das Angebot, den Garten in kontinuierlichen Treffen mit aufzubauen, richtet sich zunächst an die Kinder des Flüchtlingswohnheims und ihre Mütter. In der Annahme, dass diese sich weniger frei in der Stadt bewegen als die überwiegende Zahl der männlichen Geflüchteten, gehen wir davon aus, dass sie ein Vor-Ort-Angebot sehr zu schätzen wissen. Zurzeit leben 15 Kinder im Wohnheim. Rechnen wir noch 7 Mütter dazu, ist die räumliche Kapazität für ein Gärtnern zur selben Zeit ausgeschöpft. Zwischen den Treffen steht der Garten für alle Geflüchteten offen. Es wird keine individuellen Beete geben, sondern Gemeinschaftsbeete wahrscheinlich zu verschiedenen Themen. Doch auch Rückzugs-Zonen, wie ein Bohnen-Tipi sind angedacht. Da es uns aber wichtig ist, den Kindern bei der Planung viel Mitbestimmung einzuräumen, können wir im Vorhinein nicht genau sagen, welche Pflanzen wir anbauen werden, wie die Beete gestaltet werden etc.

    Bei Aktionen, wie dem Schneiden von Flechtwerk, dem Einschlagen von Pflöcken oder dem Aufbauen von Hochbeeten, sind auch Männer gern gesehen und eingeladen, ihre Kraft mit einzubringen. Wir möchten sie nicht ausschließen. Bei Interesse besteht für diese aber auch die Möglichkeit, Parzellen im Internationalen Garten Geismar zur Verfügung gestellt zu bekommen. Der Wert des Willkommensgartens besteht nicht nur im Gärtnern selbst und ergibt sich nicht ausschließlich für die unmittelbare Zielgruppe, also den Frauen und Kindern. Wichtig ist, dass der Garten ein Ort der Begegnung ist, nicht nur für die BewohnerInnen des Heimes, sondern auch für zum Beispiel AnwohnerInnen und HeimbewohnerInnen. Damit wird der Garten dazu beitragen, Sozialkontakte zu stärken und Integration zu erleichtern.


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  • Gartenprojekt in Rheinfelden einen Schritt weiter

    (Gu aus alters, 15.2.)

    […] das bietet sich als Gemeinschaftswerk in der Metzgergrube an. Als Koordinator des mit der Entente Florale ins Leben gerufenen „Urban Gardening“ hat Gärtnermeister Joachim Schlageter vom runden Tisch Stadtgrün einige Interessenten versammelt. Zur Vorbereitung der Saison fanden mehrere Planungstreffen statt.
    20 Personen aus Rheinfelden und Umfeld sind bisher von der Idee angetan, in der Metzgergrube zu säen und zu pflanzen. […]
    m vergangenen Jahr wurden zum Start die „roten Kisten“ mit Kürbissen bepflanzt, in diesem Jahr geht es aber nicht nur um Hochbeete. Schlageter berät und unterstützt die Teilnehmer. Bei der Geländegröße gibt es wenig Grenzen, aber der Kern des Gemeinschaftsgartens liegt um die Kisten und die zentrale Freiraumkiste herum. Die beherbergt Werkzeug und kann von den Freizeitgärtnern als Treffpunkt genutzt werden. Ein oberirdischer Teich – wegen der Altlasten darf nicht in die Tiefe gegangen werden – befindet sich noch in Beratung. Schlageter weist darauf hin, dass es sich um ein „offenes Gemeinschaftsprojekt für jeden handelt“
    http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/gaertnern-in-gemeinschaft-kommt-voran–117443624.html (mehr …)

  • Miteinander-Garten Wurzel Werk in Kevelaer auf Privatgrundstück – Gartenprojekt für Geflüchtete

    (Gu aus alerts, 14.2.)

    Was tun mit einem völlig zugewucherten, verwilderten Familiengrundstück? „Daraus mache ich einen Gemeinschaftsgarten, und zwar einen für Flüchtlinge“, sagte sich Jan van Meegern, Betriebswirt aus dem niederrheinischen Kevelaer. „Dazu mussten wir Hecken beschneiden, Brombeersträucher roden, den Boden umpflügen, einen Holzzaun errichten und Hochbeete aufbauen.“ Hinzu kamen ein Grillplatz, das Gerätehaus aus Holz und ein Standplatz für Bienenvölker vom Imkerverein. Alles von Hand errichtet. Für die vielen Helfer und Flüchtlinge gab es also eine Menge zu tun.
    Startschuss für den „Miteinander-Garten Wurzel Werk“ in Kevelaer war im Februar 2015. Und direkt mit dabei war Nuor Aldalati. Gärtnerische Erfahrungen hatte der Syrer bisher nicht. „Ich stamme aus Damaskus und besaß dort einen Betrieb für Elektrotechnik, bis ich wegen des Krieges flüchten musste“, verrät der 52-Jährige. Mit Freund Omar war er im vergangenen Sommer fast täglich im Garten, um nach dem Rechten zu sehen und die Hochbeete zu gießen. Fünf sind es bisher, bis zu fünfzehn weitere sollen im Lauf des Frühjahrs dazukommen, denn in diesem Jahr soll im Gemeinschaftsgarten so richtig durchgestartet werden.
    Dazu hat Jan van Meegern mit Spendengeldern bereits eine ganze Menge Holz besorgt. „Die Hochbeete sollen groß sein, einen Meter fünfzig mal zwei Meter fünfzig, so dass man da richtig wirtschaften kann“, sagt der 29-Jährige. Und der Plan ist, dass sich immer ein Flüchtling und ein Unterstützer gemeinsam um ein Hochbeet kümmern. So kommen beide Seiten automatisch in Kontakt und übernehmen zusammen Verantwortung. Rund ein Dutzend Unterstützer hat van Meegern bisher gewonnen, und noch mehr Flüchtlinge haben bereits mitgewirkt. Im Moment sei die Fluktuation allerdings groß. Denn sobald der Aufenthaltsstatus gesichert sei, zögen Flüchtlinge in größere Städte. In Kevelaer seien kaum geeignete Mietwohnungen zu finden.

    http://www.dw.com/de/integration-auf-dem-acker/a-19042661 (mehr …)

  • Gartenbahnhof: Drehort für Krimi

    (Gu aus RSS; 15.2.)
    Am 11. Februar 2016 bekam der Gartenbahnhof Besuch von einem großen Fernsehteam. Die Constantin Entertainment GmbH hatte an diesem sonnigen Tag den Gartenbahnhof als Location gemietet und Dreharbeiten für eine neue Kriminalserie für das Vorabendprogramm von Sat 1 gedreht. Mehr als 30 Leute waren vor Ort tätig und brachten etwa 13 Minuten Sendezeit in den Kasten. Es geht um einen Mord an einem Gemeinschaftsgärtner, der von einem Jugendlichen im Affekt erschlagen wird. Der Jugendliche hatte sich an der Gemeinschaftskasse im Garten zu schaffen gemacht und war dabei ertappt worden (mehr …)

  • BürgerNutzgarten Krefeld schließt

    (Gu aus RSS, 15.2.)
    Vor rund drei Jahren hatte Mildebrath der Stadtverwaltung seine Ideen für das sogenannte Urban Gardening vorgestellt. Im Frühjahr wurde dann eine im Besitz der Stadt befindlichen Brachfläche an der Kölner Straße/Ecke Melanchthonstraße, wie Mildebrath sagt, „in Betrieb genommen“ und mit Pflanzkästen und Beeten begrünt. Die Guerilla-Gärtner installierten auch eine provisorische Sitzbank neben der Haltestelle „Klinikum“ , die von Fahrgästen der SWK gern genutzt wurde. Vonseiten der Stadtverwaltung waren die Aktionen jedoch immer nur geduldet. Zwei Obstbäumchen, die die Gruppe gepflanzt hatte, sorgten im April 2014 für Wirbel, als die Verwaltung die Gärtner anwies, die Bäume wieder zu entfernen. Letztlich blieben die Bäumchen stehen – aber dennoch kam das Gartenprojekt nicht so Recht vom Fleck – die meiste Zeit sah das Grundstück vor allem verwildert aus.

    „Wir hatten gehofft, dass es nach unserem Beispiel von der Eigentümerin und vom Umfeld angenommen werden würde“, sagt Mildebrath. „Mittlerweile müssen meine Kollegen und ich aber erkennen, dass weder die eigenen Kräfte ausreichen, um die Fläche nachhaltig in Ordnung zu halten, noch dass Dritte daran interessiert sind. So hat beispielsweise die Verschmutzung der Fläche seit Ende 2015 einen Grad erreicht, den wir nicht mehr beherrschen.“

    Warum man mit der Idee des Bürgernutzgartens gescheitert sei, habe die Initiative noch nicht abschließend analysiert. „Fakt ist jedoch, dass wir das Projekt beenden müssen. Dazu und zur vollständigen Räumung der von uns eingebrachten Gegenstände hat uns die Stadt als Eigentümerin nun eine Frist bis zum 29. Februar gesetzt.“ Seine Initiative habe um Verlängerung bis zum 19. März gebeten.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/buerger-nutzgarten-wird-geraeumt-aid-1.5770211 (mehr …)

  • MItgärtnerInnen für IG Ratingen West gesucht

    (Gu aus alerts, 13.2)

    m Sommer letzten startete in Ratingen ein neues Projekt: InWESTment – Initiativen zur Stärkung des Stadtteils. Träger des Projekts sind die NeanderDiakonie, der SKF, der Caritasverband und die Stadt Ratingen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz, vom Europäischen Sozialfonds und von der Europäischen Union. Im Rahmen dieses Projektes entsteht unter der Trägerschaft des Caritasverbandes ein Interkultureller Gemeinschaftsgarten im Grünzug am Maximilian-Kolbe-Platz.

    Mitmachen können alle, die Spaß an nachhaltiger Gartenarbeit haben, die sich aktiv an der Verschönerung des Stadtteils beteiligen wollen, die Lust haben, gemeinsam mit anderen zu gärtnern und die sich einen Ort des nachbarschaftlichen Miteinanders wünschen. Der Garten soll immer offen für alle sein und stets die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe bieten. Seine Gestaltung und die Art der Nutzung richten sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Anwohner.

    Für die Dauer des InWESTment-Projekts werden die Gartenaktivitäten von Dunja Plesnik, Gärtnermeisterin der Fachrichtung Garten-und Landschaftsbau und Caritas-Mitarbeiterin betreut, begleitet und unterstützt. Der Garten soll natürlich auch nach Abschluss des Projekts bestehen bleiben und von den Menschen in Ratingen-West in Selbstorganisation genutzt und belebt werden.

    Alle, die gerne mitgärtnern möchten, sind nun zu einer Ideenwerkstatt eingeladen, am 25. Februar von 18 bis 20 Uhr, Maximilian-Kolbe-Platz 28. Bei dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden zunächst eine Einführung zum Projekt InWESTment und zum Thema Stadtteilgärten, danach wird die Fläche, die für den Garten zur Verfügung steht, vorgestellt. Gemeinsam entwickeln dann die Interessierten Ideen zur Gestaltung und Nutzung der Gartenfläche.

    Zwei Wochen später geht es dann zur gleichen Zeit am gleichen Ort mit der Planungswerkstatt weiter. Hier werden zunächst die Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt präsentiert und es geht an die konkrete Planung der Umsetzung und ein erster gemeinsamer Gartentag wird terminiert.

    http://www.dumeklemmer-ratingen.de/die-stadt/wer-moechte-mitgaertnern-aid-1.5763452


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  • 3 Gemeinschaftsgärten in Lörrach

    (Gu aus alerts, 12.2)

    Die „Gemeinschaftsgärten Lörrach und Umgebung“ bieten jetzt auch eine Reihe mit Vorträgen und praktischen Kursen an. Auf einem Karren im Hof hinter dem Kulturcafé Nellie Nashorn stehen Pflanzgefäße aus Ton und Metall, teils sind das umgewidmete, bunt bemalte Gefäße aus Großküchen. In einigen Töpfen stecken Pflanzen schon ihre Köpfe ins Licht, andere sind noch leer. Am anderen Ende der großen Wiese deuten lange Äste an, wo die Beete einmal sein sollen. Hinter einem Schuppen gedeihen Salbei und andere Kräuter, sie haben den Winter überstanden. Auf der Wiese stehen selbstgezimmerte Kisten, die Hochbeete aufnehmen werden. An einer Schuppenwand hängt ein fröhliches Tuch mit dem Slogan „Wir sitzen alle in einem Beet“. Ein Kanu, gespendet vom SAK, wartet auf Verwendung. Das wird das „Blumenschiff“.

    Eine Gruppe von bisher einem halben Dutzend Leuten werden hier einen Garten gestalten, erläutert Alina Gross, die zusammen mit Lea Schmidt im letzten Jahr die Initiative ergriff. Es geht dabei um den Spaß am Gärtnern, aber auch um Gemeinschaft. Die Gruppe ist offen, Zuwachs willkommen. Gern würde man die Nachbarn einbeziehen, sehr gern auch Flüchtlinge. Das gestaltet sich noch zäh, aber die Gruppe bleibt dran. Geld will man kaum in die Hand nehmen: Alle „Zutaten“ wie Holz oder Erde sind bisher gespendet, gebrauchte Töpfe oder Paletten werden per „Upcycling“ wiederverwendet. Wer spenden will, etwa gebrauchte Gartenmöbel, Pflanzen, Hasendraht für den Untergrund der Hochbeete, kann sich melden unter wildwuchsnellie@posteo.de. Auch wer Interesse hat, mitzutun, kann sie so melden.

    Auch der Lebensgarten Lörrach von Nicola Hairpainter im Binsenmattweg und der Burggarten Rötteln von Bernhard Stiegeler gehören zu den Gemeinschaftsgärten, beide gründeten sich im Herbst 2015. Im Lebensgarten wurde schon gemeinsam gekocht, man holte sich fachkundigen Rat. Als erste gemeinsame Aktion wurde Bio-Kuhmist beschafft und auf den Beeten verteilt. Im Burggarten Rötteln hat die Gruppe noch im alten Jahr gejätet, Pflanzen gesetzt, die Beete für das neue Jahr vorbereitet. Das nächste Gartentreffen ist hier voraussichtlich Ende Februar. Die Kontaktadresse findet sich unter fairnetzt-loerrach.de.

    Auch in Kandern-Gupf gibt es einen Gemeinschaftsgarten, mit dem die Lörracher im Kontakt stehen. Alle zusammen bieten eine Reihe von Vorträgen und Kursen an, die am 16. Februar beginnen.
    http://www.badische-zeitung.de/loerrach/wir-sitzen-alle-in-einem-beet–117441210.html (mehr …)

  • Neues von Neuland

    (Gu aus Newsletter)
    BEETINSELN:
    Wer in der Gartensaison 2016 bei NeuLand Verantwortung für eine Beetinsel übernehmen und sich an Gemeinschaftsaktionen beteiligen möchte, kann sich bis zum 25.2. voranmelden.
    Einfach das Formular ausfüllen und zu einer der beiden Auftaktveranstaltungen am So. 28.2. oder Sa. 12.3. im NeuLand-Garten, kommen, um Deine Beete zu übernehmen (Infos folgen).
    Wie es geht:
    Du übernimmst eine „Beetinsel“ von 2 oder 4 Kisten.
    Davon kannst Du maximal die Hälfte selbst bewirtschaften (sogenannte „Individualbeete“), die andere Hälfte pflegst Du federführend für die Gemeinschaft (sogenannte „Allmendebeete“).
    Was es kostet:
    Pro Individualbeet beteiligst Du Dich mit 24 Euro/Jahr (2 Euro/Monat) an den laufenden Kosten für den Neuland-Garten. Von diesem Geld bezahlt der Garten u.a. Saatgut und Werkzeug. Wir unterhalten davon z.B. auch die Wasserinfrastruktur und Toiletten.
    GEFLÜCHTETE:
    as Containerdorf auf der Brache gegenüber von NeuLand wächst rasant. Jeden Tag werden neue Unterkünfte für Flüchtlinge aufgestellt. Knapp 1000 Menschen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, sollen dort ab Februar untergebracht werden. Es handelt sich um eine Einrichtung des Landes, in der Flüchtlinge leben, die einen Asylantrag gestellt haben. Bei uns in Bayenthal warten sie, bis sie Kommunen in Nordrhein-Westfalen zugewiesen werden. Das kann zwei Wochen dauern, aber auch drei Monate. Das Dorf soll laut Planung des Landes zwei Jahre in Bayenthal stehen. Danach wird es abgebaut, die Aufnahmeeinrichtung des Landes soll dann in eine ehemalige Bundeswehrkaserne in Porz-Lind umziehen. Was bedeutet das alles für NeuLand? Ehrlich gesagt, wir wissen es nicht. Wir haben mit zwei Vertretern der Johanniter gesprochen, die das Dorf verwalten. Wir werden gemeinsam mit der Fahrradgang, die zusammen mit Flüchtlingen gespendete Räder fahrtauglich macht, einen Willkommenstag veranstalten. Die Johanniter sagen, dass die Flüchtlinge hoch motiviert sind zu arbeiten. Wir möchten das gerne für unseren Garten nutzen. Allerdings: Die Menschen, die in unseren Garten kommen werden, sind ja nur ein paar Wochen da. Dann kommen wieder andere. Schauen wir mal, wie sich das alles in der Praxis darstellt. Wir sind gespannt. Und optimistisch.
    BÜRGERBETEILIGUNG:
    zum Stand der Dinge „Prakstadt Süd“: http://www.neuland-koeln.de/parkstadtsued-stand-der-dinge/

    und sie sind MItorganisatorInnen des Kölner Saatgutfestivals am 5.3.

     

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  • Solidarisches Gemüse Hamburg veranstaltet Saatguttauschbörse

    (Gu aus Antrag an uns)

    Die GG-Vernetzungsrunde in HH „Solidarisches Gemüse“ veranstaltet am 6.3. eine Saatguttauschbörse.
    „Unser Schwerpunkt liegt in diesem Frühjahr auf dem Thema „Gärten und Flucht“.
    Wir freuen uns sehr, dass wir Mohammad Abo Hajar vom 15th Garden Network zum zweiten Mal bei uns begrüßen dürfen um zu erfahren, wie sich ihre Arbeit und Situation im vergangenen Jahr entwickelt hat und wie wir sie weiter unterstützen und eine Zusammenarbeit ausbauen können.
    Im Anschluss möchten wir uns mit den beteiligten Initiativen und Projekten darüber austauschen, welche Kontakte und Erfahrungen bereits im vergangenen Jahr in Hamburg entstanden sind und welche Perspektiven für die kommende Saison bestehen.
    Darüber hinaus stehen wir in einem Austausch mit dem Dresdner Gartennetzwerk, deren Erfahrungen wir ebenfalls mit in die Auseinandersetzung aufnehmen möchten.“
    Teilenhmende Gartenprojekte:

    • Keimzelle

    • Hof vorm Deich / Tomatenretter

    • Motte Nachbarschaftsgarten/grünanteil

    • TIFU-Garten

    • Interkultureller Garten Wilhelmsburg

    • KEBAP

    • Gartendeck

    • Wurzelwerk

    • BALUGA

    • Grabeland / FuhlsGarden

    Die anstiftung unterstützt die Veranstaltung mit einer Spende
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  • Stuttgart rüstet nach: weitere Stelle für urban gardening geplant

    (Gu, Tel, 9.2.)
    Die Stadt Stuttgart will laut Alexander Schmid noch eine Stelle für „urban gardening“ schaffen. Die Ausschreibung sollte zunächst rund um Stadtbäume gehen (wegen der besonderes Lage von Stuttgart), wurde nun aber so formuliert, wie auch die Stelle von Alexander. Sobald er sie hat, schickt er sie mir, da er gerne Empfehlungen hätte, wer dafür in Frage käme (mehr …)

  • Garten und viel mehr in Alftern bei Bonn

    (Gu, Mail, 8.2.)
    GRaum Bonn (genau genommen Alfter): Wir haben ein Grundstück, auf dem wir gemeinsam gärtnern, den Tieren unterschlupfmöglichkeiten bieten und uns mit Themen wie Permakultur, Gehölzvermehrung, Regenwasser Aufbereitung, Solarenergie nutzung, Winterkonservierung der Ernte, Reparatur von Werkzeug / Gegenständen und anderem beschäftigen (mehr …)

  • Endlich Grundstück für geplanten GG in Bergedorf

    (Gu, Mail, 7.2.)
    Wir haben nun eine Grünflächenpatenschaft unterschrieben, d.h. wir (Trasnsition Initiative Bergedorf) können nun losgärtnern!
    Wir sind außerdem dabei einen Verein zu gründen, und denken über Versicherungen nach (mehr …)

  • Garten für Flüchtlinge in Gröbenzell

    (Gu, alerts, 6.2.)

    Einen Garten mit Beeten für alle Gröbenzeller hat Agnes Streber mit mehreren Mitstreitern bereits aus der Taufe gehoben. Im Herbst vergangen Jahres wurde das Areal an der Bahnhofstraße den Bürgern übergeben. Nun will die Ernährungswissenschaftlerin einen Garten für die in Gröbenzell lebenden Flüchtlinge schaffen. Ihr Ziel ist es, mit Hilfe gemeinsamer Pflanz-, Ernte- und Kochaktionen die Kontakte der Flüchtlinge zu Gröbenzellern auszubauen und auf diese Weise deren Integration zu fördern.

    Aber auch untereinander könnten die Asylbewerber so besser in Kontakt kommen. In Gröbenzell leben Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Nigeria, Albanien und dem Kosovo. Agnes Streber könnte sich auch vorstellen, dass sie durch den Garten und den Anbau von Gemüse europäische Speisen und Essgewohnheiten kennen lernen. Im Gegenzug könnten sie durch die Zubereitung landestypischer Speisen aus ihren Herkunftsländern auch ein Stück Alltagskultur ihrer alten Heimat vermitteln.

    Zu diesem Projekt konnte Agnes Streber bereits zahlreiche Helfer gewinnen. Zu einem ersten Informationstreffen erschienen acht Interessenten, die mitarbeiten wollen. Darunter waren zwei Schüler des Gröbenzeller Gymnasiums, die sich gemeinsam mit weiteren Mitschülern im Rahmen eines Seminars an dem Projekt beteiligen wollen. Unterstützung kann auch notwendig werden. Die Leiterin des Gröbenzeller Arbeitskreises Asyl, Lilo Nitz, erinnert sich, dass vor zwei Jahren schon einmal ein Garten für Flüchtlinge geschaffen wurde – damals im Vorgarten einer Unterkunft in der Jägerstraße. Das Projekt sei damals mit großer Begeisterung begonnen worden, dann aber gescheitert.

    Gemeinsam mit der katholischen Jugend hatten die Asylhelfer in den Pfingstferien 2014 Rasen und Beete angelegt. Der Gartenbauverein hatte Sträucher und Gemüsepflanzen gespendet, ein ortsansässiger Gärtner Maschinen und Fachwissen bereit gestellt. Alles prima. Dann aber hätten die Probleme angefangen. Die Bewohner des Hauses seien sich nicht einig geworden, wer wann was zu tun gehabt hätte und wer ernten hätte dürfen.

    Damit so etwas im neuen „interkulturellen Garten“ an der Olchinger Straße nicht passiert, plant Agens Streber, dass regelmäßig auch Gröbenzeller vor Ort sind, die die Flüchtlinge in der Bewirtschaftung der Beete unterstützen. Nach der Ernte sind Kochworkshops geplant.

    Noch in diesem Monat, am 19. Februar, wird die Gruppe in der Containersiedlung den dort lebenden Flüchtlingen das Projekt vorstellen und mit ihnen besprechen, was angepflanzt werden könnte. Im März könnten dann Beete angelegt werden. Damit die Schnecken es sich dort nicht zu gut gehen lassen, ist an die Anlage von Hochbeeten gedacht. Dazu sucht Ernährungswissenschaftlerin Agens Streber noch Gartengeräte, aber auch Pflanzen, die gesetzt werden können. Im April soll der Garten, für den noch ein Name gesucht wird, dann feierlich eröffnet werden. (sus)
    http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/interkultureller-garten-integration-gemuesebeet-6098148.html (mehr …)

  • IG mit Flüchtlingen in Münstern geplant

    (Gu, Mail, 7.2.)
    Auch wir bekommen endlich unsere Flüchtlinge.

    Daraus ergibt sich die wunderschöne Möglichkeit, einen interkulturellen Garten ins Leben zu rufen. Yepee!

    Sozialamt, Amt für Umwelt und Grünfläche, Nachbarschaftsinitiativen … wir knüpfen Kontakte.

    Unsere Flüchtlinge (ca. 100 Menschen) – es handelt sich um Familien – werden vorausssichtlich Anfang Mai die Unterkunft beziehen.

    Es gibt genügend freien Boden, der sich für eine Bepflanzung eignen würde (Gemüse, Kräuter, Blumen, Beerensträucher…).

    Wir wollten in einigen Monaten anfangen, Jungpflanzen aus eigenen Samen vorzuziehen (das, was wir so haben), so dass Anfang Mai schon einiges an Willkommensgrün wächst, wenn die ersten Flüchtlinge kommen (mehr …)

  • Seegarten Potsdam beginnt Bienenprojekt

    (Gu aus Antrag, 5.2.)
    Seit Frühling 2014 gibt es in Potsdam am „Treffpunkt Freizeit“ ein u.a. von der BUNDjugend Brandenburg initiierten Gemeinschaftsgarten, den Seegarten. Sie haben den Klimapreis der Stadt Potsdam bekommen und sind Stand Anfang 2016 33 Leute (8 Familien). Es gibt individuelle Familienbeete und Gemeinschaftsbereiche. Sie gärtnern in der Erde und in allen möglichen Gefäßen. Das Gelände ist stets öffentlich zugänglich. Sie machen u.a. Umweltbildungsangebote für Kinder („Gartenpiraten“) und seit 2015 haben sie mit dem Imkern begonnen (wesensgemäß) – was sie ausbauen wollen. (mehr …)

  • Stichting-Sprech langsam abgelöst

    Hier ein besonders schönes Beispiel, wie „unsere“ Sprache über Reparatur-Initiativen langsam aber sicher immer mehr Toaster-defekt-Texte ablöst:

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-schrauben-statt-wegwerfen.8218f486-ef3e-4dcf-ae81-f599e9711a7f.html

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  • Heilbronner Initiative „Garten für alle“ sucht noch Fläche(n)

    (Gu, Mail)

    „Wir stehen seit ende letzten Jahres im Dialog mit der Stadt Heilbronn und ab morgen auch mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH.

    Zum einen gibt es in Heilbronn einige innerstädtische Flüchtlingsunterkünfte mit potentiell für Gardining verwendbaren flächen und dem Interesse der Stadt dies zu unterstützen.

    Zum anderen hat die Buga HN das Interesse die Kultur „Urban Gardening“

    währende der Shau zu präsentieren und sieht dafür ein 400m2 großes Arial vor.

    Wir haben noch keine zusage für feste Flächen, sind aber guter dinge diese im laufe des Januars zu bekommen. Konkret wollen wir zunächst einen Garten an einer Flüchtlingsunterkunft begünstigen, sowie die 400m2 große Fläche auf dem gelände der Bundesgartenschau projektieren.“
    Ein ausführliches Konzept ist beim Projekt abgelegt


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  • Himmelbeet plant Begegnungstage für Behinderte und Nichtbehinderts

    „Bei dem Projekt tuml geht es darum, im Rahmen zweier fester Gartentage im himmelbeet eine feste Anlaufstelle für behinderte und nicht behinderte Menschen mit gärtnerischen und ökologischen Ambitionen anzubieten, wo durch Anleitung einer Rehpädagogin und des Gartenteams gemeinsames Engagement für den Garten und die Nachbarschaft gefördert wird.

    In Rahmen des Projektes wollen wir eine Dokumentation der Aktivitäten erstellen, die einerseits Organisatorisches (Freiwilligenmanagement und Vernetzung mit dem Sozialraum in Gärten) und andererseits Pädagogisches und Gärtnerisches beinhalten soll.

    Um unseren Eigenanteil abdecken zu können, suchen wir nach einem Sponsor -entweder für das Dokumentationsprodukt (Buch, Broschüre) -oder das Projekt an sich.

    Für andere Teilbereiche des Projektes haben wir bereits Sponsoren gefunden (Bau eines Lehmbackofens und einer Outdoorküche für die tuml- Gartentage)“ (mehr …)

  • Gartennetzwerk Dresden kooperiert mit Schrebergartenverband

    (Gu, Tel)
    sie können z.B. die Rechtsberatungsstelle des Schrebergartenverband kostenlos nutzen. Der Verband will sich für GG öffnen und auch die Regeln des Bundeskleingartengesetzen versuchen zu lockern. Grund: viele jüngere sind eher an GG interessiert als an einer Parzelle im Schrebergarten (mehr …)

  • Kurzinfos zu paar Projekten, die beim Workshop in Köln waren

    (Gu, beim Workshop am 31.1.)

    Gartenbahnhof Ehrenfeld (Köln) muss zum zweiten Mal umziehen. Stadt hat Schrebergartenstück angeboten, was sie nicht so optimal finden und als Zwischennutzung einen Teil des Helios-Geländes. Sie wollen natürlich ungerne nochmal eine Zwischennutzung.
    Stadtgarten Bebelhof Braunschweig will sich unabhängiger von der VHS machen. Sie haben auf 2T m² 150 Hochbeete und 100 Pflanzsäcke. Vormittags ist die Fläche Einsatzort von 15 (!) 1-Euro-Jobbern. Diese machen einige der Arbeiten und es gab schon Konflikte, da dann nachmittags für die GärtnerInnen viel zu wenig zu tun war. Doch inzwischen sind Rollen und Aufgagen geklärt.
    Der Campus Garten in Köln ist aus einer Idee des Ökologie-Referats entstanden, sie sind bei Foodsharing dabei, es gibt neuerdings Bienen und eine Hospiz-Gruppe hat ein Beet. Sie sind „samenautark“, sprich sie produzieren ihr eigenes Saatgut.
    Der IG Herzogenrath hat nach wie vor wenig MitgärtnerInnen, versucht nun aber Flüchtlinge vom Gärtnern zu begeistern. Ein Ehrenamtliche hat gute Kontakte und holt die Interessierten in der Unterkunft ab. Sie überlegen, wie sie die Flüchtlingen „eigenständig zum Gärtnern motivieren können“
    Der IG Zülpich ist von der Stadt „in Auftrag“ gegeben worden und mit gut ausgebauter Fläche, Pavillion, Gelder für drei Jahre ausgestattet – Aufgabe ist nun, die Zielgruppe zu erreichen und sich nach drei Jahren überflüssig gemacht zu haben.
    Auch der geplante IG Ratingen West ist gut ausgestattet – das Projekt läuft über die Caritas und auch hier gibt es eine Frau, die für Aufbau und dreijährige Begleitung bezahlt wird. Auch hier ist die Zielgruppe noch nicht erreicht.
    Der Friedensgarten Osnabrück ist 10Tm2 groß – das interne Ogra-Team heißt „Kernbeißergruppe“
    Düsselgrün hat eine Gruppe der Verwaltung aus Ratingen empfangen und ist in diesem Zusammenhang nun in der Diskussion, wofür wer ggf Geld verlangen und nehmen kann.

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  • Stadt Ratingen will urban gardening – und startet mit Befragung

    (Gu, mail)

    So wie die Ergebnisse unserer Umfrage im Moment sind, wird es wohl auf einen Gemeinschaftsgarten hinauslaufen. Ich möchte hierzu eine Auftaktveranstaltung machen( frühestens Ende März), zu der ich die, die sich bei mir quasi angemeldet haben einlade  und gebe es auch noch mal über die Presse bekannt (für spontan Entschlossene). Die Gruppe wird sich ja dann erst zusammen finden, kennen lernen, Ideen entwickeln…… Ich habe mit einigen gesprochen, die ihr eigenes Beet haben möchten und andere, bei denen das gemeinschaftliche im Vordergrund steht.

    Ich habe in der Umfrage u.a nach den bevorzugten Formen des UG gefragt (Fragebogen mit Infos auf der Vorschaltseite auf facebook oder www.ratingen.de) , hier waren bis zu 3 Antworten möglich. Da wir eine städtische Fläche im Zentrum an der Wallstraße schon im Vorfeld ausgeguckt hatten, sich die meisten Bürger bisher im Zentrum eine UG Fläche wünschen ( es sind noch 2 andere Stadtteile stark nachgefragt), die meisten Bürger bisher städt. Grünanlagen(Park, Spielplatz, Wiesen) (29%) umgestalten möchten und 24% sich auch einen interkulturellen Garten mit Migranten und Flüchtlingen vorstellen können, würde ich im Moment hier die Priorität setzen. Die eingehende Kommentare spiegeln bisher überwiegend wieder, dass die, die starkes Interesse haben am liebsten mit allen zusammen, unabhängig von Alter, Herkunft etc. etwas gemeinsam gestalten möchten. Viele interessieren sich auch noch für eine Ackerparzelle (17%) und essbare Kübel(15%) im Stadtgebiet.

    Leute aus der Stadtverwaltung waren auch schon bei Düsselgrün und haben sich vor Ort beraten lassen.

    Kontakt mit dem geplanten Interkulturellen Garten in Ratingen West bestehen nicht so wirklich. Sie wissen voneinander, doch sagt die Frau von der Stadt: „das ist was ganz anders und lief nicht über uns“. (mehr …)

  • GemeinsamGarten Schwabach sucht MitgärtnerInnen

    (Gu, Projektbesuch und aus Antrag, Ende Januar)
    Der GemeinsamGarten hat letzten Sommer losgelegt. Sie haben eine Ausgleichfläche eines Landwirts in der Nähe vom Bahnhof, ohne Zaun, an einem Spazierweg – aber ein bisschen weg weg von Wohnbebauung. Sie können das Regenwasser der Halle des Landwirts nutzen, die einen Vorbau hat, in dem sie auch ihre Geräte unterstellen.
    Sie haben sowohl indviduelle als auch gemeinschaftliche Parzellen. Wer mitmachen will, soll Vereinsmitglied werden.
    Sie sind noch eine recht kleine Gruppe eher ältere Menschen und es ist ihnen noch nicht gelungen, sich bekannt zu machen. Auch zum Vortrag von Gudrun kamen nur wenige Neuinteressierte.
    Sie hatten ein Schild, doch ist das vandliert worden. Nun bauen sie ein stablies neues Schild. (mehr …)

  • Gartenworkshopreihe im freiGarten in Potsdam

    (Gu aus Antrag, 1.2.)

    Wir wollen in der ersten Jahreshälfte eine lose Workshop-Reihe anbieten, wobei die Einzel-Workshops auch unabhängig voneinander besucht werden können und die in kurzer Zeit zu befriedigenden Ergebnissen im Stadtgarten führen sollen.  Das sind Workshop zu Anzucht, mobile Kompostbeete bauen, vertikales Gärtnern.

    Ziel ist neben der Vermittlung innerhalb der freiGärtner*innen auch das „Werben“ für neue Stadtgärtner*innen – es soll Lust auf Mehr machen!

    Gerahmt werden soll das dann entweder durch kleine Events wie „Smoothies aus dem Wildkräutergarten“ oder Kochen über dem Lagerfeuer…wir wollen gerne mehr Leute werden, die sich für Stadtklima, Transition und DIY interessieren – also auch möglichst Leute in den Garten locken, die bisher damit noch nicht so viel anfangen konnten
    Also mitmachen können 8 – 10 Leute (+/- 2).
    Wir haben tatsächlich vor, mitten auf dem Gelände bzw. an dem Wänden des Cafés die Hochbeete/vertikalen Beete aufzustellen.
    Direkt neben dem Café und der Feuerstelle haben wir jetzt einen kleinen Bar-container, den wir als kleines Garten Café entwickeln wollen, um das Gemeinschaftliche mehr zu fördern. Wir hatten da letztes Jahr schon mit Mitbring-Brunch angefangen und es war sehr schön! (Erstmal 1x im Monat und mit Gartentag verbunden).

    Bewerben wollen wir es über unseren internen freiland-verteiler, unsere Webseiten  (freiland und freiGarten),facebook,über den Transition-verteiler Potsdam und Berlin und über den Permakultur-Verteiler Berlin-Brandenburg.
    Gerade starten wir ein Garten Netzwerk Potsdam,damit wir besser vernetzt sind und uns auch mit wissen und Pflanzen austauschen.

    Je nach Saison machen ca. 5 Leute fest mit im freiGarten, und für die kommende Saison haben sich 3 weitere Leute gemeldet. Noch klein,aber fein. Abgesehen davon nehmen die freiLand-Siedler*innen immer an größeren Aktionen teil,die das Gelände verschönern und haben teilweise Beetpatenschaften übernommen.


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  • neues Gartenprojekt in Berlin-Buch startet demnächst

    (Gu aus Antrag, 1.2.)
    Die Gruppe, die den Willkommens-Kultur-Garten in Spandau angelegt hat, macht ein weiteres Projekt: Garten-Buch, wieder an einem Flüchtlingsheim – ein als Containerdorf angelegtes dauerhaftes Wohnheim, von dem aus die BewohnerInnen sich eigene Wohnungen suchen sollen.
    auf dm ca. 360m² großem Areal soll ein „Kisten-Garten“ entstehen. Bisher haben sie ca. 15 der geplanten 33 Beete schon da. Bei uns beantragen sie den Rest.
    Es gibt eine Gruppe, die mitgärtnern wird aus den beteiligten Gremien (siehe unten), aus dem fortbestehenden Gartenprojekt in Spandau und zusätzlich freiwillige Gärtner, die schon Interesse angemeldet haben und über diesen Weg auch Partner für Flüchtlingspatenschaften suchen.
    Vor dem Hintergrund einer stark rechtsextrem agierenden Gruppe im Stadtgebiet, haben wir den Kontakt zu „moskito“-Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtextremismus, für Demokratie und Vielfalt gesucht und arbeiten bereits zusammen.
    Außerdem unterstützen uns die „Pankower Gartenfreunde“ (Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e.V.). Wir kontaktieren den Unterstützerkreis Buch, haben Anfragen von einem Kindergarten aus dem Stadtteil. Außerdem beteiligen wir den benachbarten Campus Buch und das Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow.
    Wir haben auch Anfragen von Interessierten, die über die Anstiftungs-Seite aufmerksam auf uns geworden sind und im Gartenprojekt mitarbeiten wollen.

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  • Gärtnernetzwerk für Berlin-Mitte geplant

    (Gu, Newsletter, 1.2.)

    GÄRTNERNETZWERK & MIETERGÄRTEN im KIEZ

    Eva Wiesemann, Projektmanagerin KiezKlima bei der L.I.S.T. Stadtentwicklungsgesellschaft mbH lädt ein:
    „Das Projekt KiezKlima und das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße sind derzeit dabei, die Möglichkeit eines Gärtnernetzwerks bzw. Mietergartenprojekts im Kiez zu prüfen.
    Zu einem ersten Treffen sind Anwohner_Innen, die Interesse an Mietergärten haben, Einrichtungen, die bspw. ihre Außenflächen gestalten wollen oder generelles Interesse an einem eigenen Gartenprojekt haben. Ziel des Treffens mit degewo und dem Quartiersmanagement ist es, den genauen Bedarf im Quartier für ein solches Projekt sowie das weitere Vorgehen gemeinsam zu diskutieren. (mehr …)

  • IG Abendlicht in Lüneburg durch Neubau einer Unterkunft bedroht

    (Gu, mail,

    Wir arbeiten seit Juni 2015 in der Gärtnerei der Psychiatrische Klinik in Lüneburg. Nun wird auf dem Gelände ein Pflegeheim gebaut, das in den ersten 5 Jahren als Asylheim genutzt wird.
    Deshalb ist (immer noch) unsere Arbeit wegen der Baustellen sehr bedroht und nicht genau wissen, wie es weiter gehen soll. Ich sende dir jetzt trotzdem unsere Daten, denn ich immer noch viel Hoffnung habe, dass wir mit dem Projekt weiter machen werden.
    Wir sind ca 10 -20 Menschen im Garten, die abwechesel oder regelmässig teilnehmen


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  • Allmende-Kontor schreibt geförderte Stelle aus

    (Gu, mail 28.1.)

    im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ besteht die Möglichkeit, bei uns im Garten gemeinsam mit den Prinzessinnengärten eine Stelle gefördert zu bekommen. Wir hoffen dass jemand aus dem Garten daran Interesse hat:

    – Arbeitszeit: 30 Stunden/Woche
    – Voraussetzung: Arbeitssuchend gemeldet und gesundheitliche Einschränkungen oder Teil einer Bedarfsgemeinschaften mit Kindern
    – Nähere Informationen dazu findest Du im Internet unter http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/Modellprogramme/bundesprogramm-soziale-teilhabe-am-arbeitsmarkt.html oder im angehängten Flyer.
    – Arbeitgeber ist Förderband e.V.
    Bei Fragen wende Dich bitte direkt an Frau Baumann von der Initiative Förderband e.V., Torstraße 150, 10119 Berlin, www.foerderband.org, Frau Baumann: 030 284938717, baumann@foerderband.org .

    Für den Allmende Kontor Gemeinschaftsgarten suchen wir jemanden, der/die im Garten präsent ist, Besucher*innen betreut, Handwerkliches und Reparaturen erledigt, Gemeinschaftsflächen pflegt, sich um Zusammenarbeit und Kommunikation kümmert und bei der Organisation mithilft. (mehr …)

  • Pflanzbar Wuppertal geht weiter

    (Gu, alters, 28.1.)

    Das „PflanzBar“-Team machte zusammen mit vielen Kindern und Jugendlichen aus dem umliegenden Quartier aus einer brach liegenden Wiese an der Heinrich-Böll-Straße einen bunten Gemeinschaftsgarten. Für den haben seit 1. Oktober 2015 mehrere Einrichtungen aus dem Stadtteil die Verantwortung übernommen – darunter das Jugendzentrum Heinrich-Böll-Straße, die Grundschule Mercklinghausstraße, die Gesamtschule Langerfeld und die Kita an der Samoastraße.

    Die bisherigen Macher sind glücklich und zufrieden. Sie schreiben in einer Pressemitteilung, dass „nach Zusammentragen von einem Haufen an Spenden vieler Wuppertaler Unternehmen, der Nachbarschaft, Freunden und Familienmitgliedern, nach langer Zeit des Buddelns, Bauens, Säens und Pflegens, nach zig Projekttagen bei Wind und Wetter, nach gemeinsamem Ernten, Kochen und alles Aufessen mit Profikoch, nach Verschönern des auf dem Grundstück liegenden Trafohäuschens durch ein Graffiti vom Profi“ nun Harke und Spaten an die neuen Betreiber übergeben wurden – und die Zukunft der „PflanzBar“ gesichert ist.

    http://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/pflanzbar-zum-schluss-eine-bunte-broschuere-aid-1.5722003 (mehr …)

  • offener Familiengemeinschaftsgarten in Potsdam

    (Gu, Mail,

    Seegarten“ am Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
    Anfang 2014 kamen, initiiert unter anderem von der BUNDjugend Brandenburg, einige Personen zusammen, um am Treffpunkt Freizeit einen kleinen, selbstorganisierten Gemeinschaftsgarten zu gründen. So fand im Frühling 2014 der erste Spatenstich statt, es wurden Beete geschaffen und außerdem mobile Pflanzmöglichkeiten. Nun (Anfang 2016) sind wir 8 Familien, die zusammen gärtnern und ihre Freizeit verbringen. Jede Familien hat ein eigenes kleines Beet und dazu gibt es einige Gemeinschaftsbereiche: gemeinschaftlicher Heckenstreifen nach Permakultur-Konzept mit Beerensträuchern und Birnenspalier, gemeinsames Hügelbeet, gemeinsamer Kompost, Werkzeugschuppen mit Dachbegrünung, bepflanzte „mobile“ Elemente wie Reissäcke, alte Badewanne, Bäckerkisten, dazu zwei Hochbeete und ein Frühbeet. Die Wasserversorgung ist über einen Regenwassertank gewährleistet. Nach und nach möchten wir immer mehr Elemente der Permakultur im Garten umsetzen und so einen Kreislauf schaffen und nachhaltig gärtnern. In den letzten zwei Jahren fanden außerdem Umweltbildungsveranstaltungen mit Kindern statt („Gartenpiraten“) und seit 2015 imkern wir auf dem Gelände. Perspektivisch möchten wir zum Thema Bienen ebenfalls Umweltbildungsveranstaltungen durchführen und das Imkern ausweiten. 2014 haben wir den Klimapreis der Stadt Potsdam gewonnen.


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  • TU hat sich bei Spielfeld/Marzahn zurückgezogen

    (Gu, Mail, 26.1.)

    Das U Team hat sich Ende 2014 aus dem Projekt [Spielfeld/Marzahn in Berlin Marzahn) zurueckgezogen, seitdem agiert der Nachbarschaftsverein, der sich gegruendet hatte, allein.
    Ich weiss nicht, ob du die Berliner sozialen Befindlichkeiten kennst: Das ist fuer Marzahner Bedingungen ein ganz grosser Erfolg.
    Es sind aber immer noch nicht richtig viele aktive GaertnerInnen, aber so um die 18 – 20 aus der Nachbarschaft. Dazu 4 Schulklassen + 1 Hortgruppe + 2 Kindergaerten.

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  • zwei neue Gartenprojekte in Berlin-Spandau

    (Gu, Mail, 26.1.)

    Der Koordinationskreis Hof- und Gartengestaltung zweier Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge in der Storkower Str. wollen die Höfe gemeinsame mit Hochbeeten, vertikalen Beeten, Sitzecken gestalten.

    Wir haben vorerst nur 4 Hochbeete, werden aber in diesem Jahr richtig loslesen. Bisher hat vor allem der Unterstützerkreis, zu dem viele Leute aus der Nachbarschaft gehören, gebaut und sich um die Bepflanzung gekümmert.

    Einige Bewohner haben dabei geholfen. Im März planen wir ein Pflanz- und Bauwochenende zusammen mit den Flüchtlingen und wollen dies mit einem Fest verbinden.
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  • geplanter Iselgarten in Bamberg eingeschlafen

    (Gu, Mail, 24.1.)

    Das Inselgarten-Projekt liegt seit gut einem Jahr auf Eis.

    Ich bin im März vorherigen Jahres in Elternzeit gegangen und hatte daher keine Zeit mehr, mich um das Vorantreiben das Projektes zu kümmern.

    Im Moment sehe ich auch bei mir persönlich keine Motivation dazu – da mir u.a. auch ein weiteres „Zugpferd“ fehlt – das hatte es damals schon nicht gegeben.

    Ein Interesse von verschiedenen Seiten war schon vorhanden (finanzielle Unterstützung, spätere Mitnutzung usw. bspw.), doch so ein Projekt verlangt ja auch ein gewisses Maß an Vorarbeit und Initiative, bevor man dann sein Gemüse pflanzen kann – und da hat es eben an Tatkraft gemangelt.


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  • Gartennetzwerk Dresden veranstaltet Saatguttauschbörse mit Dresdner Gartenfreunden zusammen

    (Gu, RSS; 21.1.)

    Gartennetzwerk Dresden am Sonntag den 21.02.2016 von 14-16 Uhr zusammen mit dem Stadtverband Dresdner Gartenfreunde e.V. zu einer Saatgut-Tauschbörse in der „Grünen Ecke“ am Bischofsplatz 1 (Hechtviertel) ein.

    Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um die Sorten- und Geschmacksvielfalt zu erhalten und zu feiern, bei selbstgemachtem Kuchen und Getränken mit änderen Gärtnern ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.

    Für wen ist das?

    • Wenn ihr Saatgut übrig habt, die süßeste Tomate des letzten Jahres auch in anderen Gärten finden möchtet oder neue Sorten in eure Gemüse- und Blumensammlung aufnehmen wollt, dann kommt vorbei und tauscht mit Gleichgesinnten.
    • Auch diejenigen unter euch, die noch kein selber gesammeltes Saatgut anbieten können, sind ganz herzlich zu dieser Saatgut-Tauschbörse eingeladen. Hier könnt ihr euch einen Grundstock an Saatgut für euren Garten oder Balkon zulegen und könnt vielleicht im nächsten Jahr selber schon etwas tauschen.
    • Wenn ihr aus einem der Gemeinschaftsgärten oder aus einem Kleingartenverein seid oder einfach nur so freudig vor euch hin gärtnert oder das in Zukunft tun wollt.

    Wie läuft das ab?

    • Wenn ihr Saatgut zum Tauschen mitbringt, bringt bitte nur sortenechtes bzw. samenfestes Saatgut mit (also keine Hybridsorten), damit auch wirklich die selbe Sorte wieder wächst.
    • Bringt euer Saatgut mit Sortenbeschriftung mit und, wenn ihr wollt, abgepackt mit. Wir werden aber auch Material da haben, mit dem ihr euch selbst Saatguttütchen basteln könnt.
    • Bei dieser Saatgut-Tauschbörse fließt kein Geld und ihr müsst auch nicht 1:1 tauschen. Das heißt, eine Saatgutgabe bedarf keiner Gegenleistung, auf beiden Seiten. So profitieren alle.
    • Erst fragen, dann nehmen, wenn euch eine Sorte interessiert.

    Was noch?

    • Wenn ihr aus einem Gemeinschaftsgarten seid könnt ihr auch eure Banner, Flyer oder Aufsteller mitbringen.
    • Wenn ihr gerne backt oder sonstige leckere Sachen produziert freuen wir uns über eure Beiträge zum Kuchentisch.

    (mehr …)

  • Streit mit Ordnungsamt um Gewächshaus bei Quelkhorn beigelegt

    (Gu, mail, 20.1.)

    Im Herbst hat sich dann das Ordnungsamt wieder gemeldet und es schien keine Möglichkeit zu geben, ein solches Gewächshaus außerhalb landwirtschaftlich-gewerblicher Nutzung im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen. Doch kurz-vor-knapp offenbarte sich doch noch eine Lösung.

    Ein benachbarter, biologisch-dynamisch arbeitender Landwirt übernimmt die offizielle Pacht unserer Fläche.

    Dieser ist als Landwirt, der schon länger als zwei Jahre gewerblich Arbeitet, berechtigt ein Gewächshaus, von einer solchen Größenorrdnung, im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen.

    Dies scheint die Lösung für das Fortbestehen unseres Gewächshauses im Gemeinschaftsgarten zu sein (mehr …)

  • Teilentsiegelung des Haumanngartens in Essen

    (Gu, RSS, 18.1.)

    Mit schwerem Gerät unterstützt “Grün und Gruga” den Haumanngarten: Die gepflasterte Fläche wird kleiner und unsere Beete größer, damit wir mehr Platz für Gemüse und andere Pflanzen haben – auch der Boden darf dort wieder leben und das Regenwasser versickern. Auch zwei tolle Hochbeete aus Eichenbohlen hat der Haumanngarten bekommen, damit wir auch auf der gepflasterten (und relativ sonnigen) Fläche noch gärtnern können. Hochbeete und Entsiegelungen wurden vom Land NRW (Umweltministerium) und der Stadt Essen finanziert. (mehr …)

  • Frankfurter Garten baut Pilze an

    (Gu, alerts, 16.1.)

    In Frankfurt werden nicht nur Grüne-Soße-Kräuter angebaut, sondern auch Champignons, Austernpilze, Kräuterseitlinge und Shiitake. Die Frankfurter Pilze kultiviert der „Frankfurter Garten“ im sogenannten Fischergewölbe unter der Alten Brücke. Der Frankfurter Garten hat ein neues Urban Gardening Projekt lanciert: Auf einer 550 Quadratmeter großen Fläche im Fischergewölbe unter der Alten Brücke sollen nun ganz unterschiedliche Speisepilze angebaut werden. Das erklärte Ziel ist es, frische Pilze wenige Stunden nach der Ernte auf den Frankfurter Tellern servieren zu können. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) unterstützen das Vorhaben, die Räumlichkeiten stellt das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) zur Verfügung. Es wird damit gerechnet, dass idealerweise in ein paar Jahren mehrere Tonnen geerntet werden. 70 000 Tonnen Pilze werden in Deutschland jährlich produziert, dennoch wird ein Großteil der Speisepilze Polen oder sogar aus Ostasien importiert. Jetzt aber sollen die Frankfurter im größten Urban Gardening-Projekt Hessens zu urbanen Bauern und Gärtner werden. Die Mitglieder des Frankfurter Gartens ernten bereits Gemüse, Obst und Heilkräuter auf 2300 Quadratmetern Danziger Platz nahe des Ostbahnhofs.

    Nun will Boris Wenzel vom Frankfurter Garten e.V. eine ökologisch vertretbare und verbrauchernahe Pilzzucht In Frankfurt auf die Beine stellen. „Wer den vollen Geschmack eines Seitlings, Shiitakes oder Champignons erleben will, sollte auf Pilze zurückgreifen, die weder durch lange Transportzeiten noch Kühlung gelitten haben. Frische Pilze möchten wir als Frankfurter Garten deshalb selbst züchten“, so Ilona Lohmann-Thomas, Vorstand des Vereins Frankfurter Garten e.V. „Nachdem der Frankfurter Garten den Danziger Platz in eine grüne Oase verwandelt und den Zukunftspavillon am Goetheplatz begrünt, ist das ein weiteres gutes Beispiel, wie sich leerstehende, ungewöhnliche Orte sinnvoll und nachhaltig nutzen lassen“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Unter dem Stichwort Urban Farming oder Underground Farming sind schon in anderen Städten ehemalige Bunker oder Tunnelanlagen landwirtschaftlich genutzt worden – jetzt auch die Fischergewölbe.“

    Erst im Oktober 2015 reiste seine Magistratskollegin Heilig nach Mailand, um dort für Frankfurt den „Milan Urban Food Policy Pact“ zu unterzeichnen. Ziel der Vereinbarung ist, auf die wachsende Rolle der Städte für eine gesunde und nachhaltige Ernährung ihrer Bürger hinzuweisen sowie eigene Strategien und Ziele für diese zu entwickeln. Das Projekt des Frankfurter Pilzgartens passe wunderbar in diese Ziele einer Green City. Bislang habe es keine umsetzbaren Vorschläge für eine sinnvolle Nutzung des Fischergewölbes gegeben, berichtet Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Wer die Räumlichkeiten unter dem Mainkai kennt, versteht, dass gerade Pilze in dem historischen, aber vor allem dunklen und feuchtnassen Gewölbe gut zurechtkommen. Über das Urban Gardening-Projekt möchten wir als Stadt den heute fast unsichtbaren Ort einer gemeinnützigen Nutzung zuführen. Neben den sozialen und ökologischen Aspekten des Vereins möchten wir das fast vergessene Fischergewölbe aus dem Dornröschenschlaf wecken.“

    http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/We-are-the-champignons-Frankfurt-macht-jetzt-in-Pilzen-26200.html (mehr …)

  • Aufbau eines IG als Bachelorarbeit

    (Gu, alters

    Integration durch interkulturellen Garten

    Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Studiengang Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim University wurde ein interkultureller Garten an einer Mainzer Flüchtlingsunterkunft geplant und auch gestaltet.
    Andreas Paul, Professor an der Hochschule Geisenheim, fiel die triste, schwarze Containersiedlung in der Mainzer Elly-Beinhorn-Straße auf und initiierte mit seiner Studentin Viola Refghi, die Entwicklung eines Interkulturellen Gartens.

    Interkulturelle Gärten sind gemeinschaftlich bewirtschaftete Nutzgärten, die neben Gemüsebeeten auch Aufenthalts-, sowie Spielflächen haben und darüber hinaus auch einen Ort der Begegnung darstellen. Also ein gemeinsam genutzter Garten als Integrationsort von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer und Altersgruppen.

    Mit Spenden über 50.000 Euro wurde bei der Umsetzung auf die Bedürfnisse der Anwohner geachtet: Plätze wurden befestigt, Sitzgelegenheiten gebaut, Fahrradständer aufgestellt und ein kleines Beachvolleyballfeld errichtet. Die Kinder durften in Eigenregie ihren Zaun streichen. Nun steht noch die Bepflanzung der Gemüsebeete an.

    http://blog.hs-geisenheim.de/index.php/2016/01/einweihung-interkultureller-garten-termin-vormerken/ (mehr …)

  • Repair Café und Makerspace an der Schule

    Mathias Wunderlich hat in Haan an der Schule ein Repair Café aufgebaut, darüber gibt es auch einen Text in unserer Broschüre. Nun hat er die Schule gewechselt und dort wieder ein Repair Café eröffnet und es entsteht gerade ein ganzer Makerspace.

    Hier der ganze Zeitungsartikel:

    http://www.wz.de/lokales/kreis-mettmann/nachrichten-aus-velbert-neviges-und-wulfrath/schule-oeffnet-neues-reparatur-cafe-1.2105922

    Und ein paar Zitate:

    „Der „Makerspace“ als Labor für Experiment, Forschung und Selbermachen steht allen offen. „Ein Mal im Monat können alle, die sich dafür interessieren, gemeinsam Dinge reparieren.“ Dabei geht es einerseits darum, technisches Wissen im Umgang mit Schrauber und Co. zu vermitteln. Und um Nachhaltigkeit.“

    „Zielgruppe sind nicht allein die FASW-Schüler, sondern auch deren Eltern, weshalb im Repair Café ein bunt gemischter Haufen an der langen Werkbank sitzt. Dieses Miteinander, erzählt Mathias Wunderlich, ist ausdrücklich gewollt. Denn so lässt sich auf direktem Wege Wissen vermitteln.“

    „„Wir befinden uns hier gerade in einer Art Übergangsraum“, berichtet Mathias Wunderlich. In der vormaligen Krankenhausküche entsteht zurzeit ein Makerspace auf 130 Quadratmetern. Zukünftig soll nicht nur an der Drehmaschine gearbeitet werden. Möglichkeiten zu drechseln und zu fräsen sind ebenso geplant wie zu gießen und zu schweißen.“ (mehr …)