(Gu, Mails, Treffen, 15.10.)
In Garmisch ist ein GG in Planung. Die beiden Initiatorinnen haben ein Grundstück im Blick, das der Gemeinde gehört und an eine Schule grenzt und haben in einer ersten Aktion 100 Unterschriften für ein Gartenprojekt in der Nachbarschaft gesammelt. Sie sind ganz am Anfang und suchen Infos und Beratung (mehr …)
Autor: admin
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Erste Ideen für Gemeinschaftsgarten in Garmisch
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IG in Rastatt geplant – Finanzierung läuft über ein Landesprogramm
(Gu aus alerts, 15.10.9
Die Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie plant einen interkulturellen Garten im Stadtteil. […]Wer Lust hat, gemeinsam mit Flüchtlingen und anderen Bewohnern des Viertels den neuen Garten anzulegen und zu pflegen, ist herzlich willkommen. Der neue Garten an der Kreuzung Alte Bahnhofstraße/Baumeisterstraße soll ein Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger des Viertels werden und die im Stadtteil lebenden Flüchtlinge in die Gemeinschaft einbinden. Der Garten entsteht im Rahmen des Landesprogrammes „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“.
http://www.regio-news.de/ka/news-feed/93-regio-news-rastatt/193045-infoabend-interkultureller-garten.html -
Gemeinschaftsdachgarten im Sharehaus Berlin entsteht
(Gu aus Antrag und Mails, 14.10.)
„Mit dem urbanen Dachgarten Projekt auf dem Refugio in Berlin Neukölln (http://sharehaus.net/refugio/) [da wohnen ca. 20 Flüchtlinge] bringen wir Einheimische und Geflüchtete zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zusammen und schaffen Begegnung auf Augenhöhe. Durch das gemeinschaftliche Bauen und Gärtnern können beide Seiten voneinander lernen, zusammen Neues gestalten und Freundschaften miteinander knüpfen.
Der Garten entsteht auf einem 300 qm großen rechteckigen Dach, das bereits unter dem ehemaligen Eigentümern des Hauses als Dachterrasse ausgebaut und genutzt wurde. Als wir am 01. Juli 2015 mit dem Projekt begannen, fanden wir ca. 20 vernachlässigte Blumenkübel vor. In einer ersten gemeinsamen Aktion mit Bewohnern des Refugio und internationalen Helfern haben wir die meisten Blumenkübel entfernt, da sie eine zu große Punktbelastung des Dachs darstellten, wobei aber die vorhandenen Pflanzen – wenn möglich – gerettet wurden. Außerdem haben wir einen rudimentären Kompost angelegt und ein fünfeckiges Beet aus Holzbalken gebaut. Am 06. September 2015 [da waren zwischen 20 und 50 Leute dabei, ca. die Hälfte Geflüchtete, die ander Hälfte Nachbarn] soll ein weiterer gemeinschaftlicher Gartentag stattfinden [da wissen sie noch nicht ab wann und wie genau], an dem ein zweites Beet gebaut werden soll. […] Es sollen insgesamt fünf1 fünfeckige Beete entstehen. Diese wollen wir mit Gemüse, Salat, Kräutern und andere insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzen. Des Weiteren wollen wir die verbliebenen alten schweren Blumenkübel durch leichte Pflanzkästen ersetzten, mit deren Hilfe wir
die Wände und das Geländer des Dachgartens begrünen wollen. Außerdem soll ein dauerhafter Kompost angelegt werden und ein Insektenhotel ist geplant. In einem späteren Schritt hoffen wir ein Drainage- und Bewässerungssystem installieren zu können.
Für die Pflege des Gartens wollen wir einen wöchentlichen Gartentag einrichten, an dem sowohl die Bewohner des Refugio als auch andere Interessierte teilnehmen können.
Im Dachgarten sollen auch mehrere Sitzmöglichkeiten und ein Sandkasten angelegt werden, um den Garten zu einem Ort der Begegnung über die Generationen hinweg und des kulturellen Austauschs zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu verwandeln.“
Im Herbst und Winter werden sich hauptsächlich einige Bewohner des Refugio um den Garten kümmern.
Die Gerätschaften für den Garten können sie im Haus in einer Kammer lagern.Sie beantragen hauptsächlich Materialien für den Bau der Beete.
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Umweltderzernat Mainz initiierte Gartenprojekt
(Gu aus alerts, 14.10.)
„Im Rahmen des Urban Gardening-Projektes auf dem Romano-Guardini-Platz lädt das Grün- und Umweltdezernat zum nächsten Aktionstag am Sonntag, 18.10.2015 ein. […]
Über den Sommer wurden die neu angelegten Pflanzflächen und Hochbeete gehegt und gepflegt. Zucchini, Tomaten und Salat wurden je nach Verfügbarkeit geerntet und die ein oder andere Beere verschwand noch an Ort und Stelle im Mund.
Zum nun anstehenden Aktionstag steht neben dem Ernten auch die Verarbeitung von Kräutern, Obst und Gemüse im Mittelpunkt.Ab 11.00 Uhr stehen zahlreiche Aktivitäten und Mitmachaktionen auf dem Programm:
„Kunst auf dem Platz“
Mitmachaktion für JedermannKinderaktion „Färberpflanzen“
Ernten, Naturfarben produzieren und bunte Freundschaftsbänder herstellenGemeinsames Essen
Verarbeitung von Kräutern und Gemüse aus den Beeten – Frischer geht‘s nicht!Infoveranstaltung „Gesunder (Garten-)Boden“
Der Pflanzendoktor berät – Erhalten Sie wertvolle Tipps zu Ihren Balkon- und Gartenpflanzen direkt vom FachmannEs ist Apfelzeit!
Verkostung zahlreicher Sorten und selbst gepresstem Saft.Alles rund um die Kartoffel!
Verkostung & BeratungWildbienen schützen
Vorteile des naturnahen GärtnernsDie verschiedenen Aktionen werden jeweils von erfahrenen Fachleuten begleitet. Fragen können also direkt vor Ort mit der nötigen Fachkompetenz beantwortet werden.
Moderiert wird der Aktionstag von Heike Boomgaarden vom Büro WESENTLICH. „
http://www.mittelrhein-tageblatt.de/mainz-umwelt-event-mainz-bekennt-farbe-urban-gardening-auf-dem-romano-guardini-platz-55321 (mehr …)
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shabby appartments auf dem Giesinger Grünspitz
(Gu, Newsletter, 13.10.)
Der Giesinger Grünspitz ist von MAGs ausgezeichnet worden: Das Projekt fördert die Gesundheit im Stadtteil, ist gemeinschaftsbildend und lebt den Partizipationsgedanken.
AUßerdem läuft derzeit in Kooperation mit den Kammerspielen und raumlabor Berlin: https://www.greencity.de/event/shabbyshabby-apartment-uebernachtung-auf-dem-gruenspitz/
(mehr …) -
Zittau setzt auf urban gardening
(GU aus alters, 13.10.)
„Seit 2010 veranstalten die Stadt Zittau und die Hochschule Zittau/Görlitz gemeinsam den Tag der Umwelt zu jährlich wechselnden Themen. Im Jahr 2015 steht „Urban Gardening“, die ertragsorientierte gärtnerische Erschließung und Nutzung von innerstädtischen Flächen auf dem Programm. Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Region sind herzlich zur Diskussion zu diesem Thema eingeladen.Ein grünes Umfeld in den Städten bedeutet mehr Wohn- und Lebensqualität, fördert Bewegung und Erholung, schafft Gestaltungsspielräume für Begegnung und ist unersetzlich für Naturerfahrung sowie für den Klimaschutz. Die durch Gebäudeabriss entstandenen Baulücken in der Zittauer Innenstadt können durch Urban Gardening zu einer blühenden und nützlichen Gemeinschaftsfläche werden. Wo in anderen Städten Rasenflächen und Ligusterhecken wachsen, könnte künftig in Zittaus Innenstadt Gemüse angebaut werden. Für die Einwohner der Stadt entstehen so zusätzliche Orte des sozialen Zusammenseins und die Attraktivität der Innenstadt erfährt dadurch eine Steigerung.
Dieser Gedanke fand im Rahmen einer umfangreichen Bürgerbeteiligung Eingang in das städtische Handlungskonzept für Zittaus Innenstadt bis 2020 (Weißbuch Zittau). Eine, von der Hochschule Zittau/Görlitz, geführte Interessengemeinschaft wird sich in den nächsten Monaten diesem Thema widmen und an einer konkreten Freifläche auf der Amalienstraße Untersuchungen durchführen. Dies soll zeigen, welche Möglichkeiten der gärtnerischen Nutzung umsetzbar sind. Der diesjährige Tag der Umwelt, der Hochschule Zittau/Görlitz wird der Auftakt für das Zittauer Urban Gardening-Projekt auf der Amalienstraße sein.“
http://www.hszg.de/news/urban_gardening_deine_stadt_dein_garten.html -
Junges Schauspiel Düsseldorf: Flüchtlinge tanzen und bauen Gartenprojekt
(Gu aus alters, 9.10.)
Ein „Garten Eden“ für junge Flüchtlinge
Das ganz Besondere an der Sache: Viele der jungen Leute sind Flüchtlinge, manche werden nur ein paar Wochen in Düsseldorf bleiben. Aber auch deutsche Teilnehmer sind dabei, wie die 15-jährige Carolina aus Bochum. Andere kommen aus der Ferne, bleiben aber länger, etwa der 18-jährige Fahim, der sich gerade in der Tanzgruppe unter der Leitung der Tänzerin und Pädagogin Phaedra aus Griechenland die Beine verknotet hat. […] Alles soll spielerisch zugehen“, sagt er. Dazu gehören Ausflüge in den Wildpark oder in die Stadt. Gemeinsam sind sie alle Teil einer „Sehnsuchts-Werkstatt“, vereint unter dem Thema des Garten Eden. Dazu gehört, dass sie auf dem Vorplatz des Jungen Schauspielhauses einen tatsächlichen Garten anlegen, ganz im Stil des „Urban Gardening“. Und weil sich das alles nicht in ein paar Tagen realisieren lässt, wird das Projekt zu einem spielzeitübergreifenden Thema. […]
Im Mai, wenn es in dem echten Garten auf dem Vorplatz blüht, soll es eine erste große Präsentation geben. Bis dahin sollen regelmäßige Workshops stattfinden.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/junges-schauspielhaus-duesseldorf-garten-eden-fuer-junge-fluechtlinge-aid-1.5456897 -
Aprikosengartenverkleinerung: Kommunikation mit der Stadt schlecht
(Gu, Mail, 7.10.)
„Kurz zur aktuellen Situation:
Die Kommunikation mit der Stadt ist sehr schlecht. Der Baubeginn für die starke Verkleinerung ist der Februar 2016. Quasi monatlich ändert sich aber der Plan, wir erfahren aber vieles nur aus dritter Hand und nicht wirklich direkt von der Stadt, wenn dann nur nach mehrmaliger Aufforderung. Im Frühjahr diesen Jahres hieß es, es oll eine Schule und eine Turnhalle gebaut werden, dann wieder nur die Turnhalle, dann die Turnhall mit Containern, dann die Umverlegung eines Gymnasiums – das erfahren wir teilweise nur aus Presseberichten. Nun haben wir in letzter Konsequenz selber zu einer öffentlichen Bauberatung eingeladen, damit die Stadt aufgefordert wird, uns richtig über den bevorstehenden Bau zu informieren. Und gerade heute kam die Absage, da nun doch die im Frühjahr geplante Schule mit der Turnhalle gebaut werden soll. Vor einer Woche sollte noch Interimsgebäude entstehen… Obwohl im August die zu bebauende Fläche abgesteckt werden sollte, kam bisher noch niemand. Wir haben so einen großen Pflanzenbestand, auch von mehrjährigen Pflanzen, aber können nicht wirklich planen. Die Bäume sollen alle gefällt werden, wir finden gerade Nutzer und Zwischennutzer zum Erhalt. Wir sind mittlerweile alle sehr verrgert udn vor allem verunsichert, was sich auch in der Gruppe widerspiegelt. Niemand weiß Genaues, Gerüchte machen die Runde … welche Informationen gibt man an die Öffentlichkeit, wo sich doch gerade ständig alles ändert…“ -
IG Park Schönefeld hatte gute erste Saison
(Gu, Mail, 6.10.)
De Garten auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Kassel hat sich gut entwickelt in seiner erste Saison.
„Wir vom Jugendmigrationsdienst sind seit 01.10. Projektträger eines Modellprojektes des Bundesfamilienministeriums. Das Projekt heißt „JMD2start“, wobei speziell junge Asylbewerber in den Fokus von Beratung und Angeboten treten, und damit konnten wir unser Team mit zwei Personalstellen aufstocken!!!
Dem Garten geht es gut, unser Kartoffelfest heute mit neuer Gulaschkanone mussten wir wegen schlechtem Wetter leider absagen.
Wir planen Kunstprojekte wie einen Mosaiktisch für nächstes Frühjahr und haben schöne Willkommensschilder mit den Bewohnern gemacht, die ein Staudenhochbeet schmücken. In den letzten Wochen wurden Himbeer- und Johannisbeerbüsche gepflanzt.
Schwierig ist weiterhin der Kontakt mit den Betreibern, die von sich aus das Außengelände nicht gestalten. Alle Sitzgelegenheiten auf dem Areal (drei kleine Bänke und eine Rundbank) sind durch unsere Initiative mit Kooperationspartnern entstanden!“ -
Im Rahmen der Grünen Hauptstadt ist in Essen urban Gardening ein Handlungsschwerpunkt
(Gu aus alters, 6.10)
„Mit der Gründung der Initiative „Transition Town – Essen im Wandel“ wurde im Jahr 2012 zusammen mit dem städtischen Grünflächenbetrieb Grün und Gruga die Entstehung von Gemeinschaftsgärten auf öffentlichen Flächen initiiert und von der BUND Kreisgruppe Essen unterstützt. Seither sind mehrere Gärten in verschiedenen Stadtteilen entstanden und zahlreiche weitere Flächen werden nun von der Stadt zum gemeinschaftlichen Gärtnern bereit gehalten. Im Rahmen der Grünen Hauptstadt 2017 ist Urban Gardening eine der zwölf Handlungs-Schwerpunkte.[…]“
Dann noch ein Überblick über die bisher bestehenden und geplanten Gemeinschaftsgärtenhttp://www.lokalkompass.de/essen-kettwig/ratgeber/gemeinschaftsgaerten-in-essen-vielfalt-und-fuelle-an-zahlreichen-weiteren-orten-soll-essen-erbluehen-d588289.html (mehr …)
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Parkplätze werden für urban gardening Projekt entsiegelt
(Gu aus alerts, 6.10)
In Frankfurt/Nordend:
„Vor fast zwei Jahren wurde die erste Planungswerkstatt einberufen. Nun erfolgte endlich der Startschuss zur Umgestaltung der öffentlichen Flächen rund um die Quartiersgarage Nordend. […] Für das „Urban Gardening“-Projekt der Bürgerinitiative werden in der Lortzingstraße Stellplätze entsiegelt und sieben Bäume neu gepflanzt. In der Lenaustraße ist die Pflanzung von drei neuen Bäumen vorgesehen, ein weiterer Baum wird an der Ecke Neuhofstraße/Lortzingstraße gepflanzt. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich im April/Mai 2016 beendet sein. Gearbeitet wird in fünf Bauabschnitten in Verbindung mit einer Vollsperrung der Fahrbahn. Die ersten drei Bauabschnitte umfassen die Einengungen in der Lortzingstraße, Lenaustraße, die Grünflächen für das Urban Gardening sowie den Kreuzungsbereich Lenaustraße/Lortzingstraße und sollen im Jahr 2015 fertiggestellt sein.“http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Umgestaltung-beginnt;art675,1626707 (mehr …)
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Hafengarten Offenbach gewinnt Preis
(Gu aus alerts, 3.10
Hafengarten: Urban Gardening in Offenbach
Gemüse selbst anbauen: auch – oder gerade – in den Städten ein Trend, der uns wohl noch länger erhalten bleiben wird. In Offenbach können Hobbygärtner im Hafengarten aktiv werden. Wir erklären Ihnen, warum dieses Projekt besonders nachhaltig ist.
Im Frühjahr 2013 ging das Urban Gardening Projekt „Hafengarten“ der Mainviertel GmbH in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Besser leben in Offenbach“ an den Start. Seitdem können Anwohner und andere Interessierte auf gut 10.600 Quadratmetern nach Lust und Laune gärtnern: Erdbeeren, Tomaten, Sonnenblumen und sogar Apfelbäume und Kräutergärten findet man hier. Doch was macht diese grüne Oase in der Stadt so besonders? Urban Gardening gibt es schließlich mittlerweile in vielen Großstädten.
Rückzugs- und Wohlfühlort im Rhein-Main-GebietZunächst einmal die Lage: der Hafengarten liegt zwischen dem ehemaligen Yachthafen und dem Nordring, mitten im Bau- und Entwicklungsgebiet Hafen Offenbach, innenstadt- und doch naturnah. Die Metropole Frankfurt am Main ist nur 5 Kilometer entfernt. Wie bei anderen Gemeinschaftsgärten auch können die Mitmachenden selbst entscheiden, was angebaut wird. Bepflanzt werden neben den Standard-Blumentöpfen auch ausrangierte Kisten, alte Reissäcke und leere Dosen. Selbst zugenähte Hosen müssen als Topf-Ersatz herhalten. Auch Re- und Upcycling spielen also bei dem Projekt eine wichtige Rolle.
Eine Wohlfühloase im Rhein-Main-Gebiet
Treffpunkt für engagierte Menschen
Der Hafengarten bietet den Offenbachern jedoch nicht nur die Möglichkeit, ihre Lebensmittel selbst anzubauen und zu ernten, er ist auch ein Ort der Zusammenkunft von Menschen unterschiedlichster Herkunft. Auf selbstgebauten Bänken aus alten Paletten können sie nach getaner Arbeit die Sonne genießen und den Pflanzen beim Großwerden zusehen. Mit einem erfrischenden Getränk in der Hand könnte man sich beinahe wünschen, die Pflanzen würden nicht so schnell wachsen.
Selbstversorgung mitten in der Stadt
Ein ausgezeichnetes KonzeptIm Juni hat der Hafengarten beim Wettbewerb „Städte sind zum Leben da! Klimaanpassung – Freiraumgestaltung – Lebensqualität“ des Landes Hessen einen Preis gewonnen. Insgesamt 65 Projekte hatten sich beworben, 8 Teilnehmer wurden mit insgesamt 15.000€ ausgezeichnet. Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz zeigte sich beeindruckt von der neuen Energie, die der Gemeinschaftsgarten dem Stadtteil verleiht, und betonte sein Potential als Vorbild für ähnliche Projekte. Der Wettbewerb soll auch in Zukunft Menschen dazu motivieren, sich für grüne Projekte in ihrer Stadt einzusetzen.Möchten auch Sie Teil des Gemeinschaftsprojektes werden? Fläche und Erde finden Sie selbstverständlich vor Ort, aber auch die nötigen Gartengeräte müssen nicht extra mitgebracht werden, sondern werden mit den anderen Hobbygärtnern geteilt. Wenn Sie interessiert sind und einmal „nachha(r)ken“ möchten, ist Alexandra Walker von der Projektleitung Ihre Ansprechpartnerin. Auch für Spenden (Saatgut, Hängematten, Setzlinge, Material etc.) können Sie sich an sie wenden.
http://www.ecowoman.de/29-freizeit-reisen/4299-urban-gardening-im-hafengarten-offenbach-urban-agriculture-fuer-alle (mehr …)
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Stadtgarten Nürnberg gut am neuen Standort angekommen
(Gu aus Newsletter, 3.10.)
Nach dem Umzug des Gartens Ende des letzten Jahres begannen wir im Frühjahr unsere Wurzeln auf dem Quelleparkplatz neben dem Quellegebäude zu schlagen. Wie ihr wisst, hatten wir uns für eine kleinere Fläche entschieden, um den Aufwand beim Gießen und Pflegen des Gartens zu verringern. Das war eine gute Entscheidung! Zwar blieb die Anzahl der Beete gleich, aber die Laufwege zu allen wichtigen Orten sind nun viel kürzer und damit angenehmer. Es blieb mehr Zeit für ein Schwätzchen nach getaner Arbeit 🙂Ankommen
Mit Unterstützung unserer Landschaftsarchitektin Andrea-Maria entwickelten wir ein neues Raumkonzept und setzten dieses im Frühjahr um. Daraus entstanden ist ein stadtgarten, der uns schnell auf der neuen Fläche ankommen und wohlfühlen lassen hat: kompakter, mit einer wunderschönen Baumallee, vielen kleinen Winkeln zum Verweilen, einem ruhigen Ort für unsere drei Bienenvölker und offenen Außenflächen mit Beeten und Bänken für die Anwohner. Wir konnten selbst nicht glauben, wie schnell wir uns in unserer neuen Heimat wohlfühlten. Der Blick auf Quelleturm und -gebäude bei Sonnenuntergang entschädigte uns mehr als einmal für den anstrengenden Umzug.stadtgarten und seine Nachbarn
Ein weiterer Grund, warum wir uns sehr schnell in der Wandererstr. 44 wohlgefühlt haben ist, dass wir noch nie so viele Gäste bei uns hatten – das Grundstück liegt wunderbar zentral und es ist ein Leichtes bei uns vorbeizuschauen und sich den Garten anzusehen, Gespräche zu führen. Wir haben den Eindruck, dass eine große Wertschätzung für unsere Arbeit im Stadtteil da ist und sind darüber sehr dankbar. Dass die Künstler des Quellkollektiv’s Ende des Jahres ausziehen werden, finden wir mehr als schade. Es geht ein kreativer Ort mit vielen engagierten Menschen. Wir drücken die Daumen, dass die neue Heimat Stabilität und Freiraum bringt.Biodiversität
Wie ihr wisst, ist uns Biodiversität mit dem Thema alte, samenfeste Kultursorten ein großes Herzanliegen. Das im Februar von Bluepingu/ stadtgarten organisierte Saatgutfestival und unsere Jungpflanzenaktion haben gezeigt, dass die Anzahl der Menschen wächst, denen es wichtig ist, eine bunte Viefalt an Obst und Gemüse zu erhalten. Im stadtgarten selbst haben wir über 250 verschiedene Sorten angebaut. Ihr könnt euch vorstellen, wie bunt es in den Beeten aussah 🙂 Von einem Großteil haben wir Saatgut gewonnen. Freut euch also auch im nächsten Jahr auf die Saatguttauschbörse und unseren Jungpflanzenverkauf.Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
Unser Umweltpädagoge Oliver hat nachgezählt und ich konnte es zunächst nicht glauben: über 450 Kinder und Jugendliche waren bei uns im Garten und haben während eines Projekttages das Projekt näher kennengelernt. Mit unserem Projektpartner „Stadt auf Rädern“ konnten wir verschiedene Bauprojekte verwirklichen: Der Bau eines Pavilion, einer Give-Box und die Renovierung eines Bauwagens, den wir zukünftig als Aufenthaltsraum nutzen und an Projekte im Stadtteil verleihen, sind daraus entstanden.Jeden Monat einen Kochworkshop
Xenia hat in den vergangenen Monaten unermüdlich den Kochlöffel schwingen lassen: saisonale, vegane, fantasievolle Gerichte sind das Thema ihrer sonntäglichen Kochkurse, die auch in diesem Jahr mehr als großen Anklang fanden. -
GemeinsamGarten Konstanz ist zufrieden mit der ersten Saison
(Gu, Mail 4.10.)
„Da wir ja dieses Jahr erst mit dem Projekt gestartet haben und sozusagen die ersten Schritte gemacht haben, lief sicherlich nicht alles wie im vorhinein geplant, doch wir sind super zufrieden mit der Saison und haben echt tolle Gartennachmittage gemeinsam verbracht. Wir sind immer auf der Suche nach Interessierten (sowohl Konstanzer und Konstanzerinnen als auch Geflüchtete) und hoffen, dass wir im neuen Jahr noch mehr Begegnung schaffen können. Die Anzahl der Leute, die mitmachen variiert stark, doch meistens sind wir so zwischen 10-15 (Konstanzer*innen und Geflüchtete). Für den Winter haben wir verschiedene Aktionen geplant.Wir haben eine Biolandwirtin und einen Gärtner von der Reichenau eingeladen, die uns ein bisschen was übers (biologische) Gärtnern erzählen (wir sind alles keine Expert*innen), wollen ein Insektenhotel bauen, Seedbombs herstellen, im Frühjahr unsere eigenen Pflänzchen vorziehen. Aber auch andere Dinge wie zusammen kochen, Weihnachstsplätzchen backen usw. sind geplant. Für die nächste Gartensaison haben wir auch schon einige Ideen und werden unsere Fläche gegebenenfalls vergrößern oder auch an andern Stellen in der Stadt gärnern. Das sind bisher aber nur Ideen.“
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Breites Bündnis aus Bayern fordert: „TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“
Aufruf zur Großdemonstration am 10. Oktober in Berlin
Ein breites Bündnis aus Bayern, bestehend aus Gewerkschaften, Umweltorganisationen, Nord-Süd-Initiativen, kirchlichen Organisationen und Bürgerrechtsorganisationen, hat heute in München zur Teilnahme an einer bundesweiten Großdemonstration am10.
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Gartencoop Beitrag in SWR Sendung Odysso
Spenden an die GartenCoop sind zwar nicht gemeinnützig, aber trotzdem gemein sowie nützlich und per (Flattr), (PayPal) oder Banküberweisung möglich. Bei letzterer fallen die geringsten Gebühren an.
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Keimzelle – TAUSCHPLATZ für Alle
Der einen und dem anderen mag es schon vor Ort aufgefallen sein – wir haben uns seit Anfang Mai umbenannt und sind nun Tauschplatz, Foodsharing-Platz und Garten in einem. Vielen Dank an die Unterstützer/innen von Foodsharing, die seit über einem Monat unsere Box im Parlament täglich mit tollen (überwiegend Bio-) Lebensmitteln befüllen.
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Rückblick: Backworkshop
Bäckermeisterin Kirstin Beeg führte die Hobby-Bäcker in die Welt der Mehle, Sauerteige und Backkunst ein.
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Termine im September
Nach einer gefühlt ewigen Sommerpause hier auf dem Blog, gibt es jetzt wieder News und Terminankündigungen.
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Buchtipp: Der taschenGARTEN 2016
Wir hatten schon einmal den praktischen Taschenkalender der Marburger Initiative GartenWerkStadt vorgestellt, der mit der neuen Ausgabe bereits zum vierten Mal erscheint. -
DIY und Maker Area auf dem Münchner Streetlife Festival
Am Wochenende 12./13.09.15 gab es unter dem Motto „WE MAKE MUNICH“ erstmalig eine große DIY- und Maker Area auf dem Münchner Streetlife Festival.
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Stadt Teltow plant Gemeinschaftsgarten als Teil einer Wettebewerbsstrategie
(Mailweiterleitung von Tom, 30.9.)
im Rahmen eines Wettbewerbes, ausgeschrieben vom Land Brandenburg, bewirbt sich die Stadt Teltow gemeinsam mit zwei Nachbargemeinden um Fördermittel. Teil der Wettbewerbsstrategie soll ein (interkultureller und integrativer) urbaner Garten auf einer städtischen Brachfläche sein (mehr …) -
Obst-und Gartenbauverein in Kirchheim (Heidelberg) will Gemeinschaftsgarten anlegen
(Gu aus alerts, 29.9.)
Im nächsten Frühjahr kann man es wahrscheinlich schon sehen: wie ein großer Acker in Kirchheim beginnt, sich zu einer ökologischen Oase zu entwickeln. Das Projekt „Ein Garten für alle“ stellte jetzt der Obst- und Gartenbauverein Kirchheim interessierten Bürgern, einigen Gemeinderatsmitgliedern sowie dem Stadtteilvereinsvorsitzenden Jörn Fuchs im südlichen Kirchheim im Gewann Lochäcker vor.Auf 2400 Quadratmetern, die man vor zwei Jahren für eine beträchtliche Summe erworben hat, soll in drei Abschnitten eine Streuobstwiese, ein Gemüsegarten sowie ein Obstgarten entstehen. Mit dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur, also dem Wasseranschluss, den Zäunen, Hecken und Toren beginnt man im November und hofft dann, im Frühjahr mit den Bodenvorbereitungen, der Einteilung und der Bepflanzung zu beginnen. Dann, so der erste Vorsitzende Hans-Peter Vierling, wäre es schön, wenn schon die ersten Gartenfreunde aus Kindergärten, Schulen und Seniorenzentren dabei wären, um vielleicht sogar tatkräftig mitzumachen.
Dann könnten auch die geplanten Veranstaltungen für Jung und Alt beginnen. Schulen und Kindergärten sowie Seniorenzentren möchte man schwerpunktmäßig ansprechen, beschrieben Hans-Peter Vierling und Michael Frauenfeld ihr Vorhaben, das sie „Erlebnisgärtnern für Kinder“ und „Aktiv im Garten für 60 Plus“ nennen.
Gedacht ist auch daran, Schnitt- und Veredlungskurse, Seminare für Fachwarte sowie Workshops zum Gemüseanbau abzuhalten. Dabei setzen sie auf den Trend, dass Gärtnern wieder in Mode kommt – aktuell in Form von „Urban Gardening“. Da die Altersstruktur im Verein ziemlich hoch sei, hoffe man, mit dem neuen Projekt auch die Jüngeren anzusprechen und das Wissen an sie weiterzugeben.
12.000 Euro will der Verein für die Neuanlage ausgeben, wobei rund 6000 Euro für die Verlegung der Wasserleitung gedacht sind. Bei Nennung dieser hohen Summe ging ein Blick in Richtung der Stadträte“
http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Kirchheimer-Obst-und-Gartenbauverein-stellt-Ein-Garten-fuer-alle-vor-_arid,130046.html(Gu, Mail, 6.10.)
Unser Projekt richtet sich in erster Linie an Kindergärten, Schulen, Seniorenzentren, natürlich an unsere Mitglieder und an alle “Obst- und Garteninteressierten”. Für diese Zielgruppen werden wir Seminare und Workshops anbieten und Fachwissen vermitteln, z.B. Erlebnisgärtnern für Kinder, Streuobst und Ernährung, Vögel der Streuobstwiesen, pflegeleicht und ergonomisch Gärtnern, Gemüseanbau im Hochbeet, Schnitt- und Veredelungskurse, Workshops Gemüseanbau, Fachwartefortbildung und vieles mehr.
Bis Martini 2015 ist das Grundstück noch an einen Bauern verpachtet, danach geht es los…“ (mehr …) -
Grünanteil macht ein Fest im BaLuGa in HH
(Gu, Mail, 29.9.)
Grünanteil-Fest am 17. Oktober 2015 im BaLuGa (Bahrenfelder Luthergarten) ein. Mittelpunkt des Festes wird ein Marmeladen-Tauschmarkt sein, beim dem die Begegnung und der gegenseitige Austausch im Vordergrund stehen. Bringt daher zahlreich eure selbst gemachte(n) Marmelade(n) zum Tauschen und Probieren mit. Es besteht zudem die Möglichkeit, das Projekt Grünanteil und seine interaktive Plattform kennenzulernen.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Die BaLuGa-Ernte und die Lebensmittelretter aus der MOTTE werden mit uns aus frischem, übrig gebliebenem Gemüse eine warme Mahlzeit zaubern. Darüber hinaus bieten lokale Anbieter ihre warmen und kalten Getränke an.Wann: Samstag, den 17.10.2015, von 14-18 Uhr (mehr …)
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Fächergärtnern haben Aufbau Gartenprojekt in Grötzingen unterstützt
(Gu, Mail, 29.9.)
„das Projekt in Grötzingen haben wir tatsächlich vertrags- und versicherungstechnisch unterstützt, damit es in die Gänge kommt. Dann will sich die Gruppe irgendwann jedoch auf einen eigenen Weg […] Die Fächergärtner haben im Moment also 2 „richtige“ Standorte (Marstallgarten und Budoclub) und je nach Definition eben auch den Ableger in Grötzingen. Zusätzlich sind wir in diesem Jahr auch an einer temporären Begrünung durch Hochbeete mitten in der Stadt beteiligt, siehe auch http://www.umweltzentrum-karlsruhe.de/html/aktuelles.html Wir wissen allerdings nicht, ob die Kisten noch lange stehen bleiben dürfen.
Der Marstallgarten ist das stabilste Element und die größte Fächergruppe.
2015 war für die aktiven Gärtner wohl vor allem eines: Gießstress! Ansonsten gab es verschiedene Ansätze für neue Gruppenbildungen, aus denen leider bisher noch nichts Konkretes geworden ist (mehr …) -
Gartenprojekt im Innenhof einer Flüchtlingsunterkunft in Marzahn/Hellersdorf (Berlin)
„Die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft, meist Kinder, haben Ende Juli zusammen mit dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf im HVD Berlin-Brandenburg und den Kreuzberger Prinzessinnengärten mit viel Spaß und Power einen urbanen Garten im Innenhof der Unterkunft angelegt. Im und rund um den Garten ist in den letzten Wochen eine Menge passiert: nach dem Aufbau gab es Gartensprechstunden, ein Besuch in den Kreuzberger Prinzessinnengarten mit Kochkurs und einem Kurs zum Eigenbau von Gartenmöbeln sowie eine Seed-Bomb-Werkstatt auf dem Nachbarschaftsfest am Kastanienboulevard.
Nun lädt die Unterkunft unter dem Motto „Sei mein Gast“ zu einem Fest in den vor wenigen Wochen angelegen Garten ein. Dabei sollen nicht nur die ersten geernteten Produkte auf den Tisch kommen, sondern auch verschiedene Aktivitäten von, mit und für die Flüchtlinge stattfinden. Viele Organisationen und Initiativen in der Nachbarschaft der Flüchtlingsunterkunft unterstützen dabei: Die Jugendfreizeiteinrichtung SENFTE 10 bietet einen Skateboard- und Jonglierworkshop, die Villa Pelikan ein Recyling-Basteltisch, der SportJugendClub Hellersdorf wird vieles zum Thema Bewegung machen, so etwa das beliebte Leitergolf-Spiel, die Bibliothek Kaulsdorf stellt Bücherpakete für Erst_Leser_innen und das rot-weiß-gestreifte Berliner Clowninnen-Duo Sti & Stu wird gemeinsam mit dem Kleinkunst-Street-Theater What Giants!? für lustige Momente sorgen. Für grenzenlose Musik und internationales Essen ist gesorgt.
Darüber hinaus wird das Kinder- und Jugendprojekt La Famiglia der Metrum gGmbh Burger anbieten und die Großbäckerei Märkisches Landbrot Butterstullen zur Verfügung stellen. Alle Freundinnen und Freunde sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.Der Garten in der Flüchtlingsunterkunft Maxie-Wander/Carola-Neher-Str. ist ein gemeinsames Projekt des Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros Marzahn-Hellersdorf im HVD Berlin-Brandenburg, den Kreuzberger Prinzessinnengärten alias nomadisch Grün gGmbH und der Unterkunft-Betreibergesellschaft PeWeBo. Unterstützt wird es von der Lokalen Agenda Marzahn-Hellersdorf und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.“
http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.369467.php (mehr …) -
Saatgutnachmittag in der Grünen Bibliothek
(Gu, Mail, 29.9.)
Saatguternte-Nachmittagin der Grünen Bibliothek
der Nachbarschaft
am
11.10.2015
von 15.00 bis 18.00 Uhr
Allerlei Samen und Früchte aus dem
benachbarten Gemeinschaftsgarten
wachsenlassenund eigenes, mitgebrachtes
Saatgut wollen wir gemeinsam reinigen
und aufbereiten.
Wir üben uns mit dem Schwungsieb
oder Dreschen, rebbeln, pusten….
und dazu gibt es Kaffee und Kuchen.
Über Saatgutspenden freut sich auch
die Leih-Sämerei der Bibliothek.
.Gabi: Die leih-Sämerei wird gut angenommen, es kommen Leute extra wegen ihr in die Bibliothek.
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Wildwuchs Heidelberg: Gemeinschaftsgarten und Gärtnerei
(Gu aus Antragsanfrage, 28.9.)
Wildwuchs e.V. ist ein Gemeinschafsgarten. Seit 2004 treffen wir uns regelmäßig jeden Mittwoch Abend und jeden Sonntag auf drei zusammenhängenden Grundstücken, die uns nacheinander von den Besitzern, die diese selbst nicht (mehr) pflegen können, günstig/umsonst überlassen wurden. Früher gehörten diese Grundstücke zur Allmende.Das Projekt ist grundsätzlich offen. Neue und Interessierte kommen am Sonntag, damit wir sie auch mit Zeit und Ruhe begrüßen und einführen können. Leute, die weniger mobil sind – wie z.B. seit einigen Monaten auch Flüchtlinge – helfen wir, in den Garten zu kommen. Auf diese Weise entstand eine Kerngruppe von etwa 20 Leuten. Viele andere fühlen sich dem Projekt sehr verbunden, sind aber eher unregelmäßig dabei. Das Projekt ist Heidelberg gut bekannt und beliebt. Wir bekamen sogar einmal einen Nachhaltigkeitspreis der Stadt. Immer wieder führen wir auch Kinderfreizeiten durch.
Von den Ernte können sich alle nach Selbsteinschätzung so viel oder wenig mitnehmen wie sie wollen. Was übrig bleibt wird in der Lebensmittelkooperative „Appel un Ei“ günstig angeboten. Das Einkommen reicht nicht ganz, um unsere laufenden Kosten zu decken. Darum gibt es auch immer wieder gut besuchte Soliparties.
Für nächstes Wochende haben wir die Saftverarbeitung vorgesehen. Die Geräte würden dann in einer großen Geimenschaftsaktion von all jenen benutzt, die da sind und darauf Lust haben. Unbenutze Geräte verstauen wir im Schuppen, dieser ist aber allen Zugehörigen zugänglich. Gemeinsam würden wir dann immer wieder bis tief in den Herbst hinein, Äpfel pressen. Bei solchen Aktionen sind auch immer viele Kinder dabei, die mithelfen.
Wir achten darauf, dass Wissen geteilt wird und sich möglichst keine hirarchischen Strukturen ausbilden. Es gilt das Konsensprinzip. Plenum ist einmal im Monat. Für den Winder planen wir ein Wochende zur Selbstreflektion.
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Details zum Umzug Düsselgrün
(Gu, Mail, 28.9.)
der Umzug wird peut-à-peut vonstatten gehen. Wir sind im Moment mit den Vorbereitungen beschäftigt: Beete abbauen, Erde in Bigpacks schaufeln, Leute mobilisieren, etc. Die Jugendberufshilfe (JBH) hat uns in diesem Rahmen angeboten, das Hochbeetsystem, was wir von der Stiftung Schloss und Park Benrath bekommen haben, fachmännisch auf- und auf der neuen Fläche wieder aufbauen. Das ist etwas komplizierter und die haben bereits Erfahrung damit gesammelt.
Der eigentliche Umzug der ganzen Materialien und Erde wird dann vom 6.-8.11. stattfinden. Da bekommen wir von einem Bioland-Bauern der Region (Bauer Hannen vom Lammertzhof) Unterstützung mit Treckern, Anhängern und einem Sprinter. Das ist noch ganz neu, wird demnächst auch auf unserer Internetseite + Facebook bekannt gegeben.
immerhin werden wir die neue Fläche laut Stadt 15-20 Jahre begärtnern können, da bis dahin keine Bauvorhaben (mehr …) -
Rückmeldungen von Shimeles August/September
Rückmeldungen August-Oktober 2015/Shimeles
1. Per mail an shimeles
„… die Kontakte zu dem Übergangswohnheim sind besser als die zur Nachbarschaft, doch langsam läuft auch das an. Viele Anwohner spenden Dinge, auch ein Kleingärtner von nebenan unterstützt uns sehr tatkräftig.
Von einem öko-Soßenhersteller, der im gleichen Gebäude produziert haben wir einen kostenlosen Wasseranschluß bekommen, was total super ist!
Alles in Allem wächst der Garten und wird auch immer mehr zu einem Bestandteil (wie Du meintest „Brücke“) der Hochschule!
Jeden Mittwoch machen wir ein Gartenessen, das immer sehr gut besucht ist.
Wir wollen einen Werkstatt und Workshop Bauwagen errichten und fangen an in Kontakt mit der Lokalpolitik zu treten. „
(Shimeles)
# Bermudagarten Berlin, Infrastruktur
2. IG Nortof Mitte (Nahe Kiel, Schleswig Holstein), Tel.Gespräch mit Sh
Julia Bielke heisst die Ideengeberin. Sie hat eine Kollegin die ihr ehrenamtlich zur Seite steht.
Dabei sind Flüchtlinge aus Irak, Syrien, Eritrea
Der Garten ist neu. Angefangen in April 2015.Das Grundstück ist städtisch, eine verwilderte es Grundstück mit 2 Häusern die in 2-3 Jahren abgerissen werden.
Sie will denn Garten nicht nur für „Asylbewerber“ sondern für alle Menschen als Begegnungsstätte. Sie steht 2 Feste Nachmittage im Garten und eine andere Rentnerin steht 2 fest Nachmittage dadurch ist die Präsenz abgesichert.
In Mai hatten sie gemeinsame Aktionen gehabt wo 40 Personen teilgenommen hatten.
Auch die Asylbewerber haben das Buffet mit ihren Speisen bereichert.
Sie macht alles mit viel Herzblut und investiert viel ehrenamtliche Zeit. Was zu schaffen macht ist es die Versicherungsfragen: Wer ist verantwortlich wenn im Garten etwas passiert?
Kontaktadresse: Julia Bielke, 24589 Nortof, E-Mail: Julia-beilke@web.de
Ich habe sie beraten zu Themen hauptsächlich: Trägerschaft, Organisation, Versicherung, Gruppenaufbau
Sie wusste nicht über die Stiftung. Nachdem ich sie auf die Arbeit und die Homepage aufmerksam gemacht hatte, und sie den Homepage gelesen hat, war sehr beeindruckt von so viele Infos zu verschiedene Themen!
(Shimeles)
# IG Nortof „Mitte“
3. Internationaler Garten in Witzenhausen
Eine der Initiatorin Monika Nikisch, hatte bereits 2007, den ersten Wochenendseminar der „Mobilen Akademie der anstiftung“, in Göttingen zum Thema Interkulturelle Kommunikation und Kooperation besucht.
Jetzt plant sie mit eine kollegin einen Internationale Gärten, in Witzenhausen.
Shimeles
# Garten in Planung, Witzenhausen
4. Jurtenbau, Richtfest Einladung per Mail
Der Kultur Gärten Arbergen, hat eine Jurte gebaut. Danach haben die Jurtenbauer, GärtnerInnen und Nachbarn des laden zum Richtsfet ein.
Ich wurde sowohl zum mitbauen als auch zun Richtfest eingeladen worden. Leider könnte ich nicht daran teilnehmen.
Shimeles
# IG Kultur Garten Arbergen, Handwerk
5. Komposttoilette gebaut
Nach lange Jahre Diskussion wurde in eine Gemeinschaftsarbeit eine Designer Komposttoilette in Friedensgarten gebaut. Die Materialkosten wurden über die anstiftung finanziert. Anleiter war ein privater Fachmann.
Shimeles
# IG Göttingen, Handwerk
6. Hochbeet aus Stroh,per Mail an Sh
„… Wir haben im letzten Jahr in unserem Gemeinschaftsgarten in Nettingsdorf mit Stroh-hochbeeten experimentiert. Wir haben Tomaten, Paprika, Chili, Kürbis, Basilikum, Melanzani angebaut. Die erste Zeit war eine sehr trockene Periode, sodass wir mit dem Gießen kaum nachgekommen sind, dann kam eine längere Regenperiode, die den Faulprozess etwas beschleunigt hat.
Von der Struktur des Gartens hats schon sehr schön ausgeschaut, die Erträge waren allerdings nicht so üppig wie erwartet und wie gesagt durch die Witterung auch pflegeintensiver als erwartet. Dafür konnten wir die Ballen im Herbst schön einarbeiten in die Erde. Heuer haben wir als Hochbeete Palettenaufsätze verwendet. Zucchini, Chili, Kürbisse und Tomaten sind uns noch nie so gut gelungen.“
Shimeles
# IG Nettingsdorf, Handwerk
7. Stubengarten, per Mail an Shimeles
„…Leider hat die Stadt bis heute die Veränderungssperre nicht aufgehoben und auch die angekündigte Entscheidung vor der Sommerpause liegt nicht vor. So können wir leider nichts an Vorhaben vergeben. Hinzugekommen ist noch, dass wir das Gelände auch zur externen Prüfung der Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf den mittelalterlichen Keller u.ä. . m. zur Zeit gegeben haben. Auch hier stehen die Ergebnisse noch aus. Daher können wir diesbezüglich nur abwarten.
Wenn Resultate zur Nutzbarkeit vorliegen, werden wir uns wieder melden.“
(Shimeles)
# Stubengarten, Witzenhausen, Handwerk/Infrastruktur
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IG in Bottroper Innenstadt geplant – Begleitforschung und Gelder vorhanden
(Gu, alerts, 27.9.)
Bottrop:
„Beim gemeinsamen Gärtnern kulturelle Hürden überwinden: Seit diesem Jahr soll eine grüne Oase mitten in Bottrop den Gemeinsinn in der Nachbarschaft stärken. Am Samstag haben sich im Tagesverlauf nach Schätzung von Stadtmitarbeitern insgesamt etwa 800 Besucher bei einem Mitmachfest über das interkulturelle Säen, Hacken und Ernten informiert. «Das Wetter war toll und die Stimmung super», schilderte eine Mitarbeiterin der Stadt.
Das Projekt «GemeinSinnschafftGarten» wird wissenschaftlich von der Fachhochschule Dortmund begleitet, im Dezember ist zu dem Thema eine Tagung geplant. Der Garten stehe nicht nur für Erholung und Naturerfahrung, sondern er diene auch dem Lernen und der nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln, erklärte die Stadt.“Ziel: Mit dem Projekt „GemeinSinnschafftGarten“ wird im Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt das Potential von urbanem Gärtnern zur Aktivierung und gezielten Ansprache verschiedener Bevölkerungsgruppen erforscht und in der Stadt Bottrop direkt umgesetzt.
Quelle: http://www.welt.de/regionales/nrw/article146893916/Gemeinschaftsgarten-soll-Kulturen-zusammenbringen.html
Projektskizze:
http://www.fh-dortmund.de/de/fb/8/pdfs/Kurzbeschreibung_GemeinSinnschafftGarten.pdf
(mehr …) -
Erstes Treffen Gemeinschaftsdachgarten berlin Wilmersdorf
(Gu, Mail, 26.9.)
Kommenden Dienstag 29.9. 18:00 treffen sich erstmals alle Interessierten die beim Aufbau von Berlins erstem Gemeinschaftsgarten in einem Dachgewächshaus mitmachen wollen, bzw. Interesse haben! JWir werden u.a. präsentieren und reden über:
– Gesamtkonzept der DachFARM Berlin
– Kostenrahmen und Beteiligung
– Zeitplan
– Regeln für gärtnern unter Glas
– Möglicher Input von Euch für Infrastruktur (Tische, Stühle, Kaffemaschine usw.)
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Fächergärtner Karlsruhe legen neues Gemeinchaftsgarten an
(Gu, alerts, 27.9.)
Am Grezzoplatz (bisher Rasen) in Grötzingen:
Im Frühsommer dieses Jahres kamen die Initiatoren mit der Ortsverwaltung ins Gespräch und einigten sich schnell auf den Grezzoplatz als einen geeigneten Standort für einen Gemeinschaftsgarten. Die Nutzungsvereinbarung unter Schirmherrschaft des Umweltzentrums Karlsruhe war wenig später unterschrieben, so dass noch im Juni das erste Beet angelegt werden konnte, teilt die Stadt in einer entsprechen Meldung mit. Ein sogenanntes „Lazy-Breed-Kartoffelbeet“, auf dem auch zwei Kürbispflanzen Platz fanden. Als nächstes wurden zwei große Hochbeete gezimmert. Aufgrund der enormen Hitzewelle in den Sommermonaten konnten diese aber noch nicht sofort bepflanzt werden. Dies kann jetzt endlich im September geschehen. Die Kohlpflanzen sind schon vorgezogen.
Die Fächergärtner treffen sich jeden Mittwoch um 17.30 Uhr am Grezzoplatz. Wer Interesse hat mitzumachen, ist willkommen. Auch zum Herbstfest am Samstag, 10. Oktober.
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Grezzoplatz-in-Groetzingen-Hier-entsteht-ein-neuer-Gemeinschaftsgarten;art6066,1735788 (mehr …) -
Mannheimer Gärten ausgezeichnet
(Gu aus alerts, 26.9.)
u.a. Gemeinschaftsgärten in Mannheim sind mit dem städtischen Umweltpreis (Motto: Regenwasser nachhaltig nutzen) ausgezeichnet worden
[…]
Für den urbanen und generationsübergreifenden ‚Gemeinschaftsgarten auf Tiefbunker‘ der Gartengemeinschaft Lindenhof vergab die Jury den zweiten Preis, mit 600 Euro dotiert. Die engagierte und naturverbundene Gartengemeinschaft sorgt mit der Bepflanzung auf einer versiegelten Fläche für eine Verbesserung des Mikroklimas und fördert durch biologisches Gärtnern gleichzeitig Natur- und Artenschutz.Auch in der Kategorie „Vereine“ teilen sich die drei Preisträger „Gartengemeinschaft Herzogenried“, „Urbaner Garten Mannheim“/Neckargärten und die „Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.“ mit den Projekten ‚Gartenvielfalt gemeinsam nutzen‘, ‚Gemeinschaftsgarten im Aufbau‘ und ‚Kräuteranbau im Stadtteilgarten‘ den dritten Platz mit je 400 Euro Preisgeld. Alle drei Projekte verbindet das Engagement für ressourcenschonendes urbanes Gärtnern mit dem Hintergrund des sozialen Miteinanders im Stadtteil.
[…]http://www.mrn-news.de/2015/09/25/mannheim-mannheim-auf-klimakurs-staedtischer-umweltpreis-2015-unter-dem-motto-regenwasser-nachhaltig-nutzen-vergeben-216799/ (mehr …)
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Essener GemeinschaftsgärtnerInnen bald ehreanamtliche MA der Stadt
(Gu, Tel, 25.9.)
Die Stadt Essen/Grün und Gruga forderte vor einer Weile, dass die Gemeinschaftsgärten einen Verein gründen oder eine andere Rechtsform annehmen. Bisher sind das alles Initiativen, die weder ein eigener Verein sind, noch Teil eines bestehenden Vereins. Es wird innerhalb der Gärten immer wieder kontrovers über das Thema diskutiert (pro: Gelder beantragen, Versicherung, Rahmen – contra: Bürokratie, Zeit, wer soll es machen, sind doch Flächen der Stadt) und auch dieses Mal gab es dazu keine Einigung. Bei einem Treffen mit der Stadt war klar, die Gärten sehen sich nicht in der Lage, der Aufforderung zu folgen. Nun ist es so, dass die GärtnerInnen wohl als ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Stadt angesehen werden können und somit dann wohl die Stadt auch Trägerin ist. Aufbauten wir bei Neuland oder in anderen Gärten gibt es bei den Essenern nicht – und wird es wohl auch nicht geben, denn dafür würde die Stadt wohl nicht die Verantwortung übernehmen.
Außerdem stehen wohl 40 Spielplatzflächen zur verfügung, um Gartenprojekte aufzubauen. Ein Vorbild ist der Haumanngarten.
Ein Hintergrund dafür könnte sein, dass Essen 2017 Grüne Hauptstadt Deutschlands (mehr dazu: http://www.derwesten.de/staedte/essen/die-gruenen-helden-id11106173.html)wird und die Gemeinschaftsgärten ein Baustein dafür sind. -
o pflanzt is macht Herbstprogramm für Kinder und Familien
(Gu aus Newsletter)
Tag der offenen Gartentür“ für Kinder und FamilienMit unserem Projekt in Kooperation mit SPIELkultur e.V. wollen wir Kindern und Familien die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.
Diesmal gibt es Erntespaß und Herbstbasteleien: wir begrüßen den Herbst und seine bunten Farben! Die Kinderbeete sind übervoll mit den Früchten unserer Arbeit, sie dürfen abgeräumt und anschließend mit Gründüngung eingesät werden. Viel zu tun für viele Kinderhände!
Sonntag von 14 bis 18 Uhr. Ohne Anmeldung und kostenlos!
Aktuelle Infos auf www.spielkultur.de/projekt/naturprojekte/garten
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Zero-Waste Workshop beim Gartenbahnhof
(Gu, RSS, 24.9.)
Gemeinsam mit Olga und Gregor von Zero Waste Lifestyle (https://www.facebook.com/0wasteblog?fref=ts) laden wir euch dazu ein, mehr über die Zero Waste Bewegung zu erfahren. (mehr …) -
neues aus dem Allmende_Kontor
(Gu, Newsletter, 24.9.)
Das Allmende-Kontor hat sich bei der PSD-Bank für den Zukunftspreis beworben („Mit dem PSD ZukunftsPreis fördern wir das vielfältige gesellschaftliche Engagement der Berliner und Brandenburger mit insgesamt 35.000 Euro“). Sie wollen das Geld für Praxisworkshops.
Am vergangenen Wochenende fand der Tag der Felddialoge statt, bei dem vor allem am Runden Tisch mit Vertretern der Senatsverwaltung, Grün Berlin GmbH und Koordinatoren des EPP-Verfahrens über die Zukunft der Projekte auf dem Tempelhofer Feld diskutiert wurde.
Die Präsenz des Gartens auf dem Feld und die Präsenz von einzelnen Aktiven beim Bürgerbeteiligungsverfahren ist es zu verdanken, dass für uns positive Inhalte in den Entwicklungs- und Pflegeplan des Tempelhofer Feldes wie längere Vertragslaufzeiten und Aufhebung des Nutzungsentgeltes aufgenommen werden.
Sie rufen auf, bei der Pinkelpartiy im Prinzessinnengarten dabei zu sein: Macht mit bei der Urinale und testet am Samstag, 26. September ab 15 Uhr Euren Urin auf Glyphosat bei der Pinkelparty im Prinzessinnengarten!
Und sie unterstützen das Picnic“ Schön, dass ihr da seid“, das kommenden Sonntag auf dem Feld stattfinden wird (für Flüchtlinge) -
Düsselgrün zieht um
(Gu, Mail, 24.9.)
Wir haben vor Ort tatkräftige Helfer die uns gegen geringe Entschädigung helfen werden die Beete zu bewegen (Jugendberufshilfe und der Biohof Lammerthof). Die Stadt hat uns eine Fläche weniger als 500 Meter entfernt in einem öffentlichen Park angeboten. Etwa 600qm. Sie bauen uns auf ihre Kosten einen Stacketenzaun. Wir haben den Pachtvertrag (unentgeltlich, auf unbestimmte Zeit, innerhalb 3 Monate kündbar) noch nicht unterzeichnet, da wir noch erreichen wollen, dass uns die Räumpflicht an den angrenzenden Wegen erlassen wird, sowie andere Kleinigkeiten.
Insgesamt muss man sagen, dass „die Stadt“ sehr kooperativ ist und der Einsatz sich gelohnt hat. Der Referent der Umweltdezernentin hat einen Blick auf das Handeln der Verwaltung, denn es ist politisch gewollt und vereinbart, dass urbanes Gärtnern in Düsseldorf gefördert werden soll! Wir waren im Frühjahr im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen und das hat in der Tat einiges bewegt. Düsselgrün wird bei der Stadt nun als „Pilotprojekt“ betrachtet. Und die Stelle des „Urban-Garden-Beauftragten“ ist nun nicht mehr mit einer Praktikantin besetzt.
Unser Glück ist, dass der neue OB Fan von düsselgrün ist. So haben wir z.B. am 3./4. eine Einladung zur Delegationsreise der Stadt Düsseldorf nach Chemnitz bekommen und Jutta wird nun mit Politikern und weiteren 30 “ Vertretern der Zivilgesellschaft“ für düsselgrün mitfahren. Da werden wir gerade regelmäßig überrascht.
Da die neue Fläche komplett kahl, doppelt so groß ist und wir leider nicht alle Beete mit umziehen können (mehr …) -
immer mehr Gruppen entdecken Neuland
(Gu aus Newsletter, 24.9.)
„Immer neue Leute entdecken den NeuLand-Garten als Ort, an dem sie konsum- und kostenfrei ihre Ideen verwirklichen können. Eine Yoga-Gruppe fand sich ein und breitete die Matten in der Arena aus. Entspannen auf Waldorf-Kindergarten-Sand. Gerne wieder. Die „Faradgang“ hat ihre Arbeit aufgenommen. Ihr erinnert Euch: Das sind die, die gespendete Fahrräder aufmöbeln und an Flüchtlinge und andere Bedürftige verschenken. Am Samstag waren einige Jungs aus Eritrea bei uns, die im Moment im Hotel Mado wohnen, und haben unter Anleitung geschraubt.“
Und sie haben eine AG Flüchtlinge gegründet:
Diese Arbeitsgruppe möchte Flüchtlinge in die Gartengemeinschaft einbinden. Es wird zusammen gegärtnert, gekocht, gegessen und gefeiert – gärtnerisch/koch- interessierte Mitstreiter erwünscht!“ (mehr …) -
alter Spielplatz wird zum Garten: Haumanngarten in Essen
(Gu, Mail, 23.9.)
Der Haumanngarten entsteht in Essen/Rüttenscheid auf einem ehemaligen Spielplatz:„Wir sind rund 15 regelmäßige GärtnerInnen, die überwiegend direkt aus den benachbarten Wohngebieten kommen. Die Struktur ist gemischt, von der jungen Studentin über Akademiker bis hin zur Rentnerin. Große Erträge erwarten wir erst einmal nicht, zumal wir recht viele auf wenig Fläche sind. Kartoffeln, Salat, Kürbis und Kräuter wuchsen aber ganz gut. Den Kohl haben die Schnecken gefressen.
Die Fläche gehört der Stadt Essen und wird vom städtischen Grünflächenbetrieb (in Essen „Grün und Gruga“ genannt) verwaltet. Es handelt sich um einen ehemaligen Spielplatz, was die Bewirtschaftung als Garten nicht ganz leicht macht. Wir haben eine Menge alter Pflasterflächen, viel Sand im Untergrund und Verschattung durch hohe Bäume. Grün und Gruga ist dem Projekt gegenüber sehr aufgeschlossen und hat uns mehrfach mit Bodenanalysen, Mutterboden oder Häckselmaterial unterstützt. Ein Teil des Pflasters wurde von den Gärtnern bereits in Eigenregie entfernt. Weitere befestigte Flächen auf dem Gelände sollen durch die Stadt bis Ende des Jahres entsiegelt und in Gartenfläche zurückgebaut werden. Auch Hochbeete werden in diesem Rahmen entstehen.
Das Thema vertragliche Regelungen war – und ist – kompliziert. Wir sind eine lose Gruppe, die keinerlei Verein oder Institution angehört und fühlen uns höchstens ideologisch der Initiative Transition Town Essen zugehörig. Zu Beginn des Projektes wurde eine Art Absichtserklärung vom Großteil der Gruppe und der Stadt unterschrieben, die aber wohl keine juristische Bedeutung hat. Zwischenzeitlich hat die Stadt die Bildung einer Organisationsform für alle Essener Gemeinschaftsgärten gefordert, ist aber davon inzwischen wieder abgerückt.“
Mehr zum Garten: https://gemeinschaftsgartenessen.wordpress.com/garten/haumanngarten/ (mehr …)
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Zwischennutzung für den Magarethengarten endet
(Gu, Mail, 22.9.)
Der Margarethengarten muss umziehen. Bzw. (pssst! das weiß noch keiner:) Wir glauben eher, dass wir uns auflösen. Aber man wird sehen. DASS es nun soweit ist, dass unser Gelände bebaut werden soll, ist die eine Sache. Die Tatsache, dass wir bisher nur von der Presse darüber erfahren haben und noch gar nicht von unseren städtischen Vertragspartnern erfahren haben, verärgert uns um einiges mehr.Sie haben eine Stellungsnahme an Stadt, Presse, Politik geschrieben, in der sie für einen Runden Tisch eintreten, um die Kommunikationsmißstände aufzuklären und eine Zukunft für den Garten zu besprechen.
Sie schreiben noch, dass die Politiker sich alle „sehr sympathisierend.“ zeigen (mehr …) -
Augsburg: Beete auf umgestalteten Platz
(Gu aus alerts, 22.9.)
Der neue Heuss-Platz ist fertig
Jahrelang ist dort nichts passiert, doch jetzt hat der Theodor-Heuss-Platz eine Schönheitskur bekommen. Für 1,4 Millionen Euro sind auch Beete fürs Selber-Garteln entstanden.
Er war alles andere als ansehnlich, doch jetzt hat sich der Theodor-Heuss-Platz verwandelt. Er wurde seit Oktober 2014 umgebaut und am Mittwoch offiziell freigegeben. Es sind neue Grünflächen enstanden, eine Mauer soll die Besucher vom Verkehr abschirmen und eine Wasserfontäne den Platz gestalten. Auch zwei Hochbeete sind entstanden, die auch fürs Urban Gardening genutzt werden können. Sie liegen im nordöstlichen Bereich des Platzes und können nach Angaben der Stadt sowohl zum Garteln als auch für eine Bepflanzung durch die Gärtner genutzt werden.Kosten: 1,4 Millionen Euro
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-neue-Heuss-Platz-ist-fertig-id35413287.html
(mehr …) -
Gemeinschaftsgarten in Wolfratshausen entsteht
(Gu aus alerts, 8.9.)
Wolfratshausen – Verein Gemeinschaftsgarten Wolfratshausen wird am 23. September gegründet. …“Wie Baubiologe Egbert Danner, Sprecher der Gruppe, mitteilt, beackern derzeit elf Gartler das sogenannte Pionierfeld auf dem Gelände parallel zur Weidacher Hauptstraße – mit Erfolg.“…Das Pionierfeld liegt ganz am Rand des Areals, das bislang die Freie Waldorfschule genutzt hat und im Besitz von Bürgermeister Klaus Heilinglechner ist. Nach dem Wegzug der Schule nach Geretsried sei es das erklärte Ziel, ab Oktober Nachpächter der Schule zu werden, sagte Dannert. Das Gelände soll in 25 Parzellen aufgeteilt werden, von denen die größten 54 Quadratmeter messen. Weil nicht jeder der derzeit 21 Interessenten eine so große Fläche bewirtschaften möchte, habe man sich für diese unterschiedliche Aufteilung entschieden, ergänzte Dannert. Noch im Herbst soll der Acker umgepflügt werden, „damit wir im Frühjahr richtig loslegen können“. Die Parzellen werden über eine gemeinschaftliche Fläche erreicht, so dass keine Gehwege nötig sind. Mittelfristig ist auch geplant, gemeinsame Vorräte anzulegen. (mehr …) -
urban gardening for immigrants and others: Jugendaustausch in Bremen
(Gu aus Newsletter,
Organisiert von Ökostadt Bremen fandüber Erasmus+ Jugend in Aktion: Urban Gardening for Immigrants and Others (Internationaler Jugendaustausch) statt
„Das war’s, das Austauschprojekt “Urban Gardening for Immigrants and Others” hat am 01. September 2015 ein Ende gefunden. Hinter uns liegt eine Woche voller neuer Erfahrungen, harter Arbeit und neu gewonnener Freundschaften. Junge Erwachsene aus 7 Ländern haben acht Tage lang die urbanen Gärten Bremens erkundet und tatkräftig mit angepackt. Zusätzlich wurden Erfahrungen rund um das Thema Flüchtlinge und Asylpolitik aus den jeweiligen Ländern ausgetauscht.(http://www.oekostadt-bremen.de/kulturgaerten/jugendaustausch/ )Der Gemeinschaftsgarten Quelkhorn war dabei: „Wir waren mit der Vorbereitung des Kultur-Gärten-Austausches beschäftigt und am 29.08. erreichten uns dann tatsächlich 30 Helfer aus aller Welt, wie Lust hatten, kräftig mit anzupacken. (Kartoffelernte, neue Beete anlegen, Pflanzen, Feiern) (mehr …)
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Willkommenskultur-Garten in Spandau hatte eine erfolgreiche erste Saison
(Gu aus Bericht, 7.9.)
Der Bericht ist beim Projekt abgelegt.
Es ist ein Gartenprojekt an einem Flüchtlingsheim, das von der AWO geleitet wird. Im Garten dabei ist die Leiterin der Kindergruppe und einige Ehrenamtliche. Der Garten ist 400m² groß. Das Projekt wurde bei Veranstaltungen in und außer Haus vorgestellt und die Träger (UBB) werten das Projekt als erfolgreich. Die weitere Betreuung ist durch Bundesfreiwilligendienst und Ehrenamtliche nächstes Jahr gesichert. (mehr …)


