(Gu, Tel 22.9.)
Der Bremer Verein Ökostadt möchte mit den „Kulturgärten“ zwei neue Gärten in Bremen initiieren, die auf den Flächen von Flüchtlingsheimen sind. Sie haben Gelder dafür bekommen. Ende 2015 soll der erste stehen, Teil ihrer Arbeit ist es, einen Träger für das Projekt und die Betreung vor Ort zu finden. Die Heimleitung hat schon abgewunken, sie selber können es auch nicht leisten – und nun wollen sie die AWO ansprechen.
Der zweite Garten wird ein Projekt des Waller Gartens. An einer neuen Flüchtlingsunterkunft (Container) wollen sie Hochbeete anlegen. Der Garten soll dann auch als Treffpunkt für ehrenamtliche HelferInnen fungieren, um in einer ungezwungenen Atmosphäre mit den Flüchtlingen in Kontakt zu kommen. Rund um die neue Unterkunft haben sich viele Leute mit Ideen gemeldet, was sie für die Flüchtlinge tun könnten.
Das Flüchtlings-Projekt im Waller Garten „offene Gartentore“ lief bisher so semi. Im Rahmen des bestehenden Gartens haben sie einen Nachmittag pro Woche Flüchtlinge eingeladen, abgeholt und begleitet im Garten. Flüchtlinge dafür zu gewinnen war schwierig. Wichtig ist, ein Bindeglied zwischen Heim und Garten in Gestalt eines Menschen zu haben, der/die im Heim arbietet/bekannt ist und die Flüchtlinge dann mit nimmt. Sie haben Kontakte zu dem Verein „Help a refugee“ aufgenommen über die dann auch ein paar Flüchtlinge ein paar Mal gekommen sind.
In 2015 wollen sie die Vereinskontakte beibehalten und den Garten Gruppen als Raum für Picknicks und zum Treffen anbieten (mehr …)