Am Abend des gleichen Tages gibt es eine performative Lesung des mobilen Literaturgartens mit Musik im Bistro Haci Baba in der Eisenbahnstraße 76. Beginn 19 Uhr.
Beide Veranstaltungen sind Teil des Freiraumfestivals im Leipziger Osten.
Am Abend des gleichen Tages gibt es eine performative Lesung des mobilen Literaturgartens mit Musik im Bistro Haci Baba in der Eisenbahnstraße 76. Beginn 19 Uhr.
Beide Veranstaltungen sind Teil des Freiraumfestivals im Leipziger Osten.
Mauer an der S-Bahn Dortmund West bereits weiß grundiert von den Jugendlichen der Außerbetriebliche Ausbildungsstätte Handwerkskammer Dortmund
Der Graffiti Battle 2014 steht in den Startlöchern: Auch in diesem Jahr werden 30 junge Menschen ihr gestalterisches Können an der Sprühdose beweisen und den Stadtraum verändern.
Da am folgenden Samstag unser großes GartenFest ist, wäre es natürlich super, wenn unser Garten sich von seiner besten Seite zeigen würde.
Pfefferminze kennt jedes Kind. Die beliebte Heil- und Gewürzpflanze wird heute im großen Stil angebaut und verarbeitet.
Sigrid von Sekundär-Schick liefert ein schönes Beispiel, was man aus alten Milchkanistern bauen kann:
„Andere Länder, andere Sitten: leider konnten wir hier in unserem Urlaubsort nur Milch im Plastik-Kanister finden.
(Gu, Mail 9.9.)
Ich habe gerade ein Gartengrundstück in Coschütz/Gittersee von der Stadt Dresden gepachtet. Jetzt suche im Mitstreiter, die an der Gartengestaltung teilnehmen wollen. Der Garten ist ca 1200m² groß liegt und leicht an einem Hang, es stehen ein paar mittelgroße Bäume da und als Herzstück ein wunderschöner Bauwagen.
Sebastian ist offen für Ideen anderer, will selber mit Wasserversorgungsmöglichkeiten experimentieren und könnte sich auch Tierhaltung vorstellen (mehr …)
(Gu, Mail 9.9.)
Mittwoch, 10. September 2014
Donnerstag, 11. September 2014 EXTRA:
Samtag, 13. September 2014
Sonntag, 14. September 2014· Für alle, die Lust auf regionale Äpfel, Sanddorn und Nüsse haben, haben wir eine Mundraubtour organisiert. Los gehts um 09:45 am Gesundbrunnen für alle die aus dem Norden anreisen. Die Tour startet um 10:30 um die Ecke des Bahnhofs Priesterweg. Begleiten wird uns Magda von mundraub.org, sie organisiert seit längerem Mundraubtouren durch Berlin, hier nachzulesen:
http://www.morgenpost.de/berlin/article131771888/Wo-Berlin-ein-Paradies-fuer-Mundraeuber-ist.html
Und in der nächsten Woche wie gewohnt:Montag, 15. September 2014
Dienstag, 16. September 2014
(Gu, Mail 5.9.)
Unser MenschenskinderGarten ist ein Schmuckstück geworden, das wir am 19. September 2014 ab 13.30 Uhr offiziell einweihen werden. Wir laden Sie herzlich zur feierlichen Eröffnung mit anschließendem Gartenfest rund um „Alte Handwerkskunst“ ein.
Sie haben ab August2012 an dem Projekt gearbeitet. Nun gibt es neben Parzellen (individuelle), einen Lehmofen (Baufachfrauen), ein Insektenhotel uvm
Gelegen ist der Garten in Berlin-Friedrichshain
(Gu, Mail 3.9.)
Auf dem Gelände eines ehemaligen Schrebergartengrundstückes, das zwischenzeitlich von der Natur zurückerobert war, existieren seit Anfang 2013 die Interkulturellen Gärten mitten im Verdener Bürgerpark. Hier beackern zur Zeit ca. 20 Gärtnerinnen und Gärtner aus vielen verschiedenen Nationen ihre Parzellen: u.a. aus der Türkei, aus Syrien, aus Aserbeidschan, aus Kolumbien und last but not least Deutschland. Die Gesamtfläche incl. Gemeinschaftsflächen und nicht bewirtschafteter Flächen beträgt ca. 1000qm. Die Parzellengröße liegt zwischen 15 und 20qm.
Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und verschiedener Initiativen wie dem NABU sind inzwischen eine Baumschnitthecke, ein Gerätehäuschen , die Wasserversorgung und ein gepflasterter Sitzplatz für die Gärtnergemeinschaft entstanden. Als Gemeinschaftsgarten haben wir schon viel erreicht, am interkulturellen MIteinander muss noch gearbeitet werden.
(Gu, alerts 2.9.
Infos hier: http://www.landfunker.de/landfunker/detail.php?rubric=162&nr=61812 (mehr …)
(Mail ging an info@,
Tag der Offenen Tür in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in der Riebeckstraße 63 einladen. Die Veranstaltung findet statt am
Samstag, den 06.09.2014
von 10 bis 16 Uhr
auf dem gesamten Gelände der Riebeckstraße 63
Sie können sich auf viele Angebote freuen:
– ein Theaterworkshop
– vielfältige Live-Musik (z.B. aus Lateinamerika, Syrien … )
– Spiele für Kinder und Jugendliche
– internationales Essen
– Infostände von Leipziger Vereinen der Flüchtlingsarbeit
– Kennenlernen der Unterkunft und deren BewohnerInnen
– etc.
(gu, Mail 1.9.)
Montag, 1. September 2014
Mittwoch, 3. September 2014
Donnerstag, 4. September 2014
Samstag, 6. September 2014
Sonntag, 7. September 2014
· für Neue: Beete bauen und befüllen und einen guten Ort für das neue Beet finden. Die Flächen-AG hat sich viele Gedanken gemacht, wo später Wege sein werden und wo noch Platz ist für weitere Beete. Bitte achtet darauf, daß zwischen den Beeten so viel Platz ist, daß unser Lastenrad durchkommt. Wir wollen einen barrierefreien Garten, offen für alle!· Fahrradausflug mit Karsten: Wir wollen Stecklinge schneiden und daraus Himbeer- und Brombeerhecken pflanzen. Sie können reichlich um den zukünftigen Bienenzaun wachsen. Wer weiß wo wilde wuchernde Hecken wachsen die leckere Früchte haben? Bitte gerne Karsten anrufen: 0176 96 765 204
Und kommende Woche geht es gleich weiter mit:
Montag, 8. September 2014
Dienstag, 9. September 2014
(Gu, alters 31.8.)
Wer immer schon einmal Gemüse oder Obst anbauen wollte, kann sich jetzt in Styrum ein Stückchen Land dafür sichern. An der Oberhausener Straße, direkt nördlich der A 40, wird auf einer städtischen Brachfläche ein Gemeinschaftsgarten entstehen, in dem „Urban Gardening“ (Gärtnern in der Stadt) betrieben werden soll. Die Bezirksvertretung 2 stimmte (bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung) diesem Plan zu. Das 2823 Quadratmeter große Areal ist derzeit ungenutzt, eine Verwendung ist auch in Zukunft nicht vorgesehen. Grün und verwildert schaut es vor Ort (noch) aus.
„Gemeinschaftsgarten Oase Unperfekt“ hat man das Projekt getauft. „Das Gelände soll in Parzellen zu zehn, 20 oder 30 Quadratmetern unterteilt werden. Styrumer Bürger oder Einrichtungen sollen sie pachten können, ein Gemeinschaftsgeräteschuppen wird eingerichtet
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/muelheimer-buerger-erhalten-flaeche-fuer-gemeinschaftsgarten-id9759764.html#plx1088615664 (mehr …)
(gu, Mail
Stadtgarten H 17 in Leipzig-Lindenau wird seit 4 Jahren auf/ausgebaut. „Doch nun ist der Erhalt des Projektes akut bedroht, denn die Brachfläche die wir auf der Grundlage eines Zwischennutzungsvertrages wiederbelebt haben, soll verkauft und bebaut werden.Aber wir wollen uns nicht so einfach verdrängen lassen. Wir sind dabei einen Verein zu gründen und versuchen das Grundstück selbst bzw. mit der Hilfe von Stiftungen zu erwerben, um den Stadtgarten langfristig zu erhalten.„
Weitere Infos und Konzept etc. ist beim Projekt abgelegt
(Gu, Mailing, 29.8.)
– Das Spendenhuhn „Hilde“ ist fertig – es wuchs mit der Anzahl der Spenden – im Berliner Himmelbeet.
– Vor Kurzem hatten wir dazu aufgerufen, uns beim Voting auf mein-ecologic-projekt zu unterstützen, damit wir eine Förderung über den Förderkreis für Zukunftsideen erhalten. Wir waren von der Teilnahme von so Vielen einfach überwältigt und möchten uns an dieser Stelle herzlichst bedanken! Das Voting ist nun beendet und wir warten gespannt auf das Urteil der Jury. Die drei Höchstbewerteten erhalten einen Preis, darunter auch wir. Die Höhe des Preises wird von der Jury festgelegt. Wir dürfen gespannt sein.
Außerdem: haben sie einen „Wundertütentag“ gemacht, bei dem man seine eigene Teemischung kreiiern und mit nach Hause nehmen konnte; nehmen sie am Literaturfestival teil und im Rahmen eines Weddinger Kuturfestivals tritt ein Chor im Himmelbeet auf und sie machen an 2 Tagen die Fläche zur Minigolfbahn, haben eine Kleinkustserie im Garten, machen mit bei der Aktion „sauberes berlin“ und bieten Gartenworkshopkurse an. (mehr …)
(Gu aus alerts vom 29.8.)
a“[…]uch die Stadt betreibt seit einem Jahr einen Gemeinschaftsgarten – gegenüber des Salem-Krankenhauses in Handschuhsheim. Der kleine Unterschied ist, dass hier ein Gärtner die Pflanzen setzt. Ernten darf aber auch hier jeder.So wachsen Buschbohnen neben Paprika, Auberginen neben Tomaten, Endivien- und Pflücksalat. Betrieben wird der Gemeinschaftsgarten von Gärtner Uwe Jansen vom Landschafts- und Forstamt der Stadt. Und das Gemüse scheint gut anzukommen – vielleicht ein bisschen zu gut. Auf den rund 280 Quadratmetern wachsen vor allem Zucchini. “ Im Oktober wird alles abgeräumt und im März legt der Gärtner wieder los. Es wird teilweise viel über Nacht geerntet
Quelle: http://www.rnz.de//heidelberg/00_20140829060000_110741017-Urban-Gardening-in-Handschuhsheim-Ernten-darf-.html (mehr …)
(Gu, Mail 24.8.)
Montag, 25. August 2014
Mittwoch, 27. August 2014
Samstag, 30. August 2014
Sonntag, 31. August 2014
(Gu, Mail 24.8.)
seit nun knapp einem Jahr gibt es den Kiezgarten in der Fischerstraße als neues Projekt, das sich langsam aber stetig, durch viele helfende Hände weiterentwickelt. Voller Freude haben wir festgestellt, wie positiv unser Projekt aufgenommen wird. Das gilt insbesondere für die Menschen aus der Nachbarschaft.
Viele neue Lichtenberger*innen, Berliner*innen und auch Menschen von auswärts sind dazu gekommen und beteiligen sich nun engagiert an diesem Projekt.
So Einiges musste und wird noch gemacht werden, damit zumindest eine grobe Struktur entstehen konnte und mit großer Begeisterung können wir auf das von uns allen bisher gemeinsam Erreichte zurückblicken, denn wir sind voll im Plan und setzen uns für unsere Ziele zusammen ein.
Nun, da unser Garten soweit fürs Erste steht, wollen wir dies am 13.September mit einem Gartenfest begehen und gebührend zusammen feiern.
An diesem Tag des offenen Gartens seid Ihr also alle eingeladen vorbeizuschaun, uns kennenzulernen und mit uns zu feiern.
Genieße einen Tag mit deiner Familie oder Freunden bei Picknick, Grillen und vielem mehr in unserem Gemeinschaftsgarten.
(Gu, Mail 24.8.)
Der Waller Garten läuft ganz gut soweit, langsam werden es auch mehr Mitglieder. Dieses Jahr haben wir ein Flüchtlingsprojekt versucht: „offene Gartentore“, recht mühsam, aber insgesamt nicht schlecht. Vielleicht wird ein Nachfolgeprojekt direkt am Wohnheim daraus, das fände ich super.
(Gu, Mail 27.8.)
Du hattest mich wegen der Finanzierung gefragt. Die Stadt hat 40.700.- bezahlt, davon aber 60% von der Förderung für die „soziale Stadt“ wieder zurückbekommen.
Was ich leider noch nicht herausgefunden habe ist, wer die ca. 20.000.- an die Stadtwerke für Strom- und Wasseranschluss übernommen hat. Im o.g. Betrag kann es nicht enthalten sein, ich habe die Rechnungen überschlagen.
(Gu, Projektbesuch, 20.8.)
Auf der Brache einer rückgebauten Schule ist im Märkischen Viertel im April diesen Jahres das Beetinchen eröffnet worden. Ein sehr großer Garten mit 30m² großen individuellen Parzellen, Wasser und Stromanschluss, Toiletten, auch einem Behinderten WC (wird alles reihum geputzt), einer Küchenzeile, einem Gerätehaus mit Gartengeräten, einer Wiese (müssen die GärtnerInnen mähen), einem Kompost und einem Naturerfahrungsraum für Kinder. Finanziert wurde all das aus Stadtumbau West Gelder. Insgesamt sind 300.000 Euro in das Projekt eingeflossen.
Es gibt einen großen Zaun um das Gelände, die Tür ist auf Wunsch der PächterInnen immer abgeschlossen – wegen der Kinder, damit diese nicht auf die Straße rennen können. Die Leute zahlen 20 Euro/Monat, haben bisher nur ihr Saatgut selber gezahlt. Das Gartenprojekt ist als ein Ergebnis eines Planungsprozesses rund um die Zukunft der Brache entstanden. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt dann ganz ohne die Leute, die da gärtnern. Laut Frau Altmüller, die das Projekt als Mitarbeiterin der Wohnungsbaugesellschaft betreut, sind die Leute sehr uneigenständig und fragen bei allen auch Kleinigkeiten sie. Außerdem gibt es durch die Luxusausstattung eine Art Anspruchshaltung. Sie geht in 3 Jahren in Rente und bis dahin muss das Projekt von den Leuten selber getragen werden. Es gibt regelmäßige Treffen und es gibt etliche kleinere Konflikte unter den Leuten (die Pflanze verschattet mein Beet; seine Parzelle ist zu unordentlich; das viele Grillen stört mich…), die alle an sie herangetragen werden. Sie hat festgestellt, dass die Kinder mit dem Naturerfahrungsraum (einfach ein wild gelassener Teil) nix anfangen können, sie wissen nicht, was sie hier spielen können.
Vor der Gartengründung hatte sie sich den IG Lichtenberg und den IG in Marzahn angeguckt.
Insgesamt wirkt der Garten wie ein Schrebergarten ohne hohe Zäune
# Beetinchen Berlin-Reineckendorf
# Wohnungsbaugenossenschaft
# Top Down
(Gu, mail, 22.8.)
Der Gemeinschaftsgarten Schallacker in Hörde ist aus dem Projekt QuerBeet entstanden. QuerBeet ist ein Team, das konzeptionell den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens in Dortmund-Hörde vorbereitet hat (dazu habe unter anderem ich gehört). Der Gemeinschaftsgarten Schallacker ist aus dem Konzept entstanden und wird von einer tollen Gruppe sehr aktiver GärtnerInnen geführt.
# Schallacker Hörde
# Gemeinschaftsgarten
# Ruhrgebiet
(Gu aus alerts, 22.8.)
Alle Infos hier. http://www.welt.de/regionales/bayern/article131492548/Tomaten-und-Spinat-zwischen-Beton-und-Strasse.html
# Politik
# München
# Augsburg
# Nürnberg
(Gu aus alerts, 22.8.)
Quelle: http://www.transitiontown-essen.de/9-aktuelles/35-urban-gardening.html
(Gu, Mail, 21.8.)
„wir haben dieses Jahr mitten in der Stadt Bruchsal einen Bürgergarten gegründet.
Der „Bürgergarten Viktoria- Anlage“ (noch schmucklos der Namen J ) befindet sich in der Viktoria Anlage Bruchsal und ist der erste Schritt zu
„Stadtgrün statt Grau“. Wir wollen noch weitere Gärten gründen und Baumscheiben bepflanzen, an sich das Wissen für urbane Gartenkultur vermitteln.
Die Idee und die ersten Impulse kommen aus der Kooperation der Agenda 21 Gruppe, der Stadt Bruchsal und des Caritasverbands. Der Garten kommt super an, wächst und gedeiht. Zur Geschichte: http://stadtgruenstattgrau.wordpress.com/“
„Das ist ein offener Gemeinschaftsgarten. Integrativ begann in unserem Fall schon mit der Ortswahl: In der Viktoriaanlage treffen sich viele Menschen, die dem Drogenmilieu nahestehen. Das bitte nicht veröffentlichen: (!) die Anlage heißt hier im Volksmund auch „Pennerpark“ oder „Methadonpark“. Der Park liegt inmitten des Brennpunkt Stadtgebiets. Die kleinen alten günstigen Wohnungen werden von frisch zugezogenen Migranten, meist noch ohne Arbeit, von Langzeitarbeitslosen, von armen Rentnern bewohn. Wir hätten auch die Flächennutzungsfreigabe für einen Park in einem bürgerlicheren Teil der Stadt. Die nutzen wir natürlich noch zu einem späteren Zeitpunkt. Integrativ heißt, dass ich derzeit noch hauptamtlich im Park während der Gartenzeiten aktiv aufsuchende Sozialarbeit mit gärtnern verbinde. Jeder von uns ist auch offen für Integration. Ferner bemühen wir uns auch die Bewohner des Gemeinschaftsunterkunft (Asylanten) in den Garten zu bringen. Jetzt am 30.08. bspw. kommt eine Gruppe Kinder aus der GU und bemalt mit uns unsere schicke neue Werkzeughütte. Integration ist ja eher ein Aufeinanderzugehen. Deswegen findet die Integration eigentlich dadurch statt, dass „Bürgerliche“ und „Randgruppen“ hier zusammen am gleichen Projekt arbeiten und nicht nur die einen oder die anderen.
Die Organisation ist nicht leicht aufzudröseln. Das ist bereits was Gewachsenes. Es gibt in Bruchsal den Agenda 21 Projektgarten Heubühl. http://www.solidaritaetstourismus.de/ Die haben neben einem schönen Garten ein Streuobstwiesenmuseum angelegt, mit alten Sorten Streuobstbäumen. Sie bieten Kräuterspaziergänge und allerlei Projekte an. Einer der Hauptakteure von dort ist unser Garten- und Landschaftsbauexperte. Die Stadt Bruchsal beteiligt sich mit der Sachbearbeiterin für Bürgerbeteiligung, die auch das städtische Agendabüro leitet. Sie sorgt für Genehmigungen, Presse und ich sage mal, sie räumt uns die kommunalen Steine weg. Ich komme eigentlich eher aus der Armuts- und Exklusionsforschung und der regionalen Netzwerkarbeit gegen Armut und deren Begleiterscheinungen. Hauptberuflich bin ich Sozialarbeiter bei der Caritas und mach die Stadtteilarbeit für dieses Quartier. Ich habe einige urbane Gärten gesehen und sehe da gesellschaftlich einfach Sinn drin. Man könnte uns als Initiatoren sehen. ( wir gärtnern auch aktiv) Aber seit dem ersten Tag machen Leute gleichberechtigt mit. Wir sind im Kern etwa 20 Gärtner und bestimmt nochmal so viele die uns im Hintergrund unterstützen durch Dienstleistungen ( Sachen anfahren, Kuchen backen, Getränke bringen) Pflanzen, Werkzeug und Geldspenden. Wir machen eine Gartenversammlung an jedem Gartentag und beschließen die nächsten Entwicklungschritte. Jeder baut an, alle ernten.
# integrativer Bürgergarten Bruchsal
# Garten im Park
# sozialer Brennpunkt
# AsylbewerberInnen
# Gemeinschaftsgarten
(Gu, Gespräch 19.8.)
Die P-Gärten oder Common Grounds hat das AsylbewerberInnenheim bei ihnen um die Ecke (Stallschreiberstr) beraten rund um den Aufbau eines Gartens. Der Garten ist anscheinend nur für die Leute, die in dem Heim wohnen. Die InitiatorInnen wissen nix von anderen Gärten an Heimen/in Kooperation mit Heimen. Ich nehme Kontakt auf.
# AsylbewerberInnen
# nicht öffentlich
# Berlin-Kreuzberg
(Gu, Projektbesuch, 21.8.)
Im Wriezener Freiraumlabor in Berlin-Friedrichshain ist u.a. ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Initiiert hat diesen Garten vor einigen Jahren Frauke Hehl, doch gelang es nur schleppend, AnwohnerInnen zu finden, die dort gärtnern wollten. Inzwischen gibt es eine Gruppe und der Garten ist am Entstehen. Es gibt schon einige Beete und Sitzmöglichkeiten, einige wilde Ecken und undefiniert ist, wo der Garten auf der einen Seite aufhört.
Als ich da war, war leider niemand aus dem Garten anwesend (war aber auch ein Spontanbesuch, da ich eh in der Nähe war). Auf meine Mail im Vorfeld hatte auch niemand geantwortet.
# Gleisbeet Berlin-Friedrichshain
# Umnutzung
# Gemeinschaftsgarten
(Gu, Projektbesuch, 21.8.)
Der Kiezgarten Fischerstraße ist 1ha groß und auf einer öffentlichen Fläche entstanden, die als Grünfläche im Flächennutzungsplan verzeichnet ist. Eigentlich sollte hier ein Park entstehen, doch dafür fehlte das Geld. Die Vornutzung war ein Sonnenblumenlabyrinth. Zwei Privatpersonen wollten gerne einen Gemeinschaftsgarten aufbauen und haben nach viel Recherche-Arbeit die zuständigen AnsprechpartnerInnen rausgefunden, den Trägerverein gegründet (der nur aus den 7 Gründungsmitgliedern besteht) und die Nutzung für 10 Jahre mit Verlängerungsoption übertragen bekommen. Es gibt individuelle und Gemeinschaftsbeete, Bienen, eine aus Fundsachen selbstgebaute Komposttoilette, Obstbäume, einen Bauwagen (Leihgabe) mit den Werkzeugen und Geräten, große noch verfügbare Flächen, auf denen Brennnesseln wuchern (sie haben diverse Planungen, was sie hier machen wollen). Sie sind 60 Leute, davon 40 Aktive, manche sind jeden Tag. Sie haben verschiedene AGs, wie Beete, Bienen, Streuobst, Bauen, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit etc. Es gibt Plena und dann noch Treffen in den AGs.Die meisten wohnen in der Nähe, manche kommen aus anderen Bezirken.
Sie sind altersmäßig von 18 – 60 Jahre alt plus viele Kinder. MigrantInnen sind kaum dabei und es sind hauptsächlich AkademikerInnen. Es wollen auch immer noch weitere Leute hauptsächlich individuelle Beete – diese sind aber vergeben und mehr sollen es auch nicht werden. An den gemeinschaftlichen Beeten kann sich jedeR beteiligen, da gibt es auch viel zu tun.
Sie haben noch kein Wasser und bringen das teilweise in Kanistern von zu Hause mit, bekommen es von den umgebenden Schrebergärten oder auch mal von der Feuerwehr. Sie wollen einen Brunnen bauen (Grundwasser ist 20m tief) und wir haben u.a. das gefördert. Außerdem wollen sie Werkstätten aufbauen für handwerkliche Tätigkeiten. Noch sind sie nicht vernetzt mit den anderen Gärten in Berlin bis auf einzelne private Kontakte. Sie kennen auch die anderen Gärten in Lichtenberg nicht.
# Kiezgarten Fischerstraße
# Brunnen
# Werkstatt im Garten
# öffentliche Fläche
# Komposttoilette
# Bienen
# Berlin-Lichtenberg
#individuelle und gemeinschaftliche Parzellen
(Gu, Projektbesuch, 21.8.)
Der Gemeinschaftsgarten Glogauer 13 in Berlin-Kreuzberg ist auf einem ehemaligen Sportplatz entstanden. Gruppen haben Palettenbeete, es gibt einen kleinen Bauwagen mit Geräten auf der einen Seite und die andere Seite der Fläche ist so geblieben wie vorher: hier können die Jugendlichen weiterhin Fußball etc. spielen, was auch genutzt wird.
# Gemeinschaftsgarten Glogauer 13
# Berlin-Kreuzberg
# Garten und Sport
# Jugendliche
# Umnutzung
(Gu, Projektbesuch, 21.8.)
Der Multitude-Garten ist auf dem Gelände „Karpfenteich Str. 13“, wo auch eine offene Metallwerkstatt und inzwischen der Lastenradbaucontainer, der bisher am Betahaus stand, sind (und noch einige andere Projekte). Ausgehend vom Verein Multitude, die in Aslybewerberheimen (sie sagen Lager) Sprachunterricht geben, letztes Jahr entstanden.
Aus dem Jahresbericht von 2013:
Das Multitude Garten Projekt wurde Anfang März 2013 ins Leben gerufen. Den Anstoß dafür gab die Gruppe „Rhizom“, welche ein weiträumiges Grundstück in der Nähe des Treptower Parks bewohnt und verwaltet. Sie trat mit der Idee an Multitude heran, auch Geflüchteten und Migrant_innen die Nutzung des Ortes möglich zu machen. Das relativ lose Konzept, das sich daraus entwickelte, sah vor, Geflüchteten dauerhaft einen geschützten Raum bereitzustellen, in dem sie gärtnerischen Tätigkeiten nachgehen können. Gemeinsam mit den Aktiven sollte sich somit ein Projekt generieren, das dazu beiträgt, den typischen Lageralltag zu vergessen und die Möglichkeit bereithält, sich alternativ zu beschäftigen. Neben diesem Aspekt sollte der Garten vor allem ein Platz für Austausch und Einbeziehung sein. Konkret hofften wir innerhalb des Beteiligtenkreises auf mehr zwischenmenschliche Kommunikation, auf Themen, die im Deutschunterricht meistens zu kurz kommen. In einem weiteren Kontext, ging es uns aber auch um die Frage, wie man Geflüchtete enger in die Strukturen von Multitude einbinden kann. Im Idealfall sollte sich hier nicht nur ein Raum auftun, der von Geflüchteten genutzt, sondern auch aktiv von Geflüchteten mitgestaltet wird.
Das Garten- und Wohngelände, nicht weit vom Treptower Park, kann als weitläufiges Areal beschrieben werden, in dem zwischen viel Bäumen und Grün, eine Wohngemeinschaft und mehrere Projekte angesiedelt sind. Neben Schweißerei, Pizzeria, Band und Proberaum hat unsere AG einen belebten Platz gefunden, an dem sie im Laufe der Monate mehrere Hochbeete anlegte. Mittels Verteiler kommunizierten wir intern Termine, Ideen und Wünsche. Bei den zweiwöchigen Treffen, ab Mitte Mai 2013, wurden diese dann realisiert. Unterschiedliche Gemüse- und Nutzpflanzen (Tomaten, Radieschen, Kürbisse, Mangold, diverse Kräuter, Ringelblumen etc.) wurden gesät, gegossen und schließlich geerntet. Leider wurde jeder dieser Arbeitsschritte ohne das Beisein von Geflüchteten durchgeführt. Nach anfänglichen Fragen, wie wir Geflüchtete für unser Projekt begeistern können, entwickelte sich die Idee eines Multitude Picknicks: Ein gemeinschaftliches Essen und Beisammensein, das mit Hilfe mehrsprachiger Flyer in den betreffenden Lagern kommuniziert wird. Mit der Intention den Garten vorzustellen und schmackhaft zu machen organisierten wir für den 14. Juli und den 28. August ein solches Zusammensein. Es wurde gemeinschaftlich gegrillt, musiziert, Theater gespielt, geredet und erklärt. Aufgrund des schlechten Wetters und des Ramadans belief sich die Besucherzahl des ersten Picknicks auf ungefähr acht Aktive sowie fünfzehn Geflüchtete, die wir nicht langfristig in unser Projekt eigliedern konnten. Das zweite Picknick war erfolgreicher. Bei gutem Wetter verbrachten rund fünfzig Geflüchtete und Aktive einen angenehmen Nachmittag im Garten. Die Geflüchteten nahmen das Projekt zwar sehr positiv auf, doch über die Picknicks hinaus entwickelte sich kein tieferes Verlangen diesen Garten für sich nutzbar zu machen. Zum Herbstanfang hat sich die Situation nicht gebessert; das schleppende Vorankommen wurde durch einen schrumpfenden Kreis an Aktiven zusätzlich verstärkt. Am 19.10 organisierten wir ein abschließendes Multitude-Cafe um die Lebensmittel des Gartens sinnvoll zu verwerten. Auch dieses Treffen wurde sehr gut aufgenommen, konnte aber aufgrund der vorangeschrittenen Kälte nicht mehr im Garten stattfinden und somit auch nicht als Werbeschild für den Garten genutzt werden. Abgesehen von diesen einzelnen gemeinschaftlichen Aktivitäten ist es uns nicht gelungen, den Garten als freien Raum für Alle zu etablieren.
– Unvorteilhafte Lage des Gartens: weit weg von Lagern
– Sichtweise der Geflüchteten: Gärtnern wird als Arbeit empfunden, nicht als Entspannung?
– Schrumpfender Kreis an Aktiven über das Jahr hinweg
– Mangelnde Kontinuität bzgl. der Treffen
– Überforderung der Aktiven?: Abholen, Karten bezahlen, längere Treffen, schlechtes Wetter, schwierige Kommunikation, etc.
– Anwerben von neuen Aktiven
– Neues Jahr gleich mit gemeinschaftlicher Aktion starten (Kombination von Rekreation und Organisation – bez. letzterem v.a. gemeinsamer Austausch über zukünftige Strukturen, Tätigkeiten im Garten und über alles was zu einer gemeinschaftlichen Nutzung des Ortes hinführt)“
Sie holen die Flüchtlinge aus den Lagern ab und fahren gemeinsam in den Garten. Es gibt eine Kerngruppe von ca. 10 (?) Leuten, die das machen und auch bei den Flüchtlingen gibt es eine Kerngruppe von jungen Männern, die immer dabei sind.
Sie wollen nun noch öfters Picknicks veranstalten, um noch mehr Leute in den Garten zu holen, auch welche, die dann gar nicht gärtnern wollen.
Sie haben beobachtet, dass die Flüchtlinge das geerntete Gemüse gar nicht mitnehmen wollen. U.a. aus sprachlichen Gründen haben sie noch nicht verstanden, warum. Eventuell gibt es Neid bei denen, die nicht dabei sind (wollen – denn es steht ja allen offen). Sie haben auch nicht nur die Leute in den Sprachkursen angesprochen, sondern Zettel in verschiedenen Sprachen in den Lagern aufgehängt. Es ist auch nicht nur ein Lager, sondern alle, die in der Nähe sind.
Sie wollen gerne einen Grill bauen – und freuen sich über Kontakt zur Metallwerkstatt und den Low-Tec Leuten, die da ja eventuell auch was machen wollen.
Es kann sein, dass sie sich an den Kosten für das Gelände beteiligen müssen und noch wissen sie nicht, wie sie das Geld dafür auftreiben sollen.
Ob sie mit auf unsere Site wollen müssen sie mit den Leuten absprechen, die auf dem Platz wohnen (Wagenstellplatz).
# Multitude Garten Berlin-Treptow
# AsylbewerberInnen
(Gu, Projektbesuch, 20.8.)
Die Beete bei Rosa Rose in Berlin-Friedrichshain sind nicht sofort identifizierbar: die Beete sind in der Wiese und die Wiese wuchert. Es sind auch nicht so sehr viele Beete da. Die Beete sind teilweise individuell und teilweise gemeinschaftlich, auch die individuellen. Es gibt immernoch ab und an kleinere Konflikte mit den Nachbarn, doch insgesamt sind sie da inzwischen akzeptiert, auch wenn nur sehr wenig direkte AnwohnerInnen mitmachen. Ab und an kommt was weg, ab und an wird was kaputt gemacht, aber alles im Rahmen. Werkzeug und Wasseranschluss sind nach wie vor in dem Pavillion aus Metall. Sie hatten da bis vor kurzem einen nur mit Werkzeug aufschraubbaren Verschluss – doch bald wussten viele auch ungebetene Gäste, wie man das aufmacht. Nun haben sie ein Zahlenschloss, was noch hängt (mein Gesprächspartner hatte dann aber den Code vergessen und kam nicht an das Wasser ran).
Sie sind eine Kerngruppe von (Zahl leider vergessen) und alle machen ein bisschen was. Sie machen viele Kulturveranstaltungen und beteiligen sich bei Soliaktionen, Straßenfesten etc. Wenn jemand was im Garten machen will oder sich da einfach aufhalten will, muss niemand fragen. Sie sagen dann immer: ist doch ein öffentlicher Raum, klar kannst Du hier ein Konzert machen.
Es sind noch ein paar Leute dabei, die auch in der alten Rosa Rose dabei waren und es gibt noch sehr viele Interviewanfragen für Uniarbeiten. Die „alten Hasen“ ermutigen die anderen, diese Anfragen selber zu beantworten und eben von ihrem Kenntnisstand auszugehen. Etliche Studierende haben nicht gut recherchiert und nicht mal die Infos auf der Website gelesen.
Die Gruppe ist offen, jeder der will, kann mitmachen.
Bei Rosa Rose haben wir den ersten Kompostworkshop mit einem besonderen Schnellverfahren finanziert. Und obwohl sie es in den heißen Tagen nicht geschafft hatten, den Kompost feucht zu halten und obwohl die Abdeckungsplane, die wichtig für die Temperatur ist, auch immer mal wieder mutwillig runtergerissen und zerfetzt wird, war jetzt schon Erde aus dem Biomüll geworden. Der Workshop hat allen Spaß gemacht, sie fanden auch, dass Martina es gut vermittelt hat.
# Rosa Rose Berlin-Friedrichshain
# öffentlicher Raum
# Kompost
# Kultur
(Gu, Projektbesuch, 20.8.)
Die Beete bei Rosa Rose in Berlin-Friedrichshain sind nicht sofort identifizierbar: die Beete sind in der Wiese und die Wiese wuchert. Es sind auch nicht so sehr viele Beete da. Die Beete sind teilweise individuell und teilweise gemeinschaftlich, auch die individuellen. Es gibt immernoch ab und an kleinere Konflikte mit den Nachbarn, doch insgesamt sind sie da inzwischen akzeptiert, auch wenn nur sehr wenig direkte AnwohnerInnen mitmachen. Ab und an kommt was weg, ab und an wird was kaputt gemacht, aber alles im Rahmen. Werkzeug und Wasseranschluss sind nach wie vor in dem Pavillion aus Metall. Sie hatten da bis vor kurzem einen nur mit Werkzeug aufschraubbaren Verschluss – doch bald wussten viele auch ungebetene Gäste, wie man das aufmacht. Nun haben sie ein Zahlenschloss, was noch hängt (mein Gesprächspartner hatte dann aber den Code vergessen und kam nicht an das Wasser ran).
Sie sind eine Kerngruppe von (Zahl leider vergessen) und alle machen ein bisschen was. Sie machen viele Kulturveranstaltungen und beteiligen sich bei Soliaktionen, Straßenfesten etc. Wenn jemand was im Garten machen will oder sich da einfach aufhalten will, muss niemand fragen. Sie sagen dann immer: ist doch ein öffentlicher Raum, klar kannst Du hier ein Konzert machen.
Es sind noch ein paar Leute dabei, die auch in der alten Rosa Rose dabei waren und es gibt noch sehr viele Interviewanfragen für Uniarbeiten. Die „alten Hasen“ ermutigen die anderen, diese Anfragen selber zu beantworten und eben von ihrem Kenntnisstand auszugehen. Etliche Studierende haben nicht gut recherchiert und nicht mal die Infos auf der Website gelesen.
Die Gruppe ist offen, jeder der will, kann mitmachen.
Bei Rosa Rose haben wir den ersten Kompostworkshop mit einem besonderen Schnellverfahren finanziert. Und obwohl sie es in den heißen Tagen nicht geschafft hatten, den Kompost feucht zu halten und obwohl die Abdeckungsplane, die wichtig für die Temperatur ist, auch immer mal wieder mutwillig runtergerissen und zerfetzt wird, war jetzt schon Erde aus dem Biomüll geworden. Der Workshop hat allen Spaß gemacht, sie fanden auch, dass Martina es gut vermittelt hat.
# Rosa Rose Berlin-Friedrichshain
# öffentlicher Raum
# Kompost
# Kultur
(Gu, Projektbesuch, 20.8.)
Am Esperantoplatz in Berlin-Neukölln (S-Sonnenallee) entsteht vor der Tür eines interkulturellen Theaterprojekts für Schulen und Jugendliche ein Gartenprojekt. Ein Teil des Platzes, der umzäunt ist und an dessen Zaun hauptsächlich Verbotsschilder hängen (und kein Hinweis auf das Projekt), ist gesäubert worden (war vorher verwildert und mit Müll übersät). Die Theaterleute haben mit Jugendlichen zusammen schon eine kleine Bühne und ein paar Bänke gebaut. Beete sollen folgen.
Sie sagen, dass es ein sehr schwieriger Kiez ist, mit viel Armut und Perspektivlosigkeit. Sie arbeiten viel mit den Schulen zusammen und haben eine 3-Jahres Förderung durch das BMF bekommen.
Sie sind ganz am Anfang und interessiert an dem Theaterprojekt aus dem Garten der Künste in Neukölln, an mobilem Siebdruck, an Kontakten zu anderen Gärten in Neukölln (habe ich schon alles vermittelt)
# IG Esperantogarten
# Kultur im Garten
# Jugendliche
# privater Eigentümer
# Berlin-Neukölln
(Gu, Projektbesuch, 19.8.)
Die Prachttomate wird von einer Kerngruppe von ca. 12 Leuten gemeinschaftlich bewirtschaftet. Insgesamt sind es mehr Leute, die mitmachen. Sie gärtnern in Hochbeeten, haben im letzten Jahr 2 Gewächshäuser gebaut, haben einen Bauwagen mit den Werkzeugen und Materialien, machen kulturelle und politische Veranstaltungen (Kino, Theater, Diskussionsrunden etc.).
Derzeit ist ihre Situation unsicher, da es neue Planungen für das Areal gibt. Es gibt noch keinerlei Aussagen dazu, was mit dem Gelände passieren soll, ob es bebaut oder freigehalten werden wird. BürgerInnenbeteiligung ist aus der Sicht von Thomas, dem einen Initiatoren, nicht gewünscht. Sie versuchen da aber einen Weg für zu schaffen und wollen ihre Beteiligung an der Planung durchsetzen. Sie berufen sich dabei auf Beispiele aus Hamburg – wie z.B. Park Fiction.
Eine interessante Erfahrung habe ich gemacht: ich hatte meinen Besuch nicht angekündigt, sondern bin extra zu den angekündigten Öffnungszeiten in den Garten gegangen. Eine Frau hat mich rumgeführt und alles erläutert (der ich mich natürlich vorgestellt hatte). Thomas war noch nicht da, sollte aber noch kommen. So wartet ich im Garten und arbeitet derweil am Laptop. Plötzlich stand eine Frau vor mir, die ich vorher nicht gesehen hatte und verlanget zu wissen wer ich sei und was ich da machen würde (nicht sehr einladend, feindlich). Ich stellte mich vor und sie sagte dann, dass sie es ganz und gar unmöglich fände, wenn im Garten einfach Leute wären, die sich nicht vorstellen würden. Sie wolle mich ja jetzt nicht ausladen, aber…
Ein besonderes Verständnis von einem offenen Garten. Bei Rosa Rose machte ich eine ganz andere Erfahrung – siehe Eintrag dazu
# Prachttomate Berlin-Neukölln
# Gemeinschaftsgarten
# Politik
# Bleiben gefährdet
# BürgerInnenbeteiligung
(Gu, Gespräch, 19.9.)
Karin Rieckmann, die Initiatorin und Koordinatorin des IG Garten der Künste in Berlin-Schöneberg erzählte ein paar tolle Geschichten:
– Es gab einen Saatgutworkshop, bei dem jemand von Social Seeds mit großen und kleinen Sieben kam und zeigte, wie man damit das Saatgut reinigen kann. Eine kurdische (?) Frau fand das viel zu aufwendig, nahm kurzer Hand in Ermangelung eines extra Stücks Stoff hoch und hatte mit einigen geschickten Bewegungen auch das Saatgut gereinigt.
– Etliche Leute haben nicht so viel Ahnung vom Gärtnern und sind immer auf der Suche nach Anleitung. Eine mittelalterliche Frau fiel ein, dass sie ja ihre Mutter fragen könnte und holte die 80-jährige Frau (Türkin?) in den Garten. Diese thront nun öfters dort und gibt ihr Wissen weiter, was auf viel Interesse stößt. Bisher hatte noch nie jemand sie danach gefragt.
– Aus der Jugendtheatergruppe „Falafels“ wurde Karin schon mal angerufen, als der Park vermüllt war. Diese Jugendlichen hatten anfangs auch gerne noch Müll auf den neu entstandenen Garten aus den Fenstern geworfen. Sie wollten jetzt einen Aktionstag organiseren, um den Park, IHREN Park aufzuräumen – ist ja schließlich ihr Auftrittsort
# IG Garten der Künste
# Berlin-Schöneberg
# Wissensvermittlung
# Garten im Park
(Gu, Projektbesuch, 19.8.)
In einer dicht bebauten Wohnungsanlage (Genossenschaft?) mit etlichen Grünflächen zwischen den Häuserschlangen entsteht der „Garten der Länder“ in Berlin-Marienfelde. Jemand von der Wohnungsbaugesellschaft hat das Gartenprojekt in Schöneberg gesehen (Garten der Kulturen/Pallaspark) und konnte gar nicht glauben, dass es a) gelungen ist aus der öden „Park“-Fläche (die ja aus Beton bestand) so ein Projekt zu machen und b) die Leute einzubeziehen und mit ihnen zusammen einen „funktionierenden“ Garten aufzubauen. So kam Karin Rieckmann, die das Projekt in Schöneberg aufgebaut hat, zu dem Auftrag, auch in Marienfelde einen IG aufzubauen. Auf der Fläche stand vorher ein Ökohaus – niemand weiß bisher so ganz genau, was die gemacht haben. Die Fläche ist umzäunt, Wasser und Strom legt die Wohnungsbaugesellschaft. Es gibt schon eine Gruppe Interessierter, die gerne loslegen möchte. Mit unserer Förderung für den Bau eines Häuschens, in dem der Strom mit untergebracht werden kann (was Bedingung war), kann nun die Planung Schritt für Schritt umgesetzt werden. Zunächst muss der stark verdichtete Boden abgetragen und Mutterboden (30cm) aufgeschüttet werden. Das wird ein Beschäftigungsträger machen. Wasser und Strom werden verlegt, das Häuschen gebaut, Beete angelegt. Sie wollen neben „Themenbeeten“ zu Pflanzen aus unterschiedlichen Ländern – Nutzpflanzen, die dann jeweils Gruppen (bestehend aus AnwohnerInnen) nach ihrem Gusto pflanzen und pflegen können – auch einen Werkstattbereich auf der Fläche haben. Für handwerkliche Tätigkeiten und aber auch als Raum für Kultur.
Es gibt schon einen offenen Gartenchor, den jemand leitet, der den (gescheiterten) Garten der Poesie in Neukölln mit aufgebaut hatte.
Bald haben sie ihr erstes Sommerfest und wollen da noch mehr MitmacherInnen werben.
Es gibt schon eine Vernetzung zu der Jugendtheatergruppe vom Garten der Künste. Das sind hauptsächlich arabisch/palästinensisch-stämmige Jugendliche. In Marienfelde in der Wohnanlage leben neben Deutschen hauptsächlich russisch- und osteuropäisch-stämmige Menschen. Die Jugendlichen haben Möbel aus Kleingärten der MitmacherInnen in Marienfelde transportiert – und die Marienfelder waren ganz überrascht, dass „die“ ja echt höflich und aufgeschlossen sind und sogar gut Deutsch konnten.
# IG Garten der Länder Berlin-Marienfelde
# Wohnungsbaugesellschaft
# Werkstatt im Garten
# Kultur
(Gu, Projektbesuch, 18.8.)
Den Mauergarten in Berlin-Mitte gibt es noch kein Jahr. Angefangen haben sie mit ein paar wenigen Beeten, alle gemeinschaftlich. Nun gibt es geschätzt 100 Beete (Palettenbeete) und die allermeisten – bis auf die vom Anfang – sind individuell. Sie schätzen, dass mindestens 200 Leute hier gärtnern. Im Verein sind sie nun schon fast 50 Mitglieder – und es wird allen GärtnerInnen nahe gelegt, doch in den Verein einzutreten, ist aber kein Muss. Der Garten ist ganz offen, keinerlei Zaun oder Hecke ist drum herum. Ab und zu kommt was weg (Pflanzen) oder werden Parties auch dort gefeiert und Müll landet in den Kisten, anfangs sind mal die IBC-Container durchlöchert worden – doch für die Lage und Offenheit ist das aus Sicht der Aktiven zu vernachlässigen. Werkzeug lagert in einer großen, wohl selbstgebauten Kiste, die mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Auch kleine Häuschen, in denen eher bisschen Wertvolleres ist, haben ein Zahlenschloss – alle Schlösser haben dieselbe Kombination. Sie sind gerade dabei zu überlegen, ab wann wer diese Kombi bekommt. Wasser zapfen sie mit Standrohr aus einem nahen Hydranten, der anfangs noch kaputt war und von Grün Berlin repariert wurde. Schläuche haben sie über unsere Förderung gekauft. Anfangs haben die Parkleute auch mal den Garten mitgegossen oder die Container gefüllt, doch das wird nun nicht mehr gemacht (ich glaube der Grund war, dass es weniger Personal gibt o.ä.).
Sie haben außerdem noch eine Lagerfläche, auf der Paletten und andere Materialien liegen und auch die Bienen stehen.
Sie haben mehrere pflanzenkundige GärtnerInnen mit dabei, die ihr Wissen in internen Workshops den anderen weitergeben. Der eine erzählte mir, dass es für ihn schwierig war, da er von der völligen Ahnungslosigkeit vieler MitgärtnerInnen doch verblüfft war und dann mit basics wie „wir lesen jetzt mal die Aufdrucke auf den im Baumarkt oder bei Aldi gekauften Erdetüte und im Vergleich dazu den Aufdruck von Bioerde-Tüten“.
Um einen Überblick darüber zu bekommen, wo noch neue Beete hin könnten, arbeiten sie mit einem Quadrocopter, also einer Drohne, die Fotos machen kann: von oben nehmen sie Bilder auf, die sie in einen Plan integrieren können. Einen Teil wollen sie als Wildwiese für Bienen etc. freihalten.
Zu den Plena, die inzwischen nur noch alle 2 Wochen stattfinden, kommen natürlich bei weitem nicht alle. Manche haben dann ein schlechtes Gewissen und kommen mal, wissen aber nicht, was sie da eigentlich sollen. Einige machen dafür dann viel im Garten oder geben ihr Wissen weiter.
Ein Mann, den ich traf, sagte, er wäre Tomatenpate und die Tomaten hießen Alice, Tom und Jenny (o.ä.), nach den PflanzenspenderInnen benannt. Diese würden sich auskennen und er lernt von ihnen und findet diese Form von „Teil-Beteiligung“ genau richtig.
Sie haben ein umfangreiches Workshopangebot (das hatte ich ja schon eingestellt), bei dem sie ihr Wissen an die MitgärtnerInnen weitergeben. So war letzten Sonntag wohl in einer Ecke ein Palettenbeetebauworkshop, es gab einen Workshop zum Imkern im Garten, einen zum Pflanzenvermehren und einen zu Kräutern.
Wie lange sie bleiben können ist unklar, das hängt eng mit der Weiternutzung der Fläche ab, deren geplante Teilbebauung ja massiv kritisiert und bekämpft wird.
# Mauergarten Berlin
# Garten im Park
# Bienen
# Wissensvermittlung
# Gemeinschaftsgarten
(Gu, Projektbesuch, 18.8.)
Fußläufig in 15 min vom Moabeet entfernt gibt es seit kurzer Zeit den Bürgergarten in Moabit. Auf einer großen Fläche, auf der mal ein Güterbahnhof war, wird ein sehr großes Gastro/Hallenzentrum entstehen. Dafür mussten Ausgleichsflächen geschaffen/erhalten werden.
Ein Teil dieser Fläche ist ein Gemeinschaftsgarten. Träger ist BürSte, der Kiez heißt Stephanskiez. Der Garten wurde ohne große BürgerInnenbeteiligung angelegt – mit Hochbeeten aus Stahlgittern und Rank“toren“ aus Stahlstangen, aber auch erdegebundene Beete gibt es. Bei der Vorstellung des Projekts gab es 4x so viel Interesse wie Beete. Das wurde so gelöst, dass nun immer mehrere Leute ein Beet zusammen haben. Diese „Gemeinschafen“ haben sich auf der Versammlung gefunden. Es gibt eine lange Warteliste.
Kosten für Wasser und ähnliches belaufen sich etwa auf 100 Euro jährlich pro Parzelle. Der BürSte-Verein hat einen Vertrag mit dem Stadtbezirk
einer- und mit jeder Parzelle andererseits. Über Entscheidungsfindungsprozesse gab es noch keine ausufernden Diskussionen oder zusätzlichen Vereinbarungen. Das lief bisher immer zu aller Zufriedenheit über die monatlichen BürSte-Versammlungen. Ein kleiner Zaun (gegen Hunde) umgibt das Gartenprojekt, die ganze Parkanlage ist von einem hohen Zaun umgeben, die Tore sind abschließbar.
# Bürgergarten Moabit
# Ausgleichsfläche
# Top Down
(Gu, Projektbesuch, 18.8.)
Das Moabeet ist auf einer ehemaligen Brache neben der „KuFa“ in der Lehrterstraße entstanden. Leute von der „KuFa“ waren vor Jahren mal bei uns – bei einem der ersten Werkstattgespräche zu selbstorganisierten Aktivitäten/Freiräumen in der Stadt. Auf der Brache ist ein Spielplatz und eine Ballspielfläche entstanden und eben ein Nachbarschaftsgarten. Es gibt individuelle Beete, wenige gemeinschaftliche Flächen, Wasser, aber keine Toilette (alles in der benachbarten KuFa).
In den Ferien sind wenig Leute aktiv, Unkraut verdeckte die Früchte, einiges war vertrocknet.
# Moabeet Berlin
# Ex Brache
# öffentliche Fläche
(Gu, Mail 20.8.)
Zum Stand des Mauergartens siehe Eintrag zum Projektbesuch von Gudrun am 18.8.
Liebe Mauergärtner*innen, diese Woche bringt wieder ein buntes Programm. Alle sind herzlich zu den verschiedenen Workshops eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Jetzt in der Erntezeit beginnen wir mehr über die Saatgutgewinnung und Saatgutvermehrung zu lernen. Zur Information und Inspiration unten ein Foto mit selbstgemachten Saatguttütchen von beispielsweise den Social Seeds http://www.social-seeds.net/ Willkommen diese Woche im Mauergarten: Dienstag, 19. August 2014
Mittwoch, 20. August 2014
Freitag, 22. August 2014
Samstag, 23. August 2014
Sonntag, 24. August 2014
# Mauergarten Berlin-Mitte
# Gemeinschaftsgarten
# Workshops
# Bienen
# Handwerk in Gärten
(Gu, Mail, 20.8.)
„in diesem Jahr wurde ganz in der Nähe des Franz Marc Museums […] ein Haus der Gemeinde von Asylbewerben bezogen. Da es in nächster Nachbarschaft des Museums auch einige brachliegende Schrebergärten gibt und ich davon ausgehe, dass die Menschen, die auf die Entscheidung über ihre Asylanträge warten, zum Teil gern einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen würden, habe ich bei der Gemeinde angeregt, die Gartenflächen für einen Museumsgarten, der in Zusammenarbeit mit den Asylbewerbern entstehen soll, zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde hat dem zugestimmt und auch einige Asylbewerber möchten sich an dem Projekt beteiligen, in das ich gern auch die Kocheler Grundschule und unsere Museumspädagogen mit einbinden möchte. „
# Museumsgarten Franz Marc Museum Kochel
# AsylbewerberInnen
# Schule
# Schrebergärten
(Mail an info@, 20.8.)
„wir haben dieses Jahr mitten in der Stadt Bruchsal einen Bürgergarten gegründet.
Der „Bürgergarten Viktoria- Anlage“ (noch schmucklos der Namen J ) befindet sich in der Viktoria Anlage Bruchsal und ist der erste Schritt zu
„Stadtgrün statt Grau“. Wir wollen noch weitere Gärten gründen und Baumscheiben bepflanzen, an sich das Wissen für urbane Gartenkultur vermitteln. Die Idee und die ersten Impulse kommen aus der Kooperation der Agenda 21 Gruppe, der Stadt Bruchsal und des Caritasverbands. Der Garten kommt super an, wächst und gedeiht. Zur Geschichte: http://stadtgruenstattgrau.wordpress.com/ […]
# Bürgergarten Bruchsal
# Kooperation
#Garten im Park
(Gu, Mail 20.8.)
„[…]nun ist es endlich soweit, wir haben einen gemeinsamen Termin mit allen vier beteiligten Städten (Marsaille, Berlin, Neapel, Sarajevo) gefunden und am 1.9. geht es los. Das im Garten angedachte und dann unter Schirmherrschaft unseres Gartenmitglieds Géraldine (arbeitet beim Centre Francais de Berlin) weiter koordinierte EU-Gemeinschaftsgartenprojekt startet endlich. […]“
Meine Nachfrage nach Aufwand beantwortet Christian so.
„Bei EU-Projekten fliegst Du schon in der Vorrunde raus, wenn Formalia nicht erfüllt sind, ganz egal, wie gut der eigentliche Antrag ist…
Dann brauchen die Beantragenden schon im Vorfeld die internationalen Kontakte, um beantragen zu können und müssen min. 6-9 Monate Vorbereitungszeit einkalkulieren (zwischen erstem Tippen und Mittelbewilligung). Wenn ein Garten nicht wie Gartendeck, Prinzessinengarten o.ä. organisiert ist, passt das eher nicht. Spannenderweise scheint das ganze, selbst wenn es schon vor organisiert ist, gar nicht so spannend zu sein, denn wir hatten letztendlich viel Mühe, um die 6 Plätze voll zu bekommen.“
# Pyramidengarten Berlin
# IG
# internationale Vernetzung
# Finanzierung
(Gu, Mailing, 19.8.)
Bei Neuland in Köln gibt es mal wieder viele attraktive Angebote.
Mi, 20. August, 19.30 Uhr
Urbane Ernährungsrevolution – Ein Abend mit Philipp Stierand
Philipp Stierand, Autor des Buches „Speiseräume – Die Ernährungswende beginnt in der Stadt“, plädiert für ein Ende der städtischen Verantwortungslosigkeit und fragt in seinem Vortrag: Wie kann die Stadt die Lebensmittelversorgung beeinflussen, um die Versorgung der Bürger gesünder und nachhaltiger zu gestalten?
Ab 19 Uhr backen Lisa und Birgit Steinofen-Pizza für euch
Vortrag kostenlos
Ort: NeuLand
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heute Di., 19. August, 18 Uhr
Kräutersalze
Mitmach-Workshop: Lernt von Uschi und Barbara, wie man Kräutersalze für die Küche und zur Körperpflege herstellt. Man erfährt auch, wie man Kräuter so erntet, dass sie danach weiterwachsen können. Teilnahme natürlich kostenlos.
Ort: Küchen-Container auf NeuLand
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Mi., 20. August, 16.30 Uhr
Gastro AG
Wir wollen schleifen, streichen, bohren, sägen, räumen, kochen, backen, essen, trinken, denken und schwafeln.
Ort: Küchen-Container
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Do., 21. August, 17 Uhr
Kölner Weinstöcke
Kleiner Weinspaziergang mit dem Stadtwinzer Thomas Eichert.
Rut-wieß, klein und groß – mit Kell(t)erführung – wie die Traube in die Flasche kommt.
Ort: BlaumilchSalon, Zugasse 17-19
http://www.thomaseichert.de/kontakt.html
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Do., 21. August, 18 Uhr bis 20 Uhr
Brot backen im Lehmofen
Mitmachworkshop: Wir feuern den Ofen an, Ihr bringt Euren Teig oder die Zutaten mit. Lisa zeigt Euch, wie man daraus Brot backt. Teilnahme kostenlos.
Ort: NeuLand
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Sa./So. 23./24. August, 6./7. September, 13./14. September, jeweils ganztägig ab 10 Uhr
Workshop Bauen mit Wellerlehm
Wellerbau ist eine traditionelle Lehmbauweise. Der Verein Bildung.Bauen will diese Technik mit euch üben – um damit ab Dezember eine Schule in Somotillo/Nicaragua zu bauen. Achtung, Knochenarbeit mit Spaßfaktor! Einstieg ist jederzeit möglich – weitere Infos im Flyer im Anhang.
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So., 31. August, 14-22 Uhr
Sommerfest
mit Garten-Buffet, Lehmofenpizza, Kuchen, Limonade, Honig, selbstgemachten Produkten und Leckereien aus dem NeuLand-Garten
Das Programm steht noch nicht endgültig – hier ein Vorgeschmack:
15 Uhr: Workshop „Gestalten mit Restholz“. Wie man aus Ästen, Brettern, Holzscheiben, Baumstämmen, Wurzeln und anderen krummen Holzdingern Schönes und Praktisches herstellt: Figuren, Skulpturen, Eingänge, Zäune und mehr. Mit Michel.
15:30 Uhr: Öffentliche Führung durch den Neuland-Garten.
16 Uhr: Workshop Erdbeeren vermehren
16-17:30: Mitmach-Gemeinschaftsgärtnern
17 Uhr: Stadtwinzer Thomas Eichert schmeißt die Apfelpresse an!
Infostand der „Rheinischen Gartenarche“
ab 18 Uhr: Live-Musik
# Neuland Köln
# Gemeinschaftsgarten
# Veranstaltungen
(Gu, Mail, 18.8.)
„Eine Schautafelausstellung informiert über die Entwicklung von „fünf Jahre Blohmgarten“, unsere Kräuterfrauen geben Tipps zum Thema „Gesundheit aus dem Garten“. Der im Blohmgarten ansässige Imker leitet Interessierte beim Bau kleiner Insekten-Hotels an. Die Kinder können sich unter anderem beim Percussion-Workshop und Kinderschminken vergnügen .Für musikalische Unterhaltung sorgen verschiedene Musikgruppen aus dem Nachbarschaftszentrum ufafabrik. Du kannst dich an den Bildern einer Gärtnerin erfreuen. Die Bilder genauso wie Handarbeiten und Produkte aus dem Blohmgarten kannst du käuflich erwerben“
Die Kerngruppe besteht aus 7 Personen, mehrere sind von der Evangelische Gemeinde der Stadt Wolfenbüttel und beschäftigen sich seit einem Jahr ein Gemeinschaftgarten aufzubauen.
Sie haben vor eine Woche den Vertrag des Grundstücks für 1 Euro im Jahr mit einer Baufirma unterschrieben.
Sie werden zunächst das Grundstück vorbereiten.
Die Idee der Gruppe ist, dass der Garten nur mit Gemeinschaftparzelle gestalten möchte.
Den engagierten TeilnehmerInnen dürfen die die Ernte bekommen.
Ich habe die Gruppe am 10.08 um 16:30-bis 18:30 Uhr in Göttingen empfangen und sie über meine Erfahrungen, Ziele den Interkulturellen Gärten bundesweit berichtet besonders über das Projekt „Ernährung und Gesundheit“.
Gedanke für einen neuen Interkulturellen Garten in Bernau
Empfang von Frau Dr. Verena Wittke Referentin für Familienbildung des BAGFW-Fachhausschusses Kinder, Jugend, Familien und Frauen. Arbeitswohlfahrt Bundesverband e.V.
Frau Wittke wohnt im Landkreis Berlin im Stadtteil Bernau mit hohen Migrantenanteil.
Sie findet die Idee der Interkulturellen Gärten sehr wichtig für ihren Stadtteil und macht sich Gedanken, einen Interkulturellen Garten in Bernau aufzubauen.
Ich habe sie im Büro empfangen und über die Entstehung und die Entwicklung der Interkulturellen Gärten bundesweit informiert, besonders über die Rolle der Stiftungsgemeinschaft anstiftung und ertomis mit Beratung, Seminaren, und andere Unterstützung. (mehr …)
(Gu aus Blog, 14.8.)
Neuland Köln hat 700m² Rollrasen geschenkt bekommen und verlegt. Ein Bild davon ist in ihrem Blog zu sehen (mehr …)
(Gu, Mail, 13.8.)
Green City bekommt für den Gemeinschaftsgarten „Giesinger Grünspitz“ noch die angrenzende Fläche (Zwischennutzung) dazu und hat nun einen Aufruf gestartet, in dem sie ehrenamtliche HandwerkerInnen suchen, die mit den AnwohnerInnen auf dieser Fläche Outdoormöbel bauen.
Im Gemeinschaftsgarten wird es bald einen Workshop mit Christine Nimmerfall geben zum Gärtnern auf kleinsten Platz. (mehr …)