Autor: admin

  • neuer IG in Planung in Berlin

    (Gu aus google alerts vom 19.5.)

    Netzwerk Stadtraumkultur (das schon andere Gärten in Berlin angeschoben hat, z.B. den am Pallst-Straßen-Hochhaus), ist dabei, auf einer Brache (Besitzer ist eine Wohnungsbaugenossenschaft), auf der mal ein Ökohaus stand, einen IG auf den Weg zu bringen. In Kooperation mit dem QM soll der „Garten der Länder“ enstehen.
    „[…]Auf dem Gelände entsteht nicht nur ein interkultureller Garten. Das Grundstück soll zum Gemeinschaftsraum werden und für alle nutzbar sein. So hat eine Jugendgruppe bereits ein Insektenhotel gebaut. Außerdem soll eine Sing-Gruppe ins Leben gerufen werden […]“

    Quelle: http://www.abendblatt-berlin.de/2014/05/17/gruene-ideen-gesucht/ (mehr …)

  • Politiker in Ida Oberstein sehen „urban gardening“ als „Helfer in der Not“

    (Gu aus google alerts vom 17.5.)

    „[…] LUB-Stadtrat Alexander Reinert präsentierte eine Reihe von Vorschlägen und Ideen, wie man angelehnt an die weltweite Bewegung des „Urban Gardening“, also dem Gärtnern in den öffentlichen Räumen der Städte, der Idarer Fußgängerzone neues Leben einhauchen könne. Die Initiative dafür, so machte Reinert deutlich, müsse vom Bürger ausgehen und wohl auch in seiner Hand bleiben, die Stadtverwaltung könne bestenfalls unterstützend mitwirken. […] Reinert begann mit einer deprimierenden Analyse des Ist-Zustandes von Idar: Die Fußgängerzone sei geprägt von zunehmenden Leerständen, einer zwar sauberen, aber nüchternen und langweiligen Optik, niedriger Verweildauer der Besucher, fehlenden Anreizen, geringem Wohlfühlfaktor. Das und die Ideenlosigkeit der Akteure führe dazu, so Reinert, dass es keine Anreize für Investoren gebe, was wiederum zu Resignation, Stillstand, einem Gefühl der Nichtbeachtung und oftmals sogar Wut bei Anwohnern und Geschäftsleuten führe. […]Reinert entwarf die Vision einer durch viele kleine private und gemeinschaftliche Aktionen begrünten Fußgängerzone. Der Fantasie seien dabei keine Grenzen gesetzt, Projekte könnten vom Terrassenplatz am viel zu wenig genutzten Idarbach über Sinnesbänke, einen Picknickplatz oder einen offenen Gemüse- und Obstmarkt der Bürger bis hin zum Sommercamp „Gärtnern für Kids“ oder einer Fahrradleihstation mit offener Fahrradwerkstatt reichen. Ebenso seien Kindergärten in die Aktivitäten einbeziehen. Ziel sei es letztlich, den öffentlichen Raum als Lebensraum für den Bürger wieder zu entdecken und auf neue und zeitgemäße Weise weiterzuentwickeln[…]“

    Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/nahe_artikel,-Urban-Gardening-Buergerliches-Gruen-soll-Idar-retten-_arid,1152209.html (mehr …)

  • Gartenprojekt als Genossenschaft

    (Gu, Tel, 16.5.)
    In Südoldenburg plant jemand, einen Teil seiner landwirtschaftlichen Fläche in eine genossenschaftlich getragene Streuobstwiese mit Gemeinschaftswaldgarten umzuwandeln. Die Fläche ist am Ortsrand, eine direkte Nachbarschaft gibt es nicht, im Ort leben 2000 Leute. Oldenburg ist 3 (?) km weg.
    Die Obstbäume sollen relativ weit auseinander gepflanzt werden, in den Zwischenräumen sollen Leute das anbauen können, was sie wollen. Kontakt hat er mit der Caritas aufgenommen. Diese ist interessiert daran, dass die behinderten Menschen, die in ihren Werkstätten arbeiten, neue Betätigungsfelder hätten und können sich auch vorstellen, das Obst und Gemüse bei sich zu verkochen.
    Es gibt noch keine Gruppe, es gab noch keine Infoveranstaltung, aber es gibt einen buisnessplan, den er uns mal zuschickt. Er ist noch ganz am Anfang, kennt aber Gartendeck und Hof vorm Deich und wird Kontakt zu den Gärten in Oldenburg aufnehmen. (mehr …)

  • noch nicht viel los in „Elisabeths Garten“ in Düsseldorf

    (Gu, Projektbesuch am 13.5.)
    Im Rahmen von der Quadriennale sind in Düsseldorf 4 Gartenprojekte entstanden, bzw eins davon gab es schon vorher. Die Gartenberatung machen die P-Gärten.
    – vor dem KiT (Kunst im Tunnel, eine Art Galerie) stehen ein paar wenige Kisten und ein IBC-Container. In den Kisten wächst nicht viel, es gibt kein Schild mit AnsprechpartnerInnen und es sah so aus, also ob das bisher nicht von der Bevölkerung angenommen ist.
    – Düsselgrün, das Gartenprojekt in der Haifastraße, hat einen Schritt nach vorne machen können. Da sie nun nicht mehr „halb geduldet“ auf der Fläche sind, sondern ganz legal, haben sie ein Schild angebracht mit Gartennamen, Kontaktmöglichkeit und Mitmachzeiten. Durch die Quadriennale haben sie einige Beete und auch IBC-Container bekommen.

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  • Bewegung in Oldenburg

    (Gu, Tel 15.5.)
    Der IG Kloster Blankenburg exisiert nicht mehr. Das Flüchtlingsheim wurde dort aufgelöst. Dafür gibt es schon ein Weilchen beim neuen Standort einen IG. Dort können die Flüchtlinge auch kochen. Der Garten in Oldenburg-Bloherfelde ist wohl eher ein Projekt für Kinder inziwschen, an dem „die Kinder an Pflanzen herangeführt werden“. Bei einem Stadtfest in wenigen Tagen wird sich der neue IG zusammen mit Wurzelwerk präsentieren und bietet Samenbombenbau, Kräutererriechn u.ä. an
    Es gibt zudem noch ein Gemeinschaftsgartenprojekt in einem anderen Stadtteil. Die Leute kommen bald wegen Geld für eine Pumpe o.ä. auf uns zu. (mehr …)

  • IG in Forst (Lausitz) geplant

    (Gu, Tel, 15.5.)
    Eine Stadtteilmangerin ist dabei mit einer Gruppe von bisher 6 – 10 Interessierten einen IG auf einer vorhandenen Fläche (kauft die Stadt) aufzubauen. Sie wollen Gruppen und Organsiationen einbeziehen und brauchen nun eine Art „Startschuß“ mit motivierenden Beispielen. Sie wollen ein offener Garten sein und partizipativ vorgehen.

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  • Kinderprojekt im Frauengarten Oberhausen

    (aus Konzept von Ellen)
    Kindern soll in einem Projekt, das an 15 Tagen á 4 Stunden im Garten läuft, der Aufbau eines breitgefächerten deutschen Sprachschatzes durch den Bezug zur Natur ermöglicht werden.
    „Methoden: gemeinsam mit der Waldpädagogin erstellen die Kinder Naturspiele und Infotafeln, erarbeiten Rezepte und Arbeitsanleitungen und kochen mit Produkten aus dem Garten. Thematische Schwerpunkte sind bspw. Kompostierung, Papierherstellung, Honig- und Wildbienen, essbare Wildpflanzen, einheimische Heilkräuter, einheimische Wild- und Nutztiere (Besuch des angrenzenden Tierparks), Landart“
    Es gibt jeweils einen spielerischen, praktischen Teil und eine schriftliche Aufarbeitung


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  • IG Rüsselsheim ist bei „Respekt“-Aktion dabei

    (Gu aus google alerts, 14.5.)
    „Das Schild steht seit Freitagabend im Eingangsbereich des Internationalen Gartens Im Langsee, die Forderung darauf soll ein Beitrag zur Völkerverständigung sein: „Respekt, kein Platz für Rassismus.“Für den Verein „Internationaler Garten Rüsselsheim“ war es selbstverständlich, die bundesweite Aktion zu unterstützen. 2014 haben sich schon etliche Vereine und Organisationen aus der Opelstadt daran beteiligt. Die Vorsitzende des Vereines, Monika Günther, hob hervor, „dass wir hier eine gute Gemeinschaft sind“. Menschen aus zehn Nationen und Kulturen bilden eine kleine, aber engagierte Gruppe. Türken, Ägypter, Palästinenser, Somalier und natürlich Deutsche sind hier vertreten. Der Verein zählt rund 30 Mitglieder, sie nutzen 15 Parzellen, davon neun große und sechs kleine Grundstücksflächen.[…]
    Quelle: http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/rassismus-waechst-hier-nicht-verein-internationaler-garten-beteiligt-sich-an-respekt-aktion-in-ruesselsheim_14135116.htm (mehr …)

  • Umweltausschuß Ansbach spricht sich für Auweisung von Flächen aus

    (Gu aus google alerts vom 14.5.)

    Der Umweltausschuss votiert einstimmig für Gemeinschaftsgärten-Projekt “Essbare Stadt” Ansbach

    “Pflücken erlaubt” statt “Betreten verboten”: Das könnte auch in Ansbach bald Realität werden. Auf Antrag der Offenen Linken Ansbach (OLA) hat heute der Umweltausschuss des Stadtrats einstimmig beschlossen, geeignete Flächen für Urban Gardening auszuweisen und die Bevölkerung bei der Initiierung von Gemeinschaftsgärten-Projekte aktiv zu unterstützen.
    OLA-Stadträtin Kerstin Kernstock-Jeremias begründete den Vorstoß der Offenen Linken mit dem Ziel, generationenübergreifende und interkulturelle soziale Treffpunkte für die Menschen in Ansbach schaffen zu wollen.
    Urban Gardening sei eine Wiederbelebung der traditionellen innerstädtischen Landwirtschaft und trage zu einer besseren Interaktion der Stadtgesellschaft bei. In Ansbach gebe es bereits zahlreiche Menschen, die dieser Idee aufgeschlossen gegenüber stünden und sich in solchen Projekten engagieren wollten.
    Der Umweltausschuss verwarf letztendlich Bedenken in Punkto Vandalismus-Angst oder, wie die Grünen meinten, dass Ansbach “zu klein” sei für Urban Gardening. Die durchweg positiven Erfahrungen mit Gemeinschaftsgärten in zahlreichen anderen Städten trugen zum einstimmigen Votum des Ausschusses für die Initiative der Offenen Linken bei.
    Stadträten Kernstock-Jeremias wird auch die nächsten Schritte des Projekts aktiv begleiten, sicherte sie im Nachgang der heutigen Sitzung zu.
    Quelle: http://ansbachplus.de/politik/offene-linke-macht-weg-fuer-urban-gardening-in-ansbach-frei


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  • urban gardening statt Minigolf?

    (Gu aus google alerst, 14.5.)
    BAD SÄCKINGEN. So hatten sich die Grünen und die Christdemokraten das nicht vorgestellt, als sie von der Bad Säckinger Stadtverwaltung einen Sachstandsbericht zur Umgestaltung des ehemaligen Minigolfplatzes im Schlosspark und den baldigen Beginn der Arbeiten forderten. Bürgermeister Alexander Guhl und Stadtbaumeister Michael Rohrer präsentierten eine Weiterentwicklung des Konzepts, dort einen botanischen Garten und einen Spielplatz anzulegen: Urban Gardening. Entschieden ist noch nichts; eine Vorentscheidung freilich dürfte gefallen sein. Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, will der Gemeinderat schon in den nächsten Tagen nach Basel fahren, um sich dort Urban-Gardening-Projekte anzusehen. Der Bürgermeister und der Stadtbaumeister waren schon da. Sie kamen begeistert zurück und das Regierungspräsidium spricht höchst angetan von einer Bereicherung der Gesamtanlage Schlosspark.
    Tilla Künzli vom Basler Verein Urban AgriCulture hielt im Gemeinderat ein flammendes Plädoyer. Die essbare Stadt ist das Ziel des Vereins, der in Basel bereits 40 Projekte betreibt. Eine Urban-Gardening-Anlage, so zeigte sie sich fest überzeugt, sei für die Stadt auch ein touristisch gut zu vermarktendes Produkt.“
    Quelle: http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/urban-gardening-ist-im-gespraech-fuer-das-ehemalige-minigolf-gelaende-im-schlosspark–84781771.html (mehr …)

  • Eröffnungsfest auf neuer Fläche bei Querbeet

    (aus Einldung an uns)
    […]wir im Leipziger Stadtteil einen Offenen Garten einrichten können. Seit letztem Herbst wird viel gewerkelt und einiges wurde auch schon geschafft. Zum Beispiel wurden zahlreiche Hochbeete und ein Lehmofen gebaut. Gegenwärtig entstehen ein Gewächshaus und eine Schuppenbar – eine Kombination aus Abstellkammer für Werkzeuge und einer Bar für Veranstaltungen. Nächste Woche wollen wir am 17.5. den neuen Garten mit unserem Pflanzfest einweihen. Die Eisheiligen sind zu diesem Zeitpunkt vorüber und wir können die Vorzucht in die Beete setzen. Das ganze wird mit einem breiten kulturellem Programm umrahmt. So gibt es eine Pflanzenbörse, einen Kräuterworkshop, eine Lesung, Livemusik und andere Überraschungen.(mehr …)

  • Gartenprojekt der Strassenpiraten aus HH wird nichts

    (Gu aus einer Antwort an Gerda, 13.5.)
    Die Gartenpiraten (e.V.) hatten das von uns bewilligte Geld (Materialkosten für ein Gartenprojekt) nicht abgerufen. Gerda hat sie dazu aufgerufen. Antwort:

    Hallo Frau Wastian
    Das ist mir nun sehr unangenehm dass Sie da ihrerseits nachhaken müssen und nicht umgekehrt, wir uns längst bei ihnen gemeldet haben.Ich hatte das durchaus im Kopf, aber denn doch immer wieder hinausgeschoben weil wir gehofft haben dass wir es doch noch irgendwie hinbekommen werden das Projekt stattfinden zu lassen.
    Das hat aber leider nicht geklappt, da wir keine Förderung jenseits der Materilakosten auftun konnten.
    Da sich der Frühling mit grossen Schritten dem Sommer nähert- ist es nun wohl endgültig an der Zeit das Projekt für diese Saison auf Eis zu legen und von der beantragren Fördersumme zurückzutreten.
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  • 3 Monate „urban gardening“ als Kunstprojekt in Paderborn

    (Gu aus google alerts vom 13.5.)
    „[…]Für etwas mehr als drei Monate erhält die Stadt von Ende Mai bis Anfang September eine zweite Oase. Dann sprießt vor der Marktkirche eine Mischung aus Urban Gardening und Klostergarten. Als ein Teil des Kunstprojekts „Tatort Paderborn“ soll der Platz von den Paderbornern besucht und genutzt werden.[…]werden auf den Platz 80 bis 100 bepflanzte Module stellen, die bis zu einem Meter hoch sind. In den viereckigen Beet-Elementen wachsen Kräuter, Heilpflanzen, Stauden und Gehölze, Nutzpflanzen und solche, die aus Städten längst verdrängt sind. „Es wird auch Bodenbeete mit Rasen geben, auf die man sich setzen kann“, sagt Pfannes. „Die Leute sollen einen Grund haben, um zu verweilen und um miteinander zu reden“, betont sie die kommunikative Funktion. „Vielleicht wird zuerst über die Pflanzen gesprochen und später über andere Themen.[…]“

    Quelle: http://www.nw-news.de/owl/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/10494640_Ein_Platz_fuers_Publikum.html (mehr …)

  • Hagen: urban gardening soll auf Gelände des Kulturzentrums starten

    (Gu aus google alerts vom 13.5.)
    „Urban Gardening – Pflanz dich frei
    Aus vereinzelten Balkongärtnern und Laubenpiepern ist eine Bewegung geworden: in den Städten dieser Welt wird an allen möglichen und unmöglichen Orten gebuddelt, gepflanzt und geerntet. Auf Brachen,Dächern, Mauern und Grünstreifen werden Blumen gezüchtet und Möhren aus der Erde gezogen. Mit jedem Beet wird wieder ein Stück Natur in die Stadt geholt. Mit diesem Konzept wollen wir gemeinsam ein Stück unseres Stadtteils begrünen, verschönern und durch den Einsatz der eigenen Kreativität weiter gestalten. Bringt Baumaterialen, Dekoration, Farben oder einfach nur eure Ideen mit, um Blumenkübel zu verzieren, alte Möbel zu bepflanzen oder Alltagsgegenständen einen ganz neuen Zweck und neues Leben einzuhauchen – und damit unter Anderem ein „grünes Wohnzimmer“ auf dem Vorhof der Pelmke zu errichten. Urban Gardening basiert auf Eigeninitiative der Anwohner und der Motivation, dem Grau der Stadt viel Farbe entgegenzusetzen und damit die Lebendigkeit des eigenen Umfelds zu erhöhen. In ungebundener Atmosphäre und in völliger Gestaltungsfreiheit wollen wir uns gemeinsam diesem Projekt widmen und freuen uns über zahlreiche tatkräftige Hände und Köpfe […]

    Quelle: http://my-we.de/de/veranstaltungen-partys/urban-gardening (mehr …)

  • IG Lüneburg eröffnet

    (von FB bei uns gepostet)

    in Lüneburg gibt es nun einen interkulturellen Garten, in dem mit Flüchtlingen zusammen gegärtnert wird. Die Eröffnung letzten Samstag war ein voller Erfolg, und wir würden uns freuen, wenn ihr das weitererzählen würdet. Hier der Link zum Zeitungsartikel, sowie ein Link zu unserem Bericht: 
    http://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/163132-gaertnern-gegen-die-vorurteile

    http://www.willkommensinitiative.de/nachrichtenleser/fluechtlinge-buergermeister-sonnenschein.html

    Die Gruppe trifft sich 2x die Woche und sie haben sich für die Fläche im Kleingartenverein entschieden

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  • Solarpumpe im Gemeinschaftsgarten in Regensburg

    (Gu aus Antrag vom 12.5.)
    Im TT-Garten in Regenburg-Portzenweiher (https://protzenweiher.wordpress.com/) fördern wir den Bau einer Solarpumpe. Sie wollen auf dem „[…]Dach des Gartenhauses Solarpanele installieren ( lt Technikgruppe 3 panels a 100 Watt Leistung ) um dort Strom für den Eigengebrauch zu erzeugen. Diesen benötigen wir für eine Wasserpumpe , die uns Wasser zum Giessen aus der nahegelegenen Donau fördern soll.“


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  • Stadt Wallberg legt Hochbeet an

    (Gu aus google alters vom 9.5.)
    „…„Mit diesem Beet möchten wir zeigen, dass eine Paprika nicht nur im Supermarkt erhältlich ist, sondern wie aus einer kleinen Pflanze das rote Gemüse entsteht“, sagte Katharina Diergarten, Leiterin des Amtes für Umwelt, Nachhaltigkeit und Energie in der Doppelstadt. Bepflanzt wurde das Hochbeet von Kindern der Kindertagesstätten“…“„Mehr Natur in der Stadt“ ist der Name des Projektes, dem nicht nur das Hochbeet seine Existenz verdankt. Auch die Kräuterwanderung morgen, Sonntag, und die Veranstaltung „Mehr Bienen in der Stadt“ am 24. Mai gehören dazu. Die Früchte, die im Hochbeet wachsen, sind übrigens nicht nur zum Ansehen gedacht. Jeder darf ein wenig ernten, allerdings sollte auch für andere noch etwas übrig bleiben“
    Quelle: http://sdp.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Gaertnern-auf-dem-Rathausplatz;art688,845454

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  • Radieschen im Industriegebiet

    (Gu aus google alerts vom 9.5.)
    Am Kranhaus neben den Knechtschen Hallen in Elmshorn gärtnern Städter gemeinsam und beleben eine Brache. „In Konservendosen wachst Bärlauch, aus Industriepaletten entstehen Beete für Salatköpfe, aus einem mit Erde gefüllten Leinensack sprießen Erdbeeren. Liegestühle und Treckerreifen auf aufgeschüttetem feinen Sand sorgen für Beachclub-Flair. Nicht nur die Radieschen, die hinter dem Kranhaus ausgesät wurden, zeigen erste grüne Triebe. Auch die Idee, in der Industriebrache an den Knechtschen Hallen in Elmshorn ein kulturelles Zentrum entstehen zu lassen, wächst. Bereits jetzt sorgen Freizeitgärtner dafür, dass in Elmshorn am neuen Planungsgebiet Vormstegen aus einer seit Jahren ungenutzten Fläche eine kleine Oase wird. Dabei wird vor allem recycelt und improvisiert. […] Zum Auftakt vor zwei Wochen erschienen 200 Schaulustige. Am darauffolgenden Wochenende war es ruhiger. „Aber zehn bis zwölf Leute sind immer hier und packen mit an“, sagt Noack.[…]Vorbild für das Projekt ist Andernach, eine kleine Stadt am Rhein.[…]Das Industriemuseum und der Freundeskreis Knechtsche Hallen kooperieren bei dem Gartenprojekt. Schon in der Frauengeschichtswerkstatt im Industriemuseum, der Christiane Wehrmann angehört, wurde ein gemeinschaftliches Gartenprojekt angeregt. Die Ernte wird an jedem ersten Mittwoch im Monat bis September von 11.30 Uhr an in der Hofküche des Museums gemeinsam verarbeitet und verzehrt.“
    Quelle: http://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article127792159/Radieschen-im-Industriegebiet.html
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  • Das Kartoffelkombinat goes Bantam

    bantam

    Bantam? Nein, Bantam hat keine kahlrasierten, orange gewandeten Anhänger, die singender- und tamburinspielender Weise in der Fußgängerzone Bücher verschenken.

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  • Fête de la Musique und andere Termine

    Hallo Oasenfreunde,

    falls hier jemand schon plant, wo er am Abend der Fête de la Musique am 21.6.2014 sein möchte, kann ich Euch ganz klar nur einen Tipp geben: bei uns! Programm und alles Weitere erfahrt Ihr bald hier.

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  • Die Methoden des Krieges und die Methoden der wirtschaftlichen Produktion sind austauschbar geworden

    Wir erfahren es täglich auf allen Kanälen: Putin ist der Inbegriff des Bösen. Und der Westen tut alles, um den Menschen Freiheit zu bringen, die Putin unterdrückt.

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  • Angärtnern für ein Schlaraffenland

    Mit Plan, Junggemüse, Aktivist_innen und Gästen aus St.Pauli Süd wurde die Keimzelle auf den Weg durch die Saison 2014 geschickt:

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  • Nachtschatten, lecker und reif

    Solanum lycopersicum & Solanum nigrum

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  • Shaking Hans – Initiating collective neighbourhood development

    shakinghans_coverWie schafft man es skeptische Anwohnerinnen und Anwohner für Stadtentwicklung zu begeistern? Dazu wurde Ende letzten Jahres der “Research & Action Workshop – Shaking Hans” mit vielen kreativen und aktiven Bürgerinnen und Bürgerinnen und Bürgern in Essen durchgeführt.

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  • 18.05. – Veganer Mitmach-Brunch auf der Pflanzstelle

    Endlich ist es wieder soweit! Am Sonntag den 18.05. ab 13h gibt es den ersten Veganen Mitmach-Brunch dieses Jahres auf der Pflanzstelle

    Wie immer werden wir ein paar Dinge vorbereiten und die Pflanzstelle für alle Wetter- und Gemütslagen ausrichten.

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  • Schneckenbekämpfung auf die sanfte Tour

    Mit Hochbeeten wollten wir in diesem Jahr unserem Salat auf die Sprünge helfen. Doch von den frisch gepflanzten Setzlingen haben die Nacktschnecken nur noch den Strunk übrig gelassen.

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  • Be fair – repair!

    Wie es funktioniert und wo ihr Hilfe für Euer Repair Café bekommt

    Vor zwei Jahren berichteten wir von der Repair Café-Initiative der Amsterdamerin Martine Postma.

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  • Repair Café Tirol – Koordinierungsstelle

    Hallo Tom,
     
    danke für das Gespräch.
    Anbei der versprochene Leitfaden – ganz fertig ist er noch nicht, aber du kannst das Paket sehen, das wir geschnürt haben:
     
    a) Koordinierung: im ländlichen Raum kann ich in 1000-Seelen-Gemeinden nicht monatlich ein Café anbieten – zweimal jährlich erscheint sinnvoller
    Damit das Service des regelmäßigen doch besteht, koordiniere ich jetzt Cafés in der gleichen Ecke.
     
    b) Haftung: wir übernehmen die Haftung (nur kleines LOGO einblenden bei der Werbung) und haben einen Juristen für Klagsgeschichten und wir versichern die einzelnen Cafés zur Risikominimierung
     
    c) Wir stellen Werbematerial (vor allem Postkarten) und Ausstattungspakete (Plakate, Brustschildln, Servietten …) zur Verfügung finanziert durch die Landesförderung. Auch führen wir zentrale Werkekampagnen durch – wie im April bei einer Pressekonferezen:
    Pressemappe siehe hier: www.derknauserer.at/repaircafe.html
     
    d) wir organisieren Vernetzungstreffen und Treffen zum Erfahrungsaustausch
     
    e) Ich unterstütze die LEute natürlich auch bei der ORganisation. Von mir kriegen sie auch Ersatzteile, die bei mir übrigbleiben. Wir haben eine Expertendatenbank im Aufbau. Und ein Netzwerk am Land, das sich um Räume kümmern kann.
     
    Am Abend schreibe ich den englischen Text für die Tante in Holland und ich aktualisere dir das Reparaturcafé-Verzeichnis für Österreich (mit meinem Insiderwissen).
     
    Liebe Grüße (mehr …)

  • Repair Café Transition Town/ Bielefeld

    (AB Projektbesuch. Diverse Gespräche, 4.5.2014)

    Reinhold ist der Initiator des Repair Cafés in Bielefeld. Er aktivierte seine Energiegruppe Transition Town in dieser Sache, mittlerweile hat sich das Repair Café aber von der Energiegruppe emanzipiert, d. h. es machen inzwischen auch noch andere mit, auch welche, die mit Transition Town gar nichts zu tun haben. Allerdings ist das Repair Café ganz offensichtlich auch ein Treffpunkt für die Transition Town Engagierten. Es finden sich an dem Nachmittag längst nicht nur Leute ein, die etwas zu reparieren hätten, sondern auch solche, die einfach nur Leute sehen, rumquatschen wollen. Das Bielefelder Repair Café war eines der ersten seiner Art, seit über anderthalb Jahren laden sie jeden ersten Sonntag im Monat zu Kaffee und Kuchen und Reparatur, inzwischen sind sie schon drei Mal umgezogen. Im Internationalen Begegnungszentrum scheinen die Räumlichkeiten passend, sie entrichten einen Nutzungsbeitrag von 30 Euro. Das zu erwirtschaften, fällt normalerweise nicht schwer, die Leute geben bereitwillig eine Spende, ob die Reparatur gelingt oder nicht. Reinhold betont, wie motivierend/unterstützend es war, Anfang des Jahres Betreiber von anderen Repair Cafés und Tom in Köln getroffen zu haben.
    Reinhold sagt, dass sie sich im Repair Café Format erst einmal zurechtfinden mussten. Am Anfang seien sie so heiß darauf gewesen, die Sachen zu reparieren, dass sie sie den „KundInnen“ förmlich aus der Hand gerissen hätten. Erst nach und nach sind sie dahin gekommen, die Leute einzubeziehen, ihnen den Schraubenzieher selber in die Hand zu drücken und nur dabei zu sitzen und Tipps zu geben. Am Anfang ging es überhaupt etwas unstrukturiert vonstatten. Seit sie eine Frau, Dagmar, für den Empfang gewinnen konnten, ist das anders. Dagmar lässt die Leute die Zettel ausfüllen und schickt sie dann erst einmal zurück in den Wartebereich. Sie hat im Bick, wo ein Berater frei wird bzw. welcher Berater was kann und sagt dann Bescheid. Berater insofern, als im Bereich Technik/Elektronik tatsächlich nur eine Frau mitmacht, die am Sonntag allerdings nicht dabei ist. Im Bereich Nähen sitzen dann klassischerweise wieder Frauen an den Maschinen. Auch den Kuchen, der während des Cafés verkauft wird, haben die Frauen der Reparateure gebacken.
    Am Sonntag sind sie acht Berater und eine Beraterin. Einer der Berater ist wie Reinhold aus der Energiegruppe, die anderen rekkurieren sich anscheinend aus anderen Zusammenhängen. Maxim, ein junger Elektrotechnikstudent, hat mit Transition Town nichts zu tun, er fand einfach die Idee cool, Leuten bei der Reparatur von Dingen behilflich zu sein. Auch wegen des Nachhaltigkeitsgedanken, ja schon, sagt er auf Nachfrage. Aber wichtiger ist wohl der Spaß am Basteln. Außer Maxim und dem Laptop-Frickler sind die meisten Reparateure älteres Kaliber und eher gestanden bürgerlich-proletarisch als hipp-alternativ. Auch Dagmar ist schon etwas älter und wirkt durchaus bürgerlich.
    An dem Sonntag kommen nur 23 Leute, ihre defekten Dinge vorbeitragend. Das letzte Mal hatten sie fast die doppelte Zahl, 45 Reparaturen. In der Auswertungsrunde (die gibt es im Anschluss immer) überlegen sie, woran das lag: Viel Konkurrenz in der Stadt, der Brückentag, und in der Zeitung standen sie auch nicht. Dagmar findet, es sei auch ganz schön, wenn es mal ruhiger zugehe und die Reparateure nicht unter Druck geraten. Es hat schon Nachmittage gegeben, da sind die Leute wieder nach Hause gegangen, weil sie zu lange hätten warten müssen. Sie machen hier eine eins-zu-eins-Betreuung; mehrere Fälle zeitgleich zu betreuen, ist offenbar nicht das Konzept. Reinhold hat nach einigen Malen Repair Café die Laufzettel ausgewertet und meint, die Leute mit den Reparaturanliegen seien zur Hälfte Männer und Frauen und meist im Alter zwischen 20 und 60, die jüngeren und die älteren Semester hätten sie kaum dabei.

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  • Neuer Garten gut angegangen. Transition Town Garten /Bielefeld

    (AB, Gartenbesuch, Gespräch mit Reinhold und Michael, 3.5.2014)

    Der Garten startet jetzt in die zweite Saison und sieht schon richtig gut aus. Sie kaprizieren sich auf alte Sorten, bauen inzwischen über 200 verschiedene Gemüse- und Obstpflanzen an. Es gibt ein Trockenklo, eine Terrapreta-Produktionsanlage (J), ein Weidentipi (noch nicht ganz fertig), ein Gerätehaus, wo sie auch ihr sonstiges Werkzeug aufbewahren, das sie für ihre diversen Baumaßnahmen im Garten brauchen (sie planen u.a. noch ein Gewächshaus). In ihrer unmittelbaren Umgebung sind sie als Guerilla GärtnerInnen unterwegs, sowohl auf dem angrenzenden Bahndamm als auch auf der von der Stadt angelegten Wiese haben sie Obstbäume gepflanzt. Der Garten bietet einen offenen Gartennachmittag an (samstags), steht auch auf dem Gartenschild, GärtnerInnen, die sich verbindlich im Garten engagieren, die „man kennt“, bekommen den Code vom Zahlenschloss. Es gibt eine kleine Kerngruppe von ca. fünf, einen erweiterten mittleren Kreis von zehn, und einen ansprechbaren Kreis von zwanzig Personen, die alle mehr oder weniger im Transition Town Kontext in Bielefeld aktiv sind. Viele engagieren sich über den Garten hinaus auch noch in anderen Projekten, z. B. Reinhold im Repair Café, Doris in der Kochgruppe und auch im Repair Café. Im Wesentlichen wurde der Garten von Reinhold, dem studierten Landwirt, angelegt, aber immer in Absprache mit der Gruppe. Der Garten ist sehr gut einsichtig, liegt quasi auf dem Präsentierteller, obwohl er zu einer Gartenanlage (Grabeland) gehört.
    Außer diesem Garten an der Heeperstraße (am neu angelegten Grünzug) bewirtschaften sie diese Saison auch noch Garten in der Bleichstraße, der absehbar aber Baumaßnahmen weichen soll (deshalb wurden sie in die Heeperstraße umgesiedelt), und einen Garten im Bielefelder Westen. Perspektivisch wollen sie so viel Gemüse produzieren und verarbeiten, dass sie ihre Vereinskasse damit aufbessern können. Was man hier gut beobachten kann, ist, wie hier verschiedene Aktivitäten – Garten, Kochgruppe, Repair Café – ineinandergreifen und sich gegenseitig inspirieren.

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  • Zwischen Konsolidierung und Gefährdung. Der Kokopelli-Garten/Bielefeld

    (AB Gartenbesuch, Gespräch mit Annabelle Maynz, 18.4.2014)

    Art at Work konnte die Gartenfläche wie mit der Stadt (bzw. der Immobilienfirma, die die städtischen Flächen verwaltet) verabredet inzwischen erweitern. Seit der Markt auf den neu gestalteten alten Platz zurückgezogen ist, gibt es den nötigen Platz dafür. Der den Garten einfassende hässliche Bauzaun wurde von einem befreundeten Architekten umgestaltet und sieht jetzt richtig schick aus. Sie haben mittlerweile eine Gartenbank, die sie rausstellen, wenn der Garten geöffnet hat. Außerdem gibt es einen winzigen Geräteschrank (bei Ikea gekauft) und einen Wassertank für die Regenernte. Vandalismus ist keiner zu beklagen, einige Male gab es Ernteklau, jetzt stellen sie die Kisten so, dass nur Leute mit Affenarmen sie erreichen können. Grundsätzlich könnte man immer in den Garten rein, wenn man unbedingt wollte, aber auch die Jugendlichen aus diesem Problembezirk wollen offenbar nicht. Mit der Stadtbibliothek haben sie dagegen immer noch Ärger, der Leiter will nicht einmal mit ihnen sprechen. Angeblich geht es um die Ästhetik, dem Leiter gefällt der Garten nicht. Nach wie vor haben sie Zugang zu Wasser, Strom und Toiletten durch die angrenzenden Häuser, die der Stadt gehören. Sie sollen jetzt aber in absehbarer Zeit abgerissen werden. An ihrer statt soll ein 4-Sterne-Hotel entstehen.
    Grundsätzlich, sagt Annabelle Maynz (eine der beiden initiierenden KünstlerInnen), sind wir ja mobil und können in eine andere Ecke auf dem Platz umziehen, aber bisher hat noch niemand wirklich mit ihnen geredet. Sie stehen grundsätzlich mit der städtischen Immobilienverwaltungsfirma auf gutem Fuß, die Mitarbeiter hier sind kooperativ, gestatten z.B., s.o., die Strom- und Wasserversorgung. Die politischen Vertreter sind schwierig, insbesondere gelte es, eine zu große Nähe zu einer bestimmten Partei zu vermeiden, weil dann die anderen Parteien zwanghaft gegen das von dieser Partei unterstützte Projekt sind. Also versuchen sie, sich neutral zu verhalten. Mit den Leuten von Transition Town haben sie sich vernetzt.
    Annabelle erzählt, trotz aller Widrigkeiten sei ihr das Projekt total ans Herz gewachsen. Ursprünglich hätten sie nur nach einem Medium gesucht, um den Leuten das Ernährungsthema schmackhaft zu machen, aber jetzt hätte sie selbst erfahren, was es bedeute, die Hände in die Erde zu stecken.
    Sie öffnen den Garten regelmäßig einmal in der Woche (samstags), ansonsten gibt es Aktionen nach Bedarf, die auf der Website oder in ihren Verteilern angekündigt werden (meistens Kinderaktionen, für die man sich anmelden muss). Dann stellen sie ihr Lastenfahrrad vor den Garten und die Möbel auf den Platz. Es gibt eine Gießgruppe und regelmäßige NutzerInnen, aber grundsätzlich haben sie zu wenige feste MitstreiterInnen, allerdings viel sporadische Unterstützung diverser Art. Künstlerfreunde mit eigenem Garten versorgen sie mit Erde zum Selbstkostenpreis. Sie versuchen gerade einen Rentner mit Ahnung vom Gärtnern zu aktivieren, um die Gartenöffnungszeiten erweitern zu können.

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  • Ein illegaler Garten – BürgerNutzGarten in Krefeld

    (AB Gartenbesuch in Krefeld, Ostermontag, 21.4.2014, Gespräch mit Bernhard Mildebrath)

    Auf der unwirtlichen, von zwei stark befahrenen Straßen umgebenen Fläche stehen ein paar vereinzelte Hochbeete. An den Rand haben sie Himbeeren gepflanzt. Und zwei Apfelbäumchen, die gleich für veritablen Ärger sorgten. Die Garteninitiative bekam prompt Post von der Stadt mit der Aufforderung, die Apfelbäume wieder auszugraben, andernfalls würde das das Grünflächenamt besorgen.
    Das Ganze macht einen sehr provisorischen Charakter, es handelt sich ja auch um eine besetzte Fläche, sie kündigen ihre Aktionen und Treffen inzwischen auch nicht mehr auf ihrer Website an. Die Gruppe will nicht andere in ihre illegalen Aktivitäten reinziehen, erklärt Bernhard Mildebrath (der Initiator des Gartens) dazu. Zumindest ein Schild oder vielmehr zwei wurden mittlerweile aufgestellt. Auf dem einen steht „Krähensaat“, auf dem anderen „Guerilla Gardening“.
    Das Verhältnis zur Stadt bzw. zum Gartenbauamt ist ambivalent. Einerseits duldet die Stadt die Aktivitäten, signalisiert aber andererseits Handlungsbereitschaft bei Missfallen. Immerhin scheint es Überlegungen seitens der Stadt zu geben, der Initiative mittelfristig eine Fläche für einen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung zu stellen. Er soll dann in einem Park angesiedelt werden.
    Der Garten wird von Transition Town unterstützt. Eine kleine Gruppe, ein harter Kern hat sich um die Bewirtschaftung der Fläche inzwischen gebildet, eine Gruppe, die sich zutraut, auch ein größeres Projekt wie das im Stadtpark in Abgriff zu nehmen. Dann, sagt Bernhard Mildebrath, würden sie auch die Gründung einer Körperschaft (Verein) in Angriff nehmen und die Öffentlichkeit informieren.
    Die Fläche ist eigentlich unattraktiv, viel zu laut, viel zu unwirtlich, eine wirkliche Träne würde man ihr vermutlich nicht nachweinen. Bernhard Mildebrath beschreibt die Motivation seines Engagements in zwei Richtungen: Er möchte die Stadt dazu bringen, tätig zu werden, er findet es unerträglich, dass Vorhaben jahrelang nicht umgesetzt werden, es wäre ihm auch recht, auf die Fläche käme ein Parkplatz: Immer noch besser als eine vermüllte Brache. Auf der anderen Seite möchte er Bürger animieren, Dinge selber in die Hand zu nehmen, sich nicht über eine vermüllte Brache zu beschweren, sondern sie aufzuräumen. Davon unabhängig hat er anscheinend auch noch das Interesse, dass urbane Gärten in die städtische Freiraumplanung integriert werden.

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  • Ein Garten braucht ein Gerätehaus /Dietzingen

    Gerätehaus/ Dietzingen

    Ein Garten braucht eine Gerätehaus
    (AB Telefonat mit Winfried Doerjer im Rahmen der Recherche Handwerk in Interkulturellen Gärten)

    In Dietzingen haben sie zusammen eine 40 m² große Gartenhütte in einer konzertierten Aktion (zwei Wochenenden) auf dem Grundstück des Besitzers abgebaut und im Garten wieder aufgebaut. Die ganze Aktion hat mit den nötigen Reparaturen und der Miete für den Sattelschlepper insgesamt ca. 4000 Euro gekostet. Es gab einige kundige Leute im Garten, wie man Sachen abbaut und kunstfertig verstaut, die anderen wurden angelernt. Einer hatte einen Kumpel, der den Sattelschlepper günstig besorgen konnte, und so kam eins zum anderen. Die ganze Aktion war für den Garten extrem gemeinschaftsbildend, ein Erfolgserlebnis, dass man so etwas gemeinsam hinbekommt, erzählt Winfried Doerjer. Vorher besaßen sie nur einen alten Bauwagen, der langsam vor sich hin rostete und die Landschaft verschandelte. Zwischenzeitlich hatten sie einen alten Container aus Norddeutschland in Aussicht, aber den wollte der Bürgermeister nicht, das passe bei ihnen nicht ins Landschaftsbild, fand er. Inzwischen haben sie ihre Hütte in Betrieb, einerseits Küche und Aufenthaltsraum, andererseits Aufbewahrungsort für gemeinsames Werkzeug und sonstigen Gartenbedarf, ist sie jetzt fast schon wieder zu klein.
    Gegenwärtig bauen sie an einer Balustrade, um zukünftig Wein anzubauen.
    Nach einigen Querelen, die Arbeitsteilung im Garten betreffend, haben sich neuerdings Zuständigkeitsgruppen gebildet. Es gibt jetzt eine Kompostgruppe, eine Gruppe, die sich nur um die Blumen kümmert etc. Es laufen nicht mehr alle Fäden bei Winfried Doerjer zusammen, so dass er dauernd in bilaterale Verhandlungen eintreten muss, vielmehr regeln die Leute die Angelegenheiten jetzt selber in Netzwerkstrukturen.
    Die Stadt und überhaupt die Kommune reagieren zunehmend wohlwollend/kooperativ, es fließen inzwischen auch Gelder, was anfangs wohl nicht abzusehen war. Neulich haben sie 5000 Euro von der Sparkasse bekommen, die Stadt spendiert dem Garten in der aktuellen Saison zwei Dixi Klos. Winfried Doerjer interpretiert das so, dass man eben erst beweisen musste, dass man es ernst meint und auch selber etwas auf die Beine stellt.
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  • Stadtgarten Nürnberg gut in die Saison gestartet

    (Gu, Mailing vom 7.5.)
    „wir sind mit Saus und Braus in die neue Saison gestartet – am 26.04 feierten wir unser Frühlingsfest und wurden überwältig von der Besucherzahl, der super Stimmung und auch den Spendeneinnahmen. An dieser Stelle möchten wir uns also ganz herzlich bei allen bedanken, die diesen Tag zu etwas Besonderem haben werden lassen und somit uns alle – das mittlerweile knapp 40 aktive Menschen umfassende stadtgarten-Team – in unserem Tun bestätigt haben!
    Somit haben wir ab jetzt auch wie gewohnt drei Mal in der Woche geöffnet. Unsere Öffnungszeiten sind Dienstag & Freitag von 16-20 Uhr und samstags von 12 bis 18 Uhr. […]
    Wir konnten uns mit unserem Verein Bluepingu e.V. (www.bluepingu.de) als Einsatzstelle für Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) registrieren lassen. […]
    Auch in dieser Saison haben wir beim Vorziehen unserer Jungpflanzen an Euch gedacht! Am 17. Mai ab 13 Uhr könnt Ihr Kürbis, Zucchini, Gurken und jede Menge Tomatensorten bei uns abholen und zuhause zum Blühen bringen. Die Jungpflanzen sind ebenfalls kostenlos, wir freuen uns aber über eine Spende fürs Projekt 😉

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  • Gemeinschaftsgarten in Bochum hat ab Juli feste Fläche in Aussicht

    (Gu, Mail)
    Vor dem Stadttheater in Bochum sind die Leute vom Verein „Gemeinschaftsgarten Bochum“ seit kurzem mit dem Projekt „Grüne Bühne“ präsent. Am 27.4. wurde dieses mobile, temporäre Projekt vom OB eröffnet. Für die Zeit des Festivals „This is not Detroit“ kann man mitgärtnern und bei diversen Veranstaltungen dabei sein. Die Leute vom Gemeinschaftsgarten sehen ihr Engagement hier u.a. als Möglichkeit, mehr Leute zu gewinnen, ihre Idee öffentlicher zu machen und dann eine feste Fläche zu bekommen. Diese wurden ihnen auch zugesagt und nun sieht es danach aus, dass sie spätestens an Juli wohl auch eine haben.

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  • Gemeinschaftsgarten in Rottweil

    (Gu, Mail und Kurzrecherche 7.5.)
    von der Website:“Der Arbeitskreis Umwelt der Lokalen Agenda hat 2013 die städtischen Flächen am Nägelesgraben (Schlachthausstr. 2) gepachtet, um dort das Projekt Gemeinschaftsgärten Rottweil umzusetzen. Es handelt sich um drei durch Zäune getrennte Flächen von ca. 400 m² (vormals Wiesen) oberhalb des Spielplatzes. Eine Gruppe von ca. 25 Aktiven hat die Flächen im Frühjahr 2013 zum Anbau vorbereitet und übers Jahr gepflanzt, gesät, gewässert, gepflegt und geerntet.
    Die Stadt Rottweil hat das Projekt großzügig unterstützt und es so mit ans Laufen gebracht: Stadtgärtner und Bauhof haben geholfen mit Fräsen, Anlieferung von Sand, Boden, Hackschnitzeln, Geräten und Gabione zur Aufbewahrung und schließlich der Installation eines Wasserfasses, das regelmäßig nachgefüllt wird.
    Trotz widriger Witterung und der üblichen Anfangsschwierigkeiten ist ein vielfältiger Nutzgarten entstanden: oberes Feld mit 25 verschiedenen Kartoffelsorten, mittleres Feld als Bauerngarten, unteres Feld hauptsächlich als Bienenweide mit Blühpflanzen. Dankenswerterweise haben daran auch viele Garten-Profis mit Rat und Tat und Pflanzen-/Samen-/Setzlingsspenden u.a. mitgewirkt.“
    Treffen sind Fr und Sa, bei schlechtem Wetter gibt es eine indoor Möglichkeit.
    Mehr Infos: http://www.agenda-rottweil.de/gemeinschaftsgaerten/Projekt-Info.php

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  • mehr Infos zum IG Beetinchen im Märkischen Viertel

    (Gu, Kurzrecherche, 6.5.2014)
    Träger ist ein Riese: die Albatros ggmbh. Entstanden ist der Garten auf der Fläche einer abgerissenen Schule. Die Errichtung des Gartens wurde aus Mitteln von Stadtumbau West finanziert. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche
     Beete, Grill-, Erholungs- und Spielmöglichekiten.

    weitere Infos hier: http://www.albatrosggmbh.de/stadtteilarbeit-und-nachbarschaft/interkultureller-nachbarschaftsgarten/reinickendorf/beschreibung.html (mehr …)

  • Transition Town Bielefeld

    Bielefeld. Transition Town Garten, 3.5.2014

    Garten startet jetzt in die zweite Saison und sieht schon richtig gut aus. Die Gartenplanung hat ein studierter Landwirt immer in Rücksprache mit der Gartengruppe gemacht, der, wie er sagt, keine Ahnung von Garten und Gemüse hat.

    Sie kaprizieren sich auf alte Sorte, inzwischen bauen sie über 200 verschiedene Gemüse- und Obstpflanzen an. Die passenden Rezepte dazu gibt es auf der Website von Transition Town. Sie haben jemanden, Dagmar, im Team, die sie sucht, findet, ausprobiert, ins Netz stellt. Sie organisiert auch die Kochgruppe, eine sehr beliebte Institution inzwischen, die Nachmittage sind immer voll, sie könnten noch mehr Nachmittage anbieten, aber es hapert an einer zweiten „Kursleiterin“. Die Nachmittage sind für alle Interessierten offen, sie kochen am Flehmanns oder Bültmannshof, irgendwie Mehrgenerationenhäuser.

    Als ich am Samstag, am offenen Gartentag komme, interessieren sich außer mir noch zwei neue, sehr junge Leute für den Garten, sie haben gerade Drilllinge bekommen und fühlen sich anscheinend noch nicht ausgelastet; ansonsten sind eben der Landwirt, Reinhold, und Michael von Transition Town da.

    Reinhold macht außer im Garten noch in der Energiegruppe TT mit und im Repair Café. Letzteres auch federführend. Er ist Bauer ohne Hof (die Erbfolge veränderte sich unversehens) und Berater für Solaranlagen, auch hier wohl in letzter Zeit nicht ausgelastet, seit Änderung des Neuen Energien Gesetzes ist der Markt komplett eingebrochen, um 50 % ist das Auftragsvolumen zurückgegangen. Vorher nutzte er offensichtlich insbesondere seinen Herkunftshintergrund, um den Bauern in Ostwestfalen Solarzellen und Biogasanlagen schmackhaft zu machen. Was ihn daran fasziniert, dass es dezentrale Energie ist, die die einzelnen Menschen unabhängig machen könnte.

    Dagmar ist ebenfalls in den unterschiedlichen Bereichen aktiv, sie macht in den Gärten mit (sie bewirtschaften im Moment auch noch den alten Garten an der Bleichstraße), organisiert die besagte Kochgruppe, und sie macht die Empfangsdame beim Repair-Café.

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  • mobiler Gemeinschaftsgarten in Aalen

    (Gu aus google alerts vom 5.5.)
    „Für einen „Tag der Gartenarbeit“ hat das Theater der Stadt mit zahlreichen Aalener Gruppen und Institutionen den 1. Mai genutzt. Interkultureller Garten, Kulturküche, die Gemeinde Peter und Paul, das Nachbarschaftszentrum Rötenberg, der Bund-Naturschutz und andere bereiten derzeit mit dem Theater einen mobilen Garten vor, der im Juli die Aalener Innenstadt bereichern soll. Am Donnerstag wurden die ersten Säcke und Transportkisten mit Erde und Pflanzen bestückt, die bis zum Sommer im Rötenberg unter anderem im Interkulturellen Garten und im Garten der Waldorfschule wachsen werden. Während der Sommer-Aktion „Aalen City blüht“ soll das gewachsene Grün dann für eine Woche in die Innenstadt umziehen und als „Aalens kleine Gartenschau – Menschen pflanzen Sensationen“ eine Oase für Kultur- und Spielangebote, Vorträge und entspannte Gartenerlebnisse schaffen.“
    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Mobiler-Garten-soll-Innenstadt-bereichern-_arid,10005271.html

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  • Gartenprojekt entsteht am Stuttgarter Theater Rampe

    (Gu aus google alerts vom 5.5.)
    Die Gruppe Inselgrün in Stuttgart, die seit 2012 auch auf dem Gelände des Clubs Zollamt in Bad Cannstatt gärtnert, macht an 4 Tagen Aufräum- und Pflanzaktionen am Theater Rampe. Die ersten, die in den Genuß des angebauten Gemüses kommen sollen, sind Akteure des dort 7.-28.6. stattfindenden Vagabundenkongresses. Martina Grohmann, die Co-Intendantin im Theater Rampe. „Wir wollen diese Idee wieder aufleben lassen, und uns mit der Frage beschäftigen, inwieweit Kunst Gesellschaft und Stadt mitgestaltet.“ Neben Aktionen im öffentlichen Raum gehören zum Programm auch Vorträge, Workshops und Partys. Das Gemüse, das nun am Theater wächst, soll daher den Künstlern zur Verfügung stehen, die im Rahmen des Vagabundenkongresses im Theater untergebracht sein werden. „Uns geht es aber auch um die Nachhaltigkeit“, sagt Grohmann. Sprich: auch nach dem Kongress sollen die Kübel und die Grünfläche begärtnert werden. Zum einen vom Team des Theaters Rampe, zum anderen aber auch von Menschen aus der Nachbarschaft“
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.urban-gardening-in-stuttgart-am-zahnradbahnhof-wachsen-tomaten-und-kraeuter.19267209-0601-4b5c-ba48-e218b323cc91.html
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  • Aktuelles von Himmelbeet

    (Gu, Mail)
    Himmelbeet aus Berlin baut dieses Jahr ein neues Häuschen, dass als unterkulturelles Kochcafé dienen soll – als Workshophäuschen für Koch- und andere Workshops für Kinder und am Abend zum Ausschank von Getränken. Sie wollen auch einen Wasseranschluß legen lassen (sehr teuer) und planen Workshops zum Bau von Wurmkisten, Bokashi und Mikrovergasern.


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  • Artikel zum Stand der IG Dresden

    (Gu aus google alerts vom 5.5.)
    Der Garten muss wohl tatsächlich der geplanten Prakplatzbebauung weichen. Die Stadt hat ein Erstatzgelände angeboten und „man spricht“ auch über finanzielle Hilfe. Mattes schätz die Umzugskosten auf 50.000 Euro.
    http://www.dw.de/integrationsgarten-kommt-unter-die-r%C3%A4der/a-17610496

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  • Bienengarten München braucht Humus

    (Gu, Mail 5.5.)
    Die neue (städtische) Fläche für den Bienengarten war bisher ein Lagerplatz. Der Mutterboden wurde entfernt. Die MacherInnen sind im Gespräch mit der Stadt. Spätestens Mitte Mai wollen die GärtnerInnen loslegen.  „Wir stellen etwa 50 Parzellen für 50 Familien zur Verfügung“, erklärt der Großhaderner. „Der Quadratmeter wird im Jahr für 1,30 Euro vermietet. Die Größe der Parzellen wird individuell angepasst.“ In der Miete enthalten sei die Wasserversorgung, die Nutzung von Gartengeräten und die Zahlung der Pacht an die Stadt.
    (aus „Hallo München“) pdf dazu in Ablage

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