Kategorie: Aktuelle Entwicklungen

  • IG Kiel hat noch Platz

    (Info von najeha, 1.10.)
    Information über den interkulturellen Garten in Kiel :

    Ich habe vor ein paar Wochen wieder Kontakt mit Frau Annette Tempelmann in Kiel, sie schreibt mir: Mit dem Garten läuft es mal besser, mal schlechter. Tatsächlich hat sie noch nicht genug Teilnehmer, die wirklich regelmäßig kommen.

    Daher wollte sie nochmal eine Infoveranstaltung mit Übersetzern, direkt im Garten und für die  ganzen Deutschkurse abhalten.

    Mit einigen dieser Teilnehmer möchte sie dann direkt in andere Deutsch- und Integrationskurse gehen.

    Am 28.9. wollte sie den Garten im Rahmen der Interkulturellen Woche dann auch offiziell einweihen.
     Im Moment hat sie unter ihren Teilnehmern  noch keine leidenschaftlichen Gärtner, sondern sie haben mehr Freude am Arbeiten mit Holz, z.B. Hütte oder Zaun bauen.


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  • IG Brake hat mit schwierigen Menschen im Garten zu kämpfen

    (Info von najeha, 1.10.)
    Der Interkulturelle Begegnungsgarten in Brake  (das Refugium Wesermarsch):

    Ich habe am 22.September an der Veranstaltung der „Lotto-Sport-Stiftung“ zum Thema „ Die Zukunft der Vereinsarbeit in Niedersachsen“ teilgenommen.

    Herr Dieter Weitkamp, Mitbegründer des „Interkulturellen Begegnungsgartens in Brake“ war dabei.

    In der Pause kam er zu mir und erzählte mir, dass sie im Garten viele Probleme haben; zwei Frauen (Deutsche) machen die ganzen Probleme, sie wollen z.B., dass der Rasen nicht mehr als 3 cm hoch sein soll.

    Sie haben den Garten gespalten in zwei Reihen, eine Reihe nur für Deutsche und die andere für Ausländer, es gibt kaum Kontakte zwischen den zwei Gruppen.

    Integration findet im Garten nicht statt sonder Desintegration.

    Die zwei Frauen sind nicht bereit mit anderen darüber zu diskutieren, die eine sagt:  Mein Mann ist Polizist, und die andere sagt: Ich arbeite als Mediatorin bei der Stadt Brake. Herr Weitkamp empfindet diese Aussagen als Drohung gegen die anderen.

    Die Gruppe hat letztes Jahr einen Beirat gegründet, in der Hoffnung das Problem zu lösen, bis heute ohne Ergebnis.

    Er hat den Gedanken, wenn es so weiter läuft, den Pachtvertrag zu kündigen.


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  • Workshop zum Bau einer Biogasanlage im Mauergarten

    (Gu, Mailing, 2.10.)
    BIOGASANLAGE _ Workshop: Regenerative Energieerzeugung durch anaerobe Fermentation organische Abfälle in Biogasanlagen erneuerbare Energie

    Kompostieren war gestern, BIOGAS ist heute!


    wir wollen die Suppenküche mit CO² neutralem Biogas versorgen. Wir bauen eine einfache hightech Biogasanlage, d.h. zweistufig, die vier mikrobiologischen Hauptstufen laufen in zwei getrennten Reaktoren ab, mit Rührwerken zur optimal möglichen Gasausbeute, Manometern zur Prozessüberwchung und Überduckventilen zur Sicherheit (Niederdruck Gasanlage).

    Wir füttern die Biogasanlage mit Pflanzenabfall, Rasenschnitt, Salatöl, Mehschweinchenscheiße, … alles mit vielen C-Verbindungen, und erhalten ein Gasgemisch aus Methan und CO², und anaeroben Bioschlamm, den wir mit Grünschnitt mischen und aerob kompostieren.

    Workshop soll 2x Fr/Sa und dann jeden Freitag stattfinden (mehr …)

  • Oase Unperfekt in Mühlheim/Ruhr

    (Gu aus Mail an DÜ, 1.10. und an Gu 2.10.)
    es gibt hier in Mülheim Styrum ein Urban-Gardening-Projekt mit dem Titel Oase Unperfekt, das noch ganz in den Kinderschuhen steckt
    Träger der Oase wird der Verein „Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V.“ sein
    Die Fläche ist rund 2.800 qm groß – Auftaktveranstaltung war am 11.9.
    Es wird ein Gemeinschaftsgarten mit individuellen Parzellen – so zumindest die Planung.
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  • kurzes Portrait vom Gemeinschaftgarten in Fürstenwalde

    (Gu, google alerts, 1.10)
    „Lernen Sie Akteure der BNE-UN-Dekade (2004 – 2014) und Nachhaltigkeitsprojekte kennen“ – diese Aufforderung warb in der Einladung von Brandenburg 21 e.V. für den Aktionstag bei der Lokalen Agenda 21 in Fürstenwalde. Das war nicht zu viel versprochen. Der Gemeinschaftsgarten der Lokalen Agenda 21 Fürstenwalde in der Waldstraße – eine ehemalige Brachfläche – ist von den Fürstenwalder AkteurInnen unter engagierter Leitung von Cornelia Petermann entwickelt worden. Neben dem Gärtnern gibt es im Wechsel Freizeit-, Werk-, Kunst-, Ernährungs- und Umweltbildungs-Angebote. Und alles inmitten von Wiesenflächen, Sträuchern und großen Bäumen. Pavillons und überdachbare Bereiche sowie  eine Freiluftküche ermöglichen auch Aktionen an Regentagen und sorgen für das leibliche Wohl. Der Garten ist offen für alle. Mitnutzer und Unterstützer sind Bildungsträger, soziale Kindereinrichtungen, Tagesmütter und gesellschaftliche Gruppen.
    http://www.potsdam-abc.de/stadt_potsdam/schnappschuesse/bne-aktions-_und_mitmachtag_im_gemeinschaftsgarten_der_lokale_agenda_21_in_fuerstenwalde;__20.08.2014_74739.html (mehr …)

  • Franz Marc Museumsgarten Kochel macht Auftakt mit Picknick

    (Gu, Projektbesuch, 30.9.)

    Auf einer Fläche, die an den Parkplatz des Franz Marc Museums in Kochel grenzt und die der Gemeinde gehört, soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. Auf der Fläche gibt es noch ein paar bewirtschaftete Parzellen und eine Teilfläche (auf der auch mal Parzellen waren), die ca. 600m2 groß ist, ist alles zugewuchert. Auf diesem Teilstück soll der Gemeinschaftsgarten entstehen. Mit dabei ist wohl die Grundschule, die Museumspädagoginnen wollen den Garten für ihre Arbeit nutzen, Flüchtlinge aus der nahen Unterkunft sind eingeladen mitzumachen und AnwohnerInnen.
    Beim gestrigen Picknick waren bis auf die Schule alle „Zielgruppen“ dabei und es wurde (von den Deutschen) überlegt, was ggf. von den gewucherten Pflanzen bleiben soll und was der kommunale Bauhof beseitigen/rausreißen soll. So wird wohl in der Mitte eine Art Beereninsel erhalten bleiben, die meisten anderen Sachen sollen gerodet werden, so dass die Fläche dann für´s Anbauen genutzt werden kann. Sie wollen diese Rodungsarbeiten noch dieses Jahr machen, um sichtbarer zu machen, dass hier ein Garten entstehen soll. Kontakt zu den Flüchtlingen ist über Menschen gewährleistet, die in der Unterkunft z.B. Deutschkurse geben und sich auch für den Garten interessieren.
    Frau Klingsöhr-Leroy, die Museumsdirektorin hat das Projekt initiiert und ist noch voll dabei, will aber bald jemanden finden, der/die das Projekt koordiniert. (mehr …)

  • neuer Gestattungsvertrag für Frankfurter Garten

    (Gu, mailing, 30.9.)
    Ja, denn der neue Gestattungsvertrag mit der Stadt Frankfurt am Main erlaubt uns auch in den nächsten beiden Jahren das Thema urban gardening den Menschen in unserer Stadt nahe zu bringen und vielen zu zeigen, wie aus einem selbst gewonnen Samen Tomaten wachsen.

    Hier ein kleiner Rückblick auf September …:

    Der Frankfurter Garten hat – um Menschen, das Thema urbanes Gärtnern näher zu bringen und auch zu seiner Finanzierung – seine erste wirklich große Teambuilding-Veranstaltung durchgeführt. 120 Notenbanker können seither Gartenkisten bauen. […]
    Auch kulturell war der September ein starker Monat: am 6. fand ein Speed-Dating der besonderen Art statt: sieben jungen – und sicherlich bald arrivierte – AutorInnen aus Frankfurt am Main und Umgebung nutzten einen sonnigen Samstag zu Literaturverabredungen! Eingeladen durch wenige Worte aus dem jeweiligen Werk konnte man dann im Wechsel drei verschiedenen Lesungen lauschen – an verschiedenen Orten im Garten (initiiert und organisiert wurde das Ganze von Petra, Susanne und Jannis Plastargias – nächstes Jahr wieder!).
    Vom 12. bis 14. lud der Frankfurter Garten zu den Open-Air Wild Nights ein, großes Kino im Garten, kuratiert von Daniel Brettschneider (Hafenkino, Freiluftkino Frankfurt).
    Gärtnerische Expertise konnte man am 17. bei Dr. Christiane Jünemanns Vortrag „Tierschutz ist Pflanzenschutz“ und am 19. bei Martin Kerns (Dottenfelder Hof) Vortrag „Eigenes Saatgut gewinnen“ erlangen. Mit dem neu erlangten Wissen kann das Gartenjahr 2015 zuversichtlich angegangen werden …
    Emilianos und Christines Kartoffelfest folgte am 20.: das Highlight des Monats! Ganze 20 Kilo Kartoffeln konnten gemeinsam geerntet und direkt danach zu köstlichen Bratkartoffeln, delikater Suppe und wunderbarem Kuchen usw. verarbeitet werden.
    Am 21. fand der Mädchenflohmarkt im Frankfurter Garten statt – nun schon zum sechsten Mal […]

    … und jetzt die Vorschau auf den Herbst:

    Vom 8. bis 10. Oktober präsentiert sich zu Ehren des Buchmesse-Gastlandes Finnland die „Junge Finnische spoken Word Szene/ Poetry Slam-Szene“ mit Sauna zu „Schweiss & Poesie“ im Frankfurter Garten. […]
    Am 14. von 18 bis 19 Uhr bietet Stephanie eine Workshop zum Thema Wilde Straßen- und Gartenkräuter – krautgesund: Die Verzauberte – Wegwarte“ an.
    Ja, und dann wird mit Yul´s – fast kann man schon sagen: traditionellem – Kürbisfest die Gartensaison an Halloween (oder wie man früher feierte, am Reformationstag, kurz: am 31. Oktober) abgeschlossen. 90 Kürbisse sind herangereift, wobei zu unsrer Ernte immerhin noch stolze 40 übrig waren (wann wurde nur der Rest gepflückt??)!! Das Fest beginnt um 19 Uhr.
    Vom 28. November bis 14. Dezember präsentiert sich der Frankfurter Garten schließlich in anderen Farben (tendenziell rot und Gold und grün…) zum 2. Frankfurter-Weihnachts-Garten!! […]

    Weitere Neuigkeiten aus dem Garten …:

    Seit kurzem gibt es im Frankfurter Garten eine „Fair-Teiler“ – eine Tauschbörse für übrig gebliebene, aber noch essbare Lebensmittel. Alle, die welche übrig haben, können diese zum Fair-Teiler bringen, damit sich andere bedienen können. ShoutOutLoud – Changing the World Step by Step e.V., Foodsharing und der Frankfurter Garten wollen mit dem Fair-Teiler eine kleinen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung leisten. […]


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  • Sonnengarten Soll feiert erstes Gartenfest

    (Gu, mail, 30.9.)
    Gartenfest im Sonnengarten Solln 2014, 11.10. 
    Nach einem spannenden, arbeits- und ertragreichen ersten Gartenjahr wollen wir dies jetzt im Anschluss an eine Gemeinschaftsbauaktion miteinander feiern. Mit Euren mitgebrachten Familienangehörigen und Freunden, unseren unmittelbaren Nachbarn, unseren Freunden aus dem Partnergarten Bienengarten Pasing, und unsern Helfern im Trägerverein ergon und im Bezirksausschuss.
    Sie sammeln Spenden für den Wasseranschluß (der 6000 Euro kostet) (mehr …)

  • IG Kiel hat Schwerpunkt auf Arbeit mit Flüchtlingen

    (Gu aus alerts vom 30.9.)
    […] Um ihnen sprichwörtlich beim Wurzeln-Schlagen in der neuen Heimat zu helfen, bietet Annette Tempelmann von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migranten in Schleswig-Holstein (ZBBS) das Projekt „Interkultureller Garten“ an.
    Im Rahmen der Interkulturellen Woche konnten Besucher zusammen mit den Hobbygärtnern gestern sehen, wie dieser Ort der Begegnung am Kieler Ostufer wächst und wie die Menschen den Garten bisher bereichert haben. Außerdem konnten sie gemeinsam die erste Ernte feiern. […]
    Hinter dem Hans-Geiger-Gymnasium direkt an den Kleingärten lag eine rund 1200 Quadratmeter große Fläche im Besitz des Kleingartenvereins brach. Die Fläche sollte an die Stadt zurückgehen, damit sie für das Projekt genutzt werden kann. „Früher waren hier drei Kleingärten, deren Fundament und Schutt haben wir noch gefunden“, erzählt Tempelmann.
    Ein Gartenbaubetrieb half, die Fläche begehbar zu machen. Vor rund einem halben Jahr dann begannen die ersten Grabe-Arbeiten. Drei Mal war Tempelmann mit einer Hand voll Helfer aus dem Iran und aus Afghanistan vor Ort, legte erste Beete an – zum biologischen Anbau von Obst, Gemüse und Zierpflanzen. „Das Projekt muss wachsen und braucht seine Zeit.“ Auch Deutsche sind willkommen.
    Gefördert wird das Projekt mit insgesamt 62 000 Euro von der Robert-Bosch-Stiftung, der Stadt Kiel und Bingo. Kritik hagelte es vor einiger Zeit von einem Gast des Forums für Migranten, bei dem Tempelmann das Projekt vorstellte. „Wer bezahlt das alles nach Ablauf des Projekts?“, wollte er wissen. Schließlich könnten auch andere Projekte das Geld gut gebrauchen. Tempelmanns Antwort: „Wir erhoffen uns Synergien und vielleicht entstehen auch Arbeitsmöglichkeiten.“

    http://www.shz.de/lokales/kiel/erste-ernte-im-interkulturellen-garten-id7803081.html (mehr …)

  • Stadtgarten Nürnberg: Ort für den Umzug och immer offen

    (Gu aus Newsletter, 30.9.)
    Der stadtgarten wird umziehen…
    Das Grundstück des ehemaligen Versandhauses Quelle, auf dem auch der stadtgarten liegt und der nach dem Tempelhofer Feld in Berlin die größte Industriebrache Deutschlands ist, steht seit Jahren leer und es ist unklar, was damit in Zukunft passieren wird. Leider wurde gerade unser Grundstück aus dem Gesamtkonzept ausgegliedert – hier sollen in den nächsten Jahren Sozialwohnungen entstehen. Somit ist klar: der Garten muss umziehen. Wohin, das wissen wir noch nicht. Vielleicht wird es ein anderes Grundstück auf dem Quelle-Areal, vielleicht finden wir eines in öffentlicher Hand, auf dem wir uns längerfristig niederlassen könnten. […]
    Am 12. Oktober ab 13 Uhr feriern sie ihr Erntedankfest […]
    Außerdem freuen wir uns sehr, bei den Nürnberger Stadt(ver)führungen am vergangenen Wochenende interessierte MitbürgerInnen einen Einblick in unsere Arbeit gewährt zu haben: Warum sich Bienen bei uns besonders wohlfühlen, was Bürgerpartizipation mit Urban Gardening zu tun hat und warum uns Sortenvielfalt ein großes Anliegen ist. (mehr …)

  • In Herrenberg entsteht ein IG, in Böblingen ist einer geplant

    (Gu aus alerts, 30.9.)

    […]Erst drei Monate ist es her, dass die Stadt Herrenberg einer Schar von Freiwilligen ein Grundstück in der Herrenberger Altstadt zur Verfügung stellte. Es liegt an der alten Stadtmauer unterhalb des Spielplattzes „Oberer Zwinger“ am Burgrain. Ein interkultureller Gemeinschaftsgarten soll hier entstehen – ein Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen beim Unkraut jäten und Rasen mähen begegnen. Nicht nur Herrenberg fördert das Projekt: Unterstüzung gibt es tauch von einem bundesweiten Programm für mehr Toleranz. Mehr als ein Dutzend Herrenberger engagieren sich inzwischen für das Projekt Gemeinschaftsgarten […]Noch in diesem Herbst will auch Böblingen nachziehen. Auf einem Grundstück zwischen Brunnenstraße und Stadtpark soll ebenfalls ein Gemeinschaftsgarten entstehen. […] [In Böblinger koordiniert die ]Integrationsbeauftragte das Projekt […]. Der größte Unterschied zu Herrenberg: während der Garten in der Gäustadt für jeden zugänglich ist, soll das Grundstück in Böblingen eingezäunt werden. So soll verhindern werden, dass Passanten die Hobby-Gärtner um die Früchte ihrer Arbeit bringen.

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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten München Blumenau hat dem japanischen Knöterich getrotzt

    (Gu, bei Vortrag, 30.9.)
    Der IG in der Blumenau (München) wächst! Das 600m² große Grundstück, das fußläufig vom Nachbarschaftstreffe liegt, war voll mit japanischem Knöterich, der auch nach mehrmaligem Rausrupfen/Umgraben etc. immer wieder kam. Sie haben einen Zaun, Wege angelegt, Parzellen abgesteckt – und einige GärtnerInnen haben dann einfach losgelegt. Ohne den offiziellen Startschuß abzuwarten. Sie wollen essbare Hecken pflanzen und es sind auch Leute dabei, die vorher noch nie im Stadtteiltreff waren. (mehr …)

  • Klunkergarten feiert Erntedank

    (Gu aus Mail an info@, 29.9.)
    Der Klunkergarten beendet seine diesjährige Saison mit einem Erntedankfest am 5.10: Essen, Trinken, Pläne schmieden (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Wolfratshausen geplant

    (Gu aus Mail an info@, 26.9.)

    wir wollen auch in unserer 18,000-Einwohner-Stadt ein Selbstversorger-Projekt starten für Menschen, die einfach Lust auf Gartenarbeit und selbstangebautes Gemüse haben, und um die verschiedenen Nationen, die in WOR leben, näher zusammenzubringen, auch als Angebot an die neuen Asylbewerber/Flüchtlinge, die in WOR untergebracht sind/untergebracht werden sollen.


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  • In Schwäbisch Hall entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu, alerts, 27.9.)
    In Schwäbisch Hall hat ine Gruppe hat begonnen ein ehemals vermülltes Gelände urbar zu machen.  Den Kern des Projekts bilden 5 Leute. „Die Idee zum „urban gardening“, einer in anderen Städten bereits verbreiteten Anbauform, sei aus der Arbeitsgemeinschaft Nachhaltig leben entstandden. […]. Nach einer gemeinschaftlichen Stadtbegehung im Frühjahr habe sich die Arbeitsgemeinschaft für das Gärtchen hinter der Gelbinger Gasse entschieden […]. Das Grundstück sei von der Stadt an die Arbeitsgemeinschaft gegen Pflege- und Reparaturleistungen verpachtet worden. […] Der Garten wurde vor vielen Jahren von einem Kindergarten genutzt, dieser ist längst aufgelöst. „
    http://www.swp.de/gaildorf/lokales/schwaebisch_hall/art1158703,2813147


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  • Firma macht Freiwliigen-Einsatz bei Neuland – lange Tafel entstand

    (Gu aus RSS, 25.9.)
    [Die] Belegschaft der Kölner Anlagenbau-Firma Wefers [haute] richtig rein im Garten. Terrassenbau beim Freiwilligen-Einsatz? Kein Problem für die Mädels&Jungs, die mit insgesamt 50 MitarbeiterInnen an fünf Orten einen Tag lang gemeinnützige Projekte wie NeuLand unterstützten. Bei uns zu zehnt, inklusive Chef André Wefers. Professionell, mit top Werkzeug ausgerüstet, mit Ahnung und zackzack. Wir trauten unseren Augen nicht, denn worüber wir seit einem Jahr diskutieren und wovon wir träumten – ein Tag mit Wefers und die Sache war geritzt. Aus unserem alten Zeltboden wurde eine fachgerecht mit Split und Bodenplatten unterfütterte Terrasse vor der Küche und unsere Inspiration aus Nürnberg -eine riesige lange Speise-Tafel für den Garten zu bauen- setzte kurzerhand ein reines Frauen-Team in die Tat um (mehr …)

  • Schallacker Hörde feiert

    (Gu aus RSS; 26.9.)
    Am Samstag, den 11. Oktober, laden der Gemeinschaftsgarten SchallAcker und das Projektteam von QuerBeet Hörde zum Gartenfest mit vielen Mitmachaktionen ein. Von 11:00 bis 17:00 Uhr können Alt und Jung den Garten besuchen, der früher ein Freibad war und mittlerweile von Gemüse besiedelt wird. Die Gärtner bieten Führungen durch den Garten und informieren über das Urban-Gardening-Projekt, was sie bisher erreicht haben und was noch geplant ist. Weil es ein Mitmachgarten ist, können dabei Visionen ausgetauscht und neue Ideen gemeinsam in lockerer Atmosphäre gedacht werden. Vielleicht finden sich ja neue Mitmacher?

    Der bunte Tag bietet den Besuchern zudem tolle Mitmachaktionen: Mit Eva können individuelle Betonpflastersteine gebaut und mit eigenen Widmungen und Objekten verziert werden. Carsten bietet eine Seed-Bomb-Werkstatt an, um trostlose Ecken der Stadt bunter zu machen.


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  • IG Wuppertal gibt es inzwischen

    (Gu, Mail, 26.9.)
    […]Mit Organisatinsschwierigkeiten und Wandalismusvorfällen, die zu einer Verzögerung geführt haben, haben wir unser Projekt abgeschlossen – der Garten ist da!!! Das Grundstück ist umgezäunt. Das Haus und der Geräteschuppen stehen. Die Beete und Sträuche sind eingepflanzt und werden regelmäßig gepflegt. Samstags läuft Treffen von jungen Biologen unter der professionellen Leitung. Da treffen sich die Kinder und ihre Eltern bzw. Großeltern zum Natur-Erkunden. Ab und zu kommt unsere Kunstgruppe zum Natur-Malen. Wir haben 2 Feste gefeiert. Ich versuche gerade, uns mit anderen Vereinen zu vernetzten, damit nicht nur wir diese wunderbare Gartenfläche nutzen und mehr internationale Arbeit geführt wird. Also im Moment ist die Sache wenig „Interkulturell“. Wir haben es uns anders vorgestellt. Irgendwie haben sich anderssprachige Vereine nicht angesprochen gefüllt. Mit einem Gartenverein arbeiten wir am engsten. Da sind wir durch die Ehen zwischen Mitgliedern verbunden (mehr …)

  • geplanter IG am Spreeufer: alternatives Grundstück muss gesucht werden

    (Gu, alters, 26.9.)
    „Der interkulturelle Nachbarschaftsgarten in der Brommystraße am Spreeufer darf nicht eingerichtet werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte sich Ende 2013 auf Antrag der Grünen für die Anlage dieses Gartens ausgesprochen. Das Gelände sei öffentliches Straßenland, Beete dürften dort nicht angelegt werden, teilte jetzt Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne) mit. Außerdem gebe es keinen nutzbaren Wasseranschluss in der Nähe des beabsichtigten Geländes. Die Fraktion habe ihren Antrag im Vorfeld nicht mit dem Stadtrat abgestimmt, teilte eine Sprecherin der Grünen-Fraktion mit. Man werde an der Idee festhalten und nach alternativen Orten für einen Nachbarschaftsgarten suchen.“

    Das müsste das Projekt sein, was bei uns als Spreeacker verzeichnet ist. Prüfe ich nach
    Ergebnis der Prüfung: es ist ein anderes Projekt, was bei uns noch gar nicht in Erscheidnung getreten ist

    http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article132632601/Wasseranschluss-fehlt-fuer-Nachbarschaftsgarten.html (mehr …)

  • Generationsübergreifender Nachbarschaftsgarten in Rüsselsheim

    (Gu aus alerts, 25.9.)
    hinter einem Mehrfamilienhaus in Rüsselheim wurde auf „Initiative der Ideenwerkstatt „Nachbarschaft Böllensee“  Anfang des Jahres ein Garten eingerichtet, der von Anwohnern des Viertels bewirtschaftet wird – gemeinschaftlich, generationenübergreifend und mit reichlich Ertrag. Am Mittwoch nahmen sich die vielen Helferinnen und Helfer die Zeit, bei einem kleinen Fest das Projekt zu feiern. „Wir wollen erreichen, dass die Bewohner die B-Siedlung und den Böllensee als ihre Nachbarschaft erleben und ihr Umfeld aktiv mitgestalten. Und der Garten ist eines der Projekte, die dabei helfen“, erklärt Ingrid Wagner, für die Gewobau in der Ideenwerkstatt aktiv, die grundlegende Idee hinter dem Garten. Erste Überlegungen für die Aktion habe es schon im Laufe des vergangenen Jahres gegeben, bis tatsächlich auf dem kleinen Landstück losgelegt werden konnte, sei aber einiges an Vorarbeiten nötig gewesen. (Erdaustausch) […] Für Holger Münch, Abteilungsleiter Wohnungswirtschaft bei der Gewobau, ist das Modell des Gartens am Böllensee durchaus eines, das auch an anderen Stellen Schule machen könnte.

    http://www.main-spitze.de/lokales/ruesselsheim/am-boellensee-in-ruesselsheim-bewirtschaften-anwohner-und-kita-kinder-einen-gemeinschaftsgarten_14631567.htm (mehr …)

  • Offene Werkstatt mit kleinem Nachbarschaftsgarten geplant

    (Gu, Tel, 25.9.)
    Das Institut für innovative Bildung in Bamberg (die bisher hauptsächlich Angebote für Jugendliche/Schulen machen), möchte eine Offene Werkstatt gründen möglichst mit Fab-Lab-Anteil. Sie haben ein Objekt im Blick, bei dem es dann auch noch Platz für einen 70m² großen Nachbarschaftsgarten gäbe. Im Team haben sie eine Gärtnerin, sie haben auch Fahrzeuge (für ggf. Transporte). Sie sind auf der Suche nach Beratung/wie man anfängt.
    Gu hat erste Beratung zum Garten gemacht, doch hat für sie die Werkstatt zunächst Prio. (mehr …)

  • Stand der Dinge Heilgarten Berlin

    (Gu, mail)
    der Garten wird zur Zeit nur von Patienten unserer Tagesklinik und Patientinnen des Frauenwohnverbundes bewirtschaftet. Je nachdem, wie gartenaffin die jeweiligen Patienten sind, wird es mit mehr oder weniger Begeisterung gemacht. Während der warmen Jahreszeit wird der Garten auch für Einzeltherapien aller Abteilungen des bzfo genutzt. Daher ist es während der Woche auch schwierig, den Garten für andere zu öffnen. Zu den Zeiten, in denen er nicht von uns genutzt wird, sind aber andere eingeladen, sich dort aufzuhalten.


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  • Arbeit mit und für Flüchtlinge in Bremen

    (Gu, Tel 22.9.)
    Der Bremer Verein Ökostadt möchte mit den „Kulturgärten“ zwei neue Gärten in Bremen initiieren, die auf den Flächen von Flüchtlingsheimen sind. Sie haben Gelder dafür bekommen. Ende 2015 soll der erste stehen, Teil ihrer Arbeit ist es, einen Träger für das Projekt und die Betreung vor Ort zu finden. Die Heimleitung hat schon abgewunken, sie selber können es auch nicht leisten – und nun wollen sie die AWO ansprechen.
    Der zweite Garten wird ein Projekt des Waller Gartens. An einer neuen Flüchtlingsunterkunft (Container) wollen sie Hochbeete anlegen. Der Garten soll dann auch als Treffpunkt für ehrenamtliche HelferInnen fungieren, um in einer ungezwungenen Atmosphäre mit den Flüchtlingen in Kontakt zu kommen. Rund um die neue Unterkunft haben sich viele Leute mit Ideen gemeldet, was sie für die Flüchtlinge tun könnten.

    Das Flüchtlings-Projekt im Waller Garten „offene Gartentore“ lief bisher so semi. Im Rahmen des bestehenden Gartens haben sie einen Nachmittag pro Woche Flüchtlinge eingeladen, abgeholt und begleitet im Garten. Flüchtlinge dafür zu gewinnen war schwierig. Wichtig ist, ein Bindeglied zwischen Heim und Garten in Gestalt eines Menschen zu haben, der/die im Heim arbietet/bekannt ist und die Flüchtlinge dann mit nimmt. Sie haben Kontakte zu dem Verein „Help a refugee“ aufgenommen über die dann auch ein paar Flüchtlinge ein paar Mal gekommen sind.
    In 2015 wollen sie die Vereinskontakte beibehalten und den Garten Gruppen als Raum für Picknicks und zum Treffen anbieten (mehr …)

  • Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft

    (Gu, mail, 23.9.)
    Die Frauen von „Wachsen lassen“ (Berlin-Tiergarten) haben nach etlichen Hin/Her ein neues Projekt bewilligt bekommen:
    ‚Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft – mit aktivierenden Mitmach-Projekten – Sprache-Garten-Selbermachen‘
    In den ersten drei Monaten nächsten Jahres starten wir mit dem Ausbau der Abteilung ‚urbanes Gärtnern‘ und der Saatgut-Bibliothek. Dabei kooperieren wir mit dem Mauergarten e.V., Joshua wird die Palettenbau-Workshops übernehmen. Ich habe eine Zwischenform gefunden, wo die (vom Bezirk gewünschte) Sprachförderung ebenso einen Raum findet wie die Bibliothek urbanes Gärtnern und DIY-Workshops.[…] In Form einer besonderen Abteilung soll in der Bibliothek ein Kommunikations- und Konsultationszentrum im Stadtteil mit Durchführung von Theorie-Praxis-Seminaren/Workshops ‚Urbanes Gärtnern und nachhaltige Lebensstile / Subsistenzpraktiken, eng verknüpft mir einem Bereich Sprach- und Leseförderung, errichtet werden. Damit ensteht ein neuartiger Bildungs- und Lernort im Quartier. Der Bereich Sprachförderung richtet sich an Kinder ab dem Kindergartenalter bis hin zu jungen Menschen, aber auch an Mütter/Familien. Die Stadtteilbibliothek und das Quartier erleben durch die neue Schwerpunktsetzung und dadurch die Zusammenarbeit mit Akteuren des direkt angrenzenden Familiengartens eine zusätzliche standortbezogene Aufwertung.
    1. ABC-Spiele für alle Altersgruppen (fortlaufendes Angebot) Neben Angeboten für Kinder sollen hier besonders Mütter/Familien mit einbezogen werden. Erlernen/Verbessern der deutschen Sprache mit Spaß im Spiel.
    2. Japanisches Erzähltheater – Sprachkompetenz durch Kamishibai
    3. Ergänzung des Medienbestandes.
    4. Praxis-Workshop I.:  Gemeinsame  Gestaltung eines Bereiches  mit Saatgut-Bibliothek, großem Tisch zum Arbeiten, Regale für Präsenz-Bibliothek urbanes Gärtnern – DIY, nachhaltige Lebensstile, Paletten-Möbelbau / Gartenmöbel / Hochbeete.
    5. Praxis-Workshops II.: Herstellung eines Ordners Bauanleitungen, Literacy-Workshops für Vorschulkinder und Schulkinder, Kräuter-Workshops mit künstlerisch-kreativer Gestaltung von Pflanzenschildern, Kräuterverarbeitung, Herstellung eines Kräuterordners, Gemeinsame Essveranstaltungen mit Gärtnerinnen des Interkulturellen Gartens, Herstellung eines Rezeptordners.
    6. Gestaltung eines Bereiches für Kinder/Bilderbuchkino
    7. Medienakquise
    Wir haben ja auch für wachsenlassen eine weitere Förderung bis Mitte 2016 erhalten und beide Projekte sind eng miteinander verknüpft.
    An die Bibliothek ist ein Café angegliedert inkl. eines Raums, der als Workshopraum genutzt werden kann. Da in Bezug auf diese Räumlichkeiten seit Jahren ein Rechtsstreit besteht, wird vor April 2015 keine Möglichkeit bestehen, diese Räumlichkeiten zu nutzen. Von Seiten des Bibliotheksamtes besteht jedoch eine sehr große Wahrscheinlichkeit, dass wir diese Räume werden nutzen können. Dann würden wir mit der Bibliothek urbanes Gärtnern vollständig in den Workshop-Raum ziehen. Das Café wäre natürlich ein wunderbarer Ort für gemeinsame Essen und Herstellung von Produkten aus dem Garten und natürlich auch die Möglichkeit, etwas Geld für unser Unternehmen einzunehmen. Vorab dürfen wir mit unserem Projekt einen Bereich in der Bibliothek nutzen.“

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  • Himmelbeet will Förderverein gründen

    (Gu, Mail, 23.9.)
    Sie können mit der ggmbh und als Privatpersonen nicht überall Anträge stellen und brauchen dafür einen gemeinnützigen Verein. (mehr …)

  • Gewächshaus für das Gartennetzwerk Kassel hat sich bewährt

    (Gu aus Sachbericht, 23.9.)
    Das Gartennetzwerk Kassel hat für die Anzucht von Jungpflanzen für die Gärten und für den öffentlichen Raum, der von der Essbaren Stadt e.V. in Form von Guerilla Beeten bepflanzt wird, gepachtet. Sie haben torffreie Erde beschafft, die ausgesäten Pflänzchen beschriftet (um Verwechselungen zu vermeiden) udn Mitte Juni konnten die Pflanzen ins Freiland (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Berlin Zehlendorf geplant

    (Gu, alerts, 23.9.)
    Auf der Suche nach einem Gemeinschaftsgarten hat die Initiative „Zehlenwandel“ einen Schritt nach vorn getan. Drei mögliche Standorte für den geplanten Stadtgarten sind jetzt gefunden.
    […] Mitte September trafen sich die „Zehlenwandler“ in der Ernst-Moritz-Arndt-Gemeinde, um die nächsten Aktionen zu besprechen. „Wir haben jetzt einen Antrag ans Grünflächenamt geschrieben, wollen wissen, ob die Fläche am Marga-Meusel-Platz infrage kommt“, erklärt Käsmaier. Parallel dazu gehe die Arbeit an einem Nutzungsplan voran.
    In diesen Plan fließen auch die Vorschläge der Garten-Interessenten ein, und die sind bunt gemischt. Vorrangig geht es natürlich darum, Beete anzulegen und Gemüse und Obst zu ernten, aber auch der Wunsch nach Gesprächen und Austausch wurde geäußert, ebenso die Idee, generationenübergreifend zu gärtnern, Alt und Jung zusammenzubringen.
    „Der nächste Schritt ist jetzt, die Anwohner zu informieren“, sagt Käsmaier. […].

    http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-steglitz-zehlendorf/zehlendorf/artikel/50979-zehlenwandel-beantragt-bepflanzung-des-marga-meusel-platzes/#ixzz3E8MNBAnD

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  • IG Rüsselsheim öffnete seine Pforte

    (Gu, alters, 23.9.)
    „[…]bunt und wild geht es zu auf den über 2000 Quadratmetern, die der Verein von der Stadt gepachtet hat. Auf den verschiedenen, knapp 30 Quadratmeter großen Parzellen bemühen sich rund 25 Gartenfreunde aus aller Herren Länder“
    Der IG Rüsselsheim hat an der Interkulturellen Woche teilgenommen und einen Tag der offenen Tür veranstaltet.
    Sie sind in der Vergangenheit schon 2x ausgezeichnet worden: 2010 von der Stadt mit dem Integrationspreis und Kreis 2013 mit dem Toleranzpreis.
    Und eine Besonderheit: im Vorstand sind nicht nur Deutsche! (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Görlitz

    (Gu, Mail, 23.9.)
    Wir haben in Görlitz die Möglichkeit ein Gelände der ehemaligen Hefe- und Spiritosenfabrik zu nutzen, welches sich noch im Familienbesitz befindet. Als Modellvorhaben “RABRYKA″ läuft da bis zum Sommer 2016 vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung unterstützt, das Jugend.Stadt.Labor-Projekt.
    Sie schickt nach der nächsten Teamsitzung die Infos für unsere Site

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  • Finanzierung MenschenKinder-Garten

    (Gu, alerts, 22.9.)
    Der Nachbarschaftsgarten wurde mit Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und Mitteln aus dem Kooperationsprojekt „Bildung im Quartier“ finanziert.
    (Gartenprojekt in Berlin-Friedrichshain)
    http://www.qiez.de/friedrichshain/freizeit/gruenes-berlin/besuch-im-nachbarschaftsgarten-im-palisadenkiez/167841561 (mehr …)

  • Artikel zu den Nachbarschaftsgärten leipzig: Stadt will sich einsetzen

    (Gu, alters 19.9.)

    Leipzig. „Auf dem bundesweiten Hype für Leipzig baut sich längst eine städtische Maketingstrategie auf“, sagt Juliane Nagel. Die Linken-Abgeordnete hält am Mittwoch im Stadtrat ein kleines, flammendes Plädoyer für die Erhaltung der Nachbarschaftsgärten in Lindenau. SPD und Grüne unterstützen die Initiative.

    Auf Brachen zwischen Siemering- und Josephstraße haben engagierte Bürger seit 2004 urbane Gärten geschaffen. Die Flächen gehören der Kommune, einigen Privatpersonen – zu 80 Prozent aber einer Investmentgesellschaft. Die will nun verkaufen, damit im immer stärker gefragten Wohnviertel im Leipziger Westen neue Einfamilienhäuser entstehen können.

    Die Stadt soll sich nun für einen Interessensausgleich zwischen den Eigentümern und dem Verein der Nachbarschaftsgarten-Nutzer einsetzen, fordern die Politiker. „Wir begrüßen solche Zwischennutzungskonzepte“, sagte auch Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). In der Stellungnahme der Verwaltung, die Zustimmung für den fraktionsübergreifenden Antrag signalisierte, heißt es allerdings klar: „Der öffentliche Druck zur Verstetigung der Zwischennutzung ist teilweise hoch. Gleichwohl gilt das Eigentumsrecht.“

    Die Stadt wird jetzt im Gespräch mit allen Beteiligten prüfen, wie die Gärten erhalten werden können. Bis Ende des Jahres soll dem Stadtrat ein Ergebnis vorliegen.

    http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/eigenheime-geplant-stadt-will-sich-fuer-nachbarschaftsgaerten-leipzig-lindenau-einsetzen/r-citynews-a-255393.html (mehr …)

  • Schnitzen und Körberflechten in zwei IGs in Berlin

    (Gu, Mail, 19.9.)
    „[…] verschiedene Schnitztechniken vorstellen und natürlich auch Wissen im Umgang mit verschiedenen Holzarten vermitteln. Der Kurs richtet sich an Kinder und Erwachsene mit und ohne Vorerfahrungen. Wer ein Taschenmesser hat, möge das gern mitbringen. Wer erst mal testen möchte, kann ein Messer aus der UmweltKontaktstelle nutzen.
    Die UmweltKontaktstelle bietet seit Herbst 2013 für Kinder und Erwachsene das Projekt „Kreativ-Lernorte“ an. Dabei geht es um die Vermittlung alter Handwerkstechniken. Vormittags werden nach Anmeldung pädagogische Gruppenprogramme für Grundschulkinder durchgeführt. Nachmittags finden für Kinder und Erwachsene offene Werkstattnachmittage dienstags und donnerstags von 15.30 Uhr – 17.30 Uhr in der Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin (Interkultureller Garten) und mittwochs von 14.30 – 16.30 Uhr in der Wiecker Straße 8-10,13051 Berlin (Garteninitiative) statt.
    Dienstags werden zur Zeit Körbe geflochten und verschiedene Techniken der Wollverarbeitung ausprobiert (Wolle kämmen, spinnen am Spinnrad, etc.), Mittwochs und Donnerstags sind die Angebote offen. Sie sind jahreszeitlich orientiert (gestalten mit Naturmaterialien, sammeln und verarbeiten von Früchten aus der Natur.


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  • 2 neue Gärten in Wuppertal

    (Gu, Mail, 20.9.)

    unklar, ob es sich hier um Gemeinschaftsnutzgärten handelt – habe ich per Mail noch gefragt (noch keine Antwort)

    […]Karlsplatz in Wuppertal, einem sehr zentralen Platz, der aber schon schönere Zeiten gesehen hat und inzwischen viel von Randgrppen genutzt wird, die ersten Schritte zum nächsten und grlößer angedachten Gartenprojektes getan. Im Juli hat der Verein NANK, dessen Vorsitzende ja Christine Nordmann ist, hier die Blumenkübel mit Gemüse & Co. bestückt. Dies ist der erste, wirklich offene Garten in Wuppertal und dient in erster Linie dazu, das Thema Urban Gardening in die Öffentlchkeit zu tragen.

    Es hat viele, viele Gespräche mit den Bürgern seither gegeben und jeglichen Unkenrufen getrotzt – er ist nicht von Vandalen heimgesucht worden sondern steht unter liebevoller Beobachtung der Menschen, die ihre Tages- und Nachfreizeit auf dem Platz verbringen. Die Hausdame des angrenzenden Einkaufszentrums hilft gießen und die Geschäftsführung des Zentrum hat selbst mit Hand angelegt, als einmal kiloweise Taubenfutter in die Tröge geschüttet wurden und eigenhändigt die Körner entfernt.

    Wir haben bei solchen Auswirkungen eine schöne innere Freude.

    Als zweites Projekt möchte ich Ihnen ein Projekt an der Diakoniekirche, einen Steinwurf vom vorgenannten Karlsplatz entfernt, melden. Hier entsteht ein Nachbarschaftsprojekt, das von zwei Betreibern ins Leben gerufen wurde. Das Gelände mit ca. 1000 qm wird von der Diakonie zur Verfügung gesteltt.

    Betreiber des Gartens ist einmal der Verein Stadtmission e.V. und zum anderen die Selbsthilfegruppe Kräuter aus Wuppertal, die in liebevoller, zeit- und kraftintensiver Arbeit das verwilderte und als Hundeklo und Mülleimer genutzte Grundstück in eine wirklich schöne Oase umwandeln. Der Garten nennte sich daher auch ‚Inselgarten‘ (mehr …)

  • o pflanzt is hat ein mobiles Gewächshaus

    (Gu, 22.9. RSS)
    der Münchner Gemeinschaftsgarten o´pflanzt is hat ein mobiles Gewächshaus. Dieses Häuschen ist wie ein Fahrradanhänger gebaut und kann eben an ein Rad angehängt werden. Der erste Einsatz war beim StreetLife-Festival (mehr …)

  • Frauengarten Oberhausen bald im TV

    (Gu, Tel, 22.9. und Mail, 27.9.)
    Der IG Rose (Frauengarten Oberhausen) wird in der Sendung Frau TV (WDR) von Auma Obama vorgestellt. Am Mittwoch kommt die Reakteurin, Dreh ist wohl um den 20.10.
    Der Garten wächst weiter, Ellen ist wieder voll dabei und kümmert sich. Sie wollen nun wieder gezielt Migrantinnen werben und auch jüngere Frauen ansprechen.

    „Es gibt zunehmendes Interesse an der Arbeit des Interkulturellen Frauengartens Rose in Oberhausen.
    Mehrere Gruppen haben uns besucht, drei Forschungsprojekte an verschiedenen Universitäten wollen mehr wissen.
    Nun gibt es auch Interesse vom Fernsehen. Die WDR Sendung „Frau TV“, die jeden Donnerstag um 22.oo Uhr auf dem WDR Fernsehsender 3 läuft, wird einen Film über drei verschiedene soziale Projekte in NRW machen. Eines der drei Projekte soll der Interkulturelle Frauengarten Rose in Oberhausen sein. Die Geschichte des Gartens wird kurz dargestellt, am Beispiel von einigen Frauen soll deutlich werden, was der Garten bedeutet. Das ist sehr schön für unsere Öffentlichkeitsarbeit. Es wird sicherlich zusätzlich von besonderem Interesse sein, dass Auma Obama, sie ist die Halbschwester von Barack Obama, die Moderation machen wird. […] Die Dreharbeiten für den WDR Film werden am 22. oder 23. Oktober sein. In der Zeit werden wir die Obstbäume winterfest machen und einen Teil des Bodens mit Gründüngung für den Winter vorbereiten. Interessierte sind herzlich willkommen.
    Der Sendetermin steht noch nicht fest, wir geben Bescheid.

    Am Freitag, den 3. Oktober ist unser Erntedankfest im Garten, Beginn ab 14.oo Uhr. Essenspenden sind willkommen.

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  • Hechtgrün baut im Winter den Garten ab

    (Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 21.9.)
    Der Dresdener Gemeinschaftsgarten Hechtgrün liegt an einer lauten Straße, einer S-Bahnhaltestelle und einer riesengroßen Baustelle. Ein Bewohner hat das Grundstück, dass einer Hamburger Immobilienfirma gehört, zunächst privat gepachtet. Nun sind sie aber das dritte Gartenprojekt der Ufer-Projekte. In 2013 hatten sie eine Nutzungsgenehmigung von April bis Ende Oktober, dieses Jahr bis Mitte November. Dann muss der Garten abgeräumt werden, denn ein Weihnachtsmarkt ist traditioneller Weise Pächter der Fläche. Sie gärtnern daher nur mobil, haben dieses Jahr aber auch Sträucher gepflnazt. Im Juni 2013 war die Eröffnung, Leute sind u.a. über Aushänge „Garten sucht GärtnerInnen“ dazu gekommen. Es gibt eine große Fluktuation – wohl da es keine klare Perspektive gibt. Der Garten ist offen für alle, alles ist gemeinschaftliche, 30-40 Leute stehen auf der Mailingliste. Doch gibt es keine wirkliche Gruppe, keinen Tag, an dem viele Leute da sind, die offene Gartenzeit ist nicht gut besucht und das Plenum, das alle 2 Wochen stattfindet, auch nicht.
    Gute Einnahmen haben sie auf dem Hechtstraßenfest mit Bierverkauf gemacht (Insel der Gelassenheit) und auch bei der Fete de la Musique. (mehr …)

  • Ig Dresden fährt zweigleistig

    (Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 21.9)
    Der IG Dresden ist seit 2005 auf seiner Fläche, die einst eine vermüllte Schutthalde war. Sie haben die Fläche gesäubert und urbar gemacht und Elbenaushuberde bekommen. 1/3 der Fläche ist Gemeinschaftsfläche, 2/3 sind Beete. Jeden März melden dich die GärtnerInnen und sagen, ob sie weitermachen wollen oder nicht. Bisher gab es immer eine Fluktauation von 10 – 20 %. Leute legen dann ambitioniert los und machen aber doch nicht weiter, was für die Leute auf der Warteliste doof ist, denen abgesagt wurde. Außerdem ziehen Leute weg, verändern sich beruflich oder ihre private Situation. Doch dieses Jahr ist mehr als in den letzten Jahren auffällig, dass Flächen nicht richtig bewirtschaftet werden, Leute nicht kommen. Sie hatten in 2014 viele Aktionen, z.B. haben sie im Hygienemuseum einen temporären Garten aufgebaut und auch in der tschechischen Botschaft in Berlin. Eventuell ist das insgesamt zu viel.
    Sie haben auch keine Arbeitstreffen mehr, die sie früher 1x Monat hatten, um zusammen die Gemeinschaftsflächen in Schuß zu halten. Danach wurde immer gemeinsam gegessen. 2013/14 haben sie das nicht mehr gemacht und das fehlt. Es gibt aber noch immer alle 14 Tage ein Plenum. Sie hatten sogar eine Art Minijob, der von einer Frau besetzt war, die 1x Woche im Garten war und ansprechbar für alle Themen. Das wurde aber gar nicht angenommen. Sie sind 80 Mitglieder im Verein, ungefähr 10 Asylsuchende aktuell und es gibt 20 – 30 Beete und gestaffelte Mitgliedsbeiträge plus einen Beitrag der sich nach Beetgröße bemißt.
    Die Fläche war einst städtisch, gehört nun dem Land und jetzt soll der Garten einem Parkplatz weichen. Vor ein paar Jahren wurde einfach ein Mobilfunkmast mitten in den Garten gepflanzt.
    Sie haben – wegen des Parkplatzes – die Fläche gekündigt bekommen. Im Vertrag gibt es eine Monatsfrist, sie haben gut 1 3/4 Jahr Zeit bekommen. Die Stadt hat ihnen außerdem vier Ausgleichsflächen angeboten und für eine (gegenüebr vom Johannstadtgarten) haben sie sich entschieden. Sie fahren nun zweigleisi: sie bereiten einen Umzug vor, wollen eine Aufstellung machen, was die Sachen im Garten wert sind, was mitnehmbar ist und was verloren ginge, Kosten schätzen, auf der neuen Fläche entscheiden, welche Bäume bleiben sollen, was gebraucht und gemacht werden muss etc. Und sie kämpfen dafür, bleiben zu können. Sie Stadt weiß davon und hat Verständnis für die Parallelität. Sie hatten bis zu dem drohenden Umzug nie was mit der Stadt zu tun – sie müssen 1000 Euro Pacht zahlen und hatten immer wieder vergeblich versucht, die Stadt dazu zu bringen, dass ihnen die Pacht erlassen wird. (mehr …)

  • Columbusgarten: Gemeinschaftsgarten wird Teil eines neuen Parks in Dresden

    (Gu, Projektbesuch im Rahmen Workshop, 20.9.)
    In Dresden Löbtau entsteht ein neuer Park (EU-Mittel). In Bürgerbeteiligungsrunden kam u.a. der Wunsch nach einem Garten auf. Die Stadt ist auf bekannte Akteure der Zivilgesellschaft zugegangen und hat Träger für ein Gemeinschaftsgartenprojekt als Teil dieses Parks gesucht. Es gibt dort nun eine Doppelträgerschaft von Haushalten und Conglomerat (Träger des Werkstattladens Löbtau) – und Träger der Fläche ist und bleibt die Stadt. Es gibt schon einen Vertrag (in dem u.a. steht, dass die Nutzer keine BTMG-Pflanzen – also Drogen – und keine Gehölze anbauen dürfen), Wasser wurde gelegt, Winterdienst wird übernommen, Bäume betreut, Mutterboden gebracht. Sie dürfen aber nix auf die Fläche stellen: keinen Geräteschuppen, kein Gewächshaus etc (wohl wegen der Haftung). Die beiden Träger (bzw. Leute) verstehen sich als Schnittstelle zur Stadt. Sie wollen das Projekt gerne organisieren und ins Rollen bringen, aber daran dann gar nicht mitmachen. Der Gartenteil ist 300m2 (eventuell waren es auch 600) groß und es sind erste (individuelle und gemeinschaftliche) Beete angelegt. Bei dem Bezirk sind 500 Euro für Material für das Projekt bewilligt (Antragssteller war der nicht gemeinnützige Haushalten). Ggf. bauen sie damit einen Gartengeräteanhänger, den sie dann in der Nähe parken können. Jeden Samstag ist jemand von den Trägervereinen da. 30 Leute sind auf der Mailingliste für den Garten.
    Das Gartenprojekt am Werkstattladen müssen sie aufgeben. Der Besitzer hat sich nach 30 Jahren Brache gemeldet und will die Fläche nun veräußern. (mehr …)

  • Kleiner Garten Dresden: innovative Uferbefestigung geplant

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Der Gemeinschaftsgarten Kleiner Garten (in Anlehnung an den benachbarten Park „Großer Garten“) ist auf einer 800m² Fläche eines Privateigentümer entstanden. Eine der Initiatorinnen hat sich beim vorbeigehen immer gewundert, dass auf der tollen Fläche nichts passiert und die Idee für das Gartenprojekt entwickelt, bei einer Veranstaltung Leute getroffen, die auch einen Gemeinschaftsgarten aufbauen wollen. Der Flächenbesitzer war angetan von der Idee, hat ihnen eine Treppe in den Garten gebaut und sie zahlen nur die 100 Euro Grundsteuer als Pacht p.a. Der Eigner wollte einen Verein als Vertragspartner und der Kleine Garten konnte bei den Ufer-Projekten unterschlupfen. Die 100 Euro zahlen sie über Vereinsbeiträge und auch die Versicherung von Ufer gilt für sie mit.
    Sie sind ca. 30 Leute, im Kernteam 10, die sich vorher kaum kannten. Sie wollen alles gemeinschaftlich machen, aber nicht nur gärtnern, sondern auch einen Raum zum Erholen und einfach im Grünen sein schaffen. Der Garten ist nicht abgeschlossen, die Treppe hat mit einem über die beiden Geländer gelegten Stock nur eine visuelle Barriere. Sie versuchen mit möglichst wenig Geld auszukommen und eher vorhandene Sachen zu nutzen, so haben sie ihr Werkzeug über Abreißzettel (Garten braucht Werkzeuge) bekommen und ihre Gartenhütte, die sie gerade bauen wird aus mehreren an anderer Stelle abgebauten Lauben bestehen. 1x Monat haben sie ein Plenum, sie kommunizieren über einen Mailverteiler und haben eine 48h Regel: wenn dann niemand was dagegen hat, kann man es machen. Es gibt 1x Woche einen offenen Tag, wo die Kerngruppe da ist und auch da wird viel miteinander besprochen.
    Gute Erfahrungen haben sie mit dem online Tool Trello gemacht: eine virtuelle Pinwand, mit der sie die Gartenpflege und auch das Ernten regeln.
    Im Herbst wollen sie eine Planungswerkstatt machen. Zum einen, um zu reflektieren und zu planen, zum anderen, da sie einen Bach auf der einen Flächenseite haben. Sie haben an diesen Bach auch Beete gebaut, die sie da aber nicht haben dürfen – wegen Errosionsgefahr. Nun hat das Umweltamt ihnen gesagt, dass sie ausprobieren könnten, dort Nutzpflanzen anzubauen, die mit ihren Wurzeln das Ufer stabilisieren könnten. Ansonsten müssten sie einen Abstand von 10 m zu dem Bach halten, was eine große Fläche des Gartens wäre (zumal dort eine sonnige Lage ist) (mehr …)

  • Wächtergarten Dresden hat interessante Kooperation mit der Stadt

    (Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 20.9.)
    Der Wächtergarten  (500m², nicht alles bewirtschaftet) in Dresden-Löbtau ist auf dem Gelände des ersten und einzigen Wächterhauses in Dresden. Sie sind in der dritten Saison (den Garten gibt es seit Mai 2012), einige vom Wächterhaus sind dabei und einige aus der Nachbarschaft. Sie sind so 10 – 15 Leute. Zu jedem Saisonbeginn ist ein Ansturm auf die Beete, doch dann flacht es ab und etliche machen dann doch nix (was ärgerlich ist, da anderen abgesagt wurde). es gibt kein Schild, gab es wohl mal, es läuft über Mund-zu-Mund. Die Fläche war völlig überwuchert von Brombeeren und da die Leute vom Wächterhaus sehr viel mit dem Haus zu tun haben und einige, die unbedingt ein Beet wollen, dann doch nicht dazu kommen, es zu bewirtschaften und da hier anscheinend alles sehr gut wächst und wuchtert, nimmt sich die Natur sehr schnell wieder die Beete zurück – sprich: sie kommen nicht nach und sind ständig eher im Kampf mit der Natur. Das Mitmachen kostet nix, sie zahlen auch nix für die Nutzung der Fläche. Im Oktober nun wird die Fläche umgestaltet und sie wollen dann auch mehr gemeinschaftliche Beete und nicht mehr nur individuelle. Sie haben einen Deal mit dem Umweltamt. Wer Bäume abholzt (was schon schwierig ist), muss an anderer Stelle welche pflanzen. Wer keine Fläche hat, zahlt an das Umweltamt, was dieses Geld für die Pflanzung von Bäumen und Gehölzen ausgeben muss. Das Umweltamt darf nun auf der Fläche – entlang der Vorstellungen der GärtnerInnen – Bäume und Gehölze pflanzen, macht dafür die Fläche insgesamt plan, reißt Baumstümpfe aus, macht die Fläche urbar. Die Ersatzpflanzungen müssen 15 Jahre auf der Fläche bleiben können (mehr …)

  • Konkordia: kurze gärtnerische Zwischennutzung in Dresden

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Anfang des Jahres hat die Gründerin des Aprikosengaretn zusammen mit jemand anders in Dresden auf einer Brachfläche eine gärtnerische Zwischennutzung initiiert. Es entstand Konkordia (http://konkordia-dresden.blogspot.de/). Sie müssen den Ort bis Ende September diesen Jahres wieder verlassen. Einiges ist schief gelaufen: das Ortsamt ist auf die InitiatorInnen zugekommen (das Umweltamt musste aktiv werden, da auf der Fläche illegale Ablagerungen gemacht wurden) und hatte wohl auch die grundsätzliche Zustimmung des Eigentümer eingeholt, dass auf der Fläche was gemacht werden darf. Es gab aber keine Kommunikation zwischen Besitzer und Gartengruppe. Der Besitzer wollte dann das Gartenprojekt dort nicht und ist auch gar nicht zugänglich. Das Ortsamt hat sich nicht für das Projekt stark gemacht – und nun suchen sie einen neuen Ort, wo sie wieder ein Gartenprojekt aufbauen können. (mehr …)

  • Johannstadtgarten findet seine Strukturen

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Der Johannstadtgarten, das erste Gartenprojekt des Ufer e.V. (dieses Jahr kamen das Hechtgrün und der Kleine Garten dazu), hat als sehr offenes Projekt begonnen. Um die brache Fläche zu gestalten, konnten viele Ideen einbringen und auch umsetzen. Inzwischen gibt es Beete (individuell und gemeinschaftliche), Frühbeete, ein Gewächshaus, einen selbst per Hand gebohrten Brunnen, Bienen, eine Komposttoilette, eine Regenwasserversorgung, einen Bauwagen mit kleiner Werkstatt, einen Versammlungs- und Feierort, eine Feuerstelle, der Garten wird als Bildungsort genutzt, es finden Veranstaltungen statt… Sprich: es gibt inhaltliche und „bauliche“ Strukturen, in die neue Leute sich einfügen müssen. Sie haben die interne Kommunikation auch getrennt: es gibt AGs und ein Gartenplenum und zudem eine Orga-Gruppe, die sich um die Vereinsangelegenheiten kümmert. (mehr …)

  • Aprikosengarten muss sich verkleinern

    (Gu, Workshop, 21.9.)
    Der Aprikosengarten in Dresden-Pieschen versteht sich als Mehrgenerationengarten. Sie sind seit ein paar Jahren auf einer Brache, die vorher gewerblich genutzt wurde. Über EFRE Gelder wurden Teile des Bodens ausgetauscht (da wo die Nutzbeete sind – nur ein Teil der Fläche wird gärtnerisch genutzt, der andere Teil ist wild und noch brach). Zunächst haben 2 Leute das Projekt gemacht und es dauerte einige Zeit, bis sich eine Gruppe fand. Doch nun sind sie 20 – 30 Leute mit einem Kernteam von 10-15. Es gibt ein paar Leute in diesem Kernteam, die sich sehr gut gärtnerisch auskennen und die die Planung des Gartens hauptsächlich machen, oft da sind, ihr Wissen weitergeben. Sie haben – bis auf eins – nur Gemeinschaftsbeete. Nur eine Frau mit starker Migräne und Sonnenallergie hat ihr eigenes Beet in einem halbschattigem Bereich bekommen. Dieses Jahr haben sie viel Zuwachs bekommen, vor allen Mütter mit kleinen Kindern. Sie nutzen 2Tm² von der Fläche und haben so noch viel Freiraum. Seit einiger Zeit ist aber klar, dass eine Grundschule neu gebaut wird und die angrenzende vorhandene Schule ihre Turnhalle vergrößern wird. Der Garten muss sich deutlich verkleinern und auch auf der Brache umziehen und so im Prinziep neu anfangen (da nicht überall der Boden ausgetauscht wurde). Sie sind Teil eines vorhandenen Vereins, jedeR zahlt 30 Euro (obwohl fast niemand dort Mitglied ist) und das Geld wollen sie dann für einen dann ggf. zu zahlende Pacht und andere Ausgaben nutzen. Noch ist das Gärtnern dort pachtfrei möglich.
    Sie waren ein Ort des Bildungsprogramms des Dresdener Gartennetzwerks (Pflanzentauschbörse, Obstbaumveredleung). Jeden Do gibt es ein Bastelcafé bei dem sich Frauen treffen, Häkeln und Filzen und es gibt vorne am Eingang ein Zahlenschloß- (mehr …)

  • Freigärten: der Bürgergarten in Freiberg

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Im Mai ist in Freiberg bei Dresden der Bürgergarten Freigarten eröffnet worden. Sie hatten vorher einen Verein gegründet, die Fläche gesucht und losgelegt. Nun wird es schon ruhiger und die Leute weniger. Die Motivation ist jetzt schon etwas abgeflaut. (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden-Coschütz geplant

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Ein junger Mann (geschätzt Ende 20) hat eine 1200m² große Fläche in Dresden-Coschütz gepachtet und möchte dort auch im Bauwagen wohnen. Er möchte auf der Fläche mit anderen zusammen einen Gemeinschaftsgarten ins Leben rufen. Er hatte über die vorhandenen E-mail-Verteiler (Dresden im Wandel, Gartennetzwerk Dresden) ein erstes Treffen angesetzt – und niemand kam. Nun sucht er auf anderen Wegen nach MitstreiterInnen (mehr …)

  • Artischoke Ludwigsburg hat noch keine Fläche

    (Workshop, Gu, 20.9.)
    Eine Gruppe in Ludwigsburg plant schon eine geraume Zeit einen Gemeinschaftsgarten. Sie haben noch kein Grundstück, haben sich aber durch sämtliche Literatur zum Thema gearbeitet und sind nun unsicher, ob sie noch mehr planen/abwägen sollen oder loslegen sollten. Ein Ergebnis vom Workshop war, dass sie nun einen Verein gründen wollen, ein Konzept zu Papier bringen, mit dem sie „zur Stadt“ gehen wollen und was sich dann aber in der Praxis ganz anders entwicklen könnte. (mehr …)

  • Hufewiesen Tracha gesperrt. Hensels Garten noch offen

    (Workshop, Gu, 20.9. und Mail 23.9.)
    Hensels Garten ist  ein Projekt vom Hufewiesen Trachau e.V. Die Fläche , ca. 400 qm wurde uns von der Eigentümerin bereitgestellt. Es gibt ihn seit 2013. Er liegt am noerdlich des Dorfangers von Alttrachau (also nicht auf den Hufewiesen). Hausnummer ist Alttrauchau 28 und ist öffentlich. Dort stand einmal der kleinste Seitenhof von Alttrachau und es lebte die Familie Hensel dort. Nach Abriss der Haueser 60/70 Jahre,  gab es noch Garagen und eine Laube und ein Gaertner. Dem Mann wurde irgendwann sein Garten gekündigt und es sollte nun gebaut werden. 4-stoeckige Lueckenbebauung. Aber das Grundstück wechselte zum Glück den Eigentümer.  Als er uns zur Verfügung gestellt wurde, fanden wir schon einige Obstbäume und Blumenstauden vor. Jetzt geht es wieder ums Gaertnern und um Angebote fuer die Nachbarschaft, damit diese aus den Wohnungen rauskommen und mitmachen oder eben unsere Aktionen zu besuchen. Falls mal gebaut werden sollte, wird ein Bauernhaus angestrebt.
    Motto des Gartens „Von Nachbarn für Nachbarn“.  Die Menschen von Hensels Garten uebernehmen dafür die Zahlung der Grundsteuer an die Eigentuemerin. Der Hensel Garten ist öffentlich, hat nur eine Pforte die nicht abgeschlossen ist. Ein Schild zeigt den nächsten Termin samt Ereignis an. 

    Die Hufewiesen sind ein Ort hinter dem  Dorfanger von Alttrachau. Abgesperrt und 13 ha gross, ehemalige Wirtschaftsfelder für Anbau von Gemüse und Getreide der „Bauern“ bis zur Wende. Nach der Wende, erwarb die Münchner Baugesellschaft Trachau mbH die Flächen von verschieden Eigentümern ( z. B. Gemueseanbau Zeidler ) und die Flächen vielen dann brach. Es gab verwilderte Garten aus denen sich dann Streuobstangebote bildeten. Eine alte Steuobstwiese, in diesen 20 Jahren entstand ein Wald (3 ha gross und der von der Forstbehoerde als Wald anerkannt).  Menschen nahmen den Ort ein, anfangs spazierten sie mit mit ihren Hunden, Arbeitende als Wegabkuerzung zum S-Bahn Haltepunkt. Dann verpachtete die Münchner Bau  an eine Pferdehalterin, die die Flaeche in Ordnung hielt und auch noch Angebote fuer die Umgebung schaffte. Diese wurden rege genutzt. Im Laufe der Zeit nahmen Menschen diesen Ort als Treffpunkt ein. Die Wiesen sind  einfach wunderschön und mitten in der Stadt gelegen. Ist man dort nimmt, merkt man nix von der Stadt. In Jahre 2007 ging die Muenchner Bau insolvent und wurde von der ADLER Real Estate AG fuer 1,2 Mio übernommen. Die MBG existiert heute als Tochtergesellschaft der ADLER mit Sitz in Frankfurt Main. Die Flaeche wurde weiter von den Menschen der Umgebung als oeffentliche Flaeche wahrgenommen bis 2012.
    Weil die MBG kein Baurecht für einen Bebauungsplan in Osten der Wiesen erhalten hat, liess sie die Wiesen mit Zaun und Wachschutz absperren. Und  kündigte der Pferdehalterin. Somit war Schluss mit Öffentlichkeit auf den Wiesen. Den Bebauungsplan verhinderte Buergerinitiative. Heute ist aus der BI der Hufewiesen Trachau e.V. geworden. Und hat ein volles Programm hinter sich und vor sich.

    […] Unter dem Themenstrang „Wir und unsere Stadt“  dort unter Beta Gruen ist Hensel Garten ein Teilchen davon. Hinzukommen ab nächstes Jahr unter Beta Gruen: KuemmelZ und der Kirchsteig. Alles sind Versuche Menschen zu bewegen  Orte, ihre Umgebung und Angebote zu gestalten.  

    Der Kirchsteig ist ein nicht verzeichneter Weg hinter dem Dorfanger von Alttrachau. Dieser ist öffentlich zugänglich und liegt direkt an den Hufewiesen. Er soll ein gestaltetes gruenes Kleid erhalten. Blumen-Bienenweide, Naschstrauecher, Sitzgelegenheit und eine Wegedecke. Mal sehen was wir so duerfen. 

    KummelZ ist ein kleines wildes Grundstück am Dorfanger ( Alttrachau 24, 300 qm gross) mit 3 scheußlich dunklen Garagen. Wir dürfen dort 2 Garagen abreissen, 1 Garage erhalten wir für uns. Den hinteren Teil 150 qm dürfen wir als Verein 10 Jahre nutzen. Vielleicht als Werkstatt, Buero oder Maerchengarten. Im vorderen Teil legt der Eigentümer Parkplaetze an (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Görlitz

    (alters, Gu, 21.9.)
    In der „Energie-Fabrik“ bewirtschaftet – bisher eine kleine Gruppen –  seit Kurzem einen „grünen Hügel“ bewirtschaftet. „Gepflanzt wurde, was die Anhänger des „Urban Gardening“ selbst in petto hatten. Vorerst. Denn irgendwann soll gezielt angebaut werden. „Mit dem Begrünen bisher brach liegender Flächen schaffen wir Lebensräume – zum Beispiel für Wildbienen, die wichtig für die Bestäubung sind.“ Deshalb gibt es auf dem Gelände in der Bautzener Straße bereits ein Insektenhotel.  Doch dies soll nur der Ausgangspunkt, die Keimzelle des „Urban Gardening“ in Görlitz sein. „Ich hoffe, dass sich möglichst viele Interessenten finden, um auch an anderen Standorten in der Stadt zu wirken“, setzt Jacqueline Gitschmann auf die grüne Begeisterungsfähigkeit der Görlitzer. Jeden zweiten Freitag im Monat lädt sie von 16.00 bis 17.00 Uhr in die Energie-Fabrik zum Stammtisch ein. Hier soll gefachsimpelt, aber auch gepflanzt und nach Möglichkeit geerntet werden.

    http://www.alles-lausitz.de/content/nachrichten/11250619_Urban_Gardening_soll_auch_Goerlitzer_Innenstadt_erobern.html (mehr …)

  • Erntedank im IG Laatzen

    (alerts, Gu, 18.9.)
    Am 19.9. findet ein Erntedankfest im IG Laatzen (Hannover) statt.
    2013 ist das kleine Stückchen Grün unter Transition Town mit viel Krafteinsatz starker Schotterverdichtung und eingewachsenem Strauchwerk abgerungen worden. 70 Quadratmeter Mutterboden sind vom Bauhof Laatzen angeliefert worden und 17 Familien haben innerhalb von wenigen Wochen einen üppigen Gemüsegarten kultiviert.
    In diesem Jahr hat die JugendkunstschuleJukus e. V. die Trägerschaft des Gartens übernommen und viele Details weiter entwickelt: Mithilfe der internationalen Gärtner und einigen Kindergruppen aus Laatzen sind ein großes Holzdeck, bunte Recyclingmöbel, Pergolen und Zäune und eine Handpumpe mit Oberflächenwasserspeisung angelegt worden. Nun wird endlich kein wertvolles Trinkwasser mehr zum Gießen eingesetzt.
    Die Gruppe hat sich mit entwickelt: Menschen sind gekommen und gegangen. Ein stabiler Kern von etwa 10 Familien ist kontinuierlich dabei geblieben und bringt sich ein bei Gruppentreffen und in Gemeinschaftsarbeit.“
    http://www.leineblitz.de/aktuelles/datum/2014/09/17/erntedankfest-im-interkulturellen-garten/

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  • Sommerfest der Würzburger StadtgärtnerInnen

    (alters, 18.9.)
    Sommerfest der Stadtgärtner – Urban Gardening Würzburg
    Urban Gardening ist eine Initiative aus Würzburg, die seit 2013 im Innenhof des Jugendkulturzentrums Cairo Gemüse anbaut und sich allgemein für Lebensmittelproduktion im Stadtgebiet einsetzt.

    Ab 17:00 Uhr Sommerfest imkleinen Garten.

    Interessierte können sich in lockerer und ungezwungener Atmosphäre informieren.

    Um ca. 18:30 Uhr findet ein halbstündiger Vortrag von Anette Schäfer (www.umweltagentin.de) zum Thema Urban Gardening mit anschließender Diskussions- und Fragerunde statt. Dabei werden auch ähnliche Projekte in anderen Städten vorgestellt und über Schwierigkeiten bzw. Möglichkeiten der Umsetzung in Würzburg gesprochen. (mehr …)