Erklärung des Netzwerks Recht auf Stadt vom 01.07.2016
Mit Unterstützung u.a. von: Keimzelle, Gängeviertel, Leerstandsmelder, Park Fiction, Dachverband autonomer Wohnprojekte, Wohnprojekt Jägerpassage e.V.
Erklärung des Netzwerks Recht auf Stadt vom 01.07.2016
Mit Unterstützung u.a. von: Keimzelle, Gängeviertel, Leerstandsmelder, Park Fiction, Dachverband autonomer Wohnprojekte, Wohnprojekt Jägerpassage e.V.
… da war die Szene doch nicht ohne Ironie, als Herr Matzen in seiner Eigenschaft als Bauherr nicht nur erklärte, dass er den Bunker an seine Kinder vererben wollen – ähm…war das mit der Erbpacht so gemeint? – sondern sich auch dazu hinreißen ließ, unser Protestplakat zu präsentieren und zu dechiffrieren:
Hotel – heiße nicht Hotel, sondern Gästehaus.
Der einen und dem anderen mag es schon vor Ort aufgefallen sein – wir haben uns seit Anfang Mai umbenannt und sind nun Tauschplatz, Foodsharing-Platz und Garten in einem. Vielen Dank an die Unterstützer/innen von Foodsharing, die seit über einem Monat unsere Box im Parlament täglich mit tollen (überwiegend Bio-) Lebensmitteln befüllen.
Am Sonntag dem 8.3. 2015 fand die dritte Saatguttauschbörse im Centro Soziale statt, mit deutlich mehr BesucherInnen als im Vorjahr!
Bei sommerlichen Temperaturen wurde vorm Centro getauscht und drinnen gelauscht.
Mit der gemeinsamen Stellung von der Keimzelle, dem Gartendeck und Kebap kam der Stein ins Rollen: Statt den Ausbau des Flagbunkers an der Feldstraße wie geplant durchzuziehen, sehen sich die Planer plötzlich einer Reihe kritischer Fragen ausgesetzt.
Liebe Freundinnen und Freunde des lokalen Stadgärtnerns – wahrscheinlich haben der eine oder die andere durch die Medien mitbekommen, dass der Bunker an der Feldstraße in direkter Nachbarschaft zum Karoviertel um die Hälfte seiner Höhe aufgestockt werden soll.
(… sicherlich wird in Kürze noch das eine oder andere Wort zu verlieren sein über das jüngst lancierte Greenwashing für den Bunker an der Feldstraße … aber erst einmal wollen wir zu unseren eigentlichen Plänen einladen…)
An alle Gemüse-Liebhaber_innen, Stadtgarten-Interessierten, Garten oder Parzellenbesitzer und -Besetzer_innen:
Kommt vorbei am Donnerstag den 30.Oktober 2014 um 19 Uhr
Es steht nämlich die Idee im Raum, die Fläche der jetzigen “Keimzelle” im Karoviertel nicht einfach aufzugeben, sondern einen Platz der Solidarität und der Nachhaltigkeit und der städtischen Lebensmittelversorgung zu schaffen, auf dem unterschiedliche Gruppen & Einzelpersonen zusammenkommen können, um Lebensmittel-Überschüsse und Info´s auszutauschen, veganes Essen zu kochen und Gemüse anzubauen.
hallo hallo – wir bekommen Besuch von der Dokumentarfilmerin Ella von der Heide und feiern ein kleines Sommerfest.
Mit Plan, Junggemüse, Aktivist_innen und Gästen aus St.Pauli Süd wurde die Keimzelle auf den Weg durch die Saison 2014 geschickt:
Regenvorhersagen konnten uns nichts anhaben. Bei den weltbewegenden Erdbewegungen auf dem Trümmerfeld des Ölmühlenplatzes haben wir mit Schaufel, Mist und Kuchen ausgerüstet die Liste dessen, was getan werden wollte, munter abgearbeitet.
Kein Wunder, dass mancher Keimling vor Begeisterung abhob: als eine der ersten Aktivitäten der neuen Garten-Saison stand gleich eine Ernte an!
In den verholzten Stängeln der Bohnen fanden sich tatsächlich ein paar Schoten mit prachtvollen Früchten.
Die diesjährige Saatgut-Tauschbörse des Netzwerks “Solidarisches Gemüse” findet am 23. Februar von 12 bis 17 Uhr statt – und zwar im Centro sociale, also gewissermaßen direkt neben der Keimzelle.
Heute schaute ein legendärer Hamburger Aktivist und Stadtgestalter in der Keimzelle vorbei, begutachtete die Setzkästen und half uns bei der farblichen Umgestaltung. Vielen Dank für die spontane Aktion. Wir haben uns sehr darüber gefreut.
Nun ist es auch offiziell und geistert ein wenig durch die lokale Presse von hh-mittendrin “Kein Platz für urban gardening” und taz-nord “Kein Platz für Grünes“.
Das Winterloch nutzend hat sich das Netzwerk Solidarisches Gemüse am Sonntag getroffen, um Pläne für 2014 zu schmieden, sich auszutauschen und in der einen oder anderen Sache zu positionieren.
Heute haben wir den Planungswürfel abgebaut, während diverse Polizei-Einsatzwagen um uns herumhuschten.