Wir sind am Stadftacker in Stuttgart gerade dabei alles rückzubauen und uns auf den bevorstehenden Umzug zu konzentrieren. Wir bekommen auch wieder eine Fläche von der Stadt, aber nicht die Gleiche auf der wir sind. Das ist alles gar nicht so einfach, Liegenschaftsamt und Gartenbauamt und Kleingartenanlage-Zuständige und alle möglichen Leute sind da drin. (mehr …)
Kategorie: Selbermachen
-
Grüne besuchen das Repair Café Brunnenviertel/Berlin
Frank Becker und Elsa Röhr vom kubus Wissenschaftsladen der TU Berlin und OrganisatorInnen des RCs Brunnenviertel im Gespräch mit Anton Hofreiter.
{"video":"https://www.youtube.com/watch?v=SSMz4id296o","width":"853","height":"480"}
-
SZ Artikel über 30 Jahre HEi
Ans Werk!
Es ist ein Hobbyraum für alle, die basteln, sägen, polstern, töpfern oder schweißen wollen: Im Haus der Eigenarbeit gehen gut 1500 Münchner pro Jahr ihrer kreativen Leidenschaft nach – vom Anfänger bis zum Profi…
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/selber-machen-ans-werk-1.3344269 (mehr …)
-
Repair-Bewegung im Green Radio – detektor.fm
Ein Radiobeitrag über die Repair-Bewegung. Hier zum Nachhören: https://detektor.fm/gesellschaft/green-radio-die-repair-bewegung (mehr …)
-
2x Reparieren im BR
Max Schmidt und die Kunst des Reparierens, 13.11. – Besuch des Repair Cafés in der Mohr-Villa und der Nählust Ottensoos
Stationen – Malochen, Rackern, Schuften. Welchen Wert hat unsere Arbeit? – Besuch des Repair Cafés Landsber am Lech (mehr …)
-
BR dreht in Reparaturcafés
Der BR dreht derzeit im Repair Café Landsberg am Lech, die Übertragung ist kommenden Dienstag, 02.11.2016 um 19:00 Uhr, in der Reihe „Stationen“. Thema: „Malochen, rackern, schuften – Welchen Wert hat unsere Arbeit?“
Auch das HEi wurde für die Dreharbeiten besucht.Und ebenfalls in dieser Woche starten Dreharbeiten für ein halbstündiges Format rund ums Reparieren, Reparatur-Kultur und Upcycling, Sendetermin ist Ende des Jahres.
-
Lisa Kuhley vom Café Kaputt in Leipzig über Repariercafés
Hier geht’s zum Beitrag – ab Minute 19:40:
http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-26914.html (mehr …)
-
Repair Cafés in Stiftung Warentest
Stiftung Warentest hat drei Repair Cafés in Berlin besucht. Hier das durchweg positive Resümee: https://www.test.de/Repair-Cafes-Handys-unter-Anleitung-selbst-reparieren-funktioniert-das-5019052-0/ (mehr …)
-
Repair Café von und für Frauen
Das Frauenzentrum Schokofabrik in Berlin betreibt bereits eine Holzwerkstatt und plant gerade, ein Repair Café von und für Frauen zu eröffnen.
http://www.frauenzentrum-schokofabrik.de/ (mehr …) -
Kurzer Film über des Fürther Repair Café
So schaut’s aus. Sechs Minuten Repair Café:
{"video":"https://youtu.be/Fedy8otmuPg","width":"400","height":"225"}
-
Stichting-Sprech langsam abgelöst
Hier ein besonders schönes Beispiel, wie „unsere“ Sprache über Reparatur-Initiativen langsam aber sicher immer mehr Toaster-defekt-Texte ablöst:
-
Repair Café und Makerspace an der Schule
Mathias Wunderlich hat in Haan an der Schule ein Repair Café aufgebaut, darüber gibt es auch einen Text in unserer Broschüre. Nun hat er die Schule gewechselt und dort wieder ein Repair Café eröffnet und es entsteht gerade ein ganzer Makerspace.
Hier der ganze Zeitungsartikel:
http://www.wz.de/lokales/kreis-mettmann/nachrichten-aus-velbert-neviges-und-wulfrath/schule-oeffnet-neues-reparatur-cafe-1.2105922
Und ein paar Zitate:
„Der „Makerspace“ als Labor für Experiment, Forschung und Selbermachen steht allen offen. „Ein Mal im Monat können alle, die sich dafür interessieren, gemeinsam Dinge reparieren.“ Dabei geht es einerseits darum, technisches Wissen im Umgang mit Schrauber und Co. zu vermitteln. Und um Nachhaltigkeit.“
„Zielgruppe sind nicht allein die FASW-Schüler, sondern auch deren Eltern, weshalb im Repair Café ein bunt gemischter Haufen an der langen Werkbank sitzt. Dieses Miteinander, erzählt Mathias Wunderlich, ist ausdrücklich gewollt. Denn so lässt sich auf direktem Wege Wissen vermitteln.“
„„Wir befinden uns hier gerade in einer Art Übergangsraum“, berichtet Mathias Wunderlich. In der vormaligen Krankenhausküche entsteht zurzeit ein Makerspace auf 130 Quadratmetern. Zukünftig soll nicht nur an der Drehmaschine gearbeitet werden. Möglichkeiten zu drechseln und zu fräsen sind ebenso geplant wie zu gießen und zu schweißen.“ (mehr …)
-
Vernetzungstreffen süddeutscher Reparatur-Initiativen
Alle Infos dazu findet ihr in diesem Blogpost:
http://www.reparatur-initiativen.de/post/1-regionales-vernetzungstreffen-sueddeutscher-reparatur-initiativen/ (mehr …)
-
Rückblick: Repair Café auf dem Tollwood
Die Organisatorinnen vom Repair Café auf dem Tollwood haben uns einen Rückblick geschickt.
Hier könnt ihr das PDF ansehen: Rückblick Tollwood (mehr …)
-
Idee: lokaler sharing ring für RepINIs
Frage in Mail vom 11.1.2016, vom Repair Café Schortens –> weiter beobachten, ob die Idee aufgegriffen wird
„Ich bin Elektromeister und als solche habe ich gelernt das ein Elektrisches Gerät nach dem Öffnen mit einem speziellen Messgerät (BGV A3 Tester) überprüft werden muss. Nun ist es ja nun mal so, dass ein solches Gerät recht teuer ist und auch die Bedienperson eine Schulung auf das jeweilige Gerät benötigt.
Meine Fragen an Sie sind nun:
Gibt es eine Art sharing ring, damit nicht jedes Repair Cafe, für einmal im Monat oder sogar nur alle drei Monate, ein Gerät kaufen muss?“Toms Antwort: „Ein solcher Verleih macht lokal evtl. sogar regional Sinn. Eine organisierte Struktur für Reparatur-Initiativen im Speziellen ist mir nicht bekannt. Das geschieht bisher direkt zwischen Initiativen oder einzelnen Akteuren. Ein „sharing ring“ klingt nach einer sehr guten Idee! Sollten sie da etwas starten wollen. Wir unterstützen das gerne!“
-
Pläne für permanentes Reparatur Café der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde
(Ina, Mail + Telefonat 5.1.)
„Wir, die Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde (AWR), beabsichtigen den Aufbau eines Reparatur-Café (R-C); nicht zuletzt, um unseren gesetzlichen Auftrag zu Abfallvermeidung und -wieder-verwendung noch ein stückweit besser zu erfüllen. Hierbei wollen wir in einem ersten Schritt in Erfahrung bringen, was überhaupt Aufbau und Betrieb eines R-Cs bedeuten, d. h. welche praktischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start und späteren Praxisbetrieb zu erfüllen sind. Hierzu planen wir, ein bereits etabliertes R-C zu besuchen und uns mit den Betreibern intensiv auszutauschen. Um einen ersten Überblick zu bekommen, habe ich bereits auf Ihrer Homepage recherchiert. Was ich nicht gefunden habe sind R-Cs, die nicht nur sporadisch, sondern permanent, d.h. arbeitstäglich geöffnet sind und (auch) mit festen Beschäftigungsverhältnissen für die (Kern-)MitarbeiterInnen arbeiten. Da wir genau dieses beabsichtigen, sind wir besonders an solchen Initiativen interessiert.“
Ausführliches Telefonat und Informationen per Mail (Kontaktvermittlung mit RepInis Salzgitter und Überlingen, die fast werktäglich geöffnet haben, Kontakt zu Tom wg. OW, Links zur Projekten, die mit/für Flüchtlinge/n reparieren, Kontakt RC Freiburg wg RepairCarl – mobiles Reparieren, Hinweis auf Broschüre)
Die AWR hält uns auf dem Laufenden, was die Planungen betrifft. Falls das realisiert wird, könnte z.B. daraus ein Praxisleitfaden werden für andere Gemeinden/Städte?
-
Fab10-Doku
https://www.youtube.com/watch?v=MyMl_Qedd7c
doku über Fab10/Barcelona an der auch FabLabs aus Deutschland teilgenommen haben.
-
Offene Fahrradwerkstatt Nürnberg
Sehr geehrter Herr Hansing,
mein Name ist Ralph Purrucker, ich bin Mitglied im Vorstand des Rückenwind e.V. Nürnberg.
Der Verein Rückenwind e.V. wurde 2009 als Trägerverein für ein Kinderhaus gegründet. Unser Ziel ist es, Menschen den Rücken zu stärken um die Herausforderungen der modernen Gesellschaft besser bewältigen zu können. Dabei liegt unser Schwerpunkt im Osten von Nürnberg. Seit 2013 führen wir das Kinderhaus Rückenwind mit Kindertagesstätte und Kindergarten, daneben ist es uns aber auch wichtig, weiter Projekten im Stadtteil zu etablieren, um Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen wahr zu nehmen, zu unterstützen und zu fördern. Von Anfang an ist unser Kinderhaus am Projekt „mobil in der Kita“ des Jugendamts Nürnberg beteiligt. Dabei steht die Förderung der Mobilität – insbesondere des Fahrradfahrens von Kindern und deren Familien im Schwerpunkt.
Nun haben sich einige Rad-Enthusiasten gefunden die sich, inspiriert von den Projekten in Augsburg und München, zum Ziel gesetzt haben eine BikeKitchen hier in Nürnberg zu gründen.
Wir planen die die Eröffnung einer Fahrradselbsthilfewerkstatt zum Frühjahr 2015. Ziel ist es, zum einen Menschen im Nürnberger Osten unkommerziell die Möglichkeit zu bieten, Reparaturen am Fahrrad selbst durchzuführen. Das benötigte Werkzeug und das Know-How stellt die BikeKitchen zur Verfügung. Zum anderen möchte die BikeKitchen Räder reparieren und restaurieren um diese dann Personen zur Verfügung zu stellen, die sich sonst kein Rad leisten könnten. So wollen wir z.B. Flüchtlingen ein Minimum an Mobilität ermöglichen und allen Kindern die Chance auf ein eigenes Fahrrad geben. Wir möchten Nachhaltigkeit fördern und Wissen vermitteln.
Unsere Kindertagesstätte wird in Zusammenarbeit mit einer benachbarten Kirchengemeinde betrieben. In der dazugehörigen, absperrbaren Tiefgarage soll die Fahrradwerkstatt ihren Platz finden, so daß wir von den Räumlichkeiten gut aufgestellt sind. In einer ersten Finanzplanung sind wir auf einen Mittelbedarf von rund 5000,– € gekommen. Wobei hier natürlich der Löwenanteil die Anschaffung hochwertigen Werkzeugs und die Werkstatt Einrichtung liegt.
Für die nächsten 6 Monate sieht unsere Planung vor, das wir unser Team in der Reparatur der Räder praktisch weiterbilden. Anfang 2015 wollen wir dann verstärkt in die Öffentlichkeitsarbeit gehen, so daß wir zum Start der Radsaison (Mitte März) die BikeKitchen in Nürnberg eröffnen können.
Über die Webseiten der BikeKitchen in Augsburg und München, sowie Pareaz e.V sind wir auf die Förderungsmöglichkeiten Ihrer Stiftung gestoßen. Wir würden nun gerne wissen, in wie weit eine Förderung unseres Projekts dieses oder Anfang nächsten Jahres möglich ist und freuen uns auch über Tips und Hinweise zum Aufbau unseres Projekts.
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne auch telefonisch zur Verfügung, am besten wäre hierzu eine kurze Mail zur Terminabsprache.
Mit freundlichen Grüße
Ralph Purrucker
ralph.purrucker@rueckenwind-nuernberg.de
www.rueckenwind-nuernberg.de
0179-5147258 -
CarlaCargo – Ausfahrt
Erste Ausfahrt des Anhängers CarlaCargo (Freiburg)
http://www.youtube.com/watch?v=b2CQG7rqMZM&feature=share
Haben wir gefördert 😉
außderdem hier eine Ankündigung zum anhaänger-Bau:
http://ttfreiburg.de/2014/11/repaircarl-der-clevere-anhaenger-fuer-reparatur-cafes/
-
VOW-Treffen 2014 im Freiland
Schön war es beim Verbundtreffen vom 12.-16.11.2014, das dieses Jahr in Potsdam stattfand. Danke an Florent und Mario (Freiland/Werkhaus) für die tolle Organisation! Für alle, die nicht dabei sein konnten, kommt hier eine kleine Rückschau: von A wie Alugießen über f wie fairmondo bis zu xyz – wie Lastenrad.
Zunächst ging es ganz praktisch zur Sache – im Vorfeld fanden einige Workshops statt: So entstanden in dieser knappen Woche unter anderem drei Lastenräder. Till Wolfer von der dänisch-deutschen Designkooperation N55, die das Konzept entwickelt hat, war mit vor Ort und weihte die anwesenden Lastenrad-Freaks in die Tricks und Kniffe beim Bau eines xyz-Spaceframe-Vehicles ein. Mehr über das Siebdrucken von Sonderfarben konnte man bei Nico im Studio114 erfahren: Specials wie Ätz- oder Relieffarbe, die nach dem Druck nicht nur ein sicht-, sondern auch ein fühlbares Ergebnis hinterlässt. Beim Alugießen entstanden nach dem Prinzip der Verlorenen Form kleine Kunstwerke, z.B. ein Äffchen als Kühlerfigur fürs Lastenrad.
Am Freitag startete schließlich das eigentliche Vereinstreffen mit einigen Kurzvorträgen, in denen die ProjektmacherInnen vorstellten, was bei Ihnen los ist und an welchen Ideen gerade getüftelt wird: inspirierend und informativ, denn bei den Verbundmitgliedern ging in der letzten Zeit einiges. Hier findet Ihr die Präsentationen dieses Abends. Wer sie verpasst hat, kann unten den Input nachholen oder einfach das Gedächtnis auffrischen – los geht’s im Süden:
Seit Mai unterstützt das FabLab Nürnberg mit dem MetroLab Fab-Initiativen aus der mittelfränkischen Metropolregion. Chris erzählte über die Erfahrungen der ersten Monate. Die Idee ist gut angekommen. An vielen Orten finden sich Gruppen zusammen, und das MetroLab-Team hilft Ihnen bei den ersten Schritten auf dem Weg zum eigenen Offenen Technologielabor. Das Projekt läuft noch bis 2016, wer also in der Gegend wohnt und seinen Traum vom gemeinsamen Fabben Wirklichkeit werden lassen will, kann sich gerne bei Chris und Co. melden. Aus Nürnberg gab es außerdem weitere wilde Ideen zu hören – aber dazu unten mehr.
Klick auf Bild = PDF-Präsentation
Das FabLab Paderborn plant, unter die Verleger zu gehen und ein FabMag herauszubringen, das über Neuigkeiten aus der Welt des Selbermachens und Fabbings berichtet. Finanziert aus Werbemitteln soll eine Zeitschrift entstehen, die Werkstätten kostenfrei erhalten und an Ihre BesucherInnen weitergeben. Die bunte Mischung aus Bauanleitungen, Terminen und allgemeinen News könnte nicht nur ein authentisches Sprachrohr der Szene sein, sondern sich zum ultimativen Flyer für FabLabs entwickeln. Gerade sind die Paderborner dabei, ein Infopaket mit einem ersten Fahrplan zu erstellen. Mehr dazu also bald, das Beitragen von Content ist ausdrücklich erwünscht.
Klick auf Bild = PDF-Präsentation
Über schöne und weniger schöne Entwicklungen aus den vergangenen Monaten bei Kunststoffe hatte Frauke zu erzählen. Dem Verein wurden seine Räumlichkeiten auf dem Flugfeld Tempelhof gekündigt. Nun steht die anstrengende Suche nach neuen Flächen an. Toll dagegen und ein ganz innovativer Ansatz – Kunststoffe ist Teil der für zwei Jahre angelegten Kooperation Reusecity: In Berlin finden jährlich zahllose Messen und Großveranstaltungen statt, die haufenweise Müll produzieren. Reusecity rettet diese Hinterlassenschaften für eine Wiederverwendung: Die Aussteller entsorgen gebrauchsfähige Materialien noch am Messeort. Temporär wandern sie dann ins Lager von Kunststoffe, die gegen eine Spende Commons-Initiativen, Künstler- und SelbermacherInnen mit den nötigen Rohstoffen ausstatten.
Klick auf Bild = PDF-Präsentation
Nach dem xyz-Spaceframe-Workshop von Till gab es auf dem Verbundtreffen noch mehr von den Design- und Interventions-Projekten des Kollektivs N55 zu hören – seht selbst, was aus den Bausätzen neben Lastenrädern noch Aufregendes entstehen kann:
Klick auf Bild = PDF-PräsentationIn Nürnberg träumt man von der Stadt in der Stadt: der Quellkollektiv e.V. will auf den 250.000 m² der alten Quelleversandzentrale ein riesiges urbanes Experimentierfeld entstehen lassen. Fünf Themen verbinden die AktivistInnen mit dem Projekt: Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur, Bildung, Soziales und Wohnen/Leben. Urbane Landwirtschaft neben demokratischen Schulen, Mehrgenerationenwohnen und Indoorspielplätze zwischen Repair Cafés und Obdachlosenwärmestuben. Ein Ort für alle eben, der gleichzeitig zum großen Forschungsobjekt zu Subsistenz und commonsorientierter Stadtentwicklung werden könnte.
Klick auf Bild = PDF-PräsentationDen Spagat zwischen akademischer Forschung und praktischem Lernen in der Schule wagt das Projekt Constructable. Die im Freiland angesiedelte machBar kooperiert dazu mit dem TLTL Lab der Universität Stanford. In fünf Potsdamer Schulen entstehen Tochterwerkstätten der machbar, in denen die SchülerInnen eigene Ideen erproben können – Ansprechpartner vor Ort ist Mario, der die Umsetzung in den Schulen begleitet.
Klick auf Bild = PDF-Präsentation
Was würdest Du bauen, wenn Du zehn Jahre alt wärst? Einen Tisch, ein Baumhaus oder eine Weihnachtskrippe? Eine Seifenkiste, ein Kanu, eine Puppenstube? Hinter dem Werkraum Augsburg verbirgt sich eine Initiative, die kleinen und großen Kindern einen Platz zum gemeinsamen Bauen, Werkeln und Tüfteln erschließen will.
Felix hat den fairen Marktplatz fairmondo vorgestellt. Unter dem Motto „Dreh das Spiel um“ wird hier eine anständige Alternative zu den bekannten Internetriesen geboten. Dahinter steht eine Genossenschaft mit bisher knapp 2.000 Teilhabern. Transparent und demokratisch ermöglicht die Plattform ressourcenschonenden und sozialen Konsum. Der Verbund eröffnet dort einen gemeinsamen Shop, in dem Werkstätten entstandene Produkte vertreiben können. Aber auch wer mit gutem Gewissen seine Weihnachtseinkäufe tätigen möchte, ist bei fairmondo bestens beraten – denn der Marktplatz bietet nicht nur eine faire, sondern vor allem eine schöne Auswahl feiner Dinge.
Klick auf Bild = PDF-Präsentation
In Dresden läuft seit diesem Frühjahr das fabelhafte Projekt metafab, über das wir auch schon berichtet haben. Matti lieferte einen Bericht zum Stand der Dinge – derzeit gastiert das Lab in den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden.
Klick auf Bild = PDF-Präsentation
Einiges mehr gäbe es noch zu berichten: Sehr gut kam die Dokumentation der Mailänder Filmemacher Giulio und Lorenza an, die beim abendlichen Kino auch selbst anwesend waren: „Collaborative Work in Europe“ zeigt Coworking Spaces in ganz Europa. Viele Werkstätten haben Interesse gezeigt, an weiteren Projekten der beiden mitzuwirken – vielleicht gibt es ja beim nächsten Treffen ein Vol.2 zu sehen. Und ein ziemlich großes Projekt, das den gesamten Verbund betrifft, wurde noch gar nicht erwähnt: Cowerk ist ein Forschungsvorhaben, in dem der Verbund als Praxispartner fungiert. Aber dazu mehr im Dezember, wenn der offizielle Startschuss fällt. Neben allem Organisatorischen war das Treffen: gemeinsames Fachsimpeln, Tüfteln und Träumen, ein bisschen Feiern und viel Schlemmen (das Essen der Taverna hauszwei im Freiland war köstlich!) – und das kann leider sowieso kein Text wiedergeben.
Aber vielleicht ein bisschen Vorfreude wecken auf das Wiedersehen im nächsten Jahr – wie und wo steht schon fest: bei den Dresdnern im Rosenwerk, vom 05. – 08.11.15.
-
Woche der Abfallvermeidung
„Der beste Abfall ist der, der gar nicht entsteht“ – unter diesem Motto läuft noch bis zum 30.11.14 die Europäische Woche der Abfallvermeidung. Oft ist der Abfall bei näherem Hinsehen ja gar keiner. Weil er wiederverwendbar ist – oder einfach nur einen kleinen Defekt hat, der leicht behoben werden kann. Das gemeinsame Experimentieren mit Strategien gegen seelenlosen Konsum und Wegwerfquatsch eint viele Offene Werkstätten – einige beteiligen sich an der Aktionswoche mit eigenen Veranstaltungen:
Das GarageLab Düsseldorf stellt sein 11. Repair Café am 29.11. zwischen 14:00 und 18:00 Uhr unter das oben genannte Motto. Im Hinterhof des Coworking Space GarageBilk können die TeilnehmerInnen gemeinsam reparieren, vermeintlich kaputten Dingen neues Leben einhauchen, Kaffee und Kuchen genießen und Erfahrungen austauschen.
Auch Kunststoffe organisieren einen Reparaturtreff: in den Räumen des Fabrik Osloer Straße e.V, am 27.11.2014 von 17-20 Uhr, in der Osloer Straße 12. Mehr Infos gibt es hier.
Vermutlich sind noch mehr Werkstätten im Rahmen der Woche der Abfallvermeidung aktiv (und weitere Einrichtungen sowieso). Wer sich über Veranstaltungen in seiner Umgebung informieren möchte: Auf dieser Karte des Verbands Kommunaler Unternehmen findet Ihr Termine und Infos. Sicher lohnt auch einmal ein Blick über den (deutschen) Tellerrand, denn die Aktionswoche läuft ja europaweit – mehr dazu hier.
Reduce, reuse, recycle: Simple, aber wirkungsvolle Tipps, wie sich Abfall vermeiden lässt, könnt Ihr in dieser Übersicht der Abfallwirtschaft Schleswig-Holstein und der Broschüre des NABU nachlesen.
-
Garderoben bauen in der Dingfabrik
Garderobe, Schmuckhalter oder Schlüsselbrett – praktisch und sieht auch noch gut aus. Mit Dénise aus der Dingfabrik könnt Ihr am 03.12. selbst ein schönes Stück für Eure vier Wände basteln. Hier die Infos:
„Workshop, Freies Schaffen „Garderoben/Schmuckhalter/Schlüsselbrett-Workshop!“ am Mittwoch, 3. Dezember 2014 von 20:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Der Ort der Veranstaltung ist Dingfabrik Köln (Nippes), Erzberger Platz 9 in Köln.
Habt ihr Lust, euch eine eigene Garderobe, einen Schmuckhalter oder ein Schlüsselbrett selbst zu machen? Dann kommt vorbei! Dénise lädt zum workshop ein. Am Mittwoch den 3.12. von 20Uhr bis ca. 22.30Uhr geht’s los. Aus Dachlatten, verschiedenen Haken, Klammern, Strukturpaste, Spaghetti-Bändern und vielem mehr könnt ihr euch eure Schmuckhalter, Garderobe oder Schlüsselbretter ganz nach eurem Geschmack bauen. Dénise bringt viele Materialien und Ideen mit – es kann also direkt losgehen. Wem der Umgang mit der Kappsäge oder Japansäge noch nicht so geläufig ist, lernt das dann ganz einfach nebenbei, kein Problem.
so könnten die Sachen am Ende aussehen..:
Ihr könnt natürlich auch eigene Haken, Knöpfe, spezielle Farben oder was auch immer ihr möchtet mitbringen. Das Ziel des Abend ist es, in einer netten Runde zusammen zu sägen, schrauben, färben, dabei Spaß zu haben und am Ende eine neues, selbstgemachtes Teil mit nach Hause zu nehmen. (ProTip: Weihnachten!) Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf acht Leute, die Teilnehmergebühr beträgt 30 Euro ink. Material. Dingfabrikanten zahlen 25 Euro.
Bei Fragen rund um den Workshop könnt ihr euch gerne an denise@dingfabrik.de wenden!
Für diese Veranstaltung wird ein Teilnahmebeitrag von 30 EUR erhoben. Die Einnahmen/Gewinne gehen voll an den Verein oder werden in neue Ausrüstung für den Verein umgesetzt. Dénise geht zwei Tage vorher einkaufen…deshalb wird um Vorauszahlung gebeten.“
-
Fahrräder für Flüchtlinge
Die WerkBox3 bietet Fahrradbau-Workshops für Flüchtlinge an. Unter Anleitung eines Zweiradmechanikers baut sich jede/r Teilnehmer/in ein eigenes, verkehrstüchtiges Fahrrad. Durch die Förderung der Bürgerstiftung München können Menschen mit Migrationshintergrund kostenlos an diesem Pilotprojekt teilnehmen.
Die beiden Kurse im Dezember sind die Testphase für eine Reihe von Workshops in der WerkBox3 im kommenden Jahr.
Dabei geht ist nicht nur darum, ein Fahrrad zur Verfügung zu haben. In dem Workshop können die TeilnehmerInnen Wertschätzung für das eigene Tun erfahren und Fähigkeiten zur Selbsthilfe erwerben. Das Arbeiten in der Gruppe und das Erfolgserlebnis zählen mindestens ebensoviel wie ein selbstgebautes Fahrrad, das natürlich viel mehr wert ist, als ein geschenktes Fahrrad, an dem nicht selber gebastelt wurde.
Für die Workshops im Dezember 2014 sind noch einige Plätze frei. Die kostenlose Teilnahme ist nur für Menschen mit Migrationshintergrund möglich. Der Workshop findet in einer kleinen Gruppe an drei aufeinanderfolgenden Nachmittagen statt und wird von einem Zweiradmechaniker angeleitet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.
Für die „Fahrräder für Flüchtlinge“-Aktion benötigt die WerkBox3 noch Fahrräder! Wer ein Fahrrad spenden möchte, melde sich bei Britta-Marei Lanzenberger unter Tel. 089-44452976 oder lanzenberger(ät)merkpunkt.de
Workshop-Termine im Dezember: 1.-3.12. und 8.-10.12., jeweils 17-20 Uhr.
Anmeldung unter lanzenberger(ät)merkpunkt.de, bei Fragen Tel. 08944452976 -
Verbundtreffen 2014 in Potsdam
Nächste Woche ist es soweit: Freiland und Werkhaus Potsdam laden gemeinsam zur großen Verbund-Sause (hier könnt ihr Euch anmelden). 2014 hat sich viel getan im Verbund Offener Werkstätten. Höchste Zeit für das jährliche Netzwerktreffen, das in diesem Jahr mit einem Selbermach-Festival eröffnet!
HIER das vorläufige Programm
Los geht’s schon kommenden Dienstag, 11.11.: Gemeinsam mit Benjamin Maltrey und Till Wolfer, dem Entwickler des XYZ-Spaceframe-Konzepts, könnt ihr ein Lastenrad bauen. In vier Tagen soll eine Long-John-Variante entstehen. Till hat bereits im Januar ein XYZ-Cargo-Bike mit dem Werkhaus-Team gebaut – hier seht Ihr, was Euch beim Workshop erwartet:
Der Bau eines geodätischen Doms aus Abfall steht ab Donnerstag, 13.11., auf dem Programm – Mario vom Werkhaus zeigt Euch, wie das Prinzip funktioniert und welche Materialien ihr dazu verwendet könnt.
Ab Freitag, den 14.11., geht es richtig rund, denn es finden gleich mehrere tolle Workshops statt, aus denen Ihr auswählen könnt:
Aluguss im Freiland: Mit dem Backspace Bamberg begebt Ihr Euch unter die Metallgießer. Aus Ytong entsteht zunächst ein kleiner Hochofen, in dem Aluminium eingeschmolzen wird. Nach dem Prinzip der verlorenen Form könnt Ihr nun Styroporteile gießen. Wichtig für die Teilnahme: keine Plastikkleidung und festes (Leder-)Schuhwerk tragen.
Auch für jüngere TeilnehmerInnen ist gesorgt: Thea Lücke von der Recycle Werkstatt Berlin zeigt, wie man aus leeren Kunststoff-Flaschen und Verpackungen bunte (Fahrrad-)Deko oder ein praktisches Hängebord zaubert (14.11. ab 15 Uhr).
In der Siebdruck-Werkstatt des Freilands, STUDIO114, könnt Ihr mehr über Rapportdruck erfahren und mit Spezialfarben (discharge/schaum/leucht/thermo-/photochromic) experimentieren.
Noch ohne konkrete Zeit- und Ortsangabe wird ebenfalls am Freitag, 14.11., an der Mitgliedschafts-Plakette des Verbunds gebastelt (Infos folgen noch). Das FabLab machBar steht zudem während des Netzwerktreffens zwischen dem 14.11. und 16.11. allen offen, die eigene Workshop/Projekt-Ideen umsetzen wollen.
Wichtig für alle, die sich für einen oder mehrere Workshops interessieren: Da die Plätze oft begrenzt sind, meldet Euch bitte unter dem Anmeldeformular oder direkt bei den MacherInnen der einzelnen Workshops bzw. dem Werkhaus an unter info[at]werkhaus-potsdam.de.
Ab Freitagabend startet schließlich das Verbundtreffen. Geplant ist ein Pecha Kucha, in dem Ihr aus Euren Projekten berichten könnt und erzählt, was sich im letzten Jahr alles getan hat. In der Hauptversammlung am Samstag, dem 15.11., stehen zunächst die nötigen Vereinsangelegenheiten auf dem Plan (mehr zum Ablauf im Pad), bevor es auch hier wieder spannend wird: der faire Marktplatz fairmondo stellt sich vor und ihr hört mehr über das Forschungsvorhaben COWERK, an dem der Verbund als Praxispartner beteiligt ist. Mario erzählt aus seinem Project Constructable, das Maker-Ideen in die Schulen bringt. Und abends gibt es Kino: Für Collaborative Work in Europe haben sich Giulio und Lorenza aus Mailand auf die Suche nach Orten begeben, wo neue Formen kollaborativer Ökonomie und gegenseitigen Austauschs gelebt werden. Ein Teil des Films ist im vergangenen Jahr vor Ort im Freiland entstanden. Bei der Vorführung sind die beiden FilmemacherInnen anwesend und freuen sich auf Euer Feedback und eine rege Diskussion.
Schließlich wollen wir am Sonntag morgen das Treffen gemeinsam ausklingen lassen. Hier gibt es noch keine festen Programmpunkte, außer dem gemeinsamen Frühstück. Dafür und auch um die sonstige Verpflegung kümmert sich in diesem Jahr das Gastro-Team des Freilands, das Euch mit kulinarischen Genüssen versorgt. Natürlich gibt es leckere fleischlose und vegane Gerichte, aber auch alle anderen kommen auf ihre Kosten – es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.
Anmelden könnt ihr Euch hier. In dem Formular könnt Ihr auch Anregungen und weitere Workshop-Ideen, die sehr willkommen sind, eintragen!
-
Make Munich #2
Einige von Euch haben es sich wahrscheinlich schon eine Weile im Terminkalender vorgemerkt, ansonsten für die Kurzentschlossenen: An diesem Wochenende, 01.11. – 2.11., findet die Make Munich statt. Unter dem Motto „connect, create & inspire“ trifft sich die Maker-Community in der Tonhalle auf dem Gelände der Kultfabrik München zum gemeinsamen Bauen, Erfinden, Experimentieren, Lernen und Recyceln.
Die Messe liefert nicht nur Einblicke in Trends und Neuheiten rund um 3-D-Druck, Hacking, DIY und Co., sondern will auch konkrete Hilfestellung geben. GründerInnen können sich viele Tipps holen, um die eigene Geschäftsidee zum Laufen zu bringen. Wie gelange ich zu einem marktreifen Produkt? Wo kann ich es präsentieren? Welche Crowdfunding-Strategie funktioniert für mich? Solchen und ähnlichen Fragen widmen sich die vielfältigen Vorträge des Panels „Vom Maker zum Startup“. Nebenbei ist hier viel über die gesellschaftliche und soziale Entwicklung der Szene in den vergangenen Jahren zu erfahren.
Und natürlich bietet die Make Munich neben theoretischem Background genug Möglichkeiten zum selber ausprobieren. In verschiedenen Areas wird gelötet und gehackt, gebaut und gedruckt. Gleich mehrere Verbundmitglieder sind hier zugange: beim Team der Werkbox³ kann man T-Shirts bedrucken oder upcyceln – und sich sein eigenes Funkloch bauen: ein Handytäschchen, das Euer Smartphone ortungssicher abschirmt! Unter dem Motto „Kannst Du’s malen, kannst Du’s bauen“ bespielen die FabLabs München, Augsburg, Erlangen und Regensburg die FabLab Area und zeigen, wie man mit dem Lasercutter kleine Wunderwerke zaubern kann.
Das Team hinter der MakeMunich 2014 geht davon aus, dass wohl niemand die Messe ohne etwas Selbstgemachtes verlässt 😉 Deshalb, aber auch, weil „Nachwuchs-Maker“ unter 18 Jahren freien Eintritt haben, ist die Messe ein gutes Ausflugsziel für Jugendliche und Familien.
Tickets erhaltet Ihr hier. Wer schon mehr als 18 Lenze auf dem Buckel hat, zahlt zwischen 10 und 23 Euro.
-
Velocafé München-Pasing erhalten !
Am Sonntag fand in Pasing die Fahrrad-Demo zum Erhalt des Kulturgeländes auf dem Gelände der alten Kuvertfabrik Pasing (KuPa) statt. Gegen 14 Uhr begann, nach einer kurzen Ansprache über die Hintergründe der Demo, der Tross der bunt behängten Radfahrer sich in Bewegung zu setzen. Im langsamen Schritttempo rollten ca. 50/60 Teilnehmer durch den Pasinger Ortskern und, nach einer längeren Kundgebung, abschließend zum VeloCafé in die Landsbergerstraße 444.
Mit Klingeln, zwei Lautsprecher-Rädern und skandierten Parolen (“Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns den Freiraum klaut”, “Freiheit durch Freiraum”) machten die Teilnehmer auf das drohende Ende eines seit mehr als zehn Jahren bestehendes Kulturprojekts aufmerksam. Flyer wurden an Passanten, Anwohnern und geduldig wartenden Autofahrern verteilt, Unterschriftenlisten wanderten hin und her und wurden langsam aber sicher voller.
Die Abschlussveranstaltung fand im gemütlichen VeloCafé statt. Dort bot sich den Demonstranten und später dazugestoßenen Gästen ein tolles Programm: Für musikalische Untermalung sorgte die Express Brass Band, die mit ihrer Musik die Leute zum Tanzen brachten und mit ihren kurzen und witzigen Intermezzos das Publikum einbanden. Fürs leibliche Wohl gabs leckeres Chili sin carne und selbstgebackenen Kuchen.
Laut den Veranstaltern wird es noch eine Demo geben, wir sind auf jeden Fall auch wieder dabei, um diesen künstlerischen Freiraum zu unterstützen. Und ihr?
-
Schmuckworkshop in der Dingfabrik
Am 05.11. findet in der Dingfabrik in Köln ein Schmuckworkshop statt. Dénise und Lisa zeigen Euch, wie Ihr für Euch selbst oder Eure Lieben (Weihnachten!) schöne Ohrringe, Ketten und Armbänder fertigen könnt:
„Lisa, eine Freundin von Dingfabrikantin Dénise, war in Brasilien und hat viele Ideen und Materialien für schöne Ohrringe, Ketten und Armbänder mitgebracht. Wie wir aus den einzelnen Kernen und Perlen, Drähten und Steckern tollen Schmuck machen können, verrät sie uns auch! Außerdem haben sie in der Elektronikecke Widerstände gefunden, auf die sich die Kerne auch ganz gut aufstecken lassen…sieht gut aus! 😉
Am 12.11. laden wir deshalb von 20 Uhr bis ca. 22:30 Uhr zu einem Schmuckworkshop in der Fabrik ein! Eine große Auswahl an Materialien und das richtige Werkzeug haben wir alles da…und einen (thematisch nun mal passenden) leckeren Caipirinha zum Abschluss machen wir uns auch. Jetzt fehlt nur noch ihr! Wenn ihr Lust habt dabei zu sein, meldet euch bitte hier an. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Leute begrenzt. Der Teilnahmebeitrag liegt bei 20 Euro, Dingfabrik-Mitglieder zahlen 15 Euro. Darin enthalten sind die Materialkosten für ein Paar Ohrringe, eine Kette, und einen leckeren Caipirinha (oder eine alkoholfreie Variante). Es können noch weitere Schmuckstücke gefertigt werden. Die Materialkosten können dann direkt vor Ort bezahlt werden. Wir freuen uns auf einen netten Abend mit euch!
Anmeldeschluss ist der 5. November. Bei Fragen rund um den workshop wendet euch am besten direkt an denise@dingfabrik.de“
-
FabLab-Shirt-Day in Erlangen
Das FAU FabLab aus Erlangen hat am vergangenen Wochenende zum Semesterstart die FabLab Shirt Days veranstaltet. Eine bunte Auswahl an T-Shirts und Farbfolien wartete auf die BesucherInnen, die gegen eine geringe Gebühr eigene Ideen auf Textil bannen konnten. Natürlich hatten die FabLab-MacherInnen einige fertige Designs vorbereitet – wer also noch keine Vorstellung vom eigenen Shirt hatte, konnte sich auch vor Ort inspirieren lassen.
Die Aktion ist nun eigentlich vorbei, aber voraussichtlich bis kommenden Sonntag, den 26.10., besteht noch die Möglichkeit, ein Shirt zu bedrucken. Wer mag, kommt ins FAU FabLab in der Erwin-Rommel-Straße 60, 91058 Erlangen. Im Terminkalender erfahrt Ihr mehr zu den Öffnungszeiten oder fragt unter kontakt@fablab.fau.de nach.
-
Die Zukunft der Repair Cafés
Am 11. Okotber 2014 lud die in München ansässige Stiftungsgemeinschaft Anstifung & Ertomis Repair Cafés deutschlandweit zu einem eintägigem Vernetzungstreffen und Gedankenaustausch. In großzügiger Atmosphäre des Deutschen Museums diskutierten an die 100 VertreterInnen der inzwischen ca. 140 aktiven Repair Cafés in Deutschland neben Gründungsproblemen und Haftungsfragen vor allem auch um regionale Kooperationen und Öffentlichkeitsarbeit. Um es direkt vorweg zu nehmen: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und das obwohl obwohl sie mit der Nachricht eröffnete, dass die anstiftung als Stimme und Unterstützerin der deutschen Repair-Café-Szene in Zukunft nicht mehr mit der niederländischen Stichtig Repair Café zusammenarbeiten werde. Während die niederländische Stichtig als Gründerin der Repair Cafés weiterhin ihre Corporate Identity der RCs pflegt, möchte die Stiftungsgermeinschaft Anstiftung & Ertomis jede lokale Initiative unterstützen, auch dann, wenn diese ihre Veranstaltung beispielsweise “Reparatur-Keller” nennt.
In naher Zukunft wird nun auch mit Hilfe der Stiftungsgemeinschaft eine zentrale Kommunikations- und Austauschplattform für die deutschen Repair Cafés aufgebaut (www.repaircafe.info). Davon sollten nicht nur RC-Neugründungsinitiativen und regionale Kooperationen von RCs mit offenen Werkstätten sowie anderen Trägern profitieren, sondern vor allem auch alle Nutzer und Besucher von Repair Cafés, die auf der Suche nach dem nächsten Termin in ihrer Nähe sind.
Darüber hinaus wurde in München mit heißer Nadel ein Repair-Café-Manifest verfasst, dass nicht nur dem Selbstverständnis der Initiativen dienen möchte, sondern sich auch als gesellschaftspolitische Stellungnahme für bewußteren Konsum und gegen geplante Obsoleszenz versteht.
Am Ende gab es noch eine Podiumsdiskussion mit Andrea Baier (Anstiftung), Sepp Eisenriegler (R.U.S.Z. Wien), Prof. Dr. Wolfgang Heckl (Deutsches Museum), Mathias Huisken (ifixit.com), Dr. Christian Kreiß (Autor “Geplanter Verschleiß”) und Stefan Schridde (Initiator Verbraucherschutzportal MURKS? NEIN DANKE!).