Kategorie: Urbane Gärten

  • Landshut: DOM (interkultureller) Nachbarschaftsgarten will in Richtung Permakultur gehen

    (Bericht zu unsere Förderung)

    Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten am Nachbarschaftstreff DOM war auch 2025 wieder ein beliebter Treffpunkt für Meschen mit verschiedenster Herkunft.

    Was wir gemeinsam umsetzen konnten:

    o   Gemeinsame Planung des Gartenjahres

    o   Wöchentliche Treffen während der Saison jeden Freitag, Treff, gemeinsames Arbeiten, Sprechen (Deutsch lernen) und Austausch, Ernten und Essen

    o   Baumschnitt unter Anleitung, neue Unterstützung gefunden durch einen Studenten der Landschaftsarchitektur und Mitglied im Landschaftspflegeverband

    o   Kräuter- und Gemüsebeete – von der Anzucht über Pflege, Ernte und Saatgutgewinnung aus eigener Hand

    o   Bau neuer Kompostkästen

    o   Abbau alter Hochbeete

    o   Kleine saisonale Feste an Ostern, Sommer, Erntedank, Abschluss und Saisonende am Lagerfeuer

    o   Gesprächsrunden in gemischten Gruppen aus Einheimischer Bevölkerung und Migrant*innen – Philosophieren über Dankbarkeit, Vielfalt und Heimat

    Der Garten freut sich über wachsende Beliebtheit. Vor allem zum Saisonstart waren viele neue Menschen, vorwiegend Frauen beim wöchentlichen Gartentreff um gemeinsam zu Säen und zu Pflanzen. So konnten vor allem Salate, Kräuter, Zucchini, Gurken, Tomaten und Chillis unterschiedlichster Arten angebaut werden. Auch der Baumschnitt und die Bautätigkeiten nahmen zum Jahresanfang einen starken Verlauf. Zum Sommer hin entstand eine gewisse Trägheit innerhalb der Gruppe, was mit beruflichen Veränderungen, Umzug und persönlichen Herausforderung mancher Gartenfreunde zu begründen ist. Im Herbst konnte eine Reihe von Gesprächsangeboten zum Thema Werte und Nachhaltigkeit durchgeführt werden, die sehr gerne genutzt wurden. Dies ermöglichte eine neue Kooperation mit der Hans Lindner Stiftung sowie der Akademie für philosophische Bildung und Wertedialog und dem Nachbarschaftstreff DOM. Mit dem Projekt „ChancenGleich 2.0“ fördern sie den Austausch zwischen den Kulturen. Da der Garten des Nachbarschaftstreffs DOM mitten im Brennpunktviertel der Wolfgangsiedlung liegt, ist diese Form des Austauschs ein Schlüssel für die zukünftige Gestaltung des Gartens als Gemeinschaftsort.

    Woran wir noch arbeiten:

    o   Beet Einfassungen und Neubau von Hochbeeten

    o   Rank Gerüste bauen

    o   Zuständigkeiten für den, von allen genutzten Bereichen im Garten

    o   Verständnis für Permakulturen

    Durch die Fluktuation und den permanenten Wechsel der interkulturellen Treffbesucher ist die feste Aufteilung der Gemüsebeete nur sehr begrenzt möglich.

    Die Beete zu pflegen, zu bewirtschaften und zu ernten gelang in Eigenverantwortung der Gartenfreunde. Vorbereitende (Kompost einbringen, Gemüse-Sortenwahl) und abschließende Tätigkeiten (aufräumen) wurden gemeinschaftlich, unter Anleitung von Mitarbeitenden des Vereins durchgeführt.

    Unter anderem wurde gemeinsam eine nahgelegene Gärtnerei besucht um hiesige Gemüsesorten kennen zu lernen.

    Im Jahr 2026 wird noch einiges fertiggestellt, wie zB.: Die Beet Einfassungen im unteren „Bauerngarten“, sowie die Rank Gerüste für Bohnen etc. Die Werkzeuge und Materialien dafür konnten durch die Mittel der Anstiftung bereits gekauft werden.

    Außerdem wird in diesem Gartenteil in Zukunft mehr der Focus auf Permakultur gelegt. Dafür muss erst einmal informiert werden so, dass ein Verständnis für die Arbeitserleichterung entstehen kann, die so ein Garten mit sich bringt.

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  • Bremen: Rote Beete ist inklusiv

    Von dem Geld wurden wie geplant Pflanzen, Samen, Pflanzenerde und kleinere Gartengeräte
    gekauft. Mit diesen Anschaffungen wurde der Start der Gartensaison 2025 ermöglicht.
    In einem Gartenaktionstag im April und in unseren regelmäßigen wöchentlichen Treffen, haben die
    Teilnehmenden die Beete mit neuer Erde versorgt und nach und nach Samen und Pflanzen gesetzt.
    Dabei steht in unserem inklusiven Gartenprojekt vor allem die Geselligkeit im Vordergrund –
    gemeinsames Schnacken und Kaffee trinken und stolz die wiederbegrünten Beete anschauen.
    Zusätzlich haben wir dieses Jahr Schritt für Schritt allen Beeten einen frischen Anstrich gegeben, so
    dass der Garten nun in bunten Farben leuchtet. Das hat noch einmal Menschen in das Projekt
    integriert, die sich mehr für Kunst als fürs Gärtnern interessieren. Ein schöner Synergieeffekt.
    Durch die Verlegung des wöchentlichen Treffens auf den Samstagvormittag (vorher
    Donnerstagnachmittag) konnten mehr Menschen aus der direkten Nachbarschaft als Teilnehmende
    gewonnen werden. Gleichzeitig sind einige Nutzende des Martinsclubs durch die Veränderung nicht
    mehr in der Lage teilzunehmen, da sie andere Termine haben.
    Für die Saison 2026 suchen wir also nach Lösungen, die sowohl der Nachbar:innenschaft als auch
    den Nutzenden des Martinsclubs einen niedrigschwelligen Zugang ermöglichen.

    Der Garten ist jederzeit zugänglich, aber die Gartengeräte des Projekts sind in einem abgeschlossenen Keller. Es steht aber jeder Person frei, eigene Gartengeräte mitzubringen und nach Herzenslust zu gärtnern. Die Nutzer:innen des MCs haben häufig einen Hilfebedarf, sodass für sie eine Begleitung meist essenziell ist.

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  • Bonn: Vernetzung der Gärten auf Sparflamme

    2024 haben wir ein Vernetzungstreffen geschafft, sehr nett mal wieder, sogar die Verwaltung war da und hat sich tipps abgeholt https://bonnimwandel.de/essbare-stadt-netzwerktreffen-24/ Der Mensch der das Treffen 25 machen wollte hat aber nicht so richtig funktioniert,  Gärtner:innen sind halt lieber in ihren Gärten und haben genug damit zu tun. Immerhin, eine Person hat dann ihren Gemeinschaftsgarten auf unsere Karte eingetragen… https://www.bonn4future.de/de/karte .

    Unser Netzwerktreffen wird dieses Jahr im Frühjahr stattfinden als Saatgut-Pack-Aktion, wir haben hier die tolle  Biostation Bonn/Rhein-Erft, die selbst Autochtones Saatgut macht

    Woran es fehlt? Am Urban Gardening Koordinator, der genau dann Fragen beantwortet, wenn die Leute Zeit haben (betreutes Gärtnern), und an Motivation schon wieder 5 Anträge zu schreiben um vielleicht einen bewilligt zu bekommen

    [von Bonn im Wandel, Ini, die die Gärten abbildet und bisher vernetzt hat, jetzt aber in Richtung Pop-Up Klimawerkstätten geht] (mehr …)

  • Düsseldorf: schwere Zeiten für Düsselgrün

    Du hattest uns letztes Jahr angeschrieben und gefragt, wie es uns geht. Ich habe nicht geantwortet, denn wir hatten eine schlimme Zeit im Garten.

    2024 sind schon vermehrt Menschenin den Garten gekommen, die da nicht wirklich was zu suchen hatten. Einige Jugendliche

    “ Kifferbanden“ haben sich regelmässig dort getroffen und Berge von Müll hinterlassen. Mobiliar würde zerstört und der Ernteklau war erheblich.Es fand Prostitution im Garten statt und  vorzugsweise in den Sommermonaten war der Garten, wenn wir nicht anwesend waren, Treffpunkt für Wohnungslose und Suchtkranke Personen.

    Die Düsselgrün Gärtner waren damit beschäftigt regelmässig den Müll, und angeschleppten Sperrmüll aus dem Garten zu entfernen und die Leute zum Verlassen des Gartens zu bewegen. Das Bienenhaus wurde zerstört und die Bienen wurden vertrieben.

    Einige Gärtner verließen den in 2024 gegründeten Verein und es gab wenig neue Interessenten für die Mitarbeit und die Gestaltung.

    2025 erlebten wir nochmal eine Steigerung der Umstände. 

    Zwar konnten wir die Ordnungsbehörden und die Polizei dazu bewegen den Garten zu schützen und öfter „Streife“zugehen,dennoch nahm die Anzahl der unerwünschten Besucher zu und der Vandalismus auch.

    Die Menschen haben regelrechte Lager gebaut , wo sie sich aufgehalten haben. Überall lagen Fäkalien.

    Wir müssen unser Wasser abstellen, weil die Suchtkranken davon getrunken haben und sich wuschen.

    2025 haben wir dann nochmal 3 aktive Mitglieder verloren.

    Wir sind auf das Gartenamt und diverse Politiker und Vereine zugegangen und haben versucht unsere Situation in die Öffentlichkeit zu bringen.

    Das Gartenamt finanziert uns einen Zaun, der jetzt im Frühjahr gebaut wird.

    Wir sind nun kein offener Gemeinschaftsgarten mehr und müssen gemeinsam mit der neuen Situation umgehen.

    In der Nacht vom 1-2.1.26 wurde im Düsselgrün Garten ein Brandanschlag verübt. Jemand hat unsere Theke und unseren Werkzeug Schrank angezündet.

    Nachbarn haben die Feuerwehr gerufen. Anbei ein paar Bilder von 2.1.26. Eine Nachbarin hat uns mittags informiert.

    Am letzten Wochenende hatten wir ein Jahresplanungstreffen. Wir werden auf jeden Fall versuchen weiter zu machen .

    Da wir nur noch circa 15 Aktive sind, können wir den Garten nicht mehr gewohnter Weise bespielen und müssen uns auf die Basisaufgaben konzentrieren. 

    Der Garten wird dieses Jahr 15 Jahre alt

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  • Mannheim: Stand Neckargärten ungewiss

    […]habe ich vor ca. einem Monat versucht Kontakt aufzubauen, aber habe auch nach erneutem Anschreiben keine Antwort erhalten.

    Was ich aber recherchieren konnte, ist das ehemalige Vereinsmitglieder einen neuen Verein gründen wollen um den Fortbestand zu sichern.

    Anzumerken ist, dass wir zwei Gartenflächen haben wobei der eine in einem sozialen Brennpunkt (Alkoholiker-Treffpunkt)in der Neckarstadt-West wohl der gefährdete Teil ist. Die andere Gruppe in der Neckarstadt-Ost hat erst Fördergeld für die Brunnenbohrung erhalten.

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  • Hamburg: Postcode Förderung für KInderprojekt bei Kebap

    (Insta)
    Wir sind überglücklich und dankbar, dass die Deutsche Postcode Lotterie den Erwerb und Umbau zweier Schiffscontainer zu einem temporären Lernraum für unser BNE-Projekt StadtNaturKind gefördert hat. Im multifunktionalen Raum auf dem Bunkergelände werden Lernen und Forschen nun ganzjährig und unabhängig vom Wetter möglich – in direkter Verbindung zur StadtNatur.
    Die Container werden zurzeit von Waldemar von Bülow und seinem Team von Hanse Repair umgebaut, der uns auch bei der Wahl des Standorts und den Vorbereitungen unterstützt. Im Februar soll der neue Lernraum auf dem dem Gelände aufgestellt werden.
    Bis dahin bauen wir unsere in die Jahre gekommene „Villa“ ab, die wir vor einem Jahrzehnt aus Holz in den Hügel am Bunker gebaut haben. Im ersten Arbeitsgang haben wir bereits die Rückwand mit einem Werk von Künstler OZ freigelegt.
    Auch unser selbst gebauter Lehmofen und die Außenküche müssen versetzt werden. Wer uns bei diesen Aufgaben unterstützen möchte: sehr gerne!

    Mehr über das Projekt erfahrt ihr hier: https://kulturenergiebunker.de/die-klimakiste-ein-lernraum-fuer-stadtnaturkinder/ (mehr …)

  • Hamburg: Stelle für Luthergarten wir weiterfinanziert

    (NL)
    Für mich gab es kurz vor Weihnachten noch eine gute Nachricht: Meine Stelle ist für die nächsten anderthalb Jahre finanziert! 
    Dir Vorbereitungen zur Gartenratswahl laufen. Wir haben die erforderlichen fünf Kandidat*innen für den Gartenrat zuzüglich zwei Leute, die gegebenenfalls nachrücken, wenn jemand ausfällt. (mehr …)

  • Hamburg: Was Tun Siftung hat 7 Stadtgemüse Standorte

    (NL)
    Auch unser Projekt STADTGEMÜSE hat weiter Wurzeln geschlagen. Auf der Fläche der Unterkunft Billbrook ist im Sommer gemeinsam mit den Anwohner:innen ein neuer Gemeinschaftsgarten entstanden – mittlerweile unser siebter. Schon nach kurzer Zeit wurde er zu einem lebendigen Treffpunkt für Groß und Klein. Das wöchentliche Gärtnern mit unserem Projektleiter Gerardo ist für viele zu einem festen Termin geworden. (mehr …)

  • Zülpich: Caritas nach wie vor Träger

    Ansprechpartner ist Rahmen der Caritas für den Garten in Zülpichseit nun 3 Jahren verantwortlich

    Seit dem sind zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt worden wie z.B. Sommerfeste, Konzerte, Fraunentreffs und Pflanzentauschbörsen.

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  • Gladbeck: Interkultureller Hochbeetgarten füllt Hochbeete auf

    (Antrag, Antworten)
    Antrag auf Erde zum Nachfüllen der Hochbeete (ist abgesackt), Bau von niedrigen Hochbeeten für Beerensträucher, die sie geschenkt bekommen haben.

    1. Wie viele Beete sind es bei Ihnen nochmal und wie viele Menschen machen mit?

    Der interkulturelle Hochbeetgarten in Gladbeck besteht aus 11 Hochbeeten, eins davon ist ein behindertengerechtes Beet, mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Es machen mit, eine Kindergartengruppe (ca. 15 Kinder), eine Schulklasse (ca. 20 Kinder und Lehrkräfte), eine Kinder- und Jugendeinrichtung mit ca. 10 Kindern und Jugendlichen, eine Bildungseinrichtung mit Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse usw. mit ca. 20 Kindern und Erwachsenen, die interkulturelle Frauengruppe mit ca. 15 Frauen und zwei alleinstehende ältere Damen.

     

    1. Um was für Erde handelt es sich/woher bekommen Sie diese?

    Die Erde beziehen wir über den einzigen Gartencenter in unserer Stadt (Schellewald). Es ist Bio Hochbeeterde.

     

    1. Wieso sollen die Beeren in Hochbeete? Könnten diese nicht direkt in die Erde gepflanzt werden (was ja für die Pflanzen besser wäre?) Wer baut die Hochbeete und wie teuer sind die Materialien? Wer wird sich dann um die Sträucher kümmern?

    Die kleinen Hochbeete für die Beerensträucher sollen nicht höher als 50-80 cm sein. Die Beerensträucher werden Erdkontakt haben. Auch die anderen 11 Hochbeete stehen nicht auf Steinen/Pflaster. Sie haben alle Erdkontakt. Da unser Hochbeetgarten in einer öffentlichen Parkanlage ist, drumherum denkmalgeschützte schöne Häuser, haben wir von der Stadt die mündliche Vorgabe, dass wir zwar auf der Fläche, die uns zur Verfügung steht, Hochbeete und Niedrigbeete aufstellen dürfen, aber nicht die Fläche umgraben dürfen. Die Materialien sind Bausätze aus dem Baumarkt, die wir selbst zusammenbauen können.

    seit Anfang 2025 ist er als offizielles Projekt in die
    IGA aufgenommen. Über die Plattform „Mein Garten“ werden bürgerschaftliche
    Nachhaltigkeitsprojekte sichtbar gemacht, miteinander vernetzt und zum Austausch angeregt. Ziel
    ist es, Inspiration zu geben, Beteiligung zu fördern und den Besucherinnen und Besuchern der IGA
    2027 die Vielfalt bestehender Initiativen in der Region aufzuzeigen. Die Einbindung in diese Netzwerke stärkt die Außenwirkung des Gartens, eröffnet neue
    Kooperationsmöglichkeiten und verankert das Projekt dauerhaft im regionalen
    Nachhaltigkeitsdiskurs.

    Der Garten ist offen für alle Interessierten und organisiert sich unter anderem
    über Hochbeet-Patenschaften, die eigenständigen Anbau mit
    gemeinschaftlichem Austausch verbinden. Während der Gartensaison finden
    wöchentliche Treffen statt, ergänzt durch thematische Veranstaltungen und
    kontinuierliche Gespräche. Der Hochbeetgarten hat sich zu einem lebendigen
    Ort der Begegnung entwickelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene
    unterschiedlicher Herkunft arbeiten hier gemeinsam und bringen ihre
    Erfahrungen, Perspektiven und kulturellen Hintergründe ein. Diese Vielfalt prägt
    die Zusammenarbeit und stärkt gegenseitigen Respekt, Toleranz und
    Verständigung.
    Neben ökologischem Lernen entstehen soziale Lernprozesse: Gespräche über
    Werte, Lebensgeschichten und Zukunftsvorstellungen sind fester Bestandteil der
    gemeinsamen Arbeit. Der Garten fördert damit ein friedliches, faires Miteinander
    und leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt
    Gladbeck.
    Der aktuelle Entwicklungsstand zeigt eine stabile Verankerung im Quartier und
    eine hohe Akzeptanz in der Stadtgesellschaft. Der Garten wird nicht nur als
    Anbaufläche, sondern als sozialer Treffpunkt wahrgenommen. Durch
    Patenschaftsmodelle, regelmäßige Treffen und die Vernetzung mit regionalen
    Akteurinnen und Akteuren bleibt das Engagement dauerhaft lebendig und
    entwicklungsfähig.

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  • Otterndorf: Garten der Hoffnung entwickelt sich weiter gut

    (Bericht, Antrag, Antworten)

    Die Rundbögen sollen vor Kaninchen und Rehen schützen. Mit den Folien können sie im
    Frühjahr gleichzeitig als Frühbeete dienen, später legen wir dann Kaninchendraht darüber.
    Deshalb brauchen wir auch Schneckenkorn, weil wir so in den Beeten die Nacktschnecken
    nicht mehr so gut absammeln können.
    Bislang haben wir die hohe Hecke und die Baumreihen mit Handgeräten beschnitten, aber
    wir werden alle älter, und Akkugeräte sind mittlerweile erschwinglicher geworden, deshalb
    wünschen wir uns Kettensäge und Motorsense.
    2 weitere Hochbeete haben noch Platz. Nach den Erfahrungen im letzten Jahr gewähren sie
    eine zuverlässige Ernte der Gemüsepflanzen, die besonders gerne von Schnecken gefressen
    werden.

    Zu den Hochbeeten: Wir haben im letzten Jahr 3 Hochbeete aus Metall angeschafft, die haben sich bewährt: keine Schnecken. Aus Metall ist für uns besser, weil Holzbeete ständig gepflegt werden müssen, ausgewechselt, neu gestrichen … Nun würden wir gern noch 2 weitere dazukaufen.

    Für die kleine Akku-Kettensäge brauchen wir keinen Schein, das ist ja da Gute. Im letzten Jahr haben wir mehrmals eine Kettensäge gebraucht, weil Bäume umgestürzt sind und die Hecke zum Friedhof an der Ost-Seite inzwischen eher ein Knick mit dicken Ästen ist, wo ständige Pflege nötig ist. Bislang kam immer mein Mann mit seiner großen Säge, nur er konnte das machen. In diesem Winter werden wir noch ein paar Bäume fällen oder beschneiden müssen, im Laufe des Jahres steht die Heckenpflege an, und es bricht im Sturm auch immer mal ein Ast ab. Mein Mann mit seiner großen Säge hat da die Oberaufsicht, aber mit der Akkusäge könnte dann jemand helfen, um die abgesägten Teile zu zerkleinern – der Kleinkram wird dann von allen per Hand zerschnitten.

    Um die Wartung der Geräte kümmert sich immer mein Mann. Wir lagern die Akku-Geräte bei uns zu Hause, um sie aufzuladen und damit sie nicht geklaut werden.

    BERICHT 2025

    Bereits am 15. März begann die Gartensaison. Auch bedingt durch das gute Wetter im Frühjahr
    und Frühsommer kamen ohne Werbung viele Geflüchtete in den Garten, um die Beete
    vorzubereiten, ein neues Blumenbeet anzulegen, Frühjahrsputz im Gartenhaus zu machen und
    die Hecken zu schneiden. Anziehungskraft hatte auch die gespendete Tischtennisplatte, die bei
    gutem Wetter in diesem Jahr von großen und kleinen Gartenbesucher*innen dauernd genutzt
    wurde.
    Im April wurden die von der Anstiftung finanzierten neu gekauften Hochbeete zusammen-
    geschraubt, was sich mit gefühlt 500 Schrauben in einer mühseligen, aber auch lustigen
    Gemeinschaftsaktion nach mehrfachen Versuchen umsetzen ließ. – Als Grundlage für die
    Beete konnten wir dann die abgeschnittenen Zweige eines umgefallenen Baumes gut nutzen,
    Heckenschnitt sowie die Reste der im letzten Jahr angelieferten Komposterde. (Auch diese
    wurde ja von der Anstiftung finanziert.) Gießwasser mussten wir 2025 nur im Juni vom nahen
    Friedhof holen, ansonsten haben unsere vielen großen Regentonnen ausgereicht, die wir in
    den letzten Jahren angeschafft haben.
    Die Einrichtung der Hochbeete war ein voller Erfolg: Einige Kolumbianer*innen haben sie
    bepflanzt und gleichzeitig die schwierigen Worte geübt: Zucchini und Hokkaido-Kürbis,
    Pflücksalat und Petersilie. Die Pflanzen konnten endlich mal gut wachsen, ohne von Schnecken
    oder Hasen abgefressen zu werden. Wir planen deshalb, im nächsten Jahr, noch weitere
    Hochbeete aufzustellen.
    Auch von der Ernte auf den flachen Beeten (Kartoffeln, Bohnen, Karotten, Porree und Rote
    Bete) konnten wieder alle profitieren, die gerade da waren und etwas brauchten. Die
    Zuordnung der Beete zu bestimmten Personen haben wir wieder aufgegeben, weil alles auch
    so sehr gut geklappt hat. Nur die Tomatenernte war leider spärlich, weil die Pflanzen
    Braunfäule bekommen haben. Unser Plastik-Gewächshaus entwickelt wohl zu viel
    Schwitzwasser, so dass wir es im nächsten Jahr vielleicht besser mit Gurken probieren und den
    Tomatenanbau nach unzähligen nicht so befriedigenden Versuchen an verschiedenen Orten
    nun wohl erstmal aufgeben. Mit Kaninchendraht schützen werden wir im nächsten Jahr auch
    die Bohnen und die Rote Bete, da anscheinend in letzter Zeit vermehrt Hasen und Rehe durch
    unseren Garten laufen.
    Profitieren konnten alle Gartenbesucher*innen auch von dem vielen Obst aus unserem
    Garten: Johannisbeeren, Josterbeeren, Himbeeren, Blaubeeren – im Umland noch
    Brombeeren. Sogar unser neuer Kirschbaum, den wir für unser vor 2 Jahren verstorbenes
    Gartenmitglied Winnie gepflanzt hatten, brachte sehr leckere gelbe Früchte, die wegen ihrer
    Farbe von den Staren nicht erkannt worden waren.
    Im Herbst kam dann die Apfel- und Birnenernte dazu. Zum ersten Mal haben wir im
    Gemeinschaftsgarten Apfelsaft gemacht, obwohl wir dort weder Strom noch einen
    Wasseranschluss haben. Der von der „Anstiftung“ finanzierte Schredder wurde von einem
    Generator angetrieben – auch diesen haben wir vor einigen Jahren mit Hilfe der Anstiftung
    gekauft. Eine Presse mussten wir nun doch dazukaufen, da diejenige, die wir hätten leihen
    können, für unsere langen Wege zu wenig Kapazität gehabt hätte. Diese neue Presse, mit
    Wasserdruck betrieben, haben wir im nahegelegenen Friedhof an einen Wasserhahn
    angeschlossen. So sind alle hin- und hergelaufen oder haben die Äpfel kleingeschnitten –
    später dann auf zwei Gaskochern den Saft auf 70 Grad erhitzt und letztendlich in
    Plastikschläuche (wiederum „Anstiftungs“-finanziert) gefüllt: insgesamt 45 l. Alle Beteiligten –
    Kinder wie Erwachsene – freuten sich über die bunten Aktivitäten an einem grauen Herbsttag.
    Der „Wermutstropfen“ kam dann eine Woche später: der Saft ist in den Schläuchen gegoren
    und musste ganz schnell ausgetrunken werden. Woran genau dies gelegen hat, wissen wir
    leider nicht, wir haben allerdings die Schläuche im Verdacht, da uns das andernorts mit
    Flaschen nicht passiert ist.
    Das Besondere in diesem Jahr war ein Filmprojekt im Gemeinschaftsgarten. Unsere
    gemeinschaftliche Gartenarbeit wurde gefilmt, gleichermaßen einige Interviews zum Thema
    „ledige Mütter auf der Flucht“ und „Integrationsversuche von jungen afrikanischen Männern“.
    Auch das Filmteam ist international besetzt (eine Chinesin, Kolumbianer*innen, Afghanen und
    Deutsche). Nach der Drehbuchvorlage einer jungen Kolumbianerin wurde zudem ein Kurzfilm
    gedreht, für den wir unser Gartenhaus zu einem Wohnzimmer umgestalteten. Angeregt von
    den Filmen kam ein junger Mann mit Gedichten über die Flucht in den Garten, eine Frau aus
    der Elfenbeinküste sang Lieder in ihrer Heimatsprache und die afrikanischen jungen Männer
    begeisterten wie im letzten Jahr mit weiteren Rap-Einlagen. Aus all diesem entwickelten wir
    im Dezember einen „Abend mit Filmen, Musik und Poesie von Migrant*innen aus dem Garten
    der Hoffnung“, der die 60 Zuschauer*innen berührte und beeindruckte und eine sehr gute
    Werbung für unseren Gemeinschaftsgarten war: drei Frauen haben spontan nachgefragt, ob
    sie sich im nächsten Jahr am Gartenprojekt beteiligen könnten.
    Wie bereits in allen vorherigen Jahren hat sich die Zusammensetzung des Garten-Teams auch
    in diesem Jahr verändert. Eine deutsche Frau ist hinzugekommen, die alles „Drumherum“ wie
    Rasenmähen, Ordnung schaffen, Laub fegen, Kanten stechen … voller tatkräftiger Freude
    erledigt. Sie wird das weiter so machen und hat sich dafür ein paar wichtige Akku-Geräte
    gewünscht. 1 Kolumbianer und eine junge Kolumbianerin sowie ein junger Mann aus Burundi
    sind inzwischen feste Mitglieder im Gartenteam, eine syrische Familie mit 2 Kindern ist hinzu-
    gekommen, während eine afghanische Familie, die fast von Anfang an dabei war, nun leider
    weggezogen ist. Die eigentlich fest dazugehörende iranische Familie ist leider wegen privater
    Anforderungen nur noch sporadisch dabei. Aktuell besteht das Gartenteam aus 12
    verbindlichen Mitgliedern. Die regelmäßigen Besucher*innenzahl von meist 20-25 Personen
    zeigt jedoch, dass sich viel mehr Leute zum Garten zugehörig fühlen und dann auch gerne
    mitarbeiten. Zu dem großen Interesse beigetragen hat auch in diesem Jahr die
    Fahrradwerkstatt und die oben beschriebenen Filmaktivitäten. Beides werden wir im nächsten
    Jahr weiterführen.

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  • Tübingen: Klimagarten finanziert sich selbst

    Wir hatten das Glück für den Ernährungsrat Tübingen Kurse zu geben und somit Geld zu generieren. Unsere Verbrauch geldmäßig im Jahr ist nicht so hoch. (mehr …)

  • Brake: IG gibt es nicht mehr

    den Garten gibt es tatsächlich nicht mehr, auf dem Grundstück steht jetzt eine neu gebaute Grundschule.

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  • Leipzig: 2025 schwieriges Jahr für H17

    (NL)
    Dieses Jahr war aufregend und zehrte an unseren Kräften, nicht zuletzt wegen der lang ausbleibenden Fördermittel und der stark gestiegenen Grundsteuer. Ob der wertvolle Stadtbaum auf unserem Grundstück gesichert werden kann, hängt weiterhin davon ab, was genau auf dem Nachbargrundstück mit der Nummer 15 passieren wird. Sehr ärgerlich waren auch die zwei Einbrüche im Garten, bei denen teure Kabel zerschnitten und gestohlen wurden.

    Gleichzeitig werden die Aussichten auf Fördermittel leider immer trüber und das Projekt „Grüner Montag“ kann in der jetzigen Form 2026 nicht wiederholt werden, was sehr schade ist, weil damit auch die geschaffene kleine Stelle wegfällt.

    Und dann kam kurz vor Weihnachten auch noch eine Mieterhöhung für das Grundstück.

    (Mail)

    Zum einen wird meine Stelle und das ensprechende Mitgärtnern-Projekt über eine Förderung durch die Postcode Lotterie leider nicht verlängert.

    Außerdem fordert der Grundstückseigentümer Terra Libra GmbH/Stiftung Edith Maryon

    (https://maryon.ch/stiftung/tochterunternehmen/terra-libra/herzlich-willkommen/)

    ab Januar eine indexbezogene Mieterhöhung um 17%, die wir jetzt auch trotz Verweis auf unsere Prekarität und bitte um Aussetzung der Verbraucherindexbindung nicht erlassen bekommen.

    Damit vergrößert sich die monatliche Mietbelastung im Vergleich zu 2024 um 112 Euro (50 Euro Grundsteuererhöhung, 62 Euro Mieterhöhung).

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  • Berlin: Gärten suchen weitere Mitmacher*innen

    NL Naturfreunde
    GleisBeet und AVA-Garten freuen sich auf eure Mitarbeit
    Die beiden Urban-Gardening-Projekte GleisBeet und der AVA-Garten freuen sich auf eure Mitarbeit. Immer am Mittwoch gibt es in den beiden Projekten Möglichkeiten zum Mitgärtnern. Das Gärtnern im AVA-Garten findet jeden Dienstag von 17.00 bis 19.00 Uhr und das „Mittwochs-Gärtnern im GleisBeet“ findet ab März jeden Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr statt (mehr …)

  • Hamburg: Rückblick Phase 1 Wandergarten

    (NL)

    Mobile Gemeinschaftsflächen und Hochbeete: 15 Mobile
    Sitz-, Kinder und Erwachsenen-Hochbeete wurden mit
    Wild- und Küchenkräutern, insektenfreundlichen Stauden
    und gesundem Gemüse bepflanzt. Damit haben wir seit
    August 2025 nicht nur für mehr Biodiversität, sondern
    auch für sichtbares Grün mitten auf der Veddel und an
    zwei Standorten in Wilhelmsburg gesorgt.
    Offene Workshops und Nachbarschaftsbeteiligung:
    Nachbar:innen beteiligten sich an der Pflege des
    Wandergartens, erfuhren Unterstützung in der
    insektenfreundlichen und naturnahen Gestaltung ihrer
    Balkone und tauschten sich bei gemeinsamen Koch- und
    Bastelaktionen sowie Stadtspaziergängen aus. Insgesamt
    gab es 48 Workshops und Veranstaltungen in elf Wochen.

    2026 möchten wir weitere Stadtteile erreichen und den
    Hamburger Wandergarten an neue Orte ziehen lassen, um
    den Menschen ein abwechslungsreiches Angebot zu
    Biodiversität und Gärtnern in der Stadt zu ermöglichen.
    Wir möchten Kindergruppen Naturerleben schenken,
    mitten in der Stadt, vor ihrer Haustür. Die Erfahrungen der
    ersten Pflanzstationen im Jahr 2025 möchten wir nutzen
    und unsere pädagogischen Angebote noch
    zielgruppengerechter ausrichten.

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  • München: Mitzählen beim Bohnenprojekt

    Die Gartengruppe am Ökologischen Bildungszentrum sammelt seit vielen Jahren Bohnensorten, die nicht mehr im Handel erhältlich sind. Um diese Vielfalt in die Privatgärten zu bringen, geben wir am Bohnenstand beim Saatgutfestival am 1.3.2026 gegen einen kleinen Betrag Saatgut-Tütchen weiter. Da es sich um sehr viele Sorten handelt, braucht das Befüllen der Tütchen Zeit! Deshalb laden wir am Samstag, 17. Januar 2026 um 14 Uhr zu einer Bohnenaktion im Ökologischen Bildungszentrum ein: Wer hat Lust, beim Zählen und Eintüten der Bohnen mitzumachen, um das Vielfaltsprojekt zu unterstützen? Ihr erfahrt, wieso es wichtig ist, die Vielfalt zu erhalten und wie die Vermehrungsarbeit funktioniert. Am Ende gibt es Bohnensuppe. (mehr …)

  • Leipzig: alte Zugbänke werden zu Gartenbänken

    (Antrag)

    Infrastruktur Hildegarten
    Unser Gemeinschaftsgarten trägt zahlreiche Handschriften all jener Menschen, die hier seit
    dessen Gründung 2015 gewirkt haben und den Hildegarten weiterhin aktiv gestalten – für
    die Gartengemeinschaft und alle Menschen, die den Garten besuchen und nutzen.
    Mit dem Eisenbahnwaggon und der Idee eines grünen Klassenzimmers im Garten, sind auch
    zahlreiche alte Bahnsitze im Garten gelandet, die wir gerne zu funktionalen Gartenbänken
    umbauen wollen. Die ca. 30 Bahnsitze müssen mit entsprechendem Werkzeug zuerst
    entpolstert werden. Im Anschluss werden diese mittels Holzstücken und Holzplatten zu
    soliden und wetterbeständigen Sitz- und Pflanzbänken umgebaut. Die neuen
    Sitzgelegenheiten erfahren also einen Upcyclingprozess und sollen den
    Gemeinschaftsgärtner:innen und Gartenbesuchenden sowohl als Verweilmöglichkeiten an
    verschiedenen Orten im Garten dienen als auch für Veranstaltungen, beispielsweise zum
    Urban-Gardening-Sommercamp im kommenden Juni 2026, genutzt werden.
    Einige der Sitzmöbel sollen zusätzlich bepflanzt werden können, bspw. mit mehrjährigen
    Rankpflanzen, die zu einem schattenspendenden Dach zusammen wachsen.
    Alle Arbeiten finden in mehreren kleinen Aktionen statt zu denen alle
    Gemeinschaftsgärtner:innen und weitere Interessiere eingeladen sind. Die Aktionen werden
    von einem kleinen Garten-Team angeleitet wobei auch der achtsame Umgang und Einsatz
    von Baumaterialien und Werkzeugen vermittelt wird. Durch den vor Ort stattfindenden
    Umbau und eine mögliche Adaption an gartenspezifische Begebenheiten, generiert sich ein
    persönlicher Bezug zu den wieder neuen Gartenmöbeln. Bei einigen Nutzer:innen wird sich
    daraus ein achtsamer Umgang mit den Gartenmöbeln entwickeln, der auch an neue
    Besucher:innen weitervermittelt wird. (mehr …)

  • Benediktbeuern: GG gibt es noch

    AKtualisierung Angaben im Netzwerk:
    Im Jahr 2015 gegründet, ist der Gemeinschaftsgarten heute zwar kein interkulturelles Gartenprojekt mehr, dafür aber ein Ort, an dem Familien, Studierende und Erwachsene aus Benediktbeuern und Bichl weiterhin zusammen garteln. Der Garten ist ein experimenteller Lernort, an dem auf Gemeinschaftsbeeten im Dreifelder-Prinzip ökologisch gegärtnert wird. Daneben gibt es Dauerkulturen wie Obststräucher und Apfelbäume. Der Garten ist auch ein Ort für Artenvielfalt mit Blühflächen, Totholzecken und Trockenmauern und ist gleichzeitig Treffpunkt und Lernort für die Draußenschule der Benediktbeurer Grundschule.


    Ansonsten war dieses Jahr im Garten anfangs viel Engagement und auch gute Ernte. Bloß die Wühlmäuse und die Schnecken raubten vielen Gartler*innen im Sommer die Motivation.

    Ich würde sagen aktiv garteln so 10 – 15 Personen incl. Kinder.

    Nächstes Jahr geht´s auf jeden Fall weiter und es sind schon einige Ideen da.

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  • Hamburg: Ackerperlen planen Perlenacker

    (Antrag, Antworten)

    Wie viele Menschen sind denn jetzt schon an der Planung beteiligt und wollen dann gärtnern? 

    Beteiligt an einem ersten Schnupper-WorkshopEnde Oktober waren 6 Personen. 3 davon haben schon ernsthaftes Interesse bekundet dabei zu sein. Keiner davon gehört zu den sozial benachteiligten Menschen, die sind eher aus der Selbstzahler*innen-Fraktion.

    Sind die sozial benachteiligten Menschen an der Planung beteiligt und kommen sie aus der Nachbarschaft? 

    Habt ihr schon eine Liste mit Interessent*innen?

    Da bislang noch keine Gelder für das Projekt zur Verfügung stehen , gehen wir erst in die Akquise, wenn die Finanzierung gesichert ist. Da wir aber Kooperationen u.a. mit den Geflüchteten-Unterkünften haben, werden wir zum Beispiel dort aktiv werben. Auch ist die Ansprache in Einwohnermeldeämtern, Gemeindezentren und Wohnprojekten in der Nähe in Planung.

    Der Garten soll/wird dann mit den Menschen, die gärtnern wollen, zusammen aufgebaut und weiterentwickelt? Also nicht nur vom Verein? 

    Ja, richtig, der Garten wird dann mit den Menschen zusammen aufgebaut, aber der Verein bietet eben zusätzlich dazu noch die 6 Workshops auf dem Acker.

    Und können die Gärtner*innen das ganze Jahr über auf die Fläche? Oder denkt ihr an eine Saison von April bis Oktober (das hattest du gestern im Gespräch gesagt)

    Die Saison des Offenen Gartens geht von April bis Oktober. Die Workshop-Saison könnte im Feb. und März mit Planungen und vorbereitenden Arbeiten auf dem Acker starten, die eigentliche Garten-Saison startet ja gewöhnlich im April und geht so bis Ende Oktober/ November, aber natürlich stehen die Flächen den Nutzer*innen auch danach offen. Sie können in jedem Fall das ganzen Jahr auf die Fläche.

    1. Wie groß ist die Gruppe? Und wo kommen die Leute her?

    Wir rechnen im ersten Jahr mit einer aktiven Gruppe von 25–35 Personen (ca. 15–20 Haushalte), die gemeinsam planen, bauen und gärtnern.

    Spadenland ist – wie du sagst – dünn besiedelt, deshalb setzen wir bewusst auf ein sozialräumlich erweitertes Einzugsgebiet:

    ·      Familien und Einzelpersonen aus Rothenburgsort, Neuallermöhe und Billstedt,

    ·      Menschen aus den Wohnprojekten in Ochsenwerder,

    ·      sowie Menschen, die uns bereits über den „Offenen Garten“ am Samstag kennen.

    Diese Mischung ist für uns wichtig: lokal verankert, aber sozial geöffnet.

    Gerade für die sozial geförderten Parzellen sind Billstedt und Rothenburgsort zentrale Zielquartiere – dort haben Familien häufig gar keinen Zugang zu Natur- und Gartenflächen. Unser Hof ist gut angebunden (Bus 124, Bus 120 und 222 fußläufig).Fahrzeiten aus Rothenburgsort und Billstedt liegen bei 20–30 Minuten, was für ein Bildungsprojekt gut machbar ist.

    2. Wie binden wir die Menschen ein, die sozial gefördert werden?

    Die sozial geförderten Lernparzellen sind für Menschen gedacht, die sonst kaum Zugang zu solchen Projekten hätten – z. B. kleine Einkommen, Alleinerziehende, Senior*innen oder Menschen aus Geflüchteten-Unterkünften.

    Die Auswahl erfolgt transparent und sozial begründet, aber ohne hohe Barrieren über:

    • offene Ausschreibung über lokale Einrichtungen sowie direkte Ansprache über Schulen, Elternlots*innen, Ehrenamtliche
    • Kennenlerngespräche vor Ort und auf Augenhöhe
    • gemeinsame Planungstage und Bauaktionen – kein „Zuteilen“, sondern Mitgestalten
    • Gemeinsamer Lern- und Gartenalltag, keine Trennung zwischen „gefördert“ und „normal“ – alle sind vollwertige Teil des Gartens. Wir wollen echte, vielfältige Community – keine Parallelgruppen.

    Alle Teilnehmenden werden ab Februar/ März in einem gemeinsamen Planungsprozess beteiligt – mit Karten, Geländeplan, Bedarfsrunde und gemeinsamer Priorisierung.

    3. Warum nicht über gestaffelte Vereinsbeiträge lösen?

    Gestaffelte Beiträge haben wir – sie reichen aber nicht aus. Für viele Familien aus Rothenburgsort/ Billstedt sind selbst 100–150 € pro Jahr nicht leistbar.
    Damit Teilhabe wirklich möglich ist, braucht es:

    • 0 € für alle sozial geförderten Parzellen,
    • kostenfreies Material (über euch),
    • pädagogische Begleitung  (über andere Förderer)

    =   Zugang ohne Hürden.

    Gerade für Menschen aus engen Stadtquartieren sind diese Gemeinschaftsflächen sehr wertvoll. Und das ist genau der Grund, warum wir euch als Förderpartner anfragen – um echte soziale Teilhabe zu ermöglichen.

    4. Welche Beiträge zahlen die Selbstzahler – und warum?

    Da wir ein saisonbegleitendes Bildungs- und Gemeinschaftsprogramm anbieten (Workshops, Permakultur-Coaching, soziale Permakultur, Lernmaterialien), liegen unsere regulären Beiträge bei:

    • 950 € pro Saison (regulär)
    • ca. 450–550 € (solidarisch reduziert)
    • 0 € (12 sozial gefördert)

    Die Selbstzahlenden tragen bewusst solidarisch dazu bei, dass wir 12 kostenfreie Lernparzellen ermöglichen können. Dieses Modell ist Teil unseres Community-Gedankens.

    5. Wie groß sind die Parzellen? Und wie viel Gemeinschaftsfläche gibt es?

    • 30 Lernparzellen à 25–35 m², ca. 1.000 m²
    • ca. 1000 m² Gemeinschaftsfläche für Kompost, Wege, Wassermanagement und Workshopfläche

    Die Parzellen sind nicht „Mietflächen“, sondern Lern- und Übungsräume in einem gemeinschaftlichen Gartenkonzept. Die Fläche ist bewusst so gestaltet, dass die Gemeinschaftsorte und Lernräume ausreichend Platz haben.

    ERSTE FRAGE/ANTWORTRUNDE

    Wir bauen nicht nur Beete, sondern ein gemeinschaftliches Lernprojekt für 60–100 Menschen – mit sozialen Zugängen, Workshops und gemeinschaftlichen Bauaktionen. 
    Wir wollen ein gemeinschaftliches Gartenprojekt aufbauen, das individuelle Lernparzellen und gemeinsame Gartenstrukturen miteinander verbindet. Die Förderung der anstiftung würde es uns ermöglichen, dieses Gemeinschaftsprojekt sinnvoll und zugänglich zu gestalten.

    Der Förderantrag an die anstiftung bezieht sich ausschließlich auf den Gemeinschaftsgarten: auf die gemeinsame Planung der Fläche, den Aufbau von Wegeführung, Kompost, Wassermanagement, auf gemeinsame Pflanzaktionen und Workshops und die Entwicklung einer selbstorganisierten Gartengemeinschaft.

    Innerhalb dieser gemeinschaftlich organisierten Fläche soll es Lernparzellen geben, die von Teilnehmenden individuell bepflanzt werden. Diese Parzellen sind nicht als klassische Mietäcker gedacht, sondern als Lernräume innerhalb des gemeinschaftlichen Gartens, damit die Teilnehmenden direkt erleben können, wie Boden, Pflanzen, Wasser und Klima zusammenwirken.

    Aus diesen Lernparzellen soll ganz gezielt eine gemeinschaftliche Permakultur-Gartenstruktur entstehen: gemeinschaftliche Infrastruktur, gemeinsame Bauaktionen, kollektive Entscheidungsprozesse und gemeinsame Pflegephasen.Eine solche Kombination —  gemeinschaftlicher Garten + individuelle Beete — findet sich in vielen klassischen Gemeinschaftsgärten.

    Für Menschen, die sich sonst nicht beteiligen könnten (z. B. Alleinerziehende, kleine Einkommen, Senior*innen, Menschen mit wenig Zugang zu Natur-Projekten), wollen wir 12 sozial geförderte Lernparzellen einrichten. Diese Teilnehmenden zahlen keine Gebühr und erhalten Materialien und Unterstützung kostenfrei, also genau im Sinne der anstiftung, die soziale Zugänge fördert.

    Wenn wir von einem „Gartennetzwerk“ sprechen, meinen wir die soziale Gemeinschaft, die durch gemeinsames Arbeiten entsteht: gemeinsame Planungstage, Bauaktionen, Workshops, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Die Gruppe organisiert sich nach und nach zunehmend selbst. Das ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Permakultur und ein Kernelement des Projekts – nicht ein externer Zusammenschluss oder eine zusätzliche Organisationsebene.

    Zur Kostenfrage: Das gesamte Gartenprojekt befindet sich im Aufbau. Für die sozial geförderten Parzellen fallen keine Gebühren an. Die Förderung dient dazu, diese Teilhabe zu ermöglichen. Menschen, die später eine selbstzahlende Lernparzelle übernehmen möchten, können dies tun – sie sind aber nicht Bestandteil des aktuellen Förderantrags.

    Das Projekt ist somit kein Mietackerbetrieb, sondern ein gemeinschaftliches Bildungs- und Beteiligungsprojekt, das soziale Teilhabe, ökologische Praxis und gemeinschaftliches Lernen verbindet.

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  • Potsdam: Gemeinschaftsgarten an Studi-Wohnheim

    (Antrag, Antworten)

    FRAGEN und ANTWORTEN

    Wir haben eine dauerhafte Genehmigung vom Studierendenwerk West:Brandenburg für die Anlage des Gartens, da die Fläche auch zum Grundstück des Wohnheimes gehört und wir das Projekt ja zusammen mit dem Studierendenwerk umsetzen.

    Wie viele Beete es geben wird und in welcher Form diese bewirtschaftet werden, hängt von den Teilnehmenden und deren Wünschen ab. Wir wollen sie dazu anregen die Beete gemeinschaftlich zu nutzen und haben auch Vorschläge, wie ein Kräuterbeet und Insektenbeet für das gesamte Wohnheim, letztendlich wollen wir die Mitwirkenden aber selbst entscheiden lassen, welche Form für sie am besten passt. 

    Damit die Beete trotz hoher Fluktation im Wohnheim nicht vergessen werden, werden der Residenceworker und die Tutor*innen regelmäßig Veranstaltungen, wie beispielsweise Anpflanzaktionen im Frühjahr, stattfinden lassen und das Studierendenwerk in E-Mails immer zum Semesterstart informieren, sodass auch neu eingezogene Bewohner*innen darüber Bescheid wissen. Außerdem hängen wir noch ein Plakat im Schaukasten des Wohnheims auf und wollen auch im Garten ein Schild mit Infos und QR Code zur Gruppe aufstellen. 

    Wie offen ist der Garten? Kann die Nachbarschaft auch mitmachen?
    Zu deiner Frage können wir sagen, dass der Garten jetzt während der Erstellung erstmal nur für die Studierenden des Wohnheims Forststraße geplant ist, da wir einige Förderungen haben die sich besonders auf Projekte für Studierende fokussieren. 

    Eine Ausweitung der Nutzung ist, von unserer Seite aus, langfristig gesehen erwünscht. Da der Garten allerdings auf dem Gelände des Studierendenwerks West:Brandenburgs ist, müssen wir das noch abklären

    Wir möchten gemeinsam mit den Studierenden des Wohnheims in der Forststraße in
    Potsdam einen Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände anlegen. Der Garten soll von den
    Bewohner*innen gemeinschaftlich genutzt und gepflegt werden sowie allen als
    Aufenthaltsort offen stehen. Fachlich unterstützt uns dabei Alexa Junge, die umfassende
    Erfahrung in Gemeinschaftsgärten und Permakultur einbringt und bereits bei einer ersten
    Besichtigung verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten mit uns erarbeitet hat.
    Über die Tutorinnen des Wohnheims wurde bereits das Interesse der Bewohnerinnen
    abgefragt – mit sehr positiver Resonanz. Als nächstes laden wir über die WhatsApp-Gruppe
    des Wohnheims sowie den E-Mail-Verteiler des Studierendenwerks zu einem
    Planungstreffen ein. Dort stellt Alexa Junge verschiedene Gartengestaltungen vor und gibt
    Input zu Permakultur und nachhaltigem Gartenbau. Auf dieser Basis entsteht ein
    gemeinsamer Plan für Beete, Bepflanzung und weitere Gestaltungselemente.
    Anschließend beschaffen wir die benötigten Materialien wie Erde, Saatgut, Holz und
    vorzugsweise recycelte Baustoffe.
    Die praktische Umsetzung erfolgt im Rahmen eines Arbeitseinsatzes zwischen Februar und
    April 2026. Die genauen Termine werden bei den Planungstreffen gemeinsam festgelegt,
    damit möglichst viele Bewohner*innen teilnehmen können. Ziel ist es, den Garten so
    vorzubereiten, dass direkt im Anschluss die Bepflanzung starten kann.
    Nach Fertigstellung wird der Garten an den Residenceworker des Studierendenwerks sowie
    die beteiligten Tutorinnen übergeben, damit langfristig eine gute Betreuung gesichert ist.
    Zusätzlich informieren Plakate, regelmäßige E-Mails und ein Beitrag auf der Website der
    Bürgerstiftung Potsdam über das Projekt und Möglichkeiten zum Mitmachen. Für die
    zukünftige Vernetzung der Gärtnerinnen wird eine Messenger-Gruppe eingerichtet, die über
    QR-Codes im Garten und online erreichbar ist.

    Kooperationspartner*innen
    Studierendenwerk West:Brandenburg
    Facetten der Kulturarbeit e. V. (Träger)
    Alexa Junge
    > Expertise beim Anlegen von (Gemeinschafts-)gärten
    Potsdamer Bürgerstiftung & freiGarten im freiLand (CULTUS UG)
    Art Department Studio Babelsberg GmbH

    Förder*innen
    Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Fachhochschule Potsdam
    Studierendenrat des Fachbereichs Stadt Bau Kultur (Stura) der Fachhochschule Potsdam
    Stiftung Anstiftung (Materialförderung)
    ProPotsdam GmbH (Sponsoring)

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  • Osnabrück: im Laufe der Jahre 3 Brände

    2018, 2023, 2024
    https://friedensgartenos.de/erneuter-brand-im-friedensgarten/

    aus einer Mail an info@: Drei heftige Brandanschläge sind wie eine erfolgreiche Härtung eines guten Stahlpflugschares!

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  • Berlin: Peace of Land sucht mehr Mitmacher*innen

    NL

    Peace of Land am Wendepunkt

    Seit 3 Jahren nun ist Peace of Land an der KulturMarktHalle angekommen. Und nicht zum ersten Mal nutzen wir die Gelegenheit uns mithilfe eines angeleiteten Coaching Prozesses mit unserer Organisationsentwicklung zu befassen. Ganz im Sinne des Permakultur Prinzips “Reagiere kreativ auf Veränderungen” begleitet uns seit Ende November Transformationscoachin Isabel  durch einen Prozess. Den Auftakt machte der Wendepunkt Workshop im November. Wir haben dabei auf unsere persönlichen Highlights aus 9 Jahren Peace of Land zurück geblickt, haben zusammengetragen welche Ressourcen und Begrenzungen wir als Projektgemeinschaft haben. Dabei haben wir festgestellt, dass wir zum einen eine wahnsinnige Menge an Ressourcen haben von Wissen und Methoden, eine Vereinsstruktur und ein tolles Netzwerk, aber auch, dass wir mehr Menschen benötigen, die nicht nur  Gärtnern wollen, sondern auch richtig Bock haben, ab 2026 unser Permakultur Gemeinschaftsprojekt mit zu gestalten oder Wissen rund um Permakultur sowie zukunftsfähige Ernährung & Gemeinschaft mit uns in die Gesellschaft zu tragen.

    Ab Januar wollen wir mit Menschen von KulturMarktHalle und der im Mühlenkiez aktiven Öko-AG gemeinsam in eine Visionsfindung und Strategieentwicklung gehen. Denn eines ist klar: Zusammen ist man immer stärker. Unser Wunsch ist es, die Zusammenarbeit hier zu intensivieren und sich auch organisatorisch dieser Herausforderung zu stellen. Außerdem wünschen wir uns weitere Menschen, die unsere Gruppe stärken, neue Impulse und Ideen reingeben oder eigene Permakultur Designs machen wollen.

    Wenn Du Dich angesprochen fühlst in unser  basisdemokratisches selbstorganisiertes Permakultur Projekt einzutreten und Teil unseres Kollektivs zu werden, dann schreib uns an info@peaceof.land!

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  • Elmshorn: Gartenprojekt an der GU für junge Männer

    (Sachbericht)

    Die Gemeinschaftsunterkunft an der Agnes-Karll-Allee wurde im November
    2024 neu errichtet und verfügt über insgesamt 128 Plätze. Die Unterkunft ist ausschließlich für
    alleinstehende Männer vorgesehen. Bei der Planung des Gemeinschaftsgartenprojekts wurde
    davon ausgegangen, dass bis zu 100 Bewohner aktiv beteiligen könnten. Das Gartenprojekt
    wurde als Beschäftigungsmöglichkeit und als Angebot für eine aktive, gemeinschaftsorientierte
    Freizeitgestaltung konzipiert. Unser Ziel war es, den Bewohnern eine strukturierte Tätigkeit,
    einen Ort der Begegnung sowie eine Möglichkeit zur persönlichen Beteiligung und
    Verantwortung zu bieten.
    Der Antrag auf Förderung wurde im März 2025 gestellt und in Höhe von 2100€ genehmigt. Ab
    Mitte Mai konnten wir mit den Gartenarbeiten aktiv beginnen.
    Beschaffung des Materials. Mit den zur Verfügung gestellten Fördermitteln wurden
    Gartenwerkzeuge, Regentonnen, Schubkarren, Gießkannen, Gartenschläuche, torffreie
    Blumenerde, Samen sowie verschiedene Jungpflanzen angeschafft. Gartenhandschuhe konnten
    wir aus eigenen Mitteln finanzieren.

    Beschreibung des Gemeinschaftsgartens. Die Gemeinschaftsunterkunft verfügt über eine
    weitläufige Außenfläche, die sich gut für einen Gemeinschaftsgarten eignet. In unmittelbarer
    Nähe des Containerdorfs befindet sich die Grüne Villa, eine ehemalige Baumschule, auf deren
    Gelände regelmäßig Projekte stattfinden – organisiert sowohl durch unsere
    Kooperationspartner als auch durch das Unterkunftsmanagement. Nach Absprache mit der
    Stadt Elmshorn darf die bebaubare Fläche rund um die Grüne Villa für das
    Gemeinschaftsgartenprojekt genutzt werden.
    Es stehen sowohl Grünflächen direkt neben den Containern als auch Flächen auf dem Gelände
    der ehemaligen Baumschule zur Verfügung. Zunächst wurde ein kleiner Bereich hinter den
    Containern bepflanzt, auf dem ein Gemüsegarten entstand. Unsere Bewohner zogen im April
    und Mai Tomaten, Zucchini, Gurken, Paprika, Auberginen und Erdbeeren vor. Dies erfolgte
    teils gemeinsam im Gemeinschaftsraum, wo mehrere Bewohner zusammen die Samen in
    Anzuchttöpfe setzten. Nach 3-4 Wochen konnten die Jungpflanzen ins Freiland umgepflanzt
    werden. Einige Bewohner bevorzugten es, die Anzucht eigenständig in ihren Zimmern
    durchzuführen. Auch diesen Wunsch haben wir berücksichtigt.
    In der Grünen Villa wurde ein kleiner „Naschgarten“ angelegt, in dem Himbeeren, Brombeeren
    und Johannisbeeren gepflanzt wurden. Unsere Bewohner sowie Besucher der Grünen Villa
    konnten sich bereits im Juli und August über die erste Ernte freuen.
    Rechts von der Grünen Villa wurde zunächst nur einen kleinen Teil der verfügbaren Fläche
    genutzt, da unsere Kapazitäten begrenzt waren. Dort wurden Kartoffeln angebaut, deren ersten
    Knollen im Oktober geerntet werden konnten.
    Darüber hinaus wurden auf dem Gelände der Unterkunft Blumen gepflanzt – unter anderem vor
    dem Verwaltungscontainer, neben den Briefkästen sowie am Gemeinschaftscontainer.
    Zusätzlich erhielten einige Bewohner Samen und Zwiebeln, die sie eigenständig an den
    Wohncontainern pflanzen konnten. Dies führte zu einer sichtbaren Aufwertung der
    Außenanlage.

    Zum Abschluss der Saison wurde im November die Verkehrsinsel neben dem Parkplatz mit
    den Krokussenzwiebeln bepflanzt, welche voraussichtlich im kommenden Frühjahr erblühen
    werden.

    Beteiligte des Gartenprojektes. Die Gartenarbeiten erfolgten unter Anleitung und Aufsicht
    des Unterkunftsmanagements. Hauptsächlich wurden sie von Bewohnern durchgeführt, die an
    den Arbeitsgelegenheiten gemäß §5 des Asylbewerberleistungsgesetzes teilnehmen. Insgesamt
    waren 12 Bewohner beteiligt. Für ihre Arbeit erhielten sie eine zusätzliche Vergütung von 0,80€
    pro Stunde. Darüber hinaus unterstützten uns auch Bewohner, die nicht unter das
    Asylbewerberleistungsgesetz fallen oder nicht zu den Arbeitsgelegenheiten verpflichtet sind.
    Tatsächlich fiel die Zahl der aktiven Teilnehmer jedoch geringer aus als ursprünglich erwartet.
    Der Großteil der Bewohner sind junge Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die
    überwiegend durch Sprachkurse oder Arbeitstätigkeiten eingebunden sind. Dadurch stand
    vielen nur begrenzt Zeit zur Verfügung, um regelmäßig am Gartenprojekt teilzunehmen.
    Dennoch fanden sich engagierte Gruppen, die die Gartenarbeiten zuverlässig unterstützten.
    Die Aufgaben der Teilnehmer des Gartenprojekts umfassten unter anderem die Anzucht der
    Pflanzen, die Pflege der Beeten, das Gießen sowie das Pflanzen und Beschneiden der Blumen.
    Einige Bewohner brachten wertvolle Vorerfahrungen aus ihren Herkunftsändern im Bereich
    Landwirtschaft und Gartenarbeit mit. Für viele andere – ebenso wie für Teile des
    Unterkunftsmanagements – war das Projekt eine neue und bereichernde Erfahrung sowie eine
    Gelegenheit, gemeinsam Neues zu lernen. Auch unsere Kollegen vom Quartiersmanagement
    der Unterkunft beteiligten sich aktiv am Projekt.

    Weitere Planung und Verbesserungspotenzial.
    Insgesamt war das Projekt sehr erfolgreich. Allerdings war der Startzeitpunkt teilweise etwas
    spät, da viele Gemüsesorten üblicherweise 1-2 Monate früher gepflanzt werden sollten.
    Außerdem fiel die Ernte im Bereich hinter den Wohncontainern geringer aus als erwartet, da
    ein Teil der Jungpflanzen aufgrund niedriger Temperaturen Frostschaden erlitt. Dennoch
    konnten wir eine gute Menge Zucchini, Tomaten und zwei Kürbisse ernten. Das Meiste wurde
    unter den Bewohnern verteilt. Die Kürbisse nutzten wir im Oktober zur Halloween-Dekoration
    unseres Büros.

    Diese Erfahrungen werden wir im kommenden Jahr berücksichtigen. Ein großer Vorteil besteht
    darin, dass wir vom Vorbesitzer der Grünen Villa (der damaligen Baumschule) ein großes
    Gewächshaus – abgesehen von der Deckfolie – übernehmen konnten. Im Frühjahr 2026 ist
    geplant, dort Gemüse und Erdbeeren vorzuziehen. Die Installation des großen Gewächshauses
    hat bereits begonnen.

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  • Bremen: mehr Mitgärtner*innen im Garten im Irgendwo

    (Sachbericht)

    Zu Saisonbeginn haben wir als offene Gartengruppe die
    Hochbeete repariert, Erde aufgefüllt und die
    Kräuterspirale erneuert. Einige Beete waren abgesackt
    oder hatten lockere Stellen, das konnten wir alles
    ausbessern. Auch das Gewächshaus wurde weiter
    genutzt, um Jungpflanzen vorzuziehen.
    Wie immer haben wir komplett ökologisch gearbeitet –
    also ohne Chemie, dafür mit Kompost, organischem
    Dünger und natürlichen Methoden gegen Schnecken und Blattläuse. Die Anschaffung von Schneckenkragen und
    Marienkäferlarven hat uns sehr geholfen. Ein neues,
    dauerhaftes Kompostsystem haben wir ebenfalls
    angelegt.
    Da wir nicht genug Platz haben, um alles selbst
    vorzuziehen, haben wir zusätzlich Jungpflanzen bei
    einem lokalen, inklusiven Bio-Betrieb gekauft. Das hat
    gut funktioniert und uns viel Arbeit abgenommen.
    Gemeinschaft und Miteinander
    Der Garten war auch dieses Jahr ein Ort, an dem viele
    Menschen zusammenkamen: zum Arbeiten, Reden, Lernen
    oder einfach Dasein. Die wöchentlichen Treffen waren wieder
    gut besucht. Insgesamt wuchs die Gruppe auf 15 Mitglieder
    an, da wir den Garten als öffentlichen Garten eingetragen
    haben. Entscheidungen haben wir gemeinsam getroffen, und
    jede*r konnte sich so einbringen, wie es passte. Dieser offene
    und solidarische Umgang miteinander ist uns wichtig – und er
    funktioniert im Garten jedes Jahr ein Stück besser.
    Gemeinsames Kochen mit der Ernte war erneut ein Highlight.
    Es ist schön zu sehen, wie aus kleinsten Setzlingen später eine ahlzeit wird, die wir miteinander teilen können.
    Was der Garten bewirkt
    Der Garten ist zu einem festen, grünen Punkt in der Airportcity in Bremen geworden – mitten im
    Beton bietet einen kleinen Ort zum Durchatmen, für Begegnung und für kleine Erfolgserlebnisse
    im Alltag.

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  • München: schwierige Person im Huberthäusl Garten

    (Sachbericht)

    Das hat gut funktioniert:
    Anfang des Jahres haben wir ein Instagram-Account für den Huberhäuslgarten
    angelegt und posten seither Bilder und Informationen über den Garten sowie
    geplante Aktionen.
    Ein neues großes Schild im Garten informiert über das Gelände und die Gruppe
    und lädt ein, mitzumachen.
    Auch 2025 haben wir uns wieder aktiv beim Sommerfest des Kreativquartiers
    eingebracht und Führungen durch den Garten angeboten, Blumensamen verteilt und
    für den Huberhäuslgarten als Ort der Erholung für alle geworben. Durch diese Aktion
    konnten wir einige neue Mitglieder aus der Nachbarschaft gewinnen.
    Über das Jahr verteilt wurden Teile des Gartens aufgewertet, etwa durch neue Bio-
    Erde, den Neubau eines alten Komposthaufens und die Reparatur des Zauns. Neu
    entstanden ist ein Staudenbeet, das vor allem den Wurzelballen unseres Apfelbaums schützen soll.
    Das hat nicht gut funktioniert:
    Große Gemeinschaftsaktionen wie der geplante Neubau eines Schuppens oder der
    Bau eines Gewächshauses haben nicht geklappt. Grund hierfür war in erster Linie
    eine Person, die nicht zur Gruppe gehört und auch nicht gehören möchte, sich aber
    immer wieder im Garten mit diversen »Projekten« breitgemacht hat. Gespräche mit
    der Person haben zu nichts geführt, stattdessen wurden Gruppenmitglieder teils
    aggressiv angegangen und beschimpft. Auch die Bitte an den Labor e.V. zu helfen
    und zu vermitteln hat zu nichts geführt.
    In der Folge haben sich viele aus der Gartengruppe zurückgezogen und nur noch
    das Nötigste erledigt, keiner wollte angemacht oder bedroht werden. Zwei aktive
    Mitglieder haben wir dadurch verloren.
    Learnings
     Die anhaltenden Gesprächsangebote und Vermittlungsversuche durch Dritte
    haben besagter Person viel Aufmerksamkeit eingebracht. »Negative Energie«
    nannte es eine Gartenkollegin. Besser wurde es erst, als wir als Gruppe auf
    Ignorieren umstellten.
     Ende des Sommers haben wir den Garten dann auch abgesperrt. Wir hatten
    immer wieder Probleme mit Vandalismus und Gemüse wurde geklaut. Durch
    das Schloss hat sich die Situation sehr gebessert, auch wenn es unserem
    eigentlichen Ziel, ein offener Garten für alle zu sein, widerspricht.
     Gemeinschaftsaktionen sind für den Zusammenhalt der Gruppe enorm wichtig
    und stärken sie nach außen. Dieses Jahr hat das aufgrund besagter Probleme
    nicht gut funktioniert, im nächsten Jahr werden wir wieder mehr Energie
    darauf verwenden.
     Durch den Workshop der anstiftung ist uns klar geworden, dass auch andere
    Gemeinschaftsgärten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Unser Ziel
    ist es, uns 2026 mehr mit anderen Gruppen in der Umgebung zu vernetzen,
    sodass wir uns gegenseitig unterstützen können. (mehr …)

  • Nürnberg: Blue Pingu ausgezeichnet

    (Insta)

    Unser Verein wurde vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit dem „Grünen Engel“ ausgezeichnet.

    Roland (Projekt Zero Waste) und Sabine (Projekt SDGs go local) sind stellvertretend nach Ansbach gereist um den Preis entgegenzunehmen.

    In seiner Laudatio lobt der Umweltminister Thorsten Glauber unseren langjährigen Einsatz für erlebbaren Umweltschutz in Nürnberg. „Bluepingus Projekte bringen Menschen zusammen. […] Klima- und Umweltschutz sind Mitmach-Projekte“. Er sieht Bluepingu als Vorbild für ideenreichen Umweltschutz

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  • Frankfurt/Main: Neuer Frankfurter Garten unter den TOP 10 UN Wettbewerb

    (Insta)
    Bienen Baum Gut e.V. Neuer Frankfurter Garten hat es im UN-Dekade Wettbewerb 2025 zum Thema „Stadtnatur“ in der Kategorie Renaturierung in die TOP 10 geschafft (mehr …)

  • Berlin: KG gesichert

    Der Senat hat heute auf Vorlage von Senatorin Ute Bonde das #Kleingartenflächensicherungsgesetz beschlossen.

    Damit werden die rund 56.280 Kleingärten auf landeseigenen Flächen langfristig geschützt. Die Anlagen sind wichtige Orte der Erholung, des sozialen Miteinanders und der Artenvielfalt.

    Senatorin Ute Bonde: „Unsere Kleingartenanlagen sind grüne Oasen mitten in der Stadt – Orte der Erholung, des sozialen Miteinanders und der Artenvielfalt. Mit dem Gesetz stellen wir sicher, dass diese Freiräume auch künftig geschützt werden.“

    Das Gesetz stellt klar, dass Kleingartenflächen auf landeseigenen Grundstücken nur in eng definierten Ausnahmefällen und nur mit Zustimmung des Abgeordnetenhauses in Anspruch genommen werden dürfen.

    Wenn eine Anlage aufgegeben wird, müssen gleichwertige Ersatzflächen in der Nähe bereitgestellt werden. Außerdem werden Kleingartenorganisationen wie der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. künftig frühzeitig in entsprechende Verfahren einbezogen. (mehr …)

  • Leipzig: Stadtgarten H17 braucht mehr Geld

    (Mail)

    Wir habe Ende Oktober endlich den Förderbescheid der Stadt Leipzig (Amt für Stadtgrün und Gewässer) bekommen und seit dem 5.12. auch das Geld auf dem Konto. Zwar müssen wir einen Eigenanteil übernehmen, aber eine großer Teil unser laufenden Kosten dieses Jahr ist dadurch zum Glück gedeckt und wir konnten dadurch im November noch 4 Workshops und Bildungsveranstaltungen anbieten.

    Nicht gedeckt ist allerdins die Erhöhte Grundsteuer. Der Erhöhung um 662 Euro auf 980 Euro stehen bisher nur 50 Euro zusätzlicher Spenden auf der Grundlage unseres Spendenaufrufs gegenüber.

    Um die gestiegenen Kosten im nächsten Jahr zu decken, planen wir unsere Fundraisingbemühungen inkl. Spendeneinwerbung zu intensievieren, aber das braucht leider etwas Anlauf, weil wir von Krankheit eingeschränkt sind. Und ich nehme jetzt erstmal meinen Jahresurlaub 🙂

    Gleichzeitig schielen wir auf das Nachbargrundstück Hähnelstraße 15. Da wollte eine Baugruppe bauen, die ist aber anscheinend wieder abgesprungen. Dennoch will der Eigentümer (eine

    Baulandentwicklungsfirma) einen viel zu hohen Preis für das Gurndstück und es ist eher unwahrscheinlich, dass wir da eine machbare Lösung mit einer Stiftung hinbekommen, um zukünftig auf einer größeren Fläche zu gärtnern und soziokulturell im Viertel zu wirken.

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  • Zittau: nachhaltige Wasserversorgung bei GeLaWi

    (Sachbericht)

    Selbstständige, drucklose Bewässerung im Schwerkraftbetrieb
    Ein zentrales Ziel in dieser Vegetationsperiode war die Errichtung eines Bewässerungssystems, das
    ohne Strom auskommt. Dieses Ziel wurde erreicht: Die Bewässerung erfolgt nun drucklos und
    vollständig im Schwerkraftprinzip, was zum einen energie- und wartungsarm ist, zum anderen ein
    robustes, nachhaltiges System darstellt. Damit sind wir von fossil-elektrischen Pumplösungen
    unabhängig und sichern die Wasserversorgung der Beete auf natürliche Weise. Diese Lösung trägt
    sowohl zum ressourcenschonenden Gärtnern als auch zur Selbständigkeit des Gartens bei – für uns
    ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaresilienz und ökologischer Nachhaltigkeit.

    Anlegen einer Kartoffelspirale und Bewässerung größerer Beete mittels Ton-Ollas
    Neu angelegt wurde eine sogenannte Kartoffelspirale — ein kreisförmiges Spiralenbeet, das auf
    kleiner Fläche mehrere Pflanzen auf variablem Höhenprofil erlaubt. Die Kartoffelspirale bietet
    Vorteile hinsichtlich Flächenausnutzung, Bodenwärme und Ernteertrag. Durch das Anlegen dieser
    Struktur konnten Kartoffeln auf nachhaltige und effektive Weise kultiviert werden – bei
    gleichzeitigem Anbau von Süßlupienen als Stickstoffsammler. Die Lupinen wurden für
    eigenerzeugten Lupinenkaffee mit großem Erfolg experimentell nachgenutzt. Im kommenden Jahr
    wird der Versuch skaliert.

    Für diese Beetfläche wurde ein Bewässerungssystem mit sogenannten „Ollas“ realisiert — poröse,
    ungeglaste Tongefäße, die eingegraben und mit Wasser befüllt werden. Diese geben das Wasser
    langsam und direkt an die Wurzeln der Pflanzen ab, wodurch eine gleichmäßige und
    wassersparende Versorgung sicher gestellt wird. Dieser Ansatz erlaubt insbesondere in
    trockenheitsanfälligen Sommern eine zuverlässige Bewässerung, reduziert Verdunstung und spart
    Wasser. Ollas sind eine bewährte Methode der naturnahen Gartenbewässerung. Die Ollas wurden
    durch die Zittauer Werkstätten von Menschen mit Behinderungen gefertigt.

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  • Dachau: Bienen und Jubiläum im Wurzelgarten

    das Bienenforum spricht die Bürgerschaft (jeden Alters) an, hat jedoch auch Programmanteile zu aktueller Forschung rund um die Honigbiene aber auch bezüglich der Biodiversität. 

    14.02.2026 Biopoly Wurzelgarten – Interkulturelles Fest / Karneval der Kulturen.

    Außerdem habe ich diese Woche vom Kulturamt Dachau die Zusage für „Biopoly Wurzelgarten – Interkulturelles Fest“ im Dachauer Ludwig-Thoma Haus am 14.02.2026 erhalten. Der Wurzelgarten wird nächstes Jahr 20 Jahre alt. Gemeinsam mit sozialen/kulturschaffenden Vereinen wird es an diesem Tag einen „Karneval der Kulturen“ (viel Musik, festliche Trachten) geben (mehr …)

  • Duisburg: Kants Garten

    Hier ist alles prima, ich habe mitlerweile 140.000 Blumenzwiebeln im Kantpark gepflanzt und dieses Jahr beginne, Sträucher zu setzen, eine Hecke mit 150 Pflanzen haben wir im Herbst gepflanzt. 40 davon als bunte Hecke mit einem Blühzeitraum von September bis Ende April ;-). Und gut 1/4 der Wiesen wird ja seit 2022 extensiv gemäht, dazu dann ganz viele Blumenbeete und Wildbienen, Vogel und Fledermaus-Nist- und Schutzkästen (mehr …)

  • München: neue Ansprechpartnerin

    (Treffen)

    Herr Ernstberger ist in Rente gegangen, seine Stelle wurde nicht beu besetzt, seine Aufgaben verteilt. Lea Zapf hat schon mit ihm zu den Krautgärten zusammengearbeitet. Zu ihrem Arbeitsgebiet gehören nun noch die Kleingärten und Urban Gardening. Sie ist dabei, sich Netzwerke aufzubauen und sich zu informieren. Sie war auch schon 2x bei einem Münchner Netzwerktreffen, da war sie aber noch nicht die Ansprechpartnerin für Gemeinschaftsgärten (sondern für die Krautgärten dabei). Den Lernkurs hat sie gemacht. Sie weiß noch nicht, mit welchen Fragestellungen sich Gemeinschaftsgärtner*innen sich an sie wenden können, sie weiß auch noch nicht, was ihr Amt aufgreifen/fördern könnte. Finanzielle Mittel haben sie nicht. Da sie für die Krautgärten Bodenproben machen, will sie intern fragen, ob das auch für die GGs machbar wäre. Im RKU gibt es auch jemanden für die Gärten, da läuft laut Ruth auch eine Kooperation mit Münchner Wohnen, die Gärten aufbauen wollen.

    Für die Krautgärten mangelt es an Flächen, sie konnten letztes Jahr keinen neuen Standort eröffnen.

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  • Dachau: Wurzelgarten/Biopoly organisiert Bienenforum

    Zur Info: wir werden in Dachau im nächsten Jahr ein Biopoly Bienenforum im Dachauer Wasserturm (3 Wochenenden mit Vorträgen, Praxiswissen, Imkerforum, Besuch der Schlossgartenbienen + Ausstellung) organisieren (mehr …)

  • Berlin: Bei „Kraut und Rüben“ sind auch Jugendliche dabei

    (Antrag, Antworten)

    Unser Gemeinschaftsgarten „Kraut und Rüben“ hat sich im Jahr 2025 dynamisch weiterentwickelt
    und ist inzwischen ein fest etablierter Lern- und Begegnungsort im Sozialraum Marzahn-Süd.
    Mehr als 30 aktive ehrenamtliche Gärtner*innen engagieren sich inzwischen regelmäßig im
    Garten, pflegen ihre Beete und gestalten gemeinsame Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche
    und Familien. Ein wöchentlich tagender Gartenrat koordiniert dabei Aufgaben, Nutzungsregeln
    und Anschaffungen – ein Modell, das sich als besonders erfolgreich und strukturstärkend erwiesen
    hat .
    Parallel dazu wächst die Teilnahme junger Menschen: Regelmäßig beteiligen sich etwa 15 Kinder
    mit ihren Familien am Gärtnern, und 2025 wurde deutlich, dass wir auch immer mehr Jugendliche
    im Alter von 14 – 16 Jahren erreichen. Insbesondere Schulen aus dem Umkreis nutzen unseren
    Garten für Projektwochen der 9. und 10. Klassen, die sich thematisch mit Umwelt, Nachhaltigkeit
    und Gärtnern beschäftigen. Im Jahr 2025 hatten wir insgesamt 125 Jugendliche in unserem
    Garten, die sich aktiv beteiligten. Damit ist unser Garten zu einem zentralen Lernort für
    naturpädagogische Angebote geworden.
    2. Das „Grüne Klassenzimmer“ – ein naturnaher Bildungsort
    Das von uns aufgebaute „Grüne Klassenzimmer“ wird von Kitas, Grundschulen und nun
    zunehmend auch von weiterführenden Schulen genutzt. Insgesamt waren 350 Kinder und
    Jugendliche bei uns, die unser Grünes Klassenzimmer begeistert annehmen. Es umfasst:
     kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück)
     mobile Pflanzkästen
     Gewächshaus zum Ausprobieren
     altersgerechte Gartenwerkzeuge
     eine kleine überdachte Sitz- und Lerninsel
     Lernmaterialien für unterschiedliche Altersstufen
    Der Lernort ist kein schulischer Unterrichtsraum, sondern ein sinnlich erfahrbarer
    Naturlernbereich: Kräuter riechen, Pflanzen pflegen, Wachstumsprozesse beobachten, Ernte
    besprechen – all dies geschieht spielerisch, inklusiv und praxisorientiert .
    Kinder und Jugendliche gärtnern dort angeleitet, unterstützt durch unser ehrenamtliches Team.
    Was angebaut wird, entscheiden die Gruppen gemeinsam – die Ernte fließt in Projekte zur
    gesunden Ernährung und Naturbildung ein.
    3. Warum wir 2026 eine weitere Förderung benötigen
    Die stark steigende Nachfrage seitens Schulen, Kitas, Familien und Ehrenamtlichen erfordert eine
    solide Grundausstattung des Gartens. Die Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen ist sehr eng,
    allerdings kann keine dieser Einrichtungen das Projekt finanziell unterstützen, da die kommunalen
    Budgets – insbesondere für präventive Bildungsangebote – deutlich reduziert wurden.

    1. Werkzeuge und Gartengeräte

    Für das Jahr 2026 benötigen wir ein flexibel einsetzbares Budget zur Anschaffung und Ergänzung von Gartengeräten, die universell und altersübergreifend von Kindern sowie Jugendlichen genutzt werden können.

    Da inzwischen jedes Jahr mehrere Hundert Kinder und Jugendliche bei uns im Garten aktiv sind, müssen Werkzeuge regelmäßig ersetzt werden oder ergänzt werden, um den pädagogischen Gartenbetrieb sicherstellen zu können.

    Das Budget ermöglicht uns, im Laufe des Jahres diejenigen Geräte anzuschaffen, die tatsächlich benötigt werden – zum Beispiel Schaufeln, Hacken, Spaten, Rechen, Gießkannen oder Gartenscheren.

    Zum Rasenmäher im letzten Jahr:
    Der Rasenmäher war eine dringend notwendige und einmalige Anschaffung, da der alte aufgrund der starken Nutzung durch Kinder- und Jugendgruppen nicht mehr funktionsfähig war. Wir entschuldigen uns ausdrücklich dafür, dass wir hierbei die Förderbedingungen nicht beachtet hatten, und danken sehr für eure Kulanz. Selbstverständlich wird ein solches Versehen künftig nicht mehr vorkommen.

    2. Zusätzliche Beete und deren Bau

    Wir planen, zwei weitere Beete für die Jugendlichen anzulegen, da die Nachfrage im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist.

    Die Beete werden nicht als Fertigbeete gekauft, sondern weiterhin gemeinsam selbst gebaut – durch unser ehrenamtliches Team, unterstützt von Jugendlichen im Rahmen eines gemeinschaftlichen Bautages. Damit bleibt das Projekt handwerklich-pädagogisch eingebettet und entspricht den Förderbestimmungen.

    3. Erde, Pflanzen und Saatgut

    Für die Kinder- und Jugendbeete benötigen wir über das Jahr hinweg Erde sowie Pflanzen und Saatgut.

    Da verschiedene Gruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten eigene Gartenprojekte umsetzen, brauchen wir die Möglichkeit, saisonal und bedarfsorientiert zu kaufen. Die Entscheidung darüber, was angebaut wird, erfolgt gemeinsam mit den jeweiligen Gruppen im Rahmen der pädagogischen Arbeit.

    4. Jugendliche, die regelmäßig gärtnern

    Unsere feste Kerngruppe umfasst etwa 25 Jugendliche, die unabhängig von Schule, Ferienangeboten oder Projekttagen regelmäßig im Garten aktiv sind.

    Zusätzlich nutzen Schulen das „Grüne Klassenzimmer“ für Projektwochen und thematische Unterrichtseinheiten, wodurch im vergangenen Jahr insgesamt 125 Jugendliche im Garten waren.


    5. Aufteilung der Beete zwischen Schulen/Kitas und Jugendlichen

    Die Bereiche im Garten sind klar strukturiert:

    • Schulen und Kitas nutzen überwiegend das „Grüne Klassenzimmer“ mit kindgerechten Beeten und mobilen Pflanzkästen.
    • Die Jugendlichen verfügen über eigene Gemeinschaftsbeete und ein Gewächshaus.

    So bleiben Verantwortung und Zuständigkeiten klar abgegrenzt. Schulen und Kitas arbeiten projektbezogen, während die Jugendlichen langfristig und kontinuierlich gärtnern.

    6. Mitfinanzierung durch Fördervereine oder weitere Quellen

    Wir haben bei Schulen und Fördervereinen angefragt; aufgrund der angespannten Haushaltslage im Bildungsbereich stehen dort aktuell keine Mittel für naturpädagogische Projekte zur Verfügung (dies deckt sich auch mit unseren Erfahrungen aus 2025).

    Weitere Finanzierungsideen bestehen jedoch weiterhin, beispielsweise:

    • kleinere lokale Mikroförderungen
    • Sachspenden aus der Nachbarschaft
    • Unterstützung durch Ehrenamtliche
    • Einnahmen aus Gartenfesten oder Mitmachaktionen

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  • Untermaßfeld: Reparaturwerkstatt im GG

    (Programm)

    12.09.2026: Offene Reparaturwerkstatt, Hilfe bei der Reparatur von Kleingeräten aus dem Haushalt und Elektrotechnik. Im Garten

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  • München: Waldgarten großen Schritt weiter

    (Mail)
    wir sind auf jeden Fall weitergekommen mit der Verhandlung mit der Stadt. Unterschrieben ist noch nichts aber könnte tatsächlich bald kommen. Wir warten noch auf die geschätzte Pachtkosten, da wir laut aktuellen Gespräche ab 2027 einen Pachtvertarg mit der Stadt abschliessen würden.

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  • München: GG der Wertschöpferei nimmt Gärtner*innen auf

    (Flyer)
    Die Wertschöpferei e.V. ist eine
    Nachbarschaftsinitiative in Freiham-München, die sich
    für eine regenerative, solidarische Stadtgesellschaft
    einsetzt.
    Wir schaffen Räume, in denen Menschen gemeinsam
    Werte schöpfen – durch Verbindung, Verantwortung
    und gemeinsames Tun.
    Unser Ziel ist eine gemeinwohlorientierte
    Nachbarschaftsökonomie, in der Beziehungen, Boden,
    Wissen und Versorgung regenerativ gestaltet werden.Gemeinschaft • Wandel • RegenerationMach mit!Saison 2026

    Einzelparzellen (ab 24m² bis 48m²)
    Mitglieder der WERTSchöpferei können
    dort ganzjährig für sich selbst gärtnern.Das WertFeld ist ein gemeinschaftlich
    genutztes Feld in unserer Nachbarschaft –
    ein Ort zum Pflanzen, Lernen, Begegnen
    und Erproben neuer Formen des
    Zusammenlebens. Es besteht aus:
    Das WertFeld ist unser lebendiges
    Experiment für eine regenerativere Stadt.
    Gemeinschaftsfläche
    Diese Fläche wird von der WERTSchöpferei
    betreut und steht für Mitmachaktionen,
    Workshops, Veranstaltungen und
    gemeinsames Gärtnern zur Verfügung (mehr …)

  • Bad Homburg: IG noch auf der Suche nach einem Grundstück

    Die Caritas in Bad Homburg möchte einen interkulturellen Frauengarten aufbauen, zusammen auch mit Frauen aus Unterkünften.
    Stand Ende nov 2025:
    Derzeit steht ein Grundstück in Aussicht, es ist allerdings durchweg bewachsen und noch nicht klar wie viel Pacht der Besitzer haben möchte. Wir sind also im Prozess
    (mehr …)

  • Hoyerswerda: Garten der Generationen entsteht

    (Antrag, Antworten)
    Unser Verein betreibt in der Stadt Hoyerswerda seit 25 Jahren das „Haus der Begegnungen“. Wir führen hier eine Vielzahl von sozialen Projekten wie die Tafel, die Suppenküche, eine Möbelwerkstatt, einen Kräutergarten und den Tafelgarten durch.

    In unserem geplanten Garten der Generationen sollen sich Kinder, Eltern und Großeltern miteinander beschäftigen. Das muss nicht heißen, dass nur Familien zum Projekt zugelassen sind, nein, die verschiedenen Generationen sollen auch aus verschiedenen Familien kommen. Das schafft Vielfalt in den Gedanken und Ideen für die Durchführung. Wir möchten auf ca. 800m² einen kleinen Garten mit Hoch- und Flachbeeten aufbauen, die Wege so gestaltet, dass sie barrierefrei sind und auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen die Möglichkeit geben, sich zu engagieren. Auf den Beeten werden Obst und Gemüse angebaut, aber auch Blumen, damit eine Vielfalt von Insekten sich tummeln können. In diesem Rahmen sehen wir das Wildbienenprojekt. Dabei soll ein Insektenhotel gebaut und Wildbienen beobachtet werden. Der Anbau von Bienenweiden oder insektenfreundlichen Pflanzen wird verbunden mit dem Anbau von Gemüse und Kräutern, die in Tafel und Suppenküche sowie gemeinsamen Kochveranstaltungen verwendet werden.

    Wir verfügen an unserem Standort über die Möglichkeiten, die uns der Tafelgarten und das Grüne Klassenzimmer bieten. Das Thema gesunde Ernährung spielt dort schon eine große Rolle. Jetzt wollen wir dieses Projekt noch mehr in den Focus der Öffentlichkeit rücken. Wir wollen noch viel mehr Menschen, nicht nur den Tafelkunden, die Möglichkeit geben, von unserer Arbeit und unseren Projekten zu partizipieren.
    […]

    Wir würden uns gern um eine Förderung für ein Erdgewächshaus bewerben. Ein Erdgewächshaus ist eine kluge und umweltfreundliche Lösung für alle, die ihren Garten nachhaltig und unabhängig gestalten möchten. Es kombiniert traditionelle Bauweise mit moderner Nachhaltigkeit und sorgt für frisches Gemüse zu jeder Jahreszeit. Ein Erdgewächshaus wird teilweise oder vollständig in die Erde gebaut. Die Seitenwände bestehen aus Erde, die als natürliche Isolierung dient. Die Dachkonstruktion ist meist mit einer transparenten Abdeckung versehen, die Sonnenlicht einlässt und gleichzeitig Wärme speichert. So entsteht ein Raum, der unabhängig von den Außentemperaturen genutzt werden kann

    • Die Basis der Gruppe bilden ca. 15-20 Personen, die sich zusammengefunden haben, um miteinander den Garten der Generationen weiter auszubauen. Die Gruppe ist nicht immer vollständig und die Teilnahme fluktuiert. Aber Nachbarn aus dem Wohngebiet sind in jedem Fall dabei.
    • Ja, an der Planung war der Seniorenbeirat der Stadt Hoyerswerda beteiligt. Verschiedene Bereiche sind barrierefrei geplant.
    • Die Fläche gehört der Stadt Hoyerswerda, unser Verein hat einen unbefristeten Nutzungsvertrag. Die Gebäude werden i9m nächsten Jahr komplett saniert, ein Weiterbestehen ist damit gewährleistet
    • Es gibt bereits Beete, auf denen Obst und Gemüse angebaut wird, deren Anteil sind ca. 400m², In den geplanten Hochbeeten entstehen Kräuterbeete und Salatbeete.
    • Den Tafelgarten gibt es seit ca. 10 Jahren. Der Garten der Generationen ist erst im Aufbau, aber die TeilnehmerInnen haben entschieden, dass dieser Garten zu großen Teilen den sozialen Projekten des Vereins zugutekommen soll. Über die Bepflanzung sollen die TeilnehmerInnen gemeinsam mit unserer Gärtnerin entscheiden.
    • Entscheidungen werden demokratisch gefällt, jeder kann kommen und mitmachen
    • Die Werbung erfolgt über Flyer und Aushänge im Verein sowie dien Newsletter, den der Projektträger herausgibt.
    • Gehwegplatten und Stufen sind Spenden bzw. werden „alte Bestände“ verarbeitet, die Folie ist normale Folie für Gewächshäuser.
    • Die Erdaushubarbeiten für das Erdgewächshaus wird eine befreundete Firma übernehmen, alles andere machen die Teilnehmer des Projektes. Interessenten sind uns jederzeit willkommen. Der Bau soll im Frühjahr beginnen.

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  • Aachen: Büchelgarten wird rückgebaut

    (Insta)
    War als Zwischennutzung geplant, ein Teil der Fläche ist verklauft, der Garten geht (mehr …)

  • Leipzig: genug Spenden für Wirrwuchs

    (Insta)

    Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der @lwb.zuhauseinleipzig – Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH und der Partei @die_linke_leipzig für unser Projekt Wirrwuchs Mitmachgarten in Paunsdorf! Dank dieser Spende können wir weiterhin gemeinsam gärtnern, lernen und die Natur erlebbar machen.

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  • Dresden: VHS baut Garten auf

    VHS/Dresden-Gorbitz: wir planen derzeit ein Gartenprojekt, das nächstes Jahr umgesetzt werden soll. Ziel des Projekts ist es, einen gemeinschaftlich nutzbaren Garten zu schaffen, der den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen fördert, nachhaltige Anbaumethoden erprobt und Bildungsangebote rund um Umwelt, Ernährung und Naturerfahrung bereitstellt.

    Sie haben eine Parzelle in einer Kleingartenanlage, der KG ist begeistert. Beraten werden sie durch die Ufer-Projekte. Auf die Idee ist die VHS-Frau gekommen, da sie selber eine kG hat und gerne in einem Projekt mit mehreren das Gärtnern anbieten möchte. Es soll ein offener Garten werden, in dem die VHS auch Kurse macht.

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  • München: Münchern Wohnen baut GGs auf

    In Ramersdorf/Perlach und Berg am Laim gibt es offene Mietergärten. Einer ist schon bei uns im Netzwerk
    Es ist ein Projekt vom RKU in Kooperation mit der Münchner Wohnen. Da werden nächstes Jahr noch mehr Gärten dazukommen.
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  • Tübingen: Wilde Linde stabilisiert sich

    Das Orga-Team der Wilden Linde war dieses Jahr lange außer Gefecht gesetzt. Sie sind nur zu zweit, der eine hatte einen schweren Unfall, der andere war lange im Ausland. Es gab weniger Gärtner*innen. Es ist ihnen aber gelungen, dass wieder mehr Leute kommen. Zum einen hat ein Artikel in der örtlichen Tageszeitung (Sep 2024) geholfen https://www.swp.de/lokales/tuebingen/tuebingen-engagement-gartenprojekt-in-tuebinger-jahnallee-sucht-neue-mitgaertner-637187.html und zum anderen hat ein Aushang/ein von einer befreundeten Künstlerin handgemaltes Plakat in einem Foodsharing Café, nachdem Georg (der Hauptansprechpartner) den schon wieder abgehängt hatte, sich eine Familie gemeldet, die ganz zuverlässig mitgärtnert. Georg ist frustriert, dass sich oft Interessierte melden, er Termine bekannt gibt, dann die Leute aber nicht komme. Oder nur einmal.

    Sie haben für 2025 alles aus eigener Tasche finanziert (mit der Gewissheit, dass sie bei uns einen Antrag stellen und den bewilligt bekommen).

    Andere Finanzierungsquellen haben sie noch nicht erschlossen (wir haben sie jedes Jahr gefördert), sie haben aber Material aus aufgegebenen Kleingärten bekomen und ein Mitgärtner hat eignes Gartenwerkzeug eingebracht.

    Die Gesamtgartensituation ist Folgende: Alle regulären Garten Termine (2 Mal in der Woche) haben stattgefunden. Im Vergleich zu Vorjahren ist die Personenzahl an verlässlichen Mitarbeitern im Garten gewachsen, so dass wir nun ca. 10 Personen sind, die regelmäßig im Garten arbeiten. Die ganze Gartenfläche wurde regulär bearbeitet und bepflanzt. Ein neuer Termin für das Treffen der vier Verantwortlichen ist für den 28.11. angesetzt

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  • Waldkirch: Gruppe baut Wasserschuppen

    (Antrag, Antworten)

    Erneuerung und Weiterentwicklung des „Wasserschuppens“ im
    Mitmach-Garten der Essbaren Stadt Waldkirch
    Unser „Wasserschuppen“ kombiniert die Funktion des Regenwassersammelns in 1000 l-
    Containern und kleineren Regentonnen über die Dachfläche mit der Funktion der
    Unterbringung von Gartengeräten wie Schubkarren und Werkzeugen.
    Umsetzung des Projektes: Frühjahr 2026 (ca. März/April)
    Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit dem alten Wasserschuppen möchten
    wir nun nach eigenen Plänen und in eigener Umsetzung eine Weiterentwicklung des
    Schuppens realisieren.
    Die Vorteile gegenüber der alten Lösung:
    • Es fließt kein Regen mehr in den Innenraum. Die trockene Unterbringung der Utensilien
    wird gewährleistet.
    • Die Regencontainer stehen außerhalb. Dadurch entsteht mehr Stauraum, was u.a. die
    Unterbringung unseres umweltfreundlichen Strohhäckslers ermöglichen wird.
    • Die Gerätschaften werden durch Doppelstabmatten vor Diebstahl geschützt.

    – wem gehört die Fläche und ist die Nutzung durch den Mitmachgarten begrenzt? Die Fläche des Mitmach-Gartens und des Elzbeetes gehört der Stadt. Wir haben keinen schriftlichen Vertrag. Die Rechtsform ist eine sog. Duldung. Im Rahmen unserer Anliegen sind wir frei.

    – habt ihr einen Zaun? Gibt/gab es Vandalismus o.ä.? Kein Zaun von der Stadt gewünscht. Uns gefällt, dass der Garten jederzeit zugänglich ist – bis auf das Problem des „Gemüseklaus“.

    – wie groß ist die kerngruppe, wie viele Menschen gärtnern wirklich und wie viele nutzen den Garten ansonsten? Ca 1 Dutzend mit unterschiedlichsten Aufgaben wie Rasenmähen, Heckenschneiden, Webseite pflegen, Hauptverantwortung Kräuter und Heilpflanzen, Hauptverantwortung Gemüse,Hauptverantwortung Beeren,Kindergartenbeete … Durch die Aufteilung gelingt die Grundpflege inzwischen recht gut. Problem ist, dass zum wöchentlichen „offenen Gärtnern“ im Frühjahr ca 7, machmal auch 15 Leute kommen, später 1 – 5. Es wäre bes. für mich entlastend, wenn mehr Leute mitmachen würden. Unklar, wie der Bevölkerung kommuniziert werden kann, dass es auch eine Hilfe für uns ist, wenn man nur einmal unverbindlich kommt. ??? Wenn jede Woche 2 – 3 Mithelfer*innen kämen, wäre das schon toll.

    – wie kann man mitmachen, wie führt ihr die Menschen ein, die neu dabei sein wollen? Wo macht ihr Öffentlichkeitsarbeit? Einführung: Beim 1. Mitmachen den Garten erklären, i.a. nach Grundwissen, das auf einer Infoveranstaltung oä. vermittelt worden ist. Ich mache jede Woche eine To Do-Liste, aus der man sich aussuchen kann, was man machen möchte. Das wird als sehr freilassend und informativ empfunden. Darüber hinaus haben einige Mitmacher*innen eine eigene kleine Fläche zur Pflege übernommen. Deutlich steigt die Identifizierung mit der Fläche, wenn man sie selber pflegt. Andere schätzen es, unverbindlich hin und wieder mitzumachen und dann klar kommuniziert zu bekommen, was gerade zu tun ist.

    Öffentlichkeitsarbeit: Im Garten selber durch Gespräche mit den vielen Besuchern. Wobei die meisten innerlich abschalten, wenn wir tiefer gehen ☹️. Vermittlung von enkeltauglichem Gartenwissen in  Infosystem zum eigenständigen Erkunden -> Schilder auf den Beeten zu verschiedensten Themen; Vertiefung durch Infokarten, die man sich mitnehmen kann; Geocaching-Pfad zu Klimaschutz und Biodiversität; Gartenrallye zu Biodiversität im MMG (Mitmach-Garten), s.a. Webseite; Projekttage mit Schulen; Seminare; Besonderes wie Tag der Artenvielfalt, Klimabrunch und Filmabend (Unsere große kleine Farm); Werbung beim Neubürgerempfang, Markt, Klimaschutzgespräch …

    – was passiert mit der Ernte? Was übrig bleibt, teilen wir unter den anwesenden Mitmach*innen auf bzw. kochen nach dem Gärtnern etwas daraus -> Feuerschale, Chantico Terrassenofen, Lehmbackofen. Quelle des Unmutes ist, dass Vieles von Besuchern geerntet wird, leider auch, nachdem wir ihnen die Ernteregeln erklärt haben. Als wir 2013 begannen, haben wir uns gefreut, als zum 1.x etwas geerntet worden ist – nach dem Vorbild der Essbaren Stadt Andernach. Inzwischen hat sich da viel Frust eingenistet, weil der Energieausgleich für den persönlichen Einsatz als nicht gegeben empfunden wird. Dabei spielt es eine Rolle, dass sich die Essbare Stadt Andernach aus Steuergeldern finanziert (Top Down), während wir als Bürgerinitiative alles selber stemmen (Bottom Up). Hinzu kommt, dass durch den MMG so viele Besucher gehen, dass schlichtweg nie etwas da wäre, was man in diesem „Anschauungsgarten“ anschauen könnte, wenn jedeR auch nur ein Exemplar vom Gemüse mitnehmen würde. Ernteregeln: Beeren und Küchenkräuter jederzeit gerne naschen und Samen mitnehmen, Gemüse nur nach Absprache mit jemandem aus dem Team.

    – was für Kooperationen habt ihr? Kneipp-Verein, Stadt Waldkirch, Klimaschutz AK, Kino Klappe 11, Schwarzwaldverein, Schwarzwaldzoo, Waldkircher Beschäftigungsinitiative WABE, Mehrgenerationenhaus, BUND, NaBu, Schulen, Kindergärten …

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens? Gar nicht. Aber wie das bei Hobbys so ist, wird en passant manches aus der eigenen Tasche bezahlt.

    – wie habt ihr euch bisher finanziert? Boden u. diverse Sachleistungen: Stadt Waldkirch. Private Spenden und Spenden von Geschäftsleuten, EDEKA Bonaktion, Preisgeld Bawü blüht, Allianz für Beteiligung: Beteiligungstaler, Bosch-Stiftung: Common Ground-Projekt …

    – habt ihr noch andere Möglichkeiten, Geld für den Bau zu bekommen (auch anteilig)? Darum haben wir uns bislang nicht gekümmert. Wir hoffen halt auf euch ????

    habt/braucht ihr eine Baugenehmigung für den Schuppen? Nein. Das Objekt ist zu klein, um eine Baugenehmigung zu brauchen. Baden-Württemberg bis 40 m3 genehmigungsfrei.

    Was sagt der Eigentümer der Fläche? Die Stadt haben wir nicht gefragt, aber da der neue „Schuppen“, besser gesagt „Unterstand“, nicht größer wird, sondern nur sinnvoller genutzt und an derselben Stelle, wird das schon okay sein.

    – wer und wie viele wollen den Schuppen bauen? Leute aus unserem Team, vor allem Männer, Anzahl offen. Wir rühren die Werbetrommel, wenn es soweit ist. 

    wie groß soll der Schuppen werden? ca. 4x3m, gut 2m hoch 

    Habt ihr jemanden, der euch anleitet? Fachkompetenzen sind im Team vorhanden. 

    Wer kümmert sich um die Statik und nimmt jemand dann das Gebäude ab? Nein -> Fachkompetenzen. Es ist kein „Gebäude“, sondern nach 3 Seiten offen und dort nur mit Doppelstabmatten versehen. Eine Schiebetür aus Doppelrohrmatte wird den Eingang nur Befugten gewähren. Es war unsere Absicht, eine möglichst schlichte, langlebige, kostengünstige, praktische und transparente Lösung zu finden. Gerne schicke ich Fotos nach der Fertigstellung.

    – Könnt ihr Teile des bisherigen Schuppens wiederverwenden? Ja, soviel wie möglich.

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  • München: weiterer GG in Freiham

    […] WERTschöpferei e.V. in Freiham. Wir betreiben dort ein Gemeinschaftsfeld, auf dem unsere Mitglieder Parzellen zum Bepflanzen erhalten.

    Unsere Verein bewirtschaftet eine Fläche von ca. 3.850 m². Ein Teil davon besteht aus Parzellen für unsere Mitglieder, die selbst anbauen möchten, und ein anderer Teil ist als Gemeinschaftsgarten vorgesehen – für offene Aktionen und Aktivitäten für die Nachbarschaft. Dieses Jahr war unser erstes Gartenjahr, sehr positiv und voller Lernfelder, und wir möchten die Struktur und Ausrichtung für das kommende Jahr weiterentwickeln

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