Kategorie: Urbane Gärten

  • Essen: Weltacker geplant

    (NL)
    Ein Weltacker in Essen?

    Genauer im Grugapark! Zumindest in einem Teil – das ist die Überlegung der Exile Kulturkoordination e.V., des Ernährungsrats Essen und des Eine Welt Netz NRW e.V.. Dazu laden die Initiativen zu einem Workshop in den Grugapark Essen ein.

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  • Meinhard: Gemeinschaftsgarten gibt es inzwischen

    Den GG gibt es inzwischen. Es ist eine Kooperation zwischen Naturfreunden und Eschwege Institut.
    Die Gruppe hat in einem heißen Sommer wie geplant mit einer Permakulturworkshopreihe losgelegt. Nach dem ersten erfolgreichen Workshop gab es Zwistigkeiten von zwei tragenden Personen aus der Gruppe mit der Workshop-Leiterin. Es fanden danach dann keine Workshops mehr statt.
    Die Gruppe hat versucht, das Begonnen alleine weiter umzusetzen und sind noch dabei.
    Als erstes haben sie Obstbäume gepflanzt. Sie haben, da es sehr heiß war, ein kaskadenhaftiges IBC-Bewässerungsystem gebaut, um (Regen)Wasser vom Naturfreundehaus nutzen zu können. Trotzdem sind ein paar Bäume eingegangen.
    Außerdem haben sie eine Teilfläche mit Antiwild-Zäunen abgetrennt und mit Pappen versucht, die Fläche für Gemüseanbau urbar zu machen, das mussten sie 2x machen. Wegen der Hitze hat nicht viel Gemüse überlebt.
    Sie haben aus alten Grenzzäunen (Ost/West) Komposter gebaut.
    Sie wollen den Garten weiter aufbauen und mehr Flächen für Gemüseanbau schaffen. (mehr …)

  • Hamburg: Saatgutfest gut besucht

    Das Fest (früher: „Saatgutbörse“) findet mindestens schon seit 2013 statt (wusste Anne vom Gartendeck). Ich war ganz begeistert von der tollen Zusammenarbeit aller teilnehmenden Initiativen schon in der Orga-Phase. Auf dem Fest selbst glänzten die Gartenprojekte und der VEN e.V. dann um die Wette mit ihren super-liebevoll gestalteten Ständen und natürlich dem großartigen Saatgut. Die Veranstaltung war auch sehr gut besucht – die Schätzungen liegen bei 200 Leuten.
    Auf der Feier wurde gefachsimpelt, geschnackt und genetzwerkt, was das Zeug hielt. Dazu gab es ein super-leckeres Mitbring-Buffet aus den Reihen der Gartenprojekte. Der schöne, große Saal des Centro Sociale war gut gefüllt und surrte von fröhlichem Stimmengewirr. Zur Krönung schauten wir noch gemeinsam den wirklich liebevoll gemachten Kurzfilm „Seedsof Europe“. Begleitend wurden wir umfassend informiert über den aktuellen, erneuten Angriff auf die Saatgut-Souveränität im EU-Parlament (durch Hilmar von den Tomatenrettern & Karsten vom VEN e.V.). Als Lösungsansätze nannte das Plenum u.a. Bildungsangebote, öffentliche Petitionen & Aktionen
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  • Bünde: Hochbeete am Rathausplatz

    https://www.buende.de/Stadtleben/Gr%C3%BCnfl%C3%A4chen-Umwelt/Aktuelles/Essbare-Stadt-Paten-f%C3%BCr-Beete-und-Pflanzen-gesucht.php?object=tx,2619.14&ModID=7&FID=2619.2608.1&NavID=2619.469&La=1

    Paten für Beete und Pflanzen gesucht

    Projekt „Essbare Stadt“ auf dem Rathausplatz gestartet/ Kneipp-Verein macht den Auftakt und präsentiert sich mit elf Heilpflanzen

    Bild vergrößern: Das Bild zeigt von links Anja Reckeschat und Christel Förster vom Vorstand des Bünder Kneipp-Vereins, Stadtmarketingamtsleiter Ralf Grund, Technische Beigeordnete Andrea Brückner sowie Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger am ersten bepflanzten Hochbeet vor dem Rathaus.

    Bünde. Die Belebung von Leerständen, die Sanierung von Baumstandorten oder die bunten Blumenkübel mit Bänken: In der jüngeren Vergangenheit wurden mehrere Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität in Bündes guter Stube durchgeführt. Nun rückt der Rathausplatz mit einem neuen Projekt in den Fokus.

    „Von unterschiedlichen Seiten wurde mehrfach der Wunsch geäußert, den Rathausplatz grüner und freundlicher zu gestalten – dem kommen wir jetzt nach“, sagt Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger und zeigt auf die Front des Verwaltungsgebäudes. Dort stehen seit Kurzem sechs aus hellem Holz gefertigte Hochbeete, die zukünftig nicht nur für Farbtupfer, sondern auch eine große Pflanzenvielfalt sorgen sollen. „Essbare Stadt“ heißt die Idee, hinter der sich, vereinfacht gesagt, die Nutzung urbanen Raums zum Anbau von Lebensmitteln verbirgt. Zahlreiche Kommunen verfolgen inzwischen derartige Konzepte – Tendenz steigend.
    In Bünde hatte der Stadtverband der Grünen dieses Thema erstmals 2021 an die Verwaltung herangetragen. Dann folgten ein Jahr später während der Bürgerbeteiligung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ebenfalls Anregungen zur Begrünung des Rathausplatzes. Und nun ist der Startschuss gefallen und mit dem Kneipp-Verein Bünde auch schon der erste Beetpate bei der Arbeit. Vom Spitzwegerich über die Nachtkerze bis zum Gänseblümchen: Insgesamt elf Setzlinge haben Anja Reckeschat und Christel Förster vom Vereinsvorstand in die dunkle Beeterde gepflanzt und kümmern sich mit Schaufel, Rechen und Gießkanne noch um die letzten Details. „Heilpflanzen sind eines von fünf Elementen der kneippschen Gesundheitslehre, wir wollen mit dieser Auswahl auf die Arbeit unseres Vereins aufmerksam machen“, sagt Reckeschat.
    Für Andrea Brückner ist das ein Auftakt nach Maß: „Dass sich Vereine, Gruppen, Schulen oder Initiativen hier im Herzen der Innenstadt präsentieren und dabei die Patenschaft über ein Hochbeet übernehmen, ist ein wichtiger Baustein des Projektes“, betont die Technische Beigeordnete. Interessierte könnten sich ab sofort bei Sabine Fipp vom Grünflächenamt telefonisch unter (0 52 23) 16 13 07 oder via E-Mail unter s.fipp@buende.de melden; dort gibt es auch alle weiteren Informationen hinsichtlich einer Patenschaft für eines der Beete. Von denen werden am Ende übrigens insgesamt sieben Stück vor der Rathausfassade stehen, ein weiteres wird demnächst noch angeliefert. Die Verwaltung muss dafür nicht allzu tief in die Kasse greifen, denn „bei der Anschaffung der Hochbeete hat die Stadt Bünde eine Förderung im Rahmen des ‚Sofortprogramms für die Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen‘ erhalten“, erläutert Ralf Grund, Amtsleiter für Stadtmarketing und Kultur.
    Damit ist die Verschönerung und Begrünung des Rathausplatzes noch nicht abgeschlossen. „Zu Gesamtplanung gehört unter anderem noch eine neue Bank am Wasserspiel sowie in Kürze die Bepflanzung von vier kleineren Beeten mit Rankpflanzen für eine Fassadenbegrünung“, kündigt Andrea Brückner an. (mehr …)

  • München: o´pflanzt eröffnet die Saison

    Beim Frühjahrsauftakt (16.0.3) könnt ihr unser ökologisches
    Gartenprojekt kennenlernen und euch aktiv an einzelnen
    Aktivitäten beteiligen!

    Die Teilnahme ist kostenfrei!
    Geplant haben wir folgende Aktivitäten (abhängig von der
    Teilnehmerzahl können einzelne entfallen):
    • Vorstellung der Bienengruppe
    • Wie gärtnern wir?
    ◦ Vorstellung: Beet-Patenschaft und Fruchtwechsel
    ◦ Mulchen als Strategie im Klimawandel
    ◦ Permakultur
    ◦ Gartlaufgaben im März
    • Pilzanbau auf Holz
    • Blühstreifen am Zaun anlegen (mehr …)

  • Berlin: Beetbau im Mauergarten

    Mauergarten kombiniert „Neuen-Treff“ mit Beetbau


    Nadine [Vorstand] + Frank [Gründungsmitglied] informieren über Vereinskultur und über Voraussetzungen für eine aktive Beetpatenschaft im mauergarten. [Teilnahme dient u.a. als Voraussetzung für einen Beetplatz sowie einer späteren Vereinsmitgliedschaft].
    Wir wollen wieder ein bis zwei neue Beete bauen, in welche Neuzugänge aus dem diesjährigen Gartenjahr später einziehen können. Alle angemeldeten Neugärtner*innen u. Beetbaubegeisterte lernen, wie Beete entstehen – [Gehölzschnitt sammeln], Bretter zusägen, vorbohren u. am Sonntag zusammenschrauben, mit Hasendraht versehen,… in das unterste Drittel kommen Äste grob nach fein, dann kommt die Erde rein]


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  • frankfurt: GemüseheldInnen wollen Stadtfarm neu etablieren

    (ANtrag/ANtworten)

    die GemüseheldInnen Frankfurt wollen die Stadtfarm auf neue Füße stellen. Seit Ende 2023 ist die Farm ausschließlich ein Projekt des GemüseheldInnen e.V. mit dem Schwerpunkt auf Bildung und Gemeinschaft. Die Kooperation mit der Gärtnerei Anja Rappelt wurde aus verschiedenen Gründen aufgelöst.

    Während der eineinhalbjährigen Kooperation haben sich aus Sicht des GemüseheldInnen e.V. folgende Erkenntnisse ergeben: Das Konzept von gemeinschaftlichem Urban Farming mit ökologischen Anbaumethoden funktioniert – und zwar nicht nur in kleineren Gemeinschaftsgärten, sondern auch in großem Stil auf einer Stadtfarm. Die Nachfrage von Schulen, Unternehmen und Organisationen nach Bildungsangeboten und der Bedarf der Stadtbevölkerung, regelmäßig ehrenamtlich mitzugärtnern und praktischen Bio-Gemüseanbau zu erlernen, ist riesig – wir konnten ihn aus Kapazitätsgründen bisher nur in Ansätzen bedienen. Aber: Die großen Potentiale der Stadtfarm in den Bereichen Klimaschutz, Bildung und sozialer Zusammenhalt konnten nur ansatzweise ausgeschöpft werden, solange sie in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Dynamik des Gärtnereibetriebs stattfanden. Denn weil der Gemüseverkauf alle Betriebskosten der Gärtnerei inklusive der Gehälter decken musste, dominierte hoher wirtschaftlicher Druck die Abläufe auf der Stadtfarm. Der Druck, hohe Erträge zu erzielen, ging zulasten der Bildungsarbeit, die aus Kapazitätsgründen im letzten Jahr deutlich reduziert werden musste. Die bisher bewirtschafteten 2 Hektar waren angesichts der arbeitsintensiven ökologischen Anbaumethoden zu groß für nur zwei Gärtnerinnen, was die Bildungsarbeit zusätzlich erschwert hat. Um zukünftig die Bildungsarbeit – statt hauptsächlich den Gemüseertrag – in den Mittelpunkt zu stellen, möchten wir die Frankfurter Stadtfarm neu aufstellen. Auf durch den GemüseheldInnen e.V. gepachteten Flächen wollen wir die Stadtfarm als Bildungsort und als Reallabor für Urban Farming neu etablieren und durch zielgruppenorientierte Bildungs- und Gemeinschaftsangebote mehr Menschen erreichen als bisher. So soll die Stadtfarm in Frankfurt zu einem Modellprojekt für nachhaltige Lebensmittelproduktion und Umweltbildung in der Stadt werden, das im Bereich Klimaschutz, Ernährungswende und nachhaltige Stadtentwicklung überregionale Strahlkraft entwickeln kann Da auf der neuen Stadtfarm auch ein großer Teil der Jungpflanzen für alle anderen Gemeinschaftsgärten der GemüseheldInnen (aktuell 18 Gärten) angezogen werden soll, planen wir in einem unserer 4 großen Folientunnel „Pippilotta“, eine Anzuchtstation einzurichten.

    Hierfür benötigen wir natürlich Pflanz- und Anzuchttische und Equipment, das wir aktuell noch nicht besitzen. Da die übernommenen 4 großen Folientunnel schon sehr alt sind und die ehemaligen Türen aktuell für die Community eine Gefahr darstellen, möchten wir hier gerne die Türen reparieren und die Folientunnel flicken.

    • Wo wollt ihr die Stadtfarm neu etablieren? Auf welcher/welchen von euch gepachteten Flächen? Oder sind das Flächen, die ihr neu angepachtet habt? Wie groß sind die Flächen für die Stadtfarm, wem gehören diese und ist der Vertrag unbefristet?

    Für die neu konzipierte Stadtfarm bleiben wir tatsächlich auf 3 Flächen, die auch schon vorher zur Stadtfarm gehört haben.

    Die Flächen „Market Garden“ und „Villa Kunterbunt“ wurden bisher von Anja Rappelt gepachtet. Sie gehören der Stadt.

    Anja hat letztes Jahr diese beiden Flächen an uns abgegeben, und so pachten wir diese offiziell seit November 2023 von der Stadt Frankfurt – unbefristet.

    Auf dem Gelände befindet sich – sehr spannend – auch noch ein heruntergekommenes zweistöckiges Gärtnerhaus. Wir sind gerade in der Stadt und der Firma Blasius Schuster KG in Gesprächen. Denn diese Firma möchte uns das Haus nach einem Besuch bei uns renovieren :-))) . Die Stadt hat hierzu auch schon „grünes Licht“ gegeben.

    Zum ersten Mal in der Geschichte der GH hätten wir dann ein Haus, in dem man auch mal Seminare halten kann, mit kleiner Küche etc.

    Aktuell müssen wir immer Räume in der Stadt anmieten, auch für unsere „StadtfarmerInnen-Ausbildung“ sind wir beständig auf der Suche nach neuen Räumen.

    Die dritte Fläche, auf der unser Mandalabeet steht, pachtet Anja von einer Privatperson. Wir dürfen hier erstmal für die nächste Zeit die Fläche bewirtschaften.

    Ob wir die Fläche auch noch die nächsten Jahre bewirtschaften können wissen wir nicht. Unser Hauptfokus sind aber die beiden anderen Flächen, da diese auch prominenter liegen.

    Fläche Market Garden 1728 m2

    Fläche Villa Kunterbunt 2870 m2

    Mandalabeet 243 m2 

    • Sind die Folientunnel schon alle auf dieser Fläche? Was war vorher dort drin? Wer hat sich darum gekümmert?

    Die 4 Folientunnel befinden sich auf der „Villa Kunterbunt. Anja Rappelt hat uns diese überlassen, und möchte dafür nichts, da die Folientunnel damals von ihr schon gebraucht gekauft wurden.

    Wir haben die Tunnel die letzten zwei Jahre (während Juli und ich bei Anja angestellt waren) mit der Community bewirtschaftet, allerdings eher mit mehr Sorge als Freude wegen des Zustandes der Tunnel.

    • Ist die Stadtfarm auch ein Gemeinschaftsgarten?

    Zu 100%, denn durch eine Förderung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft haben wir die Möglichkeit die Stadtfarm 3 Monate lang von Februar – Ende April 2024 neu zu planen.

    Hier der Text aus einem aktuellen Post dazu:

    Wir danken der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, mit deren Förderung wir als GemüseheldInnen e.V. die Frankfurter Stadtfarm auf neue Füße stellen können. Im 3-monatigen Förderprogramm – von Februar bis Ende April 2024 – entwickeln wir ein neues Konzept für die Stadtfarm als Bildungs- und Gemeinschaftsort. Zur Auftaktveranstaltung im Juni, bei der wir die neue Stadtfarm vorstellen, möchten wir alle Stadtbürger*innen, Politiker*innen und Unterstützer*innen herzlich einladen! Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

    Das Förderprogramm hat mir, Laura, ermöglicht zum ersten Mal in der Geschichte der GemüseheldInnen beim Verein (GemüseheldInnen e.V.) fest angestellt zu sein mit einer 85%-Stelle für diese 3 Monate der Projektphase. Danach, und das war die Förderungsbedingung der SPTG, wird mich der Verein weiter beschäftigt. Aktuell bin ich sozusagen die Projektkoorinatorin der Stadtfarm.

    Die Stadtfarm wird also mehr als davor ein Gemeinschaftsgarten, wie auch alle anderen GemüseheldInnen Gärten es sind. Nur eben viel viel größer und auch mit mehr politischem Fokus und Bildungsangebot.

    Für uns geht hiermit ein großer Traum war!

    Juli ist aktuell noch im Burnout, aber sie wird nach ihrer Rückkehr – so unser Plan – auch beim Verein angestellt sein.

    • Wie viele Menschen sind im Kernteam der Stadtfarm dabei, wie viele machen mit? Was kann man mitmachen? Wie kann man mitmachen?

    Aktuell sind wir in der Kernteamgruppe der Stadtfarm 35 Menschen, die unter der Woche regelmäßig kommen um zu gärtnern und für sich zu ernten.

    Für Anja Rappelt wird nicht mehr geerntet. 

    • Was an Bildungs- und Gemeinschaftsangeboten plant ihr?

    Regelmäßige Führungen für Stadtbürger*innen, Schulklassen, Unternehmen, 

    Workshops

    Stadtfarmer*innen-Ausbildung

    Mitmachaktionen an Sonntagen

    Stadtfarm-Kernteam-Gärtnern unter der Woche

    Praktika

    • Wollt ihr auch Gemüse verkaufen?

    Erstmal nicht. Was wir uns vorstellen können ist irgendwann überschüssiges Gemüse an soziale Einrichtungen zu geben.

    • Wer zieht die Pflanzen an? Wie werden die dann in die Gärten verteilt?

    Unser guter Jens-Holger, der seit dem ersten Tag der Stadtfarm dabei ist, und mich und Juli im Burnout vertreten hat.

    Um ihn herum gibt es ein Pflanzen- und Anzucht-Team. Geplant ist, dass er sein Wissen weitergibt und  im Jahresverlauf auch andere dazulernen.

    Jens-Holger ist auch bei der Stadtfarmer*innen-Ausbildung (12 Monate) dabei.

    Die Pflanzen werden dann von der Stadtfarm aus Mithilfe von Fahrgemeinschaften in die anderen Gärten gebracht.

    Natürlich bestellen wir auch weitere Pflanzen von Natterer (BIO). 


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  • VoxUp: 6-teilige Reihe zu urbanen Gärten

    (Alerts)
    Am gleichen Abend startet um 22:10 Uhr bei Vox Up „Mein urbaner Garten – Zwischen Blüten und Beton“. Damit schafft es die erste Eigenproduktion von RTL Living, die rund ein Jahr zuvor bei dem Pay-TV-Sender ihre Premiere gefeiert hatte, nun noch ins Free-TV. In „Mein urbaner Garten“ begibt sich die Moderatorin und Schauspielerin Sarah Mangione auf eine Reise durch Deutschlands urbane Gärten, „um alles übers Gärtnern zu erfahren“, wie es in der Beschreibung heißt. Gezeigt werden soll in sechs Folgen, wie vielseitig die Gärtnerei in deutschen Großstädten sein kann.
    https://www.dwdl.de/nachrichten/96906/rtl_bringt_achtung_verbrechen_im_maerz_zurueck/?utm_source=&utm_medium=&utm_campaign=&utm_term=
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  • Berlin: Peace of Land bleibt erstmal auf der MarktHalle Fläche

    (NL)

    Angekommen im Exil an der KulturMarktHalle

    Uns erreichen immer wieder interessierte Fragen nach dem Status unserer Flächensuche. Leider müssen wir berichten, dass es aus den Verhandlungen mit dem Bezirk weiterhin keine Ergebnisse gibt. Die Pläne und Visionen rund um das Flurstück im Mühlenkiez sind für uns zwar noch aktuell. Eine Umsetzung rückt aber weiterhin nicht näher. 

    Wir haben entschieden, unsere Energie nun erst einmal in den Ort zu stecken, an dem wir inzwischen so gut angekommen sind: den Vorgarten der KulturMarktHalle. Hier bewirtschaften wir inzwischen neben der Baumgilde im 16m²-Hochbeet auch weitere Gemüse- und Beerenbeete, machen Kompost, kümmern uns um Sträucher. Wir haben uns ausführlich mit dem Wassermanagement des großen Daches der Halle beschäftig, Perlschläuche verlegt und Zisternen eingerichtet. Es ist eine Wildhecke zum Schutz vor der Straße im Aufwuchs. Insgesamt finden wir genug zu tun und fühlen uns hier wohl, auch wenn wir Gäste bleiben. 

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  • Beeskow: Garten eröffnet im März

    (Mail)
    Seitdem ich mit meiner Idee eines Gemeinschaftsgartens im Juli des letzten Jahres an die Menschen im Hüfnerhaus in Beeskow herangetreten bin, ist so viel passiert… Am 23.März wird es ein Fest zum offiziellen Beginn geben, an diesem Tag feiert auch das Hüfnerhaus mit Lagerfeuer und einem Konzert am Abend = ich bin wirklich so froh über die Anbindung an das Bürgerzentrum mit all seinen engagierten Menschen und guten Strukturen (mehr …)

  • Berlin: gärtnerische Aktivitäten und geplantes DemokratieCafé am Campus Dammweg

    Projekt Freiraumlabor: das auf dem Gelände des alten Schulgartens am Dammweg Aktivitäten stattfindet

    Wir sind seit gestern wieder mit einer Serie von Veranstaltungen im Bereich künstlerischer Naturforschung und Gemeinschaftsgärtnern vor Ort und werden aber, wenn alles so kommt wie wir es hoffen ????????????????????????, eine Teilfläche am Dammweg in der Nutzung koordinieren und bespielen können ab demnächst. Dies wird in Kooperation mit Anna Margit passieren, die letztes Jahr ja bei Berlin Mondiale das house of gardeners koordiniert hat und die Du ja auch kennst.
    Was wollen wir dort vor Ort tun? Wir werden, so wir die Fläche bekommen, einen umgebauten Wohnwagen dort als Basis-Station für unsere Freiraumlabor-Aktivitäten aufstellen, um dort einen Gemeinschaftsort  im Grünen zu schaffen. Die Idee ist, ein inklusives grünes Nachbarschaftscafé zu etablieren, um die kurz- und mittelfristige Zukunft des Areals zu gestalten: mit gemeinsamem Gärtnern, Treffen, Festen feiern u.a.

    Meine Kollegin Amanda Robledo (in cc) hat an eurer Info-Veranstaltung zu Demokratie-Cafés teilgenommen und kam sehr inspiriert und voller Ideen für das Freiraumlabor heraus und schlug folgendes vor:

    Zusammen mit unserem Partner der THIWA-Werkstatt für Theater und Kunst sowie unseren diversen Kooperationspartnern in der Nachbarschaft (Familienzentrum, Stadtteilzentren, Caritas, Jugendzentren, Stadtteilmüttern, Young Arts Neukölln) entwickeln wir im Rahmen der Förderung durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis (BPUP) ein inklusives Pilotprojekt des Demokratie-Cafés, mit einem ersten Fokus auf Frauen. 

    Das Projekt könnte – so es Förderung durch den BPUP erhält, ansonsten auf hoffentlich anderem Wege – ab Mitte April starten. Wir haben bereits durch das Young Arts/Bezirksamt Neukölln finanziert eine Reihe von Veranstaltungen geplant für „zusammen gärtnern“ (Poster anbei) und das soll weitergehen ab Mitte April und da würde es eigentlich sehr passen, wenn wir dann das Demokratie-Café eröffnen.

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  • Berlin: Leitsysestem für blinde Menschen im Menschenkindergarten

    (Besuch)
    Der Menschenkindergarten in Friedrichshain ist als offener Nachbarschaftsgarten Teil einer inkusiven Kita. Es gibt einige Beete, die an bestimmte Personen vergeben sind – und diese müssen neben einem kleinen Obolus auch eine bestimmte Anzahl an Stunden pro Jahr für die Gemeinschaftsarbeiten aufwenden – und Gemeinschaftsflächen.
    Der Garten nimmt an Bürgerwissenschaftsprojekten teil, hat sich mit und durch H. Piplow rund um Terra Preta und Pflanzenkohle weiterbilden lassen, es gibt Keyholebeete, es wird bokaschisiert, einen Benjeshecke wächst, der Lehmofen wird viel genutzt etc.
    Außerdem haben Sie ein Leitsystem für blinde Menschen. Es gibt einen Gartenplan mit Brailleschrift und die verschiedenen Bereiche des Gartens sind mit Schildern gekennzeichnet, auf denen auch Brailleschrift Hinwise gibt. Zudem kommt man über einen QR-Code zu professionell gesprochenen Infos über den Garten und die Bereiche.

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  • München: Stubengartenernte

    (Antrag, Antworten)

    Neue Hochbeete für den Stubengarten:
    Unsere 4 riesigen, „schwebenden“ Hochbeete, selbst gebaut aus gebrauchten, teils bereits
    morschen Terrassendielen, die uns in den letzten Jahren einen großartigen Dienst erwiesen
    haben, beginnen nun leider durchzubrechen, einzusinken und auseinanderzufallen. Damit
    unsere Gartenstübler im kommenden Jahr wieder leckeres Gemüse im Stubengarten
    anbauen können, werden wir im Frühjahr 2024 besagte Beete erneuern. Selbstverständlich wird auch bereits vorhandenes, noch nutzbares Material weiterverwendet und alte Erde reaktiviert.

    Neben dem riesigen Stubengarten, in dem wir uns im Sommer hauptsächlich aufhalten und der eigentlichen Stube mit Stubenküche, gibt es aktuell noch Werk-, Bastel-, Schreib-, Lese-, Musik-, Näh- und Sportstube. Im Lauf diesen Jahres kommt noch eine Blumenstube hinzu, da der Themenbereich Floristik aus der Bastelstube ausgegliedert werden soll.

    Da die Hauptzielgruppe der guten Stube einsame Ottonormalmünchner sind, findet hier eine Art Ersatz-Familienleben statt, in dem verschiedene Hobbys und Interessensgebiete unserer Stübler ineinandergreifen. Kurzum, es gibt an jedem Öffnungstag Kaffeepausen mit frisch gebackenem Kuchen und ein gemeinsames Abendessen welches sich im Sommer stets auch aus der Ernte des Gartens ergibt.

    • Wem gehört die Fläche, habt ihr einen Nutzungsvertrag und ist dieser befristet?

    Das Anwesen gehört einem Immobilienunternehmen, Die gute Stube e.V. hat einen unbefristeten Nutzungsvertrag. 

    • Wie viele Menschen gärtnern mit? Wie ist die Gartengruppe organisiert (wer trifft welche Entscheidungen, wie laufen die Kommunikations- und Informationsflüsse)?

    Der harte Kern besteht aus 3 gartenbegeisterten Stüblern (mit eigener Schrebergarten-Geschichte). Zudem berät und unterstützt uns die Gärtnerin aus der Nachbarschaft. Die meisten Entscheidungen sind durch das Wetter und die jeweilige Saison vorgegeben. 😉
    Die Anzuchtphase beginnt jetzt, da greifen wir auf unsere umfangreiche Saatensammlung zurück und gucken, was und wieviel davon gut gedeiht. Im Notfall, wie z.B. im letzten Jahr bei den Tomaten, rettet uns die Gärtnerin mit einem Schwung ihrer Pflanzen. Salatsetzlinge bekommen wir ebenfalls von ihr, da unser Platz für die Anzucht leider begrenzt ist.

    Ich selbst versuche einen groben Überblick in der Gartenplanung und -gestaltung zu wahren und stoße verschiedene Experimente an, wie z.B. dass wir für die Hochbeete neben Ästen, Laub, Rasenschitt und Kompost auch Pferdemist verwenden oder ich drucke Informationen aus, wie z.B. alte Erde reaktiviert werden kann oder Obstbäume geschnitten werden. Im großen und ganzen ist alles Teamwork zwischen denen, die stetig da sind und sich kümmern und denen, die ab und zu vorbeikommen und mithelfen. Unsere Werkstübler sind bei schweren Arbeiten auch immer gern dabei und tüfteln gerne z.B. an einem Bewässerungssystem, bauen Rankhilfen oder kümmern sich um defekte Gartengeräte.

    Es gibt immer Samstags um 13 Uhr einen Mitmachtreff, bei dem alles, was rund um die gute Stube – auch im Stubengarten – geplant ist, besprochen wird.

    Im Sommer sind an unseren Öffnungstagen zwischen 20 und 40 Menschen im Stubengarten, wobei nicht alle garteln wollen/müssen, da wir auch einen großen Teil zum Entspannen, Grillen und Genießen nutzen (Hängematte, Schaukel, Sitzgelegenheiten, Spiele, kreatives etc.)

    • Wie kann man mitmachen und wo findet man Informationen dazu? Auf eurer Site habe ich nichts zum Gemeinschaftsgarten gefunden

    https://diegutestube-muenchen.de/der-stubengarten/

    zudem berichten wir jede Woche aus dem Stubenleben (Aktuelles), haben einen monatlichen Newsletter und bestücken Instagram sowie Facebook mit hübschen Bildern, Aufrufen, Infos, etc.

    • Wie groß sind die Beete (m²)?

    Die Hochbeete, um die es geht, haben rund 40 qm Pflanzfläche

    Daneben gibt’s noch mehrere große Kübel, ein Tomatenhaus, eine große Kräuterspirale, ein Kürbistunnel, eine Erdbeerpyramide, Naschhecken, Obstbäume, Blumenbeete sowie eine Orangerie, einen Strand mit Palmen und einen Pavillon
    Kompostiert ihr?na klar! Großer Kompost mit 3 Kammern

    • Wieviel Liter Erde braucht ihr? Um die Beete aufzufüllen?

    Ja, das ist der knifflige Teil, weil’s ja auch immer wieder zusammensinkt – beim Befüllen unserer ersten Beete mit gleichem Grundmaß waren es grob geschätzt um die 10.000L – ich bin fast irre geworden beim sackweise Anschaffen – jetzt werden wir wohl ähnlich viel bebötigen, wobei lediglich die oberen 30 cm mit frischer Erde bestückt werden sollen, von unten wird mit dem aufgefüllt, was der Garten so hergibt.

    • Was passiert mir der Ernte?

    Die Ernte wird von unseren Kochstüblern genutzt, um das gemeinsame Abendessen zuzubereiten und es wird auch experimentiert, z.B. Eingelegt oder Eingekocht.

    • Wie viele Menschen können/werden an der Instandhaltung der Beete mitarbeiten?

    Mindestens 3 unserer Werkstübler sowie alle Gartenstübler und die, die dann bei uns sind und mithelfen wollen – sobald das Wetter schön ist kommen da schnell 15-20 Leute zusammen, die anpacken – es wird auf unserer Homepage (Aktuelles), per Newsletter, Instagram und nebenan.de im Vorfeld aufgerufen mitzumachen.

    Die Kernggruppe sind diejenigen, die zuverlässig, meist sogar täglich vorbeikommen. Es gibt eine Handvoll, die kommen nur 1-2x in der Woche und noch etwa 8-10, die lassen sich eben nur 2-3 mal im Monat blicken. Zudem helfen auch die Stübler aus den anderen Themenbereichen gerne und zuverlässig mit sobald es etwas zu tun gibt.

    Zu Deinen Fragen:

    – Die, die sich hauptsächlich im Stubengarten engagieren, sind über 60 Jahre alt und bücken sich nicht gerne oder können es nicht mehr so gut…bzw. runter kommen sie alle, nur… ;-).
    Wir haben auch die ein oder andere Person im Rollstuhl dabei, die sich drüber freuen mitbuddeln zu können.

    – das wurde bisher so gehandhabt, da uns ein Schreiner einen großen Schwung ca. 20 Jahre alte Terassendielen gebracht hat, die er ausgetauscht hatte – so sind unsere bisherigen Hochbeete entstanden, ein Großteil davon ist jetzt leider endgültig durch.

    – Wie beschrieben betreiben wir Social-Media Kanäle und einen wöchentlich aktuellen Blog auf unserer Homepage. Zudem verschicken wir regelmäßig Newsletter und nutzen die Plattform nebenan.de um Aufrufe zu machen. Am 16.  März haben wir einen Infostand in der Gärtnerei in unserer Nachbarschaft, wo wir auf unseren Stubengarten aufmerksam machen. Des weiteren sind wir bei verschiedenen Veranstaltungen (z.B. ZamanandFestival) dabei, um für uns zu werben.


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  • Urbane Waldgärten im Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ förderfähig

    (Mail -von urban gardening Freiburg mit Zitat von Jennifer Schulz auf LinkedIn
    „Ein Traum wird wahr: Urbane Waldgärten können als „Naturoasen“ in Kommunen deutschlandweit mit einem Zuschuss von 80 bis 90 % gefördert werden!

    Das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ wurde gestern von BMUV und KFW veröffentlicht und ermöglicht Kommunen die Beantragung von 80-90% der Kosten für Maß­nahmen mit „denen inner­örtliche Grün­flächen naturnah gestaltet und umgestaltet, Stadt­bäume gepflanzt und Natur­oasen geschaffen werden können. Gefördert werden Anschaffungen, Dienstleistungen Dritter sowie Personalkosten.“https://bit.ly/49gTufi

    Urbane Waldgärten werden dabei im Modul C „Schaffung von Naturoasen“ als förderfähige Maßnahmen aufgeführt.

    Ganz phantastisch ist an dem Förderprogramm, dass Kommunen den Zuschuss zwar beantragen, den Zuschuss aber auch weiter­leiten können (z.B. an Vereine, kommunale Wohnungs­unternehmen, etc.).

    ????‍♀️ D.h. an alle Vereine, Wohnungsbaugesellschaften und Initiativen die einen urbanen Waldgarten realisieren wollen: wendet Euch an Eure Kommune um Kooperationspotentiale ???? und Möglichkeiten auszuloten und eine Beantragung anzuschieben!

    Für Fragen rund um das Förderprogramm und die Beantragung steht die KFW und das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz zur Verfügung. Für inhaltliche Fragen und Unterstützung rund um Erfahrungen zur Projektentwicklung und Realisierung bieten wir im Projekt Urbane Waldgärtenbit.ly/48ZP8t9demnächst verschiedene Schulungsformate an (tba). Inhaltliche und rechtliche Hintergründe und Erfahrungen zur Projektentwicklung sind im Bericht „Waldgärten im urbanen Raum“ zu finden.https://bit.ly/482Pcr5“ […]

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  • München: Obstbaumschnitt im Generationengarten

    (Antrag/Antworten)

    Auf dem Gelände des Generationengartens befinden sich mehrere Obstbäume, die gepflegt werden müssen, Diese Aufgabe übernehmen teilweise die Stadt München und teilweise die Gäretner*innen, die dafür aber nicht das geeignete Werkzeug haben.

    • Wir haben für unsere Geräte Schränke aus Metall im Garten. Die sind verschlossen, sodass die Geräte sicher verstaut sind aber vor Regen usw. geschützt.
    • Ein Ausleisystem haben wir nicht. Wenn wir aber eine Anfrage bekommen würden, wäre das kein Problem.
    • Es handelt sich um 3 Apfelbäume und einen Pflaumenbaum. So viel Obst ist da nicht. Meistens ernten die Gärtner*innen die Früchte und teilen sie untereinander auf oder backen hier dann Apfelkuchen für unser monatliches offenes Gartencafé.

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  • Marl: Therma der IGA = Urbane Gärten

    (alerts)

    Volkspark: Umbau zum Klimapark gestartet

    IGA-2027-Besucherinnen und Besucher sollen auch nach Marl gelockt werden

    Marl. Gemeinsam mit dem Planungsbüro „Plancontext“, der Politik und der Verwaltung gab jetzt Bürgermeister Werner Arndt den Startschuss zum Umbau des Volksparks zum Klimapark. Erster Schritt ist die Entschlammung des Sees.

    „Selten hatten wir in Marl ein Projekt, das in der Bevölkerung so positiv aufgenommen wurde wie der Umbau des Volksparks. In zahlreichen Gesprächen habe ich immer wieder diese positive Stimmung vernommen. Diese offenbar tiefe Sehnsucht nach der Neugestaltung kommen wir ab heute mit Taten nach“, sagte Bürgermeister Werner Arndt beim offiziellen Beginn der Arbeiten und hob noch einmal das Engagement des ehemaligen Marler Bundestagsabgeordneten Michael Groß hervor, der ebenfalls zum Volkspark gekommen war.

    „Urbane Gärten“ lautet das IGA-Thema

    Michael Groß hatte seinerzeit den Anstoß zum Umbau gegeben, ehe im Jahr 2022 die Fördermittel vom Bund bewilligt wurden. Dabei hatte der Rat der Stadt den Plan eines neuen Volksparks schon länger diskutiert, unter anderem als eine Idee für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027. Nun soll das Projekt der IGA zum Thema „Urbane Gärten“ zugeführt werden. Das freut auch IGA-Geschäftsführer Horst Fischer. „Ich sehe hier für die Menschen ein hervorragendes Projekt, das in Zukunft viele Besucher anlocken wird, um zu sehen, wie schön das Ruhrgebiet ist“, sagte er voll des Lobes.
    […]

    Bundes-Fördergelder in Höhe von 4,41 Millionen Euro

    Der Umbau wird als Teilprojekt der IGA 2027 mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ gefördert. Die Kosten liegen bei 4,9 Millionen Euro (4,41 Millionen Euro beträgt die Zuwendung, bei einem Eigenanteil der Stadt von zehn Prozent). Die Detailplanung, die das Planungsbüro gemeinsam mit dem Amt für Stadtplanung und integrierte Quartiersentwicklung der Stadt Marl gemacht hat, wurde auch bereits in mehreren Bürger-Workshops und einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Außerdem hat es eine Kinder- und Jugendbeteiligung gegeben.

    https://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=1149409 (mehr …)

  • Niedersachsen: Gärten an VHS

    (aus Braunschweig)

    Übrigens ist eine weitere VHS-Kollegin aus der Region an mich herangetreten, um sich das Konzept des Stadtgartens anzuschauen, da Pläne für einen eigenen Garten bestehen: Silke Michael von der KVHS Helmstedt. Ich habe ihr die Anstiftung und Deinen Namen genannt, vielleicht nimmt sie Kontakt auf. Von Salzgitter (da hatte Antje Behre an Eurer Veranstaltungen für VHS-Gärten teilgenommen) habe ich leider noch nichts Neues gehört. Aber ganz ohne ist so eine „Top-Down-Gründung“ ja auch nicht (mehr …)

  • Frankfurt: Gemüseheldinnen trennen sich von Gärtnerei

    (tel)
    Die beiden Initiatorinnen der Gemüseheldinnen waren zu Mindestlohnbedingungen bei der Gärtnerei Rappelt angestellt. Parallel dazu haben sie weiter die Community aufgebaut/waren für diese da. Sie haben nun einen Burnout und haben sich von der Gärtnerei getrennt. Laura arbeitet jetzt wieder. Sie wollen die Stadtfarm weiter als Bildungsort aufbauen.
    Eine tragende Stütze hat sich von ihnen getrennt, die Frau, die die Anzucht gemacht hat. Sie sind dabei, Orte für die Anzucht zu finden und auszustatten. Dafür wollen sie bei uns Gelder beantragen. (mehr …)

  • Bremen: Crackszene trifft sich bei Ab geht die Lucie

    (Tel mit Verwaltungsmitarbeiter/Baureferat Stadt Bremen)
    Alkohol- und Drogenkonsum ist schon lange ein Problem bei „Ab geht die Lucie“. Die Lucies wollten die Menschen ins Projekt einbeziehen, was mal besser und mal gar nicht gelang. Menschen durften im Gewächshaus übernachten, das war dann aber nicht mehr nutzbar für die Lucies, das Dixie war auch nicht mehr nutzbar für andere und die Reinigungskosten waren irgendwann zu hoch. Das Gewächshaus wurde wieder abgebaut.
    Es gab mal Straßensozialarbeiter*innen, die Lage verbesserte sich.
    Nun hat sich die Crack-Szene angesiedelt. Als Teil des Problems wurde ein Container identifiziert, der für den Drogenkonsum genutzt wird (Aber auch für Crack?) und der soll nun in die Wallanlagen versetzt werden. Ob die Szene da mit zieht ist fraglich, da es dort dann keine nahen Supermärkte mehr gibt wie bei der Lucie.
    Die Lucies sind überfordert mit der Situation, der Platz verwahrlost, andere Nutzer*innen sind nicht mehr gerne da, die Nachbarschaft (vor allen Dingen wohl Wohnungseigentümer) wollen, dass sich die Situation verbessert. Einige sind schon lange gegen die Lucie, da diese ihren ästhetischen Vorstellungen zuwieder läuft.
    Ein Kindergarten würde gerne auf der Fläche bauen… (mehr …)

  • Berlin: Workshop zu Rassismus, Pilze und Klima im himmelbeet

    • Samstag, den 3. Februar, trifft sich die Pilz AG wieder. Im MaHalla gibt es jetzt jeden ersten Samstag des Monats ein Vernetzungstreffen. Alle Details sind unten.
    • Habt ihr Lust, selbst einen Klima-Workshop im Soldiner Kiez zu organisieren? Unsere Kollegin Caterina bietet im Rahmen des Projekts „Klima im Kiez“ eine Veranstaltungsreihe an. Mehr Infos dazu findet ihr unten.

    Innerhalb des Projektes Klima im Kiez bieten wir kostenlose Workshops für Schulen, Kitas und Einrichtungen im Soldiner Kiez an. Wir suchen Kooperationspartner, um die Anwohner*innen vom Soldiner Kiez zu erreichen, auch zum Beispiel Senior*innen oder Menschen, die Barriere erfahren. Ihr

    Ende 2023 hatten Mitarbeitende und Pächter*innen des himmelbeets die Möglichkeit, an einem Critical Whiteness-Workshop teilzunehmen. Bei dem Workshop ging es um Sensibilisierung für Rassismus, um das himmelbeet weiterhin als einen vielfältigen, offenen und sicheren Garten zu gestalten.

    Lese den Beitrag dazu hier!
    (mehr …)

  • München: Saatgutbib-Projekte starten wieder

    „gemeinsam mit den Bibliotheken in Laim und Ramersdorf wollen wir mit unserer Saatgutbibliothek wie in den letzten 2 Jahren zur Bewahrung von sortenreinem Saatgut und damit zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen.

    Mitmachen ist einfach: Ab 20.2. können Sie sich zu den Servicezeiten in Laim, Ramerdorf und Giesing (an der Info im 1.OG: Di-Fr ab 12.30 Uhr, Sa ab 10 Uhr) kostenlos Saatgut für Blumen, Gemüse oder Kräuter ausuchen.
    Sie hegen und pflegen die Pflänzchen bis zur Ernte, genießen die Früchte und gewinnen neues Saatgut fürs nächste Gartenjahr. Geben Sie gewonnenes Saatgut weiter an Freunde und Bekannte.

    Am 22.02. und 29.02. stimmen wir Sie in Giesing mit 2 Veranstaltungen auf das
    neue Gartenjahr ein.“ (NL)
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  • München: Waldgartengruppe trifft sich

    Anfang Februar triffen sich die Interessierten erstmalig, um weitere Schritte zu diskutieren. Mit im Boot ist die ÖDP, der Plan ist, dass ÖDP zusammen mit den Grünen einen Stadtantrag stellen.
    Eine Fläche ist noch nicht im Blick (mehr …)

  • Köln: NeuLand zieht um

    Beitrag zum Umzug von einer der Gründer*innen: https://www.meinesuedstadt.de/neuland-betreten-in-eigener-sache/

    Mail von Judith: ja, Kraftakt beschreibt es ganz gut, es war unbeschreiblich – Vorstand vier Tag a je 10 Stunden am Umzugsplatz, Gabelstapler, die trotz Schutzmatten in den neuen Oberboden einsacken, ständiges Anpassen und NeuVerlegen dieser schweren Platten, dazu Freitag in strömendem Regen und Sturm der Abtransport unserer alten schrottreifen Klo und Küchencontainer per Kran, zuletzt der Café-Bauwagen bei Dunkelheit, der dann fast nach vorn gekippt wäre, verschlammte Menschen – aber wie der Club zusammengehalten hat – unfassbar. So ein mega Erlebnis mit vielen rührenden Momenten, Abschied, Gelächter, Krisen, Geschrei, Rückenschmerzen – und unser Team Catering hat uns die ganze Zeit durchversorgt, bis zuletzt aus dem Bauwagen am alten Standort – der nur zwei Tage später aussieht, als hätte es uns nie gegeben – der Hammer.

    Wir wickeln noch ab (und zahlen uns dumm und dämlich, weil die Stadt ja nix macht) und holen im Laufe der kommenden Tage noch paar „Reste vom alten Gelände, die Stahlplatte vom Lehmofen, Natursteine, eine große Tischbank, um uns DANN endlich nur noch auf den Aufbau des neuen Gartens zu konzentrieren. Ca 60-70 menschen waren unterschiedlich oft und unterschiedlich lang und mit unterschiedlichen skills dabei, der harte Kern so 40.

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  • Berlin: Studis des Energieseminars bauen Wasserversorgung auf dem Feld

    WIr haben inzwischen ein Konzept erarbeitet und auch circa 7600€ von Stiftungen einfahren können und daher steht dem Bau Mitte März nicht mehr viel im Weg. Hier können Sie sich das Video zum Konzept ansehen, das die Studierenden den Gärtner*innen vorgestellt haben (ein kleiner Versprecher ist drin gegen Ende: Es soll nicht in die Kanalisation abgeführt werden, sondern in andere Sickerschächte oder Gullis): https://tubcloud.tu-berlin.de/s/Jt57poiQFsEHmSN (mehr …)

  • Leipzig: Stadtgarten H17

    Vor allem die Befüllung des Moorbeetes hat uns viel Kopfzerbrechen bereitet. Torffreie Moorbeeterde war für uns nirgends zu bekommen außer bei einem Betrieb in Bayern, wo dann aber die Anlieferung viel mehr als die Erde selbst kosten würde. Wir haben schließlich nach Möglichkeiten gesucht selber Moorbeeterde herzustellen, also z.B. den sauren PH-Wert zu erreichen. Auch im großen Biogarten-Buch von Andrea Heistinger/Arche Noah haben wir eine Anleitung gefunden. Die Bestellung der benötigten Substrate hat dann aber im Herbst für den Garten keinen Sinn mehr gemacht und wir wollen diese im Frühjahr 2024 anliefern lassen. Um eine Lieferung von Erde effizient zu halten, können wir dann gleich mehr Erde auch Kompost für die anderen Beete bestellen.

    Da das Beet noch nicht befüllt werden konnte, wurden auch die Karnivoren noch nicht gekauft und noch keine Beschilderung am Moorbeet angebracht. Material für die Schautafel (vom NABU und der Wildtierstiftung) wurde aber bereits beschafft und liegt zum Anbringen bereit.

    Gleichzeitig wurde im Frühjahr 2023 aber unser „altes“ Moorbeet neu befestigt und wieder mit der bereits vorhandenen Erde, sowie Nadelbaumverschnitt befüllt. Die Heidelbeeren und Walderdbeeren in dem Beet gedeihen seitdem prächtig. Auch wenn das Beet als Moor-Schaubeet falsch steht, im Schatten, erfüllt es so noch einen Zweck, indem es einen eher sauren, schattigen Waldboden nachahmt.  

    Auch die Bepflanzung der Pflanzen für den Grauwasserturm haben ich leider nicht vollständig geschafft, da ich einen neuen Job angenommen habe und die Umsetzung eines städtischen Förderprojektes viele Ressourcen gebunden hat. Die benötigten Pflanzen und die Bezugsquelle sind aber recherchiert und ich werde den Grauwasserturm bepflanzen, sobald die Witterung den Jungpflanzen nicht mehr zusetzen kann.

    Einzelne Teilprojekte konnten wir dagegen erfolgreich abschließen:

    Im Rahmen eines städtischen Förderprojektes konnten wir den für die Herstellung von Pflanzenkohle benötigten Pyrolyseofen anschaffen und in 2023 endlich selbst Pflanzenkohle im Stadtgarten H17 herstellen. Um diese letztlich zu Terra Preta wiederzuverwerten kooperieren wir seit letztem Jahr mit einer SoLaWi. Denn letztlich kommt bei uns noch zu wenig Material zum Verkohlen und auch aus dem Bokashi zusammen. Die Praxis der Kompostfermentierung muss sich unter den Gartenmitgliedern erst noch weiteretablieren. Die bisher erzeugte Pflanzenkohle haben wir aber in den Kompost eingearbeitet. Wenn wir den im Frühjahr auf die Beete bringen, werden wir sehen, ob es sichtbare Unterschiede gibt.

    Das Wassermanagement im Garten konnten wir durch den Einsatz der mit Förderung der anstiftung gebauten Ollas durchaus spürbar verbessern. Das gesammelte Wissen zum Ollabau kam im Anschluss noch Teilnehmenden eines Workshops zum wassersparenden Gärtnern zu Gute. Vor allem für neue Gärtnern war die Anleitung zum Befüllen der vergrabenen Ollas leicht zu befolgen und konnte so ohne viel Erfahrungswissen ausreichend, aber verdunstungsarm gewässert werden, z.B. auf dem Tomatenbeet und in den Ausstellungsbeeten. Die den beiden Ausstellungen „Fruchtbare Erde“ und „Zukunf(s)Essen“ haben wir erfolgreich aufgebaut.

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  • Hamburg: Netzwerk startet mit Veranstaltungen

    2024 startet aktiv: im Februar gibt es gleich zwei Veranstaltungen von und mit versch. Gartenprojekten und unserem Garten-Netzwerk – plus eine Veranstaltung der Stiftung WAS TUN!

    In chronologischer Reihenfolge:

    Sa, 10.02.2024; 13:00 bis 17:00               Workshop „wie Aktivieren im Gartenprojekt?“
    Mi, 14.02.2024; 17:30 bis 21:00              „Essen und Ernten in der Stadt“ beim Überquell (WAS TUN!)
    Sa, 24.02.2024; 12:30 bis 17:00               Saatgutfest mit verschiedenen Hamburger Gartenprojekten  

     Workshop „wie Aktivieren im Gartenprojekt?“ (Sa, 10.02.) -> bei GrünTraum
      „Essen und Ernten in der Stadt“ beim Überquell / WAS TUN! (Mi, 14.02.)
      Saatgutfest mit verschiedenen Hamburger Gartenprojekten (Sa, 24.02.)
    à bisher von und mit:
         Tomatenretter, KEBAP Altona, Gartendeck, TIFU, Stadtteilgarten Hamm & „Hamburgs Gärten“
          plus VEN Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.
    à Spezial-Thema: aktuelle Verschärfungen im Saatgutrecht (mit VEN und Filmvorführung)

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  • Landshut: mehr Gärtner*innen im IG DOM

    Inhaltliches aus 2023

    Die Gemeinschaft der Gartenfreunde und Gärtnerinnen und Gärtner ist im letzten Jahr stetig gewachsen. Vor allem aus den Deutschkursen und von der Freiwilligen Agentur Landshut kamen Menschen mit Migrationshintergrund aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen zum DOM-Garten.

    Die Anzucht der verschiedensten Gemüse und Kräutersorten begann schon früh im Jahr und fand sehr großen Anklang. Am beliebtesten waren die unterschiedlichen Tomatensorten. Einige Teilnehmerinnen kümmerten sich zu Hause um den „Pflanzenkindergarten“ andere kamen fast täglich, um die Pflänzchen zu gießen.

    Das Auspflanzen fand als große Gemeinschafts- Aktion Mitte Mai statt. Im weiteren Verlauf des Jahres übernahmen einige Frauen die Bewirtschaftung eigener Parzellen und kümmerten sich in Eigenregie darum. In den wöchentlichen Treffen wurden Erfahrungen ausgetauscht, Anleitung für die Weiterarbeit gegeben und gemeinsam geerntet und gegessen. Auch Misserfolge wurden diskutiert.

    Ein großes Problem waren Schnecken, die uns keine Kürbis und fast keine Zucchini Pflanzen übrig gelassen haben. Allerlei verschiedenste Methoden zur Vertreibung der ungebetenen Gäste wurden ausprobiert. Am Ende kamen wir leiden nicht am Bio-Schneckenkorn vorbei.

    Ein großer Erfolg war der Bau und die Bepflanzung der „Kräuterschnecke“ Diese Aktion hat „nur“ Zeit und Mühe gekostet. Alte Ziegelsteine und Substrate bekamen wir vom Kieswerk gespendet. Die Kräuter wuchsen gut an und konnten mehrfach geerntet werden.

    Auch der Bau eines großen Hochbeetes gelang in Eigenregie unseres Hausmeisters mit ein paar Männern aus Senegal und Syrien. Das Holz war um einiges teurer als geplant. Die Zeit zum Bauen war knapp, da sich der Winter und die kalten Tage noch bis Mitte April zogen.

    Dennoch haben wir es geschafft und eine tolle optische Aufwertung vor unserem Treff geschaffen.

    Die Bewirtschaftungen der interkulturellen Beete traf auf großen Anklang. Es entstand unter anderem ein Beet mit afghanischem Lauch, der oft geerntet werden kann. Der senegalesische Pfeffer könnte vielleicht den Winter im Innenraum überleben, ist aber eher als Zierpflanze in Deutschland kultivierbar. Die russischen Frauen legten ein großes Kartoffelfeld an. Leider waren sie zur Erntezeit nicht mehr in der Gruppe. So gab es ein kleines Kartoffelfest, bei der die ganze Gruppe gemeinsam Gerichte wie Reiberdatschi und Pommes zubereitete.

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  • Coswig: Fläche mit essbaren Pflanzen

    unser Projekt „Anlegen einer Fläche mit essbaren Pflanzen“ haben wir nun erfolgreich abgeschlossen und wir möchten Ihnen für Ihre wie stets unkomplizierte und wohlwollende Unterstützung ganz herzlich Danke sagen!

    Wir haben spannende Themen umgesetzt, die sehr viele in Garten- und Natur aktive Menschen angesprochen haben. So fand die Verwendung der Wildobstarten sehr großen Zuspruch! Auch deshalb, weil hier in Coswig/Weinböhla eine trockene Region ist, mit Sandboden dazu. Viele Obstbäumchen sind eingegangen, klagen die Gärtnerinnen und Gärtner der Umgebung. Wildobst ist hingegen robust und eine Alternative. Dazu der Nutzen für die Insekten und Vögel, also, wir hatten wirklich gute Gespräche mit Interessierten. Das Thema Kompost interessierte ebenso eine breite Gruppe, wir konnten es anschaulich und praktisch vorführen, wie es geht. Die wassersparenden Pflanzflächenabdeckung mit Mulch war immer noch für einige Interessierte neu. Schön war, wie von Naturbeobachtungen berichtet wurde, wie Amseln im Laub suchen, welches in vielen kommunalen Grünflächen leider ausgefegt wird. Kleine Sache, aber daran wird deutlich, wie es bei den Menschen ankommt.

    Und, ganz wichtig auch, wir konnten unsere Kooperationsbeziehungen mit den NaBu Leuten der Regio Gruppe Meißen verfestigen. Das ist für unsere künftige Arbeit sehr bedeutend.

    Wir freuen uns sehr, durch dieses Projekt auch 3 neue Mitglieder gewonnen zu haben!

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  • Dresden: Gärtje kann weiter machen

    Glücklicherweise haben wir nach einer Kampagne mit Social Media, Pressearbeit und Kontakten in die Politik eine Lösung hinbekommen und besitzen seit 2 Wochen wieder einen Pachtvertrag für die nächsten 2 Jahre. (mehr …)

  • Nürnberg: Bewässerung im Kollekt Jardin

    Bewässerungssystem
    Das neue Bewässerungssystem ist angeschafft und wurde im Rahmen des „PopUpEvents“ von 1000
    Tanks für Nürnberg bereits im GoGarten einem Funktionstest unterzogen. Hierfür haben wir mit der
    Firma eine Kooperation angestoßen, sodass die Schläuche für das PopUpEvent gesponsert wurden.
    Das System wurde mit einem IBC-Tank gekoppelt und durch das natürliche Gefälle ist für die
    permeable Unterflurbewässerung keine Pumpe notwendig, was für die Urbanen Gärten eine große
    Arbeitserleichterung ist. Sobald die Grüne Bühne fertiggestellt ist, werden wir die IBC-Tanks
    installieren und die Schläuche anschließen. Dafür ist bereits wieder eine Aktion mit den Projekttagen
    des ISKA Nürnberg geplant, wo uns Firmen aus der Region tatkräftig unterstützen.
    Leider hat sich durch die Nacharbeiten aus dem letzten Jahr die Installation des
    Bewässerungssystems noch verzögert und konnte nicht fertiggestellt werden. Jedoch sind wir sicher,
    dass wir das System mit einer Aktion im Frühling im Zuge der Solarinstallation fertigstellen können.
    Da wir eine größere Förderung von der Sparkasse Nürnberg (Zukunftsstiftung) erhalten haben,
    werden wir uns ein besseres Solarsystem zulegen, welches auch Energie in das Netz einspeisen kann.
    Da eine Installation im Winter relativ ineffizient ist, haben wir uns entschieden damit auch noch bis
    zum Mai zu warten. (mehr …)

  • Thedinghausen: Gemeinschaftsbeete um das Kulturhaus

    Leider hat es bei uns mit dem Gemeinschaftsgarten nicht geklappt. Es haben sich nicht genug Menschen gefunden, um das Projekt zu betreuen. Im ländlichen Raum ist das wegen der geringeren Einwohnerdichte als in der Stadt nicht ganz so einfach. Außerdem haben viele einen eigenen Garten oder zumindest die Möglichkeit, in der Natur Zeit zu verbringen.

    Wir haben dafür letztes Jahr Gemeinschaftsbeete (Staudenbeete, Kräuterbeet, kleines Gemüsebeet) rund um unser Kultur- und Begegnungszentrum – Haus auf der Wurth Thedinghausen – angelegt und suchen dafür weitere Menschen für die Beetpflege. Infos hier:  https://www.welcome-thedinghausen.de/projekte/thedinghausen-gr%C3%BCnt/

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  • Berlin: „Kraut & Rüben“ vorm Begegnungszentrum der DRK

    (Antrag und Besuch)
    Umgeben von Plattenbauten gibt es auf der insg 2000m² großen Außenfläche des DRK Begegnungszentrums ein Gartenprojekt. Auch vorher wurde da schon gegärtnert, doch bei Übernahme war alles zugewachsen. Mit auf der Fläche ist eine Jugendradwerkstatt.
    Im Garten gab es anfangs eine „Kleingartenmentalität“ und die einzelnen Gruppen blieben unter sich, inzwischen gibt es viel Austausch und es werden gemeinsam Werkzeuge genutzt. Es gibt individuelle Parzellen und gemeinschaftliche Flächen, auf denen aber kein Gemüse angebaut wird. 20 Gärtner*innen bewirtschaften 20 Beete, es könnten aber noch mehr Leute mitmachen.
    Zu Corona war die Fläche sehr wichtig, da die Menschen in den Hochhäusern keinen Garten haben und ja nirgendwo hin konnten. Da gab es viel Zulauf.
    es finden viele Veranstaltungen statt, die Bewirtung macht eine ehrenamtliche Catering-Gruppe.
    Interessant: sie haben einen großen Kompostplatz, leider schmeißen Leute da irgendwas rauf. Speziell ist der Laubkompost. Viele Bäume stehen auf der Fläche.
    Vernetzt in Berlin sind sie bisher nicht (mehr …)

  • Otterndorf: Brunnenwasser im GG belastet

    die Gartengruppe besteht wie auch im letzten Jahr aus 8 Menschen, die einen deutschen Pass haben, der iranischen Familie und der afghanischen Familie, die in den letzten Jahren auch immer dabei waren. Wie aus dem Bericht hervorgeht, gibt es als Interessentinnen eine kurdisch/syrische Frau mit kleinen Kindern und eine kolumbianische Frau mit ihren halbwüchsigen Kindern. Vor allem die Kurdin hat schon oft im Garten mitgeholfen, war dann aber im letzten Jahr „ausgefallen“, weil sie ein Baby bekommen hat. Die Kolumbianerinnen sind erst im letzten Jahr nach Deutschland gekommen.

    Der Boden im Garten ist nicht belastet, sondern ihm fehlen Nährstoffe. Das hat die Bodenprobe ergeben. Die Kirche als Landbesitzerin und der Kleingartenverein als Pächter sind informiert. Wir haben die Ergebnisse der Wasserproben auch einem Chemiker vorgelegt und mit einem Agraringenieur besprochen. Gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Metalle und Mineralien aus dem Brunnenwasser die Ursache für die akute Nährstoffarmut sein müssen. In den unmittelbar angrenzenden Gärten sind die Pflanzen, die dort ausschließlich mit Regenwasser gegossen wurden, auch in diesem Jahr gut gewachsen. Das besondere in diesem Jahr war, dass es eine trockene Phase im Frühsommer gab, als unsere Pflanzen noch ganz klein waren, da hat ihnen das Brunnenwasser vermutlich nicht gut getan.

    Mit der Gemeinde arbeiten wir von Anfang an eng zusammen. Die Integrationsbeauftragte macht regelmäßig für uns Werbung und kommt auch selber in den Garten. Sie war eine von denjenigen, die vehement darauf gedrungen haben, dass wir den Garten unbedingt weiterführen sollen, als wir selber Zweifel hatten. Mit der Gleichstellungsbeauftragten haben wir schon einige Projekte auf die Beine gestellt, sie unterstützt uns mit Gutscheinen und kommt mitunter auch selber in den Garten; und auch die beiden Samtgemeindebürgermeister kennen uns gut, Anfang des letzten Jahres habe ich ihnen unsere Jubiläumsbroschüre vorbeigebracht. Sie haben sich entschuldigt, dass sie aus Zeitgründen dem Garten noch keinen Besuch abgestattet haben (der letzte Bürgermeister hatte dies getan). Die stellvertretende Bürgermeisterin hat letztes Jahr eine Grußadresse für das Frauenfest am 8. März geschrieben, und wird dieses Jahr voraussichtlich persönlich kommen.

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  • München: Fläche für Gärtem der Kulturen

    (MAil)

    Nun habe ich ein sehr schönes Gebäude mit großen Freianlagen in Pasing-Obermenzing gefunden und  gestern als Privatmann angemietet.

    Gerne überlasse ich die Freianlagen unserem Verein zur Nutzung für Garten- und Freizeitaktivitäten.

    Es ist leider nur für ein Jahr fest zugesichert, könnte jedoch gut sein, dass es immer wieder verlängert wird.

    Die Eigentümerin  kennt unser Kochbuch und die Ziele, die unser Verein sich gesetzt hat und ist sehr begeistert.


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  • Regensburg: im Herzfleckgarten ist wieder eine Gruppe aktiv

    (Sachbericht)

    Sechs Gärtner*innen haben im März in einer gemeinschaftlichen Aktion zusammen mit einer Gruppe
    von circa zwanzig Mitgliedern der Jungen Ökologen zunächst sechs “Niedrig”-Beete und einen Weg
    durch den Garten angelegt. Die Gruppe der Jungen Ökologen weilte an dem Wochenende für ihre
    Bundesversammlung in Regensburg. Sie hatte Transition Regensburg ihre Hilfe bei der Umsetzung
    eines anstehenden Projekts angeboten. So legten wir die Arbeiten zur Wiederbelebung des
    Herzfleckgartens auf dieses Wochenende und luden die Jungen Ökologen dazu ein. Die Koordinierung
    einer so großen Gruppe gestaltete sich am Ende leichter als gedacht. Es wurden Arbeitsgruppen
    gebildet. Die anfängliche Aufteilung der helfenden Hände auf diese Arbeitsgruppen ging zügig
    vonstatten und änderte sich im Laufe der Arbeiten je nach Bedarf selbstständig. Eine Arbeitsgruppe
    war damit betraut die für den Bau der Beetumrandungen beschafften Paletten zu zerlegen. Die
    Verwendung der Bretter aus gebrauchten Paletten anstatt der dafür ursprünglich vorgesehenen neu
    gekauften Holzbretter aus dem Baumarkt ist ressourcenschonender. Zwar war das Zerlegen der
    Paletten teilweise schweißtreibend, dennoch haben Paletten zwei Vorteile: Man spart sich zum einen
    das Zersägen der Bretter, zum anderen enthalten Paletten bereits Holzklötze, die man wunderbar als
    Eckverbindungen für die das Beet umrahmenden Bretter verwerten kann. Durch die Anschaffung
    gebrauchter Paletten anstelle neuer Holzbretter konnte ein Teil der dafür veranschlagten Kosten
    eingespart werden. Dieser aufgesparte Betrag wird im kommenden Frühjahr allerdings zur Erneuerung
    einiger Umrandung benötigt. Witterung und Feuchtigkeit aus dem Boden haben dem Holz teilweise
    stark zugesetzt. Je eine Arbeitsgruppe pro Beet schraubte die aus den Paletten herausgelösten Bretter
    und Klötze zu den besagten Beetrahmen zusammen und befüllte diese anschließend mit der torffreien
    BIO Hochbeet-Erde. Ein kleiner Teil der Erde wurde zurückbehalten, um im kommenden Frühjahr evtl.
    ein zusätzliches Beet anzulegen oder abgesenkte Stellen in den bereits vorhandenen Beeten wieder
    aufzufüllen. Eine weitere Arbeitsgruppe legte den Weg durch den Garten mit Holzhackschnitzeln aus.
    Die dafür ursprünglich veranschlagte Menge von 250 Liter stellte sich im Laufe des Gartenjahres als
    etwas zu wenig heraus, da die Hackschnitzel relativ schnell verwitterten und überwuchert wurden.
    Nun ist die Überlegung, entweder mehr Hackschnitzel oder zusätzlich Stroh aufzubringen. Die dafür
    benötigte Summe speist sich ebenfalls aus einer teilweisen Kosteneinsparung bei diesem Posten. Als
    Abschluss der gemeinschaftlichen Aktion wurde in einem der Beete eine Blühmischung für Bienen,
    Schmetterlinge und andere Insekten angesät.
    In einer separaten Aktion im Mai wurde von fünf Gärtner*innen in den übrigen fünf Beeten gesät.
    Dabei wurden die Beete thematisch aufgeteilt: Wildblumen, Kräuter, Blattgemüse, Färberpflanzen,
    Gemischtes inkl. Walderdbeeren. Dabei wurde beschlossen, dass alle Beete gemeinschaftlich gepflegt
    werden. So einigte man sich darauf, dass grundsätzlich montags, mittwochs und samstags gegossen
    wird oder nach Bedarf. (mehr …)

  • Worms: Feuerstelle im Gemeinschaftsgarten bringt Menschen zusammen

    (Sachbericht)
    die Feuerstelle mit einem großen Dreibeingrill zu ergänzen. Auch größere Gruppen haben nun kontinuierlich die Möglichkeit, an der Feuerstelle zu grillen. Seien es die Würste des lokalen Metzgers oder das selbstangebaute Gemüse und zum Zuckerfest selbstverständlich Lamm. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dadurch die sozialen Aktivitäten im Freien gefördert werden. Es bietet den Menschen die Möglichkeit, sich um das Feuer zu versammeln, Geschichten zu teilen
    (mehr …)

  • Freiburg: Gemüsediebstahl im Genussgarten

    Schwierigkeiten

           Schwierigkeiten mit unsachgemäßer Ernte durch Passant*innen (unreife Tomaten, Grün- und Palmkohl zu Tode geerntet, frisch gepflanzter Lauch abgeschnitten). Das knabbert an der Motivation der etablierten und potentiellen Neumitgliedern.

           Wegfall eines wichtigen Gründungsmitglieds

    Mitglieder:

           krankheitsbedingte und persönliche Herausforderungen bei einigen der Mitglieder, Motivationsloch wenn viel unsachgemäß geerntet wurde

           Große Resonanz und positives Feedback von Passant*innen und gute Ernte z.B. der Süßkartoffeln, Yacon, Kräuter motivieren

    Erfahrung und Tipps:

           Bei viel „Fremdernte“ bewähren sich bei uns unbekannte Gemüse/untypische Farben sodass auch für die Mitglieder eine Ernte bleibt – z.B. Süßkartoffel und Yacon, Speisekarde, Blutampfer, grüne Tomatensorten, rosa Heidelbeeren. Mehrjährige Pflanzen die bekannten einjährigen ähneln sind (bei uns) laufen Gefahr durch zu starke Ernte nicht zu überleben (z.B. mehrjährige Kohl- und Zwiebelsorten).

           Tolle Erfolge hatten wir auf unseren Lasagnebeeten (ca. 20-30cm Aufbau aus Karton, Brennnesseln und Grasschnitt, Heu, Erde, Mulch ohne Umgraben auf die Grasnarbe)

           Tolle Ernte bei Süßkartoffeln und Yacon

           Mitgestaltung der erstmals organisierten Pflanzentauschbörse im April – Himbeeren und andere Pflanzenableger getauscht oder gegen Spende abgegeben, super zum Netzwerken und für Austausch!

           Halbschatten tut vielen der Gemüsepflanzen mittlerweile bei den heißen Sommern gut – wir entwickeln daher unseren Garten weiterhin Stück für Stück zum Waldgarten, mit diversen Obstbäumen zwischendrin (Kirsche, Feige, Mirabelle, Aprikose, Pfirsich, Pflaumeneibe, Quitte, Felsenbirne, Zwetschge, Kaki, Apfel).

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  • Borna: NABU Zukunftsgarten

    Der NABU Zukunftsgarten ist bereits 6 Jahre alt (Projektstart Januar 2018)

    Unsere Fläche: wir nutzen eine 2400m2 große Rückbaufläche auf dem ehemalig ein Plattenbau stand. Die Hälfte der Fläche ist eine Blühwiese um die Insektenvielfalt vorort zu stärken. Ungefähr 1/5 der Fläche nutzen wir für Obst – & Gemüseanbau. Aktuell pflanzen wir mehr Obst -und Nussbäume sowie Beerensträucher für einen rundum essbaren Garten.

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  • Moers: gelungene Bauaktion mit Schule im Zaubergarten

    25 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Grundschule Lindenschule haben im Rahmen des Sachunterrichtes mit ihren Großeltern / älteren Menschen aus dem Stadtteil Repelen einen Teil des AWO-Grundstückes bepflanzt und selber einen Komposter gebaut. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von einer Lehrkraft der Lindenschule, einer Mitarbeiterin des Internationalen Zentrums und von Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil. Angeleitet wurden die Teilnehmenden von einer Floristin aus dem Stadtteil Repelen, welche sich für das Projekt zur Verfügung gestellt hat. Nachdem der Komposter gebaut wurde, konnte auf dem AWO-Grundstück eine Komposter-Rallye mit verschiedenen Stationen durchgeführt werden, die allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitet hat. Es konnte bspw. Wissen darüber vermittelt werden, warum ein Komposter wichtig ist und was man in einen Komposter reinwerfen darf. Am 20.06.24 wurde geerntet und alle Menschen aus dem Stadtteil Repelen wurden hierzu eingeladen. Das Interesse an unserem generationsübergreifenden Garten von Seiten der Stadtteilbwohner*innen, der Politik und der Presse war nach wie vor groß (mehr …)

  • Wien: Gartenpolylog bietet Gardeniser-Kurse an

    (NL)
    . Im Rahmen eines neuen Erasmus+ Projekts haben wir im Frühling die Möglichkeit, einen Gardeniser Pro Kurs in Wien und, darauf aufbauend, im September ein Praxis-Training in den Partnerländern (Spanien (Granada), Italien (Rom) und Frankreich (Pau/Assat) anbieten zu dürfen. Insgesamt können wir 6 Gärtner*innen entsenden. Im September (18.9 – 22.9)  werden auch Gärtner*innen aus dem Ausland in Wien die Möglichkeit haben, Gärten kennenzulernen. Falls euer Garten Interesse hat, an einem Tag / Halbtag Gärtner*innen euren Garten zu zeigen,  meldet euch bitte bei uns!


    (mehr …)

  • Freiburg: Organisation des Netzwerks

    beim letzten Runden Tisch der urbanen Gärten Freiburgs wurde diskutiert, ob und wie wir uns zukünftig gemeinsam institutionell organisieren können, da der Treffpunkt Freiburg e.V. in Zukunft keine Kapazität mehr für die Betreuung von Gemeinschaftsgärten hat. Wir haben uns seit Juli nun als Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreter*innen verschiedener Gärten, mehrmals getroffen und zu mehreren Themen diskutiert. Dabei geht es unter anderem um Versicherungen, Fördergelder für die Gärten, Wissensaustausch und untereinander Ressourcen teilen.

    Dazu gibt es ein Konzeptpapier und eine Umfrage

    (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten führt Gartenrat ein

    (NL)
    Einbruch in der Büro-Kate. Entstandener Schaden: Bruchschäden, Geld der Kleinen Kasse und Spendendose. Die Selbstbeteiligung der Gemeinde bei der Versicherung liegt bei EUR 1.500.-.
    ——

    Es wird ein neues Gartenrat-Gremium installiert. Diese Aufgabe wird ehrenamtlich ausgeführt. Dieses Gremium diskutiert und beschließt u.a. Themen wie z.B.

    • Nutzungsgebühr

    • Flächenvergabe

    • Gestaltungselemente

    • Umsetzen von Vorhaben

    • Aufnahme von neuen Gartenmitgliedern.

    Die Besetzung des Gremiums ist wie folgt:

    – ein(e) Vertreter:in des Regerhofs

    – 5 (fünf) aktive Nutzer:innen des Gartens

    – Barbara Bruder

    Der Gartenrat wird für 2 (zwei) Jahre gewählt.

    Die Teilnehmer der Vollversammlung werden gebeten, sich selbst aufzustellen oder ihre Vorschläge für Kandidat:innen bis zum Dienstag, 23. Januar 2024 bei Barbara einzureichen
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    Das bisher eingegangene Gartengeld reicht nicht aus für Pacht, Nebenkosten usw. Die ungefähren Kosten pro Jahr belaufen sich auf:

    • Pacht und Wasser ca. 3500 ,- plus Versicherung, Strom, etc.

    Es wird vorgeschlagen, dass alle profitierenden Nutzer:innen des Gartens einen selbst zu definierenden Mindestbeitrag leisten. Diese Option wird vom zukünftigen Gartenrat-Gremium diskutiert werden (mehr …)

  • Widdeshoven: im IG kann wohl dieses Jahr endlich angegärtert werden

    (Mail)
    Gemeinschaftsgartenprojekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“.
    Die (bauliche) Vorbereitung der Grabelandparzellen ist nahezu abgeschlossen. Aktuell sind wir dabei, die Baulandgrundstücke innerhalb des Plan-/Projektgebiets zu veräußern, was leider aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage etwas länger dauert als in der Vergangenheit. Da in dem Baugebiet „Im Kamp“ u.a. auch Grundstücke für Tiny Houses/Mini Houses vorgesehen sind die Bauherren somit auch teils nur sehr kleine Gärten haben werden, sehen wir die Entwicklung des Baugebiets in einem engen Zusammenhang mit dem Projekt „Interkultureller Garten Widdeshoven“. Ich bin aber zuversichtlich, dass die ersten Gärtner/-innen in diesem Jahr auf ihren Flächen anfangen können


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  • Hochheim: Garten noch nicht fertig

    (mail)
    unser Garten ist noch nicht fertig, aber wir schon in der Umsetzung. Aktuell warten wir auf die Genehmigung unseres Bauantrages. Dieser war erforderlich, da wir in einigen Punkten vom Bebauungsplan abweichen und neben einem Clubhaus (Blockhaus) auch noch eine Imkerhütte errichten. Zudem müssen wir Sanitäreinrichtungen planen und bauen.
    Im Jahr 2023 haben wir aber bereits gepflanzt und geerntet und werden im Jahr 2024 den Nutzgarten weiter ausbauen bis wir dann 2025 den gesamten Kultur.Garten mit Streuobstwiese, Nutzgarten und Wildblumenwiese in Betrieb nehmen.


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  • Hamburg: KebapGarten vor ungewisser Zukunft

    (tel)
    Die Kebap-Leute erwarten, dass der Umbau des Bunkers bald losgeht. Dann muss unten alles weg, also auch die Beete. Klar ist, dass es dann einen Dachgarten geben soll, die Planungen dafür laufen auch schon. Ob und wann und wo es auch unten wieder einen Garten direkt am Bunker geben wird, ist hingegen unklar. Sie wissen noch nicht, wie die Eingangssituation dann sein wird.

    Sie hatten letztes Jahr mit einer Baustelle der Stadt zu kämpfen, die einen Grünstreifen neu gemacht hat.
    Nun ist die Baustelle weg und einiges der angelegten Beete und Flächen außerhalb des Gartens müssten neu angelegt werden.
    Das hatten sie guerillamäßig gemacht, die Stadt fand das dann aber gut.
    Das parkbeet/Naschbeete im park wird Vera wohl als einen Schwerpunkt weiter machen.

    Die Gruppe besteht aus ca. 25 Leute, das sind die, die im Verteiler sind, die meisten engagieren sich punktuell. Die Kerngruppe ist großzügig gegezählt 7 – 9 köpfig. Es gibt Fluktuation, die Leute wollen auch mal andere Sachen machen etc.
    Sie suchen immer weitere Mitmacher*innen.

    Der Bunker ist nicht ganz öffentlich, aber Vereinsmitglieder dürfen jederzeit rein, alle anderen müssen was unterschreiben (Haftungsfrage).
    Im Bunker haben sie einen kleinen Raum, in dem sie das Saatgut aufbewahren: den Norddeutschen Saatgutbunker. In Workshops wird das Saatgut gereinigt. Sie machen viele der anstehenden Arbeiten in Workshopform, auch Kompost umsetzen etc. (mehr …)

  • Demmin: Stelle für zwei Jahre verlängert

    Wir sind 2023 gut gestartet und konnten mithilfe mehrerer Fördermitteltöpfe den Gemeinschaftsgarten aufbauen. In den kommenden zwei Jahren werden weitere Bildungsangebote und Projekte vor Ort umgesetzt, um als Ziel die Verselbstständigung des Gartens – im positiven Sinne – zu erreichen. Dank der Förderung durch die NUE-Stiftung wurde nun auch unsere Personalstelle zur Betreuung des Gemeinschaftsgartens um zwei Jahre verlängert.

    Träger ist der Heimatverein
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  • Berlin: IG Birkenhof gibt es nicht mehr

    Die die AWO betreibt die Unterkunft Birkenhof (Spandauer Straße) nicht mehr. Der neue Träger hat „im letzten Sommer haben wir ein Gartenprojekt gefördert von FEIN Mittel durchgeführt. Das Projekt wurde erfolgreich Ende Oktober abgeschlossen und richtete sich an die Bewohner„. Es gibt nun dort kein Gartenprojek mehr. (mehr …)